#Brandneu – 8 neue Startups, die wir uns ziemlich genau merken


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

Bonnie
Die Berliner Gründer Adrian Graf und Michael Jäger bieten mit Bonnie Qualitätswein aus Deutschland in Dosen an. Sie wollen damit “mehr Komfort und Spaß in die konventionelle Weinindustrie bringen”, da die Dosen im Vergleich zu Flaschen “unzerbrechlich und für jede Gelegenheit ideal portioniert” sind.

servier.bar
Für die beiden Informatikstudenten Adis Heric und Jonas Allert ist die Zukunft der Gastronomie digital. Aus diesem Grund haben sie mit ihrem Startup servier.bar eine “revolutionäre Online-Speisekarte” entwickelt, mit der sich die individuellen Angebote von Restaurants, Bars und Cafés digitalisieren lassen.

hig & chic
Bei hig & chic, das von Matthias Kühr und Tom Gärtner gegründet wurde, finden Onliner “Eukalyptus-Bettwäsche mit Style”. Doch es geht dabei nicht nur um stylische Aspekte: “Für die Produktion werden 95 % weniger Wasser benötigt als für Baumwolle und auch der CO2-Fußabdruck liegt bei unter 50 %.

PURmacherei
Die Gründer der PURmacherei haben es sich “zum Ziel gemacht, den besten und ehrlichsten gesunden Snack auf dem Markt anzubieten”. Gelingen soll dies dem internen Startup von Alfred Ritter mit den selbst kreierten Snackalternativen HaferHaps und KakaoWumms.

LunchBuddies
Hinter LunchBuddies – oder ganz kurz LuBu – verbirgt sich eine B2B-Matching-App, die Menschen über Kaffee oder Lunch miteinander verbindet. “Einfacher, schneller und nachhaltiger als je zuvor”, versprechen die Gründer, die Geschwister Luisa und Tarik El Bouyahyani.

Pretty Cheeky Cosmetics
Das Berliner Startup Pretty Cheeky Cosmetics setzt auf Kosmetik und “hochwertige, natürliche und aufregende Inhaltsstoffe”. Dazu schreibt das Team: “We believe that high quality beauty products based on effective natural ingredients does not have to be boring”. Gründer ist Saman Mischler.

Sustaco
Hinter Sustaco verbirgt sich ein Marktplatz für nachhaltige Produkte. “Unser Ziel ist es, dem Kunden hier eine Plattform zur Verfügung zu stellen, auf der bedenkenlos nachhaltige Produkte aus verschiedenen Branchen gekauft werden können”, teilt das Unternehmen mit.

mittagsbonus
Das Berliner Startup mittagsbonus tritt an, um die Mittagspause zu digitalisieren. “Wir bauen eine Plattform zur Unterstützung der Mittagsversorgung von Firmen für Ihre Arbeitnehmer in Restaurants auf”, teilen die Hauptstädter mit. Es geht somit ganz eindeutig um das Thema Essenszuschuss. Grgründet wurde das Startup von Alwin Haensel.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über junge, frische und brandneue Startups, die noch nicht jeder kennt. Alle diese Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der bundesweiten Startup-Szene und im besten Fall auf die Agenda von Investoren, Unternehmen und potenziellen Kooperationspartnern. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Brandneu – 8 junge Startups, die jeder auf dem Schirm haben sollte


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

corefihub
corefihub aus Bruchsal kümmert sich um die “Digitalisierung der gewerblichen Immobilienfinanzierung”. corefihub möchte Banken, Vermittler, Immobilienunternehmen, Investoren und Projektentwickler unterstützen, ihre Finanzierungen schneller, einfacher und günstiger zu bearbeiten”. Gründer sind Daniel Rodriguez, Oliver Klemm und Sebastian Schefzcyk.

TradeLink
Das Münchner Startup TradeLink, das von Frederic Krahforst und Tobias Nendel (Outfittery) gegründet wurde, positioniert sich als “digitale Lösung für Liefer- und Transportabstimmung rund um das Lager”. Zielgruppe sind insbesondere Logistikleiter, Kontraktlogistiker und Lagerleiter.

talknow
talknow aus Berlin positioniert sich als “Beratungsplattform zu zahlreichen Themen aus Berufswelt, Karriere, Privat- und Familienleben”. Zusammengefasst lässt sich das junge Startup, das von Walter Schaff gegründet wurde, als eine Coachingdienst für “mentales Wohlbefinden” beschreiben.

cozero
Das Berliner Startup cozero, das von Helen Tacke (zuletzt unter anderem btov Partners) und Fabian Schwarzer gegründet wurde, entwickelt eine Software, die es Unternehmen ermöglicht, “auf Basis datengestützter Prozesse und Analysen Klimaneutralität zu erreichen und zu kommunizieren”.

foxxbee
foxxbee positioniert sich als “digitaler Einrichtungsberater”. Das Startup verspricht seinen Kunden “ein personalisiertes Einrichtungsdesign. Passend zum eigenen Geschmack und Budget. “Mit unserem digitalen Ansatz wollen wir Interior Design für Jeden zugänglich und erschwinglich machen”. Gründer sind Ramin Scharifi und Jean-Manuel Leonardi.

fulfillmenttools
Mit fulfillmenttools können Unternehmen den “Aufbau der eigenen Omnichannel-Erlebniswelt in Angriff nehmen”. Zielgruppe sind vor allem “wachstumsstarke Omnichannel-Händler”. Das Startup wurde aus dem Innovationshub von REWE digital ausgegründet.

myATTTD
Das Düsseldorfer Startup myATTTD positioniert sich als “die erste völlig schamlose Beauty Care Marke, die sich den Tabuthemen junger Erwachsener widmet” Es geht dabei aber wirklich nur um Körperpflegeprodukte. Das angesprochene Tabuthema ist dabei übrigens Intimpflege. Gegründet wurde das Startup von Daniela Proksch.

TimeToFace
Bei TimeToFace können Nutzer auf “schnelle und unkomplizierte Art und Weise in direkten Austausch” miteinander kommen. “Du entscheidest zu jedem Zeitpunkt, wonach du suchst – egal ob Freizeit, Dating oder nach einer netten Unterhaltung”, teilt das Unternehmen, das von Marc Zacherl gegründet wurde, mit.

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#Brandneu – 8 junge Startups, die wir ganz genau im Blick behalten


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

misambo
Über misambo können Nutzer den “richtigen Wohn-Partner finden”. Dabei kommt ein Matching-Algorithmus zum Einsatz. Das Startup ist quasi eine Art Parship in Sachen Zusammenwohnen. Die Gründer teilen dazu mit: “Die Anspru?che werden in einem speziell entwickelten Fragebogen abgeglichen”. Gründer sind Sarah Pahl, Frank Stelter und Steffen Maurer.

Salestext
Salestext aus Hamburg bietet Unternehmen mittels einer cloud-basierten Lösung persönliche Kundenkommunikation in Echtzeit. Es geht somit um das Senden, Empfangen und verwalten von Textnachrichten. “Sei es für Neukundengewinnung, Kundenservice, Terminerinnerungen oder Marketing”, teilt das Startup, das von Ana Kamin gegründet wurde, mit.

Carré Mobility
Das junge Unternehmen Carré Mobility entwickelt eine “nachhaltige und soziale Mobilitätsplattform”. “Im Kern verbindet Carré Mobility über eine digitale Lösung stationsbasiertes Sharing vom Fahrrad bis Auto, mit einer Fahrgemeinschaftslösung und einem Mitbring-Service”, teilt das Startup mit. Gründer sind Franziska Weiser und Norbert Ritz-Schmidt.

moebelmatch
Das Startup moebelmatch tritt an, die Welt der Schreinermöbel zu digitalisieren. Über die Plattform aus Köln, die von Miriam Oheri und Stephan Jaber gegründet wurde, kann jeder recht simpel individuelle Möbel mithilfe von zahlreichen Designoptionen gestalten und als Auftrag an Schreiner aus ganz Deutschland übermitteln.

Fox Water
Unter dem Namen Fox Water bringt Dominik Wojcik, der zuletzt patronus.io gegründet hat, ein sogenanntes Hard Seltzer, also ein alkoholhaltiges Sprudelwasser, auf den Markt. Zum Start gibt es Fox Water in den Geschmacksrichtungen Kirsche, Zitrone und Apfel.

Betterfront
Betterfront bietet Private-Equity-Fondsmanager eine datengesteuerte Fundraisingplattform, die durch Analysen Investitionsentscheidungen unterstützen soll. Zudem sollen Fondsmanager mit dem Fintech “institutionelle Anleger gewinnen, binden und halten können”. Gründer sind Michel Geolier, Worathti Manosroi und Sergi Case.

cmmrcl.ly
Das Hamburger Startup cmmrcl.ly übernimmt für Werbungtreibende und Agenturen den Aufbau, die Steuerung und Bewerbung aller Social Commerce-Kanäle. Dabei bewerten die Hanseaten auch “alle digitalen Absatzmöglichkeiten anhand des individuellen Zielbeitrags”. Gründer sind Jakob Diener, Robin Göbelshagen, Manuel König und Max Poth.

Formel Skin
Formel Skin aus Berlin, bisher unter True Skin bekannt, bietet “individuelle Lösung gegen Hautunreinheiten”. Das Startup verspricht dabei: “Ein Dermatologe stellt eine Creme mit aktiven Wirkstoffen für Deine Haut zusammen”. Formel Skin wurde 2019 von Anton Kononov und Florian Semler gegründet.

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#Hintergrund – Der fast schon unheimliche Boom der Beauty-Startups


Beauty-Startups sind derzeit ein echter Trend. Jede Woche poppen derzeit neue Startups, die sich im weitesten Sinne um Kosmetik drehen, auf. Immer mehr ältere Startups buhlen zudem um Aufmerksamkeit. Auch in der Vox-Show “Die Höhle der Löwen” waren Beauty-Startups zuletzt ein Thema. Beauty-Löwin Judith Williams etwa investierte zuletzt 250.000 Euro in NUI Cosmetics. Hinter dem Startup verbirgt sich eine “Produktwelt mit natürlichen und veganen – aber auch stylischen – Kosmetikprodukten”.

