#DealMonitor – 16 millionenschwere Startups, die jeder auf dem Schirm haben sollte


Auch mitten in der weltweiten Corona-Krise konnten einige Startups und Grownups zuletzt üppige Millionenbeträge einsammeln. Einige dieser Jungunternehmen kennt in der Szene quasi jeder, andere wiederum fliegen auch trotz bekannter Investoren und millionenschwerer Investmentbeträge noch immer weiter unter dem üblichen Szene-Radar. Die wichtigsten, interessantesten und größten Finanzierungsrunden (bei denen die Summe tatsächlich bzw. annähernd bekannt ist) listen wir an dieser Stelle deswegen noch einmal gebündelt auf.

Auxmoney
Die New Yorker Beteiligungsgesellschaft Centerbridge und weitere Geldgeber wie Foundation Capital investierten kürzlich 150 Millionen Euro in den Düsseldorfer Kreditmarktplatz Auxmoney. In den vergangenen Jahren pumpten Geldgeber wie Partech Venture, Index Ventures und Union Square Ventures bereits mehr als 55 Millionen Euro in Auxmoney, das 2007 von Raffael Johnen, Philip Kamp und Philipp Kriependorf gegründet wurde.

Bitpanda
Valar Ventures, also Peter Thiel, und Altinevstoren wie Speedinvest investierten kürzlich 52 Millionen US-Dollar in Bitpanda. Über die Plattform des Wiener Startups können Nutzer insbesondere Bitcoins und Gold handeln. Das FinTech wurde 2014 von Eric Demuth, Paul Klanschek und Christian Trummer gegründet und zählt nach eigenen Angaben mehr als 1,3 Millionen Nutzer. “Most importantly, this funding round will help us to bring the Bitpanda platform and all our services to a new level”, teilt das Unternehmen mit.

Cluno
Acton Capital, Atlantic Labs und Valar Ventures, also Paypal-Gründer Peter Thiel, investierten kürzlich weitere 12,4 Millionen Euro in das Münchner Auto-Startup Cluno – siehe Gründerszene. “Bei dem Investment handelt es sich um eine Erweiterung der Series-B-Runde aus dem vergangenen Jahr (25 Millionen Euro)”, berichten die Kollegen. Cluno, ein sehr umtriebiger Flatrate-Anbieter für Fahrzeuge, sammelte in den vergangenen Monaten bereits mehr als 32 Millionen Euro ein.

Dedrone
Der Growth-Investor TempoCap investierte kürzlich 12,1 Millionen US-Dollar in Dedrone. Das deutsch-amerikanische Startup, dessen Wurzeln in Kassel liegen, entwickelt den DroneTracker, eine Software-Plattform zur Detektion und Abwehr ziviler Drohnen. Investoren wie Felicis Ventures, Menlo Ventures, Target Partners und John Chambers, der ehemalige CEO von Cisco Systems und Gründer von JC2 Ventures, investierten zuvor bereits in das Unternehmen, das 2014 gegründet wurde.

Evum Motors
Bayern Kapital und ein mittelständisches Familienunternehmen aus Baden-Württemberg investierten kürzlich 12 Millionen Euro in das Münchner Startup Evum Motors. Investoren wie Otto Spanner, die Glatthaar-Gruppe und die Franz Schabmüller Firmengruppe sind schon seit 2018 am Unternehmen beteiligt. “Die stolze Investitionssumme wird das Münchner Unternehmen dazu nutzen, den Serienanlauf, Markteinstieg und Aufbau des Händler- und Servicenetzes in Deutschland voranzutreiben”, heißt es in der Presseaussendung.

Freeletics
Jazz Venture Partners, Causeway Media Partners und der tschechische Finanzinvestor KKCG investierten kürzlich 25 Millionen US-Dollar in Freeletics – siehe Handelsblatt. Ende 2018 investierten Fitlab, Causeway Media Partners, Jazz Venture Partners, Courtside Ventures, Elysian Park Ventures und Ward 40 Millionen Euro in die Münchner Fitness-App. Bereits im August zorvor kauften die Investoren die drei Gründer Mehmet Yilmaz, Andrej Matijczak und Joshua Cornelius aus dem Fitness-Startup heraus.

Forto
Der tschechische Investor Inven Capital, Cherry Ventures, Northzone, Cavalry Ventures und Maersk Growth, der Investmentarm des dänischen Logistikkonzerns, investierten kürzlich in das Logistik-Startup Forto, früher als FreightHub bekannt. “Laut Insidern, die an dem Deal beteiligt waren, liegt die Höhe des Investments bei mindestens 25 Millionen Euro” – schreibt Gründerszene. Forto wurde 2016 von Ferry Heilemann, Erik Muttersbach, Michael Wax und Fabian Heilemann gegründet.

GetSafe
Der Versicherungsriese Swiss Re investierte kürzlich in Getsafe. Seit 2015 digitalisiert das InsurTech die Versicherungswelt. Earlybird, CommerzVentures und weitere Bestandsinvestoren investierten zuletzt 15 Millionen Euro in die Heidelberger Jungfirma, die sich anfangs als “Versicherungsmanager für die Hosentasche” positionierte. Inzwischen ist Getsafe ein Vollversicherer, ein “digitaler Versicherungsanbieter”. Der Einstieg von Swiss Re ist der erste Teil einer größeren Investmentrunde, die rund 50 Millionen US-Dollar umfassen soll.

GartenHaus
Die britische Beteiligungsgesellschaft 3i Group investierte kürzlich rund 60 Millionen Pfund in das Hamburger Unternehmen GartenHaus, das 2002 an den Start gegangen ist. GartenHaus bietet neben Gartenhäusern auch Saunen, Carports, Terrassen sowie andere “garten- und hausbezogene Produkte und Dienstleistungen, wie Aufbau und Baugenehmigung an”. Im Zuge der Transaktion wird 3i Mehrheitsgesellschafter bei GartenHaus, das von Sebastian Arendt und Olivier Renaux geführt wird.

Hypatos
Blackfin Tech, Grazia Equity, UVC Partners und Plug and Play Ventures investierten kürzlich 10 Millionen Euro in Hypatos. Das Unternehmen, das 2018 von Uli Erxleben und Janosch Novak als Spin-Off von Smacc gegründet wurde, entwickelt ein System, um Backoffice-Prozesse mit Hilfe von Deep Learning-Technologie zu automatisieren. Das “Unternehmen wird die Finanzierungsmittel in die Erweiterung seines Portfolios von Machine Learning Modellen fließen lassen, um weitere Anwendungsgebiete und Geschäftsprozesse zu erschließen”.

