#Zahlencheck – Zenjob: Umsatz steigt auf 20,9 Millionen, Verlust auf 8,4 Millionen


Das Berliner Startup Zenjob, ein digitaler Personaldienstleister, legt neue Unternehmenszahlen vor – und zwar den Jahresabschluss zum Geschäftsjahr 2019. Demnach konnte die Jungfirma, die 2015 von Fritz Trott, Cihan Aksakal und Frederik Fahning gegründet wurde, zuletzt einen Umsatz in Höhe von rund 20,9 Millionen Euro erwirtschaften. Im Vorjahr waren es rund 11,8 Millionen. Das Unternehmen wächst somit weiter ordentlich.

“Die erzielten Umsatzerlöse wurden im Wesentlichen durch Tätigkeiten im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung für kurzfristige Arbeitseinsätze erzielt”, heißt es im Jahresabschluss. 43,9 % der Umsätze erwirtschaftet die Jungfirma dabei in der Region Berlin. 17,9 % entfallen auf München sowie 15,6 % auf die Region Köln/Bonn. “Die bisherige geographische Ausbreitung in Deutschland, das Geschäftsvolumen und der Anteil der vermittelten Studenten an den bestehenden Standorten sowie die bisherige produktseitige Limitierung zeigen, dass auch in einem rückgängigen Markt reichlich Wachstumspotenzial vorhanden ist”, teilt Zenjob dazu mit.

Der Jahresfehlbetrag des Unternehmens lag 2019 bei 8,4 Millionen. Im Vorjahr waren es gerade einmal 5,5 Millionen. Insgesamt kostete der Aufbau von Zenjob seit dem Start bereits rund 17 Millionen. Investoren wie AXA Venture Partners, Acton Capital Partners, Redalpine und Atlantic Labs investierten bis Ende 2019 aber auch bereits rund 24 Millionen Euro in das HR-Startup. Zudem konnte sich das Unternehmen im Mai 2020 weitere 27 Millionen Risikokapital sichern – unter anderem von Forestay Capital.

Durch die Corona-Pandemie kam das Unternehmen offenbar gut: “Zahlreiche der Zielbranchen des Unternehmens wie etwa der Bekleidungseinzelhandel oder das Veranstaltungsgeschäft hatten bis zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresberichts erhebliche Umsatzeinbußen zu verzeichnen und die Prognosen für den weiteren Jahresverlauf sind ungewiss. Gleichzeitig konnte ZenJob jedoch das Geschäft im Lebensmitteleinzelhandel und einzelnen anderen Branchen signifikant ausbauen”.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2019

* Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen.
* Die im Vorjahr zum Rohergebnis zusammengefassten Posten Umsatzerlöse (TEUR 11.835), Sonstige betriebliche Erträge (TEUR 125) und Materialaufwand (TEUR 169) werden ab diesem Jahr unter den entsprechenden Posten in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Im Zuge der Änderung der Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung ab 2019 wurden Erlöse aus der Untervermietung in Höhe von 632 TEUR (Vorjahr 169 TEUR im Rohergebnis) in den Umsatzerlösen ausgewiesen. Letzteren stehen Aufwendungen für bezogene Leistungen in gleicher Höhe gegenüber.
* Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer betrugen im Geschäftsjahr 453.333,30 € (Vorjahr: 247.416,71 €).
* Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer gemäß § 285 Nr. 7 HGB betrug 523 (2018: 330), davon 200 (2018: 143) operativ tätige Mitarbeiter und 323 (2018: 187) Mitarbeiter im Kundeneinsatz.
*  Im Mai 2020 wurde eine neue Eigenkapitalfinanzierungsrunde bekannt gegeben. Hieraus ergeben sich Einzahlungen in die Kapitalrücklage in Höhe von 27 Mio. EUR wodurch die Liquidität der Gesellschaft maßgeblich verbessert wird.

  • Der Ausbruch der weltweiten Coronavirus-Pandemie im Frühjahr 2020 geht auch an ZenJob nicht spurlos vorbei. Zahlreiche der Zielbranchen des Unternehmens wie etwa der Bekleidungseinzelhandel oder das Veranstaltungsgeschäft hatten bis zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresberichts erhebliche Umsatzeinbußen zu verzeichnen und die Prognosen für den weiteren Jahresverlauf sind ungewiss. Gleichzeitig konnte ZenJob jedoch das Geschäft im Lebensmitteleinzelhandel und einzelnen anderen Branchen signifikant ausbauen.

* In Summe erwarten wir aufgrund der getroffenen und für die kommenden Monate geplanten Maßnahmen zur Ausweitung des Geschäfts trotz der Pandemie eine deutliche Steigerung des Umsatzes gegenüber 2019.

Zenjob im Zahlencheck

2019: 20,9 Millionen Euro (Umsatz); 8,4 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2018
: 11,8 Millionen Euro (Umsatz); 5,5 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2017: 3,4 Millionen Euro (Rohergebnis); 2,2 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2016: 971.501 Euro (Jahresfehlbetrag)

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Foto (oben): Zenjob

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#Interview – “Es war ein Risiko, voll auf Skills und skill-basiertes Recruiting zu setzen”


Das HR-Unternehmen Cobrainer, das sich 2013 aus einem universitären Forschungsprojekt der TU München entwickelte, kümmert sich um Expertiseanalyse, -management und -visualisierung. Linden Capital, Vogel Ventures, Wayra, der Innovationsableger von Telefónica, Michael Brehm und Gregor Bieler investierten zuletzt 11 Millionen Euro in das Unternehmen aus München, das von Hanns Aderhold und Thomas Andrae gegründet wurde. Die Bewertung der Jungfirma lag zuletzt bei rund 100 Millionen Euro.

“Wir konnten unseren Umsatz seit 2019 Jahr für Jahr verdreifachen und haben die Anzahl unserer Mitarbeitenden in diesem Jahr mehr als verdoppelt. Zudem bin ich überzeugt, dass wir unser Wachstum in Zukunft noch weiter steigern werden, da sich der Trend zu internem Recruiting in meinen Augen langfristig als Lösungsansatz für Unternehmen etablieren wird”, sagt Gründer Aderhold.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht der Cobrainer-Macher außerdem über Dynamiken, Jobsicherheit und Türen.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Cobrainer erklären?
Unsere Idee ist eigentlich ganz einfach: Wir unterstützen Menschen bei ihrer beruflichen Weiterentwicklung und dabei, ihrer wahren Bestimmung nachzugehen. Jeder von uns hat einzigartige Fähigkeiten, oder Skills, und unsere Plattform steht Menschen als Begleiter für ihre berufliche Laufbahn zur Seite. Wir helfen dabei, diese besonderen Skills zu erkennen, passgenaue Jobs zu finden und den nächsten Karriereschritt zu machen, indem wir zeigen, welche Fähigkeiten sie als nächstes aufbauen sollten.

Hat sich das Konzept, das Geschäftsmodell, seit dem Start irgendwie verändert?
Wir waren zu Beginn als Consulting-Angebot aufgestellt. 2019 sind wir als SaaS-Unternehmen gestartet und haben unsere KI-basierte Skill-Plattform entwickelt. Wir konzentrieren uns auf die interne Karriereentwicklung, sprich Chancen und Möglichkeiten, die sich für Mitarbeitende innerhalb ihres Unternehmens ergeben und damit auch auf die Aktivierung des internen Arbeitsmarkts.

Wie genau funktioniert denn Euer Geschäftsmodell?
Für Unternehmen sind wir der optimale Partner, um Mitarbeiterzufriedenheit und Mitarbeiterbindung zu optimieren. Außerdem spart das beschleunigte interne Recruiting viel Zeit und Geld. Unsere Kunden sind vor allem große Unternehmen mit mehreren Tausend Mitarbeitenden. In solchen Konzernen werden ständig Stellen frei oder neue Projekte starten, aber aufgrund der Größe und Mitarbeiterzahl fehlt einfach oftmals der Überblick, ob und welche Mitarbeitende dafür mit ihren Fähigkeiten besonders geeignet wären. Alle Mitarbeitenden kann unterschiedliche Daten in das System einspeisen: Lebensläufe, LinkedIn-Profile oder berufliche Werdegänge. Dabei entscheiden die Mitarbeitenden selbst, welche Informationen sie preisgeben möchten. Der Kern des Cobrainer-Angebots ist unsere Skill-Plattform mit einer Datenbank von über 500.000 individuellen Skills. Die Absicht dahinter ist,den Mitarbeitenden Stellen im eigenen Unternehmen vorschlagen zu können, die perfekt auf das individuelle Skill-Profil passen – oder ihnen die entsprechenden Weiterbildungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Die Corona-Krise traf die Startup-Szene zuletzt teilweise hart. Wie habt ihr die Auswirkungen gespürt?
Wir haben vor allem gemerkt, dass das Thema internes Recruiting für Unternehmen durch die Corona-Krise erheblich an Dynamik gewonnen hat. Das war zum einen zu Beginn der Fall, als Einstellungsstopps vielerorts dazu geführt haben, dass wichtige Positionen nicht besetzt werden durften und passende Kandidaten zunehmend in der bestehenden Belegschaft gesucht wurden. Corona hat aber auch dazu geführt, dass viele Menschen Jobsicherheit und Stabilität neu zu schätzen gelernt haben, als Kurzarbeit in der Mitte der Gesellschaft ankam. Mitarbeitende fragen sich zusehends, ob ein Arbeitgeberwechsel zwingend notwendig wäre, um sich beruflich weiter zu entwickeln. Da wird das Angebot gerne angenommen, neue Chancen und Aufgaben im eigenen Unternehmen zu entdecken.

Kürzlich konntet ihr 11 Millionen Euro einsammeln. Wofür braucht ihr das viele Geld?
Wir planen massiv in unser Wachstum zu investieren, um unser Produkt weiterzuentwickeln und den Plattformansatz auszubauen. So sollen externe Anbieter beispielsweise für Trainings und Schulungen ihre Inhalte künftig noch einfacher über die Plattform Unternehmen zur Verfügung stellen können. Darüber hinaus investieren wir aktuell stark in den Aufbau einer Vertriebs- und Partnerorganisation, insbesondere liegt unser Fokus dabei auf Beratungs- und Technologiepartnern. Gemeinsam mit ihnen wollen wir die Integration der Plattform bei Kunden noch einfacher gestalten und zudem weitere Services rund um die Integration schaffen, indem wir ihnen die nötigen HR-Daten bereitstellen.

Wie ist überhaupt die Idee zu Cobrainer entstanden?
Wir haben festgestellt, dass viele wertvolle Fähigkeiten im traditionellen Bewerbungsverfahren verloren gehen oder nicht erkannt werden – auch weil internes Recruiting in vielen deutschen Unternehmen bisher nicht im Fokus stand. Hier wurden nie die nötigen Prozesse entwickelt und aufgrund dessen geht auch sehr viel Potential verloren. Die Idee für unsere Plattform entstand dann aus der Erkenntnis heraus, dass heutige Bewerbungsverfahren nicht nur sehr langwierige Prozesse für den Arbeitgeber sind, sondern auch für Bewerber oft als intransparent und nicht nachvollziehbar wahrgenommen werden. Das gilt ganz besonders für interne Nachbesetzungen oder personelle Umverteilungen. Das führt natürlich auf beiden Seiten zu viel Frust und letztlich leidet dabei die Beziehung zum Arbeitgeber. Stattdessen sollte eine interne Bewerbung eigentlich eine neue Chance darstellen. Neue Türen und Möglichkeiten tun sich auf, und das beim eigenen Arbeitgeber! Das ist ja auch ein Zeichen der gegenseitigen Wertschätzung. Und genau hierbei unterstützen wir.

Wie hat sich Cobrainer seit der Gründung entwickelt bzw. wie groß ist Cobrainer inzwischen?
Wir konnten unseren Umsatz seit 2019 Jahr für Jahr verdreifachen und haben die Anzahl unserer Mitarbeitenden in diesem Jahr mehr als verdoppelt. Wir profitieren natürlich ganz stark davon, dass wir Unternehmen nach dem Launch der Cobrainer Plattform im Oktober 2020 das richtige Produkt zur richtigen Zeit bieten konnten. Entsprechend haben wir mit hoher Geschwindigkeit losgelegt und konnten dieses Tempo bis heute beibehalten. Zudem bin ich überzeugt, dass wir unser Wachstum in Zukunft noch weiter steigern werden, da sich der Trend zu internem Recruiting in meinen Augen langfristig als Lösungsansatz für Unternehmen etablieren wird.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?
Wir hatten großes Glück, so richtig schief ist bisher noch nichts gelaufen – aber natürlich gab es einige Herausforderungen! Im Gegensatz zu anderen Startups mussten wir uns zum Beispiel von Anfang an sehr stark mit den Themen Regulierungen, IT-Sicherheit und DSGVO auseinandersetze, da wir früh viele Kunden aus dem Bereich Automobilindustrie gewinnen konnten. Wir haben zwischenzeitlich versucht, die entsprechenden Auflagen unserer Kunden intern durch Best Practices zu lösen, mussten dann aber erkennen, dass wir eine offizielle Zertifizierung brauchen. Das war ein sehr zeitintensiver und aufwändiger Prozess, der uns als Startup mit limitierter Manpower einiges abverlangt hat. Inzwischen wurde er komplett abgeschlossen und seit August diesen Jahres haben wir die Tisax-Zertifizierung. Damit ist unsere Software einmal komplett auf Herz und Nieren geprüft und es ist sichergestellt, dass sie DSGVO-konform aufgesetzt wurde.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht?
Wenn wir uns anschauen, wie es in der Praxis bei der Stellenbesetzung bislang funktioniert – nämlich hauptsätzlich anhand des Lebenslaufs – war es natürlich ein Risiko, voll auf Skills und skill-basiertes Recruiting zu setzen. Aber der Trend gibt uns Recht, auch durch externe Einflüsse wie Corona findet in Unternehmen zunehmend ein Umdenken statt und wir profitieren mit unserer Lösung davon. Außerdem haben wir auch mit unserem einzigartigen Team alles richtig gemacht – darauf bin ich besonders stolz. Jeder von uns ist nicht nur mit Feuereifer dabei und trägt mit seinen Fähigkeiten zum Wachstum von Cobrainer bei, sondern es passt bei uns auch einfach als Team und bei der Zusammenarbeit.

Wo steht Cobrainer in einem Jahr?
Wie gesagt sind wir derzeit ja dabei, unser Partnernetzwerk zu etablieren und wollen in einem Jahr insbesondere mit unseren Technologiepartnern den Plattformansatz weiter ausgebaut haben sowie unsere Beziehungen und die Kollaboration mit den großen HR-Beratungspartnern in Europa aufgebaut und vertieft haben.

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#Brandneu – 7 neue Startups: Rekursive, Mentor, Doctorflix, Justt, onelake, Mediorbis, neuroflash


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Rekursive
Rekursive, das von Sascha Kellert, ezeep-Gründer, ins Leben gerufen wurde, kann man als eine Art “ESOP as a Service” beschreiben. In der Selbstbeschreibung heißt es: “We’re on a mission to increase employee ownership. We want to make setting up an employee owned business as easy as setting up a shopify store”. 

Mentor
Das junge Unternehmen Mentor bietet ein digitales Coaching für Führungs- und Fachkräfte in der Gesundheitsbranche an. Nutzer:innen werden via App gecoacht, dabei soll der “mentor-Coachfinder” dafür sorgen, dass man gleich den passenden Coach findet. 

Doctorflix
Doctorflix bringt sich als “multidisziplinäre Online-Bildungsplattform” in Stellung. Auf der Plattform des Startups aus Berlin, die vom Mediziner Hans Lennartz gegründet wuerde, können sich “Ärzte zu medizinischem Wissen digital, flexibel und effektiv in einer sicheren Online-Umgebung austauschen”.

Justt
Justt aus München bietet eine Plattform für das Erstellen, Veröffentlichen, Konsumieren und Teilen von Content in jeglichem Format. Dabei sollen Inhalte aus verifizierten Quellen mit einem personalisierten Nutzererlebnis verbunden werden. Die App ist kostenlos und aktuell nur im Apple-Appstore vertreten. 

onelake
Die Jungfirma onelake aus Dortmund, die von Dennis Mausbach und Thomas Ingenhorst gegründet wurde, möchte Unternehmen helfen, mehr aus ihren Daten zu machen. Auf der Website heißt es: Start analyzing your data in minutes without technical knowledge. The first AI driven datalake in the world”.

Mediorbis
Mediorbis bietet eine Plattform für die Medizinbranche: “Wir wollen ein Amazon des Gesundheitsbereichs werden“, so das Jungunternehmen aus München. Wir sind ein dynamisch wachsendes Health-Tech- Unternehmen und entwickeln Webtechnologie im Gesundheitssektor.

neuroflash
Das Hamburger Startup neuroflash positioniert sich als “KI-gesteuerte Software, die automatisch kurze Marketingtexte erstellt und optimiert”. Nutzer:innen können so quasi mit einem Klick “Social- und Such-Anzeigen, Website- und Blog-Texte, Betreffzeilen generieren”, die zu ihrer Zielgruppe passen. 

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Brandneu – 7 junge Startups aus Köln, die auf dem Sprung nach oben sind


In Köln und Umgebung lässt es sich gut leben, feiern und gründen. Auch in den vergangenen Wochen und Monaten sind wieder einige spannende neue Startups in Köln entstanden. Einige sehr junge Startups davon stellen wie an dieser Stelle einmal vor.

doQtor
doQtor, das von Benjamin Schwarz gegründet wurde, möchte die “psychische Gesund­heit von Angestellten fördern”. Nach einer digitalen Erstberatung “erfolgt ein Vermittlungsvorschlag für eine Begleitung und Behandlung vor Ort”. Das junge Unternehmen möchte so “Mitarbeiter:innen entlasten und Unternehmen stärken”.

