#Brandneu – 7 neue Startups: Brainamics, People Skills Club, Stresscoach, Coachwhisperer, GerneOhne, PipePredict, Fynn Academy


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Brainamics
Brainamics aus München, das von Philipp Zent, Tim Meinhardt und Vladislav Samoilov gegründet wurde, entwickelt eine “objektive Methode um Videospiele zu testen und verbessern”. Das Brainamics-System liefert dabei “Spieleentwicklern tiefst mögliche Einblicke in die Emotionen und User Experience der Gamer”.

People Skills Club
Das Berliner Unternehmen People Skills Club, das von Samira Helbig, Niklas Prieß und Stephan Weber gegründet wurde, richtet sich an Menschen, die im HR-Segment durchstarten möchten. Our bootcamps provide the job readiness to kickstart your career in Recruiting and HR.

Stresscoach
Die Wiener Jungfirma Stresscoach kämpft gegen Stress. In kurzen Lerneinheiten vermittelt die App von den Gründern Manuel Kraus und Philipp Omenitsch in einem achtwöchigen Kurs (45 Minuten pro Woche) “fundiertes Wissen für ein Leben mit weniger Sorgen und Stress”. Das Ziel dabei lautet: Entspannung lernen.

Coachwhisperer
Das SportsTech-Unternehmen Coachwhisperer aus Jena, das von Philipp Zacher und Julien Then gegründet wurde, entwickelt ein “Live-Kommunikations- und Monitoring-System für Trainer und Athleten”. So sollen Trainer:innen in Echzeit mit Athlet:innen auf dem Feld kommunizieren können.

GerneOhne
Der Berliner Zero-Waste-Supermarkt GerneOhne, der von Sergey Gladyshev, Eduardo Castaneda und Michael Sixl gegründet wurde, verkauft Lebensmittel im Glas. Die Jungfirma liefert bundesweit klimaneutral in Mehrweggläsern und holt leere Gläser später auch wieder ab. Die Lieferung dauert ungefähr zwei bis drei Werktage.

PipePredict
PipePredict aus Darmstadt, das von Christoph Dörner, Valerie Fehst und Tri-Duc Nghiem gegründet wurde, kümmert sich darum, Wasserrohrbrüche zu verhindern. Dafür integriert das Unternehmen “bestehende Hardware in die Lösung und analysiert die Sensordaten mit einem Digitalen Zwilling und KI-Algorithmen”.

Fynn Academy
Fynn Academy aus Bielefeld, von Anne Spiering und Bernhard Eickenberg gegründet, bietet Lernangebote rund um das Thema Immobilien-Investments. “Ziel ist es, Nutzern ein grundlegendes und umfassendes Fachwissen rund um das Thema Immobilien zu vermitteln”, heißt es in der Selbstbeschreibung.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – Ecolytiq sammelt 13,5 Millionen ein – reCup bekommt 12 Millionen – PowerUs  sammelt 10 Millionen ein


Im #DealMonitor für den 31. Mai werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Vaeridion
+++ Vsquared Ventures, Project A Ventures und Finanzcheck.de-Gründer Andreas Kupke investieren nach unseren Informationen in Vaeridion. Das Startup aus München, das von den ehemaligen Airbus-Mitarbeitern Sebastian Seemann und Ivor van Dartel gegründet wurde, kümmert sich um “Green Air Mobility”. Zum Konzept heißt es auf der Website: “Our electric microliner can fly with the lowest energy consumption for up to 9 passengers plus crew, for distances up to 500 km”. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Ivy
+++ Ein bisher nicht bekannter Geldgeber und mehrere Angel-Investoren investieren 1,7 Millionen US-Dollar in Ivy. Das Münchner Startup, das von Ferdinand Dabitz, Joshua Becker, Simon Wimmer und Peter Mosebjane gegründwt wurde, möchte E-Commerce umweltfreundlicher machen. Zum Konzept schreibt das Team: “Ivy ist der einfachste Weg, nachhaltig online einzukaufen. Wenn du mit Ivy bezahlst, berechnen wir den CO2-Fußabdruck jedes Produkts in deinem Warenkorb (einschließlich Produktion, Versand und Verpackung) und kompensieren ihn zu 100 % ohne zusätzliche Kosten für dich”. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Ecolytiq
+++ Visa, PwC Germany (via Segenia Capital), VCM Global Asset Management und btov Partners investieren 13,5 Millionen Euro in Ecolytiq. Das Berliner FinTech, das 2020 von David Lais und Ulrich Pietsch gegründet wurde, setzt auf eine Technologie, die den CO2-Verbrauch von Bankenkundinnen und- kunden analysiert und diese zu Kompensation und nachhaltigen Investitionen berät. “The funds will be used to further develop our product and expand the markets we operate in”, teilt das Unternehmen mit.

reCup
+++ Das Nürnberger Unternehmen Müller Medien, instagrid-Investor blueworld.group (bwg), Summiteer, die Beteiligungsgesellschaft von Sven Schulz, und die GLS-Bank investieren 12 Millionen Euro in reCup. Das Münchzner Unternehmen, das 2016 von Fabian Eckert und Florian Pachaly gegründet wurde, bietet ein Mehrweg-Pfandsystem an. “reCup setzt bei der Finanzierung bewusst auf langfristig und nachhaltig orientierte Investoren, deren Fokus neben ökonomischen auf ökologischen und sozialen Aspekten liegt”, teilt das Unternehmen mit.

PowerUs 
+++ General Catalyst, HV Capital und Y Combinator sowie Angel-Investoren wie Mario Götze, Carsten Thoma, Mathis Büchi Ginzbourg, Philipp A. Pausder investieren 10 Millionen US-Dollar in PowerUs, früher als electry bekannt. Das Berliner Startup, das 2019 von Julian Lindinger und Konrad Geiger gegründet wurde, positioniert sich als Karrieredienst für technische Fachkräfte aus Ausbildungsberufen wie beispielsweise Elektroniker und Anlagenmechaniker. HV Capital und Y Combinator und Co. investierten zuvor bereits 1,7 Millionen Euro in PowerUs.

Alloy
+++ Headline, Seedcamp, 20VC, Cocoa, die Gründer von Sorare, Anagram Crypto und Zinal Growth und Hedosophia-Partner Philippe Teixeira da Mota investieren 2,6 Millionen Euro in Alloy – siehe FinanceFWD. Das Motto beim Berliner FinTech, das von Tim Wagner, Adrian Pirija und Paul Faecks gegründet wurde, lautet: “DeFi for Everyone”. Zum Konzept teilt das Jungunternehmen mit: “We give regular people and institutions the tools they need to benefit from DeFi and web3 to use it faster, cheaper and with bank-level confidence”.

Numarics
+++ Wingman Ventures und SeedX investieren 2,1 Millionen Schweizer Franken in Numarics. Das FinTech aus Schlieren (Schweiz), das von Dominique Rey, Kristian Kabashi und Volker Doberanzke gegründet wurde, bietet eine integrierte Geschäftslösung, mit denen Startups ihre Buchhaltung vom Handy aus navigieren können. Jungunternehmen können ihr Business auf der App freischalten lassen und Numarics übernimmt dann die Rolle eines digitalen Buchhalters bzw. Steuerberaters.

Garentii 
+++ Greenlight Re, Elkstone Ventures und ein “deutscher Privatinvestor” investieren 1,9 Millionen Euro in Garentii. Das Münchner Unternehmen, das von Michael Hazoume, Dennis Stern und Vitaliy Zhovtyuk gegründet wurde, bezeichnet sich als “smarte Alternative zur Kaution”. Zum Konzept heißt es weiter: “Mit Garentii zahlen Mieter statt einer Kaution einen monatlichen Betrag ab 3,00 Euro. So haben Mieter mehr Geld auf dem Konto und Vermieter genießen volle Mietsicherheit ohne lästigen Papierkram”.

Synctive
+++ Jetzt offiziell: Der Kölner Geldgeber Capnamic Ventures und mehrere Business Angels als dem Saarbrücker 21-Umfeld investieren – wie im aktuellen Insider-Podcast beichtet – 1,5 Millionen Euro in Synctive. Das Unternehmen aus Bielefeld, 2021 von Manuel Rüsing, Albert Gorlick und Alexander Wunder gegründet, entwickelt Equipment-as-a-Service und Pay-per-Use Geschäftsmodelle für Maschinen- und Anlagenbauer. “Auf diese Weise wird eine deutliche Margensteigerung erreicht, und neue Märkte und Kundengruppen werden erschlossen”, verspricht das Unternehmen. 

MERGERS & ACQUISITIONS

Vonmählen
+++ Das Gründerteam des D2C-Marke Vonmählen verkündet den Rückkauf aller Firmenanteile. Das Berliner Unternehmen Social Chain, hinter dem Vox-Löwe Georg Kofler steckt, übernahm das Lüneburger Unternehmen, das Produkte wie Phone Accessories, Charging Cables etc, entwickelt, erst im Sommer 2021. Gleichzeitig wird Kai Mitterlechner, ehemaliger Chief Commercial Officer von Social Chain, neuer Anteilseigner des Unternehmen. Derzeit beschäftigt das Unternehmen 37 Mitarbeiter:innen.

DIE HÖHLE DER LÖWEN

Stallzauber
+++ In der neunten Folge der elften Staffel investiert Regal-Löwe Ralf Dümmel 50.000 Euro in Stallzauber und sichert sich dabei 33 % am Unternehmen. Die Jungfirma, die von Alexandra Knabbe gegründet wurde, setzt auf einen “Zauberstab”, der Reiter:innen “eine bessere Balance und Einfühlungsvermögen in die Bewegung des Pferdes” vermittelt.

Lampix
+++ In der neunten Folge der elften Staffel investiert Familien-Löwin Dagmar Wöhrl 250.000 Euro in Lampix und sichert sich dabei 25 % am Unternehmen. Die Jungfirma, die von Mihai Dumitrescu, Julian Meier und Siwanand Misara gegründet wurde, entwickelt eine Technologie, die jede Oberfläche in eine smarte Oberfläche umwandelt. Der Deal platzte nach der Show.

Rollyzberg
+++ In der neunten Folge der elften Staffel investiert Regal-Löwe Ralf Dümmel 125.000 Euro in Rollyzberg, in der Sendung noch als Rollyz Berlin, und sichert sich dabei 33 % am Unternehmen. Die Jungfirma, die von Geza Lakatos und Jan Nordhoff gegründet wurde, setzt auf ein Möbel-Rollensystem.

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#Interview – “Gründet, wenn Ihr überzeugt seid, dass Ihr echte Veränderung schaffen könnt”


Wie starten ganz normale Gründerinnen und Gründer so in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag? Wie schalten junge Unternehmerinnen und Unternehmer nach der Arbeit mal so richtig ab und was hätten die aufstrebenden Firmenlenker gerne gewusst bevor sie ihr Startup gegründet haben? Wir haben genau diese Sachen abgefragt. Heute antworten Oliver Noske und Jasper Steinlechner, die Gründern von pektogram. Das Startup aus Lübeck und Bielefeld digitalisiert die Rohstoffbranche.

Wie startet Ihr in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag?
Noske: Ehrlich gesagt nicht besonders fancy. Meine “Morning Routine” besteht meist aus zu langem Schlafen, dadurch viel zu kurzem und sehr hektischem Fertigmachen und dem gerade rechtzeitigen Start in den ersten Call. Duschen mit Nachdenken statt Meditation.

Steinlechner: Trotz guter Vorsätze sieht es bei mir ähnlich aus: eine Runde mit dem Hund und dann mit frisch gebrühtem Kaffee gerade rechtzeitig in den ersten Call.

Und wie schaltet Ihr nach der Arbeit ab?
Noske: Die Abende verbringe ich meist mit meiner Freundin. Lesen, ein gutes Essen, das bringt mich runter. Ich muss aber zugeben, dass ich häufig mindestens noch über die Arbeit nachdenke, manchmal auch arbeite oder wenigstens Termine und Aufgaben für den Folgetage plane. So ganz lässt sich das Unternehmertum dann doch nicht abschalten.

Steinlechner: Ich mache am liebsten einen langen Spaziergang mit meinem Hund Nala im schönen Teutoburger Wald oder bin beim Sport. Dann geht’s entspannt aufs Sofa.

Was über das Gründer:innen-Dasein hättet Ihr gerne vor der Gründung gewusst?
Noske: Auf jeden Fall mehr, denn ich wusste kaum etwas. Andererseits ist irgendwie genau das, das Erfrischende am Gründer-Dasein: mal mit dieser Unwissenheit und Ungewissheit völlig neue Freiheiten und Gestaltungsmöglichkeiten erkennen und nutzen zu können.

Was waren die größten Fehler, die Ihr bisher gemacht habt – und was habt Ihr aus diesen gelernt?
Noske: Zu glauben, dass jede:r sofort versteht, warum, wie und was wir da gerade tun. Ich habe gelernt, dass Kommunikation – im Kleinen sowie im Großen – eine Schlüsselrolle einnimmt.

Steinlechner: Einer unserer Fehler war, dass wir die Hypothesen, mit denen wir bei Produkten und Lösungen ins Rennen gegangen sind, anfänglich nicht aktiv genug hinterfragt haben. Heute weiß ich: Auch wenn die ersten Gespräche und Pilotprojekte super laufen, darf man sich nicht in die eigene Hypothese „verlieben“. Selbst im fortgeschrittenen Status der Lösung muss man sich immer wieder selbstkritisch mit den Grundsätzen auseinandersetzen.

Wie findet man die passenden Mitarbeiter:innen für sein Startup?
Steinlechner: Zu Beginn haben wir super Erfahrungen damit gemacht, über unser bestehendes Netzwerk Leute zu finden. Bei denen wussten wir, dass es menschlich passt. Es ist enorm wichtig, dass die Person gut ins Team passt. Außerdem muss sie eine hohe Motivation für das große Ganze mitbringen, bei uns muss sie also die Rohstoffbranche revolutionieren und damit etwas wirklich Gutes für die Welt bewirken wollen. Wo oder als was jemand vorher gearbeitet hat, sollte dagegen nicht an oberster Stelle stehen. Ich bin überzeugt, dass der persönliche Drive die fehlende Berufs- oder Branchenerfahrung kompensieren wird, umgekehrt funktioniert das nicht.

Welchen Tipp habt Ihr für andere Gründer:innen?
Noske: Gründet nicht, um Gründer zu sein. Gründet, wenn Ihr überzeugt seid, dass Ihr mit Eurer Unternehmensgründung echte Veränderung und/oder echten Mehrwert schaffen könnt.

Steinlechner: Und genießt Eure Erfolge – auch die kleinen! Viele Gründer:innen neigen beim Aufbau ihres Startups dazu, von Meilenstein zu Meilenstein zu hasten und kaum innezuhalten. Das laugt aus. Nach einem erfolgreichen Projekt oder einem schönen Ereignis sollte man das bewusst feiern und sich selber sagen: Das haben wir richtig gut gemacht! Das bringt auch das Team noch mehr zusammen.

