#DealMonitor – Point Nine legt fünften Fonds auf (99,9 Millionen) – Forto bekommt 25 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 22. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Authada 
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InfoCert, eine Tochtergesellschaft der Tinexta-Gruppe, steigt bei Authada ein und sichert sich dabei 16,7 % der Anteile. “Unter bestimmten Bedingungen” kann  InfoCert in den kommenden Jahren die weiteren Anteile erwerben. InfoCert investiert zunächst einmal einen “mittleren siebenstelligen Betrag” in Authada. main incubator, eine Tochtergesellschaft der Commerzbank, investierte 2018 einen siebenstelligen Betrag in das Cybersecurity-Startup. Das 2015 gegründete Darmstädter Technologie-Startup bietet seinen Kunden BSI zertifizierte Produkte zur sicheren und nutzerfreundlichen Identitätsprüfung an.

Forto
+++ Der tschechische Investor Inven Capital, Cherry Ventures, Northzone, Cavalry Ventures und Maersk Growth, der Investmentarm des dänischen Logistikkonzerns, investieren in das Logistik-Startup Forto, früher als FreightHub bekannt. “Laut Insidern, die an dem Deal beteiligt waren, liegt die Höhe des Investments bei mindestens 25 Millionen Euro” – schreibt Gründerszene. Forto wurde 2016 von Ferry Heilemann, Erik Muttersbach, Michael Wax und Fabian Heilemann gegründet. Die Jungfirma vermittelt Aufträge zur Container-Beförderung an Transportunternehmen. Derzeit beschäftigt die Firma rund 300 Mitarbeiter. Knapp 50 Millionen dürften schon in Forto geflossen sein.

LawStar
+++ Der 1925 gegründete Linde Verlag investiert in das Wiener LegalTech-Startup LawStar – siehe Der Brutkasten. Die Lernplattform für Jusstudierende und Juristen in Österreich wurde von Georg Steiner und Christoph Angel gegründet.

EXITS

ioxp
+++ Das amerikanische Technologieunternehmen PTC übernimmt ioxp, ein Spin-off des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI). ioxp gilt als Pionier auf dem Gebiet der videobasierten Augmented Reality, Das Unternehmen bietet kognitive AR- und KI-Lösungen für Wissenstransfer, Schulung und Qualitätssicherung an. “In einem ersten Schritt plant PTC die Integration der ioxp-Technologie zur Validierung und Verifizierung von Verfahrensanweisungen in seine Enterprise AR-Lösungssuite”, teilt das Unternehmen mit.

BioCBD
+++ Die Münchner Unternehmensgruppe SynBiotic übernimmt die europäische Marke BioCBD. “Die Marke ist bereits etabliert: Stand heute erwirtschaftet BioCBD über zwei Millionen Euro profitablen Nettoumsatz pro Jahr und ist aktuell in Deutschland, Italien, Spanien, Polen und Ungarn aktiv”, heißt es in der Presseaussendung. Nach Hempamed ist BioCBD bereits die zweite Akquisition von SynBiotic in diesem Jahr.  Kaufpreis ist ein niedriger einstelliger Millionenbetrag.

Much-Net
+++ Der Treasury-Management-System-Anbieter Bellin, der zum amerikanische Softwareunternehmen Coupa gehört, übernimmt Much-Net, einen Anbieter von Software und Services für die Bewertung von Finanzinstrumenten. “Die Software von Much-Net wird entsprechend in das bestehende Treasury-Angebot integriert. Zu den Instrumenten, die analysiert und bewertet werden können, zählen u.a. sämtliche Plain-Vanilla-Instrumente, strukturierte Anleihen, Rohstoffderivate, Sicherheiten und strukturierte Derivate, Hedge Accounting (IAS39 und IFRS9)”, teilt das Unternehmen mit.

DIE HÖHLE DER LÖWEN

FlowKiss
+++ In der vierten Folge der achten Staffel investierten Regal-Löwe Ralf Dümmel und Sales-Löwe Carsten Maschmeyer 90.000 Euro in FlowKiss (25 %), früher als FH2OCUS bekannt. Das Startup, das von Sonja Wüpping und Jan Oostendorp gegründet wurde, bietet ein koffeinhaltiges Sprudelwasser an.

Klang2
In der vierten Folge der achten Staffel investierte Pharma-Löwe Nils Glagau 150.000 Euro in Klang2 (33,3 %). Das Startup von Sebastian Oberlin und Adrian Rennertz bietet lleine Holzquadrate an, die über das Smartphone Sounds abspielen, wie Klassische Musik oder Tiergeräusche. Das Gedächtnisspiel für die Ohren soll musikalische sowie Allgemeinbildung mit Spaß verbinden. Die wollten ursprünglich 150.000 Euro für 10 % einsammeln.

VENTURE CAPITAL

Point Nine Capital
+++ Der Berliner Frühphasen Geldgeber Point Nine Capital legt seinen fünften Fonds auf. Im Topf sind diesmal symbolträchtige 99.999.999 Euro. “The new fund will invest between €0.5 to €2.5 million per company initially and commits to participating in the Series As of all companies”, teilen die Hauptstädter mit. Zuletzt legte Point Nine 2019 einen Fonds auf (75 Millionen). In den vergangenen Jahren investierte der der Geldgeber, der seit 2008 unterwegs ist, in Startups wie Algolia, Brainly, Chainalysis, Contentful, Delivery Hero, DocPlanner, Loom, Mambu, Revolut und Typeform. Point Nine interessiert sich insbesondere für Themen wie B2B-SaaS and B2B-Marketplace. Im Zuge des neuen Fonds steigen Louis Coppey und Ricardo Sequerra Amram bei Point Nine zu Partnern auf.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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Foto (oben): azrael74

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#Brandneu – 5 junge Kölner Startups, die jeder kennen sollte


In Köln und Umgebung lässt es sich gut leben, feiern und gründen. Auch in den vergangenen Wochen sind wieder einige spannende neue Startups in Köln entstanden. Einige sehr junge Startups davon stellen wie an dieser Stelle einmal vor.

DueDash
Das junge Kölner Unternehmen DueDash bringt Gründer und Experten aus aller Welt auf einer Plattform zusammen. Das Motto dabei lautet “Making Startups Investable”. Konkret es somit um gezielte Unterstützung sein Geschäft aufzubauen und Investmentgelder zu erhalten. Gegründet wurde das Startup von Markus Buck, Michail Kosak, Parul Madan und Nikhil Madan.

fulfillmenttools
Mit fulfillmenttools können Unternehmen den “Aufbau der eigenen Omnichannel-Erlebniswelt in Angriff nehmen”. Zielgruppe sind vor allem “wachstumsstarke Omnichannel-Händler”. Das Startup wurde aus dem Innovationshub von REWE digital ausgegründet.

helpcity
Das neue E-Health-Startup helpcity, ein geschlossenes Netzwerk, möchte den Austausch zwischen Menschen mit körperlichen und seelischen Belastungen verbessern. Gemeint sind damit Patienten, Angehörige, medizinisches Personal und ehrenamtliche Helferinnen. Gegründet wurde das Startup von Paul Schonnebeck.

moebelmatch
Das Startup moebelmatch tritt an, die Welt der Schreinermöbel zu digitalisieren. Über die Plattform aus Köln kann jeder recht simpel individuelle Möbel mithilfe von zahlreichen Designoptionen gestalten und als Auftrag an Schreiner aus ganz Deutschland übermitteln. Gegründet wurde das Startup von Miriam Oheri und Stephan Jaber.

Steereon
Steereon setzt auf einen allradgelenkten E-Scooter. “Steereon ist ein Hybrid aus E-Bike und E-Scooter. Das Fahrzeug besitzt eine Allradlenkung, die dem Fahrer das Gefühl vermittelt auf der Straße Ski zu fahren”, teilt das Unternehmen mit. Gegründet wurde das Startup von Maximilian Camp, Felix Vreden und Marvin Panek.

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln berichten wir gezielt über die Digitalaktivitäten in der Rheinmetropole. Mit circa 400 Startups, über 60 Coworking Spaces, Acceleratoren und Inkubatoren sowie attraktiven Investoren, zahlreichen Veranstaltungen und Netzwerken bieten Köln und das Umland ein spannendes Ökosystem für Gründerinnen und Gründer. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH#Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

KoelnBusiness

Foto (oben): Shutterstock

 

 

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#Hintergrund – Hiit the Beat: Kann man Fitness-Trends vorhersagen?


Schon mehrfach wurden Groupfitness-Konzepte in “Die Höhle der Löwen” vorgestellt, doch nie war eines so nahe am Deal wie Breakletics – Hiit the Beat. Die Löwen scheinen recht skeptisch den Erfolgsaussichten eines solchen Geschäftsmodells gegenüberzustehen, doch woran genau liegt das und welche Indizien können vielleicht doch den Erfolg solcher Modelle prognostizieren helfen?

Der Auftritt der Gründer Peter Sowinski und Samim Quraischi war definitiv einer der spektakulärsten bisher, und so genossen sie verdientermaßen direkt die volle Aufmerksamkeit der Löwen.
Das Konzept des auf Breakdance basierten Fitness-Workouts ist zwar erstmal ein bisschen erklärungsbedürftig, aber genau in dem richtigen Maße, dass es neugierig macht. So sehr, dass sogar Dr. Georg Kofler es direkt ausprobierte. Auch lässt es sich visuell sehr gut rüberbringen und so erfüllt HIIT the Beat schon einmal eines der grundsätzlichen Erfolgskriterien eines Groupfitness-Programms: es hat einen hohen Neuheitsgrad, ist aber nicht so kompliziert zu erklären, dass einmal neugierig Gewordene zu schnell aufgeben. Das ist wichtig, denn oft haben solche Konzepte nur ein paar Sekunden Zeit, um z.B. über ein kurzes Video die Neugier von Messe- und Fitnessstudio-Besuchern zu wecken.

Doch der Markt ist heiß umkämpft, seit Erfolgsgeschichten wie Zumba und Les Mills gezeigt haben, was umsatztechnisch möglich ist.

Denn neben den Trainerausbildungen können ab einer gewissen Reichweite und Verbreitung noch zusätzliche, sehr lukrative Einnahmequellen wie Abonnements für die Trainer, Lizengebühren von den Studios oder Bekleidungslinien etabliert werden. Und genau hier liegt der Knackpunkt: bei der großen Konkurrenz und Vielfalt der Konzepte ist es sehr schwierig zu bewerten, ob ein neues Konzept das Potenzial hat, diese Reichweite zu erlangen und zu einem solch starken Trend zu werden. Und genau diese Bedenken äußerten auch die Löwen in Hinblick auf HIIT the Beat: Kann das Konzept wirklich so groß werden, dass sich das Investment von 350.000 € für 10% irgendwann lohnt?

Ein interessierter Investor bräuchte also definitiv noch weitere Informationen, um eine rationale Entscheidung treffen zu können. Denn viele Fitnesskonzepte bleiben relativ klein, oder verschwinden sogar sehr schnell wieder. HIIT the Beat aber hält sich seit circa 3 Jahren am Markt und ist kontinuierlich gewachsen, und das ohne viel eigenes Investment und völlig ohne Fremdkapital bisher. Das ist beeindruckend, für einen Investor aber meistens noch lange nicht genug.

Welche Hinweise gäbe es also noch darauf, ob ein solches Konzept einmal zu den ganz großen gehören könnte? Da es um Reichweite geht, sollte man sich alles anschauen, was damit in Zusammenhang zu bringen ist. Und zwar nicht nur die Ist-Zahlen, sondern – in einer solchen Phase fast noch wichtiger – alle Fakten, die darauf hindeuten könnten, dass das Konzept in nächster Zeit (oder auch mit der entsprechenden Unterstützung) stark an Fahrt gewinnen könnte. Prinzipiell versucht man also herauszufinden, ob das Konzept das Potenzial zum Trend oder sogar zum Hype hat. Doch diese Fakten sind oft eher versteckt und verlangen ein sehr tiefes durchdringen des Marktes und seiner Mechanismen. Wie gut die existierenden Kurse besucht sind und wie viele Trainer anteilsmäßig ihre Lizenzen verlängern, sind z.B. solche Hinweise. Die Reaktionen, wo immer das Konzept vorgestellt wird, können auch viele Einblicke für jemanden bereithalten, der sich in diesem Markt auskennt: Wie gut besucht ist z.B. der entsprechende Stand auf einer Fitness-Messe, wie viele Leute machen spontan bei Vorführungen mit und ist hier eine Art Conversion zu interessierten Trainern und Studios bemerkbar? Aus den Publikumsreaktionen ist schon recht viel erkennbar, doch diese Informationen zu erlangen, ist natürlich zeitaufwändig.

Im Social Media-Zeitalter kann man aber natürlich auch online viel “ablesen”. Wie sind die Follower-Zahlen auf den verschiedenen Kanälen, wo funktioniert das Konzept gut und wie gut interagieren die Leute mit den Posts? Hieraus lassen sich nicht nur Informationen ableiten, wie gut das Konzept ankommt und was ggf. kritisiert wird, sondern auch, welche Kompetenzen das Gründerteam in diesem Bereich hat.

Ein kurzer Check des HIIT the Beat-Accounts bei Instagram zeigt definitiv überdurchschnittliche Werte an, was auch gut zu dem Background der Gründer passt.

Sollte man also wirklich zu dem Schluss kommen, dass ein Konzept Potenzial zum Trend in der Fitnessbranche hat, ist schließlich noch die Weiterentwicklung entscheidend: Welche Pläne haben die Gründer, die Reichweite dann tatsächlich auch zu monetarisieren? Wie oben beschrieben sind verschiedene Konzepte hier verschiedene Wege gegangen, der Plan muss also gut durchdacht sein und zum Konzept passen.

HIIt the Beat geht hier praktisch noch einmal einen Sonderweg und macht mit seiner App einen völlig neuen Geschäftsbereich auf. Das Konzept, das im Prinzip auch als Variante auf Musik von Hoch-Intensivem Intervalltraining (HIIT) beschrieben werden kann, eignet sich für diese Form besser als viele andere Fitness-Konzepte, die meist Lied-für-Lied choreografiert werden und daher für den kleinen Smart Phone-Bildschirm eher schlecht geeignet sind. Die ersten Zahlen scheinen den Gründern zu diesem ungewöhnlichen und mutigen Schritt Recht zu geben, auch die Bewertungen im App Store sprechen dafür.

Ein Groupfitness-Konzept zu bewerten und seine Erfolgsaussichten zu prognostizieren ist also sehr schwierig und kann wie bei den meisten komplexeren Geschäftsmodellen in eine Zahlen- und Informationsschlacht ausarten. Diese Zeit und Möglichkeiten hatten die Löwen leider nicht, was Investoren automatisch vorsichtiger werden lässt. Doch das Potenzial sahen auch sie, dem Lob für den insgesamt starken Auftritt nach zu urteilen. Sie sollten also ebenfalls gespannt sein, ob hier nicht tatsächlich ein neuer Fitness-Trend made in Germany entsteht.

Tipp: Alles über die Vox-Gründer-Show gibt es in unserer DHDL-Rubrik. Die jeweiligen Deals und Nicht-Deals gibt es hier: “Die Höhle der Löwen (8. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (7. Staffel)Die Höhle der Löwen” – Deals (6. Staffel)Die Höhle der Löwen” – Deals (5. Staffel), “Die Höhle der Löwen – Deals (4. Staffel)“, Die Höhle der Löwen – Deals (3. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (2. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (1. Staffel)“.

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Foto (oben):  TVNOW / Bernd-Michael Maurer

#aktuell, #breakletics, #die-hohle-der-lowen, #groupfitness, #reloaded

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#Anzeige – Samsung for Impact startet in die nächste Runde mit dem Motto „Tech for Green Deal”


Das Engagement von Samsung für Social Entrepreneurship in Deutschland geht mit „Samsung for Impact“ in die nächste Runde. Für das Accelerator-Programm werden in Zusammenarbeit mit dem Impact Hub Berlin und dem Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland early-stage Tech Start-ups mit frischen Ideen für den Wandel hin zu einer klimaneutralen Gesellschaft gesucht, um sie bei einem individuellen Wachstumsziel zu unterstützen. 

Der Klimawandel und die Umweltzerstörung sind existenzielle Bedrohungen für unseren Planeten und damit für uns alle. Deshalb hat sich die Europäische Kommission mit dem Green Deal auf eine neue Wachstumsstrategie geeinigt – eine der wichtigsten politischen Initiativen der nächsten zehn Jahre. Zahlreiche Branchen befinden sich mitten im Prozess der klimabewussten Umgestaltung ihrer Lieferketten, Wertscho?pfungs- und Produktionsprozesse. Zebra-Start-ups, die nachhaltige Ansätze als integralen Bestandteil ihres Gescha?ftsmodells verstehen, können in diesem Transformationsprozess eine treibende Kraft sein. 

Mit der neuen Bewerbungsphase liegt nun der Fokus bei „Samsung for Impact“ auf den folgenden drei, im Green Deal benannten Handlungsfeldern: 

  1. „Sustainable Industry“ zielt darauf ab, modernste Technologie auf
    Industrieproduktion anzuwenden und so eine nachhaltige
    Kreislaufwirtschaft zu schaffen.
  2. „Sustainable Mobility“ beschreibt das Ziel, mit intelligenten Lösungen die Verkehrs- und Warentransportlage in allen Bereichen zu entspannen und Emissionen einzusparen.
  3. „Climate Action“ bezieht sich auf die Reduktion von Treibhausgasen
    durch innovative Lösungen und ganz neue Technologieansätze. 

Hast du eine digitale Lösung entwickelt, mit der du zum European Green Deal beitragen kannst und bist du dabei ein nachhaltiges und wirtschaftlich tragfähiges Geschäftsmodell aufzubauen?

Dann bewirb dich bis zum 4. Oktober 2020 unter www.samsung.de/samsung-for-impact

Dort findest du ebenfalls weitere Informationen und Voraussetzungen für deine Teilnahme.

Aus allen Einreichungen werden sechs Start-ups ausgewählt, die ihre Ansätze Ende Oktober vor einer Jury präsentieren, die unterschiedliche gesellschaftliche Perspektiven repräsentiert. Drei Finalisten erhalten schließlich ein Preisgeld in Gesamthöhe von 30.000 Euro, technische Ausstattung und einen Platz im Accelerator-Programm von Oktober 2020 bis März 2021. 

Kick-off des Programms ist ein Bootcamp in Berlin, in dem für jedes teilnehmende Unternehmen ein individuelles strategisches Wachstumsziel definiert wird, das innerhalb der Laufzeit von sechs Monaten erreicht werden soll. Neben der finanziellen Unterstützung durch Samsung bei Qualifizierung für das Programm bietet der Accelerator individuelles Coaching und zielgerichteten Wissenstransfer durch das Impact Hub Berlin, strategische und technische Unterstützung sowie individuellen Kommunikations- und PR-Support. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Vernetzung mit Experten, Investoren und Partnern. Dazu geho?rt auch eine Impact Hub Berlin Mitgliedschaft fu?r ein Jahr und Zugang zum globalen Impact Hub Netzwerk. 

