#DealMonitor – Berlin Brands Group bekommt 200 Millionen – Grover sammelt 60 Millionen – Grid bekommt 8,3 Millionen ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 13. April werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Berlin Brands Group
+++ Ein “europäisches Bankenkonsortium” stellt der Berlin Brands Group, einem erfolgreichen E-Commerce-Unternehmen, 200 Millionen Euro zur Verfügung. Mit dem Geld möchte das Unternehmen “die weltweite Akquisition von E-Commerce-Marken beschleunigen”. Die Berlin Brands Group verfügt somit nun auch über ausreichend Kapital, um weltweit Shop-Betreiber aufzukaufen. So wie derzeit einige andere Anbieter – allen voran Thrasio und seine vielen Klone. Die Berlin Brands Group, früher als Chal-Tec bekannt, peilt für dieses Jahr einen Umsatz in Höhe von rund 300 Millionen Euro an. Zuletzt übernahm die Berlin Brands Group Sleepwise, einen Online-Shop für “Extra-Kuschelige Bettwäsche”. Mehr über die Berlin Brands Group gibt es in unserer Startup-Übersicht

Grover
+++ Business Angel Jonathan Schneider (JMS Capital-Everglen), Viola Fintech und Assurant sowie Altinvestoren wie coparion, Augmentum Fintech, Circularity Capital, Seedcamp und Samsung Next investieren gemeinsam mit Kreos Capital 60 Millionen Euro in Grover. 15 Millionen Euro entfallen dabei auf eine Venture Debt-Finanzierung durch Kreos Capital. Das Berliner Startup Grover, das insbesondere Unterhaltungselektronik vermietet, wurde 2015 von Michael Cassau gegründet. Bereits 2020 sicherte sich das Grownup, das 160 Mitarbeiter beschäftigt, eine sogenannte Asset-Backed-Finanzierung in Höhe von 250 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 37 Millionen Euro – siehe Handelsblatt. In diesem Jahr ist die Expansion nach Spanien und in die USA geplant. Mittelfristiges sieht Gründer Cassau Grover auch an der Börse. Mehr über Grover gibt es in unserer Startup-Übersicht

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Grid
+++ Alinea Capital, Bumble Ventures, Tar Heel Capital Pathfinder, Agileo Ventures, und NFL Spieler JuJu Smith-Schuster investieren 8,3 Millionen Euro in Grid. Das Berliner Startup, das 2018 von Moritz Mauer, Tom Warburton, Chris King und Mikael Westerling gegründet wurde, positioniert sich als “Data Platform working with publishers, tournaments, and teams to leverage official data assets in esports”. Insgesamt flossen nun schon 9,7 Millionen Euro in das Unternehmen. Über 60 Mitarbeiter wirken bereits für das E-Sports-Unternehmen.

Ryte
+++ Bayern Kapital investiert in Ryte. “Die Investition erfolgt im Zuge des Second Closings einer bereits im Januar bekanntgegebenen Serie-A-Finanzierungsrunde, die mit der Beteiligung von Bayern Kapital nun abgeschlossen ist”, teilt das Unternehmen mit. Der britische Investor Octopus Investments investierte zuletzt 6,5 Millionen Euro in Ryte, früher als Onpage.org bekannt. Das Münchner Startup unterstützt Unternehmen und Agenturen dabei, “die Qualität ihrer Websites und den Erfolg in den Suchmaschinen auf Basis modernster Software nachhaltig zu optimieren”. Ryte teilt zur Aufstockung zudem mit: “Insgesamt beläuft sich das Volumen der Runde damit auf 8,5 Mio. Euro”. Mehr über Ryte gibt es in unserer Startup-Übersicht

Diametos
+++ Ein “ausgewählten Netzwerk von Business Angels aus der Medizintechnik- und Technologiebranche” investieren eine sechsstellige Summe in Diametos. Das E-Health-Startup aus Potsdam entwickelt Systeme zur Diagnose von Schnarch- und schlafbezogenen Atmungsstörungen. Im Markt tritt die Jungfirma mit dem Produkt Somnofox an. “Basierend auf einer künstlichen Intelligenz analysiert Somnofox die nächtlichen Schnarchgeräusche und erstellt einen Bericht für den/die Schlafmediziner/in für eine gezielte Diagnose und bessere Behandlungserfolge”. Das Startup wurde 2020 von Heiko Butz (koawach-Gründer), Christoph Janott und Wolfgang Houy gegründet.

SciFlow
++++ Das Self-Publishing-Unternehmen BoD und der Fachinformationshändler Lehmanns Media investieren in SciFlow. “Ziel der strategischen Partnerschaft und dem damit verbundenen Investment ist die Stärkung des Service-Portfolios von SciFlow und die Steigerung der Bekanntheit des Schreib- und Publikationstools für Forschende und Studierende”, teilt das Unternehmen mit. Hinter SciFlow verbirgt sich ein “Online-Texteditor für Forschende und Studierende, mit dem wissenschaftliche Texte erstellt, im Team bearbeitet und auf Knopfdruck formatiert werden können”. Das Berliner Startup wurde 2016 von Frederik Eichler und Carsten Borchert gegründet.

VENTURE CAPITAL

Founders in Europe
+++ Mit Founders in Europe starten WeAreDevelopers-Gründer Benjamin Ruschin und NoCode-Pionier Michael Ionita eine “Acceleration-Community für Startups in Europa”. Zum Konzept von Founders in Europe heißt es: “Startup-Gründerinnen die kurz vor oder nach der Gründung stehen erhalten in einem dreimonatigen Founders Education-Programm die Skills und das Wissen welches sie brauchen um ihr Startup bis zur ersten Million Umsatz zu führen. Auf die High-Potentials unter den Absolventinnen des Programms wartet außerdem ein Pre-Seed-Funding in sechsstelliger Höhe”.

DIE HÖHLE DER LÖWEN

Sause
+++ In der vierten Folge der neunten Staffel investierte Beauty-Löwin Judith Williams 200.000 Euro in Sause und sicherte sich dabei 25 % am Unternehmen. Das Startup, das von Moritz Simsch und Sebastian Jung gegründet wurde, bietet vegane und plastikfreie Seife an. Ursprünglich wollten die Sause-Gründer 200.000 Euro für 15 Prozent einsammeln.

Pinky
+++ In der vierten Folge der neunten Staffel investierte Regal-Löwe Ralf Dümmel 30.000 Euro in Pinky und sicherte sich dabei 20 % am Unternehmen. Mit Pinky haben Eugen Raimkulow und André Ritterswürden einen Handschuh entwickelt, der Frauen die Möglichkeit geben soll Tampons hygienisch zu entsorgen.

Werksta.tt
+++ In der vierten Folge der neunten Staffel investierte Carsten Maschmeyer 120.000 Euro in Werksta.tt und sicherte sich dabei 20 % am Unternehmen. Hinter Werksta.tt verbirgt sich eine Software, die unnötige Lebensmittelverschwendung reduzieren soll. Der Deal platzte nach der Show. “Der Deal wurde kurz vor Beginn der Pandemie geschlossen. Leider hat es bei der coronabedingten Neuausrichtung dann unterschiedliche Einschätzungen gegeben. Deswegen sind wir nicht zusammengekommen. Ich wünsche Justus aber weiterhin viel Erfolg, denn die Idee, durch KI, Nahrungsverschwendung nicht aufkommen zu lassen, ist gut. Dafür lohnt es sich weiter zu kämpfen”, sagt Löwe Maschmeyer zum geplatzten Deal.

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#Brandneu – 7 neue Startups, die extrem spannend sind


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

OpenDress
OpenDress aus Konstanz entwickelt einen Algorithmus für 3D-Schnittmuster. Zum Konzept teilt die Jungfirma mit: “The algorithmic customization of sewing patterns offers an alternative approach to sustainable and inclusive fashion production – without standardised rules, size ideologies and genderification”. Gegründet wurde das Startup von Frauke Link und Verena Ziegler.

Advanced Sponsorship Insights
Advanced Sponsorship Insights entwickelt ein datenbasiertes Ökosystem rund um das Thema Sponsoringanalyse. Damit möchte das Team den “wahren Wert von Sponsorship” ermitteln. Das Startup wurde von Paulo Pinto und Rainer Schuster gegründet, die beide jeweils über ein Jahrzehnt bei adidas gearbeitet haben.

Trackbar
Das junge Fitness-Startup Trackbar analysiert und digitalisiert mit einem Sensor Kraftübungen – und zwar “vom Home-Workout bis zum Fitnessstudio”. Neben Kunden und Kundinnen sind dabei auch Trainer*innen und Fitnessstudios Zielgruppe der Jungfirma aus Wien.

EasyOP
Das junge E-Health-Startup EasyOP verspricht seinen Nutzern im Vorfeld von Operationen bzw. medizinischen Eingriffen “umfassende Informationen, ärztliche Aufklärung und persönliche Beratung. Alles aus einer Hand. Ganz bequem von zu Hause”.

Mieterio
Über Mieterio können Immobilienbesitzer ihre Wohnung vermieten. Das Startup aus Karlsruhe kümmert sich dann um die Mietersuche, alle rechtlichen Themen und auch die Nebenkosten. “Wir kümmern uns als direkter Ansprechpartner um jegliche Belange des Mieters”, teilt die Jungfirma mit.

Floox
Das Stuttgarter Startup Floox bietet Online-Kurse zu unterschiedlichen Kunstrichtungen an. Auf der Website heißt es: “Weg vom Smartphone, ran an dein Kunstwerk! In unseren Online Kursen lernst du Schritt für Schritt, wie du coole Kunstwerke selbst erstellst”.

myuterus
Das junge Koblenzer FemTech myuterus bietet eine Online-Verhütungsberatung für Frauen an. “Ein Team von Expertinnen unterstützt Frauen per Video oder Telefon bei der Suche nach dem passenden Verhütungsmittel”, teilt Gründerin Leonie Fries zum Konzept mit.

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#Brandneu – 8 coole und vor allem neue Startups, die man kennen sollte


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Co-Leader
Hinter Co-Leader aus Köln verbirgt sich ein “digitales Praxistraining für Führungskräfte”. Das Startup, das von Philipp Spiekermann und Florian Abel gegründet wurde, verspricht dabei “personalisierte und praxisnahe Lernpfade und ein neuartiges Lernerlebnis”.

ahearo
Bei ahearo finden Onliner Audio-Magazine. Das Startup aus Hof setzt somit auf das bekannte Curio-Konzept. Das Konzept ist daher simpel zu erklären: “Wir vertonen Magazin-Inhalte vieler Verlage mit professionellen Sprecher*innen und erstellen individuelle Playlists für unsere User”.

Dr.wait
Dr.wait möchte mit seiner Software Wartezeiten in Warteschlangen und Wartezimmern abschaffen. Zielgruppe sind dabei Arztpraxen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. “Kein Wartezimmer zu brauchen, bedeutet weniger Ansteckungen der Patienten untereinander”, schreibt das Unternehmen.

Repair Rebels
Über Repair Rebels kann jeder seine liebsten Klamotten reparieren lassen. “Unser Ziel ist es, eine Alternative zum Neukauf anzubieten und durch ein digitales Konzept auf lokale Lösungen hinzuweisen und so den noch stark fragmentierten, analogen Markt für Modereparaturen zu digitalisieren”, schreiben die Gründerinnen.

RememberMe
RememberMe positioniert sich als “Social-Media-App für Familie und Freunde”. Das Startup kommt dabei als “geschützter Raum” um die Ecke. In diesem können Nutzer:innen ohne Sicherheitssorgen “private Urlaubsfotos, Fotos von Kindern oder von wilden Abi-Feiern” teilen.

1A Motorbid
1A Motorbid aus Düsseldorf setzt auf Auktionen, um Autos an den Mann und die Frau zu bringen.Der Schwerpunkt liegt dabei auf “klassischen Mindestpreisauktionen, bei denen alle Fahrzeuge in Echtzeit versteigert werden”. Hinter dem Startup setzt unter anderem Marc Berger, Initiator von Autobid.de.

Mine
Das Berliner Startup Mine setzt auf Trinkelixiere. Es geht somit um flüssige Nahrungsergänzungsmittel, die etwa für glänzende Haare sorgen sollen. Das Beauty-Startup wird von Antonie Nissen und Leif Löhde vorangetrieben. Im Hintergrund wirkt Liberty Ventures (Felix und Florian Swoboda).

Mindzeit
Hinter Mindzeit verbirgt sich ein Anti-Stress Coach. Die Kölner Gründer beschreiben ihre App als “ein intelligentes Anti-Stress Tool, das sich auf die individuellen Bedürfnisse seiner Nutzer*innen einstellen kann”. Das Startup wurde von Céleste Kleinjans und Marinko Spahic ins Leben gerufen.

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#Brandneu – 9 richtig spannende neue Startups aus München


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es jede Woche in unserem kostenpflichtigen Newsletter Startup-Radar.

hydesk
hydesk aus München entwickelt “nachhaltiges Möbeldesign für mobil und flexible arbeitende Kunden”. Das erste Produkt der Jungfirma, die von Finian Carey und Daniel Brunsteiner gegründet wurde, ist ein faltbarer, tragbarer und recycelbarer Stehtisch und passt somit gut in die derzeitigen HomeOffice-Zeiten.

Pina
Das Münchner Startup Pina setzt mit Hilfe künstlicher Intelligenz auf die Digitalisierung des Zertifizierungsprozesses. So sollen Waldbesitzern die Möglichkeit haben, am freiwilligen Emissionsmarkt teilzunehmen. ”So wird lokaler Klimaschutz im Wald Realität: digital, messbar, und transparent”, schreibt das Team.

exfinity
exfinity positioniert sich als B2B2C-Plattform für Aktivitäten. “We offer the world’s biggest diversified portfolio of attractions and experiences”, teilt das junge Münchner Startup mit. Das Startup wurde unter anderem von Christina Borensky und Georg Schiffmann gegründet, die vorher mit hip trips unterwegs waren.

Optiwiser
Das Münchner Startup Optiwiser kümmert sich um Operations- und Supply Chain-Management. Die Bajuwaren schreiben zu ihrem Konzept: “We help our clients to boost their supply chain performance through the power of Artificial Intelligence – optimize your data wiser”.

PetLeo
PetLeo aus München bringt sich als “digitale Plattform für moderne Tierbesitzer, innovative Tierärzte und glückliche Haustiere” in Stellung. Die App des Startups bietet Tierbesitzern Gassirouten und Giftköder-Alerts vor allem aber eine digitale Gesundheitsakte und Videosprechstunden mit Tierärzten.

Zenmieter
Das Team von Zenmieter möchte sich als die “Zukunft des Vermietens” einen Namen machen. Vermieter können ihre Wohnungen direkt an Zenmieter vermieten. Das Startup des Venture Builders Stryber übernimmt dann alle Aufgaben des Vermieters. Zum Team gehört unter anderem Maximilian Möhring (Keyp).

