#Interview – Ein Startup, das Beton-Gold flüssig macht


Das Kölner Startup Brickbuy bietet seinen Kunden die Möglichkeit in Immobilien zu investieren oder anteilig zu verkaufen. “Wir möchten Eigentümern die Möglichkeit geben bis zu 49 % der Quadratmeter einer Immobilie zu verkaufen. Ihnen also einen attraktiven Deal anbieten: Sie geben wirtschaftliche Ansprüche an Erlösen aus einem Anteil der Immobilie ab, erhalten dafür Kapital und verpflichten sich dazu die Immobilie weiterhin zu bewirtschaften”, erklärt Gründer Fausto Lorfeo das Konzept hinter Brickbuy.

Im Interview mit deutsche-startups.de stellt der Brickbuy-Macher das Konzept hinter seinem Startup einmal ganz genau vor.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Brickbuy erklären?
Omi, meine Firma gibt Eigentümern – von beispielsweise einer Wohnung in Köln – die Möglichkeit einen Teil der Wohnung zu verkaufen und gleichzeitig weiterhin in der Wohnung wohnen zu bleiben. Wenn ein Eigentümer Geld braucht, muss er also nicht sein Zuhause verkaufen, sondern kann nur einen Teil verkaufen und bekommt durch uns Zugriff auf das eigene Geld, dass in der Wohnung gebunden ist. Auf der anderen Seite können Menschen die ihr Geld investieren möchten diese Anteile kaufen und damit in Immobilien investieren. Das besondere dabei ist, dass ein Eigentümer keine Miete oder Zinsen an Anleger zahlen muss. Dafür gibt ein Eigentümer Anlegern einen sogenannten “Diskont”, also eine Art Rabatt i.H.v. 18 % auf den Wert der Quadratmeter der Wohnung. Wenn beispielsweise der m² 6.000€ Wert ist, verkauft ein Eigentümer den Quadratmeter für 4.920 Euro. Danach ist ein Eigentümer dazu verpflichtet, sich weiterhin um die Wohnung zu kümmern. Dass heißt, er oder sie trägt nach wie vor die Instandhaltungskosten, Verwaltung und Bewirtschaftung. Darum müssen sich Anleger dann also nicht kümmern. Anleger haben also im Gegenzug den Vorteil, dass er (oder sie), die üblichen Nebenkosten und Aufwände von Immobilieneigentum nicht tragen müssen, einen wirtschaftlichen Anspruch an der Immobilie besitzen, keine Kaufnebenkosten bezahlen müssen – also Grunderwerbsteuer, Notargebühren oder Grundbucheintrag – und von der Wertentwicklung der Wohnung profitieren. Wir zeigen laufend an, wie viel die Anteile der Immobilie auf dem freien Markt Wert sind. Wir arbeiten mit einem der größten deutschen Firmen für Immobiliendaten (Immobilienscout24) zusammen und verfolgen durch Zugriff auf diese Daten regelmäßig die Wertentwicklung für jede spezifische Immobilie. Wenn ein Eigentümer seine Wohnung verkauft, erhält der Anleger den vollen Anteil den er ursprünglich erworben hat. In dem Beispiel, dass zum Zeitpunkt des Erwerbs der Quadratmeter-Wert 6.000 Euro war, hat der Anleger also 4.920 Euro für den Anteil gezahlt. Wenn zum Beispiel 10 Jahre später die Wohnung verkauft wird, für einen Quadratmeter-Preis von 8.000 Euro, dann erhält der Anleger 8.000 Euro und hatte in den 10 Jahren keine Aufwände oder Kosten. Wenn jemand vorher sein Geld wiederhaben möchte, kann er die Anteile auch jederzeit auf unserem Marktplatz – ähnlich wie eine Börse – wieder verkaufen. Dazu kommt, dass das in der Grundschuld – also im Grundbuch – abgesichert ist und die Anleger sich sicher sein können, dass sie Ihre Ansprüche an der Wohnung auch bekommen. Das klingt etwas kompliziert, aber im Grunde ist es das nicht. Ein Eigentümer verkauft einen Anteil seiner Wohnung an einen Investor. Wir legen nur die Regeln fest, die sicherstellen das es sich für beide lohnt. Das was es so kompliziert erscheinen lässt, sind die rechtlichen Grundlagen die notwendig sind, um dieses Geschäft möglich zu machen und sicherzustellen, dass sich alle an die Regeln halten.

Welches Problem genau wollt Ihr mit Brickbuy lösen?
Liquiditätsmangel für Eigenheimbesitzer. Wie wir wissen, ist das Eigenheim kein Investment, sondern eine Verbindlichkeit. Wir wollen aus der Verbindlichkeit “Eigenheim”, ein Investment für Anleger machen und im Gegenzug Kapital frei machen für Eigenheim-Besitzer. Win-Win. Immobilieneigentümer, haben innerhalb der eigenen Immobilie Geld und Wohlstand gebunden, aber haben keinen direkten Zugriff auf dieses Kapital. Wenn ein Eigentümer einen etwas größeren Kapitalbedarf hat, kann er lediglich einen Kredit bei der Bank aufnehmen. Das ist mit Zinsen und vor allem Tilgung verbunden, die den Cash Flow des Eigentümers negativ beeinflussen. Wirklich Vorteilhaft ist das nur für die Bank. Wir nennen Immobilien “Beton-Gold”, aber bis dato gibt es nicht die Liquidität und Handelbarkeit die es für Gold gibt. Das möchten wir ändern und gleichzeitig Zugang zu Immobilieninvestments für jeden eröffnen. Warum profitieren nur professionelle Immobilienunternehmen und Banken von Immobilien? Warum kann nicht ein Teil der Eigenheime zu bis zu 49 % in einer Art “Streubesitz” liegen – mit einem “Haupteigentümer” der die Immobilie bewirtschaftet – und damit die Möglichkeit für jeden entstehen vom Immobilienmarkt zu profitieren? Wir möchten Eigentümern die Möglichkeit geben bis zu 49 % der Quadratmeter einer Immobilie zu verkaufen. Ihnen also einen attraktiven Deal anbieten: Sie geben wirtschaftliche Ansprüche an Erlösen aus einem Anteil der Immobilie ab, erhalten dafür Kapital und verpflichten sich dazu die Immobilie weiterhin zu bewirtschaften. Außerdem gibt ein Eigentümer Anlegern einen Preisvorteil, sodass keine laufenden Zahlungen anfallen. Anleger können dann diese Anteile schon mit wenigen hundert Euro erwerben und an der Immobilie beteiligt sein.

Jede Woche entstehen dutzende neue Startups, warum wird ausgerechnet euer Brickbuy Erfolg?
Unser Startup wird ein Erfolg, weil wir zum einen ein Wertangebot und eine Lösung für ein Problem an den Markt bringen, dass es bis dato so nicht gibt und zum anderen weil wir nicht aufgeben. Unser Wertangebot – Liquidität innerhalb einer Immobilie – könnte konzeptionell eine Immobilienkrise abfangen, da Eigentümer nicht plötzlich dazu gezwungen wären die gesamte Immobilie zu verkaufen, sondern auch die Möglichkeit für einen Teilverkauf haben. Wir glauben, dass unsere Idee einen gesellschaftlichen Mehrwert darstellt. Viele Menschen verschreien die aktuellen Immobilienpreise als zu hoch und als erste Reaktion zu Brickbuy könnte eine Kritik sein: “Noch mehr Investments in Immobilien macht das Problem doch nur schlimmer.” Aber dem ist nicht so. Die Preise sind gemacht durch Angebot und Nachfrage und das Angebot im aktuellen Immobilienmarkt besteht nur, wenn jemand die gesamte Immobilie verkauft. Durch Brickbuy könnte ein größeres Angebot entstehen, durch Eigentümer die andernfalls nicht die ganze Immobilie verkaufen würden, weil sie ihr Zuhause nicht verlieren möchten. Dieses größere Angebot bietet Platz für Investmentkapital und der Markt der “ganzen” Immobilien würde potenziell vom Kaufrausch der Investoren entlastet. Wir verstehen nicht, warum ein Eigentümer der seine Wohnung selbst bewohnt, 100% dieser Immobilie besitzen muss oder will. Er braucht doch lediglich 100% der Kontrolle. Das freigewordene Kapital, kann dann anderweitig verwendet werden und ggfs. die Kaufkraft steigern und die Wirtschaft ankurbeln. Wir glauben, dass das vom Markt erkannt wird und wir deswegen erfolgreich werden und zumindest einen positiven Effekt haben können.

Wer sind eure Konkurrenten?
Direkte Konkurrenz gibt es aktuell noch nicht. Es gibt einige tolle Unternehmen wie Exporo oder etwas neuer auf dem Markt Finexity – beide aus Hamburg – aber hier wird sich mehr an die Bedürfnisse der Immobilienunternehmen angepasst und Mezzanine-Kapital zur Verfügung gestellt. Des Weiteren sind die Investments bei diesen Unternehmen häufig gestaltet wie Darlehen, mit prognostizierter Rendite und einer fixen, meist etwas kürzeren Laufzeit von zwei bis fünf Jahren. Ich bin sicher, dass es zeitnah auch direkte Konkurrenz geben wird, ob aus den genannten Unternehmen oder aus dem Bankensektor, aber ich freue mich darauf, dass dieses Angebot für den privaten Immobilienmarkt angeboten wird.

Wo steht Brickbuy in einem Jahr?
In einem Jahr sind wir am Markt etabliert, wachsen fleißig weiter und unser Angebot sowie unsere Marke wird vielen bekannt sein. Vielleicht wird sogar der ein oder andere seine Freunde fragen: “Hast du auch schon Bricks?”

Reden wir zudem über den Standort Köln. Wenn es um Startups in Deutschland geht, richtet sich der Blick sofort nach Berlin. Was spricht für Köln als Startup-Standort?
Ich habe auch eine Zeit lang in Berlin gelebt und in einem Startup gearbeitet und ich habe die Zeit genossen. Deswegen kann ich für ich ganz gut vergleichen. Allerdings muss ich sagen, dass Berlin für mich zu anonym ist. Das hat sicherlich auch einen charm und ist für den ein oder anderen eher ein Argument für den Standort Berlin, aber ich fühle mich einfach wohler in Köln. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich in Köln geboren wurde, aber ich empfinde Köln als offener und einladender. Und das gilt auch für die Startup-Szene. In Köln gibt es alle Möglichkeiten für Gründer die es in Berlin auch gibt. Ob es Veranstaltungen und Plattformen sind, Co-Working Spaces und Inkubatoren, Business Angels/VC’s und Mentoren oder das soziale Leben und die Nachtszene. Letzteres zumindest bis Corona kam. Letztendlich ist es aber denke ich Präferenz Sache und kein Standort ist besser als der andere, insbesondere jetzt wird der Standort glaube ich immer unwichtiger.

Was genau macht den Reiz der Startup-Szene in Köln aus?
Ich würde sagen die Kölsche Mentalität ist ziemlich ansteckend und gibt jedem die Möglichkeit recht schnell Anschluss zu finden. Wir sagen “Jede Jeck ist anders” und für mich bedeutet das eine Haltung der Offenheit gegenüber Anderen. Das können andere Leute aus anderen Orten der Welt sein, aber das können im Kontext von Startups auch neue Ideen sein, die willkommen und zelebriert werden. Diese Haltung finde ich toll!

Was ist in Köln einfacher als im Rest der Republik?
Neue Leute kennenzulernen. Ich habe schon in vielen deutschen Großstädten neue Menschen kennengelernt, aber nirgendwo ist das so einfach wie in Köln. Außerdem ist es in Köln am einfachsten ein Bier auszutrinken, Freunde aus Bayern nennen unsere Kölschgläser liebevoll “Reagenz Kölsch”.

Was fehlt in Köln noch?
Die 18, die wirklich bis nach Istanbul fährt. Nein ernsthaft, es gibt sicherlich immer Dinge die besser sein könnten, aber ich finde Köln ist auf einem guten Weg. Sowohl als Stadt als auch als Startup-Standort!

Zum Schluss hast Du drei Wünsche frei: Was wünscht Du Dir für den Startup-Standort Köln?
Erstens: Wieder mehr Start-up-Veranstaltungen, sobald die Pandemie unter Kontrolle ist. Zweitens: Noch mehr gegenseitige Unterstützung. Drittens: Einen Startup-Karnevalsverein.

