#Interview – “Es ist sehr wichtig für Gründer, sich auf eine Nische zu konzentrieren”


Tvarit aus Frankfurt am Main, 2019 von Suhas Patel und Rahul Prajapat gegründet, entwickelt KI-Lösungen für die Fertigungsbranche. “Produktionsabfälle sind eines der größten Probleme in der metallverarbeitenden Industrie. Tvarit entwickelt digitale Assistenten, die den Ausschuss, den Energieverbrauch und die Ausfallzeiten der Maschinen in den Fabriken reduzieren”, erklärt Gründer Patel das Konzept hinter Tvarit.

Matterwave Ventures, Futury Capital und BMH investierten zuletzt 2,8 Millionen Euro in das Unternehmen, das derzeit 40 Mitarbeiter:innen beschäftigt. “Matterwave Ventures war immer auf unserer Top-Liste. Wir baten unseren bestehenden Investor, Futury Capital, uns bei der ersten Kontaktaufnahme zu unterstützen”, führt der Tvarit-Gründer aus. Im Interview mit deutsche-startups.de stellt Patel sein Unternehmen einmal ganz genau vor.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Tvarit erklären?
Produktionsabfälle sind eines der größten Probleme in der metallverarbeitenden Industrie. Tvarit entwickelt digitale Assistenten, die den Ausschuss, den Energieverbrauch und die Ausfallzeiten der Maschinen in den Fabriken reduzieren. Unsere digitalen Assistenten bieten nicht nur prädiktive Analysen, sondern auch Empfehlungen, damit die Produktionsingenieure proaktive Maßnahmen ergreifen können, bevor es zu einem Ausfall kommt.

Was waren die größten Herausforderungen, die Ihr bisher überwinden musstet?
Tvarit ist ein Deep-Tech-Unternehmen und hat eine Technologie mit mehr als 160 algorithmischen Modulen entwickelt, die der Fertigungsindustrie hilft, Ausschuss und Energierechnungen zu reduzieren. Die Fertigungsindustrie hat lange Traditionen, und es war sehr schwierig, die algorithmischen Module und die Technologie zu erklären. Nach und nach änderten wir unseren Ansatz und entwickelten Produkte für die Druckgießereiindustrie. Wir haben unsere Produkte so angepasst, dass sie die Bedürfnisse der Produktionsingenieure besser erfüllen. Jetzt bedienen wir mit unserem fokussierten Ansatz Kunden in der ganzen Welt in der Druckgussindustrie.

Gerade konntet ihr 2,8 Millionen Euro einsammeln. Wie seid ihr mit euren Investoren in Kontakt gekommen?
Als wir uns für die Investitionsrunde entschieden haben, hatten wir 3 Top-Investoren aus der B2B-Industrietechnologiebranche in die engere Wahl gezogen. Matterwave Ventures war immer auf unserer Top-Liste. Wir baten unseren bestehenden Investor, Futury Capital, uns bei der ersten Kontaktaufnahme zu unterstützen. Robert Gallenberger und Victor Szabo waren sehr daran interessiert, mehr über Tvarit zu erfahren, bevor sie eine Entscheidung über die Investition trafen.

Welchen generellen Tipp gibst Du anderen Gründer:innen mit auf den Weg?
Startup bedeutet einen Umbruch in einer ganz bestimmten Branche, und es ist sehr wichtig für Gründer, sich auf eine Nische zu konzentrieren, um eine große Wirkung zu erzielen.

Wo steht Tvarit in einem Jahr?
Unser Fokus für das nächste Jahr ist es, unsere Technologie weiter zu entwickeln und unseren Marktanteil in der Druckgussindustrie zu erhöhen. Wir streben ein dreifaches Umsatzwachstum mit einem doppelten Team im Vergleich zum letzten Jahr an.

#aktuell, #b2b, #deeptech, #frankfurt-am-main, #industrialtech, #tvarit

#Interview – Operations1 – von der Digitalisierungsberatung zur Softwarelösung


Das Augsburger Startup Operations1, das 2016 von Daniel Grobe und Benjamin Brockmann gegründet wurde, positioniert sich als “All-in-One Softwarelösung für digitale Arbeitsanweisungen und Checklisten”.  “Wir ersetzen Papier, Drucker, Scanner und komplizierte Computer-Programme durch einen ‘kleinen Computer’, den die Mitarbeiter bei sich tragen können. So wissen sie jederzeit, welche Tätigkeiten sie auf welche Art und Weise durchführen sollen”, erklärt Gründer Brockmann das Konzept.

Unternehmen wie Hirschvogel, POLIPOL und Stabilo setzen bereits auf das Startup. OpenOcean investierte kürzlich gemeinsam mit Altinvestoren wie Cherry Ventures und 42cap rund 12,5 Millionen US-Dollar in das Unternehmen, das früher als Cioplenu bekannt war. “Mittlerweile sind wir knapp 50 Mitarbeiter und haben eine dreistellige Kundenanzahl. Unser bisher größtes Momentum hatten wir 2021: Hier konnten wir unsere Kundenanzahl verdreifachen und unser Team verdoppeln.”, sagt Brockmann.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht der Operations1-Macher außerdem über Problemstellungen, Wiedererkennungswert und den Frankfurter Ostpark.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Operations1 erklären?
Wir möchten den Mitarbeitern in Fabriken die Arbeit erleichtern. Wir ersetzen Papier, Drucker, Scanner und komplizierte Computer-Programme durch einen “kleinen Computer”, den die Mitarbeiter bei sich tragen können. So wissen sie jederzeit, welche Tätigkeiten sie auf welche Art und Weise durchführen sollen.

War dies von Anfang an euer Konzept?
Zu Beginn haben wir als Digitalisierungsberatung im Projektgeschäft angefangen und haben uns hin zur Softwarelösung entwickelt. Wir sind also der Problemstellung treu geblieben, aber haben unser Geschäftsmodell geändert. So können wir einen viel größeren Impact haben, als punktuelle Verbesserungen bei Einzelkunden umzusetzen.

Wie genau funktioniert denn euer Geschäftsmodell?
Wir nutzen ein Software-as-a-Service Geschäftsmodell. Jeder Mitarbeiter erhält dabei eine Lizenz und das Unternehmen zahlt eine monatliche Mietgebühr für die Software.

Zum Start lautete euer Name Cioplenu. Warum habt ihr den Namen geändert?
Dass wir eine Brand entwickeln wollen, die internationalen Wiedererkennungswert hat und eine klare Botschaft übermittelt, war uns bereits seit einigen Jahren klar. Wir haben uns einfach Zeit gelassen, einen Namen zu entwickeln, an den wir zu 100 % glauben. Der Name Operations1 besteht nämlich aus zwei Komponenten: Das Wort Operations basiert auf unserer Zielgruppe, den Mitarbeitern in operativen Bereichen von Unternehmen. Wir bauen eine Softwarekategorie auf, die sich an die Bedürfnisse der Mitarbeiter anpasst, Informationen in angepasster Form bereitstellt und die Organisation vernetzt. Die 1 symbolisiert unseren ganzheitlichen Ansatz, keine Insellösung beispielsweise für den Bereich Qualität zu entwickeln, sondern eine Plattform, die alle menschengeführten Produktionsprozesse einschließt.

Wie seid ihr auf den Namen Operations1 gekommen?
Das ist eine typische Startup-Geschichte, denke ich. Während des Covid-Lockdowns war es schwierig, seinen Hobbies wie Sport nachzukommen. Alle Fitnessstudios und Sportstätten waren geschlossen. Samstags waren Daniel Grobe, Moritz Stern und ich manchmal im Frankfurter Ostpark kicken. In den Pausen ging‘s immer ins Brainstorming für einen passenden Namen für unser geplantes Rebranding. Irgendwann ist dabei Operations1 rausgepurzelt. Wir haben den Namen danach eine Woche reifen lassen und dann unseren Fokus auf das Rebranding zu Operations1 gerichtet.

Wie ist überhaupt die Idee zu Operations1 entstanden?
Aus der konkreten Problemstellung heraus, welche wir im Rahmen unserer Masterarbeit in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut untersucht haben. Diese Zeit zusammen mit den ersten Pilotkunden hat uns sehr geholfen, unsere Geschäftsidee zu konkretisieren.

Wie hat sich Operations1 seit der Gründung entwickelt?
Operations1 haben wir 2016 gegründet. Mittlerweile sind wir knapp 50 Mitarbeiter und haben eine dreistellige Kundenanzahl. Unser bisher größtes Momentum hatten wir 2021: Hier konnten wir unsere Kundenanzahl verdreifachen und unser Team verdoppeln. Wichtige Meilensteine waren mit Sicherheit die Finanzierungsrunden mit 42cap, Cherry Ventures und OpenOcean, welche wir glücklicherweise stets aus der Wachstumsmotivation heraus angehen konnten.

Kürzlich konntet ihr von den genannten Investoren 12,5 Millionen US-Dollar einsammeln. Wie habt ihr eure Investoren gefunden?
Im Rahmen des Series A-Prozesses haben wir mit einigen Venture Capital-Unternehmen gesprochen und sind dabei auf OpenOcean aufmerksam geworden. Typischerweise baut man bei so einer Investitionsrunde gemeinsam mit seinen Bestandsinvestoren eine Long List an potenziellen Investoren, mit welchen man sich virtuell trifft und anschließend das Feld verengt. Wir haben mit etwa 40 VCs gesprochen und sind sehr froh, mit OpenOcean neben einem Investor auch einen Partner gefunden zu haben, der auf die Internationalisierung von B2B-Softwareunternehmen spezialisiert ist und zusätzlich Wissen und Netzwerk mitbringt.

Eure Heimat ist Augsburg, also abseits der großen Gründerzentren. Was sind die Vor- und was die Nachteile in Augsburg?
In Augsburg haben wir nach wie vor ein Büro im Technologiezentrum. Der direkte Kontakt zu Forschung und Anwenderunternehmen in der Region war ein großer Vorteil für uns. Neben dem Augsburger Standort haben wir 2020 unser Headquarter in Frankfurt am Main bezogen, um unter Hiring-Gesichtspunkten schneller wachsen zu können.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?
So richtig schief ist wenig gegangen. Aber wir haben natürlich sehr viel dazugelernt. Im ersten Jahr wollten wir beispielsweise Hardware mitverkaufen – Tablets, Maschinensensoren und Co. Allerdings haben wir sehr schnell aus der Lektion gelernt. Man sollte sich auf eine Sache konzentrieren, um diese richtig gut machen. Zudem unsere erste Brand, sicony. Aufgrund eines Namensrechtskonflikts waren wir damals gezwungen, unseren Namen zu ändern. Cioplenu war damals das Resultat.

Und wo hat Ihr bisher alles richtig gemacht?
Seit Beginn an bis heute setzen wir auf eine einfache Bedienbarkeit – User Experience – der Software. Das sagt sich so einfach. Es ist aber wirklich schwierig, sich hierbei treu zu bleiben, wenn man die Software kontinuierlich um Funktionalitäten ergänzt.

Welchen generellen Tipp gibst Du anderen Gründern mit auf den Weg?
Die Phase des Product-Market Fit ist sehr ernst zu nehmen. Das heißt sich vor allem in der Anfangszeit sehr intensiv mit seinen Pilotkunden auseinanderzusetzen, nicht nur über Produktanforderungen, sondern auch über Hintergründe und Ziele unterhalten. Man sollte in dieser Zeit sehr fokussiert sein und beispielsweise Themen wie den Aufbau neuer Vertriebskanäle, Partnering oder Internationalisierung ausklammern.

Wo steht Operations1 in einem Jahr?
Wir planen mit der Verdopplung des Teams, der Verdopplung der Kundenbasis und einer Festigung unserer Positionierung als Nummer Eins-Plattform für operative Produktionsprozesse. Natürlich erweitern wir in diesem Zuge unsere Software kontinuierlich um innovative Funktionalitäten. Ich gebe gerne bei Euch ein Update.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Operations1

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#Interview – “Es ist kein Problem mehr, Unternehmen komplett remote aufzubauen”


Ekko, das von Daniel Schütt (Masterplan, Employour) und Benny Philip Lehmann (Crosscan) gegründet wurde, kümmert sich um die Digitalisierung von Montage- und Logistikprozessen. “Montage- und Logistikprozesse werden immer komplexer und einzigartiger. Sowohl in der Logistik als auch in der Montage – jedes Produkt ein Unikat – führt dies zu einem unnötigen Informationsüberfluss. Ekko reduziert die Informationen auf das Nötigste und situativ Relevante durch die Digitalisierung vieler analoger Prozesse”, sagt Gründer Schütt zum Konzept.

Der Kölner Investor DVH Ventures, der Technologiefonds OWL und mehrere Business Angels aus dem Saarbrücker21-Bündnis investierten bereits 2 Millionen Euro in das Unternehmen aus  aus Witten im Ruhrgebiet. Die Bewertung lag nach unseren Informationen bei 9 Millionen (Pre-Money). “Ich freue mich, dass wir ekko zum Großteil mit Investoren wie zum Beispiel DvH Ventures gestartet haben, die wir bereits aus früheren Unternehmen kennen. Das ermöglicht eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit vom ersten Tag an”, erzählt Schütt.

Im Interview mit deutsche-startups.de sprechen die beiden Ekko-Macher außerdem über Trainingszeiten, Remote Work und digitale Transformation.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Ekko erklären?
Lehmann: Oma, in der Industrie hat sich in letzter Zeit vieles verändert, vieles ist jedoch oft noch so, wie zu der Zeit, als du klein warst. Zum Beispiel sind viele Prozesse immer noch analog und papiergebunden, was nicht nur die Umwelt unnötig belastet, sondern auch zu vermeidbaren Fehlern und unnötigen Kosten führt. Aus diesem Grund haben wir eine Software entwickelt, die Informationen aus vielen Quellen sammelt und dann bei Montage- und Logistikprozessen nur die jeweils situativ relevanten Informationen auf kostengünstigen mobilen Displays immer zum richtigen Zeitpunkt anzeigt. So sehen Logistiker, welche Teile bewegt werden müssen oder bei Montageprozessen können taktgebundene Montageanleitungen angezeigt werden. Durch die situative Ausspielung und die Reduktion der Informationsdichte können Trainingszeiten dadurch erheblich verkürzt, Fehler drastisch reduziert und CO2 eingespart werden. Darüber hinaus generieren wir viele Daten, die zu Optimierungszwecken verwendet werden können.

