#Brandneu – 7 neue Startups: The Football Club, Bytefabrik.AI, Predium, Tensor Solutions, dasABOmobil, HeyPractice, Schrottbienen


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

The Football Club
Das Münchner Startup The Football Club, das von den beiden Kickbase-Machern Ante Kristo und Josip Kristo gegründet wurde, setzt als Fußball-Fantasy-Manager auf den NFT-Trend. Das Motto dabei lautet: “Sammle & gewinne seltene NFT-Items, die nur dir gehören und trade sie um echte Gewinne zu erzielen.”

Bytefabrik.AI
Bytefabrik.AI aus Karlsruhe entwickelt eine Softwarelösung, um hochfrequente Industriedatenströme zu analysieren. Die No-Code-Lösung der Jungfirma verwandelt dabei “Live-Maschinendaten in mehrwertbringende datengetriebene Anwendungen”. Zielgruppe der von Dominik Riemer, Philipp Zehnder und Patrick Philipp gegründeten Firma  sind Maschinen- und Anlagenbauer sowie Maschinenbetreiber.

Predium
Predium aus München, von Jens Thumm, Mohamed Ali Razouane und Maximilian Körner gegründet, entwickelt eine “All-in-One Softwarelösung, die ESG-Bilanzen von Gebäuden ermittelt, Maßnahmen zur CO2-Reduktion vorschlägt und diese mit einer Investitionsrechnung hinterlegt”.

Tensor Solutions
Tensor Solutions, ein Spin-off der Universität Ulm, möchte “Transparenz und Nachvollziehbarkeit in KI-Systeme bringen und erklärbar machen, wie genau diese arbeiten”. Das Motto dabei lautet: “Looking inside the black-box of Machine Learning.”

dasABOmobil
dasABOmobil aus Hamburg bietet eine digitale Auto-Abo-Plattform für Händler:innen. Die Plattform von Gründer Jürgen Kolodziej soll es Händler:innen ermöglichen, Fahrzeuge herstellerunabhängig und individuell im Abo anbieten zu können. Dabei entstehen keine Kosten für die Vermittlung von Kunden.

HeyPractice
HeyPractice aus Wuppertal, das von David Neuendorf und Christian Panne gegründet wurde, positioniert sich als “adaptive und KI-unterstützte Lernumgebung, die es Unternehmen ermöglicht, Schulung- und Weiterbildungsformate gezielt mit praxisnahen Übungen zu verknüpfen”. 

Schrottbienen
Das Startup Schrottbienen aus Neuss bietet einen Abholservice für das Recycling von Metallschrott aus Gewerbebetrieben und Privathaushalten an. Das Gründerteam bestehen aus Florian J. Kriependorf, Sebastian Kopsan und Thilo Hamm  verspricht dabei: “Wir sind die Experten in Metallschrott-Recycling und haben einen Service entwickelt, der einzigartig ist. Ein mobiler Schrottplatz auf vier Rädern.”

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Brandneu – 9 neue Startups: Circulee, CibusCell, Unbound Nation, Conflee, Ivy, Goyaa, Repath, einwert, Aimino


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Circulee
Beim Berliner Unternehmen Circulee dreht sich alles um gebrauchte IT-Hardware. Das Sortiment der Jungfirma umfasst etwa Laptops, Smartphones, Monitoren und Tablets. “Alle Geräte waren zuvor in Konzernen im Einsatz und werden in einwandfreiem Zustand angeboten”, teilt das von Thomas Gros, Mathias Wagner und Ulrich Bergmann gegründete Startup mit. 

CibusCell 
CibusCell aus Speyer setzt auf eine Software, die Wasserstoffherstellern und -anbietern helfen soll, ihre Systeme zu managen. “CibusCell offers management dashboards to gain quick overviews on all devices and locations including financial reporting, market data and historical information”, teilt die von Marcus Rübsam, Armin Schwarz und David Schwarz gegründete Firma mit.

Unbound Nation
Unbound Nation aus Zug bezeichnet sich als “decentralized GameFi ecosystem and community”. In der Selbstbeschreibung des von Philipp Huebner und Steven Figura gegründeten Startups  heißt es: “Unbound Nation disrupts boundaries for a fair virtual world through NFT lending in the blockchain gaming industry that enables people globally to be onboarded to the metaverse economy.”

Conflee
Über die Jungfirma Conflee aus Stuttgart, die von Faraz Arshad und Nasir Saeed Khan vorangetrieben wird, können Onliner:innen ihre Fahrzeuge “einfach und ohne großen technischen Aufwand” als Car-Sharing-Fahrzeug nutzen. Zielgruppe sind dabei unter anderem Gemeinden mit ihrem Fuhrpark.

Ivy
Das Münchner Startup Ivy möchte E-Commerce umweltfreundlicher machen. In der selbstbeschreibung heißt es: “Ivy is building the one-stop-shop for sustainable consumption. We leverage one-click-checkout technology to offer a frictionless and 100% climate neutral shopping experience at no additional cost.”

Goyaa
Das Frankfurter LegalTech Goyaa, das von Heike Rehm und Lara Ludwig gegründet wurde, möchte Anwaltskanzleien und Rechtsabteilungen bei juristischer Dienstleistungen unterstützen. Zum Konzept schreiben die Hessinen: “We provide you with an all-in-one solution to realize, run and manage digital legal services.”

Repath
Das Hamburger ClimateTech Repath möchte Unternehmen helfen, mit Klimarisiken umzugehen. In eigener Sache schreibt die Jungfirma: “We use the results of the latest and high-resolution climate model calculations and provide you with analyses of terabytes of data processed in our platform.”

einwert
Das Münchner PropTech einwert, das von Christina Mauer und Maximilian Schlachter gegründet wurde, bringt sich als “Hybrid-Gutachter in der Immobilienbewertung” in Stellung. Die Jungfirma verbindet dabei “institutionelle Investoren mit geeigneten Gutachtern vor Ort.”

Aimino
Aimino aus Karlsruhe, von Duc Tam Nguyen und Thi Hoai Phuong Nguyen gegründet, möchte mit künstlichen Bilddaten KI-Systeme verbessern. “With Amelia, 95% fewer data points are required for AI applications, saving cost and time and ensuring your data privacy”, schreibt das Team. 

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#DealMonitor – Great Hill investiert 180 Millionen in Echobot-Leadfeeder-Fusion – Unicorn Omio sammelt 80 Millionen ein


Im #DealMonitor für den 21. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Omio
+++ Die amerikanische Investmentbank Lazard Asset Management, Stack Capital Group, NEA, Temasek und Co. investieren 80 Millionen US-Dollar in Omio. Über das Berliner Unicorn, 2013 von Naren Shaar gegründet, können Nutzer Bahn-, Bus- sowie Flugtickets vergleichen und auch buchen. Temasek, Kinnevik, Goldman Sachs, NEA und Kleiner Perkins investierten im Sommer 2020 rund 100 Millionen Dollar in das Travel-Startup. Insgesamt flossen nun schon rund 380 Millionen Dollar in Omio. “Aus dem Unternehmensumfeld heißt es jedoch, es habe sich um eine Flat Round gehandelt – die Bewertung ist also im Vergleich zur Vorrunde gleich geblieben”, schreibt Gründerszene zum Investment. “Diese Finanzierung durch eine starke Investorengruppe nach mehr als zwei harten Jahren unterstreicht das enorme Potenzial unseres Geschäftsmodells sowie unsere Überzeugung, dass das menschliche Bedürfnis zu reisen ungebrochen ist. Das eingeworbene Kapital wird umsichtig eingesetzt, um die globalen Expansionsaktivitäten, einschließlich Unternehmenskäufe, wieder voranzutreiben”, teilt Omio mit. Mehr über Omio

Enpal
+++ Prime Capital stellt dem Berliner Unicorn Enpal im Rahmen eines nachrangigen Mezzanine-Darlehen 70 Millionen Euro zur Verfügung. “Diese Finanzierungszusage schließt sich der Finanzierung durch von BlackRock beratene Fonds vom September 2021 von 345 Millionen Euro an”, teilt das Unternehmen mit. Das 2017 von Mario Kohle (Käuferportal-Gründer), Viktor Wingert und Jochen Ziervogel gegründete Unternehmen, das Solaranlagen vermietet, sammelte nun schon 800 Millionen Euro ein – “davon 500 Millionen Refinanzierungskapital und 300 Millionen Wachstumskapital”. In der Presseaussendung heißt es weiter: “Zugleich arbeitet Enpal daran, mit bestehenden und neuen Geldgebern weitere Finanzierungslinien aufzunehmen, um damit die Fremdkapitalzusagen auf über 1 Milliarde Euro zu steigern”. Mehr über Enpal 

Wingcopter 
+++ Die Rewe Group, Salvia, XAI Techologies, der japanischen Handelskonzern Itochu sowie Altinvestoren wie Futury Capital und Xplorer Capital investieren 42 Millionen Euro in Wingcopter. Das Startup aus Weiterstadt, das Transportdrohnen für humanitäre und zivile Anwendungen entwickelt, wurde 2017 von Tom Plümmer, Jonathan Hesselbarth und Ansgar Kadur gegründet. “Die neue Finanzierung ermöglicht es Wingcopter, seine Drone-Delivery-Dienstleistungen rund um den Globus auszubauen”, teilt das Unternehmen mit. Xplorer Capital aus dem Silicon Valley und der hessische Geldgeber Futury Regio Growth Fund sowie Futury Ventures und Hessen Kapital investierten zuletzt 22 Millionen US-Dollar in Wingcopter. Mehr über Wingcopter

TradeLink
+++ Insight Partners und die Altinvestoren Point Nine Capital und Fly Ventures investieren 12 Millionen Euro in TradeLink. Das Münchner Startup, das Anfang 2020 von Frederic Krahforst, Tobias Nendel (Outfittery-Mitgründer) und Michael Bücker gegründet wurde, positioniert sich als “digitale Lösung für Liefer- und Transportabstimmung rund um das Lager”. Zielgruppe sind insbesondere Logistikleiter, Kontraktlogistiker und Lagerleiter. “The funding will be used to enhance the functionalities of the SaaS platform and scale marketing and sales activities to deliver the simplest and most effective platform to collaborate in logistics and supply chains. We are really excited about the future”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über TradeLink 

Kranus Health
+++ Der französische Investor Karista, Peak Pride, Altinvestoren wie High-Tech Gründerfonds (HTGF) und A Round Capital sowie mehrere Angel-Investoren investieren 6,5 Millionen US-Dollar in Kranus Health. Das Berliner Startup, von Thilo Kleinschmidt und Jens Nörtershäuser gegründet, möchte “Männern durch einen einfachen und unkomplizierten Zugang zu neuester medizinischer Versorgung ein gesünderes und längeres Leben ermöglichen”. “Das Geld investieren wir in den Ausbau des Vertriebs in Deutschland, um möglichst viele Patienten mit unserer Therapie zu erreichen”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über Kranus Health

Roq.ad
+++ DNX Ventures, AperiamVentures und OCA Ventures investieren 7 Millionen US-Dollar in Roq.ad. “Roq.ad will use the funding to expand commercial and technology teams, fuel growth in new segments and geographies, and accelerate the distance between its product and competitors”, teilt das Unternehmen mit. Das Berliner Unternehmen, 2015 vom Ex-madvertise-Macher Carsten Frien in Berlin gegründet, ermöglichte einst Werbetreibenden Storytelling über verschiedene Endgeräte zu betreiben. Inzwischen positioniert sich die Jungfirma als “GDPR/CCPA-compliant, probabilistic, multi-device identity resolution provider”. K – New Media, Astutia Ventures, pd ventures, NWZ Digital, media + more Venture und diverse weitere Investoren setzten in der Anfangszeit auf Roq.ad. Bis Ende 2017 flossen rund 1,7 Millionen in das Startup. Im Rahmen einer Planinsolvenz erfolgte 2019 der Neustart von Roq.ad. Mehr über Roq.ad

Vaeridion 
+++ Jetzt offiziell: Vsquared Ventures, Project A Ventures und Finanzcheck.de-Gründer Andreas Kupke investieren – wie Ende Mai im Insider-Podcast berichtet – in Vaeridion. Im Rahmen der Investmentrunde fließen 3,2 Millionen Euro. Das Startup aus München, das von den ehemaligen Airbus-Mitarbeitern Sebastian Seemann und Ivor van Dartel gegründet wurde, kümmert sich um “Green Air Mobility”. Das elektrische Flugzeug der Jungfirma soll neun Passagiere plus Crew bis zu 500 Kilometer transportieren können. Mehr über Vaeridion

Evy Solutions
+++ “Gesellschafter sowie Bestandsinvestoren” investieren 1,6 Millionen Euro in Evy Solutions. Das Kölner Startup, 2017 von Michael Vogel und Arian Storch gegründet, kümmert sich um KI-gestützte Dokumentenverarbeitung und Prozessautomatisierung. “Wir werden das Geld für den weiteren Ausbau unseres Geschäfts in der DACH-Region nutzen”, teilt die Jungfirma mit.  27 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Evy Solutions. Mehr über Evy Solutions

TextCortex
+++ btov Partners, Speedinvest, Entrepreneur First sowie Business Angels wie Amar Shah und Holger Hengstler investieren 1,2 Millionen US-Dollar in TextCortex. Das Startup aus Berlin, von Dominik Lambersy und Ceyhun Derinbogaz gegründet, generiert auf Knopfdruck kurze Social-Media-Texte. “Use our AI product description generator tool to create unique, captivating & SEO-optimized content for your Ecommerce store within seconds. Start creating product descriptions that convert”, heißt es auf der Website.

renovido
+++ Nicht genannte Geldgeber investieren eine siebenstellige Summe in renovido. Das Startup aus Mönchengladbach, 2020 von Julian Roth-Schmidt und Willi Rack gegründet, bietet Küchen-Abos an. “Um ein Küchen-Abo mit so niedrigen Preisen realisieren zu können, haben wir die Produktauswahl und den Prozess bis ins letzte Detail optimiert”, heißt es auf der Website. 8 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für renovido.

MERGERS & ACQUISITIONS

Echobot
+++ Das Karlsruher Sales-Intelligence-Unternehmen Echobot und das finnische Unternehmen Leadfeeder, das sich um Web-Visitor-Analyse kümmert, fusionieren. Das amerikanische Private-Equity-Unternehmen Great Hill Partners “setzt 180 Millionen Euro ein, um den Zusammenschluss zu unterstützen und dem neu gegründeten Unternehmen dabei zu helfen, seine Produktinnovationen voranzutreiben, seine Vertriebstrukturen zu erweitern und das internationale Wachstum zu beschleunigen”. Weitere 50 Millionen Euro stehen für weitere Übernahmen zur Verfügung. Das neue Unternehmenmit Hauptsitz in Karlsruhe beschäftigt 250 Mitarbeiter:innen. Echobot wurde 2011 von Bastian Karweg gegründet. Leadfeeder ging 2012 an den Start.

