#Brandneu – 11 junge Kölner Startups, die man kennen sollte


In Köln und Umgebung lässt es sich gut leben, feiern und gründen. Auch in den vergangenen Wochen sind wieder einige spannende neue Startups in Köln entstanden. Einige sehr junge Startups davon stellen wie an dieser Stelle einmal vor.

Boyoca
Über Boyoca kann jeder Campingplätze online buchen. Die Betreiber von Campingplätzen möchte das Kölner Team “mit kuratierten Services unterstützen, die ihnen dabei helfen, ihre alltäglichen Herausforderungen in einer dynamischen, digitalen Welt erfolgreich zu meistern”.

Braidys
Das Kölner Startup Braidys, ein Projekt aus dem Hause myDaylivery, liefert über seine App Alltagsprodukte (Supermarkt, Apotheke, Kiosk) und auch leckeres Essen in 90 Minuten in die gute Stube seiner Kunden. “Wir verbinden Ship from Store mit On-Demand Delivery”, teilt die Jungfirma mit.

Co-Leader
Hinter Co-Leader verbirgt sich ein “digitales Praxistraining für Führungskräfte”. Das Startup, das von Philipp Spiekermann und Florian Abel gegründet wurde, verspricht dabei “personalisierte und praxisnahe Lernpfade und ein neuartiges Lernerlebnis”.

digiblue
digiblue entwickelt smarte IoT-Lösungen.Dabei stehen Themen wie Temperaturmonitoring, Raumluftqualität und Füllstände im Vordergrund. “Durch den Einsatz von modernsten NB-IoT Radarsensoren können aktuelle Füllstände ohne Arbeitsaufwand digital erfasst und überwacht werden”, berichtet das Startup.

Mindzeit
Hinter Mindzeit verbirgt sich ein Anti-Stress Coach. Die Kölner Gründer beschreiben ihre App als “ein intelligentes Anti-Stress Tool, das sich auf die individuellen Bedürfnisse seiner Nutzer*innen einstellen kann”. Das Startup wurde von Céleste Kleinjans und Marinko Spahic ins Leben gerufen.

Naughty Nuts
Bei Naughty Nuts dreht sich alles um Nüsse. “Wir kreieren innovatives Bio Nussmus aus 100 % natürlichen Zutaten. Damit sorgen wir für ein überraschendes Geschmackserlebnis und zeigen wie vielseitig Nussmus ist”, teilen die Gründer Benjamin Porten und Lorenz Greiner mit.

Planted
Das Kölner Startup Planted möchten seinen “Kund:innen die Möglichkeit geben, aktiv etwas gegen die globale Erwärmung zu unternehmen”. Dazu pflanzt das Unternehmen, das von Jan Borchert, Heinrich Rauh, Cindy Schüller, Wilhelm Hammes gegründet wurde, Mischwälder und kompensiert so CO2-Emissionen.

Read-O
Hinter Read-O verbirgt sich eine Buchfinder-App. “Diese durchsucht Rezensionen gezielt nach den durch Bücher vermittelten Emotionen. So können Leserinnen und Leser nach Büchern suchen, die zu ihrer Lesestimmung passen”, teilt das junge Kölner Startup mit.

TwoReach
Das junge AdTech-Unternehmen TwoReach, das von Hannes Eitel und Sebastian Zach geführte Unternehmen entwickelt ein Self-Service Plattform, die Streamer mit werbenden Unternehmen verbindet. Die Werbetreibenden haben so “Zugang zu skalierbarem Influencer Marketing auf wie Twitch und YouTube”.

Unibridge
Das Kölner Startup Unibridge positioniert sich als deutsch-chinesische Karriereplattform. In der Selbstbeschreibung heißt es: “Our focus is on job ads and companies that are looking for bridge skills and have cultural interest and experience in both cultures – Germany and China”.

Wild Baboon
Wild Baboon verkauft “Bio Aloe Vera für Gesicht, Körper und Haare”. Dazu schreiben die Kölner: “Unser nachhaltige Partnerbetrieb im sonnigen Mexiko gewinnt seinen Strom aus Solarenergie, nutzt ausschließlich natürliche Dünger und ist mehrfach zertifiziert und geprüft”.

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln berichten wir gezielt über die Digitalaktivitäten in der Rheinmetropole. Mit circa 400 Startups, über 60 Coworking Spaces, Acceleratoren und Inkubatoren sowie attraktiven Investoren, zahlreichen Veranstaltungen und Netzwerken bieten Köln und das Umland ein spannendes Ökosystem für Gründerinnen und Gründer. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH#Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

KoelnBusiness

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#Interview – “Wir sind durch Corona bessere Telefonverkäufer geworden”


Das Kölner Startup Nomoo, das von Rebecca Göckel und Jan Grabow gegründet wurde, setzt seit 2016 auf veganes Eis. “Unser Ziel ist es, den gesamten Milchspeiseeismarkt zu revolutionieren, indem wir pflanzliches Eis aus der Nische holen und einem breiten Publikum über den Geschmack zugänglich machen”, sagt Gründerin Göckel. Im vergangenen Jahr legten die  Rheinländer um mehr als 100 % zu und erwirtschafteten erstmals einen siebenstelligen Umsatz.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Nomoo erklären?
Nomoo steht für “keine Kuh” und ist ein rein pflanzliches Bio-Eis, das extrem geschmacksintensiv ist. Das Eis überzeugt zudem mit schlanker, natürlicher Zutatenliste, weniger Zucker sowie nachhaltiger Produktion. So möchten wir es mit Nomoo möglich machen, mit reinem Gewissen zu genießen – sich selbst und der Umwelt gegenüber. Dabei sind wir mit Nomoo die erste Eismarke Deutschlands, die von Beginn an und aus Überzeugung nur pflanzliches Eis produziert. Unser Ziel ist es, den gesamten Milchspeiseeismarkt zu revolutionieren, indem wir pflanzliches Eis aus der Nische holen und einem breiten Publikum über den Geschmack zugänglich machen.

Hat sich das Konzept, das Geschäftsmodell, in den vergangenen Jahren irgendwie verändert?
Wir haben schon immer einen starken Fokus auf die stationäre Verfügbarkeit im Lebensmitteleinzel- und Biofachhandel gelegt. Dieses Jahr konzentrieren wir uns zusätzlich auf den Bereich Eis
E-Commerce, da Online-Lebensmittel Lieferdienste immer wichtiger werden und wir somit viele Kunden erreichen können, die Nomoo eben noch nicht im Supermarkt vor Ort kaufen können. Kam früher der Eismann, so bringen wir das Eis heute per Post direkt vor die Haustür.

Die Corona-Krise traf die Startup-Szene zuletzt teilweise hart. Wie habt ihr die Auswirkungen gespürt?
Die Umsätze im Handel sind enorm in die Höhe geschossen. Dieses Mehr an Verkauf konnten auch wir spüren, denn viele Menschen haben sich plötzlich mehr Zeit im Supermarkt genommen und viele neue Produkte entdeckt oder sich auch bewusst etwas Neues gegönnt. Das hat dazu geführt, dass viele neue Kunden unser Eis kennengelernt haben. Im operativen Geschäft sind wir durch Corona definitiv bessere Telefonverkäufer geworden, da wir zuvor noch vieles face-to-face gemacht und den Händlern das Eis direkt im persönlichen Termin vorgestellt haben. Das fiel plötzlich weg und wir mussten unsere Handelskunden am Telefon von unserem Produkt überzeugen. Heute sind wir sehr glücklich darüber, dass wir auch während Corona unsere Ziele erreichen und gesund wachsen konnten.

Wie ist überhaupt die Idee zu Nomoo entstanden?
Die Idee zu Nomoo ist durch die Dokumentation Cowspiracy entstanden, welche zeigte, wie stark die Umwelt unter der Produktion von tierischen Produkten leidet. Da wollten wir ein rein pflanzliches Lebensmittel produzieren, das es allen Menschen leicht macht, sich nachhaltig und genussvoll zugleich zu ernähren.

Wie genau hat Nomoo seit der Gründung entwickelt?
Nomoo ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Wir konnten die Verfügbarkeit in Deutschland ausweiten und sind jetzt auch dabei, mit unserem Eis in die Nachbarländer Schweiz und Österreich zu gehen. Nicht zuletzt ist auch unser Team kräftig mitgewachsen auf mittlerweile knapp 30 Personen, wir haben damit einhergehend viele Prozesse und Strukturen aufgebaut, sodass wir in Zukunft möglichst erfolgreich weiter wachsen können. Aber das Wichtigste: Wir haben etliche neue Eis- Sorten gelauncht, zuletzt die Sorten Vanille und Banane-Schokolade und seit diesem Jahr bieten wir auch weitere Limited Editions exklusiv im eigenen Online-Shop an.

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist Nomoo inzwischen?
Mittlerweile sind wir mit Nomoo in 1.500 Supermärkten deutschlandweit vertreten, wir vertreiben ein Sortiment bestehend aus elf Sorten à zwei Größen, haben letztes Jahr das erste Mal einen siebenstelligen Umsatz eingefahren und wachsen weiterhin um mehr als 100 % jährlich. Ein Team aus knapp 30 Eis-Enthusiasten macht das möglich.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?
Bedingt durch unser starkes Wachstum hatten wir schon den ein oder anderen Produktengpass. Im Sommer 2019 drohte uns der Eis-Leerlauf, da wir nicht rechtzeitig nachproduzieren konnten. Zum Glück half uns dann eine Behindertenwerkstatt über 100.000 Leerverpackungen zu etikettieren, sodass wir neues Eis abfüllen und einen Leerlauf im Hochsommer damit verhindern konnten.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht?
Was uns bei Nomoo auszeichnet, ist unser enger Kontakt mit unseren Kunden. Das Feedback der Kunden ist uns extrem wichtig, sodass wir es einmal wöchentlich besprechen und dann prüfen, was wir verbessern, stoppen oder auch Neues starten können. Viele unserer Sorten wie beispielsweise die Sorte Banane-Schokolade ist dem Feedback unserer Kunden entsprungen. Für uns ist wichtig, neue Impulse und Ideen schnell umzusetzen, sodass wir uns als Unternehmen schnell weiterentwickeln können.

Wo steht Nomoo in einem Jahr?
In 2021 treten wir in neue Märkte und Verkaufskanäle ein, um uns dann in 2022 dort etablieren zu können. Bis 2025 möchten wir die Nummer 1 der pflanzlichen Eismarken in der gesamten
DACH-Region sein.

Reden wir über den Standort Köln. Wenn es um Startups in Deutschland geht, richtet sich der Blick sofort nach Berlin. Was spricht für Köln als Startup-Standort?
Köln hat eine Top-Lage, sei es für die Logistik oder auch für den Handel. So hat die REWE National hier in Köln ihren Sitz, was für uns als Food Unternehmen ein toller Asset ist. Außerdem kann man meist sehr schnell jeden wichtigen Ort erreichen, um sich mit potentiellen neuen Partnern zu treffen. Würde ich bspw. in Hamburg sitzen und möchte zu einem Termin nach München, dann bin ich schon einen gesamten Tag lang unterwegs. Außerdem sind die Menschen in Köln einfach genial: Herzlich, offen und hilfsbereit. Das ist sehr besonders!

Was fehlt in Köln noch?
Ein Inkubator speziell für Food-Innovationen mit eigener Testküche.

Zum Schluss hast Du drei Wünsche frei: Was wünscht Du Dir für den Startup-Standort Köln?
Mehr Außenwirkung für den Standort Köln als wichtiges Startup-Zentrum, sodass internationale Talente noch mehr von der Stadt angezogen werden, wie Berlin es das tut. Ansonsten bin ich hier wunschlos glücklich!

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln berichten wir gezielt über die Digitalaktivitäten in der Rheinmetropole. Mit circa 400 Startups, über 60 Coworking Spaces, Acceleratoren und Inkubatoren sowie attraktiven Investoren, zahlreichen Veranstaltungen und Netzwerken bieten Köln und das Umland ein spannendes Ökosystem für Gründerinnen und Gründer. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH#Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

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Foto (oben): Nomoo

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#Brandneu – 6 junge Startups, die wir ganz genau im Blick behalten


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

craftsoles
Bei craftsoles finden Onliner:innen handgefertigte orthopädische Einlagen. Das Startup, ein Ableger von meevo, einem Online-Sanitätshaus, schickt die benötigten Sets zur Vermessung dabei zu den Kunden. Danach fertigt das craftsoles-Team die Einlagen und schickt diese zum Kunden.

DeepScenario
DeepScenario aus München, das von Florian Hirschmann gegründet wurde, möchte Unternehmen durch die intelligente Analyse von Luftbilddaten und der Erstellung von Verkehrsszenarien helfen, das Trendthema autonomes Fahren zu meistern. Dabei setzt die Jungfirma auf “real-world traffic data”, die verschiedene Szenarien abbilden.

Planted
Das Kölner Startup Planted möchten seinen “Kund:innen die Möglichkeit geben, aktiv etwas gegen die globale Erwärmung zu unternehmen”. Dazu pflanzt das Unternehmen, das von Jan Borchert, Heinrich Rauh, Cindy Schüller, Wilhelm Hammes gegründet wurde, Mischwälder und kompensiert so CO2-Emissionen.

Mocica
Bei Mocica handelt es sich um ein Online-Kurs gegen Verspannungen, die durch das Arbeiten im Home Office entstanden sind. “Das Programm ist auf allen mobilen Endgeräten durchführbar und erfordert keine zeitliche Bindung”, teilt das Startup mit. Mocica wurde von Triggerdinger-Macher Maurice Calmano gegründet.

inoqo
Das in Wien gegründete ClimateTech inoqo entwickelt eine App, die es Onliner:innen ermöglicht, die verursachten CO2-Emissionen von Produkten zu ermitteln. Das Startup wurde von Markus Linder, Doris Wimmer, Hélène Saurais, Simon Haberfellner, Bernhard Schandl und Elisa Gramlich gegründet.

Shöpy
Die Jungfirma Shöpy positioniert sich als “Marketplace für innovative Startup-Produkte im deutschsprachigen Raum”: Ins Leben gerufen wurde der Marktplatz von Christian Pittner. Der Jungunternehmer sieht sein Projekt als “direkten Angriff auf Amazon”.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#DHDL – GreenBill, Badesofa, Marée Fischwurst, aidhere und Udo treten vor die Löwen


Auch in der neunten Staffel der erfolgreichen Vox-Gründershow “Die Höhle der Löwen” (DHDL) wittert das große Löwenrudel wieder fette Beute. Die Jury besteht in dieser Staffel wieder aus dem Regal-Löwen Ralf Dümmel, dem Pharma-Löwen Nils Glagau, dem Influencer-Löwen Georg Kofler, dem Sales-Löwen Carsten Maschmeyer, der Beauty-Löwin Judith Williams, der Familien-Löwin Dagmar Wöhrl und dem GreenTech-Löwen Nico Rosberg.

Hier die Startups der aktuellen Folge, die um 20:15 Uhr bei Vox über den Bildschirm geht.

Die DHDL-Startups der Woche

GreenBill 
Prominenz in der „Höhle der Löwen“: Giulia Siegel (46) und ihr Partner Ludwig Heer (40) sind unter die Gründer:innen gegangen. Mit GreenBill möchten sie das Kassenbon-System digitalisieren und so Müll vermeiden. „Belege sind nicht nur nervig, sie sind auch hochgiftig. Pro Jahr werden in Deutschland 50.000 Tonnen Belege auf Thermopapier gedruckt”, berichtet Giulia Siegel. Damit soll jetzt Schluss sein. „GreenBill ermöglicht es Einzelhändlern, Gastronomen und Hoteliers, digitale Belege auf einfachste Weise zu erstellen und direkt an den Endkunden zu übertragen”, erklärt Ludwig Heer. Die GreenBill Box ist für alle bestehenden Kassensysteme nutzbar und nach Abschluss des Beleges erscheint dieser innerhalb weniger Sekunden auf einem Tablet. Der Gast kann nach Bestätigung der Rechnung den Beleg einfach per QR-Code scannen, um sich diesen als PDF oder Foto abzuspeichern. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, sich den Beleg per Email zu senden. Eine extra App ist dafür nicht nötig. Um expandieren zu können, benötigen die Gründer:innen 250.000 Euro und bieten dafür zehn Prozent ihrer Firmenanteile an.