Welches Problem genau wollt Ihr mit Ekko lösen?
Schütt: Montage- und Logistikprozesse werden immer komplexer und einzigartiger. Sowohl in der Logistik als auch in der Montage – jedes Produkt ein Unikat – führt dies für Angestellte zu einem unnötigen Informationsüberfluss. Ekko reduziert die Informationen auf das Nötigste und situativ Relevante durch die Digitalisierung vieler analoger Prozesse.

Wie wollt Ihr Geld verdienen, also wie genau funktioniert euer Geschäftsmodell?
Schütt: Die Software Ekko ist eine klassische B2B-SaaS-Plattform. Die Kosten richten sich nach der Nutzungsintensität der Plattform.

Wie genau ist die Idee zu Ekko entstanden?
Lehmann: Ekko ist aus der Firma Crosscan entstanden, die bereits seit über 20 Jahren über 3D-Sensoren Besucherströme im Einzelhandel analysiert.

Du hast vor Ekko bereits Employour und Masterplan.com gegründet. Was reizt Dich daran, nun wieder von vorne zu beginnen?
Schütt: Ich bin fest davon überzeugt, dass im Bereich der Industrie die größten Chancen liegen, um in Deutschland wirklich relevante Unternehmen im Zuge der digitalen Transformation aufzubauen. Und es ist für mich von besonderer Bedeutung, weil durch die Digitalisierung des deutschen Mittelstandes ein großer Teil der Arbeitsplätze gesichert und zukunftsfähig gestaltet werden können.

Schon vor dem Start konntet ihr 2 Millionen Euro einsammeln. Wie seid ihr mit euren Investoren in Kontakt gekommen?
Schütt: Ich freue mich, dass wir Ekko zum Großteil mit Investoren wie zum Beispiel DvH Ventures gestartet haben, die wir bereits aus früheren Unternehmen kennen. Das ermöglicht eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit vom ersten Tag an.

Firmensitz von Ekko ist Witten-Herbede im Ruhrgebiet, also abseits von den großen Gründerzentren im Lande. Ist dies ein Vor- oder ein Nachteil?
Lehmann: Die Frage hätte ich vor zwei Jahren sicherlich anders beantwortet als heute. Mittlerweile ist es kein Problem mehr, Unternehmen komplett remote aufzubauen. Dies tun wir auch mit Ekko seit dem ersten Tag, sodass die wenigsten Mitarbeiter aus Witten kommen, sondern in ganz Deutschland verteilt sind.

Wo steht Ekko in einem Jahr?
Lehmann: In einem Jahr werden wir hoffentlich neben unseren ersten großen Kunden wie zum Beispiel der BMW Group auch viele Mittelständler in Deutschland dabei behilflich sein, ihre Logistik- und Montageprozesse zu digitalisieren.

Themenschwerpunkt Ruhrgebiet

#Ruhrgebiet: Gemeinsam mit dem ruhrHUB berichtet deutsche-startups.de regelmäßig über die Startup-Szene im Ruhrgebiet. Mit hunderten Startups, zahlreichen Gründerzentren und -initativen, diversen Investoren sowie dutzenden Startup-Events bietet das Ruhrgebiet ein spannendes Ökosystem für Digital-Gründer – mehr im Startup Guide Ruhrgebiet. Das Buch “Wann endlich grasen Einhörner an der Emscher” wiederum erzählt die spannendsten Startup- und Grown-Geschichten aus dem Ruhrgebiet.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Ekko

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#Brandneu – 9 neue Startups, die die ihr euch einmal anschauen solltet


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Livebuy
Das Berliner Startup Livebuy, das von Alex von Harsdorf, Bertold Harmath und Armin Gattung gegründet wurde, setzt auf Livestream-Shopping. Das Unternehmen ermöglicht es Marken und Händlern, eigene Live-Video-Shopping-Plattformen zu betreiben und diese direkt in ihre Plattformen zu integrieren. 

Tetralytix
Das junge Unternehmen Tetralytix entwickelt mit Toolyzer eine Simulationssoftware, die die Entwicklung von industriellen Zerspanwerkzeugen und -prozessen beschleunigt.Konkret geht es um eine “Verkürzung der Entwicklungszeit sowie eine Reduzierung des Ressourcenbedarfs”

Slected.me
Das Startup Slected.me bietet Arbeitnehmer:innen die Chance, “ihren exakten Gehaltswert” für sich selbst zu berechnen und mit anderen Nutzer:innen zu vergleichen. Unternehmen soll sol “geeignete Kandidaten für die ausgeschriebene Vakanz mithilfe von Soft Skill-Matching innerhalb von 10 Minuten finden” können.

Retury
Retury aus Regensburg kümmert sich um Retouren. Das Startup vermittelt Retouren dabei direkt an einen neuen Besitzer. So sollen Verpackungsmüll und überflüssige Versandwege eingespart werden. Onliner:innen können über Retury Produkte zu “fairen und rabattierten Preisen kaufen”.

Numbat
Numbat aus Kempten möchte mit einen Stromspeicher und einer Schnellladesäule die E-Mobilität weiter nach vorne bringen, indem man E-Autos schneller laden kann. Dazu kombiniert das Jungunternehmen einen Batteriespeicher mit einem sogenannten “High-Power Charger”. 

shopshot
Hinter der Jungfirma shopshot verbirgt sich eine Livestream-Shopping-App. Das Team aus Bonn schreibt zum Konzept: “In Livestreams können Händler Produkte präsentieren, Nutzer können mit anderen Shoppern interagieren und Produkte umgehend kaufen”.

Sprad
Das Wiener Startup Sprad, das vom appful-Macher Jürgen Ulbrich und Christian Kindlinger gegründet wurde, unterstützt Unternehmen dabei, das “volle Potenzial aus ihrem besten Recruiting-Kanal zu bekommen: Mitarbeiterempfehlungen”. So sollen Firmen “schneller die besten Mitarbeiter” finden können.

Roatel
Das junge Düsseldorfer Unternehmen Roatel setzt auf Containerhotels entlang von Autobahnen. Ins Leben gerufen wurde das Hotel-Startup von Ralf-Peter Kals und Christian Theisen, die zuvor den Briefdienstleister First Mail gegründet und verkauft haben.

DIGIaccess
Bei DIGIaccess aus Bonn dreht sich alles um das wichtige Thema Barrierefreiheit. Die Jungfirma schreibt dazu: “DIGIaccess verändert die Barrierefreiheit im Internet, indem ein aufwendiger und kostspieliger manueller Prozess durch eine automatisierte KI-Technologie auf dem neuesten Stand der Technik ersetzt wird”.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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Foto (oben): Shutterstock

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#Interview – “Die größte Entwicklung war der Switch vom B2C-Produkt zum jetzigen B2B-Produkt”


Das Kölner Startup Evy Solutions wollte ursprünglich einen Assistenten zur Verwaltung von Post, Terminen und Rechnungen für Vielreisende und kleinere Unternehmen etablieren. “Doch dann kam alles anders: Wir erhielten statt der Vielreisenden als Kunden etliche Anfragen aus dem B2B-Bereich. Und so stellte sich heraus, dass die Skills unserer selbst entwickelten KI weniger von Endanwendern als von Unternehmen benötigt wird”, sagt Michael Vogel, der das Unternehmen gemeinsam mit Arian Storch 2017 gegründet hat.

Inzwischen kümmert sich das Evy Solutions-Team um KI-gestützte Dokumentenverarbeitung und Prozessautomatisierung. “Das Besondere der Lösung ist ihr textbasierter Ansatz, dank dem sich auch aus unstrukturierten Daten relevante Informationen herauslesen und klassifizieren lassen”, sagt Gründer Vogel.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht der Evy Solutions-Macher über den Pivot, das Briefgeheimnis und den Standort Köln.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Evy Solutions erklären?
In die Postfächer von Unternehmen flattern täglich Unmengen an Dokumenten, deren händische Verarbeitung fehleranfällig ist und viel Zeit sowie Ressourcen bindet. Wir – das heißt Arian Storch und ich – sind angetreten, die Dokumentenanalyse und -verarbeitung zu revolutionieren – mithilfe unserer intelligenten Software-Lösung Evy Xpact. Das Besondere der Lösung ist ihr textbasierter Ansatz, dank dem sich auch aus unstrukturierten Daten relevante Informationen herauslesen und klassifizieren lassen. Im Klartext heißt das, unserer Lösung ist es egal, an welcher Stelle im Text die relevanten Informationen stehen. Möglich macht diesen sogenannten textbasierten Ansatz die von Arian selbstentwickelte Künstliche Intelligenz (KI), die über ein natürliches Sprachverständnis verfügt und inhaltliche Zusammenhänge erkennt. Ein schönes Beispiel hierfür ist das Auslesen und Klassifizieren von E-Mail-Textkörpern. Die meisten Lösungen können die Inhalte von E-Mails nicht auslesen, da diese in der Regel keiner bestimmten Form folgen. Für unsere Lösung hingegen ist das kein Problem. Ihre eigene Spracherkennung optimiert die Software darüber hinaus beständig selbstlernend. Somit erreicht unsere Lösung bereits nach drei bis vier Wochen im Einsatz eine Zuverlässigkeit von 99 %, der händische Bearbeitungsaufwand reduziert sich auf 1 % der Dokumente.

Euer Modell war zum Start vor einigen Jahren aber ganz anders, oder?
Ja. Denn ursprünglich waren wir im Januar 2018 mit einem anderen Ansatz und der App “Evy Companion” gestartet, einem intelligenten und mobilen Assistenten zur Verwaltung von Post, Terminen und Rechnungen für Vielreisende und kleinere Unternehmen. Doch dann kam alles anders: Wir erhielten statt der Vielreisenden als Kunden etliche Anfragen aus dem B2B-Bereich. Und so stellte sich heraus, dass die Skills unserer selbst entwickelten KI weniger von Endanwendern als von Unternehmen benötigt wird. Das führte dazu, dass im Sommer 2018 dann unser aktuelles Produkt auf den Markt kam: Evy Xpact.

Wie genau funktioniert denn euer Geschäftsmodell?
Unser Ansatz ist es, die Implementierungskosten für die Anwender möglichst gering zu halten. Daher wird unsere Software wird als Pay-Per-Use-Modell vertrieben. Das bedeutet, der Kunde bezahlt den Einsatz unserer Software nur für jeweils das Dokumentenvolumen, welches sie benötigen.

Die Corona-Krise traf die Startup-Szene zuletzt teilweise hart. Wie habt ihr die Auswirkungen gespürt?
Während der Corona-Pandemie und der aufgezwungenen Messepause standen wir – wie viele Unternehmen – vor dem Problem, neue Wege bzw. Alternativen für Marketing und Vertrieb zu finden. Wir haben diese unfreiwillig ruhige Phase genutzt und während der Lockdown-Monate unsere Kundenbereiche genau unter die Lupe genommen. Als Ergebnis haben wir unsere Lösung in drei Produktlinien unterteilt, die jetzt für die jeweiligen Zielgruppen noch besser greifbar und schneller einsatzbereit sind. Davon profitieren wir enorm.

Wie ist überhaupt die Idee zu Evy Solutions entstanden?
Die Idee für Evy Solutions entstand im Gespräch mit meinen Mitgründer Arian, der im Rahmen seiner Doktorarbeit schon länger zum Thema Textanalyse mit Künstlicher Intelligenz forschte. Und ich hatte durch meine Zeit als selbstständiger Unternehmensberater und Teil des Beirats eines Gründungswettbewerbes bereits viel Erfahrung im Bereich der Unternehmensgründung. Wir erkannten beide das hohe Potenzial von Textanalysen mit KI und somit lag der Gedanke nah, gemeinsam Evy Solutions zu gründen. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits zehn Jahre Entwicklungszeit in die ursprüngliche Produktidee geflossen: eine App, basierend auf der von Arian selbst entwickelten Künstlichen Intelligenz, die Dokumente aus der analogen und digitalen Welt zusammenführt. Egal, ob Briefe oder Emails – alles gebündelt, klassifiziert und richtig zugeordnet in einer App.

Wie hat sich Evy Solutions seit der Gründung entwickelt bzw. wie groß ist Evy Solutions inzwischen?
Die größte Entwicklung war für uns sicherlich der Switch vom ursprünglich angedachten B2C-Produkt – der Dokumenten-App – zum jetzigen B2B-Produkt. Denn nach unserem ersten Produktlaunch hat sich ja wie erwähnt nicht so sehr unsere B2C-Komplettlösung etabliert, sondern dank der Anfragen für einzelne Teilbereiche daraus unsere jetzige B2B-Lösung im Baukastenprinzip. Wir haben also die App in ihre einzelnen Module zerlegt und diese zu unserem heutigen Evy Xpact weiterentwickelt. Evy Solutions wird von Arian und mir als Gründungsmitglieder selbst geleitet und wir beschäftigen aktuell 19 Mitarbeiter. Unsere Kunden sind in USA, Schweiz und Deutschland

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?
Richtig schief gegangen ist zum Glück nichts. Aber unser größtes Learning aus der Anfangszeit war, dass es im Nachhinein gesehen nicht gut war, mit dem B2C-Ansatz zu starten. Denn der deutsche Markt war unter anderem aus Unsicherheit bezüglich Faktoren wie dem – natürlich auch bei der E-Mail geltenden – Briefgeheimnis noch nicht bereit für eine Digitalisierung von Post in dieser Art.

