#DealMonitor – Point Nine legt fünften Fonds auf (99,9 Millionen) – Forto bekommt 25 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 22. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Authada 
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InfoCert, eine Tochtergesellschaft der Tinexta-Gruppe, steigt bei Authada ein und sichert sich dabei 16,7 % der Anteile. “Unter bestimmten Bedingungen” kann  InfoCert in den kommenden Jahren die weiteren Anteile erwerben. InfoCert investiert zunächst einmal einen “mittleren siebenstelligen Betrag” in Authada. main incubator, eine Tochtergesellschaft der Commerzbank, investierte 2018 einen siebenstelligen Betrag in das Cybersecurity-Startup. Das 2015 gegründete Darmstädter Technologie-Startup bietet seinen Kunden BSI zertifizierte Produkte zur sicheren und nutzerfreundlichen Identitätsprüfung an.

Forto
+++ Der tschechische Investor Inven Capital, Cherry Ventures, Northzone, Cavalry Ventures und Maersk Growth, der Investmentarm des dänischen Logistikkonzerns, investieren in das Logistik-Startup Forto, früher als FreightHub bekannt. “Laut Insidern, die an dem Deal beteiligt waren, liegt die Höhe des Investments bei mindestens 25 Millionen Euro” – schreibt Gründerszene. Forto wurde 2016 von Ferry Heilemann, Erik Muttersbach, Michael Wax und Fabian Heilemann gegründet. Die Jungfirma vermittelt Aufträge zur Container-Beförderung an Transportunternehmen. Derzeit beschäftigt die Firma rund 300 Mitarbeiter. Knapp 50 Millionen dürften schon in Forto geflossen sein.

LawStar
+++ Der 1925 gegründete Linde Verlag investiert in das Wiener LegalTech-Startup LawStar – siehe Der Brutkasten. Die Lernplattform für Jusstudierende und Juristen in Österreich wurde von Georg Steiner und Christoph Angel gegründet.

EXITS

ioxp
+++ Das amerikanische Technologieunternehmen PTC übernimmt ioxp, ein Spin-off des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI). ioxp gilt als Pionier auf dem Gebiet der videobasierten Augmented Reality, Das Unternehmen bietet kognitive AR- und KI-Lösungen für Wissenstransfer, Schulung und Qualitätssicherung an. “In einem ersten Schritt plant PTC die Integration der ioxp-Technologie zur Validierung und Verifizierung von Verfahrensanweisungen in seine Enterprise AR-Lösungssuite”, teilt das Unternehmen mit.

BioCBD
+++ Die Münchner Unternehmensgruppe SynBiotic übernimmt die europäische Marke BioCBD. “Die Marke ist bereits etabliert: Stand heute erwirtschaftet BioCBD über zwei Millionen Euro profitablen Nettoumsatz pro Jahr und ist aktuell in Deutschland, Italien, Spanien, Polen und Ungarn aktiv”, heißt es in der Presseaussendung. Nach Hempamed ist BioCBD bereits die zweite Akquisition von SynBiotic in diesem Jahr.  Kaufpreis ist ein niedriger einstelliger Millionenbetrag.

Much-Net
+++ Der Treasury-Management-System-Anbieter Bellin, der zum amerikanische Softwareunternehmen Coupa gehört, übernimmt Much-Net, einen Anbieter von Software und Services für die Bewertung von Finanzinstrumenten. “Die Software von Much-Net wird entsprechend in das bestehende Treasury-Angebot integriert. Zu den Instrumenten, die analysiert und bewertet werden können, zählen u.a. sämtliche Plain-Vanilla-Instrumente, strukturierte Anleihen, Rohstoffderivate, Sicherheiten und strukturierte Derivate, Hedge Accounting (IAS39 und IFRS9)”, teilt das Unternehmen mit.

DIE HÖHLE DER LÖWEN

FlowKiss
+++ In der vierten Folge der achten Staffel investierten Regal-Löwe Ralf Dümmel und Sales-Löwe Carsten Maschmeyer 90.000 Euro in FlowKiss (25 %), früher als FH2OCUS bekannt. Das Startup, das von Sonja Wüpping und Jan Oostendorp gegründet wurde, bietet ein koffeinhaltiges Sprudelwasser an.

Klang2
In der vierten Folge der achten Staffel investierte Pharma-Löwe Nils Glagau 150.000 Euro in Klang2 (33,3 %). Das Startup von Sebastian Oberlin und Adrian Rennertz bietet lleine Holzquadrate an, die über das Smartphone Sounds abspielen, wie Klassische Musik oder Tiergeräusche. Das Gedächtnisspiel für die Ohren soll musikalische sowie Allgemeinbildung mit Spaß verbinden. Die wollten ursprünglich 150.000 Euro für 10 % einsammeln.

VENTURE CAPITAL

Point Nine Capital
+++ Der Berliner Frühphasen Geldgeber Point Nine Capital legt seinen fünften Fonds auf. Im Topf sind diesmal symbolträchtige 99.999.999 Euro. “The new fund will invest between €0.5 to €2.5 million per company initially and commits to participating in the Series As of all companies”, teilen die Hauptstädter mit. Zuletzt legte Point Nine 2019 einen Fonds auf (75 Millionen). In den vergangenen Jahren investierte der der Geldgeber, der seit 2008 unterwegs ist, in Startups wie Algolia, Brainly, Chainalysis, Contentful, Delivery Hero, DocPlanner, Loom, Mambu, Revolut und Typeform. Point Nine interessiert sich insbesondere für Themen wie B2B-SaaS and B2B-Marketplace. Im Zuge des neuen Fonds steigen Louis Coppey und Ricardo Sequerra Amram bei Point Nine zu Partnern auf.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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#Zahlencheck – Verlust bei orderbird sinkt um 51,3 %


Das Berliner Kassensystem orderbird, das 2011 von Jakob Schreyer, Bastian Schmidtke, Patrick Brienen und Artur Hasselbach gegründet wurde, legt neue Zahlen vor – und zwar den Jahresabschluss zum Geschäftsjahr 2018/2019 (Oktober 2018 bis September 2019). Demnach konnte das Unternehmen zuletzt ein Rohergebnis in Höhe von rund 9 Millionen Euro verbuchen. Im Vorjahreszeitraum waren es nur  7,3 Millionen.

“Dieser Anstieg von 23,5% ist vor allem auf den weiteren Ausbau der Kundenbasis zurückzuführen sowie des verstärkten Fokus auf die Kernprodukte Software-as-a-Service (SaaS) und weitere Dienstleistungen”, teilt das Unternehmen mit. Die Gesamtkundenzahl von orderbird stieg von 9.200 Anfang Oktober 2018 auf 10.200 Ende September 2019. Der Jahresfehlbetrag verringerte sich ebenfalls deutlich – um 51,3% – von 4,5 Millionen auf 2,3 Millionen.

Das FinTech bietet im Jahresabschluss einen guten Überblick über seine Umatzbringer: “Wiederkehrende Erträge aus Software und Service stiegen überproportional von TEUR 6.178 im Vorjahr um 29,9% auf TEUR 8.027. Der Software-Umsatz mit den Kernprodukten orderbird POS und orderbird PAY konnte von TEUR 5.976 im Vorjahr um 27,1% auf TEUR 7.594 gesteigert werden”. Das Unternehmen führt diesen Anstieg auf  “das kontinuierliche Kundenwachstum und die langfristigen Geschäftsbeziehungen” zurück. Aber auch auf “erfolgreiche Cross-Selling-Strategien mit weiteren selbstentwickelten Produkten, wie z. B. einem digitalen Kassenbuch”.

Zeitgleich konnte die orderbird-Mannschaft aber auch Kosten einsparen: “Personalaufwendungen konnten aufgrund umfassender Restrukturierungen im Vertrieb und der Produktentwicklung von TEUR 6.561 um 6,2% auf TEUR 6.153 gesenkt werden. Sowohl Löhne und Gehälter (TEUR 5.133; Vorjahr TEUR 5.510) als auch Aufwendungen für soziale Abgaben und Altersversorgung (TEUR 1.021; Vorjahr TEUR 1.052) sanken um 6,8% bzw. 2,9%”. Die Mitarbeiterzahl sank dabei von 110 auf 103.

Der Ausblick aus das kommende Geschäftsjahr fällt positiv aus: “Im Geschäftsjahr 2019/2020 wird ein Umsatzwachstum im Kernbereich Softwareumsatz von 29,8% erwartet. Das Wachstum des Annual Recurring Revenues (ARR) wird mit 31,3% gegenüber dem Geschäftsjahr 2018/2019 prognostiziert. Der Jahresfehlbetrag wurde für das Geschäftsjahr 2018/2019 mit TEUR -3.000 erwartet. Diese Erwartung konnte deutlich übertroffen werden, da der tatsächliche Fehlbetrag TEUR -2.181 beträgt. Für das Geschäftsjahr 2019/20 wird ein im Verhältnis zum Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2018/19 leicht niedrigerer Jahresfehlbetrag erwartet”.

In den vergangenen Jahren flossen rund 31 Millionen Euro in orderbird. Zuletzt investierten die Bestandsinvestoren Digital+ Partners und Carsten Maschmeyer sowie Makre, ein Family Office, und Dr. Max Iann Invest in das FinTech. Im Jahresabschluss heißt es dazu: “Im Geschäftsjahr 2018/2019 wurde eine Kapitalerhöhung durchgeführt, welche den erhöhten Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit begründet. Die aktuelle Liquiditätsausstattung reicht unter Berücksichtigung der zu erwartenden Zahlungsströme aus, um die Finanzierung der Gesellschaft bis zum Erreichen des ‘Break Even Points’ sicherzustellen”.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2018/2019
*  Im Geschäftsjahr 2019 konnte der Marktanteil in der DACH-Region sowie Frankreich weiter ausgebaut werden. Die Gesamtkundenzahl stieg von 9.200 Anfang Oktober 2018 auf 10.200 Ende September 2019. Der Jahresfehlbetrag konnte von TEUR -4.482 auf TEUR -2.281 verringert werden.
* Die orderbird AG verzeichnete im Geschäftsjahr 2018/2019 ein Rohergebnis von TEUR 9.043 im Vergleich zu TEUR 7.321 im Vorjahr. Dieser Anstieg von 23,5% ist vor allem auf den weiteren Ausbau der Kundenbasis zurückzuführen sowie des verstärkten Fokus auf die Kernprodukte Software-as-a-Service (SaaS) und weitere Dienstleistungen.
* Wiederkehrende Erträge aus Software und Service stiegen überproportional von TEUR 6.178 im Vorjahr um 29,9% auf TEUR 8.027. Der Software-Umsatz mit den Kernprodukten orderbird POS und orderbird PAY konnte von TEUR 5.976 im Vorjahr um 27,1% auf TEUR 7.594 gesteigert werden. Dies ist zum einen durch das kontinuierliche Kundenwachstum und die langfristigen Geschäftsbeziehungen zu den Kunden der orderbird AG begründet sowie auf erfolgreiche Cross-Selling-Strategien mit weiteren selbstentwickelten Produkten, wie z. B. einem digitalen Kassenbuch. Weitere wiederkehrende Software-Umsätze mit Industriekunden stiegen von TEUR 202 im Vorjahr um 114,5% auf TEUR 433.
* Die wichtigste umsatzbezogene Unternehmenskennzahl ist der Annual Recurring Revenue (ARR), welcher die wiederkehrenden Umsatzanteile eines Jahres abbildet. Dazu zählt die orderbird AG vor allem Umsätze der Software- und Payment-Produkte sowie Umsätze aus der anonymisierten Datenverarbeitung (Data Subscriptions). Der ARR konnte im Geschäftsjahr 2018/2019 um 29,9% gegenüber dem Geschäftsjahr 2017/2018 gesteigert werden.
*  Personalaufwendungen konnten aufgrund umfassender Restrukturierungen im Vertrieb und der Produktentwicklung von TEUR 6.561 um 6,2% auf TEUR 6.153 gesenkt werden. Sowohl Löhne und Gehälter (TEUR 5.133; Vorjahr TEUR 5.510) als auch Aufwendungen für soziale Abgaben und Altersversorgung (TEUR 1.021; Vorjahr TEUR 1.052) sanken um 6,8% bzw. 2,9%.
* Die Mitarbeiterzahl sank im Geschäftsjahr 2018/2019 von 110,3 FTE im September 2018 aufgrund von Effizienzgewinnen in den Bereichen Vertrieb, Marketing und Kundenservice auf 102,8 FTE im September 2019.
* Der Jahresfehlbetrag konnte im Vorjahresvergleich um 51,3% reduziert werden.
* Im Geschäftsjahr 2019/2020 wird ein Umsatzwachstum im Kernbereich Softwareumsatz von 29,8% erwartet. Das Wachstum des Annual Recurring Revenues (ARR) wird mit 31,3% gegenüber dem Geschäftsjahr 2018/2019 prognostiziert. Der Jahresfehlbetrag wurde für das Geschäftsjahr 2018/2019 mit TEUR -3.000 erwartet. Diese Erwartung konnte deutlich übertroffen werden, da der tatsächliche Fehlbetrag TEUR -2.181 beträgt. Für das Geschäftsjahr 2019/20 wird ein im Verhältnis zum Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2018/19 leicht niedrigerer Jahresfehlbetrag erwartet.

orderbird im Zahlencheck

2018/2019: 9,0 Millionen Euro (Rohergebnis); 2,3 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2017/2018
: 9,3 Millionen Euro (Umsatz); 7,3 Millionen Euro (Rohergebnis); 4,5 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2016/2017: 9,0 Millionen Euro (Umsatz); 8,8 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2015/2016: 5,6 Millionen Euro (Umsatz); 5,7 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2014/2015: 3,5 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)

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Foto (oben): Schutterstock

#aktuell, #berlin, #fintech, #orderbird, #reloaded, #zahlencheck

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#Hintergrund – Klang2, LetsAct, Forest Gum, FH2OCUS, Breakletics treten vor die Löwen #DHDL


Auch in der achten Staffel der erfolgreichen Vox-Erfolgsshow “Die Höhle der Löwen” (DHDL) wittert das Löwenrudel wieder Woche für Woche ganz fette Beute. Die Jury besteht in dieser Staffel aus dem Regal-Löwen Ralf Dümmel, dem Pharma-Löwen Nils Glagau, dem Influencer-Löwen Georg Kofler, dem Sales-Löwen Carsten Maschmeyer, der Beauty-Löwin Judith Williams, der Familien-Löwin Dagmar Wöhrl und erstmals dem GreenTech-Löwen Nico Rosberg. Nun aber wieder schnell rein in die Löwengrube: Hier die Startups der aktuellen Folge, die wieder um 20:15 Uhr bei Vox über den Bildschirm geht.

Tipp: Alles über die Vox-Gründer-Show gibt es in unserer DHDL-Rubrik. Die jeweiligen Deals und Nicht-Deals gibt es hier: “Die Höhle der Löwen (8. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (7. Staffel)Die Höhle der Löwen” – Deals (6. Staffel)Die Höhle der Löwen” – Deals (5. Staffel), “Die Höhle der Löwen – Deals (4. Staffel)“, Die Höhle der Löwen – Deals (3. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (2. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (1. Staffel)“.

Die DHDL-Startups der Woche

Forest Gum
Mit seinem biologisch abbaubaren Kaugummi Forest Gum will Thomas Krämer (40) aus Köln den Kaugummi-Markt revolutionieren. Der studierte Ressourcenmanager steht ganz am Anfang seines Unternehmens und erklärt: „Wir benötigen Unterstützer, die daran glauben, dass man auch mit Kaugummi die Welt ein bisschen besser machen kann.“ Ein herkömmliches Kaugummi besteht zum großen Teil aus Polyvinylacetaten: Synthetische Stoffe, aus denen auch Plastikflaschen oder Autoreifen hergestellt werden. „Wenn man auf Kaugummi kaut, kaut man auf Plastik“, erklärt der Gründer den Löwen. „580.000 Tonnen Kaugummi werden weltweit jedes Jahr gekauft, gekaut und wieder ausgespuckt. Bis zu 80 Kaugummis kleben in Deutschland an belebten Plätzen auf einem Quadratmeter Straße. Circa 900 Millionen Euro geben die Kommunen jedes Jahr aus, um Gehwege von Kaugummi zu reinigen.“ Um diese Umweltsünde aus der Welt zu schaffen, hat Thomas Forest Gum gegründet. Seine biologisch abbaubaren Kaugummis aus rein pflanzlichen Zutaten sind komplett plastikfrei, zuckerfrei, frei von künstlichen Aromen und zudem nachhaltig in Zentralamerika produziert. Für sein Unternehmen benötigt der Gründer ein Investment von 300.000 Euro und bietet dafür zehn Prozent Firmenanteile. Ob den Löwen dieser Pitch schmeckt?

