#DealMonitor – b-rayZ bekommt 4 Millionen – HTGF investiert in DeepSkill – DropFriends sammelt Geld ein


Im #DealMonitor für den 7. Juli werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

b-rayZ
+++ LifeCare Partners, Protagon und Convergence Partners sowie die Eckenstein-Geigy-Stiftung, der Verband Swisspreneur und mehrere Angel-Investoren investieren 4 Millionen Schweizer Franken in b-rayZ. Das Spin-off des Universitätsspitals Zürich (USZ) mit Sitz in Schlieren, das 2019 von Andreas Boss, Cristina Rossi und Alexander Ciritsis gegründet wurde, entwickelt eine KI-basierte Software, die Radiolog:innen bei der Früherkennung von Brustkrebs unterstützen soll.

DeepSkill
+++ Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), die Unternehmensberatung Kienbaum sowie Angel-Investor:innen wie Ina Schlie und Anna Kaiser investieren eine siebenstellige Summe in DeepSkill. Das Kölner EdTech-Unternehmen, das 2020 von Miriam Mertens und Peter Goeke gegründet wurde, kümmert sich um “emotionale Skills und ganzheitliche Personalentwicklung”. Das Team möchte Mitarbeiter:innen “durch personalisierte Lernprogramme mit passgenau gematchten Coaches” unterstützen. Mehr über DeepSkill

DropFriends
+++ Die Business Angels Daniel Matuschewsky, Daniel Senf, Henry Flack, Markus Richter, Rainer Witt und Randolf Schürmann sowie die NRW.Bank investieren eine sechsstellige Summe in DropFriends. Das Kölner Startup, das 2019 von Osamah Aldoaiss, Yasmin Werner und Martin Peters gegründet wurde, positioniert sich als Paket-Community. Konkret setzt die Jungfirma auf “eine Plattform, mit der jeder mittels App und SaaS in Sekundenschnelle einen Paketshop erstellen oder ansteuern kann”. Mehr über DropFriends

Honest & Rare
+++ Der kanadische Geldgeber Loyal und “drei Berliner Business Angels” investieren 250.000 Euro in Honest & Rare. Das Berliner Startup, 2019 von Yascha Roshani und Aleksandr Bogdanov als Craft Exchange gegründet, positioniert sich als “Marktplatz für seltene und außergewöhnliche Getränke”. Das frische Kapital soll in die “internationale Expansion der Plattform und das weitere Wachstum des Getränkeangebots” fließen.

VENTURE CAPITAL

Headline
+++ Der Berliner Kapitalgeber Headline (früher als e.ventures bekannt) legt gleich drei neue Fonds auf. Headline US VII investiert in Nordamerika, Headline Brazil III in Lateinamerika und Headline EU VII (320 Millionen Euro) in europäische Unternehmen – siehe Gründerzene. Mehr über Headline

FoundersLane
+++ Der Corporate Venture Builder Creative Dock Group (CDG) übernimmt den Mitbewerber FoundersLane, 2016 von Felix Staeritz in Berlin gegründet. “Die Übernahme macht die Creative Dock Group zum größten unabhängigen Player im schnell wachsenden Geschäftsfeld der Corporate-Ventures”, teilt das Unternehmen mit. Creative Dock, 2012 gegründet, ist derzeit in ganz Europa unterwegs. Nun steht vor allem die Expansion in der MENA-Region, in der FoundersLane bereits aktiv ist, an. Mehr über FoundersLane

XAnge 
+++ Der französische Geldgeber XAnge legt seinen vierten Fonds (220 Millionen Euro) auf. Das viele Geld möchte das Team insbesondere in Deutschland in junge Startups investieren. “Ziel ist es, bis 2025 30% der Investitionen in Deutschland zu tätigen”, teilt der Investor mit. Bisher tätigte XAnge vor allem Seed- und Series-A-Finanzierungen – nun setzt der Venture Capitalist aber auch auf Pre-Seed-Investments. In Deutschland investierte XAnge zuletzt in Gitti, WorkMotion und Pina Earth. Mehr über XAnge

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Foto (oben): azrael74

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#Interview – “Als Gründer ohne fremdes Geld haben wir anfangs alles selbst gemacht”


Das Hamburger Startup fobizz, das 2018 von Theresa Grotendorst, Philipp Knodel und Diana Knodel gegründet wurde, setzt auf Online-Fortbildungen für Lehrkräfte. “Bisher waren Fortbildungen immer in Präsenz. Dafür ist Unterricht ausgefallen, Du musstest teilweise weite Strecken fahren. Außerdem gibt es zum Einsatz digitaler Medien in Schulen oft keine passenden Fortbildungen. Diese Lücke schließen wir mit unserem Angebot. Lernen kannst Du online, wann Du willst, wo Du willst und was Du willst”, erklärt Gründerin Grotendorst das Konzept.

Ihr Unternehmen, 26 Mitarbeiter:innen beschäftigt und einen siebenstelligen Umsatz erwirtschaftet, haben die Hanseat:innen bisher ohne fremde Geldgeber aufgebaut. “Wir hatten schnell einen MVP entwickelt mit dem wir direkt Kund:innen gewinnen und erste Umsätze verbuchen konnten. Wir haben gemerkt: Unser Geschäftsmodell funktioniert und ist skalierbar. Eigentlich waren wir ab Jahr zwei profitabel und es war klar, dass wir für das aktuelle Angebot keine externe Finanzierung benötigen”, sagt Grotendorst.

Im Interview mit deutsche-startups.de sprechen die fobizz-Gründerinnen Grotendorst und Diana Knodel außerdem über Vertriebsprozesse, Gründungsförderung und Recruiting.

Wie würdest Du Deiner Großmutter fobizz erklären?
Grotendorst: Stell Dir vor, Du bist Lehrerin. Weil sich in der Schule vor allem im Bereich Digitalisierung viel verändert, musst Du Dich immer wieder in neue Themen einarbeiten. Bisher waren Fortbildungen immer in Präsenz. Dafür ist Unterricht ausgefallen, Du musstest teilweise weite Strecken fahren. Außerdem gibt es zum Einsatz digitaler Medien in Schulen oft keine passenden Fortbildungen. Diese Lücke schließen wir mit unserem Angebot. Lernen kannst Du online, wann Du willst, wo Du willst und was Du willst.

War dies von Anfang an Euer Konzept?
Knodel: Klar war von Anfang an, dass es eine Online-Plattform sein sollte, auf der Lehrkräfte für andere Lehrkräfte Fortbildungen geben. Auch der Product-Market-fit war schnell gefunden. Die Plattform selbst passen wir immer wieder an. Zum Beispiel haben wir inzwischen Schullizenzen eingeführt, also einen Admin-Bereich entwickelt, über die die Verantwortlichen der Schulen ihren fobizz-Zugang verwalten können. Auch die Vertriebsprozesse haben wir Schritt für Schritt automatisiert und die Betreuung unserer Autor:innen standardisiert.

Wie genau funktioniert denn Euer Geschäftsmodell?
Knodel: Es gibt einen Marktplatz mit zwei Seiten – eine für Kund:innen, eine andere für Autor:innen – mit einer Software-as-a-Service-Plattform in der Mitte. Unser Go-to-Market lief B2C über einzelne Lehrkräfte. Mittlerweile generieren wir aber im B2B-Bereich unseren größten Umsatz: Schulen, Schulträger und teilweise sogar ganze Bundesländer gehören zu unseren Kunden.
Die Autor*innen sind in der Regel selbst Lehrkräfte, also vom Fach, wie man so schön sagt. Das ist uns wichtig. Sie erstellen die Online-Fortbildungen und werden dabei von uns begleitet. So gewährleisten wir die gewünschte Struktur und auch die Qualitätssicherung. Bezahlt werden sie über ein Revenue-Share-Modell, quartalsweise je nach Anzahl der Fortbildungen und Einschreibungen.

Wie ist überhaupt die Idee zu fobizz entstanden?
Grotendorst: Wir haben bereits vor der Gründung immer wieder Fortbildungen für Lehrkräfte gegeben, beispielsweise zur App-Entwicklung oder den Einstieg in die Programmierung. Teilweise sind wir dafür acht Stunden mit dem Zug angereist, um für zehn Personen einen 90-minütigen Workshop zu geben. Irgendwann dachten wir uns, das muss anders gehen. Und da wir aus der digitalen Produktentwicklung kommen, Diana war bei Xing, ich bei Gruner & Jahr, haben wir beschlossen, eine Plattform zu bauen und dort Online-Kurse für Lehrkräfte anzubieten.
Das kam von Anfang an super an – vor allem bei den Lehrkräften, die schon sehr digital unterwegs waren. Schnell wurde uns klar, dass wir nicht nur unsere eigenen Themen anbieten, sondern eine Plattform für alle Lehrkräfte bereitstellen wollen, auf der sie ihr Wissen und ihre Kenntnisse mit anderen teilen können.

Wie hat sich fobizz seit der Gründung entwickelt?
Knodel: Gestartet sind wir 2018 zu dritt als Gründerteam. Bereits ein Jahr später haben wir erste kleinere Umsätze generiert und bekamen eine mittlere fünfstellige Gründungsförderung durch die Wirtschaftsförderung Hamburg. Heute ist das Team auf 26 Personen gewachsen, wir haben aktuell 200.000 Nutzer:innen und im vergangenen Jahr war unser Umsatz siebenstellig.

Ihr habt fobizz bisher ohne Fremd-Finanzierungen und Kapitalgeber aufgebaut. War dies von Anfang an eine bewusste Entscheidung?
Grotendorst: Ehrliche Antwort: Es war keine bewusste Entscheidung. Das hat sich in den ersten Monaten so ergeben. Wir hatten ja schnell einen MVP entwickelt, also ein minimal funktionales Produkt, mit dem wir direkt Kund:innen gewinnen und erste Umsätze verbuchen konnten. Wir haben gemerkt: Unser Geschäftsmodell funktioniert und ist skalierbar. Eigentlich waren wir ab Jahr zwei profitabel und es war klar, dass wir für das aktuelle Angebot keine externe Finanzierung benötigen.

Wie war der Start ohne fremdes Geld – was geht recht einfach, was ist als Bootstrapping-Startup recht schwierig?
Knodel: Als Gründer ohne fremdes Geld haben wir anfangs alles selbst gemacht. Das ist natürlich anstrengend, weil es an alle Ecken und Enden etwas zu tun gibt. Gleichzeitig mussten wir uns absolut fokussieren und schnell ausprobieren. Sobald wir Umsätze hatten, konnten wir das Team aufbauen, aber eben nur Schritt für Schritt, finanziert aus dem Cashflow. Fremdfinanziert kann man das sicher etwas beschleunigen. Dennoch würden wir nicht sagen, der eine oder der andere Weg ist der bessere. Für uns war es so einfach der passende Weg. Heute sind wir an einem Punkt, an dem wir ganz selbstbewusst sagen können, wir können schnell aus dem Cashflow wachsen, ohne dass wir eine externe Finanzierung brauchen. Das kann in einem Jahr anders aussehen, aktuell aber steht unser Unternehmen sehr solide da.

Gab es denn viele Dinge, die Ihr einfach nicht umsetzen konntet, weil das Geld fehlte?
Grotendorst: Sicher. Am Anfang konnten wir beispielsweise kein Geld für die Unterstützung durch Externe ausgeben, zum Beispiel für Agenturen oder Freelancer im Bereich Marketing, PR und Recruiting. Wir haben uns daher sehr stark auf das Produkt fokussiert. Vielleicht sind wir deshalb etwas weniger sichtbar in der Öffentlichkeit, haben aber ein Produkt, das unsere Kund*innen lieben.

Was rätst Du anderen Gründer:innen, die sich für Bootstrapping entscheiden?
Grotendorst: Bootstrapping ist sicherlich nicht in allen Bereichen möglich. Aber wenn man im Gründungsteam alle wichtigen Kompetenzen vereint und keine teure Hardware oder Ähnliches benötigt, ist das eine super Möglichkeit, ein Business aufzubauen.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?
Knodel: An einem Punkt dachten wir, der (schulische) Bildungsmarkt sei zu kompliziert und wir bräuchten noch ein “zweites Standbein”. Wir haben dann tatsächlich parallel eine weitere Plattform entwickelt und auch eine neue GmbH mit gleichem Gesellschafterkreis gegründet. Die Idee der neuen Plattform war, dass jede:r sein bzw. ihr Wissen in Form von Online-Kursen und digitalen Produkten teilen kann. Wir hatten einen MVP und auch schon erste Kund:innen. Doch dann ging es bei fobizz auf einmal richtig rund. Mit beiden Produkten waren wir schnell ganz schön am Limit. Letztendlich haben wir uns daher entschieden, uns auf fobizz zu fokussieren und das andere Produkt wieder zu beenden. Das war kein einfacher Prozess.

Und wo hat Ihr bisher alles richtig gemacht?
Knodel: Hier fallen mir spontan drei Dinge ein: Hiring – wir haben ein großartiges Team -, unser hoher Qualitätsanspruch bei den Fortbildungen und bei allem rund um fobizz und schließlich unsere eigene Plattform, die wir genau auf die Bedürfnisse der Kund:innen und Schulen zuschneiden können.

Welchen generellen Tipp gibst Du anderen Gründer:innen mit auf den Weg?
Knodel: Ganz wichtig: Sucht Euch ein Thema, für das Ihr leidenschaftlich brennt. Denn fürs Gründen benötigt Ihr Durchhaltevermögen. Brennt Ihr für das Thema, fühlt sich das an wie das Schönste, das Ihr machen könnt, und nicht wie Stress. Super ist es, sich eine zweite Person zum Gründen zu suchen. Dann könnt ihr die Erfolge, aber auch die Ärgernisse teilen. Außerdem ist es von unschätzbarem Wert, frei in der Gestaltung Eures Startups zu sein und die Selbstwirksamkeit im Unternehmertum jeden Tag ausschöpfen zu können.
Theresa: Für mich eine der wichtigsten Erkenntnisse ist: Alle kochen nur mit Wasser! Trau’ dir selbst etwas zu und sag’ ja zu Unbekanntem. Lerne mit Unsicherheiten umzugehen, denn das bringt besonders in schwierigen Phasen – ob während des Gründens oder überhaupt im Leben – Leichtigkeit und stärkt die Zuversicht.

Wo steht fobizz in einem Jahr?
Knodel: Wir planen unser Produkt-Portfolio auszuweiten und werden neben Fortbildungen noch andere Produkte im Angebot haben, unter anderen Digitale Tools für Schulen.

