#Brandneu – 6 neue Startups: Mistho, Bonfire, Testatio, ECOrex, edupression, Davea


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Mistho
Mistho aus Berlin, das von Maximilian Czymoch, Paolo Antonio Rossi und Shervin Panahi gegründet wurde, kümmert sich um den “Aufbau und den Vertrieb von Technologie, die den Zugriff auf und die Nutzung von Gehaltsdaten sowie anderer persönlicher Daten ermöglicht”.

Bonfire
Bonfire aus München möchte Remote Teams das Gefühl geben, sich tatsächlich einen Raum zu teilen. “Wir erreichen das, indem wir unseren Kunden ein avatarbasiertes virtuelles Büro zur Verfügung stellen, das von Onlinespielen inspiriert ist”, so die Macher von Bonfire.

Testatio
Hinter Testatio verbirgt sich eine Vokabeltestapp für Lehrkräfte. In der Selbstbeschreibung heißt es: “Testatio korrigiert einfache Fehler automatisch und du die komplexeren Fehlern. Dadurch fallen nach dem Test nur noch wenige Korrekturen an”.

ECOrex
Das junge Unternehmen ECOrex kümmert sich um den “ökologischen Versand und Transport von Paketen im innerstädtischen und regionalen Bereich”. Nachhaltiogkeit ist dabei ein wichtiges Thema: “Mit ECOrex werden Sendungen gezielt abgeholt und ohne zusätzliche Verpackung und auf ökologische Art und Weise ausgeliefert”.

edupression
edupression aus Klosterneuburg unterstützt Menschen mit Depressionen. “Im Zentrum steht ein Activity Feed – bekannt aus sozialen Netzwerken. Über den Feed werden die personalisierten, intelligenten Therapieeinheiten ausgespielt”, teilt das junge Unternehmen mit.

Davea
Bei Davea aus Mönchengladbach dreht sich alles “um die Zukunft des Einrichtens mit 3D-Technologie”. Das Gründerteam, das aus David Hussey, Peter Godulla und Derek Caroll besteht, schreibt dazu: “Wir inspirieren und unterstützen Menschen, ihre Traumräume einzurichten”.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Interview – Ein Startup, das hilft Lieferprozese zu verbessern


Das Berliner Startup byways, das 2020 von Alexander Palffy und Simon Jordan gegründet wurde, positioniert sich als “Digital Logistics Partner”. “Fast alle Dinge, die uns umgeben, müssen bevor wir sie nutzen können, mit einem LKW an ihren Bestimmungsort gebracht werden. Es gibt Hunderttausende von Logistikunternehmen, die diese Materialien und Pakete täglich transportieren. Unser Unternehmen verbindet diese Logistikunternehmen und hilft ihnen, den Lieferprozess zu koordinieren”, erklärt Gründer Palffy das Konzept.

Rider Global, Reflex Capital, einige Angel-Investoren sowie die Altinvestoren Entrepreneur First und Venista Ventures investierten zuletzt eine siebenstellige Summe in byways. Im Interview mit deutsche-startups.de stellt byways-Macher Palffy seine Startup einmal ausführlich vor.

Wie würdest Du Deiner Großmutter byways erklären??
Fast alle Dinge, die uns umgeben, müssen bevor wir sie nutzen können, mit einem LKW an ihren Bestimmungsort gebracht werden. Es gibt Hunderttausende von Logistikunternehmen, die diese Materialien und Pakete täglich transportieren. Unser Unternehmen verbindet diese Logistikunternehmen und hilft ihnen, den Lieferprozess zu koordinieren. Unser Ziel ist es nicht nur, all diese Parteien zu verbinden, sondern auch den Transport billiger zu machen.

Welches Problem genau wollt Ihr mit byways lösen?
Hunderttausende Logistikunternehmen kämpfen heute darum, Transporte effizient und zuverlässig zu planen, zu managen und durchzuführen. Erstens müssen die Lager- und Baustellenmitarbeiter den ganzen Tag telefonieren und E-Mails schreiben, um die Lieferungen zu verwalten. Die Disposition von LKWs mit den aktuellen Prozessen ist zeitaufwändig und ineffektiv. Dies führt zu massiven Betriebs-, Kapital- und anderen Ausgaben wie Wartezeiten. Zweitens haben Spediteure fast keinen Überblick darüber, wann einer der LKWs die Lieferung an seinem Lagerort abgeschlossen hat. Oder ob das Entladen einen Tag oder eine Stunde dauert. Für Spediteure führt dies zu der Angst, Geldstrafen zu zahlen, wenn sie zu spät kommen oder in einem Lager festsitzen, was zu einem Dominoeffekt bei ihren nächsten Lieferungen führt.

Wie ist die Idee zu byways entstanden?
Ich habe mehr als sieben Jahre in Lagerhäusern und auch auf der Spediteur-Seite gearbeitet. Dabei ist mir aufgefallen, wie extrem aufwändig das Planen und Nachverfolgen von Transporten heutzutage ist. In einer Branche mit sehr geringen Margen ist das ein riesen Problem. Simon kommt aus dem Automotive Bereich und kennt sich bestens mit KI-gestützter Prozessoptimierungen aus. Zusammen haben wir uns dann die Prozessschritte einmal genau angesehen und eine Lösung entwickelt, die den Verantwortlichen an Logistik Hubs endlich ein Werkzeug in die Hand gibt, ihre Transportplanung zu optimieren.

Wie wollt Ihr Geld verdienen, also wie genau funktioniert euer Geschäftsmodell?
Wir berechnen der Abhol- und Abgabestelle, d. h. Lagerhäusern, eine monatliche Abonnementgebühr für die Nutzung unserer Lösung. Mit unserer Zeitfenster & Yard-Management Lösung können Sie Ihre Prozesse Digitalisieren, Optimieren und teilweise Automatisieren was Personal- und Logistik Standortkosten drastisch reduziert. Darüber hinaus werden sie an ein Netzwerk von Spediteuren und Lagerunternehmen angeschlossen, um die Transportkosten weiter zu senken.

Wo steht byways in einem Jahr?
Im nächsten Jahr werden wir Dutzende von mittelständischen Lager- und Transportunternehmen mit intelligenter Planung, KI-gesteuerter Optimierung und Automatisierung versorgen. Außerdem wollen wir Dutzende der besten Talente für unsere wachsenden kaufmännischen und technischen Teams einstellen.

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#Brandneu – 5 neue Startups: Claym+, delisch food, Digilo, Flixmow, Zero Percent


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Claym+
Über das Hamburger LegalTech Claym+ können Nutzer:innen die “komplette Schadensregulierung nach einem Verkehrsunfall digital durch nur einen Ansprechpartner schnell und umfassend abwickeln lassen”. Das Unternehmen wurde von Gordian Madsen gegründet. Claym+ war zuletzt auch in unserem Pitch-Podcast zu Gast.

delisch food
Das junge Unternehmen delisch food aus Berlin liefert “100% biozertifizierte Gerichte direkt an die Haustür”. Hinter dem Startup, das auf das Ghost Kitchen-Prinzip setzt, stecken insbesondere Greentech Festival-Initiator Marco Voigt und PIN-Gründer Bernhard Klapproth.

Digilo
Das Digilo-Team bietet mehrere smarte Lager-Lösungen an – darunter Digiload. “Dank Digiload gibt es kein Risiko mehr, eine Palette in den falschen LKW zu laden”, verspricht das junge Logistikunternehmen aus München, das von Nicolas Lassal gegründet wurde.

Flixmow
Das junge Unternehmen Flixmow aus Karlsruhe vermietet Mähroboter. Das Konzept der Jungfirma, die von Etienne Seitz gegründet wurde, ist simpel: “Wir bieten unseren Kunden einen Mäh-Service durch vollautonome Mähroboter zu einem fixen, monatlichen Preis an”.

Zero Percent
Das Jungunternehmen Zero Percent aus München bündelt in aktuell sieben Kategorien Produkte mit jeweils 0%-Alkohol, 0%-Milchprodukten, 0%-Gluten, 0%-Pestiziden, 0%-Zucker, 0%-Fleisch bis hin zu 0%-Mikroplastik. Gegründet wurde der Online-Shop von Aman Gupta.

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#Brandneu – 5 neue Startups: FlowFox, 1Komma5, Moonshot Mission, Tada Ramen, PlantBase


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FlowFox
Das Hamburger Startup FlowFox, hinter der unter anderem Seriengründer Patrick Pehmöller steckt, positioniert sich als “All-in-one Import Automation Platform”. Die Jungfirma möchte vor allem Reedereien helfen, “manuelle Arbeitszeit und unnötige Kosten zu sparen” und damit zusätzliche Umsatzkanäle ermöglichen.

1Komma5
Der ehemalige Tesla-Deutschlandchef Phillipp Schröder möchte mit 1Komma5 einen “One-Stop-Shop” für Vertrieb, Installations- und Serviceleistungen rund um Solar, Stromspeicher und Ladeinfrastruktur schaffen. Das Startup möchte dabei Know How selbst einkaufen, indem es Mehrheitsbeteiligungen an Fachbetrieben erwirbt.

Moonshot Mission
Mooonshot Mission bringt sich als “Spendenplattform für die vielversprechendsten Projekte der Welt” in Stellung. Dabei setzen die Berliner auf “Erkenntnisse des Wirtschaftsnobelpreises, um den effektivsten Organisationen der Welt eine Stimme zu geben”. Moonshot Mission war zuletzt auch in unserem Pitch-Piodcast zu Gast.

Tada Ramen
Tada Ramen aus Lampertheim setzt auf Ramen, also japanische Nudelsuppen, im Glas. “Mit unseren Tada Ramen bringen wir Ramen in Restaurantqualität überall hin, mit Gelinggarantie schnell und einfach”, schreiben die Macher:innen. Das Food-Startup wurde von Jessica und Matthias Bruckhoff gegründet.

PlantBase
PlantBase möchte mit handgemachten, tierversuchsfreien und plastikfreier Naturkosmetik ein Statement gegen Massenproduktion und Kunststoffverpackungen setzen. Das Jungunternehmen aus Hannover setzt zudem auf innovative Verpackungen.

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DoorDash vor Einstieg bei Gorillas – ServiceNow übernimmt Swarm64 – Pliant bekommt Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 6. August werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTSUCHE

Gorillas 
+++ Der US-Lieferdienst DoorDash plant einen Einstieg beim Flash-Supermarkt Gorillas – siehe Financial Times. Zuletzt gab es im Wochentakt neue (geplante) Investmentneuigkeiten rund um das junge Berliner Startup, das zuletzt 240 Millionen Euro einsammeln konnte und zum Unicorn aufgestiegen ist. Sifted berichtet zudem von der Möglichkeit eines Verkaufs an DoorDash, sogar das schlimme Wort FireSale fällt dabei. “Two sources told Sifted that the Berlin-based startup was expecting to raise at a $2.5bn valuation, which is far below the $6bn that it had previously been aiming for”, heißt es im Artikel. Im Insider-Podcast hatten wir zuletzt von der Möglichkeit einer kleineren internen Investmentrunde bei Gorillas berichtet. Teilweise suchte die Jungfirma zuletzt 1 Milliarde an neuen Investorengeldern. Mehr über Gorillas

INVESTMENTS

Pliant
+++ Der Geldgeber Alstin und der Frühphasen-Geldgeber seed + speed Ventures, hinter denen jeweils TV-Löwe Carsten Maschmeyer steckt, sowie main incubator (Commerzbank) und das österreichische Family Office Saber investieren 5,5 Millionen Euro in Pliant – siehe Gründerzene. Das Berliner FinTech, das von Malte Rau und Fabian Terner gegründet wurde, setzt wie Brex und Moss auf Firmenkreditkarten. Das FinTech verspricht seinen Kunden sogar “die neuste Generation von Firmenkreditkarten, die sich perfekt an Ihre Geschäftsprozesse und Bedürfnisse anpassen”.

byways 
+++ Rider Global, Reflex Capital, einige Angel-Investoren sowie die Altinvestoren Entrepreneur First und Venista Ventures investieren eine siebenstellige Summe in byways. Das Berliner Startup, das 2020 von Alexander Palffy und Simon Jordan gegründet wurde, positioniert sich als “Digital Logistics Partner”. Zum Konzept heißt es: “byways is providing SaaS solutions to warehouse staff and carrier companies to further optimize the inbound and outbound logistics. Additionally, byways is decreasing the cost of deliveries and increasing reliability and transparency in the whole process of order fulfillment”.

MERGERS & ACQUISITIONS

Swarm64
+++ Das amerikanische Techunternehmen ServiceNow übernimmt Swarm64. “Mit der Akquise von Swarm64 erweitert ServiceNow nicht nur seinen Pool an erfahrenen Datenbanktechnikern – sie stellt auch eine bedeutende Investition in Open Source dar. Die auf Open Source basierende Datenbanktechnologie von Swarm64 ist hervorragend für große Datensätze geeignet, sodass unsere Kunden ihre umfangreichen Datentransaktionen verwalten und anspruchsvolle Analysen in Echtzeit ausführen können, um die unternehmensweiten Einblicke zu gewinnen, die sie brauchen”, teilt das Unternehmen mit. Swarm64bietet eine Hardware- und Software-Lösung, die Datenbanken beschleunigen soll. Eivind Liland, Thomas Richter und Alfonso Martínez haben Swarm64 2013 im Inkubator der Berliner Humboldt-Universität gegründet. Intel Capital, Investinor, Alliance Venture und Target Partners investieren zuletzt 12,5 Millionen US-Dollar in das deutsch-norwegische Daten-Startup.

Lana Labs
+++ Das amerikanische Unternehmen Appian, das sich um Geschäftsautomatisierung kümmert, übernimmt die HPI-Ausgründung Lana Labs. Die Jungfirma setzt auf die KI-gestützte Analyse von Geschäfts- und Produktionsprozessen. Das Berliner Startup, das 2016 von Karina Buschsieweke und den zwei HPI-Alumni Thomas Baier und Rami-Habib Eid-Sabbagh gegründet wurde, erhielt in den vergangenen Jahren von Capnamic Ventures, WestTech Ventures und main incubator finanzielle Unterstützung.

