#DealMonitor – GoStudent wird mit Millionen von DST Global zum Unicorn – Myos bekommt 25 Millionen – Tencent übernimmt Yager


Im aktuellen #DealMonitor für den 22. Juni werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

GoStudent
+++ DST Global, SoftBank, Tencent und Dragoneer sowie Altinvestoren wie Coatue, Left Lane Capital und DN Capital investieren 205 Millionen Euro in GoStudent. Das EdTech wird dabei mit 1,4 Milliarden Euro bewertet und steigt somit zum Unicorn auf. “Mit der neuen Finanzierung beläuft sich die Gesamtinvestition von GoStudent auf über 291 Millionen Euro”, teilt das Unternehmen mit. Erst im März dieses Jahres sammelte GoStudent 70 Millionen Euro ein. Das Wiener Startup, das sich als E-Learning-Dienst positioniert und auf kostenpflichtige Einzelkurse setzt, wurde 2017 von Gregor Müller, Felix Ohswald und seinem Bruder Moritz Ohswald gegründet. “Das Investment wird genutzt, um die globale Expansion weiter voranzutreiben”, schreibt das Unternehmen. Über 500 Mitarbeiter:innen wirken bereits für das junge Unternehmen. Mehr über GoStudent

Myos 
+++ Xploration Capital, Fasanara Capital und Tomahawk, also Cédric Waldburger, investieren 25 Millionen Euro in Myos – siehe FinanceFWD. Das Startup, das 2018 von Nikolaus Hilgenfeldt ins Leben gerufen wurde, versorgt Händler mit Betriebsmitteln (Working Capital). Das Unternehmen nutzt dabei “die Transparenz und Datenverfügbarkeit auf E-Commerce-Plattformen, um das Kreditrisiko auf Basis des Umsatzpotenzials von Handelsprodukten zu bewerten”. Die Deutsche Handelsbank, Mountain Partners, BTH, Avala Capital, die raisin-Gründer, Tim Marbach und Gerald Schönbucher investierten 2019 bereits 10 Millionen Euro in Myos.

Airbank 
+++ New Wave, Speedinvest, Calm/Storm Ventures, Tiny.VC und einige Angel-Investoren investieren 2,5 Millionen Euro in Airbank. Das Berliner Startup, das 2021 von Christopher Zemina, zuletzt Principal bei Speedinvest, und Patrick de Castro Neuhaus gegründet wurde, kann man als eine Art CFO-Cockpit bezeichnen. In der Selbstbeschreibung heißt es: “Cashflow Management Lösung für Startups und KMUs, die alle Geschäftskonten und Finanzdaten an einem Ort vereint, reibungslose Liquiditätskontrolle und -planung ermöglicht und den Zahlungsverkehr vereinfacht”. Über den Einstieg von Speedinvest hatten wir bereits Anfang April im Insider-Podcast berichtet.

MERGERS & ACQUISITIONS

Yager
+++ Der chinesische Internetriese Tencent übernimmt die Mehrheit am Berliner Gamesstudio Yager – siehe GamesWirtschaft. Yager, das 1999 von Timo Ullmann, Uwe Bennecke, Roman Golka, Philipp Schellbach und Mathias Wiese gegründet wurde, ist insbesondere für den Antikriegs-Ego-Shooter “Spec Ops: The Line” und das Weltraum-Action-Spiel “Dreadnought” bekannt. Tencent stieg bereits 2020 bei Yager und hielt zuletzt 25 % am Unternehmen. 140 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Yager.

Twist
+++ Der dänische GreenMobility übernimmt das Stuttgarter Startup Twist. “Damit wird das Unternehmen aus Kopenhagen erstmals auf dem deutschen Markt aktiv”, heißt es in der Presseaussendung.  Twist bietet seit 2020 elektrisches Car- und Roller-Sharing für kleinere Städte und Gemeinden an. Die Jungfirma wurde von EnBW und dem Company Builder Bridgemaker angeschoben.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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Foto (oben): azrael74

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#Brandneu – 5 neue Startups: vCoach, Shapematchr, Casculate, reverse.supply, yoona.ai


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

vCoach
Das Münchner Startup Edtech-Startup vCoach bietet “skalierbare, App-basierte Soft Skill-Trainings, bei denen Teilnehmende ihre Kommunikationsfähigkeit schnell und nachhaltig verbessern können”. vCoach wurde von Stephanie Mayer, Benjamin Gumpp, Dr. Clemens Lechner und Tobias Hölzer gegründet.

Shapematchr
Shapematchr entwickelt eine Lösung, die Onlinern nur noch die Produkte zeigt, die diesen wirklich passen. Und so funktioniert das System: “Der Algorithmus kreiert aus den Körperdaten der Nutzerinnen persönliche Einkaufsprofile. Diese werden mit den Produktdaten vorhandener Bekleidungsstücke der Brandpartner gematcht”.

Casculate
Das junge Unternehmen Casculate, ein Projekt des Company Builders DDG, setzt auf automatisierte Preiskalkulation und Angebotserstellung für die Gießereibranche. “Auf Basis von Künstlicher Intelligenz?werden Nutzer zu Fragestellungen rund um Kalkulationen und Preise unterstützt”, teilt das Unternehmen mit.

reverse.supply
Das junge Unternehmen reverse.supply positioniert sich als White-Label Plattform in Sachen Re-Commerce. DIe Berliner versprechen dabei ein “komplett gebrandetes Onlineportal zur Initiierung, Abwicklung und Tracking des Annahme- und Verkaufsprozesse für Verkäufer”.

yoona.ai
Hinter yoona.ai verbirgt sich eine B2B-Design-Software, die “langwierige manuelle Designprozesse auf wenige Mausklicks reduzieren” kann. Dies gelingt dem Startup über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, 3D-, Augmented- und Virtual Reality. Das junge Unternehmen wurde von Anna Franziska Michel gegründet.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Interview – “Ein ungünstigeres Timing hätte es nicht geben können”


Das Berliner Startup Skill Yoga positioniert sich als digitaler Yoga-Coach. “Wir verfolgen einen sehr funktionalen Yoga-Ansatz, welcher Yoga mit modernen Trainingswissenschaften und -trends kombiniert, was bisher besonders Männer und Sportler Innen begeistert”, sagt Gerjet Efken, der das Startup 2018 gemeinsam mit Benno Mielke und Timko Linssen gegründet hat.

Derzeit arbeiten 15 Mitarbeiter:innen für das sportliche Startup, das auch vom leAD Sports Accelerator unterstützt wird. “Wir machen monatlich sechsstelligen Umsatz und haben rund 10.000 zahlende Kunden. Aber was mich persönlich am stolzesten macht ist, dass durch uns täglich mehrere tausend Menschen Yoga zu Hause praktizieren können”, sagt Gründer Efken zum Stand der Dinge bei Skill Yoga.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht der Skill Yoga-Macher außerdem über interaktive Erfahrungen, nicht erreichbare Investoren und Trainingspläne.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Skill Yoga erklären?
Skill Yoga ist ein digitaler Yoga Coach, also eine App mit der wir es Menschen, die noch keinen Zugang zu Yoga gefunden haben, ganz einfach machen wollen zu Hause Yoga zu machen, ohne zwingend ein Yogi zu werden. Wir sind dabei weder spirituell, noch dogmatisch was Yoga angeht, sondern sehen Yoga eher als Werkzeug um seinen Körper und Geist zu trainieren und fokussieren uns darauf schnell messbare Fortschritte zu erreichen. Wir verfolgen einen sehr funktionalen Yoga-Ansatz, welcher Yoga mit modernen Trainingswissenschaften und -trends kombiniert, was bisher besonders Männer und Sportler Innen begeistert. Außerdem nutzen wir moderne Technologien wie künstliche Intelligenz um zum Beispiel anhand der Selfie-Kamera des Smartphones zu erkennen, wenn der/die Nutzer:in eine Pose nicht korrekt ausführt. Unsere App erkennt das, und gibt direkt Feedback zur Verbesserung der Übungsausführung.

Hat sich das Konzept, das Geschäftsmodell, in den vergangenen Jahren irgendwie verändert?
Wir haben angefangen mit dem Ziel, mehr Männer für Yoga zu begeistern. Dafür haben wir erstmal Kumpels einmal wöchentlich zu einer Yoga Session eingeladen und geguckt, was so gut ankommt. Irgendwann haben wir uns entschlossen ein professionelles Online-Programm zu entwickeln. Heute sind wir dabei unsere Kunden immer besser zu verstehen. Wir sammeln nicht nur extrem viel Feedback in der App, sondern messen kontinuierlich den Fortschritt unserer User und wollen zukünftig auch relevante externe Gesundheitsmetriken wie Schlafqualität oder Herzfrequenzvariabilität berücksichtigen, um darauf basierend das perfekte Yoga Programm ganz individuell für unsere User und deren aktuelle Lebenslage zu konzipieren.

Wie genau funktioniert euer Geschäftsmodell?
Wir haben ein klassisches Freemium-Abo-Modell. Die Nutzer:innen können sich anmelden und die App mal ausprobieren. Zugang zum ganz individuellen Trainingsplan, zu unseren Fortschrittsmessungen und Meditationen gibt es dann mit einer Mitgliedschaft.

Die Corona-Krise traf die Startup-Szene zuletzt teilweise hart. Wie habt ihr die Auswirkungen gespürt?
Wir konnten im letzten Jahr zu Lockdown-Zeiten extrem spüren, dass mehr und mehr Menschen nach einer Trainingsmöglichkeit zu Hause gesucht haben und sich auch mehr und mehr Menschen mit ihrer mentalen Gesundheit auseinandersetzen – müssen. Da Yoga extrem effektiv ist gegen Stress, im Homeoffice ein gutes Tool für eine bessere Haltung und gegen Rückenschmerzen und man sich einfach fantastisch fühlt nach einer Session, sind wirklich viele zu uns gekommen und haben Skill Yoga ausprobiert. Wir schaffen es besonders jüngere Menschen, hauptsächlich Männer bisher, durch unseren funktionalen Ansatz zu begeistern.

Wie ist überhaupt die Idee zu Skill Yoga entstanden?
Wir haben vorher bei Freeletics und Gymondo gearbeitet und waren bereits absolute digital-Sport-Fans. Ich habe früher in Indien studiert und dort erste Erfahrungen mit Yoga gesammelt, war aber in Deutschland in Studios immer total überfordert mit der Spiritualität in den meisten Studios, hatte das Gefühl, dass die Klassen überhaupt nicht auf meine Bedürfnisse als Mann abgestimmt waren und war sowieso fast immer der einzige männliche Teilnehmer. Da wir wussten wie effektiv eine gutes Yoga Training sein kann und wie positiv es unser Lauf- und Crossfit Training beeinflusst, haben wir uns entschlossen, dass wir eine coole, moderne Yoga Marke entwickeln wollen für Menschen wie uns: Denen Yoga total guttun würde, die aber einen anderen Zugang benötigen als der, der bisher im Westen angeboten wurde.

Wie hat sich Skill Yoga seit der Gründung entwickelt?
So richtig gibt es uns seit zwei Jahren. Nachdem wir Teil des leAD Sports Accelerators waren, haben wir in Berlin eine kleine Investment Runde geraised und unsere Apps entwickelt, sehr guten Yoga-Content produziert und sind seitdem hauptsächlich auf dem amerikanischen und UK-Markt unterwegs. Im letzten Jahr haben wir dann angefangen ganz gezielt moderne Technologien zu integrieren, um aus Yoga-“Frontalunterricht” eine interaktive Erfahrung zu machen. Da wir für viele Menschen auch eine Gateway-Drug zu mehr Mindfulness waren, besonders in Corona-Zeiten, haben wir nun auch mehr mentales Training und Meditation integriert. Im Yoga geht es viel um Balance, und auch wir versuchen Körper und Geist gemeinsam zu trainieren, weil es uns Menschen nur dann langfristig gut geht, wenn wir fit sind und wir uns immer wieder geistig entspannen können.

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist Skill Yoga inzwischen?
Wir haben mittlerweile 15 Mitarbeiter:innen, machen monatlich einen sechsstelligen Umsatz und haben rund 10.000 zahlende Kunden. Aber was mich persönlich am stolzesten macht ist, dass durch uns täglich mehrere tausend Menschen Yoga zu Hause praktizieren können.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?
Ah ja, herrliche Frage. Wir hatten letztes Jahr am 10. März unser Pitch Deck fertig, um das Fundraising zu starten. Am 11. März hat die WHO Corona zur Pandemie erklärt. Ein ungünstigeres Timing hätte es nicht geben können. Viele Investoren waren absolut nicht erreichbar und wollten erstmal abwarten, ob nicht die Welt untergeht, bevor sie in einen digitalen Yoga Coach investieren. Es hat erstmal Absagen gehagelt. Mittlerweile ist Yoga zu Hause so explodiert, sodass viele Investoren sogar selber schon Erfahrungen haben. Die Welt halt sich schnell gewandelt.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht?
Als Produktmanager ist Fokus zu Beginn extrem wichtig. Wenn man direkt versucht das perfekte Produkt für alle zu bauen, wird das nichts. Wir haben ganz spitz mit einer jungen, sportlichen, männlichen Zielgruppe angefangen, und für die eine coole Marke und ein wirklich gutes Produkt entwickelt. Wir haben von Vornherein sehr viel Geld und Zeit in gute Videos und Workouts investiert, um uns noch einmal deutlich von YouTube und anderen Plattformen hervorzuheben. Sodass wir nun über unseren Algorithmus dir nicht nur das richtige Training empfehlen können, sondern das Training auch wirklich richtig Spaß macht und effektiv ist.

Wo steht Skill Yoga in einem Jahr?
Seit dem zweiten Lockdown wachsen wir auch sehr schnell in Europa, besonders in der DACH-Region. Bisher haben wir uns auf den englischsprachigen Markt fokussiert aber wir werden wohl im nächsten Jahr auch mit anderen Sprachen internationalisieren. Gerade arbeiten wir mit verschiedenen Profi-Sportlern an Programmen für Sportler. Die Fußballnationalmannschaft macht Yoga, NBA Star Lebron James macht Yoga, der MMA Fighter Conor McGregor macht Yoga. Wir wollen, dass Yoga über diese Stars auch im Breitensport ankommt. Unsere größte Vision ist es allerdings, moderne Technologie im Yoga sinnvoll anzuwenden, um die Yoga Trainingserfahrung zu Hause noch besser als live im Studio zu machen. Ein ganz individueller Trainingsplan, basierend auf der Uhrzeit, deinem Stresslevel, deiner Zeitlichen Verfügbarkeit, deiner Trainingshistorie und so viel mehr zu entwickeln, und dich dann ganz individuell bei der Übungsausführung korrigieren zu können, das ist wirklich der nächste Schritt in der digitalen Yoga Welt.

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Foto (oben): Skill Yoga

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#Zahlencheck – Verlust beim Urban Sports Club steigt auf 32 Millionen


Das Berliner Startup Urban Sports Club, ein millionenschwerer Anbieter für Sportflatrates, legt neue Unternehmenszahlen vor – und zwar den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2019. Im Vor-Corona-Jahr erwirtschaftete das Unternehmen ein Rohergebnis in Höhe von 9,6 Millionen Euro, nach rund 3,9 Millionen im Jahr zuvor. “Dieses Wachstum resultiert zum einen aus dem Gewinn neuer Mitglieder und aus den im Geschäftsjahr 2019 erfolgten strategischen Fusionen.”, teilt die Jungfirma mit.

Der Urban Sports Club, der 2012 von Benjamin Roth und Moritz Kreppel gegründet wurde, hatte in den vergangenen Jahren gleich mehrere Wettbewerber übernommen – etwa 99Gyms, Fitengo, Somuchmore, FITrate und OneFit. Der Jahresfehlbetrag des Startups stieg 2019 auf 32,1 Millionen. Im Jahr zuvor waren es nur 6,7 Millionen. Das Startup führt diese Verluste auf “die Expansion und die Wachstumsstrategie zurück”. Insgesamt kostete der Aufbau des Urban Sports Club bereits rund 39,3 Millionen.

