#Brandneu – 9 richtig spannende neue Startups aus München


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es jede Woche in unserem kostenpflichtigen Newsletter Startup-Radar.

hydesk
hydesk aus München entwickelt “nachhaltiges Möbeldesign für mobil und flexible arbeitende Kunden”. Das erste Produkt der Jungfirma, die von Finian Carey und Daniel Brunsteiner gegründet wurde, ist ein faltbarer, tragbarer und recycelbarer Stehtisch und passt somit gut in die derzeitigen HomeOffice-Zeiten.

Pina
Das Münchner Startup Pina setzt mit Hilfe künstlicher Intelligenz auf die Digitalisierung des Zertifizierungsprozesses. So sollen Waldbesitzern die Möglichkeit haben, am freiwilligen Emissionsmarkt teilzunehmen. ”So wird lokaler Klimaschutz im Wald Realität: digital, messbar, und transparent”, schreibt das Team.

exfinity
exfinity positioniert sich als B2B2C-Plattform für Aktivitäten. “We offer the world’s biggest diversified portfolio of attractions and experiences”, teilt das junge Münchner Startup mit. Das Startup wurde unter anderem von Christina Borensky und Georg Schiffmann gegründet, die vorher mit hip trips unterwegs waren.

Optiwiser
Das Münchner Startup Optiwiser kümmert sich um Operations- und Supply Chain-Management. Die Bajuwaren schreiben zu ihrem Konzept: “We help our clients to boost their supply chain performance through the power of Artificial Intelligence – optimize your data wiser”.

PetLeo
PetLeo aus München bringt sich als “digitale Plattform für moderne Tierbesitzer, innovative Tierärzte und glückliche Haustiere” in Stellung. Die App des Startups bietet Tierbesitzern Gassirouten und Giftköder-Alerts vor allem aber eine digitale Gesundheitsakte und Videosprechstunden mit Tierärzten.

Zenmieter
Das Team von Zenmieter möchte sich als die “Zukunft des Vermietens” einen Namen machen. Vermieter können ihre Wohnungen direkt an Zenmieter vermieten. Das Startup des Venture Builders Stryber übernimmt dann alle Aufgaben des Vermieters. Zum Team gehört unter anderem Maximilian Möhring (Keyp).

Melon
Mit Melon hievte Gründerin Cornelia Weinzierl einen Marktplatz für veganes Essen ins Netz. Die Münchnerin nennt es “das eBay und AirBnB für veganes Essen”. Über Melon kann jeder selbst gekochtes, veganes Essen mit Menschen aus der Umgebung teilen bzw. kaufen.

Organic Labs
Bei Organic Labs können Onliner Super Hafer, einen Haferdrink in Pulverform zum Selbermachen, bestellen. “Die Vorteile: Wir vermeiden CO2-Emissionen durch den überflüssig gewordenen Transport von Wasser und können auch noch Verpackungsmüll einsparen”, schreibt das Startup. 

Audicle
Das Münchner Unternehmen Audicle setzt auf das erfolgreiche Curio-Konzept. Das Startup, das von Wolf Weimer vorangetrieben wird, bietet somit quasi die Zeitung zum Hören. Alles gebündelt in einer kostenpflichtigen App. Im Angebot sind derzeit “hunderte Audio-Artikel deutscher Zeitungen und Magazine”.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Adtriba sammelt rund 4 Millionen ein – Cleverly bekommt knapp 1 Million + LiveEO sammelt 5,25 Millionen ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 6. April werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Adtriba
+++ seed + speed Ventures, der Frühphasen-Investor von Carsten Maschmeyer, und Aschendorff Next investieren gemeinsam mit den Alt-Investoren Lightfield Equity, Jens Schumann, dem Lead-Investor High-Tech Gründerfonds (HTGF) und dem Innovationsstarter Fonds Hamburg (IFH)) nach unseren Informationen rund 4 Millionen Euro in Adtriba. Das Hamburger Startup, das 2015 von János Moldvay und Ludwig Ostrowski gegründet wurde, möchte die Online-Marketing-Kampagnen von kleinen und mittelständischen Unternehmen verbessern. Mit dem Adtriba-Dashboard lassen sich dann alle Aktivitäten auf einen Blick erfassen. Kunden von Adtriba sind unter anderem Montblanc, Gerry Weber und Flixbus. #EXKLUSIV

Cleverly
+++ Mehrere Business Angels – darunter die Flixbus-Gründer, Investorin Verena Pausder und Lea-Sophie Cramer investieren nach unseren Informationen knapp 1 Million Euro in Cleverly. Das sehr junge Berliner Startup kümmert sich um Online-Nachhilfe. Bei Cleverly werden Schüler:innen dabei “nicht nur von den besten Tutoren, sondern auch von Cleverly-Mentoren ganzheitlich unterstützt”. Hinter der Jungfirma stecken unter anderem Investor Björn Jopen und Bodychange-Gründer Fredrik Harkort. Zum Team gehören außerdem Mike Gehrhardt und  Philipp Grassinger. #EXKLUSIV

Charles
+++ Jetzt offiziell: Accel und HV Capital investieren – wie bereits Ende Februar im Insider-Podcast berichtet – in Charles. In der Investmentrunde fließen 6,4 Millionen Euro. Hinter Charles verbirgt sich eine Conversational-Commerce-as-a-Service-Software für Händler und Konsumgütermarken. Das Unternehmen aus Berlin, das von Artjem Weissbeck (Kapten & Son) und Andreas Tussing (McKinsey) gegründet wurde, ermöglicht es Marken ihre Produkte über WhatsApp und andere Chat-Apps anzubieten. Tarek Müller (AboutYou), Alexander Graf (Spryker Systems, Kassenzone) und Nils Seebach (Etribes) investieren zuvor bereits 1 Million in Charles.

LiveEO
+++ btov Partners, Helen Ventures, Motu Ventures, Dieter von Holtzbrinck Ventures (DvH Ventures), Andreas Kupke und “einer der renommiertesten Investoren aus dem Silicon Valley” investieren 5,25 Millionen Euro in LiveEO. Das Ende 2017 von Sven Przywarra und Daniel Seidel in Berlin gegründete Startup analysiert durch Künstliche Intelligenz die Aufnahmen von Satellitenaufnahmen seiner Kunden und bietet auf dieser Grundlage eine Lösung zur Überwachung der Infrastruktur, wie zum Beispiel Bahntrassen und Hochspannungsleitungen, an. DvH Ventures und Finanzcheck-Gründer Kupke investieren zuvor bereits in LiveEO.

inoqo
+++ “Führende Angel-Investoren und öffentliche Fördereinrichtungen” – darunter die Runtastic-Gründer Alfred Luger und Christian Kaar – investieren “knapp 2 Millionen Euro” in inoqo. Das 2020 in Wien gegründete ClimateTech entwickelt eine App, die es Onliner:innen ermöglicht, die verursachten CO2-Emissionen von Produkten zu ermitteln. Das Startup wurde von Markus Linder, Doris Wimmer, Hélène Saurais, Simon Haberfellner, Bernhard Schandl und Elisa Gramlich gegründet.

Monday.Rocks
+++Der langjährige SAP-Vorstand Stefan Ries und HR Pioneers-Geschäftsführer André Häusling investieren gemeinsam mit den Alt-Investoren eine siebenstellige Summe in Monday.Rocks. Das HR-Startup aus Düsseldorf, das von Tobias Liedtke, Mario Reis, Luisa Bunzel und Christoph Schönfelder gegründet wurde, kümmert sich um “digitale Team-Optimierung”. In eigener Sache teilt die Jungfirma mit: “Dies gelingt durch ein digitales Team-Instrument, das intrinsische Motivation analysiert, die Teamdynamiken versteht und das gesamte Unternehmen auf ein neues Leistungsniveau hebt”.

Seasy
+++ Der Salzburger Risikokapitalgeber Next Floor und Business Angel Oliver Sikora investieren eine sechsstellige Summe in Seasy – siehe Der Brutkasten. Das Startup aus Graz, das von Niklas Baumgartner, Martin Olsansky und Ivana Zemanovicova gegründet wurde, verbindet Segler und Marinas miteinander. In der Selbstbeschreibung heißt es: “Seasy offers a total solution that eases the everyday life of sailors, as well as marinas and yachting harbours”.

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DIE HÖHLE DER LÖWEN

easyBeeBox
+++ In der dritten Folge der neunten Staffel investierte Pharma-Löwe Nils Glagau 150.000 Euro in easyBeeBox und sicherte sich 25 % am Unternehmen. Die Jungfirma, die von Jan Meyer und Nick Peters gegründet wurde, bietet Bienenkästen für den heimischen Garten an. Ursprünglich wollte das easyBeeBox-Team 150.000 Euro für 15 % einsammeln.

Flüwa
+++ In der dritten Folge der neunten Staffel investierte Regal-Löwe Ralf Dümmel 60.000 Euro in Flüwa und sicherte sich 30 % am Unternehmen. Hinter Flüwa, das von Karheinz Voll ins Leben gerufen wurde, verbirgt sich eine Wasserwaage, die über einen Flügel verfügt. Ursprünglich wollte der Flüwa-Macher 60.000 Euro für 20 % einsammeln.

Kulero
+++ In der dritten Folge der neunten Staffel investierte Familien-Löwin Dagmar Wöhrl 200.000 in Kulero und sicherte sich 10 % am Unternehmen. Das Food-Startup, das von Juliane Schöning und Hemant Chawla gegründet wurde, setzt auf essbare Löffel. Der Deal platzte nach der Show aber.

PODCAST

Insider #99
+++ Schon die neue Insider-Ausgabe mit Sven Schmidt gehört?  In der aktuellen Folge geht es um Taktile, Finoa, Wisemarkt, Hive, Alexander Samwer, den VC-Markt, Iconi, den Spac-Boom, WeFox, Lilium, Airbank, Trana, Fanzone, Roadsurfer, Deliveroo, Gorillas, Flink und den Thrasio-Hype.

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#Gastbeitrag – Die wichtigsten Buzzwords der boomenden Klimaschutz-Szene


Es gibt immer mehr Bewegung rund um das ganz große und ganz wichtige Thema Klimaschutz in der Tech-Branche. Je mehr darüber gesprochen wird, desto ungenauer werden jedoch die Begrifflichkeiten. Im folgenden Gastbeitrag erklärt Sebastian Heitmann, Gründer und General Partner vom Risikokapitalgeber Beyond Black, die wichtigsten Buzzwords der Klimaschutz-Szene. Zudem klärt er auf, was man vielleicht nicht mehr sagen sollte.

Impact Investing
Impact Investing bezieht sich auf Investitionen, die Unternehmen tätigen, um messbar positive ökologische Auswirkungen zu erzielen und dabei gleichzeitig profitabel sind. Es geht ausschließlich darum, Rendite mit Technologien zu erwirtschaften, die einen positiven Einfluss auf unseren Planeten haben.  Die ersten Impact Investments hinsichtlich des Umweltaspekts waren CleanTechs.

CleanTech
CleanTech hat die Dekade der Jahre von ca. 2005 bis 2015 geprägt und umfasste Technologien, Produkte und Prozesse, die auf ökologische Effizienz ausgelegt waren. Präzise Standards oder Anhaltspunkte für das Level der Ressourceneinsparungen wurden damals noch nicht definiert, es ging lediglich um weitaus weniger negative Umwelteinflüsse. Überwiegend kamen die Innovationen aus dem Energiesektor, insbesondere im Bereich Solarenergie. Erstmal gut gemeint – könnte man denken, aber dann kam ClimateTech.

ClimateTech
Was wir heute unter ClimateTech verstehen, geht wesentlich weiter als CleanTech. Heute ist klar, dass wir nicht nur weniger CO2 in die Atmosphäre emittieren dürfen, sondern dass wir bis spätestens 2050 gar kein zusätzliches CO2 mehr in die Atmosphäre abgeben dürfen. Das ist der Ansatz von ClimateTech. Vor diesem Hintergrund sind wir gezwungen, unseren Ansatz von technologischen Innovationen völlig neu zu denken.  Technologien wie Carbon Capture, also das Entfernen von CO2, haben in diesem Zuge massiv an Bedeutung gewonnen.

