#DealMonitor – Atlantic Labs investiert in Mila – fairCamper bekommt Millionensumme


Im aktuellen #DealMonitor für den 26. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Ben Fleet Services
+++ Der Versicherungskonzern Baloise investiert 5,5 Millionen Euro in das Startup Ben Fleet Services, einen Dienstleister für den Unterhalt von Fahrzeugflotten. Das junge Unternehmen wurde im vergangenen Jahr von EnBW und dem Company Builder Bridgemaker gegründet. “Das Berliner Startup beschäftigt inzwischen rund 100 Mitarbeiter*innenin ganz Deutschland. Neben traditionellen Firmenflotten zählen auch führende Anbieter neuer Mobilitätsdienste wie MILES, SIXT Share und stadtmobil zu seinen Kunden”, teilt das Unternehmen mit.

fairCamper
+++ Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), Innovationsstarter Fonds Hamburg (IFH) und Business Angel David Majert investieren eine siebenstellige Summe in fairCamper, einen Marktplatz für “einfaches und sicheres” Mieten von Wohnmobilen und Campern. “Ein Großteil der Mittel fließt in die weitere Entwicklung der Plattform und der SaaS-Lösung. Ferner sollen die Mittel für den Ausbau des Teams eingesetzt werden und das internationale Wachstum ermöglichen”, teilt das Startup aus Hamburg mit.

Mila
+++ Der Berliner Frühphasen-Investor Atlantic Labs investiert gemeinsam mit Angel-Investoren wie Julian Blessin, Alan Poensgen, Andreas Schneider und Friedrich A. Neuman in Mila. Das junge Berliner Unternehmen beschreibt sich als “Raum für mentale Gesundheit in Unternehmen”. In sogenannten mila.sessions erhalten die Nutzer der Plattform Unterstützung von Experten. “Wir wollen das Stigma um das Thema psychische Gesundheit beseitigen”, teilt das Startup mit. mila wurde 2019 von Ines Räth, Catalina Turlea und Jonas Keil gegründet. In unserem ersten Pitch-Podcast könnt ihr euch die Idee hinter Mila anhören.

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Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#Brandneu – 8 neue Startups, die ihr auf dem Schirm haben solltet


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

writeaguide
Bei writeaguide handelt es sich um eine cloud-basierte Anwendung für smartes Wissensmanagement. Zilegruppe dabei sind Teams. “Neben dem intuitiven Erstellen und Vernetzen von Wissen in Guides, legen wir mit writeaguide auch einen großen Wert auf die datengesteuerte Wissensanalyse”, teilt das Startup mit. Gegründet wurde das Startup von Georg Michel.

Augmented Science
Hinter dem Hamburger Startup Augmented Science verbirgt sich eine “neue, innovative Präsentations- und Networking-Lösung für Wissenschaftler*innen”. Die Nutzer können auf der Plattform “mithilfe von Bilderkennung und Augmented Reality Forschungsdaten innovativer und interaktiver darstellen”. Gründer sind Kristina Schulz, Natalie Rotermund und Lasse Schuirmann.

Mintablo
Bei Mintablo aus Berlin dreht sich alles um “faires und verantwortungsvolles Glücksspiel”. Das junge Unternehmen, das von Patrick Koch gegründet wurde, verspricht dabei “aufregende Glücksspiele auf einer seriösen und regulierten Plattform”.

lialo
Hinter lialo verbirgt sich eine App für “thematische und touristische Touren in Berlin”. Hinter der Anwendung stecken Andree Sadilek und momox-Gründer Christian Wegner. Demnächst soll es bei lialo auch kostenpflichtige Touren geben. Dann teilt sich lialo die Einnahmen mit den Autoren der jeweiligen Touren.

Konvoi
Konvoi aus Hamburg entwickelt eine mobile Sicherheitslösung für abgestellte LKW. “Mithilfe von Sensoren wird um den LKW ein Detektionsbereich erzeugt, um Bedrohungen zu erkennen und Gefahrenabwehrmaßnahmen intelligent einzuleiten”, heißt es in der Selbstbeschreibung der Jungfirma. Gegründet wurde die Jungfirma von Alexander Jagielo, Heinz Luckhard und Divya Settimali.

Sizze
Das Team hinter Sizze entwickelt eine Software, die es auf Basis von KI ermöglicht, digital Kleidung zu vermessen. “Unsere Zielgruppe ist der Fashion Online-Handel, der bekannterweise händeringend nach einer Lösung für das Retourenproblem sucht”, teilen die Berliner mit. Gründer sind Gabriela Kaminski und Jochen Kaminski.

Fember
Das neue Startup Fember tritt an, das Thema Networking für Frauen und berufliche bzw. persönliche Weiterentwicklung miteinander zu verknüpfen. Dabei geht es um den Austausch in kleinen Gruppen in einem geschützten Rahmen. So soll der “professionelle Austausch auf Augenhöhe” gelingen. Gegründet wurde das Startup von Maria Yullah und Marie Palmié.

Handz
Das Essener Startup Handz setzt auf hygienische Kosmetikartikel als Lifestyle-Produkte. So will der Ableger der Firmenschmiede Crealize den Markt der klinischen Desinfektionsmittel und Handreiniger aufmischen. Handz kommt in den Duftnoten Watermelon, Citrus und Aloe Vera daher. Gründer sind Cem Ak, Resul Gönül und Sebastian Nisch.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über junge, frische und brandneue Startups, die noch nicht jeder kennt. Alle diese Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der bundesweiten Startup-Szene und im besten Fall auf die Agenda von Investoren, Unternehmen und potenziellen Kooperationspartnern. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – René Benko blitzt bei Komoot ab – Insight kauft weitere AnyDesk-Anteile – Warburg Pincus investiert in McMakler


Im aktuellen #DealMonitor für den 20. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Komoot
+++ Der Berliner Geldgeber June, hinter dem unter anderem Google-Vorstand Philipp Schindler steckt, nutzt seine Vorkaufsrechte beim Startup Komoot, einem Routenplaner samt Navigations-App. Der BFB Frühphasenfonds Brandenburg wollte beim Unternehmen aus Potsdam, das von Markus Hallermann gegründet wurde, aussteigen und seinen Anteil (15 %) verkaufen. Interesse an der Übernahme der Anteile hatte auch der bekannte österreichische Investor René Benko (unter anderem Galeria Karstadt Kaufhof). Hintergründe gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

AnyDesk
+++ Der amerikanische Wagniskapitalgeber Insight Partners nutzt seine Vorkaufsrechte bei AnyDesk. Das junge Unternehmen will quasi TeamViewer als erste Adresse für den Fernzugriff auf Rechner ablösen. EQT Ventures sowie Business Angels wie Chris Hitchen und Andreas Burike sowie Insight investierten in den vergangenen Jahren bereits rund 20 Millionen Dollar in AnyDesk. General Atlantic hatte sich zuletzt für einen Einstieg bei AnyDesk interessiert. Hintergründe gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Simplesurance
+++ Die Altinvestoren investierten erneut in Simplesurance. Das Berliner Startup in Deutschland als Schutzklick bekannt, gehört zu den ganz großen InsurTech-Pionieren. Mindestens 60 Millionen Dollar flossen bisher in das Unternehmen, das 2012 an den Start ging. Zuletzt investierten unter anderem die Tokio Marine Holdings (TMHD) und die deutsch-französische Finanzgruppe ODDO BHF Kapital in das Unternehmen. Hintergründe gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Urban Sports Club
+++ Die Altinvestoren investierten erneut in Urban Sports Club, einen millonenschweren Anbieter für Sportflatrates. Urban Sports Club wurde Ende 2012 von Benjamin Roth und Moritz Kreppel gegründet. Das Startup expandierte zuletzt vor allem durch Übernahmen (99Gyms, Fitengo, Somuchmore, FITrate). Investoren des Startups sind unter anderem HV Capital, Rocket Internet und Partech. Hintergründe gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

McMakler
+++ Der amerikanische Finanzinvestor Warburg Pincus investiert gemeinsam mit einigen Bestandsinvestoren in das Berliner Unternehmen McMakler. Das Handelsblatt berichtet von einem Investment in Höhe von 50 Millionen US-Dollar. “Die nächste Wachstumsphase von McMakler wird sich auf die Erweiterung der proprietären Technologie und der digitalen Tools konzentrieren, um einen transparenteren und schnelleren Marketingprozess für die Kunden zu gewährleisten”, teilt das Unternehmen mit . Target Global, Israel Growth Partners und einige Bestandsinvestoren investierten zuletzt 50 Millionen Euro in McMakler, ein Berliner Makler-Startup. Das Unternehmen, das in Deutschland, Österreich und Frankreich aktiv ist, wurde 2015 von Hanno Heintzenberg, Felix Jahn und Lukas Pieczonka gegründet. Das Grownup beschäftigt über 600 Mitarbeiter.

Sastrix
+++ TS Ventures, also Tim Schumacher, Discovery Ventures und Christian Gaiser investieren 1,3 Millionen US-Dollar in das Kölner Startup Sastrix. Die Jungfirma, die von Maximilian Messing und Sven Lackinger, beide früher evopark, gegründet wurde, unterstützt Unternehmen beim Kauf und der Verwaltung von Softwarelösungen. Die Rheinländer versprechen: “Wir bringen Transparenz in Ihr bestehendes Setup, befreien Sie von nicht ausgelasteten Lizenzen und verhandeln mit Ihren Anbietern, um die besten Angebote für Sie zu erhalten”.

deineStudienfinanzierung
+++ Der Berliner FinTech-Investor finleap investiert in das Berliner Startup deineStudienfinanzierung. “Der Eintritt ins Portfolio von finleap ist für das junge Unternehmen ein weiterer Schritt, ein verlässlicher Partner der Generation Z zu sein”, teilt der Investor vollmundig mit. deineStudienfinanzierung, das von Alexander Barge, David Meyer und Bastian Krautwald gegründet wurde, aggregiert die “größten Finanzierungsprodukte für das Studium in Deutschland”. Im vergangenen Jahr suchte die Jungfirma im Fernsehen, bei “Die Höhle der Löwen” Geldgeber. Der TV-Deal mit Frank Thelen platzte damals aber.

NXRT
+++ Das Bahntechnik-Unternehmen Rhomberg Sersa Rail Group (RSRG) investiert in den Simulationsanbieter NXRT. Das Unternehmen  mit Sitz in Wien “fokussiert sich auf schlüsselfertige Anwendungen für innovative Simulationen für Demonstrations-, Trainings- und Testzwecke”. Die Software vermittelt den Anwendern dabei “sämtliche sensorischen Reize, die sowohl im Bereich Showcasing als auch im Bereich Schulung zu einer bleibenden Erinnerung der Inhalte beitragen”.

easierLife
+++ Der Energiedienstleister ESWE Versorgung investiert einen “bedeutenden finanziellen Betrag” in das Karlsruher Startup easierLife, das einen intelligentem Hausnotruf anbietet. easierLife wurde 2014 von vier wissenschaftlichen Mitarbeitern des FZI Forschungszentrum Informatik gegründet. Im Rahmen von Studien wurden zunächst über 100 Seniorenhaushalte mit Sensoren ausgestattet.

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Astanor Ventures launches $325M Impact Fund aimed at FoodTech and AgTech startups

We can all, by now, ascribe to the idea that something has changed in the last few months. Like it or not, business is not as it was. If we were true to ourselves, we would admit that our lives will never be the name again. But parallel to this visceral feeling, is the quite clear and objective truth that the planet that sustains our existence is in trouble. So, surely, is it not beholden upon us to step up? Is this both a moral and a commercial opportunity?

Today Astanor Ventures is launching a $325m ‘Global Impact fund’ concentrating on food and agriculture technology. These are two of the most pressing areas in the climate debate,  The aim is to deploy funds across Europe and North America.

Astanor‘s fund is a multi-stage tech investor that unites both knowledge and experience of scaling new technology companies with food, cross-sector expertise and agriculture.

Speaking to TechCrunch, Eric Archambeau, co-founder and partner of Astanor Ventures said: “There is now an urgent need for an impact investor like Astanor which is using tech and capital to bring about a revolution in food and farming.”

Archambeau told TechCrunch that the fund will rigorously apply the ideas behind the UN’s seventeen SDGs to ints investments.

“There is a new generation coming on board at LPs and family offices today and new funds understand the imperative this generation now raises. It’s time to stop up and be counted for the future,” said Archambeau.

Within its network, Astanor counts entrepreneurs, impact investors, farmers, chefs, policymakers, food scientists and high-profile sector experts, such as Kathleen Merrigan, Professor in the School of Sustainability and Executive Director of the Swette Center for Sustainable Food Systems at Arizona State University (an Astanor Venture Partner).

The background opportunities to shift the economy are, by now, obvious. Multiple studies show there are booming greenhouse gas emissions and some 70% of the world’s freshwater resources are consumed by agriculture. The earth’s soil is degrading (fertile soil is being lost at rate of 24bn tonnes a year. Food waste is a huge issue and some 40% of food goes to waste); most fruit or vegetable has 15% less nutrients than it did in 1950.

 

Eric Archambeau, Astanor Ventures

Eric Archambeau, Astanor Ventures

Since its founding in 2017, Astanor has invested in more than 20 European and US startups that are working to accelerate regenerative agriculture, innovate food production techniques and farming, as well as promote food culture and the enjoyment of food.

Portfolio companies include French insect farming pioneer Ϋnsect, in which Astanor is the lead investor; Infarm, the Berlin -based on-demand vertical farming company; La Ruche Qui dit Oui, a French farm to table supplier; and Notpla, a UK-based company seeking to eliminate plastics by creating a highly functional packaging material from seaweed. California food waste reduction company Apee created plant-based protection for fresh fruit and vegetables, allowing produce to stay fresh twice as long as without it.

