#StartupTicker – Was wirklich wichtig war: Currywurst – sennder – Roboyo – Cluno – Reaktor.Berlin – Fox Water


Was wirklich wichtig war: Heute geben wir euch wieder einen Überblick darüber, was in den vergangenen Tagen in der Startup-Szene wichtig war! Alles kurz und knapp in einer knackigen und kompakten Liste zusammengefasst. Passend dazu findet ihr weiter unten auch unseren News-Podcast, der in gesprochener Form zusammenfasst, was in den vergangenen Tagen so wirklich wichtig war. Zudem haben wir wieder unser Startup der Woche für euch. Viel beim Lesen und Hören!

#StartupTicker – Was wirklich wichtig war

+++ sennder übernimmt (in Europa) Uber Freight

+++ MML Capital Partners investiert 21 Millionen in Roboyo

+++ Auto-Abo-Startup Cluno bekommt weitere Millionen

+++ Fintech Numbrs sammelt 17 Millionen ein

+++ Neuer Beirat Junge Digitale Wirtschaft steht

+++ Berliner Startup-Köpfe gründen Reaktor.Berlin

News-Podcast #29

Im News-Podcast von deutsche-startups.de spricht ds-Chefredakteur Alexander Hüsing einmal in der Woche über die wirklich wichtigen Neuigkeiten aus der deutschen Startup-Szene. Also über wichtige Deals, große Exits und spannende Startup-News, die jeder unbedingt mitbekommen haben sollte.

Startup der Woche: Fox Water

Unter dem Namen Fox Water bringt Dominik Wojcik, der zuletzt patronus.io gegründet hat, ein sogenanntes Hard Seltzer, also ein alkoholhaltiges Sprudelwasser, auf den Markt. Zum Start gibt es Fox Water in den Geschmacksrichtungen Kirsche, Zitrone und Apfel.

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#DealMonitor – Numbrs sammelt 17 Millionen ein – Cluno bekommt weitere Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 11. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Cluno
+++ Acton Capital, Atlantic Labs und Valar Ventures, also Paypal-Gründer Peter Thiel, investieren weitere 12,4 Millionen Euro in das Münchner Auto-Startup Cluno – siehe Gründerszene. “Bei dem Investment handelt es sich um eine Erweiterung der Series-B-Runde aus dem vergangenen Jahr (25 Millionen Euro)”, berichten die Kollegen. Cluno, ein sehr umtriebiger Flatrate-Anbieter für Fahrzeuge, sammelte in den vergangenen Monaten bereits mehr als 32 Millionen Euro ein. Zudem sicherte sich das Auto-Startup, das von Nico und Christina Poletti sowie Andreas Schuierer gegründet wurde, 140 Millionen Euro in Form von Krediten.

Numbrs
+++ Saidler & Co. Finance, also Firmengründer Martin Saidler, und weitere Geldgeber investieren 17 Millionen Schweizer Franken in die Konto-App Numbrs. “The lead investor is the Swiss investment firm Saidler & Co. Finance AG, which contributed CHF 11 million to the round”, teilt das Unternehmen mit. In der Presseaussendung heißt es weiter: “The new capital will enable Numbrs to accelerate its growth in Germany, the UK and beyond. Key initiatives for 2020 include the market entry into the UK and the development of new key functionalities of Numbrs’ cutting-edge technology”. In das 2014 gegründet Unternehmen flossen nun schon mehr als 200 Millionen Franken.

EXITS

nFrames
+++ Das Unternehmen Esri, ein Anbieter für Standortintelligenz-Lösungen, übernimmt die Stuttgarter Firma nFrames. Mit SURE bietet das Unternehmen eine Software, die aus Luftbildern und Lidar-Daten Oberflächen rekonstruiert und in 3D Modelle übersetzt. “Durch die Akquisition werden Anwender künftig befähigt, Bilder mit detaillierten Geoinformationen anzureichen, so dass 3D-Daten von luft-, drohnen- und bodengestützten Sensoren in einem automatisierten, nahtlosen Prozess erfasst und analysiert werden können”, teilt das Unternehmen mit. nFrames wurde 2014 als Spin-Off der Universität Stuttgart von Konrad Wenzel und Mathias Rothermel gegründet.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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#Interview – “Für mich ist ein klarer Rhythmus sehr wichtig”


Wie starten ganz normale Gründerinnen und Gründer so in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag? Wie schalten junge Unternehmerinnen und Unternehmer nach der Arbeit mal so richtig ab und was hätten die aufstrebenden Firmenlenker gerne gewusst bevor sie ihr Startup gegründet haben? Wir haben genau diese Sachen abgefragt. Heute antwortet Marc Nicolas Polleti, Mitgründer von Cluno.

