#DealMonitor – the nu company sammelt 14 Millionen ein – Boxine geht per SPAC-IPO an die Börse – Carbonfuture bekommt 2,8 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 31. August werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

the nu company
+++ DLF Venture, Five Seasons Ventures und DX Ventures, der Inevstmentableger von Delivery Hero, investieren gemeinsam mit Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg, BackBone Ventures sowie Square One Foods 14 Millionen Euro in the nu company. Das Food-Startup aus Leipzig, das 2016 gegründet wurde, bietet unter der Marke nucao vegane und zuckerreduzierte Schokoriegel an. “Die Series A hilft uns dabei weitere Produkte auf den Markt zu bringen, die eine echte positive Veränderung im Massenmarkt herbeiführen können”, teilt das Unternehmen mit. ForestFinance, Formel-1-Weltmeister Rosberg, Develey-Geschäftsführer Michael Durach und Square One Foods investierten zuletzt rund 3,7 Millionen Euro in the nu company.

Carbonfuture
+++ Der Zürcher ClimateTech-Investor Übermorgen Ventures, Wi Venture und seed + speed Ventures, der Frühphaseninvestor von Carsten Maschmeyer, investieren 2,8 Millionen Dollar in Carbonfuture – siehe Gründerszene. Das Freiburger Startup positioniert sich als “Marktplatz und Plattform für hochwertige und wirkungsvolle Kohlenstoffsenken-Credits”. Es geht somit um den Handel mit Emissionsrechten. “Wir unterstützen Unternehmen und Organisationen weltweit auf ihrem Weg zu echter Klimaneutralität”, teilt die Jungfirma mit. Carbonfuture wurde 2020 von Matthias Ansorge, Marcel Eichler, Natasha Schaufler, Hannes Junginger und Andreas Hölzl gegründet.

Coinpanion
+++
Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), Patrick Pöschl (Scalable Capital), Christopher Oster (Clark), Florian Gschwandtner (Runtastic), Johann “Hans” Hansmann und Frank Westermann (mySugr) investieren 1,8 Millionen Euro in Coinpanion. Das Startup, das 2019 von Alexander Valtingojer, Matthias Zandanel, Saad J. Wohlgenannt und Aaron Penn in Wien gegründet, ermöglicht seinen Nutzer:innen Krypto-Investments. “Die 1,8 Millionen Euro Kapital sollen vor allem in das weitere Wachstum fließen. Wir wollen unser starkes Nutzer*innen-Wachstum weiter ausbauen. Außerdem planen wir, innerhalb eines Jahres von 18 auf 50 Mitarbeiter zu wachsen”, teilt das FinTech mit.

PlusDental 
+++ Germany’s Next Topmodel-Star Bruce Darnell investiert in PlusDental. Der Einstieg erfolgt im Rahmen einer Werbekooperation. Der TV-Star wird “Brand-Ambassador von PlusDental in TV-Spots sowie einer Out-of-Home-Kampagne”. Das Berliner Startup, das 2017 von Constantin Bisanz, David Khalil, Peter Baumgart und Lukas Brosseder ins Leben gerufen wurde, positioniert sich im Bereich “digitale Zahnmedizin und ästhetische kieferorthopädische Korrekturen mit transparenten Zahnschienen”. Insgesamt flossen in den vergangenen Jahren schon knapp 100 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr über PlusDental

STOCK MARKET

Boxine
+++ Das Düsseldorfer Unternehmens Boxine, bekannt für die Toniebox und die Tonies, geht – wie erwartet – via 468 SPAC I an die Börse.  “Im Rahmen des Unternehmenszusammenschlusses wird Boxine mit einem pro-forma Unternehmenswert von 870 Millionen Euro und einem pro-forma Eigenkapitalwert von 990 Millionen Euro bewertet”, teilen die Unternehmen mit. Mit der Toniebox und den dazugehörigen Tonies haben die Gründer Patric Faßbender und Marcus Stahl 2014 ein Audiosystem für Kinder erschaffen. In diesem Jahr peilt das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 170 Millionen Euro an. Im Vorjahr waren es 137 Millionen. Der SPAC-IPO wird Boxine “voraussichtlich einen Bruttoerlös von 400 Millionen Euro einbringen”. Hinter 468 SPAC I verbirgt sich der noch junge Geldgeber 468 Capital (unter anderem Ex-Rocket Internet-Macher Alexander Kudlich). Die Münchner Industrieholding Armira, der Movinga-Investor Santo Venture Capital und Zalando-Gründer Robert Gentz kauften das Düsseldorfer Unternehmen Boxine 2019, wohl für rund 300 Millionen Euro. Mehr über Boxine

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#DealMonitor – Hellman & Friedman plant zooplus-Übernahme für rund 3 Milliarden


Im aktuellen #DealMonitor für den 13. August werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

MERGERS & ACQUISITIONS

zooplus
+++ Der amerikanische Finanzinvestor Hellman & Friedman plant die Übernahme vom Online-Tiershop zooplus. “H&F beabsichtigt, den zooplus-Aktionären ein Barangebot in Höhe von 390 Euro je Aktie zu unterbreiten. Das impliziert eine Equity-Bewertung für zooplus von ca. 3 Milliarden Euro (diluted) und entspricht einer Prämie von 50 Prozent auf den volumengewichteten Durchschnittskurs der zooplus-Aktie in den vergangenen drei Monaten sowie eine Prämie von 40 Prozent auf den Schlusskurs vom 12. August 2021”, teilen die Unternehmen mit. zooplus, 1999 gegründet, erwirtschaftete 2020 einen Umsatz in Höhe von 1,8 Milliarden Euro, das operative Ergebnis (EBITSA) stieg um rund 50 % auf 63,3 Millionen Euro. Hellman & Friedman beteiligte sich in der Vergangenheit bereits mehrmals an deutschen Unternehmen- darunter AutoScout24.

Utimaco
+++ SGT German Private Equity übernimmt Utimaco. “Verkäufer ist die EQT Private Equity, die mit einer Minderheitsbeteiligung weiterhin an der Wertentwicklung partizipieren wird. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Fremdfinanzierung stellt Bain Capital Credit”, teilt der Geldgeber mit. Das Unternehmen, 1983 gegründet, mit Sitz in Aachen und Campbell (USA) positioniert sich als “Anbieter von Hochsicherheitstechnologien für Cybersecurity und Compliance-Lösungen”. Nach eigenen Angaben erwirtschaftete Utimaco zuletzt einen dreistelligen Millionenumsatz. Rund 470 Mitarbeiter:innen wirken für das Unternehmen.