#agriculture, #arizona-state-university, #articles, #astanor-ventures, #berlin, #california, #europe, #food, #food-and-drink, #food-waste, #greenhouse-gas-emissions, #infarm, #la-ruche-qui-dit-oui, #north-america, #plastics, #sustainability, #tc, #technology, #united-nations, #united-states, #waste

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#DealMonitor – IBM übernimmt Instana – Elevat3 investiert in Neodigital – SellerX verkündet 100 Millionen-Runde


Im aktuellen #DealMonitor für den 19. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

SellerX
+++ Nach Cherry Ventures investiert, Felix Capital, Village Global und Business Angels wie David Schneider, Johannes Schaback, Philipp Kreibohm und Malte Huffmann investiert nun auch Triple Point Capital aus dem Silicon Valley in SellerX, einen weiteren Thrasio-Klon. Das Startup, das von Malte Horeyseck (Dafiti-Gründer) und Philipp Triebel gegründet wurde, kauft amazon-Shop an und versucht diese zu noch größerem Erfolg zu bringen. Wie das Handelsblatt berichtet, erhält SellerX insgesamt 100 Millionen Euro. Wobei ein Großteil dieser Summe wohl Kredite sind – und zudem darf man davon ausgehen, dass ein Großteil des Geldes erst nach dem Erreichen verschiedener Meilensteine fließt. Wie bereits berichtet, investierten Cherry  und Co. zuletzt 6 Millionen in SellerX (Bewertung: 10 Millionen Euro).

Neodigital
++ Der neue Wachstumsfonds Elevat3 Capital, hinter dem insbesondere Christian Angermayer (Ribopharma) steckt, investiert eine zweistellige Millionensumme in  Neodigital. Beim InsurTech dreht sich alles um Schaden- und Unfallversicherungen (Privathaftpflicht, Tierhalterhaftpflicht, Hausrat sowie Unfall). Neben der eigenen Produktlinie bietet das Unternehmen Vertriebspartnern die Möglichkeit, eine individualisierte Versicherungslösung (White-Label) zu erstellen. Neodigital mit Sitz in Neunkirchen wurde 2016 von Dirk Wittling und Stephen Voss gegründet. Zuvor investierte bereits Alstin Capital, also Carsten Maschmeyer, die Deutsche Rück und BA4V in den jungen digitalen Versicherer.

Frischepost
+++ BonVenture investiert eine siebenstellige Summe in das Hamburger Startup Frischepost, einen Lieferdienst für regionale Lebensmittelhersteller, der 2015 von Eva Neugebauer und Juliane Willing gegründet wurde. “Mit regionalen Standorten in Hamburg, dem Rhein-Main-Gebiet, Berlin und München ermöglicht Frischepost 2020 bereits rund 7,5 Millionen Kunden den Zugang zu nachhaltig produzierten Lebensmitteln aus der Region”, teilt die Jungfirma mit.

Creal
+++ Investiere, DAA Capital Partners und Ariel Luedi investieren 6,5 Millionen Schweizer Franken in Creal. “This new funding will extend CREAL’s capabilities to bring its light-field display technology from the current hardware-development-kit stage to the complete technology package for the next-generation Augmented Reality (AR) glasses”, teilt das Unternehmen mit. Insgesamt flossen nun schon 14,2 Millionen in Creal.

unown
+++ Altinvestor APX, der Schweizer Impact-Investor Übermorgen VC und eine Business Angel investieren 750.000 Euro in unown, einen Fashion-Leasing-Service. Über das 2019 in Hamburg gegründete Unternehmen können Onliner nachhaltige Mode leasen statt diese zu kaufen. Zwischen Oktober 2019 und Januar 2020 war unown bereits im Accelerator-Programm von APX (Springer, Porsche). unown wurde von Linda Ahrens und Tina Spießmacher gegründet.

Sponsoo
+++ Business Angel Andreas Mihalovits, Thorsten Mattig, der European Super Angels Club, Claas Nieraad, die VR Bank Nord und der Corona Recovery Fonds der IFB Innovationsstarter
Hamburg investieren in den Sponsoring-Marktplatz Sponsoo. “Das Volumen aller neuen Investments seit der letzten offiziellen Runde beträgt etwa 1,4 Millionen Euro”, teilt das Unternehmen mit. Sponsoo aus Hamburg digitalisiert seit einigen Jahren das Sport-Sponsoring.

FUSIONEN

Scorable / BondIT
+++ Das Berliner Startup Scorable und BondIT, ein israelisches Fintech, das Portfolio-Technologien für Asset Manager anbietet, fusionieren. “Als Teil der Vereinbarung werden die Unternehmen ihre Technologien kombinieren, um die Digitalisierung des Bondmarktes voranzutreiben. Die Transaktion wird voraussichtlich Ende 2020 abgeschlossen sein”, teilen die Unternehmen mit. In das fusionierte Unternehmen flossen bereits 40 Millionen US-Dollar. An Scorable war unter anderem Talanx beteiligt.

EXITS

Instana
+++ Der Software-Riese IBM übernimmt das deutsch-amerikanische Unternehmen Instana, das eine Software für Application Performance Management (APM) anbietet. Die Anwendung des Unternehmens überwacht technische Systeme und prüft sie auf Fehler. Meritech Capital und Accel investierten zuletzt 30 Millionen Dollar in die Softwarefirma, die in Solingen und den USA residiert. Das Startup wurde 2015 von Mirko Novakovic, Fabian Lange, Pete Abrams und Pavlo Baro gegründet. Target Partners aus München investierte bereits 2016 in Instana.  Zum Kaufpreis schreibt Gründerszene: “Insider gehen von einem dreistelligen Millionenbetrag aus”. Derzeit wirken 150 Mitarbeiter für Instana.

websms
+++ Das Unternehmen Link Mobility Group Holding aus Norwegen übernimmt die Firma websms, zu der atms und sms.at gehören. “The purchase price for WebSMS of EUR 50.9 million, reflecting an enterprise value of EUR 53.7 million on a cash-free and debt-free basis and assuming a normalized level of working capital, has been settled with 60% paid in cash and the remaining 30% in 3,512,299 new shares issued in LINK Mobility at a price of NOK 47.00 per share”, teilt das Unternehmen mit.

VENTURE CAPITAL

MA Ventures
+++ Die Genossenschaft Migros Aare, eine von zehn Genossenschaften von Migros, dem größten Handelsunternehmens der Schweiz, legt den Corporate Venture-Fonds MA Ventures auf. Das Unternehmen investiert in Startups, die innovative Geschäftsmodelle und zukunftsorientierte Technologien in den Geschäftsfeldern der Migros Aare entwickeln. “Im Fokus von MA Ventures stehen Startups, die den Wandel aktiv mitgestalten, indem sie traditionelle Prozesse aufbrechen und nachhaltig verbessern”, teilt das Unternehmen mit. Um die Umsetzung von MA Ventures kümmert sich Redstone. MA Ventures investierte bereits in _blaenk. Das Kölner Startup positioniert sich als als “hybrider B2B2C-Marktplatz für innovative Lifestyle-Produkte” – und zwar online und offline.

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Greece’s Marathon Venture Capital completes first close for Fund II, reaching $47M

Marathon Venture Capital in Athens, Greece has completed the first closing of its second fund, reaching the €40m / $47M mark. Backing the new fund is the European Investment Fund, HDBI, as well as corporates, family offices and HNWIs around the world (plus many Greek founders). It plans to invest in Seed-stage startups from €1m to 1.5m initial tickets for 15-20% of equity.

Team changes include Thaleia Misailidou being promoted to Principal, and Chris Gasteratos is promoted to Associate.

Marathon’s most prominent portfolio company is Netdata, which last year raised a $17 million Series A led by Bain Capital, and later raised another $14m from Bessemer. On the success side, Uber’s pending $1.4B+ acquisition of BMW/Daimler’s mobility group was in part driven by a Marathon-backed startup, Taxibeat, which was earlier acquired by Daimler.

Partners George Tziralis and Panos Papadopoulos tell me the fund is focused generally on enterprise/B2B, plus “Greek founders, anywhere”.

Highlights of Fund One’s investments include:

  • Netdata (leading infra monitoring OSS, backed by Bessemer & Bain)
  • Lenses (leader in DataOps, backed by 83North)
  • Hack The Box (cybersecurity adversarial training labs)
  • Learnworlds (business-in-a-box for course creators)
  • Causaly (cause-and-effect discovery in pharma)
  • Augmenta (autonomous precision agriculture)

Tziralis tells me the majority of its next ten companies have already raised a Series A round.

Tziralis and Papadopoulos have been key players in the Greek startups scene, backing many of the first startups to emerge from the country over 13 years ago. And they were enthusiastic backers of our TechCrunch Athens meetup many years ago.

Three years ago, they launched Marathon Venture Capital to take their efforts to the next level. Fund I invested in 10 companies with the first fund, and most have raised a Series A. The portfolio as a whole has raised 4x their total invested amount and maintains an estimated total enterprise value of $350 million.

They’ve also been running the “Greeks in Tech” meetups all over the world – Berlin to London to New York to San Francisco, and many more locations in between, connecting with Greek founders.

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#DealMonitor – Tourlane bekommt 20 Millionen – Carbon Relay übernimmt StormForger


Im aktuellen #DealMonitor für den 18. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Tourlane
+++ Die Altinvestoren HV Capital, Sequoia Capital, Spark Capital und DN Capital investieren weitere 20 Millionen US-Dollar in Tourlane. “Mit dem frischen Kapital kann sich Tourlane weiter auf seine Vision fokussieren, ein auf Technologie und Reisekompetenz basierendes End-to-End-Erlebnis für die Buchung einzigartiger Individualreisen zu schaffen”, teilt das Startup mit. Das Berliner Travel-Startup, das 2016 von Julian Stiefel und Julian Weselek gegründet wurde, vermittelt “maßgeschneiderte Traumreisen” im höheren Preissegment. Insgesamt flossen nun schon mehr als 100 Millionen US-Dollar in Tourlane. Zuletzt hieß es, dass sich Tourlane Corona-Matching-Gelder gesichert hat.

Coyo
+++ Die amerikanische Investmentfirma Marlin Equity Partners investiert – wie bereits berichtet – eine zweistellige Millionensumme in das Hamburger Unternehmen Coyo. Das Startup wurde 2010 von Jan Marius Marquardt gegründet – zunächst als IT-Beratungsagentur (Mindmash). Seit 2012 bietet Coyo eine Social-Intranet-Software an. Bisher setzte Gründer Marquardt komplett auf Bootstrapping. Marlin Equity Partners meldete beim Bundeskartellamt bereits den “mit­tel­ba­ren An­teils- und Kon­trol­l­er­werb” bei Coyo an.

GoStudent 
+++ Left Lane Capital und DN Capital investieren weitere 5 Millionen in GoStudent. “Die Erhöhung des Investments, abermals inmitten der Corona-Pandemie, ist Ausdruck der Überzeugung in das weitere Wachstum des Startups im aufstrebenden E-Learning-Sektor”, teilt das Startup mit. Left Lane Capital und DN Capital investierten erst im Sommer dieses Jahres 8,3 Millionen Euro in GoStudent. Das Wiener Startup, das sich als E-Learning-Dienst positioniert, wurde 2017 von Gregor Müller, Felix Ohswald und seinem Bruder Moritz Ohswald gegründet. GoStudent bietet kostenpflichtige Einzel- und Gruppenkurse an.

Troy
+++ Der Versicherer HDI, der zum Talanx-Konzern gehört, investiert eine einstellige Millionensumme in das Inkasso-Startup Troy – siehe FinanceFwd. Das junge FinTech will sich als Unternehmen für “kundenfreundliches, digitales Inkasso” etablieren. troy setzt dabei auf “Tools und Methoden aus Marketing und CRM und verbindet sie mit Daten und Machine Learning”. Das Startup wurde 2017 von Philip Rürup und Till Völzke in Lippstadt gegründet. eCAPITAL, BORN2GROW, Avala Capital und Seed X Liechtenstein investierten zuletzt einen mittleren einstelligen Millionenbetrag in troy.

Fulfin
+++ “Führende Investoren aus dem Finanzsektor” investieren eine mittlere siebenstellige Summe in das Münchner FinTech Fulfin, einen Kreditgeber für E-Commerce-Verkäufer. Das Startup, das 2018 von Nathan Evans, Alfred Gruber, Peter Eriksson und Tobias Steinbrecher gegründet wurde, bietet Warenfinanzierungen für junge Online-Händler an. Hevella Capital und Lakeside, die bereits im vergangenen Jahr eine siebenstellige Summe in das FinTech investierten, sind auch bei der aktuellen Investmentrunde wieder an Bord.

garden
+++ Crowberry Capital und byFounders investieren 3,1 Millionen Euro in das Berliner Startup garden. Zuvor investierten bereits Fly Ventures, System.One, Tiny.vc, Renaud Visage, Chad Fowler, Olivier Pomel, David Helgason, Nat Friedman, Hampus Jakobsson und Thomas Köhl in die Jungfirma. In der Selbstbeschreibung des Startups heißt es: “Garden is a development automation platform for Kubernetes and cloud native applications”. garden wurde 2018 von Jón Eðvald Vignisson, Bas Peters und Eythor Magnusson gegründet.

EXITS

StormForger
+++ Das amerikanische Unternehmen Carbon Relay übernimmt die Kölner Firma StormForger, eine Software-as-a-Service-Lösung in Sachen Last- und Performance-Testing. “Mit der Übernahme wird Carbon Relay in StormForge umbenannt und kündigt die erste integrierte Plattform für DevOps und IT-Profis an, die proaktiv und automatisch containerisierte Anwendungen testen, analysieren, konfigurieren, optimieren und freigeben kann, um das Risiko einer negativen Beeinträchtigung der Benutzererfahrung und des Kundenvertrauens zu beseitigen”, teilt das Unternehmen mit. StormForger wurde 2014 von Sebastian Cohnen und Lars Wolff gegründet.

Clasen Bio
+++ Das Berliner Unternehmen Social Chain übernimmt Clasen Bio, eine Marke für Nüsse, Snacks und Trockenfrüchte. “Clasen Bio wird gemeinsam mit den anderen Food-Marken der Social Chain unter das Dach der neuen Food Chain GmbH gestellt, einer hundertprozentigen Tochter der Social Chain AG”, teilt das Unternehmen von TV-Löwe Georg Kofler mit. Weitere Beteiligungen von Food Chain sind KoRo, 3Bears und VYTAL. “Die Umsatzentwicklung der Food Chain ist auf starkes Wachstum ausgerichtet: 2020 liegt der Umsatz bei 70 Millionen Euro (pro-forma-konsolidiert). 2021 wird eine Steigerung auf 100 Millionen Euro erwartet. Im Geschäftsjahr 2022 soll sich der Umsatz auf rund 140 Millionen Euro erhöhen”.

