#DealMonitor – Kenjo bekommt 5,1 Millionen – Capnamic Ventures investiert in everstox


Im aktuellen #DealMonitor für den 21. Oktober werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Kenjo
+++ Der Schweizer Geldgeber Redalpine Capital investiert 5,1 Millionen Euro in das Berliner Startup Kenjo – siehe Handelsblatt. Das Unternehmen, das 2017 von David Padilla, Max Bauermeister, Carlos Lozano und Gonzalo Abruna gegründet wurde, positioniert sich als Software für Personalabteilungen. Kenjo, früher als OrgOS unterwegs, unterstützt die HR-Abteilungen seiner Kunden insbesondere in den Punkten Prozessoptimierung.

everstox
+++ Flash Ventures, der noch junge Inkubator von Rocket Internet, Capnamic Ventures und Global Founders Capital (GFC), der Investmentarm vom Rocket Internet, investieren 3 Millionen Euro in das Münchner Startup everstox, früher als Project District bekannt. everstox positioniert sich als “Netzwerk europäischer Logistikdienstleister für eine datengesteuerte Lagerverwaltungslösung”. Das Startup wurde von Boris Bösch und Johannes Tress gegründet.

Samdock
+++ Bayern Kapital, die Altgesellschafter und zwei Neuinvestoren – darunter der Venture-Ableger der mgo Mediengruppe Oberfranken, investieren eine siebenstellige Summe in Samdock. Das Münchner Startup entwickelt eine cloudbasierte Software-as-a-Service-Lösung (SaaS), mit der kleine und mittelständische Unternehmen Geschäftsprozesse in den Bereichen Vertrieb, Marketing und Kundenservices digitalisieren und automatisieren können.

Signature Products
+++ Ein Family Office aus Hamburg investiert eine ungenannte Summe in das Cannabis-Startup Signature Products. Das 2019 von Florian Pichlmaier und Tobias Bühler in Pforzheim gegründete Unternehmen bietet unterschiedliche Hanfprodukte – vom Rohstoffhandel über die Extraktion bis hin zu Endkonsumentenprodukte. Die Bewertung bei der aktuellen Investmentrunde soll bei 5 Millionen gelegen haben.

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#Brandneu – 5 junge Startups, die ganz viel Aufmerksamkeit verdient haben


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

Banxware
Über Banxware möchte die bekannte Fintech-Gründerin Miriam Wohlfarth Kredite an Plattformhändler vergeben. Zum Konzept heißt es in Stellenanzeigen: “Our white-label software solution is an end-to-end application that covers the whole lending lifecycle”. Zum Gründerteam des Berliner FinTechs gehören außerdem Fabian Heiß, Aurel Stenzel und Jens Röhrborn.

holos
Mit dem Hamburger Startup holos wird jede Glasscheibe zu einer digitalen Werbefläche. Das junge AdTech trackt dabei anonymisiert Personen, analysiert deren Geschlecht, Alter sowie äußere Merkmale und spielt dann entsprechend personalisierte Werbung aus. Gegründet wurde das Startup von Hamed Jalalzada und Marie-Christine König.

Pflegehub
Das Berliner Startup Pflegehub, das von Fabian Blanda gegründet wurde, bietet laut Eigenwerbung eine “ganz neue” Art der Personalvermittlung im Bereich Pflege an. Die Pflegehub-App funktioniert dabei “ähnlich dem Matching-Prinzip bekannter Dating-Portale”. Arbeitgeber erhalten die Daten der Kontakte, wenn die Nutzer der Kontaktaufnahme zustimmt.

4Mobil
Das Unternehmen 4Mobil möchte den Automobilmarkt mit einem Konzept in Sachen “digitaler Vertrieb, Advertising und Social Media” bereichern. “ Auf unserer Plattform gibt es nicht nur die Autos, die einen Käufer suchen, wir kennen auch die zukünftigen Käufer für Autos”, teilt die Jungfirma aus Holzwickede im Ruhrgebiet, die von Sakir Kürt gegründet wurde, mit.

DueDash
Das junge Kölner Unternehmen DueDash bringt Gründer und Experten aus aller Welt auf einer Plattform zusammen. Das Motto dabei lautet “Making Startups Investable”. Konkret es somit um gezielte Unterstützung sein Geschäft aufzubauen und Investmentgelder zu erhalten. Gegründet wurde das Unternehmen von Markus Buck, Michail Kosak, Parul Madan und Nikhil Madan.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über junge, frische und brandneue Startups, die noch nicht jeder kennt. Alle diese Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der bundesweiten Startup-Szene und im besten Fall auf die Agenda von Investoren, Unternehmen und potenziellen Kooperationspartnern. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Brandneu – 5 neue Startups, die wir ziemlich genau beobachten


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

twinwin
Hinter twinwin verbirgt sich eine Plattform, mit der sich Unternehmen “fair und sicher von Mitarbeitern trennen” können. Gelingen soll dies über “tech-unterstützte Rechtsexpertise”. Das Berliner Startup, das von Max Bauermeister und Eleni Arvaniti gegründet wurde, verspricht dabei eine “Win-win für Arbeitgeber & Arbeitnehmer”. 

yuccaHR
Die Jungfirma yuccaHR kümmert sich um das Onboarding von neuen Mitarbeitern.”Mit Hilfe von Onboarding-Templates und Inhalten kann jedes Unternehmen in kürzester Zeit einen vernünftigen Onboarding Prozess erstellen”, verspricht das Unternehmen. Gründer des Startups aus Duisburg sind Niek van der Veen, Jure Skara und Florian Baum.

Rail-Flow
Rail-Flow bietet eine Plattform an, über die Kunden Schienengüterverkehr von der Anfrage bis zur Abrechnung planen und organisieren können. Das Startup aus Frankfurt am Main beschriebt sich selbst als “digitale B2B-Lösung zur Anfrage und Beauftragung von Güterbahnen”. Gegründet wurde das Logistik-Unternehmen von Dominik Fürste und Osman Akdemir.

Scobees
Das junge EdTech Scobees, das sich an Schülerinnen und Schüler richtet, soll diesen helfen selbstbestimmt und vor allem digital zu lernen. Dabei ist Scobees so ausgerichtet, um Kinder individuell zu fördern. Das System wurde in Zusammenarbeit mit einigen Schulen entwickelt. Gegründet wurde das Startup aus Köln von Annie Dörfle und Lena Spak.

avegoo
Mit der avegoo-App können Menschen, die viel unterwegs sind, überall einen “optimalen Arbeitsplatz”, ganz in der Nähe finden. “Unser Partnernetzwerk umfasst Coworking Spaces, Hotels und Cafés, sowie leerstehende Büroflächen”, teilt das Gründerteam (Sonja Eckert, Anja Pfäffle, Jannic Benitz und Viktor Tscharf) mit. 

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#DealMonitor – Oakley Capital übernimmt 7NXT – Dedrone bekommt 12 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 1. Oktober werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Dedrone
+++ Der Growth-Investor TempoCap investiert 12,1 Millionen US-Dollar in Dedrone. Das deutsch-amerikanische Startup, dessen Wurzeln in Kassel liegen, entwickelt den DroneTracker, eine Software-Plattform zur Detektion und Abwehr ziviler Drohnen. Investoren wie Felicis Ventures, Menlo Ventures, Target Partners und John Chambers, der ehemalige CEO von Cisco Systems und Gründer von JC2 Ventures, investierten zuvor bereits in das Unternehmen, das 2014 gegründet wurde.

Endel
+++ SleepScore Ventures, Techstars Ventures, Impulse Ventures, Plus 8 Equity Partners, Waverley Capital, Amazon Alexa Fund, Target Global und Kevin Rose von True Ventures investieren 5 Millionen US-Dollar in das Berliner Startup Endel. Das  Unternehmen, das von Oleg Stavitsky und Vladislav Pinskij geführt wird, möchte seinen Nutzern beim Einschlafen helfen. “Our core algorithm is based on circadian rhythms, pentatonic scale and sound masking. The sounds adapt to different inputs – like time of day, weather, heart rate, and location”, teilt Endel mit.

Grandperspective
+++ Brandenburg Kapital, High-Tech Gründerfonds (HTGF), DiaMedCare und verschiedene Business Angels investieren in Grandperspective. Das Startup, das 2018 von René Braun, Peter Maas und Alexander Herrmann gegründet wurde, entwickelt eine industrielle Frühwarnlösung gegen gefährliche Gasleckagen in der Chemieindustrie. Im Zuge der Finanzierung eröffnet das Berliner Unternehmen einen Standort in  Brandenburg.

Quin
+++ Das Düsseldorfer Unternehmen sino, Runa Capital und APX investieren “mehr als 1 Million Euro” in Quin. Die Investment-App richtet sich insbesondere an Millennials. “Quin ist eine Software für Anleger, die ihr Portfolio selber verwalten möchten oder bereits Wertpapiere gekauft haben, die sie optimieren möchten”, teilt das junge Berliner Unternehmen mit. Das Startup wurde von Christian Rokitta und Raphael Steil gegründet.

FreewayCamper
+++ SEK Ventures, die Beteiligungsgesellschaft der FlixBus-Gründer, investiert in FreewayCamper, ein Camping-Startup aus München. Das junge Unternehmen, das 2019 von Julia Blum, Nikolai Voitiouk-Blum und Maximilian Wagner gegründet wurde, möchte die “Camping-Branche in das digitale Zeitalter führen”. Kern von FreewayCamper ist die digitale Buchungsplattform.

ING3D
+++ Das Würzburger Unternehmen va-Q-tec, das sich um “hocheffiziente Produkte und Lösungen im Bereich der thermischen Super-Isolation und temperaturkontrollierten Logistik” kümmert, investiert zusammen mit einem Hamburger Investor eine siebenstellige Summe in das 3D-Druck-Startup ING3D. ING3D wurde 2018 gegründet.

Hausheld
+++ Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) investiert in Hausheld Mönchengladbach. Das Unternehmen bietet “Mess- und Steuerungssysteme für die Digitalisierung der Energiewende und hochsichere IT-Lösungen für Smart Cities”. Das Unternehmen wird von Bouke Stoffelsma geführt.

EXITS

7NXT
+++ Das Private Equity-Unternehmen Oakley Capital übernimmt die Fitness-Firma 7NXT, die zuletzt zu Crosslantic Capital gehörte. Das 7NXT-Gründerteam um Markan Karajica bleibt auch nach der Übernahme im Unternehmen und hält auch weiterhin eine Minderheitsbeteiligung. Crosslantic Capital übernahm 7NXT 2018 von ProSiebenSat.1. Zum Unternehmen gehören die Fitnessplattform Gymondo, Shape Republic, eine Nahrungsergänzungsmittel-Marke für Frauen, und Brand Solutions, ein Unternehmen für Merchandising-Artikel und Lizenzgeschäfte. GP Bullhound unterstützte 7NXT und Crosslantic Capital bei der Übernahme als Financial Advisor.

teambay
+++ Das Chemnitzer Startup Staffbase übernimmt teambay, ein Unternehmen rund um anonyme Mitarbeiterbefragungen. “Ziel ist, dass Unternehmen zukünftig nur eine einzige Plattform benötigen, um ihr Mitarbeiter-Engagement gleichzeitig messen und verbessern zu können”, teilt das Unternehmen mit. Staffbase entwickelt eine Plattform, mit der Unternehmen ohne großen Aufwand eigene Mitarbeiter-Apps für den internen Gebrauch erstellen können. Über diese können die Nutzer etwa Nachrichten verschicken oder Schulungsvideos abrufen.