VENTURE CAPITAL

G+D Ventures
+++ Die Europäische Investitionsbank (EIB) und G+D Ventures, der Venture Capital-Ableger des Sicherheitsunternehmens Giesecke+Devrient (G+D), gründen eine “Co-Investment-Plattform zur Investition in europäische TrustTech-Startups”. Die beiden Partner stellen dafür jeweils 25 Millionen Euro zur Verfügung. “Ziel des Fonds ist es, in die Entwicklung innovativer Lösungen zu investieren, die dazu beitragen, das Vertrauen (Trust) in eine digitale (Tech) Gesellschaft zu stärken. Dazu zählen unter anderem Lösungen für Cybersecurity, Technologien zum Schutz der Privatsphäre, das Management digitaler Identitäten, sowie sichere Authentifizierungs- und Zahlungssysteme”, heißt es in der Presseaussendung.

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#Brandneu – 8 neue Startups: Protectwatch, Ladon Energy, Heizungskauf-Online, Bluquist, AccessOwl, respeak, zero44, Planhero


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Protectwatch
Protectwatch aus Zwickau erhebt und verarbeitet Vitaldaten mit einer App und einer Gesundheitsuhr. Durch die Auswertung der Daten und vorzeitiger Warnung der Nutzer:innen soll das System von den Gründern Thomas Krause und Jan Wabst dabei helfen können, Infektionsketten frühzeitig zu erkennen und einzudämmen.

Ladon Energy
Das Jungunternehmen Ladon Energy aus Hannover, das insbesondere von optimise-it-Gründer Johannes Schnitzler gegründet wurde, entwickelt einen intelligenten Energiesensor, der dafür sorgt, dass Energie immer dann genutzt wird, wenn sie günstig ist.

Heizungskauf-Online
Das Hamburger Startup Heizungskauf-Online, gegründet von Thomas Lippa, möchte Hauseigentümer:innen mittels Konfigurator die Auswahl zum passenden Heizsystem erleichtern. Das Konfigurator-System stellt in Echtzeit eine Leistungsbeschreibung her. Diese Anfrage kann kostenfrei von Betrieben in der Umgebung geöffnet und mit Preisen versehen werden. 

Bluquist
Bei Bluquist aus Potsdam dreht sich alles um Mitarbeiterentwicklung. Und so funktioniert das von Johannes Ehrhardt und Dominik Ostermaier gegründete Startup: “bluquist delivers unique quality data for the individual development of employees, roles, positions and teams to enable better staffing and targeted development across your whole organisation.”

AccessOwl
AccessOwl aus Berlin, das von Mathias Nestler und Philip Eller gegründet wurde, möchte die Art und Weise, wie Unternehmen Benutzerkonten in ihren SaaS-Anwendungen verwalten vereinfachen. Das Motto dabei lautet: “Orchestrate your employees’ access to SaaS tools – right in Slack.”

respeak
Bei respeak aus Karlsruhe dreht sich alles um Dialoge. “Keiner hat Lust auf Umfragen. Mit respeak verteilen Sie stattdessen sprechenden Dialoge. Für mehr Antworten, mehr Details, und eine Datenauswertung in Echtzeit”, teilt das Unternehmen von den Gründern Jasper Feine und Tim Rietz  zum Konzept mit.

zero44
Das Berliner Startup zero44, ein Projekt aus dem Hause Flagship Founders möchte Reedereien, Schiffsmanager und Charterer dabei unterstützen, “die CO2-Emissionen ihrer Flotte zu messen und zu steuern”. Das ClimateTech verspricht dabei “konkrete Entscheidungshilfen für die CO2-Planung”.

Planhero
Planhero aus Dresden, von Michel Graupner gegründet, entwickelt eine Software, “die Pflegedienstleitung und die Pflegenden entlasten soll, indem sie binnen Sekunden das Ausfallmanagement übernimmt und Ersatz bietet für eine Pflegekraft, die ihren eingeplanten Dienst nicht antreten kann”.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – CoachHub sammelt 200 Millionen ein – Airbank bekommt 20 Millionen – Grupa Pracuj übernimmt softgarden


Im #DealMonitor für den 14. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

CoachHub
+++ Die Late-Stage-Investoren Sofina und SoftBank sowie die Altinvestoren Molten Ventures, Silicon Valley Bank, HV Capital, RTP Global, Signals Venture Capital und Speedinvest investieren 200 Millionen US-Dollar in CoachHub. Das Berliner EdTech-Startup, 2018 von den Seriengründern Yannis und Matti Niebelschütz (MyParfüm) ins Leben gerufen, verbindet Führungskräfte und Mitarbeiter:innen von Unternehmen mit Coaches. “Die jüngste Finanzierungsrunde wird die weitere Expansion vorantreiben, wobei der Schwerpunkt auf den Vereinigten Staaten liegt. Das Unternehmen plant, seine Mitarbeiterzahl von 850 weltweit auf mehr als 1.000 bis zum Jahresende zu erhöhen”, heißt es in der Presseaussendung. Insgesamt flossen nun schon 330 Millionen Dollar in die Jungfirma. Zuletzt übernahm CoachHub die Coaching-Sparte des österreichischen Unternehmens Klaiton und den französischen Wettbewerber MoovOne. Über den geplanten Einstieg von Softbank haben wir bereits Ende März im Insider-Podcast berichet. Mehr über CoachHub

Distribusion 
+++ Das Private Equity-Unternehmen Lightrock sowie die Altinvestoren Creandum und Northzone investieren 30 Millionen Euro in Distribusion. Das Berliner Startup, 2013 von Julian Hauck, Johannes Thunert und Bastian Porzner als Fernbusssuche Fahrtenfuchs gegründet, positioniert sich inzwischen als “B2B ground transportation marketplace”. In der Selbstbeschreibung heißt es: “Distribusion connects hundreds of coach/bus, rail and public transport providers worldwide to a global network of travel retailers, including OTAs, mobility platforms, meta searches, GDSs, travel agency chains, and more”. Anfang 2019 übernahmen Creandum und Northzone im Rahmen einer Pay to play-Runde die Mehrheit (56 %) an Distribusion. Nun scheint das Unternehmen wieder auf Kurs. Lightrock hält nun knapp 22 % an Distribusion. Creandum und Northzone halten nun noch 45 % der Distribusion-Anteile. Mehr über Distribusion

Airbank 
+++ Molten Ventures und Speedinvest investieren 20 Millionen US-Dollar in Airbank. Das Berliner Startup, das 2021 von Christopher Zemina und Patrick de Castro Neuhaus gegründet wurde, kann man als eine Art CFO-Cockpit bezeichnen. “Mit dem frischen Kapital will das Startup sein Team von derzeit 40 Mitarbeitern vergrößern und das Geschäft in Europa ausbauen”, heißt es in der Presseaussendung. New Wave, Speedinvest, Calm/Storm Ventures, Tiny.VC und einige Angel-Investoren investierten zuvor bereits 2,5 Millionen Euro in Airbank. Mehr über Airbank

Laserhub
+++ Der finnische Geldgeber Evli Growth Partners, Fuse Venture Partners und FJ Labs, Schenker Ventures sowie Altinvestoren wie Project A Ventures, Point Nine Capital und Acton Capital investieren eine ungenannte Summe, sicherlich aber eine zweistellige Millionensumme, in Laserhub. Das Startup aus Stuttgart, das 2017 von Adrian Raidt, Christoph Rößner und Jonas Schweizer gegründet wurde, betreibt eine “Online-Plattform für die Beschaffung von maßgeschneiderten Blech- und Drehteilen”.  Mit dem frischen Kapital möchte das Unternehmen “seine führende Position im Bereich digitaler Plattformen in Europa massiv ausbauen”. Bis Ende 2020 flossen bereits rund 11 Millionen Euro in Laserhub. Mehr über Laserhub

Pile
+++ Anthemis, Ilavska Vuillermoz, Barclays Female Innovators Lab, Auxxo Female Catalyst Fund sowie Business Angels wie Carolin Gabor, Max Tayenthal, Jens Lapinski, Mario Götze, Niklas Jansen, Christian Reber, Maex Ament, Gloria Bäuerlein und Jenny Dreier investieren 2,8 Millionen Euro in Pile – siehe FinanceFWDDas Berliner FinTech, hinter dem insbesondere Penta-Gründerin Jessica Holzbach steckt, setzt auf Crypto-as-a-Service. Zielgruppe sind Startups, Neobanken und andere FinTech-Firmen. 

qbilon
+++ Bayern Kapital sowie die beiden Family Offices Vetos und DI Beteiligungs GmbH (Iglhaut) investieren eine “gut sechsstellige” Summe in qbilon. Das Startup aus Augsburg, das 2019 von Simon Lohmüller, Melanie Langermeier, Thomas Driessen und Julian Kienberger gegründet wurde, kümmert sich um die Erfassung und Optimierung hybrider IT-Landschaften. “Mit dem eingeworbenen Kapital soll das Produkt technisch weiterentwickelt werden, zusätzliche Analysefunktionen erhalten und für neue Einsatzbereiche erweitert werden”, teilt das Startup mit.

Eleet Games
+++ Blockchain Founders Group und Blockrocket sowie Gameforge-Gründer Alexander Rösner investieren in Eleet Games. Das Unternehmen aus Karlsruhe, vom ehemaligen Gameforge-Chef Carsten van Husen gegründet, positioniert sich als Spieleschmiede, die “sowohl traditionelle als auch Blockchain-Spiele anbietet”. “Im Mittelpunkt steht einzig das Spielerlebnis, die Crypto-Komponente bleibt optional”, teilt das Unternehmen mit.

MERGERS & ACQUISITIONS

softgarden
+++ Das polnische HR-Unternehmen Grupa Pracuj, das Arbeitgeber bei der Rekrutierung, Bindung und Entwicklung von Mitarbeitern unterstützt, übernimmt das Berliner HR-Unternehmen softgarden. “Es handelt sich um die größte internationale Übernahme der vergangenen Jahre durch ein polnisches Tech-Unternehmen in Deutschland sowie in der DACH-Region. Die Transaktion hat einen Wert von fast 118 Millionen Euro”, teilen die Unternehmen zur Übernahme mit. softgarden, 2005 von Dominik Faber und Stefan Schüffler gegründet, wird nach eigenen Angaben derzeit von 1.700 Arbeitgeber:innen eingesetzt. 140 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für das Unternehmen, das seit 2018 zu Investcorp Technology Partners gehört. 2020 erwirtschaftete softgarden einen Umsatz in Höhe von rund 22 Millionen Euro. Mehr über softgarden

Highsnobiety
+++ Der Berliner Modegigant Zalando übernimmt die Mehrheit an Highsnobiety. Das Berliner Unternehmen, das von David Fischer gegründet wurde, startete 2005 als Turnschuh-Blog. Seitdem entwickelte sich die Plattform vom privaten Blog zum weltweit bekannten Lifestyle-Magazin. “Highsnobiety wird als strategischer und kreativer Berater von Zalando fungieren und in den Bereichen inspirierendes Storytelling und Sortimentsgestaltung unterstützen”, heißt es in der Presseaussendung. Reimann Investors, Felix Capital und Co. investierten in den vergangenen Jahren rund 8 Millionen Euro in Highsnobiety. Das Unternehmen erwirtschaftete 2021 einen Umsatz in Höhe von rund 22 Millionen Euro. Mehr über Highsnobiety

Agon Digital
+++ Das Berliner Unternehmen ShowHeroes, ein Produzenten für Videos, die für mobile Einsätze und Social Media-Kanäle optimiert sind, übernimmt die italienische Performance-Marketing-Agentur Agon Digital. “Ziel dieses Zusammenschlusses ist es, das innovative ShowHeroes Group Angebot in Deutschland sowie in weiteren europäischen Märkten konsequent auszubauen”, teilt das Unternehmen mit. ShowHeroes wurde 2016 von Ilhan Zengin, Mario Tiedemann und Dennis Kirschner gegründet

VENTURE CAPITAL

High-Tech Gründerfonds
+++ Der Bonner Seed-Investor High-Tech Gründerfonds (HTGF) verkündet das First Closing seines vierten Fonds. 400 Millionen sind bereits im Topf.  “Das Second Closing erfolgt noch in diesem Jahr und damit deutlich schneller als noch beim Vorgängerfonds. 40 Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen beteiligen sich am HTGF IV, vor allem der Mittelstand ist stark vertreten, hinzu kommen zahlreiche Großunternehmen und Family Offices”, teilt der Geldgeber mit.

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äDHDL – The Plant Box, Bavarian Rescher, Res-T, WireStyle, Smartbraille treten vor die Löwen


In der elften Staffel der erfolgreichen Vox-Gründershow “Die Höhle der Löwen” (DHDL) wittert das Löwenrudel wieder fette Beute. Die Jury besteht in dieser Staffel erneut aus dem Regal-Löwen Ralf Dümmel, dem Pharma-Löwen Nils Glagau, dem Influencer-Löwen Georg Kofler, dem Sales-Löwen Carsten Maschmeyer, der Beauty-Löwin Judith Williams, der Familien-Löwin Dagmar Wöhrl und dem GreenTech-Löwen Nico Rosberg.

Die DHDL-Startups der Woche

The Plant Box
Die große Osterfolge startet tierisch gut! Denn das Gründer-Duo Alice Özserin und Anne Baltes-Schlüter betritt die Höhle mit zwei Schafen: Heidi und Peter. Und das hat einen guten Grund, denn The Plant Box bietet Balkonkastenbepflanzungen in einer Socke aus Schafwolle an. Auch als Stadtpflanze ist Betriebswirtin Anne ein grüner Balkon immer wichtig: „Ich habe aber schnell festgestellt, wie schmutzig es wird, wenn man einen Balkonkasten bepflanzt. Wenn man dann noch ohne Auto zum Baumarkt und Erde und Pflanzen schleppen muss, im worst case sogar bis in den vierten Stock – dann hat man den Kaffee auf“, erinnert sich die 41-Jährige. „Kein Wunder, dass es so viele triste und kahle Balkone in Deutschland gibt.“ Damit soll dank The Plant Box Schluss sein! Das Start-up bietet fertig arrangierte Pflanzenkreationen, die nur noch in den Balkonkasten eingelegt werden müssen. Und das in einer ganz besonderen Verpackung: In einer Socke aus Schafwolle. „Schafwolle hat ganz viele tolle Eigenschaften“, erklärt Gartenbauwissenschaftlerin Alice Özserin. „Sie ist biologisch abbaubar und wasserregulierend.“ Dazu kommen Inhaltsstoffe wie Kalium, Phosphor, Stickstoff oder Schwefel: „Unglaublich gute Nährstoffe für die Pflanzen und ein idealer Langzeitdünger“, wie Alice ausführt. Die Kund:innen können aktuell unter einer Auswahl von bis zu 25 Pflanzenkreationen wählen, die entweder nur in der Schafwolle oder optional in der Schafwolle und der eigens entwickelten PLANT BOX (hergestellt aus 100 Prozent recycelten Pflanzenöl) geliefert wird. „Wir wollen expandieren, am liebsten in ganz Europa“, erklärt Anne Baltes-Schlüter. Damit ihr Unternehmen wachsen kann, hoffen die Gründerinnen auf ein Investment von 150.000 Euro und bieten dafür 10 Prozent ihrer Firmenanteile. Das Herz des Pflanzenliebhabers Carsten Maschmeyer schlägt sofort höher und auch Judith Williams blüht richtig auf. Doch wird es auch zu einem Deal kommen?