VENTURE CAPITAL

Schenker Ventures
+++ Der Logistikkonzern DB Schenker legt mit Schenker Ventures einen Investmentableger für “Innovationen in der Logistik” auf. “Schenker Ventures wird die bestehenden Corporate-Venture-Aktivitäten und verknüpfte Investitionen von DB Schenker bündeln und ausbauen. Zusätzlich wird Schenker Ventures gemeinsam mit der Berliner Agentur MVP Factory ein Venture Studio schaffen, das unternehmerische Freiheiten und die Stärke eines etablierten globalen Partners kombiniert”, heißt es in der Presseaussedung. Schenker Ventures wird von Patric Hoffmann geführt.

mantro
+++ Die Bayerische Beteiligungsgesellschaft (BayBG) steigt im Rahmen einer stillen Beteiligung (Mezzanine) beim Company Builder mantro ein. mantro unterstützt mittelständische Unternehmen und Konzerne bei der Entwicklung von neuen Digital-Geschäftsmodellen. Hierzu gründet mantro gemeinsam mit einem Industriekunden im Rahmen eines Joint Ventures ein neues Unternehmen.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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#Brandneu – 5 neue Startups: voilà, Circly, The Muse Club, stadtfix, Deutsch Express


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voilà
Das Berliner Startup voilà bringt seinen Nutzer:innen Restaurants nach Hause – bundesweit. Das Motto dabei lautet “Home Fine Dining”. In der Eigenbeschreibung heißt es: “Wir verbinden die besten Köche und Food Lover, um eine gehobene kulinarische Inhouse-Erfahrung zu Hause zu ermöglichen”

Circly
Das junge Unternehmen Circly, das von Eric Weisz, Armin Kirchknopf und Bernhard Lutzer gegründet wurde, entwickelt einen simplen KI-Baukasten für die Absatzplanung, der es auch kleinen Unternehmen ermöglicht, individuelle KI-Algorithmen ohne Programmierungskenntnisse selbst zu erstellen.

The Muse Club
Mit The Muse Club haben Larissa Schmid und Sophia Wittrock, die zuvor schon jesango gegründet haben, eine “nachhaltige D2C-Fashion-Brand” ins Leben gerufen. “Die Marke steht für Female Empowerment, nachhaltige und faire Produktion”, teilen die Gründerinnen mit.

stadtfix
Das Bonner Startup stadtfix kümmert sich um “eine taggleiche Lieferung jeglicher Produkte aus dem stationären Einzelhandel” direkt vor die Haus seiner Kunden. Ins Leben gerufen wurde die Jungfirma von Louis Deffor und Puya Heidarian, die mit.circollo schon eine Plattform für Gründer gestartet haben.

Deutsch Express
Das Team hinter Deutsch Express möchte “Zuwandernde, Behörden sowie staatliche Institutionen und Dienstleistende durch eine Plattform miteinander vernetzen” und so Migration und Integration erleichtern. Das Startup aus Hannover wurde von Irfan Malik, Mariyam Malik und Zulqarnain Sheikh gegründet.

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#Brandneu – 6 neue Startups: Filics, nuclicore, Boxlab, imotana, palamo, be+


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Filics
Filics aus München entwickelt ein fahrerloses Transportsystem für den Logistikbereich. “Zwei mechanisch nicht verbundene Kufen fahren unabhängig voneinander in Euro-Paletten ein, heben diese an und verfahren die Ladung auf direktem Wege personensicher und digital steuerbar”, teilt das Startup mit.

nuclicore
Bei nuclicore handelt es sich um eine No-Code Versicherungssoftware. Mit dieser können Versicherungsunternehmen – ohne eine Zeile Code zu schreiben- ihre eigenen maßgeschneiderten Software-Applikationen erstellen. Das Startup aus Frankfurt am Main wuerde von Eberhard Riesenkampff und Anel Bejtovic gegründet.

Boxlab
Die Jungfirma Boxlab, eine Ausgründung aus dem BASF-Inkubator Chemovator, optimiert Etiketten- und Packmittelprozesse in den Bereichen Beschaffung, Lagerung, Handling und Entsorgung. Das Unternehmen wurde von Mischa Feig und Lisa Raschke gegründet.

imotana
imotana kann sich jeder seine eigenen Fußballschuhe designen. “Um einen perfekten Fit der Fußballschuhe zu erreichen, werden die Schuhe genau auf einen 3D-Scan der Fu?ße des Spielers angepasst”, schreibt das Startup. Hinter dem Unternehmen stecken Benjamin Dorsch und T1TAN-Macher Matthias Leibitz.

palamo
palamo kümmert sich um Etiketten und Verpackungen. Die Jungfirma, ein Ableger von all4labels, teilt dazu mit: “Wir begleiten Dich auf dem Weg zu Deiner perfekten Verpackung mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Materialien, nachhaltigen Optionen und zusätzlichen Design und Legal Services”.

be+
be+ aus Schwabach, das von Frank Nobis gegründet wurde, kümmert sich darum, “Benefit-Programme im Unternehmen einfach nutzbar zu machen”. Dabei verspricht die Jungfirma: “Auch aktuelle Themen – wie die Corona-Testpflicht im Unternehmen – wird digital auf der Plattform abgebildet”.

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#Offline – Das millionenschwere Logistik-Startup Fliit steht vor dem Aus


Das junge Berliner Startup Fliit, das im Segment Lebensmittel-Logistik unterwegs ist, ist insolvent und steht vor dem Aus. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Berliner Rechtsanwalt Knut Rebholz bestellt. Fliit, das konkret Transportfahrten für Lebensmittel vermittelt, wurde 2016 von Flavio Alari und Nils Hempel gegründet. Nach eigenen Angaben war die Jungfirma sogar “die einzige digitale Spedition mit Spezialisierung auf Lebensmittel”.

Investoren wie BTH Technologie Holding, b10, die Reederei Maersk, Alstin Capital, WestTech Ventures, IBB Ventures und PDV Inter-Media Venture investieren in den vergangenen Jahren rund 13 Millionen Euro in das Logistik-Unternehmen. Im Geschäftsjahr 2019 erwirtschaftete das Unternehmen einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 6,4 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es gerade einmal 3,9 Millionen. Insgesamt kostete der Aufbau von Fliit bis Ende 2019 bereits 10,3 Millionen. Damals wirkten durchschnittlich 48 Mitarbeiter:innen für das Unternehmen.

Im Jahresabschluss gibt es auch einige spannende Zeilen zum finanziellen Stand der Dinge bei Fliit: “Die Gesellschaft befindet sich derzeit in ersten erfolgversprechenden Gesprächen mit diesen über eine neue Finanzierungsrunde, die im Frühjahr 2021 stattfinden soll. Wir gehen davon aus, dass bestehende und neue Gesellschafter in Zukunft weitere liquide Mittel zur Verfügung stellen und wir weitere Finanzierungsquellen erschließen können, um ggf. eintretende Planabweichungen zu kompensieren”. Dieses Vorhaben scheint dann nicht geklappt zu haben.

Logistik-Themen waren in der deutschen Startup-Szene zuletzt ein Riesenthema. Der japanische Kapitalgeber Softbank investierte zuletzt etwa gemeinsam mit Citi Ventures und G Squared sowie Altinvestoren wie Northzone, Cherry Ventures und Unbound beachtliche 240 Millionen US-Dollar in Forto. Die Bewertung lag bei 1,2 Milliarden Euro. Die Jungfirma vermittelt Aufträge zur Container-Beförderung an Transportunternehmen. Dementsprechend kommt die Insolvenz von Fliit überraschend. Lebensmittel-Logistik dürfte im Corona-Jahr aber nicht einfach gewesen sein.

TippStartups, die 2021 bereits gescheitert sind

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Foto (oben): Fliit

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#DealMonitor – byrd sammelt 16 Millionen ein – Fernride bekommt 7,1 Millionen – adesso übernimmt Reachbird


Im aktuellen #DealMonitor für den 6. Juli werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

byrd
+++ Mouro Capital sowie Altinvestoren wie Speedinvest, Verve Ventures, Rider Global und VentureFriends investieren 16 Millionen Euro in byrd, eine E-Commerce-Lösung in Sachen Logistik. Insgesamt flossen nun schon 26 Millionen Euro in die 2016 gegründete Fulfillment-Plattform mit Sitz in Wien und Berlin. “Das Investment wird auch genutzt, um die Büros in bereits bestehenden Märkten in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Österreich zu vergrößern. Mit dem Investment soll noch dieses Jahr das Team auf 200 Mitarbeiter aufgestockt und in 2022 fünf weitere Kernmärkte in Europa erschlossen werden.”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über byrd

Fernride
+++ Der Münchner Geldgeber 10x und Altinvestoren wie Speedinvest, Fly Ventures und UnternehmerTUM investieren 7,1 Millionen Euro in Fernride. “Ferner sind als Co-Investor bzw. Business Angel der US-amerikanische Deep-Tech-VC Promus Ventures und Olivier Bonnet, CTO von BlaBlaCar, beteiligt”, teilt die Jungfirma mit. Fernride, zum Start als Pylot bekannt, kümmert sich um das Trendthema autonomes Fahren. Das Schlagwort dabei lautet: “Transportation-as-a-Service-Lösungen für fahrerlose Logistig”. Das junge Unternehmen wurde von Hendrik Kramer, Maximilian Fisser und Jean-Michael Georg gegründet. Insgesamt flossen nun schon “mehr als 10 Millionen Euro” in das Startup. Mehr über Fernride

AskBrian 
+++ Fostec Ventures, Carcharodon Capital, COREventures und Whistler sowie mehrere Angel-Investoren investieren in AskBrian. Das Münchner Startup, das 2018 von Pavol Sikula gegründet wurde, “nutzt KI-Technologien zur Gestaltung von Lösungen, die den Menschen mit modernsten Dienstleistungen und Informationen über natürliche Sprache verbinden”. Kernprodukt des jungen Unternehmens ist Brian, ein KI-gestützter digitaler Assistent für “Managementberater und Business Professionals”.

MetShape
+++ AM Ventures investiert in MetShape. Das Startup aus Pforzheim, 2019 aus der Hochschule Pforzheim ausgegründet, “bietet Dienstleistungen im Bereich der Entwicklung und Herstellung von Klein-und Mikro-Präzisionsteilen mit der indirekten, additiven Lithography-based Metal Manufacturing (LMM) – 3D-Drucktechnologie an”. In der Presseaussendung heißt es weiter: “Mit der Finanzierungsrunde werden Investitionen in neue Anlagen, Ausweitung der Marketing- und Vertriebsmaßnahmen und weiterer Personalzuwachs ermöglicht”.

MERGERS & ACQUISITIONS

Reachbird
+++ Das Dortmunder Unternehmen adesso übernimmt Reachbird. Die Influencer-Marketing-Agentur wurde 2015 von Benedikt Ess, Julian Freese und Philipp Martin in Ruggell gegründet. “Dies ist der Beginn eines neuen Kapitels und wir freuen uns, dass durch diesen Schritt viele Vorteile für unsere Mitarbeiter und Kunden entstehen werden. Gemeinsam mit dem Team der adesso SE sind wir für die künftigen Entwicklungen im digitalen Marketing bestens aufgestellt und freuen uns über jegliche Herausforderungen, die wir gemeinsam mit unseren Kunden angehen werden”, teilt das Unternehmen mit.

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#Brandneu – 5 neue Startups: PRIOjet Logistics, codary, Sportgreen, banbutsu, whyapply


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PRIOjet Logistics
Das Hamburger Startup PRIOjet Logistics kümmert sich um Logistik-Notfälle. Dien Jungfirma, die von Christian Wolff und Rico Förster gegründet wurde, kümmert sich konkret um die “Anbahnung, Organisation und Abwicklung von Aufträgen für sehr zeitkritische Sendungen mit On-Board Couriers”.

codary
Das Berliner Startup codary möchte “Programmieren als cooles Nachmittagshobby etablieren”, Zielgruppe sind dabei Jugendliche. Und so funktioniert die Jungfirma: “Im Videochat zeigen unsere Coaches Kindern und Jugendlichen in kleinen Gruppen wöchentlich, wie man programmiert”.

Sportgreen
Das Startup Sportgreen positioniert sich als “Online-Plattform speziell für nachhaltig hergestellte Sportbekleidung”. Das Unternehmen aus Geisenheim dessen Slogan “Robin Hood der Sportbekleidung lautet” wurde von Joachim Kiegele, Ralf Kauffmann und Volker Ostermann gegründet.

banbutsu
Das Berliner Startup banbutsu verbindet “Mobilität, Einzelhandel, Dienstleistung, Logistik sowie vernetzte Endgeräte”. Dazu teilt die Jungfirma mit: “Das Ziel ist es, personalisierte Kundenerlebnisse, sowie zusätzliche Einnahmequellen durch neue Synergien zu schaffen”.

whyapply
whyapply aus Leipzig setzt beim Thema Jobsuche auf Job-Challenges und Programmatic Advertising. Unternehmen müssen dabei Aufgaben hinter ihren offenen Stellenausschreibungen formulieren. whyapply lotst dann mit “zielgenauem Programmatic Advertising” Bewerber:innen auf die Job-Challenges. whyapply war zuletzt auch in unserem Pitch-Podcast zu Gast.

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#Brandneu – 5 neue Startups: CO2free, neurodactics, Zubik, WiseBuy, Green Convenience


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WiseBuy
WiseBuy, von Benjamin Höferlin, Thu Le und Axel Mees gegründet, “optimiert automatisiert bereits befüllte Online-Warenkörbe hinsichtlich des besten Preises, besserer Nachhaltigkeit und besserer Lieferungsmöglichkeiten”. WiseBuy setzt dabei zum Start auf ein Browser-Plugin. WiseBuy war zuletzt auch in unserem Pitch-Podcast zu Gast.

CO2free
Das Münchner ClimeteTech CO2free möchte Onliner:innen beim Thema Energieverbrauch helfen. “Unsere App scannt die Dateien, Fotos und Videos auf Deinem Smartphone und zeigt Dir auf einen Blick an, wie viel Treibhausgas sie verursachen”, teilt die Jungfirma mit.

neurodactics
Das Hamburger Startup neurodactics, das von Torben Rieckmann, Christopher Hof und Jonas Viert gegründet wurde, entwickelt eine Mathe-App, die Schülerinnen und Schüler der ersten und zweiten Klasse ein Mengenverständnis vermitteln und sie im Kopfrechnen fördern soll.

Zubik
Hinter Zubik verbirgt sich ein digitaler Marketing-Assistent. Das Team teilt dazu mit: “Zubik is a chatbot that can answer any of your marketing-related questions. Sooo much cheaper than hiring someone and sooo much less time spent trying to learn marketing”.

Green Convenience
Das junge Unternehmen Green Convenience möchte die Zustellung von Paketen verbessern. Auf der Website heißt es: “Green Convenience enables your systems to automatically know when someone is and will be at home to receive deliveries in a GDPR compliant way”.