Amorana
+++ Lovehoney, ein Hersteller und Händler von Sextoys, übernimmt die Mehrheit am Schweizer Sextoy-Unternehmen Amorana. Lukas Speiser und Alan Frei, die Amorana 2014 gegründet haben, bleiben Minderheitskationäre und weiter an Bord. Amorana, 2014 gegründet, erwirtschaftete nach eigenen Angaben einen Umsatz in zweistelliger Millionenhöhe und arbeitet profitabel. Lovehoney wiederum seit 2018 mehrheitlich dem Investor Telemos-Capital von Philippe Jacobs, dem Sohn von Klaus J. Jacobs.

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Papaya Global raises $40M for a payroll and HR platform aimed at global workforces

Workforces are getting more global, and people who work day in, day out for organizations don’t always sit day in, day out in a single office, in a single country, to get a job done. Today, one of the startups building HR to help companies provision services for and manage those global workers better is announcing a funding round to capitalise on a surge in business that it has seen in the last year — spurred in no small part by the global health pandemic, the impact it’s had on travel and the way it has focused the minds of companies to get their cloud services and workforce management in order.

Papaya Global, an Israeli startup that provides cloud-based payroll, as well as hiring, onboarding and compliance services for organizations that employ full-time, part-time, or contractors outside of their home country, has raised $40 million in a Series B round of funding led by Scale Venture Partners. Workday Ventures — the corporate investment arm of the HR company — Access Industries (via its Israeli vehicle Claltech), and previous investors Insight Partners, Bessemer Venture Partners, New Era Ventures, Group 11, and Dynamic Loop also participated

The money comes less than a year after its Series A of $45 million, following the company growing 300% year-over-year annually since 2016. It’s now raised $95 million and is not disclosing valuation. But Eynat Guez, the CEO who co-founded the company in that year with Ruben Drong and Ofer Herman, said in an interview that it’s 5x the valuation it had in its round last year.

Its customers include fast-growing startups (precisely the kind of customer that not only has global workforces, but is expanding its employee base quickly) like OneTrust, nCino and Hopin, as well as major corporates like Toyota, Microsoft, Wix, and General Dynamics.

Guez said Papaya Global was partly born out of the frustrations she herself had with HR solutions — she’s worked in the field for years. Different countries have different employment regulations, varied banking rules, completely different norms in terms of how people get paid, and so on. While there have been some really modern tools built for local workforces — Rippling, Gusto, Zenefits now going head to head with incumbents like ADP — they weren’t built to address these issues.

Other HR people who have dealt with international workers would understand her pain, those who control the purse strings might have been less aware of the fragmentation. All that changed in the last eight months (and for the foreseeable future), a period when companies have had to reassess everything about how they work to make sure that they can get through the current period without collapsing.

“The major impact of Covid-19 for us has been changing attitudes,” said Guez. “People usually think that payroll works by itself, but it’s one of the more complex parts of the organization, covering major areas like labor, accounting, tax. Eight months ago, a lot of clients thought, it just happens. But now they realize they didn’t have control of the data, some don’t even have a handle on who is being paid.”

As people moved into and out of jobs, and out of offices into working from home, as the pandemic kicked off, some operations fell apart as a result, she said. “Payroll continuity is like IT continuity, and so all of a sudden when Covid started its march, we had prospects calling us saying they didn’t have data on, for example, their Italian employees, and the office they were using wasn’t answering the phone.”

Guez herself is walking the walk on the remote working front. Papaya Global itself has offices around the world, and Guez herself is normally based in Tel Aviv. But our interview was conducted with her in the Maldives. She said she and her family decided to decamp elsewhere before Israel went into a second lockdown, which was very tough to handle in a small flat with small children. Working anywhere, as we have found out, can work.

The company is not the only one that has identified and is building to help organizations handle global workforces. In fact, just when you think the unemployment, furlough and layoff crunch is affecting an inordinate number of people and the job market is in a slump, a rush of them, along with other HR companies, have all been announcing significant funding rounds this year on the back of surges in business.

Others that have raised money during the pandemic include Deel, which like Papaya Global is also addressing the complexities of running global workforces; Turing, which helps with sourcing and then managing international teams; Factorial with its platform targeting specifically SMBs; Lattice focused on the bigger challenges of people management; and Rippling, the second act from Zenefits’ Parker Conrad.

“Papaya Global’s accelerating growth is a testament to their top-notch executive leadership as well as their ability to streamline international payroll management, a first for many enterprises that have learned to live with highly manual payroll processes,” said Rory O’Driscoll, a partner at Scale Venture Partners, in a statement. “The complexity and cost of managing multi-region workforces cannot be understated. Eynat and her team are uniquely serving their customers’ needs, bringing an advanced SaaS platform into a market long-starved for more effective software solutions.”

#enterprise, #hr, #human-resources, #papaya-global, #recent-funding, #startups, #tc

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#DealMonitor – 3i investiert 60 Millionen in GartenHaus


Im aktuellen #DealMonitor für den 23. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

GartenHaus
+++ Die britische Beteiligungsgesellschaft 3i Group investiert rund 60 Millionen Pfund in das Hamburger Unternehmen GartenHaus, das 2002 an den Start gegangen ist. “Mit über 50.000 Kunden und monatlich einer halben Million Nutzern” sieht sich die Jungfirma als “Marktführer im Online Fachhandel für Haus & Garten in Deutschland, Österreich und der Schweiz”. GartenHaus bietet neben Gartenhäusern auch Saunen, Carports, Terrassen sowie andere “garten- und hausbezogene Produkte und Dienstleistungen, wie Aufbau und Baugenehmigung an”. Derzeit beschäftigt das Unternehmen 70 Mitarbeiter. Im Zuge der Transaktion wird 3i Mehrheitsgesellschafter bei GartenHaus, das von Sebastian Arendt und Olivier Renaux geführt wird. 2019 erwirtschaftete das Unternehmen knapp 30 Millionen Euro Umsatz.

Hydrogrid
+++ Constantia New Business (CNB), der Investment-Arm von Constantia Industries, investiert eine siebenstellige Summe in das Energy-IoT-Startup Hydrogrid. Die Jungfirma aus Wien bietet eine Steuerungssoftware für Wasserkraftwerke an. Neben dem Markteintritt in zusätzlichen Ländern in Europa stehe auch eine Erweiterung des Produktumfangs und der firmeneigenen Algorithmen an. Hydrogrid ist bereits in Norwegen, Schweden, Finnland, Großbritannien und der Türkei unterwegs.

CorpLife 
+++ tecnet equity investiert eine mittlere sechsstellige Summe in CorpLife – siehe Der Brutkasten. Das Startup, das  2015 von Mario Nowak, Lucia Nowak und Wolfgang Weibl gegründet wurde, entwickelt Produkte, “die nachhaltig eine gesunde und ressourcenschonende Arbeitsweise von Menschen bewirken”. Konkret geht es um Themen wie Mitarbeitervorteile, steuerfreie Essenszuschüsse, Spesen und Reisekosten. Über das PrimeCrowd-Investoren-Netzwerk erhielt das Klosterneuburger HR-Startup 2018 bereits 430.000 Euro

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#DealMonitor – Fly und Point Nine investieren in TradeLink – seed + speed investiert in presize.ai


Im aktuellen #DealMonitor für den 21. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

TradeLink
+++ Die Berliner Geldgeber Fly Ventures und Point Nine Capital investieren in TradeLink. Das Münchner Startup, das Anfang 2020 von Frederic Krahforst, Tobias Nendel (Outfittery-Mitgründer) und Michael Bücker gegründet wurde, positioniert sich als “digitale Lösung für Liefer- und Transportabstimmung rund um das Lager”. Zielgruppe sind insbesondere Logistikleiter, Kontraktlogistiker und Lagerleiter. Fly und Point Nine halten nun jeweils rund 12 % an TradeLink. Hintergründe gibt es im neuen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

zerolens
+++ Point Nine Capital investiert in Zerolens aus Wien, ein virtuelles Fotostudio. Über das Startup, das 2018 von Nik Redl, Mirko Vodegel und Lukas Fechtig gegründet wurde, ist es möglich ansehnliche Produktfotos ohne Fotograf zu erstellen. Konkret geht es dabei um Fotos in künstlich erzeugten dreidimensionalen Umgebungen. Zuvor investierte bereits Speedinvest in das junge Unternehmen. Hintergründe gibt es im neuen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

presize.ai
+++ Der Berliner Kapitalgeber seed + speed Ventures investiert gemeinsam mit Plug & Play, UnternehmerTUM und mehreren Angel-Investoren in presize.ai. Das Münchner Startup, das 2019 von Awais Shafique, Tomislav Tomov und Leon Szeli gegründet wurde, bietet seinen Nutzern mit einer mobilen Body-Scanning-Technologie die Möglichkeit, basierend auf einem Smartphone-Video ihres Körpers, die passende Größe bei Online-Bestellungen zu finden. Damit wollen sie unter anderem die hohe Retourenrate aufgrund von Bestellungen der falschen Größen durch Computer Vision und Deep Learning reduzieren. seed + speed hält nun rund 14 % an presize.ai. Hintergründe gibt es im neuen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

PeopleFlow
+++ Picus Capital investiert in PeopleFlow. Das junge Berliner Startup unterstützt Unternehmen beim HR-Management von Auslandsmitarbeitern. PeopleFlow managt dabei Dinge wie Gehaltsabrechnung, Sozialleistungen und Steuern. “Mit PeopleFlow sind Sie immer zu 100 % rechtskonform”, verspricht die Jungfirma, die von Carsten Lebtig, früher Uber Eats, TestCloud.de sowie McKinsey & Company, geführt wird. Picus hält rund 28 % an PeopleFlow. Hintergründe gibt es im neuen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Kianava
+++ Der österreichische Geldgeber Speedinvest investiert in Kianava. Das junge Berliner Health-Startup, das von Saman Hashemian (früher 8fit) gegründet wurde, entwickelt eine Telemedizin-Plattform über die Patienten aller Art über einen längeren Zeitraum – mehrere Monate – von Ärzten und Therapeuten betreut werden können. Speedinvest hält rund 29 % an Kianava. Hintergründe gibt es im neuen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

EXITS

Dr.Smile
+++ Anfang Juli übernahm der Schweizer Zahnimplantate-Hersteller Straumann das Aligner-Startup Dr.Smile. Laut Presseaussendung aus dem Sommer übernahm das Unternehmen “eine bedeutende Mehrheitsbeteiligung an Dr.Smile” und verpflichtete sich zu zusätzlichen Investitionen, um das Wachstum bis zu einer vollständigen Übernahme zu finanzieren. Jetzt ist klar: Straumann sicherte sich im ersten Schritt 74,9 % an Dr.Smile. Und zwar gegen eine Barzahlung von 35 Millionen Schweizer Franken. Die Gruppe sicherte sich zudem “das Recht, die restlichen Anteile nach dem 31. August 2021 jederzeit zu erwerben”. Zu guter Letzt gibt es noch eine Earn-Out-Klausel: “Die Vereinbarung über die bedingte Kaufpreiszahlung basiert auf der Erreichung von Umsatzzielen und verpflichtet die Gruppe, bis zum 30. Juni 2023 in drei Tranchen einen geschätzten Betrag von 75 Millionen Franken zu zahlen. Abhängig von der künftigen Umsatzentwicklung kann der Betrag höher oder niedriger sein”. Dr.Smile wurde 2017 von Jens Urbaniak und Christopher von Wedemeyer gegründet. Das Berliner Zahnschienen-Unternehmen beschäftigte zuletzt rund 200 Mitarbeiter. Hintergründe gibt es im neuen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

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#Brandneu – 6 neue Startups, die ihr euch anschauen solltet


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

Flexcavo
Bei Flexcavo aus Rosenheim, das von Picus Capital angeschoben wurde, dreht sich alles um das MIeten von Baumaschinen. “Wir kombinieren unsere Mietflotte mit innovativer Technologie, um gemeinsam mit Ihnen den Einsatz von Baumaschinen zu optimieren”, teilen die Jungunternehmer mit.