Ohne welches externe Tool würde Euer Startup quasi nicht mehr existieren?
Noske: Aktuell noch, traurig aber wahr, Geld. Außerdem möchten wir auf diese digitalen „Helferchen“ nicht verzichten: Asana, Google Cloud und Applications, Microsoft Teams und Slack.

Wie sorgt Ihr bei Eurem Team für gute Stimmung?
Steinlechner: Jeder im Team darf ein Kunststück mit Büro-Hund Nala vorführen und der Gewinner bekommt den nächsten Kaffee frei Haus. Oder man schreibt einen lustigen Satz in den Google Translator und lässt es von der Robo-Stimme vorlesen.

Was war Euer bisher wildestes Startup-Erlebnis?
Noske: Dass wir trotz Einreisestopp im Oktober 2021 tatsächlich mit einer exklusiv vom Konsulat ausgestellten “National Interest Exception” in die USA einreisen durften. Wir und unsere Sache wurden als so wichtig angesehen. Das ist wirklich mega und eine tolle Bestätigung.

Steinlechner: Ich muss dabei auch an unseren USA-Aufenthalt denken und zwar an den Moment, als wir mitten im Hinterland in einer Rohstoffe-Mine standen und gezeigt bekamen, wie hier jedes Jahr hunderttausende (!) Tonnen abgebaut werden. Beeindruckend aber auch irgendwie etwas beängstigend.

Tipp: Wie sieht ein Startup-Arbeitsalltag? Noch mehr Interviews gibt es in unserem Themenschwerpunkt Gründeralltag.

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#Brandneu – 8 neue Startups: Layzr, driveblocks, Palabra, brightensport, pektogram, Selfmade Energy, PetAid, Salesy


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Layzr
Layzr aus München, das von Peter Krysta, Tom Lamsfuß und Tom Segbers gegründet wurde, setzt auf “NFTs in Form von Sammelkarten”. Zielgruppe sind dabei Streamer. “Fans haben so die Möglichkeit ihre eigenen Stars auf unterschiedlichen Plattformen zu unterstützen”, schreibt das Team. 

driveblocks
driveblocks setzt auf eine Plattformlösung zum autonomen Fahren von. Zum Konzept heißt es: “For the first commercial milestone on the roadmap, the company applies the modular driving platform to the European logistics sector. Our autonomous driving platform enables efficient safe and reliable freight transport”.

Palabra Praxisgruppe
Die Palabra Praxisgruppe aus Berlin, die von Clemens Graf Finckenstein und Malte Schulze gegründet wurde, setzt auf “moderne Logopädie für Kinder und Erwachsene”. Die Hauptstädter schreiben: “Unsere Logopäd:innen haben mehr Zeit für Patient:innen, weil wir ihnen den ganzen Bürokram abnehmen. Zusätzlich entwickeln wir Software für die digitale Logopädie”.

brightensport
brightensport aus München, das von Sebastian Feldmann, Iurie Tap und Louis-Vincent Albrecht gegründet wurde, setzt auf eine Plattform, auf der Nutzer:innen “die besten Spitzensportler:innen persönlich um Rat fragen” können. So sollen “Sportler:innen unabhängig von Sportart und Level” alle Fragen rund um ihren Sport echten Expert:innen stellen können.

pektogram
pektogram aus Lübeck und Bielefeld, das von Oliver Nosker und Jasper Steinlechner gegründet wurde, digitalisiert die Rohstoffbranche. “Die Rohstoffindustrie bildet den Ausgangspunkt multipler Wertschöpfungsketten – für uns der perfekte Hebel für echten Wandel in Punkten wie beispielsweise Nachhaltigkeit”, teilt die Jungfirma in eigener Sache mit. 

Selfmade Energy
Bei Selfmade Energy aus Berlin, von Tim Rosengart gegründet, handelt es sich um einen Preisvergleich für Solaranlagen-Installationen. “Mit minimalem Aufwand können Sie mehrere Angebote gleichzeitig anfragen und diese entlang der wichtigsten Kriterien miteinander vergleichen”, schreibt das Unternehmen.

PetAid
Das junge Unternehmen PetAid, das von Christoph Rainer Härtel und, Jennifer Gradwohl gegründet wurde, bietet eine Art digitale Akte für Haustiere an.Nutzer:innen können dabei Arzttermine, Infos zu Allergien, Unverträglichkeiten oder Pflegepläne speichern und jederzeit abrufen.

Salesy
Das Wiener Jungunternehmen Salesy bietet ein Tool für Sales-Optimierung. Dabei wird im Web der Zielmarkt des Anwenders nach B2B-Kunden gescannt, die relevante Ereignisse auf Unternehmensebene aufweisen. Salesy soll Ereignisse aufspüren, die einen Vertriebsabschluss besonders wahrscheinlich machen.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Brandneu – 8 neue Startups: unea, Synctive, DeepDrive, What a Location, DasLab, Jupus, Snipd, schnaq


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

unea
Das Berliner Unternehmen unea, das vom Roq.ad-Gründer Richy Ugwu gegründet wurde, entwickelt eine Software, “die es jedem Business ermöglicht, die eigenen Werbeflächen selbstständig zu monetarisieren”. Im Grunde geht es um eine “Komplettlösung für Kampagnenmanagement und Werbeflächenmonetarisierung”.

Synctive
Synctive aus Bielefeld entwickelt Equipment-as-a-Service und Pay-per-Use Geschäftsmodelle für Maschinen- und Anlagenbauer. “Auf diese Weise wird eine deutliche Margensteigerung erreicht, und neue Märkte und Kundengruppen werden erschlossen”, verspricht das Unternehmen. 

DeepDrive
Das Münchner Startup DeepDrive, unter anderem von Stefan Ender und Felix Pörnbacher gegründet, entwickelt Antriebe für Elektrofahrzeuge. “Der neuartige Motor ist effizienter, kostengünstig produzierbar und ermöglicht die Integration des Antriebs ins Rad durch eine kompakte, leichte Bauweise”, teilt die Jungfirma mit.

What a Location
Das Berliner Startup What a Location, das von Henning R. Haltinner und Stefan Georg gegründet wurde,  liefert mit Hilfe anonymisierter Mobilfunkdaten Passantenfrequenzen – etwa für den Handel, Stadtplanung und Real Estate. Die Infos sollen Unternehmen, Organisationen und öffentlichen Trägern helfen “einen Standort hinsichtlich ihrer Zielgruppen präzise einzuschätzen”.

DasLab
Das junge Unternehmen DasLab, von Daniel Fallscheer, Etienne Adriaenssen und Jeremy Langworthy gegründet, bietet eine digitale Infrastruktur für medizinische Diagnostik an. Dafür vernetzt das Unternehmen “ alle Akteure des Gesundheitsökosystems, die medizinische Tests nachfragen oder anbieten”. 

Jupus
Das Unternehmen Jupus, das von René Fergen, Tarek Stolz und Ralf Riesen gegründet wurde. möchte die Mandatsaufnahme bei Rechtsanwälten automatisieren – “vom ersten Kontakt bis zur vollständigen Akte, ohne dabei die persönliche Betreuung durch den Rechtsanwalt zu ersetzen”. Das Ziel dabei ist es, Rechtsanwälten und Mandanten, “Zeit und Kosten zu sparen”.

Snipd
Hinter Snipd aus Zürich, das von Kevin Smith, Ferdinand Langnickel und Mikel Corcuera gegründet wurde, verbirgt sich ein “AI-getriebener Podcast-Player, der es Hörern erlaubt die besten Momente in Episoden zu speichern, zu entdecken und mit anderen zu teilen”. 

schnaq
Hinter schnaq aus Düsseldorf, das von Alexander Schneider und Christian Meter, Michael Birkhoff gegründet wurde, verbirgt sich ein “Schweizer Taschenmesser für Veranstaltungen”. Das Startup sorgt dabei dafür, dass etwa Fragen der Teilnehmer:innen interaktiv beantwortet werden. 

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#Interview – “Man muss auch kleine Erfolge zelebrieren”


Wie starten ganz normale Gründerinnen und Gründer so in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag? Wie schalten junge Unternehmerinnen und Unternehmer nach der Arbeit mal so richtig ab und was hätten die aufstrebenden Firmenlenker gerne gewusst bevor sie ihr Startup gegründet haben? Wir haben genau diese Sachen abgefragt. Heute antwortet Torsten Bendlin, Gründer von Valuedesk. Das in Bielefeld gegründete Unternehmen ermöglicht es Unternehmen und ihren Mitarbeiter:innen, versteckte Einspar- und Optimierungspotenziale zu erkennen.

Wie startest du in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag?
Ein produktiver Morgen fängt für mich gesund an – mit Tee, Pilates und Porridge. Danach verschaffe ich mir einen Überblick, was an diesem Tag ansteht. Ich gehe meine Checklisten durch und entscheide, ob es sinnvoll ist, ins Büro zu fahren oder im Home Office zu arbeiten. Die Quote liegt bei 50:50.

Wie schaltest du nach der Arbeit ab?
Das einzige Mittel für mich: Sport und Bewegung. Ich habe mir über die Jahre einen kleinen Fitnessbereich zu Hause eingerichtet, unter anderem mit einem modernen Wasserrudergerät. Dank meiner Apple Watch sehe ich immer genau, ob ich genug getan habe und wo ich im Wettbewerb mit meinen besten Freunden stehe.

Was über das Gründerdasein hättest du gerne vor der Gründung gewusst?
Dass alles viel länger dauert, als man denkt, insbesondere im Sales. SaaS-B2B-Sales sind ein zum Teil sehr, sehr langwieriger Prozess, bei dem man viel Resilienz beweisen muss. Es dauert, ein entsprechendes Netzwerk und eine Community aufzubauen und so wertvolle Empfehlungen durch Partner zu erhalten.

Was waren die größten Fehler, die du gemacht hast, und was hast du aus diesen gelernt?
Der größte Fehler war für mich, dass ich mich in bestimmte Kundendeals “verliebt” habe, bei denen ich felsenfest davon überzeugt war, dass eine Zusammenarbeit absolut sinnvoll ist und dass es auf jeden Fall zum Abschluss kommt. Ich habe viel zu viel Zeit und Energie in diese Leads investiert. Was habe ich daraus gelernt? Die bekannte Phrase der “willingness to walk away” anzuwenden. Das bedeutet, die Sales-Pipeline so zu füllen, dass man bereit ist, auf einzelne träge Leads zu verzichten und sich auf Leads mit höherem Potenzial zu konzentrieren.

Wie findet man die passenden Mitarbeiter für sein Startup?
Vor allem durch Glaubwürdigkeit und ein hohes Maß an Mitgestaltungsmöglichkeit. Ich glaube, das ist der Grund, warum die meisten Mitarbeiter zu uns kommen und bei uns bleiben. Hinzu kommt der Mix aus einem tollen zentralen Büro und Remote Work. Das Beste ist, dass man genau so, wie man ist, bei Valuedesk wertgeschätzt wird. In erster Linie ist es so, dass nicht das Unternehmen die neuen Mitarbeiter anzieht, sondern die bestehenden Mitarbeiter. Das Wichtigste ist, welches Gefühl, welche Kultur ein Unternehmen vermittelt. Auch in Recruiting gilt es natürlich, eine Pipeline aufzubauen und kontinuierlich alle relevanten Kanäle zu nutzen.

Welchen Tipp hast du für andere Gründer?
Erstens: Macht euch bewusst, dass alles viel, viel länger dauert, als man am Anfang denkt. Zweitens: Stellt ein ausgewogenes Team zwischen technik- und sales-affinen Leuten zusammen. Drittens: Nehmt mehr Geld auf, als ihr braucht. Sorgt für eine solide Finanzierungsbasis als Basis für Wachstum. Macht euch möglichst unabhängig von Investoren. Und viertens: Achtet auf das Timing: Das richtige Timing am Markt, das richtige Timing für Investoren und das richtige Timing für Mitarbeiter sind das Erfolgsrezept.

Ohne welches externe Tool würde das Startup quasi nicht mehr existieren?
Jetzt kommt, was wahrscheinlich alle sagen: Slack, Notion, HubSpot und die Google Suite.

Wie sorgt ihr bei eurem Team für eine gute Stimmung?
Das ist natürlich eine besondere Herausforderung in Corona-Zeiten. In der hybriden Arbeitswelt ist es extrem schwierig, immer alle bei Top-Laune zu halten. Neue Deals, tolle neue Features, die von uns releast werden, und toller neuer Content aus unserem Marketingteam sorgen für gute Stimmung. Man muss auch kleine Erfolge zelebrieren, damit das ganze Team alle positiven Entwicklungen mitbekommt. Darüber hinaus mache ich mit jedem Mitarbeiter regelmäßig persönliche Meetings, möglichst beim Spazierengehen oder beim Mittag- oder Abendessen.

Was war bisher dein wildestes Startup-Erlebnis?
Das waren definitiv unsere Guerilla-Marketingaktionen! Ich erinnere mich gut daran, als der damalige Wirtschaftsminister Peter Altmaier vor etwa zwei Jahren gemeinsam mit mir auf einer Bühne saß. Ich war als Startup-Vertreter dort und habe ihn gefragt, was er darüber denkt, dass durch Deutschland ein Ruck geht unter dem Motto “Gemeinsam mehr Wert”. Das war unser damaliger Slogan, den ich groß auf meinen Hoodie gedruckt hatte. Als der Moderator – Sebastian Borek von der Founders Foundation – diesen “Hack” erst mit einer gewissen Verzögerung erkannt hat, gab es großes Gelächter im Publikum. Das war eine lustige Aktion, wie wir sie früher oft gemacht haben.

Tipp: Wie sieht ein Startup-Arbeitsalltag? Noch mehr Interviews gibt es in unserem Themenschwerpunkt Gründeralltag.