FH2OCUS (heute FlowKiss)
Sonja Wüpping (28) und Jan Oostendorp (31) kennen sich aus Schulzeiten und wollen bald heiraten. Ihren Traum vom gemeinsamen Start-Up haben sich die Berufsberaterin und der Produktfotograf bereits verwirklicht. „Wir haben ein Getränk entwickelt, das zwar unscheinbar aussieht, Sie aber überraschen wird“, verspricht Jan den Löwen. Statt Kaffee schon morgens den ersten Energydrink: Das gehörte für Sonja lange Zeit zum Alltag. „Das fand keiner gut“, erinnert sich die 28-Jährige. So peinlich war ihr die Vorliebe für die süßen Koffein-Kicks, dass sie die leeren Pfanddosen vor ihrem damals neuen Freund Jan sogar im Küchenschrank versteckte. Doch der kam schnell dahinter und wunderte sich: „Denn eigentlich ernährt sich Sonja sehr gesund.“ Als die gemeinsame Suche nach erfrischenden Wachmachern ergebnislos blieb, entwickelten Sonja und Jan selbst eine gesündere Alternative. „FH2OCUS ist ein koffeinhaltiges Sprudelwasser. Es enthält keinen Zucker, keine künstlichen Geschmacksstoffe und auch keine Kalorien“, erklärt Jan. Das Power-Wasser besteht aus vier Zutaten (Wasser, Kohlensäure, Koffein und Zitrone für die Frische) und beinhaltet pro 100 ml 20 mg Koffein. „Damit macht eine 600 ml Flasche so wach wie eine große Tasse Kaffee, ist dabei aber so erfrischend wie ein Energydrink und so natürlich wie Wasser“, erklärt Sonja. Um ihr noch junges Unternehmen am Markt zu etablieren und neue Zielgruppen zu erobern, benötigt das Powerpärchen 90.000 Euro und bietet 25 Prozent Firmenanteile.

Breakletics
„Hit the Beat“: So lautet das Motto der passionierten Breakdancer Peter Sowinksi (34) und Samim Quraischi (32). „Ich habe für Breakdance alles vernachlässigt: Schule, Freunde, alles!“, erklärt Peter seine Leidenschaft. „Mein einziger Fokus war Breakdance. Ich liebe diese Kreativität und die Einzigartigkeit.“ Solo dreifacher Deutscher Meister im Breakdance holte sich Peter 2011 auch als Team mit Kumpel Samim 2011 die Deutsche Meisterschaft. Inzwischen haben die beiden den Sprung ins nächste Level geschafft und wollen mit dem speziellen Workout Breakletics die Fitness-Branche auf den Kopf stellen. „Wir haben die kreativen Elemente aus dem Breakdance genommen, sie runtergebrochen und mit normalen Fitnessübungen kombiniert“, erklärt Peter das High Intensity-Programm, das fit und vor allem Spaß machen soll. Die Trainings-Sessions lassen sich als digitales Workout per App oder Browser nach Länge und dem individuellem Fitness-Level abrufen. Zudem bieten die Gründer Trainer-Lizenzen für den Unterricht in Fitness-Studios an. Für ihr Unternehmen benötigen die Breakdancer Kapital in Höhe von 350.000 Euro und bieten dafür zehn Prozent ihres Unternehmens. Bevor es zu Verhandlungsgesprächen kommt, wagen sich Nico Rosberg und Dr. Georg Kofler allerdings erst einmal selbst auf die Trainings-Bühne.

Klang2
„Wir bringen Musik in Ihren nächsten Spieleabend“, versprechen Geigenbauer Sebastian Oberlin (39) und Musiker sowie hauptberuflicher Softwareentwickler Adrian Rennertz (33). Die beiden machen seit 2017 Musik zusammen und hatten 2018 gemeinsam die Idee zu „Klang2“: Kleine Holzquadrate, die über das Smartphone Sounds abspielen, wie z.B. Klassische Musik oder Tiergeräusche. Das Gedächtnisspiel für die Ohren soll musikalische sowie Allgemeinbildung mit Spaß verbinden: „Ich starte die App, wähle das Spiel ‚Klassische Musik‘ und muss dann zwei Hälften einer Melodie zusammenführen. Wie beim klassischen Memory, nur mit Tönen statt mit Bildern“, erklärt Adrian die Holzquadrate. Wenn die zwei richtigen Ton-Hölzer zusammengeführt wurden, erklingt als Belohnung die ganze Sinfonie. Um noch mehr Klangspiele anbieten zu können, suchen die Gründer ein Investment von 150.000 Euro für 10 Prozent Anteile. Treffen Adrian und Sebastian bei den Löwen den richtigen Ton?

Letsact
Ludwig Petersen (21) und Paul Bäumler (22) aus München engagieren sich bereits seit Jahren ehrenamtlich. Doch der Einstieg in ein solches Engagement ist gar nicht so einfach, wissen die beiden. „Jeder dritte Deutsche würde gerne ehrenamtlich etwas Gutes tun”, erklärt Ludwig. „Aber oft weiß man nicht, wie oder wo man anfangen soll.” Ihr Start-up Letsact soll dabei helfen. „Wir wollen es den Menschen leicht machen, einen Beitrag für eine bessere Welt zu leisten”, erklärt Paul. Ihre App bündelt unterschiedlichste soziale Organisationen und bietet einen guten Überblick über die breiten Möglichkeiten des Ehrenamts. So kann man einfach und unkompliziert soziale Projekte finden und sich engagieren. Die Plattform vermittelt somit zwischen Volunteers und Non Profit-Organisationen. Daneben bietet Letsact auch Möglichkeiten sich finanziell für den guten Zweck einzusetzen, um bspw. Klimaprojekte zu unterstützen. Letsact möchte weiterwachsen, unter anderem für ihre Expansion in Europa brauchen die zwei Gründer mehr Kapital. Für ein Investment von 300.000 Euro würden die Gründer zehn Prozent ihrer Unternehmensanteile abgeben. Mit ihrer Idee rühren die Jungunternehmer Nico Rosberg zu Tränen. Werden Sie auch die Unterstützung der Löwen erhalten?

Tipp: Alles über die Vox-Gründer-Show gibt es in unserer DHDL-Rubrik. Die jeweiligen Deals und Nicht-Deals gibt es hier: “Die Höhle der Löwen (8. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (7. Staffel)Die Höhle der Löwen” – Deals (6. Staffel)Die Höhle der Löwen” – Deals (5. Staffel), “Die Höhle der Löwen – Deals (4. Staffel)“, Die Höhle der Löwen – Deals (3. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (2. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (1. Staffel)“.

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Foto (oben):  TVNOW / Bernd-Michael Maurer

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Language learning service Babbel says it has now sold over 10M subscriptions

Babbel, the popular Berlin-based online language learning service, today announced that it has now sold a total of 10 million subscriptions to its service. For a language learning service, that’s quite a substantial number, especially given that Babbel doesn’t really offer a free tier. In part, the company’s march to 10 million subscriptions was accelerated by the COVID-19 pandemic, but Babbel had already seen accelerating growth before, in no small part thanks to its aggressive expansion in the U.S. where Babbel’s subscriber volume and revenue have tripled year over year.

Image Credits: Babbel

The fact that growth accelerated during the pandemic actually came as a bit of a surprise to the team. Typically, at least in the U.S., demand for language learning is somewhat seasonal and users are often motivated to learn a new language because they are preparing a big trip to Europe, for example.

“We know that in the U.S., we typically find the number one motivation that our users give for why they would want to learn a language is travel, which of course, makes sense, because that is your chance to use the language,” Babbel US CEO Julie Hansen told me. “And in fact, last year, there was record travel from the U.S. to Europe. […] I was very, very concerned for the prospects of our business, not to mention the prospects of our national health.”

But with a bit of lag, after the lockdowns in the U.S. (and around the globe) started, Babbel saw an increase in interest in its service because people wanted to use this time for self-improvement. At the same time, Babbel — like so many other education-related services — launched free tiers for high school and college students, too. Hansen said the company saw at least a “couple of hundred thousand” downloads from those initiatives alone. With that, the company’s user base now also skews a little bit younger (though Hansen also credited the company’s advertising on social and especially TikTok for this).

“You can literally draw a graph per country with the date of school closures, the date of lockdown — and then maybe a day or two for the first couple of Netflix series to go by — and then language learning picked up quite quickly,” Babbel CEO Arne Schepker said.

One area that has been challenging is B2B sales, where Babbel (and its competitors) saw an immediate slowdown, but as Hansen noted, some companies also started leaning more into digital training for their employees, maybe in part because they replaced in-person classes with tools like Babbel. Yet, despite the overall slowdown, Babbel still doubled its B2B revenue year-over-year and recently signed on its fellow Berlin -based company Delivery Hero as one of its customers.

Image Credits: Babbel

Ahead of the pandemic, Babbel also started investing in its language travel business after it acquired LingoVentura in 2018. And while the team believes that this business will pick up again over time, Schebker acknowledged that nobody is traveling right now, so this business is currently in a holding pattern.

Looking ahead, the company will soon launch what Hensen called “other learning methods,” but the team isn’t quite ready to talk about these yet beyond the fact that Babbel plans to embrace “a multitude of learning experiences” to meet learners where they are.

#arne-schepker, #articles, #babbel, #berlin, #ceo, #ecommerce, #education, #europe, #julie-hansen, #learning, #united-states, #wikis

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#DealMonitor – Optiopay bekommt 5 Millionen – Holidu sammelt weitere Millionen ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 18. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Optiopay
+++ LeadX Capital Partners, der Investmentableger des Handelskonzerns Metro investiert, und Avaloq, ein Software- und Finanzdienstleistungsunternehmen, investieren 5,25 Millionen Euro in das Berliner FinTech Optiopay – siehe FinanceFWD. Die Bewertung soll bei rund 26 Millionen Euro liegen. Zum Start von Optiopay konnten Kunden von Unternehmen, die ihre Auszahlungen über OptioPay abgewickelt haben, ihre Zahlung in höherwertige Einkaufsgutscheine umwandeln. Inzwischen ist das FinTech breiter aufgestellt und positioniert sich als “Open Banking spezialisierter Finanztechnologiedienstleister für kundenzentrierte Mehrwertlösungen und Bankdaten basierte Werbung”. Zahlreiche Firmen nutzen die White Label-Lösung von Optiopay bereits. Optiopay wurde 2014 von Marcus Börner und Oliver Oster gegründet.

Holidu
+++ Der ehemalige Booking.com-Chef Kees Koolen investiert “mehr als 4 Millionen Euro” in Holidu. “Die Finanzierung ist Teil einer 5 Millionen Euro umfassenden Erweiterung der Series-C Finanzierungsrunde, die Holidu im letzten Jahr über 40 Millionen abgeschlossen hat”, teilt das Unternehmen mit. Das Startup, das 2014 von den Brüdern Johannes und Michael Siebers gegründet wurde, sammelte bereits mehr als 60 Millionen ein – unter anderem von Prime Ventures, coparion, MairDuMont Ventures, EQT Ventures, Venture Stars und Senovo.

Stabl
+++ Energie360, der Smart Energy Innovation Fund, die Initiative for Industrial Innovators und weitere Business Angels investieren 1 Million Euro in Stabl. Das junge Unternehmen aus München, das von Arthur Singer, Christoph Dietrich, Martin Sprehe und Nam Truong gegründet wurde, entwickelt eine “neue Generation Wechselrichter, die die Leistung und Effizienz der Batteriespeicher auf eine höhere Stufe heben”. Die Wurzeln der Idee stammen aus Forschungsprojekten an der Technischen Universität München und der Universität der Bundeswehr München.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#aktuell, #avaloq, #berlin, #engergie, #fintech, #leadx-capital-partners, #munchen, #optiopay, #stabl, #venture-capital

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#Brandneu – 6 neue Startups, die ihr auf dem Schirm haben sollte


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

Razor
Das von Tushar Ahluwalia und Jonas Diezun gegründete Berliner Unternehmen Razor kauft profitable Amazon-Händler (FBA – Fulfillment by Amazon) auf und führt deren Geschäfte in eigener Regie weiter. In den USA führte Thrasio das Konzept zum ganz großen Erfolg.

Alldone.app
Mit Alldone.app setzt MobileBits-Gründer Karsten Wysk auf ein “Team Productivity Tool”. Alldone.app aus Berlin soll dabei aber nicht mit den vielen anderen Tools wie Slack, Figma, Teams, Google Apps, die viele Teams schon nutzen, konkurrieren, sondern vielmehr ergänzen.

Bionic Reading
Hinter Bionic Reading aus Chur in der Schweiz steckt eine digitale Lesemethode, mit der Nutzer Inhalte schneller aufnehmen können. Dies soll unter anderem durch Fixationspunkten gelingen. So kann jeder mit besten Fall “schneller über die Texte gleiten und die enthaltenen Informationen einfacher nutzen”. Gründer ist Renato Casutt.

halocline
Das junge Unternehmen halocline aus Osnabrück kümmert sich um die Entwicklung und Vermarktung von Virtual Reality-Produkten. Zielgruppe: B2B. Mit dem Produkt Embodied Engineering bietet die Jungfirma bereits ein Softwarepaket für das produzierende Gewerbe an. Gründer sind: Timo Seggelmann, Thomas Schüler und Christian Völler.

Liquiditeam 
Irgendwo an der “Schnittstelle zwischen Profisport und Blockchain” ist Liquiditeam aus Braunschweig zu verorten.Das Motto des Startup lautet “Tokenizing Professional Sports”. Liquiditeam verspricht dabei “innovative Fan-Engagement- und Finanzierungslösungen für professionelle Sportclubs und Sportler”. Gründer sind Jonas Rubel, Oliver Krause, Hendrik Hoppenworth und Thomas Euler.

Tiegoo
Das Startup Tiegoo, das von Andreas Becker gegründet wurde, setzt auf eine Tiergesundheitskarte. Die TiegooCard bündelt alle Gesundheits- und Versicherungsdaten – analog zur menschlichen Gesundheitskarte. Die Karte soll unter anderem “die Kommunikation zwischen Tierbesitzern, Tierärzten, und Versicherungen” vereinfachen.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über junge, frische und brandneue Startups, die noch nicht jeder kennt. Alle diese Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der bundesweiten Startup-Szene und im besten Fall auf die Agenda von Investoren, Unternehmen und potenziellen Kooperationspartnern. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – Infarm sammelt 170 Millionen ein – Bayes bekommt 6 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 17. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Infarm
+++ Jetzt offiziell: LGT Lighthouse, der Beteiligungsarm des Prinzenhauses Liechtenstein, Hanaco, Bonnier, Haniel und Latitude sowie die bestehenden Investoren Atomico, TriplePoint Capital, Mons Capital und Astanor Ventures investieren 170 Millionen US-Dollar in das Berliner Unternehmen Infarm, einen Vertical Farming-Anbieter. “Das finale Closing der Runde soll sich auf 200 Millionen US-Dollar belaufen”, teilt das Unternehmen mit. Die Financial Times hatte bereits Ende Juni über das Investment berichtet. “Das frische Kapital – eine Mischung aus Eigen- und Fremdkapital – erhöht die Gesamtfinanzierung von Infarm auf mehr als 300 Millionen US-Dollar”, teilt Infarm weiter mit. Infarm wurde 2013 in Berlin von Osnat Michaeli und den Brüdern Erez und Guy Galonska gegründet. Die Jungfirma entwickelt ein “intelligentes modulares Farming-System”. Edeka, Aldi Süd und Kaufland nutzen Infarm bereits.