Bavarian Rescher (jetzt BBQ Rescher)
Vor sechs Jahren haben sich Alexander Feilen und Tobias Daniel über ihre Partnerinnen kennengelernt und entdeckten schnell ihre gemeinsame Leidenschaft: Das Grillen. Damit sind sie in Deutschland nicht alleine: „97 Prozent der Deutschen grillen gerne, 90 Prozent haben sogar einen eigenen Grill“, erklärt Alexander Feilen. Damit das Grillgut in Zukunft perfekt gelingt, haben die beiden Bayern den Bavarian Rescher entwickelt, den sie den Löwen schmackhaft machen wollen. “Rescher”? Da tappen vor allem die Nordlichter unter den Löwen im Dunkeln. „Erklär das mal einem Hamburger“, fordert Ralf Dümmel. Von den bayerischen Gründern gibt’s vor der Produktpräsentation darum zunächst einen Vokabel-Crashkurs: „Knusprig heißt bei uns resch. Bauchfleisch heißt bei uns Wammerl. Und statt Guten Appetit sagen wir An Guadn“, erklärt Tobias Daniel. Ihr Bavarian Rescher soll dementsprechend für ein resches Wammerl sowie für den perfekten Garpunkt und die perfekte Kruste bei Fisch und Fleisch sorgen. Hergestellt ist ihr Produkt aus einem Stück Edelstahl, mit Haltegriffen sowie Einkerbungen für das Grillgut und ist spülmaschinengeeignet. Für ihr Grill-„Must Have“ erhoffen sich die beiden Bayern ein Investment von 50.000 Euro und bieten dafür 20 Prozent Firmenanteile. Läuft einem der Löwen bereits das Wasser im Mund zusammen?

Res-T
„Unsere Erfindung ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Lebensretter!“ Die drei leidenschaftlichen Wassersportler Marco Colombo (34), Gian-Luca Menn (29) und Nadine Zdych (34) genießen ihren Sport, wissen aber auch um die Gefahren. Der ehemalige italienische Profi-Zehnkämpfer Marco Colombo erzählt vom schweren Unfall seiner Freundin mit dem Stand-up-Paddelboard – mitten im Zürichsee: „Sie ist auf dem Board ausgerutscht und gefallen, hat sich die Schulter dabei ausgekugelt und konnte den Arm nicht mehr bewegen.“ Mit letzter Kraft konnte sie sich ans Ufer retten, doch das hätte auch ganz anders ausgehen können, wie der 34-Jährige berichtet: „Weltweit ertrinken jedes Jahr 37.000 Menschen.“ Schwimmwesten sind also ein Muss, die klassischen Westen seien für den küstennahen Wassersport aber einfach nicht mehr zeitgemäß, erklärt Gian-Luca Menn: „Je nach Wassersportart ist es wichtig, dass man eine gewisse Bewegungsfreiheit hat, gerade im Schulter- und Oberarmbereich. Wenn man da eingeschränkt ist, ist es nicht nur unbequem, sondern es reduziert auch den Spaß.“ Viele Wassersportler:innen verzichten deswegen auf eine Weste. Und genau hier kommt Res-T ins Spiel: Ein bequemes, stylishes Wassersport-Shirt mit UV-Schutz, das Bewegungsfreiheit garantiert. Der Clou: „Innerhalb von zwei Sekunden wird aus unserem T-Shirt eine richtige Rettungsweste“, erklärt Nadine Zdych. Möglich ist das durch eine kleine im Brustbereich eingearbeitete CO2-Kartusche und eine Kordel, an der der Träger ziehen muss, um den Aufblasmechanismus auszulösen. Für ihr Start-up benötigen die drei Wassersport-Fans 80.000 Euro und bieten dafür 15 Prozent Firmenanteile.

WireStyle
Nicht den Faden zu verlieren, ist vor allem den Gründern Thomas Willberger und André Gall zu wünschen. Denn mit WireStyle präsentieren sie jedem Löwen sein ganz persönliches Portrait – und das aus tausenden Nägeln und einem einzigen kilometerlangen Faden. „Angefangen hat alles an Weihnachten 2018“, erinnert sich Thomas Willberger. „Damals wollte ich meiner Freundin ein unvergessliches Weihnachtsgeschenk machen und ein Fadenbild herstellen.“ Dafür verbindet man viele Nägel in einem Brett mit einem Faden, bis ein Kunstwerk entsteht. Thomas erster Versuch kostete ihn 400 Nägel, 50 Meter Faden und 16 Stunden seiner Zeit. „Es war ganz schön viel Arbeit! Aber wir haben kurze Zeit später geheiratet, also glaube ich, dass das Geschenk gut angekommen ist“, lacht der 31-Jährige. André Gall erklärt weiter: „Wir haben uns überlegt, wie so ein Bild aussehen würde, wenn man statt einiger hundert mehrere tausend Nägel und statt einigen Metern mehrere Kilometer Faden verwendet.“ Der Diplom-Physiker und Fotograf baute einen Roboter, der die Nägel vollautomatisch mit einer Geschwindigkeit von zehn Nägeln pro Sekunde in die Platte schlägt und danach den Faden an den Nägeln entlang zieht. Aber woher weiß der Roboter, wo er die Nägel einhämmern und in welcher Reihenfolge er den Faden durchlegen muss, damit ein Bild entsteht? „Dafür habe ich eine Software geschrieben, die aus einem beliebigen Bild ein fotorealistisches Fadenbild berechnet“, erklärt Thomas, der einen Bachelor in Mechanical Engineering hat und darüber hinaus leidenschaftlicher Programmierer ist. Im Online-Shop können Kund:innen fertige Motive bestellen oder eigene Bilder hochladen. Damit ihr Unternehmen wachsen kann, benötigen die beiden Gründer ein Investment von 200.000 Euro und bieten dafür 15 Prozent Firmenanteile.

Smartbraille
Nebenberuflich ist Handelsunternehmer Ralph Brey leidenschaftlicher Thriller-Autor. 2013 veröffentlichte er seinen ersten Roman, den er voller Stolz auch im Büro präsentierte. Doch nicht alle kamen in diesen Lesegenuss: „Einer meiner Arbeitskollegen erblindet gerade“, erklärt Ralph damit auch gleich die Motivation für seine Erfindung. „Normalerweise liest ein blinder Mensch mit seinem Zeigefinger. Das Problem dabei ist: Ein Blindenbuchstabe ist einhundertmal größer als ein gedruckter Buchstabe für Sehende. 50 Kilo Papier sind gerade mal 300 Seiten.“ Aus diesem Grund steht blinden Menschen nur sehr wenig Literatur zur Verfügung. „Digital sieht das nicht viel besser aus“, erklärt Ralph. Denn die bisherige – zudem teure – Technologie nutzt mehrere elektronische Braille-Zeichen nebeneinander, um einen Lesefluss zu ermöglichen. Das muss doch besser, einfacher und günstiger gehen, fand der Vater eines Sohnes. Mit Smartbraille hat Ralph einen E-Book-Reader für Blinde entwickelt, bei dem die Elektronik auf ein Minimum reduziert ist und lediglich ein elektronisches Braille-Zeichen genutzt wird. Mit einem Sensor – ähnlich wie bei einer PC-Maus – liest der Blinde auf einer virtuellen Seite und spürt am Zeigefinger die Veränderung des Braille-Buchstabens. „Wir haben eine Software geschrieben, die ein E-Book in ein virtuelles Braille-Buch konvertiert, das wiederum auf einen E-Reader geladen werden kann“, erklärt Ralph und ist sicher: „Smartbraille bedeutet für blinde Menschen Zugang zur Literatur, zu Bildung, zu Inklusion und Selbstbestimmung.“ Mit Hilfe der Löwen will er mit seinem Prototyp in Serie gehen. Dafür benötigt der 40-Jährige 300.000 Euro und bietet dafür 20 Prozent seiner Firmenanteile.

Tipp: Alles über die Vox-Gründershow gibt es in unserer großen DHDL-Rubrik.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#Brandneu – 8 neue Startups: Pronary, Goldfinch, tagtu, CryptoSpaceFleet, askui, Summ, Pionix, dstack.ai


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Pronary
Hinter Pronary aus Darmstadt, von Artur Propp, Veysel Didier Kocamer und Seifeldin Elbarbary gegründet, verbirgt sich eine No-Code-Analysesoftware für Produktionsdaten. Das Unternehmen schreibt dazu: “Die Software ermöglicht es Unternehmen Ihre Produktion unkompliziert und intuitiv zu analysieren und somit Ihre Produktion kontinuierlich zu optimieren”.

Goldfinch
Das junge Unternehmen Goldfinch, das von Nil Basdas, Natalia Sastoque, Marvin Kröhl und Anurag Gupta in Frankfurt am Main gegründet wurde, setzt auf eine Software, die Lieferanten dabei unterstützt, Drohnen in ihre Flotte zu integrieren. Logistikfirmen sollen so die Chance haben, ein CO2-neutrales Transportmittel anbieten zu können. 

tagtu
tagtu aus Berlin, das von Michael Friedrich und Maxim Kahlert gegründet wurde, möchte Geschäftsreisen optimieren. “We build a SaaS platform helping companies and business travellers to better evaluate, plan and optimize business trips to travel wisely, deliver more on your trips”, heißt es in der Selbstbeschreibung.

CryptoSpaceFleet
Hinter CryptoSpaceFleet verbirgt sich ein Investoren-Club rund um das Thema Cryptowährungen und NFT. “Jeder Besitzer des NFTs bekommt Zugang zum Club und das eingenommene Geld wird in frische Projekte investiert. Von diesen Investitionen geht das meiste zurück an die Besitzer unserer NFTs”. 

askui
askui aus Karlsruhe, das von Jonas Menesklou und Dominik Klotz gegründet wurde, kümmert sich um die Automatisierung von UI-Tests. Auf der Website heißt es: “Bring vision to your code and automate any technology and any use case by automating operating systems instead of applications”.

Summ
Summ bringt sich als eine Art “Google Translate für Leichte Sprache”. Über die Plattform kann man jeden Text eingeben und erhält eine Übersetzung in einfacher Sprache. “So helfen wir Unternehmen und dem öffentlichen Sektor, Informationen leicht verständlich und inklusiv zu kommunizieren – schnell, günstig und skalierbar”. 

Pionix
Das junge Unternehmen Pionix kümmert sich um E-Auto-Ladeinfrastruktur und das lokale Energiemanagement. “Mit unserer Open Source Software EVerest wollen wir eine ganze Industrie zum Besseren verändern”, schreibt das Unternehmen aus Bad Schönborn.

dstack.ai
Das junge Unternehmen dstack.ai aus München, das von Andrey Cheptsov gegründet wurde setzt auf eine Entwicklerplattform, die es Unternehmen ermöglichen soll, “Deep-Learning-Modelle auf agile, kollaborative und reproduzierbare Weise zu trainieren”.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Brandneu – 7 neue Startups: Restack, Qdrant, up.lftd, Studicon, scio.zone, reel, Cito


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Restack
Das Berliner Startup Restack, das von Philippe Brule und Andres Tapia gegründet wurde, positioniert sich als “sicherer Ort, um Open-Source-Anwendungen auszuprobieren” Das Team schreibt zum Konzept: “Our mission is to unlock the full potential of open source products, for both their creators and users”.

Qdrant
Qdrant, das von Andre Zayarni und Andrey Vasnetsov gegründet wurde, entwickelt Open-Source-Technologien, um KI-Lösungen samt Metric Learning voranzutreiben. Mit einer neuronalen Suchmaschine bietet das Berliner Unternehmen bereits einen Service zum Speichern, Suchen und Verwalten von Vektoren. 

up.lftd
Das Berliner Startup up.lftd, das von Antonia Wälzholz und Klaus Großmann gegründet wurde, positioniert sich als Performance-Management- und Personalentwicklungs-Tool. Die HR-Software setzt dabei auf die “automatischen Erkennung der passendsten Feedback-Momente”.

Studicon
Studicon möchte Unternehmen und Studierende zusammenbringen. Studenten:innen geben ihre Qualifikationen auf der Plattform an und Unternehmen Projekte, die sie extern gelöst haben wollen. Studicon vermittelt dann die passenden Studierenden für das Projekt und übernimmt das Projektmanagement.

scio.zone
Hinter scio.zone verbirgt sich ein Marktplatz für Trainer und Akademien. Dabei übernimmt die Jungfirma aus Karlsruhe “alle Schritte der ‘Trainingskette’ – vom Onboarding der Netzwerkpartner über die Buchungsplattform bis hin zur Durchführung der Seminare auf einer eigenen Lernumgebung”.

reel
Das Berliner Dating-Startup reel, das von Valentin Rentzsch, Julia Enderle und Clara Undine Sawall gegründet wurde, beschreibt sich selbst als “intelligente Kreuzung aus Tiktok und Tinder. Das Ziel des Team ist es “echte, authentische Begegnungen und wirklich nice Dates” zu ermöglichen.

Cito
Mit Cito können Nutzer:innen einen Kurierdienst anfordern. So sollen zeitkritische Lieferungen und der Transport von Waren – innerstädtisch, national sowie international über die Plattform abgewickelt werden können. Das Jungunternehmen ist eine Tochtergesellschaft von Volkswagen bzw. Volkswagen Nutzfahrzeuge. 

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#DealMonitor – Instafreight sammelt 40 Millionen ein – Workwise erhält 12 Millionen – MediaShop kauft Geschenke24


Im #DealMonitor für den 9. März werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Instafreight
+++ Der Private-Equity-Geber Heliad und die Europäische Investitionsbank (EIB) sowie die Altinvestoren investieren 40 Millionen US-Dollar in das Logistik-Startup Instafreight. Das Berliner Startup, das 2016 von Philipp Ortwein und Gion-Otto Presser-Velder gegründet wurde, positioniert sich als digitale Spedition. Zielgruppe sind B2B-Kunden, die einzelne Palette oder komplette LKW-Ladung auf die Reise schicken wollen. Investoren wie Shell Ventures, 683 Capital und Rocket Internet investierten in den vergangenen Jahren bereits rund 25 Millionen Euro in das Unternehmen. “Mit den neuen Investitionen wird das Unternehmen die durch Pandemie und Ukraine-Krieg strapazierten Lieferketten resilienter machen, in dem dank des digitalen Geschäftsmodells noch mehr Kapazitäten für den europäischen Landtransport zur Verfügung gestellt und effizienter genutzt werden können”, teilt das Unternehmen mit. 200 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Instafreight. Mehr über Instafreight

Workwise
+++ Der Karlsruher Geldgeber Lea Partners und Armira Growth aus München investieren 12 Millionen Euro in Workwise. Das bisher gebootstrapptes Unternehmen, das 2013 von Jannik Keller und Martin Trenkle in Karlsruhe unter dem Namen Campusjäger gegründet wurde, positioniert sich als “umfassende Recruiting-Lösung”. bzw. Jobbörse. Rund 2.000 Unternehmen nutzen Workwise nach eigenen Angaben. Beim Start war das Unternehmen noch eine Jobbörse für Studierende und Berufsanfänger:innen. 140 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Workwise. “Die Geldmittel sollen jetzt vor allem die Produktentwicklung weiter vorantreiben, um KMUs noch besser im Recruiting unterstützen zu können”, teilt das Unternehmen mit.