Capjob
+++ Das Wiener Startup myAbility, das von Gregor Demblin und Wolfgang Kowatsch gegründet wurde, übernimmt den deutschen Mitbewerber Capjob – siehe Trending Topics. “Neben der Ablösesumme gibt es eine Vereinbarung mit dem Capjob-Gründer, damit er die nächsten zwei Jahre für das Projekt tätig ist”, heißt es im Artikel. myAbility positioniert sich als “eine innovative, soziale Unternehmensberatung, die Unternehmen dabei hilft, die Potenziale von Menschen mit Behinderung als KundInnen und MitarbeiterInnen zu nutzen”.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

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Nigeria’s Autochek raises $3.4M for car sales and service platform

Nigeria based startup Autochek looks to bring the sales and servicing of cars in Africa online. The newly founded venture has closed a $3.4 million seed-round co-led by TLcom Capital and 4DX ventures toward that aim.

The raise comes fresh off of Autochek’s September acquisition of digital car sales marketplace Cheki in Nigeria and Ghana. It also follows the recent departure of Autochek CEO Etop Ikpe from Cars45 — the startup he co-founded in 2016, now owned by Amsterdam based OLX Group.

That’s a lot of news in a short-time for Ikpe. His new company will likely be in direct competition with his previous venture (also located in Nigeria). Still, the Nigerian entrepreneur — who built his early tech credentials at e-commerce startups DealDey and Konga — says Autochek is a new model.

“It’s different in the type of technology we’re building and that it’s asset light. I don’t have any inventory. I don’t buy cars. I don’t transact any [physical] cars. I don’t own any inspection locations. I don’t own any dealerships,” Ikpe told TechCrunch on a call from Lagos.

Autochek’s model, according to its CEO, is aimed at creating the digital infrastructure for a new system to better coordinate sales, servicing, and vehicle records of the car market in Nigeria and broader Africa.

Autochek CEO Etop Ikpe, Image Credit: Autochek

Ikpe characterizes that market as still largely informal and fragmented. “We’re basically focused on technology solutions to build the rails of [Africa’s] automotive sector to run on. We’re focusing on three foundations of the market: transactions and trading, maintenance, and financing,” he said.

Autochek’s platform — managed by a developer team in Lagos and Nairobi — is a network for consumers and businesses to buy cars, sell cars, service cars, and finance cars sales.

On the financing side, the startup launched with 10 bank partnerships in Nigeria and two in Ghana, according to Ikpe. Creating more financing options is both a big opportunity for the startup and consumers, he explained. “The used car market in Africa is a $45 billion a year market that has only a 5% financing penetration rate…so there’s huge upside for growth.”

Image Credit: Autochek

Across its core product offerings, Autochek has created a network of partners and standards. The company generates revenues through fees charged on consumer transactions and commissions paid by dealers and service shops on the platform. Consumers can sign up and use the Autochek app for free.

On the sudden departure from his previous startup, Cars45, “I left because I wanted to build something else,” explained Ikpe. There’s been plenty of speculation in local tech press as to what happened, including reports of forced exits by investors. Ikpe declined to get into the details except to say, “I’ve resigned. I’ve moved on and I’m focused on doing what I’m doing right now.”

In addition to its operations in Nigeria — Africa’s most populous nation, largest economy and top VC destination — Autochek plans to use its seed-financing to expand services and geographic scope. The startup will add associated auto related services, such as insurance and blue book pricing products. Autochek is also eying possible entry in new countries such as Ivory Coast, Senegal, South Africa, Kenya, Egypt and Algeria. More M&A could also be in play. “Acquisitions are going to be a core part of our expansion strategy,” said Ikpe.

TLcom Capital Partner Andreata Muforo confirmed the fund’s co-lead on the $3.4 million seed round. Speaking to TechCrunch on a call from Nairobi, she named Autochek’s asset light model, Ikpe’s repeat founder status, and the fund’s view of auto sales and service as an underserved market in Africa as reasons for backing the venture. Golden Palm Investments, Lateral Capital, MSA Capital, and Kepple Africa Ventures also joined the investment round.

While fintech gains the majority of VC financing across Africa’s top tech hubs — such as Nigeria, Kenya and South Africa — mobility related startups operating on the continent have attracted notable support. Drone delivery venture Zipline and trucking logistics company Kobo360 have both received backing from Goldman Sachs. In 2019, FlexClub, a South African startup that matches investors and drivers to cars for ride-hailing services, used a $1.3 million round to expand to Mexico in partnership with Uber.

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#DealMonitor – Forto sammelt 50 Millionen ein – EQT übernimmt Thinkproject (700 Millionen)


Im aktuellen #DealMonitor für den 17. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Forto
+++ Inven Capital, Iris Capital, Rider Global, Northzone, Cherry Ventures und der italienische Risikofonds H14 investieren 50 Millionen US-Dollar in Forto. “Darüber hinaus hat Maersk, die größte Containerreederei der Welt, ihre Beteiligung im Vergleich zu ihren früheren Investitionen verdoppelt, was die starke Position von Forto als aufsteigender Akteur im Transportbereich unterstreicht”, teilt das Unternehmen mit. Insgesamt flossen nun schon 126 Millionen Dollar in das Logistik-Startup Forto, früher als FreightHub bekannt. Zuletzt hatte Gründerszene über ein Investment in Höhe von mindestens 25 Millionen bei Forto berichtet. Forto wurde 2016 von Ferry Heilemann, Erik Muttersbach, Michael Wax und Fabian Heilemann gegründet. Die Jungfirma vermittelt Aufträge zur Container-Beförderung an Transportunternehmen. Derzeit beschäftigt die Firma rund 300 Mitarbeiter.

Bliq
+++ Der Berliner Kapitalgeber Amplifier Ventures und Space Capital aus New York investieren 2 Millionen Euro in das Berliner Mobility-Startup Bliq. Über Bliq können Fahrer sämtliche Fahrt- und Lieferaufträge verschiedener Ridesharing-Anbieter auf einer Plattform organisieren und abwickeln. Bliq wurde 2018 von Julian Glaab, Torgen Hauschild und Johannes Riedel gegründet. Zuletzt wirkten 17 Mitarbeiter für Bliq.

Xentral
+++ Nach Frank Thelen investiert auch Pitch-Gründer Christian Reber in Xentral – siehe Linkedin-Artikel von Frank Thelen. “Trotz zahlreicher Anfragen von Investoren hat Xentral sich dazu entschieden, vorerst abgesehen von Christian Reber keine neuen Geldgeber an Board zu holen. Stattdessen haben wir mit Freigeist noch mal nach-investiert und wollen mit dem frischen Kapital nun zunächst das Team ausbauen, um dann im nächsten Jahr richtig durchzustarten”, schreibt Investor Thelen. Das von Benedikt und Claudia Sauter in Augsburg gegründete Unternehmen ist ein flexibles ERP-/CRM-System mit eigenem AppStore und bietet Schnittstellen zu allen gängigen Online-Shop-Systemen, Marktplätzen und Zahlungsanbietern.

EXITS

Thinkproject
+++ Der schwedische Finanzinvestor EQT übernimmt das Münchner Unternehmen Thinkproject, nach eigenen Angaben ein “weltweit führender Anbieter von Construction Intelligence-Lösungen”. Zur Übernahmen teilt das Unternehmen mit: “EQT wird eine Mehrheitsbeteiligung von dem bisherigen Investor TA Associates sowie von Thomas Bachmaier, Gründer von thinkproject, übernehmen. Alle vorherigen Shareholder sowie das Management Team von thinkproject haben übereinstimmend bestätigt, signifikant in thinkproject zu reinvestieren, um die weitere Expansion des europäischen Marktführers von Construction Intelligence-Lösungen zu beschleunigen”. Zum Kaufpreis schreibt das Handeslblatt: “Einem Insider zufolge ist der Deal mehr als 700 Millionen Euro schwer”.

Bike-Angebot
+++ Die Schuhe24-Gruppe steigt als Mehrheitsgesellschafter bei Bike-Angebot, einer Fahrradhändler-Plattform, ein. Friedemann Vieweger, Gründer und Geschäftsführer von Bike-Angebot, bleibt auch nach der Übernahme an Bord. Gesellschafter von Bike-Angebot sind nach Einstieg der Schuhe24-Gruppe Friedemann Vieweger sowie Schuhe24. Die Altgesellschafter Tilo Kurreck sowie Hanno Vieweger sind ausgeschieden.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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#Interview – “Wir wachsen zu schnell. Das ist cool. Aber es bringt auch Schwierigkeiten mit sich”


Urban Drivestyle produziert und verkauft Fahrzeuge. “Fantastisch Fahrzeuge” nennt Gründer Ossian Vogel diese. “Wir bauen coole E-Fahrzeuge, die mehr können, als ein Fahrrad oder Motorrad: Utility Bikes, oder SUVs der E-Bikes. Egal, ob alleine, zu zweit, mit Kind, deiner Freundin oder ob du ein Surfboard, deine Kletterausrüstung oder dein Einkauf mitnehmen willst. Unsere Fahrzeuge machen es möglich. Ganz ohne Stau”, führt der Jungunternehmer weiter aus.

Ursprünglich war Urban Drivestyle ein Bike-Vermieter, Daraus entwickelte sich ein eigenes Produkt für die Vermietung. “Inzwischen sind wir eine E-Bike-Manufaktur in Berlin mit vier E-Bike- und einem E-Scooter-Modell, und exportieren weltweit. Unser Ziel ist es, der Komplettanbieter moderner E-Mobilität zu werden und innerhalb der nächsten Jahre alles aus Deutschland oder zumindest Europa zu sourcen”, erzählt Vogel. In diesem Jahr peilt das Startup einen Umsatz von 5 Millionen an.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht der Urban Drivestyle-Macher über Innenstädte, asiatische Zulieferer und Lieferzeiten.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Urban Drivestyle erklären?
Ganz einfach, denn meine Oma hat den Wandel vom “Fahrrad mit Hilfsmotor” zum Moped selber in Ihrer Jugend erlebt und sagt, unsere MK sieht aus wie eine Honda Dax. Es ist schwieriger, 40-Jährigen unser Konzept zu erklären als 75-Jährigen: Wir bauen coole E-Fahrzeuge, die mehr können, als ein Fahrrad oder Motorrad: Utility Bikes, oder SUVs der E-Bikes. Egal, ob alleine, zu zweit, mit Kind, deiner Freundin oder ob du ein Surfboard, deine Kletterausrüstung oder dein Einkauf mitnehmen willst. Unsere Fahrzeuge machen es möglich. Ganz ohne Stau.

Hat sich das Konzept seit dem Start irgendwie verändert?
Ganz grundlegend: Wir sind als Bike-Vermieter gestartet und haben dann ein eigenes Produkt für die Vermietung entwickelt. Inzwischen sind wir eine E-Bike-Manufaktur in Berlin mit vier E-Bike- und einem E-Scooter-Modell, und exportieren weltweit. Unser Ziel ist es, der Komplettanbieter moderner E-Mobilität zu werden und innerhalb der nächsten Jahre alles aus Deutschland oder zumindest Europa zu sourcen.

Die Corona-Krise traf die Startup-Szene zuletzt hart. Wie habt ihr die Auswirkungen gespürt?
Als Bike-Anbieter, noch dazu also Online-Verkäufer, hatten wir echt Glück. Es wurden unglaublich viele Fahrräder gekauft: Zum einen wollen die Leute weniger mit den Öffis fahren und zum anderen sind Autos gerade in den Innenstädten – sagen wir mal – nicht die idealen Verkehrsmittel. Man steht im Stau und verschmutzt die Luft. Das E-Bike, vor allem unsere Utility-Bikes, schließen hier eine Lücke: Man kommt schnell und sicher ans Ziel und kann sogar noch seine Kinder oder seine Freundin mitnehmen. Mit unseren fetten Reifen sind auch Kopfsteinpflaster, Straßenbahnschienen oder nasser Straßenbelag kein Problem mehr. Dennoch hatte Corona auch für uns durchaus seine Tücken: Unsere asiatischen Zulieferer für Motoren, Bremsen und Schaltungen mussten bereits im Frühling die Produktion einstellen. Das hat zu enormen Lieferverzögerungen in der ganzen Branche geführt. Wir sind erst jetzt wieder voll lieferfähig. Außerdem sind die Frachtpreise explodiert. Zeitweise mussten wir dann auch unsere Produktion in Berlin einstellen. Kein einfaches Jahr. Aber wir gehen dennoch mit einem deutlichen Plus nach Hause.

Wie ist überhaupt die Idee zu Urban Drivestyle entstanden?
Ich bin Fahrrad-Fan seit frühester Kindheit und habe mein erstes Bike-Design – ein Liegerad – schon mit 16 Jahren umgesetzt. Somit war es vom Bike-Vermieter zum E-Bike Produzenten eigentlich ein recht kurzer Weg. Wir wollten coole Bikes, die mehr können als nur von A nach B fahren. Der E-Antrieb eröffnet hier ja ganz neue Möglichkeiten. Außerdem merkten wir, dass viele unserer Kunden großes Interesse an der der MK Classic als Privatfahrzeug hatten.

Wie hat sich Urban Drivestyle seit der Gründung entwickelt?
Rasant. Wir sind innerhalb von vier Jahren zu einer Berliner Manufaktur gewachsen, mit einer breiten Produktpalette von vier unterschiedlichen E-Bikes und dem einzigen Multifunktions E-Roller auf dem Markt. All unsere Bikes haben drei Dinge gemeinsam: Den coolen Look, die fetten 204 Reifen und die hohe Funktionalität. Wir wollen das Auto oder den Motorroller ersetzen, nicht das Fahrrad.

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist Urban Drivestyle inzwischen?
Wir beschäftigen inzwischen 14 feste Mitarbeiter in Berlin Oberschöneweide. Dieses Jahr werden wir den Umsatz noch mal auf rund 5 Millionen verdoppeln. Inzwischen rollen mehrere tausend unserer Bikes durch die Straßen – in 48 Ländern.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?
Wir wachsen zu schnell, haha na ja, das ist natürlich super cool. Aber es bringt auch Schwierigkeiten mit sich: zum Beispiel die langen Lieferzeiten.

Und wo hat Ihr bisher alles richtig gemacht?
Unsere Produkte haben einen Nerv getroffen und unsere Community ist eine der coolsten im gesamten Bike-Segment – und darüber hinaus. Also haben nicht nur wir hier alles richtig gemacht, sondern natürlich auch unseren Kunden!

Wo steht Urban Drivestyle in einem Jahr?
Wir wollen weiterhin so stark wachsen, aber müssen nun auch das Unternehmen dazu fast nochmal “neu erfinden”. Das geht von der eigenen Rahmenproduktion in Europa bis hin zu lokalen Service- und Montagespots, bei denen man auch Testfahrten machen kann. Auch glauben wir, das Mieten statt Besitzen durchaus ein großes Geschäft werden kann! Es bleibt also “work in progress” und wir sehen sehr optimistisch und mit viel Freude nach vorne!