INVESTMENTS

Weich Couture Alpaca
+++ Christina Rosenberg, langjährige Geschäftsführerin von Hermès Deutschland, und Robert Ermich, Gründer von DeinHandy und OnTruck, investieren in Weich Couture Alpaca. Hinter dem Startup aus Frankfurt am Main, das 2019 von Jannik Weich und David Kuttschrütter gegründet wurde, verbitgt sich ein “Luxuslabel für exklusive Wohntextilien und Accessoires aus nachhaltigem Alpaka”. Das frische Kapital soll “vorrangig in den Markenauftritt und weiteren Markenaufbau, die Erweiterung des Teams sowie die Produktentwicklung” fließen.

Recyda
+++ Futury Capital investiert in Recyda. Das Startup aus Freiburg, das 2020 von Anna Zießow, Vivian Loftin und Christian Knobloch gegründet wurde, entwickelt eine Software “zur internationalen Bewertung der Recyclingfähigkeit von Verpackungen”. Die Gründer fanden 2019 bei “The Mission” zueinander – einer Initiative, die von Futury, der Deutschen Bank, Bain & Company, der Handelsblatt Media Group und PreZero ins Leben gerufen wurde.

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#DealMonitor – Die wichtigsten Startups, die nicht aus Berlin sind


Berlin ist und bleibt die  Startup-Hauptstadt Deutschlands! Die allermeisten der zuletzt millionenfinanzierten Startups, Scaleups und Grownups haben ihren Sitz in Berlin. Es gibt aber – zum Glück – auch Ausnahmen, die zeigen, dass man auch abseits von Berlin große Millionenbeträge – gemeint sind hierbei Millionenbeträge jenseits von 25 Millionen Euro – einsammeln kann. In den vergangenen Monaten dieses Jahres gelang dies unter anderem Unternehmen wie Celonis, Flixbus und Volocopter. Die meisten der Jungfirmen auf dieser Liste stammen aus München.

Die wichtigsten Startups, die nicht aus Berlin sind *

Celonis, München, Software (1 Milliarde US-Dollar)
+++ Durable Capital Partners, T. Rowe Price Associates, Franklin Templeton, Splunk Ventures und “eine Gruppe weiterer Investoren” sowie Altinvestoren wie Arena Holdings investierten zuletzt 1 Milliarde US-Dollar in das Process Mining-Grownup Celonis. Eine solche Summe sammelte bisher noch kein Startup auf seinen Schlag ein. Die Bewertung lag bei 11 Milliarden Dollar. Damit ist Celonis das erste deutsche Decacorn. Mit dem Begriff werden Unternehmen beschrieben, die mindestens mit 10 Milliarden US-Dollar bewertet werden. Mehr über Celonis

Flixbus, München, Mobility (650 Millionen US-Dollar)
+++ Canyon Partners investierte zuletzt gemeinsam mit Altinvestoren wie General Atlantic, Permira, TCV, HV Capital, Blackrock, Baillie Gifford und Silverlake 650 Millionen US-Dollar Eigen- und Fremdkapital in FlixMobility, das Unternehmen hinter Flixbus und Flixtrain. Die Bewertung stieg auf 3 Milliarden Dollar. Im Insider-Podcast hatten wir zuvor bereits über eine anstehende Investmentrunde bei Flixbus berichtet. Die von uns berichteten 300 Millionen Dollar sind dabei das erwähnte Eigenkapital, der Rest Fremdkapital. Mehr über Flixbus

Volocopter, Bruchsal, Mobility (200 Millionen Euro)
+++ Der Vermögensverwalter BlackRock, Avala Capital, Atlantia, Continental, Jericho Capital, der Investmentableger von NTT, und Tokyo Century sowie alle Alt-Investoren – darunter Geely, Daimler, DB Schenker, Intel Capital, btov Partners, Team Europe (Lukasz Gadowski) und Klocke Holding – investierten zuletzt 200 Millionen Euro in das Flugtaxi-Startup Volocopter, das 2011 von Stephan Wolf und Alexander Zosel gegründet wurde. Insgesamt flossen nun schon 322 Millionen in Volocopter. Mehr über Volocopter

Scalable Capital, München, FinTech (180 Millionen US-Dollar)
+++ Der chinesische Techkonzern Tencent und Altinvestoren investierten zuletzt 180 Millionen US-Dollar in Scalable Capital. Der digitale Vermögensverwalter, der 2014 von Florian Prucker, Erik Podzuweit, Patrick Pöschl, Adam French und Stefan Mittnik gegründet wurde, sammelte nun schon 320 Millionen Dollar ein. Im Zuge der aktuellen Investmentrunde stieg das Unternehmen aus München zum Unicorn auf. Die Bewertung lag bei 1,4 Milliarden Dollar (Post-Money). Mehr über Scalable Capital

Staffbase, Chemnitz, Software (145 Millionen US-Dollar)
+++ Der Private-Equity-Geldgeber General Atlantic investierte zuletzt gemeinsam mit den Altinvestoren Insights Partners und e.ventures 145 Millionen US-Dollar in Staffbase. Das Chemnitzer Startup, 2014 gegründet, entwickelt eine Plattform, mit der Unternehmen ohne großen Aufwand eigene Mitarbeiter-Apps für den internen Gebrauch erstellen können. Über diese können die Nutzer etwa Nachrichten verschicken oder Schulungsvideos abrufen. Mehr im Deal-Monitor

parcelLab, München, Logistik (110 Millionen US-Dollar)
+++ Insight Partners, Endeit Capital sowie die Altinvestoren Capnamic Ventures und coparion investierten zuletzt 110 Millionen US-Dollar in parcelLab. Das Münchner Startup überwacht insbesondere für Online-Shops quasi den Versand der Waren. Falls ein Paket nicht in der üblichen Zeit ankommen sollte, entschuldigt sich das Startup im Namen des Online-Shops beim Kunden. parcelLab wurde 2015 von Tobias Buxhoidt, Anton Eder und Julian Krenge gegründet. Mehr über parcelLab

Jedox, Freiburg, Software (100 Millionen US-Dollar)
+++ Insight Partners und Alt-Investoren wie Iris Capital, eCAPITAL und Wecken & Cie. investierten zuletzt 100 Millionen US-Dollar in Jedox. Das 2002 in Freiburg gegründete Unternehmen bietet Enterprise-Performance-Management-Lösungen für Unternehmensplanung und -analyse an. Iris Capital, eCAPITAL und Wecken & Cie. investierten zuletzt 20 Millionen Euro in Jedox.  2018 erwirtschaftete Jedox einen Konzern-Umsatz in Höhe von von 23,1 Millionen Euro (Vorjahr: 19,9 Millionen Euro). Mehr im Deal-Monitor

Noch mehr große Startups, die nicht aus Berlin sind *

+++ Konux, München, Software, Internet of Things (80 Millionen US-Dollar)
+++ Clark, Frankfurt am Main, InsurTech (69 Millionen Euro)
+++ Kaia Health, München, E-Health (65 Millionen Euro)
+++ SevDesk, Offenburg, Software (50 Millionen Euro)