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Foto (oben): fobizz, Tom Wiedemann

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Lakestar investiert in aware – GFC setzt auf Momo und cognote – FoodLabs investiert in eatDine


Im #DealMonitor für den 27. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

aware
+++ Lakestar investiert nach unseren Informationen eine Millionensumme in aware. 
Das Berliner Startup, das 2021 von den EyeEm-Gründern Florian Meissner und Ramzi Rizk sowie Ferdinand Schmidt-Thomé gegründet wurde, kümmert sich um die “Entwicklung einer App zur Auswertung von Gesundheitsdaten und zur Erforschung chronischer Krankheiten”. Konkret geht es zunächst insbesondere um Bluttests im Abo-Modell. Cherry Ventures, der June Fund und Atlantic Labs investierten bereits in das Unternehmen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Momo
+++ Element Ventures, Global Founders Capital (GFC) und einige Angel-Investoren investieren nach unseren Informationen in Momo. Das Berliner Startup Momo, das von Simplo-Gründer Marcel Meitza ins Leben gerufen wurde, positioniert sich als Kredit-Alternative zum “herkömmlichen Mietkautionskonto”.Mit Simplo wollten Meitza und Co. zuvor Handwerkern unter die Arme greifen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

cognote
+++ Global Founders Capital (GFC) investiert nach unseren Informationen in cognote. Das Münchner Startup, das von Nils Krüger, Oliver Rausch, Nils Blach und Anton Schäfer gegründet wurde, kümmert sich um die “Automatisierung der medizinischen Dokumentation”. “Wir entlasten Ärzt:innen in ihren täglichen Arbeitsabläufen durch automatisierte Dokumentation von Arzt-Patientengesprächen sowie Entscheidungs- und Behandlungsunterstützung”, teilt das Team mit.Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

eatDine
+++ Der Berliner Frühphasengeldgeber FoodLabs investiert nach unseren Informationen in eatDine. Das Berliner Startup, das von den mercavus-Machern Maximilian Fischer und Kai Winselmann sowie Michael Neuner gegründet wurde, “hilft unabhängigen Restaurants erfolgreicher im Liefergeschäft zu sein”. Konkret geht es um “ein Netzwerk von Küchen” Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Razor Group
+++ BlackRock und Victory Park Capital stellen der Razor Group weitere 400 Millionen US-Dollar zur Verfügung – siehe Insider. “The company has secured an additional $400 million in debt, bringing its total debt raised to $800 million”, heißt es im Bericht. Die Razor Group, 2020 von Tushar Ahluwalia und Jonas Diezun gegründet, kauft – wie das große Vorbild Thrasio – profitable Amazon-Händler und führt deren Geschäfte weiter. Fortress Investment Group, 468 Capital, Victory Park Capital, Presight Capital, Blackrock, Jebsen Capital, Redalpine und Global Founders Capital (GFC) investierten zuletzt 125 Millionen Dollar in das Unicorn. Mehr über die Razor Group

Simpleclub
+++ 10x Founders. HV Capital und Angel-Investor:innen wie Christian Hülsewig (Schüttflix), David Nothacker, Julius Kurt Köhler und Nicolaus Schefenacker (Sennder) sowie Matti Niebelschütz (Coachhub) investieren 7,2 Millionen Euro in Simpleclub – siehe Gründerszene. Das Startup aus München, das 2015 von Alexander Giesecke und Nicolai Schork gegründet wurde, positioniert sich als Lern-App für Schüler.  Die Gründer haben schon 2011, als Elftklässler mit ihrem Projekt angefangen – mit Mathematik-Erklärvideos auf YouTube. HV Capital investierte im Oktober 2020 bereits 2 Millionen Euro in Simpleclub. Ende 2021 gab es weitere 1,25 Millionen. Mehr über Simpleclub

VENTURE CAPITAL

Verve Ventures
+++ Der Schweizer Investmentplattform Verve Ventures, seit 2010 unterwegs, legt ihren ersten Fonds auf. 45 Millionen Schweizer Franken sind bereits im Topf. Zielgröße sind 100 Millionen. “The fund will invest in 5-7 companies per year during an investment period of 3 years, followed by a 5-year harvesting period”, teilt der Investor mit. Mehr über Verve Ventures

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Foto (oben): azrael74

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#DealMonitor – CoachHub sammelt 200 Millionen ein – Airbank bekommt 20 Millionen – Grupa Pracuj übernimmt softgarden


Im #DealMonitor für den 14. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

CoachHub
+++ Die Late-Stage-Investoren Sofina und SoftBank sowie die Altinvestoren Molten Ventures, Silicon Valley Bank, HV Capital, RTP Global, Signals Venture Capital und Speedinvest investieren 200 Millionen US-Dollar in CoachHub. Das Berliner EdTech-Startup, 2018 von den Seriengründern Yannis und Matti Niebelschütz (MyParfüm) ins Leben gerufen, verbindet Führungskräfte und Mitarbeiter:innen von Unternehmen mit Coaches. “Die jüngste Finanzierungsrunde wird die weitere Expansion vorantreiben, wobei der Schwerpunkt auf den Vereinigten Staaten liegt. Das Unternehmen plant, seine Mitarbeiterzahl von 850 weltweit auf mehr als 1.000 bis zum Jahresende zu erhöhen”, heißt es in der Presseaussendung. Insgesamt flossen nun schon 330 Millionen Dollar in die Jungfirma. Zuletzt übernahm CoachHub die Coaching-Sparte des österreichischen Unternehmens Klaiton und den französischen Wettbewerber MoovOne. Über den geplanten Einstieg von Softbank haben wir bereits Ende März im Insider-Podcast berichet. Mehr über CoachHub

Distribusion 
+++ Das Private Equity-Unternehmen Lightrock sowie die Altinvestoren Creandum und Northzone investieren 30 Millionen Euro in Distribusion. Das Berliner Startup, 2013 von Julian Hauck, Johannes Thunert und Bastian Porzner als Fernbusssuche Fahrtenfuchs gegründet, positioniert sich inzwischen als “B2B ground transportation marketplace”. In der Selbstbeschreibung heißt es: “Distribusion connects hundreds of coach/bus, rail and public transport providers worldwide to a global network of travel retailers, including OTAs, mobility platforms, meta searches, GDSs, travel agency chains, and more”. Anfang 2019 übernahmen Creandum und Northzone im Rahmen einer Pay to play-Runde die Mehrheit (56 %) an Distribusion. Nun scheint das Unternehmen wieder auf Kurs. Lightrock hält nun knapp 22 % an Distribusion. Creandum und Northzone halten nun noch 45 % der Distribusion-Anteile. Mehr über Distribusion

Airbank 
+++ Molten Ventures und Speedinvest investieren 20 Millionen US-Dollar in Airbank. Das Berliner Startup, das 2021 von Christopher Zemina und Patrick de Castro Neuhaus gegründet wurde, kann man als eine Art CFO-Cockpit bezeichnen. “Mit dem frischen Kapital will das Startup sein Team von derzeit 40 Mitarbeitern vergrößern und das Geschäft in Europa ausbauen”, heißt es in der Presseaussendung. New Wave, Speedinvest, Calm/Storm Ventures, Tiny.VC und einige Angel-Investoren investierten zuvor bereits 2,5 Millionen Euro in Airbank. Mehr über Airbank

Laserhub
+++ Der finnische Geldgeber Evli Growth Partners, Fuse Venture Partners und FJ Labs, Schenker Ventures sowie Altinvestoren wie Project A Ventures, Point Nine Capital und Acton Capital investieren eine ungenannte Summe, sicherlich aber eine zweistellige Millionensumme, in Laserhub. Das Startup aus Stuttgart, das 2017 von Adrian Raidt, Christoph Rößner und Jonas Schweizer gegründet wurde, betreibt eine “Online-Plattform für die Beschaffung von maßgeschneiderten Blech- und Drehteilen”.  Mit dem frischen Kapital möchte das Unternehmen “seine führende Position im Bereich digitaler Plattformen in Europa massiv ausbauen”. Bis Ende 2020 flossen bereits rund 11 Millionen Euro in Laserhub. Mehr über Laserhub

Pile
+++ Anthemis, Ilavska Vuillermoz, Barclays Female Innovators Lab, Auxxo Female Catalyst Fund sowie Business Angels wie Carolin Gabor, Max Tayenthal, Jens Lapinski, Mario Götze, Niklas Jansen, Christian Reber, Maex Ament, Gloria Bäuerlein und Jenny Dreier investieren 2,8 Millionen Euro in Pile – siehe FinanceFWDDas Berliner FinTech, hinter dem insbesondere Penta-Gründerin Jessica Holzbach steckt, setzt auf Crypto-as-a-Service. Zielgruppe sind Startups, Neobanken und andere FinTech-Firmen. 

qbilon
+++ Bayern Kapital sowie die beiden Family Offices Vetos und DI Beteiligungs GmbH (Iglhaut) investieren eine “gut sechsstellige” Summe in qbilon. Das Startup aus Augsburg, das 2019 von Simon Lohmüller, Melanie Langermeier, Thomas Driessen und Julian Kienberger gegründet wurde, kümmert sich um die Erfassung und Optimierung hybrider IT-Landschaften. “Mit dem eingeworbenen Kapital soll das Produkt technisch weiterentwickelt werden, zusätzliche Analysefunktionen erhalten und für neue Einsatzbereiche erweitert werden”, teilt das Startup mit.

Eleet Games
+++ Blockchain Founders Group und Blockrocket sowie Gameforge-Gründer Alexander Rösner investieren in Eleet Games. Das Unternehmen aus Karlsruhe, vom ehemaligen Gameforge-Chef Carsten van Husen gegründet, positioniert sich als Spieleschmiede, die “sowohl traditionelle als auch Blockchain-Spiele anbietet”. “Im Mittelpunkt steht einzig das Spielerlebnis, die Crypto-Komponente bleibt optional”, teilt das Unternehmen mit.

MERGERS & ACQUISITIONS

softgarden
+++ Das polnische HR-Unternehmen Grupa Pracuj, das Arbeitgeber bei der Rekrutierung, Bindung und Entwicklung von Mitarbeitern unterstützt, übernimmt das Berliner HR-Unternehmen softgarden. “Es handelt sich um die größte internationale Übernahme der vergangenen Jahre durch ein polnisches Tech-Unternehmen in Deutschland sowie in der DACH-Region. Die Transaktion hat einen Wert von fast 118 Millionen Euro”, teilen die Unternehmen zur Übernahme mit. softgarden, 2005 von Dominik Faber und Stefan Schüffler gegründet, wird nach eigenen Angaben derzeit von 1.700 Arbeitgeber:innen eingesetzt. 140 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für das Unternehmen, das seit 2018 zu Investcorp Technology Partners gehört. 2020 erwirtschaftete softgarden einen Umsatz in Höhe von rund 22 Millionen Euro. Mehr über softgarden

Highsnobiety
+++ Der Berliner Modegigant Zalando übernimmt die Mehrheit an Highsnobiety. Das Berliner Unternehmen, das von David Fischer gegründet wurde, startete 2005 als Turnschuh-Blog. Seitdem entwickelte sich die Plattform vom privaten Blog zum weltweit bekannten Lifestyle-Magazin. “Highsnobiety wird als strategischer und kreativer Berater von Zalando fungieren und in den Bereichen inspirierendes Storytelling und Sortimentsgestaltung unterstützen”, heißt es in der Presseaussendung. Reimann Investors, Felix Capital und Co. investierten in den vergangenen Jahren rund 8 Millionen Euro in Highsnobiety. Das Unternehmen erwirtschaftete 2021 einen Umsatz in Höhe von rund 22 Millionen Euro. Mehr über Highsnobiety

Agon Digital
+++ Das Berliner Unternehmen ShowHeroes, ein Produzenten für Videos, die für mobile Einsätze und Social Media-Kanäle optimiert sind, übernimmt die italienische Performance-Marketing-Agentur Agon Digital. “Ziel dieses Zusammenschlusses ist es, das innovative ShowHeroes Group Angebot in Deutschland sowie in weiteren europäischen Märkten konsequent auszubauen”, teilt das Unternehmen mit. ShowHeroes wurde 2016 von Ilhan Zengin, Mario Tiedemann und Dennis Kirschner gegründet

VENTURE CAPITAL

High-Tech Gründerfonds
+++ Der Bonner Seed-Investor High-Tech Gründerfonds (HTGF) verkündet das First Closing seines vierten Fonds. 400 Millionen sind bereits im Topf.  “Das Second Closing erfolgt noch in diesem Jahr und damit deutlich schneller als noch beim Vorgängerfonds. 40 Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen beteiligen sich am HTGF IV, vor allem der Mittelstand ist stark vertreten, hinzu kommen zahlreiche Großunternehmen und Family Offices”, teilt der Geldgeber mit.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#DealMonitor – Knowunity sammelt 10 Millionen ein – Personio übernimmt Back – Tvarit bekommt 2,8 Millionen


Im #DealMonitor für den 24. Mai werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Knowunity 
+++ Redalpine, und Stride investieren gemeinsam mit Altinvestoren 10 Millionen Euro in Knowunity. Beim Stuttgarter Knowunity EdTech-Startup, das 2019 von Benedict Kurz, Lucas Hild, Gregor Weber, Julian Prigl und Yannik Prigl gegründet wurde, dreht sich alles um Schulwissen. Das Startup tritt an, um den Schulalltag durch Präsentationen, Karteikarten, Buchzusammenfassungen und Nachhilfe zu vereinfachen will. Den Gründern schwebt eine “Art Spotify für den Schulalltag” vor. “Ziel für die kommenden Monate ist es, die Reichweite der Plattform durch den Start in neue Märkte zu erhöhen. Für den Herbst dieses Jahres sind weitere europäische Länder, wie beispielsweise Italien und Großbritannien, geplant. Mittelfristig steht auch die Expansion in die USA auf dem Plan”. teilt das Unternehmen mit. Project A Ventures, Discovery Ventures. Verena Pausder, Chris Hitchen, Mario Götze und Angel-Investoren aus dem Saarbrücker21-Verbund investierten bereits 2021 rund 2 Millionen Euro in Knowunity. Mehr über Knowunity

Tvarit
+++ Matterwave Ventures, Futury Capital und BMH investieren 2,8 Millionen Euro in Tvarit. Das Startup aus Frankfurt am Main, 2019 von Suhas Patel und Rahul Prajapat gegründet, entwickelt KI-Lösungen für die Fertigungsbranche. Das frische Kapital soll in die “Skalierung und den Ausbau des Entwicklungs- und Vertriebsteams” fließen. Futury Venture investierte bereits 2019 in das Unternehmen. 40 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Tvarit.

Rydes
+++ Arabella Venture Capital, Christoph Bornschein (TLGG), Johannes Reck (GetYourGuide) und Javier Suarez (TravelPerk, Olivia) sowie die Altinvestoren Lufthansa Group und Forward31, der Company Builder von Porsche Digital, investieren in Rydes. Das Berliner Startup, 2018 im Lufthansa Innovation Hub angeschoben und 2021 ausgegründet, war anfangs ein Loyalitätsprogramm, das die Nutzung unterschiedlicher Mobilitätsangebote belohnt. Inzwischen positioniert sich die Jungfirma als “ganzheitliche Plattform für betriebliche Mobilität”.

Pitcher
+++ Crest Rock Partners investiert in Pitcher. Das Unternehmen aus Zürich, das 2011 von Mert Yentur gegründet wurde, bietet eine “flexible, innovative Lösung” für den Vertrieb an. “Die Investition wird es Pitcher ermöglichen, die Produktinnovation zu beschleunigen und seinen Vorsprung vor den Mitbewerbern als differenzierter globaler Anbieter von Sales- und Revenue-Enablement-Lösungen auszubauen”, teilt das Unternehmen mit.

MERGERS & ACQUISITIONS

Back
+++ Das Münchner HR-Software-Unicorn Personio übernimmt Back – siehe etwa auch Handelsblatt. Das junge Unternehmen Back, das 2018 von Christian Eggert, ehemals Bonativo und Minodes, James Lafa, ehemals Minodes, und Janis Zech, ehemals Fyber, gegründet wurde, positioniert sich als Software für organisierte Arbeitsabläufe. La Famiglia, Gradient Ventures, ein Ableger von Google, Point Nine Capital und Seedcamp sowie mehrere Business Angels – darunter Personio-Gründer Hanno Renner – investierten in der Vergangenheit rund 3 Millionen in Back. “Die bestehenden Produkte von Back für Ticketing und Wissensmanagement werden vollständig in das Angebot von Personio integriert. Die Gründer werden bei Personio als Head of Product bzw. Head of Engineering die Workflow-, Ticketing- und Knowledge-Funktionalitäten innerhalb von Personio verantworten”, heißt es in der Presseaussendung. Mehr über Back

DIE HÖHLE DER LÖWEN

Konkrua
+++ In der achten Folge der elften Staffel investierte Social Media-Löwe Georg Kofler 250.000 Euro in Konkrua und sicherte sich dabei 23 % am Unternehmen. Das Food-Startup, das von Pim Ampikitpanich gegründet wurde, bietet eine Thai-Kochbox für traditionelle thailändischen Gerichte an. Der Deal platze nach der Show.