Infarm
LGT Lighthouse, der Beteiligungsarm des Prinzenhauses Liechtenstein, Hanaco, Bonnier, Haniel und Latitude sowie die bestehenden Investoren Atomico, TriplePoint Capital, Mons Capital und Astanor Ventures investierten kürzlich 170 Millionen US-Dollar in das Berliner Unternehmen Infarm, einen Vertical Farming-Anbieter. “Das finale Closing der Runde soll sich auf 200 Millionen US-Dollar belaufen”, teilt das Unternehmen mit. Die Financial Times hatte bereits Ende Juni über das Investment berichtet.

Keller Sports
Die Co-Investor Gruppe und Reimann Investors investierten kürzlich 10 Millionen Euro in die KELLER Group bzw. Keller Sports. “Die Mittel fließen unter anderem in den Ausbau der Premium-Mitgliedschaft, in das weitere starke Wachstum der Keller sMiles App und ihrer Community sowie in die visionäre Weiterentwicklung der Consumer Experience in den international agierenden Onlineshops von Keller Sports und Keller x”, teilt das Unternehmen mit.

Magazino 
Das Hamburger Unternehmen Jungheinrich, ein Intralogistikanbieter, und die Europäische Investitionsbank (EIB) investierten kürzlich 21 Millionen Euro in das Münchner Robotik-Startup Magazino. “Zusätzlich zu den Investitionen der Bestandsgesellschafter sowie der Jungheinrich AG, gewährt die Europäische Investitionsbank (EIB) der Magazino GmbH eine Finanzierung von bis zu 12 Millionen Euro”, teilt das Unternehmen mit. Über 110 Mitarbeiter wirken derzeit für Magazino, einen Hersteller von Regal- und Kommissionierungsrobotern.

Numbrs
Saidler & Co. Finance, also Firmengründer Martin Saidler, und weitere Geldgeber investierten kürzlich 17 Millionen Schweizer Franken in die Konto-App Numbrs. In der Presseaussendung heißt es weiter: “The new capital will enable Numbrs to accelerate its growth in Germany, the UK and beyond. Key initiatives for 2020 include the market entry into the UK and the development of new key functionalities of Numbrs’ cutting-edge technology”. In das 2014 gegründet Unternehmen flossen nun schon mehr als 200 Millionen Franken.

Roboyo
Der Kapitalgeber MML Capital Partners (MML) investierte kürzlich 21 Millionen Euro in Roboyo, ein Startup für Robotic Process Automation. Das Nürnberger Unternehmen, das 2016 von Christian Voigt, Nicolas Hess und Sven Manutiu gegründet wurde, sieht sich als “Deutschlands Marktführer für RPA-gestützte Automatisierung”. 120 Kunden aus unterschiedlichen Branchen – von Versicherungen und Banken bis zu Pharmaunternehmen setzen auf Roboyo. 120 Mitarbeiter wirken bereits für die Jungfirma.

Zolar
Der tschechische Venture Capital-Geber Inven Capital, Heartcore Capital, Statkraft Ventures, BayWa r.e. Energy Ventures und Partech investierten kürzlich weitere 15 Millionen Euro in Zolar. Das Berliner Startup, das sich selbstbewusst GreenTech nennt, bietet Photovoltaikanlagen zum Festpreis an, die Eigenheimbesitzer maßgeschneidert online planen, vergleichen und beauftragen können. In den vergangenen Jahren flossen bereits 25 Millionen in Zolar. Gegründet wurde Zolar 2016 von Gregor Loukidis und Alex Melzer.

TippDie (bisher) wichtigsten Startup-Investitionen des Jahres

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#DealMonitor – 6 millionenschwere Startups, die jeder auf dem Schirm haben sollte


Auch mitten in der weltweiten Corona-Krise konnten einige Startups und Grownups zuletzt üppige Millionenbeträge einsammeln. Einige dieser Jungunternehmen kennt in der Szene quasi jeder, andere wiederum fliegen auch trotz bekannter Investoren und millionenschwerer Investmentbeträge noch immer weiter unter dem üblichen Szene-Radar. Die wichtigsten, interessantesten und größten Finanzierungsrunden (bei denen die Summe tatsächlich bzw. annähernd bekannt ist) listen wir an dieser Stelle deswegen noch einmal gebündelt auf.

Ankerkraut
Die Beteiligungsgesellschaft EMZ Partners stieg kürzlich beim jungen Hamburger Gewürz-Startup Ankerkraut ein. Bundesweit bekannt wurde das junge Unternehmen, das 2013 von Stefan und Anne Lemcke gegründet wurde, durch die Teilnahme an der Vox-Show “Die Höhle der Löwen”. Der Umsatz soll zuletzt im “mittleren zweistelligen Millionenbereich” gelegen haben. EMZ Partners tätig in der Regel Investments ab 10 Millionen Euro.

DyeMansion 
Der dänische Geldgeber Nordic Alpha Partners und die Altinvestoren UVC Partners, btov Partners, KGAL und AM Ventures investierten kürzlich 12 Millionen Euro in DyeMansion- Das Münchner Startup kümmert sich um 3D-Druck – und zwar im industriellen Sektor.” Von der perfekt sitzenden Brille bis hin zum personalisierten Automobil-Interieur macht unsere Technologie 3D-gedruckte Produkte zu einem Teil unseres Alltags”, teilt das IndustrialTech mit.  DyeMansion wurde 2015 von Felix Ewald und Philipp Kramer gegründet.

Element 
Sony Financial Ventures und der japanische Geldgeber Global Brain sowie Finleap, das Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin und SBI Investment investierten kürzlich 10 Millionen Euro in Element. Signal Iduna, Finleap, Engel & Völkers Capital, SBI Investment und Alma Mundi Ventures investierten zuletzt 23 Millionen in Element, einen Zulieferer von digitalen Versicherungsprodukten. Zielgruppe der Jungfirma, die 2017 von Finleap angeschoben wurde, sind andere Startups, etablierte Unternehmen, Händler und auch bestehende Versicherer.

