#Podcast – News #32: Sanity Group – Homebell – Dance – Limehome, GartenHaus – UVC Partners – neoteq ventures


Im News-Podcast von deutsche-startups.de spricht ds-Chefredakteur Alexander Hüsing über die wirklich wichtigen Neuigkeiten aus der deutschen Startup-Szene. Also über wichtige Deals, große Exits und spannende Startup-News, die jeder unbedingt mitbekommen haben sollte. Viel Spaß beim Zuhören.

News #32 – Die Themen

+++ Bitburger Ventures investiert in Sanity Group #EXKLUSIV
+++ Portal United übernimmt Homebell #EXKLUSIV
+++ Investments: Dance, Limehome, GartenHaus
+++ Venture Capital: UVC Partners, neoteq ventures
+++ About You und Fashionette bereiten IPO vor

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News #32 – Unser Podcast

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#DealMonitor – Dance bekommt 15 Millionen – About You plant IPO – UVC Partners legt 150 Millionen-Fonds auf


Im aktuellen #DealMonitor für den 22. Oktober werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Dance
+++ Holtzbrinck Ventures investiert 15 Millionen Euro in das junge Berliner Mobility-Startup Dance, das von den Soundcloud-Gründern Alexander Ljung und Eric Quidenus sowie Jimdo-Macher Christian Springub gegründet wurde. Hinter Dance verbirgt sich ein Subscription-Service für E-Bikes. Schon vor dem Start investierte der Berliner Kapitalgeber BlueYard in Dance.  Zudem investierten auch Szeneköpfe wie Ilkka Paananen (Supercell), Jeannette zu Fürstenberg (La Famiglia), Kevin Ryan (Alleycorp, Doubleclick und MongoDB), Neil Parikh (Casper) und Bjarke Ingels (BIG Architects) in das sehr junge Unternehmen. Das Unternehmen ging im Juli mit einem Invite-only-Programm in Berlin an den Start.

Limehome
+++ Holtzbrinck Ventures, Lakestar und Picus Capital investieren weitere 10 Millionen Euro in das Münchner Startup Limehome. Das junge Unternehmen, das 2018 von Lars Stäbe und Josef Vollmayr gegründet wurde, mietet Wohnungen an und richtet diese als Apartments zur kurz- und langfristigen Miete ein. Lakestar, Holtzbrinck Ventures, Picus Capital und Global Growth Capital investierten erst Anfang dieses Jahres 21 Millionen Euro in Limehome.

Schrott24
+++ Statkraft Ventures, der Wagniskapitalableger des norwegischen Energiekonzerns, investiert gemeinsam mit FJ Labs sowie Gisbert Rühl, Vorstandschef des Duisburger Stahlhändlers Klöckner, 2,8 Millionen Euro in Schrott24 – siehe WiWo Gründer.  Der Altmetall-Marktplatz wurde 2016 von Alexander Schlick und Jan Pannenbäcker gegründet. Das Grazer Unternehmen sicherte sich zuletzt auch eine EU-Förderung in Höhe von 1,2 Millionen Euro.

breathe ilo
+++ Der aws Gründerfonds investiert 3 Millionen Euro in das österreichische Femtech Carbomed Medical Solutions, das den Fruchtbarkeitstracker breathe ilo anbietet. Entwickelt wurde das Gerät von dem Reproduktionsmediziner Ludwig Wildt und Medizintechniker Horst Rüther. “Nur ein Jahr nach dem Marktstart liegt der Exportanteil bei bereits 80 Prozent – mit 75 Prozent davon ist Deutschland der Hauptabsatzmarkt, wo breathe ilo seit Januar diesen Jahres verfügbar ist”, teilt das Startup mit.