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Foto (oben): Urban Drivestyle

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Coatue investiert 40 Millionen in Gorillas – Accel investiert in Taxdoo – Cherry investiert in Saleor


Im aktuellen #DealMonitor für den 16. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Gorillas
+++ Der New Yorker Hedgefonds Coatue, der zuletzt in Choco investierte, investiert 40 Millionen US-Dollar in Gorillas. Das junge Berliner Hype-Startup, das man als rollenden Supermarkt beschreiben kann, verspricht teilweise eine Lebensmittel-Lieferungen innerhalb von 10 Minuten. Und das alles angeblich zu “Supermarktpreisen”. Damit setzt das Startup auf das Konzept von goPuff, das in den USA schon länger unterwegs ist. Zuletzt interessierten sich auch  Insight Partners, Accel und Index für Gorillas. Die Bewertung der aktuellen Investmentrunde liegt bei 160 Millionen (Pre-Money). Der Berliner Leckerschmecker-Geldgeber Atlantic Food Labs investierte bereits in Gorillas. Das Startup wurde von Kagan Sümer und Jörg Kattner gegründet. Alle weiteren Details gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Taxdoo
+++ Der amerikanische Geldgeber Accel Partners investiert eine unbekannte Millionensumme in Taxdoo. Das Hamburger Startup wurde 2016 von Matthias Allmendinger, Roger Gothmann und Christian Königsheim gegründet. Das junge Unternehmen ermöglicht Onlinehändlern es, ihre internationalen Umsatzsteuer-Verpflichtungen zu automatisieren. Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) investierte bereits in das Steuer-Startup. Alle weiteren Details gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Loopline Systems
+++ Business Angel Andreas Burike (unter anderem Job Ad Partner), Fawkes Ventures, STS Ventures, also OnVista-Gründer Stephan Schubert, und weitere Business Angels retten das insolvente Berliner Startup Loopline Systems. Seit 2014 unterstützen Nora Heer und Christian Kaller mit Loopline Systems Unternehmen dabei ihre Führungsprozesse zu verschlanken und zu digitalisieren. STS Ventures und Fawkes Ventures, ein Zusammenschluss aus Unternehmern und Kunden von Loopline Systems, investierten noch 2018 eine siebenstellige Summe in das Startup, das einst von Project A angeschoben wurde. Mitgründer Kaller ist weiter bei Loopline an – er hält bei der Neugründung 15 % am Unternehmen. Auf den Business Angel Burike entfallen knapp 60 %. Alle weiteren Details gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV – entdeckt über Startupdetector

Saleor
+++ Der Berliner Kapitalgeber Cherry Ventures, der gerade mit Flaschenpost einen gigantischen Exit hinlegen konnt, investiert in das polnische Startup Saleor. Das junge Unternehmen aus Warschau positioniert sich als “The next-generation, open-source, headless e-commerce platform”. Alle weiteren Details gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Zeotap
+++ Der amerikanische Geldgeber SignalFire investiert rund 16 Millionen Euro in zeotap. Das Berliner Unternehmen, das 2014 von Daniel Heer und Co. gegründet wurde, betreibt eine sogenannte Customer Intelligence Platform (CIP). Damit ist es möglich Vorhersagen im Hinblick auf das Verhalten von Kunden zu treffen. Neue Capital, coparion, MathCapital und TTCER Partners investierten zuletzt gemeinsam mit den Altinvestoren 37 Millionen Euro in das Berliner Big Data Startup.

KoRo
+++ Das Berliner Unternehmen Social Chain erhöht ihre Beteiligung am Berliner Startup KoRo von 52 auf 57 %. “Die Aufstockung erfolgt im Rahmen einer Kapitalerhöhung mit zusätzlichen Finanzierungszusagen durch die der KoRo Handels GmbH insgesamt 6 Millionen Euro für die weitere Expansion zufließen werden”, teilt der Investor, hinter dem TV-Löwe Georg Kofler steckt, mit. Koro, früher als Koro Drogerie bekannt, wandelte sich in den vergangenen Jahren vom Direktvertrieb für klassische Drogerieartikel zum Online-Shop für naturbelassene Lebensmittel wie Trockenfrüchte, die das Startup als Eigenmarken vertreibt. In Sachen Marketing setzt das Startup, das von Constantinos Calios und Robert Schyska gegründet wurde, auf Influencer. Seit Dezember 2016 ist die Social Chain Group an Koro beteiligt.

EXITS

Coyo
Der amerikanische Investor Marlin Equity Partners meldete beim Bundeskartellamt den “mit­tel­ba­ren An­teils- und Kon­trol­l­er­werb” beim Hamburger Unternehmen Coyo an. Bei Gründerszene taxiert den Exit auf einen hohen Millionenbetrag. “Das Geld für den Coyo-Deal soll nach Gründerszene-Informationen aus dem Europa-Fonds des Investors fließen, der ein Volumen von rund 600 Millionen Euro hat”, heißt es über den Exit. Coyo wurde 2010 von Jan Marius Marquardt gegründet – zunächst als IT-Beratungsagentur (Mindmash). Seit 2012 bietet Coyo eine Social-Intranet-Software an. Zuletzt war zu hören, dass Coyo eine Investmentrunde plant.

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#CaptableCheck – Die Allianz hält bereits 16,6 % an HeavenHR


Das Berliner Startup HeavenHR, eine cloudbasierte Personalverwaltung, die 2015 von Warpspeed Ventures gegründet wurde, sammelte in den vergangenen Jahren bereits 16,4 Millionen Euro ein. Zu den Investoren der Jungfirma gehören unter anderem Target Global, OpenOcean, Piton Capital und Mutschler Ventures. Zudem investierte zuletzt auch der Versicherer Allianz in HeavenHR. 2018 erwirtschaftete die kleine Kapitalgesellschaft einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 2,1 Millionen Euro. Insgesamt kostete der Aufbau von HeavenHR bereits rund 10,2 Millionen.

Die Allianz hält inzwischen rund 16,6 am HR-Dienst. Target Global ist mit 9,8 % an Bord. OpenOcean hält 8,4 %, DN Capital 3,6 %, Mutschler Ventures 3,4 % und Lakestar gerade einmal 2,2 %. Der Initiator Warpspeed Ventures ist weiter mit 6,6 % an HeavenHR beteiligt. Dazu sind auch die Macher im Hintergrund von Warpspeed weiter stark an der digitalen Personalverwaltung beteiligt. Christian Bertermann ist mit 6,4 % an Bord. Hakan Koç hält 6,4 %, Felix Jahn 4,7 % und Christopher Muhr knapp 10 %.

Die klassischen Investoren Target Global, OpenOcean, Piton Capital und Mutschler Ventures halten somit zusammen gerade einmal rund 24 % an HeavenHR. Die Zukunft der Jungfirma scheint der Versicherungskonzern Allianz zu sein. Von den größeren Geldgebern scheint zumindest noch Target Global größere Stücke auf das Konzept zu setzen.

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#DealMonitor – Finiata bekommt weitere Millionen – Leonardo DiCaprio investiert in EnPal


Im aktuellen #DealMonitor für den 12. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Finiata
+++ Die “großen” Alt-Investoren und der European Investment Fund (Corona Matching Facility) investieren 7 Millionen Euro in Finiata. In den vergangenen Jahren investierten DN Capital, Point Nine Capital, Redalpine Venture Partners, Fly Ventures, LaFamiglia, der tschechische Private Equity-Investor ENERN und das polnische Family Office Kulczyk Investments rund 20 Millionen Euro in den Berliner Kredit-Anbieter, der derzeit in Polen aktiv ist. Zuletzt fiel Finiata durch eine sogenannte Pay-to-Play-Runde auf. “Die Bewertung ohne das neue Geld (Pre-Money) dürfte bei etwa zehn Millionen Euro liegen”, berichtet FinanceFWD.

EnPal
+++ Der amerikanische Investmentfonds Princeville Climate Technology, hinter dem unter anderem der Schauspieler Leonardo DiCaprio steckt,  investiert einen mittleren einstelligen Millionenbetrag in EnPal – siehe Der Spiegel. Gerade erst investierten die zalando-Macher Robert Gentz, David Schneider und Rubin Ritter eine Millionensumme in Enpal. Das Berliner Solarunternehmen, das 2017 von Mario Kohle (Käuferportal-Gründer), Viktor Wingert und Jochen Ziervogel gegründet wurde, vermietet Solaranlagen an Privatkunden. Vor den zalando-Macherin investierten bereits Picus Capital sowie Spreadshirt-, Circ- und Delivery Hero-Gründer Lukasz Gadowski in das Berliner GreenTech.

Newsadoo
+++ Die Altinvestoren FFG und aws investieren weitere 2,2 Millionen Euro in das Linzer Startup Newsadoo. Der Nachrichtendienst, der 2017 von David Böhm, Alexandra Auböck und Susanna Wurm gegründet wurde, “bündelt den Content aus allen relevanten Quellen an einem Ort, analysiert ihn automatisiert mittels künstlicher Intelligenz und liefert ihn ganz individuell und mit vielen Zusatzfunktionen an seine User”.

VENTURE CAPITAL

Speedinvest
+++ Der Wiener Kapitalgeber Speedinvest legt seinen zweiten Speedinvest x Fonds, einen sogenannten “Fokus-Fonds für Netzwerkeffekte”, auf. “Im sogenannten ‘First Closing’ wirbt der Fonds über  33 Millionen Euro für den neuen Speedinvest x Fonds 2 ein”, teilt der Kapitalgeber mit. Zielvolumen sind 50 Millionen Euro. “Als Ankerinvestoren für den neuen Fonds konnten die Medienhäuser Russmedia und Styria Media Group gewonnen werden”, heißt es in der Presseaussendung. Zudem wird Julian Blessin, Mitgründer von Tier Mobility, neuer Partner bei Speedinvest.

IPO

myTheresa
+++ Der Münchner Mode-Händler myTheresa strebt an die Börse. Der IPO soll Anfang 2021 in den USA stattfinden. “Die angestrebte Bewertungsspanne liege bei rund 1 Milliarde Dollar bis 1,5 Milliarden Dollar, hiess es. Je nach Verlauf des Weihnachtsgeschäfts könnte das Ziel sich jedoch auch noch verändern” – berichtet HZ.  myTheresa entstand 2006 als Ableger eines stationären Modehauses. Derzeit beschäftigt das Unternehmen mehr als 700 Mitarbeiter.  Im Geschäftsjahr 2019/20, das im Juni abgeschlossen wurde, erwirtschaftete myTheresa einen Umsatz in Höhe von 450 Millionen Euro.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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#Brandneu – 5 neue Startups, die ihr euch sofort ansehen solltet


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

MedKitDoc
Mit MedKitDoc können Patienten sich nicht nur via Videokonferenz mit einem Arzt austauschen, sondern auch mittels ausgesuchter Geräte untersuchen lassen. “Ein durch uns geschulter Facharzt führt die Untersuchung durch. Dabei kann er zum Beispiel über das Bluetooth-Stethoskop live Ihre Herztöne abhören”. Gegründet wurde das Telemedizin-Startup von Siegfried Guterman und Benjamin Gutermann.

Audry
Audry, das von Niklas Hildebrand und Eugenio Warglien geführt wird, möchte Podcastern zu mehr Reichweite verhelfen. Hinzu kommt eine AdTech-Komponente: “At Audry we enable brands to scale podcast advertising through programmatic buying”. Das Audry-Team baute vorher Boutiq, einen Influencer-Dienst, auf.

hivr.ai
Das junge Startup hivr.ai entwickelt eine Lösung für Tagungshotels und Locations. Mit der Software werden überall dort automatisiert, wo eine manuelle Bearbeitung ineffizient ist. hivr.ai sammelt etwa Meeting-Anfragen über zahlreiche Vertriebskanäle hinweg. Gründer sind Ferdi Güllübag, Christian Graf von Kanitz-Kopsch und Michael Liebscher.

Brands United
Brands United aus Berlin und ist auf den Kauf und den Zusammenschluss von erfolgreichen Amazon-FBA-Unternehmen bzw. deren Marken spezialisiert. Ein Konzept, das Thrasio weltweit etabliert hat. In Deutschland bearbeitet die Razor Group dieses Segment ebenfalls. Gegründet wurde das Startup von Dieter Pfeffer und Marc Nußbaumer.

Weißhaus
Mit Weißhaus baut Finleap ein Startup rund um das Thema Immobilieninvestitionen auf. Zum Konzept heißt es auf der Website: “Weißhaus bietet eine Plattform, die vermögenden Privatpersonen erstklassige Anlagen von führenden Unternehmen in der Immobilienbranche und im Anlagebereich einfach zugänglich macht”. Geführt wird das FinTech von Kyros Khadjavi.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über junge, frische und brandneue Startups, die noch nicht jeder kennt. Alle diese Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der bundesweiten Startup-Szene und im besten Fall auf die Agenda von Investoren, Unternehmen und potenziellen Kooperationspartnern. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Brandneu – 8 neue Startups, die wir uns ziemlich genau merken


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

Bonnie
Die Berliner Gründer Adrian Graf und Michael Jäger bieten mit Bonnie Qualitätswein aus Deutschland in Dosen an. Sie wollen damit “mehr Komfort und Spaß in die konventionelle Weinindustrie bringen”, da die Dosen im Vergleich zu Flaschen “unzerbrechlich und für jede Gelegenheit ideal portioniert” sind.

servier.bar
Für die beiden Informatikstudenten Adis Heric und Jonas Allert ist die Zukunft der Gastronomie digital. Aus diesem Grund haben sie mit ihrem Startup servier.bar eine “revolutionäre Online-Speisekarte” entwickelt, mit der sich die individuellen Angebote von Restaurants, Bars und Cafés digitalisieren lassen.

hig & chic
Bei hig & chic, das von Matthias Kühr und Tom Gärtner gegründet wurde, finden Onliner “Eukalyptus-Bettwäsche mit Style”. Doch es geht dabei nicht nur um stylische Aspekte: “Für die Produktion werden 95 % weniger Wasser benötigt als für Baumwolle und auch der CO2-Fußabdruck liegt bei unter 50 %.

PURmacherei
Die Gründer der PURmacherei haben es sich “zum Ziel gemacht, den besten und ehrlichsten gesunden Snack auf dem Markt anzubieten”. Gelingen soll dies dem internen Startup von Alfred Ritter mit den selbst kreierten Snackalternativen HaferHaps und KakaoWumms.

