#DealMonitor – Insight investiert in TradeLink – Storyblok bekommt 47 Millionen – Unicorn Flink kauft Cajoo


Im #DealMonitor für den 17. Mai werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

TradeLink
+++ Der amerikanische Investor Insight Partners und die Altinvestoren Point Nine Capital und Fly Ventures investieren nach unseren Informationen in TradeLink. Die Höhe des Investments ist bisher nicht bekannt, dürfte aber im zweitstelligen Millionenbereich liegen. Das Münchner Startup, das 2020 von Frederic Krahforst und Tobias Nendel (Outfittery) gegründet wurde, positioniert sich als “digitale Lösung für Liefer- und Transportabstimmung rund um das Lager”. Zielgruppe sind insbesondere Logistikleiter, Kontraktlogistiker und Lagerleiter. “Unsere Plattform ermöglicht eine reibungslose Zusammenarbeit der Lieferkette und das entlang aller beteiligten Parteien”, verspricht die Jungfirma dabei. Point Nine Capital und Fly Ventures investierten bereits 2020 in das Unternehmen. Insight Partners investierte zuletzt etwa in ExpressSteuer, Leapsome und Choco. Mehr über TradeLink #EXKLUSIV

Storyblok
+++ Mubadala Capital und HV Capital sowie die Altinvestoren 3VC und firstminute capital investieren 47 Millionen US-Dollar in Storyblok. Mubadala Capital, firstminute Capital, 3VC, capital300 und Co. investierten zuvor bereits 11 Millionen Dollar in Storyblok. Das Unternehmen aus Linz, 2017 von Alexander Feiglstorfer und Dominik Angerer gegründet, setzt auf eine Headless Content Management Software. “Storyblok wird derzeit von 74.000 Entwicklern und Vermarktern aus über 130 Ländern für ca. 120.000 Projekte genutzt. Führende Marken wie Adidas, Renault und Marc O’Polo verwenden Storyblok, um Inhalte zu organisieren und bessere Geschichten zu erzählen – weltweit und unmittelbar auf allen Kanälen gleichzeitig”, teilt das Remote-Unternehmen mit. Mit dem frischen Kapital soll nun in “das Wachstum in den USA und vor allem in Europa” fließen. Zudem ist die “Expansion in den asiatisch-pazifischen Raum geplant”. 170 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für das bürolose Unternehmen. Mehr über Storyblok

TreasureHunter
+++ Business Angels wie Felix Brosius, Arne Stoschek, Peter Bruhn und Dirk Nagel investieren 7,85 Millionen Euro in TreasureHunter. “1.85 Millionen Euro in equity and up to 6 Millionen Euro in debt”, teilt das Unternehmen mit. Das Münchner Jungunternehmen, das 2021 von Michael Fink, Benjamin Schardt, Daniel Schellhoss und Olaf Schmitz gegründet wurde, möchte als eine Art “Thrasio für digitale Assets” digitale Assets kaufen und größer rausbringen. “That way, we generate massive traffic and revenues for e-commerce shops”, schreiben die Bajuwaren zum Konzept. Mehr über TreasureHunter

Rencore
+++ Capnamic Ventures und Co. investieren 3,75 Millionen Euro in Rencore. Das Startup aus München, das 2013 von Matthias Einig und Torsten Mandelkow gegründet wurde, setzt auf eine Software für Cloud-Collaboration Governance. Die Jungfirma hilft Unternehmen, “die Kontrolle über Microsoft Office 365, SharePoint, Teams, Azure, die Power Platform und vieles mehr zu behalten” und möchte auf diesem Wege “unkontrollierte Aktivitäten erkennen, verwalten und mindern”. Mit dem frischen Kapital “wird Rencore sein Produktangebot skalieren, um noch mehr mittelständische Unternehmen sowie Konzerne auf der ganzen Welt zu erreichen”.

Lyntics 
+++ Jetzt offiziell: Der Münchner Early-Stage-Investor Senovo, Ventech aus Frankreich und die Flixbus-Gründer investieren – wie Anfang April im Insider-Podcast berichtet – 3,2 Millionen Euro in Lyntics. Das Unternehmen aus München, das 2021 von Thomas Kerschbaumer und Andreas Klötzel gegründet wurde, kümmert sich um Data Knowledge. “Die Data Literacy Plattform von Lyntics ist die einzige Softwarelösung auf der Welt, die das Wissen einiger weniger Systemexperten für jeden im Unternehmen unmittelbar zugänglich und nutzbar macht”, verspricht die Jungfirma. Mehr über Lyntics

Bosque Foods
+++ Der Berliner Geldgeber FoodLabs, Happiness Capital, SOSV und Blue Horizon sowie FoodHack-Gründer Arman Anatürk und Tier-Gründer Lawrence Leuschner investieren 3 Millionen US-Dollar in Bosque Foods – siehe auch Sifted. Das Berliner Unternehmen, das 2020 von Isabella Iglesias-Musachio als Kinoko Labs gegründet wurde, setzt auf  Fleischalternativen auf der Basis von Pilzen. “Our mission is to create better-than-meat products that deliver on the entire taste experience, nutrition, and price of traditional meat without compromise”, teilt das Unternehmen mit.

Fyrfeed
+++ Born2Grow, IBB Ventures und primeCROWD investieren 2 Millionen Euro in Fyrfeed. Das Startup aus Berlin, das 2019 von Thomas Lindemann, Benjamin Zengler und Ehud Alexander Avner gegründet wurde, setzt auf einen “wissenschaftlichen Ansatz mit Künstlicher Intelligenz”, um Social Media-Inhalte zu generieren. “Mit dem Investment plant das Start-up seine KI-Lösung weiterzuentwickeln und den Automatisierungsgrad weiter zu steigern”, heißt es in der Presseaussendung.

MERGERS & ACQUISITIONS

Cajoo
+++ Der schnelle Supermarkt Flink übernimmt seinen französischen Wettbewerber Cajoo und expandiert auf diesem Wege nach Frankreich. Der Kaufpreis liegt bei rund 100 Millionen Euro – siehe Handelsblatt. “Carrefour, early investor and exclusive retail partner of Cajoo, will become the exclusive partner for the French market for Flink and a direct shareholder in the company”, teilt das Unternehmen zur Übernahme mit. Damit hat Flink nun nach Rewe und DoorDash gleich drei strategische Partner an Bord. Cajoo sammelte zuletzt noch 40 Millionen US-Dollar ein – unter anderem vom Einzelhandelsunternehmen Carrefour, Xange, Frst Capital und Headline. Carrefour investierte im Zuge der Cajoo-Übernahme zudem rund 70 Millionen Euro in Flink. Die Bewertung soll bei rund 5 Milliarden Dollar liegen – und damit höher als Ende 2021 (2,85 Milliarden Dollar) – siehe auch TechCrunch. Mehr über Flink

SysEleven
+++ Das Cybersecurity-Unternehmen secunet Security Networks übernimmt den Berliner Hoster SysEleven. “Der Kaufvertrag zur Übernahme des Cloud-Spezialisten wurde heute unterzeichnet. Mit der Akquisition baut secunet das Lösungsangebot in den Bereichen Cloud und Cloud Security deutlich aus”, teilt das Unternehmen mit. Der Kaufpreis beträgt rund 50 Millionen Euro und kann sich bis 2024 durch erfolgsabhängige Komponenten um insgesamt 15 Millionen Euro erhöhen. SysEleven, 2007 von Marc Korthaus gegründet, erwirtschaftete 2021 einen Umsatz von rund 15 Millionen Euro. 100 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für SysEleven.

VENTURE CAPITAL

Earlybird Venture Capital
+++ Der Berliner Geldgeber Earlybird Venture Capital schließt seinen aktuellen Fonds (Earlybird Digital West VII). Im Topf sind 350 Millionen Euro. “Der Fonds zählt damit zu den größten europäischen Frühphasen-Fonds und zielt darauf ab, Startups aus den Bereichen Unternehmenssoftware, FinTech und Nachhaltigkeit mit besonderem DeepTech-Schwerpunkt zu fördern”, teilt der Investor mit. In Unternehmen wie Aleph Alpha, Deed, Finmid, Hive Technologies, HiveMQ, MarvelFusion, Mayd, Remberg, Sikoia und ThingsThinkin investierte Earlybird mit seinem neuen Fonds bereits. Mehr über Earlybird Venture Capital

DIE HÖHLE DER LÖWEN

Naschnatur
+++ In der siebten Folge der elften Staffel investiert Regal-Löwe Ralf Dümmel 150.000 Euro in Naschnatur und sichert sich dabei 30 % am Unternehmen. Die Jungfirma, die von Markus Smarzoch und Andrea Schlumpp gegründet wurde, setzt mit NiceTarts auf Mini-Tartes aus dem Tiefkühlfach.

Mijasi
+++ In der siebten Folge der elften Staffel investiert Pharma-Löwe Nils Glagau 50.000 Euro in Mijasi und sichert sich dabei 30 % am Unternehmen. Die Jungfirma, die von Isabel Bäring gegründet wurde, setzt auf ein Fluid zum Schutz gegen Hautschäden durch Blaulicht.

Aivy
+++ In der siebten Folge der elften Staffel investieren Sales-Löwe Carsten Maschmeyer und Familien-Löwin Dagmar Wöhrl 450.000 Euro und sichern sich dabei bis zu 20 % am Unternehmen. Das Startup aus Berlin, das von Boas Bamberger, David Biller, Arbnor Raci gegründet wurde, möchte den Berufswahlprozess durch den Einsatz intelligenter Algorithmen erleichtern und verkürzen. Der Deal platzte nach der Show.

VapoWesp
+++ In der siebten Folge der elften Staffel investiert Regal-Löwe Ralf Dümmel und Beauty-Löwin Judith Williams 75.000 Euro und sichern sich dabei 40 % am Unternehmen. Die Jungfirma, die von Claudia und Leslie Eckert gegründet wurde, setzt auf eine “umwelt- und insektenfreundliche Alternative”, um Wespen zu vertreiben.

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Foto (oben): azrael74

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#Interview – “Um gute Entscheidungen zu treffen, muss man in vielen Themen tief drin sein”


Wie starten ganz normale Gründerinnen und Gründer so in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag? Wie schalten junge Unternehmerinnen und Unternehmer nach der Arbeit mal so richtig ab und was hätten die aufstrebenden Firmenlenker gerne gewusst bevor sie ihr Startup gegründet haben? Wir haben genau diese Sachen abgefragt. Heute antworten Florian Karber und Moritz Richter, die beiden sind Gründer von salted, einer Berliner Beauty-Marke.

Wie startet ihr in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag?
Richter: Bei Flo startet der Tag in der Regel mit einer Dusche im Büro, weil er bei Wind und Wetter mit dem Fahrrad ins Büro fährt. Ich reiße als erstes immer alle Fenster im Büro einmal auf, um für frische Luft und einen klaren Kopf zu sorgen. Dann sprechen wir bei einem ersten Kaffee in der Office-Küche zusammen mit den anderen Early Birds darüber, was heute so ansteht.

Wie schaltet ihr nach der Arbeit ab?
Karber: Beide beim Sport. Moritz findet man nach der Arbeit meistens beim Tennis oder Padel. Ich wohne etwas außerhalb und nutze daher auch gerne die vielen Seen im Umland und komme am und auf dem Wasser richtig gut runter.

Was über das Gründer:innen-Dasein hättet ihr gerne vor der Gründung gewusst?
Richter: Wie vielfältig die Themen sind, mit denen man sich jeden Tag beschäftigt und wie eng gleichzeitig alles miteinander verknüpft ist – von Data über Operations bis hin zu People. Wenn du hier an einer Stellschraube drehst, hat das auch dort einen Effekt. Um gute Entscheidungen zu treffen, muss man deshalb dann schon in vielen Themen tief drin sein. Das ist herausfordernd.

Was waren die größten Hürden, die ihr auf dem Weg zur Gründung überwinden musstet?
Karber: Ganz klar die ersten Hires – wenn du ein ganz junges Unternehmen ohne große Bekanntheit oder Reputation bist, musst du es umso mehr schaffen, neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die Vision an Bord zu holen. Ähnlich ist es mit den Partnern. Da muss man erstmal Zeit investieren, um zu überzeugen, die Produktideen zu erklären, sich kennenzulernen und zu verstehen, wie die Partner ticken und arbeiten.

Was waren die größten Fehler, die ihr bisher gemacht habt – und was habt ihr aus diesen gelernt?
Richter: Gerade wenn es um die Kommunikation geht, mussten wir erst ein Gefühl dafür entwickeln, wann und wie wir unser Team, aber auch unserer Kund:innen in Themen einbeziehen.
Uns war von Anfang an klar, dass die Kundennähe für uns extrem wichtig ist und das auch immer so sein wird. Dass unsere Community allerdings von Beginn an so aktiv in den Dialog mit uns geht, hat uns zugegebenermaßen überrascht. Um da auch weiterhin mitzuhalten, haben wir unser Community Management Team seitdem stark vergrößert, um noch schneller auf Feedback und Anregungen reagieren zu können.

Wie findet man die passenden Mitarbeiter:innen für sein Startup?
Karber: Uns geht es tatsächlich eher weniger um die einzelnen Etappen eines Lebenslaufs, sondern mehr um den “Match” in Sachen Vision, Überzeugungen und Begeisterungsfähigkeit. Und was hilft: Eine klare Vorstellung des Rollenprofils, eine gute zwischenmenschliche Ebene im Gespräch und trotzdem anspruchsvolle Fragen – auch an uns.
Richter: …und auf Zwischentöne hören.
Karber: Stimmt! Bisher fahren wir ganz gut damit. Unser Team ist sehr vielfältig, alle bringen auch unterschiedliche Leidenschaften mit und darin steckt ganz viel Potential, was salted jeden Tag ein Stück voranbringt.

Welchen Tipp habt ihr für andere Gründer:innen?
Richter: Wir arbeiten viel nach dem Try & Error-Prinzip. Das heißt einerseits: selbst wenn etwas beim ersten Versuch nicht sofort klappt, auf keinen Fall aufgeben, sondern weiter versuchen. Andererseits ist dafür ganz wichtig: erste Fehler so früh es geht abstellen, nicht stur sein. “Kill your darlings” ist da ein Satz, den wir oft sagen und hören.

Ohne welches externe Tool würde euer Startup quasi nicht mehr existieren?
Karber: Wir verlieben uns aktuell in unser neues Business Intelligence-Tool. All die Infos, die wir daraus ziehen, machen uns in unseren Entscheidungen präziser und schneller. Das hat deshalb einen riesigen Wert.

