Stress im Beruf: “Ich rate zu einer Not-to-do-Liste”

Depressionen, Schlafstörungen, erhöhtes Herzinfarktrisiko – auch der Job kann krank machen, sagt die Medizinerin Sandra Quants. Wie kann man das vermeiden?

#hamburg

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#DealMonitor – Atlantic Labs investiert in Mila – fairCamper bekommt Millionensumme


Im aktuellen #DealMonitor für den 26. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Ben Fleet Services
+++ Der Versicherungskonzern Baloise investiert 5,5 Millionen Euro in das Startup Ben Fleet Services, einen Dienstleister für den Unterhalt von Fahrzeugflotten. Das junge Unternehmen wurde im vergangenen Jahr von EnBW und dem Company Builder Bridgemaker gegründet. “Das Berliner Startup beschäftigt inzwischen rund 100 Mitarbeiter*innenin ganz Deutschland. Neben traditionellen Firmenflotten zählen auch führende Anbieter neuer Mobilitätsdienste wie MILES, SIXT Share und stadtmobil zu seinen Kunden”, teilt das Unternehmen mit.

fairCamper
+++ Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), Innovationsstarter Fonds Hamburg (IFH) und Business Angel David Majert investieren eine siebenstellige Summe in fairCamper, einen Marktplatz für “einfaches und sicheres” Mieten von Wohnmobilen und Campern. “Ein Großteil der Mittel fließt in die weitere Entwicklung der Plattform und der SaaS-Lösung. Ferner sollen die Mittel für den Ausbau des Teams eingesetzt werden und das internationale Wachstum ermöglichen”, teilt das Startup aus Hamburg mit.

Mila
+++ Der Berliner Frühphasen-Investor Atlantic Labs investiert gemeinsam mit Angel-Investoren wie Julian Blessin, Alan Poensgen, Andreas Schneider und Friedrich A. Neuman in Mila. Das junge Berliner Unternehmen beschreibt sich als “Raum für mentale Gesundheit in Unternehmen”. In sogenannten mila.sessions erhalten die Nutzer der Plattform Unterstützung von Experten. “Wir wollen das Stigma um das Thema psychische Gesundheit beseitigen”, teilt das Startup mit. mila wurde 2019 von Ines Räth, Catalina Turlea und Jonas Keil gegründet. In unserem ersten Pitch-Podcast könnt ihr euch die Idee hinter Mila anhören.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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Vielfalt in Unternehmen: “Diversität ist oft nur ein Schlagwort”

Viele Unternehmen stellen kaum Migranten ein, trotz Fachkräftemangel. Personalberater Asif Malik möchte das ändern – auch wegen seiner eigenen Geschichte.

#hamburg

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Hamburg: Aus Mangel an Beweisen

Nach einem tödlichen Unfall stehen zwei Autoraser vor Gericht. Fuhren sie ein illegales Rennen oder waren sie nur zu schnell? Das Urteil fällt milde aus.

#hamburg

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Wirtschaft: “Fitte Boten sind begehrt”

Alexander Birken leitet die Otto Group, einen der großen Gewinner der Coronakrise. Der Online-Handel und die Paketfirma Hermes boomen. Läuft alles bestens, oder?

#hamburg

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Joachim Herz Stiftung: Ein Herz und eine Seele

Ein Hamburger Bankier schließt einen Deal mit einer reichen Stiftung ab – deren Kuratorium er selbst vorsitzt. Es geht um 90 Millionen Euro. Ein Wirtschaftskrimi

#hamburg

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Gewalt in der Geburtshilfe: Wenn das Nein im Kreißsaal nicht zählt

Mit einem Aktionstag wollen Frauen auf Gewalt in der Geburtshilfe aufmerksam machen. Mascha Grieschat hat ihn mitinitiiert – weil sie selbst Traumatisches erlebt hat.

#hamburg

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#Brandneu – 8 neue Startups, die ihr auf dem Schirm haben solltet


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

writeaguide
Bei writeaguide handelt es sich um eine cloud-basierte Anwendung für smartes Wissensmanagement. Zilegruppe dabei sind Teams. “Neben dem intuitiven Erstellen und Vernetzen von Wissen in Guides, legen wir mit writeaguide auch einen großen Wert auf die datengesteuerte Wissensanalyse”, teilt das Startup mit. Gegründet wurde das Startup von Georg Michel.

Augmented Science
Hinter dem Hamburger Startup Augmented Science verbirgt sich eine “neue, innovative Präsentations- und Networking-Lösung für Wissenschaftler*innen”. Die Nutzer können auf der Plattform “mithilfe von Bilderkennung und Augmented Reality Forschungsdaten innovativer und interaktiver darstellen”. Gründer sind Kristina Schulz, Natalie Rotermund und Lasse Schuirmann.

Mintablo
Bei Mintablo aus Berlin dreht sich alles um “faires und verantwortungsvolles Glücksspiel”. Das junge Unternehmen, das von Patrick Koch gegründet wurde, verspricht dabei “aufregende Glücksspiele auf einer seriösen und regulierten Plattform”.

lialo
Hinter lialo verbirgt sich eine App für “thematische und touristische Touren in Berlin”. Hinter der Anwendung stecken Andree Sadilek und momox-Gründer Christian Wegner. Demnächst soll es bei lialo auch kostenpflichtige Touren geben. Dann teilt sich lialo die Einnahmen mit den Autoren der jeweiligen Touren.

Konvoi
Konvoi aus Hamburg entwickelt eine mobile Sicherheitslösung für abgestellte LKW. “Mithilfe von Sensoren wird um den LKW ein Detektionsbereich erzeugt, um Bedrohungen zu erkennen und Gefahrenabwehrmaßnahmen intelligent einzuleiten”, heißt es in der Selbstbeschreibung der Jungfirma. Gegründet wurde die Jungfirma von Alexander Jagielo, Heinz Luckhard und Divya Settimali.

Sizze
Das Team hinter Sizze entwickelt eine Software, die es auf Basis von KI ermöglicht, digital Kleidung zu vermessen. “Unsere Zielgruppe ist der Fashion Online-Handel, der bekannterweise händeringend nach einer Lösung für das Retourenproblem sucht”, teilen die Berliner mit. Gründer sind Gabriela Kaminski und Jochen Kaminski.

Fember
Das neue Startup Fember tritt an, das Thema Networking für Frauen und berufliche bzw. persönliche Weiterentwicklung miteinander zu verknüpfen. Dabei geht es um den Austausch in kleinen Gruppen in einem geschützten Rahmen. So soll der “professionelle Austausch auf Augenhöhe” gelingen. Gegründet wurde das Startup von Maria Yullah und Marie Palmié.

Handz
Das Essener Startup Handz setzt auf hygienische Kosmetikartikel als Lifestyle-Produkte. So will der Ableger der Firmenschmiede Crealize den Markt der klinischen Desinfektionsmittel und Handreiniger aufmischen. Handz kommt in den Duftnoten Watermelon, Citrus und Aloe Vera daher. Gründer sind Cem Ak, Resul Gönül und Sebastian Nisch.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über junge, frische und brandneue Startups, die noch nicht jeder kennt. Alle diese Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der bundesweiten Startup-Szene und im besten Fall auf die Agenda von Investoren, Unternehmen und potenziellen Kooperationspartnern. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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Präsenzunterricht in Corona-Zeiten: “Man kann Kinder nicht fünf Stunden frontal per Video unterrichten”

Sollen die Schulen offen bleiben oder schließen? Hier erklärt der Leiter einer Hamburger Grundschule, warum Präsenzunterricht gerade für die Kleinsten wichtig ist.

