Messerangriff im Regionalzug: Was wir über den mutmaßlichen Täter Ibrahim A. wissen

Eine Woche vor dem Messerangriff in einem Regionalzug war Ibrahim A. in Hamburg aus der U-Haft entlassen worden. Es war nicht sein erster Kontakt mit der Justiz.

#hamburg

Hamburger Notaufnahmen: Hilfe, wir sind die Retter

Selten war die Lage in den Hamburger Notaufnahmen so angespannt wie derzeit: knappes Personal, Streit über Geld, steigende Patientenzahlen. Wie lange geht das noch gut? 

#hamburg

Messerattacke in Regionalzug: Mehrere Passagiere sagen, sie seien um ihr Leben gelaufen

Nach dem Messerangriff auf mehrere Insassen eines Regionalzugs sichert die Polizei Spuren am Bahnsteig. Nach und nach werden Details bekannt. Ein Besuch in Brokstedt.

#hamburg

Melanie Leonhard: Die Senatorin und der Schlick

Bei ihrem ersten großen Auftritt als Wirtschaftssenatorin macht Melanie Leonhard klar: Der Schlick aus Hafen und Elbe muss weg – notfalls vor die Vogelinsel Scharhörn.

#hamburg

Fettes Brot: “Irgendwas kommt immer”

Nach 30 Jahren löst sich die Band Fettes Brot auf, im Herbst soll ihr letztes Konzert stattfinden. So richtig realisiert haben die drei das allerdings noch nicht.

#hamburg

Bordsteinparken in Hamburg: Parken oder nicht parken?

Im Hamburger Bezirk Hoheluft-Ost sollen bald Fahrradbügel und Poller Autofahrer am Falschparken hindern – und damit Fußgängern mehr Raum geben. Doch es gibt Widerstand.

#hamburg

#Brandneu – 8 neue Startups: Urban Monkeys, WeVee, one4good, Candoora, Proofcheck, Vispa, Mandano, Roamy


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten, an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Urban Monkeys
Urban Monkeys aus Berlin, von Irene Ternes und Paul von Berg gegründet, möchte sich als “nachhaltiger Reisebegleiter durch den Urban Jungle” etablieren. Das Travel-Startup stellt dabei unter anderem “alle grundlegenden Informationen bereit”, die nötig sind, um sich um “Großstadtdschungel schnell zurecht zu finden”.

WeVee
Das von Rahmyn Kress in Regensburg gegründete Mobility-Startup WeVee setzt auf “intelligente elektrische Mobilitätsplattformen”. Zielgruppe sind  Unternehmen, die ihren Mitarbeiter:innen, den Umstieg auf E-Autos erleichtern möchten. Mit der WeVee-App möchte die Jungfirma zudem “Hürden beim Laden reduzieren und nächstgelegene Ladestationen ausfindig machen”. 

one4good
Über das Münchner Impact-Startup one4good, von Nikolas Jaeger und Daniel Jarnecic gegründet, können Onliner:innen über ein monatliches Abo “eine Vielzahl an sozialen und nachhaltigen Projekten gleichzeitig unterstützen”. Dabei können die Nutzer:innen selbst entscheiden, welche Projekte sie unterstützen möchten. 

Candoora
Candoora aus Hamburg, das von Tom Krause gegründet wurde, möchte sich als “Tool für bessere Zusammenarbeit” etablieren. “Candoora macht Vorgesetzte zu echten Leader:innen, um das Mitarbeitenden-Engagement langfristig und effektiv zu erhöhen”, schreibt das Team. 

Proofcheck
Das Wiener Startup Proofcheck hilft seinen Nutzer:innen bei der Erstellung von fehlerfreien Inhalten. Zum Konzept teilt das Team der Gründer:innen Tara Merrigan und Alexandre Paris mit: “Whether you are an author, publishing house, academic writer, or white paper creator, let our AI proofreading workflow platform catch embarrassing errors.”

Vispa
Vispa aus Stuttgart, von Sebastian Goebel, Christian von Bock und Simon Walk gegründet, setzt auf “virtuelle 3D-Räume für Projektmanagement, Workshop- Moderation und agile Meetings”. Das Startup verspricht dabei: “Mit der 3D-Software lässt sich eine echte Zusammenarbeit erreichen, die Spaß macht und effizient ist.”

Mandano
Die Jungfirma Mandano aus Jena bringt sich als “HR-Strategieplattform für KMUs und Familienunternehmen” in Stellung. Das Team verspricht dabei: “Unsere Online-Plattform ermöglicht den Kunden, ihren HR-Bedarf in Echtzeit zu identifizieren und dabei datenbasierte Entscheidungen zu treffen.”

Roamy
Roamy aus Karlsruhe, von Astaro-Gründer Jan Hichert gegründet, bietet Audio-Beschreibungen zu Sehenswürdigkeiten. “Nutzer und Nutzerinnen der App können sich unterwegs auf Reisen oder auch bei Ausflügen in der Heimat alle verfügbaren Informationen ganz einfach vorlesen lassen”, heißt es zum Konzept.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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Marcell Jansen: Zweite Chance

HSV-Präsident Marcell Jansen hat ein Misstrauensvotum überstanden. Er gibt sich nach der Abstimmung der Mitglieder demütig. Sein Problem sind aber nicht die Fans.

#hamburg

#DealMonitor – Everon sammelt 2,5 Millionen ein – InPlanet bekommt 1,2 Millionen – Südzucker-Tochter investiert in Grillido


Im #DealMonitor für den 20. Januar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Everon 
+++ TX Ventures, QBIT Capital, Swiss 5 Group und Siegfried-Chef Wolfgang Wienand investieren 2,5 Millionen Schweizer Franken in Everon. Das Zürcher FinTech, 2019 von Florian Rümmelein, Jonas Bächinger, Lilais Funk und Brice Zanetti gegründet, kümmert sich um “persönliche Vermögensverwaltung”. “Konkret wird Everon die Mittel nutzen, um die bestehenden Aktivitäten in der Schweiz auszubauen, wie beispielsweise Private Markets, das technologische Angebot auszuweiten sowie die Angebotspalette an Strategien zu erweitern”, teilt das Startup mit.

InPlanet
+++ Carbon Removal Partners, Übermorgen Ventures, Trellis Road, Katapult und die Carbon Drawdown Initiative investieren 1,2 Millionen Euro in InPlanet. Das deutsch-brasilianische ClimateTech (München, Piracicaba), das 2022 von Felix Harteneck und Niklas Kluger gegründet wurde, setzt auf Enhanced Rock Weathering (ERW). “By grinding silicate rocks and spreading them on tropical soil, the natural weathering process is accelerated by many magnitudes. Carbon is then captured for more than 1000 years, locked into the long-term, geologic carbon cycle”, heißt es zum Konzept.

apadua
+++ Business Angels wie Sebastian Mertes, Michala Rudorfer, Manuel Müller, Christian Portz, Holger Felgner, Martina Pfeifer und Thomas Klews investieren in apadua. Das ProcureTech-Startup aus Köln, das 2016 von Gregory N. Vider und Markus Sinz gegründet wurde, unterstützt “Unternehmen bei der kollaborativen Ausschreibung ihrer Projektanforderungen, der Identifikation geeigneter Dienstleister und dem datengestützten Produktgruppenmanagement”. Bisher haben die Rheinländer ihr Unternehmen gebootstrappt, “Das erstmalig ein- geworbene Kapital soll dazu verwendet werden, das Wachstum des Unternehmens zu beschleunigen und neue Märkte zu erschließen”, teilen die Gründer mit.

Grillido
+++ Die Südzucker-Tochter beneo investiert in Grillido und sichert sich dabei 14 % am Unternehmen. “Mit der Beteiligung an Grillido bekräftigt die Südzucker-Gruppe den Kern ihrer strategischen Agenda für ein starkes, ganzheitliches Wachstum im Bereich pflanzenbasierter Lebensmittel”, heißt es in der Presseaussendung. Das Münchner Food-Startup,  2016 von Manuel Stöffler und Michael Ziegler gegründet, setzt auf eiweißhaltige Wurst mit geringem Fettanteil. Mehr über Grillido

MERGERS & ACQUISITIONS

pdv Financial Software
+++ Main Capital Partners übernimmt pdv Financial Software, eine “End-to-End-Lösung für den Kapitalmarkt”. “Die pdv und Main geben außerdem die Übernahme von van den Berg bekannt, einem führenden Anbieter von Zahlungsverkehrslösungen in Deutschland, der zudem in die DACH-Region und in andere europäischen Länder expandiert”, heißt es in der Presseaussendung. pdv wurde bereits 1991 gegründet, hat seinen Hauptsitz in Hamburg und beschäftigt über 80 Mitarbeiter:innen.

