#DealMonitor – Triodos Energy Transition Europe Fund investiert in Einhundert Energie – REWE Group investiert in Sykell


Im #DealMonitor für den 16. August werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Einhundert Energie
+++ Der Triodos Energy Transition Europe Fund investiert in Einhundert Energie. Zudem gründen das Startup und der Geldgeber das Unternehmen Einhundert Solar. “Mit dem Joint Venture wird der Bau von Photovoltaik (PV)-Mieterstromanlagen auf Wohn- und Gewerbegebäuden finanziert, die von Einhundert installiert und betrieben werden”, heißt es in der Presseaussendung.  “Gemeinsam mit weiteren Bankpartnern soll das Eigen- und Fremdkapitalvolumen des Joint Ventures in den nächsten zwei bis drei Jahren auf bis zu 70 Millionen Euro wachsen.” Einhundert Energie aus Köln, 2017 von Markus Reinhold und Ernesto Garnier gegründet, kümmert sich um “softwarebasierte Anwendungen für skalierbare, digitale Mieterstromlösungen”. EWE, die NWR Bank, der Schweizer Impact-Investor Übermorgen Ventures und Clima Now investierten zuvor bereits in Einhundert Energie. Mehr über Einhundert Energie

Sykell
+++ Die REWE Group investiert in Sykell. Das Unternehmen aus Berlin, das von Davide Mazzanti gegründet wurde, positioniert sich als “Mehrwegsystem für LEH, System- und Verkehrsgastronomie”. “Pfand ist ein seit Jahrzehnten gelernter Prozess in Deutschland und macht das System von Sykell zu einem modernen und doch niedrigschwelligen und barrierefreien Angebot — alles ohne App-Download und ohne zusätzliche Registrierungen”, heißt es zum Konzept.

MERGERS & ACQUISITIONS

Vantik
+++ Vivid und Evergreen übernehmen die Kunden des insolventen Unternehmens Vantik – siehe FinanceFWD. Das Berliner FinTech, das eine digitale Altersvorsorge in Form eines Cashback-Systems anbietet, schlitterte im Juni in die Insolvenz. Vantik, 2017 von Til Klein und Lara Hämmerle (schon längst wieder ausgestiegen) gegründet, wurde in den vergangenen Jahren von Atlantic Labs, Seedcamp, STS Ventures, N26-Gründer Max Tayenthal und zuletzt etwa vom Family Office Custos finanziell unterstützt. Mehr über Vantik

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#Brandneu – 5 neue Startups: DriverHero, bluplanet, Scoopas, Immerok, entire stories


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

DriverHero
Das Münchner Startup DriverHero möchte Fahrer:innen und Lieferunternehmen zusammenbringen. “Das erreichen wir durch unseren Marktplatz, der Jobsuchenden durch volle Transparenz und Vergleichsmöglichkeiten hilft, den idealen Job zu finden”, teilt das von Richard Fischer, Steven Miller, Michael König und Emanuel Wernitz ins Leben gerufene Unternehmen mit.

bluplanet
Die Berliner Jungfirma bluplanet positioniert sich als “digitaler Marktplatz und Reseller für Cloud-Lösungen von Salesforce, Tableau und mehr”. Das Team um die Gründer  Thorsten Köhler, Christian Leffin und Christopher Roskowetz verspricht dabei: “Wir bringen Vertrieb, Service, Marketing, Handel, IT und Analytik durch digitale Workflows zusammen.”

Scoopas
Scoopas aus Düsseldorf möchte Musiker:innen und Künstler:innen helfen, ihr Einkommen aufzubessern. “Ermöglicht wird dieses Einkommen einerseits durch den Verkauf von NFTs  und andererseits durch das Streamen von Livekonzerten oder anderem Content”, heißt es in der Selbstbeschreibung der von Haben Tesfai und Steven Palumbo gegründeten Frima.

Immerok
Das Berliner DeepTech-Startup Immerok, das von den ehemaligen Data Artisans-Mitarbeitern Konstantin Knauf, Johannes Moser und Holger Temme gegründet wurde, will das große und wichtige Thema “Real Time Data Streaming Analytics” in Angriff nehmen.

entire stories
entire stories aus Wildeshausen, das von Elena Gerdes, Jacqueline Taborsky und Cedric Michael gegründet wurde, setzt auf einen kuratierten Marktplatz für nachhaltige Mode. Alle Marken werden von entire stories dabei “auf ganzheitliche Nachhaltigkeit geprüft und transparent auf dem Marktplatz dargestellt”. 

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#DealMonitor – Unstoppable Finance bekommt 12,5 Millionen – Junto sammelt 5 Millionen ein


Im #DealMonitor für den 10. August werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Unstoppable Finance 
+++ Lightspeed Venture Partners, Anagram und Altinvestoren wie Speedinvest, Rockaway Blockchain Fund, Backed, Inflection, Discovery Ventures und Fabric Ventures investieren 12,5 Millionen Euro in Unstoppable Finance. “Der Deal wurde Anfang Juli unterzeichnet und folgt der im Oktober 2021 abgeschlossenen Seed-Runde in Höhe von 4,5 Millionen Euro”, heißt es in der Presseaussendung. Das Berliner FinTech, hinter dem solarisbank-Gründer Peter Grosskopf, Maximilian von Wallenberg-Pachaly und Omid Aladini stecken, bietet mit Ultimate eine mobile App an, “die Anlegern einen einfachen Zugang zu geprüften und verifizierten Decentralized Finance (DeFi) Produkten ermöglicht”. Mehr über Unstoppable Finance

Junto
+++ Earlybird Venture Capital, Picus Capital und Emerge Education sowie zehn Business Angels investieren 5 Millionen Euro in Junto. Das Berliner EdTech, das von Marius Hepp, Johannes Schnell-Kretschmer und Feliks Eyser gegründet wurde, setzt auf digitale Live-Trainings für Unternehmen. “Mit Junto ermöglichen wir Unternehmen und Talenten Zugang zu den praktischen Werkzeugen der erfolgreichsten Tech-Firmen”, teilt das Startup mit. Erst im Mai investierten 40 Angel-Investor:innen rund 1,2 Millionen Euro in das EdTech. Mehr über Junto

Bavest 
+++ Business Angels Moritz Luck, Dieter Staib, Felix Leonhardt und Alexander Burlis investieren eine sechsstellige Summe in Bavest. Das FinTech aus Karlsruhe,, das von William Todt, Pedram Babaei und Ramtin Babaei gegründet wurde, ermöglicht es Privatanleger:innen “den kompletten Investment Research-Prozess an einem Ort durchzuführen, inklusive Portfolio Tracking via Open-Banking API”.

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#Zahlencheck – Verlust bei Billie steigt auf 8,7 Millionen


Das Berliner FinTech Billie, das sich um B2B-Zahlungen wie Factoring kümmert, legt neue Unternehmenszahlen vor – und zwar den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2020. Im Berichtszeitraum stemmte das Unternehmen “Forderungen im Volumen von 292,3 Millionen Euro (2019: 252,7 Millionen). Die Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften lagen 2020 bei 5,5 Millionen (Vorjahr: 4,7 Millionen). Der Jahresfehlbetrag lag bei 8,7 Millionen (Vorjahr: 4,8 Millionen). Insgesamt kostete der Aufbau von Billie bisher rund 18 Millionen.

“Nach Aufnahme des Geschäftsbetriebs am 28.4.2017 ist Billie im Jahr 2020 in ihr bisher herausforderndes Geschäftsjahr gegangen”, teilen die Hauptstädter im Jahresabschluss mit. “Vor Ausbruch der Corona-Pandemie war es das Ziel der Gesellschaft den starken Wachstumskurs des vergangenen Jahres fortzusetzen. Bereits im Nachtragsbericht des Jahresabschluss 2019 hat die Geschäftsführung allerdings prognostiziert, dass sowohl das Neu- als auch das Bestandsgeschäft während der Corona-Krise höchstwahrscheinlich trotz steigender Nachfrage stark reduziert werden müsse. Gleichzeitig hat die Gesellschaft im Basisszenario an moderat steigenden Ankaufsvolumina festgehalten. Aus heutiger Sicht hat sich diese Prognose als zutreffend erwiesen.”

Im bereits abgelaufenen Jahr 2021 plante das FinTech, 2016 gegründet, mit einem “steigenden Ankaufsvolumina und mit Wachstumsraten, die sich im hohen zweistelligen Prozentbereich bewegen werden”. Das Konzept ging wohl auf, denn im Oktober 2021 konnte Billie weitere 100 Millionen US-Dollar einsammeln – unter anderem von Dawn Capital, Tencent und Klarna. Die Bewertung lag bei rund 640 Millionen Dollar. Bei der vorherigen Investmentrunden waren es noch rund 230 Millionen.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2020

* Nach Aufnahme des Geschäftsbetriebs am 28.4.2017 ist Billie im Jahr 2020 in ihr bisher herausforderndes Geschäftsjahr gegangen. Vor Ausbruch der Corona-Pandemie war es das Ziel der Gesellschaft den starken Wachstumskurs des vergangenen Jahres fortzusetzen. Bereits im Nachtragsbericht des Jahresabschluss 2019 hat die Geschäftsführung allerdings prognostiziert, dass sowohl das Neu- als auch das Bestandsgeschäft während der Corona-Krise höchstwahrscheinlich trotz steigender Nachfrage stark reduziert werden müsse. Gleichzeitig hat die Gesellschaft im Basisszenario an moderat steigenden Ankaufsvolumina festgehalten. Aus heutiger Sicht hat sich diese Prognose als zutreffend erwiesen.
* Die Ankaufsvolumina der Gesellschaft sind im Gesamtjahr 2020 im zweistelligen Prozentbereich gewachsen. Allerdings war dieses Wachstum sehr ungleich verteilt: Von Januar bis März 2020 betrug der monatliche Anstieg mehr als 10 Prozent, bevor das Geschäftsvolumen dann bis zum Herbst rund 30 % geschrumpft ist.
* Für das Jahr 2020 wurden insgesamt Forderungen im Volumen von EUR 292,3 Mio. (Vj. EUR 252,7 Mio.) verarbeitet. Der Zins- und Gebührenüberschuss im gleichen Zeitraum betrug TEUR 4.601,4 (Vj. TEUR 3.826,4).
* Das Jahresergebnis betrug 2020 TEUR -8.654,0 (Vj. TEUR -4.775,7).
* Vor diesem Hintergrund gehen wir im Jahr 2021 wiederum von steigenden Ankaufsvolumina und Erträgen aus dem Factoring-Geschäft aus mit Wachstumsraten, die sich im hohen zweistelligen Prozentbereich bewegen werden.
* Die Gesellschaft plant für das Jahr 2021 weitere Geschäftsfelder neben dem Factoring zu erschließen. In diesem Zusammenhang strebt die Geschäftsführung eine Erlaubnis nach dem Gesetz über die Beaufsichtigung von Zahlungsdiensten (ZAG-Lizenz) an. Der dafür notwendige Prozess wurde im Januar 2021 gestartet und soll spätestens bis zum 4. Quartal 2021 abgeschlossen sein. Da im Zuge der Erlaubniserteilung auch höhere Anforderungen an das vorzuhaltende Risikokapital bestehen, plant die Gesellschaft die letzte Finanzierungsrunde nachträglich mit rund EUR 10.000.000,00 zu erweitern. Dieser Prozess ist ebenfalls bereits gestartet und ein Abschluss der Gespräche wird für das Ende des zweiten Quartals 2021 erwartet.
* Mitarbeiter: Im Jahr 2020 beschäftigte die Gesellschaft im Durchschnitt 107 Mitarbeiter (inklusive neun Werkstudenten/Praktikanten).

Billie im Zahlencheck

2020: 5,5 Millionen Euro (Zinserträge); 8,7 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2019: 4,7 Millionen Euro (Zinserträge); 4,8 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2018
: 3,1 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2017: 1,8 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2016: 64.748 Euro (Jahresfehlbetrag)

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#Brandneu – 6 neue Startups: Mehrwelt, Arthur, Recoupling, Kompreno, The Base Club, Puck


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Mehrwelt
Das Berliner Startup Mehrwelt, ein Unternehmen aus dem Oetker-Konzern, setzt auf Lebensmittel im Pfandglas. Dazu schreiben die Gründer:innen Juliane Wagner und Dominik Welslau: “Mit Pfandgläsern kann man ressourcenschonend die Verpackung immer wieder verwenden. Das ist gut für die Umwelt und dein Mülleimer bleibt leer.”

Arthur
Das junge Unternehmen Arthur aus Planegg setzt auf “Lösungen für emissionsfreie Mobilität” und einen Wasserstoffbus. “Wir möchten mit unseren Bussen sowohl Groß- und Kleinstädten als auch regionalen Gemeinden die Möglichkeit geben, emissionsfrei und lärmarm Personen an ihr Ziel zu bringen”, teilt das Team um die Gründer Gerhard Mey und Philipp Glonner mit.

Recoupling
Hinter Recoupling aus Berlin verbirgt sich eine “wissenschaftlich fundierte Paartherapie”. Zum Konzept des von Johanna Lubig, Jaane Henning und Tom Haubner gegründeten Startups heißt es: “Ob super happy oder frustriert, wir bieten wissenschaftlich wirksame Paartherapie in Form von Übungen, Quizzes und Challenges. Beziehungsarbeit, die Spaß macht.”

Kompreno
Das Frankfurter Medien-Startup Kompreno setzt auf “Qualitätsjournalismus ohne Sprachbarrieren”. Dafür übersetzt das von Jochen Adler gegründete Unternehmen die “interessantesten redaktionellen Beiträge aus vertrauenswürdigen Quellen”. Zielgruppe sind Menschen, “die gerne lesen, aber nur wenig Zeit haben”.

The Base Club
The Base Club aus Berlin, von Banana Beauty-Macherin Astrid Jensch gegründet, kündigt eine “Alkaline Revolution” an. In der Selbstbeschreibung heißt es: “Be part of the journey from the beginning and let yourself be inspired by our product that combines empowering functionality, quality and lifestyle to fuel your wellbeing.”

Puck
Das Wiener PropTech Puck, das von Daniel Jelitzka gegründet wurde, entwickelt ein Kommunikationstool für Hausverwaltungen. Das Motto der Jungfirma dabei lautet: “Mit puck hast du jederzeit den Überblick über alle Dinge, die deine vier Wände betreffen.”

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#Interview – “Im Recruitingprozess haben wie uns immer wieder von makellosen CVs blenden lassen”


Das Berliner Startup Fertilly, das 2019 von Christoph Müller-Guntrum als Dein Kinderwunsch gegründet wurde, berät Frauen, Männer und Paare zu den Themen Fruchtbarkeit, Kinderwunsch und Familienplanung. TA Ventures, IBB Ventures, Wille Finance, Sanner Ventures und mehrere Business Angels investierten bereits in die Jungfirma. “Vielleicht die wichtigste Kennzahl: Mit der Unterstützung von Fertilly wurden bereits über 1.000 Babys geboren”, sagt Gründer Müller-Guntrum.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht der Fertilly-Macher außerdem über Spermatests, De-Stigmatisierung und Mentor:innen.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Fertilly erklären?
Jedes siebte Paar in der westlichen Welt ist ungewollt kinderlos, und ohne Einwanderung wäre unsere demografische Entwicklung rückläufig. Wir wollen mit Fertilly als zentrale, digitale Anlaufstelle im Bereich Fruchtbarkeit, Kinderwunsch und künstliche Befruchtung fungieren. Durch die Digitalisierung wesentlicher Schritte wird der Prozess einer künstlichen Befruchtung für Patient*innen nicht nur angenehmer gestaltet, sondern auch deutlich verkürzt, da sich die Anzahl der notwendigen Klinikbesuche um rund die Hälfte reduzieren lässt.