+++ tado, München, Smart Home 38 Millionen Euro
+++ Cognigy, Düsseldorf, Software (44 Millionen US-Dollar)
+++ Holidu, München Travel (37 Millionen Euro)
+++ Wellster Healthtech, München, E-Health (40 Millionen US-Dollar)

+++ eGym, München, SportTech (28 Millionen Euro)
+++ Avi Medical, München, E-Health (28,5 Millionen Euro)
+++ nextmarkets, Köln, FinTech (30 Millionen US-Dollar

* Basis für diese Liste sind die bisherigen Investments des Jahres 2021. Siehe: Die (bisher) wichtigsten Startup-Investitionen des Jahres 2021. Weitere große Jungfirmen, die nicht aus Berlin sind, heißen unter anderem Lilium, Auxmoney, Spryker, Isar Aerospace, LeanIX, Personio, GartenHaus, Pricefx, Limehome, GetSafe, SimScale, quantilope und Wandelbots. All diese Unternehmen konnten 2020 große Millionensummen einsammeln.

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#Brandneu – 5 neue Startups: EqualTo, Eqwal, Better be bold, Immo.Info, MyMoxBox


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

EqualTo
EqualTo aus Freiburg, das von Gijs Hubben, Diarmuid Glynn und Kim Bergstrand gegründet wurde, positioniert sich als No-Code-Lösung für Vertriebsprovisionen. Die Jungfirma schreibt dazu: “We are the missing piece of infrastructure needed to automate the commission process and maximize the ROI on sales commission”.

Eqwal
Über das junge Berliner Startup Eqwal können Unternehmen Jurist:innen für zeitlich begrenzte Einsätze oder Überbrückungszeiten finden.”Unternehmen ermöglicht der Ansatz, aus dem binären und häufig unwirtschaftlichen Modell zwischen internen Kapazitäten und externen Kanzleien -auszubrechen”, teilt das Startup mit.

Better be bold
Better be bold aus Iserlohn entwickelt “hochwertige und natürliche Männerpflege-Produkte”. Zum Start setzt das Startup, das von  Dennis Baltzer und Roberto Bianco gegründet wurde, auf eine Glatzencreme. Mit diesem Produkt möchte die Jungfirma “die Pflegeroutine von Glatzenträgern revolutionieren”.

Immo.Info
Hinter Immo.Info verbirgt sich ein “gemeinnütziges Portal für Immobilien und Finanzen”. Der Infodienst, der von den Tarifhaus-Gründern Julian Valdenaire und Tobias Valdenaire gegründet wurde, setzt insbesondere auf Ratgebertexte rund um das Thema Immobilienrente und Teilverkauf.

MyMoxBox
Mit der MyMoxBox haben Astrid Häusling und Stephanie Höfer eine Wochenbett-Box für frisch gebackene Mütter ins Leben gerufen. “Das Wochenbett ist auch für toughe, coole Frauen eine Herausforderung. Viele kommen immer wieder an ihre Grenzen. Da wollen wir unterstützen”, teilen die Gründerinnen mit.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Brandneu – 5 neue Startups: Avotac, RobCo, Revotion, fandli, Catch Talents


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Avotac
Das Team von Avotac setzt auf einen “nachhaltigen und mikrobenresistenten Hygienehandschuh mit integrierter Schutz- und Transporthülle”. Das Unternehmen aus Freiburg, das von Franziska Bürkle und Peter Bürkle gegründet wurde, möchte so Müllberge, die durch Plastikhandschuhe entstehen, vermeiden.

RobCo
Das Münchner Startup RobCo, das einen modularen Industrieroboter anbietet, wurde 2020 von Roman Hölzl, Constantin Dresl und Paul Maroldt gegründet. “Durch die einzigartige Software sind sie innerhalb von Minuten einsatzbereit” verspricht das junge Unternehmen.

Revotion
Revotion aus Düsseldorf entwickelt ein smartes Steuerungs- und Infotainmentsystem für Caravans und Boote. Die Gründer schreiben dazu: “Unser Ziel ist es, jedes Gerät an Bord zu vernetzen und einheitlich über unser schickes, riesiges Touchdisplay zu steuern”.

fandli
fandli aus Berlin positioniert sich als “nachhaltiger Lieferdienst für Lebensmittel und Drogerieartikel”. Die Jungfirma bringt dabei alle Waren in “Pfandbehältern und mit Lastenrädern” zu seinen Kundinnen und Kunden. Der junge Lieferdienst wurde von Tim Wehrmeyer ins Leben gerufen.

Catch Talents
Das Kölner Unternehmen Catch Talents unterstützt mittelständische Unternehmen dabei, mehr passende Bewerbungen zu erhalten. Der passende Slogan dabei lautet: “Vorqualifizierte Bewerbungen – Vollautomatisch und ohne Mehraufwand”. Die Jungfirma wurde von Marco Verhoeven und Justin Bous gegründet.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Gorillas sucht nun 1 Milliarde Dollar (Bewertung: 6 Milliarden) – Avi Medical sammelt Millionen ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 4. Mai werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTSUCHE

Gorillas
+++ Das junge Berliner Unicorn Gorillas sucht wenige Wochen nach der Verkündung der letzten Investmentrunde nun 1 Milliarde US-Dollar frisches Kapital. Der Berliner Lieferdienst, 2020 von Kagan Sümer und Jörg Kattner gegründet, gehört knapp ein Jahr nach dem Start schon zu den heißesten Startups des Landes. In den vergangenen Monaten flossen bereits mehr als 280 Millionen Euro in den schnellen Supermarkt. Das Startup erreichte zudem bereits Unicorn-Status – und damit eine Bewertung von mindestens 1 Milliarde Dollar – so schnell wie nie zuvor ein Startup in Deutschland. Nun peilt das junge Unternehmen eine Pre-Money-Bewertung von 6 Milliarden Dollar an. Der türkische Wettbewerber Getit, der bald in Berlin starten möchte, sucht derweil 500 Millionen Dollar. Details gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. Mehr über Gorillas #EXKLUSIV

Hausgold
+++ Das Hamburger Startup Hausgold sucht derzeit bis zu 12 Millionen Euro. Das 2014 gegründete PropTech bringt Immobilienverkäufer und Makler zusammen. In der Vergangenheit investierten Hanse Ventures, Global Founders Capital und Co. bereits mehr als 11 Millionen Euro in das Unternehmen, das von Sebastian Wagner gegründet wurde. Details gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. Mehr über Hausgold #EXKLUSIV

Surve Mobility
++ Das Berliner Startup Surve Mobility, früher als Chargery bekannt, sucht derzeit 5 Millionen Euro. Das Unternehmen bietet einen mobilen Ladeservice für Elektrofahrzeuge an. Surve Mobility wurde 2017 von Philipp Anders, Christian Lang und Paul Stuke gegründet. Details gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