VENTURE CAPITAL

NRW.Venture
+++ Die NRW.BANK legt ihren vierten Fonds von NRW.Venture auf. “Das Volumen beträgt 150 Millionen Euro und damit noch einmal 50 Millionen Euro mehr als in früheren Fondsgenerationen. Einzelinvestments sind bis zu 15 Millionen Euro möglich, zuvor waren es 10. Damit reagiert die NRW.BANK auf den nachhaltig gewachsenen Finanzierungsbedarf im Markt. Der Investitionsfokus liegt auf zukunftsorientierten Themen wie Climate Tech oder der Digitalisierung von Industrie, Wirtschaft und Verwaltung”, heißt es in der Presseaussendung. Bis Ende 2027 sind zwischen 20 und 30 Neuinvestments geplant. In den vergangenen Jahren beteiligte sich NRW.Venture an 68 Startups. Mehr über NRW.Venture

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Mordprozess: Alle Spuren verwest

Vor drei Jahren fand die Polizei eine Leiche in einer Hamburger Wohnung. Deren Bewohner wurde daraufhin wegen Mordes verteilt. Jetzt beginnt der Prozess von vorn.

#hamburg

Restaurants in Hamburg: “Essen wie von einem anderen Planeten”

Das ganze Jahr testete unser Gastrokritiker Michael Allmaier Hamburger Restaurants. In diesen vier neuen Läden schmeckte es ihm besonders gut.

#hamburg

#DealMonitor – awork sammelt 5 Millionen ein – Sunmaxx PVT bekommt 3,25 Millionen – Accel investiert in Slay


Im #DealMonitor für den 19. Januar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

awork
+++ Hi inov Dentressangle, Swiss Post Ventures sowie die Altinvestoren und die Gründer investieren 5 Millionen Euro in awork. Das Startup aus Hamburg, 2019 von Tobias Hagenau, Lucas Bauche und Nils Czernig gegründet, positioniert sich als Workmanagement-Tool. Das Unternehmen möchte “mit dem frischen Kapital das Team ausbauen und die Zahl der Nutzer:innen im kommenden Jahr verdoppeln. Mit 2.200 Firmenkund:innen verzeichnet das Tool bereits über 17.000 Nutzer:innen”, heißt es in der Presseaussendung. Mehr über awork

Sunmaxx PVT
+++ Der Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) und Mahle New Ventures investieren 3,25 Millionen Euro in Sunmaxx PVT. Das Dresdner Cleantech-Unternehmen, das 2021 von Mirko Köhler, Uwe Gey, Wilhelm Stein und Jiri Springer gegründet wurde, kümmert sich um die “vollständige Dekarbonisierung der Strom- und Wärmeversorgung von Gebäuden, Quartieren und Industriestandorten”. “Mit dem neu gewonnenen Kapital soll das Team vergrößert, die Technologie weiterentwickelt und der Markteintritt realisiert werden”, teilt das Unternehmen mit.

Slay
+++ Accel, 20VC, Ilkka Paananen, Scott Belsky, Fußball-Weltmeister Mario Götze, Kevin Weil (Scribble Ventures) und der Musiker Alex Pall (The Chainsmokers) investieren 2,63 Millionen US-Dollar in Slaysiehe auch TechCrunch. Das Berliner Startup, das von Fabian Kamberi, Jannis Ringwald und Stefan Quernhorst gegründet wurde, positioniert sich als “erste positive-only App, auf der du siehst was andere an dir lieben”.  “Slay allows users to compliment their friends and be honest through anonymity”, schreibt das Team.

Glacier
+++ First Climate, Calm/Storm Ventures, Business Angel wie Hansi Hansmann, Bernhard Niesner, Frank Dopheide und Extremsportlerin Anja Blacha sowie die Altinvestoren Alfred Luger und die Woom-Bike-Gründer Marcus Ihlenfeld und Christian Bezdeka investieren eine siebenstellige Summe in Glacier. Das ClimateTech aus Wien, setzt auf Klimaschutz-Weiterbildung. “Durch Empowerment und Education von Mitarbeiter*innen in verschiedenen Formaten wird Climate Action in Unternehmen einfach, verständlich und konkret gemacht”, schreibt das Team.

MindAhead
+++ RoX Health, OHA Osnabrück Healthcare Beteiligungs GmbH, CDP Venture Capital, AC75 Startup Accelerator, Moonstone, Ikigai sowie Business Angels wie Oskar Obereder, Rudolf von Plettenberg und Cosimo Pulli investieren 500.000 Euro in MindAhead. Das deutsch-italienische Startup aus Berlin und Siena, von Nina Kiwit, Manuel Kraus, Pasquale Fedele und Patrick Fissler gegründet, kümmert sich um Gehirngesundheit. Mehr über MindAhead

hye
+++ Die Warsteiner Gruppe investiert in sich hye. Das Startup aus Augsburg, das 2021 von Andre Klan sowie der Influencerin und Moderatorin Cathy Hummels gegründet wurde, positioniert sich als “Mental Wellbeing-Getränk”. Zum Konzept schreibt das Team: “Die enthaltenen Adaptogene und Nootropika helfen dem Körper durch ihre entspannende und stimmungsaufhellende Wirkung stressige Momente besser zu meistern. Sie unterstützen die kognitiven Fähigkeiten und helfen in Stresssituationen, einen kühlen Kopf zu bewahren”. Mehr über hye

VENTURE CAPITAL

Flex Capital 
+++ Der Berliner Private Equity-Investor Flex Capital, der sich insbesondere für gebootstrappte mittelständische Softwareunternehmen interessiert, legt seinen zweiten Fonds (300 Millionen Euro) auf. Das Geld stammt unter anderem von “Dachfonds, Vermögensverwaltungen, Universitäts-Stiftungen aus, Gründerinnen und Gründern “erfolgreicher Tech-Unternehmen inklusive der Gründer der Flex-Portfoliofirmen sowie ein FC Bayern Fußballspieler”. “Dieser neue Fonds ist ein gewerblicher Fonds, der es Flex Capital ermöglicht, neben dem finanziellen Investment seine zukünftigen Portfoliounternehmen operativ zu unterstützen”, teilt der Geldgeber mit. Seit dem Start 2019 übernahm der Investor Flex Capital, hinter dem Christoph Jost, Peter Waleczek, Felix Haas, Jan Becker, Andreas Etten und Robert Wuttke stecken, 13 Unternehmen – darunter Egoditor. “Der Exit an ein US amerikanisches Softwarehaus in Private Equity Hand hat im Anschluss direkt mehr als den gesamten ersten Fonds zurückgezahlt”, heißt es in der Presseaussendung. Im ersten Fonds waren 126 Millionen. Mehr über Flex Capital

PropTech1 Ventures
+++ Der Berliner Geldgeber PropTech1 Ventures verkündet das First Closing seines zweiten Fonds. 44 Millionen Euro sind bereits im Topf. Zielgröße sind 100 Millionen. “PT1 Early-Stage Fund II ist somit ab sofort operativ und investiert in innovative Unternehmer*innen aus ganz Europa, die sich den großen Herausforderungen unserer Zeit stellen, die durch die zunehmende Knappheit an natürlichen Ressourcen, bezahlbarem Wohnraum und qualifizierten Arbeitskräften entstehen”, heißt es in der Presseaussendung. PropTech1 investiert in Unternehmen aus den Segmenten PropTech, ConstructionTech und UrbanTech. Mehr über PropTech1 Ventures

Miele 
+++ Das Haushalts- und Gewerbegeräte-Schwergewicht Miele startet mit der Pioneering GmbH einen Inkubator für Corporate-Startups. “Besonderes Augenmerk liegt auf der Förderung von Geschäftsideen, die eine strategische Ergänzung des bisherigen Kerngeschäfts von Miele darstellen”, heißt es in der Presseaussendung. Die Geschäftsführung des neuen Ablegers teilen sich Ina Nordsiek, Director Intrapreneurship der Business Unit New Growth Factory, sowie Hendrik Stegelmann, Director Digital Innovation and Products im Bereich Smart Home.

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Nachkriegszeit in Hamburg: Beschimpft und eingepfercht

53.000 Geflüchtete aus den deutschen Ostgebieten nahm Hamburg nach dem Zweiten Weltkrieg auf. Willkommen waren die wenigsten.

#hamburg

Hamburg-Eimsbüttel: Die Spur der Steine

In Hamburg stehen neuerdings lauter graue Betonklötze herum. Ohne Erklärung, einfach so. Was steckt dahinter?

#hamburg

#Brandneu – 6 neue Startups: Airxbig, Reflex Aerospace, Fenyx, Constellr, 3D Spark, inventied


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten, an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Airxbig
Airxbig aus Walbersdorf hat sich “Drohnen as a Service” auf die Fahnen geschrieben. Das von Christian Preiml, Christian Gedeon und Jürgen Bauer gegründete Startup bietet dabei Hardware, Software, Personal, Analyse und Sensorik. Die Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten reicht von “landwirtschaftlicher Vermessung, Medikamententransport, Inspektion, Grenzschutz bis hin zu Routenüberwachung”. 

Reflex Aerospace
Die Jungfirma Reflex Aerospace aus München, von Alexander Genzel, Walter Ballheimer und Chris Lindene gegründet, setzt auf schnelle Satelliten. “We aim to deliver tailored, high performance small satellite platforms to our customers an order of magnitude faster than anyone else on the market”, teilt das Team mit.

Fenyx
Das Berliner Startup Fenyx hat sich dem Secondhand-Boom verschrieben. Das Motto dabei lautet: “Buy secondhand and sell your belongings, easier than ever before.” Und damit nicht genug: “Next to reselling, we help you to recycle, donate, repair and store your items. Anything you need to get rid of your stuff!”

