#DealMonitor – Frontify sammelt 50 Millionen ein – Flexcavo bekommt 7,5 Millionen – Lena Gercke investiert in 26 Homes


Im aktuellen #DealMonitor für den 27. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Frontify 
+++ Revaia (ehemals Gaia Capital Partners) und High Sage Ventures sowie die Alt-Investoren EQT Ventures, Blossom Capital und Tenderloin Ventures investieren 50 Millionen US-Dollar in das Schweizer Startup Frontify. Das Unternehmen, das 2013 von Roger Dudler in St. Gallen gegründet wurde, betreibt eine Plattform, über die Unternehmen ihren Markenauftritt verwalten können. EQT Ventures, Blossom Capital, Datartis Ventures und Tenderloin Ventures investierten zuletzt bereits 22,3 Millionen Dollar in Frontify. Über 200 Mitarbeiter:innen wirken bereits für die Jungfirma. Zu den Kunden von Frontify gehören unter anderem Lufthansa, KIA, Vodafone, Maersk, Dyson und Allianz. Mit dem frischen Kapital möchte das Unternehmen “das Wachstum weiter vorantreiben – sowohl in der Produktforschung und -entwicklung als auch bei der Einstellung von Talenten in den USA, der Schweiz und darüber hinaus, um das derzeitige Team zu verstärken”. Mehr über Frontify

Flexcavo 
+++ VR Ventures, Picus Capital, Rivus Ventures und FJ Labs sowie Business Angels wie Felix Jahn, Max-Josef Meier, Florian Huber, Florian Seubert und die Alasco-Gründer investieren 7,5 Millionen in Flexcavo. Bei Flexcavo aus Berlin, das von Picus Capital angeschoben wurde, dreht sich alles um das Mieten von Baumaschinen. “Wir kombinieren unsere Mietflotte mit innovativer Technologie, um gemeinsam mit Ihnen den Einsatz von Baumaschinen zu optimieren”, teilen die Jungunternehmer mit. “Das neue Kapital soll vor allem in den Ausbau des Teams, die Weiterentwicklung der Software sowie den deutschlandweiten Ausbau des Netzwerks für Baumaschinenvermietung fließen”, teilt das ConTech, das von Benedict Aicher und Leonhard Fricke gegründet wurde, mit.

RemNote
+++ General Catalyst, 468 Capital, Soma Capital und Dorm Room Fund investieren 3 Millionen US-Dollar in das deutsch-amerikanische Startup RemNote. Das Unternehmen aus Boston, das von 2020 von Deutschen Moritz Wallawitsch und dem US-Amerikaner Martin Schneider gegründet wurde, positioniert sich als “Online-Umgebung für Lernen und Wissensvermittlung”. Das frische Kapital soll “für laufende Produktinnovationen und den Ausbau des Teams aus Ingenieuren, Designern und Forschern verwendet” werden.

26 Homes
+++ Amorelie-Gründerin Lea-Sophie Cramer und Model Lena Gercke investieren nach unseren Informationen eine unbekannte Summe in 26 Homes. Das Berliner Startup, das von Dorothea Metasch gegründet wurde, beschreibt sich als “neuen Weg, um Immobilien zu entdecken”. Zum Konzept, das über einen Newsletter funktioniert, heißt es weiter: “Wir sind der Follow-Button für Eigentumswohnungen”. #EXKLUSIV

MERGERS & ACQUISITIONS

Port
+++ Das New Yorker Unternehmen Commsor übernimmt Port. Das Berliner Startup, das 2020 von Jake Stott, Nick Dijkstra und Kevin Dykes gegründet wurde, kümmert sich um Community-Wachstum. In der Eigenbeschreibung heißt es: “Navigate your community. Port helps you grow, engage, and retain your members. Wherever they are”. Die Hauptstädter schreiben: “It was totally unexpected that only 18 months into our voyage, we would receive an acquisition offer we couldn’t refuse”.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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#DealMonitor – Tomorrow sammelt 14 Millionen ein – Schweizerische Post übernimmt Bring – Accountable bekommt 6 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 16. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Tomorrow
+++ Abacon Capital, das Family Office der Hamburger Familie Büll, investiert gemeinsam mit Signavio-Gründer Torben Schreiter und den Altinvestoren 14 Millionen Euro in Tomorrow. Die grüne Smartphone-Bank wurde 2017 von Michael Schweikart, Jakob Berndt und Inas Nureldin gegründet. “Im Rahmen der Finanzierungsrunde gibt Tomorrow über ein Crowdinvesting
erneut User*innen die Chance, virtuelle Anteile bis zu 5 Millionen Euro zu zeichnen und damit Teilhaber*innen von Tomorrow zu werden”, teilt das FinTech mit. Die Bewertung liegt bei rund 70 Millionen Euro- siehe FinanceFWD. Momentan verfügt die Neobank, eine Mischung aus N26 und GLS, über rund 90.000 Nutzer:innen. Der Londoner Environmental Technologies Fund und Matthias Willenbacher investierten zuletzt knapp 9 Millionen Euro in das Hamburger Fintech. Im April war zu hören, dass die Neobank versuchte bis zu 25 Millionen Euro einzusammeln – siehe Insider-Podcast. Mehr über Tomorrow

Accountable
+++ Stride.VC, Altinvestor Connect Ventures und mehrere Business Angels investieren 6 Millionen Euro in Accountable. Insgesamt flossen nun schon 8 Millionen in das Unternehmen. Das deutsch-belgische FinTech, das 2019 gegründet wurde, positioniert sich als Steuer-App für Selbstständige. “Die Lösung wird von bereits mehr als 10.000 für ihre Buchhaltung und Steuern genutzt”, teilt das TaxTech mit. “Seit dem Start 2019 erledigen über 10.000 Nutzer:innen in Deutschland und Belgien ihre Steuern mit der Lösung von Accountable”, heißt es in der Presseaussendung der Jungfirma, die in Deutschland vom Berliner Seriengründer Tino Keller aufgebaut wurde.

Kewazo
+++ True Ventures und Altinvestor MIG investieren 5 Millionen US-Dollar in Kewazo. Das Münchner Unternehmen, das 2018 von Artem Kuchukov gegründet wurde, digitalisiert mit Hilfe von Robotik und Datenanalyse die Bauindustrie. Bislang konzentriert sich die Jungfirma dabei mit dem robotischen Lastenaufzug Liftbot auf den Gerüstbau und automatisiert so den Materialtransport. “Zukünftig kann die Technologie auch auf weitere Anwendungsbereiche wie dem Transport von Isolier- oder allgemeinem Materialtransport vor Ortangepasst werden”, teilt das Kewazo-Team mit. Insgesamt flossen schon 9 Millionen in Kewazo.

Tanso 
+++ UVC Partners, Picus Capital, Possible Ventures – früher als Inventures bekannt – sowie mehrere Business Angels investieren 1,6 Millionen Euro in Tanso. Das Münchner ClimateTech, das 2021 von Lorenz Hetzel, Gyri Reiersen, Till Wiechmann und Fabian Sinn gegründet wurde, entwickelt eine “holistische Softwarelösung für das Management von Nachhaltigkeitsdaten bei Industrieunternehmen”. Mit der Software der Jungfirma können Nachhaltigkeitsdaten erhoben werden, “um daraus klare Maßnahmen abzuleiten”.

