#DealMonitor – eGym sammelt 41 Millionen ein – Elevat3 Capital investiert in Naga – Cherry Ventures setzt auf Numi


Im aktuellen #DealMonitor für den 17. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

eGym
+++ Der englische Geldgeber Mayfair Equity Partners investiert 41 Millionen Euro in eGym. NGP Capital, Highland Europe, HPE Growth Capital und Bayern Kapital investierten erst im Februar dieses Jahres 28 Millionen Euro in das Unternehmen. “Aktuell befindet sich eGym wieder auf klarem Wachstumskurs, da viele Betreiber von Fitness- und Gesundheitsanlagen nach Beendigung des Lockdowns massiv in Digitalisierungsmaßnahmen investieren. Darüber hinaus profitiert EGYM vom wieder rapide anziehenden Neukundengeschäft – national wie international”, heißt es in der Presseaussendung. Die Corona-Krise traf das Unternehmen im vergangenen Jahr hart, rund 20 % der Mitarbeiter mussten eGym verlassen.  2019 erwirtschaftete der Fitnessanbieter nach eigenen Angaben einen Umsatz in Höhe von 82 Millionen Euro. Im Jahresabschluss für 2019 sind – ohne Auslandsableger etc. – 50,7 Millionen verzeichnet. Der Jahresfehlbetrag lag bei 10,1 Millionen. “Während der letzten 18 Monate war es eGym gelungen, trotz mehrmonatiger Zwangsschließung nahezu aller seiner internationalen Kunden, seinen Umsatz stabil zu halten”, teilt das Unternehmen in eigener Sache mit. Die Gesamtverluste lagen Ende 2019 bei rund 45,2 Millionen. Mehr als 150 Millionen an Risikokapital müssten bisher in das Unternehmen geflossen sein. Die Bewertung der Jungfirma lag schon bei der letzten Investmentrunde im deutlich dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Mehr über eGym

Naga
+++ Der junge Kapitalgeber Elevat3 Capital, bei dem Christian Angermayer (Apeiron) und Peter Thiel engagiert sind, investiert in das börsennotierte Hamburger Fintech Naga. “Apeiron mit Elevat3-Venture-Strategie wird Aktien von Fosun und weiteren bestehenden Aktionären erwerben, um circa 22 % an Naga zu halten”, teilt das Fintech mit. Das Investitionsvolumen liegt bei rund 22,7 Millionen Euro. Angermayer nennt Naga “einen der am stärksten wachsenden Neo-Broker weltweit”. Naga wurde im August 2015 von Yasin Sebastian Qureshi, Benjamin Bilski und Christoph Brück gegründet. 2017 machte das Unternehmen mit einem merkwürdigen ICO auf sich aufmerksam. Der Konzernumsatz von Naga lag 2020 bei rund 26,3 Millionen Euro, das Ebitda bei 6,6 Millionen Euro. Mehr über Naga

Numi
+++ Der umtriebige Berliner Frühphasen-Geldgeber Cherry Ventures investiert gemeinsam mit einem noch nicht bekannten US-Kapitalgeber wohl rund 10 Millionen Euro in Numi – siehe FinanceFWD. Das Berliner FinTech, das von beiden Dafiti-Gründer Philipp Povel und Malte Huffmann gegründet wurde, setzt auf ein “Buy now, pay later”-Modell für Unternehmenskunden. Das Konzept richtet sich dabei an Marktplatzbetreiber – deren Geschäftskunden können dann via Numi in Raten bezahlen.  Cherry Ventures setzte zuletzt etwa auf das FinTech Moss, das Firmenkreditkarten anbietet.

paretos
+++ LEA Partners und weitere Investoren sowie Business Angels investieren 3,5 Millionen Euro in paretos. Das Heidelberger Startup, das 2020 von Fabian Rang und Thorsten Heilig, ehemals mooovel, gegründet wurde, möchte “Analyseprozesse für Unternehmen so leicht zugänglich und integrierbar wie ein E-Mail-Programm” machen. So sollen “umfangreiche Datenanalysen ohne Vorkenntnisse oder die Expertise von Data-Science-Spezialisten durchgeführt werden” können. Das KI-basierte Tools richtet sich an “innovative Mittelständler, dynamische Startups und Großkonzerne”.

Valuecase
+++ Picus Capital investiert eine unbekannte Summe in Valuecase. Das Hamburger Startup, das 2021 von Lennart Prange und Jan Niklas Wick gegründet wurde, setzt auf “End-to-end Customer engagement for B2B sales teams”. In der Selbstbeschreibung heißt es: “We rethink how B2B sellers engage with leads & customers, helping them to win more deals and build long-lasting relationships”. Picus hält nun 30 % am jungen Unternehmen.