War dies von Anfang an euer Konzept?
Mit Fertilly haben wir erfolgreich eine digitale Plattform aufgebaut, die ihren Patient:innen auf deren Reise zum Wunschkind zur Seite steht. Durch die Digitalisierung der Kernprozesse der Patient:innenjourney entlasten wir zusätzlich die Kinderwunschkliniken, da wir ihnen wesentliche Teile der Therapievorbereitung abnehmen, wie erste Konsultationsgespräche oder die Anamnese. Wir konnten in den vergangenen drei Jahren ein tiefes Verständnis für Patient:innenbefürfnisse aufbauen und unser Netzwerk mit führenden Kinderwunschzentren in ganz Europa ausbauen. Dabei gibt es weiteres Potential zur Vereinfachung der Patient:innenjourney, zum Beispiel durch Integration von Hormon- und Spermatests.

Wie genau funktioniert denn euer Geschäftsmodell?
Die Erstberatung über unsere Plattform ist für Patient*innen kostenlos. Dabei begleiten wir die Frauen und Paare, vom Aufklärungsgespräch über die Erstellung der Anamnese, bis hin zum Sammeln und Sichten relevanter ärztlicher Befunde. Die Patient*innen profitieren dabei von einem deutlich einfacheren und verkürzten Prozess. Auf der Klinikseite erbringen wir umfangreiche Vorleistungen, die ansonsten aufwändig in mehreren Terminen vor Ort erarbeitet werden müssten. Wir arbeiten derzeit mit über 30 qualitätsgeprüften Kinderwunschzentren in ganz Europa zusammen. Wenn wir nach einem Assessment einer neuen Klinik, einer erfolgreichen Pilotphase und positivem Patien*innenfeedback einen neuen Partner in unser Netzwerk aufnehmen, bezahlt dieser uns eine monatliche Administrationsgebühr für unsere Arbeit.

Wie ist überhaupt die Idee zu Fertilly entstanden?
Mich hat der Bereich Healthtech bereits während meiner Zeit als Unternehmensberater bei der Boston Consulting Group intensiv fasziniert. Das Potential zur Digitalisierung des Gesundheitswesen ist riesig, es gibt viele “low hanging fruits”, die einen großen Mehrwert für die Gesellschaft bieten können. Mir war es wichtig ein Unternehmen zu gründen, hinter dem ich bedingungslos stehe. Ausgelöst wurde die Gründung von Fertilly dann durch eine Geschichte aus meinem familiären Umfeld, die mir erst vor Augen geführt hat, wie viel im Bereich “unerfüllter Kinderwunsch” passieren muss. Dabei ist die digitale Lösung von heutigen Problemen mit der Kinderwunschreise nur ein Aspekt von Fertilly. Ebenso geht es uns um eine De-Stigmatisierung des Themas Unfruchtbarkeit. Ich würde mir wünschen, dass Betroffene, sowie die Gesellschaft in Zukunft offener mit den Themen Familienplanung und Unfruchtbarkeit umgehen können – unabhängig vom Geschlecht oder der sexuellen Orientierung. 

Wie hat sich Fertilly seit der Gründung entwickelt?
Wir waren die ersten zwei Jahre ein reines Bootstrapping-Startup und haben uns vor der ersten Wachstumsphase intensiv mit dem Markt auseinandergesetzt, mit vielen Betroffenenen über ihre genauen Bedürfnisse gesprochen und auf dieser Grundlage das Produkt entwickelt. Im Jahr 2021 haben wir unsere Seed-Runde abgeschlossen und haben mittlerweile nochmals deutlich zugelegt. Dabei sind wir im Vergleich zum letzten Jahr von 5 auf 20 Mitarbeiter:innen gewachsen. Vielleicht die wichtigste Kennzahl: Mit der Unterstützung von Fertilly wurden bereits über 1.000 Babys geboren. 

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?
Fehler haben wir definitiv viele gemacht, auch wenn glücklicherweise nichts davon fatale Auswirkungen hatte. Ein Versäumnis von mir war sicherlich, dass ich in der Vergangenheit zu wenig Zeit ins Recruiting investiert habe. Recruiting ist eine der zeitaufwendigsten Aufgaben für Gründer:innen, und gleichzeitig zu wichtig, als dass man wesentliche Schritte einfach “wegdelegieren” kann. Das Zusammenstellen eines starken und motivierten Teams ist eine der wichtigsten Fähigkeiten von Gründer*innen. Die ersten 15 bis 20 Mitarbeiter:innen stellen entscheidende Weichen für das Business und prägen die Unternehmenskultur. Weiter haben wir uns im Recruitingprozess immer wieder von makellosen CVs blenden lassen anstatt den Fokus auf echtes Können und Potential zu legen. Teilweise hatten wir absolute Rohdiamanten in der Firma, aber haben diese nicht an Bord gehalten, weil sie zum Beispiel zu dem Zeitpunkt “nur” Praktikant*innen waren, und wir zu wenig Zeit in sie investiert haben. 

Und wo hat Ihr bisher alles richtig gemacht?
Ich denke, dass wir neben unserem digitalen Produkt nie die menschliche Komponente vernachlässigt haben. Wir sind sehr nah dran an unseren Patient*innen; kennen ihre Sorgen, Wünsche, Ängste – in allen Stadien der Kinderwunschreise. Wird sind in dieser Hinsicht quasi ein “Healthtech with a human face”.

Welchen generellen Tipp gibst Du anderen Gründer:innen mit auf den Weg?
Gründer:innen sollten ausreichend Zeit ins Recruiting investieren, gerade zu Beginn. Denn das stellt die Weichen für alles, was danach kommt. Die ersten 15 bis 20 Mitarbeiter:innen werden eure Firmenkultur entscheidend prägen. Zusätzlich können gute Mentor:innen sehr viel helfen, wenn sie eure Sicht auf die Dinge regelmäßig hinterfragen, und euch eure eigenen blinden Flecken aufzeigen.

Wo steht Fertilly in einem Jahr?
Unser Ziel ist es, mit Fertilly die größte digitale Fruchtbarkeitsklinik in Europa aufzubauen, bei der die Patient:innen während des gesamten Prozesses unterstützt werden. Unser digitales Portal wird erweitert und in neuen Märkten verfügbar sein. Für die Zukunft planen wir eine elektronische Patientenakte rund um deren Fruchtbarkeit, so dass alle relevanten Infos und Diagnosen auf einen Blick zu finden sind. 

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#DealMonitor – CNC24 sammelt 8,25 Millionen ein – Alphin bekommt 6 Millionen – Ancla übernimmt Logsta


Im #DealMonitor für den 4. August werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

CNC24
+++ Future Industry Ventues (FIV), Coparion, Equity Pitcher, Altinvestor Seedcamp und Business Angels wie die wefox-Gründer Fabian Wesemann und Dario Fazlic investieren 8,25 Millionen Euro in CNC24. Das Berliner Startup, 2019 von Willi Ruopp und Marlon Gerat gegründet, digitalisiert den Markt um Industrie- und Maschinenbauteile. Das Unternehmen positioniert sich dabei als “Ansprechpartner für alle Anfragen und Aufträge zur Fertigung von Prototypen, Einzelteilen und Kleinserien”. Mit dem frischen Kapital möchte das Unternehmen “in Europa expandieren und auch schon mittelfristig in den asiatischen Markt eintreten”. 

Alphin
+++ Scale Capital, Wille Finance und Altinvestoren wie HV Capital und Partech investieren 6 Millionen Euro in Alphin. Das Berliner Startup, das 2017 von Lukas Krieger, Mario Geiß und Steffen Allesch als Freachly gegründet wurde, positioniert sich als SaaS-Marketing-Plattform für lokales Marketing. “In the following months alphin will use the newly-acquired funds to extend its geographical footprint and connect its marketing automation platform with relevant booking and conversion platforms for local businesses – thus generating even more valuable data on the marketing success of clients and their target personas”, teilt das Unternehmen mit.

Aivy
+++ Der Business Angel Club Berlin-Brandenburg, Matthias Helfrich und Andreas Schmitz investieren rund 1 Millionen Euro in Aivy. Das Startup aus Berlin, das von Boas Bamberger, David Biller, Arbnor Raci gegründet wurde, möchte den Berufswahlprozess durch den Einsatz intelligenter Algorithmen erleichtern und verkürzen. “Das Kapital wird genutzt, um das Produkt zu erweitern und weitere Unternehmen für Aivy zu begeistern”, teilt das Startup mit.

Swaarm 
+++ STS Ventures, also Onvista-Gründer Stephan Schubert, und Co. investieren in Swaarm – siehe tech.eu. Das Berliner Startup, das 2020 von Yogeeta Chainani und Alexandru Dumitru gegründet wurde, positioniert sich als “Operating System of Performance Marketing”.

Ocha-Ocha
+++ Der YouTuber Gronkh, im echten Leben als Erik Range bekannt, investiert via Range Ventures in das Augsburger Getränke-Startup Ocha-Ocha. Das Unternehmen, 2018 von Christopher Gogolin gegründet setzt auf Getränke ohne Süßung und ohne Zusatzstoffe.

MERGERS & ACQUISITIONS

Logsta
+++ Das Darmstädter Logistik-Unternehmen Ancla, 2006 gegründet, übernimmt das Wiener Logistik-Startup Logsta. “Durch den Zusammenschluss können wir unseren Kunden gemeinsam ein noch breiteres Spektrum an Leistungen anbieten, von Send-it-yourself, über kleine E-Commerce Logistik, bis hin zu Omnichannel und Großvolumina – und das an 9 Standorten in 5 Ländern”, teilt das Unternehmen mit. Logsta wurde 2017 von Georg Weiß, Christoph Glatzl und Dominik Bieringer in Wiener Neustadt gegründet. Das Logistik-Startup richtet sich primär an KMUs, Einzelunternehmer und Startups, die im E-Commerce tätig sind und “nur kleine Mengen vertreiben oder spezielle oder kreative Verpackungswünsche haben”. “Logsta, Ancla sowie die zugehörige Marke PackAngels für e-commerce fulfillment werden unter dem neuen gemeinsamen Dach als separate Marken auftreten”, teilen die Firmen mit.

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#Brandneu – 6 neue Startups: Endo-App, 10 more in, Reverion, apprentigo, Playbook, Lubis Eda


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Endo-App
Die Endo-App aus Chemnitz, die von der Ärztin Nadine Rohloff gegründet wurde, unterstützt Nutzerinnen beim Selbstmanagement und im Alltag mit der Krankheit Endometriose. Die App bietet dafür unter anderem ein “ausführliches und doch schnell ausfüllbares Symptomtagebuch”.

10 more in
Hinter dem Berliner EdTech 10 more in, von Amorelie-Gründerin Lea-Sophie Cramer und Avery Fertility-Gründerin Lia Grünhage gegründet, verbirgt sich eine “Leadership Academy für Frauen”. Die Online-Akademie soll “mehr Frauen in Führung bringen”. Im Herbst diesen Jahres soll die erste Kohorte an den Start gehen.

Reverion
Reverion aus München baut modulare Kleinkraftwerke aus Hochtemperaturbrennstoffzellen. “The technology doubles electricity production through electrical efficiencies of 80 %. Additionally, Reverion stabilizes the power grid in electrolysis mode and produces renewable gases”, schreibt das Team um die Gründer Luis Poblotzki, Maximilian Hauck und Stephan Herrmann.

apprentigo
Das Wiener EdTech apprentigo, das von den DaVinciLab-Macher:innen Anna Gawin und Peter Gawin sowie Benjamin Ruschin gegründet wurde, positioniert sich als “Fortbildungs- und HR-Plattform für Auszubildende”. Das Team verspricht dabei: “Wir ördern soziale und digitale Kompetenzen für die neue Arbeitswelt.”

Playbook
Hinter Playbook aus Berlin verbirgt sich eine “Multi-Application Platform, über die Teams ihre Arbeit automatisieren – ohne eine Zeile Code”. In der Selbstbeschreibung des von Louis Buys und Nikolai Wessendorf  gegründeten Startups heißt es: “Playbook bietet jeder und jedem Mitarbeitenden einen virtuellen Arbeitsbereich, in dem alle operativen Aufgaben organisiert, nachgehalten und erledigt werden.”

Lubis Eda
Das Unternehmen Lubis Eda aus Kaiserslautern, das von Tobias Ludwig, Max Birtel, und Michael Schwarz gegründet wurde, entwickelte eine Software, die die “Erzeugung von Bauplänen für Halbleiter revolutioniert”. Dabei wird die “Nutzung aller während des Chip-Entwurfs erstellten Modelle ermöglicht”.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – IDnow sammelt 60 Millionen ein – Root Global bekommt 2,5 Millionen – Waku Robotics sammelt 1,5 Millionen ein


Im #DealMonitor für den 3. August werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

IDnow
+++ BlackRock gewährt IDnow eine Kreditlinie in Höhe von 60 Millionen Euro. “Das Unternehmen wird das Kapital für eine Reihe strategischer Initiativen verwenden: Dazu zählen die Einführung neuer Lösungen zur Identitätsüberprüfung, die kontinuierliche geografische Expansion und mögliche Übernahmen”, teilt das Unternehmen mit. Die Münchner Jungfirma IDnow, 2014 von Felix Haas, Armin Bauer, Sebastian Baerhold und Dennis Ferenczy gegründet, positioniert sich als Anbieter von Identity Verification-as-a-Service Lösungen. Das Münchner FinTech übernahm zuletzt etwa das französische Unternehmen Ariadnext. Mehr über IDnow 

Root Global
+++ Project A Ventures, Nucleus Capital und Business Angels wie Mengting Gao, Andreas Berger, Max Viesmann, Markus Windisch, Michael Brinkmann und Mario Götze investieren 2,5 Millionen Euro in Root Global. Das Startup aus Berlin, 2022 von Maurice Hensl und Eric Oancea gegründet, kümmert sich um klimaneutrales Essen. “We help customers identify, collect, and centralise activity data across their supply chains, which we combine with the most up-to-date emission factor data sets to model each company’s and product’s environmental footprint”, heißt es in der Selbstbeschreibung.

Waku Robotics
+++ Schauenburg Ventures, Pi Labs, Franz Humer, Plug and Play, Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS), BITO Campus und Hans-Jürgen Cramer investieren 1,5 Millionen Euro in Waku Robotics. Das Berliner Startup, 2019 von Alexander Bresk, Sander Nijssen und Victor Splittgerber gegründet, entwickelt Logistik-Software. “Mit Waku Sense können Robot Operators effizient mit mobilen Robotern arbeiten”, teilt das Unternehmen mit. Mit Lots Of Bots bietet das Unternehmen zudem eine Vergleichswebsite für mobile Industrieroboter an.

Strandbutler
+++ Business Angels wie Lucius Bunk investieren 1,2 Millionen Euro in Strandbutler. Das Startup aus Hamburg, das 2021 von Christian Henk, Bernhard Sourdeau und Jens Hinrichs gegründet wurde, vermittelt Strandkörbe an deutschen Küsten und auf Inseln. “Die Mittel sollen der Weiterentwicklung der Plattform, der Services und dem Ausbau des Teams dienen,” teilt das junge Unternehmen mit.

coapp
+++ Invest-Impuls und Plimo Venture investieren in coapp. “Mit dem Abschluss der Runde steigt die Finanzierung auf etwa eine Million Euro”, teilt das Unternehmen mit. Das Startup aus Hannover, 2021 von Jonas Lindemann, Magomed Arsaev und Hardy Seiler gegründet, setzt auf eine White-Label-Software, die Unternehmen als Community-Plattform oder für das Workspace-Management nutzen können.

InLine-Med
+++ Altinvestoren, Business Angels, bmp Ventures und Kristin und Ralf Lüdemann investieren in InLine-Med. Das MedTech aus Magdeburg, 2019 von Sebastián Sánchez López und Sinja Lagotzki gegründet, entwickelt “intuitive, sichere und effektive Werkzeuge und Softwarelösungen für die Planung und Navigation von bildgesteuerten Verfahren zur Krebsdiagnose und -therapie”.

MERGERS & ACQUISITIONS

mementor
+++ Das US-Unternehmen Resmed, das Medizinprodukte anbietet, übernimmt das Leipziger Digital-Health-Unternehmen mementor. Die Jungfirma, die 2014 von Noah Lorenz, Alexander Rötger, Jan Kühni und Daniel Rotzetter in der Schweiz gegründet wurde, bietet die digitale Insomnie-Therapie somnio an. “mementor wird als eigener Geschäftsbereich in ResMed in Deutschland integriert und dient als Basis für zukünftige weitere Entwicklungen im Bereich Digital Health”, teilen die Unternehmen mit. Smart Infrastructure Ventures und mehrere Business Angels, darunter Michael Petersen., Gründer von smow, investierten in der Vergangenheit in mementor.