Specter Automation
Specter Automation setzt auf datengetriebenes Baustellenmanagement. “Hierzu werden vorhandene aber bisher ungenutzte Planungs- und Kalkulationsdaten intuitiv in einer innovativen Datenumgebung miteinander verknüpft und Bauleitung sowie Polier zugänglich gemacht”, heißt es zum Konzept.

aptone
aptone möchte Musikproduzent*innen dabei helfen Soundsammlungen mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz “zielgerichteter auffindbar zu machen”. Durch den cloudbasierten Ansatz der Jungfirma ist die Sample-Library der Nutzer:innen dann auch “immer und von überall verfügbar”-

click
Die Jungfirma click bringt sich als “Transfermarkt für das Handwerk” in Stellung. Zum Konzept heißt es: “Besonders im Handwerk werden gute Fachkräfte gesucht. Hier ist Deine Chance dich weiterzuentwickeln. Wechsel mit uns sicher und einfach deinen Arbeitgeber, ohne Stress und Zeitaufwand”.

meetergo
meetergo hilft Unternehmen, Meetings zu organisieren. “meetergo wurde für das digitale Zeitalter der Arbeitswelt entwickelt und orientiert sich stark an zukunftsorientierten Themen wie ‘New Work’ und hybride Arbeit”, teilt das junge Unternehmen in eigener Sache mit.

apptivgrid
Mit einem “Digitalisierungs-Werkzeugkasten” möchte das Jungunternehmen apptivgrid vor allem KMUs überzeugen. Prozesse sollen mithilfe der Software leichter digitalisiert werden können. Zum einen können bereits bestehende Tools verbunden werden und zum anderen können eigene Formulare erstellt werden. 

Prematch
Prematch setzt auf eine Amateurfußball-App. “Wir finden für dich alle News, Videos und Bildergalerien, in denen du, dein Team und deine Favoriten vorkommen. Dabei filtern wir für dich die irrelevanten News, sodass du nur das bekommst, was dich wirklich interessiert”, schreibt die Jungfirma in eigener Sache. 

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln werfen wir einen genaueren Blick auf das Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind dort die Voraussetzungen für Gründerinnen und Gründer, wie sieht es mit Investitionen aus und welche Startups machen gerade von sich reden? Mehr als 550 Startups haben Köln mittlerweile zu ihrer Basis gemacht. Mit zahlreichen potenziellen Investoren, Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents bietet Köln ein spannendes Umfeld für junge Unternehmen. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderung. #Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

KoelnBusiness

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#Brandneu – 7 neue Startups: Seqana, Menta, Open, Tilla, Helsing, Zavvy, Sirius


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Seqana
Das junge Berliner ClimateTech Seqana, das von Jakob Levin, Stefan Gönner und Julian Kremers gegründet wurde, kombiniert unter anderem Satellitendaten mit Machine Learning, um die Kohlenstoffquantifizierung günstiger und schneller als bisher zu ermitteln.

Menta
Das Jungunternehmen Menta möchte Psychologen:innen der Masse verfügbar machen. Nutzer:innen können auf der Plattform Videoinhalte zu bestimmten psychologischen Themen kostenfrei ansehen, in der Premium-Version können Nutzer:innen an Live Gruppensitzungen teilnehmen.

Open
Die Jungfirma Open verbindet Menschen in einem Voice Call – und zwar “auf Basis ihrer aktuellen Stimmung”. Die Wiener schreiben: Als Audio only App verzichten wir bewusst auf visuelle Reize und Mechanismen, deren übermäßiger Konsum unsere mentale Gesundheit nachweislich immer mehr beeinträchtigen”.

Tilla
Tilla, das neueste Startup des Berliner Company Builders Flagship Founders, kümmert sich um die Automatisierung des Crew-Wechsels bei Frachtschiffen. “Die Plattform umfasst alle Schritte von der Planung bis zum Reporting, macht sämtliche relevanten Informationen an einem Ort zugänglich”, teilt die Jungfirma mit.

Helsing
Das junge Münchner Unternehmen Helsing, das von Torsten Reil, Niklas Köhler und Gundbert Scherf gegründet wurde, setzt auf “Artificial Intelligence to serve our democracies”. Konkret soll das Unternehmen etwa Soldat:innen dabei zu helfen, Gefechtslagen einzuschätzen oder militärische Ziele auszuwählen.

Zavvy
Hinter Zavvy, das von von den Freeletics-Gründern Joshua Cornelius und Mehmet Yilmaz gegründet verbirgt sich eine “Plattform für Onboarding, Training und People Experience”. Zavvy soll seinen Nutzer:innen dabei helfen, “Leistung, Kultur und Wohlbefinden zu fördern”. 

Sirius
Sirius bietet virtuelle Räume speziell für den Online-Musikunterricht an. Das Jungunternehmen verspricht optimale Klangqualität von Musikinstrumenten und Gesang bei der Übertragung bieten zu können. Bereits über 7.000 Lehrkräfte sollen in der Betaphase diesen bisher kostenfreien Service genutzt haben.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Gastbeitrag – Tipps für schnellwachsende Unternehmen: HR-Learnings eines Unicorns


Passende Mitarbeiter:innen zu finden, ist nicht einfach, egal wie groß das suchende Unternehmen ist. Die damit einhergehenden Herausforderungen sind insbesondere für schnellwachsende Organisationen umfangreich – davon können viele Startups ein Lied singen. Stellen werden über mehrere Standorte hinweg gleichzeitig besetzt, neue Mitarbeiter:innen eingearbeitet und Teams erstmals aufgebaut und teilweise umorganisiert. Startups, die in kurzer Zeit stark wachsen, müssen zudem sicherstellen, dass die Unternehmenskultur unter dem starken Wachstum und den Prozessveränderungen nicht leidet. Doch wie gelingt dieser Drahtseilakt – sowohl zum Wohle des Unternehmens, als auch der Mitarbeitenden?

Viele Stellen, mehrere Standorte – seid sichtbar!

Ist ein Unternehmen an mehreren Standorten tätig oder expandiert in neue Märkte, braucht es in jedem Land einen HR-Generalisten, die oder der das Arbeitsrecht des Standorts kennt und die Stellenausschreibungen aus anderen Märkten auf die lokalen Gegebenheiten vor Ort anpasst. Das fängt schon beim Titel des Gesuchs an: Wer in Deutschland einen Account Manager sucht, muss die gleiche Stelle im Ausland als “Sales Representative” oder “Sales Manager” besetzen. Die größte Herausforderung: Hypergrowth. Wie lassen sich in kurzer Zeit eine so große Menge an Bewerbungen generieren? Ein Beispiel: Die Einstellungsrate bei GoStudent beträgt 5 bis 10 %, weil unsere HR-Verantwortlichen sehr gewissenhaft auswählen. Die Qualität der Mitarbeitenden hat auch in enormen Wachstumsphasen einen noch höheren Stellenwert als die Quantität. Monatlich stellen wir etwa 100 bis 150 Mitarbeiter:innen auf globaler Ebene ein. In der Gesamtrechnung heißt das in unserem Beispiel, dass wir dafür wir mehr als 1000 Bewerbungen brauchen. Hier hat der Unicorn-Status geholfen: Er hat uns einerseits eine höhere Bekanntheit als Arbeitgeber verschafft, andererseits konnten wir aufgrund der hohen  Investitionen mehr Vertrauenswürdigkeit gewinnen. Aber auch ohne große Finanzierungsrunden kann man wahrgenommen werden – z.B. auf Events und Social Media. Eine gute PR, die für die nötige Sichtbarkeit sorgt, rundet den öffentlichen Eindruck ab. 

Schnelles und effektives Onboarding

Um neue Kolleg:innen schnell und effektiv in die Spur zu setzen, braucht es eine intensive, umfangreiche Onboarding-Woche. Bewährt hat sich eine Wochengestaltung, die z.B. mit 1,5 Tagen “Company and Culture Onboarding” beginnt. Hier vermitteln wir die Basics des Startups. Danach geht es in die jeweiligen Teilbereiche. Hier werden den neuen Mitarbeiter:innen alle Prozesse, Informationen und Best Practices vermittelt, sodass sie noch in den ersten Tagen oder spätestens die Woche darauf bereits ihre ersten Erfolge feiern können. Im Sales Bereich bedeutet das z.B., dass neue Mitarbeiter:innen vom Start weg erste Kunden gewinnen können. Die Aufgabe des Onboardings wird in vielen Organisationen maßlos unterschätzt. Dem Arbeitseinstieg sollte daher wesentlich mehr Aufmerksamkeit beigemessen werden. Etwa durch speziell geschultes HR-Personal – also Onboarding Manager:innen, die explizit dafür geschult sind. Interne Trainings oder Disziplinen und abteilungsübergreifende Workshops, die das Onboarding in den Mittelpunkt der Personalarbeit der gesamten Belegschaft stellen, können hier helfen. Am Ende eines jeden Onboardings, an dem unter der Führung einer Fachkraft auch andere Abteilungen beteiligt waren, steht dann ein Recap und Q&A. So stellt man sicher, dass alles aufgenommen wurde. Mit guter Organisation lässt sich das Onboarding skalieren: In der ersten Novemberwoche onboarden wir jetzt sogar 90 neue Mitarbeiter:innen parallel. Das ist auch für uns Rekord.

Weiterbildung von Führungskräften und Mitarbeitenden

Bei all den neuen Kolleg:innen dürfen die bestehenden Mitarbeiter:innen nicht vergessen werden. Interne Weiterbildungsprogramme sollten daher zum Standardrepertoire von schnellwachsenden Unternehmen gehören. Sprachkurse zum Erlernen und Auffrischen von Fremdsprachenkenntnissen, Soft Skills Workshops und Leadership Trainings gehören zu den am meisten nachgefragten Angeboten. Gerade in Corona-Zeiten ist der Austausch entscheidend. Wir haben dafür neben den gängigen Firmen-Events auch gute Erfahrungen mit einem “Team Lead Summit” gemacht, bei dem über 40 Führungskräfte an Inspirations-Sessions mit externen Speakern teilgenommen haben. Auch Recruiting Training, Sales Trainings und Culture Sessions sollten je nach Abteilung in Regelmäßigkeit angeboten werden.  

Bewahrung der Unternehmenskultur trotz rasanten Wachstums

Jede Unternehmenskultur definiert sich über das Team. Das A und O zur Wahrung ist es also, die richtigen Leute einzustellen. Die Persönlichkeit des neuen Talents muss zur Unternehmenskultur passen. Der erste Culture Ambassador für einen neuen Markt ist immer der Country Manager. Aussichtsreiche Bewerber:innen für ganz neue Teams (in neuen Ländern) gehen bei uns immer auch durch eine C-Level Prüfung. So wird auf höchster Führungsebene sichergestellt, dass neue Kolleg:innen zum Spirit von GoStudent passen. Unser Werte-Set, die “Fundamentals”, sind sehr präsent im Unternehmen. Etwa durch Dekorationen in den Büros in Form von Stickern und Postern aber auch in digitaler Form als Wallpaper, Screensaver etc. Außerdem werden sie tagtäglich zum Leben erweckt, etwa durch bestimmte Abläufe oder Traditionen. Im All-Hands Meeting werden beispielsweise alle zwei Wochen jene Mitarbeiter:innen hervorgehoben, die mindestens einen GoStudent Wert besonders stark vorgelebt haben. Auch darauf wird bereits im Onboarding ein besonderer Fokus gelegt. 

Über die Autorin
Anna Kastner ist Head of Human Resources des Nachhilfe-Unicorns GoStudent. Das Unternehmen hat während der letzten Jahre ein rasantes Wachstum erfahren und wuchs seit Anfang 2021 von 160 auf über 1000 Mitarbeiter:innen an. Mittlerweile operiert das Unicorn in 22 Märkten und 18 verschiedenen Standorten weltweit und verbucht über 750.000 Nachhilfeeinheiten monatlich.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Lightspeed investiert 30 Millionen in Mayd – Accel investiert in Priceloop – Andreessen Horowitz setzt auf Payrails


Im aktuellen #DealMonitor für den 13. Dezember werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Mayd
+++ Der amerikanische Personio-Geldgeber Lightspeed investiert nach unseren Informationen gemeinsam mit den Altinvestoren 30 Millionen Euro in Mayd. Das Berliner Startup, das im Frühjahr 2021 von den McMakler-Gründern Hanno Heintzenberg und Lukas Pieczonka gegründet wurde, liefert Medikamente in 30 Minuten aus. 468 Capital, Earlybird Venture Capital und Target Global investierten kürzlich erst 13 Millionen Euro in die Jungfirma. Zu den Wettbewerbern von Mayd gehören insbesondere First A und kurando, zuvor als Phaster bekannt. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Priceloop
+++ Der amerikanische Geldgeber Accel investiert gemeinsam mit Business Angels wie den Flixbus-Gründern in Priceloop. Das Berliner Startup, das 2020 vom Contorion-Gründer Richard Schwenke und Dat Tran (zuletzt unter anderem Head of AI, Axel Springer) gegründet wurde, positioniert sich als KI-gestützte Software zur Optimierung von Verkaufspreisen. “Priceloop helps e-commerce and retail companies to be more successful by using data-driven pricing decisions”, heißt es in der Selbstbeschreibung der Jungfirma. Der Berliner Kapitalgeber Project A Ventures investierte zuvor bereits in Priceloop. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV 

Payrails
+++ Andreessen Horowitz, HV Capital und mehrere Business Angels, darunter Delivery Hero-CFO Emmanuel Thomassin, HelloFresh-Gründer Dominik Richter, Foodpanda-Gründer Felix Plog, die Flixbus-Gründer investieren in Payrails. Das Startup, das von den drei Delivery Hero-Mitarbeitern Emre Talay, Nicolas Thouzeau und Orkhan Abdullayev gegründet wurde, positioniert sich als “Cloud Native Payment Operating System”. In der Selbstbeschreibung heißt es: “We are building an operating system to simplify accepting payments”. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

ramblr.ai
+++ Die beiden Geldgeber 468 Capital und Vsquared Ventures investieren in ramblr.ai. Das Münchner Startup, das von metaio-Gründer Thomas Alt und dem ehemaligen metaio-Manager Roman Hasenbeck gegründet wurde, kümmert sich um die “Entwicklung, die Vermarktung und der Vertrieb von Software, Augmented Reality Systemen und Datensätzen sowie die Erbringung von IT-Dienstleistungen” . metaio gilt als einer der Augmented-Reality-Pioniere in Deutschland. 2015 übernahm Apple die Jungfirma. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

aedifion
+++ Momeni Digital Ventures, Drees & Sommer, BeyondBuild und Bauwens X sowie die Altinvestoren BitStone Capital und Phoenix Contact Innovation Ventures investieren eine siebenstellige Summe in aedifion. Das junge Unternehmen aus Köln entwickelt eine Software, mit der Immobilienbesitzer die Betriebskosten analysieren und im besten Fall senken können. Das Jungunternehmen, das von Johannes Peter Fütterer und Felix Dorner geführt wird, wurde 2019 gegründet.

up.lftd
+++ IBB Ventures und mehrere Business Angels “mit fundierten Branchenkenntnissen” investieren eine sechsstellige Summe in up.lftd. Das Berliner Startup, das von Antonia Wälzholz und Klaus Großmann gegründet wurde, positioniert sich als Performance-Management- und Personalentwicklungs-Tool.  Die HR-Software setzt dabei auf die “automatischen Erkennung der passendsten Feedback-Momente und der kontinuierlichen Sammlung von 360°-Mikro-Feedback für diese Momente”.

Finn
+++ Credit Suisse Securitized Products Finance und Waterfall Asset Management  gewähren Finn eine Kreditlinie in Höhe von 500 Millionen Euro. “Die Finanzierung soll das Wachstum weiter signifikant steigern. Die Transaktion ist rechtskräftig und die Kreditsumme abrufbereit”, teilt das Unternehmen mit. Wie andere Anbieter auch bietet Finn, das von Max-Josef Meier (früher Stylight) gegründet wurde, Autos im Abo an. White Star Capital, Rubin Ritter, David Schneider und Robert Gentz (alle zalando) sowie die Altinvestoren HV Capital, Picus Capital, Heartcore und UVC Partners investierten zuletzt 20 Millionen Euro in das Unternehmen.

MERGERS & ACQUISITIONS

Fincompare
+++ Eine Gruppe genossenschaftlichen Banken – darunter die DZ Bank und diverse Volksbanken – übernehmen Fincompare – siehe FinanceFWD. Der Kaufpreis liegt dem Bericht zufolge bei 15 Millionen Euro.  Das Berliner FinTech, das 2017 von Watchmaster-Mitgründer Stephan Heller gegründet wurde, positioniert sich als “digitale Plattform für die Unternehmensfinanzierung”. Speedinvest, ING Ventures, UNIQA Ventures, Elevator Ventures und Co. investierten in den vergangen Jahren mehr als 25 Millionen in das Unternehmen. Fincompare ging somit vergleichsweise günstig über den Tisch.

Fishing-King
+++ Die Beteiligungsgesellschaft Afinum übernimmt die Mehrheit an Fishing-King.  “Gemeinsam mit dem Gründer Hubertus Massong und dem bestehenden Management-Team von Fishing-King plant Afinum weiteres Wachstum durch eine höhere Durchdringung der bestehenden Kernmärkte, Expansion in neue Märkte und in angrenzende Produktsegmente”, teilt das Unternehmen mit. Das Unternehmen aus Köln, eine “E-Learning-Plattform für die Angel-Community” wurde 2009 gegründet.

Intranav
+++ Das amerikanische Unternehmen Inpixon übernimmt Intranav. Das Unternehmen aus Eschborn, das 2014 von Ersan Günes und Gonzalo Ibarra gegründet wurde, positioniert sich als IoT-Plattform für die Ortung von Waren- und Materialflüssen. “Intranav will bring new, comprehensive products and technologies, and a broad IP portfolio to strengthen our established RTLS product line”, teilt das Unternehmen mit.

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#StartupsToWatch – Workmotion – das Startup erleichtert das Einstellen von Talenten


Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das junge Unternehmen Workmotion, früher als PeopleFlow bekannt. Das Berliner Startup, das 2020 von Carsten Lebtig, Karim Zaghlou und Felix Steffens gegründet wurde, unterstützt Unternehmen beim HR-Management von Auslandsmitarbeitern. Workmotion managt dabei Dinge wie Gehaltsabrechnung, Sozialleistungen und Steuern. Das Team schreibt dazu: “Stellen Sie Mitarbeiter im Ausland ohne lokale Niederlassung ein. Wir verwalten Gehaltsabrechnung, Sozialleistungen und Steuern 100% rechtskonform”. International setzen etwa Omnipresent und Deel, das zuletzt Zeitgold übernommen hat, auf das Workmotion-Konzept.