Auch das Berliner Startup gitti, ein Startup für veganen Nagellack,war zuletzt bei “Die Höhle der Löwen” unterwegs. gitti-Gründerin Jennifer Baum-Minkus schaffte dabei das absolute Novum! Zum ersten Mal gaben alle Löwen einzeln ein Angebot ab. Am Ende investierten Judith Williams und Dagmar Wöhrl 350.000 Euro in gitti. Der Deal platzte nach der Show aber. Kurze Zeit später investierten aber Grazia Equity und btov Partners 3 Millionen Euro in das Berliner Startup. Auch abseits des Fernsehens sind Beauty-Startups derzeit somit ein Renner.

Auch Seriengründer wie Roman Kirsch (Lesara) und Sebastian Merkhoffer (Fitvia) setzen derzeit auf das Trendthema Kosmetik. Gemeinsam hoben sie kürzlich HappyGlam aus der Taufe.  Auf eBay Kleinanzeigen suchte die Jungfirma zuletzt Testerinnen. Dort hieß es: “Wir sind ein junges, neues Kosmetikunternehmen und suchen Testerinnen für unsere Nagellacke und Gellacke. Hinter dem Hamburger Startup Groomed Rooster, eine neue Brand für Männerpflege, steckt Familonet-Gründers Hauke Windmüller.

Wie lukrativ der Kosmetik-Markt sein kann, zeigt das Beispiel Invincible Brands. Der Konsumgüterkonzern Henkel übernahm im August von Invicible Brands 75 % an den Marken HelloBody, Banana Beauty sowie Mermaid+Me. Henkel zahlte mehr als 300 Millionen Euro dafür. In den zwölf Monaten vor dem Verkauf erwirtschafteten die Marken einen Umsatz in Höhe von 100 Millionen.

In solche Dimensionen müssen die vielen neuen Startups erst hoch gelangen. Einigen könnte das gelingen, andere werden sicherlich niemals in solche Dimensionen vorstoßen können. Einen Versuch ist es aber immer wert! Nachfolgend einige spannende neue und auch ältere Beauty-Startups.

Über 25 Beauty-Startups, die uns zuletzt über den Weg gelaufen sind

Apricot
Bei Apricot aus Baldham geht es insbesondere um Faltenreduzierung. “Wir entwickeln innovative Beauty- und Healthcare-Produkte mit schnell sichtbarem und zugleich nachhaltigem Effekt. Denn Pflege soll für dich so einfach und unkompliziert wie möglich sein”, teilt das Unternehmen mit.

asEasyasThat
Das junge Startup asEasyasThat, das von Katrin Steinbach gegründet wurde, setzt auf Kosmetik- und Haushaltsprodukte mit einem möglichst geringen CO2-Fußabdruck. Gelingen soll dies “durch den Einsatz von Inhaltsstoffen aus Upcycling und umweltschonender, biotechnologischer Herstellung bis hin zum Zero-Waste Etikett”.

Ave & Edam
Bei Ave & Edam geht es um “personalisierte Pflegeprodukte”, insbesondere um Hautcreme. Das Startup verspricht seinen Kundinnen und Kunden dabei einzigartige Hautpflegeprodukte, die komplett auf persönliche Vorlieben und Anforderungen abgestimmt ist. Gründer sind Franziska Leonhardt und Dominik L. Michels.

Circly
Das Münchner Startup Circly, das von Oliver Kremer, Maximilian Munz gegründet wurde, nutzt “wertvolle Reststoffe, die sonst weggeworfen werden, um daraus hochwertige Naturkosmetik herzustellen”. Das Ziel der Jungunternehmer ist es, eine “ganzheitliche Hautpflege” auf den Markt zu bringen, die “so umweltfreundlich wie irgend möglich ist”.

Formel Skin
Formel Skin aus Berlin, bisher unter True Skin bekannt, bietet “individuelle Lösung gegen Hautunreinheiten”. Das Startup verspricht dabei: “Ein Dermatologe stellt eine Creme mit aktiven Wirkstoffen für Deine Haut zusammen”.Formel Skin wurde 2019 von Anton Kononov und Florian Semler gegründet.

gitti
Das Berliner Startup gitti – zuletzt bei “Die Höhle der Löwen” unterwegs – setzt auf veganen Nagellack. Grazia Equity und btov Partners investieren kürzlich 3 Millionen Euro in das Unternehmen. Zuvor investierten bereits Mirko Caspar, Christoph Honnefelder und Caren Genthner in die Jungfirma, die von Jennifer Baum-Minkus gegründet wurde.

Groomed Rooster
Das Hamburger Startup Groomed Rooster positioniert sich als “neue Brand für Männerpflege, die nicht an der Gürtellinie halt macht”. Es geht somit um Intimpflege! Hinter dem Unternehmen steckt Fave Labs, das neue Startup des Familonet-Gründers Hauke Windmüller. Zur Seite steht ihm Benjamin Reiss.

Handz
Das Essener Startup Handz setzt auf hygienische Kosmetikartikel als Lifestyle-Produkte. So will der Ableger der Firmenschmiede Crealize den Markt der klinischen Desinfektionsmittel und Handreiniger aufmischen. Handz kommt in den Duftnoten Watermelon, Citrus und Aloe Vera daher. 

HappyGlam
Hinter HappyGlam stecken unter anderem Roman Kirsch (Lesara) und Sebastian Merkhoffer (Fitvia). Auf eBay Kleinanzeigen sucht die Jungfirma bereits Testerinnen. Dort heißt es: “Wir sind ein junges, neues Kosmetikunternehmen und suchen Testerinnen für unsere Nagellacke und Gellacke.

Indica Skincare
Bei Indica Skincare finden Onliner eine “natürliche, nachhaltige und zertifizierte CBD-Hautpflegeserie”. Für die Indica Skincare-Gründer Alexander Lacina und Christoph Richter ist die neue Kosmetik-Linie bereits der dritte Anlauf, ein CBD-Startup zum Erfolg zu führen.

Maniko
Bei Maniko dreht sich alles um Nagellackstreifen. Das Startup, das von Georg Blümer und Emma-Mitgründer Max Laarmann ins Leben gerufen wurde, will den “Nagellack neu erfunden” haben. Bei ihren “Nagellackstreifen aus echtem Nagellack” garantieren die Jungunternehmer “14 Tage Farbglanz ohne Absplittern”. 

myATTTD
Das Düsseldorfer Startup myATTTD, das von Daniela Proksch gegründet wurde, positioniert sich als “die erste völlig schamlose Beauty Care Marke, die sich den Tabuthemen junger Erwachsener widmet” Es geht dabei aber wirklich nur um Körperpflegeprodukte. Das angesprochene Tabuthema ist dabei übrigens Intimpflege.

myRapunzel
myRapunzel aus Mannheim verspricht “märchenhaft schönes Haar”. “myRapunzel ist 100% natürlich und somit frei von allen Inhaltsstoffen, die dir und deiner Gesundheit schaden. Zudem verzichten wir vollständig auf Tierversuche”, heißt es auf der Website.

nakt
Das Startup nakt, eine Ausgründung aus der TU Darmstadt, entwickelt nachhaltige Abschminktücher. Vorangetrieben wird das Projekt von Dominique Gerlach, Katharina Rueckert, Sebastian Seibert und Louisa Wenkemann.

Nâmeco Cosmetics
Das Münchner Beauty-Startup Nâmeco Cosmetics setzt auf “regionale, nachhaltige und vegane Kosmetik”. Insbesondere geht es dabei um “hochwertige dermatologische Naturkosmetik”. Hinter Nâmeco stecken die Psychologin Monica Wimmer und die Ärztin Nikola Schuster.

NUI Cosmetics
NUI Cosmetics wurde kürzlich durch einen Auftritt in “Die Höhle der Löwen” bekannt. Judith Williams investierte 250.000 Euro in NUI Cosmetics und sicherte sich dabei 40 % am Unternehmen. Hinter NUI Cosmetics verbirgt sich eine “Produktwelt mit natürlichen und veganen – aber auch stylischen – Kosmetikprodukten”.

Pakahi 
Hinter Pakahi verbirgt sich individuelles Shampoo. Das Startup wurde von Lisa Sobotta und Markus Peetz in Brannenburg gegründet.  Die Idee zu Pakahi entstand “aus einer Alltagssituation heraus vor dem Shampoo Regal im Drogeriemarkt”.

PoBeau
Auch PoBeau war kürzlich bei “Die Höhle der Löwen” zu Gast. Gründerin Sandy Glückstein ist auf ein ganz bestimmtes Körperteil spezialisiert, den Po. Die promovierte Soziologin entwickelte mit PoBeau pflegende Masken für den Po. Im Sortiment befinden sich Produkte gegen Pickelchen, zur Straffung, aber auch zum Bleachen.

Pretty Cheeky Cosmetics
Das Berliner Startup Pretty Cheeky Cosmetics, das von Saman Mischler gegründet wurde, setzt auf Kosmetik und “hochwertige, natürliche und aufregende Inhaltsstoffe”. Dazu schreibt das Team: “We believe that high quality beauty products based on effective natural ingredients does not have to be boring”.

Reflora Skin
Die Jungfirma Reflora Skin kämpft gegen trockene Haut. Das Potsdamer Startup, das von David Baumgarten geführt wird, beschreibt sich selbst als “Akutpflege für neurodermitische Haut”. Dabei verzichtet das Unternehmen “auf unnötige Chemie und bewahrt die nützlichen Bakterien auf der Haut”. Zielgruppe sind aber auch Menschen mit sensibler Haut.

salted
Das junge Berliner Startup salted beschreibt sich selbst als “junge, innovative Kosmetikmarke”. Die Jungfirma, die von Moritz Richter und Florian Karber gegründet wurde, vertreibt Produkte mit natürlichen Wirkstoffen. “Wir vertreiben unsere Produkte in unserem eigenem Online-Shop, unsere Kunden erreichen wir via Influencer Marketing”, teilt das Startup mit.

Shishi Cherie
Schon seit 2015 betreibt das Ehepaar Lucy Leiter und Peter Leiter den Online Shop Shishi Cherie, in dem vor allem koreanische Naturkosmetik im mittleren bis oberen Preissegment angeboten werden. In der Vox-Show “Die Höhle der Löwen” wollten die Shishi Cherie-Macher zuletzt ihre Produktlinie SoRose an die Löwen bringen.