ICON Communication Centres
+++ Das Münchner Startup yoummday übernimmt ICON Communication Centres, ein “mehrsprachiges Contact-Center” mit Sitz in Prag. “ICON bietet internationalen Unternehmen Lösungen zum Outsourcing von Kunden-Services an. Neue Chancen für yoummday ergeben sich dabei sowohl aus dem multilingualen Ansatz, der globalen Reichweite und der B2B-Kundenerfahrungen des Unternehmens. yoummday, 2016 von telegate-Gründer Klaus Harisch und seinen Söhnen Pablo und Lion gegründet wurde, positioniert sich als “Plattform für 360 Grad-Kundenservices”. Zuletzt flossen 30 Millionen Euro in yoummday – unter anderem von Armira Growth.

Fashiola
+++ Das Berliner Unternehmen LionsHome, eine Produkt-Comparison-Plattform im Segment Home und Living, übernimmt die Produktvergleichsplattform Fashiola, die 2012 gegründet wurde “Die Übernahme bildet den Grundstein einer langfristig angelegten Buy-&-Build-Strategie zur Etablierung einer europaweit führenden Commerce-Content-Gruppe”, teilt das Unternehmen mit. LionsHome, 2014  von Michael Röcker und Christoph Königer gegründet wurde kürzlich von Waterland Private Equity übernommen.

Amazee
+++ Das amerikanische Unternehmen Mirantis, das Unternehmen dabei unterstützt, Code in Clouds bereitzustellen, übernimmt Amazee. Das Unternehmen aus Zürich, 2016 gegründet, positioniert sich als “ZeroOps Application Delivery Hub”. Mit dem Open-Source-Projekt Lagoon setzt die Jungfirma auf eine “Cloud-native Plattform für die Bereitstellung, das Management, die Sicherheit und den Betrieb von Anwendungen, die Entwickler hinsichtlich der Infrastruktur erheblich entlastet”.

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#Brandneu – 5 frische Food-Startups, die man auf dem Radar haben sollte


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Food-Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten, an den Start gegangen sind. Sowie Firmen, die vor kurzem aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Project Eaden
Project Eaden aus Berlin, das von den Upper Hand-Machern David Schmelzeisen und Jan Wilmking sowie mymuesli-Gründer Hubertus Bessau gegründet wurde, kümmert sich um “Technologien zur Herstellung nachhaltiger Lebensmittel, insbesondere Fleischalternativen”.

Add to water
Das Wiener Food-Startup Add to water, ein Projekt von Ottakringer Getränke  und TheVentury, setzt auf Wasserveredlung. “Die flüssigen Aromen, mit denen Wasser tröpfchenweise verfeinert wird, können individuell zusammengestellt werden und sorgen so für mehr Abwechslungbeim Trinken”, verspricht das von Christoph Aichinger und Martin Eicher gegründete Unternehmen.

eatDine
Die Berliner Jungfirma eatDine , die von den mercavus-Machern Maximilian Fischer und Kai Winselmann sowie Michael Neuner gegründet wurde, “hilft unabhängigen Restaurants erfolgreicher im Liefergeschäft zu sein”. Konkret geht es um “ein Netzwerk von Küchen”.

Nosh Biofoods
Nosh Biofoods, ein Unternehmen aus Berlin, setzt auf fleischlose Ernährung. “We produce technical-functional ingredients and nutritional protein by exploring the natural microbial biodiverstity, using novel proprietary fermentation and mild downstream processing technologies”, schreibt das Team um reBuy-Gründer Tim Fronzek.

Hey Holy
Hey Holy kümmert sich um die Ernährung von Hunden. “Gemeinsam mit einem Team aus Wissenschaftler:innen und Tierärzt:innen haben wir rassenspezifische Rezepturen entwickelt, die die individuellen Anforderungen adressieren und zur Vorbeugung rassenspezifischer Krankheiten beitragen”, teilt die Gründerinnen Charlotte Schwiete und Annika Rahm mit.

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#DealMonitor – Precipoint sammelt 10 Millionen ein – Antric bekommt 2,5 Millionen – Femna Health sammelt Millionensumme ein


Im #DealMonitor für den 2. August werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Precipoint
+++Altinvestoren wie bm-t beteiligungsmanagement thüringen (bm|t) und ein neues Family Office investieren 10 Millionen Euro in das MedTech Precipoint. Das Unternehmen aus Freising, das von Nicolas Weiß und Dominik Gerber gegründet wurde, kümmert sich um die “Entwicklung, Produktion und Vermarktung innovativer Digitalisierungslösungen und Photonik-Systeme im Bereich der Mikroskopie”. Mit dem frischen Kapital soll unter anderem der “Markteintritt in den USA” vorangetrieben werden.

Antric
+++ Das amerikanische Unternehmen Cenntro investiert 2,5 Millionen US-Dollar in Antric. “The aggregate investment consists of approximately US$1,275,000) in cash and approximately US$1,275,000 in the form of a convertible loan, at an implied post-money enterprise value for Antric of EUR 10 million”, teilt das Unternehmen mit. Das Unternehmen aus Bochum, von Moritz Heibrock und Eric Diederich gegründet, entwickelt eine Mischung aus  elektronisch betriebenen Lastenfahrrädern und E-Bikes.

Femna Health
+++ BACB Beteiligungsgesellschaft, Atreyu Investments, Suman Rewari, Rubina Hunger-Rewari, Ingo Schütte, Alexandra Pries und Moritz Hilger sowie Altinvestor IBB Capital investieren eine siebenstellige Summe in Femna Health. Das FemTech aus Berlin, 2016 von Maxie Matthiessen gegründet, kümmert sich um Frauengesundheit. Konkret bietet das Startup “einfachen Zugang zu ausführlicher Diagnostik, Aufklärung und persönlicher Beratung sowie integrativen therapeutischen Lösungen für Frauen – ganz einfach von Zuhause aus”.

DeinePflege
+++ Die Altinvestoren Venpace und APX sowie das Unternehmen ProSenio (Hilfsmittel für pflegebedürftige Menschen),investieren eine siebenstellige Summe in DeinePflege. Das Startup aus Konstanz, das von Armando Statti, Markus Wild und Michael Maurer-Pühringer gegründet wurde, unterstützt Pflegebedürftige und Angehörige bei der Pflegeorganisation. Neuinvestor ProSenio gehört zum Unternehmen Schülke & Mayr, das im Segment Infektionsprävention und Hygienelösungen unterwegs ist.

pickshare
+++ SeedCapital Dortmund, die Zufall logistics group mit ihrem Investmentarm zu na mi und U!Ventures (Lobbe Gruppe) investieren eine siebenstellige Summe in pickshare. Das Unternehmen aus Dortmund, das 2015 von Björn Paulus gegründet wurde, positioniert sich als “Logistikplattform für die letzte Meile”. pickshare ermöglicht dabei “Logistikkonzepte für große Händler und Marken von Next-Day bis zu Quick-Commerce Dienstleistungen”.

CarbonStack
+++ Der schwedische Business Angel Per Liljenqvist investiert 500.000 Euro in CarbonStack. Das ClimateTech aus Hamburg, von Julian Kakarott, Noah Winneberger, Jesper Kolk und Jann Wendt gegründet, setzt auf “regionale Aufforstungsprojekte für deutsche Unternehmen”. Dabei versprechen die Hanseaten: “Dank Blockchain-Technologie und Remote Sensing werden die Projekte transparent dokumentiert – Greenwashing ausgeschlossen”.

Cyanite
+++ Das Family Office Lioncorn Capital und Business Angels wie Oke Göttlich, Henning Thieß, Michael Shmilov, Patrick Joest, Lars Ettrup, Daniel Kondermann, Oliver Lesche, Andrea Kranzer und Edmund Ahrend investieren in Cyanite. Das Startup aus Mannheim und Berlin, das 2019 von Markus Schwarzer gegründet wurde, positioniert sich als “AI for Music tagging and similarity search”.

MERGERS & ACQUISITIONS

Rubarb
+++ Das Leipziger Geldanlage-Startup Evergreen übernimmt das insolvente FinTech Rubarb bzw. die Kunden der Jungfirma – siehe auch FinanceFWD. Mit Rubarb wollten Kelvin Craig sowie Fabian Scholz und Jakob Scholz – die Neffen von Olaf Scholz – eine Alternative zum Sparbuch etablieren. Der Unterschied zu einem klassischen Sparbuch lag darin, dass das Geld nicht tatsächlich auf einem Sparkonto lande, sondern in ETFs investiert wurde. Das Konzept ging nicht auf. Immer Sommer startete das Team Kudona. Kurz danach folgte die Insolvenz. Mehr über Rubarb

VENTURE CAPITAL

Vorwerk Ventures
+++ Jetzt offiziell: Vorwerk Ventures legt – wie bereits Ende Mai im Insider-Podcast berichtet – einen neuen Fonds auf. Im Topf sind 150-Millionen Euro – siehe Handelsblatt. “Ziel sei es, kommende Tech-Einhörner aufzubauen”, heißt es zum neuen Fonds. “It is done! We at Vorwerk Ventures are super excited to announce our new fund – another 150m EUR for early stage consumer tech startups in Europe”, schreibt Vorwerk Ventures-Partner Holger Witte bei LinkedIn.

Excubate Ventures
+++ DerCompany Builder Excubate Ventures, der in Köln und München residiert, legt einen neuen Early Stage-Fonds auf. “Mit bis zu 100.000 Euro investiert Excubate Ventures in Startups und bietet darüber hinaus auch sogenannte Sweat Equity Investments an”, teilt der Geldgeber mit. Excubate investiert “bevorzugt in Bereiche, in denen das Unternehmen Wissen und Erfahrung aus eigenen Beratungs- und Company-Building Projekten einbringen kann. Gleichzeitig ist Excubate Ventures offen für alle Branchen mit Fokus auf unter anderem HealthTech, Energy und Software”.

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#Interview – “Niemand erwartet, dass alles immer perfekt ist”


Das Berliner HR-Startup Empion, das von Annika von Mutius und Larissa Leitner gegründet wurde, möchte das Headhunting mit Hilfe künstlicher Intelligenz automatisieren. “Bei der Arbeitgeberwahl geht es nicht mehr nur um Gehalt und Kompetenz, sondern auch um Werte und Unternehmenskultur. Mit unserer Technologie ergänzen wir den Recruiting-Prozess um genau diese weichen Faktoren und ermöglichen eine Arbeitgebersuche, die sich an die Bedürfnisse der Bewerber anpasst”, sagt Gründerin von Mutius.

VR Ventures und Basinghall Partners sowie Angel-Investor:innen wie Robin Behlau (Aroundhome/Valyria), Constanze Buchheim (i-potentials) und Emma Tracey (Honeypot) investierten beriets 2,4 Millionen Euro in das junge Unternehmen. Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Empion-Gründerin von Mutius unter anderem über Vorträge, Herausforderungen und Fehler. 

Wie würdest Du Deiner Großmutter Empion erklären?  
Bei der Arbeitgeberwahl geht es nicht mehr nur um Gehalt und Kompetenz, sondern auch um Werte und Unternehmenskultur. Mit unserer Technologie ergänzen wir den Recruiting-Prozess um genau diese weichen Faktoren und ermöglichen eine Arbeitgebersuche, die sich an die Bedürfnisse der Bewerber anpasst.

Wie oder wo hast Du Deine Mitgründerin Larissa Leitner kennengelernt?
Larissa hatte während ihrer Promotion an der WHU eine Konferenz organisiert und ich war zu einem Vortrag eingeladen. Leider habe ich das Thema völlig verfehlt, was jedoch zur Folge hatte, dass wir sehr nett miteinander ins Gespräch kamen.

Was waren die größten Herausforderungen, die Ihr bisher überwinden musstet? 
Gute Leute finden und ein starkes Team aufzubauen ist letztlich immer das wichtigste in einem jungen Unternehmen – und eine riesengroße Herausforderung. Aber wir nutzen natürlich unsere Empion-Methode im Recruiting-Prozess.

Wo steht Empion derzeit, welche Zahlen, Daten und Fakten kannst Du mit uns teilen? 
Empion existiert seit Dezember, unser Produkt ist seit Februar live und Stand heute haben wir rund 350 Unternehmen auf unserer Plattform.

Ihr konntet bereits 2,4 Millionen Euro einsammeln. Wie seid ihr mit euren Investoren in Kontakt gekommen? 
Ganz unterschiedlich, besonders spannend war das Kennenlernen mit Samuli Sirén, mit dem wir zufällig gemeinsam in einer Zeitung gefeatured wurden und uns daraufhin zu einem Gespräch verabredet haben. Oder auch mit Robin Behlau, dem wir eigentlich unser Produkt verkaufen wollten, er begeistert war und uns seither super eng begleitet.

Welchen generellen Tipp gibst Du anderen Gründer:innen mit auf den Weg? 
Nicht abzuwarten, bis alles perfekt ist. Den Fehler haben wir am Anfang ständig gemacht. Aber niemand erwartet, dass alles immer perfekt ist und es verlangsamt einfach alles.

Wo steht Empion in einem Jahr? 
Unsere Technologie ist signifikant weiterentwickelt und bereit zur Skalierung. Und wir wollen mit Empion natürlich als Marke bekannt werden und weiterhin ein richtig gutes Team aufbauen.

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#Brandneu – 5 neue Startups: renovido, Palmo, Hyfindr, cognote, ooblee


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

renovido
renovido aus Mönchengladbach, von Julian Roth-Schmidt und Willi Rack gegründet, bietet Küchen-Abos an. “Um ein Küchen-Abo mit so niedrigen Preisen realisieren zu können, haben wir die Produktauswahl und den Prozess bis ins letzte Detail optimiert”, heißt es auf der Website. 8 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für renovido.

Palmo
Das Berliner Startup Palmo, das von Rytis Jakubauskas und Ionut Mistreanu gegründet wurde, positioniert sich als “logistics network for light electric vehicles in cities”. Zum Konzept heißt es weiter: “Our first product is an optimisation solution for sustainable delivery businesses.”

Hyfindr
Hinter dem Stuttgarter Unternehmen Hyfindr verbirgt sich ein B2B-Marktplatz für das boomende Wasserstoff-Segment. Das Team um die Gründer Steven Oji und Björn Lüssow schreibt zum Konzept: “More than 70 known brands are already presenting their products globally. Engineers and purchasing professionals can find fitting components and systems with ease.”

cognote
Das Münchner Startup cognote kümmert sich um die “Automatisierung der medizinischen Dokumentation”. “Wir entlasten Ärzt:innen in ihren täglichen Arbeitsabläufen durch automatisierte Dokumentation von Arzt-Patientengesprächen sowie Entscheidungs- und Behandlungsunterstützung”, teilt das Team mit.

ooblee
Das Berliner Unternehmen ooblee von Gründer Mirko Prelevic bringt sich als “Local Shopping Community” in Stellung. Das Motto dabei: “Gemeinsam fördern und erhalten wir das, was Shoppen ausmacht – bummeln, sich austauschen und die Freude über einen guten Einkauf. ooblee ist unser Forum in der unpersönlichen Welt des E-Commerce.”

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Zahlencheck – Der Start von Vaha kostete bisher rund 12,4 Millionen


Das Berliner Startup Vaha, das einen smarten Fitness-Spiegel anbietet, legt neue Unternehmenszahlen vor – und zwar den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2020. Im Berichtszeitraum erwirtschaftete das Unternehmen einen Verlust in Höhe von 9,9 Millionen Euro (Vorjahr: 2,4 Millionen). Insgesamt kostetet der Aufbau der Jungfirma somit bereits rund 12,4 Millionen. Ein Hardware-Startup aufzubauen ist und bleibt einfach eine kostspielige Sache – besonders in den Anfangsjahren.