Imagine Playhouse
+++ In der achten Folge der elften Staffel investierte Regal-Löwe Ralf Dümmel 50.000 Euro in Imagine Playhouse und sicherte sich dabei 25 % am Unternehmen. Die Jungfirma, die von Roman Römmich gegründet wurde, bietet “erweiterbare Spielhäuser mit Türen und Fenstern” an.

Keego
+++ In der achten Folge der elften Staffel investierten Social Media-Löwe Georg Kofler und Sales-Löwe Carsten Maschmeyer 380.000 Euro in Keego und sicherten sich dabei 20 % am Unternehmen. Die Jungfirma, die von Lukas Angst und Bernd Deussen gegründet wurde, setzt auf eine “quetschbare Metall-Sportwasserflasche”. Der Deal platze nach der Show.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

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#DealMonitor #SPECIAL – #EXKLUSIV Business Angel-Horde investiert 1,2 Millionen in Junto


Zahlreiche Angel-Investor:innen – darunter Christian Reber (Pitch), Felix Ohswald und Gregor Müller (GoStudent), Stephen Weich (Flaschenpost), Fußball-Profi Mario Götze sowie die Business-Influencerinnen Diana zur Löwen und Céline Flores Willers – investieren nach unseren Informationen im Rahmen eines Wandeldarlehens 1,2 Millionen Euro in Junto. Das Berliner EdTech, das von Marius Hepp, Johannes Schnell-Kretschmer und Feliks Eyser gegründet wurde, setzt auf digitale Live-Trainings für Unternehmen. Zielgruppe sind dabei Führungskräfte.

“Unsere Vision geht weit über eine Lernplattform hinaus: Mit Junto ermöglichen wir Unternehmen und Talenten Zugang zu den praktischen Werkzeugen der erfolgreichsten Tech-Firmen. Damit erhalten sie die Chance, ihr volles Potential zu entfalten”, erklärt Gründer Hepp das Konzept hinter Junto. “Mit der nun abgeschlossenen Finanzierungsrunde sind wir dieser Vision ein großes Stück näher gekommen. Unsere 40 Angel-Investor:innen geben unserem Geschäftsmodell massiven Rückenwind”, ergänzt Mitgründer Schnell-Kretschmer.

EdTech-Themen sind derzeit schwer angesagt. Das junge Unternehmen Masterplan.com etwa wandelte sich zuletzt vom Produzenten von Lernvideos zum Software-Anbieter, mit dem Unternehmen etwa ihre Präsenzschulungen digitalisieren können. “Wir haben immer noch die besten Lerninhalte, aber statt sie selbst zu produzieren, kaufen wir uns die stärksten Kurse ein”, sagte Gründer Stefan Peukert zuletzt zum Konzept. Direkte Wettbewerber sind Masterplan.com und Junto damit nicht. Auch Peukert investierte im Rahmen der Investmentrunde in Junto.

Insider #128: Junto

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Ventech investiert in 7Learnings – 468 investiert in Xeotek – Picus investiert in Molab.ai


Im #DealMonitor für den 16. Mai werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

7Learnings
+++ Der französische Geldgeber Ventech investiert gemeinsam mit Altinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) in 7Learnings. Das Berliner Startup, das 2019 von Martin Nowak, Eiko van Hettinga und Felix Hoffmann gegründet wurde, bietet Onlinehändlern eine SaaS-Lösung zur Machine Learning-basierten Preissetzung. Der HTGF und mehrere Business Angels investierten 2020 in das junge Unternehmen. Wettbewerber Priceloop, 2020 vom Contorion-Gründer Richard Schwenke und Dat Tran gegründet, wird bereits von Accel, Project A Ventures und den Flixbus-Gründern finanziell unterstützt. Das Berliner Startup positioniert sich als KI-gestützte Software zur Optimierung von Verkaufspreisen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Xeotek
+++ 468 Capital investiert nach unseren Informationen eine niedrige siebenstellige Summe in Xeotek. Das Startup aus Frankfurt am Main, 2019 von Benjamin Buick gegründet, ermöglicht Programmier:innen die “einfache Entwicklung, Analyse und den Betrieb von datengetriebenen Big-Data-Anwendungen mit Apache Kafka und ist damit die Datenzentrale für Apache Kafka”. 468 Capital hält nun rund 22 % am jungen Unternehmen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Molab.ai
+++ Picus Capital investiert nach unseren Informationen eine niedrige siebenstellige Summe in Molab.ai. Das Münchner BioTech-Unternehmen, das von Thilo Bauer und Simon Tatomir gegründet wurde, setzt auf eine Software, die die Entwicklung von Molekülen ermöglicht. “The molab.ai suite benefits a comprehensive range of applications across drug discovery and chemistry”, teilt das Unternehmen mit. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Junto
+++ Zahlreiche Angel-Investor:innen – darunter Christian Reber (Pitch), Felix Ohswald und Gregor Müller (GoStudent), Stephen Weich (Flaschenpost), Fußball-Profi Mario Götze sowie die Business-Influencerinnen Diana zur Löwen und Céline Flores Willers investieren nach unseren Informationen im Rahmen eines Wandeldarlehens rund 1,2 Millionen Euro in Junto. Das Berliner EdTech, das von Marius Hepp, Johannes Schnell-Kretschmer und Feliks Eyser gegründet wurde, setzt auf digitale Live-Trainings für Unternehmen. Zielgruppe sind dabei Führungskräfte. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Cinference
+++ Picus Capital und Entrepreneur First investieren nach unseren Informationen eine niedrige siebenstellige Summe in Cinference. Das Unternehmen aus Berlin, das von Cuong To und Christian Wirsching gegründet wurde, nutzt Künstliche Intelligenz, um Proteintherapien zu entwickeln. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

F&B Software
+++ 468 Capital und Lea Partners investieren nach unseren Informationen eine niedrige siebenstellige Summe in F&B Software. Das Unternehmen aus Mannheim, das von Jannik Fritz, zuletzt unter anderem im Investment-Team von Lea Partners gegründet wurde, befindet sich derzeit noch im Stealth-Modus. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Bayes Esports
+++ Das amerikanische Unternehmen Las Vegas Sands, ein Resort-Betreiber, investiert gemeinsam mit Bitkraft Ventures 6 Millionen Euro in Bayes Esports. Das Berliner Unternehmen, 2018 gegründet, sieht sich als “weltweit führender Anbieter für Esports-Daten und -Services”. Die Familie Pohlad, Fertitta Capital und der Sony Innovation Fund investierten zuletzt 6 Millionen UD-Dollar in die Bayes Esports-Mutter Bayes, früher als Dojo Madness bekannt. Zum Unternehmen, von Christian Gruber, Mathias Kutzner, Markus Fuhrmann und Jens Hilgers gegründet. gehört auch Shadow Esports.

Noscendo
+++ Ein nicht genanntes Familiy Office, Revent und Altinvestoren wie Earlybird, Wieland Capital, Paua Ventures und High-Tech Gründerfonds (HTGF) investieren in Noscendo. Das Unternehmen aus Duisburg, das 2018 gegründet wurde, entwickelt softwaregestützte Lösungen zur Identifizierung und Bewertung von Krankheitserregern. “With the fresh capital, Noscendo will scale up its operations, invest in the further roll out of its CE-marked IVD software based DISQVER-test, further expand its management team, and speed up the development of its product platform in a strive to release further products this year”, teilt das Unternehmen mit.

Neoh
+++ Der Wiener Geldgeber Tauros Capital, der auf umsatzbasierte Finanzierunen setzt. investiert 5 Millionen Euro in Neoh – siehe Trending Topics.  Das Unternehmen aus Wien, das 2016 von Adel Hafizovic, Manuel Zeller, Patrick Kolomaznik und Alexander Gänsdorfer gegründet wurde, setzt auf kalorienarme Schokoriegel. “Mit ZERO sugar added & 3g NetCarbs ist NEOH der perfekte Snack, wenn du zwischendurch mal Bock auf Süßes hast”, teilt das Food-Startup mit.

UniApp
+++ Ein nicht genanntes Family Office aus Nordrhein-Westfalen investiert 1 Million Euro in UniApp. Das EdTech aus Frankfurt am Main, das 2020 von Fahed Jaarah gegründet wurde, positioniert sich als “zentralisierte Plattform in Europa, die Studierende, Universitäten und Vermittlungsagenturen zusammenbringt”. Das frische Kapital soll “in den Ausbau der KI-Technologie und in die Sales Expansion” fließen. 

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#DealMonitor – Ninox bekommt 8 Millionen – DFKP sammelt 5 Millionen ein – Fretello bekommt 3 Millionen


Im #DealMonitor für den 27. April werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Ninox 
+++ Der französische Geldgeber Hi Inov, VI Partners aus der Schweiz sowie die Altinvestoren btov Partners, IBB Ventures investieren 8 Millionen Euro in Ninox. Das Berliner Startup, das 2013 von Frank Böhmer gegründet wurde, setzt auf eine No-Code-Plattform, mit der Unternehmen die Möglichkeit haben, Geschäftsprozesse zu digitalisieren und Workflows zu automatisieren. Ende 2018 sammelte das Startup via Seedmatch bereits 500.000 Euro ein. 2019 schließlich investierten btov Partners und Co. 3 Millionen US-Dollar in das Startup. Mehr über Ninox

Deutsche Firmenkredit Partner
+++ HW Capital, die Beteiligungsgesellschaft der Interhyp-Gründer Robert Haselsteiner und Marcus Wolsdorf, investiert rund 5 Millionen Euro in Deutsche Firmenkredit Partner (DFKP). Das Berliner FinTech, das 2019 von Paul Weber gegründet wurde, positioniert sich als Vermittler von Betriebsmittelkrediten, Investitionsdarlehen, Leasing, und Mietkauf- sowie Einkaufsfinanzierungslösungen.

Fretello
+++ Der European Super Angels Club, der finnische Geldgeber Sparkmind, die Tractive-Mitgründer Michael Tschernuth und Michael Lettner sowie der OÖ HightechFonds investieren 3 Millionen Euro in Fretello. Das Wiener EdTech, das von Florian Lettner und Wolfgang Damm gegründet wurde, entwickelt “mobile Apps, um Musiker beim Erlernen von Musikinstrumenten mithilfe von interaktiven Lerninhalten zu unterstützen”. Mehr über Fretello

Cinector 
+++ Der Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) investiert 2,5 Millionen Euro in Cinector. Das Startup aus Mittweida, das 2015 von Thomas Schmieder, Tobias Tauscher und Enrico Pisko gegründet wurde, kümmert sich um “virtuelle Kommunikation”. Mit der Cinector-Software lassen sich Inhalte für die Unternehmenskommunikation erstellen. “Dabei benötigt der Anwender keine professionellen Vorkenntnisse – der vorlagenbasierte Workflow macht die Videoproduktion einfach und routiniert”, teilt die Jungfirma mit.

Packwise
+++ Der Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) sowie die Family Offices Hüttenes hoch drei und Golzern Holding investieren eine siebenstellige Summe in Packwise. Das IndustrialTech-Unternehmen aus Dresden, das 2017 von Gesche Weger, Felix Weger und René Bernhardt gegründet wurde, ermöglicht Unternehmen der “Chemie- Pharma- und Lebensmittelbranche  Transparenz entlang der Supply Chain zu gewinnen”.

HeyPractice
+++ Gunter Dueck (Ex-CTO von IBM), Michal Jarocki (Director Sales Commerzbank), Markus Eisel (Syrocon) und Joachim Pawlik (Pawlik Consultants) investieren eine sechsstellige Summe in HeyPractice. Das EdTech aus Wuppertal, das von David Neuendorf und Christian Panne gegründet wurde, positioniert sich als “adaptive und KI-unterstützte Lernumgebung, die es Unternehmen ermöglicht, Schulung- und Weiterbildungsformate gezielt mit praxisnahen Übungen zu verknüpfen”.

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#DealMonitor – Levy bekommt 2,5 Millionen – DN Capital investiert in Industrial Technology and Witchcraft


Im #DealMonitor für den 30. März werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Levy
+++ Der Berliner Frühphasengeldgeber Atlantic Labs, Calm Storm, Lea von Bidder, Jenny Saft, Hansi Hansmann und Marie-Sophie von Bibra investieren 2,5 Millionen Euro in Levy (früher als Leila bekannt) – siehe tech.eu. Das Berliner Unternehmen, das von Theresa Vilsmaier, MD, Silvia Hecher und Caroline Mitterdorfer gegründet wurde, positioniert sich als “digitale Plattform für ganzheitliche Kinderwunschmedizin”. Das Unternehmen möchte vor allem die “Diagnostik von Fruchtbarkeitsstörungen automatisieren”.

Industrial Technology and Witchcraft
+++ Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), Mister Spex-Investor DN Capital und BLN Capital, das Investmentvehikel der Kolibri Games-Gründer, sowie Business Angels wie Jan Dzulko, Johannis Hatt, Björn Kolbmüller, Paul Schwarzenholz, Dirk Graber, Björn Sykora, Michael Wieser und Benjamin Bak investieren 1,68 Millionen Euro in Industrial Technology and Witchcraft. Das Berliner Games-Startup, das von Thilo Hardt ( eWings, Mister Spex) und Tony Twyman gegründet wurde, setzt auf “Spiele mit faszinierenden Grafiken aus Voxels und Pixeln und epischen Soundtracks”.

teech
+++ Der Business Angel Udo Schloemer (Factory Berlin) und trivago-Gründer Rolf Schroemgens investieren eine siebenstellige Summe in teech. Das EdTech-Startup aus Darmstadt, das von Joel Monaco, Emanuele Monaco und Dominik Benner geführt wird, kümmert sich um digitalen Unterricht. “Hierbei dient teech als ein Bestandteil eines hybriden Ansatzes und bietet unterstützende Elemente für die Durchführung konventioneller und innovativer Unterrichtsformate”, teilt das Unternehmen mit.

Workbee 
+++ Business Angels wie Olav Sehlbach, Jörg Peter, Marc Müller, Jan Dzulko, Kaya Taner, Emma Tracey, Benedikt Zacher und Alfonso von Wunschheim investieren eine sechsstellige Summe in Workbee. Das Berliner HR-Tech-Startup, das von Steffen Biese und Jim Sellmeijer gegründet wurde, positioniert sich als “digitale Karriereplattform und Headhunting-Experience für Pflegekräfte und ihre Arbeitgeber”.

Keepoala
+++ Mehrere “branchenerfahrene” Business Angels investieren eine sechsstellige Summe in Keepoala. Das Münchner Startup, das 2021 von Sebastian Engel- Wolf, Eik Lämmerhirt und Tjark Metzner gegründet wurde, belohnt “umweltbewusste Konsument:innen für das Vermeiden von Retouren”. Mit dem Kapital möchte das Unternehmen helfen, “die riesige Menge an unnötigen Rücksendungen, die damit verbundene CO2-Emissionen sowie den Verpackungs- und Textilmüll reduzieren”.

Leverest
+++ Die BMH Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen investiert in Leverest. Das Unternehmen mit Sitz Berlin, das 2020 von Jan-Moritz Hohn gegründet wurde, positioniert sich als “Digital-Debt-Plattform für großvolumige Leveraged-Buy-Out- und Add-on-Transaktionen sowie für Re-Finanzierungen”. Das eingesammelte Kapital soll “in die technologische Weiterentwicklung der Plattform, die Implementierung neuer Features und den Ausbau der Vertriebsstrukturen investiert werden”.