Melon
Mit Melon hievte Gründerin Cornelia Weinzierl einen Marktplatz für veganes Essen ins Netz. Die Münchnerin nennt es “das eBay und AirBnB für veganes Essen”. Über Melon kann jeder selbst gekochtes, veganes Essen mit Menschen aus der Umgebung teilen bzw. kaufen.

Organic Labs
Bei Organic Labs können Onliner Super Hafer, einen Haferdrink in Pulverform zum Selbermachen, bestellen. “Die Vorteile: Wir vermeiden CO2-Emissionen durch den überflüssig gewordenen Transport von Wasser und können auch noch Verpackungsmüll einsparen”, schreibt das Startup. 

Audicle
Das Münchner Unternehmen Audicle setzt auf das erfolgreiche Curio-Konzept. Das Startup, das von Wolf Weimer vorangetrieben wird, bietet somit quasi die Zeitung zum Hören. Alles gebündelt in einer kostenpflichtigen App. Im Angebot sind derzeit “hunderte Audio-Artikel deutscher Zeitungen und Magazine”.

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#Brandneu – 8 neue Startups, die eine große Zukunft vor sich haben


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Leaders21
Das Leaders21-Team möchte Führungskräften moderne Methoden beibringen. Hinter dem Startup stecken Runtastic-Macher Florian Gschwandtner und Thomas Kleindessner. Zum Start geht es um Trainings, 1-zu-1-Coaching und Beratung – später folgt dann eine digitale Lern- und Community-Plattform.

Ghostifyed
Bei Ghostifyed können Musiker Songs kaufen. “Sobald ein Song verkauft wird, werden alle Urheberrechte an den Käufer abgetreten. Dieser hat somit freie Handhabe über den gekauften Titel, ohne dass der eigentliche Produzent mit Namen genannt wird”, teilt das Startup aus Kiel, das von Dennis Zolk gegründet wurde, mit.

SeaTable
Bei SeaTable, hinter dem die Brüder Christoph und Ralf Dyllick-Brenzinger stecken, dreht sich alles um die Verarbeitung von Informationen. “SeaTable ist die neue flexible Art im Team an Aufgaben, Projekten oder Ideen zu arbeiten. Es sieht aus wie Excel, hat aber so viel mehr zu bieten”, schreiben die Gründer.

myFoodDoctor
Das Team von myFoodDoctor setzt auf Ernährungstherapie per App. Das Startup fragt zunächst die Ernährungsgewohnheiten ab und schlägt dann eine Auswahl an gesunden und leckeren Ernährungsalternativen vor. Mitgründer und Initiator von myFoodDoctor ist Ernährungsdoc Matthias Riedl.

Gouna
Gouna aus Potsdam entwickelt ein System, um die Gesundheitsdaten von landwirtschaftlichen Nutztieren zu messen und zu analysieren. Die Nutzer können die Gesundheitswerte Ihrer Tiere jederzeit abrufen. Ein Warnsystem informiert zudem frühzeitig über krankhafte Veränderungen. Die Gründer sind: Saskia Strutzke, Daniel Fiske und Lucas Schnackenberg.

Poacher
Das junge Startup Poacher kümmert sich um das Scouting im Amateurfußball. Über die App des Startups sollen Vereine und Spieler zueinander finden. Die Gründer Marcel Andrijanic, Noel Below, Oliver Ioannou und Yannik Jaeschke schreiben dazu: “Endlich gibt es den digitalen Fußball-Transfermarkt auch von der Regionalliga bis zur Kreisklasse”.

bygg.AI
Das junge Unternehmen bygg.AI entwickelt ein System, mit dem Hausbesitzer Schäden an der Gebäudehülle und anderer “schadensanfälliger Bereiche rechtzeitig ermitteln und lokalisieren können”. Zudem sorgt das Startup für die Vernetzung mit Handwerksbetrieben, die die Schäden beheben können.

Flatify
Die App Flatify richtet sich an alle, die in einer WG leben. Und darum geht es: “In jedem Haushalt gibt es immer die gleichen Probleme: Wird der Reinigungsplan eingehalten? Was sind die kommenden Termine? Wer hat was bezahlt? Mit Flatify wollten wir einen Überblick über all diese Themen schaffen”.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV F24 übernimmt Serinus + Vantis bekommt 3,8 Millionen – Roman Kirsch investiert in Lumaly 


Im aktuellen #DealMonitor für den 1. April (garantiert ohne Aprilscherze) werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

EXITS

Serinus
+++ Das Münchner Unternehmen F24, Software-as-a-Service-Anbieter für Incident- und Krisenmanagement, übernimmt Serinus. Das Unternehmen aus Hagen, am südöstlichen Rand des Ruhrgebiets, kombiniert “als Hybrid-Lösung die Vorteile einer SaaS-Plattform mit den Mehrwerten einer Integration in die Systemlandschaft des Kunden”. Serinus kann etwa bei Alarmierungsszenarien – wie einem Evakuierungsalarm – oder beim Krisenmanagement – etwa Produktrückrufen – zum Einsatz kommen. Creathor Ventures investierte in der Vergangenheit rund 1 Million Euro in den Anbieter für Alarm- und Krisenmanagement-Software, der von Benjamin Lieber geführt wird. Seit dem Sommer 2020 ist der Software-Investor Hg Mehrheitsaktionär bei F24. Seitdem verfolgt das Unternehmen eine Buy-and-Build Strategie. #EXKLUSIV

INVESTMENTS

Vantis
+++ btov Partners, firstminute capital, die think-cell-Gründer und weitere Business Angels investieren 3,8 Millionen Euro in Vantis. Das Unternehmen aus München, das 2019 von  Ulrich Klank, Kevin Wiesner, Maximilian Rödel und Till Jansen gegründet wurde, entwickelt digitale Lösungen für Herz-Kreislauf-Krankheiten. “Vantis kombiniert eine App-Intervention mit Sensorik und Virtual Care, um eine kontinuierliche Behandlung für Patienten mit chronischen Herz-Kreislauf-Krankheiten zu ermöglichen”, teilt das Unternehmen mit.

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Lumaly 
+++ Seriengründer und Investor Roman Kirsch investiert gemeinsam mit weiteren Angel-Investoren eine sechsstellige Summe in Lumaly. Das Berliner Startup, das von Noah Fischer und Marcel Schwarz, die vorher schon Testerheld aufgebaut haben, gegründet wurde, bietet eine kostenlose Browser-Extension an, die Online-Shopper:innen hilft, Coupons mit den höchsten Ersparnissen zu finden. Als Vorbild diente dabei das US-Unternehmen Honey.

Dein Kinderwunsch
+++ IBB Ventures, TA Ventures, das Family Office Wille und einige Business Angels investieren in Dein Kinderwunsch – entdeckt über Startupdetector. Das Berliner Startup, das 2019 von Christoph Müller-Guntrum gegründet wurde, positioniert sich “Partner für das Finden von Kinderwunschzentren im In- und Ausland”. Die Jungfirma verspricht dabei: “Es fallen für Sie keinerlei Kosten für die Beratung und Begleitung durch uns an. Die Behandlungskosten der Kliniken bleiben für Sie dieselben – ganz gleich, ob Sie den Weg mit oder ohne uns gehen”.

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#DealMonitor – Productsup sammelt 20 Millionen ein – Parkdepot bekommt 4,2 Millionen – Lilium wagt Spac-IPO


Im aktuellen #DealMonitor für den 31. März werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Productsup
+++ Nordwind Capital und die Deutsche Handelsbank investieren 20 Millionen US-Dollar in Productsup – wobei es sich bei 10 Millionen um Venture Debt handelt. Zudem investieren Moritz Zimmermann, Mitgründer von Hybris und Partner bei 42Cap, sowie die Mitgründer von Contorion, Richard Schwenke und Tobias Tschötsch, in Productsup. Insgesamt flossen nun schon 45 Millionen US-Dollar in das Berliner Unternehmen, das sich um “Datenintegration im E-Commerce” kümmert. “Mit der Investition wird das Unternehmen Innovationen in der Produktentwicklung vorantreiben, Marketing- und Vertriebsinitiativen skalieren und seine E-Commerce-Datenintegrationslösungen auf neue globale Märkte, insbesondere in Nordamerika, auszuweiten”, teilt Productsup mit. Das Startup wurde 2010 von Kai Seefeldt und Johannis Hatt gegründet.

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Parkdepot
+++ Der  Amsterdamer Risikokapitalfonds henQ investiert gemeinsam miz Altinvestoren 4,2 Millionen Euro in Parkdepot. Das Münchner Unternehmen, das 2019 von den Brüdern Jakob und Moritz Bodenmüller, Bastian Pieper sowie Yukio Iwamoto gegründet wurde, hilft Unternehmen wie Edeka, McDonald’s oder Rewe dabei, ihre freien Parkplätze zu vermieten. Die Bajuwaren verwalten nach eigenen Angaben Parkplätze in 150 deutschen Städten. Über 50 Mitarbeiter:innen arbeiten für das junge Unternehmen.

Exakt Health
+++ Der Münchner Business-Angel-Verbund Inventures investiert gemeinsam mit Angel-Investoren wie Maximilian Tayenthal (N26-Gründer), Gloria Bauerlein und Kelly Ford 500.000 Euro in die Physio-App Exakt Health. Das Startup, das 2021 von den beiden ehemaligen N26-Mitarbeitern Lucia Payo und Philip Billaudelle gegründet wurde, bietet Nutzer:innen eine Selbst-Diagnose für Sportverletzungen an und erstellt zudem einen individualisierten Rehabilitationsplan.

sustainabill
+++ Die Bochumer GLS Bank investiert erneut in das Kölner Startup Sustainabill. Das Unternehmen, eine Ausgründung aus dem Wuppertal Institut, entwickeltet eine Software, die die Transparenz in Unternehmen erhöhen und die komplette Lieferkette verbessern soll. Sustainabill wurde 2017 von Klaus Wiesen, Christoph Wiesen und Thorsten Merten gegründet. Mit dem frischen Kapital möchte “das Startup den Mittelstand stärker ansprechen”.

EXITS

Flyhjælp
+++ Das Berliner Fluggastrechte-Startup Flightright übernimmt seinen Kopenhagener Wettbewerber Flyhjælp, der 2015 gegründet wurde. “Durch den Zusammenschluss beider Unternehmen steigert sich die Gesamtzahl der Fälle immens und davon profitiert die technologie- und datengestützte Fallbewertung und -bearbeitung”, teilt das LegalTech mit. Die Flyhjælp-Gründer, Gustav und Johan Thybo leiten ihr Unternehmen auch nach der Übernahme.

evan
+++ Das amerikanische Blockchain-Technologieunternehmen Blockchains übernimmt das Dresdener Unternehmen evan, das sich um sich um “Blockchain-basierte Lösungen für mehr Datensouveränität in der digitalen Wirtschaft” kümmert. “Gemeinsam wollen evan und Blockchains ein neues Kapitel in der Evolution des Internets schreiben, indem sie Abhängigkeiten von zentralen Plattformanbietern aufbrechen – und den Menschen ihre Selbstbestimmtheit im digitalen Raum wieder zurückgeben” teilt das Unternehmen mit.

STOCK MARKET

Lilium
+++ Der Münchner Flugtaxi-Entwickler Lilium geht über die Spac-Hintertür an die Börse. Dabei wird das Unternehmen mit dem US-Börsenmantel Qell Acquisition Corp. verschmelzen, der von Barry Engle, dem ehemaligen Präsidenten von General Motors North America, geführt wird. Das junge Flugtaxiunternehmen wird durch Schritt mit 3,3 Milliarden US-Dollar bewertet. Durch den Zusammenschluss mit Qell Acquisition Corp fließen nach eigenen Angaben insgesamt rund 830 Millionen Dollar in Lilium. Der Lufttaxi-Hersteller Lilium wurde 2015 von den vier Ingenieuren Daniel Wiegand, Sebastian Born, Patrick Nathen und Matthias Meiner gegründet. In der letzten Investmentrunde sammelte Lilium rund 275 Millionen Dollar. Zu den Geldgebern gehören Baillie Gifford, Tencent, Atomico, Freigeist und LGT. Auch Wettbewerber Volocopter denkt bereits über einen Spac-IPO nach.

PODCAST

Insider #98
+++ Schon die neue Insider-Ausgabe mit Sven Schmidt gehört? In der aktuellen Folge geht es um: Amazd, Pitch, Planet A Ventures, Dance, Blok, likeminded, GraphCMS, Klaus Hommels, Fit Analytics, Patient 21, Enpal, Babbel, Volocopter, Lampenwelt, About You und Mister Spex.

Abonnieren: Die Podcasts von deutsche-startups.de könnt ihr bei Amazon Music – Apple Podcasts – Castbox – Deezer – Google Podcasts – iHeartRadio – Overcast – PlayerFM – Podimo – Spotify – SoundCloud oder per RSS-Feed abonnieren.

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#DealMonitor – GoStudent sammelt 70 Millionen ein – Kolibri-Gründer investieren in heat it – Lizza-Gründer investiert in Zaunkoenig


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INVESTMENTS

GoStudent
+++ Coatue investiert gemeinsam mit den Altinvestoren Left Lane Capital und DN Capital 70 Millionen Euro in GoStudent. Das Wiener Startup, das sich als E-Learning-Dienst positioniert, wurde 2017 von Gregor Müller, Felix Ohswald und seinem Bruder Moritz Ohswald gegründet. Left Lane Capital und DN Capital investierten zuletzt in zwei Investmentrunden rund 13 Millionen in GoStudent, das auf kostenpflichtige Einzelkurse setzt. Das frische Kapital soll vor allem “genutzt werden, um die Internationalisierung von GoStudent weiter voranzutreiben, und die bestehende Präsenz in bedeutenden Nachhilfemärkten wie Frankreich, Spanien, Italien, Großbritannien und Irland weiter auszubauen”. Über 300 Mitarbeiter:innen wirken bereits für das junge Unternehmen.

