#DealMonitor – #EXKLUSIV Lightspeed investiert 30 Millionen in Mayd – Accel investiert in Priceloop – Andreessen Horowitz setzt auf Payrails


Im aktuellen #DealMonitor für den 13. Dezember werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Mayd
+++ Der amerikanische Personio-Geldgeber Lightspeed investiert nach unseren Informationen gemeinsam mit den Altinvestoren 30 Millionen Euro in Mayd. Das Berliner Startup, das im Frühjahr 2021 von den McMakler-Gründern Hanno Heintzenberg und Lukas Pieczonka gegründet wurde, liefert Medikamente in 30 Minuten aus. 468 Capital, Earlybird Venture Capital und Target Global investierten kürzlich erst 13 Millionen Euro in die Jungfirma. Zu den Wettbewerbern von Mayd gehören insbesondere First A und kurando, zuvor als Phaster bekannt. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Priceloop
+++ Der amerikanische Geldgeber Accel investiert gemeinsam mit Business Angels wie den Flixbus-Gründern in Priceloop. Das Berliner Startup, das 2020 vom Contorion-Gründer Richard Schwenke und Dat Tran (zuletzt unter anderem Head of AI, Axel Springer) gegründet wurde, positioniert sich als KI-gestützte Software zur Optimierung von Verkaufspreisen. “Priceloop helps e-commerce and retail companies to be more successful by using data-driven pricing decisions”, heißt es in der Selbstbeschreibung der Jungfirma. Der Berliner Kapitalgeber Project A Ventures investierte zuvor bereits in Priceloop. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV 

Payrails
+++ Andreessen Horowitz, HV Capital und mehrere Business Angels, darunter Delivery Hero-CFO Emmanuel Thomassin, HelloFresh-Gründer Dominik Richter, Foodpanda-Gründer Felix Plog, die Flixbus-Gründer investieren in Payrails. Das Startup, das von den drei Delivery Hero-Mitarbeitern Emre Talay, Nicolas Thouzeau und Orkhan Abdullayev gegründet wurde, positioniert sich als “Cloud Native Payment Operating System”. In der Selbstbeschreibung heißt es: “We are building an operating system to simplify accepting payments”. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

ramblr.ai
+++ Die beiden Geldgeber 468 Capital und Vsquared Ventures investieren in ramblr.ai. Das Münchner Startup, das von metaio-Gründer Thomas Alt und dem ehemaligen metaio-Manager Roman Hasenbeck gegründet wurde, kümmert sich um die “Entwicklung, die Vermarktung und der Vertrieb von Software, Augmented Reality Systemen und Datensätzen sowie die Erbringung von IT-Dienstleistungen” . metaio gilt als einer der Augmented-Reality-Pioniere in Deutschland. 2015 übernahm Apple die Jungfirma. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

aedifion
+++ Momeni Digital Ventures, Drees & Sommer, BeyondBuild und Bauwens X sowie die Altinvestoren BitStone Capital und Phoenix Contact Innovation Ventures investieren eine siebenstellige Summe in aedifion. Das junge Unternehmen aus Köln entwickelt eine Software, mit der Immobilienbesitzer die Betriebskosten analysieren und im besten Fall senken können. Das Jungunternehmen, das von Johannes Peter Fütterer und Felix Dorner geführt wird, wurde 2019 gegründet.

up.lftd
+++ IBB Ventures und mehrere Business Angels “mit fundierten Branchenkenntnissen” investieren eine sechsstellige Summe in up.lftd. Das Berliner Startup, das von Antonia Wälzholz und Klaus Großmann gegründet wurde, positioniert sich als Performance-Management- und Personalentwicklungs-Tool.  Die HR-Software setzt dabei auf die “automatischen Erkennung der passendsten Feedback-Momente und der kontinuierlichen Sammlung von 360°-Mikro-Feedback für diese Momente”.

Finn
+++ Credit Suisse Securitized Products Finance und Waterfall Asset Management  gewähren Finn eine Kreditlinie in Höhe von 500 Millionen Euro. “Die Finanzierung soll das Wachstum weiter signifikant steigern. Die Transaktion ist rechtskräftig und die Kreditsumme abrufbereit”, teilt das Unternehmen mit. Wie andere Anbieter auch bietet Finn, das von Max-Josef Meier (früher Stylight) gegründet wurde, Autos im Abo an. White Star Capital, Rubin Ritter, David Schneider und Robert Gentz (alle zalando) sowie die Altinvestoren HV Capital, Picus Capital, Heartcore und UVC Partners investierten zuletzt 20 Millionen Euro in das Unternehmen.

MERGERS & ACQUISITIONS

Fincompare
+++ Eine Gruppe genossenschaftlichen Banken – darunter die DZ Bank und diverse Volksbanken – übernehmen Fincompare – siehe FinanceFWD. Der Kaufpreis liegt dem Bericht zufolge bei 15 Millionen Euro.  Das Berliner FinTech, das 2017 von Watchmaster-Mitgründer Stephan Heller gegründet wurde, positioniert sich als “digitale Plattform für die Unternehmensfinanzierung”. Speedinvest, ING Ventures, UNIQA Ventures, Elevator Ventures und Co. investierten in den vergangen Jahren mehr als 25 Millionen in das Unternehmen. Fincompare ging somit vergleichsweise günstig über den Tisch.

Fishing-King
+++ Die Beteiligungsgesellschaft Afinum übernimmt die Mehrheit an Fishing-King.  “Gemeinsam mit dem Gründer Hubertus Massong und dem bestehenden Management-Team von Fishing-King plant Afinum weiteres Wachstum durch eine höhere Durchdringung der bestehenden Kernmärkte, Expansion in neue Märkte und in angrenzende Produktsegmente”, teilt das Unternehmen mit. Das Unternehmen aus Köln, eine “E-Learning-Plattform für die Angel-Community” wurde 2009 gegründet.

Intranav
+++ Das amerikanische Unternehmen Inpixon übernimmt Intranav. Das Unternehmen aus Eschborn, das 2014 von Ersan Günes und Gonzalo Ibarra gegründet wurde, positioniert sich als IoT-Plattform für die Ortung von Waren- und Materialflüssen. “Intranav will bring new, comprehensive products and technologies, and a broad IP portfolio to strengthen our established RTLS product line”, teilt das Unternehmen mit.

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#DealMonitor – OneTrust kauft Planetly – simpleclub bekommt Millionensumme – Blickfeld sammelt 31 Millionen ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 8. Dezember werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

MERGERS & ACQUISITIONS

Planetly
+++ Das US-Unternehmen OneTrust, das sich um Datenschutz-, Sicherheits-, Ethik- und ESG-Technologien kümmert, übernimmt das junge Berliner ClimateTech Planetly. “OneTrust wird seine Ressourcen und Netzwerk einsetzen, um stark in Planetlys exzellente Technologie und Team zu investieren, weitere Services rund um ESG- & Carbon-Management für bestehende und neue Kunden zu ermöglichen und Planetly global zu skalieren”, teilen die Unternehmen mit. Das Klima-Startup Planetly, das 2020 von Anna Alex (Outfittery) und Benedikt Franke (Helpling) gegründet wurde, entwickelt eine Software, mit der Unternehmen ihren CO2-Fußabdruck ermitteln können. Nach eigenen Angaben nutzen bisher 200 Kunden Planetly – darunter BMW, HelloFresh und The Economist Group. Speedinvest, 468 Capital, Cavalry Ventures und diverse Business Angels investierten in den vergangenen Monaten rund 7,8 Millionen Euro in das junge Unternehmen. “OneTrust gibt uns die Möglichkeit, unser Ziel, Unternehmen bei der Reduzierung ihrer Emissionen zu helfen, über Nacht auf eine globale Ebene zu heben”, teilt das Planetly-Team zum schnellen Exit mit. Zuletzt plante das Unternehmen noch weitere Investmentrunden, dem Planetly-Team lagen wohl auch schon weitere Termsheets, also Absichtserklärungen, für weitere Investments vor.

INVESTMENTS

simpleclub
+++ Bekannte Startup-Unternehmer wie Daniel Krauss (FlixBus), Christian Hülsewig (Schüttflix), David Nothacker, Julius Kurt Köhler, Nicolaus Schefenacker (alle sennder), Matti Niebelschütz (CoachHub) sowie Altinvestor HV Capital investieren 1,25 Millionen in simpleclub – wie wir vorab in Erfahrung bringen konnten. “Die eingesammelte Summe wird eingesetzt, um das aktuell starke Wachstum von simpleclub noch weiter voranzutreiben und neue Technologien wie Augmented-Reality in die Lernapp zu integrieren”, teilt das Unternehmen mit. Das Startup aus München, das 2015 von Alexander Giesecke und Nicolai Schork gegründet wurde, positioniert sich als Lern-App für Schüler.  Die Gründer haben schon 2011, als Elftklässler mit ihrem Projekt angefangen – mit Mathematik-Erklärvideos auf YouTube. HV Capital investierte im Oktober 2020 bereits 2 Millionen Euro in Simpleclub. #EXKLUSIV

Blickfeld
+++ Die Private-Equity-Gesellschaft New Future Capital (NFC) investiert gemeinsam mit Bayern Kapital, Continental, Fluxunit – ams Osram Ventures, High-Tech Gründerfonds (HTGF), Tengelmann Ventures und UVC Partners 31 Millionen US-Dollar in Blickfeld. Das Lidar-Unternehmen spricht dabei von einer “Erweiterung der Serie A-Finanzierung”. Das 2017 von Mathias Müller, Florian Petit und Rolf Wojtech in München gegründete Startup entwickelt und produziert Light Detection and Ranging-Sensoren für die Umfelderfassung. “Die Finanzierungserweiterung fällt in eine Zeit, in der Blickfeld deutlich wächst und in neue Märkte expandiert. Das Unternehmen plant die Weiterentwicklung von Sensoren und Software, die die zuverlässige Erfassung und Nutzung von 3D-Daten weiter vorantreiben werden”, heißt es in der Presseaussendung.

Holo-Light
+++ EnBW New Ventures, Future Energy Ventures und Bayern Kapital investieren 5,3 Millionen Euro in Holo-Light. Das deutsch-österreichische Unternehmen, das 2015 von Florian und Susanne Haspinger, Alexander Werlberger und Luis Bollinger gegründet wurde, entwickelt eine “universale Streaming-as-a-Service-Plattform für Augmented- und Virtual Reality-Applikationen”. Mit Holo-Light können etwa Ingenieure industrielle 3D-Inhalte entwerfen, erstellen, bearbeiten, optimieren und teilen. EnBW New Ventures, Bayern Kapital, Toprope Ventures und innogy Innovation Hub investierten zuletzt bereits 4 Millionen Euro in das Startup, das in Ismaning bei München und Innsbruck residiert.

Receeve
+++ ABN AMRO Ventures, der Investmentableger der niederländischen Bank ABN AMRO, investiert 4 Millionen Euro in Receeve – siehe TechCrunch. Das Hamburger FinTech, das 2019 von Paul Jozefak und Michael Backes (beide zuvor Liquid Labs) gegründet wurde, positioniert sich als “digital debt servicing platform”. Seaya Ventures und 14W, Mangrove, Speedinvest und Seedcamp investierten zuletzt 13,5 Millionen US-Dollar in Startup.

Bunch
+++ Embedded Capital, der noch junge FinTech-Fonds von Finleap-Macher Ramin Niroumand, investiert in Bunch – siehe FinanceFWD. Das Berliner Startup, das von Enrico Ohnemüller, zuletzt Innovationschef bei Finleap, und Levent Altunel, zuvor Paua Ventures, gegründet wurde, möchte Privat-Investments digitalisieren. “Over the last years, the push for democratisation in the public market has resulted in unprecedented growth in retail investors, stocks, and venture valuations – however little has happened on the private side. And technology investors still use phone calls and print outs to get their deals done. We will change this landscape for all investors in Europe”, heißt es in der Selbstbeschreibung. Embedded Capital investierte zuvor bereits in Nelly.

beatvest
+++ Der Berliner Geldgeber APX, hinter dem Porsche und Springer stecken, sowie N26-Mitgründer Max Tayenthal investieren eine sechsstellige Summe in beatvest – siehe Gründerszene. Das FinTech, das von Sophie Thurner und Julia Kruslin gegründet wurde, positioniert sich als anfängerfreundliche Investmentplattform. In der Selbstbeschreibung heißt es: “beatvest connects education with tools in order to provide a personalised, do-it-yourself investment experience that supports investment beginners in building long-term wealth”.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Creandum und Project A investieren in Yababa – Stripes and HV Capital investieren in CarOnSale


Im aktuellen #DealMonitor für den 16. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Yababa
+++ Creandum und Project A investieren nach unseren Informationen 15 Millionen Euro in Yababa. Das Berliner Startup, das von Ralph Hage, Hadi Zaklouta, Javier Gimenez und Kamel Semakieh gegründet wurde, positioniert sich als Lieferservice für orientalische Lebensmittel. Dabei setzen die Hauptstädter auf  Same Day Delivery. Der Berliner Gorillas-Investor Atlantic Food Labs, intwischen als FoodLabs bekannt, schob das Unternehmen vor wenigen Wochen an. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

CarOnSale
+++ Der New Yorker Geldgeber Stripes and HV Capital investieren nach unseren Informationen 60 Millionen US-Dollar in CarOnSale. Das Berliner Startup, das 2018 von Tekin Has, Tom Krüger, Fabian Roth und Oguz Özgüler gegründet wurde, positioniert sich als Marktplatz für Händlerfahrzeuge. Über CarOnSale, dessen Wurzeln in Nürnberg liegen, können Autohäuser ihre Fahrzeuge vermarkten und an Autohändler verkaufen. Der amerikanische Geldgeber Insight Partners und der schwedische Kapitalgeber Creandum investierten zuvor bereits rund 17,5 Millionen Euro in CarOnSale. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Zageno
+++ General Catalyst und eine “Healthcare Organization” sowie die Altinvestoren Grazia Equity, Capnamic Ventures und HighSage Ventures investieren 60 Millionen US-Dollar in Zageno, einen Online-Marktplatz für Life Science-Forschungsprodukte. Das junge Unternehmen, das 2015 von Kilian Veer, David Pumberger und Florian Wegener gegründet wurde, verbindet Wissenschaftler, Forschungsinstitute und Biotech-Hersteller miteinander. Capnamic Ventures und Grazia Equity investierten bereits 2017 rund 8 Millionen Dollar in Zageno

apriwell
+++ Der Berliner E-Health-Investor Heal Capital und und Calm/Storm Ventures investieren 3 Millionen Euro in apriwell. Das Berliner Startup kümmert sich um Verstopfung. apriwell, 2020 von Viomedo-Macher Alexander Puschilov gegründet, setzt dabei auf drei Elementen: Dazu zählt die telemedizinische Beratung, um die Ursachen zu finden, ein individuelles digitales Therapieprogramm und passende Nahrungsergänzungsmittel.