Die Jungfirma, die 2019 von Mrs.Sporty-Gründerin Valerie Bures-Bönström als Klon der US-Firma Mirror ins Leben gerufen wurde, konnte bis Ende 2020 aber auch schon rund 26 Millionen einsammeln – unter anderem von HV Capital, Global Founders Capital (GFC), TQ Ventures RTP Global, Unbound und Porsche Ventures. HV Capital hielt zuletzt rund 22,3 % an Vaha. Auf Unbound entfallen rund 15,4 %. Global Founders Capital ist weiter mit Global Founders Capital mit rund 13,1 % an Bord.

2020 wirkten durchschnittlich rund 57 Mitarbeiter:innen für das Unternehmen. Im Jahr zuvor waren es gerade einmal 17 Mitarbeiter:innen. Auch hier präsentiert sich Vaha somit als schnell wachsendes Unternehmen. Zuletzt suchte das Vaha-Team abermals Geld. Dabei brachte die Fitnessfirma auch Crypto-Investments durch sportliche Leistungen ins Spiel.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2020

* Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.
* Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 57.

Vaha im Zahlencheck

2020: 9,9 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2019
: 2,4 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)

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#StartupsToWatch – Inne – ein millionenschweres Messgerät, das die Fruchtbarkeit bestimmt


Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das Berliner FemTech Inne. DSM Venturing, Borski Fund, Calm Storm Ventures sowie Angel-Investor:innen wie Taavet Hinrikus, Fiona Pathiraja und Rolf Schrömgens investierten zuletzt 10 Millionen US-Dollar in das junge Unternehmen. Das Berliner FemTech, das 2017 von Eirini Rapti gegründet wurde, entwickelt ein Messgerät, das die Fruchtbarkeit bestimmt.

“Mit dem inne-reader haben Frauen nicht nur eine neue Art der Fruchtbarkeitsbestimmung in der Hand, sondern auch ein eigenes Mini-Labor für Zuhause”, teilt das Unternehmen zum Konzept mit. “Frauengesundheit wurde in der medizinischen Forschung schon immer stark vernachlässigt. Das bedeutet, dass Frauen weniger Informationen darüber haben, was in ihrem Körper vorgeht, und dadurch ihre Gesundheit und ihren Lebensstil nicht so leicht verbessern können. Diese Informationslücke war für mich eine treibende Kraft beim Aufbau von inne”, sagt Gründerin Rapti, die vor der Gründung von Inne mehrere Jahre im Gesundheitswesen unterwegs war.

DSM Venturing hält derzeit rund 22 % an Inne. Auf Blossom Capital entfallen rund 18 %, auf trivago-Gründer  Schrömgens knapp 6 % und auf Borski rund 4 %. Bis Ende 2020 flossen bereits rund 8 Millionen Euro in Inne. Der Aufbau der Jungfirma kostete bis darin rund 6 Millionen. Mit dem Kapital der letzten Investmentrunde plant das FemTech “sein Minilab und seine Plattform weiterzuentwickeln und sowie in die USA zu expandieren”.

Tipp: Mehr aufstrebende Startups gibt es in unserer Startups To Watch-Rubrik.

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#DealMonitor – Ageras Group kauft Kontist – VoltStorage bekommt 24 Millionen – helu sammelt 10 Millionen ein


Im #DealMonitor für den 28. Juli werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

VoltStorage
+++ Das US-Unternehmen Cummins investiert 24 Millionen Euro in VoltStorage. Das Münchner Startup, das 2016 von Jakob Bitner, Michael Peither und Felix Kiefl gegründet wurde, entwickelt und produziert Solarstromspeicher auf Basis der “umwelt- und ressourcenschonenden Vanadium-Redox-Flow (VRF) Technologie”. “Das Kapital wird für die Entwicklung neuer Batteriespeichersysteme und das Wachstum des Unternehmens genutzt”, teilt das Startup mit. Mehr über VoltStorage

helu
+++ CommerzVentures, Iris Capital und Speedinvest investieren 10 Millionen US-Dollar in helu. Das Wiener FinTech, 2020 von Franz Salzmann gegründet, verspricht seinen Nutzern einen “einfachen Zugang” zu ihren Finanzdaten. Die Jungfirma schreibt dazu: “Helu hilft dir mit Deinen Ad-hoc Suchen rund um Kosten oder Umsätzen. Ohne lange auf das Feedback vom Steuerberater zu warten, hast Du alle Daten selbst im Griff”. Mehr über helu

Numbat
+++ eCAPITAL investiert gemeinsam mit Altinvestoren wie sonnen-Gründer Christoph Ostermann einen zweistellige Millionensumme in Numbat. Das GreenTech aus Kempten, das 2021 von Maximilian Wegener und Martin Schall gegründet wurde, möchte mit einen Stromspeicher und einer Schnellladesäule die E-Mobilität weiter nach vorne bringen, indem man E-Autos schneller laden kann. Dazu kombiniert das Jungunternehmen einen Batteriespeicher mit einem sogenannten “High-Power Charger”. Mehr über Numbat

Bunch 
+++ Cherry Ventures, Embedded Capital, Discovery Ventures sowie Business Angels wie Cristina Stenbek, Philipp Klöckner und Alexander Argyros von Moonfare investieren 7,3 Millionen Euro in Bunch – siehe FinanceFWD. Das Berliner FinTech, das von Enrico Ohnemüller, zuletzt Innovationschef bei Finleap, und Levent Altunel, zuvor Paua Ventures, gegründet wurde, möchte Privat-Investments digitalisieren. Mehr über Bunch

node.energy
+++ BitStone Capital, 10x Group, BonVenture und Helen Ventures sowie Altinvestoren wie der High-Tech Gründerfonds (HTGF) investieren 7 Millionen Euro in node.energy. Das Frankfurter Startup, 2016 von Matthias Karger und Lars Rinn gegründet, vereinfacht das Management von Wind- und Solaranlagen. Das frische Kapital soll in die “Weiterentwicklung der Software” fließen. “Ziel ist der Aufbau einer Software-Plattform, die es Anlagenbetreibern ermöglicht, neue Geschäftsmodelle mühelos umzusetzen”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über node.energy

Lumiform
+++ Capnamic Ventures, 42CAP, Equitypitcher, Westtech Ventures und das Unternehmen Exxeta sowie Business Angels wie Christoph Gerber, Kai Hansen, Christian Henschel, Paul Müller, Christophe Folschette, Thibaut Britz und Stefan Tietze investieren 6,4 Millionen Euro in Lumiform. Das Startup, das von Lukas Roelen-Blasberg und Philip Roelen-Blasberg gegründet wurde, digitalisiert Sicherheitsprüfungen. Anfangs war die Jungfirma als Zyp.One unterwegs. Mehr über Lumiform

Monkee 
+++ Der European Super Angels Club, das Startup Wise Guys, Business Angel Zaid Al-Aifari und Altinvestoren investieren 1,5 Millionen Euro in Monkee. Zudem erhält das Unternehmen eine sechsstellige Förderung von der Forschungsförderungsgesellschaft FFG. Das FinTech aus Rum (Österreich), das 2018 von Martin Granig, Christian Schneider und Jean-Yves Bitterlich gegründet wurde, entwickelt eine App, “die finanzielle Gewohnheiten und individuelle Sparziele verbindet”. Mehr über Monkee

Urbify
+++ Ralf Huep, der ehemalige Co-Investor von Advent International, investiert 2 Millionen in Urbify. Das Berliner Startup, das 2019 von Benedikt Stolze gegründet wurde, positioniert sich als “Premium Anbieter für schnelle Lieferlösungen am selben und nächsten Tag”. Unternehmen wie REWE, ASOS und The Hut Group setzen derzeit auf Urbify. “Urbify strebt bereits nach nur zwei Jahren einen zweistelligen Millionenumsatz an und ist EBITDA positiv”, teilt das Unternehmen mit.

MERGERS & ACQUISITIONS

Kontist
+++ Die Kopenhagener Ageras Group, die eine Finanz- und Buchhaltungssoftware anbietet, übernimmt das Berliner FinTech Kontist. Mit dem Kauf von Kontist setzt Ageras seine Buy-and-Build Strategie fort, um ein Finanz-Ökosystem rund um Buchhaltungs-, Banking- und Admin-Features für kleine Unternehmen in Europa und den USA aufzubauen. Durch die Übernahme von Kontist steigt der Umsatz von Ageras um ca. 40 % und nähert sich dem Meilenstein von 30 Millionen Euro”, teilt das Unternehmen mit. Das Berliner Unternehmen Kontist, 2016 von Christopher Plantener gegründet, positioniert sich als “Neo-Bank mit klarem Fokus auf Freelancern und Selbstständigen”. Mehr über Kontist

Penta
+++ Die französische Neobank Qonto übernimmt – wie erwartet – seinen Wettbewerber Penta. “Der Deal, der in den nächsten Wochen abgeschlossen werden soll, erfolgt inmitten des kontinuierlichen Wachstums beider Unternehmen. Für Qonto ist es der nächste logische Schritt und zahlt auf sein langfristiges Ziel ein: bis 2025 die bevorzugte Finanzlösung für eine Million europäische KMU und Selbstständige zu werden”, teilt das Unternehmen mit. Über Penta, 2014 von Luka Ivicevic und Lav Odorovic gegründet, können Unternehmen ein Geschäftskonto beantragen.  Mehr über Penta

Rebelle
+++ Die litauische Second-Hand-Plattform Vinted (in Deutschland früher als Kleiderkreisel bekannt) steht vor der Übernahme von Rebelle. “The shareholders of Rebelle are offered SEK 14.10 in cash per share in Rebelle, corresponding to a total value of the Offer, based on all 22,356,934 outstanding shares in Rebelle, of approximately SEK 315 million”, tielt das Unternehmen mit. Der Kaufpreis wäre somit rund  30,2 Millionen Euro. Das Hamburger Unternehmen Rebelle, ein Marktplatz für Secondhand Designermode, ging erst im Februar in Schweden an die Börse. Mehr über Rebelle

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#Brandneu – 5 neue Food-Startups, die man sich mal anschauen sollte


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Food-Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten, an den Start gegangen sind. Sowie Firmen, die vor kurzem aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Serving Chefs
Die Berliner Food-Firma Serving Chefs setzt auf “frische, gesunde und erschwingliche Familienmahlzeiten für Zuhause”. Die “moderne Hausmannskost” kommt in einer Porzellanverpackung geliefert. “Alle Mahlzeiten sind absolut frisch und werden nur wenige Stunden vor der Lieferung zubereitet”, verspricht das Team um die Gründer Bart Ariëns  und Eric Draijer.

FoodPal
Das Hamburger Jungunternehmen FoodPal, das von Thomas Stewing, David Jakobs und  Alexander Lüdke ins Leben gerufen wurde, bietet personalisierte Ernährungspläne. Ein smarter Algorithmus erstellt Nutzer:innen auf Basis einer Online-Anamnese selbstständig einen personalisierten Ernährungsplan mit kaloriengenauen Rezepten für die ganze Woche zusammen.

tupu
Das Berliner Startup tupu, das vom ehemaligen Infarm- und Delivery Hero-Mitarbeiter Eldad Arnon und vom ehemaligen Kalera-Manager Daniel Lock gegründet wurde, kümmert sich um “Lebensmitteln auf der Basis von Pilzen”. Das Motto dabei lautet: “Leapfrogging the mushroom farming industry.”

Soccess
Soccess aus Fulda entwickelt und vertreibt Nahrungsergänzungsmittel speziell für die Zielgruppe Fußballer:innen. Die Produkte der von Julian Hauner und Marius Schmidt gegründeten Firma sollen eine Optimierung der Leistungsfähigkeit, eine Verbesserung der Konzentration im Spiel und eine verbesserte Regeneration nach den Einheiten bewirken. 

Brainadept
Das Jungunternehmen Brainadept aus Sindelfingen bietet einen Kaugummi, der mithilfe von Guarana wach machen soll. “Bei langen Arbeitsphasen kommen oft Konzentrationsprobleme, Kopfschmerzen und Müdigkeit, der Focus-Kaugummi sorgt mit seinen Inhaltsstoffen für mehr Konzentration”, so Adrian Mitlacher und Erik Maier, die Macher des Kaugummis.

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#Brandneu – 5 neue Startups: SongPush, tl;dv, Aivitex, dpostar, kickstartDS


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

SongPush
SongPush aus Berlin setzt auf eine Plattform, die es Musiker:innen und Musik-Labels ermöglicht, mithilfe von Creator:innen auf Social Media neue Fans zu erreichen. Die Matching-Algorithmen der von Stefan Kling, Markus Cremer und Zoltan Morvai  gegründeten Plattform sollen dabei “für passende Kooperationen sorgen”. 

tl;dv
tl;dv aus Aachen, das von Raphael Allstadt, Carlo Thissen und Allan Bettarel gegründet wurde, kümmert sich über eine Chrome Extension um das Aufzeichnen und Transkribieren von virtuellen Meetings. Auch Timestamps sind tl;dv möglich. “Highlight important moments as they happen”, schreibt das Team zum Konzept.

Aivitex
Hinter dem Stuttgarter Unternehmen Aivitex verbirgt sich eine “All-in-One Lösung für besseren Kundensupport”. Die Jungfirma, die von Antonia Zock und Daniela Gerd tom Markotten gegründet wurde, setzt dabei auf ein “video-gestütztes Tool” um “Kunden von der Diagnose bis zur erfolgreichen Lösung aus der Ferne unterstützen zu können”.

dpostar
Das Berliner Startup dpostar setzt auf eine webbasierte DSGVO-Software. Zielgruppe sind der Mittelstand, Freiberufler:innen und kleinere Unternehmen. “Mit minimalem Aufwand werden die Nutzer verständlich und spielerisch durch die Lösung geführt”, verspricht das von Christian Becker gegründete Unternehmen.

kickstartDS
Beim Low-Code-Startup kickstartDS aus Bonn, das von Jonas Ulrich und Daniel Ley gegründet wurde, dreht sich alles ums Frontend. Das “Starterkit für Design Systeme” richtet sich “an mittlere und größere Unternehmen, die bereits Entwicklung und Design inhouse betreiben”. 

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Zahlencheck – Infarm macht 5,2 Millionen Umsatz und 48 Millionen Verlust


Das Berliner Vertical Farming-Unicorn Infarm legt neue Unternehmenszahlen vor – und zwar den Jahresabschluss zum Geschäftsjahr 2020. Im ersten Corona-Jahr erwirtschaftete die Jungfirma, die 2013 von Osnat Michaeli und den Brüdern Erez und Guy Galonska gegründet wurde, einen Umsatz in Höhe von 5,2 Millionen Euro. 2019 waren nur nur knapp 2 Millionen. Dieses Wachstum resultiere aus dem Anstieg der Umsatzerlöse mit den Tochtergesellschaften sowie die Akquise von neuen Kunden in Deutschland, teilt das Unternehmen mit.

Das Infarm betrachtet die Steigerung der Umsatzerlöse zwar als positiv. “Die Vorjahresprognose wurde mit der erreichten Umsatzentwicklung nicht erreicht. Dies resultiert aus der weltweiten Pandemie, denn auch wenn diese keinen direkten Einfluss auf das Produkt als solches hat, führten die Einschränkungen im Personen- und Warenverkehr zu einer Verlangsamung der weltweiten Expansion”, heißt es im Jahresabschluss. Im Jahresabschluss 2019 ging das Unternehmen von einer “starken Umsatzsteigerung von 400 % aus”.

Der Jahresfehlbetrag 2020 lag bei stattlichen 48 Millionen (Vorjahr: 24,4 Millionen). Dazu teilt die Jungfirma mit: “Vor dem Hintergrund der weltweiten Einschränkungen des Personen- und Warenverkehrs und der Auswirkungen auf die weltweite Expansion sind wir somit trotzdem sehr zufrieden mit der Entwicklung des Geschäftsjahres 2020. Zudem war der Jahresfehlbetrag besser als prognostiziert”. Das Unternehmen erwartete für 2020 ursprünglich eine Verdopplung des Jahresfehlbetrages.

