#StartupsToWatch – Mit Kadmos bekommen internationale Arbeitnehmer:innen schneller an ihr Geld


Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das Berliner FinTech Kadmos. Das Berliner FinTech Kadmos, das 2021 von Justus Schmüser, zuletzt McKinsey, und Sasha Makarovych, zuletzt Rocksteady Studios, gegründet wurde, kümmert sich um internationale Gehaltszahlungen. “We are bringing in fintech, low margins, and transparent FX to industries riddled with opaque mark-ups, kickbacks, and physical cash transactions”, schreibt das Team. Als Beispiel nennt das FinTech die Schifffahrtsindustrie.

“Die finanziellen Beschränkungen, die internationalen Arbeitnehmern auferlegt werden, sind schockierend. Arbeitnehmer müssen Tage oder Wochen warten, bis ihre Gehälter sie und ihre Familien erreichen, und sind dann gezwungen, exorbitante Transaktionsgebühren zu zahlen. Bei Kadmos arbeiten wir daran, den Status quo durch moderne Fintech-Lösungen zu ändern und sicherzustellen, dass die hart arbeitenden Menschen mehr von ihrem wohlverdienten Gehalt behalten können”, erklärt Gründer Schmüser das Konzept von Kadmos.

Blossom Capital und die Altinvestoren Addition und Atlantic Labs investierten zuletzt 29 Millionen Euro in das junge Unternehmen. Addition, Atlantic Labs und Co. pumpten zuvor bereits rund 8 Millionen Euro in Kadmos. “Mit veralteten Bank-Praktiken und einer Vielzahl von Vermittlern, die überhöhte Gebühren verlangen, ist es klar, dass der Prozess für grenzüberschreitende Zahlungen kaputt ist, und die Fintech-Plattform von Kadmos ist genau die richtige Technologie, um dies zu beheben”, sagt Alex Lim von Blossom Capital zum Investment.

Tipp: Mehr aufstrebende Startups gibt es in unserer Startups To Watch-Rubrik.

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#DealMonitor – Triodos Energy Transition Europe Fund investiert in Einhundert Energie – REWE Group investiert in Sykell


Im #DealMonitor für den 16. August werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Einhundert Energie
+++ Der Triodos Energy Transition Europe Fund investiert in Einhundert Energie. Zudem gründen das Startup und der Geldgeber das Unternehmen Einhundert Solar. “Mit dem Joint Venture wird der Bau von Photovoltaik (PV)-Mieterstromanlagen auf Wohn- und Gewerbegebäuden finanziert, die von Einhundert installiert und betrieben werden”, heißt es in der Presseaussendung.  “Gemeinsam mit weiteren Bankpartnern soll das Eigen- und Fremdkapitalvolumen des Joint Ventures in den nächsten zwei bis drei Jahren auf bis zu 70 Millionen Euro wachsen.” Einhundert Energie aus Köln, 2017 von Markus Reinhold und Ernesto Garnier gegründet, kümmert sich um “softwarebasierte Anwendungen für skalierbare, digitale Mieterstromlösungen”. EWE, die NWR Bank, der Schweizer Impact-Investor Übermorgen Ventures und Clima Now investierten zuvor bereits in Einhundert Energie. Mehr über Einhundert Energie

Sykell
+++ Die REWE Group investiert in Sykell. Das Unternehmen aus Berlin, das von Davide Mazzanti gegründet wurde, positioniert sich als “Mehrwegsystem für LEH, System- und Verkehrsgastronomie”. “Pfand ist ein seit Jahrzehnten gelernter Prozess in Deutschland und macht das System von Sykell zu einem modernen und doch niedrigschwelligen und barrierefreien Angebot — alles ohne App-Download und ohne zusätzliche Registrierungen”, heißt es zum Konzept.

MERGERS & ACQUISITIONS

Vantik
+++ Vivid und Evergreen übernehmen die Kunden des insolventen Unternehmens Vantik – siehe FinanceFWD. Das Berliner FinTech, das eine digitale Altersvorsorge in Form eines Cashback-Systems anbietet, schlitterte im Juni in die Insolvenz. Vantik, 2017 von Til Klein und Lara Hämmerle (schon längst wieder ausgestiegen) gegründet, wurde in den vergangenen Jahren von Atlantic Labs, Seedcamp, STS Ventures, N26-Gründer Max Tayenthal und zuletzt etwa vom Family Office Custos finanziell unterstützt. Mehr über Vantik

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#StartupTicker – +++ Grüne Gründer +++ Betriebsräte +++ Edition F +++ Vantik +++ FinTech-Szene +++ Coronahilfen +++


Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir einen kompakten Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Montag, 15. August).

#STARTUPTICKER

Grün
+++ Bundestagswahl: Die “Hälfte der Start-up-Unternehmer würde Grüne wählen” – berichtet der Spiegel. “Nur rund 26 % der Gründer würden die Liberalen wählen, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre. 2018 war sie unter den Startups noch die beliebteste Partei.” Mehr beim Spiegel

Betriebsräte
+++ Trauerspiel: “Lieferando, Gorillas, N26: Warum sich Start-ups mit Betriebsräten so schwertun” – berichtet Capital. “In einer Umgebung, in der man sich freundschaftlich duzt und im kleinen Team mit flachen Hierarchien zusammenarbeitet, werde die Gründung eines Betriebsrats oft als Verrat verstanden.” Mehr bei Capital

Edition F
+++ Offline: Das Berliner Medien-Startup Edition F, 2014 von Susann Hoffmann und Nora-Vanessa Wohlert gegründet, ist insolvent. “Die wirtschaftlichen Entwicklungen hätten keine andere Wahl gelassen”, schreibt Meedia zur Insolvenz. Mehr bei Meedia

Vantik
+++ Vivid und Evergreen übernehmen die Kunden des insolventen Unternehmens Vantik – siehe FinanceFWD. Das Berliner FinTech, das eine digitale Altersvorsorge in Form eines Cashback-Systems anbietet, schlitterte im Juni in die Insolvenz. Mehr bei FinanceFWD

FinTech-Szene
+++ Krise? “Die Fintech-Dämmerung hat begonnen”, berichtet die WirtschaftsWoche. “Die Insolvenz ist eine Warnung für die gesamte Szene. Nach Jahren des Wachstums – angetrieben durch eine Lockdown-gelangweilte Armada von Börsenneulingen und der Ära billigen Geldes – endet die sorglose Fintech-Zeit.” Mehr in der WiWo

Coronahilfen
+++ Geldregen: Während der Corona-Pandemie wurden in Berlin rund 190 Millionen Euro Coronahilfen für Startups ausgezahlt. Dabei wurden laut Investitionsbank Berlin “über 150 Startups unterstützt und mehr als 3.000 Arbeitsplätze gesichert”, Mehr bei der Investitionsbank Berlin

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#DealMonitor – Unstoppable Finance bekommt 12,5 Millionen – Junto sammelt 5 Millionen ein


Im #DealMonitor für den 10. August werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Unstoppable Finance 
+++ Lightspeed Venture Partners, Anagram und Altinvestoren wie Speedinvest, Rockaway Blockchain Fund, Backed, Inflection, Discovery Ventures und Fabric Ventures investieren 12,5 Millionen Euro in Unstoppable Finance. “Der Deal wurde Anfang Juli unterzeichnet und folgt der im Oktober 2021 abgeschlossenen Seed-Runde in Höhe von 4,5 Millionen Euro”, heißt es in der Presseaussendung. Das Berliner FinTech, hinter dem solarisbank-Gründer Peter Grosskopf, Maximilian von Wallenberg-Pachaly und Omid Aladini stecken, bietet mit Ultimate eine mobile App an, “die Anlegern einen einfachen Zugang zu geprüften und verifizierten Decentralized Finance (DeFi) Produkten ermöglicht”. Mehr über Unstoppable Finance

Junto
+++ Earlybird Venture Capital, Picus Capital und Emerge Education sowie zehn Business Angels investieren 5 Millionen Euro in Junto. Das Berliner EdTech, das von Marius Hepp, Johannes Schnell-Kretschmer und Feliks Eyser gegründet wurde, setzt auf digitale Live-Trainings für Unternehmen. “Mit Junto ermöglichen wir Unternehmen und Talenten Zugang zu den praktischen Werkzeugen der erfolgreichsten Tech-Firmen”, teilt das Startup mit. Erst im Mai investierten 40 Angel-Investor:innen rund 1,2 Millionen Euro in das EdTech. Mehr über Junto

Bavest 
+++ Business Angels Moritz Luck, Dieter Staib, Felix Leonhardt und Alexander Burlis investieren eine sechsstellige Summe in Bavest. Das FinTech aus Karlsruhe,, das von William Todt, Pedram Babaei und Ramtin Babaei gegründet wurde, ermöglicht es Privatanleger:innen “den kompletten Investment Research-Prozess an einem Ort durchzuführen, inklusive Portfolio Tracking via Open-Banking API”.

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#Zahlencheck – Verlust bei Billie steigt auf 8,7 Millionen


Das Berliner FinTech Billie, das sich um B2B-Zahlungen wie Factoring kümmert, legt neue Unternehmenszahlen vor – und zwar den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2020. Im Berichtszeitraum stemmte das Unternehmen “Forderungen im Volumen von 292,3 Millionen Euro (2019: 252,7 Millionen). Die Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften lagen 2020 bei 5,5 Millionen (Vorjahr: 4,7 Millionen). Der Jahresfehlbetrag lag bei 8,7 Millionen (Vorjahr: 4,8 Millionen). Insgesamt kostete der Aufbau von Billie bisher rund 18 Millionen.

“Nach Aufnahme des Geschäftsbetriebs am 28.4.2017 ist Billie im Jahr 2020 in ihr bisher herausforderndes Geschäftsjahr gegangen”, teilen die Hauptstädter im Jahresabschluss mit. “Vor Ausbruch der Corona-Pandemie war es das Ziel der Gesellschaft den starken Wachstumskurs des vergangenen Jahres fortzusetzen. Bereits im Nachtragsbericht des Jahresabschluss 2019 hat die Geschäftsführung allerdings prognostiziert, dass sowohl das Neu- als auch das Bestandsgeschäft während der Corona-Krise höchstwahrscheinlich trotz steigender Nachfrage stark reduziert werden müsse. Gleichzeitig hat die Gesellschaft im Basisszenario an moderat steigenden Ankaufsvolumina festgehalten. Aus heutiger Sicht hat sich diese Prognose als zutreffend erwiesen.”

Im bereits abgelaufenen Jahr 2021 plante das FinTech, 2016 gegründet, mit einem “steigenden Ankaufsvolumina und mit Wachstumsraten, die sich im hohen zweistelligen Prozentbereich bewegen werden”. Das Konzept ging wohl auf, denn im Oktober 2021 konnte Billie weitere 100 Millionen US-Dollar einsammeln – unter anderem von Dawn Capital, Tencent und Klarna. Die Bewertung lag bei rund 640 Millionen Dollar. Bei der vorherigen Investmentrunden waren es noch rund 230 Millionen.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2020

* Nach Aufnahme des Geschäftsbetriebs am 28.4.2017 ist Billie im Jahr 2020 in ihr bisher herausforderndes Geschäftsjahr gegangen. Vor Ausbruch der Corona-Pandemie war es das Ziel der Gesellschaft den starken Wachstumskurs des vergangenen Jahres fortzusetzen. Bereits im Nachtragsbericht des Jahresabschluss 2019 hat die Geschäftsführung allerdings prognostiziert, dass sowohl das Neu- als auch das Bestandsgeschäft während der Corona-Krise höchstwahrscheinlich trotz steigender Nachfrage stark reduziert werden müsse. Gleichzeitig hat die Gesellschaft im Basisszenario an moderat steigenden Ankaufsvolumina festgehalten. Aus heutiger Sicht hat sich diese Prognose als zutreffend erwiesen.
* Die Ankaufsvolumina der Gesellschaft sind im Gesamtjahr 2020 im zweistelligen Prozentbereich gewachsen. Allerdings war dieses Wachstum sehr ungleich verteilt: Von Januar bis März 2020 betrug der monatliche Anstieg mehr als 10 Prozent, bevor das Geschäftsvolumen dann bis zum Herbst rund 30 % geschrumpft ist.
* Für das Jahr 2020 wurden insgesamt Forderungen im Volumen von EUR 292,3 Mio. (Vj. EUR 252,7 Mio.) verarbeitet. Der Zins- und Gebührenüberschuss im gleichen Zeitraum betrug TEUR 4.601,4 (Vj. TEUR 3.826,4).
* Das Jahresergebnis betrug 2020 TEUR -8.654,0 (Vj. TEUR -4.775,7).
* Vor diesem Hintergrund gehen wir im Jahr 2021 wiederum von steigenden Ankaufsvolumina und Erträgen aus dem Factoring-Geschäft aus mit Wachstumsraten, die sich im hohen zweistelligen Prozentbereich bewegen werden.
* Die Gesellschaft plant für das Jahr 2021 weitere Geschäftsfelder neben dem Factoring zu erschließen. In diesem Zusammenhang strebt die Geschäftsführung eine Erlaubnis nach dem Gesetz über die Beaufsichtigung von Zahlungsdiensten (ZAG-Lizenz) an. Der dafür notwendige Prozess wurde im Januar 2021 gestartet und soll spätestens bis zum 4. Quartal 2021 abgeschlossen sein. Da im Zuge der Erlaubniserteilung auch höhere Anforderungen an das vorzuhaltende Risikokapital bestehen, plant die Gesellschaft die letzte Finanzierungsrunde nachträglich mit rund EUR 10.000.000,00 zu erweitern. Dieser Prozess ist ebenfalls bereits gestartet und ein Abschluss der Gespräche wird für das Ende des zweiten Quartals 2021 erwartet.
* Mitarbeiter: Im Jahr 2020 beschäftigte die Gesellschaft im Durchschnitt 107 Mitarbeiter (inklusive neun Werkstudenten/Praktikanten).

Billie im Zahlencheck

2020: 5,5 Millionen Euro (Zinserträge); 8,7 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2019: 4,7 Millionen Euro (Zinserträge); 4,8 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2018
: 3,1 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2017: 1,8 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2016: 64.748 Euro (Jahresfehlbetrag)

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#DealMonitor – Gunzilla Games bekommt 46 Millionen – anybill sammelt 5 Millionen ein – Löwenanteil bekommt 2,6 Millionen


Im #DealMonitor für den 9. August werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Gunzilla Games
+++ Republic Capital, Griffin Gaming Partners, Animoca Brands, Jump Crypto, Raptor Group, CoinFund, Shima Capital, Dominance Ventures, GSR, Kucoin Labs, Spartan Investment Group, AlphaCrypto Capital, Blizzard, Digital Strategies, Morningstar Ventures, Gamegroove Capital, NGG und Huobi Group investieren 46 Millionen US-Dollar in Gunzilla Games. Das Games-Startup aus Frankfurt am Main, 2020 von Vlad Korolev und Alexander Zoll gegründet, entwickelt das Online-Multiplayer-Spiel Off the Grid (OTG). “This investment round follows the recent released teaser-trailer of Gunzilla’s new game OTG, a AAA Battle Royale 2.0, third-person shooter, led by the studio’s Chief Visionary Officer and Oscar nominee Neill Blomkamp”, teilt das Unternehmen mit.

anybill
+++ Mutschler Ventures, Wenvest Capital und der Auxxo Female Catalyst Fund, mehrere Business Angels sowie Altinvestoren wie Ilavska Vuillermoz Capital investieren in anybill. “Somit konnte die Summe der Seed-Finanzierung auf 5 Millionen Euro ausgeweitet werden”, teilt die Jungfirma mit. Das Unternehmen mit Sitz in Regensburg und München, das 2019 von Lea Frank, Tobias Gubo und Patrick Göttler gegründet wurde, möchte zu jeder Zahlung einen digitalen Kassenbon liefern – “in Händler-Apps, Banking- und Payment-Apps oder ohne Applikation – dort wo Verbraucher:innen Belege erwarten”. Mehr über anybil

Löwenanteil
+++ Ein nicht genanntes Family Office investiert 2,6 Millionen Euro in Löwenanteil. “Das aufgebrachte Kapital wird in verschiedene Wachstumsmaßnahmen fließen, die vor allem die Präsenz des Unternehmens im hoch-frequentierten Markt stärken, aber auch der internationalen Expansion, der Erweiterung des Produktsortiments sowie dem personellen Ausbau dienen”, teilt das Unternehmen mit. Das Oldenburger Startup, 2017 von von Robin Redelfs und Thomas Kley gegründet, setzt auf Bio-Mahlzeiten für Sportler und Fitness-Begeisterte.