URL: www.flexcavo.de
Hashtags: #eCommerce #B2B
Ort: Rosenheim
Gründer: Leonhard Fricke, Benedict Aicher

wirbauen.digital
Die Kölner Jungfirma wirbauen.digital positioniert sich als “praxisnahe Online-Plattform, um Architekten, Handwerkern und Bauherren lästige Verwaltungsarbeit abzunehmen”. Dafür bildet das Unternehmen, das von Daniel Grube geführt wird, die Bauprozesse digital ab.

URL: www.wirbauendigital.de
Hashtags: #PropTech #ConTech
Ort: #Köln
Gründer: Daniel Grube

Foodiary
Bei Foodiary dreht sich alles um gesunde Ernährung. “Mit dem Ernährungsplan von Foodiary erhältst du einen auf dich persönlich abgestimmten Ernährungsplan mit Rezepten, der dich unterstützt, dein Ziel zu erreichen”, heißt es auf der Website. Die kostet dabei ab 4,99 Euro pro Monat.

URL: www.foodiary.app
Hashtags: #Food #Wellness
Ort: Waiblingen
Gründer: Felix Mergenthaler

flair
Mit flair drängt eine “HR-Lösung für Salesforce” auf den Markt. Das System des Münchner Startup ist nach eigenen Angaben in der Lage “ jeden Prozess der HR-Abteilung von der Lohnabrechnung über Recruiting bis zum Spesenmanagement und DocuSign zu automatisieren”

URL: www.flair.hr
Hashtags: #HR #Software
Ort: München
Gründer: Evgenii Pavlov, Thiago Rodrigues de Paula

Audiopedia
Das Startup Audiopedia positioniert sich als “offenes, kollaboratives Projekt, um hörbares Wissen zur Verfügung zu stellen”. Zielgruppe sind Menschen, die nicht lesen können und keinen Zugang zu vielen Informationen haben. Das Projekt wird bereits vom Wikimedia Accelerator gefördert.

URL: www.audiopedia.org
Hashtags: #Audio
Ort: Gräfenhausen
Gründer: Felicitas Heyne, Marcel Heyne

jesango
Das junge Münchner Startup jesango versucht sich als “Fairfashion Shopping Community” zu etablieren. Die Bajuwaren wollen dabei vor allem “coole, stylische und aufstrebende Brands” in ihrem Shop versammlen. Auch eine “Fair Fashion Shopping App” ist bereits geplant.

URL: www.jesango.de
Hashtags: #eCommerce #Nachhaltigkeit
Ort: München
Gründer: Catja Günther, Sophia Wittrock und Larissa Schmid

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#Brandneu – 6 neue Startups, die einen Blick wert sind


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

FrischesZeug
Bei FrischesZeug finden Onliner frische Produkte – direkt vom Landwirt. “Außerdem kannst du dich mit Landwirten vernetzen, nachschauen, was auf den Höfen so passiert und erfahren, wie die Lebensmittel eigentlich angebaut werden”, teilt die Jungfirma mit.

URL: www.frischeszeug.de
Hashtags: #eCommerce #Food
Ort: München
Gründer: Sophie von See, Gregor Friedrich- Baasner

Mosquilla
Hinter Mosquilla verbirgt sich eine eine elektrische Insektenklatsche, die angeblich immer trifft.”Der zum Patent angemeldete, aerodynamische Rahmen kann durch sein abgewinkeltes Profil mit der Klatschfläche glatt auf der Wandaufliegen und verschließt somit jeden Fluchtweg”, teilt der Gründer Blochin Cuius mit 

URL: www.mosquilla.de
Hashtags: #Tool #eCommerce
Ort: Kornwestheim
Gründer: Blochin Cuius

brainjo
Das Regensburger Startup brainjo bringt sich als “Fitness-Studio fürs Gehirn” in Stellung. Auf der Website heißt es zum Konzept: “Brainjo bietet Anwendern ein neuartiges Gehirntrainingskonzept, welches basierend auf KI ein individuelles Training ermöglicht, um damit den Fitnessmarkt zu revolutionieren”.

URL: www.brainjo.de
Hashtags: #eLearning
Ort: Regensburg
Gründer: Tadeu Haferbier, Christian Gnerlich, Constantin Demigha

TalentMonkey
Das HR-Startup TalentMonkey fokussiert sich im großen Job-Markt auf die Vermittlung von “internationalen, digitalen Talenten” in Remote-Jobs. “Unsere Vision bei TalentMonkey ist es, die weltweite remote Zusammenarbeit in Festanstellung zu ermöglichen und zu fördern”, teilen die Gründer mit.

URL: www.talentmonkey.io
Hashtags: #Tool #HR
Ort: Hannover
Gründer: Sandra Thomas, Marcel Rödiger

InsureQ
InsureQ, das bisher als Project Insurio bekannt war, richtet sich als digitale Versicherung an Selbständige und kleine Unternehmen. Das InsurTech aus dem Hause Rocket Internet wird von Alexander Le Prince, Johannes Breulmann, Iven Schorr, Laibing Yang vorangetrieben.

URL: www.insureq.de
Hashtags: #InsurTech
Ort: Berlin
Gründer: Alexander Le Prince, Johannes Breulmann, Iven Schorr, Laibing Yang

Lieferlotse
Das Kölner Startup Lieferlotse versucht sich – wie schon etliche andere Startups als “Mitfahrzentrale der Dinge” zu etablieren. Personen können bei Lieferlotse Sendungen einstellen, die sie versenden oder geliefert bekommen möchten und Menschen finden, die diese Dinge für sie transportieren können.

URL: www.lieferlotse.de
Hashtags: #eCommerce #Logistik
Ort: Köln
Gründer: Felix Hartmann, Stefan Oertel, Christoph von Krüchten, Philipp Schilling, Marcel Schmidt

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über junge, frische und brandneue Startups, die noch nicht jeder kennt. Alle diese Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der bundesweiten Startup-Szene und im besten Fall auf die Agenda von Investoren, Unternehmen und potenziellen Kooperationspartnern. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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Ein junges Startup, das nichts als Nebenjobs vermittelt


Eines der vielen Kölner Startups, das mehr Aufmerksamkeit verdient hat, ist Jobfox. Die Jungfirma hilft Menschen Nebenjobs und gewerbliche Jobs – egal ob in Restaurants, als Verkäufer oder als Kurierfahrer – in ihrer Nähe zu finden. “Je einfacher der Job, desto schwieriger die Personalsuche. Durch seine radikal einfache und intelligente App macht Jobfox die Personal- und Jobsuche effizienter und schneller. So finden Jobsuchende schneller den richtigen Job und Unternehmen schneller das beste Personal”, teilt das Startup in eigener Sache mit.

Das Startup, das derzeit beim Startup Boost Cologne an Bord ist, wurde 2016 von Rafael Gomez, Tamer Kulmac (K2 Interactive) und Cornelius Rost (Qeep) aus der Taufe gehoben. Derzeit ist Jobfox in sieben Städten – darunter Köln, Berlin, Hamburg und München) unterwegs. Mehr als 4.000 Arbeitgeber nutzen Jobfox nach Firmenangaben bereits zur Mitarbeitersuche. “Wir haben innerhalb kurzer Zeit erfolgreich mehrere Mitarbeiter einstellen können. Der Prozess ist wirklich einfach und effizient”, sagt Kevin Krume von Temma Bio-Märkte.

Auch 2020 scheint die Vermittlung von Nebenjobs noch immer ein großes Thema zu sein. Auch wenn es gefühlt schon unzählige Unternehmen gibt, die das Segment in irgendeiner Firme bearbeiten. In der Corona-Krise konnten einige Startups, die etwa kurzfristig Jobs vermitteln große Erfolge feiern. Da besteht die Hoffnung, dass viele Unternehmen auch in guten oder “normalem” Zeiten weiter auf die Dienstleister setzen.

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln berichten wir gezielt über die Digitalaktivitäten in der Rheinmetropole. Mit circa 400 Startups, über 60 Coworking Spaces, Acceleratoren und Inkubatoren sowie attraktiven Investoren, zahlreichen Veranstaltungen und Netzwerken bieten Köln und das Umland ein spannendes Ökosystem für Gründerinnen und Gründer. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH#Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

KoelnBusiness

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#Hintergrund – Ein Startup-Club, in den nur Entwickler reinkommen


Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das junge Unternehmen Club of Code. Das Startup möchte über seine Plattform Software-Entwickler und Unternehmen “effizienter zusammenzubringen”. In der Selbstbeschreibung heißt es: “Mit Club of Code bieten wir eine Plattform an, die unsere Vorstellungen eines positiven Bewerbungsprozesses für beide Parteien realisiert”. Gegründet wurde das Startup aus Hünfelden 2019 von Thilo Elst und Florian Unzicker.

“Stellen wir uns vor, wir sind ein Unternehmen, das Software-Entwickler sucht. Da wir nicht Google oder Facebook heißen, stehen die Software-Entwickler leider nicht bei uns Schlange. Wir können also klassischerweise Stellenanzeigen schalten, über XING und LinkedIn selbst aktiv nach Kandidaten suchen oder mit Personaldienstleistern arbeiten. Egal wie, es kostet viel Zeit und Geld, bis der passende Entwickler gefunden und eingestellt ist. Die Stellenanzeige läuft beispielsweise 30 Tage, ist im Voraus bezahlt und wir wissen nicht einmal, ob sich wirklich der Richtige bewirbt. Die aktive Suche (Active Sourcing) benötigt viel Zeit, um Kandidaten zu filtern, anzusprechen und dann auch zu überzeugen. Die Suche über Personaldienstleister ist dahingehend sehr kostenintensiv”, erklärt Mitgründer Elst das Konzept hinter Club of Code.

