#DealMonitor – Great Hill investiert 180 Millionen in Echobot-Leadfeeder-Fusion – Unicorn Omio sammelt 80 Millionen ein


Im #DealMonitor für den 21. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Omio
+++ Die amerikanische Investmentbank Lazard Asset Management, Stack Capital Group, NEA, Temasek und Co. investieren 80 Millionen US-Dollar in Omio. Über das Berliner Unicorn, 2013 von Naren Shaar gegründet, können Nutzer Bahn-, Bus- sowie Flugtickets vergleichen und auch buchen. Temasek, Kinnevik, Goldman Sachs, NEA und Kleiner Perkins investierten im Sommer 2020 rund 100 Millionen Dollar in das Travel-Startup. Insgesamt flossen nun schon rund 380 Millionen Dollar in Omio. “Aus dem Unternehmensumfeld heißt es jedoch, es habe sich um eine Flat Round gehandelt – die Bewertung ist also im Vergleich zur Vorrunde gleich geblieben”, schreibt Gründerszene zum Investment. “Diese Finanzierung durch eine starke Investorengruppe nach mehr als zwei harten Jahren unterstreicht das enorme Potenzial unseres Geschäftsmodells sowie unsere Überzeugung, dass das menschliche Bedürfnis zu reisen ungebrochen ist. Das eingeworbene Kapital wird umsichtig eingesetzt, um die globalen Expansionsaktivitäten, einschließlich Unternehmenskäufe, wieder voranzutreiben”, teilt Omio mit. Mehr über Omio

Enpal
+++ Prime Capital stellt dem Berliner Unicorn Enpal im Rahmen eines nachrangigen Mezzanine-Darlehen 70 Millionen Euro zur Verfügung. “Diese Finanzierungszusage schließt sich der Finanzierung durch von BlackRock beratene Fonds vom September 2021 von 345 Millionen Euro an”, teilt das Unternehmen mit. Das 2017 von Mario Kohle (Käuferportal-Gründer), Viktor Wingert und Jochen Ziervogel gegründete Unternehmen, das Solaranlagen vermietet, sammelte nun schon 800 Millionen Euro ein – “davon 500 Millionen Refinanzierungskapital und 300 Millionen Wachstumskapital”. In der Presseaussendung heißt es weiter: “Zugleich arbeitet Enpal daran, mit bestehenden und neuen Geldgebern weitere Finanzierungslinien aufzunehmen, um damit die Fremdkapitalzusagen auf über 1 Milliarde Euro zu steigern”. Mehr über Enpal 

Wingcopter 
+++ Die Rewe Group, Salvia, XAI Techologies, der japanischen Handelskonzern Itochu sowie Altinvestoren wie Futury Capital und Xplorer Capital investieren 42 Millionen Euro in Wingcopter. Das Startup aus Weiterstadt, das Transportdrohnen für humanitäre und zivile Anwendungen entwickelt, wurde 2017 von Tom Plümmer, Jonathan Hesselbarth und Ansgar Kadur gegründet. “Die neue Finanzierung ermöglicht es Wingcopter, seine Drone-Delivery-Dienstleistungen rund um den Globus auszubauen”, teilt das Unternehmen mit. Xplorer Capital aus dem Silicon Valley und der hessische Geldgeber Futury Regio Growth Fund sowie Futury Ventures und Hessen Kapital investierten zuletzt 22 Millionen US-Dollar in Wingcopter. Mehr über Wingcopter

TradeLink
+++ Insight Partners und die Altinvestoren Point Nine Capital und Fly Ventures investieren 12 Millionen Euro in TradeLink. Das Münchner Startup, das Anfang 2020 von Frederic Krahforst, Tobias Nendel (Outfittery-Mitgründer) und Michael Bücker gegründet wurde, positioniert sich als “digitale Lösung für Liefer- und Transportabstimmung rund um das Lager”. Zielgruppe sind insbesondere Logistikleiter, Kontraktlogistiker und Lagerleiter. “The funding will be used to enhance the functionalities of the SaaS platform and scale marketing and sales activities to deliver the simplest and most effective platform to collaborate in logistics and supply chains. We are really excited about the future”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über TradeLink 

Kranus Health
+++ Der französische Investor Karista, Peak Pride, Altinvestoren wie High-Tech Gründerfonds (HTGF) und A Round Capital sowie mehrere Angel-Investoren investieren 6,5 Millionen US-Dollar in Kranus Health. Das Berliner Startup, von Thilo Kleinschmidt und Jens Nörtershäuser gegründet, möchte “Männern durch einen einfachen und unkomplizierten Zugang zu neuester medizinischer Versorgung ein gesünderes und längeres Leben ermöglichen”. “Das Geld investieren wir in den Ausbau des Vertriebs in Deutschland, um möglichst viele Patienten mit unserer Therapie zu erreichen”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über Kranus Health

Roq.ad
+++ DNX Ventures, AperiamVentures und OCA Ventures investieren 7 Millionen US-Dollar in Roq.ad. “Roq.ad will use the funding to expand commercial and technology teams, fuel growth in new segments and geographies, and accelerate the distance between its product and competitors”, teilt das Unternehmen mit. Das Berliner Unternehmen, 2015 vom Ex-madvertise-Macher Carsten Frien in Berlin gegründet, ermöglichte einst Werbetreibenden Storytelling über verschiedene Endgeräte zu betreiben. Inzwischen positioniert sich die Jungfirma als “GDPR/CCPA-compliant, probabilistic, multi-device identity resolution provider”. K – New Media, Astutia Ventures, pd ventures, NWZ Digital, media + more Venture und diverse weitere Investoren setzten in der Anfangszeit auf Roq.ad. Bis Ende 2017 flossen rund 1,7 Millionen in das Startup. Im Rahmen einer Planinsolvenz erfolgte 2019 der Neustart von Roq.ad. Mehr über Roq.ad

Vaeridion 
+++ Jetzt offiziell: Vsquared Ventures, Project A Ventures und Finanzcheck.de-Gründer Andreas Kupke investieren – wie Ende Mai im Insider-Podcast berichtet – in Vaeridion. Im Rahmen der Investmentrunde fließen 3,2 Millionen Euro. Das Startup aus München, das von den ehemaligen Airbus-Mitarbeitern Sebastian Seemann und Ivor van Dartel gegründet wurde, kümmert sich um “Green Air Mobility”. Das elektrische Flugzeug der Jungfirma soll neun Passagiere plus Crew bis zu 500 Kilometer transportieren können. Mehr über Vaeridion

Evy Solutions
+++ “Gesellschafter sowie Bestandsinvestoren” investieren 1,6 Millionen Euro in Evy Solutions. Das Kölner Startup, 2017 von Michael Vogel und Arian Storch gegründet, kümmert sich um KI-gestützte Dokumentenverarbeitung und Prozessautomatisierung. “Wir werden das Geld für den weiteren Ausbau unseres Geschäfts in der DACH-Region nutzen”, teilt die Jungfirma mit.  27 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Evy Solutions. Mehr über Evy Solutions

TextCortex
+++ btov Partners, Speedinvest, Entrepreneur First sowie Business Angels wie Amar Shah und Holger Hengstler investieren 1,2 Millionen US-Dollar in TextCortex. Das Startup aus Berlin, von Dominik Lambersy und Ceyhun Derinbogaz gegründet, generiert auf Knopfdruck kurze Social-Media-Texte. “Use our AI product description generator tool to create unique, captivating & SEO-optimized content for your Ecommerce store within seconds. Start creating product descriptions that convert”, heißt es auf der Website.

renovido
+++ Nicht genannte Geldgeber investieren eine siebenstellige Summe in renovido. Das Startup aus Mönchengladbach, 2020 von Julian Roth-Schmidt und Willi Rack gegründet, bietet Küchen-Abos an. “Um ein Küchen-Abo mit so niedrigen Preisen realisieren zu können, haben wir die Produktauswahl und den Prozess bis ins letzte Detail optimiert”, heißt es auf der Website. 8 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für renovido.

MERGERS & ACQUISITIONS

Echobot
+++ Das Karlsruher Sales-Intelligence-Unternehmen Echobot und das finnische Unternehmen Leadfeeder, das sich um Web-Visitor-Analyse kümmert, fusionieren. Das amerikanische Private-Equity-Unternehmen Great Hill Partners “setzt 180 Millionen Euro ein, um den Zusammenschluss zu unterstützen und dem neu gegründeten Unternehmen dabei zu helfen, seine Produktinnovationen voranzutreiben, seine Vertriebstrukturen zu erweitern und das internationale Wachstum zu beschleunigen”. Weitere 50 Millionen Euro stehen für weitere Übernahmen zur Verfügung. Das neue Unternehmenmit Hauptsitz in Karlsruhe beschäftigt 250 Mitarbeiter:innen. Echobot wurde 2011 von Bastian Karweg gegründet. Leadfeeder ging 2012 an den Start.

VENTURE CAPITAL

G+D Ventures
+++ Die Europäische Investitionsbank (EIB) und G+D Ventures, der Venture Capital-Ableger des Sicherheitsunternehmens Giesecke+Devrient (G+D), gründen eine “Co-Investment-Plattform zur Investition in europäische TrustTech-Startups”. Die beiden Partner stellen dafür jeweils 25 Millionen Euro zur Verfügung. “Ziel des Fonds ist es, in die Entwicklung innovativer Lösungen zu investieren, die dazu beitragen, das Vertrauen (Trust) in eine digitale (Tech) Gesellschaft zu stärken. Dazu zählen unter anderem Lösungen für Cybersecurity, Technologien zum Schutz der Privatsphäre, das Management digitaler Identitäten, sowie sichere Authentifizierungs- und Zahlungssysteme”, heißt es in der Presseaussendung.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

#aktuell, #aperiamventures, #berlin, #btov-partners, #dnx-ventures, #e-health, #echobot, #enpal, #entrepreneur-first, #evy-solutions, #fly-ventures, #gd-ventures, #great-hill-partners, #greentech, #insight-partners, #itochu, #karista, #karlsruhe, #koln, #kranus-health, #lazard-asset-management, #leadfeeder, #logistik, #mobility, #monchengladbach, #munchen, #nea, #oca-ventures, #omio, #peak-pride, #point-nine-capital, #prime-capital, #project-a-ventures, #renovido, #rewe-group, #roq-ad, #salvia, #speedinvest, #stack-capital-group, #temasek, #textcortex, #tradelink, #travel, #unicorn, #vaeridion, #venture-capital, #vsquared-ventures, #weiterstadt, #wingcopter, #xai-techologies

#DealMonitor – ecoworks sammelt 7,7 Millionen ein – Jentis bekommt 3 Millionen – Heylog sammelt 3 Millionen


Im #DealMonitor für den 2. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

ecoworks 
+++ Die Warema Gruppe, JLL Spark Global Venture, der Investmentarm von Jones Lang LaSalle (JLL), Zacua Ventures und Blackhorn Ventures sowie die Altinvestoren PropTech1, Motu Ventures und mehrere Business Angels investieren 7,7 Millionen Euro in ecoworks. Das PropTech aus Berlin, das 2018 von Emanuel Heisenberg gegründet wurde, setzt auf “modulare, klimaneutrale Sanierungslösungen für die Wohnungswirtschaft”. “Wir werden die Investition nutzen, um unser Produkt in den Bereichen der automatischen Planung, der Hardware und der Lieferkette zu stärken sowie um das Team auszubauen”, teilt das Unternehmen mit. Bis Ende 2020 flossen bereits rund 6 Millionen in das Unternehmen. Mehr über ecoworks

Jentis
+++ Der Frühphasen-Investor Pragmatech Ventures, Altinvestoren und  der AWS – Austria Wirtschaftsservice investieren 3 Millionen Euro in Jentis. Das Startup aus Wien, das von Klaus Müller und Thomas Tauchner gegründet wurde, ist im Segment “Server-Side Tracking” unterwegs. Anders als beim konventionellen Tracking kommt bei Jentis ein einziges First-Party-JavaScript zum Einsatz. “Fehlerhafte Daten durch kompromittierende Browser-Erweiterungen lassen sich so eliminieren”, verspricht die Jungfirma.

Heylog
+++ KUBIKx, der Venture Builder der Schmitz Cargobull Gruppe, und der belgischen Geldgeber Ninepointfive investieren 3 Millionen Euro in Heylog, Das Wiener Unternehmen, das von Bernhard Hauser gegründet wurde, bringt sich als “Kommunikations­dienst für die moderne Logistik” in Stellung. Dabei macht Heylog “WhatsApp, Facebook Messenger und Viber fit für die Logistik, damit Disponenten immer in bester Verbindung mit ihren Fahrern bleiben”.

Famedly
+++ IBB Ventures, das österreichische Gesundheitsunternehmen x-tention und Altinvestor aQua healthcare Invest investieren 2,5 Millionen Euro in Famedly. Das Berliner Startup, das 2019 von Phillipp Kurtz und Niklas Zender gegründet wurde, entwickelt eine Kommunikations-App für Ärzte und Krankenhäuser. Zum Konzept schreiben die Jungunternehmer: “Für einen reibungslosen Einsatz im medizinischen Alltag ist die Software wie ein klassisches Chatprogramm gestaltet”.

PlanerAI
+++ Earlybird UNI-X, Delivery-Hero-CTO Christian von Hardenberg und innoWerft investieren eine siebenstellige Summe in PlanerAI. Das Startup aus Großrinderfeld, das von Franz Seubert, Jan Meller und Fabian Taigel gegründet wurde, setzt auf eine Planungssoftware für Lebensmittelproduzenten, die dafür sorgen soll, “das Lebensmittelabfälle gar nicht erst entstehen”. Mit BäckerAI bietet die Jungfirma bereits eine “Planungsplattform für Backwaren” an.

MERGERS & ACQUISITIONS

Secra
+++ Das Berliner Travel-Unternehmen HomeToGo, eine Suchmaschine für Ferienunterkünfte, übernimmt Secra, einen Online-Vermarkter von Regionen und Ferienunterkünften. 2021 hatte HomeToGo bereits 19 % der Secra-Anteile übernommen, nun kauft das Unternehmen die restlichen Anteile. “Die Büros, das Team mit mehr als 40 Mitarbeitern sowie das Gründungs- und Management-Team von Secra – mit Sitz in Sierksdorf in der Lübecker Bucht – bleiben weiter bestehen und werden in das Team der HomeToGo-Gruppe mit über 500 Mitarbeitern weltweit integriert, um neue Synergien zu schaffen und Innovationen voranzutreiben”, heißt es in der Presseaussendung. Mehr über HomeToGo

BuzzBird
+++ Die Münchner Seven.One Entertainment Group übernimmt das Berliner Unternehmen BuzzBird, eine Plattform zur Umsetzung von Influencer Marketing-Kampagnen, komplett. “Buzzbird ergänzt damit ab sofort das Influencer:innen-Geschäft der Seven.One Entertainment Group, die bereits seit Jahren mit Studio71 im Creator-Business tätig ist”, teilt das Unternehmen mit. Die Mediengruppe stieg bereits 2017 bei BuzzBird, das 2016 von dem ehemaligen ProSieben Moderator Andreas Türck sowie Felix Hummel, Klaus Beyer und Klaus Ahrens gegründet wurde, ein und sicherste sich dabei 43 %.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

#aktuell, #aqua-healthcare-invest, #blackhorn-ventures, #buzzbird, #earlybird-uni-x, #ecoworks, #famedly, #grosrinderfeld, #heylog, #hometogo, #ibb-ventures, #innowerft, #jentis, #jll-spark-global-venture, #kubikx, #logistik, #ninepointfive, #planerai, #pragmatech-venture, #proptech, #secra, #seven-one-entertainment-group, #studio71, #travel, #venture-capital, #wien, #x-tention, #zacua-ventures

#Interview – “Sprecht mit euren Kunden! In jeder Phase”


Das Dortmunder Startup catkin kümmert sich seit 2013 um die Vernetzung von Logistik. “catkin ist das universelle, digitale Werkzeug der Logistik. catkin kann jeden Auftrag zwischen Geschäftspartnern einfach digital abwickeln und somit vereinfachen. Dabei haben wir einen besonderen Schwerpunkt im Bereich der Transportlogistik, grundsätzlich ist catkin jedoch auch für andere arbeitsteilige Branchen geeignet”, sagt Gründer Christian Krüger zum Konzept.

In den ersten Jahren stemmten Krüger und Mitstreiter catkin als Moonlight-Startup nebenbei zu ihren damaligen Jobs. Inzwischen arbeiten 20 Mitarbeiter:innen für das Unternehmen aus dem Ruhrgebiet. “Wir arbeiten mit weit über hundert nutzenden Unternehmen eng zusammen und wickeln über die Plattform etwa 500.000 komplexe Transportaufträge pro Jahr ab, Tendenz stark steigend”, sagt der catkin-Macher im Interview mit deutsche-startups.de.

Wie würdest Du Deiner Großmutter catkin erklären?
catkin ist das universelle, digitale Werkzeug der Logistik. catkin kann jeden Auftrag zwischen Geschäftspartnern einfach digital abwickeln und somit vereinfachen. Dabei haben wir einen besonderen Schwerpunkt im Bereich der Transportlogistik, grundsätzlich ist catkin jedoch auch für andere arbeitsteilige Branchen geeignet.

War dies von Anfang an euer Konzept, oder hat sich euer Modell seit dem Start irgendwie verändert?
Anfangs stand catkin als universelle Auftragsplattform im Mittelpunkt. Wir haben jedoch schnell erkannt, dass im B2B-Umfeld das spezifische Branchen-Knowhow extrem wichtig ist. Deshalb haben wir uns auf die Transportlogistik fokussiert, hier kennen wir uns sehr gut aus. Weiterhin sind dann im Laufe der Zeit moderne Speditions- und TMS-Lösungen dazu gekommen. Mit dieser Portfolioergänzung bieten wir nun Lösungen für die gesamte Branche und die Produkte ergänzen sich gegenseitig.