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#DealMonitor – solarisBank bekommt 190 Millionen – Aleph Alpha sammelt 23 Millionen ein – Tim Schumacher legt World Fund auf


Im aktuellen #DealMonitor für den 27. Juli werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

solarisBank
Jetzt offiziell: Decisive Capital Management, Pathway Capital Management, CNP (Groupe Frère) und Ilavska Vuillermoz Capital investieren gemeinsam mit Altinvestoren wie yabeo Capital, BBVA, Vulcan Capital und HV Capital 190 Millionen Euro in die solarisBank. Das junge Banking as a Service-FinTech steigt dabei – wie mehrfach erwartet – zum Unicorn auf. Im Insider-Podcast hatten wir Mitte Juli über den Einstieg von Decisive Capital Management und deren 160 Millionen Investment berichtet. Alles in allem beläuft sich das Investment nun auf 190 Millionen. Die Bewertung liegt bei 1,4 Milliarden Euro. Wie bereits vor zwei Wochen berichtet, wird die solarisbank, die neue Finanzspritze nutzen, um einen britischen Wettbewerber zu übernehmen. Mit der offiziellen Presseaussendung ist nun auch der Name des Unternehmens bekannt, es handelt sich um Contis. Mehr im ausführlichen Artikel zum Unicorn-Investment

Aleph Alpha
+++ Earlybird, Lakestar, UVC Partners und die Altinvestoren LEA Partners, 468 Capital und Cavalry Ventures investieren 23 Millionen Euro in Aleph Alpha. Insgesamt flossen nun schon 28,3 Millionen Euro in die Jungfirma. Das Heidelberger Startup, das 2019 von Jonas Andrulis (zuletzt in der KI-Forschung bei Apple tätig) gegründet wurde, entwickelt KI-Systeme. In der der Eigenbeschreibung des Startups heißt es: “Die Technologie ist in der Lage, komplexe Texte auf Basis minimaler menschlicher Eingaben zu verstehen und zu generieren und fungiert als virtueller Assistent in einer neuen Generation der Mensch-Maschine-Interaktion”. Mit dem frischen Kapital möchte das Unternehmen nun die “unabhängige Entwicklung von hochmodernen KI-Systemen weiter beschleunigen und sein Team aus erstklassigen KI-Forschern, Ingenieuren und Delivery Professionals weiter ausbauen”.

Quantum-Systems
+++ Die Europäische Investitionsbank stellt dem das Drohnen-Startup Quantum-Systems, das 2015 gegründet wurde, einen Kredit in Höhe von 10 Millionen Euro bereit. “Das Geld ist für den weiteren Ausbau der Unternehmenskapazitäten in den Bereichen autonomes Fliegen und künstliche Intelligenz bestimmt”, teilt das Unternehmen mit. Quantum-Systems aus Oberpfaffenhofen  entwickelt und produziert Drohnen für Vermessungszwecke sowie den Verteidigungs- und Sicherheitssektor .

VENTURE CAPITAL

World Fund
+++ Der Kölner Investor und Seriengründer Tim Schumacher (sedo, eyeo und Saas.group) sowie die Venture Capitalistin Daria Saharova, zuletzt Vito One, legen nach unseren Informationen den World Fund auf. Gemeinsam möchte das Duo rund 300 Millionen Euro einsammeln und in junge Startups, insbesondere aus dem ClimateTech-Segment investieren. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

468 Capital
+++ Der junge Early Stage-Investor 468 Capital, der von Alexander Kudlich, Ludwig Ensthaler und Florian Leibert gestartet wurde, plant nach unseren Informationen bereits seinen zweiten Fonds. Zielgröße sind rund 200 Millionen Euro. 468 Capital, offiziell im Juni 2020 an den Start gegangen, investiert insbesondere in DeepTech-Startups. Im ersten Topf von 468 Capital sind rund 183 Millionen Euro. 468 Capital investierte zuletzt etwa in Mayd, Customcells, Noyes Technologies, Ostrom, wajve und Arive. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Discovery Ventures
+++ Discovery Ventures, das von Jan Deepen und Stefan Jeschonnek, den Gründern von Zeitgold und SumUp, geführt wird, legt derzeit nach unseren Informationen einen Growth-Fonds in Höhe von rund 15 Millionen Euro auf. Seit Ende 2015 investiert Discovery Ventures in junge Unternehmen. Zum Portfolio der Berliner gehören Unternehmen wie Gorillas, Choco und Trade Republic. Vor allem beim flaschenpost.de-Exit konnte Discovery Ventures zuletzt ordentlich Geld vom Tisch nehmen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

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#Brandneu – 7 neue Startups, die jeder auf der Agenda haben sollte


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

appose
appose aus Heidelberg positioniert sich als “faire und transparente Lösung in der Personalvermittlung”. Konkret geht es dabei um Talentmanagement, Workforce Management und Freelancer Staffing. “Die Plattform revolutioniert, wie Menschen mit all ihren Talenten zufriedener zusammenarbeiten”, verspricht das Unternehmen.

Learnu
Hinter Learnu verbirgt sich eine App für digitales Lernen. Zielgruppe sind Schüler der Stufen 5 bis 13. “Die App bietet Lernenden mit zehntausenden Hausaufgaben und Lerndokumenten fächerübergreifend Hilfestellung. Mit Filtern und einer Suchfunktion finden Schüler schnell das Passende”, versprechen die Gründer.