Bayes
+++ Die Familie Pohlad, Fertitta Capital und der Sony Innovation Fund investieren 6 Millionen UD-Dollar in Bayes, früher als Dojo Madness bekannt. Das Berliner Startup ist auf die Entwicklung von Software für den E-Sports-Bereich spezialisiert. “Den Kern der Unternehmensaktivitäten bilden Shadow.GG, Marktführer im Professional Esports Analytics Bereich, und Bayes Esports, 2019 gemeinsam mit Sportradar gegründet”, heißt es in der Presseaussendung. Gegründet wurde Dojo Madness von Christian Gruber, Mathias Kutzner, Markus Fuhrmann und Jens Hilgers.

corefihub
+++ Mehrere Business Angels und ein “Institutioneller Investor”, die allerdings alle namentlich nicht genannt werden, investieren eine sechsstellige Summe in corefihub. Das Unternehmen aus Bruchsal kümmert sich um die “Digitalisierung der gewerblichen Immobilienfinanzierung”. corefihub möchte Banken, Vermittler, Immobilienunternehmen, Investoren und Projektentwickler unterstützen, ihre Finanzierungen schneller, einfacher und günstiger zu bearbeiten”. corefihub wurde von Daniel Rodriguez, Oliver Klemm und Sebastian Schefzcyk gegründet.

MiFIDRecorder
+++ Der Münchner B2B-Company Builder Finconomy steigt bei MiFIDRecorder ein und sichert sich dabei 25,1 % am Unternehmen. Die Jungfirma bietet “Taping-Lösungen für Banken, Haftungsdächer, Maklerpools, Vermögensverwalter und Finanzvermittler” an. Zudem stellt MiFIDRecorder seit einigen Monaten auch eine Aufzeichnungssoftware für Video-Konferenzen bereit.

EXITS

So1
+++ Die So1-Gründer Raimund Bau und Sebastian Gabel kaufen die Überreste ihres insolventen Unternehmens – siehe FinanceFWD. Der tief gefallene Zahlungsdienstleister Wirecard übernahm den Berliner Big-Data-Dienst im Juni dieses Jahres. Der Kaufpreis soll im hohen einstelligen oder niedrigen zweistelligen Millionenbereich gelegen haben. Im Zuge der Wirecard-Insolvent schlitterte auch So1 in die Insolvenz. “Der Kaufpreis liegt im fünfstelligen Euro-Bereich und damit deutlich unter der Summe, die Wirecard im Frühjahr für die Firma überwiesen hat”, heißt es im Artikel.

VENTURE CAPITAL

Archimedes New Ventures
+++ Die familiengeführte Böllhoff Gruppe aus Bielefeld, ein Hersteller und Händler für Verbindungselemente und Montagesysteme, gründet mit Archimedes New Ventures einen Corporate-
Venture-Ableger. “Verantwortlich für eine neue digitale Innovationskultur liegt der Schwerpunkt der Gesellschaft auf der Entwicklung und Förderung neuer digitaler Geschäftsmodelle für die Böllhoff-Gruppe”, teilt das Unternehmen mit. Mit Joinect, einer KI-basierten Cloud-Software, die Ingenieuren die Suche nach Verbindungslösungen erleichtert, schob Archimedes bereits das erste Startup an.

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#Brandneu – 9 neue Startups, die wir sehr genau beobachten


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

Liquid Grape
Liquid Grape aus Hamburg bietet Privatpersonen Wein als alternatives Anlageprodukt an. Zum Konzept heißt es: ”Bei unserem Angebot orientieren wir uns an den britischen Handelshäusern, die Vorreiter auf dem Weininvestment Gebiet sind, und bieten unseren Kunden etwas, dass wir die Fine Wine Solution nennen”. Gründer sind Marianne Höger und Henrik Maaß.

Backpackertrail
Backpackertrail aus Heidelberg, das von Fabio Hildenbrand gegründet wurde, bietet eine App an, mit der potenzielle Kunden ihre Backpacking-Reise auf Basis von ihrer individuellen Präferenzen zusammenstellen können. Eine Matchmaking-Funktion soll dabei helfen Reisende mit ähnlichem Interesse zusammen zu führen.

kickdown
Das Hamburger Startup kickdown beschreibt sich selbst als “die beste Möglichkeit, klassische, Sammler- und Liebhaberfahrzeuge zu kaufen und zu verkaufen”. Dabei setzen die Hanseaten auf Auktionen. Die Einstellungsgebühr startet bereits ab 49 Euro. Die Provision beträgt 2,5 %. Gründer ist Moritz Helbich.

independesk
Mit der Berliner App independesk können Onliner “jederzeit und überall einen professionellen Arbeitsplatz in Laufweite finden und diesen unkompliziert für wenige Stunden oder ganze Tage mieten”. Die Gründer Karsten Kossatz und Erik Müller haben zuvor schon die Non-Profit-Plattform Helfen.Berlin ins Leben gerufen.

Hurrado
Das junge Unternehmen Hurrado kann man als das mymuesli der Hundefutterbranche bezeichnen. Das Berliner Startup, das von Tony Schumacher gegründet wurde, verspricht dabei eine “individuelle Futterberatung” für jedes Tier. Jedes Tier bekommt danach “sein eigenes Futter mit Namen und Foto auf dem Futtersack”.

Suvo
Bei Suvo dreht sich alles um sogenannte Vitalpilze. Das Startup aus München, das von Susanne Vogel gegründet wurde, will dabei “die aus der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) stammende Pilzheilkunde Mykotherapie mit der Naturheilkunde Phytotherapie” verbinden. Ziel ist es, die Abwehrkräfte zu stärken.

Workist
Das Berliner Startup Workist, bisher als outsmart.ai bekannt, bietet eine Plattformlösung für die Automatisierung von administrativen Büroarbeiten an. Die sogenannten “AI Worker” sollen Unternehmen helfen, in dem sie vom Feedback der echten Mitarbeiter lernen, Zielgruppe sind mittelständische Unternehmen. Gründer sind Tim Wegner, Alexander Müller und Fabian Brosig.

GErn
Bei GErn in Kassel dreht sich alles um den großen Trend “gesunde Ernährung und eine nachhaltige Ernährungsumstellung”. Das junge Food-Startup bietet zu diesen Themen “gesunde Fertiggerichte” an und liefert diese an seine Kunden in Kassel und Umgebung aus. Gründer sind: Tolganay Barwich und Ruslan Barwich.

ThankU
Über ThankU können sich Onliner bei anderen Menschen für einen Gefallen bedanken – und zwar in Form einer Spende. Dazu heißt es auf der Website: “ThankU-Nutzer können aus drei guten Zwecken auswählen: Bäume pflanzen, Plastik aus dem Ozean entfernen oder Tiere schützen”. Gründer des Berliner Social-Startups sind Lukasz Belza, Martin Belza und Martin Belza.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über junge, frische und brandneue Startups, die noch nicht jeder kennt. Alle diese Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der bundesweiten Startup-Szene und im besten Fall auf die Agenda von Investoren, Unternehmen und potenziellen Kooperationspartnern. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Hintergrund – Ein Startup, das den Benzinverbrauch reduziert


Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das junge Unternehmen Tracks. Das Berliner Startup positioniert sich als digitale Emissionsmanagement-Plattform. “Der erste Schritt zu mehr Effizienz und weniger Emissionen im Straßengüterverkehr ist es, den Status Quo anhand von Daten greifbar zu machen. Mithilfe künstlicher Intelligenz erstellen wir Handlungsempfehlungen für Logistiker, die dadurch ihre LKW-Flotte besser managen und den Benzinverbrauch reduzieren können”, sagt Gründer Jakob Muus.

Die Refinanzierung von Tracks soll über Software-as-a-Service-Modell funktionieren. “Die Flottenbetreiber, die unser Produkt nutzen, müssen keine zusätzliche Hardware für ihre
LKWs installieren. Wir beziehen unsere Daten direkt aus den vorinstallierten Telematiksystemen der LKWs”, erklärt Muss das Konzept.

Die Idee zu Tracks entstand bei Volkswagen in Wolfsburg. Dort baute Muus zuletzt ein Innovationsteam auf. “Während ich mich mit der Erstellung strategischer Prognosen zur Zukunft der Mobilität beschäftigte, fiel mir auf, dass es an Indikatoren zur Messbarkeit von CO2-Emissionen mangelt. Viele Logistik-Unternehmen wollen Kraftstoff und Emissionen sparen, wissen aber nicht, wo sie anfangen sollen. Das ändern wir”.

In den kommenden Wochen und Monaten wollen die Hauptstädter in weiteren Ländern Europas auf den Markt bringen. “Die nächsten Ziele sind Dänemark, Tschechien, Polen und die Niederlande. Außerdem wollen wir unsere Vorhersagen nutzen, um den Entscheidungsfindungsprozess beim Einsatz von Elektro- und Wasserstoff-LKW zu verbessern, und dabei Flottenführern helfen, noch mehr CO2 zu sparen”.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Cherry Ventures investiert in Wunderlist-Nachfolger Superlist


Im aktuellen #DealMonitor für den 10. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Superlist
+++ Der Berliner Kapitalgeber Cherry Ventures steht vor einem Investment in Superlist, den offiziellen Nachfolger der beliebten Wunderlist-App. Wunderlist-Macher und Pitch-Gründer Christian Reber zieht das Berliner Startup derzeit gemeinsam mit Steffen Kiedel (derzeit CFO bei eyo und früher CFO bei Wunderlist), Marcel Käding (zuletzt Senior Program Manager bei GitHub und früher Marketing bei Wunderlist), Brandon Arnold (Design Director at MetaLab) und dem Moviepilot-Macher Ben Kubota hoch. Wobei Kubota, auch Venture Partner von Cherry Ventures, gemeinsam mit den weiteren Moviepilot-Gründern Jon Handschin und Tobias Bauckhage an Superlist beteiligt ist. Als Geschäftsführer von Superlist wirken Kiedel und Kubota. Reber hat somit eine Spitzen-Mannschaft mit viel Wunderlist-Erfahrung für Superlist zusammengetrommelt. Er selbst wird sich schließlich weiter um Pitch kümmern müssen. Das Superlist-Team haben wir bereits im Insider-Podcast #84 ausführlich vorstellt. #EXKLUSIV

Zolar
+++ Der tschechische Venture Capital-Geber Inven Capital, Heartcore Capital, Statkraft Ventures, BayWa r.e. Energy Ventures und Partech investieren weitere 15 Millionen Euro in Zolar. Das Berliner Startup, das sich selbstbewusst GreenTech nennt, bietet Photovoltaikanlagen zum Festpreis an, die Eigenheimbesitzer maßgeschneidert online planen, vergleichen und beauftragen können. In den vergangenen Jahren flossen bereits 25 Millionen in Zolar. Gegründet wurde Zolar 2016 von Gregor Loukidis und Alex Melzer.

Seniovo
+++ PropTech1 Ventures, die IBB Beteiligungsgesellschaft und weitere nicht genannte Geldgeber investieren 2,5 Millionen Euro in das Berliner PropTech-Startup Seniovo, das pflegebedürftigen Personen durch barrierefreien Umbau ermöglicht, weiter zuhause wohnen zu bleiben. Bei der Finanzierungsrunde handelt es sich um einen der ersten erfolgreichen Einsätze der “Coronahilfen für Startups”, die die IBB Ende Juli verkündet hat.

Finexity
+++ Die Blockchain-Beteiligungsgesellschaft CoinIX und mehrere Business Angels investieren 1,25 Millionen Euro in die Blockchain-Plattform Finexity. Das Hamburger Startup tritt an, um “den Immobilienmarkt liberalisieren”. Das FinTech setzt dabei auf eine “Blockchain-basierte Immobilien-Investitionsplattform für Privatanleger”. Refinanzieren soll sich Finexity, das 2018 gegründet wurde, über eine Vermittlungsprovision. Ins Leben gerufen wurde das Startup von Paul Hülsmann, Tim Janssen und Henning Wagner.

Natif.ai
+++ Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) investiert eine siebenstellige Summe in Natif.ai. Das Startup, ein Spin-off des Deutschen Forschungsinstituts für Künstliche Intelligenz (DFKI), ist im Segment der intelligenten Dokumenten Prozessautomation (IDP) unterwegs. “Dank einer selbst entwickelten Deep-OCR können verschiedenste Dokumente extrem schnell und genau analysiert sowie relevante Daten extrahiert werden”, teilt das Startup mit. Natif.ai wurde 2019 von Christophe Hocquet, Johannes Korves und Manuel Zapp gegründet.

EXITS

scondoo
+++ Der Couponing-Anbieter acardo übernimmt über die acardo activation die Cashback-App scondoo. “Mit diesem Schritt möchten die Dortmunder ihren Führungsanspruch im Bereich Kassenbon-basierter Promotions unterstreichen und ihren Full-Service-Leistungen für Kunden aus dem FMCG- und Handelsumfeld zusätzlichen Aufschwung geben”, teilt das Unternehmen mit. scondoo, 2012 von Nikolaus Hilgenfeldt, David Keuler und Sebastian Kurt in Berlin gegründet und bietet Marken “eine digitale Plattform für handelsunabhängige und händlerübergreifende Cashback-Promotions”. Zu den Geldgebern von scondoo zählen die früheren DailyDeal-Macher Heilemann, Point Nine Capital, die CRES Columbus Internet Group, Business Angel Rouven Dresselhaus und Fußballstar Robert Lewandowski. Zuletzt hatte acardo Coupies, eine Mobile-Couponing-Plattform, übernommen.

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Foto (oben): azrael74

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#Offline – Millionenschweres Marketing-Startup store2be wird liquidiert


Das Berliner Startup store2be, das noch Anfang des Jahres von Signa Innovations, Project A Ventures, Hevella Capital und der IBB Beteiligungsgesellschaft eine siebenstellige Summe einsammeln konnte, stellt den Betrieb ein. In einer Stellungnahme schreiben die Gründer, “dass es im aktuellen Marktumfeld keine positive Fortführungsprognose für unsere Firma und unser Produkt gibt”.  Das 2015 gegründete Unternehmen positionierte sich als Buchungsplattform für Promotion-, Pop-up- und Aktionsflächen – etwa in Einkaufszentren.

“Der Live Marketing und Retail Markt wurden besonders schwerwiegend von der Pandemie getroffen und es ist nicht abzusehen, ob und wenn ja, wie schnell es in den kommenden Monaten zu einer Erholung der Gesamtsituation kommen kann. Somit mussten wir die harte, aber unternehmerisch richtige Entscheidung treffen, die Weiterentwicklung von store2be einzustellen und den Betrieb aufgrund der Corona-Auswirkungen zu beenden”, teilen die Hauptstädter weiter mit.

Das Startup, das von den WHU-Alumni Marlon Braumann und Sven Wissebach sowie den KIT-Absolventen Peter Gundel und Emil Kabisch gegründet wurde, konnte bis Ende 2018 bereits rund 3 Millionen Euro einsammeln. Unter anderem von Hevella Capital, die IBB Beteiligungsgesellschaft, Project A Ventures, Global Founders Capital und Atlantic Ventures. Insgesamt sollen seit der Gründung etwa 7 Millionen in store2be (zuletzt 40 Mitarbeiter) geflossen sein. An Geldmangel dürfte das Aus somit garantiert nicht gelegen haben.

Langfristig dürfte es einen Markt für Startups wie store2be geben. Der Markt erholt sich aber wohl eher nicht so schnell, wie das Startup es brauchen könnte. In und um die Corona-Krise herum gab es zuletzt mehrere große Pleiten und Aufgaben in der Startup-Szene – darunter  Loopline Systems, Zeitgold, navabi, rent-a-guide, Horizn Studios, abracar,  Geschenke.de, Vitraum und tausendkind – siehe auch: “Startups, die 2020 (bisher) leider gescheitert sind“.

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Foto (oben): store2be

#aktuell, #berlin, #offline, #store2be

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#Hintergrund – Ein Startup, das maßgefertigte Einlagen verkauft


Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das junge Unternehmen GetSteps, ein Online-Anbieter für maßgefertigte Schuheinlagen. Die Jungfirma, das von Vincent Hoursch und Annik Wolf gegründet wurde, will in den kommenden Jahren zum Online-Marktführer für Fußgesundheit aufsteigen. GetSteps funktioniert dabei mit einem Abdruckset, das die Nutzer nach ihrer ersten Bestellung nach Hause geschickt bekommen. Home24-Gründer Felix Jahn und Helpling-Gründer Benedikt Franke investierten bereits in GetSteps.