Wie sorgt ihr bei eurem Team für gute Stimmung?
Richter: Bei uns ist immer Stimmung, wenn wir die Möglichkeit haben uns alle zu sehen, was wegen Corona leider viel zu selten der Fall ist. Deshalb haben wir jegliche Form der digitalen Events von Wonder-me, über Online-Escape-Games bis zu Zoom-Backworkshops ausprobiert. Besonders beliebt sind und bleiben aber unsere gemeinsamen Mario-Kart-Abende im Büro – da kann ich nur leider so gar nicht mithalten.
Karber: Da kommt meistens gute Laune auf, außer bei dir. In der Zusammenarbeit ist es uns wichtig, Ziele und Meilensteine immer gemeinsam, mit dem ganzen Team zu teilen und zu feiern. Das Gleiche bei positivem Kundenfeedback. Da haben wir einen eigenen Slack-Channel für – das sorgt dann auch immer für gute Stimmung. Es ist einfach schön zu sehen, dass sich die Arbeit, die alle leisten, lohnt. Deshalb ist es uns wichtig auch gemeinsam auf die Erfolge anzustoßen.

Was war Euer bisher wildestes Startup-Erlebnis?
Richter: Mit Sicherheit die Zeit ganz am Anfang der Gründung. Besonders die Tour zu den potenziellen Partnerfirmen quer durch Deutschland. Eine Woche lang ging es ohne Pausen von A nach B und wir konnten super viel aus den paar Tagen mitnehmen.

Tipp: Wie sieht ein Startup-Arbeitsalltag? Noch mehr Interviews gibt es in unserem Themenschwerpunkt Gründeralltag.

Foto (oben): salted

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#Brandneu – 7 junge Startups aus Ruhrgebiet, die jeder kennen sollte


Im Ruhrgebiet – also zwischen Duisburg, Bottrop, Essen, Gelsenkirchen, Bochum und Dortmund – entstehen immer mehr Startups. Kein Wunder: Auch an Lippe, Emscher und Ruhr lässt es sich gut leben, feiern und gründen. Hier einige spannende – meist sehr – junge Startups aus dem Ruhrgebiet, die jeder kennen sollte.

Ekko
Ekko aus Witten, das von den beiden erfahrenen Gründern Daniel Schütt und Benny Philip Lehmann gegründet wurde, kümmert sich um die Digitalisierung von Montage- und Logistikprozessen. Zum Konzept teilt das Unternehmen mit: “Durch die einfache Digitalisierung von reduziert Ekko die Kosten in Ihren Werken dramatisch”.

Unping
Das Dortmunder Startup Unping möchte die Art und Weise ändern, wie Menschen zusammenarbeiten. Dabei geht es darum eine Alternative zu Slack, Teams und Zoom zu etablieren. “Unping will be the next generation of business collaboration tools, creating a more immersive experience”, schreibt das Team.

dexter
Bei dexter aus Essen handelt es sich um einen Sprachassistenten für die Pflegebranche. Das Team aus dem Ruhrgebiet möchte die “Zufriedenheit von Pflegekräften, Patienten und Senioren mit sprachgesteuerter Dokumentation und Kommunikation steigern”.

Lavios
Lavios bietet nachhaltige Naturkosmetik an – im speziellen handelt es sich dabei um  Lippenpflege. Das Jungunternehmen aus Oberhausen verspricht, dass alle Produkte vegan und frei von Gluten, Parabenen, Silikonen, Mikroplastik, Paraffinen und synthetischen Duftstoffen. Zudem wird bei der Verpackung auf Plastik verzichtet.

Pilk
Pilk bietet eine pflanzenbasierte Milchalternative zum selbst anrühren für zu Hause an. Nussmus und Haferpulver bilden dabei die Basis, hinzu kommen dann noch 500 Milliliter Wasser. Pilk möchte so auch den Verpackungsmüll reduzieren, zudem hält die pflanzenbasierte Milch bis zu einem Jahr.

Watch Shot
Das Unternehmen Watch Shot aus Mülheim an der Ruhr bringt sich als “Auktionsplattform für den Verkauf und Erwerb von Luxusuhren” in Stellung. Dabei setzt das junge Unternehmen aus dem Ruhrgebiet auf “geprüfte Luxusuhren von offiziellen Händlern”.

infraTest Digital Solutions
Das Bochumer Startup infraTest Digital Solutions kümmert sich um die digitale Prüfung von Beton, Zement und Asphalt. Langfristig möchte das Unternehmen alle alle Prozesse in der Baubranche digitalisieren – vom Abbau der Rohstoffe, über die Infrastruktur und deren Überwachung bis hin zum Rückbau. 

Themenschwerpunkt Ruhrgebiet

#Ruhrgebiet: Gemeinsam mit dem ruhrHUB berichtet deutsche-startups.de regelmäßig über die Startup-Szene im Ruhrgebiet. Mit hunderten Startups, zahlreichen Gründerzentren und -initativen, diversen Investoren sowie dutzenden Startup-Events bietet das Ruhrgebiet ein spannendes Ökosystem für Digital-Gründer – mehr im Startup Guide Ruhrgebiet. Das Buch “Wann endlich grasen Einhörner an der Emscher” wiederum erzählt die spannendsten Startup- und Grown-Geschichten aus dem Ruhrgebiet.

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#Interview – “Ich habe mich oft zu sehr unter Druck gesetzt”


Wie starten ganz normale Gründerinnen und Gründer so in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag? Wie schalten junge Unternehmerinnen und Unternehmer nach der Arbeit mal so richtig ab und was hätten die aufstrebenden Firmenlenker gerne gewusst bevor sie ihr Startup gegründet haben? Wir haben genau diese Sachen abgefragt. Heute antwortet Nadja King, Gründerin von Oyess. Das Beauty-Startup setzt auf nachhaltige Lippenpflege.

Wie startest Du in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag?
Aufstehen, Zähne putzen, ein Glas warmes Wasser mit heißer Zitrone trinken und mindestens fünf bis zehn Minuten meditieren, bevor das “Chaos” losgeht. Dann mit dem Kleinen kuscheln, ihn in die Kita bringen und nach dem ersten Spaziergang an der frischen Luft an den Schreibtisch mit der ersten Tasse Tee.

Wie schaltest du nach der Arbeit ab?
Abwechselnd auspowern beim Sport und/oder Yoga und ebenfalls nochmal fünf Minuten in Stille sitzen und disconnecten von allen Medien.

Was über das Gründer:innen-Dasein hättest du gerne vor der Gründung gewusst?
Dass man sich frei machen sollte von dem Gedanken “das mache ich mal in einer ruhigen Minute”, die gab es bisher noch nie.

Was waren die größten Hürden, die Du auf dem Weg zur Gründung überwinden musstet?
Die größten Zeitfresser: Bürokratie bei der Gründung inklusive unzähliger Notargänge plus das Thema Finanzierung. Sich hier richtig zu informieren, kundig zu machen und dann – hoffentlich – die richtige Entscheidung zu treffen, war am schwierigsten, da keiner im Team die entsprechenden Kern-Kompetenzen hatte und uns das noch fremd war.

Was waren die größten Fehler, die Du bisher gemacht hast – und was hast Du aus diesen gelernt?
Ich habe mich oft zu sehr unter Druck gesetzt. Heute versuche ich bei weitreichenden Entscheidungen gelassener zu bleiben. Nochmal tief durchzuatmen, einen Schritt zurückzutreten, alles gut zu durchdenken und dann eine Entscheidung zu treffen. Gründen bedeutet am Anfang auch alles „selbst“ zu machen. Um Fokus und Prio nicht zu verlieren, muss man immer überlegen, wann der richtige Zeitpunkt ist, zeitintensive, aber inhaltlich relativ unwichtige Jobs kreativ outzusourcen. Das ist definitiv ein „ongoing“ Lernprozess.

Wie findet man die passenden Mitarbeiter für sein Startup?
Wir stellen aktuell noch nicht ein, gehen aber nach folgenden Kriterien vor: Hauptkriterium im Interview: Motivation und Eigeninitiative. Im Startup heißt es Hands-On und wenn jemand dies nicht mit einbringt, wird das auf Dauer keine gute Partnerschaft. Bauchgefühl: trust your intuition. Wenn der Bauch JA oder auch NEIN sagt, dann ist das die richtige Entscheidung. Die Chemie muss einfach stimmen. Und dann freuen wir uns natürlich auch immer über Empfehlungen aus dem Netzwerk (es ist das A und O, wenn jemand bereits aus dem trusted network kommt).

Welchen Tipp hast Du für andere Gründer:innen?
Einfach machen! Nicht warten, bis die „perfekte“ Situation kommt oder alles zu 100% steht, sondern loslegen und nach den ersten Learnings nachschärfen und justieren.
Du kannst mehr, als du dir zutraust. Mehr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten haben und sich nicht durch den Vergleich mit anderen abschrecken lassen, die vermeintlich besser sind.
Für uns hat sich Gründen im Team versus alles allein machen als positiv erwiesen. Der Vorteil ist: man baut sich gegenseitig auf und kann wichtige Entscheidungen gemeinsam diskutieren. Wichtig ist die Auswahl der richtigen CO-Founder, mit denen man zum einen vertrauensvoll und effizient zusammenarbeiten kann, sich idealerweise aber auch die funktionalen Expertisen unterscheiden Wir ergänzen uns im OYESS-Team wunderbar und arbeiten vertrauensvoll zusammen.

Ohne welches externe Tool würde dein Startup quasi nicht mehr existieren?
WhatsApp und Zoom – wir arbeiten rein digital ohne eigenes Büro an drei verschiedenen Standorten über zwei Länder hinweg. Ohne ständige Kommunikation wäre dies nicht so effizient möglich.

Wie sorgt ihr bei eurem Team für gute Stimmung?
Wir sind zu dritt, was Gold wert ist. Wenn einer mal down ist, bauen wir uns gegenseitig wieder auf.
Wir teilen auch viele private Geschichten und starten jeden Call mit der Frage „hey, wie geht’s dir heute“ – mental und emotional. Well-being steht bei uns an erster Stelle und die Person geht immer vor dem Business bzw. der Performance, das ist in unseren Werten verankert.

Was war Dein bisher wildestes Startup-Erlebnis?
Von Gründung der Firma bis Kreation der Marke und Produktion unserer Produkte haben wir fünf Monate gebraucht ? der wildeste und schnellste, aber auch aufregendste Ritt meines Lebens!

Tipp: Wie sieht ein Startup-Arbeitsalltag? Noch mehr Interviews gibt es in unserem Themenschwerpunkt Gründeralltag.

Foto (oben): Oyess

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#Brandneu – 5 neue Startups: 42Stages, Yabbaduu, woob.me, EnergyLabs, Parcandi


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

42Stages
Der finleap connect-Ableger 42Stages kümmert sich um RegTech-Themen. Backstage, das erste Produkt, richtet sich insbesondere an Kunden aus der Finanzindustrie und dem Gesundheitswesen. Dabei stehen die Themen Informationssicherheit, Business Continuity und Outsourcing im Mittelpunkt.

Yabbaduu
“Yabbaduu Happy Skin Balm aktiviert durch die Nase die Glückshormone Dopamin und Endorphin im Gehirn”, das verspricht Yabbaduu aus Aachen, die den Duft der Kakaobohne extrahiert haben und in einen Balsam eingearbeitet haben. In einer 10g Dose sollen umgerechnet rund 200 Tafeln Schokolade zum Riechen sein.

woob.me
Über woob.me können Gastronomiebetreiber nach Fachkräften im Küchen- und Servicebereich suchen. “Wir wollen die Jobsuche revolutionieren und drehen den Prozess um. Anstatt dass sich Arbeitnehmer:innen bei Arbeitgeber:innen bewerben, funktioniert der Vorgang bei uns genau umgekehrt”, teilen die Gründer mit.

EnergyLabs
Das Berliner Startup EnergyLabs tritt an, um “Gebäude in aktive Umweltschützer” zu verwandeln. Dazu bietet das Unternehmen “ein Portfolio an energiesparenden Lösungen an”. Das Motto dabei lautet: “Wir versetzen Gebäude in die Lage, selbstständig auf eine sich verändernde Umwelt zu reagieren”.

Parcandi
Über Parcandi, einem Spin-off des Versicherers Baloise, können Immobilienbesitzer Parkplätze vermieten.”Die Parkplatzreservation erfolgt on demand per Web-Applikation in wenigen Klicks. Berechnet wird nur die effektiv genutzte Parkzeit, die Reservierung ist bis zu zwei Stunden kostenfrei”, teilt das Unternehmen mit. 

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Brandneu – 5 neue Startups: baybies, Democharts, Trackboxx, First A, Recscout


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

baybies
Das junge Münchner Startup baybies setzt auf “vegane und zertifizierte Naturkosmetik für Schwangere und Neugeborene”. Das Sortiment wurde dabei “in enger Zusammenarbeit mit Schwangeren, Eltern, Kinderärzt:innen, Kinderkrankenpfleger:innen sowie Hebammen entwickelt”.

Democharts
Democharts möchte Musiker:innen die Chance geben, sich mit verifizierten Experten, Plattenlabels und Scouts aus der Musikindustrie zu vernetzen. Musiker:innen müssen ihr Können aber erst mal unter Beweis stellen, um aufgenommen zu werden.

Trackboxx
Trackboxx möchte mit einer Webanalyse-Software eine Alternative zu Google Analytics bieten. Damit soll es möglich sein, die Besucher der eigenen Webseite ohne Cookies und die Speicherung von personenbezogenen Daten auszuwerten. So soll auch künftig auf die Cookie-Box verzichtet werden können. 

First A
Bei First A handelt es sich um einen “Sofort-Lieferdienst für lokale Apotheken”. Dabei setzt das Startup nicht auf sogenannte Dark Stores, sondern “arbeitet eng mit lokalen und inhabergeführten Apotheken zusammen”. First A verspricht dabei eine “Lieferung innerhalb von 30 Minuten, auch am Wochenende”.

Recscout
Hinter dem jungen Kölner Startup Recscout verbirgt sich eine digitale Recruiting-Plattform. “Wir helfen den HR-Teams über Referenzen, Regulierungen, Transparenz und im Einklang mit den Personalberater:innen die besten Teams aufzubauen”, teilt das Unternehmen mit.

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#Brandneu – 5 neue Startups: tucan, know your stuff, LinkFive, Valuecase, Yours Truly


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

tucan
Hinter tucan verbirgt sich ein “Tool für produktivere Meetings”. Die Berliner schreiben zum Konzept: “Unsere Software liest automatisch wesentliche Informationen aus deinen Gesprächen heraus, verknüpft diese und analysiert sie. Konzentriere dich auf deine Gespräche, Tucan.ai übernimmt den Rest!”

know your stuff
know your stuff aus Nürnberg möchte mehr Transparenz in die textilen Lieferketten bringen. Über den Scan eines kleines QR-Codes am Kleidungsstück sollen Kunden künftig im Laden oder online die Reise des jeweiligen Kleidungsstücks nachvollziehen können. 

