#Brandneu – 6 neue Startups, die ihr euch anschauen solltet


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

Flexcavo
Bei Flexcavo aus Rosenheim, das von Picus Capital angeschoben wurde, dreht sich alles um das MIeten von Baumaschinen. “Wir kombinieren unsere Mietflotte mit innovativer Technologie, um gemeinsam mit Ihnen den Einsatz von Baumaschinen zu optimieren”, teilen die Jungunternehmer mit.

URL: www.flexcavo.de
Hashtags: #eCommerce #B2B
Ort: Rosenheim
Gründer: Leonhard Fricke, Benedict Aicher

wirbauen.digital
Die Kölner Jungfirma wirbauen.digital positioniert sich als “praxisnahe Online-Plattform, um Architekten, Handwerkern und Bauherren lästige Verwaltungsarbeit abzunehmen”. Dafür bildet das Unternehmen, das von Daniel Grube geführt wird, die Bauprozesse digital ab.

URL: www.wirbauendigital.de
Hashtags: #PropTech #ConTech
Ort: #Köln
Gründer: Daniel Grube

Foodiary
Bei Foodiary dreht sich alles um gesunde Ernährung. “Mit dem Ernährungsplan von Foodiary erhältst du einen auf dich persönlich abgestimmten Ernährungsplan mit Rezepten, der dich unterstützt, dein Ziel zu erreichen”, heißt es auf der Website. Die kostet dabei ab 4,99 Euro pro Monat.

URL: www.foodiary.app
Hashtags: #Food #Wellness
Ort: Waiblingen
Gründer: Felix Mergenthaler

flair
Mit flair drängt eine “HR-Lösung für Salesforce” auf den Markt. Das System des Münchner Startup ist nach eigenen Angaben in der Lage “ jeden Prozess der HR-Abteilung von der Lohnabrechnung über Recruiting bis zum Spesenmanagement und DocuSign zu automatisieren”

URL: www.flair.hr
Hashtags: #HR #Software
Ort: München
Gründer: Evgenii Pavlov, Thiago Rodrigues de Paula

Audiopedia
Das Startup Audiopedia positioniert sich als “offenes, kollaboratives Projekt, um hörbares Wissen zur Verfügung zu stellen”. Zielgruppe sind Menschen, die nicht lesen können und keinen Zugang zu vielen Informationen haben. Das Projekt wird bereits vom Wikimedia Accelerator gefördert.

URL: www.audiopedia.org
Hashtags: #Audio
Ort: Gräfenhausen
Gründer: Felicitas Heyne, Marcel Heyne

jesango
Das junge Münchner Startup jesango versucht sich als “Fairfashion Shopping Community” zu etablieren. Die Bajuwaren wollen dabei vor allem “coole, stylische und aufstrebende Brands” in ihrem Shop versammlen. Auch eine “Fair Fashion Shopping App” ist bereits geplant.

URL: www.jesango.de
Hashtags: #eCommerce #Nachhaltigkeit
Ort: München
Gründer: Catja Günther, Sophia Wittrock und Larissa Schmid

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über junge, frische und brandneue Startups, die noch nicht jeder kennt. Alle diese Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der bundesweiten Startup-Szene und im besten Fall auf die Agenda von Investoren, Unternehmen und potenziellen Kooperationspartnern. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Shutterstock

#aktuell, #audiopedia, #brandneu, #flair, #flexcavo, #foodiary, #jesango, #startup-radar, #wirbauen-digital

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#Interview – “Es gibt immer Dinge, die einen aufhalten oder ärgerlich sind”


Das Berliner Startup Construyo, das 2018 von Leonhard Jeub und Fabian Müller gegründet wurde, positioniert sich als “Kollaborationsplattform, die alle Planungsinformationen für Hochbauprojekte erfasst und für die Beteiligten digital zugänglich macht”. “Construyo kümmert sich um alles was in der Bauplanung stressig ist. Entwurf, Baugenehmigung, Statik und noch viele andere baurechtlichen Voraussetzungen”, erklärt Mitgründer Müller das Konzept von Construyo.