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln berichten wir gezielt über die Digitalaktivitäten in der Rheinmetropole. Mit circa 400 Startups, über 60 Coworking Spaces, Acceleratoren und Inkubatoren sowie attraktiven Investoren, zahlreichen Veranstaltungen und Netzwerken bieten Köln und das Umland ein spannendes Ökosystem für Gründerinnen und Gründer. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH#Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

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#Interview – Ein Startup, das eine Alternative zu blauen Einwegmasken bietet


Das Kölner Startup AIO bietet “transparente, nachhaltige und dazu noch stylishe Masken” an. Über indiegogo wollte Gründerin Anna Müller zuletzt 30.000 Euro einsammeln. Am Ende sind es 330.000 Euro von über 6000 Leuten geworden. “Unser Produkt bietet eine umweltfreundliche Alternative zu den blauen Einwegmasken, die enorm viel Müll produzieren und in der Natur und den Ozeanen landen und zusätzlich das fragile Ökosystem angreifen”, sagt Gründerin Müller. Im Interview mit deutsche-startups.de stellt die Rheinländerin ihr Startup einmal ausführlich vor.

Wie würdest Du Deiner Großmutter AOI erklären?
Nicht erst seit Corona, sondern bereits seit vielen Jahren, ist die Luft durch Rauch, Ruß, Staub, Abgase, Aerosole, Dämpfe und Geruchsstoffe stark verunreinigt. Insbesondere in den Großstädten kann das ungefilterte Einatmen dieser Luft zu langfristigen und ernst zu nehmenden Krankheiten führen. Dank unserer transparenten Atemschutzmaske ist es aufgrund des eingebauten Filters wieder möglich, dass man frei atmen kann, aber das Gesicht nicht hinter Stoff versteckt werden muss. So siehst du das Lachen deiner Enkel*innen wieder und schützt dadurch, dass du die Maske immer wieder nutzen kannst, auch die Umwelt. Da wir ausschließlich in Deutschland produzieren, stellen wir sicher, dass alle Produktionsschritte richtig ausgeführt werden und verkürzen zugleich den Weg der Produktion.

Welches Problem genau wollt Ihr mit AOI lösen?
Wir, Anna und Teresa Müller, die Gründerinnen von AOI, kamen bereits 2018 auf die Idee der AIO Maske, da wir beide an Asthma leiden und schon jetzt, wie viele andere auch, von der unsauberen Luft direkt betroffen sind. Als wir dann noch eine Dokumentation gesehen haben, die von den Langzeitfolgen durch Feinstaub auf unsere Gesundheit handelt, war dies der Auslöser für uns, daran etwas zu verändern. Das allerdings zwei Jahre später das Thema “Alltag mit Maske”, ausgelöst durch die weltweite Pandemie, in den Fokus der Gesellschaft rückt, haben wir nicht kommen sehen. Unser Produkt bietet eine umweltfreundliche Alternative zu den blauen Einwegmasken, die enorm viel Müll produzieren und in der Natur und den Ozeanen landen und zusätzlich das fragile Ökosystem angreifen. Doch nicht nur gegen unsaubere Luft soll unsere Maske schützen, sondern zugleich einen positiven Mehrwert bieten: Mit jeder verkauften Maske werden gemeinsam mit der Chamäleon Reisen Foundation auf der ganzen Welt Projekte unterstützt. Kleine Organisationen wie die preisgekrönte Sanshil Foundation in Indien, erhalten für jede verkaufte Maske einen Auftrag zur Herstellung von fünf Baumwoll-Mundschutzen für hilfsbedürftige Organisationen und Institutionen in den jeweiligen Ländern. Außerdem werden jeweils 30 % der Spende in Nähmaschinen investiert.

Jede Woche entstehen dutzende neue Startups, warum wird ausgerechnet AOI ein Erfolg?
Zum einen haben wir bereits mehrere Startups als Mentorinnen begleiten dürfen und somit Erfahrungen in den Bereichen Markenaufbau und Marketing, sodass wir uns dies zu Nutze machen konnten und unsere Prozesse und Strategien dementsprechend für AIO optimieren konnten. Zum anderen haben wir seit zwei Jahren eine eigene Performance-Marketing-Agentur, aus der wir weiteres wertvolles Wissen für unser Startups anwenden konnten. All dies vereint sich in einem extrem kompetenten Team, wobei jede und jeder Einzelne das eigene Know-How gezielt einsetzten kann.

Wer sind eure Konkurrenten?
Während der Pandemie sind sehr viele Anbieter und neue Produktansätze rund um Mehrweg-Masken entstanden. Wir begrüßen alle Lösungsansätze, die in der jetzigen Pandemie die Menschen dazu animieren, Masken zu tragen, um sich und ihr Umfeld zu schützen. Falsche Versprechen und Billigware ohne Schutzwirkung geht natürlich gar nicht. Wir haben uns entschieden, statt auf die Konkurrenz zu schauen, all unsere Kraft und Energie auf unser Produkt zu lenken. Unser Anspruch ist es, die Erwartungshaltung unserer Kun- den zu übertreffen und durch die Qualität unserer Maske zu überzeugen.

Wo steht AOI in einem Jahr?
In einem Jahr sind hoffentlich sehr, sehr viele zufriedene und gesunde Menschen mit unseren Masken auf den Straßen. Zudem haben wir bereits weitere sehr interessante Ansätze entwickelt, um weiterhin gegen die Ausbreitung der Pandemie, verschmutzte Luft und die Ausbeutung unserer Natur anzukämpfen. Die Lancierung der ersten Ideen folgt bereits Anfang 2021.

Reden wir über den Standort Köln. Wenn es um Startups in Deutschland geht, richtet sich der Blick sofort nach Berlin. Was spricht für Köln als Startup-Standort?
Köln ist übersichtlicher als Berlin, sodass interessante und relevante Kontakte nicht verstreut liegen und man schneller an die wichtigen Kontakte und richtigen AnsprechpartnerInnen für das eigene Startups kommt. Auch das Kölner Netzwerk sollte man nicht unterschätzen! Dadurch, dass Köln zugleich auch Medienstadt ist, ist dies vor allem für den Faktor Außenkommunikation enorm wertvoll.

Was genau macht den Reiz der Startup-Szene in Köln aus?
Wie bereits erwähnt, ist das Kölner Netzwerk überschaubarer und somit gleichzeitig auch engmaschiger – hier kennt jede*r jede*n. Unterstützendes Miteinander statt raue Ellbogenmentalität lautet das Motto, sodass Startups hier von den unglaublichen Möglichkeiten des Netzwerkens profitieren. Darüber hinaus ist noch nicht jede Nische besetzt, sondern man hat mehr Möglichkeiten vor Ort der erste Anbieter seiner Art zu sein.

Was ist in Köln einfacher als im Rest der Republik?
Die Nähe zu den Niederlanden, Frankreich und Belgien ermöglicht schnelle Wege in Metropolen wie Amsterdam, Paris oder Brüssel, doch auch das Ruhrgebiet liegt direkt vor der Tür. An Inspiration und Austausch, sowohl national als auch international, mangelt es hier nicht und gibt es viele spannende Unternehmen, die einiges bewegen wollen.

Was fehlt in Köln noch?
Spannende neue Projekte, wie das X Deck im The Ship in Köln Ehrenfeld sind erst vor wenigen Jahren entstanden – ein Zuhause für GründerInnen und junge Startups, die von Networking, kostenfreien Office Space und Mentoring profitieren. Dies zeigt, dass die hiesige Startup-Szene erst im Aufbau ist. Denn auch die zahlreichen weiteren Co-Working Spaces, die in der Innenstadt zu finden sind, gibt es erst seit wenigen Jahren und ein heißbegehrter Platz ist wie ein Sechser im Lotto. Ich wünsche mir, dass hier noch mehr politische Initiative und auch Förderung in zukunftsträchtige Ideen, die Umwelt und Soziales betreffen, gezeigt wird.

Zum Schluss hast Du drei Wünsche frei: Was wünscht Du Dir für den Startup-Standort Köln?
Erstens wünschen wir uns eine großflächigere Vernetzung von Unternehmen, die die Startup-Phase erfolgreich verlassen haben, die ihr wertvolles Wissen an Neu-GründerInnen weitergeben können. Auch wenn es schon einige coole Formate gibt, wäre es schön, wenn sich die KölnerInnen noch stärker gegenseitig unterstützen würden. Zweitens wünschen wir uns weitere Förderprogramme für junge Menschen, die den Schritt in die Selbstständigkeit wagen, wie etwa das NRW Gründerstipendium, das uns dabei geholfen hat, unsere Idee in einen Prototyp umzusetzen. Zudem könnte bezahlbarer Wohn- und Arbeitsraum, sowie mehr grüne Mobilität dafür sorgen, dass die Standort-Attraktivität steigt. Drittens wäre es schön zu sehen, dass Kölner Unternehmen stärker in den Fokus der KölnerInnen rücken. Lokalität wird für die KonsumentInnen immer wichtiger, sodass es großartig wäre, wenn ansässige Unternehmen mit Hilfe der Stadt Köln sichtbarer werden.

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#Interview – “Wir wurden von der Masse an Bestellungen förmlich überrannt”


Beim Kölner Startup Elimba dreht sich alles um Kakao. “Elimba ist das erste Unternehmen weltweit, welches für seinen Kakao nach dem Vorbild der Inkas, die ganze und ungeröstete Kakaobohne, samt der wohltuenden Inhaltsstoffe verwendet, die sonst bei Rösten verloren gehen”, teilen die Rheinländer mit. Zielgruppe sind insbesondere Erwachsene. “Geschmacklich als auch Wirkungstechnisch gibt es kein vergleichbares Produkt auf dem Markt”, sagt Gründer Elias El Gharbaoui.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht der Elimba-Macher über Gewürze, Südamerika und Löwen.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Elimba erklären?
Wenn ich meiner Großmutter unser Startup erklären würde, würde ich sie fragen, ob sie sich noch an den Kakao erinnert, den sie mir damals als Kind gemacht hat. Und jetzt soll sie sich vorstellen, dass es statt diesem flachen und auf Kinder ausgelegten Kakao, Elimba gibt. Ein Kakao der intensiv ist, spannende Gewürze verwendet und sich an dem Geschmack und an den Bedürfnissen Erwachsener orientiert. Wie eine schokoladige Alternative zum Kaffee, die für alle da ist, die sich für bewusste und gesunde Ernährung interessieren. Dann würde sie mich wahrscheinlich fragen, wie das zusammenpasst und ich könnte ihr erklären, dass die Kakaobohne in ihrem ungerösteten Zustand wahnsinnig gesund ist. Magnesium, Antioxidantien und ein Einfluss auf unseren Serotoninspiegel, also unsere Glückshormone, machen Rohkakao einzigartig. Wir nutzen das, indem wir nur hochwertigen Rohkakao und Bio-Zutaten verwenden und zeigen so, dass schokoladiger Genuss deinem Körper und Geist wirklich guttun kann. Bei uns ist „Schokolade macht glücklich“ eben nicht nur ein Mythos.

Welches Problem genau wollt Ihr mit Elimba lösen?
Uns ist aufgefallen, dass fast niemand das Potential von Kakao kennt. In Südamerika ist das ganz anders. Dort haben schon die Mayas und Inkas den Kakao für seine wohltuenden Eigenschaften geschätzt. Wir wollen, dass dieses Verständnis auch bei uns ankommt und die moderne Kaffeehauskultur sowie vegane Ernährung mit Produkten aus Rohkakao bereichern. Dabei setzen wir außerdem auf eine Zubereitungsform, die unsere Sinne anspricht und uns einlädt sich eine Auszeit zu nehmen. Slow Food und Achtsamkeit spielen bei uns eine große Rolle.

Jede Woche entstehen dutzende neue Startups, warum wird ausgerechnet Elimba ein Erfolg?
Mit Elimba erschließen wir einen bisher nicht vorhandenen Markt, da wir das erste Kakaogetränk mit einer erwachsenen Zielgruppe sind. Geschmacklich als auch Wirkungstechnisch gibt es kein vergleichbares Produkt auf dem Markt.

Ihr habt im vergangenen Jahr an der Vox-Show “Die Höhle der Löwen! teilgenommen. Hat sich die Teilnahme für euch gelohnt?
“Die Höhle der Löwen” war für uns ein unglaublich großer Erfolg. Wir haben so viele Bestellungen bekommen und an Bekanntheit gewonnen, dass wir als Unternehmen stark wachsen konnten. Dadurch konnten wir einige Prozesse optimieren, unser Team ist gewachsen und sind nun auch an dem Punkt die ersten neuen Produkte zu launchen. Wer weiß ob wir ohne “Die Höhle der Löwen” auch an diesem Punkt wären – vermutlich aber nicht.

