#DealMonitor – Personio sammelt weitere 200 Millionen ein – Planted bekommt Millionensumme – ProductsUp kauft World of Content


Im #DealMonitor für den 22. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Personio
+++ Greenoaks Capital Partners und Co. investieren 200 Millionen US-Dollar in Personio. Die Bewertung steigt von 6,3 auf 8,5 Milliarden Dollar. Das Münchner Unicorn, 2015 von Hanno Renner, Roman Schumacher, Arseniy Vershinin und Ignaz Forstmeier gegründet, positioniert sich als HR-Softwarelösung für kleine und mittelständische Unternehmen. Greenoaks Capital Partners, Altimeter und Alkeon Capital sowie die Altinvestoren Index Ventures, Accel, Meritech, Lightspeed, Northzone und Global Founders Capital investierten zuletzt 270 Millionen US-Dollar in Personio. Insgesamt flossen bisher rund 700 Millionen Dollar in Personio. Mehr über Personio

Planted
+++ neoteq ventures, Smart Infrastructure Ventures, Rivus Capital und Angel-Investoren wie Julius Göllner, Jochen Berger, Friedrich Neumann, Johannes Sass und Lucas von Fürstenberg investieren 1 Millionen Euro in Planted. Das Kölner Startup, das von Jan Borchert, Heinrich Rauh, Cindy Schüller und Wilhelm Hammes gegründet wurde, möchte seinen “Kund:innen die Möglichkeit geben, aktiv etwas gegen die globale Erwärmung zu unternehmen”. Dazu pflanzt das Unternehmen Mischwälder und kompensiert so CO2-Emissionen. Mehr über Planted

Eeden
+++ Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), der TechVision Fonds und ein nicht genannter Business Angel investieren eine siebenstellige Summe in Eeden. Das Startup aus Mönchengladbach, das von Steffen Gerlach und Reiner Mantsch gegründet wurde, kümmert sich um das “nachhaltige und umweltschonende Recycling von Kleidung und anderen textilen Produkten”. Das frische Kapital soll in den “weiteren Ausbau im Bereich Forschung und Entwicklung sowie den Aufbau von ersten Produktionskapazitäten” fließen.

foodforecast
+++ Angel-Investor:innen wie Claus J. Goldenstein, Tobias Hagemann, Yasmin Vadood und Milan Belojevic investieren 500.000 Euro in foodforecast. Das Kölner Startup, das von Justus Lauten unter dem Namen werksta.tt gegründet wurde, setzt Künstliche Intelligenz zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung einsetzt. Das frische Kapital möchte das Unternehmen dafür nutzen, “die KI-Software für den Einsatz in weiteren Branchen zu adaptieren und auszubauen, so zum Beispiel für die Systemgastronomie sowie den Einzelhandel”.

mTek
+++ Die afrikanische Finclusion Group investiert 3 Millionen US-Dollar in mTek. Das deutsch-kenianische InsurTech mit Sitz in Nairobi, das 2020 von der gebürtigen Schleswig-Holsteinerin Bente Krogmann gegründet wurde, positioniert sich als “digital Versicherungsplattform”. Das frische Kapital soll den “weiteren Ausbau der digital Plattform beschleunigen”. Dabei steht auch die Expansion in weitere “ostafrikanische Märkte” an.

MERGERS & ACQUISITIONS

World of Content
+++ Das Berliner Unternehmen ProductsUp, das sich um “Datenintegration im E-Commerce” kümmert, übernimmt den Product Experience Management-Anbieter World of Content. “Die gebündelten Fähigkeiten bieten Unternehmen die volle Kontrolle über ihre Produktinformationen innerhalb des Commerce-Ökosystems”, teilen die Unternehmen mit. Bregal Milestone und Nordwind Capital investierten zuletzt 70 Millionen US-Dollar in Productsup, das 2010 von Kai Seefeldt und Johannis Hatt gegründet wurde. Mehr über Productsup

VENTURE CAPITAL

Einstein Industries Ventures
+++ Mit Einstein Industries Ventures geht ein neuer Venture Capital-Geber an den Start. Das Team von  Einstein Industries Ventures tritt an, um die “Finanzierungslücke europäischer Raumfahrt-Startups zu bekämpfen”. Hinter dem neuen SpaceTech-Investor stecken Marco Fuchs, Hans Steininger, Ulrich Hermann, Arndt Geiwitz und Christoph Keese. Die Mannschaft möchte in Unternehmen investieren, “die im Downstream tätig sind, also Daten aus dem Weltraum für B2B-Kunden wie beispielsweise Versicherungen, Finanzmärkte, Rohstoffhändler, Agrarproduzenten oder Logistiker nutzbar machen”.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

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#DealMonitor – Finn bekommt 110 Millionen – FemTech inne sammelt 10 Millionen ein – BonVenture investiert in Perfood  


Im #DealMonitor für den 25. Mai werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Finn
+++ Der französische Geldgeber Korelya Capital, Keen Ventures, Greentrail Capital sowie Altinvestoren wie White Star Capital, HV Capital, Heartcore Capital, UVC Partners und Picus Capital investieren 110 Millionen US-Dollar in Finn – siehe TechCrunch. Das Münchner Startup, das 2019 von Max-Josef Meier (früher Stylight) gegründet wurde, bietet Autos im Abo an. Im Zuge der Investmentrunde wird Finn nun mit “more than $500 million” bewertet. Zuletzt wurde das Unternehmen mit rund 100 Millionen Euro bewertet.  White Star Capital, Rubin Ritter, David Schneider und Robert Gentz, HV Capital, Picus Capital, Heartcore und UVC Partners investierten im Dezember 2020 rund 25 Millionen Dollar in das Unternehmen. Credit Suisse Securitized Products Finance und Waterfall Asset Management gewährten Finn zudem bereits eine Kreditlinie in Höhe von 500 Millionen Euro. Insgesamt sicherte sich das Unternehmen bereits mehr als 680 Millionen Dollar Fremdkapital. Mehr über Finn

inne
+++ DSM Venturing, Borski Fund, Calm Storm Ventures sowie Angel-Investor:innen wie Taavet Hinrikus, Fiona Pathiraja und Rolf Schromgens investieren 10 Millionen US-Dollar in inne. Das Berliner FemTech, das 2017 von Eirini Rapti gegründet wurde, entwickelt ein Messgerät, das die Fruchtbarkeit bestimmt. “Mit dem inne-reader haben Frauen nicht nur eine neue Art der Fruchtbarkeitsbestimmung in der Hand, sondern auch ein eigenes Mini-Labor für Zuhause”, teilt das Unternehmen mit. Das frische Kapital soll in die Weiterentwicklung des Mini-Labors und die Expansion in die USA fließen. Mehr über inne

Perfood 
+++ Der Münchner Impact-Investor BonVenture investiert einen einstelligen Millionenbetrag in Perfood. Das Startup, 2017 von Dominik Burziwoda, Torsten Schröder, Christoph Twesten und Christian Sina an der Universität zu Lübeck gegründet, entwickelt rund um Krankheiten wie Migräne, Darmkrebs und Schuppenflechte “personalisierte, ernährungsbasierte Gesundheitsanwendungen”. Boehringer Ingelheim Venture Fund (BIVF), das Family Office UV-Cap und die Schweizer Investitionsplattform investiere investierten zuvor bereits 5 Millionen Euro in Perfood. Mehr über Perfood

MotionsCloud
+++ Das Unternehmen Excon, ein Digitalisierungs- und Outsourcing-Dienstleister, investiert in MotionsCloud. Das InsurTech aus München, das von Lex Tan gegründet wurde, kümmert sich um “KI Schadenserkennung für KfZ- und Sachschadeninspektion”. MotionsCloud  arbeitet dabei mit  unter anderem mit Versicherungsfirmen, Schadenmanagementunternehmen und Insurtech-Unternehmen zusammen.

Lovr
+++ b.value, BMH und das Unternehmen Heag investieren eine siebenstellige Summe in Lovr bzw. das Unternehmen Revoltech. Das Startup aus Darmstadt, 2021 von Lucas Fuhrmann, Julian Mushövel und Montgomery Wagner gegründet, entwickelt, produziert und vertreibt unter der Marke Lovr eine plastikfreie und pflanzliche Alternative zu Leder aus Hanffasern.

MERGERS & ACQUISITIONS

l’herbivore
+++ Die Berliner Food-Holding The New Meat Company (TNMC) , das sich um Alternativen für Tierprodukte kümmert, steigt bei l’herbivore ein. TNMC sicherte sich 36,05 % der l’herbivore-Anteile und eine Call-Option auf den Erwerb weiterer 15,35 %. Das Berliner Unternehmen L’herbivore, 2016 von  Johannes Theuerl?und Eric Koschitza? gegründet, produziert vegane Alternativprodukte aus Seitan. The New Meat Company stieg zuvor bereits bei Planty of Meat ein.

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#Interview – “Suche dir gute Mitgründer, die ebenfalls für die Idee brennen”


Das Hamburger InsurTech helden.de, das 2015 als Haftpflicht Helden an den Start ging, setzt auf “einfache und transparente Versicherungen”. 2019 folgte der Wandel – weg vom Haftpflichtfokus zum Anbieter von weiteren Versicherungen. “Die Value Proposition, auf die wir uns festgelegt haben, ist dabei immer gleichgeblieben: einfache, verständliche Versicherungsprodukte zu entwickeln, die sich nicht verstecken, wenn es darauf ankommt”, sagt Gründer Jan Schmidt im Interview mit deutsche-startups.de.

Zuletzt übernahm der Digitalversicherer Tierdirekt. “Mit Tierdirekt haben wir uns langjährige Erfahrung im Bereich Tierversicherungen an Bord geholt, um uns in diesem stark wachsenden Markt zu positionieren”, sagt Schmidt. Derzeit arbeiten 53 Mitarbeiter:innen für das Unternehmen. “Mit dieser Mannschaft streben wir bis Jahresende bei rund 90.000 Kunden ein Bruttoprämienvolumen von über 10 Millionen Euro an”, führt der helden.de-Macher weiter aus.

Wie würdest Du Deiner Großmutter helden.de erklären?
Wir bauen einfache und transparente Versicherungen die alle individuellen Lebensbereiche abdecken. Sie beginnen bei Dir und Deiner Familie und reichen vom eigenen Haus bis hin zu Freizeitaktivitäten. Dabei gestalten wir den Leistungsumfang aller Versicherungen so, dass sich der Versicherte keine Gedanken mehr um seinen Schutz machen muss, denn wir haben an alles Wesentliche gedacht. Quasi wie bei einer All-inclusive-Reise. Mit diesem Konzept lässt helden.de keine Wünsche offen. Versicherte können sich also im wahrsten Sinne des Wortes sicher sein, dass sie bei uns immer die Hilfe erhalten, die sie benötigen. Und wir haben alles ganz einfach gemacht: in der Realität dauert ein Versicherungsabschluss bei helden.de nicht länger als das Kochen eines Kaffees. Das geht de facto schneller als sich diese Erklärung hier von mir anzuhören. 

War dies von Anfang an euer Konzept, oder hat sich euer Modell seit dem Start irgendwie verändert?
Wir hatten zu Beginn einen reinen Haftpflichtfokus, merkten aber schnell, dass es weitere Bereiche gibt, in denen wir mit unserer Haltung und Konzept Versicherungen zu bauen einen Mehrwert schaffen können. So kam es auch zum Wechsel auf die Marke helden.de, unter welcher wir seit 2019 alle Versicherungskategorien unter einem Dach vermarkten. Die Value Proposition, auf die wir uns festgelegt haben, ist dabei immer gleichgeblieben: einfache, verständliche Versicherungsprodukte zu entwickeln, die sich nicht verstecken, wenn es darauf ankommt.

Wie genau funktioniert denn euer Geschäftsmodell?
Wir entwerfen eigene, innovative Versicherungsprodukte, die es so ausschließlich von und auf helden.de gibt. Vertrieb, Marketing und Kundenservice wird vollständig von uns gemanagt. Auf diese Weise setzen wir unseren Anspruch, Kunden auf Augenhöhe zu begegnen und grundsätzlich einen ernstgemeinten Kundenfokus durchzusetzen, konsequent um. Je nach Produkt unterstützen wir auch die angeschlossenen Risikoträger bei der Schadensregulierung. Vom Prämienvolumen unserer Kunden reichen wir einen wesentlichen Teil an den Risikoträger weiter. Der restliche Teil verbleibt bei uns. Darüber hinaus sind wir an den Gewinnen, nach Schadensauszahlung, beteiligt. Die Vertragsbeziehung zu den Kunden liegt zu 100 % in unserer Hand, da wir im Gegensatz zu den Mitbewerbern stringent auf die Zusammenarbeit mit klassischen Maklern oder Vergleichsportalen verzichten. Dadurch erzielen wir deutlich höhere Retention Rates und sind darüber hinaus in der Lage Cross-Sell Potentiale effizient und besser zu nutzen als viele unserer Wettbewerber. Nicht zuletzt erzielen wir durch den direkten Vertrieb, der Zusammenarbeit mit ebenso digital aufgestellten Risikoträgern bessere Combined Ratios als der Wettbewerb. Das wichtigste: Am Ende des Tages profitiert der Kunden von diesem All-In-One-Versicherungsansatz.

Was sind eure langfristigen Pläne?
Strategisch ist es unser Ziel die sogenannten Lebenswelten, unter denen sich unsere Versicherungsprodukte jeweils subsummieren, konstant auszubauen. Das heißt, helden.de soll langfristig ein Ort sein, an dem Konsumenten alle essenziellen Versicherungen finden. Quantitativ möchten wir das aktuelle Ergebnis in den nächsten 12 bis 18 Monaten bei Vertragsabschlüssen, Kunden sowie beim Bruttoprämienvolumen verdoppeln. Perspektivisch denken wir in diesem Zusammenhang natürlich auch über die Erschließung des europäischen Marktes nach.

Wie ist überhaupt die Idee zu helden.de entstanden?
Uns ist aufgefallen, dass Versicherungen in vielen Bereichen dem E-Commerce hinterherhängen, sei es von der grundsätzlichen Digitalisierung des Angebots, Usability oder der zeitgemäßen Ansprache der Konsumenten. Wir waren uns einig, es müssen Versicherungsangebote geschaffen werden, welche die Bedürfnisse der Menschen wieder in den Mittelpunkt stellen, die auch dann noch passen, wenn sich individuelle Lebenssituationen ändern. Damit kehren wir im Grunde wieder zum ursprünglichen Solidaritätsprinzip – ein wesentliches Charaktermerkmal von Versicherungen – zurück. Es war und ist unsere Überzeugung, dass Versicherungen eben kein “notwendiges Übel” sind, sondern, dass Kunden ihre teilweise negative Haltung zu diesem angestaubten Thema mit einem verlässlichen und innovativen Partner in eine positive Einstellung umwandeln. Aus dieser Geisteshaltung entsprangen unsere USP „Vertrauen, Sicherheit &  Freiheit“. Sie repräsentieren die heutige helden.de-DNA.