Doinstruct
+++ Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Born2Grow investieren eine siebenstellige Summe in Doinstruct. Das Startup, 2021 von Daniel Marinkovic und Charlotte Rothert in Osnabrück gegründet, entwickelt eine mobile Schulungslösung für Frontlineworker. “Die Software ermöglicht es Unternehmen, ihre Mitarbeitenden sowie Dienstleister lieferkettenübergreifend und ortsunabhängig auf dem Smartphone zu schulen”, teilt die Jungfirma mit.

Hypecast
+++ Angel-Investoren wie Matthias von Bechtolsheim, Benjamin Minack, Gunnar Lott, Joel Kaczmarek und Andreas Gebhard investieren eine sechsstellige Summe in Hypecast bzw. Hype1000, das Unternehmen dahinter. Das Startup aus Münster, das 2021 von Maximilian Conrad und Simon Kapell gegründet wurde, positioniert sich als Corporate-Audio-Plattform. “Die Plattform unterstützt das Recording, verwaltet und spielt Inhalte aus und versorgt den Absender mit umfassenden Analytics”, heißt es zum Konzept.

MERGERS & ACQUISITIONS

Spenoki 
+++ Die Liganova Group übernimmt Spenoki. “Mit dem Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an Spenoki erweitert Liganova seine Expertise im Wachstumsbereich Nachhaltigkeit”, heißt es in der Presseaussendung. Das Münchner Startup, 2020 von Markus Adler, Niklas Schönstein und Till Kundrun gegründet, bietet seinen Kunden eine cloudbasierte Software-Lösung, “mit der Nachhaltigkeitsmaßnahmen nahtlos analysiert, optimiert und an Stakeholder kommuniziert werden können”.

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#DealMonitor – IDnow sammelt 60 Millionen ein – Root Global bekommt 2,5 Millionen – Waku Robotics sammelt 1,5 Millionen ein


Im #DealMonitor für den 3. August werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

IDnow
+++ BlackRock gewährt IDnow eine Kreditlinie in Höhe von 60 Millionen Euro. “Das Unternehmen wird das Kapital für eine Reihe strategischer Initiativen verwenden: Dazu zählen die Einführung neuer Lösungen zur Identitätsüberprüfung, die kontinuierliche geografische Expansion und mögliche Übernahmen”, teilt das Unternehmen mit. Die Münchner Jungfirma IDnow, 2014 von Felix Haas, Armin Bauer, Sebastian Baerhold und Dennis Ferenczy gegründet, positioniert sich als Anbieter von Identity Verification-as-a-Service Lösungen. Das Münchner FinTech übernahm zuletzt etwa das französische Unternehmen Ariadnext. Mehr über IDnow 

Root Global
+++ Project A Ventures, Nucleus Capital und Business Angels wie Mengting Gao, Andreas Berger, Max Viesmann, Markus Windisch, Michael Brinkmann und Mario Götze investieren 2,5 Millionen Euro in Root Global. Das Startup aus Berlin, 2022 von Maurice Hensl und Eric Oancea gegründet, kümmert sich um klimaneutrales Essen. “We help customers identify, collect, and centralise activity data across their supply chains, which we combine with the most up-to-date emission factor data sets to model each company’s and product’s environmental footprint”, heißt es in der Selbstbeschreibung.

Waku Robotics
+++ Schauenburg Ventures, Pi Labs, Franz Humer, Plug and Play, Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS), BITO Campus und Hans-Jürgen Cramer investieren 1,5 Millionen Euro in Waku Robotics. Das Berliner Startup, 2019 von Alexander Bresk, Sander Nijssen und Victor Splittgerber gegründet, entwickelt Logistik-Software. “Mit Waku Sense können Robot Operators effizient mit mobilen Robotern arbeiten”, teilt das Unternehmen mit. Mit Lots Of Bots bietet das Unternehmen zudem eine Vergleichswebsite für mobile Industrieroboter an.

Strandbutler
+++ Business Angels wie Lucius Bunk investieren 1,2 Millionen Euro in Strandbutler. Das Startup aus Hamburg, das 2021 von Christian Henk, Bernhard Sourdeau und Jens Hinrichs gegründet wurde, vermittelt Strandkörbe an deutschen Küsten und auf Inseln. “Die Mittel sollen der Weiterentwicklung der Plattform, der Services und dem Ausbau des Teams dienen,” teilt das junge Unternehmen mit.

coapp
+++ Invest-Impuls und Plimo Venture investieren in coapp. “Mit dem Abschluss der Runde steigt die Finanzierung auf etwa eine Million Euro”, teilt das Unternehmen mit. Das Startup aus Hannover, 2021 von Jonas Lindemann, Magomed Arsaev und Hardy Seiler gegründet, setzt auf eine White-Label-Software, die Unternehmen als Community-Plattform oder für das Workspace-Management nutzen können.

InLine-Med
+++ Altinvestoren, Business Angels, bmp Ventures und Kristin und Ralf Lüdemann investieren in InLine-Med. Das MedTech aus Magdeburg, 2019 von Sebastián Sánchez López und Sinja Lagotzki gegründet, entwickelt “intuitive, sichere und effektive Werkzeuge und Softwarelösungen für die Planung und Navigation von bildgesteuerten Verfahren zur Krebsdiagnose und -therapie”.

MERGERS & ACQUISITIONS

mementor
+++ Das US-Unternehmen Resmed, das Medizinprodukte anbietet, übernimmt das Leipziger Digital-Health-Unternehmen mementor. Die Jungfirma, die 2014 von Noah Lorenz, Alexander Rötger, Jan Kühni und Daniel Rotzetter in der Schweiz gegründet wurde, bietet die digitale Insomnie-Therapie somnio an. “mementor wird als eigener Geschäftsbereich in ResMed in Deutschland integriert und dient als Basis für zukünftige weitere Entwicklungen im Bereich Digital Health”, teilen die Unternehmen mit. Smart Infrastructure Ventures und mehrere Business Angels, darunter Michael Petersen., Gründer von smow, investierten in der Vergangenheit in mementor.

ICON Communication Centres
+++ Das Münchner Startup yoummday übernimmt ICON Communication Centres, ein “mehrsprachiges Contact-Center” mit Sitz in Prag. “ICON bietet internationalen Unternehmen Lösungen zum Outsourcing von Kunden-Services an. Neue Chancen für yoummday ergeben sich dabei sowohl aus dem multilingualen Ansatz, der globalen Reichweite und der B2B-Kundenerfahrungen des Unternehmens. yoummday, 2016 von telegate-Gründer Klaus Harisch und seinen Söhnen Pablo und Lion gegründet wurde, positioniert sich als “Plattform für 360 Grad-Kundenservices”. Zuletzt flossen 30 Millionen Euro in yoummday – unter anderem von Armira Growth.

Fashiola
+++ Das Berliner Unternehmen LionsHome, eine Produkt-Comparison-Plattform im Segment Home und Living, übernimmt die Produktvergleichsplattform Fashiola, die 2012 gegründet wurde “Die Übernahme bildet den Grundstein einer langfristig angelegten Buy-&-Build-Strategie zur Etablierung einer europaweit führenden Commerce-Content-Gruppe”, teilt das Unternehmen mit. LionsHome, 2014  von Michael Röcker und Christoph Königer gegründet wurde kürzlich von Waterland Private Equity übernommen.

Amazee
+++ Das amerikanische Unternehmen Mirantis, das Unternehmen dabei unterstützt, Code in Clouds bereitzustellen, übernimmt Amazee. Das Unternehmen aus Zürich, 2016 gegründet, positioniert sich als “ZeroOps Application Delivery Hub”. Mit dem Open-Source-Projekt Lagoon setzt die Jungfirma auf eine “Cloud-native Plattform für die Bereitstellung, das Management, die Sicherheit und den Betrieb von Anwendungen, die Entwickler hinsichtlich der Infrastruktur erheblich entlastet”.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#DealMonitor – Ageras Group kauft Kontist – VoltStorage bekommt 24 Millionen – helu sammelt 10 Millionen ein


Im #DealMonitor für den 28. Juli werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

VoltStorage
+++ Das US-Unternehmen Cummins investiert 24 Millionen Euro in VoltStorage. Das Münchner Startup, das 2016 von Jakob Bitner, Michael Peither und Felix Kiefl gegründet wurde, entwickelt und produziert Solarstromspeicher auf Basis der “umwelt- und ressourcenschonenden Vanadium-Redox-Flow (VRF) Technologie”. “Das Kapital wird für die Entwicklung neuer Batteriespeichersysteme und das Wachstum des Unternehmens genutzt”, teilt das Startup mit. Mehr über VoltStorage

helu
+++ CommerzVentures, Iris Capital und Speedinvest investieren 10 Millionen US-Dollar in helu. Das Wiener FinTech, 2020 von Franz Salzmann gegründet, verspricht seinen Nutzern einen “einfachen Zugang” zu ihren Finanzdaten. Die Jungfirma schreibt dazu: “Helu hilft dir mit Deinen Ad-hoc Suchen rund um Kosten oder Umsätzen. Ohne lange auf das Feedback vom Steuerberater zu warten, hast Du alle Daten selbst im Griff”. Mehr über helu

Numbat
+++ eCAPITAL investiert gemeinsam mit Altinvestoren wie sonnen-Gründer Christoph Ostermann einen zweistellige Millionensumme in Numbat. Das GreenTech aus Kempten, das 2021 von Maximilian Wegener und Martin Schall gegründet wurde, möchte mit einen Stromspeicher und einer Schnellladesäule die E-Mobilität weiter nach vorne bringen, indem man E-Autos schneller laden kann. Dazu kombiniert das Jungunternehmen einen Batteriespeicher mit einem sogenannten “High-Power Charger”. Mehr über Numbat

Bunch 
+++ Cherry Ventures, Embedded Capital, Discovery Ventures sowie Business Angels wie Cristina Stenbek, Philipp Klöckner und Alexander Argyros von Moonfare investieren 7,3 Millionen Euro in Bunch – siehe FinanceFWD. Das Berliner FinTech, das von Enrico Ohnemüller, zuletzt Innovationschef bei Finleap, und Levent Altunel, zuvor Paua Ventures, gegründet wurde, möchte Privat-Investments digitalisieren. Mehr über Bunch

node.energy
+++ BitStone Capital, 10x Group, BonVenture und Helen Ventures sowie Altinvestoren wie der High-Tech Gründerfonds (HTGF) investieren 7 Millionen Euro in node.energy. Das Frankfurter Startup, 2016 von Matthias Karger und Lars Rinn gegründet, vereinfacht das Management von Wind- und Solaranlagen. Das frische Kapital soll in die “Weiterentwicklung der Software” fließen. “Ziel ist der Aufbau einer Software-Plattform, die es Anlagenbetreibern ermöglicht, neue Geschäftsmodelle mühelos umzusetzen”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über node.energy

Lumiform
+++ Capnamic Ventures, 42CAP, Equitypitcher, Westtech Ventures und das Unternehmen Exxeta sowie Business Angels wie Christoph Gerber, Kai Hansen, Christian Henschel, Paul Müller, Christophe Folschette, Thibaut Britz und Stefan Tietze investieren 6,4 Millionen Euro in Lumiform. Das Startup, das von Lukas Roelen-Blasberg und Philip Roelen-Blasberg gegründet wurde, digitalisiert Sicherheitsprüfungen. Anfangs war die Jungfirma als Zyp.One unterwegs. Mehr über Lumiform

Monkee 
+++ Der European Super Angels Club, das Startup Wise Guys, Business Angel Zaid Al-Aifari und Altinvestoren investieren 1,5 Millionen Euro in Monkee. Zudem erhält das Unternehmen eine sechsstellige Förderung von der Forschungsförderungsgesellschaft FFG. Das FinTech aus Rum (Österreich), das 2018 von Martin Granig, Christian Schneider und Jean-Yves Bitterlich gegründet wurde, entwickelt eine App, “die finanzielle Gewohnheiten und individuelle Sparziele verbindet”. Mehr über Monkee

Urbify
+++ Ralf Huep, der ehemalige Co-Investor von Advent International, investiert 2 Millionen in Urbify. Das Berliner Startup, das 2019 von Benedikt Stolze gegründet wurde, positioniert sich als “Premium Anbieter für schnelle Lieferlösungen am selben und nächsten Tag”. Unternehmen wie REWE, ASOS und The Hut Group setzen derzeit auf Urbify. “Urbify strebt bereits nach nur zwei Jahren einen zweistelligen Millionenumsatz an und ist EBITDA positiv”, teilt das Unternehmen mit.

MERGERS & ACQUISITIONS

Kontist
+++ Die Kopenhagener Ageras Group, die eine Finanz- und Buchhaltungssoftware anbietet, übernimmt das Berliner FinTech Kontist. Mit dem Kauf von Kontist setzt Ageras seine Buy-and-Build Strategie fort, um ein Finanz-Ökosystem rund um Buchhaltungs-, Banking- und Admin-Features für kleine Unternehmen in Europa und den USA aufzubauen. Durch die Übernahme von Kontist steigt der Umsatz von Ageras um ca. 40 % und nähert sich dem Meilenstein von 30 Millionen Euro”, teilt das Unternehmen mit. Das Berliner Unternehmen Kontist, 2016 von Christopher Plantener gegründet, positioniert sich als “Neo-Bank mit klarem Fokus auf Freelancern und Selbstständigen”. Mehr über Kontist

Penta
+++ Die französische Neobank Qonto übernimmt – wie erwartet – seinen Wettbewerber Penta. “Der Deal, der in den nächsten Wochen abgeschlossen werden soll, erfolgt inmitten des kontinuierlichen Wachstums beider Unternehmen. Für Qonto ist es der nächste logische Schritt und zahlt auf sein langfristiges Ziel ein: bis 2025 die bevorzugte Finanzlösung für eine Million europäische KMU und Selbstständige zu werden”, teilt das Unternehmen mit. Über Penta, 2014 von Luka Ivicevic und Lav Odorovic gegründet, können Unternehmen ein Geschäftskonto beantragen.  Mehr über Penta

Rebelle
+++ Die litauische Second-Hand-Plattform Vinted (in Deutschland früher als Kleiderkreisel bekannt) steht vor der Übernahme von Rebelle. “The shareholders of Rebelle are offered SEK 14.10 in cash per share in Rebelle, corresponding to a total value of the Offer, based on all 22,356,934 outstanding shares in Rebelle, of approximately SEK 315 million”, tielt das Unternehmen mit. Der Kaufpreis wäre somit rund  30,2 Millionen Euro. Das Hamburger Unternehmen Rebelle, ein Marktplatz für Secondhand Designermode, ging erst im Februar in Schweden an die Börse. Mehr über Rebelle

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#StartupsToWatch – Airbank – ein millionenschweres CFO-Cockpit aus Berlin


Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das Berliner FinTech Airbank. Molten Ventures und Speedinvest investierten zuletzt 20 Millionen US-Dollar in das Unternehmen. New Wave, Speedinvest, Calm/Storm Ventures, Tiny.VC und einige Angel-Investoren investierten zuvor bereits 2,5 Millionen Euro in Airbank. Das Berliner Startup, das 2021 von Christopher Zemina und Patrick de Castro Neuhaus gegründet wurde, kann man als eine Art CFO-Cockpit bezeichnen.