Lief alles so, wie ihr es euch vorgestellt habt?
Wir wurden von der Masse an Bestellungen förmlich überrannt und konnten deshalb nur einen Bruchteil der Ware sofort ausliefern. Daraufhin haben wir allerdings unsere Produktion vergrößert, neue Maschinen gekauft und den Produktionsprozess optimiert. Trotzdem hat es fast drei Monate gedauert bis alle Bestellungen ausgeliefert wurden. Auch wenn diese Zeit für uns nicht einfach war, sind wir dadurch Produktionstechnisch sehr gut aufgestellt und haben nun die Möglichkeit auch große Kaufanfragen zu bewältigen.

Euer Tipp an andere Gründer, die mit einem Auftritt bei “Die Höhle der Löwen” liebäugeln?
Wir würden jedem*r Gründer*in empfehlen teilzunehmen. Denn selbst wenn man keine passende*n Investor*innen findet, ist es eine unglaublich spannende Erfahrung und außerdem eine Möglichkeit sein Produkt einem großen Publikum vorzustellen.

Reden wir zudem noch über den Standort Köln. Wenn es um Startups in Deutschland geht, richtet sich der Blick sofort nach Berlin. Was spricht für Köln als Startup-Standort?
Köln an sich ist relativ überschaubar, aber im Food Startup-Bereich vergleichsweise gut aufgestellt. Außerdem gibt es hier ein sich gegenseitig stark unterstützendes und wohlwollendes Netzwerk in der Szene.

Was genau macht den Reiz der Startup-Szene in Köln aus?
Die Startup-Szene in Köln ist sich untereinander sehr wohl gesonnen und durch die überschaubare Größe sehr eng miteinander vernetzt. Wir haben uns schon öfter ausgetauscht, miteinander kommuniziert und pflegen einen engen Kontakt, den es in anderen Städten so wahrscheinlich nicht gibt.

Was ist in Köln einfacher als im Rest der Republik?
Man kennt Köln ja als weltoffene Stadt, die sagt „Jede Jeck is anders“. Diese Mentalität, die durch Offenheit und Akzeptanz geprägt ist, überträgt sich auch auf die Start-Up Szene. Dadurch werden das Kennenlernen und auch das Zusammenarbeiten sofort sehr angenehm, sowohl im Geschäftlichen als auch im Zwischenmenschlichen.

Was fehlt in Köln noch?
Wir finden, dass es in Deutschland generell schwierig ist, passende Investor*innen zu finden. Das gilt natürlich auch für Köln. Die Capital Venture Kultur oder Gesellschaften sind hier leider nicht so ausgeprägt, wie man sich das als Start-Up wünschen würde.

Zum Schluss hast Du drei Wünsche frei: Was wünschst Du Dir für den Startup-Standort Köln?
Unsere drei Wünsche wären Erstens: Dass sich die Suche nach Investor*innen einfacher gestaltet. Zweitens: Gerne noch mehr Networking-Events, die Startups auch mit etablierten Unternehmen in Kontakt bringen und natürlich. Drittens: Dass die Mentalität der Kölner*innen so bleibt, wie sie ist.

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln berichten wir gezielt über die Digitalaktivitäten in der Rheinmetropole. Mit circa 400 Startups, über 60 Coworking Spaces, Acceleratoren und Inkubatoren sowie attraktiven Investoren, zahlreichen Veranstaltungen und Netzwerken bieten Köln und das Umland ein spannendes Ökosystem für Gründerinnen und Gründer. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH#Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

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#Jobs – 10 super spannende Digital- und Startup-Jobs in Köln


Am Ende des Tages entscheidet das passende Team über den Erfolg eines jeden Unternehmens. Mit unserer großen Startup-Jobbörse wollen wir kleinen Startups, Unternehmen und auch großen Konzernen helfen, die richtigen Leute auf ihre Firma und ihre spannenden Digital-Jobs aufmerksam zu machen. Und andererseits Menschen, die in einem Startup oder einem größeren Unternehmen digital arbeiten möchten, die Suche nach der richtigen Firma erleichtern. Hier einige interessante Digital-Jobs in Köln.

lizengo
Online Marketing Manager / SEO Manager (m/w/d)

morefire
Strategic Account Manager (m/w/d)

IMCD Deutschland
Digital Marketing Specialist (f/m/x)

MVR Media Vermarktung Rheinland
Kampagnenmanager Social Media (m/w/d)

AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln
Projektmanager Digitalisierung (m/w/d)

CHECK24
(Junior) iOS Entwickler (m/w/d) Mobilfunk

DKMS
Digital Marketing Manager (m/w/d)

Gothaer Konzern
Spezialist (w/m/d) Conversion Rate Optimization

Gothaer Konzern
UX Manager (m/w/d) Online Kundenportal

OBI Group
Product Owner Digital Solutions (m/w/d)

Tipp: In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen aus ganz Deutschland!

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln berichten wir gezielt über die Digitalaktivitäten in der Rheinmetropole. Mit circa 400 Startups, über 60 Coworking Spaces, Acceleratoren und Inkubatoren sowie attraktiven Investoren, zahlreichen Veranstaltungen und Netzwerken bieten Köln und das Umland ein spannendes Ökosystem für Gründerinnen und Gründer. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH#Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

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#Interview – “Die familiäre Atmosphäre in Köln ist super”


Sven Witthöft und Tim Breker kämpfen gegen Müll. Mit Vytal wollen sie ein pfandfreies Mehrwegsystem für Lieferessen etablieren. “Je mehr Gastronomen, Händler und Unternehmen mitmachen, desto bequemer ist die Nutzung für Konsumenten”, sagt Mitgründer Breker. Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Mitgründer Hellemann einmal ausführlich über den Startup-Standort Köln.

Reden wir über den Standort Köln. Wenn es um Startups in Deutschland geht, richtet sich der Blick sofort nach Berlin. Was spricht für Köln als Startup-Standort?
Mit Sicherheit sind die Nähe zu den umliegenden Top-Universitäten sowie der große Konsumentenmarkt des bevölkerungsreichsten Bundeslands zwei Gründe, die für Köln sprechen. Für uns war zudem die Nähe zum Handel ein weiteres wichtiges Kriterium für Köln.

Was genau macht den Reiz der Startup-Szene in Köln aus?
Die familiäre Atmosphäre in Köln ist super und mittlerweile gibt es mit dem xdeck sowie mit dem StartupBoostProgramm von KölnBusiness und WeWork tolle Unterstützungsmöglichkeiten.

Was ist in Köln einfacher als im Rest der Republik?
Menschen kennenzulernen. Die Menschen in Köln sind sehr offen und unprätentiös. Für uns ist das ein entscheidender Faktor im Recruiting.

Was fehlt in Köln noch?
Der Wille und Tatendrang der Kommune, mit Startups zusammenzuarbeiten, kann sicherlich noch wachsen.

Zum Schluss hast Du drei Wünsche frei: Was wünscht Du Dir für den Startup-Standort Köln?
Erstens: Mehr Aufmerksamkeit von (internationalen) VCs und stärkeres lokales Selbstbewusstsein für die Gründerregion. Zweitens: Mehr Mut bei der Kommune für die Zusammenarbeit mit Startups sowie freundlichere Prozesse für nicht deutschsprechende Zugezogene. Drittens: Mehr Fokus auf Nachhaltigkeit, unter anderem auch bei der Mobilität zum Beispiel durch Verbesserung von Taktung und Service der KVB und mehr bzw. bessere Fahrradwege etc.

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln berichten wir gezielt über die Digitalaktivitäten in der Rheinmetropole. Mit circa 400 Startups, über 60 Coworking Spaces, Acceleratoren und Inkubatoren sowie attraktiven Investoren, zahlreichen Veranstaltungen und Netzwerken bieten Köln und das Umland ein spannendes Ökosystem für Gründerinnen und Gründer. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH#Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

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#aktuell, #interview, #koln, #koln-interview, #vytal

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#Interview – “Es ist eine tolle Erfahrung mit einer gewaltigen Lernkurve”


Hinter Vytal verbirgt sich ein digitales Mehrwegsystem mit eigenen Leihschalen für Take-Away- und Lieferessen. Das Startup wurde von Sven Witthöft und Tim Breker ins Leben gerufen. In der fünften Folge der achten Staffel der Vox-Gründershow “Die Höhle der Löwen” investierte Social-Media-Löwe Georg Kofler 450.000 Euro in Vytal. “Wir sind froh, dass wir uns mit Georg Kofler geeinigt haben. Er hat einen guten Riecher für Produkte, die im Massengeschäft funktionieren”, sagt Mitgründer Breker.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht der Vytal-Macher außerdem über Nachhaltigkeit, Erwartungen und zahlungskräftige Neukunden.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Vytal erklären?
Liebe Oma, unsere Vytal-App funktioniert wie ein Bibliotheksausweis, nur eben für hochwertige Essensverpackungen.  Mit Vytal kannst du dir kostenlos bei mehreren hundert Gastronomen in Deutschland und Österreich auslaufsichere und mikrowellenfeste Vytal-Schalen ausleihen und sie bis zu 14 Tage behalten. Und du musst dafür nichts bezahlen. Damit kannst du dir ganz bequem Essen mitnehmen oder liefern lassen und ohne Verpackungsmüll, aber dafür mit einem guten Gewissen genießen. Finanziert wird unser pfandfreies Mehrwegsystem von Partnern und insbesondere den Gastronomen, die Vytal pro Befüllung bezahlen. Warum sie das machen? Immer wenn sie vergleichbare Einwegverpackungen durch Vytal-Mehrwegschalen ersetzen, sparen sie bares Geld und vermeiden Müll.

Welches Problem genau wollt Ihr mit Vytal lösen?
Alle Zukunftsprognosen deuten auf ein starkes Marktwachstum von Mitnahme- und Lieferessen sowie von To-Go und Convenience Food hin. Der flexible und bequeme Essenskonsum geht heutzutage unweigerlich mit großen Mengen Einwegverpackungsmüll einher. Das muss sich dringend ändern. Mit Vytal müssen sich selbst extrem umweltbewusste Verbraucher keine Sorgen mehr machen wegen des anfallenden Einwegmülls. Sie könne ihr Essen, to-go oder geliefert, ganz einfach mit gutem Gewissen genießen. Vytal macht es leicht, die Umwelt zu schonen,  Jedes Essen in einer Vytal-Schale ist ein kleiner Schritt auf dem Weg Richtung Zero-Waste. Einwegverpackungen sind eine riesige Ressourcenverschwendung und teuer. Jedes Jahr werden Essensverpackungen im Wert von 259 Milliarden Euro produziert und schon nach nur kurzer Benutzung landen sie im Müll, werden verbrannt oder enden schlimmstenfalls in der Natur. Laut einer Studie des Verbands Kommunaler Unternehmen geben Städte und Gemeinden in Deutschland jährlich fast 500 Millionen Euro für die Entsorgung von Abfall aus dem To-Go Verzehr aus. Auch für die Gastronomie sind Einwegverpackungen teuer. Für vermeintlich umweltfreundlichere, so genannte “biologisch abbaubare” Verpackungen  zahlen Gastronomen zwischen 25 und 45 Cent pro Stück, obwohl auch diese in Deutschland in der Regel mit dem Restmüll verbrannt werden. Mit Vytal bieten wir Restaurants, Betriebsgastronomen, Kommunen und Supermärkten die Möglichkeit, Einwegverpackungskosten und -müll einzusparen. Zudem gewinnen Sie über unsere Vytal-App nachhaltigkeitsorientierte und zahlungskräftige Neukunden. Für alle Beteiligten im Vytal-Mehrwegsystem sind die ökonomischen Incentives an der positiven ökologischen Wirkung ausgerichtet. Klingt vielleicht ein wenig modelltheoretisch, aber bei Vytal kannst du genau das intuitiv erleben.