Vor allem Frankfurt, München und Berlin haben die Jungunternehmer am Anfang auf den Schirm. “Darüber hinaus gibt es weitere Metropolregionen, wie beispielsweise Köln, Stuttgart und Hamburg, die wir im ersten Jahr erschließen werden. Wir wollen mit Club of Code so vielen Entwicklern und Unternehmen wie möglich das Leben angenehmer gestalten”, sagt Elst. Club of Code haben die Gründer, die komplett Remote arbeiten, bisher aus eigener Tasche finanziert. Bei einer erfolgreichen Vermittlung bekommt das Startup eine Pauschalprovision in Höhe von 5.000 Euro – unabhängig vom Gehalt des Kandidaten.

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#DealMonitor – Insta Immo sammelt 14 Millionen ein – EMZ Partners steigt bei HRworks ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 20. August werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Insta Immo
+++ Talis Capital, Holtzbrinck Ventures, Tom Stafford und Rahul Mehta von DST Global sowie Mato Peric investieren 14 Millionen Euro in Insta Immo. Das Göttinger Proptech und FinTEch, das von Hans-Christian Zappel, Samantha Kempe und Avinav Nigam gegründet wurde, kauft im Auftrag institutioneller Investoren “zentral gelegene Wohnobjekte im Auftrag institutioneller Investoren” auf und wandelte diese in “voll möblierte ‘Living as a Service’-Wohnungen um.

Apheris
+++ LocalGlobe, MuleSoft-Gründer Ross Mason und Twitter-Chairman Patrick Pichette investieren 2,5 Millionen Euro in Apheris. Das 2019 von Robin Röhm und Michael Höh gegründete DeepTech-Startup aus Berlin ermöglicht eine “konzernübergreifende Zusammenarbeit und sichere Datenanalyse ohne Gefährdung der Privatsphäre”. Insgesamt flossen nun schon 3,7 Millionen in das junge Unternehmen. Zu den weiteren Investoren gehören another.vc, System.One sowie Charles Songhurst, NaturalMotion-Gründer Torsten Weil und Songkick-Gründer Ian Hogarth.

EXITS

HRworks
+++  Die Beteiligungsgesellschaft EMZ Partners, die gerade erst bei Ankerkraut eingestiegen ist, steht nun auch vor dem Einstieg bei HRworks, einer webbasierten Software zur Abwicklung von Personalprozessen. Beim Kartellamt wurde bereits der “mit­tel­ba­re Er­werb von bis zu 100 % der An­tei­le” angemeldet. Die Formulierung deutet darauf, dass die Komplettübernahme in mehreren Teilen erfolgen wird. Zum Hintergrund: EMZ Partners tätig in der Regel Investments ab 10 Millionen Euro. Das Freiburger Unternehmen HRworks ging 1997 als Classware an den Start. Derzeit wirken rund 70 Mitarbeiter für die HR-Firma. “Aktuell nutzen rund 1.600 Kunden und mehr als 200.000 User die SaaS-Anwendung von HRworks für die Reisekostenabrechnung und das komplette Personalmanagement”, teilt das Unternehmen in eigener Sache mit.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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#Interview – “Mit 400 Euro Startkapital macht man keine großen Sprünge”


Das Berliner Unternehmen Studydrive, das 2013 von Sven Gasper und Philipp Mackeprang in Köln gegründet wurde, bietet Studenten die Möglichkeit sich mit Kommilitonen auszutauschen, Lernmaterialen zu teilen und passende Jobs und Praktika zu finden. Seit Anfang 2019 gehört die Plattform zur Jobplattform StepStone, einem Tochterunternehmen von Axel Springer. Derzeit beschäftigt die Jungfirma 80 Mitarbeiter.

“Die Nutzung der Plattform ist für Studierende komplett gratis, das war unser Anspruch von Anfang an. Wir monetarisieren das Geschäftsmodell durch unsere Unternehmenskunden, die Studydrive als Kanal für Employer Branding und Recruiting von Young Talents nutzen. Firmen haben die Möglichkeit, sich dem Nachwuchs zu präsentieren”, erklärt Gründer Sven Gasper das Geschäftsmodell von Studydrive.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht der Studydrive-Macher außerdem über Busreisen, Employer Branding und Ressourcen.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Studydrive erklären?
Meiner Oma würde ich sagen, Studenten müssen jetzt nicht mehr wie früher jeden Tag zur Uni oder in die Bibliothek radeln, um sich auf den aktuellen Stand zu bringen und sich auszutauschen. Sie müssen auch nicht mehr stundenlang am Kopierer stehen, um Arbeitsdokumente oder Prüfungsvorbereitungen zu bekommen. Bei Studydrive treffen sich über eine Million Studierende im Internet, tauschen sich Online aus und geben sich gegenseitig Tipps und Hilfe. Dabei ist es ganz egal, an welchem Ort sie sich befinden. Sie erreichen über die Plattform nicht nur Kommilitonen aus dem eigenen Studiengang sondern können sich auch mit Studierenden anderer Fachbereiche oder Universitäten vernetzen und austauschen. Dadurch entstehen ganz neue Möglichkeiten. Unser Ziel ist es, Studierende ab dem ersten Studientag erfolgreich durch das gesamte Studium zu begleiten und ihnen auch den Einstieg in den Job zu erleichtern. Wir informieren junge Talente nämlich auch frühzeitig, welche potentiellen Arbeitgeber zu ihrer Ausbildung und zu ihrem Studienfach passen können.

Hat sich euer Konzept seit dem Start irgendwie verändert?
Von Anfang an sind wir bei Studydrive unserem ursprünglichen Konzept treu geblieben. Studierende kommen zu Studydrive, um sich zu vernetzen und einander zu helfen. Das Ziel ist, durch den Austausch erfolgreicher durch das Studium und in den Beruf zu kommen. Wir möchten Studierenden frühzeitig Orientierung bei der Karriereplanung geben und ihnen passend auf sie zugeschnittene Informationen geben.

Wie ist überhaupt die Idee zu Studydrive entstanden?
Die Idee zu Studydrive ist auf einer nächtlichen Busreise im Auslandssemester entstanden, als ich mit meinem Kommilitonen und Mitgründer Philipp Mackeprang auf dem Weg vom Karneval in Rio nach Sao Paulo war. Das war im Februar 2012, in wenigen Tagen standen Prüfungen an und wir wollten auf der Busfahrt lernen. Wir waren Studenten in Maastricht und haben zuvor immer den Austausch unter Kommilitonen gesucht, unsere Mitschriften geteilt und Lerngruppen organisiert – doch das ging auf Reisen nicht. Eine Zusammenfassung darüber, was nun in den Prüfungen der nächsten Tage abgefragt wird, wäre in der Situation extrem hilfreich gewesen. Wir dachten, Mitschriften zum Downloaden, das wärs, um sich in einer solchen Situation gegenseitig zu helfen. Am besten auf einer Plattform, auf der man sich von überall auf der Welt austauschen kann. In dieser Notlage ist also die Idee zu Studydrive geboren.

Wie ging es dann weiter?
Im März 2013 haben wir dann gegründet. Heute ist Studydrive ein wichtiger Bestandteil des Studienalltags für über eine Million Studierende geworden. Das Angebot ist für Studierende komplett kostenlos, das war uns wichtig. Deshalb mussten wir ein möglichst nachhaltiges Business Modell entwickeln. Unser Ansatz war, das kostenlose Angebot durch Employer Branding auf dem HR-Markt zu finanzieren, wodurch Studierende gleichzeitig spannende Möglichkeiten für ihren Karriereweg aufgezeigt bekommen und sich über potentielle Arbeitgeber informieren können. Wir wollen unsere Nutzer vom ersten Tag des Studiums bis in den Job erfolgreich begleiten. Für Unternehmen bietet das die Möglichkeit, sich auf unserer Plattform als potentieller Arbeitgeber für die Zukunft zu präsentieren. Studydrive hat sich damit aktuell zur wichtigsten Anlaufstelle für Personaler auf der Suche nach Nachwuchstalenten auf dem deutschen Markt entwickelt.

Seit 2019 gehört Studydrive zu StepStone. Warum habt ihr euch für einen so frühen Exit entschieden?
Wir haben zum damaligen Zeitpunkt gar nicht über einen Verkauf nachgedacht, im Gegenteil, wir wollten nochmal eine größere Runde aufnehmen, um das Wachstum weiter zu beschleunigen. Wir haben aber in den Gesprächen sehr schnell gemerkt, dass eine Zusammenarbeit viele Vorteile mit sich bringt und wir eine gemeinsame Vision teilen in welche Richtung sich der Recruiting Markt in Zukunft entwickeln wird und in dieser Vision spielt Studydrive eine entscheidende Rolle. Mit StepStone an unserer Seite forcieren wir unser Wachstum sowohl national als auch international. StepStone verfügt zudem über große Expertise im HR-Markt und ist weltweit in zahlreichen Industrien vernetzt. Es hat also insgesamt von beiden Seiten aus einfach sehr gut gepasst.

Wie genau funktioniert eigentlich euer Geschäftsmodell?
Die Nutzung der Plattform ist für Studierende komplett gratis, das war unser Anspruch von Anfang an. Wir monetarisieren das Geschäftsmodell durch unsere Unternehmenskunden, die Studydrive als Kanal für Employer Branding und Recruiting von Young Talents nutzen. Firmen haben die Möglichkeit, sich dem Nachwuchs zu präsentieren: Konkret via Unternehmensprofil auf den Karriereseiten der Plattform, sie schalten E-Mail-Kampagnen oder präsentieren sich als potentielle Arbeitgeber in spezifischen Kursen oder Themengruppen von Studydrive. Sie haben bei Studydrive die Chance, Studierende zielgenau bis auf Stadt, Universität und Studiengang heruntergebrochen zu erreichen und junge Talente frühzeitig auf sich aufmerksam zu machen.

Wie hat sich Studydrive seit der Gründung entwickelt?
Wie es eben meist so ist. Am Anfang haben wir noch unsere eigenen Unterlagen hochgeladen und mit 400 Euro Startkapital macht man eben auch keine großen Sprünge. Danach hat sich Studydrive unheimlich stark entwickelt. Seit 2018 bis heute konnten wir die Nutzerzahlen mehr als verdoppeln. Ende 2019 freuten wir uns über mehr als eine Million Studierende, die sich auf Studydrive austauschen und gegenseitig unterstützen. Um das zu erreichen, haben wir die Plattform seit Gründung ständig ausgebaut und weiterentwickelt: Gestartet sind wir mit einem einfachen Doc Sharing Portal, dann gab es die Studydrive Communities, in denen sich Nutzer zu allen Themen rund um das Studium austauschen können bis hin zu unseren Flashcards, mit denen die Prüfungsvorbereitung noch besser gestaltet werden kann. Ein großes Dankeschön gebührt natürlich auch immer den frühen Unterstützern, so konnten wir angefangen mit dem hub:raum Accelerator Programm, über ein Stipendium des Europäischen Sozialfonds und schließlich zwei VC-Runden das Unternehmen entscheidend voranbringen und haben jetzt mit Stepstone und Axel-Springer im Rücken die Möglichkeit weiter groß zu denken.