Striazin
Bei Striazin, das von Colin Farfan Harder gegründet wurde, dreht sich alles um das leidige Thema Dehnungsstreifen und wie man diese “vorbeugen und reduzieren” kann. Gelingen soll dies mit einer ganz besonderen “medizinischen Hautpflege-Creme”, die speziell für Kraftsportler und deren Anforderungen entwickelt wurde.

The Yu Club
Im The Yu Club gibt es verschiedene Beauty-Produkte – darunter Vitamin-Fruchtgummies für gesunde, lange Haare. “Alle Produkte von YU sind vegan, umweltfreundlich, ohne toxische Inhaltsstoffe und umweltschonend”, teilt das Berliner Startup, das unter anderem von Nicholas Fechtner, früher GymEntry, gegründet wurde, mit.

This Place
Hinter This Place, eine “Premium CBD Kosmetik”-Linie des Berliner Cannabis-Startups Sanity Group. “Mit This Place machst Du aus der bloßen Anwendung von Produkten einen Moment, der Dich mit Dir selbst verbindet”, heißt es auf der Website der jungen Kosmetik-Marke.

VeniceBody
Bei VeniceBody aus Hamburg dreht sich alles um “die innovativsten Skincare Produkte für schöne, gesunde und gebräunte Haut”. Das erstes Produkt des Startups war ein “revolutionärer Self Tanning Mousse”. Gegründet wurde VeniceBody von Caroline Schürmann.

Yepoda
Bei Yepoda finden schönheitsbewusste Onliner koreanische Hautpflege, also sogenannte K-Beauty-Produkte. “Bei Yepoda glauben wir fest an die koreanische Expertise, die jahrhundertealten Traditionen, sowie die Beauty-Innovationen des Landes”, teilt das Startup, das von Sander van Bladel und Veronika Strotmann gegründet wurde, mit.

Bonus: Lovoo-Mitgründer Björn Bak setzt auf Sqin, eine eine App, die den E-Commerce im Beauty-Segment ankurbeln soll. “Mit Sqin Select kannst du vorgeschlagene Produkte sogar direkt in der App erwerben und dabei kräftig sparen”, heißt es in der Selbstbeschreibung. Mit dem Beautyself wiederum will das Bochumer Gründerpaar Olivia und Sebastian Janus Transparenz in den milliardenschweren Hautpflege-Markt bringen. Das Startup positioniert sich dabei als “All-in-One-Community und Plattform für Beauty und Hautpflege”.

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#Hintergrund – NUI Cosmetics: Markenaufbau für Fortgeschrittene #DHDL


Für regelmäßige Zuschauer von “Die Höhle der Löwen” entsteht manchmal der Eindruck, die Bewertung der teilnehmenden Startups hinge für die Löwen fast allein vom Umsatz ab. Und tatsächlich leitet die Frage nach den bisherigen Umsätzen häufig die Bewertungsdiskussion ein. Im Falle von NUI Cosmetics sah es hierbei zunächst so aus, als ob die bisher erreichten Umsätze die Löwen beeindruckt hätten, und die Diskussion drehte sich eher um den Innovationsgehalt der vorgestellten Produkte, bzw. über den Neuheitsgrad der Marke NUI insgesamt. Die meisten Löwen stiegen aus, weil sie die ganz große Innovation vermissten, doch die Gründerin kämpfte weiter für ihre Vision der Verbindung von Trendbewusstsein und Naturkosmetik.

Denn sie vermisste vor ihrer Gründung eine Kosmetikmarke, die zwar auf natürliche und komplett vegane Inhaltsstoffe setzt, gleichzeitig aber für Trendbewusstsein mit starken Farben steht und im zeitgemäßen, schicken Gewand daherkommt. Mit NUI will sie das etwas angestaubte Öko-Image der Naturkosmetik in Frage stellen. Zwar gaben ihr die guten Verkaufszahlen Recht, dass eine relevante Zielgruppe für solche Produkte existiert, doch der überwiegende Teil der Löwen lobte zwar ihren Auftritt, konnte sich aber trotz guter Qualität der Produkte nicht für ein Investment begeistern.

Dass Swantje bereits zu einem gewissen Teil geschafft hatten, was viele Gründer mit einer oft überhöhten Bewertung und wesentlich schwächeren Umsätzen erst noch erreichen wollen, schien nicht übermäßig viel wert zu sein. Denn das berühmte “Wir wollen eine Marke aufbauen” sagt sich so leicht und hört sich nach großen und beeindruckenden Plänen an, doch dahinter verbirgt sich eine Menge Geld und Arbeit.

Denn ein Markenaufbau ist eben viel mehr als ein schönes Design und eine gute erste Kampagne. Es bedeutet eben auch, eine Marke und vor allem das, wofür sie steht, längerfristig in den Köpfen der Kunden zu verankern. Und dafür ist das Konzept eben nur die einfachste Basis, zur Erreichung dieses Ziels braucht man vor allem eins: ganz viel Reichweite. Die kostet ihrerseits aber normalerweise auch eine Menge Geld. Und soll dieses Geld vom Investor kommen, kommt es verständlicherweise nicht so gut an, wenn Gründer ihre Bewertung zu großen Teilen mit dem Potenzial ihrer Marke begründen. Denn bevor die Marke auch wirklich entsprechend etabliert ist, lässt sich nur sehr schwer vorhersagen, wie erfolgreich ihr Aufbau wirklich sein wird. Hier ist also ein großes Risiko enthalten, was ohne deutlichen Innovationsvorsprung noch schwerer wiegt.

Doch die NUI-Gründerin machte genau das nicht, sie verwies auf bereits erreichte Erfolge, ihre saubere Firmenkonstruktion und wagte sogar eine fachliche Diskussion über Inhaltsstoffe mit der Beauty-Expertin Judith Williams. Sie zeigt damit eine gewisse Stärke, aber auch ganz viel Leidenschaft für ihr Vorhaben – eine sehr beliebte Kombination bei Investoren.

Aber selbst das Patent für die besonders umweltfreundliche Verpackung konnte die Meinung der Löwen bezüglich des Innovationsgrades nicht maßgeblich beeinflussen, doch das Gesamtpaket schien schließlich Judith William zu überzeugen, ein Angebot abzugeben.

Das war allerdings in mehrfacher Hinsicht ungewöhnlich: zwar kommt eine Verdopplung der angebotenen Unternehmensanteile in der Höhle immer mal wieder vor, jedoch fordert selten ein Investor 40%.

Und das, obwohl man meinen könnte, dass ein Investor immer möglichst viele Anteile für sein Geld haben möchte. Doch das stimmt nur bedingt, zumindest für professionelle Investoren wie die Löwen. Denn viele hoch skalierbare Geschäftsmodelle – besonders im Zusammenhang mit dem Aufbau einer Marke – brauchen für spätere Wachstumsphasen noch einmal einen erheblichen Nachschub an Kapital, der meistens für das entsprechende Marketing verwendet wird.

Bei einem solchen Angebot sollten Investor und Gründer also sehr sicher sein, dass erstmal kein weiteres Kapital von Investoren benötigt wird. In den Aussagen der Investorin könnte man dies bestätigt sehen, da sie auf das Gegenangebot der Gründerin hin versichert, im Zweifel Geld nachzulegen, andererseits aber betont, dass sie sehr viel Arbeit in den Markenaufbau hineinstecken wolle. Hier stehen Ihr als Branchenprofi auch Möglichkeiten zur Verfügung, die die Gründerin mit selbst wesentlich mehr Kapital kaum erlangen könnte. Das schon häufig in der Höhle gehörte Argument, dass der Mehrwert des Investors eben über das Kapital hinaus auch bewertet werden muss, kommt hier also wieder stark zum tragen.

Die Gründerin sieht diesen Mehrwert und geht schließlich auf das Angebot ein. Die Marke NUI wird sich also hoffentlich bald wirklich in den Köpfen der Verbraucher verankern können.

Tipp: Alles über die Vox-Gründer-Show gibt es in unserer DHDL-Rubrik. Die jeweiligen Deals und Nicht-Deals gibt es hier: “Die Höhle der Löwen (8. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (7. Staffel)Die Höhle der Löwen” – Deals (6. Staffel)Die Höhle der Löwen” – Deals (5. Staffel), “Die Höhle der Löwen – Deals (4. Staffel)“, Die Höhle der Löwen – Deals (3. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (2. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (1. Staffel)“.

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Foto (oben):  TVNOW / Bernd-Michael Maurer

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#Brandneu – 7 junge Startups, die man sich merken muss


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

tipplay
Bei tipplay aus Melle können User kostenlos auf die Ergebnisse von Bundesligaspielen und anderen Fußball-Wettbewerben tippen. “Mit jedem richtigen Ergebnis sammeln sie Prämienpunkte, die gegen Prämien eingelöst werden können”. Die Plattform, die von Dennis Demel und Jens Klamer gegründet wurde, soll sich über Werbung und Premium-Mitgliedschaften refinanzieren.

Grundriss Schmiede
Das Hamburger Startup Grundriss Schmiede, das von Jan Weiler gegründet wurde, bereitet Grundrisse auf. Zielgruppe sind dabei Immobilienprofis. “Mit den verkaufsoptimierten Grundrissen werden Exposés und Immobilienanzeigen aufgewertet, sodass sich die potenziellen Kunden ein noch besseres Bild der Immobilie machen können”.

Mytigate
Die Eschborner Jungfirma Mytigate, die bereits im Rahmen der Innovationsforschung LOEWE3 gefördert wurde, unterstützt mit seiner neuen Software-Lösung Pharmaunternehmen und Spediteure bei der Auswahl der sichersten Transportwege und -dienstleister. Gründer sind Hjalmar Hütte und Artem Andrianov.

Hello World
Bei Hello World geht es um das Lernen von Sprachen. Das Hamburger Startup kombiniert dabei Erkenntnisse der Lernpsychologie mit neuesten Entwicklungen der digitalen Objekterkennung. So soll das “eigene Umfeld in den Lernprozess” gezielt mit einfließen. Gegründet wurde die Jungfirma von Alexander Höpker, Jeremy Tai Abbett und Tungi Dang.

Steereon
Steereon setzt auf einen allradgelenkten E-Scooter. “Steereon ist ein Hybrid aus E-Bike und E-Scooter und wurde für die Überwindung von Kurzstrecken konzipiert. Das Fahrzeug besitzt eine Allradlenkung, die dem Fahrer das Gefühl vermittelt auf der Straße Ski zu fahren”, teilt das Unternehmen mit. Gegründet wurde Steereon aus Köln von Maximilian Camp, Felix Vreden, und Marvin Panek.