Talis Capital investierte kürzlich 2 Millionen Euro in das Berliner ConTech-Startup Construyo. Zuvor investierten bereits Florian Swoboda und Jan Kanieß in die Jungfirma. “Talis Capital ist von einer Gruppe sehr erfolgreicher Gründer aufgebaut worden. Unsere Partner dort, wissen aus eigener Erfahrung, was funktioniert und was nicht. Talis Capital ist außerdem international sehr gut vernetzt und hat bereits erfolgreich in den Bereichen Proptech investiert und ein enormes Wissen in dem Bereich ConTech aufgebaut”, führt der Construyo-Macher aus.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Construyo-Mitgründer Müller außerdem über Fundamente, Stockwerke und Bauherren.

Wie würdest Du Deiner Großmutter construyo erklären?
Construyo kümmert sich um alles was in der Bauplanung stressig ist. Entwurf, Baugenehmigung, Statik und noch viele andere baurechtlichen Voraussetzungen, die du gar nicht kennst, Oma. Du sagst uns was du bauen willst und wir kümmern uns um den Rest. Durch unsere Software können Architekten und Ingenieure aus ganz Deutschland gemeinsam an den Projekten arbeiten und wissen immer, welcher der letzte Stand der Planung ist. Früher hat ein Architekt immer mit denselben fünf Leuten gearbeitet. Wenn die mal nicht konnten, war man aufgeschmissen und es wurde teurer. Wir arbeiten nicht mit fünf, sondern mehr als 150 Architekten und Ingenieuren zusammen. Dadurch haben wir für fast jedes Bauvorhaben den passenden Spezialisten und können pünktlich und zu fairen Preisen liefern.

Hat sich euer Konzept seit dem Start irgendwie verändert?
Nicht viel. Wir kannten die Baubranche beide bereits vor der Gründung und waren uns bewusst, dass es hier ein großes Potenzial für Wachstum durch die Digitalisierung von Kommunikationswegen und Arbeitsschritten gibt. Wir haben die ersten vier Monate mit unseren Partnern gemeinsam unsere erste Version der Software entwickelt. Seitdem haben wir riesige Schritte gemacht. Das grundsätzliche Konzept ist gleich geblieben. Wir helfen Architekten und Ingenieuren, Projekte besser und effizienter umzusetzen. Bauherren profitieren davon alle benötigten Spezialisten aus einer Hand zu bekommen.

Wie ist überhaupt die Idee zu Construyo entstanden?
Die Idee kam durch unseren persönlichen Kontakt zur Baubranche. Leo hat seine erste Berufserfahrung bei einer Hausbaufirma im Rheinland sammeln können und Fabian hat einen Architekten im persönlichen Umfeld. Architekten und Ingenieure haben sehr früh ihre eigentliche Arbeit ‘’digitalisiert’’ und mit Computerprogrammen Statiken berechnet und Pläne gezeichnet. Darüber hinaus ist der Fortschritt jedoch ins Stocken geraten. Die Vernetzung zwischen Planern trägt wesentlich zum Erfolg eines Bauprojektes bei. Genau hier hakt es aber. So kamen wir auf die Idee zur virtuellen Architekten- und Ingenieurgemeinschaft und haben es uns zur Mission gemacht, das Leben von Bauherren, Architekten und Ingenieuren durch Technologie zu erleichtern.

Zu den Investoren von Construyo gehören verschiedene Business Angels und Talis Capital. Nach welchen Kriterien habt ihr euch eure Geldgeber ausgesucht?
Talis Capital ist von einer Gruppe sehr erfolgreicher Gründer aufgebaut worden. Unsere Partner dort, wissen aus eigener Erfahrung, was funktioniert und was nicht. Talis Capital ist außerdem international sehr gut vernetzt und hat bereits erfolgreich in den Bereichen Proptech investiert und ein enormes Wissen in dem Bereich ConTech aufgebaut. Das passt also sehr gut zu uns und wir zu Talis. Bei unseren Business Angels haben wir darauf geachtet einen guten Mix aus Digital und Immobilienunternehmer mit aufzunehmen und sind überzeugt, dass dies eine gute Entscheidung war.