Carbon Capture
Elon Musk hat für die effektivste Carbon Capture-Lösung gerade 100 Millionen Dollar Preisgeld ausgelobt. Das sog. Abscheiden und dann Speichern von CO2 hat nicht nur das Ziel, den allgemeinen Ausstoß zu verringern. Bei diesem Prozess wird CO2 direkt beim Entstehen, beispielsweise bei Industrieanlagen, entnommen und unterirdisch eingelagert oder in anderen Prozessen verwertet.  CO2 kann auch direkt aus der Luft “gefiltert” werden oder aus Biomasse entzogen werden. Technisch sind bereits einige Lösungen machbar, ökonomisch sinnvoll sind bisher nur wenige.

Klimaneutralität/Net-Zero
Häufig liest man von Klimaneutralität, beispielsweise wenn man eine E-Scooter-Fahrt beendet: “Herzlichen Glückwunsch, Du bist klimaneutral gefahren.” Dies ist allerdings nicht ganz korrekt, da die Entsorgung der Antriebsbatterien (noch) sehr umweltschädlich ist und der Strom nur anteilig aus erneuerbaren Energien stammt. Klimaneutralität kann es nur geben, wenn die Menge an CO2, die in die Atmosphäre entlassen werden im selben Zug woanders wieder entnommen wird. Net-Zero beschreibt den Zeitpunkt, an dem unterm Strich nicht mehr Treibhausgase in die Atmosphäre abgegeben werden, als wir aus ihr herausziehen.

Gigacorn
Von diesem Begriff haben vermutlich noch nicht viele gehört. In der Digitalbranche wird meist nach dem nächsten Unicorn (Einhorn) gesucht, nach einem Unternehmen, das die Bewertung von einer Milliarde knackt. Beyond Black sucht hingegen das nächste GIGACORN. Ein Unternehmen, das nicht nur profitabel ist, sondern auch mindestens eine Milliarde Tonnen (also Gigatonne) CO2 einsparen kann. So können wir Profit und Planet in Einklang bringen.

Über den Autor
Sebastian Heitmann ist Gründer und General Partner beim Risikokapitalgeber Beyond Black, der Anfang des Jahres 2021 in Berlin gegründet wurde. Beyond Black investiert ausschließlich in Unternehmen, die einen signifikanten Beitrag zu einer net-zero economy leisten können. Heitmann ist Volkswirt und konzentriert sich als Investor seit fünf Jahren auf den Climate Tech-Sektor. Seit 2005 kompensiert Heitmann sowohl seinen eigenen CO2-Fußabdruck und den seiner unternehmerischen Engagements.

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#Brandneu – 7 neue Startups, die garantiert groß raus kommen werden


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

bearcover
Das Berliner Startup bearcover, bisher als thing bekannt, entwickelt Roboter für den Hausgebrauch. “Wir setzen Roboter ein, die die Sicherheit und Kommunikation für ältere Menschen Zuhause verbessern”, heißt es in der Selbstbeschreibung der Jungfirma, die von Ben Duffy, Fernando Torales und Daniel Flynn gegründet wurde.

Timeless
Auf Timeless können Onliner ab 50 Euro in Sneaker und Luxus-Objekte wie Uhren investieren. “Mit der Tokenisierung dieser Collectibles ermöglicht Timeless den Zugang zu diesen Luxusartikeln für eine breite Zielgruppe”, teilt das Berliner Startup mit. Das Team betreibt mit Gapless bereits eine Blockchain-Plattform für Fahrzeuge.

Curaya
Bei Curaya handelt es sich um einen Marktplatz für alternative und komplementärmedizinische Heilmethoden. Das Angebot reicht von Hypnose, über Atemtherapie bis zu Reiki. Die Berliner schreiben: “Wir wollen Aufklären und ein Umdenken anregen”.

Trisor
Das Berliner Unternehmen Trisor setzt auf digital verwalteten Tresorräume. Seinen Kunden stellt das junge Startup an “repräsentativen Standorte in besten Innenstadtlagen einen digitalen 24/7-Service zur Aufbewahrung ihrer Wertgegenstände zur Verfügung”.

mittekind
Das Berliner Startup mittekind setzt auf Geschenkboxen mit ausgewählten sowie selbst hergestellten Lebensmitteln aus kleinen Berliner Manufakturen. Das leckere Unternehmen wurde von Julian Russak, zuletzt Küchenchef von Cookies Events & Catering, ins Leben gerufen.

SimplyLCA
SimplyLCA aus Berlin kümmert sich um das wichtige Thema Life-cycle assessment (LCA), also die Lebenszyklusanalyse. “Get Primary Life Cycle Inventory Data from all your suppliers with ease. Or offer your Life Cycle Inventory Data to LCA practitioners worldwide”, heißt es aus dem Startup zum Konzept.

Teamwise
Das junge Berliner Unternehmen Teamwise möchte Firmen bei der Zusammenarbeit untereinander unterstützen. Auf der Website heißt es: “We provide tools for teams to generate high impact and continuous learning. We help small teams create a culture around feedback & intrinsic motivation, regardless of location”.

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#DealMonitor – Staffbase sammelt 145 Millionen ein – 468 Capital und Target Global planen Spac-IPO – Beyond Black investiert in Betteries


Im aktuellen #DealMonitor für den 29. März werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Staffbase 
+++ Der Private-Equity-Geldgeber General Atlantic investiert gemeinsam mit den Altinvestoren Insights Partners und e.ventures 145 Millionen US-Dollar in Staffbase. Das Chemnitzer Startup, 2014 gegründet, entwickelt eine Plattform, mit der Unternehmen ohne großen Aufwand eigene Mitarbeiter-Apps für den internen Gebrauch erstellen können. Über diese können die Nutzer etwa Nachrichten verschicken oder Schulungsvideos abrufen. Zu den Staffbase-Kunden gehören unter anderem Adidas, Ikea und Volvo. Zuvor flossen bereits 50 Millionen Dollar in das Unternehmen, das von Frank Wolf, Lutz Gerlach und Martin Böhringer gegründet wurde. Zu den Investoren gehören ansonsten Kizoo Technology Capital und Capnamic Ventures, die auch weiter an Bord bleiben. Gerade erst fusionierte Staffbase mit seinem kanadischem Wettberber Bananatag, der 2011 an den Start ging. Das Unternehmen beschäftigt derzeit 450 Mitarbeiter. 2019 erwirtschaftete Staffbase einen Umsatz in Höhe von rund 10,2 Millionen Euro. Der Jahresfehlbetrag lag bei 9,6 Millionen. Schon 2019 lag die Bewertung von Staffbasse im dreistelligen Millionenbereich. So langsam soll sich die Jungfirma dem Unicorn-Status nähern.

Betteries
+++ Der ClimateTech-Investor Beyond Black, Factor[e] Ventures und das Family Office Isar (Michaela und Magnus Harlander) investiert 2,1 Millionen Euro in das Berliner Startup Betteries. Das junge Unternehmen kümmert sich um das Upcycling von E-Auto-Batterien. “We offer a flexible range of 2nd life battery and mini-grid storage solutions for individual, enterprise, and community use. Our patented modular design makes it easy to capture, store, swap and go”, teilt die Jungfirma mit.

Theion
+++ Spreadshirt-, Circ- und Delivery Hero-Gründer Lukasz Gadowski investiert gemeinsam mit Thomas Andrae und Benjamin Braun in das Berliner Batterie-Startup Theion. Das Unternehmen entwickelt Quasi-Solid-State-Batterie für E-Autos. Theion wurde 2020 von Florian Ruess und Marek Slavik gegründet.

EXITS

Gratisbroker
+++ Der Wirtschaftsdienst Finanzen.net, gehört zu Springer, übernimmt den Münchner Neobroker Gratisbroker – siehe Finanz-Szene.de. “Der Deal verweist auf einen spannenden Trend – nämlich dass die großen B2C-Finanzportale mehr und mehr dazu übergehen, ihre Communities mit eigenen digitalen Investmentangeboten zu bedienen”, heißt es im Artikel zur Übernahme. Gratisbroker wurde 2018 von Stefan Mross, Malte Rubruck und Philipp Röben gegründet.

STOCK MARKET

468 Capital
+++ Der junge Berliner Kapitalgeber 468 Capital, hinter dem unter anderem Ex-Rocket Internet-Macher Alexander Kudlich steckt, plant eine Special Purpose Acquisition Company (Spac) an die Börse (Frankfurt am Main) zu bringen. “Nicht ausgeschlossen, dass die Berliner auch die unternehmerische Führung in die Hand nehmen. Man verfolgt große Pläne” – schreibt die “Welt am Sonntag“. Bei einem Spac-Prozess geht es darum, eine Firmenhülle an die Börse zu bringen und dann Unternehmen aufzukaufen und mit dieser Firmenhülle zu verschmelzen. 300 Millionen Euro sind wohl als Zielgröße anvisiert.

Target Global Acquisition I
+++ Und auch der Berliner Geldgeber Target Global plant einen Spac-IPO (New York). Zielgröße sind hier 250 Millionen US-Dollar. “Die Spac soll an der New Yorker Börse unter dem Symbol TGAAU listen, die Credit Suisse begleitet den Börsengang” – berichtet FinanceFWD.

fabfab
+++ Das junge Unternehmen fabfab, das europaweit Shops rund um Stoffe und Meterware betreibt, denkt über eine Spac-IPO nach. “Wir schauen global nach Wachstumskapital in Höhe eines zweistelligen Millionenbetrags und schauen uns dabei auch Spacs an”, sagte Firmenchef Andreas Seifert gegenüber mit Reuters. Bei einem Spac-Börsengang verschmilzt ein Unternehmen mit einer börsennotierten leeren Firmenhülle. Spac steht für Special Purpose Acquisition Company.

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Foto (oben): azrael74

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#Interview – “Keine Angst, wir sind keine Spione”


Das junge Unternehmen OroraTech, das von Thomas Grübler, Björn Stoffers, Florian Mauracher und Rupert Amann gegründet wurde, positioniert sich als “kommerzieller Anbieter von Satelliten, die – mit Infrarot-Kameras ausgestattet – Buschfeuer überall auf der Welt frühzeitig entdecken und überwachen können”. “Wir versuchen, ein schweres Problem zu lösen – die rechtzeitige Waldbranderkennung”, sagt Sonja Mayer, Head of Business Development bei OroraTech, zum Konzept der Jungfirma.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Mayer außerdem über Biodiversität, Forstverwaltungen und Nanosatelliten.

Wie würdest Du Deiner Großmutter OroraTech erklären?
OroraTech entwickelt ein System zur globalen Waldbrandfrüherkennung und -beobachtung. Das soll heißen, dass wir ein System aufgebaut haben, wodurch Nutzer beobachten können, wo es auf der Welt brennt, und diese Brände im Detail nachverfolgen können. Aber keine Angst, wir sind keine Spione. Wir sammeln Bilder, die existierende Satelliten von der Welt machen, und werten diese aus, um wertvolle Daten für unsere Endnutzer zu liefern. Darüber hinaus arbeiten wir gerade auch an unserer eigenen Satelliten-Konstellation. Die Satelliten sind nicht größer als eine Schuhbox, werden jedoch Wärmebilder aufnehmen, die so momentan noch nicht verfügbar sind. Unser Ziel ist es, alle Flächenbrände weltweit innerhalb von 15 Minuten erkennen zu können und dadurch Ökosysteme und Menschen zu beschützen.

Welches Problem genau wollt Ihr mit OroraTech lösen?
Wir versuchen, ein schweres Problem zu lösen – die rechtzeitige Waldbranderkennung. Infolge der Erderwärmung treten immer häufiger Waldbrände auf, die jedes Jahr Schäden in Milliardenhöhe verursachen. Darüber hinaus tragen Waldbrände erheblich zur Zerstörung von Ökosystemen und den Verlust der Biodiversität bei. Flächenbrände tragen zudem auch in hohem Masse zu den globalen CO2-Emissionen bei. Statistisch gesehen sorgen Waldbrände zudem für ein Zehntel aller globalen Emissionen des Klimakillers CO2. Gerade in entlegenen Gebieten bleiben Waldbrände viel zu lange unentdeckt, wodurch Lösch- und Rettungsmaßnahmen viel zu spät eingeleitet werden. Heutige Lösungen zur Waldbrandfrüherkennung sind ineffizient und zu teuer, um flächendeckend eingesetzt zu werden.