Und wo hat Ihr bisher alles richtig gemacht?
Bei der Gründung selbst – diese konnten wir reibungslos durchziehen. Und auch die Spezialisierung auf KI war ein Volltreffer, ebenso wie der Wechsel von der B2C- zur B2B-Lösung.

Wo steht Evy Solutions in einem Jahr?
Wir haben noch viel vor. Vor Kurzem konnten wir unseren ersten Kunden in den USA gewinnen und wollen als nächstes unsere Lösungen im gesamteuropäischen Markt ausrollen und dafür erst einmal unserer Software weitere Sprachen antrainieren. Dank der natürlichen Sprachverarbeitung der Künstlichen Intelligenz kann die Software theoretisch jede beliebige Sprache problemlos verarbeiten, nachdem sie von uns antrainiert wurde. Aktuell beherrscht die Lösung Deutsch und Englisch. Als nächstes werden weitere europäische Sprachen folgen wie Italienisch, Spanisch, Französisch oder Niederländisch. Ein weiteres Ziel ist es, unseren Entwicklungsprozess zu beschleunigen. Daher sind wir aktuell auf der Suche nach versierten Partner und Mitarbeitern – von Softwareentwicklern über strategische Partner bis hin zu neuen Finanzpartnern, damit wir unsere Software als Out-of-the-Box-Lösung noch schneller auf den Markt bringen und unser Umsatzwachstum weiter vervielfachen können.

Reden wir zudem noch über den Standort Köln. Wenn es um Startups in Deutschland geht, richtet sich der Blick sofort nach Berlin. Was spricht für Köln als Startup-Standort?
In Berlin ist es sehr schwierig, qualifizierte Mitarbeiter zu finden. In Köln profitieren wir hier von der Unterstützung der Stadt. Darüber hinaus hat Köln im Vergleich zu Berlin einen viel größeren Einzugsbereich mit vielen Mittelständlern und ist auch verkehrstechnisch sehr gut angebunden. Sprich, der Zugang zu Personal ist hier einfacher.

Was ist in Köln einfacher als im Rest der Republik?
Neue Kontakte zu knüpfen und das Netzwerken ist beides einfacher. Und nicht zuletzt auch die Suche nach Büroräumlichkeiten.

Zum Schluss hast Du drei Wünsche frei: Was wünscht Du Dir für den Startup-Standort Köln?
Ich würde mir ein stärkeres Netzwerk von Business Angels für den Standort wünschen und mehr Kapitalmöglichkeiten für Gründer. Es gibt wenige VC-Fonds in Köln.

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln werfen wir einen genaueren Blick auf das Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind dort die Voraussetzungen für Gründerinnen und Gründer, wie sieht es mit Investitionen aus und welche Startups machen gerade von sich reden? Mehr als 550 Startups haben Köln mittlerweile zu ihrer Basis gemacht. Mit zahlreichen potenziellen Investoren, Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents bietet Köln ein spannendes Umfeld für junge Unternehmen. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderung. #Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

KoelnBusiness

Foto (oben): Evy Solutions

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#StartupsToWatch – mondu – das neue B2B-Payment-Startup der Dafiti-Gründer


Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das junge Unternehmen mondu. Das Berliner FinTech, das von Dafiti-Gründer Philipp Povel und Malte Huffmann gegründet wurde, setzt auf ein “Buy now, pay later”-Modell für Unternehmenskunden. Das Konzept der Jungfirma, die vor dem Start als numi bekannt war, richtet sich dabei an Marktplatzbetreiber – deren Geschäftskunden können dann via mondu in Raten bezahlen. In Stellenanzeigen heißt es zum Konzept: “At Mondu, we have the vision to disrupt and become the leader in B2B payments. We are building a Buy Now, Pay Later solution for B2B e-commerce businesses. Our business will address a new set of customer needs in a vast new market segment. To do so, we will need to re-invent core parts of the payment experience to serve the needs of business customers. Moreover, we will need to listen closely to local customer needs and tailor our approach to the requirements of local customers in Europe and the US”.

Der Berliner Kapitalgeber Cherry Ventures investierte gemeinsam mit FinTech Collective aus New York bereits 14 Millionen US-Dollar in das Unternehmen. FinTech Collective hält nun 13 % an mondu, auf Cherry entfallen 8,7 %. “We are excited to back their mission to simplify the financial needs of SMBs across Europe”, schreibt das Team von FinTech Collective zum Investment. “B2B payments represent $130t of annual volume and are largely manually invoiced and processed. Like many industries, we witnessed an acceleration of digital transactions with B2B ecommerce expected to reach $18t this year alone. Buyers want a ‘consumerized’ B2B payments experience while taking into account the complexities associated with these transactions, which typically require payment terms (net 30, 60, or 90 days) for the buyer. The existing payments infrastructure is not purpose-built for these digital business transactions”.

Die beiden mondu-Gründer melden sich unterdessen bei Linkedin zu Wort: “This is the first step of many in the pursuit of our purpose to simplify the financial lives of SMBs so that they can focus on their core business. We’re excited to work with such complementary investors and angels who bring deep-rooted experience in fintech, B2B, and e-commerce as B2B spending shifts rapidly online”.

Newsletter: Über neue Startups berichten wir zuerst in unserem Startup-Radar-Newsletter. Der Newsletter erscheint einmal pro Woche und stellt junge Startups vor, die noch nicht jeder kennt. Den Newsletter gibt es aber nur im kostenpflichtigen Abo. Jetzt 30 Tage kostenlos testen.

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Foto (oben): Shutterstock

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#Offline – Geschäftsreise-Startup Voya steht vor dem Aus


Das Hamburger Travel-Startup Voya ist insolvent. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Gideon Böhm bestellt. Über Voya, das 2015 von Florian Stege, Maximilian Lober und Pepijn Schoen gegründet wurde, können Geschäftsreisende ihre Dienstreisen innerhalb von wenigen Minuten über einen Chat planen und buchen. Motu Ventures, 500 Startups und Global Founders Capital (GFC) investierten bereits früh in das Unternehmen. 2018 stieg dann der tschechische Internetriese Rockaway Capital beim Unternehmen ein. Mehrere Millionen Euro wanderten in den vergangenen Jahren insgesamt in die Jungfirma.

2020 übernahm die VW-Tochter Volkswagen Financial Services Voya. Im Jahresabschluss für 2019 teilt das Unternehmen dazu mit: “Die durch Covid-19 verursachten Unsicherheiten besonders im Hinblick auf die weitere Finanzierung des Unternehmens haben zu einem Gesellschafterwechsel im Juni 2020 geführt. Mit der neuen Gesellschafterstruktur hat die Gesellschaft bereits eine Kapitalerhöhung im Juni 2020 durchgeführt um kurzfristigen Kapitalbedarf zu decken, und wird eine weitere Kapitalerhöhung im August/September 2020 vornehmen um den weiteren Kapitalbedarf für das Jahr 2020 zu decken”.

Durch den Jahresabschluss wird aber noch eine andere Änderung deutlich: Ende 2019 änderte das Unternehmen sein Geschäftsmodell massiv und gab “das operative Geschäft (Fulfillment und Kundenservice für Endkunden) bestehend aus Endkunden-Verträgen und Mitarbeitern an die LCC Reisebüro AG” ab. “Voya generiert deshalb keine neuen Umsätze mehr über das Endkundengeschäft. Im Rahmen eines Lizenzvertrages mit der Lufthansa City Center Reisebüropartner GmbH (LCR) werden LCR-Partnerbüros zukünftig Produkte der Voya GmbH an eigene Kunden vertreiben. Dabei generiert Voya zukünftig Umsätze sowohl über Aufträge zur Anpassung und Weiterentwicklung der Software als auch über fixe und variable Lizenzgebühren. Voya bietet seine Plattform auch anderen Resellern und auch als White Label Produkt an”.

Die Vermittlung von Geschäftsreisen war in den vergangenen fast zwei Jahren sicherlich nicht einfach, vor allem, weil wegen der Corona-Pandemie deutlich weniger Geschäftsreisen möglich waren. Der Exit, wohl eher ein FireSale, an Volkswagen Financial Services zeugt davon. Letztendlich konnte dies Voya aber auch nicht vor der Insolvenz retten. Neben Voya sind noch eine ganze Reihe anderer Startups im B2B-Travel-Segment unterwegs – etwa Comtravo. Das Berliner Travel-Startup übernahm zuletzt das Unternehmen BTO24, ein Geschäftsreisebüro mit Standorten in Hamburg und Berlin. Zu den Geldgebern der Jungfirma, die 2015 von Michael Riegel, Jannik Wässa und Marko Schilde gegründet wurde, gehören bekannte Namen wie M12, Endeit Capital, Creandum, Project A und btov Partners. Rund 35 Millionen wanderten in den vergangenen Jahren in comtravo.

TippStartups, die 2021 (bisher) leider gescheitert sind

Foto (oben): Shutterstock

#aktuell, #b2b, #hamburg, #insolvenz, #offline, #reloaded, #travel, #voya

#Brandneu – 5 neue Startups: Industrial Technology and Witchcraft, Upmin, Digitalstage.io, clime, bluplanet


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Industrial Technology and Witchcraft
eWings- und Mister Spex-Gründer Thilo Hardt setzt mit Industrial Technology and Witchcraft nun auf das Thema Games. “Not any games, but games kids will remember their entire life”, schreibt der Berliner Seriengründer zum Konzept seiner neuen Unternehmung.

Upmin
Das Berliner PropTech Upmin, das von Henning Frank unter dem Namen Hausio im Hause Zenhomes (vermietet.de) gegründet wurde, positioniert sich als digitaler Immobilienverwalter. Nach der Übernahme von Zenhomes durch Scout24 wurde Hausio als Upmin ausgegründet.

Digitalstage.io
Echte digitale Fan-Erlebnisse schaffen: Das will Digitalstage.io aus Berlin schaffen. Die “Fan Experience” von Live-Konzerten, Meet-and-Greets, Schallplattenläden und Merchandise-Ständen soll dabei in einen gemeinsamen digitalen Raum übertragen werden. 

clime
Das junge Berliner Startup clime, möchte Unternehmen helfen, den Co2-Abdruck ihrer Mitarbeiter:innen zu reduzieren. In der Selbstbeschreibung heißt es: “We help all employees reduce their CO2-footprint and offset the rest with individually selected climate projects”.

bluplanet
Hinter bluplanet verbirgt sich ein “Marktplatz und Reseller für Cloud-Lösungen von Salesforce, AppExchange und mehr”.Die Berliner schreiben dazu “bluplanet kann Ihr Unternehmen dabei unterstützen, Prozesse zu optimieren und zu automatisieren, damit jeder effizienter und konsistenter arbeiten kann”.

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#Brandneu – 5 neue Startups: drive & dine, Infinity Maps, UnitPlus, packmatic, Tradelite


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

drive & dine
drive & dine aus Frankfurt am Main positioniert sich als Restaurant-App, über die Nutzer:innen ihre Restaurant-Pause während einer Autobahnfahrt planen können. Auf der Website heißt es: “Lassen Sie sich von der drive & dine App bequem zu Ihrem gewünschten Zwischenstopp navigieren”.

Infinity Maps
Infinity Maps bietet ein webbasiertes Tool, welches bei komplexen Themen helfen soll, die Übersicht zu behalten. Zudem sollen in dem Tool kreative Lösungen entwickelt werden können sowie ein netzwerken mit Gleichgesinnten möglich sein. Als ersten großen Partner konnte das Jungunternehmen Siemens für sich gewinnen.

UnitPlus
Das Berliner FinTech UnitPlus, das von Sebastien Segue, Fabian Mohr und Kerstin Schneider gegründet wurde, setzt auf eine Depot-App, “die zinslos auf Konten liegendes Geld in ETF-Portfolios investiert und dennoch jederzeit für Zahlungen genutzt werden kann”.

packmatic
Das Berliner Startup packmatic, das von Paul Schraven, Jonas Boland, Tobias Linnardi und Matthias Geiss gegründet wurde, positioniert sich als Marktplatz für Produktverpackungen. Auf der Website heißt es: “Finden Sie die besten Lieferanten und Preise und profitieren Sie von 100% unabhängiger Expertenberatung”. 

Tradelite
Das Münchner Startup Tradelite möchte “komplexes Finanzwissen für Milliarden von Menschen leicht zugänglich machen”. Gelingen soll dies, “indem reale Finanzdaten und Interaktionen in Videospiele integriert werden. Das Schlagwort für dieses Konzept lautet Financial Entertainment.

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#Brandneu – 6 neue Startups: Meshmerize, Hintbox, Notch, Parahealth, Mixups, HealthCaters


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Meshmerize
Mit Meshmerize aus Dresden können autonome Roboter miteinander kommunizieren. Auf der Website der Jungfirma heißt es dazu: “Meshmerize provides industry-grade reliable wireless mesh networking solutions for agile and dynamic systems”.

Hintbox
Bei Hintbox handelt es sich um ein Whistleblower-System. Das Startup aus Koblenz schreibt dazu: “Die Hintbox ermöglicht Unternehmen jeder Größenordnung sowie allen Behörden – mit einem Klick – ein EU-Whistleblower-Richtlinien konformes Hinweisgebersystem einzurichten”.

Notch
Notch aus Hamburg wandert auf den Spuren von bekannten Productivity-Tools wie Notion und Airtable. §At Notch, we’re rethinking buyer enablement for SaaS companies, helping SaaS teams to empower their buyer groups”, schreibt das Unternehmen in eigener Sache. 

Parahealth
Parahealth aus Osnabrück setzt auf “wirksame Produkte für Gesundheitsprobleme”. Dabei setzt das junge Unternehmen, das von Friedrich Valentin Kley und Fernando Di Matteo gegründet wurde, unter anderem auf ein produkt rund um das Thema  “Reizdarm und anderen Verdauungsbeschwerden”.

Mixups
Das Münchner Startup Mixups möchte sich als das “Pixar für Spielfiguren” etablieren. Kinder können beim Startup “auf spielerische Art und Weise individuelle Fantasiefiguren – mit Hilfe eines Konfigurators – erstellen”. So möchten die Gründer , “die Kreativität und Individualität” von Kindern fördern.

