The women calling out Apple’s handling of misconduct claims

The women calling out Apple’s handling of misconduct claims

Enlarge (credit: Bloomberg | FT)

Megan Mohr was five years into her Apple career when, in 2013, a male colleague took advantage of her after a platonic night out drinking together.

After the colleague drove her home and helped her inside, she briefly fell asleep before waking to the sound of clicking. The colleague had removed her shirt and bra. He was snapping photos, and grinning.

Mohr previously had a bad experience with human resources—known internally as Apple’s People group—when another colleague had broken into her accounts and harassed her, leading her to file a police report. HR didn’t listen well or help in any way, she says, so this time she didn’t bother. “I was afraid of retaliation and knew HR wouldn’t have my best interest in mind,” she says.

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#apple, #hr, #policy, #sexual-harassment, #tech

#Interview – “Niemand erwartet, dass alles immer perfekt ist”


Das Berliner HR-Startup Empion, das von Annika von Mutius und Larissa Leitner gegründet wurde, möchte das Headhunting mit Hilfe künstlicher Intelligenz automatisieren. “Bei der Arbeitgeberwahl geht es nicht mehr nur um Gehalt und Kompetenz, sondern auch um Werte und Unternehmenskultur. Mit unserer Technologie ergänzen wir den Recruiting-Prozess um genau diese weichen Faktoren und ermöglichen eine Arbeitgebersuche, die sich an die Bedürfnisse der Bewerber anpasst”, sagt Gründerin von Mutius.

VR Ventures und Basinghall Partners sowie Angel-Investor:innen wie Robin Behlau (Aroundhome/Valyria), Constanze Buchheim (i-potentials) und Emma Tracey (Honeypot) investierten beriets 2,4 Millionen Euro in das junge Unternehmen. Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Empion-Gründerin von Mutius unter anderem über Vorträge, Herausforderungen und Fehler. 

Wie würdest Du Deiner Großmutter Empion erklären?  
Bei der Arbeitgeberwahl geht es nicht mehr nur um Gehalt und Kompetenz, sondern auch um Werte und Unternehmenskultur. Mit unserer Technologie ergänzen wir den Recruiting-Prozess um genau diese weichen Faktoren und ermöglichen eine Arbeitgebersuche, die sich an die Bedürfnisse der Bewerber anpasst.

Wie oder wo hast Du Deine Mitgründerin Larissa Leitner kennengelernt?
Larissa hatte während ihrer Promotion an der WHU eine Konferenz organisiert und ich war zu einem Vortrag eingeladen. Leider habe ich das Thema völlig verfehlt, was jedoch zur Folge hatte, dass wir sehr nett miteinander ins Gespräch kamen.

Was waren die größten Herausforderungen, die Ihr bisher überwinden musstet? 
Gute Leute finden und ein starkes Team aufzubauen ist letztlich immer das wichtigste in einem jungen Unternehmen – und eine riesengroße Herausforderung. Aber wir nutzen natürlich unsere Empion-Methode im Recruiting-Prozess.

Wo steht Empion derzeit, welche Zahlen, Daten und Fakten kannst Du mit uns teilen? 
Empion existiert seit Dezember, unser Produkt ist seit Februar live und Stand heute haben wir rund 350 Unternehmen auf unserer Plattform.

Ihr konntet bereits 2,4 Millionen Euro einsammeln. Wie seid ihr mit euren Investoren in Kontakt gekommen? 
Ganz unterschiedlich, besonders spannend war das Kennenlernen mit Samuli Sirén, mit dem wir zufällig gemeinsam in einer Zeitung gefeatured wurden und uns daraufhin zu einem Gespräch verabredet haben. Oder auch mit Robin Behlau, dem wir eigentlich unser Produkt verkaufen wollten, er begeistert war und uns seither super eng begleitet.

Welchen generellen Tipp gibst Du anderen Gründer:innen mit auf den Weg? 
Nicht abzuwarten, bis alles perfekt ist. Den Fehler haben wir am Anfang ständig gemacht. Aber niemand erwartet, dass alles immer perfekt ist und es verlangsamt einfach alles.

Wo steht Empion in einem Jahr? 
Unsere Technologie ist signifikant weiterentwickelt und bereit zur Skalierung. Und wir wollen mit Empion natürlich als Marke bekannt werden und weiterhin ein richtig gutes Team aufbauen.

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Foto (oben): Empion

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#DealMonitor – aware bekommt 15 Millionen – Soba sammelt 13,6 Millionen ein – Hero sichert sich 8 Millionen


Im #DealMonitor für den 30. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

aware
+++ Jetzt offiziell: Lakestar, Cherry Ventures, June Fund, Katharina Jünger (Teleclinic), Simon Bolz (Klara), Florian Otto (Cedar), Manuel Grossmann (Amino Collective), Naren Sham (Omio), Lucas Cranach (Onefootball) und Christian Reber (Pitch) investieren 15 Millionen US-Dollar in aware. Das Berliner Startup, das 2021 von den EyeEm-Gründern Florian Meissner und Ramzi Rizk sowie Ferdinand Schmidt-Thomé gegründet wurde, kümmert sich um die “Entwicklung einer App zur Auswertung von Gesundheitsdaten und zur Erforschung chronischer Krankheiten”. Konkret geht es um Bluttests im Abo-Modell. “By digitizing checkups from the ground up and leveraging blood tests and biomarkers, they are providing people with a full picture of their health based on their own unique data”, teilt das Unternehmen mit. Im aktuellen Insider-Podcast haben wir bereits über den Einstieg von Lakestar und Co. berichtet. Mehr über aware

Soba
+++ Lightspeed Venture Partners, FTX Ventures, Cherry Ventures, Point Nine Capital und TQ Ventures sowie Matthew Haag, Jack Dunlop, Tim Evans, and Alvaro González de Buitrago investieren 13,6 Millionen US-Dollar in Soba. Das Berliner Startup, 2019 von Nonstop Games-Macher Juha Paananen und Florian Odronitz gegründet, positioniert sich als “no-code game tools for creators”. Das Team teilt zum Konzept weiter mit: “We believe in a world where making games and building experiences is available for everyone, on every platform, not only to professionals using complex tools on PCs; and where the economics are fair and support creators”.

Hero 
+++ Cusp Capital und Altinvestoren wie Robert Gentz (Zalando), Martin Sinner (Idealo), Reinhard Martens (Gastrofix), Philipp Schormann (Urbyo), Philip Magoulas (Shore, Bestsmile) investieren 8 Millionen Euro in Hero. Das Unternehmen aus Hannover, das 2018 von  Energieheld-Machern Michael Kessler und Philipp Lyding gegründet wurde, bietet eine “cloudbasierte und endgeräteunabhängige Software speziell für das Handwerk” an. “Das Wachstumskapital wird sowohl in die Beschleunigung der Produktentwicklung als auch in die Vorbereitung der europäischen Expansion investiert”, teilt das Unternehmen mit.

Project Eaden
+++ Jetzt offiziell: Creandum, Magnetic, Atlantic Food Labs, Shio Capital, Trellis Road und mehrere Angel-Investoren investieren 8 Millionen Euro in Project Eaden. Das Berliner Startup, das von den Upper Hand-Machern David Schmelzeisen und Jan Wilmking sowie mymuesli-Gründer Hubertus Bessau gegründet wurde, kümmert sich um “Fleischalternativen sowie deren Vertrieb”. Zunächst kümmert sich die Jungfirma um “Animal-free Steak”. “The fresh funding will enable Project Eaden to further develop and scale its proprietary technology and make the first product creation ready to market”, teilt das Team mit. Über den Einstieg von Creandum haben wir bereits Mitte Juni im Insider-Podcast berichtet.

Properti
+++ Serpentine Ventures, Sparrow Ventures, Bestsmile-Gründer Ertan Wittwer und weitere Angel-Investor:innen investieren 6 Millionen Schweizer Franken in Properti. Das PropTech aus Zürich, das 2019 von den Brüdern Levent Künzi und Adrian Künzi  gegründet wurde, stellt Maklern “alle Werkzeuge, die sie für ein erfolgreiches Geschäft benötigen, an einem Ort bereit”. Das frische Kapital “soll hauptsächlich in den Ausbau der Technologieplattform fließen”. Serpentine Ventures und Co. investierten Ende 2021 bereits 1,25 Millionen Schweizer Franken in Properti.

Empion 
+++ VR Ventures und Basinghall Partners sowie Angel-Investor:innen wie Robin Behlau (Aroundhome/Valyria), Constanze Buchheim (i-potentials), Oliver Manojlovic (Personio), Emma Tracey (Honeypot), Michael Stephan, Frank Freund (beide Raisin), Fabian Kienbaum (Kienbaum), Anna Kaiser (Tandemploy/Phenom), Christoph Hardt und Jan Schächtele (Comatch) und Julian Stiefel (Tourlane) investieren 2,4 Millionen Euro in Empion, Das Berliner HR-Startup, das von Annika von Mutius und Larissa Leitner gegründet wurde, möchte das Headhunting mit Hilfe künstlicher Intelligenz automatisieren.

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#DealMonitor – Personio sammelt weitere 200 Millionen ein – Planted bekommt Millionensumme – ProductsUp kauft World of Content


Im #DealMonitor für den 22. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Personio
+++ Greenoaks Capital Partners und Co. investieren 200 Millionen US-Dollar in Personio. Die Bewertung steigt von 6,3 auf 8,5 Milliarden Dollar. Das Münchner Unicorn, 2015 von Hanno Renner, Roman Schumacher, Arseniy Vershinin und Ignaz Forstmeier gegründet, positioniert sich als HR-Softwarelösung für kleine und mittelständische Unternehmen. Greenoaks Capital Partners, Altimeter und Alkeon Capital sowie die Altinvestoren Index Ventures, Accel, Meritech, Lightspeed, Northzone und Global Founders Capital investierten zuletzt 270 Millionen US-Dollar in Personio. Insgesamt flossen bisher rund 700 Millionen Dollar in Personio. Mehr über Personio

Planted
+++ neoteq ventures, Smart Infrastructure Ventures, Rivus Capital und Angel-Investoren wie Julius Göllner, Jochen Berger, Friedrich Neumann, Johannes Sass und Lucas von Fürstenberg investieren 1 Millionen Euro in Planted. Das Kölner Startup, das von Jan Borchert, Heinrich Rauh, Cindy Schüller und Wilhelm Hammes gegründet wurde, möchte seinen “Kund:innen die Möglichkeit geben, aktiv etwas gegen die globale Erwärmung zu unternehmen”. Dazu pflanzt das Unternehmen Mischwälder und kompensiert so CO2-Emissionen. Mehr über Planted

Eeden
+++ Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), der TechVision Fonds und ein nicht genannter Business Angel investieren eine siebenstellige Summe in Eeden. Das Startup aus Mönchengladbach, das von Steffen Gerlach und Reiner Mantsch gegründet wurde, kümmert sich um das “nachhaltige und umweltschonende Recycling von Kleidung und anderen textilen Produkten”. Das frische Kapital soll in den “weiteren Ausbau im Bereich Forschung und Entwicklung sowie den Aufbau von ersten Produktionskapazitäten” fließen.

foodforecast
+++ Angel-Investor:innen wie Claus J. Goldenstein, Tobias Hagemann, Yasmin Vadood und Milan Belojevic investieren 500.000 Euro in foodforecast. Das Kölner Startup, das von Justus Lauten unter dem Namen werksta.tt gegründet wurde, setzt Künstliche Intelligenz zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung einsetzt. Das frische Kapital möchte das Unternehmen dafür nutzen, “die KI-Software für den Einsatz in weiteren Branchen zu adaptieren und auszubauen, so zum Beispiel für die Systemgastronomie sowie den Einzelhandel”.

mTek
+++ Die afrikanische Finclusion Group investiert 3 Millionen US-Dollar in mTek. Das deutsch-kenianische InsurTech mit Sitz in Nairobi, das 2020 von der gebürtigen Schleswig-Holsteinerin Bente Krogmann gegründet wurde, positioniert sich als “digital Versicherungsplattform”. Das frische Kapital soll den “weiteren Ausbau der digital Plattform beschleunigen”. Dabei steht auch die Expansion in weitere “ostafrikanische Märkte” an.

MERGERS & ACQUISITIONS

World of Content
+++ Das Berliner Unternehmen ProductsUp, das sich um “Datenintegration im E-Commerce” kümmert, übernimmt den Product Experience Management-Anbieter World of Content. “Die gebündelten Fähigkeiten bieten Unternehmen die volle Kontrolle über ihre Produktinformationen innerhalb des Commerce-Ökosystems”, teilen die Unternehmen mit. Bregal Milestone und Nordwind Capital investierten zuletzt 70 Millionen US-Dollar in Productsup, das 2010 von Kai Seefeldt und Johannis Hatt gegründet wurde. Mehr über Productsup

VENTURE CAPITAL

Einstein Industries Ventures
+++ Mit Einstein Industries Ventures geht ein neuer Venture Capital-Geber an den Start. Das Team von  Einstein Industries Ventures tritt an, um die “Finanzierungslücke europäischer Raumfahrt-Startups zu bekämpfen”. Hinter dem neuen SpaceTech-Investor stecken Marco Fuchs, Hans Steininger, Ulrich Hermann, Arndt Geiwitz und Christoph Keese. Die Mannschaft möchte in Unternehmen investieren, “die im Downstream tätig sind, also Daten aus dem Weltraum für B2B-Kunden wie beispielsweise Versicherungen, Finanzmärkte, Rohstoffhändler, Agrarproduzenten oder Logistiker nutzbar machen”.

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#DealMonitor #SPECIAL – Personio-Bewertung steigt auf 8,5 Milliarden Dollar


Greenoaks Capital Partners und Co. investieren 200 Millionen US-Dollar in Personio. Die Bewertung steigt von 6,3 auf 8,5 Milliarden Dollar. Das Münchner Unicorn, 2015 von Hanno Renner, Roman Schumacher, Arseniy Vershinin und Ignaz Forstmeier gegründet, positioniert sich als HR-Softwarelösung für kleine und mittelständische Unternehmen. Greenoaks Capital Partners, Altimeter und Alkeon Capital sowie die Altinvestoren investierten zuletzt 270 Millionen US-Dollar in Personio. Insgesamt flossen bisher rund 700 Millionen Dollar in das Unternehmen.

“Das Investment folgt auf eine sehr erfolgreiche Geschäftsentwicklung mit anhaltendem jährlichem Wachstum, großem Expansionspotential und einem resilienten Geschäftsmodell, von dem KMUs auch in wirtschaftlich unsicheren Zeiten profitieren”, teilt das Unternehmen zum Investment mit. Mehr als 6.000 Unternehmen nutzen Die Software von Personio bereits. Im Geschäftsjahr 2020 erwirtschaftete Personio einen Umsatz in Höhe von 21,4 Millionen Euro. Der Verlust lag bei rund 33 Millionen.

“Eigentlich haben wir gerade auch gar kein Geld gebraucht, aber wir hatten gute Konditionen, um welches einzusammeln”, sagt Personio-Gründer Renner im Interview mit der WiWo. Zur Zukunft sagt er: “Wir werden sicher die nächsten 18 bis 24 Monate kein Geld einsammeln, weil wir gar kein Geld mehr einsammeln müssen. Aber vielleicht gibt es zu einem späteren Zeitpunkt wieder Möglichkeiten, zusätzliches Kapital einzusetzen – zum Beispiel vor einem Börsengang”. Gegenüber dem Manager Magazin sagt Renner zu einem IPO: “Es ist überhaupt nicht illusorisch über einen Börsengang zu sprechen: Wir werden auf jeden Fall an die Börse gehen. Nicht nächstes Jahr, aber 2024 oder 2025 werden wir sicher in der Lage dazu sein, wenn das Umfeld passt”.

Mit der jetzigen Bewertung ist Personio  eines der wertvollsten Startups in Europa. In Deutschland sind nur Celonis (11 Milliarden) und N26 höher bewertet – siehe Deutschland, Deine Einhörner – Der Club der magischen Startup-Einhörner.