Die Corona-Krise traf die Startup-Szene zuletzt hart. Wie habt ihr die Auswirkungen gespürt?
Wir haben großes Glück gehabt, was die Auswirkungen der COVID-Krise auf unser Unternehmen betrifft. Schon seit Anfang April 2020 ist das gesamte Team im Homeoffice. Unsere flexible Online- Infrastruktur, die wir schon vor COVID aufgebaut hatten, hat eine reibungslose Übertragung ins Homeoffice erlaubt. Durch tägliche Team-Updates, wöchentliche Unternehmens-Updates und den sogenannten “Donut-Calls” (zufällig ausgewählte Gesprächspartner für die Kaffeepausen) haben wir auch die Kommunikation und Motivation im Team gut erhalten können. Zum Teil haben wir durch das Remote Arbeiten sogar positive Veränderungen wahrgenommen: Online-Veranstaltungen weltweit standen uns im vergangenen Jahr zur Verfügung, ohne hohe Reisekosten abrechnen zu müssen und das Team konnte schneller wachsen, da wir auf einmal den weltweiten Arbeitsmarkt zu Verfügung hatten.

Wie ist überhaupt die Idee zu OroraTech entstanden?
OroraTech wurde im September 2018 als Spin-Off der Technischen Universität München durch die vier Mitgründer Thomas Grübler, Björn Stoffers, Rupert Amann und Florian Mauracher gegründet. Drei der Gründer hatten sich zuvor durch ihre Arbeit am MOVE-II-Satelliten des Lehrstuhls für Raumfahrttechnik kennengelernt. Björn Stoffers war zum Team gestoßen, als das Projekt auf einer Fachmesse in Berlin präsentiert wurde. Zusammen haben sie mit Wärmebildern eine begehrte Anwendungsnische für Aufnahmen aus dem All gefunden, um das schnellste Warnsystem für Flächenbrände aus dem Weltall zu entwickeln. Seit Gründung ist das Team auf fast 40 MitarbeiterInnen aus verschiedenen Nationen und mit verschiedensten Hintergründen gewachsen. Eins haben alle jedoch gemeinsam: die Leidenschaft für New-Space-Technologien und das Bestreben einer nachhaltigen Welt.

Hat sich das Konzept seit der Idee irgendwie verändert?
Mehrmals! Das gehört zu einem Startup dazu. Die ursprüngliche Idee lag – noch vor der Gründung – darin, CubeSat-Missionen als “End-to-End”-Service anbieten zu können. Allerdings stellte sich heraus, dass dieses Geschäftsmodell erst mit der Fertigung von ganzen Konstellationen skaliert, sodass die Idee bald um die Entwicklung einer eigenen Nutzlast erweitert wurde. Durch die folgende Recherche der vielen Anwendungsmöglichkeiten fiel auf, dass es eine große unerklärliche Lücke im Bereich der Wärmebilddaten – Thermal-Infrarot, TIR – gibt. Aus dieser Idee, und durch die vielen Waldbrände im Sommer 2018, entschied sich das Team, den primären Fokus auf die Waldbranddetektion zu legen. Ende 2019 wurde die Webapp Wildfire Service veröffentlicht, die in Zukunft durch die Wärmebilddaten eigener Satelliten komplementiert werden soll, um die Zeit zur Erkennung von Bränden noch signifikanter reduzieren zu können.

Wie genau funktioniert eigentlich euer Geschäftsmodell?
OroraTechs Waldbrandservice fokussiert sich auf folgende Kundengruppen: (Rück-)Versicherungen, den öffentlichen Sektor – regionale Verwaltungen, Einsatzkräfte, Forstverwaltung – und den sonstigen privaten Sektor – Logistik, Energieversorger, Waldbesitzer, Papierfabriken. Unsere Daten werden über zwei unterschiedliche Modelle vertrieben. Erstens: Das Waldbrandfrüherkennungs- und Überwachungssystem, was über ein Abonnement-Modell vertrieben wird, um ereignisbasierte Informationen direkt an Kunden oder Nutzer wie beispielsweise Notrufleitstellen zu liefern – SaaS -Style. Zweitens: Ein API-Zugriff über OroraTechs Plattform, die zahlenden Kunden einen uneingeschränkten Zugriff auf tagesaktuelle und historische Infrarotdaten ermöglicht – DaaS-Style.

Wer sind eure Konkurrenten?
Das ist eine schwierige Frage – einen direkten Konkurrenten haben wir noch nicht identifizieren können. Auf dem Gebiet der Waldbrandfrüherkennung konkurriert OroraTech mit boden- und luftgestützten Systemen, wie Wachtürmen – manuelle und automatisierte Kamerasysteme -, Drohnen, Hubschraubern und Flugzeugen mit Infrarotkameras sowie menschlichen Patrouillen, die nach Bränden Ausschau halten. Weitere indirekte Wettbewerber sind andere Hersteller von CubeSat-Konstellationen – wie die bereits genannten Unternehmen Spire und Planet Labs – sowie große Wettersatelliten in geostationären und polaren Umlaufbahnen.

Wo steht OroraTech in einem Jahr?
2021 wird ein sehr spannendes Jahr für OroraTech sein. Im November 2021 soll der erste Prototyp unserer Kamera von der ISS gestartet werden. Durch diesen Launch werden wir die ersten Daten unserer eigenen Wärmebildkamera erhalten und in unser System integrieren können. Danach ist ein weiterer “Precursor” geplant, gefolgt von einer Konstellation aus 14 baugleichen Nanosatelliten, die bis 2024 In-Orbit sein werden. Darüber hinaus planen wir für dieses Jahr eine signifikante Expansion in dem nordamerikanischen und australischen Markt.

Start-ups mit Impact powered by Samsung

In unserem Themenschwerpunkt “Start-ups mit Impact” berichten wir regelmäßig über die Zebras unter den Start-ups. Wir begleiten die Geschichten von Gründungsteams mit innovativen technischen Lösungen, die nachhaltige und wirtschaftliche Ziele gleichermaßen verfolgen. Die Rubrik wird gefördert von Samsung in Partnerschaft mit dem Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland und dem Impact Hub Berlin, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, an besseren Rahmenbedingungen für soziale Innovationen mitzuwirken. In der Artikelreihe beleuchten wir das Potenzial der Zebra-Szene. Weitere Infos bei: Samsung for Impact.

Foto (oben): OroraTech

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#DealMonitor – Patient 21 kauft Klinik Sankt Elisabeth – Pamyra, Klim und Mika sammeln Millionensumme ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 18. März werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

EXITS

Klinik Sankt Elisabeth

+++ Das sehr stille Berliner Unternehmen Patient 21, zu dem Dental21, eine “Business Development Agentur mit einer Spezialisierung auf Zahnärzte” und das Dentallabor Dentalab21 gehören, übernimmt die Heidelberger Klinik Sankt Elisabeth (1925 gegründet). “Am Montag wurden die Verträge unterschrieben, am Dienstag die 156 Mitarbeiter des Krankenhauses in Handschuhsheim informiert”, schreibt die Rhein-Nekar-Zeitung zur Übernahme. Patient 21wurde 2019 von Christopher Muhr (Citydeal, Groupon, Auto1) ins Leben gerufen, inzwischen führt Nicolas Hantzsch das Unternehmen. Kingsway Capital, Target Global, Piton Capital investierten in der Vergangenheit bereits in Patient 21 bzw. Dental21. “In Sachen EDV hat das Haus viel zu meistern – deshalb sind wir mit unserer Expertise der richtige Träger”, wird Muhr von der Rhein-Nekar-Zeitung zitiert. Der  Seriengründer plant nun eine Art Modellprojekt zur Verzahnung der EDV von stationären und ambulanten Bereichen in der Krankenversorgung. Dafür sei Sankt Elisabeth perfekt geeignet, sagt Muhr.

INVESTMENTS

Pamyra
+++ Ein nicht genanntes Family Office, GeCoin und Altinvestoren wie der Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) investieren eine siebenstellige Summe in Pamyra. “Die Mittel sollen vor allem  in den Ausbau neuer Software-Lösungen für Speditionen fließen”, scheibt das Unternehmen. Pamyra aus Leipzig möchte freien Laderaum an Versender für sperrige Güter, Paletten oder Möbel vermitteln. Pamyra wurde 2016 von Felix Wiegand und Steven Qual gegründet. 2019 sammelte das Startup bereits siebenstellige Summe ein.

Klim
+++ Ananda Impact Ventures, Wi venture, Gemüsering und Blue Impact Ventures investieren in das Berliner Startup Klim, bisher als Carbon Farmed bekannt. Atlantic Food Labs investierte bereits zuvor in das AgTech. Insgesamt sammelte das Unternehmen bereits eine siebenstellige Summe ein. Klim entwickelt eine Plattform und ein Label für die regenerative Landwirtschaft und deren Skalierung. Carbon Farming gilt als eine der wirksamsten Lösungen der Klimakrise. Das Startup wurde von Robert Gerlach, Nina Mannheimer und Adiv Maimon gegründet.

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Mika
+++ Ananda Impact Ventures, IBB Ventures und die Beteiligungsgesellschaft Evodia investieren eine Millionensumme in Mika, eine digitale Therapiebegleitung für Krebspatient:innen. Die App bietet Patient:innen unter anderem “Wissen, Tipps und Übungen für den Alltag, um trotz Krebserkrankung wieder mehr Lebensqualität zu erfahren” . Mika bzw. die Betreiberfirma Fosanis wurde 2017 von Gandolf Finke und Jan Simon Raue gegründet. Das Berliner Unternehmen beschäftigt 20 Mitarbeiter.

Flowers
+++ Jürgen Holz (Holz automation) investiert in Flowers. Das SaaS-Startup mit Sitz im badischen Müllheim unterstützt Unternehmen dabei, wiederkehrende Abläufe – insbesondere die Rechnungsfreigabe – zu digitalisieren, zu automatisieren und zu optimieren. Das Unternehmen wurde 2019 von Andreas Martin und Daniel Vöckler sowie der Mandat Managementberatung gegründet.

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#Brandneu – Unser Startup des Tages: Pina


Jeden Tag entstehen in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. Im März präsentiert deutsche-startups.de jeden Werktag – garniert mit einem Einhorn – ein junges Startups, das zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind.

Pina
Das Münchner Startup Pina, das von Florian Fincke, Gesa Biermann und Jonas Kerber gegründet wurde, setzt mit Hilfe künstlicher Intelligenz auf die Digitalisierung des Zertifizierungsprozesses. So sollen Waldbesitzern die Möglichkeit haben, am freiwilligen Emissionsmarkt teilzunehmen. ”So wird lokaler Klimaschutz im Wald Realität: digital, messbar, und transparent”, schreibt das Team.

Social Media-Profile von Pina: Linkedin

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#Brandneu – 7 neue Startups, die sich jeder unbedingt ansehen sollte


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Bootify
Mit Bootify können Java-Entwickler ihren nächsten “Spring Boot Prototypen” erstellen. “In dem Online-Tool wird einfach das Datenbankschema angelegt, Optionen wie Absicherung mit JWT ausgewählt und der generierte Quellcode steht zum Review und Download zur Verfügung”, schreibt Gründer Thomas Surmann.

Willma
Mit Hilfe von Willma können passionierte Online-Shopper ihre Paketsendungen bündeln lassen und sie in Empfang nehmen, wann es ihnen passt. Das Startup verspricht: “Du verpasst nie wieder ein Paket und erhältst es auf Knopfdruck direkt nach Hause geliefert”.

agyleOS
agyleOS setzt auf eine Software rund um das Thema Agile Working. Auf der Website heißt es: “We believe that agyleOS will help all companies that want to build and run agile organizations in a sustainable way – hundreds of thousands of companies worldwide”.

melita.io
Das Berliner Startup melita.io treibt den Ausbau eines IoT-Netzes auf LoRaWAN-Basis (Long Range Wide Area Network) voran. LoRaWAN-Netzwerke können über ein einzelnes Gateway oder eine Basisstation oftmals ganze Städte und mehrere hundert Quadratkilometer abdecken.

Si:cross
Das Berliner Startup Si:cross entwickelt eine SaaS-Lösung für die unternehmensinterne Kommunikation. Dabei setzt das Gründerteam auf Micro-Podcasts. Mitarbeiter:innen sollen so zu “aktiven Geschichtenerzähler:innen und mobilen Lernenden” werden.

climateers
Das Berliner ClimateTech climateers kämpft – wie derzeit viele Startups – gegen den Klimawandel. “The app is designed to empower individuals, working together in groups, to reduce their personal carbon emissions, by illustrating the carbon impact of simple daily choices”, teilt die Jungfirma mit.

