#DealMonitor – Patient21 sammelt 142 Millionen ein – Wandelbots bekommt 84 Millionen – Gorillas kauft Frichti


Im #DealMonitor für den 25. Januar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Patient21
+++ Target Global, Eight Roads, Piton Capital und Pico Capital investieren 142 Millionen US-Dollar in das bisher sehr stille Berliner Unternehmen Patient21 – siehe Handelsblatt. Patient21 wurde 2019 von Christopher Muhr (Citydeal, Groupon, Auto1) ins Leben gerufen, inzwischen führt Nicolas Hantzsch das Unternehmen. Kingsway Capital, Target Global, Piton Capital investierten in der Vergangenheit bereits heimlich, still und leise in das Unternehmen zu dem auch Dental21, eine “Business Development Agentur mit einer Spezialisierung auf Zahnärzte” und das Dentallabor Dentalab21 gehören. Patient21 betreibt 25 Praxen und die Klinik Sankt Elisabeth. Patient21 übernahm die Heidelberger Klinik im Frühjahr 2021. Mehr über Patient21 

Wandelbots
+++ Der amerikanische Geldgeber Insight Partners und die Altinvestoren 83North, Microsoft, Next47, Paua Ventures, Atlantic Labs und EQT investieren 84 Millionen US-Dollar in Wandelbots. Zuletzt investierten 83North, M12 und Next47, Paua Ventures, EQT Ventures und Atlantic Labs 26 Millionen Euro in das Unternehmen. Insgesamt flossen nun schon 123 Millionen Dollar in Wandelbots. Das Unternehmen aus Dresden, das 2017 von Christian Piechnick, Georg Püschel, Maria Piechnick, Sebastian Werner, Jan Falkenberg, Giang Nguyen und Frank Fitzek gegründet wurde, entwickelt eine Methode zur Programmierung von Industrierobotern. 140 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für das Unternehmen. Mehr über Wandelbots

Raisin
+++ Altinvestoren wie Goldman Sachs und Hedosophia stellen dem Berliner Unicorn Raisin nach unseren Informationen im Rahmen eines Wandeldarlehens 30 Millionen Euro zur Verfügung. Zuvor hatte das Unternehmen seine geplante Investmentrunde verschoben. Das FinTech, in Deutschland als WeltSparen bekannt, wurde 2012 von Tamaz Georgadze, Frank Freund und Michael Stephan gegründet. 2021 fusionierte die Spareinlagen-Plattform mit dem Hamburger  Wettbewerber Deposit Solutions. Im Zuge der Investmentrunde stieg die Bewertung der Jungfirma auf über 1 Milliarde US-Dollar. Neben Goldman Sachs und Hedosophia investierten in den vergangenen Jahren auch Index Ventures, PayPal, Ribbit Capital, Thrive Capital und Orange Digital Ventures in das FinTech. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Ninetailed
+++ Der Berliner Frühphasen-Investor Cherry Ventures investiert nach unseren Informationen 800.000 Euro in Ninetailed. Das Berliner Startup, das 2021 von den Aiderly-Gründern Andreas Kaiser und Alexander Braunreuther gegründet wurde, kümmert sich um Personalisierung. “Enhance your visitors experience and grow your customers with personalization for headless CMS and modern Jamstack frameworks without performance trade-offs”, heißt es zum Konzept. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Ceezer
+++ Picus Capital investiert nach unseren Informationen in Ceezer. Das ClimateTech aus Berlin, das von Magnus Drewelies, zuletzt Park Now, und Jan Oltmanns, zuletzt BCG, gegründet wurde, positioniert sich als “digital-first carbon bank”. In der Selbstbeschreibung heißt es: “Ceezer uses external and proprietary data to help companies seamlessly offset and remove the footprint they cannot currently reduce”. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Grenion
+++ Bekannte Angel-Investoren wie Pascal Zuta, Ingo Weber, Andreas Burike und Timo Weltner investieren nach unseren Informationen in Grenion. Das Startup aus Mannheim, dass von Fjolla Myftari und Spotted-Macher Nik Myftari gegründet wurde, Beauty- Health- und Wellness-Marken auf. Zum Unternehmen gehören derzeit myRapunzel, Sophie Rosenburg, BitterLiebe, natuamo, Just Oyls and Rosental Organics. D2C-Auper Angel Zuta etwa investierte zuvor in Startups wie Fitvia, Invicible Brands und gitti. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

HQS Quantum Simulations
+++ Quantonation sowie die Altinvestoren UVC Partners, btov und der High-Tech Gründerfonds (HTGF) investieren 12 Millionen Euro in HQS Quantum Simulations, ein Spin-Off des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Das junge Unternehmen, das 2017 von Michael Marthaler, Jan Reiner, Iris Schwenk und Sebastian Zanker gegründet wurde, entwickelt eine Software zur Simulation von Quantensystemen.  UVC Partners, btov und der HTGF investierten zuvor 2,3 Millionen in das Unternehmen.

NeoTaste
+++ Die Crash Unternehmensgruppe, hinter der Rolf Hilchner und Heinz-Wilhelm Bogena stecken, investiert eine Millionensumme in NeoTaste. Das Startup aus Osnabrück, das 2019 von Hendrik Sander gegründet wurde, lässt sich am besten als Restaurant-Entdecker-App samt Deal-Komponente beschreiben. “Die ausgegebenen Voucher können auch jederzeit an veränderte Kapazitäten oder gestiegene Gastzahlen angepasst werden, um flexibel in jeder Situation einsetzbar zu sein”, teilt das Unternehmen mit.

BenFit 
+++ Namentlich nicht genannte Geldgeber investieren eine mittlere siebenstellige Summe in BenFit. Das Düsseldorfer Food-Startup, das 2018 von Benjamin Jakob gegründet wurde, setzt auf proteinreiche Backwaren. Michael Kern,  ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Kamps, sowie Angelika Schöchlin, Partner und Antin Infrastructure Partners investierten in der Vergangenheit bereits in das Unternehmen.

MERGERS & ACQUISITIONS

Frichti
+++ Das Berliner Quick Commerce-Unternehmen Gorillas steht vor der Übernahme von Frichti. Die Jungfirma aus Frankreich liefert Lebensmittel und Fertiggerichte. “Frichti’s expertise around private label, ready to eat segments and profitable operations (wow) will reach Europe and beyond through Gorillas’ global community”, schreibt Gorillas Kagan Sümer zur geplanten Übernahme bei Linkedin. “Over the years, Frichti had raised around €100 million in total ($114 million at today’s exchange rate)”, schreibt TechCrunch zum Deal. Frichti kann man definitiv als Ergänzung zum derzeitigen Gorillas-Konzept sehen. Fertiggerichte oder besser Mittagsmenüs konnten auch Gorillas aus der margenschwachen Lebensmittel-Nische bringen.

Firstbird
+++ Das amerikanische Unternehmen Radancy, ein Anbieter von Recruiting-Technologie, übernimmt das österreichische Startup Firstbird. “Das Unternehmen wird fortan unter dem Namen Firstbird, a Radancy Company, firmieren und wie bisher von den beiden Geschäftsführern Arnim Wahls und Matthias Wolf geleitet. Radancy übernimmt zu 100 % alle Anteile von Investoren und Gesellschaftern. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart”, teilen die Unternehmen mit. Firstbird, 2013 von Arnim Wahls, Matthias Wolf und Daniel Winter in Wien gegründet, positioniert sich als Anbieter von SaaS-basierten Mitarbeiterempfehlungsprogrammen. Das Unternehmen wurde in der Vergangenheit unter anderem von Verve Ventures, dem European Super Angels Club und Jobcloud finanziell unterstützt.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV G Squared investiert in Choco – Addition investiert in Kadmos – 468 Capital investiert in karla


Im #DealMonitor für den 24. Januar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Choco
+++ Der amerikanische Growth-Investor G Squared, der zuletzt in Jokr, Gorillas und Forto investierte, investiert nach unseren Informationen nun in Choco. G Squared übernimmt dabei Anteile von Super Angel Lukasz Gadowski. G Squared hält nun 3,2 % am Unternehmen. Das Berliner Startup, das 2018 von Julian Hammer und Rogério da Silva Yokomizo und Daniel Khachab gegründet wurde, bietet Gastronomen eine App an, mit der diese Waren bei Großhändlern bestellen können. Left Lane Capital, Insight Partners sowie die Altgesellschafter Coatue und Bessemer Venture Partners investieren zuletzt 100 Millionen Dollar in Choco. Insgesamt flossen bereits mehr als 170 Millionen Dollar in das Unternehmen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Kadmos
+++ Der amerikanische Geldgeber Addition , hinter dem vor allem Lee Fixel steckt, investiert nach unseren Informationen rund 8 Millionen Euro in Kadmos. Die Bewertung liegt bei rund 30 Millionen (Pre-Money). Atlantic Labs investierte zuvor bereits in das Unternehmen. 
Das Berliner FinTech, das 2021 von Justus Schmüser, zuletzt McKinsey, und Sasha Makarovych, zuletzt Rocksteady Studios, gegründet wurde, kümmert sich um internationale Gehaltszahlungen. “We are bringing in fintech, low margins, and transparent FX to industries riddled with opaque mark-ups, kickbacks, and physical cash transactions”, schreibt das Team in eigener Sache. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

karla
Die Frühphasen-Investoren 468 Capital und La Famiglia investieren nach unseren Informationen rund 3 Millionen Euro in karla. Das Berliner Startup, das von Frederik Schröder, zuletzt BCG, und Philippe Padrock, Gründer von Scorable, gegründet wurde, kümmert sich um Lieferungen aller Art. “Wir haben unsere Algorithmen mit Millionen Paketlieferungen trainiert. Das Resultat: Exakte Vorhersagen für Dein Lieferfenster”, heißt es in der Selbstbeschreibung.International setzt Route auf ein ähnliches Konzept. 468 Capital und La Famiglia halten nun jeweils 10,2 % am jungen Unternehmen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Ekko
+++ Der Kölner Investor DVH Ventures investiert nach unseren Informationen gemeinsam mit bekannten Business Angels wie Christian Vollmann, Philipp Kreibohm, Johannes Schaback, Robert Maier, Lukas Brosseder, David Khalil, Oliver Roskopf und Eric Ebert in Ekko. Das Startup aus Witten, das von Daniel Schütt (Masterplan, Employour) und Benny Philip Lehmann (Crosscan) gegründet wurde, kümmert sich um die Digitalisierung von Montage- und Logistikprozessen. Zum Konzept teilt das Unternehmen mit: “Durch die einfache Digitalisierung von Montage- und Logistikprozessen reduziert Ekko die Kosten in Ihren Werken dramatisch”. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Circula
+++ Alstin Capital, Peak Ventures und Storm Capital sowie Altinvestoren wie Capnamic Ventures und die Interhyp-Gründer  und das Münchner HR-Grownup Personio investieren rund 10 Millionen Euro in Circula – siehe FinanceFWD. Das junge Berliner FinTech, das 2016 von Nikolai Skatchkov und Roman Leicht gegründet wurde, digitalisierte zunächst die Reisekostenabrechnung und inzwischen auch das große Thema Spesenabrechnungen. Wenvest Capital, Capnamic Ventures und Main Incubator investierten zuletzt 4,3 Millionen Euro in Circula.

MERGERS & ACQUISITIONS

eccelerate
+++ Das Essender Unternehmen Mindcurv übernimmt eccelerate und das Schwesterunternehmen Valearis. “Mit diesen Übernahmen ist Mindcurv in der Lage, das gesamte Spektrum der Beratungs- und Umsetzungsleistungen für End-to-End-Digitalisierung multinationaler Unternehmen anzubieten”, heißt es in der Presseaussendung. Bei Mindcurv, das 2011 von Amjad Liaquat und Nazareno Avila gegründet wurde, gingen zuletzt der Investor Genui und die Münchner Beteiligungsgesellschaft Primepulse an Bord. Hinter Mindcurv verbirgt sich ein Anbieter von Omni-Channel Retail-Lösungen. Zuletzt stemmte das Unternehmen fünf Übernahmen.

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#Offline – Millionenschweres FinTech Remagine steht vor dem Aus


Das junge Berliner FinTech Remagine schlittert knapp ein Jahr nach der Verkündung einer 20 Millionen Investmentrunde (Eigen- und Fremdkapital) in die Insolvenz. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Torsten Martini ernannt. “Remagine galt als aufstrebendes deutsches Finanz-Startup”, schreibt FinanceFWD zur Insolvenz. Das Unternehmen wurde 2019 von Julia Profeta Johansson, Gründerin Ella Impact, und Sebastian Dienst, zuvor Shore, gegründet. Bis zur Verkündung des Investments flog das FinTech komplett unter dem Radar.

Anfangs positionierte sich das FinTech als eine Art Gründer-Bank. “We are here to reshape banking through founder-friendly and tech-driven financial solutions that inspire businesses to be more successful, sustainable, regenerative, and impactful”, teilte das FinTech damals mit. Inzwischen war Remagine aber ein grünes, nachhaltiges Business-Banking-Angebot. “Designed for companies that know people, planet and profits matter”. Im Grunde war das Unternehmen somit noch auf der Suche nach dem passenden Buzzword und dem passendem Geschäftsmodell.

“Für den Neustart befand sich das Fintech in Investorengesprächen, heißt es. Diese dürften nun nicht wie geplant zustande gekommen sein”, berichtet FinanceFWD zum vorläufigen Aus. Dabei ist weiter viel Geld im Markt – wie auch die vielen großen Investments in den vergangenen Wochen zeigen. Zuletzt gab es aber gerade im FinTech-Segment einige Pleiten und frühe Aufgaben. Das junge Unternehmen Bettercard, das auf Firmen-Kreditkarten setzte, verschwand schon kurz nach dem Start wieder vom Markt.

Im Segment gibt es derzeit halt einfach viele Modelle mehrfach, für alle Anbieter reicht da wohl auch das viele Geld im Markt nicht mehr. So sammelte etwa die grüne Smartphone-Bank Tomorrow zuletzt 14 Millionen Euro und 8 Millionen via Crowdinvesting ein. “Ursprünglich war im Rahmen des Crowdinvestings nur eine Finanzierungssumme von fünf Millionen Euro geplant”, teilte das Unternehmen dazu Ende des vergangenen Jahres mit. Das Fintech lässt sich als Mischung aus N26 und GLS beschreiben.

TippStartups, die 2021 leider gescheitert sind

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#Interview – “Wir haben geackert und geschuftet, manchmal rund um die Uhr”


Das FinTech Finanzguru, das 2015 von den Zwillingen Alexander und Benjamin Michel sowie Sandro Sonntag und Florian Hirsch gegründet wurde, positioniert sich als “digitaler und individueller Finanzassistent auf Basis künstlicher Intelligenz”. VR Ventures, Coparion, Venture Stars und Co. investierten gerade 8 Millionen Euro in das Unternehmen, das durch einen Auftritt in der VOX-Show “Die Höhle der Löwen” bundesweit bekannt geworden ist. Damals stieg auch Carsten Maschmeyer bei Finanzguru ein.

“Seit unserer Gründung hat sich das Unternehmen sehr positiv entwickelt. Mittlerweile vertrauen uns mehr als 500.000 registrierte Kunden ihre Finanzen an. Heute haben wir 40 Mitarbeiter:innen und im Jahr 2021 betrug der Umsatz 2 Millionen Euro”, sagt Gründer Alexander Michel zum Stand der Dinge bei Finanzguru. Das frische Geld soll nun insbesondere in die “persönliche Beratung für Finanz- und Versicherungsthemen” fließen.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht der Finanzguru-Macher außerdem über  den langfristigen Schub durch die Teilnahme an “Die Höhle der Löwen”, Krisen und Selbstbewusstsein.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Finanzguru erklären?
Früher musstest Du an den Geldautomaten gehen, um herauszufinden, wie viel Geld Du auf dem Konto hast. Mit Stift und Papier hast Du ein Haushaltsbuch geführt, damit Du wusstest wieviel Du im Monat noch ausgeben darfst. Und du hattest einen Leitz-Ordner mit der Übersicht über alle Deine Verträge. Das kannst Du heute viel einfacher haben: Alles, was Du über Dein Geld und Deine Versicherungen wissen musst, findest Du akkurat, übersichtlich und einfach in der Finanzguru-App auf Deinem Smartphone.

Wie genau funktioniert euer Geschäftsmodell?
Wir fahren zweigleisig: Es gibt ein Freemium Modell, mit Basisfunktionen, die kostenlos sind, und kostenpflichtigen Premium-Diensten, die weitergehende Informationen und zusätzliche Erleichterungen bieten wie etwa ein automatisiertes Haushaltsbuch und unlimitierte Analysen. Wenn wir unseren Kunden helfen, neue und bessere Verträge zu finden etwa für Energie oder Versicherungen, dann erhalten wir dafür auch Provisionen der Anbieter.