Tipp5 Dinge über Personio, die jeder wissen sollte

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#DealMonitor – CoachHub sammelt 200 Millionen ein – Airbank bekommt 20 Millionen – Grupa Pracuj übernimmt softgarden


Im #DealMonitor für den 14. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

CoachHub
+++ Die Late-Stage-Investoren Sofina und SoftBank sowie die Altinvestoren Molten Ventures, Silicon Valley Bank, HV Capital, RTP Global, Signals Venture Capital und Speedinvest investieren 200 Millionen US-Dollar in CoachHub. Das Berliner EdTech-Startup, 2018 von den Seriengründern Yannis und Matti Niebelschütz (MyParfüm) ins Leben gerufen, verbindet Führungskräfte und Mitarbeiter:innen von Unternehmen mit Coaches. “Die jüngste Finanzierungsrunde wird die weitere Expansion vorantreiben, wobei der Schwerpunkt auf den Vereinigten Staaten liegt. Das Unternehmen plant, seine Mitarbeiterzahl von 850 weltweit auf mehr als 1.000 bis zum Jahresende zu erhöhen”, heißt es in der Presseaussendung. Insgesamt flossen nun schon 330 Millionen Dollar in die Jungfirma. Zuletzt übernahm CoachHub die Coaching-Sparte des österreichischen Unternehmens Klaiton und den französischen Wettbewerber MoovOne. Über den geplanten Einstieg von Softbank haben wir bereits Ende März im Insider-Podcast berichet. Mehr über CoachHub

Distribusion 
+++ Das Private Equity-Unternehmen Lightrock sowie die Altinvestoren Creandum und Northzone investieren 30 Millionen Euro in Distribusion. Das Berliner Startup, 2013 von Julian Hauck, Johannes Thunert und Bastian Porzner als Fernbusssuche Fahrtenfuchs gegründet, positioniert sich inzwischen als “B2B ground transportation marketplace”. In der Selbstbeschreibung heißt es: “Distribusion connects hundreds of coach/bus, rail and public transport providers worldwide to a global network of travel retailers, including OTAs, mobility platforms, meta searches, GDSs, travel agency chains, and more”. Anfang 2019 übernahmen Creandum und Northzone im Rahmen einer Pay to play-Runde die Mehrheit (56 %) an Distribusion. Nun scheint das Unternehmen wieder auf Kurs. Lightrock hält nun knapp 22 % an Distribusion. Creandum und Northzone halten nun noch 45 % der Distribusion-Anteile. Mehr über Distribusion

Airbank 
+++ Molten Ventures und Speedinvest investieren 20 Millionen US-Dollar in Airbank. Das Berliner Startup, das 2021 von Christopher Zemina und Patrick de Castro Neuhaus gegründet wurde, kann man als eine Art CFO-Cockpit bezeichnen. “Mit dem frischen Kapital will das Startup sein Team von derzeit 40 Mitarbeitern vergrößern und das Geschäft in Europa ausbauen”, heißt es in der Presseaussendung. New Wave, Speedinvest, Calm/Storm Ventures, Tiny.VC und einige Angel-Investoren investierten zuvor bereits 2,5 Millionen Euro in Airbank. Mehr über Airbank

Laserhub
+++ Der finnische Geldgeber Evli Growth Partners, Fuse Venture Partners und FJ Labs, Schenker Ventures sowie Altinvestoren wie Project A Ventures, Point Nine Capital und Acton Capital investieren eine ungenannte Summe, sicherlich aber eine zweistellige Millionensumme, in Laserhub. Das Startup aus Stuttgart, das 2017 von Adrian Raidt, Christoph Rößner und Jonas Schweizer gegründet wurde, betreibt eine “Online-Plattform für die Beschaffung von maßgeschneiderten Blech- und Drehteilen”.  Mit dem frischen Kapital möchte das Unternehmen “seine führende Position im Bereich digitaler Plattformen in Europa massiv ausbauen”. Bis Ende 2020 flossen bereits rund 11 Millionen Euro in Laserhub. Mehr über Laserhub

Pile
+++ Anthemis, Ilavska Vuillermoz, Barclays Female Innovators Lab, Auxxo Female Catalyst Fund sowie Business Angels wie Carolin Gabor, Max Tayenthal, Jens Lapinski, Mario Götze, Niklas Jansen, Christian Reber, Maex Ament, Gloria Bäuerlein und Jenny Dreier investieren 2,8 Millionen Euro in Pile – siehe FinanceFWDDas Berliner FinTech, hinter dem insbesondere Penta-Gründerin Jessica Holzbach steckt, setzt auf Crypto-as-a-Service. Zielgruppe sind Startups, Neobanken und andere FinTech-Firmen. 

qbilon
+++ Bayern Kapital sowie die beiden Family Offices Vetos und DI Beteiligungs GmbH (Iglhaut) investieren eine “gut sechsstellige” Summe in qbilon. Das Startup aus Augsburg, das 2019 von Simon Lohmüller, Melanie Langermeier, Thomas Driessen und Julian Kienberger gegründet wurde, kümmert sich um die Erfassung und Optimierung hybrider IT-Landschaften. “Mit dem eingeworbenen Kapital soll das Produkt technisch weiterentwickelt werden, zusätzliche Analysefunktionen erhalten und für neue Einsatzbereiche erweitert werden”, teilt das Startup mit.

Eleet Games
+++ Blockchain Founders Group und Blockrocket sowie Gameforge-Gründer Alexander Rösner investieren in Eleet Games. Das Unternehmen aus Karlsruhe, vom ehemaligen Gameforge-Chef Carsten van Husen gegründet, positioniert sich als Spieleschmiede, die “sowohl traditionelle als auch Blockchain-Spiele anbietet”. “Im Mittelpunkt steht einzig das Spielerlebnis, die Crypto-Komponente bleibt optional”, teilt das Unternehmen mit.

MERGERS & ACQUISITIONS

softgarden
+++ Das polnische HR-Unternehmen Grupa Pracuj, das Arbeitgeber bei der Rekrutierung, Bindung und Entwicklung von Mitarbeitern unterstützt, übernimmt das Berliner HR-Unternehmen softgarden. “Es handelt sich um die größte internationale Übernahme der vergangenen Jahre durch ein polnisches Tech-Unternehmen in Deutschland sowie in der DACH-Region. Die Transaktion hat einen Wert von fast 118 Millionen Euro”, teilen die Unternehmen zur Übernahme mit. softgarden, 2005 von Dominik Faber und Stefan Schüffler gegründet, wird nach eigenen Angaben derzeit von 1.700 Arbeitgeber:innen eingesetzt. 140 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für das Unternehmen, das seit 2018 zu Investcorp Technology Partners gehört. 2020 erwirtschaftete softgarden einen Umsatz in Höhe von rund 22 Millionen Euro. Mehr über softgarden

Highsnobiety
+++ Der Berliner Modegigant Zalando übernimmt die Mehrheit an Highsnobiety. Das Berliner Unternehmen, das von David Fischer gegründet wurde, startete 2005 als Turnschuh-Blog. Seitdem entwickelte sich die Plattform vom privaten Blog zum weltweit bekannten Lifestyle-Magazin. “Highsnobiety wird als strategischer und kreativer Berater von Zalando fungieren und in den Bereichen inspirierendes Storytelling und Sortimentsgestaltung unterstützen”, heißt es in der Presseaussendung. Reimann Investors, Felix Capital und Co. investierten in den vergangenen Jahren rund 8 Millionen Euro in Highsnobiety. Das Unternehmen erwirtschaftete 2021 einen Umsatz in Höhe von rund 22 Millionen Euro. Mehr über Highsnobiety

Agon Digital
+++ Das Berliner Unternehmen ShowHeroes, ein Produzenten für Videos, die für mobile Einsätze und Social Media-Kanäle optimiert sind, übernimmt die italienische Performance-Marketing-Agentur Agon Digital. “Ziel dieses Zusammenschlusses ist es, das innovative ShowHeroes Group Angebot in Deutschland sowie in weiteren europäischen Märkten konsequent auszubauen”, teilt das Unternehmen mit. ShowHeroes wurde 2016 von Ilhan Zengin, Mario Tiedemann und Dennis Kirschner gegründet

VENTURE CAPITAL

High-Tech Gründerfonds
+++ Der Bonner Seed-Investor High-Tech Gründerfonds (HTGF) verkündet das First Closing seines vierten Fonds. 400 Millionen sind bereits im Topf.  “Das Second Closing erfolgt noch in diesem Jahr und damit deutlich schneller als noch beim Vorgängerfonds. 40 Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen beteiligen sich am HTGF IV, vor allem der Mittelstand ist stark vertreten, hinzu kommen zahlreiche Großunternehmen und Family Offices”, teilt der Geldgeber mit.

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Foto (oben): azrael74

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#DealMonitor – Quantum-Systems bekommt 30 Millionen – CleverConnect und Talentry fusionieren – WorkGenius kauft JBC


Im #DealMonitor für den 8. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Quantum-Systems
+++ Bayern Kapital, Business Angels und Alt-Investoren sowie der Venture Debt-GeberEuropäische Investitionsbank EIB investieren rund 30 Millionen Eigenkapital und Venture Debt in Quantum-Systems. Das Unternehmen aus München, das 2015 von Florian Seibel, Michael Kriegel, Tobias Kloss und Armin Busse gegründet wurde, setz auf elektrisch angetriebene Drohnen. “Nach einer kurzen Phase der Transition schwenken die Motoren in eine Flugposition und die Drohne fliegt unter Nutzung der aerodynamsichen Effizienz wie ein Flugzeug”, heißt es zum Konzept. “Die Serie-A-Runde wird es uns ermöglichen, unsere Produktion weiter zu skalieren und uns als internationaler Standard für senkrecht startende und landende Drohnen zu etablieren, indem wir verstärkt in unsere Entwicklungskapazitäten und unser Vertriebsteam investieren”, heißt es in der Presseaussendung. Die Münchner 10x Group investierte bereits im Mai 2021 eine siebenstellige Summe in das Drohnen-Startup.

Certivity
+++ Earlybird UNI-X, High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Business Angels investieren 1,4 Millionen Euro in Certivity. Das Münchner RegTech, das 2021 von Nico Wägerle, Bogdan Bereczki, Jörg Ulmer und Sami Vaaraniemi gegründet wurde, entwickelt  eine Software, die “das Lesen und Verstehen von regulatorischen Dokumenten sowie die Zusammenarbeit und Interpretation von regulatorischen Anforderungen fördern” soll. Die Jungfirma “wird mit dem neuen Kapital sein Team vergrößern und seine Software- und Deep-Tech-Entwicklung vorantreiben”.

IO-Dynamics
+++ Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), Smart Infrastructure Ventures, be10x Capital und mehrere Business Angel investieren eine siebenstellige Summe in IO-Dynamics. Das Mobility Startup aus Flensburg,, das 2018 von Johann Olsen, Nabil Imran und Felix Kruse gegründet wurde, entwickelt ein Lade- und Fuhrparkmanagement-System für Elektroautos, das Daten wie den Ladestand erhebt und diese mit Infos wie Strompreisen und eigenerzeugtem Strom kombiniert, um automatisiert Ladevorgänge zu steuern.

greenAir
+++ Die Angel-Investoren Jan Kemper, Marc Kloepfel und Dr. Christoph Chomik investieren eine siebenstellige Summe in greenAir. Das Unternehmen aus Zossen betreibt Plattformen wie Klima-Quote.de., WirKaufenDeinZertifikat.de und 2OCean.de. “Mit dem zusätzlichen Kapital möchte greenAir die starke Marktposition im Handel mit THG-Quoten deutlich ausweiten. Bereits heute nutzen mehrere tausend Kunden monatlich die einfach zu bedienenden Online-Plattformen”, heißt es in der Presseaussendung.

Cyreen
+++ Die BMH, die Beteiligungsgesellschaft des Landes Hessen, und “mehrere branchenerfahrene Business Angels” investieren eine siebenstellige Summe in Cyreen. Das Wiesbadener Startup, das 2017 von Ciril Hofmann, Benedict Boos und Davide Scheidegger, zusammen mit dem Erfinder der Idee, Herbert Boos, gegründet wurde, entwickelt “intelligente Vermarktungstechnologien für den Einzelhandel”. Konkret geht es um “individuelle, audio-visuelle Informationen und Werbebotschaften”.

Enlyze 
+++ vent.io, ein Ableger von Deutsche Leasing, investiert in Enlyze. Das Unternehmen aus Aachen, 2017 von Julius Scheuber, Henning Wilms, Clemens Hensen und Deniz Saner gegründet, bietet Unternehmen eine Lösung, um eine Qualitätskontrolle schon während der Fertigung eines Produktes durchzuführen. 42Cap, Profounders Capital und System One sowie die Business Angels Charles Songhurst und Nicolas Mohr investierten beriets eine siebenstellige Summe in das Startup.

MERGERS & ACQUISITIONS

Talentry
+++ Das französische HR-Unternehmen CleverConnect fusioniert mit Talentry. “Nach dem Merger zählt CleverConnect 270 Mitarbeitende. Seine ausgeprägten französischen und deutschen Wurzeln bringen das Scale-up in einer optimalen Ausgangsposition, um ein echter europäischer Champion zu werden”, teilt das Unternehmen mit. Das Münchner Startup, das 2013 von  Lionel von Dobeneck, Carl Hoffmann und Michael Blazek gegründet wurde, positioniert sich als “Anbieter für cloudbasierte Recruiting-Lösungen”. Zum Angebot der Jungfirma gehören etwa Mitarbeiterempfehlungen. 50 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Talentry. Picus Capital, Nauta Capital, Global Founders Capital (GFC), Allgeier und Business Angels wie Hybris-Gründer Carsten Thoma investierten in den vergangenen Jahren rund 9 Millionen Euro in Talentry.

JBC
+++ Das Hamburger Freelancer-Unternehmen WorkGenius übernimmt den amerikanischen Personaldienstleister JBC. “Somit umfasst das Technologieunternehmen ab sofort mehr als 250 Mitarbeitende, die insgesamt einen Jahresumsatz von knapp 100 Millionen US-Dollar und einen zweistelligen Ebitda-Betrag erwirtschaften”, teilen die Hanseaten mit. Das 2012 von Daniel Barke und Marlon Litz-Rosenzweig gegründete Unternehmen WorkGenius, früher als Mylittlejob bekannt, positioniert sich als Plattform zum Finden, Managen und Bezahlen von Freelancern. Axel Sven Springer, John Jahr und Oliver Heine investierten zuletzt 7 Millionen US-Dollar in WorkGenius.

musicube
+++ Das amerikanische B2B-Musikunternehmen Songtradr übernimmt das Hamburger musicube. “The transaction expands the company’s portfolio of tech-enabled music solutions designed to license the right music for any content, driving higher ROI and enabling brands to measurably engage their target audience”, teilt das Unternehmen mit. Das Musik-Startup, das von David Hoga gegründet wurde, entwickelt mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz ein System, das das Finden von Musik einfacher machen soll. Next Media Accelerator (NMA) und Wacken-Macher Holger Hübner investierten 2021 eine sechsstellige Summe in musicube.

SHI Scalable Kft
+++ Das Unternehmen Twinner, eine Plattform für die Digitalisierung von Fahrzeugen, übernimmt den ungarischen Hardware-Produzenten SHI Scalable Kft. “Mit der Übernahme sichert sich die Twinner Group eine planbare Lieferkette in Zeiten globaler Rohstoffengpässe, um auch zukünftig die Digitalisierung des Gebrauchtwagenhandels weiter voranzutreiben”, heißt es in der Presseaussendung. Twinner, das digitale Zwillinge von Autos erzeugt, wurde 2017 von Jozsef Bugovics in Halle gegründet.

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#DealMonitor – Knowunity sammelt 10 Millionen ein – Personio übernimmt Back – Tvarit bekommt 2,8 Millionen


Im #DealMonitor für den 24. Mai werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Knowunity 
+++ Redalpine, und Stride investieren gemeinsam mit Altinvestoren 10 Millionen Euro in Knowunity. Beim Stuttgarter Knowunity EdTech-Startup, das 2019 von Benedict Kurz, Lucas Hild, Gregor Weber, Julian Prigl und Yannik Prigl gegründet wurde, dreht sich alles um Schulwissen. Das Startup tritt an, um den Schulalltag durch Präsentationen, Karteikarten, Buchzusammenfassungen und Nachhilfe zu vereinfachen will. Den Gründern schwebt eine “Art Spotify für den Schulalltag” vor. “Ziel für die kommenden Monate ist es, die Reichweite der Plattform durch den Start in neue Märkte zu erhöhen. Für den Herbst dieses Jahres sind weitere europäische Länder, wie beispielsweise Italien und Großbritannien, geplant. Mittelfristig steht auch die Expansion in die USA auf dem Plan”. teilt das Unternehmen mit. Project A Ventures, Discovery Ventures. Verena Pausder, Chris Hitchen, Mario Götze und Angel-Investoren aus dem Saarbrücker21-Verbund investierten bereits 2021 rund 2 Millionen Euro in Knowunity. Mehr über Knowunity

Tvarit
+++ Matterwave Ventures, Futury Capital und BMH investieren 2,8 Millionen Euro in Tvarit. Das Startup aus Frankfurt am Main, 2019 von Suhas Patel und Rahul Prajapat gegründet, entwickelt KI-Lösungen für die Fertigungsbranche. Das frische Kapital soll in die “Skalierung und den Ausbau des Entwicklungs- und Vertriebsteams” fließen. Futury Venture investierte bereits 2019 in das Unternehmen. 40 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Tvarit.