Badesofa
Dem stressigen Alltag mit einer Auszeit in der Badewanne entfliehen – eine verlockende Vorstellung. Doch oft sind Badewannen eher unbequem und das Baden für kleinere Menschen eine Herausforderung, da sie nicht den nötigen Halt finden. Als berufstätige Mütter wissen Annika Götz (41) und Natalie Steger (40), wie wichtig kleine Auszeiten zur Entspannung sind und präsentieren ein Badewannen-Kissen, das durch Komfort, Funktionalität und Design überzeugen soll. Die Kissen sind wasserdurchlässig und aus einem hochwertigen, langlebigen Material gefertigt, das speziell für den Kontakt mit Wasser entwickelt wurde. Außerdem ist es schimmel- und stockfleckenresistent. Die spezielle Füllung soll nicht nur bequem sein, sondern auch das Wasser aufsaugen, so dass die Kissen keinen Auftrieb haben. Aktuell bieten die Gründerinnen BADESOFA in fünf verschiedenen Farben und vier unterschiedlichen Größen an. Ihr Ziel ist es, neue nationale und internationale Märkte zu erschließen und dafür benötigen die beiden Unternehmerinnen einen strategischen Partner an ihrer Seite. Steigt ein Löwe für 150.000 Euro und 15 Prozent der Firmenanteile ein?

Marée Fischwurst
Andreas Tatzel (57) ist gelernter Fleischermeister und arbeitet nebenberuflich als Busfahrer. Doch seine Leidenschaft ist und bleibt das Metzgerhandwerk. Den Löwen präsentiert der 57-Jährige seine ganz eigenen Wurst-Kreationen: „Meine Wurst wird nicht aus Fleisch hergestellt, sondern aus Fisch. Der Wels hat hohe Omega3-Fettsäuren und einen hohen Anteil an Eiweiß. Außerdem ist er geschmacksneutral und deshalb verwende ich ihn für meine Wurst.” Im Marée-Sortiment befindet sich unter anderem Bratwurst-Art, Fleischkäse-Art, Frikadellen-Art und Fischsalami-Sticks. Alles wird nach traditionellem Fleischerhandwerk hergestellt und besteht aus Welsfilet, Rapsöl und Gewürzen – alles ohne Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker. Um mit seinen Produkten durchstarten zu können, benötigt Andreas Tatzel 40.000 Euro und bietet 25 Prozent seiner Firmenanteile an.

aidhere
Dr. Tobias Lorenz (39), Dr. Nora Mehl (34) und Henrik Emmert (38) haben 2019 aidhere gegründet. Ihre Mission: Menschen mit starkem Übergewicht (Adipositas) helfen, die gesünder leben möchten. Allein in Deutschland ist jeder Vierte stark übergewichtig und das bedeutet oft psychisches und physisches Leid. Ihre App zanadio ist ein individuelles Behandlungsprogramm für Adipositas-Patient:innen – damit sollen diese ihr Verhalten langfristig ändern und gesund abnehmen können. Das Programm soll bei der Ernährungsumstellung helfen und mehr Bewegung in das Leben bringen. Innerhalb des digitalen Angebots, sind Experten bei Problemen per Chat ansprechbar. „zanadio ist individuell, effektiv und wissenschaftlich fundiert. Deshalb ist es auch als Medizinprodukt zugelassen”, so Henrik Emmert. Unterstützung benötigen die Gründer:innen jetzt im Bereich Marketing und Vertrieb. Um einen Löwen an Bord zu bekommen, bieten sie acht Prozent ihrer Firmenanteile für 500.000 Euro an.

Udo
Für Dennis Krey (33) ist die Löwenhöhle ein bekanntes Revier. Bei den ersten drei Staffeln hat der Kölner als Studio-Aufnahmeleiter gearbeitet: „Aber jetzt selbst vor den Löwen zu stehen und zu pitchen, ist noch mal was ganz anderes.” Gemeinsam mit seiner Co-Gründerin Carina Frings (29) präsentiert er den Udo Mehrwegdeckel. „Allein in Deutschland werden pro Stunde 320.000 Coffee-To-Go-Einwegbecher verbraucht. Das sind am Tag 7,6 Millionen und pro Jahr 2,7 Milliarden Becher”, so die 29-Jährige. Während ihres Design-Studiums bekam Carina Frings die Aufgabe, einen nachhaltigen Coffee-To-Go-Becher zu entwickeln. „Aber warum einen neuen Becher entwickeln, wo doch jeder die Schränke voll mit Tassen hat?” Und so entstand die Idee zu dem Udo Mehrwegdeckel, der auf fast alle Becher und Tassen passt. „Durch seine konische Form saugt sich der Deckel fest und es läuft nichts aus”, erklärt Dennis Krey. „Der Deckel ist zu 100 Prozent Made in Germany, ist aus einem recyclefähigem Kunststoff gefertigt und spülmaschinengeeignet.” Mit Udo findet jeder Pott seinen Deckel, finden die Gründer:innen auch einen Investor oder eine Investorin? Für 100.000 Euro würden sie 20 Prozent der Firmenanteile abgeben.

Tipp: Alles über die Vox-Gründer-Show gibt es in unserer DHDL-Rubrik. Die jeweiligen Deals und Nicht-Deals gibt es hier: “Die Höhle der Löwen (9. Staffel)“,”Die Höhle der Löwen (8. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (7. Staffel)“,”Die Höhle der Löwen” (6. Staffel)“,“Die Höhle der Löwen” (5. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (4. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (3. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (2. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (1. Staffel)“.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben):  TVNOW / Bernd-Michael Maurer

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#DealMonitor – Razor Group sammelt 400 Millionen ein – Berenberg investiert in Enpal – Acton Capital investiert in Metalshub


Im aktuellen #DealMonitor für den 4. Mai werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Razor Group
+++ BlackRock und Victory Park Capital (VPC) sowie die Altinvestoren investieren 400 Millionen US-Dollar – gemeint ist eine Fremd- und Eigenkapitalfinanzierung – in den Amazon-Shop-Aufkäufer Razor Group. “Mit BlackRock und VPC erweitert Razor seinen Investorenkreis um zwei renommierte globale Investoren, die über eine umfangreiche Erfolgsbilanz verfügen, E-Commerce-Marktführer zu unterstützen. Razor ist überzeugt, dass das Unternehmen damit seine Führungsposition in Europa und darüber hinaus weiter festigen kann”, teilt das Unternehmen mit. Zuvor flossen bereits 70 Millionen US-Dollar in die Razor Group – unter anderem von 468 Capital, Redalpine, Presight Capital, Global Founders Capital und Claret Capital Partners. Die Razor Group, 2020 von Tushar Ahluwalia und Jonas Diezun gegründet, kauft – wie das große Vorbild Thrasio – profitable Amazon-Händler und führt deren Geschäfte weiter. Über 100 Mitarbeiter:innen arbeiten bereits für die Jungfirma. In den vergangenen Monaten übernahm das junge Unternehmen unter anderem HappyPo. Mehr über die Razor Group

Enpal
+++ Die Privatbank Berenberg steht gemeinsam mit dem Münchner Geldgeber HV Capital vor einem Investment in Enpal. Das Berliner Unternehmen, das 2017 von Mario Kohle (Käuferportal-Gründer), Viktor Wingert und Jochen Ziervogel gegründet wurde, vermietet Solaranlagen. In der Vergangenheit investierten insbesondere Picus Capital, Spreadshirt-, Circ- und Delivery Hero-Gründer Lukasz Gadowski sowie der amerikanische Investmentfonds Princeville Climate Technology in das Unternehmen, das langfristig einen IPO plant. 2020 erwirtschaftete die Jungfirma 56 Millionen Euro Umsatz, 2019 gerade einmal 18 Millionen. Details gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. Mehr über Enpal #EXKLUSIV

Metalshub
+++ Der Münchner Kapitalgeber Acton Capital investiert rund 7,5 Millionen Euro (inklusive Convertible) in Metalshub. Das Unternehmen aus Düsseldorf digitalisiert seit 2016 den Metallhandel. Zu den Investoren von Metalshub gehören bisher die brasilianische Beteiligungsgesellschaft Chromo Invest, der Berliner Geldgeber Point Nine Capital und diverse Business Angels – darunter die Flixbus-Gründer. Chromo Invest hielt zuletzt bereits 12,8 % am Unternehmen. Details gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. Mehr über Metalshub #EXKLUSIV

Urbyo
+++ Der Berliner Kapitalgeber June, hinter dem unter anderem  Google-Vorstand Philipp Schindler steckt, investiert in Urbyo. Das Berliner Stealth-Startup kümmert sich “um den Betrieb von Internetportalen und Dienstleistungen für im Internet aktive Kunden”. Urbyo wird von Markus Fasselt sowie Philipp Schormann und Oliver Wulf vorangetrieben. Das Team baute zuvor bereits das Unternehmen Deutsche Auftragsagentur auf und verkaufte es an Bosch. Details gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Labforward
+++Das Family Office der Familie Fielmann investiert gemeinsam mit dem Altinvestor IBB Ventures sowie “bestehenden und neue Business Angels” mehr als 3 Millionen Euro in die Berliner Laborsoftware-Firma Labforward. Das Unternehmen entstand 2019 durch die Fusion von labfolder und cubuslab. labfolder wurde 2013 von Simon Bungers und dem Biophysiker Florian Hauer gegründet. Zuletzt investierten die Laborgerätehersteller Tecan und 2mag sowie Altinvestor Peppermint Venture Partners mehr als 5 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr über Labforward

OptioPay
+++ Eos Venture Partners, Arab Bank Ventures und Seed X Liechtenstein investieren gemeinsam mit den Altinvestoren, darunter Avaloq Ventures und Main Incubator 5,75 Millionen Euro in OptioPay. Das Startup, das 2014 von Marcus Börner und Oliver Oster gegründet wurde, setzte zunächst auf ein Gutscheinsystem. Inzwischen positioniert sich das FinTech als Open Banking-Anbieter. OptioPay erstellt für seine Kunden “personalisierte und vorteilhafte Finanzkampagnen auf Basis von Bankdaten”. 65 Mitarbeiter:innen wirken bereits für OptioPay. Details gibt es auch im aktuellen Insider-Podcast. Mehr über OptioPay

sewts
+++ APEX Ventures, Bayern Kapital und der High-Tech Gründerfonds (HTGF) investieren eine siebenstellige Summe in das Robotik-Startup sewts. Das Unternehmen aus München entwickelt eine Software, “mit deren Hilfe Industrieunternehmen Prozesse automatisieren können, in denen leicht verformbare Materialien verarbeitet werden, zum Beispiel Textilien oder Folien”. Zunächst soll die Technologie der Jungfirma, die 2019 gegründet wurde, in industriellen Wäschereistraßen zum Einsatz kommen.

Cineamo
+++ Eine “norddeutsche Beteiligungsgesellschaft” investiert 1,1 Millionen Euro in das Kino-Startup Cineamo. Das Startup aus Würzburg bietet eine App sowie eine SaaS-Lösung für Kinobetriebe, genannt Cineamo-Control an. Filmfans können mit der kostenlosen App in ihrem Lieblingskino Filmwünsche und andere Eventideen anfragen. Das Kino behält dabei die volle Kontrolle über sein Programm. Ziel des Jungunternehmens ist es, besucherschwache oder freie Terminslots mit Angeboten der Besucher besser auszulasten.

4Gene 
+++ Goldmann International und MBG Baden-Württemberg investieren gemeinsam mit den Gründungsgesellschaftern eine “hohe sechsstellige Summe” in 4Gene. Das Münchner Startup bietet programmierbare Aromastoffe für verschiedenste Anwendungen an. “Mit der Technologie können nahezu alle Aromen so aufbereitet werden, dass eine molekulare Bindung möglich ist. Für die Kosmetikindustrie bedeutet das eine Revolution”, verkündet das Startup.

sourc-e
+++ Die Digitalagentur nexum investiert in das Kölner Unternehmen sourc-e, einem cloudbasierten Startup für Druck- und Packagingerzeugnisse. “Mit der Investition erweitert nexum sein E-Commerce- und Marketing-Portfolio, um einen smarten Druckdienstleister im B2B-Bereich”, heißt es in der Presseaussendung.  sourc-e wurde 2016 von Lucas Scherer und Felix Severing gegründet.

Dörrwerk
+++ Zentis Ventures, der Investmentableger von Zentis, investiert in Dörrwerk. Das Berliner Startup verwertet für seine Produkte seine Snacks, Suppen und Erfrischungsgetränke  ausschließlich Obst und Gemüse, “das aufgrund ästhetischer Mängel ansonsten nicht im regulären Verkauf gelandet wäre”. Dörrwerk wurde 2015 von Zubin Farhani gegründet.

Laori
+++ Faraday Venture Partners investiert eine sechsstellige Summe in Laori, das in dieser Woche in der VOX-Show “Die Höhle der Löwen” kein Investment einsammeln konnte. Das Berliner Food-Startup, das 2019 von Stella-Oriana Strüfing und Christian Zimmermann gegründet wurde, bietet alkoholfreie Gin an. Mit dem frischen Kapital möchte das junge Unternehmen “seine Marktposition im deutschen Markt für alkoholfreie Alternativen weiter ausbauen”.

EXITS

proSenio
+++ Das Unternehmen Schülke & Mayr, das im Segment Infektionsprävention und Hygienelösungen unterwegs ist, übernimmt proSenio. Zur Jungfirma, die sich 2919 mit dem Pflegehilfsmittel CommitMed zusammengeschlossen hat, gehören Pflegebox, ein Versand von Pflegehilfsmitteln sowie Marken wie hoerhelfer aktivwelt und sehhelfer. schülke möchte mit dem “Zukauf sein Portfolio strategisch um die Bereiche Pflege und Sanitätsbedarf – einem Markt, der gerade vor dem Hintergrund einer stetig wachsenden älteren Bevölkerung stark wächst” erweitern. Der Wachstumsfinanzierer yabeo invesierte 2014 in CommitMed und dann mit proSenio fusioniert. “Dadurch entstand ein profitabler, technologiebasierter Mittelständler mit zuletzt mehr als 24 Millionen Euro Jahresumsatz und rund 150 Mitarbeitern”, teilt der Geldgeber mit.

DIE HÖHLE DER LÖWEN

Ndeyefoods
+++ In der siebten Folge der neunten Staffel investierte Familien-Löwin Dagmar Wöhrl 130.000 Euro in  Ndeyefoods und sicherte sich dabei 30 % am Unternehmen. Hinter Ndeyefoods  verbergen sich “Gourmetsaucen mit einer westafrikanischen Note”. Ursprünglich wollte Ndeyefoods-Gründerin N’deye Fall-Kuete 130.000 Euro für 25 % ihrer Firmenanteile einsammeln.

ajuma
+++ In der siebten Folge der neunten Staffel investierten Pharma-Löwe Nils Glagau und Sales-Löwe Carsten Maschmeyer 110.000 Euro in ajuma und sicherten sich dabei 25 % am Unternehmen. Das Startup bietet einen UV-Bodyguard an. Der Sensor, der an der Kleidung oder am Handgelenk getragen wird, misst die einfallende Sonneneinstrahlung und bezieht auch Satellitendaten wie Ozonwerte in die Berechnung mit ein. Ursprünglich wollte das ajuma-Team 110.000 Euro für 15 % einsammeln.