Wie genau funktioniert denn euer Geschäftsmodell?
Unser Ziel ist eine langfristige Zusammenarbeit mit unseren Kunden. Unser Geschäftsmodell basiert daher im Wesentlichen auf Transaktionen und SaaS-Gebühren. Dabei steht immer im Mittelpunkt, dass der Kunden nur das zahlt, was er tatsächlich auch benötigt. Unsere Planungsprodukte sind modular aufgebaut und werden auch modular bepreist.

Es gibt eine ganze Reihe an Startups, die sich um Logistik-Themen kümmern. Was macht diesen Markt so attraktiv für junge Unternehmen?
Die schiere Größe und der geringe Digitalisierungsgrad. Der Logistikmarkt ist riesig. Da in der Logistik häufig wechselnde Geschäftsbeziehungen bestehen und gleichzeitig der Wunsch seitens der Kunden nach (Echtzeit-) Statusinformationen wächst, gibt es hier sehr viel zu tun. Die einzige zukunftsfähige Lösung stellen hier Plattformen dar, ein klassisches Feld für Startups. Ein weiterer wesentlicher Punkt ist der zunehmende Bedarf an ressourcenschonenden Transportprozessen, auch hier können moderne Technologien sehr viel Transparenz erzeugen und damit Entscheidungen verbessern, Ressourcen schonen und die Sicherheit erhöhen.

Wie ist überhaupt die Idee zu catkin entstanden?
In einer früheren Funktion, als Leiter einer international tätigen Eisenbahn habe ich hautnah erlebt, wie wichtig valide und zeitnahe Statusinformationen einer komplexen Transportkette sind. Und wie teuer es werden kann, wenn diese Informationen nicht vorliegen. Damals wurde die Idee zur catkin-Plattform geboren, am Feinschliff und an der Realisierung haben natürlich viele mitgewirkt.

Wie hat sich catkin seit der Gründung entwickelt?
Inzwischen arbeiten rund 20 hochengagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei catkin, wir arbeiten mit weit über hundert nutzenden Unternehmen eng zusammen und wickeln über die Plattform catkin etwa 500.000 komplexe Transportaufträge pro Jahr ab, Tendenz stark steigend. Dabei haben wir in den ersten Jahren das Unternehmen nebenher, also neben unseren damaligen Aufgaben betrieben. Einen starken Auftrieb hat catkin in den letzten vier bis fünf Jahren bekommen, seither betreiben wir catkin hauptberuflich.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen – und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht?
Misserfolge und Erfolge gab es einige bisher. Am Anfang haben wir versucht, mit catkin in verschiedenen Branchen gleichzeitig Fuß zu fassen, das war nicht durchzuhalten.. Wesentlich war dann die Fokussierung auf eine Teilbranche der Transportlogistik, den deskombinierten Verkehr und die Spezialisierung auf Produkte für diesen Bereich.

Welchen generellen Tipp gibst Du anderen Gründer:innen mit auf den Weg?
Sprecht mit euren Kunden! In jeder Phase. Bei Erfolgen und auch wenn es mal im Projekt nicht so läuft. Nur so bleibt ihr glaubhaft und seid nah am echten Bedarf.

Wo steht catkin in einem Jahr?
Bei einem Umsatzplus von mindestens 30 %, einigen neuen Kunden und auf gutem Weg zur Millionen-Transaktionsgrenze auf der catkin-Plattform.

Reden wir über das Ruhrgebiet. Wenn es um Startups in Deutschland geht, richtet sich der Blick sofort nach Berlin. Was genau macht den Reiz der Startup-Szene in Dortmund aus?
Eine sehr gute (Hochschul)-Infrastruktur, kurze Wege zu einer sehr vielfältigen Industrie mit der dazugehörigen Logistik und Menschen, die pragmatisch sind und anpacken können.

Was ist in Dortmund einfacher als im Rest der Republik?
Die optimale Lage mitten in Europa und die gute Anbindung mit allen Verkehrsmitteln macht es uns sehr leicht, unsere Kunden auch „live“ zu besuchen. Und zu jeder Tages- und Nachtzeit noch im Büdchen einkaufen zu können…

Zum Schluss hast Du drei Wünsche frei: Was wünscht Du Dir für den Startup-Standort Ruhrgebiet?
Erstens Intensivere Vernetzung mit anderen Startups, interessierten corporates und Investoren, Zweitens: Einfacheren Zugang zu Finanzmitteln, hier gibt es leider zu viele Startups, die durch das Raster fallen. Dies gilt insbesondere im Bereich der öffentlichen Finanzierung. Drittens: Eine bundesweite Reduzierung der bürokratischen Hürden und Auflagen für Startups. Unternehmensregister, Finanzamtaussenprüfung,  Lohnsteuerprüfung, Mitgliedschaft IHK usw. Alles wichtige Themen, aber für so etwas fehlt einer Organisation im Aufbau meist die Zeit.

Themenschwerpunkt Ruhrgebiet

#Ruhrgebiet: Gemeinsam mit dem ruhrHUB berichtet deutsche-startups.de regelmäßig über die Startup-Szene im Ruhrgebiet. Mit hunderten Startups, zahlreichen Gründerzentren und -initativen, diversen Investoren sowie dutzenden Startup-Events bietet das Ruhrgebiet ein spannendes Ökosystem für Digital-Gründer – mehr im Startup Guide Ruhrgebiet. Das Buch “Wann endlich grasen Einhörner an der Emscher” wiederum erzählt die spannendsten Startup- und Grown-Geschichten aus dem Ruhrgebiet.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): catkin

#aktuell, #catkin, #dortmund, #logistik, #moonlight

#Zahlencheck – Der Umsatz beim Unicorn Forto wächst auf 78,2 Millionen – Verlust steigt auf 34,3 Millionen


Das Berliner Logistik-Startup Forto, 2016 gegründet, legt neue Unternehmenszahlen vor – und zwar den Jahresabschluss zum Geschäftsjahr 2020. Im Berichtszeitraum erwirtschaftete das Unicorn einen Umsatz in Höhe von 78,2 Millionen Euro. Im Jahr zuvor waren es nur 33,5 Millionen. “Ursächlich war die Gewinnung neuer Kundensegmente besonders im Import aus China und Ostasien. Insbesondere gelang die Gewinnung neuer Kunden im Full Container Load Import aus Ost-Asien”, teilt das Unternehmen dazu mit.

Der Jahresfehlbetrag stieg gleichzeitig von 15,6 Millionen auf 34,3 Millionen. Insgesamt kostete der Aufbau von Forto bisher rund 64,6 Millionen. “Die Prognose bezüglich des Rohertrags und des Jahresfehlbetrags konnte nicht eingehalten werden. Die hohe Volatilität der Marktpreise führte zu einem Rohertrag von EUR 1,5 Mio. (Vj.: EUR 3,1 Mio.) anstatt der prognostizierten EUR 8 Mio. Zudem führte auch die Bildung der Drohverlustrückstellung i. H. v. TEUR 5.255 (Vj.: TEUR 0) zum stark erhöhten Jahresfehlbetrag”, heißt es im Jahresabschluss.

Der Ausblick auf 2021 ist dagegen positiv: “Für das Geschäftsjahr 2021 rechnen wir mit einer anhaltenden starken Steigerung der Umsätze, einer überproportionalen Erhöhung des Rohertrags und einer Verstärkung unserer internationalen Präsenz. Nach jetzigem Wissensstand verlief die Geschäftsentwicklung 2021 trotz der Covid-19-Pandemie bedingten wirtschaftlichen Verwerfungen positiv für Forto.”

Das Unternehmen sieht sich derzeit als “führender Anbieter von digitalisierten Speditions- und Supply-Chain-Lösungen”. Disruptive und Altinvestoren wie Softbank, G Squared, Northzone, Unbound und die A.P. Moeller Holding investieren Anfang März 2022 rund 250 Millionen US-Dollar in Forto. In den vergangenen Jahren investierten Geldgeber wie Inven Capital, Iris Capital, Rider Global, Northzone, Cherry Ventures und der italienische Risikofonds H14 insgesamt rund 600 Millionen Dollar in das junge Logistik-Startup.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2020

* Forto zeigte 2020 ein anhaltendes Umsatzwachstum. So gelang im Einklang mit der Prognose eine starke Umsatzsteigerung und die Umsatzerlöse konnten um 133,29 % von EUR 33,50 Mio. auf EUR 78,15 Mio. erhöht werden. Das gebuchte Transportvolumen in unserem Kernprodukt Seefracht FCL konnte um 199,69% von 21.810 TEU auf 65.364 TEU gesteigert werden.
* Die Prognose bezüglich des Rohertrags (im Vorjahr Gross Profit genannt) und des Jahresfehlbetrags konnte nicht eingehalten werden. Die hohe Volatilität der Marktpreise führte zu einem Rohertrag von EUR 1,5 Mio. (Vj.: EUR 3,1 Mio.) anstatt der prognostizierten EUR 8 Mio. Der Rohertrag errechnet sich aus der Summe der Umsatzerlöse, der Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen, den sonstigen betrieblichen Erträgen abzüglich des Materialaufwands. Zudem führte auch die Bildung der Drohverlustrückstellung i. H. v. TEUR 5.255 (Vj.: TEUR 0) zum stark erhöhten Jahresfehlbetrag.
* Der Jahresfehlbetrag betrug EUR 34,29 Mio. (Vj.: EUR 15,62 Mio.). Dies ist im Wesentlichen auf die mit der Expansion der Geschäftstätigkeit erforderlichen Anlaufkosten, die hohe Volatilität von Marktpreisen sowie auf die Zuführung von Drohverlustrückstellungen zurückzuführen.
* Die Liquidität der Forto GmbH ist durch die jüngsten Kapitalerhöhungen (2020 und 2021) gesichert. Darüber hinaus wurde Forto im Jahr 2019 ein Darlehen der Europäischen Investitionsbank (EIB) in Höhe von bis zu EUR 20,0 Mio. gewährt, das zur Hälfte (EUR 10,0 Mio.) in Anspruch genommen wurde.
* Nach der Finanzplanung ist in den kommenden 18 Monaten nicht mit einer Liquiditätslücke zu rechnen. Die verschiedenen erfolgreichen Finanzierungsrunden, die Forto in den Jahren 2020 und 2021 durchgeführt hat, haben zu einem beträchtlichen Barmittelbestand in der Bilanz von Forto geführt, was den Fortbestand des Unternehmens sichert.
* Insgesamt gehen wir auch auf der Grundlage unseres jüngsten Ausblicks für 2021 davon aus, dass wir unsere Umsatzerlöse in diesem Jahr erneut mehr als verdoppeln und den Rohertrag gegenüber dem Berichtsjahr stark steigern werden. Diese Prognose formt sich aus unserer Annahme und unserem Plan, wesentliche Investitionen in den Ausbau des Geschäftsvolumens zu tätigen. Wir gehen von einem Gewinn weiterer Marktanteile, getrieben durch eine deutliche Erhöhung des Kundenstammes sowie den Ausbau eigenen Mitarbeiter, aus. Für 2022 erwarten wir trotz des herausfordernden Angebotsmarktes im Bereich Full Container Load weiterhin ein starkes Wachstum sowohl beim Umsatz als auch beim Rohertrag ähnlich wie im Geschäftsjahr 2021. Insbesondere in dem Bereich des Full Container Loads nehmen wir höhere Transportvolumina aufgrund eines gestiegenen Kundenstammes an.

Forto im Zahlencheck

2020: 78,2 Millionen Euro (Umsatz); 34,3 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2019: 33,5 Millionen Euro (Umsatz); 15,6 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2018: 11,5 Millionen Euro (Umsatz); 10,2 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2017: 4,3 Millionen Euro (Umsatz); 3,8 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2016: 704.982 Euro Euro (Jahresfehlbetrag)

Tipp5 spannende Fakten über das Unicorn Forto, die jeder wissen sollte

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Forto

#aktuell, #berlin, #forto, #logistik, #zahlencheck

#StartupsToWatch – Jetzt wird byrd zur echten Amazon-Alternative


Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das Unternehmen byrd. Das Wiener Startup, das 2016 von Alexander Leichter, Sebastian Mach und Petra Dobrocka gegründet wurde, positioniert sich als E-Commerce Fulfillment-Plattform. byrd bietet seinen Kunden Fulfillment-Dienstleistungen wie Lagerung, Verpackung, Versand und Retourenabwicklung an. Insgesamt flossen bereits rund 70 Millionen Euro das Unternehmen – unter anderem von Cambridge Capital, Speedinvest, Mouro Capital und Elevator Ventures.

“E-Commerce-Händler stehen unter dem zunehmenden Druck der Konsumenten, so schnell wie möglich zu liefern, ohne Versandkosten zu verlangen. Gleichzeitig übt die globale Supply Chain-Krise zunehmenden Druck auf Margen aus und führt zu erheblichen Lieferproblemen. Das bedeutet, dass Online-Händler nach skalierbaren Fulfillment-Services suchen müssen, die ihre Kernmärkte effizient abdecken”, sagt byrd-Gründer Leichter zur Marktsituation im Logistik-Segment.

Derzeit ist byrd in Österreich, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden, Italien und Spanien unterwegs. Schweden, Dänemark und Polen stehen bereits auf der Expansionsliste. “Damit entsteht das größte vernetzte und unabhängige E-Commerce Logistik Netzwerk in Europa mit über 30 Lagerstandorten in 10 europäischen Ländern”, schreibt das junge Unternehmen zu seinen Expansionsplänen. 200 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für das Unternehmen. Bis Ende 2022 sollen es 400 werden.

Als weiteres Wachstumspotenzial hat das Unternehmen Amazon-Seller im Visier: “byrd wird zukünftig auch das Seller Fulfilled Prime-Programm von Amazon unterstützen und
damit den großen Markt erfolgreicher Amazon-Seller erschließen, die nach einer Alternative zu FBA suchen”. Zu guter Letzt hat das Unternehmen die Integrationen von weiteren Shopsystemen, ERP-Systemen und anderen E-Commerce-Plattformen auf der Agenda. Alles in allem möchte das byrd-Team sich so zum “europaweiten E-Commerce Standard für ‘next day’ Lieferung etablieren”. Wenn dies gelingt, ist byrd auf jeden Fall eine echte Alternative zu Amazon.

“byrd ist eines der am schnellsten wachsenden Unternehmen, das wir in dieser Industrie gesehen haben, und weist unserer Meinung nach die besten Kennzahlen in der Branche auf”, sagte Matt Smalley von Cambridge Capital zum Stand der Dinge beim jungen Fulfillment-Dienst. Wobei Logistik im Allgemeinen derzeit ein Riesenthema ist. Wie auch die großen Investments in Unternehmen wie Warehousing1, Instafreight, Forto, Alaiko, sennder, Liefergrün und everstox zeigen.

Tipp: Mehr aufstrebende Startups gibt es in unserer Startups To Watch-Rubrik.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): byrd

 

#aktuell, #berlin, #byrd, #fulfillment, #logistik, #startupstowatch, #wien

#StartupsToWatch – Warehousing1 möchte E-Commerce-Firmen helfen, schneller zu wachsen


Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das junge und sehr stille Unternehmen Warehousing1. Das Berliner Startup, das 2018 von Nico Szeli, Nils Aschmann und Fabian Sedlmayr in München gegründet wurde, positioniert sich als “Fulfillment-Service für schnell wachsende E-Commerce-Unternehmen”. Schenker Ventures, Aster Capital, Wille Finance, HV Capital und Base10 Partners investierten zuletzt 10 Millionen Euro in Warehousing1. Derzeit arbeiten rund 50 Mitarbeiter:innen für Warehousing1.

“Wenn Marken und Händler ihre Waren über das Internet verkaufen, müssen diese am Ende beim Kunden ankommen. Sobald eine Bestellung eingeht werden diese Waren entsprechend zusammengestellt, mit Dokumenten und Versandlabels versehen und gut verpackt, um dann am Ende an den Versanddienstleister übergeben zu werden. All diese Schritte von der Lagerung bis zum Versand übernehmen wir als Dienstleistung für diese Unternehmen”, erklärt Gründer Aschmann das Konzept von Warehousing1.

Besonders während der Corona-Pandemie gelangte das Unternehmen zum jetzigen Geschäftsmodell. “Als wir mit Warehousing1 starteten, hatten wir einen recht breite Ausrichtung. Über uns und unser Netzwerk konnten Kunden also nicht nur E-Commerce-Fulfillment betreiben, sondern auch Projekte im Bereich der Kontraktlogistik oder Zwischenlagerungen umsetzen. Wir bieten zwar immer noch einfaches Lagergeschäft an. Der Fokus liegt aber vollständig auf Fulfillment-Services für schnell wachsende E-Commerce-Unternehmen”, sagt Aschmann.

Logistik-Themen wie Warehousing1 stehen derzeit hoch im Kurs, wie die großen Investments in Unternehmen wie Instafreight, Forto, Alaiko, sennder, Liefergrün und everstox zeigen. Forto und sennder stiegen zuletzt sogar zu Einhörnern auf. Bis Warehousing1 so weit ist, dürfte es noch eine Weile dauern. Zunächst einmal möchte das Unternehmen seinen bereits achtstelligen Umsatz bis “Ende 2022 mehr als verdreifachen”.