Rydes
+++ Arabella Venture Capital, Christoph Bornschein (TLGG), Johannes Reck (GetYourGuide) und Javier Suarez (TravelPerk, Olivia) sowie die Altinvestoren Lufthansa Group und Forward31, der Company Builder von Porsche Digital, investieren in Rydes. Das Berliner Startup, 2018 im Lufthansa Innovation Hub angeschoben und 2021 ausgegründet, war anfangs ein Loyalitätsprogramm, das die Nutzung unterschiedlicher Mobilitätsangebote belohnt. Inzwischen positioniert sich die Jungfirma als “ganzheitliche Plattform für betriebliche Mobilität”.

Pitcher
+++ Crest Rock Partners investiert in Pitcher. Das Unternehmen aus Zürich, das 2011 von Mert Yentur gegründet wurde, bietet eine “flexible, innovative Lösung” für den Vertrieb an. “Die Investition wird es Pitcher ermöglichen, die Produktinnovation zu beschleunigen und seinen Vorsprung vor den Mitbewerbern als differenzierter globaler Anbieter von Sales- und Revenue-Enablement-Lösungen auszubauen”, teilt das Unternehmen mit.

MERGERS & ACQUISITIONS

Back
+++ Das Münchner HR-Software-Unicorn Personio übernimmt Back – siehe etwa auch Handelsblatt. Das junge Unternehmen Back, das 2018 von Christian Eggert, ehemals Bonativo und Minodes, James Lafa, ehemals Minodes, und Janis Zech, ehemals Fyber, gegründet wurde, positioniert sich als Software für organisierte Arbeitsabläufe. La Famiglia, Gradient Ventures, ein Ableger von Google, Point Nine Capital und Seedcamp sowie mehrere Business Angels – darunter Personio-Gründer Hanno Renner – investierten in der Vergangenheit rund 3 Millionen in Back. “Die bestehenden Produkte von Back für Ticketing und Wissensmanagement werden vollständig in das Angebot von Personio integriert. Die Gründer werden bei Personio als Head of Product bzw. Head of Engineering die Workflow-, Ticketing- und Knowledge-Funktionalitäten innerhalb von Personio verantworten”, heißt es in der Presseaussendung. Mehr über Back

DIE HÖHLE DER LÖWEN

Konkrua
+++ In der achten Folge der elften Staffel investierte Social Media-Löwe Georg Kofler 250.000 Euro in Konkrua und sicherte sich dabei 23 % am Unternehmen. Das Food-Startup, das von Pim Ampikitpanich gegründet wurde, bietet eine Thai-Kochbox für traditionelle thailändischen Gerichte an. Der Deal platze nach der Show.

Imagine Playhouse
+++ In der achten Folge der elften Staffel investierte Regal-Löwe Ralf Dümmel 50.000 Euro in Imagine Playhouse und sicherte sich dabei 25 % am Unternehmen. Die Jungfirma, die von Roman Römmich gegründet wurde, bietet “erweiterbare Spielhäuser mit Türen und Fenstern” an.

Keego
+++ In der achten Folge der elften Staffel investierten Social Media-Löwe Georg Kofler und Sales-Löwe Carsten Maschmeyer 380.000 Euro in Keego und sicherten sich dabei 20 % am Unternehmen. Die Jungfirma, die von Lukas Angst und Bernd Deussen gegründet wurde, setzt auf eine “quetschbare Metall-Sportwasserflasche”. Der Deal platze nach der Show.

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Foto (oben): azrael74

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#Zahlencheck – Unicorn Staffbase wächst auf 14,9 Millionen Umsatz – Verlust steigt auf 16,2 Millionen


Das Chemnitzer Startup Staffbase, das 2014 gegründet wurde, legt neue Unternehmenszahlen vor – und zwar den Jahresabschluss zum Geschäftsjahr 2020. Das Unicorn steigerte seinen Umsatz im Berichtszeitraum von 10,2 Millionen Euro auf 14,9 Millionen. “Die für das Geschäftsjahr 2020 avisierte Umsatzsteigerung von 80 % konnte das Unternehmen nicht erreichen. Unterdessen wurde die Prognose nach Einsetzen der COVID19-Pandemie auf 45 bis 55 % Umsatzwachstum angepasst, welche man erreichen konnte (46 %)”, teilt das Unternehmen dazu mit.

Zum Umsatzwachstum schreibt die Jungfirma weiter: “Die Umsatzerlöse sind im Jahr 2020 um T€ 4.688 gestiegen. Der Anstieg des Umsatzes und ARRs wurde insbesondere durch zwei Faktoren stark getrieben. Zum einen durch verstärkte Investitionen ins Performance Online Marketing und zum anderen durch erfolgreiches Upselling bei den Bestandskunden.” Der Jahresfehlbetrag lag 2020 bei 16,2 Millionen – nach 9,6 Millionen im Jahr zuvor. Insgesamt kostete der Aufbau der Jungfirma bereits rund 30 Millionen.

Staffbase entwickelt eine Plattform, mit der Unternehmen ohne großen Aufwand eigene Mitarbeiter-Apps für den internen Gebrauch erstellen können. Über diese können die Nutzer etwa Nachrichten verschicken oder Schulungsvideos abrufen. Zum Start war das Unternehmen noch als Eyo bekannt. 2015 schrieben wir über das Unternehmen: “Die interne Mitarbeiter-App Eyo soll die Intranet-Lücke für Non-Desk-Workers schließen.”

Corona sieht das Unternehmen als Beschleuniger für sein Modell: “Die Bedeutung interner mobiler Mitarbeiterkommunikation hat in 2020 nicht nur wegen, aber auch aufgrund der COVID19-Krise zugenommen. Dies war insbesondere in den ersten Geschäftsmonaten 2021 sichtbar, in welchen das vermehrte Interesse aus 2020 zu erhöhtem Neugeschäft in 2021 geführt hat”. Dies sehen auch die Investoren so: General Atlantic und Insight Partners investierten im März 2022 weitere 106 Millionen Euro in Staffbase. Insgesamt flossen nun über 300 Millionen Dollar in das Unternehmen.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2020

* Die für das Geschäftsjahr 2020 avisierte Umsatzsteigerung in Höhe von 80% im Vergleich zum Vorjahr konnte das Unternehmen nicht erreichen. Unterdessen wurde die Prognose nach Einsetzen der COVID19-Pandemie und der damit verbundenen wirtschaftlichen Unsicherheit auf 45-55% Umsatzwachstum angepasst, welche man erreichen konnte (46%).
* Begründet ist dies durch eine starke Fokussierung der Akquise von Großkunden und der Weiterentwicklung des bestehenden Kundenstammes. Es konnte, im Vergleich zum Vorjahr für bestehende Kunden ein Anstieg der Jahresgebühren um über 20% erzielt werden.
* Hervorzuheben ist außerdem das Wachstum der Mitarbeiterschaft um weitere 25% zum Vorjahr. Die höhere Anzahl an Mitarbeitern dient der Weiterentwicklung der Produkte, sowie einer weiteren Marktdurchdringung. Sie bilden somit die Grundlage für ein erfolgreiches Unternehmenswachstum in den kommenden Geschäftsjahren.
* 2020 waren im Jahresdurchschnitt 225 (Vorjahr: 159) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Staffbase GmbH beschäftigt.
* Es wird von einer positiven Geschäftsentwicklung in 2021 mit weiterem Wachstum von Umsatz und ARR in Höhe von 50-60% im Vergleich zum Vorjahr ausgegangen.
* Der prognostizierte Umsatzanstieg ist unter anderem auf die Übernahme der Kanadischen Firma Bananatag Systems Inc. zurückzuführen. Die Transaktion soll die Produktpalette von Staffbase um den Kommunikationskanal Email erweitern. Die Transaktion wurde am 29. April 2021 abgeschlossen.
* In 2020 wurden Marketing und Vertriebsausgaben bewusst limitiert, die sich zunehmend entspannende Wirtschaftslage erlaubt eine erneute Verstärkung der für weiteres, organisches Wachstum notwendigen Marketing- und Vertriebsinvestitionen.

Staffbase im Zahlencheck

2020: 14,9 Millionen Euro (Umsatz); 16,2 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2019
: 10,2 Millionen Euro (Umsatz); 9,6 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2018
: 5,0 Millionen Euro (Umsatz); 2,3 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2017: 363.751 Euro (Jahresfehlbetrag)
2016: 588.083 Euro (Jahresfehlbetrag)
2015: 355.096 Euro (Jahresfehlbetrag)
2014: 23.291 Euro (Jahresfehlbetrag)

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Foto (oben): Staffbase

#aktuell, #chemnitz, #hr, #staffbase, #zahlencheck

#Brandneu – 7 frische Kölner Startups, die jeder kennen sollte


In Köln und Umgebung lässt es sich gut leben, feiern und gründen. Auch in den vergangenen Wochen und Monaten sind wieder einige spannende neue Startups in Köln entstanden. Einige sehr junge Startups davon stellen wie an dieser Stelle einmal vor.

Anymate Me
Das junge Unternehmen Anymate Me, das von den beiden contextlearn-Macher:innen Julia Leduc und Kay Law gegründet wurde, macht aus Texten Videos. Auf der Website heißt es: “With Anymate Me, you can create realistic looking AI videos in just a few clicks.”

Less Waste Box
Das Kölner Startup Less Waste Box bietet einen Lieferdienst für nachhaltigen Bürobedarf. Die Bestellungen werden aktuell innerhalb von Köln mit dem Fahrrad geliefert. Das Sortiment umfasst etwa umweltfreundliche Schreibwaren, recyceltes Druckerpapier, plastikfreie Handseife sowie Fair Trade-Kaffee.

Frag die Apotheke
Frag die Apotheke, von Steffen Kuhnert gegründet, entwickelt eine Frage-App rund um die Themen Gesundheit und Medikation. Zum Konzept heißt es weiter: “Wir arbeiten an der Lösung, bei der wir nah an unseren Kunden bleiben und unsere Stärke – die 24/7 Beratung – ins Digitale holen.”

Matchilla
Hinter Matchilla, das von den Contilla-Machern René Kühn und Christoph Teubert gegründet wurde, verbirgt sich eine B2B-Matching-Plattform für digitales Marketing. Das Startup unterstützt dabei “Entscheider aus Marketing und Kommunikation von Mittelständlern bis hin zu großen Brands beim Auswahlprozess für externe Dienstleister”.

velio
Das junge Unternehmen velio setzt auf Fahrräder: “Wir bei velio lieben zwei Dinge – Fahrräder und Technologie. Durch die Kombination beider bauen wir die Plattform rund um den Kauf, Verkauf aber vor allem die Verwaltung deines Fahrrads”, teilt das Unternehmen mit.

Max Talent
Das Startup Max Talent möchte Unternehmen und Talente aus dem MINT-Bereich zusammenbringen. Dazu schreiben die Rheinländer: “Dank unseres stetig wachsenden Pools aus Ingenieuren und Naturwissenschaftlern sind wir dazu in der Lage, maßgeschneiderte Recruiting-Lösungen anzubieten.”

onpreo
Das Unternehmen onpreo beschreibt sich selbst als “intelligente Makler-Software, die mit Technologie alle Makler unterstützt”. onpreo automatisiert dabei “die Leadgenerierung, die Immobilien-Preisfindung, die Vermarktung und das gesamte Management für Immobilienmakler”.

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln werfen wir einen genaueren Blick auf das Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind dort die Voraussetzungen für Gründerinnen und Gründer, wie sieht es mit Investitionen aus und welche Startups machen gerade von sich reden? Mehr als 550 Startups haben Köln mittlerweile zu ihrer Basis gemacht. Mit zahlreichen potenziellen Investoren, Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents bietet Köln ein spannendes Umfeld für junge Unternehmen. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderung. #Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

KoelnBusiness

Foto (oben): Shutterstock

#aktuell, #anymate-me, #brandneu, #frag-die-apotheke, #hr, #koln, #less-waste-box, #matchilla, #max-talent, #onpreo, #proptech, #velio

#GrownupsToWatch – 5 Dinge über Personio, die jeder wissen sollte


Das Münchner Unicorn Personio, eine HR-Softwarelösung für kleine und mittelständische Unternehmen, ist eines der heißesten deutschen Startups überhaupt. Greenoaks Capital Partners, Altimeter und Alkeon Capital sowie die Altinvestoren investierten zuletzt 270 Millionen US-Dollar in das Unternehmen. Die Bewertung lag bei 6,3 Milliarden. Bei der Investmentrunde zuvor wurde das Unicorn noch mit 1,7 Milliarden bewertet. Hier 5 megaspannende Fakten über Personio.

Ursprung

Personio wurde 2015 von Hanno Renner, Roman Schumacher, Arseniy Vershinin und Ignaz Forstmeier gegründet. Kurz nach dem Start stellten wir das Unternehmen so vor: Das Startup bietet eine SaaS-Lösung an, mit der Kunden ‘sämtliche Aufgaben im Personalwesen’ erledigen können. Es geht dabei unter anderem um die Verwaltung von Stammdaten, Dokumenten, Anwesenheiten, Fehlzeiten und Gehältern. Außerdem bietet Personio eine Recruitinglösung – inklusive der Organisation von On- und Offboarding Prozessen. Klingt nach eierlegender Wollmilchsau, scheint aber gut anzukommen. Wie andere SaaS-Modell auch, finanziert sich Personio über eine Abogebühr. “Wir haben eine ganzheitliche HR Management und Recruiting-Lösung für kleine und mittelständische Unternehmen entwickelt. Damit erleichtern wir den HRlern die alltägliche Arbeit in dem viele Prozesse automatisiert werden und gleichzeitig auch die Mitarbeiter mit einbezogen werden – etwa bei Urlaubsgenehmigungen, Feedback zu Bewerbungen, Stammdatenänderungen oder Vertragserstellungen”, erklärte Mitgründer Renner damals das Konzept von Personio.

Status quo

Aktuell positioniert sich Personio als “ganzheitliche HR-Plattform für Unternehmen mit 10 bis 2.000 Mitarbeitenden”.  Mehr als 5.000 Kunden setzen Personio nach Firmenanhaben derzeit ein. Das Unternehmen bezeichnet sich deswegen als “Europas führender Anbieter von HR-Software für kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs)”. Rund 1.ooo Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für das Unternehmen. Im Januar 2021 waren es noch 500.

Investoren

Greenoaks Capital Partners, Altimeter und Alkeon Capital sowie die Altinvestoren Index Ventures, Accel, Meritech, Lightspeed, Northzone und Global Founders Capital investierten zuletzt 270 Millionen US-Dollar in Personio. Meritech investierte zuvor gemeinsam mit Alt-Investoren wie Index Ventures 175 Millionen US-Dollar in Personio. Accel, Lightspeed Venture Partners, Index Ventures, Northzone, Global Founders Capital und Picus Capital investierten davor 75 Millionen Dollar in Personio. Die erste, größere Investmentrunde gab es 2016 – damals investierten der samwersche Geldgeber Global Founders Capital (GFC) gemeinsam mit Picus Capital, eGym-Macher Philipp Roesch-Schlanderer sowie den Stylight-Gründern Anselm Bauer, Benjamin Guenther, Max-Josef Meier und Sebastian Schuon 2,1 Millionen Euro in das HR-Startup. Insgesamt flossen nun schon rund 500 Millionen Dollar in Personio.

Bewertung

Die Unternehmensbewertung der Münchner Jungfirma stieg im Rahmen der letzten Investmentrunde im Oktober 2021 auf 6,3 Milliarden Dollar. Bei der Investmentrunde zuvor – im Januar 2021 – wurde das Unicorn noch mit 1,7 Milliarden bewertet. Damit ist Personio eines der höchstbewerten deutschen Startups überhaupt.

Zahlen

Der letzte Jahresabschluss von Personio stammt aus dem Jahren 2019. In diesem Geschäftsjahr erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von rund 9,3 Millionen Euro. 2018 lag der Umsatz gerade einmal bei 4,6 Millionen. Der Jahresfehlbetrag stieg gleichzeitig von rund 5,1 Millionen auf knapp 18 Millionen Euro. Insgesamt kostete der Aufbau von Personio bis Ende 2019 rund 26,8 Millionen.