SmartQ
+++ In der siebten Folge der neunten Staffel investierte Regallöwe Ralf Dümmel 40.000 Euro in SmartQ und sicherte sich dabei 15 % am Unternehmen. Hinter SmartQ verbirgt sich eine ergonomische Tapezierbürste.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Lansdowne Partners übernimmt Idagio – Picus Capital investiert in sento – Heartcore Capital setzt auf Likeminded


Im aktuellen #DealMonitor für den 20. April werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Bitmovin
+++ Swisscom Ventures, Climb Ventures und die Altinvestoren Atomico, Highland Europe und Constantia New Business investieren 25 Millionen US-Dollar in Bitmovin. Insgesamt flossen nun schon 68 Millionen Dollar in das Unternehmen. Das Startup aus Klagenfurt am Wörthersee bietet eine Infrastruktur an, um Videos auf allen Geräten zu übertragen und ohne Buffering abzuspielen. Das junge Unternehmen wurde 2013 von Stefan Lederer, Christian Timmerer und Christopher Müller gegründet. Das Unternehmen will “diese Investition nutzen, um den weiteren Ausbau seiner Produkt- und Innovationsführerschaft im Streaming-Bereich voranzutreiben”.
Mehr über Bitmovin

sento
+++ Picus Capital (Alexander Samwer) investiert in das Münchner Startup sento. Die Jungfirma, die von Lucian Riediger, Felix Krauth und Nimar Blume (alle TUM bzw. CDTM) gegründet wurde, positioniert sich als “cloudbasierte EDI Plattform für die Supply Chain”. IN eigener Sache schreibt das Startup: “Wir entwickeln die leistungsfähigsten und intuitivsten Tools für den Aufbau und die Skalierung moderner Lieferketten”. Picus Capital hält nun rund 34,2 % an sento. Zudem ist Alasco-Gründer Sebastian Schuon am Unternehmen beteiligt. Details gibt es im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Likeminded 
+++ Heartcore Capital steht gemeinsam mit vor einem siebenstelligen Investment in Likeminded. Das recht junge Berliner Startup, dass von Kimberly Breuer, Maximilian Heberger und Stefan Anca gegründet wurde, bietet Gruppenkurse samt psychologischer Betreuung an. Im Hintergrund des Startups wirken Ex-Project A-Macher Christian Weiß und Chronext-Gründer Philipp Man. Zuletzt hielt Man rund 30 % am Unternehmen. Details gibt es im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Verbally
+++ Die Berliner Angel-Mafia – darunter unter anderem Robert Maier, Ivo Scherkamp, Just Willem Beyer, Johannes Schaback, Lukas Brosseder und Oliver Roskopf – investiert gemeisam mit Inventures Collective in Verbally. Das Startup, das von Adam Stanski und Robert Schütze, zuletzt Happycar, gegründet wurde, kümmert sich um die “Entwicklung und den Vertrieb von Software im Bereich der Kommunikationsanalyse”.  Details gibt es im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

bex
+++ Ein deutsches Family Office mit Sitz in München und Osnabrück investiert eine siebenstellige Summe in das Stuttgarter Startup bex. “Für bex ist es nach der PreSeed-Finanzierung über 800.000 EUR durch die L-Bank bereits die zweite erfolgreiche Finanzierungsrunde”, teilt die Jungfirma mit. Das Startup, das 2019 von den Ex-Würth-Mitarbeitern Lennart A. Paul und Johannes Keller gegründet wurde, positioniert sich als “Lieferservice für Baumaterial in Bau und Handwerk”.

tradingtwins
+++ Engelhardt Kaupp Kiefer & Co. investiert rund 1 Million Euro in die junge B2B-Matchmaking-Plattform tradingtwins. Das Kölner Startup möchte kleinen Unternehmen dabei helfen, “in nur wenigen Minuten und ohne Risiko optimale Investitionsentscheidungen zu treffen”. Die Jungfirma, die von Christian Schäfers, Marc Wittkamp und Gary Kunkel geführt wird, setzt dabei auf digitale Ausschreibungen. Mehr über tradingtwins

Planetly
+++ Seriengründer und Investor Lars Hinrichs investiert mit seiner Investmentfirma Cinco Capital in das Berliner Startup Planetly – siehe Gründerszene. Das Klima-Startup Planetly, das von Anna Alex (Outfittery) und Benedikt Franke (Helpling) gegründet wurde, entwickelt eine Software, mit der Unternehmen ihren CO2-Fußabdruck ermitteln können. 468 Capital, Speedinvest, Cavalry Ventures und einige Business Angels investierten bereits in die Jungfirma. Mehr über Planetly

Workpath
+++ André Christ (LeanIX), Christian Köhler (Partner Strategy Engineers), Christopher Freese (BCG), Jonas Rieke (Personio), Jörg Beyer (LeanIX), Maximilian Hasler (Konux) und Sebastian Walter (Celonis) investieren in WorkpathDas Münchner Startup, 2017 von Johannes Müller, Thomas Obermüller und Pascal Fritzen gegründet, hilft Unternehmen dabei, ihre Strategien durch OKRs erfolgreich umzusetzen. signals Venture Capital investierte zuletzt eine siebenstellige Summe in das Unternehmen. Mehr über Workpath

Roy Kombucha
+++ DCM, die Filmproduktion von Dario Suter, Christoph Daniel, Marc Schmidheiny und Joel Brandeis, Jan Dzulko (Everphone) sowie Timo Lehnert und Helge Wieneke (beide Friends2Grow) investieren 400.000 Euro in Roy Kombucha. Das Berliner Food-Startup, das 2019 von Rupert Hoffschmidt und Fabio Carlucci gegründet wurde, setzt auf das Lifestyle-Getränk Kombucha.

EXITS

Idagio
+++ Der englische Investor Lansdowne Partners, hinter dem vor allem Steven Heinz steckt, übernimmt das Berliner Startup Idagio, einen kostenpflichtiger Streamingdienst für klassische Musik. In den vergangenen Jahren flossen mehr als 24 Millionen Euro in das Unternehmen, das von  Till Janczukowicz und Christoph Lange gegründet wurde. Investoren von Idagio waren insbesondere Tengelmann Ventures (TEV), btov Partners und Macquarie. Im Geschäftsjahr 2019 erwirtschaftete das Unternehmen einen Verlust in Höhe von 10,2 Millionen Euro (Vorjahr: 7,8 Millionen). Insgesamt kostete der Aufbau von Idagio bsi Ende 2019 bereits 25,2 Millionen. Lansdowne Partners hält nun 82,9 % an Idagio. Details gibt es im aktuellen Insider-Podcast. Mehr über Idagio #EXKLUSIV

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Mindance
+++ Die pme Familienservice Gruppe übernimmt das Leipziger E-Health-Startup Mindance. Das Unternehmen, das 2017 von Robin Meier und Lukas Stenzel gegründet wurde, bietet Firmen die Möglichkeit, die psychische Gesundheit und mentale Fitness ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern. “Durch die Zusammenarbeit mit dem pme Familienservice werden wir die jahrzehntelange Erfahrung des Work-Life-Pioniers nutzen, um psychische Gesundheitsförderung fest in Unternehmen zu verankern”, teilt das Unternehmen mit. In der Vergangenheit investierten unter anderem der High-Tech Gründerfonds (HTGF), der Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) und Elevation Investments in Mindance. Mehr über Mindance

DIE HÖHLE DER LÖWEN

BeerBag
+++ In der fünften Folge der neunten Staffel investierte Regal-Löwe Ralf Dümmel 20.000 Euro in BeerBag und sicherte sich dabei 30 % am Unternehmen. Hinter dem Projekt von Tilmann Rothe verbirgt sich ein Rucksack zum Tragen von Bierkisten.

MyEy
+++ In der fünften Folge der neunten Staffel investierte Pharma-Löwe Nils Glagau 150.000 Euro in MyEy und sicherte sich dabei 15 % am Unternehmen. Mit MyEy entwarf Gründer Chris Geiser einen veganen Ei-Ersatz. Nach der Show platzte der Deal leider.

Qinao 
+++ In der fünften Folge der neunten Staffel investierten Regal-Löwe Ralf Dümmel und Sales-Löwe Carsten Maschmeyer 300.000 Euro in Qinao (in der Sendung noch als Nao unterwegs) und sicherten sich dabei 25 % am Unternehmen. Das Startup, das von Maximiliane Staiger, Nadja Fischer und Annette Steiner-Kienzler gegründet wurde, bietet Nahrungsergänzungsmittel an. Ursprünglich wollten die Gründerinnen 300.000 Euro für 20 % Firmenanteile einsammeln.

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#DealMonitor – tink bekommt 40 Millionen – Wire sammelt 17,4 Millionen ein – Studitemps bekommt 9,2 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 14. April werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

tink
+++ Cadence Growth Capital, Rocket Internet und SevenVentures investieren 40 Millionen Euro in tink. Das Unternehmen, das 2016 von Marius Lissautzki und Julian Hueck gegründet wurde, positioniert sich als Vergleichs- und Beratungsplattform für Smart Home-Produkte. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete die Jungfirma einen Umsatz in Höhe von 66 Millionen Euro. In diesem Jahr sind über 100 Millionen geplant. “Seit der Gründung im Jahr 2016 konnte sich tink als führende IoT-Commerce-Plattform mit jährlichen Wachstumsraten von über 100 % durchsetzen und betreut heute mehr als 700.000 Kunden”, teilt das Unternehmen mit. Bis Ende 2018 flossen schon rund 16 Millionen Euro in tink. Mehr über tink gibt es in unserer Startup-Übersicht

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Wire
+++ Der Münchner Frühphaseninvestor UVC Partners und Co. investieren 17,4 Millionen Euro in Wire. Das Startup mit Sitz in Berlin, Zug und San Francisco positioniert sich als “Kollaborations- und Kommunikationsplattform”. “Diese jüngste Finanzierungsrunde folgt auf eine dreijährige Periode konstanten Wachstums von Quartal zu Quartal und eine fast 50-prozentige Steigerung der Kundenbasis im vergangenen Jahr – derzeit sind es knapp 1.800 Regierungs- und Unternehmenskunden weltweit”, teilt das Unternehmen mit. Wire wurde 2012 von Alan Duric gegründet.

Studitemps
+++ Die Altinvestoren Iris Capital, HV Capital und Xange investieren 9,2 Millionen Euro in die Zeitarbeit-Jobbörse Studitemps. “Die Kapitalerhöhung soll in die weitere Digitalisierung des Unternehmens fließen – dazu gehören ein KI-gestütztes, automatisches Job-Matching”, teilt das Unternehmen aus Köln mit. Das Unternehmen, das 2008 von Benjamin Roos und Andreas Wels (beide 2020 ausgestiegen) gegründet wurde, erwirtschaftete 2020 nach eigenen Angaben einen Umsatz in Höhe von 94,7 Millionen Euro. In den vergangenen Jahren sammelte Studitemps bereits mehr als 24 Millionen Euro ein. Mehr über Studitemps gibt es in unserer Startup-Übersicht

Hive 
+++ Earlybird Venture Capital investiert – wie bereits im Insider-Podcast berichtet – in Hive. Konkret investieren Earlybird, Amplifier und Christopher North gemeinsam mit den Altinvestoren Picus Capital sowie den Flixbus- und Forto-Gründern 6,6 Millionen Euro in Hive. Die Berliner wollen Direct-to-Consumer-Marken (D2C) helfen, ihre Produkte schnell und unkompliziert zum Kunden zu bekommen. Das Berliner Unternehmen wurde von Oskar Ziegler, Franz Purucker und Leonard von Kleist gegründet. Picus Capital schob das Startup 2020 gemeinsam mit den Gründer an. Mehr über Hive gibt es in unserer Startup-Übersicht

FrontNow 
+++ Die Münchner Patentpool Group investiert im Rahmen einer Pre-Seed-Runde in FrontNow. Das Berliner Startup, das von Getnow-Gründer Marc Funk, FMCG-Unternehmer Bernhard Lihotzky und Cedric May, ehemals CTO von DailyDeal, gegründet wurde, positioniert sich als B2B-Plattform, “die nahtlos Lieferanten mit Einzelhändlern verbindet”. Das Unternehmen teilt weiter mit: “Der Einzelhändler kann durch FrontNow sein Produktportfolio im Regal frühzeitig an die Bedu?rfnisse seiner Kunden anpassen. Das erhöht die Attraktivität des Geschäfts für seine Kunden und steigere damit auch den Umsatz”.

Exponential Technologies
+++ Der Berliner Geldgeber APX investiert im Rahmen einer Pre-Seed-Runde in das deutsch-lettische Startup Exponential Technologies (xT). Die Jungfirma, die 2019 von Pavel Cacivkin, Matthias Kaiser und Girts Smelters gegründet wurde, positioniert sich als “Industrial-AI Startup”. Zum Konzept teilen die Gründer mit: “Our cloud solution xT smart_DoE enables rapid material innovation in industrial manufacturing. xT smart_DoE speeds up the search for process parameters and material recipes”.

EXITS

Flexperto 
+++ RGI, ein Unternehmen, das sich um die Transformation von Versicherern kümmert, übernimmt Flexperto. Die Unternehmen teilen zur Übernahme mit: “Flexperto wird auch dazu beitragen, das Ökosystem innovativer Lösungen von RGI – beginnend bei NOVUM-RGI – anzureichern, welche die anhaltende digitale Transformation der europäischen Versicherungsindustrie unterstützen”. Beim Berliner Startup Flexperto dreht sich alles um Kundenkommunikation. Das Unternehmen bietet eine Communication Cloud als SaaS Lösung an und stelle diese vor allem vertriebsintensiven Unternehmen aus der Finanz-, Energie oder Telekommunikationsbranche für ihren Vertriebsdialog zur Verfügung. Investoren wie hub:raum, IBB Ventures, Berliner Volksbank Ventures und Redstone investierten in den vergangenen Jahren rund 4 Millionen Euro in Flexperto, das 2015 an den Start ging. Mehr über Flexperto gibt es in unserer Startup-Übersicht

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#Brandneu – 7 neue Startups, die ihr kennen solltet


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

RideLink
RideLink ist eine Art digitaler Beifahrer für Motorradfahrer:innen. RideLink besteht aus einem Telematikmodul, dem WingMan, und einer App. “Der RideLink WingMan erkennt Unfälle sowie Diebstahlversuche, des Weiteren bietet er dem Fahrer Echtzeitauswertungen von Fahrdaten”, teilt die Jungfirma aus Frankfurt am Main mit. Gegründet wurde das Startup von Stephan Kaufmann.

Elexir
Elexir entwickelt ein Hardware- und Software-System, mit dem sich jedes Auto in das Fahrzeug mit entsprechender Ausstattung verwandelt, dass der Fahrer, die Fahrerin gewohnt ist. “Hinzu kommt ein Ökosystem, das Autos auf Knopfdruck mit Funktionalitäten ausstatten kann, wie es bisher nur Apps tun”, scheiben die Gründer Stefan Nürnberger und Sebastian Leber.

Paperless
Paperless kümmert sich um das große Thema Dokumentenmanagement: “Paperless helps you to create, customize and send documents to get them filled and signed in no time”. Das Startup aus Frankfurt am Main wurde von Jan Scheurenbrand und Sebastian Herd gegründet, die auch Mankido (Kundenbindungstool) ins Leben gerufen haben.

Footprint
Footprint setzt auf künstliche Intelligenz, um Kunden beim Online-Shopping von Schuhen immer die richtige Größe zu empfehlen. Die Berliner teilen dazu mit: “Our mission is to provide online retailers with a solution to reduce the high number of returned products, and thus saving CO2 and costs”. Gegründet wurde das Unternehmen von Matthias Brendel, Carolin Kleinert und Muhammad Ali Kezze.

ContainerGrid
ContainerGrid aus München entwickelt modulare Cloud-Services für Entsorger und Recyclingunternehmen. “Wir vereinfachen die Arbeit von Entsorgungsunternehmen und helfen bei der Digitalisierung. Durch unsere Software machen wir die Betriebsabläufe effizienter und damit erfolgreicher”, teilt das Startup mit. Gegründet wurde die Logistik-Jungfirma von Aron Handreke, Nikolaus Landgraf und Johannes Vitt.

Finbrand
Bei Finbrand aus Stuttgart dreht sich alles um Benefit-Management. “Finden Sie mit unserem Benefit-Check heraus, welche Benefits zu Ihrem Team und Ihren individuellen Rahmenbedingungen passen”, teilt die Jungfirma mit. Finbrand wurde von Anika Brunner und Lorin Nüßle gegründet.

Braidys
Das Kölner Startup Braidys, ein Projekt aus dem Hause myDaylivery, liefert über seine App Alltagsprodukte (Supermarkt, Apotheke, Kiosk) und auch leckeres Essen in 90 Minuten in die gute Stube seiner Kunden. “Wir verbinden Ship from Store mit On-Demand Delivery”, teilt die Jungfirma, hinter der Michael Wilmes und Andreas Moos stecken, mit.

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#DHDL – Werksta.tt: Ein “Traum-Gründer” – auch ohne  Maschmeyer-Investment


Es lief rund für den jungen Informatiker, praktisch von Anfang an. Die Löwen hörten gebannt beim Pitch zu, denn jede/r von Ihnen investiert gerne in Nachhaltigkeitsthemen. Als er dann noch künstliche Intelligenz als Kern seiner Software zur Vermeidung von Überproduktion von Bäckereiwaren nannte, griff Carsten Maschmeyer direkt zu seinem Notizbuch. Denn, wie wir später erfuhren, hatte er auf ein solches Thema gewartet. “Ich hab immer gehofft, dass echte künstliche Intelligenz in die Höhle kommt.” sagte der Löwe mit dem wohl technologiereichsten Startup-Portfolio. Doch er setzte noch etwas hinterher, was das Feedback aller Löwen sehr gut zusammenfasste: “Und heute haben wir einen Traum-Gründer.”