INVESTMENTS

Avi Medical
+++ Heal Capital, Vorwerk Ventures, Idinvest und Co. investieren bereits vor einigen Wochen rund 10 Millionen Euro in Avi Medical. Hinter dem jungen Startup, das von Picus Capital angeschoben wurde, verbirgt sich eine moderne Hausarztpraxis. Konkret möchte die Jungfirma “die ambulante Patientenbetreuung in das 21. Jahrhundert zu bringen”. Dazu entwickelt das Unternehmen “nutzerorientierte, digitale Anwendungen, die den Austausch zwischen Patienten und Praxen erleichtern, transparenter machen und administrative Arbeiten automatisieren”. Zudem gründet Avi Medical ” allgemeinärztliche Praxen um eine ganzheitliche Betreuung abzubilden”. Das Startup wurde von Vlad Lata (Mitgründer von Konux), Christoph Baumeister. (Mitgründer von nello) und Julian Kley, zuletzt BCG, gegründet. Derzeit sucht Avi Medical bereits erneut Kapital. Details gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. Mehr über Avi Medial #EXKLUSIV

traceless
+++ Der noch junge Impact-Investor Planet A Ventures, der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und der Dortmunder Biotech-Investor b.value investieren eine einstellige Millionensumme in traceless. Das Hamburger Startup, das von Anne Lamp und Johanna Baare gegründet wurde, entwickelt kompostierbare Verpackungen. “Zwar bestehen traceless materials aus biobasierten Rohstoffen, stehen jedoch nicht mit der Nahrungsmittelproduktion im Konflikt und trägt somit auch nicht zur Veränderung der Landnutzung bei”, teilt das junge Unternehmen mit.

Inwerk 
+++ Der Berliner Investor Project A Ventures investiert in Inwerk, einen “Online-Anbieter von professionellen Büromöbeln”. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Meerbusch bei Düsseldorf, das 2001 gegründet wurde, beschäftigt derzeit 80 Mitarbeiter:innen. Das Unternehmen verfügt nach eigenen Angaben “über 400.000 Kunden”. Ende des vergangenen Jahres übernahm der Private-Equity-Investor Triton die Mehrheit am Unternehmen.

Retromotion
+++ Der Logistikdienstleister Fiege und weitere “namhafte Zulieferer aus dem Automotive-Bereich” investieren in Retromotion. Das Stuttgarter Unternehmen vertreibt Ersatzteile und Zubehör für den Automotive-Bereich. “Selbst schwer beschaffbare Ersatzteile werden durch innovative Fertigungsansätze und Beschaffungslogiken wieder verfügbar gemacht”, teilt das Startup mit. Retromotion wurde 2018 von Artur Oswald und Philipp Seul gegründet.

PLAN4
+++ Caitano Capital und die Altinvestoren BitStone Capital, Sprengnetter und die Rudolf Müller Medienholding investieren eine “knapp siebenstellige” Summe in das 2018 gegründete Freiburger Startup PLAN4. Das PropTech bietet mit dem Produkt Gebäudecheck eine Software-as-a-Service-Lösung zur mobilen Zustandsbewertung von Bestandsimmobilien an. Das Unternehmen wurde 2018 von Bernhard Mering, Hendrik Seibel und Thorsten Harig gegründet.

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#DealMonitor – Modifi bekommt 60 Millionen – Emeram Capital Partners steigt bei sofatutor ein – farmer connect sackt 9 Millionen ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 17. März werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Modifi
+++ Die Silicon Valley Bank gewährt dem FinTech Modifi eine Kreditlinie in Höhe von 60 Millionen US-Dollar. Das Berliner Startup, das 2018 von Nelson Holzner, Sven Brauer und Jan Wehrs gegründet wurde, finanziert weltweit den Handel zwischen Unternehmen. “Damit hat Modifi insgesamt über 111 Millionen US-Dollar eingesammelt. Das Darlehen wird genutzt, um die steigende Nachfrage in bestehenden Märkten zu befriedigen, das anhaltende Wachstum voranzutreiben und kleine und mittelständische Unternehmen in neuen Regionen, insbesondere in den USA, zu finanzieren”, teilt das junge Unternehmen mit.

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Linus Digital Finance
+++ Nicht genannte Geldgeber “aus der Tech-, Private Equity- und der Immobilien-Branche” investieren eine zweistellige Millionensumme in Linus Digital Finance. Die “daten- und technologiegesteuerte Finanzierungslösungen für Immobilienprojekte” wurde 2016 mit Kapital von Alexander Samwer, dem jüngsten der bekannten Internet-Investoren, gegründet. Über Linus Digital Finance erhalten professionelle und se­mi­pro­fes­si­o­nelle Investoren Zugang zu Immobilieninvestments. Geführt wird die Berliner Jungfirma, die kürzlich in eine AG umgewandelt wurde, von David Neuhoff und Frederic Olbert.

sofatutor
+++ Emeram Capital Partners, GIMV und “eine Reihe neuer Investoren” steigen beim Berliner Lerndienst sofatutor ein. “Sie lösen damit die bisherigen Investoren – darunter die Venture-Capital-Fonds Acton Capital Partners, Frog Capital und IBB Ventures – ab und übernehmen deren Anteile”, teilt das Unternehmen mit. In den vergangenen Jahren flossen bereits rund 13 Millionen Euro in sofatutor, das 2008 von Stephan Bayer gegründet wurde. 2019 erwirtschaftete die Jungfirma einen Umsatz in Höhe von 13,9 Millionen. Der Jahresfehlbetrag lag bei 1,4 Millionen. 200 Mitarbeiter wirken derzeit für sofatutor.

farmer connect
+++ Das japanische Unternehmen Itochu Corporation, ein Grosshandelsunternehmen, investiert gemeinsam mit “weiteren Investoren aus Europa sowie Nord- und Südamerika” 9 Millionen US-Dollar in farmer connect. Das Startup aus Genf bietet eine Supply-Chain-Software an, die faire, nachhaltige und rückverfolgbare Landwirtschaft ermöglichen soll. “With this money we can capitalise on demand for sustainable, inclusive and efficient agriculture supply chains that benefit everyone, from farmers to consumers”, teilt das AgTech mit. farmer connect wurde 2019 von Dave Behrends gegründet.

NeoPrediX
+++ LifeCare Partners, Bayern Kapital, die Eckenstein-Geigy-Stiftung und “ein Konsortium branchenerfahrener Business Angels” investieren 4,1 Millionen Schweizer Franken in NeoPrediX. Das Unternehmen, das 2020 als Spin-Off der Universität Basel ausgegründet wurde, entwickelt eine Software zur frühzeitigen Erkennung von Krankheiten bei Neugeborenen. “Die Mittel plant NeoPrediX in die technologische Weiterentwicklung der Software-Lösungen zu investieren”, teilt das Unternehmen mit Sitz in Regensburg und Basel mit.