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist Studydrive inzwischen?
Anfang März 2020 zählten wir auf Studydrive 1,1 Millionen registrierte Nutzer. Diese teilten seit Start 450.892 Dokumente und beantworteten 3,4 Millionen Fragen. Studydrive wird aktuell von über 80 Mitarbeitern unterstützt.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?
Naja so richtig schief ist in den vergangen Jahren zum Glück nichts gelaufen, weil wir glücklicherweise rechtzeitig reagieren konnten, wenn ein Feature oder ein Projekt nicht wie geplant angenommen wurde. Ich erinnere mich beispielsweise an Studycrowd und Studydtutors – zwei Plattformen, die wir parallel zu Studydrive aufgebaut hatten. Die Plattformen wurden aber nicht wie gewünscht von unseren Nutzern angenommen – vor allem weil wir Zeit- und Ressourcenaufwand unterschätzt hatten. Letztlich sind die beiden Plattformen teils im heutigen Studydrive aufgegangen und leben so weiter. Damit ist unser wohl größtes Learning der Vergangenheit: Fokus auf eine Sache und die dafür richtig gut machen und dann schrittweise ausbauen.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht?
Seit der Idee zu Studydrive sind wir felsenfest davon überzeugt, mit dieser Plattform Studierende aus aller Welt erfolgreich auf ihrem Weg in den passenden Beruf zu unterstützen. Umgekehrt helfen wir auch Unternehmen bei ihrer Suche nach hervorragenden Talenten. Und das alles durch ein simples Prinzip, an das wir bis heute glauben: “Life is easier when we help each other”. Wir wollen die Welt ein Stückchen verbessern, indem wir wichtige Bedürfnisse von Studierenden der aktuellen Generationen – GenY, GenZ – erkennen und bedienen – das zeichnet unseren bisherigen Erfolg aus, den wir gerne und in gleicher Weise fortführen möchten.

Wo steht Studydrive in einem Jahr?
Unser Headquarter steht dann sicher immer noch in Berlin-Neukölln. Dahin sind wir nämlich Anfang dieses Jahres wegen des starken Wachstums der letzten Monate umgezogen. Hier bekommt Studydrive gerade auch nochmal einen komplett neuen Anstrich und wird sehr bald in neuem Glanz erstrahlen. Zudem werden wir unseren Marktanteil in UK, wo wir seit 2019 aktiv sind, um einiges vergrößert haben und Eintritte in weitere europäische Märkte vorbereitet und vorangetrieben haben.

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#Offline – #EXKLUSIV Millionen-Startup Loopline Systems ist insolvent


Das Berliner Startup Loopline Systems ist insolvent – wie wir bereits im aktuellen ds-Insider-Podcast berichtet haben. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Christian Otto bestellt. Seit 2014 unterstützen Nora Heer und Christian Kaller mit Loopline Systems Unternehmen dabei ihre Führungsprozesse zu verschlanken und zu digitalisieren. STS Ventures und Fawkes Ventures investierten noch 2018 eine siebenstellige Summe in das Startup, das einst von Project A angeschoben wurde.

“Wir sind 2018 deutlich gewachsen und konnten unsere Marktposition im deutschen Mittelstand stark ausbauen. Wir haben damit den Sprung vom Startup zu einem nachhaltig wachsenden Unternehmen geschafft. Auch haben wir unseren internationalen Kundenstamm auf 14 Länder weltweit ausgebaut”, sagte Gründerin Heer Ende 2018 in einem Interview mit deutsche-startups.de. Auf unsere Anfrage zur Insolvenz reagierte die Jungfirma bisher nicht.

Fawkes Ventures, ein Zusammenschluss aus Unternehmern und Kunden von Loopline, hielt zuletzt rund 38 % an Loopline Systems.  STS Ventures, also Stephan Schubert, war zuletzt mit rund 20 % an Bord. Auf den High-Tech Gründerfonds und die IBB Beteiligungsgesellschaft entfallen rund 4 %. Project A hingegen war seit 2018 nicht mehr an Loopline Systems beteiligt. Hintergründe zur Insolvenz von Loopline Systems sind bisher nicht bekannt.

Als Software-Anbieter für Mitarbeiter-Feedback dürfte die Corona-Krise aber vermutlich nicht einfach gewesen sein. In der Corona-Krise schlitterten zuletzt einige Startups in die Insolvenz – daruner auch navabi und rent-a-guide. Der Plus-Size-Shop navabi musste zuvor massive Umsatzeinbußen von bis zu 70 % erleiden. Als Travel-Startup hatte es rent-a-guide im vergangenen halben Jahr ebenfalls nicht einfach.

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Moka, the HR tool for Arm and Shopee in China, closes $43M Series B

Investors are betting on the automation of human resources management in China. We reported last year that Moka, one of the key players in the space, secured roughly $27 million for its Series B led by Hillhouse Capital. This week, the startup announced closing a Series B+ at over 100 million yuan ($14.4 million), lifting its total raise for the B round to 300 million yuan ($43.2 million).

The startup declined to disclose its investors in the latest round, saying the proceeds will go towards recruitment, product innovation and business expansion. GGV Capital invested in its Series A round.

Chinese investors have in recent years shifted more attention to enterprise-facing products as the consumer tech market becomes crammed. Moka makes software to aid HR managers’ day-to-day operations, from posting job openings, discovering potential candidates, to managing current staff. For instance, Moka will alert the HR manager when employees update their resumes, a sign that they could be sniffing out new opportunities.

Moka’s newly appointed CEO Li Guoxing, a former engineer at Facebook

As the new round closed, Moka also appointed its co-founder Li Guoxing as its new chief executive officer. The five-year-old Beijing-based startup was founded by Li, a Facebook veteran, and Zhao Oulun, who was previously the CEO of the company. Zhao worked at the car-sharing service Turo in San Francisco before returning to China.

The new CEO claimed that Moka acquires users at two-third of the industry average cost, with subscription renewal rate for its software-as-a-service hovering above 100%. “The future of business competition definitely lies in the fight for talent,” he said. “So hiring will surely become a company strategy in the future.”

As of June, Moka had accumulated over 700 paid clients, from tech giants like Xiaomi, Didi, Arm China, Shopee, Alibaba, to fast-food giants Burger King and McDonald’s. Its team of 300 staff operates out of five major cities in China.

#asia, #china, #hiring, #hr, #human-resources, #moka, #saas

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#Zahlencheck – Zenjob: Rohergebnis steigt auf 11,8 Millionen


Das Berliner Startup Zenjob, ein digitaler Personaldienstleister, legt neue Unternehmenszahlen vor – und zwar den Jahresabschluss zum Geschäftsjahr 2018. Demnach konnte die Jungfirma, die 2015 von Fritz Trott, Cihan Aksakal und Frederik Fahning gegründet wurde, zuletzt ein Rohergebnis in Höhe von 11,8 Millionen Euro erwirtschaften – nach gerade einmal 3,4 Millionen im Vorjahr. Das Rohergebnis stieg demnach um beachtliche 247,8 %

“Die erzielten Umsatzerlöse wurden im Wesentlichen durch Tätigkeiten im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung für kurzfristige Arbeitseinsätze erzielt”, teilt das Unternehmen, mit. 49,1 % des Umsatzes entfallen dabei auf Berlin. Im Vorjahr waren es sogar noch 86,8 %. Der Jahresfehlbetrag der Jungfirma stieg 2018 auf 5,5 Millionen. Im Vorjahr waren es nur 2,2 Millionen. Insgesamt kostete der Aufbau von Zenjob seit dem Start bereits 8,6 Millionen.

Das Startup wurde aber auch schon üppig mit Kapital ausgestattet. Bis Ende 2018 flossen bereits rund 24,1 Millionen in Zenjob. “Gemeinsam mit den Investoren konnten so die Weichen für eine weiterhin positive Unternehmensentwicklung gestellt werden. Alle Rückstellungen und Verbindlichkeiten sind zum 31. Dezember 2018 durch liquide Mittel gedeckt”, heißt es dazu im Jahresabschluss. Im Mai 2020 konnte die Jungfirma dann sogar weitere Geld einsammeln: Forestay Capital, Redalpine, Acton Capital, Axa Venture Partners und Atlantic Labs investierten 27 Millionen Euro in das Berliner Startup.

Ein großer Kostenblock bei Zenjob ist das Personal. Nach eigenen Angaben beschäftigt das Unternehmen derzeit 250 Mitarbeiter. Laut Jahresabschluss waren 2018 durchschnittlich 330 Mitarbeiter bei Zenjob beschäftigt – 143 feste Mitarbeiter und 187 studentische Arbeitnehmer. Im Vorjahr waren es 51 feste Mitarbeiter und 72 studentische Arbeitnehmer. “Der Personalaufwand hat sich von 4.249.939,63 Euro auf 13.357.464,42 Euro erhöht. Der Personalaufwand übersteigt in 2018 den erwirtschafteten Umsatz”, teilt das Zenjob-Team mit.

Für das inzwischen abgelaufene Jahr 2019 plante das Unternehmen “die weitere Automatisierung von Kernprozessen und die stetige Verbesserung” seiner Produkte und Services. “Darüber hinaus planen wir für das Jahr 2019 die Eröffnung weiterer deutscher Standorte, die ebenfalls zum geplanten Umsatzwachstum beitragen sollen. In Summe erwarten wir eine deutliche Steigerung des Umsatzes gegenüber 2018”. Weiter heißt es dazu: “Gleichzeitig wird erwartet, dass die Kostensteigerungen in den operativen Unternehmensbereichen durch technologieseitige Effizienzgewinne deutlich unterproportional zur Umsatzentwicklung verlaufen werden. Aufgrund der erwarteten Effizienzgewinne und der Skaleneffekte durch das gesteigerte Geschäftsvolumen wird von einer deutlichen Verbesserung der EBITDA-Marge ausgegangen. Die EBITDA-Marge wird weiterhin negativ bleiben”.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2018

  • 2018 haben wir die Weichen für ein starkes und effizientes Unternehmenswachstum gestellt, unter anderem durch den Umzug des Firmensitzes innerhalb Berlins in ein neues Büro, das nun entsprechend der stark gewachsenen Mitarbeiteranzahl ausreichend Platz für die jetzige Unternehmensgröße sowie für zukünftiges Firmenwachstun bietet. Auch die weiteren Standorte in Deutschland wurden weiter ausgebaut.
  • Die Zenjob GmbH konnte 2018 eine wesentliche Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. Durch signifikante Investition in die Weiterentwicklung der Technologie sowie durch den gezielten Einsatz von Marketing- und Vertriebsmaßnahmen konnten zahlreiche Neukunden gewonnen, die Kundenbindung verbessert und das durchschnittliche Buchungsvolumen pro Kunde gesteigert werden.
  • Der Personalaufwand hat sich von 4.249.939,63 € auf 13.357.464,42 € erhöht, da sowohl die Zahl der fest angestellten Mitarbeiter, als auch die Zahl der studentischen Beschäftigten aufgrund der Ausweitung der Geschäftstätigkeit stark angestiegen ist. Der Personalaufwand übersteigt in 2018 den erwirtschafteten Umsatz.
  • Auch im Jahr 2019 werden wir den Fokus auf die weitere Automatisierung von Kernprozessen und die stetige Verbesserung unseres Produktes und Services legen, woraus in Verbindung mit den kontinuierlichen Marketing- und Vertriebsaktivitäten auch weiterhin ein deutlich positiver Einfluss auf die Entwicklung des Geschäftsvolumens erwartet wird. Darüber hinaus planen wir für das Jahr 2019 die Eröffnung weiterer deutscher Standorte, die ebenfalls zum geplanten Umsatzwachstum beitragen sollen. In Summe erwarten wir eine deutliche Steigerung des Umsatzes gegenüber 2018.
  • Gleichzeitig wird erwartet, dass die Kostensteigerungen in den operativen Unternehmensbereichen durch technologieseitige Effizienzgewinne deutlich unterproportional zur Umsatzentwicklung verlaufen werden. Aufgrund der erwarteten Effizienzgewinne und der Skaleneffekte durch das gesteigerte Geschäftsvolumen wird von einer deutlichen Verbesserung der EBITDA-Marge ausgegangen. Die EBITDA-Marge wird weiterhin negativ bleiben.