Wie ist überhaupt die Idee zu Finanzguru entstanden?
Wir haben festgestellt, wie mühsam es oft ist, den Überblick über Finanzen und Versicherungen zu behalten und das eigene Geld richtig zu lenken. Viele nehmen sich vor, mehr zu sparen, Geld besser auszugeben oder auch zu teure Verträge rechtzeitig zu kündigen. In der Praxis ist das aber sehr beschwerlich – zu oft bleibt es dann bei guten Vorsätzen. Hier haben wir angesetzt und gesagt, das können wir den Kunden digital viel leichter machen. Bei einem API-Hackathon der Deutschen Bank haben wir unsere Vision des kundenfreundlichen Bankings  entwickelt und das Ganze Finanzguru getauft: Eine App, die den Umgang mit Geld magisch einfach macht. Im Wettbewerb mit 150 Teams aus der ganzen Welt um die cleverste digitale Banking-Lösung haben wir den ersten Platz gemacht – und 30.000 Euro Preisgeld gewonnen. Das war die Geburtsstunde und die Anschubfinanzierung für Finanzguru.

Wie hat sich Finanzguru seit der Gründung entwickelt?
Seit unserer Gründung hat sich das Unternehmen sehr positiv entwickelt. Mittlerweile vertrauen uns mehr als 500.000 registrierte Kunden ihre Finanzen an. Heute haben wir 40 Mitarbeiter:innen und im Jahr 2021 betrug der Umsatz 2 Millionen Euro.

Gerade habt ihr 8 Millionen Euro eingesammelt. Wofür braucht ihr das Geld?
Wir haben im vergangenen Jahr unser Geschäftsmodell um die persönliche Beratung für Finanz- und Versicherungsthemen erweitert. Ein Geschäftsfeld, in dem wir heute bereits mehr als 20.000 Kunden betreuen, Tendenz steigend. Dieses Wachstum wollen wir weiter beschleunigen. Dafür werden wir das jetzt eingesammelte Kapital einsetzen.

Wie viele andere Startups habt ihr bereits an der Vox-Show “Die Höhle der Löwen” teilgenommen. Hat sich die Teilnahme an der Show für euch – auch abseits des Investments – langfristig gelohnt?
Ja, die Sendung hat uns einen enormen Popularitätsschub gebracht. Vor einigen Tagen habe ich in meiner Wohnung einen neuen Internetanschluss bekommen und der Mitarbeiter der Telekom konnte sich an unseren Auftritt in der Höhle der Löwe erinnern. Und das nach mehr als drei Jahren! Kurz: Die Arbeit und der Auftritt haben sich definitiv gelohnt. Nach der Sendung haben wir innerhalb einer Woche mehr als 200.000 Kunden gewonnen. Carsten Maschmeyer ist bei uns ja mit dem größten Einzelinvestment eingestiegen, das es in der Sendung je gab. Der Marketing-Effekt und das Kapital haben uns einen Riesenschritt nach vorne gebracht. Fast noch wertvoller ist aber die Hilfe von Carsten, der uns jederzeit mit Rat und Netzwerk unter die Arme greift.

Was rätst Du anderen Gründer, die bei der Gründershow mitmachen wollen?
Vorbereiten, vorbereiten vorbereiten. Die Situation in der Sendung ist schon Stress: Ihr müsst vor laufender Kamera euer Geschäft einfach und verständlich erklären und die Fragen der Investoren überzeugend beantworten. Das ist ein Pitch im grellen Licht einer Bühne vor einem Millionenpublikum. Und nach der Sendung geht’s erst richtig los. Am Abend der Ausstrahlung werdet ihr förmlich überrannt – vorausgesetzt ihr habt einen guten Pitch abgeliefert und ein spannendes Produkt. Dann könnt ihr innerhalb von Minuten Abertausende neue Kunden gewinnen. Dafür müsst ihr eure Technik und die entsprechenden Systeme auch fit machen. Stellt euch also nach der Ausstrahlung der Sendung auf ein paar Nächte mit wenig Schlaf ein.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen? 
Die Einführung einer neuen, verbindlichen EU-Richtlinie hat uns Ende 2019 schon an den Rand gebracht. Von einem auf den anderen Tag lief unsere App plötzlich nicht mehr richtig und wir haben deshalb sage und schreibe rund 100.000 Kunden verloren. Aber wir haben die Zähne zusammengebissen und uns der technischen und organisatorischen Herausforderung gestellt. Wir, meint unser Rockstar-Team. Gemeinsam haben wir geackert und geschuftet, manchmal buchstäblich rund um die Uhr. Und nach knapp einem Jahr hatten wir die Probleme tatsächlich gelöst und als eines der ersten FinTechs die EU-Regulierung vollständig umgesetzt. Aus dieser Krise sind wir gestärkt hervorgegangen, mit neuer, besserer Technik und dem Selbstbewusstsein, dass wir auch ernste Probleme lösen können.

Und wo hat Ihr bisher alles richtig gemacht?
Bei allem was wir tun, kommen unsere Kund:innen immer zuerst. Wir zerbrechen uns wirklich den ganzen Tag den Kopf darüber, wie wir unseren Kund:innen noch besser helfen können, ihre Finanzen, Verträge und Versicherungen zu überschauen und zu optimieren. Und unsere Lösungen bauen wir dann in die App ein. Das zeichnet unser Unternehmen aus und wird auch in den App Stores mit über 90.000 Bewertungen mit im Durchschnitt 4.7 von 5 Sternen bestätigt. Die Kund:innen lieben Finanzguru. Und das soll so bleiben.

Wo steht Finanzguru in einem Jahr?
Wir wollen viele neue und motivierte Mitarbeiter:innen einstellen. Dafür haben wir jetzt das notwendige Kapital. Dabei werden wir sehr darauf achten, dass unsere Kultur erhalten bleibt, in der wir immer zuerst fragen, was ist gut für unsere Kund:innen. Wenn wir es hinkriegen, dass wir uns stets damit beschäftigen, die Aufgaben und Probleme unserer Kund:innen zu lösen, dann bin ich sicher, dass wir bei den Kund:innen erfolgreich sind und so auch unser Unternehmen Erfolg hat.

TippFinanzguru-Megadeal: Umsatz ist nicht immer alles

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#DealMonitor – Crosslantic Capital investiert in Miles – Sastrify bekommt 15 Millionen – Superchat sammelt 15,6 Millionen ein


Im #DealMonitor für den 13. Januar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Miles
+++ Der Düsseldorfer Geldgeber Crosslantic Capital investiert nach unseren Informationen gemeinsam mit einigen Altinvestoren – darunter selbstverständlich Mehrheitsgesellschafter und Super-Angel Lukasz Gadowski – eine Millionensumme in Miles. Der Carsharinganbieter, der 2016 von Alexander Eitner, Florian Haus und Timo Nührich gegründet wurde, unterscheidet sich von der vielen Konkurrenz vor allem durch sein Abrechnungssystem. Abgerechnet werden Beim Unternehmen, das von Oliver Mackprang und Eyvindur Kristjansson geführt wird, nur die tatsächlich gefahrenen Kilometer, nicht die Fahrtzeit. In den vergangenen Jahren flossen rund 10 Millionen Euro in Miles – unter anderem auch von Abacon Capital (Büll Family Office) und WestTech Ventures. Crosslantic Capital, das im Rahmen des Investments auch Anteile bestehender Investoren übernimmt, hält nun rund 16 % am Unternehmen. Auf Seriengründer und -investor Gadowski, der derzeit weltweilt gezielt in Mobility-Firmen investiert, entfällt weiter die Mehrheit. Mehr über Miles #EXKLUSIV

Sastrify 
+++ Der amerikanische Geldgeber FirstMark Capital, der auch Shopify unterstützte, investiert gemeinsam mit Altinvestoren 15 Millionen US-Dollar in Sastrify. Die Kölner Jungfirma, die 2020 von Maximilian Messing und Sven Lackinger, beide früher evopark, gegründet wurde, unterstützt Unternehmen beim Kauf und der Verwaltung von Softwarelösungen. HV Capital und mehrere Business Angels investierten im Sommer des vergangenen Jahres erst 7 Millionen in das Unternehmen. Insgesamt flossen bereits 22 Millionen in Sastrify. Das frische Kapital soll insbesondere in “die internationale Expansion in den USA, Asien und Europa” fließen. 60 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Sastrify. Mehr über Sastrify

Superchat
+++ Blossom Capital und Altinvestor 468 Capital investieren 15,6 Millionen US-Dollar in Superchat – siehe auch TechCrunch. Beim Berliner Startup Superchat, das 2020 von Yilmaz Köknar und Mika Hally gegründet wurde, dreht sich alles um Kommunikation und Rezensionen. Zielgruppe dabei sind lokale Unternehmen. 468 Capital und mehrere Angel-Investoren investierten zuletzt bereits 2,8 Millionen Euro in Superchat. Insgesamt flossen nun schon 18,8 Millionen Dollar in das Unternehmen. Mehr über Superchat

HeyCharge
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BMW i Ventures, der Venture-Capital-Geber des Autobauers, investiert 4,7 Millionen US-Dollar in HeyCharge. Das Startup aus München, das 2020 von Chris Carde und Robert Lasowski gegründet wurde, möchte das Aufladen von Elektrofahrzeugen in Mehrfamilienhäusern alltagstauglich machen. Zielgruppe sind “Verbraucher:innen, die Ladeinfrastruktur in Tiefgaragen von Wohnanlagen, Bürogebäuden und Hotels nutzen” möchten. HeyCharge war zuvor beim amerikanischen Startup-Accelerators Y Combinator an Bord.  

Reverse Retail
+++ momox-Gründer Christian Wegner investiert eine siebenstellige Summe in das Re-Commerce-Unternehmen Reverse Retail, zu dem die Marken Buddy & Selly sowie Vite EnVogue gehören. Das Hamburger Unternehmen, das 2012 gegründet wurde, beschreibt Vite EnVogue als “Europas führender Online-Shop für den Verkauf von preloved Designermode sowie Schuhen, Handtaschen und Accessoires für High Fashion Fans”. Buddy & Selly positioniert sich als “Direkt-Ankäufer für getragene Designermode”. Wegner investierte zuletzt auch in Mädchenflohmarkt.

gnista.io
+++ Katharo Ventures und IST cube investieren eine siebenstellige Summe in gnista.io. Das Spin-off der TU Wien, das von Benjamin Mörzinger, Markus Hoffmann und Anna Maria Pölzl gegründet wurde, positioniert sich als “No Code-Datenverrechnungstool für Energiemanager:innen”. Dazu teilt das Team mit: “By enabling domain experts directly, the young company aims to make energy and CO2 management a daily routine. Companies can finally take back control over their data, share insights and improvements, and leverage the full potential of IoT Data”.

Findustrial
+++ Das Paymentunternehmen Bamberger investiert eine siebenstellige Summe in Findustrial – siehe Brutkasten. Das FinTech aus Schörfling, das 2020 von Günter Hehenfelder und Martin Gruber gegründet wurde, entwickelt Finanzierungslösungen für die Industrie. “Wir vernetzen Unternehmen mit der Finanzwelt, um auf Basis sicherer IoT-Daten, industrielle Maschinen und Anlagen zu finanzieren”, teilt das Unternehmen mit.

Dance Masterclass
+++ Johannes Braith (HardlyMountain Capital), Lukas Zinnagl, Christoph Kanneberger, Martin Krieger, Fiona Badian, Thomas und Hansi Figlmueller investieren 400.000 Euro in Dance Masterclass. Das Startup aus Berlin, das 2021 vom Profi-Ballettänzer Caspar Hees gegründet wurde, positioniert sich als Streaming-Plattform für Tanzkurse. “Dance Masterclass is an online dance training platform that allows anyone to learn from the best dancers and choreographers in the world”, teilt das Startup mit.

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#DealMonitor – myposter übernimmt Juniqe – Banxware sammelt 10 Millionen ein – 468 Capital investiert in CereGate


Im #DealMonitor für den 12. Januar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

MERGERS & ACQUISITIONS

Juniqe 
+++ Das Bergkirchener Unternehmen myposter – bzw. der myposter-Eigner RMR Verwaltungs GmbH – übernimmt nach unseren Informationen das kunstvolle Berliner Startup Juniqe. Das Unternehmen, das 2014 von Lea Lange, Marc Pohl und Sebastian Hasebrink gegründet wurde, sammelte in den vergangenen Jahren rund 20 Millionen Euro ein – unter anderem von Highland Europe, Vorwerk Ventures, Redalpine und dem High-Tech Gründerfonds (HTGF). Highland Europe hielt vor dem Exit 26,1 % der Juniqe-Anteile. Vorwerk Ventures 14,3 %, Redalpine 11,1 % und der HTGF 7,1 %. Im Jahre 2019 erwirtschaftete Juniqe ein Rohergebnis in Höhe von 9,7 Millionen Euro bzw. 16,6 Millionen Euro Umsatz. Der Jahresfehlbetrag lag bei 2,5 Millionen. Insgesamt kostete der Aufbau der Jungfirma bis Ende 2019 bereits über 26 Millionen. Der “nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag” lag Ende 2019 bereits bei rund 6,7 Millionen. In den vergangenen Jahren stützen die Gesellschafter Juniqe mit mehreren Wandeldarlehen, die mehrmals verlängert bzw. erweitert wurden. Dadurch war die Finanzierung des Unternehmens zuletzt “gemäß Business Plan bis mindestens Ende 2021” gesichert. Der Verkauf an myposter dürfte deswegen kein euphorischer Exit gewesen sein, sondern eher das rettende Ufer für das junge Kunst-Unternehmen aus der Hauptstadt. Das der Exit, der formal Ende Dezember abgeschlossen wurde, bisher zudem nicht offiziell verkündet wurde, spricht ebenfalls eher für einen Fire Sale als für einen guten Exit für die beteiligten Investoren. Das myposter-Team verkündet aber auch sonst – außer Produktnachrichten – kaum unternehmensnahe Neuigkeiten. myposter, 2010 von Rene und Marc Ruhland gegründet, erwirtschaftete 2019 ein Rohergebnis in Höhe von 14,1 Millionen. Der Jahresüberschuss lag bei 184.368 Euro. Als Prognose gab das Unternehmen zuletzt dies hier aus: “Für das Geschäftsjahr 2020 wurde für die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz- und EBIT-Entwicklung eine Prognose aufgestellt. Diese besagt, dass der Umsatz im kommenden Jahr weiter wachsen wird. Somit wird sich auch das Betriebsergebnis positiv entwickeln”. Mehr über Juniqe #EXKLUSIV

MCProHosting
+++ Nitrado übernimmt MCProHosting. “Mit der Übernahme positioniert sich die Nitrado Group als klarer Marktführer für Mincraft-Hosting in der englischsprachigen Welt, insbesondere in den USA, sowie als weltweite Nummer eins im Gameserver-Hosting”, teilt das Unternehmen mit. Nitrado, 2001 von Marco Balle und Marcel Bößendörfer in Karlsruhe gegründet, betreibt Rechenzentren auf vier Kontinenten. Die Private Equity-Firma Flex Capital übernahm zuletzt die Mehrheit am Unternehmen.

INVESTMENTS

Banxware 
+++ Element Ventures, D4 Ventures, FinVC, die Varengold Bank und die Altinvestoren Force over Mass, VR Ventures, der High-Tech Gründerfonds (HTGF) sowie einige Business Angels investieren 10 Millionen Euro in Banxware. Das Berliner FinTech, 2020 von der bekannten FinTech-Gründerin Miriam Wohlfarth, Jens Röhrborn, Fabian Heiss und Nicolas Kipp gegründet, vergibt Kredite an Plattformhändler. Der HTGF, Force over Mass, VR Ventures und Co. investierten zuletzt 4 Millionen Euro in das Unternehmen. “Banxware wird die Investition nutzen, um das Angebot an eingebetteten Finanzdienstleistungen weiterzuentwickeln, sein Team zu vergrößern und um Produktentwicklung, Vertrieb und Marketing auf digitale Plattformen in ganz Europa auszuweiten”, teilt die Jungfirma mit. Mehr über Banxware 

Qdrant
+++ 42CAP und IBB Ventures investieren 2 Millionen Euro in Qdrant. Das Deep-Tech-Startup aus Berlin, das 2021 von Andre Zayarni und Andrey Vasnetsov gegründet wurde,  entwickelt Open-Source-Technologien, um KI-Lösungen samt Metric Learning voranzutreiben. Mit einer neuronalen Suchmaschine bietet das Unternehmen bereits einen Service mit einer “praxistauglichen API” zum Speichern, Suchen und Verwalten von Vektoren. “Mit dem Kapital soll die firmeneigene Open-Source-Suchmaschine für neuronale Daten weiterentwickelt und die Gemeinschaft der Early Adopters vergrößert werden. Langfristiges Ziel ist es, die Zukunft der neuronalen Suche erheblich voranzutreiben und eine neue Ära der angewandten KI einzuläuten”, teilt das Unternehmen mit.