Stratosphere Games
+++ Der amerikanische Geldgeber Skycatcher investiert eine niedrige siebenstellige Summe in die junge Berliner Gamesfirma Stratosphere Games. “On top of that the German Games Fund (Computerspieleförderung des Bundes) will add $1.21M (€1.02M) to develop a new Mobile Strategy title called “Project MiniCiv” bringing the total investment to over $2.5M”, teilt das MMO-Unternehmen mit. Stratosphere Games wurde 2015 von Kristian Metzger gegründet.

air-Q
+++ Das Unternehmen Robert Thomas Metall- und Elektrowerke investiert eine sechsstellige Summe in air-Q. Mit air-Q, das vom Unternehmen Corant entwickelt wird, lässt sich die Luftqualität messen. Das Luftmessgerät arbeitet unter anderem mit KI-Algorithmen, um sämtliche Schadstoffe in der Luft einer Wohnung zu messen. Das Unternehmen mit Sitz in Chemnitz und Leipzig wurde 2015 von Daniel Lehmann, Mario Körösi und Alexander Stinka gegründet.

EXITS

rapidmail
+++ Sarbacane aus Frankreich, ein Unternehmen rund um Unternehmenskommunikation, übernimmt den Freiburger Newsletterdienst rapidmail. “Die Sarbacane Gruppe, die in Deutschland bereits über Mailify tätig ist, stärkt ihre Position auf dem deutschsprachigen Markt und bestätigt ihre Ambitionen außerhalb ihres Heimatmarktes”, teilt das Unternehmen zur Übernahme mit. rapidmail, 2008 gegründet, verfügt nach eigenen Angaben über 100.000 Kunden in 28 Ländern.

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#DealMonitor – Stadtsalat sammelt 5 Millionen ein – Stokr bekommt 3,9 Millionen – Alice sackt knapp 1 Million ein


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INVESTMENTS

Stadtsalat
+++  Nicht genannte Geldgeber investieren 5 Millionen Euro in das Hamburger Stadtsalat. Das junge Unternehmen wurde 2014 von Marcus Berg und Tom Smets als Salat-Lieferservice gegründet. Inzwischen betreiben die Hanseaten auch mehrere Offline-Läden – etwa in Berlin. “Wir wollen so viele Menschen wie möglich mit gesundem und leckerem Essen in Premium-Qualität glücklich machen und dabei ökologisch und ökonomisch nachhaltig für unser Team und unsere Lieferanten agieren. Dazu haben wir uns das Ziel gesetzt, in allen deutschen Großstädten einen Stadtsalat-Store zu eröffnen”, schreibt Gründer Berg.

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Stokr
+++ iFinex, Borderless Capital, die Utopia Genesis Foundation und G1 Ventures investieren 3,9 Millionen Euro in Stokr, Das deutsch-luxemburgische Startup positioniert sich als “Marktplatz für alternative Anlagen”. Stokr funktioniere dabei “im Grunde wie Kickstarter, aber für Wertpapiere”. Mit dem frischen Kapital möchte das Stokr-Team “die Plattform weiter ausbauen und der steigenden Nachfrage nach Security Token Offerings gerecht zu werden”. Das FinTech wurde 2017 von Tobias Seidl und Arnab Naskar gegründet.

HighLine Technology 
+++ Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und der Fraunhofer Technologie Transferfonds (FTTF) investieren 1,2 Millionen Euro in HighLine Technology. Das Unternehmen, ein Spin-Off des Fraunhofer ISE in Freiburg, entwickelt “hochpräzise Drucktechnologie für die Halbleiterindustrie mit aktuellem Fokus auf Solarzellen”. Die Jungfirma wurde von Maximilian Pospischil, Marian Breitenbücher und Martin Kuchler gegründet.

Alice
+++ Cavalry Ventures, Berlin Ventures sowie Business Angels wie Verena und Philipp Pausder, Lea-Sophie Cramer, Emma Tracey, Doreen Huber, Kerstin Schiefelbein und Lara Von Tippelskirch investieren rund 1 Million Euro in Alice.  Das Berliner Fintech möchte Frauen helfen, ihre Finanzen zu optimieren. Dies soll über “maßgeschneiderte Informationen und einfach zu bedienende Tools, die es Frauen ermöglichen, ihre Spar- und Anlageziele zu erreichen”, gelingen. Das Startup wurde von Andrea Fernandez und Artyom Chelbayev gegründet.

Oqmented
+++ VSquared Ventures, Helmut Jeggle und Co. investieren eine ungenannte Summe in OQmented aus Itzehoe. OQmented, 2018 von Ulrich Hofmann und Thomas von Wantoch gegründet, psoitioniert sich als Mikrospiegel-Systemanbieter. “Based on an extensive IP portfolio, their expertise is the key enabler to light-weight and power efficient consumer AR/VR glasses and cutting-edge 3D sensing products. OQmented LBS technology is defined by highest reliability, best in class performance, unmatched compactness and consumes less energy than any other solutions available today”, teilt die Jungfirma mit.

NursIT
+++ IBB Ventures  und die vitagroup investieren in NursIT, einem Unternehmen, das “innovative Produkte und Dienstleistungen” für das Pflegesegment entwickelt. “Dabei handelt sich u.a. um eine speziell für Pflegefachkräfte entwickelte Prozessmanagement-Methode (ProNurse), die Pflege-Exper­ten­software CareIT Pro und spezielle Schulungsangebote im Bereich der Pflegeinformatik”, teilt das Unternehmen mit.

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#DealMonitor – Jedox bekommt 100 Millionen – Delivery Hero legt DX Ventures (50 Millionen) auf – Waterland übernimmt YieldKit


Im aktuellen #DealMonitor für den 12. Januar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Jedox
+++ Insight Partners und Alt-Investoren wie Iris Capital, eCAPITAL und Wecken & Cie. investieren 100 Millionen US-Dollar in Jedox. Das 2002 in Freiburg gegründete Unternehmen bietet Enterprise-Performance-Management-Lösungen für Unternehmensplanung und -analyse an. Iris Capital, eCAPITAL und Wecken & Cie. investierten zuletzt 20 Millionen Euro in Jedox. “Die neue Finanzierungsrunde wird Jedox helfen, sein Kundenwachstum und seine globale Expansion zu beschleunigen und gleichzeitig seine robuste Plattform für abteilungsübergreifende integrierte Geschäftsplanung, Berichterstattung und Analyse zu verbessern”, teilt das Unternehmen mit. Über 2.500 Unternehmen nutzen Jedox nach Firmenangaben. 2018 erwirtschaftete Jedox einen Konzern-Umsatz in Höhe von von 23,1 Millionen Euro (Vorjahr: 19,9 Millionen Euro).