Zenjob im Zahlencheck

2018: 11,8 Millionen Euro (Rohergebnis); 5,5 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2017: 3,4 Millionen Euro (Rohergebnis); 2,2 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2016: 971.501 Euro (Jahresfehlbetrag)

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#Interview – “Wir haben seit der Gründung ausschließlich nach Kundenwünschen entwickelt”


In das Berliner Startup HeavenHR, eine cloudbasierte Personalverwaltung, die 2015 von Johannes Roggendorf – der inzwischen Medwing führt – gegründet wurde, flossen in den vergangenen Jahren rund 16,4 Millionen. Zu den Investoren der Jungfirma gehören unter anderem Target Global, OpenOcean, Piton Capital, Mutschler Ventures und die Allianz.

“HeavenHR beschäftigt circa 40 Mitarbeiter in Berlin. Wir haben aktuell über 1.300 Firmenkunden aus unterschiedlichsten Industrien auf unserer Plattform, davon zahlreiche Firmen aus dem deutschen Mittelstand. Unser Umsatz hat sich von 2018 auf 2019 verdoppelt”, sagt Alexander Bertermann, der das Startup seit Ende 2017 führt. Genaue Umsatzzahlen von HeavenHGR sind nicht bekannt. Die Kunden des Startups zahlen einen monatlichen Beitrag zur Nutzung von HeavenHR. Dieser ist abhängig von der Mitarbeiteranzahl und der genutzten Module.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht HeavenHR-Macher Bertermann außerdem über organisches Wachstum, Kundenwünsche und Schnittstellen.

Wie würdest Du Deiner Großmutter HeavenHR erklären?
Unsere Software erleichtert Personalverantwortlichen und Mitarbeitern zahlreiche administrative Prozesse. Wenn Angestellte beispielsweise Urlaub beantragen, ihre Adresse ändern, Arbeitszeiten erfassen oder Lohnabrechnungsdokumente einsehen möchten, ist das in vielen Unternehmen oftmals noch ein sehr zeitaufwendiger Prozess. Dabei sind dann schnell zahlreiche Personen involviert. Mit HeavenHR hat jeder Mitarbeiter einen eigenen Account und kann so über PC oder Smartphone freigegebene Dokumenten lesen, Urlaube planen oder geleistete Arbeitsstunden einsehen. So verschlanken wir Prozesse und geben Unternehmen und der Personalverantwortung mehr Zeit für strategische Aufgaben.

Hat sich das Konzept seit dem Start irgendwie verändert?
Grundsätzlich nicht. Der Markt für HR-Softwarelösungen hat sich in der Vergangenheit schnell entwickelt und es gibt zahlreiche Geschäftsfelder in die man gehen könnte, dabei lag der Fokus von HeavenHR aber immer im administrativen HR-Bereich.

Die Corona-Krise traf die Startup-Szene zuletzt hart. Wie habt ihr die Auswirkungen gespürt?
Wir spüren, dass viele unserer Kunden sich gerade um die wirtschaftlichen Folgen Sorgen machen. Das sieht man auch an der Anzahl von Anträgen auf Kurzarbeit, die bei unserem Lohnabrechnungsteam eingehen. Unser Geschäft selbst, ist bisher glücklicherweise nicht besonders stark betroffen.

Wie ist überhaupt die Idee zu HeavenHR entstanden?
Wir haben bei vielen Unternehmen im eigenen Umfeld gesehen, wieviel Zeit und Nerven die Mitarbeiteranlage, Urlaubsplanung oder der Abschluss der Lohnabrechnung kostet. Bestehende Software-Lösungen sind dabei oftmals veraltet oder zu teuer gewesen. Internationale Lösungen konnten wiederum nicht immer die gesetzlich notwendigen Standards einhalten. So ist die Idee ganz klassisch entstanden eine moderne HR-Software anzubieten.

Wie genau funktioniert eigentlich euer Geschäftsmodell?
Wir betreiben ein Software-Lizenz-Geschäft. Dabei bezahlen Unternehmen einen monatlichen Beitrag zur Nutzung unseres Produkts, der abhängig von der Mitarbeiteranzahl und der genutzten Module ist. So zahlen Unternehmen in der Regel zwischen 2 und 15 Euro pro Mitarbeiter monatlich.

Wie hat sich HeavenHR seit der Gründung entwickelt?
Die ersten beiden Jahre dienten vor allem der Produktentwicklung. Dabei haben wir HeavenHR auch kostenlos zur Verfügung gestellt um User-Feedback zu sammeln. 2017 haben wir angefangen, unsere Lösung aktiv zu vertreiben. Seitdem wir eine bestimmte Anzahl an Nutzern haben vertreibt sich HeavenHR fast ausschließlich organisch, vor allem durch Empfehlungen.

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist HeavenHR inzwischen?
HeavenHR beschäftigt ca. 40 Mitarbeiter in Berlin. Wir haben aktuell über 1.300 Firmenkunden aus unterschiedlichsten Industrien auf unserer Plattform, davon zahlreiche Firmen aus dem deutschen Mittelstand. Unser Umsatz hat sich von 2018 auf 2019 verdoppelt.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?
Wir hatten Anfang letzten Jahres aufgrund einer technischen Umstellung unseres Anbieters zwei Wochen lang kein Internet. Unsere operativen Abteilungen konnten somit nur mit Hot-Spots oder von Zuhause aus arbeiten. Zudem konnten weder Produkt-Updates releast oder neue Features getestet werden. Das hat damals richtig Nerven gekostet.

Und wo hat Ihr bisher alles richtig gemacht?
Wir haben seit der Gründung ausschließlich nach Kundenwünschen entwickelt, dabei allerdings nicht unseren strategischen Fokus verloren. Ich denke, das war eine der besten Entscheidungen. So war und ist es uns möglich die Kundenzufriedenheit weiter zu steigern und damit auch die Empfehlungsrate stetig zu erhöhen.

Wo steht HeavenHR in einem Jahr?
Unser Ziel ist es bis Ende nächsten Jahres knapp 2000 Firmenkunden im deutschsprachigen Raum zu haben. Insbesondere im Mittelstand wollen wir unsere Präsenz durch tiefere Funktionalitäten und Schnittstellen weiter ausbauen. Um das zu erreichen ist unser Team gut aufgestellt.

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#Hintergrund – Ein Startup, das Headhunting digitalisiert


Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das junge Unternehmen Hire Digital Talent. Die Personalberatung und -vermittlung, die von Robin Brohl und Ana Vilhete gegründet wurde, will auch in der Pre-Corona-Welt Unternehmen helfen, digitale Talente zu finden. “Die meisten denken dabei, dass es an passenden Kandidatinnen und Kandidaten mangelt. Das stimmt aber nicht. Das Problem ist die Art der Suche. Denn klassische Headhunter und Recruiter arbeiten sehr ‘händisch’. Sie können nur rund 10 Kandidaten pro Tag anrufen, also melden sie sich bei denen, die offensichtlich passen – die aber auch von allen anderen angesprochen werden”, sagt Gründer Brohl.

Hire Digital Talent digitalisiert somit das klassische Headhunting. “Unsere AI macht ähnlich des Google Keyword-Tools aus Stellenanzeigen Suchstrings. Mit denen suchen wir dann unter Millionen von Kandidaten in den sozialen Netzwerken. Persönlich kontaktiert werden dann nur noch die, die geeignet sind und zuvor bereits Interesse signalisiert haben. Wir finden deshalb mehr Talente als andere – und das schneller. Deshalb bieten wir unseren Service für nur 7999 Euro pro eingestelltem Mitarbeiter an”, führt der Digital-Headhunter weiter aus.

Die Idee zu Hire Digital Talent entstand bei Home24. “Ich hatte in meinem vorherigen Job großen Personalbedarf, denn ich hab in Rekordzeit für Home24 das Customer Service Center mit 200 Mitarbeitern aus dem Boden gestampft. Da blieb mir gar nichts anderen übrig als Prozessschritte zu digitalisieren. Am Ende funktionierte es so gut, dass mir die Idee kam, daraus eine eigene Company zu machen”, erinnert sich der Hire Digital Talent-Macher.

Brohl schwebt vor, aus seinem Startup eine “Art ElitePartner für das Recruiting” zu machen. In Bezug auf die Corona-Krise und immer mehr Unternehmen, die immer weniger Mitarbeiter suchen, könnte dieser Welt nun etwas länger dauern, als geplant.

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#Brandneu – 8 neue Startups, die wir ganz genau beobachten


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

Ren-One
Bei Ren-One können Hersteller ihre eigene Erzeugnisse präsentieren und den Menschen aus ihrer Region zum Kauf anbieten. Zielgruppe sind Bauernhöfe, mittelständige Unternehmen, die eigene Erzeugnisse verkaufen, Privatpersonen und Gewerbetreibende, die selbst produzieren.

URL: www.ren-one.eu
Hashtags: #eCommerce #Nachhaltigkeit
Ort:Dortmund
Gründer: Boris Rosenberg, Eugen Davidovski

pickar
Über die digitale Studienberatung pickar können Onliner “das ideale Studium” finden. Dabei fließen durch eine “psychometrische Online-Analyse” die Persönlichkeit und die Interesseren der Nutzer in die Empfehlungen ein. Anschließt hilft das Startup noch bei der Suche nach der passenden Uni.

URL: www.pickar.ai
Hashtags: #Studenten #Tool
Ort: Seefeld
Gründer: Julian Willner, Thassilo Seeboth

ryddle
Die Hamburger Jungfirma ryddle setzt auf digitale Stadtrallyes. Zum Konzept: “Bei den Rallyes geht es nicht nur darum, Rätsel zu lösen, die Spieler tauchen gleichzeitig in eine spannende Geschichte ein und bekommen interessante Hintergrundinformationen zu den HotSpots und dem jeweiligen Stadtteil”.

URL: www.ryddle.de
Hashtags: #Gaming #Travel
Ort: Hamburg
Gründer: Timo Mandler, Martha de Vries, Jan-Frederik Gräve, Verena Mathews

Talentmagnet
Das Motto von Talentmagnet lautet: “3 Top-Bewerber in 14 Tagen auf dem Silbertablett”. Das HR-Startup aus Hamburg will dies mittels “Performance-Marketing-Techniken aus dem E-Commerce in Kombination mit selbstlernenden Algorithmen und einem smarten Qualifizierungs-Quiz” stemmen.