LinkFive
LinkFive bringt sich als Subscription-Management-Plattform für Unternehmen, die ihre Abonnements – etwa für den Apple App Store – “dynamisch erstellen, verwalten, verbessern und testen möchten” in Stellung. Das Unternehmen aus München wurde von Alexander Thiele und Malte Schiebelmann gegründet.

Valuecase
Das Hamburger Startup Valuecase setzt auf “End-to-end Customer engagement for B2B sales teams”. In der Selbstbeschreibung heißt es: “We rethink how B2B sellers engage with leads & customers, helping them to win more deals and build long-lasting relationships”.

Yours Truly
Das Jungunternehmen Yours Truly bietet individualisierte Haarpflege-Produkte, die auf die Struktur und den Zustand des Haares sowie die persönlichen Wünsche der Kunden:innen abgestimmt sein sollen. Die Beratung zum Haar erfolgt online, das personalisierte Shampoo kostet um die 36 Euro.

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#Interview – “Im ersten Jahr haben wir mit einer E-Mail-Liste und Drop-ins gearbeitet”


Das Berliner Startup gitti, das 2018 von Jennifer Baum-Minkus gegründet wurde, setzt auf veganen Nagellack. “Im ersten Jahr haben wir mit einer E-Mail-Liste und Drop-ins gearbeitet, sodass die neuen Produkte nur in einer begrenzten Auflage erhältlich waren. Jetzt gibt es alle gitti-Produkte zu jeder Zeit online. Zu bestimmten Jahreszeiten gibt es zusätzlich von uns eigens entwickelte Farben, die nur in limitierter Auflage erhältlich sind”, sagt Gründerin Baum-Minkus

Der deutsche-französische Geldgeber Xange, Martin Avetisyan und Alexander Frolov von Target Global investieren zuletzt gemeinsam mit den Altinvestoren 6,9 Millionen Euro in gitti. Grazia Equity und btov Partners pumpten Ende 2020 zuvor bereits 3 Millionen Euro in das Startup. Inzwischen arbeiten mehr als 40 Mitarbeiter für das junge Unternehmen, das 2020 an der Vox-Show “Die Höhle der Löwen” teilgenommen hat – siehe “gitti: Ein Investorentraum jenseits der Sweet Spots“.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht gitti-Gründerin Baum-Minkus über Leidenschaft, Inhaltsstoffe und ihr Unternehmenerinnenleben als Sologründerin.

Wie würdest Du Deiner Großmutter gitti erklären?
Wir stellen Beauty-Produkte her, die besser sind für Dich und unseren Planeten. Das machen wir, weil in traditionellen Beauty-Produkten Inhaltsstoffe enthalten sein können, die Dir und unserer Umwelt schaden könnten. Wir verkaufen unsere Produkte im Internet und Du bekommst sie nach Hause geschickt. Wir achten darauf, dass wir sehr umweltbewusst vorgehen.

Hat sich das Konzept, das Geschäftsmodell, in den vergangenen Jahren irgendwie verändert?
Wir verkaufen über unseren eigenen Online-Shop. Im ersten Jahr haben wir mit einer E-Mail-Liste und Drop-ins gearbeitet, sodass die neuen Produkte nur in einer begrenzten Auflage erhältlich waren. Jetzt gibt es alle gitti Produkte zu jeder Zeit online. Zu bestimmten Jahreszeiten gibt es zusätzlich von uns eigens entwickelte Farben, die nur in limitierter Auflage erhältlich sind.

Die Corona-Krise traf die Startup-Szene zuletzt teilweise hart. Wie habt ihr die Auswirkungen gespürt?
Da wir schon immer sehr digital gearbeitet haben, war der Übergang für uns gut zu händeln. Wir mussten uns auch erst mal an das Remote-Arbeiten gewöhnen. Ein junges Unternehmen lebt auch von der Energie und Leidenschaft des Teams, was persönlich nochmal viel intensiver ist. Wir sind über verschiedene Tools verbunden und machen jeden Tag einen Check-in in den einzelnen Teams. Wir sind im letzten Jahr sogar gewachsen, das Team ist größer geworden. Und wir haben gerade eine Series A Finanzierung über 6,9 Millionen Euro abgeschlossen, nicht mal ein Jahr nach der Seed Runde im September 2020.

Wie ist überhaupt die Idee zu gitti entstanden?
Ich wurde mal gefragt, was ich machen würde, wenn ich keine Angst hätte und spontan dachte ich an Nagellack. Das hat mich nicht mehr losgelassen und ich habe angefangen zu recherchieren und herausgefunden, wie viele schädliche Inhaltsstoffe in Beauty Produkten noch enthalten sind. Und das war erschreckend! Auf der Suche nach Alternativen bin ich nicht fündig geworden und so ist gitti zu mir gekommen, seitdem bin ich “on fire” und will mit gitti die Beauty-Industrie revolutionieren.

Wie hat sich gitti seit der Gründung entwickelt?
Es war eine aufregende Reise und wir stehen gerade erst am Anfang. Wir sind angetreten, um etwas zu verändern und die Beauty Branche aufzurütteln, zu revolutionieren. Das ist uns bis jetzt gut gelungen. Unser erstes Produkt war eine echte Innovation, eine zu 55 % auf Wasser basierende Nagelfarbe. Unsere Community wächst stetig und der Austausch ist uns sehr wichtig und soll auch weiterhin persönlich bleiben.

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist gitti inzwischen?
Wir haben mittlerweile mehr als 40 Mitarbeiter plus Freelancer für zum Beispiel den PR-Bereich oder Autor:innen für unser eigenes Online-Magazin. Unser Umsatz ist in 2020 um 1.200 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Du hast gitti als Sologründerin gestartet. Was ist die größte Herausforderung, der sich Sologründer:innen stellen müssen?
Ich bin halt nur eine Person und jede:r hat Stärken und Schwächen, die man dann im Team ausgleichen kann. Zum Start war ich allein. Ich bin mir sehr bewusst, was ich kann, aber auch was ich nicht kann. Von daher war es mir von Anfang an wichtig, ein starkes Netz von Partner:innen und Mentor:innen um mich herum zu haben, die mir helfen, meine Vision zu erreichen. Besonders wichtig ist, dass man zu diesen ein sehr gutes Vertrauensverhältnis aufbaut, damit man auch auf seine ‘blinden’ Flecke hingewiesen wird.

Blicken wir einmal auf die positive Seite: Was ist der größte Vorteil, den Sologründer:innen haben?
Als Sologründerin kann ich schnell Entscheidungen treffen, was in unserer Phase wichtig ist. Dies mögen nicht immer die richtigen sein, aber die Entscheidungen werden nicht hinausgezögert. Wir haben eine starke Vision & Mission, die uns tragen. Dazu musste ich mich nicht abstimmen, sondern es war von Anfang an klar. Meines Erachtens ist das extrem wichtig für das ganze Team – zu wissen, warum wir das machen, was wir machen. Als Sologründerin habe ich schnell gelernt zu delegieren, weil ich nicht alles allein machen will und kann. Das empowered das Team und trägt dazu bei, dass sich jede:r verantwortlich fühlt.

Jetzt ein Blick auf die negative Seite: Was ist der größte Nachteil, den Sologründer:innen haben?
Ein Gründerteam kann die Stärken und Schwächen besser ausgleichen, jede:r hat seinen Bereich. Es gibt unterschiedliche Blickwinkel bei Entscheidungen, die diskutiert werden müssen und so Entscheidungen hinauszögern. Und natürlich ist ein Startup auch sehr viel Arbeit, das kann man gerade am Anfang im Team besser aufteilen.

Welchen Tipp hast Du für andere Sologründer:innen?
Erstens: Sich den eigenen Stärken und Schwächen ganz klar werden. Zweitens: Ein Team zusammenstellen, was balanciert und ausgleicht. Drittens: Schnell lernen zu delegieren und dem Team vertrauen und es empowern.

Zum Abschluss noch ein Blick in die Zukunft: Wo steht gitti in einem Jahr?
Wir bieten ein Produktportfolio, dass die gesamte Conscious Beauty Routine abdeckt, es kommen also noch einige Produktkategorien dazu. Wir tragen mit unserer Kommunikation und unserem Online Magazin the good good maßgeblich zur Aufklärung und Inspiration für natürliche und nachhaltige Beauty Produkte bei. Und können endlich die Nachfrage aus anderen Ländern bedienen.

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Foto (oben):  gitti

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#Brandneu – 6 neue Startups: Verbally, Wldoho, simercator, Wine Guys, popup living, Lylu


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Verbally
Das junge Startup Verbally, das von Adam Stanski und Robert Schütze, zuletzt Happycar, gegründet wurde, kümmert sich um die “Entwicklung und den Vertrieb von Software im Bereich der Kommunikationsanalyse”. Konkret geht es dabei darum, Meetings besser zu machen.

Wldoho
Wldoho hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine plastikfreie Rasur in jedes Badezimmer zu bringen. Der einst traditionellen Rasierhobel wurden von dem Startup neu interpretiert und soll so nach eigener Aussage nicht nur “Zero Waste” sein, sondern auch an eine breitere Zielgruppe ansprechen.

simercator
simercator bietet einen B2B-Marktplatz für Simulationsmodelle und möchte sich dabei speziell an Technologieunternehmen richten. So sollen verschiedene Branchen nutzungsfertige, digitale Originalbauteile für die Produktentwicklung sicher und standardisiert austauschen können.

Wine Guys
WorldWineWeb wurde von den Wine Guys Karl Gladeck, Marco Zanetti und Konstantin Trott gegründet. Mit einem Youtube-Format namens Wine Shool wurde der Grundstein gelegt und nun verkaufen sie Wein. Neben ausgewählten Weinen bietet das Startup auch Tastings rund um Wein, Sekt und Champagner an.

popup living
popup living möchte mithilfe eines digitalen Planungs Assistenten Mikroapartments mit smarten Möbeln ausstatten. Dafür werden Möbel verschiebbar oder klappbar gemacht Aktuell gibt es bereits ein Pop-up Studio und in Entwicklung sind gerade ein Pop-up Schreibtisch und Schrank. 

Lylu
Lylu möchte mithilfe einer App älteren Menschen den Weg in die digitale Welt zugänglicher machen. Die App verspricht unter anderem große Texte, einfache Symbole und klare Farben. Gerade entwickelt das EXIST geförderte Startup auch ein Tablet, das auf die Bedürfnisse von Senioren zugeschnitten sein soll.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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Foto (oben): Shutterstock

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Swiftarc Ventures launches beauty fund aimed at women-led startups

Swiftarc Ventures announced its $10 million Swiftarc Beauty Fund to support female founders leading the next wave of beauty and wellness brands.

Swiftarc started in 2019 and this is its fourth fund, Sid Jawahar, founder and managing partner told TechCrunch.

“We are being socially conscious and deliberate in solving the funding issue for female founders and diverse founders,” he said. “We took a hard look around Black Lives Matter and other awakenings and made the decision to be deliberate in trying to right an industry wrong.”

At the same time, Swiftarc itself is matching this by aiming for its firm’s employee base to be 50% diverse by 2022, Jawahar added.

He feels the beauty industry is stuck in time, where 75% to 80% of sales are still made from wholesale. E-commerce and digitally native brands are just the tip of the iceberg, he said. What has changed is the emphasis on inclusive beauty, with buyers of diverse backgrounds becoming majority purchasers. In addition, it is now not just about the brand, but building a community in order to be successful, Jawahar said.

That’s why Swiftarc brought in Fabian Urquijo, president, whose background is in P&G and Revlon, to lead the firm’s beauty efforts.

“While at Revlon, we saw that independent brands that were digitally native could address unmet needs with personalization that the legacy brands can’t address,” Urquijo said. “Most of their growth is driven by that, and they end up being acquired by the big brands and continue to lead that growth.”

The fund will target categories including clean and sustainable beauty, science-backed beauty products, technology-enabled and community-driven beauty and gender-neutral and inclusive brands.

Jawahar anticipates funding five to seven companies so that Swiftarc can provide the right kind of expertise to the companies, but could increase that to 10. The firm already invested in Alleyoop, a makeup and skincare line for busy women.

The fund combines financing with mentorship, peer-to-peer networking opportunities and targeted training facilitated by an all-female Beauty Council that includes industry, investment and beauty startup executives providing unique and relevant perspectives to the women-led startups. The council committed to helping 100 to 200 female founders in their journey from key introductions to foundational expertise.

Swiftarc’s engagement director Leslie Wolfson is building the Beauty Council and said she “wanted to curate a group of strong women with diverse backgrounds, career experiences and willingness to mentor and share their experiences and knowledge with founders.”

 

#beauty, #diversity, #e-commerce, #fabian-urquiljo, #funding, #leslie-wolfson, #sid-jawahar, #swiftarc-ventures, #tc, #venture-capital

#DealMonitor – Planted sammelt 19 Millionen ein – Ardian übernimmt YT Industries – Home kauft Zenmieter


Im aktuellen #DealMonitor für den 3. August werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Planted
+++ Vorwerk Ventures, Gullspang Re:food, Movendo Capital, Good Seed Ventures, Joyance, ACE & Company und Be8 Ventures investieren 19 Millionen Schweizer Franken in Planted. Das im Juli 2019 von Pascal Bieri, Lukas Böni, Christoph Jenny und Eric Stirnemann gegründete Spin-off der ETH Zürich vertreibt rein pflanzliche Fleischprodukte. Vorwerk Ventures und Blue Horizon Ventures, der Schweizer Fußball-Star Yann Sommer sowie die Altinvestoren Stephan Schmidheiny, Good Seed Ventures, die Gaydoul Group, die ETH Zürich Foundation und Joyance Partners investierten erst im März 2021 rund 17 Millionen Schweizer Franken in Planted.

expertlead
+++ Acton Capital Partners, Seek, Rocket Internet und Kreos Capital investieren 9,5 Millionen Euro in expertlead. Das Berliner HR-Startup, das 2018 von Alexander Schlomberg und Arne Hosemann gestartet wurde, positioniert sich als Vermittlungsplattform für Freiberufler aus der Tech-Branche. Alle Kandidaten werden dabei von Expertlead extrem auf Herz und Nieren, also ihre Fähigkeiten geprüft. “The raised money will be invested into the development and expansion of new and existing tools”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über expertlead

gitti
+++ Der deutsche-französische Geldgeber Xange, Martin Avetisyan und Alexander Frolov von Target Global investieren gemeinsam mit den Altinvestoren 6,9 Millionen Euro in gitti – siehe Gründerszene. Grazia Equity und btov Partners investierten Ende 2020 bereits 3 Millionen Euro in das Berliner Nagellack-Startup. Zuvor investierten Mirko Caspar, Christoph Honnefelder und Caren Genthner in die Jungfirma, die von Jennifer Baum-Minkus gegründet wurde. In der Gründer-Show “Die Höhle der Löwen” interessierten sich zuletzt Judith Williams und Dagmar Wöhrl für das Startup. Der Deal über 350.000 Euro platzte aber nach der Show. Mehr über gitti

VoteBase
+++ Fußball-Profi Manuel Neuer, Rose Bikes-Macher Marcus Diekmann und Shopware-Gründer Stefan Hammann investieren in VoteBase. Das Startup aus München entwickelt eine Wahl-App auf Blockchain-Technologie, die speziell für Wahlen mit extrem hohen Sicherheitsanforderungen, wie eine Bundestagswahl, gedacht ist. Das Unternehmen wurde von Payman Supervizer und Maximilian Pieters gegründet. Die Investoren sichern sich nun 10 % an der Jungfirma.

