#DealMonitor – Cathay Capital investiert Millionen in Snocks – Senovo setzt auf Lyntics – FoodLabs investiert in nuvo


Im #DealMonitor für den 5. April werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Snocks
+++ Der französische Private Equity-Geber Cathay Capital investiert eine zweistellige Millionensumme in die junge D2C-Marke Snocks. Das Unternehmen, “bislang stets aus dem eigenen Cashflow heraus gewachsen, geht diesen Schritt, um die eigenen Wachstums- und Internationalisierungspläne forcieren zu können”. “Das Gründer-Duo behält weiter die deutliche Mehrheit am Unternehmen und wird die Geschäfte wie zuvor weiterführen”, heißt es in der Pressaussendung. Bei Snocks können Onliner seit 2016 insbesondere Socken kaufen. Anfangs setzen die Gründer Johannes Kliesch und Felix Bauer voll und ganz auf Amazon. Inzwischen haben sich die Mannheimer Cousins, die im Rahmen von Secondaries nun auch Kasse gemacht haben, vom E-Commerce-Giganten losgelöst. 2021 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 32 Millionen Euro. 60 Mitarbeiter:innen wirken derzeit für Snocks. Mehr über Snocks

Lyntics
+++ Der Münchner Early-Stage-Investor Senovo, Ventech aus Frankreich und die Flixbus-Gründer investieren nach unseren Informationen rund 3 Millionen Euro in Lyntics. Das Unternehmen aus München, das von den beiden Process&-Machern Thomas Kerschbaumer und Andreas Klötzel gegründet wurde, kümmert sich um Data Knowledge. “We offer a software solution that enables companies to democratize data knowledge by making the expertise of a few specialists instantly accessible and searchable to everyone in the organization”, teilt das Unternehmen mit. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

nuvo
+++ Der Berliner Frühphasen-Geldgeber FoodLabs investiert nach unseren Informationen gemeinsam mit APX, Collective Ventures und Adrian Frenzel in nuvo. Das Hamburger Startup, das von Julian Sandbrink, Ben Hartig und Michael Zittermann gegründet wurde, setzt auf ein intelligentes Datenimport-Tool. “Implement our file importing solutions with just a few lines of code and offer your customer the most delightful import experience possible”, heißt es in der Selbstbeschreibung. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Violet
+++ Der englische Geldgeber Balderton Capital investiert nach unseren Informationen gemeinsam mit Ethereal Ventures, FinTech Collective, Frontline Ventures, Notorious und BlueYard Capital in Violet. Das Berliner Unternehmen, das 2021 von Markus Maier und Philipp Banhardt gegründet wurde, bezeichnet sich selbst als “A new identity protocol built on Ethereum”.  BlueYard, Ethereal, Inflection, Frontline, CMT Digital und Notorious investierten zuvor bereits 3,5 Millionen US-Dollar in das FinTech. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Feather
+++ Transferwise-Gründer Taavet Hinrikus, Sten Tamkivi und weitere Business Angels investieren 3,8 Millionen Euro in Feather. Das Berliner InsurTech, das 2018 von Rob Schumacher und Vincent Audoire gegründet wurde, kümmert sich um die Versicherungen von Expats. Das profitable Unternehmen wurde bisher gebootstrappt.  Derzeit wirken 30 Mitarbeiter:innen für die Jungfirma. Feather verfügt nach eigenen Angaben derzeit über 30.000 Kundinnen und Kunden.

Preventio
+++ Futury Capital, die BMH Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen sowie Angel-Investoren wie Headline-Macher Andreas Haug, Christoph Benner, Marcus Laube und Alexander Jörger investieren 1,35 Millionen Euro in Preventio. Das Startup aus aus Frankfurt am Main, das 2021 von Andreas Bechmann, Bledion Vladi und Frederic Büdel gegründet wurde, entwickelt eine Software zur Vorhersage und Prävention von Leitungswasserschäden.

MERGERS & ACQUISITIONS

Otaja
+++ Das Augsburger Grownup Xentral, das ein flexibles ERP-/CRM-System anbietet, übernimmt die ERP-Video-Lernplattform Otaja. “Xentral plant, Otajas selbst entwickelte, intuitive Onboarding- und Lernplattform ab sofort allen Kunden und Service-Partnern kostenfrei zur Verfügung zu stellen und kontinuierlich auszubauen”, heißt es in der Presseaussendung. Sequoia Capital, Tiger Global, Meritech, Visionaries Club und Freigeist investierten zuletzt 75 Millionen US-Dollar in xentral, das von Benedikt und Claudia Sauter gegründet wurde. Mehr über xentral

LeaseVergelijker / LeaseTrader
+++ Der AutoScout24-Ableger LeasingMarkt übernimmt die niederländischen Plattformen LeaseVergelijker und LeaseTrader. “Nach der Expansion in die DACH-Region ist der Markteinstieg in den Niederlanden ein weiterer wichtiger Meilenstein”, teilt das Unternehmen mit. AutoScout24 übernahm das Düsseldorfer Unternehmen LeasingMarkt im Sommer 2020.

DIE HÖHLE DER LÖWEN

2bag
+++ In der ersten Folge der elften Staffel investierte Pharma-Löwe Nils Glagau 20.000 Euro in 2bag und sicherte sich dabei 10 % am Unternehmen. Das Startup, das von Karl Fischer und Leander Mellies gegründet wurde, setzt auf eine Fahrradtasche, die man in einen Rucksack verwandeln kann.

fairtye
+++ In der ersten Folge der elften Staffel investierte Regal-Löwe Ralf Dümmel 250.000 Euro in fairtye (zuvor als FairHair bekannt) und sicherte sich dabei 25,1 am Unternehmen. Das Startup, das von  Fabian Frei und Wolfgang Schimpfle gegründet wurde, setzt auf plastikfreie Haargummis.

SendMePack
+++ In der ersten Folge der  elften Staffel investierten Sales-Löwe Carsten Maschmeyer, Beauty-Löwin Judith Williams und Familien-Löwin Dagmar Wöhrl 200.000 Euro in SendMePack und sicherten sich dabei 33 % am Unternehmen. Das Startup, das von Philip Bondulich und Michelle Reed gegründet wurde, setzt auf eine Mehrwegsystem für Versandverpackungen.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#Brandneu – 6 neue Startups: Carbon One, Quantagonia, PaketConcierge, Halm, Cure, Mirastore


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Carbon One
Carbon One aus Berlin, hinter dem unter anderem Seriengründer Christian Vollmann steckt, entwickelt klimafreundliche chemische Produktionsverfahren. “Das erste Produkt, welches aus unserer Technologie-Plattform hervorgeht, ist ein neues Verfahren zur Herstellung von grünem Methanol”, teilt das Unternehmen mit.

Quantagonia
Quantagonia aus Bad Homburg, das von Sabina Jeschke (ehemaliges Vorstandsmitglied der Deutschen Bahn), Sebastian Pokutta, Dirk Zechiel und Philipp Hannemann gegründet wurde, möchte “Unternehmen die Vorteile von Quantencomputer-Algorithmen bereits heute zugänglich machen”.

PaketConcierge
Das Berliner Startup PaketConcierge, das von Gregor Herdmann und Michael Debuschewitz gegründet wurde, kümmert sich um “universellen Paketempfang”. Die Jungfirma setzt dabei auf “universelle Pick-Up-Points, die von allen Versanddienstleistern und Onlineshops Sendungen annehmen”.

Halm
Das Berliner Startup Halm, das von Niko Andreewitch gegründet wurde, digitalisiert die private Gartenpflege. Das Team nutzt etwa Boden-, Klima- und Rasendaten, “um den perfekten Pflegeplan zu erstellen”. Am Anfang steht dabei eine kostenlosen Bodenanalyse.

Cure
Das Berliner Startup Cure, das von Ali El-Ali und Manuel Aberle gegründet wurde, wandelt auf den Spuren von jungen Unternehmen wie Mayd, First A sowie kurando und positioniert sich als schneller Lieferdienst für Medikamente. Die Auslieferung erfolgt innerhalb von 30 Minuten. 

Mirastore
Mirastore bietet einen Marktplatz für Startups und Hersteller von größtenteils nachhaltigen Produkten. Dabei arbeitet Mirastore nach der Dropshipping-Methode. Bedeutet, dass die Bestellung zum Hersteller weitergeleitet wird und dann durch diesen verarbeitet werden muss. 

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#StartupsToWatch – D2C-Logistik-Dienst Alaiko überzeugte schon früh Tiger Global


Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das junge Unternehmen Alaiko. Das Münchner Startup, das 2020 von den Kaia-Gründern Moritz Weisbrodt und Gabriel Thomalla sowie Investor Harald Braunstein gegründet wurde, positioniert sich als Fulfillment-as-a-Service-Plattform für Direct-To-Consumer-Brands (D2C). “Dank Alaiko können Shops ihren Kunden eine nahtlose Plattform für das Selbstmanagement von Bestellungen anbieten, und sich so im umkämpften E-Commerce Markt differenzieren”, teilt das Unternehmen mit.

Der aggressive Wachstumsinvestor Tiger Global investierte kürzlich gemeinsam mit Next47, dem Investmentableger von Siemens, sowie Business Angels wie Maximilian Bittner (Vestiaire Collective), sowie den Shipmonk-Investoren Dan Dershem und Dave Anderson beachtliche 30 Millionen US-Dollar in Alaiko, das bis dahin weitgehend unter dem Radar geflogen ist. Wobei das Unternehmen den Namen Tiger selbst gar nicht in den Mund genommen hat. Die Bajuwaren schrieben nur von “einem der größten globalen Investment-Firmen aus den USA”.

“Mit dem frischen Kapital wird das Unternehmen seine Fulfillment-Services und sein Netzwerk an Logistik-Partnern weiter ausbauen. Das Investment soll außerdem in die Weiterentwicklung der Plattform fließen sowie in den Ausbau des internationalen Alaiko-Teams in den Bereichen Produkt, Vertrieb und Logistik”, heißt es in der Presseaussendung. Die Zeit dafür scheint genau richtig, D2C ist derzeit in aller Munde.

Der milliardenschwere Geldgeber Tiger Global setzt wohl auch deswegen gleich doppelt auf das Segment! Denn Tiger Global investierte zuletzt auch in Hive. Das Berliner Startup, das 2020 von Oskar Ziegler, Franz Purucker und Leo von Kleist gegründet wurde, hilft Direct-to-Consumer-Marken (D2C) ihre Produkte schnell und unkompliziert zum Kunden zu bekommen. 100 Mitarbeiter:innen wirkten 16 Monate nach der Gründung bereits für Hive. Die letzte Post-Money-Bewertung – beim Einstieg von Tiger Global – lag bei 135 Millionen Euro.

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#Podcast – “Niemand hat etwas davon, wenn man sich ein Jahr im Keller einschließt”


In unserem Interview-Podcast sind diesmal Boris Bösch und Johannes Tress, die Gründer von everstox, zu Gast. Das Münchner Startup, das 2019 gegründet wurde, positioniert sich als Logistics-as-a-Service-Plattform (LaaS). Das Unternehmen “bietet über ein Netzwerk unabhängiger europäischer Logistikdienstleister Warehousing und Fulfillment für E-Commerce, B2B und Retail” an. Acton Capital, Capnamic Ventures, Global Founders Capital (GFC) und Flash Ventures investierten bereits rund 23 Millionen Euro in das junge Unternehmen.

Im Gespräch mit Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, sprechen die everstox-Macher unter anderem über den D2C-Boom im Lande, HR-Herausforderungen, Leidenschaft, die Zusammenarbeit mit Flash Ventures, die Arbeit mit Pilotkunden und Transparenz in der frühen Phase.

Unser Sponsor

Die heutige Ausgabe wird präsentiert von CARL, einem Berliner Startup, dass sich um Investmentmöglichkeiten im Mittelstand kümmert. CARL fokussiert sich insbesondere auf den Verkauf von Unternehmen.Empfinden Sie die Suche nach passenden Investitions- und Übernahmemöglichkeiten meist als unübersichtlich, aufwendig und unstrukturiert? CARL hat die smarte Matching Plattform “CARL CONNECT” entwickelt, die es Investoren exklusiv ermöglicht, passgenaue und einzigartige Investitionen im Mittelstand zu tätigen. Werden Sie kostenlos Teil des geschlossenen CARL Connect Netzwerkes und genießen Sie vollen Zugriff auf Projekte, die vorab von CARL Analysten geprüft wurden. Registrieren Sie sich dafür unter: app.carlfinance.de/carlconnect. Sie sind Unternehmer und sind daran interessiert Ihr Unternehmen zu verkaufen? CARL hat für Hörer dieses Podcasts ein exklusives Angebot. Sie erhalten kostenlos eine detaillierte Analyse Ihres Unternehmens durch einen “CARL Experten” im Wert von 1.000 bis 2.000 Euro. Besuchen Sie dafür app.carlfinance.de/podcast und vereinbaren Sie ein unverbindliches Telefonat mit einem Berater.

Interview #39 – Boris Bösch und Johannes Tress (everstox)

Abonnieren: Die Podcasts von deutsche-startups.de könnt ihr bei Amazon Music – Apple Podcasts – Castbox – Deezer – Google Podcasts – iHeartRadio – Overcast – PlayerFM – Podimo – Spotify – SoundCloud oder per RSS-Feed abonnieren.

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#DealMonitor – Shopware bekommt 100 Millionen – Numa sammelt 45 Millionen ein – Sunvigo bekommt 10 Millionen


Im #DealMonitor für den 8. Februar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Shopware
+++ Die amerikanische Private-Equity-Gesellschaft Carlyle und der Bezahlgigant PayPal investieren 100 Millionen US-Dollar in Shopware. Das Software-Unternehmen aus dem westfälischen Schöppingen, das von den Brüder Sebastian und Stefan Hamann gegründet wurde, bietet ein modulares Online-Shopsystem an. Das frische Kapital soll in “die internationale Expansion von Shopware und die Entwicklung neuer Produkte” fließen. “Die Gründer werden nach der Transaktion weiter eine deutliche Mehrheit an dem Unternehmen halten und bleiben Co-CEOs”, teilt das Unternehmen weiter mit. Shopware beschäftigt derzeit 350 Mitarbeiter:innen. 