Filestage
+++ Der niederländische Geldgeber Newion, Alt-Investor High-Tech Gründerfonds (HTGF) und seed + speed Ventures, der Seed-Investor von TV-Löwe Carsten Maschmeyer, investieren 2,8 Millionen Euro in das Stuttgarter Software-Startup Filestage. Das 2015 von Niklas Dorn, Maël Frize und Simon Kontschak gegründete Unternehmen positioniert sich als “Asset Review Plattform für Unternehmen und Agenturen”.

Energy Robotics
+++ Earlybird Venture Capital und einige Business Angels wie Paul Achleitner, Gerhard Roiss, Martin Klässner und Andrej Henkler investieren 2 Millionen Euro in Energy Robotics, einen Entwickler von Softwarelösungen für mobile Inspektionsroboter. Energy Robotics wurde 2019 als  Spin-off der Technischen Universität Darmstadt gegründet. Das Unternehmen wird von Dorian Scholz und Stefan Kohlbrecher geführt.

Recare 
+++ Der Berliner Geldgeber Die BrückenKöpfe und Altgesellschafter Altgesellschafter wie der Thieme Verlag, Petra Becker, TECH Beteiligungen Niklas Östberg und Oliver Pabst investieren 2 Millionen Euro in Recare. Das junge Unternehmen, 2017 in Berlin gegründet, betreibt einen B2B-Marktplatz für medizinische Versorgungseinrichtungen und Krankenhäuser in verschiedenen Versorgungsbereichen. Insgesamt flossen bereits rund 6 Millionen Euro in Recare.

Taxy.io
+++ 42CAP aus München und einige Business Angels sowie Alt-Investor TechVision Fonds (TVF)  investieren eine siebenstellige Summe in das Aachener Startup Taxy.io. Das junge Unternehmen bietet eine B2B-Software-Lösung für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Mitarbeiter in Finanzabteilungen an. Das Unternehmen wurde 2018 von Daniel Kirch, Sven Peper, Steffen Kirchhoff und Sven Weber gegründet. Mit dem frischen Kapital “will das Startup seine Geschäftstätigkeiten auf den gesamten DACH-Raum ausweiten”.

INVESTMENTS

Yorxs
+++ Der Münchener Juwelier Ralf Nutt übernimmt den insolventen Online-Diamanthändler Yorxs – siehe Handelsblatt. “Das Start-up hatte jahrelang in der Diamantbranche für Aufsehen gesorgt, weil es eine breitere Palette an Diamanten zu niedrigeren Preisen als die gesamte Konkurrenz in Deutschland bot”, heißt es im Artikel. Yorxs, 2012 von Joachim Giehl und Casimir Graf zu Maltzahn gegründet, sammelte in den vergangenen Jahren mehrere Millionen von Risikokapitalgebern ein – unter anderem vonmHightech-Gründerfonds (HTGF), K5 Ventures und der KfW. Im September 2019 schlitterte das Unternehmen dann in die Insolvenz.

EXITS

YieldKit
+++ Jetzt offiziell! Die niederländische Private Equity-Gesellschaft Waterland übernimmt – wie bereits Anfang Januar berichtet – die Mehrheit an YieldKit, einem “Performance Marketing Aggregator for Publishers”. In der Presseaussendung heißt es: “Zusammen mit Gründer Oliver Krohne, CEO Daniel Neuhaus, sowie Tech-Unternehmer und YieldKit-Investor Lars Hinrichs plant Waterland das organische Wachstum von YieldKit zusätzlich zu beschleunigen und die Software-Plattform mittels Buy-&-Build-Strategie zur Marktführerschaft auszubauen. YieldKit erwirtschaftete nach eigenen Angaben 2020 einen Usmatz in Höhe von 33 Millionen Euro. YieldKit beschäftigte zuletzt 30 Mitarbeiter.

VENTURE CAPITAL

DX Ventures
+++ Der börsennotierte Lieferdienstvermittler Delivery Hero legt sich mit DX Ventures einen Investmentableger zu. “Die Investmentstrategie konzentriert sich darauf, gründergeführte Unternehmen mit Kapital zur Erfüllung ihrer Visionen auszustatten, um eine große Bandbreite traditioneller Industrien zu revolutionieren”, teilt das Unternehmen zum offiziellen Start mit. Der Corporate-Venture-Ableger ist zunächst mit 50 Millionen Euro ausgestattet. Fokus von DX Ventures sind Themen wie On-Demand Service, Lebensmitteltechnologie, nachhaltige Innovation, künstliche Intelligenz, FinTech und Logistik. DX Ventures wird von Duncan McIntyre geführt. Zum Portfolio von DX Ventures gehören unter anderem bereits Rappi, Ritual und wisefood.

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#Hintergrund – Klang2, LetsAct, Forest Gum, FH2OCUS, Breakletics treten vor die Löwen #DHDL


Auch in der achten Staffel der erfolgreichen Vox-Erfolgsshow “Die Höhle der Löwen” (DHDL) wittert das Löwenrudel wieder Woche für Woche ganz fette Beute. Die Jury besteht in dieser Staffel aus dem Regal-Löwen Ralf Dümmel, dem Pharma-Löwen Nils Glagau, dem Influencer-Löwen Georg Kofler, dem Sales-Löwen Carsten Maschmeyer, der Beauty-Löwin Judith Williams, der Familien-Löwin Dagmar Wöhrl und erstmals dem GreenTech-Löwen Nico Rosberg. Nun aber wieder schnell rein in die Löwengrube: Hier die Startups der aktuellen Folge, die wieder um 20:15 Uhr bei Vox über den Bildschirm geht.

Tipp: Alles über die Vox-Gründer-Show gibt es in unserer DHDL-Rubrik. Die jeweiligen Deals und Nicht-Deals gibt es hier: “Die Höhle der Löwen (8. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (7. Staffel)Die Höhle der Löwen” – Deals (6. Staffel)Die Höhle der Löwen” – Deals (5. Staffel), “Die Höhle der Löwen – Deals (4. Staffel)“, Die Höhle der Löwen – Deals (3. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (2. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (1. Staffel)“.