“Wir helfen unseren KundInnen, die Analyse- und Administrationsarbeit in ihrer Finanzabteilung zu optimieren, indem wir diese Prozesse radikal vereinfachen. Somit erhalten Unternehmer und CFOs deutlich mehr Zeit, die sie ihrer eigentlichen Aufgabe widmen können: der strategischen Führung des Unternehmens”, sagt Gründer Zemina zum Konzept der Jungfirma. In der Selbstbeschreibung heißt es weiter: “Die Plattform konsolidiert sämtliche Bankkonten und Finanzdaten an einem Ort und hilft ihnen, alltägliche Finanzprozesse zu vereinfachen”.

Zur Entstehungsgeschichte sagt Airbank-Macher Zemina: “Mein Co-Gründer und ich bringen mehrjährige Erfahrung aus den Bereichen Banking und FinTech mit. Im Zuge unserer unternehmerischen Tätigkeit wurde uns die Wichtigkeit der Liquiditätsplanung bewusst und wir stellten schnell fest, dass die Planung in Excel zeitaufwändig, fehleranfällig und ungenau ist. Neue Technologien wie Open Banking ermöglichen uns den Zugriff auf Kontodaten unserer Kunden um eine unkomplizierte Liquiditätsplanung in Echtzeit zu ermöglichen”.

Rund 40 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für das FinTech. Unternehmen wie Park Hyatt, Häagen-Dazs und Snocks gehören bereits zu den Kunden von Airbank. “Uns begeistert Airbank, weil es das einzige Software-Unternehmen ist, das seinen Kunden und Kundinnen eine Komplettlösung für das Finanzmanagement bietet, die Prozesse automatisiert und Effizienz steigert. Es gibt bereits viele Lösungen, die auf Firmenkreditkarten ausgelegt sind, damit aber nur einen Teil des Problems lösen”, sagt Vinoth Jayakumar von Molten Ventures.

Tipp: Mehr aufstrebende Startups gibt es in unserer Startups To Watch-Rubrik.

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#StartupTicker – +++ Hitzewelle +++ Oniq +++ Gambio +++ Renewa +++ Rex +++ FinTech +++


Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir einen kompakten Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Dienstag, 19. Juli).

#STARTUPTICKER

Hitzewelle
+++ Service für schwitzende Startupper: “Eine Hitzewelle rollt auf Deutschland zu. Temperaturen von bis zu 45 Grad sagen Meteorologen vorher” – schreibt das Handelsblatt über die aktuelle Wetterlage. Dabei geht es auch darum: “Was Chefs ab 30 Grad im Büro für Mitarbeitende tun müssen”. Mehr im Handelsblatt

Oniq
+++ TechVision Fonds und coparion investieren nach unseren Informationen in Oniq. Das Kölner Startup, das 2020 von Yvonne Therese Mertens und Christoph Kosmehl gegründet wurde, setzt auf eine Process Mining-Software, die die Industrieunternehmen helfen soll, “Ihre Produktion und angrenzende Wertschöpfungsbereiche kontinuierlich zu analysieren und optimieren”. #EXKLUSIV

Gambio
+++ Das Münchner Unternehmen Ecommerce One, zu dem Afterbuy, DreamRobot und Baygraph gehören, übernimmt Gambio. Das Bremer Unternehmen, 2004 gegründet, bietet individuelle Cloud-Lösungen an. Hinter Ecommerce One steckt die Private-Equity-Gesellschaft Oakley Capital als Finanzierer. Mehr über Gambio

Renewa
+++ Der Immobiliendienstleister PlanetHome übernimmt die Mehrheit am Hamburger Startup Renewa. Die gebootstrappte Jungfirma, die 2020 gegründet wurde, kümmert sich als “Energieberater für Wohnimmobilien” um energetische Sanierungen. Mehr über PlanetHome

Rex
+++ Boomsegment digitale Arztpraxen: Vorwerk Ventures, Calm/Storm, Altinvestor Picus Capital und mehrere Business Angels investieren 5 Millionen Euro in Rex. Das Berliner Startup, 2021 gegründet, versteht sich als “Tierarztpraxis des 21. Jahrhunderts”. 30 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für das Unternehmen. Mehr über Rex

FinTech-Segment
+++ Krisen-Zeit: “Finanz-Startups kämpfen zurzeit mit Schwierigkeiten: Das Funding-Klima hat sich gedreht” – berichtet FinanceFWD zur Lage im FinTech-Segment. “Zudem gibt es weniger Interesse an Aktien- und Krypto-Handel, wie eine Auswertung von App-Download zeigt”. Mehr bei FinanceFWD

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#DealMonitor – Qonto steht vor der Übernahme von Penta – Element bekommt 21,4 Millionen – Bitburger Ventures investiert in Holy


Im #DealMonitor für den 15. Juli werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Holy
+++ Bitburger Ventures investiert nach unseren Informationen in Holy. Das Berliner Food-Startup, das 2020 von Philipp Naß, Mathias Horsch und Frederick Jost gegründet wurde, bietet einen Energy Drink für Gamer an. Dazu teilen die Hauptstädter mit: “Unsere Mission: Energy Drinks für deine Gaming Sessions neu zu erfinden. Wie? Kein Bullshit mehr. Holy Energy kombiniert erstmals fruchtig-explosiven Geschmack mit gaming-optimierter Rezeptur und gutem Gewissen”. FoodLabs investierte zuvor bereits in Holy. Mehr über Holy #EXKLUSIV

Element
+++ Das Versorgungswerk Zahnärztekammer Berlin (VZB), Alma Mundi, Witan Group und Ilavska Vuillermoz Capital investieren 21,4 Millionen Euro in Element. Insgesamt flossen nun schon 88 Millionen in das InsurTech. Das Berliner Unternehmen, 2017 von FinLeap angeschoben, positioniert sich als “cloudbasiertes InsurTech” bzw. “Erstversicherer für Schaden- und Unfallversicherung”. “Mit dem frischen Kapital wird Element seine Marktposition ausbauen und neue Produktkategorien in sein Portfolio integrieren”, teilt das Unternehmen mit. 140 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für den Digitalversicherer. Mehr über Element

MERGERS & ACQUISITIONS

Penta
+++ Die französische Neobank Qonto steht vor der Übernahme des Berliner Wettbewerbers Penta – siehe FinanceFWD. “Als Kaufpreis ist von einem mittleren dreistelligen Millionenbetrag die Rede – womit Penta seine Bewertung innerhalb der zurückliegenden 24 Monate grob verachtfacht hätte”, heißt es im Artikel. Über Penta, 2014 von Luka Ivicevic und Lav Odorovic gegründet, können Unternehmen ein Geschäftskonto beantragen.  Signal Iduna, ABN AMRO Ventures, Finleap, HV Capital, RTP Global, Presight Capital, S7V und VR Ventures investierten in den vergangenen Jahren rund 80 Millionen Euro in Penta. Mehr über Penta

VENTURE CAPITAL

Push Ventures
+++ Der Wiener Early-Stage-Geldgeber Push Ventures legt seinen ersten Fonds auf – siehe Trending Topics. 20 Millionen Euro sind bereits im Topf. Am Ende könnten es 25 bis 30 Millionen werden. Push Ventures, von Lukas Püspök, Laurenz Simbruner und David Aigner angeschoben, investiert insbesondere in E-Health- sowie ClimateTech-Startups. Zu den Geldgeber des Fonds gehören das Familienunternehmen Püspök, RPG Capital und Business Angels wie Hansi Hansmann. Mehr über Push Ventures

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#Interview – Goodcarbon setzt sich für die Renaturierung von Ozeanen ein


Die der Berliner Jungfirma Goodcarbon, die 2021 vom Seriengründer David Diallo (myphotobook, enorm, GoodJobs) und Jerome Cochet gegründet wurde, setzt auf eine “Investitions- und Handelsplattform für CO2-Zertifikate aus naturbasierten Klimalösungen vom Wald über den Boden bis zum Meer anbietet”. Der GreenTech-Geldgeber Planet A Ventures, Greenfield One, 468 Capital und mehrere Angel-Investoren investierten bereits vor dem Start rund 5 Millionen Euro in das ClimateTech.

“Die Idee für goodcarbon entstand bei einem Urlaub von David und mir. David hat bereits mehrere erfolgreiche Startups im Impact-Bereich gegründet und ich habe schon seit langem einen Weg gesucht meine persönliche Leidenschaft für die Natur mit meiner professionellen Karriere zu verbinden. David ist durch Alexandra Cousteau auf das ungenutzte Potenzial unserer Ozeane in der Klimakrise aufmerksam geworden. Gemeinsam haben wir so das Konzept für unsere Investitionsplattform entwickelt”, sagt Goodcarbon-Gründer Cochet zur Entstehung der Jungfirma.

Im Interview mit deutsche-startups.de stellt Cochet das Konzept von Goodcarbon einmal ausführlich vor.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Goodcarbon erklären?
Um den Klimawandel zu stoppen und die Erwärmung unserer Erde auf 1,5 Grad Celsius zu beschränken, benötigen wir bis 2030 eine Netto-Emissionsreduktion von CO2 von 50 %. Das heißt, dass wir natürlich auch unsere Art zu Leben und zu konsumieren ändern müssen. Darüber hinaus müssen 2 Milliarden Hektar gerodeter Flächen wieder bepflanzt und die Artenvielfalt gestärkt werden. Naturbasierte Klimalösungen wie die Erhaltung und Renaturierung von Wäldern oder Ozeanen, sind eine Antwort auf diese Herausforderung. Allerdings gibt es zu wenig von diesen Projekten, da Projektentwickler vor großen Herausforderungen stehen, insbesondere schlechtem Zugang zu Kapital. Goodcarbon verbindet Projektentwickler mit Unternehmen und Investoren, die solche Projekte finanzieren wollen. Denn Unternehmen auf der ganzen Welt haben sich bereits konkrete Klimaziele gesetzt. Für Emissionen, die (noch) nicht reduziert werden können, bieten CO2-Zertifikate aus naturbasierten Klimalösungen eine Möglichkeit diese auszugleichen.

Wie wollt Ihr Geld verdienen, also wie genau funktioniert euer Geschäftsmodell?
Wir nehmen eine Transaktionsgebühr auf der Plattform, ähnlich zu anderen Marktplatzmodellen. Die Gebühr wird von den Unternehmen bzw. Investoren getragen.

Wie ist die Idee zu Goodcarbon entstanden?
Die Idee für goodcarbon entstand bei einem gemeinsamen Urlaub von David, meinem Co-Gründer, und mir. David hat bereits mehrere erfolgreiche Startups im Impact-Bereich gegründet und ich habe schon seit langem einen Weg gesucht, meine persönliche Leidenschaft für die Natur mit meiner professionellen Karriere zu verbinden. David ist durch Alexandra Cousteau auf das ungenutzte Potenzial unserer Ozeane in der Klimakrise aufmerksam geworden. Gemeinsam haben wir so das Konzept für unsere Investitionsplattform für naturbasierte Klimalösungen entwickelt.

Wie oder wo hast Du Deinen Mitgründer David Diallo kennengelernt?
David und ich haben uns 2000 im Studium an der ESCP in Paris kennen gelernt. Wir kennen uns also schon eine ganze Weile.

Derzeit entstehen sehr viele ClimateTech-Startups. Ist der Markt groß genug für so viele Konzepte?
Der Klimawandel ist die größte Herausforderung dieses Jahrhunderts. Um unsere Klimaziele zu erreichen sind wir auf Innovationen angewiesen – und diese kommen vor allem aus dem Startup Bereich. Allein der Markt für freiwillige CO2-Zertifikate soll laut Studien bis 2030 auf 30 bis 100 Milliarden US-Dollar anwachsen. Der Markt für Climate-Tech ist also riesig und bietet viel Platz.

Planet A Ventures, Greenfield One, 468 Capital und Co. investierten bereits in Euch. Wie seid ihr in Kontakt mit euren Investoren gekommen?
Wir haben gezielt nach den besten Investoren gesucht, die goodcarbon mit Know-how in den Bereichen Impact, Kapitalmarkt und Crypto unterstützen können. Mit Planet A, 468 Capital und Greenfield One haben wir eine tolle Mischung aus diesen Kompetenzen.

Wo steht Goodcarbon in einem Jahr?
Wir launchen unsere Plattform in Q2 und bauen kontinuierlich unser Angebot an Carbon Credits von Natural Climate Solutions-Projekten aus. In einem Jahr wollen wir fester Bestandteil der Offsetting-Pläne von Corporates in Deutschland.

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#DealMonitor – Klang Games sammelt 41 Millionen ein – Stableton bekommt 15 Millionen – Oper sammelt 11 Millionen ein


Im #DealMonitor für den 13. Juli werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

 Klang Games
+++ Animoca Brands, Kingsway Capital, Anthos, Novator, Supercell, Roosh Ventures, Angelhub und NLV investieren 41 Millionen US-Dollar in Klang Games. “This successful round of funding also means that we now have the resources needed to continue to expand our amazing and dedicated team”, teilt das Games-Unternehmen mit. Das Berliner Startup, 2013 von Mundi Vondi, Oddur Magnússon und Ívar Emilsson gegründet, entwickelt das MMO-Spiel Seed, bei dem es darum geht, einen Alien-Planeten zu besiedeln. Northzone, Makers Fund, Neoteny, Lego Ventures und firstminute capital investierten zuvor bereits in die Gamesschmiede. Insgesamt flossen nun schon rund 77 Millionen in das Unternehmen. 70 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Klang. Mehr über Klang

Stableton 
+++ TX Ventures, der Venturearm der TX Group, C3 EOS VC Venture Fund und Altinvestor DEWB sowie Family Offices und Angel-Investor:innen investieren 15 Millionen Schweizer Franken in Stableton. Das FinTech aus Zug in der Schweiz, das 2018 von Andreas Bezner, Konstantin Heiermann gegründet wurde, positioniert sich als “Plattform für alternative Anlagen”. Zum Investment heißt es weiter: “Konkret wird Stableton die Mittel nutzen, um die bestehenden Aktivitäten in der Schweiz auszubauen, das technologische Angebot und die verfügbaren Anlagestrukturen zu erweitern sowie in den kommenden Monaten international zu expandieren”.