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#DealMonitor – Forto bekommt 240 Millionen – Wellster Healthtech sammelt 40 Millionen ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 21. Juni werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Forto
+++ Jetzt offiziell: Der japanische Kapitalgeber Softbank investiert – wie bereits im Insider-Podcast berichtet – gemeinsam mit Citi Ventures und G Squared sowie Altinvestoren wie Northzone, Cherry Ventures und Unbound 240 Millionen US-Dollar in Forto. Die Bewertung liegt bei 1,2 Milliarden Dollar. Damit ist Forto das neueste deutsche Unicorn. Im Insider-Podcast hatten wir von einem Investment in Höhe von 200 Millionen Dollar gesprochen, dies gilt weiter. Die weiteren 40 Millionen sind sogenannte Secondaries, bei denen Gesellschafter im Zuge der Investmentrunde Anteile verkauft haben. Forto früher als FreightHub bekannt, wurde 2016 von Ferry Heilemann, Fabian Heilemann, Erik Muttersbach und Michael Wax gegründet. Die Jungfirma vermittelt Aufträge zur Container-Beförderung an Transportunternehmen. In den vergangenen Jahren investierten Geldgeber wie Inven Capital, Iris Capital, Rider Global, Northzone, Cherry Ventures und der italienische Risikofonds H14 bereits rund 120 Millionen Dollar in das junge Logistik-Startup. Forto beschäftigt derzeit mehr als 550 Mitarbeiter:innen an 11 Standorten in Europa und Asien, darunter Büros in Berlin, Kopenhagen, Hamburg, Ho-Chi-Minh-Stadt, Singapur, Hongkong und Shanghai. Mehr über Forto

Wellster Healthtech
+++ Das Pharmaunternehmen Dermapharm und Altinvestor HV Capital investieren 40 Millionen US-Dollar in Wellster Healthtech. Zu Wellster Healthtech, das 2018 von Manuel Nothelfer und Nico Hribernik gegründet wurde, gehören Marken wie easy, easytest, mySpring und Spring. Das Startup kümmert sich um sogenannte Alltagsgesundheit und Themen wie Intimgesundheit Haarausfall. “Das neue Funding wird Wellster dazu nutzen, sein Angebot auf weitere medizinische Behandlungsbilder auszuweiten und dadurch neue Zielgruppen zu erschließen. Für Wellster eröffnen sich aber nun auch weitere Wachstumsoptionen wie zum Beispiel direkte Übernahmen von bestehenden Unternehmen am Markt”, heißt es in der Presseaussendung.

truckoo
+++ Global Founders Capital (GFC), der Investmentarm von Rocket Internet, investiert gemeinsam mit den Gründern von sennder und FlixBus eine niedrige siebenstellige Summe in truckoo. Das Unternehmen aus München positioniert sich als Ankaufsplattform für Nutzfahrzeuge – gemeint sind etwa Transporter und Baufahrzeuge. “Die Lösung ist es den Handel über etablierte Nutzfahrzeugwerkstätten zu organisieren und die Infrastruktur dafür zu digitalisieren”, teilt das Unternehmen mit. truckoo wurde 2019 von Julia Unützer und Maximilian Füchsl gegründet.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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#Interview – “Im letzten Quartal 2020 betrug unser ARR bereits rund 100 Millionen Euro”


Das Berliner Startup Seven Senders, das 2015 von Johannes Plehn und Thomas Hagemann gegründet wurde, positioniert sich als “Delivery-Plattform für den Paketversand”. Seven Senders bietet seinen Kunden durch eine Tracking- und Monitoringlösung Transparenz im Versandprozess. Digital+ Partners und btov Partners investieren zuletzt weitere 32 Millionen Euro in das junge Logistik Startup.

“In den letzten zwölf Monaten haben wir uns umsatzseitig mehr als verdoppelt und den 100 Millionen Jahresumsatz geknackt. Die Anzahl unserer Mitarbeiter ist von rund 130 Anfang 2020 auf fast 200 Mitarbeiter Anfang 2021 gestiegen. Eine ähnliche Entwicklung erwarten wir auch für das laufende Jahr”, sagt Gründer Plehn. Dabei profitiert das Unternehmen derzeit massiv vom Corona-E-Commerce-Boom. “Wir schätzen daher zum aktuellen Zeitpunkt, dass rund 60 bis 80 % des Booms Bestand haben werden. Allerdings gehen wir auch davon aus, dass der Online-Markt nach Corona mindestens im gleichen Maß oder zu gleichen Raten wie vor der Pandemie wachsen wird, nur dann auf einem höheren Niveau”, führt Plehn aus.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht der Seven Senders-Macher außerdem über Abrechnungslogiken, Retourenvorgänge und Missverständnisse.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Seven Senders erklären?
Ganz einfach: Wir sind Europas führende Plattform für den internationalen Paketversand. Derzeit gibt es in Europa über 100 lokale Paketzusteller, die auf gewisse Regionen und Services spezialisiert sind. In Deutschland kennt man Unternehmen wie DHL, Hermes, etc. In Frankreich sind jedoch zum Beispiel wieder andere Unternehmen tätig. Jeder dieser Anbieter kümmert sich um den Versand in einer Region in Europa, ist auf einen gewissen Service spezialisiert und bringt seine ganz eigene Systemlandschaft mit. Schnittstellen, Sprache, Abrechnungslogik, Tracking-Updates und weitere Punkte sind daher komplett verschieden.

Und wie löst ihr diese Probleme?
Mit der Delivery-Plattform Seven Senders kombinieren wir alle lokalen Spezialisten zu einem großen Netzwerk, das auch sämtliche Material-, Informations- und Finanzflüsse harmonisiert, standardisiert und damit auf einen Nenner bringt. Sind unsere Kunden – typischerweise Online-Händler – einmal mit unserer Plattform verbunden, können sie für jeden Versand den passenden Spezialisten auf der letzten Meile nutzen und dadurch wiederum ihre Kunden in ganz Europa glücklich machen. Kurz gesagt, wir vereinfachen den Versand und alle logistischen Prozesse dahinter.

Hat sich das Konzept, das Geschäftsmodell, in den vergangenen Jahren irgendwie verändert?
Unser Konzept hat sich tatsächlich nicht verändert. Seit der Geburtsstunde von Seven Senders haben wir die Vision, für jeden Versender und jeden Kunden den besten Versand zu ermöglichen. Dazu bauen wir kontinuierlich unser Carrier Netzwerk aus und arbeiten fortwährend an der technischen Entwicklung unserer Delivery-Plattform.

Wie genau funktioniert euer Geschäftsmodell?
Kunden binden sich über unsere standardisierte API an die Delivery-Platform an. Nach diesem Vorgang, den wir natürlich begleiten, kann der Kunde gleich loslegen und mit uns versenden. Dabei organisieren wir die gesamte Lieferkette, von der Abholung bis zur Zustellung und bei Bedarf auch den Retourenvorgang. Auch die Labels für die Pakete können über unsere Plattform erstellt werden. Wir holen die Pakete im Lager des Kunden ab und der transportieren sie in die Zielregion, in der sie dem gewünschten Last Mile Carrier übergeben werden, der die Zustellung an den Endkunden übernimmt. Der Versender erhält von uns die Trackingdaten. Damit kann er den Empfänger mittels Trackings und Notifications proaktiv über den Lieferfortschritt sowie mögliche Verzögerungen bei der Zustellung informieren. Einblicke in sämtliche Sendungs- und Carrier-Performance Daten, die für eine detaillierte Analysen und Auswertungen der eigenen Lieferperformance genutzt werden können, sind jedem Versender über die Plattform zugänglich. Eine passende Versicherung, ein Retourenportal und standardisierte Rechnungen über alle Carrier runden unser Angebot ab. Der Kunde bekommt einen End-to-End Preis für den Versand des Pakets und kann Services wie Labels, Versicherung und Retourenportal optional dazu buchen. Einmal an unsere Plattform angebunden, ist die Expansion in weitere Märkte ein Kinderspiel, sodass unsere Kunden auch flexibel agieren können.

Die Corona-Krise traf die Startup-Szene zuletzt teilweise hart. Wie habt ihr die Auswirkungen gespürt?
Natürlich haben auch wir die Auswirkungen gespürt. Allerdings konnten wir, wie viele Unternehmen im Bereich des E-Commerce, von der Corona-Krise profitieren. Online-Bestellungen im In- und Ausland und damit das Liefervolumen haben seitdem stark zugenommen.

Wie viel von diesem E-Commece-Boom wird bleiben, falls mal wieder “normale Zeiten” anbrechen?
Die Corona-Krise hat einen Trend beschleunigt, den wir schon seit Jahren beobachten, die sogenannte ‚Transition‘ von offline zu online. Das Nutzerverhalten braucht in der Regel Zeit, um sich an Veränderungen anzupassen. Die Corona-Krise hat in diesem Fall wie ein Katalysator gewirkt. Ein Großteil der Nutzer hat erfahren, wie angenehm der Einkauf online sein kann und wird dieses positive Erlebnis auch in ‚normalen‘ Zeiten nicht missen wollen. Wir schätzen daher zum aktuellen Zeitpunkt, dass rund 60 bis 80 % des Booms Bestand haben werden. Allerdings gehen wir auch davon aus, dass der Online-Markt nach Corona mindestens im gleichen Maß oder zu gleichen Raten wie vor der Pandemie wachsen wird, nur dann auf einem höheren Niveau.

Wie ist überhaupt die Idee zu Seven Senders entstanden?
Vor fünf Jahren haben mein heutiger Geschäftspartner Thomas Hagemann und ich uns im Biergarten in Berlin getroffen. Die Voraussetzungen für einen guten Abend waren gegeben: schönes Wetter, leckeres Essen und ein kaltes Bier. Wie bei anderen Treffen zuvor, stand auch an diesem Abend die Arbeit im Fokus unseres Gesprächs. In meinem damaligen Job in einem E-Commerce-Shop in Berlin stand ich immer wieder vor der Herausforderung, dass Sendungen, die wir ins Ausland verschickt haben, deutlich teurer waren als Sendungen im Inland, selbst wenn diese eine deutlich kürzere Strecke zurücklegen mussten. Beispielhaft dafür ist, dass die Strecke zwischen Düsseldorf und Eindhoven deutlich teurer war als die Strecke zwischen Düsseldorf und München. Zudem war es praktisch unmöglich die Pakete über die Landesgrenzen hinweg zu tracken. Dementsprechend war die Lieferung teuer und das Liefererlebnis leider nicht zufriedenstellend. Da Thomas ähnliches in seinem Job bei einem Logistik-Berater erlebt hat, wussten wir beide schnell, dass wir hier eine Lösung brauchen. Wir waren uns einig, dass die Zusammenarbeit mit den lokalen Paketdienstleistern besser ablaufen sollte und man einen Weg finden muss, ein nahtloses Tracking anzubieten – also ging’s los mit Seven Senders.

Wie hat sich Seven Senders seit der Gründung entwickelt?
Bereits im Jahr unserer Gründung, im Februar 2015, haben wir unseren ersten Kunden begleitet und ihm den Versand von Deutschland nach Österreich erleichtert. Seit diesem Zeitpunkt haben wir unseren Umsatz jedes Jahr mindestens verdoppelt, sodass wir im Jahr 2019 unsere Expansionsstrategie umsetzen konnten. Im ersten Quartal 2019 eröffneten wir unser erstes Büro in Frankreich. Es folgten ein weiteres in Amsterdam zu Beginn 2020, eines in Wien im dritten Quartal 2020 und ein Büro in Madrid in der zweiten Jahreshälfte 2020. Im letzten Quartal 2020 betrug unser Annual Recurring Revenue bereits rund 100 Millionen Euro. Ein weiterer Milestone ist unsere neue Brexit-Lösung, die wir seit Januar 2021 unseren Kunden bieten und damit den Versand mit UK erheblich erleichtern.

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist Seven Senders inzwischen?
In den letzten zwölf Monaten haben wir uns umsatzseitig mehr als verdoppelt und den 100 Millionen Jahresumsatz geknackt. Die Anzahl unserer Mitarbeiter ist von rund 130 Anfang 2020 auf fast 200 Mitarbeiter Anfang 2021 gestiegen. Eine ähnliche Entwicklung erwarten wir auch für das laufende Jahr.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?
Das ist eine gute Frage! Natürlich gibt es die ein oder andere Anekdote, aber ich glaube diese hier beschreibt es am besten: Beispielsweise gehen laufend neue Kunden und Partner auf der Plattform live. Wir legen sehr viel Wert auf eine enorm kundenfokussierte Kommunikation und saubere Dokumentation, aber dennoch kann es zu Missverständnissen kommen. Ein Beispiel sind Versandumstellungen, die sofort umgesetzt werden müssen und die ursprüngliche Planung verwerfen, was zu einem erhöhten Stressniveau führen kann. Im kontinuierlichen Dialog mit unseren Kunden finden wir dann aber immer gemeinsame Lösungen, schnell, transparent und praxisorientiert. Alles in allem zeichnet Seven Senders ein lösungsorientierter Ansatz und größter Kundenfokus aus. Kurz gesagt, wir sehen es als unsere Aufgabe unseren Kunden den besten Service zu bieten und gemeinsam am Erfolg zu arbeiten.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht?
Unsere Erfahrung zeigt, dass ein Punkt im Vordergrund steht: Sales, Sales, Sales. Aus unserer Sicht ist die Zusammenarbeit nur effektiv und vorteilhaft für beide Seiten, wenn sich daraus ein Mehrwert für den Kunden generiert. Aus diesem Grund richten wir seit dem ersten Tag unser Unternehmen darauf aus, für unsere Kunden der passende Ansprechpartner für den besten End-to-End Versand zu sein. Wir schaffen Produkte und Services, welche die Probleme unserer Kunden lösen.

Wo steht Seven Senders in einem Jahr?
Unsere Strategie ist weiterhin auf Wachstum ausgerichtet. Mittelfristig planen wir der beste Anbieter für den Paketversand aus der ganzen Welt in Europa zu werden. Entsprechend setzen wir auf den kontinuierlichen Ausbau unserer Plattform für unsere Kunden und investieren in neue Offices, um künftig auch Händler aus China und den USA im europäischen Markt zu unterstützen.