Acapela
+++ Visionaries Club, Entrepreneur First und Business Angels wie Christian Reber (Pitch und Wunderlist) sowie Taavet Hinrikus (Transferwise) investieren 2,5 Millionen US-Dollar in das Berliner Startup Acapela. Das Berliner Unternehmen, das von Dubsmash-Gründer Roland Grenke und Heiki Riesenkampf, zuletzt Google, gegründet wurde entwickelt eine asynchrone Meeting-Plattform. Über die Plattform sollen Unternehmen flexibler als per Videobotschaft und persönlicher als per Slack kommunizieren können.

Peter Park
+++ Ein deutsches Family-Office investiert eine siebenstellige Summe in das Münchner IoT-Startup Peter Park. Das 2019 von Maximilian Schlereth, Florian Schaule, Patrick Bartler und Stefan Schenk gegründete Unternehmen entwickelt ein modulares Betriebssystem für Parkflächen. “Mit der neuen Finanzierung wird der Fokus auf das konsequente Wachstum des Teams gelegt, was als Fundament für die anstehende Internationalisierung dient”, teilt die Jungfirma mit.

Novum
Dr. Hettich Beteiligungen und der High-Tech Gründerfonds (HTGF) investieren eine siebenstellige Summe in Novum. Das 2014 in Dresden gegründete Startup entwickelt eine Technologie, die das Großspeichermonitoring von Batterien auch offline möglich macht. “Mit dem frischen Kapital soll das Produktportfolio im Bereich Großspeicher und 2nd life Schnelltests für die Automobilindustrie erweitert werden”, teilt das Unternehmen mit.

EXIT

OOTP Developments
+++ Der südkoreanische Spiele-Entwickler Com2Us, bekannt für Summoners War, übernimmt das deutsche Studio OOTP Developments. Seit 1999 setzt OOTP mit Sitz in Hollern-Twielenfleth auf PC-Sportsimulationen wie Out of the Park Baseball und Franchise Hockey Manager. OOTP stieg erst im Januar beim The Walking Dead-Studio Skybound Entertainment. Weitee Zukäufe sind geplant.

Grapevine
+++ Das Wiener Startup Orderlion, eine Bestell-App für Gastronomen und Lieferanten, übernimmt das Wein-Startup Grapevine. “Mit Grapevine kommt nun ein Startup dazu, dass bisher (der Name verrät es bereits) im Weinsegment unterwegs war und etwa 200 Winzer als Kunden aufgebaut hat” – berichtet Trending Topics. Orderlion wurde 2017 von Stefan Strohmer und Patrick Schubert gegründet. Die Jungfirma konkurriert mit Startups wie Choco, Rekki und Co.

IPO

About You
+++ Der Modeversender About You bereitet seinen Börsengang vor – siehe manager magazin. “About You, bei der letzten Finanzierungsrunde 2018 mit knapp einer Milliarde Euro bewertet, soll beim Börsengang einen Marktwert von mindestens drei Milliarden Euro anstreben. Wächst man weiter wie bisher, hoffen manche gar auf fünf Milliarden Euro”, heißt es im Bericht. Als Termin ist März 2021 anvisiert.

VENTURE CAPITAL

UVC Partners
+++ Der Münchner Kapitalgeber UVC Partners legt seinen dritten Fonds (150 Millionen Euro) auf. “Die Investorenbasis des neuen Fonds ist breit gestreut und reicht von erfolgreichen Startup-Unternehmern wie den FlixBus-Gründern über institutionelle Investoren und Family Offices bis zu Familienunternehmen und Corporates”, teilt der Geldgeber mit. UVC Partners investiert vorrangig in “herausragende europäische B2B-Startups”. Im zweiten UVC-Fonds waren 82 Millionen.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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Foto (oben): azrael74

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#Interview – “Als Gründer neigt man dazu, zu viele Themen gleichzeitig anzupacken”