Die DHDL-Startups der Woche

Forest Gum
Mit seinem biologisch abbaubaren Kaugummi Forest Gum will Thomas Krämer (40) aus Köln den Kaugummi-Markt revolutionieren. Der studierte Ressourcenmanager steht ganz am Anfang seines Unternehmens und erklärt: „Wir benötigen Unterstützer, die daran glauben, dass man auch mit Kaugummi die Welt ein bisschen besser machen kann.“ Ein herkömmliches Kaugummi besteht zum großen Teil aus Polyvinylacetaten: Synthetische Stoffe, aus denen auch Plastikflaschen oder Autoreifen hergestellt werden. „Wenn man auf Kaugummi kaut, kaut man auf Plastik“, erklärt der Gründer den Löwen. „580.000 Tonnen Kaugummi werden weltweit jedes Jahr gekauft, gekaut und wieder ausgespuckt. Bis zu 80 Kaugummis kleben in Deutschland an belebten Plätzen auf einem Quadratmeter Straße. Circa 900 Millionen Euro geben die Kommunen jedes Jahr aus, um Gehwege von Kaugummi zu reinigen.“ Um diese Umweltsünde aus der Welt zu schaffen, hat Thomas Forest Gum gegründet. Seine biologisch abbaubaren Kaugummis aus rein pflanzlichen Zutaten sind komplett plastikfrei, zuckerfrei, frei von künstlichen Aromen und zudem nachhaltig in Zentralamerika produziert. Für sein Unternehmen benötigt der Gründer ein Investment von 300.000 Euro und bietet dafür zehn Prozent Firmenanteile. Ob den Löwen dieser Pitch schmeckt?

FH2OCUS (heute FlowKiss)
Sonja Wüpping (28) und Jan Oostendorp (31) kennen sich aus Schulzeiten und wollen bald heiraten. Ihren Traum vom gemeinsamen Start-Up haben sich die Berufsberaterin und der Produktfotograf bereits verwirklicht. „Wir haben ein Getränk entwickelt, das zwar unscheinbar aussieht, Sie aber überraschen wird“, verspricht Jan den Löwen. Statt Kaffee schon morgens den ersten Energydrink: Das gehörte für Sonja lange Zeit zum Alltag. „Das fand keiner gut“, erinnert sich die 28-Jährige. So peinlich war ihr die Vorliebe für die süßen Koffein-Kicks, dass sie die leeren Pfanddosen vor ihrem damals neuen Freund Jan sogar im Küchenschrank versteckte. Doch der kam schnell dahinter und wunderte sich: „Denn eigentlich ernährt sich Sonja sehr gesund.“ Als die gemeinsame Suche nach erfrischenden Wachmachern ergebnislos blieb, entwickelten Sonja und Jan selbst eine gesündere Alternative. „FH2OCUS ist ein koffeinhaltiges Sprudelwasser. Es enthält keinen Zucker, keine künstlichen Geschmacksstoffe und auch keine Kalorien“, erklärt Jan. Das Power-Wasser besteht aus vier Zutaten (Wasser, Kohlensäure, Koffein und Zitrone für die Frische) und beinhaltet pro 100 ml 20 mg Koffein. „Damit macht eine 600 ml Flasche so wach wie eine große Tasse Kaffee, ist dabei aber so erfrischend wie ein Energydrink und so natürlich wie Wasser“, erklärt Sonja. Um ihr noch junges Unternehmen am Markt zu etablieren und neue Zielgruppen zu erobern, benötigt das Powerpärchen 90.000 Euro und bietet 25 Prozent Firmenanteile.

Breakletics
„Hit the Beat“: So lautet das Motto der passionierten Breakdancer Peter Sowinksi (34) und Samim Quraischi (32). „Ich habe für Breakdance alles vernachlässigt: Schule, Freunde, alles!“, erklärt Peter seine Leidenschaft. „Mein einziger Fokus war Breakdance. Ich liebe diese Kreativität und die Einzigartigkeit.“ Solo dreifacher Deutscher Meister im Breakdance holte sich Peter 2011 auch als Team mit Kumpel Samim 2011 die Deutsche Meisterschaft. Inzwischen haben die beiden den Sprung ins nächste Level geschafft und wollen mit dem speziellen Workout Breakletics die Fitness-Branche auf den Kopf stellen. „Wir haben die kreativen Elemente aus dem Breakdance genommen, sie runtergebrochen und mit normalen Fitnessübungen kombiniert“, erklärt Peter das High Intensity-Programm, das fit und vor allem Spaß machen soll. Die Trainings-Sessions lassen sich als digitales Workout per App oder Browser nach Länge und dem individuellem Fitness-Level abrufen. Zudem bieten die Gründer Trainer-Lizenzen für den Unterricht in Fitness-Studios an. Für ihr Unternehmen benötigen die Breakdancer Kapital in Höhe von 350.000 Euro und bieten dafür zehn Prozent ihres Unternehmens. Bevor es zu Verhandlungsgesprächen kommt, wagen sich Nico Rosberg und Dr. Georg Kofler allerdings erst einmal selbst auf die Trainings-Bühne.

Klang2
„Wir bringen Musik in Ihren nächsten Spieleabend“, versprechen Geigenbauer Sebastian Oberlin (39) und Musiker sowie hauptberuflicher Softwareentwickler Adrian Rennertz (33). Die beiden machen seit 2017 Musik zusammen und hatten 2018 gemeinsam die Idee zu „Klang2“: Kleine Holzquadrate, die über das Smartphone Sounds abspielen, wie z.B. Klassische Musik oder Tiergeräusche. Das Gedächtnisspiel für die Ohren soll musikalische sowie Allgemeinbildung mit Spaß verbinden: „Ich starte die App, wähle das Spiel ‚Klassische Musik‘ und muss dann zwei Hälften einer Melodie zusammenführen. Wie beim klassischen Memory, nur mit Tönen statt mit Bildern“, erklärt Adrian die Holzquadrate. Wenn die zwei richtigen Ton-Hölzer zusammengeführt wurden, erklingt als Belohnung die ganze Sinfonie. Um noch mehr Klangspiele anbieten zu können, suchen die Gründer ein Investment von 150.000 Euro für 10 Prozent Anteile. Treffen Adrian und Sebastian bei den Löwen den richtigen Ton?

Letsact
Ludwig Petersen (21) und Paul Bäumler (22) aus München engagieren sich bereits seit Jahren ehrenamtlich. Doch der Einstieg in ein solches Engagement ist gar nicht so einfach, wissen die beiden. „Jeder dritte Deutsche würde gerne ehrenamtlich etwas Gutes tun”, erklärt Ludwig. „Aber oft weiß man nicht, wie oder wo man anfangen soll.” Ihr Start-up Letsact soll dabei helfen. „Wir wollen es den Menschen leicht machen, einen Beitrag für eine bessere Welt zu leisten”, erklärt Paul. Ihre App bündelt unterschiedlichste soziale Organisationen und bietet einen guten Überblick über die breiten Möglichkeiten des Ehrenamts. So kann man einfach und unkompliziert soziale Projekte finden und sich engagieren. Die Plattform vermittelt somit zwischen Volunteers und Non Profit-Organisationen. Daneben bietet Letsact auch Möglichkeiten sich finanziell für den guten Zweck einzusetzen, um bspw. Klimaprojekte zu unterstützen. Letsact möchte weiterwachsen, unter anderem für ihre Expansion in Europa brauchen die zwei Gründer mehr Kapital. Für ein Investment von 300.000 Euro würden die Gründer zehn Prozent ihrer Unternehmensanteile abgeben. Mit ihrer Idee rühren die Jungunternehmer Nico Rosberg zu Tränen. Werden Sie auch die Unterstützung der Löwen erhalten?

