#DealMonitor – Great Hill investiert 180 Millionen in Echobot-Leadfeeder-Fusion – Unicorn Omio sammelt 80 Millionen ein


Im #DealMonitor für den 21. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Omio
+++ Die amerikanische Investmentbank Lazard Asset Management, Stack Capital Group, NEA, Temasek und Co. investieren 80 Millionen US-Dollar in Omio. Über das Berliner Unicorn, 2013 von Naren Shaar gegründet, können Nutzer Bahn-, Bus- sowie Flugtickets vergleichen und auch buchen. Temasek, Kinnevik, Goldman Sachs, NEA und Kleiner Perkins investierten im Sommer 2020 rund 100 Millionen Dollar in das Travel-Startup. Insgesamt flossen nun schon rund 380 Millionen Dollar in Omio. “Aus dem Unternehmensumfeld heißt es jedoch, es habe sich um eine Flat Round gehandelt – die Bewertung ist also im Vergleich zur Vorrunde gleich geblieben”, schreibt Gründerszene zum Investment. “Diese Finanzierung durch eine starke Investorengruppe nach mehr als zwei harten Jahren unterstreicht das enorme Potenzial unseres Geschäftsmodells sowie unsere Überzeugung, dass das menschliche Bedürfnis zu reisen ungebrochen ist. Das eingeworbene Kapital wird umsichtig eingesetzt, um die globalen Expansionsaktivitäten, einschließlich Unternehmenskäufe, wieder voranzutreiben”, teilt Omio mit. Mehr über Omio

Enpal
+++ Prime Capital stellt dem Berliner Unicorn Enpal im Rahmen eines nachrangigen Mezzanine-Darlehen 70 Millionen Euro zur Verfügung. “Diese Finanzierungszusage schließt sich der Finanzierung durch von BlackRock beratene Fonds vom September 2021 von 345 Millionen Euro an”, teilt das Unternehmen mit. Das 2017 von Mario Kohle (Käuferportal-Gründer), Viktor Wingert und Jochen Ziervogel gegründete Unternehmen, das Solaranlagen vermietet, sammelte nun schon 800 Millionen Euro ein – “davon 500 Millionen Refinanzierungskapital und 300 Millionen Wachstumskapital”. In der Presseaussendung heißt es weiter: “Zugleich arbeitet Enpal daran, mit bestehenden und neuen Geldgebern weitere Finanzierungslinien aufzunehmen, um damit die Fremdkapitalzusagen auf über 1 Milliarde Euro zu steigern”. Mehr über Enpal 

Wingcopter 
+++ Die Rewe Group, Salvia, XAI Techologies, der japanischen Handelskonzern Itochu sowie Altinvestoren wie Futury Capital und Xplorer Capital investieren 42 Millionen Euro in Wingcopter. Das Startup aus Weiterstadt, das Transportdrohnen für humanitäre und zivile Anwendungen entwickelt, wurde 2017 von Tom Plümmer, Jonathan Hesselbarth und Ansgar Kadur gegründet. “Die neue Finanzierung ermöglicht es Wingcopter, seine Drone-Delivery-Dienstleistungen rund um den Globus auszubauen”, teilt das Unternehmen mit. Xplorer Capital aus dem Silicon Valley und der hessische Geldgeber Futury Regio Growth Fund sowie Futury Ventures und Hessen Kapital investierten zuletzt 22 Millionen US-Dollar in Wingcopter. Mehr über Wingcopter

TradeLink
+++ Insight Partners und die Altinvestoren Point Nine Capital und Fly Ventures investieren 12 Millionen Euro in TradeLink. Das Münchner Startup, das Anfang 2020 von Frederic Krahforst, Tobias Nendel (Outfittery-Mitgründer) und Michael Bücker gegründet wurde, positioniert sich als “digitale Lösung für Liefer- und Transportabstimmung rund um das Lager”. Zielgruppe sind insbesondere Logistikleiter, Kontraktlogistiker und Lagerleiter. “The funding will be used to enhance the functionalities of the SaaS platform and scale marketing and sales activities to deliver the simplest and most effective platform to collaborate in logistics and supply chains. We are really excited about the future”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über TradeLink 

Kranus Health
+++ Der französische Investor Karista, Peak Pride, Altinvestoren wie High-Tech Gründerfonds (HTGF) und A Round Capital sowie mehrere Angel-Investoren investieren 6,5 Millionen US-Dollar in Kranus Health. Das Berliner Startup, von Thilo Kleinschmidt und Jens Nörtershäuser gegründet, möchte “Männern durch einen einfachen und unkomplizierten Zugang zu neuester medizinischer Versorgung ein gesünderes und längeres Leben ermöglichen”. “Das Geld investieren wir in den Ausbau des Vertriebs in Deutschland, um möglichst viele Patienten mit unserer Therapie zu erreichen”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über Kranus Health

Roq.ad
+++ DNX Ventures, AperiamVentures und OCA Ventures investieren 7 Millionen US-Dollar in Roq.ad. “Roq.ad will use the funding to expand commercial and technology teams, fuel growth in new segments and geographies, and accelerate the distance between its product and competitors”, teilt das Unternehmen mit. Das Berliner Unternehmen, 2015 vom Ex-madvertise-Macher Carsten Frien in Berlin gegründet, ermöglichte einst Werbetreibenden Storytelling über verschiedene Endgeräte zu betreiben. Inzwischen positioniert sich die Jungfirma als “GDPR/CCPA-compliant, probabilistic, multi-device identity resolution provider”. K – New Media, Astutia Ventures, pd ventures, NWZ Digital, media + more Venture und diverse weitere Investoren setzten in der Anfangszeit auf Roq.ad. Bis Ende 2017 flossen rund 1,7 Millionen in das Startup. Im Rahmen einer Planinsolvenz erfolgte 2019 der Neustart von Roq.ad. Mehr über Roq.ad

Vaeridion 
+++ Jetzt offiziell: Vsquared Ventures, Project A Ventures und Finanzcheck.de-Gründer Andreas Kupke investieren – wie Ende Mai im Insider-Podcast berichtet – in Vaeridion. Im Rahmen der Investmentrunde fließen 3,2 Millionen Euro. Das Startup aus München, das von den ehemaligen Airbus-Mitarbeitern Sebastian Seemann und Ivor van Dartel gegründet wurde, kümmert sich um “Green Air Mobility”. Das elektrische Flugzeug der Jungfirma soll neun Passagiere plus Crew bis zu 500 Kilometer transportieren können. Mehr über Vaeridion

Evy Solutions
+++ “Gesellschafter sowie Bestandsinvestoren” investieren 1,6 Millionen Euro in Evy Solutions. Das Kölner Startup, 2017 von Michael Vogel und Arian Storch gegründet, kümmert sich um KI-gestützte Dokumentenverarbeitung und Prozessautomatisierung. “Wir werden das Geld für den weiteren Ausbau unseres Geschäfts in der DACH-Region nutzen”, teilt die Jungfirma mit.  27 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Evy Solutions. Mehr über Evy Solutions

TextCortex
+++ btov Partners, Speedinvest, Entrepreneur First sowie Business Angels wie Amar Shah und Holger Hengstler investieren 1,2 Millionen US-Dollar in TextCortex. Das Startup aus Berlin, von Dominik Lambersy und Ceyhun Derinbogaz gegründet, generiert auf Knopfdruck kurze Social-Media-Texte. “Use our AI product description generator tool to create unique, captivating & SEO-optimized content for your Ecommerce store within seconds. Start creating product descriptions that convert”, heißt es auf der Website.

renovido
+++ Nicht genannte Geldgeber investieren eine siebenstellige Summe in renovido. Das Startup aus Mönchengladbach, 2020 von Julian Roth-Schmidt und Willi Rack gegründet, bietet Küchen-Abos an. “Um ein Küchen-Abo mit so niedrigen Preisen realisieren zu können, haben wir die Produktauswahl und den Prozess bis ins letzte Detail optimiert”, heißt es auf der Website. 8 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für renovido.

MERGERS & ACQUISITIONS

Echobot
+++ Das Karlsruher Sales-Intelligence-Unternehmen Echobot und das finnische Unternehmen Leadfeeder, das sich um Web-Visitor-Analyse kümmert, fusionieren. Das amerikanische Private-Equity-Unternehmen Great Hill Partners “setzt 180 Millionen Euro ein, um den Zusammenschluss zu unterstützen und dem neu gegründeten Unternehmen dabei zu helfen, seine Produktinnovationen voranzutreiben, seine Vertriebstrukturen zu erweitern und das internationale Wachstum zu beschleunigen”. Weitere 50 Millionen Euro stehen für weitere Übernahmen zur Verfügung. Das neue Unternehmenmit Hauptsitz in Karlsruhe beschäftigt 250 Mitarbeiter:innen. Echobot wurde 2011 von Bastian Karweg gegründet. Leadfeeder ging 2012 an den Start.

VENTURE CAPITAL

G+D Ventures
+++ Die Europäische Investitionsbank (EIB) und G+D Ventures, der Venture Capital-Ableger des Sicherheitsunternehmens Giesecke+Devrient (G+D), gründen eine “Co-Investment-Plattform zur Investition in europäische TrustTech-Startups”. Die beiden Partner stellen dafür jeweils 25 Millionen Euro zur Verfügung. “Ziel des Fonds ist es, in die Entwicklung innovativer Lösungen zu investieren, die dazu beitragen, das Vertrauen (Trust) in eine digitale (Tech) Gesellschaft zu stärken. Dazu zählen unter anderem Lösungen für Cybersecurity, Technologien zum Schutz der Privatsphäre, das Management digitaler Identitäten, sowie sichere Authentifizierungs- und Zahlungssysteme”, heißt es in der Presseaussendung.

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#DealMonitor – G Squared investiert 102 Millionen in Choco – Procuros bekommt 9 Millionen – Habyt fusioniert mit Hmlet


Im #DealMonitor für den 12. April werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Choco
+++ Der amerikanische Growth-Investor G Squared und Insight Partners investieren weitere 102 Millionen Euro in Choco. Die Bewertung des Unternehmens steigt im Rahmen dieser Investmentrunde auf 1,12 Milliarden Euro und somit erstmals auf Unicorn-Niveau. Das Berliner Startup, das 2018 von Julian Hammer und Rogério da Silva Yokomizo und Daniel Khachab gegründet wurde, bietet Gastronomen eine App an, mit der diese Waren bei Großhändlern bestellen können. Left Lane Capital, Insight Partners sowie die Altgesellschafter Coatue und Bessemer Venture Partners investieren im Sommer 2021 bereits rund 100 Millionen Dollar in Choco. Die Bewertung lag damals bei rund 500 Millionen Euro. G Squared, das zuletzt in Jokr, Gorillas und Forto investierte, stieg Ende 2021 bei Choco ein und übernahm – wie im Janaur im Insider-Podcast berichtet – Anteile von Super Angel Lukasz Gadowski. Insgesamt flossen nun schon rund 275 Millionen Euro in das Unternehmen. 400 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Choco. Mehr über Choco

Procuros 
Jetzt offiziell: Point Nine Capital und Creandum sowie mehrere Business Angels investieren – wie bereits im Insider-Podcast berichtet – 9 Millionen US-Dollar in Procuros. Das Hamburger Startup, das 2021 von Patrick Thelen und Benjamin Wulff gegründet wurde, setzt auf eine “schnelle und kostensparende digitale Vernetzung von Industrie-Zulieferern und ihren Handelspartnern”. Konkret verbindet Procuros dabei insbesondere “die ERP-Systeme der Zulieferer mit den Systemen ihrer Handelspartner”. Die Zielgruppe sind mittelständische Zulieferer in der Maschinenbaubranche sowie dem Lebensmitteleinzelhandel. Anfang September 2021 verkündete das Unternehmen bereits den Einstieg von btov Partners und mehreren Business Angels. Mehr über Procuros

Coinpanion
+++ Der amerikanische Investor Wicklow Capital, Michael Pötscher sowie die Finanzcheck.de-Gründer Andreas Kupke und Moritz Thiele investieren eine siebenstellige Summe in Coinpanion. Das Startup, das 2019 von Alexander Valtingojer, Matthias Zandanel, Saad J. Wohlgenannt und Aaron Penn in Wien gegründet, ermöglicht seinen Nutzer:innen Krypto-Investments. Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), Patrick Pöschl, Christopher Oster, Florian Gschwandtner Johann “Hans” Hansmann und Frank Westermann investierten zuletzt bereits 1,8 Millionen Euro in Coinpanion. Insgesamt flossen in dieser Investmentrunde nun 5,5 Millionen in Coinpanion.

Utry.me
+++ Nicht genannte Investoren investieren 1 Million Euro in Utry.me. Beim Münchner Startup  das 2018 an den Start ging, können Onliner wie in einem ganz normalem Supermarkt einkaufen gehen. Mit einem Unterschied: Es gibt bei Utry.me keine Preise. Ein kleiner Ladebalken, der sich füllt, wenn man etwas in den Warenkorb packt, bestimmt, wie viele Produkte jeder Nutzer kaufen kann. 40 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für das profitable Unternehmen.

MERGERS & ACQUISITIONS

Habyt
+++ Der Berliner Co-Living-Anbieter Habyt schließt sich mit Hmlet aus dem asiatisch-pazifischen Raum zusammen. “Der heute bekanntgegebene Zusammenschluss mit Hmlet knüpft an die Übernahme des führenden italienischen Co-Living Anbieters, Roomie, im März 2022 an. Die Fusion unterstützt Habyts Ziel, bis Ende 2022 auf 10.000 Einheiten zu wachsen, bis Ende 2023 sollen 30.000 Einheiten erreicht werden”, teilt das Unternehmen mit. Vorwerk Ventures, HV Capital, P101 und Picus Capital investierten zuletzt 20 Millionen Euro in Habyt. Das verwaltet nach eigenen Angaben momentan mehr als 8.000 Wohneinheiten und betreut jährlich 15.000 Kunden. Mehr über Habyt

Ciara
+++ Das Schweizer Startup Unique, eine AI-driven sales platform” übernimmt das Startup Ciara. Das Münchner Unternehmen, das von Martin Heibel und Konstantin Krauss gegründet wurde, positioniert sich als Anbieter einer Vertriebsassistenten-Software für Inside-Sales-Mitarbeiter. UVC Partners, die Gründer Marcus Wolsdorf und Robert Haselsteiner (Interhyp) sowie die Unternehmer Christian Mangstl und Felix Haas investierten in der Vergangenheit einen Millionenbetrag in das Startup. “Ciara’s IP, including deal assistance, will be integrated into the Unique platform, which includes real-time capabilities for Microsoft Teams, Google Meet and Zoom ecosystems”, teilen die Unternehmen mit.