Signature Products
+++ Im Rahmes des Förderprogramm BIPL-Innovation fließt eine sechsstellige Summe – rund 800.000 Euro – in das Cannabis-Startup Signature Products. Das 2019 von Florian Pichlmaier und Tobias Bühler in Pforzheim gegründete Unternehmen bietet unterschiedliche Hanfprodukte – vom Rohstoffhandel über die Extraktion bis hin zu Endkonsumentenprodukte. 20 Mitarbeiter:innen wirken derzeit für Signature Products.

MERGERS & ACQUISITIONS

Zenmieter
+++ Das Berliner PropTech Home, das Vermieter dabei unterstützt ihre Immobilien zu verwalten bzw zu vermieten, übernimmt das PropTech Zenmieter. “Zenmieters Wohnungsbestand wird von Home übernommen. Die Marke bleibt nicht bestehen”, teilt das Unternehmen mit. Zenmieter, ein Startup des Venture Builders Stryber, positioniert sich als “Zukunft des Vermietens”. Vermieter können ihre Wohnungen direkt an Zenmieter vermieten. Das Münchener Startup, 2020 gegründet, und war bisher in München, Augsburg, Nürnberg, Fürth und Erlangen aktiv. Home wurde 2016 von Moritz von Hase und Thilo Konzok gegründet. Kunden von Home vermieten die Wohnung an das Startup und bekommen dafür jeden Monate die Miete direkt von Home bezahlt. Capnamic Ventures, EQT Ventures. Redalpine Venture Partners und FJ Labs investierten zuletzt rund 11 Millionen Euro in Home. Mehr über Home

YT Industries
+++ Die Investmentgesellschaft Ardian übernimmt die Mehrheit am D2C-Unternehmen YT Industries. “The management team, led by former Amazon manager Sam Nicols who joined the company in 2020, and the founder and CVO Markus Flossmann, supported by Jacob Fatih’s business incubator Crealize, will focus on building out the company’s product portfolio, whilst simultaneously bringing YT’s brand and customer experience to the next level”, teilt das Unternehmen mit. Die Mountainbike-Kultmarke, 2008 von Markus Flossmann und Jacob Fatih gegründet,  bietet derzeit 40 verschiedene Modellen an sowie passende Bekleidung und Zubehör. Der Umsatz lag zuletzt bei rund 100 Millionen.

 TravelLocal.com / trip.me
+++ Die Travel-Startups TravelLocal.com aus Bristol und trip.me aus Berlin fusionieren. “Durch die Fusion entsteht einer der größten Online-Marktplätze für personalisierte Reisen im englisch- und deutschsprachigen Raum. Angesichts des erwarteten Nachfragebooms nach der Pandemie sehen die Managementteams und Investoren ein enormes Potential in der Zusammenlegung verbunden mit einer deutlichen Steigerung der Marktanteile”, teilen die Unternehmen mit. Im Zuge der Fusion investieren Active Partners und Gresham House Ventures 2,9 Millionen Euro in das Unternehmen. Insgesamt flossen bisher 15,2 Millionen in das Unternehmen. trip.me wurde 2013 von André Kiwitz, Matthias Woppmann, Stefan Richter und Yngrid Arnold gegründet. Die “Plattform für maßgeschneiderte Reisen im DACH-Markt” wurde unter anderem von der Recruit Group aus Japan unterstützt.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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Foto (oben): azrael74

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Fresha raises $100M for its beauty and wellness booking platform and marketplace

Beauty and wellness businesses have come roaring back to life with the decline of Covid-19 restrictions, and a startup that’s built a platform that caters to the many needs of small enterprises in the industry today is announcing a big round of funding to grow with them.

Fresha — a multipurpose commerce tool for independent wellness and beauty businesses such as hair, nail and skin salons, yoga instructors and more, based first and foremost around a completely free platform for those businesses to schedule bookings from customers — has picked up $100 million.

Fresha plans to use the funds to expand the list of countries where it operates, to grow the categories of companies that use its services (mental health practitioners is one example; fitness is another), and to build more services complementing what it already provides, helping customers do their work by providing them with more insights and data about what they do already. It will also be making acquisitions to expand its customer base.

General Atlantic is leading this Series C, with Huda Kattan, Michael Zeisser of FMZ Ventures, and Jonathan Green of Lugard Road Capital also participating, along with past investors Partech, Target Global and FJ Labs.

Fresha has raised $132 million to date, and it’s not disclosing its valuation. But as a point of reference, when it closed its Series B (as Shedul; the company rebranded in February 2020), it was valued at $105 million.

Chances are that figure is significantly higher now.

Fresha’s current range of services include a free-to-use platform for booking appointments; free software for managing accounts; a payments service that includes both a physical point of sale and digital interface; and a wider marketplace both to provide goods to the businesses (B2B); and for the businesses to sell goods to customers (B2C).

The London-based company has 50,000 business customers and 150,000 stylists and professionals in 120+ countries (mostly in the U.K., the U.S., Canada, Australia, New Zealand and Europe), with some 250 million appointments booked to date.

And while many businesses did have to curtail how they operated (and in some countries had to stop operating altogether) Fresha found that it was attracting a lot of new business in part because of its “free” model that meant customers didn’t have to pay to maintain a booking platform at a time when they weren’t taking bookings, but could use Fresha to generate revenues in other ways (such as through the sale of goods, vouchers for future services, and more.)

So in a year when you might have thought that a company based around providing services to industries that were hard hit by Covid would have also been hard-hit, in fact Fresha saw a 30x increase in card payment transactions versus the year before, and more than $12 billion worth of booking appointments made on its platform.

In a market that is very crowded with tech companies building platforms to book beauty (and other) services and to manage the business of independent retailers — they include giants like Lightspeed POS, as well as smaller players like Booksy (which also recently raised) and StyleSeat but also players like Square and PayPal, and many others — the core of Fresha’s offering is a booking platform built as a totally free product.

Why free? To attract more users to its other services (such as payments, which do come at a price), and because co-founders William Zeqiri (CEO) and Nick Miller (product chief) — pictured above, respectively left and right — think this the only way to build a business like this in a crowded market.

“We believe that software is a commodity,” said Zeqiri in an interview. “A lot of our competitors are beating each other on price to the bottom. We wanted to consolidate the supply side of the software, gather data about the businesses, how they use what they use.”

That data led, first, to identifying the need for and building out  single all the time and launch its B2B and B2C marketplaces, and the idea is that it will likely lead to more products as it continues to mature, whether its better analytics for its current customers so that they can better price or develop their services accordingly; or entirely new tools for new categories of users.

Meanwhile, the services that it already provides like payments have taken off like a shot, not least because they’ve served a need for any virtual transactions like selling vouchers or items.

Miller noted that while a lot of its customers actually interface with tech with a lot of reluctance — they are the essence of “physical” retailers when you think about it — they also found themselves having to use more digital services simply because of circumstances. “Looking back at what happened, tech adoption accelerated for our customers,” said Miller. He said that current customers usage for the point-of-sale systems and online payments is roughly equal.

Looking ahead, Fresha’s investor list is notable for its strategic mix and might shed some light on how it grows. Kattan, a “beauty influencer” and the founder of Huda Beauty, is investing by way of HB Investments, a strategic venture arm; while Zeisser’s FMZ focuses on “experience economy” investments today, but he himself has a long history working at tech companies building marketplaces, including years with Alibaba as head of its U.S. investment practice. These speak to areas where Fresha is likely interested in expanding its reach — more marketplace activity; and perhaps more social media angles and exposure for its customers at a time when social media really has become a key way for beauty and wellness businesses to market themselves.

“Fresha has emerged as a leader powering the beauty and wellness industry,” said Aaron Goldman, Global Co-head of financial services and MD at General Atlantic, in a statement. “William, Nick and the Fresha team have built a product that is resonating with the market and creating long-term value through the intersection of its payments, software and marketplace offerings. We are thrilled to be partnering with the company and believe Fresha has significant opportunity to further scale its innovative platform.”

“I’ve witnessed first-hand the positive impact Fresha has for beauty entrepreneurs,” added Kattan. “The company is a force for good in the growing community of beauty professionals around the globe, who are increasingly adopting a self-employed approach. By making top business software accessible without any subscription fees, Fresha lets professionals focus on what they do best — offering great experiences for their customers.”

#beauty, #ecommerce, #europe, #fresha, #funding, #health, #marketplace, #tc, #wellness

#Interview – “Gründen ist sehr leicht, alles was danach kommt, überfordert einen manchmal”


Wie starten ganz normale Gründerinnen und Gründer so in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag? Wie schalten junge Unternehmerinnen und Unternehmer nach der Arbeit mal so richtig ab und was hätten die aufstrebenden Firmenlenker gerne gewusst bevor sie ihr Startup gegründet haben? Wir haben genau diese Sachen abgefragt. Heute antwortet Monica Wimmer, Gründerin von Nâmeco CosmeticsDas Münchner Beauty-Startup setzt auf “regionale, nachhaltige und vegane Kosmetik”.

Wie startest Du in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag?
Aufstehen zwischen 7 und 7.30 Uhr, Yoga und Sport, Kaffee, 8.30 an den Laptop und erst mal E-Mails.

Wie schaltest du nach der Arbeit ab?
Eine kleine Meditation oder einfach mit Freunden telefonieren/treffen.

Was über das Gründer:innen-Dasein hättest du gerne vor der Gründung gewusst?
Dass man eigentlich nie abschalten kann und 24/7″arbeitet” zumindest in Gedanken, manchmal verzweifelt weil mal denkt, man kann sowieso nichts und morgen die Welt zusammenbricht.

Was waren die größten Hürden, die Du auf dem Weg zur Gründung überwinden musstet?
Gründen an sich ist sehr leicht, aber alles was danach kommt, überfordert einen manchmal. Man muss sich dran gewöhnen, dass alles an einem selbst hängt und man 100% Verantwortung trägt, das kann einen manchmal sehr vereinnahmen.

Was waren die größten Fehler, die Du bisher gemacht hast – und was hast Du aus diesen gelernt?
Zu wenig Geld und Zeit einplanen – du brauchst immer mehr Geld und mehr Zeit als du denkst. Kein Fokus und zu viel gleichzeitig machen zu wollen –  lieber weniger dafür gescheit.

Wie findet man die passenden Mitarbeiter für sein Startup?
Social Media und über Bekannte

Welchen Tipp hast Du für andere Gründer:innen?
Fange an, bevor du ready bist, denn sonst fängst du nie an. Mache dich nicht verrückt, wenn du nicht alles weißt. Die anderen kochen auch nur mit Wasser. Und in dir steckt mehr, als du glaubst! Das Leben fängt an, wenn man an seine Grenzen kommt!

Ohne welches externes Tool würde dein Startup quasi nicht mehr existieren?
Unser ERP System Xentral – wir sind mit unserem anderen Startup seit 2014 dabei, da war Xentral selbst noch ein Startup also Hut ab.

Wie sorgt ihr bei eurem Team für gute Stimmung?
Uns nicht zu ernst nehmen, laute Musik im (Home)-Office, Fails offen kommunizieren.

Was war Dein bisher wildestes Startup-Erlebnis?
Wir haben die ersten 1.000 Flaschen bestellt und dann bemerkt, dass die Etiketten nicht richtig drauf passen, weil es andere Flaschen als die Samples waren und nichts hat mehr gepasst. So was passiert leider andauernd.

Tipp: Wie sieht ein Startup-Arbeitsalltag? Noch mehr Interviews gibt es in unserem Themenschwerpunkt Gründeralltag.

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Foto (oben):  Nâmeco Cosmetics

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#Brandneu – 6 frische und spannende Startups


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puremetics
Das junge Beauty-Startups puremetics setzt auf “spannende Beauty-Alternativen, die 100% plastikfrei und vegan sind”. Das Team schreibt: “Immer mehr Menschen möchten bewusster und achtsamer leben. puremetics begleitet sie auf diesem Weg und inspiriert sie zu einem nachhaltigeren Leben”.

Zeitgeist
DIe Hamburger Jungfirma Zeitgeist positioniert sich als “Second Hand Shop”. Der Pitch der Hanseaten ist simpel: “Wir wollen eine Alternative zu Fast Fashion sein. Daher bieten wir unseren Kund*Innen ein differenziertes Angebot und verantwortungsbewusstes Shopping-Erlebnis”.

F&F Pet Food
Das Bamberger Startup F&F Pet Food setzt auf “Premium-Tierfutter im Tetra Pak”. Das junge Unternehmen wurde von den tradoria-Gründern Beate Rank und Tobias Kobier gegründet. Derzeit setzt die Jungfirma auf die Hundefuttermarke Mr. Fred. Demnächst folgt Premium-Katzenfutter unter der Marke Ms. Frida.

Ondedesigns
Das Düsseldorfer Startup Ondedesigns, das von Henny Lena Holzhauser gegründet wurde, setzt auf stylische und nützliche Reiseutensilien. Dazu teilt das junge Unternehmen mit: “Our products will have a unisex character. However, our focus lies on female business travelers”

StrollMe
Das Münchner Startup StrollMe, das von Timon Beutel und Sebastian Reichelt gegründet wurde, bietet Kinderwagen und Kinderfahrräder im Abo an. “Das Abo wächst mit deinem Kind mit und du bist immer mit der passenden Größe unterwegs”, heißt es auf der Website der Jungfirma.

Bring2day
Bei Bring2day können Kundinnen und Kunden Lebensmittel bestellen – und zwar aus Supermärkten aus ihrer Nähe. “Unsere Shop-Runner liefern den Einkauf den Kunden am selben Tag – innerhalb von zwei bis drei Stunden – nach Hause, teilt das junge Unternehmen mit.