Mimetik
Mimetik, das von Ievgenii Tsokalo gegründet wurde, kümmert sich um die Mensch-Maschinen-Kommunikation. “No need of keyboard, mouse, joystick, or tablet. Seamlessly embedded in a textile glove it does not interfere with the work process, but guides the user through intuitive feedback”, teilt das Startup mit.

clockin
Bei clockin handelt es sich um eine App für mobile Zeiterfassung und Auftragsdokumentation. “Direkt an das clockin Büro-Center angeschlossen, liegen die erfassten Arbeitszeiten, aber auch Kundenunterschriften und Fotos zur Auftragsdokumentation in Echtzeit im Büro des Kunden vor”, teilt das Startup mit.

Talk’n’Job
Bei Talk’n’Job dreht sich alles um “Voice-Bewerbungen”. Unternehmen können Ihre Stellenanzeigen über Talk’n’Job mit einem Link, Shortlink oder QR-Code ausstatten und Bewerber auf ein “Voice Chat Interview” hinweisen. Das Startup liefert diese Interviews dann ins Dashboard seiner Kunden.

digiblue
digiblue aus Köln entwickelt smarte IoT-Lösungen.Dabei stehen Themen wie Temperaturmonitoring, Raumluftqualität und Füllstände im Vordergrund. “Durch den Einsatz von modernsten NB-IoT Radarsensoren können aktuelle Füllstände ohne Arbeitsaufwand digital erfasst und überwacht werden”, berichtet das Startup.

RRive
RRive aus Koblenz möchte Fahrer:innen und Mitfahrer:innen in Echtzeit miteinander verbinden. Und so soll RRive funktionieren: “Dank unseres durchdachten Systems musst du keine aufwendigen Inserate erstellen. Öffne einfach die RRive App, gib dein Ziel ein und fahre los”.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – Gorillas-Herausforderer Flink bekommt 52 Millionen – Instamotion sammelt 24 Millionen ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 2. März werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Flink
+++ Target Global und die Alt-Investoren Northzone, Cherry Ventures und TriplePoint Capital investieren beachtliche 52 Millionen US-Dollar in den Flash-Supermarkt Flink – siehe TechCrunch. TriplePoint Capital ist bei dieser stattlichen Investmentrunde, die tatsächlich als Seedrunde läuft, wohl als Kreditgeber mit an Bord. Hinter dem Unternehmen, einem mobilen Supermarkt, stecken Christoph Cordes (Fashion4Home, Home24) und Oliver Merkel (Bain & Company) sowie die Hamburger Pickery-Gründer Saad Saeed und Nikolas Bullwinkel. Als Geschäftsführer ist zudem Julian Dames (Ex-Foodora) mit an Bord. Cherry Ventures und Northzone investierten zum Start bereits 10 Millionen Euro in den neuen Berliner Gorillas-Klon Flink. Insgesamt flossen nun schon rund 64 Millionen Dollar in Flink. In Berlin, Hamburg, München, Nürnberg, Düsseldorf ist Flink bereits unterwegs. Bald geht der Flash-Supermarkt auch in Frankreich und den Niederlanden an den Start. Der große Wettbewerber Gorillas konnte zuletzt 44 Millionen US-Dollar einsammeln. Die Bewertung der Gorillas-Investmentrunde lag nach unseren Informationen bei 160 Millionen (Pre-Money). Gorillas plant derzeit 100 Millionen einzusammeln. Anfang Januar haben wir im Insider-Podcast intensiv über Flink gesprochen.

Instamotion
+++ Jetzt offiziell: G+J Digital Ventures, der Investmentableger des Medienhauses Gruner + Jahr, investiert – wie bereits letzte Woche berichtet – gemeinsam mit Act Venture Capital aus Irland und den Altinvestoren Earlybird und THI Investments 24 Millionen Euro in Instamotion, eine Gebrauchtwagenplattform. “Das zusätzliche Kapital wird Instamotion zur Beschleunigung seiner Expansion und zum Ausbau seines technologischen Vorsprungs nutzen: Das Unternehmen bietet derzeit als unabhängiger Anbieter einen einfachen, sicheren, sorglosen und volldigitalen Autokauf in Deutschland an”, teilen die Geldgeber mit.  InstaMotion wurde 2015 von Darius Ahrabian gegründet. “Wir wollen den B2C-Autohandel revolutionieren und auf eine rein elektronische Plattform bringen: wie bei Amazon wird der Autokauf per Mausklick möglich sein”, heißt es auf der Website. 2016 stieg der  Münchner Versicherungskonzern Allianz bei der Jungfirma ein. Bis Ende 2018 flossen bereits mehr als 12 Millionen Euro in InstaMotion. Die Allianz hält weiter rund 12,1 % an Instamotion. Auf G+J Digital Ventures entfallen 12,6 %,  Act Venture Capital hält 2,6 % #EXKLUSIV

Quality Match
+++ LEA Partners investiert 5 Millionen Euro in das KI-Startup Quality Match. Die Jungfirma, die 2019 von Daniel Kondermann, Mirko Schmidt, Jemima Hastings und Sascha Lange gegründet wurde, “optimiert Datensätze mit hoher statistischen Signifikanz- und Konfidenzniveaus”. So soll die Effektivität von künstlichen Intelligenzen (KIs) verbessert werden. “Zusätzlich sinken die Entwicklungskosten”, verspricht das Unternehmen aus Heidelberg.