CereGate
+++ 468 Capital und re.Mind sowie die Altinvestoren TruVenturo, Heal Capital und High-Tech Gründerfonds (HTGF) investieren in CereGate. Das Unternehmen aus Hamburg, das 2019 von Balint Varkuti gegründet wurde, entwickelt software-basierte Lösungen für den Bereich Computer-Gehirn-Schnittstellen.  “Im aufstrebenden Bereich der Neurowissenschaften ist CereGate in der Lage, die Behandlung neurologischer Erkrankungen zu revolutionieren, indem es mit dem menschlichen Gehirn durch einen einzigartigen Software-First-Ansatz interagiert”, teilt das Unternehmen mit. TruVenturo, Heal Capital und der HTGF investierten bereits 2020 in das Unternehmen.

Greenpass 
+++ Peak Pride, Pi Labs, der aws Gründerfonds und die Haselsteiner Familienprivatstiftung investieren eine siebenstellige Summe in das Wiener ClimateTech Greenpass. Das Spin-Off der Universität für Bodenkultur Wien und dem Unternehmen Green4Cities, das 2018 von Florian Kraus und Bernhard Scharf gegründet wurde, setzte auf eine “All-in-One Software-as-a-Service (SaaS) zur gesamtheitlichen Bewertung, Optimierung und Zertifizierung der Umweltauswirkungen von Immobilien und Freiräumen hinsichtlich sechs Themenfelder: Klima, Wasser, Luft, Biodiversität, Energie und Kosten”.

academa
+++ Business Angels wie Robert Maier, Michael Schrezenmaier, Oliver Roskopf, Philipp Kreibohm, Manfred Merle, Jan Kemper, Marcus Erken und Just Beyer investieren in academa. Das GovTech-Startup aus Aachen, das 2020 von Patrick Neubert und Luis Hesemann gegründet wurde, kümmert sich um die Fort- und Weiterbildung innerhalb der öffentlichen Verwaltung. Zielgruppe sind unter anderem Behörden, Ministerien und Hochschulverwaltungen.

VENTURE CAPITAL

Squared
+++ Die Baumarktkette OBI legt sich mit Squared eine Innovatoions- und Inkubationseinheit zu. “Dabei werden die Synergien von OBI unter einem Dach genutzt. Die drei Bereiche Venture Building, Venture Client und Venture Growth bilden eine Innovationsarchitektur, die neue Geschäftsideen schnell validiert und damit in die Realität und zum Kunden bringt”, teilt das Unternehmen mit. Geführt wird das Team von Dennis Hornung. Mit plants legt Squared zunächst einmal eine Home Gardening-Plattform auf.  “Nach dem Start von OBI Next als Innovationszentrum in Köln im Jahr 2017 baut SQUARED auf dem Fundament auf, zukunftsweisende Technologien zu nutzen und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln”, lässt OBI zum Start von Squared weiter wissen.

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#DealMonitor – GoStudent bekommt 300 Millionen – Mostly AI sammelt 25 Millionen ein – Evernest bekommt 13 Millionen


Im #DealMonitor für den 11. Januar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

GoStudent
+++ Prosus, Telekom Innovation Pool, SoftBank, Tencent, Dragoneer, Left Lane Capital und Coatue investieren 300 Millionen Euro in GoStudent. Die Bewertung steigt auf 3 Milliarden Euro. Erst vor sieben Monaten sammelte das Unternehmen 205 Millionenein. Die Bewertung im Sommer 2020 lag bei 1,4 Milliarden. Insgesamt flossen nun schon mehr als 590 Millionen Euro in das Unternehmen. Das Startup, das sich als E-Learning-Dienst positioniert und auf kostenpflichtige Einzelkurse setzt, wurde 2017 von Gregor Müller, Felix Ohswald und seinem Bruder Moritz Ohswald gegründet. “Die neue Finanzierung wird die drei zentralen und strategischen Säulen von GoStudent stärken: Internationale Expansion, Produkterweiterung durch Fusionen & Akquisitionen und Ausbau der Marktanteile in bestehenden Regionen”, teilt das Unternehmen mit. Über 1.300 Mitarbeiter:innen wirken derzeit für das junge Unternehmen. Mehr über GoStudent

Mostly AI
+++ Molten Ventures, Citi Ventures sowie die Altinvestoren Earlybird und 42CAP investieren 25 Millionen US-Dollar in Mostly AI. Das 2017 von Michael Platzer, Klaudius Kalcher und Roland Boubela gegründete Wiener KI-Startup bietet ein Verfahren an, mit dem Infos in synthetische Daten umwandelt werden können. Dabei soll die Aussagekraft der Daten erhalten, gleichzeitig aber die Re-Identifizierung von Personen unmöglich bleiben. “Das Unternehmen wird die Mittel nutzen, um seine Vision einer intelligenteren und gerechteren Zukunft auf der Grundlage von verantwortungsvoller KI umzusetzen”, teilt das Unternehmen mit. Earlybird, 42 CAP und Push Ventures investierten zuletzt 5 Millionen US-Dollar in das UnternehmenMehr über Mostly AI

Evernest 
+++ Der amerikanische Geldgeber Prudence, Kibo Ventures und Bonsai Partners sowie die Altinvestoren Project A Ventures und APIC investieren 13 Millionen Euro in Evernest. Das junge Hamburger Makler-Startup, das 2019 vom ehemaligen Engel & Völkers-Vorstand Christian Evers und Luisa Haxel, die bei Engel & Völkers für die Digitalstrategie zuständig war, gegründet wurde, verkauft salopp formuliert insbesondere teure Immobilien in Großstädten. Zuvor flossen bereits 6 Millionen Euro in das PropTech. “Das neue Risikokapital soll in den Ausbau der Technologieplattform sowie in die Eröffnung weiterer Standorte fließen. Das PropTech-Unternehmen legt damit das Fundament für seinen Expansionskurs in Europa in diesem Jahr”, heißt es in der Presseaussendung. Mehr über Evernest

Finanzguru
+++ VR Ventures, Coparion, Venture Stars, HDI, die Deutschen Bank und Business Angel Frank Strauß investieren 8 Millionen Euro in Finanzguru. “Mit dem frischen Kapital will Finanzguru das bestehende Angebot durch Hinzunahme des Finanz- & Versicherungsgeschäfts deutlich erweitern”, heißt es in der Presseaussendung. Das FinTech aus Frankfurt am Main, das 2015 von den Zwillingen Alexander und Benjamin Michel sowie Sandro Sonntag und Florian Hirsch gegründet wurde, positioniert sich als “digitaler und individueller Finanzassistent auf Basis künstlicher Intelligenz”. 40 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für das Unternehmen. Bekannt wurde das FinTech durch einen Auftritt in der VOX-Show “Die Höhle der Löwen”, damals investierte Carsten Maschmeyer 1 Million in FinanzguruMehr über Finanzguru

Smartlane 
+++ Jova Direkt Invest, eine Investmentgesellschaft des Vaillant Family Office, investiert gemeinsam mit den Altinvestoren 4,5 Millionen Euro in Smartlane. Zudem erhält das Unternehmen eine Förderung durch die EU in Höhe von 1,7 Millionen Euro. Die Jungfirma, die von Mathias Baur, Monja Mühling und Florian Schimandl gegründet wurde, entwickelt und betreibt eine cloudbasierte Software, die Logistikfirmen hilft, ihre Flotten effizienter einzusetzen. Die Technologie der Bayern berücksichtigt dabei unter anderem Lieferzeitfenster, die Wünsche der Kunden sowie die Art und Größe der jeweiligen Flotte. In der Vergangenheit investierte unter anderem Freigeist Capital in das Unternehmen. Mehr über Smartlane

Biorena
+++ Picus Capital investiert nach unseren Informationen in Biorena. Das Münchner Startup positioniert sich als Online-Bio-Supermarkt, der innerhalb von 3 Stunden liefert. “Mit unserem Wertversprechen für lokale, frische und 100 % biologische Produkte sowie unserer #zerowaste-Philosophie sind wir einzigartig positioniert, um die Lebensmittellieferung für hochwertige Lebensmittel neu zu definieren. Biorena – biologisch, regional, nachhaltig”, teilt das junge Unternehmen mit.  Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Plantura
+++ Vorwerk Ventures investiert nach unseren Informationen in Plantura. Das 2017 gegründete Münchner Unternehmen, das von Felix Lill und Dominik Cadmus geführt wird, positioniert sich als Gartenmagazin für Hobbygärtner samt angeschlossenem Online-Shop. Acton Capital Partners, Cavalry Ventures sowie Starstrike Ventures investierten bereits in Plantura. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

LunarX
+++ 468 Capital investiert nach unseren Informationen in LunarX. Das Berliner Unternehmen, das auf den Namen LunarPine hört, setzt auf das “Betreiben von Medienangeboten wie Websites und Social-Media-Kanälen sowie den Verkauf und die Vermarktung von dort gezeigten digitalen und physischen Produkten”. Die Jungfirma wurde von ReachHero-Gründer Philipp John und Lucas Kollmann gegründet. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Hypatos
+++ DN Capital und Framework Ventures investieren nach unseren Informationen in Hypatos. Das Unternehmen aus Potsdam, das 2018 von Uli Erxleben und Janosch Novak als Spin-Off von Smacc gegründet wurde, entwickelt ein System, um Backoffice-Prozesse mit Hilfe von Deep Learning-Technologie zu automatisieren. Blackfin Tech, Grazia Equity, UVC Partners und Plug and Play Ventures investierten zuletzt 10 Millionen Euro in Hypatos. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Kubermatic 
+++ btov Partners investiert nach unseren Informationen in Kubermatic. Das Hamburger Startup, das 2016 von Sebastian Scheele und Julian Hansert gegründet wurde, beschäftigt sich mit Containern und sorgt so für Ordnung auf Computerservern. Nauta Capital investierte zuletzt zusammen mit den Celonis-Gründern Bastian Nominacher und Martin Klenk rund 5 Millionen Euro in Kubermatic, früher als Loodse bekannt. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Dermanostic
+++ Beiersdorf investiert via Oscar&Paul in Dermanostic. Zudem investiert auch Mello aus Wuppertal wieder in das Unternehmen – siehe OMR. Insgesamt sammelt das Startup so 2 Millionen ein. Das Düsseldorfer Startup, das 2020 von Ole Martin, Alice Martin, Estefanía Lang und Patrick Lang gegründet wurde, drängt in den boomenden Telemedizin-Markt. Das junge Startup fokussiert sich dabei auf Hautärzte. Nutzer der App erhalten “örtlich flexibel und ohne Wartezeit eine anonyme Beurteilung Ihrer Hautveränderung durch erfahrene Fachärzte”. Dermanostic war zuletzt auch im Startup-Radar, unserem Pitch-Podcast dabei.

Triviar
+++ Jetzt offiziell: Der Hamburger Geldgeber Hanse Ventures investiert – wie bereits Ende Dezember berichtet – in Triviar. In der Investmentrunde, bei der auch Business Angels wie Stephan Mahlow investieren, fließen 730.000 Euro in das Unternehmen. Beim Hamburger EdTech, das 2020 von Nick Koldehoff und Jonah Schröder gegründet wurde, dreht sich alles um Kurse und Aktivitäten. Jeder kann über die Plattform seine Kurse und Workshops anbieten.

MERGERS & ACQUISITIONS

aWATTar
+++ Das Münchner Unternehmen tado, das alte, als auch neue Heizungssysteme fit für das Internet-Zeitalter macht, übernimmt aWATTar. Das Unternehmen macht durch “zeitvariable Tarife eine Verlagerung des Stromverbrauchs in die grünsten und günstigsten Stunden” möglich. “Die Kombination der Technologien von tado und aWATTar sorgen für mehr erneuerbare Energie auf dem europäischen Energiemarkt – für eine nachhaltigere Zukunft”, teilen die Unternehmen mit. Die Noventic Group, die unter anderem intelligente Lösungen für das Ablesen von Heizungen anbietet, und die Altinvestoren investierten zuletzt 38 Millionen Euro in tado. In den vergangenen Jahren flossen bereits über 100 Millionen Dollar in tado, das 2011 von Christian Deilmann, Johannes Schwarz und Valentin Sawadski gegründet wurde. Mehr über tado

Chaos / Enscape
+++ Die beiden Unternehmen Enscape und Chaos schließen sich –  vorangetrieben durch LEA Partners und TA Associates – zusammen. Enscape, 2017 in Karlsruhe gegründet, liefert eine Technologie, die direkt mit CAD-Software in der AEC-Branche verbunden ist und Design- und Visualisierungs-Workflows integriert. Chaos, 1997 in Sofia gegründet, positioniert sich als “Marktführer im Bereich Visualisierung und Computer Graphics (CG)”. “Durch den Zusammenschluss entsteht ein weltweit führendes Unternehmen für 3D-Visuali-sierung und Design-Workflow-Technologie”, teilen die Geldgeber mit. Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) investierte in der Vergangenheit in Enscape.

VENTURE CAPITAL

Chapter54
+++ Der bekannte Geldgeber Partech legt mit Chapter54 ein Accelerator-Programm für europäische Scaleups, die in afrikanische Märkte expandieren möchten, auf. “Das Programm wird von Partech Shaker, der Abteilung für Innovationsprogramme von Partech, mit Unterstützung der deutschen Förderbank KfW im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) konzipiert und durchgeführt, um Wachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen in Afrika zu fördern”, teilt der Geldgeber mit. Das industrieunabhängige und eigenkapitalfrei Chapter54-Programm läuft bis zu acht Monate und steht allen europäischen Startups offen.

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#Offline – Neufund schließt nun endgültig die Tore


Schon sehr lange war es ruhig um Neufund, eine Art Kleinanlegerplattform auf Blockchainbasis. Noch Ende Dezember 2020 investierten Atlantic Labs, Factory Berlin-Macher Udo Schloemer, Freigeist Capital, also Frank Thelen und Co., sowie und Dario Suter 4 Millionen Euro in das junge Unternehmen. Damals kündigte das Neufund-Team rund um Gründerin Zoe Adamovicz einen Neustart an. Daraus wird nun nichts, Neufund gibt auf.

In einer Mail schreibt das Team: “With a heavy heart, we’ve decided to close Neufund on 17.01.2022. We’d like to thank you – our incredible community, believers and progress lovers for all your support throughout these exciting past years. We, all together, made incredible things work. Our aim since the beginning has always been to make investing more inclusive. Our amazing team combined with you, our community, went down the right path. However, the existing environment of the regulatory system seems not to be equipped yet to support innovative fintech companies”.

Als wichtigsten Grund geben die Berliner dies hier an: “In short – Neufund’s technology was too early for the market. The regulating bodies were not yet ready to embrace the innovation of such scale”. Das FinTech, das 2016 gegründet wurde, wollte zunächst Kleinanleger helfen, sich über seine Blockchain-Plattform an Startups zu beteiligen. Das hat aber nicht funktioniert! “Erst im Oktober 2019 konnte sich mit dem E-Bike-Hersteller Greyp das erste Startup über Neufund finanzieren. Und gleich schritt die Bafin ein: Weil entgegen der Vorschriften kein Wertpapierprospekt veröffentlicht worden war, musste Greyp deutsche Anleger vom Angebot ausschließen. Drei weitere Projekte wurden angekündigt, aber nicht realisiert”, schrieb FinanceFWD bereits im vergangenen Jahr. Greyp Bikes konnte das Unternehmen vorher zum Anschluss bringen, das Unternehmen wurde an Porsche verkauft. Was das Ende von Neufund nun wohl auch formal möglich gemacht hat.

Via Coindesk meldet sich auch Nefund-Gründerin Adamovicz zu Wort: “Yet, we are closing the Neufund business. Why? Because today, more than two years after Greyp fundraised, we still are unsure whether regulation allows us to repeat the Greyp fundraising model with other similar companies. Despite engaging with regulators for years, we didn’t manage to get out of the limbo of legal uncertainty. And, I dare say, no DeFi (decentralized finance) company, aiming for regular investors on a bigger scale, has ever made it so far”.

In den vergangenen Jahren investierten Geldgeber wie Freigeist Capital, Atlantic Labs und diverse Business Angels rund 15 Millionen Euro in das Unternehmen, zumindest wurde diese Summe via Presseaussendungen kommuniziert. Auf Crunchbase sind rund 8 Millionen Euro als Investmentsumme aufgeführt. Im Handelsregister sind bis Ende 2019 rund 7 Millionen Euro Investment verzeichnet.  Atlantic Labs hielt zuletzt rund 17,1 % am Unternehmen. Auf Freigeist Capital entfielen 11,1 %. Vor allem Ex-Löwe Frank Thelen war aber medial massiv mit Neufund verbunden, er trommelte in den vergangenen Jahren gefühlt überall für das Unternehmen und das Konzept. Was vor allem unserem Dauer-Podcast-Gast Sven Schmidt mehrmals in Rage brachte.