“Wir wollen die Welt von Kopf-, Rücken-, Hüft- und Knieschmerzen befreien. Diese entstehen nämlich häufig durch eine Fußfehlstellung, welche 70 % der Erwachsenen haben. Orthopädische Einlagen sind da die zuverlässigste Hilfe, aber nur 20 % tragen welche. Das liegt aus unserer Sicht an Unwissenheit über die Vorteile und an dem aufwendigen Prozess, Einlagen zu bekommen. Den haben wir jetzt neu und unkompliziert gestaltet, genauer gesagt: Einfach digitalisiert”, erklärt Mitgründerin Wolf.

Mitgründer Hoursch kennt das Problem, erselbst trägt Einlagen, seit der 16 Jahre alt ist. “Da man Einlagen jedes Jahr erneuern sollte, durfte ich mich regelmäßig dem aufwendigen Prozess hingeben. Arzttermin besorgen, dann der oft mit Wartezeiten verbundene Besuch in der Praxis, um ein Rezept zu bekommen, Fußabdrücke im verstaubten Sanitätshaus oder beim Schuhmacherbetrieb abnehmen lassen und eine Woche später die Einlagen abholen”. Mitstreiterin Wolf hingegen bisher “keine Berührungspunkte mit Einlagen, beim Joggen aber ständig starke Knieprobleme”.

Als klassisches E-Commerce-Unternehmen verdient GetSteps primär am Verkauf der Einlagen. “Eine Besonderheit unseres Geschäftsmodells ist die Langfristigkeit dahinter. Einlagen müssen nach Verschleiß erneuert werden. Kunden kommen somit immer wieder oder kaufen direkt mehrere Paar Einlagen. Die Abdrücke werden sicher gespeichert – somit ist eine Nachbestellung jederzeit möglich und extrem unkompliziert”, sagt Wolf.

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Foto (oben): GetSteps

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Swiss Re investiert in Getsafe – bookingkit bekommt Millionen – Visionaries Club investiert in Tacto


Im aktuellen #DealMonitor für den 7. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

GetSafe
+++ Der Versicherungsriese Swiss Re investiert in Getsafe.  Seit 2015 digitalisiert das InsurTech die Versicherungswelt. Earlybird, CommerzVentures und weitere Bestandsinvestoren investierten zuletzt 15 Millionen Euro in die Heidelberger Jungfirma, die sich anfangs als “Versicherungsmanager für die Hosentasche” positionierte. Inzwischen ist Getsafe ein Vollversicherer, ein “digitaler Versicherungsanbieter”. Zielgruppe: Millennials. Der Einstieg von Swiss Re ist der erste Teil einer größeren Investmentrunde, die rund 50 Millionen US-Dollar umfassen soll. Hintergründe gibt es nur im aktuellen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

bookingkit
+++ Das Medienunternehmen Müller Medien, der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Business Angel wie Robert Kabs investieren eine unbekannte Summe in bookingkit. Das Berliner Startup, das 2014 von Christoph Kruse und Lukas Hempel gegründet wurde, positioniert sich als Software-as-a-Service-Lösung für Touren-, Attraktionen- und Aktivitätenanbieter. Wie aus dem Umfeld der Geldgeber zu hören ist, liegt die Investitionssumme bei rund 5 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr investierten Intermedia, das Medienunternehmen Müller Medien und der High-Tech Gründerfonds bereits einen mittleren einstelligen Millionenbetrag in das inzwischen profitable Unternehmen. Hintergründe gibt es im aktuellen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Tacto
+++ Der junge Geldgeber Visionaries Club und UVC Partners investieren in Tacto. Beim Münchner Startup dreht sich alles um das ganz große Thema Beschaffungswesen. “We believe that modern procurement deserves a modern solution to focus on strategic efforts instead of transactional activities”, heißt es auf der Website des jungen Unternehmens, das von André Petry, Nico Bentenrieder und Johannes Groll gegründet wurde. Hintergründe gibt es im aktuellen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Keller Sports
+++ Die Co-Investor Gruppe und Reimann Investors investieren 10 Millionen Euro in die KELLER Group bzw. Keller Sports. “Die Mittel fließen unter anderem in den Ausbau der Premium-Mitgliedschaft, in das weitere starke Wachstum der Keller sMiles App und ihrer Community sowie in die visionäre Weiterentwicklung der Consumer Experience in den international agierenden Onlineshops von Keller Sports und Keller x”, teilt das Unternehmen mit.

3YOURMIND
+++ EnBW New Ventures (ENV), der Risikokapital-Tochter von EnBW, UVC Partners, AM Ventures, TRUMPF Venture und coparion investieren 4,7 Millionen Euro in 3YOURMIND. Das Berliner Startup, das 2014 von Aleksander Ciszek und Stephan Kuehr gegründet wurde, positioniert sich als “Anbieter von Software-Lösungen für die Additive Fertigung (Industrieller 3D-Druck)”. 2017 konnte das Startup bereits 10 Millionen einsammeln.

Morpheus Space
+++ In-Q-Tel, der Investmentarm des US-Geheimdienstes CIA, investiert in das Dresdner Startup Morpheus Space – siehe WiWo. An der Investmentrunde beteiligen sich auch der US-Investor Pallas Ventures, Airbus Ventures und Vsquared Ventures. Das 2018 gegründete Unternehmen entwickelt einen Ionenantrieb für Satelliten.

Everdrop
+++ Holtzbrinck Ventures, Lesara-Gründer Roman Kirsch und Chris Wichert, Gründer von Koio, investieren eine siebenstellige Summe in das Münchner Startup everdrop. Das 2019 von Christian Becker, Daniel Schmitt-Haverkamp und David Löwe gegründete Unternehmen vertreibt nachhaltig produzierte und vegane Haushaltsprodukte.  Better Ventures, also Christoph Behn, Sven Bauer, Gerald Kullack, Björn Kolbmüller und Fitvia-Gründer Sebastian Merkhoffer investierten zuvor bereits eine sechsstellige Summe in das Startup.

gitti 
+++ Grazia Equity und btov Partners investieren 3 Millionen Euro in das Berliner Nagellack-Startup gitti – siehe Gründerszene. Zuvor investierten bereits Mirko Caspar, Christoph Honnefelder und Caren Genthner in die Jungfirma, die von Jennifer Baum-Minkus gegründet wurde. In der Gründer-Show “Die Höhle der Löwen” interessierten sich Judith Williams und Dagmar Wöhrl für das Startup. Der Deal über 350.000 Euro platzte aber nach der Show.

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Foto (oben): azrael74

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#Hintergrund – vly, Schreibathlet, not less but better, HitPartner, bruXane treten vor die Löwen #DHDL


Auch in der achten Staffel der erfolgreichen Vox-Erfolgsshow “Die Höhle der Löwen” (DHDL) wittert das Löwenrudel wieder Woche für Woche ganz fette Beute. Die Jury besteht in dieser Staffel aus dem Regal-Löwen Ralf Dümmel, dem Pharma-Löwen Nils Glagau, dem Influencer-Löwen Georg Kofler, dem Sales-Löwen Carsten Maschmeyer, der Beauty-Löwin Judith Williams, der Familien-Löwin Dagmar Wöhrl und erstmals dem GreenTech-Löwen Nico Rosberg. Nun aber wieder schnell rein in die Löwengrube: Hier die Startups der aktuellen Folge, die wieder um 20:15 Uhr bei Vox über den Bildschirm geht.

Tipp: Alles über die Vox-Gründer-Show gibt es in unserer DHDL-Rubrik. Die jeweiligen Deals und Nicht-Deals gibt es hier: “Die Höhle der Löwen (8. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (7. Staffel)Die Höhle der Löwen” – Deals (6. Staffel)Die Höhle der Löwen” – Deals (5. Staffel), “Die Höhle der Löwen – Deals (4. Staffel)“, Die Höhle der Löwen – Deals (3. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (2. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (1. Staffel)“.

Die DHDL-Startups der Woche

vly
„Vlyheit für alle Kühe!“ Mit diesem Wortspiel machen Nicolas Hartmann, Niklas Kattner und Moritz Braunwarth auf ihre Milchalternative vly aufmerksam. Viele Alternativprodukte können nicht mithalten, wenn es um die Nährwerte und den Proteingehalt von Kuhmilch geht. Deshalb setzen die Gründer auf die nährstoffreiche, gelbe Spalterbse als Basis für ihr Getränk. Sie hat einen besonders hohen Proteingehalt und lässt sich nachhaltig anbauen. An der Technischen Universität Berlin haben sie zwei Jahre an der optimalen Rezeptur getüftelt. Herausgekommen ist vly – eine Milchalternative aus 100 Prozent natürlichen Zutaten wie Erbsenproteinen, Rapsöl, natürlichen Extrakten und Wasser. Aktuell gibt es ihr Produkt in drei Sorten. Für die Entwicklung neuer Produkte benötigen die Gründer 500.000 Euro und bieten dafür 8 Prozent ihrer Anteile.

Schreibathlet
Rund 750.000 Kinder werden jährlich in die 1. Klasse eingeschult. „Auf dem Smartphone können sie alle tippen. Aber was verloren geht, ist das Verwenden von Stift und Papier”, so Kai Do?ringer (46) und erklärt weiter: „Geistig sind sie fit. In den meisten Fällen hapert es an der Feinmotorik. Und genau diese ist essentiell wichtig für das Schreibenlernen.” Mit Hilfe von befreundeten Pa?dagogen entwickelte er Schreibpilot – ein Schreiblernheft, welches durch eingestanzte Buchstaben im Heft das schriftliche Erlernen des ABC vereinfacht. Der Clou: Die Tiefe der eingestanzten Buchstaben wird immer geringer bis zum Ende der Lerneinheit. Zum Schluss hat das Kind ganz selbststa?ndig einen Buchstaben geschrieben. Weitere Produkte, wie z.B. der Zahlenpilot oder ein Heft für Schreibschrift für Jung und Alt, stehen bereits in den Startlöchern. Die Vision der Gründer Kai Döringer und Hasan Saygili: Ihre Hefte sollen an möglichst vielen Schulen im In- und Ausland von zahlreichen Schülerinnen und Schülern genutzt werden. Aber um das Ziel zu erreichen, benötigen sie selbst Nachhilfe in Vertrieb und Marketing sowie einen strategischen Partner an ihrer Seite. Für 50.000 Euro bieten sie den Löwen 20 Prozent ihrer Firmenanteile.

not less but better
Fast jeder besitzt ein Smartphone und durch die vielen Funktionen der Mobiltelefone hält man das Gerät öfter in der Hand als es nötig wäre. Im Extremfall endet dieses Verhalten in der „Handysucht“. Mit ihrer App not less but better wollen die Gründer Selcuk Aciner, Christina Roitzheim und Marius Rackwitz etwas dagegen tun. Statt auf einen radikalen Verzicht setzen die Gründer auf eine Verhaltenstherapie, bestehend aus interaktiven Audio- und Textübungen, die dem Nutzer helfen sollen, das eigene Nutzungsverhalten zu analysieren, und Strategien aufzeigt, wie man den Handykonsum reduziert. Von einem Investor erhoffen sich die Gründer Unterstützung im Vertrieb und Marketing. Dafür würden sie zehn Prozent ihrer Firmenanteile für 150.000 Euro abgeben.

HitPartner 
Alexander Lenfers ist seit seiner Kindheit ein leidenschaftlicher Tennisspieler und er weiß, dass man nur mit viel Training in dem Sport weiterkommt. „Wenn einen das Tennisfieber gepackt hat, dann lässt es einen nicht mehr los und man möchte überall üben. Ob Zuhause im Garten oder im eigenen Wohnzimmer”, so der Gründer. Mit HitPartner präsentiert er den Löwen eine mobile Tenniswand, die es jedem ermo?glicht, u?berall und jederzeit Tennisschla?ge durchzufu?hren. Dank eines einfachen Stecksystems ist HitPartner in kürzester Zeit aufgebaut und kann aufgrund der kompakten Bauweise fast überall hingestellt werden. Die spezielle Konstruktion bremst die Schlagkraft vom Ball verlässlich ab, so dass sie nur einen kurzen Moment auf das verstellbare Prallbrett springt und nur ganz kurz zurückfliegt. So ko?nnen flach ankommende Ba?lle ebenso trainiert werden wie hoch abspringende Ba?lle fu?r Volleyschla?ge. Die zusa?tzliche Bandenkonstruktion leitet dazu auch unplatzierte Ba?lle wieder zum Spieler zuru?ck. Für Vertriebs- und Marketingmaßnahmen benötigt Alexander Lenfers 200.000 Euro und bietet dafür 20 Prozent seiner Firmenanteile an.

bruXane 
bruXane ist eine moderne Zahnschiene, die „zurückknirscht“. Sie stellt einen anderen Ansatz bei Bruxismus (Zähneknirschen) dar. Nächtliches Zähneknirschen kann viele Folgesymptome mit sich bringen – so berichten Betroffene z.B. von Kopf-, Nacken-, Gesichts-, Rücken- und Schulterschmerzen. Während herkömmliche Zahnschienen lediglich verhindern, dass die Zähne durch das Zähneknirschen abgenutzt werden, verfolgt bruXane einen anderen Ansatz: Fängt der Betroffene in der Nacht an zu knirschen, löst bruXane eine Vibration im Mund aus und gibt einen leisen Summton von sich. Dieses soll den Betroffenen dann dazu veranlassen, den Kaudruck zu reduzieren, was dann wiederum den Summton und die Vibration sofort stoppt. bruXane spricht also gleich zwei Sinne im Körper des Betroffenen an und soll so diesen unterbewusst dazu bringen, das Zähneknirschen zu unterlassen. Die Gründer Bianca Berk und Dr. Jörg Köhler erhoffen sich 600.000 Euro für zehn Prozent Unternehmensanteile.

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Foto (oben):  TVNOW / Bernd-Michael Maurer

#aktuell, #berlin, #bruxane, #die-hohle-der-lowen, #hitpartner, #marburg, #not-less-but-better, #schreibathlet, #taunusstein, #vly, #vreden

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PandaDoc employees arrested in Belarus after founders protest against Lukashenko regime

Yesterday the four employees (pictured) of US-headquartered enterprise startup PandaDoc were arrested in Minsk by the Belarus police, in what appears to be an act of state-led retaliation, after the company’s founders joined protests against the 26 year-long regime of President Alexander Lukashenko. Lukashenko is widely believed by international observers to have rigged the country’s recent elections in his favor, preventing the election of opposition leader Sviatlana Tsikhanouskaya.

PandaDoc — which has raised $51.1M and is now headquartered in San Francisco after debuting at a TechCrunch Meetup in Berlin in 2013 — issued a statement saying their Minsk development office was raided by police and the ‘Financial Investigation Department’ yesterday morning.

PandaDoc has released a statement on a new web site, SavePandaDoc, outlining the incident, saying employees had been prevented from leaving the office, refused access to lawyers, and a director was taken away by Police.

One of the founders of the company, Mikita Mikado, who lives in the US, has also released a statement to this effect on his Instagram and Youtube.

Four of the arrested PandaDoc employees have been charged with embezzling 107,000 BYR ($41,000) from company and therefore avoiding tax. The employees have been detained for two months.

However, PandaDoc released a statement saying: “We declare that this accusation is completely untrue and has no basis whatsoever. All activities of the company were carried out in full compliance with the legislation, which is confirmed by repeated international audits and inspections.”

Now held in custody are (also pictured):

Yulia Shardiko, Chief Accountant
Dmitry Rabtsevich, Director
Victor Kuvshinov, Product Director
Vladislav Mikholap, HR

Although the company HQ is in San Francisco, it has a large office on the Belarusian High Technologies Park, which was set up by the government supposedly to support the tech industry.

PandaDoc said the police raid was likely linked to the fact that the founders of PandaDoc, in particular Mikado, have protested publicly against the brutal crackdown on pro-democracy protesters by Lukashenko, but have done so strictly in a personal capacity.

Mikado recently became a leading voice in the protest movement. He set up an initiative, ProtectBelarus.org, offering Belarusian police officers who had decided to disobey orders to beat and torture protesters financial aid and re-training in the tech industry.

Belarussian police officers are effectively ‘indentured employees’ because they are paid in large sums at the beginning of their contract, but this immediately becomes a debt to the state the moment they decide to break leave their contract.

In a statement, Mikado said that as of August 29th, the platform had received more than 6,000 messages and almost 600 requests for help. The platform is run by volunteers and has no relation to PandaDoc, the company.