Numa
+++ DN Capital, Headline, Cherry Ventures, Soravia, Kreos Capital, TruVenturo und Scope Hanson investieren 45 Millionen US-Dollar in Numa, früher als Cosi bekannt. Das Berliner Startup, das 2019 von Kaufda-Macher Christian Gaiser, Dimitri Chandogin, Gerhard Maringer und Inga Svinhufvud Laudiero gegründet wurde, vermietet Zimmer und Apartments an Kurzzeitreisende. Das Berliner Startup funktioniert dabei wie eine klassische Hotelkette – allerdings ohne Frühstück und ohne Rezeption. Der österreichische Projektentwickler Soravia, Cherry Ventures, Headline und mehrere Business Angels investierten zuvor bereits rund 25 Millionen Euro in das Unternehmen.

Sunvigo 
+++ Eneco, Sparta Capital und die Altinvestoren investieren 10 Millionen Euro in Sunvigo. Die Deutsche Kreditbank AG (DKB) stellt dem Unternehmen zudem 5 Millionen Euro Fremdkapital zur Verfügung. Das Startup aus Köln, das 2020 von Michael Peters, Bastian Bauwens und Vigen Nikogosian gegründet wurde, setzt seinen Kunden eine kostenlose Solaranlage aufs Dach. Im Gegenzug bietet Sunvigo seinen Kunden einen Stromvertrag an. Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), Übermorgen Ventures und Co. investierten zuvor bereits 3 Millionen Euro in Sunvigo. Mehr über Sunvigo

Micropsi Industries
+++ Metaplanet aus Estland, Ahren Innovation Capital aus London und Vsquared Ventures sowie Altinvestoren wie Project A Ventures investieren in Micropsi Industries. Das Berliner Startup, das 2014 von Ronnie Vuine, Priska Herger und Dominik Welland gegründet wurde, entwickelt eine auf KI-basierende Software für den Einsatz an Industrierobotern. “Wir machen Produktionsstätten produktiver, Arbeitsplätze ergonomischer und Lieferketten resilienter”, teilt das Unternehmen in eigener Sache mit. Bis Ende 2020 flossen schon rund 12 Millionen Euro in Micropsi Industries. Metaplanet hält nun 13,6 % am Unternehmen. #EXKLUSIV Mehr im Insider-Podcast

ChefCoco
+++ Der Berliner Food-Investor FoodLabs, früher als Atlantic Food Labs bekannt, investiert nach unseren Informationen gemeinsam mit diversen Berliner Angel-Investoren – darunter Felix Jahn, Robert Maier und Philipp Kreibohm – in ChefCoco. Das Berliner Startup, das 2021 von Shaminder Dhillon und Hemant Kumar gegründet wurde, setzt auf Mahlzeiten, die ein persönlicher Koch zubereitet.”Simply enter your health and taste preferences and get personalised meals delivered daily”, schreibt das Unternehmen. FoodLabs hält nun 20 % am Unternehmen. #EXKLUSIV Mehr im Insider-Podcast

askui
+++ 468 Capital, LEA Partners und APX investieren nach unseren Informationen in askui. Das Startup aus Karlsruhe, das 2021 von Jonas Menesklou und Dominik Klotz gegründet wurde, kümmert sich um die Automatisierung von UI-Tests. Auf der Website heißt es: “Bring vision to your code and automate any technology and any use case by automating operating systems instead of applications”. 468 Capital und LEA Partners halten nun jeweils 12,2 % am Unternehmen. #EXKLUSIV Mehr im Insider-Podcast

Penta
+++ Der Versicherer Signal Iduna investiert in Penta. “Über die Höhe der Beteiligung haben die Partner Stillschweigen vereinbart” – berichtet das Handelsblatt. Über das Startup, das 2014 von Luka Ivicevic und Lav Odorovic gegründet wurde, können Unternehmen ein Geschäftskonto beantragen. ABN AMRO Ventures, finleap, HV Capital, RTP Global, Presight Capital, S7V und VR Ventures investierten bereits rund 60 Millionen Euro in Penta.

MERGERS & ACQUISITIONS

Comtravo
+++ Jetzt offiziell: Das amerikanische Unternehmen TripActions übernimmt – wie bereits im Insider-Podcast berichtet – Comtravo, eine Buchungsplattform für Geschäftsreisen. “Durch die Übernahme von Comtravo gewinnt die TripActions Gruppe an lokalem Fachwissen sowie an Technologie wie z.B. einer nahtlosen Bahn-Integration oder Angeboten von Billigfluggesellschaften”, teilt das Unternehmen, “All-in-One-Lösung für Reise-, Firmenkarten- und Spesenmanagement” mit. Das Berliner Startup Comtravo, das 2015 von Michael Riegel, Jannik Wässa und Marko Schilde gegründet wurde, sammelte in den vergangenen Jahren von Investoren wie M12, Endeit Capital, Creandum, Project A und btov Partners mehr als 35 Millionen Euro ein. Nach unseren Informationen zahlt TripActions 60 Millionen Euro für Comtravo.

Erlich Textil
+++ Der schweizerische Bekleidungskonzern Calida übernimmt das Wäsche-Startup Erlich Textil. Das D2C-Unternehmen aus Köln, das 2016 von Sarah Grohé und Benjamin Sadler gegründet wurde, erwirtschaftete 2021 einen Umsatz von 7 Millionen Euro. “Der reine Online-Händler (D2C) zeichnete sich in den vergangenen Jahren durch ein kontinuierliches Wachstum und eine skalierbare digitale Infrastruktur aus. Mit seinen Wäscheprodukten schafft erlich textil nachhaltige Alternativen auf dem Unterwäschemarkt, teilt das Unternehmen mit.

VENTURE CAPITAL

Tech Venture Growth Fonds
+++ Der Hamburger Finanzdienstleister Brightpoint Capital, hinter dem Maren Eckloff-Böhme und Mario Oelkers (beide früher Headline) stecken, legen mit dem Tech Venture Growth Fonds (TVGF), einen sogenannten Fund of Funds (FoF), also einen Fonds, der in andere Fonds investiert auf. “Der ‘Tech Venture Growth Fund’ dürfte mindestens eine halbe Milliarde Euro einsammeln. Informierte Kreise gehen sogar von bis zu einer Milliarde aus”, schreibt das Handelsblatt zum neuen Investor. Der Dachfonds TVGF könnte somit bald zum wichtigen Geldgeber von Venture-Capital-Firmen wie Headline Lakestar, HV Capital, Project A und Earlybird werden. Fond of Fonds-Kapitalgeber erlebten zuletzt einen kleinen Boom: AlphaQ Venture Capital und Equaition gingen kürzlich an den Start. Multiple Capital, der 2018 von Ertan Can gegründet wurde, legte zudem zuletzt seinen zweiten Fonds, in dem 20 Millionen Euro sind, auf.

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#DealMonitor – Patient21 sammelt 142 Millionen ein – Wandelbots bekommt 84 Millionen – Gorillas kauft Frichti


Im #DealMonitor für den 25. Januar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Patient21
+++ Target Global, Eight Roads, Piton Capital und Pico Capital investieren 142 Millionen US-Dollar in das bisher sehr stille Berliner Unternehmen Patient21 – siehe Handelsblatt. Patient21 wurde 2019 von Christopher Muhr (Citydeal, Groupon, Auto1) ins Leben gerufen, inzwischen führt Nicolas Hantzsch das Unternehmen. Kingsway Capital, Target Global, Piton Capital investierten in der Vergangenheit bereits heimlich, still und leise in das Unternehmen zu dem auch Dental21, eine “Business Development Agentur mit einer Spezialisierung auf Zahnärzte” und das Dentallabor Dentalab21 gehören. Patient21 betreibt 25 Praxen und die Klinik Sankt Elisabeth. Patient21 übernahm die Heidelberger Klinik im Frühjahr 2021. Mehr über Patient21 

Wandelbots
+++ Der amerikanische Geldgeber Insight Partners und die Altinvestoren 83North, Microsoft, Next47, Paua Ventures, Atlantic Labs und EQT investieren 84 Millionen US-Dollar in Wandelbots. Zuletzt investierten 83North, M12 und Next47, Paua Ventures, EQT Ventures und Atlantic Labs 26 Millionen Euro in das Unternehmen. Insgesamt flossen nun schon 123 Millionen Dollar in Wandelbots. Das Unternehmen aus Dresden, das 2017 von Christian Piechnick, Georg Püschel, Maria Piechnick, Sebastian Werner, Jan Falkenberg, Giang Nguyen und Frank Fitzek gegründet wurde, entwickelt eine Methode zur Programmierung von Industrierobotern. 140 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für das Unternehmen. Mehr über Wandelbots

Raisin
+++ Altinvestoren wie Goldman Sachs und Hedosophia stellen dem Berliner Unicorn Raisin nach unseren Informationen im Rahmen eines Wandeldarlehens 30 Millionen Euro zur Verfügung. Zuvor hatte das Unternehmen seine geplante Investmentrunde verschoben. Das FinTech, in Deutschland als WeltSparen bekannt, wurde 2012 von Tamaz Georgadze, Frank Freund und Michael Stephan gegründet. 2021 fusionierte die Spareinlagen-Plattform mit dem Hamburger  Wettbewerber Deposit Solutions. Im Zuge der Investmentrunde stieg die Bewertung der Jungfirma auf über 1 Milliarde US-Dollar. Neben Goldman Sachs und Hedosophia investierten in den vergangenen Jahren auch Index Ventures, PayPal, Ribbit Capital, Thrive Capital und Orange Digital Ventures in das FinTech. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Ninetailed
+++ Der Berliner Frühphasen-Investor Cherry Ventures investiert nach unseren Informationen 800.000 Euro in Ninetailed. Das Berliner Startup, das 2021 von den Aiderly-Gründern Andreas Kaiser und Alexander Braunreuther gegründet wurde, kümmert sich um Personalisierung. “Enhance your visitors experience and grow your customers with personalization for headless CMS and modern Jamstack frameworks without performance trade-offs”, heißt es zum Konzept. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Ceezer
+++ Picus Capital investiert nach unseren Informationen in Ceezer. Das ClimateTech aus Berlin, das von Magnus Drewelies, zuletzt Park Now, und Jan Oltmanns, zuletzt BCG, gegründet wurde, positioniert sich als “digital-first carbon bank”. In der Selbstbeschreibung heißt es: “Ceezer uses external and proprietary data to help companies seamlessly offset and remove the footprint they cannot currently reduce”. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Grenion
+++ Bekannte Angel-Investoren wie Pascal Zuta, Ingo Weber, Andreas Burike und Timo Weltner investieren nach unseren Informationen in Grenion. Das Startup aus Mannheim, dass von Fjolla Myftari und Spotted-Macher Nik Myftari gegründet wurde, Beauty- Health- und Wellness-Marken auf. Zum Unternehmen gehören derzeit myRapunzel, Sophie Rosenburg, BitterLiebe, natuamo, Just Oyls and Rosental Organics. D2C-Auper Angel Zuta etwa investierte zuvor in Startups wie Fitvia, Invicible Brands und gitti. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

HQS Quantum Simulations
+++ Quantonation sowie die Altinvestoren UVC Partners, btov und der High-Tech Gründerfonds (HTGF) investieren 12 Millionen Euro in HQS Quantum Simulations, ein Spin-Off des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Das junge Unternehmen, das 2017 von Michael Marthaler, Jan Reiner, Iris Schwenk und Sebastian Zanker gegründet wurde, entwickelt eine Software zur Simulation von Quantensystemen.  UVC Partners, btov und der HTGF investierten zuvor 2,3 Millionen in das Unternehmen.

NeoTaste
+++ Die Crash Unternehmensgruppe, hinter der Rolf Hilchner und Heinz-Wilhelm Bogena stecken, investiert eine Millionensumme in NeoTaste. Das Startup aus Osnabrück, das 2019 von Hendrik Sander gegründet wurde, lässt sich am besten als Restaurant-Entdecker-App samt Deal-Komponente beschreiben. “Die ausgegebenen Voucher können auch jederzeit an veränderte Kapazitäten oder gestiegene Gastzahlen angepasst werden, um flexibel in jeder Situation einsetzbar zu sein”, teilt das Unternehmen mit.

BenFit 
+++ Namentlich nicht genannte Geldgeber investieren eine mittlere siebenstellige Summe in BenFit. Das Düsseldorfer Food-Startup, das 2018 von Benjamin Jakob gegründet wurde, setzt auf proteinreiche Backwaren. Michael Kern,  ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Kamps, sowie Angelika Schöchlin, Partner und Antin Infrastructure Partners investierten in der Vergangenheit bereits in das Unternehmen.

MERGERS & ACQUISITIONS

Frichti
+++ Das Berliner Quick Commerce-Unternehmen Gorillas steht vor der Übernahme von Frichti. Die Jungfirma aus Frankreich liefert Lebensmittel und Fertiggerichte. “Frichti’s expertise around private label, ready to eat segments and profitable operations (wow) will reach Europe and beyond through Gorillas’ global community”, schreibt Gorillas Kagan Sümer zur geplanten Übernahme bei Linkedin. “Over the years, Frichti had raised around €100 million in total ($114 million at today’s exchange rate)”, schreibt TechCrunch zum Deal. Frichti kann man definitiv als Ergänzung zum derzeitigen Gorillas-Konzept sehen. Fertiggerichte oder besser Mittagsmenüs konnten auch Gorillas aus der margenschwachen Lebensmittel-Nische bringen.

Firstbird
+++ Das amerikanische Unternehmen Radancy, ein Anbieter von Recruiting-Technologie, übernimmt das österreichische Startup Firstbird. “Das Unternehmen wird fortan unter dem Namen Firstbird, a Radancy Company, firmieren und wie bisher von den beiden Geschäftsführern Arnim Wahls und Matthias Wolf geleitet. Radancy übernimmt zu 100 % alle Anteile von Investoren und Gesellschaftern. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart”, teilen die Unternehmen mit. Firstbird, 2013 von Arnim Wahls, Matthias Wolf und Daniel Winter in Wien gegründet, positioniert sich als Anbieter von SaaS-basierten Mitarbeiterempfehlungsprogrammen. Das Unternehmen wurde in der Vergangenheit unter anderem von Verve Ventures, dem European Super Angels Club und Jobcloud finanziell unterstützt.

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#Brandneu – 12 junge E-Commerce-Startups, die wir ganz genau beobachten


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Veynou
Veynou, das von den flapgrip-Gründern Cem Dogan und Philip Deml sowie der Influencerin Paulina Kurka gegründet wurde, setzt auf laborgezüchtete Diamanten. “Also chemisch, physikalisch und optisch 1:1 identisch zu geminten Diamanten, jedoch ohne negative Konsequenzen”, teilt das Unternehmen mit. 

casimum
casimum möchte mit einem Nackenkissen Menschen helfen, besser schlafen zu können. Das Nackenkissen aus Memory-Schaum, soll die Entspannung fördern, Nackenverspannungen vorbeugen und eine gesunde Schlafhaltung unterstützen. Das Schlafkissen ist für alle Schlaftypen geeignet, verspricht das Startup.