TippStartups, die 2021 leider gescheitert sind

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#Brandneu – 13 junge FinTech-Startups, die wir im Blick behalten


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

FollowMyMoney
FollowMyMoney bietet eine Finanzplattform mit Angeboten zum Thema  Vermögensaufbau an. Neben Wertpapieren und Aktien werden auch Krypto-Assets angeboten. Nutzer:innen können Trading- und Anlagestrategien ausgewählter Finanzexpert:innen folgen und sollen von deren Performance profitieren.

asurfriends
Das Passauer Startup asurfriends bringt sich als “Ökosystem in der Finanzdienstleistung” in Stellung. “Du bestimmst mit wem du zusammenarbeiten willst und holst so das Optimum aus deinen Verträgen wie zum Beispiel: Versicherungen, Finanzierungen, Darlehen, Steuer”, schreibt das Team.

u impact
Das Berliner Startup u impact, das von Lesley Li, Clemens Chaskel und Alistair Hume gegründet wurde, möchte Impact Investing für jeden Privatanleger zugänglich zu machen. Auf der Website heißt es: “We establish the emotional connection between people and finance by demystifying the world of sustainable investing”.

Brygge
Das Hamburger FinTech Brygge positioniert sich als Banking-App für die ältere Generation. Die Hanseat:innen versprechen: “Wir schaffen eine moderne und sichere Brücke zu Ihrer Hausbank oder der Bank Ihrer Angehörigen, um die Sie sich kümmern. Ein Bankwechsel ist nicht notwendig”.

Estating
Das Unternehmen Estating erwirbt Luxusimmobilien, in die Anleger dann investieren können. “We believe that everyone should have access to real estate investments, independent of their place of origin or be they investing $1 or $1m+”, heißt es in der Selbstbeschreibung der Jungfirma.

Tidely
Tidely aus München setzt auf eine Software für das Liquiditätsmanagement von KMU. “Entscheidungsträger erfassen die finanzielle Situation auf einen Blick, vermeiden Liquiditätsengpässe und können zudem offene Rechnungen effizient verwalten”, teilt das Startup mit.

insyt
Das Düsseldorfer FinTech insyt setzt auf eine App zur “finanziellen Selbstbildung, die Nutzer:innen eine allumfassende Lösung für die eigenen Wertpapierportfolios und neue Investitionen bietet”. Das junge Unternehmen versteht sich dabei als “Komplementärprodukt zu jeder Trading-App”.

Kadmos
Das Berliner FinTech Kadmos kümmert sich um internationale Gehaltszahlungen. “We are bringing in fintech, low margins, and transparent FX to industries riddled with opaque mark-ups, kickbacks, and physical cash transactions”, schreibt das Team in eigener Sache. 

Bunch
Das Berliner Startup Bunch möchte Privat-Investments digitalisieren. “Over the last years, the push for democratisation in the public market has resulted in unprecedented growth in retail investors, stocks, and venture valuations – however little has happened on the private side”, heißt es in der Selbstbeschreibung. 

beatvest
Das FinTech beatvest positioniert sich als anfängerfreundliche Investmentplattform. In der Selbstbeschreibung heißt es: “beatvest connects education with tools in order to provide a personalised, do-it-yourself investment experience that supports investment beginners in building long-term wealth”.

Payrails
Das Startup Payrails, das von den drei Delivery Hero-Mitarbeitern Abdulvahap Talay, Nicolas Thouzeau und Orkhan Abdullayev gegründet wurde, positioniert sich als “Cloud Native Payment Operating System”. In der Selbstbeschreibung heißt es: “We are building an operating system to simplify accepting payments”.

Topi
Das Berliner FinTech Topi, das von Estelle Merle und Charlotte Pallua gegründet wurde, entwickelt eine Payment-Lösung für Unternehmen. “The company aims to become a global enabler of fast and frictionless payments for business-to-business trade”, heißt es in der Presseaussendung.

Clanq  
Das FinTech Clanq, das von Christina Hammer, Jakob Kaya und Benedict von Hoffman gegründet wurde, möchte Eltern und Familien helfen, für ihre Kinder zu sparen. Clanq aus Zürich bündelt dabei ein Kinderkonto samt Sparplan, verschiedene Cashback-Varianten und Anlage-Optionen unter einem Dach.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Interview – “Teilweise brauchen interne Prozesse einfach noch etwas länger”


Das Berliner FinTech Pliant, das 2021 von Malte Rau und Fabian Terner gegründet wurde, setzt wie mehrere Startups auf Firmenkreditkarten. Das FinTech verspricht seinen Kunden sogar “die neuste Generation von Firmenkreditkarten, die sich perfekt an Ihre Geschäftsprozesse anpassen”. Alstin und seed + speed Ventures, hinter denen jeweils TV-Löwe Carsten Maschmeyer steckt, sowie main incubator und das österreichische Family Office Saber investieren zuletzt 18 Millionen Euro in das Unternehmen. Die Bewertung lag bei 20 Millionen US-Dollar.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Pliant-Macher Rau einmal ausführlich über das fast abgelaufene Jahr.

2021 ist fast rum. Was war das Highlight in diesem Jahr bei Pliant?
Unsere starken Wachstumsschübe: Das regelmäßige und positive Kundenfeedback hat uns da mehrfach vor Augen geführt, wie gut unser Produkt tatsächlich ankommt und was dem Kunden sofort zusagt – besser hätte es wirklich nicht laufen können.

Wie lief 2021 wirtschaftlich für Euch – habt ihr alle eure Ziele erreicht?
Und wie! Nicht nur, dass wir alle selbst gesteckten Ziele erfüllt haben. Eigentlich können wir für alle Bereiche sagen, dass sämtliche Ziele sogar übertroffen worden sind. 2022 wollen wir genauso weitermachen.

Was lief 2021 bei Euch nicht rund?
Teilweise brauchen interne Prozesse einfach noch etwas länger als man sich das im Idealfall wünscht – typisch Startup würde ich sagen. Aber mit der Zeit wird das, glaube ich, von allein strukturierter.

Welches Projekt steht bei Euch für 2022 ganz oben auf der Agenda?
Unser Fokus liegt ganz klar auf dem Ausbau unserer Wachstumsstrategie und einer umfangreichen Internationalisierung.

Die deutsche Startup-Szene erlebt gerade einen ganz großen Boom. Was ist Deine Sicht auf diese absolute Hochphase?
Mich hat die starke Entwicklung der Fintech-Szene natürlich enorm gefreut. Trotzdem frage ich mich, ob andere Branchen durch die großen Funding-Konzentrationen eventuell benachteiligt werden. Am Ende des Tages kann so schließlich ein Run auf einen einzelnen Wirtschaftszweig entstehen und in anderen Segmenten Fachkräfte fehlen. Das gilt es durchaus zu beobachten.

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#DealMonitor – Stenon sammelt 20 Millionen ein – eCapital investiert in Tenzir – Serpentine Ventures setzt auf Properti


Im #DealMonitor für den 21. Dezember werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Stenon
+++ Founders Fund, The Production Board und Altinvestoren wie Cherry Ventures und Atlantic Labs investieren 20 Millionen US-Dollar in Stenon – siehe TechCrunchDas Unternehmen aus Potsdam, das 2018 von Niels Grabbert und Dominic Roth geführt wird, kümmert sich mit Hilfe von Sensor-Technologie um laborunabhängige Bodenanalyse. Mit dem sogenannten FarmLab, einer Art mobilem Labor für Bodenanalysen, müssen Landwirte ihre Proben nicht mehr in ein Labor schicken, sondern können diese direkt vor Ort analysieren.

Tenzir
+++ Cyber Security-Investor eCapital investiert 2,5 Millionen Euro in Tenzir. Das Startup aus Hamburg, das 2017 von Matthias Vallentin und Dominik Charousset gegründet wurde, setzt auf eine “datengesteuerte Security Operations Plattform”. Tenzir ermöglicht seinen Nutzer:innen durch einen Big-Data-Ansatz “ein effizientes Identifizieren, Analysieren und Neutralisieren von Cyber-Attacken”.

Properti
+++ Der Schweizer Geldgeber Serpentine Ventures und “namhafte Business Angels” investieren 1,25 Millionen Schweizer Franken in Properti. Das PropTech aus Zürich, das 2019 von den Brüdern Levent Künzi und Adrian Künzi  gegründet wurde, stellt Maklern “alle Werkzeuge, die sie für ein erfolgreiches Geschäft benötigen, an einem Ort bereit”. 85 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für das Unternehmen.

Kidling
+++ Business Angels wie Florian Sieber, Chef der Simba Dickie Group, investieren 1 Millionen Euro in Kidling. Das Berliner Startup, das 2020 Eva Mencner und Adam M. Skafi gegründet wurde, entwickelt eine “All-In-One-Lösung” für Kitas. “Dabei geht es nicht nur darum, einzelne Kita-Prozesse zu digitalisieren, sondern vielmehr die Menschen und ihre wertvolle pädagogische Arbeit hinter all diesen Prozessen in den Fokus zu nehmen und das System, in dem sie arbeiten, nachhaltig zu entlasten”, teilt das Unternehmen mit.

ValueWorks
+++ Business Angels wie hotel.de-Gründer Heinz Raufer investieren 700.000 Euro in ValueWorks. Das Startup aus Karlsruhe, das 2020 von Wolfgang Faisst und Sebastian Walther gegründet wurde, beschreibt sich selbst als “intelligentes Betriebssystem für alle Managementaufgaben”. Das ValueWorks-Team verspricht dabei “Planung, Reporting und OKR aus einer Hand”.

MERGERS & ACQUISITIONS

finhome
+++ Der Open Banking-Anbieter Banksapi übernimmt finhome. “Durch die Übernahme wird das von der Banksapi angebotene Produktleistungsspektrum signifikant in der Tiefe ausgebaut, da zukünftig Open Banking Usecases optional direkt mit hochmodernen Frontends ausgeliefert werden können”, teilen die Unternehmen, die beide zu Finconomy gehören, mit. finhome positioniert sich als “B2B-Anbieter zur Bereitstellung eines digitalen Finanz-Ökosystems”.

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#DealMonitor – Formel Skin sammelt 30 Millionen ein – pliant bekommt 12,5 Millionen – E.ON übernimmt envelio


Im #DealMonitor für den 20. Dezember werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Formel Skin
+++ Jetzt offiziell: Der junge französische Geldgeber Singular investiert – wie bereits Mitte Dezember im Insider-Podcast berichtet – gemeinsam mit heal capital, Vorwerk Ventures, Cherry Ventures und Heartcore Capital in Formel Skin. Insgesamt fließen dabei 30 Millionen Euro in der Unternehmen – siehe auch sifted. Das Berliner Unternehmen, das 2019 von Anton Kononov und Florian Semler gegründet wurde, beschreibt sich selbst als “dermatologisches Telemedizin-Unternehmen”. Ziel ist es, “Menschen mit Hautproblemen bis hin zu starker Akne” zu helfen – mit medizinischer Beratung und medizinischen bzw. kosmetischen Produkten. Vorwerk Ventures, Cherry Ventures und Heartcore Capital investierten zuletzt rund 5 Millionen Euro das Unternehmen. 60 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Formel Skin. 

pliant 
+++ Alstin, main incubator, das österreichische Family Office Saber und Embedded Capital, also Finleap-Macher Ramin Niroumand, investieren 12,5 Millionen Euro in Pliant. Erst im August konnte das FinTech 5,5 Millionen einsammeln. Insgesamt flossen im Rahmen der Seed-Investmentrunde somit nun 18 Millionen in Pliant. 
Das Berliner FinTech, das von Malte Rau und Fabian Terner gegründet wurde, setzt wie Brex und Moss auf Firmenkreditkarten. Das FinTech verspricht seinen Kunden sogar “die neuste Generation von Firmenkreditkarten, die sich perfekt an Ihre Geschäftsprozesse und Bedürfnisse anpassen”. “Das Berliner Fintech wird die Summe neben der Ausweitung der angebotenen Software-Integrationen vor allem zur Expansion in weitere europäische Märkte nutzen”, teilt das Unternehmen mit.

Invenda 
+++ Der ehemalige Emmi-Chef Walter Huber, Gregor Greber bringen, Philippe Gaydoul, Mutschler Venture Capital, das Unternehmen Hug Bäckerei und Familie Palmers (Calida) investieren 7 Millionen Schweizer Franken in Invenda. Das Unternehmen, das 2017 von Jon Brezinski gegründet wurde, kümmert sich um “die Entwicklung von Soft- und Hardware für Automated Retail wie Verkaufsautomaten, Kioske, Digital Signage sowie ergänzende, verkaufsfördernde Marketing-Konzepte und Big Data-Projekte”.

Mammaly 
+++ Der französische Food-Investor Five Seasons Ventures investiert 3 Millionen US-Dollar in Mammaly. Das Kölner Startup. das 2020 von Stanislav Nazarenus und Alexander Thelen gegründet wurde, setzt auf Nahrungsergänzungsmittel für Hunde. “Wir haben mammaly gegründet, weil wir finden, dass alle Doggos ein rundum gesundes und glückliches Leben verdient haben”, schreiben die Gründer.

Dogo
+++ Change Ventures, Monkfish, also trivago.Gründer Rolf Schroemgens, Justas Janauskas, ehemaliger CEO von Vinted, Leap Ventures und APX investieren 3 Millionen US-Dollar in Dogo.  Hinter Dogo, das von Tadas Ziemys, Rasa Gentvilaite Ziemiene, Eliza-Marija Hirvensalo und Mindaugas Kuprionis gegründet wurde, verbirgt sich eine App rund um das Thema Hundetraining. “The new funds offer Dogo the opportunity to expand its presence in the global market and build more features for its active dog parent community”, teilt das Startup mit.

Audvice
+++ Jetzt offiziell: Cusp Capital investiert – wie bereits Anfang November im Insider-Podcast berichtet – in Audvice. Gemeinsam mit CapitalT, Tiny.VC sowie den GoStudent-Gründern Felix Ohswald und Gregor Mu?ller investiert Cusp Capital 1,9 Millionen Euro in das Unternehmen. Audvice aus Puch, das von Sophie Bolzer und Erfan Ebrahimnia gegründet wurde, setzt ganz auf den derzeitigen Audioboom und das wichtige Thema Wissensmanagement. Mit der Audvice-App können Nutzer Audio-Inhalte erstellen und diese mit anderen Nutzern bzw. Kollegen im eigenen Unternehmen teilen.

hae.sh
+++ has.to.be-Gründer Martin Klässner und Deutsche Bank Aufsichtsratschef Paul Achleitner investieren 1,3 Millionen Euro in hae.sh. Das Linzer Startup, das 2020 von Sebastian Holler, Nicolas Kirchmayr und Stefan Lew gegründet wurde, positioniert sich als “Experte für fälschungssichere Automatisierung für interne Kontrollsysteme”. Konkret unterstützt die Jungfirma Unternehmen dabei, Kontrollprozesse zu modernisieren und zu perfektionieren”.

M-sense
+++ IBB Ventures, Noaber, ein Impact-Investor aus den Niederlanden, MedTech Entrepreneurs, High-Tech Gründerfonds (HTGF), Eternity.Health und der Business Angel Klaus Hilleke investieren in M-sense. Das Berliner Unternehmen, das von Simon Scholler, Stefan Greiner, Markus Dahlem und Martin Späth gegründet wurde, kümmert sich als digitale Gesundheitsanwendung um Migräne.

FlowFox
+++ Nicht genannte Investoren investieren eine siebenstellige Summe in FlowFox. Das Hamburger Startup, hinter der unter anderem Seriengründer Patrick Pehmöller steckt, positioniert sich als “All-in-one Import Automation Platform”. Die Logistik-Jungfirma möchte vor allem Reedereien helfen, “manuelle Arbeitszeit und unnötige Kosten zu sparen” und damit zusätzliche Umsatzkanäle ermöglichen.

Mersor
+++ IBB Ventures, Faraday Venture Partners und mehrere Business Angels investieren eine sechsstellige Summe in Mersor. Das Startup aus Berlin, das 2017 von Stella Maria Sorg und Lisa Kristina Meißner gegründet wurde, positioniert sich als “Marktplatz für außergewöhnliche Geschenkideen und stilvolle Geschenksets”. Anfangs war Mersor aber eine “Marke für personalisierbare Leder-Accessoires”.

myndwerk
+++ Die Mediengruppe Klambt investiert eine sechsstellige Summe in myndwerk. Das Hamburger Health-Startup, das vom Vater-Tochter-Duo Leonie Wilken und Ulrich Wilken gegründet wurde, setzt auf Paarberatung. Über myndpaar können Paare oder Einzelne an ihren Beziehungsthemen arbeiten.