Wie hat sich Dein Unternehmen seit der Gründung entwickelt?
In den ersten drei Jahren haben wir im Wesentlichen mit bis zu sechs Mitarbeitern unsere Haftpflicht-Produkte – Privat, Hund und Pferd – auf- und ausgebaut sowie den Kern unserer Versicherungsplattform etabliert. Im Jahr 2019 wurde mit der eingeführten Hausratversicherung die Lebenswelt “Dein ZuHause” vervollständigt und die Marke von haftpflichthelden.de zu helden.de weiterentwickelt. Mittlerweile umfasst das Portfolio von helden.de bereits zehn essenzielle Versicherungsprodukte, um die wesentlichen Risiken in den Lebenswelten “Familie”, “Dein ZuHause”, “Hobbys” und “Selbstständigkeit” abzudecken. Mit der jüngsten Akquisition von Tierdirekt bauen wir unsere starke Position im Haustierbereich weiter aus und können nun den “tierischen Familienmitgliedern” neben der Haftpflicht auch Kranken- und OP-Versicherungen anbieten. Mit Tierdirekt haben wir uns langjährige Erfahrung im Bereich Tierversicherungen an Bord geholt, um uns in diesem stark wachsenden Markt zu positionieren. Helden.de wächst kontinuierlich. Das seit Mitte 2021 auch in der Gesamtorganisation gezeigte Wachstum konnten wir dank einer Anfang des Jahres 2021 abgeschlossenen Finanzierungsrunde im zweistelligen Millionenbereich umsetzen. Die Akquisition von Tierdirekt einbezogen, beschäftigen wir mittlerweile 53 Mitarbeiter. Auf C-Level verstärkten wir uns mit Marketing- und Finanzprofis wie CMO Fabian Engel und CFO Dirk Weipert. Mit dieser Mannschaft streben wir bis Jahresende bei rund 90.000 Kunden ein Bruttoprämienvolumen von über 10 Millionen Euro an.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?
Wir haben just zu Beginn der Corona-Epidemie den Mietvertrag für ein neues größeres Office unterschrieben und hatten dabei ein Wachstum an Mitarbeitern von rund einem Drittel berücksichtigt. Am 15 März haben wir alle Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt. Nicht nur, dass wir aufgrund Homeoffice unsere ganzen Onboarding-Prozesse schnell umstellen mussten, was dank unserer sowieso gegebenen digitalen Struktur ganz gut gelang, kamen wir gar nicht so richtig dazu, in das neue Office einzuziehen und entsprechend auszustatten. Dann verdoppelten wir während Corona unsere Mannschaft in 2021 und mussten nun feststellen, dass wir weder alle Mitarbeiter ins Office einladen, noch das wir jedem überhaupt einen Arbeitsplatz zur Verfügung stellen konnten. Das Office war ohne, dass wir jemals richtig vor Ort waren, während Corona zu klein geworden, und wir hatten weder Tische noch Stühle für unsere Mitarbeiter. Zum Glück haben wir jetzt mit Ende der Homeoffice-Pflicht ein schönes neues zu Hause gefunden und können nun auch alle Mitarbeiter wieder ins Office einladen. Viele unserer Kollegen lernen sich erst jetzt persönlich kennen. 

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht?
Wir haben von Anfang unseren Nutzern immer das bestmögliche und vor allem sinnvollste Produkt am Markt geboten und haben den Preiskampf, der am Ende immer zulasten des Kunden geht, nicht mitgespielt. Heute können wir deutlich sehen, diese Rechnung geht auf. Unsere Kunden belohnen uns mit langjähriger Treue und empfehlen uns aus echter Überzeugung weiter. Wir wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem für das fairste Produktangebot, die Kommunikation mit unseren Kunden sowie unsere Servicequalität im Schadensfall. 

Welchen generellen Tipp gibst Du anderen Gründer:innen mit auf den Weg?
Drei Dinge. Erstens: Suche dir gute Mitgründer, die ebenfalls für die Idee brennen und deine eigene Kompetenzen ergänzen. Gründen ist wie ein Hindernislauf. Als Team steigerst du deine Chancen alle Hürden zu überwinden. Zweitens: Stelle dich auf einen Marathon ein, wenn du in einer Branche wirklich etwas verändern willst. Verhalten oder Denkweisen zu beeinflussen, benötigt Zeit. Drittens: Verliere niemals das große Ganze aus den Augen, aber teile dir Gesamtaufgabe in einzelne, „bekömmliche Häppchen“ auf. Das schafft Fokus für dich und dein Team lässt euch mit jedem erreichten Zwischenziel mental wachsen und resilienter werden.

Wo steht helden.de in einem Jahr?
Wir konnten über 70 % Wachstum, sowohl beim Bruttoprämienvolumen als auch bei der Anzahl der Kunden, verbuchen. Wir konnten unsere Marktposition als digitaler Anbieter von Tierkrankenversicherungen erheblich stärken und ausbauen. Zudem haben wir unsere Markenbekanntheit in den unterschiedlichen Produktzielgruppen signifikant erweitert. Darüberhinaus haben wir bis dahin auch erfolgreich eine weitere Finanzierungsrunde abgeschlossen, um unser Wachstum weiter auszubauen.

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Foto (oben): helden.de

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#DealMonitor – Manta Ray übernimmt Finiata – Valyria bekommt 10 Millionen – 10x Founders kommt aus der Deckung


Im #DealMonitor für den 3. Mai werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

MERGERS & ACQUISITIONS

Finiata
+++ Der polnische Geldgeber Manta Ray Ventures hält nach unseren Informationen nun 100 % an Finiata. Das Berliner FinTech sammelte in den vergangenen Jahren rund 30 Millionen Euro ein – unter anderem von DN Capital, Point Nine Capital, Redalpine Venture Partners, Fly Ventures, LaFamiglia und dem tschechische Private Equity-Investor Enern. Manta Ray Ventures rund um den Unternehmer Sebastian Kulczyk hielt zuletzt rund 19 % an Finiata. Das Unternehmen, das vom Kreditech-Mitgründer Sebastian Diemer (schon lange ausgeschieden) gegründet wurde, ging 2016 als bezahlt.de an den Start. 2017 erfolgte im Zuge der Expansion nach Polen die Umbenennung in Finiata. Ursprünglich setzt Finiata auf das Boomthema Factoring, später positionierte sich das Unternehmen in Polen als Kreditgeber für kleine und mittlere Unternehmen. Inzwischen sieht sich Finata als Baukasten bzw. White-Label-Produkt rund um Kreditgeschäfte für Unternehmen. In den vergangenen Jahren wurde Finiata von Ingmar Stupp und Jan Enno Einfeld geführt. Auf der Website wird nun Hanna Kazlouskaya, die schon länger den Ableger in Polen führt, als Verantwortliche genannt. Finiata stand in den vergangenen Jahren gefühlt mehrmals vor dem Aus. Während der ersten Corona-Welle befand sich das Unternehmen mitten in einer Finanzierungsrunde, die dann auf Grund der allgemeinen Marktlage scheiterte. Ende 2020 konnte das FinTech dann aber doch noch rund 7 Millionen Euro einsammeln. 2020 erwirtschaftete das Unternehmen einen Verlust in Höhe von rund 4,1 Millionen Euro. Insgesamt kostete der Aufbau von Finiata bis Ende 2020 bereits rund 19,1 Millionen. Die Übernahme durch den Altinvestor Manta Ray Ventures deutet nun zumindest nicht auf einen großen Exit hin. Mehr über Finiata #EXKLUSIV

INVESTMENTS

Valyria 
+++ Picus Capital, die Zalando-Macher Robert Gentz, Rubin Ritter und David Schneider sowie die Interhyp-Gründer Robert Haselsteiner und Marcus Wolsdorf investieren 10 Millionen Euro in Valyria. Das Berliner PropTech, das 2020 insbesondere von Robin Behlau, Gründer von Käuferportal (inzwischen als Aroundhome bekannt) vorangetrieben wird, kümmert sich um den Kauf und Verkauf von Mehrfamilienhäusern. 60 Mitarbeiter arbeiten bereits für das Unternehmen. Über den Einstieg von Picus Capital hatten wir bereits im Sommer 2021 berichtet. Mehr über Valyria

Goodcarbon 
+++ Der GreenTech-Geldgeber Planet A Ventures, Greenfield One, 468 Capital und mehrere Angel-Investoren investieren rund 5 Millionen Euro in Goodcarbon. Hinter der Berliner Jungfirma, die vom Seriengründer David Diallo (myphotobook, enorm, GoodJobs) und Jerome Cochet gegründet wurde, verbirgt sich eine “Investitions- und Handelsplattform für CO2-Zertifikate aus naturbasierten Klimalösungen vom Wald über den Boden bis zum Meer anbietet”. Mehr über Goodcarbon 

Enzo 
+++ Der Berliner UrbanTech-Geldgeber 2bX (früher als Signa Innovations bekannt), Styx Urban Investments, Comgy-Gründer Ruben Haas und Unzer-Mitgründer Jens Bader investieren eine siebenstellige Summe in Enzo, bisher als DwellersClub unterwegs, – siehe FinanceFWD. Das InsurTech aus Heidelberg, das 2021 von Marvin Follmann (früher Celonis) und Sascha Wolf (früher GetSafe) gegründet wurde, kümmert sich um Wohngebäudeversicherung. Zum Konzept heißt es: “Enzo is building Europe’s most advanced home insurance company, harnessing the capabilities of smart home and AI to detect damages faster or even prevent them from happening at all.”

Coachwhisperer 
+++ bm-t beteiligungsmanagement thüringen und investiert eine siebenstellige Summe in Coachwhisperer. Das SportsTech-Unternehmen aus Jena, das 2020 von Philipp Zacher und Julien Then gegründet wurde, entwickelt ein “Live-Kommunikations- und Monitoring-System für Trainer und Athleten”.

VENTURE CAPITAL

10x Founders
+++ Der Münchner Early-Stage-Geldgeber 10x Founders – über den wir schon mehrmals im Insider-Podcast berichtet haben – geht nun offiziell an den Start. Hinter 10x Founders stecken die Szeneköpfe Andreas Etten, Andrej Henkler, Claudius Jablonka, Felix Haas, Jan Becker, Jan Reichelt und Robert Wuttke. “10x Founders’ aim is to layer a powerful “Entrepreneur-to-Entrepreneur” network across the European early stage start-up investing ecosystem, enhancing early-stage startup financing with a dedicated approach of proactive collaboration. Founders benefit from faster and easier access to knowledge, contacts and capital”, heißt es in der Presseaussendung. Im Topf von 10x Founders sind 160 Millionen Euro. 10x Founders investierte bereits in 27 Unternehmen – darunter Floy, Fernride und Kumi Health. Mehr über 10x Founders

Surplus Equity Partners
+++ Mit Surplus Equity Partners legen Lars Kreutzmann, zuvor Head of Private Real Estate Europe bei Partners Group, und Sebastian A. Lüdke, zuvor Partners Group, Boston Consulting Group und UBS Investment Bank) eine sogenannte Investmentboutique auf. “Das Unternehmen mit Sitz in München legt den Fokus auf Investments in Immobilien, in Infrastruktur – insbesondere Erneuerbare Energien – sowie in immobiliennahe Technologieunternehmen wie Proptech- und Contructiontech-Start-ups”, heißt es in der Presseaussendung. Zum Portfolio gehören bereits die PropTech-Firmen ecoworks und Scaled Robotics.

DIE HÖHLE DER LÖWEN

Happy Ocean Foods
+++ In der fünften Folge der elften Staffel investieren GreenTech-Löwe Nico Rosberg und Familien-Löwin Dagmar Wöhrl 300.000 Euro in Happy Ocean Foods und sichern sich dabei 14 % am Unternehmen. Die Jungfirma aus München, die von Julian Hallet und Robin Drummond gegründet wurde, setzt auf pflanzliches Seafood.

Freibeik
+++ In der fünften Folge der elften Staffel investieren Regal-Löwe Ralf Dümmel und Sales-Löwe Carsten Maschmeyer 190.000 Euro in Freibeik und sichern sich dabei 40 % am Unternehmen. Das Startup aus Bremen, das von Iris-Sabine Langstädtler und ihre Tochter Carmen gegründet wurde, setzt auf ein bewegliches Sattelgelenk.

chaanz
+++ In der fünften Folge der elften Staffel investieren Social-Media-Löwe Georg Kofler und Sales-Löwe  Carsten Maschmeyer 200.000 Euro in chaanz und sichern sich dabei 49 % am Unternehmen. Die Jungfirma aus Dreieich, die von Marwin Grundel, Jakob Hubloher und Nino Reiter gegründet wurde, setzt auf eine Dating-App fürs Ausgehen und für spontane Treffen. Der Deal platzte nach der Show.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#Brandneu – 7 neue Startups: shadowmap, Liv, Fein, ViertelCheck, clare&me, SureIn, Ryta


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

shadowmap
Die Wiener Jungfirma shadowmap, die von kiweno-Gründer Georg Molzer und Simon Mulser gegründet wurde, simuliert in Echtzeit Sonne und Schatten – und zwat an jedem Ort auf der Welt. Zielgruppe der Software ist unter anderem die Immobilienbranche.

Liv
Hinter LIv aus Darmstadt, das vom Software Developer Bekir Melih Bayrak gegründet wurde,  verbirgt sich ein “digitaler Lebensassistent”. Das junge Startup hilft seinen Nutzer:innen unter anderem beim Verwalten von Dokumenten, den eigenen Finanzen und von Verträgen.

Fein
Das Berliner Startup Fein, das von Lea Schönfelder und Franziska Zeiner gegründet wurde, setzt auf Casual Games für Frauen. “Free-to-play allows us to reach a mainstream audience that we believe is ready for stories about authentic women”, teilt das junge Unternehmen mit

ViertelCheck
Das Hamburger PropTech ViertelCheck bietet seiner Kundschaft Standortanalysen mithilfe von Big Data an. Die Bandbreite reicht von demografischen Daten einer Nachbarschaft über Kriminalitätsstatistiken, Nahversorgung und Verkehrsanbindung bis hin zu Lärmkarten.

clare&me
Das Berliner Startup clare&me, das von Emilia Theye und Celina Messner gegründet wurde, setzt auf das Thema mentale Gesundheit. “Mit sprachbasierter Künstlicher Intelligenz entwickelt clare&me einen innovativen Ansatz für virtuelle Selbsthilfe”, heißt es zum Konzept.