LunchBuddies
Hinter LunchBuddies – oder ganz kurz LuBu – verbirgt sich eine B2B-Matching-App, die Menschen über Kaffee oder Lunch miteinander verbindet. “Einfacher, schneller und nachhaltiger als je zuvor”, versprechen die Gründer, die Geschwister Luisa und Tarik El Bouyahyani.

Pretty Cheeky Cosmetics
Das Berliner Startup Pretty Cheeky Cosmetics setzt auf Kosmetik und “hochwertige, natürliche und aufregende Inhaltsstoffe”. Dazu schreibt das Team: “We believe that high quality beauty products based on effective natural ingredients does not have to be boring”. Gründer ist Saman Mischler.

Sustaco
Hinter Sustaco verbirgt sich ein Marktplatz für nachhaltige Produkte. “Unser Ziel ist es, dem Kunden hier eine Plattform zur Verfügung zu stellen, auf der bedenkenlos nachhaltige Produkte aus verschiedenen Branchen gekauft werden können”, teilt das Unternehmen mit.

mittagsbonus
Das Berliner Startup mittagsbonus tritt an, um die Mittagspause zu digitalisieren. “Wir bauen eine Plattform zur Unterstützung der Mittagsversorgung von Firmen für Ihre Arbeitnehmer in Restaurants auf”, teilen die Hauptstädter mit. Es geht somit ganz eindeutig um das Thema Essenszuschuss. Grgründet wurde das Startup von Alwin Haensel.

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#Interview – Mambu: Von der Studienarbeit zum millionenschweren FinTech


Das Berliner FinTech Mambu, das 2011 an den Start ging, ermöglicht Bankdienstleistern Kredit-Produkt in kurzer Zeit zu entwickeln. Der US-Investor Bessemer Venture Partners sowie die Altinvestoren Acton Capital, CommerzVentures, Point Nine Capital und Runa Capital investieren zuletzt 30 Millionen Euro in die Berliner SaaS-Banking-Plattform, die von Frederik Pfisterer und Eugene Danilkis gegründet wurde.

Zum Start fokussierte sich das Startup zunächst auf Mikrofinanzinstitute in Lateinamerika und Afrika. Doch inzwischen gehören Unternehmen wie N26 und Orange zu den Kunden des Startups. “Wir sind derzeit ein Team von über 400 Personen, das auf unsere Hauptbüros in Berlin, Amsterdam, Singapur, London, Ia?i (Rumänien), Vilnius (Litauen) und Miami verteilt ist. Mambu betreut fast 200 Kunden mit über 20 Millionen Endnutzern in mehr als 60 Ländern”, sagt Mitgründer Danilkis.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht der Mambu-Macher außerdem über Digitalisierung, Finanzprodukte und Agilität.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Mambu erklären?
Wir stellen eine Technologieplattform zur Verfügung, die Finanzinstitute dabei unterstützt, moderne erstklassige Bankprodukte zu entwickeln und sie ihren Kunden digital anzubieten.

Die Corona-Krise traf die Startup-Szene zuletzt hart. Wie habt ihr die Auswirkungen gespürt?
Aufgrund der Art unserer Geschäftstätigkeit hat COVID-19 den Bedarf an Services von Mambu tatsächlich gesteigert. COVID-19 wirkt wie ein Katalysator für die Digitalisierung, insbesondere im Großbankensektor. Etablierte Finanzinstitute müssen heute mehr denn je agiler werden. Sie müssen sich an den Wandel anpassen, sonst können sie in Bezug auf den Wettbewerb, das Makroumfeld oder die Bedrohungen, die von FinTechs ausgehen, nicht auf den Markt reagieren. Unsere Aufgabe ist es, ihnen dabei zu helfen, die Grundlagen zu schaffen – mit einer Plattform, die es ermöglicht, die nächste Innovationswelle zu nutzen. Wir unterstützen unsere Kunden dabei, die Krise zu meistern und am Ende gestärkt daraus hervorzugehen.

Wie ist überhaupt die Idee zu Mambu entstanden?
Alles begann mit einer Studienarbeit von drei Master-Studenten an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh. Meine Mitbegründer und ich arbeiteten an einem Projekt über die technologischen Möglichkeiten in Wachstumsmärkten, als wir schnell feststellten, dass wir an etwas dran waren: Die Betriebssysteme, die diese Finanzinstitute einsetzten, erwiesen sich entweder als veraltet oder zu komplex für kostengünstige, digitale Finanzprodukte, die benötigt würden, um 3 Milliarden Menschen in den formellen Bankensektor zu bringen. Im Mai 2011 gründeten wir Mambu mit der Mission, die Funktionsweise von Finanzdienstleistungen so zu verändern, wie es Salesforce ein Jahrzehnt zuvor für CRM getan hatte: eine Software-as-a-Service-Plattform für Finanzinnovation bereitzustellen. Unsere ursprüngliche Vision war es, “Einzelpersonen und aufstrebende Unternehmen in die Lage zu versetzen, durch den Zugang zu Finanzdienstleistungen wirtschaftliche Chancen wahrzunehmen – überall auf der Welt.”

Wie genau funktioniert eigentlich euer Geschäftsmodell?
Wir ermöglichen traditionellen Banken ebenso wie FinTechs, Kreditgebern, Unternehmen und Telekommunikationsfirmen die Entwicklung der nächsten Generation von Bankdienstleistungen auf unserer Plattform. Mambu bietet eine flexible SaaS-Plattform, auf der Kunden ihre Finanzproduktportfolios anbieten können, wodurch eine innovative Benutzererfahrung entsteht. Unsere Kunden nutzen unsere APIs, um ihren USP auszubauen und vom vielfältigen und sich schnell entwickelnden Fintech-Ökosystem zu profitieren. Wir unterstützen unsere Kunden dabei, neue Produkte einzuführen, in neue Märkte zu expandieren, ihre bestehenden Geschäftsstrukturen zu transformieren, um ihr Geschäft schneller und agiler zu entwickeln, bereitzustellen, zu warten und zu skalieren. Der Einsatz von Technologie, um Geschäftsprozesse zu optimieren und gegebenenfalls zu automatisieren, ist definitiv ein Bereich, in dem traditionelle Finanzorganisationen von FinTechs lernen können.

Inwiefern?
Banken sollten ihre Strategie langfristig anpassen, anstatt auf taktische Ad-hoc-Lösungen zu setzen. Wir wollen den Banken helfen, ihre Perspektive zu ändern – weg von der Konzentration auf interne Systeme und hin zu einer langfristigen, kundenorientierten Strategie, die letztlich das Wachstum und die Effizienz des Unternehmens und natürlich die Kundenbindung fördert. Für traditionelle Banken besteht der eigentliche Handlungsbedarf darin, sich für den Wandel aufzustellen. Das ist beängstigend, denn es bedeutet, sich intern anders zu strukturieren, um extern neue Dinge zu tun. Es bedeutet einen Paradigmenwechsel gegenüber ihrer derzeitigen Arbeitsweise.

Wie hat sich Mambu seit der Gründung entwickelt?
Als Mambu ins Leben gerufen wurde, hatten fast 30 % der Weltbevölkerung sowie Millionen von Unternehmen noch keinen Zugang zu Finanzinstituten. Die Berücksichtigung der lokalen Bank- und Kreditvergabebestimmungen erwies sich bei der Gründung von Unternehmen in diesen Regionen der Welt als großer Vorteil. Die Branche hatte einen klaren Bedarf, die Agilität und die niedrigen Betriebskosten der Cloud-basierten Dienste von Mambu waren unschlagbar – weshalb immer mehr Aufsichtsbehörden die Nutzung von Mambu nicht nur genehmigten, sondern förderten. Innerhalb weniger Jahre nach der Einführung wurde die Cloud-Banking-Technologie von Mambu von Organisationen in 26 Ländern weltweit übernommen – von Kolumbien bis Nigeria, von Mexiko bis zu den Philippinen. Als Acton im Jahr 2016 zum ersten Mal in Mambu investierte, war Mambu bereits in mehr als 30 Ländern aktiv. Mambu galt als “die führende SaaS-Core-Engine” und hatte sein Produkt- und Geschäftsmodell verfeinert und auf die Zusammenarbeit mit komplexeren Kreditgebern, Banken mit neuen Geschäftsmodellen und anderen FinTechs ausgedehnt.Im Jahr 2017 wurde Mambu zum dritten Mal in Folge in den FinTech 50 aufgenommen und gewann den Asian Banker Technology Award für die beste Cloud-Anwendung. Etwa zur gleichen Zeit begannen Großbanken, sich für die Plattform zu interessieren. Heute bietet Mambu Finanzinstituten die Möglichkeit, auf der Kernbankenplattform Kredit- und Einlagenprodukte für Konten, Kredit- und Darlehensvergabe zu konfigurieren und auf den Markt zu bringen. Zu den Kunden gehören ABN AMRO, Santander, N26 und Orange.

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist Mambu inzwischen?
Wir sind derzeit ein Team von über 400 Personen, das auf unsere Hauptbüros in Berlin, Amsterdam, Singapur, London, Ia?i (Rumänien), Vilnius (Litauen) und Miami verteilt ist. Mambu betreut fast 200 Kunden mit über 20 Millionen Endnutzern in mehr als 60 Ländern.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?
In den ersten fünf Jahren nach unserem Start waren sich die etablierten Finanzinstitute unsicher über die Vorteile der Cloud. Ihnen war nicht klar, welche Auswirkungen auf die Geschäftsprozesse ein Ökosystem mit frei kombinierbaren Produkten und Services auf der Basis von offenen Schnittstellen (APIs) auf ihren Wertbeitrag, ihre Agilität und ihre Kostenstruktur haben könnte. Sie hatten auch keine Richtlinien von den Aufsichtsbehörden hinsichtlich der Rolle, die die Cloud in ihren Geschäftsabläufen spielen könnte. Dies machte es anfangs schwierig, bei den größeren Instituten Fuß zu fassen, aber um 2016 begann sich die Situation schnell zu ändern. Heute verfolgen die meisten Finanzinstitute überall auf der Welt eine Cloud-first-Strategie.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht?
Wir sind dem Produkt, dem Plattformgedanken und dem SaaS-Modell von Anfang an treu geblieben. Auf der Grundlage unserer Vision und dem Input, den wir vom Markt, unseren Kunden und Partnern erhalten, haben wir die Funktionalität der Plattform kontinuierlich verbessert. Dennoch nehmen wir keine Anpassungen vor oder nehmen Abkürzungen, die unsere langfristige Vision gefährden würden. Unser Ziel ist es, Finanzinnovation zu ermöglichen und in diesem Jahrzehnt einer Milliarde Menschen ein besseres Bankwesen zu bieten. Deshalb verfolgen wir bei unseren Entscheidungen weiterhin eine langfristige Strategie, während wir gleichzeitig sehr schnell wachsen.

Wo steht Mambu in einem Jahr?
Wir expandieren weiterhin in fast jedem Bereich: Wir erweitern unsere Fähigkeiten, um in neue Finanzdienstleistungsbereiche wie das Investmentbanking vorzudringen und gleichzeitig durch lokale Führung und Partnerschaft tiefer in das Finanzökosystem in den 60 Märkten einzudringen, in denen wir tätig sind. Unsere Plattform entwickelt sich auch mit neuen technischen Möglichkeiten rasch weiter. Dadurch ist es für unsere Kunden und ihre Technologiepartner noch einfacher und schneller möglich, moderne Finanzdienstleistungen aufzubauen und sie in einer schlanken und agilen Art und Weise zu betreiben, die für das Wachstum in der heutigen Fintech-Ära von entscheidender Bedeutung ist.

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#DealMonitor – Vivid Money bekommt 15 Millionen – _blaenk sammelt Millionensumme ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 8. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Vivid Money
+++ Der amnerikanische Risikokapitalgeber Ribbit Capital investiert 15 Millionen Euro in das Berliner Fintech Vivid Money.” Insgesamt sind mittlerweile 40 Millionen Euro in das Startup geflossen, seit Sommer hatten die beiden Gründer Artem Yamanov und Alexander Emeshev gemeinsam mit der Tinkoff-Holding TCS bereits 25 Millionen Euro in Vivid gesteckt” – berichtet Finance Forward. 130 Mitarbeiter wirken bereits für die junge Smartphonebank.

_blaenk
+++ MA Ventures, der Corporate Venture Capital Fonds der Genossenschaft Migros Aare aus der Schweiz, Marks & Spencer im Joint Venture mit Founders Factory aus Großbritannien sowie Ruddat Grund, Spezialist für Einzelhandelsimmobilien, investieren eine siebenstellige Summe in _blaenk. Das Kölner Startup positioniert sich als als “hybrider B2B2C-Marktplatz für innovative Lifestyle-Produkte” – und zwar online und offline. AC+X Strategic Investments der Aachener Grundvermögen und BitStone Capital investierten bereits in die Jungfirma.

myo
+++ BonVenture investiert eine siebenstellige Summe in myo. Das Berliner Startup, das von Jasper Böckel und Felix Kuna geführt wird, positioniert sich als Kommunikationsplattform für Pflegeheime. “Auch die bereits bestehenden Gesellschafter, die Pflegeheimbetreiber Agaplesion und Carpe Diem sowie die Venture Capital Fonds Axel Springer Plug & Play, Think Health, Mountain Partners und Round Hill Ventures investieren in dieser Runde einen weiteren siebenstelligen Betrag”, teilt das Startup mit.

IOX
+++ Die Witte Group aus Wermelskirchen investiert in das Düsseldorfer Unternehmen IOX, einem sogenannten “Innovations- und Entwicklungspartner” für Produkte im Bereich Internet of Things (IoT). Hinter der Witte Group verbirgt sich eine Industrie- und Sicherheitsdruckerei, “die Lösungen für industrielle Kennzeichnungen, gedruckte Sicherheitsprodukte und für den Bereich der gedruckten Elektronik anbietet”.

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#Brandneu – 7 neue Startups, die besonders viel Aufmerksamkeit verdient haben


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

Natix
Das Hamburger Startup Natix tritt an, um Städte mittels Videoanalysen smarter zu machen. Die Jungfirma aus Hamburg greift dabei auf ein Netzwerk aus analogen und IP-Kameras zu und macht aus diesen eine intelligenten Schwarm, der Situationen dann besser analysieren kann. Gründer sind Alireza Ghods, Omid Mogharian und Lorenz Muck.