MERGERS & ACQUISITIONS

Smarp 
+++ Das Hamburger Unternehmen Coyo und die finnische Firma Smarp schließen sich zusammen. “Die Fusion führt das Leistungsspektrum für Employee Communications und Advocacy von Smarp mit dem Social Intranet und den Employee-Engagement-Lösungen von Coyo zusammen”, teilen die Unternehmen mit. Im Zuge der Fusion investieren das Management, die Gründer von Smarp und Cyoo sowie Smarp-Investor Nauta Capital in das gemeinsame Unternehmen. Bis auf Weiteres werden sowohl Smarp als auch Coyo als Marken weitergeführt. Das Hamburger Unternehmen Coyo wurde 2010 von Jan Marius Marquardt gegründet – zunächst als IT-Beratungsagentur (Mindmash). Seit 2012 bietet Coyo eine Social-Intranet-Software an. Bis zum vergangenen Jahr setzte Gründer Marquardt komplett auf Bootstrapping. Dann investierte die amerikanische Investmentfirma Marlin Equity Partners eine zweistellige Millionensumme in das Unternehmen. Coyo übernahm zuletzt bereits die französische People-Analytics-Plattform Jubiwee. Mehr über Coyo

Plotto 
+++ Das Hamburger Unternehmen quantilope übernimmt die englische Video Research-Firma Plotto. Mit der Übernahme expandiert quantilope in die “automatisierte, qualitative Marktforschung”. Das auf agile Marktforschung spezialisierte Hamburger Software-Unternehmen wurde 2014 von Wissenschaftlern aus Marktforschung, Marketing, Data Science und IT gegründet und ermöglicht seinen Kunden mit seiner Agile Insights-Technologie eine kundenzentrierte Unternehmensführung. Dawn Capital, Senovo und Surplus investierten zuletzt 8 Millionen US-Dollar in quantilope. Mehr über quantilope

Bring
+++ Die Einkaufslisten-App Bring und die Prospekte-App Profital schließen sich zusammen. Im Hintergrund übernimmt die Schweizerische Post, zu der Profital gehört, die Mehrheit an Bring. Via Swiss Post Ventures war das Unternehmen bereits seit längerem bei Bring investiert.  Swisscom Ventures, G+J Digital Ventures, Wingman Ventures, Swiss Founders Fund, Verve Ventures und Co. investierten in den vergangenen Jahren rund 7 Millionen Schweizer Franken in das Unternehmen aus Zürich. Bring, 2015 von Marco Cerqui und Sandro Strebel gegründet, positioniert sich als digitaler Einkaufshelfer für Alltagsartikel wie Lebensmittel und Drogeriewaren. “Die Bring! Labs AG wird als eigenständiges Unternehmen von den Bring!-Gründern Marco Cerqui und Sandro Strebel weitergeführt und um den Geschäftsführer von Profital, Raphael Thommen, ergänzt”, teilen die Unternehmen mit.

VENTURE CAPITAL

btov Partners
+++ Der Kapitalgeber btov Partners schließt seinen zweiten Early-Stage Fonds für digitale Technologien bei 135 Millionen US-Dollar. “Die Investitionen des neuen Fonds werden sich auf Themen wie KI, Digital Health, FinTech, Logistik, B2B SaaS und Marktplätze konzentrieren, und zwar europaweit und mit Fokus auf Seed- und Series-A-Phasen”, teilt der Geldgeber mit. In der Vergangenheit investierte btov Partners in Unternehmen wie DeepL, Raisin, SumUp, Seven Senders, Foodspring und Data Artisans.

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#Brandneu – 5 neue Startups: kleiderly, Dearest, Captural, Naval Architect, mymudo


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

kleiderly
Kleiderly aus Berlin, das von Alina Bassi gegründet wurde, entwickelt eine Recycling-Technologie, um Kleidungsabfälle in ein “nachhaltiges Material, das Kunststoffe auf Erdölbasis, welches ursprünglich aus Thermoplaste wie Erdöl gewonnen wird, ersetzt” zu verwandeln.

Dearest
Dearest aus Berlin, das von Katharina Wäschenbach und Lukas Weisheit gegründet wurde, entwickelt einen “digitalen Beziehungscompanion – für bessere und gesunde Beziehungen”. Das Startup verspricht dabei “sofortigen Zugang – ohne lange Wartezeit – zu zertifizierten Paartherapeuten und Beziehungscoaches”.

Captural
Mit Captural kann jeder iPhone-Nutzer Fotobücher erstellen. Das Besondere dabei: “Zu jedem Bild können individuelle Voice Memos aufgenommen und über einen Code im Fotobuch abgespielt werden. So kann man die schönsten Erinnerungen und persönlichen Nachrichten mit den Liebsten teilen”.

Naval Architect
Naval Architect möchte den Schiffbau digitalisieren. Dafür werden “Stakeholder in Schiffbauprojekten” über eine browser-basierte Cloud-Plattform miteinander vernetzt. “Durch die Zentralisierung werden Prozesse verbessert und die Risiken für Zeitverzögerungen und Planungsfehler minimiert”, teilt das Startup mit.

mymudo
Die Jungfirma mymudo möchte mit dem Tippen auf Musikcharts helfen, dass viele Menschen die Musik-Kultur-Szene unterstützen können. “Wir verbinden deine Musikexpertise mit einem unterhaltsamen Spendenerlebnis und machen so die Welt ein kleines Stückchen besser”, schreiben die Gründer.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Brandneu – 6 neue Startups: AlpacaCamping, Hype 1000, Hawk AI, Vaira, one minute for nature, Purpose


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

AlpacaCamping
Über AlpacaCamping finden Campingfans Stellplätze in der Natur. Dazu schreiben die Gründer: “Wir bieten Stellflächen in der Natur und ganz legal von unabhängigen Anbietern”. Ins Leben gerufen wurde die Jungfirma von Christopher Feuerlein, Dominik Quambusch, Steffen Drew und Simon Illner. AlpacaCamping war zuletzt auch in unserem Pitch-Podcast zu Gast.

Hype 1000
Das junge Unternehmen Hype 1000 entwickelt “sichere, kundenorientierte und benutzerfreundliche Audio- und Voice-Lösungen”. Die Gründer schreiben dazu: “Denn wir sind davon überzeugt, dass jede Organisation mit einer eigenen Stimme kommunizieren sollte”.

Hawk AI
Das Münchner Fintech Hawk AI bietet eine “Softwarelösung zur automatisierten Erkennung von Verdachtsfällen von Finanzkriminalität” an. Das Team schreibt dazu: “Die Lösung reduziert die Fehlalarmquote im Vergleich zu herkömmlichen AML-Lösungen drastisch”.

Vaira
Vaira aus Paderborn bietet eine Plattform für die automatisierte Abwicklung von Baumaßnahmen in der Energiebranche. Ein Feature ist etwa die digitale Vermessung via Smartphone. Daten sollen so direkt von der Baustelle in die Plattform geladen werden können.

one minute for nature
Das junge Startup one minute for nature zeigt kurze Videos zum Thema Nachhaltigkeit, die 15 Sekunden Werbung eines umweltbewussten Unternehmens enthalten. “Mit den Einnahmen unterstützen wir Aufforstungsprojekte in Madagaskar”, teilt die Gründer mit.

Purpose
Purpose aus Berlin positioniert sich als “Career Development und Coaching Plattform”.Das Startup setzt dabei, um Nutzer und Karrieren zusammenzubringten auf eine Analyse, die Psychometrie und KI miteinander verbindet. Purpose empfiehlt dann Ausbildungs-, Job- und Studienangebote

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#DealMonitor – #EXKLUSIV 468 Capital investiert in Mayd – GFC steigt bei Klarsolar ein – Cavalry Ventures investiert in VoiceLine


Im aktuellen #DealMonitor für den 26. Juli werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Mayd
+++ 468 Capital investiert nach unseren Informationen in Mayd, das neue Liefer-Startup der McMakler-Gründer Hanno Heintzenberg und Lukas Pieczonka. Mayd, bisher nur unter dem Firmennamen Apollon bekannt, positioniert sich als eine Art Gorillas-Konzept für Arzneimittel und Drogerieartikel. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Klarsolar
+++ Global Founders Capital (GFC), der Investmentableger von Rocket Internet, investiert nach unseren Informationen in Klarsolar. Das 2018 von Bastian Arend gegründete Unternehmen positioniert sich als “Full-Service Photovoltaik-Anbieter” und damit als Konkurrent zum jungen Unternehmen Enpal. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

VoiceLine
+++ Cavalry Ventures investiert gemeinsam mit Angel-Investoren wie Florian Huber, Marc Stilke und Jan Sprengnetter in VoiceLine. Das Münchner Unternehmen, das von Nicolas Höflinger und Sebastian Maurischat gegründet wurde, entwickelt ein Voice-Messaging-System für Unternehmen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Customcells
+++ Vsquared Ventures, 468 Capital und Porsche Ventures investieren eine nicht genannte Summe in Customcells. Die neuen Gesellschafter übernehmen unter anderem die Anteile der von P3 group. Customcells aus Itzehoe, das von Leopold König und Torge Thönnessen gegründet wurde, kümmert sich um die “Entwicklung und Serienfertigung spezieller Lithium-Ionen-Batteriezellen”. “Die Gelder aus der jüngsten Finanzierungsrunde sollen dazu dienen, den Ausbau der Standorte Itzehoe und Tübingen voranzutreiben sowie in die Weiterentwicklung der eigenen Technologien und Forschungsprojekte zu investieren”, teilt das Unternehmen mit.