Oper 
+++ Bessemer Venture Partners und ABN AMRO Ventures sowie die Altinvestoren Techstars, Pitchdrive und Verve Ventures investieren 11 Millionen Euro in Oper Credits. Das FinTech aus Zürich, 2018 von Geert Van Kerckoven, Van Berckelaer und Wouter Lachat, gegründet, positioniert sich als Software-as-a-Service-Lösung, die Kreditgebern hilft, Hypothekenprozesse zu digitalisieren. “For us, France and Germany are the priority markets, as well as Austrian, Czech and Slovakian opportunities too”, teilt die Jungfirma mit. 45 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Oper.

Nowtilus
+++ Das Pariser AdTech-Unternehmen Equativ (bisher als Smart bekannt), investiert in Nowtilus. Das Berliner Unternehmen, 2007 von Leander Carell und Patrick Knippel in Berlin und Halle gegründet, kümmert sich mit  Serverside.aium Videopersonalisierung. “Nowtilus will continue to operate independently, with the Serverside.ai brand remaining unchanged to provide a standalone SSAI solution for OTT, HbbTV and Audio”, teilen die Unternehmen mit.

Reach
+++ Die Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen (BMH) sowie Business Angels wie Christian Duve und Jan Weber investiert in Reach. Das FinTech aus Frankfurt am Main, 2021 von Andreas von Hirschhausen, Daniel Hecker und Deyan Ivanov gegründet, setzt auf einen Finanzplanassistenten. Zielgruppe sind Young Professionals im Alter von 25 bis 35 Jahren.

MERGERS & ACQUISITIONS

Stresscoach 
+++ Das amerikanische Unternehmen KGA, das sich um gesunde Arbeitsumfelder kümmert, übernimmt die Wiener Jungfirma Stresscoach, die gegen Stress kämpft – siehe Brutkasten. In kurzen Lerneinheiten vermittelt die App, 2019 von Manuel Kraus und Philipp Omenitsch gegründet, in einem achtwöchigen Kurs (45 Minuten pro Woche) “fundiertes Wissen für ein Leben mit weniger Sorgen und Stress”.

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#StartupTicker – +++ Biorena +++ Cosuno +++ realbest +++ Klang Games +++ SPAC-Flop +++ Moniflo +++ Nuri


Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir einen kompakten Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Mittwoch, 13. Juli).

#STARTUPTICKER

Biorena
+++ Ein schnelles Ende: Der Münchner Bio-Supermarkt Biorena, 2022 von Clemens Rengier und Kilian Graulich gegründet, ist insolvent. Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Oliver Schartl bestellt. Biorena, erst vor rund drei Monaten gestartet, wurde maßgeblich von Picus Capital (30 %) angeschoben. Mehr über Biorena #EXKLUSIV

Cosuno
+++ Entlassungen: Das millionenschwere Berliner Startup Cosuno, eine “Plattform für Beschaffungs- und Nachunternehmermanagement in der Baubranche” entlässt Mitarbeiter:innen. Betroffen ist insbesondere das “International Market Expansion Team”. Auf Linkedin werden rund 20 betroffene Mitarbeiter:innen aufgeführt. Mehr über Cosuno #EXKLUSIV

realbest
+++ Das Berliner PropTech realbest, eine Verkaufsplattform für Immobilien, ist insolvent. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Rüdiger Wienberg bestellt. realbest wurde 2013 von von Mathias Baumeister und Axel Winckler gegründet. Hevella Capital hielt zuletzt 100 % der Firmenanteile. Mehr über realbest #EXKLUSIV

 Klang Games
+++ Eine große Games-Nummer: Animoca Brands, Kingsway Capital, Anthos, Novator, Supercell, Roosh Ventures, Angelhub und NLV investieren 41 Millionen US-Dollar in Klang Games. Das Berliner Startup entwickelt das MMO-Spiel Seed, bei dem es darum geht, einen Alien-Planeten zu besiedeln. Mehr über Klang

Pershing Square Tontine (PSTH)
+++ Ein ganz großer SPAC-Flop: “Das größte börsennotierte Übernahmevehikel der Welt gibt die Suche nach einem Kaufobjekt auf” – berichtet das Handelsblatt. Hedgefonds-Manager Bill Ackman, der den SPAC Pershing Square Tontine (PSTH) initiiert hatte, konnte kein Übernahmeobjekt finden. Mehr im Handelsblatt

Moniflo
+++ Neustart: Georges Bock, Partner beim N26-Investor Ilavska Vuillermoz Capital, startet offiziell das FinTech Moniflo. Die Jungfirma setzt auf sogenanntes Values-Based Investing und somit auf nachhaltige Investments. “Das Motto dabei lautet: Dein Geld für eine bessere Welt”. Mehr über Moniflo

Nuri
+++ Skandal zur absoluten Unzeit: “Kunden der Berliner Neobank Nuri müssen seit Mitte Juni um ihr Geld bangen, das bei dem angeschlagenen Kryptoverleiher Celsius eingefroren ist. Nuri soll sich unterdessen laut Insidern in den vergangenen Monaten auf Investorensuche befunden haben” – berichtet FinanceFWD. Mehr bei FinanceFWD

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Mubadala Ventures setzt weiter auf Wefox – Blossom investiert in Kadmos – Spark investiert in Amie


Im #DealMonitor für den 11. Juli werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Wefox
+++ Mubadala Ventures steht nach unseren Informationen vor einem Investment in Höhe von 400 Millionen US-Dollar in das Berliner InsurTech-Unicorn Wefox, das 2014 in der Schweiz an den Start ging. Die Bewertung soll bei 4 Milliarden liegen. Zuletzt hatte Bloomberg berichtet, dass Wefox eine Bewertung in Höhe von rund 5 Milliarden Dollar anpeilte.  Target Global, FinTLV und Co. sowie die Altinvestoren investierten zuletzt 650 Millionen US-Dollar in Wefox. Die Post-Money-Bewertung des Unicorns lag zuletzt bei 3 Milliarden Dollar. Insgesamt flossen zuvor rund 918 Millionen Dollar in das InsurTech. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Kadmos
+++ Blossom Capital und die Altinvestoren Addition und Atlantic Labs investieren nach unseren Informationen 29 Millionen Euro in Kadmos. Das Berliner FinTech Kadmos, das 2021 von Justus Schmüser, zuletzt McKinsey, und Sasha Makarovych, zuletzt Rocksteady Studios, gegründet wurde, kümmert sich um internationale Gehaltszahlungen. “We are bringing in fintech, low margins, and transparent FX to industries riddled with opaque mark-ups, kickbacks, and physical cash transactions”, schreibt das Team. Addition, Atlantic Labs und Co. investierten zuletzt rund 8 Millionen Euro in Kadmos. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Amie
+++ Der amerikanische Geldgeber Spark Capital investiert nach unseren Informationen in Amie. Das Berliner Startup, Anfang 2020 von Dennis Müller (früher N26) gegründet, entwickelt eine Produktivitätssoftware, die auf verschiedenen Geräten funktioniert. Nutzer können über die App ihren Tag planen. Amie ist dabei auf “die Bedürfnissen von Einzelpersonen ausgerichtet”. 
Creandum, Tiny.VC, also Philipp Möhring, und Angel-Investoren wie Laura Grimmelmann, Nicolas Kopp und die Gründer von Sennder investierten zuvor bereits 1,3 Millionen US-Dollar in die Produktivitäts-App Amie. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Charles
+++ Salesforce Ventures und die Alt-Investoren investieren nach unseren Informationen rund 20 Millionen Euro in Charles. 
Hinter Charles verbirgt sich eine Conversational-Commerce-as-a-Service-Software für Händler und Konsumgütermarken. Das Unternehmen aus Berlin, das von Artjem Weissbeck (Kapten & Son) und Andreas Tussing (McKinsey) gegründet wurde, ermöglicht es Marken ihre Produkte über WhatsApp und andere Chat-Apps anzubieten. Zuletzt hatten wir leider fälschlicherweise berichtet, das Dawn Capital in Charles investiert. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

living brain
+++ Das Investorennetzwerk Companisto sowie die Investorinnen Ina Schlie und Dorit Posdorf, die beim Investorinnen Netzwerk encourageventures aktiv sind, investieren eine siebenstellige Summe in living brain. Das MedTech-Startup aus Heidelberg, 2019 von Barbara Stegmann und Julian Specht gegründet, positioniert sich als “VR-basierte Rehabilitationssoftware für
Menschen mit neurologischen Erkrankungen”. Mit dem frischen Kapital möchte das Unternehmen “vorrangig das Produkt weiterentwickeln”. Mehr über living brain

MERGERS & ACQUISITIONS

shipcloud
+++ Das Private Equity-Unternehmen Waterland übernimmt das Hamburger Unternehmen shipcloud, das sich seit 2013 als Shipping Service Provider positioniert. “Dies ist eine großartige Chance für uns, unsere Technologie und unsere Kompetenz in den Bereichen E-Commerce und Logistik weiter auszubauen. Das bisherige Management-Team bleibt dem Unternehmen erhalten und begleitet Waterland weiterhin in allen Fragen der strategischen Entwicklung”, teilt das Unternehmen, das von Claus Fahlbusch gegründet wurde mit. In den vergangenen Jahren flossen rund 4 Millionen Euro in shipcloud – unter anderem von K-Invest (Klingel Gruppe). Mehr über shipcloud

VENTURE CAPITAL

HV Capital
+++ Der umtriebige Münchner Geldgeber HV Capital legt nach unseren Informationen zwei neue Fonds auf, einen Early-Stage- (400 Millionen) und einen Later-Stage-Fonds (400 Millionen). Der letzte HV-Fonds war 535 Millionen Euro schwer.  HV Capital, früher als Holtzbrinck Ventures bekannt, investiert bereits seit dem Jahr 2000 in Startups. In den vergangenen Jahren investierte das Team des Kapitalgebers in rund 200 Startups – darunter bekannte Firmen wie zalando, Delivery Hero, HelloFresh, Flixbus, SumUp und Westwing. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

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#StartupsToWatch – Upvest – mit Investment-as-a-Service zum Millionenstar


Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das Berliner FinTech Upvest. Der amerikanische Geldgeber Bessemer Venture Partners, Earlybird, ABN AMRO Ventures, Notion Capital, Partech, 10x Group und Speedinvest investierten kürzlich 42 Millionen US-Dollar (40 Millionen Euro) in den Investment-as-a-Service-Anbieter. Der prominente amerikanische Geldgeber Bessemer setzte in Deutschland bereits früh auf das Unicorn Mambu. 90 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Upvest.

Upvestdas 2017 von Martin Kassing gegründet wurde, bietet eine Schnittstelle an, mit der Unternehmen digitale Investment-Produkte anbieten können. “Das Produkt- und Serviceangebot von Upvest ermöglicht es FinTechs ihren Endkunden verlässlichen Zugang zu der gesamten Bandbreite von Investmentmöglichkeiten zu verschaffen, von Aktien, ETFs bis zu Kryptowährungen. Als Plug-and-Play-Lösung entwickelt, mit vollumfänglicher Prozessautomatisierung, helfen die Investment-API und das Kernbankensystem FinTechs, Banken und Asset Managern dabei, erhebliche Kosteneinsparungen zu erzielen, da sie nicht mehr eine Trading- und Verwahrlösung in Eigenregie entwickeln müssen”, heißt es zum Konzept.

“Das Fintech hat lange daran gearbeitet – und erhielt dafür kürzlich von der Finanzaufsicht Bafin fünf Lizenzen, dieser Schritt dürfte die Finanzierungsrunde beschleunigt haben. Andere Anbieter warten seit Monate auf die Erteilung einer Kryptoverwahrlizenz. Zu den Konkurrenten gehört die Solarisbank, die an einem Brokerage-as-a-Service arbeitet. Auch Lemon Markets werkelt an einem ähnlichen Angebot”, schreibt FinanceFWD zu Upvest.

“Upvest ist mit einem marktführenden Produkt in einem besonders spannenden und gleichzeitig unterversorgten Bereich der Fintech-Infrastruktur ideal positioniert. Einer der Gründe, warum Upvest hier ideal positioniert ist, liegt in seiner Investment-API, die als Plug-and-Play-Lösung schnell und sicher an bereits bestehende Backend-Systeme angeschlossen und eingesetzt werden kann – auch über Ländergrenzen hinweg”, sagt Charles Birnbaum, Partner von Bessemer Ventures, zum Einstieg bei Upvest.

Insgesamt flossen nun schon rund 58 Millionen US-Dollar (56 Millionen Euro) in das FinTech. Vor dem Bessemer-Investment hielt HV Capital rund 19,6 % an Upvest. Auf  Notion Capital entfielen 17 % und auf Earlybird rund 14,2 %.

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#DealMonitor – Picus Capital investiert in getpaid – Myne bekommt 23,5 Millionen


Im #DealMonitor für den 8. Juli werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

getpaid
+++ Der Münchner Geldgeber Picus Capital, hinter dem insbesondere Alexander Samwer steckt, investiert nach unseren Informationen in getpaid. Das Berliner FinTech, das von Cyrosch Kalateh (zuletzt Manager bei Tink) gegründet wurde, positioniert sich als “Payfac-as-a-Service”-Anbieter. Auf der Website heißt es zum Konzept: “Bring payments capabilities in-house and start monetizing on each payment while controlling the entire experience”. Picus Capital hält nun rund 30 % am jungen Unternehmen. #EXKLUSIV

Myne
+++ Embedded Capital, TruVenturo, Scope Hanson, Rivus Capital und CoastCap (Moritz Thiele) investieren 23,5 Millionen Euro in Myne. Über das Berliner PropTech, 2021 von Fabian Löhmer und Nikolaus Thomale gegründet, können Onliner:innen Anteile an Ferienimmobilien erwerben. Das Schlagwort dabei lautet “Co-Ownership Plattform”. Zuvor investierten bereits Hakan Koç (Auto1) und Christian Gaiser (numa) in die Jungfirma. Das frische Kapital soll in den Ausbau der Technologie- und Finanzierungsplattform fließen sowie die Expansion nach Italien und Frankreich. 25 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Myne. Mehr über Myne

MERGERS & ACQUISITIONS

PraKom
+++ Die Karlsruher Private Equity-Firma Lea Partners übernimmt das Tiroler Software-Unternehmen PraKom, das mit VenDoc eine Software für Handwerk, Handel und Baugewerbe anbietet. LEA Partners baut derzeit an einer Unternehmensgruppe rund um das Thema Software für Handwerksbetriebe. Die Unternehmen Taifun, M-SOFT, P Software & Service, extragroup, bauOffice und Engel Dataconcept gehören bereits zu dieser Unternehmensgruppe. “Die Unternehmensgruppe stärkt mit der Aufnahme von PraKom als siebtes Softwarehaus seine Position im österreichischen Markt, wo sie bislang durch eine Niederlassung des Softwareanbieters Taifun und über Partner operierte”, teilt das Unternehmen mit.

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#StartupTicker – +++ Ultimate – Headline – XAnge – Celus – O.C. Hairsystems – Flying Emma


Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir einen kompakten Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Donnerstag, 7. Juli).