URL: www.talentmagnet.io
Hashtags: #HR
Ort: Hamburg
Gründer: Michael Asshauer

Dynamic Video
Das Allgäuer Startup Dynamic Video bietet mit Mozaik eine App an, mit der Unternehmen “einfach, günstig und professionell Businessvideos erstellen können”. Zum Start gibt es unter anderem Vorlagen für Produktvideos, Erklärvideos, Coachingvideos und Fahrzeugpräsentation.

URL: www.dynamic-video.de
Hashtags: #App #Video #B2B
Ort: Aitrang
Gründer: David Knöbl, Neele de Vries

Living Lifestyle
Die junge Plattform Living Lifestyle will Menschen helfen, das passende Zuhause zu finden. Und damit ist nicht nur die passende Wohnung gemeint, sondern auch das passende Umfeld. Im besten Fall eine Nachbarschaft wie die, in der man vorher gelebt hat. Einige Tools wie ein Umzugshelfer runden das Angebot ab.

URL: www.livinglifestyle.de
Hashtags: #PropTech
Ort: Berlin
Gründer: Thomas Gawlitta

Moanah
Die Jungfirma Moanah bietet Reinigungsmittel in Glasflaschen – samt einem Refill-System an. Die Sprühflaschen des Startups kann jeder zu Hause befüllen und mit Wasser auffüllen. “Sobald die Konzentrate leer sind, können sie nachbestellt werden”, heißt es auf der Website.

URL: www.moanah.com
Hashtags: #eCommerce #Nachhaltigkeit
Ort: Mannheim
Gründer: Salar Armakan, Felix Kleinhenz

purapep
Hinter purapep verbergen sich “funktionale Futterergänzungen auf Molkenbasis für Hunde und Katzen”. Die Ausgründung der Professur für Lebensmittelchemie der TU Dresden, setzt dabei auf “Natürlichkeit und eine soliden wissenschaftlichen Basis für alle eingesetzten Inhaltsstoffe”.

URL: www.purapep.de
Hashtags: #Food
Ort:Dresden
Gründer: Diana Hagemann, Julia Degen

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über junge, frische und brandneue Startups, die noch nicht jeder kennt. Alle diese Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der bundesweiten Startup-Szene und im besten Fall auf die Agenda von Investoren, Unternehmen und potenziellen Kooperationspartnern. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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Foto (oben): Shutterstock

#aktuell, #brandneu, #dynamic-video, #living-lifestyle, #moanah, #purapep, #ren-one-pickar, #ryddle, #startup-radar, #talentmagnet

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#Brandneu – 5 neue Startups, die sich jeder jetzt ansehen sollte


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

mooveo
Das Team von mooveo “möchte Menschen auf das lokale Angebot und die Vielfalt in ihrer direkten Umgebung aufmerksam machen”. Gemeint ist damit unter anderem der lokale Einzelhandel. Konsumenten sollen mit mooveo “einen Anreiz” bekommen “wieder vermehrt lokal einzukaufen”.

URL: www.mooveo.app
Hashtags: #Shopping
Ort: Frankfurt am Main
Gründer: Carlos Gienow, Maximilian Pfestorf

everstox
Das junge Startup everstox war bisher unter dem Artikeltitel Project District unterwegs. Jetzt startet die Jungfirma, die von Flash Ventures, unterstützt wird, richtig durch. everstox positioniert sich als “Netzwerk europäischer Logistikdienstleister für eine datengesteuerte Lagerverwaltungslösung”.

URL: www.everstox.com
Hashtags: #Logistik #B2B
Ort:München
Gründer: Boris Bösch, Johannes Tress

antsy
Die junge Plattform antsy tritt an, um die Jobsuche im Startup-Ökosystem “einfacher und transparenter” zu gestalten. Auf der kostenlosen Website, die die Jobs übersichtlich bündelt, sind kurz nach dem Start schon 8.000 Jobs von mehr als 500 Startups verzeichnet.

URL: www.antsy.eu
Hashtags: #HR
Ort:Pforzheim
Gründer: Axel Metzger, Julia Zhang

whatsin
Mit whatsin gibt es nun eine “Suchmaschine für Medikamente”. Ziel des jungen Berliner Startups ist es Menschen, die an Allergien oder Unverträglichkeiten leiden zu helfen, das passende Medikamente zu finden.Hinter dem Projekt steckt Maximilian Wilke, der auch Apotheker ist.

URL: www.whatsinmymeds.de
Hashtags: #App #eHealth
Ort:Berlin
Gründer: Maximilian Wilke

papayacity
papayacity tritt an, um “DIE Plattform für Transaktionen von Immobilien zu werden”. Über das Startup soll es so “einfach wie nie zuvor”, seín, eine Immobilie zu kaufen oder zu verkaufen. Das Motto dabei: ”Alles passiert an einem Ort, Du musst keine Makler bezahlen und keine wahnwitzigen Gebühren”.

URL: www.papayacity.com
Hashtags: #PropTech
Ort: München
Gründer: Anamaria Gavril?

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#aktuell, #antsy, #brandneu, #everstox, #mooveo, #papayacity, #startup-radar, #whatsin

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#Interview – “Wir haben zwei Jahre unter der Wahrnehmungsschwelle gearbeitet”


Das Berliner Startup Medwing , das 2017 von Johannes Roggendorf, Alana Tung und Timo Fischer gegründet wurde, positioniert sich als Jobdienst rund um das Gesundheitswesen. Cathay Innovation sowie die Altinvestoren Northzone, Atlantic Labs und Cherry Ventures investierten kürzlich 28 Millionen Euro in Medwing. Derzeit ist das junge HR-Startup in Deutschland, Frankreich und Großbritannien unterwegs. Zuletzt wirkten rund 200 Mitarbeiter für Medwing.

“Mittlerweile sind über 200.000 Kandidaten in unserem Pool angemeldet, über 15.000 kommen monatlich hinzu. Damit sind wir der größte Personalpool im Gesundheitswesen in Europa. Über 100 Pflegekräfte finden monatlich über uns einen festen Job in einer neuen Einrichtung, parallel werden Monat für Monat über 2.000 Schichtretter an Kliniken und Pflegeeinrichtungen vermittelt. Wir arbeiten aktuell mit über 2.500 Kliniken und Pflegeeinrichtungen in Deutschland zusammen”, sagt Gründer Roggendorf zum Stand der Dinge bei Medwing.

Derzeit bereitet das Unternehmen die Expansion in andere Länder vor. “Die bestehenden Märkte werden wir parallel skalieren und sowohl für die Kandidaten als auch für die Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen immer mehr Services anbieten. Damit wollen wir den Einrichtungen im Gesundheitswesen helfen, ihre Arbeitsbedingungen zu verbessern, sodass wir langfristig mehr Arbeitnehmer in der Branche halten und hoffentlich viele Berufseinsteiger für die Branche begeistern können”, führt Roggendorf weiter aus.

Im Interview mit deutsche-startups.de sprechen Roggendorf und Mitstreiter Fischer außerdem über Recruiting, Corona und Markenrechte.

Wie würdest du deiner Großmutter Medwing erklären?
Medwing hilft Kranken-, Altenpflegern und Ärzten, die Jobs zu finden, die am besten zu ihnen passen. Wir bieten Vollzeit-, Teilzeit- und Nebenjobs sowie flexibles Arbeiten in Zeitarbeit. Medwing möchte es jeder Fachkraft ermöglichen, so zu arbeiten, wie es zum individuellen Lebensentwurf passt. Arbeitgeber, also Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen zum Beispiel, entlasten wir bei der Kandidatensuche und können bei Bedarf auch kurzfristig Schichten besetzen.

Wie genau funktioniert das?
Wir unterstützen in der Bewerbungsphase, in der Karriere- und Fortbildungsplanung. Dafür setzen wir moderne Technologie ein: unsere App, unsere Matching-Technologie und unsere Online-Plattform, die Arbeitgeber und Arbeitnehmer verbindet. Das hilft, Bewerbungsprozesse zu vereinfachen und die Kommunikationswege sehr kurz zu halten. Am Ende sorgen wir so für mehr Zufriedenheit und gut gelauntes Personal vor Ort und wir können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass sich kein Patient unterversorgt fühlen muss oder gar Stationen zeitweise schließen müssen – das kommt tatsächlich gerade in Deutschland immer wieder vor. Kurzum: Unsere Mission ist es, das Arbeiten in den Gesundheitsberufen attraktiver zu gestalten und den weltweiten Personalmangel im Gesundheitswesen zu beheben.

Hat sich das Konzept seit dem Start irgendwie verändert?
Unser Fahrplan hat sich nicht wirklich verändert. Von Beginn an haben wir die technische Infrastruktur aufgebaut, um eine Matching-Plattform und einen sehr großen Kandidatenpool managen zu können. Mittlerweile lässt sich immer mehr automatisieren, der Marktplatz wird liquider und wir können weitere Themengebiete erschließen, um die Digitalisierung des Gesundheitswesens voranzutreiben. Inzwischen sind wir bei über 200.000 Pflegekräften, die sich auf unserem Portal angemeldet haben und die bundesweit im Einsatz sind. Auf Arbeitgeberseite arbeiten wir mit über 2.500 Einrichtungen zusammen. Etwas überspitzt gesagt: Könnten wir an einem Tag alle vermitteln, hätte sich das mit dem Pflegenotstand über Nacht erledigt.

Kürzlich konntet ihr 28 Millionen Euro einsammeln. Wofür braucht ihr so viel Geld?
Unsere jüngste Finanzierungsrunde war für uns kein Ziel per se, sondern hilft uns dabei, die nötigen Investments zu machen, um unsere Vision zu erfüllen. Wir verstehen das auch als wichtiges Zeichen an alle jungen Health-Tech- und Digital-Health-Unternehmen und als Hinweis, dass hier ein Umdenken hinsichtlich der gesellschaftlichen Bedeutung und Wertschätzung der Menschen stattfindet, die sich tagtäglich um unsere Gesundheit kümmern. Unternehmerisch gesehen brauchen wir solche Volumen auch. Eben weil wir uns zum Ziel gesetzt haben, einen wichtigen Teil des Gesundheitswesens – nämlich das Recruiting, das Personalmanagement und die Schichtplanung zu digitalisieren, um medizinische und pflegerische Berufe wieder deutlich attraktiver zu machen. Wir bauen hier also tatsächlich einen Teil des Gesundheitssystems um. Da sind die Erwartungen in vielen Bereichen sehr groß und sollen auch erfüllt werden. Es ist also deutlich komplexer als einfach nur eine App oder Ähnliches zu programmieren. Außerdem haben wir Medwing von Anfang an so gedacht, dass wir auch international aktiv sein werden, was wir jetzt noch weiter ausbauen. Denn Personal ist in allen Gesundheitssystemen der Welt ein wichtiges Thema – und genau mit diesem globalen Ansatz entwickeln wir unsere technologischen Lösungen.