LucaNet 
+++ Hg Capital investiert in LucaNet, einen Berliner Anbieter von Software für Finanzkonsolidierung und -planung. “Hg wird neben den Hauptaktionären Rolf-Jürgen Moll, Oliver Schmitz und Dominik Duchon, die einen wesentlichen Minderheitsanteil halten werden und das Unternehmen auch in der nächsten Wachstumsphase weiterhin unterstützen wollen, mit einer Mehrheitsbeteiligung einsteigen. Dominik Duchon wird künftig die Funktion des CEO ausüben”, teilen die Unternehmen mit.

DIE HÖHLE DER LÖWEN

Shea Yeah
In der zweiten Folge der elften Staffel investiert Regal-Löwe Ralf Dümmel 110.000 Euro in Shea Yeah und sichert sich dabei 25 % am Unternehmen. Das Beauty-Startup aus Zürich, das von Sandra Fischer gegründet wurde, setzt auf Produkte aus “kaltgepressten Bio-Ölen, unraffinierter Bio-Sheabutter und Schweizer Kräutern”.

audory
In der zweiten Folge der elften Staffel investieren Carsten Maschmeyer und Georg Kofler 200.000 Euro in audory und sichern sich dabei 20 % am Unternehmen. Beim Startup aus Chemnitz, das von Max Rose gegründet wurde, dreht sich alles um interaktive Hörbücher. Der Deal platzte nach der Show.

laxplum
In der zweiten Folge der elften Staffel investieren Nils Glagau und Judith Willimas 100.000 Euro in Louie’s Grünepflaume bzw. laxplum und sichern sich dabei 30 am Unternehmen. Die Jungfirma, die vom Mutter-Sohn-Gespann Kerstin Hansen und Louis Lowe gegründet wurde, setzt auf fermentierte grüne Pflaume, die beim Abführen helfen soll.

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#DealMonitor – Avi Medical bekommt 50 Millionen – ExpressSteuer sammelt 25 Millionen ein – Garden bekommt 16 Millionen


Im #DealMonitor für den 6. April werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Avi Medical
+++ Balderton Capital, Heal Capital, Addition, Picus Capital, Vorwerk Ventures, Eurazeo und 3VC sowie UiPath-Gründer Daniel Dines und Forward Health-Gründer Adrian Auon investieren 50 Millionen Euro in Avi Medical. Das Unternehmen aus München, das 2020 vom Konu-Gründer Vlad Lata, Christoph Baumeister und Julian Kley gegründet wurde, positioniert sich als eine Art moderne Hausarztpraxis. “Avi Medical spart Patienten und Ärzten wertvolle Zeit und Geld und reduziert Verwaltungsaufwände in der Praxis”, schreibt das Unternehmen zum Konzept. Insgesamt flossen bereits 80 Millionen Euro in das Unternehmen, das von Picus Capital angeschoben wurde. Heal Capital, Addition, Picus Capital, Vorwerk Ventures, ID Invest, 3VC und Claret Capital Partners investierten bereits im Sommer 2020 rund 30 Millionen in Avi Medical. Mehr über Avi Medical

ExpressSteuer
+++ Jetzt offiziell: Der amerikanische Geldgeber Insight Partners, Project A Ventures, Mountain Partners und zahlreiche Business Angels investieren – wie im Insider-Podcast berichtet – 25 Millionen Euro in ExpressSteuer bzw. die künftige ExpressGroup – siehe Linkedin. Die Bewertung liegt nach unseren Informationen bei rund 75 Millionen. Das Hamburger TaxTech, das 2019 von Maximilian Lambsdorff, Konstantin Loebner, Mehdi Afridi und Dennis Konrad gegründet wurde, hilft Onliner:innen bei der Steuererklärung. Im Zuge der Investmentrunde und der Umbenennung geht das Unternehmen nun andere FinTech-Themen abseits von Steuern an. Business Angels wie momox-Gründer Christian Wegner, Lieferando-Gründer Kai Hansen und Tim Stracke (Chrono24) investierten zuletzt rund 4,3 Millionen in das Unternehmen. Insight Partners hält nun rund 16 % am Unternehmen. Auf Project A entfallen rund 8 %. Mehr über ExpressSteuer

Garden
+++ 468 Capital, Sorenson Ventures, Crowberry Capital, Fly Ventures und Co. investieren 16 Millionen US-Dollar in Garden. Das Berliner Startup, das 2018 von Jon Edvald, Thorarinn Sigurdsson und Eythor Magnusson gegründet wurde, positioniert sich als “Development automation platform for Kubernetes and cloud native applications”. In der Presseaussendung heißt es weiter: “With this Series A investment, the team will broaden support to include serverless platforms, integrations with DevSecOps solutions and software supply chain management. Garden.io plans to triple in size by the end of 2022, both in the US and Europe”. Crowberry Capital und byFounders investierten 2020 bereits 3,1 Millionen Euro in Garden. Mehr über Garden

Kooky 
+++ Der Münchner Geldgeber UVC Partners, Delivery-Hero-CFO Emmanuel Thomassin, Ex-Gorillas-CCO Ronny Gottschlich,  der N26-Gründer Valentin Stalf und Alois Flatz investieren 6 Millionen Euro in Kooky – siehe Gründerszene. Das Unternehmen aus Zürich, das 2021 von Dymitro Boguslavskyy, Torge Barkholtz und Max Zott gegründet wurde, entwickelt ein “Becher-Mehrwegsystem mit digitaler Ru?ckgabe-Infrastruktur”. Zum System gehören Becker, ein Pfandsystem und Rückgabeboxen, die rund um die Uhr zuga?nglich sind. “Das Pfand wird nach der Ru?ckgabe in einer App den Verbraucher:innen gutgeschrieben”, teilt das Startup mit. Mit dem frischen Kapital möchte das Unternehmen nun nach Deutschland und O?sterreich expandieren.

igetnow
+++ Das Leipziger Unternehmen So’Use, ein digitales Bestellsystem, investiert eine sechsstellige Summe in igetnow. “Das Unternehmen mit Sitz in Kiel ist deutschlandweit eines der erfahrensten Unternehmen in der Bereitstellung von Self-Ordering-Plattformen für die Individual- und Systemgastronomie”, heißt es in der Pressemitteilung. So’Use, 2018 von Ben Kamran Wollscheid, Joachim Müller und Thomas Niermann gegründet, verfügt nach eigenen Angaben über mehr als 500 Kunden. Der Hamburger Geldgeber Hanse Ventures investierte bereits im Sommer 2021 in So’Use.

Eldertech
+++ Investoren wie Valentin Schmitt investieren eine sechsstellige Summe in Eldertech. Das Unternehmen aus Aachen, das von Andre Fiebig, Artur Janiszek, David Fiebig und Anna-Lisa Cramer gegründet wurde, setzt auf “digitale Lösungen für pflegende Angehörige. Wichtig ist dem Team dabei ein “ganzheitlich-vernetztes SmartHomeCare-Ökosystem”. In die herstellerübergreifende Plattform des Startups können bestehende Pflegehilfsmittel und Smart Home-Produkte integriert werden.

MERGERS & ACQUISITIONS

Bilthouse
+++ Der schwedische Private-Equity-Investor Nordic Capital schmiedet aus Baufi24, Hüttig & Rompf sowie Creditweb das Unternehmen Bilthouse und investiert zudem 30 Millionen Euro in den Zusammenschluss der Baufinanzierer. Insgesamt beschäftigt der Interhyp und Dr. Klein-Herausforderer  700 Mitarbeiter:innen und vermitteln nach eigenen Angaben derzeit ein Baufinanzierungsvolumen von rund 5 Milliarden Euro pro Jahr.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Grover wird zum Unicorn – Insight investiert in ExpressSteuer – Tiger setzt auf LunarX


Im #DealMonitor für den 4. April werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Grover
+++ Bisher nicht bekannte Late-Stage-Investoren investieren nach unseren Informationen rund 100 Millionen US-Dollar in Grover. Die Pre-Money-Bewertung liegt bei 1 Milliarde US-Dollar. Das junge Unternehmen erreicht somit im Rahmen dieser Investmentrunde, bei der noch ein Second Closing geplant ist, erstmals Unicorn-Status. Das Berliner Startup, das insbesondere Unterhaltungselektronik vermietet, wurde 2015 von Michael Cassau gegründet. Zu den Investoren von Grover gehören bisher unter anderem JMS Capital-Everglen, Augmentum, Viola Fintech, Seedcamp, Circularity Capital, coparion und Samsung Next. Der englische Kapitalgeber Fasanara Capital stellte Grover im Rahmen einer sogenannten Asset-Backed-Finanzierung zudem bereits mehr als 1 Milliarde US-Dollar zur Verfügung. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

ExpressSteuer
+++ Der amerikanische Geldgeber Insight Partners, Project A Ventures, Mountain Partners und zahlreiche Business Angels investieren nach unseren Informationen 25 Millionen Euro in ExpressSteuer. Die Bewertung liegt bei rund 75 Millionen. Das Hamburger TaxTech, das 2019 von Maximilian Lambsdorff, Konstantin Loebner, Mehdi Afridi und Dennis Konrad gegründet wurde, hilft Onliner:innen bei der Steuererklärung. Business Angels wie momox-Gründer Christian Wegner, Lieferando-Gründer Kai Hansen und Tim Stracke (Chrono24) investierten zuletzt rund 4,3 Millionen in das Unternehmen. Insights Partners hält nun rund 16 % am Unternehmen. Auf Project A entfallen rund 8 %. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

LunarX
+++ Der milliardenschwere amerikanische Geldgeber Tiger Global investiert nach unseren Informationen 15 Millionen Euro in LunarX. Die Pre-Money-Bewertung liegt bei 50 Millionen. Das sehr junge Berliner Unternehmen, das vom ReachHero-Gründer Philipp John und Lucas Kollmann gegründet wurde, kauft Content Creator, etwa YouTube-Kanäle, auf. 468 Capital und der schwedische Geldgeber Creandum investierten zuvor bereits in das Unternehmen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Lemon Markets 
+++ Lakestar, der amerikanische Investor Lightspeed, Creandum und System.one sowie mehrere Business Angels investieren 15 Millionen Euro in Lemon Markets. Das Berliner Unternehmen, das von Marcel Katenhusen und Maximilian Linden gegründet wurde, positioniert sich als API zum Wertpapierhandel für Entwickler:innen. Der schwedische Wagniskapitalgeber Creandum und System.One investieren zuvor bereits in das FinTech,, dessen Wurzeln in Münster liegen. “Das FinTech plant mit dem frischen Kapital unter anderem die Produktentwicklung weiter zu beschleunigen”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über Lemon Markets

PLAN4
+++ Aureus Solidus, BitStone Capital, Caitano Capital, Sprengnetter und die Rudolf Müller Medienholding investieren 4 Millionen Euro in PLAN4. Das PropTech aus Freiburg, das 2018 von Bernhard Mering, Hendrik Seibel und Thorsten Harig gegründet wurde, bietet mit dem Produkt Gebäudecheck eine Software-as-a-Service-Lösung zur mobilen Zustandsbewertung von Bestandsimmobilien an.

planbar
+++ Der Düsseldorfer Investorenkreis IACD investiert in planbar. Das Unternehmen aus Bocholt, das 2018 von David Zimmermann, Johannes Telaar, Martin Steib gegründet wurde, positioniert sich als digitale Plantafel für Handwerker.

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#DealMonitor – Leapsome bekommt 60 Millionen – HeyJobs sammelt  43 Millionen ein – TA Ventures investiert in Casc


Im #DealMonitor für den 24. März werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Leapsome 
+++ Jetzt offiziell: Insight Partners, Creandum und Visionaries Club investieren 60 Millionen US-Dollar Leapsome. Das Berliner Unternehmen, das 2016 von Kajetan von Armansperg und Jenny von Podewils gegründet wurde, positioniert sich als “Software für Performance Management und Engagement”. Konkret ermöglicht das Unternehmen es Mitarbeiter:innen sich gegenseitig – und nur für den Empfänger sichtbar – Feedback zu geben. “Das Kapital fließt in die ohnehin stark wachsende Präsenz im US-amerikanischen Markt, den Ausbau der eigenen Plattform sowie in die Markteinführung neuer innovativer Produkte”, teilt das Unternehmen mit. Über den Einstieg von  Insight Partners hatten wir Anfang März im Insider-Podcast berichtet. Im Rahmen der Investmentsumme bewegen die beteiligten Investoren nach unseren Informationen sogar rund 100 Millionen US-Dollar (Primary, Secondary). Die Pre-Money-Bewertung soll bei 600 bis 700 Millionen liegen.

HeyJobs
+++ Digital+ Partners, FMZ Ventures sowie die Altinvestoren Notion Capital, Heartcore Capital und Creathor Ventures investieren 43 Millionen Euro in das Berliner HR-Startup HeyJobs. “Digital+Partners hat als neuer Investor in der dritten Runde 20 Millionen Euro gegeben. Den Rest steuern andere Geldgeber bei, davon 8 Millionen Euro, mit denen sie Frühinvestoren herauskaufen” – schreibt die FAZ zum Inevstment. Das Unternehmen werde nun mit “mehreren Hundert Millionen Euro bewertet” – heißt es im Bericht weiter.  Die Jungfirma, die 2016 von Marius Luther und Marius Jeuck gegründet wurde, nennt sich selbst “Karriere-Plattform für Fachkräfte und gewerbliches Personal”. Der britische Kapitalgeber Notion Capital investierte 2019 gemeinsam mit Creathor Ventures, Global Founders Capital (GFC) und Heartcore Capital 10 Millionen Euro in HeyJobs. Insgesamt flossen bis Ende 2019 rund 15 Millionen Euro in das Unternehmen, das aus der Gehirnjogging-App Memorado hervorging. 300 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für HeyJobs. Mehr über HeyJobs

Kadmos
Jetzt offiziell: Der amerikanische Geldgeber Addition, hinter dem vor allem Lee Fixel steckt, investiert – wie Ende Januar im Insider-Podcast berichtet – 8,3 Millionen Euro in Kadmos – siehe auch FinanceFWD. Atlantic Labs investierte zuvor bereits in das Unternehmen. Das Berliner FinTech, das 2021 von Justus Schmüser, zuletzt McKinsey, und Sasha Makarovych, zuletzt Rocksteady Studios, gegründet wurde, kümmert sich um internationale Gehaltszahlungen. “We are bringing in fintech, low margins, and transparent FX to industries riddled with opaque mark-ups, kickbacks, and physical cash transactions”, schreibt das Team in eigener Sache. Mehr über Kadmos

Teylor 
+++ Der Fintech-Geldgeber Ilavska Vuillermoz, der Schweizer Vermögensverwalter Weisshorn Asset und ehemalige Banker wie Didier Denat von der Credit Suisse investieren 6,5 Millionen Schweizer Franken in Teylor – siehe FinanceFWD. Das Startup, das 2018 von Patrick Stäuble in Zürich gegründet wurde, vermittelte zunächst Kredite an Mittelständler. Inzwischen bietet das Unternehmen seine Kredit-Technologie auch Banken an. Im Sommer 2020 sammelte das FinTech bereits 8 Millionen Schweizer Franken ein – unter anderem von Wenvest und dem Technologiedienstleister Steinbeis. Mehr über Teylor

Casc
+++ Der Early-Stage-Investor TA Ventures und Business Angels wie Christoph Lange, Olivier Mackovic, Andrea Kranzer, Jason Modemann sowie Patrick Brüch investieren 1,3 Millionen Euro in Casc. Das Hamburger Startup, das von Tobias Schütz und Lennart Hahn gegründet wurde, liefert seinen Nutzer:innen “innerhalb von zwei Minuten eine ausführliche und gleichzeitig verständliche Analyse des eigenen Gesundheitszustand” aufs Smartphone. Basis dafür ist ein Urintest, der etwa Nährstoffe oder Entzündungswerte im Körper misst. “Auf Basis der Analysesoftware können wir diverse Test-Produkte integrieren und ein breites Portfolio aufbauen, welches dann künftig auch Flüssigkeiten wie Blut und somit unter anderem Vitamin-D-Mangel- oder Lebensmittelunverträglichkeitstests, einschließt”, teilt die Jungfirma mit. Mehr über Casc

independesk
+++ Die Basler Versicherung investiert in independesk. Mit der Berliner App, die von Karsten Kossatz und Erik Müllergeründet können Onliner “jederzeit und überall einen professionellen Arbeitsplatz in Laufweite finden und diesen unkompliziert für wenige Stunden oder ganze Tage mieten”. Sales-Löwe Carsten Maschmeyer und Social Media-Löwe Georg Kofler investieren in der Vox-Show “Die Höhle der Löwen” zuletzt 200.000 Euro in independesk. Mehr über independesk

MERGERS & ACQUISITIONS

CollectAI
+++ Die Aareal Bank Gruppe übernimmt CollectAI, einen Payment-Solution-Provider der Otto Group. “Mit der Akquisition baut die Aareal Bank Gruppe ihr Leistungsspektrum im Geschäftssegment Banking & Digital Solutions um Angebote in der Endkundenkommunikation sowie um KI-gestützte Lösungen für interaktive Rechnungen und intelligentes Mahnwesen aus”, teilt das Unternehmen mit.