Actyx 
+++ VDMA-Präsident Karl Haeusgen, Mirko Novakovic, Gründer von Instana, Markus Lorenz (Boston Consulting Group) und Kulpreet Singh, ehemals UiPath, investieren in das Münchner Startup Actyx. Die Jungfirma wurde 2016 von Oliver Stollmann, Maximilian Fischer und Roland Kuhn gegründet. Actyx entwickelt Lösungen für die digitale Industrie. Mit der Software des Startups können Entwickler “Fabrikprozesse einfach und schnell digitalisieren”. Paua Ventures investierte bereits in Actyx.

TutorSpace
+++ Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) investiert in TutorSpace. Das Unternehmen kümmert sich um die Digitalisierung von Nachhilfe. “Mit zwei Klicks können sich Schüler:innen kostenlos Nachhilfe-Tutoren in der Umgebung anzeigen und nach Bewertungen, Entfernungen, Fächern, Entfernung und Preisen filtern lassen”, teilt das Startup aus Heidelberg, das 2018 von Patrick Nadler gegründet wurde, mit.

PODCAST

Insider
+++ Schon die neue Insider-Ausgabe mit Sven Schmidt gehört? In der aktuellen Folge geht es um Gorillas, Charles, Jodel, Supercam, Gitpod, Careship, Capnamic Ventures, AdJust, LeanIX, staffbase und den Spac-Boom.

Abonnieren: Die Podcasts von deutsche-startups.de könnt ihr bei Amazon Music – Apple Podcasts – Castbox – Deezer – Google Podcasts – iHeartRadio – Overcast – PlayerFM – Podimo – Spotify – SoundCloud oder per RSS-Feed abonnieren.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Gorillas plant 100 Millionen-Runde – Hedosophia investiert 25 Millionen in Moonfare – Razor Group bekommt weitere 10 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 25 . Januar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Gorillas 
+++ Das Berliner Hype-Startup Gorillas, ein sogenannter Flash-Supermarkt, plant derzeit 100 Millionen Euro einzusammeln. Der New Yorker Hedgefonds Coatue investierte gerade erst 44 Millionen US-Dollar in Gorillas – bei einer Bewertung von 160 Millionen (Pre-Money). Der Berliner Leckerschmecker-Geldgeber Atlantic Food Labs investierte bereits in der Vergangenheit in Gorillas. Das Startup wurde von Kagan Sümer und Jörg Kattner gegründet. Details gibt es in unserem aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Razor Group
+++ Die Altinvestoren investieren weitere 10 Millionen Euro in die Berliner Startup Razor Group. Das 2020 von Tushar Ahluwalia und Jonas Diezun gegründete Unternehmen kauft – wie das große Vorbild Thrasio – profitable Amazon-Händler und führt deren Geschäfte weiter. Die Bewertung soll nach unseren Informationen bei über 100 Millionen Euro liegen. Redalpine investierte zuletzt mit den Altinvestoren 10 Millionen in Razor. Zu den Investoren der Jungfirmen gehören ansonsten Global Founders Capital (GFC), 468 Capital und Presight Capital. Details gibt es in unserem aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Moonfare
+++ Hedosophia, der sehr stille Geldgeber rund um Michael Bloomberg, investiert 25 Millionen Euro in Moonfare. Das Berliner FinTech Moonfare, das noch immer ziemlich unter dem Radar fliegt, ermöglicht es Privatanlegern (ab 200.000 Euro), direkt in Private-Equity-Fonds zu investieren. Im Frühjahr 2019 investierten unter anderem Thomas Ebeling und Henrik Kraft 25 Millionen Euro in das FinTech, das von Alexander Argyros und Steffen Pauls gegründet wurde. Die Bewertung soll nach unseren Informationen aktuell bei 200 Millionen Euro (Pre-Money) liegen. Details gibt es in unserem aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Compa
+++ Der englische Kapitalgeber LocalGlobe investiert gemeinsam mit Discovery Ventures (Jan Deepen und Stefan Jeschonnek), sowie Angel-Investoren wie Victor Jacobsson (Klarna), André M. Bajorat und Jochen Siegert investieren 3 Millionen Euro in Compa. Das Berliner FinTech möchte “monetäre Transaktionen in der Baubranche” digitalisieren. Atlantic Labs unterstützte die Jungfirma, die von Matthäus Kerres und Ferdinand Witt-Dörring gegründet wurde, bereits zuvor. Details gibt es in unserem aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Aleph Alpha
+++ 468 Capital und LEA Partners investieren in Aleph Alpha. Das junge Heidelberger Startup, das von Jonas Andrulis (zuletzt in der KI-Forschung bei Apple tätig) gegründet wurde, entwickelt KI-Systeme. “Aleph Alpha aims to revolutionize the accessibility and usability of Artificial General Intelligence (AGI) in Europe. Aleph Alpha develops strong AI technology for partners in academia, government and industry”, heißt es in der Selbstbeschreibung.  Details gibt es in unserem aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