HealthCaters
Das Startup HealthCaters aus Berlin, das 2021 von Tatyana Eliseeva und Lilia Kruse gegründet wurde, entwickelt “eine Gesundheitsplattform für Unternehmen, die es Mitarbeitern ermöglicht, ihre Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen”. Die Jungfirma setzt dabei auf Medizingeräte für Büro und Homeoffice sowie eine App.

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#DealMonitor – EQOM Group übernimmt Amorelie – emlen sammelt 4,2 Millionen ein – Findologic sammelt Geld ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 1. Oktober werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

MERGERS & ACQUISITIONS

Amorelie
+++ Die EQOM Group, die zu EDC (EasyToys und Beate Uhse) gehört, übernimmt den Erotik-Shop Amorelie, der zuletzt zur ProSiebenSat.1-Tochter NuCom Group gehörte. “Die Gruppe, die einer der größten Akteure auf dem Markt für Sexual-Wellness in Europa ist, erwirbt gleichzeitig auch die restlichen rund 2 % der Gründerin Lea-Sophie Cramer”, teilen die Unternehmen mit. Cramer gründete Amorelie 2013 gemeinsam mit Sebastian Pollok. Seit 2015 gehört das Grownup mehrheitlich zu ProSiebenSat.1. Die Mediengruppe teilt zum Verkauf mit, dass man für “die weitere Internationalisierung und damit den nächsten Entwicklungsschritt des Unternehmens nicht mehr der beste Eigentümer” sei. Die EQOM Group hatte zuletzt auch Kondomeriet (Norwegen) und Christine Le Duc (Niederlande) übernommen. Amorelie erwirtschaftete 2019 einen Umsatz in Höhe von 60 Millionen Euro. Der Kaufpreis ist nicht bekannt. Mehr über Amorelie

INVESTMENTS

emlen 
+++ coparion und Montan-Ventures-Saar investieren gemeinsam Altinvestor Holzer Group sowie “Angel-Investoren aus dem Leadership Team von Personio und den Gründern von Finoa” 4,2 Millionen US-Dollar in emlen. Das Startup mit Sitz in Saarbrücken und Berlin, das 2020 von Kristian Kauper, Marc Grewenig und Max Ulbrich gegründet wurde, tritt an, um ein “‘Netflix-ähnliches’-Käufererlebnis für den B2B-Vertrieb zu schaffen”. Mit emlen können Vertriebs- und Marketing-Teams “in Sekundenschnelle und ohne IT- oder Programmierkenntnisse individualisierte ‘Destinationen’ für jeden Käufer erstellen und den gesamten Kommunikationsprozess an Customer Success abbilden”. Insgesamt flossen nun schon 5,3 Millionen in die Jungfirma.

Findologic
+++ Tauros Capital Management investiert in Findologic. Das Unternehmen, ein Spin-off der Universität Salzburg, das 2008 von Matthias Heimbeck gegründet wurde, bietet seinen Kunden mit einer Such- und Navigationslösung die Verkäufe durch Personalisierung und individuelle Benutzer-Oberflächen zu erhöhen.  “Mit dem zusätzlichen Kapital soll der Geschäftsausbau an den drei Standorten Salzburg, München und London weiter fortgesetzt werden”, teilt das Unternehmen aus Salzburg mit.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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#Brandneu – 5 neue Startups: Curvature Games, PageTrust.org, weflow, Leasing Return, Emerging Artists Gallery


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Curvature Games
Curvature Games bietet ein Studio für Virtual-Reality-Computerspiele. Dabei arbeitet das Startup insbesondere daran, die Fortbewegung innerhalb der virtuellen Realität natürlicher zu machen und dabei platzsparender in der realen Welt zu sein. Dafür konnte sich Curvature Games auch schon einige Förderungen sichern. 

PageTrust.org
PageTrust.org bietet ein Bewertungstool inklusive Gütesiegel für Webseiten und Online-Shops. Der Service kostet 12 Euro im Monat. “Wir wollen eine faire Alternative zu den bekannten Bewertungstools sein – ohne Haken oder Kostenfallen, aber dafür mit Geld-zurück-Garantie”, verspricht Gründer Gabriel Morgenstern.

weflow
weflow entwickelt eine Software für Videokommunikation. Zielgruppe sind dabei Sales-Teams. “Weflow is a fast way to update Salesforce, run sales meetings, take notes, and manage your pipeline”, teilt das Startup mit. weflow wurde von Janis Zech (Fyber) sowie Henrik Basten, früher CTO bei Exactag und Fyber.

Leasing Return
Leasing Return bietet in Zusammenarbeit mit der Dekra eine bundesweite Leasingrückgabe für private und gewerbliche Nutzer an. “Wir haben nicht das Rad neu erfunden, sondern optimiert. Wir haben die Dekra, die genau Schäden laut Schadenkataloge dokumentiert und aufschreibt“, so Gründer Eftimios Nastas.

Emerging Artists Gallery
Über Emerging Artists Gallery, eine junge Kunstplattform, können Künstler:innen und Kunststudenten ihre Kunstwerke präsentieren und verkaufen. Kunstliebhaber, Sammler und Investoren haben auf der Plattform “die Möglichkeit, sich jegliche Art von Kunstunikaten online anzusehen und diese auch direkt zu erwerben”.

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Flockjay cuts at least half of its workforce as it pivots away from bootcamps into B2B SaaS

Flockjay, a bootcamp startup that helps laid off people and job seekers break into tech, cut half of its own employees amid a broader pivot to a B2B SaaS platform, TechCrunch has learned from sources close to the company.

The layoffs impacted every nontechnical team at Flockjay, including admission advisers, biz ops and development, partnerships, recruiting and marketing professionals. An estimated 30 to 45 people were laid off via an all-hands meeting, which accounts for at least half of Flockjay’s full-time staff. A hiring list of those impacted has already been highly circulated on LinkedIn.

“As a mission-driven organization, we care deeply about our graduates not only landing jobs, but also earning promotions and becoming future leaders of their companies. We learned while growing how important it is to invest early in building scalable support for our alumni, the teams they are on, and all mission-aligned sales organizations to level the playing field,” said CEO Shaan Hathiramani in a statement to TechCrunch. “That meant making the difficult but necessary decision to run our classes in a more limited capacity while we focus on building that platform. We recognize that this decision has real human consequences, especially considering how talented and tightknit our team is.”

The startup graduated from Y Combinator in 2019 with a simple goal: serve as an onramp for people to break into tech careers. Flockjay’s core offering is a 10-week sales training bootcamp that helps place graduates into sales jobs across tech companies — about 80% of the company’s students find a job within the first six months of graduation, the company said in January. The graduates of the course, otherwise known as Flockjay Tech Fellows, make an average of $75,000 upon graduation.

This core offering will continue to function but in a limited capacity for now, according to documents obtained by TechCrunch. It will come at a cost to diverse talent. In a previous interview, Flockjay confirmed that roughly 40% of students don’t have a four-year college degree; half of the students identify as female or nonbinary, and half of the company’s students identify as Black or Hispanic.

As Hathiramani’s comment alludes to, the company has spent years training students on how to be competitive hires for sales teams, so assumedly, it has key insight on what tech companies need today from an infrastructure and human perspective. A B2B SaaS tool focused on sales operations and efficiency could bring Flockjay more predictable revenue and assumedly less labor-intensive work.

Layoffs could signal changing tides for the broader edtech industry, a sector revitalized by the pandemic. While it is true that learners shifted online, there are still questions around what purpose non-accredited training programs, such as Flockjay, serve, one investor said. With so many options in the market, users have optionality on what service they frequent — and the service may indeed be the one that has a flashy university partnership that validates their program and offers a safety net.

Flockjay’s struggles also put a spotlight on the highly scrutinized income-share agreements, ISAs. The financial instrument essentially allows students to avoid paying upfront fees to attend a bootcamp, and then ultimately pay back class fees through a percentage of their future income. While ISAs play a role in making education more accessible in the beginning, satisfying those agreements post-employment can be where the controversy begins around liability. Lambda School, a well-known company in the tech bootcamp world, also uses ISAs. The startup announced that it would be doing a broader restructuring earlier this year, while also laying off 65 of its employees.

Flockjay has raised $11 million in known ventures and capital to date. Since its founding, the startup has attracted investments from Serena Williams, Gabrielle Union and Will Smith, along with institutional investors including Lightspeed, Coatue, Y Combinator, eVentures, Salesforce Ventures, the Impact America Fund and Cleo Capital.

#b2b, #b2b-saas, #bootcamp, #flockjay, #saas, #startups, #tc

Japan’s B2B ordering and supply platform CADDi raises $73 million Series B funding

With COVID-19 disrupting the entire manufacturing supply chain including semiconductor shortages, companies across multiple industries have been struggling to seek a procurement solution that can rebalance the gap between supply and demand.

CADDi, a Tokyo-based B2B ordering and supply platform in the manufacturing and procurement industry, helps both procurement (demand side) and manufacturing facilities (supply side) by aggregating and rebalancing supply and demand via its automated calculation system for manufacturing costs and databases of fabrication facilities across Japan.

The company announced this morning a $73 million Series B round co-led by Globis Capital Partners and World Innovation Lab (WiL), with participation from existing investors DCM and Global Brain. Six new investors also have joined the round including Arena Holdings, DST Global, Minerva Growth Partners, Tybourne Capital Management, JAFCO Group and SBI Investment.

CADDi was founded by CEO Yushiro Kato and CTO Aki Kobashi in November 2017.

The post-money valuation is estimated at $450 million, according to sources close to the deal.

The new funding brings CADDi’s total raised so far to $90.5 million. In December 2018, the company closed a $9 million Series A round led by DCM and followed by Globis Capital Partners and WiL and Global Brain.

The funding proceeds will be used for accelerating digital transformation of the platform, hiring and expanding to global markets.

“We enable integrated production of complete sets of equipment consisting of custom-made parts such as sheet metal, machined parts and structural frames. Using an automatic quotation system based on a proprietary cost calculation algorithm, we select the processing company that best matches the quality, delivery date and price of the order and build an optimal supply chain,” CEO and co-founder Yushiro Kato said.

The goal of CADDi’s ordering platform is to transform the manufacturing industry from a multiple subcontractor pyramid structure to a flat, connected structure based on each manufacturers’ individual strengths, thus creating a world where those on the front lines of manufacturing can spend more time on essential and creative work, Kato said.

CADDi’s ordering platform, backed by its unique technology including automatic cost calculation system, optimal ordering and production management system, and drawing management system, offers a 10%-15% cost reduction, stable capacity and balanced order placement to its more than 600 Japanese supply partners spanning a multitude of industries.

“The demand for CADDi’s services has seen significant acceleration. Our business has been growing very fast, and our latest orders have grown more than six times compared to the previous year, leading to the company’s expanded presence into both eastern and western Japan in order to meet this increase in demand,” Kato said.

“Going forward, in addition to continuously expanding our ordering platform, we will also start to provide purchases (manufacturers) and supply partners with our technology directly to promote digital transformation of their operations, for example, the production management system and drawing management system,” Kato continued.

“As a start point, in the near future, we are thinking about selling ‘Drawing Management SaaS,’” which has been used internally for CADDi’s ordering operation, to help customers solve operational pains in handling piles of drawings. “Our ‘Drawing Management SaaS’ technology will not only help manage drawings as documents properly but also allow utilization of data of drawings in a practical way for future decision-making and action in their procurement process.”

CADDi’s next axis of growth will be other growing markets, especially in Southeast Asia, Kato pointed out. “Many of our Japanese customers have subsidiaries and branches in these countries, so it’s a natural expansion opportunity for us to strengthen our value proposition and provide more continuity and seamless service to our customers,” Kato added.

Kato also said it wants to continue investing in hiring, especially engineers, to further the development of its platform CADDi and new business. It plans to hire 1,000 employees in the next three years. CADDi had 102 employees as of March 2021.

The company aims to become a global platform with sales of USD 9.1 billion (that is 1 trillion YEN) by 2030, Kato said.

COVID-19 had a different impact on different industries in the procurement and manufacturing sector, with “the automobile and machine tool industries were negatively affected by the pandemic and experienced an up to 90% temporary drop in sales, while other industries such as the medical and semiconductor industries have experienced explosive growth in demand. The overall result of COVID-19 is that the company has captured more demand because CADDi’s system rebalances receipts across multiple industries,” according to Kato.

Masaya Kubota, partner at World Innovation Lab, told TechCrunch, “CADDi’s solution of aggregating and rebalancing supply and demand has once again proven to be indispensable to both purchasers and manufacturers, with the pandemic disrupting the entire supply chain in manufacturing. We first invested in CADDi in 2018, because we strongly believed in their mission of digitally transforming one of the most analog industries, the $1 trillion procurement market.”

Another investor principal at DCM, Kenichiro Hara, also said in an email interview with TechCrunch, “The pandemic made the manufacturing industry’s supply chain vulnerabilities quite clear early on. For example, if a country is on lockdown or a factory stalls the operations, their customers cannot procure necessary parts to produce their products. This impact amplifies, and the entire supply chain is affected. Therefore, the demand for finding new, available and accessible suppliers in a timely manner increased in importance, which is CADDi’s primary value-add.”

#asia, #automation, #b2b, #caddi, #funding, #japan, #manufacturing, #recent-funding, #saas, #southeast-asia, #startups, #tc

#Brandneu – 6 neue Startups: DeskNow, wondder, Wetipi, Beams, Meet@Lunch, FurnishedInside


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

DeskNow
DeskNow aus Reken kümmert sich um die Untervermietung von Arbeitsflächen. “Dafür bietet DeskNow eine professionelle Software, mit der freie Büro- und andere Raumkapazitäten problemlos und lukrativ untervermietet werden”, heißt es im Konzept der Jungfirma. DeskNow war zuletzt auch in unserem Pitch-Podcast zu Gast.

wondder
Das Berliner Startup wondder bietet seinen Nutzer:innen “immersive Lernerfahrungen” an. Ziel dabei ist es “durch diese nächste Entwicklungsstufe von Unternehmensschulungen, messbare Ergebnisse für mehr Inklusion und Diversität weltweit zu schaffen”.