Motourismo
+++ Mehrere Business Angels, eine Biker-Community und das Unternehmen Revit, ein Hersteller von Motorradbekleidung, investieren 1 Million Euro in Motourismo – siehe Gründerszene. Hinter dem Hamburger Unternehmen, das von Michael Carlin und Christoph Kähler gegründet wurde, verbirgt sich eine Plattform für Motorradreisen, Trainings und Transporte.

MERGERS & ACQUISITIONS

navabi
+++  Das australische Unternehmen City Chic Collective übernimmt den Plus-Size-Mode-Shop navabi. Die City Chic-Gruppe, zu der Marken wie Avenue, City Chic und Evans gehören, lässt sich die Übernahme 6 Millionen Euro kosten. In den vergangenen Jahren flossen rund 35 Millionen Euro in das Unternehmen. Ende Juli des vergangenen Jahres schlitterte navabi in die Insolvenz. Davor musste das Startup in Folge der Corona-Krise massive Umsatzeinbußen von bis zu 70 % erleiden. 2018 erwirtschaftete navabi einen Umsatz in Höhe von rund 25,4 Millionen Euro (+ 15 %). Der Jahresfehlbetrag lag bei rund 5,1 Millionen (Vorjahr: 1,7 Millionen). Im Herbst des vergangenen Jahres kauften die navabi-Gründer Zahir Dehnadi und Bahman Nedaei ihr Unternehmen aus der Insolvenzmasse heraus und wagten den Neustart.

Corrux 
+++ Das verschwiegene Unternehmen Gropyus übernimmt corrux – siehe Gründerszene. Das Berliner Unternehmen, das von Ryan Henderson und Laura Tönnies gegründet wurde, entwickelt eine Software, mit der Unternehmen schwere Bautechnik und andere Großgeräte effizienter auslasten können. Target Partners investierte in der Vergangenheit gemeinsam mit Relayr-Gründer Josef Brunner und dem US-Venture-Investor Sean Dalton 3,1 Millionen US-Dollar in corrux. Hinter Gropyus stecken unter anderem der österreichische Investor Florian Fritsch, der ehemalige Delivery-Hero-Macher Markus Fuhrmann, Philipp Erler, vormals Technikchef bei Zalando und Book A Tiger-Gründer Ulrich Lewerenz. Das Unternehmen baut und vermietet Mehrfamilienhäuser, die meist aus Holz bestehen. Im Sommer 2020 haben wir im Insider-Podcast über Gropyus berichtet.

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#DealMonitor – Haustier-Tracker Tractive sammelt 35 Millionen ein – Cosuno bekommt 12,5 Millionen Euro


Im aktuellen #DealMonitor für den 26. Mai werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Tractive
+++ Der amerikanische Geldgeber Guidepost Growth Equity investiert 35 Millionen US-Dollar in Tractive. Das junge Unternehmen, das im Segment GPS-Tracking für Hunde und Katzen unterwegs ist, wurde 2012 von Michael Hurnaus, Michael Lettner und Michael Tschernuth sowie Florian Gschwandtner und den anderen Machern der erfolgreichen Fitness-Firma Runtastic gegründet. Das frische Kapital soll insbesondere in den “Ausbau der bestehenden Marktführerschaft in Europa” fleißen. Zudem plant die Jungfirma die Expansion in die USA. Nach eigenen Angaben verfügt Tractive derzeit “über 400.000 aktive Abonnent:innen in 175 Ländern”. 120 Mitarbeiter:innen wirken für Tractive. In der Vergangenheit investierten unter anderem Monkfish Equity, die Beteiligungsfirma der trivago-Gründer, und 469 Capital in Tractive. Mehr über Tractive

Cosuno 
+++ Der amerikanische Twitter-Investor Spark Capital investiert gemeinsam mit Cherry Ventures, dem Gerüstehersteller Peri, den Auto1-Gründern Hakan Koc und Christian Bertermann, GetYourGuide-Gründer Johannes Reck, Hybris-Gründer Carsten Thoma sowie Nicolaus Schefenacker, Julius Köhler und David Nothacker (alle sennder) 12,5 Millionen Euro in Cosuno – siehe Gründerszene. Das junge Unternehmen möchte Bauunternehmen helfen, sogenannte Nachunternehmer zu finden. Cosuno wurde 2019 von Christoph Berner, Fritz Cramer und Maximilian Seifert gegründet. Cherry Ventures investierte bereits 2019 in Cosuno. Mehr über Cosuno

Smart4Diagnostics
+++ Investoren wie die das Unternehmen Sarstedt, ein Hersteller von Labor- und Medizintechnik, sowie der EIC-Fonds investieren 5 Mio. Euro in Smart4Diagnostics (S4DX). “Ziel ist die beschleunigte Markteinführung eines innovativen Blutentnahmesystems, das durch digitale Datenerfassung die Genauigkeit und Geschwindigkeit der Diagnosen erhöht”, teilt das Unternehmen mit.

deskbird 
+++ Nicht genannte Investoren investieren einen “mittleren sechsstelligen Betrag” in deskbird. Das junge Startup aus St. Gallen, das von Ivan Cossu und Jonas Hess gegründet wurde, bietet eine Softwarelösung an, mit der Unternehmen hybride Arbeitsplätze managen können. “Mitarbeiter können per App Schreibtische im Büro buchen und Officemanager erhalten in Echtzeit Einblicke in die Büronutzung. Einige Extras wie ein Gesundheitscheck und ein Kaffee-Matching-Tool runden das Angebot ab”, teilt das Startup mit.

memetis
+++ Das italienische Familienunternehmen Fluid-o-Tech, ein Hersteller von Verdrängerpumpen und Fluidiksystemen, investiert eine ungenannte Summe in memetis. Das DeepTech-Startup aus Karlsruhe, das von Hinnerk Oßmer, Christof Megnin und Marcel Gültig gegründet wurde, entwickelt Miniatur-Aktuatoren aus Formgedächtnislegierungen (FGL). memetis entstand als Spin-Off aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT),

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#Brandneu – 7 neue Startups, die wir ganz ganz genau beobachten


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Exakt Health
Das Startup Exakt Health, das von den beiden ehemaligen N26-Mitarbeitern Lucia Payo und Philip Billaudelle gegründet wurde, bietet Nutzer:innen eine Selbst-Diagnose für Sportverletzungen an und erstellt zudem einen individualisierten Rehabilitationsplan.

OnMedikus
Bei OnMedikus dreht sich alles um Männergesundheit. Das Startup aus Luzern positioniert sich dabei als “eine integrierte Plattform – mit telemedizinischen Diagnoseprozessen, wirksamer medizinischer Behandlung, Online-Apothekendienstleistungen und einem Support-System”.

Alpas
Alpas möchte der “produzierenden Industrie” mit einer Sourcing-Intelligence-Lösung unter die Arme greifen. “Unsere Software ermöglicht das Auffinden, Vergleichen und Verwalten von Lieferanten”, verspricht das Startup aus Berlin, das von Isabel Poppek, Nils Vollmer und Christoph Bernkopf gegründet wurde.