Fino and Stitch
Mit Fino and Stitch wollen Sarah von Puttkamer und Wendy Herr Näher*innen begeistern. Im Onlineshop werden fertige Schnittmuster mit Stoffen und den dazu passenden Knöpfen sowie Garn angeboten. Damit Anfängern der Einstieg gelingt, gibt es zudem auch Anleitungsvideos auf der Webseite.

Oh my Fantasy
Oh my Fantasy bietet Erlebnisboxen für Paare. In jeder Box ist ein “Date Guide” enthalten, der unter anderem Hinweise zur Vorbereitung, stimmungsvolle Playlisten und Audio-Anleitungen bietet. Nutzer:innen können aus 15 verschiedenen Boxen auswählen, die jeweils mit Sex-Toys und Accessoires bestückt sind.

Bakerix
Bakerix liefert frische Backwaren aus – und zwar in wenigen Minuten. Das Motto dabei lautet: “Einfach bestellen, zurücklegen und genießen. Wir liefern dir Qualität und besonders frische Ware von deinem Bäcker des Vertrauens direkt vor die Haustür”. Hinter dem Startup steckt unter anderem Myster-Gründer Mirco Grübel.

Habitus
Beim Online Marktplatz Habitus ist es Nutzer:innen möglich Upcycling-Produkte im Mode und Living Bereich zu kaufen. “Wir haben eine lange Reise vor uns mit dem Ziel, Upcycling als neuen Standard in der Modebranche zu etablieren”, so die Gründerinnen Charlotte Schmid und Lucia Fuchs.

Dr. Enzo
Das Unternehmen Dr. Enzo, das von Maxi Schweizer gegründet wurde, setzt auf Backmischungen für Hundeleckerlis. Dabei handelt es sich um “biologisch zertifizierte, vegane und glutenfreie Rezepturen, die sorgfältig geprüft wurden und sehr gut verträglich sind”.

Framd Gallery
Framd Gallery bietet eine Plattform für (Kunst)Fotografien und möchte Künstler:innen die Möglichkeit geben, ihre Werke für jeden zugänglich zu machen. Dabei sollen sich die Künstler weder um die Abwicklung noch um die Fertigung oder den Versand kümmern müssen. 

Berget
Das Münchner Startup Berget, das von Bianca Stöckl und Lukas Huth gegründet wurde, setzt auf “hochwertige, nachhaltige Möbel-Abonnements”. Während der Mietdauer können Nutzer:innen einzelne Möbel gegen andere austauschen oder für den Restwert kaufen.

Noumen
Noumen aus Wien, das von Max Germann und Jana Schottkowski gegründet wurde, setzt als “Selfcare-Brand, die mit speziell für den Mann entwickelte Hautpflegeprodukte- und Nahrungsergänzungsmittel-Routinen für das ganzheitliche Wohlbefinden schafft”.

Treu-Refill
Das Berliner Startup Treu-Refill, das von den Freundinnen Eva Wendt und Christine Sehm gegründet wurde, entwickelt vegane Shampoo- und Duschbad-Alternativen. Treu-Refill setzt dabei “als nachhaltige Alternative zur Flu?ssigseife auf reine Essenzen in Pulverform zum Selbermixen”.

myGrapes
myGrapes aus Malterdingen, das von Omar Nazary und Marc Scheer gegründet wurde, setzt auf Wein im Abo. “Im Gegensatz zu anderen Wein-Abos auf dem Markt, hat der Abonnent die freie Wahl, wie er sein persönliches Weinerlebnis gestalten möchte”, schreiben die Gründer.

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#Interview – “Alle Ziele zu erreichen, könnte bedeuten keine ambitionierten mehr zu haben”


Das junge Berliner Unternehmen The Stryze Group, das aus dem Unternehmen ManuCo hervorgegangen ist, setzt auf Direct-to-Consumer-Brands (D2C) und kauft unter anderem Amazon-Händler auf. Der Investor Alstin Capital investierte zuletzt gemeinsam mit dem Thrasio-Finanzierer Upper90 und einer Stiftung bis zu 100 Millionen US-Dollar in das aufstrebende Unternehmen im Boom-Segment.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht The Stryze Group-Macher Sebastian Funke einmal ausführlich über das fast abgelaufene Jahr.

2021 ist fast rum. Was war das Highlight in diesem Jahr bei The Stryze Group?
Von nur einem Highlight zu sprechen wir dem Jahr 2021 für die Stryze Group nicht gerecht, zumal wir ja erst Ende 2020 als Stryze an den Start gegangen sind. Die Gründung der Stryze Group hat mir die Möglichkeit geboten meine langjährige Vision des kanalspezifischen Auf- und Ausbaus von Marken umzusetzen. In den vergangenen Monaten konnten wir über 30 Brands kaufen und sind auch international in der EU sowie den USA sehr aktiv. Zudem ist es uns, seit Anfang des Jahres, gelungen aus einer Hand voll Amazon-Experten ein großes und schlagkräftiges Top-Team an E-Commerce Spezialisten in den unterschiedlichsten Bereichen aufbauen zu können. Insgesamt haben wir so eine sehr gute Grundlage für ein Unternehmen geschaffen, das wir in 2022 zu einem global agierenden Unternehmen weiter skalieren können.

Wie lief 2021 wirtschaftlich für Euch – habt ihr alle eure Ziele erreicht?
Alle Ziele zu erreichen, könnte ja bedeuten keine neuen oder ambitionierten mehr zu haben. Das ist natürlich nicht der Fall. Wir sind mit dem wirtschaftlichen Ergebnis 2021 mehr als zufrieden und haben so gesehen alle Ziele erreicht, zumal wir sogar innerhalb des Jahres die Ziele noch nach oben angepasst haben – und das trotz sehr schwierigem Marktumfeld, das durch Corona bedingt war und ist.

Was lief 2021 bei Euch nicht rund?
Wie schon erwähnt lief es bei uns 2021 sehr rund. Aber externe Faktoren haben uns das Geschäft erheblich schwieriger gemacht. Dazu gehören vor allem Produktionsengpässe, die globale Lieferkettenproblematik sowie ein sehr angespannter Personalmarkt. Sicherlich ist auch für alle die aktuelle Covid-Situation, sowohl privat als auch geschäftlich, als nicht besonders positiv zu werten, da wir uns doch alle erhofft haben, dass wir im Winter 2021 besser und nicht schlechter als im Jahr 2020 dastehen würden.

Welches Projekt steht bei Euch für 2022 ganz oben auf der Agenda?
Unser Fokus ist, ein funktionierendes Unternehmen aufzubauen. Dabei setzen wir sowohl auf weiteres organisches Wachstum als auch auf M&A. Grundsätzlich haben wir in 2021 den Fokus auf den Bau einer funktionierenden Maschine gelegt: Dazu gehörte es Marken aufbauen und zu kaufen, Brands auf Plattformen wie Amazon oder Social-Commerce zu skalieren, Kunden mit spannenden, hoch qualitativen Produkten zu attraktiven Preisen beliefern zu können sowie ein funktionierendes, agiles, unternehmerisches Team aufzubauen, das hungrig auf mehr ist. Diese Ziele haben wir in 2021 weit übererfüllt. Für das kommende Jahr ist es nun das erklärte Ziel, die gesamte Firma in allen Aspekten auf ein neues Level zu heben und zu skalieren. Das bedeutet nicht nur mehr Umsatz, Wachstum des Teams und internationale Expansion, sondern auch mehr Nachhaltigkeit und noch mehr Professionalität. 2022 wird wieder ein sehr spannendes Jahr werden.

Die deutsche Startup-Szene erlebt gerade einen ganz großen Boom. Was ist Deine Sicht auf diese absolute Hochphase?
Hier möchte ich mehrere Dinge nennen: Zunächst hat die Digitalisierung durch Corona und die Lockdowns noch einmal einen rasanten Sprung nach vorn gemacht. Die Kunden bleiben zudem jetzt aber auch bei den neuen digitalen Angeboten, auch wenn es hier und da Ausnahmen gibt, wie z.B. Clubhouse, das sicherlich auch wegen Covid19 solch ein Erfolg wurde. Es haben sich aber auch einfach sehr viele Rahmenbedingungen noch einmal mehr positiv für die Entwicklung der Branche verändert. Ich will drei Punkte nennen. Durch Zoom Calls sind Investoren aus aller Welt plötzlich nur einen Klick weit entfernt. Es ist heute noch viel eher möglich Investoren aus den USA auch schon für eine Seed-Runde in Berlin gewinnen zu können, das haben wir bei Stryze ja auch gezeigt. Vor der Pandemie wäre das eher schwierig, wenn nicht sogar unmöglich gewesen. Zudem wurde aus dem Zwang zu Remote-Arbeit durch die Pandemie nun ein Standard und ermöglicht auch sehr weit distribuierte Teams aufzubauen. Drittens erlebt der E-Commerce, auch bedingt und beschleunigt durch Corona-Pandemie einen mega Boom und ein Rekordhoch nach dem anderen. Zusammenfassend lässt sich wohl sagen: den Push gab es also von beiden Seiten. Sowohl von der Angebotsseite an digitalen Services/Produkten, als auch von der Nachfrageseite von den Endkonsumenten. Das wurde dann auch noch durch ein gründungsfreundlicheres Marktumfeld und eine Menge Kapital befeuert.

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Foto (oben): The Stryze Group

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#StartupsToWatch – Hive – ein Startup, das auf den D2C-Hype setzt


Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das junge Unternehmen Hive. Das Berliner Startup, das 2020 von Oskar Ziegler, Franz Purucker und Leo von Kleist gegründet wurde, hilft Direct-to-Consumer-Marken (D2C) ihre Produkte schnell und unkompliziert zum Kunden zu bekommen. Die Hauptstädter bezeichnen sich selbst als “ganzheitlichen Partner für D2C-Operations”. Wozu auch Themen wie Einlagerung von Produkten, die Abwicklung von Bestellungen sowie Analysen und Automatisierungen gehören.

“Mit Hive sind wir jetzt schon der Partner in allen operativen Themen. Wir helfen anderen Gründer:innen, den Fokus auf ihr Produkt zu richten, anstatt sich mit Zollbestimmungen und Retouren auseinander zu setzen”, erklärt Gründer Purucker das Konzept hinter Hive. Beim Start war das Unternehmen noch nicht so auf D2C-Marken fokussiert. Anfangs sah sich das als simpler “Drittanbieter für Logistikdienstleistungen”.

100 Mitarbeiter:innen wirken 16 Monate nach der Gründung bereits für Hive. Zudem konnte das junge Unternehmen, das massiv von Picus Capital angeschoben wurde, bereits Tiger Global und Activant Capital und Earlybird Venture Capital als Investoren gewinnen. Rund 37 Millionen Euro flossen bereits in Hive. Die letzte Post-Money-Bewertung – beim Einstieg von Tiger Global – lag bei 135 Millionen Euro.

Newsletter: Über neue Startups berichten wir zuerst in unserem Startup-Radar-Newsletter. Der Newsletter erscheint einmal pro Woche und stellt junge Startups vor, die noch nicht jeder kennt. Den Newsletter gibt es aber nur im kostenpflichtigen Abo. Jetzt 30 Tage kostenlos testen.

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#Brandneu – 9 junge Startups, die sich jeder einmal ansehen sollte


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Endulytics
Mit einer Running-App möchte Endulytics eine Lösung zur Trainingssteuerung im Sport- und Gesundheitsmarkt bieten. Mit einem 6-Minuten-Selbsttest sollen individuelle herzfrequenz-basierte Trainingszonen, Ausdauerleistungsfähigkeit, Leistungsentwicklungen und Wettkampfprognosen ermitteln werden können. 

Soulside
Soulside positioniert sich als “weltweit erste 3D-Social-Media-App”. Zum Konzept heißt es weiter: “Das bedeutet, dass unsere Nutzer ihre eigenen 3D-Räume erschaffen, in denen sie sich selbst entdecken und ausdrücken können”. Hinter dem Startup steckt vor allem DefShop-Gründer Alexander Büchler.

peregrine.ai
Die Berliner Jungfirma peregrine.ai, die von Steffen Heinrich, Jorit Schmelzle und Naja von Schmude gegründet wurde, möchte mit seiner KI-basierten Software den Verkehr sicherer machen. Das Startup verspricht: “Peregrines Technologie bringt visuelle Intelligenz hinter die Windschutzscheibe von jedem Fahrzeug”. 

MeatApp
Mit MeatApp möchten Julian Bonn, Wojciech Konieczny und Manuel Rühl einen “Marktplatz für nachhaltig produziertes Fleisch und Fleischerwaren” etablieren. Die Gründer setzen dabei darauf, “lokalen Metzgern den Weg zum Onlinehandel so einfach wie möglich machen: von der Verpackung, Abwicklung bis zum Versand”.

Niolog
Niolog kümmert sich um die Überwachung von Aufgaben und Tätigkeiten sowie um Prozessautomatisierung. Dabei geht es insbesondere um Themen wie Hygiene- und Temperaturkontrollen, die Nachverfolgung von Aufträgen sowie die Erfüllung von Verkehrssicherungspflichten.

clay
Die Jungfirma clay, die von Janina Pölking und Marina Jozinovic gegründet wurde, bezeichnet sich selbst als “Freeletics für mentale Gesundheit”. Die Berliner möchten Nutzer:innen über eine App “präventiv vor psychischen Erkrankungen schützen”. Gelingen soll dies über personalisierte Trainingspläne.

mentor
mentor positioniert sich als digitale Coaching-Lösung für Führungs- und Fachkräfte in der Gesundheitsbranche. “Unser mentor-Coachfinder garantiert ein perfektes Match zwischen dir und deinem persönlichen Coach, da dieser speziell für deine individuellen Bedürfnissen ausgewählt wird, verspricht das Startup.

Detailify
Detailify bietet nachhaltige Fahrzeugpflege, die binnen 28 Tagen biologisch abbaubar sein soll. Die Produkte sind für die Reinigung und Pflege von Fahrrädern, Motorrädern und Autos entwickelt worden. Aktuell ist die umweltfreundliche Pflege online und in ausgewählten Baumärkten sowie Fahrradhändlern erhältlich.