#hamburg

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Markthalle Hamburg: Kampf der Künste

Der Konzertclub Markthalle am Klosterwall soll saniert und doppelt so groß werden. Tolle Sache? Finden nicht alle.

#hamburg

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#DealMonitor – IBM übernimmt Instana – Elevat3 investiert in Neodigital – SellerX verkündet 100 Millionen-Runde


Im aktuellen #DealMonitor für den 19. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

SellerX
+++ Nach Cherry Ventures investiert, Felix Capital, Village Global und Business Angels wie David Schneider, Johannes Schaback, Philipp Kreibohm und Malte Huffmann investiert nun auch Triple Point Capital aus dem Silicon Valley in SellerX, einen weiteren Thrasio-Klon. Das Startup, das von Malte Horeyseck (Dafiti-Gründer) und Philipp Triebel gegründet wurde, kauft amazon-Shop an und versucht diese zu noch größerem Erfolg zu bringen. Wie das Handelsblatt berichtet, erhält SellerX insgesamt 100 Millionen Euro. Wobei ein Großteil dieser Summe wohl Kredite sind – und zudem darf man davon ausgehen, dass ein Großteil des Geldes erst nach dem Erreichen verschiedener Meilensteine fließt. Wie bereits berichtet, investierten Cherry  und Co. zuletzt 6 Millionen in SellerX (Bewertung: 10 Millionen Euro).

Neodigital
++ Der neue Wachstumsfonds Elevat3 Capital, hinter dem insbesondere Christian Angermayer (Ribopharma) steckt, investiert eine zweistellige Millionensumme in  Neodigital. Beim InsurTech dreht sich alles um Schaden- und Unfallversicherungen (Privathaftpflicht, Tierhalterhaftpflicht, Hausrat sowie Unfall). Neben der eigenen Produktlinie bietet das Unternehmen Vertriebspartnern die Möglichkeit, eine individualisierte Versicherungslösung (White-Label) zu erstellen. Neodigital mit Sitz in Neunkirchen wurde 2016 von Dirk Wittling und Stephen Voss gegründet. Zuvor investierte bereits Alstin Capital, also Carsten Maschmeyer, die Deutsche Rück und BA4V in den jungen digitalen Versicherer.

Frischepost
+++ BonVenture investiert eine siebenstellige Summe in das Hamburger Startup Frischepost, einen Lieferdienst für regionale Lebensmittelhersteller, der 2015 von Eva Neugebauer und Juliane Willing gegründet wurde. “Mit regionalen Standorten in Hamburg, dem Rhein-Main-Gebiet, Berlin und München ermöglicht Frischepost 2020 bereits rund 7,5 Millionen Kunden den Zugang zu nachhaltig produzierten Lebensmitteln aus der Region”, teilt die Jungfirma mit.

Creal
+++ Investiere, DAA Capital Partners und Ariel Luedi investieren 6,5 Millionen Schweizer Franken in Creal. “This new funding will extend CREAL’s capabilities to bring its light-field display technology from the current hardware-development-kit stage to the complete technology package for the next-generation Augmented Reality (AR) glasses”, teilt das Unternehmen mit. Insgesamt flossen nun schon 14,2 Millionen in Creal.

unown
+++ Altinvestor APX, der Schweizer Impact-Investor Übermorgen VC und eine Business Angel investieren 750.000 Euro in unown, einen Fashion-Leasing-Service. Über das 2019 in Hamburg gegründete Unternehmen können Onliner nachhaltige Mode leasen statt diese zu kaufen. Zwischen Oktober 2019 und Januar 2020 war unown bereits im Accelerator-Programm von APX (Springer, Porsche). unown wurde von Linda Ahrens und Tina Spießmacher gegründet.

Sponsoo
+++ Business Angel Andreas Mihalovits, Thorsten Mattig, der European Super Angels Club, Claas Nieraad, die VR Bank Nord und der Corona Recovery Fonds der IFB Innovationsstarter
Hamburg investieren in den Sponsoring-Marktplatz Sponsoo. “Das Volumen aller neuen Investments seit der letzten offiziellen Runde beträgt etwa 1,4 Millionen Euro”, teilt das Unternehmen mit. Sponsoo aus Hamburg digitalisiert seit einigen Jahren das Sport-Sponsoring.

FUSIONEN

Scorable / BondIT
+++ Das Berliner Startup Scorable und BondIT, ein israelisches Fintech, das Portfolio-Technologien für Asset Manager anbietet, fusionieren. “Als Teil der Vereinbarung werden die Unternehmen ihre Technologien kombinieren, um die Digitalisierung des Bondmarktes voranzutreiben. Die Transaktion wird voraussichtlich Ende 2020 abgeschlossen sein”, teilen die Unternehmen mit. In das fusionierte Unternehmen flossen bereits 40 Millionen US-Dollar. An Scorable war unter anderem Talanx beteiligt.

EXITS

Instana
+++ Der Software-Riese IBM übernimmt das deutsch-amerikanische Unternehmen Instana, das eine Software für Application Performance Management (APM) anbietet. Die Anwendung des Unternehmens überwacht technische Systeme und prüft sie auf Fehler. Meritech Capital und Accel investierten zuletzt 30 Millionen Dollar in die Softwarefirma, die in Solingen und den USA residiert. Das Startup wurde 2015 von Mirko Novakovic, Fabian Lange, Pete Abrams und Pavlo Baro gegründet. Target Partners aus München investierte bereits 2016 in Instana.  Zum Kaufpreis schreibt Gründerszene: “Insider gehen von einem dreistelligen Millionenbetrag aus”. Derzeit wirken 150 Mitarbeiter für Instana.

websms
+++ Das Unternehmen Link Mobility Group Holding aus Norwegen übernimmt die Firma websms, zu der atms und sms.at gehören. “The purchase price for WebSMS of EUR 50.9 million, reflecting an enterprise value of EUR 53.7 million on a cash-free and debt-free basis and assuming a normalized level of working capital, has been settled with 60% paid in cash and the remaining 30% in 3,512,299 new shares issued in LINK Mobility at a price of NOK 47.00 per share”, teilt das Unternehmen mit.

VENTURE CAPITAL

MA Ventures
+++ Die Genossenschaft Migros Aare, eine von zehn Genossenschaften von Migros, dem größten Handelsunternehmens der Schweiz, legt den Corporate Venture-Fonds MA Ventures auf. Das Unternehmen investiert in Startups, die innovative Geschäftsmodelle und zukunftsorientierte Technologien in den Geschäftsfeldern der Migros Aare entwickeln. “Im Fokus von MA Ventures stehen Startups, die den Wandel aktiv mitgestalten, indem sie traditionelle Prozesse aufbrechen und nachhaltig verbessern”, teilt das Unternehmen mit. Um die Umsetzung von MA Ventures kümmert sich Redstone. MA Ventures investierte bereits in _blaenk. Das Kölner Startup positioniert sich als als “hybrider B2B2C-Marktplatz für innovative Lifestyle-Produkte” – und zwar online und offline.