Der amerikanische Geldgeber Activant Capital und der französische Geldgeber XAnge investierten kürzlich 24 Millionen US-Dollar in Workmotion. Die Bewertung lag nach unseren Informationen bei rund 100 Millionen (Post-Money). “Als erfahrene Wachstumsinvestoren mit langfristiger Perspektive und tiefer Verwurzelung im Technologiesektor glauben wir, dass die Partnerschaft sehr erfolgreich sein wird, und ihre Unterstützung ist ein Beweis für die starken Fortschritte, die wir seit unserem Start vor etwas mehr als einem Jahr gemacht haben”, sagt Gründer Lebtig zum Investment.

Zuvor investierten Picus Capital sowie Business Angels wie Delivery Hero-Chef Niklas Östberg, Klarna-Gründer Victor Jacobsson, Personio-Gründer Hanno Renner, FlixMobility-Gründer Jochen Engert und Unternehmer Carsten Maschmeyer bereits 2,2 Millionen Euro in WorkMotion. Activant Capital hält derzeit rund 10 % an WorkMotion. Auf XAnge entfallen knapp 8 %. Picus Capital ist weiter mit knapp 20 % an Bord.

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Foto (oben): Workmotion

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#Brandneu – 9 ziemlich spannende (neue) Startups aus München


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

servail
servail aus München entwickelt eine “adaptierbare Robotik-Plattform die sich im Gleisschotter bewegt”. Die Gründer schreiben dazu: “The robots move along the tracks and collect data that describes the condition of tracks, trains, track surroundings and the interaction of train and track itself”.

Unikube
Das Münchner Unternehmen Unikube möchte Entwickler:innen dabei helfen, “sich auf das zu konzentrieren, was sie am besten können: Code schreiben”. Mit Unikube müssen sich Entwickler:innen “nicht mehr in die komplexe Kubernetes-Logik einarbeiten oder mit Infrastruktur beschäftigen”.

Libati
Das Jungunternehmen Libati möchte chronisch kranken Menschen den Aufenthalt in Restaurants, Hotels etc. erleichtern. Nutzer:innen geben in der App ein, von welcher Krankheit sie betroffen sind oder welche Lebensmittel sie nicht vertragen, daraufhin liefert die App Ortsvorschläge, die zu diesen Bedürfnissen passen. 

Floy
Das Münchner Startup Floy greift Mediziner:innen unter die Arme. “Our first AI product helps radiologists to detect rare and deadly diseases that are typically overlooked in medical images”, teilt die Jungfirma mit. Das Startups wurde von Benedikt Schneider und Leander Märkisch gegründet.

finanzrecruiter
finanzrecruiter aus München positioniert sich als “Matching-Plattform für Finanzdienstleister, Makler, Versicherungen und Unternehmen”. finanzrecruiter übernimmt dabei “das komplette Matching, die Kunden können sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren”.

Flexxi
Flexxi aus München möchte sich als “Alternative zu Vermittlungsagenturen in der Pflege” etablieren. “Flexxi verbindet über eine Buchungsplattform selbständige Pflegefachkräfte und Krankenschwestern mit Krankenhäusern, Pflegefirmen und pflegenden Angehörigen zum kurzfristigen Einsatz”, schreibt das Team.

Lesido
Das Münchner Startup Lesido lässt sich am besten als digitale Bilderbuch-Bibliothek, die mittels Video-Chat funktioniert, beschreiben. “Jetzt können Großeltern ihren Lieben Lauras Stern, Fiete oder die Olchis vorlesen. So fördern sie – auch digital – die kognitive und sprachliche Entwicklung der Kinder”, schreiben die Münchner.

Detailify
Detailify bietet nachhaltige Fahrzeugpflege, die binnen 28 Tagen biologisch abbaubar sein soll. Die Produkte sind für die Reinigung und Pflege von Fahrrädern, Motorrädern und Autos entwickelt worden. Aktuell ist die umweltfreundliche Pflege online und in ausgewählten Baumärkten sowie Fahrradhändlern erhältlich.

Oh my Fantasy
Oh my Fantasy bietet Erlebnisboxen für Paare. In jeder Box ist ein “Date Guide” enthalten, der unter anderem Hinweise zur Vorbereitung, stimmungsvolle Playlisten und Audio-Anleitungen bietet. Nutzer:innen können aus 15 verschiedenen Boxen auswählen, die jeweils mit Sex-Toys und Accessoires bestückt sind.

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Foto (oben): Shutterstock

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#DealMonitor – #EXKLUSIV G Squared investiert in Jokr – Speedinvest setzt auf Aveo – Picus Capital investiert in Rex


Im aktuellen #DealMonitor für den 26. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Jokr
+++ Der amerikanische Gorillas-Investor G Squared investiert nach unseren Informationen gemeinsam mit Altinvestoren 200 Millionen US-Dollar in Jokr. Die Pre-Money-Bewertung des schnellen Lebensmittellieferdienstes liegt bei 1 Milliarde Dollar. Damit ist Jokr nach Gorillas und Flink das neueste Quick Commerce-Grownup mit deutschen Wurzeln. Erst im Oktober investierte Instacart-Geldgeber G Squared in das Berliner Unternehmen Gorillas. Hinter Jokr steckt unter anderem Foodpanda-Gründer Ralf Wenzel, zuletzt Managing Partner bei SoftBank. Tiger Global, GGV Capital, Balderton Capital, Softbank und HV Capital investierten zuletzt 170 Millionen Dollar in das junge Unternehmen, dass seinen Sitz formal in Luxemburg hat und das Quick Commerce-Konzept insbesondere in Emerging Markets bringen möchte. Mehr im Unicorn-Artikel

Aveo
+++ Der Wiener Early-Stage-Geldgeber Speedinvest investiert nach unseren Informationen gemeinsam mit mehreres Angel-Investoren in Aveo – 16 %. Das Berliner Startup, das 2021 von Robin Dechant, ehemals Point Nine Capital, und Marco Holst, zuletzt Zeiss und Siemens, gegründet wurde, kümmert sich um die Weiterbildung von Mitarbeiter:innen. Der Fokus liegt auf Manufacturing-Unternehmen. “The course consists of online workshops, video lessons, exercises, case studies, and templates. We’ll give you pre-work before the course and provide you with ongoing feedback. This will ensure the best learning experience possible and enable you to use your learnings directly for your daily work. The expected workload per week is between 2-4 hours”, heißt es in der Selbstbeschreibung. Speedinvest hält nun rund 16,2 % am jungen Unternehmen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Nelly
+++ Die (ehemaligen) Finleap-Macher Ramin Niroumand und Michael Hock investieren nach unseren Informationen gemeinsam mit Business Angels wie Robert M. Maier, Feliks Eyser und Verena Pausder sowie Influencerin Diana zur Löwen eine siebenstellige Summe in Nelly. Das Berliner Startup, das von Lukas Eicher, Niklas Radner, Rasmus Schults und Laurids Seibel gegründet wurde, positioniert sich als “Signatur- & Abrechnungstool für Arztpraxen”. Mit der Software lassen sich Dokumente, Unterschriften und Zahlungen in Praxen digitalisieren. Niroumand kündigte zuletzt seinen Ausstieg bei Finleap an. Stattdessen schiebt er nun einen Wagniskapitalgeber mit dem Fokus auf junge FinTech-Firmen an. Als Name war zunächst leapX Partners angedacht. Derzeit firmiert der Geldgeber unter dem Namen Embedded Capital. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Amuzed
+++ Lesara-Gründer und E-Commerce-Investor Roman Kirsch investiert nach unseren Informationen gemeinsam mit den Otto Wilde Grillers-Gründern Alexander Luik und Nils Frederik Wilde in Amuzed. Das Startup, das 2021 von Phil Knierim (Ex-Brand Manager bei Otto Wilde), Maria Joite und Finn zur Mühlen gegründet wurde, verbindet NFT und die Welt der Musik. Auf der Website heißt es: “Sammle Deine Lieblingskünstler und tritt gegen andere Spieler an, um Belohnungen und Zugang zu exklusiven Inhalten zu erhalten”. Kirsch hält nun rund 16,7 % am jungen Unternehmen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Rex
+++ Der Münchner Geldgeber Picus Capital investiert nach unseren Informationen in Rex. Das Startup, das von Jonathan Lösing gegründet wurde, versteht sich als “Tierarztpraxis des 21. Jahrhunderts”. Das junge Unternehmen schreibt in eigener Sache: “Wir schaffen ein System, das alle Prozesse einfach abbildet – einfache Terminverwaltung, Patientenakte und Abrechnung. 100% des Tages am Telefon – das ist Vergangenheit”. Mit felmo, Tierarzt Plus Partner und doc4pets digitalisieren aber schon einige Unternehmen das Tierarztsegment. Picus hält nun 33,3 % am jungen Unternehmen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Timeless
+++ Der schwedische Geldgeber EQT Ventures und Altinvestoren wie Porsche Ventures, EOS VC und La Roca Capital investieren 12 Millionen Euro in Timeless – siehe FinanceFWD. “Die Bewertung liegt bei rund 35 Millionen Euro, wie aus dem Handelsregister hervorgeht”, heißt es im Bericht. Auf Timeless, das von Jan Karnath, Andreas Joebges und Malte Häuslergegründet wurde,können Onliner ab 50 Euro in Sneaker und Luxus-Objekte wie Uhren investieren. “Mit der Tokenisierung dieser Collectibles ermöglicht Timeless den Zugang zu diesen Luxusartikeln für eine breite Zielgruppe”, teilt das Berliner NFT-Startup mit. Das Team betreibt zudem Gapless eine Blockchain-Plattform für Fahrzeuge.

Bringman
+++ Edeka Südwest, eine Regionalgesellschaft der Edeka-Gruppe, investiert rund 1 Million Euro in den Lieferdienst Bringman – siehe Lebensmittelszeitung. Das Startup aus Offenburg, das von Timo Vetter und Julian Graf gegründet wurde, kauft in lokalen Edeka-Märkten vor Ort ein und liefert die Waren aus. Bringman liegt innerhalb von drei Stunden oder zu einem gewünschten Liefertermin aus.

flowplace
+++ Der Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) investiert gemeinsam mit trivago-Gründer Rolf Schrömgens in flowplace. Das Leipziger Startup, das 2021 von Daniel Tröger und Mitch Senf gegründet wurde, positioniert sich als Talentmatching-Plattform. “flowplace ist der Ort, an dem Talente sichtbar werden und Menschen produktiv zusammen kommen. Daraus entsteht eine Win-Win Situation, die deine Organisation zum natürlichen Wachstum führt”, teilt das Unternehmen in eigener Sache mit.

Sodex
+++ Die Shpock-Gründer Armin Strbac und Katharina Klausberger investieren in Sodex. Das Startup aus Tschagguns, das von Bernhard Gantner, Raphael Ott und Ralf Pfefferkorn gegründet wurde, rüstet Bagger zu autonomen Baufahrzeugen auf. Auf der Website heißt es: “Sodex Innovations ermöglicht es, jedem Unternehmen, essentielle Bauprozesse zu vereinfachen und zu automatisieren. Sodex-Systeme optimieren, digitalisieren und automatisieren Bagger, ohne Einschränkungen für Fahrer und Unternehmen”.

STOCK MARKET

Volocopter
+++ Das Flugtaxi-Startup Volocopter bläst seinen SPAC-IPO ab – siehe FinanceFWD. “Die Zahlen und Fakten machen in den letzten Wochen und Monaten leider mehr als deutlich, dass der aktuelle Zeitpunkt denkbar ungu?nstig fu?r eine erfolgreiche SPAC Transaktion ist”, heißt es dem Bericht zufolge in einem Investorenbrief. BlackRock, Avala Capital, Atlantia, Continental, Jericho Capital und Tokyo Century sowie alle Alt-Investoren investieren zuletzt 200 Millionen Euro in das Flugtaxi-Startup Volocopter, das 2011 von Stephan Wolf und Alexander Zosel gegründet wurde. Insgesamt flossen bereits schon 322 Millionen in Volocopter. Das Unternehmen entwickelt elektrisch angetriebenen senkrecht startenden Flugtaxis, um Passagiere zu transportieren. Volocopter beschäftigt derzeit in Bruchsal, München und Singapur über 300 Mitarbeiter.

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#DealMonitor – commercetools kauft Frontastic – Andreessen Horowitz investiert in Matter Labs – Zolar bekommt 20 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 19. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

MERGERS & ACQUISITIONS

Frontastic 
+++ Die E-Commerce-Lösung commercetools, die gerade erst 140 Millionen US-Dollar eingesammelt hat, übernimmt Frontastic. Das Unternehmen, eine Frontend-Management-Plattform, die 2017 von Thomas Gottheil, Henning Emmrich, Kore Nordmann, Tobias Schlitt und Manuel Pichler in Münster gegründet wurde, setzt auf Frontend as a Service. Kern von Frontastic ist eine Art Homepage-Editor, bei dem sich Elemente simpel per Drag & Drop platzieren lassen. Die NRW.Bank, Reimann Investors, Ventech sowie Business Angel Ulrike Müller investierten in der Vergangenheit 1,8 Millionen Euro in die Remote Native Company. commercetools und Frontastic arbeiten bereits seit der Gründung der Jungfirma “partnerschaftlich zusammen”. Mit der Übernahme möchte das commercetools-Team “es Unternehmen künftig noch leichter, inspirierende Einkaufserlebnisse über sämtliche Kanäle hinweg zu kreieren und damit schnell und flexibel auf die Herausforderungen des Marktes einzugehen”. Mehr über Frontastic

INVESTMENTS

Zolar
+++ Die Berliner Volksbank stellt Zolar über ein Special Purpose Vehicle (SVP) eine Kreditlinie in Höhe von 20 Millionen Euro zur Verfügung.  “The company expects to announce further  debt  financings over the next few months”, heißt es in der Presseaussendung. Das Berliner Startup, das 2016 von Gregor Loukidis und Alex Melzer gegründet wurde, bietet Photovoltaikanlagen zum Festpreis an, die Eigenheimbesitzer maßgeschneidert online planen, vergleichen und beauftragen können. Zuletzt wanderten 35 Millionen Euro in Zolar – unter anderem von Energy Impact Partners. Mehr über Zolar

Matter Labs
+++ Andreessen Horowitz, Blockchain.com, Crypto.com, Consensys, ByBit, OKEx, Alchemy, Covalent und Co. investieren 50 Millionen US-Dollar in Matter Labs. Das Startup, das 2018 von Alex Gluchowski und Alexandr Vlasov in Berlin gegründet wurde, steckt hinter zkSync, einem “Ethereum Layer 2 scaling protocol”. In der Presseaussendung heißt es zum Investment: “Matter Labs intends to use the funds to expand its scientific and engineering teams and finance its business growth”.

persomatch
+++ idealo-Gründer Martin Sinner investiert in persomatch. Das Bielefelder HR-Startup, ein Customer Self Service der Unternehmen unterstützt, ihre Stellenanzeigen bei Google zu platzieren, wurde 2017 von Tristan Niewöhner gegründet.  “Gleichzeitig mit der Beteiligung von Martin Sinner hat die HRpepper GmbH & Co. KGaA aus Berlin, die bereits 2018 in persomatch investierte, ihren Investitionsanteil an persomatch erhöht”, teilt das Unternehmen mit.

sproof
+++ Business Angels wie Berthold Baurek-Karlic und Michael Repnik investieren eine sechsstellige Summe in sproof. Das Startup mit Sitz in Puch bei Hallein (Österreich), das von Clemens Brunner, Fabian Knirsch und Erich Höpoldseder gegründet wurde, entwickelt eine cloud-basierte Software zum elektronischen Signieren von Dokumenten.

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#Brandneu – 5 neue Startups: 42Stages, Yabbaduu, woob.me, EnergyLabs, Parcandi


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

42Stages
Der finleap connect-Ableger 42Stages kümmert sich um RegTech-Themen. Backstage, das erste Produkt, richtet sich insbesondere an Kunden aus der Finanzindustrie und dem Gesundheitswesen. Dabei stehen die Themen Informationssicherheit, Business Continuity und Outsourcing im Mittelpunkt.

Yabbaduu
“Yabbaduu Happy Skin Balm aktiviert durch die Nase die Glückshormone Dopamin und Endorphin im Gehirn”, das verspricht Yabbaduu aus Aachen, die den Duft der Kakaobohne extrahiert haben und in einen Balsam eingearbeitet haben. In einer 10g Dose sollen umgerechnet rund 200 Tafeln Schokolade zum Riechen sein.

woob.me
Über woob.me können Gastronomiebetreiber nach Fachkräften im Küchen- und Servicebereich suchen. “Wir wollen die Jobsuche revolutionieren und drehen den Prozess um. Anstatt dass sich Arbeitnehmer:innen bei Arbeitgeber:innen bewerben, funktioniert der Vorgang bei uns genau umgekehrt”, teilen die Gründer mit.

EnergyLabs
Das Berliner Startup EnergyLabs tritt an, um “Gebäude in aktive Umweltschützer” zu verwandeln. Dazu bietet das Unternehmen “ein Portfolio an energiesparenden Lösungen an”. Das Motto dabei lautet: “Wir versetzen Gebäude in die Lage, selbstständig auf eine sich verändernde Umwelt zu reagieren”.

Parcandi
Über Parcandi, einem Spin-off des Versicherers Baloise, können Immobilienbesitzer Parkplätze vermieten.”Die Parkplatzreservation erfolgt on demand per Web-Applikation in wenigen Klicks. Berechnet wird nur die effektiv genutzte Parkzeit, die Reservierung ist bis zu zwei Stunden kostenfrei”, teilt das Unternehmen mit. 

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#Gastbeitrag – 5 Tipps, die Startups zu guten Arbeitgebern machen


Startups suchen vor allem Leute, die an einer großen Vision mitarbeiten wollen. Dafür nehmen viele Mitarbeitende einiges in Kauf. Trotzdem sollten sich auch junge Unternehmen ins Zeug legen, um gute Arbeitgeber zu sein – und dabei geht es nicht etwa um Kickertische und Gratis-Mate. Hier fünf Tipps, wie Gründer:innen es angehen sollten.