Insta Immo
Talis Capital, Holtzbrinck Ventures, Tom Stafford und Rahul Mehta von DST Global sowie Mato Peric investierten kürzlich 14 Millionen Euro in Insta Immo. Das Göttinger Proptech und FinTEch, das von Hans-Christian Zappel, Samantha Kempe und Avinav Nigam gegründet wurde, kauft im Auftrag institutioneller Investoren “zentral gelegene Wohnobjekte im Auftrag institutioneller Investoren” auf und wandelte diese in “voll möblierte ‘Living as a Service’-Wohnungen um

Klara
Gradient Ventures, der Investmentableger von Google, investierte kürzlich gemeinsam mit Frist Cressey, FirstMark Capital, Lerer Hippeau und Stage 2 Capital 15 Millionen US-Dollar in Klara. Das 2013 von Simon Bolz und Simon Lorenz In Berlin gegründete Startup entwickelt einen Kommunikationsdienst für das Gesundheitswesen, das Arztpraxen mit Patienten und anderen medizinischen Anbietern verknüpft. Seit einigen Jahren bearbeitet die Jungfirma von Newy York aus den amerikanischen Markt.

Omio
Temasek, Kinnevik, Goldman Sachs, NEA und Kleiner Perkins investierten kürzlich 100 Millionen US-Dollar in das Berliner Travel-Startup Omio. In den vergangenen Jahren pumpten Investoren schon fast 300 Millionen Dollar in das Unternehmen, das früher als GoEuro bekannt war. Derzeit wirken 350 Mitarbeiter für die Reiseplattform über die Nutzer Bahn-, Bus- sowie Flugtickets vergleichen und auch buchen können.

TippDie (bisher) wichtigsten Startup-Investitionen des Jahres
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#DealMonitor – 13 millionenschwere Startups, die wir im Blick behalten


Auch mitten in der weltweiten Corona-Krise konnten einige Startups und Grownups zuletzt üppige Millionenbeträge einsammeln. Einige dieser Jungunternehmen kennt in der Szene quasi jeder, andere wiederum fliegen auch trotz bekannter Investoren und millionenschwerer Investmentbeträge noch immer weiter unter dem üblichen Szene-Radar. Die wichtigsten, interessantesten und größten Finanzierungsrunden (bei denen die Summe tatsächlich bzw. annähernd bekannt ist) listen wir an dieser Stelle deswegen noch einmal gebündelt auf.

Auto1
Farallon Capital Management, The Baupost Group und bestehende Investoren investierten kürzlich im Rahmen eines Wandeldarlehens 255 Millionen Euro in das Gebrauchtwagen-Startup Auto1. “Die AUTO1 Group plant, mit dem frischen Kapital die Expansion der Retailmarke Autohero voranzutreiben”, teilt das Berliner Unternehmen mit. Im Zuge der Investmentrunde gibt Auto1 auch weitere Unternehmenszahlen bekannt: Der Umsatz lag 2019 bei 3,5 Milliarden Euro (+ 21 %).

Candis
Viola Ventures und Rabo Frontier Venture investierten kürzlich 14 Millionen UD-Dollar in Candis. Zuvor investierten bereits Lightspeed, Point Nine und Fly in das junge FInTech. Das Berliner Unternehmen automatisiert, das Buchhaltungsprozesse für kleine und mittelständische Unternehmen. Candis startete einst auf dem Bankathon. Die Refinanzierung von Candis läuft über eine monatliche Gebühr.

cargo.one
Index Ventures investierte kürzlich gemeinsam mit Next47, Creandum, Lufthansa Cargo und Point Nine Capital 18,6 Millionen US-Dollar in cargo.one, ein noch junges Logistik-Startup. Creandum, Point Nine Capital und Lufthansa Cargo investieren zuvor rund 3 Millionen US-Dollar in das Berliner Unternehmen, das sich um die digitale Distribution und Buchung von Luftfracht kümmert. cargo.ono wurde 2017 von Moritz Claussen, Oliver T. Neumann und Mike Rötgers gegründet.

everphone
signals Venture Capital, AlleyCorp, Telekom Innovation Pool und die niederländische NIBC Bank investierten kürzlich 34 Millionen Euro in everphone. Das 2016 vom ehemaligen CHECK24-Vorstand Jan Dzulko gegründete Berliner Unternehmen positionierte sich zunächst als “Rundum-Sorglos-Club” für Smartphone-Besitzer. Inzwischen ist everphone ein Anbeiter für Firmensmartphones. Das frische Kapital soll unter anderem in den Ausbau des  Geräteparks fließen. 70 Mitarbeiter wirkten bereits für everphone.

LeanIX
Goldman Sachs, Insight Partners, DTCP, Capnamic Ventures und Iris Capital investierten kürzlich 80 Millionen US-Dollar in LeanIX. Insgesamt flossen nun schon 120 Millionen in das junge Unternehmen, das 2012 von Jörg Beyer und André Christ gegründet wurde. LeanIX bietet Unternehmen eine Software-Lösung, mit der diese ihre IT-Strukturen optimieren und managen können. “Mit dem frischen Kapital soll das globale Geschäft weiter ausgebaut werden”, teilt das Unternehmen, das 230 Mitarbeiter beschäftigt, mit.

Meditopia
Creandum und Highland Europe investierten kürzlich 15 Millionen US-Dollar in die Berliner Meditations-App Meditopia, die 2017 von Fatih Mustafa Çelebi und Ali Murat in Istanbul gegründet wurde. Atlantic Labs und Vela Partners investieren bereits im Sommer 2019 in das deutsch-türkische Startup, das mit Calm und Headspace konkurriert.

Pricefx
Apax Digital und Altgesellschafter Digital+ Partners investierten kürzlich 65 Millionen US-Dollar in das Münchner Startup Pricefx. Insgesamt flossen nun schon 130 Millionen Dollar in das Unternehmen.  Das 2011 von Marcin Cichon, Martin Wricke und Christian Tratz gegründete Unternehmen bietet im B2B- und B2C-Bereich Preismanagement- und CPQ-SaaS-Lösungen an.

Prisma
Amplify Partners investierte kürzlich 12 Millionen US-Dollar in Prisma. “We are especially excited about this partnership as Amplify is an experienced investor in the developer tooling ecosystem”, teilt das Startups  – früher als Graphcool bekannt – mit. Zuvor investierten Kleiner Perkins, System.One und Co. bereits 4,5 Millionen in die 2016 gegründet Firma, die in Berlin und San Francisco sitzt. Prisma wwurde von Johannes Schickling und Søren Bramer Schmidt gegründet. Prisma positioniert sich als “GraphQL API- Layer für Datenbanken.

quantilope
Digital+ Partners investierte kürzlich gemeinsam mit Dawn Capital, Senovo und Surplus sowie der Silicon Valley Bank (Debt-Finanzierung) 28 Millionen US-Dollar in den Marktfoscher quantilope. Dawn Capital, Senovo und Surplus investierten zuletzt 8 Millionen US-Dollar in das Hamburger Startup. Das 2014 von  Lucas Bremer, Thomas Fandrich und Mark Heitmann gegründete Unternehmen bietet eine Software an, mit der Unternehmen Kundenumfragen erstellen, durchführen und analysieren können.

