#DealMonitor – Fly und Point Nine investieren in TradeLink – seed + speed investiert in presize.ai


Im aktuellen #DealMonitor für den 21. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

TradeLink
+++ Die Berliner Geldgeber Fly Ventures und Point Nine Capital investieren in TradeLink. Das Münchner Startup, das Anfang 2020 von Frederic Krahforst, Tobias Nendel (Outfittery-Mitgründer) und Michael Bücker gegründet wurde, positioniert sich als “digitale Lösung für Liefer- und Transportabstimmung rund um das Lager”. Zielgruppe sind insbesondere Logistikleiter, Kontraktlogistiker und Lagerleiter. Fly und Point Nine halten nun jeweils rund 12 % an TradeLink. Hintergründe gibt es im neuen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

zerolens
+++ Point Nine Capital investiert in Zerolens aus Wien, ein virtuelles Fotostudio. Über das Startup, das 2018 von Nik Redl, Mirko Vodegel und Lukas Fechtig gegründet wurde, ist es möglich ansehnliche Produktfotos ohne Fotograf zu erstellen. Konkret geht es dabei um Fotos in künstlich erzeugten dreidimensionalen Umgebungen. Zuvor investierte bereits Speedinvest in das junge Unternehmen. Hintergründe gibt es im neuen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

presize.ai
+++ Der Berliner Kapitalgeber seed + speed Ventures investiert gemeinsam mit Plug & Play, UnternehmerTUM und mehreren Angel-Investoren in presize.ai. Das Münchner Startup, das 2019 von Awais Shafique, Tomislav Tomov und Leon Szeli gegründet wurde, bietet seinen Nutzern mit einer mobilen Body-Scanning-Technologie die Möglichkeit, basierend auf einem Smartphone-Video ihres Körpers, die passende Größe bei Online-Bestellungen zu finden. Damit wollen sie unter anderem die hohe Retourenrate aufgrund von Bestellungen der falschen Größen durch Computer Vision und Deep Learning reduzieren. seed + speed hält nun rund 14 % an presize.ai. Hintergründe gibt es im neuen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

PeopleFlow
+++ Picus Capital investiert in PeopleFlow. Das junge Berliner Startup unterstützt Unternehmen beim HR-Management von Auslandsmitarbeitern. PeopleFlow managt dabei Dinge wie Gehaltsabrechnung, Sozialleistungen und Steuern. “Mit PeopleFlow sind Sie immer zu 100 % rechtskonform”, verspricht die Jungfirma, die von Carsten Lebtig, früher Uber Eats, TestCloud.de sowie McKinsey & Company, geführt wird. Picus hält rund 28 % an PeopleFlow. Hintergründe gibt es im neuen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Kianava
+++ Der österreichische Geldgeber Speedinvest investiert in Kianava. Das junge Berliner Health-Startup, das von Saman Hashemian (früher 8fit) gegründet wurde, entwickelt eine Telemedizin-Plattform über die Patienten aller Art über einen längeren Zeitraum – mehrere Monate – von Ärzten und Therapeuten betreut werden können. Speedinvest hält rund 29 % an Kianava. Hintergründe gibt es im neuen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

EXITS

Dr.Smile
+++ Anfang Juli übernahm der Schweizer Zahnimplantate-Hersteller Straumann das Aligner-Startup Dr.Smile. Laut Presseaussendung aus dem Sommer übernahm das Unternehmen “eine bedeutende Mehrheitsbeteiligung an Dr.Smile” und verpflichtete sich zu zusätzlichen Investitionen, um das Wachstum bis zu einer vollständigen Übernahme zu finanzieren. Jetzt ist klar: Straumann sicherte sich im ersten Schritt 74,9 % an Dr.Smile. Und zwar gegen eine Barzahlung von 35 Millionen Schweizer Franken. Die Gruppe sicherte sich zudem “das Recht, die restlichen Anteile nach dem 31. August 2021 jederzeit zu erwerben”. Zu guter Letzt gibt es noch eine Earn-Out-Klausel: “Die Vereinbarung über die bedingte Kaufpreiszahlung basiert auf der Erreichung von Umsatzzielen und verpflichtet die Gruppe, bis zum 30. Juni 2023 in drei Tranchen einen geschätzten Betrag von 75 Millionen Franken zu zahlen. Abhängig von der künftigen Umsatzentwicklung kann der Betrag höher oder niedriger sein”. Dr.Smile wurde 2017 von Jens Urbaniak und Christopher von Wedemeyer gegründet. Das Berliner Zahnschienen-Unternehmen beschäftigte zuletzt rund 200 Mitarbeiter. Hintergründe gibt es im neuen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