HistaFit
Das Team von HistaFit möchte Menschen mit einer Histamin-Intoleranz das Leben leichter machen. HistaFit, von Ana Hansel, Melina Neumann gegründet, bietet Schulungen, Ernährungsberatung, Nahrungsergänzungsmittel und Online-Kurse rund um das Thema.

Scipio
Bei Scipio aus Berlin dreht sich alles um sportliche Aktivitäten. Zielgruppe sind Verleihanbieter. Das Startup positioniert sich dabei als “one central platform to manage your fleet & bookings. Through completely customization the platform is adjusted for your individual needs”.

conbot.ai
Hinter conbot.ai verbirgt sich ein Assistent für die Mail- und Dokumentanablage, speziell für die Baubranche. “Unser smarter Mailassistent verwandelt Mails vom Zeitfresser in einen effektiven Kommunikationskanal”, verspricht das Unternehmen, ein Projekt des Company Builders DDG, dabei.

Stella Medical
Stella Medical entwickelt eine chirurgische Navigation, die auf “Computer-Vision-Algorithmen und eine einzigartige Benutzeroberfläche” setzt. “Our approach combines user analysis with latest technology research to offer high-tech, user-friendly solutions”, teilt das Münchner Team mit.

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#Interview – “Wir sind zu spät mit dem Kunden in den Austausch gegangen”


Wie starten ganz normale Gründerinnen und Gründer so in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag? Wie schalten junge Unternehmerinnen und Unternehmer nach der Arbeit mal so richtig ab und was hätten die aufstrebenden Firmenlenker gerne gewusst bevor sie ihr Startup gegründet haben? Wir haben genau diese Sachen abgefragt. Heute antwortet Philipp Dressler, Gründer von Cathago, einer Beschaffungsplattform für die Baubranche.

Wie startest Du in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag?
In der sehr schnelllebigen Startup-Welt versuchen wir möglichst viel Struktur in den Alltag zu integrieren, sofern das möglich ist. Daher starten wir gegen halb neun in den Arbeitsalltag, dies ist natürlich von aktuellen To-Do’s und Terminen abhängig. Zu allerst tragen wir als Gründerteam die Aufgaben für den Tag zusammen. Anschließend startet jeder aus dem Team in einen zwei-stündigen Sprint, in dem er fokussiert seine Aufgaben bearbeiten und sich auf die Woche vorbereiten kann. Sobald wir mit allen Terminen durch sind treffen wir uns meistens gegen 19 Uhr zu einer abschließenden Besprechung und gleichen ab, was wir geschafft haben. Auf diese Weise können wir unsere tägliche Performance im Auge behalten und behalten den Überblick zu allen offenen Tasks.

Wie schaltest du nach der Arbeit ab?
Dies ist alles andere als einfach und gelingt nur bedingt. Dies sehe ich jedoch auch gar nicht als Nachteil an, da ich es sehr genieße abends auf dem Sofa noch Kleinigkeiten abzuarbeiten. Dabei möchte ich hervorheben, dass ich auch kein Freund des modernen Begriffes Work-Life-Balance bin. Denn das Gründerleben macht mir Spaß und ist somit Teil meines Lebens. Ich präferiere die “Work” in das “Life” zu integrieren und dies nicht als zwei verschiedene Aspekte zu betrachten. Dazu gehört auch sich samstags mit aktuellen Themen auseinanderzusetzen, was wir jedoch oft mit gemeinsamen Kochen oder einem Feierabendbier verknüpfen. Der Sonntag ist primär zum Abschalten und für Privates eingeplant!

Was über das Gründer-Dasein hättest du gerne vor der Gründung gewusst?
Wie wichtig eine gute Struktur ist! Auch wenn die Gründer und Mitarbeiter höchst motiviert und fachlich sehr kompetent sind, können diese ihre Leistung ohne eine gute Struktur niemals voll entfachen. Und dabei geht es nicht um wichtige Entscheidungen, sondern vielmehr um die kleineren Aufgaben. Im Laufe der Gründung entstehen immer mehr To-Do’s, die wenig Platz für das große Ganze lassen. Dies als Gründer wahrzunehmen ist nicht schwierig, die Herausforderung dabei besteht jedoch dieses Wissen auch in die Praxis zu übertragen. Es gibt niemanden, der einem eine Struktur vorgibt, weshalb man sich damit selbst sehr intensiv beschäftigen muss.

Was waren die größten Hürden, die Du auf dem Weg zur Gründung überwinden musstet?
Während des Gründungsprozesses gab es natürlich immer Herausforderungen, die es zu bewältigen gibt. Eine der größten Hürden ist sicherlich stets kritisch zu bleiben – vor allem sich selbst gegenüber. Dazu gehört auch, dass man eigene Ideen und Konzepte wieder über Bord wirft. Als Gründer kann man noch so stark von seinem Produkt überzeugt sein, wenn der Kunde dies nicht ist, muss man es überarbeiten. Eine weitere Hürde waren außerdem die Behördengänge: egal ob sich dabei um die Eintragung ins Handelsregister oder um den Erhalt der Steuernummer vom Finanzamt handelte, unsere Anträge wurden regelmäßig durch Systemfehler, verlorene Akten und falsche Zuordnung fehlerhaft behandelt. Dies hat uns sehr viel Zeit und Nerven gekostet!

Was waren die größten Fehler, die Du bisher gemacht hast – und was hast Du aus diesen gelernt?
Rückblickend haben wir bei Cathago sehr viel Zeit in die Entwicklung des heutigen Geschäftsmodells gesteckt. Grund dafür waren die Fehler, die wir seit Beginn der Gründung begangen haben: Wir sind zu spät mit dem Kunden in den Austausch gegangen und haben uns außerdem nicht intensiv genug mit der tiefgehenden Produktentwicklung befasst. Jedoch haben uns genau diese Fehler eine steile Lernkurve ermöglicht. Währenddessen war es uns nämlich möglich ein enorm großes Netzwerk aufzubauen. Nachdem wir den Kontakt mit Branchenexperten und potenziellen Kunden gesucht haben, war nicht nur die Bereitschaft mit uns zusammenzuarbeiten sehr groß, sondern wir als Gründer haben unfassbar viel dazugelernt. Der Prozess und die damit zusammenhängenden Fehler waren somit die Grundlage für unser heutiges Geschäftsmodell.

Wie findet man die passenden Mitarbeiter für sein Startup?
Indem man diese von seiner Idee und seiner Vision überzeugt. Als Startup ist man finanziell nicht der attraktivste Arbeitgeber, was es schwierig macht gute Bewerber zu finden. Wir glauben jedoch fest daran, dass Soft Skills und die Motivation zu lernen die Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit sind, denn Hard Skills können gelernt werden. Als Startup mit wenig Budget haben wir mit den großen bekannten Jobportale ausschließlich schlechte Erfahrung gemacht – ganz anders lief es über LinkedIn. Mit einer kostenfreie Anzeige haben wir dort innerhalb von zwei Tagen über 30 Bewerbungen für unsere Stelle als CTO erhalten. Über LinkedIn haben wir somit auch unseren heutigen CTO kennengelernt.

Welchen Tipp hast Du für andere Gründer:innen?
Seid dazu bereit euch anzupassen, auch wenn das heißt, dass die eigene Idee vielleicht nicht mehr umgesetzt wird. Man baut in den seltensten Fällen von heute auf morgen ein riesen Unternehmen aus. Dies ist ein Prozess, der von Höhen und Tiefen geprägt ist und sicherlich auch von Momenten, an denen man am liebsten alles hinwerfen würde. Genau dann kommt es darauf an nicht aufzugeben und weiterzumachen! Der Austausch mit Verbänden und Experten hat uns dabei sehr weitergeholfen, denn diese bewerten das eigene Produkt aus einem komplett anderen Blickwinkel. Im ersten Moment kann dies auch abschreckend wirken, jedoch ist ehrliches Feedback das beste, das man als Gründer erhalten kann.