Doch was genau ist ein Traum-Gründer für Investoren und kann man vielleicht lernen, einer zu werden?

Bei Maschmeyer war natürlich schon das Thema künstliche Intelligenz ein großer Türöffner. Dafür bringt der Gründer als studierter Informatiker – und das auch noch an einer sehr angesehenen technischen Universität – aber auch die nötige Qualifikation mit. Zudem besteht sein Team aus weiteren drei fast fertig studierten Informatikern. Um diese in Vollzeit ins Team zu übernehmen zu können, sucht er vor allem auch das Investment. Eine hohe Qualifikation im relevanten Thema ist bei Investoren aber immer sehr gefragt.

Dass er die ganze Zeit von “wir” statt von “ich” geredet hat, wie es Ralf Dümmel aufgefallen war, lässt ihn dazu auch als Team-Player erscheinen.

Doch an seiner professionellen Präsentationen und den sicheren Antworten konnte man schon erahnen, dass er so etwas wahrscheinlich nicht zum ersten Mal macht. Justus punktete hier mit klaren Planungen und Vorstellungen. Egal, ob es darum ging, wie viele Einnahmen man sich trotz gestaffelter Preise im Durchschnitt von einer Bäckereifiliale erwartete oder wie lange und für was die angefragten 120.000 € reichen würden: Der Wahl-Kölner hatte einen Plan. Auch als Unternehmer machte er also einen tollen Eindruck.

Und tatsächlich: Mit Tamyca war er vor vielen Jahren schon einmal Mitgründer eines Aachener Startups, dass damals als eines der ersten die Aachener Gründerszene buchstäblich mit prägte.

Nun hat er also den 1,7 Millionen Tonnen Bäckereiwaren, die jedes Jahr in Deutschland nicht verkauft werden können und daher weggeschmissen werden, den Kampf angesagt. Mit einem Pilotkunden und 4 Filialen konnte der von ihm entwickelte Algorithmus die Retourenquote bereits um 50% senken und dabei sogar 400 € mehr Gewinn für die Bäckereien herausholen. Die Software rechnet sich also auch noch unmittelbar für die Kunden.

Zwar soll das auch bald für andere Branchen möglich sein, allerdings muss und will der passende Investor natürlich von vorneherein helfen können. Judith Williams, Ralf Dümmel und Nils Glagau mussten daher leider aussteigen, da die Bäckereibranche nicht ihr Gebiet ist.

Doch Dr. Georg Kofler machte ein Angebot – und legte sich fast untypisch für ihn richtig ins Zeug. Er sagte selbst, dass er normalerweise mehr Anteile haben wolle, in diesem Fall ihm aber alles so gut gefiele, dass er nicht einmal verhandeln wollte.

Auch Maschmeyer verzichtete auf jedwede Verhandlung “Ich gebe Ihnen natürlich die 120.000 Euro, ich will auch nicht verhandeln.” Auf ihn hatte der Gründer wohl auch von Anfang an spekuliert, daher bekam er schließlich den Deal.

Doch das hatte Justus bestimmt nicht nur seinen fachlichen und unternehmerischen Qualitäten zu verdanken, das alleine reicht einem so erfahrenen Investor wie Maschmeyer bestimmt nicht, um das Prädikat “Traum-Gründer” zu verleihen.

Denn mehrfach wurde von fast allen Löwen Justus’ bescheidene und bodenständige Art gelobt. Eine solche Haltung ist bei Investoren besonders deshalb so beliebt, weil solche Menschen Probleme nicht klein reden, sie aber anpacken, nicht beratungsresistent sind und allgemein man einfach super mit ihnen arbeiten kann. So sagte dann auch Judith Williams am Ende: “Einer der sympathischsten Gründer, die wir je hatten.”

Und auch, wenn der Deal nach der Ausstrahlung der Show nicht zu Stande gekommen ist: Dieser “Traum-Gründer” wird sicherlich seinen Weg gehen und hoffentlich noch vielen Branchen helfen, mit intelligenter Produktionsplanung das Wegwerfen von Lebensmitteln zu bekämpfen.

Zum geplatzten Investment sagt Maschmeyer: “Der Deal wurde kurz vor Beginn der Pandemie geschlossen. Leider haben es bei der coronabedingten Neuausrichtung dann unterschiedliche Einschätzungen gegeben. Deswegen sind wir nicht zusammengekommen. Ich wünsche Justus aber weiterhin viel Erfolg, denn die Idee, durch KI, Nahrungsverschwendung nicht aufkommen zu lassen, ist gut. Dafür lohnt es sich weiter zu kämpfen”.

Tipp: Alles über die Vox-Gründer-Show gibt es in unserer DHDL-Rubrik. Die jeweiligen Deals und Nicht-Deals gibt es hier: “Die Höhle der Löwen (9. Staffel)“,”Die Höhle der Löwen (8. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (7. Staffel)“,”Die Höhle der Löwen” (6. Staffel)“,“Die Höhle der Löwen” (5. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (4. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (3. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (2. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (1. Staffel)“.

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Foto (oben):  TVNOW / Bernd-Michael Maurer

#aktuell, #carsten-maschmeyer, #die-hohle-der-lowen, #koln, #werksta-tt

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#Brandneu – 8 coole und vor allem neue Startups, die man kennen sollte


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Co-Leader
Hinter Co-Leader aus Köln verbirgt sich ein “digitales Praxistraining für Führungskräfte”. Das Startup, das von Philipp Spiekermann und Florian Abel gegründet wurde, verspricht dabei “personalisierte und praxisnahe Lernpfade und ein neuartiges Lernerlebnis”.

ahearo
Bei ahearo finden Onliner Audio-Magazine. Das Startup aus Hof setzt somit auf das bekannte Curio-Konzept. Das Konzept ist daher simpel zu erklären: “Wir vertonen Magazin-Inhalte vieler Verlage mit professionellen Sprecher*innen und erstellen individuelle Playlists für unsere User”.

Dr.wait
Dr.wait möchte mit seiner Software Wartezeiten in Warteschlangen und Wartezimmern abschaffen. Zielgruppe sind dabei Arztpraxen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. “Kein Wartezimmer zu brauchen, bedeutet weniger Ansteckungen der Patienten untereinander”, schreibt das Unternehmen.

Repair Rebels
Über Repair Rebels kann jeder seine liebsten Klamotten reparieren lassen. “Unser Ziel ist es, eine Alternative zum Neukauf anzubieten und durch ein digitales Konzept auf lokale Lösungen hinzuweisen und so den noch stark fragmentierten, analogen Markt für Modereparaturen zu digitalisieren”, schreiben die Gründerinnen.

RememberMe
RememberMe positioniert sich als “Social-Media-App für Familie und Freunde”. Das Startup kommt dabei als “geschützter Raum” um die Ecke. In diesem können Nutzer:innen ohne Sicherheitssorgen “private Urlaubsfotos, Fotos von Kindern oder von wilden Abi-Feiern” teilen.

1A Motorbid
1A Motorbid aus Düsseldorf setzt auf Auktionen, um Autos an den Mann und die Frau zu bringen.Der Schwerpunkt liegt dabei auf “klassischen Mindestpreisauktionen, bei denen alle Fahrzeuge in Echtzeit versteigert werden”. Hinter dem Startup setzt unter anderem Marc Berger, Initiator von Autobid.de.

Mine
Das Berliner Startup Mine setzt auf Trinkelixiere. Es geht somit um flüssige Nahrungsergänzungsmittel, die etwa für glänzende Haare sorgen sollen. Das Beauty-Startup wird von Antonie Nissen und Leif Löhde vorangetrieben. Im Hintergrund wirkt Liberty Ventures (Felix und Florian Swoboda).

Mindzeit
Hinter Mindzeit verbirgt sich ein Anti-Stress Coach. Die Kölner Gründer beschreiben ihre App als “ein intelligentes Anti-Stress Tool, das sich auf die individuellen Bedürfnisse seiner Nutzer*innen einstellen kann”. Das Startup wurde von Céleste Kleinjans und Marinko Spahic ins Leben gerufen.

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#DHDL – easyBeeBox, Pocketsy, Flüwa, Kulero, munevo treten vor die Löwen


Auch in der neunten Staffel der erfolgreichen Vox-Gründershow “Die Höhle der Löwen” (DHDL) wittert das große Löwenrudel wieder fette Beute. Die Jury besteht in dieser Staffel wieder aus dem Regal-Löwen Ralf Dümmel, dem Pharma-Löwen Nils Glagau, dem Influencer-Löwen Georg Kofler, dem Sales-Löwen Carsten Maschmeyer, der Beauty-Löwin Judith Williams, der Familien-Löwin Dagmar Wöhrl und dem GreenTech-Löwen Nico Rosberg.

Hier die Startups der aktuellen Folge, die um 20:15 Uhr bei Vox über den Bildschirm geht.

Die DHDL-Startups der Woche

easyBeeBox
Imkern ist schon längst nicht mehr nur was für Rentner. Schon seit einigen Jahren ist Jan Meyer aus Bad Fallingbostel Imker. „Bienen liefern mehr als nur Honig. Sie sind wichtige Bestäuber für unsere Wild- und Kulturpflanzen. Die Grundlage unserer Ernährung”, weiß der 21-Jährige und fragt: „Warum imkern dann so wenige Leute?” Oft steht Zeit und das praktische Know-how im Weg. Diese Hindernisse möchten die Gründer und Biotechnologie-Studenten nun aus dem Weg räumen und präsentieren den Löwen die easyBeeBox. „Das ist der erste Bienenkasten auf dem Markt, mit dem jeder sein eigenes Bienenvolk im Garten artgerecht pflegen kann”, so Co-Gründer Nick Peters. Die Box besteht aus einem Brutraum, in dem die Bienen ihr Brutnest und ihre Honigreserven unterbringen, einem Behandlungsraum, in dem alle Arbeiten durchgeführt werden, und dem cleveren Schiebersystem, mit dem die Bienenhaltung einfach und sicher wird. „Als Anwender komme ich zwar an den Honig, aber nicht mit den Bienen in Kontakt”, erklärt der 21-jährige Bremer. Anleitungen und zahlreiche Videos helfen den Nutzer*innen bei dem Einstieg in die Bienenhaltung, denn zur Bienenhaltung gehört immer auch die Verantwortung, die Tiere gesund und artgerecht zu halten. Dies zu vermitteln, ist den beiden Imkern ein besonders Anliegen. Produziert wird der clevere Bienenkasten fair und nachhaltig in den Werkstätten der Lebenshilfe Niedersachsen. Unterstützung für ihr junges Unternehmen benötigen Jan und Nick vor allem bei den Logistikstrukturen. Um einen starken Löwen für sich zu gewinnen, bieten sie für 150.000 Euro 15 Prozent ihrer Firmenanteile an.

Pocketsy
Ob auf einer Party, beim Tanzen oder bei einem Städte-Trip – bei diesen Gelegenheiten ist die noch so schönste Handtasche manchmal im Weg. Doch wohin mit Schlüssel, Geld und Handy? Paula Essam und Dilara Cakirhan stellen den Löwen ihre Lösung für das Problem vor: Pocketsy – ein BH mit drei unsichtbaren Taschen, der das unauffällige Verstauen von Gegenständen aller Art ermöglicht. Die Taschen sind so platziert, dass sie auch leicht unter der Kleidung erreichbar sind. Die BHs gibt es in drei eigens entwickelten Größen und bestehen aus recycelten Stoffen, die weich und angenehm zu tragen sein sollen. Um Pocketsy auf dem Markt zu etablieren, benötigen sie die Unterstützung der Löwen. Für 100.000 Euro bieten die Gründerinnen 15 Prozent ihrer Firmenanteile an.

Flüwa
Wer beim Handwerken oder Schrankaufbauen mit einer Wasserwaage arbeitet, kennt das Problem: Eine ebene Fläche zu schaffen, erfordert Geschick, Augenmaß und oft eine zweite Wasserwaage. Karheinz Voll (68, Tiefbau-Ingenieur, Maurer-Meister und Galerist) ärgerte sich über das umständliche Hantieren und hat mit FLÜWA die Lösung für das Problem entwickelt: „Ich habe einer Wasserwaage einen Flügel verliehen.” Der 68-Jährige integrierte in die klassische Wasserwaage ein Gelenk, mit dem sich eine zweite kleine Wasserwaage ausklappen lässt, sodass das gleichzeitige Nivellieren in zwei Richtungen möglich ist. Einfach anlegen, ausklappen, auspendeln – fertig. FLÜWA soll so das Arbeiten mit der Wasserwaage erleichtern und präzise Ergebnisse ermöglichen. Durch die magnetische Unterseite lässt sie sich zudem an allen Metalloberflächen unkompliziert befestigen. Um FLÜWA zum Must-have in jedem Werkzeugkoffer zu machen, benötigt Karlheinz Voll Unterstützung im Bereich Marketing und Vertrieb. Sein Angebot an die Löwen: 60.000 Euro für 20 Prozent seiner Firmenanteile.

Kulero
Geboren und aufgewachsen in Indien, lebt Hemant Chawla (26) seit mittlerweile über drei Jahren in Deutschland. In seiner Heimat gibt es kein richtiges Abfallsystem und gerade deshalb ist der Plastikmüll ein großes Problem. Auch Deutschland steht vor der großen Aufgabe, Plastikmüll zu vermeiden. „Hier haben wir zwar den gelben Sack, aber trotzdem ist unser Abfallsystem noch lange nicht nachhaltig. Außerdem ist Deutschland sogar Europameister in der Produktion von Kunststoffabfällen”, ergänzt Juliane Schöning (26). Ihr Ziel: Den Planeten plastikfreier machen und eine sinnvolle Alternative bieten. Mit Kulero – bedeutet Löffel in der Plansprache Esperanto – machen sie den Anfang und stellen ihr nachhaltiges und essbares Besteck den Löwen vor. Die essbaren Löffel bestehen zu 100 Prozent aus natürlichen Zutaten, es gibt sie in verschiedenen Geschmacksrichtungen und sie halten in heißen Suppen problemlos für 30 Minuten, in kalten Speisen sogar bis zu 60 Minuten. „Jetzt möchten wir mit einem von Ihnen auf dem deutschen und europäischen Markt durchstarten”, so Juliane Schöning zu den Löwen. Für 200.000 Euro bieten sie zehn Prozent ihrer Firmenanteile an.

munevo 
Nicken und losfahren. Konstantin Madaus (30) und Claudiu Leverenz (30) haben munevo DRIVE entwickelt, eine smarte Kopfsteuerung für elektrische Rollstühle. Sie basiert auf Smartglasses und soll den Menschen helfen, die nicht mehr mit ihren Händen über einen normalen Joystick ihren Rollstuhl steuern können. Minimale Kopfbewegungen reichen dafür aus, die Benutzeroberfläche und Bedienung von munevo DRIVE sind intuitiv gestaltet und sehr leicht zu erlernen. Tritt ein Notfall ein, wird der vorher persönlich festgelegten Kontaktperson der aktuelle Standort mitgeteilt. Mit munevo DRIVE möchten die Gründer weltweit Menschen zu selbstständiger Mobilität verhelfen. Um ihrem Ziel ein Stückchen näher zu kommen, sind Konstantin Madaus und Claudiu Leverenz auf der Suche nach einem starken Investor, der sie im Bereich Marketing und Vertrieb unterstützt. Für 800.000 Euro bieten sie zehn Prozent ihrer Firmenanteile an.

Tipp: Alles über die Vox-Gründer-Show gibt es in unserer DHDL-Rubrik. Die jeweiligen Deals und Nicht-Deals gibt es hier: “Die Höhle der Löwen (9. Staffel)“,”Die Höhle der Löwen (8. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (7. Staffel)“,”Die Höhle der Löwen” (6. Staffel)“,“Die Höhle der Löwen” (5. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (4. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (3. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (2. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (1. Staffel)“.

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#Interview – Ein Startup, das für Transparenz bei Influencer-Kampagnen sorgt


Das junge Kölner Marketing-Startup TwoReach, das von Hannes Eitel und Sebastian Zach geführt wird, entwickelt eine Self-Service Plattform, die Streamer mit werbenden Unternehmen verbindet. “Wir lösen das Problem rund um Intransparenz, Ineffizienz und die komplexe Skalierbarkeit bei Influencer-Kampagnen. Mit unserer Technologie ermöglichen wir Unternehmen datenbasiert und zielgerichtet mit schwer erreichbaren Zielgruppen auf Twitch und YouTube über Influencer in direkten Kontakt zu treten”, sagt Mitgründer Eitel.