Floristy
Die Grace-Gründer Nina Wegert und Kirishan Selvarajah, die seit etlichen Jahren haltbare Rosen verkaufen, starten mit Floristy einen Flash-Lieferdienst für Blumen. Die Berliner nennen es “Last-Mile Flower Delivery Service”. Floristy liefert innerhalb von 90 Minuten oder zum Wunschtermin bis an die Haustür der Kunden.

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#DealMonitor – Plan A sammelt 3 Millionen ein – Ardian Growth investiert in Kapten & Son – Rockaway Capital übernimmt Bringmeister


Im aktuellen #DealMonitor für den 10. März werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Plan A
+++ Der französische Geldgeber Demeter, coparion und SoftBank investieren 3 Millionen US-Dollar in Plan A – siehe TechCrunch. Berliner ClimateTech, das von Lubomila Jordanova und Nathan Bonnisseau gegründet wurde, möchte Unternehmen und Mitarbeiter beim Thema Nachhaltigkeit unterstützen. “Our software allows your company to measure, monitor, reduce and offset its environmental impact seemlessly. Create change with your business and improve from it!”, teilt das Startup mit.

Kapten & Son
+++ Ardian Growth, ein Investmentbereich der Investmentgesellschaft Ardian, steigt bei Kapten & Son ein. Mit dem neuen Gesellschafter möchte das Kölner D2C-Unternehmen sein”Wachstum vorantreiben”. Kapten & Son, wurde 2014 von den Studenten Fabian Deventer, Johannes Theobald und Artjem Weissbeck am Campus der Universität Münster gegründet. Derzeit verkauft Kapten & Son neben Uhren auch Rucksäcke, Brillen, Sonnenbrillen und Koffer. Der Umsatz lag 2020 bei rund 50 Millionen Euro. Geführt wird die Jungfirma von Alexander Glörfeld und Marian Paul . Mitgründer Weissbeck etwa betreibt derzeit Charles. Hinter Charles verbirgt sich eine Conversational-Commerce-as-a-Service-Software für Händler und Konsumgütermarken. Das Unternehmen aus Berlin ermöglicht es Marken ihre Produkte über WhatsApp und andere Chat-Apps anzubieten. Accel und HV Capital investierten kürzlich in Charles.

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Kloster Kitchen
+++ Der bekannte Fruchtsaft-Hersteller Eckes-Granini steigt bei Kloster Kitchen ein und sichert sich 49 % am Unternehmen aus der Nähe von Nürnberg. Das junge Food-Startup, das von Mario Fürst gegründet wurde, bringt seit 2015 frischen Ingwer in die Flasche. “Die bisherigen Gesellschafter, bestehend aus den Gründern und der Intro Gruppe um den Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl bleiben beteiligt”, teilen die Unternehmen mit.

Comeco
+++ Die DEVK Versicherungen und die Süddeutschen Krankenversicherung steigen bei Comeco ein. Das Unternehmen lässt sich am besten mit dem Schlagwort Lifestyle-Banking beschreiben. Das Bankkonto der Kunden ist dabei der Ausgangspunkt für weitere Produkte. Wichtig: Es geht um mehr als wieder nur eine simple Multibanking-App. Die Palette von Teo, so der Name der App, soll von Gutscheinangeboten bis zur Vermittlung von Reisen gehen.

EXITS

Bringmeister
+++ Der tschechische Investor Rockaway Capital, die hierzulande vor allem durch den Aufkauf von Unister bekannt geworden ist, übernimmt den Lebensmittel-Lieferdienst Bringmeister, der zuletzt zu Edeka gehörte. “Alle rund 260 Arbeits­plätze in Logistik, Einkauf, IT und Verwaltung bleiben erhalten und gehen 1:1 auf den neuen Eigentümer über”, teilen die Unternehmen mit. Bringmeister landete 2017 im Zuge der Übernahme von Kaiser’s Tengelmann bei Edeka. Mit der Übernahme möchte die Private-Equity- und Venture-Capital-Gruppe Rockaway Capital nun den deutschen Markt erobern. Über Erfahrungen im Segment verfügen die Rockaway-Macher: Zur Investmentgruppe gehört auch die Online-Supermarktkette Kosik.cz. In den Markt der Lebensmittel-Lieferdienste kommt somit weiter Bewegung. Aus Tschechien drängt derzeit auch der Online-Supermarkt Rohlik auf den deutschen Markt. Hierzulande tritt das Unternehmen als Knuspr auf. Edeka wiederum ist seit einiger Zeit am deutschen Picnic-Ableger beteiligt. Bereits Anfang 2018 sicherte sich Edeka 20 % am Online-Supermarkt, der ursprünglich aus den Niederlanden kommt.

PODCAST

Insider #97
+++ Schon die neue Insider-Ausgabe mit Sven Schmidt gehört? In der aktuellen Folge geht es um Ralf Wenzel, Gorillas, Elmar Broscheit, Flink, Grovy, Project A Ventures, MeetButter, Finway, mim Technologies, Lottie und den  Spac-Boom.

Abonnieren: Die Podcasts von deutsche-startups.de könnt ihr bei Amazon Music – Apple Podcasts – Castbox – Deezer – Google Podcasts – iHeartRadio – Overcast – PlayerFM – Podimo – Spotify – SoundCloud oder per RSS-Feed abonnieren.

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#DealMonitor – Infarm sucht 250 Millionen – N26 bekommt weitere Millionen – PwC steigt bei Statice ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 1. März werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Infarm
+++ Das junge Berliner Unternehmen Infarm, ein Vertical Farming-Anbieter, plant 250 Millionen US-Dollar aufzunehmen – siehe Sky News. GT Lighthouse, der Beteiligungsarm des Prinzenhauses Liechtenstein, Hanaco, Bonnier, Haniel und Latitude sowie die bestehenden Investoren Atomico, TriplePoint Capital, Mons Capital und Astanor Ventures investierten zuletzt 170 Millionen US-Dollar in Infarm. Mit der neuen Investmentrunde könnte Infarm zum Unicorn (1 Milliarde Bewertung) aufsteigen. Das Unternehmen wurde 2013 in Berlin von Osnat Michaeli und den Brüdern Erez und Guy Galonska gegründet. Die Jungfirma entwickelt ein “intelligentes modulares Farming-System”.

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N26
+++ Die Familie hinter dem Schmuckkonzern Swarovski investiert über ihren Ableger Crystalon Finanz in die Berliner Digitalbank N26 – siehe Gründerszene. “Registerdokumente belegen, dass sich die Firma im Rahmen einer Kapitalerhöhung von Ende Januar rund 0,05 Prozent an dem Fintech gesichert hat”, heißt es im Artikel. Zudem stockte Geldgeber Earlybird Venture Capital seine Anteile an N26 auf und hält nun 12,4 % an N26. Die N26-Investoren – darunter Valar Ventures, der singapurische Staatsfonds GIC und der New Yorker Risikokapitalgeber Insight Venture Partners – investierten zuletzt 100 Millionen US-Dollar in das Grownup. Die Bewertung lag bei 3,5 Milliarden Dollar. In der aktuellen Investmentrunde fließen auf Grundlage dieser Bewertung nun weitere 30 Millionen Euro in N26.

Statice
+++ Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland steigt bei Statice ein und sichert sich dabei knapp 50 % am Unternehmen. Das Berliner Startup möchte  Unternehmen helfen, sensible Daten zu anonymisieren. Capnamic Ventures, WATTx und WestTech Ventures investierten in der Vergangenheit eine siebenstellige Summe in die Jungfirma, die 2018 von Sebastian Weyer, Mikhail Dyakov und Omar Ali Fdal gemeinsam mit WATTx gegründet wurde. Capnamic Ventures hielt zuletzt 26,3 % an Statice. WATTx war mit 21,9 % an Bord. PwC Deutschland teilt mit, dass man alle Anteile der Investoren übernommen habe.

Think RE
+++ Der TGFS Technologiegründerfonds Sachsen investiert in Think RE aus Wurzen. Das ClimateTech, dass 2019 von Steffen Hundt, Stephan Dinse und Mataza Golzari gegründet wurde, begleitet über seinen digitalen Marktplatz “Unternehmen bei der Umsetzung ihrer Klimastrategie und der Reduzierung ihres CO2-Fußabdruckes”. Konkret geht es dabei um die Beschaffung, Finanzierung, Verhandlung und Kontrahierung von Power Purchase Agreements (PPAs), also von langfristigen Stromlieferverträgen.

Audvice
+++ Die Business Angels Angels Philipp Kinsky, Josef Kogler und Heike Thiele investieren eine sechsstellige Summe in das Pucher Startup Audvice, das von Sophie Bolzer und Erfan Ebrahimnia gegründet wurde – siehe Der Brutkasten. Die Jungfirma setzt ganz auf den derzeitigen Audioboom und das wichtige Thema Wissensmanagement. Mit der Audvice-App können Nutzer Audio-Inhalte erstellen und diese mit anderen Nutzern bzw. Kollegen im eigenen Unternehmen teilen.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Point Nine investiert in xChange – capacura investiert in eevie – Quadrille Capital investiert in Medwing


Im aktuellen #DealMonitor für den 11. Februar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

xChange
+++ Point Nine Capital, Piton Capital und Omers Ventures investieren abermals in das Hamburger Logsitik-Startup xChange. Die Jungfirma, die 2015 von Johannes Schlingmeier und Christian Roeloffs gegründet wurde, positioniert sich als Marktplatz zum Austausch von Seecontainern und hilft den Kunden ihre Logistikprozesse zu automatisieren. Am Unternehmen ist auch BCG, wo die Gründer vorher tätig waren, beteiligt. Über 90 Mitarbeiter wirkten derzeit für xChange. #EXKLUSIV 

eevie
+++ capacura und die NRW.Bank investieren eine hohe sechsstellige Summe in die Klimaschutz-App eevie. Das Startup aus Düsseldorf, das 2019 von Antonius Willms und Lennart Paar gegründet wurde, bietet Impact-as-a-Service als Dienstleistung an. Über eevie können Unternehmen, Firmen und Organisationen ihren Angestellten, Mitgliedern und Kunden helfen, klimafreundlich zu leben. Die eevie-App misst dazu die CO?-Emissionen der Nutzer und hilft diesen dabei ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Das frische Kapital soll in die “Weiterentwicklung der App sowie in Marketing und Vertrieb fließen”. #EXKLUSIV 

Medwing
+++ Der französische Geldgeber Quadrille Capital investiert in Medwing. Das Berliner Startup, 2017 von Johannes Roggendorf, Alana Tung und Timo Fischer gegründet, positioniert sich als Jobdienst rund um das Gesundheitswesen. Cathay Innovation sowie die Altinvestoren Northzone, Atlantic Labs und Cherry Ventures investierten zuletzt 28 Millionen Euro in Medwing. Quadrille Capital hält nun 4,2 % am Unternehmen. #EXKLUSIV 

Quantum Optics Jena
+++ ELAS Technologies, der Fraunhofer Technologie-Transfer Fonds und beteiligungsmangement Thüringen (bm|t) investieren eine siebenstellige Summe in Quantum Optics Jena., eine Ausgründung des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF.  Das Unternehmen entwickelt quantenbasierte Lösungen für hochmoderne Kommunikationssysteme. Die Jungfirma wird von Oliver de Vries und Kevin Füchsel geführt.

VENTURE CAPITAL

IST cube
+++ Hinter IST cube verbirgt sich ein vom Institute of Science and Technology Austria (IST Austria) initiierter Risikokapitalgeber für Life Science- und Tech Startups aus dem akademischen Umfeld. “Mehr als 40 Millionen Euro stehen ab sofort zur Verfügung, um zukunftsweisende wissenschaftliche Forschungsprojekte zu kommerziell erfolgreichen Unternehmen zu entwickeln”, teilt der neue Geldgeber mit. Zu den Investoren zählen der EIF, das Land Niederösterreich, die aws – Austria Wirtschaftsservice, die Vienna Insurance Group, die Mitterbauer-Beteiligungs-AG sowie rund zwanzig weitere private Investoren.

Beyond Black
+++ Mit Beyond Black geht ein Risikokapitalgeber an den Start, der Startups gezielt bei der Entwicklung CO2-reduzierender Technologien unterstützt. Beyond Black wurde von Sebastian Heitmann, Joern-Carlos Kuntze, Yair Reem und Oliver Schwarzer gegründet. “Die Gründungspartner vereinen berufliche Erfahrungen aus den Bereichen Risikokapital, Startups sowie unternehmerisches Engagement zum Thema Klimaneutralität (CleanTech)”, heißt es in der Presseaussendung.  Beyond Black ist bereits am Geothermie-Unternehmen GA Drilling beteiligt.