Constellr
Das Freiburger SpaceTech Constellr, von Max Gulde, Christian Mittermaier und Marius Bierdel gegründet, entwickelt ein “skalierbares System zur Überwachung des Wasserbedarfs pro Parzelle im Agrarsektor”. Dabei hat die Jungfirma Mikrosatelliten in Kühlschrank-Größe im Einsatz. 

3D Spark
3D Spark aus Hamburg, von Fritz Lange, Ruben Meuth und Arnd Struve gegründet, positioniert sich als “Check24-Vergleichrechner für Bauteile”. 3D Spark identifiziert dabei “basierend auf 3D CADs, 2D Zeichnungen und Metadaten das günstigste, schnellste und nachhaltigste Fertigungsverfahren für jedes Bauteil”.

inventied
Das Startup inventied aus Kaiserslautern entwickelt “nachhaltige Lösungen für den Zivil- und Katastrophenschutz”. Dazu setzt das Unternehmen auf einen “modularen und flexiblen Ladungsträger, der in diversen Anhänger- und Containertypen eingesetzt werden kann”. 

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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Stefan Hensel: “Wir diskutieren nicht mit Leuten, die uns als Schweine darstellen”

Hamburgs Antisemitismusbeauftragter hält die Gastprofessuren zweier ruangrupa-Mitglieder an der Hochschule für bildende Künste für untragbar. Im Interview sagt er, warum.

#hamburg

Prognosen: Wie geht es Hamburg in zehn Jahren?

Werden Wohnungen noch bezahlbar sein? Wie oft stehen wir im Stau? Und wird die Alster noch mal zufrieren? 28 Prognosen zur Zukunft der zweitgrößten Stadt in Deutschland

#hamburg

Lila Valadan: Die höchste Form der Verknüpfung

Lila Valadan ist im Iran aufgewachsen und wollte Chemie studieren, doch dann stand ein Hamburger Teppichhändler vor ihr. Heute ist sie als Designerin weltberühmt.

#hamburg

#Interview – “In der Szene herrscht Krisenstimmung, ja, bei uns aber nicht”


Die Hamburger Unternehmen Event Inc, 2014 von Janna Schmidt-Holtz gegründet, kümmert sich unter anderem um die Buchung von Firmenveranstaltungen. “Mit der Übernahme zweier Event-Spezialisten haben wir 2022 unseren Anspruch und unsere Ambitionen auf europäischem Niveau unter Beweis gestellt – daran knüpfen wir 2023 direkt an”, sagt Event Inc-Macher Paul Philipp Hermann.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Paul Philipp Hermann einmal ausführlich über das kürzlich abgelaufene Jahr.

2022 ist gerade rum. Was war das Highlight im vergangenen Jahr bei Euch?
Dazu muss ich noch etwas weiter zurückschauen: Während Teile der Eventbranche seit dem Frühjahr 2020 pandemiebedingt in Schieflage geraten sind, haben wir die „Flucht nach vorn“ angetreten und begonnen den Markt für digitale Angebote in der MICE-Branche – Meetings, Incentives, Conferences, Exhibitions – zu konsolidieren. Nachdem wir bereits im Sommer 2021 mit smart and more einen erfolgreichen Player übernommen haben, folgte dann im Herbst 2022 die Übernahme gleich zwei weiterer MICE Plattformen – Aloom und Inspiratie Op Locatie – die ihrerseits ebenfalls stark aus den Pandemiejahren kommen. Als extrem ambitioniertes und versiertes Team setzen wir nun als Event Inc Group unseren organischen wie anorganischen Wachstumskurs gemeinsam fort. Dafür bin ich allen Beteiligten sehr dankbar. Diese Entwicklung wäre allerdings nicht möglich gewesen ohne den Rückenwind, den wir den vielen Unternehmenskunden verdanken, die auf unsere Angebote zur Buchung und Organisation von Firmenevents aller Art vertrauen.

Es herrscht derzeit Krisenstimmung in der deutschen Startup-Szene. Was ist Deine Sicht auf diese Eiszeit?
In der Szene herrscht Krisenstimmung, ja, bei uns aber nicht. Ja, VC-Investoren sind verhaltener als noch vergangenes Jahr. Es zählen vor allem Ergebnisse, weniger Visionen. Unternehmen, die noch viel Geld verbrennen müssen bis zur Profitabilität, haben es sehr schwer gerade. Das spornt mich persönlich aber vielmehr an, als dass es ein echtes Hindernis wäre. Krisen sind immer auch große Chancen. Für uns ist die aktuelle Krisenstimmung nicht spürbar, denn bei uns war Corona die brutalste Krise, die man sich vorstellen kann. Alle Herausforderungen, vor denen andere jetzt stehen, haben wir bereits in den vergangenen zwei Jahren lösen müssen und haben sie gelöst. Bei uns beginnt gerade die heiße Phase des „onwards and upwards“.

Wie lief 2022 wirtschaftlich für Euch – habt ihr alle eure Ziele erreicht?
Klingt etwas abgedroschen aber: Wer alle seine Ziele erreicht, hat zu wenig Ambitionen. Insofern: Nein. Aber wir haben ein sehr gutes Jahr hingelegt. Nachdem pandemiebedingt weniger Tagungen, Trainings und Teamevents veranstaltet werden konnten, stieg im Laufe des Jahres 2022 die Nachfrage deutlich. Dazu die zwei schon genannten, erfolgreichen Übernahmen. Wir sind mit dem Ergebnis zufrieden, aber lange nicht satt.

Was lief 2022 bei Euch nicht rund?
Gerade im B2B-Event-Geschäft, das wir bei Event Inc digitalisieren, herrschte eine generelle Unsicherheit über die Machbarkeit. Gleichzeitig hat die globale Marktlage dazu geführt, dass Budgets zurückhaltend eingesetzt wurden. Dadurch ist einiges an Potenzial für uns liegen geblieben, das wir mit unserer SaaS-Lösung einfach hätten heben können. Wir sehen aber, dass die Nachfrage weiter steigt. Gerade das Thema Digitalisierung des Einkaufs hat „post-pandemic“ in unserer Branche an Bedeutung gewonnen. Zudem sind Firmenevents heute wichtiger denn je, um echten Teamspirit zu entfachen.

Welches Projekt steht bei Euch für 2023 ganz oben auf der Agenda?
Wir treten an, um die MICE-Branche in Europa zu digitalisieren. Die Digitalisierung steht hier aber noch am Anfang. Damit die Transformation gelingt, müssen wir die Branche gleichzeitig weiter konsolidieren. Gerade Unternehmenskunden sind bisher noch zu sehr auf verschiedene Sourcing- und Buchungsplattformen für Tagungshotels, Teamevents und Locations angewiesen. Gerade das Kreditorenmanagement ist hier eine große Herausforderung. Wir sorgen mit der Event Inc Group durch einen One-Stop-Shop-Ansatz für mehr Convenience und Kosteneinsparungen. Mit der Übernahme zweier Event-Spezialisten haben wir 2022 unseren Anspruch und unsere Ambitionen auf europäischem Niveau unter Beweis gestellt – daran knüpfen wir 2023 direkt an.

Tipp: Mehr Rück- und Ausblicke findet ihr in unserem Jahresrückblick.

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Foto (oben): Event Inc / Viktor Strasse

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#DealMonitor – Enpal sammelt 215 Millionen ein – Toni Digital bekommt 12 Millionen – Relio streicht 3 Millionen ein


Im #DealMonitor für den 10. Januar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Enpal
+++ TPG Rise Climate, Westly Group und Activate Capital sowie Altinvestoren wie HV Capital und SoftBank und Princeville Climate Tech investieren 215 Millionen Euro in Enpal. Die Bewertung des Unternehmen steigt dabei auf rund 2,4 Milliarden Dollar. Zuletzt (im Oktober 2021) wurde das GreenTech mit 1,1 Milliarden Dollar bewertet. “Das zusätzliche Wachstumskapital wird es Enpal ermöglichen, neue Produkte anzubieten, in neue Märkte zu expandieren und Enpals mehrfach ausgezeichnete intelligente Energieplattform weiterzuentwickeln”, heißt es in der Presseaussendung. Das Berliner Unternehmen, 2017 von Mario Kohle (Käuferportal-Gründer), Viktor Wingert und Jochen Ziervogel gegründet, vermietet Solaranlagen. 2022 erwirtschaftete die Jungfirma einen Umsatz in Höhe von 400 Millionen Euro (Vorjahr: 110 Millionen). Insgesamt sammelte das Enpal-Team in den vergangenen Jahren rund 690 Millionen Euro ein.  Mehr über Enpal

Toni Digital 
+++ Nicht genannte alte und neue Investoren investieren 12 Millionen Schweizer Franken in Toni Digital. Das Startup aus Zürich, 2017 gegründet, positioniert sich als “digitaler Insurance-as-a-Service-Anbieter”.  Zum Konzept teilt das InsurTech mit: “Die bisherigen Lösungen unter anderem für die PostFinance, Migros oder ÖKK umfassen Bereiche wie Autoversicherungen, Privathaftpflicht, Hausrat und Zahlungsschutzversicherungen. Das Unternehmen verfolgt in erster Linie einen B2B2C-Ansatz und arbeitet mit führenden Versicherungsmarken zusammen.”