ahead
+++ Speedinvest investiert in ahead. Das Berliner Startup, das von Kai Koch und John Roggan gegründet wurde, kümmert sich um “self-improvement”. In eigener Sache teilt das Unternehmen mit: “At aHead our goal is to make self-improvement fun and lasting Most of us continuously set goals for our life – for our career, our relationships, our health. Yet, it’s damn hard to turn those goals into reality”. Details gibt es in unserem aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Clue
+++ Der Kapitalgeber Adjacent, hinter dem Nico Wittenborn steckt, investiert – wohl im Rahmen einer Downround – in Clue. Bis Ende 2018 flossen bereits 28,7 Millionen Euro in die Jungfirma Clue, eine Zyklus- und Fruchtbarkeits-App. Seit dem Start kostete der Aufbau von Clue aber auch bereits schon rund 22 Millionen. Der letzte Jahresfehlbetrag lag bei 6,7 Millionen Euro. Details gibt es in unserem aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Wingcopter
+++ Xplorer Capital aus dem Silicon Valley und der hessische Geldgeber Futury Regio Growth Fund sowie Futury Ventures und Hessen Kapital investieren 22 Millionen US-Dollar in Wingcopter. Das hessische Startup, das Transportdrohnen für humanitäre und zivile Anwendungen entwickelt, wurde von Tom Plümmer, Jonathan Hesselbarth und Ansgar Kadur gegründet. “Mit den Mitteln wird Wingcopter seine führende Position in der drohnenbasierten Logistik ausbauen und dabei einen besonderen Fokus auf Gesundheitsanwendungen legen, einschließlich der Verteilung von COVID-19-Impfstoffen”, heißt es in der Presseaussendung.

EXITS

ubitricity
+++ Das Mineralöl- und Erdgas-Unternehmen Shell übernimmt das Berliner ubitricity, einen Anbieter von Lade- und Abrechnungslösungen für die Elektromobilität. “Mit der Übernahme treibt Shell die Expansion in dem schnell wachsenden On-Street-Lademarkt für Elektrofahrzeuge voran und erweitert Kernkompetenzen, um das Ladeangebot insgesamt auszubauen”, teilt das Unternehmen mit. Der japanische Autohersteller Honda, EDF und Next47 investieren zuletzt 20 Millionen Euro in das Startup. Honda hielt damals  knapp 15 % am Unternehmen, das 2008 von Frank Pawlitschek und Knut Hechtfischer gegründet wurde. IBB Ventures investierte 2013 in ubitricity.

Getsurance 
+++ Die Nürnberger Versicherung übernimmt das insolvente InsurTech Getsurance. “Der Einstieg der Nürnberger erfolgt im Wege eines Insolvenzplans, durch den das Unternehmen entschuldet und neu finanziert wird. wird weiterhin unter der eigenen Marke am Markt agieren, Firmensitz bleibt Berlin, alle Mitarbeitenden werden übernommen. Die Gründer Johannes und Viktor Becher wollen neue Wege beschreiten”, teilt der Versicherer mit. Getsurance schlittere im vergangenen Jahr in die Insolvenz. Picus Capital, IBB Ventures und die Schweizer Großbank PostFinance investieren vor einiger Zeit rund 2 Millionen Euro in Getsurance.Getsurance bietet unter anderem Versicherungen gegen Berufsunfähigkeit an.

IPO

Auto1
+++ Das Berliner Grownup Auto1, das mit Gebrauchtwagen handelt, plant seinen IPO am 4. Februar.  Die Preisspanne für die Aktien soll zwischen 32 und 38 liegen. “Das Angebot umfasst bis zu 31.250.000 neu auszugebende Inhaberaktien aus einer Kapitalerhöhung und 15.625.000 bestehende Inhaberaktien. Vorbehaltlich bestimmter Bedingungen hat die Gesellschaft mit zwei Cornerstone Investoren vereinbart, dass diese Angebotsaktien mit einem Gesamtwert von 300 Mio. € zum Angebotspreis erwerben werden”, teilt das Unternehmen mit. Auto1 plant weiter mit dem Börsengang rund 1 Milliarde Euro einzusammeln. Auto1, 2012 gegründet,  erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von rund 3,5 Milliarden Euro.

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#Brandneu – 6 neue Startups, die sich jeder einmal ansehen sollte


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

Stur
Bei Stur handelt es sich um eine richtig schwere Gusseisenpfanne der besonderen Art. “Wir haben eine klassische Gusseisenpfannen genommen, sie mit Industriedesignern überarbeitet und bearbeiten sie computergesteuert nach”, teilen die Berliner mit.

Vetiqo
Das Berliner Startup Vetiqo entwickelt “lebensechte Simulatoren”, die in der Ausbildung von Tierärzten, Landwirten und tiermedizinischen Fachangestellten eingesetzt werden können. So möchte das Vetiqo-Team eine “einzigartige Verbindung von praktischer Lehre und Tierschutz” anbieten.

CaptiVR
Das Kölner Startup CaptiVR bietet Freizeitparks die Möglichkeit Achterbahnfahrten digital als Video festzuhalten. “Jeder Fahrgast einer Achterbahn kann via App ganz einfach sein persönliches 360-Grad-Video der Fahrt anfordern”, verspricht die Jungfirma dabei.