Stream.tv
+++ Altinvestor KaPa Ventures investiert 1 Million Euro in Stream.tv, bisher unter dem Namen Own3d.tv bekannt. Das Startup aus Steyr, das von Thomas Rafelsberger, Andy Hanne und Lukas Hoffmann gegründet wurde, bietet mit Own3d.tv hochwertige Stream-Designs an. Mit Own3d.Pro bietet das Unternehmen Streaming und Broadcasting-Tools an, die sich Anfänger:innen und Profi-Streamer:innen richten.

Lodgea
+++ Müller Medien und DTM Deutsche Tele Medien investieren in Lodgea. Das Startup aus aus München, das 2021 von Ricarda Kies und Jan Kammerath gegründet wurde, bietet die Software-Lösung für die Online-Vermarktung von Unterkünften an. “Die kommerzielle Standard-Shop-Software-Lösung gibt jedem Vermarkter ein Werkzeug an die Hand, das ohne Entwicklungsaufwand eingesetzt werden kann”, teilt das Unternehmen mit.

Itexia
+++ Die Business Angels Julius Göllner, Christoph Jentzsch und Philipp Herkelmann investieren eine sechsstellige Summe in Itexia. Das Startup aus Dresden, das 2014 von Patrick Boden und Steffen Prasse gegründet wurde,, positioniert sich als “einfache, digitale und übersichtliche Verwaltung von Inventargegenständen in Unternehmen”.

Newsletter: Über neue Startups berichten wir zuerst in unserem Startup-Radar-Newsletter. Der Newsletter erscheint einmal pro Woche und stellt junge Startups vor, die noch nicht jeder kennt. Den Newsletter gibt es aber nur im kostenpflichtigen Abo. Jetzt 30 Tage kostenlos testen.

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#DealMonitor – SimScale bekommt 25 Millionen – Qualifyze sammelt 14 Millionen ein – Plan A bekommt 10 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 3. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

SimScale
+++ Jetzt offiziell: Alinvestor Insight Partners investiert – wie bereits im Juni berichtet – gemeinsam mit Draper Esprit 25 Millionen Euro in SimScale. Das 2012 gegründete Unternehmen, ein Spin-off der Technischen Universität München (TUM), entwickelt und vertreibt eine web-basierte Plattform für ingenieurtechnische Simulationen. Insight Partners, Earlybird und weitere Bestandsinvestoren investierten zuletzt 27 Millionen Euro in das Münchner Startup. Insgesamt flossen nun schon 52 Millionen Euro in SimScale. “SimScale plans to use the new funding to expand into new industries, such as rotating machinery, electronics, and automotive, by adding additional simulation capabilities, as well as to broaden its enterprise offering to larger customers to further its vision of removing barriers to entry for engineering simulations across teams, applications, and industries”, teilt das Startup mit. Mehr über SimScale

Qualifyze
+++ HV Capital und Altinvestoren wie Cherry Ventures, Rheingau Founders und APX investieren 14 Millionen US-Dollar in Qualifyze. “Mit dem neuen Geld möchte Qualifyze die Anzahl der
angeschlossenen Lieferanten verzehnfachen und Personaleinstellungen im deutschen und spanischen Büro beschleunigen”, teilt das Unternehmen mit. Rheingau Founders, Coparion und Co. investierten zuletzt 3,2 Millionen Euro in Qualifyze, früher als ChemSquare bekannt. Das Startup aus Frankfurt am Main, das von David Schneider und Florian Hildebrand gegründet wurde, entstand 2017 im Rahmen einer wissenschaftlichen Promotion an der Technischen Universität Darmstadt. Die Jungfirma positioniert sich als “digitale Plattform, die es Firmen ermöglicht Daten zu Lieferanten und Produktionsstätten in Form von Auditberichten auszutauschen”. 60 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für die Jungfirma. Mehr über Qualifyze

Plan A
+++ HV Capital, der niederländische Geldgeber Keen Venture Partners sowie die Altinvestoren Demeter und coparion investieren 10 Millionen US-Dollar in Plan A. Das Berliner ClimateTech, das 2017 von Lubomila Jordanova und Nathan Bonnisseau gegründet wurde, möchte Unternehmen und Mitarbeiter beim Thema Nachhaltigkeit unterstützen. Die KI-gesteuerte SaaS-Plattform des Startups unterstützt Unternehmen etwa “bei der Sammlung, Verarbeitung und Analyse von Emissions- und ESG-Daten, erstellt Reduktions- und ESG-Optimierungspläne und automatisiert Reportings”. Im Frühjahr flossen bereits 3 Millionen US-Dollar in Plan A. “Plan A wird das Kapital nutzen, um seine Plattform weiterzuentwickeln und international zu expandieren. Dazu sollen Büros in London, München, Paris und anderen führenden internationalen Zentren eröffnet werden”, heißt es in der Presseaussendung. Mehr über Plan A

Sanity Group
+++ Der amerikanische Cannabis-Geldgeber Casa Verde Capital, hinter dem Snoop Dogg steckt, investiert 3,5 Millionen US-Dollar in die Sanity Group. Das Cannabis-Startup, das 2018 von Finn Hänsel und Fabian Friede gegründet wurde, ist derzeit mit Vayamed (Arzneimittel), Endosane Pharmaceuticals (Fertigarzneimittel), Belfry Medical (medizinische Produkte), Vaay (CBD-Produkte) und This Place (Naturkosmetik) unterwegs. Redalpine, Navy Capital und SOJE Capital investierten zuletzt 35 Millionen Euro in die Sanity Group. “Bereits in der Seed-Runde in 2019 hatten die beiden Casa-Verde-Partner Karan Wadhera und Yoni Meyer über ein eigenes Vehikel in die Sanity Group investiert; nun ist der Fund direkt beteiligt”, teilt die Jungfirma mit. Mehr über die Sanity Group

Aktiia
+++ Draper Esprit, Redalpine, 415 Capital, Verve Ventures und Translink Capital investieren 17,5 Millionen US-Dollar in 
das Schweizer Startup aktiiaDas Unternehmen erfindet mit seiner Technologie die Blutdrucküberwachung neu und will die Mittel für die Weiterentwicklung und Validierung der Algorithmen und Produktangebote sowie den Aufbau strategischer Partnerschaften nutzen. Aktiia wurde von Mattia Bertschi und Josep Solà gegründet

Tidely
+++ Cannonball, einige Business Angels wie Harald Popp und die Gründer investieren 1,2 Millionen Euro in Tidely. Das Startup, das 2021 von Niclas Storz, Dr. Jörg Haller, Stefan Tuschen und Archibald Sheran in München gegründet wurde, setzt auf eine Software für das Liquiditätsmanagement von KMU. “Entscheidungsträger erfassen die finanzielle Situation auf einen Blick, vermeiden Liquiditätsengpässe und können zudem offene Rechnungen effizient verwalten”, teilt das Startup mit.

Cadeia
+++ DIe Privatbank Bank Frick aus Liechtenstein, Blockrocket und coinIX sowie weitere “private und institutionelle Geldgeber” aus der DACH-Region investieren eine siebenstellige Summe in Cadeia. Das FinTech aus München, das von Patrick Hartl, Rolf Steffens und Constantin Ketz gegründet wurde, entwickelt eine digitale Plattform für die” effiziente Strukturierung, Emission und Abwicklung komplexer Finanzprodukte sowie die automatisierte und regelbasierte Steuerung der damit zusammenhängenden Zahlungsströme”.

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#Podcast – Insider #114: Enpal – Solarize – Klima – vivenu – Hypatos – Billie – Fit Analytics – Cherry Ventures – HV Capital – Iconiq Capital


In unserem Insider-Podcast liefern OMR-Podcast-Legende Sven Schmidt und Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, alle vierzehn Tage spannende und vor allem aber exklusive Insider-Infos aus der deutschen Startup-Szene.

Insider #114 – Die Themen

+++ Softbank macht Enpal zum Unicorn #ANALYSE
+++ Picus Capital investiert in Solarize #EXKLUSIV
+++ Keen Venture investiert in Klima #EXKLUSIV
+++ Hedosophia investiert in vivenu #EXKLUSIV
+++ Personio sammelt noch mehr Geld ein #ANALYSE
+++ Hypatos steht vor neuer Investmentrunde #EXKLUSIV
+++ Billie steht kurz vor der Series C #EXKLUSIV
+++ Snap zahlte 124,5 Millionen für Fit Analytics #EXKLUSIV
+++ Cherry Ventures plant vierten Fonds #EXKLUSIV
+++ Nawid Ali-Abbassi verlässt HV Capital #EXKLUSIV
+++ Iconiq Capital macht sich an deutsche Startups ran #EXKLUSIV

Insider #114 – Der Sponsor

Die heutige Ausgabe wird präsentiert von BV4. Hört ihr als Gründer regelmässig von den erfolgreichen Finanzierungsrunden anderer Startups in diesem Podcast und fragt euch was benötigt wird, um ebenfalls eine Finanzierungsrunde von mehreren Millionen erfolgreich zu meistern. Macht Ihr euch Gedanken, was die beste Finanzierungsstrategie ist und welche Investoren am besten dazu passen? Oder wie euer Unternehmen bewertet werden kann, ohne schon signifikanten Umsatz erzielt zu haben. Dann solltet ihr unbedingt das Fundraising Bootcamp von BV4 besuchen. Als unabhängiger Bewertungs und Analyse-Spezialist von Startups kennen sich die Experten von BV4 aus in den Bereichen Bewertung und Fundraising und haben einen intensiven einwöchigen Kurs mit individuellem Coach zusammengestellt, der Euch als Gründer alles über das Thema Fundraising erlernt von der richtigen Strategie, den passenden Dokumenten und der angepassten Bewertung bis hin zu den passenden Investoren. Melde Dich jetzt an für das nächste Bootcamp vom 22. bis 26. November und erhalte 20 % Rabatt mit dem Kennwort “Insider” unter bv4.ch/bootcamp

Insider #114 – Der Podcast

Abonnieren: Die Podcasts von deutsche-startups.de könnt ihr bei Amazon Music – Apple Podcasts – Castbox – Deezer – Google Podcasts – iHeartRadio – Overcast – PlayerFM – Podimo – Spotify – SoundCloud oder per RSS-Feed abonnieren.

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#DealMonitor – Draper Esprit investiert 50 Millionen in Schüttflix – contentbird übernimmt Contilla – Archlet bekommt 10 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 30. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Schüttflix
+++ Der englische Geldgeber Draper Esprit und die Altinvestoren Speedinvest, HV Capital und Strabag investieren 50 Millionen US-Dollar in Schüttflix. Über das Unternehmen aus Gütersloh, das 2018 von Christian Hülsewig und Thomas Hagedorn gegründet wurde, können sich Kunden via App das Baumaterial, das sie wirklich brauchen aussuchen. Anschließend bekommen sie eine Liste inklusive Preisen aller Lieferanten aufgelistet. “Schüttflix wird das zusätzliche Kapital für die 2022 geplanten Markteintritte in Österreich, Polen und Tschechien einsetzen”, heißt es in der Presseaussendung. Insgesamt flossen nun schon mehr als 65 Millionen Dollar in Schüttflix. Für Schlagzeilen sorgte das Startup in der Vergangenheit als Schauspielerin und Moderatorin Sophia Thomalla in das Unternehmen investierte. Mehr über Schüttflix

Archlet 
Jetzt offiziell: HV Capital investiert – wie im Insider-Podcast berichtet – in das Schweizer Startup Archlet. HV Capital investiert gemeinsam mit den Altinvestoren Wingman Ventures, Senovo, La Famiglia und dem Business Angels Matthias Hilpert 10 Millionen US-Dollar in Archlet. Das Startup mit Sitz in Zürich, das 2019 von Lukas Wawrla, Jakob Manz und Tim Grunow gegründet wurde, entwickelt eine Software, die “Unternehmen den Prozess des Einkaufs von Commodities automatisiert, vereinfacht und abgleicht”. 30 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für die Junfirma.

heyflow
+++ Project A Ventures, Atlantic Labs, Possible Venture und mehrere Angel-Investoren – darunter Philipp Westermeyer (OMR) – investieren 6 Millionen US-Dollar in heyflow. Beim No Code-Startup aus Hamburg, zuvor als Niro bekannt, dreht sich alles ums Marketing. Die Hanseaten schreiben in eigener Sache: “Du hast schon zu viel für Marketingkampagnen ausgegeben die nicht konvertieren. Heyflow hilft dir, interaktive Flows zu erstellen, designen und zu integrieren”. heyflow wurde 2020 von Amir Bohnenkamp und Dustin Jaack gegründet.

smino
+++ Der PropTech-Geldgeber BitStone Capital  EquityPitcher Ventures, Swiss Startup Capital, Session VC, Swiss Immo Lab, AXEPT Business Software und Conreal investieren 3,1 Millionen Schweizer Franken in smino. Das Unternehmen aus Rapperswil-Jona, 2016 von Sandor Balogh und Silvio Beer gegründet wurde, positioniert sich als  “zentrale Drehscheibe” für Bauprojekte. “smino unterstützt die Projektteams massgeblich in der Zusammenarbeit, stellt eine Datendrehscheibe und Funktionen für die Effizienzsteigerung von Bauprojektabläufen bereit”, teilt das Unternehmen mit.

Filics
+++Der Münchner Geldgeber 10x, Elokon Ventures, Robotics Ventures, die Initiative for Industrial Innovators und der frühere Jungheinrich-CTO Klaus Dieter Rosenbach investieren in Filics. Das Unternehmen aus München, das 2019 von Johannes Lutzer und Gregor Kolls gegründet wurde, entwickelt ein fahrerloses Transportsystem für den Logistikbereich. “Zwei mechanisch nicht verbundene Kufen fahren unabhängig voneinander in Euro-Paletten ein, heben diese an und verfahren die Ladung auf direktem Wege personensicher und digital steuerbar”, teilt das Startup mit.

orangery
+++ Instana-Gründer Mirko Novakovic investiert gemeinsam mit Markus Dolatka in den Coworking-Anbieter orangery, der 2018 von den Bründern Dominik und Sebastian Groenen in Hildesheim gegründet wurde. “Wir bieten eine moderne Arbeitslandschaft fernab der Großstädte. Ob in einem offenen Besprechungszimmer oder in einem privaten Büro: Bei uns gibt es für jede Idee den passenden Raum”, teilen die Gründer zum Konzept von orangery mit.