#STARTUPTICKER

Ultimate
+++ Das Berliner FinTech Unstoppable Finance, hinter dem unter anderem solarisbank-Gründer Peter Grosskopf steckt, startet mit Ultimate eine mobile App, “die Anlegern einen einfachen Zugang zu geprüften und verifizierten Decentralized Finance (DeFi) Produkten ermöglicht”. Mehr über Unstoppable Finance

Headline
+++ Das ist mehr als eine Schlagzeile wert: Der Berliner Kapitalgeber Headline (früher als e.ventures bekannt) legt gleich drei neue Fonds auf. Headline US VII investiert in Nordamerika, Headline Brazil III in Lateinamerika und Headline EU VII (320 Millionen Euro) in europäische Unternehmen – siehe Gründerzene. Mehr über Headline

XAnge 
+++ Frisches Geld für junge Startups: Der französische Geldgeber XAnge legt seinen vierten Fonds (220 Millionen Euro) auf. Das viele Geld möchte das Team insbesondere in Deutschland in junge Startups investieren. “Ziel ist es, bis 2025 30% der Investitionen in Deutschland zu tätigen”, teilt der Investor mit. Mehr über XAnge

Celus
+++ Es gibt weiter große Investmentrunde: Earlybird Venture Capital, DI Capital und Co. investieren 25 Millionen Euro in Celus. Das Startup aus München setzt auf eine cloud-basierte Software, “die Elektronikentwickler unterstützt und den gesamten Design-Prozess durch Automatisierung beschleunigt”. Mehr über Celus

O.C. Hairsystems
+++ Haare als Investment-Thema: Bitburger Ventures und mehrere Angel-Investor:innen investieren nach unseren Informationen in O.C. Hairsystems. Das Unternehmen aus Düsseldorf, 2019 von Linus Deike, Alessandro Causarano und Janos Bluhm-Saffran gegründet, kämpft gegen Haarausfall. Mehr über O.C. Hairsystems #EXKLUSIV

Flying Emma
+++ Die Unverpackt-Szene steckt in der Krise: Das Berliner Unternehmen obergudt, das sich um die Vermarktung von regional produzierten Lebensmitteln kümmert, übernimmt nach unseren Informationen das insolvente plastikfreie Food-Startup Flying Emma. Mehr über Flying Emma #EXKLUSIV

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#DealMonitor – Pina sammelt 2,5 Millionen ein – Etvas bekommt 1 Million – Heilemanns starten ClimateTech-Geldgeber Aenu 


Im #DealMonitor für den 5. Juli werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Pina
+++ XAnge, Nordstar, Climate Capital sowie Angel-Investor:innen wie Gustaf Alstromer, Lea-Sophie Cramer und Anselm Bauer-Wohlleb investieren 2,4 Millionen Euro in Pina. Das Münchner Startup, das 2021 von Gesa Biermann, Jonas Kerber und Florian Fincke gegründet wurde, setzt mit Hilfe künstlicher Intelligenz auf die Digitalisierung des Zertifizierungsprozesses. So sollen Waldbesitzern die Möglichkeit haben, am freiwilligen Emissionsmarkt teilzunehmen. Mehr über Pina

Etvas
+++ Der amerikanische Geldgeber ff Venture Capital (ffVC) investiert 1 Million Euro in Etvas. Das Hamburger FinTech, 2019 von Sören Timm und Ilie Ghiciuc gegründet wurde, positioniert sich als “B2B2C-Marktplatz für Zusatz-Services verschiedener Anbieter, die Produkte und Dienstleistungen von Banken und Versicherungen aufwerten”. “Mit dem Investment aus der Finanzierungsrunde werden wir unser Team ausbauen und unsere intelligenten Konzepte und Produkte weiterentwickeln”, teilt die Jungfirma mit. Mehr über Etvas

UpNano 
+++ IGO Industries und Co. investieren in UpNano. Das Unternehmen aus Wien, das 2018 von Bernhard Küenburg, Peter Gruber und Denise Hirner gegründet wurde, kümmert sich um die “Entwicklung, Herstellung und Kommerzialisierung von hochauflösenden 3D-Drucksystemen”. Das frische Kapital soll unter anderem in die US-Expansion fließen.

VENTURE CAPITAL

Aenu 
+++ Der Berliner Investor Pirate Impact, hinter dem die Szeneköpfe Fabian und Ferry Heilemann stecken, wird zu Aenu, einem Evergreen-Fonds rund um das Thema ClimateTech. 100 Millionen sind bereits im Topf. “Bis 2026 soll er über 500 Millionen Euro an Kapital für die Investition in Impact Tech-Startups einwerben.” Zum Stand der Dinge teilt das Teami mit: “Das erste Closing des neuen Fonds von Aenu war zu 60 % überzeichnet. Die Geldgeberinnen und Geldgeber stammen zunächst ausschließlich aus dem Umfeld des Management-Teams.” Aenu investiert  zwischen 500.000 und 5 Millionen Euro in ClimateTech- und Social Impact-Startups. Mehr über Aenu

Climentum Capital
+++ Der deutsch-dänische Kapitalgeber Climentum Capital legt seinen ersten Fonds (150 Millionen Euro) auf. Climentum Capital investiert zwischen 1 und 5 Millionen in ClimateTech-Startups. Dabei interessiert sich das Team, zu dem unter anderem Dörte Hirschberg, Yoann Berno, Stefan Maard und Morten Halborg gehören, für Themen wie erneuerbare Energien, Ernährung, Landwirtschaft, Fertigung, Baugewerbe und Transport. Mehr über Climentum Capital

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#DealMonitor – Compredict sammelt 5,5 Millionen ein – Seatti bekommt 3 Millionen – Equivia Partners übernimmt Mycs


Im #DealMonitor für den 4. Juli werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Compredict
+++ Vektor Partners und BlackBerry investieren 5,5 Millionen Euro in Compredict. Hinter Compredict, 2016 von Rafael Fietzek und Stéphane Foulard in Darmstadt gergründet, verbirgt sich eine Softwarelösung, die die Belastung von Fahrzeugteile misst. Zuvor -im Frühjahr 2018 – investierten bereits die Flixbus-Gründer und THI Investments, das Family Office der Familie Hagenmeyer (Getrag), in das Unternehmen. Mehr über Compredict

Seatti 
+++ Acton Capital, Partech und die Altinvestoren Peak und HPI Seed Fund investieren 3 Millionen Euro in Seatti. Das Startup aus München, das 2020 von Christopher Bieri, Johannes Eppler und Dmytro Savin gegründet wurde, positioniert sich als “Shared-Desk-Management- und Kollaborations-Software, die hybriden Unternehmen ermöglicht, Büro- und Verwaltungskosten zu minimieren sowie gleichzeitig die Zusammenarbeit von remote Teams zu maximieren”. Mehr über Seatti

Brighter AI
+++ Armilar Venture Partners sowie die Altinvestoren eCapital und Giesecke+Devrient Ventures investieren in Brighter AI. Das DeepTech-Startup aus Berlin, 2017 von Marian Gläser, Patrick Kern und Asaf Birnhack gegründet, entwickelt ein Verfahren, das DSGVO-konforme personenbezogene Merkmale wie Gesichter zwar anonymisiert, die Kameradaten allerdings für Analytics-und Machine-Learning-Ansätze erhalten bleiben. Mehr über Brighter AI

Boomerang
+++ Five Investments sowie Business Angels wie Nikolaus Bayer, Mark Miller, Alf Arnold, Beate Rosenthal und Gregor Heinrich investieren eine sechsstellige Summe in Boomerang. Das Startup aus Hamburg, von Marc Engelmann, Christian Putz und Katharina Kreutzer gegründet, setzt auf Mehrweg-Versandtaschen mit Pfandsystem. Das Motto dabei lautet: “Nie wieder Einwegverpackungen aus Plastik, Pappe oder Papier: Das ist unsere Mission für einen grüneren Planeten.” Mehr über Boomerang

MERGERS & ACQUISITIONS

Mycs 
+++ Die Kölner Private-Equity-Firma Equivia Partners übernimmt das Berliner Unternehmen Mycs, dass Ess-, Schreib und Couchtische sowie Kleiderschränke, Regale, Sideboards und Kommoden anbietet, – siehe Exciting Commerce. Zu Equivia Partners gehört bereits das Unternehmen deinSchrank.de, 2010 in Frechen gegründet. Das gemeinsame Ziel sind weitere Übernahmen im Segment konfigurierbarer Möbel. Global Founders Capital (GFC), Beringea, Zimmerman Investments und Co. investierten in den vergangenen Jahren rund 30 Millionen Euro in Mycs. “Mycs lag zuletzt bei Umsätzen von 50 Mio. Euro. DeinSchrank ist in etwa halb so groß und ist zuletzt von 17,5 Mio. Euro (2019) auf 24,5 Mio. Euro (2020) gewachsen”, schreibt Exciting Commerce zur Übernahme. Mehr über Mycs

Conda
+++ Im Rahmen eines Management-Buyout übernehmen Gründer Daniel Horak, Conda-Deutschland-Chef Dirk Littig, CMO Karin Turki, CTO Michael Gartner und CFO Harald Weiss die Crowdinvesting-Plattform Conda – siehe Der Brutkasten. Zuletzt war das Unternehmen in Besitz von Startup300, das Conda 2018 und 2019 in mehreren Schritten übernommen hatte.

VENTURE CAPITAL

ROI Ventures
+++  Julian Sachs, Patrick Funke, Laura Egg und Marco Raggl starten die Wiener Angel Investor Group ROI Ventures. In der Selbstbeschreibung heißt es: “We are an angel investor group and provide hands-on support with our network and expertise. We invest in pre-seed and seed startups and focus on the areas FinTech & Crypto, EduTech, Lifestyle & Wellness and HrTech” . ROI investiert zwischen 50.000 und 100.000 Euro. ROI Ventures investierte bereits in das Berliner FinTech Tokenstreet.

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#Brandneu – 7 frisch geschlüpfte FinTech-Startups, die einen Blick wert sind


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge FinTech-Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Tilta
Das Berliner FinTech Tilta, das vom ehemaligen Finiata-Team Jan Enno Einfeld, Ingmar Stupp und Christoph Nicola gegründet wurde, positioniert sich als “The next-gen collateralised SME buy-now-pay-later solution for B2B platforms and marketplaces”. 

Kudona
Mit Kudona aus Hamburg setzen die Rubarb-Gründer Fabian und Jakob Scholz, die Neffen des ehemaligen Finanzministers und heutigen Bundeskanzlers Olaf Scholz, jetzt auf Dezentralized Finance. Dabei wirbt das Unternehmen, das in Litauen eine Kryptolizenz erhalten hat, mit bis zu 3,8 % Zinsen.

Boom
Boom aus Berlin möchte Vermögen für alle nutzbar machen. “Using our tools, you will be able to invest in first-class investment strategies and receive market insights that up to now only exclusive hedge funds or top tier investment banks provided”, teilt das von Falko Kremp und Frank Spiegel gegründete Unternehmen zum Konzept mit.

Pile
Das Berliner FinTech-Startup Pile, hinter dem insbesondere Penta-Gründerin Jessica Holzbach steckt, setzt auf Crypto-as-a-Service. Zielgruppe sind Startups, Neobanken und andere FinTech-Firmen. Das Motto dabei lautet: “We are giving your customers access to DeFi products.”

Pigtie
Pigtie, ein Startup aus München, das von Christian Maksymiw, Maximilian Klinke und Ludwig Pöllmann gegründet wurde, kümmert sich um Finanzplanung. Das Unternehmen möchte insbesondere “Studierenden, Berufseinsteiger:innen und jungen Erwachsenen” helfen, mit dem Investieren zu starten.

HashGuild
Das Berliner Startup HashGuild, das von Daniel Wintermeyer und Marcel Schadt gegründet wurde, “bietet NFT-Investor:innen einen Marktplatz für den Kauf und Verkauf von NFTs und NFT-Projekten sowie eine Lösung, um ihre Projekte zu starten und ihren Kund*innen ein Staking-Dienstprogramm anzubieten”. 

Mondo Gate
Das Hamburger FinTech Mondo Gate verknüpft Debitcard, Girokonto und Kryptowallet. Zum Konzept des von Thomas Grabbe und Albert Hild gegründeten Unternehmens heißt es weiter: “Über die Mondo-Plattform kann der User seine ganz eigene hardwaregestützte Wallet verwalten, kinderleicht und ohne spezielle Kenntnisse.”

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#DealMonitor – solarisbank bekommt weitere 40 Millionen – thyssenkrupp setzt auf cap-on – Raisin kauft Payment-Sparte des Bankhauses Lenz


Im #DealMonitor für den 24. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

solarisbank 
+++ Altinvestoren investieren weitere 40 Millionen Euro in die Solarisbank – siehe FinanceFWD. “In Finanzkreisen heißt es, die Taxierung sei im Vergleich zu den 1,4 Milliarden Euro aus dem letzten Sommer eher gestiegen als gefallen”, heißt es im Bericht. Das Berliner Banking as a Service-FinTech sammelte im Juli 2021 rund 190 Millionen Euro und stieg zum Unicorn auf. Zudem sollen Private-Equity-Firmen an einer Übernahme der Solarisbank interessiert sein – siehe Manager Magazin. Mehr über Solarisbank

cap-on
+++ Der Karosserie- und Anlagenbauer thyssenkrupp Automotive Body Solutions und der Finanzdienstleister S.D.L. Süddeutsche Leasing investieren in cap-on. Das FinTech aus Elchingen, das 2021 von Fabian Lenz, Theo Schütz, Philipp Lenz und Andreas Müller (S.D.L. Süddeutsche Leasing) gegründet wurde, entwickelt “digitale Pay per Use und Asset as a Service Lösungen für Industriekunden”. Das frische Kapital soll unter anderem in”den Ausbau des interdisziplinären Teams” fließen.

Caeli Wind
+++ Der ehemaligen Lichtblick-Geschäftsführer Wilfried Gillrath und weitere Investoren investieren eine siebenstellige Summe in Caeli Wind. Das Berliner Startup, 2021 von Heiko Alexander Bartels gegründet, positioniert sich als Online-Marktplatz für Windkraftflächen. “Caeli prüft, ob Ihre Wald- oder Agrarfläche für Windkraft geeignet ist und wieviel Pacht Sie erlösen können”, heißt es in der Selbstbeschreibung der Jungfirma, die ein Spin-off der LBD-Beratungsgesellschaft ist.

puck
+++ Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner investiert eine sechsstellige Summe in puck. Das Wiener PropTech, das von Daniel Jelitzka gegründet wurde, entwickelt ein Kommunikationstool für Hausverwaltungen. Das Motto dabei lautet: “Mit puck hast du jederzeit den Überblick über alle Dinge, die deine vier Wände betreffen”.

sproof
+++ Der Wiener Linde Verlag investiert in sproof – siehe Brutkasten. Das Startup mit Sitz in Puch bei Hallein (Österreich), das von Clemens Brunner, Fabian Knirsch und Erich Höpoldseder gegründet wurde, entwickelt eine cloud-basierte Software zum elektronischen Signieren von Dokumenten.