Ohne welches externes Tool würde dein Startup quasi nicht mehr existieren?
Wir arbeiten mit sehr vielen verschiedenen Tools, weshalb es schwierig ist das wichtigste davon zu benennen. Bisher sind wir ClickUp sehr zufrieden, worüber wir das Projektmanagement steuern. Gerade für den Austausch mit dem Entwicklerteam können wir somit einen guten Überblick über die aktuellen Prozesse behalten. Außerdem ist Webflow für den Aufbau unserer Website und Google Analytics, um das Nutzerverhalten zu analysieren, für uns unverzichtbar. Wir arbeiten jedoch auch sehr gerne noch mit dem klassischen Whiteboard, um Ideen zu sammeln und zu diskutieren.

Wie sorgt ihr bei eurem Team für gute Stimmung?
Die Erfolge, die wir feiern können. Wir merken deutlich, welche Energie positive Nachrichten auslösen können und das Team vorantreiben. Dies macht nicht nur Spaß, sondern motiviert alle. Außerdem ist das Kreativmeeting am Donnerstagnachmittag ein fester Termin in unserem Kalender. Dort besprechen wir beispielsweise neue Ideen, spinnen über künftige Geschäftsmodelle oder erarbeiten gemeinsam neue Funktionen, was oftmals mit einem Feierabendbier verbunden wird.

Was war Dein bisher wildestes Startup-Erlebnis?
Bei Cathago war es weniger ein Erlebnis, sondern vielmehr der Prozess von der Ideenphase bis hin zur Gründung, der Produktentwicklung bis hin zum ersten Investment. Und wenn wir über die kommenden Monate reden, strotzt das ganze Team voller Motivation und Ehrgeiz! Wir haben wirklich ein tolles Team geschaffen und für unser junges Alter viel gemeinsam erleben dürfen. Das gibt uns viel Kraft und verbindet uns alle sehr!

Tipp: Wie sieht ein Startup-Arbeitsalltag? Noch mehr Interviews gibt es in unserem Themenschwerpunkt Gründeralltag.

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Foto (oben): Cathago

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#Brandneu – 7 neue Startups, die wir extrem genau beobachten


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

BlinkIn
BlinkIn setzt bei der technischen Fehlersuche auf ein KI-basiertes visuelles Supportsystem. Die Jungfirma schreibt dazu: “Help anyone. With anything. Anywhere! With one single click and no app download! Discover The all-in-one solution for better customer support”.

Unleash Future Boats
Unleash Future Boats entwickelt autonom fahrende und umweltfreundliche Schiffe. “Sie verfügen über einen elektrischen Antrieb mit Brennstoffzelle und grünem Wasserstoff. Dadurch sind sie vollständig emissionsfrei – für die Luft, für das Wasser und hinsichtlich Lärmbelastungen”, teilen die Gründer mit.

elektra.energy
Das Startup elektra.energy ermögicht die gemeinsamene Nutzung privater und betrieblicher Ladestationen von Elektrofahrzeugen. “Wir glauben, dass Ladestationen für E-Autos überall verfügbar sein, und durch grünen Strom gespeist werden sollten”, heißt es in der Selbstbeschreibung der Jungfirma.

Bodybase
Bodybase bietet Frauen, die trainieren möchten, einen digitalen Personaltrainer, mit dem diese überall und jederzeit trainieren können. “Unsere Workouts und Übungen helfen dir deine Gewohnheiten positiv zu verändern und zu hause abzunehmen”, teilen die Gründer Melike Mesin und Kadir Su mit.

4Gene
Das Münchner Startup 4Gene bietet programmierbare Aromastoffe für verschiedenste Anwendungen an. “Mit der Technologie können nahezu alle Aromen so aufbereitet werden, dass eine molekulare Bindung möglich ist. Für die Kosmetikindustrie bedeutet das eine Revolution”, verkündet das Startup.

neopolis
neopolis möchte die kollaborative Bearbeitung von Textdokumente verbessern. Das neopolis Plug-in ist dabei direkt in Word integriert. Zum Konzept heißt es: “Unser Word Plug-in ermöglicht parallele und kontrollierte Zusammenarbeit, ohne dass bestehende Prozesse oder Software umgestellt werden müssen”.

koppla
Das Team von koppla entwickelt eine Kommunikationsplattform für Bau und Handwerk. “Lieferscheine, Zeiterfassung, Mängel, Baustellenchat, Wetter – dokumentiere die Baustelle digital über koppla. So einfach wie Pizza bestellen nach Feierabend”, versprechen die Gründer.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Project A und GFC investieren in amazd – Tiger Global vor Investment in Pitch – Cavalry Ventures investiert in Blok


Im aktuellen #DealMonitor für den 22. März werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

amazd
+++ Project A Ventures und Global Founders Capital (GFC) investieren in amazd. Das Münchner Startup, das von Fabian Furtmeier und Dominik Unützer (beide zuletzt Global Founders Capital) gegründet wurde, möchte Shopbetreibern helfen, mehr Umsatz zu erzielen. “They aim to bridge the gap between the offline and online retail world by bringing the kind of curated, face-to-face advice from the offline world to the E-Commerce sphere”, heißt es in einer Stellenanzeige der Jungfirma. Weitere Infos gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Pitch
+++ Tiger Global steht vor einem Investment in Pitch. Mit Pitch möchte Wunderlist-Gründer Christian Reber Präsentationen für die Generation Slack bauen. Thrive Capital und Co. investierten zuletzt 30 Millionen US-Dollar in Pitch. Index Ventures, BlueYard und Frank Thelen, der schon Wunderlist unterstützte, zuvor bereits 19 Millionen Dollar in das Startup. Nach unseren Informationen bewerteten die Geldgeber das Startup zuletzt mit 170 Millionen Dollar (Pre-Money). Weitere Infos gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Blok
+++ Der Berliner Kapitalgeber Cavalry Ventures investiert in den spanischen Gorillas Klon Blok. Die Jungfirma beschreibt sich als “On-demand grocery delivery service”. In der Pre-Seed-Investmentrunde sammelte das Startup, das Anfang 2021 gegründet wurde, bereits 1 Millionen Euro ein. Nun sucht das sehr junge Unternehmen – ohne große Erfahrungswerte im Segment – 15 Millionen Euro. Weitere Infos gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

GraphCMS 
+++ Das junge Gießener Unternehmen GraphCMS plant derzeit eine weitere – große – Investmentrunde. Der Berliner Kapitalgeber Paua Ventures und einige Business Angels investieren2018 bereits 1 Million US-Dollar in das Startup. 2020 flossen dann weitere 2,5 Millionen Euro in das Unternehmen – unter anderem von Peak Capital. Weitere Infos gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

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+++ In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar abonnieren und 30 Tage kostenlos testen!

wefox
+++ Das junge InsurTech wefox, das 2014 in der Schweiz an den Start ging, plant 250 Millionen US-Dollar einzusammen – siehe Sky News. “Sources said on Thursday that Target Global, a German-headquartered fund which has backed start-ups such as Delivery Hero and the ride-hailing app Lyft, was expected to lead the round with a $100m investment”, heißt es im Artikel. Zudem berichtet auch Sifted über wefox: “Sifted can reveal that the Berlin-based startup has recently hired Sachs as it tries to close out a Series C raise that has dragged on since last year”. Harbert Management Corporation und weitere Investoren investierten zuletzt rund 100 Millionen Euro in das Unternehmen zu dem auch der Versicherer One gehört.

Camunda
+++ Insight Partners und Highland Europe investieren 82 Millionen Euro in Camunda. Mit der neuen Finanzspritze möchte das Berliner Unternehmen sein “Wachstum beschleunigen und die Führung im sich schnell entwickelnden globalen Markt für Prozessautomatisierung weiter ausbauen”. Highland Europe investierte 2018 bereits 25 Millionen Euro in das Berliner IT-Unternehmen, das 2008 von Jakob Freund gegründet wurde. Camunda entwickelt Software für die Automatisierung von Geschäftsprozessen.  “Insight Partners unterstützt Camunda über die Investition hinaus künftig auch darin, das eigene Unternehmen besser zu skalieren sowie Produktentwicklung, Vertrieb und Marketing im Rahmen der globalen Expansion zu beschleunigen”, teilt der Open-Source-Softwareanbieter mit.