Relio
+++ TX Ventures, der Ventureableger der TX Group, SIX FinTech Ventures, High-Tech Gründerfonds (HTGF), F10, daFUND, QBIT Capital und mehrere Angel-Investor:innen investieren 3 Millionen Schweizer Franken in Relio. Das FinTech aus Zürich, das 2020 vom Penta-Gründer Lav Odorovic, Milos Stokic und Zarko Vukadinovic gegründet wurde, stellt KMU-Kunden innerhalb kurzer Zeit ein Bankkonto zur Verfügung. SIX Fintech Ventures, der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und F10-Accelerator investieren zuvor bereits 700.000 Schweizer Franken in das FinTech. Mehr über Relio

VisioLab 
+++ Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), das Family-Office zwei.7 sowie die Altinvestoren NBank Capital, APX und Jens Ohr investieren 2 Millionen Euro in VisioLab. Das Startup aus Osnabrück, 2019 von Tim Niekamp und Iwo Gernemann gegründet, setzt auf KI-basierte Self-Checkout-Lösungen für die Gastronomie. “Die Lösung des Unternehmens ist ausschließlich für den Einsatz auf iPads konzipiert, was sie äußerst kostengünstig, leicht zugänglich und benutzerfreundlich macht. Die KI-basierte Speiseerkennung klassifiziert verpackte und unverpackte Produkte innerhalb einer Sekunde und wird deutschlandweit in Mensen und Betriebsrestaurants eingesetzt.”, teilt das Unternehmen mit.

SwissDrones
+++ DiamondStream Partners und Altinvestoren investieren eine siebenstellige Summe in SwissDrones. Das Unternehmen aus Zürich, 2013 gegründet, setzt auf unbemannte Hubschraubersysteme. “SwissDrones plans to use the funding to accelerate product development and expand global go-to-market activities”, heißt es in der Presseaussendung.

Kidling 
+++ Die Berliner Volksbank und die Berliner Bürgschaftsbank investieren eine sechsstellige Summe in Kidling. Business Angels wie Florian Sieber, Chef der Simba Dickie Group, investierten zuvor bereits 1 Million Euro in das Unternehmen. “Insgesamt zwei Millionen Euro stehen damit für den bundesweiten Roll-out der Kita-Digitalisierungslösung in deutschen Kitas zur Verfügung”, teilt die Jungfirma mit. Das Berliner Startup, das 2020 Eva Mencner und Adam M. Skafi gegründet wurde, entwickelt eine “All-In-One-Lösung” für Kitas. Mehr über Kidling

MERGERS & ACQUISITIONS

Finstreet
+++ Der Finanz-Software-Anbieter Fintus übernimmt das 2ß14 gegründete Fintech Finstreet (Münster), das Software-Produkte für Banken – siehe Finance Forward. “Es entsteht eine neue Firma mit insgesamt rund 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Beide Firmen hatten zuvor eine ähnlich große Belegschaft”, heißt es im Bericht. Der Kaufpreis ist nicht bekannt. Nach Informationen von Finance Forward soll es sich um einen niedrigen zweistelligen Millionen-Betrag handeln. Fintus, 2016 von Benjamin Hermanns in Frankfurt am Main gegründet, positioniert sich als Low-Code-Banking-Plattform. Der britische Private-Equity-Fonds AnaCap Financial Partners übernahm Fintus im November 2021. Mehr über Fintus

The Agency Worx
+++ Das Hamburger Freelancer-Unternehmen WorkGenius übernimmt die New Yorker Agentur The Agency Worx. Das New Yorker Unternehmen, von Alicia Fazio und Amanda Levit gegründet, erzielt nach Firmenangaben derzeit einen mittleren zweistelligen Millionen-Umsatz. WorkGenius übernahm erst im Juni 2022 den amerikanischen Personaldienstleister JBC. Das 2012 von Daniel Barke und Marlon Litz-Rosenzweig gegründete Unternehmen WorkGenius, früher als Mylittlejob bekannt, positioniert sich als Plattform zum Finden, Managen und Bezahlen von Freelancern. Axel Sven Springer, John Jahr und Oliver Heine investierten zuletzt 7 Millionen US-Dollar in WorkGenius.

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Foto (oben): azrael74

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Jahresrückblick Hamburg: “Daran kann ich mich nicht erinnern”

Ein Schließfach voller Bargeld, ein Fluss voller Schlick und Streit um einen Hafenterminal – was war 2022 in Hamburg los? Ein verrätselter Jahresrückblick in 18 Fragen

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#Brandneu – 8 neue Startups: flipsight, Carbon Atlantis, etalytics, udana, Engity, Treether, ReDev, nextx


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten, an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

flipsight
flipsight aus Berlin kümmert sich um “zielgenaue Weiterbildung auf Knopfdruck”. Das Startup nennt sich konkret “Academy-as-a-Service-Lösung für die produzierende Industrie”. Die Hauptstädter Thomas Czumanski, Arne Scherrer und Christopher Hahn möchten “KI-gestützt alle relevanten Lern- und Schulungsressourcen mit dem Entwicklungsbedarf” von Mitarbeiter:innen verknüpfen.

Carbon Atlantis
Das ClimateTech Carbon Atlantis, von Jonas Futter, Malte Feucht und Paul Teufel in München gegründet, tritt an, um CO2 aus den Ozeanen dieser Welt zu fischen. “The captured CO2 gas is mineralized into rock carbonates that are stable for 1000y+ by third-party partners”, heißt es zum Konzept.

etalytics
etalytics aus Darmstadt, von Niklas Panten, Thomas Weber und Björn Scheurich gegründet, positioniert sich als Softwareanbieter für Energy Intelligence-Lösungen. Das Ziel ist die “Steigerung der Energieeffizienz und -flexibilität durch datengestützte und energietechnische Verfahren”. 

udana
Das Düsseldorfer Startup Udana , von Arnd Jäger und Matthias Weber gegründet, bringt sich als “Fortbildungsplattform für PsychotherapeutInnen” in Stellung. Dabei berichten “ExpertInnen in ihren ‘Fällen aus der Praxis’ nicht aus Lehrbüchern, sondern aus ihrer eigenen, erlebten Praxis – ganz individuell, persönlich und authentisch”.

Engity
Das Startup Engity aus München, von Martin Körner, Gregor Noczinski und Ursula Anna Goebel gegründet, bezeichnet sich als “Customer Identity und Access Management (CIAM) Provider”. Auf der Website heißt es zum Konzept: “Manage the identities of your users and customers by providing secure access offering a state of the art customer experience!”

Treether
Treether aus Hamburg, von Julian Steiner gegründet, bringt sich als Wetter-App in Stellung, die nicht nur Wetteraussichten liefert, sondern auch Bäume pflanzt. “Denn der tägliche Wettercheck in unserer App trägt dazu bei, Bäume zu pflanzen und so den Klimawandel abzuschwächen”, heißt es zum Konzept.

ReDev
Die Wiener Jungfirma StartReDev, von Abdolreza Ghaemi und Reza Jafarpour gegründet, positioniert sich als “KI-basierte HR-Plattform für IT-Fachkräfte”. Das Startup setzt dabei auf einen “Social-Media-Ansatz zur Gewinnung und aktiven Einbindung der Kandidaten”.

nextx
nextx aus Heidelberg setzt auf Berufsorientierung mit Hilfe von Social Media. “Unternehmen ermöglichen auf unserer Plattform authentische Jobeinblicke und somit eine einzigartige Berufsorientierung – im Gegenzug erhalten sie die wertvolle und stark umkämpfte Aufmerksamkeit der Zielgruppe”, heißt es zum Konzept der von Sebastian Stark, Dan Seiler, Daniel Defiebre und Panagiotis Germanakos gegründeten Firma. 

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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Foto (oben): Shutterstock

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Psychische Gesundheit: Hilfe auf hoher See

Charles Watkins betreut Seefahrer nach Arbeitsunfällen oder bei Suizidgedanken. Der Psychologe leistet Pionierarbeit, denn Reedern waren solche Nöte lange egal.

#hamburg

Mordversuch an Ex-Partner: Der tiefe Fall der Lena N.

Eine Schönheitschirurgin soll einen Auftragsmörder auf ihren Ex angesetzt haben. Der Prozess vor dem Hamburger Landgericht offenbart einen dramatischen Sorgerechtsstreit.

#hamburg

Schulen in Hamburg: Weniger schlecht als gedacht

Die Schulbehörde hat ihre umstrittenen Bildungspläne korrigiert – aber ein Unbehagen bleibt.

#hamburg

Melanie Tilgner: “Ich will das keinem anderen Elternteil zumuten.”

Weil die Medikamente knapp sind, stellt Melanie Tilgner jetzt selbst Fiebersäfte her – als eine von wenigen Apothekerinnen in Hamburg. Wie funktioniert das?

#hamburg

Peter Tschentschner: “Wir sind in Hamburg gut darin, Krisen zu überstehen”

Wohnungsmangel, Klimawandel, Krankenhäuser am Limit – warum der Erste Bürgermeister Peter Tschentscher die Zukunft Hamburgs trotzdem optimistisch sieht.

#hamburg

Hamburger Hauptbahnhof: Bahn frei?