MERGERS & ACQUISITIONS

Vitafy
+++ Die Hamburger EVP-Gruppe, zu der Marken wie vitawell gehören, übernimmt Vitafy. “Mit ihrem Hauptinvestor, dem Private Equity Unternehmen capiton, der die künftigen Buy-and-Build-Aktivitäten durch Finanzmittel sowie Know-how unterstützen wird, möchten die beiden erfahrenen Management-Teams von Vitafy und EVP die neue Gruppe als Europas führenden, vertikal integrierten Multi-Channel-Anbieter mit umfassenden Online- und Offline-Kapazitäten im Bereich Consumer Healthcare vorantreiben”, teilen die Unternehmen mit. Vitafy, ein Shop für Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel, der 2013 von Georg Bader und Christian Böhm gegründet wurde, sammelte in den vergangenen Jahren rund 30 Millionen Euro ein – unter anderem von Cipio Partners und Venture Stars. 2019 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 37,2 Millionen Euro.

envelio
+++ Der Energiekonzern E.ON übernimmt die Mehrheitsbeteiligung an envelio. Das Spin-Off der RWTH Aachen, das 2017 von Simon Koopman und Co. gegründet wurde, bietet Energienetzbetreibern “eine Softwareplattform für die nächste Phase der Energiewende”. Damit können Energienetze digital und automatisiert betrieben werden. Grundlage dafür sind die Dissertationen der envelio-Gründer. Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Demeter investierten in den vergangenen Jahren rund 7 Millionen Euro in das Unternehmen.

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#DealMonitor – Neu-Unicorn Infarm bekommt 200 Millionen – re:cap sammelt 100 Millionen ein – Taxdoo bekommt 57 Millionen


Im #DealMonitor für den 16. Dezember werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Infarm
+++ Qatar Investment Authority (QIA), Partners in Equity, Hanaco, Atomico, Lightrock und Bonnier investieren 200 Millionen US-Dollar in Infarm. Das Unternehmen wird nun “mit weit mehr als 1 Milliarde US-Dollar bewertet”. Somit ist Infarm nun ein Unicorn. Das Berliner Grownup, das 2013 von Osnat Michaeli und den Brüdern Erez und Guy Galonska gegründet wurde, entwickelt ein “intelligentes modulares Farming-System”. Atomico, Hanaco Ventures, und Co. investierten 100 Millionen US-Dollar in in das Unternehmen. “Mit dem zusätzlichen Kapital wird das Unternehmen sein Netzwerk aus vertikalen Farmen in den USA, Kanada, Japan und Europa weiter ausbauen sowie neue Märkte in Asien-Pazifik und im Nahen Osten mit seinen In-Store-Farmen sowie Infarm Growing Centern zu erschließen”, heißt es in der Presseaussendung. 1.000 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für das Unternehmen. Mehr über Infarm

re:cap
+++ Felix Capital und Project A Ventures sowie Altinvestor Entrée Capital investieren in re:cap. Außerdem erhält das junge FinTech “Liquidität für seine Finanzierungsplattform”. Insgesamt sammelt das Unternehmen 100 Millionen Euro Eigen- und Fremdkapital ein. 90 Millionen sind dabei wohl Fremdkapital. Das Berliner Startup, das von Paul Becker und Jonas Tebbe, die zuvor den Vermögensverwalter Liqid aufgebaut haben, positioniert sich ähnlich wie das Vorbild Pipe als “digitale Marktplatzlösung zur Finanzierung von Unternehmen mit regelmäßigen, wiederkehrenden Einnahmeströmen (Recurring Revenues)”. Der israelische Geldgeber Entrée Capital und Angel-Investoren wie Jan Beckers, Ramin Niroumand, Jens Lapinski, Chris Adelsbach, Perry Blacher, Mark Ransford, Chris Hitchen und Simon Leicht investierten zuvor bereits 1,25 Millionen Euro in die Jungfirma.

Taxdoo
+++ Jetzt offiziell: Tiger Global, Accel, Visionaries Club und 20VC investieren 57 Millionen Euro in Taxdoo. Über den Einstieg von Tiger Global haben wir bereits im April im Insider-Podcast berichtet. Das Hamburger Startup, das 2016 von Matthias Allmendinger, Roger Gothmann und Christian Königsheim gegründet wurde, ermöglicht Onlinehändlern es, ihre internationalen Umsatzsteuer-Verpflichtungen zu automatisieren.  Accel, Visionaries Club, 20VC und der High-Tech Gründerfonds (HTGF) investierten zuletzt 17 Millionen in Taxdoo. Insgesamt flossen nun schon 74 Millionen in das Unternehmen. “Mit den neuen Mitteln plant das Start-up zudem die Expansion in Europa weiter auszubauen und seine Mitarbeiterzahl bis Ende 2022 zu verdoppeln”, heißt es in der Presseaussendung.

Kenbi
+++ Endeavour Vision, Mutschler Ventures und Altinvestoren wie Redalpine, Heartcore und Headline investieren 23,5 Millionen Euro in Kenbi – siehe auch Gründerszene. Das Pflege-Startup, das 2019 von Clemens Raemy, Katrin Alberding und Bruno Pires gegründet wurde, betreibt mehrere dezentrale Pflegedienste. Der Schweizer Investor Redalpine, Headline, Heartcore Capital und Partech investierten zuletzt bereits 7 Millionen Euro in Kenbi.

casavi 
+++ Digital+ Partners, Bayern Kapital, der High-Tech Gründerfonds (HTGF), Dürr PropTec und Wenvest investieren 20 Millionen Euro in casavi. Das Münchner PropTech, das 2015 von Peter Schindlmeier, Oliver Stamm und David Klötzer gegründet wurde, positioniert sich als digitale Immobilienverwaltung. Das frische Kapital soll in “den Ausbau des Produktangebots und das weitere Wachstum in Europa” fließen. 75 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für casavi. In den vergangenen Jahren flossen bereits rund 5 Millionen in das Unternehmen.

Clue
+++ Balderton und Future Positive Capital investieren 16 Millionen Euro in Clue – siehe sifted. Die millionenschwere Zyklus- und Fruchtbarkeits-App, die 2013 von Ida Tin und Hans Raffauf gegründet wurde, sammelte in den vergangenen Jahren schon knapp 30 Millionen Euro ein. Zuletzt stieg Adjacent bei Clue ein. Das Unternehmen erwirtschaftete 2019 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 5,6 Millionen Euro. Seit dem Start kostete der Aufbau von Clue bereits schon rund 22 Millionen.

Nanoleq
+++ Capnamic Ventures, ZKB, Verve Ventures und Business Angels wie Michael Halbherr und Oliver Pabst investieren 11,5 Millionen Schweizer Franken in Nanoleq. Das Startup aus Zürich, das 2017 gegründet wurde, setzt auf smarte Kleidung, die unter anderem die Vitalwerte der Träger:innen analysiert. “This round will allow us to scale our operations and meet the high demand of various customers for our smart components”, teilt die Jungfirma mit. 24 Mitabeiter:innen arbeiten derzeit für Nanoleq.

Sento 
+++ Picus Capital investiert gemeinsam mit Tom Stafford (DST Global) sowie den Gründern von Celonis, Checkout.com, Zalando, Flatiron Health, Forto und GoCardless 2 Millionen Euro in Sento. Die Jungfirma aus München, die von Lucian Riediger, Felix Krauth und Nimar Blume (alle TUM bzw. CDTM) gegründet wurde, positioniert sich als “cloudbasierte EDI Plattform für die Supply Chain”. “Das Kapital wird vornehmlich für Weiterentwicklung des Produktes und die Vergrößerung des Teams eingesetzt”, teilt das Startup mit. Über den Einstieg von Picus Capital hatten wir bereits im April im Insider-Podcast berichtet.

Patronus Health
+++ Business Angel Georg Matheis investiert in Patronus Health. Zudem sichert sich das Unternehmen Fördermitteln des Landes Hessen. Insgesamt sammelt Patronus Health so knapp 1 Million Euro ein. Das Startup aus Bad Vilbel, das von  Andreas Schnitzbauer, Charlotte Detemble und Dora Zmuc gegründet wurde, entwickelt ein App-basiertes Prähabilitationsprogramm zur Vorbereitung auf chirurgische Eingriffe im Bauch- und Brustraum.

Wingcopter
+++ Das lateinamerikanische Flugunternehmen Synerjet investiert in Wingcopter. Das Startup aus Weiterstadt, das Transportdrohnen für humanitäre und zivile Anwendungen entwickelt, wurde 2017 von Tom Plümmer, Jonathan Hesselbarth und Ansgar Kadur gegründet.

MERGERS & ACQUISITIONS

Fenster.com
+++ Die oberösterreichische IFN Holding kümmert die Mehrheit (74,2 %) an Fenster.com und Co.. IFN übernimmt dabei unter anderem die Anteile der schwedischen Investmentfirma Latour, die 2015 beim Unternehmen eingestiegen ist. Hinter Fenster.com steckt das 1872 gegründete Stuttgarter Unternehmen Neuffer Fenster + Türen, zu dem auch fensterversand.com, fenetre24.com oder windows24.com gehören. Seit 2005 verkauft Neuffer Fenster + Türen seine Produkte ausschließlich über seine Online-Shops. Das Unternehmen beschäftigt rund 60 Mitarbeiter:innen und erwirtschaftete einen Umsatz in Höhe von rund 30 Millionen Euro.

Apex Hosting
+++ Nitrado übernimmt das amerikanische Unternehmen Apex Hosting. “Gemeinsam werden Nitrado und Apex Hosting ihre Marktposition in der englischsprachigen Welt, insbesondere in den USA, stärken”, teilt das Unternehmen mit. Apex Hosting, 2013 von Seth Mattox und John Rendemonti gegründet, kümmert sich insbesondere um Minecraft-Server-Hosting im englischsprachigen Raum. Nitrado, 2001 von Marco Balle und Marcel Bößendörfer in Karlsruhe gegründet, betreibt Rechenzentren auf vier Kontinenten. Die Private Equity-Firma Flex Capital übernahm im Frühjahr die Mehrheit an Nitrado.

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#DealMonitor – Glami übernimmt Catchys – Mimi sammelt 22,5 Millionen ein – Othoz bekommt 10 Millionen


Im #DealMonitor für den 15. Dezember werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

MERGERS & ACQUISITIONS

Catchys
+++ Der osteuropäische Modesuchmaschine Glami, die 2013 gegründet wurde, übernimmt Catchys – wie wir vorab in Erfahrung bringen konnten. Das Münchner Startup, das 2015 von Franzi Majer und Magdalena Oehl gegründet wurde, positioniert sich als Suchmaschine für gebrauchte Produkte. Onliner, die die Plattform ansteuern, können über die Suchmaschine nach neuen und gebrauchten Produkten stöbern – etwa in den Segmenten Fashion, Möbel, Uhren und Schmuck. “After a transition phase, Catchys will be integrated into the larger platform, benefitting from the deep tech background and customer network of Glami. The Founders Franzi Majer & Magdalena Oehl will remain advisors and ensure a smooth transition”, teilen die Unternehmen zum Exit mit. Glami aus Prag ist nach eigenen Angaben derzeit in 17 Märkten aktiv. Investoren wie Astutia, der ProSiebenSat.1 Accelerator, Lea-Sophie Cramer, Alexander Brand und Philip Frenkel investierten in den vergangenen Jahren in Catchys. #EXKLUSIV

initions
+++ Das Essener Unternehmen Mindcurv, ein Anbieter von Omni-Channel Retail-Lösungen, übernimmt die Hamburger Firma initions, die sich um analytische Datenverarbeitung kümmert. “Mit der Übernahme erweitert Mindcurv seine Dienstleistungen zur Abdeckung der gesamten Digitalen Customer Journey. Mindcurv komplettiert mit initions’ tiefer Datenexpertise sein E-Commerce Know-How”, heißt es in der Presseaussendung. Bei Mindcurv, das 2011 von Amjad Liaquat und Nazareno Avila gegründet wurde, gingen zuletzt der Investor Genui und die Münchner Beteiligungsgesellschaft Primepulse an Bord. Der Kauf von initions ist die vierte Übernahme, die das Mindcurv-Team in diesem Jahr stemmt.

INVESTMENTS

Mimi
+++ MIG Capital, ein nicht genanntes Münchner Family Offices, Salvia, das Family Office von Helmut Jeggle, und die Altinvestoren investieren 22,5 Millionen Euro in Mimi. Das Berliner Unternehmen, das 2014 von Philipp Skribanowitz und Nicholas Clark gegründet wurde, positioniert sich als “Softwareanbieter für digitales Hören”.  Die Jungfirma lizenziert seine “Technologie zur Höroptimierung an B2B-Kunden wie zum Beispiel Hersteller elektronischer Geräte und Streaming-Anbieter”. Zum Investment schreibt das Team: “Die weitere Finanzierung unterstützt Mimis erfolgreiche und laufende Bestrebungen, Millionen Menschen weltweit ein besseres und gesünderes Hörerlebnis zu ermöglichen”. In der Vergangenheit investierten unter anderem Atlantic Labs und Heartbeat Labs in der Unternehmen.

Othoz
+++ Der Münchner Geldgeber Acton Capital und Altinvestoren wie Werner Brandt, früher SAP, investieren 10 Millionen Euro in Othoz. Das Berliner FinTech, das 2017 von Daniel Willmann, Ronald Richter und Mathias Eitz  gegründet wurde, setzt auf KI-basiertes Asset Management. “Aufbauend auf den Best Practices des quantitativen Asset Managements, erschließen wir die Potenziale des maschinellen Lernens für die Anlage am Kapitalmarkt”, teilt das Unternehmen in eigener Sache mit.

Thing-it
+++ Der Futury Regio Growth Fund, Anyon Holding, Futury Venture Fonds, PropTech1 Ventures und die Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen (BMH) investieren 7,5 Millionen Euro in Thing-it. Das Unternehmen aus Schwalbach am Taunus, das 2016 von Marc Gille gegründet wurde, setzt auf eine “innovative Plattform zur intelligenten Bündelung und Vernetzung des gesamten Gebäudemanagements”. PropTech1 Ventures, coparion und Co. investierten zuletzt 4,2 Millionen in das Unternehmen.

Hier Foods
+++ Der Collaborative Fund, Auxxo, Amplifier Labs, A.Labs sowie Business Angels wie Github-Gründer Scott Chacon, Caterina Fake und Daniel Khachab (Choco) investieren 7 Millionen Euro in Hier Foods. Das Startup aus Berlin, das von Lara Hämmerle und Mark Jäger gegründet wurde, entwickelt eine “Infrastruktur, die regionale Lieferanten und Einzelhändler zusammenbringt – mittels einer transparenten Bestellplattform, die die Sichtbarkeit von Lieferanten, die automatisierte Geschäftsabwicklung und ein effizientes, digitales Bestellmanagement garantiert”.

Topi
+++ Index Ventures und Creandum sowie Angel-Investoren wie Dominik Richter (HelloFresh), Max Tayenthal (N26), Thijn Lamers (Adyen), and Fabian Wesemann (WeFox) investieren 4,5 Millionen US-Dollar in Topi. Das Berliner FinTech, das von Estelle Merle und Charlotte Pallua gegründet wurde, entwickelt eine Payment-Lösung für Unternehmen. “The company aims to become a global enabler of fast and frictionless payments for business-to-business trade”, heißt es in der Presseaussendung.

Grovy 
+++ Der tschechische Frühphaseninvestor Lighthouse Ventures investiert 3 Millionen Euro in Grovy – siehe auch EU-Startups. Das Unternehmen aus Frankfurt am Main, das von Justin Adam, Thomas-Christian Adam, Georgis Asmarome und Thomas Asmarome gegründet wurde, setzt wie Gorillas und Co. auf schnelle Lebensmittellieferungen. Derzeit ist das Unternehmen in Deutschland und Rumänien unterwegs.

DeskNow
+++ be10x Capital und Business Angels wie Carsten Buttler investieren 1,2 Millionen Euro in DeskNow. Das Startup aus Reken, das 2019 von Marius Jarzyna, Anca Barsan, Pavel Schwindt und Mike Lepcsik gegründet wurde, kümmert sich um die Untervermietung von Arbeitsflächen. “Dafür bietet DeskNow eine professionelle Software, mit der freie Büro- und andere Raumkapazitäten problemlos und lukrativ untervermietet werden”, heißt es im Konzept der Jungfirma.

Dealcode
+++ InnoRampUp, APX und Facelift-Gründer Benjamin Schroeter investieren 1 Millionen Euro in Dealcode. Das Startup aus Hamburg, das von Dennis Hilger und Alexander Weltzsch gegründet wurde, entwickelt eine Software für B2B-Vertriebsteams. “Durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz wird die subjektive Komponente im Verkaufsprozess minimiert und Vertriebsteams so schnellere und bessere Abschlüsse ermöglicht”, teilt das Unternehmen mit.