Accure
Accure wurde von den Wissenschaftlern Kai-Philipp Kairies, Georg Angenendt und Johannes Palmer, die an der RWTH Aachen zu Batteriesystemen promoviert haben, gegründet. Accure bietet Unternehmen eine “Plattform, die durch APIs Zugang zu Batteriedaten ermöglicht, um diese verwalten und zu analysieren”. Gegründet wurde das Startup von Kai-Philipp Kairies, Georg Angenendt und Johannes Palmer.

Wonder
Wonder, bisher unter dem Projektnamen Yotribe unterwegs, entwickelt eine Plattform, mit der sich Nutzer in virtuellen Räumen miteinander austauschen können. Anders als beim großen Vorbild Zoom ist es dabei aber jederzeit möglich, sich in Kleingruppen aufzuteilen und untereinander miteinander zu reden.

VesselSens
Das Bonner Startup VesselSens ermöglicht es, Gefäßverstopfungen in Echtzeit zu diagnostizieren. Die Sensortechnologie des Startups, das von Alexej Domnich gegründet wurde, ermöglicht dabei eine präzise drahtlose Diagnose. Mit dem Sensorsystem sind zudem keine Nachuntersuchungen mehr erforderlich.

Paigo
Das junge Fintech Paigo, ein Ableger von Arvato Financial Solutions, möchte sich als “Plattform für verbraucherorientiertes Forderungsmanagement” etablieren. Konkret geht es dabei darum, Prozesse und Abläufen bei Inkassoverfahren zu digitalisieren.

Superchat
Bei Superchat dreht sich alles um Kommunikation und Rezensionen. Zielgruppe dabei sind lokale Unternehmen. Die Jungfirma schreibt zum Konzept: “Sammeln Sie positive Online-Bewertungen, gewinnen Sie mehr Kunden und kommunizieren Sie mit Ihren Kunden per Text”. Gründer sind Yilmaz Köknar und Mika Hally.

SilverSitting
Hinter SilverSitting aus Frankfurt am Main verbirgt sich eine junge Plattform, auf der Eltern Senioren als Kinderbetreuer finden können. “Die Eltern können in einer Suche passende Kinderbetreuer finden, kontaktieren und eine Betreuungsleistung vereinbaren”. Gegründet wurde das Startup von Andrea Gigauri und Daniel Monninger.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über junge, frische und brandneue Startups, die noch nicht jeder kennt. Alle diese Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der bundesweiten Startup-Szene und im besten Fall auf die Agenda von Investoren, Unternehmen und potenziellen Kooperationspartnern. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Brandneu – 7 junge Startups, die sich jeder unbedingt merken sollte


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

Cooler Future
Das Berliner Startup Cooler Future verbindet Finanzinvestments und Klimaschutz. “At Cooler Future, we’re bringing together our investment know-how and climate change expertise to make it easy for you to invest in the good guys”, schreibt das deutsch-finnische Team. Gründer sind Julius Friedlaender, Matti Rönkkö und Moaffak Ahmed.

helpcity
Das neue E-Health-Startup helpcity, ein geschlossenes Netzwerk möchte den Austausch zwischen Menschen mit körperlichen und seelischen Belastungen verbessern. Gemeint sind damit Patienten, Angehörige, medizinisches Personal und ehrenamtliche Helferinnen. Gründer ist Paul Schonnebeck.

myroom24
Über myroom24 können Onliner “Hotelzimmer und Unterkünfte buchen”. Konkret geht es um die Langzeitvermietung. “Das Konzept wendet sich an die Wohnungssuchenden in Metropolen und Großstädten”, teilt die Jungfirma mit. Zielgruppe sind Geschäftsleute, Führungskräfte und Wochenendpendler. Gegründet wurde das Startup von Tristan Thom und Daniel Aseko.

Sellanizer
Mit Sellanizer können Händler ihre Waren blitzschnell im Netz verkaufen. “Wir helfen lokalen Einzelhändlern dabei die Artikel per App zu fotografieren und innerhalb von ein paar Minuten online zu bringen und auf Kanäle wie Facebook, ebay Kleinanzeigen zu verteilen”, teilt das Unternehmen mit. Gründer ist Dennis Mittelmann.

Mermaid Studios
Mermaid Studios, von Hester Hilbrecht gegründet, positioniert sich als “User Experience Studio”. Das Berliner Unternehmen “designt und entwickelt digitale Produkte, die das Leben von Menschen vereinfachen, indem sie innovativ und extrem nutzerfreundlich sind”.

Hopper Mobility
Das Augsburger Startup Hopper Mobility entwickelt eine “innovative Mobilitätslösung für die Stadt”. Der Hopper fährt dabei als Hybrid aus E-Bike und Auto um die Ecke. “Mit seiner Fahrradzulassung darf das innovative Fahrzeug überall dort gefahren werden, wo auch Bikes zulässig sind”, teilt das Unternehmen mit. Gründer sind Martin Halama und Georg Schieren.

ForSuperHeroes
Das Berliner Startup ForSuperHeroes möchte “es jedem ermöglichen, mehr gesunde Pflanzen zu essen”. Dafür will das Team Lebensmittel wie Brokkoli, Nüsse, Beeren und Vollkorngetreide “im Alltag einfach und lecker verzehrbar machen”. Gelingen soll dies über Pulvermahlzeiten. Gründer sind Friedrich Klinger, Fabio Schasse de Araujo und Klaus Simon Breidert.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Softbank vor Investment in Tier – Gorillas vor Millionenrunde – Insight investiert in CarOnSale – Cherry investiert in SellerX


Im aktuellen #DealMonitor für den 2. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Tier 
+++ Der japanische Kapitalgeber Softbank steht vor einem Investment in den Berliner E-Scooter-Anbieter Tier. Die Bewertung soll bei 700 Millionen Euro liegen. Mubadala Capital, der Staatsfonds von Abu Dhabi, der US-Investor Goodwater Capital, Northzone, White Start Capital und RTP Global investierten zuletzt weitere 20 Millionen Euro in das Unternehmen, das von Lawrence Leuschner, Matthias Laug und Julian Blessin gegründet wurde. Insgesamt flossen bereits über 100 Millionen in Tier. Mitbewerber Voi sucht unterdessen weitere 100 Millionen Euro frisches Kapital. Alle weiteren Details gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Gorillas
+++ Der amerikanische Geldgeber Insight Partners steht vor einem Investment in Gorillas. Das junge Berliner Hype-Startup, das man als rollenden Supermarkt beschreiben kann, verspricht teilweise eine Lebensmittel-Lieferungen innerhalb von 10 Minuten. Und das alles angeblich zu “Supermarktpreisen”. Damit setzt das Startup auf das Konzept von goPuff, das in den USA schon länger unterwegs ist. Aber auch weitere Investoren wie Accel und Index interessieren sich für die Jungfirma. Der Berliner Leckerschmecker-Geldgeber Atlantic Food Labs investierte bereits in Gorillas. Das Startup wurde von Kagan Sümer und Jörg Kattner gegründet. Alle weiteren Details gibt es nur im OMR-DS-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

CarOnSale
+++ Der amerikanische Geldgeber Insight Partners investiert 15 Millionen in CarOnSale. Über das 2018 gegründete Unternehmen können Autohäuser ihre Fahrzeuge vermarkten und an Autohändler verkaufen. Das B2B-Startup wurde von Tekin Has, Tom Krüger, Fabian Roth und Oguz Özgüler gegründet. Der schwedische Kapitalgeber Creandum investierte bereits eine ungenannte Summe in das Berliner Startup, dessen Wurzeln in Nürnberg liegen. Die Bewertung der aktuellen Investmentrunde soll bei rund 50 Millionen Euro liegen. Alle weiteren Details gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

SellerX
+++ Der Berliner Geldgeber Cherry Ventures investiert gemeisam mit Felix Capital, Village Global und Business Angels wie David Schneider, Johannes Schaback, Philipp Kreibohm und Malte Huffmann 6 Millionen Euro in SellerX, einen weiteren Thrasio-Klon. Das Startup, das von Malte Horeyseck (Dafiti-Gründer) und Philipp Triebel gegründet wurde, kauft amazon-Shop an und versucht diese zu noch größerem Erfolg zu bringen. Die Bewertung der aktuellen Investmentrunde soll bei rund 10 Millionen Euro liegen. Alle weiteren Details gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Erblotse.de
+++ wooga-Gründer Jens Begemann investiert gemeinsam mit Mutschler eine unbekannte Summe in Erblotse.de. Das junge Unternehmen, das von Birte Gall, Jochen Leidig und Jesper Richter-Reichhelm gegründet wurde, hilft “Hinterbliebenen das Erben durch einen effizienten und gerechten Prozess zu erleichtern”. Begemann investierte zuletzt bereits in das junge ClimeaTech Klima. Alle weiteren Details gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Enpal
+++ Die drei zalando-Macher Robert Gentz, David Schneider und Rubin Ritter investieren jeder rund 3 Millionen in Enpal. Das Berliner Solarunternehmen, das 2017 von Mario Kohle (Käuferportal-Gründer), Viktor Wingert und Jochen Ziervogel gegründet wurde, vermietet Solaranlagen an Privatkunden. Die Bewertung soll bei 300 Millionen Euro gelegen haben. Vor den zalando-Macherin investierten bereits Picus Capital sowie Spreadshirt-, Circ- und Delivery Hero-Gründer Lukasz Gadowski in das Berliner GreenTech. Zur Erinnerung: Gadowski war auch einer der Investoren von Käuferportal (inzwischen als Aroundhome unterwegs), Kohle und der Seriengründer kennen sich somit. Alle weiteren Details gibt es nur im OMR-DS-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

EXITS

Flaschenpost
+++ Der Bielefelder Oetker-Konzern übernimmt – wie bereits berichtet – das Münsteraner Startup Flaschenpost. Der Kaufpreis liegt unseren Informationen zufolge bei 1 Milliarde Euro. Das Unternehmen, das 2016 von Dieter Büchl gegründet wurde, liefert derzeit in rund 30 Städten Getränken innerhalb von 120 Minuten aus. Investoren wie Cherry Ventures, Discovery Ventures, also die SumUp-Gründer Deepen und Jeschonnek, Vorwerk Ventures, einige Mitglieder der Business-Angel-Gruppe Saarbruecker21 (Philipp Kreibohm, David Khalil, Lukas Brosseder, Robert Maier, Johannes Schaback, Just Beyer), HR Capital Partners, LeoInvest Holdings, die portugiesischen Unternehmerfamilie Dos Santos, Tiger Global, Movendo Capital, Brightfolk, also Anders Holch Povlsen (Bestseller Group) und Hedosophia statteten das Unternehmen in den vergangenen Jahren mit Risikokapital aus. Alleine im Oktober soll Flaschenpost 27 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet haben. Alle weiteren Details gibt es nur im OMR-DS-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

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#Interview – “Ich habe den bürokratischen Aufwand unterschätzt – obwohl ich der Jurist im Team bin”


Wie starten ganz normale Gründerinnen und Gründer so in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag? Wie schalten junge Unternehmerinnen und Unternehmer nach der Arbeit mal so richtig ab und was hätten die aufstrebenden Firmenlenker gerne gewusst bevor sie ihr Startup gegründet haben? Wir haben genau diese Sachen abgefragt. Heute antwortet Constantin von der Groeben, Mitgründer von Demecan.

Wie startest Du in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag?
Kein Tag gleicht dem anderen: Da wir das einzige deutsche Unternehmen sind, das die komplette Wertschöpfungskette von medizinischem Cannabis im eigenen Land abdeckt – von der Produktion über die Weiterverarbeitung bis zum Vertrieb – gibt es immer viel zu tun und meist weiß ich morgens noch nicht, was der Tag mit sich bringt. Wichtig ist daher, fit in den Tag zu starten mit einem kurzen Workout, und wenn es nur 15 Minuten sind. Dann ein gesundes Frühstück und ein Blick auf die neusten Meldungen zum Markt für medizinisches Cannabis. Den ersten Kaffee gibt’s dann im Büro.

Wie schaltest du nach der Arbeit ab?
Ganz wichtig ist der Spaziergang mit meiner aus Spanien adoptierten Hündin Desi. Allein wenn sie mich abends freudig begrüßt, bin ich im Abschaltmodus. Allerdings kommt Desi jetzt auch schon öfter mit ins Büro – das tut einfach meiner Stimmung und der des Teams gut. Ansonsten lese ich zum Abschalten bzw. höre meine Audiobücher, gerne historisches und Romane des magischen Realismus.

Was über das Gründer-Dasein hättest du gerne vor der Gründung gewusst?
Meine beiden Mitgründer Adrian und Cornelius und ich sind Erstgründer. Wir haben uns vor circa 15 Jahren an der Universität in Köln kennengelernt, sind dann erst einmal eigene Wege gegangen in unseren jeweiligen Bereichen, Jura, Wirtschaft und Medizin, haben im Ausland geforscht und alle promoviert. 2016 haben wir uns in Berlin wiedergetroffen. Damals öffnete sich der Markt für medizinisches Cannabis und die Idee zu Demecan, das steht für Deutsches Medizinal Cannabis, war geboren. Zu Beginn habe ich den bürokratischen Aufwand unterschätzt – obwohl ich der Jurist im Team bin. Vom ersten Notarbesuch bis zur Gewerbeanmeldung ist schon eine Menge Papierkram nötig. Als das geschafft war, ging es daran, wichtige Entscheidungen zu treffen und strategisch zu denken. Da nimmt man manche Gedanken abends mit ins Bett. Es gibt eigentlich keinen Feierabend. Aber das tut langfristig nicht gut. Ich bin daher sehr froh, mich mit Adrian und Cornelius austauschen zu können und wichtige Entscheidungen tragen wir gemeinsam.

Was waren die größten Hürden, die Du auf dem Weg zur Gründung überwinden musstet?
Die Bewerbung für die Produktion im eigenen Land war bis jetzt die größte Herausforderung, und das direkt zu Beginn unseres Gründerdaseins! Ohne den Zuschlag zum Cannabisanbau durch die deutsche Cannabisagentur wären unser Geschäftsmodell und unsere Vision, eine flächendeckende Patientenversorgung mit medizinischem Cannabis in Made in Germany-Qualität zu gewährleisten, nicht möglich gewesen. Am Ende hat sich die intensive Arbeit jedoch gelohnt und wir konnten mit unserem Konzept überzeugen. So haben wir 2019 den BfArM-Zuschlag für den nationalen Anbau erhalten. Das ist nun ein wirkliches Alleinstellungsmerkmal und durch den Auftrag der Bundesregierung haben wir eine 100-prozentige Abnahmegarantie unserer Produktion. Das bietet auch unseren Investoren Sicherheit, bei denen wir in zwei Finanzierungsrunden bereits Kapital eingeworben haben.