Im Interview mit deutsche-startups.de stellt der TwoReach-Macher das Konzept hinter TwoReach einmal ganz genau vor.

Welches Problem wollt Ihr mit TwoReach lösen?
Wir lösen das Problem rund um Intransparenz, Ineffizienz und die komplexe Skalierbarkeit bei Influencer-Kampagnen. Mit unserer Technologie ermöglichen wir Unternehmen datenbasiert und zielgerichtet mit schwer erreichbaren Zielgruppen auf Twitch und YouTube über Influencer in direkten Kontakt zu treten und die StreamerInnen leistungsbasiert zu vergüten.

Wie ist die Idee zu deinem Startup entstanden?
Wie es der Zufall so will sind bei uns zwei Teams aufeinander gestoßen, welche parallel an komplementären Services gearbeitet haben. Zum einen wollten wir das Match-Making zwischen Sponsoren und Rechtehaltern mit Fokus auf den eSports digitalisieren. Unser Ziel war es, dass die eSports und Gaming Community deutlich einfacher und schneller an Sponsoren gelangt. Zum anderen haben wir an einer skalierbaren Werbeform auf Live-Streaming Plattformen wie Twitch gearbeitet. In der Symbiose beider Ansätze haben wir den optimalen Weg für den gemeinsamen Erfolg gefunden.

Wie wollt Ihr Geld verdienen, also wie genau funktioniert euer Geschäftsmodell?
Wir erhalten eine Vermittlungsprovision für die Bereitstellung unserer Services.

Wo steht TwoReach in einem Jahr?
In einem Jahr bauen wir nach der erfolgreichen Etablierung im deutschsprachigen Raum unsere internationale Expansion in verschiedene Länder aus. Insbesondere der amerikanische Markt ist für uns extrem spannend.

Reden wir zudem noch über den Standort Köln. Wenn es um Startups in Deutschland geht, richtet sich der Blick sofort nach Berlin. Was spricht für Köln als Startup-Standort?
Bei unserer ersten Teamkonstellation hat sich Köln als geographische Mitte etabliert. Dabei haben wir die Kölner Startup-Szene als extrem offen – typisch Köln! – und sehr hilfsbereit erlebt. Über den Startplatz Accelerator konnten wir unser Netzwerk bereits zu Beginn massiv ausbauen. Auch die Wirtschaftsförderung in Köln unterstützt Startups voll und ganz. So konnten wir beispielsweise an der diesjährigen digitalen DMEXCO teilnehmen.

Was genau macht den Reiz der Startup-Szene in Köln aus?
Offenheit, Vielfältigkeit und das Streben nach Erfolg.

Was ist in Köln einfacher als im Rest der Republik?
Das Netzwerken funktioniert hier bestens. Köln fühlt sich teilweise wie eine Großstadt und teilweise wie ein Dorf an.

Was fehlt in Köln noch?
Co-Works & Acceleratoren, welche stärker unterstützt werden. In Berlin oder München gibt es in diese Richtung deutlich mehr Support.

Zum Schluss hast Du drei Wünsche frei: Was wünscht Du Dir für den Startup-Standort Köln?
Noch mehr Networking, Events und Förderung für den regionalen Austausch mit etablierten Unternehmen.

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#DealMonitor – Productsup sammelt 20 Millionen ein – Parkdepot bekommt 4,2 Millionen – Lilium wagt Spac-IPO


Im aktuellen #DealMonitor für den 31. März werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Productsup
+++ Nordwind Capital und die Deutsche Handelsbank investieren 20 Millionen US-Dollar in Productsup – wobei es sich bei 10 Millionen um Venture Debt handelt. Zudem investieren Moritz Zimmermann, Mitgründer von Hybris und Partner bei 42Cap, sowie die Mitgründer von Contorion, Richard Schwenke und Tobias Tschötsch, in Productsup. Insgesamt flossen nun schon 45 Millionen US-Dollar in das Berliner Unternehmen, das sich um “Datenintegration im E-Commerce” kümmert. “Mit der Investition wird das Unternehmen Innovationen in der Produktentwicklung vorantreiben, Marketing- und Vertriebsinitiativen skalieren und seine E-Commerce-Datenintegrationslösungen auf neue globale Märkte, insbesondere in Nordamerika, auszuweiten”, teilt Productsup mit. Das Startup wurde 2010 von Kai Seefeldt und Johannis Hatt gegründet.

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Parkdepot
+++ Der  Amsterdamer Risikokapitalfonds henQ investiert gemeinsam miz Altinvestoren 4,2 Millionen Euro in Parkdepot. Das Münchner Unternehmen, das 2019 von den Brüdern Jakob und Moritz Bodenmüller, Bastian Pieper sowie Yukio Iwamoto gegründet wurde, hilft Unternehmen wie Edeka, McDonald’s oder Rewe dabei, ihre freien Parkplätze zu vermieten. Die Bajuwaren verwalten nach eigenen Angaben Parkplätze in 150 deutschen Städten. Über 50 Mitarbeiter:innen arbeiten für das junge Unternehmen.

Exakt Health
+++ Der Münchner Business-Angel-Verbund Inventures investiert gemeinsam mit Angel-Investoren wie Maximilian Tayenthal (N26-Gründer), Gloria Bauerlein und Kelly Ford 500.000 Euro in die Physio-App Exakt Health. Das Startup, das 2021 von den beiden ehemaligen N26-Mitarbeitern Lucia Payo und Philip Billaudelle gegründet wurde, bietet Nutzer:innen eine Selbst-Diagnose für Sportverletzungen an und erstellt zudem einen individualisierten Rehabilitationsplan.

sustainabill
+++ Die Bochumer GLS Bank investiert erneut in das Kölner Startup Sustainabill. Das Unternehmen, eine Ausgründung aus dem Wuppertal Institut, entwickeltet eine Software, die die Transparenz in Unternehmen erhöhen und die komplette Lieferkette verbessern soll. Sustainabill wurde 2017 von Klaus Wiesen, Christoph Wiesen und Thorsten Merten gegründet. Mit dem frischen Kapital möchte “das Startup den Mittelstand stärker ansprechen”.

EXITS

Flyhjælp
+++ Das Berliner Fluggastrechte-Startup Flightright übernimmt seinen Kopenhagener Wettbewerber Flyhjælp, der 2015 gegründet wurde. “Durch den Zusammenschluss beider Unternehmen steigert sich die Gesamtzahl der Fälle immens und davon profitiert die technologie- und datengestützte Fallbewertung und -bearbeitung”, teilt das LegalTech mit. Die Flyhjælp-Gründer, Gustav und Johan Thybo leiten ihr Unternehmen auch nach der Übernahme.

evan
+++ Das amerikanische Blockchain-Technologieunternehmen Blockchains übernimmt das Dresdener Unternehmen evan, das sich um sich um “Blockchain-basierte Lösungen für mehr Datensouveränität in der digitalen Wirtschaft” kümmert. “Gemeinsam wollen evan und Blockchains ein neues Kapitel in der Evolution des Internets schreiben, indem sie Abhängigkeiten von zentralen Plattformanbietern aufbrechen – und den Menschen ihre Selbstbestimmtheit im digitalen Raum wieder zurückgeben” teilt das Unternehmen mit.

STOCK MARKET

Lilium
+++ Der Münchner Flugtaxi-Entwickler Lilium geht über die Spac-Hintertür an die Börse. Dabei wird das Unternehmen mit dem US-Börsenmantel Qell Acquisition Corp. verschmelzen, der von Barry Engle, dem ehemaligen Präsidenten von General Motors North America, geführt wird. Das junge Flugtaxiunternehmen wird durch Schritt mit 3,3 Milliarden US-Dollar bewertet. Durch den Zusammenschluss mit Qell Acquisition Corp fließen nach eigenen Angaben insgesamt rund 830 Millionen Dollar in Lilium. Der Lufttaxi-Hersteller Lilium wurde 2015 von den vier Ingenieuren Daniel Wiegand, Sebastian Born, Patrick Nathen und Matthias Meiner gegründet. In der letzten Investmentrunde sammelte Lilium rund 275 Millionen Dollar. Zu den Geldgebern gehören Baillie Gifford, Tencent, Atomico, Freigeist und LGT. Auch Wettbewerber Volocopter denkt bereits über einen Spac-IPO nach.

PODCAST

Insider #98
+++ Schon die neue Insider-Ausgabe mit Sven Schmidt gehört? In der aktuellen Folge geht es um: Amazd, Pitch, Planet A Ventures, Dance, Blok, likeminded, GraphCMS, Klaus Hommels, Fit Analytics, Patient 21, Enpal, Babbel, Volocopter, Lampenwelt, About You und Mister Spex.

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#Interview – “In wenigen Tagen wurden uns die Produkte regelrecht aus den Händen gerissen”


Das Kölner Startup Naughty Nuts, das von Benjamin Porten und Lorenz Greiner gegründet wurde, setzt auf Nussmus. “Unser Ziel ist es, die beliebteste und bekannteste Marke für Nussmus in Deutschland zu werden”, sagt Gründer Porten. Döhler Ventures investierte bereits in das junge Food-Startup. Im Interview mit deutsche-startups.de stellt Gründer Porten Naughty Nuts einmal ausführlich vor.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Naughty Nuts erklären?
Zum Glück kennen Großmütter unsere Produkte schon – den Nussmus gab es auch schon 1950. Für alle Jüngeren Naughty Nuts in a nutshell: Mit Naughty Nuts bringen wir frischen Wind in den Nussmus-Markt. Wir kreieren innovatives Bio-Nussmus aus 100 % natürlichen Zutaten. Damit sorgen wir für ein überraschendes Geschmackserlebnis und zeigen wie vielseitig Nussmus ist. Naughty Nuts steht für neue und spannende Sorten, diese sind stets vegan, ohne zugesetzten Zucker und Palmöl. Unser Ziel ist es, die beliebteste und bekannteste Marke für Nussmus in Deutschland zu werden.

Welches Problem genau wollt Ihr mit Naughty Nuts lösen?
Ein innovatives Markenprodukt am Zahn der Zeit fehlt im Nussmus-Segment komplett. Schaut man auf die Zutatenliste von bestehenden Produkten findet man jede Menge Palmöl und zugesetzten Zucker und teilweise sogar Molkepulver. Die Rohstoffe selbst sind von minderer Qualität und werden vermehrt aus China und den USA bezogen. Gleichzeitig gewinnt Nussmus enorm an Beliebtheit. Ob als Topping für die Bowl oder das Porridge am Morgen, im Smoothie, zum Kochen, zum Backen, als Aufstrich oder zum einfach pur Löffeln – Nussmus ist ein vielseitiges Supertalent! Mit Naughty Nuts schließen wir diese Lücke mit innovativen, spannenden und leckeren Produkten die Freude und ein überraschendes Geschmackserlebnis bringen.

Jede Woche entstehen dutzende neue Startups, warum wird ausgerechnet Naughty Nuts ein Erfolg?
Naughty Nuts wurde im Oktober 2020 gegründet. Bereits vier Monate später sind die ersten Produkte marktreif und unser Online-Shop ist Mitte Januar gestartet. In wenigen Tagen wurden uns die Produkte regelrecht aus den Händen gerissen und das Feedback ist grandios. Die Nachfrage nach einer innovativen Marke für Nussmus ist riesig und das Timing ist perfekt. Mit Bela und Ole, zwei der Gründer von Just Spices, haben wir auch erfahrene Mentoren an der Seite, die uns strategisch unterstützen.

Wer sind eure Konkurrenten?
In Deutschland gibt es noch keine Love Brand für Nussmus. Es gibt Marktbegleiter, die Produkte zum Beispiel im Biofachhandel oder Online anbieten, allerdings keiner mit einem klaren Fokus auf Nussmus, insbesondere fancy Sorten, wie wir!

Wo steht Naughty Nuts in einem Jahr?
In 2021 setzen wir Segel. Unser Ziel für 2022: Wachsen! Daher wird es bis dahin besonders wichtige gute Strukturen und Prozesse aufzusetzen, viel zu Testen und an Bekanntheit zu gewinnen. In einem Jahr wollen wir bereits der führende Online-Shop für Nussmus sein und uns auch im Lebensmitteleinzelhandel fest etablieren.

Reden wir über den Standort Köln. Wenn es um Startups in Deutschland geht, richtet sich der Blick sofort nach Berlin. Was spricht für Köln als Startup-Standort?
Insbesondere für den Bereich Food ist NRW und vor allem Köln ideal. Zum einen ist die strategische Lage in Deutschland für Logistik und Handel perfekt. Zum anderen ist Köln durch die hohe Dichte an Hochschulen ein toller Standort, um qualifizierte Arbeitnehmer zu finden. Und natürlich ist die Startup-Szene in Köln besonders familiär, authentisch und liebenswert!

Was genau macht den Reiz der Startup-Szene in Köln aus?
Die Startup-Szene in Köln ist nicht zu groß und nicht zu klein. Es gibt eine relevante Anzahl an neugegründeten Unternehmen und Infrastruktur, gleichzeitig geht der persönliche und enge Austausch nicht verloren. Wie auch die Stadt Köln selbst, ist auch deren Startup-Szene offen, vielfältig und bodenständig.

Was ist in Köln einfacher als im Rest der Republik?
Wenn uns nicht gerad ein Virus heimsucht, gibt es wohl kaum eine bessere Stadt, um unkompliziert und nicht nur oberflächlich mit Leuten in Kontakt zu kommen. Und gutes Kölsch findet man woanders auch selten!

Was fehlt in Köln noch?
Im Vergleich zu anderen Startup-Hotspots fehlt es Köln noch an einer auch international beeindruckenden Außenwirkung und Reputation. Achja, die Radwege könnten auch ausgebaut werden.

Zum Schluss hast Du drei Wünsche frei: Was wünscht Du Dir für den Startup-Standort Köln?
Mehr branchenspezifische Inkubatoren, um den Austausch zwischen Startups mit denselben Herausforderungen einfacher zu machen und mehr Möglichkeiten zur Gründungsförderung (wie z.B. das Gründerstipendium NRW). Sonst sind wir hier sehr glücklich.

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Foto (oben): Naughty Nuts

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#DealMonitor – GoStudent sammelt 70 Millionen ein – Kolibri-Gründer investieren in heat it – Lizza-Gründer investiert in Zaunkoenig


Im aktuellen #DealMonitor für den 30. März werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

GoStudent
+++ Coatue investiert gemeinsam mit den Altinvestoren Left Lane Capital und DN Capital 70 Millionen Euro in GoStudent. Das Wiener Startup, das sich als E-Learning-Dienst positioniert, wurde 2017 von Gregor Müller, Felix Ohswald und seinem Bruder Moritz Ohswald gegründet. Left Lane Capital und DN Capital investierten zuletzt in zwei Investmentrunden rund 13 Millionen in GoStudent, das auf kostenpflichtige Einzelkurse setzt. Das frische Kapital soll vor allem “genutzt werden, um die Internationalisierung von GoStudent weiter voranzutreiben, und die bestehende Präsenz in bedeutenden Nachhilfemärkten wie Frankreich, Spanien, Italien, Großbritannien und Irland weiter auszubauen”. Über 300 Mitarbeiter:innen wirken bereits für das junge Unternehmen.

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heat it
+++ Daniel Stammler, Janosch Sadowski und Oliver Löffler, die Gründer von Kolibri Games, Friedrich Georg Hoepfner und weitere “erfahrene Persönlichkeiten aus den Bereichen Handel und Medizin” investieren in heat it. Das Startup aus Karlsruhe, das 2018 von Lukas Liedtke, Armin Meyer, Christof Reuter und Stefan Hotz gegründet wurde, kämpft mittels Wärme gegen Mücken- und Wespenstiche. Der heat it ist ein nur Würfelzucker-großes Gerät. Er wird einfach in den Ladeanschluss gesteckt und mittels App gesteuert. Die Pre-Money-Bewertung lag nach Firmenangaben bei 5 Millionen Euro. Die heat it-Gründer waren in dieser Woche auch in der Vox-Gründershow “Die Höhle der Löwen”, konnten dort aber kein Investment ergattern.

krankenhaus.de
+++ Der E-Health-Lösungsanbieter samedi, IBB Ventures und capacura investieren 2 Millionen Euro in krankenhaus.de. Das E-Health-Startup, das 2018 von Nikolai von Schroeders, Balthasar von Hohenthal und Lukas Weiß gegründet wurde, positioniert sich als Buchungsdienst für Krankenhäuser.  IBB Ventures und capacura investieren bereits 2019 einen ungenannten Betrag in den Berliner Patientendienst.