SureIn
Das InsurTech SureIn kümmert sich als digitaler Unternehmens- Versicherungsmakler um kleinere Firmen – etwa Gastrobetriebe. Die Berliner versprechen dabei: “Als unabhängiger Versicherungsmakler handelt SureIn in Deinem Interesse und wählt die am besten geeigneten Produkte aus”.

Ryta
Das Aachener Startup Ryta möchte Onliner:innen helfen, ihren Ziele zu erreichen: “Mit Ryta kannst du alle deine Ziele verwirklichen. Egal ob Lebensziel, kurzfristiges Ziel oder eine Gewohnheit. Basierend auf aktueller Motivationspsychologie bieten wir einen einheitlichen Ansatz, um deiner Prokrastination keinen Platz zu geben”.

 

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#DealMonitor – Cathay Capital investiert Millionen in Snocks – Senovo setzt auf Lyntics – FoodLabs investiert in nuvo


Im #DealMonitor für den 5. April werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Snocks
+++ Der französische Private Equity-Geber Cathay Capital investiert eine zweistellige Millionensumme in die junge D2C-Marke Snocks. Das Unternehmen, “bislang stets aus dem eigenen Cashflow heraus gewachsen, geht diesen Schritt, um die eigenen Wachstums- und Internationalisierungspläne forcieren zu können”. “Das Gründer-Duo behält weiter die deutliche Mehrheit am Unternehmen und wird die Geschäfte wie zuvor weiterführen”, heißt es in der Pressaussendung. Bei Snocks können Onliner seit 2016 insbesondere Socken kaufen. Anfangs setzen die Gründer Johannes Kliesch und Felix Bauer voll und ganz auf Amazon. Inzwischen haben sich die Mannheimer Cousins, die im Rahmen von Secondaries nun auch Kasse gemacht haben, vom E-Commerce-Giganten losgelöst. 2021 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 32 Millionen Euro. 60 Mitarbeiter:innen wirken derzeit für Snocks. Mehr über Snocks

Lyntics
+++ Der Münchner Early-Stage-Investor Senovo, Ventech aus Frankreich und die Flixbus-Gründer investieren nach unseren Informationen rund 3 Millionen Euro in Lyntics. Das Unternehmen aus München, das von den beiden Process&-Machern Thomas Kerschbaumer und Andreas Klötzel gegründet wurde, kümmert sich um Data Knowledge. “We offer a software solution that enables companies to democratize data knowledge by making the expertise of a few specialists instantly accessible and searchable to everyone in the organization”, teilt das Unternehmen mit. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

nuvo
+++ Der Berliner Frühphasen-Geldgeber FoodLabs investiert nach unseren Informationen gemeinsam mit APX, Collective Ventures und Adrian Frenzel in nuvo. Das Hamburger Startup, das von Julian Sandbrink, Ben Hartig und Michael Zittermann gegründet wurde, setzt auf ein intelligentes Datenimport-Tool. “Implement our file importing solutions with just a few lines of code and offer your customer the most delightful import experience possible”, heißt es in der Selbstbeschreibung. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Violet
+++ Der englische Geldgeber Balderton Capital investiert nach unseren Informationen gemeinsam mit Ethereal Ventures, FinTech Collective, Frontline Ventures, Notorious und BlueYard Capital in Violet. Das Berliner Unternehmen, das 2021 von Markus Maier und Philipp Banhardt gegründet wurde, bezeichnet sich selbst als “A new identity protocol built on Ethereum”.  BlueYard, Ethereal, Inflection, Frontline, CMT Digital und Notorious investierten zuvor bereits 3,5 Millionen US-Dollar in das FinTech. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Feather
+++ Transferwise-Gründer Taavet Hinrikus, Sten Tamkivi und weitere Business Angels investieren 3,8 Millionen Euro in Feather. Das Berliner InsurTech, das 2018 von Rob Schumacher und Vincent Audoire gegründet wurde, kümmert sich um die Versicherungen von Expats. Das profitable Unternehmen wurde bisher gebootstrappt.  Derzeit wirken 30 Mitarbeiter:innen für die Jungfirma. Feather verfügt nach eigenen Angaben derzeit über 30.000 Kundinnen und Kunden.

Preventio
+++ Futury Capital, die BMH Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen sowie Angel-Investoren wie Headline-Macher Andreas Haug, Christoph Benner, Marcus Laube und Alexander Jörger investieren 1,35 Millionen Euro in Preventio. Das Startup aus aus Frankfurt am Main, das 2021 von Andreas Bechmann, Bledion Vladi und Frederic Büdel gegründet wurde, entwickelt eine Software zur Vorhersage und Prävention von Leitungswasserschäden.

MERGERS & ACQUISITIONS

Otaja
+++ Das Augsburger Grownup Xentral, das ein flexibles ERP-/CRM-System anbietet, übernimmt die ERP-Video-Lernplattform Otaja. “Xentral plant, Otajas selbst entwickelte, intuitive Onboarding- und Lernplattform ab sofort allen Kunden und Service-Partnern kostenfrei zur Verfügung zu stellen und kontinuierlich auszubauen”, heißt es in der Presseaussendung. Sequoia Capital, Tiger Global, Meritech, Visionaries Club und Freigeist investierten zuletzt 75 Millionen US-Dollar in xentral, das von Benedikt und Claudia Sauter gegründet wurde. Mehr über xentral

LeaseVergelijker / LeaseTrader
+++ Der AutoScout24-Ableger LeasingMarkt übernimmt die niederländischen Plattformen LeaseVergelijker und LeaseTrader. “Nach der Expansion in die DACH-Region ist der Markteinstieg in den Niederlanden ein weiterer wichtiger Meilenstein”, teilt das Unternehmen mit. AutoScout24 übernahm das Düsseldorfer Unternehmen LeasingMarkt im Sommer 2020.

DIE HÖHLE DER LÖWEN

2bag
+++ In der ersten Folge der elften Staffel investierte Pharma-Löwe Nils Glagau 20.000 Euro in 2bag und sicherte sich dabei 10 % am Unternehmen. Das Startup, das von Karl Fischer und Leander Mellies gegründet wurde, setzt auf eine Fahrradtasche, die man in einen Rucksack verwandeln kann.

fairtye
+++ In der ersten Folge der elften Staffel investierte Regal-Löwe Ralf Dümmel 250.000 Euro in fairtye (zuvor als FairHair bekannt) und sicherte sich dabei 25,1 am Unternehmen. Das Startup, das von  Fabian Frei und Wolfgang Schimpfle gegründet wurde, setzt auf plastikfreie Haargummis.

SendMePack
+++ In der ersten Folge der  elften Staffel investierten Sales-Löwe Carsten Maschmeyer, Beauty-Löwin Judith Williams und Familien-Löwin Dagmar Wöhrl 200.000 Euro in SendMePack und sicherten sich dabei 33 % am Unternehmen. Das Startup, das von Philip Bondulich und Michelle Reed gegründet wurde, setzt auf eine Mehrwegsystem für Versandverpackungen.

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#DealMonitor – Xempus bekommt 70 Millionen – Dixa kauft Solvemate – Swobbee erhält 6 Millionen


Im #DealMonitor für den 10. März werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Xempus
+++ Goldman Sachs Asset Management (GSAM) und die Altinvestoren HPE Growth und Cinco Capital investieren 70 Millionen US-Dollar in das Münchner InsurTech Xempus, früher als xbAV bekannt. Hinter dem Unternehmen, das 2007 von Martin Bockelmann gegründet wurde, verbirgt sich eine Software-as-a-Service (SaaS)-Plattform, die “alle Akteure der Pensions- und Lebensversicherungsbranche zusammenbringt”. Insgesamt flossen nun schon 125 Millionen in das Unternehmen. “Mit dem frischen Kapital zielt Xempus darauf ab, seine Marktposition in Deutschland weiter auszubauen, neue Produktkategorien wie beispielsweise die betriebliche Krankenversicherung auf seiner Plattform zu integrieren und außerdem die eigenen Software-as-a-Service-Lösungen in weiteren europäischen Ländern zu etablieren”, heißt es in der Presseaussendung. Über 170 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit bei Xempus in München, Berlin und Saarbrücken.

Swobbee 
+++ EIT InnoEnergy und ein nicht genannter Altinvestor investieren rund 6 Millionen Euro in das GreenTech Swobbee. Das Berliner Startup, 2017 von Thomas Duscha und Tobias Breyer als Greenpack gegründet, positioniert sich als Battery-as-a-Service (BaaS)-Provider bzw.  Akku-Wechselnetzwerk für E-Cargobikes, Elektro-Roller und E-Kickscooter. “Mit dem frischen Kapital plant Swobbee die Weiterentwicklung seiner Batterieplattform und den massiven Ausbau seines Akku-Wechselstationsnetzes für elektrische Mikromobilität in Deutschland und seinen europäischen Nachbarstaaten”, heißt es in der Presseaussendung.

HelloBetter 
+++ MassMutual Ventures (MMV) und die Altinvestoren HealthCap, Expon Capital und Sparrow Ventures investieren 4 Millionen Euro in HelloBetter. Das Hamburger Startup, das 2015 als Get.on an den Start ging, bietet psychologische Online-Trainings zur Prävention und Behandlung psychischer Erkrankungen an. Expon Capital, Sparrow Ventures und Hevella Capital investierten zuletzt 6 Millionen Euro in HelloBetter. “Mit den zusätzlichen Mitteln aus der Erweiterung der Finanzierungsrunde wird HelloBetter den Vertrieb seiner Produkte auf dem deutschen Markt vorantreiben”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über HelloBetter

Konvi
+++ Der Berliner Frühphasengeldgeber APX und mehrere Angel-Investoren – darunter Claire Valoti – investieren 900.000 US-Dollar in Konvi. Das Berliner FinTech, das 2020 von Lena Sonnen, Ioana Surdu-Bob und Eran Peer gegründet wurde, nennt sich selbst “Crowdinvestment Plattform für alternative Anlageklassen”. Konkret möchte die Jungfirma Kleinanleger:innen es ermöglichen in “Vermögenswerten wie seltenen Uhren, edle Weinen oder Whisky” zu investieren.

heynannyly
+++ Der HR-Company Builder allygatr investiert in heynannyly. Das Startup aus Höchstadt, das 2021 von Anna Schneider und Julia Kahle gegründet wurde, setzt auf “geprüfte und versicherte” Kinderbetreuung. Über die heynannyly-App können berufstätige Eltern “kurzfristig einen Babysitter buchen, auch speziell für die Hausaufgabenbetreuung sowie für Transportdienste”.

MERGERS & ACQUISITIONS

Solvemate
+++ Das dänische Kundenservice-Unternehmen Dixa übernimmt den Automatisierungspionier Solvemate und das Analyseunternehmen Miuros. Der Kaupfreis beträgt 43 Millionen US-Dollar. “Die Übernahmen sind ein zentraler Meilenstein in der Vision von Dixa von einem neuen Standard für Customer Experience und datenbasierten sowie dialogorientierten Kundenservice: Marken sollen Lösungen an die Hand bekommen, um Daten in einem neuen Umfang für Automatisierung und zur Analyse zu nutzen”, teilt das Unternehmen mit. Solvemate, 2015 von Erik Pfannmöller gegründet, ermöglicht durch den virtuellen Assistenten den Kundenservice von Unternehmen zu automatisieren. In der Vergangenheit investierten Picea Capital und Venture Stars rund 6 Millionen Euro in das Unternehmen aus Berlin. Venture Stars hielt zuletzt 42,4 % an Solvemate. Miuros aus Lyon ging 2016 an den Start.

Voya
+++ Die VW-Software-Tochter Cariad übernimmt das insolvente Unternehmen Voya – siehe fvw. Das Hamburger Travel-Startup schlitterte im November 2021 in die Insolvenz. Über Voya, das 2015 von Florian Stege, Maximilian Lober und Pepijn Schoen gegründet wurde, können Geschäftsreisende ihre Dienstreisen innerhalb von wenigen Minuten über einen Chat planen und buchen. Motu Ventures, 500 Startups und Global Founders Capital (GFC) investierten bereits früh in das Unternehmen. 2018 stieg dann der tschechische Internetriese Rockaway Capital beim Unternehmen ein. Mehrere Millionen Euro wanderten in den vergangenen Jahren insgesamt in die Jungfirma. 2020 übernahm die VW-Tochter Volkswagen Financial Services Voya.

Meetfox
+++ Der französische E-Mail-Marketing-Anbieter SendinBlue übernimmt das in Wien gestartete Startup Meetfox – siehe Trending Topics. Das 2017 von Susanne Klepsch unter dem Namen Coachfox gegründete Unternehmen kümmert sich um die Terminabwicklung von Kund:innengesprächen – etwa für Berater, Coaches oder Anwälte. Meetfox residiert inzwischen in New York. Das Unternehmen erhielt 2020 ein Investment von Techstars.

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#Brandneu – 6 junge Startups aus München: Hakuna, ramblr.ai, Wasted, MyFlexHome, Urbanistic, GymShare


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Hakuna
Das Startup Hakuna, das von den abracar-Gründern Sebastian Jost und Orhan Köroglu sowie Rupert Mayer gegründet wurde, kümmert sich um die Vermittlung von Versicherungen. “Wir bieten Händler die Möglichkeit, ihren Kunden den perfekten Produktschutz anzubieten”, teilt das Unternehmen mit.

ramblr.ai
Das Münchner Startup ramblr.ai, das unter anderem von metaio-Gründer Thomas Alt gegründet wurde, kümmert sich um Augmented Reality. “We build the AI-driven data pipeline unlocking next-gen Augmented Reality. In pursuit of this mission, we are leveraging cutting-edge computer vision and deep learning” schreibt das Team.

Wasted
Die Münchner Jungfirma Wasted, die von Christian Schiffer und Jagoda Froer gegründet wurde, beschreibt sich selbst als “gamesjournalistisches Vollsortiment”. Das Magazin bietet. Neben Reviews, Analysen, Newsletter, Podcasts setzen die Macher auch auf Themen wie Wirtschaft und Aktien.

MyFlexHome
“Hotel-Abo statt Zweitwohnung” – damit wirbt MyFlexHome. Mit der Vermittlungsplattform für Hotel-Abos möchte das Jungunternehmen aus München eine Alternative für Hybrid-Worker schaffen, die nicht in täglicher Pendeldistanz zum Büro wohnen. 

Urbanistic
Urbanistic hat sich zum Ziel gesetzt, die komplexen Prozesse rund um die Stadtplanung zu digitalisieren. Mit Hilfe digitaler Technologien werden relevante Informationen und mögliche Auswirkungen von Entscheidungen im Tool angezeigt, so sollen dann die Verantwortlichen bessere Entscheidungen treffen können.