Tipp: Mehr aufstrebende Startups gibt es in unserer Startups To Watch-Rubrik.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Warehousing1

#aktuell, #berlin, #logistik, #startupstowatch, #warehousing1

#DealMonitor – byrd sammelt 50 Millionen ein – 10x Founders investiert in Kertos – Yapily übernimmt FinAPI


Im #DealMonitor für den 10. Mai werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

byrd
+++ Cambridge Capital, Speedinvest, Mouro Capital, Elevator Ventures, KK Incube und weitere Altinvestoren investieren 50 Millionen Euro in byrd. Erst im Juli 2021 sammelte das Unternehmen von Mouro Capital, Speedinvest, Verve Ventures, Rider Global und VentureFriends 16 Millionen ein. Insgesamt flossen nun schon rund 70 Millionen Euro das Unternehmen. Das  Wiener Startup, das 2016 von Alexander Leichter, Sebastian Mach und Petra Dobrocka gegründet wurde, positioniert sich als E-Commerce Fulfillment-Plattform. byrd bietet seinen Kunden Fulfillment-Dienstleistungen wie Lagerung, Verpackung, Versand und Retourenabwicklung an. “Das frische Kapital wird für die geografische Expansion, die Einstellung von Schlüsselpositionen und die Entwicklung neuer Funktionalitäten verwendet, um das Serviceangebot von byrd zu erweitern”, teilt die Jungfirma mit. 200 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für das Unternehmen. Mehr über byrd

Meisterwerk
+++ Jetzt offiziell: Der schwedische Investor Marcus Krüger, seed + speed Ventures, Wecken & Cie., Speedinvest, Innovation Nest und Kauri Tech Investment investieren – wie bereits im Insider-Podcast berichtet – 2 Millionen Euro in Meisterwerk – siehe Linkedin. Das Berliner Startup, das 2018 von Bertram Wildenauer und Nick Sonnenberg gegründet wurde, unterstützt Handwerker:innen bei “bei der Organisation zwischen Büro und Belegschaft”. Die Jungfirma verspricht dabei: “Einfache Einsatzplanung und strukturierter Informationsaustausch angepasst an die Prozesse in Ihrem Betrieb.”

Kertos
+++ Jetzt offiziell: Der Münchner Geldgeber 10x Founders investiert – wie bereits Ende März im Insider-Podcast berichtet – gemeinsam mit wefox-Gründer Fabian Wesemann, Gorillas-Gründer Ronny Shibley und LionCorn Capital eine siebenstellige Summe in Kertos. Die Münchner Jungfirma, die 2021 von Kilian Schmidt, Johannes Hussak und Alexander Prams gegründet wurde, kümmert sich um die Automatisierung von Prozessen rund um das Thema Datenschutz. “Die Kertos-Plattform ermöglicht es, Aufgaben abteilungsübergreifend einfach und effizient zu bearbeiten – transparent, automatisiert und sicher”, teilt das Startup mit. Mehr über Kertos

Emplu 
+++ Business Angels wie Ingo Weber, Andreas Schranzhofer, Jan Dzulko, Marc Müller, Sophie Glusac, Thomas Perlitz und Carsten Thies investieren eine sechsstellige Summe in Emplu, früher als Finbrand bekannt. Beim Startup aus Stuttgart, das von Anika Brunner und Lorin Nüßle gegründet wurde, dreht sich alles um Benefit-Management. “Finden Sie mit unserem Benefit-Check heraus, welche Benefits zu Ihrem Team und Ihren individuellen Rahmenbedingungen passen”, teilt die Jungfirma mit. Der HR-Investor Allygatr unterstützt Emplu bereits seit 2021.

Citkar
+++ Bloomit Ventures, ein niederländischer Accelerator für Elektroleichtfahrzeuge, investiert in Citkar. Der Berlinerer Hersteller von E-Cargobikes, der von Jonas Kremer gegründet wurde, setzt auf “vierrädrige Pedelecs, die die besten Aspekte eines Lieferwagens mit den Vorteilen eines E-Bikes verbinden”. TEC Ventures, die Beteiligungsfirma von Michael Göde, investierte bereits 2018 in das Unternehmen.

MERGERS & ACQUISITIONS

FinAPI
+++ Das britische FinTech Yapily übernimmt von der Schufa das Münchner Unternehmen FinAPI – siehe FinanceFWD. “Zum Kaufpreis machten die Beteiligten gestern zwar keine Angaben. In Finanzkreisen war allerdings übereinstimmend von einem hohen zweistelligen Millionenbetrag die Rede”, heißt es im Artikel. Das FinTech, das 2008 von Martin Lacher und Florian Haagen gegründet wurde, positioniert sich als “Provider von Open Banking und Open Finance Lösungen”. Bereits 2018 übernahm die Schufa die Mehrheit an FinAPI.

DIE HÖHLE DER LÖWEN

deep.one
In der sechsten Folge der elften Staffel investiert Georg Kofler 200.000 Euro in deep.one und sichert sich dabei 25 % am Unternehmen. Das Startup aus München, das von Frederik Podzuweit , Stefan Mittnik und Stefan Stube gegründet wurde, setzt auf Kopfhörer, die Musik, Filme und Spiele fühlbar machen sollen. Der Deal platzte nach der Show.

NetzBeweis
In der sechsten Folge der elften Staffel investieren Sales-Löwe Carsten Maschmeyer und Pharma-Löwe Nils Glagau 90.000 Euro in NetzBeweis und sichern sich dabei 15 % am Unternehmen. Das Startup, das von Katharina Bisset, Michael Lanzinger, Philipp Omenitsch und Thomas Schreiber gegründet wurde, kämpft gegen Hass im Netz.

Hans Ranke
In der sechsten Folge der elften Staffel investiert Refal-Löwe Rald Dümmel 75.000 Euro in Hans Ranke und sichert sich dabei 20 % am Unternehmen. Bei Hans Ranke aus Siegen, das von Torsten Schuh gegründet wurde, dreht sich alles um “einfache, schnelle, leckere und vegane” Gerichte.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

#10x-founders, #aktuell, #allygatr, #berlin, #bloomit-ventures, #byrd, #cambridge-capital, #citkar, #deep-one, #elevator-ventures, #emplu, #finapi, #finbrand, #fintech, #hans-ranke, #kertos, #kk-incube, #lioncorn-capital, #logistik, #meisterwerk, #mobility, #mouro-capital, #munchen, #netzbeweis, #speedinvest, #venture-capital, #wien, #yapily

#DealMonitor – Unicorn Grover sammelt 330 Millionen ein – Productsup bekommt 70 Millionen – Warehousing1 sammelt 10 Millionen ein


Im #DealMonitor für den 7. April werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Grover 
+++ Jetzt offiziell: Der Climate-Tech-Fonds Energy Impact Partner und Fasanara Capital investieren 110 Millionen Eigenkapital bzw. 220 Millionen Fremdkapital in Grover. “Mit der Eigenkapitalfinanzierung überschreitet Grover erstmals die Milliardenbewertung”, teilt das Unternehmen mit. Grover ist damit – wie bereits im aktuellen Insider-Podcast berichtet – ein Unicorn. Im Zuge der investmentrunden investieren auch Co-Investor Partners, Korelya Capital, Mirae Asset-LG Electronics New Growth Fund, Viola Fintech, Assurant, coperion, Media-Fonds German Media Pool und SevenVentures in das Unternehmen. Das Berliner Startup, das insbesondere Unterhaltungselektronik vermietet, wurde 2015 von Michael Cassau gegründet. Der englische Kapitalgeber Fasanara Capital stellte Grover im Rahmen einer sogenannten Asset-Backed-Finanzierung bereits mehr als 1 Milliarde US-Dollar zur Verfügung. “Mit dem frisch eingesammelten Kapital will Grover sein unternehmerisches Ziel, den Zugang zu Technik-Produkten zu revolutionieren, weiter vorantreiben. Zudem plant das Berliner Start-Up-Unternehmen die Expansion in weitere Länder, sowie den massiven Ausbau seiner Abonnentenzahlen in bestehenden Märkten wie Deutschland, Österreich, Spanien, den Niederlanden sowie den USA, beschleunigen”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über Grover

Productsup 
+++ Bregal Milestone und Nordwind Capital investieren 70 Millionen US-Dollar in Productsup. “Die Investition wird es Productsup ermöglichen, seine Produktentwicklung weiter voranzutreiben, Fusions- und Akquisitionsmöglichkeiten zu nutzen, sein Partnernetzwerk zu stärken und in neue Märkte zu expandieren, um seine Position als führende globale Lösung für den Erfolg im Handel zu festigen.”, teilt das Unternehmen mit. Das Berliner Unternehmen, das 2010 von Kai Seefeldt und Johannis Hatt gegründet wurde, kümmert sich um “Datenintegration im E-Commerce”. Nordwind Capital und die Deutsche Handelsbank investieren zuletzt 20 Millionen Dollar in das Unternehmen, das von Vincent Peters und Stefan Sonntag geführt wird. Insgesamt flossen nun schon mehr als 115 Millionen Dollar in Productsup. 250 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Productsup. Mehr über Productsup

Warehousing1
+++ Schenker Ventures, die Logistiktochter Bahn-Tochter DB Schenker, Aster Capital, Wille Finance, HV Capital und Base10 Partners investieren 10 Millionen Euro in Warehousing1 – siehe Handelsblatt. Das Berliner Startup, das 2018 von Nico Szeli, Nils Aschmann und Fabian Sedlmayr in München gegründet wurde, positioniert sich als “Fulfillment-Service für schnell wachsende E-Commerce-Unternehmen”. HV Capital, Base10 Partners, Discovery Ventures sowie die sennder-Gründer David Nothacker, Nicolaus Schefenacker und Julius Köhler investierten zuvor bereits eine siebenstellige Summe in das Logistik-Unternehmen. Warehousing1 ist das erste Investment von Schenker Ventures. Mehr über Warehousing1

Markt Pilot
+++ Der Kölner Frühphasen-Investor Capnamic Ventures investiert 6,2 Millionen Euro in Markt Pilot. Das junge Unternehmen aus Esslingen, das 2020 von Tobias Rieker und Amin Oumhamdi gegründet wurde, setzt auf eine Software für Maschinenunternehmen, die Wettbewerbspreise und -lieferzeiten von Ersatzteilen automatisiert recherchiert. Mehr als 70 Unternehmen aus dem Segment Maschinen- und Anlagenbau setzen bereits auf die Jungfirma. 58 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Markt Pilot. 

Legendary Play
+++ Bitkraft Ventures, MTG, 1Up Ventures und Level Up investieren 4 Millionen US-Dollar in Legendary Play. Das Unternehmen aus Berlin, das 2017 von Roman Frank, Philipp Karstaedt und Arvid Hahn als Meta Games gegründet wurde, entwickelt Mobile Games für mobile E-Sports-Fans. “The funding will enable Legendary Play to develop new mobile games designed for the esports audience”, teilt das Unternehmen mit.

Optimate 
+++ Das Technologieunternehmen Trumpf investiert 3,2 Millionen Euro in sein Spin-off Optimate. Das Unternehmen aus Stuttgart, das 2020 von Jonas Steiling und Martina Trinczek gegründet wurde, entwickelt eine KI-basierte Softwarelösung, mit der Blechbearbeiter ihre Bauteile verbessern können. Das Ziel dabei ist es, dadurch die Herstellkosten in der Blechbearbeitung zu senken. 7 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Optimate.

livil
+++ bmp Ventures investiert 1,2 Millionen in livil. Das Startup aus Moers, das 2020 von Nils Frers gegründet wurde, gibt Autofahr:innen die Möglichkeit, E-Mails, Instant Messages und Co. während der Fahrt via Spracheingabe zu nutzen. ??”Man kann sich das modulare Software-System wie einen Adapter vorstellen, der diverse Office-Tools standardisiert und miteinander im Fahrzeug nutzbar macht”, teilt die Jungfirma mit. Zielgruppe sind Privatpersonen als auch Geschäftskunden.

Ceezer
+++ Jetzt offiziell: Picus Capital investiert – wie Ende Januar im Insider-Podcast berichtet – 1 Million Euro in Ceezer. Das ClimateTech aus Berlin, das von Magnus Drewelies, zuletzt Park Now, und Jan Oltmanns, zuletzt BCG, gegründet wurde, positioniert sich als “digital-first carbon bank”. Auf der Website heißt es: “Ceezer uses external and proprietary data to help companies seamlessly offset and remove the footprint they cannot currently reduce.”

Goodly Innovations
+++ Bayern Kapital, BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft, ein “Family Office sowie Business Angels” investieren eine siebenstellige Summe in Goodly Innovations. Das Unternehmen aus München, das 2016 von Robert Hoffmeister gegründet wurde, entwickelt eine Augmented-Reality-Systems namens OptiworX, das die Effizienz in der Produktion der Pharma- und Biotech-Industrie verbessern und Kosteneinsparungen ermöglichen soll.

Bling 
+++ Der Berliner Geldgeber La Famiglia, Fußballweltmeister André Schürrle und Unternehmerin Verena Pausder investieren in Bling. Das Berliner FinTech, das 2021 von Nils Feigenwinter gegründet wurde, setzt auf eine Konto-Lösung mit Pre-Paid-Karte und App, die sich an Jugendliche und Familien richtet. “Mit Bling bezahlen Kinder & Jugendliche selbständig. Und mit der dazugehörigen App lernen sie den Umgang mit Geld”, teilt das Satrtup zum Konzept mit.

MERGERS & ACQUISITIONS

Cylindo 
+++ Das Unternehmen Chaos, das kürzlich aus der Fusion von Enscape und der Chaos Group entstanden ist, übernimmt Cylindo, das auf 3D-Produktvisualisierungen setzt. “Der Zusammenschluss, den die bestehenden Investoren LEA Partners und TA Associates unterstützen, ermöglicht Chaos das umfassende Ökosystem für 3D-Visualisierung weiter auszubauen. Gemeinsam wollen Cylindo und Chaos den Bereich 3D-Visualisierung weiter demokratisieren, indem sie 3D-, Augmented-Reality- und Virtual-Reality-Technologien und -Inhalte leichter zugänglich machen”, teilt das Unternehmen mit.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

#1up-ventures, #aktuell, #aster-capital, #base10-partners, #bayern-kapital, #berlin, #bitkraft-ventures, #bling, #bmp-ventures, #bregal-milestone, #capnamic-ventures, #ceezer, #chaos, #cylindo, #energy-impact-partners, #esslingen, #fasanara-capital, #fintech, #games, #goodly-innovations, #grover, #hv-capital, #la-famiglia, #level-up, #livil, #logistik, #markt-pilot, #meta-games, #moers, #mtg, #munchen, #nordwind-capital, #optimate, #productsup, #schenker-ventures, #stuttgart, #venture-capital, #verena-pausder, #warehousing1, #wille-finance

#Brandneu – 6 neue Startups: Carbon One, Quantagonia, PaketConcierge, Halm, Cure, Mirastore


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Carbon One
Carbon One aus Berlin, hinter dem unter anderem Seriengründer Christian Vollmann steckt, entwickelt klimafreundliche chemische Produktionsverfahren. “Das erste Produkt, welches aus unserer Technologie-Plattform hervorgeht, ist ein neues Verfahren zur Herstellung von grünem Methanol”, teilt das Unternehmen mit.

Quantagonia
Quantagonia aus Bad Homburg, das von Sabina Jeschke (ehemaliges Vorstandsmitglied der Deutschen Bahn), Sebastian Pokutta, Dirk Zechiel und Philipp Hannemann gegründet wurde, möchte “Unternehmen die Vorteile von Quantencomputer-Algorithmen bereits heute zugänglich machen”.

PaketConcierge
Das Berliner Startup PaketConcierge, das von Gregor Herdmann und Michael Debuschewitz gegründet wurde, kümmert sich um “universellen Paketempfang”. Die Jungfirma setzt dabei auf “universelle Pick-Up-Points, die von allen Versanddienstleistern und Onlineshops Sendungen annehmen”.

Halm
Das Berliner Startup Halm, das von Niko Andreewitch gegründet wurde, digitalisiert die private Gartenpflege. Das Team nutzt etwa Boden-, Klima- und Rasendaten, “um den perfekten Pflegeplan zu erstellen”. Am Anfang steht dabei eine kostenlosen Bodenanalyse.

Cure
Das Berliner Startup Cure, das von Ali El-Ali und Manuel Aberle gegründet wurde, wandelt auf den Spuren von jungen Unternehmen wie Mayd, First A sowie kurando und positioniert sich als schneller Lieferdienst für Medikamente. Die Auslieferung erfolgt innerhalb von 30 Minuten. 

Mirastore
Mirastore bietet einen Marktplatz für Startups und Hersteller von größtenteils nachhaltigen Produkten. Dabei arbeitet Mirastore nach der Dropshipping-Methode. Bedeutet, dass die Bestellung zum Hersteller weitergeleitet wird und dann durch diesen verarbeitet werden muss. 

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Shutterstock

#aktuell, #bad-homburg, #berlin, #brandneu, #carbon-one, #cure, #d2c, #dusseldorf, #halm, #logistik, #mirastore, #paketconcierge, #quantagonia, #quick-commerce

7 neue Startups: Essence, CS Blocks, Truckhell, senvo, Laboraid, Immoz, notarity 


Hier wieder einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Essence
Hinter Essence verbirgt sich eine Plattform zur “gezielten Reflexion alltäglicher psychischer Belastungen”. Zum Konzept schreiben die Gründer: “Bei Essence treffen sich Menschen in kleinen und geschützten Gesprächsgruppen, um sich dort auszutauschen – zu persönlichen Problemen und belastenden Themen”.

CS Blocks
Bauherren und Bauherrinnen sollen mit CS Blocks ihr Haus betreten können, bevor es gebaut wird. Das Startup erbaut den geplanten Grundriss mit Hilfe von Kunststoffsteinen. So soll ein echtes Raumgefühl zum Anfassen entstehen. Eine Begehung vor Ort soll Planungssicherheit bieten und helfen, Kosten zu sparen.