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#DealMonitor – Bitly kauft Egoditor (Kaufpreis: 300 Millionen) – Drone Fund investiert in Wingcopter


Im aktuellen #DealMonitor für den 1. Dezember werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

MERGERS & ACQUISITIONS

Egoditor
+++ Das amerikanische Link-Management-Unternehmen Bitly übernimmt Egoditor. “Mit dem Zukauf stärkt Bitly seine Position auf dem globalen SaaS-Markt, auf dem die Firma mit ihren Produkten bereits hunderttausende Firmen und Millionen von Endkunden mit digitalen Lösungen verbindet. Im Zuge des Firmenzusammenschlusses stellt Bitly seine Customer Connections Plattform vor. Diese bietet Link-Management, QR-Codes und Link-In-Bio Lösungen aus einer Hand anbieten und wird so dem Wunsch der Kunden nach integrierten Lösungen gerecht”, heißt es in der Presseaussendung. Egoditor, ein QR-Code-Unternehmen, wurde 2009 von Nils Drescher und Nils Engelking gegründet. Im Frühjahr 2020 übernahm der Private Equity-Fonds Flex Capital einen Mehrheitsanteil (60 %) am zuvor gebootstrappten Unternehmen, das nach eigenen Angaben von “mehr als 10 Millionen Kunden in über 190 Ländern und über 30 Sprachen genutzt wird. Über 90 % des Umsatzes generiert das Unternehmen aus Bielefeld außerhalb Deutschlands. “Gemeinsam mit den Gründern hat Flex in nur zwei Jahren den Umsatz um rund 250 % auf über 30 Millionen Euro wiederkehrenden jährlichen Umsatz (ARR) gesteigert”, schreibt Flex Capital zum Exit. 50 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Egoditor. Der Kaufpreis ist nicht bekannt. Nach derzeit branchenüblichen Metriken lässt das Unternehmen bei diesen Umsatzzahlen aber locker auf 300 Millionen Euro taxieren. Damit wäre dieser Exit nicht nur für die Gründer, sondern auch für Flex Capital extrem lukrativ. Einen “bedeutenden Anteil des Kaufpreises”  investieren die Flex- und Egoditor-Macher, die bei der Transaktion von GP Bullhound beraten wurden, nun in Bitly. Tipp: Flex Capital-Macher Christoph Jost hatten wir zuletzt in unserem Podcast zu Gast. Mehr über Egoditor

Hanf Farm
+++ Das Münchner Cannabis-Unternehmen SynBiotic übernimmt 50,1 % an der jungen Cannabis-Unternehmensgruppe von Daniel Kruse. Die Bewertung liegt bei 11,2 Millionen Euro. Zur Unternehmensgruppe gehören Hanf Farm (Bio-Hanfanbaubetrieb), Hempro International (Hanf-Lebensmittel-Vertrieb), Hemp Factory und MH medical hemp (Großhändler mit THC BtM-Erlaubnis). SynBiotic sicherte sich per Option auch die  restlichen 49,9% der Unternehmensgruppe.

INVESTMENTS

Wingcopter
+++ Der japanische Drone Fund investiert in Wingcopter. “Der Drone Fund erweitert Wingcopters bestehenden Investorenkreis um Xplorer Capital, Futury Capital, Expa, Hessen Kapital III und Corecam Capital Partners. Wingcopter befindet sich derzeit in fortgeschrittenen Investorengesprächen für seine bevorstehende Series-B-Finanzierungsrunde”, heißt es in der Presseaussendung. Das Startup aus Weiterstadt, das Transportdrohnen für humanitäre und zivile Anwendungen entwickelt, wurde 2017 von Tom Plümmer, Jonathan Hesselbarth und Ansgar Kadur gegründet. Xplorer Capital, der hessische Geldgeber Futury Regio Growth Fund sowie Futury Ventures und Hessen Kapital investierten zuletzt 22 Millionen US-Dollar in Wingcopter. Mehr über Wingcopter

Aware
+++ Der Berliner Geldgeber Atlantic Labs investiert in Aware. Das Berliner Startup. das von den beiden EyeEm-Gründern Florian Meissner und Ramzi Rizk gegründet wurde, kümmert sich um die “Entwicklung einer mobilen App zur Auswertung von Gesundheitsdaten (einschließlich aber nicht beschränkt auf Blutwerte) und zur Erforschung chronischer Krankheiten”. Konkret geht es zunächst aber um Bluttests im Abo-Modell. Cherry Ventures und der June Fund investierten zuvor bereits in Aware. Die Bewertung lag bei 14 Millionen Euro (Pre-Money). #EXKLUSIV

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#DealMonitor – commercetools kauft Frontastic – Andreessen Horowitz investiert in Matter Labs – Zolar bekommt 20 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 19. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

MERGERS & ACQUISITIONS

Frontastic 
+++ Die E-Commerce-Lösung commercetools, die gerade erst 140 Millionen US-Dollar eingesammelt hat, übernimmt Frontastic. Das Unternehmen, eine Frontend-Management-Plattform, die 2017 von Thomas Gottheil, Henning Emmrich, Kore Nordmann, Tobias Schlitt und Manuel Pichler in Münster gegründet wurde, setzt auf Frontend as a Service. Kern von Frontastic ist eine Art Homepage-Editor, bei dem sich Elemente simpel per Drag & Drop platzieren lassen. Die NRW.Bank, Reimann Investors, Ventech sowie Business Angel Ulrike Müller investierten in der Vergangenheit 1,8 Millionen Euro in die Remote Native Company. commercetools und Frontastic arbeiten bereits seit der Gründung der Jungfirma “partnerschaftlich zusammen”. Mit der Übernahme möchte das commercetools-Team “es Unternehmen künftig noch leichter, inspirierende Einkaufserlebnisse über sämtliche Kanäle hinweg zu kreieren und damit schnell und flexibel auf die Herausforderungen des Marktes einzugehen”. Mehr über Frontastic

INVESTMENTS

Zolar
+++ Die Berliner Volksbank stellt Zolar über ein Special Purpose Vehicle (SVP) eine Kreditlinie in Höhe von 20 Millionen Euro zur Verfügung.  “The company expects to announce further  debt  financings over the next few months”, heißt es in der Presseaussendung. Das Berliner Startup, das 2016 von Gregor Loukidis und Alex Melzer gegründet wurde, bietet Photovoltaikanlagen zum Festpreis an, die Eigenheimbesitzer maßgeschneidert online planen, vergleichen und beauftragen können. Zuletzt wanderten 35 Millionen Euro in Zolar – unter anderem von Energy Impact Partners. Mehr über Zolar

Matter Labs
+++ Andreessen Horowitz, Blockchain.com, Crypto.com, Consensys, ByBit, OKEx, Alchemy, Covalent und Co. investieren 50 Millionen US-Dollar in Matter Labs. Das Startup, das 2018 von Alex Gluchowski und Alexandr Vlasov in Berlin gegründet wurde, steckt hinter zkSync, einem “Ethereum Layer 2 scaling protocol”. In der Presseaussendung heißt es zum Investment: “Matter Labs intends to use the funds to expand its scientific and engineering teams and finance its business growth”.

persomatch
+++ idealo-Gründer Martin Sinner investiert in persomatch. Das Bielefelder HR-Startup, ein Customer Self Service der Unternehmen unterstützt, ihre Stellenanzeigen bei Google zu platzieren, wurde 2017 von Tristan Niewöhner gegründet.  “Gleichzeitig mit der Beteiligung von Martin Sinner hat die HRpepper GmbH & Co. KGaA aus Berlin, die bereits 2018 in persomatch investierte, ihren Investitionsanteil an persomatch erhöht”, teilt das Unternehmen mit.

sproof
+++ Business Angels wie Berthold Baurek-Karlic und Michael Repnik investieren eine sechsstellige Summe in sproof. Das Startup mit Sitz in Puch bei Hallein (Österreich), das von Clemens Brunner, Fabian Knirsch und Erich Höpoldseder gegründet wurde, entwickelt eine cloud-basierte Software zum elektronischen Signieren von Dokumenten.

Newsletter: Über neue Startups berichten wir zuerst in unserem Startup-Radar-Newsletter. Der Newsletter erscheint einmal pro Woche und stellt junge Startups vor, die noch nicht jeder kennt. Den Newsletter gibt es aber nur im kostenpflichtigen Abo. Jetzt 30 Tage kostenlos testen.

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Foto (oben): azrael74

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#DHDL – portHy, Frau Poppes, Miniatouring, Kohpa, Tape Art treten vor die Löwen


Auch in der zehnten Staffel der Vox-Gründershow “Die Höhle der Löwen” (DHDL) wittert das Löwenrudel wieder fette Beute. Die Jury besteht in dieser Staffel wieder aus dem Regal-Löwen Ralf Dümmel, dem Pharma-Löwen Nils Glagau, dem Influencer-Löwen Georg Kofler, dem Sales-Löwen Carsten Maschmeyer, der Beauty-Löwin Judith Williams, der Familien-Löwin Dagmar Wöhrl und dem GreenTech-Löwen Nico Rosberg. Zudem sind Anne und Stefan Lemcke, die Gründer von Ankerkraut, als Gast-Löwen dabei.

Die DHDL-Startups der Woche

portHy
Die drei Gründer Jonathan Tenge, Paul Böhlhoff und Julian Hesse aus Ostwestfalen präsentieren den Löwen mit portHy eine Handykette mit integriertem Desinfektionsmittelspender. „Bei zahlreichen Recherchen zu dem Thema Infektionskrankheiten ist uns aufgefallen, dass tatsächlich 80 Prozent aller Infektionskrankheiten über die Hände übertragen werden”, so Paul. Doch das benötigte Desinfektionsmittel ist nicht immer direkt zur Hand. Stationäre Spender gibt es nicht überall oder sind nicht ausreichend befüllt, Tücher oder Fläschchen hat nicht jeder in seiner Tasche. „Das Einzige, was ich wirklich immer dabei habe, ist mein Smartphone. Als wir das festgestellt haben, war die Idee zu portHy geboren”, so Paul weiter und Jonathan erklärt: „portHy ist immer griff- und einsatzbereit. Unsere Handykette hat einen komplett integrierten Hohlraum, der mit bis zu 35 ml Desinfektionsmittel befüllbar ist. Das reicht für ca. 600 Sprühstöße. So können unterwegs kinderleicht die Hände desinfiziert werden.” portHy gibt es in verschiedenen Farben und Ausführungen. Die Basisversion umfasst die Handykette, einen Refiller und die Holdy Handyhüllenbefestigung, die Exclusive-Version die Handykette, einen Refiller, eine Handyhülle und das eigens produzierte wasserbasierte Lemongrass Desinfektionsmittel. „Aus dem stylischen Accessoire der Handykette haben wir den wohl modischsten und diskretesten Desinfektionsmittelspender der Welt gemacht”, ist Julian überzeugt. Werden auch die Löwen Potenzial in portHy sehen? Für 200.000 Euro würden die Gründer zehn Prozent ihrer Firmenanteile abgeben.”

Frau Poppes
Inspiriert wurde Thomas Leiendecker (Koch und Gründer von Frau Poppes), von seiner Schwiegermutter: „Sie ist eine ganz besondere Frau!” Mit 15 Jahren erlernte Angelika Poppe (68) den Beruf der Hauswirtschafterin und Schlachtereifachverkäuferin. Mit 20 Jahren heiratete sie und schon kurz darauf erwartete sie ihr erstes Kind. Das Glück schien vollkommen. Doch nur zwei Jahre später änderte sich ihr Leben grundlegend: Durch einen schweren Autounfall verlor Angelika Poppe ihr Augenlicht. Unterkriegen ließ sich die junge Mutter aber nicht und hat es sich nicht nehmen lassen, weiterhin für die Familie zu kochen: „Da ich nicht mehr nach Rezepten kochen konnte, habe ich vieles einfach ausprobiert. Dabei sind Klassiker, wie meine Frikadellen herausgekommen, die ich immer wieder machen musste.” Es ist nicht einfach Thomas Leiendecker, der seine Ausbildung bei dem Jahrhundert-Koch Eckart Witzigmann absolviert hat, kulinarisch zu beeindrucken: „Aber Angelika hat es mit ihren Frikadellen geschafft: sie sind unglaublich fluffig und perfekt abgestimmt. Mir war sofort klar, das kann nicht nur eine Rezeptur für ihre Küche sein, davon muss die ganze Welt erfahren.” So entwickelte er den Frau Poppes Frikadellen-Mix: „Eine Würzbasis, mit der jeder die perfekte Frikadelle à la Angelika zubereiten kann und das mit viel weniger Aufwand. Die Brotwürfel, die für die fluffige Konsistenz so wichtig sind, die ganzen Gewürze, Salz und Pfeffer sind in jeder Packung bereits enthalten.” Aktuell gibt es vier verschiedene Geschmacksrichtungen im Sortiment. „Alle sind zu hundert Prozent aus natürlichen Zutaten. Wir verzichten auf Konservierungsstoffe, Palmöl und Geschmacksverstärker”, so Angelika Poppe. Geschmacklich hat Frau Poppes alle Löwen überzeugen können, aber sind sie auch von dem Angebot begeistert? Für ein Investment von 150.000 Euro bieten Angelika Poppe und Thomas Leiendecker 20 Prozent ihrer Firmenanteile an.

Miniatouring
Die Geschichte von Miniatouring beginnt 2017. Nach seinem Berufsabschluss reiste Hannes Trautmann mit Auto und Zelt quer durch Europa: „Es war eigentlich alles nahezu perfekt. Aber es hat mich eine Sache gestört: und das war das Zelt. Ich hatte die Probleme, die man so kennt. Unbequemer Schlaf, kein Strom, kein Stauraum. Das war nicht perfekt für einen Roadtrip.” Wohnmobil oder Wohnwagen waren schon aus finanziellen Gründen keine Alternative. Also entwickelte Hannes seine eigene Lösung: ein ultraleichter kompakter Camper. „Weil er so kompakt ist, kommt man damit überall durch. Ich kann damit durch kleine Gassen fahren, kann die Passstraßen in den Alpen hochfahren, Feldwege, matschige Wege – es ist überhaupt kein Limit mehr gesetzt.” Auch die Ausstattung lässt jedes Camper-Herz höher schlagen: es gibt ein integriertes Küchenmodul, für Sonnen- und Regenschutz sorgt eine ausziehbare Markise, der Innenraum verfügt über ein Bett inklusive Lattenrost sowie Beleuchtung, Steckdosen, verschiedene Stauraummöglichkeiten und ein Rollo zum Verdunkeln. Die gesamten Ausbauten werden aus regional nachwachsenden Hölzern in Mainz hergestellt. Einen ersten Liegetest wagt Dagmar Wöhrl – wird sie der Mini-Camper überzeugen? Das Angebot von Hannes an die Investoren lautet: „Der Löwe, der mitfahren will, sollte 95.000 Euro mitbringen und bekommt dafür 25 Prozent der Firmenanteile.”

Kohpa
Der Papieringenieur Walter Reichel und sein Kollege Peter Helfer präsentieren den Löwen mit Kohpa ein nachhaltiges Papier mit recycelten Kohlenstofffasern. Der Clou: Durch die im patentierten Papier verarbeiteten Kohlenstofffasern, ist Kohpa das erste stromleitende Papier, das zudem auch noch elektromagnetische Strahlung abwehren kann und bedingt durch das Mischungsverhältnis der Kohlenstoff- und Papierfasern sehr stabil ist. Ihr neuartiges Material kann vielfältig eingesetzt werden. Mit Kohpa – therm haben sie das erste Heizpapier entwickelt. Doch wie funktioniert ihre Innovation? „Unser Papier wird mit einem Metallstreifen versehen und kann an den elektrischen Strom angeschlossen werden. Die somit dünnste und leichteste Flächenheizung der Welt kann zwischen 35 und 60 Grad warm werden”, erklärt Peter Helfer. „Unser zweites Produkt Kohpa – protect kann elektromagnetische Strahlung abschirmen. Dieses Material wird heute im ökologischen Hausbau verwendet. Bildlich gesprochen wird das ganze Haus eingewickelt, damit Elektro-Smog wie 5G oder Funk die Menschen nicht belastet”, unterstreicht Walter Reichel. Um Kohpa schnell und effektiv auf den B2B-Markt zu bringen, benötigen die Gründer 200.000 Euro und bieten im Gegenzug 15 Prozent ihrer Firmenanteile an. Zwischen Georg Kofler und Carsten Maschmeyer entsteht eine hitzige Diskussion über die Sinnhaftigkeit des Produkts. Werden sich die Löwen am Ende vertragen und vielleicht sogar investieren?