Striazin
Bei Striazin aus Berlin, das von Colin Farfan Harder gegründet wurde, dreht sich alles um das leidige Thema Dehnungsstreifen und wie man diese “vorbeugen und reduzieren” kann. Gelingen soll dies mit einer ganz besonderen “medizinischen Hautpflege-Creme”, die speziell für Kraftsportler und deren Anforderungen entwickelt wurde. 

AiSight
Das Berliner Startup AiSight ist im Segment Preventive Maintenance unterwegs. Die Hauptstädter haben ein Tool entwickelt, das an jede Maschine gepackt werden kann und durch Analyse der Vibrationen, Vorhersagen machen kann, wann genau die Maschine gewartet werden sollte. Gegründet wurde das Startup von Matthias Auf der Mauer und Maximilian von Düring.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV GFC investiert in Razor Group – Mosaic setzt auf Saiga – Atlantic Food Labs investiert in Carbon Farmed


Im aktuellen #DealMonitor für den 19. Oktober werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Razor Group
+++ Global Founders Capital (GFC), der Investment-Ableger von Rocket Internet, investiert gemeinsam mit Redalpine Capital und Finanzcheck-Gründer Moritz Thiele in die Razor Group. 468 Capital, Presight Capital (Christian Angermayer) und Angel-Investoren wie Mato Peric, investierten zuvor bereits 3,5 Millionen Euro in das Startup. Das 2020 von Tushar Ahluwalia und Jonas Diezun gegründete Unternehmen kauft profitable Amazon-Händler (FBA – Fulfillment by Amazon) und führt deren Geschäfte weiter. Ex-Rocket Internet-Macher Alexander Kudlich (468 Capital) und sein ehemaliger Chef Oliver Samwer machen somit wieder gemeinsam Sache. Hintergründe gibt es im aktuellen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Saiga
+++ Der britische Geldgeber Mosaic Ventures investiert gemeinsam mit Seedcamp und Angel-Investoren wie Nikita Fahrenholz, Michael Brehm, Charles Songhurst und Philipp Möhring
in Saiga. Das junge Startup, das von Karl Moritz (zuletzt DeepMind) kümmert sich um die ” Entwicklung und Vermarktung von Software und dazugehörige Dienstleistungen mit Fokus auf der digitalen Verwaltung und der Aufbewahrung von persönlichen Unterlagen, sowie der Automatisierung von daraus sich ergebenden Aufgaben, wie etwa dem Bezahlen von Rechnungen”. Hintergründe gibt es im aktuellen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Carbon Farmed
+++ Der Berliner Geldgeber Atlantic Food Labs investiert in Carbon Farmed. Das junge Berliner Startup kümmert sich um den “Vertrieb von Lebensmitteln aus nachhaltiger und klimapositiver Landwirtschaft, sowie die Vernetzung von Verbrauchern mit Landwirten über eine eigene Softwarelösung”. Carbon Farming gilt als eine der wirksamsten Lösungen der Klimakrise. “Leider praktizieren noch sehr wenige Landwirte Carbon Farming. Unsere Mission ist es, das zu ändern”, teilt das Startup mit.  Hintergründe gibt es im aktuellen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

CampusGenius
+++ Der Berliner Geldgeber Atlantic Labs investiert in das Dresdner Unternehmen CampusGenius, eine Ausgründung des Ceti-Exzellenzzentrum der TU Dresden. CampusGenius entwickelt “transportable Sendestationen für 5G-Campusnetze”. Hinter dem Startup stecken unter anderem Thomas Höschele und Sebastian Itting. Hintergründe gibt es im aktuellen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Additive Drives
+++ Der Münchner Investor AM Ventures Holding investiert 1,5 Millionen US-Dollar in Additive Drives. Das junge Unternehmen aus Dresden positioniert sich als “Entwickler und Hersteller additiv gefertigter Elektromotorkomponenten”. In der Presseaussendung heißt es: “Mitder Finanzierungsrunde soll die Markteinführung weiter vorangetrieben werden. Neben der Skalierung des Geschäfts im Bereich Prototyping sollen so auch High-Performance Serienanwendungen ermöglicht werden”.

peaq 
+++ Angel-Investoren wie Werner Geissler, ehemaliger Vice-Chairmann von Procter & Gamble, Michael Ganser, ehemals CISCO,  Xavier Sarras, Partner bei 4P Capital, Friedrich Neuman, Senior Advisor bei Deloitte, und Steffen Seifarth, Ex-CEO von Mäurer & Wirtz, investieren 750.000 Euro in das Berliner Startup peaq. Die Jungfirma “stellt die Infrastruktur der Blockchain-Plattform für das Internet der Dinge (IoT) zur Verfügung”.

Kia-Charlotta
+++ Eine Investorengruppe um den Technologieinvestor LeVi, Marketing & Beteiligung und MDC Finance investiert eine mittlere sechsstellige Summe in das Münchner Naturkosmetik-Startup Kia-Charlotta. Das Beauty-Unternehmen wurde von Kia Lindroos und Alexander Hesel gegründet. Kia-Charlotta “entwickelt und vermarktet vegane Naturkosmetik und hat den Markteintritt mit seinen schadstofffreien Premium-Nagellacken und dem Verkauf an bereits über 800 Groß- und Einzelhändler sowie das stark wachsende Onlinegeschäft erfolgreich gemeistert”.

HausHeld.ch
+++ Die schweizerische Genossenschaftsbank WIR Bank investiert eine ungenannte Summe in Vermando, das Unternehmen hinter dem PropTech HausHeld.ch. Auf der Plattform “erhalten Hauseigentümerinnen und -eigentümer mit Renovationsbedarf für ihr Projekt passende Handwerks­betriebe vermittelt”. In der Presseaussendung heißt es: “Die 2016 entstandene Firma mit Sitz in Herisau befindet sich auf Wachstumskurs – und will mit der WIR Bank als Smart Investor dieses Wachstum weiter beschleunigen”.

EXITS

Fision
+++ Das Berliner Mode-Schwergewicht Zalando übernimmt das Zürcher Unternehmen Fision. “Die innovative Fision Body-Scanning-App und virtuelle Umkleidekabine basiert auf modernster Computer-Vision Technologie und hilft Kunden, Kleidungsstücke in der für sie perfekten Größe und Passform zu finden”, teilt das Unternehmen mit. Fision wurde von Ingenieuren der ETH Zürich gegründet. Das Team von Fision wird nach der Übernahme weiterhin in Zürich ansässig sein. Zalando will den Standort Zürich zu einem Tech Hub mit rund 150 Arbeitsplätzen ausbauen.

Spotcap
+++ Das finnische Unternehmen Ferratum übernimmt das verblienene Spotcap-Kreditgeschäft. “Stattdessen will sich Spotcap nun auf sein ‘Lending as a Service’ genanntes B2B-Geschäft konzentrieren. In diesem Bereich hatten die Berliner zuletzt erste zarte Erfolge gefeiert”, heißt es bei Finanz-Szene.de. Spotcap, ein FinTech aus dem Hause Rocket Internet, ging 2014 an den Start. Gegründet wurde Spotcap, das Kredite zwischen an kleine Unternehmen vergab, von Toby Triebel und Jens Woloszczak.

VENTURE CAPITAL

Viessmann
+++ Der Heiztechnik-Riese Viessmann stellt seine Venture-Aktivitäten neu auf. Vito Ventures (30 Millionen) geht in Vsquared Ventures auf. Der neue Venture Capital-Geber Vsquared Ventures, hinter dem die Münchner Investoren Thomas Oehl, Herbert Mangesius und Benedikt von Schoeler (Vito Ventures) stecken, legte kürzlich bereits einen 65 Millionen Fonds für B2B-Deep-Tech-Startups auf.  Der Frühphasen-Investor Vito One sieht seinem Ende entgegen. WattX, der Company Buider von Viessmann, soll dagegen weiterbestehen bleiben. Hintergründe gibt es im aktuellen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

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#Interview – “Am Anfang habe ich den Workload der Mitarbeiter etwas unterschätzt”


Wie starten ganz normale Gründerinnen und Gründer so in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag? Wie schalten junge Unternehmerinnen und Unternehmer nach der Arbeit mal so richtig ab und was hätten die aufstrebenden Firmenlenker gerne gewusst bevor sie ihr Startup gegründet haben? Wir haben genau diese Sachen abgefragt. Heute antwortet Sanja Bonelli, Gründerin von Herbliz, einer Berliner Kosmetikmarke, die unter anderem Health- und Wellness-Produkte mit Hanföl anbietet.

Wie startest Du in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag?
Ohne irgendwelche besonderen Rituale, ganz klassisch. Ich arbeite sehr strukturiert und so vorausschauend wie möglich, nur so kann ich meine Prioritäten im Fokus behalten. Außerdem bin ich wahnsinnig viel unterwegs und pendle zwischen Berlin und Hamburg, da ist Zeitmanagement das A und O. Trotzdem kann natürlich immer etwas dazwischen kommen, denn seit der Gründung ist kein Tag wie der andere.

Wie schaltest du nach der Arbeit ab?
Im Moment gar nicht. Wir haben vor gut einem halben Jahr gegründet und ich habe mich von Anfang an darauf eingestellt, dass es in den ersten Monaten arbeitsintensiv wird. Das ist aber auch in Ordnung, denn ich brenne für unsere Idee und Marke und möchte sie zum Erfolg bringen. Außerdem habe ich Spaß dabei. Da bin ich gerne bereit, Zeit zu investieren. Perspektivisch werde ich natürlich auch anderen Dingen wie Sport wieder mehr Raum in meinem Leben einräumen, aber im Moment bin ich happy, so wie es ist. Wenn ich mir dann doch mal eine kleine Auszeit gönne, entspanne ich natürlich am liebsten mit den CBD-Badekugeln aus unserer Eigenproduktion.

Was über das Gründer-Dasein hättest du gerne vor der Gründung gewusst?
Ehrlich gesagt gibt es nichts, was ich vorher gern gewusst hätte. Ungewissheit, Risiken und auch Fehler gehören zum Gründen dazu. Man sollte sich bewusst sein, dass man die eigene Comfort Zone auch mal verlassen muss, um den neuen Herausforderungen offen und mutig gegenüberzustehen.