Jede Woche entstehen dutzende neue Startups, warum wird ausgerechnet Vytal ein Erfolg?
Vytal trägt dazu bei, ein elementares Umweltproblem zu reduzieren. Aber nicht über schulmeisterliche Belehrung oder Appelle, sondern durch ein einfaches, digitales Angebot für Konsumenten und Unternehmen. Der Klimawandel, Ressourcenschonung und ein besserer Umgang mit unserem Planeten sind Ziele, die wir über alle Gesellschaftsbereiche hinweg dringend verfolgen müssen. Der Purpose von Vytal ist also hoch aktuell. Obwohl anderswo wie z.B. in Großbritannien das Verpackungsmüll-Problem von to-go food noch größer ist, haben wir Vytal bewusst in Deutschland gegründet. Denn hier haben wir Konsumenten jahrzehntelange Erfahrung mit Mehrweg. Diesen Standortvorteil möchten wir nutzen, um aus Deutschland heraus ein innovatives, digitales Unternehmen aufzubauen, das weltweit unnötigen Plastikmüll reduziert. Wir sind im noch jungen Geschäftsfeld für Mehrwegessensverpackungen aktuell Marktführer und fest entschlossen, diese Position auszubauen. Und im Unterschied zu anderen Anbietern entwickeln wir ein Mehrweg-Ökosystem, das weit über die Mitnahme- und Liefer-Gastronomie hinausgeht. Das ist extrem wichtig. Aufgrund von Netzwerk- und Skaleneffekten ist der Mehrwegmarkt ein “Winner-takes-it-all” Geschäft, in dem wir mit unserem erfahrenen, gut vernetzten und handlungsschnellen Team sowie mit unseren Investoren gute Chancen haben, viele lokale Märkte schnell zu gewinnen.

Ihr habt gerade an der Vox-Show “Die Höhle der Löwen! teilgenommen. Hat sich die Teilnahme für euch gelohnt?
Absolut. Vytal ist ein Plattform-Modell, das stark von Netzwerkeffekten profitiert: Je mehr Gastronomen, Händler und Unternehmen mitmachen, desto bequemer ist die Nutzung für Konsumenten. Und auch andersherum gilt: Je mehr Konsumenten mitmachen, desto wichtiger ist es für unsere Vytal B2B-Partner, Vytal als Verpackungsoption anzubieten. Bereits vor der  Ausstrahlung von “Die Höhle der Löwen” konnten wir trotz minimaler Ausgaben für Konsumentenmarketing unsere Transaktionszahlen stark steigern, was u.a. auch an der hohen Nutzungsfrequenz im Mehrwegmodell liegt, bei dem die Kunden in der Regel bei der Schalenrückgabe eine weitere Vytal-Schale mit leckerem Essen ausleihen. Durch die Reichweite der TV-Ausstrahlung konnten wir zudem die Anzahl an Vytal-Nutzern deutlich steigern.Lief alles so, wie ihr es euch vorgestellt habt?Wir sind ehrlicherweise ohne große Erwartungen an den Ausgang in die Gründershow gegangen. Wir waren gespannt, wie Nico Rosberg tickt, der als neuer Investoren-Löwe – zumal mit Fokus auf Nachhaltigkeit – für uns interessant und gleichzeitig vorab schwer einzuschätzen war. Auf die Diskussion zu unserer Bewertung waren wir gut vorbereitet und wir sind froh, dass wir uns mit Georg Kofler im Rahmen unseres vorab gesetzten Verhandlungsspielraums geeinigt haben. Er hat einen guten Riecher für Produkte, die im Massengeschäft funktionieren.Dein Tipp an andere Gründer, die mit einem Auftritt bei “Die Höhle der Löwen” liebäugeln?

Ich kann jedem Gründer nur empfehlen, sich in “Die Höhle der Löwen” zu trauen. Es ist eine tolle Erfahrung mit einer gewaltigen Lernkurve. Neben einer guten Vorbereitung wäre zudem mein Tipp, einfach Spaß zu haben. Wer begeistert ist von seinem Startup, wird auch die Löwen anstecken. Am Ende des Tages ist die Investorensuche ein wenig wie ein Vorstellungsgespräch. Wenn die Begeisterung auf der anderen Seite nicht geteilt wird, hätte man im Zweifel auch keinen Spaß an der Zusammenarbeit.

Tipp
Vytal: Der Unterschied zwischen Wollen und Können bei der Bewertung

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln berichten wir gezielt über die Digitalaktivitäten in der Rheinmetropole. Mit circa 400 Startups, über 60 Coworking Spaces, Acceleratoren und Inkubatoren sowie attraktiven Investoren, zahlreichen Veranstaltungen und Netzwerken bieten Köln und das Umland ein spannendes Ökosystem für Gründerinnen und Gründer. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH#Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

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#aktuell, #die-hohle-der-lowen, #interview, #reloaded, #vytal

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#Interview – “Meine Tochter sagt, wir schreiben auf, wie die Ärzte richtig arbeiten”


Das 2012 gestartete Unternehmen Amboss, das von den drei Ärzten Kenan Hasan, Madjid Salimi und Sievert Weiss gegründet wurde, will angehenden Medizinern erleichtern, sich auf Prüfungen vorzubereiten und bietet dazu eine Lernplattform an. “Unsere Software wird als Subscription vom Nutzer abonniert, wie man das zum Beispiel von Netflix kennt. Zunächst wird das Abo meist von den Anwendern selbst getragen. Dann sehen wir häufig eine Entwicklung: Über die Zeit werden ab einer kritischen Masse dieser Endnutzer die Lizenzkosten von der jeweiligen Institution – Krankenhaus oder Universität – für alle Nutzer übernommen”, erklärt Mitgründer Weiss das Geschäftsmodell von Amboss.

Inzwischen arbeiten rund 350 Mitarbeiter für das Unternehmen. Das Startup erwirtschaftete zuletzt einen Umsatz im zweistelligen Millionenbereich. Investoren wie Partech, Target Global und Cherry Ventures investierten zuletzt 30 Millionen Euro in Amboss. Dieses Geld soll vor allem in die Erstellung der Inhalte fließen. Im Interview mit deutsche-startups.de spricht der Amboss-Macher außerdem über die Expansion in die USA, Grundbausteine und COVID-19.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Amboss erklären?
Meine große Tochter Greta – 6 – sagt, wir schreiben auf, wie die Ärzte richtig arbeiten. Das würde meine Großmutter auch verstehen, denke ich. Vielleicht würde ich meiner Großmutter noch erklären, dass es immer mehr medizinisches Wissen gibt und es schwierig bis unmöglich ist als Arzt alleine den Überblick zu behalten. Weswegen wir uns für die Ärzte dieses ganze Wissen anschauen, filtern und gewichten und dann verständlich zusammenfassen, worauf es bei der richtigen Anwendung ankommt.

Hat sich das Konzept seit dem Start irgendwie verändert?
Wir haben ja im Wesentlichen das Konzept “Wissensvermittlung an und für Mediziner, so dass diese in der Flut der Informationen richtige Entscheidungen treffen können” – das hat sich eigentlich nicht verändert. Aber seither stark erweitert: Haben wir damals mit der Examensvorbereitung angefangen, so decken wir heute das gesamte Wissen von Tag 1 des Studiums bis hin zum Facharzt ab. Im deutschsprachigen Raum sind wir da schon sehr weit, im englischen ziehen wir nach und bauen gerade das Produkt für Ärzte.

Die Corona-Krise traf die Startup-Szene zuletzt hart. Wie habt ihr die Auswirkungen gespürt?
Für uns war die Zeit ein Katalysator. Es gab eine riesige Nachfrage nach aktuellem Wissen: Allein bei COVID-spezifischen Inhalten stiegen die Zugriffe von 500 auf mehr als 22.000 täglich. Wir haben flexibel darauf reagiert und COVID-19-Kapitel in sechs Sprachen herausgegeben. Krankenhäuser hatten einen Bedarf ihre Mitarbeiter auf intensivmedizinische Praktiken wie Beatmung etc. vorzubereiten, zu denen wir Informationen frei zur Verfügung gestellt haben. Für Studierende hat das digitale Lernen mit Amboss gerade in Zeiten ohne Präsenzveranstaltungen zusätzlich an Bedeutung gewonnen. Das globale Hiring war anfangs allerdings nur eingeschränkt möglich. Aber wie auch beim Home Office haben wir hier sehr gute Lösungen gefunden.

Investoren wie Partech, Target Global und Cherry Ventures investierten zuletzt 30 Millionen Euro in Amboss. Wofür braucht ihr so viel Geld?
Es bedarf viel Arbeit und einer Fachredaktion aus Experten, um das exponentiell zunehmende Wissen zu aggregieren, zu sichten und auf das Wesentliche herunter zu brechen. Und immer mehr Technik, die dieses Ziel so gut wie möglich unterstützt und auf ein anderes Level bringen soll. Bei allem ist nicht zu vergessen, dass diese Errungenschaften nicht nur Deutschland und den USA vorbehalten sein sollen. Sondern idealerweise in jeden Winkel der Erde getragen werden, weil wir davon überzeugt sind, dass das ein wesentlicher Baustein der Partizipation eines jeden einzelnen ist. Das ist ein langer Weg.

Wie ist überhaupt die Idee Amboss Startup entstanden?
Kenan, Madjid und ich haben 2010 gemeinsam für das medizinische Abschlussexamen gelernt – und waren sehr frustriert von den damaligen Möglichkeiten zur Vorbereitung. Wir hatten aber einen Lernstil entwickelt, bei dem wir uns gegenseitig viele Fragen zu Funktionsweisen gestellt und wesentliche Prinzipien und Zusammenhänge erklärt haben. Irgendwann fragten wir uns, warum nicht eigentlich eine Software genauso mit einem Lernen könnte.

Die Wurzeln von Amboss liegen in Köln. Was hat euch nach Berlin verschlagen?
In Köln konnten wir 2012 glücklicherweise eine leerstehende Wohnung kostenfrei nutzen, deswegen haben wir uns am Anfang die meiste Zeit dort aufgehalten. Aber schon drei, vier Monate nach dem Start haben wir zusätzlich eine Neuköllner Hinterhof-Wohnung angemietet, weil einige aus dem Team, Kenan und ich inklusive, in Berlin lebten. Über die Jahre ist Berlin stark gewachsen. Wir haben Büros an der Torstraße und inzwischen auch ein etwas größeres in Köln. Zuletzt öffneten wir unser Büro in New York für den US-Markteintritt. Zusammen ermöglichen uns alle Städte und natürlich auch die ausgedehnte Möglichkeit des Home Office aus einem Pool an Talenten zu schöpfen.

Wie genau funktioniert eigentlich euer Geschäftsmodell?
Unsere Software wird als Subscription vom Nutzer abonniert, wie man das zum Beispiel von Netflix kennt. Zunächst wird das Abo meist von den Anwendern selbst getragen. Dann sehen wir häufig eine Entwicklung: Über die Zeit werden ab einer kritischen Masse dieser Endnutzer die Lizenzkosten von der jeweiligen Institution – Krankenhaus oder Universität – für alle Nutzer übernommen.

Wie hat sich Dein Unternehmen seit der Gründung entwickelt?
In unserem ersten Büro in Köln zog es ein wenig, die Wände waren nicht ganz dicht, das ist heute besser. Unsere Büros sind wirklich schön und wir fühlen uns sehr wohl. Meetings fanden früher nur auf deutsch und häufig auf dem Balkon oder in der Küche statt, heute spreche ich in Meetings meistens englisch in einen großen Bildschirm an der Wand. Auch die Atmosphäre hat sich natürlich etwas gewandelt. Früher war alles wilder, der kurze Dienstweg war stark frequentiert. Heute und bei der Anzahl an Mitarbeitern braucht es mehr feste Abmachungen. Der Kaffee hat sich dagegen nicht verändert, der war schon immer sehr lecker.

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist dein Startup inzwischen?
Wir haben rund 350 feste Mitarbeiter in drei Büros – Berlin, Köln und New York -, davon circa ein Drittel Ärzte, einen Umsatz im zweistelligen Millionenbereich und 100 % Wachstum Year-over-Year.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?
Natürlich ist nicht immer alles perfekt und nach Plan gelaufen, keine Frage, aber richtig schief gegangen ist eigentlich noch nix – dafür haben wir mit zu vielen wichtigen Initiativen Erfolg gehabt. Was hätten wir noch mehr machen sollen? Noch stärker auf uns als Unternehmen und unsere Vision aufmerksam machen. Wir waren lange Zeit unter dem Radar unterwegs und auf unser Produkt fokussiert. Aber wir brauchen auch noch viele, viele gute Leute, die erst noch von uns erfahren müssen. Damit das noch besser funktioniert, haben wir uns zuletzt mit Saikat Das, zuvor in Managerposition bei Amazon, jede Menge Marketing-Know-how an Bord geholt.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht?
Das erste Produkt, das sich wie ein Lauffeuer verbreitete und innerhalb eines Jahres 90 % Marktanteil eroberte, ist der Grundbaustein von allen nachfolgenden gewesen. Da hatten wir, vermutlich aufgrund unserer Zielgruppennähe, ein sehr gutes Gespür für den enormen Bedarf. Nach diesem Erfolg zu verstehen, dass da noch viel mehr möglich ist, und das Studium nur ein kleiner Teil innerhalb des ganzen Lebenszyklus eines Mediziners ist – der aber an jeder Stelle auf Wissen basiert – war die zentrale Erkenntnis bisher. Ein wesentlicher Bestandteil unseres Erfolges ist das Team und die Kultur: Hier haben wir intuitiv einiges richtig gemacht, sehr sorgfältig die Mitglieder unserer Familie ausgewählt. Dabei vor allem auf “high IQ AND high EQ” geachtet und dann gemeinschaftliche Werte gelebt, die uns heute und noch lange prägen werden.