MERGERS & ACQUISITIONS

Gorillas
+++ Der belgische Online-Lieferdienst eFarmz übernimmt die Überreste – vorrangig die Kundendaten – des Gorillas-Geschäfts in Belgien. “Die allermeisten der aktuell knapp 200 Angestellten von Gorillas in Belgien werden entlassen. Efarmz werde nur eine „Hand voll“ der Büroangestellten übernehmen, heißt es aus Unternehmenskreisen”, schreibt Gründerszene. Der Express-Lieferdienst Gorillas hatte Ende Mai bereits 300 Mitarbeiter:innen in der Berliner Zentrale entlassen. Mehr über Gorillas

Lenz
+++ Das Berliner FinTech Raisin, bekannt für Weltsparen und Zinspilot, übernimmt über seinen Ableger, die Raisin Bank, die Payment-Sparte des Bankhauses Lenz. “The new business division will enable Raisin Bank to offer its cooperation partners and their customers electronic payment transactions as well as cash solutions”, teilt das FinTech mit.

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#DealMonitor – SumUp sammelt 590 Millionen ein – WorkMotion bekommt 50 Millionen – Enviria sammelt 22,5 Millionen


Im #DealMonitor für den 23. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

SumUp
+++ Jetzt offiziell: Bain Capital, BlackRock, btov Partners, Centerbridge, Crestline, Fin Capital und Sentinel Dome Partners investieren 590 Millionen Euro (Fremd- und Eigenkapital) in SumUp. Die Bewertung steigt auf 8 Milliarden Euro (8,4 Milliarden US-Dollar). Das deutsch-britische FinTech, das 2012 von Daniel Klein, Marc-Alexander Christ, Stefan Jeschonnek und Jan Deepen gegründet wurde, positioniert sich als Mobile-Point-of-Sale-Zahlungsdienstleister. Zuletzt wurde das Unternehmen, das Kartenterminals, mit denen man mit Kreditkarte bezahlen kann, vertreibt, mit 4 bis 4,5 Milliarden Euro bewertet. 3.000 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für SumUp. Insgesamt flossen nun bereits 1,5 Milliarden Euro in das FinTech. Das frische Kapital soll in “die Weiterentwicklung von fairen Finanzdienstleistungen und -services für kleine Händler weltweit” fließen. Im Insider-Podcast hatten wir bereits Ende Mai von einer bevorstehenden großen Investmentrunde berichtet. Mehr über SumUp

WorkMotion
+++ Der amerikanische Geldgeber Canaan, Heliad und GR Capital und sowie die Altinvestoren Activant Capital, XAnge, Picus Capital und Business Angels wie Hanno Renner investieren 50 Millionen Euro in WorkMotion. Das Berliner Startup, das 2020 von Carsten Lebtig, Karim Zaghlou und Felix Steffens gegründet wurde, unterstützt Unternehmen beim HR-Management von Auslandsmitarbeitern. Workmotion managt dabei Dinge wie Gehaltsabrechnung, Sozialleistungen und Steuern. Activant Capital XAnge investierten zuletzt bereits 24 Millionen US-Dollar in Workmotion. “Die Finanzierung soll künftig Lösungsangebote schaffen, um WorkMotion in seiner Position als strategischer HR-Partner für seinen hauptsächlich europäischen Kundenstamm voranzubringen”, teilt das Unternehmen mit. Rund 250 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für WorkMotion. Mehr über Workmotion

Enviria 
+++ Redalpine, Galileo Green Energy, BNP Paribas Développement und der Impact-Investor Alter Equity investieren 22,5 Millionen Euro in Enviria. Das GreenTech aus Frankfurt am Main, 2017 von Melchior Schulze Brock gegründet, bietet Unternehmen “Zugang zu skalierbaren Energy-as-a-Service-Lösungen und dem ganzen Ökosystem erneuerbarer Energien”. Das junge Unternehmen möchte das frische Kapital nutzen, um “seinen Wachstumskurs fortzusetzen, seine innovativen Solarkonzepte auszubauen und sich zu einem führenden Energieversorger für erneuerbare Energien, speziell für den Business-Sektor weiterzuentwickeln”.

MERGERS & ACQUISITIONS

i-doit
+++ Der Private Equity-Geber Main Capital Partners übernimmt die Mehrheit an i-doit bzw. an der Betreiberfirma synetics. Das Düsseldorfer Unternehmen, 1996 gegründet, bietet CMDB-Software an, “die das Management der IT- sowie der Asset-Landschaft des Kunden unterstützt und das IT-Service-Management erleichtert”. 40 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für  i-doit.

sendhybrid
+++ Die Österreichische Post übernimmt sendhybrid vollständig. Das Grazer Startup, 2013 von Oliver Bernecker gegründet, unterstützt Unternehmen aller Branchen dabei, ihre Geschäfts- und Versandprozesse effizienter und papierlos zu gestalten. Die Österreichische Post übernahm bereits 2016 rund 26 % der Unternehmensanteile und 2018 51 % des Unternehmens. Gründer Bernecker verlässt das Unternehmen nun.

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#DealMonitor #SPECIAL – SumUp-Bewertung steigt auf 8,4 Milliarden Dollar


Bain Capital, BlackRock, btov Partners, Centerbridge, Crestline, Fin Capital und Sentinel Dome Partners investieren 590 Millionen Euro (Fremd- und Eigenkapital) in SumUp. Die Bewertung steigt auf 8 Milliarden Euro (8,4 Milliarden US-Dollar). Das deutsch-britische FinTech, das 2011 von Daniel Klein, Marc-Alexander Christ, Stefan Jeschonnek und Jan Deepen gegründet wurde, positioniert sich als Mobile-Point-of-Sale-Zahlungsdienstleister.

Zuletzt wurde das Unternehmen, das Kartenterminals, mit denen man mit Kreditkarte bezahlen kann, vertreibt, mit 4 bis 4,5 Milliarden Euro bewertet. 3.000 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für SumUp. Insgesamt flossen nun bereits 1,5 Milliarden Euro in das FinTech. Das frische Kapital soll in “die Weiterentwicklung von fairen Finanzdienstleistungen und -services für kleine Händler weltweit” fließen. Im Insider-Podcast hatten wir bereits Ende Mai von einer bevorstehenden großen Investmentrunde berichtet.

“Unsere Fähigkeit, während der Herausforderungen in den letzten Jahren ein organisches Wachstum von über 60 % zu erzielen, zeigt, dass wir für die Händler da sind, wenn diese die Unterstützung am meisten brauchen. Ich bin sehr stolz auf das SumUp-Team und darauf, dass wir in der aktuellen Marktsituation eine erfolgreiche Finanzierungsrunde mit namhaften Investoren abschließen konnten. Mit den aufgenommenen Finanzmitteln können wir unser Produkt-Ökosystem weiter ausbauen, in neue Märkte expandieren, neue, Mehrwert schaffende Akquisitionen tätigen und die Wettbewerbsbedingungen für kleine Händler auf globaler Ebene weiter angleichen”, sagt Gründer Christ.

Mit der jetzigen Bewertung ist Sumup eines der wertvollsten Startups Deutschlands – nur Celonis, N26 und Personio sind höher bewertet – siehe Deutschland, Deine Einhörner – Der Club der magischen Startup-Einhörner.

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Foto (oben): Personio

#aktuell, #fintech, #sumup, #unicorn, #venture-capital

#GrownupsToWatch – 5 spannende Dinge über Mambu, die jeder wissen sollte


Das Berliner Unicorn Mambu ist eines der heißesten deutschen Startups überhaupt. Der schwedische Private-Equity-Investor EQT sowie Altinvestoren wie TCV und Bessemer Venture Partners investierten zuletzt 235 Millionen Euro in Mambu, das Banken die Technik liefert, um “moderne erstklassige Bankprodukte zu entwickeln”. Die Bewertung stieg von 1,7 Milliarden Euro auf 4,9 Milliarden Euro. Hier 5 megaspannende Fakten über das FinTech.

Ursprung

Zum Start fokussierte sich das Mambu, das 2011 von Frederik Pfisterer und Eugene Danilkis gegründet wurde, auf Mikrofinanzinstitute in Lateinamerika und Afrika. “Alles begann mit einer Studienarbeit von drei Master-Studenten an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh. Meine Mitbegründer und ich arbeiteten an einem Projekt über die technologischen Möglichkeiten in Wachstumsmärkten, als wir schnell feststellten, dass wir an etwas dran waren: Die Betriebssysteme, die diese Finanzinstitute einsetzten, erwiesen sich entweder als veraltet oder zu komplex für kostengünstige, digitale Finanzprodukte, die benötigt würden, um 3 Milliarden Menschen in den formellen Bankensektor zu bringen. Im Mai 2011 gründeten wir Mambu mit der Mission, die Funktionsweise von Finanzdienstleistungen so zu verändern, wie es Salesforce ein Jahrzehnt zuvor für CRM getan hatte: eine Software-as-a-Service-Plattform für Finanzinnovation bereitzustellen. Unsere ursprüngliche Vision war es, ‘Einzelpersonen und aufstrebende Unternehmen in die Lage zu versetzen, durch den Zugang zu Finanzdienstleistungen wirtschaftliche Chancen wahrzunehmen – überall auf der Welt’”, sagte Danilkis kürzlich in einem Interview mit deutsche-startups.de.

Status quo

Mambu positioniert sich momentan als “SaaS-Banking-Plattform”. Im Januar 2021 verfügte das FinTech über 160 Kunden in mehr als 50 Ländern. Zuletzt war das Unternehmen dann sogar in 65 Ländern aktiv. “Powering both the creation of new fintechs as well as the migration of existing financial institutions onto more modern tech stacks, Mambu counts banks, lenders, fintechs and financial institutions as its customers, with over 50 million end users leveraging Mambu’s technology every day”, teilt das Unternehmen bei der letzten Investmentrunde mit.

Investoren

Der schwedische Private-Equity-Investor EQT sowie Altinvestoren wie TCV und Bessemer Venture Partners investierten im Dezember 2021 beachtliche 235 Millionen Euro in Mambu. Die Bewertung steigt von 1,7 Milliarden Euro auf 4,9 Milliarden Euro. TCV pumpte zuvor – im Januar 2021 – gemeinsam mit Tiger Global und Arena Holdings sowie den Altinvestoren stattliche 110 Millionen Euro in Mambu. Der US-Investor Bessemer Venture Partners, Acton Capital, CommerzVentures, Point Nine Capital und Runa Capital investieren zuvor bereits 30 Millionen Euro in die SaaS-Banking-Plattform. Schon ganz früh – im Jahre 2011 – stieg Kizoo bei Mambu ein. Insgesamt flossen in den vergangenen Jahren rund 385 Millionen Euro in Mambu.

Bewertung

Die Bewertung von Mambu stieg Ende 2021 auf 4,9 Milliarden Euro. Im Januar 2021 stieg das Unternehmen zum Unicorn auf, die Bewertung lag bei 1,7 Milliarden Euro. Die Bewertung bei der 30 Millionen-Investmentrunde im Jahre 2019 soll bei rund 180 Millionen gelegen haben.

Zahlen

Der letzte Jahresabschluss von Mambu stammt aus dem Jahre 2019. Der Jahresfehlbetrag von Mambu lag damals bei rund 10,7 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es gerade einmal knapp 5 Millionen. 2017 waren es nur 2,4 Millionen. Insgesamt kostete der Aufbau von Mambu bis Ende 2019 bereits 22,2 Millionen. Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl (ohne Mitglieder der Geschäftsführung) bei Mambu betrug 2019 gerade einmal 34 Mitarbeiter, davon 31 Vollzeitkräfte und 3 Teilzeitkräfte. Inzwischen gibt das FinTech seine Mitarbeiterzahl mit 800 an.

Tipp: Noch mehr Grownups to watch findet ihr hier

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Foto (oben): Mambu

#aktuell, #berlin, #fintech, #grownupstowatch, #mambu, #unicorn

#DealMonitor – Upvest sammelt 42 Millionen ein – Next Matter bekommt 16 Millionen – Choco übernimmt Refill


Im #DealMonitor für den 16. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Upvest
+++ Der amerikanische Geldgeber Bessemer Venture Partners, Earlybird, ABN AMRO Ventures, Notion Capital, Partech, 10x Group und Speedinvest investieren 42 Millionen US-Dollar (40 Millionen Euro) in Upvest. Das Berliner FinTech, 2017 von Martin Kassing gegründet, bietet eine Schnittstelle an, mit der Unternehmen digitale Investment-Produkte anbieten können. Das Schlagwort dabei lautet: Investment-as-a-Service. “Das Kapital aus der Series-B soll dafür genutzt werden, die API-Technologie weiterzuentwickeln, die Internationalisierung vorzubereiten und das Team weiter auszubauen”, teilt das Unternehmen mit. 90 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Upvest. Insgesamt flossen nun schon rund 58 Millionen US-Dollar (56 Millionen Euro) in das FinTech. Mehr über Upvest

Next Matter
+++ Omers Ventures, BlueYard Capital und Crane Venture Partners sowie Business Angels wie Frank Freund, Tamaz Georgadze,, Marius Luther und Charles Songhurst investieren 16 Millionen US-Dollar in Next Matter. Das Berliner Startup, 2018 von Jan Hugenroth gegründet, positioniert sich als “End-to-End-Plattform zur Automatisierung im Bereich Operations”. Das frische Kapital soll in den Ausbau des Team von 15 auf 75 Mitarbeiter:innen fließen. “Besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf den USA, wo ein Drittel der Kunden des Unternehmens ansässig sind”, heißt es in der Presseaussendung. Mehr über Next Matter

tl;dv
+++ K Fund, Seedcamp, Mustard Seed Maze, another.vc, Shilling.vc und Angel-Investor:innen wie Oscar Pierre investieren 4,3 Millionen Euro in tl;dv – siehe tech.eu. Das Startup aus Aachen, das von Raphael Allstadt, Carlo Thissen und Allan Bettarel gegründet wurde, kümmert sich über eine Chrome Extension unter anderem um das Aufzeichnen und Transkribieren von virtuellen Meetings. Auch Timestamps sind tl;dv möglich. “Highlight important moments as they happen. Your team can catch up on meetings in minutes”, schreibt das Team zum Konzept.

eCovery 
+++ 1750 ventures und adesso ventures und mehrere Angel-Investor:innen investieren eine siebenstellige Summe in eCovery. Mit eCovery, das von Marcus Rehwald, Benedict Rehbein und Alexander Georgi gegründet wurde, kommt der “Physiotherapeute für die Hosentasche” um die Ecke. Das Leipziger Startup tritt an, um die Reha komplett zu digitalisieren und auch zu modernisieren. eCovery will “mittels KI, mitlernendem System und bald auch Bewegungssensoren den Patienten bei seiner Reha begleiten und anleiten”.

Filu
+++ Business Angels wie Anna Alex, Michael Hurnaus, Matthias Koch, Friedhelm Filler und die Bond Vet-Gründer investieren eine sechsstellige Summe in Filu. Das Berliner Startup, das von Anna Magdalena Naderer, Christian Köhler und Justus Buchen gegründet wurde, setzt auf Tierarztpraxen Millenials und GenZ. Das Motto dabei lautet: “Tierversorgung, wann und wie immer du es brauchst – in der Praxis, Zuhause und unterwegs”.

entire stories
+++ Business Angels wie Arnd von Wedemeyer, Myriam Kirschner, Lasse Krüger, Anna Gussner und Sebastian Gronewold investieren eine sechsstellige Summe in entire stories. Das Startup aus Wildeshausen, das 2020 von Elena Gerdes, Jacqueline Taborsky und Cedric Michael gegründet wurde, setzt auf einen kuratierten Marktplatz für nachhaltige Mode. Alle Marken werden von entire stories dabei “auf ganzheitliche Nachhaltigkeit geprüft und transparent auf dem Marktplatz dargestellt”. 