Was waren die größten Hürden, die Du auf dem Weg zur Gründung überwinden musstet?
Eine der größten Hürden war es anfangs alle Aufgaben mit noch sehr wenig Personal zu bewältigen. Da musste man flexibel agieren. Parallel dazu war der Aufbau des Teams anspruchsvoll.

Wie findet man die passenden Mitarbeiter für sein Startup?
Das ist natürlich positionsabhängig. Ich glaube insgesamt ist die richtige Kombination aus Cultural Fit und Erfahrung ausschlaggebend. Und dann ist es natürlich wahnsinnig wichtig, dass die Leute auch Lust haben und bereit sind, sich wirklich einzubringen, die Anfangsphase mitzutragen, flexibel reagieren können. Jede Idee steht und fällt mit den Leuten, die für sie arbeiten.

Was waren die größten Fehler, die Du bisher gemacht hast – und was hast Du aus diesen gelernt?
Am Anfang der Gründung habe ich den Workload der Mitarbeiter etwas unterschätzt, da unser Business so unerwartet schnell gewachsen sind. Daraus habe ich gelernt und schnell in mehr Personal investiert, wodurch die einzelnen Aufgaben besser verteilt werden konnten und der Teamzusammenhalt gestärkt wurde.

Welchen Tipp hast Du für andere Gründer?
Das Wichtigste für mich: im Voraus planen und ganz klare OKRs benennen. Es ist extrem entscheidend, dass alle Mitarbeiter*innen von Anfang an fokussiert und in die gleiche Richtung arbeiten. In den ersten Monaten war bei uns natürlich vieles noch nicht fix, aber wir hatten uns klare Ziele gesetzt und haben erste wichtige Erfolge eingefahren. Die bauen wir jetzt aus und sehen tolle Ergebnisse. Eine gute Struktur und die Mitarbeiter*innen sind entscheidend.

Ohne welches externes Tool würde dein Startup quasi nicht mehr existieren?
Ohne unsere ERP-Plattform, über die wir unser komplettes Business steuern. Mit unserer komplexen Struktur aus verschiedenen On- und Offline-Channels, Retail, White- und Private-Labellösungen müssen wir uns zu 100% auf unser System verlassen können. Nur durch stetige Prozessoptimierung gelingt es uns, das Wachstum unserer vielseitigen Firmenzweige voranzutreiben.

Wie sorgt ihr bei eurem Team für gute Stimmung?
Trotz unseres busy Alltags feiern wir unsere Erfolge – auch die kleinen. Es trägt sehr zur Motivation des Teams bei, dass wir positive Erlebnisse teilen. Neben der ganzen Arbeit nehmen wir uns Zeit für gemeinsame Abendessen und Drinks.

Was war Dein bisher wildestes Startup-Erlebnis?
Als wir frisch gestartet waren, haben wir einen riesigen Auftrag an Land gezogen, eigentlich viel zu groß für unsere damalige Kapazität. Wir sollten innerhalb von fünf Tagen 10.000 Artikel liefern. Ich habe dem Kunden mit Pokerface zugesagt und wir haben die nächsten fünf Tage und Nächte gearbeitet, um das hinzubekommen. Es war ein großes Risiko und eine große Chance, das haben alle gewusst. Die Mitarbeiter aus den Shops sind abends nach ihrer Arbeit in die Manufaktur gekommen und haben geholfen, nach fünf Tagen hatten wir es tatsächlich geschafft.

Tipp: Wie sieht ein Startup-Arbeitsalltag? Noch mehr Interviews gibt es in unserem Themenschwerpunkt Gründeralltag.

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Foto (oben): Herbliz

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#Hintergrund – SoRose: Eine Frage der Ausgründung #DHDL


Das Ehepaar betreibt schon seit 2015 den Online Shop Shishi Cherie, in dem vor allem koreanische Naturkosmetik im mittleren bis oberen Preissegment angeboten wird. Dadurch wurde über die Jahre viel Wissen in diesem Bereich erworben, woraus in Kombination mit bulgarischem Rosenwasser die erste eigene Produktlinie – SoRose – entstand, die nun auch den Löwen vorgestellt werden sollte. Das Angebot – 200.000 Euro für 20% – bezog sich dann auch auf die noch auszugründende Marke und nicht auf Shishi Cherie.

Doch was genau bedeutet es eigentlich, eine Marke “auszugründen” und warum sollte man das tun? Und vielleicht noch spannender: Warum machte Judith Williams schließlich ein Angebot für das ganze, bereits bestehende Unternehmen und wollte die Ausgründung gar nicht?

Zunächst einmal ist Shishi Cherie ein recht “klassischer” Online Shop, in dem Sinne, dass hier Produkte verkauft werden, die zuvor bei Lieferanten oder auch Produzenten eingekauft werden. Besonders ist hier vor allem die Positionierung mit einem starken Trend innerhalb der Kosmetikbranche, zu dem Produkte für die zahlungskräftigen Endverbraucherinnen aber noch nicht überall zu bekommen sind. Die Gründer bewiesen allein schon mit dem Aufbau dieses ersten Unternehmens eine Menge unternehmerisches Gespür und Geschick, denn eine solche Positionierung erfolgreich am Markt zu monetarisieren ist nicht einfach.

Doch ein reiner Wiederverkäufer unterliegt mittel- bis langfristig mindestens zwei Risiken: einerseits kann die Positionierung angegriffen werden, denn sowohl andere Nischenanbieter als auch große Player können in das gleiche Produktsegment vordringen. Andererseits sind die Margen immer begrenzt und werden gewissen Spannen nie überschreiten. Erhöhte Konkurrenz z.B. kann für einen Online Shop sehr schnell zu höheren Kundenakquisekosten (CAC) führen, ohne dass der Einkaufspreis niedriger wird. Diese zusätzlichen Kosten müssen also von der eigenen Marge bezahlt werden, ohne Aussicht auf eine Verbesserung der Situation.

Ein solcher Online Shop sucht also ständig nach Möglichkeiten, seine Positionierung und damit eng zusammenhängend seine Margen zu sichern. Das kann man tun, in dem man  regelmäßig neue Produkte für die Zielgruppe möglichst frühzeitig und möglichst exklusiv für sich sichert – oder man entwickelt solche Produkte eben selbst. Die Entwicklung eigener Marken hat zusätzlich den Charme, dass die Margen größer sind und bei Erfolg der Produkte auch länger stabil bleiben können. Den Trend zu Eigenmarken kann man daher in vielen Branchen und online wie offline, bei großen wie bei kleinen Marktteilnehmern häufig beobachten.

Doch warum wurde den Löwen “nur” die neue Marke angeboten und nicht der bewährte Online Shop?

Investoren suchen häufig nach dem schnell skalierbaren Produkt mit möglichst hohen Margen. Sind sie so gut vernetzt wie die Löwen, haben sie oft auch eigene Vertriebskanäle bzw. können hier viele Türen aufmachen. Zu diesem Zweck waren die Gründer wahrscheinlich bestrebt, ihnen ein “sauberes” Paket anzubieten. In diesem Fall gründet man eine neue Firma, die mit der ursprünglichen nicht verbunden ist, und überträgt nur die betreffende Marke (und ggf. weitere Rechte wie Patente, die das entsprechende Produkt betreffen) in dieses Unternehmen. Alle Kosten, die fortan entstehen, ob zur Produktion oder für Mitarbeiter, sind dadurch von der ursprünglichen Firma komplett getrennt, es gibt keine Verwicklungen.

Doch die Produkte von SoRose waren den Löwen anscheinend noch etwas zu jung, mehrere stiegen wegen noch fehlender Belege der Wirksamkeit aus.

Doch dann kam Judith Williams Angebot, die jedoch 33 % von Shishi Cherie haben wollte, was die Gründer verständlicherweise überraschte. Doch Investoren, die sehr stark in einer bestimmten Branche unterwegs sind, kennen diese Branche eben in- und auswendig, und können eine gut etablierte Positionierung eben auch besonders gut ein- und wertschätzen. Ein Grund für ein eher ungewöhnliches Investment in “nur” einen Online Shop könnte der Zugang zu einer bestimmten Zielgruppe sein, die als schwer oder nur teuer zu erreichen bekannt ist. In diesem speziellen Fall wurde über den Shop ein neues Produkt mit einer sehr hohen Marge platziert, was darauf hinweisen könnte, dass dies auch noch mit weiteren Produkten möglich sein könnte.

Leider hat Judith Williams nicht wirklich verraten, wie es zu ihrem Angebot kam, doch durch ihre umfassende Branchenkenntnis des Kosmetikmarkts können wir sicher sein, dass sie etwas weiß hat, das vielen anderen Investoren vielleicht nicht bekannt  ist und sie so den Wert von Shishi Cherie besonders gut einschätzen konnte. Das Trend-Thema koreanische Naturkosmetik könnte also vielleicht bald schon einen weiteren Push erleben.

Tipp: Alles über die Vox-Gründer-Show gibt es in unserer DHDL-Rubrik. Die jeweiligen Deals und Nicht-Deals gibt es hier: “Die Höhle der Löwen (8. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (7. Staffel)Die Höhle der Löwen” – Deals (6. Staffel)Die Höhle der Löwen” – Deals (5. Staffel), “Die Höhle der Löwen – Deals (4. Staffel)“, Die Höhle der Löwen – Deals (3. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (2. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (1. Staffel)“.

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#Interview – “Nur eine gute Idee zu haben, reicht leider nicht aus” #DHDL


Auch in der achten Staffel der Vox-Gründer-Show “Die Höhle der Löwen” treten wieder etliche Gründerinnen und Gründer vor die Jury. In der sechsten Folge der aktuellen Staffel ist unter anderem Jacqueline Torres Martinez, die Gründerin von MeDusch, zuvor als MediDusch bekannt, dabei. Hinter MeDusch verbirgt sich ein Duschschaum, der ätherische Öle in die tägliche Körperpflege integriert. Im Interview mit deutsche-startups.de stellt die die MeDusch-Macherin ihr Startup einmal ganz genau vor.

Welches Problem möchtest Du mit MeDusch lösen?
Ich möchte für jeden die Möglichkeit bieten, sich in der Erkältungszeit mit wohltuenden Aromen und ätherischen Ölen zu pflegen. Bisher war das nur möglich mit einem entspannten Bad, nun bringe ich dieses Aromaerlebnis unter die Dusche. 