VENTURE CAPITAL

Redalpine
+++ Der Zürcher Venture-Capital-Geber Redalpine legt mit seinem Summit Fonds einen neuen Private-Equity-Fonds auf. “Dieser hat ein Zielvolumen von CHF 1 Milliarde, weist eine Evergreen-Struktur auf und eignet sich dadurch neu auch für eine breite, professionelle Anlegerschaft”, teilt der Geldgeber mit.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

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#DealMonitor – Staffbase bekommt 105 Millionen – Pirate Impact investiert in Voltfang


Im #DealMonitor für den 15. März werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Staffbase
+++  Der Private-Equity-Geldgeber General Atlantic und Insight Partners investieren weitere 106 Millionen Euro in Staffbase. Das Unternehmen wird nun mit “über einer Milliarde Euro bewertet” und erreicht somit mit dieser Finanzierungsrunde Unicorn-Status. Das Chemnitzer Startup, 2014 von Frank Wolf, Lutz Gerlach und Martin Böhringer gegründet, entwickelt eine Plattform, mit der Unternehmen ohne großen Aufwand eigene Mitarbeiter-Apps für den internen Gebrauch erstellen können. Über diese können die Nutzer etwa Nachrichten verschicken oder Schulungsvideos abrufen. Zu den Staffbase-Kunden gehören unter anderem Adidas, Ikea und Volvo. General Atlantic, Insights Partners und e.ventures investierten erst im März 2021 rund 145 Millionen US-Dollar in das Unternehmen. Zu den Investoren gehören ansonsten Kizoo Technology Capital und Capnamic Ventures, die auch weiter an Bord bleiben. Insgesamt flossen nun über 300 Millionen Dollar in das Unternehmen. Mehr über Staffbase

Voltfang
+++ Pirate Impact, das Family Office der Gebrüder Heilemann, die gridX-Gründer David Balensiefen und Andreas Booke sowie Ralf Christian und Gabor Cselle investieren eine siebenstellige Summe in Voltfang. Das Startup aus Aachen, das von Roman Alberti, Afshin Doostdar und David Oudsandji gegründet wurde, entwickelt Hausspeicher für Privathaushalte – und zwar aus gebrauchten Elektroauto-Batterien. Mehr über Voltfang

talentsconnect
+++ Pride Capital investiert im Rahmen einer Mezzanine-Finanzierung eine mittlere siebenstellige Summe in talentsconnect. Das Unternehmen aus Köln bietet Unternehmen mit JobShops die Möglichkeit, offene Stellen wie in einem Online-Shop anzubieten. “Diese besondere Form der Finanzierung garantiert dem Unternehmen weiterhin unternehmerische Unabhängigkeit und wird das zuletzt zweistellige Wachstum weiter beschleunigen. Im gleichen Zug haben auch die Bestandsaktionäre ihr Engagement mit einem ebenfalls siebenstelligen Betrag ausgeweitet”, teilt das Unternehmen mit.

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#Portfolio – Alle Startups, auf die Insight Partners in Deutschland setzt


Der New Yorker Venture Capitalist Insight Partners, früher als Insight Venture Partners bekannt, investiert seit 1995 in aufstrebende Startups bzw. Grownups. Der bekannte Geldgeber unterstützte in Deutschland in der Vergangenheit bereits große Unternehmen wie Delivery Hero, HelloFresh und TeamViewer. Zu den aktuellen Investments von Insight Partners in Deutschland zählen Alasco, parcelLab und Y42 sowie die Einhörner commercetools und N26. Hier alle aktuellen Investment von Insight Partners in Deutschland.

Insight Partners in Deutschland

Alasco
Das Startup aus München Alasco, das 2018 von den ehemaligen Stylight-Machern Anselm Bauer, Benjamin Günther und Sebastian Schuon gegründet wurde, positioniert sich als “Real Estate Success Software”. Konkret lässt sich mit Alasco der “gesamte Lebenszyklus einer Immobilie digital managen”. Mehr über Alasco

AnyDesk
AnyDesk aus Stuttgart, das 2014 von Philipp Weiser, Andreas Mähler und Olaf Liebe gegründet wurde, möchte quasi TeamViewer als erste Adresse für den Fernzugriff auf Rechner ablösen. Die letzte Bewertung von Die Bewertung AnyDesk lag bei rund 600 Millionen Dollar. Mehr über AnyDesk

Blinkist
Das Berliner Unternehmen Blinkist, das 2013 von Holger Seim, Niklas Jansen und Tobias Balling gegründet wurde, setzt auf Zusammenfassungen von Sachbüchern. Mehr über Blinkist

Camunda
Das Berliner Unternehmen Camunda, das 2008 von Jakob Freund gegründet wurde, entwickelt Software für die Automatisierung von Geschäftsprozessen. Mehr über Camunda

Choco 
Das Berliner Startup Choco, das 2018 von Julian Hammer und Rogério da Silva Yokomizo und Daniel Khachab gegründet wurde, bietet Gastronomen eine App an, mit der diese Waren bei Großhändlern bestellen können. Mehr über Choco

Chrono24
Chrono24 wurde bereits 2003 von Andrej Maric und der Axess New Media GmbH gegründet. Seit März 2010 haben Dirk Schwartz und Tim Stracke, die Gründer von mentasys (heute pangora), beim Luxusuhren-Marktplatz das Kommando. Mehr über Chrono24

Cognigy
Das Düsseldorfer Unternehmen Cognigy, das 2016 von Philipp Heltewig und Sascha Poggemann gegründet wurde, entwickelt einen Künstliche Intelligenz-Service, Kundenanfragen zu managen. Mehr über Cognigy

commercetools
Das Münchner Unternehmen, das 2006 von Denis Werner, René Welches und Dirk Hörig gegründet wurde, beschreibt sich als “cloudbasiertes headless E-Commerce-System”. Zuletzt wurde das Unternehmen mit rund 1,7 Milliarden US-Dollar bewertet. Mehr über commercetools

Jedox
Das 2002 in Freiburg gegründete Unternehmen Jedox bietet Enterprise-Performance-Management-Lösungen für Unternehmensplanung und -analyse an. Mehr über Jedox

LeanIX
LeanIX aus Bonn, das 2012 von Jörg Beyer und André Christ gegründet wurde, bietet Unternehmen eine Software-Lösung, mit der diese ihre IT-Strukturen optimieren und managen können. Mehr über LeanIX

Leapsome
Das Berliner Unternehmen Leapsome, das 2016 von Kajetan von Armansperg und Jenny von Podewils gegründet wurde, positioniert sich als “Software für Performance Management und Engagement”. Mehr über Leapsome

Moonfare
Das Berliner FinTech Moonfare, das 2015 von Alexander Argyros und Steffen Pauls gegründet wurde, ermöglicht es Privatanlegern direkt in Private-Equity-Fonds zu investieren. Mehr über Moonfare

N26
Das Berliner FinTech N26, das 2013 von Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal gegründet wurde, möchte die Bankenwelt verändern. Die letzte Bewertung lag bei rund 9 Milliarden US-Dollar. Mehr über N26

parcelLab
Das Münchner Startup parcelLab, das 2015 von Tobias Buxhoidt, Anton Eder und Julian Krenge gegründet wurde, überwacht insbesondere für Online-Shops quasi den Versand der Waren. Falls ein Paket nicht in der üblichen Zeit ankommen sollte, entschuldigt sich das Startup im Namen des Online-Shops beim Kunden. Mehr über parcelLab

SimScale
Das 2012 gegründete Unternehmen SimScale, ein Spin-off der Technischen Universität München (TUM), entwickelt und vertreibt eine web-basierte Plattform für ingenieurtechnische Simulationen. Mehr über SimScale

Staffbase 
Das Chemnitzer Startup Staffbase , die 2014 von  Frank Wolf, Lutz Gerlach und Martin Böhringer gegründet, entwickelt eine Plattform, mit der Unternehmen ohne großen Aufwand eigene Mitarbeiter-Apps für den internen Gebrauch erstellen können. Mehr über Staffbase

Wandelbots
Wandelbots aus Dresden, das 2017 gegründet wurde, entwickelt eine Methode zur Programmierung von Industrierobotern. Insgesamt flossen bereits 123 Millionen Dollar in das Unternehmen. Mehr über Wandelbots

xChange
xChange aus Hamburg, 2015 von Johannes Schlingmeier und Christian Roeloffs gegründet wurde, positioniert sich als Marktplatz zum Austausch von Seecontainern und hilft seinen rund 800 Kunden ihre Logistikprozesse zu automatisieren. Mehr über xChange

Y42
Das Berliner Unternehmen Y42, 2020 von Hung Dang gegründet, beschreibt sich selbst als “eine einfach zu bedienende, interoperable und skalierbare Plattform für die Erfassung, die Analyse und den Austausch von Daten”.  Mehr über Y42

Bonus: In der Vergangenheit investierte Insight Partners zudem in DailyDeal, DaWanda, Delivery Hero, HelloFreshHomeToGo, TeamViewer und trivago. In Österreich ist Insight zudem bei PlanRadar und PSPDFkit an Bord. In der Schweiz bei Studio Moderna und SonarSource.

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#DealMonitor – Forto sammelt 250 Millionen ein – Insight investiert in Leapsome und xChange – Point Nine setzt auf Procuros


Im #DealMonitor für den 7. März werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Forto
+++ Der amerikanische Geldgeber Disruptive und Altinvestoren wie Softbank, G Squared, Northzone, Unbound und die A.P. Moeller Holding investieren 250 Millionen US-Dollar in Forto. Die Bewertung steigt von 1,2 Milliarden auf 2,1 Milliarden Dollar. Forto früher als FreightHub bekannt, wurde 2016 von Ferry Heilemann, Fabian Heilemann, Erik Muttersbach und Michael Wax gegründet. Die Jungfirma vermittelt Aufträge zur Container-Beförderung an Transportunternehmen. In den vergangenen Jahren investierten Geldgeber wie Inven Capital, Iris Capital, Rider Global, Northzone, Cherry Ventures und der italienische Risikofonds H14 bereits rund 600 Millionen Dollar in das junge Logistik-Startup. Erst im Juni 2021 sammelte das Unternehmen 240 Millionen ein. Forto beschäftigt derzeit mehr als 750 Mitarbeiter:innen an 16 Standorten in Europa und Asien, darunter Büros in Berlin, Kopenhagen, Hamburg, Ho-Chi-Minh-Stadt, Singapur, Hongkong und Shanghai. Mehr über Forto

Leapsome
+++ Der amerikanische Geldgeber Insight Partners investiert nach unseren Informationen in Leapsome. Im Rahmen der Investmentsumme bewegen die beteiligten Investoren rund 100 Millionen US-Dollar (Primary, Secondary). Die Pre-Money-Bewertung soll bei 600 bis 700 Millionen liegen. Das Berliner Unternehmen, das 2016 von Kajetan von Armansperg und Jenny von Podewils gegründet wurde, positioniert sich als “Software für Performance Management und Engagement”. Konkret ermöglicht das Unternehmen es Mitarbeiter:innen sich gegenseitig – und nur für den Empfänger sichtbar – Feedback zu geben. Zuletzt hatte das Unternehmen einen guten Lauf: “A lot changed at Leapsome in 2021, as we more than doubled our team and tripled our revenue”. Laut Linkedin wirken derzeit rund 75 Mitarbeiter:innen für das Unternehmen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

xChange
+++ Insight Partners, Omers Ventures und Point Nine Capital investieren nach unseren Informationen eine Millionensumme in das Hamburger Logistik-Startup xChange. Die Jungfirma, die 2015 von Johannes Schlingmeier und Christian Roeloffs gegründet wurde, positioniert sich als Marktplatz zum Austausch von Seecontainern und hilft seinen rund 800 Kunden – darunter große Namen wie Kuehne+Nagel, Seaco und Transinsular – ihre Logistikprozesse zu automatisieren. Am Unternehmen ist auch BCG, wo die Gründer vorher tätig waren, beteiligt. Insight hält nun rund 14 % am Unternehmen. In der Vergangenheit investierte zudem Piton Capital in xChange. Über 200 Mitarbeiter:innen wirken derzeit für das Unternehmen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Procuros
+++ Point Nine Capital und Creandum investieren nach unseren Informationen eine Millionensumme in Procuros. Das Hamburger Startup, das 2021 von Patrick Thelen und Benjamin Wulff gegründet wurde, setzt auf eine “schnelle und kostensparende digitale Vernetzung von Industrie-Zulieferern und ihren Handelspartnern”. Konkret verbindet Procuros dabei insbesondere “die ERP-Systeme der Zulieferer mit den Systemen ihrer Handelspartner”. Die Zielgruppe sind mittelständische Zulieferer in der Maschinenbaubranche sowie dem Lebensmitteleinzelhandel. Anfang September 2021 verkündete das Unternehmen bereits den Einstieg von btov Partners und mehreren Business Angels. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Sleepiz
+++ Verve Ventures, die ZKB, eine US-Krankenversicherung,  die Juroren der Schweizer Version von “Die Höhle der Löwen” und Co. investieren 6,2 Millionen Schweizer Franken in Sleepiz. Das MedTech aus Zürich, das 2018 als Spin-off der ETH Zürich von Marc Rullan, Max Sieghold und Soumya Sunder Dash gegründet wurde, entwickelt eine “Methode zum Schlafscreening und zur Diagnose von Schlafstörungen wie Schlafapnoe. “Das frische Kapital soll primär genutzt werden, um den Schlafapnoe-Monitor in ausländischen Märkten zu lancieren”, teilt das Unternehmen mit.