GymShare
GymShare aus München, das von Florian Börstler und Björn Jansen gegründet wurde, entwickelt einen Marktplatz auf dem Nutzer:innen ihr individuelles Sporterlebnis finden, buchen, mieten und teilen können. Das Motto dabei lautet: “Das airbnb des Sportes”. 

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – Embedded Capital investiert in bezahl.de – Finabro bekommt Millionen – Creandum setzt auf Passionfroot


Im #DealMonitor für den 4. Februar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

bezahl.de
+++ Embedded Capital, der neue Fonds von Ramin Niroumand und Michael Hock, sowie Marco Schnabl investieren 5 Millionen Euro in bezahl.de. Das Startup aus Köln, das 2018 von Lasse Diener und Ulrich Schmidt gegründet wurde, kümmert sich um Forderungs- und Zahlungsmanagement. “Im Automotive Umfeld konnte sich die Plattform mit ihrem ganzheitlichen und vertikalen Lösungsansatz bereits zum Branchenstandard für Forderungs- und Zahlungsmanagement entwickeln”, teilt das Unternehmen mit. Angel-Investoren wie Rolf Christof Dienst, Carlo Kölzer, Kai Siersleben, Gerhard Cromme und Carl-Peter Forster investierten zuvor bereits in bezahl.de. 70 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für bezahl.de.

Finabro
+++ Lansdowne Partners, Venpace, Nikolaus von Bomhard, Maciej Kranz und Altinvestoren wie Uniqa Ventures investieren 5 Millionen Euro in Finabro. Das InsurTech aus Wien, das 2017 von Sören Obling gegründet wurde, setzt auf betriebliche Altersvorsorge (bAV).  “Ziel ist, mithilfe der digitalen Lösung die Verbreitung betrieblicher Altersvorsorgeprodukte zu beschleunigen und somit einen Beitrag zur Stärkung der Pensionssysteme zu leisten”, teilt das Unternehmen mit.

Nostos Genomics
+++ 42CAP, Frontline Ventures, Amino Collective, Entrepreneur First, Konstantin Mehl (Kaia Health), Robert Fenton (Qualio), Mark Evans (Kindred Capital) und Acequia Capital investieren 5 Millionen Euro in Nostos Genomics. Das Berliner Unternehmen, das 2018 von David Gorgan und Rocío Acuña Hidalgo gegründet wurde, kümmert sich um die KI-gesteuerte Erkennung von Erbgut bedingten Krankheiten. “Our variant interpretation platform enables genetic testing labs to give more people with genetic diseases a clear and fast diagnosis”, teilt das Unternehmen mit.

Passionfroot
+++ Der schwedische Geldgeber Creandum und einige Angel-Investoren investierten bereits im Dezember 3,4 Millionen US-Dollar in Passionfroot – siehe Linkedin. Das Startup aus Berlin, das 2021 von Jennifer Phan, Jens Joseph Mannanal und Michelle Tian gegründet wurde, richtet sich an die Creator Economy. Das Unternehmen verspricht dabei: “We bring everything from your creator business at a glance for your financial and mental wellbeing”.

506
+++ Siegfried Milly und Alexander Zrost, die Gründer der Infoniqa Gruppe sowie Leo Strohmayr (Ex-Invest-Vorstand) investieren 1 Million Euro in 506. “Mit den nun verfügbaren Mitteln wird nicht nur die Produktentwicklung beschleunigt, sondern auch der weitere Ausbau bei Marketing Data Projekten im DACH-Raum vorangetrieben”, schreibt das Unternehmen. Das Startups aus Linz, das 2020 von Gerhard Kürner und Andreas Stöckl gegründet wurde, positioniert sich als “Marketing Data Science-Vorreiter für datenschutzkonforme Analyse, Visualisierung und Aktivierung von digitalen Besucher- und Kundendaten”.

SK Gaming
+++ Der Lebensmittelriese Rewe investiert in SK Gaming. “Esport hat sich in den vergangenen Jahren sehr stark entwickelt und erreicht eine junge, aktive Zielgruppe, der sich REWE unter anderem auch als attraktiver Arbeitgeber präsentieren will”, teilt das Unternehmen mit. Das Kölner Unternehmen, das 1997 von Alexander T. Müller gegründet wurde, nimmt unter anderem an Games wie League of Legends, Clash Royale, FIFA20 und Hearthstone teil. Deutsche Telekom, der 1. FC Köln und Daimler investierten zuvor bereits in das Unternehmen. Mehr über SK Gaming

Immozy
Angel-Investoren wie Heiko Hubertz investieren eine mittlere sechsstellige Summe in Immozy. Das PropTech aus Hamburg, das 2021 von Ralf Baumann gegründet wurde, setzt auf einen Matching-Algorithmus, um passende Immobilien zu finden. “Das Angebot richtet sich primär an Privatpersonen, die eine Immobilie zur Selbstnutzung kaufen möchten und im aktuell schwierigen Marktumfeld oft kaum zum Zuge kommen”, teilt das Unternehmen mit.

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#DealMonitor – Mayd sammelt 30 Millionen ein – Synapticon sammelt Millionen ein – Helvengo bekommt 4,1 Millionen


Im #DealMonitor für den 27. Januar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Mayd
+++ Jetzt offiziell: Der amerikanische Personio-Geldgeber Lightspeed investiert – wie Mitte Dezember im Insider-Podcast berichtet – gemeinsam mit den Altinvestoren Target Global, 468 Capital and Earlybird Venture Capital 30 Millionen Euro in Mayd. Das Berliner Startup, das im Frühjahr 2021 von den McMakler-Gründern Hanno Heintzenberg und Lukas Pieczonka gegründet wurde, liefert Medikamente in 30 Minuten aus. 468 Capital, Earlybird Venture Capital und Target Global investierten zuvor bereits 13 Millionen Euro in die Jungfirma. “Das Jungunternehmen ist seit der Gründung auf über 100 Mitarbeiter*innen und über 350 festangestellte Fahrer*innen gewachsen. Zeitnah ist die Expansion in weitere deutsche Städte sowie zwei europäische Länder geplant”, heißt es in der Presseaussendung. Zu den Wettbewerbern von Mayd gehören insbesondere First A, kurando, zuvor als Phaster bekannt, und Aporando. Mehr über Mayd

Synapticon
+++ ICT Capital investiert gemeinsam mit Altinvestoren – darunter das Unternehmen Stabilus – einen zweistelligen Millionenbetrag in Synapticon. Das Unternehmen aus Schönaich kümmert sich um Lösungen für Integrated Motion. “Die Technologie von Synapticon erreicht mit Algorithmen, leistungsfähigen Prozessoren und Leistungselektronik sowie einfach zu bedienenden intelligenten Tools, traditionell über die mechanische Wertschöpfung realisierte Faktoren wie Qualität, Laufruhe und Präzision”, teilt das Unternehmen mit. Das frische Kapital soll “in die Weiterentwicklung des Produktportfolios und das operative Wachstum” fließen.

Helvengo
+++ Hypoport, das Medienunternehmen TX Ventures, Postfinance Ventures und Co. investieren 4,1 Millionen Euro in Helvengo – siehe FinanceFWD. Das InsurTech aus Zürich, das 2020 von Benedikt Andreas, Felix Huemer und Vedran Pranjic gegründet wurde, bringt sich als KMU-Versicherer in Stellung. Das Unternehmen verkauft Unternehmen und Startups etwa Berufshaftpflicht- oder Cyberversicherungen. Hypoport, Seed X aus Lichtenstein, Cornelius Boersch (Conny & Co) und weitere Business Angels investierten zuvor bereits in das Unternehmen.

saporo
+++ Die Schweizer Geldgeber session.vc und Lightbird Ventures investieren 2,7 Millionen US-Dollar in saporo. Das Cyber Security-Startup aus Lausanne, das 2021 von den Brüdern Olivier Eyries und Guillaume Eyries sowie Eric Blavier gegründet wurde, hilft Unternehmen dabei, ihre System zu schützen – unter anderem durch die Reduzierung von Benutzer- und Systemzugangsrisiken. 

App Radar
+++ eQventure und aws Gründerfonds investieren 2 Millionen Euro in App Radar. Das App-Marketing-Startup aus Graz, das 2016 von Thomas Kriebernegg und Christian Janesch gegründet wurde, hilft Unternehmen “mehr Nutzer durch organische und bezahlte Nutzerakquise zu erreichen”. Derzeit nutzen nach Firmenangaben “bereits mehr als 1.000 Kunden in 100 verschiedenen Ländern diese Lösung”. 50 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für App Radar.

Tilo
+++ Peak, Tiny.VC, First Momentum Ventures, Enduring Ventures und weitere Angel-Investoren investieren 1,2 Millionen Euro in Tilo. Das Berliner Startup, ein Spin-Off der deutschen Wirtschaftsaufkunftei Regis24, wurde von Steven Renwick, Hendrik Nehnes und Stefan Berkner, die alle vorher im Technologieteam von Regis24 tätig waren, gegründet. Die Jungfirma möchte Unternehmen dabei helfen, “Datenpunkte aus verschiedenen Quellen und Formaten zusammenzuführen – Serverless, nahezu in Echtzeit und in immensen Größenordnungen”.

Unchained Robotics
+++ Archimedes New Ventures, der Investmentableger der Böllhoff Gruppe, und Born2Grow investieren 1,7 Millionen Euro in Unchained Robotics. Die Jungfirma aus Paderborn, die 2019 von Kevin Freise und Mladen Milicevic gegründet wurde, entwickelt eine auf künstlicher Intelligenz basierte Steuerung von Robotern für die Elektronik-Fertigung. “Mit dem Investment will Unchained Robotics deutschlandweit seinen Vertrieb und Service ausweiten sowie seine Plattform technisch weiter ausreifen”, heißt es in der Presseaussendung. Der Technologiefonds OWL investierte bereits zuvor bereits in das Unternehmen.  Mehr über Unchained Robotics

Altavo
+++ Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), der Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS), das Unternehmen Saxonia Systems Holding und die TUDAG TU Dresden investieren in Altavo. Das Unternehmen aus Dresden, das 2021 von Rudolf von Bünau und Co. gegründet wurde, entwickelt unter anderem auf Basis von KI-Algorithmen “eine nicht-invasive Prothese, die stimmlosen Menschen, beispielsweise nach einer Kehlkopfentfernung , wieder zu einer individuellen, natürlich klingenden Stimme verhelfen soll”.

Bringoo 
+++ Unternehmer und Investor Marcus Diekmann (Rose Bikes) investiert gemeinsam mit Konstantin Kirchfeld, Anna Weber und Jan Weischer, Jost Wiebelhaus, Joel Kaczmarek und Stefan Hamann in Bringoo. Das Hamburger Startup Bringoo, das 2019 von Hasib Khan, Robert Kosobucki und Christian Puell gegründet wurde, liefert im Stil von Instacart Lebensmittel aus Edeka-, Penny oder nahkauf-Märkten in 45 Minuten aus. Business Angels wie Frank Otto, Hauke Hansen, Michael Hehn, Hubertus Thonhauser und die Schürfeld Gruppe investierten zuvor bereits eine mittlere siebenstellige Summe in Bringoo. Mehr über Bringoo

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#DealMonitor – PlanRadar sammelt 69 Millionen ein – EMnify bekommt 57 Millionen – Luko übernimmt Coya


Im #DealMonitor für den 20. Januar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

PlanRadar 
+++ Insight Partners, Quadrille Capital, Cavalry Ventures, Headline, Berliner Volksbank Ventures, aws Gründerfonds, PropTech1 Ventures, Russmedia und GR Capital investieren 69 Millionen US-Dollar in PlanRadar. Das Wiener Unternehmen, das 2013 von Ibrahim Imam und Sander van de Rijdt gegründet wurde, ermöglicht die Erfassung und Dokumentation von Baumängeln am Smartphone oder Tablet. “PlanRadar wird die neuen Finanzmittel für die internationale Expansion einsetzen und in den USA, Australien, in der Region GCC, Südostasien sowie in Lateinamerika zusätzliche Niederlassungen eröffnen. Zudem werden die Investitionen in Forschung und Entwicklung maßgeblich gesteigert, um die technologische Weiterentwicklung der Produkte und Services weiter voranzutreiben”, teilt das Unternehmen mit. Insight Partners, Headline, Berliner Volksbank Ventures, Cavalry Ventures sowie aws Gründerfonds investierten zuletzt 30 Millionen Euro in das PropTech. 200 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für PlanRadar. Mehr über PlanRadar

EMnify 
+++ Der englische Kapitalgeber One Peak Partners investiert 57 Millionen US-Dollar in EMnify. Insgesamt flossen bereits 80 Millionen in die Jungfirma – unter anderem von Blue Star Ventures. “The Berlin-based company will use the new capital to accelerate its global market expansion, with a particular focus on the US, and to further develop and optimize its proprietary industry leading cellular IoT technology”, heißt es in der Presseaussendung. Das 2014 von Frank Stöcker, Martin Giess und Alexander Schebler gegründete Startup ist im Bereich Machine to Machine (M2M)-Kommunikation und Internet of Things (IoT) tätig. Das Unternehmen, dessen Wurzeln in aus Würzburg liegen, bietet seinen Kunden dafür eine Cloud-Plattform, mit der IoT- und M2M-Connectivity Services gestartet, gemanagt und monetarisiert werden können sollen. 110 Mitarbeiter arbeiten derzeit für das Unternehmen. One Peak hält jetzt 12 % am Unternehmen. Mehr über EMnify

Terra Quantum 
+++ Nichtgenannte deutsche Family Offices und ein Krypto-Investor sowie Altinvestor Lakestar investieren 60 Millionen US-Dollar in Terra Quantum. Das Unternehmen aus Rorschach in der Schweiz, das von Markus Pflitsch und Gordey Borisovich Lesovik gegründet wurde. “We are building quantum technology for a better future, breaking down the barriers between science and industry and laying the foundations of a real quantum tech ecosystem and value chain”, teilt das Unternehmen in eigener Sache mit.

Codesphere 
+++ LEA Partners, 42CAP, NewForge, 468 Capital und mehrere Business Angels investieren 4,5 Millionen Euro in Codesphere. Das deutsch-amerikanische Startup, das 2020 von Elias Groll, Christian Siemoneit und Jonas Zipprick gegründet wurde, positioniert sich als “intelligente Plattform für die Entwicklung von WebApps”. “The funding will help Codesphere expand its team and develop the next chapter of Codesphere services, targeted toward developers and small companies. It will also be used to open a second data centre, and the first one to launch outside of Germany, in the US. The company also has longer-term plans to open data centre sites in Asia and across Europe”, teilt das Startup mit. 468 Capital investierte bereits im Oktober 2020 in das junge Unternehmen. Mehr über Codesphere

buya
+++ Business Angels wie Moritz Thiele und Andreas Kupke (Gründer von Finanzcheck.de) investieren 1,8 Millionen Euro in buya. Das EdTech aus Hamburg, das 2020 von Björn Schmuck und Moritz Otterbach gegründet wurde, positioniert sich als Lern- und Bildungsplattform für Kinder und Jugendliche. Die Bandbreite der Kurse reicht von Programmieren über Kunst bis hin zu Gesundheit. “Mit der Finanzierungssumme wird buya seine User-Experience weiter verbessern, das Lernangebot nochmals vertiefen und das Team ausbauen”, teilt das Startup mit.