Fu?r die aktuelle Runde hatten sich im vergangenen Jahr mit Perto, Stabl, Fimo und Varomo vier Start-ups qualifiziert, die auf Digitalisierung und Nachhaltigkeit setzen: Perto und Stabl nutzen datenbasierte Lo?sungen, um mit effizienten Alternativen zu bestehenden Ansa?tzen einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Fimo und Varomo entwickeln digitale Lo?sungen im Healthcare-Bereich, die sich ku?nstliche Intelligenz zunutze machen, um die Lebensqualita?t erkrankter oder beeintra?chtigter Menschen zu steigern. Zum Abschluss des laufenden Programms pra?sentierten die vier diesja?hrigen Teilnehmer ihre erreichten Meilensteine auf Demo Days im Rahmen der Bits & Pretzels. 

Foto (oben): Samsung for Impact

#aktuell, #anzeige, #samsung-for-impact

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#Zahlencheck – Verlust bei orderbird sinkt um 51,3 %


Das Berliner Kassensystem orderbird, das 2011 von Jakob Schreyer, Bastian Schmidtke, Patrick Brienen und Artur Hasselbach gegründet wurde, legt neue Zahlen vor – und zwar den Jahresabschluss zum Geschäftsjahr 2018/2019 (Oktober 2018 bis September 2019). Demnach konnte das Unternehmen zuletzt ein Rohergebnis in Höhe von rund 9 Millionen Euro verbuchen. Im Vorjahreszeitraum waren es nur  7,3 Millionen.

“Dieser Anstieg von 23,5% ist vor allem auf den weiteren Ausbau der Kundenbasis zurückzuführen sowie des verstärkten Fokus auf die Kernprodukte Software-as-a-Service (SaaS) und weitere Dienstleistungen”, teilt das Unternehmen mit. Die Gesamtkundenzahl von orderbird stieg von 9.200 Anfang Oktober 2018 auf 10.200 Ende September 2019. Der Jahresfehlbetrag verringerte sich ebenfalls deutlich – um 51,3% – von 4,5 Millionen auf 2,3 Millionen.

Das FinTech bietet im Jahresabschluss einen guten Überblick über seine Umatzbringer: “Wiederkehrende Erträge aus Software und Service stiegen überproportional von TEUR 6.178 im Vorjahr um 29,9% auf TEUR 8.027. Der Software-Umsatz mit den Kernprodukten orderbird POS und orderbird PAY konnte von TEUR 5.976 im Vorjahr um 27,1% auf TEUR 7.594 gesteigert werden”. Das Unternehmen führt diesen Anstieg auf  “das kontinuierliche Kundenwachstum und die langfristigen Geschäftsbeziehungen” zurück. Aber auch auf “erfolgreiche Cross-Selling-Strategien mit weiteren selbstentwickelten Produkten, wie z. B. einem digitalen Kassenbuch”.

Zeitgleich konnte die orderbird-Mannschaft aber auch Kosten einsparen: “Personalaufwendungen konnten aufgrund umfassender Restrukturierungen im Vertrieb und der Produktentwicklung von TEUR 6.561 um 6,2% auf TEUR 6.153 gesenkt werden. Sowohl Löhne und Gehälter (TEUR 5.133; Vorjahr TEUR 5.510) als auch Aufwendungen für soziale Abgaben und Altersversorgung (TEUR 1.021; Vorjahr TEUR 1.052) sanken um 6,8% bzw. 2,9%”. Die Mitarbeiterzahl sank dabei von 110 auf 103.

Der Ausblick aus das kommende Geschäftsjahr fällt positiv aus: “Im Geschäftsjahr 2019/2020 wird ein Umsatzwachstum im Kernbereich Softwareumsatz von 29,8% erwartet. Das Wachstum des Annual Recurring Revenues (ARR) wird mit 31,3% gegenüber dem Geschäftsjahr 2018/2019 prognostiziert. Der Jahresfehlbetrag wurde für das Geschäftsjahr 2018/2019 mit TEUR -3.000 erwartet. Diese Erwartung konnte deutlich übertroffen werden, da der tatsächliche Fehlbetrag TEUR -2.181 beträgt. Für das Geschäftsjahr 2019/20 wird ein im Verhältnis zum Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2018/19 leicht niedrigerer Jahresfehlbetrag erwartet”.

In den vergangenen Jahren flossen rund 31 Millionen Euro in orderbird. Zuletzt investierten die Bestandsinvestoren Digital+ Partners und Carsten Maschmeyer sowie Makre, ein Family Office, und Dr. Max Iann Invest in das FinTech. Im Jahresabschluss heißt es dazu: “Im Geschäftsjahr 2018/2019 wurde eine Kapitalerhöhung durchgeführt, welche den erhöhten Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit begründet. Die aktuelle Liquiditätsausstattung reicht unter Berücksichtigung der zu erwartenden Zahlungsströme aus, um die Finanzierung der Gesellschaft bis zum Erreichen des ‘Break Even Points’ sicherzustellen”.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2018/2019
*  Im Geschäftsjahr 2019 konnte der Marktanteil in der DACH-Region sowie Frankreich weiter ausgebaut werden. Die Gesamtkundenzahl stieg von 9.200 Anfang Oktober 2018 auf 10.200 Ende September 2019. Der Jahresfehlbetrag konnte von TEUR -4.482 auf TEUR -2.281 verringert werden.
* Die orderbird AG verzeichnete im Geschäftsjahr 2018/2019 ein Rohergebnis von TEUR 9.043 im Vergleich zu TEUR 7.321 im Vorjahr. Dieser Anstieg von 23,5% ist vor allem auf den weiteren Ausbau der Kundenbasis zurückzuführen sowie des verstärkten Fokus auf die Kernprodukte Software-as-a-Service (SaaS) und weitere Dienstleistungen.
* Wiederkehrende Erträge aus Software und Service stiegen überproportional von TEUR 6.178 im Vorjahr um 29,9% auf TEUR 8.027. Der Software-Umsatz mit den Kernprodukten orderbird POS und orderbird PAY konnte von TEUR 5.976 im Vorjahr um 27,1% auf TEUR 7.594 gesteigert werden. Dies ist zum einen durch das kontinuierliche Kundenwachstum und die langfristigen Geschäftsbeziehungen zu den Kunden der orderbird AG begründet sowie auf erfolgreiche Cross-Selling-Strategien mit weiteren selbstentwickelten Produkten, wie z. B. einem digitalen Kassenbuch. Weitere wiederkehrende Software-Umsätze mit Industriekunden stiegen von TEUR 202 im Vorjahr um 114,5% auf TEUR 433.
* Die wichtigste umsatzbezogene Unternehmenskennzahl ist der Annual Recurring Revenue (ARR), welcher die wiederkehrenden Umsatzanteile eines Jahres abbildet. Dazu zählt die orderbird AG vor allem Umsätze der Software- und Payment-Produkte sowie Umsätze aus der anonymisierten Datenverarbeitung (Data Subscriptions). Der ARR konnte im Geschäftsjahr 2018/2019 um 29,9% gegenüber dem Geschäftsjahr 2017/2018 gesteigert werden.
*  Personalaufwendungen konnten aufgrund umfassender Restrukturierungen im Vertrieb und der Produktentwicklung von TEUR 6.561 um 6,2% auf TEUR 6.153 gesenkt werden. Sowohl Löhne und Gehälter (TEUR 5.133; Vorjahr TEUR 5.510) als auch Aufwendungen für soziale Abgaben und Altersversorgung (TEUR 1.021; Vorjahr TEUR 1.052) sanken um 6,8% bzw. 2,9%.
* Die Mitarbeiterzahl sank im Geschäftsjahr 2018/2019 von 110,3 FTE im September 2018 aufgrund von Effizienzgewinnen in den Bereichen Vertrieb, Marketing und Kundenservice auf 102,8 FTE im September 2019.
* Der Jahresfehlbetrag konnte im Vorjahresvergleich um 51,3% reduziert werden.
* Im Geschäftsjahr 2019/2020 wird ein Umsatzwachstum im Kernbereich Softwareumsatz von 29,8% erwartet. Das Wachstum des Annual Recurring Revenues (ARR) wird mit 31,3% gegenüber dem Geschäftsjahr 2018/2019 prognostiziert. Der Jahresfehlbetrag wurde für das Geschäftsjahr 2018/2019 mit TEUR -3.000 erwartet. Diese Erwartung konnte deutlich übertroffen werden, da der tatsächliche Fehlbetrag TEUR -2.181 beträgt. Für das Geschäftsjahr 2019/20 wird ein im Verhältnis zum Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2018/19 leicht niedrigerer Jahresfehlbetrag erwartet.

orderbird im Zahlencheck

2018/2019: 9,0 Millionen Euro (Rohergebnis); 2,3 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2017/2018
: 9,3 Millionen Euro (Umsatz); 7,3 Millionen Euro (Rohergebnis); 4,5 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2016/2017: 9,0 Millionen Euro (Umsatz); 8,8 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2015/2016: 5,6 Millionen Euro (Umsatz); 5,7 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2014/2015: 3,5 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Schutterstock

#aktuell, #berlin, #fintech, #orderbird, #reloaded, #zahlencheck

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#DealMonitor – Fly und Point Nine investieren in TradeLink – seed + speed investiert in presize.ai


Im aktuellen #DealMonitor für den 21. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

TradeLink
+++ Die Berliner Geldgeber Fly Ventures und Point Nine Capital investieren in TradeLink. Das Münchner Startup, das Anfang 2020 von Frederic Krahforst, Tobias Nendel (Outfittery-Mitgründer) und Michael Bücker gegründet wurde, positioniert sich als “digitale Lösung für Liefer- und Transportabstimmung rund um das Lager”. Zielgruppe sind insbesondere Logistikleiter, Kontraktlogistiker und Lagerleiter. Fly und Point Nine halten nun jeweils rund 12 % an TradeLink. Hintergründe gibt es im neuen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

zerolens
+++ Point Nine Capital investiert in Zerolens aus Wien, ein virtuelles Fotostudio. Über das Startup, das 2018 von Nik Redl, Mirko Vodegel und Lukas Fechtig gegründet wurde, ist es möglich ansehnliche Produktfotos ohne Fotograf zu erstellen. Konkret geht es dabei um Fotos in künstlich erzeugten dreidimensionalen Umgebungen. Zuvor investierte bereits Speedinvest in das junge Unternehmen. Hintergründe gibt es im neuen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

presize.ai
+++ Der Berliner Kapitalgeber seed + speed Ventures investiert gemeinsam mit Plug & Play, UnternehmerTUM und mehreren Angel-Investoren in presize.ai. Das Münchner Startup, das 2019 von Awais Shafique, Tomislav Tomov und Leon Szeli gegründet wurde, bietet seinen Nutzern mit einer mobilen Body-Scanning-Technologie die Möglichkeit, basierend auf einem Smartphone-Video ihres Körpers, die passende Größe bei Online-Bestellungen zu finden. Damit wollen sie unter anderem die hohe Retourenrate aufgrund von Bestellungen der falschen Größen durch Computer Vision und Deep Learning reduzieren. seed + speed hält nun rund 14 % an presize.ai. Hintergründe gibt es im neuen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

PeopleFlow
+++ Picus Capital investiert in PeopleFlow. Das junge Berliner Startup unterstützt Unternehmen beim HR-Management von Auslandsmitarbeitern. PeopleFlow managt dabei Dinge wie Gehaltsabrechnung, Sozialleistungen und Steuern. “Mit PeopleFlow sind Sie immer zu 100 % rechtskonform”, verspricht die Jungfirma, die von Carsten Lebtig, früher Uber Eats, TestCloud.de sowie McKinsey & Company, geführt wird. Picus hält rund 28 % an PeopleFlow. Hintergründe gibt es im neuen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Kianava
+++ Der österreichische Geldgeber Speedinvest investiert in Kianava. Das junge Berliner Health-Startup, das von Saman Hashemian (früher 8fit) gegründet wurde, entwickelt eine Telemedizin-Plattform über die Patienten aller Art über einen längeren Zeitraum – mehrere Monate – von Ärzten und Therapeuten betreut werden können. Speedinvest hält rund 29 % an Kianava. Hintergründe gibt es im neuen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

EXITS

Dr.Smile
+++ Anfang Juli übernahm der Schweizer Zahnimplantate-Hersteller Straumann das Aligner-Startup Dr.Smile. Laut Presseaussendung aus dem Sommer übernahm das Unternehmen “eine bedeutende Mehrheitsbeteiligung an Dr.Smile” und verpflichtete sich zu zusätzlichen Investitionen, um das Wachstum bis zu einer vollständigen Übernahme zu finanzieren. Jetzt ist klar: Straumann sicherte sich im ersten Schritt 74,9 % an Dr.Smile. Und zwar gegen eine Barzahlung von 35 Millionen Schweizer Franken. Die Gruppe sicherte sich zudem “das Recht, die restlichen Anteile nach dem 31. August 2021 jederzeit zu erwerben”. Zu guter Letzt gibt es noch eine Earn-Out-Klausel: “Die Vereinbarung über die bedingte Kaufpreiszahlung basiert auf der Erreichung von Umsatzzielen und verpflichtet die Gruppe, bis zum 30. Juni 2023 in drei Tranchen einen geschätzten Betrag von 75 Millionen Franken zu zahlen. Abhängig von der künftigen Umsatzentwicklung kann der Betrag höher oder niedriger sein”. Dr.Smile wurde 2017 von Jens Urbaniak und Christopher von Wedemeyer gegründet. Das Berliner Zahnschienen-Unternehmen beschäftigte zuletzt rund 200 Mitarbeiter. Hintergründe gibt es im neuen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#aktuell, #e-health, #fly-ventures, #hr, #kianava, #logistik, #munchen, #peopleflow, #picus-capital, #point-nine-capital, #presize-ai, #seed-speed-ventures, #speedinvest, #telemedizin, #tradelink, #venture-capital, #wien, #zerolens

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#Hintergrund – Klang2, LetsAct, Forest Gum, FH2OCUS, Breakletics treten vor die Löwen #DHDL


Auch in der achten Staffel der erfolgreichen Vox-Erfolgsshow “Die Höhle der Löwen” (DHDL) wittert das Löwenrudel wieder Woche für Woche ganz fette Beute. Die Jury besteht in dieser Staffel aus dem Regal-Löwen Ralf Dümmel, dem Pharma-Löwen Nils Glagau, dem Influencer-Löwen Georg Kofler, dem Sales-Löwen Carsten Maschmeyer, der Beauty-Löwin Judith Williams, der Familien-Löwin Dagmar Wöhrl und erstmals dem GreenTech-Löwen Nico Rosberg. Nun aber wieder schnell rein in die Löwengrube: Hier die Startups der aktuellen Folge, die wieder um 20:15 Uhr bei Vox über den Bildschirm geht.

Tipp: Alles über die Vox-Gründer-Show gibt es in unserer DHDL-Rubrik. Die jeweiligen Deals und Nicht-Deals gibt es hier: “Die Höhle der Löwen (8. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (7. Staffel)Die Höhle der Löwen” – Deals (6. Staffel)Die Höhle der Löwen” – Deals (5. Staffel), “Die Höhle der Löwen – Deals (4. Staffel)“, Die Höhle der Löwen – Deals (3. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (2. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (1. Staffel)“.

Die DHDL-Startups der Woche

Forest Gum
Mit seinem biologisch abbaubaren Kaugummi Forest Gum will Thomas Krämer (40) aus Köln den Kaugummi-Markt revolutionieren. Der studierte Ressourcenmanager steht ganz am Anfang seines Unternehmens und erklärt: „Wir benötigen Unterstützer, die daran glauben, dass man auch mit Kaugummi die Welt ein bisschen besser machen kann.“ Ein herkömmliches Kaugummi besteht zum großen Teil aus Polyvinylacetaten: Synthetische Stoffe, aus denen auch Plastikflaschen oder Autoreifen hergestellt werden. „Wenn man auf Kaugummi kaut, kaut man auf Plastik“, erklärt der Gründer den Löwen. „580.000 Tonnen Kaugummi werden weltweit jedes Jahr gekauft, gekaut und wieder ausgespuckt. Bis zu 80 Kaugummis kleben in Deutschland an belebten Plätzen auf einem Quadratmeter Straße. Circa 900 Millionen Euro geben die Kommunen jedes Jahr aus, um Gehwege von Kaugummi zu reinigen.“ Um diese Umweltsünde aus der Welt zu schaffen, hat Thomas Forest Gum gegründet. Seine biologisch abbaubaren Kaugummis aus rein pflanzlichen Zutaten sind komplett plastikfrei, zuckerfrei, frei von künstlichen Aromen und zudem nachhaltig in Zentralamerika produziert. Für sein Unternehmen benötigt der Gründer ein Investment von 300.000 Euro und bietet dafür zehn Prozent Firmenanteile. Ob den Löwen dieser Pitch schmeckt?

FH2OCUS (heute FlowKiss)
Sonja Wüpping (28) und Jan Oostendorp (31) kennen sich aus Schulzeiten und wollen bald heiraten. Ihren Traum vom gemeinsamen Start-Up haben sich die Berufsberaterin und der Produktfotograf bereits verwirklicht. „Wir haben ein Getränk entwickelt, das zwar unscheinbar aussieht, Sie aber überraschen wird“, verspricht Jan den Löwen. Statt Kaffee schon morgens den ersten Energydrink: Das gehörte für Sonja lange Zeit zum Alltag. „Das fand keiner gut“, erinnert sich die 28-Jährige. So peinlich war ihr die Vorliebe für die süßen Koffein-Kicks, dass sie die leeren Pfanddosen vor ihrem damals neuen Freund Jan sogar im Küchenschrank versteckte. Doch der kam schnell dahinter und wunderte sich: „Denn eigentlich ernährt sich Sonja sehr gesund.“ Als die gemeinsame Suche nach erfrischenden Wachmachern ergebnislos blieb, entwickelten Sonja und Jan selbst eine gesündere Alternative. „FH2OCUS ist ein koffeinhaltiges Sprudelwasser. Es enthält keinen Zucker, keine künstlichen Geschmacksstoffe und auch keine Kalorien“, erklärt Jan. Das Power-Wasser besteht aus vier Zutaten (Wasser, Kohlensäure, Koffein und Zitrone für die Frische) und beinhaltet pro 100 ml 20 mg Koffein. „Damit macht eine 600 ml Flasche so wach wie eine große Tasse Kaffee, ist dabei aber so erfrischend wie ein Energydrink und so natürlich wie Wasser“, erklärt Sonja. Um ihr noch junges Unternehmen am Markt zu etablieren und neue Zielgruppen zu erobern, benötigt das Powerpärchen 90.000 Euro und bietet 25 Prozent Firmenanteile.