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Ina Müller: Sabbeln, singen, saufen

Ina Müller bringt ihr neuntes Album raus. “55” heißt es, wie ihr Alter. Eine Annäherung an die Entertainerin.

#hamburg

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Corona-Krise an Schulen: “Die Schulbüros hat niemand auf dem Schirm”

Beim Corona-Krisenmanagement an Hamburgs Schulen sind die Schulbüros besonders beansprucht. Wie lange geht das noch gut? Eine Mitarbeiterin berichtet.

#hamburg

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#DealMonitor – Tourlane bekommt 20 Millionen – Carbon Relay übernimmt StormForger


Im aktuellen #DealMonitor für den 18. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Tourlane
+++ Die Altinvestoren HV Capital, Sequoia Capital, Spark Capital und DN Capital investieren weitere 20 Millionen US-Dollar in Tourlane. “Mit dem frischen Kapital kann sich Tourlane weiter auf seine Vision fokussieren, ein auf Technologie und Reisekompetenz basierendes End-to-End-Erlebnis für die Buchung einzigartiger Individualreisen zu schaffen”, teilt das Startup mit. Das Berliner Travel-Startup, das 2016 von Julian Stiefel und Julian Weselek gegründet wurde, vermittelt “maßgeschneiderte Traumreisen” im höheren Preissegment. Insgesamt flossen nun schon mehr als 100 Millionen US-Dollar in Tourlane. Zuletzt hieß es, dass sich Tourlane Corona-Matching-Gelder gesichert hat.

Coyo
+++ Die amerikanische Investmentfirma Marlin Equity Partners investiert – wie bereits berichtet – eine zweistellige Millionensumme in das Hamburger Unternehmen Coyo. Das Startup wurde 2010 von Jan Marius Marquardt gegründet – zunächst als IT-Beratungsagentur (Mindmash). Seit 2012 bietet Coyo eine Social-Intranet-Software an. Bisher setzte Gründer Marquardt komplett auf Bootstrapping. Marlin Equity Partners meldete beim Bundeskartellamt bereits den “mit­tel­ba­ren An­teils- und Kon­trol­l­er­werb” bei Coyo an.

GoStudent 
+++ Left Lane Capital und DN Capital investieren weitere 5 Millionen in GoStudent. “Die Erhöhung des Investments, abermals inmitten der Corona-Pandemie, ist Ausdruck der Überzeugung in das weitere Wachstum des Startups im aufstrebenden E-Learning-Sektor”, teilt das Startup mit. Left Lane Capital und DN Capital investierten erst im Sommer dieses Jahres 8,3 Millionen Euro in GoStudent. Das Wiener Startup, das sich als E-Learning-Dienst positioniert, wurde 2017 von Gregor Müller, Felix Ohswald und seinem Bruder Moritz Ohswald gegründet. GoStudent bietet kostenpflichtige Einzel- und Gruppenkurse an.

Troy
+++ Der Versicherer HDI, der zum Talanx-Konzern gehört, investiert eine einstellige Millionensumme in das Inkasso-Startup Troy – siehe FinanceFwd. Das junge FinTech will sich als Unternehmen für “kundenfreundliches, digitales Inkasso” etablieren. troy setzt dabei auf “Tools und Methoden aus Marketing und CRM und verbindet sie mit Daten und Machine Learning”. Das Startup wurde 2017 von Philip Rürup und Till Völzke in Lippstadt gegründet. eCAPITAL, BORN2GROW, Avala Capital und Seed X Liechtenstein investierten zuletzt einen mittleren einstelligen Millionenbetrag in troy.

Fulfin
+++ “Führende Investoren aus dem Finanzsektor” investieren eine mittlere siebenstellige Summe in das Münchner FinTech Fulfin, einen Kreditgeber für E-Commerce-Verkäufer. Das Startup, das 2018 von Nathan Evans, Alfred Gruber, Peter Eriksson und Tobias Steinbrecher gegründet wurde, bietet Warenfinanzierungen für junge Online-Händler an. Hevella Capital und Lakeside, die bereits im vergangenen Jahr eine siebenstellige Summe in das FinTech investierten, sind auch bei der aktuellen Investmentrunde wieder an Bord.

garden
+++ Crowberry Capital und byFounders investieren 3,1 Millionen Euro in das Berliner Startup garden. Zuvor investierten bereits Fly Ventures, System.One, Tiny.vc, Renaud Visage, Chad Fowler, Olivier Pomel, David Helgason, Nat Friedman, Hampus Jakobsson und Thomas Köhl in die Jungfirma. In der Selbstbeschreibung des Startups heißt es: “Garden is a development automation platform for Kubernetes and cloud native applications”. garden wurde 2018 von Jón Eðvald Vignisson, Bas Peters und Eythor Magnusson gegründet.

EXITS

StormForger
+++ Das amerikanische Unternehmen Carbon Relay übernimmt die Kölner Firma StormForger, eine Software-as-a-Service-Lösung in Sachen Last- und Performance-Testing. “Mit der Übernahme wird Carbon Relay in StormForge umbenannt und kündigt die erste integrierte Plattform für DevOps und IT-Profis an, die proaktiv und automatisch containerisierte Anwendungen testen, analysieren, konfigurieren, optimieren und freigeben kann, um das Risiko einer negativen Beeinträchtigung der Benutzererfahrung und des Kundenvertrauens zu beseitigen”, teilt das Unternehmen mit. StormForger wurde 2014 von Sebastian Cohnen und Lars Wolff gegründet.

Clasen Bio
+++ Das Berliner Unternehmen Social Chain übernimmt Clasen Bio, eine Marke für Nüsse, Snacks und Trockenfrüchte. “Clasen Bio wird gemeinsam mit den anderen Food-Marken der Social Chain unter das Dach der neuen Food Chain GmbH gestellt, einer hundertprozentigen Tochter der Social Chain AG”, teilt das Unternehmen von TV-Löwe Georg Kofler mit. Weitere Beteiligungen von Food Chain sind KoRo, 3Bears und VYTAL. “Die Umsatzentwicklung der Food Chain ist auf starkes Wachstum ausgerichtet: 2020 liegt der Umsatz bei 70 Millionen Euro (pro-forma-konsolidiert). 2021 wird eine Steigerung auf 100 Millionen Euro erwartet. Im Geschäftsjahr 2022 soll sich der Umsatz auf rund 140 Millionen Euro erhöhen”.

Capjob
+++ Das Wiener Startup myAbility, das von Gregor Demblin und Wolfgang Kowatsch gegründet wurde, übernimmt den deutschen Mitbewerber Capjob – siehe Trending Topics. “Neben der Ablösesumme gibt es eine Vereinbarung mit dem Capjob-Gründer, damit er die nächsten zwei Jahre für das Projekt tätig ist”, heißt es im Artikel. myAbility positioniert sich als “eine innovative, soziale Unternehmensberatung, die Unternehmen dabei hilft, die Potenziale von Menschen mit Behinderung als KundInnen und MitarbeiterInnen zu nutzen”.