In den vergangenen Jahren wanderten bis Ende 2019 auch schon rund 81 Millionen in das Fitness-Unternehmen. Zudem floss bereits weiteres Kapital in die Jungfirma: “Zur Stärkung der Liquidität und zur Sicherstellung der Finanzierung weiterer Expansionen hat die Gesellschaft im März 2020 eine Finanzierungsrunde geschlossen. Diese wurde am 6. März 2020 beschlossen und am 18. März 2020 in das Handelsregister eingetragen. Des Weiteren wurde im Oktober 2020 ein Wandeldarlehen im zweistelligen Millionenbereich abgeschlossen”.

Unter den “Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern”, die sich auf 40 Millionen belaufen, findet man im Jahresabschluss einen weiteren Hinweis auf vorherige Wandeldarlehen. Diese “betreffen zwei Wandeldarlehen, die im Geschäftsjahr 2019 geschlossen wurden”.  Finanziell war der Urban Sports Club somit vor Corona gut aufgestellt.  Für das Corona-Jahr rechnete das Team der Jungfirma zuletzt beim Rohergebnis mit einer “kleinen Steigerung im niedrigen einstelligen Bereich”. Hinsichtlich des EBITDA 2020 erwartete das Unternehmen “eine leichte Verbesserung. Es wird aufgrund laufender Investitionen in die Expansion jedoch weiterhin negativ sein”.

Im Zuge der Corona-Pandemie setzte das Unternehmen massiv auf Online-Kurse. Inzwischen erweiterte die Jungfirma ihr Angebot auch um On-demand-Kurse: “Mitglieder können flexibel zwischen des Besuchs im Studio, der Teilnahme an Outdoor-Workouts, dem Trainieren zu Hause per Livestream und dem neuen Angebot aus On-demand-Kursen wählen”. Eine Entwicklung, die es ohne die Corona-Krise sicherlich so früh in der Expansionsphase nicht gegeben hätte.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2019

* USC konnte im Geschäftsjahr 2019 seine Umsätze signifikant steigern und die Kooperationen mit den Partnern weiter ausbauen. Das positive Rohergebnis konnte hierbei um 140 % gesteigert werden. Der Jahresfehlbetrag von TEUR 32.125 ist auf die Expansion und die Wachstumsstrategie des Urban Sport Clubs zurückzuführen.
* Das Rohergebnis ist um TEUR 5.565 gestiegen. Ursächlich hierfür ist vor allem das starke Wachstum der USC. Dieses Wachstum resultiert zum einen aus dem Gewinn neuer Mitglieder und aus den im Geschäftsjahr 2019 erfolgten strategischen Fusionen.
* Der Personalaufwand ist aufgrund des starken Mitarbeiterwachstums stark angestiegen. In 2019 waren durchschnittlich 217 Mitarbeiter beschäftigt, während in 2018 durchschnittlich 100 Mitarbeiter beschäftigt waren.
* Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 18.214 angestiegen. Ursächlich hierfür sind vor allem gestiegene Marketingkosten, Beratungskosten im Zusammenhang mit den in 2019 getätigten Akquisitionen und höhere Mietkosten, da wir aufgrund des rasanten Mitarbeiterwachstums mehr Platz benötigen.
* Das EBITDA ist somit aufgrund der hohen Investitionen in neue Mitarbeiter, Marketing, neue Büroräume, Beratungskosten etc. weiterhin negativ. Dies deckt sich mit der Geschäftsplanung und dient der Finanzierung unserer Expansionspläne.

  • Für das Geschäftsjahr 2020 erwarten wir die folgende Entwicklung für unsere wesentlichen finanziellen und nichtfinanziellen Leistungsindikatoren: Hinsichtlich des Rohergebnisses gehen wir trotz der Corona-Krise von einer kleinen Steigerung im niedrigen einstelligen Bereich aus. Hinsichtlich des EBITDA 2020 erwarten wir eine leichte Verbesserung. Es wird aufgrund laufender Investitionen in die Expansion jedoch weiterhin negativ sein.
  • Bezüglich der Mitarbeiterbindung erwarten wir einen weiteren Personalausbau in 2020 und wir werden weiter laufend überprüfen, welche Vorteile wir unseren Mitarbeitern bieten können, um die Mitarbeiterzufriedenheit und somit die Mitarbeiterbindung zu steigern.

* Zur Stärkung der Liquidität und zur Sicherstellung der Finanzierung weiterer Expansionen hat die Gesellschaft im März 2020 eine Finanzierungsrunde geschlossen. Diese wurde am 6. März 2020 beschlossen und am 18. März 2020 in das Handelsregister eingetragen. Des Weiteren wurde im Oktober 2020 ein Wandeldarlehen im zweistelligen Millionenbereich abgeschlossen.

Urban Sports Club im Zahlencheck

2019: 9,6 Millionen Euro (Rohergebnis); 32,1 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2018: 3,9 Millionen Euro (Rohergebnis); 6,7 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2017: 1,9 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2016: 309.572 Euro (Jahresfehlbetrag)
2015: 391.316 Euro (Jahresfehlbetrag)

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Foto (oben): Urban Sports Club/Klaus_Mellenthin

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#Brandneu – 6 neue Startups: Arive, Tornado, Field, FutureBens, Vamos, MinQi


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Arive
Arive aus München bringt das FastAF-Konzept nach Deutschland. Das Startup möchte Retailern mit Hilfe von Micro Fulfilment Centern und einer Marktplatz-App eine günstige Option für Lieferungen unter 60 Minuten anbieten. Dabei geht es gezielt nicht um Lebensmittel, sondern andere E-Commerce-Produkte.

Tornado
Hinter Tornado verbirgt sich eine lokal-basierte Kommunikations-App. “Ein bisschen wie Twitter, ein wenig wie Instagram, mit dem Unterschied, dass die Posts von Usern aus deiner Umgebung sind”, schreibt Gründer Gabriele Negro, der zuvor schon kietsy, ein soziales Netzwerk für die Nachbarschaft, gegründet hat.

Field
Die Jungfirma Field “hilft Unternehmen, die Komplexität digitaler Produktentwicklung und strategisches Alignment zu managen”. Das Motto dabei lautet: “Smart Maps für Produkt­teams”. Das Hamburger Startup wurde von Michael Schieben, Klaus-Peter Frahm und Marius Wilms gegründet.

FutureBens
Das Berliner Startup FutureBens, das von Jasper Huesgen gegründet wurde positioniert sich als “digitale Plattform für nachhaltige und zukunftsorientierte Mitarbeiterangebote zu reduzierten Preisen”. Die Jungfirma verspricht dabei “nachhaltige, gesunde Produkte zu attraktiven Preisen”.

Vamos
Vamos, ein Projekt des Company Builders DDG, setzt auf ki-basierte Lösungen für die Medienbranche. Die Hessen schreiben zum Konzept: “Unser leistungsstarkes Framework aus KI-zentrierten Geschäftsanwendungen ermöglicht es Vamos.ai, Ihre Daten zu minen, zu analysieren und zu optimieren”.

MinQi
MinQi aus München kümmert sich um das “Wohlbefinden am Arbeitsplatz”. Kurze Sessions und Trainings sollen dabei Helfen, die mentale und körperliche Gesundheit von Mitarbeiter:innen zu stärken. Die kurzen Einheiten sind dabei auf die Bedürfnisse des heutigen Berufsalltages abgestimmt.

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Foto (oben): Shutterstock

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Co-living startup Habyt closes $24M Series B, merges with Homefully

When WeWork appeared, other entrepreneurs looked at the model and thought that if you could apple co-working to property, then why not apply co-living. Thus, in the US, Common appeared, as did Hmlet in Asia. Imn the EU, Habyt launched, but has already gobbled-up its competitors Quarters, Goliving, and Erasmo’s Room.

It’s now closed a series B round of €20M / $24M, and merged with another competitor, Homefully, founded by Sebastian Wuerz in 2016. The round was backed by HV Capital (formerly Holtzbrink Ventures), Vorwerk Ventures, P101 and Picus Capital.

Founded in 2017 by Luca Bovone, Habyt will now have over 5,000 units across 15 cities and 6 countries. The merged companies will offer fully furnished and serviced living units, coupled with a tech-enabled user-experience and a focus on community, aimed at young professionals between 20 and 35 years old who move jobs and cities fairly frequently.

Luca Bovone, Founder and CEO of Habyt, said: “We have been on an incredible journey in the past year and a half. In spite of less than perfect market conditions we have been able to grow a lot via a very successful M&A strategy that brought us into the position of leaders of our sector in Europe and that still has a lot of potential. This 20M series B round really opens our doors to keep building Habyt both via organic growth and via more M&As. We are now looking at strategic targets in Europe, specifically in France and Italy, and also in other continents, especially in Asia.”

Sebastian Wuerz, Founder of homefully, said: “The coliving market is going through a consolidation phase and Habyt has really seized this opportunity quickly and effectively and is on the best track to become the leader of the sector at a global scale. Joining forces is a crucial step in this direction and I am very excited for the team to be part of this journey.”

Felix Kluehr, Partner at HV said: “We are happy to see that Habyt has emerged as the leading player in the European co-living market and HV is excited to support the team in their ambitious plan to build the leading European coliving company”.

Over an interview, Bovone told me: “It’s like a member’s club. We have a subscription model, where people pay a monthly fee, which is your rent, and then you can, of course, apply for a room somewhere else and know that we have a fairly decent scale across Europe and eventually, also in southern Europe. You are able to move from one place to the other. Our motto is live anywhere.”

He said that the pandemic had meant that people were ditching co-working spaces and “They would prefer to spend 50 to 100 euro more per month on getting better housing where they can work comfortably from home.”

“We are already seeing within our customer base, they want to stay six months in Berlin, three months in Madrid, then move back to Berlin and so on. The traditional housing market just doesn’t allow that to happen. You have contracts with utilities and so on, which you can never break and it’s just an outdated product offering, and we’re trying to tackle that.”

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Cannabis and digital health start-up Sanity Group closes $44.2M Series A led by Redalpine

Berlin-based cannabis and digital health start-up Sanity Group has closed a $44.2M Series A financing round led by Swiss VC Redalpine along with US-based Navy Capital and SOJE Capital. GMPVC also participated in the round. This appears to be the largest round of cannabis funding in Europe to date and brings total investment in Sanity Group to $73M.

The new capital will be used to expand the Group’s medical division in Europe as well as a EU-GMP-compliant research and production facility near Frankfurt.

Previous investors include HV Capital, TQ Ventures, Atlantic Food Labs, Cherry Ventures, Bitburger Ventures, and SevenVentures. In addition, Sanity Group has attracted celebrity angels including music producers will.i.am, Scooter Braun, and actress Alyssa Milano.

Sanity’s cannabis-based platform is for mental health and chronic pain management, allowing the tracking of cannabis-based therapy digitally with a medical device. This tells customers how much of the active ingredient (THC, CBD or other cannabinoids) is being administered. This is then registered in a therapy diary.

Finn Age Hänsel, founder and managing director of Sanity Group said: “A round of this magnitude shows that cannabis is increasingly moving into the mainstream of investor awareness, and represents an important milestone in our business expansion on our way to becoming Europe’s leading cannabis company.”

Over an interview, he added: “So we are fully legal and operated in Germany. We are just about to enter the Czech Republic and Poland. The UK is one of the biggest markets we want to enter going forward because, as you might know, the whole area of medical cannabis is slowly but surely opening all over Europe, with Germany being the largest market, about 80% of all the cannabis cannabinoid-based therapies today. But actually, the UK being the number two, which is a super attractive market for us but we look further into the Czech Republic and Poland, because those are the markets that have opened up from a regulatory perspective, at the most, over the last two years, and then France will open up next year, but that’s basically one after the other.”

Sean Stiefel, CEO at Navy Capital said: “The European cannabis market faces exciting developments in the coming months. Compared to the North American market, Europe is now where we were in the U.S. about four years ago. We want to bring our expertise and experience to the table. For our first investment in Europe, it was important for us to find a team that understands the market and has real industry experts in its ranks.”

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#Interview – “Im letzten Quartal 2020 betrug unser ARR bereits rund 100 Millionen Euro”


Das Berliner Startup Seven Senders, das 2015 von Johannes Plehn und Thomas Hagemann gegründet wurde, positioniert sich als “Delivery-Plattform für den Paketversand”. Seven Senders bietet seinen Kunden durch eine Tracking- und Monitoringlösung Transparenz im Versandprozess. Digital+ Partners und btov Partners investieren zuletzt weitere 32 Millionen Euro in das junge Logistik Startup.

“In den letzten zwölf Monaten haben wir uns umsatzseitig mehr als verdoppelt und den 100 Millionen Jahresumsatz geknackt. Die Anzahl unserer Mitarbeiter ist von rund 130 Anfang 2020 auf fast 200 Mitarbeiter Anfang 2021 gestiegen. Eine ähnliche Entwicklung erwarten wir auch für das laufende Jahr”, sagt Gründer Plehn. Dabei profitiert das Unternehmen derzeit massiv vom Corona-E-Commerce-Boom. “Wir schätzen daher zum aktuellen Zeitpunkt, dass rund 60 bis 80 % des Booms Bestand haben werden. Allerdings gehen wir auch davon aus, dass der Online-Markt nach Corona mindestens im gleichen Maß oder zu gleichen Raten wie vor der Pandemie wachsen wird, nur dann auf einem höheren Niveau”, führt Plehn aus.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht der Seven Senders-Macher außerdem über Abrechnungslogiken, Retourenvorgänge und Missverständnisse.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Seven Senders erklären?
Ganz einfach: Wir sind Europas führende Plattform für den internationalen Paketversand. Derzeit gibt es in Europa über 100 lokale Paketzusteller, die auf gewisse Regionen und Services spezialisiert sind. In Deutschland kennt man Unternehmen wie DHL, Hermes, etc. In Frankreich sind jedoch zum Beispiel wieder andere Unternehmen tätig. Jeder dieser Anbieter kümmert sich um den Versand in einer Region in Europa, ist auf einen gewissen Service spezialisiert und bringt seine ganz eigene Systemlandschaft mit. Schnittstellen, Sprache, Abrechnungslogik, Tracking-Updates und weitere Punkte sind daher komplett verschieden.

Und wie löst ihr diese Probleme?
Mit der Delivery-Plattform Seven Senders kombinieren wir alle lokalen Spezialisten zu einem großen Netzwerk, das auch sämtliche Material-, Informations- und Finanzflüsse harmonisiert, standardisiert und damit auf einen Nenner bringt. Sind unsere Kunden – typischerweise Online-Händler – einmal mit unserer Plattform verbunden, können sie für jeden Versand den passenden Spezialisten auf der letzten Meile nutzen und dadurch wiederum ihre Kunden in ganz Europa glücklich machen. Kurz gesagt, wir vereinfachen den Versand und alle logistischen Prozesse dahinter.

Hat sich das Konzept, das Geschäftsmodell, in den vergangenen Jahren irgendwie verändert?
Unser Konzept hat sich tatsächlich nicht verändert. Seit der Geburtsstunde von Seven Senders haben wir die Vision, für jeden Versender und jeden Kunden den besten Versand zu ermöglichen. Dazu bauen wir kontinuierlich unser Carrier Netzwerk aus und arbeiten fortwährend an der technischen Entwicklung unserer Delivery-Plattform.

Wie genau funktioniert euer Geschäftsmodell?
Kunden binden sich über unsere standardisierte API an die Delivery-Platform an. Nach diesem Vorgang, den wir natürlich begleiten, kann der Kunde gleich loslegen und mit uns versenden. Dabei organisieren wir die gesamte Lieferkette, von der Abholung bis zur Zustellung und bei Bedarf auch den Retourenvorgang. Auch die Labels für die Pakete können über unsere Plattform erstellt werden. Wir holen die Pakete im Lager des Kunden ab und der transportieren sie in die Zielregion, in der sie dem gewünschten Last Mile Carrier übergeben werden, der die Zustellung an den Endkunden übernimmt. Der Versender erhält von uns die Trackingdaten. Damit kann er den Empfänger mittels Trackings und Notifications proaktiv über den Lieferfortschritt sowie mögliche Verzögerungen bei der Zustellung informieren. Einblicke in sämtliche Sendungs- und Carrier-Performance Daten, die für eine detaillierte Analysen und Auswertungen der eigenen Lieferperformance genutzt werden können, sind jedem Versender über die Plattform zugänglich. Eine passende Versicherung, ein Retourenportal und standardisierte Rechnungen über alle Carrier runden unser Angebot ab. Der Kunde bekommt einen End-to-End Preis für den Versand des Pakets und kann Services wie Labels, Versicherung und Retourenportal optional dazu buchen. Einmal an unsere Plattform angebunden, ist die Expansion in weitere Märkte ein Kinderspiel, sodass unsere Kunden auch flexibel agieren können.