Es gibt zwei Arten von Menschen: Diejenigen, die Routinen brauchen, einen geregelten Tagesablauf und die genau wissen müssen, was sie am nächsten Tag erwartet. Und dann gibt es die Menschen, die im Chaos aufblühen, die jeden Tag neuen Input benötigen und für die Sicherheit eine Nebenrolle spielt. Natürlich gibt es auch noch viele Charaktere dazwischen, aber klar ist in jedem Fall: Es ist vor allem die zweite Gruppe, denen die Arbeit in einem Start-up besonders liegt. Diese Menschen rekrutiert man am besten mit einer Vision – denn Großes zu erreichen, ohne einen vorgezeichneten Weg zu kennen, ist genau das, was dieser Personengruppe als passende Herausforderung gilt. Doch eine überzeugende Vision macht ist ein Start-ups noch lange nicht zu guten Arbeitgebern. Mitarbeitende, und seien noch so von dem Purpose ihre Arbeit bei einem Unternehmen überzeugt, müssen sich wertgeschätzt fühlen – sonst halten sie schnell wieder nach der nächsten Challenge Ausschau.

Auch wir bei Personio haben über die Jahre auf dem Weg vom Start-up zum Scale-up mit Mitarbeitenden in fünf Ländern viel über unsere Rolle als Arbeitgeber gelernt. Hier sind fünf Tipps, die wir anderen Start-ups mit auf den Weg geben wollen, um als Arbeitgeber noch besser zu werden:

Freiraum für Ideen

Wie gesagt: Start-ups leben von einer Vision. Und Menschen, die gerne für Start-ups arbeiten, wollen in der Regel diese Vision aktiv mitgestalten. Gründer:innen müssen also auch lernen loszulassen. Nichts zerstört den Start-up-Vibe so sehr wie Micromanagement. Gerade am Anfang sollten die ersten Mitarbeitenden so viel Gestaltungsspielraum erhalten, wie eben möglich. Es gibt wahrscheinlich ohnehin noch keine Jobbeschreibungen mit klaren Verantwortlichkeiten. Warum also nicht die Aufgaben übernehmen, auf die man hinterher stolz ist? So entsteht in kurzer Zeit Großes und Gründer:innen beweisen schon früh Managementqualität, wenn sie Verantwortung auch abgeben können.

Die Lernkurve steil halten

Das Großartige an den vielen Gestaltungsmöglichkeiten im Start-up ist die damit verbundene Lernkurve. Nirgends lässt sich in so kurzer Zeit so viel ausprobieren. Denn klar ist: In einem kleinen Team ist jeder verantwortlich. Ergeben sich neue Aufgaben, muss diese eben jemand übernehmen, egal ob er oder sie Coder:in, Grafiker:in oder CEO ist. Da gehört viel kaltes Wasser dazu, und es werden Fehler passieren. Wichtig ist, aus diesen zu lernen und es danach besser zu machen. Und gerade, wenn ein Start-up stark wächst und die Rollen vielfältiger werden, sollte dieses Ownership-Mentalität für das Unternehmen beibehalten werden – denn sind wir ehrlich: Niemand arbeitet in einem Start-up, um in seiner Komfortzone zu bleiben.

Die gute “Getting-things-done”-Mentalität

In einem Start-up ticken die Uhren schneller als in einem etablierten Konzern. Oft geht es darum, ein Produkt auf den Markt zu bringen, bevor das Geld aus der letzten Finanzierungsrunde ausgeht. Da ist die richtige Mentalität wichtig: Es geht darum, dabei zu bleiben, Dinge schnell zu erledigen, und im Notfall auch nach dem Abendessen noch einmal den Rechner aufzuklappen. Dennoch sollten Arbeitszeiten sowohl in der Frühphase eines Start-ups als auch später nicht zum Selbstzweck werden. Es geht nicht darum zu zeigen, wie viel Zeit man mit der Arbeit verbringt. Es geht darum, etwas zu erledigen. Die besten Mitarbeitenden sind die, die ein Problem möglichst schnell lösen, und nicht die, die in einem Allnighter ohne Ergebnis an einer Aufgabe herumdoktern. Die Mitarbeitenden sollten sich ihren Rhythmus selbst gestalten können; und wenn sie in sechs Stunden das schaffen, was andere in zwölf erledigen, dann haben sie sich die gleiche Ruhephase verdient. Auf die “Getting-Things-Done”-Mentalität kommt es an.

Nicht am Miteinander sparen

Und jetzt reden wir doch einmal über Kickertische: Warum ist das eigentlich das Klischee? Weil Start-ups als eine eingeschworene Gemeinschaft gelten, die gemeinsam etwas aufbauen wollen und dafür viel Zeit investieren – und damit auch viel Zeit mit den Kolleg:innen verbringen. Dieses Miteinander funktioniert nur, wenn man auch Spaß miteinander hat. Und dazu kann eben auch der Kickertisch gehören – oder das Feierabendgetränk. Je mehr ein Unternehmen wächst, umso wichtiger wird es, diese Kultur auch zu pflegen. Das ist ein ernsthaftes Investment, das sich aber lohnt. Wenn ein Start-up es schafft, über das Wachstum hinweg die Wertschätzung für die Mitarbeitenden mitwachsen zu lassen, dann bleiben die größten Talente auch langfristig dabei.

Mit den Lebensphasen wachsen

Während ein das Start-up zum Scale-up wächst, ändern sich auch die Lebensphasen der Mitarbeitenden. Für den einen ist das Familienzuwachs, andere möchten sich in einem anderen Gebiet weiterentwickeln, wieder andere wollen eine Auszeit oder Stunden reduzieren – oder alles gleichzeitig. Es ist für jedes wachsende Unternehmen eine Herausforderung auf diese persönlichen Veränderungen einzugehen, aber es zahlt sich aus. Mitarbeitende, die mit dem Unternehmen gewachsen sind – und es deshalb so gut kennen wie nur wenige – sind kaum zu ersetzen. Neue Kolleg:innen würden Monate brauchen, um auf denselben Stand zu kommen. Wenn so eine Person weniger arbeitet, aber dem Unternehmen erhalten bleibt, ist es in Summe immer noch ein Gewinn. Jedes Start-up tut also gut daran, sich früh mit alternativen Arbeitsmodellen auseinanderzusetzen.

Fazit: Die Mitarbeitenden in den Fokus setzen

Wir sind ist innerhalb von sechs Jahren auf inzwischen 1.000 Mitarbeitende in fünf Ländern gewachsen. Das wäre nicht möglich gewesen, wenn wir uns nicht immer wieder neu erfunden und uns mit unseren Kolleg:innen ausgetauscht hätten. Und das ist es auch, worauf alle fünf Tipps abzielen: Aus einem Start-up wird nur dann ein guter Arbeitgeber, wenn die Menschen in den Mittelpunkt gerückt werden. Dazu gehört ein ständiger Dialog und Reflexion. Also liebe Start-ups (und auch alle anderen), sprecht mit euren Mitarbeitenden, nur wenn ihr sie fragt könnt ihr die richtigen Initiativen umsetzen.

Über die Autorin
Cassandra Hoermann ist Head of People Experience bei Personio.

#aktuell, #gastbeitrag, #hr

#DealMonitor – Blackshark.ai sammelt 20 Millionen ein – Beams bekommt 3 Millionen – Nauta Capital investiert in Kubermatic


Im aktuellen #DealMonitor für den 12. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Kubermatic
+++ Jetzt offiziell Der Early-Stage-Geldgeber Nauta Capital investiert zusammen mit den Celonis-Gründern Bastian Nominacher and Martin Klenk rund 5 Millionen Euro in Kubermatic, früher als Loodse bekannt. Das Hamburger Startup, das 2016 von Sebastian Scheele und Julian Hansert gegründet wurde, beschäftigt sich mit Containern und sorgt so für Ordnung auf Computerservern. “As the Top 5 corporate committer to the Kubernetes Project in 2019, Kubermatic develops Kubermatic Kubernetes Platform to accelerate the cloud native transformation. Leading enterprises including Lufthansa, Bosch, Siemens, and T-Systems trust Kubermatic on their cloud native journey”, heißt es auf der Website. Im Insider-Podcast haben wir Anfang November über das Investment berichtet.

Blackshark.ai
+++ M12, der Investmentableger von Microsoft, und Point72 Ventures investieren 20 Millionen US-Dollar in das Grazer 3D-Karten-Startup Blackshark.ai. Das Unternehmen, das von Michael Putz gegründet wurde, erstellt einen digitalen Zwilling der Erde. “Blackshark.ai debuted just last year with its contribution to Microsoft Flight Simulator, which represents the entire planet in photorealistic 3D by building on top of massive computation power and a novel approach to Artificial Intelligence. The technology blackshark.ai developed has since launched as a platform making geospatial data and 3D simulation environments available at global scale. Applications running on the blackshark.ai platform include use cases for government, geospatial intelligence, humanitarian relief, metaverse/AR, simulation for autonomous driving and flying, deforestation monitoring, insurance, smart cities and more”, teilt das Unternehmen, das sich 2017 vom Spieleentwickler Bongfish abgespaltet hat, in eigener Sache mit.

Beams
+++ TheVentureCity, Kal Vepuri, Elan Lee und die Altinvestoren Mangrove Capital, Redalpine und Wavemaker investieren 3 Millionen US-Dollar in Beams. Insgesamt flossen nun schon 6 Millionen in das Unternehmen. Das Berliner Audio-Startup, das von Robert Kilian und  richtet sich an alle, die etwas zu erzählen haben. “Mit der App kann jeder seinen eigenen Micro-Podcast teilen. Ganz einfach”, teilt die Jungfirma mit. Das Motto dabei lautet: “Real people, real voices. Sharing updates from our team and community”. Ursprünglich wollen die Hauptstädter unter dem Namen TravelPlaylist ein Startup zum Teilen von Lieblingsorten hochziehen.

Talto
+++ Kapa Ventures investiert eine siebenstellige Summe in Talto. Das Startup aus Wien, das von Manuel Schmölzer gegründet wurde, positioniert sich als Employer-Branding-Plattform, die Studierenden Karrierewege aufzeigen und im Idealfall mit den richtigen Unternehmen zusammen bringen soll. “Studenten und junge Talente finden Unternehmen, die wirklich zu ihnen passen. Arbeitgeber geben einen Blick hinter die Kulissen, berichten von ihrem Arbeitsumfeld und warum sie aktiv auf der Suche nach Studenten und jungen Talenten sind. Einmal den Wunsch-Arbeitgeber gefunden, findet man über Talto auch gleich alle offenen Jobs die sich für Studenten und Absolventen eignen – simple und schnell”, heißt es zum Konzept.

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#Brandneu – 5 neue Startups: Recunited, Vay, Hydraid, Confdnt, Wuplo


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Recunited
Die wertebasierte Jobplattform Recunited möchte es Bewerber:innen ermöglichen, einen Arbeitgeber passend zu den individuellen Werten zu finden. “Wir wollen Menschen verbinden. Damit du nicht nur den einen Job findest, sondern auch das Team, mit dem du gerne zusammen arbeitest”, heißt es auf der Website.

Vay
Das junge Mobility-Startup Vay, bisher nur unter dem Firmennamen Ree Technology bekannt, setzt auf das Trendthema autonomes Fahren. Die Berliner, die bereits Atomico an Bord haben, schreiben dazu: “Unique about Vay is its teledrive-first approach to autonomous driving”. 

Hydraid
Das Münchner Startup Hydraid, gegründet von den Brüdern Fabian und Dominik Winter, hat in Zusammenarbeit mit Ärzten und Profisportlern den “Hydration Helper” entwickelt. Das Kohlenhydrat-Elektrolyt-Pulver soll die Wasseraufnahme nach dem Sport verbessern und den Körper mit wichtigen Vitaminen und Mineralien versorgen. 

Confdnt
Das Münchner Startup Confdnt setzt auf eine “schnelle, einfache und sichere Lösung um Whistelblowing im Unternehmen zu etablieren”. Neben der technischen Komponente bietet die Jungfirma auch “alle rechtlich relevanten Dokumente und Vereinbarungen”.

Wuplo
Das Berliner Startup Wuplo liefert in 10 bis 60 Minuten – je nach Stadtbezirk -“frische Lebensmittel” aus. Hinter dem Lieferdienst im Stil von Gorillas stecken Sergey Schetinin, Ivan Vorontsov, Evgeny Rogover und Maxim Rogover, die in Moskau bereits FamilyFriend betreiben.

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#Brandneu – 5 neue Startups: baybies, Democharts, Trackboxx, First A, Recscout


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baybies
Das junge Münchner Startup baybies setzt auf “vegane und zertifizierte Naturkosmetik für Schwangere und Neugeborene”. Das Sortiment wurde dabei “in enger Zusammenarbeit mit Schwangeren, Eltern, Kinderärzt:innen, Kinderkrankenpfleger:innen sowie Hebammen entwickelt”.

Democharts
Democharts möchte Musiker:innen die Chance geben, sich mit verifizierten Experten, Plattenlabels und Scouts aus der Musikindustrie zu vernetzen. Musiker:innen müssen ihr Können aber erst mal unter Beweis stellen, um aufgenommen zu werden.

Trackboxx
Trackboxx möchte mit einer Webanalyse-Software eine Alternative zu Google Analytics bieten. Damit soll es möglich sein, die Besucher der eigenen Webseite ohne Cookies und die Speicherung von personenbezogenen Daten auszuwerten. So soll auch künftig auf die Cookie-Box verzichtet werden können. 

First A
Bei First A handelt es sich um einen “Sofort-Lieferdienst für lokale Apotheken”. Dabei setzt das Startup nicht auf sogenannte Dark Stores, sondern “arbeitet eng mit lokalen und inhabergeführten Apotheken zusammen”. First A verspricht dabei eine “Lieferung innerhalb von 30 Minuten, auch am Wochenende”.

Recscout
Hinter dem jungen Kölner Startup Recscout verbirgt sich eine digitale Recruiting-Plattform. “Wir helfen den HR-Teams über Referenzen, Regulierungen, Transparenz und im Einklang mit den Personalberater:innen die besten Teams aufzubauen”, teilt das Unternehmen mit.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#Brandneu – 5 neue Startups: wayvs, EnergyLabs, infavher, Unco, Tasktrails


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

wayvs
Das Berliner Startup wayvs setzt beim Online-Dating auf Sprachnachrichten. “Deine Stimme zeigt viele Facetten deiner Persönlichkeit und deines Humors. Deswegen hast du in deinem Profil die Möglichkeit, Fragen über dich einzusprechen”, schreiben die Hauptstädter. 

EnergyLabs
Das Berliner Startup EnergyLabs bietet energiesparende Lösungen für Gebäude an. Mithilfe einer Hard – und Software soll durch das Absenken des Spannungsniveaus sollen Energieeinsparungen zwischen 5 bis 13 % möglich sein. Die CO2-Emissionen sollen um den gleichen Wert gesenkt werden.

infavher
infavher bietet eine Plattform für Frauengesundheit. Im Onlineshop des Startups werden innovative und nachhaltige Produkte rund um das Thema “weibliches Wohlbefinden und Gesundheit” vertrieben. Zudem gibt es einen Blog, der sich unter anderem mit sogenannten “Tabuthemen” beschäftigt.

Unco
“Vom Bauernhof frisch auf den Tisch”, das verspricht das Jungunternehmen Unco Club Berlin. Nutzer:innen können online Ihre Bestellung aufgeben, der Unco Club Berlin holt dann die Produkte direkt beim Erzeuger ab und liefert diese dann direkt nach Hause oder an eine der drei Abholstationen in Berlin.

Tasktrails
Strukturierte und zeitsparende Onboardingprozesse, das verspricht Tasktrails. Das Jungunternehmen aus München bietet ein Produkt an, bei dem Einarbeitungspläne für neue Mitarbeiter:innen erstellt und dann auch durchgeführt werden können. Die Daten werden dabei in Deutschland gehostet. 

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#Interview – “Es war eine Herausforderung, ohne bekannten Namen gute Mitarbeiter zu gewinnen”


Das Berliner Unternehmen Staffery, 2018 von Sven Konzack gegründet, entwickelt eine Software, die “Unternehmen mit den passenden Mitarbeitern im Jobsuchmaschinenumfeld zusammen­brin­gt”. Die Investmentgesellschaft LakeView Partners übernahm kürzlich die Mehrheit an Staffery. “Gemeinsam mit dem neuen Mehrheitsgesellschafter verfolgen wir das Ziel, im nationalen und internationalen Umfeld dynamisch zu wachsen. Damit ist eine Skalierung der bislang bereits im DACH-Raum erzielten Erfolge verbunden”, sagt Gründer Konzack.

Corona erwies sich als massiver Beschleuniger für das Staffery-Modell. “Zwar war im High-Volume-Recruiting in einigen Bereichen im Frühjahr 2020 ein Einbruch zu verzeichnen, doch andere Branchen haben mit Corona erst richtig angezogen. Im Sommer 2020 stieg die Nachfrage nach Arbeitskräften dann auch übergreifend wieder. Dadurch ist uns im vergangenen Jahr ein wirtschaftlicher Durchbruch geglückt, den wir seither immer weiter skalieren können”, sagt Konzack.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht der Staffery-Macher außerdem über softe Faktoren bei der Jobsuche, Digitalisierung und Fachkräftemangel.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Staffery erklären?
Unsere Software mit dem “Staffery Autopiloten” hilft Unternehmen und Organisationen dabei, schnell und ohne zusätzliche Kosten die richtigen Bewerber und Reichweite für offene Stellen zu finden. Im Mittelpunkt stehen dabei Jobsuchmaschinen wie Indeed, Jobrapido & Co: Wir sorgen dafür, dass dort ausgeschriebene Stellen schnell und kostengünstig besetzt werden können. Davon profitieren vor allem Organisationen und Unternehmen, die sehr viele Arbeitskräfte benötigen – zum Beispiel Pflegeheime, Krankenhäuser, Supermärkte oder Logistikfirmen. Die Leute in der dortigen Personalabteilung können sich dabei ganz entspannt zurücklehnen, weil der Autopilot alles übernimmt.