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Foto (oben): Seven Senders

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#DealMonitor – wefox sammelt 650 Millionen ein (Bewertung: 3 Milliarden) – sennder bekommt weitere 80 Millionen – Cinven kauft Think-Cell


Im aktuellen #DealMonitor für den 1. Juni werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

wefox
+++ Target Global, FinTLV, Ace & Co, LGT und die zugehörige “Impact-Investing-Plattform” Lightrock, Partners Group, EDBI, Jupiter und Decisive sowie die Altinvestoren investieren 650 Millionen US-Dollar in wefox. Die Post-Money-Bewertung des Unicorns liegt nun bei 3 Milliarden Dollar. Bereits in der vergangenen Woche gab es erste Berichte über eine größere Investmentrunde bei wefox. Insgesamt flossen nun schon 918 Millionen Dollar in das InsurTech, das 2014 in der Schweiz an den Start ging. Mit dem frischen Kapital möchte das Unternehmen “die Expansion in weitere Länder sowie den Ausbau seines Produktportfolios in bestehenden Märkten” vorantreiben. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete das InsurTech einen Umsatz in Höhe von 143 Millionen Dollar. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz von über 350 Millionen Dollar. wefox ist derzeit in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Polen aktiv. das Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 600 Mitarbeiter:innen. Zu wefox verkauft zum einen Versicherungsprodukte über Vermittler, zudem betreibt das InsurTech eine “offene Versicherungs-API”, die es  Versicherern digitale Vertriebskanäle ermöglicht. Zu guter Letzt gehört wefox Insurance (ehemals One) zum junge Unternehmen. Der Ableger bietet etwa Versicherungen im Bereich Haftpflicht, Haushalt und KfZ an. Zu den weiteren Investoren von wefox gehören Omers Ventures, G Squared, Mountain Partners, Merian, Horizons Ventures, Eurazeo, Mubadala Capital, Salesforce Ventures, Speedinvest, CE Innovation Capital (vormals als CreditEase Fintech Investment Fund bekannt), GR Capital und Seedcamp. Mehr über wefox

sennder
+++ Baillie Gifford und alle Altinvestoren investieren 80 Millionen US-Dollar in sennder. Das Berliner Logistik-Startup, das 2015 von Julius Köhler, Nicolaus Schefenacker und David Nothacker gegründet wurde, sammelte gerade erst 160 Millionen Dollar ein – unter anderem von Hedosophia, Accel, Lakestar, HV Capital, Project A und Scania. Insgesamt flossen nun schon 350 Millionen in die Jungfirma. Die Bewertung von sennder liegt bei 1,1 Milliarden Dollar.  “Das frische Kapital wird sennders Wachstumskurs in Europa weiter beschleunigen, die Marktposition in sennders Kernmärkten wird dadurch gestärkt und die Expansion in neue Märkte vorangetrieben. sennder wird auch weiterhin strategische Wachstumsmöglichkeiten, organisch und über Akquisitionen, nutzen”, teilt das Unternehmen mit. Das junge Unternehmen kümmert sich in der großen und wilden Logistikwelt um sogenannte Komplettladungen. Konkret verbindet das Logistikstartup aus Berlin über seine Softwareplattform Händler und Transportunternehmen. Mehr über sennder

Noyes Technologies
+++ VSquared Ventures und 468 Capital investieren in Noyes Technologies. Das Startup aus München, das von Marco Prüglmeier und Aaron Spiegelburg gegründet wurde, arbeitet an einer automatisierten Picking-Lösung. Zum Konzept schreiben die Bajuwaren: “We are going to revolutionize the automation of urban storage areas with a unique robot-operated, ultra-dense and highly flexible micro warehouse”. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

FQX
+++ Earlybird Venture Capital sowie Beteiligung von SIX Fintech Ventures und Hybris-Gründer Carsten Thoma investieren 4,7 Millionen US-Dollar in das FinTech FQX. Das Startup aus Zürich, das 2019 von Frank Wendt, Benedikt Schuppli, Stephan D. Meyer und Philipp von Randow gegründet wurde, kümmert sich so genannte eNotes. Dazu teilt das Fintech mit: “eNotes basieren auf den weltweit bewährten, ehemals papierbasierten ‘Promissory Notes’ und werden zur kurzfristigen Finanzierung sowie als Zahlungsinstrument verwendet. Die eNote basiert auf der Blockchain- Technologie und kann flexibel an eine beliebige dritte Partei auf der Infrastruktur übertragen werden. Im Vergleich zu anderen Finanzierungsoptionen zeichnen sich eNotes durch ihre finanziellen Steuerungsmöglichkeiten und globale Übertragbarkeit aus”.

contextflow
+++ B&C Innovation Investments, TTIP Beteiligungs GmbH und die Altinvestoren APEX Ventures, Crista Galli Ventures, IST cube, Nina Capital und Novacapital investieren eine mittlere siebenstellige Summe in contextflow. Das Spin-Off der Medizinischen Universität Wien unterstützt Nutzer:innen “mit dem Einsatz von Deep Learning Radiologen bei der Bildinterpretation und verkürzt die Zeit für eine genaue Diagnose”.

MERGERS & ACQUISITIONS

Think-Cell
+++ Der englische Finanzinvestor Cinven übernimmt die Mehrheit an der Berliner Softwarefirma Think-Cell. Das 2001 gegründete Unternehmen, das von Markus Hannebauer und Arno Schoedl gegründet wurde, bezeichnet sich als “führende PowerPoint-Software für Unternehmensberatungen”. Think Cell erwirtschaftete 2019 einen Umsatz in Höhe von 216 Millionen Euro und einen Konzernjahresüberschuss in Höhe von 96 Millionen. Auf den Software-Arm der Firmengruppe, die auch im Immobilien-Segment aktiv ist, entfielen dabei 88 Millionen Umsatz und ein EBIT in Höhe von 79 Millionen. “As part of the transaction, think-cell’s founders Markus Hannebauer and Arno Schoedl will continue to be active members of the management team and will both remain minority investors in the business alongside Cinven”, schreibt Bloomberg zur Übernahme. Das Corona-Jahr lief ebenfalls gut für das Unternehmen. Die Corona-Pandemie hat auf die Entwicklung der Einkünfte aus dem Softwarelizenzgeschäft wenig Einfluss. Nach einem kurzen Umsatztief im Frühjahr, hat sich der Umsatz bereits im Frühsommer erholt und sich seitdem wieder auf einem Steigerungsniveau stabilisiert, dass den Vorjahren gleicht”, heißt es es im Jahresabschluss für 2019. Bei vorsichtigen Schätzungen dürfte der Kaufpreis locker bei mehr als 1 Milliarde Euro liegen. Bei der aktuellen Marktdynamik und den hohen Multiples, die derzeit gezahlt werden, sind aber auch locker rund 2 Milliarden drin.

DIE HÖHLE DER LÖWEN

Lambus
+++ In der elften Folge der neunten Staffel investierte Sales-Löwe Carsten Maschmeyer 500.000 Euro in Lambus und sicherte sich dabei 18 % am Unternehmen. Das Startup, das von Hans Knöchel und Anja Niehoff gegründet wurde, positioniert sich als “All-in-One Reise-App”. Die Anwendung bietet Buchungsbestätigungen, Routenhighlights, Fotos und Reisekosten. Ursprünglich wollen das Lambus-Team  500.000 Euro für 15 % Firmenanteile einsammeln. Der Deal platzte nach der Show.

WowWow
+++ In der elften Folge der neunten Staffel investierten Pharma-Löwe Nils Glagau und Familien-Löwin Dagmar Wöhrl 150.000 Euro in und sicherten sich dabei  30 % am Unternehmen. Hinter WowWow, das von Walburga und Reto Falkenberg gegründet wurde, verbirgt sich ein “Halsband für Hunde, in dem eine Leine integriert ist”. Ursprünglich wollen das WowWow-Team 120.000 Euro für 25 % Firmenanteile einsammeln.

Hilli Fruits
+++ In der elften Folge der neunten Staffel investierte Regal-Löwe Ralf Dümmel 150.000 Euro in Hilli Fruits und sicherte sich dabei 25 % am Unternehmen. Die Jungfirma von Paulina Carrera setzt auf abgepacktes Püree aus reifen Früchte – ohne Konservierungsstoffe und Zusätze. Ursprünglich wolle die Gründerin 150.000 Euro für 20 % Firmenanteile einsammeln.

sked
+++ In der elften Folge der neunten Staffel investierte Regal-Löwe  Ralf Dümmel 100.000 Euro in sked und sicherte sich dabei 30 % am Unternehmen. Hinter sked verbirgt sich ein ein elektronisches Messerschärfgerät in Form eines Messerblocks. Ursprünglich wollen die sked-Macher Horst Paetzel und Jürgen Dangel 100.000 Euro für 20 % Firmenanteile einsammeln.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#Brandneu – 7 neue Startups, die garantiert bald so richtig abheben


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Orbit
Das junge Health-Unternehmen Orbit kümmert sich um die Früherkennung von chronischen Krankheiten. “Harnessing sensors and AI, Orbit enables effective early intervention and personalized care for chronic diseases”, verspricht die Jungfirma aus Neuried. Gegründet wurde das Unternehmen von Patty Lee und Franz MJ Pfister.

findd
Hinter findd verbirgt sich eine Plattform für kreative Dienstleistungen. Die Macher schreiben dazu: “Wir möchten Kreative miteinander verknüpfen und bieten mit unserer Plattform eine Variante, mit der der User eine kostenlose eigene findd-Seite erstellen kann und sich somit vorstellen kann”.

Cleverly
Das Berliner Startup Cleverly kümmert sich um Online-Nachhilfe. Bei Cleverly werden Schüler:innen dabei “nicht nur von den besten Tutoren, sondern auch von Cleverly-Mentoren ganzheitlich unterstützt”. Hinter der Jungfirma stecken unter anderem Investor Björn Jopen und Bodychange-Gründer Fredrik Harkort.

Fyrfeed
Fyrfeed aus Berlin setzt auf einen “wissenschaftlichen Ansatz mit Künstlicher Intelligenz”, um Social Media-Inhalte zu generieren. ”Wir haben viele Social Media Posts analysiert und ein Framework entwickelt, mit dem wir hochwertige Posts erstellen und klare Profile herausarbeiten können”, teilt das Startup mit.

RainmakerSociety
Das Berliner HR-Startup RainmakerSociety möchte sich als “der Ansprechpartner und Begleiter für Top-Nachwuchs- und Führungskräfte in Karrierefragen” etablieren. Die Gründer Dirk Schuran und Sven Galander vergleichen das mit einem “Spielerberater oder Makler”, der sich auch um Gehaltsverhandlungen kümmert.

Modility
Hinter Modility verbirgt sich ein “smartes Buchungs- und Vermittlungsportal für intermodale Transporte in Europa”. Der Fokus liegt dabei auf den “Verkehrsträgern Straße und Schiene”. Hinter dem Projekt steckt die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), die Modility ausgegründet hat.

GreenCircle
Das Berliner Startup GreenCircle positioniert sich als “Marktplatz sowie verpackungsfreie und klimaneutrale Logistik in einem”. Auf der Plattform können Onliner gebrauchte, geupcycelte und nachhaltige Produkte anbieten und kaufen. GreenCircle übernimmt Zahlungsprozess, Abholung und Lieferung.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – Lingoda bekommt 68 Millionen – Seven Senders sammelt 32 Millionen ein – solarisBank plant SPAC-IPO


Im aktuellen #DealMonitor für den 15. April werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Lingoda
+++ Der amerikanische Kapitalgeber Summit Partners investiert gemeinsam mit Conny Boersch, Gründer von Mountain Partners, 68 Millionen US-Dollar in die Online-Sprachschule Lingoda. Das Unternehmen, das 2013 von den Brüdern Fabian und Felix Wunderlich gegründet wurde, sammelte zuvor rund 15 Millionen Dollar ein – unter anderem von Grazia Equity, Mountain Partners, PDV Inter-Media Ventures und Global Founders Capital (GFC). Insgesamt flossen somit bisher rund 83 Millionen Dollar in Lingoda. Das Unternehmen bietet seinen Sprachkurse (Kleingruppen- oder Einzelunterricht) derzeit in Englisch, Deutsch, Spanisch und Französisch an. Über 150 Mitarbeiter:innen wirken derzeit für Lingoda. Im Corona-Jahr 2020 konnte Lingoda seinen Kundenstamm nach eigenen Angaben “beinahe um 200 % vergrößern”. Das frische Kapital soll “Lingodas Erschließung neuer Märkte unterstützen, den Ausbau des Online-Unterrichts ermöglichen und das bereits stabile Wachstum der Firma noch weiter beschleunigen”. Mehr über Lingoda

Seven Senders
+++ Die Altinvestoren Digital+ Partners und btov Partners investieren weitere 32 Millionen Euro in Seven Senders. Das Berliner Startup, das 2015 von Johannes Plehn und Thomas Hagemann gegründet wurde, positioniert sich als “Delivery-Plattform für den Paketversand”. Seven Senders bietet seinen Kunden durch eine Tracking- und Monitoringlösung Transparenz im Versandprozess. Digital+ Partners und btov Partners investierten im Sommer 2019 bereits 16 Millionen Euro in die Jungfirma. “Den Kapitalzufluss wird Seven Senders für den weiteren technischen Ausbau sowie die Fortführung der Internationalisierungsstrategie nutzen. Unter anderem ist geplant, mit zentralen Service-Hubs das Europageschäft chinesischer und US-amerikanischer Online-Händler zu unterstützen”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über Seven Senders

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+++ In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar abonnieren und 30 Tage kostenlos testen!

Virtonomy
+++ Dieter von Holtzbrinck Ventures (DvH Ventures), Initiative for Industrial Innovators, Bayern Kapital und Plug & Play Ventures investieren eine siebenstellige Summe in das Münchner Startup Virtonomy. Das SaaS-Unternehmen, das 2019 von Simon Sonntag und Wen-Yang Chu (CTO) gegründet wurde, “virtualisiert Entwicklungsprozesse in der Medizintechnik”. Die Bajuwaren teilen dazu mit: “Durch die Software werden entscheidende Schritte bei der Entwicklung und Zulassung von Medizingeräten und -produkten digital abgebildet. So werden Studien schneller durchführbar und erheblich günstiger”.