Roadsurfer 
+++  HV Capital, Heartcore Capital und die Altinvestoren investieren 24 Millionen Euro in Roadsurfer. Das Münchner Startups, das 2016 von Markus Dickhard, Stephie Niemann, Christoph Niemann, Jean-Marie Klein und Susanne Dickhardt gegründet wurde, vermietet Camper. Derzeit bietet das Unternehmen nach eigenen Angaben über 2.500 Camper an 22 Standorten in mehreren europäischen Länder an – darunter Deutschland, Frankreich, Spanien und Portugal. Mittlerweile arbeiten 230 Mitarbeiter:innen für Roadsurfer. Der Münchner Angel-Verbund 10x Group, hinter dem Andreas Etten, Felix Haas, Jan Becker und Robert Wuttke stecken, investierte bereits zuvor in Roadsurfer.

Clinomic 
+++  Ein Konsortium aus Privatinvestoren und Family Offices aus Deutschland und Österreich investieren 7 Millionen Euro Clinomic – siehe Gründerszene. Das 2019 als Spin-off der RWTH Aachen gegründete Startup entwickelt mit Mona ein Assistenzsystem für Intensivstationen. “Das Zusammenwirken von translationaler Forschung, Data Science und Computational Intelligence schafft neue, bahnbrechende Möglichkeiten”, verspricht das Unternehmen, das von Lukas Martin und Arne Peine gegründet wurde.

y42
+++ La Famiglia sowie die Gründer von Foodspring, Personio, AeroMobil und Petlab investieren 2,9 Millionen US-Dollar in y42, früher als Datos Intelligence bekannt. “The funding will help us pursue our mission and further support our go-to-market strategy as well as product development”, teilt das Startup mit.  Die Jungfirma beschreibt sich so: “y42 is a no-code business intelligence platform for loading, cleaning, connecting, visualizing and sharing data”.  y42 wurde von Hung Dang gegründet.

Easy-Tutor
+++ Bayern Kapital und “ein Konsortium branchenerfahrener Business Angels” investieren eine siebenstellige Summe in Easy-Tutor aus München. Das Startup entwickelt eine Online-Nachhilfe- und Lernplattform für Schüler und Studenten. Easy-Tutor wurde Anfang 2017 von Massimo Cancellara Alexander Liebisch und Jessica Contento gegründet. “Die Kapitalaufstockung trägt dem starken Wachstum des jungen Unternehmens Rechnung: Mehr als 4000 Schüler nutzen das Angebot von Easy-Tutor bereits”, teilt das Unternehmen mit.

Naughty Nuts
+++ Döhler Ventures investiert in Naughty Nuts. Bei Naughty Nuts aus Köln dreht sich alles um Nüsse. “Wir kreieren innovatives Bio Nussmus aus 100 % natürlichen Zutaten. Damit sorgen wir für ein überraschendes Geschmackserlebnis und zeigen wie vielseitig Nussmus ist”, schreiben die Gründer Benjamin Porten und Lorenz Greiner zum Konzept. Döhler Ventures aus Darmstadt investierte in der Vergangenheit in Food-Startups wie Just Spices, BrauFässchen und waterdrop.

Planstack
+++ Interlink Ventures und der Company Builder High Rise Ventures investieren in Planstack. Mit digitaler Baudokumentation möchte Planstack agiles Arbeiten zwischen Bauunternehmern, Gewerken und Käufern vereinfachen. In der webbasierten Anwendung werden alle Projektbeteiligten auf einer Plattform zusammengeführt. Das Augsburger Startup wurde 2019 von Linda Mayr und Sascha Schütz gegründet.

Lhotse Analytics
+++ Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) investiert in Lhotse Analytics aus Koblenz. Das Unternehmen entwickelt eine Software für den strategischen Einkauf, die durch “intern entwickelte Algorithmen und Business Intelligence Einsparpotenziale aufzeigt”. Die Jungfirma wird von Nicolas Neubauer und Daniel Demuth geführt.

VENTURE CAPITAL

Planet A Ventures
+++ In Hamburg entsteht mit Planet A Ventures derzeit ein neuer Kapitalgeber. Vorangetrieben wird der Early Stage-Investor von Jimdo-Gründer Fridtjof Detzner, Tobias Seikel (zuletzt Hanse Ventures), Christian Schad, Lena Thiede und Nick de la Forge. Das Team plant Impact-Investments, bei der eine wissenschaftliche Sichtweise auf die Ökobilanz, im Fokus stehen. Das sogenannte First Closing (50 Millionen Euro) ist für den Sommer geplant. Bis zum kommenden Jahr möchten die Hanseaten dann 100 Millionen einsammeln. Vor dem offiziellen Start plant das Planet A Ventures-Team fünf Investments – darunter nach unseren Informationen ein Investment in Dance, das neue Mobility-Startups von Jimdo-Gründer Christian Springub. Weitere Infos gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

PODCAST

Insider #98
+++ Schon die neue Insider-Ausgabe mit Sven Schmidt gehört? In der aktuellen Folge geht es um: Amazd, Pitch, Planet A Ventures, Dance, Blok, likeminded, GraphCMS, Klaus Hommels, Fit Analytics, Patient 21, Enpal, Babbel, Volocopter, Lampenwelt, About You und Mister Spex.

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#Brandneu – 7 brandneue Startups, die sich jeder genau ansehen sollte


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

Monet
Hinter Monet aus München verbirgt sich ein Kreditkarten-Startup. “Die Karte der Zukunft, die du als virtuelle Karte innerhalb von 10 Minuten zu Apple oder Google Pay hinzufügen kannst – mit bis zu 1500 Euro finanziellem Spielraum, dauerhaft gebührenfrei”, heißt es auf der Website. Vorbild dürfte hier Petal sein.

Rubarb
Mit Rubarb möchten Kelvin Craig sowie Fabian Scholz und Jakob Scholz – die Neffen von Finanzminister Olaf Scholz – eine Alternative zum Sparbuch etablieren. Der Unterschied zu einem klassischen Sparbuch liegt darin, dass das Geld nicht tatsächlich auf einem Sparkonto lande, sondern in ETFs investiert wird.

Purchase Habits
Hinter Purchase Habits verbirgt sich eine “Online und Mobile Banking-Lösung mit dem Fokus auf bewussteren Konsum”. Das Münchner FinTech, das von Georg Panteleev gegründet wurde, möchte unter anderem bei der “Reduzierung von Falschkäufen” helfen.

Xibit
Xibit aus Berlin bringt Hologramme in die echte Welt! “We use holograms to turn product presentations into engaging customer experiences”, heißt es in der Selbstbeschreibung der Jungfirma, die von Zakaria Jaiathe und Abdeljalil Karam ins Leben gerufen wurde.

Conxai
Das Münchner Startup Conxai drängt quasi auf die Baustelle! “Conxai is a first of its kind Digital Twin technology for the construction industry that synchronizes as-built with as-designed and creates a single source of truth”, teilt das Unternehmen, das von Sharique Husain geführt wird, mit.

fyndery
Bei fyndery können Onliner die “besten Kurse rund um einen gesunden Lifestyle” entdecken. fyndery kommt dabei als Mischung aus “Buchungstool inklusive Online-Marktplatz und Community für Kurse, Workshops und Events” um die Ecke. Zielgruppe von Kursanbieter im Bereich Healthy Living – etwa Yogastudios.