Bringoo
+++ Business Angels wie Frank Otto, Hauke Hansen, Michael Hehn, Hubertus Thonhauser und die Schürfeld Gruppe investieren eine mittlere siebenstellige Summe in Bringoo. Das Hamburger Startup Bringoo, das 2019 von Hasib Khan, Robert Kosobucki und Christian Puell gegründet wurde, liefert im Stil von Instacart Lebensmittel aus Edeka-, Penny oder nahkauf-Märkten in 45 Minuten aus. “Durch die Beteiligung unserer Investoren haben wir nun die Möglichkeit, im kommenden Geschäftsjahr eine Ausweitung Bringoos in weitere Städte und auf ländlichen Regionen umzusetzen, während wir unser Partnerangebot sowie das Sortiment stetig erweitern”, teilt das Unternehmen mit. 

Split
+++ Hessen Kapital, MR Beteiligungen sowie die Business Angels Daniel von Wedel, Alexander von Wedel, Olaf Kempin und Michal Jarocki investieren eine mittlere sechsstellige Summe in Split. Das Startup aus Frankfurt am Main, das 2019 von Christian Castro Büch, Norman Holpart und Carsten Bock gegründet wurde, entwickelt Lösungen zur Digitalisierung des Bestell- und Bezahlvorgangs in Restaurants. 20 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für das Unternehmen.

ZenOwn 
+++ Investor:innen aus dem Swiss ICT Investor Club (SICTIC), Century Oak, Gigahertz Ventures sowie Christoph Jentzsch, Johan S. Froeshaug und Co. investieren 1,4 Millionen Euro in ZenOwn. Das Schweizer Startup, das von Blaz Bevc und Ladislav Klinc gegründet wurde, möchte Nutzern helfen, ihren gesamten Besitz digital zu verwalten. Über die App der Jungfirma aus Zug können Onliner all ihre Rechnungen und Garantieleistungen an einem Ort sammeln und auch den Verkauf von Produkten, die man nicht mehr braucht, anschieben.

Squake
+++ main incubator, der Venture-Ableger der Commerzbank, BackBone Ventures und die Lufthansa Group investieren in Squake, einen Projekt des Lufthansa Innovation Hub. Hinter dem Berliner Startup Squake, verbirgt sich eine CO2-Kompensationsplattform, die sich an Firmen aus der Reisebranche richtet. Buchen Kund:innen eines Online-Reisebüros etwa eine Reise mit verschiedenen Verkehrsmitteln berechnet Squake die Emissionen der gesamten Reise. “Ziel des Startups ist es, die Nachhaltigkeitsbestrebungen von Unternehmen mit Hilfe von Technologie und einem großen Netzwerk innovativer Nachhaltigkeitspartner zu erleichtern und damit zu beschleunigen”, teilt das Unternehmen mit.

Ohso Lecker
+++ Katjes Greenfood investiert in Ohso Lecker. Das Food-Startup aus Rheine, das von Joella Feldhues und Jesko Dannemann gegründet wurde, setzt auf zucker-, fett- und kalorienarme Saucen. “Durch das Investment und das hinzugewonnene Netzwerk möchte Ohso Lecker im kommenden Jahr sowohl online wie offline weiter expandieren”, teilt das Unternehmen mit.

Moio
+++ “Neue Investoren sowie die bestehenden Gesellschafter” investieren in Moio. Das Fürther MedTech, das 2017 von Jürgen Besser und eesy Innovation gegründet wurde, setzt auf digitalen Pflegeassistenten. bm-t und R.O.I. investierten zuletzt einen siebenstelligen Betrag in das Startup.

Modifi 
+++ Die Silicon Valley Bank und die Berliner Solarisbank gewähren Modifi eine Debt Financing in Höhe von 145 Millionen US-Dollar. “Die Mittel dienen der Finanzierung von Handel durch kleine und mittelgroße Unternehmen auf Modifis digitaler Plattform”, heißt es in der Presseaussendung. Das Berliner Startup, das 2018 von Nelson Holzner, Sven Brauer und Jan Wehrs gegründet wurde, finanziert weltweit den Handel zwischen Unternehmen.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Lightspeed investiert 30 Millionen in Mayd – Accel investiert in Priceloop – Andreessen Horowitz setzt auf Payrails


Im aktuellen #DealMonitor für den 13. Dezember werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Mayd
+++ Der amerikanische Personio-Geldgeber Lightspeed investiert nach unseren Informationen gemeinsam mit den Altinvestoren 30 Millionen Euro in Mayd. Das Berliner Startup, das im Frühjahr 2021 von den McMakler-Gründern Hanno Heintzenberg und Lukas Pieczonka gegründet wurde, liefert Medikamente in 30 Minuten aus. 468 Capital, Earlybird Venture Capital und Target Global investierten kürzlich erst 13 Millionen Euro in die Jungfirma. Zu den Wettbewerbern von Mayd gehören insbesondere First A und kurando, zuvor als Phaster bekannt. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Priceloop
+++ Der amerikanische Geldgeber Accel investiert gemeinsam mit Business Angels wie den Flixbus-Gründern in Priceloop. Das Berliner Startup, das 2020 vom Contorion-Gründer Richard Schwenke und Dat Tran (zuletzt unter anderem Head of AI, Axel Springer) gegründet wurde, positioniert sich als KI-gestützte Software zur Optimierung von Verkaufspreisen. “Priceloop helps e-commerce and retail companies to be more successful by using data-driven pricing decisions”, heißt es in der Selbstbeschreibung der Jungfirma. Der Berliner Kapitalgeber Project A Ventures investierte zuvor bereits in Priceloop. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV 

Payrails
+++ Andreessen Horowitz, HV Capital und mehrere Business Angels, darunter Delivery Hero-CFO Emmanuel Thomassin, HelloFresh-Gründer Dominik Richter, Foodpanda-Gründer Felix Plog, die Flixbus-Gründer investieren in Payrails. Das Startup, das von den drei Delivery Hero-Mitarbeitern Emre Talay, Nicolas Thouzeau und Orkhan Abdullayev gegründet wurde, positioniert sich als “Cloud Native Payment Operating System”. In der Selbstbeschreibung heißt es: “We are building an operating system to simplify accepting payments”. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

ramblr.ai
+++ Die beiden Geldgeber 468 Capital und Vsquared Ventures investieren in ramblr.ai. Das Münchner Startup, das von metaio-Gründer Thomas Alt und dem ehemaligen metaio-Manager Roman Hasenbeck gegründet wurde, kümmert sich um die “Entwicklung, die Vermarktung und der Vertrieb von Software, Augmented Reality Systemen und Datensätzen sowie die Erbringung von IT-Dienstleistungen” . metaio gilt als einer der Augmented-Reality-Pioniere in Deutschland. 2015 übernahm Apple die Jungfirma. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

aedifion
+++ Momeni Digital Ventures, Drees & Sommer, BeyondBuild und Bauwens X sowie die Altinvestoren BitStone Capital und Phoenix Contact Innovation Ventures investieren eine siebenstellige Summe in aedifion. Das junge Unternehmen aus Köln entwickelt eine Software, mit der Immobilienbesitzer die Betriebskosten analysieren und im besten Fall senken können. Das Jungunternehmen, das von Johannes Peter Fütterer und Felix Dorner geführt wird, wurde 2019 gegründet.

up.lftd
+++ IBB Ventures und mehrere Business Angels “mit fundierten Branchenkenntnissen” investieren eine sechsstellige Summe in up.lftd. Das Berliner Startup, das von Antonia Wälzholz und Klaus Großmann gegründet wurde, positioniert sich als Performance-Management- und Personalentwicklungs-Tool.  Die HR-Software setzt dabei auf die “automatischen Erkennung der passendsten Feedback-Momente und der kontinuierlichen Sammlung von 360°-Mikro-Feedback für diese Momente”.

Finn
+++ Credit Suisse Securitized Products Finance und Waterfall Asset Management  gewähren Finn eine Kreditlinie in Höhe von 500 Millionen Euro. “Die Finanzierung soll das Wachstum weiter signifikant steigern. Die Transaktion ist rechtskräftig und die Kreditsumme abrufbereit”, teilt das Unternehmen mit. Wie andere Anbieter auch bietet Finn, das von Max-Josef Meier (früher Stylight) gegründet wurde, Autos im Abo an. White Star Capital, Rubin Ritter, David Schneider und Robert Gentz (alle zalando) sowie die Altinvestoren HV Capital, Picus Capital, Heartcore und UVC Partners investierten zuletzt 20 Millionen Euro in das Unternehmen.

MERGERS & ACQUISITIONS

Fincompare
+++ Eine Gruppe genossenschaftlichen Banken – darunter die DZ Bank und diverse Volksbanken – übernehmen Fincompare – siehe FinanceFWD. Der Kaufpreis liegt dem Bericht zufolge bei 15 Millionen Euro.  Das Berliner FinTech, das 2017 von Watchmaster-Mitgründer Stephan Heller gegründet wurde, positioniert sich als “digitale Plattform für die Unternehmensfinanzierung”. Speedinvest, ING Ventures, UNIQA Ventures, Elevator Ventures und Co. investierten in den vergangen Jahren mehr als 25 Millionen in das Unternehmen. Fincompare ging somit vergleichsweise günstig über den Tisch.

Fishing-King
+++ Die Beteiligungsgesellschaft Afinum übernimmt die Mehrheit an Fishing-King.  “Gemeinsam mit dem Gründer Hubertus Massong und dem bestehenden Management-Team von Fishing-King plant Afinum weiteres Wachstum durch eine höhere Durchdringung der bestehenden Kernmärkte, Expansion in neue Märkte und in angrenzende Produktsegmente”, teilt das Unternehmen mit. Das Unternehmen aus Köln, eine “E-Learning-Plattform für die Angel-Community” wurde 2009 gegründet.

Intranav
+++ Das amerikanische Unternehmen Inpixon übernimmt Intranav. Das Unternehmen aus Eschborn, das 2014 von Ersan Günes und Gonzalo Ibarra gegründet wurde, positioniert sich als IoT-Plattform für die Ortung von Waren- und Materialflüssen. “Intranav will bring new, comprehensive products and technologies, and a broad IP portfolio to strengthen our established RTLS product line”, teilt das Unternehmen mit.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#DealMonitor – Unicorn Mambu bekommt 235 Millionen – Neu-Unicorn SellerX kauft KW Commerce – NavVis bekommt 25 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 9. Dezember werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Mambu
+++ Der  schwedische Private-Equity-Investor EQT sowie Altinvestoren wie TCV und Bessemer Venture Partners investieren 235 Millionen Euro in Mambu – siehe auch Wall Street Journal. Die Bewertung steigt von 1,7 Milliarden Euro auf 4,9 Milliarden Euro. Das Berliner FinTech, das 2011 von Frederik Pfisterer und Eugene Danilkis gegründet wurde, ermöglicht Bankdienstleistern Kredit-Produkt in kurzer Zeit zu entwickeln – siehe auch “Mambu: Von der Studienarbeit zum millionenschweren FinTech“. “Das Unternehmen plant eine verstärkte Investition in neue Innovationsfelder für seine Banking-Plattform der nächsten Generation. Außerdem sollen strategische Partnerschaften ausgebaut sowie die globale Präsenz und Kundendienstleistungen erweitert werden”, teilt das Unternehmen zum Investment mit. Spotify-Investor TCV, Tiger Global, Arena Holdings, Bessemer Venture Partners, Runa Capital und Acton Capital investierten zuletzt 110 Millionen Euro in das Unicorn. Insgesamt flossen in den vergangenen Jahren nun als 385 Millionen Euro in Mambu. Der Jahresfehlbetrag von Mambu lag im Geschäftsjahr 2019 bei rund 10,7 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es gerade einmal knapp 5 Millionen. 2017 waren es nur 2,4 Millionen. Insgesamt kostete der Aufbau von Mambu bis Ende 2019 bereits 22,2 Millionen. Mehr über Mambu

NavVis
+++ Cipio Partners, die Bayerische Beteiligungsgesellschaft (BayBG) und weitere Altinvestoren investieren 25 Millionen Euro in NavVis. “Die Finanzierung ergänzt die jüngste Fremdfinanzierung im Volumen von 20 Millionen Euro durch die European Investment Bank (EIB)”, teilt das Unternehmen mit.  Das Unternehmen aus München, das 2013 von Robert Huitl, Sebastian Hilsenbeck, Georg Schroth und Felix Reinshagen gegründet wurde, setzt auf eine Plattform für digitale Gebäudezwillinge. 200 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für NavVis. “Das zusätzliche Kapital ermöglicht es NavVis, die steigende Nachfrage nach ihren 3D-Scan- und digitalen Zwillingslösungen zu bedienen. Zudem wird NavVis ihr F&E-Team vergrößern, um seine technologische Führungsposition in der digitalen Zwillingtechnologie weiter zu stärken”, heißt es in der Presseaussendung.

Passbase
+++ Costanoa Ventures, Lakestar, Eniac Ventures, Cowboy Ventures und Seedcamp investieren 10 Millionen US-Dollar in Passbase. Zudem verkündet das junge Unternehmen eine bisher nicht verkündete weitere Seedrunde in Höhe von 3,5 Millionen Dollar. Das deutsch-amerikanische Startup, das 2018 von Felix Gerlach, Mathias Klenk und Dave McGibbon gegründet wurde, unterstützt mit seiner Technologie Unternehmen dabei, die Identität von Nutzer:innen per Video-Selfie oder Ausweis-Scan zu bestätigen. “The startup will use this capital infusion to scale their product suite and simplify policy management for cryptocurrency, fintech and other businesses using Passbase for identity verification services to meet rapidly changing global compliance requirements”, heißt es zum Investment. <

Troy 
+++ Der südafrikanische Finanzdienstleister Transaction Capital und weitere Geldgeber investieren mehr als 10 Millionen Euro in Troy – siehe FinanceFWD. Das Startup, das 2017 von Philip Rürup und Till Völzke in Lippstadt gegründet wurde, möchte sich als Unternehmen für “kundenfreundliches, digitales Inkasso” etablieren. Das FinTech setzt dabei auf “Tools und Methoden aus Marketing und CRM und verbindet sie mit Daten und Machine Learning”. eCAPITAL, BORN2GROW, Avala Capital und Seed X Liechtenstein investierten zuletzt einen mittleren einstelligen Millionenbetrag in troy. Mehr über Troy

Livebuy 
+++ Der Geldgeber RTP Global, Scott Chacon (Github), Mavericks Founders und der ehemalige Sony Music-Chef Philip Ginthör investieren 5 Millionen Euro in Livebuy. Das Berliner Startup, das 2020 von Alex von Harsdorf, Bertold Harmath und Armin Gattung gegründet wurde, setzt auf Livestream-Shopping. Das Unternehmen ermöglicht es Marken und Händlern, eigene Live-Video-Shopping-Plattformen zu betreiben und diese direkt in ihre Plattformen zu integrieren. Das frische Kapital soll unter anderem in die “europäische Expansion” fließen.

Cocoli
+++ Business Angels wie Fanny Moizant (Vestiaire Collective), Christian Jorge (Vestiaire Collective, Omie) Julien Callede (MADE.com), Alexander von Schirmeister (eBay), Romain Afflelou (AA SONS), Helen Zeitoun (IPSOS, GfK) investieren eine siebenstellige Summe in Cocoli. Das Berliner Startup, das von Gemma Comabella Noguero, Greta Schindler und Frank Stehle gegründet wurde, positioniert sich als Online-Marktplatz für gebrauchte Einrichtungsstücke. Das frische Kapital soll unter anderem in die “Fertigstellung des technischen MVP, die Sicherstellung erstklassiger Operations” und der “Akquise von Early Adopters” fließen.

DeinePflege
+++ Der Frühphaseninvestor Venpace, APX und Business Angel Nicolas Bell investieren eine sechsstellige Summe in DeinePflege. Das Startup aus Konstanz, das 2020 von Armando Statti, Markus Wild und Michael Maurer-Pühringer gegründet wurde, unterstützt Pflegebedürftige und Angehörige bei der Pflegeorganisation. “Mit Hilfe von innovativen, digitalen Services wollen wir den Betroffenen die Last der komplizierten und bürokratischen Pflegeorganisation abnehmen und sie über die gesamte Pflege-Journey begleiten”, teilt die Jungfirma mit.

whylab
+++ Shio Capital, Dr. Mirko Caspar (Mister Spex), Anna Kaiser (Tandemploy), Stephan Bayer (sofatutor), Andre Heeg (BCG Digital Ventures), Julius Göllner und better ventures investieren eine mittlere sechsstellige Summe in whylab. Das Berliner EdTech-Startup, das 2020 von Luca Lea Kleene, Nikola Berkmann und Sarah Reitz gegründet wurde, möchte die “Sinnkrise einer Generation lösen”. Das Unternehmen sieht sich als “digitales Fitnessstudio für mentale Gesundheit”.