2trde 
+++ Adevinta Ventures, der Investmentableger des norwegischen Marktplatzbetreibers Adevinta (eBay Kleinanzeigen und Co.), Aster Capital und Altinvestor Maniv Mobility investieren 7 Millionen Euro in 2trde. Das Münchner Startup, das 2017 von Johannes Stoffel und Marcus Lankenau gegründet wurde, nennt sich selbst “Automotive Sales Tech-Spezialist”. Mit der Technologie der Jungfirma können Autohäuser, Leasingfirmen und Automobilhersteller ihre Gebrauchtwagen vermarkten. “Mit dem frischen Kapital werden wir uns noch stärker auf unsere internationale Expansion konzentrieren”, teilt das Unternehmen mit. Maniv Mobility, Axel Springer Plug and Play und mehrere Business Angels investierten zuletzt 2,5 Millionen in 2trde.

Arkeon Biotechnologies
+++ Square One Foods, Synthesis Capital und ReGen Ventures investieren 7 Millionen US-Dollar in Arkeon Biotechnologies. Das Unternehmen aus Wien, das von Simon Rittmann, Günther Bochmann und Gregor Tegl gegründet wurde, nutzt “die Technologie der Gasfermentation, um CO2 in Lebensmittel umzuwandeln”. “Die gesicherte Finanzierung wird nun für die Ausweitung der Produktion, der Verfahrenstechnik und der Produktentwicklung eingesetzt”, teilt das Unternehmen mit.

Natif.ai
+++ Early-Stage Investor Redalpine, Logistik-Geldgeber F-Log Ventures und Business Angel Phillipp Rechberg sowie die Altinvestoren 468 Capital und High-Tech Gründerfonds (HTGF) investieren 5 Millionen Euro in Natif.ai. Das Startup aus Saarbrücken, das 2019 von Johannes Korves, Manuel Zapp, Berenger Laurent und Christophe Hocquet gegründet wurde, ist im Segment der intelligenten Dokumenten Prozessautomation (IDP) unterwegs. Mehr über Natif.ai

not less but better
+++ Mehrere Business Angels – darunter Sebastian Klein, Christian Rebernik, Frank Westermann und Ina Schlie investieren 940.00 Euro in not less but better. Das Berliner Startup, das 2020 von Selcuk Aciner, Christina Roitzheim und Marius Rackwitz gegründet wurde, möchte seinen Nutzern helfen, das eigene Nutzungsverhalten zu analysieren, und Strategien aufzeigen, wie man den Handykonsum reduziert. Bekannt wurde die Jungfirma durch einen Auftritt in der Vox-Show “Die Höhle der Löwen”.

MERGERS & ACQUISITIONS

Geschenke24
+++ Die österreichische MediaShop International Group, ein Omnichannel-Händler, übernimmt das Kieler Unternehmen Geschenke24. Der genaue Kaufpreis ist nicht bekannt, er liegt aber im “knapp zweistelligen Millionen Euro-Bereich”. “Durch den Zukauf von Geschenke24 kommt Mediashop International Group seinem strategischen Ziel, den E-Commerce am Konzernumsatz auf über 50 % zu steigern einen weiteren Schritt näher. Derzeit entfällt rund ein Drittel der Umsatzerlöse auf den elektronischen Handel”, heißt es in der Presseaussendung. Geschenke24, 2009 von Uwe Hamann gegründet, soll “im ersten Geschäftsjahr nach Übernahme rund 17 Millionen Euro zum MediaShop Gruppenumsatz beisteuern”.

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#Podcast – Pitch it! askui – brightensport – Less Waste Box – Snack That – Fraankly


Im Startup-Radar-Podcast, unserem Pitch-Podcast, stellen in jeder Ausgabe fünf Gründer:innen ihre Ideen vor. Die Gründer:innen haben jeweils 180 Sekunden Zeit, ihr Startup vorzustellen. Auf die virtuelle Pitch-Bühne treten diesmal askui, brightensport, Less Waste Box, Snack That und Fraankly. Und jetzt geht es auch schon los!

Startup-Radar #30– Der Podcast

Unser Sponsor

Die heutige Ausgabe wird präsentiert von Dell Technologies. Mit Dell Technologies findet ihr passende IT-Infrastruktur-Lösungen, die eurem Unternehmen helfen, erfolgreich zu sein. Dabei bekommt ihr die Unterstützung von Dell Technologies ExpertInnen, die die geschäftlichen IT-Herausforderungen und -Bedürfnisse von Unternehmen kennen sowie verstehen, und euch helfen, die richtigen Produkte und Dienstleistungen, die zu euch passen, zu finden. Die Dell Technologies ExpertInnen empfehlen Unternehmen beispielsweise Dell Latitude Laptops und 2-in-1-Systeme, da sie zu den sichersten Business PCs mit eingebauten intelligenten Funktionen gehören. Ruft jetzt unter 0800-724 48 69 an und sprecht direkt mit Dell Technologies ExpertInnen. Alle Infos findet ihr auch unter www.dell.de/KMU-Beratung

Startup-Radar #30 – Die Startups

askui
askui aus Karlsruhe, das von Jonas Menesklou und Dominik Klotz gegründet wurde, kümmert sich um die Automatisierung von UI-Tests. Auf der Website heißt es: “Bring vision to your code and automate any technology and any use case by automating operating systems instead of applications”.

brightensport
brightensport aus München setzt auf eine Plattform, auf der Nutzer:innen “die besten Spitzensportler:innen persönlich um Rat fragen” können. So sollen “Sportler:innen unabhängig von Sportart und Level” alle Fragen rund um ihren Sport echten Expert:innen stellen können.

Less Waste Box
Das Kölner Startup Less Waste Box bietet einen Lieferdienst für nachhaltigen Bürobedarf. Die Bestellungen werden aktuell innerhalb von Köln mit dem Fahrrad geliefert. Das Sortiment umfasst etwa umweltfreundliche Schreibwaren, recyceltes Druckerpapier, plastikfreie Handseife sowie Fair Trade-Kaffee.

Snack That
Snack That aus Henstedt-Ulzburg bietet eine schnelle Frühstücksmahlzeit aus pflanzenbasierten Inhaltsstoffen. “Alles was du brauchst, um mit Leichtigkeit und viel Energie deinen Tag zu rocken”, schreibt das Team zum Konzept. Die Mahlzeit lässt sich in drei Minuten zubereiten.

Fraankly
Fraankly (inzwischen als Trune unterwegs) aus Wien setzt auf “ehrliches und offenes Feedback”. Das Startup stellt seinen Kunden dafür einen sicheren Raum zum Austausch zur Verfügung. “This is crucial if you want really honest feedback to improve your outputs”, schreiben die Gründer.

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#DealMonitor – Shopware bekommt 100 Millionen – Numa sammelt 45 Millionen ein – Sunvigo bekommt 10 Millionen


Im #DealMonitor für den 8. Februar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Shopware
+++ Die amerikanische Private-Equity-Gesellschaft Carlyle und der Bezahlgigant PayPal investieren 100 Millionen US-Dollar in Shopware. Das Software-Unternehmen aus dem westfälischen Schöppingen, das von den Brüder Sebastian und Stefan Hamann gegründet wurde, bietet ein modulares Online-Shopsystem an. Das frische Kapital soll in “die internationale Expansion von Shopware und die Entwicklung neuer Produkte” fließen. “Die Gründer werden nach der Transaktion weiter eine deutliche Mehrheit an dem Unternehmen halten und bleiben Co-CEOs”, teilt das Unternehmen weiter mit. Shopware beschäftigt derzeit 350 Mitarbeiter:innen. 

Numa
+++ DN Capital, Headline, Cherry Ventures, Soravia, Kreos Capital, TruVenturo und Scope Hanson investieren 45 Millionen US-Dollar in Numa, früher als Cosi bekannt. Das Berliner Startup, das 2019 von Kaufda-Macher Christian Gaiser, Dimitri Chandogin, Gerhard Maringer und Inga Svinhufvud Laudiero gegründet wurde, vermietet Zimmer und Apartments an Kurzzeitreisende. Das Berliner Startup funktioniert dabei wie eine klassische Hotelkette – allerdings ohne Frühstück und ohne Rezeption. Der österreichische Projektentwickler Soravia, Cherry Ventures, Headline und mehrere Business Angels investierten zuvor bereits rund 25 Millionen Euro in das Unternehmen.

Sunvigo 
+++ Eneco, Sparta Capital und die Altinvestoren investieren 10 Millionen Euro in Sunvigo. Die Deutsche Kreditbank AG (DKB) stellt dem Unternehmen zudem 5 Millionen Euro Fremdkapital zur Verfügung. Das Startup aus Köln, das 2020 von Michael Peters, Bastian Bauwens und Vigen Nikogosian gegründet wurde, setzt seinen Kunden eine kostenlose Solaranlage aufs Dach. Im Gegenzug bietet Sunvigo seinen Kunden einen Stromvertrag an. Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), Übermorgen Ventures und Co. investierten zuvor bereits 3 Millionen Euro in Sunvigo. Mehr über Sunvigo

Micropsi Industries
+++ Metaplanet aus Estland, Ahren Innovation Capital aus London und Vsquared Ventures sowie Altinvestoren wie Project A Ventures investieren in Micropsi Industries. Das Berliner Startup, das 2014 von Ronnie Vuine, Priska Herger und Dominik Welland gegründet wurde, entwickelt eine auf KI-basierende Software für den Einsatz an Industrierobotern. “Wir machen Produktionsstätten produktiver, Arbeitsplätze ergonomischer und Lieferketten resilienter”, teilt das Unternehmen in eigener Sache mit. Bis Ende 2020 flossen schon rund 12 Millionen Euro in Micropsi Industries. Metaplanet hält nun 13,6 % am Unternehmen. #EXKLUSIV Mehr im Insider-Podcast

ChefCoco
+++ Der Berliner Food-Investor FoodLabs, früher als Atlantic Food Labs bekannt, investiert nach unseren Informationen gemeinsam mit diversen Berliner Angel-Investoren – darunter Felix Jahn, Robert Maier und Philipp Kreibohm – in ChefCoco. Das Berliner Startup, das 2021 von Shaminder Dhillon und Hemant Kumar gegründet wurde, setzt auf Mahlzeiten, die ein persönlicher Koch zubereitet.”Simply enter your health and taste preferences and get personalised meals delivered daily”, schreibt das Unternehmen. FoodLabs hält nun 20 % am Unternehmen. #EXKLUSIV Mehr im Insider-Podcast

askui
+++ 468 Capital, LEA Partners und APX investieren nach unseren Informationen in askui. Das Startup aus Karlsruhe, das 2021 von Jonas Menesklou und Dominik Klotz gegründet wurde, kümmert sich um die Automatisierung von UI-Tests. Auf der Website heißt es: “Bring vision to your code and automate any technology and any use case by automating operating systems instead of applications”. 468 Capital und LEA Partners halten nun jeweils 12,2 % am Unternehmen. #EXKLUSIV Mehr im Insider-Podcast

Penta
+++ Der Versicherer Signal Iduna investiert in Penta. “Über die Höhe der Beteiligung haben die Partner Stillschweigen vereinbart” – berichtet das Handelsblatt. Über das Startup, das 2014 von Luka Ivicevic und Lav Odorovic gegründet wurde, können Unternehmen ein Geschäftskonto beantragen. ABN AMRO Ventures, finleap, HV Capital, RTP Global, Presight Capital, S7V und VR Ventures investierten bereits rund 60 Millionen Euro in Penta.

MERGERS & ACQUISITIONS

Comtravo
+++ Jetzt offiziell: Das amerikanische Unternehmen TripActions übernimmt – wie bereits im Insider-Podcast berichtet – Comtravo, eine Buchungsplattform für Geschäftsreisen. “Durch die Übernahme von Comtravo gewinnt die TripActions Gruppe an lokalem Fachwissen sowie an Technologie wie z.B. einer nahtlosen Bahn-Integration oder Angeboten von Billigfluggesellschaften”, teilt das Unternehmen, “All-in-One-Lösung für Reise-, Firmenkarten- und Spesenmanagement” mit. Das Berliner Startup Comtravo, das 2015 von Michael Riegel, Jannik Wässa und Marko Schilde gegründet wurde, sammelte in den vergangenen Jahren von Investoren wie M12, Endeit Capital, Creandum, Project A und btov Partners mehr als 35 Millionen Euro ein. Nach unseren Informationen zahlt TripActions 60 Millionen Euro für Comtravo.

Erlich Textil
+++ Der schweizerische Bekleidungskonzern Calida übernimmt das Wäsche-Startup Erlich Textil. Das D2C-Unternehmen aus Köln, das 2016 von Sarah Grohé und Benjamin Sadler gegründet wurde, erwirtschaftete 2021 einen Umsatz von 7 Millionen Euro. “Der reine Online-Händler (D2C) zeichnete sich in den vergangenen Jahren durch ein kontinuierliches Wachstum und eine skalierbare digitale Infrastruktur aus. Mit seinen Wäscheprodukten schafft erlich textil nachhaltige Alternativen auf dem Unterwäschemarkt, teilt das Unternehmen mit.

VENTURE CAPITAL

Tech Venture Growth Fonds
+++ Der Hamburger Finanzdienstleister Brightpoint Capital, hinter dem Maren Eckloff-Böhme und Mario Oelkers (beide früher Headline) stecken, legen mit dem Tech Venture Growth Fonds (TVGF), einen sogenannten Fund of Funds (FoF), also einen Fonds, der in andere Fonds investiert auf. “Der ‘Tech Venture Growth Fund’ dürfte mindestens eine halbe Milliarde Euro einsammeln. Informierte Kreise gehen sogar von bis zu einer Milliarde aus”, schreibt das Handelsblatt zum neuen Investor. Der Dachfonds TVGF könnte somit bald zum wichtigen Geldgeber von Venture-Capital-Firmen wie Headline Lakestar, HV Capital, Project A und Earlybird werden. Fond of Fonds-Kapitalgeber erlebten zuletzt einen kleinen Boom: AlphaQ Venture Capital und Equaition gingen kürzlich an den Start. Multiple Capital, der 2018 von Ertan Can gegründet wurde, legte zudem zuletzt seinen zweiten Fonds, in dem 20 Millionen Euro sind, auf.