Das Münchner Startup Limehome, das 2018 von von Lars Stäbe und Josef Vollmayr gegründet wurde, mietet Wohnungen an und richtet diese als Apartments zur kurz- und langfristigen Miete ein. Lakestar, Holtzbrinck Venture und Picus Capital statteten die Jungfirma zuletzt mit 21 Millionen Euro aus. “Bis Ende des Jahres werden wir etwa 5.000 Gäste monatlich begrüßen. Innerhalb der nächsten sechs Monate erwarten wir die Grenze von 1 Millionen Euro Monatsumsatz zu knacken”, sagt Mitgründer Vollmayr.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht der Limehome-Macher außerdem über Logistikketten, modernes Design und ein gemeinsames Mindset.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Limehome erklären?
Limehome bietet vollausgestattete Apartments an, die man entweder kurz- oder langfristig mieten kann. In den Apartments legen wir großen Wert auf Design und setzen auf hohe Qualitätsmaßstäbe, sodass Reisende in jeder Unterkunft denselben 4*-Hotelstandard vorfinden. Das Besondere ist, dass wir eine Technologie verwenden, mit Hilfe derer wir die meisten Prozesse digitalisieren können, wodurch die Unterkünfte günstiger sind als Hotelzimmer mit ähnlicher Ausstattung. Die Technologie hilft uns außerdem, die richtigen Immobilien für neue Apartments zu finden und vereinfacht Prozesse rund um Buchung sowie Services direkt im Apartment, wie zum Beispiel die Steuerung des Zimmerservices. Das heißt, du musst bei deiner nächsten Reise nicht mehr ewig an der Rezeption anstehen, Oma. Du bekommst jetzt einen Code, mit dem du ganz entspannt die Tür öffnest.

Hat sich das Konzept seit dem Start irgendwie verändert?
Der Grundgedanke von Limehome hat sich seit Beginn nicht verändert – die Umsetzung in fast allen Bereichen des Unternehmens hingegen sehr stark. So ging es uns zu Beginn vor allem darum das Modell zu testen, seit 1,5 Jahren liegt der Fokus nun auf vollständig skalierbaren Lösungen. Dies betrifft dann selbstverständlich die Tech-Infrastruktur und unsere Operations, die zentral aus München gesteuert werden. Aber zum Beispiel auch im Sourcing haben wir eine komplette Logistikkette aufgebaut, die Finanz- und Zahlungsprozesse automatisiert. Auch in der Zusammenarbeit mit Immobilieneigentümern und- entwicklern fokussieren wir uns viel stärker auf Entwicklungen von mittelgroßen Gewerbeflächen, für die wir auch ein komplettes Architektenteam aufgebaut haben.

Die Corona-Krise traf die Startup-Szene zuletzt hart. Wie habt ihr die Auswirkungen gespürt?
Die Corona-Krise war für uns und unser Businessmodell tatsächlich eher eine gute Bewährungsprobe als eine richtige Krise.

Inwiefern?
Natürlich haben wir zu Beginn gemerkt, dass der Reisemarkt kurzzeitig zum Erliegen kam. Es musste zunächst evaluiert werden, ob und wie überhaupt verreist werden darf. Als das geklärt war, haben wir kaum Umsatzeinbußen gehabt. Das liegt daran, dass wir den entscheidenden Vorteil haben, jegliche Prozesse, bei denen in herkömmlichen Hotels menschlicher Kontakt nötig ist, digitalisiert haben. Sowohl klassische Hotels als auch privat vermietete Apartments konnten die strengen Auflagen vielerorts nicht erfüllen und daher auch nicht wiedereröffnen, bevor strukturelle Anpassungen vollzogen wurden. Wir mussten hingegen kaum etwas verändern, da die Apartments per se schon “Kontaktlos by Design” sind und vor Ort aufgrund der vollautomatisierten Customer Journey nur geringe Fixkosten anfallen. So waren alle Limehome-Unterkünfte auch während der Kontaktbeschränkungen weiterhin stark ausgelastet und konnten bedenkenlos weiter genutzt werden.