Die Corona-Krise traf die Startup-Szene zuletzt teilweise hart. Wie habt ihr die Auswirkungen gespürt?
Natürlich haben auch wir die Auswirkungen gespürt. Allerdings konnten wir, wie viele Unternehmen im Bereich des E-Commerce, von der Corona-Krise profitieren. Online-Bestellungen im In- und Ausland und damit das Liefervolumen haben seitdem stark zugenommen.

Wie viel von diesem E-Commece-Boom wird bleiben, falls mal wieder “normale Zeiten” anbrechen?
Die Corona-Krise hat einen Trend beschleunigt, den wir schon seit Jahren beobachten, die sogenannte ‚Transition‘ von offline zu online. Das Nutzerverhalten braucht in der Regel Zeit, um sich an Veränderungen anzupassen. Die Corona-Krise hat in diesem Fall wie ein Katalysator gewirkt. Ein Großteil der Nutzer hat erfahren, wie angenehm der Einkauf online sein kann und wird dieses positive Erlebnis auch in ‚normalen‘ Zeiten nicht missen wollen. Wir schätzen daher zum aktuellen Zeitpunkt, dass rund 60 bis 80 % des Booms Bestand haben werden. Allerdings gehen wir auch davon aus, dass der Online-Markt nach Corona mindestens im gleichen Maß oder zu gleichen Raten wie vor der Pandemie wachsen wird, nur dann auf einem höheren Niveau.

Wie ist überhaupt die Idee zu Seven Senders entstanden?
Vor fünf Jahren haben mein heutiger Geschäftspartner Thomas Hagemann und ich uns im Biergarten in Berlin getroffen. Die Voraussetzungen für einen guten Abend waren gegeben: schönes Wetter, leckeres Essen und ein kaltes Bier. Wie bei anderen Treffen zuvor, stand auch an diesem Abend die Arbeit im Fokus unseres Gesprächs. In meinem damaligen Job in einem E-Commerce-Shop in Berlin stand ich immer wieder vor der Herausforderung, dass Sendungen, die wir ins Ausland verschickt haben, deutlich teurer waren als Sendungen im Inland, selbst wenn diese eine deutlich kürzere Strecke zurücklegen mussten. Beispielhaft dafür ist, dass die Strecke zwischen Düsseldorf und Eindhoven deutlich teurer war als die Strecke zwischen Düsseldorf und München. Zudem war es praktisch unmöglich die Pakete über die Landesgrenzen hinweg zu tracken. Dementsprechend war die Lieferung teuer und das Liefererlebnis leider nicht zufriedenstellend. Da Thomas ähnliches in seinem Job bei einem Logistik-Berater erlebt hat, wussten wir beide schnell, dass wir hier eine Lösung brauchen. Wir waren uns einig, dass die Zusammenarbeit mit den lokalen Paketdienstleistern besser ablaufen sollte und man einen Weg finden muss, ein nahtloses Tracking anzubieten – also ging’s los mit Seven Senders.

Wie hat sich Seven Senders seit der Gründung entwickelt?
Bereits im Jahr unserer Gründung, im Februar 2015, haben wir unseren ersten Kunden begleitet und ihm den Versand von Deutschland nach Österreich erleichtert. Seit diesem Zeitpunkt haben wir unseren Umsatz jedes Jahr mindestens verdoppelt, sodass wir im Jahr 2019 unsere Expansionsstrategie umsetzen konnten. Im ersten Quartal 2019 eröffneten wir unser erstes Büro in Frankreich. Es folgten ein weiteres in Amsterdam zu Beginn 2020, eines in Wien im dritten Quartal 2020 und ein Büro in Madrid in der zweiten Jahreshälfte 2020. Im letzten Quartal 2020 betrug unser Annual Recurring Revenue bereits rund 100 Millionen Euro. Ein weiterer Milestone ist unsere neue Brexit-Lösung, die wir seit Januar 2021 unseren Kunden bieten und damit den Versand mit UK erheblich erleichtern.

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist Seven Senders inzwischen?
In den letzten zwölf Monaten haben wir uns umsatzseitig mehr als verdoppelt und den 100 Millionen Jahresumsatz geknackt. Die Anzahl unserer Mitarbeiter ist von rund 130 Anfang 2020 auf fast 200 Mitarbeiter Anfang 2021 gestiegen. Eine ähnliche Entwicklung erwarten wir auch für das laufende Jahr.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?
Das ist eine gute Frage! Natürlich gibt es die ein oder andere Anekdote, aber ich glaube diese hier beschreibt es am besten: Beispielsweise gehen laufend neue Kunden und Partner auf der Plattform live. Wir legen sehr viel Wert auf eine enorm kundenfokussierte Kommunikation und saubere Dokumentation, aber dennoch kann es zu Missverständnissen kommen. Ein Beispiel sind Versandumstellungen, die sofort umgesetzt werden müssen und die ursprüngliche Planung verwerfen, was zu einem erhöhten Stressniveau führen kann. Im kontinuierlichen Dialog mit unseren Kunden finden wir dann aber immer gemeinsame Lösungen, schnell, transparent und praxisorientiert. Alles in allem zeichnet Seven Senders ein lösungsorientierter Ansatz und größter Kundenfokus aus. Kurz gesagt, wir sehen es als unsere Aufgabe unseren Kunden den besten Service zu bieten und gemeinsam am Erfolg zu arbeiten.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht?
Unsere Erfahrung zeigt, dass ein Punkt im Vordergrund steht: Sales, Sales, Sales. Aus unserer Sicht ist die Zusammenarbeit nur effektiv und vorteilhaft für beide Seiten, wenn sich daraus ein Mehrwert für den Kunden generiert. Aus diesem Grund richten wir seit dem ersten Tag unser Unternehmen darauf aus, für unsere Kunden der passende Ansprechpartner für den besten End-to-End Versand zu sein. Wir schaffen Produkte und Services, welche die Probleme unserer Kunden lösen.

Wo steht Seven Senders in einem Jahr?
Unsere Strategie ist weiterhin auf Wachstum ausgerichtet. Mittelfristig planen wir der beste Anbieter für den Paketversand aus der ganzen Welt in Europa zu werden. Entsprechend setzen wir auf den kontinuierlichen Ausbau unserer Plattform für unsere Kunden und investieren in neue Offices, um künftig auch Händler aus China und den USA im europäischen Markt zu unterstützen.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Seven Senders

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#DealMonitor – Aitme sammelt 9 Millionen ein – Xilinx kauft Silexica – ImmoScout24 übernimmt wg-suche.de


Im aktuellen #DealMonitor für den 15. Juni werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Aitme
+++ HV Capital, Vorwerk Ventures, Global Founders Capital (GFC) und La Famiglia sowie Business Angel Oliver Ringleben investieren 9 Millionen Dollar in das Robotik-Startup Aitme. Insgesamt flossen nun schon  rund 12,5 Millionen Dollar in den Kantinen-Roboter. “Das frisch gewonnene Kapital wird Aitme für die Produktweiterentwicklung und nationaler Expansion im deutschen Markt nutzen”, teilt das Startup mit. Das von Foodora-Gründer Emanuel Pallua und Julian Stoß, zuletzt myTaxi, gegründete Unternehmen bietet vollautomatisierte Küchen für Unternehmen an. 20 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Aitme. Mehr über Aitme

Dance
+++ Ein ganzer Schwung Angel- und Promi-Investoren investiert in Dance – darunter Chance the Rapper, Jeffrey Katzenberg, Sujay Jaswa, Julian Hönig, Lea-Sophie Cramer, Maisie Williams, Suneil Setiya, Greg Skinner und will.i.am. “Dance ist stolz darauf mit Koryphäen aus verschiedenen Branchen, Ländern und mit verschiedenen Hintergründen zusammenzuarbeiten”, teilt das Unternehmen mit. Hinter Dance verbirgt sich ein Subscription-Service für E-Bikes, der von Alexander Ljung und Eric Quidenus sowie Jimdo-Macher Christian Springub gegründet wurde. Und auch Planet A Ventures investiert nun offiziell in Dance – wie im März exklusiv im Insider-Podcast berichtetMehr über Dance

FinList
+++ Das Unternehmen Strategis, das sich um Vertriebs- und Verwaltungslösungen in der Immobilienwirtschaft kümmert, investiert in FinList. Das junge Unternehmen positioniert sich als “digitaler Atlas für gewerbliche Immobilienfinanzierung”. Das Team beschreibt das Konzept so: “Finanzierungssuchende aus Deutschland und Österreich können hier Informationen zu passenden europäischen Kreditgebern für Fremd- und Nachrangkapital erhalten”. Gegründet wurde das FinTech aus Hohen Neuendorf von Sandra Olschewski und Florian Hollm.

MERGERS & ACQUISITIONS

Silexica
+++ Das amerikanische Unternehmen Xilinx, im Segment adaptives Computing unterwegs, übernimmt das Kölner Startup Silexica. Das Unternehmen, das 2014 gegründet wurde, entwickelt SLX-Programmierungstechnologien, die Unternehmen dabei unterstützen, intelligente Produkte wie selbstfahrende Autos vom Konzept bis zur Implementierung zu begleiten. Investoren wie EQT Ventures, Merus Capital, Paua Ventures, DSA Invest und der Seed Fonds Aachen investierten in den vergangen Jahren rund 28 Millionen in Silexica. “Silexica’s SLX FPGA tool suite empowers developers with an unparalleled development experience building applications on FPGAs and Adaptive SoCs. This technology will become integrated with the Xilinx Vitis™ unified software platform to substantially reduce the learning curve for software developers building sophisticated applications on Xilinx technology”, teilt das Unternehmen mit. Der Verkaufspreis ist nicht bekannt. Mehr über Silexica

wg-suche.de
+++ Der Immobilien-Marktplatz ImmoScout24 übernimmt WG-suche.de komplett – siehe Gründerzene. “Für die Übernahme dürfte  ein Millionenbetrag geflossen sein”, heißt es im Artikel. ImmoScout24 stieg bereits 2017 bei wg-suche.de ein. Das Unternehmen sicherte sich damals 25 % an der jungen Firma, die WG-Zimmer und möblierte Wohnungen vermittelt. Die Investitionssumme lag vor vier Jahren im niedrigen siebenstelligen Bereich. Der WG-Dienst wurde zudem schon früh von You Is Now, dem inzwischen eingestellten Inkubator-Programm von Scout24, unterstützt. wg-suche.de ging 2012 an den Start. Gegründet wurde die Plattform von Natascha Wegelin (Madame Moneypenny) und Carsten Wagner.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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#Brandneu – 6 neue Startups: Yababa, Angle Audio, Boyoca, pryntad, Earnest, Unchained Robotics


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Yababa
Hinter Yababa verbirgt sich ein Lieferservice für orientalische Lebensmittel und Gerichte. Das Berliner Startup von Atlantic Labs angeschoben, verspricht seinen Kundinnen und Kunden “niedrige Preise” und eine “Lieferung am gleichen Tag”. Geführt wird der orientalische Supermarkt von Ralph Hage.

Angle Audio
Das Startup Angle Audio, das von Matthias D. Strodtkoetter, Valerius Huonder und Matthias Karg gegründet wurde, positioniert sich als Clubhouse-Alternative. Die Jungfirma aus Zürich bietet zudem aber auch Funktionen wie eine Bildschirmfreigabe und eine Text-Chat Funktion an.

Boyoca
Über Boyoca kann jeder Campingplätze online buchen. Die Betreiber von Campingplätzen möchte das Kölner Team “mit kuratierten Services unterstützen, die ihnen dabei helfen, ihre alltäglichen Herausforderungen in einer dynamischen, digitalen Welt erfolgreich zu meistern”.

pryntad
Hinter pryntad verbirgt sich ein Marktplatz für Printanzeigen. Das Hamburger Startup, das von Anja Visscher, Martin Kaltwasser und Philipp Wolde gegründet wurde, verspricht dabei eine “unkomplizierte Buchung – ganz ohne Preisliste”. Über 300 Zeitungen mit mehr als 1.700 Ausgaben bietet die Jungfirma derzeit an.

Earnest
Earnest bietet Nutzer:innen Tipps und Tricks sowie, Analysen rund um nachhaltiges Leben. Dabei setzt das Projekt aus dem Hause uptodate Ventures auf Edutainment. “Die App sensibilisiert, inspiriert und motiviert zur Eigeninitiative – nicht mit erhobenem Zeigefinger und Informationsüberfluss”, lautet dabei die Vorgabe.

Unchained Robotics
Das Paderborner Startup Unchained Robotics entwickelt eine auf künstlicher Intelligenz basierte Steuerung von Robotern für die Elektronik-Fertigung. “Somit eröffnet man den Weg zur kostspieligen Automatisierung für jede Fabrik in Deutschland und Europa”, teilt das Unternehmen zum Konzept mit. Unchained Robotics war zuletzt auch in unserem Pitch-Podcast zu Gast.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – Lukasz Gadowski und Co. investieren 15 Millionen in Incari – wajve sammelt 5 Millionen ein – Project A investiert in Priceloop


Im aktuellen #DealMonitor für den 10. Juni werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Incari
+++ Seriengründer und Investor Lukasz Gadowski (Team Europe) investiert gemeinsam mit weiteren Investoren 15 Millionen Euro in Incari. Das Berliner Unternehmen, das von Osman Dumbuya gegründet wurde, ist im Segment Mensch-Maschine-Schnittstellen (HMI) unterwegs. Incari bietet seinen Nutzer:innen “eine komfortable Bedienoberfläche, um komplexe Interfaces ohne Programmierkenntnisse zu gestalten”. Incari ging 2021 aus dem Unternehmen CGI-Studio hervor, das bisher im Automobilsegment unterwegs war. Nun soll das Unternehmen auch andere Branchen angehen.”Die Gründer werden mit den Investoren um Lukasz Gadowski das Unternehmen auf die nächste Stufe des Wachstums führen, nachdem es in der Frühphase durch Angel-Investoren, unter anderem Wunderkind von Armin Pohl, unterstützt wurde”, teilt die Jungfirma mit.

wajve 
+++ EQT Ventures, 468 Capital, OMR, Lucas von Cranach (OneFootball), Roland Grenke (Dubsmash, Acapela Group) und Christian Gaiser (Cosi) investieren 5 Millionen Euro in wajve. Mit wajve setzen Bastian Krautwald und David Meyer, die Gründer des erfolgreichen Unternehmens DeineStudienfinanzierung, auf eine Finanzapp, die sich an die Generation Z richtet. Das neue Smartphone-Bank soll dabei “Banking, Beratung und Bildung in einer App bündeln”. Das Berliner FinTech teilt dazu mit: “Mit der Finanzierung soll das Roll-out der Plattform für die ersten Kunden in Deutschland beschleunigt werden, bevor sie in andere europäische Märkte expandiert”.

EqualTo
+++ Der Berliner Geldgeber Cavalry Ventures, Amaranthine, First Momentum Ventures, helloworld.vc und mehrere Angel-Investoren aus dem Umfeld von Saarbrücker21 sowie Felix Jahn (McMakler), Dieter Buchl und Stephen Weich (Flaschenpost.de), und Phil Chambers (Peakon) investieren 3,5 Millionen Euro in EqualTo. Das Startup aus Freiburg, das 2020 von Gijs Hubben, Diarmuid Glynn und Kim Bergstrand gegründet wurde, positioniert sich als No-Code-Lösung für Vertriebsprovisionen. Zu den Kunden gehören Unternehmen wie McMakler, UXCam und Solvemate.