Hat sich das Konzept, das Geschäftsmodell, seit dem Start irgendwie verändert?
Wir verfolgen seit der Gründung im Jahr 2018 ein Ziel: Recruiting deutlich vereinfachen und optimieren – ohne, dass Firmen dafür zusätzliche Recruiting-Budgets aufwenden müssen. Inzwischen zählen zahlreiche große Unternehmen und Organisationen zu unseren Kunden. Dazu gehören Einzelhandelsketten, Pflegeeinrichtungen, größere Mittelständler und Firmen aus dem Umfeld der Zeitarbeit. Es ist uns seit der Gründung im Jahr 2018 gelungen, erhebliche Marktanteile im sogenannten High-Volume-Recruiting zu gewinnen. Das zeigt uns, dass ein hoher Bedarf an der automatisierten Bewerbungsgenerierung bei Jobsuchmaschinen wie Indeed.de und für unser Produkt vorhanden ist und wir auf dem richtigen Weg sind.

Wie genau funktioniert euer Geschäftsmodell?
Wir stellen Organisationen unseren Staffery Autopiloten, der auf AI-Technologie basiert, zur Verfügung. Diese profitieren von einer effizienten und schnellen Besetzung von Stellen durch die Reichweite der unterschiedlichen Jobsuchmaschinen wie Indeed. Das Ganze funktioniert als Software-as-a-Service-Modell (SaaS), das weitere Investitionen unnötig macht. Damit helfen wir unseren Kunden, wirtschaftlich erfolgreich zu sein – denn ein Mangel an qualifiziertem Personal geht für sie schnell mit Umsatz-Einbußen einher.

Die Corona-Krise traf die Startup-Szene zuletzt teilweise hart. Wie habt ihr die Auswirkungen gespürt?
So paradox es klingt: Die Corona-Krise war unter dem Strich ein Booster für unser Geschäft. Zwar war im High-Volume-Recruiting in einigen Bereichen im Frühjahr 2020 ein Einbruch zu verzeichnen, doch andere Branchen haben mit Corona erst richtig angezogen. Zu denken ist insbesondere an Pflege und Gesundheit, aber auch die Logistik, die aufgrund des E-Commerce-Booms schnell kompetentes Personal benötigte. Im Sommer 2020 stieg die Nachfrage nach Arbeitskräften dann auch übergreifend wieder. Dadurch ist uns im vergangenen Jahr ein wirtschaftlicher Durchbruch geglückt, den wir seither immer weiter skalieren können.

Wie ist überhaupt die Idee zu Staffery entstanden?
Ich habe seit 2011 mehrere Jobbörsen wie etwa Timeworkers.de betrieben und für dort ausgeschriebene Stellenangebote Job-Kampagnen bei Suchmaschinen wie Indeed und Co. lanciert. Dabei fiel mir der logische Prozess ins Auge, worauf die Idee resultierte: Dieser muss doch in wenigen Schritten zu automatisieren sein. Und auf Basis der umfangreichen Daten müsste es doch gelingen, einen höheren Erfolg beim Recruiting zu erzielen, um mehr Bewerbungen bei weniger Zeit- und Budgeteinsatz zu generieren. So ist 2018 der Staffery Autopilot entstanden.

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist Staffery inzwischen?
Wir haben innerhalb von wenigen Monaten ein Team von zehn Mitarbeitenden aufgebaut – und arbeiten laufend an der Weiterentwicklung. Mittlerweile sind wir 18 Mitarbeiter:innen und es werden ständig mehr. Dabei verzeichnen wir prozentual ein dreistelliges Umsatzwachstum.

Die Investmentgesellschaft LakeView Partners übernahm gerade die Mehrheit an Staffery. Was ändert sich nun bei Staffery?
Durch den Eintritt von LakeView Partners können wir bei Staffery unseren ambitionierten Wachstumsplänen nachgehen und in den Staffery Autopiloten sowie in dessen Verbreitung weiter stark investieren. Gemeinsam mit dem neuen Mehrheitsgesellschafter verfolgen wir das Ziel, im nationalen und internationalen Umfeld dynamisch zu wachsen. Damit ist eine Skalierung der bislang bereits im DACH-Raum erzielten Erfolge verbunden. Mit Eintritt von LakeView Partners in Verbindung mit der künftig internationalen Ausrichtung haben wir zudem die Marke und das Corporate Design vollständig überarbeitet.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?
Eine Herausforderung war es, ohne einen bekannten Namen richtig gute Mitarbeiter zu gewinnen. Dies wurde vor allem bei Softwareentwicklern und im Vertrieb zur Herausforderung: Hier gab es jedoch einige wichtige Milestones wie zum Beispiel der Einstieg unseres Chief Sales Officer (CSO) Dominik Schmitt, der viel bewegt und auch ein super Händchen bei der weiteren Personalauswahl hat. Überhaupt haben wir bei diesem Thema viel gelernt und sind heute weit besser aufgestellt als zuvor. So achte ich bei Softwareentwicklern mittlerweile viel stärker auf softe Faktoren, die für das Team wichtig sind – nicht nur auf reine Fachkenntnisse. Ohnehin müssen in unserem Geschäft immer wieder neue Programmiersprachen und Tools erlernt werden – Technologie ist also weniger der Knackpunkt. Eine andere Herausforderung war die Fokussierung auf die Kern-Elemente unseres Produktes: Dabei musste ich lernen, dass nicht jedes Detail wichtig ist. Vielmehr braucht eine Lösung vor allem Kunden-Feedback im Hinblick auf die Usability. Letztlich hat das Meistern dieser Challenges unser heutiges Team noch stärker zusammengeschweißt und ich bin sehr happy, mit den Mädels und Jungs jeden Tag zusammenarbeiten zu können.

Und wo hat Ihr bisher alles richtig gemacht?
Die Personalsuche ist aktuell der Schuh, der HR Professionals in Startups, mittelständischen oder großen Unternehmen am meisten drückt. Somit haben wir das Glück, in einem echten Boom-Markt auf eine hohe Nachfrage nach dem zu treffen, was wir anbieten. Die “richtigste” Entscheidung, die wir getroffen haben, erfolgte also gleich zu Beginn der Gründung der Staffery GmbH: Nämlich der Beschluss, ein Tool zu entwickeln, welches alle Prozesse rund um das Recruiting durch Nutzung von Jobsuchmaschinen, erheblich erleichtert. Das hat uns auf die Erfolgsspur gebracht, auf der wir uns heute befinden. Auch die umfassende Digitalisierung von Sales-Prozessen erweist sich immer wieder als ein wichtiger Erfolgsfaktor.

Wo steht Staffery in einem Jahr?
Wir haben uns im DACH-Markt wie gesagt bereits gut positionieren können – hier wollen wir unsere Marktanteile noch weiter ausbauen. Indem wir innerhalb des nächsten Jahres unter HR-Professionals das Bewusstsein dafür weiter schärfen, dass der Personalmangel auch in schwierigen Umfeldern wie der Pflege, der Logistik, im Bereich Lebensmittel und in der Zeitarbeit zu bewältigen ist. Doch nun steht der nächste Schritt bevor: Wir wollen uns auch international aufstellen und Organisationen auf der ganzen Welt im Recruiting helfen, sodass sie dies grundlegend vereinfachen und erfolgreicher machen. Da Fachkräftemangel und automatisiertes Recruiting inzwischen in vielen Ländern große Themen sind, sehen wir sehr gute Chancen, in einem Jahr bereits erhebliche Marktanteile in anderen europäischen und außereuropäischen Ländern gewonnen zu haben. Entsprechend möchten wir auch unser Team weiter stark ausbauen.

#aktuell, #berlin, #hr, #interview, #staffery

#Interview – Ein Startup, das auf datenbasierte Mitarbeiter-Analysen setzt


Das Berliner HR-Unternehmen Osterus, das 2019 von Julian Herzog und Vladimir Avramov gegründet wurde, entwickelt ein automatisiertes Datenanalysetool zum Auswertungen von Lebensläufe und Anschreiben. “Wir helfen Unternehmen dabei, schnell und unkompliziert deren Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu analysieren und mit Konkurrenten bzw. anderen Firmen zu vergleichen”, sagt Gründer Herzog. APX, Ilavska Vuillermoz Capital, Lieferando-Gründer Jörg Gerbig und N26-Gründer Max Tayenthal investierten bereits 1,3 Millionen Euro in Osterus.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Osterus erklären?
Wir helfen großen Unternehmen dabei, schnell und unkompliziert deren Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu analysieren und mit Konkurrenten bzw. anderen Firmen zu vergleichen. Das hilft dem Unternehmen, da dieses tiefe Daten-Insights darüber bekommt, wie wettbewerbsfähig es in Sachen Qualität des Personals ist.

Welches Problem genau wollt Ihr mit Osterus lösen?
Unser Ziel ist es, die Qualität der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Unternehmen untereinander zu vergleichen, um dies als Asset in eine Rekrutierungsstrategie oder Unternehmensbewertung einzubeziehen. Genau hier setzen wir an und bieten eine professionelle, automatisierte Lösung. Unsere Software ist vielfältig anwendbar. Im HR-Segment ermöglicht unsere Software die unternehmenseigene Workforce detailliert zu analysieren und mit der Konkurrenz zu vergleichen – und so wichtige Erkenntnisse z.B. für die Ausarbeitung einer Personalstrategie zu erhalten. So konnten wir in etwa feststellen, dass Personen mit einem Bachelor bei der DHBW Stuttgart bei Porsche schneller Karriere machten als Kollegen von anderen Hochschulen. Oder, dass Tesla 2,4 mal so viele Softwareentwickler hat als Porsche. Im Investoren bzw. M&A-Bereich kann mit unserer Software die Qualität des bestehenden Personals strukturiert bewertet werden. Diesen Faktor als Kriterium einzubeziehen, um eine fundierte Investitions- oder Kaufentscheidung treffen zu können, ist sehr wertvoll.

Ihr konntet bereits eine Millionensumme einsammeln. Wofür braucht ihr das Geld genau?
Die jetzige Finanzierungsrunde ermöglicht es uns, die Expansion in weitere europäische Länder wie Österreich und der Schweiz und den weiteren Ausbau unseres Kern-Entwicklerteams anzugehen.

Wie ist die Idee zu Osterus entstanden?
Wir haben damals mehrere Monate in einer kleinen 30 Quadratmeter Wohnung damit verbracht, genau zu verstehen, inwieweit Lebenslaufdaten verwendet werden, um eine Firma ganzheitlich zu bewerten oder eine Wettbewerbsanalyse zu erstellen. Dabei haben wir festgestellt: Hier gibt es eine hoch interessante Marktlücke.

Wo steht Osterus in einem Jahr?
Die Software wird ab November von mehreren DAX-Unternehmen über einen Lizenzpartner eingesetzt, u.a. von einem der größten deutschen Automobilkonzerne und namhaften Startups wie zum Beispiel N26. Auch große Venture-Capital-Unternehmen wie Common Ocean, APX, Ilavska Vuillermoz Capital und Project A testen in verschiedenen Bereichen die Software von Osterus, um die Wettbewerbsfähigkeit von Startups, in die sie investieren wollen oder investiert haben, zu analysieren. Unser Ziel ist es, das “Bloomberg der Workforce”zu werden, eine Art Crunchbase bzw. Pitchbook, mit Fokus auf Personal. Hier kann man konkret alle relevanten Statistiken des Firmenpersonals einsehen und mit anderen Firmen vergleichen. Man bekommt Einblicke, in wie weit das Unternehmen sich zur Konkurrenz unterscheidet – zum Beispiel im R&D-Bereich, bzw. ob es Differenzen gibt, wie gut ausgebildet das Personal ist. Hier wollen wir klar die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen eines Unternehmens im Vergleich zur Konkurrenz bewerten. Und 2022 kommt unser nächster Scoop: Wir werden Aussagen darüber treffen können, welche Lebensläufe bei welchen Firmen die besten Chancen haben, d.h. wir können Gehaltsperspektiven, Karrieremöglichkeiten vorhersagen und analysieren, welche weiteren Skills der Firma und der Person selbst einen signifikanten Mehrwert bieten.

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Foto (oben): Osterus

 

#aktuell, #berlin, #brandneu, #hr, #interview, #osterus

#Interview – Ein Startup, das HR-Teams hilft “die besten Teams aufzubauen”


Hinter dem jungen Kölner Startup Recscout verbirgt sich eine digitale Recruiting-Plattform. “Wir helfen den HR-Teams über Referenzen, Regulierungen, Transparenz und im Einklang mit den Personalberater:innen die besten Teams aufzubauen”, sagt Timo König, der das Unternehmen gemeinsam mit Sajad Ghawami und Kevin Manski gegründet hat. Die Rheinländer sehen sich mit ihrem Konzept im Wettbewerb mit “anderen technologisch betriebenen Recruiting-Plattformen, die HR-Teams von Firmen mit wechselbereiten Kandidat:innen zusammenbringen”.

Aus Sicht der Recscout-Macher gehe dabei “allerdings ein besonders begehrter Teil an Kandidat:innen verloren. Nämlich die Kandidat:innen, die noch gar nicht wissen, ob sie zum Wechseln bereit sind und sich auf solchen Plattformen gar nicht erst zur Verfügung stellen”. Im Interview mit deutsche-startups.de stellt Recscout-Gründer König das Konzept hinter seinem Startup einmal ganz ausführlich vor.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Recscout erklären?
Oma schau‘, du suchst eine Pflegekraft? Aber du weißt nicht, wo du suchen sollst und wem du vertrauen kannst. Zudem kannst du nur gering einordnen, ob die nötigen Fähigkeiten vorhanden sind. Wir bieten dir eine Online-Plattform, über die du die beste Berater:in mit der Suche einer Pflegekraft finden, beauftragen und verwalten kannst. Komplett kostenfrei. So kannst du deine ideale Pfleger:in einstellen. So wie dir, geht es dort draußen auch den vielen HR-Teams unserer wunderbaren Firmenlandschaft. Wir helfen den HR-Teams über Referenzen, Regulierungen, Transparenz und im Einklang mit den Personalberater:innen die besten Teams aufzubauen. Und weißt du Oma, auch die Personalberater:innen haben Vorteile. Sie können sich und ihre Stärken unabhängig von Raum und Zeit auf der Plattform präsentieren und ihre Arbeit mit Referenzen belegen. So erhalten sie über Recscout ganz einfach neue Aufträge. Es gewinnen also beide Seiten.

Welches Problem genau wollt Ihr mit Recscout lösen?
Wir alle haben die Arbeit zwischen Firmen und Personalberater:innen erlebt. Von der Akquise über die Geschäftsanbahnung und Auftragserteilung bis hin zum Abschluss gibt es viele Stolpersteine. Mit ein klein wenig Technologie und Daten lassen sich die Meisten zur Seite schubsen. Oft haben wir erlebt, dass fähige Personalberater:innen bei Akquisetelefonaten abgewimmelt werden, obwohl sie eine perfekte Kandidat:in startbereit hätten und eine schnelle Stellenbesetzung ist für Firmen enorm wichtig. Hier stehen dann oft sehr alte Rahmenverträge oder schlicht die – oft berechtigte – Skepsis der HRler:innen entgegen, da sie am Tag zig Akquise-Anrufe zu “bekämpfen” haben. Selbst ehemalige Personalberater:innen, die jetzt auf Seiten der HR-Teams arbeiten, haben Probleme damit, die richtigen Personalberater:innen zu finden, ihnen zu vertrauen und zur Unterstützung zu beauftragen. Bei den Aufträgen geht es ja auch um eine Menge Geld. In der nahen Vergangenheit haben Personalberater:innen für eine Besetzung im Schnitt 27.000 Euro in Rechnung gestellt. Wir wollen Recscout zusammen mit den Personalberater:innen und deren Ideen weiterentwickeln. Ähnlich wie für Vermieter:innen bei AirBnb, ist Recscout als Community eine gewinnbringende Ergänzung der bestehenden Vertriebskanäle. Recscout ist wohl das erste Tool, was den Personalberater:innen passiv Anfragen generiert, ohne das die Personalberater:innen selbst aktiv werden müssen. Zudem haben die Berater:innen über Recscout einen extra Vorteil! So kann eine Berater:in, statt rein telefonisch, wohl den gleichen Auftrag über Recscout gar Committed und mit Anzahlung annehmen, da über Recscout Referenzen und Stärken direkt valide präsentiert werden. So ist es für die Personalberater:in leichter, über Recscout bezahlte Aufträge zu generieren. Zudem vergeben HR-Teams ihre Aufträge sicher gerne in einem vertraulichen Umfeld. Wir wollen mit Recscout die Plattform bieten, auf der HR-Teams und Personalberater:innen schnell und effizient zueinander finden. Dann macht die Arbeit auch einen riesen Spaß. Unsere Vision ist es, dass eine Firma global und zugeschnitten auf die individuelle Vakanz die besten Personalberater:in beauftragen kann – egal ob für einen Standort in Deutschland oder in den USA.