Tape Art
Wer klebt, der lebt – so lautet das Motto der vier Gründer Timm Benjamin Zolpys, Mohamed Ghouneim, Stephan Meissner und Nicolas Lawin. Den Löwen präsentieren sie ihr Tape Art Kit. Tape Art ist eine moderne Kunstform, bei der aus verschiedenfarbigen und unterschiedlich breiten Klebebändern Bilder oder Kunstwerke entstehen. Gemeinsam mit Mohamed hat Timm vor über zehn Jahren das Klebeland, ein Fachgeschäft für Klebebänder, gegründet. Die Künstler im Team sind Stephan und Nicolas, die ganz viel Kunst mit Klebeband machen: „Mit dem Klebeband, was man im Baumarkt kaufen kann, konnten wir nicht viel anfangen. Wir brauchen vor allem verschiedene Farben in verschiedenen Breiten. Und das haben wir damals nur im Klebeland gefunden,” berichtet Stephan über ihre Partnerschaft mit Timm und Mohamed. Mit ihrer Kunst waren sie schon auf der ganzen Welt unterwegs. „Wir waren z.B. in Japan und haben ganze Räume gestaltet, haben in Taiwan eigene Ausstellungen gehabt oder in New York auf den Straßen geklebt”, so Nicolas. Um die Kunst auch zuhause auszuprobieren, haben sie das Tape Art Kit auf den Markt gebracht. Die Kits bestehen aus unterschiedlich vielen Farben, Breiten und Materialien wie Gewebeband, klebende Folien und das Papierband – dieses ist auch für das Kinderzimmer geeignet, da es rückstandslos abziehbar ist. Zusätzlich bieten sie in ihrer gegründeten Tape Art Academy kostenpflichtige Workshops für Jung und Alt an. Um das Tape Art Kit auf dem Markt zu etablieren, benötigen die Gründer 100.000 Euro und bieten dafür 12,5 Prozent ihrer Firmenanteile an.

Tipp: Alles über die Vox-Gründer-Show gibt es in unserer DHDL-Rubrik. Die jeweiligen Deals und Nicht-Deals gibt es hier: “Die Höhle der Löwen (10. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (9. Staffel)“,”Die Höhle der Löwen (8. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (7. Staffel)“,”Die Höhle der Löwen (6. Staffel)“,”Die Höhle der Löwen (5. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (4. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (3. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (2. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (1. Staffel)“.

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Foto (oben):  TVNOW / Bernd-Michael Maurer

 

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#Brandneu – Ein Startup, das Unternehmen hilft, Produkte zu vermieten


circuly aus Bielefeld, das 2019 von Victoria Erdbrügger und Nick Huijs gegründet wurde, entwickelt ein SaaS-Tool für Unternehmen, die ihr Geschäftsmodell auf sogenannte Renting Operations aufbauen möchten. “Gängige E-Commerce-Shop-Systeme sind super für den klassischen Verkauf von Produkten – aber wenn es darum geht Miet- oder Abo-Modelle für Physische Produkte anzubieten sind sie überfordert mit der Komplexität. Doch der Markt für Miet- oder Abo-Modelle boomt”, sagt Gründerin Erdbrügger

Venista Ventures, neoteq ventures, der Technologiefonds OWL und einige Angel-Investoren investierten bereits 1,3 Millionen Euro in das Unternehmen, das seit dem Start komplett Remote arbeitet. Inzwischen arbeiten 10 Mitarbeiter:innen für die Jungfirma. Im Interview mit deutsche-startups.de stellt die circuly-Macherin ihr Startup, das sich über ein klassisches Software as a Service-Modell refinanziert, einmal ausführlich vor.

Wie würdest Du Deiner Großmutter circuly erklären?
Wir helfen Unternehmen ihre Produkte zu vermieten statt nur zu verkaufen – so kannst du zum Beispiel ein Fahrrad oder einen Fernseher einfach mieten.

Welches Problem genau wollt Ihr mit circuly lösen?
Gängige E-Commerce-Shop-Systeme sind super für den klassischen Verkauf von Produkten – aber wenn es darum geht Miet- oder Abo-Modelle für Physische Produkte wie zum Beispiel Fahrräder, Kinderwagen oder Laptops anzubieten sind sie überfordert mit der Komplexität. Doch der Markt für Miet- oder Abo-Modelle boomt – nicht zuletzt getrieben durch Startups wie Grover und Swappfiets. Viele Unternehmen, die ein Miet- oder Abo-Modell einführen, behelfen sich dann zum Beispiel mit Excel-Tabellen zum Nachverfolgen der Produkte oder stoßen jeden Monat manuell die Abbuchung der Monatszahlungen an – alles Aktivitäten, die nicht skalierbar sind wie ein normales E-Commerce-Geschäft. Die einzige Lösung bislang war eine kostspielige Eigenentwicklung der Software im Hintergrund. Genau da kommen wir ins Spiel: Wir machen es einfach für Unternehmen im Direct-to-Consumer E-Commerce ihre eigenen Miet- und Abo-Modelle einzuführen und zu skalieren. Auf der einen Seite setzen wir direkt im Shop-System an und bieten mit unserer White Label-Lösung eine Customer Journey beim Mieten an, die genau so einfach ist als würde man ein Produkt online kaufen. Auf der Anderen Seite können Unternehmen im circuly-Backend ihr Mietmodell administrieren – vom Subscription Management, Recurring Billing, Asset Tracking bis hin zum Return Handing und Refurbishing.

Wie ist die Idee zu circuly entstanden?
Mein Co-Founder Nick Huijs hat 2017 in den Niederlanden ein eigenes Startup aufgebaut, mit dem er Kinderwagen und Kaffeemaschinen vermietet hat. Dazu nutze er eins der gängigen E-Commerce-Shop-Systeme, was sehr schnell an seine Grenzen stieß. Mit seinen Background in Computer Science baute er sich selbst eine Software, die es ihm ermöglichte die Kinderwagen und Kaffeemschienen genau so einfach zu vermieten wie zu verkaufen. Dann kamen erste Unternehmen auf ihn zu, die ebenfalls ihre Produkte vermieten wollten – aber auch deren Shop-Systeme ließen dies nicht zu. Sie wollten die Lösung, die Nick gebaut hatte, ebenfalls einsetzten – so war die Idee weg von einem Asset-heavy Business Model hin zu einer Software as a Service geboren.
Gemeinsam im Accelerator der Founders Foundation in Bielefeld, wo Nick und ich uns 2019 kennenlernten, haben wir das Geschäftsmodell weiter verfeinert, validiert und Anfang 2020 auf den Markt gebracht.

Wo steht circuly in einem Jahr?
In einem Jahr stecken wir mitten in den Vorbereitungen unserer Series A damit wir unser Wachstum weiter Beschleunigen können. Wir sind ein Purpose-Driven Startup, das Nachhaltigkeit in den E-Commerce bringt. Unsere Vision ist es den Konsum nachhaltig zu verändern – weg vom Besitzen hin zum Benutzen – das Credo der Circular Economy. Das können wir nur schaffen, wenn das Angebot auf dem Markt von Unternehmen da ist, die genau solche Modelle anbieten. Der Trend des nachhaltigen Konsums ist auf jeden Fall unaufhaltbar.

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Foto (oben): circuly

#aktuell, #bielefeld, #circuly, #founders-foundation, #interview

Bielefeld survey highlights an emerging B2B, crypto, deep tech ecosystem

Welcome to the city survey of Bielefeld, Germany, part of our ongoing survey into European cities. If you’d like your city featured, just fill in this form and add your city name. Once we have enough entries from a city, we will put your city on TechCrunch!

According to local media reports, Bielefeld’s has experienced a tech boom in recent years, with accelerators like the local Founders Foundation (backed by the Bertelsmann Foundation) and Garage 33 (at the University of Paderborn) attracting a new wave of young company founders to the East Westphalia-Lippe region.

Notable startups to emerge include Semalytix, Valuedesk, Zahnarzt-Helden, StudyHelp, PartWorks and AMendate.

Unfortunately, Bielefeld suffers from the same ailment the rest of Germany is subject to: Most startups gravitate to Berlin, followed by Munich, then Hamburg (according to an initiative from UnternehmerTUM in Munich).

However, as Business Punk magazine found earlier this year, the Ostwestfalen-Lippe region in northern North Rhine-Westphalia is home to some of Germany’s biggest companies. That means startups aiding large organizations to digitize post-pandemic have ready access to some of Germany’s largest companies and institutions.

Our survey respondents pointed out that the region is strong in sectors such as B2B because of the many old-school B2B companies in the manufacturing area. There is fairly ready access to many large family offices such as Dr. Oetker, Miele, CLAAS, Schüco and Bertelsmann, so there is a lot of capital available.

Help TechCrunch find the best growth marketers for startups.

Provide a recommendation in this quick survey and we’ll share the results with everybody.

“The region has a good momentum for startups in general, [largely] because of Founders Foundation. At the same time, them being the only institutional driver leads to a certain monoculture,” said one.

Deep tech technologies are a feature of the ecosystem, but there are “almost no B2C or direct-to-consumer” startups, said another respondent.

Commenting on the investment scene in the city, survey respondents said investors have “strong bonds to the industry and Mittelstand.” However, another commented that there are “only very few local investors with NRW or OWL focus like EnjoyVenture (Technologiefonds OWL), but not much more.”

That said, companies get decent attention from “national” investors, and Founders Foundation has really boosted the scene in the region. Angels are also becoming more active, and “there is a strong business angel community in Bielefeld who have been really supportive of the new startup scene.”

We surveyed:

Jonathan Maycock, co-founder and CEO, margin

Louis Schulze, ecosystem development manager, Founders Foundation

Stefan Trockel, founder and CEO, Mercury.ai

Jasper Steinlechner, CTO, Pektogram

Victoria Erdbrügger, co-founder and managing director, circuly

Manuel Rüsing, CTO, Synctive

Conner Kuhlmeyer, founder, reportio

Miriam Kleiner, talent acquisition manager, Founders Foundation

 


Jonathan Maycock, co-founder and CEO, margin

Which sectors is Bielefeld’s tech ecosystem strong in? What are you most excited by? What does it lack?
We are strong in the cryptotrading ecosystem. We are most excited by the adoption of Bitcoin as a financial asset by corporates and institutions as well as the ongoing network effect and adoption by the masses. We need to add support for DeFi trading venues alongside the centralized exchanges we already support.

Which are the most interesting startups in your city?
Semalytix, Zahnarzt-Helden, Coindex and Valuedesk.

What is the tech investment scene like in Bielefeld? What’s their focus?
Since Founders Foundation started in Bielefeld in 2016 the startup scene has exploded. We joined the first accelerator and since then 24 startups have been founded and come through its programs. There is a strong business angel community in Bielefeld that has been really supportive of the new startup scene.

With the shift to remote working, do you think will people stay in Bielefeld, move out, or will people move in?
We switched completely to home office once the pandemic got underway. For us, it has worked really well and we now have three employees who work outside of Bielefeld. Everything is more flexible now.

Who are the key startup people in your city (e.g., investors, founders, lawyers, designers, etc.)?
Sebastian Borek (CEO of the Founders Foundation), Eduard R. Doerrenberg (managing director, Dr. Wolff Group).

Where do you think Bielefeld’s tech scene will be in five years?
As Bielefeld is in the heart of the German “Mittelstand”, there are huge opportunities for tech startups to help these large industries take a leap forward with technical solutions using AI, blockchain and other technologies. The city is well served by Bielefeld University, which turns out highly qualified CS graduates every year. Especially with the superb backing of the Founders Foundation, the startup ecosystem in Bielefeld has a bright future.

Louis Schulze, ecosystem development manager, Founders Foundation

Which sectors is Bielefeld’s tech ecosystem strong in? What are you most excited by? What does it lack?
B2B, deep tech technologies.

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#Brandneu – 6 neue Startups: Trana, Diametos, Type Studio, Homeworker, Peøple who Kær und carbmee


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Trana
Das Bielefelder Startup Trana, das von Felix Buschkotte gegründet wurde, bietet eine “Software zum Erstellen von digitalen Trainings für Unternehmenskunden” an. Die Jungfirma schreibt: “Create & publish trainings the easy way – Build powerful online academies for the web as easy as writing a Word-Doc”.

Diametos
Diametos aus Potsdam entwickelt Systeme zur Diagnose von Schnarch- und schlafbezogenen Atmungsstörungen. Das Startup analysiert dabei die “Schnarchgeräusche und erstellt einen Bericht für den/die Schlafmediziner/in”. Im Markt tritt die Jungfirma mit dem Produkt Somnofox an.

Type Studio
Type Studio aus Berlin positioniert sich als textbasiertes Videotool. “We transcribe your video so you can easily edit it by editing the text and add subtitles automatically”, teilt die Jungfirma in eigener Sache mit. Auch Untertitel und Übersetzungen sind mit Type Studio möglich.

Homeworker
Homeworker bringt sich als Kommunikationsplattform für Schulen ins Stellung. Und so beschreibt sich die Jungfirma: “Für Schüler sind wir das digitale Hausaufgabenheft und für Lehrer und Schulleitung ein verlässlicher Kommunikationskanal zu den Schülern”.