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Foto (oben): Shutterstock

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Ushopal looks to charm China’s beauty lovers with niche Western brands

What will China’s answer to Estée Lauder look like in the digital age?

According to Ushopal, it will provide a seamless online and offline shopping experience, where China’s savvy beauty shoppers get to discover niche, tasteful brands and learn their stories.

Ushopal was founded in 2017 by J&J veteran Lu Guo as an “omni-channel” partner for luxury beauty brands at a time when online and offline consumption were increasingly merging in China. Unlike traditional import distributors, which simply puts goods on the shelves, Ushopal offers a holistic solution that helps brands develop their digital and brick-and-mortar retail channels as well as marketing content through its network of 2,500 influencers.

Ushopal felt that patnerships weren’t enough, so in 2019, it took a step further by adding a strategic investment arm to seek deeper operational influence on brands. Check sizes range from $10 million to $100 million, and for the larger rounds, Ushopal says it can leverage its own investors such as Cathay Capital, a private equity firm focused on global companies.

For instance, Cathay Capital bought a minority stake in the Paris-based, high-end fragrance brand Juliette Has A Gun. As its investor and partner, Ushopal helped the brand, which was founded by the grandson of the legendary couturier Nina Ricci, grow its gross merchandise value in China from zero to over 70 million yuan within a year.

To boost its capital pool, Ushopal raised $100 million in March that lifted its total fundings to $200 million. Aside from Cathay Capital, its past investors also include FountainVest Partners, a Chinese private equity firm that recently acquired the Canadian premium outdoor clothing label Arc’teryx, and Chinaccelerator, SOSV’s China-based accelerator focused on cross-border businesses.

Chinese consumers are hooked to e-commerce today, but there is still much of the shopping experience that Alibaba’s marketplace and WeChat mini-stores can’t offer. As such, Ushopal opened its first multi-brand store in an upscale mall in Shanghai last year, carrying brands that are normally found in Neiman Marcus in the U.S. and Le Bon Marché in Paris. The goal is to showcase treasures from around the world, an idea that is captured by the chain’s name — Bonnie&Clyde — the names of a Depression-era crime couple who is often depicted as chic and rebellious in popular culture.

Customers don’t pay at B&C’s brick-and-mortar store; instead, they order through its app and can have the order delivered to their doorsteps within four hours if they live in Shanghai. The delivery time is much shorter than China’s standard e-commerce import practice, which normally takes three to seven days for goods to arrive from their overseas distribution centers.

B&C, on the other hand, stockpiles in its own warehouse in a free trade zone in Shanghai, which allows for much quicker delivery. And since it holds exclusive and selective distribution rights to the brands it works with, it has a good grasp over how much inventory to keep.

A promotional short video made by Ushopal for Juliette Has A Gun in China

At China’s beauty stores targeting the mass market, shoppers are often seen moving from one busily stocked shelf to another while their eyes are fixated on their phones, browsing product reviews on content commerce apps like Xiaohongshu. B&C wants full attention from its customers by limiting its in-store product number and statinoing a team of beauty advisors. The demographics it targets are also quite different.

“When they are traveling in the U.S., they are going to Barneys, Saxs Fifth Avenue and whey they are in the U.K., they are going to Harrods,” Lau, vice president of brands at Ushopal, told TechCrunch in an interview. “They are familiar with the experience, and they are not here to line up.”

Last year, B&C generated over $200 million in gross merchandise value through the products it bought from a dozen of brands and subsequently sold in China. The average ticket size of its sales was over 5,000 yuan ($770), with shoppers often spending over 10,000 yuan per order, according to Lau. Many of the customers were what he called “second-generation rich,” roughly China’s equivalent to trust fund kids, as well as “well-to-do wives.”

Ushopal doesn’t limit its portfolio to overseas products. It doesn’t distinguish the origin of a brand, said Lau, whether it’s Chinese, Japanese or European. Though the company mainly works with Western brands at the moment, Lau said Chinese brands are becoming more sophisticated and often understand the local market better.

“For us, it’s just about creating great brands. It’s like Estée Lauder, which has brands from all over the world. We are a China-based company but a global luxury business.”

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#Interview – “Wer profitabel arbeiten muss, muss auch täglich den ‘Proof of Concept’ bestehen”


Mit Bears with Benefits verkaufen Laurence Saunier und Marlena Hien plädieren, die zuvor bei einer Münchner Kommunikations- und Markenberatung gearbeitet haben, Nahrungsergänzungsmittel in Form von Gummibärchen. “Auf dem hart umkämpften Beauty-Markt konnten wir bereits in unserem ersten vollen Geschäftsjahr 2019 die Schallgrenze von 1 Million Euro Umsatz durchbrechen. 250.000 Dosen Bärchen haben wir bisher verkauft. Inzwischen sind wir ein 10-köpfiges Team und erwirtschaften einen mittleren siebenstelligen Umsatz – profitabel”, sagt Gründerin Saunier.

Ihr Unternehmen haben die Unternehmerinnen bisher ohne Investoren aufgebaut. Durch unseren iterativen Ansatz war es für uns von Anfang an wichtig, unsere Unit Economics im Griff zu haben und uns sehr stark zu fokussieren. So sind wir dennoch 100 % YoY gewachsen, beständig und profitabel. Daher war eine Fremdfinanzierung nie nötig und wir konnten unsere Anteile – und damit auch die Kontrolle – zu 100 % behalten”, erzählt Gründerin Hien.

Im Interview mit deutsche-startups.de sprechen die beiden Bears with Benefits-Macherinnen zudem über Datenpunkte, Influencer-Marketing und Rohstoffe.

Wie würdet ihr eurer Großmutter Bears with Benefits erklären?
Saunier: Wir, Marlena Hien und Laurence Saunier, möchten mit Bears with Benefits Frauen dabei unterstützen, sich in ihren Körpern wohl und schön zu fühlen. Nahrungsergänzungsmittel in Form von Tabletten und Pulvern beinhalten oft unnötige oder sogar gesundheitsschädliche Füllstoffe und Weißmacher wie Titandioxid, Trennmittel oder ku?nstliche Farb- und Geschmacksstoffe. Laut Studien haben außerdem ein Drittel der Deutschen Probleme damit, Tabletten zu schlucken und beenden die Einnahme daher vorschnell wieder. Unsere Innovation: Nahrungsergänzungsmittel in Form von leckeren Gummibärchen – clean, zuckerfrei und wo es geht vegan.

Hat sich das Konzept, das Geschäftsmodell, seit dem Start irgendwie verändert?
Hien: Beautyfood ist ein stark wachsender Markt, der noch wenig bedient wird: Die meisten Supplements sind sehr männlich-rational und als Performance-Booster positioniert, sie werden nicht als Beautyprodukt wahrgenommen. Gerade das ist aber für Frauen sehr relevant, die gezielt nach Produkten suchen, um die natürliche Schönheit von innen zu stärken. Genau hier setzen wir mit unseren hochpotenten Beautyvitamin-Komplexen an. Wir haben seit Gründung die Produktpalette auf zehn Sorten, wie “Trust Your Gut Vitamins” mit Apple Cider Vinegar oder “Glowtastic Skin Vitamins” mit Hanföl erweitert und sind unserem Ansatz treu geblieben, Produkte, Packaging und Kommunikation immer wieder zu testen und mit dem Feedback unserer Community stetig zu optimieren.

Wie genau geht ihr da vor?
Hien: Von Anfang an war es uns wichtig, mit unserer Community im engen Austausch zu stehen und ihr Feedback aktiv in die Produktentwicklung einfließen zu lassen. Inzwischen haben wir dieses Vorgehen technologisch standardisiert: Gemeinsam mit einem Team aus Data Scientists und unserer medizinischen Beraterin Dr. med. Anne Latz von der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin haben wir ein Online-Tool entwickelt, das den Lifestyle und die Ernährungsgewohnheiten unserer Kunden sowie fundamentale Datenpunkte abfragt – unter anderem Ernährung, Schlaf, körperlichen Merkmalen, Fitness, Demographie, äußere Lebensumstände. Auf Basis eines Algorithmus werden daraufhin konkrete, individualisierte Ernährungsempfehlungen sowie Produktempfehlungen gegeben. Unsere Vision, die Produkte für und mit unserer Community zu entwickeln, ist also Realität geworden.

Wie genau hat sich Bears with Benefits seit der Gründung entwickelt?
Saunier: Wir sind step by step vorgegangen und haben im Sommer 2018 zunächst 3.000 Stück unseres ersten Produkts “Ah-mazing Hair Vitamins” produziert und auf Amazon gelauncht, dort erste Learnings generiert und wertvolles User-Feedback erhalten, das wiederum in die weitere Produktentwicklung einfloss. Auf Amazon muss man den Traffic nicht teuer einkaufen, sondern kann auch als unbekannte und gebootstrappte Brand mit einem guten Produkt überzeugen – mit wenigen gezielten Marketing-Ausgaben. Dort haben wir es dann schnell zum Kategorie-Bestseller geschafft und so wurde Douglas auf uns aufmerksam. Ein halbes Jahr später standen wir deutschlandweit in den Regalen, weitere große Retailer wie dm, Rossmann und BIPA in Österreich folgten. Aufbauend auf unserer steigenden Markenbekanntheit durch den Retail, haben wir Anfang 2020 erfolgreich unseren eigenen Onlineshop gelauncht, auf den wir uns inzwischen stark fokussieren. Als Beauty- und Healthcare Startup war es uns außerdem von Anfang an wichtig, mit Fachexperten zusammenzuarbeiten. Heute zählen wir renommierte Lebensmittelexperten und Pharmazeuten zu unserem festen Team, was für uns ein großer und wichtiger Schritt war. Unser internes Forschungsteam umfasst die Ernährungsmedizinerin Dr. med. Anne Latz – Mitglied der Deutschen Gesellschaft fu?r Ernährungsmedizin – und die Ernährungswissenschaftlerin Nassim Jamalzadeh – MSc Biomedicine and Nutrition, TU Mu?nchen -, zudem produzieren wir unsere Produkte mit einer Pharmazeutenfamilie in Deutschland.

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist Bears with Benefits inzwischen?
Saunier: Auf dem hart umkämpften Beauty-Markt konnten wir bereits in unserem ersten vollen Geschäftsjahr 2019 die Schallgrenze von 1 Million Euro Umsatz durchbrechen. 250.000 Dosen Bärchen haben wir bisher verkauft. Inzwischen sind wir ein 10-köpfiges Team und erwirtschaften einen mittleren siebenstelligen Umsatz – profitabel.

Ihr habt euer Startup bisher ohne Fremd-Finanzierungen und Kapitalgeber aufgebaut. War dies von Anfang an eine bewusste Entscheidung?
Hien: Durch unseren iterativen Ansatz war es für uns von Anfang an wichtig, unsere Unit Economics im Griff zu haben und uns sehr stark zu fokussieren. So sind wir dennoch 100 % YoY gewachsen, beständig und profitabel. Daher war eine Fremdfinanzierung nie nötig und wir konnten unsere Anteile – und damit auch die Kontrolle – zu 100 % behalten. Natürlich gab es Angebote, aber wir wollen den perfekten Partner für uns finden, der uns vor allem inhaltlich weiterbringt. Wir schließen die Option daher für die Zukunft nicht aus.

Wie war der Start ohne fremdes Geld – was geht recht einfach, was ist als Bootstrapping-Startup recht schwierig?
Hien: Wer von Anfang an profitabel arbeiten muss, muss auch täglich den “Proof of Concept” bestehen und das ab dem ersten Tag. Das ist natürlich nicht immer einfach. Besonders am Anfang fehlt das Geld an allen Ecken: Produkt, Marketing, Design – am liebsten will man ja alles gleichzeitig angehen. Hier hat uns unser Agentur-Hintergrund natürlich sehr geholfen – wir beide waren zuvor zehn Jahre lang in einer Kommunikations- und Digitalagentur tätig -, da wir vieles intuitiv richtig gemacht haben und ohne externe Unterstützung umsetzen konnten. Die harte Begrenzung des Budgets beim Bootstrapping hat uns gezwungen, den Fokus zu behalten, denn man stellt sich immer die Frage: Bringt mir diese Investition mehr Umsatz? Stimmt der Return? Brauche ich diesen Mitarbeiter wirklich? Wir haben zum Beispiel anfangs komplett auf Marketingbudget verzichtet und nur den organischen Traffic auf Amazon genutzt. Durch die permanente Optimierung von Keywords und unseres Listings haben Menschen, die nach unserer Produktgruppe gesucht haben, Bears with Benefits gefunden und sich für unser Produkt entschieden. Die Gewinne haben wir dann komplett reinvestiert. Als großen Vorteil des Bootstrappings sehen wir, dass wir uns voll auf unser Produkt und die Firma konzentrieren konnten – es wurde kein Fokus durch zeitintensives Fundraising oder das Reporten an Investoren verloren. Wir müssen nur eine einzige Partei beeindrucken: unsere Kunden.

Gab es denn viele Dinge, die ihr einfach nicht umsetzen konntet, weil das Geld fehlte?
Hien: Es gab immer wieder Marketing-Maßnahmen, die wir gestrichen haben – wir fokussieren uns stark auf ausgewählte Performance-Kanäle und sehen zum Beispiel auch Influencer-Marketing als Performance-Kanal, der sich rechnen muss. Knappes Budget filtert eben viele unnötige und nicht notwendigen Ausgaben direkt heraus. Auch unsere erste Mitarbeiterin haben wir erst nach eineinhalb Jahren eingestellt! Lange gezögert haben wir mit unserem eigenen Onlineshop, da uns klar war, wie kapitalintensiv die Kundengewinnungskosten für einen Shop sein können. Mit der steigenden Markenbekanntheit und dem Cashflow durch den Retail war der Moment aber perfekt und wir konnten den Shop innerhalb von kürzester Zeit profitabel betreiben.

Was ratet ihr anderen Gründer:innen, die sich für Bootstrapping entscheiden?
Saunier: Bootstrapping ist vor allem im E-Commerce Bereich eine gute Option. Versuch Dein Produkt auf Marktplätzen anzubieten, wo Du eine vorhandene Infrastruktur nutzen kannst und teste, ob die User es interessant finden. Es muss nicht gleich der eigene Shop sein. Teste erstmal und nutze den Traffic, der auf Plattformen wie Amazon, Ebay oder sogar Etsy bereits vorhanden ist. Auch das Produkt muss noch nicht “perfekt” sein, nutze das Kundenfeedback auf den Plattformen und mach es besser – auch wir sind mit einem einzigen MVP gestartet, dass wir seitdem stetig verbessert haben.