Insgesamt kostete der Aufbau von Infam bis Ende 2020 bereits 87 Millionen Euro. Das Vertical Farming-Unicorn Infarm sammelte bis Ende 2020 aber auch schon rund 150 Millionen ein. Zu den Geldgebern des Unternehmen gehören unter anderem Qatar Investment Authority (QIA), Partners in Equity, Hanaco, Atomico, Lightrock und Bonnier.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2020

* infarm war im Geschäftsjahr 2020 vorrangig in Deutschland tätig. Zusätzlich wurden vor allem Umsatzerlöse mit Tochterunternehmen im Ausland erzielt. Die deutsche Gesellschaft bedient im Wesentlichen den deutschen Markt und ist darüber hinaus Muttergesellschaft für die Unternehmensgruppe.
* Die Geschäftsentwicklung im Jahr 2020 ist aufgrund der weiteren Expansion der Gesellschaft und der damit einhergehenden, deutlichen Steigerung der Umsatzerlöse als positiv zu betrachten. Da sich infarm weiterhin in der Start-up Phase befindet und große Investitionen in die zukünftige Entwicklung vorgenommen werden, decken diese Umsatzerlöse nicht die operativen Kosten. Die Gesellschaft hat das Geschäftsjahr daher mit einem Jahresfehlbetrag von TEUR 48.002 abgeschlossen.
* Die Umsatzerlöse sind um TEUR 3.198 auf TEUR 5.197 gestiegen. Dieses resultiert zum einen aus dem Anstieg der Umsatzerlöse mit den Tochtergesellschaften aufgrund deren Expansion auf TEUR 2.565 sowie die Akquise von neuen Kunden in Deutschland (TEUR 2.632). Die Umsatzerlöse mit den Tochtergesellschaften ergeben sich aus der Vermietung der Farmen sowie aus dem Verkauf von Rohstoffen für die Produktion der Pflanzen.
* Der Materialaufwand ist um TEUR 4.070 auf TEUR 10.497 gestiegen. Der Anstieg ist unterproportional zum Anstieg der Umsatzerlöse, wodurch die Materialaufwandsquote von 322% auf 202% verbessert werden konnte. Der direkte Vergleich wird allerdings dadurch erschwert, dass innerhalb des Materialaufwands sowohl die Kosten der Pflanzenproduktion als auch der Farmproduktion berücksichtigt sind.
* Der Personalaufwand ist um TEUR 11.791 auf TEUR 23.741 gestiegen, was aus dem kontinuierlichen Aufbau der Mitarbeiterzahlen in allen Bereichen resultiert.
* Das EBITDA betrug im Geschäftsjahr TEUR -40.662 und war damit um TEUR -19.129 niedriger als im vergangenen Geschäftsjahr.
* Die Vorjahresprognose wurde mit der erreichten Umsatzentwicklung nicht erreicht. Dies resultiert aus der weltweiten Pandemie, denn auch wenn diese keinen direkten Einfluss auf das Produkt als solches hat, führten die Einschränkungen im Personen- und Warenverkehr zu einer Verlangsamung der weltweiten Expansion.
* Im Geschäftsjahr 2020 beschäftige infarm durchschnittlich 429 Mitarbeiter (im Vorjahr 223).

Infarm im Zahlencheck

2020: 5,2 Millionen Euro (Umsatz); 48,0 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2019: 2,0 Millionen Euro (Umsatz ); 24,4 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2018: 523.0000 Euro (Umsatz): 11,7 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)

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#Brandneu – 5 neue Startups: Racemates, PlanerAI, Otterspace, Switchboard, aureka


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Racemates
Das Bielefelder Unternehmen Racemates bringt sich als “NFT Platform for Motorsports” in Stellung. Das Startup von Gründer Michael Sälzer setzt dabei insbesondere auf “Limitierte und lizenzierte Sammelkarten von Rennfahrern:innen” sowie auf “Sammelkarten mit Bezug zu realen sportlichen Leistung”.

PlanerAI
PlanerAI aus Großrinderfeld, das von Franz Seubert, Jan Meller und Fabian Taigel gegründet wurde, setzt auf eine Planungssoftware für Lebensmittelproduzenten, die dafür sorgen soll, “dass Lebensmittelabfälle gar nicht erst entstehen”. Mit BäckerAI bietet die Jungfirma bereits eine “Planungsplattform für Backwaren” an.

Otterspace
Das Berliner Startup Otterspace kümmert sich um DAOs also dezentralisierte autonome Organisation. “Our mission is to help DAOs onboard their first hundred to their next million members, by making the experience of joining and contributing to a DAO clear, straightforward, and familiar for inhabitants of Web2”, schreibt das Gründer-Team bestehend aus Ben Dobbrick, Rahul Rumalla und Catriona Emily Furlong .

Switchboard
Switchboard, ein Startup aus Stuttgart, beschreibt sich selbst als der “unkomplizierte API Marktplatz für Energieservices”. Das Unternehmen, einst als EnBW gestartet und von Nico Bovelette und Estefania Hofmann gegründet, bietet Unternehmen aus dem Energiesektor und aus angrenzenden Branchen “gebündelt und einsatzbereit” passende Schnittstellen an.

aureka
Das Berliner Startup aureka, von Felix Mertineit, Laura Sofia Salas und Cecilia Maas gegründet, setzt als eine Art digitaler Rechercheassistenz auf Künstliche Intelligenz, um Forscher:innen, Archivar:innen und Journalist:innen bei der täglichen Arbeit mit Ton- und Videoaufnahmen zu unterstützen.

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#StartupsToWatch – Airbank – ein millionenschweres CFO-Cockpit aus Berlin


Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das Berliner FinTech Airbank. Molten Ventures und Speedinvest investierten zuletzt 20 Millionen US-Dollar in das Unternehmen. New Wave, Speedinvest, Calm/Storm Ventures, Tiny.VC und einige Angel-Investoren investierten zuvor bereits 2,5 Millionen Euro in Airbank. Das Berliner Startup, das 2021 von Christopher Zemina und Patrick de Castro Neuhaus gegründet wurde, kann man als eine Art CFO-Cockpit bezeichnen.

“Wir helfen unseren KundInnen, die Analyse- und Administrationsarbeit in ihrer Finanzabteilung zu optimieren, indem wir diese Prozesse radikal vereinfachen. Somit erhalten Unternehmer und CFOs deutlich mehr Zeit, die sie ihrer eigentlichen Aufgabe widmen können: der strategischen Führung des Unternehmens”, sagt Gründer Zemina zum Konzept der Jungfirma. In der Selbstbeschreibung heißt es weiter: “Die Plattform konsolidiert sämtliche Bankkonten und Finanzdaten an einem Ort und hilft ihnen, alltägliche Finanzprozesse zu vereinfachen”.

Zur Entstehungsgeschichte sagt Airbank-Macher Zemina: “Mein Co-Gründer und ich bringen mehrjährige Erfahrung aus den Bereichen Banking und FinTech mit. Im Zuge unserer unternehmerischen Tätigkeit wurde uns die Wichtigkeit der Liquiditätsplanung bewusst und wir stellten schnell fest, dass die Planung in Excel zeitaufwändig, fehleranfällig und ungenau ist. Neue Technologien wie Open Banking ermöglichen uns den Zugriff auf Kontodaten unserer Kunden um eine unkomplizierte Liquiditätsplanung in Echtzeit zu ermöglichen”.

Rund 40 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für das FinTech. Unternehmen wie Park Hyatt, Häagen-Dazs und Snocks gehören bereits zu den Kunden von Airbank. “Uns begeistert Airbank, weil es das einzige Software-Unternehmen ist, das seinen Kunden und Kundinnen eine Komplettlösung für das Finanzmanagement bietet, die Prozesse automatisiert und Effizienz steigert. Es gibt bereits viele Lösungen, die auf Firmenkreditkarten ausgelegt sind, damit aber nur einen Teil des Problems lösen”, sagt Vinoth Jayakumar von Molten Ventures.

Tipp: Mehr aufstrebende Startups gibt es in unserer Startups To Watch-Rubrik.

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#Brandneu – 5 neue Startups: Vendery, Noii, Breeze, Heimladen, Grow My Tree


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Vendery
Vendery aus Wismar positioniert sich als “Multisense Shopping Plattform” und möchte damit Produkte via Internet “greifbar machen”. Dafür setzt das Startup, das von Jasper Reimann, Marten Reyser, und Melisa Seyhun gegründet wurde, unter anderem auf Live Shopping.

Noii
Die Jungfirma Noii aus Dinhard (Schweiz) setzt auf Live-Video Dating. Das Motto des von Laura Matter, Thomas Kuschel und Vladislav Lisavcov gegründeten Startups lautet: “Stop swiping. Start dating”. Das Team verspricht dabei: “Wir geben dem Match wieder einen Wert und es funktioniert! Über 78% der Singles auf noii, die nach dem Video Dating einen Match haben, gehen danach auf ein Date im echten Leben.”

Breeze
Das Berliner PropTech Breeze möchte Mieter:innen und Vermieter:innen “anhand von Interessen/Profilen mithilfe einer künstlichen Intelligenz (KI) zusammenbringen”. Ziel der von Andrey Gaweiler und Alexander Braude gegründeten Firma ist es, dass Nutzer:innen “keine endlosen Stunden mehr mit der Wohnungs-/Mietersuche verschwenden” müssen.

Heimladen
Heimladen aus Randersacker, das von Max Wojtynia, Niklas Slatin, Christian Arians und Philip Haverkamp gegründet wurde, setzt auf “Ladeinfrastruktur für Immobilien” und das Laden am eigenen Stellplatz. “Nutzer:innen wird der Ladepunkt ab 35 Euro pro Monat zur Verfügung gestellt”, teilt das Unternehmen mit.

Grow My Tree
Das Berliner ClimateTech Grow My Tree pflanzt Bäume. In einem “persönlichen Baumkonto” können Nutzer:innen des von Nadja Wendenberg und Dijana Galijasevic gegründeten Startups dabei sehen, wie viele Bäume bereits gepflanzt wurden und wie viel CO2 sie neutralisieren konnten. Ein Baum-Tracker zeigt an, wie viele Bäume noch zu pflanzen sind, um seinen CO2 Ausstoß zu neutralisieren.

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#Brandneu – 5 neue Startups: Avea, Maila Health, Teamfit, Boomerang, Stark ins Neue


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Avea
Das Unternehmen Avea aus Zug (Schweiz), das von Sophie Chabloz, Pascal Rode und Teresa Budetta gegründet wurde, setzt rund um das Wellness Thema Langlebigkeit auf “evidenzbasierte Nahrungsergänzungsmittel”. Auf der Website heißt es: “Unsere Vision ist es, Ihre Gesundheit und Lebensdauer zu optimieren.”

Maila Health
Maila Health aus Berlin, von Samantha Lattof und Philip Meier gegründet, entwickelt einen digitalen Gesundheitshelfer für Schwangere und Mütter. Mit der App der Jungfirma können Schwangere etwa ihr persönliches Risiko für bestimmte Komplikationen berechnen.

Teamfit
Das Münchner Startup Teamfit möchte über gemeinsame, sportliche Challenges den Teamgeist und den Zusammenhalt unter Mitarbeiter:innen stärken. Über die App der Jungfirma, die von Alexander Kuttig, Sebastian Brenner und Daniel van Hagen gegründet wurde, können etwa “einzelne Standorte oder Abteilungen gegeneinander (oder miteinander) in verschiedenen Sportarten Punkte sammeln”.

Boomerang
Boomerang aus Hamburg, von Marc Engelmann, Christian Putz und Katharina Kreutzer gegründet, setzt auf Mehrweg-Versandtaschen mit Pfandsystem. Das Motto dabei lautet: “Nie wieder Einwegverpackungen aus Plastik, Pappe oder Papier: Das ist unsere Mission für einen grüneren Planeten.”

Stark ins Neue
Das Berliner Unternehmen Stark ins Neue, das von Margarete Wolf gegründet wurde, kümmert sich um Persönlichkeitsentwicklung. Zielgruppe des Marktplatzes sind “Eltern, Pädagogen/-innen und Einrichtungen, die geprüfte Trainings und Coachings für Kinder und Erwachsene anbieten”.

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#DealMonitor – Flash investiert in TruckOS – i2x bekommt 11 Millionen – Bringoo sammelt 5 Millionen ein


Im #DealMonitor für den 18. Juli werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

TruckOS
+++ Der Berliner Frühphaseninvestor Flash Ventures, gehört zu Rocket Internet, investiert nach unseren Informationen in TruckOS. Das Münchner Startup, das 2022 von Johann Steinert (zuletzt McKinsey) gegründet wurde, setzt auf “Technologien für den modernen Frachtführer”. Mit der Software der Jungfirma können die Nutzer:innen etwa mehrere Frachtbörsen auf einmal durchsuchen. udem geht es um Themen wie “Kosten- und Umsatzüberblick” sowie “sofortige Zahlung nach Auslieferung”. #EXKLUSIV

i2x
+++ Der Berliner Venture Debt-Geber Bridge to Growth (BTG) und Business Angel Heiko Hubertz sowie die Altinvestoren UVC Partners, HV Capital, btov Partners, Discovery Ventures und Asgard investieren 11 Millionen Euro in i2x – siehe auch Gründerszene. Das Berliner Startup, 2017 von Michael Brehm gegründet, hilft Unternehmen dabei, mit seiner selbst entwickelten Spracherkennungstechnologie in Echtzeit komplexe Telefonate mit Kunden zu analysieren. HV Capital, btov Partners, Discovery Ventures und MS&AD Ventures investierten zuvor bereits rund 15 Millionen Euro in das Startup. “Das frische Kapital verwendet i2x für den Ausbau seiner Lösung für die Echtzeit-Kommunikationsanalyse sowie das Echtzeit-Coaching, für weitere Datenschutz-Features, die Entwicklung spezifischer Funktionalitäten für deutsche und europäische Betriebsräte und den Ausbau des Partnernetzwerks”, heißt es in der Presseaussendung. Mehr über i2x

Bringoo 
+++ Das Family Office CIC, Florian Schürenkrämer und Scoops investieren 5 Millionen Euro in Bringoo. Das Hamburger Startup, das 2019 von Hasib Khan, Robert Kosobucki und Christian Puell gegründet wurde, liefert im Stil von Instacart Lebensmittel aus Edeka-, Penny oder nahkauf-Märkten innerhalb von 45 Minuten aus.  “Mit dem zusätzlichen Kapital werden wir nun weiter expandieren, denn zwei Drittel der Bevölkerung hat immer noch keinen Zugang zu Same-Day-Delivery oder Quick-Commerce”, teilt das Startup mit.  100 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Bringoo. Mehr über Bringoo

Rex
+++ Vorwerk Ventures, Calm/Storm, Altvinvestor Picus Capital, Vlad Lata und Julian Kley (Avi Medical), Florian Seubert (Zooplus) sowie Simon Bolz und Simon Lorenz (Klara) investieren 5 Millionen Euro in Rex. Das Berliner Startup, 2021 von Jonathan Loesing und Julian Lechner gegründet, versteht sich als “Tierarztpraxis des 21. Jahrhunderts”. Das junge Unternehmen schreibt in eigener Sache: “Wir schaffen ein System, das alle Prozesse einfach abbildet – einfache Terminverwaltung, Patientenakte und Abrechnung. 100% des Tages am Telefon – das ist Vergangenheit”. 30 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für das Unternehmen. Mehr über Rex

foodcall
+++ Der Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) investiert eine siebenstellige Summe in foodcall. Das Leipziger Startup, von Sebastian Hecker gegründet, bezeichnet sich selbst als “umfassende Software-Lösung für die Gastronomie”. Der foodcall-Sprachbot nimmt dabei “jeden Anruf für das Restaurant entgegen, egal ob Essens-Bestellungen und anderes Anliegen”. “Nicht zuletzt entlastet der Sprach-Chatbot die Restaurants in Zeiten des Fachkräftemangels”, teilt das Unternehmen mit. 

Spoon
+++ Joint Journey und Sergey Dashkov sowie die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) investieren 900.000 Euro in Spoon. Das Wiener Startup, das 2019 von Daniil Klubov und Rares Bacila als Tolstoy gegründet wurde, positioniert sich als KI-basierte Restaurant-Management-Software. Ursprünglich wollten die Jungunternehmer mit Tolstoy eine rein pflanzliche Restaurant-Kette etablieren.