Wie ist überhaupt die Idee zu Limehome entstanden?
Mein Co-Gründer Lars und ich waren in der Vergangenheit beide als Unternehmensberater tätig. Dadurch waren wir natürlich sehr viel unterwegs. Nachdem wir jeweils mehr als 500 Nächte in verschiedenen Hotels weltweit verbracht hatten, ließ uns der Gedanke nicht los, ein Konzept zu entwickeln, das Wartezeiten eliminiert, modernes Design mit einem Gefühl von zu Hause verbindet und gleichzeitig die Standards einer etablierten Hotelmarke verspricht. Die Idee für Limehome war geboren.

Wie genau funktioniert eigentlich euer Geschäftsmodell?
Limehome bewirtschaftet in Deutschland und Österreich Gewerbeflächen in zentralen Stadtlagen und Business Hotspots – auch in B- und C-Städten. Dort bieten wir Design Apartments zur Kurz- und Langzeitmiete an. Die Flächen werden von renommierten Innenarchitekten in Rekordzeit umgestaltet und auf den gängigen Plattformen zur Anmietung angeboten. Die Nutzer*innen von Limehome erfahren entsprechend vom dynamischen Pricing der Apartments, über die Buchung, Zimmerzuteilung, den Check-In, der Steuerung des Zimmerservices und die rund um die Uhr erreichbare Kundenbetreuung einen komplett digitalen Service, der kontaktlos funktioniert. Gleichzeitig profitieren Geschäftsreisende beispielweise auch von der automatisierten elektronischen Rechnungsstellung, was den gesamten Buchungsprozess für den Reisenden sowie die Buchhaltung vereinfacht.

Wie hat sich Limehome denn seit der Gründung entwickelt?
Wir haben Limehome Ende 2017 gegründet. Los ging es dann Mitte 2018. Zunächst mit einer Pre-Seed Finanzierung von Picus Capital. Die ersten Limehome Apartments gingen live. Im Januar 2019 konnten wir uns im Rahmen einer Seed-Finanzierungsrunde fünf Millionen Wagniskapital sichern. Zu den Investoren zählen HV Holtzbrinck Ventures, Lakestar, Global Growth Capital sowie weiterhin Picus Capital. Eine zweite Finanzierungsrunde, diesmal in Höhe von 21 Millionen Euro, konnten wir unter der Führung von Lakestar im Januar 2020 abschließen. Seit dem Start im März 2018 haben wir bereits mehr als 40 Standorte in Deutschland und Österreich erschlossen und verfügen mittlerweile über etwa 400 buchbare Apartments. Darüber hinaus befinden sich weitere 20 Standorte aktuell in der Entwicklung und werden in den nächsten 12 Monaten live gehen. Seit April dieses Jahres haben wir zudem einen Standort mit einem starken Team in Spanien, mit der wir die Erfolgsgeschichte aus Deutschland und Österreich fortschreiben möchten.

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist Limehome inzwischen?
Limehome hat heute circa 80 Mitarbeiter und ist in an 40 deutschen und österreichischen Städten aktiv. Zudem bauen wir gerade einen Standort in Spanien auf. Bis Ende des Jahres werden wir etwa 5.000 Gäste monatlich begrüßen, aktuell liegt die Zahl bei etwa 2.000 Gästen pro Monat. Innerhalb der nächsten sechs Monate erwarten wir die Grenze von 1 Millionen Euro Monatsumsatz zu knacken – und das bei einer deutlich zweistelligen Profitabilität an allen Standorten.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist bei euch ist so richtig schief gegangen?
Ich musste tatsächlich ein wenig nachdenken – richtig schiefgegangen ist bisher eigentlich nichts, aber wir haben natürlich auf dem bisherigen Weg sehr viel gelernt und sicher auch einige falsche Entscheidungen getroffen. Wenn ich diese zusammenfasse, sehe ich vor allem zwei Learnings. Erstens: Fokus: Vor allem bei komplexen Geschäftsmodellen wie unserem, das tech-seitig, in den Operations, im Marketing durch die Positionierung im Massenmarkt, im Real Estate, Design, aber auch in den Finance-Prozessen zahlreiche Innovationen kombinieren muss, ist ein klarer Fokus essenziell. Als Gründer neigt man oft dazu, zu viele Themen gleichzeitig anzupacken und damit die Organisation zu überfordern. Zweitens: Potential schlägt Erfahrung: Wenn man innovativ sein will und ein neues Produkt entwickelt, ist es viel wichtiger Mitarbeiter zu haben, die Probleme lösen können und kreative Ideen haben, als langjährige Erfahrung in einem Bereich. Das gilt auch für externe Partner – auch hier ist es wichtig ein gemeinsames Mindset zu haben.