Mikado said in a statement: “We are asking international tech community to support PandaDoc by sharing this message and reaction to it with a #SavePandaDoc tag.”

“There is no more law. The authorities do not even try to act according to the law, they simply fabricate cases for political orders that come from above. And if you thought that this would not affect you, then we can safely assure you of the opposite – it has already affected everyone,” the statement reads.

“We will not be silent anymore! The country is full of legal chaos. The actions of the authorities cannot be called anything except genocide and repression. The further it goes, the longer the road back. And soon there will be a cliff. We demand to immediately release our colleagues, close the criminal case, let the company work normally and bring benefits and income, including to the state.”

The company now says it will be forced to close the company in Belarus and “will begin to establish an alternative to the Park of High Technologies outside the Republic of Belarus.”

PandaDoc only recently raised $30 million in a Series B extension from One Peak, Microsoft Venture Fund M12 and EBRD Venture Fund.

After the Belarusian presidential election on August 9th (which was not recognized as free and fair by the EU, the UK and the US due to widely reported and documented vote-rigging in favor of Lukashenko) the police violently cracked down on peaceful protests, leading to six reported deaths and 450 UN-documented cases of police torture.

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#DealMonitor – Balderton Capital investiert in Demodesk – Urbanara kauft Til Schweigers Barefoot Living


Im aktuellen #DealMonitor für den 3. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

VENTURE CAPITAL

Demodesk
+++ Balderton Capital und Target Global investieren 8 Millionen US-Dollar in Demodesk. Das Münchner Startup Demodesk positioniert sich als “online meeting tool for sales & success teams”. Global Founders Capital (GFC), FundersClub, Y Combinator, Kleiner Perkins und eine Reihe von Angel-Investoren pumpten zuletzt 2,3 Millionen US-Dollar in die Jungfirma. Über den Einstieg von Target Global hatten wir bereits exklusiv im Juli berichtet. Demodesk wurde 2017 von Alex Popp und Veronika Riederle gegründet.

Phantasma Labs
+++ APEX Ventures, signals VC, die IBB Beteiligungsgesellschaft, Wi Ventures und der Bestandsinvestor Entrepreneur First investieren in das Berliner DeepTech-Startup Phantasma Labs. Das Unternehmen, das von Ramakrishna Nanjundaiah und Maria Meier gegründet wurde, entwickelt eine Plattform, die das “komplexe menschliche Verhalten für das Training autonomer Fahrzeuge” simuliert. Das frische Kapital soll in den “Ausbau des Teams sowie die Produktentwicklung” fließen.

CereGate 
+++ Heal Capital investiert gemeinsam mit dem High-Tech-Gründerfonds (HTGF) und TruVenturo in CereGate. Das Unternehmen, das 2019 von Balint Varkuti gegründet wurde, entwickelt software-basierte Lösungen für den Bereich Computer-Gehirn-Schnittstellen.  “Die neue Finanzierung ermöglicht es CereGate, die Ansätze weiterzuentwickeln und klinische Studien zur Kommerzialisierung der ersten Produkte durchzuführen”, teilt das Satrtup mit.

EXITS

Barefoot Living
+++ Die Social-Chain-Tochter Urbanara übernimmt Barefoot Living, eine Plattform für  Wohnaccessoires und andere Lifestyle-Produkte, die vom bekannten Schauspieler Til Schweiger gegründet wurde. “Schweiger bleibt in der neuen Aufstellung als Strategic Brand Lead an Bord und wird die Weiterentwicklung des Produktportfolios maßgeblich begleiten”, teilt das Unternehmen ziemlich überschwänglich mit. Geführt wird Barefoot Living derzeit von Florian Schweiger. Urbanara ist seit etlichen Jahren im Segment für Wohnaccessoires unterwegs. Die Social Chain-Gruppe rund um TV-Löwe Georg Kofler übernahm das Unternehmen im Dezember 2019.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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As it delists, Rocket Internet’s ill-fated experiment with public markets is over

It was all supposed to be so different. When Rocket Internet IPO’d in 2014 it was the largest tech company floatation in Europe for 7 years. A year later it had lost $46m and it’s valuation had dropped by 30%. Since then the German start-up factory behind internet companies such as Delivery Hero, Zalando and Jumia has languished, in part because the reason for it’s existence – to provide growth capital for ‘rocket-fuelled’ startups – has ebbed away, as the tech market was flooded with capital in recent years. Today the company said it was delisting its shares from the Frankfurt and Luxembourg Stock Exchanges for just that reason.

Rocket’s market value has fallen from its high of 6.7 billion euros ($8 billion) on the day of its IPO on the Frankfurt Stock Exchange to just 2.6 billion euros and is now offering investors 18.57 euros ($22.23) for each of their shares, lower than Monday’s closing price of 18.95 euros.

The company said it was “better positioned as a company not listed on a stock exchange” as this would allow it to focus on long-term bets.

In a statement, the company said: “The use of public capital markets as a financing source as essential [sic.] parameter for maintaining a stock exchange listing is no longer required and adequate access to capital is secured outside the stock exchange. Outside a capital markets environment, the Company will be able to focus on a long-term development irrespective of temporary circumstances capital markets tend to put emphasis on.”

Delisting, it said, will also reduce operational complexity when setting up new companies, “freeing up administrative and management capacity and reducing costs”.

Its investment division, Global Founders Capital, and CEO Oliver Samwer, will retain their stakes of 45.11% and 4.53% respectively, meaning the virtual shareholder meeting on Sept. 24 ask for shareholder approval to delist will be largely a formality. It has also launched a separate buyback program to secure 8.84% of its shares from the stock market. Although the decision to de-list makes sense, smaller shareholders will be burned, especially as Rocket is using its own cash for the buy-back.

The bets Rocket took, however, have of course paid off. For some. According to Forbes, Samwer and his brothers and co-founders Alexander and Marc are worth at least $1.2 billion each.

The Berlin -based firm became quickly known as a “clone factory” after Samwer famously conceded during his PHD that Silicon Valley had got innovation wrong by comping up with new ideas, and the ‘innovation’ would simply be to make existing models more efficient. The fact those existing models were usually dreamt up by other people never seemed to phase him.

Almost like clockwork Rocket produce clones of various guess for Amazon, Uber, Uber Eats and Airbnb. Its defence for this rapacious strategy was that it was simply adapting proven models for other markets.

Rocket would say it was merely adapting proven models for untapped local markets. Of course, the kicker was usually that the company would either scale faster globally than the original US-based startup, thus forcing some kind of acquisition, or that it would have its clones IPO faster. It did however produce some big, global, companies, even if they were not particularly original, including e-commerce firm Zalando, food delivery service Delivery Hero and meal-kit provider HelloFresh .

There have been successes. Jumia, the African e-commerce company, listed in April last year and when Rocket sold its stake earlier this year, it contributed tp Rocket’s net cash position of €1.9bn at the end of April.

But it has not benefitted from the recent stock market rally for tech companies, as it is overly exposed to e-commerce rather than pandemic-proof companies like Zoom .

For nostalgia sakes, here’s that interview I did with Oliver Samwer in 2015, just one more time.

#airbnb, #alexander, #amazon, #berlin, #ceo, #companies, #delivery-hero, #e-commerce, #europe, #food, #forbes, #frankfurt, #global-founders-capital, #hellofresh, #internet, #jumia, #kicker, #listing, #marc, #oliver-samwer, #retailers, #rocket-internet, #tc, #uber, #zalando, #zoom

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#StartupTicker – Delisting! Rocket Internet geht von der Börse


+++ Jetzt also doch! Rocket Internet will die Börse verlassen. In den vergangenen Monaten kamen immer wieder Gerüchte zu dem Thema auf. Der Berliner Internet-Investor dementierte solche Pläne immer sehr hartnäckig. Noch im Mai hieß es laut Dow Jones Newswires zu einem möglichen Delisting: “Rocket Internet hat aktuell keine Pläne für einen Rückzug von der Börse. Das sagte der CEO der Startup-Inkubators den Aktionären auf der online übertragenen Hauptversammlung.  ‘Es gibt derzeit keinen Beschluss für ein Delisting des Unternehmens’, so Samwer”.

+++ Jetzt ist der Beschluss da! “Der Vorstand der Rocket Internet SE  hat heute mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, den Aktionären der Gesellschaft anzubieten, sämtliche auf den Inhaber lautende Stückaktien der Gesellschaft, die nicht bereits unmittelbar von der Gesellschaft gehalten werden, im Wege eines öffentlichen Delisting-Rückerwerbsangebots zurück zu erwerben”, teilt das Unternehmen mit.

+++ In der Presseaussendung heißt es: “Das Delisting erfolgt vor dem Hintergrund, dass nach Überzeugung von Vorstand und Aufsichtsrat der Gesellschaft Rocket Internet als nicht börsennotiertes Unternehmen besser positioniert ist. Die Nutzung des öffentlichen Kapitalmarkts als Finanzierungsmöglichkeit als wesentlicher Grund einer Börsennotierung ist nicht mehr erforderlich und ein hinreichender Zugang zu Kapital ist auch außerhalb der Börse gesichert. Außerhalb der Börse wird es der Gesellschaft außerdem möglich, sich unabhängig von temporären Umständen, auf denen der Fokus des Kapitalmarkts liegt, besser auf eine langfristige Entwicklung zu konzentrieren.”

+++ Rocket Internet ging 2014 mit einem Ausgabepreis von 42,50 Euro je Aktie an die Börse. Derzeit dümpelt der Kurs bei rund 19 Euro. Gründer und Konzernchef Oliver Samwer sowie Global Founders, die zusammen knapp 50 % der Rocket-Anteile halten, wollen an ihren Aktien festhalten, wie der Konzern weiter mitteilte. Alles andere wäre auch eine echte Überraschung. Der IPO von Rocket Internet war auf jeden Fall der größte Fehler, den Oliver Samwer gemacht hat.

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Foto (oben): Rocket Internet

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IFA’s executive director discusses why the tech show must go on

In June, the CTA announced that CES 2021 would go forward in-person. The event was set to have slipped under the wire — having narrowly avoided a COVID-19-related shutdown two years in a row. A month later, however, its organizers reversed course, announcing the January show was going virtual. Disappointing, perhaps, but not surprising.

The past five months have seen one in-person show cancellation after another, from MWC to E3, from WWDC to Computex to our own Disrupt, which is going online-only for the first time. One major consumer electronics trade show, on the other hand, has long planned to buck that trend. On September 3, IFA will kick off in-person in Berlin. Though this year’s event will look dramatically different.

“Usually, we have more than 40 halls serving IFA . This year, at the moment, we have two halls for the press conference with the stages, one exhibition hall, one press center hall and one hall for IFA Next and Shift Mobility,” the organization’s executive director Jens Heithecker explains on the phone from Germany. “We will have around 170-180 exhibitors, compared to 2,300 last year.”

Heithecker doesn’t mask the melancholy in his voice when discussing this year’s version of the show. “To be a little poetic, usually in the late summer, there’s a special air in Berlin and you go out in the morning, you feel this air,” he says. “This year for me, the air’s the same, but whenever I see the halls, the area of our exhibition site, it’s empty, more or less.”

I’ve attended IFA several times over the years, and have always been struck by the organizational chaos. Every tech trade show has some element of this, of course, but IFA opens itself up the public, filling the maze like halls of the Messe Berlin convention center with a peculiar mix of industry professionals and local families with small children. It’s alternately amusing and maddening, depending on how much time you give yourself to get from point A to point B.

This year’s show has been designated IFA 2020 Special Edition. It’s essentially a nice way of noting that the show will be significantly smaller than in years past. Heithecker notes that some 1,100 members of the press have registered for the show, all from a limited invite list. I was on the invite list as well, but, like many, simply opted not to go. Frankly, the idea of flying to German to stand inside an event hall with exhibitors and fellow journalists sounds far less appealing than following along from home.

I’m sure my own sense of safety is colored by my home country’s less-than-ideal handling of the pandemic. But with 24.5 million global cases and 833,000 deaths to date from the virus, there’s still cause for concern, as numbers continue to rise around the globe. Germany has, of course, largely done well in its own handling of the novel coronavirus, but there’s cause for concern even there. With numbers rising, the country has put reopening plans on pause while other European countries like Norway have added German travelers to a quarantine list.

“By end of March, we started to create our statistics on our own, to understand the situation a better way than in the public media only,” says Heithecker. “The rising number in Germany — at least in the northern part of Germany — is created mainly by the double number of tested people. This means the ratio of positively tested people is the same like before. So we will find more people by the situation, the general situation is not going worse in the northern part. We have more tested because the German government is fearing, at the moment, all the people coming back from their holidays in the south, especially, in the south of Europe. That’s the main reason at the moment that we are following so close all the figures every day.”

The nature of the limited guest list means that social distancing will be significantly easier for attendees to practice than they have been in past years, when members of the press have been elbowing small children out of the way in order to get a good show of the latest ASUS gaming laptop. Of course, simply having more space doesn’t necessarily mean that guests will keep to the mask and social distance requirements (1.5 meters) that IFA posts.

“We have so many additional people watching out for our attendees, that they will wear masks, that they will keep the distances,” Heithecker explains. He adds that attendees will be removed from the premises for refusing to adhere to such social safety rules, but that such a move, understandably, is a last resort.

The organization notably pulled the plug on the Global Markets portion of the show, citing “persistent travel restrictions prevent Asian companies from joining the live event.” The event, launched in 2016 for OEMs/ODMs, retailers and distributors, drew a significant portion of exhibitions and attendees from Asian countries. In late June, Samsung announced that it would be pulling out of the show, opting instead for its own Unpacked event just ahead of IFA.

Heithecker believes that Samsung’s decision was based on word from the hardware giant’s U.K. offices. “Two months, three months ago, they couldn’t imagine that any journalist would attend IFA,” he tells TechCrunch. “And even if you told them, ‘Hey, we have all the registrations already, they will come,’ they didn’t believe.”

He adds that he thinks the company is essentially riding the show’s presence to add views, but that Samsung will ultimately regret not directly taking part in the show. “Samsung is doing the press conference in front of this year’s IFA, using the attention we create for the industry, for new products, using the power, the activity of IFA as well, even if they’re not inside our show,” Heithecker says. “We create this and we will bring the proof that whoever is attending or using our new platform, even for online presentations, will see a bigger impact and much more viewers and much more investment than if you do it on your own.”

#berlin, #coronavirus, #covid-19, #events, #hardware, #health, #ifa, #ifa-2020, #samsung

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#DealMonitor – Dr. Oetker übernimmt deineTorte.de – Bitkraft Ventures verkündet Fonds (165 Millionen)


Im aktuellen #DealMonitor für den 28. August werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Aignostics
+++ Boehringer Ingelheim Venture Fund (BIVF), der High-Tech Gründerfonds (HTGF), die IBB Beteiligungsgesellschaft und Future Capital investieren 5 Millionen Euro in Aignostics, eine Ausgründung der Berliner Charite. Das Startup entwickelt eine KI-basierte Lösung für die Pathologie. Das Aignostics-Team “wird die Finanzierung verwenden, um das Portfolio in der Pharma-Forschung auszubauen sowie längerfristige Projekte zu finanzieren, die auf die Entwicklung von Companion/Complementary Diagnostics (CDx) für die Routine-Diagnostik abzielen”. Die Entwicklung von Aignostics begann 2018, als Forscher der Charite und der TU Berlin in das Digital Health Accelerator (DHA) Programm des BIH aufgenommen wurden.

DoctorBox
+++ Die Wort & Bild Verlagsgruppe, das Medienhaus hinter der “Apotheken Umschau”, beteiligt sich über Isartal Ventures an der Gesundheitsplattform DoctorBox. Das 2016 von Oliver Miltner und Stefan C. Heilmann gegründete Unternehmen entwickelt eine elektronische Gesundheitsakte, auf der die Krankengeschichte des Patienten kassenunabhängig gespeichert wird.  Noventi Health investierte bereits 2019 einen einstelligen Millionenbetrag in Doctorbox.

i2invest
+++ Christopher Bödtker (Akina) und ein Family Office investieren 1,3 Millionen Schweizer Franken in das Fintech i2invest. Das Unternehmen aus Zug, das 2015 gegründet wurde, bietet Softwarelösungen an, die Investitionsdaten auf Lending-Plattformen sammeln und auswerten. “With a deep understanding for trends within the domain of Marketplace Lending, we have created a software solution that is unique to the industry and already convinces a satisfied customer base consisting of trustees, banks and asset managers who want a hassle free solution to manage their investments in marketplace lending”, teilt das Unternehmen in eigener Sache mit.