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#DealMonitor – Patient21 sammelt 142 Millionen ein – Wandelbots bekommt 84 Millionen – Gorillas kauft Frichti


Im #DealMonitor für den 25. Januar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Patient21
+++ Target Global, Eight Roads, Piton Capital und Pico Capital investieren 142 Millionen US-Dollar in das bisher sehr stille Berliner Unternehmen Patient21 – siehe Handelsblatt. Patient21 wurde 2019 von Christopher Muhr (Citydeal, Groupon, Auto1) ins Leben gerufen, inzwischen führt Nicolas Hantzsch das Unternehmen. Kingsway Capital, Target Global, Piton Capital investierten in der Vergangenheit bereits heimlich, still und leise in das Unternehmen zu dem auch Dental21, eine “Business Development Agentur mit einer Spezialisierung auf Zahnärzte” und das Dentallabor Dentalab21 gehören. Patient21 betreibt 25 Praxen und die Klinik Sankt Elisabeth. Patient21 übernahm die Heidelberger Klinik im Frühjahr 2021. Mehr über Patient21 

Wandelbots
+++ Der amerikanische Geldgeber Insight Partners und die Altinvestoren 83North, Microsoft, Next47, Paua Ventures, Atlantic Labs und EQT investieren 84 Millionen US-Dollar in Wandelbots. Zuletzt investierten 83North, M12 und Next47, Paua Ventures, EQT Ventures und Atlantic Labs 26 Millionen Euro in das Unternehmen. Insgesamt flossen nun schon 123 Millionen Dollar in Wandelbots. Das Unternehmen aus Dresden, das 2017 von Christian Piechnick, Georg Püschel, Maria Piechnick, Sebastian Werner, Jan Falkenberg, Giang Nguyen und Frank Fitzek gegründet wurde, entwickelt eine Methode zur Programmierung von Industrierobotern. 140 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für das Unternehmen. Mehr über Wandelbots

Raisin
+++ Altinvestoren wie Goldman Sachs und Hedosophia stellen dem Berliner Unicorn Raisin nach unseren Informationen im Rahmen eines Wandeldarlehens 30 Millionen Euro zur Verfügung. Zuvor hatte das Unternehmen seine geplante Investmentrunde verschoben. Das FinTech, in Deutschland als WeltSparen bekannt, wurde 2012 von Tamaz Georgadze, Frank Freund und Michael Stephan gegründet. 2021 fusionierte die Spareinlagen-Plattform mit dem Hamburger  Wettbewerber Deposit Solutions. Im Zuge der Investmentrunde stieg die Bewertung der Jungfirma auf über 1 Milliarde US-Dollar. Neben Goldman Sachs und Hedosophia investierten in den vergangenen Jahren auch Index Ventures, PayPal, Ribbit Capital, Thrive Capital und Orange Digital Ventures in das FinTech. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Ninetailed
+++ Der Berliner Frühphasen-Investor Cherry Ventures investiert nach unseren Informationen 800.000 Euro in Ninetailed. Das Berliner Startup, das 2021 von den Aiderly-Gründern Andreas Kaiser und Alexander Braunreuther gegründet wurde, kümmert sich um Personalisierung. “Enhance your visitors experience and grow your customers with personalization for headless CMS and modern Jamstack frameworks without performance trade-offs”, heißt es zum Konzept. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Ceezer
+++ Picus Capital investiert nach unseren Informationen in Ceezer. Das ClimateTech aus Berlin, das von Magnus Drewelies, zuletzt Park Now, und Jan Oltmanns, zuletzt BCG, gegründet wurde, positioniert sich als “digital-first carbon bank”. In der Selbstbeschreibung heißt es: “Ceezer uses external and proprietary data to help companies seamlessly offset and remove the footprint they cannot currently reduce”. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Grenion
+++ Bekannte Angel-Investoren wie Pascal Zuta, Ingo Weber, Andreas Burike und Timo Weltner investieren nach unseren Informationen in Grenion. Das Startup aus Mannheim, dass von Fjolla Myftari und Spotted-Macher Nik Myftari gegründet wurde, Beauty- Health- und Wellness-Marken auf. Zum Unternehmen gehören derzeit myRapunzel, Sophie Rosenburg, BitterLiebe, natuamo, Just Oyls and Rosental Organics. D2C-Auper Angel Zuta etwa investierte zuvor in Startups wie Fitvia, Invicible Brands und gitti. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

HQS Quantum Simulations
+++ Quantonation sowie die Altinvestoren UVC Partners, btov und der High-Tech Gründerfonds (HTGF) investieren 12 Millionen Euro in HQS Quantum Simulations, ein Spin-Off des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Das junge Unternehmen, das 2017 von Michael Marthaler, Jan Reiner, Iris Schwenk und Sebastian Zanker gegründet wurde, entwickelt eine Software zur Simulation von Quantensystemen.  UVC Partners, btov und der HTGF investierten zuvor 2,3 Millionen in das Unternehmen.

NeoTaste
+++ Die Crash Unternehmensgruppe, hinter der Rolf Hilchner und Heinz-Wilhelm Bogena stecken, investiert eine Millionensumme in NeoTaste. Das Startup aus Osnabrück, das 2019 von Hendrik Sander gegründet wurde, lässt sich am besten als Restaurant-Entdecker-App samt Deal-Komponente beschreiben. “Die ausgegebenen Voucher können auch jederzeit an veränderte Kapazitäten oder gestiegene Gastzahlen angepasst werden, um flexibel in jeder Situation einsetzbar zu sein”, teilt das Unternehmen mit.

BenFit 
+++ Namentlich nicht genannte Geldgeber investieren eine mittlere siebenstellige Summe in BenFit. Das Düsseldorfer Food-Startup, das 2018 von Benjamin Jakob gegründet wurde, setzt auf proteinreiche Backwaren. Michael Kern,  ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Kamps, sowie Angelika Schöchlin, Partner und Antin Infrastructure Partners investierten in der Vergangenheit bereits in das Unternehmen.

MERGERS & ACQUISITIONS

Frichti
+++ Das Berliner Quick Commerce-Unternehmen Gorillas steht vor der Übernahme von Frichti. Die Jungfirma aus Frankreich liefert Lebensmittel und Fertiggerichte. “Frichti’s expertise around private label, ready to eat segments and profitable operations (wow) will reach Europe and beyond through Gorillas’ global community”, schreibt Gorillas Kagan Sümer zur geplanten Übernahme bei Linkedin. “Over the years, Frichti had raised around €100 million in total ($114 million at today’s exchange rate)”, schreibt TechCrunch zum Deal. Frichti kann man definitiv als Ergänzung zum derzeitigen Gorillas-Konzept sehen. Fertiggerichte oder besser Mittagsmenüs konnten auch Gorillas aus der margenschwachen Lebensmittel-Nische bringen.

Firstbird
+++ Das amerikanische Unternehmen Radancy, ein Anbieter von Recruiting-Technologie, übernimmt das österreichische Startup Firstbird. “Das Unternehmen wird fortan unter dem Namen Firstbird, a Radancy Company, firmieren und wie bisher von den beiden Geschäftsführern Arnim Wahls und Matthias Wolf geleitet. Radancy übernimmt zu 100 % alle Anteile von Investoren und Gesellschaftern. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart”, teilen die Unternehmen mit. Firstbird, 2013 von Arnim Wahls, Matthias Wolf und Daniel Winter in Wien gegründet, positioniert sich als Anbieter von SaaS-basierten Mitarbeiterempfehlungsprogrammen. Das Unternehmen wurde in der Vergangenheit unter anderem von Verve Ventures, dem European Super Angels Club und Jobcloud finanziell unterstützt.

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#Brandneu – 9 junge und sehr heiße Startups, die jeder kennen sollte


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Rex
Das Berliner Startup Rex versteht sich als “Tierarztpraxis des 21. Jahrhunderts”. Das junge Unternehmen schreibt in eigener Sache: “Wir schaffen ein System, das alle Prozesse einfach abbildet – einfache Terminverwaltung, Patientenakte und Abrechnung. 100% des Tages am Telefon – das ist Vergangenheit”.

Amuzed
Amuzed, das von Phil Knierim, Maria Joite und Finn zur Mühlen gegründet wurde, verbindet NFT und die Welt der Musik. Auf der Website heißt es: “Sammle Deine Lieblingskünstler und tritt gegen andere Spieler an, um Belohnungen und Zugang zu exklusiven Inhalten zu erhalten”.

Hivebuy
Hivebuy aus Berlin, das von Bettina Fischer und Stefan Kiehne gegründet wurde, positioniert sich als Procurement-Software für den Mittelstand. Hivebuy unterstützt “kleine- und mittelständische Unternehmen dabei, Einkaufs- und Bestellprozesse zu vereinfachen und gleichzeitig Transparenz und Compliance zu fördern”. 

Nelly
Das Berliner Startup Nelly, das von Lukas Eicher, Niklas Radner, Rasmus Schults und Laurids Seibel gegründet wurde, positioniert sich als “Signatur- & Abrechnungstool für Arztpraxen”. Mit der Software lassen sich Dokumente, Unterschriften und Zahlungen in Praxen digitalisieren. 

Perfeggt
Das Berliner Food-Unternehmen Perfeggt, das von kisura-Gründerin Tanja Bogumil, glispa-Gründer Gary Lin und Bernd Becker gegründet wurde, setzt auf eine flüssige Ei-Alternative, die wie Rührei oder Omelette in der Pfanne gebraten werden kann. 

Thermosphr
Thermosphr, das von Nicolas Le Borgne und Mark Aaron Chan gegründet wurde, entwickelt SaaS-Lösungen für die Optimierung von Raumheizung- und Lüftungs- und Klimatechnik (HLK) in Gewerbeimmobilien. “Our solution shows savings >30% within days, at no upfront cost, with continuous improvement”, schreibt das Team.

Dealcode
Dealcode aus Hamburg, das von Dennis Hilger und Alexander Weltzsch gegründet wurde, entwickelt eine Software für B2B-Vertriebsteams. “Durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz wird die subjektive Komponente im Verkaufsprozess minimiert”, teilt das Unternehmen mit.

Flash
Das Startup Flash, das von den GoTalent-Gründern Sascha Hagro, Maximilian Schulze Wenning und Jacob Tyree gegründet wurde, richtet sich an D2C-Marken aber auch an Käufer:innen. “In essence, we are operating on the very edge of what’s possible in e-commerce and are inventing the future”, teilt das Team mit.

ValueWorks
ValueWorks aus Karlsruhe, das von Wolfgang Faisst und Sebastian Walther gegründet wurde, beschreibt sich selbst als “intelligentes Betriebssystem für alle Managementaufgaben”. Das ValueWorks-Team verspricht dabei “Planung, Reporting und OKR aus einer Hand”.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – Stenon sammelt 20 Millionen ein – eCapital investiert in Tenzir – Serpentine Ventures setzt auf Properti


Im #DealMonitor für den 21. Dezember werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Stenon
+++ Founders Fund, The Production Board und Altinvestoren wie Cherry Ventures und Atlantic Labs investieren 20 Millionen US-Dollar in Stenon – siehe TechCrunchDas Unternehmen aus Potsdam, das 2018 von Niels Grabbert und Dominic Roth geführt wird, kümmert sich mit Hilfe von Sensor-Technologie um laborunabhängige Bodenanalyse. Mit dem sogenannten FarmLab, einer Art mobilem Labor für Bodenanalysen, müssen Landwirte ihre Proben nicht mehr in ein Labor schicken, sondern können diese direkt vor Ort analysieren.

Tenzir
+++ Cyber Security-Investor eCapital investiert 2,5 Millionen Euro in Tenzir. Das Startup aus Hamburg, das 2017 von Matthias Vallentin und Dominik Charousset gegründet wurde, setzt auf eine “datengesteuerte Security Operations Plattform”. Tenzir ermöglicht seinen Nutzer:innen durch einen Big-Data-Ansatz “ein effizientes Identifizieren, Analysieren und Neutralisieren von Cyber-Attacken”.

Properti
+++ Der Schweizer Geldgeber Serpentine Ventures und “namhafte Business Angels” investieren 1,25 Millionen Schweizer Franken in Properti. Das PropTech aus Zürich, das 2019 von den Brüdern Levent Künzi und Adrian Künzi  gegründet wurde, stellt Maklern “alle Werkzeuge, die sie für ein erfolgreiches Geschäft benötigen, an einem Ort bereit”. 85 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für das Unternehmen.

Kidling
+++ Business Angels wie Florian Sieber, Chef der Simba Dickie Group, investieren 1 Millionen Euro in Kidling. Das Berliner Startup, das 2020 Eva Mencner und Adam M. Skafi gegründet wurde, entwickelt eine “All-In-One-Lösung” für Kitas. “Dabei geht es nicht nur darum, einzelne Kita-Prozesse zu digitalisieren, sondern vielmehr die Menschen und ihre wertvolle pädagogische Arbeit hinter all diesen Prozessen in den Fokus zu nehmen und das System, in dem sie arbeiten, nachhaltig zu entlasten”, teilt das Unternehmen mit.

ValueWorks
+++ Business Angels wie hotel.de-Gründer Heinz Raufer investieren 700.000 Euro in ValueWorks. Das Startup aus Karlsruhe, das 2020 von Wolfgang Faisst und Sebastian Walther gegründet wurde, beschreibt sich selbst als “intelligentes Betriebssystem für alle Managementaufgaben”. Das ValueWorks-Team verspricht dabei “Planung, Reporting und OKR aus einer Hand”.

MERGERS & ACQUISITIONS

finhome
+++ Der Open Banking-Anbieter Banksapi übernimmt finhome. “Durch die Übernahme wird das von der Banksapi angebotene Produktleistungsspektrum signifikant in der Tiefe ausgebaut, da zukünftig Open Banking Usecases optional direkt mit hochmodernen Frontends ausgeliefert werden können”, teilen die Unternehmen, die beide zu Finconomy gehören, mit. finhome positioniert sich als “B2B-Anbieter zur Bereitstellung eines digitalen Finanz-Ökosystems”.

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#Brandneu – 5 neue Startups: Vyoma, Wundergarten, pack&satt, Secfix, heyvie


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Vyoma
Vyoma, von Stefan Frey, Christoph Bamann und Luisa Buinhas gegründet wurde, kümmert sich um die satellitengestützte Beobachtung von Weltraumschrott. “Our ambition is to become a trusted partner in satellite operations, promote awareness in space and help mitigate the space debris problem”, teilt das Startup mit.

Wundergarten
Wundergarten möchte die Garten- und Pflanzenpflege klimafreundlicher und einfacher gestalten. Eines ihrer Produkte ist die Wundererde, eine torffreie Universalerde, die 3 % Pflanzenkohle aus Grünschnitt und Heilkräutern beinhaltet. Durch die Pflanzenkohle soll pro Sack etwa ein Kilogramm CO2 gebunden werden. 

pack&satt
Heißes Wasser, einen Löffel und fünf Minuten Zeit – mehr soll es nicht brauchen für die Einpott-Mahlzeit von pack&satt. Das Fertiggericht der Kölner kann direkt im eigenen Pfandglas zubereitet werden. Aktuell sind drei vegane Sorten geplant: Tomate-Linse, Rote Bete-Kartoffel und Spinat-Kartoffel.