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heat it
+++ Daniel Stammler, Janosch Sadowski und Oliver Löffler, die Gründer von Kolibri Games, Friedrich Georg Hoepfner und weitere “erfahrene Persönlichkeiten aus den Bereichen Handel und Medizin” investieren in heat it. Das Startup aus Karlsruhe, das 2018 von Lukas Liedtke, Armin Meyer, Christof Reuter und Stefan Hotz gegründet wurde, kämpft mittels Wärme gegen Mücken- und Wespenstiche. Der heat it ist ein nur Würfelzucker-großes Gerät. Er wird einfach in den Ladeanschluss gesteckt und mittels App gesteuert. Die Pre-Money-Bewertung lag nach Firmenangaben bei 5 Millionen Euro. Die heat it-Gründer waren in dieser Woche auch in der Vox-Gründershow “Die Höhle der Löwen”, konnten dort aber kein Investment ergattern.

krankenhaus.de
+++ Der E-Health-Lösungsanbieter samedi, IBB Ventures und capacura investieren 2 Millionen Euro in krankenhaus.de. Das E-Health-Startup, das 2018 von Nikolai von Schroeders, Balthasar von Hohenthal und Lukas Weiß gegründet wurde, positioniert sich als Buchungsdienst für Krankenhäuser.  IBB Ventures und capacura investieren bereits 2019 einen ungenannten Betrag in den Berliner Patientendienst.

German Autolabs
+++ Das Family Office des Schwarzwälder Boten sowie die Altinvestoren Target Partners, nbr Tech Ventures und Coparion investieren “mehrere Millionen Euro” in German Autolabs. Das 2016 von Serienunternehmer Holger G. Weiss gegründete Berliner Startup entwickelte zunächst einen nachrüstbaren smarten Sprachassistenten fürs Auto. Inzwischen setzt die Jungfirma auf “Sprachassistenzlösungen für Berufskraftfahrer, Kuriere und Zusteller”.

Packwise
+++ Der Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS), Hüttenes hoch drei (H3) und die Golzern Holding investieren eine siebenstellige Summe in Packwise aus Dresden. Das Unternehmen ermöglicht Unternehmen der Chemie- und Lebensmittelindustrie “eine schnelle und einfache Digitalisierung ihrer Supply Chain sowie die Reduktion ihres CO2-Fußabdruckes”. Packwise wurde 2017 von Gesche Weger, Felix Weger und René Bernhardt gegründet.

Angle Audio
+++ Der Berliner Geldgeber Atlantic Labs und weitere Investoren investierten bereits im Dezember in Angle Audio. Das Startup, das 2020 von Matthias D. Strodtkoetter, Valerius Huonder und Matthias Karg gegründet wurde, positioniert sich als Clubhouse-Alternative und setzt auf “audiobasierte Gruppenkonversationen”. Die Jungfirma aus Zürich bietet zudem aber auch Funktionen wie eine Bildschirmfreigabe und eine Text-Chat Funktion an, um sich auch schriftlich austauschen zu können.

Careloop
+++ Der Swiss Founders Fund (SFF), die Mediengruppe Klambt, WestTech Ventures, HNC Capital und mehrere Angel-Investoren investieren eine “hohe sechsstellige Summe” in Careloop. Das Berliner Startup bringt sich als Personalvermittlung für ausländische Kranken- und Altenpflegekräfte in Stellung. Die Gründer Alexander Lundberg und Matti Fischer wollen dabei selbstredend “den traditionellen Bewerbungsprozess auf den Kopf stellen”.

EXITS

Icony
+++ Russmedia Equity Partners übernimmt die Mehrheit am White-Label-Dating-Anbieter Icony. Das Unternehmen bietet seinen Kunden die Möglichkeit unter einer eigener Marke eine Partnersuche bzw. Singlebörse anzubieten. “Bereits über 200 Medienhäuser und Domains nutzen dieses Netzwerk und generieren so, ohne eigene Ressourcen, relevante Umsätze mit diesem Angebot”, teilt das Unternehmen mit.

VENTURE CAPITAL

Venpace
+++ Die Kölner Firmenschmiede crossbuilders startet gemeinsam mit Ingo Küpper, Walter Botermann und Torsten Oletzky sowie den vier Versicherern Deal Versicherungsgruppe, PrismaLife, Provinzial Rheinland und Vienna Insurance Group den InsurTech-Investor Venpace. “Gemeinsam werden im InsurTech-nahen Umfeld eigene digitale Geschäftsmodelle aufgebaut und Pre-Seed- und Seed-Investments bis 500.000 Euro getätigt”, teilt der neue Geldgeber mit.

DIE HÖHLE DER LÖWEN

Back’o’Funny
+++ In der zweiten Folge der neunten Staffel investierte Regal-Löwe Ralf Dümmel 33.000 Euro in Back’o’Funny und sicherte sich 33 % am Unternehmen. Die Freundinnen Gisela Hüsges-Schnabel und Sabine Kämper haben Back’o’Funnyentwickelt, um Backen so einfach und lecker wie möglich zu machen.

Co’Ps
+++ In der zweiten Folge der neunten Staffel investierte Pharma-Löwe Nils Glagau 100.000 Euro in Co’Ps und sicherte sich dabei 20 % am Unternehmen. Finn Geldermann und Jan Weigelt, die sich seit ihrer Jugend kennen, bieten mit Co’Ps einen Schnaps aus Kaffeebohnen und Kolanuss an.

Zaunkoenig
+++ In der zweiten Folge der neunten Staffel investierten Sales-Löwe Carsten Maschmeyer und Regal-Löwe Ralf Dümmel 100.000 Euro in Zaunkoenig und sicherten sich dabei 25 % am Unternehmen, das von Patrick Schmalzried und seinem Bruder Dominik Schmalzried gegründet wurde. Hinter Zaunkoenig verbirgt sich die “leichteste Computer-Maus der Welt”. Nach der Show platzte der Deal leider. “Für viele Gamer ist das Scrollrad essentiell – ein Tool, das die Entwicklung von Patrick und Dominik nicht hatte. Dies war ein Grund, warum die Beteiligung nicht zustande kam. Sie haben sich unsere Kritik aber zu Herzen genommen und haben das Scrollrad mittlerweile eingebaut. Da war es für uns aber schon zu spät. Wir wünschen den Gründern noch viel Erfolg mit Zaunkoenig”, sagt Löwe Maschmeyer. Stattdessen investierte aber Lizza-Gründer Matthias Kramer, 2016 selbst in der Vox-Show zu Gast war, in das Unternehmen und vor allem die Gründer, die er als “langjährige Freunde” bezeichnet.

PODCAST

Insider #98
+++ Schon die neue Insider-Ausgabe mit Sven Schmidt gehört? In der aktuellen Folge geht es um: Amazd, Pitch, Planet A Ventures, Dance, Blok, likeminded, GraphCMS, Klaus Hommels, Fit Analytics, Patient 21, Enpal, Babbel, Volocopter, Lampenwelt, About You und Mister Spex.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Project A und GFC investieren in amazd – Tiger Global vor Investment in Pitch – Cavalry Ventures investiert in Blok


Im aktuellen #DealMonitor für den 22. März werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

amazd
+++ Project A Ventures und Global Founders Capital (GFC) investieren in amazd. Das Münchner Startup, das von Fabian Furtmeier und Dominik Unützer (beide zuletzt Global Founders Capital) gegründet wurde, möchte Shopbetreibern helfen, mehr Umsatz zu erzielen. “They aim to bridge the gap between the offline and online retail world by bringing the kind of curated, face-to-face advice from the offline world to the E-Commerce sphere”, heißt es in einer Stellenanzeige der Jungfirma. Weitere Infos gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Pitch
+++ Tiger Global steht vor einem Investment in Pitch. Mit Pitch möchte Wunderlist-Gründer Christian Reber Präsentationen für die Generation Slack bauen. Thrive Capital und Co. investierten zuletzt 30 Millionen US-Dollar in Pitch. Index Ventures, BlueYard und Frank Thelen, der schon Wunderlist unterstützte, zuvor bereits 19 Millionen Dollar in das Startup. Nach unseren Informationen bewerteten die Geldgeber das Startup zuletzt mit 170 Millionen Dollar (Pre-Money). Weitere Infos gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Blok
+++ Der Berliner Kapitalgeber Cavalry Ventures investiert in den spanischen Gorillas Klon Blok. Die Jungfirma beschreibt sich als “On-demand grocery delivery service”. In der Pre-Seed-Investmentrunde sammelte das Startup, das Anfang 2021 gegründet wurde, bereits 1 Millionen Euro ein. Nun sucht das sehr junge Unternehmen – ohne große Erfahrungswerte im Segment – 15 Millionen Euro. Weitere Infos gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

GraphCMS 
+++ Das junge Gießener Unternehmen GraphCMS plant derzeit eine weitere – große – Investmentrunde. Der Berliner Kapitalgeber Paua Ventures und einige Business Angels investieren2018 bereits 1 Million US-Dollar in das Startup. 2020 flossen dann weitere 2,5 Millionen Euro in das Unternehmen – unter anderem von Peak Capital. Weitere Infos gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

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wefox
+++ Das junge InsurTech wefox, das 2014 in der Schweiz an den Start ging, plant 250 Millionen US-Dollar einzusammen – siehe Sky News. “Sources said on Thursday that Target Global, a German-headquartered fund which has backed start-ups such as Delivery Hero and the ride-hailing app Lyft, was expected to lead the round with a $100m investment”, heißt es im Artikel. Zudem berichtet auch Sifted über wefox: “Sifted can reveal that the Berlin-based startup has recently hired Sachs as it tries to close out a Series C raise that has dragged on since last year”. Harbert Management Corporation und weitere Investoren investierten zuletzt rund 100 Millionen Euro in das Unternehmen zu dem auch der Versicherer One gehört.

Camunda
+++ Insight Partners und Highland Europe investieren 82 Millionen Euro in Camunda. Mit der neuen Finanzspritze möchte das Berliner Unternehmen sein “Wachstum beschleunigen und die Führung im sich schnell entwickelnden globalen Markt für Prozessautomatisierung weiter ausbauen”. Highland Europe investierte 2018 bereits 25 Millionen Euro in das Berliner IT-Unternehmen, das 2008 von Jakob Freund gegründet wurde. Camunda entwickelt Software für die Automatisierung von Geschäftsprozessen.  “Insight Partners unterstützt Camunda über die Investition hinaus künftig auch darin, das eigene Unternehmen besser zu skalieren sowie Produktentwicklung, Vertrieb und Marketing im Rahmen der globalen Expansion zu beschleunigen”, teilt der Open-Source-Softwareanbieter mit.

Roadsurfer 
+++  HV Capital, Heartcore Capital und die Altinvestoren investieren 24 Millionen Euro in Roadsurfer. Das Münchner Startups, das 2016 von Markus Dickhard, Stephie Niemann, Christoph Niemann, Jean-Marie Klein und Susanne Dickhardt gegründet wurde, vermietet Camper. Derzeit bietet das Unternehmen nach eigenen Angaben über 2.500 Camper an 22 Standorten in mehreren europäischen Länder an – darunter Deutschland, Frankreich, Spanien und Portugal. Mittlerweile arbeiten 230 Mitarbeiter:innen für Roadsurfer. Der Münchner Angel-Verbund 10x Group, hinter dem Andreas Etten, Felix Haas, Jan Becker und Robert Wuttke stecken, investierte bereits zuvor in Roadsurfer.

Clinomic 
+++  Ein Konsortium aus Privatinvestoren und Family Offices aus Deutschland und Österreich investieren 7 Millionen Euro Clinomic – siehe Gründerszene. Das 2019 als Spin-off der RWTH Aachen gegründete Startup entwickelt mit Mona ein Assistenzsystem für Intensivstationen. “Das Zusammenwirken von translationaler Forschung, Data Science und Computational Intelligence schafft neue, bahnbrechende Möglichkeiten”, verspricht das Unternehmen, das von Lukas Martin und Arne Peine gegründet wurde.

y42
+++ La Famiglia sowie die Gründer von Foodspring, Personio, AeroMobil und Petlab investieren 2,9 Millionen US-Dollar in y42, früher als Datos Intelligence bekannt. “The funding will help us pursue our mission and further support our go-to-market strategy as well as product development”, teilt das Startup mit.  Die Jungfirma beschreibt sich so: “y42 is a no-code business intelligence platform for loading, cleaning, connecting, visualizing and sharing data”.  y42 wurde von Hung Dang gegründet.

Easy-Tutor
+++ Bayern Kapital und “ein Konsortium branchenerfahrener Business Angels” investieren eine siebenstellige Summe in Easy-Tutor aus München. Das Startup entwickelt eine Online-Nachhilfe- und Lernplattform für Schüler und Studenten. Easy-Tutor wurde Anfang 2017 von Massimo Cancellara Alexander Liebisch und Jessica Contento gegründet. “Die Kapitalaufstockung trägt dem starken Wachstum des jungen Unternehmens Rechnung: Mehr als 4000 Schüler nutzen das Angebot von Easy-Tutor bereits”, teilt das Unternehmen mit.

Naughty Nuts
+++ Döhler Ventures investiert in Naughty Nuts. Bei Naughty Nuts aus Köln dreht sich alles um Nüsse. “Wir kreieren innovatives Bio Nussmus aus 100 % natürlichen Zutaten. Damit sorgen wir für ein überraschendes Geschmackserlebnis und zeigen wie vielseitig Nussmus ist”, schreiben die Gründer Benjamin Porten und Lorenz Greiner zum Konzept. Döhler Ventures aus Darmstadt investierte in der Vergangenheit in Food-Startups wie Just Spices, BrauFässchen und waterdrop.

Planstack
+++ Interlink Ventures und der Company Builder High Rise Ventures investieren in Planstack. Mit digitaler Baudokumentation möchte Planstack agiles Arbeiten zwischen Bauunternehmern, Gewerken und Käufern vereinfachen. In der webbasierten Anwendung werden alle Projektbeteiligten auf einer Plattform zusammengeführt. Das Augsburger Startup wurde 2019 von Linda Mayr und Sascha Schütz gegründet.

Lhotse Analytics
+++ Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) investiert in Lhotse Analytics aus Koblenz. Das Unternehmen entwickelt eine Software für den strategischen Einkauf, die durch “intern entwickelte Algorithmen und Business Intelligence Einsparpotenziale aufzeigt”. Die Jungfirma wird von Nicolas Neubauer und Daniel Demuth geführt.

VENTURE CAPITAL

Planet A Ventures
+++ In Hamburg entsteht mit Planet A Ventures derzeit ein neuer Kapitalgeber. Vorangetrieben wird der Early Stage-Investor von Jimdo-Gründer Fridtjof Detzner, Tobias Seikel (zuletzt Hanse Ventures), Christian Schad, Lena Thiede und Nick de la Forge. Das Team plant Impact-Investments, bei der eine wissenschaftliche Sichtweise auf die Ökobilanz, im Fokus stehen. Das sogenannte First Closing (50 Millionen Euro) ist für den Sommer geplant. Bis zum kommenden Jahr möchten die Hanseaten dann 100 Millionen einsammeln. Vor dem offiziellen Start plant das Planet A Ventures-Team fünf Investments – darunter nach unseren Informationen ein Investment in Dance, das neue Mobility-Startups von Jimdo-Gründer Christian Springub. Weitere Infos gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

PODCAST

Insider #98
+++ Schon die neue Insider-Ausgabe mit Sven Schmidt gehört? In der aktuellen Folge geht es um: Amazd, Pitch, Planet A Ventures, Dance, Blok, likeminded, GraphCMS, Klaus Hommels, Fit Analytics, Patient 21, Enpal, Babbel, Volocopter, Lampenwelt, About You und Mister Spex.