Wetipi
Das Schweizer PropTech wetipi möchte die Vermietung von Immobilien “durch ein intelligentes Matchmaking zu einem vollständig digitalen Erlebnis machen”. Das Zauberwort dabei lautet Künstliche Intelligenz. “Sie steuert das System so, dass automatisch der beste Match gefunden werden kann”, schreibt das Unternehmen.

Beams
Das Berliner Startup Beams richtet sich an alle, die etwas zu erzählen haben. “Mit der App kann jeder seinen eigenen Micro-Podcast teilen. Ganz einfach”, teilt die Jungfirma mit. Das Startup wandelte sich damit zuletzt extrem: Ursprünglich konnten Nutzer:innen über Beams ihre Lieblingsorte mit Freunden teilen.

Meet@Lunch
Mit Meet@Lunch können Nutzer:innen während der Mittagspause neue Kontakte knüpfen – in einem Restaurant oder per Video-Call. “Dafür werden mit Hilfe von KI und smarten Algorithmen passende Lunch-Partner zugewiesen. So findet jeder Nutzer zum individuellen Networking Ziel passende Kontakte”, teilt das Startup mit.

FurnishedInside
Bei FurnishedInside handelt es sich um eine Plattform für möblierte Geschäftswohnungen und Ferienwohnungen. “Gleichzeitig wollen wir den Reisenden das beste Erlebnis in der Stadt bieten, indem wir sie über Freizeitangeboten in der Umgebung informieren”. teilt die Jungfirma mit.

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Enterprise AI 2.0: the acceleration of B2B innovation has begun

Two decades after businesses first started deploying AI solutions, one can argue that they’ve made little progress in achieving significant gains in efficiency and profitability relative to the hype that drove initial expectations.

On the surface, recent data supports AI skeptics. Almost 90% of data science projects never make it to production; only 20% of analytics insights through 2022 will achieve business outcomes; and even companies that have developed an enterprise-wide AI strategy are seeing failure rates of up to 50%.

But the past 25 years have only been the first phase in the evolution of enterprise AI — or what we might call Enterprise AI 1.0. That’s where many businesses remain today. However, companies on the leading edge of AI innovation have advanced to the next generation, which will define the coming decade of big data, analytics, and automation — Enterprise AI 2.0.

The difference between these two generations of enterprise AI is not academic. For executives across the business spectrum — from health care and retail to media and finance — the evolution from 1.0 to 2.0 is a chance to learn and adapt from past failures, create concrete expectations for future uses, and justify the rising investment in AI that we see across industries.

Two decades from now, when business leaders look back to the 2020s, the companies who achieved Enterprise AI 2.0 first will have come to be big winners in the economy, having differentiated their services, scooped up market share, and positioned themselves for ongoing innovation.

Framing the digital transformations of the future as an evolution from Enterprise AI 1.0 to 2.0 provides a conceptual model for business leaders developing strategies to compete in the age of automation and advanced analytics.

Enterprise AI v1.0 (the status quo)

Starting in the mid-1990s, AI was a sector marked by speculative testing, experimental interest and exploration. These activities occurred almost exclusively in the domain of data scientists. As Gartner wrote in a recent report, these efforts were “alchemy…run by wizards whose talents will not scale in the organization.”

Two decades from now, when business leaders look back to the 2020s, the companies who achieved Enterprise AI 2.0 first will have come to be big winners in the economy.

But the data science bottleneck — the need for everything to funnel through a small team of experts — was not the only hurdle to scaling. AI is only as powerful as the data systems it’s plugged into. Many companies experimenting with AI at the time had data spread across silos with inadequate data infrastructure and processes to optimize the technology.

Moreover, early iterations of B2B AI involved complex horizontal “machine learning” platforms focused on model development. Operationalizing these hand-curated models required crossing a deep chasm related to customization and integration with enterprise applications and workflows. These Enterprise 1.0 solutions were cumbersome and clunky to operate yet still required large investments to deploy.

Most initiatives started from the bottom up. Data scientists developed them as exploratory projects focused on speculative use cases largely decoupled from business objectives. Many turned out to be science projects and the failure rates were extraordinarily high.

#artificial-intelligence, #b2b, #column, #cybernetics, #data-infrastructure, #ec-cloud-and-enterprise-infrastructure, #ec-column, #ec-enterprise-applications, #enterprise, #finance, #machine-learning, #tc

Kamereo gets $4.6M to connect farmers and F&B businesses in Vietnam

While working as the chief operating officer of a pizza chain in Vietnam, Taku Tanaka saw how difficult it is for restaurants to connect with farmers. Many small F&B businesses can’t buy in large volumes, so they rely on nearby markets or multiple suppliers who only sell one category. In turn, this means farmers are disconnected from the end customers of their products, making it hard to predict selling prices or plan their crops. Tanaka founded Kamereo, B2B platform with its own warehouse and last-mile delivery network, to focus on those problems.

Based in Ho Chi Minh City, the company announced today that it has raised $4.6 million co-led by food conglomerate CPF Group, Quest Ventures and Genesia Ventures. The capital will be used for hiring, building a new warehouse management system, user interface upgrades and expanding into Hanoi next year.

Before founding Kamereo in 2018, Tanaka was COO of Pizza 4Ps, which grew from one location in Ho Chi Minh City when he joined to 10 stores three years later (it now has more than 30 locations in Vietnam).

Kamereo works with about 15 farmers, including cooperatives, and serves more than 400 active customers, ranging in size from family-owned restaurants to chains with more than 20 locations. Despite COVID-19 related movement restrictions and temporary business closures, Kamereo says it has grown by 15% every month over the last 12 months. It currently has about 100 employees.

F&B businesses use the platform to order from multiple farmers. Kamereo handles supplier negotiations, order processing and management, and fulfillment. Tanaka told TechCrunch that the company operates its own warehouses and last-mile delivery network because it is cheaper than working with third-party providers.

One of Kamereo's warehouses for fresh farm products

One of Kamereo’s warehouses for fresh farm products

Most of Kamereo’s last-mile deliveries are done by motorbikes since Vietnam has many small roads that are inaccessible to trucks. Tanaka said one drawback is how many goods can be delivered in one trip. Since drivers need to make multiple trips each day, Kamereo plans to expand its micro-warehouse network in Ho Chi Minh City so they don’t need to travel long distances. Its tech team is also building an internal system to manage inventory, fulfillment and last-mile deliveries with the goal of minimizing variable costs.

In a statement about the investment, Quest Ventures partner Goh Yiping said, “Kamereo sites in one of the largest food production hubs of Southeast Asia, and there is much room to grow in solving many of the inefficiencies of the supply chain today, improving farmers’ livelihood outcomes and procuring the best products for businesses and homes.”

#agriculture, #asia, #b2b, #farmers, #food, #food-and-beverage, #kamereo, #southeast-asia, #tc, #vietnam

Pakistan’s growing tech ecosystem is finally taking off

Pakistan, the world’s fifth most populous country, has been slow to adapt to the internet economy. Unlike other emerging economies such as China, India and Indonesia, which have embraced digitization and technology, Pakistan has trailed the region in the adoption of technology and startup formation.

Despite this, investors have dreamed for years of the huge opportunities in unlocking Pakistan’s potential as a digital economy. As a country of 220 million people, almost two-thirds of whom are under the age of 30, Pakistan draws natural comparisons to Indonesia — which has rapidly emerged as one of the most vibrant technology ecosystems outside the U.S. and China.

In 2021, Pakistani startups are on track to raise more money than the previous five years combined.

After years of lagging behind, over the course of the past 18 months, Pakistan’s technology ecosystem has come to life in unprecedented fashion. In 2021, Pakistani startups are on track to raise more money than the previous five years combined. Even more excitingly, a large portion of this capital is coming from international investors from across Asia, the Middle East and even famed investors from Silicon Valley.

Image Credits: Mikal Khoso

The rapid emergence of Pakistan’s technology ecosystem on the international stage has been no accident — it’s the result of a confluence of changing facts on the ground and shifting dynamics in the startup and investing world as a result of the pandemic.

Unlocking Pakistan’s potential

The sudden emergence of Pakistan’s tech ecosystem on the international stage has been driven by three major factors: an improving security situation, quickly growing mobile connectivity, and critical legal changes and deregulation.

As a frontline state and coalition partner in the United States’ invasion of Afghanistan, Pakistan saw fatalities from terrorist violence soar from 295 in 2001 to a peak of over 11,000 in 2009. This climate of instability and violence scared away international business and investors from Pakistan for much of the first two decades of the 21st century.

#b2b, #column, #e-commerce, #ec-column, #ec-indian-subcontinent, #ec-pakistan, #funding, #pakistan, #startups, #tc, #venture-capital

GrowSari, a B2B platform for small stores in the Philippines, adds investors like Temasek’s Pavilion Capital and Tencent

Sari-sari stores are neighborhood stores in the Philippines that usually sell daily necessities and sometimes serve as community hubs, too. Today GrowSari, a startup that is digitizing sari-sari stores with features like pricing tools, inventory management and working capital loans, announced it has raised a Series B from several notable investors that brings its total funding to $30 million.

The company’s Series B is at a rolling close, so it has not announced a final amount. The $30 million total it has raised include its seed funding and Series A, which according to a July 2020 profile in Esquire Philippines was $14 million. Participants in its Series B included Temasek Holdings’ private equity unit Pavilion Capital, Tencent, International Finance Corporation (IFC), ICCP SBI Venture Partners and Saison Capital, and returning investors Robinsons Retail Holdings (which is part of the Gokongwei Group), JG Digital Equity Ventures and Wavemaker Partners.

GrowSari was founded in 2016, and says its B2B platform is currently used by more than 50,000 stores in over 100 municipalities on Luzon, the Philippines’ largest and most populated island. Its ultimate goal is to serve one million sari-sari stores.

According to GrowSari, there are more than 1.1 million sari-sari stores in the Philippines, and they account for 60% of fast-moving consumer goods (FMCG) sold in the country, making them a valuable distribution channel for wholesalers. In addition to its supplier marketplace, GrowSari says it is able to give sari-sari store operators better pricing for products from about a thousand FMCG brands, including Unilever, P&G and Nestle, which it claims can help stores double their earnings. Other services in the app include online telecom and utility bill payments, remittance and microfinancing for working capital loans.

GrowSari’s founding tDeam includes Reymund Rollan, Shiv Choudhury, Siddhartha Kongara and Andrzej Ogonowski, who first launched the platform as a backend system for sari-sari stores to manage their logistics and inventory.

A screenshot of product categories in GrowSari's app

A screenshot of product categories in GrowSari’s app

Since most sari-sari stores are run individually, their margins are smaller than large retailers that can negotiate deals with FMCG wholesalers. GrowSari’s supplier marketplace addresses this issue by giving sari-sari stores access the Distributor List Prices seen by large stores and wholesalers. GrowSari’s marketplace does not require a minimum order, and it allows sari-sari stores on the platform to pay with cash on delivery, GrowCoins (or cash credits that can be topped up through GrowSari’s shippers, online transfers, banks or over-the-counter at convenience stores) or E-Lista, GrowSari’s seven-day loan product.

GrowSari’s new capital will be used to expand its userbase to 300,000 new stores in the Philippines, especially in Visayas and Mindanao, increase the size of its supplier marketplace and launch more financial products for sari-sari stores. The startup is part of a new crop of B2B platforms in Asia focused on serving micro to small-enterprises, including BukuWarung and BukuKas in Indonesia and Khatabook in India.

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Slintel scores $20M Series A as buyer intelligence tool gains traction

One clear outcome of the pandemic was pushing more people to do their shopping online, and that was as true for B2B as it was for B2C. Knowing which of your B2B customers are most likely to convert puts any sales team ahead of the game. Slintel, a startup providing that kind of data, announced a $20 million Series A today.

The company has attracted some big-name investors with GGV leading the round and Accel, Sequoia and Stellaris also participating. The investment brings the total raised to over $24 million including a $4.2 million seed round from last November.

That’s a quick turnaround from seed to A, and company founder and CEO Deepak Anchala, says that while he had plenty of runway left from the seed round, the demand was such that it seemed prudent to take the A money sooner than he had planned. “So we had enough cash in the bank, but investors came to us and we got a pretty good valuation compared to the previous round, so we decided to take it and use that money to go faster,” Anchala said.

Certainly the market dynamics were working in Slintel’s favor. Without giving revenue details, Anchala said that revenue grew 5x last year in the middle of the worst of the pandemic. He says that meant buyers were spending less time with sales and marketing folks to understand products and more time online researching on their own.

“So what Slintel does as a product is we mine buyer insights. We understand where the buyers are in their journey, what their pain points are, what products they use, what they need and when they need it. So we understand all of this to create a 360 degree view of the buyer that you provide these insights to sales and marketing teams to help them sell better,” he said.

After growing at such a rapid clip last year, the company expected more modest growth this year at perhaps 3x, but with the added investment, he expects to grow faster again. “With the funding we’re actually looking at much bigger numbers. We’re looking at 5x in our revenue this year, and also trying for 4x revenue next year.”

He says that the money gives him the opportunity to improve the product and put more investment into marketing, which he believes will contribute to additional sales. Since the round closed 6 weeks ago, he says that he has increased his advertising budget and is also hopes to attract customers via SEO, free tools on the company website and events.

The company had 45 employees at the time of its seed round in November and has more than doubled that number in the interim to 100 spread out across 10 cities. He expects to double again by this time next year as the company is growing quickly. As a global company with some employees in India and some in the U.S., he intends to be remote first even after offices begin to reopen in different areas. He says that he plans to have company gatherings each quarter to let people gather in person on occasion.