Wo steht Amboss in einem Jahr?
Ich hoffe wir sind ein großes Stück weiter auf dem Weg, Mediziner weltweit mit evidenzbasierten, praktischen Informationen zu versorgen. Dass dieses Wissen wirklich im klinischen Alltag angewendet wird. Konkret wird das vor allem die Etablierung unseres englischsprachigen Amboss für Ärzte bedeuten. Aber auch den Ausbau des Angebots für deutsche Ärzte auf inhaltlicher und technischer Seite, den Ausbau der Lernmethodik für Studierende sowie die Etablierung unserer Global Health Initiative, die Amboss in die Winkel der Erde bringt, die andere Zugangsmodelle brauchen.

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln berichten wir gezielt über die Digitalaktivitäten in der Rheinmetropole. Mit circa 400 Startups, über 60 Coworking Spaces, Acceleratoren und Inkubatoren sowie attraktiven Investoren, zahlreichen Veranstaltungen und Netzwerken bieten Köln und das Umland ein spannendes Ökosystem für Gründerinnen und Gründer. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH#Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

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#aktuell, #amboss, #berlin, #e-learning, #interview, #koln

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#Umfrage – “Von Food über Fashion hin zu Tech, hier ist alles vertreten”


In Köln gibt es schon lange eine sehr umtriebige und aktive Startup-Szene.  Über 400 kleine und große Startups, über 30 Coworking Spaces, verschiedene Hubs, Inkubatoren und mehrere Events machen die Stadt am Rhein zu einem der Startup-Hotspots im Lande. Doch was genau macht überhaupt den Reiz der Startup-Szene in Köln aus? Hier einige Antworten von waschechten Colognepreneuren.

In Köln ist in den letzten Jahren viel passiert: Es gibt ein starkes und hilfreiches Netzwerk, das einen weiterbringt und zudem ist das rheinländische Einzugsgebiet mit Düsseldorf und Bonn, aber auch dem Ruhrgebiet, sehr attraktiv.
Tino Engelmann, Pinkbus

Was für die Stadt gilt, gilt auch in der Startup Szene: Vielfalt! Von Food- über Fashion- hin zu Tech-Startups, hier ist alles vertreten. Das schöne ist, dass die Startup Szene in Köln nicht so groß ist, dass man den Überblick verliert. Hier kennt man sich auch über die Grenzen seines Businesses hinaus, was zu inspirierendem Austausch und Support in allen Bereichen führt. Gleichzeitig werden die Startup-Veranstaltungen nie langweilig, weil immer neue Themen aufeinander treffen. So hat man an einem Abend schnell mal etwas über die veganes Eis (NOMOO), Phishing-Mails (SoSafe) und Freiwilligenarbeit im Ausland (Volunteerworld) gelernt.
Lea Matschke, Brajuu

Köln ist eine Großstadt, die sich wie ein Dorf anfühlt. Dementsprechend ist die Startup-Szene zwar nicht so groß, dafür besteht jedoch ein intensiver Austausch untereinander.
Niklas Hagenbeck, Somigo

Die Kölner Gründerszene floriert. Wir erleben hier eine attraktive und vor allem aktive Community.
David Henn, Cannamedical

Ehrlich Gesagt weiß ich das nicht. Auch wenn ich es liebe zu Netzwerken, ich glaube in Köln habe ich mein geringstes Netzwerk. Wie so häufig schaffe ich es selten zu Startup-Events in Köln zu gehen. Wenn ich in anderen Städten bin, nehme ich mir häufiger dafür Zeit, da ich ja sonst nichts anderes zu tun habe. In Köln hat man Familie, Freunde etc. wo man ohnehin schon aufpassen muss, dass die nicht zu kurz kommen.
Daniel Vollmer, Flowtify

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#aktuell, #interview, #koln, #umfrage

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#Hintergrund – 6 Startup-Artikel aus Köln, die jeder gelesen haben sollte


In der Domstadt Köln gibt es schon seit Jahren eine äußerst umtriebige Startup-Szene. Diese begleiten wir auch 2020 wieder aktiv und intensiv. In den vergangenen Tagen und Wochen gab es wieder einige spannende Nachrichten und Meldungen aus Köln, die wir hier noch einmal übersichtlich zusammenfassen. Hier unsere Startup-News, die jeder Kölner gelesen haben sollte.

Vytal
Schon der Pitch der Vytal-Gründer begeisterte, die Bewertung jedoch nicht so sehr. Fast scheiterte daran ein Deal, doch die Gründer konnten schließlich Georg Kofler überzeugen. Mit Argumenten und Leidenschaft erkämpften sie sich schließlich doch noch den so wichtigen Handschlag. Doch warum kamen sie ihm dann nicht “einfach” mit der Bewertung entgegen?

xdeck
Eine neue Startup-Klasse geht bei xdeck, dem jungen Brutkasten der Fond of-Macher, an Bord. Aus mehr als 100 Bewerbern wurden diesmal insgesamt zehn Startups ausgewählt. Dazu gehören Datazeit, FarmInsect, Forenamics, Mimica und Mirrads.

Scobees
Mit Scobees wird die Schule digital. Dabei ist Scobees so ausgerichtet, um Kinder individuell zu fördern. Ein Startup in Schulen zu etablieren ist aber durchaus eine Herausforderung. Zumindest aber wurde das System in Zusammenarbeit mit einigen Schulen entwickelt.

SoSafe
Bei SoSafe dreht sich alles um Phishing-Emails, Ransomware-Fallen und Viren. Aber im guten Sinne. Das Unternehmen schult seine Nutzer im Umgang mit diesen Themen. Das 2018 gegründete Unternehmen verfügt bereits über 220 Kunden.

DueDash
Das junge Unternehmen DueDash bringt Gründer und Experten aus aller Welt zusammen. Das Motto dabei lautet “Making Startups Investable”. Konkret es somit um Unterstützung sein Geschäft aufzubauen und Investmentgelder zu erhalten.

Steereon
Hinter Steereon verbirgt sich ein Hybrid aus E-Bike und E-Scooter. “Das Thema Mikromobilität wird immer wichtiger. Genau hier wollen wir Lösungskonzepte anbieten, die nicht nur funktional sind, sondern die auch jede Menge Spaß machen”, sagt Gründer Maximilian Camp.

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#aktuell, #koln

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#Umfrage – “Ein Unicorn wäre wünschenswert!”


In Köln gibt es schon lange eine sehr umtriebige und aktive Startup-Szene.  Über 400 kleine und große Startups, über 30 Coworking Spaces, verschiedene Hubs, Inkubatoren und mehrere Events machen die Stadt am Rhein zu einem der Startup-Hotspots im Lande. Es sind aber noch Wünsche offen! In den vergangenen Monaten haben wir wieder zahlreiche Gründerinnen und Gründer ganz gezielt nach ihren Wünschen für den umtriebigen Startup-Standort Köln gefragt. Hier einige Antworten von waschechten Colognepreneuren.

Einen Fast-Track bei allen behördlichen Angelegenheiten für Startups und viel mehr Sonnentage im Jahr.
Stanislav Grytsenko, AeroMates

Erstens: Wir finden, Köln hat in definitiv mehr Aufmerksamkeit in der deutschen Startup Szene verdient! Wir würden uns freuen, wenn häufiger über Kölner Gründer berichtet werden würde. Zweitens: Wir wünschen uns, dass Köln auch für größere Startups attraktiv wird bzw. bleibt. Häufig zieht es in Köln groß gewordene Startups nach Berlin, was u.a. sicher mit der größeren Investorendichte dort zusammenhängt. Ein Unicorn für Köln wäre wünschenswert! Drittens: Dass die Startup-Szene in Köln so bodenständig und gelassen bleibt, wie sie aktuell ist – denn et kütt wie et kütt.
Lea Matschke, Brajuu

Erstens: Mehr Digitalisierung in der Verwaltung. Vom Finanzamt bis zum Einwohnermeldeamt Zweitens: Mehr Support der Kreativ-Szene durch bezahlbare, attraktive Standorte. Egal ob IT-Startup oder Club. Drittens: Kostenloser, funktionierender öffentlicher Nahverkehr.
Daniel Vollmer, Flowtify

Erstens: Mehr Investoren mit eigener Startup-Erfahrungen. Zweitens: Mehr Förderprogramme für Startups in frühen Phasen. Drittens: Mehr Talente mit guten Product-Skills – Softwareentwickler, Product Designer & Product Manager.
Niklas Hagenbeck, Somigo

Ich wünsche mir für Köln, dass es seinen Platz als Start-Up und Wirtschaftsstandort Nummer 1 in NRW weiter halten und ausbauen kann. Ich wünsche mir, dass es viele weitere erfolgreiche Gründer in Köln geben wird, die das Ökosystem erweitern. Ich wünsche mir, dass sich Köln weniger mit Berlin vergleichen muss und nicht länger als Underdog gehandelt wird.
David Henn, Cannamedical

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In unserem Themenschwerpunkt Köln berichten wir gezielt über die Digitalaktivitäten in der Rheinmetropole. Mit circa 400 Startups, über 60 Coworking Spaces, Acceleratoren und Inkubatoren sowie attraktiven Investoren, zahlreichen Veranstaltungen und Netzwerken bieten Köln und das Umland ein spannendes Ökosystem für Gründerinnen und Gründer. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH#Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

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#Hintergrund – Vytal: Der Unterschied zwischen Wollen und Können bei der Bewertung


Bewertungen sind immer wieder Kernthema bei Investorenverhandlungen, sowohl innerhalb als auch außerhalb von “Die Höhle der Löwen”. Die Suche nach der einen, absolut wahren und immer zutreffenden Formel oder Methode blieb jedoch bisher ergebnislos. Zwar findet man nach kurzer Recherche schnell ausführliche Beschreibungen und Anleitungen wie z.B. zu der “Dicounted-Cashflow”-Methode (DCF), in der Realität ist ein solches Rechenergebnis jedoch vor allem in frühen Startup-Phasen selten ausschlaggebend.

Das liegt vor allem daran, dass die meisten dieser Methoden auf Werten basieren, die bei sehr jungen Unternehmen nur schwer vorhersehbar sind, wie z.B. die geplanten Umsätze. Das ist auch einer der Gründe, warum man Umsätze bottom-up auf Basis möglichst konkret ermittelter Branchen-KPIs bei Investoren (und in Finanzplänen) kalkulieren sollte, und nie top-down etwa von der Marktgröße argumentieren sollte. Hieraus entstehen dann nämlich allzu oft völlig übertriebenen Bewertungen, und nicht nur einmal hat man  auch die Löwen sagen hören, das die Größe eines Marktes keine Bewertungsargumentation ist.

Oberflächlich betrachtet hätte bei Vytal zunächst der Eindruck entstehen können, dass die Gründer genau diesen Weg gegangen sind. Denn die Bewertung wurde von allen Löwen als wesentlich zu hoch empfunden, und die Gründer argumentierten häufig mit den Aussichten eines globalen Geschäftsmodells.

Was gerade in der Höhle vielen Gründern auch passiert, ist, den Löwen eine Bewertung wie für einen reinen Finanzinvestor anzubieten, also einen Investor, der sich außer der Bereitstellung von Kapital nicht viel einbringt. Doch Investoren wie die Löwen bieten wesentlich mehr, vielen Gründern ist hier sogar oft z.B. der Zugang zu Vertriebskanälen wichtiger als das Kapital selbst, und genau diese Leistungen müssen eben auch bei der Bewertung berücksichtigt werden, schließlich wären viele davon mit Geld kaum zu bezahlen.