Lieferini
Das Team von Lieferini aus Waiblingen bei Stuttgart möchte den “Lieferdienst-armen Süden Deutschlands mit fairen Konditionen für Restaurantbesitzer und nachhaltigen Auslieferungsmöglichkeiten erobern”. Zudem plant das Unternehmen “Kooperationen mit lokalen Supermärkten, bei denen Gastronomen Rabatte auf lokale Produkte erhalten”.

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#Brandneu – 9 ziemlich spannende (neue) Startups aus München


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

servail
servail aus München entwickelt eine “adaptierbare Robotik-Plattform die sich im Gleisschotter bewegt”. Die Gründer schreiben dazu: “The robots move along the tracks and collect data that describes the condition of tracks, trains, track surroundings and the interaction of train and track itself”.

Unikube
Das Münchner Unternehmen Unikube möchte Entwickler:innen dabei helfen, “sich auf das zu konzentrieren, was sie am besten können: Code schreiben”. Mit Unikube müssen sich Entwickler:innen “nicht mehr in die komplexe Kubernetes-Logik einarbeiten oder mit Infrastruktur beschäftigen”.

Libati
Das Jungunternehmen Libati möchte chronisch kranken Menschen den Aufenthalt in Restaurants, Hotels etc. erleichtern. Nutzer:innen geben in der App ein, von welcher Krankheit sie betroffen sind oder welche Lebensmittel sie nicht vertragen, daraufhin liefert die App Ortsvorschläge, die zu diesen Bedürfnissen passen. 

Floy
Das Münchner Startup Floy greift Mediziner:innen unter die Arme. “Our first AI product helps radiologists to detect rare and deadly diseases that are typically overlooked in medical images”, teilt die Jungfirma mit. Das Startups wurde von Benedikt Schneider und Leander Märkisch gegründet.

finanzrecruiter
finanzrecruiter aus München positioniert sich als “Matching-Plattform für Finanzdienstleister, Makler, Versicherungen und Unternehmen”. finanzrecruiter übernimmt dabei “das komplette Matching, die Kunden können sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren”.

Flexxi
Flexxi aus München möchte sich als “Alternative zu Vermittlungsagenturen in der Pflege” etablieren. “Flexxi verbindet über eine Buchungsplattform selbständige Pflegefachkräfte und Krankenschwestern mit Krankenhäusern, Pflegefirmen und pflegenden Angehörigen zum kurzfristigen Einsatz”, schreibt das Team.

Lesido
Das Münchner Startup Lesido lässt sich am besten als digitale Bilderbuch-Bibliothek, die mittels Video-Chat funktioniert, beschreiben. “Jetzt können Großeltern ihren Lieben Lauras Stern, Fiete oder die Olchis vorlesen. So fördern sie – auch digital – die kognitive und sprachliche Entwicklung der Kinder”, schreiben die Münchner.

Detailify
Detailify bietet nachhaltige Fahrzeugpflege, die binnen 28 Tagen biologisch abbaubar sein soll. Die Produkte sind für die Reinigung und Pflege von Fahrrädern, Motorrädern und Autos entwickelt worden. Aktuell ist die umweltfreundliche Pflege online und in ausgewählten Baumärkten sowie Fahrradhändlern erhältlich.

Oh my Fantasy
Oh my Fantasy bietet Erlebnisboxen für Paare. In jeder Box ist ein “Date Guide” enthalten, der unter anderem Hinweise zur Vorbereitung, stimmungsvolle Playlisten und Audio-Anleitungen bietet. Nutzer:innen können aus 15 verschiedenen Boxen auswählen, die jeweils mit Sex-Toys und Accessoires bestückt sind.

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#Interview – “Wir geben alles und denken gar nicht daran, wie ein Plan B aussieht”


Das Kölner Startup Toni Core, das von Felicia “Feli” Hommel und Jackie Paloma Paul gegründet wurde, setzt auf Klamotten und Accessoires für Schwangere. “Es ist unser Ziel, Produkte für Eltern zu entwickeln, die sie empowern. Dabei mischen wir den Elternmarkt gut auf! Wir möchten zur Gleichberechtigung beitragen und damit wirklich einen Impact schaffen. Wir haben gerade zum Beispiel unseren Wickelrucksack The ParentPack auf Kickstarter gelauncht”, sagt Gründerin Hommel.

Im Interview mit deutsche-startups.de stellt die Rheinländerin das D2C-Startup Toni Core einmal ganz ausführlich vor.

Wie würdest Du Deiner Großmutter  Toni Core erklären?
Erinnerst du dich noch, als du schwanger warst und keine Kleidung gefunden hast, die dir gut gepasst hat? Und du dann wahrscheinlich selbst etwas nähen musstest? Oder Geld für die Kleidung speziell in der Schwangerschaft ausgeben musstest? Wir entwickeln Kleidung und Accessoires, die schwanger sowie auch nicht schwanger funktionieren. So kannst du bei uns shoppen, ohne deinen Style an deine neuen Umstände – was für ein schreckliches Wort – anpassen zu müssen und dich so deutlich besser fühlen.

Welches Problem genau wollt Ihr mit  Toni Core lösen?
Es ist unser Ziel, Produkte für Eltern zu entwickeln, die sie empowern – putting the adult back into parenthood! Dabei mischen wir den Elternmarkt gut auf! Wir möchten zur Gleichberechtigung beitragen und damit wirklich einen Impact schaffen. Wir haben gerade zum Beispiel unseren Wickelrucksack The ParentPack auf Kickstarter gelauncht. Dafür haben wir eine Cool Daddy-Kampagne geshootet, denn die wollen auch nicht immer mit der Wölkchentasche rumlaufen!

Jede Woche entstehen dutzende neue Startups, warum wird ausgerechnet  Toni Core ein Erfolg?
Perseverance – wir geben alles und denken gar nicht daran, wie ein Plan B aussieht, sondern stellen uns täglich unser zukünftiges Logistikzentrum vor, in dem alles voll roter Toni Core-Kartons ist. Wir arbeiten nah an den Kunden, fragen nach Feedback, lassen Produkte testen, um nur das zu produzieren, was wirklich gebraucht wird. Zusätzlich sprechen wir super offen mit vielen Start-ups zu Zahlen, Marketing, Vertrieb und tauschen uns über Learnings und Fails aus, um unser Unternehmen möglichst effizient aufzubauen. Feel free to reach out! felicia@tonicore.com

Wer sind eure Konkurrenten?
Die mit Sicherheit größte Company im Maternity-Markt ist H&M. Über die anderen kleinen Start-ups freuen wir uns eher, denn wir finden es mega, wenn mehr Fokus auf das Thema gelenkt wird und mehr Frauen und Eltern empowered werden!

Wo steht  Toni Core in einem Jahr?
Absolut jede der 20.000 Hebammen in Deutschland und ein Großteil der 780.000 jährlich Schwangeren wird von uns gehört haben. Wir möchten die Go-To Brand für Schwangerschaft und Elternzeit werden. Ihr erwartet ein Kind? Dann geht auf jeden Fall zu tonicore.com. Durchdacht, nachhaltig und mega Design.

Reden wir über den Standort Köln. Wenn es um Startups in Deutschland geht, richtet sich der Blick sofort nach Berlin. Was spricht für Köln als Startup-Standort?
Ich konnte in Berlin sowie Köln Startup-Erfahrung sammeln und muss sagen, dass ich Köln viel bodenständiger erlebt habe. Hier ist nicht so viel Gerede von Valuations, sondern mehr von Umsatz. Neu gegründete Accelerators wie etwa das xdeck ziehen Commerce- und Tech-Companies an und bieten operativen Impact fürs Business. Gleichzeitig sind hier so viele erfolgreiche Familienunternehmen und Hidden Champions ansässig, mit denen der Austausch sehr spannend ist.

Was genau macht den Reiz der Startup-Szene in Köln aus?
Köln hat eine super offene Kultur, was sich extrem auf die Gründerszene auswirkt. Man kommt bei einem Kölsch easy ins Gespräch. Es entsteht total das Gefühl, dass wir Gründer*innen alle am selben Strang ziehen und unsere Companies und die Region voranbringen wollen.

Was ist in Köln einfacher als im Rest der Republik?
Die Theke! “Dringste ene met?” ist nicht nur ein Paragraph im kölsche Jrundjesetz, sondern wird täglich gelebt. Ob 20 oder 80 Jahre alt, in den Brauhäusern und Kneipen kommen alle zusammen und die kleinen 0,2er Kölsch werden frei rumgereicht, ob man sich nun kennt oder nicht. Auch als nicht-Kölner wird man direkt mit reingenommen. So trifft man sehr viele Leute mit spannenden Hintergründen.

Was fehlt in Köln noch?
Mir fehlt es teilweise an Internationalität, die Kultur ist super, aber eher deutsch. Dazu braucht es mehr Start-ups, die nicht auf Deutsch als Firmensprache angewiesen sind. Perspektiven, was in anderen Ländern funktioniert, würde super helfen und sich nicht nur immer mit deutschsprachigen Unternehmen zu umgeben.

Zum Schluss hast Du drei Wünsche frei: Was wünscht Du Dir für den Startup-Standort Köln?
Mehr Geld, das Kapital ist definitiv durch Familienunternehmen etc. vorhanden, aber es fließt noch zu wenig in die Start-ups. Mehr Vision, teilweise denken Investoren, große Start-ups können eigentlich nur aus Berlin kommen, mit Köln ist man da ein bisschen der Exot. Ansonsten wünsche ich mir für Köln, dass die Stadt ihre Leichtigkeit und Narrenfreiheit beibehält.

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln werfen wir einen genaueren Blick auf das Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind dort die Voraussetzungen für Gründerinnen und Gründer, wie sieht es mit Investitionen aus und welche Startups machen gerade von sich reden? Mehr als 550 Startups haben Köln mittlerweile zu ihrer Basis gemacht. Mit zahlreichen potenziellen Investoren, Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents bietet Köln ein spannendes Umfeld für junge Unternehmen. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderung. #Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

KoelnBusiness

Foto (oben): Toni Core

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#DealMonitor – Hausgold sammelt 10 Millionen ein – Staffbase übernimmt Valo – Speedinvest legt 80 Millionen Klima-Fonds auf


Im aktuellen #DealMonitor für den 30. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Hausgold
+++ Der frühere Commerzbank-Chef Martin Blessing investiert zusammen mit Partnern 10 Millionen Euro in Hausgold – siehe Handelsblatt. Das PropTech aus Hamburg, das 2014 von Sebastian Wagner gegründet wurde, bringt Immobilienverkäufer und Makler zusammen. In der Vergangenheit investierten Hanse Ventures, Global Founders Capital und Co. bereits rund 12 Millionen Euro in das Unternehmen. Im Insider-Podcast hatten wir bereits im Mai dieses Jahres berichtet, das das Hausgold-Team auf der Suche nach bis zu 12 Millionen Euro ist. Mehr über Hausgold

cirplus
+++ VNV & Pale Blue Dot, MyClimateJourney, Entrepreneur First, Nucleus Capital, First Momentum Ventures und mehrere Business Angels investieren 3,3 Millionen Euro in cirplus. Das Unternehmen aus Hamburg, das 2018 von Christian Schiller und Volkan Bilici gegründet wurde, positioniert sich als Marktplatz für Kunststoffabfälle und Rezyklate. cirplus fungiert dabei als Beschaffungsplattform für recycelte Kunststoffe und bringt Recycler mit Kunststoffverarbeitern zusammen. 18 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für cirplus.

Crowdfox
+++ Die Altinvestoren investieren 5 Millionen Euro in Crowdfox. Mit dem frischen Kapital soll “die Expansionsstrategie” des Unternehmens “weiter vorangetrieben” werden. Das Kölner Startup, das 2016 gegründet wurde, bezeichnet sich als “Software-Lösung für die Einkaufsoptimierung”. Mehrere Family Offices investierten zuletzt 5 Millionen Euro in Crowdfox. Insgesamt flossen bisher rund 16 Millionen in das junge Unternehmen, das von Dirk Schäfer geführt wird.

Alphabeet 
+++ Purpose Ventures, das Samenhaus Müller sowie “mehrere Impact-Family Offices und Business Angels” investieren 1,15 Millionen Euro in Alphabeet. Das Stuttgarter Startup, das 2019 von Steffen Abel, Jens Schmelzle und Florian Haßler gegründet wurde, hilft Menschen dabei, Gemüse anzubauen. Zum Konzept gehören dabei die Beetplanung, eine Pflanzdatenbank und eine Community. Mit Blick auf den internationalen Markt ändert die Jungfirma ihren Namen nun in Fryd.

Grover 
+++ Der englische Kapitalgeber Fasanara Capital stellt dem Berliner Unternehmen Grover im Rahmen einer sogenannten Asset-Backed-Finanzierung rund 250 Millionen US-Dollar zur Verfügung. “Die Finanzierung ist ein Vertrauensbeweis für Grover, das erst im September in den US-Markt expandiert ist und bereits die gesetzten Abonnenten-Ziele übertroffen hat. Mit dem frischen Kapital soll die Expansion in den US-Markt weiter beschleunigt werden”, teilt das Unternehmen mit. Fasanara Capital hatte Grover erst im Sommer dieses Jahres rund 1 Milliarde US-Dollar zur Verfügung gestellt. Das Berliner Startup, das insbesondere Unterhaltungselektronik vermietet, wurde 2015 von Michael Cassau gegründet. Bereits 2020 sicherte sich das Grownup, das 275 Mitarbeiter:innen beschäftigt, eine sogenannte Asset-Backed-Finanzierung in Höhe von 250 Millionen Euro. Mehr über Grover

MERGERS & ACQUISITIONS

Staffbase
+++ Das Scaleup Staffbase übernimmt Valo. Das Unternehmen, 2001 in Helsinki gegru?ndet, positioniert sich als Independent Software Vendor (ISV), der digitale Arbeitsplätze auf Basis von Microsoft 365-Diensten wie SharePoint und Microsoft Teams anbietet. “In Kombination stellen Staffbase und Valo eine erstklassige Plattform für die Mitarbeiterkommunikation und das Mitarbeiter-Engagement im Microsoft 365-Kosmos bereit. Dies bedeutet eine deutliche Erleichterung für Geschäftsführungen und ihre Kommunikationsabteilungen”, teilen die Unternehmen mit. Der Kaufpreis ist nicht bekannt. In der Szene kursiert eine niedrige zweistellige Millionensumme als Kaufpreis. Das Chemnitzer Startup Staffbase , die 2014 von  Frank Wolf, Lutz Gerlach und Martin Böhringer gegründet, entwickelt eine Plattform, mit der Unternehmen ohne großen Aufwand eigene Mitarbeiter-Apps für den internen Gebrauch erstellen können. Über diese können die Nutzer etwa Nachrichten verschicken oder Schulungsvideos abrufen. General Atlantic investierte zuletzt gemeinsam mit Insights Partners und Headline 145 Millionen US-Dollar in Staffbase. Mehr über Staffbase

Busuu
+++ Das amerikanische EdTech-Unternehmen Chegg übernimmt Busuu. Die Wurzeln des in London ansässigen Sprach-Scaleups, das 2008 von Bernhard Niesner und Adrian Hilti gegründet wurde, liegen in Österreich und der Schweiz. “Chegg expects to acquire Busuu for approximately $436 million (€385 million) in an all-cash transaction subject to the terms and conditions of the definitive agreement. The acquisition, which was approved by the boards of directors of Chegg and Busuu, is expected to close early in the first quarter of 2022, subject to customary closing conditions”, teilen die Unternehmen mit. Busuu erwirtschaftete zuletzt einen Umsatz in Höhe von 45 Millionen US-Dollar. Investoren wie PROfounders Capital, GP Bullhound, der Bildungsverlag McGraw-Hill und Super Angel Hansi Hansmann investierten in den vergangenen Jahren rund 16 Millionen Dollar in Busuu.