“Es gab in der Seedrunde Investoren, die uns abgesagt haben” – Interview #21 – Hanno Renner (Personio)

Tipp: Noch mehr Grownups to watch findet ihr hier

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Foto (oben): Personio

#aktuell, #grownupstowatch, #hr, #munchen, #personio, #unicorn

#Interview – “Seid mutig und holt die richtigen Leute an Bord”


Das Berliner HR-Startup Expertlead, das 2018 von Alexander Schlomberg und Arne Hosemann gestartet wurde, positioniert sich als Vermittlungsplattform für Freiberufler:innen aus der Tech-Branche. Alle Kandidaten werden dabei von Expertlead extrem auf Herz und Nieren, also ihre Fähigkeiten geprüft. Acton Capital Partners, Seek und Kreos Capital investierten zuletzt 9,5 Millionen Euro in das junge Unternehmen. Insgesamt flossen bereits rund 17 Millionen in die Rocket Internet-Ausgründung.

“Seit unserem Start in 2018, ist unser Team rasant gewachsen: Expertlead beschäftigt mittlerweile rund 100 internationale Mitarbeiter:innen. Im letzten Jahr haben wir den Jahresumsatz im Vergleich zum Vorjahr verfünffacht und konnten über 200 neue Kund:nnen gewinnen”, sagt Gründer Schlomberg. Im Interview mit deutsche-startups.de spricht der Expertlead-Macher zudem über Herausforderungen, Kostenplanungen und die geplante Auslandsexpansion.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Expertlead erklären?
Heutzutage ist es für Unternehmen sehr wichtig, die richtigen IT-Expert*innen einzustellen, um damit die Grundlage für Innovation und neue Technologien zu legen. Weil die Nachfrage nach diesen IT-Expert*innen sehr hoch ist und Unternehmen oftmals Probleme haben, die richtigen Leute in kurzer Zeit zu finden, wenden sie sich an uns, Expertlead. Wir haben nämlich nicht nur Zugriff auf ein großes Netzwerk aus IT-Expert*innen, sondern auch eine Technologie entwickelt, die automatisch die passenden Expert*innen für die jeweiligen Unternehmen ausfindig macht. Sind diese gefunden, werden sie von unserem Netzwerk auf ihre Fähigkeiten überprüft, bevor sie dann an die Unternehmen vermittelt werden.

War dies von Anfang an euer Konzept?
Unsere Vision war von Anfang an, das traditionelle Tech-Recruiting neu zu definieren, um den Recruiting-Prozess sowohl für Kandidat*innen, als auch für Unternehmen maßgeblich zu verbessern. Neben dem Einsatz von Technologie zur Beschleunigung der Suche nutzen wir die Schwarmintelligenz unser bestehenden globalen Community, um eine sorgfältige technische Evaluierung der Kandidat*innen zu gewährleisten. Der Einsatz von Technologie und die Einbindung fachkundiger Expert*innen waren von Beginn an die zentralen Elemente unseres Geschäftsmodells und daran hat sich bis heute nichts geändert. Zu Beginn haben wir uns ausschließlich auf das Freelance-Business fokussiert, inzwischen haben wir unser Produktportfolio erweitert: Wir rekrutieren mittlerweile auch vorqualifizierte IT-Expert*innen für Festanstellungen und bieten zusätzlich die Durchführung technischer Interviews mit IT-Bewerber*innen als separate Dienstleistung an. Denn auch wenn die Nachfrage nach Selbstständigen steigt und der Trend hin zur Selbständigkeit unter IT-Fachkräften weiter zunimmt, so wird sich kaum ein Unternehmen nur auf den einen oder anderen Talentpool beschränken können, dafür ist der Bedarf zu groß. Es wird vielmehr um das Zusammenspiel dieser Talent-Pools gehen – und hier möchten wir Unternehmen wie auch Kandidat*innen bestmöglich und vollumfänglich unterstützen.

Wie genau funktioniert denn euer Geschäftsmodell?
Im ersten Schritt geht es darum, herauszufinden, welcher Service am besten zur Anfrage der Kund*innen passt. Wird die projektbezogene Unterstützung eines Freelancers benötigt? Geht es darum, geeignete Kandidat*innen für eine Festanstellung zu finden oder möchte der Kunde seine IT-Bewerber*innen mittels unseres Interviewverfahrens technisch evaluieren lassen? Aus den Ansätzen ergeben sich jeweils die verschiedenen Geschäftsmodelle. Für das erfolgreiche Finden, Evaluieren und Einstellen von IT- Freelancer*innen werden mittels der unternehmenseigenen Recruiting-Software die Anforderungskriterien der Unternehmen automatisch mit den Qualifikationen unserer Kandidat*innen abgeglichen, geeignete IT-Expert*innen identifiziert und automatisiert vorqualifiziert. Alle Freelancer*innen, die Teil unserer Community werden möchten, durchlaufen ein 90-minütiges Peer-to-Peer Interview-Verfahren, bei dem ihre technischen Fähigkeiten in einem Live Coding-Test und einem technischen Q&A durch die bestehende Expertlead-Community evaluiert werden. Kund*innen erhalten nach 48 Stunden ein detailliertes Profil aller Kandidat*innen. Bei der erfolgreichen Vermittlung eines Freelancers erhalten wir eine Provision, die vom jeweiligen Projektvolumen abhängt. Bei der Vermittlung von Kandidaten für eine Festanstellung nutzen wir KI-basierte Algorithmen, um geeignete IT-Expert*innen zu identifizieren und automatisiert vorzuqualifizieren, indem wir bereits vorhandenen Code, den die Entwickler*innen zum Beispiel auf GitHub oder GitLab publiziert haben, auf Codequalität überprüfen. Kund*innen erhalten im Anschluss ein detailliertes Profil aller Kandidat*innen, das optional von Expertlead durch das Interview-Verfahren zusätzlich technisch geprüft werden kann. Die Höhe der Provision hängt vom Jahreseinkommen der Kandidaten ab und wird erst bei erfolgreicher Vermittlung fällig. Bei Expertview verkaufen wir das Testing als solches. Der/Die Kund*in schickt uns die CVs der IT- Bewerber*innen und wir übernehmen deren Evaluation mittels Peer-to-Peer Interview-Verfahren. Einen Tag nach dem Interview erhalten die Kund*innen einen Report inklusive Video-Aufzeichnung des Interviews und einer Empfehlung. Die Abrechnung erfolgt pro Report.

Wie ist überhaupt die Idee zu Expertlead entstanden?
Arne und ich waren zuvor beide als Unternehmensberater tätig. Dort haben wir immer wieder erfahren, wie schwer es für Unternehmen ist, geeignete IT-Experte*innen zu rekrutieren. Die Folge: innovative Ideen können nicht vollumfänglich realisiert werden. Gleichzeitig haben viele Techies, mit denen wir gesprochen haben, sich über ihre negativen Erfahrungen mit Personalvermittler*innen und -agenturen beschwert. Kritisiert wurde hier oftmals das mangelnde technische Verständnis seitens der Personaler*innen. Kandidat*innen fühlten sich nicht ernst genommen oder auf technischer Ebene nicht ausreichend herausgefordert. Wir haben uns also gefragt, was nötig ist, um die Erfahrung und den Prozess für beide Parteien zu verbessern. So entstand die Idee für Expertlead.

Wie hat sich Expertlead seit der Gründung entwickelt?
Seit unserem Start in 2018, ist unser Team rasant gewachsen: Expertlead beschäftigt mittlerweile rund 100 internationale Mitarbeiter*innen. Im letzten Jahr haben wir den Jahresumsatz im Vergleich zum Vorjahr verfünffacht und konnten über 200 neue Kund*innen gewinnen.

In den vergangenen Jahren sind unglaublich viele HR-Startups entstanden. Ist für alle diese Konzepte langfristig genug Platz im Markt?
Es gibt viele klassische Personalvermittler*innen und -plattformen, von denen wir uns aber deutlich unterscheiden. Wir nutzen die Expertise, die in unserem Pool an IT-Expert*innen vorhanden ist, um die technische Qualifikation neuer Bewerber*innen durchzuführen. Dieser Ansatz, kombiniert mit dem starken Fokus auf Technologie entlang des gesamten Prozesses ermöglicht es uns, den Recruiting-Prozess für unsere Kunden zu beschleunigen und dabei höchste Qualitätsstandards zu garantieren. Auch gegenüber unseren Freelancer*innen haben wir den Anspruch mehr zu sein, als ein reiner Vermittler. Wir möchten ihnen die Gelegenheit geben, sich innerhalb der Community zu engagieren, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und ihr Wissen an andere weiterzugeben. Sie haben auch die Möglichkeit, bei uns als Interviewer*in tätig zu werden und in diesem Bereich Erfahrungen zu sammeln.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?
Wie bei vielen anderen Startups auch, hat die Corona-Pandemie uns vor einige Herausforderungen gestellt. Vor allem zu Beginn der Pandemie haben wir negative Auswirkungen auf unser Business zu spüren bekommen. Viele Unternehmen hatten einen Einstellungsstopp verhängt, IT-Projekte wurden teilweise pausiert und der Startup-Verband sprach die Empfehlung aus, die Zusammenarbeit mit externen Mitarbeitern zu pausieren. Innerhalb weniger Tage mussten wir unsere Umsatzprognosen und Kostenplanungen über den Haufen werfen, um der neuen Marktlage gerecht zu werden. Dazu kam ein sehr unglückliches Timing für den Umzug in ein neues, größeres Office. Dieser fiel genau auf den Beginn der Pandemie, was zur Folge hatte, dass die neu angemieteten Bürofläche, verteilt auf drei Etagen, aufgrund von Homeoffice lange Zeit leer stand und hohe Kosten verursachte. Die Situation hat sich aber wieder stabilisiert, es besteht erneut eine hohe Nachfrage nach IT-Freelancern, wir konnten im letzten Jahr viele neue Kunden gewinnen und unser Umsatz entwickelt sich sehr gut.

Und wo hat Ihr bisher alles richtig gemacht?
Wir setzten von Anfang an auf die Kombination aus Technologie und der Expertise unserer IT-Community. Dieser Ansatz ist komplex und war im Aufbau sehr zeit- und ressourcenaufwendig, hat sich aber in jedem Fall ausgezahlt, da wir mittlerweile in der Lage sind IT-Recruiting in höchster Qualität und Geschwindigkeit zu betreiben. Unsere Kunden sind überzeugt: So haben wir letztes Jahr beispielsweise mit der VW-Tochter Cariad das Joint Venture Futurepath gegründet, um für den Konzern im sich zuspitzenden War for Talents die passenden IT-Expert*innen zusammenzubringen.

Welchen generellen Tipp gibst Du anderen Gründer:innen mit auf den Weg?
Tauscht euch mit anderen Gründern aus, seid mutig und holt die richtigen Leute an Bord!

Wo steht Expertlead in einem Jahr?
Wir wollen neue Märkte erschließen, unser internes Team weiter ausbauen, unsere Tech-Community engagiert halten und an der (Weiter-)Entwicklung unserer Tech-Tools arbeiten. Ziel ist es, unser Tech-Assessment zum internationalen Standard im Tech-Recruiting zu machen.

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Foto (oben): Expertlead / Melanie Greim

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#StartupsToWatch – HeyJobs: Vom Gehirnjogging zum Pivot, zum Millionen-Investment


Zu den vielen jungen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das Unternehmen HeyJobs. Die Berliner Jungfirma, die 2016 von Marius Luther und Marius Jeuck gegründet wurde, nennt sich selbst “Karriere-Plattform für Fachkräfte und gewerbliches Personal”. Digital+ Partners, FMZ Ventures sowie die Altinvestoren Notion Capital, Heartcore Capital und Creathor Ventures investierten zuletzt 43 Millionen Euro in das HR-Startup, das aus der Gehirnjogging-App Memorado hervorging.

Mehr als 2.700 Unternehmen nutzen HeyJobs derzeit. “Bis heute haben bereits über 100.000 Arbeitskräfte über HeyJobs einen neuen Job gefunden, was einem vermittelten jährlichen Lohnvolumen von über 5 Milliarden Euro entspricht”, teilt das Unternehmen, mit. “Während wir vor fünf Jahren unterscheiden konnten, wer Krankenpfleger:in und wer Auslieferungsfahrer:in ist, hat unsere KI jetzt gelernt, wer eine examinierte Pflegekraft ist und wer vielleicht eher als Pflegehelfer:in in Frage kommt”, sagt Gründer Luther.

“Wir haben mal als mobile App angefangen mit einer Art ‘Tinder für Jobs’. Das hat aber gar nicht funktioniert. Warum? Zum einen, weil Jobsuchende die App erst finden und herunterladen mussten, das war ein erstes Hindernis. Zum anderen haben wir festgestellt, dass die größere Herausforderung auf Unternehmensseite lag: nämlich in einem sich ändernden Arbeitsmarkt die richtigen Mitarbeiter zu finden”, erzählte Luther vor einiger Zeit über die Anfänge von HeyJobs, das inzwischen 300 Mitarbeiter:innen beschäftigt

Davor gab es aber noch einen viel größeren Pivot. Vor HeyJobs war das Team nämlich mit Memorado unterwegs. Im Frühjahr 2016 schrieben wir dazu: “Das junge Berliner Startup Memorado, das sich bisher als ‘Fitnessstudio für den Kopf’ positionierte, steht vor einem richtig großen Umbruch. Die Hauptstädter, die von Creathor Venture, Global Founders Capital und Sunstone Capital finanziell unterstützt werden, schwenken auf das Boomthema Jobs um. Genauer geht es um eine ‘App für stundenbasierte Jobs’ – also Nebenjobs, Promotionjobs, Aushilfsjobs etc”.

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Foto (oben): HeyJobs

#aktuell, #berlin, #heyjobs, #hr, #startupstowatch

#Brandneu – 8 neue Startups: Klar, Conversion Maker AI, benchant, Sparkfield, Codio Impact, EnergieDock, hyrd, Fraud0


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Klar
Hinter Klar, das von Cillié Burger, Maximilian Rast und ottonova-Gründer Frank Birzle gegründet wurde, verbirgt sich eine BI-Lösung für E-Commerce-Marken. “We are building a data platform that is tailored to the needs of growing e-commerce brands. Fast to set-up and easy to maintain”, heißt es in Stellenanzeigen.

Conversion Maker AI
Conversion Maker aus Offenburg, das von Michael Witzenleiter gegründet wurde, liefert Produktbeschreibungen. Zum Konzept heißt es: “Unsere benutzerfreundliche Software ermöglicht dir, mühelos hochwertige und aussagekräftige Texte für deinen Online-Shop zu erstellen, um deine Zielgruppe bestmöglich zu erreichen”.

benchant
Das benchant-Team setzt auf “zuverlässige, effiziente und nachhaltige IT-Entscheidungen”. Dafür entwickelt das Unternehmen aus Ulm, bisher als BaaS bekannt, “eine wissenschaftlich-fundierte Benchmarking-Plattform, die hilft, die IT-Herausforderungen unserer Zeit effizient zu lösen”.

Sparkfield
Das Startup Sparkfield, das unter anderem von Amos Albert und Mattias Hallor gegründet wurde, kümmert sich um Krafttraining. Die Jungfirma setzt dabei auf eine “software-gesteuerte Kraftstation für alle Muskelgruppen mit integriertem Trainer und digitaler Plattform auf nur zwei Quadratmetern”.

Codio Impact
Codio Impact aus Berlin kümmert sich um Nachhaltigkeitsmanagement und  “automatisiert die Erfassung, Analyse und Bilanzierung aller relevanten, nachhaltigen Kennzahlen”. Sol sollen “Environmental, Social und Governance (ESG) Daten nach neuesten Reporting-Standards mühelos geteilt und kommuniziert werden” können.

EnergieDock
EnergieDock aus Hamburg möchte für “Flexbilität im Stromnetz” sorgen. “Unsere Lösungen bieten Ihnen einen holistischen Prozess rundum die netzdienliche Nutzung von Flexibilität für Netzbetreiber, Lieferanten und Endkunden” verspricht das Unternehmen.

hyrd
hyrd aus Frankfurt am Main, das von Dennis Pfaff und Benjamin Weller gegründet wurde, bringt sich als “Karrierenetzwerk für Studierende und Young Professionals, insbesondere aus der Generation” in Stellung. Das Schlagwort dabei lautet “Early Career Network”.