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#DealMonitor – Patient 21 kauft Klinik Sankt Elisabeth – Pamyra, Klim und Mika sammeln Millionensumme ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 18. März werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

EXITS

Klinik Sankt Elisabeth

+++ Das sehr stille Berliner Unternehmen Patient 21, zu dem Dental21, eine “Business Development Agentur mit einer Spezialisierung auf Zahnärzte” und das Dentallabor Dentalab21 gehören, übernimmt die Heidelberger Klinik Sankt Elisabeth (1925 gegründet). “Am Montag wurden die Verträge unterschrieben, am Dienstag die 156 Mitarbeiter des Krankenhauses in Handschuhsheim informiert”, schreibt die Rhein-Nekar-Zeitung zur Übernahme. Patient 21wurde 2019 von Christopher Muhr (Citydeal, Groupon, Auto1) ins Leben gerufen, inzwischen führt Nicolas Hantzsch das Unternehmen. Kingsway Capital, Target Global, Piton Capital investierten in der Vergangenheit bereits in Patient 21 bzw. Dental21. “In Sachen EDV hat das Haus viel zu meistern – deshalb sind wir mit unserer Expertise der richtige Träger”, wird Muhr von der Rhein-Nekar-Zeitung zitiert. Der  Seriengründer plant nun eine Art Modellprojekt zur Verzahnung der EDV von stationären und ambulanten Bereichen in der Krankenversorgung. Dafür sei Sankt Elisabeth perfekt geeignet, sagt Muhr.

INVESTMENTS

Pamyra
+++ Ein nicht genanntes Family Office, GeCoin und Altinvestoren wie der Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) investieren eine siebenstellige Summe in Pamyra. “Die Mittel sollen vor allem  in den Ausbau neuer Software-Lösungen für Speditionen fließen”, scheibt das Unternehmen. Pamyra aus Leipzig möchte freien Laderaum an Versender für sperrige Güter, Paletten oder Möbel vermitteln. Pamyra wurde 2016 von Felix Wiegand und Steven Qual gegründet. 2019 sammelte das Startup bereits siebenstellige Summe ein.

Klim
+++ Ananda Impact Ventures, Wi venture, Gemüsering und Blue Impact Ventures investieren in das Berliner Startup Klim, bisher als Carbon Farmed bekannt. Atlantic Food Labs investierte bereits zuvor in das AgTech. Insgesamt sammelte das Unternehmen bereits eine siebenstellige Summe ein. Klim entwickelt eine Plattform und ein Label für die regenerative Landwirtschaft und deren Skalierung. Carbon Farming gilt als eine der wirksamsten Lösungen der Klimakrise. Das Startup wurde von Robert Gerlach, Nina Mannheimer und Adiv Maimon gegründet.

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Mika
+++ Ananda Impact Ventures, IBB Ventures und die Beteiligungsgesellschaft Evodia investieren eine Millionensumme in Mika, eine digitale Therapiebegleitung für Krebspatient:innen. Die App bietet Patient:innen unter anderem “Wissen, Tipps und Übungen für den Alltag, um trotz Krebserkrankung wieder mehr Lebensqualität zu erfahren” . Mika bzw. die Betreiberfirma Fosanis wurde 2017 von Gandolf Finke und Jan Simon Raue gegründet. Das Berliner Unternehmen beschäftigt 20 Mitarbeiter.

Flowers
+++ Jürgen Holz (Holz automation) investiert in Flowers. Das SaaS-Startup mit Sitz im badischen Müllheim unterstützt Unternehmen dabei, wiederkehrende Abläufe – insbesondere die Rechnungsfreigabe – zu digitalisieren, zu automatisieren und zu optimieren. Das Unternehmen wurde 2019 von Andreas Martin und Daniel Vöckler sowie der Mandat Managementberatung gegründet.

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#DealMonitor – Modifi bekommt 60 Millionen – Emeram Capital Partners steigt bei sofatutor ein – farmer connect sackt 9 Millionen ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 17. März werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Modifi
+++ Die Silicon Valley Bank gewährt dem FinTech Modifi eine Kreditlinie in Höhe von 60 Millionen US-Dollar. Das Berliner Startup, das 2018 von Nelson Holzner, Sven Brauer und Jan Wehrs gegründet wurde, finanziert weltweit den Handel zwischen Unternehmen. “Damit hat Modifi insgesamt über 111 Millionen US-Dollar eingesammelt. Das Darlehen wird genutzt, um die steigende Nachfrage in bestehenden Märkten zu befriedigen, das anhaltende Wachstum voranzutreiben und kleine und mittelständische Unternehmen in neuen Regionen, insbesondere in den USA, zu finanzieren”, teilt das junge Unternehmen mit.

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Linus Digital Finance
+++ Nicht genannte Geldgeber “aus der Tech-, Private Equity- und der Immobilien-Branche” investieren eine zweistellige Millionensumme in Linus Digital Finance. Die “daten- und technologiegesteuerte Finanzierungslösungen für Immobilienprojekte” wurde 2016 mit Kapital von Alexander Samwer, dem jüngsten der bekannten Internet-Investoren, gegründet. Über Linus Digital Finance erhalten professionelle und se­mi­pro­fes­si­o­nelle Investoren Zugang zu Immobilieninvestments. Geführt wird die Berliner Jungfirma, die kürzlich in eine AG umgewandelt wurde, von David Neuhoff und Frederic Olbert.

sofatutor
+++ Emeram Capital Partners, GIMV und “eine Reihe neuer Investoren” steigen beim Berliner Lerndienst sofatutor ein. “Sie lösen damit die bisherigen Investoren – darunter die Venture-Capital-Fonds Acton Capital Partners, Frog Capital und IBB Ventures – ab und übernehmen deren Anteile”, teilt das Unternehmen mit. In den vergangenen Jahren flossen bereits rund 13 Millionen Euro in sofatutor, das 2008 von Stephan Bayer gegründet wurde. 2019 erwirtschaftete die Jungfirma einen Umsatz in Höhe von 13,9 Millionen. Der Jahresfehlbetrag lag bei 1,4 Millionen. 200 Mitarbeiter wirken derzeit für sofatutor.

farmer connect
+++ Das japanische Unternehmen Itochu Corporation, ein Grosshandelsunternehmen, investiert gemeinsam mit “weiteren Investoren aus Europa sowie Nord- und Südamerika” 9 Millionen US-Dollar in farmer connect. Das Startup aus Genf bietet eine Supply-Chain-Software an, die faire, nachhaltige und rückverfolgbare Landwirtschaft ermöglichen soll. “With this money we can capitalise on demand for sustainable, inclusive and efficient agriculture supply chains that benefit everyone, from farmers to consumers”, teilt das AgTech mit. farmer connect wurde 2019 von Dave Behrends gegründet.

NeoPrediX
+++ LifeCare Partners, Bayern Kapital, die Eckenstein-Geigy-Stiftung und “ein Konsortium branchenerfahrener Business Angels” investieren 4,1 Millionen Schweizer Franken in NeoPrediX. Das Unternehmen, das 2020 als Spin-Off der Universität Basel ausgegründet wurde, entwickelt eine Software zur frühzeitigen Erkennung von Krankheiten bei Neugeborenen. “Die Mittel plant NeoPrediX in die technologische Weiterentwicklung der Software-Lösungen zu investieren”, teilt das Unternehmen mit Sitz in Regensburg und Basel mit.

Stratosphere Games
+++ Der amerikanische Geldgeber Skycatcher investiert eine niedrige siebenstellige Summe in die junge Berliner Gamesfirma Stratosphere Games. “On top of that the German Games Fund (Computerspieleförderung des Bundes) will add $1.21M (€1.02M) to develop a new Mobile Strategy title called “Project MiniCiv” bringing the total investment to over $2.5M”, teilt das MMO-Unternehmen mit. Stratosphere Games wurde 2015 von Kristian Metzger gegründet.

air-Q
+++ Das Unternehmen Robert Thomas Metall- und Elektrowerke investiert eine sechsstellige Summe in air-Q. Mit air-Q, das vom Unternehmen Corant entwickelt wird, lässt sich die Luftqualität messen. Das Luftmessgerät arbeitet unter anderem mit KI-Algorithmen, um sämtliche Schadstoffe in der Luft einer Wohnung zu messen. Das Unternehmen mit Sitz in Chemnitz und Leipzig wurde 2015 von Daniel Lehmann, Mario Körösi und Alexander Stinka gegründet.

EXITS

rapidmail
+++ Sarbacane aus Frankreich, ein Unternehmen rund um Unternehmenskommunikation, übernimmt den Freiburger Newsletterdienst rapidmail. “Die Sarbacane Gruppe, die in Deutschland bereits über Mailify tätig ist, stärkt ihre Position auf dem deutschsprachigen Markt und bestätigt ihre Ambitionen außerhalb ihres Heimatmarktes”, teilt das Unternehmen zur Übernahme mit. rapidmail, 2008 gegründet, verfügt nach eigenen Angaben über 100.000 Kunden in 28 Ländern.

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Foto (oben): azrael74

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#Brandneu – 6 neue Startups, die uns zuletzt begeistert haben


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

hearo
Das Unternehmen hearo versucht sich als “Softwarelösung für interne Unternehmens Podcasts” zu etablieren. Mit hearo, das von Dan Freisem, Leo Antunes und Flo De Felice gegründet wurde, haben Unternehmen die Möglichkeit Podcasts aufzunehmen, zu hosten und intern zu veröffentlichen.

Abcalis
Das Unternehmen Abcalis entwickelt und produziert DNA-sequenzdefinierte Antikörper für die Diagnostik. Diese sollen als “hochqualitative Alternative zu Tierblutprodukten” dienen und so Tierversuche unnötig machen. Das Startup verspricht, dass alles im Reagenzglas in gleicher Qualität reproduzierbar ist”.

Superwave
Das Nürnberger Startup Superwave setzt – wie einige andere junge deutsche Firmen auch – auf den neuen Getränketrend Hard Selzer (Sprudelwasser mit Alkohol).Derzeit gibt es Superwave, das von Fabian Raum geführt wird in den Sorten Passion Fruit und Green Lime.

Furnable
Bei Furnable können sich Unternehmen Möbel mieten. “Das Startup wurde mit dem Ziel gegründet, Organisationen bei der Transformation ihrer Arbeitswelten zu unterstützen. Mit Hilfe von Mietmöbeln kann agil, flexibel und schnell auf Veränderungen reagiert werden”. Hinter Furnable steckt die designfunktion Gruppe.

The Big Grin
Das Düsseldorfer Food-Startup The Big Grin liefert seinen Kunden 3-Gänge-Menüs nach Hause. Die Rheinländer versprechen dabei: “Es spielt absolut keine Rolle, wie begabt Du normalerweise am Herd bist. Denn mit der innovativen ‘Ready-to-Finish’ Idee ist ein Menü mit 3 Gängen im Handumdrehen fertig”.

Cuppa
Mit Cuppa haben Robin Bulz, Guntram Göres und Sabrina Münter eine App bzw. ein digitales Schwarzes Brett geschaffen, mit dem man sich mit anderen Menschen aus der Umgebung treffen kann. “Spontan und unkompliziert hat man so die Möglichkeit, die neue Umgebung zu erkunden”, teilen die Macher mit.

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Foto (oben): Shutterstock

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#Brandneu – 5 neue Startups, die wir extrem spannend finden


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Freelance Junior
Bei Freelance Junior handelt es sich um einen Vermittlungsdienst für studentische
Freelancer. “Wir haben Freelance Junior gegründet, weil wir als Studis anders arbeiten wollten als viele unserer Kommilitonen. Wir wollten interessante, flexible Jobs”, teilen die Gründer mit.

TrostHelden
Auf TrostHelden können trauernde Menschen andere Menschen finden, um über ihre Gefühle zu sprechen. Unsere “Matching-Methode ermöglicht, dass sich Betroffene im 1:1 mit einem oder auch mehreren Trostpartnern austauschen können”, verspricht das junge Unternehmen.

Lots to Drive
Bei Lots to Drive handelt es sich um einen “transparente Online-Fahrzeugmarkt für Enthusiasten”. Zielgruppe sind Menschen, die auf Oldtimer, Youngtimer und moderne Sammlerfahrzeuge stehen. Lots to Drive setzt dabei auf Auktionen und Showrooms. So soll jeder Verkauf “ein Erlebnis” werden.

Neonlab
Neonlab aus Unna im Ruhrgebiet tritt an, um “die digitale Zukunft in die Schulen bringen”. Das Startup unterstützt Schulen dabei, “digitale Unterrichtseinheiten zu erstellen und sich als Lehrkraft zum Austausch mit anderen Lehrkräften zu vernetzen”. Hinter der Plattform steckt der ehemalige YouTuber Julian Weißbach.

test.box
Das Unternehmen insight.out entwickelt mit test.box “ganzheitliche und praxiserprobte Lösungen rund um die Digitalisierung von Testverfahren“. Das Schlagwort hierbei lautet somit: Digitale Diagnostik. Dazu teilt das Startup mit: “Jeder Mensch bekommt die bestmögliche Diagnose – schnell, verlässlich, verständlich”.

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#DealMonitor – Unu sammelt 18 Millionen ein – Flex Capital übernimmt Nitrado – Kranus Health bekommt Millionensumme


Im aktuellen #DealMonitor für den 5. Februar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Unu
+++ Die Altinvestoren Capnamic Ventures, Iris Capital und Ponooc investieren gemeinsam mit einem “strategischen Investor aus Singapur” 18 Millionen Euro in das Berliner E-Moped-Startup Unu – siehe Gründeszene. Im Oktober 2018 investierten Capnamic Ventures, Iris Capital und der niederländische Geldgeber Ponooc zuletzt 10 Millionen Euro in das Mobility-Startup. Das Unternehmen wurde 2013 von den Studenten Elias Atahi, Pascal Blum und Mathieu Caudal gegründet. Bis Ende 2018 flossen bereits rund 17,6 Millionen in Unu.

Kranus Health
+++ Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), A Round Capital, Venture Basecamp und Ralph Müller investieren eine siebenstellige Summe in Kranus Health. “Neben den neuen Investoren haben sich auch bestehende Business Angels, unter anderem Konstantin Mehl (Gründer Foodora + Kaia Health), erneut an der Seed Runde beteiligt”, teilt die Jungfirma mit. Das Berliner Startup möchte “Männern durch einen einfachen und unkomplizierten Zugang zu neuester medizinischer Versorgung ein gesünderes und längeres Leben ermöglichen”. Kranus Health wurde von Thilo Kleinschmidt und Jens Nörtershäuser gegründet.