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Corona-Test: Die nächste freie Leitung ist für Sie reserviert

Nach einem Corona-Fall im Büro will sich Thomas Köster sicherheitshalber testen lassen. Aber niemand fühlte sich für ihn zuständig. Protokoll einer Odyssee

#hamburg

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#Brandneu – 5 neue Startups, die Aufmerksamkeit verdient haben


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

FreewayCamper
Das junge Unternehmen FreewayCamper, das von Julia Blum, Nikolai Voitiouk-Blum und Maximilian Wagner gegründet wurde, möchte die “Camping-Branche in das digitale Zeitalter führen”. Kern von FreewayCamper, das von den Flixbus-Gründer unterstützt wird, ist die digitale Buchungsplattform.

Pickery
Das Hamburger Startup Pickery möchte für alle das Einkaufen so einfach wie nur möglich machen. Der Lieferdienst startet in Hamburg damit, Kunden zu beliefern und verspricht: “Wir liefern deinen Einkauf täglich von 18 Uhr bis 2 Uhr. Immer ohne Liefergebühren. Vor deiner Tür in 30 Minuten. Auch Sonntags.” Gegründet wurde das Satrtup von Nikolas Bullwinkel, Saad Saeed und Stefan Schablowski.

Aloha Granola
Eine Reise nach Hawaii hat die Aloha Granola-Gründerin Francie Weidner auf die Idee gebracht, echtes Granola nach Deutschland zu bringen. Durch eine “besondere Herstellung” hat das rein pflanzliche bio Granola “köstliche Röstaromen und hebt sich von herkömmlichen Knuspermüslis deutlich ab”.

Apartmen
Hinter Apartmen verbirgt sich ein “persönlicher Einrichtungsexperte”. Zielgruppe sind Männer. Die Hamburger schreiben zum Konzept: “Dank Artificial Intelligence und Augmented Reality kann Mann in wenigen Minuten Möbel für sein Zuhause bestellen. Passend zum eigenen Budget und in wenigen Schritten”. Gegründet wurde das Startup von Louisa Verch und Marc Bartscht.

hûs+
Das junge Unternehmen hûs+ bietet mit flower einen “Babysitter für Pflanzen” an. Auf der Website heißt es: “Nie wieder Pflanzen gießen dank vollautomatischer Bewässerung”. Der Babysitter funktioniert über einen Sensor, dem man in den Blumentopf pflanzen muss. Gegründet wurde die Jungfirma von Tobias Hamacher und Christos Fotiadis.

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Landgericht Bonn: Die Cum-Ex-Abrechnung

Erstmals steht ein deutscher Banker wegen des größten Steuerraubs der Geschichte vor Gericht. Doch er bestreitet, von den illegalen Machenschaften gewusst zu haben.

#hamburg

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Radwege in Hamburg: Platz da!

Vor 120 Jahren wurden in Hamburg die ersten Radwege gebaut. Damals war das eine Sensation – sogar aus Kopenhagen kamen die Planer, um von der Hansestadt zu lernen.

#hamburg

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Coatue investiert 40 Millionen in Gorillas – Accel investiert in Taxdoo – Cherry investiert in Saleor


Im aktuellen #DealMonitor für den 16. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Gorillas
+++ Der New Yorker Hedgefonds Coatue, der zuletzt in Choco investierte, investiert 40 Millionen US-Dollar in Gorillas. Das junge Berliner Hype-Startup, das man als rollenden Supermarkt beschreiben kann, verspricht teilweise eine Lebensmittel-Lieferungen innerhalb von 10 Minuten. Und das alles angeblich zu “Supermarktpreisen”. Damit setzt das Startup auf das Konzept von goPuff, das in den USA schon länger unterwegs ist. Zuletzt interessierten sich auch  Insight Partners, Accel und Index für Gorillas. Die Bewertung der aktuellen Investmentrunde liegt bei 160 Millionen (Pre-Money). Der Berliner Leckerschmecker-Geldgeber Atlantic Food Labs investierte bereits in Gorillas. Das Startup wurde von Kagan Sümer und Jörg Kattner gegründet. Alle weiteren Details gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Taxdoo
+++ Der amerikanische Geldgeber Accel Partners investiert eine unbekannte Millionensumme in Taxdoo. Das Hamburger Startup wurde 2016 von Matthias Allmendinger, Roger Gothmann und Christian Königsheim gegründet. Das junge Unternehmen ermöglicht Onlinehändlern es, ihre internationalen Umsatzsteuer-Verpflichtungen zu automatisieren. Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) investierte bereits in das Steuer-Startup. Alle weiteren Details gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Loopline Systems
+++ Business Angel Andreas Burike (unter anderem Job Ad Partner), Fawkes Ventures, STS Ventures, also OnVista-Gründer Stephan Schubert, und weitere Business Angels retten das insolvente Berliner Startup Loopline Systems. Seit 2014 unterstützen Nora Heer und Christian Kaller mit Loopline Systems Unternehmen dabei ihre Führungsprozesse zu verschlanken und zu digitalisieren. STS Ventures und Fawkes Ventures, ein Zusammenschluss aus Unternehmern und Kunden von Loopline Systems, investierten noch 2018 eine siebenstellige Summe in das Startup, das einst von Project A angeschoben wurde. Mitgründer Kaller ist weiter bei Loopline an – er hält bei der Neugründung 15 % am Unternehmen. Auf den Business Angel Burike entfallen knapp 60 %. Alle weiteren Details gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV – entdeckt über Startupdetector

Saleor
+++ Der Berliner Kapitalgeber Cherry Ventures, der gerade mit Flaschenpost einen gigantischen Exit hinlegen konnt, investiert in das polnische Startup Saleor. Das junge Unternehmen aus Warschau positioniert sich als “The next-generation, open-source, headless e-commerce platform”. Alle weiteren Details gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Zeotap
+++ Der amerikanische Geldgeber SignalFire investiert rund 16 Millionen Euro in zeotap. Das Berliner Unternehmen, das 2014 von Daniel Heer und Co. gegründet wurde, betreibt eine sogenannte Customer Intelligence Platform (CIP). Damit ist es möglich Vorhersagen im Hinblick auf das Verhalten von Kunden zu treffen. Neue Capital, coparion, MathCapital und TTCER Partners investierten zuletzt gemeinsam mit den Altinvestoren 37 Millionen Euro in das Berliner Big Data Startup.

KoRo
+++ Das Berliner Unternehmen Social Chain erhöht ihre Beteiligung am Berliner Startup KoRo von 52 auf 57 %. “Die Aufstockung erfolgt im Rahmen einer Kapitalerhöhung mit zusätzlichen Finanzierungszusagen durch die der KoRo Handels GmbH insgesamt 6 Millionen Euro für die weitere Expansion zufließen werden”, teilt der Investor, hinter dem TV-Löwe Georg Kofler steckt, mit. Koro, früher als Koro Drogerie bekannt, wandelte sich in den vergangenen Jahren vom Direktvertrieb für klassische Drogerieartikel zum Online-Shop für naturbelassene Lebensmittel wie Trockenfrüchte, die das Startup als Eigenmarken vertreibt. In Sachen Marketing setzt das Startup, das von Constantinos Calios und Robert Schyska gegründet wurde, auf Influencer. Seit Dezember 2016 ist die Social Chain Group an Koro beteiligt.