Melon
+++ Stefan Höglmaier, Gründer des Immobilienentwicklers Euroboden, investiert 1 Million Euro in Melon. Hinter dem Startup aus München, das 2020 von Cornelia Weinzierl gegründet wurde, verbirgt sich ein Marktplatz für veganes Essen. Die Münchnerin nennt es “das eBay und AirBnB für veganes Essen”. Über Melon kann jeder selbst gekochtes, veganes Essen mit Menschen aus der Umgebung teilen bzw. kaufen. Mehr über Melon

Charry
+++ A Round Capital, Beyer-Invest und Uventures investieren in Charry. Das Münchner Startup, das 2015 von Benjamin Keller und Maximilian Forstner gegründet wurde, positioniert sich als Anbieter von Ship-from-Store-Lösungen. Zielgruppe sind Einzelhändler, Filialisten und Marktplätze, die mit der Fahrerflotte von Charry auf Wunsch täglich ihre Waren abholen, verpacken und versenden lassen können. “Mit dem frischen Kapital sollen die bisherigen Standorte erweitert und um weitere Standorte ergänzt werden”, teilt das Startup mit. Mehr über Charry

Naughty Nuts
+++ FoodLabs, Bitburger Ventures, Döhler Ventures und Business Angels wie Ole Strohschnieder, Béla Seebach (Just Spices) und Philip Kahnis (Hafervoll, Polly) investieren eine siebenstellige Summe in Naughty Nuts. Das Food-Startup aus Köln, das 2020 von Benjamin Porten und Lorenz Greiner gegründet wurde, setzt auf Nussmus. “Mit dem frischen Kapital investiert Naughty Nuts in die weitere Erschließung des DACH-Marktes, der Erweiterung des Produktportfolios und in die Verstärkung des Teams”, teilt das Startup mit. Mehr über Naughty Nuts

MERGERS & ACQUISITIONS

Coya 
+++ Das französische InsurTech Luko übernimmt den Berliner Wettbewerber Coya und expandiert auf diesem Wege nach Deutschland. Offiziell nennen die Unternehmen die Übernahme eine Fusion. Die Details sind aber eindeutig: “Mit der Integration von Coya in Luko wird eine paneuropäische Marke geschaffen, die für absoluten Kundenfokus, Nachhaltigkeit und Einfachheit steht. Die Coya AG als Risikoträger der neuen Gruppe wird in Luko Insurance AG umbenannt und behält ihren Hauptsitz in Berlin; weitere Büros der Luko-Gruppe sind in Paris und Madrid”. Coya, das 2016 von Andrew Shaw, Peter Hagen, und Sebastian Villarroel gegründet wurde, bietet “Versicherungslösungen in den Bereichen Hausrat, Privathaftpflicht, Fahrrad und E-Bike, Tierhaftpflichtund Tierkrankenversicherung an”. Zu den Investoren der Jungfirma gehören Valar Ventures, Headline und La Famiglia. In den vergangenen Jahren flossen mehr als 40 Millionen US-Dollar in Coya. Zuletzt fand das Unternehmen aber keine weiteren Investoren. Die Coya-Investoren erhalten nun Anteile an Luko. Das InsurTech aus Paris wurde 2018 von Raphaël Vullierme und Benoit Bourdel gegründet. Mehr über Coya

Sofacto
+++ billwerk, eine Subscription-Management-Plattform aus Frankfurt am Main, übernimmt das französische Startup Sofacto, einen Anbieter von Anwendungen für Subscription Management und Recurring Billing. “Die Erweiterung der billwerk-Gruppe um Sofacto soll das Produktangebot der Gruppe durch die Integration des Salesforce-Ökosystems in die bestehende Suite von Softwarelösungen der Gruppe ausweiten”, teilt das Unternehmen mit. billwerk fusionierte gerade erst dem dänischen Unternehmen Reepay. billwerk wurde 2015 von Ricco Deutscher, Steffen Mey, Thomas Tauber und Christian Winnerlein gegründet. Das Growth-Equity-Unternehmen PSG erwarb im Frühjahr 2020 eine Mehrheitsbeteiligung an billwerk. Mehr über billwerk

VENTURE CAPITAL

Cherry Ventures
+++ Der Berliner Frühphasen-Kapitalgeber Cherry Ventures, der 2012 von Christian Meermann, Daniel Glasner, Filip Dames gestartet wurde, legt – wie bereits im Oktober im Insider-Podcast berichtet – seinen vierten Fonds auf. “We have raised an additional €300 million — Cherry’s largest fund to date. That’s a lot of capital for a European seed fund. Yet, we believe that Europe is entering a new era. Seed rounds have roughly doubled over the last three years in size and founders are able to attract follow-on capital faster than ever before”, teilt der Kapitalgeber mit. Erst 2019 legte Cherry Ventures seinen dritten Fonds (175 Millionen Euro) auf. In den vergangenen Jahren investierte Cherry in aufstrebende Unternehmen wie Moss, Flink, Forto, Infarm, SellerX und Flixbus.

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#DealMonitor – Tiger Global investiert in Alaiko – Wellster bekommt 20 Millionen – Project A setzt auf Baobab


Im #DealMonitor für den 18. Januar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Alaiko 
+++ Der milliardenschwere Geldgeber Tiger Global, Next47, der Investmentableger von Siemens, sowie Business Angels wie Maximilian Bittner, Gründer von Vestiaire Collective, sowie die Shipmonk-Investoren Dan Dershem und Dave Anderson investieren 30 Millionen US-Dollar in Alaiko. Das Münchner Startup, das 2020 von den Kaia-Gründern Moritz Weisbrodt und Gabriel Thomalla sowie Investor Harald Braunstein gegründet wurde, positioniert sich als Fulfillment-as-a-Service-Plattform für Direct-To-Consumer-Brands (D2C). “Mit dem frischen Kapital wird das Unternehmen seine Fulfillment-Services und sein Netzwerk an Logistik Partnern weiter ausbauen. Das Investment soll außerdem in die Weiterentwicklung der Plattform fließen sowie in den Ausbau des internationalen Alaiko-Teams in den Bereichen Produkt, Vertrieb und Logistik”, heißt es in der Presseaussendung. Tiger Global investierte zuletzt auch in Hive. Das Berliner Startup, das 2020 von Oskar Ziegler, Franz Purucker und Leo von Kleist gegründet wurde, hilft Direct-to-Consumer-Marken (D2C) ihre Produkte schnell und unkompliziert zum Kunden zu bekommen. Mehr über Alaiko

Wellster Healthtech
+++ Claret Capital und Mangrove Capital investieren 20 Millionen US-Dollar in Wellster Healthtech. Zu Wellster Healthtech, das 2018 von Manuel Nothelfer und Nico Hribernik gegründet wurde, gehören Marken wie easy, easyDerma, easytest, mySpring und Spring. Das Startup aus München kümmert sich um sogenannte Alltagsgesundheit und Themen wie Intimgesundheit Haarausfall. Im Juni 2021 investierten das Pharmaunternehmen Dermapharm und Altinvestor HV Capital zuletzt 40 Millionen US-Dollar in das junge Unternehmen. “Wellster nutzt die Finanzierungsrunde, um eine Plattform für Frauengesundheit aufzubauen. Angeboten werden sollen Behandlungen für Intimgesundheit sowie medizinische Lifestyle-Produkte. Damit schafft Wellster das Pendant zum männlich ausgerichteten Service von Spring”, teilt das Unternehmen mit. rund 70 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Wellster. Mangrove Capital investierte zuletzt auch in E-Health-Firmen wie happify, K Health und Flo. Mehr über Wellster Healthtech

Baobab
+++ Project A Ventures, La Famiglia, Discovery Ventures und mehrere Angel-Investoren wie Clark-Gründer Christopher Oster, Hanno Fichtner (Gabi) und Jan Beckers (Bit Capital & Ioniq) investieren 3,5 Millionen Euro in Baobab. Das Unternehmen aus Berlin, das 2020 von Vincenz Klemm, Gründer von Gabi, und Anton Foth, früher bei BCG Digital Ventures und Coya, gegründet wurde, bietet “gebündelt Cyber-Versicherungen mit Cyber-Sicherheitsmaßnahmen für kleine und mittelständische Unternehmen an”. Das InsurTech teilt weiter mit: “Baobab hat es sich zum Ziel gesetzt, die Cyber-Sicherheitslösung für den Mittelstand zu werden. Dabei bewertet Baobab das Cyber-Risiko, sichert das Unternehmen gegen Angriffe ab und versichert es gegen Verluste”.

RealRate 
+++ Nicht genannte Business Angels aus Deutschland, Österreich und den Niederlanden investieren in RealRate. “The raise was even bigger than originally planned. We went through an intense journey together with Startupbootcamp FinTech Netherlands and US-based GSD Venture Studios”, teilt das Unternehmen mit. Das Startup mit Sitz in Berlin und Santa Clara, das 2016 von Holger Bartel gegründet wurde, kümmert sich um Versicherungsbewertungen basierend auf künstlicher Intelligenz.

VENTURE CAPITAL

Founders of Europe 
+++ Mit Founders of Europe (FOE) geht ein neuer Early-Stage-Investor an den Start. Hinter dem Kapitalgeber aus Wien stecken Benjamin Ruschin (WeAreDevelopers), Thomas Urbanek (Taurus Sicherheitstechnik), Christina Neworal (Olav), Peter Steinberger (PSPDFKit), Larissa Kravitz (Founder Investorella), Kambis Kohansal Vajargah und Avi Kravitz. “Gemeinsam bündeln Sie vor allem ihre finanziellen Ressourcen und tätigen branchenübergreifende Pre-Seed und Seed-Investments in europäische Technologie-Startups”, heißt es in der Presseaussendung.

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#DealMonitor – Gorillas kauft foodpanda-Logistikfirma – XXXLutz übernimmt moebel.de – MedKitDoc bekommt 7 Millionen


Im #DealMonitor für den 31. Dezember werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

MERGERS & ACQUISITIONS

foodpanda 
+++ Das Quick-Commerce-Unicorn Gorillas übernimmt die Logistiksparte von foodpanda – siehe Tagesspiegel. “Gorillas und Delivery Hero Germany Logistics (Pandalogistics) haben eine nicht-exklusive ‚Logistics-as-a-Service‘-Vereinbarung geschlossen“, sagte ein Gorillas-Sprecher dem Bericht zufolge. foodpanda aus dem Hause Delivery Hero zog kurz vor Weihnachten überraschend und überstürzt aus Deutschland zurück. Delivery Hero investierte gerade erst 235 Millionen US-Dollar in den schnellen Lieferdienst Gorillas, da macht es Sinn, die begehrten Fahrer:innen (zumindest auf dem Papier) an den einstigen Wettbewerber weiterzureichen.

moebel.de
+++ Die XXXLutz Gruppe, die über 350 Einrichtungshäuser in 13 europäischen Ländern betreibt, übernimmt die NuCom Group-Anteile (ProSiebenSat.1) an moebel.de. “Mit dem Ausstieg des Investors hat sich für die XXXLutz Gruppe die Möglichkeit des Investments ergeben. Es werden von unserer Seite bei dieser Beteiligung keine operativen Tätigkeiten übernommen”, teilt das Unternehmen mit. Die Sendergruppe investierte bereits 2013 in moebel.de. Seit 2014hielt ProSiebenSat.1 die Mehrheit am Unternehmen aus Hamburg, einer Metasuchmaschine , die von Robert A. Kabs und Arne Stock gegründet wurde. Die NuCom Group ist derzeit im Verkaufsmodus. Zuletzt ging etwa Amorelie weg.

INVESTMENTS

MedKitDoc 
+++ Vorwerk Ventures und Acton Capital investieren gemeinsam mit den Altinvestoren Picus Capital und den FlixBus-Gründern 7 Millionen Euro in MedKitDoc. “This seed financing round is the result of hard work and dedication of all the MedKitDoc team – a huge “Thank you” goes to our team for making this possible!”, schreibt das Team auf Linkedin. Mit MedKitDoc aus Hann. Münden, das 2020 von Dorian Koch, Benjamin Gutermann, Patrick Bieg und Nicolai Nieder gegründet wurde, können Patienten sich nicht nur via Videokonferenz mit einem Arzt austauschen, sondern auch mittels ausgesuchter Geräte untersuchen lassen. Zuvor flossen bereits 1,7 Millionen Euro in MedKitDoc.

Neodigital
+++ Der Versicherer HUK-COBURG investiert in Neodigital. Zudem planen die Unternehmen die Gründung eines Joint Ventures für Kfz-Versicherungen. Beim InsurTech dreht sich alles um Schaden- und Unfallversicherungen (Privathaftpflicht, Tierhalterhaftpflicht, Hausrat sowie Unfall). Neben der eigenen Produktlinie bietet das Unternehmen Vertriebspartnern die Möglichkeit, eine individualisierte Versicherungslösung (White-Label) zu erstellen. Neodigital mit Sitz in Neunkirchen wurde 2016 von Dirk Wittling und Stephen Voss gegründet. Zuvor investierte bereits Elevat3 Capital, Alstin Capital, also Carsten Maschmeyer, die Deutsche Rück und BA4V in den jungen digitalen Versicherer.