MERGERS & ACQUISITIONS

Cryptshare
+++ Das schwedische Unternehmen Pointsharp übernimmt die Freiburger Firma Cryptshare, die auf E-Mail-Verschlüsselung setzt. “With this acquisition, Sweden-based Pointsharp continues its impressive growth journey as it bids to become the leading provider of European-made cybersecurity products, thus strengthening European data sovereignty. Together with Cryptshare, Pointsharp is now well positioned to compete with global competitors”, heißt es in der Presseaussendung. Cryptshare wurde 2000 von Dominik Lehr unter dem Namen Connect Software gegründet.

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#Brandneu – 7 neue Startups: Restack, Qdrant, up.lftd, Studicon, scio.zone, reel, Cito


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Restack
Das Berliner Startup Restack, das von Philippe Brule und Andres Tapia gegründet wurde, positioniert sich als “sicherer Ort, um Open-Source-Anwendungen auszuprobieren” Das Team schreibt zum Konzept: “Our mission is to unlock the full potential of open source products, for both their creators and users”.

Qdrant
Qdrant, das von Andre Zayarni und Andrey Vasnetsov gegründet wurde, entwickelt Open-Source-Technologien, um KI-Lösungen samt Metric Learning voranzutreiben. Mit einer neuronalen Suchmaschine bietet das Berliner Unternehmen bereits einen Service zum Speichern, Suchen und Verwalten von Vektoren. 

up.lftd
Das Berliner Startup up.lftd, das von Antonia Wälzholz und Klaus Großmann gegründet wurde, positioniert sich als Performance-Management- und Personalentwicklungs-Tool. Die HR-Software setzt dabei auf die “automatischen Erkennung der passendsten Feedback-Momente”.

Studicon
Studicon möchte Unternehmen und Studierende zusammenbringen. Studenten:innen geben ihre Qualifikationen auf der Plattform an und Unternehmen Projekte, die sie extern gelöst haben wollen. Studicon vermittelt dann die passenden Studierenden für das Projekt und übernimmt das Projektmanagement.

scio.zone
Hinter scio.zone verbirgt sich ein Marktplatz für Trainer und Akademien. Dabei übernimmt die Jungfirma aus Karlsruhe “alle Schritte der ‘Trainingskette’ – vom Onboarding der Netzwerkpartner über die Buchungsplattform bis hin zur Durchführung der Seminare auf einer eigenen Lernumgebung”.

reel
Das Berliner Dating-Startup reel, das von Valentin Rentzsch, Julia Enderle und Clara Undine Sawall gegründet wurde, beschreibt sich selbst als “intelligente Kreuzung aus Tiktok und Tinder. Das Ziel des Team ist es “echte, authentische Begegnungen und wirklich nice Dates” zu ermöglichen.

Cito
Mit Cito können Nutzer:innen einen Kurierdienst anfordern. So sollen zeitkritische Lieferungen und der Transport von Waren – innerstädtisch, national sowie international über die Plattform abgewickelt werden können. Das Jungunternehmen ist eine Tochtergesellschaft von Volkswagen bzw. Volkswagen Nutzfahrzeuge. 

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – Swvl übernimmt door2door – StuDocu kauft Studybees – Celebrate Company übernimmt Atelier Rosemood


Im #DealMonitor für den 25. März werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

TieTalent
+++ Spicehaus Partners, der Innovationsfonds der Schwyzer Kantonalbank und mehrere Business Angels investieren 1,2 Millionen Schweizer Franken in TieTalent. Das HR-Startup aus Renens in der Schweiz, das 2018 von Marc Trillou und Jovana Rotula gegründet wurde, positioniert sich als “Tech-Job-Marktplatz, welcher IT- und Digital-Marketing-Fachleuten hilft, ihre Karriere voranzutreiben”.

MERGERS & ACQUISITIONS

door2door
+++ Das Unternehmen Swvl aus Dubai, das sich um Transportation-as-a-Service kümmert, übernimmt das Berliner Mobility-Startup door2door, das 2012 von Tom Kirschbaum und Maxim Nohroud gegründet wurde. Das Unternehmen – früher als Waymate (Allryder, Ally) bekannt – setzt auf die Themen On-Demand Mobilität und Mobility-as-a-Service. door2door lizenziert seine Technologie etwa an Städte, Verkehrsunternehmen und private Anbieter. “Zusammen sind beide Unternehmen in 20 Ländern auf vier Kontinenten tätig. Aktuell laufen die gemeinsamen Vorbereitungen für den Börsengang an der NASDAQ”, teilen die Unternehmen zur Übernahme mit. 2020 erwirtschaftete das Unternehmen einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 5,9 Millionen Euro. Insgesamt kostete der Aufbau der Jungfirma bis Ende 2020 bereits rund 30 Millionen. Mehr über door2door

Studybees
+++ Das niederländische EdTech-Unternehmen StuDocu übernimmt das Mannheimer Startup Studybees. “Die Übernahme von Studybees, mit durchschnittlich 100.000 monatlichen Nutzern, wird StuDocu bei der Beschleunigung ihres Wachstums auf dem deutschen Markt helfen, wo sie derzeit 750.000 Nutzer pro Monat unterstützen”, teilt das Unternehmen mit. Studybees, 2013 von Julia Koper, Fabian Klein und Johannes Saal gegründet, unterstützt Studierende in den Bereichen Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und Jura bei der Vorbereitung auf ihre Prüfungen. Vor einigen Jahren war das Startup in der Vox-Show “Die Höhle der Löwen”, einen Deal konnte die Jungfirma aber nicht einheimsen. Mehr über Studybees

Atelier Rosemood
+++ Die Kartenmacherei-Mutter Celebrate Company übernimmt den französischen Wettbewerber Atelier Rosemood. Die 2021 gegründete Celebrate Company legt für das Unternehmen einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag auf den Tisch.

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#Interview – “SEO war der Beginn unserer Erfolgsgeschichte”


Hinter Studyflix, das von Benedikt Bergner und Reinhard Blech gegründet wurde, verbirgt sich eine kostenlose Lernvideo-Plattform für Schüler:innen und Studierende. “In den drei- bis fünfminütigen Lernvideos wird Lernstoff aus Schule und Studium kurz und knackig, anschaulich und leicht verständlich aufbereitet. Unser Anspruch ist es, alle Nachwuchskräfte, vom Schüler der 8. Klasse bis zur Master-Studentin erfolgreich beim Lernen zu unterstützen”, erklärt Gründer Bergner das Konzept hinter Studyflix.

Besondere Bekanntheit erlangte das Unternehmen vor einigen Jahren im Zusammenhang mit der VOX-Show “Die Höhle der Löwen”. Wenige Tage vor der geplanten Ausstrahlung flog Studyflix aus Sendung. Die Gründer hatten zuvor etwa eine fünfstellige Summe investiert, um den Nutzeransturm während der Ausstrahlung verkraften zu können. “Nach der ‘Nicht-Ausstrahlung’ bei haben wir uns nochmal zusammengesetzt und einen neuen Versuch mit SEO gestartet. Das war der Beginn unserer Erfolgsgeschichte”, berichtet Blech.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Studyflix erklären?
Bergner: Studyflix ist eine Website, die mehr als 3.000 Lernvideos in verschiedensten Kategorien anbietet. In den drei- bis fünfminütigen Lernvideos wird Lernstoff aus Schule und Studium kurz und knackig, anschaulich und leicht verständlich aufbereitet. Die Lernvideos sind sowohl didaktisch als auch qualitativ sehr hochwertig. Wir haben Kollegen aus den Fachbereichen, die die Videos im Vier-Augen-Prinzip prüfen. Unser Anspruch ist es, alle Nachwuchskräfte, vom Schüler der 8. Klasse bis zur Master-Studentin erfolgreich beim Lernen zu unterstützen.

War dies von Anfang an euer Konzept?
Blech: Wir haben vor Studyflix bereits ein Konzept im Bereich Campus-Marketing umgesetzt. Als alles digitaler wurde, sind wir mit den Lernvideos gestartet. Bei Studyflix haben wir am Anfang sehr viel ausprobiert. Zunächst haben wir versucht mit Performance Marketing erfolgreich zu sein – das hat nicht funktioniert. Nach der “Nicht-Ausstrahlung” bei “Die Höhle der Löwen” haben wir uns nochmal zusammengesetzt und einen neuen Versuch mit SEO gestartet. Das war der Beginn unserer Erfolgsgeschichte.

Wie genau seid ihr das Thema SEO in den letzten Jahren angegangen?
Blech: Bei der Erstellung der Videos arbeiten wir sehr datengetrieben und nutzen vor der Erstellung des Contents verschiedene Tools wie Sistrix, Ahrefs und Googles Search Control. Dadurch wissen wir sehr genau, was unsere User wollen.

Wie genau funktioniert denn euer Geschäftsmodell?
Bergner: Bei Studyflix können Unternehmen ihre Arbeitgebermarke in der Zielgruppe der Young Talents stärken. Wir ranken bei über 250.000 Schul- und Unithemen auf Platz eins bis zehn bei Google und Youtube. Das bedeutet für Arbeitgeber eine enorme Reichweite bei Ihrer Zielgruppe. Direkt zu Beginn des Lernvideos, in dem Moment der größten Aufmerksamkeit, sieht der Nutzer fullscreen eine Video-Werbung. Dieses Video-Format ist sehr einprägsam, das bleibt nachhaltig im Gedächtnis und erzielt super Klickraten von 4 % oder noch höher. Darüber hinaus können Unternehmen auf unseren Social Media-Seiten – TikTok und Instagram – werben oder Newsletter buchen. Durch unsere Anmeldemasken haben wir die wichtigsten Informationen von unseren Nutzern, die insbesondere im Hochschulbereich sehr wichtig sind: Schulart, Studiengang, Alter, Region. Dadurch ermöglichen wir zielgruppengenaues Targeting. Ein weiteres Geschäftsmodell ist, dass Unternehmen oder Bildungseinrichtungen eLearning-Lizenzen kaufen können, sodass unser Wissen auch unternehmensintern eingesetzt werden kann.

Wie ist überhaupt die Idee zu Studyflix entstanden?
Bergner: Schüler und Studierende haben damit zu kämpfen, dass das Wissen im Unterricht bzw. in Vorlesungen und Skripten sehr theoretisch und wissenschaftlich vermittelt wird. Das Ergebnis ist oftmals kein tieferes Verständnis der Thematik und schlechte Prüfungsleistungen. Hohe Studienabbrüche- und Durchfallquoten sind die Folgen. Teure Nachhilfe ist für viele SchülerInnen und Studierende oftmals keine Option. Die Suche nach kostenlosen Videos oder Zusammenfassungen ist zeitaufwändig und führt oft zu qualitativ unbefriedigenden Ergebnissen. Dadurch kam uns die Idee zu Studyflix: Eine Plattform, die alle Themen gut sortiert mit hochwertigen Videos zur Verfügung stellt.

Viele EdTech-Firmen konnten in der Corona-Pandemie stark zulegen. Wie lief es bei euch in der Krisenzeit?
Bergner: In Folge der Corona-Krise hat die Nachfrage nach E-Learning-Angeboten stark zugenommen. Im letzten Monat verzeichnete Studyflix einen Zuwachs auf aktuell mehr als 4 Millionen monatlich aktive Nutzer. Die Corona-Krise hat der Digitalisierung und natürlich auch Studyflix einen Schub gegeben. Besonders während der Lockdowns haben wir zahlreiche E-Mails von Studierenden erhalten, die sich für unser Angebot bedankt haben. In den letzten zwei Jahren haben wir unsere Nutzerzahlen mehr als verzwanzigfacht.

Wie hat sich Studyflix seit der Gründung entwickelt?
Bergner: Wir beschäftigen 100 Mitarbeiter:innen, darunter 60 studentische Mitarbeiter:innen. Unser Ziel Ende 2022 sind 150 Mitarbeiter:innen. 2021 haben wir einen mittleren siebenstelligen Umsatz erzielt. Aktuell sind wir mit 6,2 Millionen Sitzungen und 4 Millionen monatlichen Nutzern die größte E-Learning-Plattform im deutschsprachigen Raum.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?
Bergner: 2018 haben wir monatelang auf die Ausstrahlung bei der TV-Show “Die Höhle der Löwen” hin gefiebert. Die Geschichte ist bekannt: Kurz vorher bekamen wir eine Absage von den Produzenten. Das war auf jeden Fall ein Tiefschlag. Außerdem haben wir anfangs nicht den richtigen Marketingkanal für unsere Idee gefunden. Egal was wir ausprobiert haben – es hat nicht funktioniert. Am Ende konnten wir glücklicherweise im SEO-Bereich einige gute Tests vorweisen – unser Kundenzugang war gefunden.

Und wo hat Ihr bisher alles richtig gemacht?
Bergner: Die beste Entscheidung war, dass wir Studyflix komplett gebootstrapped aufgebaut haben. Dadurch konnten wir ein nachhaltiges Wachstum generieren und hatten unseren Fokus auf dem Umsatz und der Kosteneffizienz. Wir hatten keinen Zeitaufwand für Finanzierungsrunden und konnten eigene Entscheidungen treffen. In dieser Zeit haben wir uns die Expertise von einem Gründernetzwerk, Beratern und erfahrenen Mitarbeitern eingeholt.

Wo steht Studyflix in einem Jahr?
Bergner: In der Zukunft möchten wir weiterhin einen Beitrag zu kostenloser digitaler Bildung leisten. In einem Jahr wollen wir uns im Karrierebereich als führendes Tool etabliert haben. Dazu haben wir im Sommer einen großen Launch vorbereitet. Unser Ziel ist es, dass wir auch die größte Plattform werden, auf der Schüler und Studenten ihren ersten Job finden.

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#Offline – Das millionenschwere EdTech Charly ist insolvent


Das Berliner Startup Charly, ehemals PlusPeter bzw. PrintPeter, ist insolvent. “Das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Schuldnerin wird wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung als Hauptinsolvenzverfahren eröffnet. Es wird Eigenverwaltung angeordnet”, teilt das Insolvenzgericht mit. Das EdTech-Startup wurde 2016 von Cecil von Croÿ und Karl Bagusat, der 2019 gestorben ist, unter dem Namen PrintPeter gegründet.

Das Unternehmen wandelte sich in den vergangenen Jahren enorm: Vom Startup, das Vorlesungsunterlagen gratis druckt zur Lernplattform bzw. zum Studi-Vermarkter. So stellt sich das Unternehmen derzeit vor: “Über charly education haben Studierende kostenfreien Zugang zu einer Vielzahl analoger sowie digitaler Lerntools. charly media bietet als größter Studierendenvermarkter in der DACH-Region Marken und Unternehmen die Möglichkeit über 2,5 Millionen Studierende crossmedial zu erreichen”.

Investoren wie C3 Ventures (früher Core Ventures), der Gelbe-Seiten-Verlag Müller Medien, sowie mehrere Angel-Investoren investierten in den vergangenen Jahren rund 7 Millionen Euro in die Jungfirma, die zuletzt rund 50 Mitarbeiter:innen beschäftigte. Erst im Februar 2021 verkündete das Unternehmen eine 3 Millionen-Investmentrunde. Im April 2021 übernahm Charly zudem seinen Wettbewerber Studystuff aus München. C3 Ventures hielt zuletzt rund 17 % an Charly.

Hintergründe über die Insolvenz von Charly sind bisher nicht bekannt. Die Insolvenz kommt aber zum jetzigen Zeitpunkt auf jeden Fall überraschend, ist EdTech noch derzeit eigentlich ein Boom-Thema. Zudem statteten die Investoren das Unternehmen erst vor knapp einem Jahr mit frischem Kapital aus. 2019 erwirtschaftete das Unternehmen einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 1,6 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es knapp 1,4 Millionen. Insgesamt kostete der Aufbau bis Ende 2019 rund 4,2 Millionen.