EXITS

Coyo
Der amerikanische Investor Marlin Equity Partners meldete beim Bundeskartellamt den “mit­tel­ba­ren An­teils- und Kon­trol­l­er­werb” beim Hamburger Unternehmen Coyo an. Bei Gründerszene taxiert den Exit auf einen hohen Millionenbetrag. “Das Geld für den Coyo-Deal soll nach Gründerszene-Informationen aus dem Europa-Fonds des Investors fließen, der ein Volumen von rund 600 Millionen Euro hat”, heißt es über den Exit. Coyo wurde 2010 von Jan Marius Marquardt gegründet – zunächst als IT-Beratungsagentur (Mindmash). Seit 2012 bietet Coyo eine Social-Intranet-Software an. Zuletzt war zu hören, dass Coyo eine Investmentrunde plant.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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Doris König: Deutschlands wichtigste Richterin

Doris König hat sich ihr Leben lang als Juristin gegen Männer behauptet und ist nun Vizepräsidentin des höchsten deutschen Gerichts.

#hamburg

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Berufseinstieg in der Corona-Krise: Generation Umbruch

Die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie treffen besonders die Jüngeren. Wer in diesem Jahr in einen neuen Job einsteigt, muss mit allem rechnen.

#hamburg

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Haus der Erde: Ups, das kostet ja 157 Millionen Euro mehr

Hat die Stadt Hamburg aus dem Baudesaster der Elbphilharmonie gelernt? Offenbar nicht genug, wie der Skandal um das Unigebäude für Klimaforscher zeigt.

#hamburg

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Racial Profiling: Polizei darf nicht mehr ohne Verdacht kontrollieren

Ein Mann aus Togo hat dagegen geklagt, dass er immer wieder auf St. Pauli von der Polizei kontrolliert wird. Das Hamburger Verwaltungsgericht gab ihm Recht.

#hamburg

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Corona-Regeln am Arbeitsplatz: “Aber dann zieht es ja und ich werde krank”

Die Kollegen? Pfeifen auf die Regeln. Der Chef? Belächelt die Maskenpflicht. Im Büro kommen sich manche von uns nah. Sieben Angestellte erzählen von ihrem Alltag.

#hamburg

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Sina Trinkwalder: Biobaumwolle statt Gucci-Tasche

Die Unternehmerin Sina Trinkwalder engagiert sich sozial und ökologisch. Dafür erhält sie Auszeichnungen – und Morddrohungen.

#hamburg

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IT-Branche in Hamburg: “Jede Waldhütte in Finnland hat eine bessere Netzanbindung”

Hamburg ist Hauptstadt der IT-Spezialisten. Trotzdem fehlt es an geeigneten Fachkräften und die Branche ist unzufrieden. Wie kann das sein?

#hamburg

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Woodie in Wilhelmsburg: Gute Idee, aber …

Das “Woodie” in Hamburg galt als Vorzeigeprojekt: Ein Studierendenwohnheim aus Holz, innovativ und umweltfreundlich, gefeiert von der Politik. Das war einmal.

#hamburg

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Corona-Lockdown in Hamburg: “Wir müssen jetzt eine Zeit lang Verzicht üben”

Kneipen und Museen sind zu, Shoppen ist erlaubt – ist das fair? Hamburgs Innensenator Andy Grote verteidigt die Corona-Regeln: Keine Branche werde stigmatisiert.

#hamburg

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Sleeperoo: Schlaflos im Shopping-Tempel

In der Europa-Passage, einem Einkaufszentrum in der Hamburger Innenstadt, kann man jetzt übernachten. Ja, mitten in einer Pandemie! Unser Autor hat das mal ausprobiert.

#hamburg

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Die drei von der Parkbank: “Dieses Urteil hätten wir schon vor Monaten verkünden können”

Weil sie am G20-Jahrestag Brandanschläge planten, wurden drei Personen in Hamburg zu Haftstrafen verurteilt. Der Prozess zog sich – wegen politischer Grundsatzdebatten.

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#Brandneu – 7 neue Startups, die besonders viel Aufmerksamkeit verdient haben


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

Natix
Das Hamburger Startup Natix tritt an, um Städte mittels Videoanalysen smarter zu machen. Die Jungfirma aus Hamburg greift dabei auf ein Netzwerk aus analogen und IP-Kameras zu und macht aus diesen eine intelligenten Schwarm, der Situationen dann besser analysieren kann. Gründer sind Alireza Ghods, Omid Mogharian und Lorenz Muck.

Accure
Accure wurde von den Wissenschaftlern Kai-Philipp Kairies, Georg Angenendt und Johannes Palmer, die an der RWTH Aachen zu Batteriesystemen promoviert haben, gegründet. Accure bietet Unternehmen eine “Plattform, die durch APIs Zugang zu Batteriedaten ermöglicht, um diese verwalten und zu analysieren”. Gegründet wurde das Startup von Kai-Philipp Kairies, Georg Angenendt und Johannes Palmer.

Wonder
Wonder, bisher unter dem Projektnamen Yotribe unterwegs, entwickelt eine Plattform, mit der sich Nutzer in virtuellen Räumen miteinander austauschen können. Anders als beim großen Vorbild Zoom ist es dabei aber jederzeit möglich, sich in Kleingruppen aufzuteilen und untereinander miteinander zu reden.

VesselSens
Das Bonner Startup VesselSens ermöglicht es, Gefäßverstopfungen in Echtzeit zu diagnostizieren. Die Sensortechnologie des Startups, das von Alexej Domnich gegründet wurde, ermöglicht dabei eine präzise drahtlose Diagnose. Mit dem Sensorsystem sind zudem keine Nachuntersuchungen mehr erforderlich.

Paigo
Das junge Fintech Paigo, ein Ableger von Arvato Financial Solutions, möchte sich als “Plattform für verbraucherorientiertes Forderungsmanagement” etablieren. Konkret geht es dabei darum, Prozesse und Abläufen bei Inkassoverfahren zu digitalisieren.

Superchat
Bei Superchat dreht sich alles um Kommunikation und Rezensionen. Zielgruppe dabei sind lokale Unternehmen. Die Jungfirma schreibt zum Konzept: “Sammeln Sie positive Online-Bewertungen, gewinnen Sie mehr Kunden und kommunizieren Sie mit Ihren Kunden per Text”. Gründer sind Yilmaz Köknar und Mika Hally.