Wie ist die Idee zu MeDusch entstanden?
Als Pharmareferentin stellte ich in meinem beruflichen Alltag fest, dass es für die Erkältungszeit nur wohltuende Aroma Bäder gibt. Doch was, wenn ich keine Badewanne besitze, oder lieber dusche als bade? Es musste Abhilfe geschaffen werden, denn ich wollte ein Produkt entwickeln, welches jeder in der Erkältungszeit nutzen kann, egal ob er eine Badewanne besitzt oder nicht. Somit stand für mich fest, dass ich einen Duschschaum entwickeln möchte mit ausgewählten ätherischen Ölen, wie zum Beispiel Eukalyptus und Menthol. Gleichzeitig war mir die Pflege der Haut wichtig, gerade in der kalten Jahreszeit möchte sie besonders reichhaltig gepflegt werden. Hierfür verwende ich in meinem Duschschaum feuchtigkeitsspendendes Mandel- und Avocado-Öl. MeDusch wurde Wirklichkeit. Ein Produkt made in Germany ohne Silikone oder Mikroplastik, der Umwelt zu liebe. 

Wo steht MeDusch in einem Jahr?
Wenn ich mir was wünschen könnte, dann wäre es natürlich toll, wenn ich mit meiner Dusch-Kosmetik den Markt erobern würde. MeDusch gehört eindeutig in den Handel und in jede Drogerie wo es Duschprodukte gibt.

Warum hast Du Dich entschieden, bei “Die Höhle der Löwen” mitzumachen?
Ich bin sehr schnell an meine Vertriebsgrenzen gestoßen. Als Pharmareferentin habe ich natürlich mein Produkt in den Apotheken platziert. Die Resonanz war unglaublich. Jede Apotheke, der ich MeDusch vorgestellt hatte, wollte mein Produkt im Sortiment mit aufnehmen. Mit diesem positiven Rückenwind möchte ich nun einen Löwen für mich gewinnen. Mir fehlen die Kontakte und die Vertriebspower im Einzelhandel und so hoffe ich, dass ich einen Investor für meine Dusch-Kosmetik in der Erkältungszeit gewinnen kann und er mit mir gemeinsam den Markt erobern möchte. 

Wie nervös warst Du kurz vor Deinem TV-Pitch?
Ich war schon sehr nervös, denn ich wusste, ich habe nur diese eine Chance. Immer an meiner Seite, mein Mann Guido, der mir zu jeder Zeit eine große Unterstützung war und ist und mir den Rücken frei hält. Ohne ihn hätte ich mich nicht beworben bei der Höhle der Löwen, ich bin ihm sehr dankbar. Wir sind ein starkes Team.

Dein Tipp an andere Gründer, die mit einem Auftritt bei “Die Höhle der Löwen” liebäugeln?
Ihr müsst euch gut auf euren Pitch vorbereiten. Nur eine gute Idee zu haben, reicht leider nicht aus, man braucht schon ein gutes Konzept und man sollte seine unternehmerischen Zahlen im Kopf haben. Auch die Bewertung muss plausibel für die Löwen nachvollziehbar sein. Wenn das alles stimmig ist, dann kann es los gehen. Seid mutig und holt euch einen Deal!

Tipp: Alles über die Vox-Gründer-Show gibt es in unserer DHDL-Rubrik. Die jeweiligen Deals und Nicht-Deals gibt es hier: “Die Höhle der Löwen (8. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (7. Staffel)Die Höhle der Löwen” – Deals (6. Staffel)Die Höhle der Löwen” – Deals (5. Staffel), “Die Höhle der Löwen – Deals (4. Staffel)“, Die Höhle der Löwen – Deals (3. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (2. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (1. Staffel)“.

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#Hintergrund – gitti: Ein Investorentraum jenseits der Sweet Spots


gitti-Gründerin Jennifer Baum-Minkus schaffte das absolute Novum in “Die Höhle der Löwen”: zum ersten Mal gaben alle fünf Löwen einzeln ein Angebot ab, und dann auch noch genau das, was sie selbst vorgeschlagen hatte. Doch die Gründerin sorgte noch für Einiges mehr an “Nie-dagewesenem”: Carsten Maschmeyer wollte in Kosmetik investieren, und Dagmar Wöhrl gab sich als Co-Investorin mit circa 1,3 % zufrieden. Aber wie können es GründerInnen schaffen, Investoren so sehr zu begeistern, dass sie derart über ihre sonst scheinbar so festgesteckten Grenzen gehen?

Normalerweise haben Investoren bezüglich ihres Investitionsverhaltens recht feste Grenzen, die sie nie oder nur in Ausnahmefällen überschreiten. Bei vielen bezieht sich das auf die Phase und vor allem die Summe pro Startup, die sie investieren. Auch die Anteile, die sie nach der Kapitalerhöhung halten wollen, aber auch die Branchen oder sogar die Art der Geschäftsmodelle, bewegen sich meist in einem gewissen Rahmen. So gibt es zum Beispiel Investoren, die sich auf Wachstumsrunden im Bereich B2B-Software mit SaaS-Modellen spezialisiert haben. Andere sind etwas breiter aufgestellt und professionelle Fonds haben oft sogar mehrere Bereiche, die thematisch nicht unbedingt miteinander zu tun haben müssen. Diese Spezialisierungen und Schwerpunkte werden im Branchenjargon oft auch “Sweet Spot” genannt.

Und sie sind viel mehr als einfach nur eine Präferenz: Ein gut definierter Sweet Spot sorgt dafür, dass sich Erfahrungen, wertvolle Learnings und Best Practices herausbilden, die die Erfolgswahrscheinlichkeit weiterer Investments und damit des Investors oder des Fonds erheblich steigern können. Denn wer immer nur in eCommerce Startups in der Frühphase investiert, hat irgendwann eine ungeheure Expertise dazu aufgebaut, worauf man dabei achten muss, was diese Startups brauchen und wo die größten Stolperfallen drohen. Und eine Erfolgswahrscheinlichkeit durch verbesserte Auswahl und Vermeidung von Fehlern von zum Beispiel 10 % auf 20 % zu erhöhen bedeutet eben schließlich auch bares Geld. Ein weitere Aspekt ist das Kontaktnetzwerk: Gerade Business Angels investieren in Branchen, in denen sie einerseits schon Expertise haben, weil sie vielleicht ihr Berufsleben dort verbracht haben und eben auch viele gute Kontakte dort haben, die den Startups maßgeblich weiter helfen können. Gerade diese Netzwerke werden auch von den Löwen immer wieder in den Verhandlungen genannt, denn ein guter Kontakt z.B. zu einem zukünftigen potenziellen Großkunden oder in den Einzelhandel kann oft mehr wert sein als die Investmentsumme selbst. Das kann erheblich die Wachstumsgeschwindigkeit beeinflussen, und damit nicht nur die Erfolgswahrscheinlichkeit erhöhen, sondern auch den Kapitalbedarf senken und die Bewertung bei zukünftigen Investitionsrunden erhöhen. Und schließlich entstehen in den durch den Sweet Spot geformten Portfolios von Investoren auch zwischen den Startups oft Synergien bis hin zu Kooperationen, die diese noch weiter nach vorne bringen können.

Die Bildung und Pflege eines solchen Sweet Spots ist für einen Investor also praktisch erfolgkritisch. Und genau deswegen hört man auch von den Löwen bei ihrem Ausstieg so häufig das Argument, dass sie sich mit dem Thema nicht wirklich auskennen. Sätze wie “Das ist nicht mein Business” oder “Ich kann da nicht so wirklich helfen” repräsentieren oft die Tatsache, dass das Startup eben so weit außerhalb des Sweet Spots liegt.

Wie hat es also nun gitti geschafft, alle fünf der anwesenden Löwen – so unterschiedlich wie sie sind – für sich zu begeistern? Den Sweet Spot von Judith Williams trifft gitti wohl thematisch so genau, dass der starke Auftritt der Gründerin sogar die sonst eher unübliche einstellige Prozentzahl bei den Anteilen wettmachen konnte. Dagmar Wöhrl baut gerne starke Marken im Handel auf und hat auch noch eine immer stärker werdende Vorliebe für nachhaltige Themen, während Ralf Dümmel hier ein starkes Produkt für den Handel sah. Georg Kofler begeisterte sich sicherlich für die bisher schon recht erfolgreiche Vermarktung über Online und Social Media Kanäle, Marketing-Ausgaben von unter 5 % des Umsatzes zeigen hier ein starkes Potenzial für ihn und seine Social Chain.

Doch die große Überraschung war Carsten Maschmeyers Angebot, da er erklärtermaßen nicht in Kosmetik-Startups investiert. gitti liegt also weit außerhalb seines Sweet Spots, den er zumindest im Rahmen von “Die Höhle der Löwen” noch nie so weit verlassen hat. Wie also ist es der Gründerin gelungen, einen so erfahrenen Investor trotzdem zu überzeugen? Zum einen war sie sehr sicher in ihrer Argumentation und hat ihre Unternehmenszahlen so präsentiert, dass ihr Business umso stärker wirkte. Denn ihr Gesamtumsatz, wenn auch nicht gerade gering, rechtfertigte ihre Bewertung alleine nicht.

Doch die Tatsache, dass sie diesen in nur neun verkaufsoffenen Tagen erzielt hatte und nach jeder Öffnung des Online-Shops praktisch ausverkauft war, lässt, zusammen mit den Marketing-Kennzahlen, großes Potenzial erahnen. Ihr Produkt ist innovativ und im Bereich Nachhaltigkeit voll im momentanen Trend. Doch gerade von Carsten Maschmeyer hört man auch immer wieder Fragen zum Hintergrund der Gründer, und hier punktete Jennifer mit ihre Motivation und Liebe zu ihrem Produkt sowie starkem beruflichen Werdegang erst recht. Zusammen mit ihrer starken Präsentation ergab das einfach ein Paket, dem kein Investor widerstehen kann: Herausragende GründerInnen mit ebenso starken ersten Zahlen sind gerade für einen Investor, der zwar nicht unbedingt in der speziellen Branche, aber im Allgemeinen trotzdem weitreichende Kontakte und Erfahrungen hat, dann doch einfach zu interessant. Sweet Spot hin oder her.