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#DealMonitor – Kraft Heinz kauft Just Spices – Flink sammelt 750 Millionen ein – Greenforce bekommt 15 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 10. Dezember werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

MERGERS & ACQUISITIONS

Just Spices
+++ Der Lebensmittelgigant Kraft Heinz übernimmt die Mehrheit an Just Spices. Kraft Heinz übernimmt alle Anteile der bisherigen Investoren und hält nun 85 %  der Anteile an Just Spices. “Die drei Gründer Florian Falk, Ole Strohschnieder und Béla Seebach, die Just Spices auch weiterhin als eigenständiges Unternehmen führen werden, behalten die übrigen 15 %”, teilt das Unternehmen aus Düsseldorf mit. Die D2C-Jungfirma, die Gewürze verkauft, wurde 2014 gegründet. Five Seasons Ventures aus Paris, Coefficient Capital aus New York und Bitburger Ventures investieren zuletzt 13 Millionen Euro in das Startup. Zudem waren Döhler Ventures und Howzat Partners am Unternehmen beteiligt. Döhler Ventures hielt zuletzt 19,1 % an der Jungfirma. Coefficient Capital hielt 14 % und Five Seasons Ventures 12,5 %. Die Gründer hielten vor dem Exit noch 37,1 % an ihrem Unternehmen. “Just Spices is an innovative start-up, trailblazing the high-growth taste elevation category with annual sales of approximately €60 million”, teilt Kraft Heinz zum Deal mit. Im Jahr 2019 erwirtschaftete Just Spices einen Umsatz in Höhe von 17,3 Millionen Euro. Der Jahresfehlbetrag lag bei 2,5 Millionen Euro. 150 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für das Unternehmen. Mehr über Just Spices

tech11 / Adcubum
+++ Das Private-Equity-Unternehmen TA Associates investiert in tech11 und Adcubum. “Durch das Investment von TA Associates ergeben sich vielfältige Synergien, die eine schnellere Expansion in neue Länder und Versicherungssegmente ermöglichen. Das Ziel ist der Aufbau eines europäischen Insurance Powerhouse”, teilt der Geldgeber mit. Das, Unternehmen tech11, das 2018 von Pierre Dubosq und Matthias Reining gegründet wurde, entwickelt eine digitale Plattform für die Policen- und Schadenverwaltung. Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), der nun aussteigt, investierte zuletzt eine siebenstellige Summe in das Würzburger InsurTech. Adcubum positioniert sich als “Standardsoftware-Hersteller für die internationale Versicherungswirtschaft. Kernprodukt ist ein “flexibles, modular aufgebautes und Cloud-fähiges System für Kranken- und Schaden-/Unfallversicherer”.

INVESTMENTS

Flink
+++ Jetzt endlich final offiziell: Der US-Lieferdienst DoorDash, Mubadala Capital und weitere neue und alte Investoren (darunter der Einzelhändler Rewe) investieren – wie bereits mehrfach durchgesickert ist – 750 Millionen US-Dollar in Flink (und damit noch mehr als zuletzt berichtet). Die Pre-Money-Bewertung liegt nun bei 2,1 Milliarden Dollar. Das Berliner Startup Flink, das Lebensmittel in bis zu 10 Minuten liefert, wurde im Dezember 2020 von Oliver Merkel, Julian Dames und Christoph Cordes gegründet. Wie bereits berichtet, hält nun knapp 15 % an Flink, Rewe ist mit 5 % an Bord. Flink sieht sich derzeit als “Marktführer im neuen Quick-Commerce in Deutschland und den Niederlanden”. Derzeit ist das junge Unternehmen nach eigenen Angaben in vier Ländern in über 60 Städten mit rund 140 Standorten unterwegs. Wettbewerber Gorillas wurde zuletzt mit rund 3 Milliarden Dollar bewertet. Delivery Hero investierte kürzlich gemeinsam mit den Altinvestoren rund 1 Milliarde Dollar in den Quick Commerce-Dienst Gorillas. Mehr über Flink

Greenforce
+++ Institutionelle Investoren, deren Namen das Startup nicht nennt, sowie Moderator Joko Winterscheidt und Feinkost-Macher Michael Käfer investieren 15 Millionen Euro in Greenforce. Das Münchner Food-Unternehmen, das 2020 von Thomas Isermann gegründet wurde, setzt auf Fleisch- und Milch-Alternativen. “Die generierten Mittel werden maßgeblich zur Beschleunigung des Wachstums, zur internationalen Expansion und zum kontinuierlichen Ausbau des Forschungs- und Entwicklungszentrums in München verwendet”, teilt das Unternehmen mit.

enspired
+++ Emerald Technology Ventures, 360 Capital, EnBW New Ventures, Helen Ventures und i5invest investieren 7,5 Millionen Euro in enspired. Das Unternehmen aus Wien, das von Jürgen Mayerhofer, Wolfgang Eichberger und Mario Schmoltzi gegründet wurde, kümmert sich um die Flexibilisierung der Stromnetze. “Wir treiben die Energiewende voran, indem wir die flexiblen Anlagen unserer Kunden am kurzfristigen Strommarkt kommerziell optimieren und deren maximalen Wert durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz und modernster Technologie realisieren”, teilt das Startup mit.

Wirelane
+++ Momeni Digital Ventures investiert eine siebenstellige Summe in Wirelane. Das Münchner Unternehmen, das 2016 von Constantin Schwaab gegründet wurde, bietet kostenlose Ladesäulen an. Abacon Capital, gehört zum Büll Family Office, und Co. investierten gerade erst 18 Millionen Euro in Wirelane. Das Münchner Unternehmen, das 2016 von Constantin Schwaab gegründet wurde, bietet kostenlose Ladesäulen an. Vito Ventures, Coparion, High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Ritter Starkstromtechnik investierten zuvor zudem bereits 4 Millionen Euro in das Startup. 2019 übernahm Wirelane das gescheiterte E-Mobilität-Startup Eluminocity.

Hakuna
+++ Jetzt offiziell: Der Berliner Geldgeber Visionaries Club und Discovery Ventures investieren – wie bereits Ende November im Insider-Podcast berichtet – in Hakuna. In der Investmentrunde, in der auch SumUp-Gründer Marc Christ und Klarna-Gründer Victor Jacobsson in Hakuna investieren, fließen 1,5 Millionen Euro in das junge Unternehmen – siehe Linkedin und Gründerszene. Das Startup, das von den beiden abracar-Gründern Sebastian Jost und Orhan Köroglu sowie Rupert Mayer gegründet wurde, kümmert sich um die Vermittlung von Versicherungen. “Wir bieten Händler jeder Größe und Branche die Möglichkeit, ihren Kunden den perfekten Produktschutz direkt in seinem E-Commerce-Shop anzubieten”, teilt das Unternehmen mit.

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#DealMonitor – Razor Group steigt zum Unicorn auf – Helsing bekommt 100 Millionen – Clark übernimmt finanzen Group (und wird zum Einhorn)


Im aktuellen #DealMonitor für den 9. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Razor Group
+++ Investoren wie Fortress Investment Group, 468 Capital, Victory Park Capital, Presight Capital, Blackrock, Jebsen Capital, Redalpine und Global Founders Capital (GFC) investieren 125 Millionen US-Dollar in die Berliner Razor Group. Im Zuge der Investmentunde erreicht das Unternehmen eine Bewertung von mehr als 1 Milliarde Dollar und somit Unicorn-Status – siehe TechCrunch. Die Razor Group, 2020 von Tushar Ahluwalia und Jonas Diezun gegründet, kauft – wie das große Vorbild Thrasio – profitable Amazon-Händler und führt deren Geschäfte weiter. BlackRock und Victory Park Capital (VPC) sowie die Altinvestoren investiert zuletzt en 400 Millionen US-Dollar – gemeint ist eine Fremd- und Eigenkapitalfinanzierung – in den Amazon-Shop-Aufkäufer Razor Group. “Which was $375 million of debt for acquisitions, and $25 million in equity”, heißt es im Artikel zur Investmentrunde. Zuvor flossen bereits 70 Millionen US-Dollar in die junge Razor Group, die derzeit rund 300 Mitarbeiter:innen beschäftigt. Mehr über die Razor Group

Helsing
+++ Spotify-Gründer Daniel Ek investiert via Prima Materia 100 Millionen US-Dollar in Helsing.   Das junge Münchner Unternehmen, das 2021 von Torsten Reil, Niklas Köhler und Gundbert Scherf gegründet wurde, setzt auf “Artificial Intelligence to serve our democracies”. Konkret soll das Unternehmen etwa Soldat:innen dabei zu helfen, Gefechtslagen einzuschätzen oder militärische Ziele auszuwählen – wie das Handelsblatt schreibt. Die Software soll etwa Muster hinter Daten aus Kameras, Wärmebildern, Radardaten und anderen Sensoren erkennen können. Die zalando Macher Robert Gentz und Rubin Ritter investieren gemeinsam mit Lansdowne Partners zuvor bereits in Helsing. “The new funding will be used to grow the team of over 70 (so far), and accelerate product and delivery. It also means Helsing is claiming a valuation north of €400 million”, berichtet TechCrunch zum Investment.

Comgy
+++ Swiss Life Asset Managers, Rivus Capital, Bonventure, SIGNA, EWE, Momeni und Verve Ventures investieren 25 Millionen Euro in Comgy, Das Berliner Startup positioniert sich als “Anbieter digitaler Messdienstlösungen für die Wohnungs- und Energiewirtschaft”.  “Dabei agiert das Unternehmen als eigener Full-Service Messdienst und bietet das Comgy OS als white-label SAAS Lösungen an. Letzteres ermöglicht Immobilienunternehmen und Energiewirtschaft, moderne Messdienstlösungen eigenständig anzubieten”, teilt das Unternehmen mit. Comgy, 2017 von Ruben Haas (früher mbrace und Hitfox), Lukas Krauter und Simon Stürtz gegründet, beschäftigt derzeit 60 Mitarbeiter:innen. Mehr über Comgy

Fairsenden 
+++ Die Logistik-Kenner Navid Thielemann und Christian Flick investieren gemeinsam mit weiteren Investoren 4 Millionen Euro in Fairsenden. Das Logistik-Startup, das 2019 von Markus Schwarz gegründet wurde, positioniert sich als emissionsfreier Zustelldienst für die letzte Meile. “Kunden können in Online-Shops bei der Versandart mit Fairsenden die Zustellzeit direkt frei wählen und kriegen ihre Bestellung pünktlich und klimaneutral biszur Haustüre oder Ort ihrer Wahl geliefert”, heißt es zum Konzept.

doQtor 
+++ Rose Bikes-Geschäftsführer Marcus Diekmann und BabyOne-Gesellschafter Jan Weischer investieren in doQtor. Das Startup aus Köln, das 2020 von Benjamin Schwarz gegründet wurde, möchte die “psychische Gesund­heit von Angestellten fördern”. Nach einer digitalen Erstberatung “erfolgt ein Vermittlungsvorschlag für eine Begleitung und Behandlung vor Ort”. Das junge Unternehmen möchte so “nicht nur Mitarbeiter:innen entlasten und Unternehmen stärken, sondern auch auf gesellschaftlicher Ebene die Enttabuisierung von psychischen Belastungen vorantreiben”.

Trackbar
+++ Reflex Capital, AISI und aaia Vorstandsmitglied Gernot Singer investieren 450.000 Euro in Trackbar. Das junge Fitness-Startup, das von Stefan Schade, Lukas Butt und Stephan Glauninger gegründet wurde, analysiert und digitalisiert mit einem Sensor Kraftübungen – und zwar “vom Home-Workout bis zum Fitnessstudio”. Neben Kunden und Kundinnen sind dabei auch Trainer*innen und Fitnessstudios Zielgruppe der Jungfirma aus Wien.

Timly
+++ Mehrere Business Angels investieren eine sechsstellige Summe in Timly. Das Startup aus Zürich, das 2020 von Philipp Baumann und Fitim Mehmeti gegründet wurde, setzt auf eine Cloud-basierte Software, “die es Unternehmen erlaubt, ihr Inventar zentral und effizient zu verwalten”. Unternehmen wie Siemens, Sodastream und Westenergie setzen bereits auf Timly.

MERGERS & ACQUISITIONS

finanzen Group
+++ Der 2015 gegründete Versicherungsmanager Clark übernimmt die finanzen Group, die mit finanzen einen Versicherungsvergleich, der seit 2014 am Start ist. “Clark erwirbt die finanzen Group über einen Anteilstausch mit Allianz X, die dadurch zum größten Minderheitsgesellschafter von Clark wird. Die Transaktion macht Clark gleichzeitig zum Unicorn und einem der größten Insurtechs der Welt.”, teilt das Unternehmen mit. Eldridge and Kreos sowie Altinvestoren wie White Star Capital, Tencent und Yabeo “stellten das Kapital für den Kaufpreis, der zusätzlich zum Anteilstausch gezahlt wurde”. Details nennt das Unternehmen leider nicht. Clark sammelte in den vergangenen Jahren mehr als 100 Millionen Euro ein – unter anderem von Tencent, Finleap, White Star Capital und Yabeo. Bei der letzten Investmentrunde soll Clark mit 290 bis 400 Millionen US-Dollar bewertet worden sein – siehe FinanceFWD. Über  350 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Clark. Im Frühjahr hatten wir Clark-Gründer Christopher Oster im Podcast zu Gast. Mehr über Clark

appful
+++ Das Content-Unternehmen Wakeup Media und die  Wiener Marketingagentur Wordsmattr übernehmen appful. Das Unternehmen, das 2015 von den damals 18-Jährigen Oskar Neumann und Jürgen Ulbrich gegründet wurde, hilft Content-Publishern und Unternehmen ihre Inhalte “in Form von einer modernen und schnellen mobilen App in den App Store zu bringen”. Zu den Kunden der jungen Firma gehörte in der Vergangenheit unter anderem auch der jetzige Käufer Wakeup Media. Der Kaufpreis ist nicht bekannt.

Outbank
+++ Das Unternehmen FP Finanzpartner, ein Finanzberatungsunternehmen, übernimmt die Banking-App Outbank. “Das gesamte Outbank-Team hat sich entschieden, geschlossen zur Outbank GmbH zu wechseln. Das Kernteam hat über 10 Jahre Outbank-Erfahrung und tiefe technische Entwicklungskompetenz in diesem spezifischen APP-Bereich”, heißt es in der Presseaussendung. Outbank rutschte Ende September 2017 in die Insolvenz. Outbank scheiterte zuvor mit dem Versuch, kostenpflichtige Abonnements zu verkaufen. Danach wanderte das Finanz-Startup unter das Dach von aboalarm bzw. Verivox.

Newsletter: Über neue Startups berichten wir zuerst in unserem Startup-Radar-Newsletter. Der Newsletter erscheint einmal pro Woche und stellt junge Startups vor, die noch nicht jeder kennt. Den Newsletter gibt es aber nur im kostenpflichtigen Abo. Jetzt 30 Tage kostenlos testen.