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#DealMonitor – Burda übernimmt Mehrheit an nebenan.de – Hypatos bekommt 10 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 1. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

nebenan.de
+++ Das Medienhaus Hubert Burda Media investiert einen zweistelligen Millionenbetrag in das Nachbarschaftsnetzwerk nebenan.de. Burda übernimmt dabei die Mehrheit (61 %) am jungen Unternehmen. “Burda löst an dieser Stelle mehrere Finanzinvestoren ab und ermöglicht somit dem Team von nebenan.de, den bisher erfolgreich bestrittenen, gemeinwohlorientierten Weg weiterzugehen”, teilt das Startup mit. Neben Burda – seit 2018 bei nebenan.de an Bord – bleiben die Deutsche Tele Medien, die Nordwest-Zeitung Verlagsgesellschaft und pd ventures, der Venture-Arm der Mediengruppe Pressedruck Augsburg, weiterhin am Unternehmen beteiligt. Im Rahmen der Mehrheitsübernahme steigen Lakestar sowie Angel-Investoren wie Philipp Kreibohm, Felix Haas, Johannes Schaback, David Khalil und Lukas Brosseder aus. Die nebenan.de-Macher Ina Remmers, Till Behnke und Christian Vollmann bleiben weiter beteiligt. Mitgründer Vollmann steigt aber aus dem operativen Geschäft aus. nebenan.de verfügt nach eigenen Angaben über 1,6 Millionen Nutzer. Der Umsatz der Jungfirma soll im einstelligen Millionenbereich liegen. Bis Ende 2018 flossen bereits knapp 25 Millionen in das Unternehmen, das 2015 gegründet wurde. Der Verlust summiert sich auf 12,6 Millionen Euro. International konkurriert nebenan.de mit Dickschiffen wie nextdoor. In Deutschland konnte das Unternehmen bisher nicht landen, nimmt aber derzeit wohl wieder einen neuen Anlauf.

Hypatos
+++ Blackfin Tech, Grazia Equity, UVC Partners und Plug and Play Ventures investieren 10 Millionen Euro in Hypatos. Das Unternehmen aus Potsdam, das 2018 von Uli Erxleben und Janosch Novak als Spin-Off von Smacc gegründet wurde, entwickelt ein System, um Backoffice-Prozesse mit Hilfe von Deep Learning-Technologie zu automatisieren. Das junge “Unternehmen wird die Finanzierungsmittel in die Erweiterung seines Portfolios von Machine Learning Modellen fließen lassen, um weitere Anwendungsgebiete und Geschäftsprozesse zu erschließen”. Hypatos beschäftigt derzeit 40 Mitarbeiter.

farmy.ch
+++ Triodos Organic Growth Fund und weitere Investoren investieren 10 Millionen Schweizer Franken in den Online-Supermarkt farmy.ch. “Insbesondere wird Farmy die Neuinvestition dazu nutzen, die eigene E-Mobil-Flotte sowie die Liefergebiete und die Fulfillment-Kapazitäten auszubauen”, teilt das Unternehmen mit. Im ersten Halbjahr steigerte farmy.ch seinen Umsatz  im Vergleich zum Vorjahr um 160 %. “Mit einem Umsatz von 11,5 Millionen Franken in diesem Zeitraum konnte das junge Unternehmen seine Position als drittgrösster Online-Lebensmittelhandel der Schweiz weiter stärken”, heißt es aus dem Unternehmen.

Semalytix
+++ btov Partners, Fly Ventures und einige Angel-Investoren investieren 4,3 Millionen Euro in Semalytix – siehe TechCrunch. Das junge Startup aus Bielefeld liefert Unternehmen zu konkreten Fragestellungen Auswertungen quasi aller verfügbaren Daten. “Wir erschließen vormals unstrukturierte Daten – digitale Texte -, strukturieren und analysieren die Inhalte, und lassen sie Zusammenhänge interaktiv erklären. Die Jungfirma wurde 2015 von Philipp Cimiano, Roman Klinger, Matthias Hartung und Janik Jaskolski gegründet.