Tipp: Alles über die Vox-Gründer-Show gibt es in unserer DHDL-Rubrik. Die jeweiligen Deals und Nicht-Deals gibt es hier: “Die Höhle der Löwen (8. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (7. Staffel)Die Höhle der Löwen” – Deals (6. Staffel)Die Höhle der Löwen” – Deals (5. Staffel), “Die Höhle der Löwen – Deals (4. Staffel)“, Die Höhle der Löwen – Deals (3. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (2. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (1. Staffel)“.

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Foto (oben):  TVNOW / Bernd-Michael Maurer

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#DealMonitor – Insta Immo sammelt 14 Millionen ein – EMZ Partners steigt bei HRworks ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 20. August werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Insta Immo
+++ Talis Capital, Holtzbrinck Ventures, Tom Stafford und Rahul Mehta von DST Global sowie Mato Peric investieren 14 Millionen Euro in Insta Immo. Das Göttinger Proptech und FinTEch, das von Hans-Christian Zappel, Samantha Kempe und Avinav Nigam gegründet wurde, kauft im Auftrag institutioneller Investoren “zentral gelegene Wohnobjekte im Auftrag institutioneller Investoren” auf und wandelte diese in “voll möblierte ‘Living as a Service’-Wohnungen um.

Apheris
+++ LocalGlobe, MuleSoft-Gründer Ross Mason und Twitter-Chairman Patrick Pichette investieren 2,5 Millionen Euro in Apheris. Das 2019 von Robin Röhm und Michael Höh gegründete DeepTech-Startup aus Berlin ermöglicht eine “konzernübergreifende Zusammenarbeit und sichere Datenanalyse ohne Gefährdung der Privatsphäre”. Insgesamt flossen nun schon 3,7 Millionen in das junge Unternehmen. Zu den weiteren Investoren gehören another.vc, System.One sowie Charles Songhurst, NaturalMotion-Gründer Torsten Weil und Songkick-Gründer Ian Hogarth.

EXITS

HRworks
+++  Die Beteiligungsgesellschaft EMZ Partners, die gerade erst bei Ankerkraut eingestiegen ist, steht nun auch vor dem Einstieg bei HRworks, einer webbasierten Software zur Abwicklung von Personalprozessen. Beim Kartellamt wurde bereits der “mit­tel­ba­re Er­werb von bis zu 100 % der An­tei­le” angemeldet. Die Formulierung deutet darauf, dass die Komplettübernahme in mehreren Teilen erfolgen wird. Zum Hintergrund: EMZ Partners tätig in der Regel Investments ab 10 Millionen Euro. Das Freiburger Unternehmen HRworks ging 1997 als Classware an den Start. Derzeit wirken rund 70 Mitarbeiter für die HR-Firma. “Aktuell nutzen rund 1.600 Kunden und mehr als 200.000 User die SaaS-Anwendung von HRworks für die Reisekostenabrechnung und das komplette Personalmanagement”, teilt das Unternehmen in eigener Sache mit.

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#DealMonitor – Weltbild rettet tausendkind – Millionen für Alasco


Im aktuellen #DealMonitor für den 8. Juni werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Bepro11
+++ Altos Ventures, Softbank Ventures, Saehan Ventures, Springcamp und Miraeasset Ventures investieren 8,8 Millionen Euro in Bepro11. Vor zwei Jahren flossen bereits rund 10 Millionen Dollar flossen in das Hamburger Unternehmen, dessen Wuzeln in Südkorea liegen. Hyunwook Kang, der sich europäisiert Luis Kang nennt, gründete das sportliche Analyse-Tool 2015 in Seoul. 2017 – nach einer ersten Finanzierungsrunde – zog das Unternehmen dann aus strategischen Gründen nach Hamburg.

Alasco
+++ Der Rocket-Internet-Geldgeber Global Founders Capital und Anyon investieren zusammen mit Bestandsinvestoren Holtzbrinck Ventures und Picus Capital 7,5 Millionen Euro in Alasco, eine digitale Finanzmanagement-Lösung für Bauprojekte. Das frische Kapital soll in die “Weiterentwicklung der Plattform und den Ausbau des Teams” fließen. Alasco wurde 2018 von den ehemaligen Stylight-Machern Anselm Bauer, Benjamin Günther und Sebastian Schuon gegründet.

PLAN4
+++ Der Kölner Geldgeber BitStone Capital und der Immobilienbewerter Sprengnetter investieren im Rahmen einer Pre-Series-A-Runde in das 2018 gegründete Freiburger Startup PLAN4. Das PropTech bietet mit dem Produkt Gebäudecheck eine Software-as-a-Service-Lösung zur mobilen Zustandsbewertung von Bestandsimmobilien an. Das junge Unternehmen wurde im Februar 2018 von Bernhard Mering, Hendrik Seibel und Thorsten Harig gegründet.

EXITS

tausendkind
+++ Die Düsseldorfer Droege Group, zu der Weltbild gehört, übernimmt das insolvente Berliner Startup tausendkind, einen Shop für Baby- und Kinderartikel. “Tausendkind wird unter dem Dach der Weltbild Gruppe als Marke positioniert und als eigenständiges Unternehmen geführt. Dabei wird sich tausendkind der bewährten Prozesse von Weltbild bedienen. Die Umsätze der Weltbild-Marke Kidoh werden mit tausendkind zusammengeführt. Es ist angedacht, ein Angebot von tausendkind in allen Weltbild-Filialen einzurichten”, teilt das Unternehmen mit. tausendkind schlitterte Ende März in die Insolvenz – zuvor war eine Investmentrunde geplatzt. Rund 24 Millionen flossen in den vergangenen Jahren in tausendkind. Der Bilanzverlust summierte sich zuletzt auf rund 30,6 Millionen.

VENTURE CAPITAL

Samsung for Impact
+++ Der Elektronikrise Samsung legt mit Samsung for Impact ein Programm für Social Entrepreneurship auf. Das Programm unterstützt gezielt “Early Stage Tech Startups beim Aufbau von nachhaltigen, wirtschaftlich tragfähigen Geschäftsmodellen”. Das Accelerator-Programm startet mit vier Kandidaten, die sich im vergangenen Jahr qualifiziert haben: Perto und Stabl nutzen datenbasierte Lösungen, um mit effizienten Alternativen zu bestehenden Ansätzen einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Fimo und Varomo entwickeln digitale Lösungen im Healthcare-Bereich, die sich künstliche Intelligenz zunutze machen, um die Lebensqualität erkrankter oder beeinträchtigter Menschen zu steigern.

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