Und wo hat Ihr bisher alles richtig gemacht?
Alles richtig macht man leider nie. Wenn dem so wäre agiert man im dynamischen Startup Umfeld wahrscheinlich zu langsam. Wir sind aber definitiv stolz darauf in so kurzer Zeit ein skalierbares Produkt auf die Beine gestellt zu haben, das vom Markt auch extrem gut angenommen wird. Zudem haben wir es geschafft, den nicht immer ganz einfachen Wandel von einem kleinen Projekt zu einem richtigen Unternehmen in einer sehr kurzen Zeit bewältigt zu haben, ohne an Enthusiasmus und Gründerspirit in der Organisation zu verlieren.

Wo steht Limehome in einem Jahr?
Neben einem weiterhin starken Wachstum wollen wir uns verstärkt auf drei Themen fokussieren. Wir möchten unser Produkt mit einem Fokus auf Zusatzleistungen und digitalen Service weiterentwickeln. Damit dies in unserem bisherigen Setup funktioniert, ist natürlich sehr viel Entwicklungsaufwand erforderlich. Zudem möchten wir Limehome als Consumer Brand etablieren. Mit unserer Präsenz an vielen Standorten, dem Produkt und zufriedenen Gästen sehen wir hier eine gute Basis. Und zu guter Letzt möchten wir auch in andere europäische Märkte expandieren. Unser Team in Spanien leistet hier beispielsweise bereits exzellente Arbeit.

Tipp: Investoren halten knapp 54 % der Limehome-Anteile

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Foto (oben): Limehome

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#CaptableCheck – Investoren halten knapp 54 % der Limehome-Anteile


Das Münchner Startup Limehome, das 2018 von von Lars Stäbe und Josef Vollmayr gegründet wurde, mietet Wohnungen an und richtet diese als Apartments zur kurz- und langfristigen Miete ein. Während der Corona-Krise ruhte das Geschäft dementsprechend, einzig Vermietungen als Home Office-Ersatz waren möglich. Nun hoffen die Bajuwaren sicherlich auf ein Ende der Beschränkungen, damit wieder Geld in die Kasse kommt.

Lakestar, Holtzbrinck Venture und Picus Capital statteten die Jungfirma zum Glück zuletzt mit 21 Millionen Euro aus. Anfang des vergangenen Jahres flossen zudem bereits 5 Millionen Euro in das Startup. Zuletzt wirkten bereits 90 Mitarbeiter für Limehome. In den kommenden Monaten, wenn es vielleicht wieder mehr Geschäftsreisen gibt, will das Team weiter an seiner Vision arbeiten. Diese lautet: “Die digitale Revolution der Hotelbranche und eine Neudefinition der Standards in den Bereichen Funktionalität, Komfort und Design”.

Investor Picus Capital, der das Startup angeschoben hat, hält weiter 33,7 % am Unternehmen. Holtzbrinck Ventures ist mit 15,5 % an Bord. Lakestar hält gerade einmal 5,2 %. Die Gründer sind jeweils mit 21,2 % an ihrem Unternehmen beteiligt. Die restlichen Anteile entfallen auf zwei weitere Anteilseigner, die unter 2 % der Firmenanteile halten. Die drei Investoren halten somit bereits 53,4 % an Limehome.

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