SilverSitting
Hinter SilverSitting aus Frankfurt am Main verbirgt sich eine junge Plattform, auf der Eltern Senioren als Kinderbetreuer finden können. “Die Eltern können in einer Suche passende Kinderbetreuer finden, kontaktieren und eine Betreuungsleistung vereinbaren”. Gegründet wurde das Startup von Andrea Gigauri und Daniel Monninger.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über junge, frische und brandneue Startups, die noch nicht jeder kennt. Alle diese Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der bundesweiten Startup-Szene und im besten Fall auf die Agenda von Investoren, Unternehmen und potenziellen Kooperationspartnern. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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Corona-Pandemie-Einschränkungen: “Ich könnte heulen – und manchmal tue ich das auch”

Hochzeit geplatzt, Festival verschoben, Flug storniert: In Corona-Zeiten wird vieles abgesagt. Wie gehen wir damit um? Zehn Betroffene berichten

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#DealMonitor – OWNR bekommt 12,5 Millionen – Myra sammelt Millionen ein – Mario Götze investiert in SPRK


Im aktuellen #DealMonitor für den 4. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

OWNR
+++ Der Berliner Geldgeber Atlantic Labs und weiteere nicht genannte Geldgeber investieren 12,5 Millionen Euro in OWNR. Das Hamburger Startup, das 2017 von Nils T. Kohle und Roland Wenidoppler gegründet wurde, setzt auf Wohnraum-Leasing. Die Hanseaten nennen es “Try-before-you-buy”-Lösung. “Die neue Finanzierung soll sowohl das Unternehmenswachstum als auch den Immobilienerwerb weiter vorantreiben. Zusammen mit weiteren Folgefinanzierungen wird das Unternehmen das frische Kapital in den nächsten 24 Monaten in erster Linie für den Erwerb von bis zu 1.000 zusätzlichen Immobilien verwenden”, teilt das Startup mit.

Myra
+++ Round2 Capital investiert einen zweistelligen Milionenbetrag in das Münchner Cyber Security-Startup Myra. Das junge Unternehmen bietet eine “sichere, zertifizierte Security-as-a-Service Plattform zum Schutz digitaler Geschäftsprozesse” an. Myra überwacht, analysiert und filtert “schädlichen Internet-Traffic, noch bevor virtuelle Angriffe einen realen Schaden anrichten”. “Among the Security-as-a-Service provider´s customers are heavyweights like the German Government with over 500 domains, Ministries like the Federal Ministry of Health, the European Central Bank (ECB), Sparkasse Finanzportal and other financial institutions as well as global e-commerce players”, teilt der Geldgeber mit.

Speexx
+++ Die BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft und Ventech investieren 5 Millionen in die Cloud-Trainingsplattform Speexx. “Über 8 Millionen Nutzer in mehr als 1.000 Unternehmen und Organisationen vertrauen auf Speexx, um als Mitarbeiter die Karriere zu befördern und als Unternehmen die die Produktivität der Belegschaft zu steigern. Die in München ansässige Firma ist mit Niederlassungen in, London, Madrid, Mailand, Paris, Sao Paulo, New York und Shanghai vertreten”, teilt das Unternehmen mit.

Talentspace
+++ 468 Capital, Axel Springer Plug and Play und Avala Capital, das Beteiligungsvehikel des Delivery-Hero-Investors Misha Obradovic, investieren 4 Millionen Euro in Talentspace – siehe Gründerszene. Das Startup, das 2017 von Jason Reich, Markus Dücker und Marco Eylert gegründet wurde, bezeichnet sich als “all-in-one virtual career platform”.

Storyclash
+++ Der OÖ HightechFonds und A Round Capital aus München sowie die Altinvestoren aws Gründerfonds, Speedinvest und Michael Grabner Media investieren 1,8 Millionen Euro in Storyclash. Hinter dem Linzer Unternehmen Storyclash verbirgt sich eine Software, “die weltweit relevante Social-Media-Aktivitäten und die zugehörigen Metriken aufzeichnet”. Das Unternehmen wurde von Philip Penner und Andreas Gutzelnig gegründet.

Cooler Future
+++ Lifeline Ventures, Nordic Makers und Business Angels wie Gary Lin von Purple Orange Ventures oder Patrick Schmidt von der Global Fashion Group, investieren 1,4 Millionen Euro in das deutsch-finnische Startup Cooler Future – siehe Finance Forward. Das Startup verbindet Finanzinvestments und Klimaschutz. “At Cooler Future, we’re bringing together our investment know-how and climate change expertise to make it easy for you to invest in the good guys”, schreibt das deutsch-finnische Team.

SPRK
+++ Das Haas Family Office aus Österreich, die Toniebox-Gründer Marcus Stahl und Patric Fassbender, Zanox-Mitgründer Jens Hewald, nebenan.de-Gründer Christian Vollmann, Fußballspieler Mario Götze, Schauspieler und Filmproduzent Fahri Yardim sowie Young Sohn, Corporate President von Samsung Electronics, investieren eine siebenstellige Summe in SPRK. Das im März gegründete Startup tritt an, “die Lebensmittelverschwendung zusammen mit allen Teilnehmern der Lieferkette signifikant zu reduzieren und langfristig zu vermeiden”. Das Startup wurde von Alexander Piutti, Mario Steinbuch und Marcel Riemer gegründet.

Kekz
+++ Der bekannte Musiker, Sänger und Komponist Peter Maffay investiert in das Münchner Startup Kekz. Das Startup, das von Carl Taylor und Adin Mumma gegründet wurde, entwickelt einen kabellosen Kopfhörer, “der Kindern unterwegs Unterhaltung ohne Ablenkung ermöglichen soll – ohne Handy oder Tablet, ohne Bildschirm und ohne externe Audioquelle”. Mit einer Plug-and-Play-Lösung werden die sogenannten Kekze-Chips dabei über Magnete an der Außenseite der Ohrmuschel angebracht, um die Wiedergabe der Audioinhalte zu starten.

timeBro
+++ hotel.de-Gründer Heinz Raufer investiert über das Investoren-Netzwerk primeCrowd in das Müchner Zeiterfassungs-Tool timeBro. “Die Gründer Arne Reimann, Niclas Preisner und Mislav Boras beschleunigen mit dem Investment das starke Wachstum der letzten Monate und bauen die begonnene Internationalisierung aus. Neben der Finanzierung unterstützt das primeCROWD Netzwerk den Vertrieb und die organisatorische Weiterentwicklung”, teilt das Unternehmen mit.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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Musikclub als Obdachlosenstätte: Von der Straße in den Club

In Hamburg wird ein Konzertclub zur Aufenthaltsstätte für Obdachlose umgewandelt. Ein Modell mit Vorbildcharakter? Oder ein gewagtes Experiment?

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Corona-Einreisebeschränkung: “Gerade sehe ich schwarz für meine Zukunft”

Das Erasmusjahr? Gestrichen. Die Botschaft? Überlastet. Ausländische Studierende, die nach Hamburg wollen, müssen viele Zumutungen erdulden. Hier erzählen vier von ihnen.

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Geburtsklinik in Corona-Zeiten: Mutterseelenallein

Eine Schwangere steht kurz vor der Geburt, ihr Freund darf aber nicht mit in die Klinik. Der Fall zeigt, wie kompliziert die Lage in den Krankenhäusern ist.

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Corona-Lockdown in Hamburg: “Bei den Leuten ist jetzt verankert, dass Gastronomie gefährlich ist”

Zwei Hamburger Barbetreiber sehen durch die Schließung ihre Branche stigmatisiert. Mit der Maßnahme wollten sich die Politiker nur als Macher inszenieren, sagen sie.

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Coronapandemie in Hamburg: Wie kommen wir da durch?