Skribble
+++ Angel-Investoren wie Cyrill Osterwalder, Thomas Gabathuler und Daniel Gutenberg investieren in Skribble aus Zürich. Das 2018 gegründete Unternehmen bietet eine Software an, um Verträge rechtsgültig digital abzuzeichnen.  btov Partners, Nicole Herzog (umantis), Myke Näf (Doodle) und Gian Reto à Porta (Contovista) investierten zuvor bereits einen siebenstelligen Euro-Betrag in das Schweizer Startup.

EXITS

deineTorte.de
+++ Der Lebensmittelriese Dr. Oetker übernimmt deineTorte.de, eine Plattform für individuelle Torten, vollständig. Über die Kaufpreissumme wurde Stillschweigen vereinbart. Anfang 2018 stieg Dr. Oetker beim Kölner Unternehmen ein und hielt seitdem 49 % der Firmenanteile. Das Unternehmen ist zwar noch immer kein profitables Unternehmen, die Fehlbeträge sind aber weiter überschaubar. Mehr als 80 Mitarbeiter und ein vermuteter Umsatz im Millionenbereich sind aber auf jeden Fall eine gute Grundlage für weiteres Wachstum. Die Gründer Alexander Weinzetl und Henrik Svensson werden das Unternehmens auch nach dem vollständigen Verkauf an Dr. Oetker weiter leiten.

VENTURE CAPITAL

Bitkraft Ventures
+++ Der junge Berliner Kapitalgeber Bitkraft Ventures, der insbesondere in E-Sports-Unternehmen und Digital Entertainment-Firmen investiert, verkündet einen neuen Fonds in Höhe von 165 Millionen US.Dollar. Im Februar dieses Jahres war noch von 140 Millionen die Rede. Ursprüngliche Zielgröße waren so gar nur 125 Millionen. “The backers, or limited partners in the Bitkraft fund, included Carolwood, the family office of Bruce Karsh; Declaration Partners, the investment firm backed by the family office of David Rubenstein; JS Capital, the investment firm of Jonathan Soros; as well as corporate investors such as Adidas, WPP, Advance, and Logitech” – berichtet VentureBeat. Hinter Bitkraft Ventures steckt unter anderem E-Sports-Veteran Jens Hilgers.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV BlueYard investiert in Yotribe – die Hipster-Variante von Zoom


Im aktuellen #DealMonitor für den 25. August werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Yotribe
+++ Der Berliner Kapitalgeber BlueYard investiert eine unbekannte Summe in Yotribe. Das junge Berliner Startup entwickelt eine Plattform, mit der sich Nutzer in virtuellen Räumen austauschen können. Anders als bei Zoom und Co. ist es dabei jederzeit möglich, sich in Kleingruppen aufzuteilen und miteinander zu reden. Yotribe, das 2020 von Leonard Witteler, Stephane Roux und Pascal Steck gegründet wurde, ist damit quasi die Hipster-Variante von Zoom. BlueYard hält nun 15,8 % an Yotribe. Weitere Infos gibt es im aktuelle Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Masterplan.com
+++ Die RAG-Stiftung und NRW.Bank investieren in Form eines Wandeldarlehens einen einstelligen Millionenbetrag in Masterplan.com aus Bochum – siehe RP Online. Zuvor wanderten schon mehrere Millionen in den Video-Lerndienst, der sich an Unternehmen und deren Mitarbeiter richtet. Mit Masterplan.com bauen Stefan Peukert und Daniel Schütt bereits ihr zweites Startup in Bochum auf. Zuvor bauten sie Employour, das 2010 an den Start ging, auf. Zu den Investoren von Masterplan.com gehören insbesondere DvH Ventures und Tengelmann Ventures.

Wechselpilot
+++ Das Hamburger Family Office Tertium investiert 1,1 Millionen Euro in das Startup Wechselpilot. Weitere 400.000 Euro stammen von Bestandsinvestoren – siehe Gründerszene. Hinter Wechselpilot verbirgt sich ein digitaler Wechselservice, der für Privat- und Gewerbekunden die langfristige Optimierung von Strom- und Gaskosten übernimmt. Das Hamburger Startup wurde 2016 von Maximilian Both und Jan Rabe gegründet.

Boomerang Ideas
+++ Die Digitalagentur Panter und Business Angels wie Jean-Marc Hensch investieren eine sechsstellige Summe in  das 2018 gegründete Startup Boomerang Ideas. Die Jungfirma aus Zürich kümmert sich um “strukturierte Marktforschung auf Social Media”. Mit Boomerang Ideas kann jeder, ob Product Manager, Politiker oder Angestellter, in drei Schritten über eine Online-Plattform seine eigene Umfrage inklusive Zielgruppendefinition erstellen.

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#DealMonitor – bonify bekommt weitere Millionen – Marcell Jansen investiert in Groomed Rooster


Im aktuellen #DealMonitor für den 24. August werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

bonify
+++ Santander InnoVentures, Experian und Mosaic sowie die raisin-Gründer investieren eine siebenstellige Summe in das junge Fintech bonify – siehe FinanceFWD. Das Berliner Startup, das 2015 von Gamal Moukabary und Andreas Bermig gegründet wurde, ermöglicht Nutzern die Onlineauskunft über die Kreditwürdigkeit und Bonität. Seit dem Start flossen beriets mehr als 15 Millionen Euro in bonify.

Groomed Rooster
+++ Der ehemalige Fußballspieler Marcell Jansen investiert in Groomed Rooster – siehe Gründerszene. Fave Labs, das Unternehmen hinter Groomed Rooster wurde vom Familonet-Gründer Hauke Windmüller und Benjamin Reiss ins Leben gerufen. Konkret geht es um “die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von Konsumgüterprodukten, insbesondere von Kosmetikartikeln”. Zielgruppe des Hamburger Startups sind Männer.

The Mobility House
+++ Die Europäische Investitionsbank gewährt dem Münchner Unternehmen The Mobility House einen Kredit in Höhe von 15 Millionen Euro. Mit den Mitteln will das  Unternehmen die Forschung und Entwicklung von ChargePilot, einem Lade- und Energiemanagementsystems, vorantreiben.

VENTURE CAPITAL

Vision Lab
+++ Der Berliner Kapitalgeber Earlybird legt gemeinsam mit der Unternehmensberatung Bain & Company Vision Lab, “ein gemeinnütziges Programm, das Migranten, die erst seit wenigen Jahren in Deutschland leben, unterstützt, ihre Startup-Pläne erfolgreich umzusetzen”. In der Presseaussendung heißt es: “Gefördert werden Startup-Ideen aus dem Technologie- und Internetbereich. Das Vision Lab richtet sich insbesondere an Gründertalente, die mit sprachlichen Herausforderungen, der komplizierten Bürokratie oder mangelndem Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten zu kämpfen haben”. Basis von Vision Lab soll ein Fonds in Höhe von 1 Million Euro sein, “den die Partner von Earlybird sowie weitere Unterstützer aus eigenen Mitteln zur Verfügung stellen”. Pro Team gibt es 25.000 Euro.

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#DealMonitor – Google investiert 15 Millionen in Klara – Impact Plus Ventures geht an den Start


Im aktuellen #DealMonitor für den 21. August werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Klara
+++ Gradient Ventures, der Investmentableger von Google, investiert gemeinsam mit Frist Cressey, FirstMark Capital, Lerer Hippeau und Stage 2 Capital 15 Millionen US-Dollar in Klara. Das 2013 von Simon Bolz und Simon Lorenz In Berlin gegründete Startup entwickelt einen Kommunikationsdienst für das Gesundheitswesen, das Arztpraxen mit Patienten und anderen medizinischen Anbietern verknüpft. Seit einigen Jahren bearbeitet die Jungfirma von Newy York aus den amerikanischen Markt. FirstMark Capital Lerer Hippeau, Project A Ventures, Atlantic Labs und Creathor Ventures investierten zuletzt 11,5 Millionen US-Dollar in das E-Health-Startup. Insgesamt flossen nun schon mindestens 32 Millionen Dollar in Klara.

Greator
+++ Der ehemalige ProsiebenSAT.1-Chef Thomas Ebeling investiert in das Kölner Unternehmen Greator, früher als Gedankentanken bekannt. “Der Top-Manager investiert gemeinsam mit Holtzbrinck Ventures einen Millionenbetrag in Greator. In der Branche ist von 3 Millionen Euro die Rede” – berichtet RP Online. Die Bewertung soll bei rund 68 Millionen Euro liegen. Greator wandelte sich in den vergangenen Jahren von einer Event-Company zum digitalen Coaching-Anbieter.  Holtzbrinck Ventures investierte 2019 erstmals in die Jungfirma.

VENTURE CAPITAL

Impact Plus Ventures
+++ Der neue Inkubator und Frühphasen-Investor Impact Plus Ventures tritt an, um “nachhaltige Businessmodelle zum Fliegen zu bringen, die gesellschaftlichen Mehrwert in ihrer DNA tragen”. Hinter dem neuen Geldgeber stecken die erfahrenen Szenekenner Sven Lubeck, Serge Licht und Markus Malti. “Nach eingehender Marktanalyse fördert der Inkubator eigene Projekte sowie externe Start-ups mit einer ersten Ticketgröße von bis zu 500.000 €. Auch für weitere Finanzierungsrunden zur Unternehmensentwicklung steht Impact Plus Ventures als operativer Partner bereit und kann dabei auf ein dichtes Partnernetz an Investoren und Family Offices zugreifen”, teilen die Berliner mit. Sentryc wird bereits von Impact Plus Ventures unterstützt.

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#Hintergrund – Die große und schwierige Welt der erotischen Startups


In der Startup-Szene geht es derzeit wieder heiß her! In den vergangenen Wochen und Monaten sind uns einige Jungfirmen über den Weg gelaufen, die sich im weitesten Sinne um erotische Angelegenheiten kümmern. Darunter etwa Cheex, eine Plattform, die einen “frischen Zugang zu Pornographie” verspricht. Zielgruppe sind dabei insbesondere Frauen. “Noch immer hält sich das Vorurteil, Frauen hätten kein Interesse an Pornografie. Doch die Zahlen besagen etwas anderes”, sagt Mitgründerin Denise Kratzenberg.

Auch femtasy aus Köln setzt auf erotische Inhalte. Gemeint sind damit sexy Hörspiele.  “Sexy Sprachnachrichten auf wissenschaftlicher Basis”, sagt Gründerin Nina Julie Lepique. Das Konzep kommt auch bei Investoren an: trivago-Gründer Rolf Schrömgens, Blinkist-Gründer Holger Seim und E-Sport-Pionier Jens Hilgers investierten bereits in das Startup. Bei Beducated wiederum dreht sich alles um  Sex-Coaching. Die Videos bei Beducated reichen von sinnlichen Massagen über Orgasmus-Trainings bis hin zu ganz besonderen Tipps und Tricks.

Neben den genannten Startups gibt es aber noch weitere Jungfirmen im erotischen Segment, die man kennen sollte. Hier eine kurze Übersicht über höchst erotische junge Startups.

Beducated
Das junge Unternehmen Beducated, das 2018 vom Gründer-Ehepaar Mariah Freya und Phil Steinweber ins Leben gerufen wurde, tritt an, um den großen Markt rund um das Thema Sex-Coaching zu digitalisieren. “Wir wollen mit unseren Online-Sexkursen das Liebesleben in 25 Millionen Schlafzimmern transformieren, denn es gibt so viel zu entdecken, von dem man nicht einmal etwas ahnt“, sagt Gründerin Freya. Die Videos bei Beducated reichen von sinnlichen Massagen über Orgasmus-Trainings bis hin zu ganz besonderen Tipps und Tricks.

Cheex
Beim Berliner Startup Cheex, das von Denise Kratzenberg und Maximilian Horwitz gegründet wurde, finden Onlinerinnen “hochwertige erotische Filme und Audio Stories sowie Artikel rund um das Thema Sexualität”. Die jungfirma, die ihre Inhalte im Abo anbietet, verspricht dabei einen “neuen, frischen Zugang zu Pornographie”. “Noch immer hält sich das Vorurteil, Frauen hätten kein Interesse an Pornografie. Doch die Zahlen besagen etwas anderes: Jede dritte Frau sucht online nach erotischen Filmen”, sagt Mitgründerin Kratzenberg.

femtasy
Bei femtasy, das 2018 von Nina Julie Lepique und Michael Holzner gegründet wurde, geht es um sexy Hörspiele. “Sexy Sprachnachrichten auf wissenschaftlicher Basis”, sagt Gründerin Lepique. “Wir haben eine Studie mit über 1.500 Frauen zur weiblichen Masturbation durchgeführt und festgestellt, dass Frauen lieber Erotik-Geschichten hören als sie anzusehen. Deshalb haben wir femtasy erschaffen.” trivago-Gründer Rolf Schrömgens, Blinkist-Gründer Holger Seim und E-Sport-Pionier Jens Hilgers investierten bereits in das Startup.

Little Secrets
Beim jungen Emmericher Unternehmen Little Secrets, das von Joana Lorenzen gegründet wurde, dreht sich alles um sexy Lovetoys. Ein Segment, das seit Jahren kräftig wächst – was etwa der Erfolg von Amorelie belegt. “Mit Little Secrets sorgen wir für mehr Spaß im Liebesleben und wir wollen unsere Toys in jedes Schlafzimmer bringen”, sagt Gründerin Joana Lorenzen zum Konzept. Zielgruppe der Jungfirma sind unter anderem “Paare und Frauen allen Altersgruppen”.

Schon etwas länger unterwegs sind Startups wie Cronosignum, eine App mit der Bordellbetreiber in Echtzeit die Raumbelegungen in ihrem Etablissement nachvollziehen und Reports für die Finanzbuchhaltung erstellen können, das umtriebige Berliner Kondom-Startup EinhornOhlala (Paid Dating) und peppr (Escort-Vermittler). Wobei insbesondere das Berliner Unternehmen Ohlala bereits eine bewegte Geschichte hinter sich hat.

Was auch beweist: Das Erotik-Segment ist bei weitem kein Selbstläufer: Fräulein Spitz, Lazeeva, Lustblume, Radiostim, UnderCovers, vibraa und vibratoo über die wir in der Vergangenheit berichtet haben, sind alle sang- und klanglos wieder von der Bildfläche verschwunden. Gerade E-Commerce scheint in der erotischen Welt nicht so ganz einfach zu sein. Amorelie dagegen ist das beste Beispiel in der Erotik-Startup-Szene: Die Jungfirma erwirtschaftet längst einen Millionenumsatz und konnte auch einen Millionen-Exit hinlegen.

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#Interview – “Es gibt immer Dinge, die einen aufhalten oder ärgerlich sind”


Das Berliner Startup Construyo, das 2018 von Leonhard Jeub und Fabian Müller gegründet wurde, positioniert sich als “Kollaborationsplattform, die alle Planungsinformationen für Hochbauprojekte erfasst und für die Beteiligten digital zugänglich macht”. “Construyo kümmert sich um alles was in der Bauplanung stressig ist. Entwurf, Baugenehmigung, Statik und noch viele andere baurechtlichen Voraussetzungen”, erklärt Mitgründer Müller das Konzept von Construyo.

Talis Capital investierte kürzlich 2 Millionen Euro in das Berliner ConTech-Startup Construyo. Zuvor investierten bereits Florian Swoboda und Jan Kanieß in die Jungfirma. “Talis Capital ist von einer Gruppe sehr erfolgreicher Gründer aufgebaut worden. Unsere Partner dort, wissen aus eigener Erfahrung, was funktioniert und was nicht. Talis Capital ist außerdem international sehr gut vernetzt und hat bereits erfolgreich in den Bereichen Proptech investiert und ein enormes Wissen in dem Bereich ConTech aufgebaut”, führt der Construyo-Macher aus.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Construyo-Mitgründer Müller außerdem über Fundamente, Stockwerke und Bauherren.