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#Brandneu – 6 neue Startups, die Aufmerksamkeit verdient haben


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

Awake Mobility
Das Münchner Startup Awake Mobility möchte den ÖPNV digitalisieren. Konkret geht es unter anderem darum, Bus-Ausfälle zu verhindern und Instandhaltungskosten zu reduzieren. Gelingen soll dies mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz und ganz ganz vielen Daten.

URL: www.awakemobility.de
Hashtags: #Mobility
Ort: München
Gründer: Houssem Braham, Daniel Sattel, Daniel Tyoschitz

DocEstate
Bei DocEstate aus Aschaffenburg dreht sich alles um “Immobilienbezogene Behördenauskünfte”. Das Startup tritt an, um diese Dokumente – darunter Grundbuchauszüge – online zu bringen. Das Team verspricht dabei “durchschnittlich zwei Wochen schneller” zu sein, als der klassische Weg.

URL: www.docestate.com
Hashtags: #PropTech
Ort: Aschaffenburg
Gründer: Christoph Schmidt, Jerome Sprinkmeier

Beams
Über das Berliner Startup Beams, bisher als TravelPlaylist bekannt, können Nutzer ihre Lieblingsorte mit Freunden teilen.Gegründet wurde das Travel-Unternehmen von Robert Kilian und Alan Sternberg, früher N26. Auf der Website heißt es: “Helping each other have a good time through step-by-step storytelling”.

URL: www.onbeams.com
Hashtags: #Travel
Ort: Berlin
Gründer: Robert Kilian, Alan Sternberg

AliudQ
Das junge Unternehmen AliudQ kämpft gegen Warteschlangen – etwa als Lösung für den Freizeitsektor. “Von Sensortechnik, Zutrittskontrolle bei Attraktionen oder Events, Ampelsystemen, Drehkreuzsystemen und Scannern bieten wir das passende Equipment”, teilt das Startup mit. 

URL: www.aliudq.de
Hashtags: #Tool #Software
Ort: Hepberg
Gründer: Florian Strecker, Virginia Howington

Tracks
Das junge Berliner Startup Tracks positioniert sich als digitale Emissionsmanagement-Plattform. “Mithilfe künstlicher Intelligenz erstellen wir Handlungsempfehlungen für Logistiker, die dadurch ihre LKW-Flotte besser managen und den Benzinverbrauch reduzieren können”, sagt Gründer Jakob Muus.

URL: www.tracksfortrucks.com
Hashtags: #Logistik #ClimateTech
Ort: Berlin
Gründer: Jakob Muus, Igor Nikolaev 

Yepoda
Bei Yepoda finden schönheitsbewusste Onliner koreanische Hautpflege, also sogenannte K-Beauty-Produkte. “Bei Yepoda glauben wir fest an die koreanische Expertise, die jahrhundertealten Traditionen, sowie die Beauty-Innovationen des Landes”, teilt das Startup mit. 

URL: www.yepoda.de
Hashtags: #eCommerce #Beauty
Ort: Berlin
Gründer: Sander van Bladel, Veronika Strotmann

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über junge, frische und brandneue Startups, die noch nicht jeder kennt. Alle diese Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der bundesweiten Startup-Szene und im besten Fall auf die Agenda von Investoren, Unternehmen und potenziellen Kooperationspartnern. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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Foto (oben): Shutterstock

#aktuell, #aliudq, #awake-mobility, #beams, #brandneu, #docestate, #startup-radar, #tracks, #yepoda

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#DealMonitor – bonify bekommt weitere Millionen – Marcell Jansen investiert in Groomed Rooster


Im aktuellen #DealMonitor für den 24. August werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

bonify
+++ Santander InnoVentures, Experian und Mosaic sowie die raisin-Gründer investieren eine siebenstellige Summe in das junge Fintech bonify – siehe FinanceFWD. Das Berliner Startup, das 2015 von Gamal Moukabary und Andreas Bermig gegründet wurde, ermöglicht Nutzern die Onlineauskunft über die Kreditwürdigkeit und Bonität. Seit dem Start flossen beriets mehr als 15 Millionen Euro in bonify.

Groomed Rooster
+++ Der ehemalige Fußballspieler Marcell Jansen investiert in Groomed Rooster – siehe Gründerszene. Fave Labs, das Unternehmen hinter Groomed Rooster wurde vom Familonet-Gründer Hauke Windmüller und Benjamin Reiss ins Leben gerufen. Konkret geht es um “die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von Konsumgüterprodukten, insbesondere von Kosmetikartikeln”. Zielgruppe des Hamburger Startups sind Männer.

The Mobility House
+++ Die Europäische Investitionsbank gewährt dem Münchner Unternehmen The Mobility House einen Kredit in Höhe von 15 Millionen Euro. Mit den Mitteln will das  Unternehmen die Forschung und Entwicklung von ChargePilot, einem Lade- und Energiemanagementsystems, vorantreiben.

VENTURE CAPITAL

Vision Lab
+++ Der Berliner Kapitalgeber Earlybird legt gemeinsam mit der Unternehmensberatung Bain & Company Vision Lab, “ein gemeinnütziges Programm, das Migranten, die erst seit wenigen Jahren in Deutschland leben, unterstützt, ihre Startup-Pläne erfolgreich umzusetzen”. In der Presseaussendung heißt es: “Gefördert werden Startup-Ideen aus dem Technologie- und Internetbereich. Das Vision Lab richtet sich insbesondere an Gründertalente, die mit sprachlichen Herausforderungen, der komplizierten Bürokratie oder mangelndem Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten zu kämpfen haben”. Basis von Vision Lab soll ein Fonds in Höhe von 1 Million Euro sein, “den die Partner von Earlybird sowie weitere Unterstützer aus eigenen Mitteln zur Verfügung stellen”. Pro Team gibt es 25.000 Euro.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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Foto (oben): azrael74

#aktuell, #beauty, #berlin, #bonify, #earlybird-venture-capital, #fintech, #groomed-rooster, #hamburg, #marcell-jansen, #santander-innoventures, #the-mobility-house, #venture-capital, #vision-lab

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#Brandneu – 7 neue Startups, die einen genauen Blick wert sind


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

Dispatchy
Das Berliner Startup Dispatchy will die Zusammenarbeit zwischen Verladern, Spediteuren, Frachtführern und Empfängern erleichtern. Zum Konzept: “Verbinden Sie alles in nur einem Tool, kein Hin-und Her zwischen Softwaretools und unnötige Anrufe mehr. So haben Sie mehr Zeit für die wichtigen Dinge”.

URL: www.dispatchy.me
Hashtags: #Logistik
Ort: Berlin
Gründer: Karl-Heinz Neu

Amie
Das Berliner Startup Amie, von Dennis Müller (früher N26) gegründet, entwickelt eine Produktivitätssoftware, die auf verschiedenen Geräten funktioniert. Nutzer können über die App ihren Tag planen. Amie ist dabei auf “die Bedürfnissen von Einzelpersonen ausgerichtet”. Amie war zuvor als Coco bekannt.

URL: www.amie.so
Hashtags: #App
Ort: Berlin
Gründer: Dennis Müller

Fave Labs
Mit Fave Labs kümmert sich Familonet-Gründer Hauke Windmüller nun um Kosmetik. Konkret geht es um “die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von Konsumgüterprodukten, insbesondere von Kosmetikartikeln”. Zielgruppe des Hamburger Startups sind Männer.

URL: www.favelabs.io
Hashtags: #eCommerce #Beauty
Ort: Hamburg
Gründer: Hauke Windmüller, Benjamin Reiss

Yotribe
Das junge Berliner Startup Yotribe entwickelt eine Plattform, mit der sich Nutzer in virtuellen Räumen austauschen können. Anders als bei Zoom und Co. ist es dabei jederzeit möglich, sich in Kleingruppen aufzuteilen und miteinander zu reden. Yotribe ist damit quasi die Hipster-Variante von Zoom.

URL: www.yotribe.com
Hashtags: #Tool #Meeting
Ort: Berlin
Gründer: Leonard Witteler, Stephane Roux, Pascal Steck

Alaiko
Das Münchner Startup Alaiko positioniert sich als “sorgenfreies Fulfillment” in Sachen E-Commerce. “Durch umfangreiche Digitalisierung können wir alle Fulfillmentprozesse schnell, fehlerfrei und günstig abzuwickeln”, teilt die technologiegetriebene Jungfirma mit.

URL: www.alaiko.com
Hashtags: #eCommerce #Fulfillment
Ort: München
Gründer: Moritz Weisbrodt, Gabriel Thomalla

Voltfang
Das Startup Voltfang entwickelt Hausspeicher für Privathaushalte – und zwar aus gebrauchten Elektroauto-Batterien. “Durch die Transformation bestehender Speichermodule ermöglichen wir eine umweltfreundliche Hausspeicher-Lösung für die Langzeit-Verwendung”, teilen die Jungunternehmer mit.

URL: www.voltfang.de
Hashtags: #Energie #GreenTech
Ort: Aachen
Gründer: Roman Alberti, Afshin Doostdar, David Oudsandji

fandreams
Die Berliner Jungfirma fandreams macht – wie es der Name verspricht – Fanträume wahr. Fans können über das Startups personalisierte Videobotschaften ihrer Lieblingsstars kaufen. Fokus sind dabei Promis wie Bert Wollersheim, Rene Weller und Jenny-Fleur Kuiper.

URL: wwwfandreams.de
Hashtags: #eCommerce
Ort: Berlin
Gründer: Daniel Dreier, Jens Scheidemann

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über junge, frische und brandneue Startups, die noch nicht jeder kennt. Alle diese Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der bundesweiten Startup-Szene und im besten Fall auf die Agenda von Investoren, Unternehmen und potenziellen Kooperationspartnern. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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Foto (oben): Shutterstock

#aktuell, #alaiko, #amie, #brandneu, #dispatchy, #fandreams, #fave-labs, #startup-radar, #voltfang, #yotribe

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#Brandneu – #EXKLUSIV Roman Kirsch (Lesara) und Sebastian Merkhoffer (Fitvia) starten HappyGlam


Die beiden Seriengründer Roman Kirsch (Lesara) und Sebastian Merkhoffer (Fitvia) starten gemeinsam mit Laurents Mohr, zuletzt Full Stack Developer bei Moonfare, das Beauty-Startup HappyGlam. In einer Selbstbeschreibung zum Unternehmen, das noch nicht online ist, heißt es: “HappyGlam is a new, innovative, and exciting Berlin-based cosmetics company focused on e-commerce. Through social media, we will create an international brand around our vegan, natural, and eco-friendly cosmetic products for nails, lips, and face. We are well funded and have experienced serial entrepreneurs in the beauty, health, and fashion e-commerce space in our team”.