Im Fall von Vytal hatte man jedoch nicht das Gefühl, dass die Gründer die Investoren und ihre Bedeutung unterschätzten, denn immer wieder betonten sie, was sie sich von einem starken Investor erhofften und dass sie unbedingt mit einem oder mehreren der Löwen arbeiten wollten. Doch das Gegenangebot von Dr. Georg Kofler und Nico Rosberg war mit 25% weit von den ursprünglich angebotenen 10% entfernt. Daher hat es auch weniger überrascht, dass die Gründer nun ihrerseits ein neues Angebot machten. Allerdings hätten viele Zuschauer ein wenig mehr Entgegenkommen von ihnen erwartet, denn die nun vorgeschlagenen 12,5% wirkten nicht so, als ob die Gründer unbedingt einen Deal haben wollten. Auch nach einem weiteren Entgegenkommen der Löwen mit 20% zeigte sich im Angebot der Gründer keine Bewegung. Dadurch verloren sie Nico Rosberg, Dr. Georg Kofler machte jedoch schließlich den Deal alleine. Doch was gab hier den Ausschlag und überzeugte letztendlich, dass die Gründer, wie sie auch sagten, nicht mehr Anteile anbieten “konnten” und nicht nur einfach nicht “wollten”?

Schon recht früh in der Argumentation der Bewertung legten die Gründer dar, welche Skalierungsmöglichkeiten sie in ihrem Geschäftsmodell sahen, und in diesem Zug auch, dass daher im Laufe des Wachstum noch viel mehr weiteres Geld nötig sei, und daher auch weitere Investitionsrunden. Solche weiteren Runden, die oft eine mindestens 7-stellige Investmentsumme umfassen, werden dann meistens von reinen Finanzinvestoren angeführt, die normalerweise ein bestimmtes Set an Regeln haben, nach denen sie investieren. Eine der verbreitetsten ist hierbei, dass die Gründer noch einen erheblichen Anteil der Unternehmensanteile besitzen, was viel mit Motivation und Commitment der Gründer, aber auch z.B. mit Entscheidungsstrukturen zu tun hat. Einen zu hohen Anteil in einer frühen Runde abzugeben, könnte also das scheitern späterer Investorenakquisen und damit auch das Ende des Unternehmens bedeuten.

Dieses Argument wird jedoch häufiger genutzt, als es tatsächlich zutrifft, es müssen schon einige Merkmale in der Komposition von Markt, Geschäftsmodell und Unternehmensphase vorliegen, um wirklich sagen zu können, dass man nicht mehr Anteile abgeben “kann” obwohl man den Investor unbedingt an Board haben will.

Ein weiteres Indiz, dass dies im Fall von Vytal zutrifft, kann in der genauen Nachfrage von Dr. Georg Kofler nach den Sklalierungsplänen gesehen werden, denn natürlich dreht sich bei einem solchen Modell alles ums Wachstum.

Schließlich schien ihn die Antwort zufrieden zu stellen und wir dürfen gespannt sein, ob mit Vytal endlich ein global agierendes Modell im Kampf gegen die Plastikberge von Essensverpackungen entsteht.

Tipp: Alles über die Vox-Gründer-Show gibt es in unserer DHDL-Rubrik. Die jeweiligen Deals und Nicht-Deals gibt es hier: “Die Höhle der Löwen (8. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (7. Staffel)Die Höhle der Löwen” – Deals (6. Staffel)Die Höhle der Löwen” – Deals (5. Staffel), “Die Höhle der Löwen – Deals (4. Staffel)“, Die Höhle der Löwen – Deals (3. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (2. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (1. Staffel)“.

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#Interview – “Mir scheint, dass wir hier weniger luftige Ideen haben”


Bei SoSafe, das 2018 von Niklas Hellemann, Lukas Schaefer und Felix Schürholz in Köln gegründet wurde, dreht sich alles um Phishing-Emails, Ransomware-Fallen und Viren. Aber im guten Sinne. Das Unternehmen schult seine Nutzer im Umgang mit diesen Themen. Das 2018 gegründete Unternehmen verfügt bereits über 220 Kunden. Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Mitgründer Hellemann einmal ausführlich über den Startup-Standort Köln.

Reden wir über den Standort Köln. Wenn es um Startups in Deutschland geht, richtet sich der Blick sofort nach Berlin. Was spricht für Köln als Startup-Standort?
Ich befürchte das Klischee trifft zu: Köln ist ein großes Dorf und dadurch sind die Netzwerke etwas enger und man erhält schneller Unterstützung oder Informationen. Durch die Nähe zu großen Corporates ist auch der Austausch mit möglichen Kunden erleichtert. Daneben ist der Arbeitsmarkt durch zahlreiche große Universitäten im Umland wie Aachen, Bonn und dem Ruhrgebiet einfach sehr gut aus Unternehmenssicht.

Was genau macht den Reiz der Startup-Szene in Köln aus?
Ich habe das Gefühl, dass in Köln alles etwas pragmatischer und handfester ist als an anderen Standorten. Wenn ich mir die Geschäftsmodelle der großen Kölner Startups und Scaleups anschaue, wird da doch schon ordentlich Umsatz gemacht. Mir scheint, dass wir hier weniger luftige Ideen haben und mehr Substanz und Anpack-Spirit.

Was ist in Köln einfacher als im Rest der Republik?
Der Arbeitsmarkt in Köln ist sicherlich ein starker Standortvorteil. Neben der angesprochenen Nähe zu großen Universitäten ist Köln auch einfach eine attraktive Stadt, in die es kluge und kreative Menschen zieht. Nicht ganz so “too cool for school” wie Berlin, aber vielfältig und vor allem tolerant und weltoffen.

Was fehlt in Köln noch?
Den Kölnern fehlt häufig ein Plan – vieles wird hier “us de Lamäng”- aus dem Ärmel geschüttelt – gemacht. Ich vermisse zum Beispiel ein durchgehendes städtebauliches oder mobilitätsbezogenes Konzept seitens der der Stadt. Mir scheint, dass hier gerne der Status Quo gewahrt wird und politisch daher die falschen Fokuspunkte gesetzt werden. Wenn man zum Beispiel die aktuellen Debatten zur Kommunalwahl verfolgt, ist eines der dominierenden Themen „wie kann Karneval in der Corona-Krise stattfinden“? Das finde ich schade, denn Köln ist wesentlich mehr als Karneval.

Zum Schluss hast Du drei Wünsche frei: Was wünscht Du Dir für den Startup-Standort Köln?
Erstens: Weniger Startup-Spaßveranstaltungen ohne Fokus, mehr Austausch zu konkreten Themen. Zweitens: Eine Prise mehr Moonshots. Drittens: Mehr Fahrradfreundlichkeit – Köln ist in Punkto moderner Mobilität eine absolute Katastrophe – zum Beispiel sollte die Venloer Straße sofort eine Fahrradstraße werden, damit ich mir keine Sorgen mehr um unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf dem Weg zur Arbeit machen muss.

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#Brandneu – 5 junge Kölner Startups, die jeder kennen sollte


In Köln und Umgebung lässt es sich gut leben, feiern und gründen. Auch in den vergangenen Wochen sind wieder einige spannende neue Startups in Köln entstanden. Einige sehr junge Startups davon stellen wie an dieser Stelle einmal vor.

DueDash
Das junge Kölner Unternehmen DueDash bringt Gründer und Experten aus aller Welt auf einer Plattform zusammen. Das Motto dabei lautet “Making Startups Investable”. Konkret es somit um gezielte Unterstützung sein Geschäft aufzubauen und Investmentgelder zu erhalten. Gegründet wurde das Startup von Markus Buck, Michail Kosak, Parul Madan und Nikhil Madan.

fulfillmenttools
Mit fulfillmenttools können Unternehmen den “Aufbau der eigenen Omnichannel-Erlebniswelt in Angriff nehmen”. Zielgruppe sind vor allem “wachstumsstarke Omnichannel-Händler”. Das Startup wurde aus dem Innovationshub von REWE digital ausgegründet.

helpcity
Das neue E-Health-Startup helpcity, ein geschlossenes Netzwerk, möchte den Austausch zwischen Menschen mit körperlichen und seelischen Belastungen verbessern. Gemeint sind damit Patienten, Angehörige, medizinisches Personal und ehrenamtliche Helferinnen. Gegründet wurde das Startup von Paul Schonnebeck.

moebelmatch
Das Startup moebelmatch tritt an, die Welt der Schreinermöbel zu digitalisieren. Über die Plattform aus Köln kann jeder recht simpel individuelle Möbel mithilfe von zahlreichen Designoptionen gestalten und als Auftrag an Schreiner aus ganz Deutschland übermitteln. Gegründet wurde das Startup von Miriam Oheri und Stephan Jaber.

Steereon
Steereon setzt auf einen allradgelenkten E-Scooter. “Steereon ist ein Hybrid aus E-Bike und E-Scooter. Das Fahrzeug besitzt eine Allradlenkung, die dem Fahrer das Gefühl vermittelt auf der Straße Ski zu fahren”, teilt das Unternehmen mit. Gegründet wurde das Startup von Maximilian Camp, Felix Vreden und Marvin Panek.

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#Jobs – Auf Jobsuche in Köln? 8 coole Digital- und Startup-Jobs in der Domstadt


Am Ende des Tages entscheidet das passende Team über den Erfolg eines jeden Unternehmens. Mit unserer großen Startup-Jobbörse wollen wir kleinen Startups, Unternehmen und auch großen Konzernen helfen, die richtigen Leute auf ihre Firma und ihre spannenden Digital-Jobs aufmerksam zu machen. Und andererseits Menschen, die in einem Startup oder einem größeren Unternehmen digital arbeiten möchten, die Suche nach der richtigen Firma erleichtern. Hier einige interessante Digital-Jobs in Köln.

Auto Levy
Online Marketing Manager (m/w/d)

fulfillmenttools
Solution Consultant SaaS (m/w/d)

adesso experience GmbH
Senior Consulting Customer Experience (m/w/d)

Waldhausen GmbH & Co. KG
E-Commerce Manager (m/w/d) für den Aus- und Aufbau unseres Onlineshops

AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln
Projektmanager Digitalisierung (m/w/d)

lizengo
(Fach) Informatiker / IT-Systemadministrator (m/w/d) Infrastruktur

GreenPocket GmbH
DevOps / Cloud Platform Engineer (m/w/d) – im Smart Energy Startup

Simon Kucher & Partners Strategy & Marketing Consultants
Website Associate (m/w/d)

Tipp: In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen aus ganz Deutschland!

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#StartupTicker – Gleich 10 Startups gehen bei xdeck an Bord


Der Kölner Accelerator xdeck geht in die zweite Runde! “Nach dem spannenden ersten Durchgang haben wir jetzt weitere herausragende Startups für das xdeck gefunden. Zusammen mit unseren starken Partnern werden wir auch die neuen Gründer bei ihrer Wachstumsreise unterstützen und ihnen kreative Lösungen für den Umgang mit den aktuellen Herausforderungen aufzeigen”, sagt Initiator Nils Eiteneyer. 

Gründerteams, die am Brutkasten der Fond of-Macher teilnehmen, müssen kein Eigenkapital abgeben, um am xdeck-Programm teilnehmen zu können. Dreh- und Angelpunkt von xdeck ist der Kölner Bürokomplex The Ship. Zu den Partnern von xdeck zählen unter anderem die Unternehmensberatung McKinsey und der Frühphaseninvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF). Über einen Zeitraum von vier Monaten erhalten die Startups “operative und strategische Unterstützung bei der beschleunigten Entwicklung ihrer Firmen, auf Basis gemeinsam identifizierter Themenfelder”. Dabei setzt das xdeck auf den Austausch mit Mentoren sowie Fachexperten von Partnerunternehmen.

Diese 10 Startups gehen bei xdeck an Bord

Datazeit
Datazeit vereint öffentlich-verfügbare Webdaten, die eigenen Daten potenzieller Kunden und künstliche Intelligenz in einem einzigen leistungsstarken Dienst, um Insights rund um Unternehmenswachstum zu generieren. Diese Insights sollen die Entscheidungsfindung unterstützen und Innovationen fördern.

FarmInsect
FarmInsect ist ein Agritech-Startup, das Landwirte in die Lage versetzt, ihr eigenes nachhaltiges Proteinfuttermittel auf Insektenbasis zu produzieren. FarmInsect spart Landwirten nicht nur Kosten, sondern ermöglicht auch einen geringeren ökologischen Fußabdruck.

Forenamics
KI bringt neues Potenzial in die Geschäftswelt, aber dieses Potenzial ist oftmals an Spezialwissen von Datenwissenschaftlern und anderen Experten gebunden. Forenamics will KI für jeden zugänglich machen, unabhängig davon, ob bereits Vorkenntnisse bestehen.

Mimica
Mimica stellt temperatursensitive Etiketten und Verschlüsse her, die als Alternative zum herkömmlichen Verfallsdatensystem die wahre Frische von Lebensmitteln anzeigen. Mimica reduziert so die stetig wachsende Lebensmittelverschwendung in Supermärkten.