Wovon habt ihr in der Anfangszeit gelebt?
Saunier: Die ersten Monate haben wir die Firma ehrlich gesagt nebenher aufgebaut und noch in unseren “Day Jobs” gearbeitet – das war zwar sehr anstrengend, hat uns aber Sicherheit gegeben. Später von den eigenen Ersparnissen. Wir haben beide vorher in leitenden Positionen gearbeitet und hatten die Möglichkeit, das nötige Startkapital anzusparen.

Blickt bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?
Hien: Manche Produkte haben leider nie das Licht der Welt erblickt, weil trotz sorgfältiger Planung und Entwicklung am Ende ein Rohstoff nicht in der entsprechenden Menge und Qualität geliefert werden konnte oder in Deutschland keine Verkehrsfähigkeitsbescheinigung erhalten hätte. Letztlich gelten Nahrungsergänzungsmittel als Lebensmittel und müssen als solche strenge Auflagen erfüllen. Am Ende ist uns wichtig, dass unsere Produkte unseren hohen Ansprüchen entsprechen und manchmal muss man dann eben die Notbremse ziehen, auch wenn man bereits viel Zeit und Ressourcen investiert hat.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht?
Hien: Bei unserem Team! Wir sind super stolz, was wir alles bisher mit nur zehn engagierten und klugen Köpfen geschafft haben. Ohne sie wäre das nicht möglich gewesen.

Wo steht Bears with Benefits in einem Jahr?
Saunier: Wir expandieren derzeit stark in Europa und setzen unseren Fokus voll auf unseren Onlineshop, der 2021 die Mehrheit unseres Umsatzes besteuern soll. In einem Jahr planen wir, fester Bestandteil des italienischen, französischen und polnischen Beauty-Markts zu sein! Außerdem bauen wir unseren Beratungsbereich stark aus und möchten mit unserem ernährungsmedizinischen Team noch viel mehr Frauen dabei unterstützen, ihre Beauty-Bedürfnisse passgenau zu befriedigen.

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Foto (oben): Bears with Benefits

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#Brandneu – 8 coole und vor allem neue Startups, die man kennen sollte


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Co-Leader
Hinter Co-Leader aus Köln verbirgt sich ein “digitales Praxistraining für Führungskräfte”. Das Startup, das von Philipp Spiekermann und Florian Abel gegründet wurde, verspricht dabei “personalisierte und praxisnahe Lernpfade und ein neuartiges Lernerlebnis”.

ahearo
Bei ahearo finden Onliner Audio-Magazine. Das Startup aus Hof setzt somit auf das bekannte Curio-Konzept. Das Konzept ist daher simpel zu erklären: “Wir vertonen Magazin-Inhalte vieler Verlage mit professionellen Sprecher*innen und erstellen individuelle Playlists für unsere User”.

Dr.wait
Dr.wait möchte mit seiner Software Wartezeiten in Warteschlangen und Wartezimmern abschaffen. Zielgruppe sind dabei Arztpraxen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. “Kein Wartezimmer zu brauchen, bedeutet weniger Ansteckungen der Patienten untereinander”, schreibt das Unternehmen.

Repair Rebels
Über Repair Rebels kann jeder seine liebsten Klamotten reparieren lassen. “Unser Ziel ist es, eine Alternative zum Neukauf anzubieten und durch ein digitales Konzept auf lokale Lösungen hinzuweisen und so den noch stark fragmentierten, analogen Markt für Modereparaturen zu digitalisieren”, schreiben die Gründerinnen.

RememberMe
RememberMe positioniert sich als “Social-Media-App für Familie und Freunde”. Das Startup kommt dabei als “geschützter Raum” um die Ecke. In diesem können Nutzer:innen ohne Sicherheitssorgen “private Urlaubsfotos, Fotos von Kindern oder von wilden Abi-Feiern” teilen.

1A Motorbid
1A Motorbid aus Düsseldorf setzt auf Auktionen, um Autos an den Mann und die Frau zu bringen.Der Schwerpunkt liegt dabei auf “klassischen Mindestpreisauktionen, bei denen alle Fahrzeuge in Echtzeit versteigert werden”. Hinter dem Startup setzt unter anderem Marc Berger, Initiator von Autobid.de.

Mine
Das Berliner Startup Mine setzt auf Trinkelixiere. Es geht somit um flüssige Nahrungsergänzungsmittel, die etwa für glänzende Haare sorgen sollen. Das Beauty-Startup wird von Antonie Nissen und Leif Löhde vorangetrieben. Im Hintergrund wirkt Liberty Ventures (Felix und Florian Swoboda).

Mindzeit
Hinter Mindzeit verbirgt sich ein Anti-Stress Coach. Die Kölner Gründer beschreiben ihre App als “ein intelligentes Anti-Stress Tool, das sich auf die individuellen Bedürfnisse seiner Nutzer*innen einstellen kann”. Das Startup wurde von Céleste Kleinjans und Marinko Spahic ins Leben gerufen.

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#Brandneu – 9 neue Startups aus dem wunderschönen Hamburg


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es jede Woche in unserem kostenpflichtigen Newsletter Startup-Radar.

Cauliflower
Die Hamburger Jungfirma Hamburg Cauliflower kümmert sich um Kundenfeedback. Das Team möchte seinen Nutzern helfen, ohne Vorkenntnisse im Bereich Data Science und vor allem ohne großen Aufwand wichtige Informationen aus Online-Textdaten herauszulesen.

Zeitgeist
Die Hamburger Jungfirma Zeitgeist positioniert sich als “Second Hand Shop”. Der Pitch der Hanseaten ist simpel: “Wir wollen eine Alternative zu Fast Fashion sein. Daher bieten wir unseren Kund*Innen ein differenziertes Angebot und verantwortungsbewusstes Shopping-Erlebnis”.

Immo Rente
Das Hamburger PropTech Immo Rente ist im Segment Immobilienverrentungen (Leibrente, Teilverkauf, Immobiliendarlehen), einem kleinen Boomsegment, unterwegs. Zielgruppe sind Menschen, die älter als 65 Jahre sind und noch zu Lebzeiten vom Wert ihrer selbstgenutzten Immobilie profitieren möchten.

Leadbase
Das Hamburger Startup Leadbase positioniert sich als “Digital Event Showroom”. Über die Plattform ist es möglich, ein Unternehmen und seine Produkte zu präsentieren und so in direktem Kontakt mit seinem Kunden so kommen. Die Jungfirma wird von Edgar Dyck und Rene Sulski geführt.

Smartmark
Das Hamburger Startup Smartmark bietet eine smarte Regattaboje an. Diese mit zwei Elektromotoren angetriebene Bahnmarke lässt sich per Tablet steuern und hält dabei die festgelegte Position – und zwar ohne den Einsatz eines Ankers. So soll das Einrichten einer Regattabahn zum Kinderspiel werden.

Future Stories
Das Hamburger Startup Future Stories möchte “Plastikmüll aus allen Badezimmern verbannen”. Dafür setzen die Hanseaten auf Duschgel und Handseife aus Pulver, das jeder Zuhause anrühren kann. Gegründet wurde die Jungfirma von etepetete-Gründer Carsten Wille, Mark Lübcke und Martina Ponath.

Teppana
Bei Teppana dreht sich alles um Teppiche. “Mit unseren zweiteiligen Teppich-System ermöglichen wir Teppiche in jeder Größe in der Waschmaschine zu waschen – ein wahrer Problemlöser für junge Familien und Haustierbesitzer”, teilt das junge Hamburger Startup in eigner Sache mit.

craftsoles
Bei craftsoles finden Onliner handgefertigte orthopädische Einlagen. Das Startup, ein Ableger von meevo, einem Online-Sanitätshaus, schickt die benötigten Sets zur Vermessung dabei zu den Kunden. Danach fertigt das craftsoles-Team die Einlagen und schickt diese zum Kunden. 

You Candy
Das Hamburger Startup You Candy setzt auf leckere Fruchtgummis mit Zusatz! You Candy kombiniert nämlich klassische Fruchtgummis mit angesagten Nahrungsergänzungsmitteln. Die Hanseaten nennen dies “Genuss mit Schutz, Schönheit und Gesundheit”.

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#Brandneu – Unser Startup des Tages: Future Stories


Jeden Tag entstehen in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. Im März präsentiert deutsche-startups.de jeden Werktag – garniert mit einem Einhorn – ein junges Startups, das zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind.

Future Stories
Das Hamburger Startup Future Stories möchte “Plastikmüll aus allen Badezimmern verbannen”. Dafür setzen die Hanseaten auf Duschgel und Handseife aus Pulver, das jeder Zuhause anrühren kann. Gegründet wurde die Jungfirma von etepetete-Gründer Carsten Wille, Mark Lübcke und Martina Ponath.

Social Media-Profile von Future Stories: Facebook, Instagram, Linkedin

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#DealMonitor – Shell kauft Next Kraftwerke (Bewertung: >130 Millionen) – Cannaable sammelt Kapital ein #EXKLUSIV – Storskogen kauft Perfecthair


Im aktuellen #DealMonitor für den 26. Februar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

EXITS

Next Kraftwerke
+++ Der niederländische Öl- und Engergiekonzern Shell übernimmt das Kölner Unternehmen Next Kraftwerke, nach eigenen Angaben “einer der weltweit größten Betreiber von Virtuellen Kraftwerken”. Der digitale Versorger wurde 2009 von Hendrik Sämisch und Jochen Schwill gegründet. Investoren wie der High-Tech Gründerfonds (HTGF), Neuhaus Partners sowie Dirk Freise und Martin Ostermayer investierten in den vergangenen Jahren mehr als 10 Millionen Euro in das Energie-Unternehmen aus dem Rheinland. Der HTGF schreibt zum Deal: “Die langfristige Orientierung in Bezug auf seine Investments zahlt sich für den Seedinvestor aus. Er kann mit einem Multiple von über 20X rechnen”. Nach unseren Informationen kann der Seed-Investor bei diesem Exit mehr als 20 Millionen Euro vom Tisch nehmen. Die Bewertung von Next Kraftwerke liegt jenseits von 130 Millionen Euro. Der Umsatz von Next Kraftwerke lag 2019 bei 680 Millionen Euro. Mehr als 180 Mitarbeiter wirken für Next Kraftwerke. Shell hatte zuletzt auch das bayerische Startup sonnen übernommen. Das 2010 gegründete Unternehmen entwickelt Batteriespeicher, mit denen Hausbesitzer den Strom aus ihrer Solaranlage speichern können. Hier kursiert in der Investorenszene weiter ein Verkaufspreis im mittleren dreistelligen Millionenbereich.

Perfecthair.ch
+++ Das schwedische Unternehmen Storskogen übernimmt die Mehrheit an Perfecthair.ch, einen Schweizer Online-Shop für Beauty- und Haarprodukte. PerfectHair.ch wurde im Jahre 2008 vom Friseur Pascal Sagarra, seinem Sohn Diego und Matthias Müller gegründet. “With the backing of Storskogen, PerfectHair .ch will further strengthen its leading position as the number one retailer of professional haircare and beauty products in Switzerland. Furthermore, the support of Storskogen offers additional opportunities, such as extending the product portfolio or expanding the business to Europe and other countries”, heißt es zur Übernahme.

INVESTMENTS

Cannaable 
+++ Stuttgarter Investoren – darunter Geldgeber aus dem Logistik- und Pharma-Umfeld – investieren eine mittlere sechsstellige Summe in Cannaable. Die Landauer Jungfirma positioniert sich als allumfassender Hanf-Marktplatz. Zielgruppe sind dabei insbesondere “Online-Shops, die ihre Reichweite und den Bekanntheitsgrad steigern wollen”. Das Startup, das von Lars Bauer, Florian Bein und Sascha Wiebelt gegründet wurde, will aber auch Herstellern und Produzenten von Hanf-Produkten, die bisher über keinen digitalen Vertriebskanal verfügen, als Kunden gewinnen. Im vierten Pitch-Podcast erklärt das Gründerteam das Konzept von Cannaable. #EXKLUSIV

Sawayo
+++ Die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern (MBMV) und mehrere Business Angels investieren 1,5 Millionen Euro in das Rostocker Startup Sawayo. Die Jungfirma, die 2018 von Benjamin Reif gegründet wurde, kümmert sich mit einer “All-in-One Lösung zur Erfüllung gesetzlicher Vorgaben”. Es geht somit um das wichtige Thema Compliance. Sawayo automatisiert dabei etwa die Zeiterfassung, digitalisiert die Laufwege von Dokumenten und erinnert an Fristen.

VENTURE CAPITAL

MorphAIs
+++ Mit MorphAIs geht in Berlin ein neuer Kapitalgeber an den Start. Ins Leben gerufen wurde der Venture Capitalist, der sich um “AI-driven VC investments” kümmert, von Eva-Valérie Gfrerer, früher unter anderem OptioPay. Und so beschreiben die Hauptstädter sich selbst: “MorphAIs is an AI-based venture capital technology firm that enables investments into the most exceptional founders who have the potential to build world class companies”. Szenegrößen wie Max Laemmle (Fraugster), Marc-Alexander Christ (SumUp), Charles Fraenkl (Smartfrog) und  Andreas Winiarski, awesome capital Group, unterstützen MorphAIs bereits. Demnächst möchte das MorphAIs seinen ersten Fonds auflegen.

PODCAST

Insider
+++ Schon die neue Insider-Ausgabe mit Sven Schmidt gehört? In der aktuellen Folge geht es um Gorillas, Charles, Jodel, Supercam, Gitpod, Careship, Capnamic Ventures, AdJust, LeanIX, staffbase und den Spac-Boom.

Abonnieren: Die Podcasts von deutsche-startups.de könnt ihr bei Amazon Music – Apple Podcasts – Castbox – Deezer – Google Podcasts – iHeartRadio – Overcast – PlayerFM – Podimo – Spotify – SoundCloud oder per RSS-Feed abonnieren.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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#Brandneu – 6 neue Startups, die ihr euch einmal ansehen solltet


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Kausa
Kausa kümmert sich um Business Intelligence. Das Startup aus dem Hause Merantix teilt dazu mit: “Our mission is to empower businesses to make data-driven decisions faster and more effortlessly. Therefore, we are building an analytics platform using machine learning to reason why KPIs change”.

A+energy
Das Berliner Startup A+energy tritt an, um den “Strommarkt zu revolutionieren: Weg von Ineffizienz, Intransparenz, und teuren und unübersichtlichen Tarifen zu dem fairsten Stromanbieter auf dem Markt”. Das Strom-Startup wird von Matthias Martensen vorangetrieben.

mercanis
Mit mercanis möchten scoutbee-Gründer Fabian Heinrich und Moritz Weiermann (zuletzt Director Of Operations, scoutbee) eine “neue Art Dienstleistungen zu kaufen” zu etablieren. Our cutting-edge tool enables customers to source services in a smart, efficient, and compliant manner”, teilt das Berliner Startup mit.