#artificial-intelligence, #b2b, #enterprise, #funding, #ggv, #recent-funding, #sales, #slintel, #startups, #tc

#Gastbeitrag – Die 10 häufigsten Fehler von Gründern im B2B-Vertrieb


Der Vertrieb einer Innovation an Unternehmenskunden (Business-to-Business oder B2B Sales) ist eine der härtesten Nüsse für Startup-Gründer, die es zu knacken gilt.

Fehler 1: Den Vertrieb zu früh an „Experten“ auslagern

Wenn du keinen IT-Hintergrund hast, würdest du dir nicht anmaßen, deinem Entwicklungsteam zu sagen, wie es dein Produkt programmieren soll. Warum solltest du also versuchen, dein Produkt selbst zu verkaufen, wenn du keine Erfahrung im Vertrieb hast?

Im Vertrieb bei Startups gelten andere Regeln. Am Anfang geht es vor allem darum, eine kontinuierliche Feedbackschleife zwischen deinem Geschäftsmodell, deinem Produkt und deinem Kunden zu etablieren. Erst später wirst du den Vertrieb standardisieren und optimieren. Wir nennen diese beiden Phasen “Explore & Learn” und “Standardize & Optimize”.

Nur du als Gründerin oder Gründer bist in der zentralen Position in deinem Startup, die für einen erfolgreichen Vertrieb am Anfang notwendig ist. Erst später wirst du eine Vertriebsorganisation brauchen, um zu skalieren, was du begonnen hast.

“Der Vertrieb ist ein so wichtiger Bereich in deinem Unternehmen. Du kannst ihn nicht einfach an jemand anderen weitergeben. Als Gründerin oder Gründer musst du den Prozess selbst durchlaufen, um ihn zu verstehen. Am Anfang ist der Vertrieb eine sehr unternehmerische Tätigkeit. Wie findest du jemanden mit einem Bedarf? Wie kommst du an Kontakte?”
– Bastian Nominacher, Mitgründer & Co-CEO, Celonis

Fehler 2: Mit einem zu großen Marktsegment starten

Viele Gründerinnen und Gründer beginnen den Vertrieb mit der Vision, dass ihr Produkt für viele verschiedene Anwendungsfälle nützlich sein kann. Und viele B2B-Startups sind tatsächlich irgendwann in vielen verschiedenen Branchen aktiv. Aber wenn du von Anfang an auf zu viele verschiedene Kunden abzielst, wird es dir schwer fallen, einen guten Produkt/Markt-Fit sowie Kunden zu finden.

“Wenn du einen Hammer hast, sieht alles um dich herum nach einem Nagel aus. Du fängst an, wie wild um dich herum zu hämmern, in der Hoffnung, diese Nägel zu treffen. Aber dann zerbricht das Porzellan und du stellst fest, dass das, was du getroffen hast, gar kein Nagel war. Trotzdem führt kein Weg daran vorbei: Du musst weiter hämmern, um den Nagel zu finden. Deswegen ist der frühe Vertrieb Aufgabe der Gründer. Bevor du den Nagel nicht gefunden hast, also eine klare und konsistente Marktresonanz für dein Produkt bekommst, macht es keinen Sinn, ein Vertriebsteam einzustellen.”
– Felix Reinshagen, Mitgründer & CEO, NavVis

Fehler 3: Ein Produkt ohne ständiges Kundenfeedback bauen

Dieser Fehler ist zum Glück seltener geworden, seit viele Gründerinnen und Gründer die Lean-Startup-Methode anwenden. Aber immer noch verbringen viele Teams (vor allem mit technischem Hintergrund) zu viel Zeit am Schreibtisch, anstatt rauszugehen und Feedback von ihren Kunden einzuholen.

Was Feedback mit Vertrieb zu tun hat? Wenn du jemanden bittest, dein Produkt nicht nur zu bewerten, sondern zu kaufen, bekommst du garantiert eine ehrliche Rückmeldung. Ein Ja oder Nein zeigt, ob dein Produkt „Schmerz“ so erfolgreich lindert, dass deine Kunden dir tatsächlich Geld dafür geben.

“Als wir in unserer Anfangszeit Schwierigkeiten hatten, voranzukommen, gab uns Paul Graham von Y Combinator einen brillanten Rat. Er sagte: ‘Baut nicht erst 18 Monate lang irgendwelche Funktionen. Verbringt stattdessen nur eine Woche damit, User anzurufen. Sagt ihnen, dass ihr all diese Funktionen bereits anbietet, und schaut mal, was passiert.’ Diese Woche wurde die deprimierendste Woche in unserem Leben. Von den 500 Leuten, die wir angerufen haben, waren vielleicht fünf daran interessiert, unseren Service zu nutzen.”
– Matt Robinson, Mitgründer & Vorstandsmitglied, GoCardless

Fehler 4: Zu wenig Geld verlangen 

Preisgestaltung ist ein komplexer und oft unterschätzter Mechanismus, um den Wert einer Transaktion zu erhöhen. Deswegen verlangen viele Gründerinnen und Gründer anfangs zu wenig Geld für ihr Produkt.

Wenn deine Preise zu niedrig sind, bekommst du eine Reihe von Problemen. Ein niedriger Preis signalisiert, dass der Wert deines Produkts geringer ist, was bei deinen Käufern Misstrauen erzeugt. Und wenn dein Preis die komplexen Einkaufsprozesse bei deinen Firmenkunden nicht berücksichtigt, riskierst du deine Profitabilität. 

Nur wenige B2B-Kunden lassen sich von einer (zu) hohen Preisgestaltung abschrecken. Wenn alles andere passt, kannst du immer noch verhandeln.

“Wir begannen mit einem Preisniveau, das eher niedrig und nicht sehr degressiv war. Und so berichtete unser Vertriebsteam oft von Kunden, die auf unseren Preis mit “Wow, das ist wirklich günstig!” reagierten. Dies und die Investitionen, die wir in unser Produkt gesteckt haben (mittlerweile arbeiten mehr als 200 Mitarbeiter in den Bereichen Produkt und Engineering an der Verbesserung und Erweiterung der Funktionalitäten), haben uns zuversichtlich gemacht, dass wir höhere Preise verlangen können. Zusätzlich haben wir die Packaging-Struktur geändert, um den Kunden mehr Flexibilität zu bieten, zum Beispiel durch Add-Ons.”
– Jonas Rieke, COO, Personio

Fehler 5: Ein Pilotprojekt mit einem Kunden verwechseln

Wann ist ein Kunde ein Kunde? Viele Gründerinnen und Gründer berichten ihren ungeduldigen Investoren stolz von ihrem ersten Kunden. Dabei haben sie in Wirklichkeit nur Verträge über kostenlose Pilotprojekte unterschrieben. Der „Tod durch 1000 Pilotprojekte“ ist leider oft die Folge. Achte daher darauf, dass du nicht nur mit Innovationsabteilungen sprichst – und lege deine Verträge von vornherein auf eine langfristige Zusammenarbeit aus.

“Bis vor fünf oder zehn Jahren waren Pilotprojekte ein tolles Konzept. Der Kunde zahlte 5.000 oder 10.000 Euro und man wusste, dass er ernsthaft vorhatte, irgendwann zu kaufen. Heutzutage hat jedes Unternehmen seine Digitalisierungsabteilung, und deren einzige Aufgabe ist es, Piloten mit Startups durchzuführen – ohne die Absicht, jemals zu kaufen. Wenn deine einzigen Kunden Digitalisierungsabteilungen sind, ohne dass irgendwelche Fachgebietsleiter involviert sind, ist das ein Problem.”
– Alex Meyer, Mitgründer & Partner, 42CAP

Fehler 6: Zu lange an einem starren Vertriebsprozess festhalten

Aus dem Vertrieb, insbesondere aus den Gesprächen mit deinen Kunden, kannst du eine Menge lernen. Aber du kannst diese Erkenntnisse nur nutzen, wenn du deine Prozesse auf schnelle Iteration eingestellt hast. 

Wenn du versuchst, deinen Vertriebsprozess zu früh zu standardisieren (etwa um ihn an dein Team zu delegieren), verpasst du wertvolle Lektionen für dein Produkt und deinen Prozess.

“Mein Rat an Gründerinnen und Gründer ist: Validiert und bewertet die grundlegenden Pfeiler eurer Unternehmen immer wieder neu, indem ihr euch mit euren Kunden austauscht.”
– Peter Carlsson, Mitgründer & CEO, Northvolt

Fehler 7: Nicht früh genug auf ein „Nein“ drängen

Aus Angst, ein Geschäft zu verpassen, zögern Gründerinnen und Gründer oft, hart genug auf ein „Nein“ zu drängen. Mit anderen Worten: Sie qualifizieren ihre Interessenten in den frühen Phasen des Verkaufsprozesses nicht gründlich genug. 

Auf diese Weise verschwendest du viele wertvolle Ressourcen an Kunden, bei denen es unwahrscheinlich ist, dass sie einen Vertrag unterschreiben. Gleichzeitig verbringst du so nicht genug Zeit mit den leichter zugänglichen Kandidaten.

“Bei jedem Verkaufsgespräch, nach dem ich fragte, hörte ich immer: “War super! Die sind wirklich interessiert!” Ich wurde es leid, das zu hören. Im Verkauf musst du auf ein “Nein” drängen. Es gibt so etwas wie einen richtigen “Nein”-Prozentsatz in den ersten Tagen – wenn du nicht oft genug “Nein” hörst, drängst du nicht hart genug!”
– Ben Stephenson, Mitgründer & CEO, Impala

Fehler 8: Den Vertrieb aus dem Bauch heraus managen

Du kannst nur managen, was du misst. Leider managen viele Gründerinnen und Gründer ihre CRM-Datenbanken nicht professionell genug. Um den Vertrieb zu steuern, verlassen sie sich darauf, wie sich die Dinge im Moment „anfühlen“ (oder was ihre Vertriebsmanager glauben) anstelle der faktischen Datenlage.

Kurioserweise liegt das Problem bei SaaS-Produkten manchmal auch im Gegenteil: Datenüberlastung. Wenn du buchstäblich alles messen kannst, worauf sollst du dich dann konzentrieren? Zu viele Daten machen es schwer, den Überblick über deinen Vertriebsprozess und deine Pipeline zu behalten.

“Ich nenne es KYB – Know Your Business, also die Inputs für das, was du tust. Wenn du die Beziehung zwischen Input und Output nicht verstehst, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es einmal funktioniert, aber nicht wiederholbar ist. Und bei SaaS dreht sich alles darum: wie man es wiederholbar und effizienter macht.”
– Neil Ryland, Chief Revenue Officer, Peakon

Fehler 9: Den menschlichen Faktor für das Wachstum unterschätzen

Teammitglieder für den Vertrieb zu finden, ist schwierig – vielleicht die schwierigste Herausforderung von allen. Woher sollst du wissen, wen du für dein Team willst? Und werden die Leute, die du heute einstellst, auch in ein oder zwei Jahren noch die beste Wahl für dein Startup sein? 

Fast alle Gründerinnen und Gründer kämpfen mit der Frage, wie sie ihre Vertriebsorganisation aufbauen sollen. Unser Rat: Hol Dir im Vertrieb erfahrene Advisor und Investoren um Hilfe um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Ab einem gewissen Grad an Komplexität zählt nur Erfahrung aus erster Hand.

“Heute würde ich keine Leute aus großen Unternehmen mehr einstellen, die genau wissen, wo wir in 10 Jahren sein sollten – aber nicht wissen, wie man von hier aus dorthin kommt. Ich würde nur noch Leute einstellen, die auch gesehen haben, wie unsere aktuelle Phase aussieht.”
– Nicolas Dessaigne, Mitgründer & Vorstandsmitglied, Algolia

Fehler 10: Alle Vertriebsressourcen auf die Gewinnung neuer Kunden konzentrieren

Mehr Kunden bedeuten mehr Umsatz, also gibst du alles, um deinen Kundenstamm immer weiter zu vergrößern. Doch was ist mit deinen bestehenden Kunden?

Viele Gründerinnen und Gründer vernachlässigen das eine Marktsegment, dessen Türen für ihre Angebote bereits weit offen stehen: langjährige, glückliche Kunden.

“Wir könnten das Geschäft im nächsten Jahr verdoppeln, wenn ich nicht einen einzigen neuen Deal abschließen würde – allein mit neuen Produkten für die Seats, die wir heute schon verkauft haben. So wichtig ist Upselling für nachhaltiges und effizientes Wachstum.”
– Neil Ryland, Chief Revenue Officer, Peakon

Fast Forward: Accelerating B2B Sales for Startups

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Buch “Fast Forward: Accelerating B2B Sales for Startups“. In ihrem Buch teilen die Autoren Matthias Hilpert, Investor, und Martin Giese, Managing Director des XPRENEURS Incubators, ihre Erkenntnisse aus 40 Jahren operativer Erfahrung und aus Interviews mit 32 international erfolgreichen Gründerinnen und Gründern aus Unternehmen wie Celonis, Northvolt oder Peakon.

Martin Giese, Matthias Hilpert: Fast Forward: Accelerating B2B Sales for Startups, 350 Seiten, 29,90 Euro
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#aktuell, #b2b, #gastbeitrag, #lesestoff, #vertrieb

Billion-dollar B2B: cloud-first enterprise tech behemoths have massive potential

More than half a decade ago, my Battery Ventures partner Neeraj Agrawal penned a widely read post offering advice for enterprise-software companies hoping to reach $100 million in annual recurring revenue.

His playbook, dubbed “T2D3” — for “triple, triple, double, double, double,” referring to the stages at which a software company’s revenue should multiply — helped many high-growth startups index their growth. It also highlighted the broader explosion in industry value creation stemming from the transition of on-premise software to the cloud.

Fast forward to today, and many of T2D3’s insights are still relevant. But now it’s time to update T2D3 to account for some of the tectonic changes shaping a broader universe of B2B tech — and pushing companies to grow at rates we’ve never seen before.

One of the biggest factors driving billion-dollar B2Bs is a simple but important shift in how organizations buy enterprise technology today.