Schon 2028 soll der Umbau des Hamburger Hauptbahnhofs beginnen. Er soll mehrere Milliarden Euro kosten – und Hamburg vor einem Verkehrsinfarkt bewahren.

#hamburg

Ruangrupa: “Was für einen Dialog erwarten Sie denn?”

Antisemitische Bilder auf der von ihnen mitgeleiteten documenta in Kassel sorgten für einen Eklat. Den Streit, der daraus entstand, bedauern Ruangrupa-Mitglieder nicht.

#hamburg

Verkehrswende in Hamburg: Grünes Licht für Radfahrer

An einer Ampelkreuzung in Hamburg müssen Autos auf Grün warten, Fußgänger und Fahrradfahrer haben Vorrang. Und das soll funktionieren?

#hamburg

#Interview – “Flüchtigkeitsfehler können schnell sehr teuer werden”


Wie starten ganz normale Gründerinnen und Gründer so in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag? Wie schalten junge Unternehmerinnen und Unternehmer nach der Arbeit mal so richtig ab und was hätten die aufstrebenden Firmenlenker gerne gewusst bevor sie ihr Startup gegründet haben? Wir haben genau diese Sachen abgefragt. Dieses Mal antwortet Thea Broszio, Gründerin von Womatics. Das Startup aus Hamburg hat für stillende Müttern das “Mama Cooling Gel” entwickelt. 

Wie startest Du in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag?
Ich starte Morgens um 7 Uhr mit dem Wecken der Kinder. Zwei von dreien gehen ab acht Uhr zur Schule/ Vorschule und Nummer drei verlässt kurz nach acht mit mir das Haus in Richtung Kindergarten. Meistens habe ich ab 8.30 Uhr alle Kinder aus dem Haus und bin zurück, um mich dann seit Januar meinem vierten Baby zu widmen: Womatics.

Wie schaltest du nach der Arbeit ab?
Ich habe einen etwas unterbrochenen Arbeitstag, da ich Vormittags von 8.30 Uhr bis 13.00 Uhr arbeite, dann den Laptop zu mache und 100% Mami bin und dann ab 19.30/20.00 Uhr meistens wieder zurück am Laptop bin und weiter arbeite. Dieser Arbeitsalltag bietet dank der Kombination Arbeiten und Kinder so viel Abwechslung, dass ich nicht wirklich abschalten muss. Was ich aber ab und an versuche, sind verlängerte Wochenenden mit meinem Mann oder Freundinnen, um auch mal ohne Kinder und Arbeit zu sein.

Was über das Gründer:innen-Dasein hättest du gerne vor der Gründung gewusst?
Das es auch ab und an wirklich einsam sein kann. Ich liebe den Austausch mit anderen und ab und an vermisse ich Kollegen/ Kolleginnen.

Was waren die größten Hürden, die Du auf dem Weg zur Gründung überwinden musstet?
Mich mir allen Themen auseinander zu setzen. Jeder weiß, glaube ich, um seine Stärken und eben auch um seine Schwächen. Früher hatte ich in der Festanstellung ein großes Team um mich, wo man eben auch mal Themen, die einem nicht so lagen abgeben konnte. Das ist in der Selbstständigkeit anders. Hier muss ich mich auch Themen stellen, die mich nicht so flashen, oder die mir auch ab und an einfach mal wirklich nicht liegen.

Was waren die größten Fehler, die Du bisher gemacht hast – und was hast Du aus diesen gelernt?
Flüchtigkeitsfehler können schnell sehr teuer werden. Immer zu 100% versuchen konzentriert zu arbeiten, auch wenn es mal schwer fällt. Und bei wichtigen Themen lieber noch einmal jemand zweites kontrollieren lassen.

Wie findet man die passenden Mitarbeiter:innen für sein Startup?
Ich setzte stark auf Empfehlung. Wenn ich nach jemandem für das Team suche, zapfe ich mein Netzwerk an. Jemand kennt immer jemanden, der genau passt.

Welchen Tipp hast Du für andere Gründer:innen?
Prüft eure Idee. Bleibt alltagsnah. Und setzte euch ganz klar definierte Ziele. Wenn diese nach einer gewissen Zeit nicht erreicht sind – ändert Eure Idee ab oder lasst diese vielleicht sogar ganz gehen.

Ohne welches externes Tool würde dein Startup quasi nicht mehr existieren?
Kein wirkliches Tool – sondern mein Netzwerk. Ich bin sehr aufgeschlossen und vernetzte mich unfassbar gerne mit den verschiedensten Menschen.

Wie sorgt ihr bei eurem Team für gute Stimmung?
Aktuell gibt es noch kein wirkliches Team. Aber das kommt!

Was war Dein bisher wildestes Startup-Erlebnis?
Das war die Teilnahme an der Gründershow “Die Höhle der Löwen”.

Foto (oben): Womatics

#aktuell, #die-hohle-der-lowen, #grunderalltag, #hamburg, #interview, #mama-cooling-gel, #womatics

NS-Senator Oscar Toepffer: Opa war doch kein Nazi

Der Hamburger Oscar Toepffer war überzeugter Nationalsozialist. Seine Enkelin will vor Gericht durchsetzen, dass sein Name aus einem Geschichtsbuch gestrichen wird.

#hamburg

Quantencomputer: Quantensprünge an der Elbe

Im Wettlauf um den Bau des ersten Quantencomputers mischt jetzt auch Hamburg mit.

#hamburg

#DealMonitor – VMRay sammelt 34 Millionen ein – Demecan bekommt 15 Millionen – Blockbrain sammelt 2,5 Millionen ein


Im #DealMonitor für den 19. Dezember werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

VMRay 
+++ Der Vermögensverwalter Tikehau Capital investiert über seinen Ableger Tikehau Ace Capital und seinen European Cybersecurity Growth Fund, NRW.Bank, der Gründerfonds Ruhr sowie Altinvestoren eCAPITAL und der High-Tech Gründerfonds (HTGF) investieren VMRay. In der Presseaussendung heißt es, dass das Unternehmen dabei seine “Serie B-Investition auf insgesamt 34 Millionen US-Dollar erweitert”. Zuletzt investierten Digital+ Partners und eCAPITAL 15 Millionen US-Dollar in VMRay. Damals hieß es: “The new round of funding represents the second closing of VMRay’s initial Series B round announced in September 2019, bringing the total amount raised to US $25 million”. Somit müssten nun weitere 9 Millionen in VMRay geflossen sein. Das Unternehmen möchte “die neue Finanzierung nutzen, um das vorhandene Produktportfolio auszubauen und weitere Marktsegmente anzusprechen”. Das Bochumer Startup, 2013 von den Informatikern Carsten Willems und Ralf Hund gegründet, analysiert Malware wie Computerviren oder -würmer, Trojaner, Spyware, Kernelrootkits und -bootkits auf ihr Verhalten. Mehr über VMRay

Demecan
+++ Die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen (MBG), der schwedische Cannabis-Geldgeber Enexis, Futury Growth, Futury Venture, btov Partners investieren 15 Millionen Euro (Fremd- und Eigenkapital) in Demecan. Das Unternehmen 2017 von Adrian Fischer, Cornelius Maurer und Constantin von der Groeben gegründet, kümmert sich um medizinisches Cannabis. “Die Finanzierung soll nun der weiteren Expansion dienen und für den Ausbau der Produktionsstätte genutzt werden, um verschiedene Cannabis-Services, wie die Weiterverarbeitung von Cannabisblüten als Dienstleistung, anbieten und sich auf die bevorstehende Legalisierung von Cannabis zu Genusszwecken vorbereiten zu können”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über Demecan

Blockbrain
+++ w3.fund, Zeitgeist Group, Shio Capital, Unifier Ventures sowie Business Angels wie Robert Maier, Gregor Stühler, Sebastian Schmidt, Eric Ebert, Jakob Schreyer und Johannes Schaback  investieren 2,5 Millionen Euro in Blockbrain. Das Startup aus Stuttgart, das von Johannes Strachwitz, Mattias Protzmann, Antonius Gress und Oliver Rebner gegründet wurde, kämpft gegen Kriminelle und Betrüger. “Our platform analyzes millions of transactions on the blockchain to proactively detect threats and opportunities for your digital assets and crypto wallets. Blockbrain is your personal web3 guardian”, heißt es zum Konzept. 

Datacake
+++ Cantaloupe und Predli investieren 650.000 Euro in Datacake. Das Unternehmen aus Münster, 2017 von Simon Kemper und Lukas Klein gegründet, positioniert sich als “multi-purpose no-code IoT platform”. Das Motto dabei lautet: “Datacake makes it easy to work with a few or hundreds of IoT sensors, of any type.” “The funding will further develop Datacake’s IoT platform, making it even more user-friendly to its rapidly growing international customer base”, teilt die Jungfirma mit.

etalytics
+++ Die BMH Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen und das Unternehmen Xantaro investieren in etalytics. Das Startup aus Darmstadt, 2020 von Niklas Panten, Dr. Thomas Weber und Björn Scheurich aus der TU Darmstadt ausgegründet, kümmert sich im weitesten Sinne um Energiedatenmanagement. Konkret geht es um die “Steigerung der Energieeffizienz und -flexibilität durch datengestützte und energietechnische Verfahren”. Die neuen finanziellen Mittel will etalytics dazu nutzen, sein Team für die weitere Skalierung auszubauen.