TippStartups und Grownups, die zuletzt leider gescheitert sind

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#Brandneu – 6 neue Startups: Yuri, Dance Masterclass, CryptoStudio, Ceezer, Tape, Gavel


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Yuri
Yuri aus Meckenbeuren, das von Maria Birlem, Mark Kugel und Christian Bruderrek gegründet wurde, kümmert sich um alles rund um das Thema Schwerelosigkeit. “yuri democratizes access to microgravity, e.g. to the International Space Station, by making it simpler, quicker and more affordable”, schreibt das Team zum Konzept. 

Dance Masterclass
Das EdTech Dance Masterclass, das vom Profi-Ballettänzer Caspar Hees gegründet wurde, positioniert sich als Streaming-Plattform für Tanzkurse. “Dance Masterclass is an online dance training platform that allows anyone to learn from the best dancers and choreographers in the world”, teilt das Startup mit.

CryptoStudio
Das Berliner Startup CryptoStudio, das von Shoepassion-Gründer Tim Keding gegründet wurde, positioniert sich als “ Vergleichs- und Wissensplattform” für den Krypto-Markt. “Wir sind davon überzeugt, dass Blockchain-Technologie allen zu mehr finanzieller Möglichkeit und Souveränität verhilft”, schreibt das Team.

Ceezer
Ceezer aus Berlin, das von Magnus Drewelies und Jan Oltmanns gegründet wurde, positioniert sich als “digital-first carbon bank”. In der Selbstbeschreibung heißt es: “Ceezer uses external and proprietary data to help companies seamlessly offset and remove the footprint they cannot currently reduce”. 

Tape
Das Münchener Jungunternehmen Tape, das von Stefan Eschenbach, Leonhard Rottmeir, Benjamin Assadsolimani, Tim Schmidt gegründet wurde, bringt sich als “maßgeschneiderte Plattform für Arbeit und Kommunikation” in Stellung. Mit dem Tool können User.innen etwa an Drop-in-Audio-Räumen teilnehmen sowie Videokonferenzen und Chaträume erstellen.

Gavel
Das Berliner Startup Gavel, das von Florian Braeuer und Marvin Musialek gegründet wurde, setzt auf Pokémon, Magic, Yu-Gi-Oh! und Co. Die App bietet “wertvolle Sammelkarten und andere Collectibles und Sammlerstücke von Shops und privaten Besitzern”.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – Turbopass legt Exit hin – Sdui übernimmt Pupil und Konecto – Rebelle geht an die Börse


Im #DealMonitor für den 25. Februar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

MERGERS & ACQUISITIONS

Turbopass
+++ Die beiden Investmentunternehmen SIG und RiKa, hinter denen unter anderem Paul von Schubert (Gundlach-Gruppe) steckt, übernehmen die Mehrheit an Turbopass. Das 2013 von Martin Bleich und Hinnerk Rott gegründete Hamburger Unternehmen bietet sogenannte “City Pässe und Cards an, mit denen Touristen ein all-inclusive Gesamtpaket für Sightseeing erhalten”. Die Gründer behalten weiter einen Minderheitsanteil an Turbopass, das komplett gebootstrappt war, scheiden aber aus der Geschäftsführung aus. “Die neuen Gesellschafter werden die Expansion in neue touristische Märkte und die Ausweitung der Produktvarianten für ein starkes Wachstum vorantreiben”, heißt es in der Presseaussendung.

PupilKonecto
+++ Das junge EdTech-Unternehmen Sdui, eine Messenger-App für Schulen, die die Kommunikation zwischen Eltern, Schülern und Lehrern verbessert, übernimmt die Schweizer Firma Pupil und das  belgische Unternehmen Konecto. “Durch Integrationen und Kooperationen könne man Ressourcen nun besser bündeln und voneinander profitieren”, heißt es in der Presseaussendung. HV Capital, Franz Haniel & Cie. sowie David Nothacker, Julius Köhler und Nicolaus Schefenacker investierten zuletzt 7 Millionen Euro in Sdui. Das 2018 aus dem Projekt Jugend forscht entstandene und von Daniel Zacharias und Jan Micha Kroll gegründete Koblenzer Startup beschäftigt derzeit 150 Mitarbeiter:innen. Mehr über Sdui

Infrasolid
+++ Das Schweizer Unternehmen Innovative Sensor Technology IST, ein Sensorspezialist, übernimmt die Mehrheit an Infrasolid. Das Dresdener Unternehmen, das 2017 als Spin-off des Instituts für Festkörperelektronik der TU Dresden gegründet wurde, “entwickelt, produziert und vermarktet thermische IR-Strahlungsquellen, die im Bereich der Infrarot-Analytik ebenso wie im Nahinfrarot-Bereich zum Einsatz kommen”.

INVESTMENTS

Jupus
+++ Carcharodon Capital investiert im Rahmen einer Pre-Seed-Runde in Jupus. Das junge Unternehmen aus Steffeln möchte die Mandatsaufnahme bei Rechtsanwälten automatisieren – “vom ersten Kontakt bis zur vollständigen Akte, ohne dabei die persönliche Betreuung durch den Rechtsanwalt zu ersetzen”. Das Ziel dabei ist es, Rechtsanwälten und Mandanten, “Zeit und Kosten zu sparen”

STOCK MARKET

Rebelle
+++ Das Hamburger Unternehmen Rebelle, ein Marktplatz für Secondhand Designermode, geht wie geplant in Schweden an die Börse. “Der Notierung am Nasdaq First North Growth Market ging eine Neuemission von Aktien voraus, deren Zeichnungsfrist vom 15. Februar bis zum 22. Februar 2022 lief. Die Neuemission wurde vollständig gezeichnet und erbrachte einen Gesamtbetrag von ca. 200 Mio. SEK”, teilt das Unternehmen mit. Der IPO brachte somit rund 19 Millionen Euro in die Kasse von Rebelle. Zu den Investoren des Unternehmens, das 2013 von Cécile Wickmann und Max Schönemann gegründet wurde, gehören die HCS Beteiligungsgesellschaft, Friheden Invest, North-East Venture, Mediaset und der High-Tech Gründerfonds (HTGF). In den vergangenen Jahren flossen rund 25 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr über Rebelle

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#DealMonitor – Cansativa sammelt 13 Millionen ein – rightmart bekommt 6,5 Millionen – Climedo erhält 5 Millionen


Im #DealMonitor für den 16. Februar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Cansativa
+++ Der amerikanische Cannabis-Investor Casa Verde Capital, der vom Rapper Snoop Dogg initiiert wurde, Argonautic Ventures und das  Münchner Family Office Alluti investieren knapp 13 Millionen Euro in Cansativa. “Die Cansativa Group wird die Ressourcen der Finanzierungsrunde nutzen, um die eigene Cannabis-Plattform weiter auszubauen. Die Gruppe wird sich neben dem integrierten Produkt- und Serviceportfolio rund um Medizinalcannabis auch im Genusscannabis-Bereich breit aufstellen und erwartet starkes Wachstum im eigenen B2B-Cannabis-Marketplace”, teilt das Unternehmen mit. Das Unternehmen aus Mörfelden-Walldorf in Hessen, das Benedikt Sons und Jakob Sons gegründet wurde, positioniert sich als “One-Stop-Shop für Medizinalcannabis”. Mehr über Cansativa

Scrona 
+++ AM Ventures, Trumpf Venture, Verve Ventures und Dieter Manz sowie das Schweizer Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SERI) investieren 9,6 Millionen US-Dollar in Scrona. Das Startup aus Zürich, das 2014 von Patrick Galliker, Martin Schmid und Julian Schneider gegründet wurde, setzt auf eine  3D-Drucktechnologie, die Drucke mit “ultrahoher Auflösung und hoher Geschwindigkeit” ermöglicht. “The new capital will allow Scrona to accelerate the industrialization and commercialization of this novel printing technology and develop new applications across multiple industries including semiconductor manufacturing, high-end displays, electronics, and PCB”, teilt das Unternehmen mit.

rightmart 
+++ Die Münchner Auxilia Rechtsschutz-Versicherungs-Aktiengesellschaft investiert gemeinsam mit den Firmengründern 6,5 Millionen Euro in rightmart. Das LegalTech aus Bremen, das 2015 von Marco Klock und Philipp Harslebe gegründet wurde, setzt auf digitale Rechtsdienstleistunge. Zum Unternehmen gehören die Plattformen hartz4widerspruch.de und dieselskandal-helfer.de. Über die beiden Plattformen können sich “Verbraucher:innen eine automatisierte Ersteinschätzung ihres Falls einholen”.

Certifaction 
+++ Der amerkanische Geldgeber Expa und HV Capital investieren 5 Millionen Euro in Certifaction. Das Startup aus Zürich, das von Benoit Henry, Emeka Mosanya, Fabian Mösli, Lukas Karth und Manuel Gall gegründet wurde, entwickelt eine Lösung für elektronische Signaturen. “Die Certifaction-Plattform unterstützt sowohl einfache elektronische Unterschriftsprozesse als auch komplexere Anwendungsfälle wie das digitale Onboarding von Neukunden oder das Lebenszyklus-Management von Dokumenten”, teilt das Unternehmen mit. Wingman Ventures, Seedcamp und Angel Invest Ventures investierten zuvor bereits 1,1 Millionen Schweizer Franken in Certifaction.

Climedo
+++ Nauta Capital, WestTech Ventures und Business Angels wie Christian Wallwiener (WMC Healthcare) investieren 5 Millionen Euro in Climedo. Das Münchner Startup, das 2017 von Sascha Ritz, Dragan Mileski und Veronika Schweighart gegründet wurde, kümmert sich um die digitale Datenerhebung im Rahmen von klinischen Studien. “Das neue Kapital wird Climedo für die Expansion innerhalb Europas und für die Weiterentwicklung der Software einsetzen: Diese soll noch patientenorientierter werden und in Zukunft die komplette Kommunikation zwischen Studienkoordinator:innen, Ärzt:innen und Patient:innen ermöglichen”, teilt das Unternehmen mit. Die Jungfirma beschäftigt derzeit rund 50 Mitarbeiter:innen. Mehr über Climedo

Edurino
+++ btov Partners, Emerge Education, Pirate Impact (Fabian und Ferry Heilemann) und Business Angels wie Jens Begemann, Verena Pausder, Ben Drury sowie Christian Felgenhauer und Maurice Khudhir investieren 3,35 Millionen Euro in Edurino. Das Münchner EdTech, das von Franziska Steiner und Irene Klemm gegründet wurde, möchte Kinder ab vier acht Jahren “spielerisch und verantwortungsbewusst an digitales Lernen heranzuführen”. Mehr über Edurino

XO Life 
+++ SeedLink, MediVentures, der Venture-Ableger des Pharmaunternehmens Medice, Aescuvest und “andere Gesundheitstechnologie-Dienstleister” investieren mehr als 2 Millionen Euro in XO Life. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin und München, das 2018 von Friderike Bruchmann und Johannes Bachhuber gegründet wurde, setzt auf eine Patienten Insights-Plattform für Medikamente und Therapien. “Das Geld fließt vor allem in den Ausbau der Produkt- und Entwicklungskapazitäten für die Plattform”, teilt das Unternehmen mit.

Alpakas
+++ Vorwerk Ventures, FoodLabs, MVPF Factory und Angel Investoren wie Lawrence Leuschner, Tim Marbach, Julian Kley und Verena Pausder investieren eine unbekannte Summe in Alpakas – siehe auch Gründerszene. Das Startup aus Berlin, das von Antony Roczek, Simon Chorzelski und Tomy Eitner gegründet wurde, bringt sich als “Zero-Waste Online Supermarkt” in Stellung. Das Startup liefert seinen Kundinnen und Kunden Bio-Lebensmittel im Pfandsystem nach Hause. Das Motto dabei lautet: “Dein Wocheneinkauf ohne Verpackungsmüll”. Alpakas setzt dabei auf Same-Day Delivery.

independesk 
+++ Der Immobilienentwickler Glockenweiß investiert in independesk. Mit der Berliner App, die von Karsten Kossatz und Erik Müllergeründet können Onliner “jederzeit und überall einen professionellen Arbeitsplatz in Laufweite finden und diesen unkompliziert für wenige Stunden oder ganze Tage mieten”. Sales-Löwe Carsten Maschmeyer und Social Media-Löwe Georg Kofler investieren in der Vox-Show “Die Höhle der Löwen” zuletzt 200.000 Euro in independesk.

PaketConcierge 
+++ Der Berliner Company Builder Xpress Ventures investiert gemeinsam mit Angel-Investoren in PaketConcierge. Insgesamt flossen nun schon mehr als 1 Million Euro in das junge Unternehmen. Das Berliner Startup, das 2020 von Gregor Herdmann und Michael Debuschewitz gegründet wurde, kümmert sich um “universellen Paketempfang”. Die Jungfirma setzt dabei auf “universelle Pick-Up-Points, die von allen Versanddienstleistern und Onlineshops Sendungen annehmen”.

Nexxiot
+++ Arvato Financial Solutions investiert in Nexxiot. Das Unternehmen aus Zürich, das 2015 gegründet wurde, unterstützt seine Kunden dabei, ihre Transportdaten effektiv zu nutzen. “Dafür bietet Nexxiot eine integrierte Lösung zum Verfolgen, Finden und Schützen von Fracht an”, teilt das Unternehmen mit.

Urwahn
+++ Andreas Berkau, Arne Briest und Co. investieren eine siebenstellige Summe in Urwahn. Das Unternehmen aus Magdeburg, das 2017 von Sebastian Meinecke und Ramon Thomas gegründet wurde, setzt auf Fahrräder, die aus dem 3D-Drucker kommen.

VENTURE CAPITAL

HV Capital
+++ Der Münchner Geldgeber HV Capital legt einen sogenannten Continuation Fonds, der 430 Millionen Euro schwer ist, auf. Continuation Fonds sammeln in der Regel Kapital ein, um Startups mehr Zeit für einen Exit oder IPO einzuräumen. HV Capital wiederum kann mit dem neuen Fonds, Anteile an Unternehmen wie Flixbus länger halten als die Laufzeit der Fonds, mit denen der Geldgeber investiert hat, es zugelassen hätten. Das Geld für den Continuation Fonds stammt unter anderem von HarbourVest, LGT Capital Partners, Pathway Capital, Family Offices und Finanzinstituten. Der neue HV Capital-Fonds investiert in Wachstumsunternehmen aus dem Portfolio des Kapitalegebers “und wird alle bestehenden Beteiligungen der HV Capital-Fonds aus den Jahren 2010 bis 2015 übernehmen”.  HV Capital möchte mit dem Start des  Continuation Fonds “auf die sich verändernde europäische Startup-Landschaft reagieren”.