Clinaris
+++ Mehrere Family Offices – darunter  Tertium und Kalodion –  investieren 2,6 Millionen Euro in Clinaris. Beim Münchner Startup, das 2014 gegründet wurde, geht es um Krankenhaus-Hygiene durch Echtzeit-Tracking von Medizinprodukten. “Das Kapital aus der Finanzierungsrunde werde genutzt, um die Expansion voranzutreiben und die nationalen und internationalen Vertriebsteams weiter zu stärken”, teilt das Unternehmen mit.

PriceHubble
+++ Helvetia Venture Fund und Swiss Life sowie SORAVIA und Frank Strauss investieren in das Schweizer Proptech PriceHubble. In der Presseaussendung ist von einer “Multi-Millionen-Finanzierungsrunde” die Rede. PriceHubble, das 2016 von Markus Stadler und Stefan Heitmann gegründet wurde, ermöglicht “Akteuren im Immobiliensektor fundierte Immobilien- und Investitionsentscheidungen auf Basis datengetriebener Erkenntnisse”.

Pace 
+++ Der Mobilitätsdienstleister DKV Mobility steigt bei Pace ein. Das 2015 gegründete Karlsruher Startup bietet mit der Connected Car Nachrüstlösung Pace Link eine Vielzahl sogenannter Microservices rund um das vernetzte Fahrzeug an. Im vergangenen Jahr stieg bereits der Esslinger Automobilzulieferer Eberspächer bei Pace Telematics ein. “DKV und Pace haben sich auf eine strategische Partnerschaft verständigt und der DKV übernimmt in diesem Zuge heute eine Minderheitsbeteiligung an Pace”, teilen die Unternehmen mit.

Travizory
+++ Atlantic Labs investiert 2 Millionen US-Dollar in das junge Schweizer Startup Travizory – siehe startupticker.ch. Das Unternehmen aus Neuchatel entwickelt ein System, um Grenzübertritte sicherer zu machen. Über Travizory können Grenzbeamte auf Informationen von Reisenden zugreifen, beispielsweise auf Personaldaten, vergangene Reiserouten und Gesundheitsdaten wie Covid19-Testergebnisse und Impfpässe.

EXITS

scoyo
+++ Das niederländische Unternehmen Futurewhiz, das die Online-Lernplattform Squla betreibt, kauft dem TV-Sender Super RTL die Lernplattform scoyo ab. “Über die Höhe der Investitionssumme haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart”, teilen die Unternehmen mit. scoyo richtet sich an Schüler der Klassen 1 bis 7. Für die Nutzung  zahlen Eltern einen festen Betrag ab 9,99 Euro monatlich. Das Unternehmen ging 2008 als Projekt des Medienhauses Bertelsmann an den Start. 2009 wanderte das Startup unter das Dach von Super RTL.

DIE HÖHLE DER LÖWEN

GRPSTAR
+++ In der ersten Folge der achten Staffel investierte Pharma-Löwe Nils Glagau 85.000 Euro in GRPSTAR (19 %), einem neuen Stollensystem für Fußballschuhe. Zielgruppe der Jungfirma sind Profis sowie Wald- und Wiesenfußballer. Das Unternehmen wurde von Manuel Kössl und David Krusch gegründet. Das junge Team kam in die Vox-Show, um 85.000 Euro einzusammeln. Dafür wollten sie allerdings nur 10 % der Firmenanteile abgeben.

flapgrip
+++ In der ersten Folge der achten Staffel investierte Regal-Löwe Ralf Dümmel 125.000 Euro in flapgrip (25 %), eine Smartphone-Halterung. Das Startup, das von Philip Deml und Cem Dogan ins Leben gerufen wurde, dient als Navi-Halterung im Auto und als Media-Ständer, soll optimal in der Hand liegen und kann am Laptop für freihändige Video-Calls befestigt werden. Das Team kam in die Vox-Show, um 125.000 Euro (15 %) einzusammeln.