Ride
Das Berliner FinTech Ride wurde von Christine Kiefer (BillPay, Pair Finance) und Felix Schulte gegründet. Das Gründerteam möchte “Finanzprodukte und die Vermögensstrukturierung demokratisieren”. Rise sieht sich dabei das “das erste Fintech, das sich auf die echte Rendite, nach Steuern und Kosten, konzentriert”.

The Staycation Collection
Hinter dem Berliner Travel-Startup The Staycation Collection, das von Emily McDonnell gegründet wurde, verbirgt sich eine “Travel Agency for the Digital Age”. Die Jungfirma möchte vor allem mit einer Auswahl an Hotels und Ferienwohnungen punkten.

mypandoo.de
Hinter mypandoo.de verbirgt sich ein Online-Shop für nachhaltige Naturkosmetik. Wichtig ist den Berlinern dabei, dass alles “ganz ohne Plastik und Zusatzstoffe” auskommt. Zudem plant mypandoo-Team “eigene Kosmetik wie Deocreme und Seifen herzustellen”.

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Pinterest launches an AR-powered Try-on experience for eyeshadow

Pinterest is expanding its virtual makeup try-on capabilities with today’s launch of a new augmented reality feature that allows online shoppers to virtually try on new eyeshadow. Initially, Pinterest is allowing try-on with 4,000 shades from brands like Lancome, YSL, Urban Decay, and NYX Cosmetics.

The feature leverages Pinterest’s existing Lens visual search technology, its skin tone ranges feature, and computer-vision powered recommendations, the company says. We also understand Pinterest is incorporating elements from data partner ModiFace, including digitization parameters that ensure the products recognized are mapped to ModiFace’s database for higher-quality rendering.

This not Pinterest’s first virtual makeup feature. The company had previously launched an AR try-on experience for lipstick a year ago, which has now grown to include 10,000 shades, discoverable from 48 million beauty pins from brands like Estée Lauder, bareMinerals, Neutrogena, NARS, Cle de Peau, Thrive Causemetics, NYX Professional Makeup, YSL Beauté, Lancôme, and Urban Decay. Retailers, including Kohl’s, have also used AR try-on to reach consumers.

With the newly launched eyeshadow try-on, users can filter the product search results by factors like color, price range, and brand. if they find something they like, they can then purchase it immediately, save it to a board, or browse a “more like this” section to find more Pins offering similar shades.

video of AR eyeshadow effect

Image Credits: Pinterest

The expansion to eyeshadow means users can now experiment with more of a full makeup look, rather than just try on individual shades. There’s a toggle that lets users switch between lipstick and eyeshadow to try on multiple products at once, Pinterest says.

AR-powered virtual makeup experiences have been growing in popularity over the years, thanks in part to AR beauty apps  like ModiFace’ YouCam MakeupSephora’s Virtual ArtistUlta’s GLAMLab and others. L’Oréal has also offered Live Try-On on its website, and partnered with Facebook to bring virtual makeup to the site. Target’s online Beauty Studio also offers virtual makeup.

More recently, Google entered the AR virtual makeup space, initially with the launch of a more limited feature on YouTube that allowed some beauty influencers to incorporate an AR try-on experience for products in their videos. In December 2020, however, Google more fully embraced AR try-on with the launch of virtual makeup try-on within Google Search, also in partnership with ModiFace.

But Pinterest’s expansion to eyeshadow means it’s once again ahead of Google when it comes to visual search technology and virtual makeup. Not only does it offer more lipstick shades than Google, it now also offers eyeshadow try-on.

Pinterest says the AR try-on feature is being made available for free to brands who want to create visual shopping experiences and reach customers earlier in their decision-making process. The company says it continues to generate revenue through ads, including shopping ads, and not by monetizing its AR features or doing any revenue share on the try-ons that turn into sales.

“As we make Pinterest more shoppable through products like AR Try on, the platform becomes more engaging and actionable to Pinners, which can result in increases in usage and click-through of ads,” a spokesperson explains. “Organic features like Try on and ingestion of catalogs to create Product Pins can oftentimes complement a paid strategy where brands drive traffic across the site,” they noted.

The support for eyeshadow try-on is timely. Some beauty brand sales have been depressed by the pandemic, and particularly lipsticks, since it makes no sense to use lip color when your face is under a mask. Instead, current beauty trends have shifted to highlighting the eyes, with bright and bold colors for eyeshadow shades, the wild floating eyeliner look, large false lashes, and more — trends that are also designed to look good when filmed for social media posts, of course.

Pinterest says it has indications that its AR features are converting undecided shoppers to customers. In 2020, Pinterest found that users would try-on an average of 6 lipstick shades once they began the AR try-on experience, and then were 5 times more likely to show purchase intent on try-on compared with standard Pins.

The new eyeshadow try-on is live starting today using the Lens camera in the Pinterest app for iOS and Android.

#ar, #augmented-reality, #beauty, #cosmetics, #lipstick, #makeup, #modiface, #pinterest, #virtual-makeup

#Brandneu – 5 neue Startups, die jetzt einen Klick wert sind


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Fintune
Das junge FinTech Fintune kümmert sich um die Finanzerziehung von Kindern. Dafür entwickelt das Startup ein Banking-App-System samt digitalen Sparschwein, das sich an Kinder und deren Eltern richtet. In der Kinder-App etwa können sich Kinder Sparziele setzen und ihr Erspartes sehen..

SmartNanotubes Technologies
Das Startup SmartNanotubes Technologies, das von Viktor Bezugly und Birte So?nnichsen gegründet wurde, tritt an, um den “Einsatz von Multikanal-Gassensoren massenmarkttauglich machen”. Der Geruchssensor der Jungfirma funktioniert auf der Basis von Nanotechnologie.

Wild Baboon
Wild Baboon verkauft “Bio Aloe Vera für Gesicht, Körper und Haare”. Dazu schreiben die Kölner: “Unser nachhaltige Partnerbetrieb im sonnigen Mexiko gewinnt seinen Strom aus Solarenergie, nutzt ausschließlich natürliche Dünger und ist mehrfach zertifiziert und geprüft”.

Plus X
Bei Plus X handelt es sich um eine “gemeinnützige Plattform für Chancengleichheit”. Mit plusX haben Onliner “die Möglichkeit für finanziell benachteiligte Menschen zu spenden. Mit diesen Spenden stellen wir den Abnehmern Freizeitgutscheine für z.B. Museen, die Kletterhalle oder Nähkurse zur Verfügung”, teilt die Jungfirma mit.

Vereinsticket.de
Vereinsticket.de entwickelt ein System rund um das Thema Zuschauermanagement. Zielgruppe sind Sportvereine im Breitensport. “Die kostenfreie Lösung hilft den Clubs, die Hygieneauflagen der deutschen Sportverbände sowie die Corona-Verordnungen der Länder zu erfüllen”, teilt die Jungfirma mit.

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It may not be as glamorous as D2C, but beauty tech is big money

Last week, Procter & Gamble (P&G) announced that it was terminating plans to acquire razor startup Billie following a U.S. Federal Trade Commission lawsuit to stop the deal.

Last year, Edgewell Personal Care ditched its debt-heavy $1.37 billion deal for Harry’s, Inc, formerly valued at $1 billion after the FTC sought to block the acquisition.

In addition to these FTC challenges, it is also now becoming clear that relying on VC-subsidized products and celebrating outrageous valuations can be problematic for D2C brands. With a few wonderful and rare exceptions such as Rothy’s (which raised $42 million but was profitable from the beginning and generated $140 million in revenue within two years of launching), D2C unicorns are addicted to the cycle of venture funding to feed growth in order to maintain a high valuation multiple.

The path to profitability has become a more important part of the startup story versus growth at all costs.

This works for a while; however, when the path to profitability appears murky and exit options either don’t appear or only appear from nontech companies with very conservative multiples, the walls start crumbling.

In a WWD article, Odile Roujol, the former CEO of Lancôme who launched venture fund FAB Ventures, said, “Generally speaking, the era of $1 billion valuations for beauty companies is over. The people that struggle have been the companies that spend so much money in just a few years.” She went on to say, “The big corporations now … are not ready to spend $1.2 billion, $1.5 billion on such a brand like Glossier.”

This change in sentiment from acquirers is further fueled by recent research on the challenges of turning hypergrowth companies profitable. In his Harvard Business School case study “Direct to Consumer Brands,” Professor Sunil Gupta wrote, “Acquiring DTC brands is easy for incumbent conglomerates, but making them profitable is challenging. More than three years after Unilever acquired Dollar Shave Club, it was still unprofitable.”

Unilever executives learned that the average cost of acquiring a new customer online was about the same as in stores. David Taylor, CEO of P&G, said his company was still figuring out how to turn recently acquired direct-to-consumer brands into profitable businesses.

Taylor summarized this dilemma, saying, “There are many, many launches that grow fast … a business model that makes money is a higher challenge.” Since making these realizations, incumbent conglomerates will be more cautious when considering the acquisition of hyped D2C brands that raised lots of venture capital.

Beauty tech is a better bet: Meitu and Perfect Corp.

What’s cooler than beauty companies that are (or were) valued at $1 billion? Beauty tech SaaS companies that are worth $5.2 billion at IPO. We don’t hear much about the leading global beauty tech companies such as Meitu and Perfect Corp. because their founders are not celebrity influencers, they don’t have massive Instagram followings here in the U.S. and they are not celebrated in our media. Although their companies are based in Asia and they raised money mostly from Chinese investors, their companies are global successes.

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#Brandneu – 5 neue Startups, die sich jeder merken sollte


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

inne
inne, das von Eirini Rapti gegründet wurde, entwickelt ein Messgerät, das die Fruchtbarkeit bestimmt. “Mit dem inne-reader haben Frauen nicht nur eine neue Art der Fruchtbarkeitsbestimmung in der Hand, sondern auch ein eigenes Mini-Labor für Zuhause”, teilt das Unternehmen mit.

Leeway
Das Berliner Startup Leeway verspricht seinen Nutzern eine unkomplizierte Aktienanalyse. Zum Konzept teilen die Gründer mit: “Unsere Software findet und bewertet über 25.000 Einzelaktien. So sparen Sie Zeit und treffen Ihre Investitionsentscheidungen auf einer umfassenden Datengrundlage”.

Wonderpath
Mit Wonderpath können Nutzer ihre Soft Skills trainieren. Die Berliner schreiben: “We help fast-growth companies build, develop and retain engaged teams via our learning app for soft skills master. With practical exercises, reflection journaling and gamification to track progress, mastering soft skills has never been more enjoyable”

Charles
Hinter Charles verbirgt sich eine Conversational-Commerce-as-a-Service-Software für Händler und Konsumgütermarken. Das Unternehmen aus Berlin, das von Artjem Weissbeck (Kapten & Son) und Andreas Tussing gegründet wurde, ermöglicht es Marken ihre Produkte über WhatsApp und andere Chat-Apps anzubieten.

Polarglow
Hinter Polarglow verbirgt sich eine Art stylischer Mini-Kühlschrank für Kosmetik – samt passender Kosmetiklinie. “Unser Kühlsystem sowie die Verpackungen unserer Produkte bieten maximale Haltbarkeit und schützen Pflegeprodukte vor Heizungsluft, Sonnenlicht und Feuchtigkeit”, heißt es auf der Website.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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Perfect Corp., developer of virtual beauty app YouCam Makeup, closes $50 million Series C led by Goldman Sachs

Spending on cosmetics has usually weathered economic crises, but that changed during the COVID-19 pandemic, with stay-at-home orders and masks tempering people’s desire to wear makeup. This forced retailers to accelerate their online strategies, finding new ways to capture shoppers’ attention without in-store samples. Virtual beauty try-on technology, like the ones developed by Perfect Corp., will play an important role in this shift to digital. The company announced today it has raised a Series C of $50 million led by Goldman Sachs.

Based in New Taipei City, Taiwan and led by chief executive officer Alice Chang, Perfect Corp . is probably best known to consumers for its beauty app, YouCam Makeup, which lets users “try on” virtual samples from over 300 global brands, including ones owned by beauty conglomerates Estée Lauder and L’Oreal Paris. Launched in 2014, YouCam Makeup now counts about 40 million to 50 million monthly active users and has expanded from augmented selfies to include live-streams and tutorials from beauty influencers, social features and a “Skin Score” feature.

Perfect Corp.’s technology is also used for in-store retail, e-commerce and social media tools. For example, its tech helped create a new augmented reality-powered try-on tool for Google Search that launched last month (its was previously used for YouTube’s makeup try-on features, too). It also worked with Snap to integrate beauty try-on features into Snapchat.

The new funding brings Perfect Corp.’s total raised so far to about $130 million. Its last funding announcement was a $25 million Series A in October 2017. The Series C will be used to further develop Perfect Corp.’s technology for multichannel retail and open more international offices (it currently has operations in 11 cities).

In a press statement, Xinyi Feng, a managing director in the Merchant Banking Division of Goldman Sachs, said, “The integration of technology through artificial intelligence, machine learning and augmented reality into the beauty industry will unlock significant advantages, including amplification of digital sales channels, increased personalization and deeper consumer engagement.”

Perfect Corp. will also be part of the investment firm’s Launch with GS, a $500 million investment initiative to support a diverse, international cohort of entrepreneurs.

The company uses facial landmark tracking technology, which creates a “3D mesh” around users’ faces so beauty try-ons look more realistic. In terms of privacy, chief strategy officer Louis Chen told TechCrunch that no user data, including photos or biometrics, is saved, and all computing is done within the user’s phone.

The vast majority, or about 90%, of Perfect Corp’s clients are cosmetic or skincare brands, while the rest sell haircare, hair coloring or accessories. Chen said the goal of Perfect Corp’s technology is to replicate the experience of trying on makeup in a store as closely as possible. When a user virtually applies lipstick, for example, they don’t just see the color on their lips, but also the texture, like matte, glossy, shimmer or metallic (the company currently offers seven lipstick textures, which Chen said is the most in the industry).

While sales of makeup have dropped during the pandemic, interest in skincare has grown. A September 2020 report from the NPD Group found that American women are buying more types of products than they were last year, and using them more frequently. To help brands capitalize on that, Perfect Corp. recently launched a tool called AI Skin Diagnostic solution, which it says verified by dermatologists and grades facial skin on eight metrics, including moisture, wrinkles and dark circles. The tool can be used on skincare brand websites to recommend products to shoppers.