MERGERS & ACQUISITIONS

Contilla
+++ Das Berliner  Content Marketing-Unternehmen contentbird übernimmt Contilla. Die Kölner Jungfirma, die 2009 von Christoph Teubert und René Kühn gegründet wurde, setzt mit dem Contilla Creator auf “interaktive Content-Formate”. Zu den Kunden des Unternehmen gehören toom Baumarkt, AO Deutschland, Vaillant, Fressnapf und Siemens. contentbird, früher als linkbird bekannt, integriert den Contilla Creator nun “als neues Modul ‘contentbird Convert’ in die bestehende Suite”. contentbird wurde 2012 von Bastian Bickelhaupt und Nicolai Kuban
gegründet. Zu den Investoren von contentbird gehörten in der Vergangenheit unter anderem der High-Tech Gründerfonds (HTGF), Alstin und idealo.de-Gründer Martin Sinner. Rund 2 Millionen Euro flossen wieder in das Unternehmen. Mehr über contentbird

Crossware
+++ Das Berliner Unternehmen eKomi, das sich um Kunden- und Produktbewertungen kümmert, übernimmt Crossware, einen E-Mail-Signaturanbieter aus Neuseeland. Die eKomi-Gründer Michael Ambros und Gunther Schmidt hatten zuletzt mit Hilfe von HVB Tech und Pride Capital Partners die vorherigen Investoren Goldman Sachs und Tengelmann Ventures rausgekauft. Gemeinsam mit den neuen Unterstützern setzt das eKomi-Team nun auf gezielte Übernahmen, um seine Marktstellung zu verbessern. Zuletzt übernahm eKomi bereits die niederländischen Marken Klantenvertellen.nl und Kiyo. eKomi beschäftigt rund 250 Mitarbeiter:innen. Mehr über eKomi

Gryps 
+++ Das Medienhaus Ringier Axel Springer Schweiz übernimmt Gryps. “Das auf die Vermittlung von Produkten und Dienstleistungen für KMU spezialisierte Unternehmen aus Rapperswil wurde 2010 gegründet und hat sich mit mittlerweile mehr als 45’000 Kunden erfolgreich am Markt etabliert”, teilen die Unternehmen mit. 20 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Gryps.

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#DealMonitor – HV Capital investiert in packmatic – tediro bekommt Millionensumme – Sino investiert in Sub Capitals


Im aktuellen #DealMonitor für den 15. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

packmatic 
+++ HV Capital und mehrere Business Angels, darunter die zalando-Gründer, investieren eine mittlere siebenstellige Summe in packmatic – siehe Handelsblatt. Das Berliner Startup, das 2021 von Paul Schraven, Jonas Boland, Tobias Linnardi und Matthias Geiss gegründet wurde, positioniert sich als Marktplatz für Produktverpackungen. Auf der Website heißt es zum Konzept: “Finden Sie die besten Lieferanten und Preise und profitieren Sie von 100% unabhängiger Expertenberatung”. Derzeit arbeitet das Unternehmen mit 60 Verpackungslieferanten zusammen.

tediro
+++ bm|t, die Beteiligungsgesellschaft des Freistaats Thüringen, investiert gemeinsam mit BG Thüringen und Olaf Jedersberger eine siebenstellige Summe in tediro. Das Unternehmen, das von Anke Mayfarth und Christian Sternitzke gegründet wurde, entwickelt eine “mobile Robotik-Plattform für Therapie- und Diagnostik in medizinischen Einrichtungen”.

Heydrate
+++ Mehrere Business Angels aus dem Food-Segment investieren rund 700.000 US-Dollar in Heydrate – siehe RP Online. Das Startup aus Düsseldorf, das 2020 von Janik Nolden und Julian Dienst gegründet wurde, setzt auf kleine Tütchen mit Getränkepulver, mit denen man sein Wasser aufpeppen kann. “Unsere zuckerfreien Extracts verleihen Wasser einen erfrischenden Geschmack durch hochwertige Frucht- und Pflanzenextrakte”, heißt es auf der Website. Zuvor investierte bereits Increaze Venture in die Jungfirma.

nevernot
+++ Michala Rudorfer (Rose-Sky Investments), Emma-Gründer Manuel Müller, Schauspielerin Laura Karasek, Komikerin Carolin Kebekus, Unternehmerin Tijen Onaran und Influencerin Charlotte Weise investieren eine mittlere sechsstellige Summe in nevernot – siehe Gründerszene. Das Berliner D2C-Startup, das 2020 von Anna Kössel und Katharina Trebitsch gegründet wurde, setzt auf Softtampons und weitere “Intimate Wellness Brands”.

Sub Capitals
+++ Das Unternehmen Sino, ein börsennotierter Broker für professionelle Händler, investiert im Rahmes eines Wandeldarlehens eine sechsstellige Summe in Sub Capitals – siehe FinanceFWD. Das Münchner FinTech, das 2017 von Franz Liebermann, Marc Schmid und Marius Siegert gegründet wurde, möchte Privatanlegern mit Künstlicher Intelligenz helfen,  ihr Investment-Portfolio zu automatisieren.

XVA Blockchain
+++ Der Kryptoinvestor coinIX investiert gemeinsam mit der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) in XVA Blockchain. Das Startup aus Mainz bietet eine “Plattformlösung für automatisierte Transaktionsprozesse an”. Konkret geht es um Smart Contracts. XVA Blockchain, 2018 gegründet, wird von Thomas Anton Schwiertz geführt.

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#DealMonitor – CoachHub bekommt 80 Millionen – Oviva sammelt 80 Millionen ein – Frank Thelen startet 10XDNA


Im aktuellen #DealMonitor für den 1. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

CoachHub
+++ Die Altinvestoren Draper Esprit, RTP Global, HV Capital, Signals Venture Capital, Partech und Speedinvest investieren weitere 80 Millionen US-Dollar in die Berliner Coaching-Plattform CoachHub. Das Startup wurde 2018 von den Seriengründern Yannis und Matti Niebelschütz (MyParfüm) ins Leben gerufen. Führungskräfte und Mitarbeiter von Unternehmen können über die Coachhub-App mit Coaches sprechen, der Algorithmus schlägt jeweils passende vor. Insgesamt flossen nun schon 130 Millionen in die Jungfirma. “The money will continue to fund CoachHub’s meteoric expansion which started just three years ago. In just the first half of 2021, CoachHub has exceeded 2020’s new business generation, tripled its number of employees, and added some of the biggest, foremost global brands to its stable of clients including Fujitsu, Electrolux, Babbel, ViacomCBS and KPMG”, teilt das Unternehmen mit. 300 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für CoachHub. Mehr über CoachHub

Oviva 
+++ Sofina, Temasek und die Altinvestoren AlbionVC, Earlybird, Eight Roads Ventures, F-Prime Capital, MTIP und mehrere Angel-Investoren investieren 80 Millionen US-Dollar in Oviva. Das Potsdamer Unternehmen, 2014 von Kai Eberhardt, Manuel Baumann und Mark Jenkins gegründet, positioniert sich als Anbieter von digitalen Typ-2-Diabetes-Therapien. “Die Runde folgt auf ein Jahr, in dem Oviva sowohl die Zahl der behandelten Patienten als auch den Umsatz mehr als verdoppelt hat”, teilt das Unternehmen mit. MTIP, Earlybird, AlbionVC, F-Prime Capital, Eight Roads Ventures und Partech investierten Anfang 2020 rund 21 Millionen US-Dollar in E-Health-Startup. Insgesamt flossen bereits 115 Millionen in die Jungfirma. Mehr zu Oviva

Merantix
+++ Der bekannte Technologieinvestor Softbank investiert eine ungenannte Summe in das Berliner Unternehmen Merantix – siehe Gründerszene. Der junge Company Buider, der 2016 von Rasmus Rothe und Adrian Locher gegründet wurde, kümmert sich konkret um den Transfer von KI-Forschung in die Wirtschaft. “Die Partnerschaft umfasst die Zusammenarbeit in den Bereichen KI-Forschung, Talent- und Ökosystem-Entwicklung”, heißt es im Artikel. Merantix baute bereits Unternehmen wie SiaSearch, Kausa und Vara auf.

Planetics
+++ Bernd Geilen (früher ING Bank), Andrea Lederer (Ex-Amazon, DOUGLAS), Arno Gerken (McKinsey) sowie zwei weitere nicht genannte Kapitalgeber investieren eine sechsstellige Summe in Planetics. Beim Startup aus München, das 2020 von Fabian Hörst, Raphael Breitner und Alexandros Taflanidis gegründet wurde, dreht sich alles um “nachhaltige und faire Sportartikel”. Gemeint sind damit Bekleidung, Equipment und Nutrition. Planetics war bereits im Januar dieses Jahres in unserem Pitch-Podcast zu Gast.

Tradelite
+++ Seriengründer und Investor Heiko Hubertz (Bigpoint, Whow Games) investiert in Tradelite. Das Münchner Startup, das 2020 von Tracy Chang, Matthias Kröner und Uwe Franke gegründet wurde, möchte “komplexes Finanzwissen für Milliarden von Menschen leicht zugänglich machen”. Gelingen soll dies, “indem reale Finanzdaten und Interaktionen in Videospiele integriert werden. Das Schlagwort für dieses Konzept lautet Financial Entertainment.

Immomio
+++ W&W brandpool, der Digitalableger der W&W-Gruppe, investiert in Immomio. W&W brandpool übernimmt dabei auch Anteile vom Mainzer Immobiliensoftwareanbieter Aareon und hält nun 16 % an Immomio. Das Hamburger Startup veröffentlicht die Anzeigen seiner Kunden auf Immobilienportalen. Anschließend bewertet das Team um Nicolas Jacobi die Bewerber und sorgt für eine Auswahl. Aus diesen sucht der Vermieter seine Favoriten und lädt sie mithilfe der Terminplanung zu einem Besichtigungstermin ein.

MERGERS & ACQUISITIONS

Usercentrics / Cookiebot
+++ Das Münchner Startup Usercentrics fusioniert mit seinem Wettbewerber Cookiebot (gehört zu Cybot). Usercentrics, das andere Unternehmen dabei unterstützt, ihre Webseiten DSGVO-konform zu machen, wurde 2017 von Mischa Rürup, Vinzent Ellissen und Lisa Gradow gegründet. “Das 2012 gegründete Unternehmen Cybot betreibt mit der Cookiebot Consent-Management-Plattform ein Selfservice-Angebot, das es Websites ermöglicht, transparent über die Cookie-Nutzung auf der jeweiligen Domain zu informieren und entsprechende Einwilligungen einzuholen”, teilen die Unternehmen mit. Der amerikanische Geldgeber Full In Partners sowie die Altinvestoren Alstin Capital, Reimann Investors und Cavalry Ventures investierten zuletzt 17 Millionen Euro in Usercentrics. Mehr über Usercentrics

Playbrush
+++ Die Sunstar Group, die im Segment Mundgesundheit unetrwegs ist, übernimmt die Mehrheit an Playbrush. Das Wiener Startup, das 2015 von Matthäus Ittner, Tolulope Ogunsina und Paul Varga gegründet wurde, setzt im Zahnpflegesegment auf Künstliche Intelligenz, Connectivity und Gamification. “Gemeinsam mit Playbrush plant Sunstar umfangreiche smarte Innovationen, welche die Gesundheit im Sinne ihrer Mouth-and-Body-Strategy ergänzen und auch weiterhin neue Standards für die Zukunft der Mundpflege setzen”, teilt das Unternehmen mit. Speedinvest, Uniqa Ventures, SevenVentures, der bekannte Business Angel Hansi Hansmann und der ehemalige Rennfahrer Harold Primat investierten in den vergangenen Jahren mehrere Millionen in das Unternehmen. “Die Altgesellschafter verlassen das Unternehmen”, teilt der neue Mehrheitsgesellschafter mit. Mehr über Playbrush

STOCK MARKET

10XDNA
+++ Startup-Investor und Ex-Vox-Löwe Frank Thelen legt mit 10XDNA seinen Aktienfonds auf, mit dem er in börsennotierte Firmen investieren möchte – siehe FinanceFWD. “Der 10xDNA-Fonds soll vor allem auf Zukunftsthemen wie Blockchain oder Künstliche Intelligenz setzen”, heißt es im Artikel. Hinter dem Aktienfonds steckt 10xDNA Capital Partners, das von Jens Giersberg, zuletzt Partner bei McKinsey, geführt wird. “Durch unseren VC-Background heben wir uns von anderen Aktienfonds ab und genau das ist die Idee. Die meisten Fonds treffen Investmententscheidungen entlang fest definierter Value-Investing-Kriterien wie Umsatzprognosen und Bilanzen”, sagt Thelen im Interview mit CAPinside zum neuen Aktienfonds.

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#DealMonitor – Glanbia zahlt über 31 Millionen für LevlUp – tucan sammmelt Kapital – DoubleVerify kauft Meetrics


Im aktuellen #DealMonitor für den 30. August werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

MERGERS & ACQUISITIONS

LevlUp
+++ Die Glanbia-Gruppe, zum Ernährungsunternehmen gehören Marken wie Amazing Grass, Body&Fit und SlimFast, übernimmt die Mehrheit (60 %) am D2C-Unternehmen LevlUp, einem Anbieter für Energy-Drinks für Gamer. Glanbia lässt sich die Übernahme 31,4 Millionen Euro kosten. “Das Geschäft ergänzt das DTC-Geschäft von Glanbia Performance Nutrition (GPN) in hohem Maße und die Investition verschafft GPN eine Präsenz in der schnell wachsenden Sparte der Gaming-Nahrung und erweitert seine Reichweite somit auf neue Verbraucher”, teilt das Unternehmen mit. LevlUp, 2018 von Martin Ratajski und Nils Schlieper in Göttingen gegründet, erwirtschaftete 2020 einen Umsatz in Höhe von 19 Millionen Euro. “Glanbia has an option to acquire and the owners have an option to sell the remaining 40% stake subject to certain performance conditions by 2025”, teilt Glanbia zur Mehrheitsübernahme mit. Mehr über LevlUp

Meetrics
+++ Das amerikanische Unternehmen DoubleVerify übernimmt Meetrics. Das Berliner Startup, das 2008 von Philipp von Hilgers, Max von Hilgers und Hendrik Schumacher gegründet wurde, kümmert sich um die die Messung der Sichtbarkeit von Online-Werbebannern. “Die Sales-, Produkt- und Entwickler-Teams von Meetrics werden weiterhin von den Büros in EMEA aus operieren und die Aktivitäten von DV in der Region stärken und erweitern”, teilt das Unternehmen mit. Investoren wie IBB Ventures, NW Digital, yabeo Capital, eValue und Muzungu Capital investierten in den vergangenen Jahren rund 4 Millionen Euro in Meetrics. 2020 erwirtschaftete das Unternehmen einen Jahresüberschuss in Höhe von rund 278.719 Euro. 46 Mitarbeiter:innen arbeiteten im vergangenen Jahr für das AdTech.