Scalable Capital
Alle Alt-Investoren – darunter BlackRock, Holtzbrinck Ventures und Tengelmann Ventures – sowie Hedosophia – investierten kürzlich 50 Millionen Euro in Scalable Capital. Insgesamt flossen nun schon 116 Millionen in das Münchner FinTech. Der digitale Vermögensverwalter wurde im Dezember 2014 von Florian Prucker, Erik Podzuweit, Patrick Pöschl, Adam French und Stefan Mittnik gegründet. Scalable Capital beschäftigt an seinen Standorten München und London mehr als 130 Mitarbeiter.

Userlane
Five Elms Capital sowie die Altinvestoren Capnamic Ventures, High-Tech Gründerfonds (HTGF) und main incubator, der Frühphaseninvestor der Commerzbank-Gruppe, investierten kürzlich 10 Millionen Euro in Userlane. Das von Felix Eichler, Kajetan Uhlig und Hartmut Hahn gegründete Münchner Unternehmen stellt seinen Nutzern ein Navigationssystem für Software zur Verfügung, das erlaubt, jede Software ohne Einarbeitungszeit zu bedienen.

yamo
Five Season Ventures, Swiss Entrepreneurs Fund, Ringier Digital Ventures, Müller Ventures, btov Partners, Polytech Ventures, BackBone Ventures und Fundament investierten kürzlich 10,1 Millionen Euro in das Food-Startup yamo. Insgesamt flossen nun schon 12 Millionen Euro in die Jungfirma aus Zug in der Schweiz. Das Startup, das 2016 von Luca Michas, Tobias Gunzenhauser und José Amado-Blanco gegründet wurde, produziert und verkauft Babybrei.

zeotap
Neue Capital, coparion, MathCapital und TTCER Partners investierten kürzlich gemeinsam mit den Altinvestoren 37 Millionen Euro in das Berliner Big Data Startup zeotap. Das Unternehmen, das 2014 von Daniel Heer und Co. gegründet wurde, betreibt eine sogenannte Customer Intelligence Platform (CIP). Damit ist es möglich Vorhersagen im Hinblick auf das Verhalten von Kunden zu treffen. Firmen wie Mercedes-Benz, N26, Red Bull und Vodafone setzen bereits auf zeotap. 2017 sammelte die Jungfirma zuletzt 12 Millionen ein.

TippDie (bisher) wichtigsten Startup-Investitionen des Jahres

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#Hintergrund – Die mächtigsten Startups, die nicht aus Berlin sind


Die allermeisten der zuletzt millionenfinanzierten Startups und Grownups haben ihren Sitz in der deutschen Startup-Hauptstadt Berlin. Es gibt aber – zum Glück – auch Ausnahmen, die zeigen, dass man auch abseits von Berlin große Millionenbeträge – gemeint sind hiermit zwei- und dreistellige Millionensummen – einsammeln kann. In den vergangenen Monaten gelang dies unter anderem jungen Unternehmen wie Arculus (Stuttgart), Cannamedical (Köln) und Wandelbots (Dresden). Die allermeisten der millonenschweren Startups kommen aber aus München.

Arculus
Der Londoner Geldgeber Atomico investierte zuletzt gemeinsam mit dem Visionaries Club und La Famiglia 16 Millionen Euro in Arculus. Das Unternehmen aus Ingolstadt, das 2016 von Fabian Rusitschka gegründet wurde, ist im Segment modulare Produktion unterwegs. Im Grunde geht es darum, die Fließbandfertigung zu verbessern – etwa durch Software, aber auch Hardware.

Cannamedical
Der US-Healthcare Unternehmer Steve Wiggins, der seit über 30 Jahren in der Gesundheitsbranche unterwegs ist, investierte zuletzt 12 Millionen Euro in Cannamedical, ein junges Startup für medizinisches Cannabis. Das Kölner Unternehmen, das 2016 von David Henn gegründet wurde, ist 2017 an den Start gegangen. Der amerikanische Geldgeber Orkila Capital investierte im vergangenen Jahr bereits 15 Millionen Euro in Cannamedical.

DataGuard
Der Londoner Wachstumsinvestor One Peak investierte zuletzt 20 Millionen US-Dollar in DataGuard. Die 2017 gegründete Münchner Jungfirma, das über 100 Mitarbeiter beschäftigt, positioniert sich als “Datenschutz- und Compliance-Unternehmen”. Das Startup “analysiert über seine proprietäre Softwareplattform die Datenverarbeitung seiner Kunden, dokumentiert Kern- und Standardprozesse, schult Mitarbeiter und unterstützt bei der Abwicklung von Datenschutzverstößen, Datenschutzprüfungen und Betroffenenanfragen”.

Lilium
Der chinesische Internet-Konzern Tencent, Atomico, Freigeist und LGT investierten zuletzt 240 Millionen US-Dollar in den Münchner Flugtaxi-Entwickler Lilium. Der junge Lufttaxi-Hersteller wurde 2015 von den vier Ingenieuren Daniel Wiegand, Sebastian Born, Patrick Nathen und Matthias Meiner gegründet.

Just Spices
Five Seasons Ventures aus Paris, Coefficient Capital aus New York und Bitburger Ventures investierten zuletzt beachtliche 13 Millionen Euro in das junge Düsseldorfer Startup Just Spices. Die Jungfirma, die Gewürze verkauft, wurde 2014 von Florian Falk, Ole Strohschnieder und Bela Seebach gegründet. Bis Ende 2017 flossen bereits 2,3 Millionen in Just Spices. Zuletzt investierten Döhler Ventures und Howzat Partners in das Startup, das laut Jahresabschluss im Jahre 2017 profitabel arbeitete.

Kaia
Optum Ventures, Idinvest und capital300 sowie die Altinvestoren Balderton Capital, Heartcore Capital und Symphony Ventures investierten zuletzt 26 Millionen US-Dollar in Kaia. Insgesamt flossen nun schon 50 Millionen in das E-Health-Startup aus München, das 2016 von Konstantin Mehl, Gründer von Foodora, und Manuel Thurner gegründet wurde. Kaia tritt an, um mit seiner App chronische Rückenschmerzen zu bekämpfen.