Peøple who Kær
Das Hamburger Startup Peøple who Kær, das von Christina Biermann und Ellmar Jungschaffer gegründet wurde, bietet Nahrungsergänzungsmittel für Hunde an. Dazu schreiben die Hanseaten: “Zwei von drei Hunden leiden im Laufe ihres Lebens an Gelenkproblemen”.

carbmee
Das Berliner Startup carbmee, das von Christian Heinrich und Robin Spickers gegründet wurde, möchte Unternehmen bei der Dekarbonisierung helfen. “With carbmee the integration of decarbonization objectives in your company is effortless”, versprechen die Gründer dabei.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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Foto (oben): Shutterstock

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Index investiert in Taktile – Balderton investiert in Finoa – Earlybird investiert in Hive – Porsche investiert in Fanzone


Im aktuellen #DealMonitor für den 5. April werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Taktile
+++ Index Ventures investiert nach unseren Informationen 6 Millionen Euro in Taktile. Das Berliner Startup, das 2020 von Maximilian Eber und Maik Taro Wehmeyer gegründet wurde, positioniert sich als eine Art Low-Code-Plattform für Machine Learning. “Taktile enables enterprises to easily develop business critical Machine Learning applications. We focus on production-readiness, user experience and safety, bridging the gap between cloud infrastructure and business value”, teilt die Jungfirma in eigener Sache mit. Taktile war zuletzt bei Y Combinator an Bord. Details gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

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Finoa 
+++ Balderton Capital investiert nach unseren Informationen wohl bis zu 12 Millionen Euro in Finoa. Das Blockchain-Startup, das 2018 von Henrik Gebbing und Christopher May gegründet wurde, verwahrt die Kryptoassets von Anlegern. Der Münchner Geldgeber Venture Stars, Signature und Coparion investierten zuvor bereits eine Millionensumme in Finoa, das Branchenkenner als “Coinbase für B2B” umschreiben. Details gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Hive
+++ Earlybird Venture Capital investiert in Hive. Die Berliner wollen Direct-to-Consumer-Marken (D2C) helfen, ihre Produkte schnell und unkompliziert zum Kunden zu bekommen. Das Berliner Unternehmen wurde von Oskar Ziegler, Franz Purucker und Leonard von Kleist gegründet. Picus Capital schob das Startup 2020 gemeinsam mit den Gründer an. Zuletzt investierten unter anderem die Flixbus- und Forto-Gründer in Hive. Details gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Fanzone
+++ Porsche Ventures investiert in Fanzone. Das Berliner Startup Fanzone setzt auf digitale Sammelkarten. Das Schlagwort lautet dabei Non-Fungible Tokens (NFT). Die Nutzer:innen können ihre Karten sammeln und handeln, sowie an Fantasy Sports Challenges teilnehmen. Hinter der Jungfirma steckt unter anderem Seriengründer Dirk Weyel. Details gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Airbank
+++ Speedinvest investiert in Airbank. Das Startup, das 2021 von Christopher Zemina, zuletzt Principal bei Speedinvest, und Patrick de Castro Neuhaus gegründet wurde, dann mal als eine Art CFO-Cockpit bezeichnen. In eigener Sache teilt die Jungfirma mit: “Unify your bank accounts, PayPal, Stripe and Shopify into a single place. Pay bills, set team permissions, get cashflow insights and allocate unused cash with ease”. Details gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Trana
+++ Der junge Geldgeber Visionaries Club investiert in Trana. Das Bielefelder Startup, das von Felix Buschkotte gegründet wurde, bietet eine “Software zum Erstellen von digitalen Trainings für Unternehmenskunden, Partner oder Arbeitnehmer” an. Die Jungfirma schreibt dazu: “Create & publish trainings the easy way – Build powerful online academies for the web as easy as writing a Word-Doc”. Details gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Vly
+++ Global Founders Capital (GFC), der Investmentableger von Rocket Internet, investiert in das Food-Startup Vly – siehe Gründerszene. Das Unternehmen, das von Nicolas Hartmann, Niklas Katter und Moritz Braunwarth gegründet wurde, bietet eine Erbsenproteinmilch an. Derzeit arbeiten 15 Mitarbeiter für die junge Foodfirma. “Unser Umsatz lag 2020 im mittleren Millionenbereich. Dieses Jahr wollen wir zehn neue Produkte auf den Markt bringen, darunter Schokodrinks”, sagte Vly-Macher Hartmann kürzlich im Interview mit deutsche-startups.de. Im vergangenen Jahr waren die Vly-Macher in der Vox-Show “Die Höhle der Löwen” zu Gast. Ein Investment gab es damals nicht, den Löwen war die Bewertung zu hoch.

apaleo
+++ Der englische Geldgeber Force over Mass, Redalpine und Bayern Kapital investieren 4,5 Millionen Euro in das Münchner Startup apaleo. Das Unternehmen, das 2017 von Ulrich Pillau, Martin Reichenbach, Philip von Ditfurth und Stephan Wiesener gegründet wurde, bietet eine cloud-basierte Software rund um das Thema Hotel-Management an. “Für die Entwicklung neuer Apps ist apaleo zum De-facto-Standard in der Branche geworden. Viele innovative Teams starten ihr Entwicklungsprojekt direkt auf der apaleo-Plattform mit der offenen API. Das bedeutet, dass apaleo-Nutzer immer die ersten sind, die Zugang zu bahnbrechenden Hotel-Apps haben”, teilt das Unternehmen mit.

PODCAST

Insider #99
+++ Schon die neue Insider-Ausgabe mit Sven Schmidt gehört?  In der aktuellen Folge geht es um Taktile, Finoa, Wisemarkt, Hive, Alexander Samwer, den VC-Markt, Iconi, den Spac-Boom, WeFox, Lilium, Airbank, Trana, Fanzone, Roadsurfer, Deliveroo, Gorillas, Flink und den Thrasio-Hype.

Abonnieren: Die Podcasts von deutsche-startups.de könnt ihr bei Amazon Music – Apple Podcasts – Castbox – Deezer – Google Podcasts – iHeartRadio – Overcast – PlayerFM – Podimo – Spotify – SoundCloud oder per RSS-Feed abonnieren.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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#DealMonitor – Lakestar plant 275 Millionen-Spac-IPO – Semalytix bekommt 2 Millionen – Qunomedical übernimmt Medical One


Im aktuellen #DealMonitor für den 18. Februar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Semalytix
+++ Die NRW.BANK investiert 2 Millionen Euro in Semalytix. btov Partners, Fly Ventures und einige Angel-Investoren investierten Ende des vergangenen Jahres bereits 4,3 Millionen Euro in Semalytix. Das junge Startup aus Bielefeld liefert Unternehmen zu konkreten Fragestellungen Auswertungen quasi aller verfügbaren Daten. Das Startup sammelt etwa Stimmen aus Patientenforen, Social Media und anderen Online-Quellen zu Alltagserfahrungen mit Medikamenten und strukturiert die Daten, um sie für die Pharmaindustrie nutzbar zu machen. Die Jungfirma wurde 2015 von Philipp Cimiano, Roman Klinger, Matthias Hartung und Janik Jaskolski gegründet. “Mit dem Investment will das Unternehmen seine Software und Leistung erweitern und seine Marktposition weiter ausbauen”, teilt das Unternehmen mit.

NautilusLog
+++ NBank Capital und mehrere Business Angels investieren 1,1 Millionen Euro in das Hamburger Startup NautilusLog, ein digitales Logbuch investiert. “Mit der App werden zuvor nicht verwendbare Daten in nutzbares Fachwissen, Stakeholder in Partner und Hindernisse in Wachstumschancen verwandelt”, teilt das Unternehmen zum Konzept mit. TecPier investierte im Sommer 2019 bereits einen mittleren sechsstelligen Betrag in NautilusLog, NautilusLog wurde 2012 von Moritz Klemke, Sven Hamer, Otto Klemke und Ingo Klemke gegründet.

Luminovo
+++ Daniel Dines (Gründer von UiPath), Charles Songhurst (ehemaliger Head of Strategy bei Microsoft), Carsten Thoma (Mitgründer von Hybris), Jan Stumpf (Gründer von Ascending Technologies), Jack Fuchs (Dozent an der Stanford University), Michael Wax (Gründer von Forto,), Norman Weiss (Gründer von MittelstandsCampus) und Hamed El-Abd (Vorstandsmitglied bei WKK Technology) investieren Luminovo. Das Münchner KI-Startup, das 2017 von Timon Ruban und Sebastian Schaal gegründet wurde, tritt an, um “die Elektronikindustrie neu zu definieren”. Cherry Ventures und La Famiglia investierten bereits über 2 Millionen Euro in Luminovo. Ingesamt flossen nun rund 2,5 Millionen Euro in das Startup.

EXITS

Medical One
+++ Das Berliner Startup Qunomedical, eine digitale Plattform für die Arztsuche im In- und Ausland, übernimmt gemeinsam mit dem niederländischen Klinikverbund Bergman Clinics das Unternehmen Medical One. “Während sich Bergman Clinics insbesondere auf den klinischen Betrieb der ehemaligen Schönheitskliniken von Medical One fokussieren wird, übernimmt Qunomedical das digitale Management der Patient:innen entlang der gesamten Patient Journey”, teilt das Unternehmen mit. Der Berliner Geldgeber Earlybird und STS Ventures, also Stephan Schubert, investierten noch vor wenigen Wochen weitere Millionen in Medical One (zuvor als Medidate bekannt). Davor hatte es Ende Dezember des vergangenen Jahres bei Medidate eine sogenannte Pay to play-Investmentrunde gegeben. Das Berliner Health-Startup Medidate, das 2014 von Eiko Gerten und Nico Kutschenko gegründete wurde, vermittelt Patienten an Schönheitschirurgen. Im Sommer 2018 übernahm das Startup die Münchner Klinikgruppe Medical One.

Sync
+++ madvertise, eine mobile AdTech-Firma, übernimmt das französische DeepTech-Unternehmen Sync. madvertise erwirbt zunächst “strategische Anteile”. Ziel seit aber die 100-prozentige Übernahme noch in 2021. “Mit der Übernahme integriert das Unternehmen eine Plattform, auf der Advertiser in Echtzeit skalierbare und flexible Synchronisationen von Anzeigen zwischen Streaming-Kanälen und digitalen Kanälen durchführen”, teilt das Unternehmen mit.

IPO

Lakestar Spac
+++ Der bekannte Geldgeber Lakestar, hinter dem maßgeblich Klaus Hommels steckt, bringt seine Special Purpose Acquisition Company (Spac) voraussichtlich am 22. Februar an die Frankfurter Börse. Hommels und Co. wollen dabei bis zu 275 Millionen Euro einsammeln. Zum Lakestar Spac-Team gehören noch Stefan Winners, früher unter anderem Burda Digital,  und Inga Schwarting, Gründerin von Key Partners Capital. Das Thema Spacs ist gerade insbesondere in den USA ein Mega-Thema. Bei einem Spac-Prozess geht es darum, eine Firmenhülle an die Börse zu bringen und dann Unternehmen aufzukaufen und mit dieser Firmenhülle zu verschmelzen. Die Lakestar Spac-Mannschaft möchte nach dem IPO in “ein börsenreifes Late-Stage Tech-Unternehmen mit Hauptgeschäftsaktivitäten in Europa, im Vereinigten Königreich oder in der Schweiz investieren, das sich auf die Bereiche SaaS, FinTech, Transport und Logistik, HealthTech oder DeepTech konzentriert”. Der Berliner Startup-Investor Rocket Internet bereitet derzeit ebenfalls einen Spac-IPO vor. Und auch HelloFresh-Chef Dominik Richter bereitet gemeinsam mit Seriengründer und Business Angel Roman Kirsch und dem Investor Jan Beckers einen Spac-Börsengang vor.

PODCAST

Insider
+++ Schon die neue Insider-Ausgabe mit Sven Schmidt gehört? In der aktuellen Folge geht es um 10x Group, Glore/Fure, Vytal, Outfittery, Dental21, Gorillas, Bring und Adjust.

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#DealMonitor – Gorillas sammelt 44 Millionen ein – Valuedesk sammelt 3,2 Millionen ein – Verdane steigt bei asgoodasnew ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 11. Dezember werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Gorillas
+++ Jetzt offiziell: Der New Yorker Hedgefonds Coatue, der zuletzt in Choco investierte, investiert – wie bereits Mitte November im Insider-Podcast berichtet – in  das Berliner Hype-Startup Gorillas. Das Startup, das man als rollenden Supermarkt beschreiben kann, verkündet zudem den “anderer bekannter europäischer Investoren”. Insgesamt fließen 44 Millionen US-Dollar in Gorillas. Die Bewertung der aktuellen Investmentrunde liegt bei 160 Millionen (Pre-Money). Der Berliner Leckerschmecker-Geldgeber Atlantic Food Labs investierte bereits in Gorillas. Das Startup wurde von Kagan Sümer und Jörg Kattner gegründet. “Mit dem frischen Kapital soll die schnelle Expansion von Gorillas in ganz Deutschland und Europa vorangetrieben werden. Darüber hinaus wird das Unternehmen die Mittel nutzen, um sein Team in Berlin weiter auszubauen”, teilt die Jungfirma mit.

Berlin, 11. Dezember 2020 – Gorillas, der innovative Lebensmittel-Lieferservice aus Berlin, hat nur sieben Monate nach seinem Start eine Serie-A-Finanzierungsrunde über 44 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Die Runde wurde von Coatue unter Beteiligung anderer bekannter europäischer Investoren angeführt. Daniel Senft und Bennett Siegel von Coatue werden im Rahmen der neuen Investition Mitglieder des Board of Directors von Gorillas. Mit dem frischen Kapital soll die schnelle Expansion von Gorillas in ganz Deutschland und Europa vorangetrieben werden. Darüber hinaus wird das Unternehmen die Mittel nutzen, um sein Team in Berlin weiter auszubauen.

Valuedesk
+++ UVC Partners und mehrere Business Angels investieren 3,2 Millionen Euro in Valuedesk. Das 2017 von Torsten Bendlin, Ingo Roßdeutscher und Dennis Curtrao in Bielefeld gegründete Unternehmen ermo?glicht es Unternehmen und ihren Mitarbeitern, versteckte Einspar- und Optimierungspotenziale zu erkennen. Das junge Unternehmen beschäftigt bereits 17 Mitarbeiter. Mit dem frischen Kapital “will Valuedesk das Wachstum weiter beschleunigen und in die Technologie investieren”.