Was waren die größten Fehler, die Du bisher gemacht hast – und was hast Du aus diesen gelernt?
Zum Glück haben wir bisher keine kapitalen Fehler begangen, aber natürlich viele kleine. Doch das ist gar nicht schlimm, denn man muss darauf vorbereitet sein, auch mal falsche Entscheidungen zu treffen und diese dann korrigieren zu müssen. Ohne einen Plan B und einen Plan C sollte man gar nicht erst an den Start gehen. Zu Beginn wollten wir mit einem kanadischen Produzenten zusammenarbeiten. Durch die finanzielle Schräglage des Produzenten, mussten auch wir schnell handeln, haben uns weitere Standbeine aufgebaut und konnten auf die Unterstützung von unseren deutschen Investoren zählen. Dann haben wir aus der Not eine Tugend gemacht und konnten die deutsche Anlage des Kanadiers übernehmen und errichten nun Europas größte Produktionsanlage für medizinisches Cannabis.

Wie findet man die passenden Mitarbeiter für sein Startup?
Zu Beginn haben wir im näheren Umfeld nach Mitarbeiter*innen gesucht. Doch je größer wir werden, desto klarer wird, wir benötigen Personal mit hoher Expertise beispielsweise in der Produktion. Die unterliegt strengen Hygiene-Vorschriften. Daher setzten wir bei unserem Personal große pharmazeutische Kenntnisse in der Herstellung von Medizinprodukten voraus, nicht zuletzt, weil wir auf einem sehr hohen Qualitäts-Level arbeiten. Daher suchen wir gezielt im pharmazeutischen Bereich. Dabei ist der persönliche Austausch mit den Bewerber*innen ein wichtiger Faktor, um ein gutes Team aufzustellen, das auch harmoniert. Letztlich ist entscheidend, ob jemand für unsere Mission und die Idee brennt, so wie wir Gründer es auch tun. Denn wer Spaß an seiner Arbeit hat, liefert automatisch gute Ergebnisse.

Welchen Tipp hast Du für andere Gründer?
Qualität ist nicht nur in der Pharmazie von großer Relevanz. Wer einen hohen Qualitätsanspruch an sein Produkt, aber auch an seine tägliche Arbeit richtet, wird langfristig im Markt bestehen. Macht die Arbeit also gründlich und legt Wert auf Qualität. Vor allem wenn es in der Anfangsphase bei der Gründung oft schnell gehen muss.

Ohne welches externe Tool würde dein Startup quasi nicht mehr existieren?
Jedes Tool ist austauschbar. Wichtig ist, dass man die Prozesse genau durchdacht hat, bei denen das Tool dann helfen soll. Diese Leistung nimmt einem aber kein Tool ab, da braucht es schon kluge Köpfe im Team, die komplexe Prozesse antizipieren können. Zum Glück haben wir viele super Mitarbeiter, mit deren Hilfe wir da schnell vorankommen. Mein Lieblingstool ist Wrike, ein Prozessmanagement-Tool, mit dem wir einen guten Überblick über alle Aufgaben behalten, die so anfallen und den jeweiligen Bearbeitungsstatus.

Wie sorgt ihr bei eurem Team für gute Stimmung?
Alle unsere Mitarbeiter*innen teilen unsere Mission, endlich medizinisches Cannabis auch in Deutschland herstellen zu können und damit die Patientenversorgung hierzulande zu verbessern. Zudem bringen wir damit ein spannendes Produkt und eine ganz neue Branche nach Deutschland. Da herrscht schon noch Aufbruchstimmung. Daher knien sich alle voll rein und sind top motiviert. Wir wissen das sehr zu schätzen und versuchen trotz wachsender Aufgaben und steigendem Tempo immer auch ein Ohr für die individuellen Belange zu haben.

Was war Dein bisher wildestes Startup-Erlebnis?
So wild war das bisher noch nicht. Und da wir mit Medizinal Cannabis arbeiten, greifen strenge regulatorische Auflagen, da muss man besonders umsichtig sein. Selbst zu gründen bedeutet immer auch viel Arbeit und viel Verantwortung, das bringt die Selbständigkeit mit sich. Mir macht das sehr viel Spaß, weil wir etwas bewegen, etwas Neues schaffen und weil ich Mitgründer und Mitarbeiter*innen habe, mit denen ich unglaublich gerne zusammenarbeite. Wer aber glaubt, wir stehen alle mit coolen Kapuzenpullis am Kickertisch, chillen abends auf der Dachterrasse unseres Büros und reden locker über Growth Rates und Market Shares, der ist weit weg von der Realität. Aber eine interessante Abwechslung war letztes Jahr eine Geschäftsreise in die USA zum weltgrößten Cannabiskongress. Der Austausch mit internationalen Branchenvertreter*innen ist immer spannend und empfehlenswert.

Tipp: Wie sieht ein Startup-Arbeitsalltag? Noch mehr Interviews gibt es in unserem Themenschwerpunkt Gründeralltag.

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Foto (oben): Demecan

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#Brandneu – 8 junge Startups, die jeder auf dem Schirm haben sollte


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

corefihub
corefihub aus Bruchsal kümmert sich um die “Digitalisierung der gewerblichen Immobilienfinanzierung”. corefihub möchte Banken, Vermittler, Immobilienunternehmen, Investoren und Projektentwickler unterstützen, ihre Finanzierungen schneller, einfacher und günstiger zu bearbeiten”. Gründer sind Daniel Rodriguez, Oliver Klemm und Sebastian Schefzcyk.

TradeLink
Das Münchner Startup TradeLink, das von Frederic Krahforst und Tobias Nendel (Outfittery) gegründet wurde, positioniert sich als “digitale Lösung für Liefer- und Transportabstimmung rund um das Lager”. Zielgruppe sind insbesondere Logistikleiter, Kontraktlogistiker und Lagerleiter.

talknow
talknow aus Berlin positioniert sich als “Beratungsplattform zu zahlreichen Themen aus Berufswelt, Karriere, Privat- und Familienleben”. Zusammengefasst lässt sich das junge Startup, das von Walter Schaff gegründet wurde, als eine Coachingdienst für “mentales Wohlbefinden” beschreiben.

cozero
Das Berliner Startup cozero, das von Helen Tacke (zuletzt unter anderem btov Partners) und Fabian Schwarzer gegründet wurde, entwickelt eine Software, die es Unternehmen ermöglicht, “auf Basis datengestützter Prozesse und Analysen Klimaneutralität zu erreichen und zu kommunizieren”.

foxxbee
foxxbee positioniert sich als “digitaler Einrichtungsberater”. Das Startup verspricht seinen Kunden “ein personalisiertes Einrichtungsdesign. Passend zum eigenen Geschmack und Budget. “Mit unserem digitalen Ansatz wollen wir Interior Design für Jeden zugänglich und erschwinglich machen”. Gründer sind Ramin Scharifi und Jean-Manuel Leonardi.

fulfillmenttools
Mit fulfillmenttools können Unternehmen den “Aufbau der eigenen Omnichannel-Erlebniswelt in Angriff nehmen”. Zielgruppe sind vor allem “wachstumsstarke Omnichannel-Händler”. Das Startup wurde aus dem Innovationshub von REWE digital ausgegründet.

myATTTD
Das Düsseldorfer Startup myATTTD positioniert sich als “die erste völlig schamlose Beauty Care Marke, die sich den Tabuthemen junger Erwachsener widmet” Es geht dabei aber wirklich nur um Körperpflegeprodukte. Das angesprochene Tabuthema ist dabei übrigens Intimpflege. Gegründet wurde das Startup von Daniela Proksch.

TimeToFace
Bei TimeToFace können Nutzer auf “schnelle und unkomplizierte Art und Weise in direkten Austausch” miteinander kommen. “Du entscheidest zu jedem Zeitpunkt, wonach du suchst – egal ob Freizeit, Dating oder nach einer netten Unterhaltung”, teilt das Unternehmen, das von Marc Zacherl gegründet wurde, mit.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über junge, frische und brandneue Startups, die noch nicht jeder kennt. Alle diese Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der bundesweiten Startup-Szene und im besten Fall auf die Agenda von Investoren, Unternehmen und potenziellen Kooperationspartnern. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Brandneu – 7 junge Startups, die wir ganz genau beobachten


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

emocean
Das Münchner Startup emocean entwickelt mit indigo eine Software, die Maschinen und Anwendungen miteinander kommunizieren lässt – und das in Echtzeit. “Gleichzeitig ist sie herstellerunabhängig einsetzbar und bis auf die kleinsten Ebenen im Fertigungsprozess skalierbar”, teilt die Jungfirma mit. Gründer sind Philipp Karl Kirschenhofer und Michael Maximilian Schwarz.

PeopleFlow
Das Berliner Startup PeopleFlow unterstützt Unternehmen beim HR-Management von Auslandsmitarbeitern. PeopleFlow managt dabei Dinge wie Gehaltsabrechnung, Sozialleistungen und Steuern. “Mit PeopleFlow sind Sie immer zu 100% rechtskonform”, verspricht die Jungfirma, die von Carsten Lebtig geführt wird.

asvin
Das Stuttgarter Startup asvin kümmert sich um das ganz große Thema Cyber Security – und zwar im Zusammenhang mit den beiden Trends Internet of Things und Smart Cities. Das Motto dabei lautet: “Distribute and track IoT Updates on product lifecycles”. Gründer sind Sven Rahlfs und Mirko Ross.

Beyond Saving
Beyond Saving aus Frankfurt am Main tritt an, um die Finanzbildung im Lande zu verbessern. “Wir verstehen uns als Informations- und Bildungsplattform für finanzielle Selbstentscheider und diejenigen, die es noch werden möchten”, versprechen die Gründer (Carlos Link-Arad und Martin Klatt) dabei.

Sidequest?
Das Münchner Startup Sidequest ermöglicht Teams den Betrieb von sogenannten Helpdesks direkt im gewohnten Slack-Interface. So will die Jungfirma aus dem Hause mantro “die große Lücke zwischen klassischen Ticketsystemen und modernen Aufgabenverwaltungen” schließen. Gegründet wurde die Jungfirma von Benjamin Schüdzig und Manfred Tropper.

ChefsList
Bei ChefsList handelt es sich um “eine App für alle Großhändler”. Zielgruppe sind Gastronomen. Das Unternehmen aus Frankfurt am Main verspricht dabei: “Mit ChefsList behalten Sie auf Knopfdruck alles im Überblick. Und das komplett kostenlos”. Gründer sind Andre Klein, William Harris und Michel Seguin.

Lumiform
Das Startup Lumiform, bisher unter dem Namen Zyp.One bekannt, digitalisiert Sicherheitsprüfungen. Auf der Website heißt es: “Mit der Lumiform App führst du Prüfungen kinderleicht durch, löst Vorfälle schnell im Team und steigerst damit die Qualität und Sicherheit”. Gründer sind Lukas Roelen-Blasberg und Philip Roelen-Blasberg.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über junge, frische und brandneue Startups, die noch nicht jeder kennt. Alle diese Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der bundesweiten Startup-Szene und im besten Fall auf die Agenda von Investoren, Unternehmen und potenziellen Kooperationspartnern. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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E-bike subscription service Dance closes $17.7M Series A, led by HV Holtzbrinck Ventures

Three months on since the former founders of SoundCloud launched their e-bike subscription service, Dance they are today announcing the close of a $17.7 million (€15 million) Series A funding round led by one of the larger European VCs, HV Holtzbrinck Ventures.

Founded by Eric Quidenus-Wahlforss (ex-Soundcloud), Alexander Ljung (ex-Soundcloud) and Christian Springub (ex-Jimdo), Dance has ambitions to offer its all-inclusive service subscription package into expanded markets across Europe and eventually the US. Dance is currently operating the invite-only pilot of its e-bike subscription in Berlin, with plans for a broader launch, expanded accessibility and availability and new cities next year. 

Rainer Märkle, general partner at HV Holtzbrinck Ventures said in a statement: “The mobility market is seeing a huge shift towards bikes, strongly fueled by the paradigm shift of vehicles going electric. Unfortunately, the majority of e-bikes on the market today have some combination of poor design, high upfront costs, and cumbersome maintenance. We analyzed the overall mobility market, evaluated all means of transport, and crunched the numbers on all types of business models for a few years before we found what we were looking for. Dance is by the far the most viable future of biking, bridging the gap between e-bike ownership and more ‘joyful’ accessibility to go places.”

E-bikes tend to be notoriously expensive to purchase and a hassle to repair. That said, startups like VanMoof and Cowboy have brought an Apple -esque business model to the market which is fast bringing the cost of full ownership down.

Most commuters are put off cycling the average 10 kilometers (6.2 miles) commute but e-bikes make this distance a breeze. Dance sits in that half-way house between owning an expensive bike and having to hunt down a rentable ebike or electric scooter close to your location.

Additionally, the COVID-19 pandemic has brought individual, socially distanced, transport into sharp relief. UK sales of e-bikes have boomed, seeing a 230% surge in demand over the summer. This has happened at the same time as EU governments have put in more than 2300km of bike lanes, with the UK alone pledging £250 million in investment.

Quidenus-Wahlforss said the startup has been “inundated with positive responses from around the world since we announced our invite-only pilot program.”

Dance’s subscription model includes a fully assembled e-bike delivered to a subscriber’s door within 24 hours. This comes with maintenance, theft replacement insurance, a dedicated smartphone app, concierge services, GPS location tracking and unlocking capabilities.

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#Brandneu – 8 junge Startups, die wir ganz genau im Blick behalten


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

misambo
Über misambo können Nutzer den “richtigen Wohn-Partner finden”. Dabei kommt ein Matching-Algorithmus zum Einsatz. Das Startup ist quasi eine Art Parship in Sachen Zusammenwohnen. Die Gründer teilen dazu mit: “Die Anspru?che werden in einem speziell entwickelten Fragebogen abgeglichen”. Gründer sind Sarah Pahl, Frank Stelter und Steffen Maurer.