Before COVID-19, YouCam Makeup and the company’s augmented reality try-on tools appealed to Gen Z shoppers who are comfortable with selfies and filters. But the pandemic is forcing makeup and skincare brands to speed up their adaption of technology for all shoppers. As a McKinsey report about the impact of COVID-19 on the beauty industry put it, “the use of artificial intelligence for testing, discovery and customization will need to accelerate as concerns about safety and hygiene fundamentally disrupt product testing and in-person consultations.”

“Depending on the geography of the brand, in the past probably only 10%, no more than 20%, of their business was direct to consumer, while 80% was going through retail distribution and distribution partnerships, the network they already built over the year,” said Chen. But beauty companies are investing more heavily in e-commerce now, and Perfect Corp. capitalizes on that by offering its technology as a SaaS.

Another way Perfect Corp. has adapted its offerings during the pandemic is offering remote consultation tools, which means beauty and skincare consultants who usually work in salons or a store like Ulta can demonstrate makeup looks on clients through video calls instead.

“Every single thing we are building now is not a siloed technology,” said Chang. “It’s now always combined with video-streaming.” In addition to one-on-one chats, this also means live-cast shopping, which is extremely popular in China and gradually taking off in other countries, and the kind of AR technology that was integrated into YouTube and Snapchat.

#apps, #asia, #beauty, #e-commerce, #fundings-exits, #perfect-corp, #startups, #taiwan, #tc, #youcam-makeup

#Brandneu – 7 brandneue Startups, die man kennen muss


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

talaa
Auf talaa können Privat- und Geschäftskunden Dinge miteinander teilen. In der Selbstbeschreibung heißt es: “talaa wird zwei Möglichkeiten bieten. Man kann Dinge mieten, die man nur selten braucht und nicht besitzt. Man kann Dinge vermieten, die man besitzt und öfters selber braucht”.

Niqa Cosmetics
Bei Niqa Cosmetics aus Schwelm gibt es Halal-Kosmetik. “Unsere innovativen Produkte sind zu 100 % Halal zertifiziert, Vegan, Tierversuchsfrei und frei von toxischen Inhaltsstoffen und entsprechen so den islamischen Halal Regularien”, teilt das junge Unternehmen mit.

Impargo
Das junge Unternehmen Impargo positioniert sich als “Logistiksoftware für kleine und mittelständische Transportunternehmen”. Dabei setzt Impargo aus Potsdam unter anderem auf die Themen LKW-Routenplanung samt Mautkalkulation, Auftragsverwaltung und Tracking.

Visense
Mit Visense, das von Marvin Thiele, Pia Spori von Christian Reich gegründet wurde, wird die Ferndiagnose von Maschinen möglich – und zwar in Echtzeit. Die Gründer teilen dazu mit: ”Our mission is to enable manufacturers to start seeing machine errors as a chance to improve production performance”.

Knowbody
Das Bochumer Startup Knowbody, das von Carolin Strehmel und Vanessa Meyer gegründet wurde, entwickelt eine Sexualkunde-App für den Schulunterricht. Dazu teilen die Gründerinnen mit: “Die App soll Schüler:innen verlässliche Informationen zu Sexualität und allen zugehörigen Themenbereichen bereitstellen”.

foodtrack
foodtrack aus Nürnberg möchte “den bewussten Konsum von Lebensmitteln fördern”. Gelingen soll dies über eine App, die alle Lebensmittel, die man eingekauft hat, samt Mindesthaltbarkeits-, Bildern, und Inhaltsangaben in einen virtuellen Kühlschrank stellt. Dazu gibt es Rezepte und Verbrauchstipps.

Milchmann & Co
Milchmann & Co aus Münster liefert Lebensmittel aus – und zwar ohne Liefergebühren. Die Bestellung läuft über die App der Jungfirma. “Mit Frischegarantie werden deine Lieblingsprodukte bei einem traditionsreichen Großhändler aus der Region zusammengestellt”, teilen die Gründer mit.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über junge, frische und brandneue Startups, die noch nicht jeder kennt. Alle diese Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der bundesweiten Startup-Szene und im besten Fall auf die Agenda von Investoren, Unternehmen und potenziellen Kooperationspartnern. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Podcast – #EXKLUSIV Die Swobodas starten Beauty-Startup Polarglow


Mit Polarglow geht ein weiteres Beauty-Startup an den Start – siehe “Der fast schon unheimliche Boom der Beauty-Startups“. Hinter Polarglow verbirgt sich eine Art stylischer Mini-Kühlschrank für Kosmetik – samt passender Kosmetiklinie. Maßgeblich vorangetrieben wird das junge Unternehmen von Liberty Ventures (Felix Swoboda, zuletzt Homebell, und Florian Swoboda, Barzahlen). Am Unternehmen beteiligt ist außerdem JuwelKerze-Gründer Martin Werle. Geführt wird Polarglow von Alexander Brenske. 

Auf der Website heißt es zum Konzept: “Unsere Produkte sind optimal aufeinander abgestimmt und bieten maximale Wirksamkeit besonders in gekühltem Zustand frisch aus der Polar Glow Box. Der Cooling-Effekt für Deine Haut direkt aus der Polarglow Box: erfrischend, belebend und abschwellend. Unser Kühlsystem sowie die UV-gesicherten Verpackungen unserer Produkte bieten maximale Haltbarkeit und schützen Deine Pflegeprodukte vor Heizungsluft, Sonnenlicht und Feuchtigkeit. Beautyprodukte können durch diese Faktoren leider schnell die eigentliche Wirkung verlieren”. Hintergründe gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast.

Insider #92 – Polarglow

Abonnieren: Die Podcasts von deutsche-startups.de könnt ihr bei Amazon Music – Apple Podcasts – Castbox – Deezer – Google Podcasts – iHeartRadio – Overcast – PlayerFM – Podimo – Spotify – SoundCloud oder per RSS-Feed abonnieren.

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#Brandneu – 8 neue Startups, die wir uns ziemlich genau merken


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

Bonnie
Die Berliner Gründer Adrian Graf und Michael Jäger bieten mit Bonnie Qualitätswein aus Deutschland in Dosen an. Sie wollen damit “mehr Komfort und Spaß in die konventionelle Weinindustrie bringen”, da die Dosen im Vergleich zu Flaschen “unzerbrechlich und für jede Gelegenheit ideal portioniert” sind.

servier.bar
Für die beiden Informatikstudenten Adis Heric und Jonas Allert ist die Zukunft der Gastronomie digital. Aus diesem Grund haben sie mit ihrem Startup servier.bar eine “revolutionäre Online-Speisekarte” entwickelt, mit der sich die individuellen Angebote von Restaurants, Bars und Cafés digitalisieren lassen.

hig & chic
Bei hig & chic, das von Matthias Kühr und Tom Gärtner gegründet wurde, finden Onliner “Eukalyptus-Bettwäsche mit Style”. Doch es geht dabei nicht nur um stylische Aspekte: “Für die Produktion werden 95 % weniger Wasser benötigt als für Baumwolle und auch der CO2-Fußabdruck liegt bei unter 50 %.

PURmacherei
Die Gründer der PURmacherei haben es sich “zum Ziel gemacht, den besten und ehrlichsten gesunden Snack auf dem Markt anzubieten”. Gelingen soll dies dem internen Startup von Alfred Ritter mit den selbst kreierten Snackalternativen HaferHaps und KakaoWumms.

LunchBuddies
Hinter LunchBuddies – oder ganz kurz LuBu – verbirgt sich eine B2B-Matching-App, die Menschen über Kaffee oder Lunch miteinander verbindet. “Einfacher, schneller und nachhaltiger als je zuvor”, versprechen die Gründer, die Geschwister Luisa und Tarik El Bouyahyani.

Pretty Cheeky Cosmetics
Das Berliner Startup Pretty Cheeky Cosmetics setzt auf Kosmetik und “hochwertige, natürliche und aufregende Inhaltsstoffe”. Dazu schreibt das Team: “We believe that high quality beauty products based on effective natural ingredients does not have to be boring”. Gründer ist Saman Mischler.

Sustaco
Hinter Sustaco verbirgt sich ein Marktplatz für nachhaltige Produkte. “Unser Ziel ist es, dem Kunden hier eine Plattform zur Verfügung zu stellen, auf der bedenkenlos nachhaltige Produkte aus verschiedenen Branchen gekauft werden können”, teilt das Unternehmen mit.

mittagsbonus
Das Berliner Startup mittagsbonus tritt an, um die Mittagspause zu digitalisieren. “Wir bauen eine Plattform zur Unterstützung der Mittagsversorgung von Firmen für Ihre Arbeitnehmer in Restaurants auf”, teilen die Hauptstädter mit. Es geht somit ganz eindeutig um das Thema Essenszuschuss. Grgründet wurde das Startup von Alwin Haensel.

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#Brandneu – 8 junge Startups, die jeder auf dem Schirm haben sollte


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

corefihub
corefihub aus Bruchsal kümmert sich um die “Digitalisierung der gewerblichen Immobilienfinanzierung”. corefihub möchte Banken, Vermittler, Immobilienunternehmen, Investoren und Projektentwickler unterstützen, ihre Finanzierungen schneller, einfacher und günstiger zu bearbeiten”. Gründer sind Daniel Rodriguez, Oliver Klemm und Sebastian Schefzcyk.

TradeLink
Das Münchner Startup TradeLink, das von Frederic Krahforst und Tobias Nendel (Outfittery) gegründet wurde, positioniert sich als “digitale Lösung für Liefer- und Transportabstimmung rund um das Lager”. Zielgruppe sind insbesondere Logistikleiter, Kontraktlogistiker und Lagerleiter.

talknow
talknow aus Berlin positioniert sich als “Beratungsplattform zu zahlreichen Themen aus Berufswelt, Karriere, Privat- und Familienleben”. Zusammengefasst lässt sich das junge Startup, das von Walter Schaff gegründet wurde, als eine Coachingdienst für “mentales Wohlbefinden” beschreiben.

cozero
Das Berliner Startup cozero, das von Helen Tacke (zuletzt unter anderem btov Partners) und Fabian Schwarzer gegründet wurde, entwickelt eine Software, die es Unternehmen ermöglicht, “auf Basis datengestützter Prozesse und Analysen Klimaneutralität zu erreichen und zu kommunizieren”.

foxxbee
foxxbee positioniert sich als “digitaler Einrichtungsberater”. Das Startup verspricht seinen Kunden “ein personalisiertes Einrichtungsdesign. Passend zum eigenen Geschmack und Budget. “Mit unserem digitalen Ansatz wollen wir Interior Design für Jeden zugänglich und erschwinglich machen”. Gründer sind Ramin Scharifi und Jean-Manuel Leonardi.

fulfillmenttools
Mit fulfillmenttools können Unternehmen den “Aufbau der eigenen Omnichannel-Erlebniswelt in Angriff nehmen”. Zielgruppe sind vor allem “wachstumsstarke Omnichannel-Händler”. Das Startup wurde aus dem Innovationshub von REWE digital ausgegründet.

myATTTD
Das Düsseldorfer Startup myATTTD positioniert sich als “die erste völlig schamlose Beauty Care Marke, die sich den Tabuthemen junger Erwachsener widmet” Es geht dabei aber wirklich nur um Körperpflegeprodukte. Das angesprochene Tabuthema ist dabei übrigens Intimpflege. Gegründet wurde das Startup von Daniela Proksch.

TimeToFace
Bei TimeToFace können Nutzer auf “schnelle und unkomplizierte Art und Weise in direkten Austausch” miteinander kommen. “Du entscheidest zu jedem Zeitpunkt, wonach du suchst – egal ob Freizeit, Dating oder nach einer netten Unterhaltung”, teilt das Unternehmen, das von Marc Zacherl gegründet wurde, mit.

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#Brandneu – 8 junge Startups, die wir ganz genau im Blick behalten


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

misambo
Über misambo können Nutzer den “richtigen Wohn-Partner finden”. Dabei kommt ein Matching-Algorithmus zum Einsatz. Das Startup ist quasi eine Art Parship in Sachen Zusammenwohnen. Die Gründer teilen dazu mit: “Die Anspru?che werden in einem speziell entwickelten Fragebogen abgeglichen”. Gründer sind Sarah Pahl, Frank Stelter und Steffen Maurer.

Salestext
Salestext aus Hamburg bietet Unternehmen mittels einer cloud-basierten Lösung persönliche Kundenkommunikation in Echtzeit. Es geht somit um das Senden, Empfangen und verwalten von Textnachrichten. “Sei es für Neukundengewinnung, Kundenservice, Terminerinnerungen oder Marketing”, teilt das Startup, das von Ana Kamin gegründet wurde, mit.

Carré Mobility
Das junge Unternehmen Carré Mobility entwickelt eine “nachhaltige und soziale Mobilitätsplattform”. “Im Kern verbindet Carré Mobility über eine digitale Lösung stationsbasiertes Sharing vom Fahrrad bis Auto, mit einer Fahrgemeinschaftslösung und einem Mitbring-Service”, teilt das Startup mit. Gründer sind Franziska Weiser und Norbert Ritz-Schmidt.

moebelmatch
Das Startup moebelmatch tritt an, die Welt der Schreinermöbel zu digitalisieren. Über die Plattform aus Köln, die von Miriam Oheri und Stephan Jaber gegründet wurde, kann jeder recht simpel individuelle Möbel mithilfe von zahlreichen Designoptionen gestalten und als Auftrag an Schreiner aus ganz Deutschland übermitteln.

Fox Water
Unter dem Namen Fox Water bringt Dominik Wojcik, der zuletzt patronus.io gegründet hat, ein sogenanntes Hard Seltzer, also ein alkoholhaltiges Sprudelwasser, auf den Markt. Zum Start gibt es Fox Water in den Geschmacksrichtungen Kirsche, Zitrone und Apfel.

Betterfront
Betterfront bietet Private-Equity-Fondsmanager eine datengesteuerte Fundraisingplattform, die durch Analysen Investitionsentscheidungen unterstützen soll. Zudem sollen Fondsmanager mit dem Fintech “institutionelle Anleger gewinnen, binden und halten können”. Gründer sind Michel Geolier, Worathti Manosroi und Sergi Case.

cmmrcl.ly
Das Hamburger Startup cmmrcl.ly übernimmt für Werbungtreibende und Agenturen den Aufbau, die Steuerung und Bewerbung aller Social Commerce-Kanäle. Dabei bewerten die Hanseaten auch “alle digitalen Absatzmöglichkeiten anhand des individuellen Zielbeitrags”. Gründer sind Jakob Diener, Robin Göbelshagen, Manuel König und Max Poth.

Formel Skin
Formel Skin aus Berlin, bisher unter True Skin bekannt, bietet “individuelle Lösung gegen Hautunreinheiten”. Das Startup verspricht dabei: “Ein Dermatologe stellt eine Creme mit aktiven Wirkstoffen für Deine Haut zusammen”. Formel Skin wurde 2019 v