Limehome
Lakestar, Holtzbrinck Ventures, Picus Capital und Global Growth Capital investierten zuletzt 21 Millionen Euro in Limehome. Das Münchner Startup mietet Wohnungen an und richtet diese als Apartments zur kurz- und langfristigen Miete ein. Anfang des vergangenen Jahres flossen bereits 5 Millionen Euro in das Startup, das 2018 von Lars Stäbe und Josef Vollmayr gegründet wurde.

nexmed
Der Berliner Kapitalgeber Econa übernahm zuletzt die Mehrheit – rund 70 % – an nexmed. Das Dortmunder Unternehmen, das von Stephan Essmeyer und Patrick Zinn gegründet wurde, positioniert sich als “Premium-Anbieter für MRT-Diagnostik”. Die Jungfirma bietet “bildgebende Diagnostik für Ärzte und Krankenhäuser als Dienstleistung an” Auf der Website heißt es: “nexmed steht für: schnelle Termine, beste Bildqualität und maximale Servicequalität”. Econa investiert einen zweistelligen Millionenbetrag in nexmed.

Personio
Der amerikanische Top-Investor Accel investierte zuletzt in das Münchner Unternehmen Personio. In der Investmentrunde investierten zudem Lightspeed Venture Partners und Lars Dalgaard, der Gründer von SuccessFactors, in das Startup. Zu guter Letzt sind auch die Altinvestoren Index Ventures, Northzone, Global Founders Capital und Picus Capital wieder dabei. Insgesamt flossen 75 Millionen US-Dollar in die Jungfirma.

Prolupin
Capricorn Partners und Novax, ein Wachstumsinvestor aus Stockholm, sowie Munich Venture Partners und eCapital Entrepreneurial Partners investierten zuletzt einen zweistelligen Millionenbetrag in Prolupin. Das Unternehmen bietet Lebensmittel aus Lupinen-Eiweiß an – etwa Joghurt, Desserts, Frischkäse, Milch und Eis. Prolupin ging 2010 als Fraunhofer Spin-off an den Start.

ryd
Mastercard und ein süddeutscher Automobilhersteller investierten zuletzt einen zweistelligen Millionenbetrag in das Münchner Startup ryd (ehemals TankTaler). Das 2014 gegründete FinTech bietet mit ryd pay eine bargeldlose Bezahlfunktion direkt an der Zapfsäule an. ryd box, ein OBD2-Stecker, wiederum verwandelt jedes Auto in ein Smartcar.

SimScale
Insight Partners, Earlybird und weitere Bestandsinvestoren investierten zuletzt 27 Millionen Euro in das Münchner Startup SimScale, ein Spin-off der Technischen Universität München (TUM). Das 2012 gegründete Unternehmen entwickelt und vertreibt eine web-basierte Plattform für ingenieurtechnische Simulationen.

Temedica
MIG, Santo Venture Capital, G+J Digital Ventures und Salvia sowie dem Business Angel Bernd Wendeln investierten zuletzt 17 Millionen Euro in Temedica. Das Münchner E-Health-Startup, das von Gloria Seibert und Clemens Kofler gegründet wurde, entwickelt digitale Lösungen für die Begleitung medizinischer Therapien sowie für die Gesundheitsvorsorge. Mit pelvina.de bietet die Jungfirma unter anderem eine App für Beckenbodenübungen an.

TIS
Aquiline Capital Partners investierte zuetzt gemeinsam mit 83North 20 Millionen US-Dollar in TIS, auch als Treasury Intelligence Solutions bekannt. Das 2010 von Jörg Wiemer und Erol Bozak in Walldorf gegründete Unternehmen positioniert sich als SaaS-B2B-Zahlungsplattform. 83North, Target Partners und Zobito investierten zuvor bereits 12 Millionen Dollar in die Jungfirma. Mit dem frischen kapital will das Unternehmen “die Vertriebsaktivitäten in Europa und den Vereinigten Staaten ausweiten”

Twaice
Der Frühphasen-Investor Creandum sowie die Bestandsinvestoren Cherry Ventures, UVC Partners und Speedinvest investierten zuletzt 11 Millionen Euro in Twaice, das 2018 gegründet wurde. Das Münchner Startup entwickelt eine Batterieanalysesoftware. Konkret ermöglicht die Jungfirma Batterie- und Elektrofahrzeugherstellern, Flottenbetreibern und Finanzdienstleistern Batterien hinsichtlich Effizienz, Sicherheit und Zuverlässigkeit zu optimieren.

Volocopter
Die Deutsche Bahn investierte kürzlich über ihre Logistik-Tochter Schenker in das Flugtaxi-Startup Volocopter, das 2011 von Stephan Wolf und Alexander Zosel gegründet wurde. Neben DB Schenker beteiligten sich auch Mitsui Sumitomo Insurance Group, MS&AD Ventures und TransLink Capital sowie Lukasz Gadowski und btov Partners als bestehende Investoren an der Runde. “Volocopter erweiterte seine Series C Runde damit auf 87 Millionen Euro”, teilt das Unternehmen mit.

Wandelbots
83North, Microsofts Investitionsfond M12 und Next47 sowie Paua Ventures, EQT Ventures und Atlantic Labs investierten zuletzt 26 Millionen Euro in Wandelbots. Das 2017 gegründete Unternehmen, das aus der Fakultät für Informatik der TU Dresden hervorging, entwickelt eine Methode zur Programmierung von Industrierobotern. Gründer von Wandelbots sind Christian Piechnick, Georg Püschel, Maria Piechnick, Sebastian Werner, Jan Falkenberg, Giang Nguyen und Frank Fitzek. Paua Ventures und Co. investieren bereits 6 Millionen in das Dresdener Startup.

YFood
Deliveroo-Investor Felix Capital, der ehemalige Foodspring-Anteilseigner Fonterra sowie die Altgesellschafter Five Seasons Ventures und New Ground Ventures investierten zuletzt 15 Millionen Euro in YFood. Das Startup, das von Benjamin Kremer und Noel Bollmann gegründet wurde, ist im sogenannten Complete Meal Market-Segment unterwegs. Die Jungfirma bietet eine Trinkmahlzeit an. In der fünften Staffel der Vox-Show “Die Höhle der Löwen” investierte Dauer-Löwe Frank Thelen 200.000 Euro in YFood. Zuletzt flossen 4,2 Millionen in YFood.

Und auch 2019 konnten einige Startups – abseits von Berlin – große Investments einsammeln. Allen voran Flixbus, Celonis, commercetools, powercloud, ottonova, Wunder, flaschenpost, Exporo, Chrono24, ProGlove, Holidu, IDnow, Chrono24, Cluno, Scalable Capital, In Mind Cloud, Getsafe, Joblift, Klarx, Helpcheck, konux, Staffbase und navabi.