MERGERS & ACQUISITIONS

Refill
++ Das Berliner Unicorn Choco, ein Bestelldienst für Gastronom:innen und deren Lieferant:innen, übernimmt die Getränkebranche-Bestell-App Refill. “Durch die Integration profitieren alle Kunden ab sofort von Chocos vielseitigen Features und dem umfangreichen Service-Angebot”, teilt das Unternehmen mit. Das Hamburger Unternehmen Refill, das sich derzeit in Liquidation befindet, wurde 2021 von Adam Glodek, Bijan Mashagh und Marco Tijanic gegründet. Mehr über Choco

Autengo 
+++ Das Unternehmen Saltow aus Kaiserslautern, zu dem der B2B-Händler Tyre24 gehört, übernimmt die Jungfirma Autengo (Frankfurt am Main), die Softwareprodukte für Autohändler entwickelt. “Im Zuge des Kaufs wird das Team um Gründer und Geschäftsführer Sebastian Fischer weiterhin an Bord bleiben und die SAITOW AG mit einem weiteren Standort aus Frankfurt ergänzen”, teilt das Unternehmen mit.

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#DealMonitor – Resmed kauft Medifox Dan für 1 Milliarde – Beat81 schluckt Vation – Project A legt neuen Fonds auf


Im #DealMonitor für den 15. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Suns Care
+++ Der Hamburger Geldgeber Hanse Ventures investiert nach unserem Informationen in Suns Care. Das Hamburger Startup, das 2019 von Johannes Glass und Johannes Wolf gegründet wurde, setzt auf Sonnencreme. “Unsere Sonnencreme kommt ohne den altbekannten klebrigen und weißen Film aus, setzt auf ein nachhaltiges Packaging und saubere Inhaltsstoffe und ist dazu noch super stylisch”, teilt das D2C-Unternehmen mit. Hanse Ventures hält nun 13 % am Unternehmen. #EXKLUSIV

The Base Club
+++ True Growth, die Beteiligungsgesellschaft der audibene-Gründer Marco Vietor und Paul Crusius, investiert nach unseren Informationen in The Base Club. Das Berliner Startup, das 2022 von Astrid Jensch gegründet wurde, kündigt eine “Alkaline Revolution” an. In der Selbstbeschreibung heißt es: “Be part of the journey from the beginning and let yourself be inspired by our product that combines empowering functionality, quality and lifestyle to fuel your wellbeing”. #EXKLUSIV

amnis 
+++ Lansdowne Partners und Altinvestor Spicehaus Partners investieren 8,6 Millionen Schweizer Franken in amnis. Das FinTech aus Zürich, 2014 von Michael Wüst, Robert Bloch und Philippe Christen gegründet, bietet eine Banking-Lösung, um Geld ins Ausland zu senden, Währungen zu wechseln und Zahlungen zu empfangen. Zielgruppe sind kleine und mittlere Unternehmen. “Das zusätzliche Kapital wird in die weitere Produktentwicklung und Europa-Expansion investiert”, teilt das Unternehmen mit.

Prematch
+++  Gorillas-Gründer Jörg Kattner, Ralf Reichert (ESL Gaming), sowie Hannes Winzer, Thorsten Wirth und Daniel Delonga investieren 1,7 Millionen Euro in Prematch. Das Kölner Startup, das 2021 von Fiete Grünter, Lukas Röhle und Niklas Brackmann gegründet wurde, setzt auf Amateurfußball. Der Slogan dazu lautet: “Erhalte aktuelle News und Ergebnisse zu deinen Spielen –
von der Kreis- bis zur Regionalliga”. Das frische Kapital soll unter anderem in die “Weiterentwicklung, die Expansion und die Erweiterung des Teams” fließen. 

tubics
+++ Wayra Deutschland, der Investmentableger von Telefónica, Ralph Harreiter, Alexander Kirchgasser und weitere Investor:innen investieren 1.4 Millionen Euro in tubics. Das Wiener Startup, 2017 von Claudia Eder, Matthias Funk und Matthias Posch gegründet, entwickelt eine cloudbasierte Software-Plattform für Video-Marketing mit Fokus auf YouTube. “Ziel des Investments ist es, tubics dabei zu unterstützen, die eigene Lösung in kurzer Zeit zu skalieren und auszubauen”, teilt das Unternehmen mit.

Velvet 
+++ ICQ-Gründer Yair Goldfinger investiert gemeinsam mit anderen Investoren 1,3 Millionen US-Dollar in Velvet. “Neben dem Investment wurde Velvet in die Microsoft und Hubspot Accelerator-Programme aufgenommen, im Rahmen derer sich das Fintech ein weiteres sechsstelliges Funding sichern konnte”, teilt das Unternehmen mit. Das FinTech, das 2018 von Julius Franck-Oberaspach und Jonathan Hirsch in Stuttgart gegründet wurde, setzt auf “KI-basierte Geldanlage für Privatpersonen”.

MERGERS & ACQUISITIONS

Medifox Dan
+++ Das US-Unternehmen Resmed, das Medizinprodukte anbietet, übernimmt das Hildesheimer Unternehmen Medifox Dan. Der Kaufpreis beträgt 1 Milliarde US-Dollar (950 Millionen Euro). “Medifox Dan wird in ResMeds SaaS-Geschäftsbereich für den außerklinischen Bereich integriert und erweitert dessen Lösungsangebot in neue Bereiche des Gesundheitswesens, einschließlich ambulanter Therapiedienste”, teilt das Unternehmen mit. Medifox Dan, 1994 gegründet, bietet insbesondere Softwarelösungen für Pflege und Therapie an. 2018 übernahm der  britische Finanzinvestor Hg das Unternehmen, das in der jetzigen Form 2020 durch die Fusion von Medifox und Dan Produkte entstanden ist. Das Unternehmen beschäftigt rund 600 Mitarbeiter:innen. 2021 erwirtschaftete Medifox Dan einen Umsatz in Höhe von 79 Millionen Euro.

Vation
+++ Das Berliner Fitness-Startup Beat81 übernimmt nach unseren Informationen die Kölner Jungfirma Vation. Das Startup, das 2020 von den evopark-Gründer Marik Hermann und Tobias Weiper sowie Marius Klages gegründet wurde, setzt auf “digitales Personal Training”. “Auf Basis Deines Feedbacks und des Fachwissen unserer Trainer, erstellt Dir Dein Coach wöchentlich ein personalisiertes Trainingsprogramm”, heißt es in der Selbstbeschreibung. Beat81, 2017 von Tim Dettmann gegründet, unterstützt seine Nutzer:innen mit Gruppen-Workouts, motivierendem Coaching und Herzfrequenz-Monitoring darin, Trainingsziele schneller zu erreichen. EQT Ventures investierte zuletzt 6,4 Millionen Euro in das Unternehmen. Vation wurde in den vergangenen Jahren unter anderem von Discovery Ventures finanziell unterstützt. Mehr über Vation #EXKLUSIV

e-bot7
+++ Das amerikanische Unternehmen LivePerson, eine Cloud-basierte Plattform, die es Unternehmen ermöglicht, in Echtzeit mit ihren Kunden über Chat, Voice oder Content aktiv in Kontakt zu treten, übernahm im vergangenen Jahr das Unternehmen e-bot7. Nun gibt es Informationen zum Kaufpreis: LivePerson zahlte 53,1 Millionen US-Dollar für e-bot7 – siehe Startuprad.io. Das Münchner Startup, das 2016 von Fabian Beringer, Xaver Lehmann und Maximilian Gerer gegründet wurde, entwickelt und integriert künstliche Intelligenz und Deep Learning in bestehende CRM-Kundenservice-Systeme. RTP Global, 42CAP, main incubator und Co, investieren 2019 rund 5,5 Millionen Euro in e-bot7. Mehr über e-bot7

VENTURE CAPITAL

Project A Ventures
+++ Der Berliner Frühphasen-Geldgeber Project A Ventures schließt seinen vierten Fonds bei 375 Millionen US-Dollar (360 Millionen Euro). Es ist der bisher größte Fonds der Hauptstädter. Im dritten Fonds aus dem Jahre 2019 waren 180 Millionen Euro. “Die Limited Partners der neuen Fondsgeneration von Project A bestehen aus institutionellen Investoren in den USA und Europa, ausgewählten deutschen und europäischen Unternehmen und Family Offices sowie erfolgreichen Gründer:innen”, teilt der Investor mit. Project A verkündet zudem, verstärkt Private-Equity-Co-Investments zu stemmen und “bis zu 80 Millionen US-Dollar in Private-Equity-Deals zu investieren”. In den vergangenen Jahren investierte Project A Ventures, das 2012 an den Start ging, in Unternehmen wie Contorion, uberall, Spryker, Homeday, Kry, Voi und sennder. Mehr über Project A Ventures

3VC 
+++ Der Wiener Investor 3VC verkündet das First Closing seines zweiten Fonds (150 Millionen Euro). “The new fund reflects the matured need and ability to deploy capital by European Series A companies, as well as the determination of 3VC to support portfolio companies long-term”, teilt der Geldgeber mit. 3VC investierte in den vergangenen Jahren in Unternehmen wie Assaia, Kaia Health, Lokalise, PicsArt, Storyblok und Tatum. Im ersten Fonds von 3VC waren 2018 rund 50 Millionen US-Dollar. Mehr über 3VC

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#DealMonitor – CoachHub sammelt 200 Millionen ein – Airbank bekommt 20 Millionen – Grupa Pracuj übernimmt softgarden


Im #DealMonitor für den 14. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

CoachHub
+++ Die Late-Stage-Investoren Sofina und SoftBank sowie die Altinvestoren Molten Ventures, Silicon Valley Bank, HV Capital, RTP Global, Signals Venture Capital und Speedinvest investieren 200 Millionen US-Dollar in CoachHub. Das Berliner EdTech-Startup, 2018 von den Seriengründern Yannis und Matti Niebelschütz (MyParfüm) ins Leben gerufen, verbindet Führungskräfte und Mitarbeiter:innen von Unternehmen mit Coaches. “Die jüngste Finanzierungsrunde wird die weitere Expansion vorantreiben, wobei der Schwerpunkt auf den Vereinigten Staaten liegt. Das Unternehmen plant, seine Mitarbeiterzahl von 850 weltweit auf mehr als 1.000 bis zum Jahresende zu erhöhen”, heißt es in der Presseaussendung. Insgesamt flossen nun schon 330 Millionen Dollar in die Jungfirma. Zuletzt übernahm CoachHub die Coaching-Sparte des österreichischen Unternehmens Klaiton und den französischen Wettbewerber MoovOne. Über den geplanten Einstieg von Softbank haben wir bereits Ende März im Insider-Podcast berichet. Mehr über CoachHub

Distribusion 
+++ Das Private Equity-Unternehmen Lightrock sowie die Altinvestoren Creandum und Northzone investieren 30 Millionen Euro in Distribusion. Das Berliner Startup, 2013 von Julian Hauck, Johannes Thunert und Bastian Porzner als Fernbusssuche Fahrtenfuchs gegründet, positioniert sich inzwischen als “B2B ground transportation marketplace”. In der Selbstbeschreibung heißt es: “Distribusion connects hundreds of coach/bus, rail and public transport providers worldwide to a global network of travel retailers, including OTAs, mobility platforms, meta searches, GDSs, travel agency chains, and more”. Anfang 2019 übernahmen Creandum und Northzone im Rahmen einer Pay to play-Runde die Mehrheit (56 %) an Distribusion. Nun scheint das Unternehmen wieder auf Kurs. Lightrock hält nun knapp 22 % an Distribusion. Creandum und Northzone halten nun noch 45 % der Distribusion-Anteile. Mehr über Distribusion

Airbank 
+++ Molten Ventures und Speedinvest investieren 20 Millionen US-Dollar in Airbank. Das Berliner Startup, das 2021 von Christopher Zemina und Patrick de Castro Neuhaus gegründet wurde, kann man als eine Art CFO-Cockpit bezeichnen. “Mit dem frischen Kapital will das Startup sein Team von derzeit 40 Mitarbeitern vergrößern und das Geschäft in Europa ausbauen”, heißt es in der Presseaussendung. New Wave, Speedinvest, Calm/Storm Ventures, Tiny.VC und einige Angel-Investoren investierten zuvor bereits 2,5 Millionen Euro in Airbank. Mehr über Airbank

Laserhub
+++ Der finnische Geldgeber Evli Growth Partners, Fuse Venture Partners und FJ Labs, Schenker Ventures sowie Altinvestoren wie Project A Ventures, Point Nine Capital und Acton Capital investieren eine ungenannte Summe, sicherlich aber eine zweistellige Millionensumme, in Laserhub. Das Startup aus Stuttgart, das 2017 von Adrian Raidt, Christoph Rößner und Jonas Schweizer gegründet wurde, betreibt eine “Online-Plattform für die Beschaffung von maßgeschneiderten Blech- und Drehteilen”.  Mit dem frischen Kapital möchte das Unternehmen “seine führende Position im Bereich digitaler Plattformen in Europa massiv ausbauen”. Bis Ende 2020 flossen bereits rund 11 Millionen Euro in Laserhub. Mehr über Laserhub

Pile
+++ Anthemis, Ilavska Vuillermoz, Barclays Female Innovators Lab, Auxxo Female Catalyst Fund sowie Business Angels wie Carolin Gabor, Max Tayenthal, Jens Lapinski, Mario Götze, Niklas Jansen, Christian Reber, Maex Ament, Gloria Bäuerlein und Jenny Dreier investieren 2,8 Millionen Euro in Pile – siehe FinanceFWDDas Berliner FinTech, hinter dem insbesondere Penta-Gründerin Jessica Holzbach steckt, setzt auf Crypto-as-a-Service. Zielgruppe sind Startups, Neobanken und andere FinTech-Firmen. 

qbilon
+++ Bayern Kapital sowie die beiden Family Offices Vetos und DI Beteiligungs GmbH (Iglhaut) investieren eine “gut sechsstellige” Summe in qbilon. Das Startup aus Augsburg, das 2019 von Simon Lohmüller, Melanie Langermeier, Thomas Driessen und Julian Kienberger gegründet wurde, kümmert sich um die Erfassung und Optimierung hybrider IT-Landschaften. “Mit dem eingeworbenen Kapital soll das Produkt technisch weiterentwickelt werden, zusätzliche Analysefunktionen erhalten und für neue Einsatzbereiche erweitert werden”, teilt das Startup mit.

Eleet Games
+++ Blockchain Founders Group und Blockrocket sowie Gameforge-Gründer Alexander Rösner investieren in Eleet Games. Das Unternehmen aus Karlsruhe, vom ehemaligen Gameforge-Chef Carsten van Husen gegründet, positioniert sich als Spieleschmiede, die “sowohl traditionelle als auch Blockchain-Spiele anbietet”. “Im Mittelpunkt steht einzig das Spielerlebnis, die Crypto-Komponente bleibt optional”, teilt das Unternehmen mit.