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#DealMonitor – Getsafe sammelt 55 Millionen ein – FreshBooks übernimmt FastBill – Sensorberg bekommt 6 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 7. Oktober werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Getsafe
+++ “Einige der größten Family Offices aus Deutschland und der Schweiz” sowie Earlybird und Abacon Capital, CommerzVentures und Swiss Re investieren 55 Millionen Euro in Getsafe. “Das neue Eigenkapital fließt einerseits in die eigene Versicherungslizenz, andererseits investiert das Unternehmen in seine Technologie und weiteres Wachstum”, heißt es in der Presseaussendung. Seit 2015 digitalisiert das Heidelberger InsurTech Getsafe, gegründet von Christian Wiens, die Versicherungswelt. Anfangs positionierte sich das Startup als “Versicherungsmanager für die Hosentasche” positionierte. Inzwischen ist Getsafe ein Vollversicherer, ein “digitaler Versicherungsanbieter”. Zielgruppe: Millennials. In der Series-B wanderten nun 80 Millionen in das InsurTech. Mehr über Getsafe

Sensorberg 
+++ XAnge Private Equity, 3e Capital Group sowie zwei Family Offices aus München und der Schweiz investieren 6 Millionen Euro in Sensorberg. “Mit dem frischen Kapital sollen Neueinstellungen und Produktinnovationen sowie die internationale Expansion vorangetrieben werden”, teilt das Unternehmen mit. Das Berliner PropTech, die 2013 von Alexander Oelling gegründet wurde, kümmert sich um die Digitalisierung von Immobilien. Sensorberg installiert etwa Access-Control-Systeme. Bis Ende 2019 flossen schon rund 10 Millionen in Sensorberg. 30 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für das Unternehmen. Mehr über Sensorberg

Dropp
+++ Atlantic Labs, Kima Ventures, Collective Ventures sowie die Gorillas-Gründer Ronny Shibley und Jörg Kattner investieren 2 Millionen Euro in Dropp. Das Berliner Startup, das 2021 von Alessa Vogler, Nicolas Pörschke und Philip Braun gegründet wurde, positioniert sich als Last-Mile-Delivery-Unternehmen. Die Last-Mile-Lieferung über Dropp erfolgt dabei innerhalb von drei Stunden sowie über “E-Cargo-Bikes und mit Hilfe von ressourcenschonenden Verpackungen”. Das frische frische Kapital soll unter anderem in die “Produktentwicklung und Operations” fließen.

FinMarie
+++ Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und das Unternehmen wallstreet:online investieren 1,4 Millionen Euro in FinMarie. Das Berliner FinTech, das 2018 von Karolina Decker gegründet wurde, möchte Frauen “den Zugang zum Finanzmarkt erleichtern”. Zum Angebot der Jungfirma, die inzwischen auch von Rica Klitzke und Leitha Matz geführt wird, “gehören heute neben dem klassischen Finanzcoaching verschiedene Robo Advisors, aber auch eine E-Learning Community und weitere Angebote im Bereich Finanzbildung”. Das frische Kapital soll in die Produktentwicklung, den Aufbau des Teams und Marketingmaßnahmen fließen.

heyvie 
+++ Calm/Storm Ventures, Altinvestor APX (Porsche und Springer) sowie Angel-Investoren wie David Brewin, Stefan Telegdy und Patrick Engle investieren 400.000 Euro in heyvie. Das E-Health-Startup aus Karlsruhe, das von Hady Daboul und Marius Krämer gegründet wurde, möchte Menschen mit chronischen Schmerzen helfen. “Neurozentrisches Training” soll dabei via App für den langfristigen Aufbau von Resilienz bei Nutzer:innen sorgen. Dabei werden in der App Übungen vorgeschlagen, die Kompensationsmechanismen umgehen sollen um so Schmerzen zu reduzieren. 

First A
+++ Die Gorillas-Gründer Jörg Kattner, Felix Chrobog und Ronny Shibley investieren neben den Brüdern Felix und Florian Swoboda in First A – siehe Gründerszene.  Bei First A handelt es sich um einen “Sofort-Lieferdienst für lokale Apotheken”. Dabei setzt das Startup nicht auf sogenannte Dark Stores, sondern “arbeitet eng mit lokalen und inhabergeführten Apotheken zusammen”. First A verspricht dabei eine “Lieferung innerhalb von 30 Minuten, auch am Wochenende”. Das Berliner Quick Commerce-Startup wurde von Antonie Nissen und Leif Löhde gegründet. 

MERGERS & ACQUISITIONS

FastBill
+++ Das kanadische Unternehmen FreshBooks, ein Anbieter cloudbasierter Finanzsoftware, übernimmt FastBill. Der Kaufpreis (Cash, Anteile und Earn out) liegt nach unseren Informationen bei rund 17 Millionen Euro. “Nach Abschluss der Transaktion werden die 30 Mitarbeiter von FastBill in das weltweite Team von FreshBooks übernommen”, teilt das Unternehmen mit. Das 2011 von Christian Häfner und Rene Maudrich gegründete Unternehmen, positioniert sich als Cloudlösung für das Finanzmanagement kleiner Unternehmen und Selbständiger. “Maudrich bleibt CEO von FastBill und wird zusätzlich die Rolle des Geschäftsführers von FreshBooks Deutschland übernehmen. Das Team von FastBill bleibt unverändert am derzeitigen Hauptsitz in Frankfurt am Main”, heißt es zur Zukunft der Jungfirma. FinLab und coparion investieren eine siebenstellige Summe in FastBill. Rund 4 Millionen flossen bis Ende 2019 in das Unternehmen. FreshBook sammelte zuletzt 120 Millionen US-Dollar ein, bei einer Bewertung in Höhe von 1 Milliarde. Mehr über FastBill

8080 Labs
+++ Das amerikanische Unternehmen Databricks, das auf Unternehmenssoftware setzt, übernimmt den Bamboolib-Macher 8080 Labs. “It’s been a fun few years and we’re thrilled and humbled by what we’ve accomplished with bamboolib so far – this acquisition gives us the opportunity to grow beyond our original vision as part of the Databricks team”, schreibt das Unternehmen aus Frankfurt am Main. “We are now hard at work integrating the best parts of bamboolib into the Databricks platform”, teilt das Startup, das von Benedict Ely und Gursimran Kaur Lally geführt wird, weiter mit. 

simply-X
+++ Der Ticketing- und Live Entertainment-Anbieter CTS EVENTIM übernimmt Mehrheit an simply-X. “Damit stärkt das Unternehmen seine Position bei innovativen Lösungen zur Einlasskontrolle und erweitert das Angebotsspektrum um leistungsstarke digitale Gesamtsysteme”, teilt das Unternehmen mit. simply-X aus Bad Gandersheim wurde 2012 gegründet. Das Unternehmen bietet “Lösungen aus den Bereichen elektronische Zutrittskontrolle, Payment, Loyalty, Digital Signage und Fan-App” an.

VENTURE CAPITAL

Maximon
+++ Der Schweizer Kapitalgeber Maximon legt den Longevity Co-Investment Fund (LCIF) auf. 6 Millionen Franken sind bereits im Topf. “Der Fonds investiert in Longevity-Ventures des Schweizer Longevity Company Builders Maximon, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen Langlebigkeit und gesundes Altern fördern oder eine aktive und gesunde seniore Gesellschaft unterstützen”, heißt es in der Presseaussendung. Zu den ersten Investitionen gehören das auf Nahrungsergänzungsmittel-Unternehmen Avea und das Big Data-Unternehmen Biolytica.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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#DealMonitor – Inkitt sammelt 59 Millionen ein – mailo bekommt 10 Millionen – Synexit kauft Spontacts


Im aktuellen #DealMonitor für den 5. Oktober werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Inkitt
+++ Scott Sandell (New Enterprise Associates), Springer-Chef Mathias Döpfner, Verleger Stefan von Holtzbrinck und der ehemalige Penguin Books-Macher Michael Lynton investieren gemeinsam mit Kleiner Perkins, HV Capital, Redalpine und Speedinvest 59 Millionen US-Dollar in Inkitt. Die Bewertung soll bei rund 390 Millionen liegen – siehe TechCrunch. Über das Berliner Unternehmen, das 2014 von Ali Albazaz gegründet wurde, können Onliner ihre Bücher hochladen, um Feedback bitten und dann im besten Fall einen Buchvertrag bekommen. Zuvor flossen bereits 21 Millionen Dollar in die Jungfirma. Mehr über Inkitt

mailo
+++ Wenvest Capital und weitere nicht genannte Geldgeber investieren 10 Millionen US-Dollar in mailo. Das Startup aus Köln, das 2017 von Matthias Uebing, Armin Molla und Sten Nahrgang gegründet wurde, positioniert sich als “Versicherer für Selbstständige, Unternehmer und Freelancer”. Dieser Zielgruppe möchte das InsurTech “alle Versicherungslösungen anbieten, die sie zur Absicherung ihrer beruflichen Existenz brauchen”. Neben den Rückversicherern Deutsche Rück und Munich Re, waren in der Vergangenheit auch Onvista-Gründer Stephan Schubert, Hevella Capital und der israelische Insurtech Kapitalgeber FinTLV Ventures unter den Investoren der Jungfirma. Mehr über mailo

MERGERS & ACQUISITIONS

Spontacts
+++ Das österreichische Community-Unternehmen Synexit kauft der Jochen Schweizer mydays Group die Freizeit-Community Spontacts ab. “Künftig will sich die Jochen Schweizer mydays Group auf den Vertrieb von Erlebnissen fokussieren”, heißt es in der Presseaussendung. Spontacts, 2011 von Christoph Seitz, Florian Specker und Daniel Kästli in der Schweiz gegründet, gehörte seit 2014 zur Jochen Schweizer mydays Group. Zuvor war Spontacts, seit 2012, bei der Scout24-Gruppe beheimatet.

DIE HÖHLE DER LÖWEN

Shavent
+++ GreenTech-Löwe Nico Rosberg und Beauty-Löwin Judith Williams investieren in der fünften Folge der zehnten Staffel 220.000 Euro in Shavent und sichern sich dabei 16 % der Firmenanteile. Das Startup, das vom Vater-Tochter-Gespann Armin Lutz Seidel und Romy Lindenberg gegründet wurde, widmet sich mit seinem Schwingkopf-Rasierer dem Thema nachhaltige Körperpflege. Ursprünglich wollte das Gründerteam 220.000 Euro für 8 % der Firmenanteile einsammeln.

Löwenkind
+++ Familien-Löwin Dagmar Wöhrl investiert in der fünften Folge der zehnten Staffel 130.000 Euro in Löwenkind und sichert sich dabei 25 % am Unternehmen. Das Startup, das von Simone Hilble gegründet wurde, setzt auf Body- und Heilkräuterpads. Ursprünglich wollte die Gründerin 130.000 Euro für 20 % der Firmenanteile einsammeln.

MyTaag
+++ Sales-Löwe Carsten Maschmeyer investiert in der fünften Folge der zehnten Staffel 50.000 Euro in MyTaag und sichert sich dabei 30 % der Firmenanteile. Das Startup, das von Davis Zöllner und Berkay Cankiran gegründet wurde, setzt auf eine digitale Form der Visitenkarte, mit der man alle gewünschten Kontaktinformationen innerhalb von Sekunden teilen kann.

puregreen
+++ Regal-Löwe Ralf Dümmel investiert in der fünften Folge der zehnten Staffel 100.000 Euro in puregreen (in der Sendung noch als bluegreen unterwegs) und sichert sich dabei 30 % der Firmenanteile. Das Startup, das von Karsten Gaedke und Alexander Schulze gegründet wurde, bietet einen Aufsatz für die Dusche an, mit dem man bis zu 50 % Wasser einsparen können soll.

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Foto (oben): azrael74

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Just raises $8M in its effort to beat Root at the car insurance game

Just Insure, a pay-per-mile insurance technology company, has raised $8 million in a funding round. 

CrossCut Ventures, ManchesterStory and Western Technology Investments co-led the investment, which brings its total raised to $15.3 million since its January 2019 inception.

Los Angeles-based Just says it uses telematics “to reward safe drivers and reduce insurer bias” by looking at factors such as how, when and where customers drive, rather than factors such as ZIP code or marital status as most traditional insurers do. Or put more simply, it charges customers only for miles driven and its rates vary based on driving behavior. This way, Just says it’s able to offer lower rates for “safer drivers,” and it claims to save its customers around 40% from their “previous auto insurance company.” For now, it’s only available in Arizona, although the company plans to expand to other markets such as Texas, Nevada, Pennsylvania, Ohio and Georgia.

Image Credits: Just Insure

Of course, Just is not the first company to offer personalized auto insurance. There’s Metromile, which launched its personalized pay-per-mile auto insurance in 2012. And there’s also Root Insurance, an Ohio-based car insurance startup that uses smartphone technology to understand individual driver behavior. Although there are similarities between Root and Just, there are also distinct differences, according to founder and CEO Robert Smithson.

Root charges customers a monthly fee, and when policies are renewed, the rate is subject to change based on driving behavior. Just has a similar model. If its drivers exhibits safe driving behavior, their rates can fall. On the other hand, if they exhibit dangerous behavior, their rates can rise. But unlike Root, Smithson said, Just only charges its “liability only” customers for miles driven. There is no monthly fee. For “full cover” customers, Just also includes a “small daily charge” to reflect the risk that someone could steal their car. For its part, MetroMile charges customers a base rate plus a per mile rate. Neither rate are affected by how a person drives, notes Smithson.

“The [Just] per mile price that a customer gets can change every month. This means we’re able to rapidly reward safe drivers with lower rates, and to increase them for those who drive less well,” Smithson said. “This rapid feedback loop encourages people to make smarter driving decisions. And it means that our customers have fewer accidents, and we do better. ”

In 2020, Root had a direct loss ratio of 82%. Just’s direct loss ratio is 65.8% year to date so far. But of course, it has far fewer customers and is only serving one market. Still, the company says that it has already achieved underwriting profitability in terms of what portion of premium to it pays out in claims.

Also, with so many people shifting to working from home over the last year, Just says it has seen increased demand this year. It issued over 1,000 new policies in the second quarter, up “tenfold” compared to the same period in 2020. The startup said during that same time, its revenue climbed 1,400% compared to the second quarter of 2020

“People are simply driving less as a result of increased work-from-home rates, and this isn’t changing anytime soon,” Smithson said. “Our approach enables us to offer customers rates that are truly reflective of their driving.”

The company likens its user experience to that of a prepaid phone card. Just customers can “load up” their account for $30 for minimum liability-only coverage and $75 for full coverage to start driving. The company’s insurance policy is for 30 days. So as customers drive, their balance declines. Every 30 days, the company changes each customer’s price as it gathers more data about their driving habits.

It’s an approach that Matt Kinley, co-founder and managing partner at ManchesterStory, had never before seen.

“It is more fair, affordable and customized across the board, and unique because the company offers customers rates that are actually reflective of their driving, which rewards safe drivers with lower insurance premiums,” he said.

The company plans to use its new capital in part to do some hiring — it currently has a staff of 35 — and scale its product offering. It is also planning to launch beyond Arizona into neighboring states. In particular, Smithson said the startup is “keen” to launch in Texas.