Wie würdest Du Deiner Großmutter construyo erklären?
Construyo kümmert sich um alles was in der Bauplanung stressig ist. Entwurf, Baugenehmigung, Statik und noch viele andere baurechtlichen Voraussetzungen, die du gar nicht kennst, Oma. Du sagst uns was du bauen willst und wir kümmern uns um den Rest. Durch unsere Software können Architekten und Ingenieure aus ganz Deutschland gemeinsam an den Projekten arbeiten und wissen immer, welcher der letzte Stand der Planung ist. Früher hat ein Architekt immer mit denselben fünf Leuten gearbeitet. Wenn die mal nicht konnten, war man aufgeschmissen und es wurde teurer. Wir arbeiten nicht mit fünf, sondern mehr als 150 Architekten und Ingenieuren zusammen. Dadurch haben wir für fast jedes Bauvorhaben den passenden Spezialisten und können pünktlich und zu fairen Preisen liefern.

Hat sich euer Konzept seit dem Start irgendwie verändert?
Nicht viel. Wir kannten die Baubranche beide bereits vor der Gründung und waren uns bewusst, dass es hier ein großes Potenzial für Wachstum durch die Digitalisierung von Kommunikationswegen und Arbeitsschritten gibt. Wir haben die ersten vier Monate mit unseren Partnern gemeinsam unsere erste Version der Software entwickelt. Seitdem haben wir riesige Schritte gemacht. Das grundsätzliche Konzept ist gleich geblieben. Wir helfen Architekten und Ingenieuren, Projekte besser und effizienter umzusetzen. Bauherren profitieren davon alle benötigten Spezialisten aus einer Hand zu bekommen.

Wie ist überhaupt die Idee zu Construyo entstanden?
Die Idee kam durch unseren persönlichen Kontakt zur Baubranche. Leo hat seine erste Berufserfahrung bei einer Hausbaufirma im Rheinland sammeln können und Fabian hat einen Architekten im persönlichen Umfeld. Architekten und Ingenieure haben sehr früh ihre eigentliche Arbeit ‘’digitalisiert’’ und mit Computerprogrammen Statiken berechnet und Pläne gezeichnet. Darüber hinaus ist der Fortschritt jedoch ins Stocken geraten. Die Vernetzung zwischen Planern trägt wesentlich zum Erfolg eines Bauprojektes bei. Genau hier hakt es aber. So kamen wir auf die Idee zur virtuellen Architekten- und Ingenieurgemeinschaft und haben es uns zur Mission gemacht, das Leben von Bauherren, Architekten und Ingenieuren durch Technologie zu erleichtern.

Zu den Investoren von Construyo gehören verschiedene Business Angels und Talis Capital. Nach welchen Kriterien habt ihr euch eure Geldgeber ausgesucht?
Talis Capital ist von einer Gruppe sehr erfolgreicher Gründer aufgebaut worden. Unsere Partner dort, wissen aus eigener Erfahrung, was funktioniert und was nicht. Talis Capital ist außerdem international sehr gut vernetzt und hat bereits erfolgreich in den Bereichen Proptech investiert und ein enormes Wissen in dem Bereich ConTech aufgebaut. Das passt also sehr gut zu uns und wir zu Talis. Bei unseren Business Angels haben wir darauf geachtet einen guten Mix aus Digital und Immobilienunternehmer mit aufzunehmen und sind überzeugt, dass dies eine gute Entscheidung war.

Wie genau funktioniert eigentlich euer Geschäftsmodell?
Wer etwas bauen und damit schnell, effizient und ohne Planungschaos durch sein möchte, kommt zu uns. Unser Netwzwerk deckt alle Planungsphasen und Bereiche ab. Construyo erhält dafür einen Prozentsatz vom Planungshonorar. Angebote, Preisgestaltung und Planungsprozess sind absolut transparent und jederzeit einsehbar. Es liegt alles digital aufbereitet vor. Damit setzen wir einen neuen Standard

Wie hat sich Construyo seit der Gründung entwickelt?
Wir sind sehr zufrieden mit der aktuellen Entwicklung und die Seed-Finanzierungsrunde hat uns die Möglichkeit gegeben nun das Geschäftsmodell zu skalieren, das heißt, die Durchführung von mehr und deutlich größeren Projekten.

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist construyo inzwischen?
We are hiring. Wir haben inzwischen 27 sehr engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Team. Aktuell betreuen wir über Construyo vor allem Projekte zwischen 100.000 und 10 Millionen Euro Gesamtvolumen. Mit 150 vernetzten Architektur- und Ingenieursbüros sind wir schon heute die größte virtuelle Architekten- und Ingenieursgemeinschaft in Deutschland.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist seit der Gründung so richtig schief gegangen?
So richtig schief gelaufen ist eigentlich nichts. Natürlich gibt es immer mal Dinge, die einen aufhalten oder ärgerlich sind. Aber bis jetzt waren das alles gut handhabbare Sachen. Eines unserer größten Learnings ist, dass es nichts gibt, was sich nicht lösen lässt.

Und wo hat Ihr bisher alles richtig gemacht?
Alles richtig machen, bedeutet das 100 % alles immer perfekt läuft. Das kann eigentlich niemand ernsthaft behaupten. Dafür ist das Leben und die Wirtschaft viel zu komplex. Wir können aber sagen, auf was wir ganz besonders stolz sind: das Team. Hier haben wir sehr viele gute Entscheidungen getroffen.

Wo steht Construyo in einem Jahr?
Wir haben ein sehr gutes unternehmerisches Fundament gelegt und wachsen jetzt zügig Stockwerk für Stockwerk, um mal im Bild zu bleiben. Das heißt wir werden immer mehr Großprojekte umsetzen, unser jetzt schon großes Architekten- und Ingenieur-Netzwerk wird nochmal deutlich größer sein als heute.

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Foto (oben): Construyo

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#DealMonitor – Insta Immo sammelt 14 Millionen ein – EMZ Partners steigt bei HRworks ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 20. August werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Insta Immo
+++ Talis Capital, Holtzbrinck Ventures, Tom Stafford und Rahul Mehta von DST Global sowie Mato Peric investieren 14 Millionen Euro in Insta Immo. Das Göttinger Proptech und FinTEch, das von Hans-Christian Zappel, Samantha Kempe und Avinav Nigam gegründet wurde, kauft im Auftrag institutioneller Investoren “zentral gelegene Wohnobjekte im Auftrag institutioneller Investoren” auf und wandelte diese in “voll möblierte ‘Living as a Service’-Wohnungen um.

Apheris
+++ LocalGlobe, MuleSoft-Gründer Ross Mason und Twitter-Chairman Patrick Pichette investieren 2,5 Millionen Euro in Apheris. Das 2019 von Robin Röhm und Michael Höh gegründete DeepTech-Startup aus Berlin ermöglicht eine “konzernübergreifende Zusammenarbeit und sichere Datenanalyse ohne Gefährdung der Privatsphäre”. Insgesamt flossen nun schon 3,7 Millionen in das junge Unternehmen. Zu den weiteren Investoren gehören another.vc, System.One sowie Charles Songhurst, NaturalMotion-Gründer Torsten Weil und Songkick-Gründer Ian Hogarth.

EXITS

HRworks
+++  Die Beteiligungsgesellschaft EMZ Partners, die gerade erst bei Ankerkraut eingestiegen ist, steht nun auch vor dem Einstieg bei HRworks, einer webbasierten Software zur Abwicklung von Personalprozessen. Beim Kartellamt wurde bereits der “mit­tel­ba­re Er­werb von bis zu 100 % der An­tei­le” angemeldet. Die Formulierung deutet darauf, dass die Komplettübernahme in mehreren Teilen erfolgen wird. Zum Hintergrund: EMZ Partners tätig in der Regel Investments ab 10 Millionen Euro. Das Freiburger Unternehmen HRworks ging 1997 als Classware an den Start. Derzeit wirken rund 70 Mitarbeiter für die HR-Firma. “Aktuell nutzen rund 1.600 Kunden und mehr als 200.000 User die SaaS-Anwendung von HRworks für die Reisekostenabrechnung und das komplette Personalmanagement”, teilt das Unternehmen in eigener Sache mit.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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#Interview – “Mit 400 Euro Startkapital macht man keine großen Sprünge”


Das Berliner Unternehmen Studydrive, das 2013 von Sven Gasper und Philipp Mackeprang in Köln gegründet wurde, bietet Studenten die Möglichkeit sich mit Kommilitonen auszutauschen, Lernmaterialen zu teilen und passende Jobs und Praktika zu finden. Seit Anfang 2019 gehört die Plattform zur Jobplattform StepStone, einem Tochterunternehmen von Axel Springer. Derzeit beschäftigt die Jungfirma 80 Mitarbeiter.

“Die Nutzung der Plattform ist für Studierende komplett gratis, das war unser Anspruch von Anfang an. Wir monetarisieren das Geschäftsmodell durch unsere Unternehmenskunden, die Studydrive als Kanal für Employer Branding und Recruiting von Young Talents nutzen. Firmen haben die Möglichkeit, sich dem Nachwuchs zu präsentieren”, erklärt Gründer Sven Gasper das Geschäftsmodell von Studydrive.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht der Studydrive-Macher außerdem über Busreisen, Employer Branding und Ressourcen.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Studydrive erklären?
Meiner Oma würde ich sagen, Studenten müssen jetzt nicht mehr wie früher jeden Tag zur Uni oder in die Bibliothek radeln, um sich auf den aktuellen Stand zu bringen und sich auszutauschen. Sie müssen auch nicht mehr stundenlang am Kopierer stehen, um Arbeitsdokumente oder Prüfungsvorbereitungen zu bekommen. Bei Studydrive treffen sich über eine Million Studierende im Internet, tauschen sich Online aus und geben sich gegenseitig Tipps und Hilfe. Dabei ist es ganz egal, an welchem Ort sie sich befinden. Sie erreichen über die Plattform nicht nur Kommilitonen aus dem eigenen Studiengang sondern können sich auch mit Studierenden anderer Fachbereiche oder Universitäten vernetzen und austauschen. Dadurch entstehen ganz neue Möglichkeiten. Unser Ziel ist es, Studierende ab dem ersten Studientag erfolgreich durch das gesamte Studium zu begleiten und ihnen auch den Einstieg in den Job zu erleichtern. Wir informieren junge Talente nämlich auch frühzeitig, welche potentiellen Arbeitgeber zu ihrer Ausbildung und zu ihrem Studienfach passen können.

Hat sich euer Konzept seit dem Start irgendwie verändert?
Von Anfang an sind wir bei Studydrive unserem ursprünglichen Konzept treu geblieben. Studierende kommen zu Studydrive, um sich zu vernetzen und einander zu helfen. Das Ziel ist, durch den Austausch erfolgreicher durch das Studium und in den Beruf zu kommen. Wir möchten Studierenden frühzeitig Orientierung bei der Karriereplanung geben und ihnen passend auf sie zugeschnittene Informationen geben.

Wie ist überhaupt die Idee zu Studydrive entstanden?
Die Idee zu Studydrive ist auf einer nächtlichen Busreise im Auslandssemester entstanden, als ich mit meinem Kommilitonen und Mitgründer Philipp Mackeprang auf dem Weg vom Karneval in Rio nach Sao Paulo war. Das war im Februar 2012, in wenigen Tagen standen Prüfungen an und wir wollten auf der Busfahrt lernen. Wir waren Studenten in Maastricht und haben zuvor immer den Austausch unter Kommilitonen gesucht, unsere Mitschriften geteilt und Lerngruppen organisiert – doch das ging auf Reisen nicht. Eine Zusammenfassung darüber, was nun in den Prüfungen der nächsten Tage abgefragt wird, wäre in der Situation extrem hilfreich gewesen. Wir dachten, Mitschriften zum Downloaden, das wärs, um sich in einer solchen Situation gegenseitig zu helfen. Am besten auf einer Plattform, auf der man sich von überall auf der Welt austauschen kann. In dieser Notlage ist also die Idee zu Studydrive geboren.

Wie ging es dann weiter?
Im März 2013 haben wir dann gegründet. Heute ist Studydrive ein wichtiger Bestandteil des Studienalltags für über eine Million Studierende geworden. Das Angebot ist für Studierende komplett kostenlos, das war uns wichtig. Deshalb mussten wir ein möglichst nachhaltiges Business Modell entwickeln. Unser Ansatz war, das kostenlose Angebot durch Employer Branding auf dem HR-Markt zu finanzieren, wodurch Studierende gleichzeitig spannende Möglichkeiten für ihren Karriereweg aufgezeigt bekommen und sich über potentielle Arbeitgeber informieren können. Wir wollen unsere Nutzer vom ersten Tag des Studiums bis in den Job erfolgreich begleiten. Für Unternehmen bietet das die Möglichkeit, sich auf unserer Plattform als potentieller Arbeitgeber für die Zukunft zu präsentieren. Studydrive hat sich damit aktuell zur wichtigsten Anlaufstelle für Personaler auf der Suche nach Nachwuchstalenten auf dem deutschen Markt entwickelt.

Seit 2019 gehört Studydrive zu StepStone. Warum habt ihr euch für einen so frühen Exit entschieden?
Wir haben zum damaligen Zeitpunkt gar nicht über einen Verkauf nachgedacht, im Gegenteil, wir wollten nochmal eine größere Runde aufnehmen, um das Wachstum weiter zu beschleunigen. Wir haben aber in den Gesprächen sehr schnell gemerkt, dass eine Zusammenarbeit viele Vorteile mit sich bringt und wir eine gemeinsame Vision teilen in welche Richtung sich der Recruiting Markt in Zukunft entwickeln wird und in dieser Vision spielt Studydrive eine entscheidende Rolle. Mit StepStone an unserer Seite forcieren wir unser Wachstum sowohl national als auch international. StepStone verfügt zudem über große Expertise im HR-Markt und ist weltweit in zahlreichen Industrien vernetzt. Es hat also insgesamt von beiden Seiten aus einfach sehr gut gepasst.

Wie genau funktioniert eigentlich euer Geschäftsmodell?
Die Nutzung der Plattform ist für Studierende komplett gratis, das war unser Anspruch von Anfang an. Wir monetarisieren das Geschäftsmodell durch unsere Unternehmenskunden, die Studydrive als Kanal für Employer Branding und Recruiting von Young Talents nutzen. Firmen haben die Möglichkeit, sich dem Nachwuchs zu präsentieren: Konkret via Unternehmensprofil auf den Karriereseiten der Plattform, sie schalten E-Mail-Kampagnen oder präsentieren sich als potentielle Arbeitgeber in spezifischen Kursen oder Themengruppen von Studydrive. Sie haben bei Studydrive die Chance, Studierende zielgenau bis auf Stadt, Universität und Studiengang heruntergebrochen zu erreichen und junge Talente frühzeitig auf sich aufmerksam zu machen.

Wie hat sich Studydrive seit der Gründung entwickelt?
Wie es eben meist so ist. Am Anfang haben wir noch unsere eigenen Unterlagen hochgeladen und mit 400 Euro Startkapital macht man eben auch keine großen Sprünge. Danach hat sich Studydrive unheimlich stark entwickelt. Seit 2018 bis heute konnten wir die Nutzerzahlen mehr als verdoppeln. Ende 2019 freuten wir uns über mehr als eine Million Studierende, die sich auf Studydrive austauschen und gegenseitig unterstützen. Um das zu erreichen, haben wir die Plattform seit Gründung ständig ausgebaut und weiterentwickelt: Gestartet sind wir mit einem einfachen Doc Sharing Portal, dann gab es die Studydrive Communities, in denen sich Nutzer zu allen Themen rund um das Studium austauschen können bis hin zu unseren Flashcards, mit denen die Prüfungsvorbereitung noch besser gestaltet werden kann. Ein großes Dankeschön gebührt natürlich auch immer den frühen Unterstützern, so konnten wir angefangen mit dem hub:raum Accelerator Programm, über ein Stipendium des Europäischen Sozialfonds und schließlich zwei VC-Runden das Unternehmen entscheidend voranbringen und haben jetzt mit Stepstone und Axel-Springer im Rücken die Möglichkeit weiter groß zu denken.