Priceloop
+++ Der Berliner Kapitalgeber Project A Ventures investiert in Priceloop. Das Berliner Startup, das 2020 vom Contorion-Gründer Richard Schwenke und Dat Tran (zuletzt unter anderem Head of AI, Axel Springer) gegründet wurde, positioniert sich als KI-gestützte Software zur Optimierung von Verkaufspreisen. “Priceloop helps e-commerce and retail companies to be more successful by using data-driven pricing decisions”, heißt es in der Selbstbeschreibung der Jungfirma.

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Fintech giant Klarna raises $639M at a $45.6B valuation amid ‘massive momentum’ in the US

Just over three months after its last funding round, European fintech giant Klarna is announcing today that it has raised another $639 million at a staggering post-money valuation of $45.6 billion.

Rumors swirled in recent weeks that Klarna had raised more money at a valuation north of $40 billion. But the Swedish buy now, pay later behemoth and upstart bank declined to comment until now.

SoftBank’s Vision Fund 2 led the latest round, which also included participation from existing investors Adit Ventures, Honeycomb Asset Management and WestCap Group. The new valuation represents a 47.3% increase over Klarna’s post-money valuation of $31 billion in early March, when it raised $1 billion, and a 330% increase over its $10.6 billion valuation at the time of its $650 million raise last September. Previous backers include Sequoia Capital, SilverLake, Dragoneer and Ant Group, among others.

The latest financing cements 16-year-old Klarna’s position as the highest-valued private fintech in Europe.

In an exclusive interview with TechCrunch, Klarna CEO and founder Sebastian Siemiatkowski said the company has seen explosive growth in the U.S. and plans to use its new capital in part to continue to grow there and globally.

In particular, over the past year, the fintech has seen “massive momentum” in the country, with more than 18 million American consumers now using Klarna, he said. That’s up from 10 million at the end of last year’s third quarter, and up 118% year over year. Klara is now live with 24 of the top 100 U.S. retailers, which it says is “more than any of its competitors.”

Overall, Klarna is live in 20 markets, has more than 90 million global active users and more than 2 million transactions a day conducted on its platform. The company’s momentum can be seen in its impressive financial results. In the first quarter, Klarna notched $18.1 billion in volume compared to $9.9 billion in the prior year first quarter. In all of 2020, it processed $53 billion in volume. To put that into context; Affirm’s financial report in May projected it would process $8.04 billion in volume for the entire fiscal year of 2021 and Afterpay is projecting $16 billion in volume for its entire fiscal year. 

March 2021 also represented a record month for global shopping volume with $6.9 billion of purchases made through the Klarna platform.

Meanwhile, in 2020, Klara hit over a billion in revenue. While the company was profitable for its first 14 years of life, it has not been profitable the last two, according to Siemiatkowski, and that’s been by design.

“We’ve scaled up so massively in investments in our growth and technology, but running on a loss is very odd for us,” he told TechCrunch. “We will get back to profitability soon.”

Klarna has entered six new markets this year alone, including New Zealand and France, where it just launched this week. It is planning to expand into a number of new markets this year. The company has about 4,000 employees with several hundred in the U.S. in markets such as New York and Los Angeles. It also has offices in Stockholm, London, Manchester, Berlin, Madrid and Amsterdam. 

While Klarna is partnered with over 250,000 retailers around the world (including Macy’s, Ikea, Nike, Saks), its buy now, pay later feature is also available direct to consumers via its shopping app. This means that consumers can use Klarna’s app to pay immediately or later, as well as manage spending and view available balances. They can also do things like initiate refunds, track deliveries and get price-drop notifications.

“Our shopping browser allows users to use Klarna everywhere,” Siemiatkowski said. “No one else is offering that, and are rather limited to integrating with merchants.”

Image Credits: Klarna

Other things the company plans to do with its new capital is focus on acquisitions, particularly acqui-hires, according to Siemiatkowski. According to Crunchbase, the company has made nine known acquisitions over time — most recently picking up Los Gatos-based content creation services provider Toplooks.ai.

“We’re the market leader in this space and we want to find new partners that want to support us in this,” Siemiatkowski told TechCrunch. “That gives us better prerequisites to be successful going forward. Now we have more cash and money available to invest further in the long term.”

Klarna has long been rumored to be going public via a direct listing. Siemiatkowski said that the company in many ways already acts like a public company in that it offers stock to all its employees, and reports financials — giving the impression that the company is not in a hurry to go the public route.

“We report quarterly to national authorities and are a fully regulated bank so do all the things you expect to see from public companies such as risk control and compliance,” he told TechCrunch. “We’re reaching a point for it to be a natural evolution for the company to IPO. But we’re not preparing to IPO anytime soon.”

At the time of its last funding round, Klarna announced its GiveOne initiative to support planet health. With this round, the company is again giving 1% of the equity raised back to the planet.

Naturally, its investors are bullish on what the company is doing and its market position. Yanni Pipilis, managing partner for SoftBank Investment Advisers, said the company’s growth isfounded on a deep understanding of how the purchasing behaviors of consumers are changing,” an evolution SoftBank believes is only accelerating. 

Eric Munson, founder and CIO of Adit Ventures, said his firm believes the “best is yet to come as Klarna multiplies their addressable market through global expansion.” 

For Siemiatkowski, what Klarna is trying to achieve is to compete with the $1 trillion-plus credit card industry.

We really see right now all the signs are there. True competition is coming to this space, this decade,” he said. “This is an opportunity to genuinely disrupt the retail banking space.”

 

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#Brandneu – 9 neue und extrem spannende FinTech-Startups


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

invest Wise
Das FinTech invest Wise richtet sich an Privatpersonen ohne vorhandenes Finanzwissen oder verfügbare Zeit beim Thema Geldanlage. Dabei setzt die Jungfirma auf einen eigens entwickelten Algorithmus, um seinen Nutzer:innen “jeweils geeigneten Anlageklassen vorzuschlagen. invest Wise war zuletzt auch in unserem Pitch-Podcast zu Gast.

Momo
Das Berliner Startup Momo, das von Simplo-Gründer Marcel Meitza ins Leben gerufen wurde, positioniert sich als Kredit-Alternative zum “herkömmlichen Mietkautionskonto”.Die Berliner teilen dazu mit: “Wir bieten Mietern eine Fazilität in einer vorher vereinbarten Höhe, die maximal drei Monatsmieten entspricht”.

Airbank
Airbank, das von Christopher Zemina und Patrick de Castro Neuhaus gegründet wurde, kann mal als CFO-Cockpit bezeichnen. Die Gründer schreiben: “Unify your bank accounts, PayPal, Stripe and Shopify into a single place. Pay bills, set team permissions, get cashflow insights and allocate unused cash with ease”.

wellet
Mit wellet aus Düsseldorf, das von Sergei Tokmakov gegründet wurde, kann jeder sein Smartphone zum Kartenlesegerät machen und so bargeldloses Zahlen ermöglichen. “Es sind keine extra Terminals mehr nötig, um VISA, Mastercard oder andere Kreditkarten zu akzeptieren”, teilt das FinTech mit.

Wellfair
Mit Wellfair baut Kreditech- und Finiata-Gründer Sebastian Diemer derzeit eine Wett-Firma für alle denkbaren Themen (Wetter, Kurse bzw. Wahlergebnisse) auf. Auf der Website heißt es zum Projekt: “A market place for the future. Like sports betting meeting wikipedia meeting bitcoin”.

Cure
Das Berlin Startup Cure positioniert sich als “intelligenter Finanzbegleiter für Heilberufe”. Herzstück ist dabei ein “smarter SaaS-basierter Finanzlayer zwischen Bank und Praxis”. Die Open Banking-Plattform integriert sich dabei “nahtlos in die Prozesse der medizinischen Praxis”.

Divizend
Divizend aus München entwickelt Lösungen für Investments in Dividendenaktien und damit verbundene Steuerthemen. “Unser Ziel ist es, mit unserem ganzheitlichen Ansatz ‘Finden, Handeln, Maximieren’ zum zentralen Anlaufpunkt für Anleger zum Thema Dividende zu werden”, teilt das Fintech mit.

Promisioo
Das Düsseldorfer FinTech Promisioo bringt sich als “Online Broker für nachhaltig gutes Trading” in Stellung. Das Team verspricht dabei “professionelles Trading, niedrige Kosten und persönlicher Support”. Promisioo wurde von Serkan Dizbay und Stefan Schmitt gegründet.

Finmid
Berliner Startup Finmid, das von den beiden ehemaligen N26-Mitarbeiter Max Schertel und Alexander Talkanitsa gegründet wurde, positioniert sich als “Financial services infrastructure for software businesses”. Earlybird Venture Capital und N26-Gründer Maximilian Tayenthal investierten bereits in das FinTech.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – Tencent investiert in Scalable Capital – peaq bekommt 2,5 Millionen – Flow Lab sammelt 1 Million ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 9. Juni werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Scalable Capital
+++ Jetzt offiziell! Der chinesische Techkonzern Tencent und Altinvestoren investieren 180 Millionen US-Dollar in Scalable Capital. Der digitale Vermögensverwalter, der 2014 von Florian Prucker, Erik Podzuweit, Patrick Pöschl, Adam French und Stefan Mittnik gegründet wurde, sammelt nun schon 320 Millionen Dollar ein. “Das neue Kapital wird verwendet, um das europäische Wachstum von Scalable Capital zu beschleunigen und den Aufbau eines ganzheitlichen digitalen Vermögensverwaltungs- und Brokerage-Angebots fortzusetzen”, teilt die Jungfirma mit. Im Zuge der aktuellen Investmentrunde steigt das Unternehmen aus München zum Unicorn auf. Die Bewertung liegt bei 1,4 Milliarden Dollar (Post-Money). 230 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Scalable Capital. Zuletzt sammelte das der Neobroker und Robo-Advisor 50 Millionen Euro ein – unter anderem von Hedosophia, BlackRock, HV Capital und Tengelmann Ventures. Im Insider-Podcast haben wir bereits am Montag über das Investment berichtet. Mehr über Scalable Capital

peaq
+++ Die Beteiligungsgesellschaft Scherzer & Co., Werner Geissler, ehemaliger Vice-Chairman von Procter & Gamble, und Meteoric VC investieren 2,5 Millionen Euro in peaq. Das Startup aus Berlin, das 2017 von Till Wendler, Julia Poenitzsch, Max Thake und Leonard Dorlöchter gegründet wurde,  möchte Unternehmen dabei helfen, Prozesse zu automatisieren und Kosten einzusparen. Dafür setzt das peaq-Team auf sogenannte Distributed Ledger Technology. “Unsere dezentrale Infrastruktur transformiert das Internet der Dinge in die hyper-vernetzte Economy of Things”, verspricht das Startup. Mehrere Angel-Investoren investierten zuvor bereits 750.000 Euro in peaq.

Flow Lab
Der Berliner Kapitalgeber IBB Ventures, APX, der Frühphaseninvestor von Axel Springer und Porsche, sowie einige Business Angels investieren 1 Million Euro in das Berliner Startup Flow Lab. Die Jungfirma, die 2018 von Jonas Vossler, David Jacob und Peter Schwarz gegründet wurde, entwickelt eine individuelle Mental-Trainings-App. ”Mit Hilfe von geführten Audiosessions lernst du Schritt für Schritt, auch unter Stress produktive Höchstleistungen zu erzielen”, heißt es auf der Website. APX, die Unternehmensberatung IIC Solutions und drei Business Angels investierten zuvor bereits 285.000 Euro in Flow Lab.

Travelcircus
+++ Die Altinvestoren investieren eine siebenstellige Summe in Travelcircus. Das Startup, das von 2014 von Nils Brosch, Bastian Böckenhüser, Mathias Zeitler und Robert Anders gegründet wurde, kümmert sich um “handverlesene Kurzreisepakete im DACH-Raum”. In der Vergangenheit investierten Geldgeber wie Airbridge Equity Partners, Tengelmann Ventures, MairDumont Ventures, IBB Ventures und Howzat Growth rund 7,5 Millionen Euro in die Jungfirma. 70 Mitarbeiter:innen wirkten derzeit für Travelcircus.

VENTURE CAPITAL

Emerge Accelerator
+++ Die Investoren SoftBank und Speedinvest starten mit Emerge Accelerator ein Programm für “mehr Diversität in der europäischen Tech-Branche”. Der Emerge Accelerator richtet sich gezielt an “Startups, die mindestens eine/n Gründer*in haben, der oder die sich als People of Color, weiblich, LGBTQ+, Mensch mit Behinderung oder Geflüchtete*r identifiziert”. Zu den Unterstützer:innen des Emerge Accelerators gehören Cherry Ventures, Breega, firstminute Capital und Kindred. In den USA investierte SoftBank im Rahmen der ersten Emerge-Reihe insgesamt 5 Millionen US-Dollar in 13 Startups.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#DealMonitor – Lumenaza bekommt 6,5 Millionen – Resourcify sammelt 3 Millionen ein – Frank Thelen investiert in RobCo


Im aktuellen #DealMonitor für den 8. Juni werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Lumenaza 
+++ Der Kapitalgeber First Imagine, New Kraftwerk Technology, ein Family Office das hauptsächlich durch Tom Wolf finanziert wird, Future Energy Ventures und IBB Ventures investieren 6,5 Millionen Euro in Lumenaza. Das Berliner Startup wurde 2013 von Christian Chudoba und Bernhard Böhmer gegründet und verkauft Softwarelösungen für eine dezentrale Stromversorgung. “Die skalierbare Softwareplattform reduziert Time-to-Market und Cost-to-Serve für neue Energiedienstleistungen deutlich, und ermöglicht komplexe und präzise Abrechnungsmodelle”, teilt das Unternehmen mit. EnBW New Ventures, IBB Ventures und E.ON investierten zuletzt 2,5 Millionen in Lumenaza. Mehr über Lumenaza

Resourcify
+++ Der Frühphasen-Investor Speedinvest sowie die Gründer von sennder und Schüttflix investieren 3 Millionen Euro in Resourcify. Das Hamburger Startup, das 2015 von Gary Lewis, Pascal Alich und Felix Heinricy gegründet wurde, digitalisiert das Abfallmanagement. Resourcify entwickelt eine Software, mit der Unternehmen ihre Abfall- und Recyclingprozesse online verwalten können und die sie noch dazu mit geeigneten Entsorgungs- und Recyclingpartnern verbindet. Insgesamt flossen bereits 4 Millionen in das junge Unternehmen.

Aeditive
+++ Der Kölner Geldgeber BitStone Capital, Atlantic Labs, die Glatthaar Holding, ein Hersteller von Bodenplatten und Fertigteilkellern, sowie Angel-Investoren wie Young Sohn (Ex-Samsung), Sebastian Pollok (Amorelie) und Marc Stilke (Ex-Immobilienscout24) investieren in das Hamburger Startup Aeditive. Das 2019 gegründete Unternehmen digitalisiert mit “robotischen 3D-Drucklösungen die Bauindustrie und adressiert so Fachkräftemangel und Nachhaltigkeit”.

RobCo
+++ Der Kapitalgeber Freigeist, hinter dem insbesondere Frank Thelen steckt, investiert in das Münchner Robotik-Startup RobCo – siehe Handelsblatt. Das Startup, das einen modularen Industrieroboter anbietet, wurde 2020 von Roman Hölzl, Constantin Dresl und Paul Maroldt gegründet. “Durch die einzigartige Software sind sie innerhalb von Minuten einsatzbereit” verspricht das junge Unternehmen.

eCovery
+++ Der bekannte Dortmunder IT-Dienstleister adesso investiert in das Therapie-Startup eCovery. Mit eCovery, das von Marcus Rehwald, Benedict Rehbein und Alexander Georgi gegründet wurde, kommt der “Physiotherapeute für die Hosentasche” um die Ecke. Das Leipziger Startup tritt an, um die Reha komplett zu digitalisieren und auch zu modernisieren. eCovery will “mittels KI, mitlernendem System und bald auch Bewegungssensoren den Patienten bei seiner Reha begleiten und anleiten”. eCovery war zuletzt auch in unserem Pitch-Podcast zu Gast.