Bislang kam die Stadt Hamburg verhältnismäßig gut durch die Pandemie. Jetzt steigen die Zahlen dramatisch. So wollen die Verantwortlichen die Lage im Griff behalten.

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Fehmarn: Da baut sich was zusammen

Ein Megatunnel unter der Ostsee soll die Insel Fehmarn mit Dänemark verbinden. Das sorgt für Ärger. Doch es streiten nicht Lokalpolitiker und Umweltschützer.

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Feiern trotz Corona: “Das Tanzverbot haben wir natürlich nicht berücksichtigt”

In Wäldern am Stadtrand und im Hafen haben zwei Hamburger Studenten in den vergangenen Wochen mehrere illegale Raves organisiert. Haben sie kein schlechtes Gewissen?

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Corona-App: Hätte diese Idee den Lockdown verhindert?

Zwei Unternehmer finden einen Weg, um die Corona-Ansteckungsgefahr für ein paar Stunden auszuschalten – im Nachtleben und im Alltag. Aber die Behörden stellen sich quer.

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Stefan Kluge: “Wir gehen leider davon aus, dass es jetzt losgeht”

Seit Anfang Oktober ist in Hamburg niemand an Covid-19 gestorben. Der Leiter der Intensivmedizin an der Uniklinik in Eppendorf fürchtet, dass das nicht lange so bleibt.

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Corona-Staatshilfen: Warum bedroht mein Engagement jetzt meine Existenz?

Mit einer Open-Air-Bühne verhalf der Veranstalter Björn Hansen in diesem Sommer vielen Menschen zu Jobs. Damit verspielte er sein Recht auf Staatshilfen, wie er schreibt.

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Wasserstoff-Wirtschaft in Hamburg: Der lange Weg zur Energiewende

Die Zukunft Hamburgs besteht aus Wasserstoff – zumindest nach der Vorstellung einiger Politiker. Allerdings sind dafür in der Gegenwart noch einige Probleme zu lösen.

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Institut für transkulturelle Kompetenz: “Man hat verstanden, dass es zu viele Vorfälle sind”

Der Ethnologe Wulf-Dietrich Köpke schult die Hamburger Polizei im Umgang mit Menschen aus anderen Kulturen. Er selbst lernt dabei, wie Polizisten so ticken.

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Straßenbegleitgrün in Hamburg: Grüner wird’s nicht

Hamburg gilt als grüne Großstadt. Dabei könnte das Grün viel üppiger sein – gingen die Bezirksämter nicht so ruppig mit Verkehrsinseln und ähnlichem Begleitgrün um.

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Institut für transkulturelle Kompetenz: “Natürlich ist das Ziel, dass es kein Racial Profiling mehr gibt”

Der Ethnologe Wulf-Dietrich Köpke schult die Hamburger Polizei im Umgang mit Menschen aus anderen Kulturen. Er selbst lernt dabei, wie Polizisten so ticken.

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Straßenbegleitgrün in Hamburg: Schönheit der Verwilderung

Hamburg gilt als grüne Großstadt. Dabei könnte das Grün viel üppiger sein – gingen die Bezirksämter nicht so ruppig mit Verkehrsinseln und ähnlichem Begleitgrün um.

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#Interview – “Die Gesundheit, Freunde, Beziehungen und die Produktivität litten enorm”


Wie starten ganz normale Gründerinnen und Gründer so in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag? Wie schalten junge Unternehmerinnen und Unternehmer nach der Arbeit mal so richtig ab und was hätten die aufstrebenden Firmenlenker gerne gewusst bevor sie ihr Startup gegründet haben? Wir haben genau diese Sachen abgefragt. Heute antwortet Tristan Brümmer, Mitgründer von JoyBräu, einem Hamburger Unternehmen, das alkoholfreies Bier, dem unter anderem Protein beigesetzt wurde, vertreibt.

Wie startest Du in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag?
Startup-Alltag bedeutet für mich, dass kein Tag wie der andere ist. Daher versuche ich, alle Dinge, die ich regelmäßig in mein Leben integriere, – neu-Deutsch Habits – direkt morgens zu machen, um im Laufe des Tages nicht überrascht zu werden. Konkret heißt das für mich: 15 Minuten meditieren, eine Stunde bis ans Limit Sport machen und eine ausgiebige kalte Dusche für einen perfekten Start in den Tag! Um 8 Uhr beginnt dann der tägliche Wahnsinn in unserem schnell wachsenden Startup.

Wie schaltest du nach der Arbeit ab?
Ehrlich gesagt: abschalten zu lernen war eine der schwierigsten und langwierigsten Herausforderungen für mich als Gründer bisher. Wenn ich für eine Idee brenne, dann tue ich das mit 110% und gebe alles, um sie zur Realität werden zu lassen. So konnte es schnell mal passieren, dass mein Mitgründer Erik und ich Wochen und Monate ohne Pause durcharbeiteten. Dann folgte meist plötzlich das böse Erwachen: die Gesundheit, Freunde, Beziehungen und die Produktivität litten enorm. Heute habe ich das zum Glück besser im Griff. Durch bewusst gesetzte Pausen, die ich am liebsten mit Freunden und Familie in der Natur verbringe, kann ich effizient meine Energiespeicher auffüllen. Ganz wichtig ist es, in dieser Zeit auch wirklich mal das Handy aus zu machen. Auch, wenn du es als Gründer manchmal anders befürchtest und deine Gedanken rund um die Uhr um deine Firma kreisen: dein Unternehmen wird in der einen Stunde am Tag, in der du deine Mails nicht checkst, nicht untergehen.

Was über das Gründer-Dasein hättest du gerne vor der Gründung gewusst?
Auch wenn wir ein weltweit einzigartiges Produkt auf den Markt bringen, sind die Herausforderungen, vor denen wir stehen, dieselben wie bei vielen anderen Gründern. Rückwirkend betrachtet hätten wir Fehler vermeiden und schneller und effizienter zum Proof of Concept kommen können, wenn wir intensiveren Austausch mit erfahrenen Gründern und Geschäftsleuten gesucht hätten. Zum Beispiel war unsere anfängliche Preisstruktur nicht kompatibel mit den Anforderungen des Handels. Bis wir uns das diesbezügliche Wissen angeeignet hatten, verging viel Zeit und wir mussten entsprechendes Potential auf der Straße lassen, da wir nicht gelistet wurden und unsere Distributoren mit ihren knappen Margen gekämpft haben.
Ein simpler Austausch mit Experten hätte uns vor allem im ersten Jahr viel Kopfzerbrechen gespart. Und nicht zuletzt machen wenig Dinge so viel Spaß, wie von Mentoren zu lernen und die eigenen Ideen auf den Prüfstand zu stellen.