INVESTMENTS

tucan
+++ Der Berliner Kapitalgeber IBB Ventures, die HT Venture Group, Wayra Deutschland und Altgesellschafter APX (Porsche und Springer) investieren nach unseren Informationen in tucan. Hinter dem Berliner Startup, das 2020 von Michael Schramm, Florian Polak und Lukas Rintelen gegründet wurde, verbirgt sich ein “Tool für produktivere Meetings”. Die Berliner schreiben zum Konzept: “Unsere Software liest automatisch wesentliche Informationen aus deinen Gesprächen heraus, verknüpft diese und analysiert sie. Konzentriere dich auf deine Gespräche, Tucan.ai übernimmt den Rest”. #EXKLUSIV

Sastrify
+++ Jetzt offiziell: HV Capital investiert – wie bereits im Insider-Podcast berichtet – in Sastrify. Der bekannte Geldgeber investiert gemeinsam mit “den Gründern von FlixMobility, Personio und SumUp” 7 Millionen US-Dollar in das junge Unternehmen. Die Bewertung liegt nach unseren Informationen bei rund 25 Millionen Euro (Pre-Money). Die Kölner Jungfirma, die 2020 von Maximilian Messing und Sven Lackinger, beide früher evopark, gegründet wurde, unterstützt Unternehmen beim Kauf und der Verwaltung von Softwarelösungen. TS Ventures, also Tim Schumacher, Discovery Ventures und Christian Gaiser investierten zuvor bereits 1,3 Millionen in das Unternehmen. 30 Mitarbeiter:innen arbeiiten derzeit für Sastrify. Mehr über Sastrify

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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Sastrify snags $7M to help SMEs manage SaaS buying

With so much startup activity in the software as a service (SaaS) space it can be a challenge for businesses to figure out which of these SaaS (SaaSes?) are actually useful and worth continuing to shell out for. Well Cologne-based startup Sastrify is here to help — offering what it descries as a “highly automated” platform (covering some 20,000+ SaaS solutions) to help other businesses with procurement and management of third party services.

It may not sound the sexist startup business to be in but despite only launching earlier this year, Sastrify is already cash-flow positive — and can tout “a high 6-digit recurring revenue” just a few months post-launch. Not bad for a startup that was only founded last summer.

Today it’s announcing closing a $7M seed round from HV Capital and the founders of FlixMobility, Personio and SumUp. That follows a $1.3M pre-seed raised back in late 2020, ahead of its launch.

Sastrify tells us it has around 50 customers at this stage — including “unicorn startups like Gorillas”. It says its approach works best for growing companies with 100+ employees, and is perhaps especially suited to European tech scale ups.

On the competitive front the startup points to US-based Vendr and Tropic, which may further explain the regional focus (although it’s not only selling in Europe).

Sastrify’s sales pitch to SMEs includes that current customers have seen an average 6.5x return on their investment — in addition to what it bills as “thousands of working hours” saved from “wasted” activities related to SaaS procurement.

Cost savings are another carrot — which the startup claiming its customers are “typically” saving around 20-30% of their SaaS cost.

So how does it actually make it easier for businesses to navigate the pros & cons of the smorgasbord of SaaS(es) now out there?

“Our main mantra is: ‘Effective procurement asks the right questions at the right time’,” says co-founder Sven Lackinger, who previously co-founded a SaaS startup himself of course (evopark), exiting that company back in 2018.

“To ensure that we’ve defined and implemented a 5-step process into our platform, covering the whole life-cycle of SaaS applications within enterprises. Our clients can search for the suitable SaaS solutions while we guide them through the right evaluation process per use case and tool (e.g. what are similar companies using?).

“We then take over the whole buying process, aka automatically reaching out to different vendors, ai-/OCR-based comparing and benchmarking for offers. Once the tool is implemented, we make sure to track usage frequently (via regular, automated surveys to tool owners) and re-evaluate over time so there is no ongoing waste of licenses.”

“We have a more automated platform [than Vendr and Tropic] and can also resell licenses to our customers directly (e.g. for Google, Microsoft and others) to ensure best prices and fast delivery,” he also tells us. “This allows us to offer a faster and cheaper solution which is more suited to the European market (where the average SaaS expense per company is still smaller than in the US).” 

If you’re outsourcing all this other stuff to SaaS providers, why not get a specialist service to stay on top of how you do that too, is the basic idea.

The 30-strong Sastrify team will be using the seed funding to accelerate sales, marketing and product dev so it can expand its SaaS management service to more companies in Europe and beyond.

Commenting on the funding in a statement, Jasper Masemann, partner at HV Capital, added: “Cloud software adoption is massively accelerating and almost every company nowadays uses SaaS products but does not buy and manage them efficiently. Sastrify’s astonishing growth underlines the broad customer value the team has already created. It is early days but Sastrify could create an SAP Arriba with a payment solution for SMB – a massive market just in Europe.”

#europe, #fundings-exits, #hv-capital, #saas, #saas-procurement, #sastrify, #seed-funding, #startups, #tropic, #vendir

#DealMonitor – #EXKLUSIV Klima sammelt Millionen ein – HV Capital investiert in Sastrify – Project A steigt bei Impetus ConTech ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 25. August werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Klima
+++ Ein noch noch unbekannter Geldgeber investiert nach unseren Informationen 10 Millionen Euro in  Klima. Die Bewertung soll bei 40 Millionen Euro liegen (Pre-Money). Das Startup, das von Jonas Brandau und Markus Gilles gegründet wurde, kümmert sich um die “Bereitstellung von CO2-Offsetting-Diensten sowie die Erbringung weiterer, damit verbundener Dienstleistungen”. HV Capital, Headline, 468 Capital  und mehrere Angel-Investoren investierten zuvor bereits rund 5 Millionen in Klima. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Sastrify
+++ HV Capital investiert nach unseren Informationen eine mittlere siebenstellige Summe in Sastrify. Die Bewertung liegt bei rund 25 Millionen Euro (Pre-Money). Die Kölner Jungfirma Sastrify, die 2020 von Maximilian Messing und Sven Lackinger, beide früher evopark, gegründet wurde, unterstützt Unternehmen beim Kauf und der Verwaltung von Softwarelösungen. TS Ventures, also Tim Schumacher, Discovery Ventures und Christian Gaiser investierten zuvor bereits in das Unternehmen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Impetus ConTech
+++ Der Berliner Geldgeber Project A Ventures investiert nach unseren Informationen gemeinsam mit Foundamental, einem Ableger von HeidelbergCement, und diversen Angel-Investoren aus der Hauptstadt in Impetus ConTech. Das junge Unternehmen, das von Elsa Cordonnier und Philipp Andernach, die zuvor im Service Partner One-Management aktiv waren, kümmert sich um die “Beschaffung und den Handel von Baustoff-Gütern sowie damit verbundene Dienstleistungen”. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

GetHenry
+++ Der Berliner Geldgeber Visionaries Club investiert nach unseren Informationen in GetHenry. Das Berliner Startup, das von Luis Orsini-Rosenberg und Nikodemus Seilern gegründet wurde, positioniert sich als Abodienst für E-Bikes. Zielgruppe sind dabei Lieferdienste. “Wir bieten Lieferdiensten maßgeschneiderte Mobilitätslösungen an, die von der Beschaffung der Fahrzeuge bis hin zu Software und Service reichen”, teilt die Jungfirma mit. APX, TechStars und LocalGlobe investierten bereits in GetHenry. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Aware
+++ Der Berliner Geldgeber Atlantic Labs investiert nach unseren Informationen gemeinsam mit Angel-Investoren wie Christian Reber (6wunderkinder, Pitch) in Aware. Das Berliner Startup, das von den EyeEm-Gründern Florian Meissner und Ramzi Rizk gegründet wurde, kümmert sich um die “Entwicklung einer mobilen App zur Auswertung von Gesundheitsdaten”. Konkret geht es zunächst um Blutests im Abo-Modell. Cherry Ventures und June investieren in Aware. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Regimen
+++ Ringier Digital Ventures investiert 2,25 Millionen US-Dollar in Regimen. Das deutsche-amerikanische Startup, das 2019 von Max Kersting gegründet wurde, bietet eine digitale Therapie rund um das Thema Erektionsstörungen an. “The app was recently CE-certified as a medical device in Europe, and is poised to serve as a revolutionary answer to brands positioning ED medication as the be-all-end-all when it comes to treatment of ED”, teilt das Berliner Unternehmen mit.

AdScanner
+++ Der Prager Geldgeber J&T Ventures und die Beteiligungsgesellschaft Laughing Tun sowie Altinvestor South Central Ventures investieren 1,8 Millionen Euro in AdScanner. Das deutsch-kroatische Startup entwickelt “Datenlösungen für mehr Transparenz, Kontrolle und Geschwindigkeit im Medium TV”. “Dies ist ein großer Schritt nach vorn, um wichtige europäische Märkte zu erschließen und neue Produkte auf Basis der aktuellen Datenlösungen zu entwickeln”, teilt das Unternehmen mit. 

Vyoma
+++ Der Berliner Geldgeber Atlantic Labs und Christian Stiebner investieren in Vyoma. Das Startup aus Darmstadt, das 2020 von Stefan Frey, Christoph Bamann und Luisa Buinhas gegründet wurde, kümmert sich um die satellitengestützte Beobachtung von Weltraumschrott. “With the Seed round, Vyoma will be able to advance the development and testing of its debris-tracking cameras that will be launched onboard its own satellite fleet in 2023”, teilt die Jungfirma mit.

reverse.supply
+++ Der Frühphasen-Investor Push Ventures, Julia Bösch (Outfittery) und Marcus Börner (Optiopay, reBuy) investieren eine mittlere sechsstellige Summe in reverse.supply. Das Berliner Startup, das 2021 von Max Große Lutermann und Janis Künkler gegründet wurde, positioniert sich als White-Label Plattform in Sachen Re-Commerce. Zielgruppe sind dabei Modemarken. Über das investment von Optiopay-Gründer Börner hatten wir bereits im Mai berichtet.

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#DealMonitor – Tiger Global investiert 175 Millionen in Contentful (Unicorn!) – Grover sichert sich 1 Milliarde-Asset-Backed-Finanzierung


Im aktuellen #DealMonitor für den 28. Juli werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Contentful
+++ Der Über-Geldgeber Tiger Global investiert gemeinsam mit Base10 Advancement Initiative und Tidemark 175 Millionen US-Dollar in Contentful. Die Bewertung steigt auf 3 Milliarden Dollar – damit ist Contentful nun ein Unicorn. Das Berliner Startup, das 2013 von Sascha Konietzke und Paolo Negri gegründet wurde, positioniert sich als sogenanntes “Headless CMS”. Über das Startup können Content-Builder. also Entwickler, Designer und Content Creator, Inhalte erstellen und für alle Kanäle und Geräte verbreiten. Sapphire Ventures, General Catalyst, Salesforce Ventures sowie weitere Investoren investierten zuletzt 80 Millionen Dollar in Contentful. Die Bewertung soll damals – im Sommer des vergangenen Jahres – nahe der Unicorn-Marke gelegen haben, also bei knapp 1 Milliarde Dollar. Insgesamt flossen nun rund 333 Millionen in das Unternehmen. Mehr im ausführlichen Artikel zum Unicorn-Investment

Grover
+++ Der englische Kapitalgeber Fasanara Capital stellt dem Berliner Unternehmen Grover im Rahmen einer sogenannten Asset-Backed-Finanzierung rund 1 Milliarde US-Dollar zur Verfügung. “Das Fremdkapital wird einer Zweckgesellschaft bereitgestellt, die hiermit die Elektronikartikel erwirbt welche von Grovers Kunden gemietet werden. In dieser neuen Struktur werden das Eigentum und die Finanzierung der vermieteten Geräte getrennt von Grovers Technologie-Plattform, was es dem Unternehmen ermöglicht sich vollständig auf seine Kernaktivitäten der Produktentwicklung, Kundenakquise und internationalen Expansion zu konzentrieren”, teilt das Unternehmen mit. Zudem erweitert die Jungfirma ihre Serie-B-Finanzierungsrunde. “Die aktuelle Series-B-Finanzierungsrunde erhöht sich damit von 71 auf 100 Millionen US-Dollar” heißt es in der Presseaussendung.  Zu den Investoren von Grover gehören unter anderem JMS Capital-Everglen, Augmentum, Viola Fintech, Seedcamp, Circularity Capital, coparion und Samsung Next. Das Berliner Startup, das insbesondere Unterhaltungselektronik vermietet, wurde 2015 von Michael Cassau gegründet. Bereits 2020 sicherte sich das Grownup, das 275 Mitarbeiter:innen beschäftigt, eine sogenannte Asset-Backed-Finanzierung in Höhe von 250 Millionen Euro. Grover ist derzeit in Deutschland, Österreich, den Niederlanden und Spanien aktiv. Mehr über Grover

Isar Aerospace
+++ HV Capital, der Autobauer Porsche und die Bankengruppe Lombard Odier und weitere Altinvestoren investieren 64 Millionen Euro in Isar Aerospace. Insgesamt sammelte das Unternehmen in Series-B-Finanzierung nun rund 140 Millionen ein. Lakestar, Earlybird, Vsquared Ventures, Airbus Ventures, Apeiron und HV Capital sowie Bulent Altan, Ann-Kristin und Paul Achleitner investierten Ende des vergangenen Jahres rund 75 Millionen Euro in Isar Aerospace. Über die Erweiterung der Investmentrunde hatten wir bereits Mitte Juni im Insider-Podcast berichtet. Das 2018 von Daniel Metzler, Josef Fleischmann und Markus Brandl gegründete Unternehmen will kleinere Satelliten kostengünstiger in den Orbit befördern und entwickelt deswegen unter anderem an alternativen Antrieben für Trägerraketen. 180 Mitarbeiter:innen wirken derzeit für die Jungfirma. Mehr über Isar Aerospace

Roadsurfer 
+++ Tier Mobility-Gründer Lawrence Leuschner sowie die Trivago- und Flaschenpost-Macher investieren 4,5 Millionen Euro in Roadsurfer – siehe Gründerszene. Erst Ende März investierten HV Capital, Heartcore Capital und die Altinvestoren 24 Millionen Euro in Roadsurfer. Das Münchner Startup, das 2016 von Markus Dickhard, Stephie Niemann, Christoph Niemann, Jean-Marie Klein und Susanne Dickhardt gegründet wurde, vermietet Camper. Derzeit bietet das Unternehmen nach eigenen Angaben über 2.500 Camper an 22 Standorten in mehreren europäischen Länder an – darunter Deutschland, Frankreich, Spanien und Portugal. Mittlerweile arbeiten 230 Mitarbeiter:innen für Roadsurfer. Der Münchner Angel-Verbund 10x Group, hinter dem Andreas Etten, Felix Haas, Jan Becker und Robert Wuttke stecken, investierte bereits frühzeitig in das Unternehmen.