Demecan
+++ Futury Fonds und Altinvestor btov Private Investor Network investieren eine siebenstellige Summe in das Berliner Pharma-Unternehmen Demecan, das sich um medizinisches Cannabis kümmert. “Die Finanzierung dient dem weiteren Wachstum und dem Ausbau der Produktionsstätte bei Dresden zur europaweit modernsten Anlage für den Anbau und die Weiterverarbeitung von medizinischem Cannabis”, teilt das Unternehmen mit. Demecan wurde 2017 von Adrian Fischer, Cornelius Maurer und Constantin von der Groeben gegründet. Mehr über Demecan

Unicorn Workspaces
Das schwedische Private-Equity-Unternehmen Knutsson Holdings und Altinvestor WestTech Ventures sowie Jens Hilgers, Torsten Oelke, Alexander Kölpin und Florian Heinemann investieren 7 Millionen Euro in den jungen Co-Working- und Arbeitsplatzvermieter Unicorn Workspaces, früher als Unicorn.Berlin bekannt. “Das Kerngeschäft von Unicorn war im vergangenen Jahr stark von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen. Inzwischen nimmt die Nachfrage nach Büro-Lösungen wieder zu”, teilt das Unternehmen mit.

Dizzbo
+++ Die Altinvestoren investieren eine siebenstellige Summe in das Berliner Logistik-Startup Dizzbo. Der Marktplatz für LKW-Teilladungen wurde 2018 von Robert Köbrunner und Peter Baumgartlinger gegründet.  Ende 2020 investierten der Berliner Company-Builder Rain sowie die Business Angels Christian Fürstaller und Rodolphe Schoettel bereits 1,5 Millionen Euro in die Jungfirma.

Eloop 
+++ Ein Tochterunternehmen von Grazer C&P Immobilien investiert gemeinsam mit dem European Super Angels Club (ESAC),  der von Venionaire Capital betrieben wird, eine siebenstellige Summe in das Wiener Startup Eloop (vormals Caroo Mobility). Das Carsharing-Unternehmen, 2017 gegründet wurde, vermietet nur “reine Elektroautos”.

Speedinvest Heroes
+++ “Zwei internationale Strategen aus der Branche” und einige Altinvestoren investieren 1,5 Millionen Euro in den Wiener Startup-HR-Dienstleister Speedinvest Heroes – siehe Trending Topics. In der Investmentsumme sind auch Fördermittel von FFG enthalten. Das Unternehmen wurde von Maria Baumgartner und Lukas Rippitsch gegründet.

ImmoCheckout
+++ Bachmaier Invest investiert in das Tiroler Startup ImmoCheckout – siehe Der Brutkasten. Das 2018 gegründete Unternehmen aus Wattens positioniert sich als “Echtzeit-Software für Immobilienvertrieb”. Das Startup wurde von Benjamin Speckbacher und Stefan Schiessl gegründet.

EXITS

nona.care
+++ Das französische Unternehmen worklife übernimmt nona.care. Das Berliner Startup, das von Kirill Tifuanov gegründet wurde, positioniert sich als Dienst rund um das Thema “Kinderbetreuung für Unternehmen, die soziale Verantwortung zeigen”. Hinter worklife verbirgt sich eine Corporate-Benefit-Plattform. “Das Herz des Services war seit jeher die Kinderbetreuung, bei der worklife zudem auf das breite Netzwerk der von ihnen betriebenen Plattform für private Kinderbetreuung, Yoopies, zurückgreifen kann”, teilen die Unternehmen mit.

STOCK MARKET

solarisBank
+++ Das Berliner FinTech solarisBank denkt über einen Börsengang via SPAC (Special Purpose Acquisition Company) nach – siehe Finanz-Szene.de. “Übereinstimmenden Angaben von Insidern zufolge will die Solarisbank bereits in Kürze eine der großen Investmentbanken beauftragen, den entsprechenden Prozess einzuleiten”, heißt es im Artikel. Dabei solle auch die Option eines klassischen Börsengangs geprüft werden – wobei dem Vernehmen nach die Spac-Lösung favorisiert werde. Die solarisBank, die von Marko Wenthin, Andreas Bittner und Peter Grosskopf gegründet wurde, verfügt über eine Vollbanklizenz und ist deswegen ein wichtiger Partner zahlreicher Unternehmen. HV Capital, yabeo, Vulcan Capital, Samsung Catalyst Fund und Storm Ventures investierten zuletzt 60 Millionen Euro in die solarisBank. Insgesamt flossen schon mehr als 160 Millionen in das FinTech. Mehr über die solarisBank 

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

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#Brandneu – 7 neue Startups, die ihr kennen solltet


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

RideLink
RideLink ist eine Art digitaler Beifahrer für Motorradfahrer:innen. RideLink besteht aus einem Telematikmodul, dem WingMan, und einer App. “Der RideLink WingMan erkennt Unfälle sowie Diebstahlversuche, des Weiteren bietet er dem Fahrer Echtzeitauswertungen von Fahrdaten”, teilt die Jungfirma aus Frankfurt am Main mit. Gegründet wurde das Startup von Stephan Kaufmann.

Elexir
Elexir entwickelt ein Hardware- und Software-System, mit dem sich jedes Auto in das Fahrzeug mit entsprechender Ausstattung verwandelt, dass der Fahrer, die Fahrerin gewohnt ist. “Hinzu kommt ein Ökosystem, das Autos auf Knopfdruck mit Funktionalitäten ausstatten kann, wie es bisher nur Apps tun”, scheiben die Gründer Stefan Nürnberger und Sebastian Leber.

Paperless
Paperless kümmert sich um das große Thema Dokumentenmanagement: “Paperless helps you to create, customize and send documents to get them filled and signed in no time”. Das Startup aus Frankfurt am Main wurde von Jan Scheurenbrand und Sebastian Herd gegründet, die auch Mankido (Kundenbindungstool) ins Leben gerufen haben.

Footprint
Footprint setzt auf künstliche Intelligenz, um Kunden beim Online-Shopping von Schuhen immer die richtige Größe zu empfehlen. Die Berliner teilen dazu mit: “Our mission is to provide online retailers with a solution to reduce the high number of returned products, and thus saving CO2 and costs”. Gegründet wurde das Unternehmen von Matthias Brendel, Carolin Kleinert und Muhammad Ali Kezze.

ContainerGrid
ContainerGrid aus München entwickelt modulare Cloud-Services für Entsorger und Recyclingunternehmen. “Wir vereinfachen die Arbeit von Entsorgungsunternehmen und helfen bei der Digitalisierung. Durch unsere Software machen wir die Betriebsabläufe effizienter und damit erfolgreicher”, teilt das Startup mit. Gegründet wurde die Logistik-Jungfirma von Aron Handreke, Nikolaus Landgraf und Johannes Vitt.

Finbrand
Bei Finbrand aus Stuttgart dreht sich alles um Benefit-Management. “Finden Sie mit unserem Benefit-Check heraus, welche Benefits zu Ihrem Team und Ihren individuellen Rahmenbedingungen passen”, teilt die Jungfirma mit. Finbrand wurde von Anika Brunner und Lorin Nüßle gegründet.

Braidys
Das Kölner Startup Braidys, ein Projekt aus dem Hause myDaylivery, liefert über seine App Alltagsprodukte (Supermarkt, Apotheke, Kiosk) und auch leckeres Essen in 90 Minuten in die gute Stube seiner Kunden. “Wir verbinden Ship from Store mit On-Demand Delivery”, teilt die Jungfirma, hinter der Michael Wilmes und Andreas Moos stecken, mit.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Index investiert in Taktile – Balderton investiert in Finoa – Earlybird investiert in Hive – Porsche investiert in Fanzone


Im aktuellen #DealMonitor für den 5. April werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Taktile
+++ Index Ventures investiert nach unseren Informationen 6 Millionen Euro in Taktile. Das Berliner Startup, das 2020 von Maximilian Eber und Maik Taro Wehmeyer gegründet wurde, positioniert sich als eine Art Low-Code-Plattform für Machine Learning. “Taktile enables enterprises to easily develop business critical Machine Learning applications. We focus on production-readiness, user experience and safety, bridging the gap between cloud infrastructure and business value”, teilt die Jungfirma in eigener Sache mit. Taktile war zuletzt bei Y Combinator an Bord. Details gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

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Finoa 
+++ Balderton Capital investiert nach unseren Informationen wohl bis zu 12 Millionen Euro in Finoa. Das Blockchain-Startup, das 2018 von Henrik Gebbing und Christopher May gegründet wurde, verwahrt die Kryptoassets von Anlegern. Der Münchner Geldgeber Venture Stars, Signature und Coparion investierten zuvor bereits eine Millionensumme in Finoa, das Branchenkenner als “Coinbase für B2B” umschreiben. Details gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Hive
+++ Earlybird Venture Capital investiert in Hive. Die Berliner wollen Direct-to-Consumer-Marken (D2C) helfen, ihre Produkte schnell und unkompliziert zum Kunden zu bekommen. Das Berliner Unternehmen wurde von Oskar Ziegler, Franz Purucker und Leonard von Kleist gegründet. Picus Capital schob das Startup 2020 gemeinsam mit den Gründer an. Zuletzt investierten unter anderem die Flixbus- und Forto-Gründer in Hive. Details gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Fanzone
+++ Porsche Ventures investiert in Fanzone. Das Berliner Startup Fanzone setzt auf digitale Sammelkarten. Das Schlagwort lautet dabei Non-Fungible Tokens (NFT). Die Nutzer:innen können ihre Karten sammeln und handeln, sowie an Fantasy Sports Challenges teilnehmen. Hinter der Jungfirma steckt unter anderem Seriengründer Dirk Weyel. Details gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Airbank
+++ Speedinvest investiert in Airbank. Das Startup, das 2021 von Christopher Zemina, zuletzt Principal bei Speedinvest, und Patrick de Castro Neuhaus gegründet wurde, dann mal als eine Art CFO-Cockpit bezeichnen. In eigener Sache teilt die Jungfirma mit: “Unify your bank accounts, PayPal, Stripe and Shopify into a single place. Pay bills, set team permissions, get cashflow insights and allocate unused cash with ease”. Details gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Trana
+++ Der junge Geldgeber Visionaries Club investiert in Trana. Das Bielefelder Startup, das von Felix Buschkotte gegründet wurde, bietet eine “Software zum Erstellen von digitalen Trainings für Unternehmenskunden, Partner oder Arbeitnehmer” an. Die Jungfirma schreibt dazu: “Create & publish trainings the easy way – Build powerful online academies for the web as easy as writing a Word-Doc”. Details gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Vly
+++ Global Founders Capital (GFC), der Investmentableger von Rocket Internet, investiert in das Food-Startup Vly – siehe Gründerszene. Das Unternehmen, das von Nicolas Hartmann, Niklas Katter und Moritz Braunwarth gegründet wurde, bietet eine Erbsenproteinmilch an. Derzeit arbeiten 15 Mitarbeiter für die junge Foodfirma. “Unser Umsatz lag 2020 im mittleren Millionenbereich. Dieses Jahr wollen wir zehn neue Produkte auf den Markt bringen, darunter Schokodrinks”, sagte Vly-Macher Hartmann kürzlich im Interview mit deutsche-startups.de. Im vergangenen Jahr waren die Vly-Macher in der Vox-Show “Die Höhle der Löwen” zu Gast. Ein Investment gab es damals nicht, den Löwen war die Bewertung zu hoch.

apaleo
+++ Der englische Geldgeber Force over Mass, Redalpine und Bayern Kapital investieren 4,5 Millionen Euro in das Münchner Startup apaleo. Das Unternehmen, das 2017 von Ulrich Pillau, Martin Reichenbach, Philip von Ditfurth und Stephan Wiesener gegründet wurde, bietet eine cloud-basierte Software rund um das Thema Hotel-Management an. “Für die Entwicklung neuer Apps ist apaleo zum De-facto-Standard in der Branche geworden. Viele innovative Teams starten ihr Entwicklungsprojekt direkt auf der apaleo-Plattform mit der offenen API. Das bedeutet, dass apaleo-Nutzer immer die ersten sind, die Zugang zu bahnbrechenden Hotel-Apps haben”, teilt das Unternehmen mit.

PODCAST

Insider #99
+++ Schon die neue Insider-Ausgabe mit Sven Schmidt gehört?  In der aktuellen Folge geht es um Taktile, Finoa, Wisemarkt, Hive, Alexander Samwer, den VC-Markt, Iconi, den Spac-Boom, WeFox, Lilium, Airbank, Trana, Fanzone, Roadsurfer, Deliveroo, Gorillas, Flink und den Thrasio-Hype.

Abonnieren: Die Podcasts von deutsche-startups.de könnt ihr bei Amazon Music – Apple Podcasts – Castbox – Deezer – Google Podcasts – iHeartRadio – Overcast – PlayerFM – Podimo – Spotify – SoundCloud oder per RSS-Feed abonnieren.

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#Brandneu – Unser Startup des Tages: Willma


Jeden Tag entstehen in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. Im März präsentiert deutsche-startups.de jeden Werktag – garniert mit einem Einhorn – ein junges Startups, das zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind.

Willma
Mit Hilfe von Willma können passionierte Online-Shopper ihre Paketsendungen bündeln lassen und sie in Empfang nehmen, wann es ihnen passt. Das Startup, das von Daniel Dreier gegründet wurde, verspricht: “Du verpasst nie wieder ein Paket und erhältst es auf Knopfdruck direkt nach Hause geliefert”.

Social Media-Profile von Willma: Facebook, Instagram, Linkedin, Twitter

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#aktuell, #berlin, #brandneu, #logistik, #willma

#Brandneu – Unser Startup des Tages: Liefergrün


Jeden Tag entstehen in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. Im März präsentiert deutsche-startups.de jeden Werktag – garniert mit einem Einhorn – ein junges Startups, das zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind.

Liefergrün
+++ Das junge Unternehmen Liefergrün, das 2020 von Niklas Tauch, Max Schleper und Robin Wingenbach gegründet wurde, möchte “dem lokalen Einzelhandel ein nachhaltiges Lieferkonzept” anbieten. Das Startup aus Münster liefert dabei “ausschließlich umweltfreundlich mit Lastenrädern oder E-Autos”. Ganz egal ob nun per Express- oder Zeitfensterlieferung. Derzeit ist Liefergrün in Berlin, Hamburg und Münster aktiv. better ventures, also Christoph Behn, und weitere Business Angels investierten bereits in die Jungfirma.

Social Media-Profile von Liefergrün: Linkedin

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#Hintergrund – Ein Startup, das D2C-Marken bei der Logistik hilft


Hinter Hive verbirgt sich ein junges Logistik-Startup. Die Berliner wollen Direct-to-Consumer-Marken (D2C) helfen, ihre Produkte schnell und unkompliziert zum Kunden zu bekommen. Das junge Berliner Unternehmen wurde von Oskar Ziegler, Franz Purucker und Leonard von Kleist gegründet. Picus Capital schob das Startup 2020 gemeinsam mit den Gründer an. 27 Mitarbeiter wirken bereits für Hive.