I call this new paradigm “billion-dollar B2B.” It refers to the forces shaping a new class of cloud-first, enterprise-tech behemoths with the potential to reach $1 billion in ARR — and achieve market capitalizations in excess of $50 billion or even $100 billion.

In the past several years, we’ve seen a pioneering group of B2B standouts — Twilio, Shopify, Atlassian, Okta, Coupa*, MongoDB and Zscaler, for example — approach or exceed the $1 billion revenue mark and see their market capitalizations surge 10 times or more from their IPOs to the present day (as of March 31), according to CapIQ data.

More recently, iconic companies like data giant Snowflake and video-conferencing mainstay Zoom came out of the IPO gate at even higher valuations. Zoom, with 2020 revenue of just under $883 million, is now worth close to $100 billion, per CapIQ data.

Graphic showing market cap at IPO and market cap today of various companies.

Image Credits: Battery Ventures via FactSet. Note that market data is current as of April 3, 2021.

In the wings are other B2B super-unicorns like Databricks* and UiPath, which have each raised private financing rounds at valuations of more than $20 billion, per public reports, which is unprecedented in the software industry.

#b2b, #battery-ventures, #cloud-applications, #column, #ec-cloud-and-enterprise-infrastructure, #ec-column, #ec-market-map, #enterprise-software, #startups, #tc, #venture-capital

Altman brothers lead B2B payment startup Routable’s $30M Series B

We all know the COVID-19 pandemic has accelerated digital adoption in a number of areas, particularly in the financial services space. Within financial services, there are few spaces hotter than B2B payments.

With a $120 trillion market size, it’s no surprise that an increasing number of fintechs focused on digitizing payments have been attracting investor interest. The latest is Routable, which has nabbed $30 million in a Series B raise that included participation from a slew of high-profile angel investors.

Unlike most raises, Routable didn’t raise the capital from a bunch of VC firms. Sam Altman, CEO of OpenAI and former president of Y Combinator, and Jack Altman, CEO of Lattice, led the round. (The pair are brothers, in case you didn’t know.)

SoftBank-backed unicorn Flexport also participated, along with a number of angel investors, including Instacart co-founder Max Mullen, Airbnb co-founder Joe Gebbia, Box co-founder and CEO Aaron Levie, Salesforce founder and CEO Marc Benioff (who also started TIME Ventures),  DoorDash’s Gokul Rajaram, early Stripe employee turned angel Lachy Groom and Behance founder Scott Belsky.

The Series B comes just over eight months after Routable came out of stealth with a $12 million Series A.

CEO Omri Mor and CTO Tom Harel founded Routable in 2017 after previously working at marketplaces and recognizing the need for better internal tools for scaling business payments. They went through a Y Combinator batch and embarked on a process of interviewing hundreds of CFOs and finance leaders.

The pair found that the majority of the business payment tools that were out there were built for large companies with a low volume of business payments. 

After running enough customer development we identified a huge scramble to solve high-volume business payments, and that’s what we double down on,” Mor told TechCrunch. 

Routable’s mission is simple: to automate bill payment and invoicing processes (also known as accounts payables and accounts receivables), so that businesses can focus on scaling their core product offerings without worrying about payments.

“A business payment is more like moving a bill through Congress, where a consumer payment is more like a tweet,” Mor said. “We automate every step from purchase order to reconciliation and by extending an API, companies don’t have to build their own inner integration. We handle it, while helping them move their money faster.”

Since its August 2020 raise, Routable has seen its revenue grow by 380%, according to Mor. And last month alone, the company tripled its amount of new customers compared to the month prior. Customers include Snackpass, Ticketmaster and Re-Max, among others.

“We’ve been beating every quarter expectation for the past 18 months,” he told TechCrunch.

The company started out focused on the startup and SMB customer, but based on demand and feedback, is expanding into the enterprise space as well.

It has established integrations with QuickBooks, NetSuite and Xero and is looking to invest moving forward in integrating with Oracle, Microsoft Dynamics Workday and SAP. 

“A lot of our investment moving forward is to be able to bring that same level of automation and ease of use that we do for SMB and mid-market customers to the enterprise world,” Mor told TechCrunch.

Lead investor Sam Altman is in favor of that approach, noting that the recent booms in the gig and creator economies are leading to a big spike in the volume of both payments and payees.

“With the addition of enterprise capabilities, we think this can lead to an enormous business,” he said. 

The round brings Routable’s total raised to $46 million. The company has headquarters in San Francisco and Seattle with primarily a remote team. 

Sam Altman also told me that he was drawn to Routable after having experienced the pain of high-volume business payments himself and working with many startup founders who had experienced the same problem.

He was also impressed with the company’s engineering-forward approach.

“They can offer the best service by being embedded in a company’s flow of funds instead of the usual approach of just being an interface for moving money,” Altman said. 

With regard to the other investors, Mor said the decision to partner with founders of a number of prominent tech companies was intentional so that Routable could benefit from their “deep enterprise and high-growth experience.”

As mentioned above, the B2B payments space is white-hot. Earlier this year, Melio, which provides a platform for SMBs to pay other companies electronically using bank transfers, debit cards or credit — along with the option of cutting paper checks for recipients if that is what the recipients request — closed on $110 million in funding at a $1.3 billion valuation.

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#Brandneu – 9 richtig spannende neue Startups aus München


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es jede Woche in unserem kostenpflichtigen Newsletter Startup-Radar.

hydesk
hydesk aus München entwickelt “nachhaltiges Möbeldesign für mobil und flexible arbeitende Kunden”. Das erste Produkt der Jungfirma, die von Finian Carey und Daniel Brunsteiner gegründet wurde, ist ein faltbarer, tragbarer und recycelbarer Stehtisch und passt somit gut in die derzeitigen HomeOffice-Zeiten.

Pina
Das Münchner Startup Pina setzt mit Hilfe künstlicher Intelligenz auf die Digitalisierung des Zertifizierungsprozesses. So sollen Waldbesitzern die Möglichkeit haben, am freiwilligen Emissionsmarkt teilzunehmen. ”So wird lokaler Klimaschutz im Wald Realität: digital, messbar, und transparent”, schreibt das Team.

exfinity
exfinity positioniert sich als B2B2C-Plattform für Aktivitäten. “We offer the world’s biggest diversified portfolio of attractions and experiences”, teilt das junge Münchner Startup mit. Das Startup wurde unter anderem von Christina Borensky und Georg Schiffmann gegründet, die vorher mit hip trips unterwegs waren.

Optiwiser
Das Münchner Startup Optiwiser kümmert sich um Operations- und Supply Chain-Management. Die Bajuwaren schreiben zu ihrem Konzept: “We help our clients to boost their supply chain performance through the power of Artificial Intelligence – optimize your data wiser”.

PetLeo
PetLeo aus München bringt sich als “digitale Plattform für moderne Tierbesitzer, innovative Tierärzte und glückliche Haustiere” in Stellung. Die App des Startups bietet Tierbesitzern Gassirouten und Giftköder-Alerts vor allem aber eine digitale Gesundheitsakte und Videosprechstunden mit Tierärzten.

Zenmieter
Das Team von Zenmieter möchte sich als die “Zukunft des Vermietens” einen Namen machen. Vermieter können ihre Wohnungen direkt an Zenmieter vermieten. Das Startup des Venture Builders Stryber übernimmt dann alle Aufgaben des Vermieters. Zum Team gehört unter anderem Maximilian Möhring (Keyp).

Melon
Mit Melon hievte Gründerin Cornelia Weinzierl einen Marktplatz für veganes Essen ins Netz. Die Münchnerin nennt es “das eBay und AirBnB für veganes Essen”. Über Melon kann jeder selbst gekochtes, veganes Essen mit Menschen aus der Umgebung teilen bzw. kaufen.

Organic Labs
Bei Organic Labs können Onliner Super Hafer, einen Haferdrink in Pulverform zum Selbermachen, bestellen. “Die Vorteile: Wir vermeiden CO2-Emissionen durch den überflüssig gewordenen Transport von Wasser und können auch noch Verpackungsmüll einsparen”, schreibt das Startup. 

Audicle
Das Münchner Unternehmen Audicle setzt auf das erfolgreiche Curio-Konzept. Das Startup, das von Wolf Weimer vorangetrieben wird, bietet somit quasi die Zeitung zum Hören. Alles gebündelt in einer kostenpflichtigen App. Im Angebot sind derzeit “hunderte Audio-Artikel deutscher Zeitungen und Magazine”.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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Revolution Ventures backs Casted in B2B-focused podcast play

Historically, podcasts have been aimed at consumers. The value to be gained in the B2B world is something that has been largely untapped.

For Lindsay Tjepkema — who has been entrenched in the world of B2B marketing for more than 15 years — the opportunity was massive. So in 2019, she founded Casted, an audio and video podcast product aimed at B2B marketers.

And now Casted has raised $7 million in Series A funding led by Revolution Ventures

Existing backers High Alpha Capital, Elevate Ventures and Tappan Hill Ventures also participated in the financing, which brings Indianapolis-based Casted’s total raised to about $9.3 million since its inception.

2020 was a good year for Casted. The startup quadrupled its revenue, tripled its customer base and doubled the size of its team during the course of the 12-month period. It has an impressive list of customers, including PayPal, HubSpot, Drift and ZoomInfo. Casted’s platform is also “the system of record” for Salesforce’s 25+ podcasting shows.

And to make things even more impressive, that revenue growth looks more like 8x year over year, according to Tjepkema.

She believes the company’s value prop goes beyond just giving companies a way to get their podcasts out there. Its ability to analyze data and turn that into intelligence for sales and marketing is what really sets it apart, she said.

“If you’re a podcaster, and you’re doing it to grow a large audience, monetize and sell advertising, the number of downloads is important,” Tjepkema told TechCrunch. “But when you’re a B2B company or an enterprise company, the number of downloads doesn’t help. You need to know who’s engaged, how are people interacting with the content and then how is that going to impact revenue and pipeline, and customer loyalty and lifetime value.”

For starters, Casted’s SaaS platform gives marketing teams a way to publish content. Once published, Casted provides access to a “fully searchable content archive” with transcription services and tagging. It then also helps the company amplify that content via cross-channel distribution. And finally — largely by integrating with digital marketing platforms such as HubSpot, WordPress and Marketo — Casted’s software provides analytics on what a specific user is paying attention to. Those data-driven analytics becomes valuable information for sales and marketing teams in terms of who to target and why.

“Because everything that’s in the platform is transcribed, there are ways to clip it up and share it across other channels and get that into the hands of your sales team so they can use it to make their conversations with their customers even easier,” Tjepkema said. 

Revolution Ventures Managing Partner David Golden said that marketing technology has been a difficult sector for his firm to invest in, considering the volume of companies providing a variety of services such as email optimization and sales automation and business intelligence.

“But what Lindsay and her team was building out was clearly a new category in this space and the sort of slap-your-forehead category. Of course, podcasting for B2B marketing makes all the sense in the world when you look at the evolution of tools that have been available to business marketers, such as blogs, white papers and webinars,” Golden told TechCrunch. “It was just going to be a matter of time before audio and video would be important pieces of that toolbox, and there was nobody doing it.”

Revolution estimates that B2B content makes up roughly just 15% of the podcasting content out there today.

“Given the growth on the consumer side, we think this could be up to a $20 billion market by five years from now,” Golden said.

The company, he added, is just one of a growing number of martech companies based in Indianapolis, including ExactTarget (which was acquired by Salesforce for $2.5 billion).

Looking ahead, Casted said the new capital will go toward expanding its 25-person team and scaling the platform with new integrations and partnerships. 

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#Brandneu – 6 neue Startups, die definitiv einen Klick wert sind


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Bird Eats Bug
Das Berliner Startup Bird Eats Bug möchte Unternehmen helfen, Zeit bei der Behebung von technischen Problemen zu sparen. “Dank einer No-Code-Lösung kann mit Bird Eats Bug jeder Mitarbeiter Fehlerberichte erstellen, mit denen Entwickler bessere Software bereitstellen können”, teilt das Startup mit.

Claire & Blake
Das Berliner Startup Claire & Blake, ein Projekt von Liberty Ventures (Felix und Florian Swoboda), verkauft nachhaltige Luxus-Bettwäsche. Auf der Website heißt es: “Unser Vertrauen für die Verarbeitung unserer kuschelweichen Stoffe haben wir einem traditionellen portugiesischen Familienunternehmen gegeben”.

Cathago
Cathago aus Berlin positioniert sich als “digitale Beschaffungsplattform für die Baubranche”. Dazu teilt das Unternehmen mit: “Ziel ist es die Infobeschaffung rund um nachhaltige Baustoffe zu vereinfachen und einen transparenten, sicheren und effizienten Beschaffungsprozess zu ermöglichen”.

ahead
Das Berliner Startup ahead, das von Kai Koch und John Roggan gegründet wurde, kümmert sich um “self-improvement”. In eigener Sache teilt das Unternehmen mit: “At aHead our goal is to make self-improvement fun and lasting Most of us continuously set goals for our life – for our career, our relationships, our health”.

LifeLive
Bei LifeLive handelt es sich um eine interaktive Streaming-Plattform. Diese erlaubt seinen Nutzer:innen “nicht nur an einem Live-Event – wie einem Konzert, Club-Gig oder Festival-Stage – teilzunehmen, sondern auch mit anderen Nutzern individuell via Live-Video-Übertragung zu kommunizieren”.

Bring
Hinter der Berliner Jungfirma Bring verbirgt sich ein weiterer sogenannter Flash-Supermarkt. Das Startup, das von Orhan Mertyüz gegründet wurde, beliefert seine Kunden – wie die vielen Vorbilder – sehr schnell, in diesem Fall in 30 Minuten, mit frischen Lebensmitteln.

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#Brandneu – Unser Startup des Tages: Optiwiser


Jeden Tag entstehen in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. Im März präsentiert deutsche-startups.de jeden Werktag – garniert mit einem Einhorn – ein junges Startups, das zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind.