German Autolabs
+++ Das Family Office des Schwarzwälder Boten sowie die Altinvestoren Target Partners, nbr Tech Ventures und Coparion investieren “mehrere Millionen Euro” in German Autolabs. Das 2016 von Serienunternehmer Holger G. Weiss gegründete Berliner Startup entwickelte zunächst einen nachrüstbaren smarten Sprachassistenten fürs Auto. Inzwischen setzt die Jungfirma auf “Sprachassistenzlösungen für Berufskraftfahrer, Kuriere und Zusteller”.

Packwise
+++ Der Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS), Hüttenes hoch drei (H3) und die Golzern Holding investieren eine siebenstellige Summe in Packwise aus Dresden. Das Unternehmen ermöglicht Unternehmen der Chemie- und Lebensmittelindustrie “eine schnelle und einfache Digitalisierung ihrer Supply Chain sowie die Reduktion ihres CO2-Fußabdruckes”. Packwise wurde 2017 von Gesche Weger, Felix Weger und René Bernhardt gegründet.

Angle Audio
+++ Der Berliner Geldgeber Atlantic Labs und weitere Investoren investierten bereits im Dezember in Angle Audio. Das Startup, das 2020 von Matthias D. Strodtkoetter, Valerius Huonder und Matthias Karg gegründet wurde, positioniert sich als Clubhouse-Alternative und setzt auf “audiobasierte Gruppenkonversationen”. Die Jungfirma aus Zürich bietet zudem aber auch Funktionen wie eine Bildschirmfreigabe und eine Text-Chat Funktion an, um sich auch schriftlich austauschen zu können.

Careloop
+++ Der Swiss Founders Fund (SFF), die Mediengruppe Klambt, WestTech Ventures, HNC Capital und mehrere Angel-Investoren investieren eine “hohe sechsstellige Summe” in Careloop. Das Berliner Startup bringt sich als Personalvermittlung für ausländische Kranken- und Altenpflegekräfte in Stellung. Die Gründer Alexander Lundberg und Matti Fischer wollen dabei selbstredend “den traditionellen Bewerbungsprozess auf den Kopf stellen”.

EXITS

Icony
+++ Russmedia Equity Partners übernimmt die Mehrheit am White-Label-Dating-Anbieter Icony. Das Unternehmen bietet seinen Kunden die Möglichkeit unter einer eigener Marke eine Partnersuche bzw. Singlebörse anzubieten. “Bereits über 200 Medienhäuser und Domains nutzen dieses Netzwerk und generieren so, ohne eigene Ressourcen, relevante Umsätze mit diesem Angebot”, teilt das Unternehmen mit.

VENTURE CAPITAL

Venpace
+++ Die Kölner Firmenschmiede crossbuilders startet gemeinsam mit Ingo Küpper, Walter Botermann und Torsten Oletzky sowie den vier Versicherern Deal Versicherungsgruppe, PrismaLife, Provinzial Rheinland und Vienna Insurance Group den InsurTech-Investor Venpace. “Gemeinsam werden im InsurTech-nahen Umfeld eigene digitale Geschäftsmodelle aufgebaut und Pre-Seed- und Seed-Investments bis 500.000 Euro getätigt”, teilt der neue Geldgeber mit.

DIE HÖHLE DER LÖWEN

Back’o’Funny
+++ In der zweiten Folge der neunten Staffel investierte Regal-Löwe Ralf Dümmel 33.000 Euro in Back’o’Funny und sicherte sich 33 % am Unternehmen. Die Freundinnen Gisela Hüsges-Schnabel und Sabine Kämper haben Back’o’Funnyentwickelt, um Backen so einfach und lecker wie möglich zu machen.

Co’Ps
+++ In der zweiten Folge der neunten Staffel investierte Pharma-Löwe Nils Glagau 100.000 Euro in Co’Ps und sicherte sich dabei 20 % am Unternehmen. Finn Geldermann und Jan Weigelt, die sich seit ihrer Jugend kennen, bieten mit Co’Ps einen Schnaps aus Kaffeebohnen und Kolanuss an.

Zaunkoenig
+++ In der zweiten Folge der neunten Staffel investierten Sales-Löwe Carsten Maschmeyer und Regal-Löwe Ralf Dümmel 100.000 Euro in Zaunkoenig und sicherten sich dabei 25 % am Unternehmen, das von Patrick Schmalzried und seinem Bruder Dominik Schmalzried gegründet wurde. Hinter Zaunkoenig verbirgt sich die “leichteste Computer-Maus der Welt”. Nach der Show platzte der Deal leider. “Für viele Gamer ist das Scrollrad essentiell – ein Tool, das die Entwicklung von Patrick und Dominik nicht hatte. Dies war ein Grund, warum die Beteiligung nicht zustande kam. Sie haben sich unsere Kritik aber zu Herzen genommen und haben das Scrollrad mittlerweile eingebaut. Da war es für uns aber schon zu spät. Wir wünschen den Gründern noch viel Erfolg mit Zaunkoenig”, sagt Löwe Maschmeyer. Stattdessen investierte aber Lizza-Gründer Matthias Kramer, 2016 selbst in der Vox-Show zu Gast war, in das Unternehmen und vor allem die Gründer, die er als “langjährige Freunde” bezeichnet.

PODCAST

Insider #98
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#Brandneu – Unser Startup des Tages: Sastrify


Jeden Tag entstehen in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. Im März präsentiert deutsche-startups.de jeden Werktag – garniert mit einem Einhorn – ein junges Startups, das zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind.

Sastrify
Die Kölner Jungfirma Sastrify, die 2020 von Maximilian Messing und Sven Lackinger, beide früher evopark, gegründet wurde, unterstützt Unternehmen beim Kauf und der Verwaltung von Softwarelösungen. Die Rheinländer versprechen: “Wir bringen Transparenz in Ihr bestehendes Setup, befreien Sie von nicht ausgelasteten Lizenzen und verhandeln mit Ihren Anbietern, um die besten Angebote für Sie zu erhalten”. Zum Startup war die Jungfirma als Sastrix unterwegs.

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#aktuell, #brandneu, #koln, #sastrify, #sastrix, #umbenennung

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#Brandneu – 7 neue Startups, die jeder auf der Agenda haben sollte


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

appose
appose aus Heidelberg positioniert sich als “faire und transparente Lösung in der Personalvermittlung”. Konkret geht es dabei um Talentmanagement, Workforce Management und Freelancer Staffing. “Die Plattform revolutioniert, wie Menschen mit all ihren Talenten zufriedener zusammenarbeiten”, verspricht das Unternehmen.

Learnu
Hinter Learnu verbirgt sich eine App für digitales Lernen. Zielgruppe sind Schüler der Stufen 5 bis 13. “Die App bietet Lernenden mit zehntausenden Hausaufgaben und Lerndokumenten fächerübergreifend Hilfestellung. Mit Filtern und einer Suchfunktion finden Schüler schnell das Passende”, versprechen die Gründer.

Mimetik
Mimetik, das von Ievgenii Tsokalo gegründet wurde, kümmert sich um die Mensch-Maschinen-Kommunikation. “No need of keyboard, mouse, joystick, or tablet. Seamlessly embedded in a textile glove it does not interfere with the work process, but guides the user through intuitive feedback”, teilt das Startup mit.

clockin
Bei clockin handelt es sich um eine App für mobile Zeiterfassung und Auftragsdokumentation. “Direkt an das clockin Büro-Center angeschlossen, liegen die erfassten Arbeitszeiten, aber auch Kundenunterschriften und Fotos zur Auftragsdokumentation in Echtzeit im Büro des Kunden vor”, teilt das Startup mit.

Talk’n’Job
Bei Talk’n’Job dreht sich alles um “Voice-Bewerbungen”. Unternehmen können Ihre Stellenanzeigen über Talk’n’Job mit einem Link, Shortlink oder QR-Code ausstatten und Bewerber auf ein “Voice Chat Interview” hinweisen. Das Startup liefert diese Interviews dann ins Dashboard seiner Kunden.

digiblue
digiblue aus Köln entwickelt smarte IoT-Lösungen.Dabei stehen Themen wie Temperaturmonitoring, Raumluftqualität und Füllstände im Vordergrund. “Durch den Einsatz von modernsten NB-IoT Radarsensoren können aktuelle Füllstände ohne Arbeitsaufwand digital erfasst und überwacht werden”, berichtet das Startup.

RRive
RRive aus Koblenz möchte Fahrer:innen und Mitfahrer:innen in Echtzeit miteinander verbinden. Und so soll RRive funktionieren: “Dank unseres durchdachten Systems musst du keine aufwendigen Inserate erstellen. Öffne einfach die RRive App, gib dein Ziel ein und fahre los”.

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#ahlen, #aktuell, #appose-learnu, #brandneu, #clockin, #digiblue, #dresden, #e-learning, #edtech, #heidelberg, #hr, #internet-of-things, #koblenz, #koln, #mimetik, #mobility, #monheim-am-rhein, #munster, #rrive, #talknjob

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#DealMonitor – Wellster bekommt weitere Millionen – Digital Turbine übernimmt Fyber (Bewertung: 600 Millionen)


Im aktuellen #DealMonitor für den 23. März werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Wellster Healthtech Group
+++ SevenVentures, der Venture Capital-Ableger der ProSiebenSat.1 Group, investiert in die Wellster Healthtech Group, früher als Direct Health Service bekannt. “Das Investment im mittleren einstelligen Millionenbereich war Teil einer größeren Investorenrunde, in der unter anderem auch die Gründer von Invincible Brands und Momox sowie ein weiterer Media-Investor, German Media Pool, mitinvestiert haben”, teilt das Startup mit.  Zur Wellster Healthtech Group, die 2018 von Manuel Nothelfer und Nico Hribernik gegründet wurde, gehören Marken wie easy, easytest, mySpring und Spring. Das Startup kümmert sich um sogenannte Alltagsgesundheit und Themen wie Intimgesundheit Haarausfall. HV Capital investierte ebenfalls bereits in das Unternehmen.

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Getsteps 
+++ Der Kölner Geldgeber STS Ventures, also Onvista-Gründer Stephan Schubert, investierte bereits im vergangenen Jahr in Getsteps – siehe Gründerszene. Die Jungfirma, das von Vincent Hoursch und Annik Wolf gegründet wurde, will in den kommenden Jahren zum Online-Marktführer für Fußgesundheit aufsteigen. GetSteps funktioniert dabei mit einem Abdruckset, das die Nutzer nach ihrer ersten Bestellung nach Hause geschickt bekommen. Home24-Gründer Felix Jahn und Helpling-Gründer Benedikt Franke investierten zuvor bereits in GetSteps. Insgeamt flossen bereits 1,7 Millionen Euro in die Jungfirma, die gerade erst in der Vox-Show “Die Höhle der Löwen” um Investoren kämpfte.

credX
+++ Dominik Schiener beteiligt sich mit knapp 10 % am Fintech credX. “Der Gründer der Kryptowährung IOTA und Chairman der IOTA Foundation wird künftig die strategische Entwicklung der credX AG, dem digitalen Marktplatz für großvolumige Finanzierungen, insbesondere gewerbliche Immobilienfinanzierungen, aktiv mitgestalten”, teilt das Unternehmen mit. Joachim Schoss und Wolfgang Reitzle waren zuvor schon an credX beteiligt.

EXITS

Fyber
+++ Das amerikanische Unternehmen Digital Turbine übernimmt mehr als 90 % am AdTech Fyber. Die Bewertung (100 %) liegt bei 600 Millionen US-Dollar. “400 Millionen US-Dollar zahlbar in Aktien von Digital Turbine und 150 Millionen US-Dollar in bar, zusätzliche Earn-Out Zahlung von bis zu 50 Millionen US-Dollar zahlbar in Aktien von Digital Turbine”, teilen die Unternehmen mit. Die Mehrheit an Fyber, einem Monetarisierungsdienst für App Publisherm hält derzeit die Tennor Holding. Die Investmentgruppe von Hertha BSC-Investor Lars Windhorst stieg 2014 unter dem Namen RNTS Media bei Fyber ein und zahlte dafür 160 Millionen Euro. Danach übernahm das Unternehmen RNTS Media  noch weitere Firmen und firmierte dann 2017 zu Fyber um. “The changes reflect the group’s transformation which, since 2014, has acquired multiple advertising technology companies. Fyber GmbH has been the centerpiece, defining the group’s exclusive focus on advertising technology for digital publishers and app developers, with the subsequent acquisitions of Falk Realtime, Heyzap, and Inneractive complementing and strengthening its core offering”, teilt das Unternehmen damals mit. Fyber erwirtschaftete 2020 einen Umsatz in Höhe von 210 Millionen Euro. Fyber ist im Prime Standard der Frankfurter Börse notiert.

DIE HÖHLE DER LÖWEN

Beneto Foods
+++ In der ersten Folge der neunten Staffel investierte GreenTech-Löwe Nico Rosberg 80.000 Euro in Beneto Foods und sicherte sich dabei 7,5 % am Unternehmen. Das Food-Startup, das von Lara Schuhwerk gegründet wurde, setzt auf Pasta aus Insektenmehl. Ursprünglich wollte die Gründerin 80.000 Euro einsammeln und 15 % ihrer Firmenanteile abgeben.

Compasstrainer
+++ In der ersten Folge der neunten Staffel investierte Pharma-Löwe Nils Glagau 150.000 Euro in Compasstrainer und sicherte sich dabei 30 % am Unternehmen. Das Unternehmen, das von Devran Sezek gegründet wurde, entwickelt einen Lernball und Schuh-Sticker, mit denen Kindern das Fußballspielen besser lernen sollen. Ursprünglich wollte der Gründer 150.000 Euro einsammeln und 20 % seiner Firmenanteile abgeben.

bideo
+++ In der ersten Folge der neunten Staffel investierte Regal-Löwe Ralf Dümmel 100.000 Euro in bideo und sicherte sich dabei 20 % am Unternehmen. Gründer Thorsten Homma beschriebt seine Erfindung als “eine Alternative zu vorgefeuchtetem Toilettenpapier”. Ursprünglich wollte der Gründer 100.000 Euro einsammeln und 20 % seiner Firmenanteile abgeben.

PODCAST

Insider #98
+++ Schon die neue Insider-Ausgabe mit Sven Schmidt gehört? In der aktuellen Folge geht es um: Amazd, Pitch, Planet A Ventures, Dance, Blok, likeminded, GraphCMS, Klaus Hommels, Fit Analytics, Patient 21, Enpal, Babbel, Volocopter, Lampenwelt, About You und Mister Spex.

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Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Project A und GFC investieren in amazd – Tiger Global vor Investment in Pitch – Cavalry Ventures investiert in Blok


Im aktuellen #DealMonitor für den 22. März werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

amazd
+++ Project A Ventures und Global Founders Capital (GFC) investieren in amazd. Das Münchner Startup, das von Fabian Furtmeier und Dominik Unützer (beide zuletzt Global Founders Capital) gegründet wurde, möchte Shopbetreibern helfen, mehr Umsatz zu erzielen. “They aim to bridge the gap between the offline and online retail world by bringing the kind of curated, face-to-face advice from the offline world to the E-Commerce sphere”, heißt es in einer Stellenanzeige der Jungfirma. Weitere Infos gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Pitch
+++ Tiger Global steht vor einem Investment in Pitch. Mit Pitch möchte Wunderlist-Gründer Christian Reber Präsentationen für die Generation Slack bauen. Thrive Capital und Co. investierten zuletzt 30 Millionen US-Dollar in Pitch. Index Ventures, BlueYard und Frank Thelen, der schon Wunderlist unterstützte, zuvor bereits 19 Millionen Dollar in das Startup. Nach unseren Informationen bewerteten die Geldgeber das Startup zuletzt mit 170 Millionen Dollar (Pre-Money). Weitere Infos gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Blok
+++ Der Berliner Kapitalgeber Cavalry Ventures investiert in den spanischen Gorillas Klon Blok. Die Jungfirma beschreibt sich als “On-demand grocery delivery service”. In der Pre-Seed-Investmentrunde sammelte das Startup, das Anfang 2021 gegründet wurde, bereits 1 Millionen Euro ein. Nun sucht das sehr junge Unternehmen – ohne große Erfahrungswerte im Segment – 15 Millionen Euro. Weitere Infos gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

GraphCMS 
+++ Das junge Gießener Unternehmen GraphCMS plant derzeit eine weitere – große – Investmentrunde. Der Berliner Kapitalgeber Paua Ventures und einige Business Angels investieren2018 bereits 1 Million US-Dollar in das Startup. 2020 flossen dann weitere 2,5 Millionen Euro in das Unternehmen – unter anderem von Peak Capital. Weitere Infos gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

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+++ In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar abonnieren und 30 Tage kostenlos testen!

wefox
+++ Das junge InsurTech wefox, das 2014 in der Schweiz an den Start ging, plant 250 Millionen US-Dollar einzusammen – siehe Sky News. “Sources said on Thursday that Target Global, a German-headquartered fund which has backed start-ups such as Delivery Hero and the ride-hailing app Lyft, was expected to lead the round with a $100m investment”, heißt es im Artikel. Zudem berichtet auch Sifted über wefox: “Sifted can reveal that the Berlin-based startup has recently hired Sachs as it tries to close out a Series C raise that has dragged on since last year”. Harbert Management Corporation und weitere Investoren investierten zuletzt rund 100 Millionen Euro in das Unternehmen zu dem auch der Versicherer One gehört.