Picus Capital sowie die Flixbus- und Forto-Gründer investierten zuletzt gemeinsam mit Lesara-Gründer Roman Kirsch und Sebastian Merkhoffer (Fitvia) 1,6 Millionen Euro in Hive. “Der Großteil unserer Mittel fließt in die Produktentwicklung und in unser Team. Insbesondere in die Weiterentwicklung unserer Technologie investieren wir viel, um unsere Prozesse weiter zu automatisieren und zu verbessern, sowie noch mehr Kontrolle und Transparenz zu gewährleisten”, sagt Gründer Ziegler.

Im Interview mit deutsche-startups.de sprechen die Hive-Macher außerdem über Infrastruktur, Fachwissen und Transparenz.

Welches Problem wollt Ihr mit Hive lösen?
Purucker: Direct-to-Consumer-Marken (D2C) wollen sich nicht selbst um ihre Operations kümmern, da ihre Kernkompetenz im Markenaufbau und Produktverkauf liegt. Jedoch fehlen diesen Marken Outsourcing Möglichkeiten im Bereich Operations und Logistik. Als Teil der Logistik mangelt es insbesondere an Fulfillment-Lösungen, die flexible Prozesse – etwa individuelle Verpackungsmaterialien – mit skalierbarer Technologie kombinieren. Außerdem konzentrieren sich bestehende Fulfillment-Anbieter nur auf das Kommissionieren und Verpacken von Paketen, anstatt Software entlang der gesamten Operations Wertschöpfungskette zu entwickeln, die Lieferanten, Fracht- und Versandpartner einschließt. Um den D2C-Brands eine bessere Lösung zu liefern, kommt Hive ins Spiel, das als erstes Unternehmen sowohl State-of-the-Art Software als auch optimierte Operations mit eigens betriebenen Warehouses aus einer Hand anbietet und damit eine solide Infrastruktur zum Skalieren für D2C-Brands schafft.

Wie ist die Idee zu Hive entstanden?
Ziegler: Wir wollen D2C Unternehmertum vereinfachen und allen zugänglich machen. In unserem Gründerteam bringen wir eine Leidenschaft für die Logistik Branche mit und haben zudem durch viele D2C-Teams aus unserem Umfeld von der generellen Unzufriedenheit mit bestehenden Fulfillment-Lösungen gehört. Darüber hinaus haben wir einen analytischen Ansatz gewählt und durch Gespräche mit vielen Marken und Experten aus der E-Commerce- und Logistikbranche viel Fachwissen für die extrem stark wachsende Branche aufgebaut. Die Gespräche haben uns darin bestärkt, dass es auf dem Markt einen starken Bedarf für eine bessere Lösung gibt, die allerdings ein großartiges Team, eine technische Lösung und viel Aufwand erfordert.

Wie wollt Ihr Geld verdienen, also wie genau funktioniert euer Geschäftsmodell?
Ziegler: Wir verdienen anfangs Geld mit unseren Fulfillment-Services, indem wir unseren Kunden einen festen und transparenten Betrag pro Bestellung für die Abwicklung ihrer Bestellung berechnen. Dieser Preis beinhaltet unsere gesamte Fulfillment Dienstleistung und stellt eben nicht nur eine kleine Basis dar, auf welcher dann viele versteckte Kosten folgen, wie es die meisten unserer Wettbewerber machen. Außerdem bieten wir unseren Kunden gebündelte Verträge für Versanddienstleister wie UPS oder DPD. In der Zukunft diversifizieren wir unseren Umsatz durch zusätzliche Dienstleistungen wie Bestandsfinanzierung, der Anbindung von Frachtunternehmen, Analytics, etc.

Picus Capital und Co. investierten zuletzt 1,6 Millionen Euro in Hive. Wofür braucht ihr das Geld?
Ziegler: Der Großteil unserer Mittel fließt in die Produktentwicklung und in unser Team. Insbesondere in die Weiterentwicklung unserer Technologie investieren wir viel, um unsere Prozesse weiter zu automatisieren und zu verbessern, sowie noch mehr Kontrolle und Transparenz zu gewährleisten. Derzeit haben wir nahezu keine Marketingkosten, da wir eine recht starke Nachfrage verzeichnen und für die kommenden Monate viele Kunden Onboardings und eine volle Warteliste haben. Um unseren Kunden noch mehr und bessere Dienstleistungen anbieten zu können, investieren wir zusätzlich in den Aufbau neuer Partnerschaften.

Wo steht Hive in einem Jahr?
von Kleist: In einem Jahr werden wir unsere Software – sowohl unser eigenes Warehouse Management System als auch die E-Commerce Shop Anbindungen – mit neuen Features ausgebaut, erste Partner in der operativen Wertschöpfungskette – etwa für Finanzierungslösungen – integriert, und unsere Operations weiter optimiert haben. Zudem werden wir über 100 Team Kollegen haben und auch geographisch expandieren.

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#aktuell, #d2c, #hive, #interview, #logistik, #reloaded

#Brandneu – 7 neue Startups, die sich jeder unbedingt ansehen sollte


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Bootify
Mit Bootify können Java-Entwickler ihren nächsten “Spring Boot Prototypen” erstellen. “In dem Online-Tool wird einfach das Datenbankschema angelegt, Optionen wie Absicherung mit JWT ausgewählt und der generierte Quellcode steht zum Review und Download zur Verfügung”, schreibt Gründer Thomas Surmann.

Willma
Mit Hilfe von Willma können passionierte Online-Shopper ihre Paketsendungen bündeln lassen und sie in Empfang nehmen, wann es ihnen passt. Das Startup verspricht: “Du verpasst nie wieder ein Paket und erhältst es auf Knopfdruck direkt nach Hause geliefert”.

agyleOS
agyleOS setzt auf eine Software rund um das Thema Agile Working. Auf der Website heißt es: “We believe that agyleOS will help all companies that want to build and run agile organizations in a sustainable way – hundreds of thousands of companies worldwide”.

melita.io
Das Berliner Startup melita.io treibt den Ausbau eines IoT-Netzes auf LoRaWAN-Basis (Long Range Wide Area Network) voran. LoRaWAN-Netzwerke können über ein einzelnes Gateway oder eine Basisstation oftmals ganze Städte und mehrere hundert Quadratkilometer abdecken.

Si:cross
Das Berliner Startup Si:cross entwickelt eine SaaS-Lösung für die unternehmensinterne Kommunikation. Dabei setzt das Gründerteam auf Micro-Podcasts. Mitarbeiter:innen sollen so zu “aktiven Geschichtenerzähler:innen und mobilen Lernenden” werden.

climateers
Das Berliner ClimateTech climateers kämpft – wie derzeit viele Startups – gegen den Klimawandel. “The app is designed to empower individuals, working together in groups, to reduce their personal carbon emissions, by illustrating the carbon impact of simple daily choices”, teilt die Jungfirma mit.

Floristy
Die Grace-Gründer Nina Wegert und Kirishan Selvarajah, die seit etlichen Jahren haltbare Rosen verkaufen, starten mit Floristy einen Flash-Lieferdienst für Blumen. Die Berliner nennen es “Last-Mile Flower Delivery Service”. Floristy liefert innerhalb von 90 Minuten oder zum Wunschtermin bis an die Haustür der Kunden.

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#DealMonitor – Lengoo sammelt 20 Millionen ein – charly bekommt 3 Millionen – Porsche investiert in Rydes


Im aktuellen #DealMonitor für den 10. Februar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Lengoo
+++ Der niederländische Geldgeber Inkef Capital, Polipo Ventures und Volker Pyrtek (ehemaliger CPO der Deutschen Telekom) sowie die Alt-Investoren Redalpine, Creathor Ventures, Techstars, Matthias Hilpert und Michael Schmitt investieren 20 Millionen US-Dollar in Lengoo. Die Berliner Jungfirma bezeichnet sich selbst als “Language-Tech-Unternehmen, das Fachsprache übersetzt”. Redalpine, Creathor Ventures, Piton Capital sowie einige Business Angels wie Kai Hansen investierten 2019 bereits 6 Millionen Euro in Lengoo, das 2014 von Philipp Koch-Büttner, Christopher Kränzler und Alexander Gigga in Karlsruhe gegründet wurde. Insgesamt flossen nun schon 34 Millionen in Lengoo. Mit dem frischen Kapital möchte “das Unternehmen die globale Expansion beschleunigen und das firmeneigene NMT-Framework für kundenspezifische, professionelle Übersetzungen weiterentwickeln”.

charly
+++ Die Alt-Investoren investieren weitere 3 Millionen Euro in charly, eine Lern- und Marketingplattform für Studierende und Unternehmen, die früher als PrintPeter bzw. PlusPeter bekannt war. Insgesamt flossen nun schon 7 Millionen in das Berliner Startup. Zu den Investoren zählten in der Vergangenheit Core Ventures, der Gelbe-Seiten-Verlag Müller Medien, sowie Angel-Investoren wie Daniel Schütt, Stefan Peukert, Dieter Dahlhoff, Michael Brehm und Thomas Baum. Das EdTech-Start-up wurde 2016 von Cecil von Croÿ und Karl Bagusat, der 2019 gestorben ist, unter dem Namen PrintPeter gegründet. Mit Q&A Bib vertreibt die Jungfirma inzwischen auch eine Datenbank für prüfungsrelevante Themen.

Logsta
+++ Der Revenue-Based-Geldgeber Round2 Capital investiert eine siebenstellige Summe in Logsta. Das frische Kapital soll dazu dienen, “weitere internationale Märkte zu erobern und die IT Plattform auszubauen”. Logsta wurde 2017 von Georg Weiß, Christoph Glatzl und Dominik Bieringer in Wiener Neustadt gegründet. Das Logistik-Startup Logsta richtet sich primär an KMUs, Einzelunternehmer und Startups, die im E-Commerce tätig sind und „nur kleine Mengen vertreiben oder spezielle oder kreative Verpackungswünsche haben“.

Rydes
+++ Der Autobauer Porsche investiert über Forward31, dem Company Builder von Porsche Digital, in Rydes. Das Startup wurde 2018 im Lufthansa Innovation Hub angeschoben und wird nun ordentlich ausgegründet. Anfangs war Rydes ein Loyalitätsprogramm, das die Nutzung unterschiedlicher Mobilitätsangebote belohnt. Inzwischen können Rydes-Nutzer alle möglichen Mobilitätsdienste abrufen und auch buchen. “Sowohl Porsche als auch die Lufthansa Group sind fortan als strategische Minderheitsgesellschafter an dem Startup beteiligt”, teilt das Unternehmen mit.

Taxly
+++ Der Helvetia Venture Fund investiert in Taxly – siehe startupticker.ch. Das Startup aus Zürich, das 2019 von Daniel Kershaw gegründet wurde, entwickelt eine Software, die beim Erstellen und Einreichen der Steuererklärung unterstützt. Auf der Website heißt es: “Taxlys virtueller Assitent führt Dich durch einige einfache Fragen zur Steuererklärung. Der Vorgang sollte etwa 10 Minuten in Anspruch nehmen”.

Crocus Labs 
+++ Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) investiert 300.000 Euro in Crocus Labs. Das Unternehmen entwickelt eine smarte LED-Technologie für den Gartenbau. “Belichtungslösungen der nächsten Generation könnten effizienten Indoor Farming Methoden zum Durchbruch verhelfen und damit einen Sprung zu nachhaltigerer Lebensmittelproduktion ermöglichen”, teilt das Unternehmen mit. Crocus Labs aus Berlin wird von Prashanth Makaram geführt.

Floristy
+++ TV-Löwin Dagmar Wöhrl investiert in Floristy, einen jungen Flash-Lieferdienst für Blumen. Hinter dem Startup stecken die 
Grace-Gründer Nina Wegert und Kirishan Selvarajah, die seit etlichen Jahren haltbare Rosen verkaufen. Die Berliner nennen ihre neues Projekt einen “Last-Mile Flower Delivery Service”. Floristy liefert innerhalb von 90 Minuten oder zum Wunschtermin bis an die Haustür der Kunden. Wöhrl ist seit 2017 an Grace beteiligt

PODCAST

Insider
+++ Schon die neue Insider-Ausgabe mit Sven Schmidt gehört? in der aktuellen Folge geht es um 10x Group, Glore/Fure, Vytal, Outfittery, Dental21, Gorillas, Bring und Adjust.

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#Brandneu – 5 neue Startups, die bald bestimmt abheben


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talkindly
Mit talkindly kann jeder in wenigen Minuten – ohne weitere Software oder App – persönliche Videobotschaften erstellen und verschicken. Zielgruppe sind dabei unter anderem Unternehmer, die ihre Mitarbeiter einmal auf andere Art und Weise motivieren bzw. informieren möchten.

limbiq.com
limbiq.com aus Duisburg entwickelt eine KI-gestützte Supply Chain-Lösungen für Industrie, Handel und Logistikdienstleister. Die Plattform des jungen Startups verbindet dabei “sämtliche Akteure und ermöglicht eine erhebliche Reduzierung des Kommunikationsaufwands”.

peaq
peaq aus Berlin möchte Unternehmen dabei helfen, Prozesse zu automatisieren und Kosten einzusparen. Dafür setzt das peaq-Team auf sogenannte Distributed Ledger Technology. “Unsere dezentrale Infrastruktur transformiert das Internet der Dinge in die hyper-vernetzte Economy of Things”, verspricht das Startup.

Luggage Pool
Luggage Pool aus Stuttgart möchte Menschen, die Gegenstände von einem zu anderem Ort bewegen möchten und Menschen, die ein Auto oder gar einen Lieferwagen besitzen zusammenbringen. “Prinzipiell sind wir wie Airbnb oder Uber für Besitzer von Lieferwagen oder PKWs”, teilen die Gründer mit.

Domi
Das Berliner Startup Domi tritt an, um Vermieter zu unterstützen. “Bei Domi glauben wir daran, dass wir mithilfe neuer Technologien große Herausforderungen in der Immobilienbranche meistern können. Wir möchten eine inklusives und einheitliches Mieterlebnis für alle erschaffen”, teilt das Startup mit.