Truckhell
Hinter Truckhell aus Damme verbirgt sich eine App für den Trucker-Alltag. Auf der Website heißt es: “Truckhell soll dir ganz einfach und unkompliziert die Möglichkeit geben, dich mit deinen Kollegen/Freunden zu verbinden. Und natürlich auch neue Freundschaften zu schließen und zu pflegen”.

senvo
Hinter dem jungen Unternehmen senvo, das von Marie Kober und Julie Rosenfeld gegründet wurde, verbirgt sich eine Softwarelösungen für Fracht- und Logistikthemen. Im Fokus stehen dabei insbesondere die Prüfung von Frachtrechnungen und Forderungsmanagement

Laboraid
Das Berliner Unternehmen Laboraid, das vom Rechtsanwalt Raphael Kneer gegründet wurde, setzt auf eine “virtuelle Plattform für Betriebsräte und Arbeitnehmer:innen”. Das Startup hilft seinen Nutzer:innen unter anderem dabei einen Betriebsrat zu gründen.

Immozy
Immozy aus Hamburg, das von Ralf Baumann gegründet wurde, setzt auf einen Matching-Algorithmus, um passende Immobilien zu finden. “Das Angebot richtet sich primär an Privatpersonen, die eine Immobilie kaufen möchten und im aktuell schwierigen Marktumfeld kaum zum Zuge kommen”, teilt das Unternehmen mit.

notarity
Mit dem Wiener LegalTech notarity ist die “schnelle und einfache Umsetzung notariatspflichtiger Geschäfte” vom Sofa aus möglich. Das Startup richtet sich an Firmen und “Gründer:innen, die ihre notariatspflichtigen Geschäfte – beispielsweise Finanzierungsrunden oder Kapitalerhöhungen – abwickeln möchten.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Shutterstock

#aktuell, #augsburg, #berlin, #cs-blocks, #dusseldorf, #e-health, #essence, #hamburg, #hr, #immozy, #laboraid, #legaltech, #logistik, #notarity, #proptech, #senvo, #truckhell, #wien

#Brandneu – 7 neue Startups: Restack, Qdrant, up.lftd, Studicon, scio.zone, reel, Cito


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Restack
Das Berliner Startup Restack, das von Philippe Brule und Andres Tapia gegründet wurde, positioniert sich als “sicherer Ort, um Open-Source-Anwendungen auszuprobieren” Das Team schreibt zum Konzept: “Our mission is to unlock the full potential of open source products, for both their creators and users”.

Qdrant
Qdrant, das von Andre Zayarni und Andrey Vasnetsov gegründet wurde, entwickelt Open-Source-Technologien, um KI-Lösungen samt Metric Learning voranzutreiben. Mit einer neuronalen Suchmaschine bietet das Berliner Unternehmen bereits einen Service zum Speichern, Suchen und Verwalten von Vektoren. 

up.lftd
Das Berliner Startup up.lftd, das von Antonia Wälzholz und Klaus Großmann gegründet wurde, positioniert sich als Performance-Management- und Personalentwicklungs-Tool. Die HR-Software setzt dabei auf die “automatischen Erkennung der passendsten Feedback-Momente”.

Studicon
Studicon möchte Unternehmen und Studierende zusammenbringen. Studenten:innen geben ihre Qualifikationen auf der Plattform an und Unternehmen Projekte, die sie extern gelöst haben wollen. Studicon vermittelt dann die passenden Studierenden für das Projekt und übernimmt das Projektmanagement.

scio.zone
Hinter scio.zone verbirgt sich ein Marktplatz für Trainer und Akademien. Dabei übernimmt die Jungfirma aus Karlsruhe “alle Schritte der ‘Trainingskette’ – vom Onboarding der Netzwerkpartner über die Buchungsplattform bis hin zur Durchführung der Seminare auf einer eigenen Lernumgebung”.

reel
Das Berliner Dating-Startup reel, das von Valentin Rentzsch, Julia Enderle und Clara Undine Sawall gegründet wurde, beschreibt sich selbst als “intelligente Kreuzung aus Tiktok und Tinder. Das Ziel des Team ist es “echte, authentische Begegnungen und wirklich nice Dates” zu ermöglichen.

Cito
Mit Cito können Nutzer:innen einen Kurierdienst anfordern. So sollen zeitkritische Lieferungen und der Transport von Waren – innerstädtisch, national sowie international über die Plattform abgewickelt werden können. Das Jungunternehmen ist eine Tochtergesellschaft von Volkswagen bzw. Volkswagen Nutzfahrzeuge. 

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Shutterstock

#aktuell, #berlin, #brandneu, #dating, #deeptech, #edtech, #hr, #karlsruhe, #logistik, #stuttgart

#StartupsToWatch – Instafreight und das gigantische Verlader- und Transport-Segment


Zu den vielen jungen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das Unternehmen Instafreight. Der Private-Equity-Geber Heliad und die Europäische Investitionsbank (EIB) sowie die Altinvestoren investierten zuletzt 40 Millionen US-Dollar in das Logistik-Startup. Investoren wie Shell Ventures, 683 Capital und Rocket Internet investierten in Jahren zuvor bereits rund 25 Millionen Euro in das Unternehmen. Insgesamt dürften somit nun rund 62 Millionen Euro in Instafreight, das 200 Mitarbeiter:innen beschäftigt, geflossen sein.

Das Berliner Startup, das 2016 von Philipp Ortwein und Gion-Otto Presser-Velder gegründet wurde, positioniert sich als digitale Spedition. Zielgruppe sind B2B-Kunden, die einzelne Palette oder komplette LKW-Ladung auf die Reise schicken wollen. “Verlader sparen Zeit und Geld. Für Fuhrunternehmen finden wir die passenden Ladungen und vermeiden Leerfahrten. Wir sind dabei weder bloßer Vermittler noch reiner Softwareanbieter, sondern für die vertragsgerechte Durchführung der Transporte verantwortlich”, erklärt Gründer Ortwein das Konzept von Instafreight.

“Mit den neuen Investitionen wird das Unternehmen die durch Pandemie und Ukraine-Krieg strapazierten Lieferketten resilienter machen, in dem dank des digitalen Geschäftsmodells noch mehr Kapazitäten für den europäischen Landtransport zur Verfügung gestellt werden können”, teilte das Unternehmen zur letzten Investmentrunde mit. “Der Lkw-Logistikmarkt ist riesig, stark fragmentiert und wird immer noch von nicht-digitalen Akteuren und insgesamt ineffizienten, oft papierbasierten Prozessen beherrscht”, sagte Falk Schäfers von Heliad zum Investment.

Instafreight ist ein weiterer Beleg für die umtriebige Startup-Szene im lukrativen Logistik-Segment. Weitere Beispiele wären das Berliner Logistik-Unicorn Forto, das Aufträge zur Container-Beförderung an Transportunternehmen vermittelt, und das Berliner Uniorn sennder, das sich um sogenannte Komplettladungen kümmert. Wenn Instafreight den eingeschlagenen Weg weiter geht, wird das Unternehmen sicherlich auch bald in unserer Unicorn-Liste auftauchen.

TippAls ein Gründer starb, gab das InstaFreight-Team nicht auf

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Instafreight

 

 

#aktuell, #berlin, #instafreight, #logistik, #startupstowatch

#GrownupsToWatch – 5 spannende Fakten über das Unicorn Forto, die jeder wissen sollte


Das Berliner Unicorn Forto ist eines der heißesten deutschen Startups überhaupt. Das Unternehmen, 2016 gegründet, sieht sich derzeit als “führender Anbieter von digitalisierten Speditions- und Supply-Chain-Lösungen”. Disruptive und Altinvestoren wie Softbank, G Squared, Northzone und Unbound investierten Anfang März 2022 rund 250 Millionen US-Dollar in Forto. Die Bewertung lag bei 2,1 Milliarden Dollar. Hier 5 megaspannende Fakten über Forto.

Ursprung

Das Berliner Logistik-Startup Forto, früher als FreightHub bekannt, wurde 2016 von Ferry Heilemann, Fabian Heilemann, Erik Muttersbach und Michael Wax gegründet. Die Jungfirma vermittelt Aufträge zur Container-Beförderung an Transportunternehmen. Zum Konzept hieß es beim Start: “FreightHub revolutionizes international freight forwarding by digitizing processes, providing real-time insights and delivering transparency to its customers. FreightHub is a full service freight forwarder, offering global FCL, LCL & air transportation, driven by technology and supported by a team of experienced logistic specialists. We are the freight forwarder for the 21th century”.

Status quo

Das Unternehmen sieht sich derzeit als “führender Anbieter von digitalisierten Speditions- und Supply-Chain-Lösungen”. Die Jungfirma beschäftigt derzeit mehr als 750 Mitarbeiter:innen an 16 Standorten in Europa und Asien, darunter Büros in Berlin, Kopenhagen, Hamburg, Ho-Chi-Minh-Stadt, Singapur, Hongkong und Shanghai.

Investoren

Disruptive und Altinvestoren wie Softbank, G Squared, Northzone, Unbound und die A.P. Moeller Holding investieren Anfang März 2022 rund 250 Millionen US-Dollar in Forto. In den vergangenen Jahren investierten Geldgeber wie Inven Capital, Iris Capital, Rider Global, Northzone, Cherry Ventures und der italienische Risikofonds H14 insgesamt rund 600 Millionen Dollar in das junge Logistik-Startup.

Bewertung

Die Bewertung von Forto stieg bei der letzten Investmentrunde von 1,2 Milliarden (Sommer 2021) auf 2,1 Milliarden Dollar (März 2022). Das Unternehmen selbst nennt sich selbstbewusst das “erste grüne Einhorn Deutschlands”.

Zahlen

Der letzte Jahresabschluss von Forto stammt aus dem Jahre 2020. “Forto zeigte 2020 ein anhaltendes Umsatzwachstum. So gelang im Einklang mit der Prognose eine starke Umsatzsteigerung und die Umsatzerlöse konnten um 133,29 % von EUR 33,50 Mio. auf EUR 78,15 Mio. erhöht werden”, heißt es darin. Der Jahresfehlbetrag lag bei 34,3 Millionen Euro (Vorjahr: 15,6 Millionen). Insgesamt kostete der Aufbau von Forto bis Ende 2020 bereits rund 64,4 Millionen.

Tipp: Noch mehr Grownups to watch findet ihr hier

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Forto

#aktuell, #berlin, #forto, #freighthub, #grownupstowatch, #logistik, #unicorn

#DealMonitor – Forto sammelt 250 Millionen ein – Insight investiert in Leapsome und xChange – Point Nine setzt auf Procuros


Im #DealMonitor für den 7. März werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Forto
+++ Der amerikanische Geldgeber Disruptive und Altinvestoren wie Softbank, G Squared, Northzone, Unbound und die A.P. Moeller Holding investieren 250 Millionen US-Dollar in Forto. Die Bewertung steigt von 1,2 Milliarden auf 2,1 Milliarden Dollar. Forto früher als FreightHub bekannt, wurde 2016 von Ferry Heilemann, Fabian Heilemann, Erik Muttersbach und Michael Wax gegründet. Die Jungfirma vermittelt Aufträge zur Container-Beförderung an Transportunternehmen. In den vergangenen Jahren investierten Geldgeber wie Inven Capital, Iris Capital, Rider Global, Northzone, Cherry Ventures und der italienische Risikofonds H14 bereits rund 600 Millionen Dollar in das junge Logistik-Startup. Erst im Juni 2021 sammelte das Unternehmen 240 Millionen ein. Forto beschäftigt derzeit mehr als 750 Mitarbeiter:innen an 16 Standorten in Europa und Asien, darunter Büros in Berlin, Kopenhagen, Hamburg, Ho-Chi-Minh-Stadt, Singapur, Hongkong und Shanghai. Mehr über Forto

Leapsome
+++ Der amerikanische Geldgeber Insight Partners investiert nach unseren Informationen in Leapsome. Im Rahmen der Investmentsumme bewegen die beteiligten Investoren rund 100 Millionen US-Dollar (Primary, Secondary). Die Pre-Money-Bewertung soll bei 600 bis 700 Millionen liegen. Das Berliner Unternehmen, das 2016 von Kajetan von Armansperg und Jenny von Podewils gegründet wurde, positioniert sich als “Software für Performance Management und Engagement”. Konkret ermöglicht das Unternehmen es Mitarbeiter:innen sich gegenseitig – und nur für den Empfänger sichtbar – Feedback zu geben. Zuletzt hatte das Unternehmen einen guten Lauf: “A lot changed at Leapsome in 2021, as we more than doubled our team and tripled our revenue”. Laut Linkedin wirken derzeit rund 75 Mitarbeiter:innen für das Unternehmen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

xChange
+++ Insight Partners, Omers Ventures und Point Nine Capital investieren nach unseren Informationen eine Millionensumme in das Hamburger Logistik-Startup xChange. Die Jungfirma, die 2015 von Johannes Schlingmeier und Christian Roeloffs gegründet wurde, positioniert sich als Marktplatz zum Austausch von Seecontainern und hilft seinen rund 800 Kunden – darunter große Namen wie Kuehne+Nagel, Seaco und Transinsular – ihre Logistikprozesse zu automatisieren. Am Unternehmen ist auch BCG, wo die Gründer vorher tätig waren, beteiligt. Insight hält nun rund 14 % am Unternehmen. In der Vergangenheit investierte zudem Piton Capital in xChange. Über 200 Mitarbeiter:innen wirken derzeit für das Unternehmen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Procuros
+++ Point Nine Capital und Creandum investieren nach unseren Informationen eine Millionensumme in Procuros. Das Hamburger Startup, das 2021 von Patrick Thelen und Benjamin Wulff gegründet wurde, setzt auf eine “schnelle und kostensparende digitale Vernetzung von Industrie-Zulieferern und ihren Handelspartnern”. Konkret verbindet Procuros dabei insbesondere “die ERP-Systeme der Zulieferer mit den Systemen ihrer Handelspartner”. Die Zielgruppe sind mittelständische Zulieferer in der Maschinenbaubranche sowie dem Lebensmitteleinzelhandel. Anfang September 2021 verkündete das Unternehmen bereits den Einstieg von btov Partners und mehreren Business Angels. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Sleepiz
+++ Verve Ventures, die ZKB, eine US-Krankenversicherung,  die Juroren der Schweizer Version von “Die Höhle der Löwen” und Co. investieren 6,2 Millionen Schweizer Franken in Sleepiz. Das MedTech aus Zürich, das 2018 als Spin-off der ETH Zürich von Marc Rullan, Max Sieghold und Soumya Sunder Dash gegründet wurde, entwickelt eine “Methode zum Schlafscreening und zur Diagnose von Schlafstörungen wie Schlafapnoe. “Das frische Kapital soll primär genutzt werden, um den Schlafapnoe-Monitor in ausländischen Märkten zu lancieren”, teilt das Unternehmen mit.

MERGERS & ACQUISITIONS

PDF Tools
+++ Der gebootstrappte PDF-Dienst Smallpdf übernimmt PDF Tools, einen Anbieter von Technologie zur Dokumentenverarbeitung. Kaufpreis: 30 Millionen US-Dollar. “Diese Akquisition erfolgt zu einem Zeitpunkt, in dem Smallpdf ein starkes Wachstum verzeichnet und seine Position als führende Kraft im weltweiten Dokumentenmanagement-Markt mit einem Volumen von 22 Milliarden Dollar festigt”, heißt es in der Presseaussendung. Smallpdf, 2013 von Mathis Büchi, Manuel Stofer und Lino Teuteberg in Zürich gegründet, positioniert sich als “Anbieter von Lösungen für das Dokumenten- und Vertragsmanagement”. 90 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Smallpdf. PDF Tools, 2002 von Hans Bärfuss gegründet, verfügt nach eigenen Angaben über “5.000 Kunden in 60 Ländern”. Mehr über Smalpdf

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

#aktuell, #berlin, #bootstrapping, #creandum, #disruptive, #forto, #hamburg, #hr, #insight-partners, #leapsome, #logistik, #medtech, #omers-ventures, #pdf-tools, #point-nine-capital, #procuros, #sleepiz, #smallpdf, #venture-capital, #verve-ventures, #xchange, #zurich

#StartupsToWatch – D2C-Logistik-Dienst Alaiko überzeugte schon früh Tiger Global


Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das junge Unternehmen Alaiko. Das Münchner Startup, das 2020 von den Kaia-Gründern Moritz Weisbrodt und Gabriel Thomalla sowie Investor Harald Braunstein gegründet wurde, positioniert sich als Fulfillment-as-a-Service-Plattform für Direct-To-Consumer-Brands (D2C). “Dank Alaiko können Shops ihren Kunden eine nahtlose Plattform für das Selbstmanagement von Bestellungen anbieten, und sich so im umkämpften E-Commerce Markt differenzieren”, teilt das Unternehmen mit.

Der aggressive Wachstumsinvestor Tiger Global investierte kürzlich gemeinsam mit Next47, dem Investmentableger von Siemens, sowie Business Angels wie Maximilian Bittner (Vestiaire Collective), sowie den Shipmonk-Investoren Dan Dershem und Dave Anderson beachtliche 30 Millionen US-Dollar in Alaiko, das bis dahin weitgehend unter dem Radar geflogen ist. Wobei das Unternehmen den Namen Tiger selbst gar nicht in den Mund genommen hat. Die Bajuwaren schrieben nur von “einem der größten globalen Investment-Firmen aus den USA”.

“Mit dem frischen Kapital wird das Unternehmen seine Fulfillment-Services und sein Netzwerk an Logistik-Partnern weiter ausbauen. Das Investment soll außerdem in die Weiterentwicklung der Plattform fließen sowie in den Ausbau des internationalen Alaiko-Teams in den Bereichen Produkt, Vertrieb und Logistik”, heißt es in der Presseaussendung. Die Zeit dafür scheint genau richtig, D2C ist derzeit in aller Munde.