MERGERS & ACQUISITIONS

MyValue Solutions
+++ finleap connect übernimmt den spanischen Open Banking-Anbieter MyValue Solutions. “Durch diese erste Akquisition gewinnt finleap connect die Vorteile der marktführenden Technologie und des bedeutenden Kundenstamms des zweitgrößten Open-Banking-Unternehmens auf dem iberischen Markt hinzu, einschließlich seines Status als vertrauenswürdiger Partner namhafter Finanzinstitute”, teilt das Unternehmen mit. Das Geschäftskunden-FinTech finleap connect, das 2019 aus dem Zusammenschluss der beiden Unternehmen Figo und Finreach hervorgegangen ist, positioniert sich als Full Stack-Plattform für Open-Banking-Dienstleistungen. Die Bewertung von Finleap Connect lag offiziellen Angaben zufolge zuletzt im “dreistelligen Millionenbereich”.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

#aktuell, #base10-advancement-initiative, #camping, #contentful, #fasanara-capital, #finleap-connect, #fintech, #grover, #hv-capital, #isar-aerospace, #lombard-odier, #munchen, #myvalue-solutions, #porsche, #roadsurfer, #tidemark, #tiger-global, #venture-capital

#DealMonitor – solarisBank bekommt 190 Millionen – Aleph Alpha sammelt 23 Millionen ein – Tim Schumacher legt World Fund auf


Im aktuellen #DealMonitor für den 27. Juli werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

solarisBank
Jetzt offiziell: Decisive Capital Management, Pathway Capital Management, CNP (Groupe Frère) und Ilavska Vuillermoz Capital investieren gemeinsam mit Altinvestoren wie yabeo Capital, BBVA, Vulcan Capital und HV Capital 190 Millionen Euro in die solarisBank. Das junge Banking as a Service-FinTech steigt dabei – wie mehrfach erwartet – zum Unicorn auf. Im Insider-Podcast hatten wir Mitte Juli über den Einstieg von Decisive Capital Management und deren 160 Millionen Investment berichtet. Alles in allem beläuft sich das Investment nun auf 190 Millionen. Die Bewertung liegt bei 1,4 Milliarden Euro. Wie bereits vor zwei Wochen berichtet, wird die solarisbank, die neue Finanzspritze nutzen, um einen britischen Wettbewerber zu übernehmen. Mit der offiziellen Presseaussendung ist nun auch der Name des Unternehmens bekannt, es handelt sich um Contis. Mehr im ausführlichen Artikel zum Unicorn-Investment

Aleph Alpha
+++ Earlybird, Lakestar, UVC Partners und die Altinvestoren LEA Partners, 468 Capital und Cavalry Ventures investieren 23 Millionen Euro in Aleph Alpha. Insgesamt flossen nun schon 28,3 Millionen Euro in die Jungfirma. Das Heidelberger Startup, das 2019 von Jonas Andrulis (zuletzt in der KI-Forschung bei Apple tätig) gegründet wurde, entwickelt KI-Systeme. In der der Eigenbeschreibung des Startups heißt es: “Die Technologie ist in der Lage, komplexe Texte auf Basis minimaler menschlicher Eingaben zu verstehen und zu generieren und fungiert als virtueller Assistent in einer neuen Generation der Mensch-Maschine-Interaktion”. Mit dem frischen Kapital möchte das Unternehmen nun die “unabhängige Entwicklung von hochmodernen KI-Systemen weiter beschleunigen und sein Team aus erstklassigen KI-Forschern, Ingenieuren und Delivery Professionals weiter ausbauen”.

Quantum-Systems
+++ Die Europäische Investitionsbank stellt dem das Drohnen-Startup Quantum-Systems, das 2015 gegründet wurde, einen Kredit in Höhe von 10 Millionen Euro bereit. “Das Geld ist für den weiteren Ausbau der Unternehmenskapazitäten in den Bereichen autonomes Fliegen und künstliche Intelligenz bestimmt”, teilt das Unternehmen mit. Quantum-Systems aus Oberpfaffenhofen  entwickelt und produziert Drohnen für Vermessungszwecke sowie den Verteidigungs- und Sicherheitssektor .

VENTURE CAPITAL

World Fund
+++ Der Kölner Investor und Seriengründer Tim Schumacher (sedo, eyeo und Saas.group) sowie die Venture Capitalistin Daria Saharova, zuletzt Vito One, legen nach unseren Informationen den World Fund auf. Gemeinsam möchte das Duo rund 300 Millionen Euro einsammeln und in junge Startups, insbesondere aus dem ClimateTech-Segment investieren. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

468 Capital
+++ Der junge Early Stage-Investor 468 Capital, der von Alexander Kudlich, Ludwig Ensthaler und Florian Leibert gestartet wurde, plant nach unseren Informationen bereits seinen zweiten Fonds. Zielgröße sind rund 200 Millionen Euro. 468 Capital, offiziell im Juni 2020 an den Start gegangen, investiert insbesondere in DeepTech-Startups. Im ersten Topf von 468 Capital sind rund 183 Millionen Euro. 468 Capital investierte zuletzt etwa in Mayd, Customcells, Noyes Technologies, Ostrom, wajve und Arive. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Discovery Ventures
+++ Discovery Ventures, das von Jan Deepen und Stefan Jeschonnek, den Gründern von Zeitgold und SumUp, geführt wird, legt derzeit nach unseren Informationen einen Growth-Fonds in Höhe von rund 15 Millionen Euro auf. Seit Ende 2015 investiert Discovery Ventures in junge Unternehmen. Zum Portfolio der Berliner gehören Unternehmen wie Gorillas, Choco und Trade Republic. Vor allem beim flaschenpost.de-Exit konnte Discovery Ventures zuletzt ordentlich Geld vom Tisch nehmen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

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Powered by local stores, JOKR joins the 15 min grocery race with a $170M Series A

“We are true believers in the fact that the world needs a new Amazon, a better one, a more sustainable one, one that appreciates local areas and products.” It’s quite one thing to claim you are out to replace Amazon (just as its founder goes into space), but Ralf Wenzel, Founder and CEO of JOKR, certainly believes his company might have a shot. And he’s raising plenty of money to aim at that goal.

Today the fast-growing grocery and retail delivery platform has closed a whopping $170 million Series A funding round. The round comes three months after the company started operations in the U.S., Latin America, and Europe. JOKR’s team consists of people who created both foodpanda and Delivery Hero, so from the outside at least, they have the chops to build a big business.

The round was led by Led by GGV Capital, Balderton Capital, and Tiger Global Management. It was joined by Activant Capital, Greycroft, Fabrice Grinda’s FJ Labs, as well as Latin America’s tech-specialized VC firms Kaszek and Monashees, as did HV Capital, the first institutional investor.

Based out of New York, where it launched last month JOKR plans to roll out across cities in the U.S., Latin America and Europe. Right now it’s live in nine cities, across Latin American countries, Brazil, Mexico, Colombia, Peru, as well as Poland and Austria in Europe.

Wenzel said: “The investment we announced today will empower us to continue our expansion at an unprecedented rate as we continue to build JOKR into the premier platform for a new generation of online shopping, with instant delivery, a focus on local product offerings and more sustainable delivery and supply chains. We are proud to be able to partner with such a distinguished group of international tech investors to help us seize the enormous opportunity in front of us.”

JOKR’s pitch is that it enables small local businesses to sell their goods, sourced from other local businesses, via the platform, thus expanding their reach without the need for complex logistics and delivery networks on their own. But that local aspect also builds sustainability into the model.

Hans Tung, Managing Partner at GGV Capital, and newly appointed member of JOKR’s board said: “Ralf has put together an all-star team for food delivery that will transform the retail supply chain. The combination of food delivery experience and the sophisticated data capabilities that optimizes inventory allocation and dispatch, set JOKR apart. We look forward to working with the team on their mission to make retail more instant, more democratic, and more sustainable.”

JOKR is joining other fast-delivery grocery providers like Gorillas and Getir in providing a 15 minute delivery time for supermarket and convenience products, pharmaceuticals, but also ‘exclusive’ local products that are not available in regular supermarkets. Although, so far, it only has an app on Google Play.

Speaking at an interview with me Wenzel said: “We are close to the equivalent of Instacart, strongly grocery focused. Our offering is significantly broader than the ones of Gorillas because we’re not only focusing on convenience and all kinds of different grocery categories, we’re getting closer to a supermarket offering, so the biggest competing element would be the traditional supermarkets, the offline supermarkets, as well as online grocery propositions. We are vertically integrating and hence procuring directly, cutting out middlemen and building our own distribution warehouses.”

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#DealMonitor – Enpal sammelt 100 Millionen ein – Anyline bekommt 20 Millionen – helu sammelt 5 Millionen ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 8. Juli werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Enpal
Jetzt offiziell: HV Capital und die Privatbank Berenberg investieren – wie bereits im Mai im Insider-Podcast berichtet – gemeinsam mit E.R. Capital, FRIBA Investment, Heliad Equity
Partners, Peter Rive, Mitgründer von SolarCity, HelloFresh-Mitgründer Thomas Griesel, und Ex-Auto1-COO Christopher Muhr 100 Millionen Euro in Enpal. Das 2017 von Mario Kohle (Käuferportal-Gründer), Viktor Wingert und Jochen Ziervogel gegründete Unternehmen, das Solaranlagen vermietet, erwirtschaftete 2020 einen Umsatz in Höhe von 56 Millionen Euro. In den vergangenen Jahren investierten insbesondere Picus Capital, Spreadshirt-, Circ- und Delivery Hero-Gründer Lukasz Gadowski sowie der amerikanische Investmentfonds Princeville Climate Technology in das Unternehmen, das langfristig einen IPO plant. Enpal-Gründer Kohle sprich in unserem Interview-Podcast zuletzt über den Klimawandel, Promi-Investor Leonardo DiCaprio, Fehler, die Börsenpläne von Enpal, große bzw. ambitionierte Ziele, offene Kommunikation und Technologien aus dem 19.Jahrhundert. Mehr über Enpal 

Anyline 
+++ Digital+ Partners und die Altinvestoren Project A, Senovo, Hansi Hansmann und Push Venture investieren 20 Millionen UD-Dollar in das Wiener Unternehmen Anyline, einen Anbieter für Bilderkennungssoftware mit einer KI basierten Optical Character Recognition–Technologie (OCR). Das Startup, das 2013 von Lukas Kinigadner gegründet wurde, sammelte zuletzt 12 Millionen Dollar ein. Insgesamt flossen nun schon 37 Millionen Dollar in Anyline. Derzeit arbeiten rund 100 Mitarbeiter:innen für das Unternehmen. Zu den Kunden von Anyline gehören Firmen wie Discount Tire, PepsiCo und E.ON.

helu
+++ Der Berliner Geldgeber Atlantic Labs, wefox-Gründer Fabian Wesemann, Bitpanda-Gründer Eric Demuth, der ehemalige Lakestar-Partner Gilad Novik, Marco Rodzynek (Noah Conference), und Oliver Manojlovic investieren 5 Millionen Euro in helu. Das Wiener FinTech verspricht seinen Nutzern einen “einfachen Zugang” zu ihren Finanzdaten. Die Jungfirma schreibt dazu: “Helu hilft dir mit Deinen Ad-hoc Suchen rund um Kosten oder Umsätzen. Ohne lange auf das Feedback vom Steuerberater zu warten, hast Du alle Daten selbst im Griff”. Helu wurde 2020 von Franz Salzmann gegründet.

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#DealMonitor – Habyt bekommt 20 Millionen (und übernimmt homefully) – Finleap Connect sammelt 22 Millionen ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 17. Juni werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Habyt
+++ Vorwerk Ventures, HV Capital, P101 und Picus Capital investieren 20 Millionen Euro in den Co-Living-Anbieter Habyt. Im Zuge der Investmentrunde übernimmt Habyt zudem seinen  Wettbewerber homefully. Das Unternehmen wird “zunächst als eigenständige Marke weitergeführt”. homefully, von Sebastian Wuerz gegründet, vermietet seit 2016 möblierte Zimmer. In den vergangenen Jahren investierten HV Capital, RTP Global und Co. rund 6 Millionen in das Startup aus Frankfurt am Main. Habyt, 2017 von Luca Bovone gegründet, übernahm in den vergangenen Monaten bereits das Madrider Unternehmens Erasmo’s Room, den Berliner Wettbewerber GoLiving und das US-Geschäft von Quarters. Nach eigenen Angaben bietet Habyt derzeit über 5000 Wohneinheiten in 15 Städten und sechs Ländern an. Mehr über Habyt

Finleap Connect
+++ Der Softbank-Ableger SBI Investments und Ilavska Vuillermoz Capital investieren 22 Millionen Euro in Finleap Connect – siehe FinanceFWD. Das Geschäftskunden-FinTech, das 2019 aus dem Zusammenschluss der beiden Unternehmen Figo und Finreach hervorgegangen ist, positioniert sich als Full Stack-Plattform für Open-Banking-Dienstleistungen. Die Bewertung von Finleap Connect liegt offiziellen Angaben zufolge nun im “dreistelligen Millionenbereich”.

emax digital
+++ Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), Bayern Kapital sowie die Business Angels Dirk Freytag und Arndt Groth investieren in emax digital. “Mit dem Investment will das Startup den
Aufbau seiner KI-gestützten Reporting- und Analyse-Software vorantreiben”, heißt es in der Presseaussendung. Das Münchner Unternehmen emax digital wurde 2018 von Andreas Kleofas und Dominik Pietrowski gegründet.