Mirrads
Das Unternehmen entwickelt spezielle Spiegel (Smart Mirrors), die einen Hologramm-Effekt im Spiegelbild erzeugen, um darin beliebige Inhalte anzeigen zu können, sowie die für das Verwalten und Ausspielen der Inhalte notwendige Software. Das ist besonders für Werbung relevant, beispielsweise im Einzelhandel, in der Gastronomie oder in Hotels.

Olav
Olav ist die erste europäische DTC-Marke für Kochgeschirr-Produkte. Olav spart den Zwischenhändler aus und ist dadurch in der Lage, höchste Qualität zu erschwinglichen Preisen mit einem einzigartigen Design und Kundenerlebnis anzubieten. Das erste Produkt von Olav ist eine Kupferkernpfanne, welche regelmäßig von Profiköchen genutzt wird.

Rebolet
Im Durchschnitt werden 15% der online verkauften Artikel zurückgegeben oder nie verkauft, was hohe finanzielle Verluste und Tonnen von Abfall verursacht. Rebolet bietet einen All-in-One-Wiederverkaufsservice, der dem E-Commerce zu mehr Rentabilität und Nachhaltigkeit verhilft, indem Retouren und Überbestände bearbeitet, analysiert und wiederverkauft werden. So wird ein 380 Milliarden Euro-Problem angegangen.

TONI CORE
TONI CORE ist die erste Modemarke für alle Frauen (schwanger oder nicht schwanger, stillend oder nicht). Das Label entwickelt vielseitige, zeitlose Produkte in nachhaltigem Design, die nicht nur während der Schwangerschaft, sondern auch in den darauffolgenden Lebensphasen getragen werden können.

VRxs
VRxs ist eine schlüsselfertige Softwarelösung, die es jedem Online-Shop ermöglicht, 3D und Augmented Reality zur Präsentation und Erklärung seiner Produkte zu nutzen.

evelop_me
evelop_me ist eine durch Kienbaum gegründete Online-Coaching-Plattform. Sie vereint jahrzehntelange HR- und Management-Expertise mit einem digitalen Vorgehen, um die spezifischen Stärken v

Tipp: So wollen die Fond of-Macher anderen Gründern helfen

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln berichten wir gezielt über die Digitalaktivitäten in der Rheinmetropole. Mit circa 400 Startups, über 60 Coworking Spaces, Acceleratoren und Inkubatoren sowie attraktiven Investoren, zahlreichen Veranstaltungen und Netzwerken bieten Köln und das Umland ein spannendes Ökosystem für Gründerinnen und Gründer. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH#Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

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#Umfrage – “Es wäre toll, wenn die Investorenlandschaft noch Zuwachs bekommen würde”


In Köln gibt es schon lange eine sehr umtriebige und aktive Startup-Szene.  Über 400 kleine und große Startups, über 30 Coworking Spaces, verschiedene Hubs, Inkubatoren und mehrere Events machen die Stadt am Rhein zu einem der Startup-Hotspots im Lande. Doch was fehlt in Köln noch? Hier einige Antworten von waschechten Colognepreneuren.

Die richtige Einstellung ist ja schon vorhanden, aber ohne echte Tech-Begeisterung wird die Kölner Startup-Szene nie zum Vorreiter in Sachen Innovation und Digitalisierung werden. Hier sehe ich noch viel Luft nach oben. Tatsächlich hat die Kölner Universität nicht einmal eine eigene Informatik-Fakultät und die der TH liegt in Gummersbach. Hier haben wir in Köln definitiv noch Nachholbedarf.
Lars-Rüdiger Fink, get in

Ein zentraler Standort für Startups sowie das STATION F in Paris. Wer einmal da war weiß, was er bisher vermisst hat. Gerade im eng besiedelten NRW mit Standort Köln wäre das eine große Bereicherung weit über Köln und NRW hinaus.
Harald Meurer, Creative Shopping

Köln bietet als Startup Standort schon einiges und wir merken deutlich, dass die Anzahl an Startups in Köln deutlich zunimmt. Es wäre toll, wenn die Investorenlandschaft in Köln noch etwas Zuwachs bekommen würde und sich der Mittelstand hier noch stärker präsentiert würde. Besonders freuen würden wir uns natürlich auch über mehr weibliche Investoren, das ist jedoch leider ein deutschlandweites Problem.
Lea Matschke, Brajuu

Köln benötigt mehr Startup-Vorbilder, die als Multiplikatoren das lokale Ökosystem beleben. Erfolgreiche Gründer schaffen nach ihrem Exit häufig als Mentoren, Investoren oder einfach als Botschafter einen großen Mehrwert für Startups.
Niklas Hagenbeck, Somigo

Für mich ist Köln der perfekte Ort um eine Startup zu gründen, ohne das mir etwas fehlen würde.
David Henn, Cannamedical

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

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#aktuell, #interview, #koln, #umfrage

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#Hintergrund – Ein Startup, mit dem Schüler individuell lernen können


Eines der vielen Kölner Startups, das mehr Aufmerksamkeit verdient hat, ist Scobees. Das junge EdTech, das sich an Schülerinnen und Schüler richtet, soll diesen helfen selbstbestimmt und vor allem digital zu lernen. Was im Jahre 2020 in vielen Fällen in Deutschland noch immer nicht möglich ist. “Wir richten uns mit Scobees an Schulen, die zukunftsorientiert denken und motiviert sind neues Lernen im Schulalltag zu etablieren”, teilt die Jungfirma mit.

Dabei ist Scobees so ausgerichtet, um Kinder individuell zu fördern. “Selbstbestimmtes, digitales Lernen anhand des individuellen Lernniveaus ermöglicht es Kindern mit Erfolg und Spaß erfolgreich zu lernen”, versprechen die Rheinländer. Das Scobees-Team ist sich dabei ziemlich sicher: “Mit dem digitalen Lerntagebuch beginnt eine neue Lernkultur in der Schule”. Zu wünschen wäre es. Ein Startup in Schulen zu etablieren ist aber in Deutschland durchaus eine Herausforderung.

Zumindest aber wurde das System schon einmal in Zusammenarbeit mit einigen Schulen entwickelt. Das Startup, das derzeit beim Startup Boost Cologne an Bord ist, wurde 2020 von Annie Dörfle und Lena Spak gegründet. Einen Markt für Scobees gibt es auf jeden Fall. Leicht wird es aber nicht. Vielleicht führt die große Diskussion um Homeschooling und digitales Lernen, die während der Corona-Krise aufgekommen ist, nun aber endlich zu einem Umdenken in den Schulen und Bildungsministerien.

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

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#Interview – “Wir helfen Unternehmen dabei, ihre ‘menschliche Firewall’ aufzubauen”


Das Startup SoSafe “testet, sensibilisiert und schult Mitarbeiter im richtigen Umgang mit Cyber-Attacken”. Über 220 Kunden setzen bereits auf das Kölner Unternehmen, das 2018 von Niklas Hellemann, Lukas Schaefer und Felix Schürholz gegründet wurde. “Die Anzahl der Nutzer bei unseren Kunden geht bald in Richtung halbe Million und wir versenden über 100.000 simulierte Phishing-Emails durchschnittlich pro Monat”, erzählt Mitgründer Hellemann.

Der Münchner Kapitalgeber Acton Capital investierte kürzlich eine siebenstellige Summe in das junge Startup. In der Vergangenheit investierte zudem Global Founders Capital (GFC), der Investmetarm von Rocket Internet, in das Unternehmen, das 60 Mitarbeiter beschäftigt. Im Interview mit deutsche-startups.de spricht SoSafe-Macher Hellemann über Spamfilter, Voice-Phishing-Angriffe und Gamification.

Wie würdest Du Deiner Großmutter SoSafe erklären?
Eine Menge Hacker haben es auf Deine oder die Daten Deines Arbeitgebers abgesehen. Sie greifen nicht nur technisch an, sondern vor allem in dem sie Dich, den Nutzer, mit psychologischen Tricks manipulieren. In der Tat ist das in neun von zehn Angriffen der Fall. Und weil das unheimlich erfolgreich ist, geht der Schaden weit in die Milliardenhöhe. Im Grunde jedes Unternehmen hatte schon einmal mindestens einen ernsthaften Angriffsversuch. Unsere Plattform zeigt den Mitarbeitern von Unternehmen laufend, wie solche Angriffe aussehen und auf was Du sonst noch so achten musst. Sie schickt Dir zum Beispiel realistische Phishing-Mails und klärt Dich auf, woran Du sie hättest erkennen können, wenn Du darauf reingefallen bist. Sie erklärt Dir aber auch in kleinen kurzen interaktiven Lernnuggets, was ein sicheres Passwort ist. So lernst Du nachhaltig und schärfst Deinen Blick – und das Ganze macht auch noch Spaß und kommt Dir gar nicht wie klassisches Lernen vor. Dein Arbeitgeber verringert auf diese Weise sein Risiko dramatisch und erfüllt Pflichten, die ihm der Gesetzgeber vorschreibt.

Hat sich das Konzept seit dem Start irgendwie verändert?
Wir haben unsere Plattform natürlich stark in Bezug auf Features und Inhalte erweitert, aber das Konzept ist nach wie vor gleich: wir helfen Unternehmen dabei, ihre “menschliche Firewall” aufzubauen und nachhaltig zu stärken. Unser Ziel ist es immer, nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern auch sichere Routinen zu schaffen. Während am Anfang noch das Thema Phishing im Vordergrund stand, schulen wir nun auch zu zahlreichen weiteren Themen, wie etwa auch Sicherheit im Home-Office und bei Remote-Work. Technologisch passen wir uns auch immer weiter der Angreiferseite an – und simulieren auch sogenannte Voice-Phishing-Angriffe, also betrügerische Angriffe per Telefon. Gleichzeitig haben wir noch weiter das Thema Spaß in den Fokus gerückt und unsere Plattform stark gamifiziert.

Die Corona-Krise traf die Startup-Szene zuletzt hart. Wie habt ihr die Auswirkungen gespürt?
Natürlich haben auch wir die initiale Corona-Krise gespürt. In den ersten Wochen des Lockdowns herrschte ja ein ziemliches Chaos. Firmen mussten mit unheimlicher Geschwindigkeit Home-Office-Möglichkeiten einrichten und waren damit sehr beschäftigt. Gleichzeitig hat aber auch die Angreiferseite das allgemeine Chaos erkannt und ausgenutzt. Mit dem Beginn der COVID19-Krise hat sich das Volumen von Phishing-Angriffen fast versiebenfacht! Beispielsweise wurden vermeintliche Schutzhinweise von der WHO verschickt – Menschen die sich vor dem echten Corona-Virus schützen wollten, haben sich dann so schnell ein Computervirus eingefangen. Wir haben daher ziemlich zügig bemerkt, dass unser Thema nun noch relevanter als vor Corona ist, was wir auch sehr deutlich an den Zahlen sehen. Der Juni war beispielsweise bis dahin unser historisch stärkster Monat. Wir glauben auch, dass das so bleiben wird, denn unsere Kernthemen „Digitales Lernen“ und Cybersecurity werden nun noch wichtiger. In wirtschaftlich unsicheren Zeiten kann sich kein Unternehmen auch noch zusätzlich einen extrem kostspieligen Ransomware-Fall leisten.

Wie ist überhaupt die Idee zu SoSafe entstanden?
Wir hatten alle schon den einen oder anderen Berührungspunkt mit der Cybersecurity-Thematik, zum Beispiel durch die Beschäftigung mit Viren und Trojanern in der Jugend. Daneben haben wir uns auch beruflich sehr stark mit E-Learnings und digitalen Lernformaten beschäftigt. Ich zum Beispiel hatte nach meinem Psychologiestudium bei BCG zahleiche Projekte im Bereich Mitarbeitertraining und -entwicklung in großen Konzernen. Dabei ist mir immer wieder aufgefallen, wie antiquiert Mitarbeiterschulungen, insbesondere Pflichttrainings, teilweise umgesetzt wurden. Ausschlaggebend war dann ein Fall im Bekanntenkreis, bei dem eine Verwandte durch Phishing um eine große Summe betrogen wurde. Da haben wir uns gedacht: es muss doch eine Möglichkeit geben, wie man Menschen dabei helfen kann, sich digital besser zu verteidigen.