Der milliardenschwere Geldgeber Tiger Global setzt wohl auch deswegen gleich doppelt auf das Segment! Denn Tiger Global investierte zuletzt auch in Hive. Das Berliner Startup, das 2020 von Oskar Ziegler, Franz Purucker und Leo von Kleist gegründet wurde, hilft Direct-to-Consumer-Marken (D2C) ihre Produkte schnell und unkompliziert zum Kunden zu bekommen. 100 Mitarbeiter:innen wirkten 16 Monate nach der Gründung bereits für Hive. Die letzte Post-Money-Bewertung – beim Einstieg von Tiger Global – lag bei 135 Millionen Euro.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Alaiko

#aktuell, #alaiko, #d2c, #logistik, #munchen, #startupstowatch, #tiger-global

#Brandneu – 7 neue Startups: Andercore, karla, Tilo, HyHyve, Baobab, Cocoli, 9am


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Andercore
Andercore, das von Elsa Cordonnier und Philipp Andernach, die zuvor im Service Partner One-Management aktiv waren, kümmert sich um die “Beschaffung und den Handel von Baustoff-Gütern”. Auf der Website heißt es: “Andercore is a procurement company. We buy building materials for construction companies in Europe”.

karla
Das Berliner Startup karla, das von Sven Frederik Schröder-Schlott und Philippe Padrock gegründet wurde, kümmert sich um Lieferungen aller Art. “Wir haben unsere Algorithmen mit Millionen Paketlieferungen trainiert. Das Resultat: Exakte Vorhersagen für Dein Lieferfenster”, heißt es in der Selbstbeschreibung.

Tilo
Das Berliner Startup Tilo, das von Steven Renwick, Hendrik Nehnes und Stefan Berkner, die alle vorher im Technologieteam von Regis24 tätig waren, gegründet wurde, möchte Unternehmen dabei helfen, “Datenpunkte aus verschiedenen Quellen und Formaten zusammenzuführen”.

HyHyve
Das Berliner Startup HyHyve, das 2021 von Thomas Schäfer und Enrico Scherlies gegründet wurde, möchte “echte Networking-Atmosphäre in die virtuelle Welt” bringen. Nutzer:innen können sich dabei wie bei einer Präsenzveranstaltung in Konversationen einsteigen oder sich auf das Networking konzentrieren.

Baobab
Das Unternehmen Baobab aus Berlin, das von Vincenz Klemm, Gründer von Gabi, und Anton Foth,früher bei BCG Digital Ventures und Coya, gegründet wurde, bietet “gebündelt Cyber-Versicherungen mit Cyber-Sicherheitsmaßnahmen für kleine und mittelständische Unternehmen an”. 

Cocoli
Das Berliner Startup Cocoli, das von Gemma Comabella Noguero, Greta Schindler und Frank Stehle gegründet wurde, positioniert sich als Online-Marktplatz für gebrauchte Einrichtungsstücke. “So verkleinern wir deinen ökologischen Fußabdruck – und vergrößern dein nächstes Urlaubsbudget”, schreiben die Hauptstädter.

9am
Das Berliner Startup 9am kümmert sich um die Zusammenarbeit von Freelancern und Unternehmen.”Wir helfen, die richtigen Projekte oder Talente zu finden, und wir wollen ihnen das Leben mit intelligenter Automatisierung und rechtssicheren Services erleichtern”, heißt es zum Konzept.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Shutterstock

#9am, #aktuell, #andercore, #baobab, #berlin, #brandneu, #cocoli, #hyhyve, #karla, #logistik, #tilo

#DealMonitor – Yaak bekommt 7,3 Millionen – Dance übernimmt Rollich – Cherry Ventures legt Krypto-Fonds auf


Im #DealMonitor für den 18. Februar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Yaak 
+++ Die finnischen Geldgeber Maki.vc und First Fellow Partners investieren 7,3 Millionen Euro in Yaak. Das Berliner Startup, das 2020 von Søren Halskov Nissen, Harsimrat Sandhawalia und Martin Zielinski gegründet wurde, entwickelt mit SafetyOS eine digitale Fahrschule, die VR-Technologie und Machine Learning zusammenbringt. “Partnering with our driving school customers around the world, we codify into SafetyOS their decades of experience in scoring, detecting, explaining and correcting human driving”, teilt die Jungfirma mit. PreSeed Ventures, Futuristic.vc und Forward Venture Capital investierten zuvor bereits in das Unternehmen.

Liefergrün 
+++ Der Frühphaseninvestor Speedinvest aus Wien und der schwedische Geldgeber Norrsken VC sowie mehrere Angel-Investoren investieren 3 Millionen Euro in Liefergrün. Das Unternehmen aus Münster, das 2020 von Niklas Tauch, Max Schleper und Robin Wingenbach gegründet wurde, möchte “dem lokalen Einzelhandel ein nachhaltiges Lieferkonzept” anbieten. Das Startup liefert dabei “ausschließlich umweltfreundlich mit Lastenrädern oder E-Autos”. Ganz egal ob nun per Express- oder Zeitfensterlieferung. better ventures, Philipp Petrescu (MVP Factory), Julius Göllner (F&P Stock Solution) und Co. investierten zuvor bereits eine mittlere sechsstellige Summe in Liefergrün.

MERGERS & ACQUISITIONS

Rollich 
+++ Das Berliner Unternehmen Dance, das E-Bikes im Abo anbietet, übernimmt das Berliner Startup Rollich – siehe t3n. “Das geht zumindest aus der Eintragung im Handelsregister hervor. Die Übernahme erfolgte dem Auszug zufolge schon am 24. November 2021. Als neuer Geschäftsführer der Rollich Mobility Services GmbH fungiert seitdem Dance-Mitgründer Christian Springub”, heißt es im Bericht. Die Berliner Jungfirma Rollich, die 2020 von Felix Schaar gegründet wurde, setzt auf “Elektroroller im flexiblen All-Inclusive-Abo”. Das Abo ist dabei “flexibel monatlich kündbar” und beinhaltet für 99,99 Euro pro Monat Versicherung und Service mit Hol- und Bringdienst innerhalb Berlins. Neben Privatkunden gehören auch Unternehmen zur Zielgruppe von Rollich. Dance, das 2020 von Alexander Ljung und Eric Quidenus sowie Jimdo-Macher Christian Springub gegründet wurde, positioniert sich als Subscription-Service für E-Bikes. “Unsere Mitglieder profitieren von einem unvergleichlichen Fahrerlebnis und erhalten ihr persönliches E-Bike zur monatlichen Miete bis an die Tür geliefert”, heißt es zum Konzept. Eurazeo, HV Capital, BlueYard, Planet A Ventures und diverse Angel-Investor:innen investierten bereits mehr als 35 Millionen US-Dollar in Dance. Mehr über Dance

A.S.S.I.S.T.
+++ Das Schweizer Telemedizin-Unternehmen OnlineDoctor, das 2016 von Paul Scheidegger, Tobias Wolf und Philipp Wustrow gegründet wurde, übernimmt A.S.S.I.S.T.,  ein Spin-off der Universität Tübingen, das sich mittels künstlicher Intelligenz (KI) um die Erkennung von Hauterkrankungen kümmert. “Durch State-of-the-Art Machine Learning soll hierbei eine mit Dermatologen vergleichbare Genauigkeit erzielt werden, um auch in Zeiten von Fachärztemangel eine sichere und adäquate Behandlung von Patienten zu gewährleisten”, teilt das Unternehmen mit.

VENTURE CAPITAL

Cherry Crypto
+++ Der Berliner Venture Capitalist Cherry Ventures legt – wie bereits im Oktober im Insider-Podcast berichtet – mit Cherry Crypto einen Krypto-Fonds in Höhe von 30 Millionen Euro auf. “Cherry Crypto is a first-check fund dedicated to supporting entrepreneurs from the beginnings of their journey into web3”, teilt der Geldgeber mit. “Cherry Crypto is built on the premise that web3 is a new computing platform upon which all industries will eventually build on. What began through Bitcoin as a technology to disrupt money has moved to disrupt the entire category of financial services (DeFi), enabled true ownership of digital media (NFTs), and created an emerging category of gaming experiences (with built-in ownership and earning mechanisms). We’re excited to see where entrepreneurs take web3 next as it continues to percolate across industries”. Das Cherry Crypto-Team plant rund 30 Investments. Im Portfolio des neuen Kapitalgeber befinden sich bereits Startups wie Lido, Morpho und Brahma.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

#a-s-s-i-s-t, #aktuell, #cherry-crypto, #cherry-ventures, #dance, #e-health, #liefergrun, #logistik, #munster, #norrsken-vc, #onlinedoctor, #rollich, #speedinvest, #telemedizin, #venture-capital, #yaak

#Podcast – “Niemand hat etwas davon, wenn man sich ein Jahr im Keller einschließt”


In unserem Interview-Podcast sind diesmal Boris Bösch und Johannes Tress, die Gründer von everstox, zu Gast. Das Münchner Startup, das 2019 gegründet wurde, positioniert sich als Logistics-as-a-Service-Plattform (LaaS). Das Unternehmen “bietet über ein Netzwerk unabhängiger europäischer Logistikdienstleister Warehousing und Fulfillment für E-Commerce, B2B und Retail” an. Acton Capital, Capnamic Ventures, Global Founders Capital (GFC) und Flash Ventures investierten bereits rund 23 Millionen Euro in das junge Unternehmen.

Im Gespräch mit Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, sprechen die everstox-Macher unter anderem über den D2C-Boom im Lande, HR-Herausforderungen, Leidenschaft, die Zusammenarbeit mit Flash Ventures, die Arbeit mit Pilotkunden und Transparenz in der frühen Phase.

Unser Sponsor

Die heutige Ausgabe wird präsentiert von CARL, einem Berliner Startup, dass sich um Investmentmöglichkeiten im Mittelstand kümmert. CARL fokussiert sich insbesondere auf den Verkauf von Unternehmen.Empfinden Sie die Suche nach passenden Investitions- und Übernahmemöglichkeiten meist als unübersichtlich, aufwendig und unstrukturiert? CARL hat die smarte Matching Plattform “CARL CONNECT” entwickelt, die es Investoren exklusiv ermöglicht, passgenaue und einzigartige Investitionen im Mittelstand zu tätigen. Werden Sie kostenlos Teil des geschlossenen CARL Connect Netzwerkes und genießen Sie vollen Zugriff auf Projekte, die vorab von CARL Analysten geprüft wurden. Registrieren Sie sich dafür unter: app.carlfinance.de/carlconnect. Sie sind Unternehmer und sind daran interessiert Ihr Unternehmen zu verkaufen? CARL hat für Hörer dieses Podcasts ein exklusives Angebot. Sie erhalten kostenlos eine detaillierte Analyse Ihres Unternehmens durch einen “CARL Experten” im Wert von 1.000 bis 2.000 Euro. Besuchen Sie dafür app.carlfinance.de/podcast und vereinbaren Sie ein unverbindliches Telefonat mit einem Berater.

Interview #39 – Boris Bösch und Johannes Tress (everstox)

Abonnieren: Die Podcasts von deutsche-startups.de könnt ihr bei Amazon Music – Apple Podcasts – Castbox – Deezer – Google Podcasts – iHeartRadio – Overcast – PlayerFM – Podimo – Spotify – SoundCloud oder per RSS-Feed abonnieren.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): everstox

#aktuell, #d2c, #everstox, #interview, #logistik, #munchen, #podcast

#GrownupsToWatch – 5 Dinge über das Logistik-Unicorn sennder, die jeder wissen sollte


Das Berliner Unicorn sennder ist eines der heißesten deutschen Startups überhaupt. Investoren wie Baillie Gifford, Hedosophia, Accel, Lakestar, HV Capital, Project A und Scania investierten in den vergangenen Jahren bereits 350 Millionen US-Dollar in die Jungfirma, die 2015 gegründet wurde. Die Bewertung von sennder lag bei der letzten Investmentrunde im Sommer 2021 bei stattlichen 1,1 Milliarden Dollar. Hier 5 megaspannende Fakten über das Logistik-Startup sennder.

Ursprung

Das Berliner Logistik-Startup sennder wurde 2015 von Julius Köhler, Nicolaus Schefenacker und David Nothacker gegründet. Damals beschrieben wir das Startup als “Mitfahrgelegenheit für Gegenstände – ob Fahrrad, Snowboard oder einfach nur ein Koffer”.  “Der Fokus liegt auf der Mitnahme von sperriger, unhandlicher und fragiler Fracht. Im kommenden Jahr wird das Modell auf kleinere Lieferungen und Pakete ausgeweitet”, verkündeten die Gründer zum Start.

Status quo

Intzwischen kümmert sich sennder um sogenannte Komplettladungen. Konkret verbindet das Logistikstartup aus Berlin über seine Softwareplattform Händler und Transportunternehmen. “Dies sorgt sowohl bei Spediteuren als auch bei gewerblichen Verladern für mehr Transparenz und Effizienz. sennder setzt sich dafür ein, die Logistikbranche fit für eine nachhaltige Zukunft zu machen; durch die Nutzung von Daten zur Optimierung der Routeneffizienz reduziert sennder die Umweltbelastung durch den Straßengüterverkehr und senkt gleichzeitig Transportkosten”, heißt es vom Unternehmen. sennder erbringt dabei unter anderem Transportdienstleistungen für zahlreiche DAX30-Unternehmen. Das Unternehmen sieht sich insgesamt “optimal positioniert, um kleinere und mittlere Speditionsunternehmen mit etablierten Verladern zu verbinden und ihnen Zugang zu FTL-Ladungen zu verschaffen”, schreibt das Unternehmen in eigener Sache.

Übernahmen

Zuletzt sorgte das Grownup auch mit Übernahmen für Schlagzeilen: Im Juni 2020 fusionierte sennder mit seinen französischen Wettbewerber Everoad. Im September 2020 übernahm sennder dann das europäische Frachtgeschäft von Uber Freight. Im Mai 2021 übernahm sennder zudem das niederländische Frachtunternehmen Cars&Cargo.

Investoren

Zu den Investoren von sennder gehören bekannte Geldgeber wie Baillie Gifford Hedosophia, Accel, Lakestar, HV Capital, Project A Ventures, Next47, Scania Growth Capital, Earlybird Venture Capital und Perpetual sowie die Flixbus-Gründer. Baillie Gifford und Co. investierten zuletzt – im Sommer 2021 – 80 Millionen US-Dollar in sennder. Im Januar 2021 investierten Hedosophia, Accel, Lakestar, HV Capital, Project A und Scania 160 Millionen US-Dollar in sennder. 2017 stieg Scania Growth Capital, der Corporate-Fund des bekannten schwedischen Nutzfahrzeugherstellers, bei sennder ein. 2019 pumpten Lakestar, Accel, Next47, H14, HV Capital, Project A Ventures und Scania Growth Capital 70 Millionen Dollar in das Unternehmen. Insgesamt flossen nun schon 350 Millionen in die Jungfirma. Die Bewertung von sennder lag zuletzt bei 1,1 Milliarden Dollar.

Zahlen

Der letzte Jahresabschluss von sennder stammt aus dem Jahre 2019. Das Unternehmen erwirtschaftete im Berichtszeitraum ein Rohergebnis in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro – nach etwa 1,2 Millionen im Jahr zuvor. Der Jahresfehlbetrag stieg gleichzeitig von 2,7 Millionen auf 9,1 Millionen. Insgesamt kostete der Aufbau von sennder bis Ende 2019 rund 12,9 Millionen. Damals wirkten durchschnittlich 132 Mitarbeiter:innen, nach 59 im Vorjahr, für sennder. Ende 2021 wirkten bereits 900 Mitarbeiter:innen für das Unternehmen.

Tipp: Noch mehr Grownups to watch findet ihr hier

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): sennder

#aktuell, #berlin, #grownupstowatch, #logistik, #sennder, #unicorn

#Brandneu – 9 neue Startups, die wir garantiert im Blick behalten


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Suena
Das Hamburger Startup Suena, das von Lennard Wilkening, Miguel Wesselmann und Tom Witter gegründet wurde, entwickelt eine “cloudbasierte Optimierungssoftware, mit der der Betrieb des Speichers auf Basis von Prognosemodellen techno-ökonomisch optimiert wird”.

Neural Jam
Neural Jam aus Potsdam positioniert sich als eine Art digitaler Klub für junge und erfahrene Talente, denen lebenslanges Lernen wichtig ist . Das Unternehmen schreibt dazu: “Neural Jam is the future home of a new generation of collaborative thinkers and doers”.

LOG.IG
Das Augsburger Startup LOG.IG, das von Franziska Bartenschlager und Saskia Reuter gegründet wurde, entwickelt eine “optimierte Transportlogistik”. Konkret geht es darum, Speditionsunternehmen zu helfen, ihre “Logistikprozesse effizienter, produktiver und innovativer zu gestalten”.

Coachinho
“Vom Amateur zum Fußballprof” – das verspricht die Plattform Coachinho. Über das Startup, das von Dennis Eck und Max Knorreck gegründet wurde, erhalten Amateurfußballer:innen in Form von Videokursen ein professionelles Training von aktuellen sowie ehemaligen Fußballprofis und Profitrainern.

Tune Insight
Tune Insight aus Lausanne möchte Unternehmen helfen, bessere Entscheidungen zu treffen. “Tune Insight software orchestrates secure collaborations on sensitive data between organizations. We allow them to extract collective insights, while each organization remains in full control of its own data”, teilt das Startup mit.

Eye Able
Eye Able setzt sich für Barrierefreiheit im Internet ein. Die Assistenzsoftware soll es Webseiten-Besucher:innen ermöglichen, alle Inhalte frei nach den eigenen Bedürfnissen anzupassen. Die Software soll dabei in jede Webseite eingebunden werden können und bei der Einhaltung der BITV-Richtlinien unterstützen.