Video Intelligence
+++ Das  Native-Advertising-Unternehmen Outbrain übernimmt den Schweizer Contextual-Advertising-Spezialisten Video Intelligence, der 2017 an den Start ging. “Outbrain will acquire vi for an aggregate purchase price of approximately $55 million, funded by $46.75 million of balance sheet cash and 412,500 Outbrain shares. The transaction is expected to close in the first quarter of 2022 and is expected to be accretive in the first year. Progress Partners acted as exclusive M&A financial advisor to vi”, teilen die Unternehmen mit.

Vitamaze
+++ Vision Healthcare, ein sogenanntes Omnichannel-Gesundheitsunternehmen aus Belgien, übernimmt Vitamaze. Die Jungfirma aus Heidelberg, die 2015 von Andreas Dittmar gegründet wurde, positioniert sich als “Premium-Anbieter von VMS-Produkten (Vitamine, Mineralien und Nahrungsergänzungsmittel)”. Vision Healthcare hat das Ziel “Europas größter D2C-Player im Bereich VMS zu werden”. Dafür stemmte das Unternehmen zuletzt zahlreiche Übernahmen.

VENTURE CAPITAL

Speedinvest 
+++ Der Wiener Geldgeber Speedinvest legt mit dem Climate & Industry Opportunity-Fonds einen Fonds für Climate-Tech Startups auf. Im Topf sind 80 Millionen Euro. Der Climate & Industry Opportunity-Fonds soll “in Technologie-Unternehmen investieren, die sich der Bekämpfung der Klimakrise verschrieben haben. Zudem wird er Startups dabei unterstützen, die CO2-Emissionen der europäischen Industrie zu verringern und Industrie-Unternehmen zu digitalisieren”. Ziel des Fonds sei es aber vor allem, die Wachstumsfinanzierung der nachhaltigen Speedinvest-Portfolio-Startups zu sichern. Zu den Investoren des Climate & Industry Opportunity-Fonds gehören unter anderen der Kunst- und Schaumstoffhersteller Greiner, der Technologiekonzern Knapp, die Heinzel Group und New Enterprise Associates (NEA).

AG Capital
+++ Der österreichische Kapitalgeber AG Capital verkündet das First Closing des Austrian Growth Capital Fund (AGCF). “Mit Kapitalzusagen in Höhe von 140 Millionen Euro liegt man aktuell deutlich über dem ursprünglich für das First Closing angestrebten Schwellenwert von 75 Millionen Euro”, teilt der Geldgeber aus Wien mit. Hinter AG Capital stecken insbesondere Karl Lankmayr und Daniel Jennewein. Als “unternehmerischer Partner stellt AG Capital Buy-out- und Wachstumskapital von bis zu 20 Millionen Euro pro Investment zur Verfügung. Das Team sucht dabei Unternehmen mit Umsätzen ab etwa 10 Millionen Euro und einem profitablen Geschäftsmodell.

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Foto (oben): azrael74

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#DealMonitor – ingarden sammelt Million ein – Lloyd Fonds investiert in growney – swing2sleep kauft Bobby


Im aktuellen #DealMonitor für den 10. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

ingarden
+++ Mehrere Business Angels investieren 1 Million US-Dollar in ingarden. Das Unternehmen positioniert sich als “vollautomatischer Superfood Indoor-Garten, mit dem jeder erfolgreich frische und nährstoffreiche Bio-Microgreens zu Hause anbauen kann”. Das D2C-Startup mit Sitz in Berlin wurde von Natalie Paterson, Christian Saitner und Yenal Ersen gegründet. ingarden war zuletzt auch in unserem Pitch-Podcast zu Gast.

growney
+++ Der bankenunabhängige Vermögensverwalter Lloyd Fonds investiert in growney und sichert sich dabei 17,75 % der Firmenanteile. Der Berliner Robo-Advisor, der 2014 von Gerald Klein gegründet wurde, möchte “mithilfe neuer Technologien und mit einem brillanten Konzept aus der Wirtschaftsforschung Geldanlagen schaffen, die einfacher, günstiger und rentabler sind” als Banken.

Hivebuy
+++ Smart Infrastructure Ventures investiert eine sechsstellige Summe in Hivebuy. Das Startup aus Berlin, das von Bettina Fischer und Stefan Kiehne gegründet wurde, positioniert sich als Procurement-Software für den Mittelstand. Hivebuy unterstützt “insbesondere kleine- und mittelständische Unternehmen dabei, interne Einkaufs- und Bestellprozesse zu vereinfachen und gleichzeitig Transparenz und Compliance zu fördern”. 6 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für die Jungfirma.

Solar Materials
+++  bmp Ventures investiert mit dem IBG Risikokapitalfonds in das CleanTech Solar Materials. Das Startup aus Braunschweig entwickelt eine Technologie zum Recycling von Photovoltaik-Modulen. “Mit dem Recyclingverfahren können sämtliche Rohstoffe der zu recycelnden Solarmodule wirtschaftlich zurückgewonnen werden. Im Fokus stehen insbesondere die Funktionswerkstoffe Silber und Silizium sowie hochwertiges Solarglas”, teilt das Unternehmen mit.

MERGERS & ACQUISITIONS

Bobby
+++ Das Unternehmen swing2sleep, das  automatische Baby-Federwiegen verkauft, übernimmt das Berliner Unternehmen BobbyHinter Bobby steckt plista-Gründer Dominik Matyka, der sich zuletzt als Chief Advisor der DMEXCO einen Namen gemacht hat. Hinter Bobby wiederum steckt eine kleine Erfindung, die jede Babyschale in eine automatische Babywippe verwandelt. Bekannt wurde Bobby durch die TV-Show “Das Ding des Jahres”.

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#Brandneu – 10 spannende Startups aus dem Ruhrgebiet, die man kennen sollte


Im Ruhrgebiet – also zwischen Duisburg, Bottrop, Essen, Gelsenkirchen, Bochum und Dortmund – entstehen immer mehr Startups. Kein Wunder: Auch an Lippe, Emscher und Ruhr lässt es sich gut leben, feiern und gründen. Hier einige spannende – meist sehr – junge Startups aus dem Ruhrgebiet, die jeder kennen sollte.

BioCv
BioCv bietet eine Komplettlösung zur Überwachung von Schweinen an. Mit einer smarten Ohrmarke können dabei Körpertemperatur und Bewegungsdaten gewonnen werden. Die Software erkennt unter anderem ungewöhnliche Verhaltensweisen und Gesundheitsveränderungen der Tiere und warnt bei kritischen Ereignissen. 

Iss doch Wurscht
Iss doch Wurscht, ein Food-Startup aus Duisburg, das von Marco Peters gegründet wurde, setzt auf Currywurst im Glas. Regal-Löwe Ralf Dümmel investierte in der zehnten Staffel der Vox-Gründershow “Die Höhle der Löwen” in Iss doch Wurscht.

Kezzel
Der Kezzel soll ein Wasserkocher für Induktionsherde mit automatischer Abschaltung werden. “Komplett ohne Elektronik und eigene Heizung schont Kezzel wertvolle Ressourcen durch die Vermeidung von Elektroschrott und die Nutzung energieeffizienter Induktionstechnologie”, so heißt es auf der Webseite des Startups.

Dormciety
Dormciety verspricht das Wohnheimleben aller Studierenden auf ein neues Level zu heben. Dafür entwickelt das Team aus dem Ruhrgebiet eine App, die Studierenden innerhalb ihres Wohnheims vernetzt. Damit möchte das Startup auch eine Brücke zu lokalen Kooperationspartner*innen und dem jeweiligen Studierendenwerk schlagen.

solasolution
Mit solasolution startet Seriengründer Sascha Nitsche ein weiteres Unternehmen. Die Jungfirma aus Essen positioniert sich als “Supply Side Service Provider für touristische Leistungsträger” solasolution bietet unter anderem ein “multioptionales Dialog Center” und einen Concierge-Service für mobile Reiseberater an.

Asphaltkind
Asphaltkind aus Dortmund, das von Nils Freyberg gegründet wurde, setzt auf eine selbst entwickelte Dachbox fürs Auto. Carsten Maschmeyer und Nico Rosberg investierten in der zehnten Staffel der Vox-Gründershow “Die Höhle der Löwen” in Asphaltkind. Der Deal platzte jedoch nach der Show.

Sustayn
Sustayn aus Essen im Ruhrgebiet positioniert sich als “App für mehr Nachhaltigkeit im Unternehmen”. Über die Mitarbeiter-App, die von Victoria Jagalski, Janik Seitzer gegründet wurde, können Unternehmen “eigene nachhaltige Aktionen nach dem Crowdfunding-Prinzip anstoßen und umsetzen”.

Beautinda
Das Startup Beautinda bietet eine Plattform für Beauty-Dienstleistungen. Nutzer:innen können via App oder Webseite Termine bei Hairstylisten, Visagisten oder anderen Beauty-Dienstleistern buchen. Zudem wird ein professioneller Internet-Auftritt ohne eigene Webseite angeboten.

Vreeda
Vreeda tritt an, um “smarte Technologien mit innovativen neuen Services” zu verbinden. Die Jungfirma schreibt dazu weiter: “Wir schaffen neue, branchenübergreifende Wertschöpfungsketten, die das Leben für Verbraucher angenehmer, lebenswerter und attraktiver machen”.

soapflaker
soapflaker aus Essen, das von Stefan Hinüber gegründet wurde, setzt auf einen nachhaltigen Trockenseifenspender. Regal-Löwe Ralf Dümmel investierte in der zehnten Staffel der Vox-Gründershow “Die Höhle der Löwen” in soapflaker.

Themenschwerpunkt Ruhrgebiet

#Ruhrgebiet: Gemeinsam mit dem ruhrHUB berichtet deutsche-startups.de regelmäßig über die Startup-Szene im Ruhrgebiet. Mit hunderten Startups, zahlreichen Gründerzentren und -initativen, diversen Investoren sowie dutzenden Startup-Events bietet das Ruhrgebiet ein spannendes Ökosystem für Digital-Gründer – mehr im Startup Guide Ruhrgebiet. Das Buch “Wann endlich grasen Einhörner an der Emscher” wiederum erzählt die spannendsten Startup- und Grown-Geschichten aus dem Ruhrgebiet.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#Brandneu – 5 neue Startups: Casc, Kitchenful, Payla, Pocketcoach, 2Bag 


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Casc
Das Hamburger Startup Casc liefert seinen Nutzer:innen “innerhalb von zwei Minuten eine ausführliche und gleichzeitig verständliche Analyse des eigenen Gesundheitszustand” auf Smartphone. Basis dafür ist ein Urintest, der etwa Nährstoffe oder Entzündungswerte im Körper misst.

Kitchenful
Kitchenful aus Berlin liefert seinen Nutzer:innen “Mahlzeiten und Produkte passend zu ihren Vorlieben und Zielen”. Dabei arbeitet das Startup mit Lieferdiensten wie Rewe, Gorillas oder Amazon zusammen. Die Jungfirma wurde von Christian Schiller und Christian Hartung gegründet.

Payla
Das Hamburger FinTech Payla positioniert sich als “A true white-label ‘Buy Now, Pay Later’ solution for European Payment Providers and Financial Institutions”. Hinter dem Unternehmen stecken Tanja Kuljic, Matthias Leyendecker, Fabian Besch, Urs Bader und Risk Ident-Gründer Roberto Valerio.

Pocketcoach
Pocketcoach bietet eine Chatbot-basierte Selbsthilfe-App an. Der Pocketcoach möchte Nutzer:innen helfen, mit Sorgen, innerer Unruhe und Stress besser umgehen zu können. Entwickelt wurde die App von Therapeuten:innen und Psychologen:innen.

2Bag
2Bag bietet Rucksack und Fahrradtasche in einem. “Wir haben ein patentiertes System entwickelt, welches eine Umwandlung von Fahrradtasche in Rucksack in wenigen Sekunden möglich macht”, so die Macher. Laut Unternehmen wird bei der Produktion mit dem Rucksackhersteller Deuter zusammengearbeitet. 

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Brandneu – 5 neue Startups: baybies, Democharts, Trackboxx, First A, Recscout


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

baybies
Das junge Münchner Startup baybies setzt auf “vegane und zertifizierte Naturkosmetik für Schwangere und Neugeborene”. Das Sortiment wurde dabei “in enger Zusammenarbeit mit Schwangeren, Eltern, Kinderärzt:innen, Kinderkrankenpfleger:innen sowie Hebammen entwickelt”.

Democharts
Democharts möchte Musiker:innen die Chance geben, sich mit verifizierten Experten, Plattenlabels und Scouts aus der Musikindustrie zu vernetzen. Musiker:innen müssen ihr Können aber erst mal unter Beweis stellen, um aufgenommen zu werden.

Trackboxx
Trackboxx möchte mit einer Webanalyse-Software eine Alternative zu Google Analytics bieten. Damit soll es möglich sein, die Besucher der eigenen Webseite ohne Cookies und die Speicherung von personenbezogenen Daten auszuwerten. So soll auch künftig auf die Cookie-Box verzichtet werden können. 