ICO-LUX
+++ Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) investiert in ICO-LUX aus Jena. Das InsurTech Startup kümmert sich um die Aufdeckung von Versicherungsbetrug. “Mit ICO.Fraud für Private Krankenversicherungen ist das Start-Up der bislang einzige Anbieter einer Softwarelösung zur vollautomatischen Erkennung von Dokumentfälschungen. Kunden sind momentan überwiegend Private Krankenversicherungen”, teilt das Unternehmen, 2018 als Ausgründung der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der TU Ilmenau gegründet, mit.

asgoodasnew
+++ Jetzt offiziell! Der skandinavische Finanzinvestor Verdane, der bereits mehrheitlich an Momox beteiligt ist, steigt – wie bereits berichtet – beim Re-Commerce-Anbieter asgoodasnew, zu dem neben asgoodasnew auch WirKaufens gehört, ein. “Neben Verdane haben auch die bereits bestehenden Investoren Brandenburg Capital, Munich Venture Partners und PDV an der Finanzierungsrunde teilgenommen”, teilt das Unternehmen mit. MVP Munich Venture Partners, MCI.PrivateVentures, Ventech, PDV, BFB Wachstumsfonds Brandenburg und SevenVentures investieren 2015 beachtliche 11 Millionen Euro in das Unternehmen, das 2008 von Christian Wolf gegründet wurde. 2018 erwirtschaftete asgoodasnew , das “generalüberholte und geprüfte Gebraucht-Elektronik” kauft und verkauft, einen Umsatz in Höhe von 52,4 Millionen Euro.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Softbank vor Investment in Tier – Gorillas vor Millionenrunde – Insight investiert in CarOnSale – Cherry investiert in SellerX


Im aktuellen #DealMonitor für den 2. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Tier 
+++ Der japanische Kapitalgeber Softbank steht vor einem Investment in den Berliner E-Scooter-Anbieter Tier. Die Bewertung soll bei 700 Millionen Euro liegen. Mubadala Capital, der Staatsfonds von Abu Dhabi, der US-Investor Goodwater Capital, Northzone, White Start Capital und RTP Global investierten zuletzt weitere 20 Millionen Euro in das Unternehmen, das von Lawrence Leuschner, Matthias Laug und Julian Blessin gegründet wurde. Insgesamt flossen bereits über 100 Millionen in Tier. Mitbewerber Voi sucht unterdessen weitere 100 Millionen Euro frisches Kapital. Alle weiteren Details gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Gorillas
+++ Der amerikanische Geldgeber Insight Partners steht vor einem Investment in Gorillas. Das junge Berliner Hype-Startup, das man als rollenden Supermarkt beschreiben kann, verspricht teilweise eine Lebensmittel-Lieferungen innerhalb von 10 Minuten. Und das alles angeblich zu “Supermarktpreisen”. Damit setzt das Startup auf das Konzept von goPuff, das in den USA schon länger unterwegs ist. Aber auch weitere Investoren wie Accel und Index interessieren sich für die Jungfirma. Der Berliner Leckerschmecker-Geldgeber Atlantic Food Labs investierte bereits in Gorillas. Das Startup wurde von Kagan Sümer und Jörg Kattner gegründet. Alle weiteren Details gibt es nur im OMR-DS-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

CarOnSale
+++ Der amerikanische Geldgeber Insight Partners investiert 15 Millionen in CarOnSale. Über das 2018 gegründete Unternehmen können Autohäuser ihre Fahrzeuge vermarkten und an Autohändler verkaufen. Das B2B-Startup wurde von Tekin Has, Tom Krüger, Fabian Roth und Oguz Özgüler gegründet. Der schwedische Kapitalgeber Creandum investierte bereits eine ungenannte Summe in das Berliner Startup, dessen Wurzeln in Nürnberg liegen. Die Bewertung der aktuellen Investmentrunde soll bei rund 50 Millionen Euro liegen. Alle weiteren Details gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

SellerX
+++ Der Berliner Geldgeber Cherry Ventures investiert gemeisam mit Felix Capital, Village Global und Business Angels wie David Schneider, Johannes Schaback, Philipp Kreibohm und Malte Huffmann 6 Millionen Euro in SellerX, einen weiteren Thrasio-Klon. Das Startup, das von Malte Horeyseck (Dafiti-Gründer) und Philipp Triebel gegründet wurde, kauft amazon-Shop an und versucht diese zu noch größerem Erfolg zu bringen. Die Bewertung der aktuellen Investmentrunde soll bei rund 10 Millionen Euro liegen. Alle weiteren Details gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Erblotse.de
+++ wooga-Gründer Jens Begemann investiert gemeinsam mit Mutschler eine unbekannte Summe in Erblotse.de. Das junge Unternehmen, das von Birte Gall, Jochen Leidig und Jesper Richter-Reichhelm gegründet wurde, hilft “Hinterbliebenen das Erben durch einen effizienten und gerechten Prozess zu erleichtern”. Begemann investierte zuletzt bereits in das junge ClimeaTech Klima. Alle weiteren Details gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Enpal
+++ Die drei zalando-Macher Robert Gentz, David Schneider und Rubin Ritter investieren jeder rund 3 Millionen in Enpal. Das Berliner Solarunternehmen, das 2017 von Mario Kohle (Käuferportal-Gründer), Viktor Wingert und Jochen Ziervogel gegründet wurde, vermietet Solaranlagen an Privatkunden. Die Bewertung soll bei 300 Millionen Euro gelegen haben. Vor den zalando-Macherin investierten bereits Picus Capital sowie Spreadshirt-, Circ- und Delivery Hero-Gründer Lukasz Gadowski in das Berliner GreenTech. Zur Erinnerung: Gadowski war auch einer der Investoren von Käuferportal (inzwischen als Aroundhome unterwegs), Kohle und der Seriengründer kennen sich somit. Alle weiteren Details gibt es nur im OMR-DS-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

EXITS

Flaschenpost
+++ Der Bielefelder Oetker-Konzern übernimmt – wie bereits berichtet – das Münsteraner Startup Flaschenpost. Der Kaufpreis liegt unseren Informationen zufolge bei 1 Milliarde Euro. Das Unternehmen, das 2016 von Dieter Büchl gegründet wurde, liefert derzeit in rund 30 Städten Getränken innerhalb von 120 Minuten aus. Investoren wie Cherry Ventures, Discovery Ventures, also die SumUp-Gründer Deepen und Jeschonnek, Vorwerk Ventures, einige Mitglieder der Business-Angel-Gruppe Saarbruecker21 (Philipp Kreibohm, David Khalil, Lukas Brosseder, Robert Maier, Johannes Schaback, Just Beyer), HR Capital Partners, LeoInvest Holdings, die portugiesischen Unternehmerfamilie Dos Santos, Tiger Global, Movendo Capital, Brightfolk, also Anders Holch Povlsen (Bestseller Group) und Hedosophia statteten das Unternehmen in den vergangenen Jahren mit Risikokapital aus. Alleine im Oktober soll Flaschenpost 27 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet haben. Alle weiteren Details gibt es nur im OMR-DS-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

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#Podcast – #EXKLUSIV Dr. Oetker kauft Flaschenpost – Kaufpreis: 1 Milliarde


#EXKLUSIV von deutsche-startups.de & OMR +++ BREAKING NEWS +++ Oetker-Gruppe kauft Flaschenpost für eine Milliarde +++ Durstexpress bleibt erstmal bestehen +++ US Milliardär Michael Bloomberg macht Millionen mit Deal +++ Grösster Exit des Jahres +++  Plus: Zalando-Gründer investieren auf Pre-Money Bewertung von 300 Millionen Euro in EnPal, das Zalando für Solarstrom +++ Mega gehyptes Berliner Startup Gorillas kurz vor Investment von US-Top-Investor.

Von Alexander Hüsing, Sven Schmidt & Philipp Westermeyer

“Collabs” sind weiterhin angesagt. Heute gibt es aus besonderem Anlass die Collab zwischen deutsche-startups.de und OMR. Alle zwei Wochen berichten Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-dtartups.de, und Sven Schmidt, CMO von Maschinensucher.de und OMR Podcast Stammgast, im DS-Insider-Podcast über News aus der deutschen Risikokapitalszene.

Für Ihren Auftritt im OMR-Podcast – diesmal der OMR-DS-Insider-Podcast – bringen sie die MEGA-News mit. Ein deutsches Startup, in der Frühphase durch deutsche VCs finanziert, wird für eine Milliarde Euro an einen deutschen Käufer verkauft. Die Rede ist von Flaschenpost und der Oetker Gruppe. Die Oetker Gruppe, die Flaschenpost mit Durstexpress zuerst geklont hat und jetzt doch das Original kaufen muss.

Flaschenpost, von Insidern liebevoll Flapo genannt, ist ein sehr schnell wachsender Getränkelieferdienst in aktuell 23 deutschen Städten. Via App wird bestellt und man bekommt die Getränke ohne Gebühr innerhalb von zwei Stunden geliefert. „Das jährliche Wachstum von 200 % , die Deckungsbeitragsmarge von 50 % und der Erfolg der Eigenmarken erklären den Akquisitionspreis,“ kommentiert VC-Experte Sven Schmidt.

“Gegeben die Konsolidierung im Retail Markt – mit Lidl, Aldi, Edeka, Rewe & Metro als den Big Five – werden Berührungspunkte und direkter Kundenzugang für Marken immer wichtiger,” betont OMR-Gründer Philipp Westermeyer. Getränke sind neben Nahrungsmitteln der relevanteste Geschäftsbereich der Oetker-Gruppe, die 2017 3,7 Milliarden Euro durch den Verkauf ihrer Reederei Hamburg Süd eingenommen hatte.

Flaschenpost ist wie viele E-Commerce Firmen ein Corona-Profiteur. “Die zweite Corona-Welle wird dem weiteren Wachstum von Flaschenpost nicht schaden. Der neuerliche Lockdown Light hat die Unterschrift unter den Deal daher eher beschleunigt,“ verrät der Insider der deutschen Startup-Szene, Alexander Hüsing.

Flaschenpost soll alleine im Oktober 27 Millionen Euro Umsatz gemacht haben. Auf 12 Monate hochgerechnet sind das über 320 Millionen Euro. Die Oetker-Gruppe zahlt daher ca. dreimal Umsatz bzw. ca. sechsmal den hochgerechneten Innenumsatz von 160 Millionen Euro.

Im Podcast besprechen Philipp, Sven und Alexander, wie US-Milliardär Michael Bloomberg an dem Deal mitverdient, wie reich Gründer Dieter Büchl geworden ist und welche Investoren sowie Business Angels jetzt feiern können. Zudem enthüllt Sven, welcher Weltkonzern die Oetker-Gruppe beim Deal noch ausstechen wollte, wie die US-Investmentbank Morgan Stanley den Preis für Flaschenpost in die Höhe getrieben hat und welche deutsche Kanzlei die Oetkers bei dem Deal beraten hat.

Das reicht für einen Podcast? Eigentlich schon – doch Alexander und Sven überraschen Philipp mit zwei weiteren exklusiven News. Ein US-Top-Investor will 30 Millionen US Dollar in Gorillas investieren – einen hyper-lokalen Supermarkt Lieferdienst. Das neue Flaschenpost? “In jedem Fall ‘the hottest shit’ in Berlin – wie damals Flapo in Münster”, erklärt Alexander Philipp.

Und die Zalando-Gründer investieren auf einer Bewertung von 300 Millionen Euro in Enpal – einem vertikal integrierten Anbieter von Solaranlagen für Endverbraucher. „So einfach wie man bei Zalando Schuhe kaufen kann, kann man bei Enpal eine Solaranlage kaufen. Und das Dream-Team von Alexander Samwer, David Schneider und Robert Gentz ist wieder vereint,“ merkt Sven an.

OMR-DS-Insider-Podcast

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Foto (oben): Flaschenpost

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#Hintergrund – Yucona, AHO.BIO, NUI Cosmetics, Twentyless, Hyconnect treten vor die Löwen #DHDL


Auch in der achten Staffel der erfolgreichen Vox-Erfolgsshow “Die Höhle der Löwen” (DHDL) wittert das Löwenrudel wieder Woche für Woche ganz fette Beute. Die Jury besteht in dieser Staffel aus dem Regal-Löwen Ralf Dümmel, dem Pharma-Löwen Nils Glagau, dem Influencer-Löwen Georg Kofler, dem Sales-Löwen Carsten Maschmeyer, der Beauty-Löwin Judith Williams, der Familien-Löwin Dagmar Wöhrl und erstmals dem GreenTech-Löwen Nico Rosberg. Nun aber wieder schnell rein in die Löwengrube: Hier die Startups der aktuellen Folge, die wieder um 20:15 Uhr bei Vox über den Bildschirm geht.

Tipp: Alles über die Vox-Gründer-Show gibt es in unserer DHDL-Rubrik. Die jeweiligen Deals und Nicht-Deals gibt es hier: “Die Höhle der Löwen (8. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (7. Staffel)Die Höhle der Löwen” – Deals (6. Staffel)Die Höhle der Löwen” – Deals (5. Staffel), “Die Höhle der Löwen – Deals (4. Staffel)“, Die Höhle der Löwen – Deals (3. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (2. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (1. Staffel)“.

Die DHDL-Startups der Woche

Yucona
Richard Birich (29, aus Paderborn) präsentiert gemeinsam mit seiner Cousine Inga Plochow (29, aus Bielefeld) den Löwen die erste wiederverwendbare Wasserfilterkartusche. Leitungswasser zu trinken, erspart nicht nur das Kistenschleppen, sondern ist auch nachhaltig. Doch manchmal ist es unumgänglich, das Wasser aufgrund von Schwermetallen, Schadstoffen wie Blei und Chlor oder des Geschmacks zu filtern. Mit einer Tischwasserkanne ist das kinderleicht, aber der regelmäßige Austausch der Filterkartuschen produziert eine Menge Müll und macht aus Umweltschutzgründen keinen Sinn. Innerhalb von zwei Jahren werden so 24 Kartuschen verbraucht. „So landen jährlich über zwölf Millionen Kartuschen im Restmüll. Dabei ist die Filterkartusche einwandfrei, es ist lediglich das Filtermedium erschöpft”, erklärt der Gründer. Da es keine Alternative zu den üblichen Produkten auf dem Markt gab, hat Richard Birich Yucona entwickelt. Das Trinkwasserfilter-System besteht aus der wiederverwendbaren Kartusche und den Filtertaschen aus Vlies mit natürlicher Aktivkohle aus Kokosnussschalen. Nur diese müssen dann zukünftig gewechselt werden und dadurch kann bis zu 96 Prozent des Kartuschenmülls eingespart werden. Die ersten Packages konnten bereits online verkauft werden. Doch um richtig groß zu werden, benötigen die Gründer ein Investment von 250.000 Euro und bieten 20 Prozent der Firmenanteile an.

AHO.BIO
Lokales Superfood – das ist die Grundidee von Jannis Birth (29) und Alexander Wies (30). Während einer gemeinsamen knapp dreijährigen Reise verbrachten die zwei Freunde zwei Jahre auf einer Vulkaninsel inmitten eines Süßwassersees in Lateinamerika und arbeiteten dort auf einer biologischen Plantage. Durch sein Fernstudium der Philosophie ist Jannis zufällig auf ein 2000 Jahre altes Rezept gestoßen – ein sonnengetrocknetes Flachbrot aus Getreidesprossen. Schon vor Ort haben sie dieses Rezept ausprobiert und die Rezeptur immer weiter verbessert. Zurück in Deutschland gründeten sie ihr eigenes Unternehmen AHO.BIO – mit lokalen Zutaten für ein lokales Superfood. Die Grundlage für ihre Cracker ist immer eine alte Getreidesorte sowie Leinsamen und Sonnenblumenkerne aus Deutschland und je nach Geschmacksrichtung mit Gewürzen verfeinert. Für zwei Tage wird der Getreidebrei schonend bei 42 Grad gedörrt, so bleiben alle Nährstoffe und Enzyme erhalten. AHO.BIO ist zu 100 Prozent bio und vegan, ist reich an Eiweiß, Vitaminen, Mineralstoffen, Omega 3-Fettsäuren und die Verpackung ist kompostierbar. Für den Ausbau ihres Unternehmens benötigen Alexander und Jannis 75.000 Euro und bieten den Löwen 15 Prozent der Firmenanteile.