Fraud0
Bei Fraud0 aus München geht es um den Schutz von Werbebudgets. “Fake und low-quality Traffic kosten Advertiser bis zu 16 % des Werbebudgets, teilt das Unternehmen mit. Fraud0 hilft seinen Kund:innen “diesen unerwünschten Traffic auf all Ihren Werbekanälen auszuschließen”.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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Foto (oben): Shutterstock

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#DealMonitor – Ex-Corona-App Luca bekommt 30 Millionen – Meta übernimmt presize.ai – Handshake kauft Talentspace 


Im #DealMonitor für den 14. April werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Luca
+++ Der noch junge Investor Embedded Capital, The Delta und Target Global, ein Berliner Geldgeber mit starken Russland-Beziehungen, investieren 30 Millionen Euro in die ehemalige Corona-App Luca – siehe auch FinanceFWD. Das Berliner Unternehmen, das von Patrick Hennig und Philipp Berger gegründet wurde, positioniert sich künftig als Gastro-App mit Finanzfunktionen. “Konkret soll Luca zu einer digitalen Geldbörse werden, in der die Nutzer Personalausweis, Impfzertifikat und Zahlungsmittel hinterlegen können”, heißt es im Bericht. Insgesamt 13 Bundesländer hatten die Luca-App, die von Smudo (Die Fantastischen Vier) mitkonzipiert wurde, im vergangenen Jahr für zusammengerechnet mehr als 20 Millionen Euro angeschafft und genutzt. Die App verfügt über 40 Millionen registrierte Nutzer:innen. Was wohl auch das massive Interesse der Investoren an der Anwendung erklärt.

Kraftling 
+++ Der Food-Investor Zintinus und der Münchner Geldgeber G-Fund investieren 1,8 Millionen Euro in Kraftling. Die Jungfirma aus Köln, die 2018 von Friedrich Kalthoff und Maximilian Wermke gegründet wurde, setzt auf energiegeladene Saft-Kick-Drinks. “Das Investment fließt in den Ausbau von Marketingaktivitäten sowie in Vertriebsaktivitäten im Handel und dem Ausbau des Kraftling-Teams”, teilt das Unternehmen mit.

MERGERS & ACQUISITIONS

presize.ai
+++ Der Facebook-Mutterkonzern Meta übernimmt das Münchner Startup presize.ai – siehe Gründerszene. Die Jungfirma, die 2019 von Awais Shafique, Tomislav Tomov und Leon Szeli gegründet wurde, bietet seinen Nutzern mit einer mobilen Body-Scanning-Technologie die Möglichkeit, basierend auf einem Smartphone-Video ihres Körpers, die passende Größe bei Online-Bestellungen zu finden. In der achten Staffel der Vox-Show “Die Höhle der Löwen” investierte Carsten Maschmeyer 650.000 Euro in das junge Unternehmen. Außerdem investierten auch Plug & Play, UnternehmerTUM und mehrere Angel-Investoren in presize.ai. Insgesamt flossen rund 2 Millionen in presize.ai. Der Kaufpreis ist nicht bekannt. Der Snapchat-Betreiber Snap übernahm allerdings im Frühjahr 2021 das Berliner Startup Fit Analytics, das Kunden von Online-Shops hilft, die passende Kleidergröße zu finden. Snap zahlte damals 124,5 Millionen US-Dollar für die Jungfirma. Mehr über presize.ai

Talentspace 
+++ Das amerikanische Unternehmen Handshake, eine s eine Karriereplattform für Studierende, übernimmt das Berliner Startup Talentspace. Das Unternehmen, das 2017 von Marco Eylert, Jason Reich und Markus Dücker gegründet wurde, wandelte sich im Zuge der Corona-Pandemie vom Event-Veranstalter zum Software-Unternehmen. “We don’t have an exact figure to understand the cost of the transaction, but Handshake hinted that it is between $10 million to $50 million”, schreibt TechCrunch zum Exit.

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7 neue Startups: Essence, CS Blocks, Truckhell, senvo, Laboraid, Immoz, notarity 


Hier wieder einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Essence
Hinter Essence verbirgt sich eine Plattform zur “gezielten Reflexion alltäglicher psychischer Belastungen”. Zum Konzept schreiben die Gründer: “Bei Essence treffen sich Menschen in kleinen und geschützten Gesprächsgruppen, um sich dort auszutauschen – zu persönlichen Problemen und belastenden Themen”.

CS Blocks
Bauherren und Bauherrinnen sollen mit CS Blocks ihr Haus betreten können, bevor es gebaut wird. Das Startup erbaut den geplanten Grundriss mit Hilfe von Kunststoffsteinen. So soll ein echtes Raumgefühl zum Anfassen entstehen. Eine Begehung vor Ort soll Planungssicherheit bieten und helfen, Kosten zu sparen.

Truckhell
Hinter Truckhell aus Damme verbirgt sich eine App für den Trucker-Alltag. Auf der Website heißt es: “Truckhell soll dir ganz einfach und unkompliziert die Möglichkeit geben, dich mit deinen Kollegen/Freunden zu verbinden. Und natürlich auch neue Freundschaften zu schließen und zu pflegen”.

senvo
Hinter dem jungen Unternehmen senvo, das von Marie Kober und Julie Rosenfeld gegründet wurde, verbirgt sich eine Softwarelösungen für Fracht- und Logistikthemen. Im Fokus stehen dabei insbesondere die Prüfung von Frachtrechnungen und Forderungsmanagement

Laboraid
Das Berliner Unternehmen Laboraid, das vom Rechtsanwalt Raphael Kneer gegründet wurde, setzt auf eine “virtuelle Plattform für Betriebsräte und Arbeitnehmer:innen”. Das Startup hilft seinen Nutzer:innen unter anderem dabei einen Betriebsrat zu gründen.

Immozy
Immozy aus Hamburg, das von Ralf Baumann gegründet wurde, setzt auf einen Matching-Algorithmus, um passende Immobilien zu finden. “Das Angebot richtet sich primär an Privatpersonen, die eine Immobilie kaufen möchten und im aktuell schwierigen Marktumfeld kaum zum Zuge kommen”, teilt das Unternehmen mit.

notarity
Mit dem Wiener LegalTech notarity ist die “schnelle und einfache Umsetzung notariatspflichtiger Geschäfte” vom Sofa aus möglich. Das Startup richtet sich an Firmen und “Gründer:innen, die ihre notariatspflichtigen Geschäfte – beispielsweise Finanzierungsrunden oder Kapitalerhöhungen – abwickeln möchten.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – Levy bekommt 2,5 Millionen – DN Capital investiert in Industrial Technology and Witchcraft


Im #DealMonitor für den 30. März werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Levy
+++ Der Berliner Frühphasengeldgeber Atlantic Labs, Calm Storm, Lea von Bidder, Jenny Saft, Hansi Hansmann und Marie-Sophie von Bibra investieren 2,5 Millionen Euro in Levy (früher als Leila bekannt) – siehe tech.eu. Das Berliner Unternehmen, das von Theresa Vilsmaier, MD, Silvia Hecher und Caroline Mitterdorfer gegründet wurde, positioniert sich als “digitale Plattform für ganzheitliche Kinderwunschmedizin”. Das Unternehmen möchte vor allem die “Diagnostik von Fruchtbarkeitsstörungen automatisieren”.

Industrial Technology and Witchcraft
+++ Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), Mister Spex-Investor DN Capital und BLN Capital, das Investmentvehikel der Kolibri Games-Gründer, sowie Business Angels wie Jan Dzulko, Johannis Hatt, Björn Kolbmüller, Paul Schwarzenholz, Dirk Graber, Björn Sykora, Michael Wieser und Benjamin Bak investieren 1,68 Millionen Euro in Industrial Technology and Witchcraft. Das Berliner Games-Startup, das von Thilo Hardt ( eWings, Mister Spex) und Tony Twyman gegründet wurde, setzt auf “Spiele mit faszinierenden Grafiken aus Voxels und Pixeln und epischen Soundtracks”.

teech
+++ Der Business Angel Udo Schloemer (Factory Berlin) und trivago-Gründer Rolf Schroemgens investieren eine siebenstellige Summe in teech. Das EdTech-Startup aus Darmstadt, das von Joel Monaco, Emanuele Monaco und Dominik Benner geführt wird, kümmert sich um digitalen Unterricht. “Hierbei dient teech als ein Bestandteil eines hybriden Ansatzes und bietet unterstützende Elemente für die Durchführung konventioneller und innovativer Unterrichtsformate”, teilt das Unternehmen mit.

Workbee 
+++ Business Angels wie Olav Sehlbach, Jörg Peter, Marc Müller, Jan Dzulko, Kaya Taner, Emma Tracey, Benedikt Zacher und Alfonso von Wunschheim investieren eine sechsstellige Summe in Workbee. Das Berliner HR-Tech-Startup, das von Steffen Biese und Jim Sellmeijer gegründet wurde, positioniert sich als “digitale Karriereplattform und Headhunting-Experience für Pflegekräfte und ihre Arbeitgeber”.

Keepoala
+++ Mehrere “branchenerfahrene” Business Angels investieren eine sechsstellige Summe in Keepoala. Das Münchner Startup, das 2021 von Sebastian Engel- Wolf, Eik Lämmerhirt und Tjark Metzner gegründet wurde, belohnt “umweltbewusste Konsument:innen für das Vermeiden von Retouren”. Mit dem Kapital möchte das Unternehmen helfen, “die riesige Menge an unnötigen Rücksendungen, die damit verbundene CO2-Emissionen sowie den Verpackungs- und Textilmüll reduzieren”.

Leverest
+++ Die BMH Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen investiert in Leverest. Das Unternehmen mit Sitz Berlin, das 2020 von Jan-Moritz Hohn gegründet wurde, positioniert sich als “Digital-Debt-Plattform für großvolumige Leveraged-Buy-Out- und Add-on-Transaktionen sowie für Re-Finanzierungen”. Das eingesammelte Kapital soll “in die technologische Weiterentwicklung der Plattform, die Implementierung neuer Features und den Ausbau der Vertriebsstrukturen investiert werden”.

MERGERS & ACQUISITIONS

Cryptshare
+++ Das schwedische Unternehmen Pointsharp übernimmt die Freiburger Firma Cryptshare, die auf E-Mail-Verschlüsselung setzt. “With this acquisition, Sweden-based Pointsharp continues its impressive growth journey as it bids to become the leading provider of European-made cybersecurity products, thus strengthening European data sovereignty. Together with Cryptshare, Pointsharp is now well positioned to compete with global competitors”, heißt es in der Presseaussendung. Cryptshare wurde 2000 von Dominik Lehr unter dem Namen Connect Software gegründet.

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#Brandneu – 7 neue Startups: Restack, Qdrant, up.lftd, Studicon, scio.zone, reel, Cito


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Restack
Das Berliner Startup Restack, das von Philippe Brule und Andres Tapia gegründet wurde, positioniert sich als “sicherer Ort, um Open-Source-Anwendungen auszuprobieren” Das Team schreibt zum Konzept: “Our mission is to unlock the full potential of open source products, for both their creators and users”.

Qdrant
Qdrant, das von Andre Zayarni und Andrey Vasnetsov gegründet wurde, entwickelt Open-Source-Technologien, um KI-Lösungen samt Metric Learning voranzutreiben. Mit einer neuronalen Suchmaschine bietet das Berliner Unternehmen bereits einen Service zum Speichern, Suchen und Verwalten von Vektoren. 

up.lftd
Das Berliner Startup up.lftd, das von Antonia Wälzholz und Klaus Großmann gegründet wurde, positioniert sich als Performance-Management- und Personalentwicklungs-Tool. Die HR-Software setzt dabei auf die “automatischen Erkennung der passendsten Feedback-Momente”.

Studicon
Studicon möchte Unternehmen und Studierende zusammenbringen. Studenten:innen geben ihre Qualifikationen auf der Plattform an und Unternehmen Projekte, die sie extern gelöst haben wollen. Studicon vermittelt dann die passenden Studierenden für das Projekt und übernimmt das Projektmanagement.

scio.zone
Hinter scio.zone verbirgt sich ein Marktplatz für Trainer und Akademien. Dabei übernimmt die Jungfirma aus Karlsruhe “alle Schritte der ‘Trainingskette’ – vom Onboarding der Netzwerkpartner über die Buchungsplattform bis hin zur Durchführung der Seminare auf einer eigenen Lernumgebung”.

reel
Das Berliner Dating-Startup reel, das von Valentin Rentzsch, Julia Enderle und Clara Undine Sawall gegründet wurde, beschreibt sich selbst als “intelligente Kreuzung aus Tiktok und Tinder. Das Ziel des Team ist es “echte, authentische Begegnungen und wirklich nice Dates” zu ermöglichen.

Cito
Mit Cito können Nutzer:innen einen Kurierdienst anfordern. So sollen zeitkritische Lieferungen und der Transport von Waren – innerstädtisch, national sowie international über die Plattform abgewickelt werden können. Das Jungunternehmen ist eine Tochtergesellschaft von Volkswagen bzw. Volkswagen Nutzfahrzeuge. 

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – Freelancing-Marktplatz Malt übernimmt Comatch


Im #DealMonitor für den 28. März werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Vay 
+++ Business Angels wie Gustav Söderström (Invested), Noor van Boven und Anna Brandt investieren in Vay. Das junge Mobility-Startup Vay, das 2018 von Fabrizio Scelsi, Thomas von der Ohe und Bogdan Djukic gegründet wurde, setzt auf das Trendthema autonomes Fahren. Kinnevik investierte zuletzt gemeinsam mit Coatue, Eurazeo, Atomico, Creandum and La Famiglia 95 Millionen US-Dollar in Vay (früher als Ree Technology bekannt). Insgesamt flossen bereits rund 125 Millionen Dollar in das junge Unternehmen. Mehr über Vay

Rainmaker Society
+++ Nicht genannte Business Angels investieren eine sechsstellige Summe in Rainmaker Society. Das Berliner HR-Startup möchte sich als “der Ansprechpartner und Begleiter für Top-Nachwuchs- und Führungskräfte in Karrierefragen” etablieren. Die Gründer Dirk Schuran und Sven Galander vergleichen das mit einem “Spielerberater oder Makler”, der sich auch um Gehaltsverhandlungen kümmert.

MERGERS & ACQUISITIONS

Comatch
+++ Der französische Freelancing-Marktplatz Malt übernimmt das Berliner Unternehmen Comatch, einen Marktplatz für freiberufliche Berater. “Dank der Übernahme von Comatch weitet Malt sein Angebot weiter aus – keine andere europäische Plattform hat einen derart umfangreichen Pool an unabhängigen Expert:innen”, heißt es in der Presseaussendung. Seit 2015 vermittelt das Unternehmen, das von den beiden früheren McKinsey-Beratern Christoph Hardt und Jan Schächtele gegründet wurde, Berater an Firmen, die für ihre Projekte externe Unterstützung benötigen. Acton Capital Partners, Atlantic Labs und btov investierten zuletzt 8 Million Euro in Comatch. Insgesamt flossen in den vergangenen Jahren rund 18 Millionen in das Unternehmen. Mehr über Comatch

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#DealMonitor – Swvl übernimmt door2door – StuDocu kauft Studybees – Celebrate Company übernimmt Atelier Rosemood


Im #DealMonitor für den 25. März werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

TieTalent
+++ Spicehaus Partners, der Innovationsfonds der Schwyzer Kantonalbank und mehrere Business Angels investieren 1,2 Millionen Schweizer Franken in TieTalent. Das HR-Startup aus Renens in der Schweiz, das 2018 von Marc Trillou und Jovana Rotula gegründet wurde, positioniert sich als “Tech-Job-Marktplatz, welcher IT- und Digital-Marketing-Fachleuten hilft, ihre Karriere voranzutreiben”.