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#DealMonitor – Die (bisher) wichtigsten Startup-Investitionen des Jahres


Woche für Woche investieren deutsche und ausländische Risikokapitalgeber sowie Business Angel in junge Internet-Startups bzw. Digitalunternehmen. Auch in den vergangenen sechs Monaten gab es wieder einige spannende Geldströme in Deutschland bzw. Österreich und der Schweiz zu beobachten – siehe #DealMonitor. Die wichtigsten, interessantesten und größten Finanzierungsrunden (bei denen die Summe bekannt ist) listen wir an dieser Stelle noch einmal gebündelt auf.

Die (bisher) wichtigsten Investitionen des Jahres

Lilium, Wessling (275 Millionen US-Dollar)

  • N26, Berlin (100 Millionen US-Dollar)
  • Contentful, Berlin (80 Millionen US-Dollar)

Scandit, Zürich (80 Millionen US-Dollar)
Personio, München (75 Millionen US-Dollar)

Soundcloud, Berlin (75 Millionen US-Dollar)

  • Taxfix, Berlin (65 Millionen US-Dollar)

Trade Republic, Berlin (62 Millionen Euro)

  • solarisbank, Berlin (60 Millionen Euro)
  • Scoutbee, Berlin (60 Millionen US-Dollar)

Tier Mobility, Berlin (>60 Millionen US-Dollar)
Volocopter, Bruchsal (37 Millionen Euro)

  • PlusDental, Berlin (32 Millionen Euro)

PlanRadar, Wien (30 Millionen Euro)
Adverity, Wien (30 Millionen US-Dollar)

* Medwing, Berlin (28 Millionen Euro)
SimScale, München (27 Millionen Euro)
* Zeitgold, Berlin (27 Millionen Euro)
* Zenjob, Berlin (27 Millionen Euro)

  • Choco, Berlin (30 Millionen US-Dollar)

* Wandelbots, Dresden (26 Millionen Euro)
Kaia, München (26 Millionen US-Dollar)

  • Rasa, Berlin (26 Millionen US-Dollar)
  • Limehome, München (21 Millionen Euro)

Homeday, Berlin (20 Millionen Euro)

Sanity Group, Berlin (20 Millionen Euro)
Oviva, Zürich (21 Millionen US-Dollar)

  • Penta, Berlin (18,5 Millionen Euro)

DataGuard, München (20 Millionen Dollar)
TIS, Walldorf (20 Millionen US-Dollar)

Temedica, München (17 Millionen Euro)

  • Arculus, Ingolstadt (16 Millionen Euro)
  • refurbed, Wien (15,6 Millionen Euro)
  • Mister Spex, Berlin (15 Millionen Euro)

YFood, München (15 Millionen Euro)

  • Bryter, Berlin (16 Millionen US-Dollar)

Just Spices, Düsseldorf (13 Millionen Euro)

  • Cannamedical, Köln (12 Millionen Euro)
  • FinCompare, Berlin (12 Millionen Euro)
  • Home, Berlin (11 Millionen Euro)

* Twaice, München (11 Millionen Euro)
Chronext, Zug (10 Millionen Euro)

  • Kiwi, Berlin (10 Millionen Euro)

Anyline, Wien (12 Millionen US-Dollar)

  • nexmed, Dortmund (>10 Millionen Euro)

* Prolupin, Grimmen (>10 Millionen Euro)
ryd, München (>10 Millionen Euro)

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#DealMonitor – 9 millionenschwere Startups, die jeder kennen sollte


Auch mitten in der weltweiten Corona-Krise konnten einige Startups und Grownups zuletzt üppige Millionenbeträge einsammeln. Einige dieser Jungunternehmen kennt in der Szene quasi jeder, andere wiederum fliegen auch trotz bekannter Investoren und millionenschwerer Investmentbeträge noch immer weiter unter dem üblichen Szene-Radar. Die wichtigsten, interessantesten und größten Finanzierungsrunden (bei denen die Summe tatsächlich bzw. annähernd bekannt ist) listen wir an dieser Stelle deswegen noch einmal gebündelt auf.

Bryter
Dawn Capital und Accel investierten kürzlich 16 Millionen US-Dollar in das Berliner Startup Bryter, eine No-Code-Automatisierungsplattform. Das Berliner Unternehmen, das von Michael Grupp, Micha-Manuel Bues und Michael Hübl geführt wird, positioniert sich als sogenannte “No-Code-Automatisierungsplattform”. Das Startup ermöglicht seinen Kunden ohne Programmierkenntnisse Applikationen und Bots zu betreiben. Thematisch geht es dabei um die Segmente Recht, HR, Einkauf, Finanzen, Steuern und Compliance.

Contentful
Sapphire Ventures, General Catalyst, Salesforce Ventures sowie weitere neue und bestehende Investoren investierten kürzlich 80 Millionen US-Dollar in Contentful. Das Berliner Startup, das 2013 von Sascha Konietzke und Paolo Negri gegründet wurde, positioniert sich als sogenanntes “Headless CMS”. Über das Startup können Content-Builder. also Entwickler, Designer und Content Creator, Inhalte erstellen und für alle Kanäle und Geräte verbreiten. Insgesamt flossen nun schon rund 158 Millonen Dollar in Contentful.

Homeday
Das Medienhaus Axel Springer und der britische Immobilienmakler Purplebricks, an den Springer beteiligt ist, investierten kürzlich 40 Millionen Euro in Homeday, einen modernen Immobilienmakler. Springer und Purplebricks nun 54 % an Homeday. Der Berliner Investor Project A hielt zuletzt 39,2 % an Homeday. Die Einhundertsiebte Media Vermögensverwaltungsgesellschaft, ein gemeinsames Unternehmen von Axel Springer und Purplebricks, wiederum hielt 25,9 % an Homeday.

Kaia
Optum Ventures, Idinvest und capital300 sowie die Altinvestoren Balderton Capital, Heartcore Capital und Symphony Ventures investierten kürzlich 26 Millionen US-Dollar in Kaia. Insgesamt flossen nun schon 50 Millionen in das E-Health-Startup aus München, das 2016 von Konstantin Mehl, Gründer von Foodora, und Manuel Thurner gegründet wurde. Kaia tritt an, um mit seiner App chronische Rückenschmerzen zu bekämpfen.