PODCAST

Insider
+++ Schon die neue Insider-Ausgabe mit Sven Schmidt gehört? in der aktuellen Folge geht es um 10x Group, Glore/Fure, Vytal, Outfittery, Dental21, Gorillas, Bring und Adjust.

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#Interview – “Es können gute Dinge geschehen, wenn die Politik auf die Wissenschaft hört”


Das junge Klima-Startup Planetly, das von Anna Alex (Outfittery) und Benedikt Franke (Helpling) gegründet wurde, entwickelt digitale Tools mit deren Hilfe, Unternehmen ihre CO2-Emissionen berechnen, reduzieren und ausgleichen können. 468 Capital, Speedinvest, Cavalry Ventures und einige Business Angels sowie TV-Löwe und Formel 1-Weltmeister Nico Rosberg investierten bereits in das Berliner ClimateTech.

“Unsere Pilotkunden, die uns vertraut haben, obwohl wir noch nicht seit 10 Jahren am Markt sind. Wir wollen die Nachhaltigkeits-Branche entstauben und komplett neu denken. Das ist eine große Mission. Ohne unsere Pilotkunden, wie etwa HelloFresh und smava, wäre das nicht möglich. Wir glauben an Co-Creation und haben uns bewusst nicht monatelang eingeschlossen, um ein Produkt zu bauen, das dann womöglich niemand braucht”, sagt Gründerin Anna Alex. Im Interview mit deutsche-startups.de spricht die Planetly-Macherin einmal ausführlich über das fast abgelaufene Jahr.

2020 geht als Corona-Jahr in die Geschichtsbücher ein. Was hast du in den vergangenen Monaten gelernt?
Dass gute Dinge geschehen können, wenn die Politik auf die Wissenschaft hört. Das sollte nun auch in der Klimakrise stattfinden!

Wie lief 2020 wirtschaftlich für euch – habt ihr eure Ziele erreicht?
Nachhaltigkeit stand auch trotz Corona ganz weit oben auf der Agenda für viele Unternehmen. Klar, einige Branchen mussten sich erstmal etwas neu sortieren. Dafür haben andere ihre Nachhaltigkeitsthemen umso mehr vorangetrieben. Insofern schauen wir bei Planetly auf ein sehr beschäftigtes und erfolgreiches Jahr 2020 zurück.

Was war das Highlight in diesem Jahr bei euch?
Unsere Pilotkunden, die uns vertraut haben, obwohl wir noch nicht seit 10 Jahren am Markt sind. Wir wollen die Nachhaltigkeits-Branche entstauben und komplett neu denken. Das ist eine große Mission. Ohne unsere Pilotkunden, wie etwa HelloFresh und smava, wäre das nicht möglich. Wir glauben an Co-Creation und haben uns bewusst nicht monatelang eingeschlossen, um ein Produkt zu bauen, das dann womöglich niemand braucht. Wir sind den Weg der partnerschaftlichen Produktentwicklung gegangen und es hat sich gezeigt, dass wir damit genau richtig lagen.

Welches Projekt steht bei euch für 2021 ganz oben auf der Agenda?
Unser Team ausbauen. Wir wachsen kräftig und suchen nach Top-Talenten aus Tech, Data, Sales, Marketing und Business Development, die Lust auf einen Job haben, in dem sie den Purpose jeden Tag spüren können.

Was hast Du Dir persönlich für 2021 vorgenommen?
Häufiger mal raus in die Natur. Ich sitze so viel vorm Bildschirm und ein Spaziergang zwischendrin wirkt Wunder.

Tipp: In unserer Rubrik “Jahresrückblick” schauen wir zurück auf 2020!

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Foto (oben): Planetly

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#Brandneu – 7 neue Startups, von denen man bald mehr hören wird


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

Fleetspark
Beim Berliner Startup Fleetspark geht es um das Einsparen von Benzin. Zielgruppe der mobilen Anwendung sind Logistikunternehmen. In der Selbstbeschreibung heißt es: “FleetSpark is developing a set of technologies to help truck operator reduce their fuel consumption by over 10 %”.

Plan A
Das Berliner Startup Plan A möchte Unternehmen und Mitarbeiter beim Thema Nachhaltigkeit unterstützen. “Our software allows your company to measure, monitor, reduce and offset its environmental impact seemlessly. Create change with your business and improve from it!”, teilt das Startup mit.

DermaDigital
Das Berliner E-Health-Startup DermaDigital entwickelt eine “individuelle Ratgeber-App” rund um das Thema Haut. “Nach kurzer Zeit haben sich spielend einfach und ganz individuell die besten Produkte für deine Haut herauskristallisiert”, verspricht das junge Unternehmen aus Berlin.

Blindside
Hinter Blindside verbirgt sich eine digitale Trainingsplanung. Zielgruppe sind vor allem ambitionierte Amateursportler (Individual- und Mannschaftssport). Blindside eignet sich dabei vor allem für die langfristige Planung und Zielsetzung, den Wissenstransfer zwischen Trainern und die Auswertung der Trainingsplane.

Growify
Beim Berliner Startup Growify dreht sich alles ums Trendthema Lernen. “Growify ist eine Lernplattform, die Menschen zum Lernen motiviert, Jobprofile und Lerninhalte strukturiert und verschiedene (HR-)Systeme miteinander verbindet”, teilt das junge Unternehmen in eigener Sache mit.

AkiCheck
Das junge Berliner Unternehmen Nephrolytix entwickelt mit AkiCheck eine Plattform rund um das Management von Nierenfunktionen. Darüber sollen akute, mittel- und langfristige Veränderungen der Nierenfunktion erkannt, vorhergesagt und verhindert werden können.

Alenti
Die Jungfirma Alenti positioniert sich als B2B-Plattform für das Einholen von Vergleichsangeboten – sowohl für Einkäufer als auch Lieferanten. Zum Konzept teilt das Startup mit: ”Dabei nutzt Alenti das Potenzial künstlicher Intelligenz, um beide Nutzergruppen branchen- und produktabhängig zu unterstützen”.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über junge, frische und brandneue Startups, die noch nicht jeder kennt. Alle diese Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der bundesweiten Startup-Szene und im besten Fall auf die Agenda von Investoren, Unternehmen und potenziellen Kooperationspartnern. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Brandneu – 7 brandneue Startups, die sich jeder genau ansehen sollte


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

Monet
Hinter Monet aus München verbirgt sich ein Kreditkarten-Startup. “Die Karte der Zukunft, die du als virtuelle Karte innerhalb von 10 Minuten zu Apple oder Google Pay hinzufügen kannst – mit bis zu 1500 Euro finanziellem Spielraum, dauerhaft gebührenfrei”, heißt es auf der Website. Vorbild dürfte hier Petal sein.

Rubarb
Mit Rubarb möchten Kelvin Craig sowie Fabian Scholz und Jakob Scholz – die Neffen von Finanzminister Olaf Scholz – eine Alternative zum Sparbuch etablieren. Der Unterschied zu einem klassischen Sparbuch liegt darin, dass das Geld nicht tatsächlich auf einem Sparkonto lande, sondern in ETFs investiert wird.

Purchase Habits
Hinter Purchase Habits verbirgt sich eine “Online und Mobile Banking-Lösung mit dem Fokus auf bewussteren Konsum”. Das Münchner FinTech, das von Georg Panteleev gegründet wurde, möchte unter anderem bei der “Reduzierung von Falschkäufen” helfen.

Xibit
Xibit aus Berlin bringt Hologramme in die echte Welt! “We use holograms to turn product presentations into engaging customer experiences”, heißt es in der Selbstbeschreibung der Jungfirma, die von Zakaria Jaiathe und Abdeljalil Karam ins Leben gerufen wurde.

Conxai
Das Münchner Startup Conxai drängt quasi auf die Baustelle! “Conxai is a first of its kind Digital Twin technology for the construction industry that synchronizes as-built with as-designed and creates a single source of truth”, teilt das Unternehmen, das von Sharique Husain geführt wird, mit.

fyndery
Bei fyndery können Onliner die “besten Kurse rund um einen gesunden Lifestyle” entdecken. fyndery kommt dabei als Mischung aus “Buchungstool inklusive Online-Marktplatz und Community für Kurse, Workshops und Events” um die Ecke. Zielgruppe von Kursanbieter im Bereich Healthy Living – etwa Yogastudios.

Liefergrün
Das junge Unternehmen Liefergrün möchte “dem lokalen Einzelhandel ein nachhaltiges Lieferkonzept” anbieten. Das Startup aus Münster liefert dabei “ausschließlich umweltfreundlich mit Lastenrädern oder E-Autos”. Ganz egal ob nun per Express- oder Zeitfensterlieferung,

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über junge, frische und brandneue Startups, die noch nicht jeder kennt. Alle diese Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der bundesweiten Startup-Szene und im besten Fall auf die Agenda von Investoren, Unternehmen und potenziellen Kooperationspartnern. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Brandneu – 8 junge Startups, die jeder auf dem Schirm haben sollte


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

corefihub
corefihub aus Bruchsal kümmert sich um die “Digitalisierung der gewerblichen Immobilienfinanzierung”. corefihub möchte Banken, Vermittler, Immobilienunternehmen, Investoren und Projektentwickler unterstützen, ihre Finanzierungen schneller, einfacher und günstiger zu bearbeiten”. Gründer sind Daniel Rodriguez, Oliver Klemm und Sebastian Schefzcyk.

TradeLink
Das Münchner Startup TradeLink, das von Frederic Krahforst und Tobias Nendel (Outfittery) gegründet wurde, positioniert sich als “digitale Lösung für Liefer- und Transportabstimmung rund um das Lager”. Zielgruppe sind insbesondere Logistikleiter, Kontraktlogistiker und Lagerleiter.

talknow
talknow aus Berlin positioniert sich als “Beratungsplattform zu zahlreichen Themen aus Berufswelt, Karriere, Privat- und Familienleben”. Zusammengefasst lässt sich das junge Startup, das von Walter Schaff gegründet wurde, als eine Coachingdienst für “mentales Wohlbefinden” beschreiben.

cozero
Das Berliner Startup cozero, das von Helen Tacke (zuletzt unter anderem btov Partners) und Fabian Schwarzer gegründet wurde, entwickelt eine Software, die es Unternehmen ermöglicht, “auf Basis datengestützter Prozesse und Analysen Klimaneutralität zu erreichen und zu kommunizieren”.

foxxbee
foxxbee positioniert sich als “digitaler Einrichtungsberater”. Das Startup verspricht seinen Kunden “ein personalisiertes Einrichtungsdesign. Passend zum eigenen Geschmack und Budget. “Mit unserem digitalen Ansatz wollen wir Interior Design für Jeden zugänglich und erschwinglich machen”. Gründer sind Ramin Scharifi und Jean-Manuel Leonardi.

fulfillmenttools
Mit fulfillmenttools können Unternehmen den “Aufbau der eigenen Omnichannel-Erlebniswelt in Angriff nehmen”. Zielgruppe sind vor allem “wachstumsstarke Omnichannel-Händler”. Das Startup wurde aus dem Innovationshub von REWE digital ausgegründet.

myATTTD
Das Düsseldorfer Startup myATTTD positioniert sich als “die erste völlig schamlose Beauty Care Marke, die sich den Tabuthemen junger Erwachsener widmet” Es geht dabei aber wirklich nur um Körperpflegeprodukte. Das angesprochene Tabuthema ist dabei übrigens Intimpflege. Gegründet wurde das Startup von Daniela Proksch.

TimeToFace
Bei TimeToFace können Nutzer auf “schnelle und unkomplizierte Art und Weise in direkten Austausch” miteinander kommen. “Du entscheidest zu jedem Zeitpunkt, wonach du suchst – egal ob Freizeit, Dating oder nach einer netten Unterhaltung”, teilt das Unternehmen, das von Marc Zacherl gegründet wurde, mit.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über junge, frische und brandneue Startups, die noch nicht jeder kennt. Alle diese Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der bundesweiten Startup-Szene und im besten Fall auf die Agenda von Investoren, Unternehmen und potenziellen Kooperationspartnern. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Hintergrund – Ein Startup, das den Benzinverbrauch reduziert


Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das junge Unternehmen Tracks. Das Berliner Startup positioniert sich als digitale Emissionsmanagement-Plattform. “Der erste Schritt zu mehr Effizienz und weniger Emissionen im Straßengüterverkehr ist es, den Status Quo anhand von Daten greifbar zu machen. Mithilfe künstlicher Intelligenz erstellen wir Handlungsempfehlungen für Logistiker, die dadurch ihre LKW-Flotte besser managen und den Benzinverbrauch reduzieren können”, sagt Gründer Jakob Muus.