MERGERS & ACQUISITIONS

KW-Commerce
+++ Der junge Amazon-Shop-Aufkäufer SellerX übernimmt den erfolgreichen Amazon-Seller KW-Commerce. Zuvor investieren Blackrock, Victory Park Capital, Sofina, Abu Dhabi Investment Authority und Co. 500 Millionen US-Dollar (Eigen- und Fremdkapital) in SellerX. Die Post-Money-Bewertung liegt nach unseren Informationen nun bei 1,1 Milliarde Dollar und somit auf Unicorn-Niveau – siehe auch Handelsblatt. SellerX, das 2020 von Malte Horeyseck und Philipp Triebel gegründet wurde, kauft – wie dutzende andere Unternehmen – amazon-Shops an und versucht diese zu noch größerem Erfolg zu bringen. Zuvor flossen bereits Insgesamt flossen nun schon rund 500 Millionen in SellerX (Risikokapital und Kredite). Rund 200 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für SellerX.  KW-Commerce wurde 2012 von Jens Wasel und Max Kronberg gegründet.  460 Mitarbeiter:innen wirken derzeit für das Unternehmen aus Berlin. Die Beteiligungsholding JCK Holding hielt zuletzt knapp 25 % an KW-Commerce. 2020 erwirtschaftete das profitable Unternehmen einen Umsatz in Höhe von knapp 87 Millionen Euro. “Aus unserer Sicht handelt es sich weniger um eine Übernahme – auch wenn es von der Legal-Seite her tatsächlich ein Verkauf ist – als eher um einen Merger auf Augenhöhe. Hier schließen sich zwei Unternehmen zusammen, um ihre sehr unterschiedlichen Stärken zu kombinieren. Wir erwarten, dass die Rechnung 1+1 = 6 ergibt”, sagt KW-Commerce-Gründer Wasel bei Wortfilter zur Übernahme. Mehr über SellerX

Geogebra
+++ Das indische EdTech-Unternehmen Byju’s übernimmt das Linzer Startup Geogebra, eine Mathe-Software. “Wie indische Medien berichten, soll es sich beim nicht veröffentlichten Kaufpreis um etwa 100 Millionen Dollar handeln, die in Cash sowie Aktien an die österreichische Firma gezahlt werden”, schreibt Trending Topics zum Exit. Geogebra, das 2013 vom Mathematiker Markus Hohenwarter gegründet worden ist, erreicht nach eigenen Angaben 100 Millionen Nutzer:innen in 195 Ländern.

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#DealMonitor – OneTrust kauft Planetly – simpleclub bekommt Millionensumme – Blickfeld sammelt 31 Millionen ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 8. Dezember werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

MERGERS & ACQUISITIONS

Planetly
+++ Das US-Unternehmen OneTrust, das sich um Datenschutz-, Sicherheits-, Ethik- und ESG-Technologien kümmert, übernimmt das junge Berliner ClimateTech Planetly. “OneTrust wird seine Ressourcen und Netzwerk einsetzen, um stark in Planetlys exzellente Technologie und Team zu investieren, weitere Services rund um ESG- & Carbon-Management für bestehende und neue Kunden zu ermöglichen und Planetly global zu skalieren”, teilen die Unternehmen mit. Das Klima-Startup Planetly, das 2020 von Anna Alex (Outfittery) und Benedikt Franke (Helpling) gegründet wurde, entwickelt eine Software, mit der Unternehmen ihren CO2-Fußabdruck ermitteln können. Nach eigenen Angaben nutzen bisher 200 Kunden Planetly – darunter BMW, HelloFresh und The Economist Group. Speedinvest, 468 Capital, Cavalry Ventures und diverse Business Angels investierten in den vergangenen Monaten rund 7,8 Millionen Euro in das junge Unternehmen. “OneTrust gibt uns die Möglichkeit, unser Ziel, Unternehmen bei der Reduzierung ihrer Emissionen zu helfen, über Nacht auf eine globale Ebene zu heben”, teilt das Planetly-Team zum schnellen Exit mit. Zuletzt plante das Unternehmen noch weitere Investmentrunden, dem Planetly-Team lagen wohl auch schon weitere Termsheets, also Absichtserklärungen, für weitere Investments vor.

INVESTMENTS

simpleclub
+++ Bekannte Startup-Unternehmer wie Daniel Krauss (FlixBus), Christian Hülsewig (Schüttflix), David Nothacker, Julius Kurt Köhler, Nicolaus Schefenacker (alle sennder), Matti Niebelschütz (CoachHub) sowie Altinvestor HV Capital investieren 1,25 Millionen in simpleclub – wie wir vorab in Erfahrung bringen konnten. “Die eingesammelte Summe wird eingesetzt, um das aktuell starke Wachstum von simpleclub noch weiter voranzutreiben und neue Technologien wie Augmented-Reality in die Lernapp zu integrieren”, teilt das Unternehmen mit. Das Startup aus München, das 2015 von Alexander Giesecke und Nicolai Schork gegründet wurde, positioniert sich als Lern-App für Schüler.  Die Gründer haben schon 2011, als Elftklässler mit ihrem Projekt angefangen – mit Mathematik-Erklärvideos auf YouTube. HV Capital investierte im Oktober 2020 bereits 2 Millionen Euro in Simpleclub. #EXKLUSIV

Blickfeld
+++ Die Private-Equity-Gesellschaft New Future Capital (NFC) investiert gemeinsam mit Bayern Kapital, Continental, Fluxunit – ams Osram Ventures, High-Tech Gründerfonds (HTGF), Tengelmann Ventures und UVC Partners 31 Millionen US-Dollar in Blickfeld. Das Lidar-Unternehmen spricht dabei von einer “Erweiterung der Serie A-Finanzierung”. Das 2017 von Mathias Müller, Florian Petit und Rolf Wojtech in München gegründete Startup entwickelt und produziert Light Detection and Ranging-Sensoren für die Umfelderfassung. “Die Finanzierungserweiterung fällt in eine Zeit, in der Blickfeld deutlich wächst und in neue Märkte expandiert. Das Unternehmen plant die Weiterentwicklung von Sensoren und Software, die die zuverlässige Erfassung und Nutzung von 3D-Daten weiter vorantreiben werden”, heißt es in der Presseaussendung.

Holo-Light
+++ EnBW New Ventures, Future Energy Ventures und Bayern Kapital investieren 5,3 Millionen Euro in Holo-Light. Das deutsch-österreichische Unternehmen, das 2015 von Florian und Susanne Haspinger, Alexander Werlberger und Luis Bollinger gegründet wurde, entwickelt eine “universale Streaming-as-a-Service-Plattform für Augmented- und Virtual Reality-Applikationen”. Mit Holo-Light können etwa Ingenieure industrielle 3D-Inhalte entwerfen, erstellen, bearbeiten, optimieren und teilen. EnBW New Ventures, Bayern Kapital, Toprope Ventures und innogy Innovation Hub investierten zuletzt bereits 4 Millionen Euro in das Startup, das in Ismaning bei München und Innsbruck residiert.

Receeve
+++ ABN AMRO Ventures, der Investmentableger der niederländischen Bank ABN AMRO, investiert 4 Millionen Euro in Receeve – siehe TechCrunch. Das Hamburger FinTech, das 2019 von Paul Jozefak und Michael Backes (beide zuvor Liquid Labs) gegründet wurde, positioniert sich als “digital debt servicing platform”. Seaya Ventures und 14W, Mangrove, Speedinvest und Seedcamp investierten zuletzt 13,5 Millionen US-Dollar in Startup.

Bunch
+++ Embedded Capital, der noch junge FinTech-Fonds von Finleap-Macher Ramin Niroumand, investiert in Bunch – siehe FinanceFWD. Das Berliner Startup, das von Enrico Ohnemüller, zuletzt Innovationschef bei Finleap, und Levent Altunel, zuvor Paua Ventures, gegründet wurde, möchte Privat-Investments digitalisieren. “Over the last years, the push for democratisation in the public market has resulted in unprecedented growth in retail investors, stocks, and venture valuations – however little has happened on the private side. And technology investors still use phone calls and print outs to get their deals done. We will change this landscape for all investors in Europe”, heißt es in der Selbstbeschreibung. Embedded Capital investierte zuvor bereits in Nelly.

beatvest
+++ Der Berliner Geldgeber APX, hinter dem Porsche und Springer stecken, sowie N26-Mitgründer Max Tayenthal investieren eine sechsstellige Summe in beatvest – siehe Gründerszene. Das FinTech, das von Sophie Thurner und Julia Kruslin gegründet wurde, positioniert sich als anfängerfreundliche Investmentplattform. In der Selbstbeschreibung heißt es: “beatvest connects education with tools in order to provide a personalised, do-it-yourself investment experience that supports investment beginners in building long-term wealth”.

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#Interview – “Frauen investieren ihr Geld zu selten und zu zögerlich”


Female FinTechs liegen derzeit im Trend. Auch das Berliner FinTech FinMarie, das 2018 von Karolina Decker gegründet wurde, möchte Frauen “den Zugang zum Finanzmarkt erleichtern”. Zum Angebot der Jungfirma, die inzwischen auch von Rica Klitzke und Leitha Matz geführt wird, “gehören neben dem klassischen Finanzcoaching verschiedene Robo Advisors, aber auch eine E-Learning Community und weitere Angebote im Bereich Finanzbildung”.

Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und das Unternehmen wallstreet:online investierten zuletzt 1,4 Millionen Euro in FinMarie.”Das eingesammelte Kapital werden wir neben der Produktentwicklung in erster Linie in den Aufbau des Teams und gezielte Marketingmaßnahmen stecken”, sagt FinMarie-Macherin Klitzke. Im Interview mit deutsche-startups.de stellt die Jungunternehmerin das Konzept hinter FinMarie einmal ganz ausführlich vor.

Wie würdest Du Deiner Großmutter FinMarie erklären?
Nach wie vor investieren Frauen ihr Geld zu selten und zu zögerlich, wodurch ein Großteil Gefahr läuft, später in die Altersarmut abzurutschen. Das möchten wir mit FinMarie ändern. Wir bieten verschiedene Formate an, um Frauen gezielt dabei zu unterstützen, finanziell unabhängiger zu werden, und ihnen den Zugang zum Finanzmarkt zu erleichtern – von klassischem Finanzcoachings, über verschiedene Lernformate, bis hin zu komplett digitalen Lösungen.

Welches Problem genau wollt Ihr mit FinMarie lösen?
Nach wie vor investieren in Deutschland nur 25 % der Frauen ihr Geld. Kombiniert mit Karrierepausen und Pay Gaps führt dies im Laufe des Lebens zu durchschnittlich einer Million Euro weniger Einkommen und 60% weniger Rente für Frauen. Und dazu, dass die überwiegende Mehrheit der Frauen eine Rente unter heutigem Hartz IV Niveau erhalten werden. Unser Ziel ist es, Frauen finanziell unabhängiger zu machen und ihnen den Zugang zum Finanzmarkt zu erleichtern. Dafür bieten wir ganz verschiedene Formate an. Neben dem klassischen Finanzcoaching bieten wir weitere Services und Produkte an, wie zum Beispiel verschiedene Robo Advisors, aber auch eine E-Learning Community. In Zukunft wird es auch eine App geben, mit der wir Frauen Schritt für Schritt an das Thema heranführen wollen.

Ihr habt gerade 1,4 Millionen Euro eingesammelt. Wofür braucht ihr all das Geld?
Das eingesammelte Kapital werden wir neben der Produktentwicklung in erster Linie in den Aufbau des Teams und gezielte Marketingmaßnahmen stecken. Der Launch der App ist für Q1/2022 geplant.

Wie ist die Idee zu FinMarie entstanden?
Vor der Gründung von FinMarie hat Karolina Decker sehr lange in internationalen Banken gearbeitet und immer wieder festgestellt, dass Frauen eine andere Herangehensweise an ihren Vermögensaufbau haben, andere Fragen stellen, andere Bedürfnisse und Ziele haben. Und dass sich leider nach wie vor viel zu wenige Frauen wirklich aktiv mit ihrer finanziellen Situation und Zukunft auseinandersetzen, zum Teil auch, weil sie sich von klassischen Finanzberatern und -angeboten weniger angesprochen fühlen. Nachdem das Problem erkannt war, haben Karolina Decker und Leitha Matz zunächst ein Non-Profit ins Leben gerufen namens ‘Mind The Gap’, mit dem wir uns auf Finanzbildung von Frauen spezialisiert haben. Der Bedarf und die Resonanz waren noch viel positiver als wir erwartet hatten. Kurze Zeit später haben wir dann FinMarie gegründet.

Wie wollt Ihr Geld verdienen, also wie genau funktioniert euer Geschäftsmodell?
Wir haben verschiedene Einkommensströme sowohl im B2C als auch im B2B Bereich. Neben dem klassischen Finanzcoaching bieten wir weitere Services und Produkte an, wie zum Beispiel verschiedene Robo Advisors, aber auch eine E-Learning Community. In den kommenden Monaten werden wir weitere – vor allem skalierbare – Formate auf den Markt bringen. Unser Fokus liegt momentan auf der Entwicklung einer App, die unsere jahrzehntelange Finanzexpertise in einer intuitiven Anwendung vereint.

Wo steht FinMarie in einem Jahr?
Langfristig wollen wir natürlich möglichst viele Frauen erreichen und ihnen dabei helfen, ihre finanzielle Zukunft aktiv in die eigene Hand zu nehmen. Dafür arbeiten wir kontinuierlich daran, unser Angebot zu verbessern und um relevante Formate zu erweitern. Gerade arbeiten wir vor allem an der Verstärkung unseres Teams und an der Entwicklung unserer App, die wir in Q1/2022 launchen werden.

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Foto (oben): FinMarie

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#DealMonitor – Jina sammelt 30 Millionen ein – Yababa bekommt 15,5 Millionen – DocPlanner kauft jameda


Im aktuellen #DealMonitor für den 23. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Jina 
+++ Canaan  Partners, Mango Capital und Altinvestoren wie GGV Capital, SAP.iO und Yunqi Partners investieren 30 Millionen US-Dollar in Jina – siehe TechCrunch. Das KI-Startup aus Berlin, das 2020 von Han Xiao, Nan Wang und Bing He gegründet wurde, setzt auf das Thema neuronale Suche. In der Eigenbeschreibung heißt es: “Our mission is to provide an open-source neural search ecosystem for businesses and developers, allowing everyone to search for information in all kinds of data with high availability and scalability”. GGV Capital und Co. investierten zuvor bereits 7,5 Millionen in das junge Unternehmen.

limehome
+++ Bauwens, Momeni und Althoff Hotels investieren eine mittlere siebenstellige Summe in limehome. “Bauwens und Momeni schaffen als erfahrene erfahrene Entwickler, Investoren und Manager von Wohn- und Gewerbeimmobilien in Bestlagen den Zugang zu einem breiten Angebot und Netzwerk. Althoff Hotels unterstützt mit der Erfahrung aus 35 Jahren Premiumhotellerie”, teilt das Unternehmen mit. Das Münchner Startup, das 2018 von Lars Stäbe und Josef Vollmayr gegründet wurde, mietet Wohnungen an und richtet diese als Apartments zur kurz- und langfristigen Miete ein. Investoren wie HV Capital, Lakestar und Picus Capital investierten in den vergangenen Jahren mehr als 30 Millionen Euro in die Jungfirma. Mehr über limehome

Yababa
+++ Jetzt offiziell: Creandum, Project A Ventures und FoodLabs investieren 15,5 Millionen US-Dollar in Yababa. Das Berliner Startup, das von Ralph Hage, Hadi Zaklouta, Javier Gimenez und Kamel Semakieh gegründet wurde, positioniert sich als Lieferservice für orientalische Lebensmittel. Dabei setzen die Hauptstädter auf Same Day Delivery. Der Berliner Gorillas-Investor Atlantic Food Labs, inzwischen als FoodLabs bekannt, schob das Unternehmen vor wenigen Wochen an. “With the fresh capital, Yababa will accelerate it’s roll-out across Germany, with plans for rapid expansion in Europe and a goal of reaching sev cities by 2022. The company will build out its network of warehouses, broaden its offering, scale the supply chain and grow the team”, teilt die Jungfirma mit. Mitte November haben wir im Insider-Podcast über den Einstieg von Creandum und Project A berichtet. Mehr über Yababa

Captiq
Der Trade Republic-Investor Sino investiert 2,6 Millionen Euro in Captiq – siehe FinanceFWD. Das FinTech aus Frankfurt am Main, das 2012 von Soraya Braun und Lorenz Beimler gegründet wurde, positioniert sich als Finanzierungsplattform für Ärzte, Apotheker, Juristen und andere Kammerberufe. “Das Unternehmen bietet Finanzierungen zu marktgängigen Konditionen bis 250.000 Euro an”, heißt es in der Selbstbeschreibung.