Building Radar
+++ Die BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft (BayBG) investiert in das Münchner PropTech Building Radar. Das 2014 gegründete Unternehmen bietet eine KI-gestützte Suchmaschine für Bauprojekte an. Die Ergebnisse ermöglichen Kunden aus dem Baugewerbe einen schnelleren und einfacheren Zugang zu neuen Projekten, die über eine Softwarelösung effizient gemanagt werden können. Picus Capital, Astutia Ventures und Co. investierten zuletzt 5 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr über Building Radar

tacterion
+++ Miele Venture Capital, der Investmentableger von Miele, und ein ungenannter “Anbieter von Bautechnologie, -produkten und Werkzeugen” investieren in tacterion. Das Münchner Unternehmen, das 2015 von den Brüdern Michael und Daniel Strohmayr gegründet wurde, positioniert sich als “Anbieter innovativer taktiler Sensoren und Sensorlösungen”. “Die Kapitalerhöhung hilft dem jungen Unternehmen, seine ambitionierten Expansionspläne zu realisieren”, heißt es in der Presseaussendung.

MERGERS & ACQUISITIONS

Segment of One
+++ Die Neckarsulmer Schwarz-Gruppe (Lidl, Kaufland) übernimmt das  Berliner Big-Data-Startup Segment of One (So1) – siehe Capital. Das junge Unternehmen, früher nur als So1 bekannt, hat bereits eine bewegte Geschichte hinter sich. Der tief gefallene Zahlungsdienstleister Wirecard übernahm den Berliner Big-Data-Dienst im Juni 2020 und zahlte einen zweistelligen Millionenbetrag für das Unternehmen. Im Zuge der Wirecard-Insolvent schlitterte dann auch So1 in die Insolvenz. Die So1-Gründer Raimund Bau und Sebastian Gabel kauften die Überreste ihres insolventen Unternehmens dann im Herbst des vergangenen Jahres für eine fünfstellige Summe zurück. “Für die Technologie des Startups und das Team aus zwei Dutzend Mitarbeitern zahlt die Schwarz-Gruppe einen signifikanten Millionenbetrag”, heißt es im Bericht.

DIE HÖHLE DER LÖWEN

Mary’s Dream Coffee
+++ In der zwölften Folge der neunten Staffel investierte Regal-Löwe Ralf Dümmel 100.000 Euro in Mary’s Dream Coffee und sicherte sich dabei 30 % am Unternehmen, das Bio-Eiskaffee im Tetra Pak anbietet. Ursprünglich wollte das Gründerteam 100.000 Euro für 10 % Firmenanteile einsammeln.

FitOaty
+++ In der zwölften Folge der neunten Staffel investierte Pharma-Löwe Nils Glagau 80.000 Euro in FitOaty und sicherte sich dabei 25 % am Unternehmen, das frische und sofort verzehrbare Frucht-Hafermahlzeiten aus dem Kühlregal im To-Go-Becher anbietet. Der Deal platzte nach der Show.

B’n’Tree
+++ In der zwölften Folge der neunten Staffel investierten Sales-Löwe Carsten Maschmeyer und Beauty-Löwin Judith Williams 75.000 Euro in B’n’Tree und sicherten sich dabei 25,1 % am Unternehmen, das eine Vermittlungsplattform betreibt, die mit verschiedenen Reisebuchungsportalen zusammenarbeitet und für jede Buchung einen Baum pflanzt. Ursprünglich wollte Gründer Chris Kaiser 75.000 Euro für 10 % einsammeln. Der Deal platzte nach der Show.

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#Podcast – #EXKLUSIV Flink-Bewertung liegt bei 900 Millionen Dollar


Delivery-Hero-Investor Prosus, der Staatsfonds Mubadala (Abu Dhabi) und US-Investor Bond (Airbnb, Uber) investierten vergangene Woche 240 Millionen US-Dollar in den Flash-Supermarkt Flink. Dem Unternehmen, das Lebensmittel in 10 Minuten liefert, lagen zuletzt drei Übernahmeangebote vor – von Gorillas, Getir und goPuff. Hinter dem Flink stecken vor allem Christoph Cordes (Fashion4Home, Home24), Oliver Merkel (Bain & Company) und Julian Dames (Foodora) – siehe auch  “Investmentrunde statt Exit: Flink sammelt 240 Millionen ein“.

Die Bewertung von Flink lag in der aktuellen Investmentrunde bei rund 900 Millionen Dollar (Post-Money). Damit ist Flink auf dem Weg zum Unicorn-Status. Im Zuge der Finanzspritze verkündete Flink auch eine Partnerschaft mit Rewe. Der Handelsriese investierte zudem auch in die Jungfirma. Das Investment lag aber unter 10 Millionen Euro. Und noch ein Nachklapp zu den Übernahmeangeboten, diese lagen wohl zwischen 400 und 600 Millionen Euro. Mehr im aktuellen Insider-Podcast.

Insider #104 – Der Podcast

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#aktuell, #berlin, #flink

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#Zahlencheck – Movinga: Rohergebnis sinkt, Verlust steigt auf 14,3 Millionen 


Der Berliner Umzugsvermittler Movinga legt neue Unternehmenszahlen vor – und zwar den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2019. Im Vor-Corona lief es nicht rund beim jungen Unternehmen, an dem die Hexal-Gründer inzwischen die Mehrheit halten. Das Rohergebnis sank um 5 % auf knapp 9,4 Millionen Euro, der Jahresfehlbetrag stieg gleichzeitig auf 14,3 Millionen. Das Fazit des Unternehmens zu diesen Zahlen lautet: “Das Geschäftsjahr ist aus Sicht der Geschäftsführung negativ verlaufen”.

Zu den Hintergründen schreibt das Movinga-Team: “Die Einführung von Premium Pflichtversicherungen für jeden Umzug führten zu einem Rückgang des Rohertrags. In den gestiegenen Marketingbemühungen erwies sich die Ausstrahlung des TV Spots als ungeeigneter Marketingkanal für Movinga. Die gestiegenen Personalkosten und sonstigen betrieblichen Aufwendungen belasten das Ergebnis vor Steuern zusätzlich”.

Bei den Personalkosten trat Movinga bereits auf die Bremse: “Im Personalbereich wurde restrukturiert, was zu einer wesentlichen Reduktion der Mitarbeiterzahl führte. Die sonstigen betrieblichen Ausgaben wurden deutlich gekürzt insbesondere in der technischen Infrastruktur. Indirekte Werbemaßnahmen wurden vollständig eingestellt und die performancebasierten Marketingmaßnahmen wurden optimiert bspw. durch die Einführung des automated Bidding. In der Customer Journey füllt der Kunde mittlerweile die Umzugsgutliste selber aus (anstatt des Vertriebsmitarbeiters) und der Checkout Prozess ist nun online verfügbar und weitestgehend automatisiert”. Die durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer lag im Geschäftsjahr bei 186 (ohne Geschäftsführung). Im Jahr zuvor waren es noch 193. 2017 waren es 202 und 2016 wirkten noch 353 Mitarbeiter:innen für Movinga. Im Geschäftsbericht für 2019 heißt es zudem, dass derzeit “rund 110 Mitarbeiter in Berlin” für Movinga tätig sind.

Die Investoren stützen Movinga 2019 mit weiteren Geld: “Während des Geschäftsjahres wurden im Rahmen der zuvor erwähnten Finanzierungsrunden EUR 16.488.950,35 in die Kapitalrücklage eingestellt”. Auch 2020 erhielt das Unternehmen weitere Kohle: “Die Unternehmensplanung enthält für 2020 weitere Kapitalzuführungen in Höhe von EUR 7 Mio in der Form von Eigenkapital, die zum Aufstellungszeitpunkt des Jahresabschlusses teilweise erfolgt sind”.

Für das Corona-Jahr 2020 geht das Unternehmen von “geringeren Umsätzen aus, strebt jedoch eine Verbesserung der Profitabilität an. Der Jahresverlust soll gegenüber 2019 deutlich reduziert werden”. Insgesamt kostete der Aufbau von Movinga nun bereits 72,7 Millionen Euro. Nach dem Katastrophenjahr 2016 schien das Unternehmen zuletzt auf einem guten Weg. Das 2019 wirft Movinga aber wieder deutlich zurück.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2019

* Das Rohergebnis sank gegenüber dem Vorjahr von TEUR 9.848 auf TEUR 9.359 um 5%. Die Einführung einer verpflichtenden Premium-Transportversicherung für den Kunden und die Einführung einer Anzahlung von rd. 60% vor Durchführung des Umzugs schmälerten die Vertriebsproduktivität und das Rohergebnis von Movinga.
* Die Personalkosten nebst Sozialabgaben stiegen um 13% bei geringerem Rohergebnis. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 28% auf TEUR 13.696 (TEUR 9.861). Dies ist im Wesentlichen auf gestiegene Marketingkosten, auf Wertberichtigungen von Forderungen und periodenfremde Aufwendungen zurückzuführen. Die größten enthaltenen Positionen sind Verkaufsprovisionen an Lead Provider von TEUR 2.879 (Vorjahr: TEUR 2.107) und Werbekosten TEUR 2.525 (Vorjahr: TEUR 1.312).
* Das negative Ergebnis vor Steuern hat sich um 40% von TEUR -8.585 im Jahr 2018 auf TEUR -14.365 im Geschäftsjahr erhöht.
* Durch die negative Ertragslage der Movinga GmbH ist zur Sicherstellung der Liquidität eine zusätzliche Außenfinanzierung erforderlich. Aufgrund dessen besteht eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit. Notwendige Gegenmaßnahmen zur deutlichen Reduzierung dieser Unsicherheit wurden von der Geschäftsführung eingeleitet und teilweise erfolgreich umgesetzt. Durch Umstrukturierungen und Effizienzsteigerungen konnten die Kosten im laufenden Geschäftsjahr deutlich reduziert werden. Im Personalbereich wurde restrukturiert, was zu einer wesentlichen Reduktion der Mitarbeiterzahl führte.
* Die Gesellschaft plant für das Geschäftsjahr 2020 einen leicht rückläufigen Umsatz und einen niedrigeren Rohertrag, aber eine deutliche Verbesserung des Ergebnisses.
* Die Gesellschaft hat nach dem Bilanzstichtag weitere Kapitalerhöhungen vorgenommen. Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 14. Mai 2020 ist das Stammkapital von EUR 2.924.312 um EUR 953.011 auf EUR 3.877.323 erhöht worden. Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 29. Juni 2020 ist das Stammkapital von EUR 3.877.323 um EUR 400.000 auf EUR 4.277.323 erhöht worden. Im Zuge dieser Kapitalerhöhung sind der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Jahresabschlusserstellung weitere EUR 5,3 Mio. an Eigenkapital zugeflossen.

Movinga im Zahlencheck

2019: 9,4 Millionen Euro (Rohergebnis); 14,3 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2018
: 9,8 Millionen Euro (Rohergebnis); 8,5 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2017
: 5,4 Millionen Euro (Rohergebnis); 12,9 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2016: -816.983 Euro (Rohergebnis); 30,6 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2015: 6,1 Millionen Euro (Bilanzverlust)

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#DealMonitor – Lakestar-SPAC plant HomeToGo-Übernahme – Flink sammelt 240 Millionen ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 4. Juni werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

STOCK MARKET

HomeToGo
+++ Der bekannte Geldgeber Lakestar, hinter dem Klaus Hommels steckt, verhandelt derzeit darüber, die Ferienhausplattform HomeToGo zu übernehmen. Die Übernahme soll über den Lakestar SPAC I, eine börsennotierte Firmenhülle, die der Geldgeber kürzlich an die Börse gebracht hat, erfolgen. “Der Fonds habe schon vor einiger Zeit eine nicht verbindliche Absichtserklärung zum Kauf unterzeichnet, heißt es. Seither würden der Lakestar-Spac und das Start-up-Management über die Konditionen des Zusammenschlusses verhandeln. Die angepeilte Bewertung soll bei rund 1 Mrd. Euro liegen”, berichtet Capital.Der Aufbau von HomeToGo kostete bisher rund 66,6 Millionen Euro. Im Vor-Corona-Jahr 2019 lief es gut für das Unternehmen: Der Umsatz der kleinen Travel-Gruppe stieg auf 73,3 Millionen. Der Verlust stieg auf 22,3 Millionen. Für das Corona-Jahr 2020 verweist das Unternehmen auf “eine leichte Zunahme beim Umsatz”. In den vergangenen Jahren flossen 150 Millionen US-Dollar in HomeToGo – unter anderem von Lakestar. Der Geldgeber hält rund 4 % am Unternehmen. Mehr über HomeToGo

INVESTMENTS

Flink
+++ Prosus, Bond und Mubadala Capital investieren 240 Millionen US-Dollar in den jungen Flash-Supermarkt Flink. “Gleichzeitig wurde mit der Rewe Group eine strategische Partnerschaft vereinbart”, teilt das Unternehmen mit. Dem jungen Flash-Supermarkt Flink, der Lebensmittel in 10 Minuten liefert, lagen zuletzt drei Übernahmeangebote vor – von Gorillas, Getir und goPuff. Target Global und die Alt-Investoren Northzone, Cherry Ventures und TriplePoint Capital investierten zuletzt zwar beachtliche 52 Millionen US-Dollar in Flink, im Reigen der großen Anbieter war dies aber bisher vergleichsweise wenig Kapital. Mehr im ausführlichen Artikel zum Investment

Solandeo
+++ Das Oldenburger Energie- und Telekommunikationsunternehmen EWE steigt bei Solandeo an. Das Berliner Unternehmen, setzt seit 2013 auf Smart Metering Lösungen sowie intelligente Prognose- und Analytikprodukte. “Mit dem Investment möchte EWE Solandeo dabei unterstützen, digitale Geschäftsmodelle und Mehrwertdienste am Markt zu platzieren, um so die Lücke zwischen der Erschließung von Datenpunkten und der Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle erfolgreich zu schließen”, heißt es in der Presseaussendung.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Vermietet.de-Exit: Scout24-Gruppe zahlte 50 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 3. Juni werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

MERGERS & ACQUISITIONS

Vermietet.de
+++ Das Münchner Unternehmen Scout24, zu dem auch ImmoScout24 gehört, übernahm im Mai Vermietet.de. Der Verkaufspreis war bisher nicht bekannt. Nach unserem Informationen lag der Verkaufspreis bei rund 50 Millionen Euro. Über Vermietet.de können Eigentümer ihre Immobilien verwalten, Kontakt mit Mieter:innen pflegen, Nebenkostenabrechnungen erstellen und Daten für Steuererklärungen erfassen. BitStone Capital, Company Builder, AXA, Berlin Technology Holding, Deutsche Bank, main incubator und Swiss Life investierten zuletzt einen mittleren einstelligen Millionenbetrag in das PropTech. Insgesamt flossen in den vergangenen Jahren rund 16 Millionen Euro in  Vermietet.de. Das PropTech wurde 2016 von Jannes Fischer gegründet. Auch nach der Übernahme bleibt Fischer als Geschäftsführer im Unternehmen tätig. “Die Dienstleistungen von Vermietet.de” sollen nun “mit der Produktpalette von ImmoScout24 kombiniert” werden. Der Kaufpreis ist bisher nicht bekannt. Mehr über Vermietet.de #EXKLUSIV

DaWanda
+++ Zwölf Jahre nach dem Start wurde DaWanda, ein Online-Marktplatz für Unikate und Selbstgemachte, im Sommer 2018 überraschend abgewickelt. Der Wettbewerber Etsy sicherte sich danach die Umleitung der bisherigen Nutzer:innen auf seine Plattform. Im Jahresabschluss für 2019, den auch Gründerszene entdeckt hat, gibt es nun erstmals Details zum Deal: “Dafür hat DaWanda eine Kompensationszahlung von Etsy von TEUR 30.000 erhalten. Im Geschäftsjahr 2019 hat DaWanda zusätzliche erfolgsabhängige Erlöse in Höhe von TEUR 1.606 von Etsy erhalten”. Investoren wie Insight Venture Partners, Rocket Internet, Piton Capital, Point Nine Capital, Team Europe, Holtzbrinck Ventures und Vorwerk Ventures investierten in der Vergangenheit rund 22 Millionen in das Unternehmen. Zudem erhielt das Startup Darlehen in Höhe von 7,5 Millionen. 2019 konnte das Unternehmen, das 2018 einen Umsatz in Höhe von 33,6 Millionen erwirtschaftete, nun knapp 10 Millionen an Kapitalgeber zurückzahlen, das Darlehen wurde bereits 2018 fast komplett getilgt. Mehr über DaWanda