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#DealMonitor – Sharpist sammelt 23 Millionen ein – Voila bekommt 10 Millionen – Rebelle geht an die Börse


Im #DealMonitor für den 15. Februar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Sharpist
+++ Endeit Capital, Capnamic Ventures, Founders Future, Porsche Ventures, Business Angels wie Julien Codorniou, sowie die Altinvestoren Vorwerk Ventures und btov Partners investieren 23 Millionen US-Dollar in Sharpist. “Das frische Kapital wird in das Produkterlebnis und die europäische Expansion fließen”, teilt das Unternehmen mit.  Das Berliner Startup, das 2018 von Dominik Lahmann, Fabian Niedballa und Hendrik Schriefer gegründet wurde, kümmert sich um das mobile Coaching von Führungskräften. In den vergangenen Jahren flossen bereits mehr als 10 Millionen Euro in Sharpist – unter anderem von Vorwerk Ventures, btov Partners und APX . 100 Mitarbeiter:innen wirken derzeit für die Jungfirma. Tipp: Die Sharpist-Gründer waren zuletzt auch in unserem Interview-Podcast zu Gast. Hört mal rein! Mehr über Sharpist

Voila
+++ EQT Ventures, FoodLabs, Shio Capital und Business Angels wie Roger Hassan investieren 10 Millionen US-Dollar in Voila. Das Berliner Startup, das 2021 von Julius Wiesenhütter, Florian Berg, und Mostafa Nageeb gegründet wurde, bringt seinen Nutzer:innen Restaurants nach Hause – bundesweit. Das Motto dabei lautet “Home Fine Dining”. In der Eigenbeschreibung heißt es: “Wir verbinden die besten Köche und Food Lover, um eine gehobene kulinarische Inhouse-Erfahrung zu Hause zu ermöglichen”. Mehr über Voila

Einhundert Energie 
+++ Das Telekommunikationsunternehmen EWE, die NWR Bank, der Schweizer Impact-Investor Übermorgen Ventures und Clima Now investieren 6,5 Millionen Euro in Einhundert Energie. Das Unternehmen aus Köln, das 2017 von Markus Reinhold und Ernesto Garnier gegründet wurde, kümmert sich um “softwarebasierte Anwendungen für skalierbare, digitale Mieterstromlösungen”. “Diese Finanzierungsrunde ermöglicht es Einhundert, das enorme Wachstumspotenzial zu heben und somit die Dekarbonisierung des Immobiliensektors voranzutreiben”, heißt es in der Presseaussendung. Mehr über Einhundert Energie 

AlgoTrader
+++ SBI Investment, Fenbushi Capital, Credit Suisse Entrepreneur Capital und C3 EOS VC Fund  investierten 4,9 Millionen US-Dollar in Algotrader- Das FinTech mit Sitz in Zürich, das 2014 von vom IT-Spezialisten und Ex-Banker Andy Flury gegründet wurde, kümmert sich um den Handel von Wertschriften und Krypto-Assets. Insgesamt flossen nun schon 12 Millionen Dollar in die Jungfirma, deren Wurzeln bis ins Jahre 2009 zurückreichen. Algotrader wurde ursprünglich für den Handel mit Optionen entwickelt.

Hydrogrid
+++ Der niederländische Geldgeber SET Ventures und Altinvestor CNB Capital investieren in Hydrogrid. Die Jungfirma aus Wien bietet eine Steuerungssoftware für Wasserkraftwerke an. “With the current investment round the company now aims to further strengthen its leading position in Europe”, teilt das Unternehmen mit.

STOCK MARKET

Rebelle
+++ Das Hamburger Unternehmen Rebelle, ein Marktplatz für Secondhand Designermode, plant einen IPO am Nasdaq First North Growth Market in Stockholm. “Das IPO-Angebot richtet sich ausschließlich an Privatanleger in Schweden und Dänemark sowie an qualifizierte Investoren in Schweden und in anderen europäischen Staaten. Das Angebot besteht aus neu ausgegebenen Aktien. Das Unternehmen plant die Erlöse in erster Linie für weiteres Wachstum einzusetzen”, heißt es in der Presseaussendung. Zu den Investoren des Unternehmens, das 2013 von Cécile Wickmann und Max Schönemann gegründet wurde, gehören die HCS Beteiligungsgesellschaft, Friheden Invest, North-East Venture, Mediaset und der High-Tech Gründerfonds (HTGF). In den vergangenen Jahren flossen rund 25 Millionen Euro in das Unternehmen. 2021 erwirtschaftete Rebelle netto einen “Marktplatzumsatz von rund 26 Millionen Euro” – siehe Handelsblatt. Bis 2025 möchte das Unternehmen, das weiter rote Zahlen schreibt, 100 Millionen Euro Umsatz erwirtschaften. Der IPO soll rund 19 Millionen Euro in die Kasse von Rebelle bringen. Mehr über Rebelle

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#DealMonitor – CoachHub übernimmt Klaiton – Morpher bekommt  5,2 Millionen – DeepDrive sammelt 4,3 Millionen ein


Im #DealMonitor für den 14. Februar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Morpher
+++ Draper Associates, RTP Ventures und Apex Ventures investieren 5,2 Millionen Euro in Morpher – siehe TrendingTopics. Das junge FinTech aus Wien tritt an, um den “Börsenhandel und somit traditionelle Handelsplätze obsolet” zu machen. Morpher erschafft eine eigene Kryptowährung, die verwendet wird, um auf die Märkte zu wetten. Morpher finanziert sich durch eine laufende, geringfügige Token-Generierung”. Apex Ventures und Draper Associates investierten zuvor bereits 2,5 Millionen in das Unternehmen. Mehr über Morpher

DeepDrive
+++ UVC Partners, Bayern Kapital sowie Business Angels Peter Mertens, ehemals Entwicklungsvorstand von Audi, und Personio-COO Jonas Rieke investieren 4,3 Millionen Euro in DeepDrive. Das Münchner Startup, 2021 unter anderem von Stefan Ender und Felix Pörnbacher gegründet, entwickelt Antriebe für Elektrofahrzeuge. “Der neuartige Motor ist effizienter, kostengünstig produzierbar und ermöglicht die Integration des Antriebs ins Rad durch eine kompakte, leichte Bauweise”, teilt die Jungfirma mit.

Forget Finance
+++ btov Partner, UVC Partners und TA Ventures investieren eine siebenstellige Summe in Forget Finance – siehe FinanceFWD. Bei Forget Finance aus Berlin, das von Konradin Breyer, früher Freeletics, und Jurek Herwig gegründet wurde, handelt es sich um einen “digitalen Finanzcoach”. Das B2C-FinTech aus Berlin möchte seine Kunden beraten, wie sie gemäß “ihrer eigenen Werte mehr aus deinem Geld machen können”. Business Angels wie Finanztip-Gründer Marcus Wolsdorf und Personio-Gründer Hanno Renner investierten zuvor bereits 700.000 Euro in Forget Finance. Mehr über Forget Finance

GetHalal 
+++ Der Berliner Venture-Builder MVP Factory, Hof Capital, Food Angels und Gorillas-Investor Shio Capital sowie Karim Zaghloul, Mohannad Ali und Roger Hassan investieren in GetHalal. Das Berliner Startup, das 2020 von Ali Mahmoud und Osama Soady gegründet wurde, positioniert sich als “Lebensmittel-Lieferservice für Halal und orientalische Lebensmittel”. Die Lieferung erfolgt deutschlandweit per Paketdienst. In Berlin sind auch Lieferungen am selben oder am nächsten Tag möglich.

MERGERS & ACQUISITIONS

Klaiton
+++ Das Berliner Coaching-Startup CoachHub übernimmt die Coaching-Sparte des österreichischen Unternehmens Klaiton, der sich gerade erst von der Haufe Group getrennt hat. “Durch die Übernahme profitiert CoachHub insbesondere von Klaitons Pool aus über 500 hochqualifizierten Business-Coaches und seiner starken Marktposition in Österreich”, teilt das Unternehmen mit. CoachHub wurde 2018 von den Seriengründern Yannis und Matti Niebelschütz (MyParfüm) ins Leben gerufen. Führungskräfte und Mitarbeiter von Unternehmen können über die Coachhub-App mit Coaches sprechen, der Algorithmus schlägt jeweils passende vor. Draper Esprit, RTP Global, HV Capital, Signals Venture Capital, Partech und Speedinvest investierten zuletzt 80 Millionen US-Dollar in die Coaching-Plattform. Insgesamt flossen schon 130 Millionen in die Jungfirma. CoachHub übernahm zuletzt auch den französischen Wettbewerber MoovOne. Mehr über CoachHub

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#DealMonitor – yoummday sammelt 30 Millionen ein – Ada Health bekommt 30 Millionen – cofenster sammelt 8 Millionen ein


Im #DealMonitor für den 10. Februar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

yoummday
+++ Der Münchner Investor Armira Growth und Project A Ventures aus Berlin investieren 30 Millionen Euro in yoummday. Die Bewertung steigt auf 250 Millionen Euro. “Die Wachstumsfinanzierung soll vor allem für den Ausbau der Technologie sowie M&A-Aktivitäten eingesetzt werden. yoummday wird das Augenmerk auf den Erwerb traditioneller Call Center legen, um diese in die yoummday work@home Plattform zu integrieren”, teilt das Unternehmen mit. Das Münchner Startup, das 2016 von telegate-Gründer Klaus Harisch und seinen Söhnen Pablo und Lion gegründet wurde, positioniert sich als “Plattform für 360 Grad-Kundenservices”. Konkret vermittelt das Unternehmen freiberufliche Telefonagenten an Unternehmenskunden. 200 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für yoummday. Mehr über yoummday

Ada Health
+++ Farallon Capital, Red River West und Bertelsmann Investments investieren 30 Millionen US-Dollar in Ada Health. Damit sammelte das Unternehmen in der Series B nun 120 Millionen Dollar ein. Leaps by Bayer, Samsung Catalyst Fund, Vitruvian Partners, Inteligo Bank, F4 und Mutschler Ventures investierten Ende Mai 2021 rund 90 Millionen US-Dollar in Ada Health. “Die heute angekündigte Finanzierung soll für die Weiterentwicklung von Adas Unternehmenslösungen und die Stärkung der Marktpräsenz in den USA verwendet werden”, teilt das Unternehmen mit. Das Unternehmen, das 2011  von Claire Novorol, Martin Hirsch und Daniel Nathrath gegründet wurde, positioniert sich als “globales Digital-Health-Unternehmen, das von Ärzten, Wissenschaftlern und Branchenpionieren gegründet wurde, um neue Möglichkeiten für die personalisierte Gesundheit zu schaffen”. Konkret entwickelt Ada Health einen Kommunikationsassistenten, der Menschen mit Fragen und Antworten dabei hilft, ihre Beschwerden einzuschätzen. Mehr über Ada Health

cofenster
+++ signals Venture Capital investiert gemeinsam mit Altinvestor Capnamic Ventures sowie “den Digitalsparten der KSK und Bremer Sparkassen und Business Angels wie Georg Tacke” 8 Millionen Euro in cofenster.  Das Hamburger Unternehmen, das 2020 von Tom Vollmer, Oliver Wegner und Finn Frotscher gegründet wurde, ermöglicht es Kunden bzw. deren Mitarbeiter:innen über das eigene Smartphone Unternehmensvideos automatisiert und im Branding des Unternehmens zu produzieren. “Das Unternehmen wird das Investment für die Internationalisierung und die Produktentwicklung nutzen”, heißt es in der Presseaussendung. Mehr über cofenster

Flexcavo 
+++ Die Vereinigte Volks- und Raiffeisenbank stellt Flexcavo im Rahmes eines sogenannten Asset-Backed Fundings 7 Millionen Euro Fremdkapital zur Verfügung. Bei Flexcavo aus Berlin, das von Benedict Aicher und Leonhard Fricke gegründet wurde, dreht sich alles um das Mieten von Baumaschinen. “Wir kombinieren unsere Mietflotte mit innovativer Technologie, um gemeinsam mit Ihnen den Einsatz von Baumaschinen zu optimieren”, teilt das Unternehmen mit. “Das neue Kapital soll zunächst in die Ausstattung des neu eröffneten Mietparks in Maisach bei München fließen”, teilt das Startup mit. VR Ventures, Picus Capital, Rivus Ventures und FJ Labs sowie mehrere Business Angels investierten zuletzt 6,4 Millionen Euro in Flexcavo. Mehr über Flexcavo 

Headmade Materials
+++ Der Geldgeber AM Ventures, der sich insbesondere für additive Fertigung interessiert, und Altinvestor btov Partners investieren 2,5 Millionen Euro in Headmade Materials. “Gleichzeitig konnte das 3D-Druckunternehmen Ende 2021 den Innovationsrat der Europäischen Union überzeugen und erhält im Rahmen des EIC Accelerator Programms bis zu 5,8 Millionen Euro zusätzliche finanzielle Mittel. Das Unternehmen aus Würzburg, das 2019 von Christian Staudigel und Christian Fischer als eine Ausgründung des Kunststoff-Zentrums SKZ an den Start ging, entwickelt eine Materialien und Prozesse für den Metall-3D-Druck von Serienbauteilen. Mehr über Headmade Materials

quofox
+++ Tijen Onaran und die Altinvestoren investieren eine siebenstellige Summe in quofox. “Das Kapital will quofox in weiteres Wachstum, den Ausbau der integrierten Lern- und Buchungsplattform sowie die Weiterentwicklung der Software-as-a-Service (SaaS) – Produkte investieren”, heißt es in der Presseaussendung.  “Das Berliner EdTech, das 2015 von Frank Mies und Stephanie O’Reilly gegründet wurde, kümmert sich um berufliche Aus- Fort- und Weiterbildung.

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LionsHome
+++ Waterland Private Equity übernimmt das Berliner Unternehmen LionsHome, eine Produkt-Comparison-Plattform im Segment Home und Living. LionsHome, 2014  von Michael Röcker und Christoph Königer gegründet, ist derzeit in 10 Ländern unterwegs. “Zusammen mit den Gründern plant Waterland das Unternehmen mittels Buy-and-Build Strategie zu einer breit aufgestellten Commerce-Content-Gruppe auszubauen. Beide Gründer haben sich im Zuge der Transaktion signifikant rückbeteiligt”, teilt das Unternehmen mit.

Fazua
+++ Der Autobauer Porsche sichert sich zunächst 20 % an Fazua. “Darüber hinaus besteht eine Option auf den Erwerb weiterer Anteile, die es Porsche erlaubt, Fazua vollständig zu übernehmen”. Das Startup aus Ottobrunn bei München, das 2013 von Sebastian Boß, Philipp Kalläne, Fabian Reuter und Johannes Biechele gegründet wurde, produziert E-Bike-Antriebssysteme, die mit Motor und Batterie in die Unterrohre von Fahrrädern passen.

Ghost – feel it
+++ Das Potsdamer Unternehmen Feelbelt übernimmt das Berliner Startup Ghost – feel it. “Die U?bernahme ermo?glicht vor allem eine schnelle Entwicklung im B2B-Bereich und somit eine noch sta?rkere Wettbewerbsposition am Haptic Feedback-Markt”, teilen die Unternehmen mit. Feelbelt, das 2019 von Benjamin Heese und Felix Weiß gegründet wurde, möchte “die Wahrnehmung von Sound und Audiosignalen komplett revolutionieren”.

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#Brandneu – 6 neue Startups: PearlUp, academa, Eye Build It, Vayu, 1000 Satellites, arttrade


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

PearlUp
Die Bildungsplattform PearlUp möchte Lehrkräfte beim Vorbereiten von digitalem Unterricht unterstützen. Unterrichtende können aus einer Auswahl von Unterrichtsmaterialien wählen oder ihre eigenen Materialien erstellen. Dabei bietet die Plattform auch modernes Lehrmaterial mit Gamification-Elementen.

academa
Das GovTech-Startup academa aus Aachen, das von Patrick Neubert und Luis Hesemann gegründet wurde, kümmert sich um die Fort- und Weiterbildung innerhalb der öffentlichen Verwaltung. Zielgruppe sind unter anderem Behörden, Ministerien und Hochschulverwaltungen.

Eye Build It
Hinter Eye Build It aus Trier, das von Adrian Wegener gegründet wurde, verbirgt sich eine augengesteuerte Software für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen. “In unserem 3D-Programm können die Nutzer:innen alle erdenklichen Modelle erstellen, online teilen und zum Schluss sogar 3D-Drucken”, teilt das Team mit.

Vayu
Vayu setzt auf Low-Code basierte Softwareentwicklung.”Unsere Projekte, die über unsere Fast Development Engine-Plattform geplant werden, sind für Hotellerie, das Gesundheitssystem, digitalisierte Verfahresdokumentation für jedes Unternehmen, ob groß oder klein, und vieles mehr”, heißt es.