Optiwiser
Das Münchner Startup Optiwiser kümmert sich um Operations- und Supply Chain-Management. Die Bajuwaren schreiben zu ihrem Konzept: “We help our clients to boost their supply chain performance through the power of Artificial Intelligence – optimize your data wiser”. Gegründet wurde das Startup von Ediz Erkmen, Enrico Miranda und Maximilian Köhler.

Social Media-Profile von Optiwiser: Instagram, Linkedin

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#DealMonitor – Branded sammelt 150 Millionen ein – Rocket Internet plant Spac-IPO – Blacklane übernimmt Havn


Im aktuellen #DealMonitor für den 9. Februar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Branded
+++ Target Global, Declaration Partners, Tiger Global, Kreos Capital, Lurra Capital, Regah Ventures, Kima Ventures und Vine Ventures investieren 150 Millionen US-Dollar in den Berliner Thasio-Klon Branded. Kreos Capital dürfte in dieser Konstellation für die notwendigen (millionenschweren) Kreditfinanzierungen sorgen. Im Insider-Podcast und in unseren Thrasio-Klon-Übersichten haben wir in den vergangenen Monaten bereits mehrmals ganz kurz über Branded, das maßgeblich von Target Global vorangetrieben und sogar mitgegründet wurde, gesprochen und geschrieben. Der Berliner Amazon-Shop-Aufkäufer wird von Pierre Poignant, früher Lazada, und Michael Ronen, zuletzt SoftBank, geführt. Nach eigenen Angaben übernahm Branded in den vergangenen sechs Monaten bereits 20 verschiedene Shops, die zusammen auf einen Bruttoumsatz in Höhe von 150 Millionen Dollar kommen. Rund 100 Mitarbeiter wirken bereits für Branded. In Deutschland setzen unter anderem die Razor Group, SellerX und The Stryze Group auf das Thrasio-Konzept. The Stryze Group aka ManuCo sammelte zuletzt rund 100 Millionen Dollar ein

AutLay
+++ Venture Creator investiert eine siebenstellige Summe in AutLay. Mit AutLay bekommen Onliner eine Software as a Service-Anwendung für automatisches Dokumenten-Layout an die Hand. “Wir überführen Ihre Inhalte vollautomatisch in ein druckfertiges Dokument”, versprechen David Schölgens und Sven Müller, die Macher hinter AutLay.com. Crew Ventures investierte 2019 bereits einen mittleren sechsstelligen Betrag in die Kölner Jungfirma, das 2017 gegründet wurde. Das Investment soll “vor allem in die weitere Produkt- und KI-Entwicklung sowie in Marketingaktivitäten” fließen.

Famedly
+++ aQua, ein Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen, investiert eine hohe sechsstellige Summe in Famedly. Das Berliner Startup, das von Phillipp Kurtz und Niklas Zender gegründet wurde, entwickelt eine Kommunikations-App für Ärzte und Krankenhäuser. Zum Konzept schreiben die Jungunternehmer: “Für einen reibungslosen Einsatz im medizinischen Alltag ist die Software wie ein klassisches Chatprogramm gestaltet”.

ReAct
+++ Die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Schleswig-Holstein und “Privatinvestoren” investieren in das junge Hamburger Software-Unternehmen ReAct. Mit der IoT-Kommunikationsplattform “Call to Action” unterstützt ReAct den Einzelhandel dabei, “eine effiziente, prozessorientierte Kommunikation zwischen Menschen und Maschinen zu etablieren”. Das frische Kapital soll in das “weitere Wachstum, insbesondere die Internationalisierung des Vertriebs und die Erschließung neuer Marktsegmente” fließen. ReAct wurde 2015 gegründet.

Werbezeichen
+++ Donatus Albrecht, Mitinitiator der Aurelius Gruppe, investiert in Münchner B2B-Startup Werbezeichen. Das Unternehmen bietet Kunden “auf seiner digitalen Werbemittel-Plattform die gesamte Palette an Produkten und Merchandise für Unternehmen jeglicher Größe” an. Mehr als 1.200 Unternehmen zählen nach eigenen Angaben zu den Kunden von Werbezeichen. Werbezeichen wird von Florian Ganss, Felix Bumm und Julian Mayer geführt.

IPO

Rocket Internet
+++ Der Berliner Startup-Investor Rocket Internet bereitet den Börsengang einer sogenannten Special Purpose Acquisition Company, kurz Spac, in New York vor. Dabei plant das Unternehmen bei dem IPO einen dreistelligen Millionen-Betrag einzusammeln- siehe FinanceFWD. Die Citibank soll damit beauftragt sein, den Spac-Prozess zu begleiten. Das Thema Spacs ist gerade insbesondere in den USA ein Mega-Thema. Bei einem Spac-Prozess geht es darum, eine Firmenhülle an die Börse zu bringen und dann Unternehmen aufzukaufen und mit dieser Firmenhülle zu verschmelzen. Auch der bekannte Investor Klaus Hommels arbeitet mit seinem Kapitalgeber Lakestar an einem Spac-IPO – allerdings in Frankfurt am Main.

EXITS

Havn
+++ Der Berliner Limousinendienst Blacklane übernimmt die Mehrheit am Londoner Unternehmen Havn, einem elektrischen Taxiservice. “Havn and Blacklane will continue operating separately, learning from one another, and cooperating on sustainability. Your top-quality Havn experience, in-app, online and on the ground, stays the same”, heißt es in der Presseaussendung. InMotion Ventures – also Jaguar Land Rover – bleibt weiter als Anteilseigner an Bord. InMotion Ventures investierte 2019 in Havn. Seit dem Start im Jahre 2011 sammelte der Limousinenservice Blacklane Verluste in Höhe von 60 Millionen Euro ein. 2018 etwa lag der Jahresfehlbetrag bei üppigen 15,4 Millionen.

KptnCook
+++ Miele übernimmt die Mehrheit an der Berliner Rezepte-App KptnCook. Der Hausgerätehersteller war bereits seit 2018 an KptnCook beteiligt, jetzt weitet das Unternehmen seine Beteiligung auf über 50 % aus. “Gemeinsames Ziel ist die Forcierung des Wachstumskurses der mehrfach preisgekrönten App in Deutschland, Österreich, der Schweiz und auch darüber hinaus. Außerdem ist ein stärker personalisiertes Angebot geplant”, teilt das Unternehmen mit. KptnCook wurde 2014 von Eva Hoefer und Alex Reeg gegründet. Das Unternehmen beschäftigt 37 Mitarbeiter:innen.

PODCAST

Insider
+++ Schon die neue Insider-Ausgabe mit Sven Schmidt gehört? in der aktuellen Folge geht es um 10x Group, Glore/Fure, Vytal, Outfittery, Dental21, Gorillas, Bring und Adjust.

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Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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ClassDojo’s second act comes with first profits

ClassDojo’s first eight years as an edtech consumer startup could look like failure: zero revenue; no paid users; and a team that hasn’t aggressively grown in years. But the company, which helps parents and teachers communicate about students, has raised tens of millions in venture capital from elite Silicon Valley investors including Y Combinator, GSV, SignalFire and General Catalyst over its life.

If you ask co-founder Sam Chaudhary to explain how the startup survived so long without bringing in money, he responds simply: “When you have something that you think will be for the long term you can put [in] a lot of energy. So, we always kind of maintained the belief that like bringing people together and helping them be connected, especially last year when they needed to be apart, physically apart, was going to be really important.”

In layman’s terms: ClassDojo has been playing the long-game in edtech since 2011, quietly aggregating free users-turned-fans across the world’s public schools, which are notoriously hard to sell due to tight budgets. Every engineer on the team serves a population that is the size of the city of San Francisco. The company has been intentionally frugal throughout the process. Its core service, which is an interface that allows parents and teachers to communicate updates and stay involved in the classroom, is free for anyone to download.

“Our view from the start was actually that the idea of districts isn’t the customer of education, [that’s] kind of backwards,” he said. “It’s like Airbnb saying we’re going to transform travel by selling to hotels.” The route has helped ClassDojo gain traction with 51 million users across 180 countries.

Two years ago, ClassDojo tested this customer love. It launched its first monetization attempt in 2019: Beyond School, a service that complements in-school learning with at-home tutorials. Within four months of launching the paid service, ClassDojo hit profitability. In 2020, the added dimension of COVID-19 helped ClassDojo triple its revenue and grow to have hundreds of thousands of paying subscribers.

It’s a lesson in how a venture-backed startup can successfully live for years without any plans to monetize, grow a super-fan user base, and eventually turn those users into paying customers if the fit is right.

The acceleration of ClassDojo’s business got noticed by Josh Buckley, the new CEO of Product Hunt and a solo capitalist.

“For years, they’ve quietly been building the most adored brand in the industry; kids, teachers and families they serve love it. Their business model follows that vision; they’re focused on serving the consumers, not the ‘system’” Buckley said.

Buckley led a new $30 million financing round for ClassDojo, he tells TechCrunch. The round also includes Superhuman CEO Rahul Vohra, Coda CEO and former Youtube head of product and engineering Shishir Mehrotra, former product lead of growth for Airbnb Lenny Rachitsky, and others.

The financing comes nearly two years after ClassDojo raised a $35 million Series C round led by GSV. When new capital is less than the preceding round it usually signals a downround, but Chaudhary says that ClassDojo had a “significant markup on valuation” with the extension round. The trend of opportunistic extension rounds has grown for edtech startups recently as the pandemic underscores the need for remote learning innovation.

ClassDojo’s next act

With new financing and massive scale, ClassDojo is now trying to evolve from a communication app into a platform that can help students get better learning experiences beyond the one they get from schools.

Chaudhary says that they plan to double ClassDojo’s 55-person team, invest in product, and enter new markets.

“For me, I’d always thought ClassDojo could enable a better future, specifically one where kids’ outcomes aren’t entirely determined by what their ZIP code can offer them,” Chaudhary said. “That’s the kind of future we’ve been building toward.” He likened ClassDojo’s goal as similar to Netflix: provide a broad scope of material for a broad scope of people, not just on-demand political dramas.

ClassDojo is already creating content around topics not discussed in school such as how to fail and how to become an empathetic person, as part of its Big Idea series. The Beyond School offering helps students set goals and track activities, as well as find activities such as dinner table discussion starters or bedtime meditations.

Image Credits: ClassDojo

ClassDojo charges $7.99 a month, or $59.99 annually, for its premium content. The platform is finding small ways to add personalization and spice to its content, such as customized avatars, but further innovation will be key in making its next phase work.

While ClassDojo certainly has a strong user engine to monetize off of, the content game is difficult to win at. Content, to an extent, is commoditized. If you can find a free tutorial on YouTube or Khan Academy, why buy a subscription to an edtech platform that offers the same solution? The commodification of education is good for end-users and is often why startups have a freemium model as a customer acquisition strategy. To convert free users into paying subscribers, edtech startups need to offer differentiated and targeted content.

The United States continues to be a dominant market for ClassDojo, which also has users in the United Kingdom, Ireland, United Arab Emirates and more. While some in edtech express concern that United States consistently lags in consumer spending in education, Chaudhary thinks it’s an unfair assessment.

“To believe that, you have to believe that families don’t care all that much about their kids. And I just don’t think that’s true,” he said. “All the ways that American people express their care for children, there’s such a range, from extracurricular to sports camp to moving to the right zip code.”

And with that mindset, ClassDojo thinks that it can become the brand that families turn to when they think about a child’s education.

“I think there’s just like a missing brand in the world right now,” Chaudhary said. “There’s a blank, a lot of fear, uncertainty, and doubt.”

 

#b2b, #classdojo, #edtech, #education-technology, #sam-chaudhary, #signalfire, #tc

How to convert customers with subscription pricing

The lure of subscription pricing is the guarantee of recurring revenue for your business. Once a customer flips the switch to turn on your subscription, it’s easy money:

  • Easy to recognize your revenue.
  • Easy to determine your margins and profits.
  • Easy to enhance your product and extend that revenue out for months, even years.

While that’s true, converting a subscription customer isn’t as simple as flipping a switch. You can build a platform, launch with fanfare, offer all sorts of incentives and trials to attract potential customers — and watch as they disengage and lapse into limbo.

Contrary to popular belief, subscription pricing doesn’t work because of the lower price point that a monthly installment allows.

That’s the actual guarantee that comes with subscription pricing, which will happen unless you cultivate a funnel that catches potential subscribers as soon as they learn about your product and follows them until their very last sign-in.

I built my first subscription-model product in 1999. I’m currently in early-access on my latest, and I’ve launched a bunch more along the way.

While the customer dynamic has changed over the last 20 years, the conversion process has not. In fact, it’s actually gotten easier to convert and retain customers through the subscription funnel.

Here’s what I’ve learned.

Why subscription pricing works

Subscription pricing is a hot trend in just about every business in every industry. Pay-as-you-go is the new normal from software to retail to service.

In my mind, the major shift occurred when mobile phones started pricing unlimited usage per period instead of fixed or cost per minute. Once usage limits were removed, use cases exploded and the promise of a truly mobile computer was finally realized.

Makers of all stripes learned that lesson: From razors to video streaming to accounting software, pricing models have emerged that focus on time periods instead of units.

But contrary to popular belief, subscription pricing doesn’t work because of the lower price point that a monthly installment allows. It’s effective because a subscription reorients each customer’s mind from product function to value proposition.

I don’t care what kind of German engineering went into my razor blades, as long as I have working blades when I need them.

As an entrepreneur, you probably use at least one digital subscription service to build your own product and company, if not several. In fact, just to get to the MVP of my new project, I subscribed to AWS, MailChimp, Zapier and Bubble. I’m still on the free tier of a few more services for some lower-priority features. There’s a few more I quit or never tried.

Thus, you know that value prop plays a big part of whether the customer will pay and stay. So reinforcing your value proposition should play a big part in every level of your customer funnel.

You must catch and track customers to be effective

A subscription-pricing model without an ability to track the steps in the conversion funnel will result in all the headaches of subscription pricing without any of the benefits.

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