Breakletics
„Hit the Beat“: So lautet das Motto der passionierten Breakdancer Peter Sowinksi (34) und Samim Quraischi (32). „Ich habe für Breakdance alles vernachlässigt: Schule, Freunde, alles!“, erklärt Peter seine Leidenschaft. „Mein einziger Fokus war Breakdance. Ich liebe diese Kreativität und die Einzigartigkeit.“ Solo dreifacher Deutscher Meister im Breakdance holte sich Peter 2011 auch als Team mit Kumpel Samim 2011 die Deutsche Meisterschaft. Inzwischen haben die beiden den Sprung ins nächste Level geschafft und wollen mit dem speziellen Workout Breakletics die Fitness-Branche auf den Kopf stellen. „Wir haben die kreativen Elemente aus dem Breakdance genommen, sie runtergebrochen und mit normalen Fitnessübungen kombiniert“, erklärt Peter das High Intensity-Programm, das fit und vor allem Spaß machen soll. Die Trainings-Sessions lassen sich als digitales Workout per App oder Browser nach Länge und dem individuellem Fitness-Level abrufen. Zudem bieten die Gründer Trainer-Lizenzen für den Unterricht in Fitness-Studios an. Für ihr Unternehmen benötigen die Breakdancer Kapital in Höhe von 350.000 Euro und bieten dafür zehn Prozent ihres Unternehmens. Bevor es zu Verhandlungsgesprächen kommt, wagen sich Nico Rosberg und Dr. Georg Kofler allerdings erst einmal selbst auf die Trainings-Bühne.

Klang2
„Wir bringen Musik in Ihren nächsten Spieleabend“, versprechen Geigenbauer Sebastian Oberlin (39) und Musiker sowie hauptberuflicher Softwareentwickler Adrian Rennertz (33). Die beiden machen seit 2017 Musik zusammen und hatten 2018 gemeinsam die Idee zu „Klang2“: Kleine Holzquadrate, die über das Smartphone Sounds abspielen, wie z.B. Klassische Musik oder Tiergeräusche. Das Gedächtnisspiel für die Ohren soll musikalische sowie Allgemeinbildung mit Spaß verbinden: „Ich starte die App, wähle das Spiel ‚Klassische Musik‘ und muss dann zwei Hälften einer Melodie zusammenführen. Wie beim klassischen Memory, nur mit Tönen statt mit Bildern“, erklärt Adrian die Holzquadrate. Wenn die zwei richtigen Ton-Hölzer zusammengeführt wurden, erklingt als Belohnung die ganze Sinfonie. Um noch mehr Klangspiele anbieten zu können, suchen die Gründer ein Investment von 150.000 Euro für 10 Prozent Anteile. Treffen Adrian und Sebastian bei den Löwen den richtigen Ton?

Letsact
Ludwig Petersen (21) und Paul Bäumler (22) aus München engagieren sich bereits seit Jahren ehrenamtlich. Doch der Einstieg in ein solches Engagement ist gar nicht so einfach, wissen die beiden. „Jeder dritte Deutsche würde gerne ehrenamtlich etwas Gutes tun”, erklärt Ludwig. „Aber oft weiß man nicht, wie oder wo man anfangen soll.” Ihr Start-up Letsact soll dabei helfen. „Wir wollen es den Menschen leicht machen, einen Beitrag für eine bessere Welt zu leisten”, erklärt Paul. Ihre App bündelt unterschiedlichste soziale Organisationen und bietet einen guten Überblick über die breiten Möglichkeiten des Ehrenamts. So kann man einfach und unkompliziert soziale Projekte finden und sich engagieren. Die Plattform vermittelt somit zwischen Volunteers und Non Profit-Organisationen. Daneben bietet Letsact auch Möglichkeiten sich finanziell für den guten Zweck einzusetzen, um bspw. Klimaprojekte zu unterstützen. Letsact möchte weiterwachsen, unter anderem für ihre Expansion in Europa brauchen die zwei Gründer mehr Kapital. Für ein Investment von 300.000 Euro würden die Gründer zehn Prozent ihrer Unternehmensanteile abgeben. Mit ihrer Idee rühren die Jungunternehmer Nico Rosberg zu Tränen. Werden Sie auch die Unterstützung der Löwen erhalten?

Tipp: Alles über die Vox-Gründer-Show gibt es in unserer DHDL-Rubrik. Die jeweiligen Deals und Nicht-Deals gibt es hier: “Die Höhle der Löwen (8. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (7. Staffel)Die Höhle der Löwen” – Deals (6. Staffel)Die Höhle der Löwen” – Deals (5. Staffel), “Die Höhle der Löwen – Deals (4. Staffel)“, Die Höhle der Löwen – Deals (3. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (2. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (1. Staffel)“.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben):  TVNOW / Bernd-Michael Maurer

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#Interview – “Wir möchten unseren Traum zu unserem Hauptberuf machen” #DHDL


Auch in der achten Staffel der Vox-Gründer-Show “Die Höhle der Löwen” treten wieder etliche Gründerinnen und Gründer vor die Jury. In der vierten Folge der aktuellen Staffel ist unter anderem Sonja Wüpping und Jan Oostendorp, die Gründer von FH2OCUS (inzwischen als FlowKiss bekannt). Hinter dem Namen verbirgt sich ein koffeinhaltiges Sprudelwasser.  Im Interview mit deutsche-startups.de stellen die FlowKiss-Macher ihr Startup einmal ganz genau vor.

Welches Problem wollt Ihr mit FlowKiss lösen?
Es gibt immer noch Menschen, die auf der Suche nach einem für sie passenden koffeinhaltigen Getränk sind. Zum Beispiel, weil sie den süßen Geschmack von Energydrinks nicht mögen oder Kaffee nicht so gut vertragen. Mit FlowKiss, vormals FH2OCUS, ist nun endlich ein koffeinhaltiges Getränk erhältlich, dass wohl zu fast jedem passt. FlowKiss ist nämlich ein Koffeinwasser, das im Gegensatz zu den üblichen Energydrinks vollständig auf Zucker und auf künstliche Farb- und Geschmacksstoffe verzichtet. Es beinhaltet nur vier Inhaltsstoffe, keine Kalorien und ist bisher als erfrischende Variante mit natürlichem Zitronenaroma erhältlich. Wer bisher auf der Suche nach einer Abwechslung zu Energydrinks oder Kaffee gewesen ist, ist bei uns also genau richtig! Ob beim Sport, auf einer langen Autofahrt oder im Büro – FlowKiss kann dich überall erfrischen.

Wie ist die Idee zu FlowKiss entstanden?
Jeder von uns kennt wohl die Situationen, in denen wir eine extra Portion Motivation und Energie benötigen. Wie auch viele andere haben wir beide dann häufig nach Kaffee und vor allem nach gekühlten Energydrinks gegriffen. Auch wenn wir eigentlich einen relativ gesunden Lebensstil führen, hat es eine Weile gedauert, bis uns bewusst geworden ist, dass diese künstlichen und zuckerhaltigen Getränke eigentlich so gar nicht zu uns passen. Also sind wir in die Supermärkte gegangen und haben geschaut, welche Alternativen es sonst noch gibt. Außer einem riesigen Regal, mit noch mehr, noch bunteren Energydrink-Dosen haben wir nichts Passendes für uns gefunden. Und so entstand die Idee zu FlowKiss Koffeinwasser. Wir wollten aber nie einfach nur ein Produkt entwickeln, sondern hatten immer die Idee mit unserem Startup etwas zu bewegen. Wer unsere Geschichte verfolgt weiß, dass wir unser Startup gegründet haben, um uns einer spannenden Herausforderung zu stellen, über uns hinauszuwachsen und um uns unseren großen Traum von einem eigenen Unternehmen zu erfüllen. Unsere Vision ist es, auch anderen Menschen den Mut zu geben, endlich das zu tun, was sie schon immer wollten. Denn noch viel zu oft schlummern in den Herzen der Menschen Träume, die ein Leben lang unerfüllt bleiben. Wir möchten einen Teil dazu beitragen, dass niemand mehr bereut, etwas nicht getan zu haben und FlowKiss soll sie bei ihren spannenden Erfahrungen begleiten. Nicht nur als erfrischendes Koffeinwasser, sondern auch wir als Unternehmen, indem wir genau diese Geschichten unserer Kunden erzählen. Deshalb steht hinter unserem Unternehmen nicht nur eine Vision, sondern auch eine Frage: „Wann hast du das letzte Mal etwas zum ersten Mal gemacht?“

Wo steht FlowKiss in einem Jahr?
Unser Ziel ist es, dass FlowKiss überall dort erhältlich ist, wo es Getränke gibt. Nicht nur im Lebensmitteleinzelhandel und in Getränkemärkten, sondern eben auch an Tankstellen, auf Veranstaltungen oder in den Meetingräumen der Unternehmen. In einem Jahr befinden wir uns auf einem guten Weg dorthin, sind in großflächig im Lebensmitteleinzelhandel gelistet und entdecken regelmäßig Menschen mit einer Flasche FlowKiss auf der Straße, im Fitnessstudio oder im Auto. Bis dahin möchten wir unsere Produktpalette erweitern und haben vielleicht schon eine weitere Geschmacksrichtung gemeinsam mit dem Feedback unserer Kunden entwickelt.

Warum habt ihr euch entschieden, bei “Die Höhle der Löwen” mitzumachen?
Wir haben uns bei der Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“ beworben, weil die Teilnahme an diesem Format eine Riesenchance für Startups ist. Wir möchten unseren Traum zu unserem Hauptberuf machen und die Teilnahme an der Show bietet all das, was wir dazu benötigen. Durch die Ausstrahlung erreichen wir eine riesige Aufmerksamkeit, die wir vielleicht in diesem Maße nie mehr bekommen würden. Der wohl noch wichtigere Grund ist der, dass wir gerade an einen Punkt angelangt sind, an dem uns nicht mehr nur Leidenschaft und Spaß weiter voranbringt. Wir benötigen jetzt einen strategischen Partner, der genauso an unser Produkt glaubt wie wir und der uns mit seiner Erfahrung und seinem Netzwerk unterstützen kann.
Und wer uns kennt, weiß, dass es uns große Überwindung kostet, vor den Löwen und vor dem gesamten Produktionsteam zu pitchen. Aber genau das wollten wir ja. Uns Herausforderungen stellen, vor denen wir großen Respekt haben und diese meistern, auch wenn wir vielleicht keinen Deal erhalten.

Wie nervös wart ihr kurz vor eurem TV-Pitch?
Kurz vor unserem Pitch waren wir natürlich unglaublich nervös. Wir hatten uns zwar intensiv auf unseren Auftritt vorbereitet, jedoch wussten wir, dass wir uns gleich in einer absoluten Ausnahmesituation befinden. Aber auch wenn wir nervös waren, hatten wir keine Angst, denn wir wussten, mit diesem Auftritt, werden wir ein weiteres Mal persönlich über uns hinauswachsen.

Euer Tipp an andere Gründer, die mit einem Auftritt bei “Die Höhle der Löwen” liebäugeln?
Wenn ihr ein gutes Produkt habt und ihr euch vielleicht vorstellen könntet, euch bei der Sendung „Die Höhle der Löwen“ zu bewerben, dann geben wir euch den Tipp: Habt Mut und macht es einfach. Die Konkurrenz der Bewerber ist groß und bevor ihr euch zu viele Gedanken darüber macht, was vielleicht alles passieren könnte, solltet ihr erst einmal den ersten Schritt machen und schauen, was passiert. Es wäre doch viel zu schade, wenn ihr die nächsten Staffeln verfolgt und jemand anderes präsentiert dort eure Idee. Wenn ihr dann tatsächlich die Möglichkeit erhaltet, euch in der Sendung zu präsentieren, würden wir euch folgendes mit auf den Weg geben: Zeigt eure Begeisterung für eure Idee und präsentiert unbedingt alle positiven Aspekte eures Produktes. Die Löwen erkennen schnell, welche Probleme euer Produkt lösen kann. Jedoch hat es meistens noch viele weitere Vorteile, die eben nicht offensichtlich sind. Zeigt sie den Investoren, um sie bestmöglich zu überzeugen. Genauso wichtig ist es, dass ihr euch als Gründer so präsentiert, wie ihr wirklich seid. Wir haben gemerkt, dass die Löwen nicht nur nach vielversprechenden Ideen suchen, sondern insbesondere auch nach Gründern, die verlässlich sind und mit denen sie menschlich gerne zusammenarbeiten möchten. Und auch wenn es zu keinem Deal kommt, nehmt es nicht persönlich, nutzt die Kritik zur Weiterentwicklung und seid dankbar, welch unglaubliche Erfahrung ihr da gerade machen durftet. Viele Gründer bekommen diese Chance nicht.

Tipp: Alles über die Vox-Gründer-Show gibt es in unserer DHDL-Rubrik. Die jeweiligen Deals und Nicht-Deals gibt es hier: “Die Höhle der Löwen (8. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (7. Staffel)Die Höhle der Löwen” – Deals (6. Staffel)Die Höhle der Löwen” – Deals (5. Staffel), “Die Höhle der Löwen – Deals (4. Staffel)“, Die Höhle der Löwen – Deals (3. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (2. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (1. Staffel)“.

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#Podcast – Insider #86 – Superspreader – AnyDesk – Dr.Smile – Exporo – TradeLink – Outfittery – Zerolens – PreSize.ai – PeopleFlow – Kianava – Finiata


Im ds-Insider-Podcast liefern OMR-Podcast-Legende Sven Schmidt und ds-Chefredakteur Alexander Hüsing regelmäßig spannende Insider-Infos aus der deutschen Startup-Szene. In jeder Ausgabe gibt es exklusive Neuigkeiten, die bisher zuvor nirgendwo zu lesen oder hören waren. Zu guter Letzt kommentiert das dynamische Duo der deutschen Startup-Szene in jeder Ausgabe offen, schonungslos und ungefiltert die wichtigsten Startup- und Digital-News aus Deutschland.

Insider #86 – Unsere Themen

* Corona-Superspreader-Event in der Berliner VIP-Startup-Szene #EXKLUSIV

  • AnyDesk – Secondaries für 40 Millionen geplant #EXKLUSIV
  • Dr.Smile: Alles über den Millionen-Exit #EXKLUSIV
  • Exporo: Fusion mit Zinsland sorgt für Probleme #EXKLUSIV
  • Berliner Investoren setzen auf TradeLink #EXKLUSIV
  • Staatsgelder sollen Outfittery retten #ANALYSE
  • Berliner SaaS-Investor investiert in Zerolens #EXKLUSIV
  • Vox-Löwe setzt auf PreSize.ai #EXKLUSIV
  • Münchner Investor investiert in PeopleFlow #EXKLUSIV
  • Wiener Geldgeber investiert in Kianava #EXKLUSIV
  • Pay-to-Play bei Finiata #EXKLUSIV

Insider #86 – Unser Sponsor

Der Sponsor der heutigen Ausgabe ist UPPER – die neue Tech Talent Plattform, die endlich Schluss mit Freelancer Roulette macht. Bei UPPER matchen nämlich Tech Experten auf CTO Level tatsächlich validierte Freelancer aus Entwicklung, Design und Produktmanagement zu Projekten. Die Freelancer mit durchschnittlich 11 Jahren Erfahrung werden dann einzeln oder als komplette Teams innerhalb weniger Tage vermittelt. Bei UPPER bekommt jeder Kunde eine persönliche Betreuung. Über die eigene Plattform wickelt UPPER jeglichen Overhead ab – von Rechnungen über NDAs bis hin zu Compliance. So will Upper die digitale Tech-Abteilung der Zukunft werden. Alles weitere unter: www.upper.co

Insider #86 – Unser Podcast

Abonnieren: Die Podcasts von deutsche-startups.de könnt ihr bei Amazon Music – Apple Podcasts – Castbox – Deezer – Google Podcasts – iHeartRadio – Overcast – PlayerFM – Podimo – Spotify – SoundCloud oder per RSS-Feed abonnieren.

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#DealMonitor – Optiopay bekommt 5 Millionen – Holidu sammelt weitere Millionen ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 18. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Optiopay
+++ LeadX Capital Partners, der Investmentableger des Handelskonzerns Metro investiert, und Avaloq, ein Software- und Finanzdienstleistungsunternehmen, investieren 5,25 Millionen Euro in das Berliner FinTech Optiopay – siehe FinanceFWD. Die Bewertung soll bei rund 26 Millionen Euro liegen. Zum Start von Optiopay konnten Kunden von Unternehmen, die ihre Auszahlungen über OptioPay abgewickelt haben, ihre Zahlung in höherwertige Einkaufsgutscheine umwandeln. Inzwischen ist das FinTech breiter aufgestellt und positioniert sich als “Open Banking spezialisierter Finanztechnologiedienstleister für kundenzentrierte Mehrwertlösungen und Bankdaten basierte Werbung”. Zahlreiche Firmen nutzen die White Label-Lösung von Optiopay bereits. Optiopay wurde 2014 von Marcus Börner und Oliver Oster gegründet.

Holidu
+++ Der ehemalige Booking.com-Chef Kees Koolen investiert “mehr als 4 Millionen Euro” in Holidu. “Die Finanzierung ist Teil einer 5 Millionen Euro umfassenden Erweiterung der Series-C Finanzierungsrunde, die Holidu im letzten Jahr über 40 Millionen abgeschlossen hat”, teilt das Unternehmen mit. Das Startup, das 2014 von den Brüdern Johannes und Michael Siebers gegründet wurde, sammelte bereits mehr als 60 Millionen ein – unter anderem von Prime Ventures, coparion, MairDuMont Ventures, EQT Ventures, Venture Stars und Senovo.

Stabl
+++ Energie360, der Smart Energy Innovation Fund, die Initiative for Industrial Innovators und weitere Business Angels investieren 1 Million Euro in Stabl. Das junge Unternehmen aus München, das von Arthur Singer, Christoph Dietrich, Martin Sprehe und Nam Truong gegründet wurde, entwickelt eine “neue Generation Wechselrichter, die die Leistung und Effizienz der Batteriespeicher auf eine höhere Stufe heben”. Die Wurzeln der Idee stammen aus Forschungsprojekten an der Technischen Universität München und der Universität der Bundeswehr München.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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#Interview – “Ein Gründer hat mehr Einfluss, als er tatsächlich glaubt”


Wie starten ganz normale Gründerinnen und Gründer so in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag? Wie schalten junge Unternehmerinnen und Unternehmer nach der Arbeit mal so richtig ab und was hätten die aufstrebenden Firmenlenker gerne gewusst bevor sie ihr Startup gegründet haben? Wir haben genau diese Sachen abgefragt. Heute antwortet Sonny Vu, Gründer von Arevo, einem E-Bike-Unternehmen aus dem Silicon Valley.

Wie startest du in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag?
Mit Musikmeditation und Lesen der Bibel bevor ich die News auf meinem Smartphone checke. Danach bereite ich mich auf den Tag vor und mache das Frühstück für meine Familie. Währenddessen höre ich Hörbücher in zwei- bis dreifacher Geschwindigkeit – je nach Buchdichte. Derzeit höre ich „Just Send Me Words“ von Orlando Figes.   