Deep Neuron Lab
+++ Der Münchner Geldgeber Cannonball investiert 1 Million Euro in Deep Neuron Lab. Das junge Unternehmen aus Berlin entwickelt KI-basierte Produkte zur Analyse von Geschäftsberichten. “Die Lösungen sind insbesondere für Banken interessant, die bei der Kreditvergabe oft hunderte Seiten Berichte händisch analysieren müssen”, teilt die Jungfirma mit. Deep Neuron Lab, eine Ausgründung der  TU Berlin, wurde von Andreas Schindler und Iason Georgakopoulos gegründet.

Circula
+++ Wenvest Capital investiert gemeinsam mit den Alt-Investoren Capnamic Ventures und Main Incubator, der Investmentarm der Commerzbank, 4,3 Millionen Euro in Circula – siehe Gründerszene. Das junge Berliner Startup Circula, das 2016 von Nikolai Skatchkov und Roman Leicht gegründet wurde, digitalisierte zunächst die Reisekostenabrechnung und inzwischen auch das große Thema Spesenabrechnungen.

EXITS

Nitrado
+++ Die Private Equity-Firma Flex Capital übernimmt die Mehrheit an Nitrado, einem Unternehmen rund um das Thema Game Hosting und Serversoftware. Nitrado, 2001 von Marco Balle und Marcel Bößendörfer in Karlsruhe gegründet, betreibt derzeit acht Rechenzentren auf vier Kontinenten. Über 70 Mitarbeiter wirken derzeit für das Unternehmen. “Gemeinsam mit Flex Capital plant Nitrado seine globale Präsenz weiter auszuweiten sowie die B2B-Software-Plattform zu stärken”, heißt es in der Presseausssendung.

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#Gastbeitrag – 5 Tipps, die Healthcare-Startups beachten sollten


Die Pandemie hat uns schonungslos vor Augen geführt, welchen Flickenteppich wir in Deutschland in Sachen Digitalisierung des Gesundheitswesens in den letzten Jahren ausgelegt haben. Gleichzeitig sehen wir, dass die Politik zunehmend darum bemüht ist, diesen Zustand zu verändern. Healthcare-Startups werden dabei eine immer wichtigere Rolle als Innovatoren spielen. Da sie sich aber in einem besonderen Ökosystem bewegen, unterliegen sie teilweise anderen Marktbedingungen als klassische Startups. Fünf Dinge, auf die Healthcare-Startups achten sollten:

Berücksichtigt den Investitions-Lifecycle bei der Investor:innensuche

Der Investitions-Lifecycle eines Startups wird üblicherweise vom Zusammenspiel aus Risiko, Investmentvolumen und Umsatz abgebildet. Diese drei Faktoren hängen wiederum maßgeblich vom Geschäftsmodell, den Marktgegebenheiten und den Skalierungsmöglichkeiten des Startups ab. Von Idee/Konzept bis Marktreife durchläuft ein Startup in der Regel die gleichen Phasen. Im Vergleich zu einem klassischen E-Commerce-Startup ist der Lifecycle bei einem Healthcare-Startup jedoch doppelt so lang – sechs bis zehn, statt drei bis fünf Jahre –, weil Healthcare-Startups teilweise anderen Marktbedingungen unterliegen: Das Gesundheitswesen ist hochkomplex, die Zahlungsbereitschaft für medizinische Dienstleistungen lässt sich aufgrund der vielen mittelbaren Marktakteure nur schwer testen und die regulatorische wie medizinische Validierung kosten viel mehr Zeit und Geld. Das hat zur Folge, dass das Risiko eines Investments höher und die Produktentwicklungsphase länger ist, was wiederum Auswirkungen auf das erhöhte Investitionsvolumen und die verspätete Umsatzerzielung hat.

Sucht Euch Investor:innen, die ein spezialisiertes Health-Investment-Team haben

Die obigen Gründe machen deutlich, dass es sinnvoll ist, Investor:innen zu wählen, die sich über diese Besonderheiten im klaren sind. Die üblichen Wachstums- und Marketing-Reportings, die Gründer:innen aus anderen Branchen kennen, werden Healthcare-Startups an den Rand der Verzweiflung bringen. Die rechtlichen Anforderungen wiederum, mit denen Startups aus dem Medizinbereich vertraut sind, sind Investoren aus dem Digital- oder E-Commerce-Bereich gänzlich unbekannt. Es braucht realistische Vorgaben von Investor:innen, die einen darüber hinaus mit ihren Verbindungen zum Gesundheitsmarkt und der Politik in entscheidenden Phasen der Zertifizierung helfen können.  200.000 Euro für eine Performance-Marketing-Kampagne, um Prototypen zu testen, reichen im Gesundheitsmarkt nicht aus. Stattdessen braucht es sehr viel mehr Geld für Vertrauens- und Validierungs-KPIs.

Entwickelt frühzeitig belastbare Validierungs-KPIs

Startups, die im Healthcare-Markt unterwegs sind, brauchen frühzeitig belastbare Validierungs-KPIs. Diese helfen ihnen bei der Zertifizierung für die Erstattung und der Glaubwürdigkeit gegenüber Ärzt:innen als Intermediäre. Denn Ärzt:innen und vor allem Krankenkassen sind die Gatekeeper im Gesundheitsmarkt, die es zu überzeugen gilt. Das geht bei vielen Digital Health Lösungen nur über klinisch wissenschaftlich durchgeführte Langzeitstudien, die sehr zeit- und kostenintensiv sind. Möchte man beispielsweise über die DiGA-Zertifizierung als “App auf Rezept” in die Erstattung aufgenommen werden, ist dies nur dann langfristig möglich, wenn man mittels Studien die Wirksamkeit der App validieren kann.

Versteht die Abhängigkeit zu Leistungserbringer:innen

Die oben angesprochene Abhängigkeit zu Intermediären wie Krankenkassen und Ärzt:innen macht deutlich, wie sehr Healthcare-Startups von den Leistungserbringer:innen im Gesundheitswesen abhängig sind. Das hat weitreichende Folgen – nicht nur für die Produktentwicklung, sondern auch für die Vermarktung. Nur wenn ein:e Ärzt:in die zu verschreibende App als valide ansieht, wird er/sie diese den Patient:innen auch verschreiben. Dafür braucht ein Startup zuerst natürlich die Zulassung und belastbare Studien. Gleich danach aber müssen eben auch ein Vertriebsmodell und eine Vertriebsmannschaft her. Das Team stellt sicher, dass Ärzt:innen wie Krankenkassen von dem Produkt und Wirksamkeit wissen. Viele Startups scheitern aktuell daran, diesen langsamen, sehr komplexen B2B-Vertriebsprozess nicht zu Ende zu denken. Wer das unterschätzt, dem geht vor der Ziellinie das Geld aus.

Habt jemanden im Team, der den Markt kennt

All die vorherigen Punkte machen deutlich, dass der Gesundheitsmarkt sehr komplex ist. Der größte Ratschlag, den ich einem angehenden Healthcare-Startup deshalb geben kann: Baut Euch ein Team auf, das neben Digital-Kompetenzen auch eine starke Expertise für den Markt besitzt und ihn aus vorherigen Berufserfahrungen bereits kennt! Hier geht es im Moment vorrangig um Expertise hinsichtlich der Zertifizierungen und klinischen Studien. Aber auch um Vertriebserfahrung mit den jeweiligen Leistungserbringer:innen oder Versicher:innen. Es ist eben schon etwas anderes, wenn man mit einem Krankenhaus, einer Pflegeeinrichtung oder der Rentenversicherung spricht. Deshalb: Erweitert Eurer Netzwerk, stellt Fragen, sucht den Austausch zu regulatorischen Instanzen, wie dem health innovation hub. Baut ein Team auf, das eine Leidenschaft für den Markt und nicht nur für das Thema “digital” besitzt. Denn: Der deutsche Gesundheitsmarkt steht vor einem enormen Umbruch. Innovative Startups, die diesen Umbruch proaktiv mitgestalten, können wir allemal gebrauchen.

TippDigitale Gesundheitsanwendungen – Wie Startups die wichtigsten Hürden überwinden können

Über die Autorin:
Luisa Wasilewski ist Digital-Health-Expertin beim Brainwave Hub und hat gemeinsam mit dem Handels-Experten Nils Seebach das Healthcare-Fachbuchs „Digitaler Puls“ geschrieben. Wasilewski hat sich als Expertin im Digital-Health-Bereich etabliert und bringt Einblicke sowohl in die Investorenseite als auch die Unternehmerseite digitaler Lösungen im Gesundheitswesen mit. Ihre Erfahrungen hat sie gemeinsam mit dem Digitalexperten Nils Seebach im Healthcare-Fachbuch „Digitaler Puls“ verarbeitet, dass vor Kurzem erschienen ist. 

 

#aktuell, #e-health, #gastbeitrag

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#DealMonitor – Elinvar bekommt 25 Millionen – Francisco übernimmt Native Instruments – APX wandelt sich zum Investor


Im aktuellen #DealMonitor für den 21. Januar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Elinvar 
+++  Die englische Investmentfirma Toscafund Asset Management sowie die Altinvestoren Ampega Asset Management, finleap und Goldman Sachs investieren 25 Millionen Euro in den Vermögensverwalter Elinvar. Das 2016 von Chris Bartz, Marco Neuhaus und Sebastian Böttner gegründete Berliner B2B2C-FinTech “ermöglicht seinen Partnern die Digitalisierung ihrer Geschäftsmodelle. Die Platform as a Service (PaaS) bietet eine multimandantenfähige Lösung mit dem Ziel, das gesamte Ökosystem in der Vermögensanlage zu vernetzen”. 100 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Elinvar. Goldman Sachs und die Altinvestoren Ampega Asset Management und Finleap investierten zuletzt 2019 in das FinTech. Damals gab das Unternehmen die Gesamtfinanzierung mit über 20 Millionen an. Somit flossen bisher rund 45 Millionen in Elinvar.

Motognosis
+++ IBB Ventures und Athenion investieren eine siebenstellige Summe in das E-Health-Startup Motognosis. Das Spin-Off des NeuroCure Clinical Research Centers der Charité Berlin  entwickelt Softwarelösungen zur eigenständigen Messung von Symptomen durch Patienten. “Fokus liegt dabei auf den motorischen Symptomen bei neurologischen Erkrankungen wie Morbus Parkinson oder multipler Sklerose”, teilt das Unternehmen mit. Die Telemedizin-Firma wird von Sebastian Mansow-Model geführt.

Comgy
+++ Momeni Digital Ventures investiert gemeinsam mit EWE und Signa eine “mittlere” siebenstellige Summe in Comgy. Das Berliner Startup positioniert sich als “Anbieter digitaler Messdienstlösungen für die Wohnungs- und Energiewirtschaft”. Comgy wurde 2017 von Ruben Haas (früher mbrace und Hitfox), Lukas Krauter und Simon Stürtz gegründet. 60 Mitarbeiter wirkten derzeit für das PropTech.

Twostay
+++ better ventures (Christoph Behn), wave ventures (Florian Herschke), Primazon (Ex-Amazon-Manager Heiko Hoess) sowie Jan Voß und Tobias Derndinger investieren eine mittlere sechsstellige Summe in das Münchner Startup Twostay. Das 2019 von Cecilia Chiolerio und Dorothea Haider gegründete Unternehmen setzt sich für “nachhaltige, flexible und bezahlbare Co-Working Spaces in Großstädten ein und schafft aus Räumlichkeiten, die tagsüber leer stehen Arbeitsräume”.

EXITS

Native Instruments
+++ Die Beteiligungsgesellschaft Francisco Partners übernimmt die Mehrheit an Native Instruments. EMH Partners und die Gründungsgesellschafter bleiben aber weiter “bedeutende Minderheitsaktionäre”. Ende 2017 investierte EMH Partners 50 Millionen Euro in Native Instruments. Das Berliner Unternehmen, 1996 gegründet, kümmert sich um Software und Hardware für digitale Musikproduktion. Der Kaufpreis ist nicht bekannt. EMH Partners teilt aber dies mit: “Der Kaufpreis spiegelt die signifikante Wertsteigerung während der Eigentümerschaft von EMH Partners wider”. Der Umsatz des Unternehmens stieg demnach seit dem Investment von EMH um 60 %. Zuletzt wirkten 400 Mitarbeiter für Native Instruments.

VENTURE CAPITAL

APX
+++ Das Medien- und Digitalhaus Axel Springer und der Autobauer Porsche bauen ihren Berliner Accelerator APX, der 2018 an den Start ging, zum Frühphaseninvestor aus. “Das Unternehmen wird zukünftig über Wagniskapital in Höhe von 55 Millionen Euro für Investments in neue und bestehende Portfoliounternehmen verfügen. Damit kann APX bereits vor der Series-A-Runde bis zu 500.000 Euro in Portfolio-Startups investieren”, teilt der Geldgeber mit. APX investierte seit dem Start bereits in mehr als 70 Startups. Bis 2022 sollen es rund 200 Investments werden. Auch in der neuen Ausrichtung bleiben Axel Springer und Porsche alleinige Anteilseigner von APX. “Das unbegrenzte Venture Development ersetzt das bisherige 100-tägige Accelerator-Programm von APX. Damit unterstreicht der Investor sein langfristiges Engagement für Startups, das nun auch das Versprechen beinhaltet, sich neben anderen Investoren an zukünftigen Folgefinanzierungsrunden zu beteiligen”, heißt es dazu.

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#DealMonitor – Sequoia steigt bei Auto1 ein – Exporo bekommt 16 Millionen – TeamViewer kauft Xaleon – Questel übernimmt innosabi


Im aktuellen #DealMonitor für den 19. Januar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Auto1
+++ Der amerikanische Top-Geldgeber Sequoia Capital und der amerikanische Hedgefonds Lone Pine Capital steigen kurz vor dem IPO, bei dem das Unternehmen 1 Milliarde einsammeln möchte, bei Auto1 ein – siehe Bloomberg. “The U.S. venture capital firm and rival fund Lone Pine Capital reached a preliminary deal to each buy about 50 million euros of Auto1stock from early investor DN Capital”, heißt es im Bericht. Die Bewertung soll bei 7,2 Milliarden US-Dollar (6 Milliarden Euro) liegen. DN Capital stieg 2013 bei Auto1 ein. Auto1, 2012 gegründet,  erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von rund 3,5 Milliarden Euro.