Limitd 
+++ Das Unternehmen eValue und die Hamburger Wünsche Group sowie einige Angel-Investoren investieren eine siebenstellige Summe in Limitd. Das Berliner Startup, das 2019 von Ronald Horstman, Sebastian Weil, Malte Fehr und Roman Blumenstock (alle früher bei ProSiebenSat.1 tätig) gegründet wurde, entwickelt gemeinsam mit Influencern Produkte für den Einzelhandel – etwa die Chips-Marke ROB’s für CrispyRob. Das frische Kapital soll “in die laufenden Geschäfte und neue Marken” fließen.

Threatray
+++ Verve Ventures, Hammer Team, SICTIC, BackBone Ventures und innofund.vc investieren 2,3 Millionen Schweizer Franken in das Cyber-Security-Startup Threatray. “Threatray’s malware intelligence platform gives enterprise and government security teams deep visibility into attempted and unfolding malware attacks, facilitating effective defense and response to cyber-attacks”, teilt das Unternehmen mit. Das Spin-off der Berner Fachhochschule wurde 2018 von Endre Bangerter und Jonas Wagner gegründet.

Txture
+++ Corecam Capital Partners und red-stars data investieren eine siebenstellige Summe in das Innsbrucker Startup Txture – siehe Trending Topics. Das Spin-off der Universität Innsbruck, das 2017 von Thomas Trojer und Matthias Farwick gegründet wurde, bietet eine “Software-Plattform zur Analyse und Cloud-Transformation globaler IT-Landschaften” an.

VENTURE CAPITAL

encourageventures
+++ Mit encourageventures bauen 60 Top-Managerinnen ein Netzwerk für Gründerinnen auf. “Aus welcher Branche die Startups kommen, spielt dabei im ersten Schritt keine Rolle. Einzige
Grundvoraussetzung für eine Aufnahme in das encourageventures-Netzwerk: Es muss mindestens eine Frau an der Gründung beteiligt sein”, teilt das Netzwerk mit. Gemeinsam mit Auxxo plant encourageventures zudem den Aufbau eines All-Female-Growth-Fonds (100 bis 200 Millionen Euro). Zu den Unterstützerinnen von encourageventures gehören unter anderem Ina Schlie, Alexa Hergenröther, Filiz Albrecht, Astrid Frohloff, Anna Kaiser und Miriam Wohlfarth.

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Co-living startup Habyt closes $24M Series B, merges with Homefully

When WeWork appeared, other entrepreneurs looked at the model and thought that if you could apple co-working to property, then why not apply co-living. Thus, in the US, Common appeared, as did Hmlet in Asia. Imn the EU, Habyt launched, but has already gobbled-up its competitors Quarters, Goliving, and Erasmo’s Room.

It’s now closed a series B round of €20M / $24M, and merged with another competitor, Homefully, founded by Sebastian Wuerz in 2016. The round was backed by HV Capital (formerly Holtzbrink Ventures), Vorwerk Ventures, P101 and Picus Capital.

Founded in 2017 by Luca Bovone, Habyt will now have over 5,000 units across 15 cities and 6 countries. The merged companies will offer fully furnished and serviced living units, coupled with a tech-enabled user-experience and a focus on community, aimed at young professionals between 20 and 35 years old who move jobs and cities fairly frequently.

Luca Bovone, Founder and CEO of Habyt, said: “We have been on an incredible journey in the past year and a half. In spite of less than perfect market conditions we have been able to grow a lot via a very successful M&A strategy that brought us into the position of leaders of our sector in Europe and that still has a lot of potential. This 20M series B round really opens our doors to keep building Habyt both via organic growth and via more M&As. We are now looking at strategic targets in Europe, specifically in France and Italy, and also in other continents, especially in Asia.”

Sebastian Wuerz, Founder of homefully, said: “The coliving market is going through a consolidation phase and Habyt has really seized this opportunity quickly and effectively and is on the best track to become the leader of the sector at a global scale. Joining forces is a crucial step in this direction and I am very excited for the team to be part of this journey.”

Felix Kluehr, Partner at HV said: “We are happy to see that Habyt has emerged as the leading player in the European co-living market and HV is excited to support the team in their ambitious plan to build the leading European coliving company”.

Over an interview, Bovone told me: “It’s like a member’s club. We have a subscription model, where people pay a monthly fee, which is your rent, and then you can, of course, apply for a room somewhere else and know that we have a fairly decent scale across Europe and eventually, also in southern Europe. You are able to move from one place to the other. Our motto is live anywhere.”

He said that the pandemic had meant that people were ditching co-working spaces and “They would prefer to spend 50 to 100 euro more per month on getting better housing where they can work comfortably from home.”

“We are already seeing within our customer base, they want to stay six months in Berlin, three months in Madrid, then move back to Berlin and so on. The traditional housing market just doesn’t allow that to happen. You have contracts with utilities and so on, which you can never break and it’s just an outdated product offering, and we’re trying to tackle that.”

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Cannabis and digital health start-up Sanity Group closes $44.2M Series A led by Redalpine

Berlin-based cannabis and digital health start-up Sanity Group has closed a $44.2M Series A financing round led by Swiss VC Redalpine along with US-based Navy Capital and SOJE Capital. GMPVC also participated in the round. This appears to be the largest round of cannabis funding in Europe to date and brings total investment in Sanity Group to $73M.

The new capital will be used to expand the Group’s medical division in Europe as well as a EU-GMP-compliant research and production facility near Frankfurt.

Previous investors include HV Capital, TQ Ventures, Atlantic Food Labs, Cherry Ventures, Bitburger Ventures, and SevenVentures. In addition, Sanity Group has attracted celebrity angels including music producers will.i.am, Scooter Braun, and actress Alyssa Milano.

Sanity’s cannabis-based platform is for mental health and chronic pain management, allowing the tracking of cannabis-based therapy digitally with a medical device. This tells customers how much of the active ingredient (THC, CBD or other cannabinoids) is being administered. This is then registered in a therapy diary.

Finn Age Hänsel, founder and managing director of Sanity Group said: “A round of this magnitude shows that cannabis is increasingly moving into the mainstream of investor awareness, and represents an important milestone in our business expansion on our way to becoming Europe’s leading cannabis company.”

Over an interview, he added: “So we are fully legal and operated in Germany. We are just about to enter the Czech Republic and Poland. The UK is one of the biggest markets we want to enter going forward because, as you might know, the whole area of medical cannabis is slowly but surely opening all over Europe, with Germany being the largest market, about 80% of all the cannabis cannabinoid-based therapies today. But actually, the UK being the number two, which is a super attractive market for us but we look further into the Czech Republic and Poland, because those are the markets that have opened up from a regulatory perspective, at the most, over the last two years, and then France will open up next year, but that’s basically one after the other.”

Sean Stiefel, CEO at Navy Capital said: “The European cannabis market faces exciting developments in the coming months. Compared to the North American market, Europe is now where we were in the U.S. about four years ago. We want to bring our expertise and experience to the table. For our first investment in Europe, it was important for us to find a team that understands the market and has real industry experts in its ranks.”

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#DealMonitor – Aitme sammelt 9 Millionen ein – Xilinx kauft Silexica – ImmoScout24 übernimmt wg-suche.de


Im aktuellen #DealMonitor für den 15. Juni werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Aitme
+++ HV Capital, Vorwerk Ventures, Global Founders Capital (GFC) und La Famiglia sowie Business Angel Oliver Ringleben investieren 9 Millionen Dollar in das Robotik-Startup Aitme. Insgesamt flossen nun schon  rund 12,5 Millionen Dollar in den Kantinen-Roboter. “Das frisch gewonnene Kapital wird Aitme für die Produktweiterentwicklung und nationaler Expansion im deutschen Markt nutzen”, teilt das Startup mit. Das von Foodora-Gründer Emanuel Pallua und Julian Stoß, zuletzt myTaxi, gegründete Unternehmen bietet vollautomatisierte Küchen für Unternehmen an. 20 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Aitme. Mehr über Aitme

Dance
+++ Ein ganzer Schwung Angel- und Promi-Investoren investiert in Dance – darunter Chance the Rapper, Jeffrey Katzenberg, Sujay Jaswa, Julian Hönig, Lea-Sophie Cramer, Maisie Williams, Suneil Setiya, Greg Skinner und will.i.am. “Dance ist stolz darauf mit Koryphäen aus verschiedenen Branchen, Ländern und mit verschiedenen Hintergründen zusammenzuarbeiten”, teilt das Unternehmen mit. Hinter Dance verbirgt sich ein Subscription-Service für E-Bikes, der von Alexander Ljung und Eric Quidenus sowie Jimdo-Macher Christian Springub gegründet wurde. Und auch Planet A Ventures investiert nun offiziell in Dance – wie im März exklusiv im Insider-Podcast berichtetMehr über Dance

FinList
+++ Das Unternehmen Strategis, das sich um Vertriebs- und Verwaltungslösungen in der Immobilienwirtschaft kümmert, investiert in FinList. Das junge Unternehmen positioniert sich als “digitaler Atlas für gewerbliche Immobilienfinanzierung”. Das Team beschreibt das Konzept so: “Finanzierungssuchende aus Deutschland und Österreich können hier Informationen zu passenden europäischen Kreditgebern für Fremd- und Nachrangkapital erhalten”. Gegründet wurde das FinTech aus Hohen Neuendorf von Sandra Olschewski und Florian Hollm.

MERGERS & ACQUISITIONS

Silexica
+++ Das amerikanische Unternehmen Xilinx, im Segment adaptives Computing unterwegs, übernimmt das Kölner Startup Silexica. Das Unternehmen, das 2014 gegründet wurde, entwickelt SLX-Programmierungstechnologien, die Unternehmen dabei unterstützen, intelligente Produkte wie selbstfahrende Autos vom Konzept bis zur Implementierung zu begleiten. Investoren wie EQT Ventures, Merus Capital, Paua Ventures, DSA Invest und der Seed Fonds Aachen investierten in den vergangen Jahren rund 28 Millionen in Silexica. “Silexica’s SLX FPGA tool suite empowers developers with an unparalleled development experience building applications on FPGAs and Adaptive SoCs. This technology will become integrated with the Xilinx Vitis™ unified software platform to substantially reduce the learning curve for software developers building sophisticated applications on Xilinx technology”, teilt das Unternehmen mit. Der Verkaufspreis ist nicht bekannt. Mehr über Silexica

wg-suche.de
+++ Der Immobilien-Marktplatz ImmoScout24 übernimmt WG-suche.de komplett – siehe Gründerzene. “Für die Übernahme dürfte  ein Millionenbetrag geflossen sein”, heißt es im Artikel. ImmoScout24 stieg bereits 2017 bei wg-suche.de ein. Das Unternehmen sicherte sich damals 25 % an der jungen Firma, die WG-Zimmer und möblierte Wohnungen vermittelt. Die Investitionssumme lag vor vier Jahren im niedrigen siebenstelligen Bereich. Der WG-Dienst wurde zudem schon früh von You Is Now, dem inzwischen eingestellten Inkubator-Programm von Scout24, unterstützt. wg-suche.de ging 2012 an den Start. Gegründet wurde die Plattform von Natascha Wegelin (Madame Moneypenny) und Carsten Wagner.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

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#DealMonitor – Razor Group sammelt 400 Millionen ein – Berenberg investiert in Enpal – Acton Capital investiert in Metalshub


Im aktuellen #DealMonitor für den 4. Mai werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Razor Group
+++ BlackRock und Victory Park Capital (VPC) sowie die Altinvestoren investieren 400 Millionen US-Dollar – gemeint ist eine Fremd- und Eigenkapitalfinanzierung – in den Amazon-Shop-Aufkäufer Razor Group. “Mit BlackRock und VPC erweitert Razor seinen Investorenkreis um zwei renommierte globale Investoren, die über eine umfangreiche Erfolgsbilanz verfügen, E-Commerce-Marktführer zu unterstützen. Razor ist überzeugt, dass das Unternehmen damit seine Führungsposition in Europa und darüber hinaus weiter festigen kann”, teilt das Unternehmen mit. Zuvor flossen bereits 70 Millionen US-Dollar in die Razor Group – unter anderem von 468 Capital, Redalpine, Presight Capital, Global Founders Capital und Claret Capital Partners. Die Razor Group, 2020 von Tushar Ahluwalia und Jonas Diezun gegründet, kauft – wie das große Vorbild Thrasio – profitable Amazon-Händler und führt deren Geschäfte weiter. Über 100 Mitarbeiter:innen arbeiten bereits für die Jungfirma. In den vergangenen Monaten übernahm das junge Unternehmen unter anderem HappyPo. Mehr über die Razor Group

Enpal
+++ Die Privatbank Berenberg steht gemeinsam mit dem Münchner Geldgeber HV Capital vor einem Investment in Enpal. Das Berliner Unternehmen, das 2017 von Mario Kohle (Käuferportal-Gründer), Viktor Wingert und Jochen Ziervogel gegründet wurde, vermietet Solaranlagen. In der Vergangenheit investierten insbesondere Picus Capital, Spreadshirt-, Circ- und Delivery Hero-Gründer Lukasz Gadowski sowie der amerikanische Investmentfonds Princeville Climate Technology in das Unternehmen, das langfristig einen IPO plant. 2020 erwirtschaftete die Jungfirma 56 Millionen Euro Umsatz, 2019 gerade einmal 18 Millionen. Details gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. Mehr über Enpal #EXKLUSIV

Metalshub
+++ Der Münchner Kapitalgeber Acton Capital investiert rund 7,5 Millionen Euro (inklusive Convertible) in Metalshub. Das Unternehmen aus Düsseldorf digitalisiert seit 2016 den Metallhandel. Zu den Investoren von Metalshub gehören bisher die brasilianische Beteiligungsgesellschaft Chromo Invest, der Berliner Geldgeber Point Nine Capital und diverse Business Angels – darunter die Flixbus-Gründer. Chromo Invest hielt zuletzt bereits 12,8 % am Unternehmen. Details gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. Mehr über Metalshub #EXKLUSIV