Secfix
Secfix, das von Fabiola Munguia und Grigory Emelianov gegründet wurde, möchte “kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) helfen, ihre IT-Sicherheit und Compliance schnell und einfach zu automatisieren”. Dafür setzt das Startup unter anderem auf einen “Marktplatz für sicherheitstestende Hacker”

heyvie
heyvie möchte Menschen mit chronischen Schmerzen helfen. “Neurozentrisches Training” soll dabei via App für den langfristigen Aufbau von Resilienz bei Nutzer:innen sorgen. Dabei werden in der App Übungen vorgeschlagen, die Kompensationsmechanismen umgehen sollen um so Schmerzen zu reduzieren. 

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Brandneu – 5 neue Startups: BioCv, Buycycle, watchandbuild, alley, statpile


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

BioCv
BioCv bietet eine Komplettlösung zur Überwachung von Schweinen an. Mit einer smarten Ohrmarke können dabei Körpertemperatur und Bewegungsdaten gewonnen werden. Die Software erkennt unter anderem ungewöhnliche Verhaltensweisen und Gesundheitsveränderungen der Tiere und warnt bei kritischen Ereignissen. 

Buycycle
Buycycle bietet einen Online-Marktplatz zum Verkaufen und Kaufen von Rennrädern. “In nur zwei Minuten kann man sein Rennrad bewerten lassen und zum Verkauf stellen”, so die Macher. Zum Versand des verkauften Rades wird die nötige Verpackung zum Verkäufer geliefert.

watchandbuild
Das Berliner Jungunternehmen watchandbuild bietet Montagevideos, die das “stressfreie” aufbauen, von zerlegten Möbeln ermöglichen sollen. Auf Basis von Kundenbefragungen werden zudem Features entwickelt, um die Möbelmontage für Endkunden so einfach wie nur möglich zu gestalten.

alley
Das Kölner Startup alley, das von Manuel Mandler und Klara Honsl gegründet wurde, positioniert sich als “smarte Begleiterin bei Gelenkbeschwerden”. Patient:innen mit akuten oder chronischen Beschwerden des Hüft- und Kniegelenks können die Medizin-App kostenlos nutzen.

statpile
statpile aus Karlsruhe entwickelt eine Software zur datenbasierten Optimierung im Warenein- und -ausgang. “Durch statpile wird ihr ERP zu einem intelligenten und verlässlichen Lieferantenmanagement für gesteigerte Effizienz und geringere Kosten”, teilt das Unternehmen mit.

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#DealMonitor – Getsafe sammelt 55 Millionen ein – FreshBooks übernimmt FastBill – Sensorberg bekommt 6 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 7. Oktober werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Getsafe
+++ “Einige der größten Family Offices aus Deutschland und der Schweiz” sowie Earlybird und Abacon Capital, CommerzVentures und Swiss Re investieren 55 Millionen Euro in Getsafe. “Das neue Eigenkapital fließt einerseits in die eigene Versicherungslizenz, andererseits investiert das Unternehmen in seine Technologie und weiteres Wachstum”, heißt es in der Presseaussendung. Seit 2015 digitalisiert das Heidelberger InsurTech Getsafe, gegründet von Christian Wiens, die Versicherungswelt. Anfangs positionierte sich das Startup als “Versicherungsmanager für die Hosentasche” positionierte. Inzwischen ist Getsafe ein Vollversicherer, ein “digitaler Versicherungsanbieter”. Zielgruppe: Millennials. In der Series-B wanderten nun 80 Millionen in das InsurTech. Mehr über Getsafe

Sensorberg 
+++ XAnge Private Equity, 3e Capital Group sowie zwei Family Offices aus München und der Schweiz investieren 6 Millionen Euro in Sensorberg. “Mit dem frischen Kapital sollen Neueinstellungen und Produktinnovationen sowie die internationale Expansion vorangetrieben werden”, teilt das Unternehmen mit. Das Berliner PropTech, die 2013 von Alexander Oelling gegründet wurde, kümmert sich um die Digitalisierung von Immobilien. Sensorberg installiert etwa Access-Control-Systeme. Bis Ende 2019 flossen schon rund 10 Millionen in Sensorberg. 30 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für das Unternehmen. Mehr über Sensorberg

Dropp
+++ Atlantic Labs, Kima Ventures, Collective Ventures sowie die Gorillas-Gründer Ronny Shibley und Jörg Kattner investieren 2 Millionen Euro in Dropp. Das Berliner Startup, das 2021 von Alessa Vogler, Nicolas Pörschke und Philip Braun gegründet wurde, positioniert sich als Last-Mile-Delivery-Unternehmen. Die Last-Mile-Lieferung über Dropp erfolgt dabei innerhalb von drei Stunden sowie über “E-Cargo-Bikes und mit Hilfe von ressourcenschonenden Verpackungen”. Das frische frische Kapital soll unter anderem in die “Produktentwicklung und Operations” fließen.

FinMarie
+++ Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und das Unternehmen wallstreet:online investieren 1,4 Millionen Euro in FinMarie. Das Berliner FinTech, das 2018 von Karolina Decker gegründet wurde, möchte Frauen “den Zugang zum Finanzmarkt erleichtern”. Zum Angebot der Jungfirma, die inzwischen auch von Rica Klitzke und Leitha Matz geführt wird, “gehören heute neben dem klassischen Finanzcoaching verschiedene Robo Advisors, aber auch eine E-Learning Community und weitere Angebote im Bereich Finanzbildung”. Das frische Kapital soll in die Produktentwicklung, den Aufbau des Teams und Marketingmaßnahmen fließen.

heyvie 
+++ Calm/Storm Ventures, Altinvestor APX (Porsche und Springer) sowie Angel-Investoren wie David Brewin, Stefan Telegdy und Patrick Engle investieren 400.000 Euro in heyvie. Das E-Health-Startup aus Karlsruhe, das von Hady Daboul und Marius Krämer gegründet wurde, möchte Menschen mit chronischen Schmerzen helfen. “Neurozentrisches Training” soll dabei via App für den langfristigen Aufbau von Resilienz bei Nutzer:innen sorgen. Dabei werden in der App Übungen vorgeschlagen, die Kompensationsmechanismen umgehen sollen um so Schmerzen zu reduzieren. 

First A
+++ Die Gorillas-Gründer Jörg Kattner, Felix Chrobog und Ronny Shibley investieren neben den Brüdern Felix und Florian Swoboda in First A – siehe Gründerszene.  Bei First A handelt es sich um einen “Sofort-Lieferdienst für lokale Apotheken”. Dabei setzt das Startup nicht auf sogenannte Dark Stores, sondern “arbeitet eng mit lokalen und inhabergeführten Apotheken zusammen”. First A verspricht dabei eine “Lieferung innerhalb von 30 Minuten, auch am Wochenende”. Das Berliner Quick Commerce-Startup wurde von Antonie Nissen und Leif Löhde gegründet. 

MERGERS & ACQUISITIONS

FastBill
+++ Das kanadische Unternehmen FreshBooks, ein Anbieter cloudbasierter Finanzsoftware, übernimmt FastBill. Der Kaufpreis (Cash, Anteile und Earn out) liegt nach unseren Informationen bei rund 17 Millionen Euro. “Nach Abschluss der Transaktion werden die 30 Mitarbeiter von FastBill in das weltweite Team von FreshBooks übernommen”, teilt das Unternehmen mit. Das 2011 von Christian Häfner und Rene Maudrich gegründete Unternehmen, positioniert sich als Cloudlösung für das Finanzmanagement kleiner Unternehmen und Selbständiger. “Maudrich bleibt CEO von FastBill und wird zusätzlich die Rolle des Geschäftsführers von FreshBooks Deutschland übernehmen. Das Team von FastBill bleibt unverändert am derzeitigen Hauptsitz in Frankfurt am Main”, heißt es zur Zukunft der Jungfirma. FinLab und coparion investieren eine siebenstellige Summe in FastBill. Rund 4 Millionen flossen bis Ende 2019 in das Unternehmen. FreshBook sammelte zuletzt 120 Millionen US-Dollar ein, bei einer Bewertung in Höhe von 1 Milliarde. Mehr über FastBill

8080 Labs
+++ Das amerikanische Unternehmen Databricks, das auf Unternehmenssoftware setzt, übernimmt den Bamboolib-Macher 8080 Labs. “It’s been a fun few years and we’re thrilled and humbled by what we’ve accomplished with bamboolib so far – this acquisition gives us the opportunity to grow beyond our original vision as part of the Databricks team”, schreibt das Unternehmen aus Frankfurt am Main. “We are now hard at work integrating the best parts of bamboolib into the Databricks platform”, teilt das Startup, das von Benedict Ely und Gursimran Kaur Lally geführt wird, weiter mit. 

simply-X
+++ Der Ticketing- und Live Entertainment-Anbieter CTS EVENTIM übernimmt Mehrheit an simply-X. “Damit stärkt das Unternehmen seine Position bei innovativen Lösungen zur Einlasskontrolle und erweitert das Angebotsspektrum um leistungsstarke digitale Gesamtsysteme”, teilt das Unternehmen mit. simply-X aus Bad Gandersheim wurde 2012 gegründet. Das Unternehmen bietet “Lösungen aus den Bereichen elektronische Zutrittskontrolle, Payment, Loyalty, Digital Signage und Fan-App” an.

VENTURE CAPITAL

Maximon
+++ Der Schweizer Kapitalgeber Maximon legt den Longevity Co-Investment Fund (LCIF) auf. 6 Millionen Franken sind bereits im Topf. “Der Fonds investiert in Longevity-Ventures des Schweizer Longevity Company Builders Maximon, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen Langlebigkeit und gesundes Altern fördern oder eine aktive und gesunde seniore Gesellschaft unterstützen”, heißt es in der Presseaussendung. Zu den ersten Investitionen gehören das auf Nahrungsergänzungsmittel-Unternehmen Avea und das Big Data-Unternehmen Biolytica.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#Brandneu – 5 neue Startups: Swaarm, Kezzel, avy, beyond shades, urlaubsverwaltung


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Swaarm
Das Berliner Startup Swaarm, das von Yogeeta Chainani und Alexandru Dumitru gegründet wurde, positioniert sich als “Operating System of Performance Marketing”.  In der Selbstbeschreibung heißt es: “Swaarm is an affordable, easy-to-use platform for successfully measuring, optimizing, and automating your marketing efforts”.

Kezzel
Der Kezzel soll ein Wasserkocher für Induktionsherde mit automatischer Abschaltung werden. “Komplett ohne Elektronik und eigene Heizung schont Kezzel wertvolle Ressourcen durch die Vermeidung von Elektroschrott und die Nutzung energieeffizienter Induktionstechnologie”, so heißt es auf der Webseite des Startups.

avy
Hinter avy health verbirgt sich eine Online-Lernplattform für mentale Gesundheit. “Das Konzept ist simpel: Die besten Ihres Faches teilen ihr Wissen und bringen Abonnent:innen in Video-Kursen bei, wie man mit Krisen umgeht, stressfrei arbeitet, bessere Beziehungen führt und vieles mehr”, schreiben die Macher:innen.

beyond shades
Das junge Münchner Startup beyond shades setzt auf Sonnenbrillen und Nachhaltigkeit. “Alle Sonnenbrillen werden aus Celluloseacetat handgefertigt, einem Kunststoff, der auf natürlichen und nachwachsenden Rohstoffen basiert”, teilt das junge Unternehmen mit. 

urlaubsverwaltung.cloud
Mit urlaubsverwaltung.cloud entwickelt das Karlsruher Unternehmen Focus Shift Software ein digitales Tool, mit der Firmen ihre Urlaubsverwaltung digital abwickeln können. Ganz egal, “ob unterwegs am Smartphone, im Home Office am Laptop, oder am Desktop-Computer im Büro”.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DHDL – Classplash: Zu viel Zukunft in der Bewertung


Gerade Startups in frühen Phasen müssen ihre Bewertung zu einem großen Teil auf zukünftigen Aussichten basieren. Deswegen ist die Finanzplanung auch so wichtig. Denn hieran sieht der Investor, woher die Zahlen kommen und versucht einzuschätzen, wie realistisch das alles ist. Da gehen die Meinungen zwischen Startup und Investor oft weit auseinander. Im Fall von Classplash hatten auch die “Die Höhle der Löwen”-Zuschauer die Möglichkeit, eine solche Diskussion einmal mitzuerleben.

Mit ihrem Angebot von 350.000 Euro für 10 % der Firmenanteile lagen Rui Manuel und Joao Carlos Duarte Ramalheiro, die beiden Gründer-Brüder von Classplash, schon mindestens im mittleren Bereich der Bewertungen, die man bei “Die Höhle der Löwen” zu sehen bekommt. Und mussten viel Kritik für diese 3,5-Millionen Post-Money-Bewertung einstecken.

Die Löwen begründeten das vor allem mit den bisher zu schwachen Zahlen, obwohl sich alles auf den ersten Blick ja gar nicht so schlecht anhörte für das Musiklern-Startup. Denn die Brüder hatten einiges auf der Plus-Seite: Lern-Apps, die Kindern endlich das Noten lernen leichter machen sollten, eine Auszeichnung als innovativster Lehrer der Welt genau für dieses Konzept, 350.000 Downloads in verschiedenen Ländern, eine gute Marge und stetig steigende Umsätze.

Doch gerade letztere wurden von Nils Glagau mit einem “Das ist aber schwach” quittiert. Denn das Unternehmen war schon seit 2017 am Markt, hatte da zunächst 25.000 Euro umgesetzt, den Umsatz dann in 2018 verdoppelt, ebenso in 2019, so dass man hier schon 101.000 Euro vorweisen konnte. In 2020 blieb es jedoch bei 110.000 Euro. Nach zwei Verdopplungen in Folge sieht das natürlich wirklich erstmal etwas schwach aus. Wir können sicher sein, dass die Löwen hier noch nachgefragt haben, woran es denn genau lag, doch die Antwort wird sie wohl nicht wirklich zu einer anderen Meinung gebracht haben.

Als GründerIn kann man sich merken: Man sollte sich immer die eigenen Zahlen anschauen und eventuelle Wachstumseinbrüche gut argumentieren können, besonders wenn man eine hohe Bewertung aufruft. Ist das Wachstum bisher nur linear, sollte man sich überlegen, wie man glaubhaft darlegen kann, dass man bald den berühmten Hockey Stick des exponentiellen Wachstums erreichen kann.

Wenn man schon mehrere Jahre am Markt ist wie Classplash, muss man sich außerdem darüber im Klaren sein, dass nur der letzte Jahresumsatz für die Berechnung des berühmten “Multiples” herangezogen wird. Hierbei wird geschaut, mit welchem Faktor dieser Umsatz multipliziert werden muss, um auf die Bewertung zu kommen. Ralf Dümmel bemängelte hier stark den hohen Multiple von über 30. Zwar gibt es gerade in frühen Phasen Finanzierungsrunden, in denen ein solcher Multiple von Investoren akzeptiert wird, wenn auch sehr selten. Dann muss aber wirklich alles passen.