Camunda
+++ Insight Partners und Highland Europe investieren 82 Millionen Euro in Camunda. Mit der neuen Finanzspritze möchte das Berliner Unternehmen sein “Wachstum beschleunigen und die Führung im sich schnell entwickelnden globalen Markt für Prozessautomatisierung weiter ausbauen”. Highland Europe investierte 2018 bereits 25 Millionen Euro in das Berliner IT-Unternehmen, das 2008 von Jakob Freund gegründet wurde. Camunda entwickelt Software für die Automatisierung von Geschäftsprozessen.  “Insight Partners unterstützt Camunda über die Investition hinaus künftig auch darin, das eigene Unternehmen besser zu skalieren sowie Produktentwicklung, Vertrieb und Marketing im Rahmen der globalen Expansion zu beschleunigen”, teilt der Open-Source-Softwareanbieter mit.

Roadsurfer 
+++  HV Capital, Heartcore Capital und die Altinvestoren investieren 24 Millionen Euro in Roadsurfer. Das Münchner Startups, das 2016 von Markus Dickhard, Stephie Niemann, Christoph Niemann, Jean-Marie Klein und Susanne Dickhardt gegründet wurde, vermietet Camper. Derzeit bietet das Unternehmen nach eigenen Angaben über 2.500 Camper an 22 Standorten in mehreren europäischen Länder an – darunter Deutschland, Frankreich, Spanien und Portugal. Mittlerweile arbeiten 230 Mitarbeiter:innen für Roadsurfer. Der Münchner Angel-Verbund 10x Group, hinter dem Andreas Etten, Felix Haas, Jan Becker und Robert Wuttke stecken, investierte bereits zuvor in Roadsurfer.

Clinomic 
+++  Ein Konsortium aus Privatinvestoren und Family Offices aus Deutschland und Österreich investieren 7 Millionen Euro Clinomic – siehe Gründerszene. Das 2019 als Spin-off der RWTH Aachen gegründete Startup entwickelt mit Mona ein Assistenzsystem für Intensivstationen. “Das Zusammenwirken von translationaler Forschung, Data Science und Computational Intelligence schafft neue, bahnbrechende Möglichkeiten”, verspricht das Unternehmen, das von Lukas Martin und Arne Peine gegründet wurde.

y42
+++ La Famiglia sowie die Gründer von Foodspring, Personio, AeroMobil und Petlab investieren 2,9 Millionen US-Dollar in y42, früher als Datos Intelligence bekannt. “The funding will help us pursue our mission and further support our go-to-market strategy as well as product development”, teilt das Startup mit.  Die Jungfirma beschreibt sich so: “y42 is a no-code business intelligence platform for loading, cleaning, connecting, visualizing and sharing data”.  y42 wurde von Hung Dang gegründet.

Easy-Tutor
+++ Bayern Kapital und “ein Konsortium branchenerfahrener Business Angels” investieren eine siebenstellige Summe in Easy-Tutor aus München. Das Startup entwickelt eine Online-Nachhilfe- und Lernplattform für Schüler und Studenten. Easy-Tutor wurde Anfang 2017 von Massimo Cancellara Alexander Liebisch und Jessica Contento gegründet. “Die Kapitalaufstockung trägt dem starken Wachstum des jungen Unternehmens Rechnung: Mehr als 4000 Schüler nutzen das Angebot von Easy-Tutor bereits”, teilt das Unternehmen mit.

Naughty Nuts
+++ Döhler Ventures investiert in Naughty Nuts. Bei Naughty Nuts aus Köln dreht sich alles um Nüsse. “Wir kreieren innovatives Bio Nussmus aus 100 % natürlichen Zutaten. Damit sorgen wir für ein überraschendes Geschmackserlebnis und zeigen wie vielseitig Nussmus ist”, schreiben die Gründer Benjamin Porten und Lorenz Greiner zum Konzept. Döhler Ventures aus Darmstadt investierte in der Vergangenheit in Food-Startups wie Just Spices, BrauFässchen und waterdrop.

Planstack
+++ Interlink Ventures und der Company Builder High Rise Ventures investieren in Planstack. Mit digitaler Baudokumentation möchte Planstack agiles Arbeiten zwischen Bauunternehmern, Gewerken und Käufern vereinfachen. In der webbasierten Anwendung werden alle Projektbeteiligten auf einer Plattform zusammengeführt. Das Augsburger Startup wurde 2019 von Linda Mayr und Sascha Schütz gegründet.

Lhotse Analytics
+++ Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) investiert in Lhotse Analytics aus Koblenz. Das Unternehmen entwickelt eine Software für den strategischen Einkauf, die durch “intern entwickelte Algorithmen und Business Intelligence Einsparpotenziale aufzeigt”. Die Jungfirma wird von Nicolas Neubauer und Daniel Demuth geführt.

VENTURE CAPITAL

Planet A Ventures
+++ In Hamburg entsteht mit Planet A Ventures derzeit ein neuer Kapitalgeber. Vorangetrieben wird der Early Stage-Investor von Jimdo-Gründer Fridtjof Detzner, Tobias Seikel (zuletzt Hanse Ventures), Christian Schad, Lena Thiede und Nick de la Forge. Das Team plant Impact-Investments, bei der eine wissenschaftliche Sichtweise auf die Ökobilanz, im Fokus stehen. Das sogenannte First Closing (50 Millionen Euro) ist für den Sommer geplant. Bis zum kommenden Jahr möchten die Hanseaten dann 100 Millionen einsammeln. Vor dem offiziellen Start plant das Planet A Ventures-Team fünf Investments – darunter nach unseren Informationen ein Investment in Dance, das neue Mobility-Startups von Jimdo-Gründer Christian Springub. Weitere Infos gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

PODCAST

Insider #98
+++ Schon die neue Insider-Ausgabe mit Sven Schmidt gehört? In der aktuellen Folge geht es um: Amazd, Pitch, Planet A Ventures, Dance, Blok, likeminded, GraphCMS, Klaus Hommels, Fit Analytics, Patient 21, Enpal, Babbel, Volocopter, Lampenwelt, About You und Mister Spex.

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#Brandneu – 7 neue Startups, die auf dem Sprung nach oben sind


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

TwoReach
Das junge Kölner AdTech-Unternehmen TwoReach, das von Hannes Eitel und Sebastian Zach geführte Unternehmen entwickelt ein Self-Service Plattform, die Streamer mit werbenden Unternehmen verbindet. Die Werbetreibenden haben so “Zugang zu skalierbarem Influencer Marketing auf wie Twitch und YouTube”.

keepist
Das junge Startup keepist kämpft gegen der Online-Retouren. Das Unternehmen positioniert sich als “Belohnungssystem, das Online-Shopper belohnt, wenn diese ein besonders retourenarmes Verhalten an den Tag legen. Ergänzt wird das Belohnungssystem durch KI-basierte Datenanalysen”.

BaaS
Mit BaaS, einem Projekt von Informatikern der Universität Ulm, lassen sich cloud-basierte Datenbanklösungen, die zu den eigenen Herausforderungen passen finden. Das Benchmarking-as-a-Service-Projekt wird von Daniel Seybold, Jörg Domaschka und Jan Ocker geführt.

Cortea
Bei der jungen Frankfurter Firma Cortea dreht sich alles um “Interaktiven Lese- und Lernspaß für Kinder”. Das Startup, das von Philipp Luik und Viviane Moors gegründet wurde, bietet unter anderem auch Kinderliederbücher an, die Musik, Text und Noten vereinen.

Pipeforce
Der Münchner Dienst Pipeforce, hinter dem das Unternehmen Logabit steckt, setzt auf die Verknüpfung von Systemen über ein skalierbares Cloud-Native-Produkt. “Mit unserer Lösung bringen wir auch mittelständische Unternehmen, die nur über knappe IT-Ressourcen verfügen, in die Welt der Hyperautomatisierung”.

amberoad
ambeRoad betreibt mit ambeRise eine Unternehmenssuchmaschine, die Mitarbeitern helfen soll, “relevante Daten und Informationen schnell und vollständig zu finden”. Die Aachener teilen dazu mit: “Wir nutzen künstliche Intelligenz, um die Dokument zu analysieren und dem Nutzer bestmögliche Ergebnisse anzuzeigen”.

etalytics
etalytics, ein Spin-off der TU Darmstadt, kümmert sich im weitesten Sinne um Energiedatenmanagement. Das Unternehmen schreibt dazu: “The core of our products is the etalytics energy intelligence hub which is a highly performant IoT platform for real-time streaming and batch analytics with open API”.

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#DealMonitor – Plan A sammelt 3 Millionen ein – Ardian Growth investiert in Kapten & Son – Rockaway Capital übernimmt Bringmeister


Im aktuellen #DealMonitor für den 10. März werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Plan A
+++ Der französische Geldgeber Demeter, coparion und SoftBank investieren 3 Millionen US-Dollar in Plan A – siehe TechCrunch. Berliner ClimateTech, das von Lubomila Jordanova und Nathan Bonnisseau gegründet wurde, möchte Unternehmen und Mitarbeiter beim Thema Nachhaltigkeit unterstützen. “Our software allows your company to measure, monitor, reduce and offset its environmental impact seemlessly. Create change with your business and improve from it!”, teilt das Startup mit.

Kapten & Son
+++ Ardian Growth, ein Investmentbereich der Investmentgesellschaft Ardian, steigt bei Kapten & Son ein. Mit dem neuen Gesellschafter möchte das Kölner D2C-Unternehmen sein”Wachstum vorantreiben”. Kapten & Son, wurde 2014 von den Studenten Fabian Deventer, Johannes Theobald und Artjem Weissbeck am Campus der Universität Münster gegründet. Derzeit verkauft Kapten & Son neben Uhren auch Rucksäcke, Brillen, Sonnenbrillen und Koffer. Der Umsatz lag 2020 bei rund 50 Millionen Euro. Geführt wird die Jungfirma von Alexander Glörfeld und Marian Paul . Mitgründer Weissbeck etwa betreibt derzeit Charles. Hinter Charles verbirgt sich eine Conversational-Commerce-as-a-Service-Software für Händler und Konsumgütermarken. Das Unternehmen aus Berlin ermöglicht es Marken ihre Produkte über WhatsApp und andere Chat-Apps anzubieten. Accel und HV Capital investierten kürzlich in Charles.

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Kloster Kitchen
+++ Der bekannte Fruchtsaft-Hersteller Eckes-Granini steigt bei Kloster Kitchen ein und sichert sich 49 % am Unternehmen aus der Nähe von Nürnberg. Das junge Food-Startup, das von Mario Fürst gegründet wurde, bringt seit 2015 frischen Ingwer in die Flasche. “Die bisherigen Gesellschafter, bestehend aus den Gründern und der Intro Gruppe um den Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl bleiben beteiligt”, teilen die Unternehmen mit.

Comeco
+++ Die DEVK Versicherungen und die Süddeutschen Krankenversicherung steigen bei Comeco ein. Das Unternehmen lässt sich am besten mit dem Schlagwort Lifestyle-Banking beschreiben. Das Bankkonto der Kunden ist dabei der Ausgangspunkt für weitere Produkte. Wichtig: Es geht um mehr als wieder nur eine simple Multibanking-App. Die Palette von Teo, so der Name der App, soll von Gutscheinangeboten bis zur Vermittlung von Reisen gehen.

EXITS

Bringmeister
+++ Der tschechische Investor Rockaway Capital, die hierzulande vor allem durch den Aufkauf von Unister bekannt geworden ist, übernimmt den Lebensmittel-Lieferdienst Bringmeister, der zuletzt zu Edeka gehörte. “Alle rund 260 Arbeits­plätze in Logistik, Einkauf, IT und Verwaltung bleiben erhalten und gehen 1:1 auf den neuen Eigentümer über”, teilen die Unternehmen mit. Bringmeister landete 2017 im Zuge der Übernahme von Kaiser’s Tengelmann bei Edeka. Mit der Übernahme möchte die Private-Equity- und Venture-Capital-Gruppe Rockaway Capital nun den deutschen Markt erobern. Über Erfahrungen im Segment verfügen die Rockaway-Macher: Zur Investmentgruppe gehört auch die Online-Supermarktkette Kosik.cz. In den Markt der Lebensmittel-Lieferdienste kommt somit weiter Bewegung. Aus Tschechien drängt derzeit auch der Online-Supermarkt Rohlik auf den deutschen Markt. Hierzulande tritt das Unternehmen als Knuspr auf. Edeka wiederum ist seit einiger Zeit am deutschen Picnic-Ableger beteiligt. Bereits Anfang 2018 sicherte sich Edeka 20 % am Online-Supermarkt, der ursprünglich aus den Niederlanden kommt.

PODCAST

Insider #97
+++ Schon die neue Insider-Ausgabe mit Sven Schmidt gehört? In der aktuellen Folge geht es um Ralf Wenzel, Gorillas, Elmar Broscheit, Flink, Grovy, Project A Ventures, MeetButter, Finway, mim Technologies, Lottie und den  Spac-Boom.

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#DealMonitor – Cosi sammelt 20 Millionen ein – Sdui bekommt 7 Millionen – Magaloop sammelt 5,9 Millionen ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 9. März werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Cosi
+++ Der österreichische Projektentwickler Soravia sowie die Altinvestoren Cherry Ventures und e.ventures investieren 20 Millionen Euro in Cosi. Das Startup, das 2019 von Kaufda-Macher Christian Gaiser, Dimitri Chandogin, Gerhard Maringer und Inga Svinhufvud Laudiero gegründet wurde, vermietet Appartements an Kurzzeitreisende. Das Berliner Startup funktioniert dabei wie eine klassische Hotelkette – allerdings ohne Frühstück und ohne Rezeption. Preislich liegt Cosi aber auf Vier-Sterne-Niveau. Mit dem frischen Kapital möchte Cosi “seine Internationalisierung ausbauen”. Cherry Ventures, e.ventures und diverse Business Angels wie Nils Regge, Gleb Tritus und Mato Peric investierten 2019 bereits 5 Millionen Euro in Cosi. Derzeit ist das Unternehmen an 12 Standorten in Europa vertreten.

Sdui
+++ HV Capital, Franz Haniel & Cie. sowie David Nothacker, Julius Köhler und Nicolaus Schefenacker investieren 7 Millionen Euro in Sdui. Das 2018 aus dem Projekt Jugend forscht entstandene und von Daniel Zacharias und Jan Micha Kroll gegründete Koblenzer Startup bietet eine Messenger-App für Schulen, die die Kommunikation zwischen Eltern, Schülern und Lehrern verbessert, an. Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) sowie die Business Angels Martin Ostermayer und Dirk Freise (unter anderem blau.de, handy.de) investierten zuletzt bereits 2 Millionen Euro in die Jungfirma. Das frische Kapital soll in die “Weiterentwicklung des Produktes und für die weitere Anbindung von Schulen” fließen. 60 Mitarbeiter wirken bereits für das Startup.