1000 Satellites
Das Team von 1000 Satellites hat sich zum Ziel gesetzt, dezentral gelegene Co-Working Spaces zu etablieren und betreibt aktuell sieben Büros in der Metropolregion Rhein-Neckar. Ein Tagesticket gibt es ab 35 Euro wer zweimal die Woche einen Schreibtisch nutzen möchte, zahlt aktuell 269 Euro.

arttrade
Das Düsseldorf Startup arttrade möchte den großen Kunstmarkt “demokratisieren und für alle zugänglich machen”. Dazu segmentiert das junge Unternehmen Kunstwerke digital und tokenisiert diese über die Blockchain. So sind Kunst-Investments ab 250 Euro möglich. 

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – Marvel Fusion bekommt 35 Millionen – Flip sammelt 30 Millionen ein – DyeMansion bekommt 15 Millionen


Im #DealMonitor für den 3. Februar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Marvel Fusion
+++ Der Berliner Geldgeber Earlybird und Co. investieren 35 Millionen Euro in Marvel Fusion. Das DeepTech-Unternehmen aus München, das 2019 von Moritz von der Linden, Karl-Georg Schlesinger, Georg Korn und Pasha Shabalin gegründet wurde, “arbeitet an einer neuartigen Fusionstechnologie, welche die Kommerzialisierung von Fusion als Energiequelle erheblich beschleunigen könnte”. Der Berliner Kapitalgeber BlueYard Capital investierte zuvor bereits in das Unternehmen.  Mit dem frischen Kapital soll “die Kommerzialisierung von Fusionstechnologie deutlich beschleunigt werden”.

Flip
+++ Der Münchner Geldgeber HV Capital, Notion Capital aus London und die Altinvestoren Cavalry Ventures und LEA Partners investieren gemeinsam mit Angel-Investopren wie Matthias Müller, Roland Berger, Kurt Lauk und Jürgen Hambrecht 30 Millionen US-Dollar in Flip. “Mit der Finanzierungsrunde soll das Wachstum des Unternehmens beschleunigt und die geografische Expansion in neue Märkte forciert werden”, teilt das Unternehmen mit. Das Stuttgarter Startup, das 2018 von Benedikt Ilg und Giacomo Kenner gegründet wurde, bietet Unternehmen eine Plattform, ihre Mitarbeiter über alle Ebenen hinweg zu vernetzen und informieren. Flip ist somit eine Art WhatsApp für Firmen. Rund 100 Mitarbeiter:innen wirken derzeit für das Startup, das aus der Agentur Pikandpeople hervorgegangen ist. LEA Partners und Cavalry Ventures investierten 2020 bereits 4 Millionen Dollar in Flip. Mehr über Flip

DyeMansion 
+++ Das European Innovation Council (EIC) und die Europäische Investitionsbank (EIB) investieren zusammen 15 Millionen Euro in DyeMansion. Das Unternehmen aus München, das 2015 von Felix Ewald und Philipp Kramer gegründet wurde, kümmert sich um 3D-Druck – und zwar im industriellen Sektor. “Von der perfekt sitzenden Brille bis hin zum personalisierten Automobil-Interieur macht unsere Technologie 3D-gedruckte Produkte zu einem Teil unseres Alltags”, teilt das IndustrialTech zum Konzept mit. Nordic Alpha Partners, UVC Partners, btov Partners, KGAL und AM Ventures investierten zuletzt 12 Millionen Euro in DyeMansion. Mehr über DyeMansion

Wagawin
+++ Der niederländische  Private Debt-Kapitalgeber Pride Capital Partners investiert in Wagawin. Das Marketing-Unternehmen aus München, das 2012 von gegründet wurde, bietet mit LivingAds eine Technologie an, die “interaktive Elemente zu Video- und Display-Anzeigen auf mobilen Websites und Apps weltweit hinzufügt”. “Thanks to the significant investment from Pride Capital Partners, Wagawin is now in a position to accelerate its sales activities in Europe and Asia. The company is also looking at the U.S. as another promising market for its technology”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über Wagawin

SmartNanotubes Technologies
+++ Der amerikanische Early-Stage-Investor Cottonwood Technology Fund und das Unternehmen duotec investieren 2,4 Millionen Euro in SmartNanotubes Technologies. Das Unternehmen aus Freital, das 2020 von Viktor Bezugly und Birte Sönnichsen gegründet wurde, tritt an, um den “Einsatz von Multikanal-Gassensoren massenmarkttauglich machen”. Der Geruchssensor der Jungfirma funktioniert auf der Basis von Nanotechnologie.

spaciv
+++ main incubator, der Early-Stage-Geldgeber der Commerzbank-Gruppe), GRAEF, CSMM – architecture matters und ein weiterer, nicht genannter Geldgeber, investieren eine siebenstellige Summe in spaciv. Das Münchner PropTech, das 2020 von Malte Koeditz und seinem Vater Ulf Seekamp gegründet wurde, bietet eine cloudbasierte Applikation für die “dynamische und vorausschauende Planung von Büroarbeitsflächen”.

simpleclub
+++ eduki-Gründer Max Maendler investiert in simpleclub ein. Das EdTech-Startup aus München, das 2015 von Alexander Giesecke und Nicolai Schork gegründet wurde, positioniert sich als Lern-App für Schüler. Die Gründer haben schon 2011, als Elftklässler mit ihrem Projekt angefangen – mit Mathematik-Erklärvideos auf YouTube. HV Capital und diverse Business Angels investierten zuletzt 1,25 Millionen Euro in simpleclub. Mehr über simpleclub

MERGERS & ACQUISITIONS

Kissyo
+++ Das Friedrichshafener Food-Unternehmen followfood übernimmt Kissyo. “Das Geschäft wird nahtlos fortgeführt, alle Aufträge und Lieferverpflichtungen übernommen, Ware wie vereinbart ausgeliefert”, teilt das Unternehmen mit. Kissyo, eine Bio-Eismarke, wurde 2011 von Lutz Haufe gegründet. Anfangs setzte das Unternehmen nur auf Frozen Yogurt Eis.

VENTURE CAPITAL

German Media Pool
+++ Der Media-for-Equity-Geldgeber German Media Pool verkündet das erste Closing seines neuen Fonds. Im Topf sind 15 Millionen Euro. Über den Fonds GMPVC Opportunities I möchte der Geldgeber “in die nächste Generation von B2C-Startups in ganz Europa” investieren. “German Media Pool, bekannt für seine Media-for-Equity-Investition in About You sowie 35 weitere Consumer-Startups, ist mit GMPVC Opportunities I nun in der Lage, seine bestehenden Portfoliounternehmen nach anfänglichen Media-Investitionen auch mit Venture Capital zu unterstützen”, teilt der Investor mit.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#DealMonitor – Withings übernimmt Fitness-Star 8fit – 1Komma5 übernimmt Cellsolar


Im #DealMonitor für den 2. Februar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

MERGERS & ACQUISITIONS

8fit
+++ Das französische Fitness-Unternehmen Withings übernimmt 8fit. Das Berliner Fitness-Startup, das 2014 von Pedro Solá und Pablo Villalba gegründet wurde, setzt auf die Trendthemen Ernährung und Sport. Die App der Berliner bietet den Nutzer:innen Tipps für Workouts und Ernährungspläne. Creandum und Eight Roads Ventures investierten zuletzt 8 Millionen Dollar in 8fitInsgesamt sammelte das Berliner Startup rund 10 Millionen Dollar ein. “8fit is the provider of a globally leading digital fitness, mindfulness and nutrition platform.  With a global reach of over 30 million users and market-leading app store ratings, 8fit is one of the leading platforms for ‘fitness for all of us’, heißt es bei Clipperton zum Deal. 8fit refinanziert sich über eine Abogebühr. In den vergangenen Jahren war es sehr ruhig um den Hidden Champions der Berliner Startup-Szene. Vor allem nachdem einer der Gründer das Unternehmen verlassen musste. Mehr über 8fit

Cellsolar
+++ Das Hamburger GreenTech 1Komma5 übernimmt den schwedischen Solarausrüster Cellsolar – siehe Handelsblatt. Hinter dem Unternehmen stecken Phillipp Schröder, ehemals Tesla-Deutschlandchef und ehemals Geschäftsführer des Solar-Batterieherstellers Sonnen, Micha Grüber sowie Jannik Schall. Die drei Gründer setzen mit 1Komma5 auf einen “One-Stop-Shop” für Vertrieb, Installations- und Serviceleistungen rund um Solar, Stromspeicher und Ladeinfrastruktur. Das Startup möchte dabei Know How selbst einkaufen, indem es Mehrheitsbeteiligungen an Fachbetrieben erwirbt. Mehr über 1Komma5

Seneca / Tus Media Gruppe
+++ Das Wiener EdTech GoStudent übernimmt das englische Unternehmen Seneca und die spanische Tus Media Gruppe. “Beide übernommenen Unternehmen bleiben unabhängig voneinander unter ihren derzeitigen Führungsteams und mit ihren etablierten Markennamen bestehen”, teilt das Unternehmen mit. Tus Media, 2011 gegründet, bietet einen Marktplatz für Nachhilfelehrer:innen an. Hinter Seneca, 2018 gegründet, verbirgt sich eine kostenlose Lernplattformen. Prosus, Telekom Innovation Pool, SoftBank, Tencent, Dragoneer, Left Lane Capital und Coatue investierten zuletzt 300 Millionen Euro in GoStudent. Die Bewertung stieg auf 3 Milliarden EuroMehr über GoStudent

INVESTMENTS

Axinom
+++ Die Bayerische Beteiligungsgesellschaft (BayBG) investiert im Rahmen einer stillen Beteiligung 1,5 Millionen Euro in Axinom. Das Fürther Unternehmen, das 2001 gegründet wurde, entwickelt “modulare Softwarelösungen für Video-Streaming Anwendungen, die eine einfache Verwaltung, sichere Übertragung und effiziente Vermarktung digitaler Inhalte ermöglichen”. 100 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Axinom.

Happie Haus
+++ Marcus Zanatta, Invincible Brands-Gründer Björn Keune, der Berliner Unternehmer Tomas Lembke und Verena Kirn, Leiterin des Kölner Brustzentrums im Heilig-Geist-Krankenhaus, investieren im Rahmen einer Convertible-Runde eine sechsstellige Summe in Happie Haus. Hinter dem Berliner Unternehmen verbirgt sich eine therapiebegleitende App rund um das Thema Brustkrebs. Das Startup, das 2021 von Stephanie Neumann gegründet wurde, setzt dabei auf “Gruppensessions, Meditationen und Übungen, die Geist und Seele gut tun”.

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#DealMonitor – PlanRadar sammelt 69 Millionen ein – EMnify bekommt 57 Millionen – Luko übernimmt Coya


Im #DealMonitor für den 20. Januar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

PlanRadar 
+++ Insight Partners, Quadrille Capital, Cavalry Ventures, Headline, Berliner Volksbank Ventures, aws Gründerfonds, PropTech1 Ventures, Russmedia und GR Capital investieren 69 Millionen US-Dollar in PlanRadar. Das Wiener Unternehmen, das 2013 von Ibrahim Imam und Sander van de Rijdt gegründet wurde, ermöglicht die Erfassung und Dokumentation von Baumängeln am Smartphone oder Tablet. “PlanRadar wird die neuen Finanzmittel für die internationale Expansion einsetzen und in den USA, Australien, in der Region GCC, Südostasien sowie in Lateinamerika zusätzliche Niederlassungen eröffnen. Zudem werden die Investitionen in Forschung und Entwicklung maßgeblich gesteigert, um die technologische Weiterentwicklung der Produkte und Services weiter voranzutreiben”, teilt das Unternehmen mit. Insight Partners, Headline, Berliner Volksbank Ventures, Cavalry Ventures sowie aws Gründerfonds investierten zuletzt 30 Millionen Euro in das PropTech. 200 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für PlanRadar. Mehr über PlanRadar

EMnify 
+++ Der englische Kapitalgeber One Peak Partners investiert 57 Millionen US-Dollar in EMnify. Insgesamt flossen bereits 80 Millionen in die Jungfirma – unter anderem von Blue Star Ventures. “The Berlin-based company will use the new capital to accelerate its global market expansion, with a particular focus on the US, and to further develop and optimize its proprietary industry leading cellular IoT technology”, heißt es in der Presseaussendung. Das 2014 von Frank Stöcker, Martin Giess und Alexander Schebler gegründete Startup ist im Bereich Machine to Machine (M2M)-Kommunikation und Internet of Things (IoT) tätig. Das Unternehmen, dessen Wurzeln in aus Würzburg liegen, bietet seinen Kunden dafür eine Cloud-Plattform, mit der IoT- und M2M-Connectivity Services gestartet, gemanagt und monetarisiert werden können sollen. 110 Mitarbeiter arbeiten derzeit für das Unternehmen. One Peak hält jetzt 12 % am Unternehmen. Mehr über EMnify

Terra Quantum 
+++ Nichtgenannte deutsche Family Offices und ein Krypto-Investor sowie Altinvestor Lakestar investieren 60 Millionen US-Dollar in Terra Quantum. Das Unternehmen aus Rorschach in der Schweiz, das von Markus Pflitsch und Gordey Borisovich Lesovik gegründet wurde. “We are building quantum technology for a better future, breaking down the barriers between science and industry and laying the foundations of a real quantum tech ecosystem and value chain”, teilt das Unternehmen in eigener Sache mit.

Codesphere 
+++ LEA Partners, 42CAP, NewForge, 468 Capital und mehrere Business Angels investieren 4,5 Millionen Euro in Codesphere. Das deutsch-amerikanische Startup, das 2020 von Elias Groll, Christian Siemoneit und Jonas Zipprick gegründet wurde, positioniert sich als “intelligente Plattform für die Entwicklung von WebApps”. “The funding will help Codesphere expand its team and develop the next chapter of Codesphere services, targeted toward developers and small companies. It will also be used to open a second data centre, and the first one to launch outside of Germany, in the US. The company also has longer-term plans to open data centre sites in Asia and across Europe”, teilt das Startup mit. 468 Capital investierte bereits im Oktober 2020 in das junge Unternehmen. Mehr über Codesphere

buya
+++ Business Angels wie Moritz Thiele und Andreas Kupke (Gründer von Finanzcheck.de) investieren 1,8 Millionen Euro in buya. Das EdTech aus Hamburg, das 2020 von Björn Schmuck und Moritz Otterbach gegründet wurde, positioniert sich als Lern- und Bildungsplattform für Kinder und Jugendliche. Die Bandbreite der Kurse reicht von Programmieren über Kunst bis hin zu Gesundheit. “Mit der Finanzierungssumme wird buya seine User-Experience weiter verbessern, das Lernangebot nochmals vertiefen und das Team ausbauen”, teilt das Startup mit.