Fainin
Die Jungfirma Fainin bringt sich als “sicherste Sharing Community zum Mieten und Leihen von Alltäglichem” in Stellung. Das Team verspricht dabei: “Wir ermöglichen Dir in der Fainin Family unkompliziert zu verleihen und damit Geld zu verdienen. Fainin ist 100% abgesichert und deckt alle Schritte der Transaktion ab”.

schummelrechnungen.de
Das Berliner LegalTech schummelrechnungen.de, das von Marco Mauer und Simon Smend gegründet wurde, hilft Onliner:innen bei betrügerischen Zahlungsaufforderungen. “Wir melden Banken betrügerische IBANs und hoffen, dass sie somit betrügerische Überweisungen erkennen und anhalten können”, teilt das Startup mit.

Tip me
Tip me möchte es Nutzer:innen möglich machen, Trinkgeld an Arbeiter:innen zu senden, die hinter einem Kleidungsstück stehen. Das gesammelte Geld soll dann direkt auf die Konten der einzelnen Arbeiter:innen in Vietnam, Pakistan oder Kenia gesendet werden. 

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Shutterstock

#aktuell, #augsburg, #berlin, #bonn, #brandneu, #coachinho, #e-learning, #energie, #eye-able, #fainin, #hamburg, #lausanne, #legaltech, #log-ig, #logistik, #neural-jam, #potsdam, #schummelrechnungen-de, #social-startup, #sportstech, #suena, #tip-me, #tune-insight, #wurzburg

#StartupsToWatch – everstox möchte überall die E-Commerce-Logistik steuern


Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das junge Unternehmen everstox. Das Münchner Startup, das 2019 von Boris Bösch, Felix Haberland und Johannes Tress gegründet wurde, positioniert sich als Logistics-as-a-Service-Plattform (LaaS). Das Unternehmen “bietet über ein Netzwerk unabhängiger europäischer Logistikdienstleister skalierbares und datengesteuertes Warehousing und Fulfillment für E-Commerce, B2B und Retail” an.

“E-Commerce ist schnelllebig und dynamisch – die Nachfrage nach Produkten kann in kürzester Zeit skaliert werden. Der Skalierung von Logistikaktivitäten stehen jedoch Komplexität und operative Engpässe im Weg. Wir wollen das ändern und bieten erfolgreichen Händlern eine vollautomatisierte und flexible Lösung“, erklärt Gründer Bösch das Konzept hinter everstox. “Es gibt ein breites Angebot an professioneller physischer Infrastruktur in Europa. Aber was dabei fehlt, sind einfacher Zugang und smarte Technologie, die eine Steuerung sämtlicher Lager-, Fulfillment- und Versand-Aktivitäten mit einem Klick ermöglicht. Unsere LaaS-Lösung bietet darauf eine überzeugende Antwort“, ergänzt Mitstreiter Haberland.

Acton Capital und die Altinvestoren Capnamic Ventures, Global Founders Capital (GFC) und Flash Ventures, der Inkubator von Rocket Internet, investierten zuletzt 20 Millionen Euro in everstox. Flash Ventures, Capnamic Ventures und GFC investierten zuvor bereits 3 Millionen Euro in das Startup, das zum Start als Project District bekannt war. Mit dem frischen Kapital möchte das Unternehmen “sein Team innerhalb des nächsten Jahres von 50 auf 150 Mitarbeiter verdreifachen und das operative Netzwerk in Europa verdoppeln”. Zu den Kunden von everstox gehören bereits Unternehmen wie Razor Group, YFood und the nu company.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): everstox

#aktuell, #everstox, #logistik, #munchen, #reloaded, #startupstowatch

#DealMonitor – Formel Skin sammelt 30 Millionen ein – pliant bekommt 12,5 Millionen – E.ON übernimmt envelio


Im #DealMonitor für den 20. Dezember werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Formel Skin
+++ Jetzt offiziell: Der junge französische Geldgeber Singular investiert – wie bereits Mitte Dezember im Insider-Podcast berichtet – gemeinsam mit heal capital, Vorwerk Ventures, Cherry Ventures und Heartcore Capital in Formel Skin. Insgesamt fließen dabei 30 Millionen Euro in der Unternehmen – siehe auch sifted. Das Berliner Unternehmen, das 2019 von Anton Kononov und Florian Semler gegründet wurde, beschreibt sich selbst als “dermatologisches Telemedizin-Unternehmen”. Ziel ist es, “Menschen mit Hautproblemen bis hin zu starker Akne” zu helfen – mit medizinischer Beratung und medizinischen bzw. kosmetischen Produkten. Vorwerk Ventures, Cherry Ventures und Heartcore Capital investierten zuletzt rund 5 Millionen Euro das Unternehmen. 60 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Formel Skin. 

pliant 
+++ Alstin, main incubator, das österreichische Family Office Saber und Embedded Capital, also Finleap-Macher Ramin Niroumand, investieren 12,5 Millionen Euro in Pliant. Erst im August konnte das FinTech 5,5 Millionen einsammeln. Insgesamt flossen im Rahmen der Seed-Investmentrunde somit nun 18 Millionen in Pliant. 
Das Berliner FinTech, das von Malte Rau und Fabian Terner gegründet wurde, setzt wie Brex und Moss auf Firmenkreditkarten. Das FinTech verspricht seinen Kunden sogar “die neuste Generation von Firmenkreditkarten, die sich perfekt an Ihre Geschäftsprozesse und Bedürfnisse anpassen”. “Das Berliner Fintech wird die Summe neben der Ausweitung der angebotenen Software-Integrationen vor allem zur Expansion in weitere europäische Märkte nutzen”, teilt das Unternehmen mit.

Invenda 
+++ Der ehemalige Emmi-Chef Walter Huber, Gregor Greber bringen, Philippe Gaydoul, Mutschler Venture Capital, das Unternehmen Hug Bäckerei und Familie Palmers (Calida) investieren 7 Millionen Schweizer Franken in Invenda. Das Unternehmen, das 2017 von Jon Brezinski gegründet wurde, kümmert sich um “die Entwicklung von Soft- und Hardware für Automated Retail wie Verkaufsautomaten, Kioske, Digital Signage sowie ergänzende, verkaufsfördernde Marketing-Konzepte und Big Data-Projekte”.

Mammaly 
+++ Der französische Food-Investor Five Seasons Ventures investiert 3 Millionen US-Dollar in Mammaly. Das Kölner Startup. das 2020 von Stanislav Nazarenus und Alexander Thelen gegründet wurde, setzt auf Nahrungsergänzungsmittel für Hunde. “Wir haben mammaly gegründet, weil wir finden, dass alle Doggos ein rundum gesundes und glückliches Leben verdient haben”, schreiben die Gründer.

Dogo
+++ Change Ventures, Monkfish, also trivago.Gründer Rolf Schroemgens, Justas Janauskas, ehemaliger CEO von Vinted, Leap Ventures und APX investieren 3 Millionen US-Dollar in Dogo.  Hinter Dogo, das von Tadas Ziemys, Rasa Gentvilaite Ziemiene, Eliza-Marija Hirvensalo und Mindaugas Kuprionis gegründet wurde, verbirgt sich eine App rund um das Thema Hundetraining. “The new funds offer Dogo the opportunity to expand its presence in the global market and build more features for its active dog parent community”, teilt das Startup mit.

Audvice
+++ Jetzt offiziell: Cusp Capital investiert – wie bereits Anfang November im Insider-Podcast berichtet – in Audvice. Gemeinsam mit CapitalT, Tiny.VC sowie den GoStudent-Gründern Felix Ohswald und Gregor Mu?ller investiert Cusp Capital 1,9 Millionen Euro in das Unternehmen. Audvice aus Puch, das von Sophie Bolzer und Erfan Ebrahimnia gegründet wurde, setzt ganz auf den derzeitigen Audioboom und das wichtige Thema Wissensmanagement. Mit der Audvice-App können Nutzer Audio-Inhalte erstellen und diese mit anderen Nutzern bzw. Kollegen im eigenen Unternehmen teilen.

hae.sh
+++ has.to.be-Gründer Martin Klässner und Deutsche Bank Aufsichtsratschef Paul Achleitner investieren 1,3 Millionen Euro in hae.sh. Das Linzer Startup, das 2020 von Sebastian Holler, Nicolas Kirchmayr und Stefan Lew gegründet wurde, positioniert sich als “Experte für fälschungssichere Automatisierung für interne Kontrollsysteme”. Konkret unterstützt die Jungfirma Unternehmen dabei, Kontrollprozesse zu modernisieren und zu perfektionieren”.

M-sense
+++ IBB Ventures, Noaber, ein Impact-Investor aus den Niederlanden, MedTech Entrepreneurs, High-Tech Gründerfonds (HTGF), Eternity.Health und der Business Angel Klaus Hilleke investieren in M-sense. Das Berliner Unternehmen, das von Simon Scholler, Stefan Greiner, Markus Dahlem und Martin Späth gegründet wurde, kümmert sich als digitale Gesundheitsanwendung um Migräne.

FlowFox
+++ Nicht genannte Investoren investieren eine siebenstellige Summe in FlowFox. Das Hamburger Startup, hinter der unter anderem Seriengründer Patrick Pehmöller steckt, positioniert sich als “All-in-one Import Automation Platform”. Die Logistik-Jungfirma möchte vor allem Reedereien helfen, “manuelle Arbeitszeit und unnötige Kosten zu sparen” und damit zusätzliche Umsatzkanäle ermöglichen.

Mersor
+++ IBB Ventures, Faraday Venture Partners und mehrere Business Angels investieren eine sechsstellige Summe in Mersor. Das Startup aus Berlin, das 2017 von Stella Maria Sorg und Lisa Kristina Meißner gegründet wurde, positioniert sich als “Marktplatz für außergewöhnliche Geschenkideen und stilvolle Geschenksets”. Anfangs war Mersor aber eine “Marke für personalisierbare Leder-Accessoires”.

myndwerk
+++ Die Mediengruppe Klambt investiert eine sechsstellige Summe in myndwerk. Das Hamburger Health-Startup, das vom Vater-Tochter-Duo Leonie Wilken und Ulrich Wilken gegründet wurde, setzt auf Paarberatung. Über myndpaar können Paare oder Einzelne an ihren Beziehungsthemen arbeiten.

MERGERS & ACQUISITIONS

Vitafy
+++ Die Hamburger EVP-Gruppe, zu der Marken wie vitawell gehören, übernimmt Vitafy. “Mit ihrem Hauptinvestor, dem Private Equity Unternehmen capiton, der die künftigen Buy-and-Build-Aktivitäten durch Finanzmittel sowie Know-how unterstützen wird, möchten die beiden erfahrenen Management-Teams von Vitafy und EVP die neue Gruppe als Europas führenden, vertikal integrierten Multi-Channel-Anbieter mit umfassenden Online- und Offline-Kapazitäten im Bereich Consumer Healthcare vorantreiben”, teilen die Unternehmen mit. Vitafy, ein Shop für Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel, der 2013 von Georg Bader und Christian Böhm gegründet wurde, sammelte in den vergangenen Jahren rund 30 Millionen Euro ein – unter anderem von Cipio Partners und Venture Stars. 2019 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 37,2 Millionen Euro.

envelio
+++ Der Energiekonzern E.ON übernimmt die Mehrheitsbeteiligung an envelio. Das Spin-Off der RWTH Aachen, das 2017 von Simon Koopman und Co. gegründet wurde, bietet Energienetzbetreibern “eine Softwareplattform für die nächste Phase der Energiewende”. Damit können Energienetze digital und automatisiert betrieben werden. Grundlage dafür sind die Dissertationen der envelio-Gründer. Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Demeter investierten in den vergangenen Jahren rund 7 Millionen Euro in das Unternehmen.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

#aktuell, #alstin, #audvice, #berlin, #capitalt, #change-ventures, #cusp-capital, #dogo, #e-on, #embedded-capital, #envelio, #faraday-venture-partners, #fintech, #five-seasons-ventures, #flowfox, #formel-skin, #hae-sh, #hamburg, #high-tech-grunderfonds, #ibb-ventures, #invenda, #koln, #linz, #logistik, #m-sense, #main-incubator, #mammaly, #medtech-entrepreneurs, #mersor, #monkfish-equity, #myndwerk, #noaber, #pliant, #puch, #tiny-vc, #venture-capital, #vitafy

#Brandneu – 8 junge Startups, die wir uns ganz genau merken


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Aulios
Das Berliner Software-Startup Aulios, das von Alexander Gerick und Marius-Julian Marx gegründet wurde, kümmert sich um Lichtshows. Konkret entwickelt die Jungfirma eine Software, um Lichtshows – insbesondere für Events und Clubs – vollautomatisiert zu erstellen.

Meine Erde
Das Berliner Startup Meine Erde, das vom mbr targeting-Gründer Pablo Metz und Max Hüsch gegründet wurde, setzt auf “Organisation, Vermittlung und Durchführung von Bestattungen. Project A Ventures, Tim Schumacher und diverse weitere Business Angels investierten bereits vor dem Start in das Unternehmen.

Alpakas
Alpakas aus Berlin bringt sich als “Zero-Waste Online Supermarkt” in Stellung. Das Startup liefert seinen Kundinnen und Kunden Bio-Lebensmittel im Pfandsystem nach Hause. Das Motto dabei lautet: “Dein Wocheneinkauf ohne Verpackungsmüll”. Alpakas setzt dabei auf Same-Day Delivery.

yoffix
Bei yoffix aus Berlin handelt es sich um ein Tool für die “einfache und effektive Verwaltung” eines hybriden Teams. yoffix kümmert sich dabei um die Kapazitätsüberwachung, schickt Meldungen bei Überbuchungen sowie eine intelligente Priorisierung.

Dropp
Das Berliner Startup Dropp, das von Alessa Vogler, Nicolas Pörschke und Philip Braun gegründet wurde, positioniert sich als Last-Mile-Delivery-Unternehmen. Die Last-Mile-Lieferung über Dropp erfolgt dabei innerhalb von drei Stunden sowie über “E-Cargo-Bikes und mit Hilfe von ressourcenschonenden Verpackungen”.

Metawalls
Das Jungunternehmen Metawalls bietet eine NFT-Kunstplattform für Berliner Streetart und Kunst an. Dabei möchte Metawalls Künstler:innen die Möglichkeit bieten, digitalisierte Kunst als NFTs und CO-NFTs (Collective-Ownership NFT) zu verkaufen.

Hier Foods
Hier Foods aus Berlin entwickelt eine “Infrastruktur, die regionale Lieferanten und Einzelhändler zusammenbringt – mittels einer transparenten Bestellplattform, die die Sichtbarkeit von Lieferanten, die automatisierte Geschäftsabwicklung und ein effizientes, digitales Bestellmanagement garantiert”.

Plan4Better
Plan4Better aus München möchte mit dem Planungstools Goat – steht für Geo Open Accessibility Tool – “kartenbasierte Planungsinstrumente in der Praxis etablieren”. Dabei geht es vor allem um die “Förderung der aktiven Mobilität und lokalen Erreichbarkeit”. 

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Shutterstock

#aktuell, #alpakas, #aulios, #brandneu, #contech, #dropp, #food, #hier-foods, #logistik, #meine-erde, #metawalls, #munchen, #nft, #plan4better, #quick-commerce, #yoffix

#DealMonitor – everstox sammelt 20 Millionen ein – Lindera bekommt 6 Millionen – Greenfield One legt 160 Millionen Fonds auf


Im aktuellen #DealMonitor für den 25. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

everstox
+++ Acton Capital und die Altinvestoren Capnamic Ventures, Global Founders Capital (GFC) und Flash Ventures,  der Inkubator von Rocket Internet, investieren 20 Millionen Euro in everstox. Das Münchner Startup, das 2019 von Boris Bösch, Felix Haberland und Johannes Tress gegründet wurde, positioniert sich als Logistics-as-a-Service-Plattform. Das Unternehmen “bietet über ein Netzwerk unabhängiger europäischer Logistikdienstleister skalierbares und datengesteuertes Warehousing und Fulfillment für E-Commerce, B2B und Retail” an. Mit dem frischen Kapital möchte das Unternehmen “sein Team innerhalb des nächsten Jahres von 50 auf 150 Mitarbeiter verdreifachen und das operative Netzwerk in Europa verdoppeln”. Flash Ventures, Capnamic Ventures und GFC investierten zuletzt 3 Millionen Euro in das Startup, das zum Start als Project District bekannt war. Mehr über everstox

Lindera
+++ Das Family Office zwei.7, hinter dem der  Karsten Wulf steckt, und Investoren “aus dem Umfeld der Rheingau Founders” investieren 6 Millionen Euro in Lindera. Das Startup aus Berlin, das 2017 von Diana Heinrichs gegründet wurde, entwickelt eine digitale Bewegungsanalyse, die unter anderem das Sturzrisiko von Senior:innen senken kann. “Das zusätzliche Kapital will das Team nutzen, um einen objektiven, patientenzentrierten Qualitätsstandard in der Pflege zu setzen, international zu wachsen und die Entwicklung für das Aufnahme-, Behandlung- und Entlassmanagement in Kliniken weiter voranzubringen”, teilt das Unternehmen mit.

Perfeggt
+++ Die EVIG Group, Stray Dog Capital, Good Seed Ventures, E²JDJ, Tet Ventures und Shio Capital sowie Godo Röben, Frank Kühne, Fredrik Jung Abbou und Ludwig Cramer-Klett investieren 2,5 Millionen Euro in Perfeggt. Das Berliner Food-Unternehmen, das von kisura-Gründerin Tanja Bogumil, glispa-Gründer Gary Lin und Bernd Becker gegründet wurde, setzt auf eine flüssige Ei-Alternative, die wie Rührei oder Omelette in der Pfanne gebraten werden kann. Mit dem frischen Kapital möchte “das Unternehmen in den nächsten Monaten zusätzliche Mitarbeiter:innen in Berlin und an seinem Forschungs- und Entwicklungsstandort im Emsland einstellen, intensive Forschungs- und Entwicklungsarbeit betreiben sowie die Markteinführung ab 2022 von Perfeggt in Deutschland, Österreich und der Schweiz vorbereiten”.