Die Refinanzierung von Tracks soll über Software-as-a-Service-Modell funktionieren. “Die Flottenbetreiber, die unser Produkt nutzen, müssen keine zusätzliche Hardware für ihre
LKWs installieren. Wir beziehen unsere Daten direkt aus den vorinstallierten Telematiksystemen der LKWs”, erklärt Muss das Konzept.

Die Idee zu Tracks entstand bei Volkswagen in Wolfsburg. Dort baute Muus zuletzt ein Innovationsteam auf. “Während ich mich mit der Erstellung strategischer Prognosen zur Zukunft der Mobilität beschäftigte, fiel mir auf, dass es an Indikatoren zur Messbarkeit von CO2-Emissionen mangelt. Viele Logistik-Unternehmen wollen Kraftstoff und Emissionen sparen, wissen aber nicht, wo sie anfangen sollen. Das ändern wir”.

In den kommenden Wochen und Monaten wollen die Hauptstädter in weiteren Ländern Europas auf den Markt bringen. “Die nächsten Ziele sind Dänemark, Tschechien, Polen und die Niederlande. Außerdem wollen wir unsere Vorhersagen nutzen, um den Entscheidungsfindungsprozess beim Einsatz von Elektro- und Wasserstoff-LKW zu verbessern, und dabei Flottenführern helfen, noch mehr CO2 zu sparen”.

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#Brandneu – 6 neue Startups, die Aufmerksamkeit verdient haben


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

Awake Mobility
Das Münchner Startup Awake Mobility möchte den ÖPNV digitalisieren. Konkret geht es unter anderem darum, Bus-Ausfälle zu verhindern und Instandhaltungskosten zu reduzieren. Gelingen soll dies mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz und ganz ganz vielen Daten.

URL: www.awakemobility.de
Hashtags: #Mobility
Ort: München
Gründer: Houssem Braham, Daniel Sattel, Daniel Tyoschitz

DocEstate
Bei DocEstate aus Aschaffenburg dreht sich alles um “Immobilienbezogene Behördenauskünfte”. Das Startup tritt an, um diese Dokumente – darunter Grundbuchauszüge – online zu bringen. Das Team verspricht dabei “durchschnittlich zwei Wochen schneller” zu sein, als der klassische Weg.

URL: www.docestate.com
Hashtags: #PropTech
Ort: Aschaffenburg
Gründer: Christoph Schmidt, Jerome Sprinkmeier

Beams
Über das Berliner Startup Beams, bisher als TravelPlaylist bekannt, können Nutzer ihre Lieblingsorte mit Freunden teilen.Gegründet wurde das Travel-Unternehmen von Robert Kilian und Alan Sternberg, früher N26. Auf der Website heißt es: “Helping each other have a good time through step-by-step storytelling”.

URL: www.onbeams.com
Hashtags: #Travel
Ort: Berlin
Gründer: Robert Kilian, Alan Sternberg

AliudQ
Das junge Unternehmen AliudQ kämpft gegen Warteschlangen – etwa als Lösung für den Freizeitsektor. “Von Sensortechnik, Zutrittskontrolle bei Attraktionen oder Events, Ampelsystemen, Drehkreuzsystemen und Scannern bieten wir das passende Equipment”, teilt das Startup mit. 

URL: www.aliudq.de
Hashtags: #Tool #Software
Ort: Hepberg
Gründer: Florian Strecker, Virginia Howington

Tracks
Das junge Berliner Startup Tracks positioniert sich als digitale Emissionsmanagement-Plattform. “Mithilfe künstlicher Intelligenz erstellen wir Handlungsempfehlungen für Logistiker, die dadurch ihre LKW-Flotte besser managen und den Benzinverbrauch reduzieren können”, sagt Gründer Jakob Muus.

URL: www.tracksfortrucks.com
Hashtags: #Logistik #ClimateTech
Ort: Berlin
Gründer: Jakob Muus, Igor Nikolaev 

Yepoda
Bei Yepoda finden schönheitsbewusste Onliner koreanische Hautpflege, also sogenannte K-Beauty-Produkte. “Bei Yepoda glauben wir fest an die koreanische Expertise, die jahrhundertealten Traditionen, sowie die Beauty-Innovationen des Landes”, teilt das Startup mit. 

URL: www.yepoda.de
Hashtags: #eCommerce #Beauty
Ort: Berlin
Gründer: Sander van Bladel, Veronika Strotmann

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#aktuell, #aliudq, #awake-mobility, #beams, #brandneu, #docestate, #startup-radar, #tracks, #yepoda

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#Brandneu – 8 neue Startups, die jeder sich ansehen sollte


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

Plant B
Hinter Plant B steckt ein Trinksnack. “Ganz ohne Zuckerzusatz und Milch, dafür mit hohem Fruchtanteil”, teilt das Unternehmen mit. Das Startup aus Hamburg versucht dabei seinen Drink als “Frühstück, schnelles Mittagessen oder als Stärkung zwischendurch” zu vermarkten.

URL: www.plant-b.com
Hashtags: #Food
Ort: Hamburg
Gründer: Thomas Starz

VinVenture
Das junge Startup VinVenture versucht sich als “Wein-Abenteuer-Mitmach-Club” zu etablieren. Konkret geht es dabei um die “Entdeckung und Förderung von Newcomern der deutschen Weinszene”. Das Startup scoutet dafür Winzertalente und schickt diese durch “ein aufwendiges Casting”.

URL: www.vinventure.de
Hashtags: #eCommerce
Ort:Sankt Johann
Gründer: Natascha Popp, Andreas Schlagkamp

Emmora
Bei Emmora geht es um das Lebensende. Das Startup will Menschen dabei unterstützen, “einen besseren letzten Abschied zu gestalten”. Angehörige können über Emmora etwa “ortsunabhängig und individuell die Bestattung organisieren, wobei mit ausgewählten Dienstleistern vor Ort zusammengearbeitet wird”.

URL: www.emmora.de
Hashtags: #Marktplatz
Ort: Hamburg
Gründer: Victoria Dietrich, Evgeniya Polo

Booksana
Bei Booksana handelt es sich um eine neue Plattform für Kur- und Gesundheitsreisen. Zielgruppe sind Menschen jenseits der 50, die auf der Suche nach dem perfekten Kurort sind. Insbesondere Bilder und Erfahrungsberichte sollen bei der Auswahl helfen.

URL: www.booksana.com
Hashtags: #Travel #eCommerce
Ort: Berlin
Gründer: Alexander Gross

HalbeStundeÜben
Das Team von HalbeStundeÜben will Musiklehrern sowie -schülern das Lehren und Lernen von Musikinstrumenten – zum Start geht es ums Klavier – erleichtern. Dafür müssen die Nutzer das Musikstück, das geübt werden soll, scannen. HalbeStundeÜben erkennt die Noten und hilft beim Üben.

URL: www.halbestundeüben.de
Hashtags: #eLearning #Musik
Ort: Berlin
Gründer: Tiberius Treppner

swapface
Mit swapface wollen die Schwestern Lilia und Svanja Kleemann laut eigenen Worten “mehr Spaß in den Corona-Alltag bringen”. Über ihren noch sehr jungen Maskenshop verkaufen die Kölnerinnen deswegen nur “kreative, lustige Designs”. Darunter: Aufgespritzte Lippen und gepiercte Nasen.

URL: www.swapface.de
Hashtags: #eCommerce
Ort: Köln
Gründer: Lilia Kleemann, Svanja Kleemann

Marktkost
Das Startup Marktkost positioniert sich als “innovative Lösung für alle Unternehmen ohne Kantine”. Das Berliner Team nennt sein Konzept “Lunch as a Service”. Dabei setzt Marktkost auf ein flexibles Abo-Modell, individuelle Nutzerkonten und eine wöchentliche Lieferung der Mahlzeiten.

URL: www.marktkost.de
Hashtags: #Food #eCommerce
Ort: Berlin
Gründer: Laura-Maria Horn

H.O.P.E.
Das junge ClimateTech H.O.P.E. – steht ganz simpel für Humans On Planet Earth – versucht es mit einen spielerischen Ansatz in Sachen Klimaschutz. Die App aus Wiesbaden möchte viele Menschen zu mehr Klimafreundlichkeit inspirieren – etwa über Belohnungen und Challenges.

URL: www.humans-on-planet.earth
Hashtags: #ClimateTech
Ort: Wiesbaden
Gründer: Konrad Licht

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über junge, frische und brandneue Startups, die noch nicht jeder kennt. Alle diese Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der bundesweiten Startup-Szene und im besten Fall auf die Agenda von Investoren, Unternehmen und potenziellen Kooperationspartnern. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#Interview – “Acceleratoren im Konzernumfeld sind Humbug”


In den vergangenen Jahren sind unzählige Inkubatoren, Acceleratoren sowie Corporate Venture-Geber oder -Builder an den Start gegangen und auch wieder verschwunden. “In Europa steckte das Thema Corporate Venture Building lange in den Kinderschuhen und ist jetzt in der Pubertät angekommen. Diese Phase ist nicht nur im Leben, sondern auch im Unternehmertum sehr bedeutend”, sagt Felix Staeritz, Gründer von FoundersLane, einem Corporate Venture Builder rund um die Trendthemen Klima und Gesundheit.

Sein Tipp an alle Konzerne, Unternehmen und Corporates, die im Startup-Segment mitmischen möchten:  “Entscheidend für den Erfolg von Corporate-Startups sind die Governance-Struktur, die richtigen Partner und ganz grundsätzlich die Ansiedlung des Themas auf Vorstandslevel”. Gerade in Deutschland sieht der ehemalige KochAbo-Macher noch viel Nachholbedarf: “Soweit ich weiß, haben europäische Corporate Labs und Acceleratoren Stand heute ein einziges namhaftes Unicorn hervorgebracht. Und das nur, wenn man wohlwollend N26 als Accelerator-Team zählt und außen vor lässt, dass es diese Gründer so oder so geschafft hätten”.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht der FoundersLane-Macher außerdem über Asien, Kommerzialisierung und Umweltkatastrophen.

Was genau ist die Idee hinter FoundersLane?
Wir vereinen in den komplexen und stark regulierten Bereichen Klima und Gesundheit das Mindset und die Agilität von Entrepreneuren mit den Assets der Konzerne. Der Klimaschutz und das Gesundheitswesen sind die beiden großen gesellschaftlichen Herausforderungen – verbunden mit entsprechenden unternehmerischen Opportunitäten. Die Pole schmelzen, die Hälfte der Weltbevölkerung hat keinen Zugang zu vernünftiger Gesundheitsversorgung, von COVID-19 ganz zu schweigen. Die Uhr tickt unaufhörlich. Die datenbasierte Digitalisierung der Bereiche Klima und Gesundheit ist daher unausweichlich, um den globalen Wohlstand zu sichern. Aber die Probleme und Lösungen in den beiden Bereichen lassen sich nur systemisch lösen.

Inwiefern?
Es geht nicht um den nächsten Online-Shop. VC-finanzierte Startups und auch bisherige Konzernaktivitäten wie der ein oder andere Accelerator oder Labs stoßen dabei an ihre Grenzen. Echter Impact wird dadurch nur in Ausnahmefällen kreiert – und der ist dringend erforderlich. Damit dies in kurzer Zeit gelingt, müssen Konzerne ihre Assets einbringen – also Kapital, Expertise und Netzwerke – und Entrepreneure die neuen Ventures mit ihrem radikal lösungsorientierten Mindset führen. Genau an dieser Stelle kommt FoundersLane ins Spiel.

FoundersLane positioniert sich als “Corporate Venture Building für Climate and Health”. Corporates und Innovation – passt das überhaupt zusammen?
Eine berechtigte Frage, wenn man sich anschaut, wie Corporates das Thema Entrepreneurship und Innovation in den vergangenen Jahren angegangen sind. Soweit ich weiß, haben europäische Corporate Labs und Acceleratoren Stand heute ein einziges namhaftes Unicorn hervorgebracht. Und das nur, wenn man wohlwollend N26 als Accelerator-Team zählt und außen vor lässt, dass es diese Gründer so oder so geschafft hätten.