MERGERS & ACQUISITIONS

softgarden
+++ Das polnische HR-Unternehmen Grupa Pracuj, das Arbeitgeber bei der Rekrutierung, Bindung und Entwicklung von Mitarbeitern unterstützt, übernimmt das Berliner HR-Unternehmen softgarden. “Es handelt sich um die größte internationale Übernahme der vergangenen Jahre durch ein polnisches Tech-Unternehmen in Deutschland sowie in der DACH-Region. Die Transaktion hat einen Wert von fast 118 Millionen Euro”, teilen die Unternehmen zur Übernahme mit. softgarden, 2005 von Dominik Faber und Stefan Schüffler gegründet, wird nach eigenen Angaben derzeit von 1.700 Arbeitgeber:innen eingesetzt. 140 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für das Unternehmen, das seit 2018 zu Investcorp Technology Partners gehört. 2020 erwirtschaftete softgarden einen Umsatz in Höhe von rund 22 Millionen Euro. Mehr über softgarden

Highsnobiety
+++ Der Berliner Modegigant Zalando übernimmt die Mehrheit an Highsnobiety. Das Berliner Unternehmen, das von David Fischer gegründet wurde, startete 2005 als Turnschuh-Blog. Seitdem entwickelte sich die Plattform vom privaten Blog zum weltweit bekannten Lifestyle-Magazin. “Highsnobiety wird als strategischer und kreativer Berater von Zalando fungieren und in den Bereichen inspirierendes Storytelling und Sortimentsgestaltung unterstützen”, heißt es in der Presseaussendung. Reimann Investors, Felix Capital und Co. investierten in den vergangenen Jahren rund 8 Millionen Euro in Highsnobiety. Das Unternehmen erwirtschaftete 2021 einen Umsatz in Höhe von rund 22 Millionen Euro. Mehr über Highsnobiety

Agon Digital
+++ Das Berliner Unternehmen ShowHeroes, ein Produzenten für Videos, die für mobile Einsätze und Social Media-Kanäle optimiert sind, übernimmt die italienische Performance-Marketing-Agentur Agon Digital. “Ziel dieses Zusammenschlusses ist es, das innovative ShowHeroes Group Angebot in Deutschland sowie in weiteren europäischen Märkten konsequent auszubauen”, teilt das Unternehmen mit. ShowHeroes wurde 2016 von Ilhan Zengin, Mario Tiedemann und Dennis Kirschner gegründet

VENTURE CAPITAL

High-Tech Gründerfonds
+++ Der Bonner Seed-Investor High-Tech Gründerfonds (HTGF) verkündet das First Closing seines vierten Fonds. 400 Millionen sind bereits im Topf.  “Das Second Closing erfolgt noch in diesem Jahr und damit deutlich schneller als noch beim Vorgängerfonds. 40 Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen beteiligen sich am HTGF IV, vor allem der Mittelstand ist stark vertreten, hinzu kommen zahlreiche Großunternehmen und Family Offices”, teilt der Geldgeber mit.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Cusp und 468 investieren in Immerok – Creandum setzt auf Project Eaden – Cherry investiert in Otterspace


Im #DealMonitor für den 13. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Immerok
+++ Cusp Capital und 468 Capital sowie Data Artisans-Gründer Stephan Ewen 
investieren nach unseren Informationen eine zweistellige Millionensumme in Immerok. Das Berliner DeepTech-Startup, das von den ehemaligen Data Artisans-Mitarbeitern Konstantin Knauf, Johannes Moser und Holger Temme gegründet wurde, kümmert sich um das Thema “Real Time Data Streaming Analytics”. Cusp Capital hält nun 15,6 % am jungen Unternehmen, 468 Capital ist mit 14,5 % an Bord. Der Cusp Capital-Vorgänger Tengelmann Ventures (TEV) war schon beim Berliner Startup Data Artisans an Bord, das 2019 für 90 Millionen Euro an Alibaba verkauft wurde. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Project Eaden
+++ Creandum investiert nach unseren Informationen in Project Eaden. Das Berliner Startup, das von den Upper Hand-Machern David Schmelzeisen und Jan Wilmking sowie mymuesli-Gründer Hubertus Bessau gegründet wurde, kümmert sich um “Entwicklung, Nutzung und Lizenzierung von Technologien zur Herstellung nachhaltiger Lebensmittel, insbesondere Fleischalternativen sowie deren Vertrieb, um damit einem Beitrag zur Rettung des Planeten zu leisten”. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Otterspace
+++ Cherry Ventures, Inflection, btov Partners, Paua Ventures und Coinbase investieren nach unseren Informationen rund 3 Millionen US-Dollar in Otterspace. Das Berliner Startup, das von Ben Dobbrick, Rahul Rumalla und Catriona Emily Furlong gegründet wurde, kümmert sich um DAOs also dezentralisierte autonome Organisation. “Our mission is to help DAOs onboard their first hundred to their next million members, by making the experience of joining and contributing to a DAO clear, straightforward, and familiar for inhabitants of Web2”, schreibt das Team. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

DriverHero
+++ 10X Founders investiert nach unseren Informationen in DriverHero. Das Münchner Startup, das von Richard Fischer, Steven Miller, Michael König und Emanuel Wernitz gegründet wurde, möchte Fahrer:innen und Lieferunternehmen zusammenbringen. “Das erreichen wir durch unseren Marktplatz, der Jobsuchenden durch volle Transparenz und Vergleichsmöglichkeiten hilft, den idealen Job zu finden”, teilt das Unternehmen mit. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Exporo
+++ Das Schweizer Family Office Infinitas Capital und Altinvestoren wie HV Capital investieren eine siebenstellige Summe in Exporo – siehe FinanceFWD. “Gleicht man die mutmaßliche Höhe des Fundings mit der Entwicklung der Gesellschaftsanteile ab, dürfte die Bewertung signifikant unter den 140 Millionen Euro gelegen haben, auf die Exporo zuletzt noch taxiert worden war”, heißt es im Bericht. Die Hamburger Immobilien-Crowdfunding-Plattform, die 2014 von Simon Brunke, Björn Maronde, Julian Oertzen und Tim Bütecke gegründet wurde, sammelte erst Anfang 2021 rund 16 Millionen Euro ein. Die Fusion mit Zinsland sorgte zuletzt aber für Probleme bei Exporo. Zudem scheiterten einige der Crowdfunding-Projekte des Unternehmens. Mehr über Exporo

Cara Care
+++ Das Unternehmen Dr. Schär, das Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel für die Ernährung bei Zöliakie und Stoffwechselerkrankungen produziert, investiert gemeinsam mit Altinvestoren wie JJDC und Asabys Partners investieren 7 Millionen US-Dollar in Cara Care. Das Berliner E-Health-Unternehmen, 2016 von den Medizinern André Sommer, Dankrad Feist, Orest Tarasiuk und Jesaja Brinkmann gegründet, unterstützt Menschen mit Reizdarmsyndrom, entzündlichen Darmerkrankungen oder der Refluxkrankheit dabei, ihre Gesundheit zu fördern. Insgesamt flossen nun schon 16 Millionen in das Unternehmen. Mehr über Cara Care

Okapi:Orbits
+++ Munich Re Ventures, der Investment-Ableger der Münchener Rück, Herius Capital, Dolby Family Ventures, Apex Ventures, Andreas Kupke und Christian Dahlen investieren 5,5 Millionen Euro in Okapi:Orbits. Das Startup aus Braunschweig, das 2018 von Kristina Nikolaus, Christopher Kebschull, Jonas?Radtke und Sven?Müller gegründet wurde, entwickelt eine Software, die Satelliten vor Kollisionen mit Weltraumschrott schützen soll.

Clypp
+++ Der Berliner HR-Investor allygatr investiert in Clypp. Das Startup, das von Maximilian Zeyda und Edwin Sauer gegründet wurde, setzt auf eine “schnelle und praktische Video-Dokumentation”. “Gerade in HR-Prozessen wie im Onboarding ist Clypp deshalb von großem Nutzen”, teilt der Geldgeber mit.

MERGERS & ACQUISITIONS

Lemon One
+++ Das italienische Unternehmen Boom, eine Software-as-a-Service-Lösung für die Produktion, Bearbeitung und Verwaltung von Bild- und Videomaterial, übernimmt Lemon One, eine Berliner Vermittlungsplattform für Fotograf:innen. “Gemeinsam mit dem Team von LemonOne, wird Boom so seinen wachsenden Kundenstamm betreuen und sich dank dessen Expertise auf den Ausbau seiner Technologie- und Produktsparte konzentrieren”, heißt es in der Presseaussendung. Lemon One, 2017 von Timur Kayaci, Lorenz Marquardt und Maximilian Schwahn gegründet, richtet sich anUnternehmen, die zügig Fotomaterial brauchen. Neben Acton Capital und Redalpine investierten in den vergangenen Jahren rund 5 Millionen Euro in das junge Startup. Boom sammelte in den vergangenen Jahren rund 18 Millionen US-Dollar ein. Mehr über Lemon One

S-Fin
+++ Die JDC Group-Tochter Jung, DMS & Cie. übernimmt die Mehrheit an S-Fin. Das Unternehmen aus Straubing, das 2021 von Peter Raschke gegründet wurde, kümmert sich um Immobilienfinanzierungen für Privatkunden, Unternehmen und Bauträger. “Die Expertise des S-Fin-Teams sowie die damit verbundenen, professionellen Services und organisatorischen Abläufe sollen ab dem dritten Quartal 2022 über das neue JDC Kompetenzcenter Baufinanzierung auch den JDC Vermittlern zur Verfügung gestellt werden”, teilt das Unternehmen mit.

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#Interview – “Wir wollen nervige Arbeitsprozesse erleichtern”


Das Berliner FinTech Nelly, das von Lukas Eicher, Niklas Radner, Rasmus Schults und Laurids Seibel gegründet wurde, positioniert sich als “Signatur- & Abrechnungstool für Arztpraxen”. Mit der Software lassen sich Dokumente, Unterschriften und Zahlungen in Praxen digitalisieren. Embedded Capital, btov Partners, Global Founders Capital (GFC), Calm/Storm, Gaingels sowie Business Angels wie Verena Pausder und Diana zur Löwen investierten bereits 4 Millionen Euro in den Arztpraxen-Dienstleister.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Nelly-Gründer Radner über Fachkräftemangel, Briefe und Fundraising.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Nelly erklären?
Heute ist es so, dass Patient:innen beim Arzt erstmal sehr viele Dokumente ausfüllen und unterschreiben müssen. Diese müssen vom Praxispersonal gedruckt, gescanned, abgetippt, archiviert und vernichtet werden. Bei der Bezahlung werden Patient:innen meist nicht gefragt wie sie Bezahlen möchten und die Abrechnung erfolgt in der Regel auch nicht durch den/die Arzt:in. Dadurch ergibt sich für die Praxisverwaltung sehr viel Aufwand, der durch Nelly eingespart wird. Patient:innen müssen nicht mehr auf Papierrechnungen warten, um dann umständliche Überweisungen tätigen zu müssen. Mit Nelly laufen die Patient:innenaufnahme und die Zahlungsabwicklung über das eigene Handy. Dadurch haben medizinische Fachangestellte endlich wieder mehr Zeit sich um die Patient:innen zu kümmern. Auch für Ärzt:innen ist das wichtig, denn es herrscht in Arztpraxen ein akuter Fachkräftemangel womit jede Minute, die dem Personal erspart bleibt, zählt. Außerdem unterstützt Nelly die Ärztin oder den Arzt dabei, ihren/seinen Arbeitsplatz für medizinisches Fachpersonal deutlich attraktiver zu gestalten.

Welches Problem genau wollt Ihr mit Nelly lösen?
Bürokratie, zeitintensive Prozesse sowie den Fachkräftemangel in Arztpraxen: 89 % aller Mitarbeiter:innen in Heilberufen sehen den Dokumentations- und Verwaltungsaufwand als größtes Problem. Hier setzen wir an, indem wir zeitfressende, bürokratische Prozesse optimieren und automatisieren. Wir wollen nicht als ein weiteres Tool wahrgenommen werden, das bedient werden muss, sondern von Tag eins an nervige Arbeitsprozesse erleichtern. Hierfür sind eine einfache Bedienbarkeit und eine Integration in bestehende Praxisverwaltungssysteme ausschlaggebend. Durch die fehlende Zeit haben sich derzeit gängige Zahlungslösungen zu Recht auf eine möglichst einfache Abwicklung für die Praxen konzentriert, hierbei aber das Patient:innen-Erlebnis aus dem Auge verloren. Dadurch, dass wir bereits bei der Patient:innenaufnahme ansetzen, können wir diese beiden Interessen wieder vereinen. So fragen wir z.B. Patient:innen aktiv wie sie bezahlen möchten und setzen auf zeitgemäße Abrechnungsprozesse, anstatt Briefe durch die halbe Republik zu verschicken. Durch unsere langjährige Erfahrung im Fintech-Bereich können wir auch für das Praxispersonal Aufwand bei der Abrechnung reduzieren, in dem wir Best-Practices aus dem Online-Bereich adaptieren.  

Wie ist die Idee zu Nelly entstanden?
Beim klassischen Arztbesuch während der Corona-Zeit sind uns die nicht mehr zeitgemäßen, papierbasierten Prozesse aufgefallen. In Restaurants und beim Reisen ging alles über das Smartphone und die QR/Code Adaption ist rasant gestiegen, nur beim Arzt blieb alles beim Alten – obwohl gerade dort eine Notwendigkeit für einen hygienischeren Prozess mit dem eigenen Gerät besteht. Als dann auch noch Wochen später eine Rechnung von einem bis dahin unbekannten Zahlungsdienstleister für die Behandlung per Post eintrudelte, war uns klar: das können wir besser.   

Wie wollt Ihr Geld verdienen, also wie genau funktioniert euer Geschäftsmodell?
Wir bieten unser Produkt in mehreren Modulen an: Einerseits bezahlen unsere Kund:innen eine monatliche Software as a Service Gebühr. Diese variiert je nachdem, ob nur die Patient:innenaufnahme über Nelly läuft oder auch weitere nicht standardisierte Dokumente über Nelly übermittelt werden. Darüber hinaus erhalten wir eine Zahlungsgebühr, die vom Transaktionsvolumen und der gewählten Zahlungsmethode abhängt. Dementsprechend steht unser Geschäftsmodell vor allem auf zwei Säulen. Erstens: Eine monatliche Software as a Service Gebühr. Zweitens: Zahlungsgebühren.

Ihr konntet bereits 4 Millionen Euro einsammeln. Wie seid ihr mit euren Investor:innen in Kontakt gekommen?
Die ersten Angel-Investor:innen kannten wir bereits vor der Gründung und waren somit also bereits Teil unseres Netzwerks. Von diesen haben wir dann auch die ersten Intros zu passenden VCs bekommen, mit denen wir dann unsere Pre-Seed-Runde gemacht haben. Für die Seed-Runde hatten wir schon deutlich mehr Sichtbarkeit, was dazu geführt hat, dass tatsächlich alle weiteren Investor:innen initial auf uns zugekommen sind. In vielen Gesprächen, die wir vor dem eigentlichen Fundraising geführt haben, wurde dann klar mit wem wir zusammenarbeiten wollen, so dass wir schlussendlich auch gar nicht richtig damit anfangen mussten.   

Wo steht Nelly in einem Jahr?
Wir wollen neue Märkte innerhalb der EU erschließen und unser Produktportfolio mit einem noch stärkeren Team und erweiterten. Wir haben es uns als Ziel gesetzt, das am stärksten wachsende Fintech im europäischen Gesundheitswesen zu sein. 

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Foto (oben): Nelly

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