MERGERS & ACQUISITIONS

door2door
+++ Das Unternehmen Swvl aus Dubai, das sich um Transportation-as-a-Service kümmert, übernimmt das Berliner Mobility-Startup door2door, das 2012 von Tom Kirschbaum und Maxim Nohroud gegründet wurde. Das Unternehmen – früher als Waymate (Allryder, Ally) bekannt – setzt auf die Themen On-Demand Mobilität und Mobility-as-a-Service. door2door lizenziert seine Technologie etwa an Städte, Verkehrsunternehmen und private Anbieter. “Zusammen sind beide Unternehmen in 20 Ländern auf vier Kontinenten tätig. Aktuell laufen die gemeinsamen Vorbereitungen für den Börsengang an der NASDAQ”, teilen die Unternehmen zur Übernahme mit. 2020 erwirtschaftete das Unternehmen einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 5,9 Millionen Euro. Insgesamt kostete der Aufbau der Jungfirma bis Ende 2020 bereits rund 30 Millionen. Mehr über door2door

Studybees
+++ Das niederländische EdTech-Unternehmen StuDocu übernimmt das Mannheimer Startup Studybees. “Die Übernahme von Studybees, mit durchschnittlich 100.000 monatlichen Nutzern, wird StuDocu bei der Beschleunigung ihres Wachstums auf dem deutschen Markt helfen, wo sie derzeit 750.000 Nutzer pro Monat unterstützen”, teilt das Unternehmen mit. Studybees, 2013 von Julia Koper, Fabian Klein und Johannes Saal gegründet, unterstützt Studierende in den Bereichen Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und Jura bei der Vorbereitung auf ihre Prüfungen. Vor einigen Jahren war das Startup in der Vox-Show “Die Höhle der Löwen”, einen Deal konnte die Jungfirma aber nicht einheimsen. Mehr über Studybees

Atelier Rosemood
+++ Die Kartenmacherei-Mutter Celebrate Company übernimmt den französischen Wettbewerber Atelier Rosemood. Die 2021 gegründete Celebrate Company legt für das Unternehmen einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag auf den Tisch.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV EQT investiert in Superlist – Cherry setzt auf Klar – 468 Capital investiert in True Beauty


Im #DealMonitor für den 22. März werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Dance
+++ TriplePoint Capital stellt dem Berliner Mobility-Startup Dance eine Kreditfinanzierung in Höhe von 20 Millionen bereit. Dance, das 2020 von Alexander Ljung und Eric Quidenus sowie Jimdo-Macher Christian Springub gegründet wurde, positioniert sich als Subscription-Service für E-Bikes. “Unsere Mitglieder profitieren von einem unvergleichlichen Fahrerlebnis und erhalten ihr persönliches E-Bike zur monatlichen Miete bis an die Tür geliefert”, heißt es zum Konzept. Eurazeo, HV Capital, BlueYard, Planet A Ventures und diverse Angel-Investor:innen investierten bereits mehr als 35 Millionen US-Dollar in Dance. Mehr über Dance

Superlist
+++ EQT Ventures und die Altinvestoren investieren nach unseren Informationen 10 Millionen Euro in Superlist. Die Post-Money-Bewertung liegt bei rund 60 Millionen Euro. 
Das Berliner Startup Superlist, das von Christian Reber, Steffen Kiedel, Marcel Käding und Ben Kubota gegründet wurde, ist quasi der offizielle Nachfolger der beliebten Wunderlist-App. In der Selbstbeschreibung heißt es zum Konzept: “Supercharged productivity for teams of the future”. Cherry Ventures, der Visionaries Club und Freigeist investierten bereits zuvor in der junge Unternehmen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Klar
+++ Der Berliner Frühphaseninevstor Cherry Ventures investiert nach unseren Informationen eine siebenstellige Summe in Klar. Hinter dem Münchner Startup Klar, das von Cillié Burger, Maximilian Rast und ottonova-Gründer Frank Birzle gegründet wurde, verbirgt sich eine BI-Lösung für E-Commerce-Marken. “We are building a data platform that is tailored to the needs of growing e-commerce brands. Fast to set-up and easy to maintain”, heißt es in Stellenanzeigen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

True Beauty
+++ Der Berliner Geldgeber 468 Capital investiert nach unseren Informationen in True Beauty, das neue Projekt von den beiden Seriengründern Charles von Abercron (Glossybox, Orange Brands) und Felix Lobkowicz (eve Sleep, The Good Us, Zesox). Das junge Unternehmen kümmert sich nach eigenen Angaben um “Beauty-, Wellness- und Personal-Care-Produkte”. Das Vorbild ist dabei wohl das amerikanische Unternehmen Beauty Pie (Slogan: “Luxury Makeup & Skincare Products Direct”. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Kertos
+++ Der Münchner Geldgeber 10x Founders investiert nach unseren Informationen gemeinsam mit wefox-Gründer Fabian Wesemann, Gorillas-Gründer Ronny Shibley und LionCorn Capital  eine siebenstellige in Kertos. Die Münchner Jungfirma Kertos kümmert sich um die Automatisierung von Prozessen rund um das Thema Datenschutz. “Die Kertos-Plattform ermöglicht es, Aufgaben abteilungsübergreifend einfach und effizient zu bearbeiten – transparent, automatisiert und sicher”, teilt das Startup mit. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Neural Concept
+++ Alven, Aster sowie die Altinvestoren High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Constantia New Business (CNB) investieren 9,1 Millionen US-Dollar in das Schweizer Software-Startup Neural Concept. Das Unternehmen, Entwickler eines Deep-Learning-Systems für computergestützte Konstruktion und Design (CAD), wurde 2018 von Pierre Baqué als Spin-off aus dem Computer Vision Labor der EPFL gegründet.

Tacto
+++ Jetzt offiziell: Cherry Ventures, die Altinvestoren UVC Partners und Visionaries Club sowie Business Angels wie Hanno Renner (Personio), Michael Wax (Forto) und Johannes Reck (GetYourGuide) investieren – wie bereits Ende Februar im Insider-Podcast berichtet – in Tacto. Im Rahmen der Seed-Finanzierungsrunde fließen 5,3 Millionen Euro in das Startup. Beim Unternehmen aus München, das 2020 von André Petry, Nico Bentenrieder und Johannes Groll gegründet wurde, dreht sich alles um das ganz große Thema Beschaffungswesen.

Mistho
+++ Jetzt offiziell: Lightbird, Global Founders Capital (GFC), Fin Capital, Nauta Capital sowie Business Angels wie Kai Hansen, Stefan Tietze und Ante Spittler investieren – wie bereits Ende Februar im Insider-Podcast berichtet – in Mistho, ein Projekt von Flash Ventures. Im Rahmen der Seed-Finanzierungsrunde fließen 3 Millionen Euro in das FinTech. Das Unternehmen aus Berlin, das 2021 von Maximilian Czymoch, Paolo Antonio Rossi und Shervin Panahi gegründet wurde, positioniert sich als “Open Payroll API”.

Solandeo
+++ Brandenburg Kapital investiert in das Smart Services-Unternehmen Solandeo. Das Berliner Unternehmen, setzt seit 2013 auf Smart Metering Lösungen sowie intelligente Prognose- und Analytikprodukte. “In einem ersten Schritt hatte bereits die EWE AG im Juni 2021 in das Unternehmen investiert, ebenso wie die Bestandsgesellschafter. Der Gesamtumfang der Finanzierungsrunde beläuft sich auf rund 7  Millionen Euro”, teilt das Unternehmen mit.

Saturo
+++ Die Biogena Group, ein österreichischer Anbieter für Mikronährstoffe, investiert eine sechsstellige Summe in Saturo. Das Unternehmen, 2017 von Hannes Feistenauer und Joerg Hauke gegründet, setzt auf “vollwertige Komplettnahrung” in Form von Trinkmahlzeiten, Pulvern und Riegeln.

MERGERS & ACQUISITIONS

Billomat 
+++ Der Dresdener Finanzdienstleister aifinyo, früher als Elbe Finanzgruppe bekannt, übernimmt das FinTech Billomat. “Die Übernahme der Gesellschaftsanteile erfolgt zum Teil durch Kauf von Anteilen und zum Teil durch Einbringung der Anteile im Rahmen einer Sachkapitalerhöhung durch Ausgabe von neuen Aktien. Hierfür soll das Grundkapital der aifinyo AG durch Ausgabe von 155.417 neuen Aktien unter Ausschluss des Bezugsrechts für die Aktionäre auf insgesamt 4.048.670 Aktien erhöht werden”, teilt das Unternehmen mit.

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#GrownupsToWatch – 5 Dinge über das neue Unicorn Staffbase, die jeder wissen sollte


Das HR-Unicorn Staffbase ist eines der heißesten deutschen Startups überhaupt. Das Chemnitzer Startup, 2014 von Frank Wolf, Lutz Gerlach und Martin Böhringer als Eyeo gegründet, sammelte in den vergangenen Jahren bereits 300 Millionen US-Dollar ein – unter anderem von General Atlantic, Insight Partners und dem ganz frühen Investor Kizoo. 600 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für das Unternehmen, das zuletzt auch über Übernahmen gewachsen ist.

Ursprung

Das Chemnitzer Startup Staffbase, das 2014 von Frank Wolf, Lutz Gerlach und Martin Böhringer gegründet wurde, entwickelt eine Plattform, mit der Unternehmen ohne großen Aufwand eigene Mitarbeiter-Apps für den internen Gebrauch erstellen können. Über diese können die Nutzer etwa Nachrichten verschicken oder Schulungsvideos abrufen. Zum Start war das Unternehmen noch als Eyo bekannt. 2015 schrieben wir über das Unternehmen: “Die interne Mitarbeiter-App Eyo soll die Intranet-Lücke für Non-Desk-Workers schließen. Während der ersten sechs Monate haben die Gründer mit ausgewählten Kunden von 5 bis 500.000 Mitarbeitern zusammengearbeitet”.

Status quo

Staffbase zählt nach eigenen Angaben derzeit “weltweit mehr als 600 Mitarbeitende und mehr als 2.000 Kunden mit über 13 Millionen Endnutzern und -nutzerinnen – unter anderem bei Deutsche Post DHL, T-Systems MMS, Viessmann, Adidas, Paulaner, MAN Truck & Bus SE sowie Audi”.

Investoren

Der Private-Equity-Geldgeber General Atlantic und Insight Partners investierten im März 2022 weitere 106 Millionen Euro in Staffbase. Das Unternehmen wurde dabei erstmals mit “über einer Milliarde Euro bewertet” und erreichte somit mit der Finanzierungsrunde Unicorn-Status. General Atlantic, Insights Partners und Headline investierten zuvor – im März 2021 – rund 145 Millionen US-Dollar in das Unternehmen. Zu den Investoren gehören ansonsten Kizoo Technology Capital und Capnamic Ventures, die auch weiter an Bord bleiben. Insgesamt flossen nun über 300 Millionen Dollar in das Unternehmen. Vor der Unicorn-Investmentrunde hielt Kizoo 24,8 %, Capnamic 5,8 % und Headline rund 13 % an Staffbase. Auf General Atlantic bzw. Insights Partners entfielen rund 15 bzw. 18 %.

Zahlen

Im Geschäftsjahr 2020 erwirtschaftete Staffbase einen Umsatz in Höhe von 14,9 Millionen Euro – nach 10,2 Millionen im Jahr zuvor. Der Jahresfehlbetrag lag 2020 bei 16,2 Millionen (Vorjahr: 9,6 Millionen). “Die für das Geschäftsjahr 2020 avisierte Umsatzsteigerung in Höhe von 80 % im Vergleich zum Vorjahr konnte das Unternehmen nicht erreichen. Unterdessen wurde die Prognose nach Einsetzen der COVID19-Pandemie und der damit verbundenen wirtschaftlichen Unsicherheit auf 4 bis 55 % Umsatzwachstum angepasst, welche man erreichen konnte (46 %)”, heißt es im Jahresabschluss für 2020. Für 2021 schreibt das Unternehmen: “Es wird von einer positiven Geschäftsentwicklung in 2021 mit weiterem Wachstum von Umsatz und ARR in Höhe von 50 bis 60% im Vergleich zum Vorjahr ausgegangen”.

Übernahmen

Im Jahr 2021 setzte das Staffbase-Team auch auf Wachstum durch Übernahmen. Im November 2021 übernahm das Unternehmen Valo aus Finnland. Das Unternehmen, 2001 in Helsinki gegründet, positioniert sich als Independent Software Vendor (ISV), der digitale Arbeitsplätze auf Basis von Microsoft 365-Diensten wie SharePoint und Microsoft Teams anbietet. Im März schluckte Staffbase zudem Bananatag aus Kanada, der 2011 an den Start ging.

TippNoch mehr Grownups to Watch findet ihr hier

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Foto (oben): Staffbase

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#Brandneu – 5 neue Startups: Biorena, Passionfroot, Chargd, Doinstruct, iotis 


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Biorena
Das Münchner Startup Biorena, das von Clemens Rengier und  Kilian Graulich gegründet wurde, positioniert sich als Bio-Supermarkt, der innerhalb von 3 Stunden liefert. “Mit unserem Wertversprechen für lokale, frische und 100 % biologische Produkte sind wir einzigartig positioniert, um die Lebensmittellieferung für hochwertige Lebensmittel neu zu definieren”, teilt das Unternehmen mit.

Passionfroot
Passionfroot aus Berlin, das von Jennifer Phan, Jens Joseph Mannanal und Michelle Tian gegründet wurde, richtet sich an die Creator Economy. Das Unternehmen verspricht dabei: “We bring everything from your creator business at a glance for your financial and mental wellbeing”.

Chargd
Das Münchner Startup Chargd, das von Raphael Maier und Thomas Moser gegründet wurde, möchte das Teilen der eigenen E-Auto-Ladestation ermöglichen. Das Motto dabei lautet: ”Finde privat geteilte Ladestationen auch an abgelegenen Orten. Finde Schnellladestationen, wenn es mal schnell gehen muss”.

Doinstruct
Mit einer intuitiven App möchte Doinstruct eine videobasierte Schulungslösung für Mitarbeiter:innen bieten. Die cloudbasierte Lösung soll vor allem Onboarding Prozesse und Unterweisungen im Betrieb erleichtern. Dabei ist kein Login oder eine E-Mail-Adresse für User notwendig.

iotis
Die Jungfirma iotis aus Hannover, das 2020 von Lennardt Hachmeister und Christian Veit Sist zusammen mit dem Angel Investor Fabian Ernst, Ex-Fußballnationalspieler, gegründet wurde, digitalisiert die Sportwelt. Das erste Produkt ist ein smarter Fußball samt Trainings-App.

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#DealMonitor – Forto sammelt 250 Millionen ein – Insight investiert in Leapsome und xChange – Point Nine setzt auf Procuros


Im #DealMonitor für den 7. März werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Forto
+++ Der amerikanische Geldgeber Disruptive und Altinvestoren wie Softbank, G Squared, Northzone, Unbound und die A.P. Moeller Holding investieren 250 Millionen US-Dollar in Forto. Die Bewertung steigt von 1,2 Milliarden auf 2,1 Milliarden Dollar. Forto früher als FreightHub bekannt, wurde 2016 von Ferry Heilemann, Fabian Heilemann, Erik Muttersbach und Michael Wax gegründet. Die Jungfirma vermittelt Aufträge zur Container-Beförderung an Transportunternehmen. In den vergangenen Jahren investierten Geldgeber wie Inven Capital, Iris Capital, Rider Global, Northzone, Cherry Ventures und der italienische Risikofonds H14 bereits rund 600 Millionen Dollar in das junge Logistik-Startup. Erst im Juni 2021 sammelte das Unternehmen 240 Millionen ein. Forto beschäftigt derzeit mehr als 750 Mitarbeiter:innen an 16 Standorten in Europa und Asien, darunter Büros in Berlin, Kopenhagen, Hamburg, Ho-Chi-Minh-Stadt, Singapur, Hongkong und Shanghai. Mehr über Forto

Leapsome
+++ Der amerikanische Geldgeber Insight Partners investiert nach unseren Informationen in Leapsome. Im Rahmen der Investmentsumme bewegen die beteiligten Investoren rund 100 Millionen US-Dollar (Primary, Secondary). Die Pre-Money-Bewertung soll bei 600 bis 700 Millionen liegen. Das Berliner Unternehmen, das 2016 von Kajetan von Armansperg und Jenny von Podewils gegründet wurde, positioniert sich als “Software für Performance Management und Engagement”. Konkret ermöglicht das Unternehmen es Mitarbeiter:innen sich gegenseitig – und nur für den Empfänger sichtbar – Feedback zu geben. Zuletzt hatte das Unternehmen einen guten Lauf: “A lot changed at Leapsome in 2021, as we more than doubled our team and tripled our revenue”. Laut Linkedin wirken derzeit rund 75 Mitarbeiter:innen für das Unternehmen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

xChange
+++ Insight Partners, Omers Ventures und Point Nine Capital investieren nach unseren Informationen eine Millionensumme in das Hamburger Logistik-Startup xChange. Die Jungfirma, die 2015 von Johannes Schlingmeier und Christian Roeloffs gegründet wurde, positioniert sich als Marktplatz zum Austausch von Seecontainern und hilft seinen rund 800 Kunden – darunter große Namen wie Kuehne+Nagel, Seaco und Transinsular – ihre Logistikprozesse zu automatisieren. Am Unternehmen ist auch BCG, wo die Gründer vorher tätig waren, beteiligt. Insight hält nun rund 14 % am Unternehmen. In der Vergangenheit investierte zudem Piton Capital in xChange. Über 200 Mitarbeiter:innen wirken derzeit für das Unternehmen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Procuros
+++ Point Nine Capital und Creandum investieren nach unseren Informationen eine Millionensumme in Procuros. Das Hamburger Startup, das 2021 von Patrick Thelen und Benjamin Wulff gegründet wurde, setzt auf eine “schnelle und kostensparende digitale Vernetzung von Industrie-Zulieferern und ihren Handelspartnern”. Konkret verbindet Procuros dabei insbesondere “die ERP-Systeme der Zulieferer mit den Systemen ihrer Handelspartner”. Die Zielgruppe sind mittelständische Zulieferer in der Maschinenbaubranche sowie dem Lebensmitteleinzelhandel. Anfang September 2021 verkündete das Unternehmen bereits den Einstieg von btov Partners und mehreren Business Angels. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Sleepiz
+++ Verve Ventures, die ZKB, eine US-Krankenversicherung,  die Juroren der Schweizer Version von “Die Höhle der Löwen” und Co. investieren 6,2 Millionen Schweizer Franken in Sleepiz. Das MedTech aus Zürich, das 2018 als Spin-off der ETH Zürich von Marc Rullan, Max Sieghold und Soumya Sunder Dash gegründet wurde, entwickelt eine “Methode zum Schlafscreening und zur Diagnose von Schlafstörungen wie Schlafapnoe. “Das frische Kapital soll primär genutzt werden, um den Schlafapnoe-Monitor in ausländischen Märkten zu lancieren”, teilt das Unternehmen mit.