Jede Woche entstehen dutzende neue Startups, warum wird ausgerechnet Recscout ein Erfolg?
Der Zeitpunkt, das Team und die Technologie. Zeitlich steht die Personalberater-Branche besser da als vor Corona. Personalberatungen suchen händeringend nach eigenen Mitarbeiter:innen, um all die zum Wechsel bereiten Kandidat:innen bei hochinteressanten Firmen platzieren zu können. Stellenausschreibungen spezialisieren sich laufend und gefragte Fachkräfte sind auch bei ihren aktuellen Arbeitgeber:innen heiß begehrt. Hier sind erfahrene Personalberater:innen gefragt, die den Firmen beim Aufbau starker Teams unterstützend zur Seite stehen, die richtigen Experten finden, ansprechen und von einem Wechsel überzeugen können. Hier bedarf es an Fachwissen, Überzeugungskraft und Gespür. Unser Team setzt sich aus erfahrenen Gründer:innen, Entwickler:innen, Personalberater:innen, Unternehmensberater:innen und HR-Business Partnern:innen zusammen. Recscout ist mein viertes Startup und dieses Team ist etwas besonderes. Denn wir vereinen die verschiedenen Ansichten und Ansprüche an Recruiting-Prozesse und digitale Lösungen. Es ist fabelhaft zu sehen, wenn die Kollegen ein spezialisiertes Wissen anbieten können, von dem man selbst vielleicht mal “gehört” hat. Neben den fachlichen Bausteinen haben wir individuelle Charaktere im Team, die ihre unterschiedlichen Impulse, Gedanken und Ideen selbstbewusst in unser Produkt einfließen lassen. Jeder tritt für seinen Schwerpunkt ein und zeitgleich arbeiten alle zielgerichtet an einer Vision. Die Technologie von Recscout bietet einen Mix aus eigener Entwicklung und technologischen Produkten von starken Partner:innen. Zum Beispiel setzen wir Technologie von Partner:innen im Bereich Payment, Video-Calls und Dokumentenverwaltung ein. Wir selbst bauen an neuen Features, die HR-Teams und Berater:innen noch enger zusammenrücken lassen. Zum Beispiel bauen wir unseren Chat aus, damit beide Parteien hier Aufträge per Klick vergeben, verwalten und abschließen können.

Wer sind eure Konkurrenten?
Unseren Wettbewerb sehen wir bei anderen technologisch betriebenen Recruiting-Plattformen, die HR-Teams von Firmen mit wechselbereiten Kandidat:innen zusammenbringen. Aus unserer Sicht geht hier allerdings ein besonders begehrter Teil an Kandidat:innen verloren. Nämlich die Kandidat:innen, die noch gar nicht wissen, ob sie zum Wechseln bereit sind und sich auf solchen Plattformen gar nicht erst zur Verfügung stellen. Zudem wird eine rein technisch betriebene Plattform diese Kandidat:innen auch nicht von einer neuen Aufgabe überzeugen können, wo soll diese da auch in der Kommunikation ansetzen, der Faktor “Mensch” fehlt. Hier bedarf es den Einsatz, der Personalberater. Wir werden unseren Personalberater:innen auch die Möglichkeit stellen, dass sie über ihr Portfolio an Kandidat:innen mit Firmen in die Gespräche kommen können, da steht dann das Matching zwischen HR-Teams von Firmen und der Kandidat:innen im Vordergrund aber dahinter bleiben die Personalberater:innen, die die Prozesse steuern.

Wo steht Recscout in einem Jahr?
In einem Jahr wollen wir im Schnitt 30 Stellen im Monat erfolgreich besetzen. Das Team wird mit weiteren Entwickler:innen und talentierten kreativen Sales-Kolleg:innen ausgebaut und die Plattform mit geplanten Features ergänzt. In unserer Mission möchten wir den Milestone von 50-60 regelmäßig aktiven Auftraggeber:innen erreichen und die nächste Finanzierungsrunde vorbereiten. Liebend gerne würden wir den Aspekt der Community weiter entwickeln und beispielsweise vermittelte Kandidat:innen an ihren neuen Arbeitsplätzen besuchen und von ihrer neuen Aufgabe erzählen lassen.

Reden wir zudem noch über den Standort Köln. Wenn es um Startups in Deutschland geht, richtet sich der Blick sofort nach Berlin. Was spricht für Köln als Startup-Standort?
Etwa 2011 bin ich mit ersten Startup-Aktivitäten in Köln gestartet. Seit dem hat sich wirklich einiges getan. In 2015 waren mein Mitgründer und ich (damals im Rahmen der SHOPPEN APP, vergleichbar mit Gorillas, Flink etc. im Bereich Einzelhandel) zur Eröffnung der „Internetwoche Köln“ im Rathaus eingeladen. Es war ein feines Event, bei dem wir sicher noch den Altersschnitt gesprengt haben. Dieses Gefühl von „Selbstverständlichkeit“, „es ist klar, was wir hier machen und wir wollen etwas bewirken“ war noch nicht immer greifbar. Eher ein Gefühl von „abtasten“. Das war mein subjektives Gefühl. Heute sind Startups nicht mehr nur ein Buzzword, sondern sie werden ernst genommen und haben mittlerweile eine grundsolide Basis in Köln. Ein Gedanke in der Hinsicht ist zum Beispiel “Köln Business” und Antje Lienert. In meiner letzten Tätigkeit stand ich vereinzelnd mit ihr in Kontakt und erlebe, wie dieses Netzwerk und der Input / Outcome drum herum täglich wächst und dabei authentisch, ehrlich und nicht wie „wir machen mal Startup“ wirkt. Zudem gibt es mittlerweile zig Co-Working Spaces, Events und Messen in Köln. Von den stets beeindruckenden Gründerinnen vom Okandada Space oder David Wohde, der den WeWork in Köln mit aufgebaut hat, kommen Impulse, Ideen usw. die Synergien und einen echten Startup-Cosmos schaffen, der ein „Miteinander“ spüren lässt. Das zieht dann natürlich auch die vielen Talente der Universitäten und Hochschulen an. So lassen sich diese für die Startups begeistern und erhöhen mit ihren Skills die Qualität der einzelnen Produkte. Es treffen also eine prächtig entwickelte Grundbasis, eine wachsende Kultur, Talente, eine lebhafte Stadt und zu guter letzt eine starke Medienlandschaft aufeinander. Berlin ist als Hauptstadt und der starken internationalen Ausrichtung der erste Spot, die Championsleague im Sinne von Investitionen und Strahlkraft. Das ist auch völlig in Ordnung. Witzig, eigentlich ist Berlin mittlerweile „wie ein Konzern“. Aufgrund der schieren Größe, dem Wettbewerb um die gleichen Talente und Investoren sind einige Prozesse vermutlich nicht mehr so flexibel, wie sie in unserem „Startup-Dorf Köln“ sein können.

Was fehlt in Köln noch?
Vielleicht die gemeinsame Überzeugung, mit Mut und Willen etwas GROSSES schaffen zu können und die Risiken dazu einzugehen. Es gibt in Köln sicherlich Startups, die mit einem mutigen und stark wachsenden Team und passenden Investoren „die Welt erobern können“. Ganz vereinfacht geträumt, würden wir X Euros in RECSCOUT und die Entwicklungs- / Sales-Aktivitäten investieren, warum sollten wir nicht Anfang des neuen Jahres in Europa tätig sein und allen betreffenden Firmen ein bestmögliches Teambuilding ermöglichen können? Das ist bitte mit einem Zwinkern zu verstehen.

Zum Schluss Recscout Du drei Wünsche frei: Was wünscht Du Dir für den Startup-Standort Köln?
Mut zum Risiko in Deutschland. Hier schaue ich manchmal neidisch in Richtung Holland, Skandinavien oder noch weiter Richtung Westen, hier lassen sich bestens die „deutschen“ Erfolgsgeschichten von #Postmates #Shopify aufweisen. Mit dem nötigen Mut des Umfelds hätten sie sich wohl auch hier prächtig entwickeln können. Nicht alles bis ins letzte Detail proven lassen und hinterfragen, sondern starten, machen und anpassen. Die Grundlage von RECSCOUT steht, das Modell und die Strategie lassen sich in verschiedene Richtungen anpassen, ohne sich in der thematischen Ausrichtung zu verändern. Global wollen wohl alle Firmen die eigenen Mitarbeiter-Teams bestmöglich ausbauen. Das ist die Mission. Solche Modelle gibt es sicher in jeder Branche. Mein dritter Wunsch ist, dass die ersten beiden erhört werden.

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln werfen wir einen genaueren Blick auf das Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind dort die Voraussetzungen für Gründerinnen und Gründer, wie sieht es mit Investitionen aus und welche Startups machen gerade von sich reden? Mehr als 550 Startups haben Köln mittlerweile zu ihrer Basis gemacht. Mit zahlreichen potenziellen Investoren, Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents bietet Köln ein spannendes Umfeld für junge Unternehmen. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderung. #Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

KoelnBusiness

Foto (oben): Recscout

#aktuell, #brandneu, #hr, #interview, #koln, #recscout

#Zahlencheck – Der Joblift-Aufbau kostete bereits 16,7 Millionen 


Das junge Hamburger HR-Unternehmen Joblift legt neue Unternehmenszahlen vor – und zwar den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2019. Anfangs positionierte sich Joblift als Metasuchmaschine für Jobs. Inzwischen nennt sich die Jungfirma, die 2015 von Lukas Erlebach und Malte Widenka gegründet wurde, “Recruiting-Intelligence-Plattform”. Das Joblift-Team verspricht nun: “Durch performance-basiertes Multichannel-Recruiting findet Joblift für Millionen von Jobanzeigen die genau passenden Kandidaten”.

In den vergangenen Jahren investierten Investoren wie Redline Capital, DN Capital und Picus Capital, Cherry Ventures, btov und TruVenturo mehr als 26 Millionen Euro in das Unternehmen. Nach eigenen Angaben ist Joblift derzeit in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Großbritannien und den USA unterwegs. Über 70 Mitarbeiter:innen wirken derzeit für Joblift. Im Geschäftsjahr 2019 waren es ähnlich viele, “durchschnittlich 69 Arbeitnehmer” wirkten damals bei der Jungfirma.

Der Jahresfehlbetrag lag 2019 bei 4,7 Millionen – nach 5,6 Millionen im Jahr zuvor. Insgesamt kostete der Aufbau von Joblift bis Ende 2019 bereits rund 16,7 Millionen. Bei gleichbleibenden Verlusten dürfte Joblift noch eine Weile ruhig weiterarbeiten können. Zuletzt trieb das Unternehmen inbesondere den “internationalen Ausbau des B2B-Geschäfts” voran. “Wir haben uns nach der Series B bewusst dazu entschieden nicht horizontal sondern vertikal zu wachsen. Konkret heißt das, dass wir uns in unseren bestehenden Märkten tiefer in die Wertschöpfungsketten verzahnen wollen, enger mit unseren bestehenden Kunden arbeiten wollen und die Go-to-Plattform für viele Jobsuchende werden”, sagte Gründer Erlebach zudem zuletzt.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2019

* Die Gesellschaft entspricht derjenigen einer kleinen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Der Anhang berücksichtigt die Erleichterungen des § 288 HGB.
* Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen nicht (Vj. EUR 2.585.979,96). Diese betrafen im Vorjahr ein ausgegebenes Wandeldarlehen. Sa?mtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr (Vj. TEUR 994).
* Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 69 Arbeitnehmer.

Joblift im Zahlencheck

2019: 4,7 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2018
: 5,6 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2017
: 4,1 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2016: 1,8 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2015: 434.994 Euro (Jahresfehlbetrag)

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Foto (oben): Joblift

#aktuell, #hamburg, #hr, #joblift, #zahlencheck

#Brandneu – 5 neue Startups: HR Tech, Antsworker, Hyre, Carve8, heyflow


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HR Tech
Das Jungunternehmen HR Tech hat sich auf Unternehmens- und Managementberatung für den HR-Bereich und HR-Themen rund um Technologien, Analytics und Digitalisierung spezialisiert. Dabei will sich das Startup aus Mettmann besonders auf digitale Transformation konzentrieren.

Antsworker
Von der nebenberuflichen Gartenarbeit bis hin zu professionellen Angeboten, soll die Plattform Antsworker Dienstleister:innen eine Plattform geben, in denen diese ihre Angebote zum Festpreis kostenlos platzieren können. Nutzer:innen können die Dienstleistungen dann direkt wie in einem “Onlineshop” bestellen und bezahlen.

Hyre
Bei Hyre handelt es sich um eine “Matching-Plattform für Junior Sales Talente”. Die Gründer schreiben zum Konzept: Wir schauen über den Lebenslauf hinaus, um eine Auswahl der besten Kandidaten zu erstellen, so sparst du Zeit und vermeidest unbewusste Voreingenommenheiten”.

Carve8
Das junge Unternehmen Carve8 versteht sich als Auto-Abo-Plattform im Premium Segment. Zielgruppe sind Automobil-Händler. Die Plattform wurde gemeinsam mit Automobil-Vertriebsexperten bei Mercedes-Benz entwickelt, als Pilot getestet und kontinuierlich weiterentwickelt. 

heyflow
Beim No Code-Startup heyflow aus Hamburg, bisher als Niro bekannt, dreht sich alles ums Marketing. Die Hanseaten schreiben in eigener Sache: “Du hast schon zu viel für Marketingkampagnen ausgegeben die nicht konvertieren. Heyflow hilft dir, interaktive Flows zu erstellen, designen und zu integrieren”.

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#aktuell, #antsworker, #berlin, #brandneu, #carve8, #frankfurt-am-main, #hamburg, #heyflow, #hr, #hr-tech, #hyre, #mettmann, #miet-commerce, #no-code, #stuttgart

#Gastbeitrag – So fallen Startups bei der Rekrutierung von neuen Mitarbeiter:innen auf


Die Coronapandemie hat die deutsche Startup-Landschaft verändert. Junge Unternehmer/innen, die ihren Schwerpunkt auf Themen wie Software, Medizin und eCommerce gelegt haben, sind als Gewinner/innen aus der Krise gegangen und sind damit auch auf der Suche nach qualifizierten Mitarbeitenden. Wie findet man die besten Mitarbeiter:innen und welche Herausforderungen gibt es im Prozess der Einstellung? Eine agile Arbeitsweise mag allen bekannt sein. Doch wie steht es mit Feedbackschleifen und der Frage nach Optimierung, wenn es um den Recruiting-Prozess geht? 

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem kürzlich in Deutschland erschienenen Buch “Talent Makers” (Wiley; April 2021) der Greenhouse-Gründer Jon Stross und Daniel Chait. Die beiden Autoren verfolgen mit der gleichnamigen Hiring-Software den Ansatz eines strukturierten Hiring-Prozesses. “Talent Makers” ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Start-ups und Unternehmen, um einen strukturierten Einstellungsprozess zu implementieren, der Talente anzieht und Hiring zu einem Wettbewerbsvorteil macht. 

Eine aktive Rolle auf dem Hiring-Markt einnehmen 

Der technologische Fortschritt hat dazu geführt, dass Arbeitnehmer:innen auf Jobsuche keine Anzeigen in Tageszeitungen mehr schalten, aber viele Unternehmen nutzen genau dieses Mittel – lediglich in der Version des 21. Jahrhunderts: Sie posten Stellenanzeigen auf Plattformen wie LinkedIn und denken, sie hätten damit einen weiteren Punkt von ihrer Hiring-To-do-Liste gestrichen. 

Doch mit dieser Vorgehensweise nehmen Unternehmen definitiv keine gestaltende Rolle im Markt rund um den Hiring-Prozess ein. Stattdessen warten Unternehmen lediglich passiv ab, bis Bewerber:innen entweder über die Firmenwebsite oder über eines der großen Jobportale auf die Stelle reagieren. 

Natürlich spricht nichts dagegen offene Stellen zu posten, aber das darf eben nicht der einzige Weg sein. Die Messlatte, um Talente auf sich aufmerksam zu machen, liegt dafür zu hoch. Einfach jemanden einzustellen, der zufälligerweise auf das Jobposting aufmerksam geworden ist, reicht ebenfalls nicht. Es geht darum, die besten Kandidat:innen für die ausgeschriebene Stelle zu finden und einzustellen, egal wo sich diese befinden und wie das Unternehmen auf sie aufmerksam geworden ist.

Abstand nehmen von standardisierten Sammel-Emails 

Wenn man als Gründer:in oder Entscheider:in in den Hiring-Prozess involviert ist, dürfte bekannt sein, dass das passive Posten von Jobs in Karriereportalen als sogenannter „filter feeder“ allein nicht ausreicht. Das gesamte Team, das an der Einstellung beteiligt ist, muss aktiv werden. Hier liegt die Herausforderung darin, wie genau das Team aktiv wird.

Einige werden auf LinkedIn nach  „Engineering Manager“ oder „Software Architect“ suchen, um dann eine generische Sammel-Email an sämtliche ihrer Kontakte zu versenden – auch an jene, die möglicherweise für die Stelle gar nicht relevant sind. Recruiter:innen könnten meinen, damit hätten sie ihren Job erledigt. Aber die bzw. der Empfänger:in der Email wird diese sehr wahrscheinlich ignorieren – genauso, wie er oder sie es mit den 30 anderen Nachrichten gemacht hat, die von anderen Unternehmen angekommen sind. Das alleinige Versenden von Standard-Emails macht Start-ups daher nicht zu aktiven Teilnehmenden auf dem Jobmarkt – und damit auch nicht attraktiv für optimale Kandidat:innen.

Die Zeit der einmal angelegten Mitarbeiter:innen-Suchprofile ist vorbei

Vor einigen Jahren noch haben Menschen ihr gesamtes Berufsleben in einem Unternehmen verbracht. Heute überlegen Talente ständig, wo sich als Nächstes neue Möglichkeiten bieten. Das hat nicht zwingend etwas mit dem Unternehmen zu tun. Auch wenn alles dafür getan wurde, eine tolle Arbeitsumgebung zu kreieren, bedeutet das nicht, dass Mitarbeitende bleiben.

Arbeitsbedingungen müssen daher so attraktiv gestaltet sein, dass ein Pool von potenziellen neuen Mitarbeiter:innen besteht, die gerne im Unternehmen arbeiten würden. Das ist nicht nur ein geeignetes Mittel, schnell auf eine mögliche Fluktuation zu reagieren, sondern auch die passende Strategie mit der sich um Talente konkurrieren lässt und sich vom unsystematischen zum performanten Unternehmen zu entwickeln. 

Wie Start-ups Bewerber:innen für sich gewinnen 

Um sich von den Mitbewerber:innen abzuheben, müssen Start-ups anders denken und handeln. Die folgenden Aspekte sind elementar, um Talente zu gewinnen und in der Lage zu sein, Einstellungen nach Belieben vorzunehmen. 

1) Entwickle einen Portfolioansatz bei der Kandidat:innensuche und investiere darin:

Es gibt keine Standardlösung für die Suche nach geeigneten Bewerber:innen, aber sich nur auf mittelfristige Bedürfnisse zu konzentrieren, kann teuer werden. Es gilt ganzheitlich zu denken und zu investieren – nicht nur in kurzfristige, sondern auch in langfristige Maßnahmen. Die Marke als Arbeitgeber:in ständig zu verbessern und zu pflegen, ist für den aktuellen Moment genauso wichtig, wie auch mit Blick in die Zukunft. 