Liefergrün
Das junge Unternehmen Liefergrün möchte “dem lokalen Einzelhandel ein nachhaltiges Lieferkonzept” anbieten. Das Startup aus Münster liefert dabei “ausschließlich umweltfreundlich mit Lastenrädern oder E-Autos”. Ganz egal ob nun per Express- oder Zeitfensterlieferung,

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über junge, frische und brandneue Startups, die noch nicht jeder kennt. Alle diese Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der bundesweiten Startup-Szene und im besten Fall auf die Agenda von Investoren, Unternehmen und potenziellen Kooperationspartnern. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Brandneu – 6 neue Startups, die ihr euch anschauen solltet


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

Flexcavo
Bei Flexcavo aus Rosenheim, das von Picus Capital angeschoben wurde, dreht sich alles um das MIeten von Baumaschinen. “Wir kombinieren unsere Mietflotte mit innovativer Technologie, um gemeinsam mit Ihnen den Einsatz von Baumaschinen zu optimieren”, teilen die Jungunternehmer mit.

URL: www.flexcavo.de
Hashtags: #eCommerce #B2B
Ort: Rosenheim
Gründer: Leonhard Fricke, Benedict Aicher

wirbauen.digital
Die Kölner Jungfirma wirbauen.digital positioniert sich als “praxisnahe Online-Plattform, um Architekten, Handwerkern und Bauherren lästige Verwaltungsarbeit abzunehmen”. Dafür bildet das Unternehmen, das von Daniel Grube geführt wird, die Bauprozesse digital ab.

URL: www.wirbauendigital.de
Hashtags: #PropTech #ConTech
Ort: #Köln
Gründer: Daniel Grube

Foodiary
Bei Foodiary dreht sich alles um gesunde Ernährung. “Mit dem Ernährungsplan von Foodiary erhältst du einen auf dich persönlich abgestimmten Ernährungsplan mit Rezepten, der dich unterstützt, dein Ziel zu erreichen”, heißt es auf der Website. Die kostet dabei ab 4,99 Euro pro Monat.

URL: www.foodiary.app
Hashtags: #Food #Wellness
Ort: Waiblingen
Gründer: Felix Mergenthaler

flair
Mit flair drängt eine “HR-Lösung für Salesforce” auf den Markt. Das System des Münchner Startup ist nach eigenen Angaben in der Lage “ jeden Prozess der HR-Abteilung von der Lohnabrechnung über Recruiting bis zum Spesenmanagement und DocuSign zu automatisieren”

URL: www.flair.hr
Hashtags: #HR #Software
Ort: München
Gründer: Evgenii Pavlov, Thiago Rodrigues de Paula

Audiopedia
Das Startup Audiopedia positioniert sich als “offenes, kollaboratives Projekt, um hörbares Wissen zur Verfügung zu stellen”. Zielgruppe sind Menschen, die nicht lesen können und keinen Zugang zu vielen Informationen haben. Das Projekt wird bereits vom Wikimedia Accelerator gefördert.

URL: www.audiopedia.org
Hashtags: #Audio
Ort: Gräfenhausen
Gründer: Felicitas Heyne, Marcel Heyne

jesango
Das junge Münchner Startup jesango versucht sich als “Fairfashion Shopping Community” zu etablieren. Die Bajuwaren wollen dabei vor allem “coole, stylische und aufstrebende Brands” in ihrem Shop versammlen. Auch eine “Fair Fashion Shopping App” ist bereits geplant.

URL: www.jesango.de
Hashtags: #eCommerce #Nachhaltigkeit
Ort: München
Gründer: Catja Günther, Sophia Wittrock und Larissa Schmid

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#aktuell, #audiopedia, #brandneu, #flair, #flexcavo, #foodiary, #jesango, #startup-radar, #wirbauen-digital

#Interview – “Es gibt immer Dinge, die einen aufhalten oder ärgerlich sind”


Das Berliner Startup Construyo, das 2018 von Leonhard Jeub und Fabian Müller gegründet wurde, positioniert sich als “Kollaborationsplattform, die alle Planungsinformationen für Hochbauprojekte erfasst und für die Beteiligten digital zugänglich macht”. “Construyo kümmert sich um alles was in der Bauplanung stressig ist. Entwurf, Baugenehmigung, Statik und noch viele andere baurechtlichen Voraussetzungen”, erklärt Mitgründer Müller das Konzept von Construyo.

Talis Capital investierte kürzlich 2 Millionen Euro in das Berliner ConTech-Startup Construyo. Zuvor investierten bereits Florian Swoboda und Jan Kanieß in die Jungfirma. “Talis Capital ist von einer Gruppe sehr erfolgreicher Gründer aufgebaut worden. Unsere Partner dort, wissen aus eigener Erfahrung, was funktioniert und was nicht. Talis Capital ist außerdem international sehr gut vernetzt und hat bereits erfolgreich in den Bereichen Proptech investiert und ein enormes Wissen in dem Bereich ConTech aufgebaut”, führt der Construyo-Macher aus.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Construyo-Mitgründer Müller außerdem über Fundamente, Stockwerke und Bauherren.

Wie würdest Du Deiner Großmutter construyo erklären?
Construyo kümmert sich um alles was in der Bauplanung stressig ist. Entwurf, Baugenehmigung, Statik und noch viele andere baurechtlichen Voraussetzungen, die du gar nicht kennst, Oma. Du sagst uns was du bauen willst und wir kümmern uns um den Rest. Durch unsere Software können Architekten und Ingenieure aus ganz Deutschland gemeinsam an den Projekten arbeiten und wissen immer, welcher der letzte Stand der Planung ist. Früher hat ein Architekt immer mit denselben fünf Leuten gearbeitet. Wenn die mal nicht konnten, war man aufgeschmissen und es wurde teurer. Wir arbeiten nicht mit fünf, sondern mehr als 150 Architekten und Ingenieuren zusammen. Dadurch haben wir für fast jedes Bauvorhaben den passenden Spezialisten und können pünktlich und zu fairen Preisen liefern.

Hat sich euer Konzept seit dem Start irgendwie verändert?
Nicht viel. Wir kannten die Baubranche beide bereits vor der Gründung und waren uns bewusst, dass es hier ein großes Potenzial für Wachstum durch die Digitalisierung von Kommunikationswegen und Arbeitsschritten gibt. Wir haben die ersten vier Monate mit unseren Partnern gemeinsam unsere erste Version der Software entwickelt. Seitdem haben wir riesige Schritte gemacht. Das grundsätzliche Konzept ist gleich geblieben. Wir helfen Architekten und Ingenieuren, Projekte besser und effizienter umzusetzen. Bauherren profitieren davon alle benötigten Spezialisten aus einer Hand zu bekommen.

Wie ist überhaupt die Idee zu Construyo entstanden?
Die Idee kam durch unseren persönlichen Kontakt zur Baubranche. Leo hat seine erste Berufserfahrung bei einer Hausbaufirma im Rheinland sammeln können und Fabian hat einen Architekten im persönlichen Umfeld. Architekten und Ingenieure haben sehr früh ihre eigentliche Arbeit ‘’digitalisiert’’ und mit Computerprogrammen Statiken berechnet und Pläne gezeichnet. Darüber hinaus ist der Fortschritt jedoch ins Stocken geraten. Die Vernetzung zwischen Planern trägt wesentlich zum Erfolg eines Bauprojektes bei. Genau hier hakt es aber. So kamen wir auf die Idee zur virtuellen Architekten- und Ingenieurgemeinschaft und haben es uns zur Mission gemacht, das Leben von Bauherren, Architekten und Ingenieuren durch Technologie zu erleichtern.

Zu den Investoren von Construyo gehören verschiedene Business Angels und Talis Capital. Nach welchen Kriterien habt ihr euch eure Geldgeber ausgesucht?
Talis Capital ist von einer Gruppe sehr erfolgreicher Gründer aufgebaut worden. Unsere Partner dort, wissen aus eigener Erfahrung, was funktioniert und was nicht. Talis Capital ist außerdem international sehr gut vernetzt und hat bereits erfolgreich in den Bereichen Proptech investiert und ein enormes Wissen in dem Bereich ConTech aufgebaut. Das passt also sehr gut zu uns und wir zu Talis. Bei unseren Business Angels haben wir darauf geachtet einen guten Mix aus Digital und Immobilienunternehmer mit aufzunehmen und sind überzeugt, dass dies eine gute Entscheidung war.