Urbyo
+++ Der Berliner Kapitalgeber June, hinter dem unter anderem  Google-Vorstand Philipp Schindler steckt, investiert in Urbyo. Das Berliner Stealth-Startup kümmert sich “um den Betrieb von Internetportalen und Dienstleistungen für im Internet aktive Kunden”. Urbyo wird von Markus Fasselt sowie Philipp Schormann und Oliver Wulf vorangetrieben. Das Team baute zuvor bereits das Unternehmen Deutsche Auftragsagentur auf und verkaufte es an Bosch. Details gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Labforward
+++Das Family Office der Familie Fielmann investiert gemeinsam mit dem Altinvestor IBB Ventures sowie “bestehenden und neue Business Angels” mehr als 3 Millionen Euro in die Berliner Laborsoftware-Firma Labforward. Das Unternehmen entstand 2019 durch die Fusion von labfolder und cubuslab. labfolder wurde 2013 von Simon Bungers und dem Biophysiker Florian Hauer gegründet. Zuletzt investierten die Laborgerätehersteller Tecan und 2mag sowie Altinvestor Peppermint Venture Partners mehr als 5 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr über Labforward

OptioPay
+++ Eos Venture Partners, Arab Bank Ventures und Seed X Liechtenstein investieren gemeinsam mit den Altinvestoren, darunter Avaloq Ventures und Main Incubator 5,75 Millionen Euro in OptioPay. Das Startup, das 2014 von Marcus Börner und Oliver Oster gegründet wurde, setzte zunächst auf ein Gutscheinsystem. Inzwischen positioniert sich das FinTech als Open Banking-Anbieter. OptioPay erstellt für seine Kunden “personalisierte und vorteilhafte Finanzkampagnen auf Basis von Bankdaten”. 65 Mitarbeiter:innen wirken bereits für OptioPay. Details gibt es auch im aktuellen Insider-Podcast. Mehr über OptioPay

sewts
+++ APEX Ventures, Bayern Kapital und der High-Tech Gründerfonds (HTGF) investieren eine siebenstellige Summe in das Robotik-Startup sewts. Das Unternehmen aus München entwickelt eine Software, “mit deren Hilfe Industrieunternehmen Prozesse automatisieren können, in denen leicht verformbare Materialien verarbeitet werden, zum Beispiel Textilien oder Folien”. Zunächst soll die Technologie der Jungfirma, die 2019 gegründet wurde, in industriellen Wäschereistraßen zum Einsatz kommen.

Cineamo
+++ Eine “norddeutsche Beteiligungsgesellschaft” investiert 1,1 Millionen Euro in das Kino-Startup Cineamo. Das Startup aus Würzburg bietet eine App sowie eine SaaS-Lösung für Kinobetriebe, genannt Cineamo-Control an. Filmfans können mit der kostenlosen App in ihrem Lieblingskino Filmwünsche und andere Eventideen anfragen. Das Kino behält dabei die volle Kontrolle über sein Programm. Ziel des Jungunternehmens ist es, besucherschwache oder freie Terminslots mit Angeboten der Besucher besser auszulasten.

4Gene 
+++ Goldmann International und MBG Baden-Württemberg investieren gemeinsam mit den Gründungsgesellschaftern eine “hohe sechsstellige Summe” in 4Gene. Das Münchner Startup bietet programmierbare Aromastoffe für verschiedenste Anwendungen an. “Mit der Technologie können nahezu alle Aromen so aufbereitet werden, dass eine molekulare Bindung möglich ist. Für die Kosmetikindustrie bedeutet das eine Revolution”, verkündet das Startup.

sourc-e
+++ Die Digitalagentur nexum investiert in das Kölner Unternehmen sourc-e, einem cloudbasierten Startup für Druck- und Packagingerzeugnisse. “Mit der Investition erweitert nexum sein E-Commerce- und Marketing-Portfolio, um einen smarten Druckdienstleister im B2B-Bereich”, heißt es in der Presseaussendung.  sourc-e wurde 2016 von Lucas Scherer und Felix Severing gegründet.

Dörrwerk
+++ Zentis Ventures, der Investmentableger von Zentis, investiert in Dörrwerk. Das Berliner Startup verwertet für seine Produkte seine Snacks, Suppen und Erfrischungsgetränke  ausschließlich Obst und Gemüse, “das aufgrund ästhetischer Mängel ansonsten nicht im regulären Verkauf gelandet wäre”. Dörrwerk wurde 2015 von Zubin Farhani gegründet.

Laori
+++ Faraday Venture Partners investiert eine sechsstellige Summe in Laori, das in dieser Woche in der VOX-Show “Die Höhle der Löwen” kein Investment einsammeln konnte. Das Berliner Food-Startup, das 2019 von Stella-Oriana Strüfing und Christian Zimmermann gegründet wurde, bietet alkoholfreie Gin an. Mit dem frischen Kapital möchte das junge Unternehmen “seine Marktposition im deutschen Markt für alkoholfreie Alternativen weiter ausbauen”.

EXITS

proSenio
+++ Das Unternehmen Schülke & Mayr, das im Segment Infektionsprävention und Hygienelösungen unterwegs ist, übernimmt proSenio. Zur Jungfirma, die sich 2919 mit dem Pflegehilfsmittel CommitMed zusammengeschlossen hat, gehören Pflegebox, ein Versand von Pflegehilfsmitteln sowie Marken wie hoerhelfer aktivwelt und sehhelfer. schülke möchte mit dem “Zukauf sein Portfolio strategisch um die Bereiche Pflege und Sanitätsbedarf – einem Markt, der gerade vor dem Hintergrund einer stetig wachsenden älteren Bevölkerung stark wächst” erweitern. Der Wachstumsfinanzierer yabeo invesierte 2014 in CommitMed und dann mit proSenio fusioniert. “Dadurch entstand ein profitabler, technologiebasierter Mittelständler mit zuletzt mehr als 24 Millionen Euro Jahresumsatz und rund 150 Mitarbeitern”, teilt der Geldgeber mit.

DIE HÖHLE DER LÖWEN

Ndeyefoods
+++ In der siebten Folge der neunten Staffel investierte Familien-Löwin Dagmar Wöhrl 130.000 Euro in  Ndeyefoods und sicherte sich dabei 30 % am Unternehmen. Hinter Ndeyefoods  verbergen sich “Gourmetsaucen mit einer westafrikanischen Note”. Ursprünglich wollte Ndeyefoods-Gründerin N’deye Fall-Kuete 130.000 Euro für 25 % ihrer Firmenanteile einsammeln.

ajuma
+++ In der siebten Folge der neunten Staffel investierten Pharma-Löwe Nils Glagau und Sales-Löwe Carsten Maschmeyer 110.000 Euro in ajuma und sicherten sich dabei 25 % am Unternehmen. Das Startup bietet einen UV-Bodyguard an. Der Sensor, der an der Kleidung oder am Handgelenk getragen wird, misst die einfallende Sonneneinstrahlung und bezieht auch Satellitendaten wie Ozonwerte in die Berechnung mit ein. Ursprünglich wollte das ajuma-Team 110.000 Euro für 15 % einsammeln.

SmartQ
+++ In der siebten Folge der neunten Staffel investierte Regallöwe Ralf Dümmel 40.000 Euro in SmartQ und sicherte sich dabei 15 % am Unternehmen. Hinter SmartQ verbirgt sich eine ergonomische Tapezierbürste.

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#Brandneu – Jokr, der Gorillas-Klon von Foodpanda-Gründer Ralf Wenzel


Jetzt offiziell: Foodpanda-Gründer Ralf Wenzel, zuletzt Managing Partner bei SoftBank, setzt mit Jokrwie bereits Anfang März im Insider-Podcast berichtet – nun voll und ganz auf das boomende Flash-Supermarkt-Konzept im Stil von Gorillas, goPuff und Co. HV Capital, Tiger Global und auch Softbank (SoftBank Latin America Fund) investieren bereits in das junge Unternehmen mit Sitz in Luxemburg, dass die Idee insbesondere in Emerging Markets bringen möchte.

In Mexiko City, der peruanischen Hauptstadt Lima und in der brasilianischen Metropole São Paolo ist Jokr bereits aktiv. Auf der Agenda stehen zudem bereits New York (USA), Bogota (Kolumbien) und “weitere Städte in Europa und Lateinamerika”. Für Warschau etwa sucht Jokr bereits Mitarbeiter:innen. In Deutschland wird Jokr dagegen vorerst nicht starten. Gorillas und Jokr gehen sich somit vorerst ein wenig aus dem Weg. In New York allerdings kommt es zum Wettbewerb zwischen den Anbietern, denn auch Gorillas plant den Start in der Metropole.

“We are building an Amazon on steroids”, sagt Wenzel der Nachrichten-Agentur Reuters zum offiziellen Start des neuen Unternehmens, das Lebensmittel innerhalb von wenigen Minuten vor die Haustür seiner Kunden liefert. Mit diesem Konzept sammelte Gorillas aus Berlin zuletzt 244 Millionen ein und stieg nicht einmal ein Jahr nach dem Start zum Unicorn auf. Welche Summe die prominenten Geldgeber in Jokr investieren, verkündet die Jungfirma nicht. In der Szene kursierte aber schon vor Wochen eine Investmentsumme von rund rund 100 Millionen Dollar.

“Der globale Einzelhandel befindet sich an einem Wendepunkt. Die nächste Generation des Einkaufens ist online, personalisierter und hochgradig lokalisiert, mit sofortiger Lieferung innerhalb von Minuten, und zwar über alle Produktkategorien hinweg. Jokr erfindet den Einzelhandel neu, indem wir das Einkaufserlebnis intelligenter, schneller und angenehmer gestalten und gleichzeitig dem Kunden ein wertvolles Gut zurückgeben: seine Zeit. Unsere Plattform liefert Bestellungen innerhalb von 15 Minuten, ohne Mindestbestellwert. Unser Ziel ist es, Kunden rund um die Welt ein völlig neuartiges Einkaufserlebnis zu bieten”, sagt Wenzel hochtrabend in der offiziellen Presseaussendung des Startups.

Tipp: 5 Dinge, die jeder über das ganz schnelle Unicorn Gorillas wissen sollte

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Adtriba sammelt rund 4 Millionen ein – Cleverly bekommt knapp 1 Million + LiveEO sammelt 5,25 Millionen ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 6. April werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Adtriba
+++ seed + speed Ventures, der Frühphasen-Investor von Carsten Maschmeyer, und Aschendorff Next investieren gemeinsam mit den Alt-Investoren Lightfield Equity, Jens Schumann, dem Lead-Investor High-Tech Gründerfonds (HTGF) und dem Innovationsstarter Fonds Hamburg (IFH)) nach unseren Informationen rund 4 Millionen Euro in Adtriba. Das Hamburger Startup, das 2015 von János Moldvay und Ludwig Ostrowski gegründet wurde, möchte die Online-Marketing-Kampagnen von kleinen und mittelständischen Unternehmen verbessern. Mit dem Adtriba-Dashboard lassen sich dann alle Aktivitäten auf einen Blick erfassen. Kunden von Adtriba sind unter anderem Montblanc, Gerry Weber und Flixbus. #EXKLUSIV

Cleverly
+++ Mehrere Business Angels – darunter die Flixbus-Gründer, Investorin Verena Pausder und Lea-Sophie Cramer investieren nach unseren Informationen knapp 1 Million Euro in Cleverly. Das sehr junge Berliner Startup kümmert sich um Online-Nachhilfe. Bei Cleverly werden Schüler:innen dabei “nicht nur von den besten Tutoren, sondern auch von Cleverly-Mentoren ganzheitlich unterstützt”. Hinter der Jungfirma stecken unter anderem Investor Björn Jopen und Bodychange-Gründer Fredrik Harkort. Zum Team gehören außerdem Mike Gehrhardt und  Philipp Grassinger. #EXKLUSIV

Charles
+++ Jetzt offiziell: Accel und HV Capital investieren – wie bereits Ende Februar im Insider-Podcast berichtet – in Charles. In der Investmentrunde fließen 6,4 Millionen Euro. Hinter Charles verbirgt sich eine Conversational-Commerce-as-a-Service-Software für Händler und Konsumgütermarken. Das Unternehmen aus Berlin, das von Artjem Weissbeck (Kapten & Son) und Andreas Tussing (McKinsey) gegründet wurde, ermöglicht es Marken ihre Produkte über WhatsApp und andere Chat-Apps anzubieten. Tarek Müller (AboutYou), Alexander Graf (Spryker Systems, Kassenzone) und Nils Seebach (Etribes) investieren zuvor bereits 1 Million in Charles.

LiveEO
+++ btov Partners, Helen Ventures, Motu Ventures, Dieter von Holtzbrinck Ventures (DvH Ventures), Andreas Kupke und “einer der renommiertesten Investoren aus dem Silicon Valley” investieren 5,25 Millionen Euro in LiveEO. Das Ende 2017 von Sven Przywarra und Daniel Seidel in Berlin gegründete Startup analysiert durch Künstliche Intelligenz die Aufnahmen von Satellitenaufnahmen seiner Kunden und bietet auf dieser Grundlage eine Lösung zur Überwachung der Infrastruktur, wie zum Beispiel Bahntrassen und Hochspannungsleitungen, an. DvH Ventures und Finanzcheck-Gründer Kupke investieren zuvor bereits in LiveEO.

inoqo
+++ “Führende Angel-Investoren und öffentliche Fördereinrichtungen” – darunter die Runtastic-Gründer Alfred Luger und Christian Kaar – investieren “knapp 2 Millionen Euro” in inoqo. Das 2020 in Wien gegründete ClimateTech entwickelt eine App, die es Onliner:innen ermöglicht, die verursachten CO2-Emissionen von Produkten zu ermitteln. Das Startup wurde von Markus Linder, Doris Wimmer, Hélène Saurais, Simon Haberfellner, Bernhard Schandl und Elisa Gramlich gegründet.

Monday.Rocks
+++Der langjährige SAP-Vorstand Stefan Ries und HR Pioneers-Geschäftsführer André Häusling investieren gemeinsam mit den Alt-Investoren eine siebenstellige Summe in Monday.Rocks. Das HR-Startup aus Düsseldorf, das von Tobias Liedtke, Mario Reis, Luisa Bunzel und Christoph Schönfelder gegründet wurde, kümmert sich um “digitale Team-Optimierung”. In eigener Sache teilt die Jungfirma mit: “Dies gelingt durch ein digitales Team-Instrument, das intrinsische Motivation analysiert, die Teamdynamiken versteht und das gesamte Unternehmen auf ein neues Leistungsniveau hebt”.