Warum ist denn so?
Acceleratoren im Konzernumfeld sind für echten Impact alleine deshalb schon Humbug, weil die Compliance-Messlatte viel zu hoch liegt, als dass Prototypen eines Accelerator-Teams für Konzernkunden in Frage kämen. Synergien durch das Hebeln nicht-monetärer Assets sind für unerfahrene Gründer daher meist ein leeres Versprechen. Durch das ein oder andere Lab wird wenig Bahnbrechendes weltweit skalieren. Wir brauchen aber eher heute als morgen Innovationen im großen Stil, um dem Klimawandel und COVID-19 entgegenzutreten. Glücklicherweise siedeln inzwischen immer mehr Konzerne das Thema Innovation und Entrepreneurship auf Vorstandsebene an und bringen ihre Assets voll und ganz in neue Digital-Unternehmen ein – selbst wenn sie damit in Kauf nehmen, ihr gegenwärtiges Kerngeschäft irgendwann ad absurdum zu führen.

In Deutschland gibt es kaum richtig große Corporate-Startups. Ist das anderswo genauso?
In Europa steckte das Thema Corporate Venture Building lange in den Kinderschuhen und ist jetzt, um beim Bild zu bleiben, in der Pubertät angekommen. Diese Phase ist nicht nur im Leben, sondern auch im Unternehmertum sehr bedeutend, weil man dort viel Grundlegendes gestalten kann. Entscheidend für den Erfolg von Corporate-Startups sind schlussendlich die Governance-Struktur, die richtigen Partner und ganz grundsätzlich die Ansiedlung des Themas auf Vorstandslevel. Und es gibt ja bereits entsprechende Erfolgsgeschichten aus dem Konzernumfeld. Blickt man nach Asien, ist dort beispielsweise der Versicherungskonzern Ping An zu einem digitalen Technologie-Unternehmen transformiert. Die neu gegründeten Tech-Ventures haben das einstige Kerngeschäft in Sachen Relevanz und Umsatz längst in den Schatten gestellt. Auch hierzulande können wir Wachstums-Champions wie das Solar-Software-Startup Solytic vorweisen, das wir gemeinsam mit Vattenfall aufgebaut haben und das binnen zwei Jahren in 42 Länder expandiert ist. Im komplexen Energiesektor, in dem etliche Stakeholder wie Stromnetzbetreiber oder dezentrale Energieproduzenten mitmischen, und auch im hoch regulierten Health-Bereich hätten ausschließlich VC-finanzierte Startups ohne Konzern-Assets nie und nimmer ein auch nur annähernd ein vergleichbares Wachstum verzeichnet.

Viele Innovationsprogramme von Unternehmen sprechen nicht offen über ihre Ausgründungen und Projekte. Was habt ihr denn so in der Vergangenheit angeschoben?
Solytic habe ich bereits genannt. Binnen zwei Jahren hat das Team um Hannes Burgard und Konrad Perényi mehr als 100.000 Solaranlagen in 42 Ländern weltweit angeschlossen. Es ist damit das am schnellsten wachsende Solar-Software-Startup weltweit. 2019 hat Solytic SolarWorld mit 3.000 Mitarbeitern akquiriert. Bis 2023 sollen eine Million Solaranlagen angeschlossen sein. Wir haben Hand in Hand mit der Vorstandsebene Vattenfalls das Geschäftsmodell entwickelt, dafür im Rahmen unserer Marktevaluation einige 100 Telefonate geführt, das Team aufgebaut, die Software-Entwicklung unterstützt, die Struktur des neuen Ventures und die Verzahnung mit dem Konzern aufgesetzt sowie den Markteintritt und die Skalierung von Solytic durch unser Know-How und Netzwerk vorangetrieben. Der Erfolg beruht auf dem richtigen Mix aus Mitsprache, Kontrolle, Incentivierung und unternehmerischem Mindset. Insgesamt haben wir bei FoundersLane im Laufe der Zeit mit über 30 Forbes-Unternehmen zusammengearbeitet.

Wie genau geht ihr bei der Gründung von Startups vor und was ist dabei zuerst da: Die Idee oder die Gründer oder das Unternehmen, das Startups bauen will?
So ganz eindeutig lässt sich dies nicht immer sagen. Ohne einen Konzernvorstand, der wirklich gewillt ist, neue digitale Geschäftsmodelle auf Top-Level anzusiedeln, geht es aber nicht. Grundsätzlich gibt es dann zwei Varianten: Einerseits arbeiten wir mit Konzernen, für die das Thema Corporate Venture Building noch Neuland ist. In dem Fall evaluieren, validieren und skalieren wir, wohlgemerkt immer gemeinsam mit der Führungsetage, strategisch relevante digitale Geschäftsmodelle in den Bereichen Klima und Gesundheit. Zweitens arbeiten wir auch mit bestehenden Teams und Geschäftsmodellen. Diese verfügen beispielsweise schon über eine Idee, einen MVP oder ein early-stage Geschäftsmodell, stoßen aber an ihre Grenzen oder suchen bei Entscheidungen mit entsprechender Tragweite noch einen erfahrenen Partner.

Wie geht es danach weiter?
Wir unterstützen dann etwa bei der Skalierung, Kommerzialisierung und Internationalisierung der bereits initiierten digitalen Geschäftsmodelle. Von besonderem Wert ist dabei zweifelsfrei unsere Erfahrung in der Praxis, das Verständnis für die Rahmenbedingungen beim Corporate und unser Netzwerk, gerade wenn die zentralen Positionen in den neuen Unternehmen mit erfolgreichen Entrepreneuren besetzt werden sollen. In beiden Varianten verfolgen wir im Hinterkopf immer das Ziel, systematisch zu identifizieren, in welchen Bereichen bestehende Assets – seien es Kunden, Partner, die eigene Marktpositionierung oder auch vorhandene Expertise – den raschen Durchbruch der neuen digitalen Geschäftsmodelle begünstigen und dadurch ein unfairer Marktvorteil gegenüber Wettbewerbern besteht. Corporate Venture Building erlaubt die Kontrolle der Assets in einer unternehmerischen Incentivierungsstruktur – die entsprechende Governance und den Support durch die Chefetage vorausgesetzt.

Euer Fokus ist unter anderem das Thema Klima. Zuletzt sind einige Klima- und Green-Startups entstanden. Ist der Markt überhaupt bereit für weitere Ideen?
Natürlich brauchen wir weitere Ideen – und zwar nicht nur Ideen, sondern auch Lösungen im großen Stil. Das Pariser Klimaabkommen sieht vor, die Klimaerwärmung im globalen Mittel möglich auf unter 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Wir sind weit entfernt davon, dieses Ziel auch nur annähernd zu erreichen. Sicherlich leisten VC-finanzierte Mobility-Startups wie Tier bereits einen großen Beitrag zu einer sauberen urbanen Mobilität. Sehr gespannt bin ich auch auf die weitere Entwicklung von Planetly rund um Anna Alex. Ich kann mir vorstellen, dass die Plattform schon recht bald weltweit Unternehmen dabei hilft, ihre Klimabilanz zu verbessern. Aber in komplexen Bereichen wie dem Energiesektor müssen weitere Unternehmen à la Solytic durch Konzerne initialisiert und unterstützt werden, um in kurzer Zeit Impact auf globaler Ebene zu erzielen. Vollkommen unabhängige Startups fehlen dafür schlicht die Assets. Sie würden zu lange brauchen, um die alteingesessenen Stakeholder der Energiewirtschaft an einen Tisch zu bekommen, ohne deren Unterstützung wiederum keine Wende ins regenerative Zeitalter möglich ist. Wir reden ja hier ja nicht davon, ob ein neues Paar Schuhe ankommt, sondern von einem radikalen Bruch bei Stromerzeugung, Verteilung und Speicherung mit entsprechenden Auswirkungen auf die gesamte Infrastruktur.

Im Health-Segment gab es zuletzt endlich einmal viele große Investmentrunden. Ist die Zeit für E-Health endlich reif?
Jein. Einerseits ist die Zeit für E-Health zweifelsfrei reif. Datenbasierte wie digitale Lösungen werden zu einem kompletten Umdenken führen, was die Gesundheitsversorgung angeht. Weg von Behandlung hin zu einem ganzheitlichen Ansatz. Da spielen dann Ernährung und Bewegung eine noch größere Rolle als ohnehin schon, ebenso Sensoren, die den Körper in Echtzeit tracken. Ich bin fest überzeugt, dass sich dadurch unser Verständnis des Gesundheitswesens in einigen Jahren um 180-Grad gedreht haben wird: Dahingehend, Krankheiten nicht nur zu behandeln, sondern präventiv häufig erst gar nicht zum Ausbruch kommen zu lassen. Der dafür erforderliche vernetzte Digital-Doktor, den jeder rund um die Uhr in der eigenen Tasche und am eigenen Körper trägt, ist nur eine Frage der Zeit. „Jein“ antworte ich, weil ich nicht glaube, dass Investmentrunden in E-Health-Startups zu diesem Wandel führen werden. Entrepreneure agieren in einem hochregulierten Bereich – Beispiel Gesundheitswesen: Ob beim Umgang mit hochsensible Patientendaten oder bei der Kommerzialisierung von medizinischen Forschungsergebnissen: Im Fall von Fehlern geht nicht etwa das Paket retour, sondern im Worst-Case liefert man ein Menschenleben einer Krankheit aus. Innovation im pharmazeutischen Bereichen gelingt nicht im Alleingang. Wir suchen daher den Schulterschluss mit Konzernen, Entrepreneuren und politischen Entscheidern. Ping An hat mit Good Doctor schon vorgemacht, wie man durch eine digitale Gesundheitsplattform die Vor- und Versorge verbessert. Auch die schwedische Gesundheitsplattform Doktor24 ist in kurzer Zeit auf ein über 100-köpfiges Team angewachsen, darunter alleine 75 Entwickler. Einige hundert Tausend Patienten profitieren bereits von der digitalen Gesundheitslösung.

Du hast in der Vergangenheit unter anderem KochAbo gegründet. Was hast du aus dieser Zeit mitgenommen?
Wir haben KochAbo zu einer Zeit aufgebaut, als zig Modelle für den online-Handel mit Lebensmitteln parallel an den Start gingen. Wir selbst hatten in diesem Wettrennen vergleichsweise wenig Ressourcen, sind als einer der wenigen Unternehmen trotzdem schnell skaliert. Als KochAbo dann 2015 in Marley Spoon aufgegangen ist, waren wir natürlich sehr happy, ebenso über den folgenden erfolgreichen Börsengang von Marley Spoon mit über 150 Millionen US-Dollar in Sydney. Spätestens seitdem weiß ich, dass man auch große Träume durch digitale Geschäftsmodelle verwirklichen kann. Dies wird uns auch im Klima- und Gesundheits-Bereich gelingen, wenn wir die Dinge kollaborativ und umgehend angehen. Mit der Plattform FightBack wollen dafür den erforderlichen Druck machen, aber auch Dialog und Netzwerke initiieren. Wie dies den wichtigen globalen Akteuren, Entrepreneuren und Konzernen gelingt, beschreibe ich in meinem Buch “FightBack Now”, das im Oktober erscheint und von Experten der Harvard University oder des MIT unterstützt wurde. Was gäbe es Schöneres, als zu wissen, dass meine eigenen Kinder und viele Menschen in Wohlstand und ohne Umweltkatastrophen aufwachsen? Ich bin felsenfest überzeugt, dass wir unsere Zukunft selbst gestalten können, auch wenn die Uhr tickt.

Tipp: Sebastian Borek (Founders Foundation) entzaubert das Szenethema Startups und Mittelstand

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#aktuell, #climatetech, #e-health, #founderslane, #interview, #n26, #solytic, #vattenfall

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#Brandneu – 7 neue Startups, die wirklich jeder kennen sollte


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

Centrifuge
Bei Centrifuge dreht sich alles um das Trendthema Decentralized Finance (DeFi). Über das Startup können Unternehmen Rechnungen oder Lieferscheine  tokenisieren lassen. Mit dem Produkt Tinlake bietet Centrifuge zudem eine Smart-Contract-Anwendung an.