MERGERS & ACQUISITIONS

Heyconnect
+++ Der Logistiker Fiege übernimmt die Mehrheit (90 %) am Hamburger Unternehmen Heyconnect. Das Startup, 2012 von Florian Curdt und Marcel Brindöpke gegründet, bringt Marken und Händler auf Online-Plattformen und “betreut diese dabei, Marktplätze dauerhaft als Vertriebskanal nutzen zu können”. Fiege investierte bereits 2020 in Heyconnect. Die Heyconnect-Gründer bleiben auch nach der Übernahme “langfristig als Geschäftsführer an Bord”. 150 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Heyconnect.

Ecotrek
+++ Das französische Nachhaltigkeitsrating-Unternehmen EcoVadis, 2007 gegründet, übernimmt das Berliner Startup Ecotrek, 2020 von Philipp Würfel, Rena Kleine, Alexander Doudkin und Jolene Ernesti gegründet. “Die automatisierte Erfassung, Überprüfung und Analyse von Nachhaltigkeitsdaten des Unternehmens ergänzt das Lösungsportfolio von EcoVadis”, teilen die Unternehmen mit.

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#Interview – “Wir profitieren bis heute von unserer selbst finanzierten Gründungs- und Wachstumsgeschichte”


Die profitable Berliner Jungfirma Leapsome, die 2016 von Kajetan von Armansperg und Jenny von Podewils gegründet wurde, positioniert sich als “Software für Performance Management und Engagement”. Konkret ermöglicht das Unternehmen es Mitarbeiter:innen sich gegenseitig – und nur für den Empfänger sichtbar – Feedback zu geben. Insight Partners, Creandum und Visionaries Club investierten kürzlich 60 Millionen US-Dollar in das Unternehmen. Zuvor hatten die Leapsome-Macher ihr Unternehmen komplett ohne Geldgeber aufgebaut.

Die Entscheidung Geld aufzunehmen haben wir ganz pragmatisch getroffen. Wir hätten es nicht gemusst. Wir sind angetrieben von der Ambition, ein globales Produkt aufzubauen. Und es ist schön, aus einer Position der Stärke heraus ins Fundraising zu gehen, nicht, weil man unter Druck ist und das Geld braucht. Wir sind schließlich fünfeinhalb Jahre ohne Venture Capital genauso schnell gewachsen wie VC-finanzierte Startups”, sagt Gründer von Armansperg.

Im Interview mit deutsche-startups.de sprechen die Leapsome-Macher:innen unter anderem über People Enablement, Bootstrapping und Visionen.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Leapsome erklären?
von Podewils: Stell dir vor, es gibt eine Lösung, die dir dabei hilft, deine Arbeit besser zu machen, schneller zu lernen und glücklicher im Beruf zu sein. Das ist Leapsome. Als Software-Plattform kombinieren wir Feedback, OKRs, Engagement und Lernen. OKRs bedeutet, dass transparente, klar definierte Ziele gesetzt werden, die Klarheit zwischen Teams schaffen. Feedback sorgt dafür, dass Team-Manager ihre Rolle als “Coach” erfüllen. Engagement beruht auf Umfragen unter den Mitarbeitenden und unsere Lernfunktion ermöglicht es Mitarbeitenden, sich individuell weiterzuentwickeln. Im Laufe des Lebens arbeitet der Mensch etwa 80.000 Stunden. Unsere Mission ist, diese Stunden für jeden Einzelnen erfüllender zu machen. Die zwei Schlüsselkomponenten dafür lauten Mitarbeiterentfaltung und -entwicklung. Insbesondere die junge Generation verändert zunehmend den Arbeitsmarkt. Millennials erwarten von ihrem Arbeitgeber, eine starke Unternehmenskultur für erfüllende Arbeit und persönliche Weiterentwicklung, zu bieten. Wer diesen Ansprüchen als Arbeitgeber:in nicht gerecht wird, verliert seine besten Mitarbeitenden.

War dies von Anfang an euer Konzept?
von Armansperg: Angetrieben waren Jenny und ich von Anfang an von der Mission, Unternehmenskulturen zu verbessern und Unternehmen eine Lösung für “People Enablement” anzubieten. Dass wir heute weltweit Marktführer dieser noch jungen Kategorie sind, war so nicht geplant, macht uns aber umso stolzer, zumal wir wissen, wie sehr wir dadurch den Arbeitsalltag vieler Menschen verbessert haben. Rückblickend sind wir unserer Mission treu geblieben, auch wenn das Produkt permanent erweitert wurde. Durch stetige Iteration ist der einstige erste Prototyp, der nach einem Brainstorming in meiner Küche entstanden ist, zu einer ganzheitlichen intelligenten Plattform heran gewachsen.

Wie genau funktioniert denn euer Geschäftsmodell?
von Armansperg: Leapsome ist eine Lösung für OKRs, Feedback, Personal- und Entwicklungsgespräche, Umfragen zum Mitarbeiterengagement und Lernen – und zwar alles in einer einzigen, einfach zu bedienenden und flexiblen Plattform. Wir vereinfachen insbesondere auch das Managen, Weiterentwickeln und Führen von Remote-Teams und Onboardings. Durch unseren modularen Aufbau können sich Unternehmen flexibel für einzelne oder alle unserer Funktionen entscheiden. Sie können auch auswählen, welche und wie viele Mitarbeiter:innen Leapsome nutzen. Unser Preis variiert nach der Anzahl der Mitarbeitenden und Module. Viele unserer weltweit über 1.000 Kunden haben anfangs mit einigen Modulen angefangen, nutzen inzwischen aber die gesamte Plattform für ihre gesamte Belegschaft.

Wie ist überhaupt die Idee zu Leapsome entstanden?
von Podewils: Die Idee von Leapsome kam Kajetan und mir gleichermaßen 2016 mit der grundlegenden Frage “Was macht die Menschen in einer Organisation erfolgreich?” Vor der Gründung arbeitete ich in strategischen und digitalen Transformations-Rollen in Medien-, Clean-Tech- und Tech-Unternehmen. Während meiner Zeit dort stellte ich fest, dass die verschiedenen Organisationen gut geführt und auch erfolgreich waren — jedoch häufig nicht über die geeigneten Instrumente für vermeintlich weiche Themen rund um die Entwicklung von Mitarbeiter:innen verfügten. Eine Tatsache, die wir mit Leapsome ändern, zumal Kajetans Erfahrungen sich eins zu eins mit meinen gedeckt haben. Kajetan und ich sind überzeugt, dass ein strukturierter und ganzheitlicher Prozess sowohl jedem Einzelnen zugute kommt als auch dafür sorgt, dass Organisationen nachhaltiger und effektiver agieren. Schlussendlich beruhen alle Organisationen schließlich auf der Leistungsbereitschaft und den Fähigkeiten ihrer Mitarbeitenden. Unabhängige Studien zeigen, dass dies eben kein weiches Thema ist, sondern zentral für Unternehmen, so ist die Produktivität eines motivierten, gut gemanagten Teams beispielsweise circa ein fünftel höher.

Wie hat sich Leapsome seit der Gründung entwickelt?
von Podewils: Leapsome ist bereits vor unserer ersten Finanzierungsrunde zur weltweit führenden Software-Plattform für Feedback, OKRs, Mitarbeiter:innen-Engagement und Lernen im Unternehmen aufgestiegen. Den Umsatz haben wir im vergangenen Jahr auf einen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag verdreifacht. Inzwischen verfügt Leapsome über mehr als 1.000 Kunden in Europa, den USA, Australien und Asien. Durch unsere Series A im März sind wir nun in einer idealen Ausgangslage, weiter zu wachsen und unser Produkt zu entwickeln. Aktuell haben wir  ein Team aus rund 90 Mitarbeiter:innen, mit faszinierenden, vielfältigen Hintergründen und Interessen, die mehr als 35 Sprachen sprechen.

Bis März 2022 habt ihr Leapsome ohne Investorengelder aufgebaut. Warum habt ihr euch nach so vielen Jahren für ein Investment entschieden?
von Armansperg: Die Entscheidung Geld aufzunehmen haben wir ganz pragmatisch getroffen. Wir hätten es nicht gemusst. Wir sind angetrieben von der Ambition, ein globales Produkt aufzubauen. Und es ist schön, aus einer Position der Stärke heraus ins Fundraising zu gehen, nicht, weil man unter Druck ist und das Geld braucht. Wir sind schließlich fünfeinhalb Jahre ohne Venture Capital genauso schnell gewachsen wie VC-finanzierte Startups. Übrigens bin ich fest davon überzeugt, dass wir dabei immens davon profitiert haben, Leapsome selbst von Anfang an zu nutzen. Für die Finanzierungsrunde haben wir uns schlussendlich entschieden, weil gerade der richtige Zeitpunkt dafür ist. Alle Zeichen stehen auf Wachstum und wir wollen unsere weltweite Marktführerschaft in der Kategorie “People Enablement” ausbauen. Wir haben uns für Insight als Investor entschieden, weil deren Mindset, Erfahrung und Netzwerk eins zu eins zu uns passt.

Wie war der Start ohne fremdes Geld – was geht recht einfach, was ist als Bootstrapping-Startup recht schwierig?
von Podewils: Wir haben davon profitiert, dass sich Kajetans und meine Kompetenzen sehr gut ergänzen, insbesondere meine Erfahrung im Vertrieb und Kajetans Coding-Expertise sowie Erfahrung in der Entwicklung von Produkten. Dadurch konnten wir mit einem kleinen Gründerteam ein Produkt bauen, verkaufen und erste Umsätze generieren. Bis heute profitieren wir übrigens von unserer selbst finanzierten Gründungs- und Wachstumsgeschichte. Einerseits mussten wir das Produkt radikal an die Bedürfnisse der Kunden ausrichten, damit diese es nutzen und dafür auch gewillt sind, Gebühren zu bezahlen. Andererseits mussten wir alle internen Prozesse sehr kapitaleffizient gestalten, um aus den eigenen Umsätze unser Wachstum finanzieren zu können.  Zudem konnten wir dank Bootstrapping flexibel und frei in unseren Entscheidungen agieren. Angesichts der aktuellen Stimmungslage an den VC-Märkten sind wir umso glücklicher ein kapitaleffizientes Unternehmen mit echtem Wachstum in Form von  steigenden Umsätzen aufgebaut zu haben.

Gab es denn viele Dinge, die ihr einfach nicht umsetzen konntest, weil das Geld fehlte?
von Armansperg: Man kann nie alles auf einmal machen, egal wie viel Geld man hat. Dadurch dass wir unser Wachstum selbst finanziert haben, haben wir erstens enorm viel gelernt, sind zweitens sehr fokussiert vorgegangen und haben drittens eine nachhaltige Organisation mit funktionierenden internen Prozessen aufgebaut. Die Voraussetzungen, um nun mit zusätzlichem Kapital das Wachstum zu beschleunigen, könnten nicht besser sein.

Was rätst du anderen Gründer:innen, die sich für Bootstrapping entscheiden?
von Podewils: Grundsätzlich ist es empfehlenswert, so schnell wie möglich mit dem operativen Geschäft zu starten. Denn es gibt kein besseres Feedback als das der echten Kunden. Von daher würde ich dringend empfehlen: Startet mit einem ersten Prototypen und Kunden, denen ihr bereits vertrauen könnt, die volles Verständnis dafür haben, wenn es noch an der ein oder anderen Stelle hakt. Hängt euch also nicht zu lange daran auf, das in der Theorie perfekte Produkt zu entwickeln und dann erst in den Vertrieb zu gehen. Die Zauberformel lautet permanentes Iterieren anhand der Wünsche und Bedürfnisse der Kunden. Keine noch so teure Marktforschung kann mit diesem pragmatischen Ansatz konkurrieren.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?
von Podewils: Egal wie sehr ich mich anstrenge, ich kann keinen einzigen Punkt nennen, der richtig schief gegangen ist. Gleichzeitig haben wir natürlich auch immer wieder Entscheidungen getroffen, die sich im Nachgang als falsch erwiesen haben, und dabei kontinuierlich sehr viel gelernt.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht?
von ArmanspergWie zuvor beschrieben, können wir uns rückblickend glücklich schätzen, sehr kapitaleffiziente Prozesse aufgesetzt zu haben. Das schnelle, fokussierte Wachstum ist zudem sicherlich ein wichtiger Faktor dafür, dass wir durchgehend ausgezeichnete Bewertungen unserer Kunden erhalten – natürlich neben der kundenzentrierten permanenten Weiterentwicklung unseres Produkts.

von Podewils: Auch intern haben wir von unserem Ansatz profitiert, eine starke Kultur aufzubauen. Dazu gehört, dass wir selber vorleben, wofür stehen: eine gesunde Feedback- und Lernkultur. Als führendes Unternehmen in der HR-Tech-Kategorie wollen wir uns auch darauf konzentrieren, ein Top-Arbeitgeber zu sein, der seinen Mitarbeiter:innen Eigenverantwortung, Feedback und Raum zum Wachsen gibt. Wir arbeiten hart daran, unseren Mitarbeitenden ein Arbeitsumfeld zu bieten, in dem Lernen und Entwicklung gefördert und unterstützt wird, damit jeder seine beste Arbeit leisten kann.

Welchen generellen Tipp gibst Du anderen Gründer:innen mit auf den Weg?
von Podewils: In erster Linie zählt es, Ideen nicht nur zu denken sondern auch umzusetzen; sich zwar gründlich vorzubereiten, aber nicht zu lange mit Planung aufzuhalten, sondern einfach machen. Viel wichtiger als das perfekte Produkt ist am Anfang eine klare Vision, was man verbessern möchte und ob Kunden oder Nutzer diese Verbesserung auch wirklich brauchen. Die Vision ist das Leitmotiv, die Motivation und der Antrieb. Wenn keine Vision vorhanden ist, stellt sich die Frage, wofür überhaupt gegründet werden soll. Gründer:innen sollten meiner Meinung nach nur ein Unternehmen aufbauen, um wirklich etwas zu bewirken und sinnvolle Lösungen zu kreieren. Dies gilt umso mehr für Kajetan und mich, da wir beide sehr Impact getriebene Menschen sind. Außerdem müssen die richtigen Fragen an die richtigen Personen gestellt werden. Denn Antworten auf Fragen werden die Gründungsgeschichte häufig voranbringen. Das bringt mich zu meinem dritten Tipp: Es gibt kein fertiges Produkt. Permanentes Iterieren ist der neue Status Quo – so widersprüchlich sich das zunächst auch anhören mag.

Wo steht Leapsome in einem Jahr?
von Armansperg: Wir wollen unsere Position als Marktführer global ausbauen, insbesondere in den USA sind wir in den letzten zwei Jahren stark gewachsen – bereits zum jetzigen Zeitpunkt erwirtschaften wir dort etwa 20 Prozent unseres Umsatzes. Außerdem haben wir unsere Plattform weiterentwickelt, indem noch die ein oder andere Funktion dazu gekommen ist.

von Podewils: Leapsome soll die unverzichtbare Plattform für großartige Personal-Managementprozesse werden. Prinzipiell können alle Unternehmen egal welcher Größe und in welcher Branche von Leapsome profitieren. Es ist unser Ziel, diese Kategorie zu gestalten. Bis 2025 wollen wir 1,5 Millionen Nutzer:innen mit unserer Plattform erfolgreich machen. Diesem Ziel sind wir in zwölf Monaten zumindest ein gutes Stück näher gekommen.

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Foto (oben): Leapsome / Linus Petit

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#StartupsToWatch – Next Matter – ein stiller, aber millionenschwerer Operations-Hit


Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das stille Berliner Unternehmen Next Matter. Omers Ventures, BlueYard Capital und Crane Venture Partners sowie Business Angels wie Frank Freund, Tamaz Georgadze, Marius Luther und Charles Songhurst investierten zuletzt 16 Millionen US-Dollar in Next Matter. Das Berliner Startup, 2018 von Jan Hugenroth gegründet, positioniert sich als “End-to-End-Plattform zur Automatisierung im Bereich Operations”. 15 Mitarbeiter:innen wirken derzeit für das Remote First-Unternehmen.