First A
Bei First A handelt es sich um einen “Sofort-Lieferdienst für lokale Apotheken”. Dabei setzt das Startup nicht auf sogenannte Dark Stores, sondern “arbeitet eng mit lokalen und inhabergeführten Apotheken zusammen”. First A verspricht dabei eine “Lieferung innerhalb von 30 Minuten, auch am Wochenende”.

Recscout
Hinter dem jungen Kölner Startup Recscout verbirgt sich eine digitale Recruiting-Plattform. “Wir helfen den HR-Teams über Referenzen, Regulierungen, Transparenz und im Einklang mit den Personalberater:innen die besten Teams aufzubauen”, teilt das Unternehmen mit.

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#Brandneu – 5 neue Startups: tucan, know your stuff, LinkFive, Valuecase, Yours Truly


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

tucan
Hinter tucan verbirgt sich ein “Tool für produktivere Meetings”. Die Berliner schreiben zum Konzept: “Unsere Software liest automatisch wesentliche Informationen aus deinen Gesprächen heraus, verknüpft diese und analysiert sie. Konzentriere dich auf deine Gespräche, Tucan.ai übernimmt den Rest!”

know your stuff
know your stuff aus Nürnberg möchte mehr Transparenz in die textilen Lieferketten bringen. Über den Scan eines kleines QR-Codes am Kleidungsstück sollen Kunden künftig im Laden oder online die Reise des jeweiligen Kleidungsstücks nachvollziehen können. 

LinkFive
LinkFive bringt sich als Subscription-Management-Plattform für Unternehmen, die ihre Abonnements – etwa für den Apple App Store – “dynamisch erstellen, verwalten, verbessern und testen möchten” in Stellung. Das Unternehmen aus München wurde von Alexander Thiele und Malte Schiebelmann gegründet.

Valuecase
Das Hamburger Startup Valuecase setzt auf “End-to-end Customer engagement for B2B sales teams”. In der Selbstbeschreibung heißt es: “We rethink how B2B sellers engage with leads & customers, helping them to win more deals and build long-lasting relationships”.

Yours Truly
Das Jungunternehmen Yours Truly bietet individualisierte Haarpflege-Produkte, die auf die Struktur und den Zustand des Haares sowie die persönlichen Wünsche der Kunden:innen abgestimmt sein sollen. Die Beratung zum Haar erfolgt online, das personalisierte Shampoo kostet um die 36 Euro.

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#Brandneu – 6 neue Startups: P4 Markets, Vintus, Zenstrom, Nona, project bcause, JRNY


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P4 Markets
Hinter P4 Markets steckt insbesondere Kolibrishop-Gründer Sascha Coldewey. Das Startup “bringt Marken oder Produkte auf die besten Marktplätze der Welt”. P4 Markets kümmert sich dabei um das Erstellen von Inhalten und Bildern, die Logistik- und Versandabwicklung sowie das Produktmanagement.

Vintus
Vintus aus Düsseldorf möchte mehr Bewegung mit einem smarten Bürostuhl in die sitzende Arbeitswelt bringen. Der Bürostuhl soll automatisch für körperliche Aktivität während der Büroarbeit sorgen und damit sogar das ein oder andere Workout ersetzen. 

Zenstrom
Das Berliner Startup zenstrom verspricht seinen Nutzer:innen “sorgenfreien Ökostrom in höchster Qualität und größter Transparenz”. Hinter dem jungen Unternehmen, das auf den Spuren von Bulb wandelt, stecken die Seriengründer Florian Swoboda und Felix Swoboda.

Nona
Das Kölner Unternehmen Nona möchte eine Alternative zu Suchmaschinen mit personalisierter Werbung bieten. Nona spielt nur anonymisierte Werbung aus und arbeitet dabei ohne Tracking-Cookies. Neben der Basisvariante haben Nutzer:innen auch die Möglichkeit, ein werbefreies Bezahlmodell zu nutzen.

project bcause
Das Berliner Startup project bcause bringt sich als “die Plattform für Menschen, die Gutes finanzieren wollen und können” in Stellung. Dies soll alles “einfach, flexibel und gemeinsam” möglich sein. Das passende Schlagwort dazu lautet: “The Giving Fintech”. 

JRNY
Die Jungfirma JRNY, hinter der unter anderem 99chairs-Gründer Julian Riedelsheimer steckt, setzt auf den Coaching-Trend. “JRNY is a mindful productivity application using proven methods from executive coaching and positive psychology”, heißt es in der Selbstbeschreibung.

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#DealMonitor – air up sammelt 40 Millionen ein – Kollabo bekommt 2,2 Millionen – BBG übernimmt Orange Brands 


Im aktuellen #DealMonitor für den 21. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Kollabo
+++ PropTech1 Ventures, Altinvestor Wingman Ventures und Business Angels wie Roland Brack, Christian Wenger und Stéphane Pictet investieren – wie wir vorab in Erfahrungen bringen konnten – 2,2 Millionen Euro in Kollabo. Das HR-Startup aus Zürich, das 2018 von Manuel Inauen, Cédric Baumgartner und Andri Studer gegründet wurde, digitalisiert die Stellensuche für Handwerker. “Mit dieser Finanzierungsrunde werden wir unsere Plattform weiter ausbauen und zum dominanten digitalen Ökosystem für qualifizierte Handwerker in der DACH Region werden. Das ist ein wichtiger Schritt für uns auf dem Weg zur globalen Plattform für Talente, die manuelle Arbeiten ausüben”, teilt die Jungfirma mit. #EXKLUSIV

Enpal 
+++ Unicredit, BlackRock und Pricoa Private Capital stellen Enpal ein Darlehen in Höhe von 345 Millionen Euro zur Refinanzierung von Solaranlagen und Energiespeichern zur Verfügung. “Das Besondere: Erstmals unterstützen Enpal jetzt internationale Schwergewichte. BlackRock investiert zudem zum ersten Mal in private Solaranlagen – bisher haben sie nur große Solarparks finanziert”, teilt die Jungfirma mit. Das 2017 von Mario Kohle (Käuferportal-Gründer), Viktor Wingert und Jochen Ziervogel gegründete Unternehmen, das Solaranlagen vermietet, erwirtschaftete 2020 einen Umsatz in Höhe von 56 Millionen Euro. In den vergangenen Jahren investierten insbesondere  HV Capital, Picus Capital, Spreadshirt-, Circ- und Delivery Hero-Gründer Lukasz Gadowski sowie der amerikanische Investmentfonds Princeville Climate Technology in das Unternehmen. Mehr über Enpal 

air up
+++ Der französische Gelgeber Five Seasons Ventures, der amerikanische Getränkekonzern PepsiCo, das Medienhaus Ippen und Oyster Bay Venture Capital aus Hamburg investieren 40 Millionen Euro in das junge Trinksystem air up. Das Startup aus München aromatisiert Wasser über Duft. Ralf Dümmel, Christoph Miller und Frank Thelen investierten bereits vor einigen Jahren in die Jungfirma, die 2019 von Fabian Schlang, Tim Jäger, Lena Jüngst, Simon Nüesch und Jannis Koppitz gegründet wurde. Pepsico und Co. investierten zuletzt 18 Millionen Euro in das Unternehmen. “This investment is the proof that purposeful, healthy and sustainable ideas can be economically attractive. With the help of our customers and the dedicated work of our team we did not only achieve amazing sales numbers but also saved up to 85 million single-use plastic bottles and more than 2465 tons of sugar”, teilt das Unternehmen mit.

orderbird 
+++ Der dänische Zahlungsdienstleister Nets investiert im Rahmen eines Secondaries weiter in orderbird – siehe FinanceFWD. “Neben mehreren Gründern, die nicht mehr an Bord sind, und diversen Angels soll angeblich auch der Star-Investor Carsten Maschmeyer seinen Einsatz leicht zurückgefahren haben”, schreiben die Kollegen.  Das Berliner Kassensystem, das 2011 von Jakob Schreyer, Bastian Schmidtke, Patrick Brienen und Artur Hasselbach gegründet wurde, wurde dem Bericht zufolge dabei mit rund 100 Millionen Euro bewertet. Nets soll nun rund 40 % orderbird halten. Nets ist via Concardis schon seit etlichen Jahren bei orderbird investiert. Mehr über orderbird

9am.health
+++ Speedinvest, Define Ventures, Iseed Ventures und Founders Fund (Peter Thiel) investieren 3,7 Millionen US-Dollar in 9am.health. Das amerikanische Startup, das von den Wiener mySugr-Gründern Anton Kittelberger und Frank Westerman gegründet wurde, positioniert sich als “virtuelle Klinik für Menschen mit Prädiabetes oder Typ-2-Diabetes”. In der Selbstbeschreibung heißt es: “We are a virtual diabetes clinic providing people living with prediabetes and type 2 diabetes with affordable medications and personalized, compassionate care. We think that every day of our lives with diabetes is not only a challenge but also the chance for a fresh start. Let’s begin tomorrow at 9am”.

Platomics
+++ Der amerikanische MedTech-Investor GreyBird Ventures investiert 14 Millionen Euro in Platomics. Das Startup aus Wien positioniert sich als ein “Software-Ökosystem, das alle internen Qualitätsprozesse zur Erstellung, Durchführung und Auswertung von genetischen Tests für das Labor, den beauftragenden Arzt, sowie die Reagenzien-Hersteller verbindet”. “Internationale Investoren” investierten zuvor bereits eine siebenstellige Summe in Platomics.

fidentity 
+++ Spicehaus Swiss Venture Fund und mehrere Business Angels investieren in fidentity. Das FinTech aus Bern, das 2016 gegründet wurde, möchte die “automatisierte Online-Identifikation (KYC) via Ausweisdokument und Liveness-Check” vereinfachen. “Für 2022 plant fidentity die Expansion nach Europa. In einem ersten Schritt stehen dabei die an die Schweiz angrenzenden Länder im Fokus”, teilt das Unternehmen mit.

Realtydesk
+++ Das Hamburger Immobilienunternehmen Becken und Grossmann & Berger, ein Immobiliendienstleister, investieren in 202up. Insgesamt flossen nun schon 1,1 Millionen Euro in die Jungfirma.  Das Berliner Startup, das 2020 von Nina Binné, Justus Ettemeyer und Ivo Strugar gegründet wurde, entwickelt digitale Lösungen für Projektentwickler und Makler. Darunter Realtydesk, ein digitaler Verkaufsraum für Immobilien. Becken investierte bereits zum Start in das Unternehmen.

MERGERS & ACQUISITIONS

Orange Brands 
+++ Die Berlin Brands Group (BBG), ein D2C-Pionier aus Berlin, übernimmt den jungen FBA-Aufkäufer Orange Brands, der 2020 vom Glossybox-Macher Charles von Abercron und Marvin Amberg gegründet wurde. “Bisher konzentrierte sich BBG auf Deals, bei denen sie erworbene Unternehmen komplett in die BBG-Infrastruktur integriert. Mit Orange Brands kommt nun ein eigenes M&A-Segment dazu, in dem auch größere DTC-Unternehmen mit bestehenden Teams akquiriert, gehalten und entwickelt werden”, teilt das Unternehmen mit. Das Orange Brands-Team ergänzt nun das BBG-Team im Boom-Segment. BBG wurde kürzlich mit mehr als 1 Milliarde US-Dollar bewertet und erreicht damit Unicorn-Status. Mehr über die  Berlin Brands Group

DIE HÖHLE DER LÖWEN

Botanyia
+++ Regal-Löwe Ralf Dümmel investiert in der dritten Folge der zehnten Staffel 100.000 Euro in Botanyia und sichert sich dabei 30 % der Firmenanteile. Hinter dem Unternehmen, das von Jeffrey Javelona und Valentin Muckle gegründet wurde, verbirgt sich eine Blumenabdeckung in Steinoptik. Ursprünglich wollten die Botanyia-Gründer 100.000 Euro für 20 % Firmenanteile einsammeln.

independesk
+++ Sales-Löwe Carsten Maschmeyer und Social Media-Löwe Georg Kofler investieren in der dritten Folge der zehnten Staffel 200.000 Euro in independesk und sichern sich dabei 15 % der Firmenanteile. Mit der Berliner App independesk können Onliner “jederzeit und überall einen professionellen Arbeitsplatz in Laufweite finden und diesen unkompliziert für wenige Stunden oder ganze Tage mieten”. Ursprünglich wollte der independesk-Macher 150.000 Euro für 15 % Firmenanteile einsammeln.

Glossy Dreams
+++ Regal-Löwe Ralf Dümmel investiert in der dritten Folge der zehnten Staffel 75.000 Euro in Glossy Dreams (in der Show noch als Glossy Seams unterwegs) und sichert sich dabei 30 % der Firmenanteile. Hinter Glossy Dreams verbirgt sich ein Imprägnierstift für Sneaker-Schuhnähte. Ursprünglich wollte Glossy Dreams-Gründerin Lina Bouhmidi 75.000 Euro für 12 % Firmenanteile einsammeln.

JoyBräu
+++ Pharma-Löwe Nils Glagau investiert in der dritten Folge der zehnten Staffel 300.000 Euro in JoyBräu und sichert sich dabei 25 % der Firmenanteile. JoyBräu wurde 2016 von Erik Dimter und Tristan Brümmer in Hamburg gegründet. Das junge Unternehmen vertreibt alkoholfreies Bier, dem unter anderem Protein beigesetzt wurde. Ursprünglich wollten die JoyBräu-Gründer 300.000 Euro für 10 % Firmenanteile einsammeln. Der Deal platzte nach der Show.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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Choices and constraints: How DTC companies decide which strategy to follow

Companies typically have to settle on strategies that align with their customers, employees, investors, and regulators. The more they know about how the other side will decide, the clearer their own strategies become.

If regulators always prefer choice for consumers, then it is easy for a platform to allow multiple payment choices: Shopify allows multiple payment options from its partners, Apple doesn’t.

By regulatory intervention, it will have to now.

Nash equilibrium and Netflix time

Nash equilibrium is a fascinating, post-facto explanation for some of the interesting decisions you will often see in business.

In simple terms, Nash equilibrium states that if you have clarity on the other side’s decision, you can make yours without regret. In other words, there is no incentive to change strategy once each side knows what the optimal position of the other side is, in their combined transaction.

All physical products cannot escape retail, because ignoring retail means a smaller serviceable market. But it is a choice companies can make.

I see this playing out every weekend at home. I don’t mind reading a book alone or watching Netflix with my kid, but when I am available for Netflix and my kid decides to read a book, it is a bummer.