Exporo
+++ Die Alt-Investoren investieren weitere 16 Millionen Euro in Exporo. Zu den bisherigen Geldgebern der Hamburger Immobilien-Crowdfunding-Plattform gehören unter anderem Partech, HV Capital, e.ventures und Heartcore Capital. 2019 investierten die Geldgeber 43 Millionen in Exporo, das 2014 von Simon Brunke, Björn Maronde, Julian Oertzen und Tim Bütecke gegründet wurde. Die Bewertung von Exporo lag damals und wohl auch bei der jetzigen Investmentrunde bei rund 150 Millionen (Post-Money). Die Fusion mit Zinsland sorgte zuletzt für Probleme bei Exporo. Ende Oktober rückte wohl auch deswegen Herman Tange als Co-CEO bei Exporo an.

Superchat
+++ 468 Capital und Angel-Investoren wie Mato Peric, Matt Robinson, Rolf Schrömgens (Trivago) und Kai Hansen (Lieferando) investieren 2,8 Millionen in Superchat. Bei Superchat dreht sich alles um Kommunikation und Rezensionen. Zielgruppe dabei sind lokale Unternehmen. Die Jungfirma schreibt zum Konzept: “Sammeln Sie positive Online-Bewertungen, gewinnen Sie mehr Kunden und kommunizieren Sie mit Ihren Kunden per Text”. Gegründet wurde das Unternehmen 2020 von Yilmaz Köknar und Mika Hally. Bereits im vergangenen Jahr konnte die Jungfirma 500.000 Euro einsammeln – unter anderem von Feliks Eyser (RegioHelden) und Stefan Tietze (gebraucht.de).

Tomorrow’s Education
+++ Der  englische Geldgeber Emerge Education investiert 1,1 Millionen Euro in das EdTech Tomorrow’s Education. Das junge Berliner Unternehmen, das 2020 von Christian Rebernik und Thomas Funke gegründet wurde, bietet das berufsbegleitende Masterprogramm “Sustainability, Entrepreneurship and Technology (SET)” an, das auf der eigens dafür entwickelten Plattform verfügbar ist. Lerninhalte können bei Tomorrow’s Education auf die Bedürfnisse der Teilnehmer:innen zugeschnitten werden.

Boost Thyroid
+++ IBB Ventures und einige nicht genannte Angel-Investoren investieren in Boost Thyroid, eine auf KI-basierte App gegen die Krankheit Hashimoto. Das 2016 von den Wissenschaftlern Vedrana und Mikael Högqvist Tabor gegründete und in Berlin ansässige Unternehmen ermöglicht es Menschen die an einer Schilddrüsen-Autoimmunerkrankung leiden, wissenschaftlich geprüfte Informationen zu erhalten.

emocean
+++ Die chinesische High-Tech-Firma Justech investiert eine sechsstellige Summe in das Middleware-Startup emocean. Das Münchner Startup entwickelt mit indigo eine Software, die Maschinen und Anwendungen miteinander kommunizieren lässt – und das in Echtzeit. “Gleichzeitig ist sie herstellerunabhängig einsetzbar und bis auf die kleinsten Ebenen im Fertigungsprozess skalierbar”, teilt die Jungfirma mit.

Nomoo
+++ Das Dr. Giesen Family Office und die Alt-Investoren, ein Verbund aus drei Risikokapitalgebern angeführt von Quest Solutions investieren eine ungenannte Summe in Nomoo, ein Kölner Startup, das seit 2016 veganes Eis produziert. Quest Solutions, Siltho Research und AM1 Ventures investierten zuletzt eine sechsstellige Summe in das Food-Startup. Nomoo wurde von Rebecca Göckel und Jan Grabow gegründet.

EXITS

Xaleon
+++ Der Fernwartungssoftware-Anbieter TeamViewer übernimmt Xaleon, ein Unternehmen rund um Customer Engagement. “Das Kernprodukt von Xaleon ist eine Co-Browsing-Technologie, die in Web Sessions eine besondere Form des Screensharings ermöglicht. Dies funktioniert ohne Installation und ohne Übertragung von Nutzerdaten, womit die Software vollkommen DSGVO-konform arbeitet”, teilt das Unternehmen mit. Xaleon – früher als Chatvisor bekannt – wurde 2018 von Horst-Georg Fuchs, Markus Wagner und Mathias Holzinger in Linz gegründet. Derzeit wirken 20 Mitarbeiter für die Jungfirma. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. TeamViewer teilt aber dies mit: “Neben einer fixen Komponente im niedrigen zweistelligen Millionenbereich, die sich aus einer Vorab-Barkomponente und zusätzlichen jährlichen Barzahlungen für vier Jahre zusammensetzt, wird der Gesamtkaufpreis durch eine variable Komponente erhöht. Dieser Earn-Out ist an bestimmte Unternehmensziele über einen Vierjahreszeitraum gekoppelt”. TeamViewer integrierte die Xaleon-Technologie bereits im vergangenen Jahr als Whitelabel-Lösung für seine TeamViewer Tensor-Nutzer.

weekend.com
+++ Der Reisegigant trivago übernimmt das Startup weekend.com, eine App speziell für Wochenendreisen. Die Düsseldorfer Jungfirma, die 2016 von Tobias Boese, Ralf Usbeck and Tom Hülser gegründet wurde,  ist derzeit in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Großbritannien und den USA verfügbar. Der börsennotierte Travel-Dienst Travelzoo und das Düsseldorfer Unternehmen Vilauma investierten 2018 beachtliche 5,25 Millionen Euro in die Jungfirma, die früher als weekenGO bekannt war. “The acquisition supports trivago and weekend.com’s shared mission to bring travelers inspirational content, helping turn travel intent into exciting getaways. The combination will allow trivago to apply its marketing and product expertise to the weekend.com brand while leveraging synergies with trivago’s existing products”, teilt trivago zur Übernahme mit. Der Kaufpreis ist nicht bekannt.

innosabi
+++ Das französische Unternehmen Questel, ein Anbieter von Lösungen für geistiges Eigentum und Innovationsmanagement, übernimmt die Mehrheit an innosabi – siehe Handelsblatt. innosabi, eineSoftware für agiles Ideen- und Innovationsmanagement wurde 2010 von Catharina van Delden, Jan Fischer, Hans-Peter Heid und Moritz S. Wurfbaum gegründet. Der Kaufpreis ist nicht bekannt. “Es dürfte sich aber um mehrere zehn Millionen Euro handeln”, heißt es im Bericht.

sprechstunde.online
+++ Das deutsch-britische Telemedizin-Unternehmen Zava (früher als DrEd bekannt) übernimmt sprechstunde.online (gehört zur Deutsche Arzt AG aus Essen). “Mit seiner KBV-zertifizierten Videosprechstunden-Software ist sprechstunde.online bundesweit Marktführer unter den Anbietern, die unabhängig vom Praxis-Verwaltungs-System (PVS) operieren”, teilt das Unternehmen mit. Europa. sprechstunde.online zählt nach eigenen Angaben 12.000 registrierte Ärzten und Therapeuten. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Zava hatte gerade erst das Berliner Startup Medlanes, das Hausbesuche von Kinderärzten, Internisten, Orthopäden und Allgemeinmedizinern organisiert übernommen.

Joonko
+++ DasBonitäts-Startup bonify übernimmt einige Überreste von Joonko, das derzeit abgewickelt wird – siehe FinanceFWD. Das Berliner Startup bonify, das 2015 von Gamal Moukabary und Andreas Bermig gegründet wurde, ermöglicht Nutzern die Onlineauskunft über die Kreditwürdigkeit und Bonität. Ende Oktober des vergangenen Jahres gab der Check24-Rivale Joonko überraschend auf. Raisin und der Ping An Global Voyager Fund investierten zuvor mehr als 10 Millionen Euro in das Finleap-Projekt Joonko, ein digitales Finanzportal, das es seinen Verbrauchern ermöglicht, die für sie passenden Finanz- und Versicherungsprodukte zu finden. Joonko wurde 2019 von Carolin Gabor, Andreas Schroeter und Eric Lange gegründet.

VENTURE CAPITAL

Ant Financial
+++ Das chinesische FinTech Ant Financial plant einen Fintech-Fonds mit Sitz in Berlin – siehe FinanceFWD. “Ant Financial will sich künftig verstärkt an hiesigen Finanz-Startups beteiligen. Die gut vernetzte Managerin ­Jasmine Zhang sucht in Berlin nach einem Führungsteam für den Fonds. 100 Millionen Dollar sollen laut Brancheninsidern zusammenkommen, einen Teil werde Ant Financial beisteuern, weitere Gelder sollen von anderen Investoren kommen”, heißt es im Artikel. Themen sind unter anderem Blockchain und Fintech.

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#DealMonitor – Personio bekommt 175 Millionen – Bewertung: 1,7 Milliarden – mydealz-Mutter Pepper übernimmt Savings United


Im aktuellen #DealMonitor für den 18. Januar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Personio
+++ Der amerikanische Geldgeber Meritech investiert gemeinsam mit Alt-Investoren wie Index Ventures 175 Millionen US-Dollar in Personio. Die Unternehmensbewertung der Münchner Jungfirma steigt dabei auf 1,7 Milliarden Dollar. Personio ist somit jetzt ein weiteres, seltenes deutsches Unicorn. Personio, 2015 von Hanno Renner, Roman Schumacher, Arseniy Vershinin und Ignaz Forstmeier gegründet, positioniert sich als HR-Softwarelösung für kleine und mittelständische Unternehmen. Accel, Lightspeed Venture Partners, Index Ventures, Northzone, Global Founders Capital und Picus Capital investierten zuletzt 75 Millionen Dollar in Personio. Insgesamt flossen nun schon 250 Millionen Dollar in Personio. Das frische Kapital soll die internationale Expansion der HR-Firma fließen. Geplant ist unter anderem die Expansion nach Frankreich und Italien. Derzeit wirken rund 500 Mitarbeiter für Personio. Spannend: Das Unternehmen schließt explizit weitere Übernahmen aus! 2019 hatte Personio Rollbox übernommen. “Der Fokus liegt weiterhin auf einem starken organischen Wachstum”, teilt das Unternehmen mit.

Numbrs
+++ Saidler & Co. Finance, also Firmengründer Martin Saidler, und weitere Geldgeber investieren weitere 7 Millionen Schweizer Franken in Numbrs. “The lead investor in the latest funding round in December 2020 is the Swiss investment firm Saidler & Co Finance AG, which contributed an additional CHF 7 million, bringing its total investment amount in 2020 to CHF 17.5 million”, teilt das Unternehmen mit.  In das 2014 gegründete Unternehmen flossen bereits mehr als 200 Millionen Franken. Numbers positioniert sich inzwischen als “paid software-as-a-service subscription model” und nicht mehr als “personal finance app”.

MedKitDoc
+++ Picus Capital, also Alexander Samwer, investiert in MedKitDoc (Hann. Münden). Mit MedKitDoc können Patienten sich nicht nur via Videokonferenz mit einem Arzt austauschen, sondern auch mittels ausgesuchter Geräte untersuchen lassen. “Ein durch uns geschulter Facharzt führt die Untersuchung durch. Dabei kann er zum Beispiel über das Bluetooth-Stethoskop live Ihre Herztöne abhören”. Gegründet wurde das Telemedizin-Startup von Dorian Koch, Siegfried Guterman und Benjamin Gutermann.

EXITS

Savings United
+++ Die Berliner Pepper Media Holding, das Unternehmen hinter mydealz, übernimmt Savings United. Das Savings United-Management bleibt auch nach der Übernahme weiter am Unternehmen, einem Gutscheinmarktplatz mit der Zielgruppe für Medienunternehmen, beteiligt. Hanse Ventures und Holtzbrinck Digital verkaufen ihre Anteile dagegen. Die Savings United ging 2016 aus der Fusion der Panna Cotta Group aus dem Hause Hanse Ventures und der zu Holtzbrinck Digital gehörenden Global Leads Group (GLG) hervor. Savings United erwirtschaftet nach eigenen Angaben “achtstellige Jahresumsätze, ist profitabel, und auf Wachstumskurs”. Das Unternehmen beschäftigt in Hamburg sowie in seinen Büros in London und New York mehr als 100 Mitarbeiter. Savings United ist derzeit in zwölf Ländern unterwegs. Im Gutschein-Segment gab es zuletzt mehrere Übernahmen zu beobachten – gerade erst etwa übernahm die Global Savings Group das Unternehmen shoop#EXKLUSIV

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, was wir im #DealMonitor aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren anonymen Briefkasten.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

#aktuell, #e-health, #fintech, #hamburg, #hanse-ventures, #holtzbrinck-digital, #hr, #index-ventures, #medkitdoc, #meritech, #munchen, #mydealz, #numbrs, #pepper-com, #personio, #picus-capital, #saidler-co-finance, #savings-united, #telemedizin, #venture-capital

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#DealMonitor – Jedox bekommt 100 Millionen – Delivery Hero legt DX Ventures (50 Millionen) auf – Waterland übernimmt YieldKit


Im aktuellen #DealMonitor für den 12. Januar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Jedox
+++ Insight Partners und Alt-Investoren wie Iris Capital, eCAPITAL und Wecken & Cie. investieren 100 Millionen US-Dollar in Jedox. Das 2002 in Freiburg gegründete Unternehmen bietet Enterprise-Performance-Management-Lösungen für Unternehmensplanung und -analyse an. Iris Capital, eCAPITAL und Wecken & Cie. investierten zuletzt 20 Millionen Euro in Jedox. “Die neue Finanzierungsrunde wird Jedox helfen, sein Kundenwachstum und seine globale Expansion zu beschleunigen und gleichzeitig seine robuste Plattform für abteilungsübergreifende integrierte Geschäftsplanung, Berichterstattung und Analyse zu verbessern”, teilt das Unternehmen mit. Über 2.500 Unternehmen nutzen Jedox nach Firmenangaben. 2018 erwirtschaftete Jedox einen Konzern-Umsatz in Höhe von von 23,1 Millionen Euro (Vorjahr: 19,9 Millionen Euro).

Filestage
+++ Der niederländische Geldgeber Newion, Alt-Investor High-Tech Gründerfonds (HTGF) und seed + speed Ventures, der Seed-Investor von TV-Löwe Carsten Maschmeyer, investieren 2,8 Millionen Euro in das Stuttgarter Software-Startup Filestage. Das 2015 von Niklas Dorn, Maël Frize und Simon Kontschak gegründete Unternehmen positioniert sich als “Asset Review Plattform für Unternehmen und Agenturen”.

Energy Robotics
+++ Earlybird Venture Capital und einige Business Angels wie Paul Achleitner, Gerhard Roiss, Martin Klässner und Andrej Henkler investieren 2 Millionen Euro in Energy Robotics, einen Entwickler von Softwarelösungen für mobile Inspektionsroboter. Energy Robotics wurde 2019 als  Spin-off der Technischen Universität Darmstadt gegründet. Das Unternehmen wird von Dorian Scholz und Stefan Kohlbrecher geführt.