MERGERS & ACQUISITIONS

PDF Tools
+++ Der gebootstrappte PDF-Dienst Smallpdf übernimmt PDF Tools, einen Anbieter von Technologie zur Dokumentenverarbeitung. Kaufpreis: 30 Millionen US-Dollar. “Diese Akquisition erfolgt zu einem Zeitpunkt, in dem Smallpdf ein starkes Wachstum verzeichnet und seine Position als führende Kraft im weltweiten Dokumentenmanagement-Markt mit einem Volumen von 22 Milliarden Dollar festigt”, heißt es in der Presseaussendung. Smallpdf, 2013 von Mathis Büchi, Manuel Stofer und Lino Teuteberg in Zürich gegründet, positioniert sich als “Anbieter von Lösungen für das Dokumenten- und Vertragsmanagement”. 90 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Smallpdf. PDF Tools, 2002 von Hans Bärfuss gegründet, verfügt nach eigenen Angaben über “5.000 Kunden in 60 Ländern”. Mehr über Smalpdf

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#DealMonitor – Patient21 sammelt 142 Millionen ein – Wandelbots bekommt 84 Millionen – Gorillas kauft Frichti


Im #DealMonitor für den 25. Januar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Patient21
+++ Target Global, Eight Roads, Piton Capital und Pico Capital investieren 142 Millionen US-Dollar in das bisher sehr stille Berliner Unternehmen Patient21 – siehe Handelsblatt. Patient21 wurde 2019 von Christopher Muhr (Citydeal, Groupon, Auto1) ins Leben gerufen, inzwischen führt Nicolas Hantzsch das Unternehmen. Kingsway Capital, Target Global, Piton Capital investierten in der Vergangenheit bereits heimlich, still und leise in das Unternehmen zu dem auch Dental21, eine “Business Development Agentur mit einer Spezialisierung auf Zahnärzte” und das Dentallabor Dentalab21 gehören. Patient21 betreibt 25 Praxen und die Klinik Sankt Elisabeth. Patient21 übernahm die Heidelberger Klinik im Frühjahr 2021. Mehr über Patient21 

Wandelbots
+++ Der amerikanische Geldgeber Insight Partners und die Altinvestoren 83North, Microsoft, Next47, Paua Ventures, Atlantic Labs und EQT investieren 84 Millionen US-Dollar in Wandelbots. Zuletzt investierten 83North, M12 und Next47, Paua Ventures, EQT Ventures und Atlantic Labs 26 Millionen Euro in das Unternehmen. Insgesamt flossen nun schon 123 Millionen Dollar in Wandelbots. Das Unternehmen aus Dresden, das 2017 von Christian Piechnick, Georg Püschel, Maria Piechnick, Sebastian Werner, Jan Falkenberg, Giang Nguyen und Frank Fitzek gegründet wurde, entwickelt eine Methode zur Programmierung von Industrierobotern. 140 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für das Unternehmen. Mehr über Wandelbots

Raisin
+++ Altinvestoren wie Goldman Sachs und Hedosophia stellen dem Berliner Unicorn Raisin nach unseren Informationen im Rahmen eines Wandeldarlehens 30 Millionen Euro zur Verfügung. Zuvor hatte das Unternehmen seine geplante Investmentrunde verschoben. Das FinTech, in Deutschland als WeltSparen bekannt, wurde 2012 von Tamaz Georgadze, Frank Freund und Michael Stephan gegründet. 2021 fusionierte die Spareinlagen-Plattform mit dem Hamburger  Wettbewerber Deposit Solutions. Im Zuge der Investmentrunde stieg die Bewertung der Jungfirma auf über 1 Milliarde US-Dollar. Neben Goldman Sachs und Hedosophia investierten in den vergangenen Jahren auch Index Ventures, PayPal, Ribbit Capital, Thrive Capital und Orange Digital Ventures in das FinTech. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Ninetailed
+++ Der Berliner Frühphasen-Investor Cherry Ventures investiert nach unseren Informationen 800.000 Euro in Ninetailed. Das Berliner Startup, das 2021 von den Aiderly-Gründern Andreas Kaiser und Alexander Braunreuther gegründet wurde, kümmert sich um Personalisierung. “Enhance your visitors experience and grow your customers with personalization for headless CMS and modern Jamstack frameworks without performance trade-offs”, heißt es zum Konzept. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Ceezer
+++ Picus Capital investiert nach unseren Informationen in Ceezer. Das ClimateTech aus Berlin, das von Magnus Drewelies, zuletzt Park Now, und Jan Oltmanns, zuletzt BCG, gegründet wurde, positioniert sich als “digital-first carbon bank”. In der Selbstbeschreibung heißt es: “Ceezer uses external and proprietary data to help companies seamlessly offset and remove the footprint they cannot currently reduce”. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Grenion
+++ Bekannte Angel-Investoren wie Pascal Zuta, Ingo Weber, Andreas Burike und Timo Weltner investieren nach unseren Informationen in Grenion. Das Startup aus Mannheim, dass von Fjolla Myftari und Spotted-Macher Nik Myftari gegründet wurde, Beauty- Health- und Wellness-Marken auf. Zum Unternehmen gehören derzeit myRapunzel, Sophie Rosenburg, BitterLiebe, natuamo, Just Oyls and Rosental Organics. D2C-Auper Angel Zuta etwa investierte zuvor in Startups wie Fitvia, Invicible Brands und gitti. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

HQS Quantum Simulations
+++ Quantonation sowie die Altinvestoren UVC Partners, btov und der High-Tech Gründerfonds (HTGF) investieren 12 Millionen Euro in HQS Quantum Simulations, ein Spin-Off des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Das junge Unternehmen, das 2017 von Michael Marthaler, Jan Reiner, Iris Schwenk und Sebastian Zanker gegründet wurde, entwickelt eine Software zur Simulation von Quantensystemen.  UVC Partners, btov und der HTGF investierten zuvor 2,3 Millionen in das Unternehmen.

NeoTaste
+++ Die Crash Unternehmensgruppe, hinter der Rolf Hilchner und Heinz-Wilhelm Bogena stecken, investiert eine Millionensumme in NeoTaste. Das Startup aus Osnabrück, das 2019 von Hendrik Sander gegründet wurde, lässt sich am besten als Restaurant-Entdecker-App samt Deal-Komponente beschreiben. “Die ausgegebenen Voucher können auch jederzeit an veränderte Kapazitäten oder gestiegene Gastzahlen angepasst werden, um flexibel in jeder Situation einsetzbar zu sein”, teilt das Unternehmen mit.

BenFit 
+++ Namentlich nicht genannte Geldgeber investieren eine mittlere siebenstellige Summe in BenFit. Das Düsseldorfer Food-Startup, das 2018 von Benjamin Jakob gegründet wurde, setzt auf proteinreiche Backwaren. Michael Kern,  ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Kamps, sowie Angelika Schöchlin, Partner und Antin Infrastructure Partners investierten in der Vergangenheit bereits in das Unternehmen.

MERGERS & ACQUISITIONS

Frichti
+++ Das Berliner Quick Commerce-Unternehmen Gorillas steht vor der Übernahme von Frichti. Die Jungfirma aus Frankreich liefert Lebensmittel und Fertiggerichte. “Frichti’s expertise around private label, ready to eat segments and profitable operations (wow) will reach Europe and beyond through Gorillas’ global community”, schreibt Gorillas Kagan Sümer zur geplanten Übernahme bei Linkedin. “Over the years, Frichti had raised around €100 million in total ($114 million at today’s exchange rate)”, schreibt TechCrunch zum Deal. Frichti kann man definitiv als Ergänzung zum derzeitigen Gorillas-Konzept sehen. Fertiggerichte oder besser Mittagsmenüs konnten auch Gorillas aus der margenschwachen Lebensmittel-Nische bringen.

Firstbird
+++ Das amerikanische Unternehmen Radancy, ein Anbieter von Recruiting-Technologie, übernimmt das österreichische Startup Firstbird. “Das Unternehmen wird fortan unter dem Namen Firstbird, a Radancy Company, firmieren und wie bisher von den beiden Geschäftsführern Arnim Wahls und Matthias Wolf geleitet. Radancy übernimmt zu 100 % alle Anteile von Investoren und Gesellschaftern. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart”, teilen die Unternehmen mit. Firstbird, 2013 von Arnim Wahls, Matthias Wolf und Daniel Winter in Wien gegründet, positioniert sich als Anbieter von SaaS-basierten Mitarbeiterempfehlungsprogrammen. Das Unternehmen wurde in der Vergangenheit unter anderem von Verve Ventures, dem European Super Angels Club und Jobcloud finanziell unterstützt.

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#DealMonitor – PlanRadar sammelt 69 Millionen ein – EMnify bekommt 57 Millionen – Luko übernimmt Coya


Im #DealMonitor für den 20. Januar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

PlanRadar 
+++ Insight Partners, Quadrille Capital, Cavalry Ventures, Headline, Berliner Volksbank Ventures, aws Gründerfonds, PropTech1 Ventures, Russmedia und GR Capital investieren 69 Millionen US-Dollar in PlanRadar. Das Wiener Unternehmen, das 2013 von Ibrahim Imam und Sander van de Rijdt gegründet wurde, ermöglicht die Erfassung und Dokumentation von Baumängeln am Smartphone oder Tablet. “PlanRadar wird die neuen Finanzmittel für die internationale Expansion einsetzen und in den USA, Australien, in der Region GCC, Südostasien sowie in Lateinamerika zusätzliche Niederlassungen eröffnen. Zudem werden die Investitionen in Forschung und Entwicklung maßgeblich gesteigert, um die technologische Weiterentwicklung der Produkte und Services weiter voranzutreiben”, teilt das Unternehmen mit. Insight Partners, Headline, Berliner Volksbank Ventures, Cavalry Ventures sowie aws Gründerfonds investierten zuletzt 30 Millionen Euro in das PropTech. 200 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für PlanRadar. Mehr über PlanRadar

EMnify 
+++ Der englische Kapitalgeber One Peak Partners investiert 57 Millionen US-Dollar in EMnify. Insgesamt flossen bereits 80 Millionen in die Jungfirma – unter anderem von Blue Star Ventures. “The Berlin-based company will use the new capital to accelerate its global market expansion, with a particular focus on the US, and to further develop and optimize its proprietary industry leading cellular IoT technology”, heißt es in der Presseaussendung. Das 2014 von Frank Stöcker, Martin Giess und Alexander Schebler gegründete Startup ist im Bereich Machine to Machine (M2M)-Kommunikation und Internet of Things (IoT) tätig. Das Unternehmen, dessen Wurzeln in aus Würzburg liegen, bietet seinen Kunden dafür eine Cloud-Plattform, mit der IoT- und M2M-Connectivity Services gestartet, gemanagt und monetarisiert werden können sollen. 110 Mitarbeiter arbeiten derzeit für das Unternehmen. One Peak hält jetzt 12 % am Unternehmen. Mehr über EMnify

Terra Quantum 
+++ Nichtgenannte deutsche Family Offices und ein Krypto-Investor sowie Altinvestor Lakestar investieren 60 Millionen US-Dollar in Terra Quantum. Das Unternehmen aus Rorschach in der Schweiz, das von Markus Pflitsch und Gordey Borisovich Lesovik gegründet wurde. “We are building quantum technology for a better future, breaking down the barriers between science and industry and laying the foundations of a real quantum tech ecosystem and value chain”, teilt das Unternehmen in eigener Sache mit.

Codesphere 
+++ LEA Partners, 42CAP, NewForge, 468 Capital und mehrere Business Angels investieren 4,5 Millionen Euro in Codesphere. Das deutsch-amerikanische Startup, das 2020 von Elias Groll, Christian Siemoneit und Jonas Zipprick gegründet wurde, positioniert sich als “intelligente Plattform für die Entwicklung von WebApps”. “The funding will help Codesphere expand its team and develop the next chapter of Codesphere services, targeted toward developers and small companies. It will also be used to open a second data centre, and the first one to launch outside of Germany, in the US. The company also has longer-term plans to open data centre sites in Asia and across Europe”, teilt das Startup mit. 468 Capital investierte bereits im Oktober 2020 in das junge Unternehmen. Mehr über Codesphere

buya
+++ Business Angels wie Moritz Thiele und Andreas Kupke (Gründer von Finanzcheck.de) investieren 1,8 Millionen Euro in buya. Das EdTech aus Hamburg, das 2020 von Björn Schmuck und Moritz Otterbach gegründet wurde, positioniert sich als Lern- und Bildungsplattform für Kinder und Jugendliche. Die Bandbreite der Kurse reicht von Programmieren über Kunst bis hin zu Gesundheit. “Mit der Finanzierungssumme wird buya seine User-Experience weiter verbessern, das Lernangebot nochmals vertiefen und das Team ausbauen”, teilt das Startup mit.