gitti
+++ In der ersten Folge investierten Beauty-Löwin Judith Williams und Familien-Löwin Dagmar Wöhrl 350.000 Euro in gitti (9,3 %), einem Startup für veganen Nagellack. Wobei Wöhrl bei diesem Doppel-Löwinnen-Deal nur 50.000 Euro übernahm. Gründerin Jennifer Baum-Minkus kam in die Show, um 300.000 (8 %) einzusammeln. Der Deal platzte nach der Show leider. Offenbar konnten sich das gitti-Team und die Löwinnen nach der Show nicht auf die Bewertung einigen.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Invincible Brands: Henkel zahlt mehr als 300 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 18. August werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Mushlabs
+++ Der Schweizer Geldgeber Redalpine, VisVires New Protein aus Singapur und die Altinvestoren investieren 10 Millionen US-Dollar in Mushlabs. Das Berliner Startup, das vom Mazen Rizk gegründet wurde, züchtet Fleischersatz aus fermentierten Pilzen. Auch Bitburger Ventures und Atlantic Food Labs investierten bereits in das junge Food-Unternehmen. Insgesamt flossen nun schon 12,2 Millionen in Mushlabs.

claimsforce 
+++ Fly Ventures, Point Nine und La Famiglia investieren weitere 7 Millionen Euro in das B2B-InsurTech claimsforce. Das Hamburger Unternehmen, das von  Nils Mahlow und Bastian Schweitzer gegrführt wird, will “echte Schadenerlebnisse” erschaffen. Konkret bietet die Jungfirm, die 2018 gegründet wurde, dazu “für alle im Schadenprozess Beteiligten – gleich ob Versicherer, Experte oder Endkunde – Technologien an, um die Schadenbearbeitung auf ein neues Niveau zu heben”. 

Razor
+++ 468 Capital, Presight Capital (Christian Angermayer) und Angel-Investoren wie Mato Peric, Roman Raisuddin Khan, Manuel Stotz, Stefan Jung sowie die Scalable Capital-Gründer Erik Podzuweit und Florian Prucker investieren 3,5 Millionen Euro in Razor. Das 2020 von Tushar Ahluwalia und Jonas Diezun gegründete Unternehmen kauft profitable Amazon-Händler (FBA  – Fulfillment by Amazon) und führt deren Geschäfte weiter. In den USA führte Thrasio das Konzept zum Erfolg.

Hornetsecurity
+++ Wie bereits berichtet, stiegen Providence Strategic Growth (PSG) und Verdane gerade bei Hornetsecurity ein. Nach eigenen Angaben ist das Unternehmen ein “führender europäischen Anbieter von Cloud-basierter E-Mail-Sicherheit und Datenschutz mit über 200 Mitarbeitern und über 40.000 Kunden”. Im Rahmen der Investmentrunde verkauften der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und die HCS Beteiligungsgesellschaft GmbH (HCS) ihre Anteile an Hornetsecurity. Wie im aktuellen ds-Insider-Podcast enthüllt lag die Bewertung von Hornetsecurity dabei bei bis 80 Millionen Euro. #EXKLUSIV

EXITS

Invincible Brands
+++ Wie bereits berichtet, übernahm der Düsseldorfer Konsumgüterkonzern Henkel kürzlich 75 % an den drei Marken HelloBody, Banana Beauty sowie Mermaid+Me (gehören alle zu Invicible Brands). Das Unternehmen, das vor allem über Instagram nach Kunden Ausschau hält, wurde 2015 von Gennadi Tschernow und Björn Keune gegründet. Der englische Private-Equity-Fonds Capital D übernahm Anfang 2018 die Mehrheit an der jungen und kaum sichtbaren Berliner E-Commerce-Schmiede. In den vergangenen zwölf Monaten erwirtschafteten die Marken einen Umsatz in Höhe von 100 Millionen Euro. Der Kaufpreis war bisher nicht bekannt. Wie im aktuellen ds-Insider-Podcast enthüllt, liegt der Kaufpreis mindestens bei 300 Millionen Euro. Weitere Quellen sprechen sogar von einem Preis jenseits der genannten Summe. Damit ist Invincible Brands einer der größten Exits der vergangenen Jahre in Berlin. #EXKLUSIV

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#Portfolio – 10 junge Startups, die Fly Ventures zuletzt finanzierte