Wie genau funktioniert eigentlich euer Geschäftsmodell?
Wer etwas bauen und damit schnell, effizient und ohne Planungschaos durch sein möchte, kommt zu uns. Unser Netwzwerk deckt alle Planungsphasen und Bereiche ab. Construyo erhält dafür einen Prozentsatz vom Planungshonorar. Angebote, Preisgestaltung und Planungsprozess sind absolut transparent und jederzeit einsehbar. Es liegt alles digital aufbereitet vor. Damit setzen wir einen neuen Standard

Wie hat sich Construyo seit der Gründung entwickelt?
Wir sind sehr zufrieden mit der aktuellen Entwicklung und die Seed-Finanzierungsrunde hat uns die Möglichkeit gegeben nun das Geschäftsmodell zu skalieren, das heißt, die Durchführung von mehr und deutlich größeren Projekten.

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist construyo inzwischen?
We are hiring. Wir haben inzwischen 27 sehr engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Team. Aktuell betreuen wir über Construyo vor allem Projekte zwischen 100.000 und 10 Millionen Euro Gesamtvolumen. Mit 150 vernetzten Architektur- und Ingenieursbüros sind wir schon heute die größte virtuelle Architekten- und Ingenieursgemeinschaft in Deutschland.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist seit der Gründung so richtig schief gegangen?
So richtig schief gelaufen ist eigentlich nichts. Natürlich gibt es immer mal Dinge, die einen aufhalten oder ärgerlich sind. Aber bis jetzt waren das alles gut handhabbare Sachen. Eines unserer größten Learnings ist, dass es nichts gibt, was sich nicht lösen lässt.

Und wo hat Ihr bisher alles richtig gemacht?
Alles richtig machen, bedeutet das 100 % alles immer perfekt läuft. Das kann eigentlich niemand ernsthaft behaupten. Dafür ist das Leben und die Wirtschaft viel zu komplex. Wir können aber sagen, auf was wir ganz besonders stolz sind: das Team. Hier haben wir sehr viele gute Entscheidungen getroffen.

Wo steht Construyo in einem Jahr?
Wir haben ein sehr gutes unternehmerisches Fundament gelegt und wachsen jetzt zügig Stockwerk für Stockwerk, um mal im Bild zu bleiben. Das heißt wir werden immer mehr Großprojekte umsetzen, unser jetzt schon großes Architekten- und Ingenieur-Netzwerk wird nochmal deutlich größer sein als heute.

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Foto (oben): Construyo

#aktuell, #berlin, #construyo, #contech, #interview

#DealMonitor – #EXKLUSIV Atlantic Food Labs investiert in Gorillas – Nico Rosberg investiert in Planetly


Im aktuellen #DealMonitor für den 12. August werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Gorillas
+++ Der Berliner Leckerschmecker Geldgeber Atlantic Food Labs investiert einen unbekannte Summe in Gorillas. Das junge Berliner Hype-Startup, das man als rollenden Supermarkt beschreiben kann, verspricht teilweise eine Lebensmittel-Lieferungen innerhalb von 10 Minuten. Und das alles angeblich zu “Supermarktpreisen”. Damit setzt das Startup auf das Konzept von goPuff, das in den USA schon länger unterwegs ist. Atlantic Food Labs hält nun 14,5 % an Gorillas. Das Startup wurde von Kagan Sümer und Jörg Kattner gegründet. Weitere Infos gibt es im aktuellen ds-Insider-Podcast #EXKLUSIV

Planetly
+++ Neu-Löwe und Formel 1-Weltmeister Nico Rosberg investiert eine unbekannte Summe in Planetly. Das Klima-Startup Planetly, das von Anna Alex (Outfittery) und Benedikt Franke (Helpling) gegründet wurde, entwickelt eine Software, mit der Unternehmen ihren CO2-Fußabdruck ermitteln können. Zuvor investierten bereits 469 Capital, Speedinvest, Cavalry Ventures und einige Business Angels in das Unternehmen. Rosberg hält nun 0,4 % an Planetly. #EXKLUSIV

foodcircle
+++ btov Partners, Discovery Ventures, coparion, Christian Gaiser, Gerald Schönbucher und weitere Angel-Investoren investieren eine unbekannte Summe in foodcircle, einen Online-Großhandel für Bio-Lebensmittel. “It has never been easier to buy organic ingredients in bulk online, directly from the suppliers”, teilt die Jungfirma in eigener Sache mit. Das Berliner B2B-Startup wurde 2018 von Alessandro Petrucciani, Flavio Bezzeccheri und Dario Maritano gegründet. #EXKLUSIV

Upper
+++ Der Berliner Geldgeber Cavalry Ventures investiert eine unbekannte Summe in Upper. Das Jungunternehmen, das von Victor Cazacu und Gregor Friedrich gegründet wurde, bietet eine Plattform für Freelancer, die auf Produktentwicklung und Technologien spezialisiert sind. Unternehmen sollen so schnell und transparent an einen passenden Freelancer kommen. Die Berliner Plattform wirbt mit Freelancern die unter anderem schon für Spotify, Uber oder eBay gearbeitet haben. #EXKLUSIV

Flexcavo
+++ Picus Capital investiert eine unbekannte Summe in Flexcavo. Beim Startup aus Rosenheim dreht sich alles um das Mieten von Baumaschinen. “Wir kombinieren unsere Mietflotte mit innovativer Technologie, um gemeinsam mit Ihnen den Einsatz von Baumaschinen zu optimieren”, teilen die Jungunternehmer mit. Gründer sind Leonhard Fricke, Benedict Aicher. Picus Capital hält 35 % an Flexcavo.  #EXKLUSIV

Hive Logistics
+++ Picus Capital investiert zudem eine unbekannte Summe in Hive Logistics. Hinter Hive Logistics verbirgt sich ein junges Logistik-Startup. Das Unternehmen sieht sich als “Drittanbieter für Logistikdienstleistungen”. Die Berliner wollen Händlern helfen, “ihren Kunden einen schnellen Versand zu ermöglichen”. So soll der Versand schneller gehen. Auch um Retouren kümmert sich Hive. Gründer: Oskar Ziegler, Franz Purucker. Picus Capital hält 30 % am Unternehmen. #EXKLUSIV

1inch
+++ Greenfield One, Galaxy Digital, Libertus Capital, Dragonfly Capital, FTX, IOSG und Launchub Ventures investieren 2,8 Millionen US-Dollar in das Stuttgarter Krypto-Startup 1inch – siehe FinanceFWD. Mit 1inch können Nutzer Kryptowährungen zum bestmöglichen Kurs tauschen. Die Jungfirma wurde von Anton Bukov und Sergej Kunz gegründet. Das frische Kapital soll in “das weitere Wachstum des Teams, die Weiterentwicklung des Algorithmus und Marketing” fließen.

wirbauen.digital
+++ BPC, ein Ableger der Büdenbender Dachtechnik Unternehmensgruppe, und Ambient Innovation  investieren eine mittlere sechsstellige Summe in das Kölner PropTech wirbauen.digital. Die Jungfirma, die 2020 gegründet wurde, positioniert sich als “praxisnahe Online-Plattform, um Architekten, Handwerkern und Bauherren lästige Verwaltungsarbeit abzunehmen”. Ins Leben gerufen wurde wirbauen.digital von Daniel Grube.

Venture Capital

La Famiglia
+++ Der Berliner Kapitalgeber La Famiglia legt seinen zweiten Fonds auf. Im Topf sind diesmal 50 Millionen Euro. Der junge Geldgeber investiert jeweils bis zu 1,5 Millionen Euro in junge Gründungen. Fokus: B2B. Im ersten Fonds von La Famiglia, das von Jeannette zu Fürstenberg geführt wird, waren 35 Millionen Euro. Über 30 Investments tätigte der Geldgeber damit – unter anderem in Spread, Luminovo und Back.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Shutterstock

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