Melon
+++ Stefan Höglmaier, Gründer des Immobilienentwicklers Euroboden, investiert 1 Million Euro in Melon. Hinter dem Startup aus München, das 2020 von Cornelia Weinzierl gegründet wurde, verbirgt sich ein Marktplatz für veganes Essen. Die Münchnerin nennt es “das eBay und AirBnB für veganes Essen”. Über Melon kann jeder selbst gekochtes, veganes Essen mit Menschen aus der Umgebung teilen bzw. kaufen. Mehr über Melon

Charry
+++ A Round Capital, Beyer-Invest und Uventures investieren in Charry. Das Münchner Startup, das 2015 von Benjamin Keller und Maximilian Forstner gegründet wurde, positioniert sich als Anbieter von Ship-from-Store-Lösungen. Zielgruppe sind Einzelhändler, Filialisten und Marktplätze, die mit der Fahrerflotte von Charry auf Wunsch täglich ihre Waren abholen, verpacken und versenden lassen können. “Mit dem frischen Kapital sollen die bisherigen Standorte erweitert und um weitere Standorte ergänzt werden”, teilt das Startup mit. Mehr über Charry

Naughty Nuts
+++ FoodLabs, Bitburger Ventures, Döhler Ventures und Business Angels wie Ole Strohschnieder, Béla Seebach (Just Spices) und Philip Kahnis (Hafervoll, Polly) investieren eine siebenstellige Summe in Naughty Nuts. Das Food-Startup aus Köln, das 2020 von Benjamin Porten und Lorenz Greiner gegründet wurde, setzt auf Nussmus. “Mit dem frischen Kapital investiert Naughty Nuts in die weitere Erschließung des DACH-Marktes, der Erweiterung des Produktportfolios und in die Verstärkung des Teams”, teilt das Startup mit. Mehr über Naughty Nuts

MERGERS & ACQUISITIONS

Coya 
+++ Das französische InsurTech Luko übernimmt den Berliner Wettbewerber Coya und expandiert auf diesem Wege nach Deutschland. Offiziell nennen die Unternehmen die Übernahme eine Fusion. Die Details sind aber eindeutig: “Mit der Integration von Coya in Luko wird eine paneuropäische Marke geschaffen, die für absoluten Kundenfokus, Nachhaltigkeit und Einfachheit steht. Die Coya AG als Risikoträger der neuen Gruppe wird in Luko Insurance AG umbenannt und behält ihren Hauptsitz in Berlin; weitere Büros der Luko-Gruppe sind in Paris und Madrid”. Coya, das 2016 von Andrew Shaw, Peter Hagen, und Sebastian Villarroel gegründet wurde, bietet “Versicherungslösungen in den Bereichen Hausrat, Privathaftpflicht, Fahrrad und E-Bike, Tierhaftpflichtund Tierkrankenversicherung an”. Zu den Investoren der Jungfirma gehören Valar Ventures, Headline und La Famiglia. In den vergangenen Jahren flossen mehr als 40 Millionen US-Dollar in Coya. Zuletzt fand das Unternehmen aber keine weiteren Investoren. Die Coya-Investoren erhalten nun Anteile an Luko. Das InsurTech aus Paris wurde 2018 von Raphaël Vullierme und Benoit Bourdel gegründet. Mehr über Coya

Sofacto
+++ billwerk, eine Subscription-Management-Plattform aus Frankfurt am Main, übernimmt das französische Startup Sofacto, einen Anbieter von Anwendungen für Subscription Management und Recurring Billing. “Die Erweiterung der billwerk-Gruppe um Sofacto soll das Produktangebot der Gruppe durch die Integration des Salesforce-Ökosystems in die bestehende Suite von Softwarelösungen der Gruppe ausweiten”, teilt das Unternehmen mit. billwerk fusionierte gerade erst dem dänischen Unternehmen Reepay. billwerk wurde 2015 von Ricco Deutscher, Steffen Mey, Thomas Tauber und Christian Winnerlein gegründet. Das Growth-Equity-Unternehmen PSG erwarb im Frühjahr 2020 eine Mehrheitsbeteiligung an billwerk. Mehr über billwerk

VENTURE CAPITAL

Cherry Ventures
+++ Der Berliner Frühphasen-Kapitalgeber Cherry Ventures, der 2012 von Christian Meermann, Daniel Glasner, Filip Dames gestartet wurde, legt – wie bereits im Oktober im Insider-Podcast berichtet – seinen vierten Fonds auf. “We have raised an additional €300 million — Cherry’s largest fund to date. That’s a lot of capital for a European seed fund. Yet, we believe that Europe is entering a new era. Seed rounds have roughly doubled over the last three years in size and founders are able to attract follow-on capital faster than ever before”, teilt der Kapitalgeber mit. Erst 2019 legte Cherry Ventures seinen dritten Fonds (175 Millionen Euro) auf. In den vergangenen Jahren investierte Cherry in aufstrebende Unternehmen wie Moss, Flink, Forto, Infarm, SellerX und Flixbus.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Highland investiert 50 Millionen in SoSafe – Alasco bekommt 40 Millionen – Keen investiert 25 Millionen in Lendis


Im #DealMonitor für den 10. Januar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

SoSafe
+++ Highland Europe, La Famiglia, Adjust-Gründer Christian Henschel sowie die Altinvestoren Acton Capital und Global Founders Capital (GFC) investieren nach unseren Informationen 50 Millionen Euro in SoSafe. Die Kölner Jungfirma, die 2018 von Niklas Hellemann, Lukas Schaefer und Felix Schürholz gegründet wurde “testet, sensibilisiert und schult Mitarbeiter im richtigen Umgang mit Cyber-Attacken”. Die Pre-Money-Bewertung liegt bei rund 250 Millionen Euro. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Alasco
+++ Der New Yorker Geldgeber Insight Partners und Lightrock investieren nach unseren Informationen gemeinsam mit den Altinvestoren 40 Millionen US-Dollar in Alasco. Das Startup aus München, das 2018 von den ehemaligen Stylight-Machern Anselm Bauer, Benjamin Günther und Sebastian Schuon gegründet wurde, positioniert sich als “Real Estate Success Software”. Konkret lässt sich mit Alasco der “gesamte Lebenszyklus einer Immobilie digital managen – vom Bau, über die Instandhaltung, bis hin zum Verkauf”.  Global Founders Capital (GFC), Anyon, HV Capital und Picus Capital investierten zuletzt 7,5 Millionen Euro in Alasco. Insgesamt flossen bis Ende 2020 rund 15 Millionen in das Unternehmen. Die Bewertung liegt nun bei mehr als 100 Millionen Dollar. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Lendis
+++ Keen Venture Partners investiert nach unseren Informationen 25 Millionen Euro in Lendis. Das Berliner Startup Lendis, das 2018 von Julius Bolz und Stavros Papadopoulos gegründet wurde, bietet seinen Kunden – Unternehmen und Gewerbetreibende – Tische, Stühle, Kaffeemaschinen Technik, Elektrogeräte und viele verschiedene Services an. DN Capital, HV Capital und Picus Capital investierten zuvor bereits eine Millionensumme in das Unternehmen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Operations1
+++OpenOcean investiert nach unseren Informationen rund 10 Millionen Euro in Operations1, früher als Cioplenu bekannt. Das Augsburger Startup positioniert sich als “All-in-One Softwarelösung für digitale Arbeitsanweisungen und Checklisten”.  cioplenu wurde 2017 von Daniel Grobe und Benjamin Brockmann gegründet. Unternehmen wie Hirschvogel, POLIPOL und Stabilo setzen bereits auf das Startup. Cherry Ventures und 42CAP investierten zuvor bereits in das Unternehmen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

McMakler
+++ Baillie Gifford und Warburg Pincus investieren 50 Millionen Euro in McMakler – siehe Handelsblatt. Die Bewertung der Jungfirma soll laut Bericht nun bei 800 Millionen Euro liegen. Das Das Makler-Startup wurde 2015 von Hanno Heintzenberg, Felix Jahn und Lukas Pieczonka gegründet. Das Grownup beschäftigt über 600 Mitarbeiter. Warburg Pincus investierte zuletzt 42 Millionen Euro in das Unternehmen.. Zuvor investierten Target Global, Israel Growth Partners und weitere Bestandsinvestoren – darunter Frog Capital – rund 50 Millionen Euro in McMakler. Zuletzt plante McMakler einen SPAC-IPO. Nun scheint mit Baillie Gifford als neuem Investor ein klassischer Börsengang geplant. Mehr über McMakler

Arive
+++ Balderton Capital investiert gemeinsam mit Global Founders Capital (GFC), Burda Principal, 468 Capital und La Famiglia 20 Millionen US-Dollar in Arive – siehe sifted und Fobes. Das Startup aus München bringt das FastAF-Konzept nach Deutschland. Die Jungfirma, die von Linus Fries und Maximilian Reeker gegründet wurde, möchte Händlern mit Hilfe von Micro Fulfilment Centern und einer Marktplatz-App eine günstige Option für Lieferungen unter 60 Minuten anbieten. Dabei geht es gezielt nicht um Lebensmittel, sondern andere E-Commerce-Produkte. Balderton Capital, La Famiglia und 468 Capital investierten zuletzt 6 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr über Arive

Ostrom
+++ 468 Capital, J12 Ventures, Global Founders Capital (GFC) und Übermorgen Ventures sowie Angel-Investoren wie Philip Klöckner, Eric Quidenus-Wahlforss und Jörg Kattner investieren 4,4 Millionen Euro in Ostrom. Das Startup, das von Matthias Martensen und Karl Villanueva gegründet wurde, tritt an, um den “Strommarkt zu revolutionieren: Weg von Ineffizienz, Intransparenz, und teuren und unübersichtlichen Tarifen zu dem fairsten Stromanbieter auf dem Markt”. Ostrom, anfangs als A+energy unterwegs, setzt damit auf das Konzept von Bulb Energy aus London. Über den Einstieg von 468 Capital hatten wir bereits im Juli 2021 im Insider-Podcast berichtetMehr über Ostrom

Conxai
+++ Earlybird UNI-X, Pi Labs, A/O PropTech und Argonautic Ventures investieren 3 Millionen US-Dollar in Conxai. Das Münchner Startup drängt quasi auf die Baustelle! “Conxai is a first of its kind Digital Twin technology for the construction industry that synchronizes as-built with as-designed and creates a single source of truth”, teilt das ConTech-Unternehmen, das von Sharique Husain geführt wird, mit. Tipp: Conxai war zuletzt auch im Startup-Radar, unserem Pitch-Podcast, vertreten.

Denario
+++ Jetzt offiziell: 468 Capital, Presight Capital und Mato Peric investieren – wie bereits im Sommer 2021 berichtet – in Denario. In der Investmentrunde fließen 1,3 Millionen Euro in die Jungfirma. Das Berliner FinTech, das von Philipp A. Pohlmann (Ex-Qonto Deutschlandchef) und Charalambos Christofi gegründet wurde, positioniert sich als “Cockpit für Zahlungsvorgänge in Unternehmen”. Zum Konzept teilt das Startup mit: “Eine sichere Lösung, die Ihre Finanzen optimiert, Rechnungen pünktlich bezahlt und Ihre monatliche Buchhaltung vorbereitet”.

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#DealMonitor – Ardian investiert in Berlin Brands Group – AnyDesk bekommt 70 Millionen – Tesvolt sammelt 40 Millionen ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 17. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Berlin Brands Group
+++ Die Privat-Equity-Firma Ardian investiert 100 Millionen US-Dollar in die Berlin Brands Group (BBG) – siehe Handelsblatt. “Die Investmentgesellschaft erhält dafür eine Minderheitsbeteiligung. Mehrheitsgesellschafter bleibt Peter Chaljawski mit seinem Gründerteam. Zweitgrößter Gesellschafter ist Bain Capital”, teilt BBG zum Investment mit. Spannend dabei: Ardian ist gerade erst bei BBG ausgestiegen.  Das Privat-Equity-Unternehmen Bain Capital investierte im September 700 Millionen US-Dollar Eigen- und Fremdkapital in BBG und kaufte dabei auch den 40-Prozent-Anteil des vorherigen Investors Ardian auf. Im Zuge der Transaktion wurde der D2C-Pionier, zu dem Marken wie Klarstein, auna und gehören, mit mehr als 1 Milliarde US-Dollar bewertet und erreichte damit Unicorn-Status. BBG erwirtschaftete 2020 einen Umsatz in Höhe von 334 Millionen Euro. Über 900 Mitarbeiter:innen wirkten derzeit für das Unternehmen. Als Ardian 2015 zum ersten Mal bei BBG eingestiegen ist, lag der Umsatz gerade einmal bei 70 Millionen Euro. Mehr über die Berlin Brands Group

AnyDesk
+++ Jetzt offiziell: General Atlantic, Insight Partners, EQT Ventures und Possible Ventures investieren 70 Millionen US-Dollar in AnyDesk. Das junge Unternehmen aus Stuttgart möchte quasi TeamViewer als erste Adresse für den Fernzugriff auf Rechner ablösen. Insight Partners, EQT Ventures sowie Business Angels wie Chris Hitchen und Andreas Burike investierten in den vergangenen Jahren bereits in AnyDesk. Die Bewertung liegt bei rund 600 Millionen Dollar – siehe TechCrunch. Bereits Ende September hatten wir im Insider-Podcast über den geplanten Einstieg von General Atlantic bei AnyDesk berichtet. Mehr über Anydesk

Hakuna
+++ Der Berliner Geldgeber Visionaries Club und Discovery Ventures investieren nach unseren Informationen in Hakuna. Das Startup, das von den beiden abracar-Gründern Sebastian Jost und Orhan Köroglu gegründet wurde, kümmert sich um die Vermittlung von Versicherungen. Das Unternehmen hört auf den Namen Product Protection JKM. Die Hauptstädter sicherten sich aber bereits die Marken Hakuna und hellohakuna. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Patronus
+++ Cavalry Ventures, UVC Partners und DN Capital investieren nach unseren Informationen in Patronus. Das Berliner Startup, das 2020 von Ben Staudt und Tim Wagner gegründet wurde, setzt auf einen digitalen Hausnotruf in Form einer Uhr. In der Selbstbeschreibung heißt es: “Die Patronus-Uhr hat alles, was Sie von einem Hausnotruf erwarten. Immer zur Stelle, wenn Hilfe gebraucht wird”. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Tesvolt 
+++ Ein Investorenkonsortium unter Führung der Liechtenstein Gruppe – eine Unternehmensgruppe im Besitz der Fürstenfamilie Liechtenstein – investiert 40 Millionen Euro in Tesvolt. Das Unternehmen aus Wittenberg, das von Simon Schandert und Daniel Hannemann gegründet wurde, kümmert sich um Energiespeicherung im gewerblichen und industriellen Bereich. “Mit den finanziellen Mitteln wird Tesvolt seine internationalen Aktivitäten forcieren und seinen Fokus auf innovative Produkte konsequent weiterverfolgen”, heißt es in der Presseaussendung.

Daedalus
+++ Addition und Altinvestor Khosla Ventures investieren 11,5 Millionen US-Dollar in das deutsch-amerikanische KI-Startup Daedalus. Das Unternehmen mit Sitz in Karlsruhe und San Francisco, das von Jonas Schneider gegründet wurde, baut “autonome und sofort rekonfigurierbare Fabriken mit softwaregesteuerter Fertigung und KI-gestützten Robotern”. In der Presseaussendung zum Investment heißt es: “The investment will support the company on its mission to revolutionize manufacturing by making automation economically feasible for companies of all sizes and independent of manufacturing technologies”.

unea 
+++ Nach Philipp Westermeyer (OMR), Marcus Börner (OptioPay, reBuy), Daniel Khachab (choco), Benita Krahforst (Ex-Partner Burda Ventures), Moritz Kreppel (Urban Sports Club) und Torben Schreiter (Signavio) investiert nun auch Jérôme Cochet in unea. Das Berliner AdTech-Startup, das 2021 vom Roq.ad-Gründer Richy Ugwu gegründet wurde, entwickelt eine Software, “die es jedem Business ermöglicht, die eigenen Werbeflächen selbstständig und skalierbar zu monetarisieren”.