DTCs, DNVBs and game theory

In DTC, how companies decide their omnichannel strategy depends on how well they know what their customers’ choices are and what their ideal strategy will be. In many transactions, constraints are actually good forcing functions — they narrow down choices and help you arrive at an equilibrium faster and cheaper.

The marketing and public-market filing languages make for a fascinating read into the minds of companies.

When Warby Parker filed its IPO prospectus last month, the company referred to its digitally-native status in the past tense. The model was effectively flipped in 2020, as its share of online sales to total sales dropped from 65% to 40%. Meanwhile, its physical store count increased from 126 to 145.

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#Brandneu – 5 neue Startups: Swaarm, Kezzel, avy, beyond shades, urlaubsverwaltung


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Swaarm
Das Berliner Startup Swaarm, das von Yogeeta Chainani und Alexandru Dumitru gegründet wurde, positioniert sich als “Operating System of Performance Marketing”.  In der Selbstbeschreibung heißt es: “Swaarm is an affordable, easy-to-use platform for successfully measuring, optimizing, and automating your marketing efforts”.

Kezzel
Der Kezzel soll ein Wasserkocher für Induktionsherde mit automatischer Abschaltung werden. “Komplett ohne Elektronik und eigene Heizung schont Kezzel wertvolle Ressourcen durch die Vermeidung von Elektroschrott und die Nutzung energieeffizienter Induktionstechnologie”, so heißt es auf der Webseite des Startups.

avy
Hinter avy health verbirgt sich eine Online-Lernplattform für mentale Gesundheit. “Das Konzept ist simpel: Die besten Ihres Faches teilen ihr Wissen und bringen Abonnent:innen in Video-Kursen bei, wie man mit Krisen umgeht, stressfrei arbeitet, bessere Beziehungen führt und vieles mehr”, schreiben die Macher:innen.

beyond shades
Das junge Münchner Startup beyond shades setzt auf Sonnenbrillen und Nachhaltigkeit. “Alle Sonnenbrillen werden aus Celluloseacetat handgefertigt, einem Kunststoff, der auf natürlichen und nachwachsenden Rohstoffen basiert”, teilt das junge Unternehmen mit. 

urlaubsverwaltung.cloud
Mit urlaubsverwaltung.cloud entwickelt das Karlsruher Unternehmen Focus Shift Software ein digitales Tool, mit der Firmen ihre Urlaubsverwaltung digital abwickeln können. Ganz egal, “ob unterwegs am Smartphone, im Home Office am Laptop, oder am Desktop-Computer im Büro”.

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#DealMonitor – HV Capital investiert in packmatic – tediro bekommt Millionensumme – Sino investiert in Sub Capitals


Im aktuellen #DealMonitor für den 15. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

packmatic 
+++ HV Capital und mehrere Business Angels, darunter die zalando-Gründer, investieren eine mittlere siebenstellige Summe in packmatic – siehe Handelsblatt. Das Berliner Startup, das 2021 von Paul Schraven, Jonas Boland, Tobias Linnardi und Matthias Geiss gegründet wurde, positioniert sich als Marktplatz für Produktverpackungen. Auf der Website heißt es zum Konzept: “Finden Sie die besten Lieferanten und Preise und profitieren Sie von 100% unabhängiger Expertenberatung”. Derzeit arbeitet das Unternehmen mit 60 Verpackungslieferanten zusammen.

tediro
+++ bm|t, die Beteiligungsgesellschaft des Freistaats Thüringen, investiert gemeinsam mit BG Thüringen und Olaf Jedersberger eine siebenstellige Summe in tediro. Das Unternehmen, das von Anke Mayfarth und Christian Sternitzke gegründet wurde, entwickelt eine “mobile Robotik-Plattform für Therapie- und Diagnostik in medizinischen Einrichtungen”.

Heydrate
+++ Mehrere Business Angels aus dem Food-Segment investieren rund 700.000 US-Dollar in Heydrate – siehe RP Online. Das Startup aus Düsseldorf, das 2020 von Janik Nolden und Julian Dienst gegründet wurde, setzt auf kleine Tütchen mit Getränkepulver, mit denen man sein Wasser aufpeppen kann. “Unsere zuckerfreien Extracts verleihen Wasser einen erfrischenden Geschmack durch hochwertige Frucht- und Pflanzenextrakte”, heißt es auf der Website. Zuvor investierte bereits Increaze Venture in die Jungfirma.

nevernot
+++ Michala Rudorfer (Rose-Sky Investments), Emma-Gründer Manuel Müller, Schauspielerin Laura Karasek, Komikerin Carolin Kebekus, Unternehmerin Tijen Onaran und Influencerin Charlotte Weise investieren eine mittlere sechsstellige Summe in nevernot – siehe Gründerszene. Das Berliner D2C-Startup, das 2020 von Anna Kössel und Katharina Trebitsch gegründet wurde, setzt auf Softtampons und weitere “Intimate Wellness Brands”.

Sub Capitals
+++ Das Unternehmen Sino, ein börsennotierter Broker für professionelle Händler, investiert im Rahmes eines Wandeldarlehens eine sechsstellige Summe in Sub Capitals – siehe FinanceFWD. Das Münchner FinTech, das 2017 von Franz Liebermann, Marc Schmid und Marius Siegert gegründet wurde, möchte Privatanlegern mit Künstlicher Intelligenz helfen,  ihr Investment-Portfolio zu automatisieren.

XVA Blockchain
+++ Der Kryptoinvestor coinIX investiert gemeinsam mit der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) in XVA Blockchain. Das Startup aus Mainz bietet eine “Plattformlösung für automatisierte Transaktionsprozesse an”. Konkret geht es um Smart Contracts. XVA Blockchain, 2018 gegründet, wird von Thomas Anton Schwiertz geführt.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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Performance marketing agency MuteSix bets on content and data to boost DTC e-commerce

Warby Parker filing to IPO last week was one more sign that direct-to-consumer (DTC) is an extremely powerful e-commerce trend. But LA-based performance marketing agency MuteSix didn’t wait that long to build its business around scaling DTC brands.

Created in 2014 and acquired by Dentsu in 2019, MuteSix was recommended to TechCrunch by Rhoda Ullmann, VP Consumer at Sense, a Boston-based startup building a home energy monitor. “They demonstrate best-in-class expertise with Facebook and Google paid ad platforms. They also have a very smart and efficient approach to creative development that was critical to helping us scale,” she wrote. (If you have growth marketing agencies or freelancers to recommend, please fill out our survey!)

Besides Sense, MuteSix’s former and current clients include companies such as Adidas, Petco, Ring and Theragun, to whom it provides a full range of marketing services, including top-notch direct response videos. But regardless of whether you can afford this, we think you’ll learn interesting lessons from our conversation with their CRO, Greg Gillman. The key takeaway? In today’s highly competitive ad environment, both content and data are kings.

Editor’s note: The interview below has been edited for length and clarity.

What can you tell us about MuteSix as an agency?

Greg Gillman

Image Credits: MuteSix

Greg Gillman: We’ve been around for about nine years. We started out as a Facebook ad agency — as opposed to a lot of agencies that start out by saying they do everything, we decided to focus on what we were really good at. At the time, it was doing Facebook media buying for e-commerce companies. Primarily here in LA, which is kind of the hub of these companies, but also all over. And then bit by bit, we grew the organization.

At this point, we’re a little over 400 people, and we manage upward of $500 million in spend on Facebook and Google, including Instagram and YouTube. What we’ve grown into is a one-stop shop for DTC e-commerce companies: We manage all the channels that a DTC brand needs. And we’re a performance agency; everything we do is based on results. People come to us to drive revenue into their e-commerce businesses.

Why do you think that performance marketing is the right fit for DTC?

DTC entrepreneurs are more focused on immediate impact, because if they’re not selling product, there’s no large brand propping them up. So I think that doing DTC marketing requires you to be more performance focused. For agencies that work with large brands, usually it’s more about impression buying versus performance buying. They can say: I did a reach campaign today to hit 10 million eyeballs, and whatever happens happens, because at the end of the day, you just told us to do 10 million impressions. It’s different than working with a group like us that’s trying to optimize every small piece of the funnel, and being accountable for the entire funnel to drive as much sales or revenue.

What type of clients do you work with?

The majority of the companies we work with are digitally native DTC companies. We’ve mostly stayed in that lane, because we’re really good at it. That being said, we work with companies of all sizes — startups, companies that are already established, and very large companies that need to rework both their creative and their media buying strategy.

I oversee sales, marketing and partnerships, and my role is really trying to figure out which brands make most sense to partner with MuteSix. We’re looking for high-growth brands that we can scale, and we’ve learned through the years that what works well are demonstrable products that have cool user value props.

We’ve worked with lots of startups at different points in the funnel, starting from the ground up and working with them through various rounds of funding, all the way through acquisitions, including two by unicorns. But these days, ground up is tougher. I like them to have some proof of concept — putting through $10,000-$15,000 per month on Facebook or $5,000-10,000 on Google usually shows me that there’s some life to it. But I don’t want to limit us if it’s a cool idea. I talk to a lot of people who come back once they’ve proven it out a little bit.


Have you worked with a talented individual or agency who helped you find and keep more users?

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What kind of clients are definitely not a good fit?

It won’t be a fit if there’s no real unique value prop for the product. If it’s just another run-of-the-mill company, a consultant can charge them a lower amount of money and set up Facebook ads, but what we are looking for are high-growth businesses.

The compensation for our campaign managers is actually tied to the performance of the campaigns, so if I bring a bunch of campaigns that we can’t scale, we’re gonna have a lot of unhappy media buyers who ask: “Greg, why would we take on this brand?” It’s a business model that has helped us attract top talent, but we need to make sure that we’re bringing brands that we think we can scale.

And it’s easier than ever to start a company, but it’s tougher now to scale it and take it past the $2 million-$3 million run rate. So I always revert back to asking founders: What are five reasons why people want to buy your product? What are the five reasons that they don’t? If the entrepreneur has trouble answering this, it’s not going to work. If they can’t tell somebody why their business is good, then we’re not going to be good at selling it.

How is MuteSix different from other agencies?

I’d say the main difference is that we have a 70-person in-house video creative team; and what we’re really good at doing is shooting and coming up with performance content. Not just content that looks and feels great, but video that is reverse-engineered to sell product.

Another key component is that we have a whole data science team that is also integrated with our media buying team, and that helps companies navigate things like attribution and signal loss due to the iOS 14 update. Right now, that means focusing on looking at the whole picture rather than by channel and working on mix-modeling attribution.

What are some of the things your data team focuses on?

One of the biggest things that brands struggle with is figuring out attribution, and how you continue to spend money even though you may have lost some signal into the platform. If Facebook skews too heavily, and Google is on last click, then sometimes it looks like things are never working. To help companies make informed business decisions, we are building statistical models that show information at higher-than-the-platform level.

We are also building better segments of customer profiles that help the clients understand who their core audience is, but also helps us build predictive audiences for finding new people.

Another big thing we’re trying to solve is incrementality. We work with large brands that have a strong organic following on social media; and their question is: “Hey, Greg, why should I spend more money if I would have acquired those users anyway?” So we’ve done incrementality testing with brands that spend a lot in other channels than Facebook and Google. We helped them build out different ways to look at the data so that we continue to spend in those channels and they actually know the incremental lift that they’re getting.

There’s one other piece that I think is super important and usually overlooked: first-party data. We work with brands to try and acquire as much of that first-party data as possible, segment it and use it, because that’s what they’d be left with if Facebook shut off tomorrow.

How do you prepare and adapt for changes in the marketing ecosystem?

Because we work with so many brands, we have a lot of senior leadership on each channel level. We routinely meet across departments and share insights. The data science team also builds pretty robust reporting. We try to stay ahead of our brands and to be forward-thinking about anything that is ultimately going to impact the agency. We’re constantly trying to hack our way through things like the types of content that work and things that we know will help us scale.

That’s how we have always approached it. Every major shift in our business was done to answer the needs of the brands that we were working with. For instance, there’s a data side to our business because it’s more important than ever to use that. Facebook used to be a platform where you could throw anything at the wall, and you would get a 4x or 5x return. No one’s asking about data when you’re literally printing money out of Facebook, right? It only happens when the margins get tight. But then Facebook became a more crowded platform, and the same happened with Google: more advertisers, higher CPM and a more competitive environment. We needed to be smarter about what we were doing, so we built out our data team.

Now there’s two levers that we can pull: the data side and the creative side of the business. Again, we are a performance marketing agency, focusing on all the levers. Because platforms like Facebook are only going to be more competitive, they’re only going to get more expensive, and we are only going to lose more traffic. So the more agile agencies have to think much farther outside of what we are doing on these platforms; because we’re going to make up the incremental revenue on things like SMS, influencer marketing and organic content, to continue to drive money into the top of the funnel.

Why is your content arm so important as a lever?

We have an integrated solution where our media buyers are paired directly with our video editors and producers to allow us to be agile and quick; because as everyone knows, content is king. What we try to do is optimize around things like what we call the thumbs-up rate on Facebook — three-second video views. If I held someone for that long in their newsfeed, I can potentially get them into our flow. We do the same on YouTube, and we do things like this on programmatic, because the name of the game is to get people into the funnel and work them through it. And we’re using both our data science team and our creative team to build out and optimize on the front end around these quick metrics to get things moving.

In my opinion, there’s no close second to an SMB agency that has a content arm like we do. Leveraging our content team to build performance content is one of the biggest levers that we have. Three and a half years ago, Facebook was telling us: “If you don’t build video content, and if you don’t prioritize video in the newsfeed, it’s not going to work.” At the time, we leaned in very hard — and the pain of growing a creative team of 70 people is real, especially in LA. But it’s allowed us to scale our agency.

#content-marketing, #d2c, #d2c-brands, #dtc, #e-commerce, #facebook, #growth-marketing, #los-angeles, #marketing, #online-advertising, #startups, #tc, #tc-experts, #verified-experts

#DealMonitor #SPECIAL – Bain Capital macht die Berlin Brands Group zum Unicorn


Das Privat-Equity-Unternehmen Bain Capital setzt voll und ganz auf die Berlin Brands Group (BBG). Zunächst einmal übernimmt Bain Capital den 40-Prozent-Anteil des bisherigen Investors Ardian. Im Zuge der Transaktion wird D2C-Pionier BBG mit mehr als 1 Milliarde US-Dollar bewertet und erreicht damit Unicorn-Status. Details nennt das erfolgreiche E-Commerce-Unternehmen, zudem Marken wie Klarstein, auna und gehören, nicht. Mehrere Quellen – unter anderem manager magazin und Bloomberg – nennen 1,2 Milliarden Dollar als Bewertung.