Mapify
+++ Das Berliner Travel-Grownup HomeToGo übernimmt das insolvente Startup Mapify bzw. die Überreste des Unternehmens – siehe Gründerszene. Anfang Februar verkündete die Reise-App Mapify ihr Ende. Das “Social Travel Network” wurde Ende 2016 gegründet. Die bekannten Geldgeber Lakestar und Atlantic Labs sowie Mairdumont Ventures investierten in den vergangenen Jahren eine Millionensumme in die Berliner Jungfirma. Mehr über Mapify 

INVESTMENTS

Zage / Zavvy
+++ Der Berliner Geldgeber La Familiga, Emerge Venture Partners, Picus Capital und zahlreiche Angel-Investoren – darunter die Stylight-Gründer – investieren in Zage. Das Münchner Startup, das 2019 von den Freeletics-Gründern Joshua Cornelius und Mehmet Yilmaz gegründet wurde, positioniert sich als “Employee Development Platform”. Auf der Website heißt es: “Zage is the easiest, most intuitive way to onboard and develop your employees”. Das Unternehmen hinter Zage hieß zunächst The Life Company, inzwischen firmiert die Jungfirma als Zavvy. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Taledo
+++ “Bestands- und Neuinvestoren aus der Privatwirtschaft und IBB/IBB Capital” investieren 1,6 Millionen Euro in Taledo. Das Berliner Startup Taledo, das 2015 von Melikshah Ünver, Mengühan Ünver und Marcel Poelker gegründet wurde, positioniert sich als “All-in-One Suite für Talent Acquisition & Relations”. Das frische Kapital soll “in die Weiterentwicklung des Produkts und die Expansion der Kundenbasis, die das neue SaaS-Preismodells der KI-basierten All-in-One Suite nutzt”, fließen. 40 Mitarbeiter:innen wirken für Taledo. Mehr über Taledo

Field 33
+++ Der Berliner Seed-Kapitalgeber Atlantic Labs und Angel-Investor Marcus Rübsam investieren eine siebenstellige Summe in Field 33. Das Startup, das in Berlin und Stuttgart residiert, kümmert sich um Komplexitäts- und Transformationsmanagement in der Cloud. Die Jungfirma, die 2019 von Sebastian Wohlrapp gegründet wurde, möchte Unternehmen insbesondere dabei unterstützen, “die immer komplexer werdenden Wechselwirkungen von strategischen Zielen und externen Einflussfaktoren zu verbinden und so besser managen zu können”. Im Zuge der Finanzierungsrunde steigt Daniel Fiebig von TLGG als “Co-Founder und CTO” bei Field 33 ein.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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#Brandneu – 6 neue Startups: Trana, Diametos, Type Studio, Homeworker, Peøple who Kær und carbmee


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Trana
Das Bielefelder Startup Trana, das von Felix Buschkotte gegründet wurde, bietet eine “Software zum Erstellen von digitalen Trainings für Unternehmenskunden” an. Die Jungfirma schreibt: “Create & publish trainings the easy way – Build powerful online academies for the web as easy as writing a Word-Doc”.

Diametos
Diametos aus Potsdam entwickelt Systeme zur Diagnose von Schnarch- und schlafbezogenen Atmungsstörungen. Das Startup analysiert dabei die “Schnarchgeräusche und erstellt einen Bericht für den/die Schlafmediziner/in”. Im Markt tritt die Jungfirma mit dem Produkt Somnofox an.

Type Studio
Type Studio aus Berlin positioniert sich als textbasiertes Videotool. “We transcribe your video so you can easily edit it by editing the text and add subtitles automatically”, teilt die Jungfirma in eigener Sache mit. Auch Untertitel und Übersetzungen sind mit Type Studio möglich.

Homeworker
Homeworker bringt sich als Kommunikationsplattform für Schulen ins Stellung. Und so beschreibt sich die Jungfirma: “Für Schüler sind wir das digitale Hausaufgabenheft und für Lehrer und Schulleitung ein verlässlicher Kommunikationskanal zu den Schülern”.

Peøple who Kær
Das Hamburger Startup Peøple who Kær, das von Christina Biermann und Ellmar Jungschaffer gegründet wurde, bietet Nahrungsergänzungsmittel für Hunde an. Dazu schreiben die Hanseaten: “Zwei von drei Hunden leiden im Laufe ihres Lebens an Gelenkproblemen”.

carbmee
Das Berliner Startup carbmee, das von Christian Heinrich und Robin Spickers gegründet wurde, möchte Unternehmen bei der Dekarbonisierung helfen. “With carbmee the integration of decarbonization objectives in your company is effortless”, versprechen die Gründer dabei.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – Celonis sammelt 1 Milliarde ein – Tier Mobility bekommt 60 Millionen – Cognigy sammelt 44 Millionen ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 2. Juni werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Celonis
+++ Durable Capital Partners, T. Rowe Price Associates, Franklin Templeton, Splunk Ventures und “eine Gruppe weiterer Investoren” sowie Altinvestoren wie Arena Holdings investieren 1 Milliarde US-Dollar in das Process Mining-Grownup Celonis. Eine solche Summe sammelte bisher noch kein Startup auf seinen Schlag ein. Die Bewertung liegt bei 11 Milliarden Dollar. Damit ist Celonis das erste deutsche Decacorn. Mit dem Begriff werden Unternehmen beschrieben, die mindestens mit 10 Milliarden US-Dollar bewertet werden. Mehr im ausführlichen Artikel zum Decacorn-Investment

Tier Mobility
+++ Goldman Sachs stellt dem millionenschweren Berliner Mobility-Startup Tier, das E-Scooter und Roller anbietet, eine sogenannte Asset-Backed-Finanzierung in Höhe von 60 Millionen US-Dollar zur Verfügung. “The debt facility from the leading investment banking, securities and investment management firm is the first of such scale in micro-mobility and will fuel TIER’s e-scooter fleet expansion for 2021”, heißt es in der Presseaussendung. Investoren wie SoftBank, Mubadala Capital, Northzone, Goodwater Capital und White Star Capital investierten bereits in Tier. Das Unternehmen wurde 2018 von Lawrence Leuschner, Matthias Laug und Julian Blessin gegründet. Mehr über Tier Mobility

Cognigy
+++ Insight Partners. DN Capital, Global Brain, Nordic Makers, Inventures und Digital Innovation and Growth investieren 44 Millionen US-Dollar in Cognigy. Das Düsseldorfer Unternehmen, das 2016 von Philipp Heltewig und Sascha Poggemann gegründet wurde, entwickelt einen Künstliche Intelligenz-Service, Kundenanfragen zu managen. Zu den Kunden des Unternehmens gehören unter anderem Lufthansa, BioNTech und Daimler. Bis Ende 2019 flossen bereits rund 6,5 Millionen Euro in Cognigy. Mit dem frischen Kapital möchte das Unternehmen “sein weltweites Kundenwachstum fördern, neue Partnerschaften vorantreiben und die marktführenden Funktionen seiner Plattform kontinuierlich weiterentwickeln, um die Einführung von Künstlicher Intelligenz auf Unternehmensebene zu beschleunigen”. Mehr über Cognigy

OroraTech
+++ Bayern Kapital, Ananda Impact Ventures, Findus Ventures, APEX Ventures und “ein Konsortium erfahrener Business Angels” investieren 5,8 Millionen Euro in OroraTech.Das Münchner Unternehmen positioniert sich als “kommerzieller Anbieter von Satelliten, die – mit Infrarot-Kameras ausgestattet – Buschfeuer überall auf der Welt frühzeitig entdecken und überwachen können”. Das junge Startup entstand als Spin-off des Raumfahrtlehrstuhls der TUM. Mehr über OroraTech

Evana
+++ Wecken & Cie., AC+X und das Schweizer Family Office Arventus sowie die Altinvestoren Patrizia und AM Alpha investieren 10 Millionen Euro in das PropTech Evana. “Das Unternehmen nutzt die Finanzierung, um Evana als führende Plattform für das digitale Daten- und Dokumenten-Management in Europa und Technologieführer für Künstliche Intelligenz in der Immobilienwirtschaft zu etablieren”, heißt es in der Presseaussendung. Das 2015 gegründete PropTech (Frankfurt am Main und Saarbrücken) beschäftigt mehr als 100 Mitarbeiter:innen.

Bikemap
+++ Der niederländische Investors Ponooc, der auch bei Swapfiets und Unu an Bord ist, investiert eine siebenstellige Summe in das Wiener Startup Bikemap. Die Jungfirma bezeichnet sich selbst als “bisher größte nutzer:innengenerierte Fahrradroutensammlung der Welt”. Die Bikemap-App, die 2014 gegründet wurde, bietet nach eigenen Angaben “mehr als sieben Millionen Routen in über 100 Ländern” an. 30 Mitarbeiter:innen arbeiten für das Unternehmen.

WeProfit
+++ Angel-Investoren wie Clemens Bollinger, Vahe Andonians, Armen Kocharyan, Ara Abrahamyan und Jörg-Matthias Butzlaff investieren 330.000 US-Dollar in WeProfit. Das Startup aus Frankfurt am Main bringt sich als “Software Development-Marktplatz” in Stellung. Über die Plattform können Unternehmen “passende und gescreente Geschäftspartner für Software Development-Projekte finden”. WeProfit wurde von Sahak Artazyan, Matteo Emmanuello und Arsen Abrahamyan gegründet.

Fyppit
+++ Der Berliner Geldgeber APX, hinter dem Axel Springer und Porsche stecken, investiert in Fyppit. Das Berliner Startup, das 2020 von Harsha Jagasia, Tobias Lehmann und Andy Seto gegründet wurde, bietet einen Online-Marktplatz an, bei dem Kundinnen und Kunden “Waren direkt von ihren lokalen Geschäften mit Lieferung am selben Tag bestellen können”.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

#aktuell, #ananda-impact-ventures, #apex-ventures, #apx, #bayern-kapital, #berlin, #bikemap, #cognigy, #dusseldorf, #evana, #findus-ventures, #frankfurt-am-main, #fyppit, #global-brain, #goldman-sachs, #insight-partners-dn-capital, #inventures, #mobility, #nordic-makers, #ororatech, #ponooc, #proptech, #saarbrucken, #tier-mobility, #venture-capital, #weprofit, #wien

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#DealMonitor – wefox sammelt 650 Millionen ein (Bewertung: 3 Milliarden) – sennder bekommt weitere 80 Millionen – Cinven kauft Think-Cell


Im aktuellen #DealMonitor für den 1. Juni werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

wefox
+++ Target Global, FinTLV, Ace & Co, LGT und die zugehörige “Impact-Investing-Plattform” Lightrock, Partners Group, EDBI, Jupiter und Decisive sowie die Altinvestoren investieren 650 Millionen US-Dollar in wefox. Die Post-Money-Bewertung des Unicorns liegt nun bei 3 Milliarden Dollar. Bereits in der vergangenen Woche gab es erste Berichte über eine größere Investmentrunde bei wefox. Insgesamt flossen nun schon 918 Millionen Dollar in das InsurTech, das 2014 in der Schweiz an den Start ging. Mit dem frischen Kapital möchte das Unternehmen “die Expansion in weitere Länder sowie den Ausbau seines Produktportfolios in bestehenden Märkten” vorantreiben. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete das InsurTech einen Umsatz in Höhe von 143 Millionen Dollar. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz von über 350 Millionen Dollar. wefox ist derzeit in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Polen aktiv. das Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 600 Mitarbeiter:innen. Zu wefox verkauft zum einen Versicherungsprodukte über Vermittler, zudem betreibt das InsurTech eine “offene Versicherungs-API”, die es  Versicherern digitale Vertriebskanäle ermöglicht. Zu guter Letzt gehört wefox Insurance (ehemals One) zum junge Unternehmen. Der Ableger bietet etwa Versicherungen im Bereich Haftpflicht, Haushalt und KfZ an. Zu den weiteren Investoren von wefox gehören Omers Ventures, G Squared, Mountain Partners, Merian, Horizons Ventures, Eurazeo, Mubadala Capital, Salesforce Ventures, Speedinvest, CE Innovation Capital (vormals als CreditEase Fintech Investment Fund bekannt), GR Capital und Seedcamp. Mehr über wefox

sennder
+++ Baillie Gifford und alle Altinvestoren investieren 80 Millionen US-Dollar in sennder. Das Berliner Logistik-Startup, das 2015 von Julius Köhler, Nicolaus Schefenacker und David Nothacker gegründet wurde, sammelte gerade erst 160 Millionen Dollar ein – unter anderem von Hedosophia, Accel, Lakestar, HV Capital, Project A und Scania. Insgesamt flossen nun schon 350 Millionen in die Jungfirma. Die Bewertung von sennder liegt bei 1,1 Milliarden Dollar.  “Das frische Kapital wird sennders Wachstumskurs in Europa weiter beschleunigen, die Marktposition in sennders Kernmärkten wird dadurch gestärkt und die Expansion in neue Märkte vorangetrieben. sennder wird auch weiterhin strategische Wachstumsmöglichkeiten, organisch und über Akquisitionen, nutzen”, teilt das Unternehmen mit. Das junge Unternehmen kümmert sich in der großen und wilden Logistikwelt um sogenannte Komplettladungen. Konkret verbindet das Logistikstartup aus Berlin über seine Softwareplattform Händler und Transportunternehmen. Mehr über sennder

Noyes Technologies
+++ VSquared Ventures und 468 Capital investieren in Noyes Technologies. Das Startup aus München, das von Marco Prüglmeier und Aaron Spiegelburg gegründet wurde, arbeitet an einer automatisierten Picking-Lösung. Zum Konzept schreiben die Bajuwaren: “We are going to revolutionize the automation of urban storage areas with a unique robot-operated, ultra-dense and highly flexible micro warehouse”. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

FQX
+++ Earlybird Venture Capital sowie Beteiligung von SIX Fintech Ventures und Hybris-Gründer Carsten Thoma investieren 4,7 Millionen US-Dollar in das FinTech FQX. Das Startup aus Zürich, das 2019 von Frank Wendt, Benedikt Schuppli, Stephan D. Meyer und Philipp von Randow gegründet wurde, kümmert sich so genannte eNotes. Dazu teilt das Fintech mit: “eNotes basieren auf den weltweit bewährten, ehemals papierbasierten ‘Promissory Notes’ und werden zur kurzfristigen Finanzierung sowie als Zahlungsinstrument verwendet. Die eNote basiert auf der Blockchain- Technologie und kann flexibel an eine beliebige dritte Partei auf der Infrastruktur übertragen werden. Im Vergleich zu anderen Finanzierungsoptionen zeichnen sich eNotes durch ihre finanziellen Steuerungsmöglichkeiten und globale Übertragbarkeit aus”.

contextflow
+++ B&C Innovation Investments, TTIP Beteiligungs GmbH und die Altinvestoren APEX Ventures, Crista Galli Ventures, IST cube, Nina Capital und Novacapital investieren eine mittlere siebenstellige Summe in contextflow. Das Spin-Off der Medizinischen Universität Wien unterstützt Nutzer:innen “mit dem Einsatz von Deep Learning Radiologen bei der Bildinterpretation und verkürzt die Zeit für eine genaue Diagnose”.