Lilium
Der Tesla-Investor Baillie Gifford investierte kürzlich 35 Millionen US-Dollar in den Münchner Flugtaxi-Entwickler Lilium. Zuletzt investierte der chinesische Internet-Konzern Tencent, Atomico, Freigeist und LGT 240 Millionen US-Dollar in das Unternehmen. Insgesamt flossen somit in der aktuellen Investmentrunde 275 Millionen in Lilium. Der Lufttaxi-Hersteller wurde 2015 von den vier Ingenieuren Daniel Wiegand, Sebastian Born, Patrick Nathen und Matthias Meiner gegründet.

Rasa
Andreessen Horowitz investierte kürzlich 26 Millionen US-Dollar in Rasa. Neben Andreessen Horowitz investieren auch Accel, 468 Capital, Basis Set Ventures und Mango Capital erneut in das Berliner Startup. Insgesamt flossen nun schon 40 Millionen Dollar in Rasa, einen Anbieter für Open-Source-Anwendungen. Das Unternehmen wurde 2016 von Alan Nichol und Alexander Weidauer gegründet.

solarisbank
Holtzbrinck Ventures, yabeo, Vulcan Capital, Samsung Catalyst Fund und Storm Ventures investierten kürzlich 60 Millionen Euro in solarisBank. Insgesamt flossen nun schon mehr als 160 Millionen in das Berliner FinTech, das sich als Banking-Plattform positioniert. Die solarisBank, die von Marko Wenthin, Andreas Bittner und Peter Grosskopf gegründet wurde, verfügt über eine Vollbanklizenz und ist deswegen ein wichtiger Partner zahlreicher Unternehmen.

Tier Mobility
Mubadala Capital, der Staatsfonds von Abu Dhabi, der US-Investor Goodwater Capital, Northzone, White Start Capital und RTP Global investierten kürzlich weitere 20 Millionen Euro in den Berliner E-Scooter-Anbieter Tier Mobility – siehe Business Insider. “Tier’s latest round is the second extension to its Series B. The firm initially raised $60 million in October, then raised a further $40 million in February”, heißt es im Bericht zur erneuten Investmentrunde.

Wandelbots
83North, Microsofts Investitionsfond M12 und Next47 sowie Paua Ventures, EQT Ventures und Atlantic Labs investierten kürzlich 26 Millionen Euro in Wandelbots. Das 2017 gegründete Unternehmen, das aus der Fakultät für Informatik der TU Dresden hervorging, entwickelt eine Methode zur Programmierung von Industrierobotern. Gründer von Wandelbots sind Christian Piechnick, Georg Püschel, Maria Piechnick, Sebastian Werner, Jan Falkenberg, Giang Nguyen und Frank Fitzek. Paua Ventures und Co. investieren bereits 6 Millionen in das Dresdener Startup.

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#DealMonitor – 8 richtig heiße Startups, die wir im Blick behalten


Auch mitten in der Corona-Krise konnten einige Startups und Grownups üppige Millionenbeträge einsammeln. Einige dieser Jungunternehmen kennt in der Szene quasi jeder, andere wiederum fliegen auch trotz bekannter Investoren und millionenschwerer Investmentbeträge noch immer weiter unter dem üblichen Szene-Radar. Die wichtigsten, interessantesten und größten Finanzierungsrunden (bei denen die Summe tatsächlich bzw. annähernd bekannt ist) listen wir an dieser Stelle deswegen noch einmal gebündelt auf.

Arculus
Der Londoner Geldgeber Atomico investierte kürzlich gemeinsam mit dem Visionaries Club und La Famiglia in Arculus. Jetzt ist auch die Summe bekannt, es sind 16 Millionen Euro. Das Unternehmen aus Ingolstadt, das 2016 von Fabian Rusitschka gegründet wurde, ist im Segment modulare Produktion unterwegs. Im Grunde geht es darum, die Fließbandfertigung zu verbessern – etwa durch Software, aber auch Hardware.

Medwing
Cathay Innovation sowie die Altinvestoren Northzone, Atlantic Labs und Cherry Ventures investierten kürzlich 28 Millionen Euro in Medwing. Das Berliner Startup positioniert sich als Jobdienst rund um das Gesundheitswesen. Das Startup, früher als you4med unterwegs, wurde 2017 von Johannes Roggendorf, Alana Tung und Timo Fischer ins Leben gerufen. Zuletzt wirkten mehr als 200 Mitarbeiter für die Jungfirma.

nexmed
Der Berliner Kapitalgeber Econa übernahm kürzlich die Mehrheit – rund 70 % – an nexmed. Das Dortmunder Unternehmen, das von Stephan Essmeyer und Patrick Zinn gegründet wurde, positioniert sich als “Premium-Anbieter für MRT-Diagnostik”. Die Jungfirma bietet “bildgebende Diagnostik für Ärzte und Krankenhäuser als Dienstleistung an” Auf der Website heißt es: “nexmed steht für: schnelle Termine, beste Bildqualität und maximale Servicequalität”. Econa investiert einen zweistelligen Millionenbetrag in nexmed.

PlusDental
Der Health-Investor Ping An Global Voyager Fund investierte kürzlich gemeinsam mit den Holtzbrinck Ventures und Lakestar 32 Millionen Euro in das junge Berliner Startup PlusDental, früher als SunshineSmile bekannt. Das Startup, das von Constantin Bisanz, David Khalil, Peter Baumgart und Lukas Brosseder ins Leben gerufen wurde, positioniert sich im Bereich “digitale Zahnmedizin und ästhetische kieferorthopädische Korrekturen mit transparenten Zahnschienen”.

Scandit
G2VP, Atomico, GV, Kreos, NGP Capital, Salesforce Ventures und Swisscom Ventures investierten kürzlich 80 Millionen US-Dollar in Scandit. In das Unternehmen für mobile Computer-Vision- und Augmented-Reality (AR)-Lösungen flossen zuvor bereits 43 Millionen. “Mit der neuen Finanzierung sollen das Wachstum in neuen Märkten im asiatisch-pazifischen Raum und in Lateinamerika weiter vorangetrieben sowie die Präsenz und Aktivitäten in Nordamerika und Europa ausgebaut werden”, teilt das Unternehmen aus Zürich mit.