Seasy
+++ Der Salzburger Risikokapitalgeber Next Floor und Business Angel Oliver Sikora investieren eine sechsstellige Summe in Seasy – siehe Der Brutkasten. Das Startup aus Graz, das von Niklas Baumgartner, Martin Olsansky und Ivana Zemanovicova gegründet wurde, verbindet Segler und Marinas miteinander. In der Selbstbeschreibung heißt es: “Seasy offers a total solution that eases the everyday life of sailors, as well as marinas and yachting harbours”.

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DIE HÖHLE DER LÖWEN

easyBeeBox
+++ In der dritten Folge der neunten Staffel investierte Pharma-Löwe Nils Glagau 150.000 Euro in easyBeeBox und sicherte sich 25 % am Unternehmen. Die Jungfirma, die von Jan Meyer und Nick Peters gegründet wurde, bietet Bienenkästen für den heimischen Garten an. Ursprünglich wollte das easyBeeBox-Team 150.000 Euro für 15 % einsammeln.

Flüwa
+++ In der dritten Folge der neunten Staffel investierte Regal-Löwe Ralf Dümmel 60.000 Euro in Flüwa und sicherte sich 30 % am Unternehmen. Hinter Flüwa, das von Karheinz Voll ins Leben gerufen wurde, verbirgt sich eine Wasserwaage, die über einen Flügel verfügt. Ursprünglich wollte der Flüwa-Macher 60.000 Euro für 20 % einsammeln.

Kulero
+++ In der dritten Folge der neunten Staffel investierte Familien-Löwin Dagmar Wöhrl 200.000 in Kulero und sicherte sich 10 % am Unternehmen. Das Food-Startup, das von Juliane Schöning und Hemant Chawla gegründet wurde, setzt auf essbare Löffel. Der Deal platzte nach der Show aber.

PODCAST

Insider #99
+++ Schon die neue Insider-Ausgabe mit Sven Schmidt gehört?  In der aktuellen Folge geht es um Taktile, Finoa, Wisemarkt, Hive, Alexander Samwer, den VC-Markt, Iconi, den Spac-Boom, WeFox, Lilium, Airbank, Trana, Fanzone, Roadsurfer, Deliveroo, Gorillas, Flink und den Thrasio-Hype.

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Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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Charles raises €6.4M seed to bring ‘conversational commerce’ to WhatsApp

Charles, a Berlin-based startup that offers a “conversational-commerce” SaaS for businesses that want to sell on WhatsApp and other chat apps, has raised €6.4 million in funding.

Led by Accel and HV Capital, the seed funding will be used by the company to scale and meet existing demand for its conversational commerce platform.

Launched in 2020 by Artjem Weissbeck and Andreas Tussing after the pair had run a year-long experiment running a store in WhatsApp, Charles enables businesses to sell products and services via WhatsApp and other chat apps in order to “increase conversion rate, customer loyalty and ultimately revenue”.

The SaaS connects chat app APIs, such as WhatsApp and Messenger, with shop and CRM systems, like Shopify, SAP and HubSpot, all delivered through a user-friendly interface. The idea is to make it easier for businesses to meet their customers on the channels they already use and to bridge the gap between sales enquiries and support, and actual conversions.

” ‘Traffic’ and with it ‘conversion’ will exponentially move from the streets (retail) and the browser/native apps into chat apps,” says Weissbeck. “Thereby, conversational commerce will be the third big pillar of commerce, gluing together all channels and unlocking the full potential of personalization via the unique identification of customers via their phone number”.

This transition, argues the Charles founder, creates “tremendous challenges and opportunities” for companies in terms of customer journey design and the tech stack, which to date — Asia, aside — has been predominantly tailored around webshops and e-mail.

“Ultimately our technology provides the operating system for companies to master this challenge,” adds Tussing. “The core of our software integrates chat apps with shop/CRM backends in an intuitive interface that puts the human chat sales agent in the center, supported by chatbots and AI”.

Luca Bocchio, partner at Accel, says that conversational commerce is emerging as a “critical channel for brands,” and is a trend that will reshape the way brands interact with customers. [This is] paving the way for potential new category-defining tools to emerge,” he says, noting that Charles has the potential to be one of those tools.

“When we talk to potential clients it’s mostly existing customer service tools like Zendesk who are starting to add chat apps as an additional channel,” says Weissbeck, when asked to cite direct competitors. “These tools are usually built upon a ‘ticketing’ logic, optimized to solve customer inquiries as quickly as possible and with a clear focus on service cases, not sales”.

In contrast, Weissbeck says Charles is built upon a “feed” logic, showing customer interaction as an ongoing conversation and end-to-end relationship — in the same way as the customer sees it.

“Further we deeply integrate into shop/CRM-backends to make it easy for agents to sell product and create carts or contracts — all in a very design-driven and intuitive interface, that is fun to use for the agent and puts her/him in the center,” says Tussing. “Supported by chatbots, not replaced”.

Meanwhile, the revenue model is simple enough: Businesses pay a monthly base fee to cover Charles’ fixed costs and on top of this the startup earns money on conversions. “We take a small share of the net sales, ensuring we are co-incentivised,” explains Weissbeck.

#accel, #charles, #europe, #fundings-exits, #hv-capital, #recent-funding, #startups, #tc, #whatsapp

#DealMonitor – #EXKLUSIV Project A und GFC investieren in amazd – Tiger Global vor Investment in Pitch – Cavalry Ventures investiert in Blok


Im aktuellen #DealMonitor für den 22. März werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

amazd
+++ Project A Ventures und Global Founders Capital (GFC) investieren in amazd. Das Münchner Startup, das von Fabian Furtmeier und Dominik Unützer (beide zuletzt Global Founders Capital) gegründet wurde, möchte Shopbetreibern helfen, mehr Umsatz zu erzielen. “They aim to bridge the gap between the offline and online retail world by bringing the kind of curated, face-to-face advice from the offline world to the E-Commerce sphere”, heißt es in einer Stellenanzeige der Jungfirma. Weitere Infos gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Pitch
+++ Tiger Global steht vor einem Investment in Pitch. Mit Pitch möchte Wunderlist-Gründer Christian Reber Präsentationen für die Generation Slack bauen. Thrive Capital und Co. investierten zuletzt 30 Millionen US-Dollar in Pitch. Index Ventures, BlueYard und Frank Thelen, der schon Wunderlist unterstützte, zuvor bereits 19 Millionen Dollar in das Startup. Nach unseren Informationen bewerteten die Geldgeber das Startup zuletzt mit 170 Millionen Dollar (Pre-Money). Weitere Infos gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Blok
+++ Der Berliner Kapitalgeber Cavalry Ventures investiert in den spanischen Gorillas Klon Blok. Die Jungfirma beschreibt sich als “On-demand grocery delivery service”. In der Pre-Seed-Investmentrunde sammelte das Startup, das Anfang 2021 gegründet wurde, bereits 1 Millionen Euro ein. Nun sucht das sehr junge Unternehmen – ohne große Erfahrungswerte im Segment – 15 Millionen Euro. Weitere Infos gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

GraphCMS 
+++ Das junge Gießener Unternehmen GraphCMS plant derzeit eine weitere – große – Investmentrunde. Der Berliner Kapitalgeber Paua Ventures und einige Business Angels investieren2018 bereits 1 Million US-Dollar in das Startup. 2020 flossen dann weitere 2,5 Millionen Euro in das Unternehmen – unter anderem von Peak Capital. Weitere Infos gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

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wefox
+++ Das junge InsurTech wefox, das 2014 in der Schweiz an den Start ging, plant 250 Millionen US-Dollar einzusammen – siehe Sky News. “Sources said on Thursday that Target Global, a German-headquartered fund which has backed start-ups such as Delivery Hero and the ride-hailing app Lyft, was expected to lead the round with a $100m investment”, heißt es im Artikel. Zudem berichtet auch Sifted über wefox: “Sifted can reveal that the Berlin-based startup has recently hired Sachs as it tries to close out a Series C raise that has dragged on since last year”. Harbert Management Corporation und weitere Investoren investierten zuletzt rund 100 Millionen Euro in das Unternehmen zu dem auch der Versicherer One gehört.

Camunda
+++ Insight Partners und Highland Europe investieren 82 Millionen Euro in Camunda. Mit der neuen Finanzspritze möchte das Berliner Unternehmen sein “Wachstum beschleunigen und die Führung im sich schnell entwickelnden globalen Markt für Prozessautomatisierung weiter ausbauen”. Highland Europe investierte 2018 bereits 25 Millionen Euro in das Berliner IT-Unternehmen, das 2008 von Jakob Freund gegründet wurde. Camunda entwickelt Software für die Automatisierung von Geschäftsprozessen.  “Insight Partners unterstützt Camunda über die Investition hinaus künftig auch darin, das eigene Unternehmen besser zu skalieren sowie Produktentwicklung, Vertrieb und Marketing im Rahmen der globalen Expansion zu beschleunigen”, teilt der Open-Source-Softwareanbieter mit.

Roadsurfer 
+++  HV Capital, Heartcore Capital und die Altinvestoren investieren 24 Millionen Euro in Roadsurfer. Das Münchner Startups, das 2016 von Markus Dickhard, Stephie Niemann, Christoph Niemann, Jean-Marie Klein und Susanne Dickhardt gegründet wurde, vermietet Camper. Derzeit bietet das Unternehmen nach eigenen Angaben über 2.500 Camper an 22 Standorten in mehreren europäischen Länder an – darunter Deutschland, Frankreich, Spanien und Portugal. Mittlerweile arbeiten 230 Mitarbeiter:innen für Roadsurfer. Der Münchner Angel-Verbund 10x Group, hinter dem Andreas Etten, Felix Haas, Jan Becker und Robert Wuttke stecken, investierte bereits zuvor in Roadsurfer.

Clinomic 
+++  Ein Konsortium aus Privatinvestoren und Family Offices aus Deutschland und Österreich investieren 7 Millionen Euro Clinomic – siehe Gründerszene. Das 2019 als Spin-off der RWTH Aachen gegründete Startup entwickelt mit Mona ein Assistenzsystem für Intensivstationen. “Das Zusammenwirken von translationaler Forschung, Data Science und Computational Intelligence schafft neue, bahnbrechende Möglichkeiten”, verspricht das Unternehmen, das von Lukas Martin und Arne Peine gegründet wurde.

y42
+++ La Famiglia sowie die Gründer von Foodspring, Personio, AeroMobil und Petlab investieren 2,9 Millionen US-Dollar in y42, früher als Datos Intelligence bekannt. “The funding will help us pursue our mission and further support our go-to-market strategy as well as product development”, teilt das Startup mit.  Die Jungfirma beschreibt sich so: “y42 is a no-code business intelligence platform for loading, cleaning, connecting, visualizing and sharing data”.  y42 wurde von Hung Dang gegründet.

Easy-Tutor
+++ Bayern Kapital und “ein Konsortium branchenerfahrener Business Angels” investieren eine siebenstellige Summe in Easy-Tutor aus München. Das Startup entwickelt eine Online-Nachhilfe- und Lernplattform für Schüler und Studenten. Easy-Tutor wurde Anfang 2017 von Massimo Cancellara Alexander Liebisch und Jessica Contento gegründet. “Die Kapitalaufstockung trägt dem starken Wachstum des jungen Unternehmens Rechnung: Mehr als 4000 Schüler nutzen das Angebot von Easy-Tutor bereits”, teilt das Unternehmen mit.

Naughty Nuts
+++ Döhler Ventures investiert in Naughty Nuts. Bei Naughty Nuts aus Köln dreht sich alles um Nüsse. “Wir kreieren innovatives Bio Nussmus aus 100 % natürlichen Zutaten. Damit sorgen wir für ein überraschendes Geschmackserlebnis und zeigen wie vielseitig Nussmus ist”, schreiben die Gründer Benjamin Porten und Lorenz Greiner zum Konzept. Döhler Ventures aus Darmstadt investierte in der Vergangenheit in Food-Startups wie Just Spices, BrauFässchen und waterdrop.

Planstack
+++ Interlink Ventures und der Company Builder High Rise Ventures investieren in Planstack. Mit digitaler Baudokumentation möchte Planstack agiles Arbeiten zwischen Bauunternehmern, Gewerken und Käufern vereinfachen. In der webbasierten Anwendung werden alle Projektbeteiligten auf einer Plattform zusammengeführt. Das Augsburger Startup wurde 2019 von Linda Mayr und Sascha Schütz gegründet.

Lhotse Analytics
+++ Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) investiert in Lhotse Analytics aus Koblenz. Das Unternehmen entwickelt eine Software für den strategischen Einkauf, die durch “intern entwickelte Algorithmen und Business Intelligence Einsparpotenziale aufzeigt”. Die Jungfirma wird von Nicolas Neubauer und Daniel Demuth geführt.

VENTURE CAPITAL

Planet A Ventures
+++ In Hamburg entsteht mit Planet A Ventures derzeit ein neuer Kapitalgeber. Vorangetrieben wird der Early Stage-Investor von Jimdo-Gründer Fridtjof Detzner, Tobias Seikel (zuletzt Hanse Ventures), Christian Schad, Lena Thiede und Nick de la Forge. Das Team plant Impact-Investments, bei der eine wissenschaftliche Sichtweise auf die Ökobilanz, im Fokus stehen. Das sogenannte First Closing (50 Millionen Euro) ist für den Sommer geplant. Bis zum kommenden Jahr möchten die Hanseaten dann 100 Millionen einsammeln. Vor dem offiziellen Start plant das Planet A Ventures-Team fünf Investments – darunter nach unseren Informationen ein Investment in Dance, das neue Mobility-Startups von Jimdo-Gründer Christian Springub. Weitere Infos gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

PODCAST

Insider #98
+++ Schon die neue Insider-Ausgabe mit Sven Schmidt gehört? In der aktuellen Folge geht es um: Amazd, Pitch, Planet A Ventures, Dance, Blok, likeminded, GraphCMS, Klaus Hommels, Fit Analytics, Patient 21, Enpal, Babbel, Volocopter, Lampenwelt, About You und Mister Spex.

Abonnieren: Die Podcasts von deutsche-startups.de könnt ihr bei Amazon Music – Apple Podcasts – Castbox – Deezer – Google Podcasts – iHeartRadio – Overcast – PlayerFM – Podimo – Spotify – SoundCloud oder per RSS-Feed abonnieren.

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