MERGERS & ACQUISITIONS

Think-Cell
+++ Der englische Finanzinvestor Cinven übernimmt die Mehrheit an der Berliner Softwarefirma Think-Cell. Das 2001 gegründete Unternehmen, das von Markus Hannebauer und Arno Schoedl gegründet wurde, bezeichnet sich als “führende PowerPoint-Software für Unternehmensberatungen”. Think Cell erwirtschaftete 2019 einen Umsatz in Höhe von 216 Millionen Euro und einen Konzernjahresüberschuss in Höhe von 96 Millionen. Auf den Software-Arm der Firmengruppe, die auch im Immobilien-Segment aktiv ist, entfielen dabei 88 Millionen Umsatz und ein EBIT in Höhe von 79 Millionen. “As part of the transaction, think-cell’s founders Markus Hannebauer and Arno Schoedl will continue to be active members of the management team and will both remain minority investors in the business alongside Cinven”, schreibt Bloomberg zur Übernahme. Das Corona-Jahr lief ebenfalls gut für das Unternehmen. Die Corona-Pandemie hat auf die Entwicklung der Einkünfte aus dem Softwarelizenzgeschäft wenig Einfluss. Nach einem kurzen Umsatztief im Frühjahr, hat sich der Umsatz bereits im Frühsommer erholt und sich seitdem wieder auf einem Steigerungsniveau stabilisiert, dass den Vorjahren gleicht”, heißt es es im Jahresabschluss für 2019. Bei vorsichtigen Schätzungen dürfte der Kaufpreis locker bei mehr als 1 Milliarde Euro liegen. Bei der aktuellen Marktdynamik und den hohen Multiples, die derzeit gezahlt werden, sind aber auch locker rund 2 Milliarden drin.

DIE HÖHLE DER LÖWEN

Lambus
+++ In der elften Folge der neunten Staffel investierte Sales-Löwe Carsten Maschmeyer 500.000 Euro in Lambus und sicherte sich dabei 18 % am Unternehmen. Das Startup, das von Hans Knöchel und Anja Niehoff gegründet wurde, positioniert sich als “All-in-One Reise-App”. Die Anwendung bietet Buchungsbestätigungen, Routenhighlights, Fotos und Reisekosten. Ursprünglich wollen das Lambus-Team  500.000 Euro für 15 % Firmenanteile einsammeln. Der Deal platzte nach der Show.

WowWow
+++ In der elften Folge der neunten Staffel investierten Pharma-Löwe Nils Glagau und Familien-Löwin Dagmar Wöhrl 150.000 Euro in und sicherten sich dabei  30 % am Unternehmen. Hinter WowWow, das von Walburga und Reto Falkenberg gegründet wurde, verbirgt sich ein “Halsband für Hunde, in dem eine Leine integriert ist”. Ursprünglich wollen das WowWow-Team 120.000 Euro für 25 % Firmenanteile einsammeln.

Hilli Fruits
+++ In der elften Folge der neunten Staffel investierte Regal-Löwe Ralf Dümmel 150.000 Euro in Hilli Fruits und sicherte sich dabei 25 % am Unternehmen. Die Jungfirma von Paulina Carrera setzt auf abgepacktes Püree aus reifen Früchte – ohne Konservierungsstoffe und Zusätze. Ursprünglich wolle die Gründerin 150.000 Euro für 20 % Firmenanteile einsammeln.

sked
+++ In der elften Folge der neunten Staffel investierte Regal-Löwe  Ralf Dümmel 100.000 Euro in sked und sicherte sich dabei 30 % am Unternehmen. Hinter sked verbirgt sich ein ein elektronisches Messerschärfgerät in Form eines Messerblocks. Ursprünglich wollen die sked-Macher Horst Paetzel und Jürgen Dangel 100.000 Euro für 20 % Firmenanteile einsammeln.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#Brandneu – 6 neue Startups: Econos, Leroma, Akira, onesome, wisemarkt und MusikDaheim


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Econos
Mit Econos setzt Arvantis Group-Macher Alexander Samwer jetzt auf Investments in Wald und Wiese. Das Motto der jungen Plattform lautet: “Wälder sind wie Gold, das wächst”. Econos verspricht dabei: “Exklusiven Zugang zu Investitionen, die sonst nur Großanlegern vorbehalten sind”.

Leroma
Hinter Leroma verbirgt sich eine “B2B-Plattform für Lebensmittelrohstoffe”. Insbesondere geht es dabei darum, Überschüsse zu erwerben und zu veräußern. Das Startup, das von Marina Billinger gegründet wurde schreibt zum Konzept: “Wir bauen eine digitale Brücke zwischen Rohstoffanbietern und Rohstoffeinkäufern!”

Akira
Hinter Akira verbirgt sich ein digitales Yogastudio. Dabei setzt das Berliner Startup, das von Alicia Becht-Panagiotides gegründet wurde, insbesondere auf “bekannte Influencer und Yoga-Lehrer mit jahrelanger Erfahrung”. Neben Videos gibt es Live-Unterricht. Die Jungfirma finanziert sich über ein Abo-Modell.

onesome
Das Münchner Startup onesome möchte ganz vielen Menschen beim Thema Persönlichkeitsentwicklung helfen. “Auf einer Reise durch verschiedene Fragen und Themen können Nutzer selbstorgansiert unter Anleitung zu ihrem eigenen Ich finden”, teilt das Startup mit.

wisemarkt
Der bekannte und erfolgreiche momox-Gründer Christian Wegner gründet gemeinsam mit den beiden Mitstreitern Gordon Eckert und Nadja Kahlert Wisemarkt, ein neues Re-Commerce-Startup. Der Slogan der Berliner lautet dabei: “Ankauf per App Zum Festpreis. Ohne warten”.

MusikDaheim
Hinter dem jungen Unternehmen MusikDaheim verbirgt sich eine “Plattform, die Lehrende und Lernende zum Online-Musikunterricht zusammenbringt. Live und in Farbe”. Das Startup, das von Maik Klokow und Bassam Abdul-Salam gegründet wurde, setzt dabei auf Einzelunterricht.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Podcast – #EXKLUSIV Flink liegen drei Übernahmeangebote vor


Die Gorillas Wars, der Kampf der schnellen Supermärkte, sind im vollen Gange. Vorreiter Gorillas sucht derzeit 1 Milliarde US-Dollar frisches Kapital. Der türkische Wettbewerber Getir, der bald in Berlin starten möchte, sucht derweil 500 Millionen Dollar. Zudem drängen Delivery Hero, Lieferando und Co. auf den deutschen Markt.

Der Flash-Supermarkt Flink geht in dieser Milliardenschlacht derzeit etwas unter. Target Global und die Alt-Investoren Northzone, Cherry Ventures und TriplePoint Capital investierten zuletzt zwar beachtliche 52 Millionen US-Dollar in Flink, im Reigen der großen Anbieter ist dies aber bisher vergleichsweise wenig Kapital. Eine große Investmentrunde – jenseits von 100 Millionen Euro – sollte somit bald kommen, sonst verliert Flink, das insbesondere von Christoph Cordes, Oliver Merkel und Julian Dames vorangetrieben wird, den Anschluss in diesem Boom-Segment.

Vielleicht kommt es aber auch ganz anders. Nach unseren Informationen liegen dem Flink-Team derzeit drei Übernahmeangebote vor – unter anderem wohl von Gorillas und Getir. Mehr im Insider-Podcast.

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#Zahlencheck – HomeToGo wächst auf 73,3 Millionen Umsatz – Verlust: 22,3 Millionen


Das Berliner Grownup HomeToGo legt neue Unternehmenszahlen vor – und zwar den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2019. Die Suchmaschine für Ferienunterkünfte, die 2014 von Wolfgang Heigl, Patrick Andrä und Nils Regge gegründet wurde, erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2019 (Konzernabschluss) einen Umsatz in Höhe von 73,3 Millionen Euro. Ende Dezember 2019 war das Unternehmen an zehn europäischen Gesellschaften beteiligt – unter anderem Casamundo, Wimdu und Tripping.

2019 kümmerte sich das HomeToGo-Team vor allem um die Integration von Casamundo: “Das Jahr war auch geprägt von der Integration der im Jahr 2018 erworbenen Casamundo GmbH in den Konzern, vor allem auf operativer Ebene, um weitere Synergieeffekte zu heben. Da die Casamundo GmbH ebenso wie die Muttergesellschaft als Aggregator im gleichen Markt agiert, wurden die interne Abwicklung verschlankt und Prozesse optimiert”.

Der Umsatz bei der HomeToGo GmbH (HTG) stieg 2019 um 13 % von 52,7 auf 59,6 Millionen. “Maßgeblich getrieben wird der Umsatz durch die zunehmende Popularität der Marke HTG, einer steigenden Kundenbindung und dem somit effizienteren Einsatz der Marketinginstrumente”, teilt das Unternehmen mit. Der Jahresfehlbetrag auf Konzernebene lag 2019 bei üppigen 22,3 Millionen Euro. Der Jahrefehlbetrag der HomeToGo GmbH lag dabei bei 18,6 Millionen (Vorjahr: 17,8 Millionen).

“Insgesamt ist das Jahr 2019 sowohl für die HTG als auch für den Konzern überaus positiv verlaufen. Die Webseiten unserer Gruppen-Unternehmen verzeichneten insgesamt ca. 296 Mio. Besuche nach ca. 182 Mio. Aufrufen im Vorjahr. Das Buchungsvolumen bei angeschlossenen Buchungsportalen ist konzernweit um über 24 % angewachsen, was sich auch im Umsatzwachstum der HomeToGo GmbH widerspiegelt. Umsatzseitig wurde damit die Prognose der HTG und der Gruppe für 2019 voll bestätigt. Der Jahresfehlbetrag fiel aufgrund der reduzierten Marketingaufwendungen unter Berücksichtigung des Einmaleffekts aus den Abschreibungen auf Finanzanlagen geringer aus als erwartet”, schreibt das Unternehmen im Jahresabschluss.

Auch für das Corona-Jahr zeigte sich das HomeToGo-Team zuletzt zuversichtlich: “Für das Geschäftsjahr 2020 erwarten wir für die Gesellschaft und den HTG-Konzern trotz der Corona-Pandemie eine leichte Zunahme beim Umsatz und Buchungsvolumen im einstelligen Prozentbereich. Aufgrund der eingeleiteten (Spar-)Maßnahmen im Zuge der Corona-Krise und der sich abzeichnenden beschleunigten positiven Nachfrage nach Ferienhausurlaub aufgrund ebendieser erwarten wir sowohl auf Gesellschaftsebene als auch auf Konzernebene einen moderaten Rückgang des Jahresfehlbetrages im einstelligen Prozentbereich”. Bei den Spar-Maßnahmen griff das Unternehmen unter anderem auf Kurzarbeit zurück.

Zudem sicherte sich die Jungfirma weiteres Kapital: “Um die Liquidität in diesem volatilen Umfeld langfristig abzusichern, hat die HomeToGo GmbH ein Wandeldarlehen von ihren Gesellschaftern (7. August 2020) sowie einen Kredit von ihrer Hausbank (12. August 2020) aufgenommen. Das kombinierte Gesamtvolumen dieser Finanzierungsmaßnahmen liegt deutlich über T€ 30.000”. Zum Hintergrund: In den vergangenen Jahren flossen 150 Millionen US-Dollar in HomeToGo – unter anderem von Insight Venture Partners, Lakestar, Acton Capital Partners und DN Capital. Der Konzernbilanzverlust lag Ende 2019 bei rund 66,6 Millionen Euro.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2019

* Insgesamt ist das Jahr 2019 sowohl für die HTG als auch für den Konzern überaus positiv verlaufen. Die Webseiten unserer Gruppen-Unternehmen verzeichneten insgesamt ca. 296 Mio. Besuche nach ca. 182 Mio. Aufrufen im Vorjahr. Das Buchungsvolumen bei angeschlossenen Buchungsportalen ist konzernweit um über 24 % angewachsen, was sich auch im Umsatzwachstum der HomeToGo GmbH widerspiegelt. Umsatzseitig wurde damit die Prognose der HTG und der Gruppe für 2019 voll bestätigt. Auch die angestrebte höhere Marketingeffizienz wurde voll erreicht. Der Materialaufwand der HTG, der aufgrund des Geschäftsmodells vor allem Marketingaufwendungen beinhaltet, ist bei gleichzeitigem Umsatzzuwachs um über 4 % niedriger ausgefallen. Dadurch konnte erstmals in der Geschichte der HTG ein positiver Deckungsbeitrag in Höhe von T€ 4.829 realisiert werden (Vorjahr T€ -4.415). Das Verhältnis von Umsatz zu Materialaufwand lag bei der HTG mit knapp 109 % in der Zielzone (auf Konzernebene über 123 %). Der Jahresfehlbetrag fiel aufgrund der reduzierten Marketingaufwendungen unter Berücksichtigung des Einmaleffekts aus den Abschreibungen auf Finanzanlagen geringer aus als erwartet.
* Der Gesamtumsatz der HTG-Gruppe lag im Geschäftsjahr 2019 bei T€ 73.343 und wurde im Wesentlichen durch die Vermittlung von Ferienunterkünften sowie durch Werbeumsätze erzielt.
* Die Finanzlage der HTG-Gruppe ist positiv. Zum 31. Dezember 2019 verfügte der Konzern über liquide Mittel in Höhe von T€ 10.972, das Eigenkapital lag bei T€ 47.292 und die Eigenkapitalquote damit bei 64,9 %. Die konzernweiten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen lagen bei T€ 5.541 und betragen 7,6 % der Bilanzsumme.
* Zusammenfassend ist für 2019 festzustellen, dass das Ergebnis der HTG und des HTG-Konzerns innerhalb der Erwartung lag und die Gesamtlage des Unternehmens insgesamt positiv einzustufen ist. Die Vermögens- und Finanzlage ist als geordnet und stabil anzusehen.
* Für das Geschäftsjahr 2020 erwarten wir für die Gesellschaft und den HTG-Konzern trotz der Corona-Pandemie eine leichte Zunahme beim Umsatz und Buchungsvolumen im einstelligen Prozentbereich. Bei den Marketingaufwendungen (Materialaufwand) rechnen wir mit einer gegenüber der Umsatzerwartung unterproportionalen Entwicklung und einem dementsprechenden leichten Anstieg des Deckungsbeitrags im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Aufgrund der eingeleiteten (Spar-)Maßnahmen im Zuge der Corona-Krise und der sich abzeichnenden beschleunigten positiven Nachfrage nach Ferienhausurlaub aufgrund ebendieser erwarten wir sowohl auf Gesellschaftsebene als auch auf Konzernebene einen moderaten Rückgang des Jahresfehlbetrages im einstelligen Prozentbereich.
* Um die Liquidität in diesem volatilen Umfeld langfristig abzusichern, hat die HomeToGo GmbH ein Wandeldarlehen von ihren Gesellschaftern (7. August 2020) sowie einen Kredit von ihrer Hausbank (12. August 2020) aufgenommen. Das kombinierte Gesamtvolumen dieser Finanzierungsmaßnahmen liegt deutlich über T€ 30.000.

  • Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter im Geschäftsjahr betrug: 305

HomeToGo im Zahlencheck

2019: 73,3 Millionen Euro (Umsatz); 22,3 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag) *
2019: 59,6 Millionen Euro (Umsatz); 18,6 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2018: 
52,7 Millionen Euro (Umsatz); 17,8 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2017
: 36,6 Millionen Euro (Umsatz); 13,4 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2016: 11,9 Millionen Euro (Umsatz); 8,2 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2015: 4,2 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)

* Konzernabschlusss

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Foto (oben): HomeToGo

#aktuell, #berlin, #hometogo, #reloaded, #travel, #zahlencheck

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#DealMonitor – Ada Health sammelt 90 Millionen ein – Sablono bekommt 5,3 Millionen – About You geht an die Börse


Im aktuellen #DealMonitor für den 27. Mai werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Ada Health
+++ Leaps by Bayer, Samsung Catalyst Fund, Vitruvian Partners, Inteligo Bank, F4 und Mutschler Ventures investieren 90 Millionen US-Dollar in Ada Health. Das Unternehmen, das 2011  von Claire Novorol, Martin Hirsch und Daniel Nathrath gegründet wurde,  positioniert sich als “globales Digital-Health-Unternehmen, das von Ärzten, Wissenschaftlern und Branchenpionieren gegründet wurde, um neue Möglichkeiten für die personalisierte Gesundheit zu schaffen”. Konkret entwickelt Ada Health einen Kommunikationsassistenten, der Menschen mit Fragen und Antworten dabei hilft, ihre Beschwerden einzuschätzen. Nach eigenen Angaben verfügt Ada Health über 11 Millionen Nutzer:innen und führte seit dem Start im Jahre 2016 über 23 Millionen Gesundheitsanalysen durch. “Mit der Finanzierung soll die Ada-Plattform zur Symptomanalyse weiterentwickelt sowie die Wegweiserfunktion der Technologie für eine passende gesundheitliche Versorgung ausgebaut werden”, teilt das Unternehmen mit. Insgesamt flossen bereits rund 160 Millionen Dollar in die Jungfirma.