ABC Doc
+++ Der russische Geldgeber Impulse und von mehrere Business Angels investieren 500.000 Euro in ABC Doc. Das LegalTech-Startup aus Berlin, das von Vladislav Pinskij und Marina Guseva gegründet wurde, hilft seinen Nutzer:innen dabei, amtliche Schreiben zu verstehen und sie zu beantworten. “Das Team hat basierend auf seinen Erfahrungen aus der Rechtsberatung für Einwanderer und seinen Erfahrungen mit KI-Technologien zur Textanalyse eine App kreiert, die den Inhalt eines Schreibens analysiert und einschätzt, ob für den Empfänger Handlungsbedarf besteht: Muss er antworten, Widerspruch einlegen oder zahlen, muss ein Jurist hinzugezogen werden?”, teilt das Unternehmen mit.

VENTURE CAPITAL

Greenfield One
+++ Der Hamburger Krypto-Investor Greenfield One, der insbesondere in Unternehmen rund um die Themen Blockchain und DeFi-Anwendungen investiert, verkündet das Closing seines dritten Fond. Im Topf sind diesmal 160 Millionen Dollar. Erst Ende des vergangenen Jahres verkündet der Krypto-Fonds das First Closing seines zweiten Fonds (50 Millionen Euro). “Dieser wurde dann frühzeitig abgeschlossen, da es bereits nach den ersten Investments zu signifikanten Wertsteigerungen im Portfolio kam”, teilt der Geldgeber mit. Hinter Greenfield One stecken Sascha Samadi, Gründer von Apprupt, und Sebastian Blum, ehemals Active Venture Partners und T-Venture. Greenfield One investiert in der Regel zwischen 500.000 und 1,5 Millionen Dollar.

Newsletter: Über neue Startups berichten wir zuerst in unserem Startup-Radar-Newsletter. Der Newsletter erscheint einmal pro Woche und stellt junge Startups vor, die noch nicht jeder kennt. Den Newsletter gibt es aber nur im kostenpflichtigen Abo. Jetzt 30 Tage kostenlos testen.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

#abc-doc, #acton-capital, #aktuell, #berlin, #capnamic-ventures, #everstox, #flash-ventures, #food, #global-founders-capital, #greenfield-one, #impulse, #legaltech, #lindera, #logistik, #munchen, #perfeggt, #venture-capital, #zwei-7

#DealMonitor – Razor Group steigt zum Unicorn auf – Helsing bekommt 100 Millionen – Clark übernimmt finanzen Group (und wird zum Einhorn)


Im aktuellen #DealMonitor für den 9. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Razor Group
+++ Investoren wie Fortress Investment Group, 468 Capital, Victory Park Capital, Presight Capital, Blackrock, Jebsen Capital, Redalpine und Global Founders Capital (GFC) investieren 125 Millionen US-Dollar in die Berliner Razor Group. Im Zuge der Investmentunde erreicht das Unternehmen eine Bewertung von mehr als 1 Milliarde Dollar und somit Unicorn-Status – siehe TechCrunch. Die Razor Group, 2020 von Tushar Ahluwalia und Jonas Diezun gegründet, kauft – wie das große Vorbild Thrasio – profitable Amazon-Händler und führt deren Geschäfte weiter. BlackRock und Victory Park Capital (VPC) sowie die Altinvestoren investiert zuletzt en 400 Millionen US-Dollar – gemeint ist eine Fremd- und Eigenkapitalfinanzierung – in den Amazon-Shop-Aufkäufer Razor Group. “Which was $375 million of debt for acquisitions, and $25 million in equity”, heißt es im Artikel zur Investmentrunde. Zuvor flossen bereits 70 Millionen US-Dollar in die junge Razor Group, die derzeit rund 300 Mitarbeiter:innen beschäftigt. Mehr über die Razor Group

Helsing
+++ Spotify-Gründer Daniel Ek investiert via Prima Materia 100 Millionen US-Dollar in Helsing.   Das junge Münchner Unternehmen, das 2021 von Torsten Reil, Niklas Köhler und Gundbert Scherf gegründet wurde, setzt auf “Artificial Intelligence to serve our democracies”. Konkret soll das Unternehmen etwa Soldat:innen dabei zu helfen, Gefechtslagen einzuschätzen oder militärische Ziele auszuwählen – wie das Handelsblatt schreibt. Die Software soll etwa Muster hinter Daten aus Kameras, Wärmebildern, Radardaten und anderen Sensoren erkennen können. Die zalando Macher Robert Gentz und Rubin Ritter investieren gemeinsam mit Lansdowne Partners zuvor bereits in Helsing. “The new funding will be used to grow the team of over 70 (so far), and accelerate product and delivery. It also means Helsing is claiming a valuation north of €400 million”, berichtet TechCrunch zum Investment.

Comgy
+++ Swiss Life Asset Managers, Rivus Capital, Bonventure, SIGNA, EWE, Momeni und Verve Ventures investieren 25 Millionen Euro in Comgy, Das Berliner Startup positioniert sich als “Anbieter digitaler Messdienstlösungen für die Wohnungs- und Energiewirtschaft”.  “Dabei agiert das Unternehmen als eigener Full-Service Messdienst und bietet das Comgy OS als white-label SAAS Lösungen an. Letzteres ermöglicht Immobilienunternehmen und Energiewirtschaft, moderne Messdienstlösungen eigenständig anzubieten”, teilt das Unternehmen mit. Comgy, 2017 von Ruben Haas (früher mbrace und Hitfox), Lukas Krauter und Simon Stürtz gegründet, beschäftigt derzeit 60 Mitarbeiter:innen. Mehr über Comgy

Fairsenden 
+++ Die Logistik-Kenner Navid Thielemann und Christian Flick investieren gemeinsam mit weiteren Investoren 4 Millionen Euro in Fairsenden. Das Logistik-Startup, das 2019 von Markus Schwarz gegründet wurde, positioniert sich als emissionsfreier Zustelldienst für die letzte Meile. “Kunden können in Online-Shops bei der Versandart mit Fairsenden die Zustellzeit direkt frei wählen und kriegen ihre Bestellung pünktlich und klimaneutral biszur Haustüre oder Ort ihrer Wahl geliefert”, heißt es zum Konzept.

doQtor 
+++ Rose Bikes-Geschäftsführer Marcus Diekmann und BabyOne-Gesellschafter Jan Weischer investieren in doQtor. Das Startup aus Köln, das 2020 von Benjamin Schwarz gegründet wurde, möchte die “psychische Gesund­heit von Angestellten fördern”. Nach einer digitalen Erstberatung “erfolgt ein Vermittlungsvorschlag für eine Begleitung und Behandlung vor Ort”. Das junge Unternehmen möchte so “nicht nur Mitarbeiter:innen entlasten und Unternehmen stärken, sondern auch auf gesellschaftlicher Ebene die Enttabuisierung von psychischen Belastungen vorantreiben”.

Trackbar
+++ Reflex Capital, AISI und aaia Vorstandsmitglied Gernot Singer investieren 450.000 Euro in Trackbar. Das junge Fitness-Startup, das von Stefan Schade, Lukas Butt und Stephan Glauninger gegründet wurde, analysiert und digitalisiert mit einem Sensor Kraftübungen – und zwar “vom Home-Workout bis zum Fitnessstudio”. Neben Kunden und Kundinnen sind dabei auch Trainer*innen und Fitnessstudios Zielgruppe der Jungfirma aus Wien.

Timly
+++ Mehrere Business Angels investieren eine sechsstellige Summe in Timly. Das Startup aus Zürich, das 2020 von Philipp Baumann und Fitim Mehmeti gegründet wurde, setzt auf eine Cloud-basierte Software, “die es Unternehmen erlaubt, ihr Inventar zentral und effizient zu verwalten”. Unternehmen wie Siemens, Sodastream und Westenergie setzen bereits auf Timly.

MERGERS & ACQUISITIONS

finanzen Group
+++ Der 2015 gegründete Versicherungsmanager Clark übernimmt die finanzen Group, die mit finanzen einen Versicherungsvergleich, der seit 2014 am Start ist. “Clark erwirbt die finanzen Group über einen Anteilstausch mit Allianz X, die dadurch zum größten Minderheitsgesellschafter von Clark wird. Die Transaktion macht Clark gleichzeitig zum Unicorn und einem der größten Insurtechs der Welt.”, teilt das Unternehmen mit. Eldridge and Kreos sowie Altinvestoren wie White Star Capital, Tencent und Yabeo “stellten das Kapital für den Kaufpreis, der zusätzlich zum Anteilstausch gezahlt wurde”. Details nennt das Unternehmen leider nicht. Clark sammelte in den vergangenen Jahren mehr als 100 Millionen Euro ein – unter anderem von Tencent, Finleap, White Star Capital und Yabeo. Bei der letzten Investmentrunde soll Clark mit 290 bis 400 Millionen US-Dollar bewertet worden sein – siehe FinanceFWD. Über  350 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Clark. Im Frühjahr hatten wir Clark-Gründer Christopher Oster im Podcast zu Gast. Mehr über Clark

appful
+++ Das Content-Unternehmen Wakeup Media und die  Wiener Marketingagentur Wordsmattr übernehmen appful. Das Unternehmen, das 2015 von den damals 18-Jährigen Oskar Neumann und Jürgen Ulbrich gegründet wurde, hilft Content-Publishern und Unternehmen ihre Inhalte “in Form von einer modernen und schnellen mobilen App in den App Store zu bringen”. Zu den Kunden der jungen Firma gehörte in der Vergangenheit unter anderem auch der jetzige Käufer Wakeup Media. Der Kaufpreis ist nicht bekannt.

Outbank
+++ Das Unternehmen FP Finanzpartner, ein Finanzberatungsunternehmen, übernimmt die Banking-App Outbank. “Das gesamte Outbank-Team hat sich entschieden, geschlossen zur Outbank GmbH zu wechseln. Das Kernteam hat über 10 Jahre Outbank-Erfahrung und tiefe technische Entwicklungskompetenz in diesem spezifischen APP-Bereich”, heißt es in der Presseaussendung. Outbank rutschte Ende September 2017 in die Insolvenz. Outbank scheiterte zuvor mit dem Versuch, kostenpflichtige Abonnements zu verkaufen. Danach wanderte das Finanz-Startup unter das Dach von aboalarm bzw. Verivox.

Newsletter: Über neue Startups berichten wir zuerst in unserem Startup-Radar-Newsletter. Der Newsletter erscheint einmal pro Woche und stellt junge Startups vor, die noch nicht jeder kennt. Den Newsletter gibt es aber nur im kostenpflichtigen Abo. Jetzt 30 Tage kostenlos testen.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

#468-capital, #aisi, #aktuell, #appful, #berlin, #blackrock, #bonventure, #clark, #comgy, #doqtor, #ewe, #fairsenden, #finanzen-group, #fintech, #fortress-investment-group, #fp-finanzpartner, #global-founders-capital, #helsing, #insurtech, #jebsen-capital, #koln, #logistik, #momeni, #munchen, #outbank, #presight-capital, #prima-materia, #razor-group, #redalpine, #reflex-capital, #rivus-capital, #signa, #swiss-life-asset-managers, #timly, #trackbar, #unicorn, #venture-capital, #verve-ventures, #victory-park-capital, #wakeup-media, #wien, #wordsmattr, #zurich

#Zahlencheck – Verluste bei sennder steigen auf 9,1 Millionen


Das Berliner Unicorn sennder legt neue Unternehmenszahlen vor – und zwar den Jahresabschluss zum Geschäftsjahr 2019. Das Logistik-Startup, das 2015 von Julius Köhler, Nicolaus Schefenacker und David Nothacker gegründet wurde, sammelte in den vergangenen Jahren rund 350 Millionen US-Dollar ein – unter anderem von Baillie Gifford, Hedosophia, Accel, Lakestar, HV Capital, Project A und Scania. Die Bewertung von sennder lag zuletzt bei 1,1 Milliarden Dollar.

Das Unternehmen erwirtschaftete im Berichtszeitraum ein Rohergebnis in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro – nach etwa 1,2 Millionen im Jahr zuvor. Der Jahresfehlbetrag stieg gleichzeitig von 2,7 Millionen auf 9,1 Millionen. “Insgesamt schätzt die Geschäftsführung die Geschäftsentwicklung des Unternehmens im Jahr 2019 als zufriedenstellend ein, auch wenn das Unternehmen aufgrund seiner Wachstumsstrategie, wie geplant, einen Jahresfehlbetrag verzeichnet hat”, teilt die Jungfirma mit. Insgesamt kostete der Aufbau von sennder bisher rund 12,9 Millionen.

Für das bereits abgelaufene Jahr 2020 plante das Unternehmen im Jahresabschluss für 2019 mit noch höheren Verlusten: “Das Unternehmen wird seinen Wachstumskurs im Jahr 2020 fortsetzen und seinen Mitarbeiterstamm ausbauen. Wir erwarten daher, dass ein gesteigertes Umsatzwachstum mit einer leichten Verschlechterung des Rohertrags fortgeführt wird. Aufgrund des genannten Wachstums rechnet das Unternehmen mit einem Anstieg des Jahresfehlbetrages für das kommende Geschäftsjahr”.

Im Geschäftsjahr 2019 beschäftigt sennder durchschnittlich 132 Mitarbeiter, nach 59 Mitarbeiter:innen im Vorjahr. Die Personalkosten der Jungfirma stiegen dabei von 3,6 Millionen auf 1auf 6,3 Millionen. Mit den bisherigen Investmentrunden war und ist das Unternehmen aber auch in den kommenden Jahren finanziell weiter extrem gut aufgestellt, um weiter voll und ganz auf Wachstum zu setzen.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2019

* Das Geschäftsjahr 2019 war ein weiteres bedeutendes Jahr für das Unternehmen, da die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um 155% stiegen und ein Joint Venture zusammen mit der “Poste Italiane” in Italien eingegangen wurde. Der EBITDA-Verlust stieg um 6,2 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr, was weitestgehend auf zusätzliche Kosten im Zusammenhang mit der Wachstumsstrategie des Unternehmens (insbesondere Personal- und sonstige betriebliche Kosten) zurückzuführen ist.
* Das Rohergebnis stieg deutlich von 1.245 TEUR im Jahr 2018 auf 2.486 TEUR im Jahr 2019. Der Hauptgrund für diesen Anstieg war die allgemeine Expansion des Geschäfts.
* Insgesamt schätzt die Geschäftsführung die Geschäftsentwicklung des Unternehmens im Jahr 2019 als zufriedenstellend ein, auch wenn das Unternehmen aufgrund seiner Wachstumsstrategie, wie geplant, einen Jahresfehlbetrag verzeichnet hat.
* Das Unternehmen hat im Jahr 2019 zwei Finanzierungsrunden (Series B und C) in Höhe von insgesamt 77,1 Mio. EUR erfolgreich abgeschlossen. Zum 31. Dezember 2019 belief sich der Finanzmittelbestand des Unternehmens auf 56,5 Mio. EUR, wodurch das Unternehmen über eine hohe Liquidität verfügt, um das mittelfristig geplante weitere Wachstum des Unternehmens zu finanzieren.
* Das Eigenkapital erhöhte sich um 68.029 TEUR auf 77.248 TEUR infolge der im Geschäftsjahr erfolgreich durchgeführten Finanzierungsrunden des Unternehmens. Zum 31. Dezember 2019 belief sich die Eigenkapitalquote des Unternehmens auf rd. 86 %.
* Die Gesellschaft hat im ersten Halbjahr 2020 ein Wandeldarlehen in Höhe von 14 Mio. EUR aufgenommen. Die Darlehen sowie die vereinbarten Darlehenszinsen können im Falle einer zukünftigen Eigenkapital-Finanzierungsrunde in Anteile umgewandelt werden.
* Das Unternehmen wird seinen Wachstumskurs im Jahr 2020 fortsetzen und seinen Mitarbeiterstamm ausbauen. Wir erwarten daher, dass ein gesteigertes Umsatzwachstum mit einer leichten Verschlechterung des Rohertrags fortgeführt wird. Aufgrund des genannten Wachstums rechnet das Unternehmen mit einem Anstieg des Jahresfehlbetrages für das kommende Geschäftsjahr.
* Im Zeitraum von Ende des ersten bis Mitte des zweiten Quartals 2020 haben wir leicht unterhalb der für diesen Zeitraum geplanten Aufträge verzeichnet. Wir rechnen zwar kurzfristig wieder mit steigenden Umsatzzahlen, gehen aber ebenfalls davon aus, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen der aktuellen Corona-Pandemie für die Speditionsbranche und die Gesamtwirtschaft weiter andauern werden
* Unter dieser Prämisse erwartet das Unternehmen für das Jahr 2020 ein Rohergebnis von etwa 2,2 Mio. EUR sowie ein Umsatzwachstum im Vorjahresvergleich von rd. 8%.

sennder im Zahlencheck

2019: 2,5 Millionen Euro (Rohergebnis); 9,1 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2018
: 1,2 Millionen Euro (Rohergebnis); 2,7 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2017: 792.226 Euro (Jahresfehlbetrag)
2016: 285.786 Euro (Jahresfehlbetrag)

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): sennder 

#aktuell, #berlin, #logistik, #sennder, #unicorn, #zahlencheck

#Interview – “Wir haben schnell gelernt, dass es auf jedes Detail ankommt”


Das Berliner Startup Warehousing1, das 2018 von Nico Szeli, Nils Aschmann und Fabian Sedlmayr in München gegründet wurde, positioniert sich als “Fulfillment-Service für schnell wachsende E-Commerce-Unternehmen”. Investoren wie HV Capital, Base10 Partners, Discovery Ventures (Jan Deepen und Stefan Jeschonnek) sowie sennder-Gründer David Nothacker, Nicolaus Schefenacker und Julius Köhler investierten bereits eine siebenstellige Summe in das Logistik-Unternehmen.