2) Passe die Einstellungsstrategie der ausgeschriebenen Stelle an: Manche Stellen sind deutlich schwerer zu besetzen als andere. Möglicherweise bedarf es aller zur Verfügung stehenden Mittel, um eine herausfordernde Stelle zu besetzen, für die es nur wenige potenzielle Kandidat:innen gibt. Auf der anderen Seite gibt es auch Jobgesuche, für die deutlich mehr geeignete Bewerber:innen in Frage kommen, und für die es ausreicht, die eigene Karriereseite zu bewerben oder auch den Pool früherer Kandidat:innen zu nutzen.  

3) Strategie zur Mitarbeiter:innensuche ständig optimieren und verbessern: Es gibt keinen Ein- oder Ausschalter, wenn es um Recruiting geht. Die einzig richtige Strategie ist also, ständig an den verfügbaren Maßnahmen zur Mitarbeiter:innensuche zu arbeiten, denn der Stellenmarkt und seine Anforderungen ändern sich permanent. 

4) Sich anzustrengen, rentiert sich: Manchmal reicht ein einfaches Jobposting, aber im Großen und Ganzen feiern diejenigen, die sich wirklich ins Zeug legen, die größeren Erfolge. Wenn also Mitbewerber:innen sich bereits anstrengen und mit verschiedenen Maßnahmen daran arbeiten, Top-Talente zu rekrutieren, ist quasi die Anstrengung, in die ein Start-up investiert, um in der gleichen Liga zu spielen schon der beste Schritt in die richtige Richtung. Das ist nicht einfach, aber es lohnt sich. Und man wird immer besser, je mehr man ausprobiert. 

Wie sich Erfolg messen lässt 

Die alles entscheidende Frage lautet nun: Wie können Start-ups einschätzen, ob sie mit ihrer Hiring-Strategie richtig liegen? Folgende vier Aspekte helfen, um den Erfolg der Maßnahmen zu bewerten. 

1 ) Qualität vor Quantität: Hier gilt es, die „goldene Mitte“ zu finden. Bei Stellenangeboten, für die viele Kandidat:innen in Frage kommen, die weniger Expertise erfordern und auch potenziell schneller neu zu besetzen sind, kann die Anzahl der zum Bewerbungsgespräch eingeladenen Bewerber:innen ruhig kleiner sein. Für Stellen, die neu geschaffen wurden oder auch Positionen, die spezielle Kenntnisse erfordern wie beispielsweise die Stelle eines Senior Distributed Systems Engineer, sollten die Verantwortlichen mit mehreren Kandidat:innen sprechen, um den besten „Fit“ zu finden. Dieses Vorgehen hilft auch dabei, die Strategie hinsichtlich der Recruiting-Kanäle zu optimieren, die die besten Bewerber:innen bringen. 

2) Vielfalt: Wie setzt sich die Gruppe von Bewerber:innen zusammen? Wie passen die Kandidat:innen zu den Vorstellungen des Recruiters oder Teamleads, und zwar sowohl kurzfristig als auch langfristig? Finden sich keine befriedigende Antworten, muss im Zweifel nachjustiert werden und die Maßnahmen, um Bewerber:innen zu gewinnen, insgesamt überdacht werden. Das kann mitunter sehr zeitaufwendig sein. Dieser Schritt hilft aber, bewerten zu können, ob eine Strategie noch „auf Kurs“ ist oder angepasst werden muss. 

3 ) Geschwindigkeit: Ob eine Bewerbungsphase zwei Monate dauern kann oder das operativen Geschäft mehr Tempo erfordert, hängt maßgeblich von der Position und der Frist ab, innerhalb derer die neue Position besetzt werden muss. Den Prozess zu messen, wie schnell geeignete Kandidat:innen gefunden werden, ermöglicht das gesamte Verfahren besser einschätzen, bewerten und optimieren zu können. Darüber hinaus helfen diese Erkenntnisse zukünftige Einstellungsprozesse besser einzuschätzen. 

4) Mittel: Weniger ist nicht immer besser, wenn in Maßnahmen investiert wird, die einfach Zeit brauchen, bis sie sich rentieren oder Mitbewerber:innen genau in diese Maßnahmen im großen Stil investieren. Daher gilt: Start-ups sollten im Blick behalten, welche Mittel sie für welche Stellenausschreibung brauchen und das Budget entsprechend anpassen, anstatt ein Durchschnittsbudget zu verwenden. Ein Auge auf die Ressourcen zu haben, die nötig sind, um eine Stelle zu besetzen, hilft nämlich bei der zukünftigen Planungen. Darüber hinaus weist dieser Check darauf hin, welchen Kanälen bei der nächsten Kandidat:innensuche zugunsten der effektiveren eine geringere Aufmerksamkeit geschenkt werden soll.

Vertraue in deine Fähigkeiten bei der Bewerber:innensuche

Um die besten Mitarbeitenden zu bekommen, müssen die Verantwortlichen die Klaviatur der verschiedenen Recruiting-Maßnahmen beherrschen und gleichzeitig den Erfolg der Maßnahmen messen, bewerten und gegebenenfalls anpassen. Dies erfordert Zeit, Anstrengung und strategisches Denken sowie eine geeignete Maschinerie an Maßnahmen um sicherzustellen, mit genau den richtigen Personen in Kontakt zu treten. 

Ist die Mehr-Kanal-Strategie zur Bewerber:innensuche getestet, funktioniert gut und besteht außerdem ein ständiger Zugriff auf geeignete Kandidat:innen, stellt sich ein angenehmer Nebeneffekt ein: Zuversicht.

Es ist ein starkes  Gefühl zu wissen, dass man die Voraussetzungen geschaffen hat, um gute Mitarbeitende zu rekrutieren, wann immer sie gebraucht werden – und zwar schnell und zuverlässig. Dazu gehört das Bewusstsein, dass gute Leute nicht immer bei ein und demselben Unternehmen bleiben werden und Arbeitgerber:innen sich darauf einstellen, dass ihre Mitarbeiter:innen sich weiterentwickeln. Dieser Gedanke sollte Start-ups nicht ängstigen, sondern sie sollten die Chance erkennen: Auch sie können neue talentierte Mitarbeitende für sich gewinnen, die sie darin unterstützen, die eigenen Ziele zu verwirklichen. 

Über den Autor
Jon Stross ist  Präsident und Mitbegründer von Greenhouse, der gleichnamigen Hiring Software. Mit der Software unterstützt Greenhouse seit 2012 Unternehmen mit einem leistungsstarken, datenbasierten Bewerbungsmanagements, der patentierten Hiring Maturity™ – Kurve und einem großen Partnernetzwerk, um den Prozess des Hirings so optimal wie möglich umzusetzen um im Wettbewerb um Talente zu bestehen. 

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#aktuell, #diversitat, #gastbeitrag, #hr, #inklusion

#DealMonitor – air up sammelt 40 Millionen ein – Kollabo bekommt 2,2 Millionen – BBG übernimmt Orange Brands 


Im aktuellen #DealMonitor für den 21. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Kollabo
+++ PropTech1 Ventures, Altinvestor Wingman Ventures und Business Angels wie Roland Brack, Christian Wenger und Stéphane Pictet investieren – wie wir vorab in Erfahrungen bringen konnten – 2,2 Millionen Euro in Kollabo. Das HR-Startup aus Zürich, das 2018 von Manuel Inauen, Cédric Baumgartner und Andri Studer gegründet wurde, digitalisiert die Stellensuche für Handwerker. “Mit dieser Finanzierungsrunde werden wir unsere Plattform weiter ausbauen und zum dominanten digitalen Ökosystem für qualifizierte Handwerker in der DACH Region werden. Das ist ein wichtiger Schritt für uns auf dem Weg zur globalen Plattform für Talente, die manuelle Arbeiten ausüben”, teilt die Jungfirma mit. #EXKLUSIV

Enpal 
+++ Unicredit, BlackRock und Pricoa Private Capital stellen Enpal ein Darlehen in Höhe von 345 Millionen Euro zur Refinanzierung von Solaranlagen und Energiespeichern zur Verfügung. “Das Besondere: Erstmals unterstützen Enpal jetzt internationale Schwergewichte. BlackRock investiert zudem zum ersten Mal in private Solaranlagen – bisher haben sie nur große Solarparks finanziert”, teilt die Jungfirma mit. Das 2017 von Mario Kohle (Käuferportal-Gründer), Viktor Wingert und Jochen Ziervogel gegründete Unternehmen, das Solaranlagen vermietet, erwirtschaftete 2020 einen Umsatz in Höhe von 56 Millionen Euro. In den vergangenen Jahren investierten insbesondere  HV Capital, Picus Capital, Spreadshirt-, Circ- und Delivery Hero-Gründer Lukasz Gadowski sowie der amerikanische Investmentfonds Princeville Climate Technology in das Unternehmen. Mehr über Enpal 

air up
+++ Der französische Gelgeber Five Seasons Ventures, der amerikanische Getränkekonzern PepsiCo, das Medienhaus Ippen und Oyster Bay Venture Capital aus Hamburg investieren 40 Millionen Euro in das junge Trinksystem air up. Das Startup aus München aromatisiert Wasser über Duft. Ralf Dümmel, Christoph Miller und Frank Thelen investierten bereits vor einigen Jahren in die Jungfirma, die 2019 von Fabian Schlang, Tim Jäger, Lena Jüngst, Simon Nüesch und Jannis Koppitz gegründet wurde. Pepsico und Co. investierten zuletzt 18 Millionen Euro in das Unternehmen. “This investment is the proof that purposeful, healthy and sustainable ideas can be economically attractive. With the help of our customers and the dedicated work of our team we did not only achieve amazing sales numbers but also saved up to 85 million single-use plastic bottles and more than 2465 tons of sugar”, teilt das Unternehmen mit.

orderbird 
+++ Der dänische Zahlungsdienstleister Nets investiert im Rahmen eines Secondaries weiter in orderbird – siehe FinanceFWD. “Neben mehreren Gründern, die nicht mehr an Bord sind, und diversen Angels soll angeblich auch der Star-Investor Carsten Maschmeyer seinen Einsatz leicht zurückgefahren haben”, schreiben die Kollegen.  Das Berliner Kassensystem, das 2011 von Jakob Schreyer, Bastian Schmidtke, Patrick Brienen und Artur Hasselbach gegründet wurde, wurde dem Bericht zufolge dabei mit rund 100 Millionen Euro bewertet. Nets soll nun rund 40 % orderbird halten. Nets ist via Concardis schon seit etlichen Jahren bei orderbird investiert. Mehr über orderbird

9am.health
+++ Speedinvest, Define Ventures, Iseed Ventures und Founders Fund (Peter Thiel) investieren 3,7 Millionen US-Dollar in 9am.health. Das amerikanische Startup, das von den Wiener mySugr-Gründern Anton Kittelberger und Frank Westerman gegründet wurde, positioniert sich als “virtuelle Klinik für Menschen mit Prädiabetes oder Typ-2-Diabetes”. In der Selbstbeschreibung heißt es: “We are a virtual diabetes clinic providing people living with prediabetes and type 2 diabetes with affordable medications and personalized, compassionate care. We think that every day of our lives with diabetes is not only a challenge but also the chance for a fresh start. Let’s begin tomorrow at 9am”.

Platomics
+++ Der amerikanische MedTech-Investor GreyBird Ventures investiert 14 Millionen Euro in Platomics. Das Startup aus Wien positioniert sich als ein “Software-Ökosystem, das alle internen Qualitätsprozesse zur Erstellung, Durchführung und Auswertung von genetischen Tests für das Labor, den beauftragenden Arzt, sowie die Reagenzien-Hersteller verbindet”. “Internationale Investoren” investierten zuvor bereits eine siebenstellige Summe in Platomics.

fidentity 
+++ Spicehaus Swiss Venture Fund und mehrere Business Angels investieren in fidentity. Das FinTech aus Bern, das 2016 gegründet wurde, möchte die “automatisierte Online-Identifikation (KYC) via Ausweisdokument und Liveness-Check” vereinfachen. “Für 2022 plant fidentity die Expansion nach Europa. In einem ersten Schritt stehen dabei die an die Schweiz angrenzenden Länder im Fokus”, teilt das Unternehmen mit.

Realtydesk
+++ Das Hamburger Immobilienunternehmen Becken und Grossmann & Berger, ein Immobiliendienstleister, investieren in 202up. Insgesamt flossen nun schon 1,1 Millionen Euro in die Jungfirma.  Das Berliner Startup, das 2020 von Nina Binné, Justus Ettemeyer und Ivo Strugar gegründet wurde, entwickelt digitale Lösungen für Projektentwickler und Makler. Darunter Realtydesk, ein digitaler Verkaufsraum für Immobilien. Becken investierte bereits zum Start in das Unternehmen.

MERGERS & ACQUISITIONS

Orange Brands 
+++ Die Berlin Brands Group (BBG), ein D2C-Pionier aus Berlin, übernimmt den jungen FBA-Aufkäufer Orange Brands, der 2020 vom Glossybox-Macher Charles von Abercron und Marvin Amberg gegründet wurde. “Bisher konzentrierte sich BBG auf Deals, bei denen sie erworbene Unternehmen komplett in die BBG-Infrastruktur integriert. Mit Orange Brands kommt nun ein eigenes M&A-Segment dazu, in dem auch größere DTC-Unternehmen mit bestehenden Teams akquiriert, gehalten und entwickelt werden”, teilt das Unternehmen mit. Das Orange Brands-Team ergänzt nun das BBG-Team im Boom-Segment. BBG wurde kürzlich mit mehr als 1 Milliarde US-Dollar bewertet und erreicht damit Unicorn-Status. Mehr über die  Berlin Brands Group

DIE HÖHLE DER LÖWEN

Botanyia
+++ Regal-Löwe Ralf Dümmel investiert in der dritten Folge der zehnten Staffel 100.000 Euro in Botanyia und sichert sich dabei 30 % der Firmenanteile. Hinter dem Unternehmen, das von Jeffrey Javelona und Valentin Muckle gegründet wurde, verbirgt sich eine Blumenabdeckung in Steinoptik. Ursprünglich wollten die Botanyia-Gründer 100.000 Euro für 20 % Firmenanteile einsammeln.

independesk
+++ Sales-Löwe Carsten Maschmeyer und Social Media-Löwe Georg Kofler investieren in der dritten Folge der zehnten Staffel 200.000 Euro in independesk und sichern sich dabei 15 % der Firmenanteile. Mit der Berliner App independesk können Onliner “jederzeit und überall einen professionellen Arbeitsplatz in Laufweite finden und diesen unkompliziert für wenige Stunden oder ganze Tage mieten”. Ursprünglich wollte der independesk-Macher 150.000 Euro für 15 % Firmenanteile einsammeln.

Glossy Dreams
+++ Regal-Löwe Ralf Dümmel investiert in der dritten Folge der zehnten Staffel 75.000 Euro in Glossy Dreams (in der Show noch als Glossy Seams unterwegs) und sichert sich dabei 30 % der Firmenanteile. Hinter Glossy Dreams verbirgt sich ein Imprägnierstift für Sneaker-Schuhnähte. Ursprünglich wollte Glossy Dreams-Gründerin Lina Bouhmidi 75.000 Euro für 12 % Firmenanteile einsammeln.

JoyBräu
+++ Pharma-Löwe Nils Glagau investiert in der dritten Folge der zehnten Staffel 300.000 Euro in JoyBräu und sichert sich dabei 25 % der Firmenanteile. JoyBräu wurde 2016 von Erik Dimter und Tristan Brümmer in Hamburg gegründet. Das junge Unternehmen vertreibt alkoholfreies Bier, dem unter anderem Protein beigesetzt wurde. Ursprünglich wollten die JoyBräu-Gründer 300.000 Euro für 10 % Firmenanteile einsammeln. Der Deal platzte nach der Show.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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Airwallex raises $200M at a $4B valuation to double down on business banking

Business, now more than ever before, is going digital, and today a startup that’s building a vertically integrated solution to meet business banking needs is announcing a big round of funding to tap into the opportunity. Airwallex — which provides business banking services both directly to businesses themselves, as well as via a set of APIs that power other companies’ fintech products — has raised $200 million, a Series E round of funding that values the Australian startup at $4 billion.

Lone Pine Capital is leading the round, with new backers G Squared and Vetamer Capital Management, and previous backers 1835i Ventures (formerly ANZi), DST Global, Salesforce Ventures and Sequoia Capital China, also participating.

The funding brings the total raised by Airwallex — which has head offices in Hong Kong and Melbourne, Australia — to date to $700 million, including a $100 million injection that closed out its Series D just six months ago.

Airwallex will be using the funding both to continue investing in its product and technology, as well as to continue its geographical expansion and to focus on some larger business targets. The company has started to make some headway into Europe and the UK and that will be one big focus, along with the U.S.

The quick succession of funding, and that rising valuation, underscore Airwallex’s traction to date around what CEO and co-founder Jack Zhang describes as a vertically integrated strategy.

That involves two parts. First, Airwallex has built all the infrastructure for the business banking services that it provides directly to businesses with a focus on small and medium enterprise customers. Second, it has packaged up that infrastructure into a set of APIs that a variety of other companies use to provide financial services directly to their customers without needing to build those services themselves — the so-called “embedded finance” approach.

“We want to own the whole ecosystem,” Zhang said to me. “We want to be like the Apple of business finance.”

That seems to be working out so far for Airwallex. Revenues were up almost 150% for the first half of 2021 compared to a year before, with the company processing more than US$20 billion for a global client portfolio that has quadrupled in size. In addition to tens of thousands of SMEs, it also, via APIs, powers financial services for other companies like GOAT, Papaya Global and Stake.

Airwallex got its start like many of the strongest startups do: it was built to solve a problem that the founders encountered themselves. In the case of Airwallex, Zhang tells me he had actually been working on a previous start-up idea. He wanted to build the “Blue Bottle Coffee” of Asia out of Hong Kong, and it involved buying and importing a lot of different materials, packaging and of course coffee from all around the world.