Wie schaltest du nach der Arbeit ab?
Ich schalte gar nicht ab. Meist versuche ich vor dem Schlafengehen meine täglichen Liegestütze und Kniebeugen zu machen und sobald die Arbeit getan ist, schlafe ich einfach ein. Die Leute, die mich kennen, wissen, dass ich schneller einschlafe als jeder andere – das dauert im Normalfall nicht länger als 30 Sekunden.  

Was über das Gründerdasein hättest du gerne vor der Gründung gewusst?
Ich hätte gerne vorher gewusst, dass ein Gründer mehr Einfluss hat, als er tatsächlich glaubt. Denn das wird sehr schnell zur Realität.

Was waren die größten Hürden, die du auf dem Weg zur Gründung überwinden musstet?
Die erste Finanzierungsrunde zu überstehen, war jedes Mal eine große Herausforderung. Da ist es egal, wie viele Exits ich bereits hatte. Denn es gab genug Skeptiker da draußen – sogar die, die mich gut kennen – die an meinen Ideen gezweifelt haben. 

Was waren die größten Fehler, die du bisher gemacht hast – und was hast du aus diesen gelernt?
Ich habe zu schnell Personal eingestellt und zu langsam entlassen. Mit der Zeit habe ich gelernt, dass ich anders herum besser fahre.

Wie findet man die passenden Mitarbeiter für sein Startup?
Ich arbeite gerne mit gescheiterten Unternehmern zusammen. Sie haben am eigenen Leib erfahren müssen, wie schwer es ist, Geld zu verdienen. Sie können außerdem in der Regel gut mit der Ungewissheit und dem dynamischen Wesen von Unternehmensgründungen umgehen. Auch schätze ich die Zusammenarbeit mit Migranten der ersten Generation. Sie hatten es im Leben oft sehr schwer und sind demzufolge ambitioniert und fokussiert, die Dinge wirklich ins Rollen zu bringen. Vor allem setze ich aber auf Menschen, mit denen ich bereits in der Vergangenheit erfolgreich zusammengearbeitet habe, die mit mir durch gute und schlechte Zeiten gegangen sind und die auch meine schlechten Seiten kennen, aber trotzdem noch mit mir arbeiten wollen.

Welchen Tipp hast du für andere Gründer?
Findet Wege, wie ihr schneller und effektiver lernen könnt und hört niemals damit auf! 

Ohne welches externes Tool würde dein Startup quasi nicht mehr existieren?
Google Sheets!

Wie sorgt ihr bei eurem Team für gute Stimmung?
Indem wir unseren Mitarbeiter dabei helfen, zu verstehen, warum das, was wir tun, wichtig ist und warum wir es eben genau so machen. Außerdem schaffen wir einen Raum, in dem alle Team-Mitglieder offen sagen können, wenn sie der Meinung sind, dass falsche Entscheidungen getroffen werden. Alternative Vorschläge bei Herausforderungen sind auch sehr willkommen.  

Was war Dein bisher wildestes Startup-Erlebnis?
Das war ganz klar der Reverse Pitch meiner zweiten Firma – AgaMatrix – am 11. September 2002.  Wir hatten es wirklich schwer, Finanzierungsmittel zu sammeln. Mein Mitgründer und ich haben unsere Ersparnisse aufgebraucht, um zwei Monate lang die Löhne unserer Mitarbeiter zu decken. Am Ende lief die Gehaltsabrechnung sogar für zwei weitere Monate über unsere eigenen Kreditkarten. Und es war immer noch kein Geld in Sicht. Das war der Zeitpunkt, an dem klar war, dass wir zu noch radikaleren Maßnahmen greifen müssen. Also luden wir Investoren zum ersten Jahrestag des 11. Septembers, an dem normalerweise niemand in den USA irgendwohin fliegen würde, zu einem Reverse Pitch ein. Wir haben ihnen ein Term Sheet ausgehändigt und einfach gefragt, wer investieren würde. So konnten wir gerade noch rechtzeitig einen Serie-A-Deal abschließen. 

Tipp: Wie sieht ein Startup-Arbeitsalltag? Noch mehr Interviews gibt es in unserem Themenschwerpunkt Gründeralltag.

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#Gastbeitrag – 5 Strategien, die Startups von YouTubern lernen können


YouTube und Gründen war in der Wahrnehmung vor einigen Jahren noch mindestens so weit voneinander entfernt wie wir von einer Mars-Mission – Dinge ändern sich. Mittlerweile sind Creator längst nicht mehr nur Entertainer, die Videos hochladen, um ihre jeweilige Audience zu unterhalten: Sie sind nicht selten das Gesicht eines ganzen Unternehmens, das hinter ihnen steht.

Um bei YouTube erfolgreich zu sein, braucht man neben dem Beherrschen von Schnitt- und Moderationstechniken viele weitere Fähigkeiten, die denen von Entrepreneuren sehr, sehr nah kommen. Hinter der Produktion von gut laufendem Video-Content steckt eindeutig eine fundierte Strategie – die für viele andere Gründer wirklich interessant sein kann. Die wichtigsten Punkte für den Start können in fünf Learnings zusammengefasst werden, die sowohl beim Gründen eines YouTube-Kanals als auch eines Unternehmens hilfreich sind.

„Hi, my name is …”: Bekannt werden geht nur, wenn man sich zeigt.

Früher hieß es immer „Jede PR ist gute PR!” und ein bisschen in diese Richtung geht das erste Learning: Wer einen YouTube-Kanal oder ein Unternehmen gegründet hat, kann noch so gute Ideen haben oder smarte Lösungen bieten – wenn niemand davon erfährt, wird sich ziemlich sicher kein Erfolg einstellen. Und ehrlich: Ihr habt doch sicher gegründet, weil ihr irgendwas richtig gut drauf habt. Und genau damit solltet ihr Aufmerksamkeit erregen. Und das gerne so oft es geht. So machen es auch erfolgreiche YouTube-Creator: Sie nutzen sogenannten Hero-Content, also besonders hochwertig produzierte Videos, die zu besonderen (Kommunikations-)Anlässen einen richtigen Boost nach vorne geben. Das solltet ihr als Gründer eines Startups auch tun. Überlegt euch Anlässe – oder schafft sie durch Aktionen –, mit denen ihr richtig auffallen könnt. Zeigt euch, damit eure potenziellen Kunden von euch erfahren.

Eure Kunden sind wie eure Mutter: Sie wollen regelmäßig von euch hören.

Jeder kennt es: Dieser eine Freund oder die eigene Mutter, die sich eigentlich kaum freut, wenn man nach wochenlanger Stille endlich mal wieder anruft, sondern direkt den Unmut darüber äußert, so lange nichts gehört zu haben. So ähnlich ist es auch bei euren Kunden – und bei YouTube-Abonnenten. Wer sich nicht regelmäßig meldet, gerät recht schnell in Vergessenheit. Bei Mama und Freunden vielleicht nicht so schnell – aber den Status müsst ihr bei (potenziellen) Kunden und Fans erstmal haben. Achtet also darauf, regelmäßig von euch hören zu lassen. Ob bei TikTok, Instagram, über klassische Pressearbeit und Werbung – oder in einem eigenen YouTube-Kanal (smarte Wahl): Das Schlimmste, was man über euch als Gründer hören kann ist – nichts. Also tretet in den in den Dialog mit euren Kunden. Verbringt Zeit mit ihnen. 

Versprochen wird auch nicht gebrochen: Kündigt nur an, was ihr halten könnt.

Eigentlich klar: KundInnen, MitarbeiterInnen oder „Fans” eurer Marke wollen natürlich nicht auf Dinge verzichten, die ihr bereits angekündigt habt. Wenn ihr also in Social Media ein Gewinnspiel oder ein neues Produkt anteasert, solltet ihr euch echt sicher sein, dass ihr das auch halten könnt. Und zwar das Ereignis selbst, wie auch das Timing. So wird eure Marke sehr glaubwürdig, und eure Kunden vertrauen euch. Genauso ist es auch bei YouTubern und ihren Zuschauern. Einem YouTuber, der auf dem Thumbnail ein Versprechen macht, das er im Video nicht hält und vor allem durch Clickbaiting auffällt, werden auch sehr schnell die Fans davonlaufen. Wenn ihr eine langfristige und glückliche Beziehung zu euren Kunden aufbauen wollt, heißt das auch, dass ihr mehr geben müsst, als sie einfach nur zum Klick auf den Bestell-Button zu bewegen. Also seid ein zuverlässiger Partner und arbeitet so daran, dass sich Menschen gerne an euch binden.

Öffnet euren Blick: Es geht nicht immer um euch

Redet nicht nur über euch selbst und euer Produkt. Kein Mensch hört gern jemandem zu, der sich nur um sich dreht. Findet die gemeinsame Passion mit euren Kunden. Das ist es, was euch verbindet. Menschen kaufen Produkte und Services nicht (nur) weil sie nützlich sind, sondern weil sie an die Mission dahinter glauben.

Natürlich gibt es auch YouTuber die nur um sich selbst kreisen, aber die müsst ihr euch ja nicht zum Vorbild nehmen. Creator (und Marken) die für etwas stehen und ihre Inhalte (und Produkte) aus echter Überzeugung produzieren sind langfristig die stärkeren Marken.

Keep on rolling: Strategien leben von Veränderung.

Mut zur Veränderung ist nicht nur als YouTuber alles, auch als GründerIn kommt es darauf an, die Zeichen richtig zu deuten und im Ernstfall auch Dinge zu verändern, die vielleicht sogar eine wichtige Rolle bei der Gründung eingenommen haben. Ein YouTuber, der sich jahrelang am gleichen Format festklammert, ohne sich zu entwickeln, wird sicher bald in der Versenkung verschwinden. YouTuber testen neue Ideen direkt am Zuschauer, analysieren, wie sie angenommen werden, und entwickeln sich in kleinen Schritten kontinuierlich weiter. Genauso ist es auch bei Startups und ihren Services oder Produkten: Neue Features und Ideen sollten schnell umgesetzt und am Markt getestet werden, denn Schnelligkeit ist der große Vorteil, den Startups gegenüber dem Markt, den sie angreifen, haben. 

Die kleinen Tricks und Learnings von erfolgreichen YouTubern lassen sich wunderbar auf die Kommunikationsstrategie von Startups übertragen. Ein kleiner Bonus-Tipp: So eine Strategie überhaupt zu haben, ist eigentlich das A und O. Bekannt zu werden ist auf jeden Fall aufwendiger, als es bei der Flut an Influencern, die es seit einigen Jahren gibt, scheint. Bei YouTubern wie Startup-Gründern heißt es deshalb: Dranbleiben, mit Persönlichkeit glänzen und auf keinen Fall aufgeben! 

Über den Autor
Simon Kaiser, Gründer und Geschäftsführer von Deutschlands Nr. 1 YouTube-Agentur „Klein aber” und YouTuber für Markenkanäle, berät Unternehmen zu ihren Videostrategien und weiß, wie man YouTube-Kanäle erfolgreich vermarktet. 

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#Brandneu – 6 neue Startups, die ihr auf dem Schirm haben sollte


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

Razor
Das von Tushar Ahluwalia und Jonas Diezun gegründete Berliner Unternehmen Razor kauft profitable Amazon-Händler (FBA – Fulfillment by Amazon) auf und führt deren Geschäfte in eigener Regie weiter. In den USA führte Thrasio das Konzept zum ganz großen Erfolg.

Alldone.app
Mit Alldone.app setzt MobileBits-Gründer Karsten Wysk auf ein “Team Productivity Tool”. Alldone.app aus Berlin soll dabei aber nicht mit den vielen anderen Tools wie Slack, Figma, Teams, Google Apps, die viele Teams schon nutzen, konkurrieren, sondern vielmehr ergänzen.

Bionic Reading
Hinter Bionic Reading aus Chur in der Schweiz steckt eine digitale Lesemethode, mit der Nutzer Inhalte schneller aufnehmen können. Dies soll unter anderem durch Fixationspunkten gelingen. So kann jeder mit besten Fall “schneller über die Texte gleiten und die enthaltenen Informationen einfacher nutzen”. Gründer ist Renato Casutt.

halocline
Das junge Unternehmen halocline aus Osnabrück kümmert sich um die Entwicklung und Vermarktung von Virtual Reality-Produkten. Zielgruppe: B2B. Mit dem Produkt Embodied Engineering bietet die Jungfirma bereits ein Softwarepaket für das produzierende Gewerbe an. Gründer sind: Timo Seggelmann, Thomas Schüler und Christian Völler.

Liquiditeam 
Irgendwo an der “Schnittstelle zwischen Profisport und Blockchain” ist Liquiditeam aus Braunschweig zu verorten.Das Motto des Startup lautet “Tokenizing Professional Sports”. Liquiditeam verspricht dabei “innovative Fan-Engagement- und Finanzierungslösungen für professionelle Sportclubs und Sportler”. Gründer sind Jonas Rubel, Oliver Krause, Hendrik Hoppenworth und Thomas Euler.

Tiegoo
Das Startup Tiegoo, das von Andreas Becker gegründet wurde, setzt auf eine Tiergesundheitskarte. Die TiegooCard bündelt alle Gesundheits- und Versicherungsdaten – analog zur menschlichen Gesundheitskarte. Die Karte soll unter anderem “die Kommunikation zwischen Tierbesitzern, Tierärzten, und Versicherungen” vereinfachen.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über junge, frische und brandneue Startups, die noch nicht jeder kennt. Alle diese Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der bundesweiten Startup-Szene und im besten Fall auf die Agenda von Investoren, Unternehmen und potenziellen Kooperationspartnern. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Jobs – Auf Jobsuche in Köln? 8 coole Digital- und Startup-Jobs in der Domstadt


Am Ende des Tages entscheidet das passende Team über den Erfolg eines jeden Unternehmens. Mit unserer großen Startup-Jobbörse wollen wir kleinen Startups, Unternehmen und auch großen Konzernen helfen, die richtigen Leute auf ihre Firma und ihre spannenden Digital-Jobs aufmerksam zu machen. Und andererseits Menschen, die in einem Startup oder einem größeren Unternehmen digital arbeiten möchten, die Suche nach der richtigen Firma erleichtern. Hier einige interessante Digital-Jobs in Köln.

Auto Levy
Online Marketing Manager (m/w/d)

fulfillmenttools
Solution Consultant SaaS (m/w/d)

adesso experience GmbH
Senior Consulting Customer Experience (m/w/d)

Waldhausen GmbH & Co. KG
E-Commerce Manager (m/w/d) für den Aus- und Aufbau unseres Onlineshops

AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln
Projektmanager Digitalisierung (m/w/d)

lizengo
(Fach) Informatiker / IT-Systemadministrator (m/w/d) Infrastruktur

GreenPocket GmbH
DevOps / Cloud Platform Engineer (m/w/d) – im Smart Energy Startup

Simon Kucher & Partners Strategy & Marketing Consultants
Website Associate (m/w/d)

Tipp: In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen aus ganz Deutschland!

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln berichten wir gezielt über die Digitalaktivitäten in der Rheinmetropole. Mit circa 400 Startups, über 60 Coworking Spaces, Acceleratoren und Inkubatoren sowie attraktiven Investoren, zahlreichen Veranstaltungen und Netzwerken bieten Köln und das Umland ein spannendes Ökosystem für Gründerinnen und Gründer. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH#Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

KoelnBusiness

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#DealMonitor – Infarm sammelt 170 Millionen ein – Bayes bekommt 6 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 17. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Infarm
+++ Jetzt offiziell: LGT Lighthouse, der Beteiligungsarm des Prinzenhauses Liechtenstein, Hanaco, Bonnier, Haniel und Latitude sowie die bestehenden Investoren Atomico, TriplePoint Capital, Mons Capital und Astanor Ventures investieren 170 Millionen US-Dollar in das Berliner Unternehmen Infarm, einen Vertical Farming-Anbieter. “Das finale Closing der Runde soll sich auf 200 Millionen US-Dollar belaufen”, teilt das Unternehmen mit. Die Financial Times hatte bereits Ende Juni über das Investment berichtet. “Das frische Kapital – eine Mischung aus Eigen- und Fremdkapital – erhöht die Gesamtfinanzierung von Infarm auf mehr als 300 Millionen US-Dollar”, teilt Infarm weiter mit. Infarm wurde 2013 in Berlin von Osnat Michaeli und den Brüdern Erez und Guy Galonska gegründet. Die Jungfirma entwickelt ein “intelligentes modulares Farming-System”. Edeka, Aldi Süd und Kaufland nutzen Infarm bereits.

Bayes
+++ Die Familie Pohlad, Fertitta Capital und der Sony Innovation Fund investieren 6 Millionen UD-Dollar in Bayes, früher als Dojo Madness bekannt. Das Berliner Startup ist auf die Entwicklung von Software für den E-Sports-Bereich spezialisiert. “Den Kern der Unternehmensaktivitäten bilden Shadow.GG, Marktführer im Professional Esports Analytics Bereich, und Bayes Esports, 2019 gemeinsam mit Sportradar gegründet”, heißt es in der Presseaussendung. Gegründet wurde Dojo Madness von Christian Gruber, Mathias Kutzner, Markus Fuhrmann und Jens Hilgers.

corefihub
+++ Mehrere Business Angels und ein “Institutioneller Investor”, die allerdings alle namentlich nicht genannt werden, investieren eine sechsstellige Summe in corefihub. Das Unternehmen aus Bruchsal kümmert sich um die “Digitalisierung der gewerblichen Immobilienfinanzierung”. corefihub möchte Banken, Vermittler, Immobilienunternehmen, Investoren und Projektentwickler unterstützen, ihre Finanzierungen schneller, einfacher und günstiger zu bearbeiten”. corefihub wurde von Daniel Rodriguez, Oliver Klemm und Sebastian Schefzcyk gegründet.

MiFIDRecorder
+++ Der Münchner B2B-Company Builder Finconomy steigt bei MiFIDRecorder ein und sichert sich dabei 25,1 % am Unternehmen. Die Jungfirma bietet “Taping-Lösungen für Banken, Haftungsdächer, Maklerpools, Vermögensverwalter und Finanzvermittler” an. Zudem stellt MiFIDRecorder seit einigen Monaten auch eine Aufzeichnungssoftware für Video-Konferenzen bereit.

EXITS

So1
+++ Die So1-Gründer Raimund Bau und Sebastian Gabel kaufen die Überreste ihres insolventen Unternehmens – siehe FinanceFWD. Der tief gefallene Zahlungsdienstleister Wirecard übernahm den Berliner Big-Data-Dienst im Juni dieses Jahres. Der Kaufpreis soll im hohen einstelligen oder niedrigen zweistelligen Millionenbereich gelegen haben. Im Zuge der Wirecard-Insolvent schlitterte auch So1 in die Insolvenz. “Der Kaufpreis liegt im fünfstelligen Euro-Bereich und damit deutlich unter der Summe, die Wirecard im Frühjahr für die Firma überwiesen hat”, heißt es im Artikel.