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist Studydrive inzwischen?
Anfang März 2020 zählten wir auf Studydrive 1,1 Millionen registrierte Nutzer. Diese teilten seit Start 450.892 Dokumente und beantworteten 3,4 Millionen Fragen. Studydrive wird aktuell von über 80 Mitarbeitern unterstützt.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?
Naja so richtig schief ist in den vergangen Jahren zum Glück nichts gelaufen, weil wir glücklicherweise rechtzeitig reagieren konnten, wenn ein Feature oder ein Projekt nicht wie geplant angenommen wurde. Ich erinnere mich beispielsweise an Studycrowd und Studydtutors – zwei Plattformen, die wir parallel zu Studydrive aufgebaut hatten. Die Plattformen wurden aber nicht wie gewünscht von unseren Nutzern angenommen – vor allem weil wir Zeit- und Ressourcenaufwand unterschätzt hatten. Letztlich sind die beiden Plattformen teils im heutigen Studydrive aufgegangen und leben so weiter. Damit ist unser wohl größtes Learning der Vergangenheit: Fokus auf eine Sache und die dafür richtig gut machen und dann schrittweise ausbauen.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht?
Seit der Idee zu Studydrive sind wir felsenfest davon überzeugt, mit dieser Plattform Studierende aus aller Welt erfolgreich auf ihrem Weg in den passenden Beruf zu unterstützen. Umgekehrt helfen wir auch Unternehmen bei ihrer Suche nach hervorragenden Talenten. Und das alles durch ein simples Prinzip, an das wir bis heute glauben: “Life is easier when we help each other”. Wir wollen die Welt ein Stückchen verbessern, indem wir wichtige Bedürfnisse von Studierenden der aktuellen Generationen – GenY, GenZ – erkennen und bedienen – das zeichnet unseren bisherigen Erfolg aus, den wir gerne und in gleicher Weise fortführen möchten.

Wo steht Studydrive in einem Jahr?
Unser Headquarter steht dann sicher immer noch in Berlin-Neukölln. Dahin sind wir nämlich Anfang dieses Jahres wegen des starken Wachstums der letzten Monate umgezogen. Hier bekommt Studydrive gerade auch nochmal einen komplett neuen Anstrich und wird sehr bald in neuem Glanz erstrahlen. Zudem werden wir unseren Marktanteil in UK, wo wir seit 2019 aktiv sind, um einiges vergrößert haben und Eintritte in weitere europäische Märkte vorbereitet und vorangetrieben haben.

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Foto (oben): Studydrive

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#Zahlencheck – Homeday-Verluste steigen auf 15,3 Millionen


Der digitale Immobilienmakler Homeday legt neue Unternehmenszahlen vor – und zwar den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2018. Das junge Startup musste demnach vor zwei Jahren einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 9,5 Millionen Euro verkraften. Im Jahr zuvor waren es nur 3,2 Millionen. Insgesamt kostete der Aufbau von Homeday, das 2015 von Steffen Wicker, Dmitri Uvarovski und Philipp Reichle gegründet wurde, bis Ende 2018 somit bereits rund 15,3 Millionen.

Bis Ende 2018 flossen laut Unternehmenszahlen rund 6,5 Millionen in die Jungfirma. Zur Erinnerung: Im Oktober 2018 verkündete das PropTech eine Investmentrunde mit Project A, Axel Springer und Purplebricks. Die Höhe wurde damals mit 20 Millionen angegeben. Das frische Geld (Eigen- und Fremdkapital) wollte das junge Unternehmen, dessen Wurzeln in Köln liegen, damals in die “weitere Skalierung des Geschäftsmodells investieren”. Die Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern stiegen in Folge der Kapitalrunde auf 6,7 Millionen.

Die Entwicklung nach dieser Finanzspritze muss den Investoren gefallen haben. Mitte Juni dieses Jahres konnte das Startup 40 Millionen Euro einsammeln –  insbesondere von Axel Springer und dem britischen Immobilienmakler Purplebricks, an den Springer beteiligt ist. Die Einhundertsiebte Media Vermögensverwaltungsgesellschaft, ein gemeinsames Unternehmen von Axel Springer und Purplebricks, hält nun die Mehrheit an Homeday. 2018 wirkten durchschnittlich 76 Arbeitnehmer bei Homeday. Im Vorjahr waren es 54.

Homeday im Zahlencheck

2018: 9,5 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2017
: 3,2 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2016: 2,0 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2015: 646.137 Euro (Jahresfehlbetrag)

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Foto (oben): Homeday

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#DealMonitor – Travel-Startup Omio sammelt 100 Millionen ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 19. August werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Omio
+++ Temasek, Kinnevik, Goldman Sachs, NEA und Kleiner Perkins investieren 100 Millionen US-Dollar in das Berliner Travel-Startup Omio. “Mit dem zusätzlichen Kapital kann sich Omio weiter auf seine Vision fokussieren, das globales Reisen für den Kunden so einfach wie möglich zu gestalten. Die Mittel sollen für das fortgesetzte organische Wachstum sowie opportunistische M&A-Aktivitäten verwendet werden, um so das einzigartige Produkt- und Dienstleistungsangebot des Unternehmens weiter zu stärken”, teilt das Startup mit. Omio gehört damit weiter zu den ganz großen Wetten in der Berliner Startup-Szene. In den vergangenen Jahren pumpten Investoren schon fast 300 Millionen Dollar in das Unternehmen, das früher als GoEuro bekannt war. Derzeit wirken 350 Mitarbeter für die Reiseplattform über die Nutzer Bahn-, Bus- sowie Flugtickets vergleichen und auch buchen können. Während der Corona-Krise dürfte die Jungfirma arg gelitten haben. Inzwischen sieht aber wieder gut aus bei Omio: “Insbesondere in Deutschland und Frankreich liegen wir trotz geringer Marketingausgaben bereits wieder bei über 50 Prozent verglichen mit unseren Buchungen vor Covid-19”.

Element 
+++ Sony Financial Ventures und der japanische Geldgeber Global Brain sowie Finleap, das Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin und SBI Investment investieren 10 Millionen Euro in Element – siehe FinanceFWD. Signal Iduna, Finleap, Engel & Völkers Capital, SBI Investment und Alma Mundi Ventures investierten zuletzt 23 Millionen in Element, einen Zulieferer von digitalen Versicherungsprodukten. Zielgruppe der Jungfirma, die 2017 von Finleap angeschoben wurde, sind andere Startups, etablierte Unternehmen, Händler und auch bestehende Versicherer.

Siegfried Gin
+++ Der Spirituosenhersteller Diageo investiert über den unabhängigen Accelerator Distill Ventures in Rheinland Distillers, dem Unternehmen hinter Siegfried Rheinland Dry Gin. “Wie bei allen Unternehmen, die mit Distill Ventures zusammenarbeiten, bleiben die Gründer von Rheinland Distillers Mehrheitseigentümer, während Diageo eine Minderheitsbeteiligung hält”, teilt das Unternehmen mit. Rheinland Distillers wurde 2014 gegründet.

EXITS

BSI
Die Schweizer Beteiligungsgesellschaft Capvis übernimmt die Mehrheit an der Badener Firma BSI Business Systems Integration, einem Anbieter von Softwarelösungen für Customer Relationship Management (CRM). “Das BSI Team um Jens Thuesen, Christian Rusche und Markus Brunold bleibt investiert und setzt seine erfolgreiche Arbeit zusammen mit Capvis fort”, teilt das Unternehmen mit. BSI wurde 1996 in der Schweiz gegründet und beschäftigt über 320 Mitarbeiter an Standorten in Baar, Baden, Bern, Darmstadt, Düsseldorf, Hamburg, München und Zürich.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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Omio takes $100M to shuttle through the coronavirus crisis

Multimodal travel platform Omio (formerly GoEuro) has raised $100M in late stage funding to help see its business through the coronavirus crisis. It also says it’s eyeing potential M&A opportunities within the hard-hit sector.

New and existing investors in the Berlin -based startup participated in the late stage convertible note, although omio isn’t disclosing any new names. Among the list of returning investors are: Temasek, Kinnevik, Goldman Sachs, NEA and Kleiner Perkins. Omio’s business has now pulled in around $400M in total since being founded back in 2013 — with the prior raise being a $150M round back in 2018.

In a supporting statement on the latest raise, Georgi Ganev, CEO of Kinnevik, said: “We are very impressed how fast and effective Omio adapted to such an unprecedented crisis for the global travel industry. The management team has delivered quickly and we can see the robustness of the business model which is well diversified across markets and transport modes. We are looking forward to supporting Omio on its way to become the go-to destination for travellers across the world.”

While COVID-19 has thrown up major headwinds to global tourism and travel — with foreign trips discouraged by specific government quarantine requirements, and the overarching requirement for people to maintain social distancing meaning certain types of holidays or activities are less attractive or even feasible, Omio is nonetheless sounding upbeat — reporting a partial recovery in bookings this summer in Europe.

In Germany and France it says bookings are above 50% of the pre-COVID-19 level at this point, despite only “marginal” marketing spend over the crisis period.

Its business is likely better positioned than some in the travel space to adapt to changes in how people are moving around and holidaying, given it caters to multiple modes of transport. The travel aggregator platform spans flights, rail, buses and even ferry routes, allowing users to quickly compare different modes of transport for their planned journey.

More recently Omio has added car sharing and car rentals to its platform, including via a partnership with rentalcars.com. So as travellers in Europe have adapted to living with COVID-19 — perhaps opting to take more local trips and/or avoiding mass transit when they go on holiday — it’s in a strong position to cater to changing demand through its partnerships with ground transportation networks and providers.

“That diversification in terms of not depending on a single mode of transport has really helped the business come back much stronger, because we’re not depending on — for example — air or bus,” CEO and founder Naren Shaam tells TechCrunch. “The diversification has helped us.”

“People will travel a lot more to smaller regions, explore the countryside a little more,” he predicts, suggesting the current dilution of travel focus it’s seeing — away from usual tourist hotspot destinations in favor of a broader, more rural mix of places — augurs a wider shift to more a diversified, more sustainable type of travel being here to stay.

“It’s not longer just airport to airport travel,” he notes. “People are traveling to where they want to go — and it’s a lot more distributed across geographies, where people want to explore. A platform like ours can accelerate this behaviour because we serve, not just flights, but trains, buses, even ferries etc, you can actually reach any destination with us.”

Direct booking via Omio’s platform is possible where it has partner agreements in place (so not universally across all routes, though it may still be able to offer route planning info).

Its multimodal booking mix extends to 37 countries in Europe and North America — where it launched at the start of this year. Last year it acquired Rome2Rio, bulking out its global flight and transport planning inventory. The grand vision is “all transport, end to end, in a single product”, as Shaam puts it — although executing on that means continuing to build out partnerships and integrations across its market footprint. 

Asked whether the new funding will give Omio enough headroom to see it through the current coronavirus crisis, Shaam tells TechCrunch: “The unknown unknown is how long the crisis lasts. But as we can see if the crisis lasts a couple of years we will make it through that.”

He says the raise will help the business come out of the crisis “stronger” — by enabling Omio to spend on adapting its product to meet changing consumer demand, such as the shift to ground transportation. “All of those things we can use these capital to shape the future of how the travel industry actually interacts with consumers,” he suggests.

Another shift in the industry that’s been triggered by the coronavirus relates to consumer expectations around information. In short, people expect a lot more travel intel up front.

“We have hypotheses on what comes back [post-crisis]. I think travel will be a lot more information centric, especially coming out of COVID-19. Customers will seek clarity in the near term around basic information around what regions can I travel to, do I need to quarantine, do I need to wear a mask inside the train etc,” he says.

“But that’ll drive a type of consumer behavior where they are seeking more information and companies will need to provide this information to satisfy the consumer needs of the future. Because consumers are getting used to having relevant information at the right point in time. So it’s not a data dump of all information… it’s when I get to the train station, what do I need to do?

“Each of those is almost hyperlocal in terms of information and that’s going to drive a change in consumer behaviour.”

Omio’s initial response to this need for more information up front was the launch of a hub — called the Open Travel Index — where users can look up information on restrictions related to specific destinations to help them plan their journey.

However he admits it’s a struggle to keep up with requirements that can switch over night (in one recent example, the UK added France to a list of countries from which returning travellers must self quarantine for two weeks — leading to a mad dash by scores of holidaymakers trying to beat a 4am deadline to get back on UK soil).

“This is a product we launched about a month and a half ago that tells you, if you’re based in the UK, where you can go in Europe,” he says. “We need to update it faster because information’s changing very, very quickly — so it’s on us now to figure out how to keep up with the constant changes of information.”

Discussing other COVID-19 changes, Shaam points to the shift to apps that’s being accelerated by the public health crisis — a trend that’s being replicated in multiple industries of course, not just travel.

“More than half of the ground transport industry was booked at a kiosk at a station [before COVID-19]. So this will drive a clear change with people uncomfortable touching a kiosk button,” he adds, arguing that that shift will help create better consumer products in the sector.

“If you imagine the kind of consumer products that the app/web world has created you can imagine that should come to the consumer experiences in travel,” he suggests. “So these are the things, I think, that will come in terms of consumer behavior and it’s up to us to make sure that we lead that change as a company.”

“We’re investing quite heavily in some of the other shifts that we’re seeing — in terms of days to departure, flexibility of fares, more insurance type products so you can cancel,” he adds. “We’re also trying to help customers in terms of whether they can go.

“We’re investing heavily in routing so you can connect modes of transport, not just flights, so you can travel longer distances with just trains. And we’re also in talks with all our suppliers to say hey, how can we help you come back — because not all suppliers are state monopolies. There’s a lot of small, medium suppliers on our product and we want to bring them back as well so we’re investing there as well.”

On M&A, Shaam says growth via acquisition is “definitely on the radar for us”. Though he also says it’s not top of the priority list right now.

“We’ve actively got our ears out. More so now, going forward, than looking back — because the last four months, imagine what we went through as a travel company, I just wanted to stablize that situation and bring us to a stable position,” he says.

“We are still in COVID-19. The situation’s not yet over, so our primary goal coming out of this is very much investing in the shifts in consumer behavior in our core product… Any M&A acquisitions we’ll do is more opportunistic, based on [factors like] pricing and what’s happening in the industry.

“But more of our capital and my time and everything will go a lot more to build the future of transport. Because that’s going to change so much more for so many millions of consumers that use our product today.”

There is still plenty of work that can be done on Omio’s core proposition — aka, linking up natural travel search for consumers by knitting together a diverse mix and range of service providers in a way that shrinks the strain of travel planning, and building out support for even more multifaceted trips people might wish to take in future.

“No one brings the natural search for consumers. Consumers just want to go London to Portsmouth. They don’t say ‘London Portsmouth train’. They do that today because that’s what the industry forces them to do — so by enabling this core product to work where you can search any modes of transport, anywhere in Europe, one click to buy, everything is a simple, mobile ticket, and you use the whole product on the app — that’s the big driver for the industry,” Shaam adds.

“On top of that you’ve got shifts towards ground transport, shifts towards app, shifts towards sustainability, which is a big topic — even pre-COVID-19 — that we can actually help drive even more change coming out of this. These are the bigger opportunities for us.”

Uncertainty clearly remains a constant for the travel sector now that COVID-19 has become a terrible ‘new normal’. So even with an unexpected summer travel bump in Europe it remains to be seen what will happen in the coming months as the region moves from summer to winter.

“In general the overall business outlook we’re taking is purely something of more caution,” says Shaam. “We just don’t know. Anything at all with respect to COVID-19, no one knows, basically. I’ve seen a number of reports in the industry but no one really knows. So in general our outlook is one of caution. And that’s why we were surprised in our uptick already through the summer. We didn’t even expect that kind of growth with near zero marketing spend levels.”

“We’ll adapt,” he adds. “The business is high variable costs so we can scale up and down fairly easily, so it’s asset light and these things help us adapt. And let’s see what happens in the winter.”

Over in the US — where Omio happened to launch slightly ahead of the COVID-19 crisis — he says it’s been a very different story, with no bookings bump. “No surprise, given the situation there,” he says, emphasizing the importance of government interventions to help control the spread of the virus.

“Governments play a very important role here. Europe has done a superior job compared to a lot of other regions in the world… But entire economies [in the region] depend on tourism,” he says. “Hopefully entire [European] countries shouldn’t go into shutdowns again because the systems are strong enough to identify local spike in cases and they ring fence it very quickly and can act on it. It’s the same as us as a company. If there’s a second wave we know how to react because we’ve gone through this horrible phrase one… So using those learnings and applying them quickly I think will help stabilize the industry as a whole.”

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