Wie genau funktioniert eigentlich euer Geschäftsmodell?
Wer etwas bauen und damit schnell, effizient und ohne Planungschaos durch sein möchte, kommt zu uns. Unser Netwzwerk deckt alle Planungsphasen und Bereiche ab. Construyo erhält dafür einen Prozentsatz vom Planungshonorar. Angebote, Preisgestaltung und Planungsprozess sind absolut transparent und jederzeit einsehbar. Es liegt alles digital aufbereitet vor. Damit setzen wir einen neuen Standard

Wie hat sich Construyo seit der Gründung entwickelt?
Wir sind sehr zufrieden mit der aktuellen Entwicklung und die Seed-Finanzierungsrunde hat uns die Möglichkeit gegeben nun das Geschäftsmodell zu skalieren, das heißt, die Durchführung von mehr und deutlich größeren Projekten.

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist construyo inzwischen?
We are hiring. Wir haben inzwischen 27 sehr engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Team. Aktuell betreuen wir über Construyo vor allem Projekte zwischen 100.000 und 10 Millionen Euro Gesamtvolumen. Mit 150 vernetzten Architektur- und Ingenieursbüros sind wir schon heute die größte virtuelle Architekten- und Ingenieursgemeinschaft in Deutschland.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist seit der Gründung so richtig schief gegangen?
So richtig schief gelaufen ist eigentlich nichts. Natürlich gibt es immer mal Dinge, die einen aufhalten oder ärgerlich sind. Aber bis jetzt waren das alles gut handhabbare Sachen. Eines unserer größten Learnings ist, dass es nichts gibt, was sich nicht lösen lässt.

Und wo hat Ihr bisher alles richtig gemacht?
Alles richtig machen, bedeutet das 100 % alles immer perfekt läuft. Das kann eigentlich niemand ernsthaft behaupten. Dafür ist das Leben und die Wirtschaft viel zu komplex. Wir können aber sagen, auf was wir ganz besonders stolz sind: das Team. Hier haben wir sehr viele gute Entscheidungen getroffen.

Wo steht Construyo in einem Jahr?
Wir haben ein sehr gutes unternehmerisches Fundament gelegt und wachsen jetzt zügig Stockwerk für Stockwerk, um mal im Bild zu bleiben. Das heißt wir werden immer mehr Großprojekte umsetzen, unser jetzt schon großes Architekten- und Ingenieur-Netzwerk wird nochmal deutlich größer sein als heute.

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Foto (oben): Construyo

#aktuell, #berlin, #construyo, #contech, #interview

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Atlantic Food Labs investiert in Gorillas – Nico Rosberg investiert in Planetly


Im aktuellen #DealMonitor für den 12. August werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Gorillas
+++ Der Berliner Leckerschmecker Geldgeber Atlantic Food Labs investiert einen unbekannte Summe in Gorillas. Das junge Berliner Hype-Startup, das man als rollenden Supermarkt beschreiben kann, verspricht teilweise eine Lebensmittel-Lieferungen innerhalb von 10 Minuten. Und das alles angeblich zu “Supermarktpreisen”. Damit setzt das Startup auf das Konzept von goPuff, das in den USA schon länger unterwegs ist. Atlantic Food Labs hält nun 14,5 % an Gorillas. Das Startup wurde von Kagan Sümer und Jörg Kattner gegründet. Weitere Infos gibt es im aktuellen ds-Insider-Podcast #EXKLUSIV

Planetly
+++ Neu-Löwe und Formel 1-Weltmeister Nico Rosberg investiert eine unbekannte Summe in Planetly. Das Klima-Startup Planetly, das von Anna Alex (Outfittery) und Benedikt Franke (Helpling) gegründet wurde, entwickelt eine Software, mit der Unternehmen ihren CO2-Fußabdruck ermitteln können. Zuvor investierten bereits 469 Capital, Speedinvest, Cavalry Ventures und einige Business Angels in das Unternehmen. Rosberg hält nun 0,4 % an Planetly. #EXKLUSIV

foodcircle
+++ btov Partners, Discovery Ventures, coparion, Christian Gaiser, Gerald Schönbucher und weitere Angel-Investoren investieren eine unbekannte Summe in foodcircle, einen Online-Großhandel für Bio-Lebensmittel. “It has never been easier to buy organic ingredients in bulk online, directly from the suppliers”, teilt die Jungfirma in eigener Sache mit. Das Berliner B2B-Startup wurde 2018 von Alessandro Petrucciani, Flavio Bezzeccheri und Dario Maritano gegründet. #EXKLUSIV