VENTURE CAPITAL

Archimedes New Ventures
+++ Die familiengeführte Böllhoff Gruppe aus Bielefeld, ein Hersteller und Händler für Verbindungselemente und Montagesysteme, gründet mit Archimedes New Ventures einen Corporate-
Venture-Ableger. “Verantwortlich für eine neue digitale Innovationskultur liegt der Schwerpunkt der Gesellschaft auf der Entwicklung und Förderung neuer digitaler Geschäftsmodelle für die Böllhoff-Gruppe”, teilt das Unternehmen mit. Mit Joinect, einer KI-basierten Cloud-Software, die Ingenieuren die Suche nach Verbindungslösungen erleichtert, schob Archimedes bereits das erste Startup an.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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#DealMonitor – 6 millionenschwere Startups, die jeder auf dem Schirm haben sollte


Auch mitten in der weltweiten Corona-Krise konnten einige Startups und Grownups zuletzt üppige Millionenbeträge einsammeln. Einige dieser Jungunternehmen kennt in der Szene quasi jeder, andere wiederum fliegen auch trotz bekannter Investoren und millionenschwerer Investmentbeträge noch immer weiter unter dem üblichen Szene-Radar. Die wichtigsten, interessantesten und größten Finanzierungsrunden (bei denen die Summe tatsächlich bzw. annähernd bekannt ist) listen wir an dieser Stelle deswegen noch einmal gebündelt auf.

Ankerkraut
Die Beteiligungsgesellschaft EMZ Partners stieg kürzlich beim jungen Hamburger Gewürz-Startup Ankerkraut ein. Bundesweit bekannt wurde das junge Unternehmen, das 2013 von Stefan und Anne Lemcke gegründet wurde, durch die Teilnahme an der Vox-Show “Die Höhle der Löwen”. Der Umsatz soll zuletzt im “mittleren zweistelligen Millionenbereich” gelegen haben. EMZ Partners tätig in der Regel Investments ab 10 Millionen Euro.

DyeMansion 
Der dänische Geldgeber Nordic Alpha Partners und die Altinvestoren UVC Partners, btov Partners, KGAL und AM Ventures investierten kürzlich 12 Millionen Euro in DyeMansion- Das Münchner Startup kümmert sich um 3D-Druck – und zwar im industriellen Sektor.” Von der perfekt sitzenden Brille bis hin zum personalisierten Automobil-Interieur macht unsere Technologie 3D-gedruckte Produkte zu einem Teil unseres Alltags”, teilt das IndustrialTech mit.  DyeMansion wurde 2015 von Felix Ewald und Philipp Kramer gegründet.

Element 
Sony Financial Ventures und der japanische Geldgeber Global Brain sowie Finleap, das Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin und SBI Investment investierten kürzlich 10 Millionen Euro in Element. Signal Iduna, Finleap, Engel & Völkers Capital, SBI Investment und Alma Mundi Ventures investierten zuletzt 23 Millionen in Element, einen Zulieferer von digitalen Versicherungsprodukten. Zielgruppe der Jungfirma, die 2017 von Finleap angeschoben wurde, sind andere Startups, etablierte Unternehmen, Händler und auch bestehende Versicherer.

Insta Immo
Talis Capital, Holtzbrinck Ventures, Tom Stafford und Rahul Mehta von DST Global sowie Mato Peric investierten kürzlich 14 Millionen Euro in Insta Immo. Das Göttinger Proptech und FinTEch, das von Hans-Christian Zappel, Samantha Kempe und Avinav Nigam gegründet wurde, kauft im Auftrag institutioneller Investoren “zentral gelegene Wohnobjekte im Auftrag institutioneller Investoren” auf und wandelte diese in “voll möblierte ‘Living as a Service’-Wohnungen um

Klara
Gradient Ventures, der Investmentableger von Google, investierte kürzlich gemeinsam mit Frist Cressey, FirstMark Capital, Lerer Hippeau und Stage 2 Capital 15 Millionen US-Dollar in Klara. Das 2013 von Simon Bolz und Simon Lorenz In Berlin gegründete Startup entwickelt einen Kommunikationsdienst für das Gesundheitswesen, das Arztpraxen mit Patienten und anderen medizinischen Anbietern verknüpft. Seit einigen Jahren bearbeitet die Jungfirma von Newy York aus den amerikanischen Markt.

Omio
Temasek, Kinnevik, Goldman Sachs, NEA und Kleiner Perkins investierten kürzlich 100 Millionen US-Dollar in das Berliner Travel-Startup Omio. In den vergangenen Jahren pumpten Investoren schon fast 300 Millionen Dollar in das Unternehmen, das früher als GoEuro bekannt war. Derzeit wirken 350 Mitarbeiter für die Reiseplattform über die Nutzer Bahn-, Bus- sowie Flugtickets vergleichen und auch buchen können.

TippDie (bisher) wichtigsten Startup-Investitionen des Jahres
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#Brandneu – 6 neue Startups, die ihr euch anschauen solltet


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

Flexcavo
Bei Flexcavo aus Rosenheim, das von Picus Capital angeschoben wurde, dreht sich alles um das MIeten von Baumaschinen. “Wir kombinieren unsere Mietflotte mit innovativer Technologie, um gemeinsam mit Ihnen den Einsatz von Baumaschinen zu optimieren”, teilen die Jungunternehmer mit.

URL: www.flexcavo.de
Hashtags: #eCommerce #B2B
Ort: Rosenheim
Gründer: Leonhard Fricke, Benedict Aicher

wirbauen.digital
Die Kölner Jungfirma wirbauen.digital positioniert sich als “praxisnahe Online-Plattform, um Architekten, Handwerkern und Bauherren lästige Verwaltungsarbeit abzunehmen”. Dafür bildet das Unternehmen, das von Daniel Grube geführt wird, die Bauprozesse digital ab.

URL: www.wirbauendigital.de
Hashtags: #PropTech #ConTech
Ort: #Köln
Gründer: Daniel Grube

Foodiary
Bei Foodiary dreht sich alles um gesunde Ernährung. “Mit dem Ernährungsplan von Foodiary erhältst du einen auf dich persönlich abgestimmten Ernährungsplan mit Rezepten, der dich unterstützt, dein Ziel zu erreichen”, heißt es auf der Website. Die kostet dabei ab 4,99 Euro pro Monat.

URL: www.foodiary.app
Hashtags: #Food #Wellness
Ort: Waiblingen
Gründer: Felix Mergenthaler

flair
Mit flair drängt eine “HR-Lösung für Salesforce” auf den Markt. Das System des Münchner Startup ist nach eigenen Angaben in der Lage “ jeden Prozess der HR-Abteilung von der Lohnabrechnung über Recruiting bis zum Spesenmanagement und DocuSign zu automatisieren”

URL: www.flair.hr
Hashtags: #HR #Software
Ort: München
Gründer: Evgenii Pavlov, Thiago Rodrigues de Paula

Audiopedia
Das Startup Audiopedia positioniert sich als “offenes, kollaboratives Projekt, um hörbares Wissen zur Verfügung zu stellen”. Zielgruppe sind Menschen, die nicht lesen können und keinen Zugang zu vielen Informationen haben. Das Projekt wird bereits vom Wikimedia Accelerator gefördert.

URL: www.audiopedia.org
Hashtags: #Audio
Ort: Gräfenhausen
Gründer: Felicitas Heyne, Marcel Heyne

jesango
Das junge Münchner Startup jesango versucht sich als “Fairfashion Shopping Community” zu etablieren. Die Bajuwaren wollen dabei vor allem “coole, stylische und aufstrebende Brands” in ihrem Shop versammlen. Auch eine “Fair Fashion Shopping App” ist bereits geplant.

URL: www.jesango.de
Hashtags: #eCommerce #Nachhaltigkeit
Ort: München
Gründer: Catja Günther, Sophia Wittrock und Larissa Schmid

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über junge, frische und brandneue Startups, die noch nicht jeder kennt. Alle diese Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der bundesweiten Startup-Szene und im besten Fall auf die Agenda von Investoren, Unternehmen und potenziellen Kooperationspartnern. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#StartupTicker – Was wirklich wichtig war: Currywurst – sennder – Roboyo – Cluno – Reaktor.Berlin – Fox Water


Was wirklich wichtig war: Heute geben wir euch wieder einen Überblick darüber, was in den vergangenen Tagen in der Startup-Szene wichtig war! Alles kurz und knapp in einer knackigen und kompakten Liste zusammengefasst. Passend dazu findet ihr weiter unten auch unseren News-Podcast, der in gesprochener Form zusammenfasst, was in den vergangenen Tagen so wirklich wichtig war. Zudem haben wir wieder unser Startup der Woche für euch. Viel beim Lesen und Hören!

#StartupTicker – Was wirklich wichtig war

+++ sennder übernimmt (in Europa) Uber Freight

+++ MML Capital Partners investiert 21 Millionen in Roboyo

+++ Auto-Abo-Startup Cluno bekommt weitere Millionen

+++ Fintech Numbrs sammelt 17 Millionen ein

+++ Neuer Beirat Junge Digitale Wirtschaft steht

+++ Berliner Startup-Köpfe gründen Reaktor.Berlin

News-Podcast #29

Im News-Podcast von deutsche-startups.de spricht ds-Chefredakteur Alexander Hüsing einmal in der Woche über die wirklich wichtigen Neuigkeiten aus der deutschen Startup-Szene. Also über wichtige Deals, große Exits und spannende Startup-News, die jeder unbedingt mitbekommen haben sollte.

Startup der Woche: Fox Water

Unter dem Namen Fox Water bringt Dominik Wojcik, der zuletzt patronus.io gegründet hat, ein sogenanntes Hard Seltzer, also ein alkoholhaltiges Sprudelwasser, auf den Markt. Zum Start gibt es Fox Water in den Geschmacksrichtungen Kirsche, Zitrone und Apfel.

Abonnieren: Die Podcasts von deutsche-startups.de könnt ihr bei Apple PodcastsCastboxDeezerGoogle PodcastsiHeartRadioOvercastPlayerFMPodimoSpotify und  SoundCloud oder per RSS-Feed abonnieren.

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#DealMonitor – sennder übernimmt Uber Freight – HTGF investiert in Betterfront


Im aktuellen #DealMonitor für den 16. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Headstart Studios
+++ Der Hamburger Investor Caldec Holding investiert eine einstellige Millionensumme in Headstart Studios, früher als Avado Learning bekannt. Das Unternehmen aus Hamburg ist unter anderem Partner von Google und verantwortet Squared Online, ein Weiterbildungsprogramm für Online-Marketing-Experten. Die deutsche Gesellschaft des Bildungsdienstleisters Avado Learning wurde im vergangenen Jahr im Rahmen eines MBO von Marc Johannsen übernommen. Seit April 2020 agiert das junge Unternehmen unter der Marke Headstart Studios.

Betterfront
+++ Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und mehrere Business Angels investieren in Betterfront. Das Münchner Fintech bietet Private-Equity-Fondsmanager eine datengesteuerte Fundraisingplattform, die durch Analysen Investitionsentscheidungen unterstützen soll. Zudem sollen Fondsmanager mit dem Fintech “institutionelle Anleger gewinnen, binden und halten können”. Betterfront wurde 2019 von Michel Geolier, Worathti Manosroi und Sergi Case gegründet.

Easy2Parts
+++ Bayern Kapital, mehrere niederbayerische Business Angels und ein Family Office aus Nürnberg investieren in Easy2Parts. Das Team von Easy2Parts tritt an, um die “Beschaffung von Fertigungsbauteilen und Baugruppen zu erleichtern”. Die Plattform aus Deggendorf vernetzt “einkaufende Unternehmen mit ihren Lieferanten und ermöglicht, automatisiert neue Lieferanten zu finden”. Das frische Kapital wollen die Gründer “vor allem für den Aufbau des Vertriebs und die Weiterentwicklung ihrer Plattform verwenden”.

EXITS

Uber Freight
+++ Das Berliner Logistik-Startup sennder, das 2015 von Julius Köhler, Nicolaus Schefenacker und David Nothacker gegründet wurde, übernimmt im einer Aktientransaktion das europäische Frachtgeschäft von Uber Freight. “Die Übernahme unterstreicht sennders kontinuierliche und erfolgreiche Konsolidierung des Lkw-Marktes und bedeutet die weitere geografische Expansion in die Niederlande mit lokaler Präsenz in Amsterdam”, teilt die Jungfirma mit. Uber Freight erhält im Zuge der Transaktion eine Minderheitsbeteiligung an sennder. Im Juni fusionierte sennder bereits mit dem französischen Wettbewerber Everoad.

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#StartupTicker – Gleich 10 Startups gehen bei xdeck an Bord


Der Kölner Accelerator xdeck geht in die zweite Runde! “Nach dem spannenden ersten Durchgang haben wir jetzt weitere herausragende Startups für das xdeck gefunden. Zusammen mit unseren starken Partnern werden wir auch die neuen Gründer bei ihrer Wachstumsreise unterstützen und ihnen kreative Lösungen für den Umgang mit den aktuellen Herausforderungen aufzeigen”, sagt Initiator Nils Eiteneyer. 

Gründerteams, die am Brutkasten der Fond of-Macher teilnehmen, müssen kein Eigenkapital abgeben, um am xdeck-Programm teilnehmen zu können. Dreh- und Angelpunkt von xdeck ist der Kölner Bürokomplex The Ship. Zu den Partnern von xdeck zählen unter anderem die Unternehmensberatung McKinsey und der Frühphaseninvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF). Über einen Zeitraum von vier Monaten erhalten die Startups “operative und strategische Unterstützung bei der beschleunigten Entwicklung ihrer Firmen, auf Basis gemeinsam identifizierter Themenfelder”. Dabei setzt das xdeck auf den Austausch mit Mentoren sowie Fachexperten von Partnerunternehmen.

Diese 10 Startups gehen bei xdeck an Bord

Datazeit
Datazeit vereint öffentlich-verfügbare Webdaten, die eigenen Daten potenzieller Kunden und künstliche Intelligenz in einem einzigen leistungsstarken Dienst, um Insights rund um Unternehmenswachstum zu generieren. Diese Insights sollen die Entscheidungsfindung unterstützen und Innovationen fördern.

FarmInsect
FarmInsect ist ein Agritech-Startup, das Landwirte in die Lage versetzt, ihr eigenes nachhaltiges Proteinfuttermittel auf Insektenbasis zu produzieren. FarmInsect spart Landwirten nicht nur Kosten, sondern ermöglicht auch einen geringeren ökologischen Fußabdruck.

Forenamics
KI bringt neues Potenzial in die Geschäftswelt, aber dieses Potenzial ist oftmals an Spezialwissen von Datenwissenschaftlern und anderen Experten gebunden. Forenamics will KI für jeden zugänglich machen, unabhängig davon, ob bereits Vorkenntnisse bestehen.

Mimica
Mimica stellt temperatursensitive Etiketten und Verschlüsse her, die als Alternative zum herkömmlichen Verfallsdatensystem die wahre Frische von Lebensmitteln anzeigen. Mimica reduziert so die stetig wachsende Lebensmittelverschwendung in Supermärkten.

Mirrads
Das Unternehmen entwickelt spezielle Spiegel (Smart Mirrors), die einen Hologramm-Effekt im Spiegelbild erzeugen, um darin beliebige Inhalte anzeigen zu können, sowie die für das Verwalten und Ausspielen der Inhalte notwendige Software. Das ist besonders für Werbung relevant, beispielsweise im Einzelhandel, in der Gastronomie oder in Hotels.

Olav
Olav ist die erste europäische DTC-Marke für Kochgeschirr-Produkte. Olav spart den Zwischenhändler aus und ist dadurch in der Lage, höchste Qualität zu erschwinglichen Preisen mit einem einzigartigen Design und Kundenerlebnis anzubieten. Das erste Produkt von Olav ist eine Kupferkernpfanne, welche regelmäßig von Profiköchen genutzt wird.

Rebolet
Im Durchschnitt werden 15% der online verkauften Artikel zurückgegeben oder nie verkauft, was hohe finanzielle Verluste und Tonnen von Abfall verursacht. Rebolet bietet einen All-in-One-Wiederverkaufsservice, der dem E-Commerce zu mehr Rentabilität und Nachhaltigkeit verhilft, indem Retouren und Überbestände bearbeitet, analysiert und wiederverkauft werden. So wird ein 380 Milliarden Euro-Problem angegangen.

TONI CORE
TONI CORE ist die erste Modemarke für alle Frauen (schwanger oder nicht schwanger, stillend oder nicht). Das Label entwickelt vielseitige, zeitlose Produkte in nachhaltigem Design, die nicht nur während der Schwangerschaft, sondern auch in den darauffolgenden Lebensphasen getragen werden können.

VRxs
VRxs ist eine schlüsselfertige Softwarelösung, die es jedem Online-Shop ermöglicht, 3D und Augmented Reality zur Präsentation und Erklärung seiner Produkte zu nutzen.

evelop_me
evelop_me ist eine durch Kienbaum gegründete Online-Coaching-Plattform. Sie vereint jahrzehntelange HR- und Management-Expertise mit einem digitalen Vorgehen, um die spezifischen Stärken v

Tipp: So wollen die Fond of-Macher anderen Gründern helfen

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In unserem Themenschwerpunkt Köln berichten wir gezielt über die Digitalaktivitäten in der Rheinmetropole. Mit circa 400 Startups, über 60 Coworking Spaces, Acceleratoren und Inkubatoren sowie attraktiven Investoren, zahlreichen Veranstaltungen und Netzwerken bieten Köln und das Umland ein spannendes Ökosystem für Gründerinnen und Gründer. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH#Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

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#Brandneu – 9 neue Startups, die wir sehr genau beobachten


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

Liquid Grape
Liquid Grape aus Hamburg bietet Privatpersonen Wein als alternatives Anlageprodukt an. Zum Konzept heißt es: ”Bei unserem Angebot orientieren wir uns an den britischen Handelshäusern, die Vorreiter auf dem Weininvestment Gebiet sind, und bieten unseren Kunden etwas, dass wir die Fine Wine Solution nennen”. Gründer sind Marianne Höger und Henrik Maaß.

Backpackertrail
Backpackertrail aus Heidelberg, das von Fabio Hildenbrand gegründet wurde, bietet eine App an, mit der potenzielle Kunden ihre Backpacking-Reise auf Basis von ihrer individuellen Präferenzen zusammenstellen können. Eine Matchmaking-Funktion soll dabei helfen Reisende mit ähnlichem Interesse zusammen zu führen.

kickdown
Das Hamburger Startup kickdown beschreibt sich selbst als “die beste Möglichkeit, klassische, Sammler- und Liebhaberfahrzeuge zu kaufen und zu verkaufen”. Dabei setzen die Hanseaten auf Auktionen. Die Einstellungsgebühr startet bereits ab 49 Euro. Die Provision beträgt 2,5 %. Gründer ist Moritz Helbich.

independesk
Mit der Berliner App independesk können Onliner “jederzeit und überall einen professionellen Arbeitsplatz in Laufweite finden und diesen unkompliziert für wenige Stunden oder ganze Tage mieten”. Die Gründer Karsten Kossatz und Erik Müller haben zuvor schon die Non-Profit-Plattform Helfen.Berlin ins Leben gerufen.