Auf eBay Kleinanzeigen sucht die Jungfirma bereits Testerinnen. Dort heißt es: “Wir sind ein junges, neues Kosmetikunternehmen und suchen Testerinnen für unsere Nagellacke und Gellacke. Du schaust bei uns in der Schönhauser Allee vorbei und probierst einen unserer Nagellacke aus. Wir haben mehrere Farben zur Auswahl. Nach sechs Tagen gibst du uns Feedback wie gut dir der Nagellack gefallen hat. Daraufhin bekommst du von uns 15 Euro überwiesen oder als Gutschein deiner Wahl. Bitte gib uns Bescheid ob du klassischen Nagellack oder Gellack testen möchtest.”

Es geht somit um das Boom-Segment Direct to Consumer (D2C). HappyGlam-Macher Merkhoffer baute zuletzt Fitvia, ein Startup für hochpreisige Teesorten, auf. Für den Start von Fitvia lieh er sich der Firmenlegende zufolge lediglich 500 Euro von seinem Vater. Weiteres Geld pumpten dann Lesara-Gründer Roman Kirsch und Business Angel Pascal Zuta in das 2014 gestartete Startup. Der Arzneimittelhersteller Dermapharm übernahm zuletzt 70 % der Firmenanteile. Welche Summe Dermapharm für Fitvia bezahlt hat, wurde nicht verkündet.

Der Berliner Flurfunk funktioniert aber auch bei Fitvia. Im Zuge des Exits soll das Unternehmen mit bis zu 50 Millionen bewertet worden sein. Gründer Merkhoffer und die Angel-Investoren, die rund 8 % der Fitvia-Anteile gehalten haben, konnten somit beim Verkauf an Dermapharm ordentlich Geld vom Tisch nehmen. Auch beim Exit von Invincible Brands konnten Zuta und auch Merkhoffer einen ähnlichen Erfolg feiern!

Die kaum sichtbare E-Commerce-Schmiede ging 2018 für einen hohen zweistelligen Millionenbetrag weg – siehe Capital D schnappt sich Nischenstar Invincible Brands. Und gerade erst konnte Invincible Brands drei seiner Marken für mindestens 200 Millionen Euro an Henkel verkaufen. Weitere Infos zu HappyGlam und auch zum millionenschweren Invincible Brands-Teilexit gibt es im aktuellen ds-Insider-Podcast.

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#aktuell, #beauty, #berlin, #brandneu, #direct-to-consumer, #happyglam, #seriengrunder

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#Brandneu – 9 neue Startups, die ihr euch jetzt anschauen solltet


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

Hygiene Ranger
Bei Hygiene Ranger dreht sich alles um digitale Gäste-Erfassung. “Das Prinzip ist einfach: Kostenlos registrieren, QR-Code erhalten und den Gästen zur Verfügung stellen”, teilt das Unternehmen mit. Zielgruppe sind etwa Gastronomie, Hotellerie und Vermieter von Ferienwohnungen.

URL: www.hygiene-ranger.de
Hashtags: #Tool #App
Ort: Wuppertal
Gründer: Petra Fiedler, Eberhard Fiedler

Circly
Das Münchner Startup Circly nutzt “wertvolle Reststoffe, die sonst weggeworfen werden, um daraus hochwertige Naturkosmetik herzustellen”. Das Ziel der Jungunternehmer ist es, eine “ganzheitliche Hautpflege” auf den Markt zu bringen, die “so umweltfreundlich wie irgend möglich ist”.

URL: www.circly.eu
Hashtags: #Beauty #Nachhaltigkeit
Ort: München
Gründer: Oliver Kremer, Maximilian Munz

Blvrd
Hinter Blvrd – gesprochen.Boulevard – steckt eine Fashion-Suchmaschine. Und zwar eine für das “Shoppingerlebnis in der City”. In der Selbstbeschreibung heißt es: “Über Blvrd suchen Verbraucher nach ihren Lieblings-Outfits und sehen dann in welchem Store ihrer Stadt sie diese finden”.

URL: www.blvrd.de
Hashtags: #Lokal
Ort: Hannover
Gründer: Ari Berzenjie

repacket
Das junge Unternehmen repacket will Onlinern helfen, ihre Kartons wiederzuverwerten. Mit der App kann jeder Nutzer einen Händler in seiner Nähe finden, der die leeren Pakete wiederverwenden möchte. Die Nutzer müssen sie dann nur beim Händler vorbeibringen.

URL: www.repacket.de
Hashtags: #App #Nachhaltigkeit
Ort: Aachen
Gründer: Martin Beitz

The Siss Bliss
Hinter The Siss Bliss steckt Bloomy Days-Gründerin Franziska von Hardenberg. Auf der Plattform, früher als Holy Goldy bekannt, finden Onliner Schmuck aus Echtgold. “Wir arbeiten mit Goldschmieden zusammen, die jahrzehntelange Erfahrung in der Fertigung wertvoller Schmuckstücke haben”. schreibt die Gründerin.

URL: www.thesissbliss.com
Hashtags: #eCommerce
Ort: Berlin
Gründer: Franziska von Hardenberg

Cleanbrace
Hinter Cleanbrace steckt eine mobile Lösung zur Händedesinfektion. Und darum geht es: “Auf den ersten Blick sieht es aus wie ein Fitness-Armband. Es ist aus Silikon und hat einen kleinen Tank mit Desinfektionsmittel”. Zielgruppe sind derzeit vor allem mittelständische Unternehmen.

URL: www.cleanbrace.com
Hashtags: #App #Nachhaltigkeit #Wearable
Ort: Minden
Gründer: Andre Maaß, Lasse Tischer, Till-Jonas Uphoff

Gusteco
Die Münchnerinnen Violetta Meier, Christina Wimmer und Carolina Meier haben mit Gusteco einen Shop für nachhaltige Produkte ins Netz gehievt. “Unsere Produkte sind alle umweltfreundlich, nachhaltig und auch fair gehandelt”, teilen die Gründerinnen zu ihrem Konzept mit.

URL: www.gusteco.de
Hashtags:#eCommerce #Nachhaltigkeit
Ort: München
Gründer: Violetta Meier, Christina Wimmer, Carolina Meier

Equintel
Das Berliner Startup Equintel, das von Janna Lipenkova und Timo Heroth gegründet wurde, wirbt mit dem Slogan: “Advanced Equity Intelligence”. Die Jungfirma will Investoren helfen mit Big Data und Artificial Intelligence” die passenden Investmentmöglichkeiten zu finden.

URL: www.equintel.de
Hashtags: #FinTech
Ort: Berlin
Gründer: Janna Lipenkova, Timo Heroth

sonamedic
sonamedic drängt in den Markt der vielen Meditations-Apps. Dabei wollen die Gründer mit einem Alleinstellungsmerkmal, Binauraler Beats, punkten: “Die dafür sorgen, dass sich auch bei Nutzern ohne Meditationserfahrung innerhalb kürzester Zeit eine positive Wirkung einstellt”.

URL: www.sonamedic.de
Hashtags:#App #eHealth
Ort: Ettlingen
Gründer: Andreas Lehnert, Philipp Hofheinz

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Oetker investiert in ArtNight-Ableger BakeNight


Im aktuellen #DealMonitor für den 29. Juli werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

BakeNight
+++ Der Bielefelder Foodgigant Oetker investiert eine unbekannte Summe in BakeNight, einen 2019 gestarteten Ableger von ArtNight. Das Spin-Off des Berliner Startups bietet Backworkshops an und “unterstützt lokale Meisterbäcker und Konditoren, die durch die Leitung der Backerlebnisse zusätzlichen Umsatz generieren”. Oetker hält nun 29,4 % an BakeNight, die restlichen Anteile an BakeNight entfallen auf ArtNight. Acton Capital Partners investierte zuletzt mit M-Venture und den Bochumer Masterplan-Machern 4 Millionen Euro in ArtNight. #EXKLUSIV

Yepoda
+++ Lesara-Gründer Roman Kirsch investiert eine unbekannte Summe in Yepoda. Beim Berliner Beauty-Startup finden schönheitsbewusste Onliner koreanische Hautpflege, also sogenannte K-Beauty-Produkte. “Bei Yepoda glauben wir fest an die koreanische Expertise, die jahrhundertealten Traditionen, sowie die Beauty-Innovationen des Landes”, teilt das Startup mit. Gründer der Jungfirma sind Sander van Bladel (früher Marketing Director bei Lesara) und Veronika Strotmann (Brand Strategy Director bei Leverate Media).

salted
+++ Invisible Hand Ventures, also Norbert Neef, Karsten Schröder, Johannes Bräutigam, Frederik Fleck und Jan Dzulko investieren eine unbekannte Summe in salted. Das junge Berliner Beauty-Startup beschreibt sich selbst als “junge, innovative Kosmetikmarke”. Die Jungfirma, die von Moritz Richter und Florian Karber geführt wird, vertreibt Produkte mit natürlichen Wirkstoffen. “Wir vertreiben unsere Produkte in unserem eigenem Online-Shop, unsere Kunden erreichen wir via Influencer Marketing”, teilt das Startup mit. #EXKLUSIV

ToolSense
+++ btov Partners und die Altinvestoren aws Gründerfonds, Segnalita Ventures, Martin Global und Georg Hoblik investieren 3 Millionen Euro in das Wiener IoT-Startup ToolSense. Das junge Unternehmen, das im Rahmen des Deep Tech Inkubator-Programms der FH Technikum Wien von Rostyslav Yavorskyi, Benjamin Petterle, Stefan Öttl und Alexander Manafi gegründet wuerde, bietet Maschinenbauern eine zentrale After-Sales-Plattform.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

#aktuell, #artnight, #aws-grunderfonds, #bakenight, #beauty, #berlin, #btov-partners, #oetker, #salted, #segnalita-ventures, #toolsense, #venture-capital, #wien, #yepoda

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