MERGERS & ACQUISITIONS

12return
+++ Der Hamburger Shipping Service Provider shipcloud (gehört zu Waterland) übernimmt das niederländische Unternehmens 12return. “Alle shipcloud Kunden können die Vorteile der innovativen 12return-Software einschließlich Return Bird und Return Dock nutzen”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über shipcloud

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

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#Interview – “Es ist wichtig, einen guten Ausgleich zu haben”


Wie starten ganz normale Gründerinnen und Gründer so in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag? Wie schalten junge Unternehmerinnen und Unternehmer nach der Arbeit mal so richtig ab und was hätten die aufstrebenden Firmenlenker gerne gewusst bevor sie ihr Startup gegründet haben? Wir haben genau diese Sachen abgefragt. Dieses Mal antwortet Ebru Erkunt die Gründerin von HaselHerz. Das Hamburger Startup bietet spezielle Bio Nuss-Nougat-Cremes.

Wie startest Du in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag?
Ich starte meistens gegen 6:30h in den Tag – entweder mit viel Sport oder genüsslich mit einem Kaffee. So früh morgens hat mich der Stress des Tages noch nicht eingeholt und so arbeite ich viel konzentrierter. Ich setze mich an meine ToDo-Liste, gehe meine Emails durch und starte voller Elan in den Arbeitsalltag.

Wie schaltest du nach der Arbeit ab?
Für mich ist es wichtig, einen guten Ausgleich zu haben und mental von der Arbeit abschalten zu können. Das mache ich gern mit einem schönen Abend mit meinem Partner oder indem ich abends gute Freunde zum Essen treffe. Entweder laden wir ein oder wir essen auswärts. Beides mag ich sehr gerne. Was mir auch immer gut tut, ist, ins Kino zu gehen oder zu lesen – am liebsten Sachbücher. Manchmal schöpfe ich auch Energie, indem ich einfach nichts mache.

Was über das Gründer:innen-Dasein hättest du gerne vor der Gründung gewusst?
Meine erste Intuition war gerade, dass ich gern vorher gewusst hätte, was mit einer Gründung eines Food-Startups alles auf mich zukommen würde. In der gesamten Wertschöpfungskette gibt es unterschiedliche Herausforderungen, die ich im Laufe des Firmenaufbaus auch erleben musste. Hätte ich alles vorher gewusst, vermute ich aber rückblickend, dass ich mich gar nicht erst getraut hätte, meinem Traum nachzugehen.

Was waren die größten Hürden, die Du auf dem Weg zur Gründung überwinden musstest?
Hürden gab es in der Gründungsgeschichte von HaselHerz tatsächlich einige. Besonders in Erinnerung ist mir eine Situation geblieben, auf die ich keinen Einfluss hatte, die aber fast das Aus bedeutet hätte. 2017 gab ich meinen Hauptjob auf, um mich zu 100 Prozent HaselHerz zu widmen. Meine Aufstriche wurden extern produziert und kurze Zeit später lieferte mir mein Lieferant ohne Vorwarnung plötzlich keine Produkte mehr aus. Durch die Waren-Vorfinanzierung hatte ich hohe Ausgaben, aber keine Einnahmen mehr, da ich ja nichts verkaufen konnte. Eine Lieferunfähigkeit führt in den meisten Fällen zu einer Auslistung. Es war so ernüchternd und ich fühlte mich machtlos. Um mich über Wasser zu halten, habe ich für die Zeit einen Job am Flughafen angenommen. Denn die Alternative wäre gewesen, HaselHerz aufzugeben und wieder angestellt zu sein, was für mich aber keine Option war. Diese prägende Situation ist nicht aufgrund fehlender Nachfrage entstanden, im Gegenteil, ich war mitten im Wachstum. Es war eine wirklich herausfordernde, harte und zum Teil traurige Zeit. Rückblickend weiß ich, dass es mich in jeglicher Art demnach nur gestärkt hat.

Was waren die größten Fehler, die Du bisher gemacht hast – und was hast Du aus diesen gelernt?
Die Gründung im Nebenerwerb war im Nachhinein nicht die beste Idee, da ich dadurch wertvolle Jahre verloren habe. Unterm Strich konnte ich dadurch nicht effizient genug arbeiten und nicht zu 100% für mein Startup da sein.

Wie findet man die passenden Mitarbeiter:innen für sein Startup?
Teamwork makes the dream work – gute Mitarbeiter:innen sind essenziell für ein erfolgreiches Startup. Über Empfehlungen, sein Netzwerk, Stellenausschreibungen oder Initiativbewerbungen finden wir neue Mitarbeiter:innen. Besonders wichtig ist mir, dass sie engagiert und motiviert sind, ich ihnen blind vertrauen kann und sie sich mit ihren Fähigkeiten aktiv einbringen.

Welchen Tipp hast Du für andere Gründer:innen?
Auf jedes Tief folgt immer auch ein Hoch und auch, wenn es etwas abgedroschen klingen mag, steckt im Spruch „Der Weg ist das Ziel“ doch so viel Wahrheit. Das funktioniert aber nur, wenn ihr wirklich mit Passion an die Sache herangeht.

Ohne welches externe Tool würde dein Startup quasi nicht mehr existieren?
Die ERP-Software WeClapp ist das Herzstück bei uns. Ohne sie würden wir zwar immer noch existieren, aber es wäre ziemlich chaotisch.

Wie sorgt ihr bei eurem Team für gute Stimmung?
Mit guter Laune, gutem Kaffee und natürlich viel HaselHerz Schokolade.

Was war Dein bisher wildestes Startup-Erlebnis?
Rückblickend empfinde ich es als “wild”, dass ich während meines Vollzeitjobs in einer Werbeagentur mit großer Verantwortung für einen internationalen Etat, HaselHerz im Nebenerwerb gegründet habe. Es kommt noch hinzu, dass ich die ersten drei Jahre auch selbst in einer angemieteten Küche produziert habe. Manchmal frage ich mich, woher ich all die Energie und den Elan hergenommen habe, diesen Spagat zwischen Startup und Account-Direktorin machen zu können. Aber auch hier zeigt sich wieder, dass die Leidenschaft zu beiden Jobs mir all die Kraft gegeben haben. Außerdem war es “wild”, zuvor unbekannte Stärken und Talente an sich selber zu entdecken (lacht).

Tipp: Wie sieht ein Startup-Arbeitsalltag? Noch mehr Interviews gibt es in unserem Themenschwerpunkt Gründeralltag.

Foto (oben): HaselHerz

#aktuell, #food, #grunderalltag, #hamburg, #haselherz, #interview

Digital Benin: Bronze ist der Neuanfang

Hamburg und Nigeria besiegeln die Rückkehr geraubter Kunstwerke. Der Festakt im Rathaus ist das Ergebnis einer neuen, auf Partnerschaft basierenden Museumsarbeit.

#hamburg

Schnaps aus Hamburg: Schnapsideen

Als Absacker, als Aufwärmer, auf den Schreck oder auf die Freundschaft: Diese sechs Schnäpse aus Hamburg haben es in sich.

#hamburg

Knappheit in der Großstadt: Jetzt lassen Sie mich doch mal durch

Weil in der Großstadt ständig die Nachfrage das Angebot übersteigt, kommt man ohne Ellenbogen scheinbar nicht mehr weiter. Aber muss das so sein? Eine Suche 

#hamburg

Extended Reality: Mit der Skibrille ins Vorstellungsgespräch

Virtual Reality beschäftigt in Hamburg mehrere Hochschulen und Unternehmen. Die Pandemie hat die Nachfrage nach der Technologie befeuert. Doch ist es mehr als ein Hype?

#hamburg

#DealMonitor – Trimble zahlt 1,88 Milliarden für Transporeon – sennder sammelt 60 Millionen ein – Fashion Cloud bekommt 25 Millionen


Im #DealMonitor für den 13. Dezember werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

MERGERS & ACQUISITIONS

Transporeon
+++ Das amerikanische Industrietechnologie-Unternehmen Trimble übernimmt vom Finanzinvestor Hg das Ulmer Unternehmen Transporeon, das eine Transportmanagement-Plattform anbietet. Der Kaufpreis beträgt 1,88 Milliarden Euro. “The all-cash purchase price of €1.88 billion is expected to be funded through a combination of cash on hand and new indebtedness. In connection with the acquisition, Trimble has obtained €1.88 billion in committed financing, subject to customary conditions”, heißt es in der Presseaussendung.  Hg hatte Transporeon vor drei Jahren von TPG gekauft, wohl für rund 700 Millionen, und seither mit Zukäufen ausgebaut. Zuletzt etwa übernahm Transporeon das Berliner Startup Tracks. Transporeon, 2000 gegründet,  vernetzt Logistikfirmen, Lieferanten, Verlader und Einzelhändler. Das Unternehmen beschäftigt 1.400 Mitarbeiter:innen. 2021 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 123 Millionen Euro (Vorjahr: 99 Millionen). “Transporeon is a scaled, high-growth software platform expected to generate approximately €190 million of revenue in 2023 on a full-year basis, representing approximately 25% growth year-over-year”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über Transporeon

growney
+++ Der bankenunabhängige Vermögensverwalter Lloyd Fonds übernimmt die Mehrheit (75 %) an growney. Der Berliner Robo-Advisor, der 2014 von Gerald Klein gegründet wurde, möchte “mithilfe neuer Technologien und mit einem brillanten Konzept aus der Wirtschaftsforschung Geldanlagen schaffen, die einfacher, günstiger und rentabler sind” als Banken. “Das innovative Finanzhaus aus Hamburg hält jetzt mit 75 % die qualifizierte Mehrheit an der growney GmbH, hat seinen bisherigen Anteil in Höhe von 17,75 % durch die Übernahme von weiteren Anteilen und eine Barkapitalerhöhung in Höhe von 2 Millionen Euro deutlich erhöht”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über growney