Magaloop
+++ Redalpine, Atlantic Food Labs, Piton Capital, Market One Capital, Bitburger Ventures und FJ Labs investieren 5,9 Millionen Euro in Magaloop. Das Berliner Startup, das 2018 von DaWanda-Gründer Michael Högemann und dem Handelsmanager Uwe Hölzer gegründet wurde, positioniert sich als “Marktplatz für unabhängige Einzelhändler”. Späti-, Büdchen- und Kioskbetreiber können über Magaloop, das man auch als transaktionalen Messengerdienst beschreiben kann, direkt bei Lieferanten bestellen. Bisher war das Unternehmen in eigener Sache sehr still. Über den Einstieg von Market One Capital, Redalpine Capital und Atlantic Food Labs sowie Piton Capital und FJ Labs hatten wir im vergangenen Jahr bzw. 2019 exklusiv berichtet. Derzeit beschäftigt Magaloop 30 Mitarbeiter.

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Sanity Group
+++ SevenVentures, der Investmentableger von ProSiebenSat.1, investiert im Rahmen eines Media-for-Equity-Deals rund 5 Millionen Euro in die Berliner Sanity Group. Das junge Unternehmen wird das Investment nutzen, “um seine CBD-Marke Vaay und die Naturkosmetiklinie This Place auf den TV-Sendern der Sendergruppe zu bewerben. In den vergangenen Jahren flossen bereits 25 Millionen Euro in die Sanity Group, die 2018 von Finn Hänsel und Fabian Friede gegründet wurde.

Elucidate
+++ Frontline Ventures, SeedX Liechtenstein, APEX Ventures und Big Start Ventures investieren 2,5 Millionen Euro in Elucidate. Das 2018 gegründete Berliner Startup entwickelt ein datengestütztes System, um Finanzkriminalität und Betrugsrisiken aufzudecken. Die Jungfirma, die von Shane Riedel geführt wird, beschreibt sich selbst als: “financial crime risk quantification agency”. 11.2 Capital, Seed X Liechtenstein, Apex Ventures, Big Start Ventures und SixThirty Ventures investierten im Sommer des vergangenen Jahres bereits 2,5 Millionen Euro in Elucidate.

WorkMotion
+++ Business Angels wie Delivery Hero-Chef Niklas Östberg, Klarna-Gründer Victor Jacobsson, Personio-Gründer Hanno Renner und FlixMobility-Gründer Jochen Engert sowie Unternehmer Carsten Maschmeyer investieren 2,2 Millionen Euro in das HR-Startup WorkMotion, bisher als PeopleFlow bekannt. Das Berliner Startup unterstützt Unternehmen beim HR-Management von Auslandsmitarbeitern. PeopleFlow managt dabei Dinge wie Gehaltsabrechnung, Sozialleistungen und Steuern. “Mit PeopleFlow sind Sie immer zu 100% rechtskonform”, verspricht die Jungfirma, die 2020 von Carsten Lebtig gegründet wurde. Picus Capital unterstützt das Startup bereits seit dem vergangenen Jahr.

35up
+++ DvH Ventures investiert gemeinsam mit coparion und Co. eine siebenstellige Summe in die Cross-Selling Plattform 35up. Das Berliner Startup wurde 2020 von caseable-Macher Klaus Wegener, Fabian Louis und Victor Schröder gegründet. Die Headless API der Jungfirma “erkennt Produkte im Warenkorb eines Webshops und schlägt KI-basiert passende Cross-Selling Artikel aus dem Produktsortiment angeschlossener Händler zum Kauf vor, die von dort direkt an den Endkunden geliefert werden. Der Gesamtumsatz des Webshops wird somit deutlich gesteigert”.

Cashy
+++ aws Gründerfonds sowie die Altinvestoren KK Incube Invest Management und paysafecard-Gründer Michael Müller investieren eine Millionensumme in Cashy. Das Wiener Fintech, das 2019 von Patrick Scheucher und Florian Sulzer gegründet wurde, positionierte sich anfangs als Online-Pfandhaus. Inzwischen steht die Bewertung von Wertgegenständen im Vordergrund. “Der Gegenstand kann per Post eingesandt, vom Botendienst abgeholt oder bei Bedarf in einem der zwei Shops in Wien persönlich abgegeben werden. Dafür erhält man bares Geld oder den Geldbetrag auf ein Konto oder via PayPal überwiesen”, teilt das Startup mit.

Demecan
+++ Die Volksbank Mittweida gewährt dem Berliner Pharma-Unternehmen Demecan, das sich um medizinisches Cannabis kümmert, ein Darlehen in einstelliger Millionenhöhe. “Das Darlehen dient der Finanzierung des im Sommer 2020 geglückten Erwerbs der Produktionsstätte für medizinisches Cannabis”, teilt das Unternehmen mit. Demecan, das vom Mediziner Adrian Fischer, dem Volkswirt Cornelius Maurer und dem Juristen Constantin von der Groeben gegründet wurde, darf in Deutschland legal medizinisches Cannabis anpflanzen. btov Partners und Bernhard Schadeberg, Chef der Krombacher Brauerei, investierten bereits in die Cannabis-Farm.

digiblue
+++ CologneInvest investiert eine sechsstellige Summe in digiblue. “Gemeinsam mit Ardeschir Habibi als erfahrenen Business Angel werden wir nun unsere Sensor-Based Quality Management noch weiter verbessern und die Vertriebsaktivitäten beschleunigen”, teilt das Unternehmen mit. digiblue aus Köln entwickelt smarte IoT-Lösungen. Dabei stehen Themen wie Temperaturmonitoring, Raumluftqualität und Füllstände im Vordergrund. Das Startup wurde von Stefan Schäfges und Thiemo Komischke gegründet.

Installion
+++ Der ehemalige Sonnen-Macher Christoph Ostermann investiert in das Kölner Startup Installion. “Neben seinem Investment bringt Christoph Ostermann mit seiner Gründungserfahrung auch geballtes Know-how für die weiteren Finanzierungsrunden in die Firma ein”, teilt die Jungfirma mit. Bei Installion handelt es sich um einen Marktplatz für Installateure. Der Fokus liegt dabei auf der boomenden Energiebranche (Photovoltaik, Energiespeicher etc). Das Startup übernimmt ganz konkret “die Aufgabe, die passenden Arbeitskräfte für jedes Projekt schnellstmöglich zu finden”.

EXIT

Hemi
+++ Das börsennotierte Cannabis-Unternehmen SynBiotic, übernimmt für rund 550.000 Euro zunächst 25,1 an der Stuttgarter Hanfmilch-Firma Hemi. Zudem sichert sich das Unternehmen eine Option seine Anteile bis Juni 2022 auf 80 % aufzustocken. “Der Kaufpreis für die weiteren Geschäftsanteile ist variabel und abhängig von dem Umsatz der Gesellschaft in den nächsten 12 Monaten. Die Kaufoption verlängert sich unter gewissen Voraussetzungen. Der Kaufpreis für die weiteren Geschäftsanteile kann zwischen Eur 0,6 Mio. und Eur 2,5 Mio. liegen”, heißt es in der Presseaussendung. Hemi wurde 2016 von Dave Tjiok, Chris Veit, Lena Glässel und Laura Rothgang gegründet.

PODCAST

Insider #97
+++ Schon die neue Insider-Ausgabe mit Sven Schmidt gehört? In der aktuellen Folge geht es um Ralf Wenzel, Gorillas, Elmar Broschait, Flink, Grovy, Project A Ventures, MeetButter, Finway, mim Technologies, Lottie und den  Spac-Boom.

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#Brandneu – 8 leckere und vor allem neue Food-Startups, die jeder ausprobieren sollte


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Holy
Holy bietet einen Energy Drink für Gamer an. Dazu teilen die Hauptstädter mit: “Unsere Mission: Energy Drinks für deine Gaming Sessions neu zu erfinden. Wie? Kein Bullshit mehr. Holy Energy kombiniert erstmals fruchtig-explosiven Geschmack mit gaming-optimierter Rezeptur und gutem Gewissen”.

uptea
Das Münchner Food-Startup uptea verwandelt Tee mit einer “extra Dosis natürlichem Koffein in echte Wachmacher”. Das verspricht das junge Tee-Unternehmen: “Gesünder und besser bekömmlich als Kaffee und mit länger anhaltendem Effekt. Mit uptea bist du besser wach!”

Just Legends
Das Berliner Startup Just Legends, das von Ole Schaumberg gegründet wurde, setzt auf “innovative und hochwertige Lebensmittel für Gamer”. Dabei versprechen die Hauptstädter: “Spezielle Wirkstoffformeln, entwickelt für die Bedürfnisse von Gamern, zur Maximierung deiner Gaming Performance”.

Naughty Nuts
Bei Naughty Nuts aus Köln dreht sich alles um Nüsse. “Wir kreieren innovatives Bio Nussmus aus 100 % natürlichen Zutaten. Damit sorgen wir für ein überraschendes Geschmackserlebnis und zeigen wie vielseitig Nussmus ist”, teilen die Gründer Benjamin Porten und Lorenz Greiner mit.

Gourmetwunder
Mit dem Slogan “Glück isst zuhause” buhlt Gourmetwunder aus Hannover um Kunden. Das Startup positioniert sich als “Lieferservice für genussvolle Menüs”. Das jeweilige Wunschmenü (“hausgemachte Spezialitäten”) kann sich jeder auf der Website zusammenstellen.

Snackhelden
Das Duisburger Startup Snackhelden möchte “Naschereien für Zwischendurch gesünder, ökologischer und vor allem leckerer gestalten”. Dafür setzen die Gründer David Herzmann und Kerstin Drazkiewicz auf sogenannte Snackballs, kleine Bällchen “voller Ballaststoffe und Nährstoffe”.

Easychill
Easychill aus Wörrstadt setzt auf Limonaden und Wein mit CBD. Aus dem Unternehmen heißt es dazu: “Mit höchster Kompetenz und Qualität vom Anbau bis zur Abfüllung entstehen kalorienarme Erfrischungsgetränke und weinhaltige Getränke für moderne, ernährungsbewusste Konsumenten”.

Jokolade
Jokolade verkauft Schokolade. ”Entstanden als Wortwitz, verfolgen wir das Ziel, dass Schokolade 100 % sklavenfrei produziert wird”, teilt die Jungfirma mit. Der Wortwitz erklärt sich durch Mitgründer Joko Winterscheidt (TV-Moderator). Zum Team gehört aber auch mymuesli-Gründer Max Wittrock.

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Foto (oben): Shutterstock

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#DealMonitor – Nextmarkets sammelt 30 Millionen ein – Staffbase und Bananatag fusionieren – Monite bekommt 1,1 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 4. März werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Nextmarkets 
+++ Die börsennotierte Cryptology Asset Group, also Unternehmer Christian Angermayer, die DEWB und Co. investieren 30 Millionen US-Dollar in das Kölner FinTech nextmarkets. PayPal-Mitgründer Peter Thiel investierte 2016 gemeinsam mit FinLab und Extrotel, dem Family Office der Familie Strascheg, bereits 3,5 Millionen Euro in nextmarkets, das als Lern- und Ausbildungsplattform für die Börse an den Start ging. Inzwischen positioniert sich die Jungfirma als “Europas gebührenfreier Online Broker”. Der Neobroker wurde 2014 von den Brüdern Manuel Heyden und Dominic Heyden gegründet, die zuvor die Social-Trading-Plattform ayondo ins Leben gerufen und verkauft haben. Das Fintech beschäftigt derzeit knapp 40 Mitarbeiter. Das frische Kapital “soll die europäische Expansion des FinTech-Unternehmens weiter beschleunigen und nextmarkets als führenden Neobroker in Europa etablieren”.

The Stryze Group
+++ Jetzt offiziell: Alstin Capital, also Carsten Maschmeyer, investiert – wie bereits Ende Januar berichtet – gemeinsam mit Thrasio-Finanzierer Upper90 und einer Stiftung bis zu 100 Millionen US-Dollar in The Stryze Group, die aus dem Berliner Unternehmen ManuCo hervorgegangen ist. “The new capital in combination with the exceptional brand building and M&A expertise of the founders Sebastian Funke, Taro Niggemann, Mark Hartmann and Sascha Krause will drive the team to develop new products every month and acquire authentic brands and products from external business owners”, schreibt Alstin auf Linkedin. Der Stryze-Vorgänger ManuCo betreibt seit etlichen Jahren Direct-to-Consumer-Brands wie Gourmesso, Glorybrew, Barista Moments, Amazy, Lineavi, High Pulse, Eberbart, Bella & Balu sowie Nutrani.  Im Gegensatz zu vielen Thrasio-Klonen sind die Stryze-Macher somit bereits ganz tief im Thema. 

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Monite
+++ Tomahawk (Cedric Waldburger), signals Pre-Seed, Inventures, Runa Capital und Business Angels wie Ralph Müller, Cornelius Walter und Alfred Schorno investieren 1,1 Millionen Euro in das junge Berliner Fintech Monite. Die Jungfirma, die von Ivan Maryasin, zuletzt Head of Growth bei Penta, und Andrey Korchak (Tochka Bank) gegründet wurde, bietet eine “All-in-one Software für sämtliche Buchhaltungsaufgaben und Aufgaben des Rechnungswesens in KMUs” an. Das Startup schreibt zu seinem Tool: “It lets you do banking, invoice clients, receive & pay incoming bills, log expenses and pay reimbursements – all in one interface”.

Forget Finance
+++ Business Angels wie Finanztip-Gründer Marcus Wolsdorf und Personio-Gründer Hanno Renner investieren 700.000 Euro in Forget Finance. Bei Forget Finance handelt es sich um einen “digitalen Finanzcoach”. Das B2C-FinTech aus Berlin möchte seine Kunden beraten, wie sie gemäß “ihrer eigenen Werte mehr aus deinem Geld machen können”. Gegründet wurde das Startup von Konradin Breyer, früher Freeletics, und Jurek Herwig.

Givetastic
+++ Der Berliner Kapitalgeber APX, hinter dem Axel Springer und Porsche stecken, investiert in Givetastic aus Hannover. Das junge Startup, das von Vidya Munde-Müller und Viji Villadathu gegründet wurde, kümmert sich um Corporate Social Responsibility. Auf der Website heißt es: “Befähigen Sie Ihre Mitarbeitende, sich an sozialen und ökologischen Projekten zu beteiligen und soziale Wirkung zu erzielen!”

Medieninsider 
+++ Der next media accelerator (NMA) investiert in den digitalen Mediendienst Medieninsider und sichert sich 10 % am Berliner Unternehmen. Medieninsider wurde 2020 von Marvin Schade und Matthias Bannert gegründet. Das junge Medien-Startup positioniert sich als “Informationsangebot für Medienschaffende”. Das junge Medienmagazin setzt bei der Refinanzierung insbesondere aus kostenpflichtige Mitgliedschaften.

FUSION

StaffbaseBananatag 
+++ Das Chemnitzer Startup Staffbase, 2014 gegründet, fusioniert mit seinem kanadischem Wettberber Bananatag, der 2011 an den Start ging. “Unter der Marke Staffbase bündeln die Anbieter ihre Expertise für Kommunikationskanäle wie zum Beispiel Intranets, Mitarbeiter-Apps oder E-Mail-Lösungen und bauen damit ihre Vorreiterschaft aus”, teilen die Unternehmen mit. Staffbase bietet eine Plattform, mit der Unternehmen ohne großen Aufwand eigene Mitarbeiter-Apps für den internen Gebrauch erstellen können, an. Über diese können die Nutzer etwa Nachrichten verschicken oder Schulungsvideos abrufen. Das fusionierte Unternehmen beschäftigt nun 450 Mitarbeiter. “Das gemeinsame Unternehmen steigt zum größten, umsatzstärksten und am schnellsten wachsenden Anbieter für interne Kommunikationssoftware am Markt auf”, schreiben die Firmen zum Zusammenschluss. Insight Partners, e.ventures und Capnamic Ventures investierten zuletzt 20 Millionen Euro in Staffbase. Seit dem Start flossen über 30 Millionen in das Unternehmen. 2019 erwirtschaftete Staffbase einen Umsatz in Höhe von 10,2 Millionen Euro, der Jahresfehlbetrag lag bei 9,6 Millionen. Das Bananatag-Team setzte bisher auf Bootstrapping. Die Bananatag-Gründer sind künftig an Staffbase beteiligt.

PODCAST

Insider
+++ Schon die neue Insider-Ausgabe mit Sven Schmidt gehört? In der aktuellen Folge geht es um Gorillas, Charles, Jodel, Supercam, Gitpod, Careship, Capnamic Ventures, AdJust, LeanIX, staffbase und den Spac-Boom.

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Foto (oben): azrael74

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