Upper
+++ Der Berliner Geldgeber Cavalry Ventures investiert eine unbekannte Summe in Upper. Das Jungunternehmen, das von Victor Cazacu und Gregor Friedrich gegründet wurde, bietet eine Plattform für Freelancer, die auf Produktentwicklung und Technologien spezialisiert sind. Unternehmen sollen so schnell und transparent an einen passenden Freelancer kommen. Die Berliner Plattform wirbt mit Freelancern die unter anderem schon für Spotify, Uber oder eBay gearbeitet haben. #EXKLUSIV

Flexcavo
+++ Picus Capital investiert eine unbekannte Summe in Flexcavo. Beim Startup aus Rosenheim dreht sich alles um das Mieten von Baumaschinen. “Wir kombinieren unsere Mietflotte mit innovativer Technologie, um gemeinsam mit Ihnen den Einsatz von Baumaschinen zu optimieren”, teilen die Jungunternehmer mit. Gründer sind Leonhard Fricke, Benedict Aicher. Picus Capital hält 35 % an Flexcavo.  #EXKLUSIV

Hive Logistics
+++ Picus Capital investiert zudem eine unbekannte Summe in Hive Logistics. Hinter Hive Logistics verbirgt sich ein junges Logistik-Startup. Das Unternehmen sieht sich als “Drittanbieter für Logistikdienstleistungen”. Die Berliner wollen Händlern helfen, “ihren Kunden einen schnellen Versand zu ermöglichen”. So soll der Versand schneller gehen. Auch um Retouren kümmert sich Hive. Gründer: Oskar Ziegler, Franz Purucker. Picus Capital hält 30 % am Unternehmen. #EXKLUSIV

1inch
+++ Greenfield One, Galaxy Digital, Libertus Capital, Dragonfly Capital, FTX, IOSG und Launchub Ventures investieren 2,8 Millionen US-Dollar in das Stuttgarter Krypto-Startup 1inch – siehe FinanceFWD. Mit 1inch können Nutzer Kryptowährungen zum bestmöglichen Kurs tauschen. Die Jungfirma wurde von Anton Bukov und Sergej Kunz gegründet. Das frische Kapital soll in “das weitere Wachstum des Teams, die Weiterentwicklung des Algorithmus und Marketing” fließen.

wirbauen.digital
+++ BPC, ein Ableger der Büdenbender Dachtechnik Unternehmensgruppe, und Ambient Innovation  investieren eine mittlere sechsstellige Summe in das Kölner PropTech wirbauen.digital. Die Jungfirma, die 2020 gegründet wurde, positioniert sich als “praxisnahe Online-Plattform, um Architekten, Handwerkern und Bauherren lästige Verwaltungsarbeit abzunehmen”. Ins Leben gerufen wurde wirbauen.digital von Daniel Grube.

Venture Capital

La Famiglia
+++ Der Berliner Kapitalgeber La Famiglia legt seinen zweiten Fonds auf. Im Topf sind diesmal 50 Millionen Euro. Der junge Geldgeber investiert jeweils bis zu 1,5 Millionen Euro in junge Gründungen. Fokus: B2B. Im ersten Fonds von La Famiglia, das von Jeannette zu Fürstenberg geführt wird, waren 35 Millionen Euro. Über 30 Investments tätigte der Geldgeber damit – unter anderem in Spread, Luminovo und Back.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Shutterstock

#1inch, #aktuell, #atlantic-food-labs, #berlin, #btov-partners, #cavalry-ventures, #contech, #coparion, #discovery-ventures, #e-commerce, #fintech, #flexcavo, #food, #foodcircle, #gorillas, #hive-logistics, #kapital, #koln, #la-famiglia, #nico-rosberg, #picus-capital, #planetly, #proptech, #rosenheim, #siegen, #stuttgart, #upper, #venture-capital, #wirbauen-digital

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