URL: www.centrifuge.io
Hashtags: #FinTech #Blockchain
Ort: Berlin
Gründer: Martin Quensel, Lucas Vogelsang

FarmInsect
Das junge AgriTech-Startup FarmInsect arbeitet an einer Lösung für Landwirte, um Insektenlarven aus Ernteresten herzustellen – samt lückenloser Rückverfolgung der Erntereste über eine IT-Plattform. Gerade die Rückverfolgung ist ansonsten für Landwirte eine große Herausforderung.

URL: www.farminsect.eu
Hashtags: #AgriTech #Insekten
Ort:Bergkirchen
Gründer: Wolfgang Westermeier, Thomas Kühn, Andre Klöckner

Cleanhub
Mit Cleanhub kämpfen Bosse Rothe, Joel Tasche und Florin Dinga gegen Plastikmüll. Auf der Website heißt es: “Compensate your plastic packaging emissions to lead the systemic change against plastic pollution”. Die Jungfirma wird bereits von 468 Capital unterstützt.

URL: www.cleanhub.io
Hashtags: #ClimateTech
Ort: Berlin
Gründer: Bosse Rothe, Joel Tasche, Florin Dinga

SalsUp
Mit SalsUp bringt sich eine “digitale Sales Matching-Plattform” in Stellung. “Auf der Plattform werden im virtuellen Showroom die lukrativsten Business Ventures von Morgen geschmiedet”, verspricht das junge Unternehmen. Zielgruppe sind insbesondere Startups, die Vertriebspower brauchen.

URL: www.salsup.de
Hashtags: #Sales #Tool #B2B
Ort:Ergolding
Gründer: Bernhard Schindler

Packlogx
Das Essener Startup Packlogx positioniert sich als Beschaffungsplattform für Ladehilfsmittel. “B2B-Einkäufer können schnell, digital und transparent Preise vergleichen, verhandeln und diese in Auftrag geben”, teilt das Startup mit. Auch
“komplette Ausschreibungen” sind dabei möglich.

URL: www.packlogx.com
Hashtags: #Logistik #B2B
Ort:Essen
Gründer: Dennis Maschmeyer, Hakeem Moruf, Max Raschke

e-guest
Die neue App e-guest kümmert sich um die Erfassung von Gästedaten. Zielgruppe sind etwa Restaurants. “Denkbar einfach können beide Seiten sich registrieren. Gäste hinterlegen dort verschlüsselt und nicht einsehbar für Dritte ihre Daten”, teilt das Startup mit.

URL: www.e-guest.de
Hashtags: #App #Tool
Ort: Mönchengladbach
Gründer: Oliver Diederichs, Igor Boguslavsk

Equior
Die Jungfirma Equior möchte die Online-Suche nach freien Stallplätzen und Dienstleistern im Reitsport verbessern. Über die Plattform können Dienstleister und Reiterhöfe ihre Leistungen anbieten “und mit Bildern, Preislisten und Kontaktinformationen vervollständigen”.

URL: www.equior.de
Hashtags: #Marktplatz
Ort:Twedt
Gründer: Lara Rossi

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Foto (oben): Shutterstock

#aktuell, #brandneu, #centrifuge, #cleanhub, #e-guest, #equior, #farminsect, #packlogx, #salsup, #startup-radar

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#Interview – “Wir wollen sehr erfolgreiche und große Unternehmen bauen”


Mit Climate Founders betritt ein neuer Company Builder den Markt. “Wir wollen dafür sorgen, dass sich die Ausnahmetalente dieser Welt auch um das wichtigste Problem dieser Welt kümmern – das ist der Klimawandel. Im ersten Schritt helfen wir die perfekt passenden Mitgründer zu finden, dann startet ein individuelles intensives Mentoring und es werden Kontakte in die Startup- und VC-Welt und auch in die spezifischen Branchen vermittelt”, sagt Macher Markus Sudhoff.

Der junge Company Builder wird unter anderem von Anna Alex, Mitgründerin von Planetly, und dem bekannten Kölner Business Angel Tim Schumacher unterstützt. Zum Start will Climate Founders mit einem Climate Hack für Aufsehen sorgen. “Das Ziel beim Climate Hack ist es auf rein digitalem Wege die richtigen Leute zusammen zu bringen und an einem Wochenende die Grundlage für mehrere skalierbare und profitable Geschäftsmodelle und technische Prototypen zu legen, die einen relevanten Climate Impact haben können”, sagt Sudhoff.

“Im nächsten Jahr soll es dann auch noch um die Themen Stipendien und Office Space ergänzt werden, um vor allem die ersten Wochen der Teamfindung und der Gestaltung des Business Cases finanziell abzusichern”, führt der Climate Founders-Macher aus. Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Sudhoff außerdem über Hardware, Potenzial und den Standort Köln.

Was genau ist die Idee hinter Climate Founders?
Wir wollen dafür sorgen, dass sich die Ausnahmetalente dieser Welt auch um das wichtigste Problem dieser Welt kümmern – das ist der Klimawandel! Wir helfen dabei, dass alle ihr volles Potenzial entfalten. Gleichzeitig wollen wir beweisen, dass gerade ein weltweiter Paradigmenwechsel stattfindet, der dafür sorgt, dass ClimateTech die spannendste und lukrativste Business Opportunity dieses Jahrzehnts wird. Dazu bieten wir einen Anlaufpunkt für die Menschen, die ihre erste Berufserfahrung in einem High-Performance Umfeld gesammelt haben und vor der Frage stehen, ob sie weiter Karriere in der Industrie, in der Beratung oder in der Forschung machen oder selbst etwas gründen wollen, was die Welt ein Stückchen besser macht. Im Detail handelt es sich um Events wie zum Beispiel den jetzt anstehenden Climate Hack Ende Juni, bei denen man sich einfach mal ein Wochenende lang als Gründer ausprobieren kann und gleichzeitig spannende komplementäre Team-Mitglieder kennenlernt. Anschließend werden die besten Teams im Rahmen eines Inkubationsprogramms intensiv begleitet und mit Mentoren, Kunden und Investoren vernetzt. Im nächsten Jahr sollen auch noch Stipendien hinzukommen, die den Sprung in die Startup-Welt erleichtern können. Das Ziel beim Climate Hack ist es auf rein digitalem Wege die richtigen Leute zusammen zu bringen und an einem Wochenende die Grundlage für mehrere skalierbare und profitable Geschäftsmodelle und technische Prototypen zu legen, die einen relevanten Climate Impact haben können.

Was sollte jeder Gründer generell über euch wissen – wie etwa grenzt Ihr Euch von anderen Initiativen ab?
Im Wesentlichen sicherlich, dass man bei uns auch ganz ohne Idee und ohne Team starten kann und wir das richtige Umfeld bieten, um sich mit den Besten zu messen. Im Vergleich zu den sonstigen Green- und Social Impact-Initiativen sind wir wahrscheinlich deutlich stärker business-getrieben und wollen in erster Linie sehr erfolgreiche und große Unternehmen bauen.

Welche Unterstützung bietet Ihr genau – Geld, Kontakte, Mentoring?
Im ersten Schritt helfen wir die perfekt passenden Mitgründer zu finden, dann startet ein individuelles intensives Mentoring und es werden Kontakte in die Startup- und VC-Welt und auch in die spezifischen Branchen vermittelt. Im Prinzip wollen wir herausragende und sehr ambitionierte Gründer einen methodischen Leitfaden geben und mit den besten Personen vernetzen, die ihnen auf ihrem Weg helfen können. Das Geld kommt dann bei starken Gründern automatisch. Im nächsten Jahr soll es dann auch noch um die Themen Stipendien und Office Space ergänzt werden, um vor allem die ersten Wochen der Teamfindung und der Gestaltung des Business Cases finanziell abzusichern.

Welche Gründertypen und welche Startup-Ideen sind bei euch gut aufgehoben?
Idealerweise bringen die Gründer zwei bis zehn Jahre Berufserfahrung mit und sind extrem leistungsorientiert. Das können beispielsweise Unternehmensberater, Product Manager, Software-Entwickler, Data Scientists, Ingenieure oder auch erfahrene Gründer sein. Ideen können sie mitbringen, müssen sie aber nicht. Wir machen alles, was skalierbar und profitabel sein kann, auch Hardware. Der Fokus liegt aber auf software- und datengetriebenen Geschäftsmodellen, die signifikant helfen bestehende klimafreundliche Hardware-Lösungen besser zu bauen, besser zu distribuieren und besser zu nutzen. Es wurden schon viele klimafreundliche Lösungen erfunden, sie müssen nur günstiger und besser einsetzbar werden und der Masse der Menschheit zugänglich gemacht werden.

Climate Founders besteht nicht nur aus Dir, wer gehört alles zum Team?
In diesem Jahr kann man Climate Founders vor allem erstmal als Community verstehen. Aktuell helfen mir beispielsweise 18 richtig starke Freiwillige neben ihrem normalen Job den Climate Hack zu organisieren. Auch zahlreiche Mentoren, die den Gründern dann während des Hacks helfen sind an Bord. Als bekannteste Unterstützer kann ich sicherlich Anna Alex und Tim Schumacher nennen, die von Anfang an das Thema mitgetrieben haben. Im nächsten Jahr soll sich aus dieser großen Community dann ein kleines Kernteam entwickeln.

Zuletzt sind einige Klima- und Green-Startups entstanden. Ist der Markt bereit für weitere Ideen?
Auf jeden Fall. Die jüngst entstandenen ClimateTech Startups bilden quasi das Fundament auf dem viele neue Geschäftsmodelle entstehen können. Startups wie Planetly und viele andere in der aktuellen Welle konzentrieren sich vor allem auf das Messen und Auswerten des CO2-Fußabdrucks. Das ist natürlich die Grundlage für alles Weitere. Das „Weitere“ besteht aktuell aus CO2-Kompensation und Verhaltensänderungen bei Unternehmen und Privatpersonen. Aber das kann noch nicht alles sein. Der nächste Schritt werden zahlreiche Innovationen sein, die zu großen und nachhaltigen Einsparungen führen. Die Nachfrage nach solchen Innovationen wird in den kommenden Jahren weltweit explodieren, weil der Druck auf die Unternehmen von Kunden und der Politik, aber seit kurzem vor allem auch von Investoren, immer größer wird.

Reden wir zudem noch über Köln. Wenn es um Startups in Deutschland geht, richtet sich der Blick sofort nach Berlin. Was spricht für Köln als Startup-Standort?
Eine Szene mit über 400 Startups, darunter viele große Erfolgsgeschichten wie zum Beispiel Fond of oder eyeo und noch einige andere, die man über die Grenzen Kölns kaum kennt, vor allem weil sie so profitabel gewachsen sind dass sie nicht ständig mit großen Finanzierungsrunden in den Medien standen, aber in Größe und Umsatz den bekannten Namen aus Berlin in Nichts nachstehen. Dazu kommen viele Community Treiber wie PirateX, der Startplatz, KölnBusiness, das Xdeck, das Gateway der Uni Köln und viele mehr. In Verbindung den starken Hochschulen in Köln und vor allem auch in einem einstündigen Radius um Köln herum von Bochum bis Aachen aus meiner Sicht eine sehr starke Ausgangslage für die Zukunft.

Was fehlt in Köln noch?
Die Positionierung. Wie gerade schon gesagt ist eigentlich alles da und es funktioniert auch schon sehr viel. Aber in Sachen Positionierung haben Berlin mit Consumer Internet, München mit DeepTech und Ostwestfalen durch die Founders Foundation geprägt mit B2B-Geschäftsmodellen der Kölner Szene einiges voraus. Wer weiß, vielleicht steht Köln ja irgendwann für ClimateTech oder zumindest Sustainability.

Zum Schluss hast Du drei Wünsche frei: Was wünscht Du Dir für den Startup-Standort Köln?
Ich finde sich etwas zu wünschen ist der falsche Ansatz für Gründer. Wir sollten einfach die Dinge selbst in die Hand nehmen und gestalten. Denn große Erfolge und anschließend in Form von Kapital und Know-how etwas zurückzugeben sind sicherlich die alles entscheidenden Faktoren für einen starken Startup-Standort.

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln berichten wir gezielt über die Digitalaktivitäten in der Rheinmetropole. Mit circa 400 Startups, über 60 Coworking Spaces, Acceleratoren und Inkubatoren sowie attraktiven Investoren, zahlreichen Veranstaltungen und Netzwerken bieten Köln und das Umland ein spannendes Ökosystem für Gründerinnen und Gründer. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH#Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

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Foto (oben): Shutterstock

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