Recare 
+++ Der Berliner Geldgeber Die BrückenKöpfe und Altgesellschafter Altgesellschafter wie der Thieme Verlag, Petra Becker, TECH Beteiligungen Niklas Östberg und Oliver Pabst investieren 2 Millionen Euro in Recare. Das junge Unternehmen, 2017 in Berlin gegründet, betreibt einen B2B-Marktplatz für medizinische Versorgungseinrichtungen und Krankenhäuser in verschiedenen Versorgungsbereichen. Insgesamt flossen bereits rund 6 Millionen Euro in Recare.

Taxy.io
+++ 42CAP aus München und einige Business Angels sowie Alt-Investor TechVision Fonds (TVF)  investieren eine siebenstellige Summe in das Aachener Startup Taxy.io. Das junge Unternehmen bietet eine B2B-Software-Lösung für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Mitarbeiter in Finanzabteilungen an. Das Unternehmen wurde 2018 von Daniel Kirch, Sven Peper, Steffen Kirchhoff und Sven Weber gegründet. Mit dem frischen Kapital “will das Startup seine Geschäftstätigkeiten auf den gesamten DACH-Raum ausweiten”.

INVESTMENTS

Yorxs
+++ Der Münchener Juwelier Ralf Nutt übernimmt den insolventen Online-Diamanthändler Yorxs – siehe Handelsblatt. “Das Start-up hatte jahrelang in der Diamantbranche für Aufsehen gesorgt, weil es eine breitere Palette an Diamanten zu niedrigeren Preisen als die gesamte Konkurrenz in Deutschland bot”, heißt es im Artikel. Yorxs, 2012 von Joachim Giehl und Casimir Graf zu Maltzahn gegründet, sammelte in den vergangenen Jahren mehrere Millionen von Risikokapitalgebern ein – unter anderem vonmHightech-Gründerfonds (HTGF), K5 Ventures und der KfW. Im September 2019 schlitterte das Unternehmen dann in die Insolvenz.

EXITS

YieldKit
+++ Jetzt offiziell! Die niederländische Private Equity-Gesellschaft Waterland übernimmt – wie bereits Anfang Januar berichtet – die Mehrheit an YieldKit, einem “Performance Marketing Aggregator for Publishers”. In der Presseaussendung heißt es: “Zusammen mit Gründer Oliver Krohne, CEO Daniel Neuhaus, sowie Tech-Unternehmer und YieldKit-Investor Lars Hinrichs plant Waterland das organische Wachstum von YieldKit zusätzlich zu beschleunigen und die Software-Plattform mittels Buy-&-Build-Strategie zur Marktführerschaft auszubauen. YieldKit erwirtschaftete nach eigenen Angaben 2020 einen Usmatz in Höhe von 33 Millionen Euro. YieldKit beschäftigte zuletzt 30 Mitarbeiter.

VENTURE CAPITAL

DX Ventures
+++ Der börsennotierte Lieferdienstvermittler Delivery Hero legt sich mit DX Ventures einen Investmentableger zu. “Die Investmentstrategie konzentriert sich darauf, gründergeführte Unternehmen mit Kapital zur Erfüllung ihrer Visionen auszustatten, um eine große Bandbreite traditioneller Industrien zu revolutionieren”, teilt das Unternehmen zum offiziellen Start mit. Der Corporate-Venture-Ableger ist zunächst mit 50 Millionen Euro ausgestattet. Fokus von DX Ventures sind Themen wie On-Demand Service, Lebensmitteltechnologie, nachhaltige Innovation, künstliche Intelligenz, FinTech und Logistik. DX Ventures wird von Duncan McIntyre geführt. Zum Portfolio von DX Ventures gehören unter anderem bereits Rappi, Ritual und wisefood.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV smava und Finanzcheck planen Fusion – Gorillas-Klon Flink bekommt 10 Millionen – Berliner Thrasio-Klon bekommt 100 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 11. Januar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Flink
+++ Der Berliner Geldgeber Cherry Ventures und Northzone investieren 10 Millionen Euro in den ganz neuen Berliner Gorillas-Klon Flink. Hinter dem brandneuen Unternehmen, einem mobilen Supermarkt, stecken Christoph Cordes (Fashion4Home, Home24) und Oliver Merkel (Bain & Company) sowie die Hamburger Pickery-Gründer Saad Saeed und Nikolas Bullwinkel. Die Bewertung von Flink liegt bei 20 Millionen Euro (Pre-Money). Der große Wettbewerber Gorillas konnte zuletzt 44 Millionen US-Dollar einsammeln. Mehr Infos gibt es im aktuellen ds-Insider-Podcast #EXKLUSIV 

Formel Skin
+++ Vorwerk Ventures investiert gemeinsam mit den Alt-Investoren Cherry Ventures und Heartcore Capital 5 Millionen Euro in Formel Skin. Formel Skin aus Berlin, früher als True Skin bekannt, bietet “individuelle Lösung gegen Hautunreinheiten”. Das Startup verspricht dabei: “Ein Dermatologe stellt eine Creme mit aktiven Wirkstoffen für Deine Haut zusammen”. Formel Skin wurde 2019 von Anton Kononov und Florian Semler gegründet. Mehr Infos gibt es im aktuellen ds-Insider-Podcast #EXKLUSIV 

mercanis
+++ Der österreichische Geldgeber Speedinvest investiert eine unbekannte Summe in mercanis, das neue Startup von scoutbee-Gründer Fabian Heinrich und Moritz Weiermann (Director Of Operations, scoutbee). Im Rahmen der Investmentrunde steigen auch Angel-Investoren wie Jonathan Teklu (Creandum), Lee Galbraith (scoutbee), Victor Jacobsson (Klarna), Jörg Gerbig (Lieferando) bei mercanis ein. So positioniert sich die noch sehr junge Firma: Mercanis is the leading service buying software. Our cutting-edge tool enables customers to source services in a smart, efficient, and compliant manner”. Mehr Infos gibt es im aktuellen ds-Insider-Podcast #EXKLUSIV 

Lemon Marktes
+++ Der schwedischen Wagniskapitalgeber Creandum und System.One investieren eine siebenstellige Summe in Lemon Marktes. Das Unternehmen aus Münster, das von Marcel Katenhusen und Maximilian Linden gegründet wurde, positioniert sich als Tech-Broker. In unserem Pitch-Podcast haben die Gründer ihr Konzept kürzlich schon einmal vorgestellt. “Über eine Schnittstelle/API ermöglichen wir das Streaming von Echtzeit-Marktdaten und die automatische Order Ausführung. “Entwickler können Trading-Algorithmen, Bots oder Applikationen programmieren, in einer Sandbox testen und dann live am Markt ausführen”. Mehr Infos gibt es im aktuellen ds-Insider-Podcast #EXKLUSIV 

Optidash
+++ Der Berliner Geldgeber Rheingau Founders investiert in Optidash. Das 2016 von Przemek Matylla in Berlin gegründete Startup bringt sich als “AI-Powered Image Optimization and Processing Platform” in Stellung. In der Selbstbeschreibung heißt es: “Founded in 2016 in Berlin and emerging from stealth in 2019 we have built probably the most complete solution for all image optimization and recompression tasks. Optidash abstracts away the complexities associated with implementing a modern image processing pipeline into a simple REST API”. Mehr Infos gibt es im aktuellen ds-Insider-Podcast #EXKLUSIV 

Thrasio-Klon
+++ Alstin, also Carsten Maschmeyer, Upper90 und eine deutsche Stiftung investieren bis zu 100 Millionen US-Dollar in einen Berliner Thrasio-Klon, der von mehreren WHUlern vorangetrieben wird. Thrasio-Klone sind eines der Trendthemen derzeit. Startups wie die Razor Group, SellerX und Brands United bringen sich derzeit in Stellung. Aber auch etablierte Händler wie Berlin Brands Group(ehemals Chal-Tec) und KW-Commerce bringen sich derzeit in diesem Hype-Segment in Stellung. Mehr Infos gibt es im aktuellen ds-Insider-Podcast #EXKLUSIV 

Clark
+++ Der chinesische Internetkonzern Tencent, Finleap, White Star Capital und Yabeo investieren 69 Millionen Euro in das Frankfurter InsurTech Clark – siehe Handelsblatt. In den vergangenen fünf Jahren flossen schon rund 36 Millionen Euro in den Versicherungsmanager Clark. Inzwischen beschäftigt das Unternehmen mehr als 200 Mitarbeiter. Seit dem Start der App haben die Clark-Kunden nach Firmenangaben eine Million Verträge digitalisiert.

Kenbi
+++ Der Schweizer Investor Redalpine sowie Altinvestoren wie e.ventures, Heartcore Capital und Partech investieren 7 Millionen Euro in Kenbi- siehe Handelsblatt. Das junge Pflege-Startup wurde 2019 von Clemens Raemy und Katrin Alberding gegründet. “Kenbi steht für eine Pflege zu Hause, die jedem wieder Selbstbestimmung im Alltag gibt – sowohl Kunden zu Hause als auch unseren Pflege-Teams in ihrer Arbeit. Wir mischen die Pflege neu auf indem wir wieder Zeit schaffen für das aller wichtigste in der Pflege: die Menschen”, heißt es in der Selbstbeschreibung der Jungfirma, die früher als Herzsache bekannt war.

air up
+++ Der amerikanische Getränkekonzern Pepsico und weitere nicht genannte Geldgeber investieren 18 Millionen Euro in das junge Trinksystem air up – siehe Handelsblatt. Das Startup aus München aromatisiert Wasser über Duft. Ralf Dümmel, Christoph Miller und Frank Thelen investierten bereits vor einigen Jahren in die Jungfirma, die 2019 von Fabian Schlang, Tim Jäger, Lena Jüngst, Simon Nüesch und Jannis Koppitz gegründet wurde. Auch Stephan Huber, Chef des Pharmaunternehmens Denk Pharma, der Navvis-Gründer Felix Reinshagen, Carl-Claudius Rosengarten sowie der Hamburger Food-Investor Oyster Bay investierten zuvor bereits in air up. Laut Bericht erwirtschaftete das Unternehmen zuletzt einen Umsatz in Höhe von rund 20 Millionen Euro.  air up derzeit derzeit rund 80 Mitarbeiter.

Ryte
+++ Der britische Investor Octopus Investments investiert 6,5 Millionen Euro in Ryte, früher als Onpage.org bekannt. Das Münchner Startup unterstützt Unternehmen und Agenturen dabei, “die Qualität ihrer Websites und den Erfolg in den Suchmaschinen auf Basis modernster Software nachhaltig zu optimieren”. Senovo, Surplus Invest und pd ventures investierten zuletzt 3,1 Millionen Euro in Ryte. Das Unternehmen, das 2012 von Andreas Bruckschlögl, Marcus Tandler und Niels Dörje gegründet wurde, beschäftigt derzeit über 100 Mitarbeiter.

Labforward
+++ Die Laborgerätehersteller Tecan und 2mag sowie der Alt-Investor Peppermint Venture Partners investieren mehr als 5 Millionen Euro in die Berliner Laborsoftware-Firma Labforward. Mit dem neuen Kapital möchte “das Unternehmen seine Software-Suite als Konnektivitätsplattform ausbauen und international expandieren”. Labforward entstand 2019 durch die Fusion von labfolder und cubuslab. labfolder wurde 2013 von Simon Bungers und dem Biophysiker Florian Hauer gegründet. 35 Mitarbeiter wirken für Labforward.

FUSION

smava / Finanzcheck.de
+++ Das Berliner FinTech smava, ein Kreditvergleich, und Finanzcheck.de, ein Vergleichsdienst für Verbraucherkredite, verhandeln über eine Fusion. Das junge Hamburger FinTech Finanzcheck.de wanderte 2018 unter das Dach von Scout24. Der Kleinanzeigendienst zahlte damals 285 Millionen Euro für Finanzcheck.de und ordnete das Startup seiner Tochter AutoScout24 zu. Seit der Übernahme von AutoScout24 durch Hellman & Friedman steht Finanzcheck.de zum Verkauf. Durch die Fusion mit smava soll Finanzcheck.de nun zum Check24-Konkurrenten aufsteigen. Mehr Infos gibt es im aktuellen ds-Insider-Podcast #EXKLUSIV 

EXITS

Medlanes
+++ Das deutsche-britische TelemedizinUnternehmen Zava (früher als DrEd bekannt) übernimmt Medlanes. Das Berliner Startup organisiert Hausbesuche von Kinderärzten, Internisten, Orthopäden und Allgemeinmedizinern. Medlanes wurde 2014 von Erik Stoffregen und Emil Kendziorra gegründet Stoffregen bleibt auch nach der Übernahme als Geschäftsführer von Medlanes an Bord. 2018 investierte die Berliner E-Health-Schmiede Heartbeat Labs in den privatärztlichen Bereitschaftsdienst. Das Unternehmen ist derzeit in 14 deutschen Städten aktiv.

VENTURE CAPITAL

Faster Future
+++ Laura Grimmelmann, zuletzt Accel, startet mit dem Geldgeber Faster Future einen sogenannten “Single-GP-VC”. Auf der Website positioniert sich Faster Future als “european micro vc”. Ansonsten ist dort noch der Satz: “investing in the teams of tomorrow” zu lesen. Zuletzt wirkte Grimmelmann als Entrepreneur In Residence bei Entrepreneur First. Nach unserem Verständnis arbeitet Grimmelmann bei Faster Future insbesondere mit Lukasz Gadowski (Spreadshirt, Delivery Hero und Co.) zusammen. Mehr Infos gibt es im aktuellen ds-Insider-Podcast #EXKLUSIV 

Monrepos Advisers
+++ Der ehemalige Metro-Chef Olaf Koch investiert nun via Monrepos Advisers in Startups – siehe WiWo. “Das wird sicher nicht meine Hauptbetätigung werden, aber die Zusammenarbeit mit Gründern fand ich schon bei Metro extrem spannend”, sagt in dem Bericht zufolge. Auf der Website von Monrepos Advisers heißt es:  “We are a network of exprienced executives, investment professionals and advisers that gives you access to knowledge and expertise. We help early stage companies to set the right preconditions for future success. We bring complementary capabilities to the table that help you to enhance the business modell, develop a proper operating model and define an attractive investment case. Our aim is to contribute to business transformation, growth and value creation”.