INVESTMENTS

sennder
+++ Die Altinvestoren investieren weitere 60 Millionen Euro in sennder – siehe Handelsblatt. “Der erste Teil der Finanzierungsrunde, das sogenannte First Closing, sei vor wenigen Tagen abgeschlossen worden”, heißt es im Bericht. Die Bewertung “könnte auf 2 Milliarden Euro steigen und damit auf das Doppelte im Vergleich zur letzten Runde im Juni 2021, als die Frachtvermittlungsplattform bei Investoren 80 Millionen Dollar einsammelte”. Das Berliner Logistik-Startup, das 2015 von Julius Köhler, Nicolaus Schefenacker und David Nothacker gegründet wurde, sammelte in den vergangenen Jahren rund 350 Millionen Dollar ein – unter anderem von Hedosophia, Accel, Lakestar, HV Capital, Project A und Scania. Das Unternehmen erwirtschaftete 2019 ein Rohergebnis in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro – nach etwa 1,2 Millionen im Jahr zuvor. Der Jahresfehlbetrag stieg gleichzeitig von 2,7 Millionen auf 9,1 Millionen. Mehr über sennder

Fashion Cloud
+++ Verdane und Altinvestoren wie Heartland investieren 25 Millionen Euro in Fashion Cloud. Das Hamburger Startup, 2015 von Martin Brücher, Florian Klemt und René Schnellen gegründet, positioniert sich als B2B-Lösung für die Wholesale-Branche. “Fashion Cloud bietet Lösungen rund um digitale Order und Content-Austausch. Als Plattform verbindet das Unternehmen Marken mit Händlern und schafft eine zentrale Lösung für die Wholesale Community”, teilt die Jungfirma in eigener Sache mit. Nach eigenen Angaben arbeiten mittlerweile mehr als 20.000 Händler und 600 Marken mit Fashion Cloud zusammen. Brightfolk, die private Holdinggesellschaft von Anders Holch Povlsen, und weitere Investoren investierten 2018 bereits eine  zweistellige Millionensumme in Fashion Cloud. Mehr über Fashion Cloud

repath
+++ Das Investor:innen-Netzwerk better ventures (Lin-Gong Deutschmann, Paul Schwarzenholz, Thomas Gottheil, Stefan und Anne Lemcke (Ankerkraut) sowie Henner Schwarz), Auxxo Female Catalyst Fund, Nucleus Capital, Wenvest Capital, Michala Rudorfer und Sebastian Mertes, Mike Simon, Joachim Schreiner, Alexander Brühl und Thomas Glatte investieren 1,2 Millionen Euro in Repath. Das Hamburger ClimateTech Repath, von Julius Pröll, Liza Altena, Sebastian Bartels und Dr. Thomas Remke gegründet, möchte Unternehmen helfen, mit Klimarisiken umzugehen. In eigener Sache schreibt die Jungfirma: “We use the results of the latest and high-resolution climate model calculations and provide you with analyses of terabytes of data processed in our platform.” Mehr über Repath

VENTURE CAPITAL

Speedinvest
+++ Der Wiener Frühphasen-Investor Speedinvest sammelt 500 Millionen neues Kapital ein. “Davon werden 300 Millionen Euro über den vierten Flaggschiff-Fonds Speedinvest 4 in innovative neue Pre-Seed- und Seed-Tech-Start-ups investiert, während das restliche Kapital für ausgewählte Folgeinvestitionen in bestehende Speedinvest-Portfoliounternehmen reserviert ist”, heißt es in der Presseaussendung. Zu den Geldgebern gehören unter anderem New Enterprise Associates (NEA), der Europäische Investitionsfonds (EIF), Bpifrance*, Raiffeisen Gruppe, die Erste Bank und KfW. Mehr über Speedinvest

DIE HÖHLE DER LÖWEN

Papydo
+++ Sales-Löwe Carsten Maschmeyer und Beauty-Löwin Judith Williams investieren im Weihnachts-Special von “Die Höhle der Löwen” 100.000 Euro in Papydo und sichern sich dabei 12,5 % am Unternehmen. Das Startup aus München, das von Melusine Bliesener und Katharina Lehmkuhl gegründet wurde, setzt auf kompostierbares Geschenkpapier aus Wiesengras.

Chiengora
+++ Beauty-Löwin Judith Williams investiert im Weihnachts-Special von “Die Höhle der Löwen” 200.000 Euro in Chiengoraund und sichert sich dabei 18 % am Unternehmen. Das Startup aus Berlin, von Ann Cathrin Schönrock gegründet, setzt auf Kleidung aus Hundewolle. Ursprünglich wollte die Gründerin 200.000 Euro für 10 % der Firmenanteile einsammeln.

pure&spice
+++ Regal-Löwe Ralf Dümmel investiert im Weihnachts-Special von “Die Höhle der Löwen” 150.000 Euro in pure&spice (in Show noch als purespice unterwegs) und sicherte sich dabei 20 % am Unternehmen. Das Startup aus Altenberge, von Janik Prasuhn, Holger Schönenberg und Michael Pelster gegründet, setzt auf flüssige Gewürzextrakte auf Öl-Basis.

Pfeffer & Frost
+++ Familien-Löwin Dagmar Wöhrl investiert im Weihnachts-Special von “Die Höhle der Löwen” 200.000 Euro in Pfeffer & Frost und sichert sich dabei 20 % am Unternehmen. Das Startup aus Nürnberg, von Johannes Prein, Elisabeth Prein und Jannik Zinkl gegründet, setzt auf Elisenlebkuchen.

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Altbauten in Hamburg: Kann man so stehen lassen

Verkauf, Abriss, Neubau, so läuft es oft in Hamburg. Aber es geht auch anders. Wie Menschen in der Stadt versuchen, Altbauten zu erhalten und neu zu erfinden.

#hamburg

Hamburger Klimaziele: An der Grenze zum Unfug

Wissenschaftler bezweifeln, dass die Hamburger Klimaziele realistisch sind – und plädieren für einen Neustart.

#hamburg

#DealMonitor – Sequoia investiert 13 Millionen in RobCo – Circus sammelt 11 Millionen ein –  Sensational übernimmt Bravo


Im #DealMonitor für den 12. Dezember werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

RobCo
+++ Sequoia, Kindred Capital, Promus Ventures, Torsten Reil, Christian Reber und Daniel Dines investieren 13 Millionen Euro in RobCo – siehe TechCrunch. Das Münchner Startup, 2020 von Roman Hölzl, Constantin Dresl und Paul Maroldt gegründet, setzt auf einen modularen Industrieroboter. “Durch die einzigartige Software sind sie innerhalb von Minuten einsatzbereit” verspricht das junge Unternehmen. Zu den weiteren Investoren der Jungfirma gehört insbesondere Freigeist Capital (Frank Thelen). Über die geplanten Einstieg von Sequoia hatten wir Anfang Dezember bereits im Insider-Podcast berichtet. Mehr über RobCo

Circus
+++ Jetzt offiziell: Der Investor BlackMars Capital, hinter dem Northern Data-Gründer Marco Beckmann steckt, 2bX, WestTech Ventures und Business Angels wie Lea-Sophie Cramer, Verena Pausder und Gunnar Berning investieren – wie Ende November berichtet – 11 Millionen Euro, in Circus – siehe auch EU-Startups. Das Hamburger Startup, das von Nikolas Bullwinkel (Pickery), Carsten Wille (Etepetete), Helge Plehn (Medikamendo) und dem Gastronom Fabio Haebel gegründet wurde, setzt auf Menüs, die schnell bei den Kund:innen sind. “Driven by the mission to fuel people’s busy everyday lives, we are building a radically more convenient, sustainable, and affordable solution in food delivery”, schreibt das Team zum Konzept. Mehr über Circus

ToolSense
+++ PwC Deutschland, Matterwave Ventures und aws Gründerfonds sowie mehrere Business Angels – darunter die PlanRadar.Gründer investieren 8 Millionen Euro in ToolSense. Das Wiener IoT-Startup, das im Rahmen des Deep Tech Inkubator-Programms der FH Technikum Wien von Rostyslav Yavorskyi, Benjamin Petterle, Stefan Öttl und Alexander Manafi gegründet wuerde, bietet Maschinenbauern eine zentrale After-Sales-Plattform. btov Partners, aws Gründerfonds, Segnalita Ventures, Martin Global und Georg Hoblik investierten zuletzt bereits 3 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr über ToolSense

Kitekraft 
+++ Der Schweizer Kapital Global Impact Fund und mehrere Business Angels investieren 1,6 Millionen US-Dollar in Kitekraft. Das Startup aus München, das 2019 von Florian Bauer, Christoph Drexler, André Frirdich und Maximilian Isensee gegründet wurde, setzt auf fliegende Windturbinen. “Die Mittel werden verwendet, um die Technologie von Kitekraft vom Prototyp zu einem netzgekoppelten, skaliertem Produktdemonstrator zu bringen, der erstmals Energie in das Stromnetz einspeist”, teilt das Unternehmen mit.