Was waren die größten Hürden, die Du auf dem Weg zur Gründung überwinden musstet?
Definitiv unsere Produktentwicklung. Mit der Schnapsidee vom weltweit ersten alkoholfreien Proteinbier im Kopf sind mein Mitgründer Erik und ich 2015 an den Start gegangen und wurden von Produktexperten jeder Art, vom Braumeister bis zum Biochemiker, für verrückt erklärt. Über ein Jahr hat es gedauert, bis wir mit der TU Berlin jemanden gefunden hatten, der an unsere Idee und deren Umsetzung glaubte. Weitere zweieinhalb Jahre Forschung und diverse Rückschläge folgten, während derer Erik und ich unsere hart ersparten Reserven aus dem regulären Arbeitsverhältnis und jede freie Minute in die Produktentwicklung steckten. Heute ist unsere größte Hürde unser größtes Asset: das entstandene Patent und die einzigartigen brauereitechnologischen Verfahren, die wir entwickelt haben, sind bis heute weltweit einzigartig. Und fast genauso wichtig: durch die Überwindung dieser Hürde haben wir gelernt, dass es sich auszahlt, niemals aufzugeben. Nichts ist unmöglich, solange man optimistisch bleibt, um die Ecke denkt und kreative Wege zum Ziel sucht.

Was waren die größten Fehler, die Du bisher gemacht hast – und was hast Du aus diesen gelernt?
JoyBräu hat als erstes deutsches Startup in der Bierbranche seine Marke primär über den eigenen Onlineshop aufgebaut. Obwohl wir in diesem Bereich schnell Erfolge gefeiert haben, wollten wir zu früh zu viel und haben unsere Aktivitäten auf verschiedenste Vertriebskanäle – vom Lebensmitteleinzelhandel bis zum Export in die ganze Welt – ausgeweitet. Rückwirkend ziemlich verrückt, wenn man bedenkt, dass wir damals erst 3 Mitarbeiter hatten. Heute führen wir uns über das Sprichwort „wenn du versuchst, zwei Hasen zu fangen, fängst du keinen“ regelmäßig vor Augen, wie wichtig Fokus für ein Startup wie JoyBräu wirklich ist. Eine weitere essentielle Erfahrung für mich war, in der Vermarktung zu produktverliebt zu agieren. Über Jahre haben wir unser Herz und unsere Seele für JoyBräu gegeben. Wir waren so stolz auf unser Produkt, dass wir anfänglich in der Vermarktung den Kunden aus den Augen verloren haben und nur darüber gesprochen haben, was JoyBräu so besonders macht. Ein fataler Fehler, denn es interessiert deinen Kunden nicht, wie toll du bist, sondern wie du sein Leben besser machst! Durch eine radikal kundenorientierte Markenkommunikation konnten wir binnen weniger Wochen unsere Werbekosten pro Kunde mehr als halbieren.

Wie findet man die passenden Mitarbeiter für sein Startup?
Für uns bei JoyBräu gibt es nichts Wichtigeres, als den kulturellen Fit. Fähigkeiten kann jeder lernen – Einstellungen und Werte hingegen sind fast unmöglich, zu beeinflussen. Wenn du bei JoyBräu arbeiten möchtest, erwarten wir außerordentlichen Einsatz und Leidenschaft für unsere Unternehmung, sowie ein klares Verständnis für Leistung. In einem kleinen Team steht und fällt der Erfolg mit jedem einzelnen Mitarbeiter. Daher versuchen wir im Rahmen eines mehrstufigen Bewerbungsprozesses, sowohl schriftlich als auch persönlich, jeden Bewerber als Mensch zu verstehen. So die Theorie. In der Praxis gibt es kaum eine Aufgabe, die so herausfordernd ist, wie die Findung, Weiterentwicklung und Führung eines leistungsfähigen Teams und ich rate jedem Gründer, mit Mentoren und Experten den individuell besten Weg zu finden und kontinuierlich zu hinterfragen.

Welchen Tipp hast Du für andere Gründer?
“See it – own it”. Als Gründer sind letztendlich jeder Erfolg und jeder Misserfolg auf dich zurückzuführen. Wenn bei JoyBräu etwas schief geht, frage ich mich immer zuerst „wie hätte ich die Situation besser handhaben können?“. Suche den Fehler und die Schuld nicht bei anderen, sondern immer bei dir. So lernst du aus jedem Misserfolg und kannst die Situation beim nächsten Mal meistern, statt in Frustration über externe Faktoren, die du meist nicht beeinflussen kannst, zu verfallen. „Extreme Ownership“, nach dem gleichnamigen Buch vom NAVY SEAL Jocko Willink war für mich eines der wichtigsten Konzepte, das ich je verinnerlichen durfte. Ganz wichtig ist aber die Gradwanderung zwischen „Verantwortung tragen“ und „alles selber machen“ zu meistern und ein leistungsfähiges Team aufzubauen, an das du sinnvoll Aufgaben übergeben kannst.

Ohne welches externes Tool würde dein Startup quasi nicht mehr existieren?
Ganz einfach: zwei kühle, leckere, erfrischende Biere! 99% aller Probleme entstehen durch Kommunikation und es gibt kaum ein Thema, das sich nicht in einem persönlichen Gespräch mit einem guten Bier lösen lässt.

Wie sorgt ihr bei eurem Team für gute Stimmung?
Gute Stimmung ist allen voran das Ergebnis guter Arbeit! Wenn wir als Team erfolgreich sind, feiern wir unsere Erfolge gemeinsam – egal ob großer oder kleiner Meilenstein. Durch unseren werteorientierten Mitarbeiterauswahlprozess und eine geteilte Leidenschaft für unser Produkt sorgen wir für ein hohes Grundvertrauen und eine freundschaftliche Atmosphäre im Team.Darüber hinaus sind wir in Bezug auf Zielerreichung unternehmensweit zu 100% transparent. So bekommt jedes Teammitglied mit, wenn wir erfolgreich sind und es entsteht eine gesunde Dynamik und Ehrgeiz, wenn mal nicht alles rund läuft. Wir feiern und trauern gemeinsam und führen uns gegenseitig zum Erfolg.

Was war Dein bisher wildestes Startup-Erlebnis?
Das war mit Sicherheit unser erster Messeauftritt auf der weltgrößten Fitnessmesse in Köln in 2018. Die Messe fand im April statt und wir entschieden uns spontan während unseres Produktlaunches im März, ohne eine einzige verkaufte Flasche, rund 30% unseres Gesamtkapitals – damals waren wir noch komplett durch unser Erspartes finanziert – in einen Stand zu investieren. Innerhalb von drei Wochen durfte ich parallel zum Launch den kompletten Messeauftritt organisieren. Vor Ort auf der Messe haben wir uns vier Tage praktisch ausschließlich von JoyBräu ernährt, da unser Stand aufgrund mangelnden Budgets nur durch uns und ein paar Freunde bemannt wurde. Ich war noch nie im meinem gesamten Leben so erschöpft. Doch der Aufwand und das Risiko haben sich ausgezahlt: wir wurden mit dem “Oskar der Fitnessbranche” als innovativstes Produkt des Jahres ausgezeichnet und konnten uns vor Presse- und Kundenanfragen kaum retten.

Tipp: Wie sieht ein Startup-Arbeitsalltag? Noch mehr Interviews gibt es in unserem Themenschwerpunkt Gründeralltag.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Herbliz

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Rainbow-Tours-Insolvenz: Mit wenig Geld um die ganze Welt

Zehn Jahre nach der Pleite stehen die Ex-Inhaber des Hamburger Reiseanbieters Rainbow Tours vor Gericht. Doch einer der Angeklagten kommt gar nicht.

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