Sablono 
+++ Thinkproject-Gründer Thomas Bachmaier und der Bausoftwarehersteller Nemetschek investieren 5,3 Millionen Euro in Sablono. Das Berliner Startup, das 2013 von Lukas Olbrich, Florian Meichsner und Sven Richter gegründet wurde, positioniert sich als “datengesteuerte Prozessmanagement-Software für große und komplexe Bauprojekte”. Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), Hasso Plattner Ventures und Nemetschek investieren 2014 bereits in das ConTech-Startup. Zu den Kunden der Jungfirma zählen unter anderen Dreßler Bau, Schneider Fassaden, Gerstl Bau, Lendlease, BESIX und Bouygues.

Staking Rewards
+++ Der Swiss Founders Fund (SFF) A&T Capital, Fenbushi Capital und einige nicht-genannte Angel-Investoren investieren Staking Rewards. “Das frische Kapital wird genutzt um über die kommenden Monate die Plattform zu skalieren und zahlreiche neuartige Features zu entwickeln”, teilt das Unternehmen mit.  Das Berliner Startup, das 2017 von Mirko Schmiedl und Jannik Schmiedl gegründet wurde, bringt sich als “Trustpilot für Crypto” in Stellung.

BuroYou
+++ Die Eurocres Holding, eine Beteiligungsgesellschaft mit dem Fokus auf Büroimmobilien, investiert in BuroYou. Das Berliner PropTech, das vom Seriengründer Thomas Gawlitta gegründet wurde, positioniert sich als “Mieter Club für Unternehmer, die für Ihr Unternehmen und Ihre Mitarbeiter die optimale Bürofläche finden wollen”. BuroYou dreht den Anmietprozess dabei um. Mieter müssen ein “dediziertes Anmietprofil” anlegen und Vermieter können “ausschließlich nach einem positiven Match passende Büroflächen anbieten”.

STOCK MARKET

About You
+++ Der Hamburger Mode-Gigant About You geht – wie erwartet – im zweiten Quartal dieses Jahres an die Börse. Das Unternehmen “strebt einen Bruttoerlös von mindestens 600 Millionen Euro aus der Privatplatzierung neu geschaffener Aktien an. Der Großteil davon soll für die internationale Skalierung des Angebots, den beschleunigten Ausbau des Software-as-a Service-Geschäfts (SaaS) im Segment Technologie-, Medien- und Enabling (TME) und die Stärkung der technischen Infrastruktur und der Distributionszentren des Unternehmens verwendet werden”. Im Geschäftsjahr 2020/21 erwirtschaftete About You einen Nettoumsatz in Höhe von 1,17 Milliarden Euro. Mehr über About You

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

#at-capital, #about-you, #ada-health, #aktuell, #berlin, #buroyou, #eurocres-holding, #f4, #fenbushi-capital, #hamburg, #inteligo-bank, #ipo, #leaps-by-bayer, #mutschler-ventures, #proptech, #samsung-catalyst-fund, #staking-rewards, #swiss-founders-fund, #venture-capital, #vitruvian-partners

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Ada Health closes $90M Series B led by Leaps by Bayer

The digital health space continues cooking on gas: Berlin-based Ada Health has closed a $90M Series B round of funding led by Leaps by Bayer, the impact investment arm of the German multinational pharma giant, Bayer AG. Other investors in the round include Samsung Catalyst Fund, Vitruvian Partners, Inteligo Bank, F4 and Mutschler Ventures.

The startup last raised around four years’ ago, reporting a $47M Series A round in 2017. But don’t be fooled by the low lettering of these rounds: Ada Health has been working on its symptom assessment tech for around a decade at this point — relying, in the first several years of its mission, on private funding from high net worth individuals in Germany and elsewhere in Europe.

Initially it was also focused on building a decision support tool for doctors before pivoting to directly addressing patients via an AI-driven symptom assessment app.

It’s not alone in offering this type of tool. Others in the space include Babylon, Buoy, K Health, Mediktor, Symptomate, WebMD and Your.MD — but Ada claims its app is the most used and highest rated by users. It can also point to a peer reviewed study it led, which was published in the BMJ, and compared the condition coverage, accuracy and safety of eight competitors. The study found its app led the pack on all fronts.

One reason for that edge is that Ada Health’s medical knowledge base covers around 30,000 ICD-10 codes (aka the alphanumeric codes used by doctors to represent different diagnoses) at this point — which co-founder and CEO, Daniel Nathrath, tells us is “by far the largest coverage of any of the systems in this space”.

The Ada Health app, which launched in late 2016 — and remains free to use — has been downloaded by more than 11 million people across 150 countries so far. Users have completed some 23M assessments using the tool which he likens to having “24/7 access to your trusted family doctor”.

Currently, the app has support for 10 languages. But the goal with the funding is to push for truly massive scale.

“The idea is to help as many people as possible get better access to healthcare around the world,” Nathrath tells TechCrunch. “Our ambition is, in a few years, that a billion people instead of 11M people will be using out technology. In order to get there we think that working with the right investors can help us accelerate that growth path and give more people the benefit of our technology faster.”

“With 11M app downloads I believe we are the most used AI symptom assessment technology that I know of in the world,” he goes on. “We are also the most rated and reviewed app in the medical category of the App Store and Google Play Store ever — after, what, just four years. With about 300,000 ratings and reviews, most of them five-star. So… we have gained some users but we think it’s just the beginning.

“Digital health — with all the things you see going on — is at an inflection point where it’s being realized not only by the users who have already been using our technology but also by health systems, governments, and payers, insurers, and life sciences companies — I think everyone has realized digital health is here to stay.”

As well as putting its symptom assessment app directly in the hands of patients, Ada Health offers a suite of enterprise solutions where partners pay it to be able to embed and deeply integrate its triage technology into their websites and digital services. That means they can use it to offer an entry point for their users — to help direct them to the correct service and provide administrative support by arming clinicians with health information provided by patient via the Ada interface (and the AI’s own assessment) ahead of the appointment.

One publicly disclosed customer for Ada’s enterprise offering is Sutter Health, in the Bay Area.

“They have integrated Ada into their own homepage and into their app so people can use it as a digital front door to the entire service of Sutter,” says Nathrath, explaining that the difference vs the version of the app that patients can download is “people don’t just get generic advice”. “It’s fully integrated. So if it says — for instance — you need to go to the emergency room… then you can go straight into appointment booking.

“And not only that; when you book the appointment the outcome of the Ada pre-assessment can then be shared with the health professional who will then look at you so the doctor doesn’t start from a blank sheet of paper but is already pre-briefed and gets decision support in terms of ‘this is constellation of symptoms the patient is reporting’ and ‘based on that these could be the most likely diagnosis and these should be the tests, examinations or investigations I should consider next to get to the confirmed diagnosis’.”

The added advantage for Ada’s enterprise partners is that patient data arrives with the doctor that sees them already structured so — after a few confirmations — they can easily import it into their documentation, saying precious minutes per patient, per Nathrath. “[If] you save a few minutes with each patient that means you have more time for the patients who really need you and not the patients who maybe has a cold and shows up in the emergency room, which unfortunately is a reality,” he adds.

With this enterprise strand of its business Ada is continuing to provide support for doctors. Nathrath suggests its patient-facing app is also being used for some informal decision support for doctors too.

More and more doctors are using the app “together with their patients”, he tells us, or else recommending it to their patients —  asking them “so what did Ada say?”.

The role of AI in healthcare will be a core one, Nathrath predicts — given that demand for healthcare professionals is always going to outstrip supply.

He argues that’s true even with rising use of telehealth platforms which can certainly make more efficient use of doctors’ time.

Ada did, at one point, offer a telehealth service itself — before deciding to fully focus its efforts on AI — so its approach now is to partner and integrate with other healthcare and health data providers throughout the care ecosystem.

“We think there’s a place for telehealth, obviously. It adds convenience. During the pandemic I guess it had a special role where for many it was almost the only way to interact with a doctor,” he says. “So we do see a place for telehealth but we also see an issue with telehealth in that it doesn’t address the structural issue in healthcare — that simply there aren’t enough doctors to serve the entire population of the world.”

“We’re building Ada as a multi-sided platform,” he adds. “We’ll be computing different sources of input data — which is sensor data, wearables data, lab data, genetic testing data — that’s on the input side — and then on the more downstream, on the next step after Ada, we can partner with any telehealth company in the world. And we’re seeing enormous interest from literally all corners of the world where telehealth companies approach us. And insurance companies and governments — where they say yes there is a use-case for telehealth but we basically need something before that, that filters people to the right next step.”

Whatever that right next step is in a patient’s care journey, “Ada is like the gatekeeper at the beginning of the journey that then sends you on your way,” is how Nathrath puts it.

The overarching vision is that Ada becomes not just an app in your pocket but an omnipresent “personal health companion” — or what it describes as “a personal operating system for health” — which is powerful enough to deliver preventative healthcare by being able to aggregate all sorts of data and spot health issues sooner so as to enable earlier and less costly interventions.

“What we’re building is really much more than a symptom assessment technology,” he tells TechCrunch. “Where you would also take into account lab results which can now be done much more direct to consumer than was previously possible, sensors and wearables data — and you probably say that Samsung is one of our investors but we’re obviously talking to all the large players in the space about this; how we can integrate that data best — and all the way to genetic testing and even the full genome sequence.

“When you take all these different sources of health information and compute them against each other on a continuous basis you’ll have something like an early warning system for your health — which, again, from a population health and system level perspective should be desirable for anyone who’s in charge of providing healthcare or paying for healthcare because you can catch the problem when it’s still a £100 problem and not yet a £100,000 a year problem.”

Given that ambition it’s interesting that big pharma is investing in Ada. (And its PR notes that it’s also in talks with Bayer on a potential strategic partnership.) But Nathrath suggests that the industry is well aware of the shifts being driven by digital health — and keen to avoid its own ‘Kodak moment’, i.e. by not adapting to the coming changes in a timely enough manner.

If AI-powered health interventions end up being so successful that they can shrink drug bills through earlier intervention and more preventative care then it makes good business sense for big pharma to be plugged into the cutting edge of digital health.

At the same time this type of tech might end up driving demand for medicines — exactly because of its scalability and because it can present a higher dimension view of more people’s health — meaning there’s more opportunity for increased prescription. So there’s not really a downside for pharma to get involved here.

“We’re really excited about the possibilities we can find by working together [with pharmaceutical companies] to really deliver a better healthcare experience to patients,” says Nathrath. “If you look at Bayer they have a consumer health business, they also have a pharmaceutical business and if you look at the cases within Ada if you look at the top ten most common ones it’s very comparable to what a GP would see all the time and a lot of those basically can end up in the recommendation towards healthcare where oftentimes an over the counter drug will be enough to address the issue. One area where Bayer has a lot of offerings, of course. But then their spectrum goes all the way towards rare diseases — where we’re also particularly strong. Where they have some drugs that help patients with very rare conditions.”

There are also potentially major research riches to be derived from the health data generated via Ada’s app which could also be interesting to pharma companies doing drug discovery.

Although Nathrath emphasizes that app users’ data is never used for research purpose without explicit consent from the individual (as is required under Europe’s General Data Protection Act).

But he also notes that Ada is able to do some interesting studies based on aggregated user data, too — giving an example of how it looked at kids mental health during COVID-19 lockdowns, comparing areas where schools had been shut vs those where they had remained open. “You could really compare what happened in different countries,” he says, noting that rates of depression in kids in Germany where schools and pre-schools were closed went up by over 100%, whereas in Switzerland where schools remained opened throughout there was no rise and even a slight improvement in children’s mental health.

In another example, involving aggregated data from usage of the app in US, he says it was able to show that it could have spotted a measles epidemic via the cases in the app slightly sooner than the CDC’s official announcement of an epidemic.

“If you think about the potential of that, in terms of spotting outbreaks earlier, that can be quite significant,” he suggests.

“We think there’s really a long list of ways we can work together [with researchers, policymakers and pharma companies] for the benefit of patients,” he adds. “The mission of all the people I spoke to at Bayer was really similar to ours — which is to help people, basically… That’s why we’re really happy to work with them.”

Commenting on the funding in a statement, Dr. Jürgen Eckhardt, head of Leaps by Bayer, added: “Investing in breakthrough technologies that drive digital change in healthcare is one of the strategic imperatives for Leaps by Bayer and for the entire field of healthcare. Ada’s truly transformative technology, combining powerful artificial intelligence with an emphasis on medical rigor and high levels of clinical accuracy will lead the way in helping more patients and consumers in achieving better health outcomes sooner by intervening earlier in their healthcare journey.”

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#DealMonitor – Haustier-Tracker Tractive sammelt 35 Millionen ein – Cosuno bekommt 12,5 Millionen Euro


Im aktuellen #DealMonitor für den 26. Mai werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Tractive
+++ Der amerikanische Geldgeber Guidepost Growth Equity investiert 35 Millionen US-Dollar in Tractive. Das junge Unternehmen, das im Segment GPS-Tracking für Hunde und Katzen unterwegs ist, wurde 2012 von Michael Hurnaus, Michael Lettner und Michael Tschernuth sowie Florian Gschwandtner und den anderen Machern der erfolgreichen Fitness-Firma Runtastic gegründet. Das frische Kapital soll insbesondere in den “Ausbau der bestehenden Marktführerschaft in Europa” fleißen. Zudem plant die Jungfirma die Expansion in die USA. Nach eigenen Angaben verfügt Tractive derzeit “über 400.000 aktive Abonnent:innen in 175 Ländern”. 120 Mitarbeiter:innen wirken für Tractive. In der Vergangenheit investierten unter anderem Monkfish Equity, die Beteiligungsfirma der trivago-Gründer, und 469 Capital in Tractive. Mehr über Tractive

Cosuno 
+++ Der amerikanische Twitter-Investor Spark Capital investiert gemeinsam mit Cherry Ventures, dem Gerüstehersteller Peri, den Auto1-Gründern Hakan Koc und Christian Bertermann, GetYourGuide-Gründer Johannes Reck, Hybris-Gründer Carsten Thoma sowie Nicolaus Schefenacker, Julius Köhler und David Nothacker (alle sennder) 12,5 Millionen Euro in Cosuno – siehe Gründerszene. Das junge Unternehmen möchte Bauunternehmen helfen, sogenannte Nachunternehmer zu finden. Cosuno wurde 2019 von Christoph Berner, Fritz Cramer und Maximilian Seifert gegründet. Cherry Ventures investierte bereits 2019 in Cosuno. Mehr über Cosuno

Smart4Diagnostics
+++ Investoren wie die das Unternehmen Sarstedt, ein Hersteller von Labor- und Medizintechnik, sowie der EIC-Fonds investieren 5 Mio. Euro in Smart4Diagnostics (S4DX). “Ziel ist die beschleunigte Markteinführung eines innovativen Blutentnahmesystems, das durch digitale Datenerfassung die Genauigkeit und Geschwindigkeit der Diagnosen erhöht”, teilt das Unternehmen mit.

deskbird 
+++ Nicht genannte Investoren investieren einen “mittleren sechsstelligen Betrag” in deskbird. Das junge Startup aus St. Gallen, das von Ivan Cossu und Jonas Hess gegründet wurde, bietet eine Softwarelösung an, mit der Unternehmen hybride Arbeitsplätze managen können. “Mitarbeiter können per App Schreibtische im Büro buchen und Officemanager erhalten in Echtzeit Einblicke in die Büronutzung. Einige Extras wie ein Gesundheitscheck und ein Kaffee-Matching-Tool runden das Angebot ab”, teilt das Startup mit.

memetis
+++ Das italienische Familienunternehmen Fluid-o-Tech, ein Hersteller von Verdrängerpumpen und Fluidiksystemen, investiert eine ungenannte Summe in memetis. Das DeepTech-Startup aus Karlsruhe, das von Hinnerk Oßmer, Christof Megnin und Marcel Gültig gegründet wurde, entwickelt Miniatur-Aktuatoren aus Formgedächtnislegierungen (FGL). memetis entstand als Spin-Off aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT),

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

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