Peers
+++ Fortino Capital, seed + speed Ventures, der Auxxo Female Catalyst Fund und Trumpf Venture investieren 3 Millionen Euro in Peers. Das Berliner Startup, das 2019 von Elisa Hertzler und David Tropf als Ausgründung von Trumpf, einem Werkzeugmaschinen-Unternehmen, gegründet wurde, erstellt mithilfe von Künstlicher Intelligenz individuelle Weiterbildungsprogramme für Nutzer:innen.

Conntac
+++ Bayern Kapital, der Venture-Capital-Ableger des Freistaats Bayern, Basinghall, H&S Investment und “ein Business Angel aus dem bestehenden Investorenkreis” investieren eine siebenstellige Summe in Conntac. Das Augsburger Unternehmen, das 2017 von Michael Faath, Benjamin Wöhrl, Christoph Keller und Rolf Winter gegründet wurde, entwickelt eine Self-Service-Plattform für Telekommunikationsanbieter, die es “Endnutzern ermöglicht, die Einrichtung und Entstörung ihrer Internetverbindung eigenständig zu lösen”.

Innerspace 
+++ Der aws Gründerfonds, Mad Ventures und der High-Tech Gründerfonds (HTGF) investieren eine siebenstellige Summe in Innerspace. Das 2017 von Sebastian Scheler, Bernhard Fercher und Andreas Berger gegründete Virtual-Reality Startup entwickelt Trainingslösungen für Anwendungen in der Life-Science-Industrie. “Das Startup wird mit dem Investment seine Marktpräsenz weiter ausbauen und nutzt die Mittel zur Aufstockung seines Vertriebs- und Consulting-Teams”, heißt es in der Presseaussendung.

Kombuchery
+++  Caesar Business Angels, Christian Willem, DTC Ventures, Felix Wolf, Impact Bakery, Jakob Fricke, Julius Göllner, Julius Rüßmann, Kay Uplegger, Mathis Schuller, Matthias Steinforth, Simon Biela, Moritz Birke, Oliver Stahl und Robert Kronekker investieren eine siebenstellige Summe in Kombuchery. Das Food-Startup aus Berlin, das 2019 von Maximilian Seedorf gegründet wurde, setzt auf Erfrischungsgetränke auf Kombucha-Basis.

MERGERS & ACQUISITIONS

Fintus
+++ Der britische Private-Equity-Fonds AnaCap Financial Partners übernimmt Fintus, einen Finanz-Software-Anbieter aus Frankfurt am Main. “Die Bewertung dürfte im mittleren zweistelligen Millionen-Bereich liegen, berichtet FinanceFWD. Das Unternehmen, das 2016 von Benjamin Hermanns gegründet wurde, positioniert sich als Low-Code-Banking-Plattform. Das Unternehmen verspricht dabei: “Unsere agile Transformationsplattform integriert Ihr Kernbankensystem von den Frontends bis in die Backends. Damit vermeiden Sie einen aufwendigen und riskanten Austausch”. AnaCap übernahm zuletzt auch die Mehrheit am Identitätsdienst WebID.

jameda
+++ Die polnische DocPlanner Group, 2012 gegründet, übernimmt die Arzt-Patienten-Plattform jameda. “jameda und Docplanner bündeln ihre Stärken, um innovative Lösungen zu entwickeln, die Arztpraxen effizient und erfolgreich machen, sowie gelingende Beziehungen zwischen Ärzt:innen und Patient:innen ermöglichen. Um dieses Ziel zu erreichen, wird das jameda Team in den nächsten zwei bis drei Jahren um mindestens 200 neue Mitarbeiter:innen wachsen. In diesem Zeitraum wird Docplanner mehr als eine Viertel Milliarde Euro in den deutschen Markt investieren”, teilen die Unternehmen mit. Der Medienkonzern Hubert Burda Media übernahm jameda 2015 und zahlte damals 46,8 Millionen für das Unternehmen, das 2007 von Michael Nowak, Barbara Nowak, Jan Richter und Markus Reif gegründet wurde.

Scanline VFX
+++ Der amerikanische Streaming-Gigant Netflix übernimmt das Münchner Unternehmen Scanline VFX. Das Unternehmen, das 1989 gegründet wurde, setzt auf das Fluid-Renderingsystem Flowline. “Scanline is known for its complex, photorealistic effects and expertise in virtual production. It’s also done an extraordinary job of supporting our creators on everything from the above-mentioned VFX achievements to those in upcoming titles like Don’t Look Up, The Gray Man, Slumberland, The Adam Project and Stranger Things 4.”, teilt Netflix mit.

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#Zahlencheck – Der Candis-Aufbau kostete bereits rund 10 Millionen


Das Berliner FinTech Candis legt neue Unternehmenszahlen vor – und zwar den Jahresabschluss zum Geschäftsjahr 2020. Viola Ventures, Rabo Frontier Ventures, main incubator, Speedinvest, 42CAP und Point Nine Capital investierten zuletzt 12 Millionen Euro in das Unternehmen, das von Christian Ritosek und Christopher Becker geführt wird, Insgesamt sammelte das FinTech in den vergangenen Jahren bereits rund 18 Millionen Euro ein.

Das junge Unternehmen automatisiert Buchhaltungsprozesse für kleine und mittelständische Unternehmen. “Dazu müssen Sie nur einige Datenquellen verbinden und Candis erledigt für Sie die manuelle Arbeit”, heißt es dazu in der Selbstbeschreibung. Über 10.000 Kunden setzen nach Firmenangaben bereits auf Candis. Der Jahresfehlbetrag lag 2020 bei rund 4,2 Millionen – nach 3,3 Millionen im Jahr zuvor. Insgesamt kostete der Aufbau des Unternehmens bereits rund 10,1 Millionen.

Ein beachtlicher Teil der Kosten dürfte auf die Mitarbeiter:innen entfallen, 2019 beschäftigte Candis durchschnittlich 67 Mitarbeiter:innen. Wobei das Unternehmen im Jahr zuvor sogar noch durchschnittlich 81 Mitarbeiter:innen beschäftigte. 2020 baute Candis somit Arbeitsplätze ab. 2018 wirkten durchschnittlich 54 Mitarbeiter:innen bei Candis.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2020

* Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriftendes GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften.
* Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen zum 31. Dezember 2020 insgesamt EUR 2.560.368,58. Hiervon haben EUR 595.000,00 (Förderdarlehen der Investitionsbank Berlin Brandenburg) sowie EUR 1.944.444,44 (Darlehen der Silicon Valley Bank) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Der Restbetrag von EUR 20.924,14 (noch nicht ausgeglichene Kreditkartensalden) hat eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.
* Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 67 Angestellte bei der Gesellschaft beschäftigt.

Candis im Zahlencheck

2020: 4,2 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2019: 3,3 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2018
: 2,0 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2017: 881.056 Euro (Jahresfehlbetrag)

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Foto (oben): Candis

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#StartupsToWatch – mondu – das neue B2B-Payment-Startup der Dafiti-Gründer


Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das junge Unternehmen mondu. Das Berliner FinTech, das von Dafiti-Gründer Philipp Povel und Malte Huffmann gegründet wurde, setzt auf ein “Buy now, pay later”-Modell für Unternehmenskunden. Das Konzept der Jungfirma, die vor dem Start als numi bekannt war, richtet sich dabei an Marktplatzbetreiber – deren Geschäftskunden können dann via mondu in Raten bezahlen. In Stellenanzeigen heißt es zum Konzept: “At Mondu, we have the vision to disrupt and become the leader in B2B payments. We are building a Buy Now, Pay Later solution for B2B e-commerce businesses. Our business will address a new set of customer needs in a vast new market segment. To do so, we will need to re-invent core parts of the payment experience to serve the needs of business customers. Moreover, we will need to listen closely to local customer needs and tailor our approach to the requirements of local customers in Europe and the US”.

Der Berliner Kapitalgeber Cherry Ventures investierte gemeinsam mit FinTech Collective aus New York bereits 14 Millionen US-Dollar in das Unternehmen. FinTech Collective hält nun 13 % an mondu, auf Cherry entfallen 8,7 %. “We are excited to back their mission to simplify the financial needs of SMBs across Europe”, schreibt das Team von FinTech Collective zum Investment. “B2B payments represent $130t of annual volume and are largely manually invoiced and processed. Like many industries, we witnessed an acceleration of digital transactions with B2B ecommerce expected to reach $18t this year alone. Buyers want a ‘consumerized’ B2B payments experience while taking into account the complexities associated with these transactions, which typically require payment terms (net 30, 60, or 90 days) for the buyer. The existing payments infrastructure is not purpose-built for these digital business transactions”.

Die beiden mondu-Gründer melden sich unterdessen bei Linkedin zu Wort: “This is the first step of many in the pursuit of our purpose to simplify the financial lives of SMBs so that they can focus on their core business. We’re excited to work with such complementary investors and angels who bring deep-rooted experience in fintech, B2B, and e-commerce as B2B spending shifts rapidly online”.

Newsletter: Über neue Startups berichten wir zuerst in unserem Startup-Radar-Newsletter. Der Newsletter erscheint einmal pro Woche und stellt junge Startups vor, die noch nicht jeder kennt. Den Newsletter gibt es aber nur im kostenpflichtigen Abo. Jetzt 30 Tage kostenlos testen.

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Foto (oben): Shutterstock

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#DealMonitor – pockid sammelt 4 Millionen ein – Omnia Retail kauft Patagona – UVC Partners füllt dritten Fonds mit 255 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 18. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

pockid
+++ Der Berliner Frühphasen-Investor Cavalry Ventures und Vorwerk Ventures investieren 4 Millionen Euro in pockid. Das Hamburger Fintech, das 2020 von Jes Hennig, Max Schwarz, Timo Steffens und Deepankar Jha gegründet wurde, positioniert sich als Neobank für die Gen Z.  “Mit dem frischen Kapital werden neue Zielgruppen relevante Features umgesetzt. Ziel ist es,
das Bankkonto mit Mastercard zu einem alltäglichen ‘digitalen Enabler’ zu entwickeln und besonders im Bereich Social Commerce und Gaming Mehrwerte zu schaffen”, teilt das junge Unternehmen mit.

Operaize 
+++ Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), der Fraunhofer Technologie-Transfer Fonds (FTTF) und die NRW.BANK investieren 1,5 Millionen Euro in Operaize. Das Kölner Startup, 2020 von Franz Felsmann, Christoph Lieth und Alexander Kouril gegründet, setzt auf eine “KI-basierte Produktionsplanung, die es Herstellern ermöglicht, die zunehmende Komplexität in ihrer Produktion besser zu bewältigen und ihre Planungsqualität insgesamt deutlich zu verbessern”.

MERGERS & ACQUISITIONS

Patagona
+++ Das niederländische Unternehmen Omnia Retail übernimmt Patagona. “Beide Unternehmen sind auf die Entwicklung von Software für dynamische Preisgestaltung spezialisiert. Mit dem Zusammenschluss beider Unternehmen wird Omnia zu Europas führendem Anbieter von Pricing Software im Enterprise Segment”, heißt es in der Presseaussendung. Patagona aus Darmstadt wurde 2013 von Maximilian Bank und Andreas Frankenberger gegründet.

VENTURE CAPITAL

UVC Partners 
+++ Der Münchener Risikokapitalgeber UVC Partners sammelte für seinen dritten Fonds insgesamt 255 Millionen Euro ein. Ursprünglich peilte UVC Partners 150 Millionen an. “Zu den Investoren geho?ren neben den Top-Gru?ndern auch etablierte Family Offices, etwa die der Familien Stru?ngmann, Klatten und Scho?rghuber. Mit seinem einzigartigen O?kosystem will UVC Partners der na?chsten Generation europa?ischer Unicorns den Weg ebnen”, teilt der Geldgeber mit. UVC Partner investiert initial zwischen 0,5 Millionen und 5 Millionen und bis zu 20 Millionen insgesamt pro Unternehmen. Der Fokus liegt in den Segmenten Enterprise-Software, industrielle Technologien und Mobilität.

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#Brandneu – 6 neue FinTech-Startups: Unstoppable Finance, mondu, debtify, manycent, Numarics, Finfio 


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Unstoppable Finance
Das Motto von Unstoppable Finance lautet: “Making DeFi Accessible”. Hinter dem FinTech stecken solarisbank-Gründer Peter Grosskopf und Börse Stuttgart Digital Exchange-Macher Maximilian von Wallenberg-Pachaly. Das Team teilt zum Konzept mit: The Future of Finance is Decentralized. We’re Building the Access Layer”.

mondu
Das Berliner FinTech mondu, das von beiden Dafiti-Gründer Philipp Povel und Malte Huffmann gegründet wurde, setzt auf ein “Buy now, pay later”-Modell für Unternehmenskunden. Das Konzept richtet sich dabei an Marktplatzbetreiber – deren Geschäftskunden können dann via mondu in Raten bezahlen. 

debtify
Das Fintech debtify möchte “die Bearbeitung von zahlungsgestörten Krediten schneller und effizienter gestalten”. Banken, Inkassounternehmen, Rechtsanwälte und Co. können über das Hamburger Startup in Verbindung treten. debtify aus Hamburg wurde von Jörg Olbing und Michael Weinreich gegründet.

manycent
Bei manycent aus Bensheim dreht sich alles um Altersvorsorge. Das FinTech verknüpft jeden bargeldlosen Einkauf seiner User:innen “mit einer zusätzlichen Investition – 7% des Kaufbetrages – in nachhaltige ETFs – flexibel, sicher, ohne komplizierte Verträge und automatisiert”.

Numarics
Numarics aus Schlieren (Schweiz) bietet eine integrierte Geschäftslösung, mit denen Startups ihre Buchhaltung vom Handy aus navigieren können. Jungunternehmen können ihr Business auf der App freischalten lassen und Numarics übernimmt dann die Rolle eines digitalen Buchhalters bzw. Steuerberaters.

Finfio
Finfio aus München bietet eine Software, die es Nutzer:innen einfach machen soll, ihre Altersvorsorge zu planen. Via Konto-Log-in soll eine mittel- bis langfristige Finanzplanung durchgeführt werden können. Neben Produkten für die Altersvorsorge wird auch die “Anschaffung von Immobilien” angeboten.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – ingarden sammelt Million ein – Lloyd Fonds investiert in growney – swing2sleep kauft Bobby


Im aktuellen #DealMonitor für den 10. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

ingarden
+++ Mehrere Business Angels investieren 1 Million US-Dollar in ingarden. Das Unternehmen positioniert sich als “vollautomatischer Superfood Indoor-Garten, mit dem jeder erfolgreich frische und nährstoffreiche Bio-Microgreens zu Hause anbauen kann”. Das D2C-Startup mit Sitz in Berlin wurde von Natalie Paterson, Christian Saitner und Yenal Ersen gegründet. ingarden war zuletzt auch in unserem Pitch-Podcast zu Gast.

growney
+++ Der bankenunabhängige Vermögensverwalter Lloyd Fonds investiert in growney und sichert sich dabei 17,75 % der Firmenanteile. Der Berliner Robo-Advisor, der 2014 von Gerald Klein gegründet wurde, möchte “mithilfe neuer Technologien und mit einem brillanten Konzept aus der Wirtschaftsforschung Geldanlagen schaffen, die einfacher, günstiger und rentabler sind” als Banken.

Hivebuy
+++ Smart Infrastructure Ventures investiert eine sechsstellige Summe in Hivebuy. Das Startup aus Berlin, das von Bettina Fischer und Stefan Kiehne gegründet wurde, positioniert sich als Procurement-Software für den Mittelstand. Hivebuy unterstützt “insbesondere kleine- und mittelständische Unternehmen dabei, interne Einkaufs- und Bestellprozesse zu vereinfachen und gleichzeitig Transparenz und Compliance zu fördern”. 6 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für die Jungfirma.

Solar Materials
+++  bmp Ventures investiert mit dem IBG Risikokapitalfonds in das CleanTech Solar Materials. Das Startup aus Braunschweig entwickelt eine Technologie zum Recycling von Photovoltaik-Modulen. “Mit dem Recyclingverfahren können sämtliche Rohstoffe der zu recycelnden Solarmodule wirtschaftlich zurückgewonnen werden. Im Fokus stehen insbesondere die Funktionswerkstoffe Silber und Silizium sowie hochwertiges Solarglas”, teilt das Unternehmen mit.

MERGERS & ACQUISITIONS

Bobby
+++ Das Unternehmen swing2sleep, das  automatische Baby-Federwiegen verkauft, übernimmt das Berliner Unternehmen BobbyHinter Bobby steckt plista-Gründer Dominik Matyka, der sich zuletzt als Chief Advisor der DMEXCO einen Namen gemacht hat. Hinter Bobby wiederum steckt eine kleine Erfindung, die jede Babyschale in eine automatische Babywippe verwandelt. Bekannt wurde Bobby durch die TV-Show “Das Ding des Jahres”.

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