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Indonesia-based Rey Assurance launches its holistic approach to insurance with $1M in funding

Rey Assurance co-founders Bobby Siagian and Evan Tanotogono

Rey Assurance co-founders Bobby Siagian and Evan Tanotogono

Health insurance is the kind of thing people usually only think about only when they need it. Otherwise, their policies are just paperwork in their files or cards in their wallet. Indonesian insurtech Rey Assurance is taking a new approach. Once someone becomes a member, they also get access to a platform of health services, including AI-based self-assessment tools, 24/7 telemedicine consultations for no added fee and pharmacy deliveries. The startup is launching out of stealth today, having already raised $1 million in pre-seed funding from the Trans-Pacific Technology Fund (TPTF). 

Rey was founded this year by Evan Tanotogono, former head of digital channel at Sequis, one of Indonesia largest insurers, and Bobby Siagian, who held lead engineering roles at companies including Tokopedia and Sea Group. They are joined by insurance industry veteran David Nugrho as their chief business officer. 

They created Rey to address the low penetration of life and health insurance in Indonesia. “When you look at the root causes and pain points, you are looking at problems that are systemic here,” Tanotogono said. These include low awareness, expensive distribution channels like agents and telemarketing, high premiums and complicated policies.

“People feel like the product is really complex, the process is difficult and they don’t get the best value for the money. It’s been that way for many, many years,” he told TechCrunch. “We believe that we cannot just go into the market and digitize part of the value chain.”

Plans start from about $4 USD per month and are available for individual or groups, like families, and small businesses. Rey’s wellness ecosystem was created to give customers more value for their money, and help differentiate it from other companies in Indonesia’s growing insurtech industry. Some other startups that have recently raised funding include Lifepal, PasarPolis and Qoala.

“Right now, if you look at insurance in Indonesia, if the premium is high, maybe 80% or 90% of that is used for the distribution channel. Now if we optimize something for digital distribution, then we can reduce the price and use the rest for the wellness features,” Tanotogono added. 

TPTF managing partner Glenn Kline told TechCrunch that Rey’s founding team was “really the driver” for its investment. “We felt these people really know where the pain points are and they understand clearly how not to try to change the legacy system, but create a whole new platform from the very beginning, where the core value proposition is an integrated solution that is simple and hassle-free.” 

Instead of doing the underwriting themselves, Rey works with insurance partners to design proprietary policies. The goal is to have an onboarding process that is completely online and only takes about five minutes, and a mostly cashless claim and reimbursement system through Rey’s payment cards. If its payment card can’t be used at healthcare provider, claims can be submitted by uploading receipt photos to the app. 

Tanotogono said this is much faster than traditional insurance providers, which can take up to 14 working days to reimburse a claim, and made possible with Rey’s proprietary claim adjudication technology. 

Rey’s wellness ecosystem currently covers primary care services, including chats and video calls with medical providers. In the future, it plans to add specialists to the platforms.

Customers can also link their health wearables for incentives. For example, if they hit certain step or activity goals, they get rewards like discounts or shopping vouchers. Rey’s long-term plan is to link wearables more deeply to its insurance policies, using data to personalize policies and premiums.

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Startup insurance provider Vouch raises $90M, now valued at $550M

Vouch, a provider of business insurance to startups and high-growth companies, announced today it has raised $90 million in new funding.

The $90 million figure was raised across two rounds: a $60 million Series C co-led by SVB Capital (a subsidiary of Silicon Valley Bank) and Ribbit Capital that values the company at $550 million, and a previously unannounced $30 million Series B1 led by Redpoint Ventures.

With the latest financing, San Francisco-based Vouch has now raised a total of $160 million since its 2018 inception. Other investors include Allegis Group, Sound Ventures and SiriusPoint.

While there are many insurance technology companies out there that serve consumers, there are far fewer that offer it to companies, much less startups. Vouch describes itself as “a new kind of insurance platform” for startups that offers fully digital, “tailored coverage that takes minutes to activate.”

Over the past year, Vouch has seen impressive growth. The company declined to reveal hard revenue figures, but said it saw “7x” increase in its customer base year over year and currently protects over $5.7 billion in risk across thousands of policies. Today, Vouch has more than 1,600 clients, including Pipe, Middesk, Neighbor and Routable. It is also the “preferred” business insurance provider to the customers of Silicon Valley Bank, Brex, Carta and WeWork. Y Combinator too also refers Vouch to its portfolio companies. 

To Vouch co-founder and CEO Sam Hodges, the ability to attract some of the highest-profile businesses in the startup world speaks to the company’s understanding of the startup ecosystem. 

“It’s our responsibility to meet startup founders where they are, and give startups flexibility as they navigate changing laws, regulations and the virtual and physical locations of their businesses,” he said.

Like many other companies, Vouch had to shift its model during the pandemic to adapt to the different types of emerging risks businesses have faced. For example, last year, Vouch saw a change in where its startup clients’ teams were distributed. Before the pandemic, nearly 30% of the teams were remote. During the pandemic, that figure has shifted to over 53%. As a result, Vouch developed a broader range of insurance coverages to adapt to the “new normal.”

Included in its new line of proprietary products and services aimed at startups are: work from anywhere coverage, broader cyber coverages and embedded insurance. It also expanded its underwriting capabilities to serve early-stage to growth-market startups.

In particular, the work from anywhere coverage is in direct response to the pandemic-related shift in remote work and can insure up to $500,000 per occurrence and can include a specified property owned by a startup regardless of the location of that property.

One major differentiator for Vouch, said Hodges, is that it is now the only business insurance provider that has its own insurance carrier, which means the company backs its own policies.

“This capability means we have a lot of control over how we build and underwrite our policies — which translates into superior coverage and a better experience for our clients,” he said.

 Hodges co-founded Vouch with Travis Hedge three years ago after seeing how challenging it could be for a company to get the business insurance it needs to start and then scale.

The goal is to make it as easy as possible to onboard new customers and personalize the coverage as much as possible based on each company’s needs based on what they do, their customer base, stage of growth and the founder’s threshold for risk.

“A typical client can get a quote and bind their coverage online in under 10 minutes, without any phone calls or paperwork,” he told TechCrunch. “Vouch also has many coverage features that are uniquely geared for startups. For example, our directors and officers coverage includes a cap table coverage feature meant specifically to protect startups.”

Vouch looks at startups that need business insurance on a case by case basis, Hodges added. 

For example, it asks questions like, “Does an e-commerce company handle a very limited amount of client-sensitive information?” If so, it could make sense that it has a lower cyber insurance coverage limit and pay less for its policy. 

Conversely, if a startup is trying to raise money, it might need to invest more in Vouch’s directors and officers insurance to make sure it is covered should disputes arise in the future. 

Looking ahead, Hodges said the new capital would go toward continued investment in technical capabilities, an expansion of its product offerings, more hiring and building embedded insurance for its partners.

With regard to the embedded capabilities, within the next 12 months, all of the company’s partners’ customers will be able to purchase Vouch insurance directly from those partners’ websites. Vouch’s headcount has more than doubled, from 55 employees in September 2020 to 125 full-time employees presently, and Hodges expects that will continue to grow.

Greg Becker, president and CEO of SVB Financial Group, said that Vouch’s mission aligns with SVB’s in that they both aim to “empower the innovation economy.” 

That’s what Vouch is doing today, helping startups and tech innovators mitigate their risks as they grow,” he wrote via email. “We are proud to co-lead Vouch’s latest funding round to give startups access to the insurance they need as they add headcount, increase their customer base, or raise funding rounds of their own.”

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Bangkok-based insurtech Sunday banks $45M Series B from investors like Tencent

Sunday, an insurtech startup based in Bangkok, announced it has raised a $45 million Series B. Investors include Tencent, SCB 10X, Vertex Growth, Vertex Ventures Southeast Asia & India, Quona Capital, Aflac Ventures and Z Venture Capital. The company says the round was oversubscribed, and that it doubled its revenue growth in 2020.

Founded in 2017, Sunday describes itself as a “full-stack” insurtech, which means it handles everything from underwriting to distribution of its policies. Its products currently include motor and travel insurance policies that can be purchased online, and Sunday Health for Business, a healthcare coverage program for employers. Sunday also offers subscription-based smartphone plans through partners.

The company uses AI and machine learning-based technology underwrite its motor insurance and employee health benefits products, and says its data models also allow it to automate pricing and scale its underwriting process for complex risks. Sunday says it currently serves 1.6 million customers.

The new funding will be used to expand in Indonesia and develop new distribution channels, including insurance agents and SMEs.

Insurance penetration is still relatively low in many Southeast Asian markets, including Indonesia, but the industry is gaining traction thanks to increasing consumer awareness. The COVID-19 pandemic also drove interest in financial planning, including investment and insurance, especially health coverage.

Other insurtech startups in Indonesia that have recently raised funding include Lifepal, PasarPolis, Qoala and Fuse.

In a statement, Sunday co-founder and chief executive officer Cindy Kuo said, “Awareness for health insurance will continue to increase and we believe more consumers would be open to shop for insurance online. We plan to expand our platform architecture to offer retail insurance to our health members and partners while we continue to grow our portfolio in Thailand and Indonesia.”

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Shepherd raises $6.2M seed round to tackle the construction insurance market

Shepherd, an insurtech startup focused on the construction market, has closed a $6.15 million seed round led by Spark Capital. The funding event comes after the startup raised a pre-seed round in February led by Susa Ventures, which also participated in Shepherd’s latest fundraising event.

Thinking broadly, Shepherd fits into a theme of neoinsurance providers selling more to other companies than to consumers. Insurtech startups serving consumers enjoyed years of venture capital backing only to find their public debuts met with early optimism followed quickly by eroding share prices.

But companies like Shepherd — and Blueprint Title earlier this week — are wagering on there being margin elsewhere in the insurance world to attack. For Shepherd, the construction market is its target, an industry that it intends to carve into starting with excess liability coverage.

The company’s co-founder and CEO, Justin Levine, told TechCrunch that contractors in the construction space have a number of insurance requirements, including general liability, commercial auto and so forth. But construction projects often also require more liability coverage, which is sold as excess or umbrella policies.

Targeting the middle-market of the construction space — companies doing $25 million to $250 million in projects per year, in its view — Shepherd wants to lean on technology as a way to help underwrite customers.

Levine said that his company’s offering will have two core parts. The first is what you expected, namely a complete digital experience for customers. The CEO likened its digital offering to table stakes for the insurtech world. We agree. But the company gets more interesting when we consider its second half, namely its work to partner with construction tech providers to help it make underwriting decisions.

The startup has partnered with Procore, for example, a company that invested in its business.

The concept of leaning on third-party software companies to help make underwriting decisions makes some sense — companies that are more technology-forward in terms of adopting new techniques and methods won’t have the same underwriting profile as companies that don’t. Generally, more data makes for better underwriting decisions; linking to the software that helps construction companies function makes good sense from that perspective.

The CEO of Procore agrees, telling TechCrunch that an early customer of his business said that its product is “a risk management solution disguised as construction management software.” The more risk that is managed, the lower Shepherd’s loss ratios may prove over time, allowing it to better compete on price.

On the subject of price, Levine thinks that the construction insurance market is suffering at the moment. Rising settlement costs have led to some legacy insurance books in the space with larger-than-anticipated losses, pushing some providers to raise prices. Levine’s view is that that Shepherd’s ability to enter its market without a legacy book of business will help it offer competitive rates.

Excess liability coverage is the “wedge” that Shepherd intends to use to get into the construction insurance market, it said, with intention of launching other products in time. The startup is attacking excess liability coverage first, its CEO said, because it’s the place of maximum pain in the larger construction insurance market.

Frankly, TechCrunch finds the B2B neoinsurance startup market fascinating. Selling policies to consumers has a particular set of cost of goods sold (COGS) — varying based on the type of coverage, of course — and often stark go-to-market costs. Furthermore, customer acquisition costs (CACs) can prove irksome when going up against national brands with huge budgets. Perhaps the business insurance market will prove more lucrative for upstart tech companies. Venture investors are certainly willing to place that particular wager.

Natalie Sandman led the deal for Spark, telling TechCrunch that when she first encountered Shepherd it was working on a different project, but that when it shifted its focus, it struck a chord with her firm. The investor said that the idea of bringing new data to the construction insurance underwriting process may help the company make smarter decisions. In the insurance world, better underwriting choices mean more profitable coverage. Which means greater future cash flows. And we all know that that means for value creation.

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Blueprint raises $16M Series B to grow its title-focused insurtech business

Blueprint Title, an insurtech startup working in the title insurance space, announced this morning that it closed a $16 million Series B. The new round was led by Forté Ventures. The startup previously raised an $8.5 million Series A in the final weeks of 2019.

While Blueprint is an insurtech startup and therefore fits into the neoinsurance cohort that we’ve tracked in recent quarters as a number of companies from the group have gone public, it’s somewhat distinct. Blueprint is different from the Roots and MetroMiles and Hippos that debuted via traditional IPOs or SPACs; it largely sells to business customers and has a very different product on offer.

The neoinsurance companies that went public in the last year and a half sell to consumers. Blueprint, in contrast, sells to professional groups looking for a better title insurance experience. That means its customer base is not made up of consumers hoping to cover their main residence, Blueprint CEO Steve Berneman told TechCrunch in an interview.

That means that the company’s go-to-market activities are distinct from its mates in the consumer-focused cohort and that its loss profile is very different.

Title insurance, Berneman said, has around a 1% to 4% claims rate, far lower than auto insurance, to pick an example. That means its risk profile is different, and its pricing less flexible; there’s less loss ratio to wring out of title insurance underwriting, so cost and delivery of service are even more important than in other insurance varietals.

According to the CEO, the title insurance market in the United States today is made up of four companies with around 90% market share. And thanks to rules requiring public pricing in many states, there’s alignment on pricing from some leading players. The result of market concentration and effective price harmonization is that Berneman thinks that the $18 billion title insurance business should really be a $10 billion market.

Our call with Blueprint was the first in which a startup discussed shrinking its market.

But the point is reasonable; if title insurance is mispriced, and Blueprint sells to corporate customers, it can likely offer profitable coverage at a lower-than-market price point — and grow quickly in the process. That appears to be the case, with the startup stating in a release that it anticipates 400% revenue growth in 2021 when compared to 2020.

That growth rate explains the Nashville-based company’s most recent round and what we presume was a stiff upsizing in its valuation.

As part of its funding round announcement, Blueprint also disclosed that it has purchased Southwest Land Title Insurance Company, an underwriting company. Berneman said that to shrink the title insurance market through more reasonable pricing, his company needs to be full-stack, i.e., both writing its own coverage and selling it. Otherwise, margins would leak on either side of its operations.

Blueprint, akin to Next Insurance, is a startup bet that selling insurance to business customers will prove to be a lucrative effort. Given that consumer-focused neoinsurance providers have seen Wall Street change its tune on their value, it will be interesting to watch this more B2B cohort grow and eventually debut.

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