Die Corona-Krise traf die Startup-Szene zuletzt hart. Wie habt ihr die Auswirkungen gespürt?
Wir sind vor Corona angetreten, um auf den Personalmangel und die Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen hinzuweisen und um aufzuzeigen, wie man das Gesundheitssystem modernisieren kann und muss. Mehrere hunderttausend Ärzte und Pflegekräfte sind nicht mehr in ihrem Beruf aktiv, weil die Arbeit anstrengend, unterbezahlt und nur schwer vereinbar ist mit Privatleben oder Familie. Das war auch für viele andere ein wichtiges Thema, aber eben bislang auch nur ein Thema unter vielen. Und dann: Corona. Plötzlich sprachen alle von Systemrelevanz, darüber, wie wichtig medizinisches und pflegerisches Personal ist, dass man hier mehr Wertschätzung entgegenbringen muss. Es wurde gefragt, wie man jetzt schnell die stille Reserve aktivieren kann. Also all diejenigen, die zum Beispiel bewusst auf eine pflegerische Ausbildung gesetzt, aber aufgrund der starren Schicht-Systeme und der Unzufriedenheit im Job, einfach die Branche gewechselt haben. Viele Augen richteten sich dann auf uns, weil wir schnell Fachkräfte finden, Bewerbungsprozesse effektiv und passgenau durchführen können. Wir waren also mitten im Zentrum des Geschehens.

Wie habt ihr darauf reagiert?
Im Team haben wir uns dann gefragt: wie können wir in dieser Situation helfen? Innerhalb nur weniger Tage haben wir uns dann einfach an unserer Medwing-Plattform orientiert und die eigenständige bundesweite Corona-Hilfs-Initiative “Wir wollen helfen” gestartet. Von unserer Seite haben wir das pro bono gemacht – also kostenfrei für alle. Das war uns wichtig. Wir wollen nicht von einer Krise profitieren. Über die Initiative haben sich in nur wenigen Wochen über 10.000 Gesundheitsfachkräfte und Freiwillige angemeldet, darunter auch viele Job-Ru?ckkehrer. Die Bereitschaft zu helfen, war innerhalb der Bevölkerung enorm. Das hat uns sehr berührt, motiviert und gezeigt, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden mit unserer Mission. Die freiwilligen Helferinnen und Helfer entlasten das Pflegepersonal in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen und unterstu?tzen Privathaushalte, die Hilfe benötigen. Durch den Einsatz der technologischen Medwing-Infrastruktur inklusive mobiler Kommunikation hat sich die Initiative als ein wichtiges und sehr responsives Instrument zur Aktivierung von Fachkräften, Freiwilligen und der stillen Fachkräfte-Reserve etabliert, das unter anderem auch vom Bundesgesundheitsministerium unterstu?tzt und beworben wird. Die Plattform “Wir wollen helfen” spricht die gesamte Gesellschaft an und fungiert langfristig als Bereitschaftspool, der in Notfällen abgerufen werden kann.

Wie ist überhaupt die Idee zu Medwing entstanden?
Freunde und Verwandte, die als Ärzte oder in der Pflege arbeiten, haben uns immer wieder Stories aus dem Alltag erzählt. Über Stress, Unzufriedenheit, Unterbesetzung, Schlafmangel, geringe Wertschätzung, Unvereinbarkeit von Schichtarbeit und Privatleben. Am Schluss kam immer: Da müsstet ihr als Gründer mal was machen. Johannes hat sich dann den Markt angesehen und schnell gemerkt: die Lage ist tatsächlich sehr widersprüchlich. Einerseits wird allerorten von Pflegenotstand gesprochen, die WHO nennt den Fachkräftemangel “eine der größten Herausforderungen des Gesundheitswesens”, andererseits ist die Fluktuation und die Quote der Arbeitnehmer, die ihren Beruf eigentlich sehr mögen, aber trotzdem nach nur wenigen Jahren aussteigen, extrem hoch. Der Grund ist oft ein klassisches Matching-Problem der Erwartungen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Hier haben wir angesetzt und mit unserer Matching-Plattform und der mobilen Anbindung der Kandidaten über die App eine sehr, effiziente und transparente Lösung geschaffen.

Wie genau funktioniert eigentlich euer Geschäftsmodell?
Medwing erhält eine Gebühr für jeden vermittelten Kandidaten vom Arbeitgeber – unabhängig davon, ob eine Voll- oder Teilzeitstelle zu besetzen ist oder ein “Schichtretter” für das Wochenende gesucht wird. Jedoch wird unser Honorar erst dann fällig, sobald die Personalsuche erfolgreich abgeschlossen ist. Sollte ein Bewerber frühzeitig wieder aussteigen, gibt es eine Rückerstattung. Für die Kandidaten ist unser Service kostenlos – inklusive der Optimierung der Lebensläufe oder der langfristigen Karriereberatung durch unsere Medwing-Coaches. Die Arbeitgeber können auch technische Unterstützung und Services bei uns erwerben – beispielsweise Schichtplanungs- oder Personalpool-Management-Lösungen.

Wie hat sich Medwing seit der Gründung entwickelt?
Bislang sind wir mit der Entwicklung sehr zufrieden. Wir arbeiten in einem Markt, in dem ein Bedarf an Angeboten herrscht, wie unseren. Es gibt zudem kein anderes Unternehmen in Deutschland und Europa, sogar weltweit nicht, das ähnlich aufgestellt ist: wir kombinieren skalierbare Technik mit persönlicher, menschlicher Karriereberatung. Wir machen keinen Unterschied in der Beratung und Betreuung von Ärzten und anderem medizinischen oder pflegerischen Personal. Ein Journalist hat über uns einmal geschrieben, dass wir Pflegekräften so viel Aufmerksamkeit zuwenden würden, wie anderswo nur Manager erhielten. Für uns ist das eine Selbstverständlichkeit.

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist Medwing inzwischen?
Mittlerweile sind über 200.000 Kandidaten in unserem Pool angemeldet, über 15.000 kommen monatlich hinzu. Damit sind wir der größte Personalpool im Gesundheitswesen in Europa. Über 100 Pflegekräfte finden monatlich über uns einen festen Job in einer neuen Einrichtung, parallel werden Monat für Monat über 2.000 Schichtretter an Kliniken und Pflegeeinrichtungen vermittelt. Wir arbeiten aktuell mit über 2.500 Kliniken und Pflegeeinrichtungen in Deutschland zusammen. Medwing selbst beschäftigt momentan mehr als 200 Angestellte aus über 30 Nationen und ist bereits in Deutschland, Frankreich und Großbritannien aktiv.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?
Jetzt bitte nicht lachen. Aber wir hatten uns die Markenrechte nicht so gesichert, wie wir es hätten machen sollen. Hier gab es dann nachträglichen Klärungsbedarf. Wir haben diese Hürde aber letztendlich genommen und sind allen Beteiligten und Verhandlungspartnern sehr dankbar, dass alles so unkompliziert gelöst wurde.

Und wo habt ihr bisher alles richtig gemacht?
Wir gehen sehr strategisch, fokussiert und reflektiert vor. Daher haben wir auch erstmal zwei Jahre unter der Wahrnehmungsschwelle gearbeitet, Ergebnisse produziert, Strukturen und Netzwerke aufgebaut. Die Zeit haben wir uns genommen, damit wir zum einen erstmal die nötige kritische Masse erreichen, mit der man dann als Partner im Gesundheitssystem tatsächlich wahr- und ernstgenommen wird. Zum anderen wollten wir einen unternehmerischen und technologischen Vorsprung herausarbeiten, um in unserem Bereich eine gute Position einzunehmen, die uns auch nicht so schnell streitig gemacht werden kann. Das war uns sehr wichtig und hat auch gut funktioniert.

Wo steht Medwing in einem Jahr?
Momentan sind wir schon in Deutschland, Frankreich und UK aktiv, nach und nach werden weitere Länder hinzukommen. Die bestehenden Märkte werden wir parallel skalieren und sowohl für die Kandidaten als auch für die Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen immer mehr Services anbieten. Damit wollen wir den Einrichtungen im Gesundheitswesen helfen, ihre Arbeitsbedingungen zu verbessern, sodass wir langfristig mehr Arbeitnehmer in der Branche halten und hoffentlich viele Berufseinsteiger für die Branche begeistern können.

Tipp: 5 Fakten über den millionenschweren Jobdienst Medwing

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Medwing

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#Brandneu – 5 neue Startups, die einen Klick wert sind


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

Aporize
Das Hamburger Startup Aporize digitalisiert den Medikationsplan. “Aporize richtet sich an all jene, die täglich mehrere Medikamente einnehmen. Wir wollen euch bei der Einnahme unterstützen und eure Lebensqualität verbessern”, schreiben die Gründer. Auch bestehende Pläne können Nutzer dabei hochladen.

URL: www.aporize.com
Hashtags: #Tool #Service
Ort: Hamburg
Gründer: Till Zimmermann, Stefan Mersch

eCovery
Mit eCovery kommt der “Physiotherapeute für die Hosentasche” um die Ecke. Das Leipziger Startup tritt an, um die Reha komplett zu digitalisieren und auch zu modernisieren. eCovery will “mittels KI, mitlernendem System und bald auch Bewegungssensoren den Patienten bei seiner Reha begleiten und anleiten”.

URL: www.ecovery.de
Hashtags: #eHealth
Ort: Leipzig
Gründer: Marcus Rehwald, Benedict Rehbein

osterus
Das junge Unternehmen Osterus entwickelt ein automatisiertes Datenanalysetool zum Auswertungen von Lebensläufe und Anschreiben. “We aggregate data and use our analytics to create risk models, data warehouses and resume processing tools for businesses and consumers”, teilen die Gründer mit.

URL: www.osterus.com
Hashtags: #HR #Software
Ort: Berlin
Gründer: Julian Herzog, Gilad Penn

Little Secrets
Bei Little Secrets dreht sich alles um sexy Lovetoys. “Mit Little Secrets sorgen wir für mehr Spaß im Liebesleben und wir wollen unsere Toys in jedes Schlafzimmer bringen”, sagt Gründerin Joana Lorenzen zum Konzept. Zielgruppe der Jungfirma sind unter anderem “Paare und Frauen allen Altersgruppen”.

URL: www.little-secrets.de
Hashtags: #eCommerce
Ort:Emmerich
Gründer: Joana Lorenzen

ShakeDate
“Swipen ist out” – verkündet das junge Dating-Startup ShakeDate. “Ab jetzt kannst du dir dein Date einfach shaken! Einfach das Smartphone schütteln, um eine Verabredung zu finden”, teilen die Gründer mit. Jedes sogenannte “ShakeDate” besteht dabei aus einer Gruppe von vier Personen.

URL: www.shakedate.de
Hashtags: #Dating #App
Ort: Frankfurt am Main
Gründer: Lukas Reinhardt, Kai Burghardt, Joao Ferreira

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über junge, frische und brandneue Startups, die noch nicht jeder kennt. Alle diese Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der bundesweiten Startup-Szene und im besten Fall auf die Agenda von Investoren, Unternehmen und potenziellen Kooperationspartnern. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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Foto (oben): Shutterstock

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