Ein sehr wichtiger Punkt bei der Bewertungsbegründung ist gerade dann auch der Funnel. Hier konnte man auch sehen, dass Carsten Maschmeyer sich diesen genau vorstellen wollte. Schritt für Schritt lies er die Gründer erklären, dass sie bisher ganze 350.000 Downloads erreicht hatten, diese Nutzer aber zunächst nicht zahlen. Durchschnittlich 10% von ihnen konvertierten zu zahlenden Kunden, also circa 35.000. Was immer noch eine Menge ist.

Doch das ist nur eine Facette des Geschäftsmodells, schließlich gibt es auch noch die “Bundles”, wo man direkt eine Flöte mit kaufen kann. Diese werden mit einer Marge von 10-13 Euro für rund 23 Euro verkauft. Auch das sind keine schlechten Werte.

Doch das alles reicht vor dem Hintergrund des aktuellen Umsatzes nicht, auch wenn die Gründer betonen, dass es gerade noch einmal richtig angezogen hat und auch die Retour unter 4% liegt. Die einzelnen Kennzahlen des Geschäftsmodells sind also gut, und könnten einen Investor vielleicht durchaus überzeugen, Energie in den Vertriebsaufbau zu stecken, wenn da nicht die hohe Bewertung wäre. Denn bei dieser Bewertung, die mehr als das 30fache des aktuellen Jahresumsatzes entspricht, muss das Unternehmen eben noch sehr stark wachsen, damit der Investor jemals sein Geld zurück bekommen kann. Und diese Möglichkeit kann man am derzeitigen Wachstum eben nicht erkennen.

Im Nachhinein wird Judith Williams noch bemerken, dass dieses Geschäftsmodell Millionen machen könnte, sobald der Sales-Funnel stimmt. Doch genau da hapert es ja, und Carsten Maschmeyer fehlt hier auch die entsprechende Expertise im Team, daher kommt von ihm schließlich ein “Ich bin raus.”

Doch die Gründer waren nicht völlig planlos, sie glauben an das große Wachstum, das in der Zukunft kommen wird. Vor allem bauen sie ihre Hoffnungen auf eine “Zauberflöten”-Edition ihres Flöten-Bundles, das wohl sogar der berühmte Regisseur Roland Emmerich für seinen gleichnamigen Film haben will. Über 800.000 Euro Umsatz wollen sie allein damit machen. Doch den Löwen ist das zu unsicher, wenn diese Partnerschaft auch definitiv beeindruckend ist. Denn selbst Merchandise eines sehr erfolgreichen Films läuft nicht per se gut.

Und so sind die Begründungen für das erwartete große Wachstum den Investoren letztendlich zu schwach für einen Deal, die rosige Zukunft noch zu wackelig. In solchen Fällen sagt man auch gerne: Es ist einfach zu viel Zukunft in der Bewertung. Auch wenn diese Zukunft den engagierten Gründern zu gönnen ist.

Tipp: Alles über die Vox-Gründer-Show gibt es in unserer DHDL-Rubrik. Die jeweiligen Deals und Nicht-Deals gibt es hier: “Die Höhle der Löwen (10. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (9. Staffel)“,”Die Höhle der Löwen (8. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (7. Staffel)“,”Die Höhle der Löwen (6. Staffel)“,”Die Höhle der Löwen (5. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (4. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (3. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (2. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (1. Staffel)“.

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Foto (oben):  TVNOW / Bernd-Michael Maurer

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#DHDL – Classplash, Osmans Töchter, Asalea, Laufmaus treten vor die Löwen


Auch in der zehnten Staffel der Vox-Gründershow “Die Höhle der Löwen” (DHDL) wittert das Löwenrudel wieder fette Beute. Die Jury besteht in dieser Staffel wieder aus dem Regal-Löwen Ralf Dümmel, dem Pharma-Löwen Nils Glagau, dem Influencer-Löwen Georg Kofler, dem Sales-Löwen Carsten Maschmeyer, der Beauty-Löwin Judith Williams, der Familien-Löwin Dagmar Wöhrl und dem GreenTech-Löwen Nico Rosberg. Zudem sind Anne und Stefan Lemcke, die Gründer von Ankerkraut, als Gast-Löwen dabei.

Die DHDL-Startups der Woche

Classplash
Die neue Staffel stellt die Löwen direkt in der Auftaktfolge vor eine musikalische Herausforderung. Rui (Ingenieur) und Carlos Duarte Ramalheiro (Diplom-Musikpädagoge) präsentieren Classplash, ein Unternehmen für Musik-Lern-Apps für Kinder. Musik hat in dem Leben der Brüder schon immer eine große Rolle gespielt. Seit über 20 Jahren ist Carlos begeisterter Musiker, Musikpädagoge und leitet eine eigene Musikschule: „In meiner täglichen Arbeit sehe ich die positiven Effekte des Musizierens. Doch Noten schrecken vor allem Kinder davon ab, ein Instrument zu lernen.” Mit Classplash soll sich das jetzt ändern. Die Musik-Lernwelt ähnelt einem Computerspiel, wo es darum geht Punkte durch Noten zu sammeln und anstatt eines Joysticks wird ein echtes Instrument benutzt. „Ich entwickelte das Konzept mit meinen Schülern und Schülerinnen und bewarb mich bei einem internationalen Lehrerwettbewerb. Das Resultat: Ich erhielt die Auszeichnung als innovativster Lehrer der Welt. Diese Auszeichnung hat unser Leben verändert, denn von nun an hatten wir ein großes Ziel”, so Carlos weiter und sein Bruder Rui erklärt: „Wir haben Lern-Apps für unterschiedliche Musik-Instrumente entwickelt. Dabei lernen Kinder spielerisch das Instrumente spielen und Noten lesen.” Das Besondere an Classplash ist die Kombination aus einem analogen Musikinstrument und einer digitalen App. Das Mikrofon des Handys, Tablets oder Computers erkennt in Echtzeit die vom Instrument gespielten Töne und erzeugt dadurch eine direkte Reaktion der Spielfigur. Insgesamt haben die Brüder sechs Apps für unterschiedliche Musikinstrumente und unterschiedliche Altersstufen entwickelt. Auch für die Investor:innen haben sie Blockflöten und Ukulelen im Gepäck und bitten zum gemeinsamen Konzert. Wer trifft den richtigen Ton? Und können die Gründer die Löwen davon überzeugen, dass ihr Start-up der nächste große Hit ist? Ihr Angebot: 350.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile.

Osmans Töchter
Das kulinarische Highlight der Folge bringen die Gründerinnen Arzu Bulut, Yudum Korkut und Constanza Hörrmann mit Osmans Töchter in die Höhle. Aufgewachsen in einer traditionellen Familie entschloss sich Arzu im Alter von 25 Jahren einen anderen Lebensweg zu beschreiten: „Ich erfüllte mir alles, wovon ich geträumt hatte. Ich fing an zu studieren, absolvierte ein Auslandssemester in England und Hongkong und reiste um die Welt.” Ihre Liebe zum Essen brachte sie auch nach Istanbul. „Dort entdeckte ich die Vielfalt der türkischen Küche, die mir bis dato so nicht klar war.” Ohne Gastroerfahrung verwirklichte sie sich ihren Traum und eröffnete 2012 mit ihrer Geschäftspartnerin das erste Restaurant namens Osmans Töchter. Mittlerweile gibt es zwei Restaurants in Berlin und bei beiden stehen Meze auf der Karte. „Das sind typische türkische traditionelle Speisen, die man sich in die Mitte des Tisches stellt”, erklärt Yudum. Die Besonderheit bei Osmans Töchter: Türkische Hausfrauen, die in ihren Berliner Restaurantküchen arbeiten, treffen auf die kreativen Ideen von jungen Köch:innen aus Istanbul. Durch diese Zusammenarbeit werden die traditionellen Rezepte gemeinsam neu interpretiert. Neben den Restaurants starteten die drei Gründerinnen einen Onlineshop. „Wir wollten auch die Gäste kulinarisch verwöhnen, die keinen Tisch mehr bei uns bekommen haben. Mitten in unserer Planung kam dann die Pandemie und wir mussten die Restaurants schließen. So hatten wir noch mehr Gründe, unsere Speisen auch für daheim anzubieten”, so Constanza. Ihr Sortiment umfasst 25 Meze-Variationen, die täglich frisch produziert werden und online bestellt werden können. Für 170.000 Euro bieten die Genussbotschafterinnen der türkischen Küche 20 Prozent ihrer Firmenanteile an. Die türkischen Meze im Glas bestehen den Geschmackstest der Löwen mit Bravour. Die mehreren Angebote rühren nicht nur Gründerin Arzu zu Tränen, sondern auch Dagmar Wöhrl. Vergießt die Löwin Tränen der Enttäuschung oder der Freude?

Astalea (Asalea)
“Ich liebe es, mich mit schönen Düften zu umgeben! Mit Düften verbinden wir Menschen, mit Düften verbinden wir Erinnerungen und Orte. Düfte sind etwas sehr emotionales!” Bereits als Kind spielte Kim Lohmar (31, Bachelor in Hospitality und Tourism Management) mit den Parfüm-Flakons ihrer Mutter und sie war sich damals schon sicher, dass es sie auch beruflich in die Kosmetik-Branche ziehen würde. „Ich habe einige Jahre bei der Firma L´Oréal gearbeitet und war dort im Außendienst tätig. Das heißt, ich habe sehr viel Zeit in meinem Auto verbracht”, so die Berlinerin. Damit es auch in ihrem Auto gut duftet, testete sie sich durch die Autoduftwelt. Doch das Richtige war für Kim nicht dabei. So entwickelte sie mit Astalea (in der Show von als Asalea unterwegs) einen Aroma-Duftstein für das Armaturenbrett. Der feinporige Stein aus hundertprozentig organischer Kieselgur wird einfach mit dem Lieblings-Parfum oder ätherischen Ölen besprüht und sorgt so für ein individuelles Dufterlebnis im Auto. Durch einen Magnetclip kann der Diffuser einfach im Auto an der Lüftungslamelle angebracht werden. „Je nach verwendetem Duft hält das Dufterlebnis bis zu 14 Tage an. Das wunderbar Nachhaltige daran ist nicht nur das organische Material, sondern dass man den Duftstein auch immer wieder nachbestäuben kann”, so die Gründerin. Ihr Portfolio umfasst nicht nur den Duftstein, sondern auch korrespondierende Düfte. Für 70.000 Euro bietet Kim 20 Prozent ihrer Firmenanteile an – hat ein Löwe den richtigen Riecher für das Geschäft?

Laufmaus
Dr. med. Horst Schüler (Facharzt, Sport- und Allgemeinmediziner und Erfinder), Martin Rutemöller (Geschäftsführer, Vertrieb und Marketing), Oliver Baumgärtel (Finanzen) und Thomas Pieper (Produktion) präsentieren den Löwen die Laufmaus – ein Griffelement, dessen Handhabung automatisch für eine entspannte und gesündere Körperhaltung sorgt. Anlass für diese Erfindung ist ein persönlicher Schicksalsschlag von Horst Schüler. 2007 hat der Arzt einen schweren Autounfall: „Ich erlitt Rückenmarksverletzungen im Bereich der Halswirbelsäule und ich verlor die Kontrolle über meine Arme und meine Beine. Es begannen sieben harte Jahre mit einer komplizierten Operation und Reha. Ich hatte starke Verkrampfungen im Bereich der Hände und Arme, aber ich fand eine Entlastungsposition, die meine Verkrampfungen minderten.“ Aus Knete formte er sich ein Tool, das ihm half, diese bestimmte Position seiner Arme und Hände ermüdungsfrei beibehalten zu können. „Dieses kleine Hilfsmittel brachte mich tatsächlich wieder auf die Beine. Ich begann sogar wieder mit dem Lauftraining und bin heute zu hundert Prozent wieder beschwerdefrei”, so der 69-Jährige. Damit auch andere von dieser Erfindung profitieren können, hat er gemeinsam mit Martin Rutemöller, Oliver Baumgärtel und Thomas Pieper die Laufmaus entwickelt. Die ergonomisch geformte, ultraleichte Konstruktion sorgt dafür, dass sich der Handrücken leicht nach außen dreht. Der Daumen zeigt nach vorn oben, der Zeigefinger ist gestreckt. Das Resultat: Im Unterarm tritt eine Entspannung ein, der Oberkörper richtet sich auf und ist stabiler. Damit die Gründer mit der Laufmaus durchstarten können, benötigen sie ein Investment von 280.000 Euro und bieten dafür 17,5 Prozent ihrer Firmenanteile.

Tipp: Alles über die Vox-Gründer-Show gibt es in unserer DHDL-Rubrik. Die jeweiligen Deals und Nicht-Deals gibt es hier: “Die Höhle der Löwen (10. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (9. Staffel)“,”Die Höhle der Löwen (8. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (7. Staffel)“,”Die Höhle der Löwen (6. Staffel)“,”Die Höhle der Löwen (5. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (4. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (3. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (2. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (1. Staffel)“.

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Foto (oben):  TVNOW / Bernd-Michael Maurer

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#Brandneu – 5 neue Startups: Claym+, delisch food, Digilo, Flixmow, Zero Percent


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Claym+
Über das Hamburger LegalTech Claym+ können Nutzer:innen die “komplette Schadensregulierung nach einem Verkehrsunfall digital durch nur einen Ansprechpartner schnell und umfassend abwickeln lassen”. Das Unternehmen wurde von Gordian Madsen gegründet. Claym+ war zuletzt auch in unserem Pitch-Podcast zu Gast.

delisch food
Das junge Unternehmen delisch food aus Berlin liefert “100% biozertifizierte Gerichte direkt an die Haustür”. Hinter dem Startup, das auf das Ghost Kitchen-Prinzip setzt, stecken insbesondere Greentech Festival-Initiator Marco Voigt und PIN-Gründer Bernhard Klapproth.

Digilo
Das Digilo-Team bietet mehrere smarte Lager-Lösungen an – darunter Digiload. “Dank Digiload gibt es kein Risiko mehr, eine Palette in den falschen LKW zu laden”, verspricht das junge Logistikunternehmen aus München, das von Nicolas Lassal gegründet wurde.

Flixmow
Das junge Unternehmen Flixmow aus Karlsruhe vermietet Mähroboter. Das Konzept der Jungfirma, die von Etienne Seitz gegründet wurde, ist simpel: “Wir bieten unseren Kunden einen Mäh-Service durch vollautonome Mähroboter zu einem fixen, monatlichen Preis an”.