Salestext
Salestext aus Hamburg bietet Unternehmen mittels einer cloud-basierten Lösung persönliche Kundenkommunikation in Echtzeit. Es geht somit um das Senden, Empfangen und verwalten von Textnachrichten. “Sei es für Neukundengewinnung, Kundenservice, Terminerinnerungen oder Marketing”, teilt das Startup, das von Ana Kamin gegründet wurde, mit.

Carré Mobility
Das junge Unternehmen Carré Mobility entwickelt eine “nachhaltige und soziale Mobilitätsplattform”. “Im Kern verbindet Carré Mobility über eine digitale Lösung stationsbasiertes Sharing vom Fahrrad bis Auto, mit einer Fahrgemeinschaftslösung und einem Mitbring-Service”, teilt das Startup mit. Gründer sind Franziska Weiser und Norbert Ritz-Schmidt.

moebelmatch
Das Startup moebelmatch tritt an, die Welt der Schreinermöbel zu digitalisieren. Über die Plattform aus Köln, die von Miriam Oheri und Stephan Jaber gegründet wurde, kann jeder recht simpel individuelle Möbel mithilfe von zahlreichen Designoptionen gestalten und als Auftrag an Schreiner aus ganz Deutschland übermitteln.

Fox Water
Unter dem Namen Fox Water bringt Dominik Wojcik, der zuletzt patronus.io gegründet hat, ein sogenanntes Hard Seltzer, also ein alkoholhaltiges Sprudelwasser, auf den Markt. Zum Start gibt es Fox Water in den Geschmacksrichtungen Kirsche, Zitrone und Apfel.

Betterfront
Betterfront bietet Private-Equity-Fondsmanager eine datengesteuerte Fundraisingplattform, die durch Analysen Investitionsentscheidungen unterstützen soll. Zudem sollen Fondsmanager mit dem Fintech “institutionelle Anleger gewinnen, binden und halten können”. Gründer sind Michel Geolier, Worathti Manosroi und Sergi Case.

cmmrcl.ly
Das Hamburger Startup cmmrcl.ly übernimmt für Werbungtreibende und Agenturen den Aufbau, die Steuerung und Bewerbung aller Social Commerce-Kanäle. Dabei bewerten die Hanseaten auch “alle digitalen Absatzmöglichkeiten anhand des individuellen Zielbeitrags”. Gründer sind Jakob Diener, Robin Göbelshagen, Manuel König und Max Poth.

Formel Skin
Formel Skin aus Berlin, bisher unter True Skin bekannt, bietet “individuelle Lösung gegen Hautunreinheiten”. Das Startup verspricht dabei: “Ein Dermatologe stellt eine Creme mit aktiven Wirkstoffen für Deine Haut zusammen”. Formel Skin wurde 2019 von Anton Kononov und Florian Semler gegründet.

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#DealMonitor – Kenjo bekommt 5,1 Millionen – Capnamic Ventures investiert in everstox


Im aktuellen #DealMonitor für den 21. Oktober werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Kenjo
+++ Der Schweizer Geldgeber Redalpine Capital investiert 5,1 Millionen Euro in das Berliner Startup Kenjo – siehe Handelsblatt. Das Unternehmen, das 2017 von David Padilla, Max Bauermeister, Carlos Lozano und Gonzalo Abruna gegründet wurde, positioniert sich als Software für Personalabteilungen. Kenjo, früher als OrgOS unterwegs, unterstützt die HR-Abteilungen seiner Kunden insbesondere in den Punkten Prozessoptimierung.

everstox
+++ Flash Ventures, der noch junge Inkubator von Rocket Internet, Capnamic Ventures und Global Founders Capital (GFC), der Investmentarm vom Rocket Internet, investieren 3 Millionen Euro in das Münchner Startup everstox, früher als Project District bekannt. everstox positioniert sich als “Netzwerk europäischer Logistikdienstleister für eine datengesteuerte Lagerverwaltungslösung”. Das Startup wurde von Boris Bösch und Johannes Tress gegründet.

Samdock
+++ Bayern Kapital, die Altgesellschafter und zwei Neuinvestoren – darunter der Venture-Ableger der mgo Mediengruppe Oberfranken, investieren eine siebenstellige Summe in Samdock. Das Münchner Startup entwickelt eine cloudbasierte Software-as-a-Service-Lösung (SaaS), mit der kleine und mittelständische Unternehmen Geschäftsprozesse in den Bereichen Vertrieb, Marketing und Kundenservices digitalisieren und automatisieren können.

Signature Products
+++ Ein Family Office aus Hamburg investiert eine ungenannte Summe in das Cannabis-Startup Signature Products. Das 2019 von Florian Pichlmaier und Tobias Bühler in Pforzheim gegründete Unternehmen bietet unterschiedliche Hanfprodukte – vom Rohstoffhandel über die Extraktion bis hin zu Endkonsumentenprodukte. Die Bewertung bei der aktuellen Investmentrunde soll bei 5 Millionen gelegen haben.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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Foto (oben): azrael74

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Leading a $15 million round, Prosus Ventures makes the challenger bank Klar its first bet in Mexico

Klar, a new online bank based in Mexico City, has become the first big bet that Prosus Ventures (the firm formerly known as Naspers Ventures) is taking in Latin America outside of Brazil.

Founded by Stefan Moller, a former consultant at Bain & Co. who advised large banks, Klar blends Moller’s work experience in Mexico with his connections to the German banking world and the tech team at Berlin -based n26, to create a challenger bank offering deposit and credit services for Mexican customers.

The Mexican market is woefully underserved when it comes to the finance industry, according to Moller. Only 10% of Mexican adults have a credit card, something Moller said is the cheapest consumer lending instrument around.

That’s why Klar launched last year with both credit and debit services. The company has 200,000 banking customers and roughly 27,000 of those customers have taken out loans through the bank. A typical loan is roughly $110, according to Moller, and each loan comes with a 68% annual percentage rate. 

If that sounds usurious, that’s because it is — at least by U.S. standards. In the U.S. a typical credit card will run somewhere between 16% and 24%, according to data from WalletHub. In Mexico, Moller said the typical interest rate is 70% (no wonder only 10% of adults have credit cards).

Still, the opportunity to expand credit and debit services made sense to Prosus, which led the company’s Series A round alongside investors including the International Finance Corporation and former investors Quona capital, who led Klar´s SEED round, Mouro Capital (formerly Santander Innoventures) and aCrew.

Banafsheh Fathieh, the Prosus Ventures principal who led the investment for the firm, said that the commitment to Klar will likely be the first of many investments that her firm makes in the region — both in fintech and likely in Mexico’s tech ecosystem more broadly.

Prosus is famous for making early bets on emerging technology companies in developing markets. Perhaps most famously the firm’s parent company was an early investor in Tencent — a multi-million dollar bet that has generated billions in returns.

Before this investment, Prosus had confined its work in the Latin American region to investments in Brazilian technology companies like Creditas and Movile .

“Prosus Ventures partners with entrepreneurs that are solving big societal problems with technology, in a uniquely local way. We invest in sectors of the economy where technology can lead to meaningful change in the lives of consumers. Klar has identified a massive need in the Mexican financial market and brings a unique solution through their credit and debit offering,” said Banafsheh Fathieh from Prosus Ventures, in a statement. “In less than a year, the team has shown an ability to build a world-class digital bank for the masses, one focused on financial access and inclusion. We are very excited to partner with them on that mission.”

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#DealMonitor – Bitburger investiert Millionen in Sanity Group – Project A investiert in GartenHaus – IKEA investiert in nyris


Im aktuellen #DealMonitor für den 20. Oktrober werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Sanity Group
+++ Bitburger Ventures, die Beteiligungsgesellschaft der Brauerei Bitburger, investiert in das Berliner Cannabis-Startup Sanity Group, das vom Movinga-Retter Finn Hänsel und Fabian Friede ins Leben gerufen wurde. Wie aus dem Umfeld des Unternehmens zu hören ist, investiert Bitburger Ventures eine mittlere einstellige Millionensumme in die Sanity Group. Das Startup äußerte sich auf Anfrage nicht zu dem Investment. Holtzbrinck Ventures, Cherry Ventures, TQ Ventures und Calyx investierten zuletzt rund 20 Millionen Euro in das junge Cannabis-Startup, das derzeit mit Vayamed (früher: Sanatio Pharma), Vaay und neuerdings der Kosmetiklinie This Place unterwegs ist. Neben Bitburger entdeckte auch Wettbewerber Krombacher längst das Cannabis-Segment. Bernhard Schadeberg, Chef der Krombacher Brauerei, investierte bereits in das Unternehmen Demecan, das vom Mediziner Adrian Fischer, dem Volkswirt Cornelius Maurer und dem Juristen Constantin von der Groeben gegründet wurde. Demecan darf in Deutschland legal medizinisches Cannabis anpflanzen. #EXKLUSIV

GartenHaus
+++ Der Berliner Geldgeber Project A Ventures investiert eine ungenannte Summe in GartenHaus das 2002 an den Start gegangen ist. “Mit über 50.000 Kunden und monatlich einer halben Million Nutzern” sieht sich die Jungfirma als “Marktführer im Online Fachhandel für Haus & Garten in Deutschland, Österreich und der Schweiz”. GartenHaus bietet neben Gartenhäusern auch Saunen, Carports, Terrassen sowie andere “garten- und hausbezogene Produkte und Dienstleistungen, wie Aufbau und Baugenehmigung an”. Derzeit beschäftigt das Unternehmen 70 Mitarbeiter. “Das Co-Investment wurde mit der Private-Equity-Investmentgesellschaft 3i Group durchgeführt”, teilt der Kapitalgeber mit.  Die britische Beteiligungsgesellschaft 3i Group investierte kürzlich rund 60 Millionen Pfund in das Hamburger Unternehmen. Im Zuge der Transaktion wurde 3i Mehrheitsgesellschafter bei GartenHaus, das von Sebastian Arendt und Olivier Renaux geführt wird. 2019 erwirtschaftete das Unternehmen knapp 30 Millionen Euro Umsatz.

Decentriq
+++ btov Partners, Paladin Capital Group und Atlantic Labs investieren 3,8 Millionen US-Dollar in Decentriq. Das Schweizer Unternehmen möchte “sichere Datenökosysteme für Unternehmen zu ermöglichen”. Das frische Kapital soll das internationale Wachstum vorantreiben und den Kundenstamm erweitern. “Decentriq minimiert den Zeit- und Kostenaufwand für sensible Daten-Ökosysteme, die beispielsweise für den Datenaustausch zwischen Organisationen notwendig sind”, teilt das Startup mit.

nyris
+++ Der schwedische Einrichtungsgigant IKEA investiert eine ungenannte Summe in das Berliner Startup nyris, das von den Geschwistern Anna Lukasson-Herzig und Markus Lukasson geführt wird. Das Unternehmen bietet eine Software, die mithilfe künstlicher Intelligenz Objekte auf Bildern aller Art erkennt. Zuletzt investierte der Münsteraner Geldgeber eCapital gemeinsam mit SEK Ventures, also den Flixbus-Gründern, und dem Axel Springer Plug & Play Accelerator in die Jungfirma.

Insha
+++ Der türkische Payment Service Provider Param investiert 2,5 Millionen Euro in das deutsch-türkische Fintech Insha. Hinter dem Fintech verbirgt sich eine Smartphone-Bank, bei der “moralische Werte an erste Stelle” stehen. “Mit Büros in Berlin und Istanbul unterliegt insha der Regulierung durch EU-Behörden. Die App wird von AlBaraka Türk unterstützt”, teilt das Unternehmen, hinter dem die türkische Bank AlBaraka steckt, mit.

DIE HÖHLE DER LÖWEN

Yucona
+++ In der achten Folge investierte Regal-Löwe Ralf Dümmel 250.000 Euro in Yucona und sicherte sich dabei 35 % am Unternehmen. Die wiederverwendbare Wasserfilterkartusche von Richard Birich und seiner Cousine Inga Plochow ins Leben gerufen. Ursprünglich wollten die Yucona-Macher 250.000 Euro für 20 % einsammeln.

NUI Cosmetics
+++ In der achten Folge investierte Beauty-Löwin Judith Williams 250.000 Euro in NUI Cosmetics und sicherte sich dabei direkt 40 % am Unternehmen. Hinter NUI Cosmetics verbirgt sich eine “Produktwelt mit natürlichen und veganen – aber auch stylischen – Kosmetikprodukten”. Ursprünglich wollte Gründerin Swantje van Uehm 250.000 Euro für 20 % einsammeln.

Twentyless
+++ In der achten Folge investierte Regal-Löwe Ralf Dümmel 70.000 Euro in Twentyless und sicherte sich dabei 25 % am Unternehmen. Die Jungfirma, die von Eike Meyer gegründet wurde, bietet Reinigungskonzentrate in Glasflaschen an. Ursprünglich wollte Gründer Meyer 70.000 Euro für 15 % einsammeln.

Hyconnect
+++ In der achten Folge investierten Sales-Löwe Carsten Maschmeyer und Klima-Löwe Nico Rosberg 500.000 Euro in Hyconnect und sicherten sich dabei nach harten Verhandlungen 17,5 % am Unternehmen. Hyconnect-Gründer Lars Molter entwickelt mit FAUSST ein spezielles Verbindungselement, das Metall und Faserverbundelemente sicher miteinander fügt. Ursprünglich wollte der Hyconnect-Gründer 500.000 Euro für 12,5 % einsammeln. Mittlerweile konnte das Startup 1 Millionen einsammeln – siehe der Brutkasten.

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Vectary, a design platform for 3D and AR, raises $7.3M from EQT and Blueyard

Vectary, a design platform for 3D and Augmented Reality (AR), has raised a $7.3 million round led by European fund EQT Ventures. Existing investor BlueYard (Berlin) also participated.

Vectary makes high-quality 3D design more accessible for consumers, garnering over one million creators worldwide, and has more than a thousand digital agencies and creative studios as users.

With the coronavirus pandemic shifting more people online, Vectary says it has seen a 300% increase in AR views as more businesses start showcasing their products in 3D and AR.

Vectary was founded in 2014 by Michal Koor (CEO) and Pavol Sovis (CTO), who were both from the design and technology worlds.

The complexity of using and sharing content created by traditional 3D design tools has been a barrier to the adoption of 3D, which is what Vectary addresses.

Although Microsoft, Facebook and Apple are making it easier for consumers, the creative tools remain lacking. Vectary believes that seamless 3D/AR content creation and sharing will be key to mainstream adoption.

Designers and creatives can use Vectary to apply 2D design on a 3D object in Figma or Sketch; create 3D customizers in Webflow with Embed API; and add 3D interactivity to decks.

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