MERGERS & ACQUISITIONS

Bravo
+++ Das Zürcher Software-Unternehmen Sensational übernimmt die Gastroplattform Bravo. Das Unternehmen aus Hünenberg, 2020 von Swen Koller und Oliver Girstmair gegründet, unterstützt “Einkäufer, Händler und Hersteller beim Digitalisieren Ihrer Geschäftsbeziehungen”.

everii Group
+++ Die Unternehmen HQLabs, intevo, julitec und J+D schließen sich zur everii Group zusammen. “Ihr gemeinsames Ziel: international die Nummer eins der Softwareplattformen für Professional Services zu werden. Marktführer für Agentursoftware im DACH-Raum ist die Gruppe mit dem Zusammenschluss bereits. Zukünftig nimmt die everii Group verstärkt die IT- und Consultingbranche ins Visier”, heißt es in der Presseaussendung. Künftig möchte das Hamburger Unternehmen “das Software-Portfolio erweitern und auch in der IT- und Consultingbranche zum Marktführer zu werden”.

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Forschungszentrum Desy: “Klimaneutral? Das ist ein PR-Begriff”

Die Teilchenbeschleuniger des Desy in Hamburg sind große Energiefresser. Denise Völker ist dort für Nachhaltigkeit zuständig. Wie passt Stromsparen zu Spitzenforschung?

#hamburg

Tobias Kratzer: Sahnetorte, aber scharf

Er gilt als einer der besten jungen Opernregisseure. Ab 2025 wird Tobias Kratzer die Staatsoper Hamburg leiten – und zeigte beim ersten Besuch, was mit ihm anders wird.

#hamburg

#DealMonitor – Global Savings Group und Pepper.com fusionieren – Customcells sammelt 60 Millionen ein – Tapline bekommt 31,7 Millionen


Im #DealMonitor für den 8. Dezember werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Customcells
+++ Der ClimateTech-Investor World Fund, das Hamburger Family Office Abacon Capital sowie die Altinvestoren Vsquared Ventures und Porsche Ventures investieren 60 Millionen Euro in Customcells. “Seed-Investor 468 Capital bleibt auch in Zukunft am Unternehmen beteiligt, genauso wie Primepulse”, heißt es in der Presseaussendung. Das Unternehmen aus Itzehoe, 2012 von Leopold König und Torge Thönnessen gegründet, kümmert sich um die “Entwicklung und Serienfertigung spezieller Lithium-Ionen-Batteriezellen”.  Mit dem frischen Kapital möchte das Unternehmen “seine Aktivitäten bei der Elektrifizierung des Flugverkehrs ausbauen, die Forschungs- und Entwicklungsarbeit intensivieren und die Internationalisierung vorantreiben”. Mehr über Customcells

Tapline 
+++ V-Sharp Venture Studio, Antler, Black Pearls VC, 365 fintech, Depo Ventures, Impetus Capital und mehrere Business Angels investieren 1,7 Millionen Euro in Tapline. Fasanara Capital stellt zudem 30 Millionen Venture Debt zur Verfügung. Das Berliner Startup, das von Dean Hastie, Peter Grouev und Dmitrij Miller gegründet wurde, positioniert sich als “digital funding marketplace”. Zum Konzept heißt es weiter: “We have experienced how challenging the fundraising process is for subscription based companies. That’s why we started Tapline, where you can trade your recurring revenues for instant cash without being diluted or taking on debt. Tap into your future growth today with Tapline!”

E-Farm.com
+++ Maturus Finance investiert im Rahmen eines Asset Based-Kredits in E-Farm.com. “Durch den alternativen Ansatz Asset Based Credit konnte der Ankauf von weiteren Landmaschinen und Geräten realisiert werden”, teilt das Unternehmen mit. Das AgTech-Unternehmen aus Hamburg, 2015 von Nicolas Lohr gegründet, positioniert sich als Handelsplattform für gebrauchte Landmaschinen. 60 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für E-Farm.com.

MERGERS & ACQUISITIONS

Global Savings Group (GSG) / Pepper.com
+++ Die Global Savings Group (GSG), ein weltweit aktiver Schnäppchendienstleister, und die Berliner Shopping-Community Pepper.com, das Unternehmen hinter Dealabs, hotukdeals und mydealz, schließen sich zusammen. “Gemeinsam werden GSG und Pepper ein multinationales Technologieunternehmen bilden, das Käufer in mehr als 20 Märkten in die Lage versetzt, bessere Kaufentscheidungen zu treffen”, teilen die Unternehmen mit. Das Münchner Unternehmen GSG, 2012 von Andreas Fruth, Adrian Renner und Gerhard Trautmann gegründet, und beschäftigt “mehr als 700 Mitarbeiter in 12 Niederlassungen auf der ganzen Welt”. Pepper.com, 2014 von Fabian Spielberger und Paul Nikkel gegründet, kam seit dem Start ohne einen einzigen Euro Fremdkapital aus. GSG sammelte in den vergangenen Jahren rund 80 Millionen US-Dollar ein – unter anderem von Rocket Internet, HV Capital, DTCP und RTP Global. “Gemeinsam planen GSG und Pepper weitere Technologien zu entwickeln und einsetzen, um die führende Plattform für Einkaufslösungen und -dienste aufzubauen und das zukünftige Wachstum in aktuellen und neuen Märkten und Kategorien kontinuierlich voranzutreiben”, heißt es zu den weiteren Plänen des fusionierten Unternehmens. Mehr über GSG

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

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Informatikunterricht: Fehlermeldung

Vom Schuljahr 2024/25 an soll Informatik in Hamburg ein Pflichtfach sein. Das ist überfällig, sagen viele – aber ist es auch umsetzbar?

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Geschenkideen aus Hamburg: Aber wir wollten uns doch nichts schenken!

Zehn Ideen aus Hamburg für liebe Menschen, die schon alles haben.

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Hamburger Ehrenbürger: Ideen haben viele

Udo Lindenberg, Kirsten Boie, John Neumeier und Michael Otto trafen sich im Hamburger Rathaus, um über die Zukunft der Stadt zu sprechen. Ob das was bringt, ist fraglich.

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#Brandneu – 6 neue Startups: DigiDuck, Jomigo, Myterial, My Sam, Manti Manti, MicroHarvest


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten, an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

DigiDuck
DigiDuck aus Grevenbroich kümmert sich als “Learn- und Info-Management-System” um die Schulung von Mitarbeiter:innen sowie Informationstransfer. “Praxisorientierte Inhalte, gezielte Kommunikation und die Interaktion mit Ihren Mitarbeitern ermöglichen Ihnen, nachhaltige Ergebnisse zu erzielen”, schreibt das Team um die Gründer Thorsten Pütz, Harald Meurer und Peter Wirth.

Jomigo
Das Berliner Startup Jomigo, von Jannis Eller, Jonathan Muhr und Tobias Grieb gegründet, positioniert sich als B2B-Recruiting-Marktplatz.”Wir sorgen dafür, dass alle Schritte im Recruiting-Prozess reibungslos ablaufen. Vom Setup & Talent Scout Matching bis zur Übermittlung der Talente”, verspricht das Team.

Myterial
Myterial aus München möchte sich als “plattform- und geräteunabhängige One-Stop-Shop App für die Beschaffung auf der Baustelle” etablieren. Das Motto der von Marc Spengler, Philipp Schneider und Christian Guse gegründeten Firma lautet dabei: “Die Beschaffung von Materialien, Werkzeugen und Maschinen wird so effizienter, transparenter und zuverlässiger.”

My Sam
Das Nürnberger Startup My Sam setzt auf eine Plattform, mit der Unternehmen Assets wie Maschinen, Geräte und Verträge managen und inventarisieren können. “Sobald ein Asset angelegt wurde, wird eine eindeutige ID für dieses Asset erzeugt”, teilt das von Simon Schramm, Alexander Assimidis und Marc Hußnätter gegründete Unternehmen zum Konzept mit.

Manti Manti
Bei Manti Manti, von Edition F-Gründerin Susann Hoffmann und Philippa Koenig gegründet, geht es um Brillen. Das Motto dabei lautet “An eye-opening world for kids”. Bei Instagram schreibt das Team aus Berlin: “Wir wollen euch zum einen aufklären, Hilfestellungen für Prävention mitgeben. Und ganz bald auch Brillen für eure Kids.” 

MicroHarvest
Das Hamburger Startup MicroHarvest, das von Katelijne Bekers, Ana Luísa Cruz und Jonathan Roberz gegründet wurde, setzt auf Proteine. “We leverage Nature’s most efficient bacteria to make better, healthier and tastier protein”, schreibt das Unternehmen in eigener Sache. 

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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