MERGERS & ACQUISITIONS

PDF Tools
+++ Der gebootstrappte PDF-Dienst Smallpdf übernimmt PDF Tools, einen Anbieter von Technologie zur Dokumentenverarbeitung. Kaufpreis: 30 Millionen US-Dollar. “Diese Akquisition erfolgt zu einem Zeitpunkt, in dem Smallpdf ein starkes Wachstum verzeichnet und seine Position als führende Kraft im weltweiten Dokumentenmanagement-Markt mit einem Volumen von 22 Milliarden Dollar festigt”, heißt es in der Presseaussendung. Smallpdf, 2013 von Mathis Büchi, Manuel Stofer und Lino Teuteberg in Zürich gegründet, positioniert sich als “Anbieter von Lösungen für das Dokumenten- und Vertragsmanagement”. 90 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Smallpdf. PDF Tools, 2002 von Hans Bärfuss gegründet, verfügt nach eigenen Angaben über “5.000 Kunden in 60 Ländern”. Mehr über Smalpdf

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#Brandneu – 7 junge Kölner Startups, die wir im Blick behalten


In Köln und Umgebung lässt es sich gut leben, feiern und gründen. Auch in den vergangenen Wochen und Monaten sind wieder einige spannende neue Startups in Köln entstanden. Einige sehr junge Startups davon stellen wie an dieser Stelle einmal vor.

11TransFair
Das SportsTech 11TransFair, das von Daniel Schollmeyer, Sascha Böttger-Radtke und dem ehemaligen Fußballtorwart René Adler gegründet wurde, positioniert sich als Matchmaking-Plattform für Profi-Fußballspieler und Profi-Fußballvereine. Bei jeder Suche zeigt das Startup, “wie gut Spieler und Vereine zueinander passen”. 11TransFair war zuletzt auch in unserem Pitch-Podcast zu Gast. Hört mal rein.

Less Waste Box
Das Startup Less Waste Box bietet einen Lieferdienst für nachhaltigen Bürobedarf. Die Bestellungen werden aktuell innerhalb von Köln mit dem Fahrrad geliefert. Das Sortiment umfasst etwa umweltfreundliche Schreibwaren, recyceltes Druckerpapier, plastikfreie Handseife sowie Fair Trade-Kaffee.

schubidoo
schubidoo, das von Nils Niendieker und Lukas J. Gorski gegründet wurde,  möchte sich als “Deutschlands Onlineplattform für Dienstleistungen rund ums Tier” etablieren. Dabei geht es insbesondere um die Vermittler von Tierpensionen, Tierschulen und Tierpflege.

Unbind
Das Startup Unbind entwickelt eine “Cashback-Plattform für den Gastronomiemarkt”. Dabei geht es darum, dass Gastronom:innen Geld für Getränke bekommen, die diese in ihren Läden anbieten. Unbind analysiert diese Getränkeumsätze automatisch und berechnet so den Cashback.

emiigo
Hinter emiigo verbirgt sich eine Suchmaschine für lokal verfügbare Produkte in der näheren Umgebung. Zum Konzept heißt es weiter: “Reservier das Produkt in dem von dir favorisierten Geschäft und hol es sofort oder später ab. Zukünftig sind auch Lieferungen per Lastenrad möglich!”

4beauty
Das InsurTech 4beauty setzt auf digitale Versicherungs- und Finanzierungslösungen im Gesundheitssegment. Dazu gehört unter anderem safe4beauty, eine Folgekostenversicherungen für Schönheitsoperationen. credit4beauty wiederum kümmert sich um die Finanzierungen von Schönheitsoperationen.

turtle moments
Hinter turtle moments verbirgt sich ein “mitwachsendes Fotoalbum” samt Abo.Modell. “Die monatlich über die App bestellten Fotoseiten können dank der Ringbuchmechanik ganz einfach zu Hause in das Fotoalbum eingeheftet werden, sodass das Album Monat für Monat wachsen kann”, teilt die Jungfirma mit.

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln werfen wir einen genaueren Blick auf das Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind dort die Voraussetzungen für Gründerinnen und Gründer, wie sieht es mit Investitionen aus und welche Startups machen gerade von sich reden? Mehr als 550 Startups haben Köln mittlerweile zu ihrer Basis gemacht. Mit zahlreichen potenziellen Investoren, Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents bietet Köln ein spannendes Umfeld für junge Unternehmen. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderung. #Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

KoelnBusiness

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#DealMonitor – Zenjob sammelt 45 Millionen ein – Nacon übernimmt Daedalic – Faire kauft mercavus


Im #DealMonitor für den 22. Februar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Zenjob
+++ Aragon Global und die Altinvestoren Acton Capital, Forestay und Axa Venture Partners investieren 45 Millionen Euro in Zenjob. Das Berliner Startup, das 2015 von Fritz Trott, Cihan Aksakal und Frederik Fahning gegründet wurde, positioniert sich als digitaler Personaldienstleister, der sich um studentische Aushilfskräfte kümmert. Forestay Capital, Redalpine, Acton Capital, Axa Venture Partners und Atlantic Labs investierten zuletzt 27 Millionen in das Unternehmen. Insgesamt flossen nun schon rund 95 Millionen Euro in Zenjob. 2020 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 24,5 Millionen und einen Verlust in Höhe von 13,8 Millionen. Mehr über Zenjob

Fixably
+++ Die beiden jungen Geldgeber 468 Capital und Cusp Capital investieren nach unseren Informationen in Fixably. Das Unternehmen aus Helsinki in Finnland, das 2015 gegründet wurde, setzt auf eine Reparatur-Software. “Fixably integrates all the tools needed to perform and follow-up on repairs, handle internal resources and workflows, manage monetary transactions, oversee logistics, automate customer communications, meet Apple requirements, and more”, teilt das Unternehmen mit. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

150 Minuten
+++ Der Berliner Frühphasen-Investor Atlantic Labs investiert nach unseren Informationen in 150 Minuten. Das Berliner E-Health-Startup, das von Martin Voss, ehemals Byke bzw.  Wind , und Sebastian Vogel gegründet wurde, kümmert sich um den “Betrieb und die Vermarktung einer internetbasierten Plattform zur Unterstützung der körperlichen Gesundheit”. Atlantic Labs hölt nun 16,8 % am Unternehmen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Resourcify
+++ Ananda Impact Ventures und SpeedInvest sowie die Altinvestoren Innovationsstarter Fonds Hamburg, der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und mehrere Angel-Investoren investieren 5 Millionen Euro in Resourcify. Das Hamburger Startup, das 2015 von Gary Lewis, Pascal Alich und Felix Heinricy gegründet wurde, digitalisiert das Abfallmanagement. Resourcify entwickelt eine Software, mit der Unternehmen ihre Abfall- und Recyclingprozesse online verwalten können und die sie noch dazu mit geeigneten Entsorgungs- und Recyclingpartnern verbindet. Insgesamt flossen bereits 9 Millionen in das junge Unternehmen. Mehr über Resourcify

Monite 
+++ Point72 Ventures sowie Angel-Investoren wie Klarna-Gründer Victor Jacobsson, Ex-Deutsche Bank-Vorstand Ralph Müller und Money2020-Gründer Jonathan Weiner investieren 5 Millionen US-Dollar in Monite. Das FinTech, das von Ivan Maryasin und Andrey Korchak gegründet wurde, positioniert sich als Embedded-Finance-Lösung. Das Unternehmen ermöglicht es B2B-Softwarefirmen wie Neobanken, Online-Marktplätze oder SaaS-Firmen über eine Schnittstelle Finanzdienstleistungen in ihr Angebot zu integrieren. Tomahawk, signals Pre-Seed, Inventures, Runa Capital und mehrere Business Angels investierten zuvor bereits 1,1 Millionen Euro in Monite, das sich anfangs um Buchhaltungsaufgaben in KMUs gekümmert hat. Mehr über Monite

unea 
+++ Der Berliner Geldgeber IBB Ventures, True Growth Capital, also die audibene-Gründer) und Business Angels wie Mark Grether, Moritz Kreppel, Philipp Westermeyer, Marcus Börner, Torben Schreiter und Torsten Schero investieren 2,3 Millionen US-Dollar in unea. Das Berliner AdTech-Startup, das 2021 vom Roq.ad-Gründer Richy Ugwu gegründet wurde, entwickelt eine Software, “die es jedem Business ermöglicht, die eigenen Werbeflächen selbstständig und skalierbar zu monetarisieren”.

Quantagonia
+++ Der Fraunhofer Technologie-Transfer Fonds (FTTF), Voima Ventures aus Finnland und ein nicht genanntes Family Office investieren in Quantagonia. Das Startup aus Bad Homburg, das von Sabina Jeschke (ehemaliges Vorstandsmitglied der Deutschen Bahn), Sebastian Pokutta, Dirk Zechiel und Philipp Hannemann gegründet wurde, möchte “Unternehmen die Vorteile von Quantencomputer-Algorithmen bereits heute zugänglich machen”. Die Algorithmen der Jungfirma ermöglichen es, Quantentechnologien “nahtlos auf klassischen und auf Quantencomputern zu nutzen, ohne dass die Nutzer ihre Modelle neu formulieren müssen”.

hyrd
+++ Die Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen (BMH) und mehrere Business Angels – darunter Christoph Maichel (Creditshelf) und Andreas Burike – investieren 1,1 Millionen Euro in hyrd. Das Startup aus Frankfurt am Main, das von Dennis Pfaff und Benjamin Weller gegründet wurde, bringt sich als “Karrierenetzwerk für Studierende und Young Professionals, insbesondere aus der Generation” in Stellung. Das Schlagwort dabei lautet “Early Career Network”.

MERGERS & ACQUISITIONS

Daedalic Entertainment
+++ Der börsennotierte französische Games-Publisher Nacon übernimmt den Hamburger Spiele-Entwickler Daedalic Entertainment und legt dafür 53 Millionen Euro auf en Tisch. 32 Millionen fließen direkt, der Rest der Summe ist an bestimmte Meilensteine gebunden. “Founded in 2007 and based in Hamburg, Daedalic Entertainment has developed and published more than 90 games and is one of Germany’s largest and oldest independent video game companies with a talented team of 87 people. The studio has developed games for renowned franchises such as Ken Follett’s The Pillars of the Earth but is also well known for its own IPs including the Deponia series, Shadow Tactics, Blackguards and The Whispered World”, teilen die Unternehmen mit.

mercavus
+++ Das amerikanische Unternehmen Faire, das kleine und mittelgroße Marken n den Einzelhandel bringt, übernimmt nach unseren Informationen mercavus. Das Berliner Startup, das 2018 von Maximilian Fischer und Kai Philipp Winselmann geführt wird, positionierte sich als “Online-Marktplatz, der unabhängige Einzelhändler und Marken miteinander verbindet, um den Einkauf im Großhandel zu erleichtern”. mercavus sah sich dabei als eine Art “digitale Messe” 30 Mitarbeiter zuletzt für die Jungfirma. Investoren wie Holtzbrinck Ventures, La Famiglia und Atlantic Labs investierten in der Vergangenheit rund 3,5 Millionen Euro in mercavus. Die Plattform scheint bereits abgeschaltet zu sein, die Gründer arbeiten bereits an neuen Projekten. #EXKLUSIV

cannaable
+++ Ein nicht genannter Affiliate-Player mit Sitz in Zypern übernimmt cannaable. Vorausgegangen waren Unstimmigkeiten im Team über die weitere Ausrichtung der Jungfirma. Das Unternehmen aus Landau, das 2019 unter anderem von Lars Bauer, Florian Bein und Sascha Wiebelt gegründet wurde, positioniert sich als allumfassender Hanf-Marktplatz. Zielgruppe sind dabei insbesondere “Online-Shops, die ihre Reichweite und den Bekanntheitsgrad steigern wollen”. Zuletzt waren rund 200 Cannabis-Händler auf der Plattform verzeichnet.

VENTURE CAPITAL

Revent 
+++ Der junge Berliner Geldgeber Revent verkündet das Final Closing seines ersten Fonds. Im Topf sind nun 60 Millionen Euro- siehe auch TechCrunch. Revent wurde in den vergangenen Monaten von Otto Birnbaum, der sich zuletzt bei Partech um Frühphasen-Investments gekümmert hat, Lauren Harrison Lentz, zuletzt BPO Capital (Benjamin Otto), Emily Brooke, Gründerin von Beryl, und Henrik Grosse Hokamp, zuletzt auch Partech, vorangetrieben. Der neue Geldgeber richtet sich vor allem an ganz junge Startups aus den Segmenten ClimateTech, EdTech und E-Health. Die ursprüngliche Zielgröße von Revent waren 50 Millionen Euro.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV ModMed übernimmt Klara – TripActions kauft Comtravo – Finn bekommt 50 Millionen


Im #DealMonitor für den 7. Februar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

MERGERS & ACQUISITIONS

Klara
+++ Das amerikanische Software-Unternehmen ModMed übernimmt nach unseren Informationen Klara und legt für die Jungfirma rund 100 Millionen US-Dollar auf den Tisch. Das 2013 von Simon Bolz und Simon Lorenz in Berlin gegründete Startup entwickelt einen Kommunikationsdienst für das Gesundheitswesen, das Arztpraxen mit Patienten und anderen medizinischen Anbietern verknüpft. Seit einigen Jahren bearbeitet die Jungfirma von New York aus den amerikanischen Markt. Gradient Ventures, der Investmentableger von Google, Frist Cressey, FirstMark Capital, Lerer Hippeau und Stage 2 Capital, Project A Ventures, Atlantic Labs und Creathor Ventures investierten in den vergangenen Jahren mehr als 30 Millionen Dollar in Klara. #EXKLUSIV Mehr im Insider-Podcast

Comtravo
+++ Das amerikanische Unternehmen TripActions übernimmt nach unseren Informationen Comtravo und zahlt dabei 60 Millionen Euro für das Unternehmen, eine Buchungsplattform für Geschäftsreisen. Das Berliner Startup, das 2015 von Michael Riegel, Jannik Wässa und Marko Schilde gegründet wurde, sammelte in den vergangenen Jahren von Investoren wie M12, Endeit Capital, Creandum, Project A und btov Partners mehr als 35 Millionen Euro ein. Im Geschäftsjahr 2019 legte Comtravo beim Umsatz um 121 % zu und landete bei 36,8 Millionen Euro. Das Corona-Jahr warf das Unternehmen dann komplett aus der Bahn. “Wir planen mit einem Umsatzrückgang in 2020 aufgrund der Pandemie von rund 60 %”, teilte das Unternehmen zuletzt mit. #EXKLUSIV Mehr im Insider-Podcast

Tandemploy 
+++ Die US-Firma Phenom übernimmt Tandemploy. “Mit der Übernahme eröffnet Phenom bereits die zweite Niederlassung in Deutschland. Im vergangenen Jahr ging schon die Firma Talentcube aus München an Phenom über”, teilt das Unternehmen mit. Der Kaufpreis ist nicht bekannt. Das Berliner Jobsharing-Startup wurde 2013 von Jana Tepe und Anna Kaiser gegründet. “Der clevere SaaS Matching-Algorithmus des Unternehmens Tandemploy analysiert fähigkeitsbasierte Daten und vernetzt darauf basierend Mitarbeitende für eine Vielzahl an kollaborativen Arbeits- und Lernmöglichkeiten”, teilt das Unternehmen zum Konzept mit.