Der Berliner Seed-Kapitalgeber Fly Ventures legte gerade seinen zweiten Fonds auf. Im neuen Geldtopf der Hauptstädter sind 53 Millionen Euro. Der erste Fly Ventures-Fonds war gerade einmal 35 Millionen schwer. In der Regel investiert Fly Ventures rund um Gabriel Matuschka zwischen 500.000 und 1,3 Millionen Euro in junge Unternehmen. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf DeepTech-Themen. In diesem und im vergangenen Jahr investierte das Team von Fly Ventures bereits in zehn Startups. In Deutschland stattete der junge Geldgeber dabei zuletzt pylot, remberg und Semalytix mit Kapital aus. Hier eine kurze Übersicht über die letzten Investments von Fly Ventures.

Die letzten Investments von Fly Ventures

pylot
Das von Hendrik Kramer, Maximilian Fisser und Jean-Michael Georg gegründete Unternehmen Münchner pylot, kümmert sich um das Trendthema autonomes Fahren. “pylotmakes level 5 autonomy a reality with teleoperation and enables mobility providers to manage their autonomous vehicle fleet in the future”, teilt das Startup mit. Neben Fly Ventures sind bei pylot auch Speedinvest und UnternehmerTUM bereits investiert.

remberg
Das Münchner Unternehmen remberg, das von von David Hahn, Julian Madrzak, Hagen Schmidtchen und Cecil Wöbker geführt wird, digitalisiert “Serviceprozesse von industriellen Maschinen”. remberg ermöglicht es konkret, “alle wichtigen Serviceprozesse wie Wartung- und Instandhaltung rund um die Maschine zu digitalisieren und dem Hersteller so die Möglichkeit zu geben, seinen Kunden Dokumentation, Serviceanfragen und Ersatzteilbestellungen digital anzubieten”.

Semalytix 
Das junge Startup Semalytix liefert Unternehmen zu konkreten Fragestellungen Auswertungen quasi aller verfügbaren Daten. “Wir erschließen vormals unstrukturierte Daten – digitale Texte -, strukturieren und analysieren die Inhalte, und lassen sie Zusammenhänge interaktiv erklären. Das ist Machine Reading in Kombination mit Data Story Telling”, sagt Janik Jaskolski, Mitgründer von Semalytix aus Bielefeld.

International setzt Fly Ventures auf Startup wie 9fin (London), GenLots (Lausanne). Harold (Paris), ImVitro (Paris), Insify (Amsterdam), Mutable (Amsterdam), Salv (Tallinn). Darum geht es: “9fin finds and extracts key data from corporate bond offerings and its issuers”, “GenLots is automating procurement of direct goods in large enterprises”, “Harold is developing an end-to-end solution for recycling companies, linking stakeholders among the value chain and automating processes”, “ImVitro is building the future software stack for the in vitro fertilization (IVF) process and clinics, starting with applying deep learning to embryo analysis and selection”, “Insify is building a commercial insurance provider for freelancers and small businesses, without having to deal with the typical cumbersome process with a human broker”, “Mutable helps ISPs (Internet Service Providers) take advantage of their data center locations and compute power by providing an infrastructure as code solution” und “Salv is a software solution automating and managing AML (anti-money laundering) processes for financial institutions”.

Zu den älteren Beteiligungen von Fly Ventures in Deutschland gehören außerdem: Candisclaimsforce, Finiata, garden und RiseML.

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#DealMonitor – 26 Millionen für E-Health-Startup Kaia – Neuer Fonds von Fly Ventures (53 Millionen)


Im aktuellen #DealMonitor für den 18. Juni werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Kaia
+++ Optum Ventures, Idinvest und capital300 sowie die Altinvestoren Balderton Capital, Heartcore Capital und Symphony Ventures investieren 26 Millionen US-Dollar in Kaia. Insgesamt flossen nun schon 50 Millionen in das E-Health-Startup aus München, das 2016 von Konstantin Mehl, Gründer von Foodora, und Manuel Thurner gegründet wurde. Kaia tritt an, um mit seiner App chronische Rückenschmerzen zu bekämpfen.