Wie startest Du in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag?
Mit einem wunderbaren Cappuccino aus meiner Rocket-Siebträgermaschine! Meine Frau Christina und ich sind Kaffeeliebhaber und haben sowohl unser Office für unsere Mitarbeiter als auch unsere eigene Küche mit einer guten italienischen Kaffeemaschine ausgestattet.

Wie schaltest du nach der Arbeit ab?
Da geht es mir wie allen anderen: Ich bin gedanklich nicht automatisch im Feierabend, sobald ich nach Hause komme. Ich habe mich auch von der Vorstellung verabschiedet, dass die Firma nur funktioniert, wenn ich täglich 14 Stunden im Büro bin. Wenn das so wäre, hätte Cluno ein Problem – außerdem hält das niemand auf Dauer durch. Für mich ist ein klarer Rhythmus sehr wichtig – der bringt Struktur und macht auf lange Sicht produktiver. Was ich außerdem gelernt habe: Kreativität funktioniert nicht auf Knopfdruck: Die besten Einfälle habe ich erstaunlicherweise bei meiner abendlichen Sport-Session, wenn ich am Grill stehe, im Camping-Urlaub. Also dann, wenn ich nicht arbeite.

Was über das Gründer-Dasein hättest du gerne vor der Gründung gewusst?
Die initiale Geschäftsidee ist nur 10% vom Erfolg eines Startups. Der weitaus größere Teil ist harte Arbeit und Disziplin. Immer und immer wieder müssen Lösungen für Probleme gefunden werden, die nun mal auftauchen. Je früher man das lernt, desto besser. Die aktuelle Lage ist da übrigens ein gutes Beispiel: Egal wie gut deine Geschäftsidee ist, du wirst dein Business durch eine wirklich herausfordernde Phase führen müssen.

Was waren die größten Hürden, die Du auf dem Weg zur Gründung überwinden musstet?
Das Thema der Refinanzierung hat mir ganz am Anfang von Cluno am meisten schlaflose Nächte bereitet. Als Startup von den Banken das Kapital für Autos zu bekommen, war eine Herausforderung – selbst mit unserem Background im Automotive Bereich. Am Ende waren wir aber auch damit sehr erfolgreich und haben bisher in Summe etwa €150 Millionen Fremdkapital eingesammelt.

Was waren die größten Fehler, die Du bisher gemacht hast – und was hast Du aus diesen gelernt?
Bei Cluno sind die ganz großen Fehler bisher ausgeblieben, sonst wären wir nicht so schnell so weit gekommen. Mein größtes Learning aus meinen beiden eigenen Startups ist: Konzentriere dich als CEO auf 1. Hiring, 2. Fundraising, 3. Company Vision und das Mitnehmen aller Stakeholder auf dieser Reise. Und wenn, wie aktuell, die See rauer wird, halte das Steuer fest in der Hand.

Wie findet man die passenden Mitarbeiter für sein Startup?
Cluno und auch das Cluno Team ist in den letzten zweieinhalb Jahren stark gewachsen. Für uns ist ein Mix aus jungen Leuten mit wahnsinnig viel Motivation und Ehrgeiz sowie Mitarbeitern, die als Experten in ihrem Gebiet viel wertvolle Erfahrung mitbringen, wichtig. Social Media ist auch im Recruiting nicht mehr wegzudenken: Wir betreiben viel Employer Branding auf LinkedIn, sind aber auch auf relevanten Fachveranstaltungen unterwegs. Komplementär dazu informiert unsere neue Karriere-Website interessierte Bewerber über unsere Unternehmenskultur. Das ist meiner Meinung nach entscheidend, wenn es darum geht, die richtigen Leute zu überzeugen.