INVESTMENTS

Finn
++ Bisher uns nicht bekannte Investoren investieren nach unseren Informationen zeitnah rund 50 Millionen Euro in Finn. Wie andere Anbieter auch bietet das junge Unternehmen aus Münchzen, das von Max-Josef Meier (früher Stylight) gegründet wurde, Autos im Abo an. White Star Capital, Rubin Ritter, David Schneider und Robert Gentz (alle zalando), HV Capital, Picus Capital, Heartcore und UVC Partners investierten zuletzt 20 Millionen Euro in Finn. #EXKLUSIV Mehr im Insider-Podcast

FinMid
+++ Der englische Geldgeber Blossom Capital investiert nach unseren Informationen gemeinsam mit Altinvestor Earlybird rund 11 Millionen Euro in FinMid. Das Berliner Startup, das von den beiden ehemaligen N26-Mitarbeiter Max Schertel und Alexander Talkanitsa gegründet wurde, positioniert sich als “Financial services infrastructure for software businesses”. Earlybird Venture Capital und N26-Gründer Maximilian Tayenthal investierten zuvor bereits eine siebenstellige Summe in Finmid#EXKLUSIV Mehr im Insider-Podcast

Hivebuy
+++ Der Essener Geldgeber Cusp Capital investiert nach unseren Informationen rund 1,5 Millionen Euro in Hivebuy. Das Startup aus Berlin, das von Bettina Fischer und Stefan Kiehne gegründet wurde, positioniert sich als Procurement-Software für den Mittelstand. Hivebuy unterstützt “kleine- und mittelständische Unternehmen dabei, interne Einkaufs- und Bestellprozesse zu vereinfachen und gleichzeitig Transparenz und Compliance zu fördern”. Smart Infrastructure Ventures investierte zuvor bereits eine sechsstellige Summe in Hivebuy.  #EXKLUSIV Mehr im Insider-Podcast

Vivid Money
+++ Greenoaks Capital, Ribbit Capital und Softbank investieren 100 Millionen Euro in Vivid Money – siehe auch Handelsblatt. Die Bewertung des FinTechs liegt nun bei 775 Millionen Euro. Bei der letzten Investmentrunde im  April 2021 wurde das Unternehmen noch mit 360 Millionen bewertet. Die Berliner Neobank, die 2019 von Alexander Emeshev und Artem Yamanov gegründet wurde, sammelte bereits mehr als 200 Millionen ein. Das FinTech selbst bezeichnet sich als “Finanzplattform, die alle täglichen Bedürfnisse rund um das Thema Geld in einer App vereint. Egal ob Investieren, Banking oder Sparen”. Vivid Money ist derzeit in Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien unterwegs. Mehr als 300 Mitarbeiter:innen arbeiten bereits für das Unternehmen. Mehr über Vivid Money

remberg
+++ Der Berliner Geldgeber Earlybird investiert gemeinsam mit Altinvestoren Fly Ventures und Speedinvest sowie einigen Angel-Investoren wie Personio-Gründer Hanno Renner, Celonis-Gründer Bastian Nominacher und Forto-Macher Michael Wax 11 Millionen Euro in remberg. Das Münchner Unternehmen, das 2018 von David Hahn, Julian Madrzak, Hagen Schmidtchen und Cecil Wöbker gegründet wurde, digitalisiert “Serviceprozesse von industriellen Maschinen mit dem cloud-basierten Asset-Relationship-Management System für Hersteller, Dienstleister und Betreiber”. Fly Ventures und Speedinvest investierten 2018 rund 2 Millionen Euro in das Unternehmen. Earlybird hält nun 16,4 % an remberg.

Cure
+++ airbnb-Geldgeber Craft Ventures, Abstract Ventures, J12 Ventures und J Ventures investieren 4 Millionen Euro in Cure. Das Berliner Startup, das von Ali El-Ali und Manuel Aberle gegründet wurde, positioniert sich als schneller Lieferdienst für Medikamente. Die Auslieferung erfolgt innerhalb von 30 Minuten. Zu den Wettbewerbern von Cure gehören insbesondere Mayd, First A, kurando, zuvor als Phaster bekannt, und Aporando. Mayd sammelte zuletzt bereits 30 Millionen Euro ein. 

Bonrepublic
+++ Die GoStudent-Gründer Felix Ohswald und Gregor Müller, Founders of Europe, Stefan Menden, venturecake, weitere Business Angels aus dem HR-Segment und Altinvestor APX investieren 750.000 Euro in das Wiener HR-Startup Bonrepublic. Hinter Bonrepublic, das von  Rico Fernando, Jakob Feigl und Vladimir Kim gegründet wurde, verbirgt sich eine cloud-basierte Plattform, die es Unternehmen ermöglicht, ihre Mitarbeiter flexibel für Erfolge, Weiterentwicklungen und erreichte Ziele zu belohnen.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#Interview – “Wir kamen gar nicht in die Versuchung große Mengen an Geld zu benötigen”


Im Jahre 2014 gründeten Christian Vetter und Florian Fleischmann, die zuvor bei Siemens gearbeitet haben, das Unternehmen HRForecast. “Fast alle Unternehmen befinden sich in einem Wandel. Die Geschäftsmodelle verändern sich und die Unternehmen müssen wissen welche Fähigkeiten und Jobs in Zukunft relevant bleiben oder werden. Sie stellen sich die Frage, wie sie mit der bestehenden Belegschaft diesen Wandel schaffen. Das beantworten wir”, erklärt Gründer Vetter das Konzept des Münchner Unternehmens.

Inzwischen arbeiten 60 Mitarbeiter:innen für HRForecast. Auf Investorengelder haben die Jungunternehmer bisher verzichtet. “Das bringt uns in die äußerst komfortable Situation, dass wir nach wie vor alles selbst entscheiden können und somit sehr schnell bei den Entscheidungen sind. Das fühlt sich sehr gut an schon jetzt in einer Scale-up-Phase zu sein und immer noch komplette Kontrolle zu haben”, sagt der HRForecast-Macher.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Vetter außerdem über Veränderungen, Remote First und Geschwindigkeit.

Wie würdest Du Deiner Großmutter HRForecast erklären?
Meine Oma liest oft Zeitung. Da geht es ab und zu auch um große Unternehmen und deren Arbeitsplätze. Deswegen würde ich es meiner Oma folgendermaßen erklären: Im Regelfall, wenn ein Unternehmen sich verändert, führt es oft dazu, dass eine bestehende Person aus dem Unternehmen entlassen wird, weil sie nicht mehr gebraucht wird. Gleichzeitig wird eine neue Person eingestellt, weil es auch neue Bedarfe gibt. Das bedeutet, es gibt zwei Veränderungen im Unternehmen, auch bekannt als Hire & Fire. Wir versuchen daraus, möglichst nur eine Veränderung zu machen – nämlich eine bestehende Person in eine neue Rolle entwickelt. Eins ist bekanntlich weniger als zwei – das weiß auch meine Oma. So ist es für meine Oma offensichtlich, dass sowohl das Unternehmen davon profitiert, weil die Anstrengungen und Kosten für Einstellungen und Freisetzungen entfallen, als auch die Mitarbeiter, die gezielt gefördert und weiterentwickelt werden.

Wie genau funktioniert euer Geschäftsmodell?
Fast alle Unternehmen, unabhängig von der Branche und Größe, befinden sich in einem Wandel. Die Geschäftsmodelle verändern sich und die Unternehmen müssen, mehr denn je, wissen welche Fähigkeiten und Jobs in Zukunft relevant bleiben oder werden. Sie stellen sich die Frage, wie sie mit der bestehenden Belegschaft diesen Wandel schaffen. Das beantworten wir, indem wir globale Daten über Arbeitsmärkte sammeln und forecasten – deswegen HRForecast – welche Jobs und Skills für das konkrete Unternehmen relevant sind. Durch unsere Apps ermöglichen wir es den Unternehmen zu modellieren, wie das konkret im Unternehmen quantitativ – wie viele Mitarbeiter ich brauche – und qualitativ – welche Skills die Mitarbeiter haben sollen – aussehen kann. Das Unternehmen erkennt somit, welche Lücken bestehen und wir unterstützen dabei, die Lücken gezielt zu schließen. Wir verdienen dabei Geld durch Professional Services und durch SaaS Lizenzen.

Wie ist überhaupt die Idee zu HRForecast entstanden?
Es gibt tatsächlich ein Lebensereignis, das mich geprägt hat. Ich habe bei Siemens in einer Finanzfunktion gearbeitet, als das Unternehmen ankündigte, 2.000 Mitarbeiter zu entlassen. Meinem Mitbegründer Florian Fleischmann – er war damals mein Kollege – und mir wurde damals aus erster Hand klar, wie belastend so eine Situation für die Mitarbeiter*Innen hinter den Zahlen sein kann. Uns wurde auch klar, dass das Unternehmen und insbesondere die Personalabteilung mit einer besseren Personalplanung eine solch bedauernswerte Situation hätte verhindern können.
So wurde die Idee zu HRForecast geboren. Wir haben das Unternehmen 2014 gegründet, um nachhaltige, datengetriebene HR-Management-Tools zu entwickeln.

Wie hat sich HRForecast seit der Gründung entwickelt?
Seit 2014 sind wir sprunghaft gewachsen. Allein in den letzten vier Jahren hatten wir ein Umsatzwachstum von mehr als 1.000 %, was uns 2021 auf den fünften Platz der Deloitte Technology Fast 50 brachte. Unser Team ist von zwei Mitarbeiter*Innen im Jahr 2014 auf über 60 im Jahr 2022 gewachsen. In den nächsten drei Jahren werden wir 16,8 Millionen Euro in die Entwicklung unserer intelligenten Tools investieren und unsere Expansion in die Regionen Europa, Nordamerika und APAC vorantreiben.

Ihr habt vier Büros, in München, Bremen, Kiew und Singapur. Wie ist es zu dieser Aufteilung gekommen?
Wir waren schon Remote-First, bevor es zum Mainstream wurde. Das hat sich eigentlich von selbst ergeben: Der Hintergrund ist, dass mein Mitgründer, Florian, in Bremen wohnt, während ich in München lebe. So haben wir zwei Standorte in Deutschland aufgebaut. Wir haben schnell verstanden, dass es Sinn macht, potentielle Talente in Europa und darüber hinaus anzusprechen, weil die Skills und Charaktere, die wir suchen, weltweit beliebt sind. Da wir selber Standortanalysen für unsere Kunden machen, haben wir das Potential in der Ukraine erkannt und dort gezielt Mitarbeiter*Innen aufgebaut. 2020 nahmen wir am German Accelerator Southeast Asia (GASEA) teil und so kam es zu unserer weiteren Expansion und unserem Büro in Singapur. Aber wir sind nicht auf diese Standorte beschränkt und suchen auf der ganzen Welt nach Talenten.

In den vergangenen Jahren sind zahlreiche HR-Startups an den Start gegangen. Ist der Markt groß genug für all diese Unternehmen?
Ich denke, die Vielzahl aller HR-Startups schafft nur einen gesunden Wettbewerb und kommt allen zugute, auch den Endkunden und den Startups selbst. Was HRForecast betrifft, wir blicken nicht zurück. Wir erkennen klar unseren eigenen Weg und bewegen uns auf unser Ziel zu: HR durch Technologie greifbarer, datengesteuert und menschlicher zu machen.

Viele eurer jungen Konkurrenten setzen massiv auf Investorengelder, um schneller zu wachsen. War das für euch nie ein Thema?
Wir stehen den traditionellen Startup-Welten ein bisschen skeptisch gegenüber, weil man dort doch sehr viel von Ideen und Visionen spricht ohne konkrete Produkte anzubieten. Wir haben uns dagegen am Anfang die Zeit gelassen, um uns erstmal um das Produkt zu kümmern. Wir waren dann auch von Anfang an profitabel und kamen gar nicht in die Versuchung unbedingt gleich große Mengen an Geld zu benötigen. Dazu kam auch, dass wir schnell sehr große Kunden akquirieren konnten. Mit denen konnten wir so partnerschaftlich zusammenarbeiten, dass sie durch die enge Zusammenarbeit – die oft auch in die Umsetzung und Finanzierung von neuen Produkten führt – quasi zu unseren Investoren geworden sind.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren bei euch so richtig schief gegangen?
Wir haben zu konservativ geplant und wussten nicht, dass unsere Lösung so viel Abnehmer findet. Deswegen ist unser größtes Problem aktuell, dass wir nicht genug Personal haben
Wir haben unseren Kunden auch lange Zeit sehr viel angeboten und unser Portfolio war nicht klar definiert: Von Analytics, Dashboards bis hin zu fertigen Software-Lösungen. Deswegen haben wir an der Stelle etwas an der Geschwindigkeit verloren. Das hat aber gleichzeitig auch die positive Seite: Dadurch, dass wir maßgeschneiderte und breitere Lösungen angeboten haben, sind wir auch schneller an das große Kundenspektrum gekommen. Der zweite große Vorteil ist die enge vertrauliche Zusammenarbeit mit unseren Kunden. Wir können uns bei der Produktentwicklung direkt an sie orientieren und es hilft natürlich enorm. Somit haben wir es geschafft, mit etwas Verspätung, aber mit dem besseren Fit unser Portfolio perfekt auf die Fragen von großen Unternehmen anzupassen.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht?
Was wir auch tatsächlich sehr gut geschafft haben, ist auf Multimillionen Revenue zu kommen, ohne ein Cent an Investoren oder Bankengeld zu benötigen. Das bringt uns in die äußerst komfortable Situation, dass wir nach wie vor alles selbst entscheiden können und somit sehr schnell bei den Entscheidungen sind. Das fühlt sich sehr gut an schon jetzt in einer Scale-Up Phase zu sein und immer noch komplette Kontrolle zu haben.

Wo steht HRForecast in einem Jahr?
Wir entwickeln uns stark in Richtung einer End-to-End Lösung für strategische Personalplanung und Skill Management. In einem Jahr werden wir dafür noch besser wahrgenommen und werden es auch schaffen, unsere Lösung noch besser zu integrieren und globale Daten einem noch breiteren Publikum noch einfach zugänglich zu machen. Unser Ziel ist es in einem Jahr ein hoch skalierbar End-to-End Anbieter für Workforce Transformation und strategische Personalplanung in Deutschland und darüber hinaus zu sein.

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Foto (oben): HRForecast

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#DealMonitor – 468 Capital legt zweiten Fonds auf (400 Millionen)


Im #DealMonitor für den 1. Februar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

iotis
+++Das IT-Unternehmen adesso, Riedel Communications, Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Niedersachsen (MBG) und Hannover Beteiligungsfonds (HBF) investieren 2,15 Millionen Euro in iotis. Das Startup aus Hannover, das 2020 von Lennardt Hachmeister und Christian Veit Sist zusammen mit dem Angel Investor Fabian Ernst, Ex-Fußballnationalspieler, gegründet wurde, digitalisiert die Sportwelt. Das erste Produkt ist ein smarter Fußball samt Trainings-App.

Hammerjobs
+++ Der Company Builder allygatr unterstützt nun Hammerjobs. Das HR-Startup aus Rimbach, das 2020 von Luisa Schmitt und Max Jünger gegründet wurde, ermöglicht Handwerksbetrieben neue Mitarbeiter:innen zu finden. Nun soll das junge Unternehmen “zur All-in-One-Personallösung für Handwerks- und Industriebetriebe werden”.

MERGERS & ACQUISITIONS

xbird
+++ Das Unternehmen Glooko, ein Anbieter von Datenmanagement- und Telemonitoringlösungen für Diabetes und andere chronische Erkrankungen, übernimmt die Überreste des Berliner E-Health-Startups xbird. “Die Übernahme von xbird ergänzt die analytischen Kapazitäten und Technologien von Glooko und ermöglicht somit eine Weiterentwicklung von Glookos Plattform”, teilen die Unternehmen mit. xbird, das 2015 von Sebastian Sujka und Matteo Carli gegründet wurde, entwickelt Algorithmen, die per Smartphone und Wearables das Verhalten und den Lebensstil von Patienten erfassen. 2021 schlitterte das Unternehmen in die Insolvenz. Zu den Investoren von xbird gehörte unter anderem IBB Ventures.

VENTURE CAPITAL

468 Capital
+++ Der Early Stage-Investor 468 Capital, der 2020 von Alexander Kudlich, Ludwig Ensthaler und Florian Leibert gestartet wurde, legt schon seinen zweiten Fonds auf. Im Topf sind diesmal – wie bereits im Insider-Podcast berichtet – rund 400 Millionen US-Dollar, umgerechnet rund 356 Millionen Euro. Der erste Fonds von 468 Capital war rund 183 Millionen Euro schwer. Mit dem neuen Fonds gehört 468 Capital nun zu den größten Early Stage-Geldgeber in Deutschland. 468 Capital investiert insbesondere in DeepTech-Startups. Zuletzt investierte der Venture Capitalist unter anderem in karla, CereGate und Mayd. Mehr über 468 Capital

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