Novaheal
Das junge Unternehmen Novaheal möchte sich als Lernplattform für Auszubildende und Berufseinsteiger in der Pflege etablieren. “Mit unseren Apps hat der Nutzer das gesammelte Wissen aus Ausbildung und Berufsalltag jederzeit und überall griffbereit”, teilen die Gründer mit.

Mazu Hard Seltzer
Hard Seltzer, also alkoholhaltige Sprudelwasser, sind der neueste Hype am Getränkemarkt. Mazu Hard Seltzer aus Berlin, das von Jonathan Georg, Moritz Groppel und Björn Thieme gegründet wurde, springt auf diesen Trend auf. In Berlin entstand zuletzt auch Fox Water.

Codefy
Das Heidelberger Startup Codefy positioniert sich als “intelligente Suchmaschine die eigenen Dokumente”. Codefy hilft aber auch Informationen zu strukturieren und im Team zusammenzuarbeiten. “Das Produkt kann sowohl in der Cloud als auch in der eigenen IT-Infrastruktur betrieben werden”, versprechen die Gründer.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über junge, frische und brandneue Startups, die noch nicht jeder kennt. Alle diese Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der bundesweiten Startup-Szene und im besten Fall auf die Agenda von Investoren, Unternehmen und potenziellen Kooperationspartnern. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – Getsafe sammelt 30 Millionen ein – IDnow bekommt 15 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 8. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Getsafe
+++ Der Versicherungsriese Swiss Re investiert über seinen Ableger Iptiq – wie bereits Anfang September berichtet – in Getsafe. Im Rahmen der Investmentrunde, in der auch Earlybird, CommerzVentures, btov Partners und Capnamic Venture erneut in das InsurTech investieren, fließen 30 Millionen US-Dollar in Getsafe. Seit 2015 digitalisiert Getsafe die Versicherungswelt. Earlybird, CommerzVentures und weitere Bestandsinvestoren investierten zuletzt 15 Millionen Euro in die Heidelberger Jungfirma, die sich anfangs als “Versicherungsmanager für die Hosentasche” positionierte. Inzwischen ist Getsafe ein Vollversicherer, ein “digitaler Versicherungsanbieter”. Zielgruppe: Millennials. Der Einstieg von Swiss Re soll- wie in unserem Insider-Podcast berichtet – der erste Teil einer größeren Investmentrunde, die rund 50 Millionen US-Dollar umfassen soll. “Das Unternehmen plant, die Runde noch vor dem Start des eigenen Sachversicherers im ersten Halbjahr 2021 zu erweitern”, teilt das Unternehmen dazu jetzt mit. Insgesamt flossen nun schon 53 Millionen US-Dollar in GetSafe.

IDnow
+++ Die Europäische Investitionsbank (EIB) vergibt eine Wachstumsfinanzierung in Höhe von 15 Millionen Euro an das Münchner FinTech IDnow, einen Anbieter von Identity Verification-as-a-Service Lösungen. “Die Finanzierung fällt unter die Europäische Fazilität für Wachstumsfinanzierungen (EGFF), die durch die Garantie des Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) ermöglicht wurde. Die EGFF soll eine Lücke bei Quasi-Eigenkapitalfinanzierungen in Europa schließen”, teilt das Unternehmen mit.

Smela
+++ Die Mitteldeutsche Wohnwert investiert ein hohe sechsstellige Summe in das Magdeburger Startup Smela. Das junge Unternehmen entwickelt Antriebselemente, deren mechanische Wirkweise in Produktionsanlagen zum Einsatz kommt. “Das Smela-System setzt auf einen elektrischen Antrieb statt Druckluft und ist im Gegensatz zu anderen elektromechanischen Alternativen bis zu siebenmal kleiner”, teilt das Unternehmen mit. Das Startup wurde von Denis Draganov, Benjamin Horn und Oleksandr Tyshakin gegründet.

besser zuhause
+++ Investoren wie Holger Hübner, Macher des legendären Wacken Open Air-Festivals, investieren eine mittlere sechsstellige Summe in besser zuhause. Die Jungfirma aus Hamburg ermöglicht Menschen mit Pflegebedarf, länger und komfortabler in den eigenen vier Wänden zu wohnen. Und zwar durch eine Optimierungen im Wohnumfeld. Dabei hilft das Team um Leif Lewinski und Hans Nolte zusätzlich auch bei der Beschaffung von Geldern wie beispielsweise ein Zuschuss von der Pflegekasse.

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#Brandneu – 9 neue Startups, die wir sehr genau beobachten


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

Liquid Grape
Liquid Grape aus Hamburg bietet Privatpersonen Wein als alternatives Anlageprodukt an. Zum Konzept heißt es: ”Bei unserem Angebot orientieren wir uns an den britischen Handelshäusern, die Vorreiter auf dem Weininvestment Gebiet sind, und bieten unseren Kunden etwas, dass wir die Fine Wine Solution nennen”. Gründer sind Marianne Höger und Henrik Maaß.