Derzeit arbeiten rund 40 Mitarbeiter:innen für Warehousing1. “Wir haben ein Partnernetzwerk aufgebaut, das 500 Partner und 850 Logistikstandorte in Deutschland und Europa umfasst. Wir haben bereits für über 400 Kunden ideale Logistiklösungen umsetzen können – ein bedeutender Teil davon junge, schnell wachsende D2C-Brands. Unser Jahresumsatz liegt aktuell im unteren achtstelligen Bereich”, sagt Gründer Aschmann.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht der Warehousing1-Macher außerdem über Haustüren, LKW-Fahrer und Technologie.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Warehousing1 erklären?
Wenn Marken und Händler ihre Waren über das Internet verkaufen, müssen diese am Ende beim Kunden, der online eine Bestellung aufgibt, an der Haustür ankommen. Diese Waren werden in der Regel in einem Lager aufbewahrt und sortiert. Sobald eine Bestellung eingeht werden diese Waren entsprechend zusammengestellt, mit Dokumenten und Versandlabels versehen und gut verpackt, um dann am Ende an den Versanddienstleister übergeben zu werden. All diese Schritte von der Lagerung bis zum Versand übernehmen wir als Dienstleistung für diese Unternehmen und wickeln sie über ein Netzwerk aus Lagern und Logistikern deutschland- und europaweit ab. Das Besondere ist dabei, wie einfach und schnell dieser Prozess auf unserer Plattform abläuft. Alles wird dabei über unsere zentrale Warehousing1-Plattform gesteuert und überwacht und unsere Kunden können sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren, während wir ihnen den Rücken freihalten.

Hat sich das Konzept, das Geschäftsmodell, in den vergangenen Jahren irgendwie verändert?
Als wir mit Warehousing1 starteten, hatten wir einen recht breite Ausrichtung und wollten im ersten Schritt als allgemeine Plattform für Lagerlogistik funktionieren. Über uns und unser Netzwerk konnten Kunden also nicht nur E-Commerce-Fulfillment betreiben, sondern auch Projekte im Bereich der Kontraktlogistik oder Zwischenlagerungen etwa bei saisonalen Bedarfsspitzen umsetzen. Durch die Corona-Krise und dem daraus resultierenden E-Commerce-Boom haben wir unser Geschäftsmodell weiterentwickelt. Wir bieten zwar immer noch einfaches Lagergeschäft an. Der Fokus liegt aber vollständig auf Fulfillment-Services für schnell wachsende E-Commerce-Unternehmen. Das macht schon heute einen Großteil unseres Geschäfts aus.

Wie genau funktioniert euer Geschäftsmodell?
Wir berechnen keine Setup-Gebühren und auch die Anbindung verschiedener Systeme wie Shops oder Marktplätze ist kostenfrei inklusive. Kunden, die ihre Versandlogistik über unsere Plattform und mit unserem Netzwerk umsetzen, zahlen nur für jede Sendung, die versendet wird eine Gebühr (Pay-per-Use-Modell). Diese umfasst die vollständige Abwicklung der Bestellung im Lager inklusive Verpackung, die Nutzung unserer Software und in der Regel auch den Versand mit dem gewünschten Paketdienstleister. Zusätzlichen Umsatz machen wir mit der Abwicklung von LKW-Transporten der Produkte in das Lager oder auch vom Lager in den stationären Handel, falls über diesen zusätzlich verkauft wird. In Zukunft wollen wir immer mehr Dienstleistungen über unsere Plattform anbieten, um unsere Kunden vollumfänglich dabei zu unterstützen, ihr maximales Wachstumspotenzial auszuschöpfen.

Die Corona-Krise traf die Startup-Szene zuletzt teilweise hart. Wie habt ihr die Auswirkungen gespürt?
Wie nahezu alle Unternehmen haben wir eine auf vielen Ebenen außergewöhnliche Zeit hinter uns. Unser verstärkter Fokus auf E-Commerce-Logistik hat uns einen starken Schub verschafft. Wir sind von um die 10 Mitarbeitern Anfang der Krise auf knapp 40 Mitarbeiter gewachsen. Viele von ihnen haben wir erst nach mehreren Monaten zum ersten Mal persönlich kennenlernen können. Gerade für ein Startup, das stark von der Kultur, Dynamik und dem persönlichen Miteinander in einem jungen Team lebt, ist das natürlich eine große Herausforderung. Das Team hat diese Zeit aber extrem gut gemeistert, worauf wir Gründer auch sehr stolz sind. Nichtsdestotrotz sind wir sehr froh, dass sich jetzt nach und nach wieder Normalität einstellt.

Wie ist überhaupt die Idee zu Warehousing1 entstanden?
Meine Mitgründer Fabian und Nico habe ich während unseres Studiums an der WHU kennengelernt. Dort sind wir im zweiten Studienjahr in eine gemeinsame WG gezogen. Wir leben übrigens auch nach mehreren Jahren hier in Berlin weiterhin zusammen. Wir haben bereits in unserer Studenten-WG oft mit dem Gedanken gespielt, zusammen ein Startup zu gründen – gerade an der WHU kommt man mit dem Thema oft in Berührung. Ich hatte mich außerdem während meines Studiums auf Logistik konzentriert und auch bei einem Chemiekonzern und in der Beratung in dem Bereich gearbeitet. Aus der negativen Erfahrung mit verschiedenen sehr statischen und ineffizienten Lagerlogistik-Setups entstand dann die konkrete Idee, eine Plattform für skalierbare und flexible Lagerlogistik-Lösungen zu entwickeln.

Wie hat sich Warehousing1 seit der Gründung entwickelt?
Wir haben gerade unseren dritten Geburtstag gefeiert. Als wir anfingen, waren es nur wir drei Gründer. Inzwischen haben wir um die 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – und wir wachsen weiter rasant. Wir haben ein Partnernetzwerk aufgebaut, das 500 Partner und 850 Logistikstandorte in Deutschland und Europa umfasst. Wir haben bereits für über 400 Kunden ideale Logistiklösungen umsetzen können – ein bedeutender Teil davon junge, schnell wachsende D2C-Brands. Unser Jahresumsatz liegt aktuell im unteren achtstelligen Bereich.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?
Ganz am Anfang ist uns auf jeden Fall der ein oder andere, teils auch sehr lustige, Fauxpas passiert. Einmal rief ein aufgebrachter LKW-Fahrer an und fragte, wo er denn jetzt bitte mitten in einem Berliner Wohngebiet die Ware abladen solle, es sei weit und breit kein Lager zu finden. Es stellte sich heraus, dass er tatsächlich die Adresse unseres damaligen Kreuzberger Büros und nicht des Tempelhofer Standorts eines unserer Partner angefahren hatte. Dadurch haben wir schnell gelernt, dass es auf jedes Detail ankommt. Wir übernehmen Dienstleistungen für sehr anspruchsvolle Geschäftskunden und wollen uns gleichzeitig in einer alteingesessenen Branche beweisen. Da müssen wir präzise, zuverlässig und hochprofessionell arbeiten.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht?
Wir haben uns als Firma und als Team ständig weiterentwickelt. Gerade in dieser Zeit, die wir gerade durchleben, ist das die Basis, um agil auf neue Entwicklungen einzugehen und immer neue Wege zu beschreiten, ohne an Tempo zu verlieren. Das gilt nicht nur für das Geschäftsmodell, Vertriebskanäle und das Branding, sondern eben auch für interne Prozesse und Abläufe, die Zusammenarbeit im Team und die Kooperation mit Partnern und weiteren Stakeholdern. Wir lernen aus jedem Erfolg und jedem Fehler und wir lernen vor allem voneinander. Das wird auch fortlaufend ein Eckpfeiler unseres Wachstums bleiben.

Wo steht Warehousing1 in einem Jahr?
Wir werden in den nächsten Monaten eine weitere Finanzierungsrunde abschließen und das neue Kapital nutzen, um unsere Teamgröße zu verdoppeln, stark in unser Produkt und in Technologie zu investieren und unser Dienstleistungsspektrum weiter zu erhöhen. Außerdem werden wir im nächsten Jahr unsere Präsenz in weiteren europäischen Märkten neben unserem Kernmarkt in Deutschland verstärken, um auch auf internationaler Ebene unseren Kunden einen noch stärkeren Schub in Sachen Effizienz und Skalierbarkeit zu geben. Dementsprechend wird das nächste Jahr extrem spannend und es gibt eine Menge zu tun. Wir freuen uns drauf!

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Shutterstock

#aktuell, #berlin, #interview, #logistik, #warehousing1

#Brandneu – 5 neue Startups: meteoIntelligence, SpeechText.AI, Avocargo, Storydive, Truckerdata.io


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

meteoIntelligence
meteoIntelligence verwendet Wetterprognosen und meteorologische Daten, um mit Hilfe von maschinellen Lernverfahren branchenspezifische Prozessgrößen vorherzusagen. Die Umsetzung soll mit einem generalisierten Vorhersagemodell gelingen, das die Welt der Meteorologie mit Data Science verknüpfen soll.

SpeechText.AI
SpeechText.AI bietet eine Software mit künstlicher Intelligenz für die Umwandlung von Sprache in Text und die Audiotranskription. Dabei soll die “Sprache-zu-Text-Konverter-Software” eine Genauigkeit von 96 % erreichen und damit fast so genau sein wie eine menschliche Transkription. 

Avocargo
Das Berliner Startup Avocargo, das von Marc Shakory Tabrizi und Matti Schurr gegründet wurde, setzt auf Cargobike-Sharing. Der Slogan dabei lautet: “Buch´ dir lieber ein Avocargo-Bike und bring´ deine Kinder dank der Sitzgurte ebenso sicher zur Kita und zum Spielplatz!”

Storydive
Storydive bietet sogenannte Audiowalks, das sind Hörspaziergänge via App. Dabei können Nutzer:innen in eine fiktionale Geschichte eintauchen und diese aus Sicht der Hauptfigur erleben. Damit will Startup unter anderem der Verlags- und Medienbranche ermöglichen, Zielgruppen auf eine neue Art zu erreichen.

Truckerdata.io
Die Jungfirma Truckerdata.io bündelt die für Berufskraftfahrer:innen wichtigen und relevanten Daten – etwa Daten zu Tank- und Rastplätzen, Reinigungsanlagen, Werkstätten sowie Informationen zu Verladern in einer App. Hinter dem Startup steckt insbesondere Sixtyone Minutes-Gründer Michael Gnamm.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Shutterstock

#aktuell, #audio, #augsburg, #avocargo, #berlin, #brandneu, #logistik, #machine-learning, #meteointelligence, #speechtext-ai, #storydive, #truckerdata-io, #waiblingen

#Brandneu – 6 neue Startups: Mistho, Bonfire, Testatio, ECOrex, edupression, Davea


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Mistho
Mistho aus Berlin, das von Maximilian Czymoch, Paolo Antonio Rossi und Shervin Panahi gegründet wurde, kümmert sich um den “Aufbau und den Vertrieb von Technologie, die den Zugriff auf und die Nutzung von Gehaltsdaten sowie anderer persönlicher Daten ermöglicht”.

Bonfire
Bonfire aus München möchte Remote Teams das Gefühl geben, sich tatsächlich einen Raum zu teilen. “Wir erreichen das, indem wir unseren Kunden ein avatarbasiertes virtuelles Büro zur Verfügung stellen, das von Onlinespielen inspiriert ist”, so die Macher von Bonfire.

Testatio
Hinter Testatio verbirgt sich eine Vokabeltestapp für Lehrkräfte. In der Selbstbeschreibung heißt es: “Testatio korrigiert einfache Fehler automatisch und du die komplexeren Fehlern. Dadurch fallen nach dem Test nur noch wenige Korrekturen an”.

ECOrex
Das junge Unternehmen ECOrex kümmert sich um den “ökologischen Versand und Transport von Paketen im innerstädtischen und regionalen Bereich”. Nachhaltiogkeit ist dabei ein wichtiges Thema: “Mit ECOrex werden Sendungen gezielt abgeholt und ohne zusätzliche Verpackung und auf ökologische Art und Weise ausgeliefert”.

edupression
edupression aus Klosterneuburg unterstützt Menschen mit Depressionen. “Im Zentrum steht ein Activity Feed – bekannt aus sozialen Netzwerken. Über den Feed werden die personalisierten, intelligenten Therapieeinheiten ausgespielt”, teilt das junge Unternehmen mit.

Davea
Bei Davea aus Mönchengladbach dreht sich alles “um die Zukunft des Einrichtens mit 3D-Technologie”. Das Gründerteam, das aus David Hussey, Peter Godulla und Derek Caroll besteht, schreibt dazu: “Wir inspirieren und unterstützen Menschen, ihre Traumräume einzurichten”.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Shutterstock

 

#aktuell, #berlin, #bonfire, #brandneu, #davea, #e-health, #e-learning, #ecorex, #edtech, #edupression, #esslingen-am-neckar, #fintech, #klosterneuburg, #logistik, #mistho, #monchengladbach, #munchen, #paderborn, #testatio, #wellness

#Interview – Ein Startup, das hilft Lieferprozese zu verbessern


Das Berliner Startup byways, das 2020 von Alexander Palffy und Simon Jordan gegründet wurde, positioniert sich als “Digital Logistics Partner”. “Fast alle Dinge, die uns umgeben, müssen bevor wir sie nutzen können, mit einem LKW an ihren Bestimmungsort gebracht werden. Es gibt Hunderttausende von Logistikunternehmen, die diese Materialien und Pakete täglich transportieren. Unser Unternehmen verbindet diese Logistikunternehmen und hilft ihnen, den Lieferprozess zu koordinieren”, erklärt Gründer Palffy das Konzept.

Rider Global, Reflex Capital, einige Angel-Investoren sowie die Altinvestoren Entrepreneur First und Venista Ventures investierten zuletzt eine siebenstellige Summe in byways. Im Interview mit deutsche-startups.de stellt byways-Macher Palffy seine Startup einmal ausführlich vor.

Wie würdest Du Deiner Großmutter byways erklären??
Fast alle Dinge, die uns umgeben, müssen bevor wir sie nutzen können, mit einem LKW an ihren Bestimmungsort gebracht werden. Es gibt Hunderttausende von Logistikunternehmen, die diese Materialien und Pakete täglich transportieren. Unser Unternehmen verbindet diese Logistikunternehmen und hilft ihnen, den Lieferprozess zu koordinieren. Unser Ziel ist es nicht nur, all diese Parteien zu verbinden, sondern auch den Transport billiger zu machen.

Welches Problem genau wollt Ihr mit byways lösen?
Hunderttausende Logistikunternehmen kämpfen heute darum, Transporte effizient und zuverlässig zu planen, zu managen und durchzuführen. Erstens müssen die Lager- und Baustellenmitarbeiter den ganzen Tag telefonieren und E-Mails schreiben, um die Lieferungen zu verwalten. Die Disposition von LKWs mit den aktuellen Prozessen ist zeitaufwändig und ineffektiv. Dies führt zu massiven Betriebs-, Kapital- und anderen Ausgaben wie Wartezeiten. Zweitens haben Spediteure fast keinen Überblick darüber, wann einer der LKWs die Lieferung an seinem Lagerort abgeschlossen hat. Oder ob das Entladen einen Tag oder eine Stunde dauert. Für Spediteure führt dies zu der Angst, Geldstrafen zu zahlen, wenn sie zu spät kommen oder in einem Lager festsitzen, was zu einem Dominoeffekt bei ihren nächsten Lieferungen führt.

Wie ist die Idee zu byways entstanden?
Ich habe mehr als sieben Jahre in Lagerhäusern und auch auf der Spediteur-Seite gearbeitet. Dabei ist mir aufgefallen, wie extrem aufwändig das Planen und Nachverfolgen von Transporten heutzutage ist. In einer Branche mit sehr geringen Margen ist das ein riesen Problem. Simon kommt aus dem Automotive Bereich und kennt sich bestens mit KI-gestützter Prozessoptimierungen aus. Zusammen haben wir uns dann die Prozessschritte einmal genau angesehen und eine Lösung entwickelt, die den Verantwortlichen an Logistik Hubs endlich ein Werkzeug in die Hand gibt, ihre Transportplanung zu optimieren.

Wie wollt Ihr Geld verdienen, also wie genau funktioniert euer Geschäftsmodell?
Wir berechnen der Abhol- und Abgabestelle, d. h. Lagerhäusern, eine monatliche Abonnementgebühr für die Nutzung unserer Lösung. Mit unserer Zeitfenster & Yard-Management Lösung können Sie Ihre Prozesse Digitalisieren, Optimieren und teilweise Automatisieren was Personal- und Logistik Standortkosten drastisch reduziert. Darüber hinaus werden sie an ein Netzwerk von Spediteuren und Lagerunternehmen angeschlossen, um die Transportkosten weiter zu senken.

Wo steht byways in einem Jahr?
Im nächsten Jahr werden wir Dutzende von mittelständischen Lager- und Transportunternehmen mit intelligenter Planung, KI-gesteuerter Optimierung und Automatisierung versorgen. Außerdem wollen wir Dutzende der besten Talente für unsere wachsenden kaufmännischen und technischen Teams einstellen.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): byways

#aktuell, #berlin, #brandneu, #byways, #interview, #logistik