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#DealMonitor – AppLovin übernimmt AdJust und zahlt 1,2 Milliarden Dollar


Im aktuellen #DealMonitor für den 4. Februar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

EXITS

Adjust
+++ Der amerikanische Marketingdienst AppLovin übernimmt das Berliner AdTech Adjust – und zahlt dafür nach unseren Informationen rund 1,2 Milliarden US-Dollar. AppLovin legt dabei wohl rund 1 Milliarde bar auf den Tisch, der Rest wird über Anteile gezahlt. Über Adjust, das 2012 von Christian Henschel, Manuel Kniep und Paul Hanno Müller gegründet wurde, können App-Anbieter analysieren, wie ihre App-Install-Ads funktionieren, woher die App-Nutzer kommen und wie sie die App nutzen. Eurazeo Growth, Highland Europe, Morgan Stanley und Co. investierten im Sommer 2019 üppige 227 Millionen US-Dollar in das Unternehmen. Der Großteil waren allerdings Secondaries, ins AdTech flossen rund 40 Millionen. Die Bewertung lag vor nicht einmal zwei Jahren bei rund 500 Millionen. “Adjust will retain its unique brand and culture and continue to operate as an independent company” – schreibt AppLovin-Chef Adam Foroughi zum Deal. Alleine in Deutschland erwirtschaftete Adjust zuletzt einen Umsatz in Höhe von 39,6 Millionen Euro. Im Jahr zuvor waren es 25,3 Millionen. Insgesamt liegt der Annual Recurring Revenue (ARR) bei Adjust nach Informationen, die uns vorliegen, bei rund 100 Millionen Dollar. AppLovin zahlt somit bei der Übernahme zwölfmal den Umsatz von Adjust. Ein fast schon niedriger Wert in der derzeitigen Exit-Hochphase. Nach Signavio (SAP) und flaschenpost.de (Dr. Oetker) ist Adjust bereits der dritte Milliarden-Deal in Deutschland innerhalb weniger Wochen. Obwohl das Modell von Adjust momentan auf festen Füßen steht, gibt es im Markt durchaus Bedenken zur weiteren Entwicklung des Unternehmens. Sollten etwa Apple und auch Google das Tracking von Apps erschweren oder gar verhindern, sieht es schlecht aus für Adjust. Adjust Gründer Henschel hielt vor dem Exit noch 9,6 % am Unternehmen. Mitstreiter Müller gehörten zuletzt ebenfalls noch 9,6 %. Mit-Gründer Kniep war noch mit 2,5 % an Bord. Was im besten Fall nun zusammen – zumindest auf dem Papier – rund 260 Millionen einbringt. Zudem war das Gründer- und Management-Team noch über ein weiteres Vehikel mit 1,6 % beteiligt. Jetzt zu den Investoren: Target Partners aus München hielt zuletzt 6,9 % an Adjust, Capnamic Ventures aus Köln war mit 3,4 % an Bord. Highland Europe wiederum hielt mindestens 25 % am AdTech.

INVESTMENTS

Storyblok
+++ Mubadala Capital sowie die Altinvestoren firstminute Capital und 3VC investieren 8,5 Millionen US-Dollar in Storyblok. capital300, firstminute Capital und Founders Factory investierten Ende 2019 bereits 2,5 Millionen US-Dollar in das österreichische Startup, Hersteller einer Headless Content Management Software. Das Unternehmen aus Linz wurde 2017 von Alexander Feiglstorfer und Dominik Angerer gegründet. “Das Geld wird für den Ausbau der CMS-Plattform und für die internationale Expansion eingesetzt”, teilt die Jungfirma mit.

Hive
+++ Alt-Investor Picus Capital sowie die Flixbus- und Forto-Gründer investieren gemeinsam mit Lesara-Gründer Roman Kirsch und Sebastian Merkhoffer (Fitvia) 1,6 Millionen Euro in Hive. Hinter Hive verbirgt sich ein junges Logistik-Startup. Das Unternehmen sieht sich als “Drittanbieter für Logistikdienstleistungen”. Die Berliner wollen Händlern helfen, “ihren Kunden einen schnellen Versand zu ermöglichen”. So soll der Versand schneller gehen. Auch um Retouren kümmert sich Hive. Das junge Unternehmen wurde von Oskar Ziegler, Franz Purucker und Leonard von Kleist gegründet. Picus Capital schob das Startup 2020 gemeinsam mit den Gründer an. Codept setzt auf ein ähnliches Konzept wie Hive. 27 Mitarbeiter wirken bereits für Hive.

Spanflug
+++ Der VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) beteiligt sich mit einer Minderheitsbeteiligung am Münchner Unternehmen Spanflug, das 2018 gegründet wurde. Mit Spanflug wollen Adrian Lewis, Johannes Schmalz und Markus Westermeier eine Plattform etablieren, bei er es um Dreh- und Frästeile geht.

IPO

Auto1
+++ Der Berliner Gebrauchtwagenhändler Auto1 ging am Donnerstag an die Börse. Der Ausgabepreis lag bei 38 Euro, die Erstnotiz erfolgte zu 55 Euro. “In der ersten Handelsstunde hielt sich das Papier dann über 52 Euro. Damit wird der Betreiber von ‘wirkaufendeinauto.de’ mit 11,7 Milliarden Euro bewertet” – schreibt der Handelsblatt zum IPO. Auto1, 2012 gegründet,  erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von rund 3,5 Milliarden Euro. Der Börsengang brachte rund 1 Milliarde ein.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

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#DealMonitor – Banxware sammelt 4 Millionen ein – Levity bekommt 1,7 Millionen – retraced sammelt 1 Million ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 3. Februar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Banxware
+++ Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), Force over Mass, VR Ventures und Business Angels aus dem FinTech Umfeld investieren 4 Millionen Euro in Banxware. Das Unternehmen, 2020 von der bekannten FinTech-Gründerin Miriam Wohlfarth, Jens Röhrborn, Fabian Heiss und Nicolas Kipp gegründet, vergibt Kredite an Plattformhändler. “Im Gegensatz zu anderen Finanzlösungen auf dem Markt unterscheidet sich Banxware durch seinen vollständig digitalen, eingebetteten Ansatz: Das erste Produkt, White-Label-Sofortkredite, ist vollständig in das Erscheinungsbild der Plattform integriert. Die Kreditentscheidung erfolgt in Echtzeit und die Auszahlung erfolgt unverzüglich”, teilt das FinTech mit.

Levity
+++ Angular Ventures, System.One, Discovery Ventures, Martin Henk und weitere Angel-Investoren investieren 1,7 Millionen US-Dollar in Levity. Das Berliner Startup möchte Workflow Automation für die Masse verfügbar machen.  “The easy-to-use platform enables anyone to create their own AI solutions to automate slow, tedious manual work processes that previously required human decision-making”, schreibt das Startup in eigener Sache. Levity wurde von Thilo Hüllmann und Gero Keil gegründet.

retraced
+++ Der spanische Wagniskapitalgeber Samaipata investiert 1 Million Euro in retraced. Das Düsseldorfer Startup entwickelt eine Softwarelösung für nachhaltiges Lieferkettenmanagement. Zum Konzept teilt die Jungfirma mit: “Die Blockchain-basierte Plattform hilft Modemarken dabei Informationen aus ihrer Lieferkette in Bezug auf Lieferanten, Arbeitsbedingungen, Materialien, Zertifizierungen und Umweltauswirkungen einzusammeln und mit ihren Kunden zu teilen”. retraced wurde 2019 in Düsseldorf von Lukas Pünder, Philipp Mayer und Peter Merkert gegründet.

chembid
+++ Evonik Venture Capital, der Investmentableger des Chemieriesen Evonik investiert in chembid. Das Bielefelder Chemieunternehmen Stockmeier investierte bereits 2019 in das Oldenburger StartupDie Jungfirma, eine BÜFA-Tochter, wurde 2017 von Christian Bürger gegründet. chembid entwickelt eine Meta-Suchmaschine, die Einkäufer mit Lieferanten verbindet. Außerdem bietet das Unternehmen “ein Dashboard mit Marktinformationen wie Preistrends und Nachfragemuster” an. chembid verfügt nach eigenen Angaben “bereits über 50.000 Nutzer pro Monat aus mehr als 150 Ländern”.

M-Tribes
+++ SinnerSchrader-Gründer Matthias Schrader und Co. investieren eine hohe sechsstellige Summe in M-Tribes. Mit der Software M-Tools richtet sich das Hamburger Unternehmen, das 2017 gegründet wurde, an Mobilitäts- und Logistikunternehmen. Diese können mit der Software “innovative Mobility-, Sharing- und Delivery-Dienste aufbauen”. “Das Investment erlaubt M-Tribesdie Self-Service-Strategie der Technologie-Plattform weiter umzusetzen und Kunden einen reibungslosen Übergang zwischen einer kostenlosen Testversion, dem operativen Launch eines Angebots sowie einer effizienten Weiterentwicklung zu ermöglichen”, teilt das Unternehmen mit. Mit der Investmentrunde wird das Startup mit 10 Millionen Euro bewertet.

EXITS

Paysolut
Das deutsch-britische Payment-Unternehmen SumUp übernimmt Paysolut (Litauen). “The acquisition is the ‘natural extension’ of a two-year partnership between the two companies. In 2019 SumUp was granted an electronic money institution license by the decision of the Board of the Bank of Lithuania and says it has since ‘invested heavily’ into growing its presence there, as well as its office in Vilnius”, schreibt tech.eu zur Übernahme.

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#Hintergrund – 5 spannende Fakten zum Unicorn sennder


Das Berliner Logistik-Startup sennder gehört zu den deutschen Startups, die jeder kennen sollte/muss! Die Alt-Investoren Accel, Lakestar, HV Capital, Project A und Scania investierten nach unseren Informationen kürzlich gemeinsam mit dem stillen Geldgeber Hedosophia weitere 160 Millionen US-Dollar in das Grownup. Das Berliner Unternehmen, das 2015 das Licht der Welt erblickte, stieg dabei zum seltenen deutschen Unicorn (Bewertung: 1,06 Milliarden Dollar) auf. Hier 5 megaspannende Fakten über das umtriebige Logistik-Startup.

Ursprung

sennder wurde 2015 von Julius Köhler, Nicolaus Schefenacker und David Nothacker gegründet. Damals beschrieben wir das Startup als “Mitfahrgelegenheit für Gegenstände – ob Fahrrad, Snowboard oder einfach nur ein Koffer”.  “Der Fokus liegt auf der Mitnahme von sperriger, unhandlicher und fragiler Fracht. Im kommenden Jahr wird das Modell auf kleinere Lieferungen und Pakete ausgeweitet”, verkündeten die Gründer zum Start. Inzwischen kümmert sich sennder  in der großen und wilden Logistikwelt um sogenannte Komplettladungen. Konkret verbindet das Logistikstartup aus Berlin über seine Softwareplattform Händler und Transportunternehmen. In den vergangenen Monaten sorgte das Grownup mit zwei Übernahmen für Schlagzeilen: Im Juni des vergangenen Jahres fusionierte sennder mit seinen französischen Wettbewerber Everoad. Im September 2020 übernahm sennder dann das europäische Frachtgeschäft von Uber Freight.

Geschäftsmodell

sennder verbindet gewerbliche Verlader direkt mit Spediteuren. “Dies sorgt sowohl bei Spediteuren als auch bei gewerblichen Verladern für mehr Transparenz und Effizienz. sennder setzt sich dafür ein, die Logistikbranche fit für eine nachhaltige Zukunft zu machen; durch die Nutzung von Daten zur Optimierung der Routeneffizienz reduziert sennder die Umweltbelastung durch den Straßengüterverkehr und senkt gleichzeitig Transportkosten”, heißt es vom Unternehmen. sennder erbringt dabei unter anderem Transportdienstleistungen für zahlreiche DAX30-Unternehmen. Das Unternehmen sieht sich insgesamt “optimal positioniert, um kleinere und mittlere Speditionsunternehmen mit etablierten Verladern zu verbinden und ihnen Zugang zu FTL-Ladungen zu verschaffen”.

Investoren

Zu den Investoren von sennder gehören bekannte Geldgeber wie Accel, Lakestar, HV Capital, Project A Ventures, Next47, Scania Growth Capital, Earlybird Venture Capital und Perpetual sowie die Flixbus-Gründer. 2017 stieg Scania Growth Capital, der Corporate-Fund des bekannten schwedischen Nutzfahrzeugherstellers, bei sennder ein. 2019 pumpten Lakestar, Accel, Next47, H14, HV Capital, Project A Ventures und Scania Growth Capital dann imposante 70 Millionen Dollar in das Unternehmen. Zuletzt gab es dann von Accel, Lakestar, HV Capital, Project A und Scania weitere 160 Millionen US-Dollar. Insgesamt flossen somit bereits 260 Millionen Dollar in sennder. Mit der letzten Investmentrunde stieg sennder – wie bereits Monate zuvor erwartet – zum Unicorn auf. Die Pre-Money-Bewertung liegt nach unseren Informationen bei 900 Millionen, die Post-Money-Bewertung somit bei 1,06 Milliarden.

Zahlen

Der Jahresfehlbetrag von sennder lag 2018 (neuere Zahlen gibt es leider nicht) bei 2,7 Millionen Euro. Im Jahr zuvor waren es gerade einmal rund 792.226 Euro. Insgesamt kostete der Aufbau von sennder bis Ende 2018 überschaubare 3,8 Millionen. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Unternehmen schon mehr als 10 Millionen Euro Risikokapital aufgenommen. Die durchschnittliche Zahl der  beschäftigten Arbeitnehmer lag 2018 bei 61. Inzwischen wirkten 800 Mitarbeiter für sennder.

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#DealMonitor – sennder bekommt 160 Millionen (und wird zum Unicorn) – Moss sammelt 21 Millionen ein – Sequoia investiert 20 Millionen in Xentral


Im aktuellen #DealMonitor für den 14. Januar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

sennder
+++ Die Alt-Investoren Accel, Lakestar, HV Capital, Project A und Scania investieren weitere 160 Millionen US-Dollar in sennder. Das Berliner Logistik-Startup, das 2015 von Julius Köhler, Nicolaus Schefenacker und David Nothacker gegründet wurde, steigt mit der erneuten Finanzierungsrunde – wie erwartet – zum Unicorn (Bewertung: 1 Milliarde Dollar) auf. Zuletzt wanderten rund 100 Millionen US-Dollar in das Logistik-Startup. Insgesamt flossen somit bereits 260 Millionen in sennder. Das junge Unternehmen kümmert sich in der großen und wilden Logistikwelt um sogenannte Komplettladungen. Konkret verbindet das Logistikstartup aus Berlin über seine Softwareplattform Händler und Transportunternehmen.  In den vergangenen Monaten sorgte das Grownup mit zwei Übernahmen für Schlagzeilen: Im Juni des vergangenen Jahres fusionierte sennder mit seinen französischen Wettbewerber Everoad. Im September übernahm sennder dann das europäische Frachtgeschäft von Uber Freight. 800 Mitarbeiter wirken derzeit für sennder. Im Insider-Podcast haben wir bereits Mitte Dezember über den Aufstieg von sennder gesprochen. Zuletzt stieg Mambu in Deutschland zum Unicorn auf.