Melon
+++ Stefan Höglmaier, Gründer des Immobilienentwicklers Euroboden, investiert 1 Million Euro in Melon. Hinter dem Startup aus München, das 2020 von Cornelia Weinzierl gegründet wurde, verbirgt sich ein Marktplatz für veganes Essen. Die Münchnerin nennt es “das eBay und AirBnB für veganes Essen”. Über Melon kann jeder selbst gekochtes, veganes Essen mit Menschen aus der Umgebung teilen bzw. kaufen. Mehr über Melon

Charry
+++ A Round Capital, Beyer-Invest und Uventures investieren in Charry. Das Münchner Startup, das 2015 von Benjamin Keller und Maximilian Forstner gegründet wurde, positioniert sich als Anbieter von Ship-from-Store-Lösungen. Zielgruppe sind Einzelhändler, Filialisten und Marktplätze, die mit der Fahrerflotte von Charry auf Wunsch täglich ihre Waren abholen, verpacken und versenden lassen können. “Mit dem frischen Kapital sollen die bisherigen Standorte erweitert und um weitere Standorte ergänzt werden”, teilt das Startup mit. Mehr über Charry

Naughty Nuts
+++ FoodLabs, Bitburger Ventures, Döhler Ventures und Business Angels wie Ole Strohschnieder, Béla Seebach (Just Spices) und Philip Kahnis (Hafervoll, Polly) investieren eine siebenstellige Summe in Naughty Nuts. Das Food-Startup aus Köln, das 2020 von Benjamin Porten und Lorenz Greiner gegründet wurde, setzt auf Nussmus. “Mit dem frischen Kapital investiert Naughty Nuts in die weitere Erschließung des DACH-Marktes, der Erweiterung des Produktportfolios und in die Verstärkung des Teams”, teilt das Startup mit. Mehr über Naughty Nuts

MERGERS & ACQUISITIONS

Coya 
+++ Das französische InsurTech Luko übernimmt den Berliner Wettbewerber Coya und expandiert auf diesem Wege nach Deutschland. Offiziell nennen die Unternehmen die Übernahme eine Fusion. Die Details sind aber eindeutig: “Mit der Integration von Coya in Luko wird eine paneuropäische Marke geschaffen, die für absoluten Kundenfokus, Nachhaltigkeit und Einfachheit steht. Die Coya AG als Risikoträger der neuen Gruppe wird in Luko Insurance AG umbenannt und behält ihren Hauptsitz in Berlin; weitere Büros der Luko-Gruppe sind in Paris und Madrid”. Coya, das 2016 von Andrew Shaw, Peter Hagen, und Sebastian Villarroel gegründet wurde, bietet “Versicherungslösungen in den Bereichen Hausrat, Privathaftpflicht, Fahrrad und E-Bike, Tierhaftpflichtund Tierkrankenversicherung an”. Zu den Investoren der Jungfirma gehören Valar Ventures, Headline und La Famiglia. In den vergangenen Jahren flossen mehr als 40 Millionen US-Dollar in Coya. Zuletzt fand das Unternehmen aber keine weiteren Investoren. Die Coya-Investoren erhalten nun Anteile an Luko. Das InsurTech aus Paris wurde 2018 von Raphaël Vullierme und Benoit Bourdel gegründet. Mehr über Coya

Sofacto
+++ billwerk, eine Subscription-Management-Plattform aus Frankfurt am Main, übernimmt das französische Startup Sofacto, einen Anbieter von Anwendungen für Subscription Management und Recurring Billing. “Die Erweiterung der billwerk-Gruppe um Sofacto soll das Produktangebot der Gruppe durch die Integration des Salesforce-Ökosystems in die bestehende Suite von Softwarelösungen der Gruppe ausweiten”, teilt das Unternehmen mit. billwerk fusionierte gerade erst dem dänischen Unternehmen Reepay. billwerk wurde 2015 von Ricco Deutscher, Steffen Mey, Thomas Tauber und Christian Winnerlein gegründet. Das Growth-Equity-Unternehmen PSG erwarb im Frühjahr 2020 eine Mehrheitsbeteiligung an billwerk. Mehr über billwerk

VENTURE CAPITAL

Cherry Ventures
+++ Der Berliner Frühphasen-Kapitalgeber Cherry Ventures, der 2012 von Christian Meermann, Daniel Glasner, Filip Dames gestartet wurde, legt – wie bereits im Oktober im Insider-Podcast berichtet – seinen vierten Fonds auf. “We have raised an additional €300 million — Cherry’s largest fund to date. That’s a lot of capital for a European seed fund. Yet, we believe that Europe is entering a new era. Seed rounds have roughly doubled over the last three years in size and founders are able to attract follow-on capital faster than ever before”, teilt der Kapitalgeber mit. Erst 2019 legte Cherry Ventures seinen dritten Fonds (175 Millionen Euro) auf. In den vergangenen Jahren investierte Cherry in aufstrebende Unternehmen wie Moss, Flink, Forto, Infarm, SellerX und Flixbus.

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#DealMonitor – GoStudent bekommt 300 Millionen – Mostly AI sammelt 25 Millionen ein – Evernest bekommt 13 Millionen


Im #DealMonitor für den 11. Januar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

GoStudent
+++ Prosus, Telekom Innovation Pool, SoftBank, Tencent, Dragoneer, Left Lane Capital und Coatue investieren 300 Millionen Euro in GoStudent. Die Bewertung steigt auf 3 Milliarden Euro. Erst vor sieben Monaten sammelte das Unternehmen 205 Millionenein. Die Bewertung im Sommer 2020 lag bei 1,4 Milliarden. Insgesamt flossen nun schon mehr als 590 Millionen Euro in das Unternehmen. Das Startup, das sich als E-Learning-Dienst positioniert und auf kostenpflichtige Einzelkurse setzt, wurde 2017 von Gregor Müller, Felix Ohswald und seinem Bruder Moritz Ohswald gegründet. “Die neue Finanzierung wird die drei zentralen und strategischen Säulen von GoStudent stärken: Internationale Expansion, Produkterweiterung durch Fusionen & Akquisitionen und Ausbau der Marktanteile in bestehenden Regionen”, teilt das Unternehmen mit. Über 1.300 Mitarbeiter:innen wirken derzeit für das junge Unternehmen. Mehr über GoStudent

Mostly AI
+++ Molten Ventures, Citi Ventures sowie die Altinvestoren Earlybird und 42CAP investieren 25 Millionen US-Dollar in Mostly AI. Das 2017 von Michael Platzer, Klaudius Kalcher und Roland Boubela gegründete Wiener KI-Startup bietet ein Verfahren an, mit dem Infos in synthetische Daten umwandelt werden können. Dabei soll die Aussagekraft der Daten erhalten, gleichzeitig aber die Re-Identifizierung von Personen unmöglich bleiben. “Das Unternehmen wird die Mittel nutzen, um seine Vision einer intelligenteren und gerechteren Zukunft auf der Grundlage von verantwortungsvoller KI umzusetzen”, teilt das Unternehmen mit. Earlybird, 42 CAP und Push Ventures investierten zuletzt 5 Millionen US-Dollar in das UnternehmenMehr über Mostly AI

Evernest 
+++ Der amerikanische Geldgeber Prudence, Kibo Ventures und Bonsai Partners sowie die Altinvestoren Project A Ventures und APIC investieren 13 Millionen Euro in Evernest. Das junge Hamburger Makler-Startup, das 2019 vom ehemaligen Engel & Völkers-Vorstand Christian Evers und Luisa Haxel, die bei Engel & Völkers für die Digitalstrategie zuständig war, gegründet wurde, verkauft salopp formuliert insbesondere teure Immobilien in Großstädten. Zuvor flossen bereits 6 Millionen Euro in das PropTech. “Das neue Risikokapital soll in den Ausbau der Technologieplattform sowie in die Eröffnung weiterer Standorte fließen. Das PropTech-Unternehmen legt damit das Fundament für seinen Expansionskurs in Europa in diesem Jahr”, heißt es in der Presseaussendung. Mehr über Evernest

Finanzguru
+++ VR Ventures, Coparion, Venture Stars, HDI, die Deutschen Bank und Business Angel Frank Strauß investieren 8 Millionen Euro in Finanzguru. “Mit dem frischen Kapital will Finanzguru das bestehende Angebot durch Hinzunahme des Finanz- & Versicherungsgeschäfts deutlich erweitern”, heißt es in der Presseaussendung. Das FinTech aus Frankfurt am Main, das 2015 von den Zwillingen Alexander und Benjamin Michel sowie Sandro Sonntag und Florian Hirsch gegründet wurde, positioniert sich als “digitaler und individueller Finanzassistent auf Basis künstlicher Intelligenz”. 40 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für das Unternehmen. Bekannt wurde das FinTech durch einen Auftritt in der VOX-Show “Die Höhle der Löwen”, damals investierte Carsten Maschmeyer 1 Million in FinanzguruMehr über Finanzguru

Smartlane 
+++ Jova Direkt Invest, eine Investmentgesellschaft des Vaillant Family Office, investiert gemeinsam mit den Altinvestoren 4,5 Millionen Euro in Smartlane. Zudem erhält das Unternehmen eine Förderung durch die EU in Höhe von 1,7 Millionen Euro. Die Jungfirma, die von Mathias Baur, Monja Mühling und Florian Schimandl gegründet wurde, entwickelt und betreibt eine cloudbasierte Software, die Logistikfirmen hilft, ihre Flotten effizienter einzusetzen. Die Technologie der Bayern berücksichtigt dabei unter anderem Lieferzeitfenster, die Wünsche der Kunden sowie die Art und Größe der jeweiligen Flotte. In der Vergangenheit investierte unter anderem Freigeist Capital in das Unternehmen. Mehr über Smartlane

Biorena
+++ Picus Capital investiert nach unseren Informationen in Biorena. Das Münchner Startup positioniert sich als Online-Bio-Supermarkt, der innerhalb von 3 Stunden liefert. “Mit unserem Wertversprechen für lokale, frische und 100 % biologische Produkte sowie unserer #zerowaste-Philosophie sind wir einzigartig positioniert, um die Lebensmittellieferung für hochwertige Lebensmittel neu zu definieren. Biorena – biologisch, regional, nachhaltig”, teilt das junge Unternehmen mit.  Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Plantura
+++ Vorwerk Ventures investiert nach unseren Informationen in Plantura. Das 2017 gegründete Münchner Unternehmen, das von Felix Lill und Dominik Cadmus geführt wird, positioniert sich als Gartenmagazin für Hobbygärtner samt angeschlossenem Online-Shop. Acton Capital Partners, Cavalry Ventures sowie Starstrike Ventures investierten bereits in Plantura. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

LunarX
+++ 468 Capital investiert nach unseren Informationen in LunarX. Das Berliner Unternehmen, das auf den Namen LunarPine hört, setzt auf das “Betreiben von Medienangeboten wie Websites und Social-Media-Kanälen sowie den Verkauf und die Vermarktung von dort gezeigten digitalen und physischen Produkten”. Die Jungfirma wurde von ReachHero-Gründer Philipp John und Lucas Kollmann gegründet. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Hypatos
+++ DN Capital und Framework Ventures investieren nach unseren Informationen in Hypatos. Das Unternehmen aus Potsdam, das 2018 von Uli Erxleben und Janosch Novak als Spin-Off von Smacc gegründet wurde, entwickelt ein System, um Backoffice-Prozesse mit Hilfe von Deep Learning-Technologie zu automatisieren. Blackfin Tech, Grazia Equity, UVC Partners und Plug and Play Ventures investierten zuletzt 10 Millionen Euro in Hypatos. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Kubermatic 
+++ btov Partners investiert nach unseren Informationen in Kubermatic. Das Hamburger Startup, das 2016 von Sebastian Scheele und Julian Hansert gegründet wurde, beschäftigt sich mit Containern und sorgt so für Ordnung auf Computerservern. Nauta Capital investierte zuletzt zusammen mit den Celonis-Gründern Bastian Nominacher und Martin Klenk rund 5 Millionen Euro in Kubermatic, früher als Loodse bekannt. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Dermanostic
+++ Beiersdorf investiert via Oscar&Paul in Dermanostic. Zudem investiert auch Mello aus Wuppertal wieder in das Unternehmen – siehe OMR. Insgesamt sammelt das Startup so 2 Millionen ein. Das Düsseldorfer Startup, das 2020 von Ole Martin, Alice Martin, Estefanía Lang und Patrick Lang gegründet wurde, drängt in den boomenden Telemedizin-Markt. Das junge Startup fokussiert sich dabei auf Hautärzte. Nutzer der App erhalten “örtlich flexibel und ohne Wartezeit eine anonyme Beurteilung Ihrer Hautveränderung durch erfahrene Fachärzte”. Dermanostic war zuletzt auch im Startup-Radar, unserem Pitch-Podcast dabei.

Triviar
+++ Jetzt offiziell: Der Hamburger Geldgeber Hanse Ventures investiert – wie bereits Ende Dezember berichtet – in Triviar. In der Investmentrunde, bei der auch Business Angels wie Stephan Mahlow investieren, fließen 730.000 Euro in das Unternehmen. Beim Hamburger EdTech, das 2020 von Nick Koldehoff und Jonah Schröder gegründet wurde, dreht sich alles um Kurse und Aktivitäten. Jeder kann über die Plattform seine Kurse und Workshops anbieten.

MERGERS & ACQUISITIONS

aWATTar
+++ Das Münchner Unternehmen tado, das alte, als auch neue Heizungssysteme fit für das Internet-Zeitalter macht, übernimmt aWATTar. Das Unternehmen macht durch “zeitvariable Tarife eine Verlagerung des Stromverbrauchs in die grünsten und günstigsten Stunden” möglich. “Die Kombination der Technologien von tado und aWATTar sorgen für mehr erneuerbare Energie auf dem europäischen Energiemarkt – für eine nachhaltigere Zukunft”, teilen die Unternehmen mit. Die Noventic Group, die unter anderem intelligente Lösungen für das Ablesen von Heizungen anbietet, und die Altinvestoren investierten zuletzt 38 Millionen Euro in tado. In den vergangenen Jahren flossen bereits über 100 Millionen Dollar in tado, das 2011 von Christian Deilmann, Johannes Schwarz und Valentin Sawadski gegründet wurde. Mehr über tado

Chaos / Enscape
+++ Die beiden Unternehmen Enscape und Chaos schließen sich –  vorangetrieben durch LEA Partners und TA Associates – zusammen. Enscape, 2017 in Karlsruhe gegründet, liefert eine Technologie, die direkt mit CAD-Software in der AEC-Branche verbunden ist und Design- und Visualisierungs-Workflows integriert. Chaos, 1997 in Sofia gegründet, positioniert sich als “Marktführer im Bereich Visualisierung und Computer Graphics (CG)”. “Durch den Zusammenschluss entsteht ein weltweit führendes Unternehmen für 3D-Visuali-sierung und Design-Workflow-Technologie”, teilen die Geldgeber mit. Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) investierte in der Vergangenheit in Enscape.

VENTURE CAPITAL

Chapter54
+++ Der bekannte Geldgeber Partech legt mit Chapter54 ein Accelerator-Programm für europäische Scaleups, die in afrikanische Märkte expandieren möchten, auf. “Das Programm wird von Partech Shaker, der Abteilung für Innovationsprogramme von Partech, mit Unterstützung der deutschen Förderbank KfW im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) konzipiert und durchgeführt, um Wachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen in Afrika zu fördern”, teilt der Geldgeber mit. Das industrieunabhängige und eigenkapitalfrei Chapter54-Programm läuft bis zu acht Monate und steht allen europäischen Startups offen.

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#DealMonitor #SPECIAL – GoStudent sammelt weitere 300 Millionen ein – Bewertung: 3 Milliarden


Das Wiener Unicorn GoStudent sammelt schon wieder Geld ein! Prosus, Telekom Innovation Pool, SoftBank, Tencent, Dragoneer, Left Lane Capital und Coatue investieren 300 Millionen Euro in GoStudent. Die Bewertung steigt auf 3 Milliarden Euro. Erst vor sieben Monaten sammelte das Unternehmen 205 Millionenein. Die Bewertung im Sommer 2021 lag bei 1,4 Milliarden. Insgesamt flossen nun schon mehr als 590 Millionen Euro in das Unternehmen.

Das Startup, das sich als E-Learning-Dienst positioniert und auf kostenpflichtige Einzelkurse setzt, wurde 2017 von Gregor Müller, Felix Ohswald und seinem Bruder Moritz Ohswald gegründet. “Die neue Finanzierung wird die drei zentralen und strategischen Säulen von GoStudent stärken: Internationale Expansion, Produkterweiterung durch Fusionen & Akquisitionen und Ausbau der Marktanteile in bestehenden Regionen”, teilt das Unternehmen mit. Über 1.300 Mitarbeiter:innen wirken derzeit für das junge Unternehmen. Mehr über GoStudent

Interview #27 – Felix Ohswald (GoStudent)

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