Back
+++ La Famiglia, Gradient Ventures, ein Ableger von Google, Point Nine Capital und Seedcamp sowie mehrere Business Angels investieren 3 Millionen Euro in Back – siehe WiWo Gründer. Das junge Unternehmen, das von Christian Eggert, ehemals Bonativo und Minodes, James Lafa, ehemals Minodes, und Janis Zech, ehemals Fyber, gegründet wurde, positioniert sich als Software für organisierte Arbeitsabläufe. Point Nine Capital und Seedcamp investierten bereits Ende 2018 in das Berliner Startup.

EXITS

Cyriso
+++ Das Berliner Startup Perseus, das inzwischen zur HDI Gruppe gehört, übernimmt Cyriso, ein Unternehmen, das sich um Cyberschäden kümmert. Bisheriger Gesellschafter von Cyriso war SEC Consult Deutschland Unternehmensberatung. Das 2017 von Steffen Teske und Sven Weizenegger gegründete Unternehmen Perseus kümmert sich um die Prävention von Cybergefahren und Cyber-Notfallhilfen. Das Startup wurde von Finleap und der Hannover Rück (gehört wie die HDI Gruppe zu Talanx) angeschoben und unterstützt.

VENTURE CAPITAL

Fly Ventures
+++ Der Berliner Seed-Kapitalgeber Fly Ventures legt seinen zweiten Fonds auf – drin sind 53 Millionen Euro. In der Regel investiert Fly Ventures rund um Gabriel Matuschka zwischen 500.000 und 1,3 Millionen Euro in junge Unternehmen. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf DeepTech-Themen. Im Portfolio von Fly Ventures befinden sich Startups wie 9fin, Candis, garden, Harold, Metaview und pylot. Die Investments in Bloomsbury AI und Scape zahlten sich bereits aus, beiden wurde zuletzt an Facebook verkauft. Der erste Fly Ventures-Fonds war 35 Millionen schwer.

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Fly Ventures raises new €53M fund to back seed-stage enterprise and deep tech startups in Europe

Fly Ventures, the Berlin-based VC that invests in seed-stage European startups within enterprise and deep tech, has raised a new €53 million fund. The firm writes initial cheques of between €500,000 and €1.3 million, and says it is on the hunt for startups developing “novel, advanced technology at the cutting edge of their respective sectors.”

Its debut fund was announced in December 2017, and since then the firm has had two quiet exits to Facebook, as well as backed a number of promising companies. They include autonomous driving startup Wayve, clinical trials marketplace Inato, anti-money-laundering startup Salv and cybersecurity startup GitGuardian.

Founded by Gabriel Matuschka and Fredrik Bergenlid, Fly Ventures was one of the first of a new generation of VC funds in Europe choosing to specialise around a sector, rather than be too general or too local. In this instance, deep tech and the enterprise.

Its founders are also both former founders or operators. Bergenlid previously worked at Google and was one of the brains behind Google Assistant, and Matuschka previously founded travel shopping club TripHunter, which was acquired by brands4friends (now owned by eBay).

The Fly team has expanded since fund one, too. Late last year I reported exclusively that longtime Entrepreneur First (EF) employee Matt Wichrowski was making a career switch to venture capital to provide Fly with a bigger presence in London. And as part of today’s new fund announcement, the firm is revealing that additional team members Marie Wennergren, Felix Wolf and David Malinge, have been promoted to partner.

“Fly is built with our founders in mind; structured to serve their most pressing needs: building complex, industry-defining technologies and selling it to large clients,” says Matuschka in a statement. “Fly delivers on this through its two-team approach, combining the best commercial expertise with leading technical knowledge. A rarity in European venture and one that makes us the best partner for enterprise and deep Tech startups in Europe.”

Adds Wichrowski: “We have a vast talent pool in Europe with deep expertise and experience. That talent has the potential to remake entire industries and that’s what we want our fund to unlock. Venture is pretty simple: find great people and make hard, risky bets that have huge outcomes. A lot of venture today has lost this ethos. It’s become more reserved with risk taking. We at Fly are going back to the heart of what VC is all about.”

Meanwhile, in case you are wondering about those two Facebook acquisitions. They were Bloomsbury AI, a startup that was building natural language processing (NLP) technology to help machines answer questions based on information gleaned from documents; and Scape, a computer vision-based positioning service used for augmented reality. Both acquisitions were done on the quiet. That is, until TechCrunch had other ideas.

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