“Bereits seit meiner Tätigkeit als Berater war mir bewusst, dass operative Exzellenz über den Erfolg eines Unternehmens entscheidet. Allerdings mangelte es im Bereich Operations anhaltend an Innovationen, sodass Unternehmen gezwungen waren, einen unzusammenhängenden Mix von Lösungen einzusetzen, die sehr zu wünschen übrig ließen. Aus eben diesem Grund haben wir Next Matter entwickelt”, erklärt Gründer Hugenroth das Konzept hinter Next Matter.

Das No- und Low-Code-Unternehmen wird derzeit etwa bei wefox, Trade Republic und Spreetail eingesetzt. “Nach erfolgreichen Pilotprojekten ging Next Matter 2021 offiziell an den Markt. Kunden wie Trade Republic konnten 90 % an Ressourcen einsparen, die zuvor für Betriebsprozesse erforderlich waren und die nun in anderen Geschäftsbereichen eingesetzt werden können. Außerdem erhalten Kunden einen umfassenden Überblick über die auf Next Matter ausgeführten Prozesse, was auch kostspielige Fehler vermeidet”, teilt die Jungfirma mit.

“When founding Next Matter in 2018, after a few months spent bootstrapping and prototyping, I knew that I wanted to build an automation and orchestration platform for operations, the connective tissue of every company. And I set out to build a company that I’d love to work for – one that would help the operations people I loved working with to succeed. It’s been 4 years of hard work for us to get from an early prototype and a few early users to where we are now, serving some of the world’s fastest-growing and technologically-advanced financial services, insurance and ecommerce companies”, schreibt Next Matter-Macher Hugenroth über die Entwicklung des Unternehmens.

Der Berliner Frühphasengeldgeber BlueYard Capital, bereits seit 2019 investiert, hält derzeit rund 20 % an Next Matter. Omers Ventures ist mit 19 % an Bord. Auf Crane Venture Partners entfallen rund 6 %. Gründer Jan Hugenroth hält derzeit noch knapp 48 % an Next Matter.

Tipp: Mehr aufstrebende Startups gibt es in unserer Startups To Watch-Rubrik.

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#DealMonitor – Qonto steht vor der Übernahme von Penta – Element bekommt 21,4 Millionen – Bitburger Ventures investiert in Holy


Im #DealMonitor für den 15. Juli werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Holy
+++ Bitburger Ventures investiert nach unseren Informationen in Holy. Das Berliner Food-Startup, das 2020 von Philipp Naß, Mathias Horsch und Frederick Jost gegründet wurde, bietet einen Energy Drink für Gamer an. Dazu teilen die Hauptstädter mit: “Unsere Mission: Energy Drinks für deine Gaming Sessions neu zu erfinden. Wie? Kein Bullshit mehr. Holy Energy kombiniert erstmals fruchtig-explosiven Geschmack mit gaming-optimierter Rezeptur und gutem Gewissen”. FoodLabs investierte zuvor bereits in Holy. Mehr über Holy #EXKLUSIV

Element
+++ Das Versorgungswerk Zahnärztekammer Berlin (VZB), Alma Mundi, Witan Group und Ilavska Vuillermoz Capital investieren 21,4 Millionen Euro in Element. Insgesamt flossen nun schon 88 Millionen in das InsurTech. Das Berliner Unternehmen, 2017 von FinLeap angeschoben, positioniert sich als “cloudbasiertes InsurTech” bzw. “Erstversicherer für Schaden- und Unfallversicherung”. “Mit dem frischen Kapital wird Element seine Marktposition ausbauen und neue Produktkategorien in sein Portfolio integrieren”, teilt das Unternehmen mit. 140 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für den Digitalversicherer. Mehr über Element

MERGERS & ACQUISITIONS

Penta
+++ Die französische Neobank Qonto steht vor der Übernahme des Berliner Wettbewerbers Penta – siehe FinanceFWD. “Als Kaufpreis ist von einem mittleren dreistelligen Millionenbetrag die Rede – womit Penta seine Bewertung innerhalb der zurückliegenden 24 Monate grob verachtfacht hätte”, heißt es im Artikel. Über Penta, 2014 von Luka Ivicevic und Lav Odorovic gegründet, können Unternehmen ein Geschäftskonto beantragen.  Signal Iduna, ABN AMRO Ventures, Finleap, HV Capital, RTP Global, Presight Capital, S7V und VR Ventures investierten in den vergangenen Jahren rund 80 Millionen Euro in Penta. Mehr über Penta

VENTURE CAPITAL

Push Ventures
+++ Der Wiener Early-Stage-Geldgeber Push Ventures legt seinen ersten Fonds auf – siehe Trending Topics. 20 Millionen Euro sind bereits im Topf. Am Ende könnten es 25 bis 30 Millionen werden. Push Ventures, von Lukas Püspök, Laurenz Simbruner und David Aigner angeschoben, investiert insbesondere in E-Health- sowie ClimateTech-Startups. Zu den Geldgeber des Fonds gehören das Familienunternehmen Püspök, RPG Capital und Business Angels wie Hansi Hansmann. Mehr über Push Ventures

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#Interview – Goodcarbon setzt sich für die Renaturierung von Ozeanen ein


Die der Berliner Jungfirma Goodcarbon, die 2021 vom Seriengründer David Diallo (myphotobook, enorm, GoodJobs) und Jerome Cochet gegründet wurde, setzt auf eine “Investitions- und Handelsplattform für CO2-Zertifikate aus naturbasierten Klimalösungen vom Wald über den Boden bis zum Meer anbietet”. Der GreenTech-Geldgeber Planet A Ventures, Greenfield One, 468 Capital und mehrere Angel-Investoren investierten bereits vor dem Start rund 5 Millionen Euro in das ClimateTech.

“Die Idee für goodcarbon entstand bei einem Urlaub von David und mir. David hat bereits mehrere erfolgreiche Startups im Impact-Bereich gegründet und ich habe schon seit langem einen Weg gesucht meine persönliche Leidenschaft für die Natur mit meiner professionellen Karriere zu verbinden. David ist durch Alexandra Cousteau auf das ungenutzte Potenzial unserer Ozeane in der Klimakrise aufmerksam geworden. Gemeinsam haben wir so das Konzept für unsere Investitionsplattform entwickelt”, sagt Goodcarbon-Gründer Cochet zur Entstehung der Jungfirma.

Im Interview mit deutsche-startups.de stellt Cochet das Konzept von Goodcarbon einmal ausführlich vor.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Goodcarbon erklären?
Um den Klimawandel zu stoppen und die Erwärmung unserer Erde auf 1,5 Grad Celsius zu beschränken, benötigen wir bis 2030 eine Netto-Emissionsreduktion von CO2 von 50 %. Das heißt, dass wir natürlich auch unsere Art zu Leben und zu konsumieren ändern müssen. Darüber hinaus müssen 2 Milliarden Hektar gerodeter Flächen wieder bepflanzt und die Artenvielfalt gestärkt werden. Naturbasierte Klimalösungen wie die Erhaltung und Renaturierung von Wäldern oder Ozeanen, sind eine Antwort auf diese Herausforderung. Allerdings gibt es zu wenig von diesen Projekten, da Projektentwickler vor großen Herausforderungen stehen, insbesondere schlechtem Zugang zu Kapital. Goodcarbon verbindet Projektentwickler mit Unternehmen und Investoren, die solche Projekte finanzieren wollen. Denn Unternehmen auf der ganzen Welt haben sich bereits konkrete Klimaziele gesetzt. Für Emissionen, die (noch) nicht reduziert werden können, bieten CO2-Zertifikate aus naturbasierten Klimalösungen eine Möglichkeit diese auszugleichen.

Wie wollt Ihr Geld verdienen, also wie genau funktioniert euer Geschäftsmodell?
Wir nehmen eine Transaktionsgebühr auf der Plattform, ähnlich zu anderen Marktplatzmodellen. Die Gebühr wird von den Unternehmen bzw. Investoren getragen.

Wie ist die Idee zu Goodcarbon entstanden?
Die Idee für goodcarbon entstand bei einem gemeinsamen Urlaub von David, meinem Co-Gründer, und mir. David hat bereits mehrere erfolgreiche Startups im Impact-Bereich gegründet und ich habe schon seit langem einen Weg gesucht, meine persönliche Leidenschaft für die Natur mit meiner professionellen Karriere zu verbinden. David ist durch Alexandra Cousteau auf das ungenutzte Potenzial unserer Ozeane in der Klimakrise aufmerksam geworden. Gemeinsam haben wir so das Konzept für unsere Investitionsplattform für naturbasierte Klimalösungen entwickelt.

Wie oder wo hast Du Deinen Mitgründer David Diallo kennengelernt?
David und ich haben uns 2000 im Studium an der ESCP in Paris kennen gelernt. Wir kennen uns also schon eine ganze Weile.

Derzeit entstehen sehr viele ClimateTech-Startups. Ist der Markt groß genug für so viele Konzepte?
Der Klimawandel ist die größte Herausforderung dieses Jahrhunderts. Um unsere Klimaziele zu erreichen sind wir auf Innovationen angewiesen – und diese kommen vor allem aus dem Startup Bereich. Allein der Markt für freiwillige CO2-Zertifikate soll laut Studien bis 2030 auf 30 bis 100 Milliarden US-Dollar anwachsen. Der Markt für Climate-Tech ist also riesig und bietet viel Platz.

Planet A Ventures, Greenfield One, 468 Capital und Co. investierten bereits in Euch. Wie seid ihr in Kontakt mit euren Investoren gekommen?
Wir haben gezielt nach den besten Investoren gesucht, die goodcarbon mit Know-how in den Bereichen Impact, Kapitalmarkt und Crypto unterstützen können. Mit Planet A, 468 Capital und Greenfield One haben wir eine tolle Mischung aus diesen Kompetenzen.

Wo steht Goodcarbon in einem Jahr?
Wir launchen unsere Plattform in Q2 und bauen kontinuierlich unser Angebot an Carbon Credits von Natural Climate Solutions-Projekten aus. In einem Jahr wollen wir fester Bestandteil der Offsetting-Pläne von Corporates in Deutschland.

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#DealMonitor – Klang Games sammelt 41 Millionen ein – Stableton bekommt 15 Millionen – Oper sammelt 11 Millionen ein


Im #DealMonitor für den 13. Juli werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

 Klang Games
+++ Animoca Brands, Kingsway Capital, Anthos, Novator, Supercell, Roosh Ventures, Angelhub und NLV investieren 41 Millionen US-Dollar in Klang Games. “This successful round of funding also means that we now have the resources needed to continue to expand our amazing and dedicated team”, teilt das Games-Unternehmen mit. Das Berliner Startup, 2013 von Mundi Vondi, Oddur Magnússon und Ívar Emilsson gegründet, entwickelt das MMO-Spiel Seed, bei dem es darum geht, einen Alien-Planeten zu besiedeln. Northzone, Makers Fund, Neoteny, Lego Ventures und firstminute capital investierten zuvor bereits in die Gamesschmiede. Insgesamt flossen nun schon rund 77 Millionen in das Unternehmen. 70 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Klang. Mehr über Klang

Stableton 
+++ TX Ventures, der Venturearm der TX Group, C3 EOS VC Venture Fund und Altinvestor DEWB sowie Family Offices und Angel-Investor:innen investieren 15 Millionen Schweizer Franken in Stableton. Das FinTech aus Zug in der Schweiz, das 2018 von Andreas Bezner, Konstantin Heiermann gegründet wurde, positioniert sich als “Plattform für alternative Anlagen”. Zum Investment heißt es weiter: “Konkret wird Stableton die Mittel nutzen, um die bestehenden Aktivitäten in der Schweiz auszubauen, das technologische Angebot und die verfügbaren Anlagestrukturen zu erweitern sowie in den kommenden Monaten international zu expandieren”.

Oper 
+++ Bessemer Venture Partners und ABN AMRO Ventures sowie die Altinvestoren Techstars, Pitchdrive und Verve Ventures investieren 11 Millionen Euro in Oper Credits. Das FinTech aus Zürich, 2018 von Geert Van Kerckoven, Van Berckelaer und Wouter Lachat, gegründet, positioniert sich als Software-as-a-Service-Lösung, die Kreditgebern hilft, Hypothekenprozesse zu digitalisieren. “For us, France and Germany are the priority markets, as well as Austrian, Czech and Slovakian opportunities too”, teilt die Jungfirma mit. 45 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Oper.

Nowtilus
+++ Das Pariser AdTech-Unternehmen Equativ (bisher als Smart bekannt), investiert in Nowtilus. Das Berliner Unternehmen, 2007 von Leander Carell und Patrick Knippel in Berlin und Halle gegründet, kümmert sich mit  Serverside.aium Videopersonalisierung. “Nowtilus will continue to operate independently, with the Serverside.ai brand remaining unchanged to provide a standalone SSAI solution for OTT, HbbTV and Audio”, teilen die Unternehmen mit.

Reach
+++ Die Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen (BMH) sowie Business Angels wie Christian Duve und Jan Weber investiert in Reach. Das FinTech aus Frankfurt am Main, 2021 von Andreas von Hirschhausen, Daniel Hecker und Deyan Ivanov gegründet, setzt auf einen Finanzplanassistenten. Zielgruppe sind Young Professionals im Alter von 25 bis 35 Jahren.

MERGERS & ACQUISITIONS

Stresscoach 
+++ Das amerikanische Unternehmen KGA, das sich um gesunde Arbeitsumfelder kümmert, übernimmt die Wiener Jungfirma Stresscoach, die gegen Stress kämpft – siehe Brutkasten. In kurzen Lerneinheiten vermittelt die App, 2019 von Manuel Kraus und Philipp Omenitsch gegründet, in einem achtwöchigen Kurs (45 Minuten pro Woche) “fundiertes Wissen für ein Leben mit weniger Sorgen und Stress”.

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#DealMonitor – Mubadala investiert 400 Millionen in Wefox – Sentryc bekommt 5 Millionen – Europ Assistance übernimmt Pflegix 


Im #DealMonitor für den 12. Juli werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Wefox 
+++ Jetzt offiziell: Mubadala Investment, die staatliche Beteiligungsgesellschaft von Abu Dhabi, investiert – wie im aktuellen Insider-Podcast berichtet – 400 Millionen US-Dollar in Wefox. Eurazeo, LGT, Horizons Ventures und Omers Ventures investieren im Rahmen der Investmentrunde ebenfalls. Insgesamt flossen nun bereits 1,3 Milliarden Dollar in Wefox. Die Post-Money-Bewertung des Digitalversicherers steigt von 3 Milliarden auf 4,5 Milliarden Dollar. “Damit läuft wefox gegen den Trend der Abwertungen von Tech-Unternehmen und zeigt auf, dass der europäische Versicherungsmarkt weiterhin auf Innovation setzt und zeitgleich Wachstumspotenzial besitzt”, teilt das InsurTech mit. Wefox, 2015 von Julian Teicke, Fabian Wesemann und Dario Fazlic gegründet, erwirtschaftete 2021 einen Umsatz in Höhe von 320 Millionen Dollar. 2022 sind 600 Millionen geplant. Das frische Kapital soll unter anderem in die “Expansion in weitere Ländermärkte” fließen. Derzeit ist das Unternehmen in Deutschland, Österreich, Polen, Italien und der Schweiz unterwegs. Mehr über Wefox

Milano Vice
+++ Der New Yorker Geldgeber Coefficient Capital, Speedinvest, Shio Capital, CG Partners und Angel-Investoren wie Voilà-Gründer Julius Wiesenhütter, Just Spices-Gründer Ole Strohschnieder und sennder-Gründer Nicolaus Schefenacker investieren 6 Millionen Euro in Milano Vice – siehe auch Gründerszene. Hinter dem Berliner Food-Startup, das 2021 von den beiden ehemaligen Delivery-Hero-Managern Dennis Murselovic und Rudolf Donauer gegründet wurde, verbirgt sich eine Ghost Restaurants-Kette, die auf Pizza setzt.