Hurrado
Das junge Unternehmen Hurrado kann man als das mymuesli der Hundefutterbranche bezeichnen. Das Berliner Startup, das von Tony Schumacher gegründet wurde, verspricht dabei eine “individuelle Futterberatung” für jedes Tier. Jedes Tier bekommt danach “sein eigenes Futter mit Namen und Foto auf dem Futtersack”.

Suvo
Bei Suvo dreht sich alles um sogenannte Vitalpilze. Das Startup aus München, das von Susanne Vogel gegründet wurde, will dabei “die aus der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) stammende Pilzheilkunde Mykotherapie mit der Naturheilkunde Phytotherapie” verbinden. Ziel ist es, die Abwehrkräfte zu stärken.

Workist
Das Berliner Startup Workist, bisher als outsmart.ai bekannt, bietet eine Plattformlösung für die Automatisierung von administrativen Büroarbeiten an. Die sogenannten “AI Worker” sollen Unternehmen helfen, in dem sie vom Feedback der echten Mitarbeiter lernen, Zielgruppe sind mittelständische Unternehmen. Gründer sind Tim Wegner, Alexander Müller und Fabian Brosig.

GErn
Bei GErn in Kassel dreht sich alles um den großen Trend “gesunde Ernährung und eine nachhaltige Ernährungsumstellung”. Das junge Food-Startup bietet zu diesen Themen “gesunde Fertiggerichte” an und liefert diese an seine Kunden in Kassel und Umgebung aus. Gründer sind: Tolganay Barwich und Ruslan Barwich.

ThankU
Über ThankU können sich Onliner bei anderen Menschen für einen Gefallen bedanken – und zwar in Form einer Spende. Dazu heißt es auf der Website: “ThankU-Nutzer können aus drei guten Zwecken auswählen: Bäume pflanzen, Plastik aus dem Ozean entfernen oder Tiere schützen”. Gründer des Berliner Social-Startups sind Lukasz Belza, Martin Belza und Martin Belza.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über junge, frische und brandneue Startups, die noch nicht jeder kennt. Alle diese Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der bundesweiten Startup-Szene und im besten Fall auf die Agenda von Investoren, Unternehmen und potenziellen Kooperationspartnern. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – Roboyo sammelt 21 Millionen ein – Oyster Bay investiert in True Gum


Im aktuellen #DealMonitor für den 15. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Roboyo
+++ Der Kapitalgeber MML Capital Partners (MML) investiert 21 Millionen Euro in Roboyo, ein Startup für Robotic Process Automation. Das Nürnberger Unternehmen, das 2016 von Christian Voigt, Nicolas Hess und Sven Manutiu gegründet wurde, sieht sich als “Deutschlands Marktführer für RPA-gestützte Automatisierung”. 120 Kunden aus unterschiedlichen Branchen – von Versicherungen und Banken bis zu Pharmaunternehmen setzen auf Roboyo. 120 Mitarbeiter wirken bereits für die Jungfirma.

True Gum
+++ Der Food-Investor Oyster Bay investiert 1 Million Euro in das dänische Kaugummi-Startup True Gum. “Mit dem Zugang zu neuem Kapital kann True Gum in seine Produktentwicklung, das Marketing und den Vertrieb in seinen größten Märkten investieren”, teilt das Unternehmen mit. True Gum, seit April 2018 auf dem Markt, ist inzwischen in 10.000
europäischen Einzelhandelsgeschäften in 14 europäischen Ländern erhältlich.

INVESTMENTS

e7Studio
+++ Das Münchner Startup Timify übernimmt das bulgarische Digitalunternehmen e7Studio. “Die seit sieben Jahren bestehende Agentur betreut Kunden aus dem gesamten europäischen Raum. Mit TIMIFY arbeiten die Bulgaren schon seit einigen Jahren zusammen”, teilt das Unternehmen mit. Timify, das von Andreas Knürr geführt wird, positioniert sich als “Online-Lösung für Terminplanung und Arbeits-Ressourcenverwaltung für kleine, mittlere und große Unternehmen”. An den Start ging das Unternehmen 2012.

DIE HÖHLE DER LÖWEN

richtiggutbewerben.de
+++ In der dritten Folge der achten Staffel investierte Sales-Löwe Carsten Maschmeyer 100.000 Euro in richtiggutbewerben.de (15 %). Die Plattform für die Vermittlung von Bewerbungsghostwritern wurde 2014 von den Brüdern Adil und Bilal Zafar gegründet. Die richtiggutbewerben.de-Macher traten an, um 100.000 Euro einzusammeln und wollten 10 % der Firmenanteile abgeben. Bisher wurde der Deal noch nicht umgesetzt.

Gomago
+++ In der dritten Folge der achten Staffel investierte Regal-Löwe Ralf Dümmel 80.000 Euro in Gomago (20 %), eine Art Duftspender für Haus und Auto, der Marder durch ein künstliches Pheromon fernhält, ohne dem Tier zu schaden. Das Unternehmen wurde von Klaus Skottki, Kfz-Meister im Ruhestand, ins Leben gerufen.

GreenMNKY
+++ In der dritten Folge der achten Staffel investierten Sales-Löwe Carsten Maschmeyer und Pharma-Löwe Nils Glagau 400.000 Euro in GreenMNKY (24 %). Das Unternehmen, das von Ziya Orhan und Oliver Klingenbrunn gegründet wurde, bietet Schutzfolien für Handys und elektrische Kleingeräte an. GreenMNKY kann in wenigen Sekunden und dank der in der App hinterlegten Datencloud für jedes beliebige Modell die passende Handy-Schutzfolie ausschneiden. Die Gründer kamen in die Vox-Show, um 400.000 Euro für 15 % einzusammeln.

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#Umfrage – “Es wäre toll, wenn die Investorenlandschaft noch Zuwachs bekommen würde”


In Köln gibt es schon lange eine sehr umtriebige und aktive Startup-Szene.  Über 400 kleine und große Startups, über 30 Coworking Spaces, verschiedene Hubs, Inkubatoren und mehrere Events machen die Stadt am Rhein zu einem der Startup-Hotspots im Lande. Doch was fehlt in Köln noch? Hier einige Antworten von waschechten Colognepreneuren.

Die richtige Einstellung ist ja schon vorhanden, aber ohne echte Tech-Begeisterung wird die Kölner Startup-Szene nie zum Vorreiter in Sachen Innovation und Digitalisierung werden. Hier sehe ich noch viel Luft nach oben. Tatsächlich hat die Kölner Universität nicht einmal eine eigene Informatik-Fakultät und die der TH liegt in Gummersbach. Hier haben wir in Köln definitiv noch Nachholbedarf.
Lars-Rüdiger Fink, get in

Ein zentraler Standort für Startups sowie das STATION F in Paris. Wer einmal da war weiß, was er bisher vermisst hat. Gerade im eng besiedelten NRW mit Standort Köln wäre das eine große Bereicherung weit über Köln und NRW hinaus.
Harald Meurer, Creative Shopping

Köln bietet als Startup Standort schon einiges und wir merken deutlich, dass die Anzahl an Startups in Köln deutlich zunimmt. Es wäre toll, wenn die Investorenlandschaft in Köln noch etwas Zuwachs bekommen würde und sich der Mittelstand hier noch stärker präsentiert würde. Besonders freuen würden wir uns natürlich auch über mehr weibliche Investoren, das ist jedoch leider ein deutschlandweites Problem.
Lea Matschke, Brajuu

Köln benötigt mehr Startup-Vorbilder, die als Multiplikatoren das lokale Ökosystem beleben. Erfolgreiche Gründer schaffen nach ihrem Exit häufig als Mentoren, Investoren oder einfach als Botschafter einen großen Mehrwert für Startups.
Niklas Hagenbeck, Somigo

Für mich ist Köln der perfekte Ort um eine Startup zu gründen, ohne das mir etwas fehlen würde.
David Henn, Cannamedical

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln berichten wir gezielt über die Digitalaktivitäten in der Rheinmetropole. Mit circa 400 Startups, über 60 Coworking Spaces, Acceleratoren und Inkubatoren sowie attraktiven Investoren, zahlreichen Veranstaltungen und Netzwerken bieten Köln und das Umland ein spannendes Ökosystem für Gründerinnen und Gründer. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH#Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

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#Hintergrund – richtiggutbewerben.de – wie viele Drogen-Witze verträgt ein Pitch?


Der Schock in den Gesichtern der Löwen war deutlich zu sehen, als Bilal Zafar mit den Worten “Unsere Margen sind bei unglaublichen 70 % – so hoch wie beim Drogenhandel” ein Tütchen mit weißem Pulver in die Höhe hielt. Mit Nico Rosberg hat er es sich so direkt verscherzt, doch am Ende gab es trotzdem einen Deal. Wie viel Witz und Provokation passt also in eine Investorenverhandlung?

Schließlich sieht man nicht nur in “Die Höhle der Löwen”, sondern z.B. auch bei vielen offiziellen Pitch-Wettbewerben immer wieder Startups, die kleine Späße und manchmal auch Provokationen effektvoll in ihre Präsentation eingebaut haben. Doch immer wieder geht das schief. Nach Bilals “Witz”, der gemeinsam mit seinem Bruder die Bewerbungsplattform richtiggutbewerben.de vorstellte, fühlte sich für Nico Rosberg jedenfalls alles falsch an und er stieg sofort aus.

Aber natürlich heißt das nicht, dass Gründer nie Witze oder Provokationen als Effekte nutzen dürfen. Im Gegenteil, gut genutzte Stilmittel dieser Art können die Aufmerksamkeit der Zuhörer verstärken. Sie können auch Emotionen wecken und damit die Informationen, die in diesem Zusammenhang übermittelt werden sollen, verstärkt in den Köpfen des Publikum verankern. Denn dass richtiggutbewerben eine Marge von 70% erreicht, vergisst nun so schnell wahrscheinlich kein Zuschauer mehr. Aber für viele war diese Provokation dann doch zu viel, denn im Fernsehen ein Tütchen mit weißem Pulver hochzuhalten, hat bestimmt nicht nur in Nico Rosberg eine ungutes Gefühl ausgelöst. Worauf also sollte man als Gründer achten, damit man nicht mehr Schaden als Nutzen anrichtet?

Zunächst einmal sollte man sich genau überlegen, welchen Effekt man mit dem Witz oder der Provokation erreichen möchte und diesen mit dem Publikum abgleichen, das man vermutlich haben wird. Daraus ergibt sich praktisch auch schon, dass man sich den Zeitpunkt ebenso gut überlegen sollte und diese Effekte vor allem auf den Pitch selbst konzentrieren sollte. Ein vorbereiteter Effekt in Frage-Antwort-Teil wirkt generell immer etwas künstlich und oft unpassend, im Pitch ist er wesentlich besser aufgehoben.

Dann sollte man natürlich angemessen für einen öffentlichen Rahmen bleiben. Je öffentlicher, desto kritischer sollte man hier sein. Drogen (oder deren Imitation) gehören also wie von Nico Rosberg bemerkt nicht ins Fernsehen, aber auch bei großen Events ist definitiv davon abzuraten. Es mag Ausnahmen geben, z.B. könnte Bilals Move bei Gründerevents mit recht jungem Publikum und explizit lockerer Atmosphäre gut ankommen, er bleibt aber auch dort ein Risiko.

Es versteht sich auch von selbst, dass Diskriminierung jeglicher Art absolut tabu ist. Auch kritische oder schwierige Themen wie Politik oder Religion lässt man meistens besser sein – Drogen fallen übrigens auch durchaus in diese Sparte.

Auch das “wie” kann natürlich erhebliche Unterschiede machen. Bei den meisten Pitches haben Gründer schließlich nicht die Möglichkeit eine kompletten Kulisse wie bei “Die Höhle der Löwen” aufzubauen. Dafür können aber meistens Präsentations-Slides gezeigt werden. Die reinen Bilder sind ein bisschen weniger plastisch, und daher oft nicht ganz so anstössig. Ein Bild von weißem Pulver und dazu nur eine Andeutung, dass 70% Marge in kaum einem legalem Geschäftszweig zu erreichen ist, würden daher wohl bei gleichem Effekt weniger Gegenwehr erzeugen.
Generell ist es bei Provokation sinnvoll, Dinge nur anzudeuten und nicht allzu deutlich auszusprechen. Alternativ kann man seine Zuhörer auch ein wenig in die irre führen und und eine Schock-Situation zunächst kreieren, dann aber auflösen, in dem man klar macht, dass man es ganz anders gemeint hat. Das sorgt – wenn es gut gemacht ist – oft für Lacher und gesteigerte Aufmerksamkeit, denn das Publikum fühlt sich so gewissermaßen “ertappt”.

Schließlich gibt es aber nur einen Weg, um herauszufinden, ob eine lustige Bemerkung oder einen absichtliche Provokation den gewünschten Effekt erzielen: testen! Mit einem Testpublikum, dem man vertraut, sollten Gründer ihren Pitch ohnehin üben, um vor einem wichtigen Auftritt so viele ehrliche Meinungen und Eindrücke zu sammeln wie möglich. Das gibt für den Ernstfall auch eine gewissen Sicherheit, den Effekt richtig platzieren und überbringen zu können.

Im Fall von richtiggutbewerben.de hätte solch ein rettender Filter dem als Drogen getarnten Zucker sicherlich noch rechtzeitig den passenden Kaffee gefunden.

Tipp: Alles über die Vox-Gründer-Show gibt es in unserer DHDL-Rubrik. Die jeweiligen Deals und Nicht-Deals gibt es hier: “Die Höhle der Löwen (8. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (7. Staffel)Die Höhle der Löwen” – Deals (6. Staffel)Die Höhle der Löwen” – Deals (5. Staffel), “Die Höhle der Löwen – Deals (4. Staffel)“, Die Höhle der Löwen – Deals (3. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (2. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (1. Staffel)“.

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#Brandneu – 6 neue Startups, die jeder auf dem Schirm haben sollte


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

Simity
Hinter Simity verbirgt sich eine “CRM-Lösung für lokale Unternehmen, um offline Daten zum Kundenverhalten zu generieren”. Dabei geht es darum, dass Nutzer etwa besser mit ihrem Bestandskunden kommunizieren oder “Gästen vor Ort ein besonderes Angebot” schicken können.

URL: www.simity.de
Hashtags: #Tool #Software #CRM
Ort: Hannover
Gründer: Jan-Niklas Schmitz, Sebastian Böddeker

TripLegend
Das Travel-Startup TripLegend richtet sich an Millennials. Diesen möchte der digitale Reiseveranstalter “einzigartige Kleingruppen-Abenteuerreisen anbieten”. Dazu teilen die Berliner mit: “Wir kombinieren Technologien mit gesundem Menschenverstand, um die besten Lösungen für Mensch und Natur zu entwickeln”.

URL: www.triplegend.com
Hashtags: #Travel
Ort: Berlin
Gründer: Brian Ruhe, Alexander Ditzel, Martin Ditzel

yeew
Das junge Kölner Startup yeew bringt sich als “Partner für lokale Werbung auf Smartphones” in Stellung. Das AdTech aus dem Dunstkreis der Verlagsgruppe Aschendorff wird von den Seriengründern Coskun Tuna, früher Seeding Alliance, und Thorsten Kambach geführt.

URL: www.yeew.de
Hashtags: #AdTech
Ort: Köln
Gründer: Coskun Tuna, Thorsten Kambach

Stargazr
Hinter Stargazr aus Hamburg verbirgt sich ein “webbasierter Softwareanbieter, der Controlling Teams unterstützt, ihr Unternehmensergebnis besser zu verstehen und zu steuern”. Stargazr aus Hamburg liefert somit eine “innovative KI-Software für modernes Controlling”.

URL: www.stargazr.ai
Hashtags: #FinTech #Software
Ort: Hamburg
Gründer: Rafi Wadan, Juan C. Roldan

Philex Protein
Bei Philex Protein dreht sich alles um Proteinsnacks. Das Startup bietet verschiedene Sorten wie Apfel-Banane oder Dattel-Vanille als Backmischungen an. “Wir haben alle Früchte und jede einzelne Nuss gekostet und getestet” – versprechen die Gründer aus Bad Köstritz.

URL: www.philexprotein.com
Hashtags:#Food #eCommerce
Ort: Bad Köstritz
Gründer: Philipp Weiler, Alexander Seliger

JL-Clean
Bei JL-Clean dreht sich alles um Heimtextilreinigungen. Zum Start fokussieren sich die Gründer auf Teppichreinigungen. Polsterreinigung kommen demnächst hinzu. “Wir arbeiten nur mit etablierten mittelständischen Reinigungsunternehmen zusammen”, verspricht das junge Startup.

URL: www.jl-clean.de
Hashtags: #Marktplatz #Dienstleitung
Ort: Frankfurt am Main
Gründer: Janis Curtius, Luca Bös

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über junge, frische und brandneue Startups, die noch nicht jeder kennt. Alle diese Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der bundesweiten Startup-Szene und im besten Fall auf die Agenda von Investoren, Unternehmen und potenziellen Kooperationspartnern. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#aktuell, #brandneu, #jl-clean, #philesimity, #philex-protein, #simity, #stargazr, #startup-radar, #triplegend, #yeew

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#Podcast – “Es ist nicht der Weltuntergang, wenn es mal nicht funktioniert”


Im Interview-Podcast ist diesmal Philip Huffmann, Mitgründer von Helpling, zu Gast. Seit 2014 vermittelt das Berliner Startup Putzkräfte. Huffmann gründete das Unternehmen damals gemeinsam mit Benedikt Franke, der Ende 2019 ausgestiegen ist und inzwischen Planetly ins Leben gerufen hat. In den ersten zwölf Monaten startete die Jungfirma in 14 Ländern und sammelte 65 Millionen Euro ein. Zu Hochzeiten arbeiteten rund 500 Mitarbeiter für Helpling.

Es folgte eine Vollbremsung, mit Entlassungen und einem Fokus auf wenige Märkte. Inzwischen wirken noch rund 140 Mitarbeiter für Helpling. Hinzu kommen noch rund 500 Reiningungskräfte, die das Unternehmen in eigenen Ländern wie der Schweiz selbst beschäftigt. Huffmann beschreibt die damalige Situation als “unglaublich schwierig”. Es sei trotzdem extrem wichtig und richtig so etwas zu machen. “Unternehmer sein heißt eben auch leiden”. Wenn eine Hypothese nicht eintrete, müsse mal reagieren.

Ende 2019 konnte Helpling seinen Wettbewerber Book A Tiger übernehmen. Im Jahr zuvor übernahm der Putzdienstvermittler bereits den Schweizer Ableger des Konkurrenten. Kurz vorher sammelte das Helpling-Team weitere Millionen ein. ProSiebenSat.1, Lakestar und Mangrove investierten damals beachtliche 20 Millionen Euro in Helpling, Insgesamt dürften die Investoren – zu denen auch Rocket Internet, APACIG, und Unilever Ventures gehören – in den vergangenen Jahren rund 100 Millionen in Helpling, das inzwischen profitabel arbeitet, investiert haben.