“We found that making payments as a small business was slow and expensive,” he said, since it involved banks in different countries and different banking systems, manual efforts to transfer money between them and many days to clear the payments. “But that was also my background — payments and trading — and so I decided that it was a much more fascinating problem for me to work on and resolve.”

Eventually one of his co-founders in the coffee effort came along, with the four co-founders of Airwallex ultimately including Zhang, along with Xijing Dai, Lucy Liu and Max Li.

It was 2014, and Airwallex got attention from VCs early on in part for being in the right place at the right time. A wave of startups building financial services for SMBs were definitely gaining ground in North America and Europe, filling a long-neglected hole in the technology universe, but there was almost nothing of the sort in the Asia Pacific region, and in those earlier days solutions were highly regionalized.

From there it was a no-brainer that starting with cross-border payments, the first thing Airwallex tackled, would soon grow into a wider suite of banking services involving payments and other cross-border banking services.

“In last 6 years, we’ve built more than 50 bank integrations and now offer payments 95 countries payments through a partner network,” he added, with 43 of those offering real-time transactions. From that, it moved on the bank accounts and “other primitive stuff” with card issuance and more, he said, eventually building an end-to-end payment stack. 

Airwallex has tens of thousands of customers using its financial services directly, and they make up about 40% of its revenues today. The rest is the interesting turn the company decided to take to expand its business.

Airwallex had built all of its technology from the ground up itself, and it found that — given the wave of new companies looking for more ways to engage customers and become their one-stop shop — there was an opportunity to package that tech up in a set of APIs and sell that on to a different set of customers, those who also provided services for small businesses. That part of the business now accounts for 60% of Airwallex’s business, Zhang said, and is growing faster in terms of revenues. (The SMB business is growing faster in terms of customers, he said.)

A lot of embedded finance startups that base their business around building tech to power other businesses tend to stay arm’s length from offering financial services directly to consumers. The explanation I have heard is that they do not wish to compete against their customers. Zhang said that Airwallex takes a different approach, by being selective about the customers they partner with, so that the financial services they offer would never be the kind that would not be in direct competition. The GOAT marketplace for sneakers, or Papaya Global’s HR platform are classic examples of this.

However, as Airwallex continues to grow, you can’t help but wonder whether one of those partners might like to gobble up all of Airwallex and take on some of that service provision role itself. In that context, it’s very interesting to see Salesforce Ventures returning to invest even more in the company in this round, given how widely the company has expanded from its early roots in software for salespeople into a massive platform providing a huge range of cloud services to help people run their businesses.

For now, it’s been the combination of its unique roots in Asia Pacific, plus its vertical approach of building its tech from the ground up, plus its retail acumen that has impressed investors and may well see Airwallex stay independent and grow for some time to come.

“Airwallex has a clear competitive advantage in the digital payments market,” said David Craver, MD at Lone Pine Capital, in a statement. “Its unique Asia-Pacific roots, coupled with its innovative infrastructure, products and services, speak volumes about the business’ global growth opportunities and its impressive expansion in the competitive payment providers space. We are excited to invest in Airwallex at this dynamic time, and look forward to helping drive the company’s expansion and success worldwide.”

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#Brandneu – 5 neue Startups: Grid, Raus, Klinikheld, Everyyin, SaySom


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Grid
Hinter Grid verbirgt sich eine “App für den Ticketverkauf, digitale Bestellungen und Payment”. Auf der Website heißt es: “Unser Ziel ist es, das Nachtleben und die Eventbranche zu digitalisieren und aufzuwerten”. Hinter dem Startup steckt insbesondere trivago-Gründer Rolf Schrömgens.

Raus
Das Berliner Startup Raus, das von Christopher Eilers, Johann Ahlers und Julian Trautwein gegründet wurde, entwickelt “zeitgemäße Rückzugsorte außerhalb der Stadt mit smarten, nachhaltigen Cabins”. “Die minimalistischen Rückzugsorte bieten eine stressfreie Pause vom Alltag”, versprechen die Gründer.

Klinikheld
Klinikheld möchte sich als Alternative zu Headhuntern und klassischen Jobbörsen in der Medizin etablieren. “Wir setzen dabei auf Technologien wie unseren KI-basierten Matching-Algorithmus, um die Jobsuche im Gesundheitswesen neu zu denken und die Ära von Post & Pray zu beenden”, so Gründer Daniel Huth.

Everyyin
Das junge Startup Everyyin, das von der Biotechnologin Nina Schmidt gegründet wurde, setzt auf “pflanzliche Nahrungsergänzunsmittel”. Zielgruppe sind “Frauen, die ihren Hormonhaushalt nach dem Absetzen synthetischer Verhütungsmittel, auf natürliche Weise wieder in Balance bringen möchten”

SaySom
SaySom möchte eine digitale und teilnehmerzentrierte Lösung bieten, um online Veranstaltungen realitätsnaher zu gestalten. “Aktuell wird SaySom hauptsächlich für Networking und für den Austausch nach großen Online-Events genutzt sowie für interne Mitarbeiter Events”, so die Macher des Stuttgarter Startups.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Brandneu – 6 neue Startups: consalio, VillaCircle, Großjungig AI, Leadnow, Book one, DayOff


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

consalio
Hinter consalio aus Düsseldorf verbirgt sich eine “B2B-Lösung, die es den Kunden ermöglicht, vollständige Transparenz über sämtliche laufenden Beratungsaktivitäten und -kosten im Unternehmen zu erlangen”  Das Ziel dabei ist es, “den Mitteleinsatz für Beratungsleistung zu optimieren”.

VillaCircle
VillaCircle, das von Jean-Pierre Fumagalli und Roland Schaber gegründet wurde, kümmert sich um “Miteigentum an Premium-Ferienimmobilien”. Die Jungfirma übernimmt dabei “alle rechtlichen und administrativen Aspekte rund um den Kauf, die besonders bei Auslandsimmobilien mitunter eine Hürde darstellen”.

Großjungig AI
Hinter Großjungig AI verbirgt sich eine “KI-gestützte Onlineplattform für gemeinschaftliches Wohnen von jungen und älteren Menschen”. Das Startup, das von Anastasia Radziwill und Olga Miakotnikova gegründet wurde, bietet älteren Menschen “Zimmer in ihrer Wohnung gegen eine geringe Mietzahlung” an. Großjungig AI war zuletzt auch in unserem Pitch-Podcast zu Gast.

Leadnow
Mit Leadnow können “Brands passende Influencer finden, Kampagnen erstellen, vergeben und tracken sowie Beziehungen zur Influencer Community pflegen”. Das junge Unternehmen aus Freudenstadt wurde unter anderem von Marc Fiebich, Ansgar Wörner und David Winker gegründet.

Book one
“Reisekosten einfach digital, schnell & steuersicher abrechnen”, das verspricht Book one. In der App werden Rechnungen digital verarbeitet und Pauschalen sollen automatisch richtig zugeordnet werden. Der Download und die Nutzung ist kostenlos, die Generierung einer Reisekostenabrechnung kostet 5 Euro.

DayOff
DayOff bietet eine digitale Lösung für  “Soft Skill Training” im Microlearning-Format für Mitarbeiter*innen. “Nimm dir 3 Minuten am Tag und entwickle dich, dein Team und dein Unternehmen kontinuierlich weiter”, versprechen die Macher des Kieler Jungunternehmens.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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Accel leads $18M Series A for Knoetic, a startup that wants to make HR professionals’ lives easier with software

Knoetic, a startup that has built a software analytics platform for chief people officers, emerged from stealth today with $18 million in Series A funding.

For the unacquainted, chief people officers are also known as heads of human resources, or HR.

Accel led the financing, which notably also included participation from over 100 angel investors, including a number of executives, VCs and former and current chief people officers (CPOs) of companies such as Mozilla, Pinterest, Gusto, Box, Twilio, Fitbit, Kickstarter, Looker, Hired and GitHub.

For founder and CEO Joseph Quan, the fact that so many people who worked in the industry put money in the round as angels was huge validation that Knoetic is on the right track.

Founded in March 2020, the New York City-based startup has built a platform that combines a social network and a SaaS analytics tool for chief people officers. When the COVID-19 pandemic hit last year, human resources leaders found themselves in a position they’d never before been — hiring talent remotely and having to work virtually to retain workers that previously came to an office.

Quan himself has worked in a variety of roles in the HR technology space, including at Twine, Knoetic’s predecessor company. 

Image Credits: Knoetic; Founder and CEO Joseph Quan

“The reason we exist was really born out of the pandemic. We noticed in our ecosystem of chief people officers that their role was thrust into the spotlight and it was a really tough time for them, and also a really lonely time,” Quan told TechCrunch. “Everyone was kind of scrambling for answers and we just realized this was a time to actually put together a network that allows all these people to commiserate and tackle some of their hardest questions, and then from that, form the basis for a broader vision.”

Over 1,000 HR professionals are members of Knoetic’s social community, which the company has embedded directly into its people analytics software. The result, Quan said, is an “Insight Engine” designed to give CPOs both quantitative and qualitative insights with the goal of helping them make “smarter, holistic” decisions about their workforce. The network is a referral-only community aimed at giving HR professionals a forum to discuss best practices and their “most pressing challenges,” such as how to navigate the COVID Delta variant and transition to and from remote work, Quan said.

 Chief people officers can also use Knoetic to do things like build board decks and present data to their CEOs. The company also claims the platform can help CPOs improve employee retention, compensation and hiring. 

Image Credits: Knoetic

In a short amount of time, Knoetic has built an impressive customer and community base, including the likes of Lyft, Squarespace, Amplitude, Discord, Dollar Shave Club and Zapier. 

Vas Natarajan of Accel believes that Knoetic is solving “a deep pain point.”

“We see how overstretched people teams are trying to wrangle information to make organizational decisions,” he wrote via email. “Across our best companies is a strong people function backed by great data to help inform all kinds of decisions around compensation, performance, and diversity and inclusion, among other things. Knoetic is uniformly solving this for everyone.”

The startup will use its new capital toward building out new products and hiring. It currently has about 25 employees, and Quan expects that number to grow to “north of 40” by year’s end.

“We want to build the single greatest network for HR professionals and build a dedicated community team,” he said.

Down the line, Quan also envisions creating an analytics engine that is “prescriptive and predictive” and can do things like tell HR leaders what kind of turnover their companies are seeing, what they can do about it and how to improve retention.

“And then it would be predictive as we gather more big data points as more people use the platform,” he added. “Then we could use that data to proactively predict who’s going to be a fast-rising company or who’s going to trip over the next 12 months. We’re starting to build those kinds of models on the back end.”

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Sora’s HR automation software raises $14M Series A

HR automation software startup Sora announced this morning that it closed a $14 million Series A round of funding. Two Sigma Ventures led the financing event, putting in $10 million, with prior investors completing the round.

The round comes after Sora raised a $5.3 million seed round in July 2020. First Round and Elad Gil led that investment.

TechCrunch caught up with Sora CEO Laura Del Beccaro to chat about the round. We were curious about why this was the right moment for the company to raise more capital — the startup noted last year that it had around 2.5 years of runway — and what it intends to do with the money.

Regarding the first question, Del Beccaro said that her company raised its seed round to validate its market after finding early traction with its product. The CEO added that her company found better problem validation — product-market fit, essentially — than it had anticipated in the following quarters, and that after a year of scaling “thoughtfully” is now ready to accelerate its growth in both financial and human terms.

Sora reached an inflection point, she said, sometime in the first half of 2020. The early COVID days, in other words. The pandemic was tough on HR teams, Del Beccaro explained: With employees going remote, and a shift to hiring over Zoom, you can imagine why HR teams were having a time and a half during the rapid shakeups of the labor market.

The startup’s growth accelerated toward the end of 2020, the CEO said, leading to 7x customer growth and 8x revenue growth since its seed round.

To better understand why Sora found strong traction during COVID, let’s remind ourselves what the startup’s software actually does. It helps HR operations teams collect and sync data from various systems, create standardized processes for particular tasks, and aids collaboration among the larger people or HR team at a company. To do that, Sora can trigger automated emails from HR, centralize HR ops tasks, and shuttle data to and from disparate software tools used by a larger human resources team.

The result, per Del Beccaro, is a reduction in busywork and rote tasks for HR operations teams, saving time and reducing the chance that a particular task falls through the cracks; because HR operations teams often oversee onboarding, for example, not making mistakes is pretty key.

TechCrunch was curious if Sora might eventually become a hub for employees to interact with HR systems more broadly; if the startup is already doing the work to connect deeply to HR software, why not save employees time by providing them with a single portal? Del Beccaro said that her company was becoming a source of truth for the HR world, but that an explosion of HR tooling in recent years has left some companies leery of adding another employee-facing tool to their collection.

Ask anyone who works for a major company what their Okta or similar dashboard looks like for an explanation of what she means, if it’s not clear.

Sora said that its target customer base is companies with around 100 employees and up, though some smaller customers that see more rapid onboarding and offboarding also make good Sora targets. The startup charges per employee managed, with no limit on processes because Sora wants HR teams to build as many workflows inside of its service as they want. The more integrated a company’s HR operations become in Sora, we reckon, the less likely it is to churn, so the pricing model makes sense.

Off a good year of growth, Sora has 11 employees today, essentially the same size that it was when it raised its seed round. Given its growth since that point, the startup has demonstrated notable operating leverage for a company of its size. Flush with new funds, Sora intends to double its staff in the next year.

Why did Sora pick Two Sigma to lead its round? Per the CEO, it is a newer firm, which means that her startup won’t be competing with dozens of other portfolio companies. But more importantly, Del Beccaro spoke highly of the partner at the firm who led the Series A, Frances Schwiep, telling TechCrunch that she immediately understood what Sora wanted to do.

TechCrunch spoke briefly with Schwiep about her investment. The venture capitalist said that she had been looking at the HR tech world for some time. And having seen at her prior gig how much work in the robotic process automation space went into employee onboarding and offboarding, Sora fit where she saw HR tech heading. She also cited a few macro trends that are favorable for the startup, including declining average employee tenure — the more headcount turnover, the more HR work there is to either do by hand or automate — and a move to more remote work.

When we last checked in with Sora, we noted the no-code elements of its service, designed to let HR operations teams set workflows that they might want to automate. This time around, such a setup felt more like table stakes than something to call out in particular. Technology moves quickly.

The next time we talk to Sora, we’ll expect harder revenue figures given that it is no longer a seed-stage startup. For now, let’s see how far it can get with $14 million.

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#DealMonitor – Humanoo sammelt 10 Millionen ein – Yieldkit übernimmt digidip – Ex-Metro-Chef startet Zintinus


Im aktuellen #DealMonitor für den 16. August werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Humanoo
+++ SwissHealth Ventures, ein Unternehmen der CSS-Gruppe,  Helsana Health Invest, Sanitas, Verve Ventures und die Altinvestoren investieren 1o Millionen US-Dollar in Humanoo. “Nie zuvor hatten sich die größten Versicherer der Schweiz bei einem Startup-Investment gemeinsam beteiligt. Eine Signalwirkung für den gesamten Markt”, teilt das Berliner Unternehmen mit. Humanoo, eine App, die individuelle Coachings – Stichwort: Corporate Health –  anbietet, wurde im 2016 von Philip Pogoretschnik und Rheingau Founders ins Leben gerufen. Creathor Ventures, DvH Ventures, Rheingau Founders, Rocket Internet und investierten 2018 mehrere Millionen in die Jungfirma. Mehr über Humanoo

MERGERS & ACQUISITIONS

digidip
+++ Das Hamburger Unternehmen Yieldkit übernimmt die Berliner Firma digidip. “Im Januar ist Waterland Private Equity als Mehrheitseigentümer bei Yieldkit eingestiegen. Unter der YK Group GmbH bündelt Waterland seitdem das Engagement im Bereich Affiliate- und Performance Marketing. Jetzt kommt mit digidip das zweite Unternehmen zur Gruppe. Die beiden Schwesterunternehmen ergänzen sich in ihren Portfolios und bauen ihre weltweit führenden Marktpositionen in den Bereichen Commerce Content und Affiliate Marketing weiter aus”, teilen die Unternehmen mit. YieldKit, ein “Performance Marketing Aggregator for Publishers” erwirtschaftete nach eigenen Angaben 2020 einen Usmatz in Höhe von 33 Millionen Euro. digidip positioniert sich als “Spezialist für Premium-Content-Monetarisierung”. digidip wurde 2013 von Sabrina Spielberger in Berlin gegründet.

absence.io
+++ Der der Recruitingsoftware-Anbieter softgarden übernimmt absence.io. “Die Mitarbeiter:innen von absence.io werden im Zuge der Akquise sämtlich von softgarden übernommen. softgarden-CEO Mathias Heese tritt in die Geschäftsführung der Neuerwerbung ein und führt die Geschäfte des Unternehmens wie gewohnt weiter”, teilt das Unternehmen mit. Mit absence.io können Mitarbeiter Urlaubs- und Abwesenheiten selber vorschlagen, die der verantwortliche Projektleiter entweder akzeptieren oder ablehnen kann. Seit 2017 gehörte das 2014 gegründete Unternehmen zm Münchner Software-Startup Shore.

Staffery
+++ Die Investmentgesellschaft LakeView Partners übernimmt die Mehrheit an Staffery. Das Berliner Unternehmen, 2018 von Sven Konzack gegründet, entwickelt eine Software, die “Unternehmen mit den passenden Mitarbeitern im Jobsuchmaschinenumfeld zusammen­brin­gt”. Mit Hilfe von LakeView soll Staffery in weitere europäische Länder expandieren und “die Weiterentwicklung des Staffery Autopiloten forcieren”.

VENTURE CAPITAL

Zintinus
+++ Der ehemalige Metro-Chef Olaf Koch gründet mit Zintinus eine Investmentgesellschaft für Food-Startups. “Der Fonds will innovativen Start-ups aus dem Nahrungsmittelsektor mit Wachstumskapital zum Durchbruch verhelfen” – berichtet das Handelsblatt. Zum Team gehören neben Koch auch Fabio Ziemssen, David Brown und Christian Neuss. Zintinus versucht derzeit rund 150 Millionen Euro einzusammeln. Im First Closing sind bisher 50 Millionen zusammengekommen.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

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