Moss
+++ Der US-Investor Valar Ventures, also Peter Thiel, sowie die Alt-Investoren Cherry Ventures und Global Founders Capital (GFC), der Investmentarm von Rocket Internet, investieren 21 Millionen Euro in Moss. Die Bewertung des jungen FinTech, die zuletzt als Vanta bekannt war, steigt dabei auf 100 Millionen Euro – siehe FinanceFWD. Das junge Unternehmen, hinter dem die Move24-Macher Ante Spittler und Anton Rummel stecken, ging erst vor einigen Monaten offiziell an den Start. Über Moss können Kunden sich Firmenkreditkarten zulegen – und zwar insbesondere virtuelle Kreditkarten. So sind etwa Kreditkarten für einzelne Personen, Teams oder Abteilungen bzw. Kostenstellen möglich. Zum Start war Moss vor allem in der Startup-Szene auf Kundenfang. Inzwischen möchte das Fintech auch im KMU-Segment Kunden (Unternehmen zwischen 20/30 bis 500 Mitabeiter) gewinnen.  Valar Ventures investierte bisher unter anderem in FinTechs wie N26, Bitpanda und Taxfix. 40 Mitarbeiter wirken derzeit bei Moss.

Xentral
+++ Der amerikanische Geldgeber Sequoia Capital und Visionaires Club aus Berlin investieren 20 Millionen US-Dollar in Xentral. Das von Benedikt und Claudia Sauter in Augsburg gegründete Unternehmen ist ein flexibles ERP-/CRM-System mit eigenem App-Store und bietet Schnittstellen zu allen gängigen Online-Shop-Systemen, Marktplätzen und Zahlungsanbietern. Nach Frank Thelen investierte zuletzt auch Pitch-Gründer Christian Reber in Xentral. Das Unternehmen wird die millionenschwere neue Finanzspritze nutzen, um “die Produktentwicklung, den Ausbau des Teams sowie die Expansion voranzutreiben – zunächst auf paneuropäischer Basis und längerfristig auch in Großbritannien und den USA”. 65 Mitarbeiter wirken derzeit für das Unternehmen. Zu den Kunden von Xentral gehören Unternehmen wie YFood, The Nu Company und Flyeralarm.

quirion
+++ Die Berliner Effektengesellschaft und  “erfahrene Privatinvestoren” investieren 13 Millionen Euro in den Robo-Advisor quirion. “Mit diesem Invest wird quirion sein Wachstum weiter beschleunigen. Die Bewertung des Unternehmens liegt nach dem Kapitalzufluss bei 73 Millionen Euro”, heißt es in der Presseaussendung.

Der Robo-Advisor quirion erhält 13 Millionen Euro von externen Investoren. Neben erfahrenen Privatinvestoren beteiligt sich auch die Berliner Effektengesellschaft. Mit diesem Invest wird quirion sein Wachstum weiter beschleunigen. Die Bewertung des Unternehmens liegt nach dem Kapitalzufluss bei 73 Millionen Euro.

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#DealMonitor – Spotify-Investor TCV investiert 110 Millionen in Mambu – Bewertung: 1,7 Milliarden Euro (Unicorn)


Im aktuellen #DealMonitor für den 7. Januar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

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#Brandneu – 7 brandneue Startups, die man kennen muss


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

talaa
Auf talaa können Privat- und Geschäftskunden Dinge miteinander teilen. In der Selbstbeschreibung heißt es: “talaa wird zwei Möglichkeiten bieten. Man kann Dinge mieten, die man nur selten braucht und nicht besitzt. Man kann Dinge vermieten, die man besitzt und öfters selber braucht”.

Niqa Cosmetics
Bei Niqa Cosmetics aus Schwelm gibt es Halal-Kosmetik. “Unsere innovativen Produkte sind zu 100 % Halal zertifiziert, Vegan, Tierversuchsfrei und frei von toxischen Inhaltsstoffen und entsprechen so den islamischen Halal Regularien”, teilt das junge Unternehmen mit.

Impargo
Das junge Unternehmen Impargo positioniert sich als “Logistiksoftware für kleine und mittelständische Transportunternehmen”. Dabei setzt Impargo aus Potsdam unter anderem auf die Themen LKW-Routenplanung samt Mautkalkulation, Auftragsverwaltung und Tracking.

Visense
Mit Visense, das von Marvin Thiele, Pia Spori von Christian Reich gegründet wurde, wird die Ferndiagnose von Maschinen möglich – und zwar in Echtzeit. Die Gründer teilen dazu mit: ”Our mission is to enable manufacturers to start seeing machine errors as a chance to improve production performance”.

Knowbody
Das Bochumer Startup Knowbody, das von Carolin Strehmel und Vanessa Meyer gegründet wurde, entwickelt eine Sexualkunde-App für den Schulunterricht. Dazu teilen die Gründerinnen mit: “Die App soll Schüler:innen verlässliche Informationen zu Sexualität und allen zugehörigen Themenbereichen bereitstellen”.

foodtrack
foodtrack aus Nürnberg möchte “den bewussten Konsum von Lebensmitteln fördern”. Gelingen soll dies über eine App, die alle Lebensmittel, die man eingekauft hat, samt Mindesthaltbarkeits-, Bildern, und Inhaltsangaben in einen virtuellen Kühlschrank stellt. Dazu gibt es Rezepte und Verbrauchstipps.

Milchmann & Co
Milchmann & Co aus Münster liefert Lebensmittel aus – und zwar ohne Liefergebühren. Die Bestellung läuft über die App der Jungfirma. “Mit Frischegarantie werden deine Lieblingsprodukte bei einem traditionsreichen Großhändler aus der Region zusammengestellt”, teilen die Gründer mit.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über junge, frische und brandneue Startups, die noch nicht jeder kennt. Alle diese Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der bundesweiten Startup-Szene und im besten Fall auf die Agenda von Investoren, Unternehmen und potenziellen Kooperationspartnern. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Podcast – #EXKLUSIV sennder peilt Milliardenbewertung an


Das Berliner Logistik-Startup sennder, das 2015 von Julius Köhler, Nicolaus Schefenacker und David Nothacker gegründet wurde, sucht erneut Kapital. Bei der neuen Investmentrunde strebt das Unternehmen eine Milliardenbewertung an. sennder ist somit auf dem Weg zum Unicorn! In den vergangenen Monaten sorgte das Grownup mit zwei Übernahmen für Schlagzeilen: Im Juni fusionierte sennder mit seinen französischen Wettbewerber Everoad. Im September übernahm sennder dann das europäische Frachtgeschäft von Uber Freight.

Zuletzt wanderten rund 100 Millionen US-Dollar in das Berliner Logistik-Startup. Das junge Unternehmen kümmert sich in der großen und wilden Logistikwelt um sogenannte Komplettladungen. Konkret verbindet das Logistikstartup aus Berlin über seine Softwareplattform Händler und Transportunternehmen. Zu den Investoren der Jungfirma gehören unter anderem Accel, Holtzbrinck Ventures, Lakestar, Scania und Project A.

Insider #92 – sennder

Abonnieren: Die Podcasts von deutsche-startups.de könnt ihr bei Amazon Music – Apple Podcasts – Castbox – Deezer – Google Podcasts – iHeartRadio – Overcast – PlayerFM – Podimo – Spotify – SoundCloud oder per RSS-Feed abonnieren.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Bessemer investiert in cargo.one – 468 Capital investiert in Natif.ai – JuwelKerze-Gründer investiert in truemorrow


Im aktuellen #DealMonitor für den 14. Dezember werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

cargo.one
+++ Der amerikanische Geldgeber Bessemer Venture Partners investiert 40 Millionen in cargo.one, ein noch junges Logistik-Startup. Index Ventures investierte zuletzt gemeinsam mit Next47, Creandum, Lufthansa Cargo und Point Nine Capital 18,6 Millionen US-Dollar in die Jungfirma. Creandum, Point Nine Capital und Lufthansa Cargo investieren zuvor bereits rund 3 Millionen US-Dollar in das Berliner Unternehmen, das sich um die digitale Distribution und Buchung von Luftfracht kümmert. cargo.ono wurde 2017 von Moritz Claussen, Oliver T. Neumann und Mike Rötgers gegründet. Hintergründe gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Natif.ai
+++ 468 Capital investiert in Natif.ai. Das Startup, ein Spin-off des Deutschen Forschungsinstituts für Künstliche Intelligenz (DFKI), ist im Segment der intelligenten Dokumenten Prozessautomation (IDP) unterwegs. “Dank einer Deep-OCR können Dokumente extrem schnell und genau analysiert sowie relevante Daten extrahiert werden”, teilt das Startup mit. Natif.ai wurde 2019 von Christophe Hocquet, Johannes Korves und Manuel Zapp gegründet. Zuvor investierte bereits der High-Tech Gründerfonds (HTGF) investiert eine siebenstellige Summe in Natif.ai. Hintergründe gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

truemorrow
+++ Werle Ventures, also Martin Werle (Gründer von JuwelKerze), Burckhardt Bonello und Felix Schneider, Mitgründer von Dreamlines, investieren in truemorrow. Bei truemorrow finden Onliner nachhaltige Körperpflegeprodukte. “Damit du dich im Badezimmer nicht mehr zwischen deinem Wohlbefinden und der Umwelt entscheiden musst”, teilt das Startup mit. Gründer sind Simon Prinz und Matthias Vosen, beide zuletzt bei Dreamlines tätig. Hintergründe gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Polarglow / Brands United
+++ JuwelKerze-Gründer Martin Werle investiert außerdem noch in Polarglow. Hinter Polarglow verbirgt sich eine Art stylischer Mini-Kühlschrank für Kosmetik – samt passender Kosmetiklinie. Am Unternehmen ist außerdem Liberty Ventures (Felix Swoboda, zuletzt Homebell, und Florian Swoboda, Barzahlen) beteiligt. Geführt wird Polarglow von Alexander Brenske. Hintergründe gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. Zudem investiert Werle in den jungen Thrasio-Klon Brands United. #EXKLUSIV

Sorare
+++ Der amerikanische Geldgeber Benchmark Capital investiert in das französische Startup Sorare. e.ventures, Partech, Fabric Ventures, Semantic Ventures, Cygni Capital und Fußball-Weltmeister André Schürrle investierten zuvor bereits 4 Millionen US-Dollar in das junge Unternehmen. Sorare bietet auf Blockchain-Basis ein digitales Pendant zu den Fußballsammelkarten von Panini, Topps und Co. – samt Fantasy Football Manager. Hintergründe gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Weezy
+++ Der amerikanische Geldgeber Insight Partners investiert in den britischen goPuff-Klon Weezy. Zuvor investierte bereits Heartcore Capital in den rollenden Supermarkt. Der deutsche goPuff-Klon Gorillas sammelt gerade erst 44 Millionen US-Dollar ein – unter anderem von Coatue. Hintergründe gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

German Bionic
+++ Samsung Catalyst, MIG AG, Storm Ventures, Benhamou Global Ventures und IT Farm investieren 20 Million US-Dollar in German Bionic, ein Unternehmen für robotische Exoskelette. “Das Cray X von German Bionic ist das weltweit erste vernetzte Exoskelett, das, verbunden mit der Smart-Factory, selbstlernend Hebebewegungen verstärkt und Fehlhaltungen vorbeugt, und somit zum intelligenten Bindeglied zwischen Mensch und Maschine in Logistik- und Intralogistik-Prozessen wird”, teilt das Unternehmen aus Augsburg mit.

VMRay
Digital+ Partners und eCAPITAL investieren 15 Millionen US-Dollar in VMRay. Das Bochum Startup, 2013 von den Informatikern Carsten Willems und Ralf Hund gegründet, analysiert Malware wie Computerviren oder -würmer, Trojaner, Spyware, Kernelrootkits und -bootkits auf ihr Verhalten. In der Series B sammelte das Unternehmen damit rund rund 25 Millionen Dollar in. Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) investierte bereits 2014 in VMRay.

vialytics
+++ Statkraft Ventures und EnBW New Ventures investieren in das Stuttgarter GovTech vialytics. Das Unternehmen, das 2017 von Achim Hoth, Patrick Glaser und Danilo Jovicic ins Leben gerufen wurde, sorgt mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz für bessere Straßen. vialytics erfasst den Zustand der Straßeninfrastruktur und wertet diesen automatisiert aus. Das frische Kapital “ermöglicht es vialytics den erfolgreichen Wachstumskurs als zuverlässiger Partner für Städte und Gemeinden noch stärker auszubauen”.

Isar Aerospace
+++ Lakestar, Earlybird, Vsquared Ventures, Airbus Ventures, Apeiron und HV Capital sowie Bulent Altan, Ann-Kristin und Paul Achleitner investierten gerade 75 Millionen Euro in Isar Aerospace. Jetzt ist die Bewertung klar – sie liegt nach unseren Informationen bei 300 Millionen. Das 2018 von Daniel Metzler, Josef Fleischmann und Markus Brandl gegründete Unternehmen will kleinere Satelliten kostengünstiger in den Orbit befördern und entwickelt deswegen unter anderem an alternativen Antrieben für Trägerraketen. Earlybird und Airbus Ventures investierten zuletzt gemeinsam mit den Altinvestoren beachtliche 17 Millionen US-Dollar in das Raketen-Startup. Insgesamt flossen nun schon knapp 100 Millionen Euro in Isar Aerospace. Hintergründe gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

EXITS

Dubsmash
+++ Der amerikanische Social-News-Aggregator Reddit übernimmt den TikTok-Herausforderer Dubsmash, der einst in Berlin als simpler Lip-Syncing-Dienst an den Start ging. “Dubsmash’s mission is to elevate under-represented creators. They have built a beautiful and fun product that enables their users to create unique, dynamic, interactive content. While Dubsmash will maintain its own platform and brand, we also look forward to bringing our teams together to combine the unique creator experience of Dubsmash with the community growth engine of Reddit”, teilt das Unternehmen mit. Investoren wie Index Ventures, Lowercase Capital, ENIAC Ventures, Sunstone Capital und Raine Ventures investierten in den vergangenen Jahren einen zweistelligen Millionenbetrag in Dubsmash, das von Jonas Drüppel, Roland Grenke und Daniel Taschik gegründet wurde. Dubsmash war vor einigen Monaten fast am Ende, dann folgte der Umzug nach New York, fast alle der 50 Mitarbeiter wurden entlassen und ein kompletter Neustart als Video-Dienst.

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Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

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