Doch damit nicht genug! “Darüber hinaus hat sich BBG eine Eigen- und Fremdkapitalfinanzierung in Höhe von 700 Millionen US-Dollar gesichert, um Wachstum zu finanzieren”, heißt es in der Presseaussendung. Auch nach dieser Finanzspritze halten Gründer “Peter Chaljawski und das Führungsteam” weiter die Mehrheit am Unternehmen, das 2005 gegründet wurde. Der E-Commerce-Riese plant, “das frische Kapital für den Ausbau seiner Lieferketten- und Logistikinfrastruktur und die Weiterentwicklung seiner eigenen Technologieplattform zu nutzen”.

Ansonsten plant das BBG-Team nun gezielt weitere Übernahmen. Geld dafür ist nun reichlich vorhanden.  Ein “europäisches Bankenkonsortium” stellte dem Unternehmen erst im April dieses Jahres 200 Millionen Euro dafür zur Verfügung. “Das Gesamtvolumen macht BBG nun zum größten Aufkäufer erfolgreicher E-Commerce-Marken in Europa und zu einem der größten weltweit”, teilt das Unternehmen, früher als Chal-Tec,  mit. Zuletzt übernahm die Berlin Brands Group etwa Sleepwise, Brunolie und Homeoutfit24.

BBG erwirtschaftete 2020 einen Umsatz in Höhe von 334 Millionen Euro. Über 900 Mitarbeiter:innen wirkten derzeit für das Unternehmen. Als Ardian 2015 bei BBG eingestiegen ist, lag der Umsatz gerade einmal bei 70 Millionen Euro. “Ardian dürfte seinen Einsatz in den letzten 6 Jahren auf 400 Mio. Dollar und mehr verfünf- bis verzehnfacht haben”, schreibt Exciting Commerce zur aktuellen Investmentrunde. Wie in Berlin zu hören ist, sollen sich neben Bain Capital auch Advent, KKR und Goldman Sachs für BBG interessiert haben.

Zum Hintergrund: In der Startup- und Digitalszene herrscht weiter extremes Thrasio-Fieber. Immer mehr junge Startups wollen kleinere Amazon-Händler (FBA – Fulfillment by Amazon) aufkaufen  und deren Geschäfte weiterführen. In den USA brachte Thrasio dieses Konzept zuletzt sehr schnell zum ganz großen Erfolg. Zudem entdecken derzeit einige etablierte Shop-Betreiber – wie BBG – das Segment für sich – siehe “Alles Thrasio, oder was? Die Rückkehr der Klon-Kriege!“.

TippDeutschland, Deine Einhörner – Der Club der magischen Startup-Einhörner

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Foto (oben): Shutterstock

#aktuell, #ardian, #bain-capital, #berlin, #berlin-brands-group, #d2c, #unicorn, #venture-capital

Subscription-based Bright Cellars lands more funding to personalize its wines

Bright Cellars, a six-year-old, Milwaukee, Wis.-based subscription-based wine seller has, like many upstarts, evolved over time. While it once sent its club members third-party wines that fit their particular profiles, Bright Cellars says it’s now amassing enough data about its customers through its “palate” quizzes that it no longer sells wines made by other brands. Instead, while some of its “original” offerings are admittedly sold by other labels under different names, it is increasingly finding success by directing its winemaker partners to tweak the recipe, so to speak.

“We’re optimizing wine like you might optimize a more digital product,” says cofounder and CEO, Richard Yau, a San Francisco native whose startup entered into a regional accelerator program early on and stayed, though the company is now largely decentralized.

We talked earlier today with Yau about that shift, which investors are supporting with $11.2 million in Series B funding, led by Cleveland Avenue, with participation from earlier backers Revolution Ventures and Northwestern Mutual. (The company has now raised roughly $20 million altogether).

Yau also talked about industry trends that he’s seeing because of all that data collection.

TC: You say you’re building a portfolio of wines. What does that mean?

RY: We don’t own any land. We’re working primarily with suppliers [as do big companies like Gallo and Constellation], but at a larger scale than before, so we now get to shape what wines taste like and look like, and we can optimize across variables like how sweet should this wine be? How acidic? What do we want its color and brand and label to look like and which segment of our customers will really enjoy this wine the most?

TC: What is one of your concoctions?

RY: We have a sparkling wine that’s produced in the Champagne method— not a Champagne wine; it’s a domestic wine — using grape varietals that no one uses for sparkling wine, and it’s one of the top-rated wines on our platform. Sparkling wine has been really good for us.

TC: How many subscribers do you have?

RY: We can’t share that, but we saw an acceleration in not just new subscribers throughout the pandemic but also in terms of seeing a  larger share of [customers’] wallets going to D2C, and that impacted us pretty positively. Even as things eased up over the summer, we saw that people were cooking and eating at home more [and drinking wine].

TC: What’s the average price of a bottle of wine on the platform?

RY: $20 to $25.

TC: Where are your grape suppliers?

RY: A lot are on the West Coast, in Washington and California, but we also have grape suppliers internationally, including in South America and Europe.

TC: How many wines do you offer, and how long do you trial a wine?

RY: We’ve tested around 600, and at any given time, we’ll have 40 to 50 wines on the platform. We don’t stock everything forever; those that don’t do as well, we basically eliminate.

TC: A lot of D2C brands eventually branch into real-world locations. You aren’t doing that. Why not?

RY:  It’s possible that we might at some point, but we like being D2C and it makes a lot of sense in a world where our members now work from home and are home to receive packages. It lines up with e-commerce trends in general. If you’re not buying your groceries at the store anymore, you aren’t buying wines at the store, either.

TC: From where are these bottles shipped?

RY:  From a variety of places but primarily from Santa Rosa [in the Bay Area].

TC: Have you seen the impact the weather is having on California winemakers, some of whom are now spraying sunscreen on their grapes to protect them?

RY: [Climate change] has certainly affected the wine industry. One of the fortune things about us is we have flexibility in the suppliers we’re working with, so from a business-health perspective, we haven’t been as affected by that. Because a lot of our operations are in California, we did a couple of years ago have some interruptions with distribution where we weren’t able to ship some days; we were also impacted by warm temperatures. But fortunately, so far for this year, we haven’t had any operational or supply-chain disruptions.

TC: Have you been approached by one of legacy firms about a partnership or acquisition?

RY: We’ve had conversations, more in terms of partnerships because we have lots of data and can help them. For example, we can launch a new wine and get feedback almost like a focus group to figure out who likes what. We can split test two different blends for a wine and figure out which does better. That’s where conversations with legacy wine companies have happened.

TC: So they’d pay you for your data.

RY: We’re not opposed to selling data in the future, but we’ve approached it more like, here’s an opportunity to learn about how innovation works at a larger wine company. We don’t expect to be able to do what Constellation does well — with its large salesforce and distributors in every state — but what we can do in a complimentary way is understand the consumer.

TC: What have you learned that might surprise outsiders?

RY: Petite sirah [offerings] do as well, if not better than, cabernet and pinot noir on the platform. Cab and pinot are fully 50 times the market size of petite sirah, but we see that our members really like it.

People also like merlot a lot more than they think — pretty much across all demographics. People like to hate merlot, but when we look at red blends that do well . . .

TC: What do people have against merlot?

RY: [Laughs.] Have you ever seen “Sideways?” That has something to do with it, still. Meanwhile, pinot noir remains popular, but people don’t like it as much as [other wine sellers] think.

#bright-cellars, #d2c, #decentralized, #midwest, #northwestern-mutual, #revolution-ventures, #subscription-service, #tc

#DealMonitor – Glanbia zahlt über 31 Millionen für LevlUp – tucan sammmelt Kapital – DoubleVerify kauft Meetrics


Im aktuellen #DealMonitor für den 30. August werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

MERGERS & ACQUISITIONS

LevlUp
+++ Die Glanbia-Gruppe, zum Ernährungsunternehmen gehören Marken wie Amazing Grass, Body&Fit und SlimFast, übernimmt die Mehrheit (60 %) am D2C-Unternehmen LevlUp, einem Anbieter für Energy-Drinks für Gamer. Glanbia lässt sich die Übernahme 31,4 Millionen Euro kosten. “Das Geschäft ergänzt das DTC-Geschäft von Glanbia Performance Nutrition (GPN) in hohem Maße und die Investition verschafft GPN eine Präsenz in der schnell wachsenden Sparte der Gaming-Nahrung und erweitert seine Reichweite somit auf neue Verbraucher”, teilt das Unternehmen mit. LevlUp, 2018 von Martin Ratajski und Nils Schlieper in Göttingen gegründet, erwirtschaftete 2020 einen Umsatz in Höhe von 19 Millionen Euro. “Glanbia has an option to acquire and the owners have an option to sell the remaining 40% stake subject to certain performance conditions by 2025”, teilt Glanbia zur Mehrheitsübernahme mit. Mehr über LevlUp

Meetrics
+++ Das amerikanische Unternehmen DoubleVerify übernimmt Meetrics. Das Berliner Startup, das 2008 von Philipp von Hilgers, Max von Hilgers und Hendrik Schumacher gegründet wurde, kümmert sich um die die Messung der Sichtbarkeit von Online-Werbebannern. “Die Sales-, Produkt- und Entwickler-Teams von Meetrics werden weiterhin von den Büros in EMEA aus operieren und die Aktivitäten von DV in der Region stärken und erweitern”, teilt das Unternehmen mit. Investoren wie IBB Ventures, NW Digital, yabeo Capital, eValue und Muzungu Capital investierten in den vergangenen Jahren rund 4 Millionen Euro in Meetrics. 2020 erwirtschaftete das Unternehmen einen Jahresüberschuss in Höhe von rund 278.719 Euro. 46 Mitarbeiter:innen arbeiteten im vergangenen Jahr für das AdTech.

INVESTMENTS

tucan
+++ Der Berliner Kapitalgeber IBB Ventures, die HT Venture Group, Wayra Deutschland und Altgesellschafter APX (Porsche und Springer) investieren nach unseren Informationen in tucan. Hinter dem Berliner Startup, das 2020 von Michael Schramm, Florian Polak und Lukas Rintelen gegründet wurde, verbirgt sich ein “Tool für produktivere Meetings”. Die Berliner schreiben zum Konzept: “Unsere Software liest automatisch wesentliche Informationen aus deinen Gesprächen heraus, verknüpft diese und analysiert sie. Konzentriere dich auf deine Gespräche, Tucan.ai übernimmt den Rest”. #EXKLUSIV

Sastrify
+++ Jetzt offiziell: HV Capital investiert – wie bereits im Insider-Podcast berichtet – in Sastrify. Der bekannte Geldgeber investiert gemeinsam mit “den Gründern von FlixMobility, Personio und SumUp” 7 Millionen US-Dollar in das junge Unternehmen. Die Bewertung liegt nach unseren Informationen bei rund 25 Millionen Euro (Pre-Money). Die Kölner Jungfirma, die 2020 von Maximilian Messing und Sven Lackinger, beide früher evopark, gegründet wurde, unterstützt Unternehmen beim Kauf und der Verwaltung von Softwarelösungen. TS Ventures, also Tim Schumacher, Discovery Ventures und Christian Gaiser investierten zuvor bereits 1,3 Millionen in das Unternehmen. 30 Mitarbeiter:innen arbeiiten derzeit für Sastrify. Mehr über Sastrify

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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#DealMonitor – Hellman & Friedman plant zooplus-Übernahme für rund 3 Milliarden


Im aktuellen #DealMonitor für den 13. August werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

MERGERS & ACQUISITIONS

zooplus
+++ Der amerikanische Finanzinvestor Hellman & Friedman plant die Übernahme vom Online-Tiershop zooplus. “H&F beabsichtigt, den zooplus-Aktionären ein Barangebot in Höhe von 390 Euro je Aktie zu unterbreiten. Das impliziert eine Equity-Bewertung für zooplus von ca. 3 Milliarden Euro (diluted) und entspricht einer Prämie von 50 Prozent auf den volumengewichteten Durchschnittskurs der zooplus-Aktie in den vergangenen drei Monaten sowie eine Prämie von 40 Prozent auf den Schlusskurs vom 12. August 2021”, teilen die Unternehmen mit. zooplus, 1999 gegründet, erwirtschaftete 2020 einen Umsatz in Höhe von 1,8 Milliarden Euro, das operative Ergebnis (EBITSA) stieg um rund 50 % auf 63,3 Millionen Euro. Hellman & Friedman beteiligte sich in der Vergangenheit bereits mehrmals an deutschen Unternehmen- darunter AutoScout24.

Utimaco
+++ SGT German Private Equity übernimmt Utimaco. “Verkäufer ist die EQT Private Equity, die mit einer Minderheitsbeteiligung weiterhin an der Wertentwicklung partizipieren wird. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Fremdfinanzierung stellt Bain Capital Credit”, teilt der Geldgeber mit. Das Unternehmen, 1983 gegründet, mit Sitz in Aachen und Campbell (USA) positioniert sich als “Anbieter von Hochsicherheitstechnologien für Cybersecurity und Compliance-Lösungen”. Nach eigenen Angaben erwirtschaftete Utimaco zuletzt einen dreistelligen Millionenumsatz. Rund 470 Mitarbeiter:innen wirken für das Unternehmen.

INVESTMENTS

Weich Couture Alpaca
+++ Christina Rosenberg, langjährige Geschäftsführerin von Hermès Deutschland, und Robert Ermich, Gründer von DeinHandy und OnTruck, investieren in Weich Couture Alpaca. Hinter dem Startup aus Frankfurt am Main, das 2019 von Jannik Weich und David Kuttschrütter gegründet wurde, verbitgt sich ein “Luxuslabel für exklusive Wohntextilien und Accessoires aus nachhaltigem Alpaka”. Das frische Kapital soll “vorrangig in den Markenauftritt und weiteren Markenaufbau, die Erweiterung des Teams sowie die Produktentwicklung” fließen.

Recyda
+++ Futury Capital investiert in Recyda. Das Startup aus Freiburg, das 2020 von Anna Zießow, Vivian Loftin und Christian Knobloch gegründet wurde, entwickelt eine Software “zur internationalen Bewertung der Recyclingfähigkeit von Verpackungen”. Die Gründer fanden 2019 bei “The Mission” zueinander – einer Initiative, die von Futury, der Deutschen Bank, Bain & Company, der Handelsblatt Media Group und PreZero ins Leben gerufen wurde.

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