Wie genau funktioniert eigentlich euer Geschäftsmodell?
Wir haben ein klassisches SaaS-Modell. Unsere Kunden zahlen eine Gebühr je Mitarbeitende und erhalten dadurch Zugriff zu unserer Plattform sowie laufenden Lerncontent für Ihre Mitarbeitenden, zum Beispiel auch simulierte Phishing-Angriffe. Für verschiedene Unternehmensgrößen und Reifegrade haben wir verschiedene Bundles: vom Rundum-Sorglos-Paket mit allen technologischen Spielereien für unsere großen Corporates bis zum vollautomatisierten KMU-Produkt für die Anwaltskanzlei um die Ecke.

Wie hat sich SoSafe seit der Gründung entwickelt?
Wir haben ein sehr schnelles Wachstum hinter uns. Seit unserer Gründung in 2018 sind wir auf über 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewachsen – alleine über 50 % in den letzten Monaten. Zahlreiche bekannte Unternehmen nutzen mittlerweile unsere Plattform, so etwa Vattenfall, Aldi, Rossmann aber auch das Sicherheits- und Antivirus-Unternehmen Avira. Daneben gibt es noch viele weitere, zum Beispiel DAX-Unternehmen oder Organisationen im öffentlichen Bereich. Neben einer stabilen Umsatzbasis haben wir unser Wachstum auch mithilfe starker Investoren realisiert. So zählt neben GFC/Rocket Internet auch Acton Capital seit neuestem dazu.

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist SoSafe inzwischen?
Wir haben mittlerweile über 220 Kunden, die meisten davon im Enterprise-Bereich. Die Anzahl der Nutzer bei unseren Kunden geht bald in Richtung halbe Million und wir versenden über 100.000 simulierte Phishing-Emails durchschnittlich pro Monat.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist seit dem Start so richtig schief gegangen?
So richtig schief gelaufen ist in der Tat nichts so wirklich. Spannend war allerdings zu Beginn, dass wir bei unseren allerersten simulierten Phishing-Wellen ganz schnell auf die Blacklist zahlreicher Spamfilter-Lösungen gekommen sind. Aus Sicht von Spamfilter-Anbietern sieht ein simulierter Phishing-Angriff ziemlich genau so aus wie ein echter. Mittlerweile haben wir hier aber technische Wege gefunden, dieses Problem zu managen. Wir versuchen derzeit aber auch über Digitalverbände wie Bitkom und eco eine zentrale Meldestelle zu etablieren, wo sich Firmen registrieren können, wenn sie simulierte Angriffe durchführen möchten.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht?
Genau wie wir bei unserer Lösung den Fokus auf den Faktor Mensch legen, tun wir das auch in unserem Unternehmen. Gerade bei einem sehr schnellen Wachstum ist es aus unserer Sicht extrem wichtig, gute Leute mit an Bord zu holen und ihnen das bestmögliche Arbeitsumfeld zu bieten. Wir investieren sehr viel Zeit in Recruiting und Mitarbeiterentwicklung und sind sehr stolz auf das tolle Team, das wir aufgebaut haben! Gerade auch im Bereich Diversity sind wir sehr glücklich, dass wir zum Beipsiel für ein Tech- und Cybersecurity-Unternehmen einen sehr hohen Anteil an Mitarbeiterinnen haben.

Wo steht SoSafein einem Jahr?
Wir werden unser Wachstum in zentralen Bereichen auch weiter noch so fortführen. Hierbei insbesondere auch, um weitere internationale Märkte zu erschließen. Unsere Kunden sind ja häufig global aufgestellt, wodurch unsere Lösung schon weltweit in über 15 Sprachen im Einsatz ist. Wir möchten nun auch vertrieblich gezielt Auslandsmärkte angehen.

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#Hintergrund – Ein Startup, das andere Startups für Geldgeber bereit macht


Eines der vielen Kölner Startups, das mehr Aufmerksamkeit verdient hat, ist DueDash. Das junge Unternehmen bringt Gründer und Experten aus aller Welt zusammen. Das Motto dabei lautet “Making Startups Investable”. Auf der Website leist sich dies wie folgt:  “We bring together founders and experts from the global startup ecosystem to educate on startup and fundraising processes to help startups become investable, build their business with focus and receive funding”.

Klingt nach einer durchdachten Strategie, um Startups für Geldgeber bereit zu machen! “Starting up is chaotic, succeeding is not. Our platform is designed to enable interactions between community members to support each other build sustainable businesses. It’s all about value co-creation! Find the information you need in a matter of seconds through our simple dashboard structure”, teilt die Jungfirma in eigener Sache mit.  Das Schlagwort Künstliche Intelligenz fällt dabei zwar nicht, gehört aber zum Konzept.

Das Startup, das derzeit beim Startup Boost Cologne an Bord ist, wird von Markus Buck und Michail Kosak geführt. Zum Gründerteam gehören zudem noch Parul Madan und Nikhil Madan. Das Team schreibt über sich selbst: “We know your daily challenges, because we have all been through that journey and know what investors want. Our diverse founding team has years of experiences as founders and as investors. Together, we can help you set the right focus, be agile and reach your goals”.

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

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#StartupTicker – 10 Startup-News aus Köln, die jeder kennen sollte


In der Domstadt Köln gibt es schon seit Jahren eine äußerst umtriebige Startup-Szene. Diese begleiten wir auch 2020 wieder aktiv und intensiv. In den vergangenen Tagen und Wochen gab es wieder einige spannende Nachrichten und Meldungen aus Köln, die wir hier noch einmal übersichtlich zusammenfassen. Hier unsere Startup-News, die jeder Kölner gelesen haben sollte.

deineTorte.de
Der Lebensmittelriese Dr. Oetker übernahm im August deineTorte.de, eine Plattform für individuelle Torten, vollständig. Über die Kaufpreissumme wurde Stillschweigen vereinbart. Anfang 2018 stieg Dr. Oetker beim Kölner Unternehmen ein und hielt seitdem 49 % der Firmenanteile.

7 junge Kölner Startups
In Köln tummeln sich immer mehr Startups. Hier wieder einige spannende – insbesondere sehr sehr junge – Kölner Startups, die wir ganz genau im Auge behalten. Dies sind: aparkado, Helpmade, Lieferlotse, surft. swapface, wirbauen.digital und yeew.

Fimo Health
Bei Fimo Health finden Menschen, die unter “einer massiven Form der Erschöpfung” leiden, Hilfe. “Unsere App erfasst jeden Patienten individuell und hilft ihm auf Basis Künstlicher Intelligenz, die Einflussfaktoren besser zu verstehen”, sagt Gründer Alexander Krawinkel.

Vation
Die evopark-Gründer Marik Hermann und Tobias Weiper starten mit Vation wieder durch. “Vation ist Dein persönlicher digitaler Gesundheitscoach, der Dir hilft täglich Deine Fitness zu verbessern”, beschreibt Mitgründer Weiper das Konzept der Fitness-Firma. Im Interview spricht Gründer Weiper einmal ausführlich über den Startup-Standort Köln.

Cologne Startup Boost
Das Cologne Startup Boost-Lineup steht. 10 Startups wurden für das Programm ausgewählt. Bewerbungskriterien waren neben einem marktreifen Technologieprodukt auch nachweisliches Kundeninteresse sowie ein international skalierbares Geschäftsmodell.

Greator
Der ehemalige ProsiebenSAT.1-Chef Thomas Ebeling investierte kürzlich in das Kölner Unternehmen Greator, früher als Gedankentanken bekannt. Die Bewertung soll bei rund 68 Millionen Euro liegen. Greator wandelte sich in den vergangenen Jahren von einer Event-Company zum digitalen Coaching-Anbieter.

wirbauen.digital
BPC, ein Ableger der Büdenbender Dachtechnik Unternehmensgruppe, und Ambient Innovation investierten kürzlich eine mittlere sechsstellige Summe in das Kölner PropTech wirbauen.digital. Die Jungfirma positioniert sich als “praxisnahe Online-Plattform, um Architekten, Handwerkern und Bauherren lästige Verwaltungsarbeit abzunehmen”.

DynAmaze
“Unser Konzept ist in Deutschland und innerhalb der Freizeitbranche einzigartig”, sagt Jasper Klimas, Mitgründer von DynAmaze. “Durch die Vermittlung von Restplätzen, die ohne uns verfallen würden, machen wir die Freizeitbranche effizienter.”

DvH Ventures
Der Kölner Geldgeber Dieter von Holtzbrinck Ventures (DvH Ventures) legte gerade einen neuen Digital Health Fonds auf. Im Top sind beim sogenannten First Closing 60 Millionen Euro. Der Frühphasen-Fonds plant das Kapital “in Technologien, die aktuelle und zukünftige Herausforderungen im Gesundheitsbereich lösen” zu investieren.

Helpmade
Bei Helpmade geht es um spontane Nachbarschaftshilfe. Über die App sollen Nutzer “Helfer zur Hilfe bei Tätigkeiten im Alltag” finden können. “In einem Jahr sollen neben den Großstädten in Nordrhein-Westfalen, weitere Großstädte in anderen Bundesländern folgen”, sagt Gründer Daniel Götting.

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

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#Interview – “Wir haben einen Mischling aus Fahrrad und Roller gebaut”


Das junge Startup Steereon setzt auf einen allradgelenkten E-Scooter. “Steereon ist ein Hybrid aus E-Bike und E-Scooter und wurde speziell für die Überwindung von Kurzstrecken konzipiert. Das Fahrzeug besitzt eine international patentierte Allradlenkung, die dem Fahrer das Gefühl vermittelt auf der Straße Ski zu fahren”, teilt das Unternehmen aus Köln mit.

Die Jungfirma, die von Maximilian Camp, Felix Vreden und Marvin Panek geführt wird, möchte in den kommenden Monaten weitere Fortbewegungsmittel auf den Markt bringen. “Das Thema Mikromobilität wird immer wichtiger. Genau hier wollen wir Lösungskonzepte anbieten, die nicht nur funktional sind, sondern die auch jede Menge Spaß machen”, sagt Gründer Camp. Sein Ziel für das kommende Jahr ist eindeutig: “Wir haben eine weitere Fahrzeugvariante auf dem Markt gebracht und verkaufen genügend Fahrzeuge, damit unser Unternehmen nachhaltig und organisch wachen kann”. Im Interview mit deutsche-startups.de spricht der Steereon-Macher außerdem noch über den Standort Köln.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Steereon erklären?
Wir haben einen Mischling aus Fahrrad und Roller gebaut und verbinden das beste aus beiden Welten.

Welches Problem genau wollt Ihr mit Steereon lösen?
Das Thema Mikromobilität wird immer wichtiger. Genau hier wollen wir Lösungskonzepte anbieten, die nicht nur funktional sind, sondern die auch jede Menge Spaß machen!

Jede Woche entstehen dutzende neue Startups, warum wird ausgerechnet Steereon ein Erfolg?
Weil wir nicht nach den Sternen greifen, sondern uns Schritt für Schritt nach vorne arbeiten und dabei den Spaß an der Arbeit nicht verlieren.

Wer sind eure Konkurrenten?
Vom Fahrrad über den klassischen E-Scooter bis hin zu den Inliner-Skates. Die Mikromobilität hat viele Facetten, doch genau das macht sie so spannend.

Wo steht Steereon in einem Jahr?
Wir haben eine weitere Fahrzeugvariante auf dem Markt gebracht und verkaufen genügend Fahrzeuge, damit unser Unternehmen nachhaltig und organisch wachen kann.

Reden wir zudem noch über den Standort Köln. Wenn es um Startups in Deutschland geht, richtet sich der Blick sofort nach Berlin. Was spricht für Köln als Startup-Standort?
Die Mentalität der Leute in Köln ist das, was die Stadt wirklich ausmacht. Das spiegelt sich auch in der Startup Szene wider.

Was genau macht den Reiz der Startup-Szene in Köln aus?
Es ist überschaubar und familiär und wenn man Hilfe oder Anschluss sucht, wird man dank der offenen Art doch schnell fündig.

Was ist in Köln einfacher als im Rest der Republik?
Auch wenn mir hier die Vergleiche fehlen, wage ich zu behaupten, dass sich in Köln besonders einfach neue Kontakte knüpfen lassen. Außerdem bieten die Hochschulen ein außerordentlich gutes Netzwerk für Start-Ups, was vielen, uns eingeschlossen, die ideale Wachstumsgrundlage bietet.

Was fehlt in Köln noch?
Mehr Fahrradwege!

Zum Schluss hast Du drei Wünsche frei: Was wünscht Du Dir für den Startup-Standort Köln?
Erstens: Beständigkeit. Zweitens: Gesundes Wachstum. Drittens: Internationale Bekanntheit und Anerkennung.

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

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