ContentBay
+++ Ex-Sky-Vorstand Holger Enßlin investiert in ContentBay. Das Startup aus München, das von Oliver Skelton gegründet wurde, positioniert sich als Marktplatz für Programminhalte. “Ziel ist es, den Handel von audiovisuellen Inhalten aller Art auf Basis einer umfassenden Datenbank mit intelligenten Such- und Analyse-Funktionen effizienter und zielgenauer zu gestalten”, teilt die Jungfirma mit.

Digitalstage.io
+++ Flori Ventures investiert eine sechsstellige Summe in Digitalstage.io. Das Startup aus Berlin, das 2020 von Richard Harless, dem ehemaligen Deutschland-Chef von Shazam, gegründet wurde, möchte digitale Fan-Erlebnisse schaffen. Die “Fan Experience” von Live-Konzerten, Meet-and-Greets, Schallplattenläden und Merchandise-Ständen soll dabei in einen gemeinsamen digitalen Raum übertragen werden.

MERGERS & ACQUISITIONS

Sanubi
+++ Das Unternehmen Schülke & Mayr, das im Segment Infektionsprävention und Hygienelösungen unterwegs ist, übernimmt Sanubi, ein junger Online-Anbieter für erstattungsfähige Produkte im Pflegesektor. “Eigentümer von Schülke ist EQT Partners, ein führender europäischer Private-Equity-Fonds. Der Erwerb der Sanubi-Anteile ist eine strategische Investition für Schülke/EQT”, heißt es in der Presseaussendung. Schülke + Mayr übernahm zuletzt auch proSenio. Zur Jungfirma gehören Pflegebox, ein Versand von Pflegehilfsmitteln sowie Marken wie hoerhelfer, aktivwelt und sehhelfer. Sanubi, 2014 von Carsten Lebtig und Fabian Lemke gegründet, wurde unter anderem von DvH Ventures finanziell unterstützt.

VENTURE CAPITAL

SmartCityHouse
+++ In Osnabrück geht mit SmartCityHouse ein neuer Accelerator und Company Builder an den Start. “Ziel unseres Programmes ist es, euch Raum für ihre Geschäftsmodelle zu geben und euch auf dem Weg zu einem erfolgreichen Unternehmen zu begleiten. So möchten wir Innovationen voranbringen, die das Zusammenleben der Menschen in der Stadt von Morgen smarter und lebenswerter machen sowie die Lebensqualität und Nachhaltigkeit in der Stadt und Region Osnabrück fördern”, teilt der Startup-Förderer mit.

Newsletter: Über neue Startups berichten wir zuerst in unserem Startup-Radar-Newsletter. Der Newsletter erscheint einmal pro Woche und stellt junge Startups vor, die noch nicht jeder kennt. Den Newsletter gibt es aber nur im kostenpflichtigen Abo. Jetzt 30 Tage kostenlos testen.

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#DealMonitor – SimScale bekommt 25 Millionen – Qualifyze sammelt 14 Millionen ein – Plan A bekommt 10 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 3. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

SimScale
+++ Jetzt offiziell: Alinvestor Insight Partners investiert – wie bereits im Juni berichtet – gemeinsam mit Draper Esprit 25 Millionen Euro in SimScale. Das 2012 gegründete Unternehmen, ein Spin-off der Technischen Universität München (TUM), entwickelt und vertreibt eine web-basierte Plattform für ingenieurtechnische Simulationen. Insight Partners, Earlybird und weitere Bestandsinvestoren investierten zuletzt 27 Millionen Euro in das Münchner Startup. Insgesamt flossen nun schon 52 Millionen Euro in SimScale. “SimScale plans to use the new funding to expand into new industries, such as rotating machinery, electronics, and automotive, by adding additional simulation capabilities, as well as to broaden its enterprise offering to larger customers to further its vision of removing barriers to entry for engineering simulations across teams, applications, and industries”, teilt das Startup mit. Mehr über SimScale

Qualifyze
+++ HV Capital und Altinvestoren wie Cherry Ventures, Rheingau Founders und APX investieren 14 Millionen US-Dollar in Qualifyze. “Mit dem neuen Geld möchte Qualifyze die Anzahl der
angeschlossenen Lieferanten verzehnfachen und Personaleinstellungen im deutschen und spanischen Büro beschleunigen”, teilt das Unternehmen mit. Rheingau Founders, Coparion und Co. investierten zuletzt 3,2 Millionen Euro in Qualifyze, früher als ChemSquare bekannt. Das Startup aus Frankfurt am Main, das von David Schneider und Florian Hildebrand gegründet wurde, entstand 2017 im Rahmen einer wissenschaftlichen Promotion an der Technischen Universität Darmstadt. Die Jungfirma positioniert sich als “digitale Plattform, die es Firmen ermöglicht Daten zu Lieferanten und Produktionsstätten in Form von Auditberichten auszutauschen”. 60 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für die Jungfirma. Mehr über Qualifyze

Plan A
+++ HV Capital, der niederländische Geldgeber Keen Venture Partners sowie die Altinvestoren Demeter und coparion investieren 10 Millionen US-Dollar in Plan A. Das Berliner ClimateTech, das 2017 von Lubomila Jordanova und Nathan Bonnisseau gegründet wurde, möchte Unternehmen und Mitarbeiter beim Thema Nachhaltigkeit unterstützen. Die KI-gesteuerte SaaS-Plattform des Startups unterstützt Unternehmen etwa “bei der Sammlung, Verarbeitung und Analyse von Emissions- und ESG-Daten, erstellt Reduktions- und ESG-Optimierungspläne und automatisiert Reportings”. Im Frühjahr flossen bereits 3 Millionen US-Dollar in Plan A. “Plan A wird das Kapital nutzen, um seine Plattform weiterzuentwickeln und international zu expandieren. Dazu sollen Büros in London, München, Paris und anderen führenden internationalen Zentren eröffnet werden”, heißt es in der Presseaussendung. Mehr über Plan A

Sanity Group
+++ Der amerikanische Cannabis-Geldgeber Casa Verde Capital, hinter dem Snoop Dogg steckt, investiert 3,5 Millionen US-Dollar in die Sanity Group. Das Cannabis-Startup, das 2018 von Finn Hänsel und Fabian Friede gegründet wurde, ist derzeit mit Vayamed (Arzneimittel), Endosane Pharmaceuticals (Fertigarzneimittel), Belfry Medical (medizinische Produkte), Vaay (CBD-Produkte) und This Place (Naturkosmetik) unterwegs. Redalpine, Navy Capital und SOJE Capital investierten zuletzt 35 Millionen Euro in die Sanity Group. “Bereits in der Seed-Runde in 2019 hatten die beiden Casa-Verde-Partner Karan Wadhera und Yoni Meyer über ein eigenes Vehikel in die Sanity Group investiert; nun ist der Fund direkt beteiligt”, teilt die Jungfirma mit. Mehr über die Sanity Group

Aktiia
+++ Draper Esprit, Redalpine, 415 Capital, Verve Ventures und Translink Capital investieren 17,5 Millionen US-Dollar in 
das Schweizer Startup aktiiaDas Unternehmen erfindet mit seiner Technologie die Blutdrucküberwachung neu und will die Mittel für die Weiterentwicklung und Validierung der Algorithmen und Produktangebote sowie den Aufbau strategischer Partnerschaften nutzen. Aktiia wurde von Mattia Bertschi und Josep Solà gegründet

Tidely
+++ Cannonball, einige Business Angels wie Harald Popp und die Gründer investieren 1,2 Millionen Euro in Tidely. Das Startup, das 2021 von Niclas Storz, Dr. Jörg Haller, Stefan Tuschen und Archibald Sheran in München gegründet wurde, setzt auf eine Software für das Liquiditätsmanagement von KMU. “Entscheidungsträger erfassen die finanzielle Situation auf einen Blick, vermeiden Liquiditätsengpässe und können zudem offene Rechnungen effizient verwalten”, teilt das Startup mit.

Cadeia
+++ DIe Privatbank Bank Frick aus Liechtenstein, Blockrocket und coinIX sowie weitere “private und institutionelle Geldgeber” aus der DACH-Region investieren eine siebenstellige Summe in Cadeia. Das FinTech aus München, das von Patrick Hartl, Rolf Steffens und Constantin Ketz gegründet wurde, entwickelt eine digitale Plattform für die” effiziente Strukturierung, Emission und Abwicklung komplexer Finanzprodukte sowie die automatisierte und regelbasierte Steuerung der damit zusammenhängenden Zahlungsströme”.

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#DealMonitor – Moonfare sammelt 125 Millionen ein – mondu bekommt 14 Millionen – audibene-Gründer starten True Growth Capital 


Im aktuellen #DealMonitor für den 2. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Moonfare
+++ Insight Partners investiert gemeinsam mit Altinvestoren 125 Millionen US-Dollar in Moonfare. Das Berliner FinTech, das 2015 von Alexander Argyros und Steffen Pauls gegründet wurde, ermöglicht es Privatanlegern direkt in Private-Equity-Fonds zu investieren. “Moonfare will use the funding to continue to develop innovative investment solutions and accelerate its international expansion”, teilt das Unternehmen mit. Insgesamt flossen nun schon 185 Millionen Dollar in Moonfare. Zu den weiteren Investoren der Jungfirma gehören der Vermögensverwalter Fidelity, Thomas Ebeling und Henrik Kraft. “Die Bewertung dürfte im Bereich von rund einer halben Milliarde Euro liegen”, schreibt FinanceFWD zum Investment. Moonfare ist derzeit in 13 Ländern in Europa und Asien unterwegs. Mehr über Moonfare

mondu
+++ Der Berliner Kapitalgeber Cherry Ventures investiert – wie bereits berichtet – in  mondu (bisher als numi bekannt). Im Rahmen der Investmentrunde, bei der 14 Millionen US-Dollar in das Unternehmen fließen, investiert auch FinTech Collective aus New York in das Unternehmen. Das Berliner FinTech mondu, das von beiden Dafiti-Gründer Philipp Povel und Malte Huffmann gegründet wurde, setzt auf ein “Buy now, pay later”-Modell für Unternehmenskunden. Das Konzept richtet sich dabei an Marktplatzbetreiber – deren Geschäftskunden können dann via mondu in Raten bezahlen. FinTech Collective hält nun 13 % an mondu, auf Cherry entfallen 8,7 %. Mehr über mondu

Specter Automation
+++ Mehrere Business Angels – darunter “Bauunternehmer, Projektentwickler, und Gründer aus der Bauindustrie sowie dem B2B-Software-Bereich” investieren gemeinsam mit xdeck eine sechsstellige Summe in Specter Automation. Das ConTech aus Köln setzt auf datengetriebenes Baustellenmanagement. “Hierzu werden vorhandene aber bisher ungenutzte Planungs- und Kalkulationsdaten intuitiv in einer innovativen Datenumgebung miteinander verknüpft und Bauleitung sowie Polier zugänglich gemacht”, heißt es zum Konzept.

VENTURE CAPITAL

True Growth Capital
+++ Die audibene-Gründer Marco Vietor und Paul Crusius, die schon seit einigen Jahren als Business Angels tätig sind, starten True Growth Capital. “Over the past two decades, we have built several internationally leading companies and sold them to global players. We leverage our operational experience and dedicate a significant amount of time to supporting our portfolio companies. Besides investing in early-stage ventures we also do our own incubations. Reach out to us to find out more about the True Growth Approach”, schreiben die Berliner. True Growth Capital, das nicht als Fonds organisiert ist, investiert zwischen in frühen Phasen zwischen 100.000 und 500.000 Euro in Unternehmen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

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Y42 sammelt 31 Millionen ein – Cisco übernimmt replex – ClimateTech-VC World Fund geht an den Start


Im aktuellen #DealMonitor für den 26. Oktober werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Y42
+++ Jetzt offiziell: Insight Partners und Atomico investieren – wie bereits im Insider-Podcast berichtet – 31 Millionen US-Dollar in Y42.  Die Bewertung soll nach unseren Informationen bei rund 150 Millionen (Pre-Money) liegen. La Famiglia sowie die Gründer von Foodspring, Personio, AeroMobil und Petlab investierten erst im März dieses Jahres 2,9 Millionen US-Dollar in das Unternehmen, das früher als Datos Intelligence bekannt war. Insgesamt flossen nun schon 34 Millionen Dollar in das Unternehmen. Die Jungfirma beschreibt sich so: “y42 is a no-code business intelligence platform for loading, cleaning, connecting, visualizing and sharing data”. y42 wurde 2020 von Hung Dang gegründet. “Mit Hilfe der Series-A-Finanzierungsrunde will Y42 die Entwicklung seiner Plattform weiter vorantreiben, das Team vergrößern und den eigenen Kundenstamm ausbauen”, heißt es in der Presseaussendung. Mehr über Y42

CUREosity
+++
Der TechVision Fonds investiert gemeinsam mit mehreren Business Angels 3,5 Millionen Euro in CUREosity. Das Düsseldorfer Startup, das 2018 von Thomas Saur, Stefan Arand und Marco Faulhammer gegründet wurde, entwickelt eine Therapie-Software unter Nutzung von Virtual Reality (VR). “Im virtuellen Raum und mit spielerischen Inhalten können Patienten mit neurologischen oder muskuloskelettalen Beeinträchtigungen ihre kognitiven und motorischen Fähigkeiten wiederherstellen und verbessern – beispielsweise nach einem Schlaganfall oder bei Parkinson”, teilt das Startup mit.

DiscoEat
+++ 468 Capital, IBB Capital und Hevella Capital investieren eine siebenstellige Summe in DiscoEat. Das Berliner Startup, das 2018 von Moritz Heininger, Nicolò Luti und Szymon Madzielewski gegründet wurde, bietet leere Tische in Restaurants und seit Ende 2020 neben Reservierungen auch Lieferung und Abholung an. Im Herbst 2019 schlitterte die Jungfirma in die Insolvenz, wagte danach aber einen Neustart. “Die neue Finanzierung soll dafür verwendet werden, weiter geografisch zu expandieren sowie weitere wichtige Features für Gastronomen zu entwickeln, den gesamten Prozess und damit Dining-Experience sowohl für den Gastronomen als auch die Gäste effektiver zu gestalten”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über DiscoEat

Veertly
+++ coparion und mehrere Business Angels investieren 2 Millionen Schweizer Franken in Veertly. Das deutsch-schweizer Startup, das 2020 von Joao Aguiam, Alexander Spahn und Joschka Finkbeiner gegründet wurde, positioniert sich als “flexible Plattform für hybride un online Events sowie digitale Kollaborationen”. Zu den Kunden der Jungfirma gehören unter anderem Personio, die ETH Zürich und der BVMW.