Während der Corona-Krise lagen die Geschäfte von Helpling zwischenzeitlich teilweise komplett brach. Im Interview-Podcast spricht Helpling-Gründer Huffmann ausführlich über diese schwere Zeit. Zudem spricht er über Kurzarbeit, die schwierigen Übernahmen in der Anfangszeit, die teuren Marketingschlachten mit der Konkurrenz, Fehler und den Ausstieg seines Mitgründers.

Interview #14 – Philip Huffmann (Helpling)

Abonnieren: Die verschiedenen Podcast-Formate (#Insider, #News, #Interview und #StartupRadar) von deutsche-startups.de könnt ihr unter anderem bei Apple PodcastsCastboxDeezerGoogle PodcastsiHeartRadioOvercastPlayerFMPodimoSpotify, SoundCloud oder per RSS-Feed abonnieren.

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#aktuell, #dspodcast, #helpling, #podcast

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#Interview – “Ich war gut vorbereitet und lief trotzdem aufgeregt im Kreis” #DHDL


Auch in der achten Staffel der Vox-Gründer-Show “Die Höhle der Löwen” treten wieder etliche Gründerinnen und Gründer vor die Jury. In der zweiten Folge der aktuellen Staffel ist unter anderem Klaus Skottki, der Kopf hinter Gomago, dabei.  Dahinter verbirgt sich ein Abwehrsystem für Mader. “Auf dem Dachboden über unserer Wohnung hatte sich ein Marder eingenistet, der uns schier zur Verzweiflung gebracht hat. Alle Versuche, ihn mit am Markt verfügbaren Mitteln zu vergrämen, brachten leider keinen Erfolg. Wir waren durch die ständige nächtliche Geräuschkulisse mit den Nerven am Ende und hatten schon über einen Umzug nachgedacht”, erzählt Gomago-Erfinder Skottki. Im Interview mit deutsche-startups.de stellt er sein Startup einmal ganz genau vor.

Welches Problem willst Du mit Gomago lösen?
Durch den Verlust ihrer ursprünglichen Lebensräume rücken Steinmarder als Kulturfolger den Menschen in die Städte nach. Hier sorgen sie allerdings für viel Ärger. Ständig auf Reviersuche sind Hausdächer und warme Motorräume willkommene Schutz und Übernachtungsmöglichkeiten. Dass diese markierten und einmal in Besitz genommen Reviere verteidigt werden, ist ein ganz normales Verhalten. So erklären sich auch die massiven Schäden im Motorraum und Dachdämmungen. Gomago-Marderschutz beeinflusst das Verhalten des Marders durch den Nachbau mardereigener Duftstoffe und signalisiert ihm so Gefahr. Das beduftete Gebiet wird instinktiv gemieden.

Wie ist die Idee zu Gomago entstanden?
Auf dem Dachboden über unserer Wohnung hatte sich ein Marder eingenistet, der uns schier zur Verzweiflung gebracht hat. Alle Versuche, ihn mit am Markt verfügbaren Mitteln zu vergrämen, brachten leider keinen Erfolg. Wir waren durch die ständige nächtliche Geräuschkulisse mit den Nerven am Ende und hatten schon über einen Umzug nachgedacht. Glücklicherweise bin ich dann aber im Internet auf zwei junge Jäger gestoßen, deren Vergrämungsmethode sich sehr positiv las. Sie sagten zu, uns zu helfen. Sie kamen einige Tage später mit vier handgefertigten Bollos zu uns. Diese bestanden aus Holzwolle, Stroh und den mit Drüsensekret eines toten Marders getränkten Lappen. Die Bollos wurden auf dem Dachboden ausgelegt. Es roch recht streng. Nun sollte es so sein, dass der Marder noch ein bis zweimal sein Revier aufsucht und dann wegbleibt. Wir waren skeptisch, hatten aber gleichzeitig große Hoffnungen. Und wirklich, nach kürzester Zeit: “Ruhe mit Ansage”! Wir waren begeistert. Endlich vernünftig schlafen, toll!

Wo steht Gomago in einem Jahr?
Diese Aussage ist sicher abhängig vom Ausgang der Vox-Gründer Show “Die Höhle der Löwen”. Sollte ich dort einen Deal bekommen und hätte dann einen strategisch gut aufgestellten Löwen an meiner Seite, dann sehe ich gute Chancen, mit Gomago den Markt zu erobern. Ohne Deal und ohne Ausstrahlung wäre es schwierig, Gomago an den Markt zu bringen.

Warum hast Du Dich entschieden, bei “Die Höhle der Löwen” mitzumachen?
Selbst mit so einem guten Produkt wie Gomago ist es schwer an den Markt zu kommen. Den hohen Kapitalaufwand kann ich einfach nicht stemmen. Ich habe selbst auch keine guten Netzwerke und Marketingstrategien. Die Bewerbung bei “Die Höhle der Löwen” war nur ein logischer Schritt in die richtige Richtung.

Wie nervös warst Du kurz vor deinem TV-Pitch?
Ich war gut vorbereitet, hatte meinen Pitch im Griff und lief trotzdem aufgeregt im Kreis. Ich konnte nie so richtig nachvollziehen, was Schauspieler mit vielen Jahren Erfahrung vor der Kamera, mit Lampenfieber meinten. Jetzt wusste ich es.

Dein Tipp an andere Gründer, die mit einem Auftritt bei “Die Höhle der Löwen” liebäugeln?
Bereitet euch gut vor. Zeigt den Löwen, dass ihr für eure Idee und euer Produkt brennt. Habt alle Zahlen und Fakten bereit. Überlegt euch gut, was ihr den Löwen anbietet und was ihr dafür haben möchtet. Q&A ist keine Einbahnstraße – fragt die Löwen alles, was ihr für eure Entscheidung braucht.

Tipp: Alles über die Vox-Gründer-Show gibt es in unserer DHDL-Rubrik. Die jeweiligen Deals und Nicht-Deals gibt es hier: “Die Höhle der Löwen (8. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (7. Staffel)Die Höhle der Löwen” – Deals (6. Staffel)Die Höhle der Löwen” – Deals (5. Staffel), “Die Höhle der Löwen – Deals (4. Staffel)“, Die Höhle der Löwen – Deals (3. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (2. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (1. Staffel)“.

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#aktuell, #die-hohle-der-lowen, #gomago, #interview

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#Hintergrund – richtiggutbewerben.de, PoBeau, GOMAGO, Gymbutler, GreenMNKY treten vor die Löwen #DHDL


Auch in der achten Staffel der erfolgreichen Vox-Erfolgsshow “Die Höhle der Löwen” (DHDL) wittert das Löwenrudel wieder Woche für Woche ganz fette Beute. Die Jury besteht in dieser Staffel aus dem Regal-Löwen Ralf Dümmel, dem Pharma-Löwen Nils Glagau, dem Influencer-Löwen Georg Kofler, dem Sales-Löwen Carsten Maschmeyer, der Beauty-Löwin Judith Williams, der Familien-Löwin Dagmar Wöhrl und erstmals dem GreenTech-Löwen Nico Rosberg. Nun aber wieder schnell rein in die Löwengrube: Hier die Startups der aktuellen Folge, die wieder um 20:15 Uhr bei Vox über den Bildschirm geht.

Tipp: Alles über die Vox-Gründer-Show gibt es in unserer DHDL-Rubrik. Die jeweiligen Deals und Nicht-Deals gibt es hier: “Die Höhle der Löwen (8. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (7. Staffel)Die Höhle der Löwen” – Deals (6. Staffel)Die Höhle der Löwen” – Deals (5. Staffel), “Die Höhle der Löwen – Deals (4. Staffel)“, Die Höhle der Löwen – Deals (3. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (2. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (1. Staffel)“.

Die DHDL-Startups der Woche

richtiggutbewerben.de
„Wir schreiben die perfekte Bewerbung für Sie!“ Hinter dieser Idee stecken die pakistanisch-stämmigen Brüder Bilal (30) und Adil Zafar (25). Während seines BWL-Studiums an der Universität Düsseldorf hat Bilal bei verschiedenen Firmen gejobbt: „Ich habe immer ein Vorstellungsgespräch bekommen.“ Bei vielen seiner Kommilitonen war das aber nicht der Fall, musste der 30-Jährige feststellen: „Ich habe angefangen, bei den Bewerbungen zu helfen. Und die Leute waren sogar bereit, mir Geld dafür zu bezahlen.“ Wirtschaftsinformatiker Adil erkannte das Potenzial der Idee seines Bruders. Gemeinsam entwickelten sie eine Online-Plattform, die Branchen-Experten und Bewerber auf der Suche nach ihrem Traumjob zusammenbringt. Das wollen die Brüder auch den Löwen schmackhaft machen: „Unsere Idee hat bereits im letzten Jahr 700.000 Euro eingebracht“, argumentiert Bilal. „86 Prozent unserer Kunden werden zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Wir haben bereits 15.000 Bewerbungen für ganz Deutschland geschrieben. Mittlerweile sind wir bei zwei Millionen Euro Umsatz.“ Um ihr Unternehmen und vor allem die Internationalisierung voranzubringen, benötigen Bilal und Adil Zafar einen strategischen Partner, der mit einem Kapital in Höhe von 100.000 Euro einsteigt. Dafür bieten sie zehn Prozent ihres Unternehmens.

PoBeau
Sandy Glückstein hat sich auf ein bisher vernachlässigtes Körperteil spezialisiert, den Po. Denn auch der will gepflegt werden. Es gibt Hautpflegemasken für Gesicht, Hände, Füße – eigentlich für den ganzen Körper. Doch die Suche nach speziellen Produkten für den Po blieb erfolglos. „Dabei ist der Po derzeit das Trend-Körperteil schlechthin, wenn man sich Jennifer Lopez, Kim Kardashian oder Shakira anguckt“, weiß die promovierte Soziologin und hauptberufliche Unternehmensberaterin, die mit PoBeau pflegende Masken für den Po kreiert hat. Im Sortiment befinden sich Produkte gegen Pickelchen, zur Straffung, aber auch zum Bleachen. Noch gehört Dr. Glückstein zu den Ersten auf dem deutschen Markt. „Po-Pflege ist derzeit noch ein Nischenprodukt“, weiß die Gründerin. „Aber ich glaube, dass die Menschen offener und die Schamgrenzen sich nach unten senken werden.“ Damit es nicht bei einem Nischenprodukt bleibt, sucht Dr. Glückstein ein Investment in Höhe von 200.000 Euro und bietet dafür zehn Prozent ihrer Unternehmensanteile. „Ein schöner Po ist immer gut“, scherzt Judith Williams, und Dagmar Wöhrl findet: „Passt zu meinem HappyPo!“ Sehen die Investoren in PoBeau eine Beauty-Innovation?

GOMAGO
Alles begann vor sieben Jahren mit einer Marderplage auf dem heimischen Dachboden. „Es war so extrem, dass wir dachten: Wenn wir das nicht in den Griff bekommen, müssen wir ausziehen“, erinnert sich Klaus Skottki (70). Da der Kfz-Meister im Ruhestand keine optimale Lösung für die lästigen Plagegeister gefunden hat, nahm er die Sache selbst in die Hand und entwickelte „GOMAGO“ – eine Art Duftspender für Haus und Auto, der die Tiere durch ein künstliches Pheromon fernhält, ohne dem Tier zu schaden. „Die Entwicklung hat etwa fünf Jahre gedauert“, erklärt Klaus Skottki. „Ich bin von dem Produkt total überzeugt, weil wir null Fehlerquote haben.“ Bislang läuft der Verkauf allerdings bislang nur schleppend über den eigenen Online-Shop. Um sein Produkt auf dem Markt zu etablieren, benötigt der Hobby-Segler 80.000 Euro und bietet dafür 20 Prozent an seiner noch zu gründenden GmbH. „Ich habe auch schon jemanden im Auge“, schmunzelt der rüstige „Jung“-Unternehmer. Ob sein Wunsch-Löwe ins Marderbusiness einsteigt?

Gymbutler 
Als leidenschaftliche Kraftsportler haben Maximilian Sander (26) und Tim Bormann (25) im Fitnessstudio ein Problem erkannt: Viele Sportler stellen ihre Getränke auf dem Boden oder auf dem Fitnessgerät ab, so stehen die Flaschen und Becher häufig im Weg oder kippen um und verschütten ihren Inhalt. Um das zu verhindern, haben die Schulfreunde den Gymbutler entwickelt: Einen flexiblen Silikonring, den man um fast jede Flasche wickeln kann und der dank eines starken Magneten auf jedem Metall hält. „So kann er direkt am Trainingsgerät befestigt werden und hält ein Gewicht von bis zu 2,5 Kilo“, erklärt Maximilian und Tim führt fort: „Der Gymbutler ist extrem vielseitig. Zwar haben wir ihn für den Fitnessbereich konzipiert, haben aber gemerkt, dass er auch für andere Anwendungsgebiete interessant ist.“ Ob im Haushalt oder in der Werkstatt: Der Gymbutler ist ein echter Alltagshelfer. Um ihr Produkt zu etablieren und neue Märkte zu erobern, benötigen die Jungunternehmer Kapital in Höhe von 100.000 Euro und bieten dafür 20 Prozent Firmenanteile.

GreenMNKY 
Kein technisches Gerät ist so schnell veraltet wie ein Smartphone: Jedes Jahr bringen Hersteller neue Modelle auf den Markt – und mit jedem Modell auch neue Gadgets wie Handyhüllen oder Schutzfolien. Allein in Deutschland werden jedes Jahr 33 Millionen Panzerfolien verkauft. Genau hier setzen Ziya Orhan (42) aus Aschaffenburg und Oliver Klingenbrunn (48) aus Lohr am Main mit ihrem Unternehmen GreenMNKY an. Der Mobilfunkshop-Besitzer und der Berater kennen sich seit acht Jahren und bringen gemeinsam knapp 50 Jahre Erfahrung in der Telekommunikations-Branche mit. „Um jedem Kunden eine Panzerfolie zu verkaufen, muss ich ein Riesenlager haben. Ansonsten ist der Kunde weg und kommt nie wieder“, berichtet Ziya. „Dieses umweltschädliche und kostenintensive Problem können wir lösen“, verspricht Oliver. Das GreenMNKY „Screen Protection Cutting System“ kann in zehn Sekunden und dank der in der App hinterlegten Datencloud für jedes beliebige Modell die passende Handy-Schutzfolie ausschneiden. „So entsteht aus einem Rohling der perfekte Handyschutz“, erklärt Oliver das Gerät. Auch die passenden Hüllen haben die Gründer im Angebot. „Wir können aber nicht nur Smartphones schützen, sondern auch Tablets, Smartwatches und Kopfhörer. Zudem spart das GreenMNKY System über 90 Prozent Verpackungsmüll ein.“ So werden nicht nur die Geräte, sondern auch die Umwelt geschützt. Bereits 300.000 Euro hat Ziya aus eigener Tasche investiert. Nun hoffen die beiden Gründer auf ein weiteres Investment der Löwen in Höhe von 400.000 Euro und bieten im Tausch 15 Prozent ihrer Firmenanteile an.

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#DealMonitor – Numbrs sammelt 17 Millionen ein – Cluno bekommt weitere Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 11. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Cluno
+++ Acton Capital, Atlantic Labs und Valar Ventures, also Paypal-Gründer Peter Thiel, investieren weitere 12,4 Millionen Euro in das Münchner Auto-Startup Cluno – siehe Gründerszene. “Bei dem Investment handelt es sich um eine Erweiterung der Series-B-Runde aus dem vergangenen Jahr (25 Millionen Euro)”, berichten die Kollegen. Cluno, ein sehr umtriebiger Flatrate-Anbieter für Fahrzeuge, sammelte in den vergangenen Monaten bereits mehr als 32 Millionen Euro ein. Zudem sicherte sich das Auto-Startup, das von Nico und Christina Poletti sowie Andreas Schuierer gegründet wurde, 140 Millionen Euro in Form von Krediten.

Numbrs
+++ Saidler & Co. Finance, also Firmengründer Martin Saidler, und weitere Geldgeber investieren 17 Millionen Schweizer Franken in die Konto-App Numbrs. “The lead investor is the Swiss investment firm Saidler & Co. Finance AG, which contributed CHF 11 million to the round”, teilt das Unternehmen mit. In der Presseaussendung heißt es weiter: “The new capital will enable Numbrs to accelerate its growth in Germany, the UK and beyond. Key initiatives for 2020 include the market entry into the UK and the development of new key functionalities of Numbrs’ cutting-edge technology”. In das 2014 gegründet Unternehmen flossen nun schon mehr als 200 Millionen Franken.

EXITS

nFrames
+++ Das Unternehmen Esri, ein Anbieter für Standortintelligenz-Lösungen, übernimmt die Stuttgarter Firma nFrames. Mit SURE bietet das Unternehmen eine Software, die aus Luftbildern und Lidar-Daten Oberflächen rekonstruiert und in 3D Modelle übersetzt. “Durch die Akquisition werden Anwender künftig befähigt, Bilder mit detaillierten Geoinformationen anzureichen, so dass 3D-Daten von luft-, drohnen- und bodengestützten Sensoren in einem automatisierten, nahtlosen Prozess erfasst und analysiert werden können”, teilt das Unternehmen mit. nFrames wurde 2014 als Spin-Off der Universität Stuttgart von Konrad Wenzel und Mathias Rothermel gegründet.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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Foto (oben): azarel74

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#Interview – “Wir haben zweieinhalb Jahre damit verbracht, unseren Händlern zuzuhören”


Wie starten ganz normale Gründerinnen und Gründer so in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag? Wie schalten junge Unternehmerinnen und Unternehmer nach der Arbeit mal so richtig ab und was hätten die aufstrebenden Firmenlenker gerne gewusst bevor sie ihr Startup gegründet haben? Wir haben genau diese Sachen abgefragt. Heute antworten Philippe de Chanville und Christian Raisson, die Gründer von ManoMano, einem millionenschweren Online-Baumarkt.

Wie startest Du in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag?
de Chanville: Jeder Tag ist anders! In gerade mal sieben Jahren ist unsere Mitarbeiterzahl von 0 auf über 500 Angestellte gestiegen. Wir treiben jetzt Handel in sechs Ländern und haben Büros in Paris, Barcelona und Bordeaux eröffnet. Infolgedessen ändern sich unsere Jobs und unser Arbeitsalltag ständig: von der Einstellung neuer Mitarbeiter, über Verhandlungen, Fundraising, der Akquise von neuen Partnern und Händlern, bis hin zu Geschäftsreisen und Treffen mit Händlern, Journalisten und potenziellen Investoren. 

Raisson: Es gibt jedoch eine Sache, die wir jeden Tag machen – uns die Zeit zu nehmen, mit unseren Familien und einer Tasse Kaffee gut in den Tag zu starten.