Sentryc
+++ Der französische Investor Seventure Partners investiert 5 Millionen Euro in Sentryc. Beim Startup aus Berlin, das 2019 von Nicole Jasmin Hofmann gegründet wurde, dreht sich alles um automatisierten Produkt- und Markenschutz. “Dazu durchsucht die Software Online-Marktplätze und das Social Web nach potentiellen Fälschungen, meldet Vorfälle und unterstützt IT-basiert beim Entfernen aus dem Netz”, heißt es zum Konzept der Jungfirma. Das frische Kapital soll in die “Weiterentwicklung der SaaS-Lösung, das Wachstum und die weitere Expansion nach Europa” fließen. 35 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Sentryc. Mehr über Sentryc

Nevermined 
+++ Signature Ventures und Polymorphic Capital investieren 3 Millionen US-Dollar in Nevermined. Das Startup aus Zug in der Schweiz, 2022 von Don Gossen, Aitor Argomaniz und Dimitri De Jonghe gegründet, positioniert sich als “ecosystem development platform for Builders, Entrepreneurs, Artists, Creators, Collectors, Data Nerds, Techies, Degens and Corporate Innovators. It offers the best of Web3 tech as easy-to-integrate components”.

consalio 
+++ Nicolas Peters, Gründer von Signavio, Gerrit de Veer, ehemals SVP Sales MEE bei Signavio, Alexander Bruehl (SaaSgarage), Anja Witte, Philipp Moehring, Marcus Bez, Mike G. Simon, Oliver Markl und Peter Kessler sowie die NRW.BANK investieren eine sechsstellige Summe in consalio. Hinter dem Unternehmen aus Düsseldorf, 2021 von Felicia Mundhenke gegründet, verbirgt sich eine “B2B-Lösung, die es den Kunden ermöglicht, vollständige Transparenz über sämtliche laufenden Beratungsaktivitäten und -kosten im Unternehmen zu erlangen” Das Ziel dabei ist es, “den Mitteleinsatz für Beratungsleistung zu optimieren”. Mehr über consalio

Aufzughelden
+++ Join Capital und Phoenix Contact Innovation investieren in das Unternehmen Digital Spine. Die Berliner Jungfirma, 2020 von Simon Vestner gegründet, kümmert sich mit Aufzughelden um die Digitalisierung von Aufzügen in Gebäuden. “Mit der neuen Finanzierungsrunde will Digital Spine die digitale Transformation und Automatisierung in der Aufzugsindustrie und im Smart-Building-Bereich beschleunigen sowie ihre Marktposition in der DACH-Region ausbauen”, heißt es in der Presseaussendung. Mehr über Aufzughelden

Emproof
+++ Der niederländische Investor TIIN Capital, der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und der französischen Venture-Capital-Geber Cyber Impact investieren in Emproof. Das Unternehmen aus Eindhoven und Bochum, das 2017 von Philipp Koppe, Marc Fyrbiak und Benjamin Kollenda am Bochumer Horst-Görtz Institute für IT-Sicherheit (HGI) gegründet wurde, setzt auf Sicherheitslösungen für sogenannte Embedded Systems.

MERGERS & ACQUISITIONS

Pflegix 
+++ Die Generali-Tochter Europ Assistance übernimmt im Rahmen einer Kapitalerhöhung, an der auch Business Angel Thomas Wo?tzel und Gründer Andreas Helget teilnehmen, die Mehrheit an Pflegix. “Wir sind davon überzeugt, dass digitale Servicemodelle, wie Pflegix sie anbietet, gerade im Bereich Healthcare künftig eine noch größere Rolle spielen werden”, teilt der Mehrheitsgesellschafter, der 2019 bereits in das Unternehmen investiert hat, mit. Die Jungfirma aus Bochum, 2016 von Tim Kahrmann und Andreas Helget im Entrepreneurship Zentrum Witten (EZW) der Universität Witten/Herdecke gegründet wurde, betreibt einen Marktplatz mit einem Netzwerk von mehr als 20.000 Helfer:innen, die Senior:innen zu Hause unterstützen.  Gründer Kahrmann gibt zeitgleich mit der Mehrheitsübernahme seinen Ausstieg bei Pflegix bekannt. Mehr über Pflegix

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#Brandneu – 6 neue Startups: DeepImmo, Lite+Fog, ConAct.zone, ProperBird, Heylog, Co2Opt


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

DeepImmo
Das Münchner PropTech DeepImmo, das von Tim Godejohann und Lars Eickhoff gegründet wurde, kümmert sich um die Standortanalyse von Immobilien. “Mit Standortanalysen von DeepImmo sparen Sie als Makler Zeit und Nerven, gewinnen leichter neue Objekte und erzielen mehr Umsatz”, schreibt die Jungfirma.

Lite+Fog
Das Berliner AgriTech Lite+Fog setzt auf Vertical Farming. “Providing vertical farmers with greater value, lower cost fogponic systems yield more and increase content levels in their crops compared to traditional hydroponics, concurrently reducing investment and upkeep costs”, schreiben die Gründer Martin Peter und Uwe Peter zum Konzept.

ConAct.zone
ConAct.zone aus Mainz hilft insbesondere Unternehmen aus der Lebensmittel- und Getränkeindustrie dabei Produktions- und Betriebsdaten zu erfassen, sicher zu verarbeiten und intern sowie mit externen Partnern zu teilen. Mit ConAct.responder bietet die von Ralf Tesch und Kai Müller gegründete Jungfirma zudem noch eine “automatisierte Leistungssteigerung” an.

 ProperBird
Das von Lukas Rose gegründete PropTech ProperBird aus München möchte Immobilienverkäufer bei der Suche nach dem richtigen Makler unterstützen. Zum Konzept heißt es: “Unser Ziel ist es, dass Sie eine begründete Maklerauswahl treffen, die sich gut anfühlt. Wir begleiten Sie in den neuen Lebensabschnitt – unabhängig und persönlich.”

Heylog
Das Wiener Unternehmen Heylog bringt sich als “Kommunikations­dienst für die moderne Logistik” in Stellung. Dabei macht das von Bernhard Hauser gegründete Heylog “WhatsApp, Facebook Messenger und Viber fit für die Logistik, damit Disponenten immer in bester Verbindung mit ihren Fahrern bleiben”.

Co2Opt
Hinter dem Hamburger Startup Co2Opt, das von Frank Seeger, Benjamin Bartsch und Siddhant Tibrewal gegründet wurde, verbirgt sich eine Ki-basierte Software, mit “der Transportunternehmen Einsparpotenziale bei Kraftstoff und CO2 Emissionen durch eine optimierte Reifenwahl aufgezeigt bekommen”.

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#Interview – “Wir haben beschlossen, das Sourcing von Produkten neu zu denken”


Das junge Berliner Startup Wonnda, das 2022 von Oliver Allmoslechner und Martin Ditzel gegründet wurde, möchte sich als “Backend der Creator Economy” etablieren. Dazu bringt die Jungfirma, die sich über ein Provisionsmodell von Herstellern und externen Dienstleistern refinanziert, etwa Kunden, Hersteller und Designer zusammen. “In einem Jahr wird Wonnda über 100 neue Produkte auf den Markt gebracht haben und ist ein fixer Bestandteil des Tool-Stacks von europäischen D2C-Brands und Creators”, sagt Gründer Allmoslechner.

Im Mini-Interview mit deutsche-startups.de stellen die Wonnda-Gründer ihr Startup einmal ausführlich vor.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Wonnda erklären?
Allmoslechner: Wonnda hilft Unternehmen dabei, eigene Produkte auf den Markt zu bringen und verbindet dafür alle benötigten Parteien – etwa Kunde, Hersteller, Designer, Logistik. In einem gemeinsamen, digitalen Projektraum können alle Parteien miteinander kommunizieren, Entscheidungen treffen und Rechnungen bezahlen.

Wie ist die Idee zu Wonnda entstanden?
Ditzel: Ollis Papa ist Optiker und hat vor einigen Jahren selbst eine eigene Brillenmarke auf den Markt gebracht. Olli hat ihn dabei unterstützt und erfahren, wie mühselig der Prozess von der initialen Idee bis hin zum Launch eines eigenen Produkts ist. Dieser Prozess hat sich nämlich in den letzten 20 Jahren kaum verändert. Ich hatte ähnliche Erfahrungen mit einem Side Business während des Studiums und so haben wir beschlossen, das Sourcing und den Launch von Produkten neu zu denken.

Wie oder wo hast Du Deine Mitgründer:innen kennengelernt?
Ditzel: Wir haben uns 2019 in Lissabon bei einem Coding Bootcamp kennengelernt und schnell gemerkt, dass wir sehr komplementäre Fähigkeiten besitzen, wenngleich sich unsere Interessen stark überschneiden. Wir sind nach dem Bootcamp regelmäßig in Kontakt geblieben und bei gemeinsamen Mittagessen und an Brainstorming-Wochenenden haben wir die Idee ausgearbeitet.

Wo steht Wonnda in einem Jahr?
Allmoslechner: In einem Jahr wird Wonnda über 100 neue Produkte auf den Markt gebracht haben und ist ein fixer Bestandteil des Tool-Stacks von europäischen D2C-Brands und Creators.

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#DealMonitor #SPECIAL – Wefox bekommt 400 Millionen Dollar – Bewertung steigt auf 4,5 Milliarden


+++ Jetzt offiziell: Mubadala Investment, die staatliche Beteiligungsgesellschaft von Abu Dhabi, investiert – wie im aktuellen Insider-Podcast berichtet – 400 Millionen US-Dollar in Wefox. Eurazeo, LGT, Horizons Ventures und Omers Ventures investieren im Rahmen der Investmentrunde ebenfalls. Insgesamt flossen nun bereits 1,3 Milliarden Dollar in Wefox. Die Post-Money-Bewertung des Digitalversicherers steigt von 3 Milliarden auf 4,5 Milliarden Dollar.

“Damit läuft wefox gegen den Trend der Abwertungen von Tech-Unternehmen und zeigt auf, dass der europäische Versicherungsmarkt weiterhin Wachstumspotenzial besitzt”, teilt das InsurTech mit. Wefox, 2015 von Julian Teicke, Fabian Wesemann und Dario Fazlic gegründet, erwirtschaftete 2021 einen Umsatz in Höhe von 320 Millionen Dollar. 2022 sind 600 Millionen geplant. Das frische Kapital soll unter anderem in die Expansion fließen. Derzeit ist das Unternehmen in Deutschland, Österreich, Polen, Italien und der Schweiz unterwegs.

“Der Anstieg unserer Bewertung auf 4,5 Milliarden Dollar ist eine klare Bestätigung unseres Geschäftsmodells und macht uns zum vertrauenswürdigsten InsurTech auf dem Markt. Zusätzlich machen unsere Investitionen in Technologie Wefox schon heute zu einem der fortschrittlichsten und effizientesten Versicherungsunternehmen weltweit. Mit wachsender Größe erhöhen sich auch die Möglichkeiten, schneller zu skalieren”, sagt Wefox-Gründer Teicke.

Insider #132 – Wefox

Tipp: Mit der jetzigen Bewertung ist Wefox eines der wertvollsten Startups Deutschlands – siehe Deutschland, Deine Einhörner – Der Club der magischen Startup-Einhörner.

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#aktuell, #berlin, #insurtech, #unicorn, #venture-capital, #wefox

#DealMonitor – #EXKLUSIV Mubadala Ventures setzt weiter auf Wefox – Blossom investiert in Kadmos – Spark investiert in Amie


Im #DealMonitor für den 11. Juli werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Wefox
+++ Mubadala Ventures steht nach unseren Informationen vor einem Investment in Höhe von 400 Millionen US-Dollar in das Berliner InsurTech-Unicorn Wefox, das 2014 in der Schweiz an den Start ging. Die Bewertung soll bei 4 Milliarden liegen. Zuletzt hatte Bloomberg berichtet, dass Wefox eine Bewertung in Höhe von rund 5 Milliarden Dollar anpeilte.  Target Global, FinTLV und Co. sowie die Altinvestoren investierten zuletzt 650 Millionen US-Dollar in Wefox. Die Post-Money-Bewertung des Unicorns lag zuletzt bei 3 Milliarden Dollar. Insgesamt flossen zuvor rund 918 Millionen Dollar in das InsurTech. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Kadmos
+++ Blossom Capital und die Altinvestoren Addition und Atlantic Labs investieren nach unseren Informationen 29 Millionen Euro in Kadmos. Das Berliner FinTech Kadmos, das 2021 von Justus Schmüser, zuletzt McKinsey, und Sasha Makarovych, zuletzt Rocksteady Studios, gegründet wurde, kümmert sich um internationale Gehaltszahlungen. “We are bringing in fintech, low margins, and transparent FX to industries riddled with opaque mark-ups, kickbacks, and physical cash transactions”, schreibt das Team. Addition, Atlantic Labs und Co. investierten zuletzt rund 8 Millionen Euro in Kadmos. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Amie
+++ Der amerikanische Geldgeber Spark Capital investiert nach unseren Informationen in Amie. Das Berliner Startup, Anfang 2020 von Dennis Müller (früher N26) gegründet, entwickelt eine Produktivitätssoftware, die auf verschiedenen Geräten funktioniert. Nutzer können über die App ihren Tag planen. Amie ist dabei auf “die Bedürfnissen von Einzelpersonen ausgerichtet”. 
Creandum, Tiny.VC, also Philipp Möhring, und Angel-Investoren wie Laura Grimmelmann, Nicolas Kopp und die Gründer von Sennder investierten zuvor bereits 1,3 Millionen US-Dollar in die Produktivitäts-App Amie. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Charles
+++ Salesforce Ventures und die Alt-Investoren investieren nach unseren Informationen rund 20 Millionen Euro in Charles. 
Hinter Charles verbirgt sich eine Conversational-Commerce-as-a-Service-Software für Händler und Konsumgütermarken. Das Unternehmen aus Berlin, das von Artjem Weissbeck (Kapten & Son) und Andreas Tussing (McKinsey) gegründet wurde, ermöglicht es Marken ihre Produkte über WhatsApp und andere Chat-Apps anzubieten. Zuletzt hatten wir leider fälschlicherweise berichtet, das Dawn Capital in Charles investiert. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

living brain
+++ Das Investorennetzwerk Companisto sowie die Investorinnen Ina Schlie und Dorit Posdorf, die beim Investorinnen Netzwerk encourageventures aktiv sind, investieren eine siebenstellige Summe in living brain. Das MedTech-Startup aus Heidelberg, 2019 von Barbara Stegmann und Julian Specht gegründet, positioniert sich als “VR-basierte Rehabilitationssoftware für
Menschen mit neurologischen Erkrankungen”. Mit dem frischen Kapital möchte das Unternehmen “vorrangig das Produkt weiterentwickeln”. Mehr über living brain

MERGERS & ACQUISITIONS

shipcloud
+++ Das Private Equity-Unternehmen Waterland übernimmt das Hamburger Unternehmen shipcloud, das sich seit 2013 als Shipping Service Provider positioniert. “Dies ist eine großartige Chance für uns, unsere Technologie und unsere Kompetenz in den Bereichen E-Commerce und Logistik weiter auszubauen. Das bisherige Management-Team bleibt dem Unternehmen erhalten und begleitet Waterland weiterhin in allen Fragen der strategischen Entwicklung”, teilt das Unternehmen, das von Claus Fahlbusch gegründet wurde mit. In den vergangenen Jahren flossen rund 4 Millionen Euro in shipcloud – unter anderem von K-Invest (Klingel Gruppe). Mehr über shipcloud

VENTURE CAPITAL

HV Capital
+++ Der umtriebige Münchner Geldgeber HV Capital legt nach unseren Informationen zwei neue Fonds auf, einen Early-Stage- (400 Millionen) und einen Later-Stage-Fonds (400 Millionen). Der letzte HV-Fonds war 535 Millionen Euro schwer.  HV Capital, früher als Holtzbrinck Ventures bekannt, investiert bereits seit dem Jahr 2000 in Startups. In den vergangenen Jahren investierte das Team des Kapitalgebers in rund 200 Startups – darunter bekannte Firmen wie zalando, Delivery Hero, HelloFresh, Flixbus, SumUp und Westwing. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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