MERGERS & ACQUISITIONS

replex
+++ Netzwerk-Riese Cisco übernimmt replex, das auf eine Software zum Management von IT-Infrastrukturen setzt. “The acquisition of replex will help AppDynamics grow its product and engineering talent with a view toward accelerating and expanding product capabilities that observe enterprise-scale, cloud-native environments. Replex’s deep expertise in Kubernetes, real-time data extraction and analytics will further strengthen AppDynamics’ world-class product and engineering team as we accelerate the delivery of Cisco’s Full-Stack Observability vision”, teilt das Unternehmen mit. Der Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS), EnBW New Ventures, der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und eValue investierten in den vergangenen Jahren 4,5 Millionen Euro in das Unternehmen, das 2016 von Patrick Kirchhoff, Costantino Lattarulo, Christian Falk, Patrick Gruhn und Dennis Jacobfeuerborn in Duisburg gegründet wurde, zuletzt aber in Leipzig residierte. In Leipzig war replex auch beim Accelerator Spinlab an Bord. Der Kaufpreis ist nicht bekannt. Zuletzt interessierte sich auch der Berliner Kapitalgeber Project A Ventures für replex. Mehr über replex

MERGERS & ACQUISITIONS

World Fund
+++ Der neue ClimateTech-Geldgeber World Fund, über den wir bereits im Juli im Insider-Podcast berichtet haben, geht offiziell an den Start. Hinter dem neuen Kapitalgeber, der von Ecosia, der Suchmaschine, die Bäume pflanzt, ins Leben gerufen wurde, stecken insbesondere Tim Schumacher (sedo, eyeo und Saas.group), Daria Saharova (zuletzt Vito One), Danijel Visevic (früher unter anderem Project A Ventures), Craig Douglas (SET Ventures) und Ecosia-Gründer Christian Kroll. Zielgröße des World Fund sind 350 Millionen Euro. “Mehr als die Hälfte der Mittel wurde bereits zugesagt und das erste Closing ist für das erste Halbjahr 2022 geplant”, teilt der Geldgeber mit. Der World Fund investiert in Startups aus den Segmenten Energie, Verkehr, Food, Produktion und Immobilien, die den CO2-Ausstoß reduzieren wollen. Im Portfolio des World Fund befinden sich bereits das Mehrwegbechersystem Recup und Qoa, eine Kakao-freie Schokolade.

DIE HÖHLE DER LÖWEN

Saatgutkonfetti
+++ Regal-Löwe Ralf Dümmel investiert in der achten Folge der zehnten Staffel 200.000 Euro in Saatgutkonfetti und sichert sich dabei 15 % am Unternehmen. Das Startup, das von Christoph Trimborn, Katia Filippenko und Philip Weyer gegründet wurde, bietet ein ökologische Alternative zu dem herkömmlichen Konfetti. Der Deal kam nach der Show bisher nicht zustande.

DeWok
+++ Regal-Löwe Ralf Dümmel investiert in der achten Folge der zehnten Staffel 100.000 Euro in DeWok und sichert sich dabei 20 % am Unternehmen. Das Startup aus Köln, das von Steve Müller gegründet wurde, setzt auf ein transportables Wok-System.

colorsafe
+++ Pharma-Löwe Nils Glagau investiert in der achten Folge der zehnten Staffel 100.000 Euro in colorsafe und sichert sich dabei 24 % am Unternehmen. Das Startup aus Köln, das von Katrin Klein gegründet wurde, setzt auf eine farbige Seife für Erwachsene und Kinder, mit der sich visuell nachvollziehen lässt, ob die kompletten Hände mit Seife benetzt sind.

Grundriss in Lebensgröße
+++ Beauty-Löwin Judith Williams und Sales-Löwe Carsten Maschmeyer investieren in der achten Folge der zehnten Staffel 300.000 Euro in Grundriss in Lebensgröße und sichern sich dabei 25,1 % am Unternehmen. Das Unternehmen bietet “maßstabsgetreue, virtuelle Grundrisse in Lebensgröße”. Mit Hilfe von echten Möbeln und Wänden auf Rollen entsteht so ein virtuelles Abbild der Traumimmobilie. Zielgruppe sind unter anderem private Bauherren, Bauträger und Immobilienmakler.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Insight und Atomico investieren in Y42 – Headline investiert in Sparetech – Sequoia investiert in Clarisights


Im aktuellen #DealMonitor für den 4. Oktober werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Y42
+++ Insight Partners und Atomico investieren nach unseren Informationen zwischen 25 und 30 Millionen US-Dollar in Y42. Die Bewertung soll bei rund 150 Millionen (Pre-Money) liegen.La Famiglia sowie die Gründer von Foodspring, Personio, AeroMobil und Petlab investierten erst im März dieses Jahres 2,9 Millionen US-Dollar in das Unternehmen, das früher als Datos Intelligence bekannt war.  Die Jungfirma beschreibt sich so: “y42 is a no-code business intelligence platform for loading, cleaning, connecting, visualizing and sharing data”. y42 wurde 2020 von Hung Dang gegründet. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Sparetech
+++ Der Berliner Geldgeber Headline (früher als e.ventures bekannt), der ehemalige Klöckner-Chef Gisbert Rühl, Pitch-Gründer Christian Reber, BCG Digital Ventures-Macher Stefan Gross-Selbeck und Staffbase-Gründer Martin Böhringer investieren nach unseren Informationen eine Millionensumme in Sparetech. Das Unternehmen aus Stuttgart entwickelt “eine Kollaborations-Plattform auf der produzierende Unternehmen ihren Bestand an Ersatzteilen digitalisieren, den Bedarf verwalten, Ersatzteile verschiedener Anbieter vergleichen und passende Teile bestellen können”. Das Unternehmen wurde 2018 von Martin Weber und Lukas Biedermann gegründet. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Clarisights
+++ Der amerikanische Top-Geldgeber Sequoia Capital investiert nach unseren Informationen in Clarisights. Das Startup, das 2018 von Arun Srinivasan gegründet wurde, positioniert sich als Marketing-Tool. “Clarisights streamlines reporting for sophisticated performance marketing teams. It automatically integrates, processes and visualises all your data from all of your marketing, analytical and attribution sources”, heißt es auf der Website. Clarisights hat starke Wurzeln in Berlin, auch wenn der Firmensitz inzwischen Palo Alto ist. Cavalry Ventures und signals Venture Capital unterstützen das Unternehmen schon länger. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

PSPDFkit 
+++ Insight Partners investiert 100 Millionen Euro in PSPDFkit. Das Wiener Startup, das 2013 von Peter Steinberger gegründet wurde und bisher komplett gebootstrappt war, kümmert sich darum, dass verschiedene Dokumenten-Formate, allen voran PDFs und Bilder überall richtig und nutzerfreundlich angezeigt werden. “PSPDFKit develops software development toolkits and related frameworks which enable document creation, manipulation, collaboration, and innovation within its customers’ applications”, teilt das Unternehmen in eigener Sache mit. Unternehmen wie Dropbox, DocuSign, SAP, IBM, Volkswagen und Fabasoft nutzen PSPDFkit bereits. 60 MItarbeiter:innen arbeiten derzeit für das Unternehmen.

fruitcore robotics
+++ UVC Partners, btov Partners und CNB Capital investieren 17 Millionen Euro in fruitcore robotics. Das Konstanzer Startup entwickelt mit Horst (Highly Optimized Robotic Systems Technology) ein Robotersystem, um “die Automatisierung mit Industrierobotern für die breite Masse zu ermöglichen”. fruitcore robotics wurde 2017 gegründet und beschäftigt mehr als 80 Mitarbeiter:innen.

MERGERS & ACQUISITIONS

svarmony
+++ Die beiden AR-Firmen innovation.rocks und Augmentaio fusionieren zum Unternehmen svarmony. “Als einzigartiger Dienstleister am Markt bildet svarmony die gesamte Leistungskette im Bereich AR ab: von Consulting über Konzeption und Kreation bis hin zur technischen Implementierung und dem Roll-Out”, teilen die Jungunternehmen mit. Das neue Unternehmen wird von Arne Schönleben, bislang innovation.rocks, und Sascha Kiener, Gründer von Augmentaio geführt.

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Foto (oben): azrael74

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India’s Groww in talks to raise funds at a $3 billion valuation

Groww, an Indian startup that is helping millennials invest in mutual funds and stocks, is in advanced stages of talks to raise a new financing round at a $3 billion valuation, according to six people familiar with the matter.

The Bangalore-based startup is negotiating to close a $250 million round, the people said, requesting anonymity as the matter is private. The round could close within weeks, they said.

Usual caveats apply: The terms of the deal may change. The startup has received several termsheets — with similar terms — in recent days. Tiger Global, Coatue, and TCV have held conversations to lead or co-lead the round, people said. And many including Insight Partners have also explored investment, the people said.

A spokesperson for Coatue declined to comment. Groww chief executive did not respond to a request for comment. Indian news outlet CapTable first reported about Groww’s upcoming financing round.

Groww is tapping into a huge market. More than 200 million people in India transact money digitally, but fewer than 30 million invest in mutual funds and stocks. The startup allows users to invest in mutual funds, including systematic investment planning (SIP) and equity-linked savings, gold, as well as stocks, including those listed at U.S. exchanges. The app offers every fund that is currently available in India.

Investors’ growing push to back — or double down on — Groww follows several months of strong growth. The Indian startup is currently on track to clock about $35 million in ARR, two people briefed on the figure said. Groww, which counts Tiger Global and Sequoia Capital India among its existing investors, was valued at $1 billion in April this year and $250 million last September.

The startup is also internally exploring expansion into the crypto space, but hasn’t made a firm decision on when it plans to offer such trading, one person said.

#asia, #coatue, #funding, #groww, #india, #insight-partners, #payments, #tiger-global

1047 Games raises $100M on the runaway success of its debut title, Splitgate

When you’re hot, you’re hot. And 1047 Games is making the most of the heat generated by Splitgate, its first game and a now a breakout success. After working on a shoestring for years, the team has since May raised three rounds, the latest for a massive $100M.

Co-founder and CEO Ian Proulx credited a dedicated community and, as he described it, “taking a Silicon Valley approach to running a game business.”

At the time 1047 Games was founded, about 5 years ago, free to play (f2p) PC games were a niche genre. While games like World of Tanks and Warframe were seeing success, and of course many mobile games relying on in-app-purchases, Fortnite had yet to show the industry that f2p could be so ludicrously profitable.

“5 years ago it was very hit driven: you spend years developing a product, put all this money into hyping the launch, and then hope it’s a success,” Proulx explained. “Our process was, there’s no way we can take that risk — if we spent our entire budget and got it wrong, we’re out of business. So we thought, let’s do a soft launch, put it out there and see what happens, learn, listen, look at the data. Why would I spend money marketing a product that I have no idea about whether it will be a success? If we wanted to spend money, and we didn’t have a lot, I’d rather spend it on a product that has great metrics and KPIs.”

If you’re not familiar with it, Splitgate is a multiplayer online competitive shooter with a lot of DNA from the old-school arena shooters like Quake 3, Unreal Tournament, and Halo. Those games are frenetic enough, but Splitgate adds the ability to bend space with portals, like the eponymous Portal, adding a truly ridiculous amount of mobility to the action.

Screenshot of the game Splitgate showing a player aiming through a portal

Image Credits: 1047 Games

Proulx said investors shut the door on him repeatedly because they didn’t see Splitgate competing in any of the popular genres, battle royales and hero shooters, for instance. But he felt confident that this update to a familiar formula would be a success partly because the demand was there, just sleeping. “People grew up playing these games, and the reason [the market] is dead is not because they stopped loving them,” he said. “No one has moved the needle because there hasn’t been a lot of innovation, and there hasn’t been something that’s accessible to the masses. Quake Arena is great, but it’s extremely difficult. No 12-year-old Fortnite kid is gonna play it. We really do fill this void.”

While gameplay-wise Splitgate is most obviously similar to classic shooters, Proulx said a better comparison would be Rocket League, another huge success story in gaming that took a great concept and provided it as cheaply as possible, making money off cosmetic items and other totally optional perks.

“You can just have fun, turn your brain off and play, but there’s this limitless skill ceiling,” he explained.

It didn’t spring fully-formed from 1047 in 2019, though. The team put out the gaming equivalent of a minimum viable product. “It was fun, and the basics were there,” he said, “but we learned there’s way more to running a business and free-to-play than just having a fun game.”

The danger for any game is simply that people stop playing, so the team focused on retention and on listening to feedback from the community to make Splitgate a “forever game” that can go years with “seasons,” new features and maps, and so on.

The original MVP release saw some traction, around 600,000 downloads in its first month, but the big multi-platform relaunch — still as an “open beta” — this summer made a huge splash, pulling in more than 10 million in July.

Suddenly the tables had turned and 1047 was holding, as Proulx put it, “lightning in a bottle.”

“Our first round six months ago was extremely difficult. We talked to every investors on the planet and they all said no,” he recalled. But the hard work paid off: “We got lucky and ended up with the perfect partners — I can’t stress enough how supportive our investors have been.”

The next round ( with Human Capital, just as Splitgate was taking off, went from phonecall to funding over a weekend. This third round, with 1047 picking and choosing, was led by Lightspeed Venture Partners with participation from “Insight Partners, Anthos Capital, and earlier seed round investors Galaxy Interactive, VGames, Human Capital, Lakestar, DraperDragon, and Draper University” (from the press release).

One wonders what a team of fewer than ten people could possibly do with $100M ($116M if you count the two previous rounds). But the bet investors are making is not that 1047 is going to suddenly make Assassin’s Creed, but rather that they think ten million (and rising) people playing a unique game is potentially a huge opportunity — if the developers have the chance to follow through. This post-hype period is the valley of death for many games, the developers starved for cash after streamers and curious casuals move on. But the funding means that, for 1047, it’s license to hire like mad and double down.

“The scope of what we can do is now through the roof,” said Proulx. “There’s so much we couldn’t think about because we were a tiny team with a tiny budget, but now everything is on the table. We’re focusing on the long term — I look at the game as being 25 percent done. We don’t need to be Fortnite tomorrow, but now it really is about building the next Riot Games, the next big games business.”

In the meantime, Splitgate itself is still on the road to 1.0 and Proulx says the team can now truly focus on making it the game they and the community have been shaping it to be for years. He noted that many players have stuck by the team for years and helped make the game what it is, and that their input is just as important now.

“We read everything, we’re listening — keep the feedback coming. We’re still operating like the indie team that had to stay close with our community. We’re still in that mindset,” Proulx said, “but now we just have a ridiculous amount of money.”

#anthos-capital, #f2p, #free-to-play, #funding, #fundings-exits, #games, #gaming, #insight-partners, #lightspeed-venture-partners, #recent-funding, #startups, #tc

Commercetools raises $140M at a $1.9B valuation as ‘headless’ commerce continues to boom

E-commerce these days is now a major part of every retailer’s strategy, so technology builders and platforms that are helping them compete better on digital screens are seeing a huge boost in business. In the latest turn, Commercetools — a provider of e-commerce APIs that larger retailers can use to build customized payment, check-out, social commerce, marketplace and other services — has closed $140 million in funding, a Series C that CEO Dirk Hoerig has confirmed to me values the company at $1.9 billion. 