Welchen Tipp hast Du für andere Gründer?
So unspektakulär es klingt: Setzt euch sehr intensiv mit den Mechaniken eurer Geschäftsidee und denen von erfolgreichen Startups auseinander. In der Regel steckt hinter der „Ideen-Fassade“ ein komplexes Konstrukt. Bildlich gesprochen: Das Fundament, das Mauerwerk und die Statik zu verstehen, ist elementar, wenn die Fassade dauerhaft stehen bleiben soll.

Ohne welches externe Tool würde dein Startup quasi nicht mehr existieren?
Clunos Existenz hängt glücklicherweise nicht von externen Tools ab. Sie sind Mittel zum Zweck, nicht mehr und nicht weniger: Ohne ein funktionierendes Geschäftsmodell ist auch das beste Tool nutzlos. Systemlösungen wie AWS, Salesforce, Tableau und Co. sind für den täglichen, reibungslosen Geschäftsablauf aber natürlich wahnsinnig hilfreich.

Wie sorgt ihr bei eurem Team für gute Stimmung?
Vertrauen ist die wichtigste Grundlage. Ich weiß, dass ich mich zu 100 % auf meine Mitarbeiter verlassen kann – und gebe deshalb gerne Verantwortung ab. Das wirkt sich positiv auf die Motivation und den Ehrgeiz eines jeden aus. Zusammenhalt ist auch sehr wichtig: Wir haben gemeinsame Events und veranstalten Company Days, bei denen der Austausch zwischen den Teams gefördert wird. Das ist umso wichtiger, je größer das Unternehmen wird.

Was war Dein bisher wildestes Startup-Erlebnis?
Ehrlich gesagt, war das meine Kündigung vor 10 Jahren. Das hat sich echt krass angefühlt: Ich war Geschäftsführer eines Porsche Zentrums, habe gut verdient, hatte einen Firmenwagen und war sozial angesehen. Das alles hinzuwerfen, das Leben zu resetten und das erste Startup zu gründen, war wirklich wild. Im Nachhinein war das die wichtigste und beste Entscheidung meines Lebens. Startup fühlt sich immer wieder mal wild an, aber ich mag das! Es gibt Momente, in denen du dir einfach nur denkst: „Verdammte Axt, wie lösen wir das denn jetzt?!“ Aber mit der Zeit gewöhnst du dich an vieles, bleibst ruhig und findest Lösungen.

Tipp: Wie sieht ein Startup-Arbeitsalltag? Noch mehr Interviews gibt es in unserem Themenschwerpunkt Gründeralltag.

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Foto (oben): Cluno

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#Podcast – Insider #79 – Rasa – Caroobi – Lana Labs – Felmo – Cluno – Clue – 468 Capital – HV – UVC – Homeday


Im ds-Insider-Podcast liefern OMR-Podcast-Legende Sven Schmidt und ds-Chefredakteur Alexander Hüsing regelmäßig spannende Insider-Infos aus der deutschen Startup-Szene. In jeder Ausgabe gibt es exklusive Neuigkeiten, die bisher zuvor nirgendwo zu lesen oder hören waren. Zu guter Letzt kommentiert das dynamische Duo der deutschen Startup-Szene in jeder Ausgabe offen, schonungslos und ungefiltert die wichtigsten Startup- und Digital-News aus Deutschland. Pro Ausgabe erreicht der unser Insider-Podcast derzeit über alle Plattformen hinweg mehr als 8.000 Hörer. Hier die die neueste Ausgabe.

Insider #79 – Unsere Themen

* Andreessen Horowitz vor Investment in Rasa #EXKLUSIV

Insider #79 – Unser Sponsor

Der Sponsor der heutigen Ausgabe ist seed+speed Ventures aus Berlin. seed+speed Ventures ist ein Frühphasen VC, der in Softwareunternehmen aus dem Dach-Raum, also aus Deutschland, Österreich und der Schweiz investiert. Seed+Speed tätigte seine letzten Investments in B2B-Softwareunternehmen aus den Segmenten Cybersecurity, eHealth und Supplychain-Software, investiert aber typisch für einen Seed-VC in verschiedene Verticals, aber vor allem in starke Gründerinnen und Gründer. Wenn Ihr mehr über seed+speed erfahren wollt, googelt seed plus speed und sendet dem Team Eure Pitchdecks! Mehr unter www.seedandspeed.com.

Insider #79 – Unser Podcast

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