Zero Percent
Das Jungunternehmen Zero Percent aus München bündelt in aktuell sieben Kategorien Produkte mit jeweils 0%-Alkohol, 0%-Milchprodukten, 0%-Gluten, 0%-Pestiziden, 0%-Zucker, 0%-Fleisch bis hin zu 0%-Mikroplastik. Gegründet wurde der Online-Shop von Aman Gupta.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – Kalera kauft &ever (Bewertung: 130 Millionen) – Chrono24 sammelt 100 Millionen ein – Perform bekommt 20 Millionen ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 11. August werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

MERGERS & ACQUISITIONS

&ever
+++ Der norwegische Vertical Farming-Anbieter Kalera übernimmt &ever. Kalera bewertet die Münchner Jungfirma dabei mit 130 Millionen Euro. “The consideration will consist of a combination of cash and Kalera shares. Under the terms of the agreement, &ever GmbH shareholders will receive EUR 21.6 million in cash and 27,856,081 Kalera shares at a subscription price of NOK 36.68. Kalera shareholders will own an 87% stake in the combined company, while current &ever GmbH shareholders will own 13%, on a fully-diluted basis”, teilt das Unternehmen mit. &ever wurde 2015 vom Vapiano-Gründer Mark Korzilius unter dem namen Farmers Cut ins Leben gerufen. &ever betreibt neben sogenannten In-Store Grow-Towers in Deutschland auch eine große Vertical Farming-Anlage in Kuwait. Mit einem ähnlichen Ansatz wie &ever ist Infarm unterwegs. Die Berliner dachten zuletzt über einen SPAC-IPO nach.

INVESTMENT

Chrono24
+++ Der Wachstumsinvestor General Atlantic und Aglaé Ventures (gehört zur Familie Arnault, die Anteile an Christian Dior und LVMH hält) sowie die Altinvestoren Insight Partners und Sprints Capital investieren 100 Millionen Euro in Chrono24. Insgesamt flossen nun schon rund 200 Millionen Euro in die Jungfirma. Chrono24 wurde bereits 2003 von Andrej Maric und der Axess New Media GmbH gegründet. Seit März 2010 haben Dirk Schwartz und Tim Stracke, die Gründer von mentasys (heute pangora), beim Luxusuhren-Marktplatz das Kommando. “Chrono24 will das frisch eingesammelte Kapital nutzen, um seinen Wachstumskurs zu beschleunigen und international weiter zu expandieren, seine Präsenz auf bestehenden Märkten auszubauen und sein globales Team mit zusätzlichen Toptalenten zu verstärken”, teilt das Unternehmen mit. Rund 400 Mitarbeiter:innen wirken in Karlsruhe, Berlin, New York und Hongkong derzeit für Chrono24. Mehr über Chrono24

Parcel Perform 
+++ Cambridge Capital, SoftBank Ventures Asia sowie die Altinvestoren Wavemaker Partners und Investible investieren 20 Millionen US-Dollar in Parcel Perform. Das Startup, das 2015 von den beiden Berlinern Dana von der Heide und Arne Jeroschewski in Singapur gegründet wurde, positioniert sich als “Cloud-basierte Zustellplattform für E-Commerce-Unternehmen”. Derzeit arbeiten 100 Mitarbeiter:innen für die Jungfirma. “Parcel Perform ist profitabel und wächst kontinuierlich. Der Umsatz ist seit dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie um das Fünffache gestiegen”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über Parcel Perform 

Afilio
+++ CommerzVentures und Speedinvest sowie die beiden Altinvestoren Cherry Ventures und Cavalry Ventures investieren 13 Millionen US-Dollar in Afilio. Beim Berliner InsurTech, das 2017 von  Till Oltmanns, Philip Harms und Richard Musiol gegründet wurde, dreht sich alles um die Erstellung und Verwaltung von Vorsorge- und Nachlassdokumenten. Cherry Ventures, Cavalry Ventures und einige Business Angels investierten zuvor bereits rund 4,5 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr über Afilio

Sunvigo
+++ Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), der Climate-Tech-Investor Übermorgen Ventures und ein nicht genanntes Family Office investieren 3 Millionen Euro in Sunvigo. “Zudem hat Sunvigo mit der Deutschen Kreditbank AG (DKB) einen weiteren Kreditrahmen über 2,5 Milionen Euro für die Finanzierung seiner Assets abgeschlossen”, teilt die Jungfirma mit. Das Startup aus Köln setzt seinen Kunden eine kostenlose Solaranlage aufs Dach. Im Gegenzug bietet Sunvigo, das von Michael Peters, Bastian Bauwens und Vigen Nikogosian gegründet wurde, seinen Kunden einen Stromvertrag an. Mehr über Sunvigo

Fyrfeed
+++ Angel-Investoren wie Dan Phillips, Josef Arweck, Sven Rawe, Volker Asemann, Michael Naumann, Julius Göllner und Jochen Hummel investieren eine mittlere sechsstellige Summe in Fyrfeed. Das Startup aus Berlin, das von Thomas Lindemann aus Benjamin Zengler und Ehud Alexander Avner gegründet wurde, setzt auf einen “wissenschaftlichen Ansatz mit Künstlicher Intelligenz”, um Social Media-Inhalte zu generieren.

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#DealMonitor – Klarna übernimmt Stocard – und zahlt wohl mehr als 100 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 22. Juli werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

MERGERS & ACQUISITIONS

Stocard
+++  Der schwedische Payment-Riese Klarna übernimmt Stocard – siehe FinanceFWD. “Die Exitsumme ist nicht bekannt, dürfte aber im dreistelligen Millionen-Bereich liegen”, heißt es im Bericht. Dies deckt sich mit Infos, die uns zugespielt wurden. Bereits 2011 gründeten David Handlos, Björn Goß und Florian Barth das Startup Stocard. Mit der Stocard-App (60 Millionen Nutzer:innen) können Nutzer alle vorhandenen Kundenkarten und Coupons aufs Handy ziehen und ersetzen. Über das Mobile Wallet sind inzwischen aber auch Zahlungen möglich.  Im Sommer 2018 investierten Macquarie Capital, Shortcut, Alstin, rocketship.vc, der High-Tech Gründerfonds und Engelhorn 20 Millionen US-Dollar in Stocard. Insgesamt flossen in den vergangenen Jahren rund 31 Millionen in das FinTech. Im Geschäftsjahr 2019 erwirtschaftete die Jungfirma einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 5,1 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es 4,8 Millionen und 2017 sogar nur 2 Millionen. Insgesamt kostete der Aufbau von Stocard bis Ende 2019 rund 14,9 Millionen. Schon im vergangenen Jahr gab es erste Gerüchte über einen Exit bei Stocard. Damals schien aber eine weitere Investmentrunde wahrscheinlicher. Im Sommer des vergangenen Jahres war Gründer Goß in unserem Interview-Podcast zu Gast.

INVESTMENTS

her1
+++ Five Seasons Ventures sowie die Altinvestoren Rheingau Founders und IBB Ventures investieren 5,5 Millionen Euro in her1. Das Berliner Startup, das früher unter dem Namen Ono Labs unterwegs war,  vertreibt “Wellcare-Produkte in den Bereichen Health, Beauty und Food. Entwickelt von Frauen für Frauen mit dem Ziel, die Gesundheit auf natürliche Weise zu stärken”. Konkret setzt die Jungfirma auf Nahrungsergänzungsmittel speziell für Frauen. Das Unternehmen wurde 2017 von Seriengründerin Chanyu Xu und Rheingau angeschoben. Insgesamt flossen nun schon 9 Millionen in her1. Mehr über her1

Noyes Technologies
+++ Jetzt offiziell:  VSquared Ventures, 468 Capital und Abacon Capital investieren 3,8 Millionen US-Dollar  in Noyes Technologies. Das Startup aus München, das von Marco Prüglmeier und Aaron Spiegelburg gegründet wurde, arbeitet an einer automatisierten Picking-Lösung. Zum Konzept schreiben die Bajuwaren: “We are going to revolutionize the automation of urban storage areas with a unique robot-operated, ultra-dense and highly flexible micro warehouse”. Im Insider-Podcast haben wir Anfang Juni über das Investment berichtet.

Statpile
+++ Baden Campus, Steffen Letzelter, René Pfromm und Lars Rosumek investieren eine mittlere sechsstellige Summe in Statpile. Das Startup aus Karlsruhe entwickelt eine Software zur datenbasierten Optimierung im Warenein- und -ausgang. “Durch statpile wird ihr ERP zu einem intelligenten und verlässlichen Lieferantenmanagement für gesteigerte Effizienz und geringere Kosten”, teilt das Unternehmen mit. Die Jungfirma wurde 2020 von Max Wittenberger und Leo Moos gegründet.

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#DealMonitor – mymoria sammelt 15 Millionen ein – Zoom kauft Kites – IDnow übernimmt Ariadnext


Im aktuellen #DealMonitor für den 30. Juni werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

mymoria
+++ Kalodion, das Family Office des saarländischen Unternehmers David Zimmer, die Investmentgruppe Egora Holding und die Altinvestoren – darunter DvH Ventures, IBB Ventures, HOWZAT Partners und btov Partners – investieren 15 Millionen Euro in mymoria. Das frische Kapital ist “für Zukäufe und die Integration von traditionellen Bestattungshäusern” gedacht. Das Berliner Unternehmen mymoria wurde 2015 von Felix Maßheimer und Björn Wolff gegründet. 60 Mitarbeiter:innen wirken derzeit für die Jungfirma. Im vergangenen Jahr eröffnete das digitale Bestattungshaus in Köln und München sogenannte Bestattungsboutiquen. Mehr über mymoria

Twinner
“Zwei deutsche prominente Familien” und das japanische Industrie- und Automobilkonglomerat Sojitz Corporatio investieren in Twinner, eine Plattform für die Digitalisierung von Fahrzeugen. Das Unternehmen aus Halle, das digitale Zwillinge von Autos erzeugt, wurde 2017 von Jozsef Bugovics gegründet. bmp Ventures und einige Business Angel investierten zuvor bereits einen zweistelligen Millionenbetrag in Twinner. In der Presseaussendung heißt es nun: “Mit einem Investitionsvolumen von mehr als 40 Millionen Euro gehört Twinner zu einer exklusiven Gruppe von Technologieunternehmen mit internationalen Ambitionen”.

circuly 
+++ neoteq ventures und der Technologiefonds OWL, Business Angels aus der Retail-Branche und Altinvestor Venista Ventures investieren in circuly. Insgesamt flossen nun schon 1,3 Millionen Euro in das Unternehmen. Das Startup aus Bielefeld, das von Victoria Erdbrügger und Nick Huijs gegründet wurde, entwickelt ein SaaS-Tool für Unternehmen, die ihr Geschäftsmodell auf sogenannte Renting Operations aufbauen möchten.

Kowry Energy 
+++ Rolls-Royce investiert in das Berliner Startup Kowry Energy. Das junge Unternehmen, das von Ndiarka Mbodj gegründet wurde, entwickelt dezentrale und nachhaltige Energiesysteme für den afrikanischen Markt. “In Zusammenarbeit mit lokalen unabhängigen Energieversorgern werden dezentrale Energiesysteme zukünftig afrikanischen Kommunen und Betrieben zuverlässigen Zugang zu sauberer Energie ermöglichen”, teilt das Unternehmen mit.

Fertilly
+++ Jetzt offiziell: TA Ventures, IBB Ventures, Wille Finance, Sanner Ventures und mehrere Business Angels investieren – wie bereits berichtet – in Fertilly, früher als Dein Kinderwunsch bekannt. Das Berliner Startup, das 2019 von Christoph Müller-Guntrum gegründet wurde, berät Frauen, Männer und Paare zu den Themen Fruchtbarkeit, Kinderwunsch und Familienplanung. das frische Kapital soll unter anderem in “
die Expansion des Teams und des Kliniknetzwerkes” fließen.

MERGERS & ACQUISITIONS

Ariadnext
+++ Das Münchner FinTech IDnow, ein Anbieter von Identity Verification-as-a-Service Lösungen, übernimmt das französische Unternehmen Ariadnext. Der Kaufpreis liegt wohl bei 50 Millionen Euro – siehe TechCrunch. “Durch die Zusammenarbeit von IDnow und ARIADNEXT können beide Unternehmen eine umfassende Plattform zur Identitätsverifizierung anbieten. Das umfasst KI-gestützte Lösungen und Verifizierungs-Services mit persönlicher Assistenz, die sowohl Online- als auch am Point-of-Sale genutzt werden können”, teilen die Unternehmen mit. IDnow übernahm zuletzt auch den Düsseldorfer Wettbewerber identity Trust Management und die Wirecard-Tochter Wirecard Communication Services. Mehr über IDnow

Kites
+++ Der amerikanische Videodienst Zoom übernimmt Kites. Das Startup aus Karlsruhe, eine Ausgründung aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), entwickelt Echtzeitlösungen für maschinelle Übersetzungen. In der Presseaussendung heißt es: “Die beiden kites-Gesellschafter Professor Alexander Waibel und Dr. Sebastian Stüker arbeiten an anwendungstauglichen Produkten, die natürliche und spontane Sprache mit Methoden der Künstlichen Intelligenz automatisch verarbeiten. kites gründeten sie im Jahr 2015 mit dem Ziel, ihre Forschungsergebnisse in echten Anwendungen zu integrieren”. Zoom teilt zur Übernahme weiter mit: “Dr. Stüker and the rest of the Kites team will remain based in Karlsruhe, Germany, where Zoom looks forward to investing in growing the team”. 

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#Brandneu – 5 leckere Startups: Steeped, Organic Labs, dunatura, Befoode und ZeroBullshit


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Steeped
Das Karlsruher Startup Steeped positioniert sich als “ultimativer Begleiter für jeden Tee-Liebhaber”. Ziel dabei ist es, den Nutzer:innen – basierend auf ihrem Geschmacksprofil – personalisierte Vorschläge zu liefern. Das Startup wurde von Janek Wunderlich, Marcel Bechler und Tristan Otto gegründet.

Organic Labs
Bei Organic Labs können Onliner Super Hafer, einen Haferdrink in Pulverform zum Selbermachen, bestellen. “Die Vorteile: Wir vermeiden CO2-Emissionen durch den überflüssig gewordenen Transport von Wasser und können auch noch Verpackungsmüll einsparen”, schreibt das Startup.

dunatura
Das Augsburger Startup dunatura setzt bei der Versorgung mit Vitaminen und Mikronährstoffen auf “individualisierte vorportionierte Tagesrationen”. Die jeweiligen Pillchen und Tabletten werden dabei für jeden Kunden “nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zusammengestellt”.

Befoode
Bei Befoode finden Onliner Essensangebote – etwa Mittagstisch-Specials – aus ihrer Umgebung. Das Startup verspricht dabei: “Du siehst auf einen Blick, welche Angebote wo verfügbar sind und verschwendest keine Zeit mehr mit endlosem suchen und vergleichen”.

ZeroBullshit
Das Stuttgarter Startup ZeroBullshit kämpft gegen Lebensmittelverschwendung und bringt deswegen gerettete Lebensmittel als Snack in den Supermarkt. Der sogenannte “Retter Kräcker” der Jungfirma besteht aus geretteten Rohstoffen wie Kürbiskernmehl, Sonnenblumenprotein und Apfelfasern. ZeroBullshit war kürzlich auch in unserem Pitch-Podcast zu Gast.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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