Backpackertrail
Backpackertrail aus Heidelberg, das von Fabio Hildenbrand gegründet wurde, bietet eine App an, mit der potenzielle Kunden ihre Backpacking-Reise auf Basis von ihrer individuellen Präferenzen zusammenstellen können. Eine Matchmaking-Funktion soll dabei helfen Reisende mit ähnlichem Interesse zusammen zu führen.

kickdown
Das Hamburger Startup kickdown beschreibt sich selbst als “die beste Möglichkeit, klassische, Sammler- und Liebhaberfahrzeuge zu kaufen und zu verkaufen”. Dabei setzen die Hanseaten auf Auktionen. Die Einstellungsgebühr startet bereits ab 49 Euro. Die Provision beträgt 2,5 %. Gründer ist Moritz Helbich.

independesk
Mit der Berliner App independesk können Onliner “jederzeit und überall einen professionellen Arbeitsplatz in Laufweite finden und diesen unkompliziert für wenige Stunden oder ganze Tage mieten”. Die Gründer Karsten Kossatz und Erik Müller haben zuvor schon die Non-Profit-Plattform Helfen.Berlin ins Leben gerufen.

Hurrado
Das junge Unternehmen Hurrado kann man als das mymuesli der Hundefutterbranche bezeichnen. Das Berliner Startup, das von Tony Schumacher gegründet wurde, verspricht dabei eine “individuelle Futterberatung” für jedes Tier. Jedes Tier bekommt danach “sein eigenes Futter mit Namen und Foto auf dem Futtersack”.

Suvo
Bei Suvo dreht sich alles um sogenannte Vitalpilze. Das Startup aus München, das von Susanne Vogel gegründet wurde, will dabei “die aus der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) stammende Pilzheilkunde Mykotherapie mit der Naturheilkunde Phytotherapie” verbinden. Ziel ist es, die Abwehrkräfte zu stärken.

Workist
Das Berliner Startup Workist, bisher als outsmart.ai bekannt, bietet eine Plattformlösung für die Automatisierung von administrativen Büroarbeiten an. Die sogenannten “AI Worker” sollen Unternehmen helfen, in dem sie vom Feedback der echten Mitarbeiter lernen, Zielgruppe sind mittelständische Unternehmen. Gründer sind Tim Wegner, Alexander Müller und Fabian Brosig.

GErn
Bei GErn in Kassel dreht sich alles um den großen Trend “gesunde Ernährung und eine nachhaltige Ernährungsumstellung”. Das junge Food-Startup bietet zu diesen Themen “gesunde Fertiggerichte” an und liefert diese an seine Kunden in Kassel und Umgebung aus. Gründer sind: Tolganay Barwich und Ruslan Barwich.

ThankU
Über ThankU können sich Onliner bei anderen Menschen für einen Gefallen bedanken – und zwar in Form einer Spende. Dazu heißt es auf der Website: “ThankU-Nutzer können aus drei guten Zwecken auswählen: Bäume pflanzen, Plastik aus dem Ozean entfernen oder Tiere schützen”. Gründer des Berliner Social-Startups sind Lukasz Belza, Martin Belza und Martin Belza.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über junge, frische und brandneue Startups, die noch nicht jeder kennt. Alle diese Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der bundesweiten Startup-Szene und im besten Fall auf die Agenda von Investoren, Unternehmen und potenziellen Kooperationspartnern. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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Foto (oben): Shutterstock

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Swiss Re investiert in Getsafe – bookingkit bekommt Millionen – Visionaries Club investiert in Tacto


Im aktuellen #DealMonitor für den 7. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

GetSafe
+++ Der Versicherungsriese Swiss Re investiert in Getsafe.  Seit 2015 digitalisiert das InsurTech die Versicherungswelt. Earlybird, CommerzVentures und weitere Bestandsinvestoren investierten zuletzt 15 Millionen Euro in die Heidelberger Jungfirma, die sich anfangs als “Versicherungsmanager für die Hosentasche” positionierte. Inzwischen ist Getsafe ein Vollversicherer, ein “digitaler Versicherungsanbieter”. Zielgruppe: Millennials. Der Einstieg von Swiss Re ist der erste Teil einer größeren Investmentrunde, die rund 50 Millionen US-Dollar umfassen soll. Hintergründe gibt es nur im aktuellen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

bookingkit
+++ Das Medienunternehmen Müller Medien, der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Business Angel wie Robert Kabs investieren eine unbekannte Summe in bookingkit. Das Berliner Startup, das 2014 von Christoph Kruse und Lukas Hempel gegründet wurde, positioniert sich als Software-as-a-Service-Lösung für Touren-, Attraktionen- und Aktivitätenanbieter. Wie aus dem Umfeld der Geldgeber zu hören ist, liegt die Investitionssumme bei rund 5 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr investierten Intermedia, das Medienunternehmen Müller Medien und der High-Tech Gründerfonds bereits einen mittleren einstelligen Millionenbetrag in das inzwischen profitable Unternehmen. Hintergründe gibt es im aktuellen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Tacto
+++ Der junge Geldgeber Visionaries Club und UVC Partners investieren in Tacto. Beim Münchner Startup dreht sich alles um das ganz große Thema Beschaffungswesen. “We believe that modern procurement deserves a modern solution to focus on strategic efforts instead of transactional activities”, heißt es auf der Website des jungen Unternehmens, das von André Petry, Nico Bentenrieder und Johannes Groll gegründet wurde. Hintergründe gibt es im aktuellen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Keller Sports
+++ Die Co-Investor Gruppe und Reimann Investors investieren 10 Millionen Euro in die KELLER Group bzw. Keller Sports. “Die Mittel fließen unter anderem in den Ausbau der Premium-Mitgliedschaft, in das weitere starke Wachstum der Keller sMiles App und ihrer Community sowie in die visionäre Weiterentwicklung der Consumer Experience in den international agierenden Onlineshops von Keller Sports und Keller x”, teilt das Unternehmen mit.