The funding is being led by Accel, with previous investors Insight Partners and REWE Group also participating. Munich, Germany-based Commercetools spun out of REWE — a giant German retailer, and also a customer — and announced $145 million in investment led by Insight in October 2019.

This latest round represents a huge hike on its valuation since then, when Commercetools was valued at around $300 million.

Part of the reason for the big bump, of course, has been the wave of interest in digital transactions from shopping online. E-commerce was already growing at a steady pace before 2020, by some estimates representing more than half of all commerce transactions. The Covid-19 pandemic turbo-charged that proportion, with many retailers switching exclusively to internet sales, and consumers stuck at home happy to shop with a click.

While companies like Shopify have addressed the needs of smaller retailers, providing them with an alternative or complement to listing on third-party marketplaces like Amazon’s, Commercetools has built its business around catering to larger retailers and the many specific, large-scale needs and investment budgets that they may have for building their digital commerce solutions.

It provides some 300 APIs today around some nine “buckets” of services, and a wide network of integration partners, Hoerig said, and powers some $10 billion of sales annually for its customers, which include the likes of Audi, AT&T, Danone, Tiffany & Co., John Lewis and many others.

“Our main focus is the retailer with more than $100 million in gross merchandise value,” Hoerig said. “This is when it becomes interesting.” But he added that the force of market growth is such that Commercetools is also seeing a lot of business from smaller companies that are simply needing more functionality to address their fast growth. “So we also sometimes have customers that start at $5 million in GMV and quickly go to $50 million. With that scale, they also have specific requirements, so the lines get a bit blurry.” (And that also explains why investors are so interested: there is a lot of evidence of the market growing and growing; and by capturing smaller retailers on big trajectories, that represents a lot more scale for Commercetools.)

Hoerig is sometimes credited with being the person who first coined the term “headless commerce”, which basically means APIs that can be used by a company, or its team of strategists, developers and designers, to build their own customized check-out and other purchasing experiences, rather than fitting these into templates provided by the tech company powering the checkout.

But as the API economy has continued to grow, and the world of non-tech companies that use tech continues to mature, that has taking on a mass-market appeal, and so Commercetools is far from being the only one in this area. In addition to Shopify (which has its own version targeting larger businesses, Shopify Plus), others include SprykerSwellFabricChord and Shogun.

Commercetools will be using the funding both to continue organically expanding its business, but also to make some acquisitions to bolt on new customers, and new technology, tapping into some of the scaling and consolidation that is taking place across e-commerce as a whole. What will be interesting to see is where consolidation will happen, and which startups will be raising money to scale on their own: right now there is a lot of enthusiasm around the space because it is so buoyant, and that will spell more money being funneled to more startups.

Case in point: when I first got wind of this funding round, Commercetools told me it was in the middle of a deal to acquire a company. In the end, that company decided to stay independent and take some more investment to try to grow on its own. Hoerig said it’s now pursuing another target.

Indeed, that is also the bigger force that has brought Commercetools to where it is today.

“The chance to invest in a fast-growing, innovative commerce platform was one we could not pass up,” said Ping Li, the partner at Accel who led on this deal, said in a statement. “Commercetools provides e-commerce enterprises the technology necessary to capture revenue in the rapidly growing global e-commerce market.”

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Wisetack closes on $40M to bring ‘buy now, pay later’ to in-person services

Buy now, pay later is growing globally — with various companies expanding to, and in, different parts of the world, such as Africa, Latin America and Asia.

Here in the U.S., Affirm and Klarna are big players, and Square recently announced plans to acquire Afterpay, which also is eyeing growth here.

Traditional buy now, pay later (BNPL) gives consumers the opportunity to pay in installments at the point of sale, either online or, increasingly, in person as well. But even domestically, the ability to pay in installments is branching out beyond e-commerce and retail.

Wisetack is a startup that brings buy now, pay later to in-person services. And it just raised $45 million in a Series B funding round led by Insight Partners.

Existing backers Greylock Partners and Bain Capital Ventures also participated in the financing, bringing the company’s total raised to $64 million since its 2018 inception. The latest round comes just six and a half months after Wisetack announced it had raised $19 million across its seed and Series A rounds, which were both led by Greylock.

In a nutshell, the San Francisco-based startup helps in-person businesses offer financing to consumers. Wisetack is not the first company to do this, but what makes it different, according to co-founder and CEO Bobby Tzekin, is that it actually embeds financing options into software platforms that businesses have already built out and are using in their operations.

Its focus is on service-based businesses, such as HVAC contractors or plumbers. For example, if your AC unit goes out and costs thousands to replace, you could have the option of paying for it in installments if the contractor has Wistack’s API embedded into its site.

So far, Wisetack has been able to grow rapidly by partnering with vertical SaaS businesses such as Housecall Pro and Jobber. Those companies offer consumer financing to their respective customer base, which include tens of thousands of home services professionals.

Wisetack clearly seems to be filling a gap. So far in 2021, it has grown its revenue and loan volume “over 10x” compared to 2020. And it works with thousands of merchants, according to Tzekin.

The executive left his job in 2018 to start Wisetack because he felt there was “clearly a massive need,” teaming up with Liz O’Donnell and Mykola Klymenko (who was co-founder and CTO at VaroMoney, the holding company of Varo Bank).

With its new capital, Wisetack plans to expand into other service-based verticals, such as auto repair, elective medical, dental and veterinary and legal services. It also plans to double its team of 40 over the next year.

To Tzekin, the opportunity is huge.

Most service businesses are SMBs, which have historically been harder to serve than large e-commerce players. Americans spend more than $400 billion a year on residential renovations and repairs alone, according to this Harvard report. And the United States automotive repair and maintenance services market is projected to reach $250 billion by 2026, up from $201 billion in 2020.

And while the average BNPL online transaction is a few hundred dollars, purchases made to service-based businesses average closer to $4,000 to $5,000, according to Tzekin.

The CEO believes that buy now, pay later can be more attractive than paying for such purchases with a credit card, for a few reasons. For one, consumers have the option of paying in installments for anywhere from three months to 60 months. 

“This often means it’s more affordable to buy the better piece of equipment since they can spread the costs over time,” he said. 

Also, just how much they will be paying over time will be made clear at the time of purchase, whereas when paying with a credit card, the amount could vary depending on interest rates and how long it takes to pay the money back, Tzekin added.

The company makes money by charging a processing fee to merchants, as well as charging interest to consumers — which can be anywhere from 0% to 29%, “depending on how good their credit is,” Tzekin said.  

“But credit cards charge compounded interest, whereas we charge simple interest,” he added.

Insight Partners Principal Rebecca Liu-Doyle describes Wisetack as “a standout in the industry.”

Wisetack has a differentiated platform for embedded BNPL that is purpose-built to address use cases that are both more complex and less well-served than e-commerce,” she wrote via email. 

#buy-now-pay-later, #finance, #funding, #fundings-exits, #insight-partners, #recent-funding, #startups, #venture-capital, #wisetack

CookUnity whips up nationwide expansion following $47M round

Chef-prepared, small-batch meal delivery startup CookUnity is undergoing a major expansion after closing a $47 million Series B round.

Insight Partners led the round and was joined by Endeavor Capital and current investors IDCV, Fuel Ventures and Gaingels. The latest funding comes eight months after New York-based CookUnity closed a $15.5 million Series A round led by Fuel Venture Capital. The company has now raised a total of $70 million since its inception in 2018.

Mateo Marietti, founder and CEO of CookUnity, had the idea for the subscription-based company five years ago. Marietti, who is from Argentina, was working in food tech and saw that modern delivery services were only able to offer limited food options and pricing, and was a trade-off between convenience and variety.

He went looking for a similar experience to apps like Spotify, where the music selection was limitless, and created CookUnity to connect creators of food with the people who would be eating it.

CookUnity combines the ready-to-eat meal category with a chef-focused business model that provides restaurant-quality meals at home. The rotating menu features hundreds of dishes, starting at $10.49 per meal, with an option of a subscription plan for four, six, eight, 12 or 16 meals per week. Meals heat up in minutes and also include both fast-cooking instructions, like in a microwave, or how the chef might prepare it at home, like with an additional squeeze of lemon or other toppings.

CookUnity founder Mateo Marietti. Image Credits: CookUnity

Chefs are also given tools and resources to create a digital-first business, and Marietti told TechCrunch that top-selling chefs bring in upwards of $1 million a year.

“We are building the infrastructure, working with farmers, providing the ingredients and the tech layer for both the consumer app and the chef app,” he added. “We don’t employ any talent or cook the food, but we give chefs the tools to start recruiting cooks, gather information on new recipes, organize their team and expand into new markets while also seeing their sales for the day or week.”

The company’s platform is already working with notable chefs like Jean-Georges Vongerichten, Marc Forgione and Esther Choi, and the Series B funding will enable it to add more chefs, including local rising stars and established restaurateurs, enabling them to sell beyond the typical on-demand food delivery zone, Marietti said.

Starting with the flagship kitchen in Brooklyn, CookUnity initially expanded to San Francisco, Dallas-Fort Worth, Boston and Washington, D.C. Following the Series A, the company opened kitchens in Los Angeles, Austin and Chicago. The new funding will now enable the company to accelerate its nationwide expansion with new kitchens in Atlanta and Miami by the end of the year. When all of the new kitchens are online, Marietti estimates that CookUnity will be able to serve 88% of the U.S. population.

In the last 12 months, CookUnity saw over 550% growth and to date has over 50 chefs on its roster, with plans to increase to 150 across all of its kitchens by mid-2022.

As part of the investment, Rebecca Liu-Doyle, principal at Insight Partners, is joining the CookUnity board of directors. Insight’s model is to track companies for a long time before investing; in CookUnity’s case, Liu-Doyle was watching them for more than two years. She said the timing was right for Insight to invest.

In addition to product-market fit, strong chef retention and liking the company’s focus on the food market, which is a “massive total addressable market,” she said, CookUnity was on its way to building a big business with subscription-based revenue as it took on the complexities of the back-end business for chefs.

The value proposition is unique for both of the stakeholders — on the chef side there is a creator economy tailwind, which is taking the friction out of scaling a business while also enabling chefs to build a business with a larger footprint than they just selling food around their restaurants. On the consumer side, Liu-Doyle said CookUnity is providing affordable and convenient food without having to compromise on taste and quality.

“Very few companies can offer that: it is democratization on both fronts,” she added. “In order to execute on the vision, you need a specific team, which Mateo has, and show incremental improvement to the experience. It doesn’t just happen overnight. You have to be patient and deliberate in the way you improve the experience.”

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Shelf.io closes huge $52.5M Series B after posting 4x ARR growth in the last year

Covering public companies can be a bit of a drag. They grow some modest amount each year, and their constituent analysts pester them with questions about gross margin expansion and sales rep efficiency. It can be a little dull. Then there are startups, which grow much more quickly — and are more fun to talk about.

That’s the case with Shelf.io. The company announced an impressive set of metrics this morning, including that from July 2020 to July 2021, it grew its annual recurring revenue (ARR) 4x. Shelf also disclosed that it secured a $52.5 million Series B led by Tiger Global and Insight Partners.

That’s quick growth for a post-Series A startup. Crunchbase reckons that the company raised $8.2 million before its Series B, while PitchBook pegs the number at $6.5 million. Regardless, the company was efficiently expanding from a limited capital base before its latest fundraising event.

What does the company’s software do? Shelf plugs into a company’s information systems, learns from the data, and then helps employees respond to queries without forcing them to execute searches or otherwise hunt for information.

The company is starting with customer service as its target vertical. According to Shelf CEO Sedarius Perrotta, Shelf can absorb information from, say, Salesforce, SharePoint, legacy knowledge management platforms, and Zendesk. Then, after training models and staff, the company’s software can begin to provide support staff with answers to customer questions as they talk to customers in real time.

The company’s tech can also power responses to customer queries not aimed at a human agent and provide a searchable database of company knowledge to help workers more quickly solve customer issues.

Per Perrotta, Shelf is targeting the sales market next, with others to follow. How might Shelf fit into sales? According to the company, its software may be able to offer staff already-written proposals for similar-seeming deals and other related content. The gist is that at companies that have lots of workers doing similar tasks — clicking around in Salesforce, or answering support queries, say — Shelf can learn from the activity and get smarter in helping employees with their tasks. I presume that the software’s learning ability will improve over time, as well.

Shelf, around 100 people today, hopes to double in size by the end of the year, and then double again next year.

That’s where the new capital comes in. Hiring folks in the worlds of machine learning and data science is very expensive. And because the company wants to scale those hires quickly, it will need a large bank balance to lean on.

Quick ARR growth was not the only reason why Shelf was able to secure such an outsized Series B, at least when compared to how much capital it had raised before. Per Perrotta, Shelf has 130% net dollar retention and no churn to report, meaning its customers are both sticky and expand organically.

While Shelf is interesting today and has certainly found niches it can sell into in its current form, I am more curious about how far the company can take its machine learning system, called MerlinAI. If its tech can get sufficiently smart, its ability to prompt and help employees could reduce onboarding time and the overall cost of employee training. That would be a huge market.

This is the sort of deal that we expect to see Tiger in — an outsized investment compared to prior rounds into a high-growth company that has lots of market room. Whatever price Tiger just paid for the company’s stock, a few years of continued growth should de-risk the investment. By our read, Tiger is really just the market-leading bull on software market growth in the long term. Shelf fits into that thesis neatly.

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Insight Partners leads $30M round into Metabase, developing enterprise business intelligence tools

Open-source business intelligence company Metabase announced Thursday a $30 million Series B round led by Insight Partners.

Existing investors Expa and NEA joined in on the round, which gives the San Francisco-based company a total of $42.5 million in funding since it was founded in 2015. Metabase previously raised $8 million in Series A funding back in 2019, led by NEA.

Metabase was developed within venture studio Expa and spun out as an easy way for people to interact with data sets, co-founder and CEO Sameer Al-Sakran told TechCrunch.

“When someone wants access to data, they may not know what to measure or how to use it, all they know is they have the data,” Al-Sakran said. “We provide a self-service access layer where they can ask a question, Metabase scans the data and they can use the results to build models, create a dashboard and even slice the data in ways they choose without having an analyst build out the database.”

He notes that not much has changed in the business intelligence realm since Tableau came out more than 15 years ago, and that computers can do more for the end user, particularly to understand what the user is going to do. Increasingly, open source is the way software and information wants to be consumed, especially for the person that just wants to pull the data themselves, he added.

George Mathew, managing director of Insight Partners, believes we are seeing the third generation of business intelligence tools emerging following centralized enterprise architectures like SAP, then self-service tools like Tableau and Looker and now companies li