NUI Cosmetics
Mit NUI Cosmetics hat Swantje van Uehm (32) eine Produktwelt mit natürlichen und veganen – aber auch stylischen – Kosmetikprodukten erschaffen. Begonnen hat alles mit dem roten Lippenstift. Denn in den vielen herkömmlichen Produkten ist Karmin, das Blut der Schildläuse, enthalten. Alternativen aus der Naturkosmetik hatten aber nicht die gewünschten modernen Farben in ihrem Angebot. Also kreierte Swantje ihren eigenen Lippenstift ohne synthetische Inhaltsstoffe und ohne Karmin. Mittlerweile umfasst ihr Sortiment 13 Kategorien, darunter Produkte für die Augen oder den perfekten Teint. Eine weitere Innovation ist ihr besonderes Packaging: Für Produkte wie Eyeshadow, Bronzer und andere hat Swantje eine patentierte Verpackung entwickelt, die aus recyceltem Material besteht und in Deutschland hergestellt wird. NUI Cosmetics ist bereits erfolgreich am Markt und war von Beginn an profitabel. Swantje erhofft sich durch einen Deal mit den Löwen vor allem einen strategischen Partner, mit dem sie ihre Produkte weiterentwickeln und die Marketing- und Vertriebsmaßnahmen ausbauen kann. Das Angebot der Gründerin an die Löwen: 250.000 Euro für 20 Prozent ihrer Firmenanteile.

Twentyless
Inspiriert von seinen beiden Kindern, machte sich Eike Meyer (37) auf die Suche nach einer Möglichkeit Plastik zu sparen und nachhaltiger zu leben. Seitdem wird Obst und Gemüse auf dem Wochenmarkt und ohne Verpackung gekauft oder Wasser wird aus dem Wasserhahn bzw. aus Mehrwegflaschen getrunken. „Doch bei einer Sache haben wir nichts für uns finden können, und das waren Reinigungsmittel“, erinnert sich der Familienvater. Das sollte sich ändern! Mit Twentyless stellt Eike den Löwen seine umweltfreundliche Reinigungskonzentrate in Glasflaschen vor und sagt: „Ich möchte das Reinigen zu einer sauberen Sache machen.“ Das Reinigungskonzentrat aus natürlichen Stoffen wie Milchsäure, Zitronensäure oder Zuckertensiden wird mit Wasser gemischt und in die mitgelieferte Sprühflasche umgefüllt, sodass man mit dem Inhalt einer Glasflasche 20 Plastikflaschen mit Reinigungsmitteln ersetzen kann. Mit seinem Glasreiniger, Allzweckreiniger und Sanitärreiniger bietet der 37-Jährige drei Produkte in seinem Online-Shop an. Damit sein Unternehmen wachsen kann, benötigt der gelernte Einzelhandelskaufmann 70.000 Euro und bietet dafür 15 Prozent Firmenanteile.

Hyconnect
Dr. Lars Molter (39) hat mit FAUSST ein spezielles Verbindungselement entwickelt, das Metall und Faserverbundelemente sicher miteinander fügt. Dies setzt dabei vor allem auf die Reduktion von Materialgewicht, denn gerade im Schiffbau oder auch in der Automobilindustrie kann mit leichteren Baumaterialien das Gewicht und somit der CO2-Verbrauch gesenkt werden. Denn 25 Prozent der globalen CO2-Emissionen entstehen im Verkehr. „Je schwerer ein Transportmittel ist, desto mehr Energie wird auch benötigt. Das bedeutet: Mehr Treibstoff, mehr Emission und damit sehr viel schädlicher für die Umwelt“, weiß der promovierte Schiffbauingenieur und erklärt seine Idee: „Wir verbinden Metall und Leichtbauwerkstoffe mit einem Textil. Dieses Textil wird wie ein Schal aus Metall- und Glasfaserfaden gestrickt und dann verbauen wir es zu Verbindungselementen, die wiederum in die Faserverbundbauteile integriert werden.“ Der Clou: „Wir verzichten also auf das bisher komplexe Klebeverfahren und können Leichtbau-Bauteile schweißbar machen.“ Mit diesem Verfahren soll der Industrie ermöglicht werden, mehr Leichtbau einzusetzen. Das fördert leichtere Designs, weniger Gewicht und dadurch auch mehr Nachhaltigkeit. Dementsprechend großes Potenzial sieht der 39-Jährige in seiner Erfindung, die er mit einem Löwen weiterentwickeln möchte. Dafür benötigt der Hanseat 500.000 Euro und würde 12,5 Prozent seiner Firmenanteile abgeben.

Tipp: Alles über die Vox-Gründer-Show gibt es in unserer DHDL-Rubrik. Die jeweiligen Deals und Nicht-Deals gibt es hier: “Die Höhle der Löwen (8. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (7. Staffel)Die Höhle der Löwen” – Deals (6. Staffel)Die Höhle der Löwen” – Deals (5. Staffel), “Die Höhle der Löwen – Deals (4. Staffel)“, Die Höhle der Löwen – Deals (3. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (2. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (1. Staffel)“.

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Foto (oben):  TVNOW / Bernd-Michael Maurer

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#DealMonitor – Infarm sammelt 170 Millionen ein – Bayes bekommt 6 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 17. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Infarm
+++ Jetzt offiziell: LGT Lighthouse, der Beteiligungsarm des Prinzenhauses Liechtenstein, Hanaco, Bonnier, Haniel und Latitude sowie die bestehenden Investoren Atomico, TriplePoint Capital, Mons Capital und Astanor Ventures investieren 170 Millionen US-Dollar in das Berliner Unternehmen Infarm, einen Vertical Farming-Anbieter. “Das finale Closing der Runde soll sich auf 200 Millionen US-Dollar belaufen”, teilt das Unternehmen mit. Die Financial Times hatte bereits Ende Juni über das Investment berichtet. “Das frische Kapital – eine Mischung aus Eigen- und Fremdkapital – erhöht die Gesamtfinanzierung von Infarm auf mehr als 300 Millionen US-Dollar”, teilt Infarm weiter mit. Infarm wurde 2013 in Berlin von Osnat Michaeli und den Brüdern Erez und Guy Galonska gegründet. Die Jungfirma entwickelt ein “intelligentes modulares Farming-System”. Edeka, Aldi Süd und Kaufland nutzen Infarm bereits.

Bayes
+++ Die Familie Pohlad, Fertitta Capital und der Sony Innovation Fund investieren 6 Millionen UD-Dollar in Bayes, früher als Dojo Madness bekannt. Das Berliner Startup ist auf die Entwicklung von Software für den E-Sports-Bereich spezialisiert. “Den Kern der Unternehmensaktivitäten bilden Shadow.GG, Marktführer im Professional Esports Analytics Bereich, und Bayes Esports, 2019 gemeinsam mit Sportradar gegründet”, heißt es in der Presseaussendung. Gegründet wurde Dojo Madness von Christian Gruber, Mathias Kutzner, Markus Fuhrmann und Jens Hilgers.

corefihub
+++ Mehrere Business Angels und ein “Institutioneller Investor”, die allerdings alle namentlich nicht genannt werden, investieren eine sechsstellige Summe in corefihub. Das Unternehmen aus Bruchsal kümmert sich um die “Digitalisierung der gewerblichen Immobilienfinanzierung”. corefihub möchte Banken, Vermittler, Immobilienunternehmen, Investoren und Projektentwickler unterstützen, ihre Finanzierungen schneller, einfacher und günstiger zu bearbeiten”. corefihub wurde von Daniel Rodriguez, Oliver Klemm und Sebastian Schefzcyk gegründet.

MiFIDRecorder
+++ Der Münchner B2B-Company Builder Finconomy steigt bei MiFIDRecorder ein und sichert sich dabei 25,1 % am Unternehmen. Die Jungfirma bietet “Taping-Lösungen für Banken, Haftungsdächer, Maklerpools, Vermögensverwalter und Finanzvermittler” an. Zudem stellt MiFIDRecorder seit einigen Monaten auch eine Aufzeichnungssoftware für Video-Konferenzen bereit.

EXITS

So1
+++ Die So1-Gründer Raimund Bau und Sebastian Gabel kaufen die Überreste ihres insolventen Unternehmens – siehe FinanceFWD. Der tief gefallene Zahlungsdienstleister Wirecard übernahm den Berliner Big-Data-Dienst im Juni dieses Jahres. Der Kaufpreis soll im hohen einstelligen oder niedrigen zweistelligen Millionenbereich gelegen haben. Im Zuge der Wirecard-Insolvent schlitterte auch So1 in die Insolvenz. “Der Kaufpreis liegt im fünfstelligen Euro-Bereich und damit deutlich unter der Summe, die Wirecard im Frühjahr für die Firma überwiesen hat”, heißt es im Artikel.

VENTURE CAPITAL

Archimedes New Ventures
+++ Die familiengeführte Böllhoff Gruppe aus Bielefeld, ein Hersteller und Händler für Verbindungselemente und Montagesysteme, gründet mit Archimedes New Ventures einen Corporate-
Venture-Ableger. “Verantwortlich für eine neue digitale Innovationskultur liegt der Schwerpunkt der Gesellschaft auf der Entwicklung und Förderung neuer digitaler Geschäftsmodelle für die Böllhoff-Gruppe”, teilt das Unternehmen mit. Mit Joinect, einer KI-basierten Cloud-Software, die Ingenieuren die Suche nach Verbindungslösungen erleichtert, schob Archimedes bereits das erste Startup an.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Shutterstock

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#DealMonitor – Burda übernimmt Mehrheit an nebenan.de – Hypatos bekommt 10 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 1. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

nebenan.de
+++ Das Medienhaus Hubert Burda Media investiert einen zweistelligen Millionenbetrag in das Nachbarschaftsnetzwerk nebenan.de. Burda übernimmt dabei die Mehrheit (61 %) am jungen Unternehmen. “Burda löst an dieser Stelle mehrere Finanzinvestoren ab und ermöglicht somit dem Team von nebenan.de, den bisher erfolgreich bestrittenen, gemeinwohlorientierten Weg weiterzugehen”, teilt das Startup mit. Neben Burda – seit 2018 bei nebenan.de an Bord – bleiben die Deutsche Tele Medien, die Nordwest-Zeitung Verlagsgesellschaft und pd ventures, der Venture-Arm der Mediengruppe Pressedruck Augsburg, weiterhin am Unternehmen beteiligt. Im Rahmen der Mehrheitsübernahme steigen Lakestar sowie Angel-Investoren wie Philipp Kreibohm, Felix Haas, Johannes Schaback, David Khalil und Lukas Brosseder aus. Die nebenan.de-Macher Ina Remmers, Till Behnke und Christian Vollmann bleiben weiter beteiligt. Mitgründer Vollmann steigt aber aus dem operativen Geschäft aus. nebenan.de verfügt nach eigenen Angaben über 1,6 Millionen Nutzer. Der Umsatz der Jungfirma soll im einstelligen Millionenbereich liegen. Bis Ende 2018 flossen bereits knapp 25 Millionen in das Unternehmen, das 2015 gegründet wurde. Der Verlust summiert sich auf 12,6 Millionen Euro. International konkurriert nebenan.de mit Dickschiffen wie nextdoor. In Deutschland konnte das Unternehmen bisher nicht landen, nimmt aber derzeit wohl wieder einen neuen Anlauf.

Hypatos
+++ Blackfin Tech, Grazia Equity, UVC Partners und Plug and Play Ventures investieren 10 Millionen Euro in Hypatos. Das Unternehmen aus Potsdam, das 2018 von Uli Erxleben und Janosch Novak als Spin-Off von Smacc gegründet wurde, entwickelt ein System, um Backoffice-Prozesse mit Hilfe von Deep Learning-Technologie zu automatisieren. Das junge “Unternehmen wird die Finanzierungsmittel in die Erweiterung seines Portfolios von Machine Learning Modellen fließen lassen, um weitere Anwendungsgebiete und Geschäftsprozesse zu erschließen”. Hypatos beschäftigt derzeit 40 Mitarbeiter.

farmy.ch
+++ Triodos Organic Growth Fund und weitere Investoren investieren 10 Millionen Schweizer Franken in den Online-Supermarkt farmy.ch. “Insbesondere wird Farmy die Neuinvestition dazu nutzen, die eigene E-Mobil-Flotte sowie die Liefergebiete und die Fulfillment-Kapazitäten auszubauen”, teilt das Unternehmen mit. Im ersten Halbjahr steigerte farmy.ch seinen Umsatz  im Vergleich zum Vorjahr um 160 %. “Mit einem Umsatz von 11,5 Millionen Franken in diesem Zeitraum konnte das junge Unternehmen seine Position als drittgrösster Online-Lebensmittelhandel der Schweiz weiter stärken”, heißt es aus dem Unternehmen.

Semalytix
+++ btov Partners, Fly Ventures und einige Angel-Investoren investieren 4,3 Millionen Euro in Semalytix – siehe TechCrunch. Das junge Startup aus Bielefeld liefert Unternehmen zu konkreten Fragestellungen Auswertungen quasi aller verfügbaren Daten. “Wir erschließen vormals unstrukturierte Daten – digitale Texte -, strukturieren und analysieren die Inhalte, und lassen sie Zusammenhänge interaktiv erklären. Die Jungfirma wurde 2015 von Philipp Cimiano, Roman Klinger, Matthias Hartung und Janik Jaskolski gegründet.

Clinaris
+++ Mehrere Family Offices – darunter  Tertium und Kalodion –  investieren 2,6 Millionen Euro in Clinaris. Beim Münchner Startup, das 2014 gegründet wurde, geht es um Krankenhaus-Hygiene durch Echtzeit-Tracking von Medizinprodukten. “Das Kapital aus der Finanzierungsrunde werde genutzt, um die Expansion voranzutreiben und die nationalen und internationalen Vertriebsteams weiter zu stärken”, teilt das Unternehmen mit.

PriceHubble
+++ Helvetia Venture Fund und Swiss Life sowie SORAVIA und Frank Strauss investieren in das Schweizer Proptech PriceHubble. In der Presseaussendung ist von einer “Multi-Millionen-Finanzierungsrunde” die Rede. PriceHubble, das 2016 von Markus Stadler und Stefan Heitmann gegründet wurde, ermöglicht “Akteuren im Immobiliensektor fundierte Immobilien- und Investitionsentscheidungen auf Basis datengetriebener Erkenntnisse”.

Pace 
+++ Der Mobilitätsdienstleister DKV Mobility steigt bei Pace ein. Das 2015 gegründete Karlsruher Startup bietet mit der Connected Car Nachrüstlösung Pace Link eine Vielzahl sogenannter Microservices rund um das vernetzte Fahrzeug an. Im vergangenen Jahr stieg bereits der Esslinger Automobilzulieferer Eberspächer bei Pace Telematics ein. “DKV und Pace haben sich auf eine strategische Partnerschaft verständigt und der DKV übernimmt in diesem Zuge heute eine Minderheitsbeteiligung an Pace”, teilen die Unternehmen mit.