TIS
Aquiline Capital Partners investierte kürzlich gemeinsam mit 83North 20 Millionen US-Dollar in TIS, auch als Treasury Intelligence Solutions bekannt. Das 2010 von Jörg Wiemer und Erol Bozak in Walldorf gegründete Unternehmen positioniert sich als SaaS-B2B-Zahlungsplattform. 83North, Target Partners und Zobito investierten zuvor bereits 12 Millionen Dollar in die Jungfirma. Mit dem frischen kapital will das Unternehmen “die Vertriebsaktivitäten in Europa und den Vereinigten Staaten ausweiten”

Zeitgold
Vintage Investment Partners sowie die Altinvestoren Battery Ventures, Holtzbrinck Ventures, Saban Ventures, btov Partners und der Versicherungskonzern AXA Deutschland investierten kürzlich 27 Millionen Euro in Zeitgold. Insgesamt flossen nun schon über 50 Millionen in das Buchhaltungssoftware.  Zeitgold wurde 2015 von Stefan Jeschonnek, Jan Deepen und Kobi Eldar gegründet.  Das Unternehmen beschäftigt derzeit in Berlin und Tel Aviv 120 Mitarbeiter.
Zenjob
Forestay Capital, Redalpine, Acton Capital, Axa Venture Partners und Atlantic Labs investierten kürzlich 27 Millionen Euro in das Berliner Startup Zenjob, einen digitalen Personaldienstleister, der sich um das studentische Aushilfskräfte kümmert. Die Jungfirma, die 2015 von Fritz Trott, Cihan Aksakal und Frederik Fahning gegründet wurde, beschäftigt derzeit 250 Mitarbeiter. Zuletzt flossen 15 Millionen in das HR-Startup.

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#DealMonitor – 8 millionenschwere Startups, die wir im Blick behalten


Auch vor bzw. während der Corona-Krise sammeln immer mehr Startups und Grownups üppige Millionenbeträge ein. Einige dieser Jungunternehmen kennt in der Szene quasi jeder, andere wiederum fliegen auch trotz bekannter Investoren und millionenschwerer Investmentbeträge noch immer weiter unter dem üblichen Szene-Radar. Die wichtigsten, interessantesten und größten Finanzierungsrunden (bei denen die Summe tatsächlich bzw. annähernd bekannt ist) listen wir an dieser Stelle deswegen noch einmal gebündelt auf.

DataGuard
Der Londoner Wachstumsinvestor One Peak investierte kürzlich 20 Millionen US-Dollar in DataGuard. Die 2017 gegründete Münchner Jungfirma, das über 100 Mitarbeiter beschäftigt, positioniert sich als “Datenschutz- und Compliance-Unternehmen”. Das Startup “analysiert über seine proprietäre Softwareplattform die Datenverarbeitung seiner Kunden, dokumentiert Kern- und Standardprozesse, schult Mitarbeiter und unterstützt bei der Abwicklung von Datenschutzverstößen, Datenschutzprüfungen und Betroffenenanfragen”.

Twaice
Der Frühphasen-Investor Creandum sowie die Bestandsinvestoren Cherry Ventures, UVC Partners und Speedinvest investierten kürzlich 11 Millionen Euro in Twaice, das 2018 gegründet wurde. Das Münchner Startup entwickelt eine Batterieanalysesoftware. Konkret ermöglicht die Jungfirma Batterie- und Elektrofahrzeugherstellern, Flottenbetreibern und Finanzdienstleistern Batterien hinsichtlich Effizienz, Sicherheit und Zuverlässigkeit zu optimieren.

Lilium
Der chinesische Internet-Konzern Tencent, Atomico, Freigeist und LGT investierten kürzlich 240 Millionen US-Dollar in den Münchner Flugtaxi-Entwickler Lilium. Der junge Lufttaxi-Hersteller wurde 2015 von den vier Ingenieuren Daniel Wiegand, Sebastian Born, Patrick Nathen und Matthias Meiner gegründet. “Die Investoren dieser Runde hatten alle bereits in Lilium investiert, sie kennen unsere Pläne, unsere internen Berechnungen. Sie wissen um die Leistung des Lilium-Jets”, sagte Mitgründer im Interview mit dem Handelsblatt.

Prolupin
Capricorn Partners und Novax, ein Wachstumsinvestor aus Stockholm, sowie Munich Venture Partners und eCapital Entrepreneurial Partners investierten kürzlich einen zweistelligen Millionenbetrag in Prolupin. Das Unternehmen bietet Lebensmittel aus Lupinen-Eiweiß an – etwa Joghurt, Desserts, Frischkäse, Milch und Eis. Prolupin ging 2010 als Fraunhofer Spin-off an den Start.

Penta
RTP Global, Holtzbrinck Ventures, ABN AMRO Ventures, VR-Ventures und finleap investierten kürzlich 18,5 Millionen Euro in Penta. Das frische Kapital soll in”Technologie, Produkt, Kundenservice und Marketing” fließen. Außerdem plant das FinTech “die Expansion in andere europäische Märkte”. Penta positioniert sich als “digitale Plattform für das Business Banking”. Unternehmen können über Penta ein Geschäftskonto beantragen. Das Startup wurde 2014 von Luka Ivicevic und Lav Odorovic gegründet.

refurbed
Evli Growth Partners, Almaz, Bonsai Partners, All Iron Ventures und FJ Labs investierten kürzlich 15,6 Millionen Euro in refurbed. “Das ist bislang das zweithöchste Series-A-Funding in Österreich und damit eines der höchsten Investments in ein Wiener Startup überhaupt”, teilt das Startup mit. Das 2017 von Peter Windischhofer, Kilian Kaminski und Jürgen Riedl gegründete Unternehmen kümmert sich um “refurbished Electronics”. Derzeit ist refurbed in Österreich, Deutschland, Italien und Polen tätig.

FinCompare
Speedinvest, ING Ventures und UNIQA Ventures sowie weitere “internationale Finanz- und Privatinvestoren” – darunter Elevator Ventures. investierten kürzlich weitere 12 Millionen Euro in FinCompare. Das Berliner FinTech, das von Watchmaster-Mitgründer Stephan Heller gegründet wurde, positioniert sich als “digitale Plattform für die Unternehmensfinanzierung”. ING Ventures, Speedinvest und UNIQA Ventures investierten im Sommer 2018 bereits 10 Millionen Euro in FinCompare.

PlanRadar
Insight Partners und e.ventures investierten kürzlich gemeinsam mit den Bestandsinvestoren Berliner Volksbank Ventures, Cavalry Ventures sowie aws Gründerfonds 30 Millionen Euro in das Wiener Proptech PlanRadar. Der aws Gründerfonds, Cavalry Ventures und Berliner Volksbank Ventures investierten 2017 bereits einen Millionenbetrag in das Startup. Die cloudbasierte Lösung von PlanRadar ermöglicht die Erfassung und Dokumentation von Baumängeln am Smartphone oder Tablet.

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