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#DealMonitor – Brookfield übernimmt Thermondo – Shop Apotheke kauft smartpatient – Global Savings Group übernimmt shoop


Im aktuellen #DealMonitor für den 8. Januar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

EXITS

Thermondo
++ Der milliardenschwere kanadische Infrastrukturinvestor Brookfield übernimmt die Mehrheit (51 %) an Thermondo. Das Berliner Startup, das von Philipp Pausder, Florian Tetzlaff und Kristofer Fichtner gegründet wurde, digitalisiert seit 2012 die Welt der Heizungsbauer. Mitgründer Pausder bleibt auch nach dem Brookfield-Einstieg weiter Gesellschafter und Geschäftsführer von Thermondo. “Die meisten bisherigen Investoren bleiben dabei”, schreibt das Handelsblatt zur Mehrheitsübernahme. E.ON, HV Capital, Vorwerk Ventures, Rocket Internet, IBB Ventures, 10x und Co. investierten in den vergangenen Jahren über 51 Millionen Euro in das Unternehmen. Der Energieriese E.ON hielt zuletzt 19,4 % der Thermondo-Anteile. HV Capital war mit 14,6 % dabei. Rocket Internet hielt über drei Investmentvehikel zusammen 11,2 %. Die IBB Beteiligungsgesellschaft war mit 9,2 % beteiligt. Der Energieversorger Eneco hielt 8,2 % der Anteile. Vorwerk Ventures wiederum 7,1 % und der Münchner Geldgeber 10x 5,1 %. Laut Jahresabschluss Jahr 2018 erwirtschaftete die Jungfirma zuletzt ein Rohergebnis in Höhe von 13,2 Millionen Euro – nach 11,8 Millionen im Jahr zuvor. Der Jahresfehlbetrag lag 2018 bei rund 9,6 Millionen – nach 11,8 Millionen im Jahr zuvor. Insgesamt kostete der Aufbau von Thermondo bis Ende 2018 über 40 Millionen. Auch für 2019 plante das Unternehmen Verluste ein. 2020 dürfte es wegen der Corona-Pandemie zudem nicht nach Plan für Thermondo gelaufen sein. 440 Mitarbeiter – vor allem Installateure – beschäftigte Thermondo zuletzt. Bereits Ende 2019 wurde bekannt, dass Thermondo abermals auf der Suche nach Geld war. Die Mehrheitsübernahme durch Brookfield dürfte deswegen auch eine Art Rettungsmaßahme in eine sicherere Zukunft sein.

smartpatient
+++ Die Online-Apotheke Shop Apotheke übernimmt das Münchner Unternehmen smartpatient, das die App MyTherapy entwickelt und betreibt. Die Anwendung unterstützt “die Therapietreue und bietet unter anderem ein digitales Medikationsmanagement, ein Tagebuch für Messwerte und Symptome sowie ausdruckbare Gesundheitsberichte”. Aktuell wird die App nach Firmenangaben von rund 1,4 Millionen Patienten aktiv genutzt. SmartPatient wurde Ende 2012 von Philipp Legge, Sebastian Gaede und Julian Weddige in München gegründet. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das Unternehmen teilt aber mit: “Neben einer Vorab-Barkomponente setzt sich der Kaufpreis aus drei aufeinander folgenden Tranchen zusammen, die zum Teil durch Aktien der SHOP APOTHEKE EUROPE beglichen werden sollen. Der Gesamtkaufpreis liegt im oberen zweistelligen Millionenbereich”.

shoop
+++ Die Global Savings Group (GSG), ein weltweit aktiver Schäppchendienstleister, übernimmt die Cashback-Plattform shoop. Das Berliner Unternehmen, das 2010 von Veit Mürz gegründet wurde, positioniert sich als “Loyalitäts Plattform, die Kunden mit ihrem Netzwerk von mehr als 2.000 Online-Händlern und Top-Marken Bargeldprämien bietet”. Rocket Internet, HV Capital, DTCP, RTP Global und M6 investierten zuletzt weitere 12 Millionen Euro in die Münchner Jungfirma Global Savings Group, die früher als Cuponation bekannt war. Weltweit arbeiten rund 500 Mitarbeiter für die Global Savings Group, die Niederlassungen in mehreren Ländern unterhält und Plattformen in über 20 Märkten betreibt. Zuletzt übernahm die Global Savings Group die das französische Cashback-Unternehmen iGraal (Bewertung: 123,5 Millionen Euro). Der shoop-Deal dürfte dich in ähnlichen Dimensionen bewegen.

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#Brandneu – 7 neue Startups, von denen man bald mehr hören wird


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

Fleetspark
Beim Berliner Startup Fleetspark geht es um das Einsparen von Benzin. Zielgruppe der mobilen Anwendung sind Logistikunternehmen. In der Selbstbeschreibung heißt es: “FleetSpark is developing a set of technologies to help truck operator reduce their fuel consumption by over 10 %”.

Plan A
Das Berliner Startup Plan A möchte Unternehmen und Mitarbeiter beim Thema Nachhaltigkeit unterstützen. “Our software allows your company to measure, monitor, reduce and offset its environmental impact seemlessly. Create change with your business and improve from it!”, teilt das Startup mit.

DermaDigital
Das Berliner E-Health-Startup DermaDigital entwickelt eine “individuelle Ratgeber-App” rund um das Thema Haut. “Nach kurzer Zeit haben sich spielend einfach und ganz individuell die besten Produkte für deine Haut herauskristallisiert”, verspricht das junge Unternehmen aus Berlin.

Blindside
Hinter Blindside verbirgt sich eine digitale Trainingsplanung. Zielgruppe sind vor allem ambitionierte Amateursportler (Individual- und Mannschaftssport). Blindside eignet sich dabei vor allem für die langfristige Planung und Zielsetzung, den Wissenstransfer zwischen Trainern und die Auswertung der Trainingsplane.

Growify
Beim Berliner Startup Growify dreht sich alles ums Trendthema Lernen. “Growify ist eine Lernplattform, die Menschen zum Lernen motiviert, Jobprofile und Lerninhalte strukturiert und verschiedene (HR-)Systeme miteinander verbindet”, teilt das junge Unternehmen in eigener Sache mit.

AkiCheck
Das junge Berliner Unternehmen Nephrolytix entwickelt mit AkiCheck eine Plattform rund um das Management von Nierenfunktionen. Darüber sollen akute, mittel- und langfristige Veränderungen der Nierenfunktion erkannt, vorhergesagt und verhindert werden können.

Alenti
Die Jungfirma Alenti positioniert sich als B2B-Plattform für das Einholen von Vergleichsangeboten – sowohl für Einkäufer als auch Lieferanten. Zum Konzept teilt das Startup mit: ”Dabei nutzt Alenti das Potenzial künstlicher Intelligenz, um beide Nutzergruppen branchen- und produktabhängig zu unterstützen”.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über junge, frische und brandneue Startups, die noch nicht jeder kennt. Alle diese Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der bundesweiten Startup-Szene und im besten Fall auf die Agenda von Investoren, Unternehmen und potenziellen Kooperationspartnern. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Brandneu – 7 neue Startups, die ganz frisch unterwegs sind


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

onetask.ai
onetask.ai aus Siegburg entwickelt eine Software, mit der Kunden “ohne KI-Expertise eigenständig KI-Modelle umsetzen können”. Die Bandbreite soll dabei von “der Validierung potenzieller Use Cases über die Erstellung von Trainingsdaten bis hin zum automatisierten KI-Modell” reichen.

Raketenstart
Bei Raketenstart, das von Madeleine Heuts gegründet wurde, handelt es sich um eine “digitale Rechtsabteilung für Startups, Gründer und Selbständige”. Das Legaltech soll dabei den “gesamten Rechtsberatungsbedarf” für Existenzgründer abdecken.

medicalvalues
medicalvalues aus Karlsruhe stattet Labore mit Künstlicher Intelligenz aus und gibt so Diagosevorschläge. Das Startup liefert Ärzten dabei “Vorschläge und Hinweise basierend auf komplexen, mathematischen Modellen und medizinisch validierten Diagnosepfaden”. So soll die Früherkennung von Krankheiten gelingen.

Fernride
Fernride, bisher als Pylot bekannt, kümmert sich um das Trendthema autonomes Fahren. “Fernride offers Logistics customers the end to end integration of driverless vehicles into their processes”, teilt das Unternehmen aus München mit. Hinter Fernride stecken Hendrik Kramer, Maximilian Fisser und Jean-Michael Georg.

LucRen Family
Der junge Online-Shop LucRen Family aus Schaafheim bietet seinen Kunden “leckere Soßen nach traditionellen Rezepten der mediterranen Küche”. Neben Soßen gibt es bei LucRen Family aber auch leckere Pasta, Wein und Presecco sowie “eigens hergestelltes scharfes Olivenöl”.

aboDeinauto
aboDeinauto kümmert sich um die Vermittlung von Gebrauchtwagen-Abos. “Mit aboDeinauto findet jeder die passende Kombination aus Fahrzeug, Laufzeit und Kilometerpaket” – verspricht das Unternehmen dabei. Hinter aboDeinauto stecken unter anderem der Versicherer Baloise und der Venture Builder Bridgemaker.

bikematch
Mit der App von bikematch können Onliner Wartungen und Reparaturen an ihrem Fahrrad oder E-Bike buchen, bezahlen und durchführen lassen. Zum Konzept schreibt das Startup: “m Zentrum stehen unsere mobilen bikematch Angels: Service-Spezialisten, die dorthin kommen, wo sie gebraucht werden”.

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#DealMonitor – cargo.one bekommt 42 Millionen – Usercentrics sammelt 17 Millionen ein – Actio bekommt 8,5 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 17. Dezember werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

cargo.one
+++ Jetzt offiziell: Der amerikanische Geldgeber Bessemer Venture Partners investiert – wie bereits im aktuellen Insider-Podcast berichtet – 42 Millionen US-Dollar in cargo.one, ein noch junges Logistik-Startup. Index Ventures investierte zuletzt gemeinsam mit Next47, Creandum, Lufthansa Cargo und Point Nine Capital 18,6 Millionen US-Dollar in die Jungfirma, die sich um die digitale Distribution und Buchung von Luftfracht kümmert. cargo.ono wurde 2017 von Moritz Claussen, Oliver T. Neumann und Mike Rötgers gegründet. “Today, the company’s digital platform processes annualized volumes in Europe of more than 110,000 shipments and 45,000 tonnes with 15 airline partners including Lufthansa Cargo, Finnair Cargo, Etihad Cargo and All Nippon Airways Cargo”, heißt es in der Presseaussendung.

Usercentrics
+++ Der amerikanische Geldgeber Full In Partners sowie die Altinvestoren Alstin Capital, Reimann Investors und Cavalry Ventures investieren 17 Millionen Euro in Usercentrics, eine SaaS Consent Management Plattform. Das Münchner Startup, das anderen Unternehmen darin unterstützt ihre Webseiten DSGVO-konform zu machen, wurde 2017 von Mischa Rürup, Vinzent Ellissen und Lisa Gradow gegründet. Alstin Capital, Cavalry Ventures und Reimann Investors investieren zuletzt einen mittleren einstelligen Millionenbetrag in Usercentrics. Mit dem frischen Kapital soll unter anderem die Expansion in die USA vorangetrieben werden. Usercentrics beschäftigt derzeit rund 100 Mitarbeiter. Full In Partners investierte bisher unter anderem in Canva, Pomelo Health und AutoRABIT.

Actio
+++ HV Capital, Cavalry Ventures, Atomico Angel Fund sowie Business Angel wie die SumUp-Gründer Stefan Jeschonnek und Jan Deepen, Fabian Siegel (Marley Spoon), Doreen Huber, Udo Schloemer (Factory), Holger Friedrich, Karl-Moritz Herrmann und die Musikproduzenten Tassilo Ippenberger und Thomas Benedix investieren 8,5 Millionen Euro in Actio. Hinter Actio stecken Lieferheld-Macher Nikita Fahrenholz und Daniel Stahlkopf, früher einmal Director Product Management bei Delivery Hero. Bei Actio geht es um eine “Plattform zur Unterstützung der körperlichen und geistigen Gesundheit”.

Flyability
+++ Future Industry Ventures (FIV), Swisscom Ventures und ETF investieren 7 Millionen Euro in Flyability. Das junge Unternehmen, das 2014 von Patrick Thévoz und Adrien Briod gegründet wurde, bietet drohnenbasierte B2B-Lösungen für Unternehmen mit Fokus auf die Gas-, Öl-, Energieerzeugungs-, Chemie-, Bergbau- und Schifffahrtsindustrie an. “In den letzten 6 Jahren hat sich Flyability von einem Spin-off der EPFL in der Schweiz zu einem Unternehmen mit 100 Mitarbeitern entwickelt, das auf dem Gebiet der Erforschung und Inneninspektionen mit Drohnen in Innenräumen Pionierarbeit geleistet hat”, heißt es in der Presseaussendung.

OnlineDoctor
+++ SwissHealth Ventures, der Venture-Ableger der Schweizer Krankenversicherung CSS, investiert gemeinsam mit Mutschler Ventures, PilotRock Ventures, Forty:one, EquityPitcher und Angel-Investoren, wie Ole Wiesinger, 5,5 Millionen Schweizer Franken in OnlineDoctor. Das Schweizer Telemedizin-Startup, das 2016 von Paul Scheidegger, Tobias Wolf und Philipp Wustrow gegründet wurde, sieht sich bereits heute als “Europas führender Anbieter für Teledermatologie”. Das Startup kann insbesondere Hautkrankheiten per Foto beurteilen. Rund 8 Millionen flossen bereits in OnlineDoctor.

siOPTICA
+++ bm|t beteiligungsmanagement thüringen und Capital-E investieren 2 Millionen Euro in siOPTICA, einen Hersteller von Lösungen für sogenannte umschaltbare Privacy-Technologien, die für Beifahrer-Displays in Autos, Laptops, Tablets, Handys und Bezahlterminals zum Einsatz kommen. Der Privacy-Modus kann dabei per Tastendruck aktiviert werden. siOPTICA wurde 2013 in Jena gegründet.

Gilytics
+++ Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), die Swiss Startup Group und die Zürcher Kantonalbank investieren 1 Million Schweizer Franken in Gilytics. Das Startup aus Zürich, das 2017 von Stefano Grassi, Heather Pace Clark und Philippe Bieri gegründet wurde, bietet eine Cloud-GIS-basierte Plattform- und Servicelösung an, “die es Anwendern ermöglicht, alternative Routen für Stromleitungen, Pipelines, Straßen und Eisenbahnen zu berechnen”.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

#actio, #aktuell, #alstin-capital, #atomico-angel-fund, #berlin, #bessemer-venture-partners, #capital-e, #cargo-one, #cavalry-ventures, #e-health, #flyability, #full-in-partners, #future-industry-ventures, #gilytics, #high-tech-grunderfonds, #hv-capital, #jena, #munchen, #mutschler-ventures, #onlinedoctor, #pilotrock-ventures, #reimann-investors, #sioptica, #swiss-startup-group, #swisscom-ventures, #swisshealth-ventures, #usercentrics, #venture-capital, #zurich

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