3YOURMIND
+++ EnBW New Ventures (ENV), der Risikokapital-Tochter von EnBW, UVC Partners, AM Ventures, TRUMPF Venture und coparion investieren 4,7 Millionen Euro in 3YOURMIND. Das Berliner Startup, das 2014 von Aleksander Ciszek und Stephan Kuehr gegründet wurde, positioniert sich als “Anbieter von Software-Lösungen für die Additive Fertigung (Industrieller 3D-Druck)”. 2017 konnte das Startup bereits 10 Millionen einsammeln.

Morpheus Space
+++ In-Q-Tel, der Investmentarm des US-Geheimdienstes CIA, investiert in das Dresdner Startup Morpheus Space – siehe WiWo. An der Investmentrunde beteiligen sich auch der US-Investor Pallas Ventures, Airbus Ventures und Vsquared Ventures. Das 2018 gegründete Unternehmen entwickelt einen Ionenantrieb für Satelliten.

Everdrop
+++ Holtzbrinck Ventures, Lesara-Gründer Roman Kirsch und Chris Wichert, Gründer von Koio, investieren eine siebenstellige Summe in das Münchner Startup everdrop. Das 2019 von Christian Becker, Daniel Schmitt-Haverkamp und David Löwe gegründete Unternehmen vertreibt nachhaltig produzierte und vegane Haushaltsprodukte.  Better Ventures, also Christoph Behn, Sven Bauer, Gerald Kullack, Björn Kolbmüller und Fitvia-Gründer Sebastian Merkhoffer investierten zuvor bereits eine sechsstellige Summe in das Startup.

gitti 
+++ Grazia Equity und btov Partners investieren 3 Millionen Euro in das Berliner Nagellack-Startup gitti – siehe Gründerszene. Zuvor investierten bereits Mirko Caspar, Christoph Honnefelder und Caren Genthner in die Jungfirma, die von Jennifer Baum-Minkus gegründet wurde. In der Gründer-Show “Die Höhle der Löwen” interessierten sich Judith Williams und Dagmar Wöhrl für das Startup. Der Deal über 350.000 Euro platzte aber nach der Show.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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#Podcast – “Unsere Pivots waren immer etwas mühsamer als geplant”


In der neuen Ausgabe unseres Interview-Podcasts ist Christian Wiens, Gründer von Getsafe, zu Gast. Seit 2015 digitalisiert das InsurTech die Versicherungswelt. Earlybird, CommerzVentures und weitere Bestandsinvestoren investierten zuletzt 15 Millionen Euro in die Heidelberger Jungfirma, die sich anfangs als “Versicherungsmanager für die Hosentasche” positionierte. Inzwischen ist Getsafe ein Vollversicherer, ein “digitaler Versicherungsanbieter”. Zielgruppe: Millennials.

“Uns war immer bewusst, dass wir uns auf einen Marathon einlassen”, sagt Wiens im Gespräch mit Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de. “Uns war von Tag eins klar, dass wir da landen, wo wir heute sind, nämlich mit Lizenz, die wir zuletzt bei der Bafin beantragt haben, um Vollversicherer zu werden. Für uns war immer klar, dass wir diesen Weg schrittweise gehen – vom Makler, dann Assekuradeur zur eigenen Lizenz”. Der Weg zum Vollversicherer war aber nicht immer einfach! “Die Reise dauerte dann doch etwas länger als geplant. Unsere Pivots – obwohl sie geplant waren – waren dann doch immer etwas mühsamer. Heute sind wir ein Versicherer auf dem Smartphone”.

“Ich bin ein leidenschaftlicher Entrepreneur”

Wer bist Du, was machst Du?
Ich bin Christian, CEO und Gründer von Getsafe. Wir sind ein junger Neo-Versicherer in Deutschland und UK.
Was muss man über Dich unbedingt wissen?
Ich bin ein leidenschaftlicher Entrepreneur mit einem Hang zu Abenteuer und großen Visionen. Ein Unternehmen zu gründen heißt für mich, die Welt zu verändern, angefangen mit einem Gedanken und einem weißen Blatt Papier. 

Und was muss man über dein Startup unbedingt wissen?
Getsafe ist die meistverkaufte deutsche Versicherungsmarke unter den Millennials. Unser Ziel ist es, den führenden digitalen Versicherungsanbieter fu?r eine neue Generation von Versicherungskunden in ganz Europa aufzubauen.

Interview #11 – Christian Wiens (Getsafe)

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Foto (oben): Getsafe

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