Travizory
+++ Atlantic Labs investiert 2 Millionen US-Dollar in das junge Schweizer Startup Travizory – siehe startupticker.ch. Das Unternehmen aus Neuchatel entwickelt ein System, um Grenzübertritte sicherer zu machen. Über Travizory können Grenzbeamte auf Informationen von Reisenden zugreifen, beispielsweise auf Personaldaten, vergangene Reiserouten und Gesundheitsdaten wie Covid19-Testergebnisse und Impfpässe.

EXITS

scoyo
+++ Das niederländische Unternehmen Futurewhiz, das die Online-Lernplattform Squla betreibt, kauft dem TV-Sender Super RTL die Lernplattform scoyo ab. “Über die Höhe der Investitionssumme haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart”, teilen die Unternehmen mit. scoyo richtet sich an Schüler der Klassen 1 bis 7. Für die Nutzung  zahlen Eltern einen festen Betrag ab 9,99 Euro monatlich. Das Unternehmen ging 2008 als Projekt des Medienhauses Bertelsmann an den Start. 2009 wanderte das Startup unter das Dach von Super RTL.

DIE HÖHLE DER LÖWEN

GRPSTAR
+++ In der ersten Folge der achten Staffel investierte Pharma-Löwe Nils Glagau 85.000 Euro in GRPSTAR (19 %), einem neuen Stollensystem für Fußballschuhe. Zielgruppe der Jungfirma sind Profis sowie Wald- und Wiesenfußballer. Das Unternehmen wurde von Manuel Kössl und David Krusch gegründet. Das junge Team kam in die Vox-Show, um 85.000 Euro einzusammeln. Dafür wollten sie allerdings nur 10 % der Firmenanteile abgeben.

flapgrip
+++ In der ersten Folge der achten Staffel investierte Regal-Löwe Ralf Dümmel 125.000 Euro in flapgrip (25 %), eine Smartphone-Halterung. Das Startup, das von Philip Deml und Cem Dogan ins Leben gerufen wurde, dient als Navi-Halterung im Auto und als Media-Ständer, soll optimal in der Hand liegen und kann am Laptop für freihändige Video-Calls befestigt werden. Das Team kam in die Vox-Show, um 125.000 Euro (15 %) einzusammeln.

gitti
+++ In der ersten Folge investierten Beauty-Löwin Judith Williams und Familien-Löwin Dagmar Wöhrl 350.000 Euro in gitti (9,3 %), einem Startup für veganen Nagellack. Wobei Wöhrl bei diesem Doppel-Löwinnen-Deal nur 50.000 Euro übernahm. Gründerin Jennifer Baum-Minkus kam in die Show, um 300.000 (8 %) einzusammeln. Der Deal platzte nach der Show leider. Offenbar konnten sich das gitti-Team und die Löwinnen nach der Show nicht auf die Bewertung einigen.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Venista Ventures investiert in circuly


Im aktuellen #DealMonitor für den 21. Juli werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

circuly
+++ Der Kölner Seed-Geldgeber Venista Ventures und die Angel-Investoren Sebastian Kotzwander (Grünspar) und Jakob Rehermann (datapine) investieren in circuly. Das Startup aus Bielefeld, das von Victoria Erdbrügger und Nick Huijs gegründet wurde, entwickelt ein SaaS-Tool für Unternehmen, die ihr Geschäftsmodell auf sogenannte Renting Operations aufbauen möchten. “Wir setzen mit circuly direkt auf dem CMS oder Shopsystem des Kunden auf und können so innerhalb kürzester Zeit Legacy Systeme ersetzen und Mehrwerte generieren“, sagt Gründerin Erdbrügger.  circuly ging aus dem Founders Foundation Accelerator hervor. #EXKLUSIV

Headmade Materials
+++ btov Partners investiert – wie bereits Ende März berichtet – in das Würzburger Technologie-Startup Headmade Materials. Nun ist es auch Höhe des Investments bekannt: Es fließen 1,9 Millionen Euro. Das Unternehmen, das 2019 von Christian Staudigel und Christian Fischer als eine Ausgründung des Kunststoff-Zentrums SKZ an den Start ging, entwickelt eine Materialien und Prozesse für den Metall-3D-Druck von Serienbauteilen.

LemonSwan
+++ BPO Capital und weitere Altinvestoren sowie das Management des Startups investieren eine siebenstellige Summe in LemonSwan. “Das frische Kapital soll dabei helfen, bis Anfang 2021 die Profitabilität zu erreichen – nach nur zweieinhalb Jahren am Markt”, teilt das Hamburger Unternehmen mit. Das junge Startup, das von Arne Kahlke und Paul Uhlig gegründet wurde, richtet sich an Singles ab 18 Jahren. Die Plattform soll sich über kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaften refinanzieren.

reInvent
+++  Der Münchner Geldgeber Alstin Capital investiert eine siebenstellige Summe in reInvent – siehe WiWo Gründer. Das Münchner Unternehmen, das 2017 von Julian Stieghorst, David Uhde, Christian Brachert und Valentin Rüchardt gegründet wurde, bietet eine Cloud-Software zur Steuerung von Bau- und Immobilienprojekten, die alle Beteiligten verbinden soll, an. Bayern Kapital, High-Tech Gründerfonds (HTGF), Foundamental und Astutia Ventures investierten zuvor schon in das Startup.

VENTURE CAPITAL

Davidson Technology Growth Debt
+++ Der Berliner Venture Debt-Geber Davidson Technology Growth Debt legt seinen zweiten Fonds auf. Drin sind 50 Millionen Euro – siehe FinanceFWD. Zielmarke sind 100 Millionen. Mit seinem ersten Fonds investierte Davidson in Unternehmen wie Book A Tiger, Soundcloud, Monoqi, Move24, tausendkind oder Wefox. 2Am Laufzeitende soll ein Cash-on-Cash-Return von 1,5x stehen. Ein Ergebnis ungefähr in der Höhe verspricht Davidson auch den Geldgebern seines zweiten Fonds”, heißt es im Artikel.

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#Portfolio – 10 junge Startups, die Fly Ventures zuletzt finanzierte


Der Berliner Seed-Kapitalgeber Fly Ventures legte gerade seinen zweiten Fonds auf. Im neuen Geldtopf der Hauptstädter sind 53 Millionen Euro. Der erste Fly Ventures-Fonds war gerade einmal 35 Millionen schwer. In der Regel investiert Fly Ventures rund um Gabriel Matuschka zwischen 500.000 und 1,3 Millionen Euro in junge Unternehmen. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf DeepTech-Themen. In diesem und im vergangenen Jahr investierte das Team von Fly Ventures bereits in zehn Startups. In Deutschland stattete der junge Geldgeber dabei zuletzt pylot, remberg und Semalytix mit Kapital aus. Hier eine kurze Übersicht über die letzten Investments von Fly Ventures.

Die letzten Investments von Fly Ventures

pylot
Das von Hendrik Kramer, Maximilian Fisser und Jean-Michael Georg gegründete Unternehmen Münchner pylot, kümmert sich um das Trendthema autonomes Fahren. “pylotmakes level 5 autonomy a reality with teleoperation and enables mobility providers to manage their autonomous vehicle fleet in the future”, teilt das Startup mit. Neben Fly Ventures sind bei pylot auch Speedinvest und UnternehmerTUM bereits investiert.

remberg
Das Münchner Unternehmen remberg, das von von David Hahn, Julian Madrzak, Hagen Schmidtchen und Cecil Wöbker geführt wird, digitalisiert “Serviceprozesse von industriellen Maschinen”. remberg ermöglicht es konkret, “alle wichtigen Serviceprozesse wie Wartung- und Instandhaltung rund um die Maschine zu digitalisieren und dem Hersteller so die Möglichkeit zu geben, seinen Kunden Dokumentation, Serviceanfragen und Ersatzteilbestellungen digital anzubieten”.

Semalytix 
Das junge Startup Semalytix liefert Unternehmen zu konkreten Fragestellungen Auswertungen quasi aller verfügbaren Daten. “Wir erschließen vormals unstrukturierte Daten – digitale Texte -, strukturieren und analysieren die Inhalte, und lassen sie Zusammenhänge interaktiv erklären. Das ist Machine Reading in Kombination mit Data Story Telling”, sagt Janik Jaskolski, Mitgründer von Semalytix aus Bielefeld.

International setzt Fly Ventures auf Startup wie 9fin (London), GenLots (Lausanne). Harold (Paris), ImVitro (Paris), Insify (Amsterdam), Mutable (Amsterdam), Salv (Tallinn). Darum geht es: “9fin finds and extracts key data from corporate bond offerings and its issuers”, “GenLots is automating procurement of direct goods in large enterprises”, “Harold is developing an end-to-end solution for recycling companies, linking stakeholders among the value chain and automating processes”, “ImVitro is building the future software stack for the in vitro fertilization (IVF) process and clinics, starting with applying deep learning to embryo analysis and selection”, “Insify is building a commercial insurance provider for freelancers and small businesses, without having to deal with the typical cumbersome process with a human broker”, “Mutable helps ISPs (Internet Service Providers) take advantage of their data center locations and compute power by providing an infrastructure as code solution” und “Salv is a software solution automating and managing AML (anti-money laundering) processes for financial institutions”.

Zu den älteren Beteiligungen von Fly Ventures in Deutschland gehören außerdem: Candisclaimsforce, Finiata, garden und RiseML.

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#Podcast – Sebastian Borek (Founders Foundation) entzaubert das Szenethema Startups und Mittelstand


In der neuen Ausgabe unseres Interview-Podcasts ist Sebastian Borek von der Founders Foundation, zu Gast. Im Interview mit Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, entzaubert Borek das große Szenethema Startups und Mittelstand.

“Es wird viel erzählt und viel gemacht, aber es ist noch viel zu wenig bewegt worden”, sagt der Startup- und Mittelstand-Kenner. “Sowohl Startups als auch der Mittelstand schielen zwar aufeinander und sehen auch die ´Vorteile, vergessen aber den Preis. Viele starten mit viel Elan, aber dann geht es in die Details und es stoßen Kulturen aufeinander. Beide Seiten merken, dass die Rahmenbedingungen doch nicht so ideal sind.” Borek appelliert daran die Erwartungshalten klar zu defineren und den Faktor Zeit nicht zu unterschätzen. Wichtig sind ihm auch das Thema Mindset: “Werte, Motivation, Offenheit”, dass ist das, was wir brauchen”.

Interview #7 – Sebastian Borek (Founders Foundation)

Abonnieren: Die Podcasts von deutsche-startups.de könnt ihr bei Apple PodcastsCastboxDeezerGoogle PodcastsiHeartRadioOvercastPlayerFMPodimoSpotify, SoundCloud oder per RSS-Feed abonnieren.

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Foto (oben): Founders Foundation

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#DealMonitor – Penta bekommt 18,5 Millionen – refurbed 15,6 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 17. März werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Penta
+++ RTP Global, Holtzbrinck Ventures, ABN AMRO Ventures, VR-Ventures und finleap investieren 18,5 Millionen Euro in Penta. Das frische Kapital soll in”Technologie, Produkt, Kundenservice und Marketing” fließen. Außerdem plant das FinTech “die Expansion in andere europäische Märkte”. Penta positioniert sich als “digitale Plattform für das Business Banking”. Unternehmen können über Penta ein Geschäftskonto beantragen. Das Startup wurde 2014 von Luka Ivicevic und Lav Odorovic gegründet.

refurbed
+++ Evli Growth Partners, Almaz, Bonsai Partners, All Iron Ventures und FJ Labs investieren 15,6 Millionen Euro in refurbed. “Das ist bislang das zweithöchste Series-A-Funding in Österreich und damit eines der höchsten Investments in ein Wiener Startup überhaupt”, teilt das Startup mit. Das 2017 von Peter Windischhofer, Kilian Kaminski und Jürgen Riedl gegründete Unternehmen kümmert sich um “refurbished Electronics”. Derzeit ist refurbed in Österreich, Deutschland, Italien und Polen tätig.

Your Super
+++ Powerplant Ventures, Clif White Road und Marstar Investments investieren 10 Millionen US-Dollar in Your Super – siehe Forbes. Das 2015 von Michael Küch und Kristel de Groot gegründete Unternehmen, vertreibt Nahrungsergänzungsmittel. Investoren wie Powerplant und Döhler Ventures sowie diverse Business Angels investierten zuvor bereits 4,4 Millionen Euro in das Unternehmen. Das Startup startete ursprünglich in Amsterdam, war dann in Berlin zu Hause und residiert nun in den USA.

Enpal
+++ Die ING stellt dem Berliner Solarunternehmen Enpal ein Darlehen in Höhe von 39 Millionen zur Verfügung. Zuvor waren stellten die DKB, Berliner Volksbank und Sparkasse dem Startup, das 2017 von Mario Kohle (Käuferportal) gegründet wurde, Geld zur Verfügung. “Mit dem Darlehen der ING verdoppelt sich das durch Banken und Investoren finanzierte Anlagenvolumen der Enpal Gruppe auf insgesamt rund 80 Millionen Euro”, teilt das Unternehmen mit. Anfangs setzte die Jungfirma auf den Verkauf von Solaranlagen an Eigenheimbesitzer. Inzwischen setzt Enpal auf die Vermietung von Solaranlagen.

EarlyGame
+++ Der Olympia-Verlag, das Medienhaus hinter dem Sportmagazin kicker, investiert in die E-Sport-Plattform EarlyGame. Die Nürnberger sichern sich 15 % am Unternehmen und eine Option auf eine Erhöhung der Anteile. EarlyGame positioniert sich als “zentrale Anlaufstelle für E-Sports und Gaming”. Das Startup, das von Leopold Ingelheim und Fabian Furch gegründet wurde, bietet nach eigenen Angaben “eine umfassende Berichterstattung zu den wichtigsten E-Sport-Spielen”.

Payhawk
+++ Earlybird, TinyVC. Mark Antipof, der frühere Chief Commercial Officer bei Visa Europe, und Keith Robinson, Chief Strategy Officer bei der Sage Group, investieren 3 Millionen Euro in Payhawk. Das Startup aus Sofia positioniert sich als “papierlose Kreditkarte”. Mit dem frischen Kapital will das bulgarische Unternehmen “seine Position auf dem deutschen Markt ausbauen und hat dafür einen neuen Standort in Berlin eröffnet”.

Egoditor
+++ Der neue Private Equity-Fonds FLEX Capital übernimmt einen Mehrheitsanteil am QR-Code-Unternehmen Egoditor, das 2009 von Nils Drescher und Nils Engelking gegründet wurde. Die Egoditor-Gründer bleiben auch nach der Mehrheitsübernahme im Management tätig. Egoditor ist momentan in mehr als 180 Ländern vertreten. Über 90 % des Umsatzes generiert das Unternehmen aus Bielefeld außerhalb Deutschlands. Hinter FLEX Capital stecken Christoph Jost, Peter Waleczek, Felix Haas, Jan Becker, Robert Wuttke und Andreas Etten. Der Fonds ist 120 Millionen Euro schwer.

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