Wie schaltest du nach der Arbeit ab?
de Chanville: Das Ziel im Leben ist, ein Leben mit Sinn zu führen, sich selbst treu zu bleiben, um glücklich zu sein. ManoMano ist für uns nicht nur ein Job – es ist unsere Lebensaufgabe. Wir haben daher das Glück, dass wir nach der Arbeit „nicht abschalten“ müssen, da wir mit Freude an unserem Unternehmen arbeiten. ManoMano ist ein Teil von dem, was wir sind, genauso wie unsere Familien. Wir leben unser Leben auch dementsprechend: wir geben dem einen nicht den Vorrang vor dem anderen – sondern stellen vielmehr sicher, dass wir die richtige Balance finden.

Raisson: Als Gründer gibt es kein offizielles „mentales Abschalten“. Selbst wenn man abends aufhört zu arbeiten – man hat immer sein Unternehmen im Kopf. Deshalb ist es so wichtig, sich auch Zeit für die Familie freizuhalten. Jeden Tag verbringe ich mindestens eine Stunde mit meiner Frau und meinen Kindern, um über ihren Tag zu sprechen, genau wie am Morgen auch  – danach geh ich auch mal wieder an die Arbeit.

Was über das Gründer-Dasein hättest du gerne vor der Gründung gewusst?
de Chanville:  Ich hätte gerne gewusst, dass es wirklich ein Marathon ist anstatt eines  Sprints – eher 15 bis 20 Jahre meines Lebens anstatt 4 oder 5. Bevor wir angefangen haben, hätte ich mir es niemals träumen lassen, dass ManoMano in so kurzer Zeit solche Erfolgsebenen erreicht, und dass Christian und ich so lange als Gründer und CEOs für ManoMano tätig sind. 

Raisson: Glück und Timing sind ein großer Teil des Erfolgs, denn man kann nicht alles kontrollieren. Du kannst die besten Partner, die beste Finanzierung, das beste Business Modell etc. haben, aber wenn du kein Glück oder schlechtes Timing hast, kann es passieren, dass deine Ideen nicht funktionieren  – oder schlimmer noch, es kann dein Unternehmen zerstören – wenn man mal an die Unternehmen denkt, die aufgrund von Covid-19 zu kämpfen haben. Wichtig ist, dass man bescheiden bleibt, um mit Misserfolgen und Erfolgen umgehen zu können, und um dann den Kurs korrigieren zu können.

Was waren die größten Hürden, die Du auf dem Weg zur Gründung überwinden musstest?
Raisson: Wenn man ein Startup ist, das aus dem Nichts auftaucht, ist die wohl wichtigste Herausforderung, das Vertrauen der Menschen in dein Unternehmen zu gewinnen. Um das zu erreichen, mussten wir viel Überzeugungsarbeit leisten. Unseren Kunden haben wir neue Wege offenbart, wie sie ihr Zuhause gestalten können – unseren Händlern haben wir eine neue Möglichkeit geboten, ihr Business voranzubringen. Dafür mussten wir geduldig sein, zuhören und unser Modell flexibel anpassen:  Wir haben zweieinhalb Jahre damit verbracht, unseren Händlern zuzuhören, um unsere Technologie besser an ihre Bedürfnissen anzupassen. Das hat ihnen gezeigt, wie engagiert wir ihnen beim Aufbau ihres Geschäfts helfen wollen.

Was waren die größten Fehler, die Du bisher gemacht hast – und was hast Du aus diesen gelernt?
de Chanville: Zu Beginn hießen wir tatsächlich noch monechelle.fr, bis Google uns dann auf die schwarze Liste gesetzt hat. Denn im Eifer des Gefechts haben wir unser SEO im Growth-Hacking-Modus so sehr optimiert, sodass unser Traffic auf Null reduziert wurde. Also blieb uns nichts anderes übrig, als die URL zu ändern und von vorne anzufangen. Und dieses Mal haben wir alles richtig gemacht. 

Wie findet man die passenden Mitarbeiter für sein Startup?
Raisson: Da wir ein stark wachsendes Unternehmen sind, ändern sich unsere Prozesse, Ziele, die Mentalität und unsere Ressourcen alle paar Monate. Wir brauchen Menschen, denen es nicht schwerfällt sich anzupassen, die aber auch Charakterzüge haben, die mit unseren Unternehmenswerten – Mut, Einfallsreichtum & Wohlwollen – übereinstimmen. Das ist für uns ein entscheidender Faktor und nicht verhandelbar. 

Welchen Tipp hast Du für andere Gründer?
de Chanville: Ein Unternehmen zu gründen ist, wie oben schon erwähnt, ein Marathon und kein Sprint. Wenn du ein Unternehmen startest, sei darauf vorbereitet, dass du langfristig dabei bist und stelle sicher, dass du dein Unternehmen in einen Markt mit großem Potenzial einführst. Das wird helfen! Bei der Personalbeschaffung sollte man keine Kompromisse eingehen oder Fertigkeiten über die eigenen Unternehmenswerte stellen. Umgib dich mit den richtigen Leuten. Und ganz wichtig: achte darauf, ein ausgeglichenes Leben zu führen, und Zeit mit der Familie zu verbringen.

Ohne welches externe Tool würde dein Startup quasi nicht mehr existieren?
Raisson: Ganz klar, das Internet! Aber jetzt mal im Ernst: unsere Händler spielen eine ganz entscheidende, übergeordnete Rolle. Ohne sie können wir nicht überleben, denn sie sind der Kern unseres Geschäftsmodells und unseres heutigen Erfolgs. 

de Chanville: Unser Unternehmen umfasst ein Ökosystem von etwa 30.000 Menschen, die alle eine grundlegende Rolle für den Erfolg unseres Unternehmens spielen.

 Wie sorgt ihr bei eurem Team für gute Stimmung?
Raisson Indem wir Ehrgeiz zeigen und eine klare Vision haben. Einen wichtiger Faktor bei der Motivation unserer Teams ist es, eine bodenständige und menschliche Philosophie zu haben. Als Vorgesetzter sollte man, man selbst bleiben, transparent und zugänglich sein. Außerdem ist es wichtig, die Teams darin zu bestärken, dass sie eine wichtige Rolle spielen, die gesteckten Ziele zu erreichen. Und – niemals vergessen, für eine gute Work-Life-Balance zu sorgen.

Was war Dein bisher wildestes Startup-Erlebnis?
de Chanville: Die Reise, die wir bisher gemacht haben, war unglaublich. Wir hätten uns niemals erträumen lassen, dass wir in nur wenigen Jahren auf dem deutschen Markt Fuß fassen könnten – dem größten und dynamischsten Home Improvement Markt der Welt mit fantastischen Marken, Händlern und enormen Wachstumspotenzial. Wir führen jetzt ein durch und durch europäisches Unternehmen –  mit Menschen aus aller Welt, die von einigen der besten Unternehmen der Welt rekrutiert wurden.

Tipp: Wie sieht ein Startup-Arbeitsalltag? Noch mehr Interviews gibt es in unserem Themenschwerpunkt Gründeralltag.

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Foto (oben): ManoMano

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#Gastbeitrag – Innovatoren gesucht! Gründen ist Berufswahl


Die Startups des Dotcom-Booms haben es vorgemacht: Einst belächelt, sind viele heute tragende Säulen großer Volkswirtschaften. Sie vereinen Innovationskraft, wirtschaftliche Power und Arbeitsplätze. Nun will jedes Land sein eigenes Google oder Amazon schaffen. Dementsprechend wichtig sollte die Startup-Förderung sein. Doch der Zugang zu essentiellen Gründungsressourcen ist limitiert. Viele ambitionierte Gründer scheitern; ihre Innovationen und ihr Talent versanden. Es braucht neue Konzepte, um diese Barrieren einzureißen. Talent Investing könnte eine Lösung sein.

Der deutschen Wirtschaft gehen die Ideen aus! Der deutsche Mittelstand, bislang der Innovationsmotor der heimischen Industrie, verliert an Innovationskraft. Laut dem Mittelstandspanel der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sank der Innovatorenanteil in der deutschen Unternehmenslandschaft seit 2006 von 43 auf nur noch 19 Prozent. Entrepreneure und Startups wittern ihre Chance, dieses Innovationsvakuum zu füllen. Ihr Potenzial ist immens: Immerhin bieten gemäß KfW-Gründungsmonitor 16 Prozent der neu gegründeten Startups nicht nur innovative Produkte, sondern Marktneuheiten und somit das Potenzial auch mittelbar Arbeitsplätze und Wohlstand zu schaffen.

In vielen Märkten sind Gründer aufgrund ihres Ideenreichtums bereits elementarer Bestandteil der Wirtschaft – und werden auch als solcher angesehen. In den USA ist die Beschreibung Entrepreneurial Economics ein geflügelter Begriff. Der dortige wirtschaftliche Erfolg beruht auf innovativem und kreativem Unternehmertum. Und so kreieren High-Growth-Startups in den USA jährlich jede achte neue Stelle. Das ergab eine Untersuchung der Information Technology & Innovation Foundation. Insgesamt ist die globale Startup-Wirtschaft inzwischen drei Billionen US-Dollar wert (2019 Global Startup Ecosystem Report, Startup Genom). Zum Vergleich: Das französische Bruttoinlandsprodukt betrug im vergangenen Jahr knapp 2,8 Billionen US-Dollar.

Gründe genug, der Startup-Wirtschaft in Deutschland kräftig unter die Arme zu greifen – und ihr unternehmerisches Potenzial abzuschöpfen. Doch hierzulande wird das Startup-Ökosystem in der eigenen Innovationskraft eingeschränkt. Denn Startups sind ressourcenintensiv; Kapital ist für sie überlebenswichtig. Allerdings müssen Entrepreneure erstmal Mitgründer finden, Ideen iterieren, Marktanalysen erstellen, Prototypen bauen oder Businesspläne ausarbeiten, um eine Finanzierungsrunde zu erhalten. Auch, um bei einem Accelerator aufgenommen zu werden, müssen Gründerteam und Ideen stehen. 

Hierfür braucht es unternehmerische Erfahrung, Netzwerke und Kapital. Hürden an denen viele unerfahrene, aber dennoch hoch-innovative Gründer scheitern; etwa Quereinsteiger aus der Wirtschaft oder der Forschung. Ihre Ideen versanden in der Folge bereits, bevor sie die Chance hatten, sich am Markt zu beweisen. Der Vergleich mit anderen Startup-Märkten zeigt: Deutschland hat bei der Förderung talentierter Jung-Unternehmer Nachholbedarf.

Co-Founder gesucht!

Startup-Gründung ist Teamsache. Denn gerade in der hitzigen Gründungsphase sind die Herausforderungen mannigfaltig. Gründer müssen parallel das Produkt weiterentwickeln, Kunden gewinnen, Investoren überzeugen, ein Team aufbauen, administrative Aufgaben abarbeiten. Hier geraten sogar erfahrene Entrepreneure an ihre Grenzen. Und so überrascht es nicht, dass laut Deutschem Startup Monitor drei Viertel aller Startups im Team gegründet werden.

Doch: die richtigen Mitgründer zu finden erfordert Netzwerke. Eine Herausforderung für angehende Entrepreneure in Deutschland. Warum? Die Gelegenheiten sind rar gesät. Der State of European Tech des Wagniskapitalgebers Atomico untersuchte 2018 die Zahl der Meetups in europäischen Startup-Hubs. Wichtige Gelegenheiten für Gründer, um Gleichgesinnte kennenzulernen und sich auszutauschen. Das Ergebnis: Überraschenderweise leben die meisten professionellen Entwickler in Deutschland nicht in Berlin, sondern in Köln (165.900) und Frankfurt am Main (120.700). Und in beiden Städten fanden jeweils lediglich knapp 1.800 Meetups statt. Zum Vergleich: London zieht an der Spitze einsame Kreise. Entwickler trafen sich auf über 29.000 Meetups, gründeten 2.287 Startups.

Kapital ist ein rares Gut

Gründen kostet! Laut dem Gründungsmonitor 2020 der KfW betrugen die Kosten für eine Neugründung im vergangenen Jahr 16.700 Euro, im Vollerwerb gar 36.400 Euro; laufende Kosten nicht inklusive. Dementsprechend wichtig ist ausreichend Early-Stage-Kapital. Andernfalls müssen viele Innovatoren bereits kurz nach der Gründung Konkurs anmelden – oder scheuen angesichts der Kosten den Weg in die Selbstständigkeit gleich ganz.

In den USA treffen Jungunternehmer daher auf ein breites Spektrum an Finanzierungsmöglichkeiten. Alleine Angel Investoren steckten laut dem Report The American Angel 2017 über 24 Milliarden US-Dollar in heimische Frühphasen-Startups. In ganz Europa investierten Angel 2018 „lediglich” knapp über ein Drittel dieser Summe (State of European Tech). 

Und wenn Angel Investoren nicht finanzieren, gelangen Startups in den USA schnell und unkompliziert an staatlich gestützte Unternehmensdarlehen, sogenannte Small Business Loans. In Deutschland hingegen scheuen reguläre Banken Startup-Kredite. Das Ausfallrisiko ist angesichts der risikoreichen Geschäftsmodelle der Jungunternehmen zu groß. Die Folge: Mehr als die Hälfte aller Gründerinnen und Gründer muss laut der KfW die Kosten in der Gründungsphase aus Privatmitteln finanzieren. 

Die harte (Unternehmer-)Schule

In Deutschland tummeln sich technisch versierte Gründer. Laut Deutschem Startup-Monitor haben über 43 Prozent der Gründer einen Abschluss in MINT-Studiengängen. Doch um ein Startup erfolgreich zu skalieren und zu führen sind, neben einem innovativen Produkt und technischem Know-How auch unternehmerische Fähigkeiten entscheidend. Und hier hinken deutsche Universitäten hinterher. Die VC-Datenbank PitchBook untersuchte die Alumnis der Top-Universitäten weltweit: wie viele haben gegründet, wie viel Wagniskapital sammelten sie ein? Keine einzige deutsche Universität schaffte es in die Top-50 dieser Aufzählung. Mit Ausnahme einiger weniger israelischer Unis dominierte der Ausbildungsstandort USA.

Wie stärken wir den Gründer-Standort Deutschland?

Die Zahlen machen klar: Wir brauchen ein neues Förderungsmodell für angehende Entrepreneure und Startups. VCs und Acceleratoren allein können und sollen dies nicht leisten. Ihre Verantwortung beginnt ab der Seed-Phase. Vorher können sogenannte Talent Investoren einspringen. Ihr Ansatz: Sie investieren nicht in existierende Startups, Firmen, Konzepte oder Businesspläne sondern in Individuen. Sie setzen bereits ganz zu Beginn der Wertschöpfungskette an – der Phase Null der Startup-Gründung – und finanzieren ausgewählte, talentierte Einzelpersonen aus der Wirtschaft, Forschung oder Builder-/Maker-Netzwerken. Und das noch bevor sie eine Idee oder ein Team haben.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Diese Talente sind in zu einem großen Teil sehr  seniorig, verfügen über jahrelange Industrie-Erfahrung in leitenden Positionen, sind global anerkannte Forscher oder haben bereits einige Gründer-Erfahrung als sogenannte Maker oder Builder. Talent Investoren suchen in diesen Gruppen gezielt nach Individuen mit starkem Durchsetzungsvermögen, nicht-linearen Lebensläufen und Führungsvermögen.

Wichtig: Die Unterstützung der Talent Investoren beschränkt sich nicht auf das Schließen der Kapitallücke zwischen Ideenfindung und (Pre-)Seed-Finanzierungsrunde. Die Finanziers unterstützen High Potentials zusätzlich bei der Ideenfindung, dem Team Building und der Skalierung des späteren Startups. Sie vermitteln das dringend benötigte unternehmerische Know-How, etablieren Prozesse sowie Tools für die Zusammenarbeit und knüpfen Netzwerke zu Mentoren und Mitgründern. Eben jene Schwachstellen der Startup-Gründung in Deutschland.

Hierfür bilden Talent Investoren stets mehrere Kohorten aus verschiedenen Entrepreneuren und bringen diese komplementären Gründer-Profile an einen Tisch. Innerhalb von mehrmonatigen Programmen helfen sie ihren Kohorten dann dabei, den bestmöglichen Mitgründer zu finden. Ideation und Team-Building sind in diesem Vorgehen häufig ein gemeinsamer Prozess. Besprechen und diskutieren zwei Talente während des Matchmakings eine gemeinsame Idee, zeigt sich schnell, ob hieraus ein funktionierendes Team entstehen kann. Eine Kernfusion für angehende Gründer.

Im nächsten Schritt geht es dann vor das Investment-Komitee des Talent Investors. Dieses entscheidet, welche Gründerteams eine Pre-Seed-Finanzierung erhalten. Mit frischem Kapital ausgestattet arbeiten die Teams dann mit ihren Venture Partnern an Prototypen, dem Aufbau eines Mitarbeiterstabs und der tatsächlichen Gründung des Startups. Die Talent Investoren bereiten die Gründerteams auf einen abschließenden Demo Day vor, an welchem sie sich Investoren präsentieren können. Die Entrepreneure erhalten durch den Demo Day den dringend benötigten Zugang zu Investoren für Anschlussfinanzierungen. Hiermit schließt sich die Lücke zu den ersten Frühphasen-Finanzierungen seitens der Wagniskapitalgeber.

Talent Investing: ein risikoreiches Unterfangen?

Ein Konzept mit positiven Resultaten: Insgesamt durchliefen seit 2011 über 3.000 Teilnehmer das Programm des Talent Investors Entrepreneur First. Ausgehend von diesen Erfahrungen achten Talent Investoren bei Bewerbern zum einen auf  die intellektuellen Fähigkeiten und quantifizierbare technische Expertise – etwa Produkte, die sie in früheren Jobs entwickelten oder Forschungsergebnisse, welche die Bewerber veröffentlichten. Zum anderen werden weichere Faktoren wie Kreativität oder Determination in sogenannten Behavioral Interviews angesehen.

Über 300 Startups gingen somit schon aus dem Programm hervor. Der Portfolio-Wert beträgt über zwei Milliarden US-Dollar und die Alumnis des Programms haben mehr als eine halbe Milliarde US-Dollar in Anschlussfinanzierung gesammelt. Noch wichtiger für die potenziellen Gründer: In der Startup-Szene kursieren immer wieder die gleichen Zahlen; zwischen 80 und 90 Prozent der Startups scheitern nach den ersten drei Jahren. Dies gilt nicht für Jungunternehmen aus Talent-Investing-Programmen. Hier überstehen 30 bis 40 Prozent die kritische Marke.

Über den Autor
Philipp Herkelmann ist General Manager (Germany) des Talent Investors Entrepreneur First. Gemeinsam investieren sie in hoch talentierte und ambitionierte Einzelpersonen und unterstützen sie bei der Startup-Gründung. Zuvor sammelte er Erfahrung in der Startup- und Tech-Branche als Gründer und CEO der Crowdfunding-Plattform GiftMe, Produkt Manager, über Positionen im Bereich Sales & Business Development bei Google, als DeepTech-Program-Manager bei X – The Moonshot Programm und als Angel Investor. 

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