#DealMonitor – Kenjo bekommt 5,1 Millionen – Capnamic Ventures investiert in everstox


Im aktuellen #DealMonitor für den 21. Oktober werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Kenjo
+++ Der Schweizer Geldgeber Redalpine Capital investiert 5,1 Millionen Euro in das Berliner Startup Kenjo – siehe Handelsblatt. Das Unternehmen, das 2017 von David Padilla, Max Bauermeister, Carlos Lozano und Gonzalo Abruna gegründet wurde, positioniert sich als Software für Personalabteilungen. Kenjo, früher als OrgOS unterwegs, unterstützt die HR-Abteilungen seiner Kunden insbesondere in den Punkten Prozessoptimierung.

everstox
+++ Flash Ventures, der noch junge Inkubator von Rocket Internet, Capnamic Ventures und Global Founders Capital (GFC), der Investmentarm vom Rocket Internet, investieren 3 Millionen Euro in das Münchner Startup everstox, früher als Project District bekannt. everstox positioniert sich als “Netzwerk europäischer Logistikdienstleister für eine datengesteuerte Lagerverwaltungslösung”. Das Startup wurde von Boris Bösch und Johannes Tress gegründet.

Samdock
+++ Bayern Kapital, die Altgesellschafter und zwei Neuinvestoren – darunter der Venture-Ableger der mgo Mediengruppe Oberfranken, investieren eine siebenstellige Summe in Samdock. Das Münchner Startup entwickelt eine cloudbasierte Software-as-a-Service-Lösung (SaaS), mit der kleine und mittelständische Unternehmen Geschäftsprozesse in den Bereichen Vertrieb, Marketing und Kundenservices digitalisieren und automatisieren können.

Signature Products
+++ Ein Family Office aus Hamburg investiert eine ungenannte Summe in das Cannabis-Startup Signature Products. Das 2019 von Florian Pichlmaier und Tobias Bühler in Pforzheim gegründete Unternehmen bietet unterschiedliche Hanfprodukte – vom Rohstoffhandel über die Extraktion bis hin zu Endkonsumentenprodukte. Die Bewertung bei der aktuellen Investmentrunde soll bei 5 Millionen gelegen haben.

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#Interview – Ein Startup, das Pakete im Paketshop abholt


Bei Mister Postman, 2019 in Mülheim an der Ruhr gegründet, dreht sich alles um Pakete. “Mister Postman ist ein nachbarschaftlicher Lieferdienst, bei dem Anwohner ihre Nachbarn, Freunden und Bekannten bei der Zustellung und Abholung von Paketen unterstützen”, sagt Gründer Patrick Giesen. Über die junge Plattform können derzeit konkret Zustellungen aus Paketshops und Packstationen an die eigene Haustür beauftragt werden.

“Weiterhin holen wir Retouren und frankierte Pakete an der Haustüre ab und bringen diese zum Paketshop. Das spart Zeit, denn unsere Kunden können bestimmen, wann ein Postman zu ihnen kommt – und wohin genau: So können Pakete auch beispielsweise ins Büro geliefert, oder dort abgeholt werden”, erklärt Mister Postman-Macher Giesen weiter. Das Logistik-Startup will sich dabei über eine Nutzungsgebühr in Höhe von 20 Cent pro Sendung finanzieren. Eine Retoure etwa kostet 1,50 Euro bei Mister Postman.

“Der Festpreis und die 20 Cent pro Sendung scheinen im ersten Augenblick nicht viel zu sein, da aber alleine im B2C-Bereich knapp 2 Milliarden Pakete versendet und etwas mehr als 330 Millionen Pakete werden wieder retourniert werden, können wir schon mit einem geringen Marktanteil vorzeigbare Gewinne generieren”, führt Giesen weiter aus. In einem Jahr wollen die Revierler ihren Service in fast allen Städten des Ruhrgebiets anbieten. Und auch Köln hat das Mister Postman-Team bereits im Auge.

Im Interview mit deutsche-startups.de stellt spricht Mister Postman-Macher Giesen einmal ausführlich über seine Idee und den Startup-Standort Ruhrgebiet.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Mister Postman erklären?
Mister Postman ist ein nachbarschaftlicher Lieferdienst, bei dem Anwohner ihre Nachbarn, Freunden und Bekannten bei der Zustellung und Abholung von Paketen unterstützen. Über unsere Plattform können aktuell Zustellungen aus Paketshops und Packstationen an die Haustür beauftragt werden. Weiterhin holen wir Retouren und frankierte Pakete an der Haustüre ab und bringen diese zum Paketshop. Das spart Zeit, denn unsere Kunden können bestimmen, wann ein Postman zu ihnen kommt – und wohin genau: So können Pakete auch beispielsweise ins Büro geliefert, oder dort abgeholt werden. Ab Oktober bieten wir zusätzlich einen Kuriers Service an. Innerstädtische Lieferungen werden dann auch durch Mister Postman durchgeführt, Auftraggeber sind Firmen oder Privatpersonen. Dieser Service ist aber besonders für den stationären Einzelhandel von Vorteil. Einzelhändler können ihren Kunden die Waren am selben Tag an die Haustüre liefern lassen. Damit bewegen dich die Einzelhändlerin Punkto Liefergeschwindigkeit mindestens auf Augenhöhe mit Onlinehändlern wie Amazon und Co. Wahlweise kann ein Retourenschein beigelegt werden, damit der Kunde die Ware auch zurückschicken kann, falls die Größe nicht passt oder dem Kunden die Ware nicht gefällt.

Welches Problem genau wollt Ihr mit Mister Postman lösen?
Mit Mister Postman möchten wir für ein schöneres urbanes Zusammenleben sorgen – und begegnen mit unserer Lösung drei Herausforderungen unserer modernen Gesellschaft. Erstens: Viele Menschen verpassen ihre Paketlieferungen zuhause, da sie auf der Arbeit sind und auch die Nachbarn sind nicht immer dazu bereit, die Pakete der Nachbarschaft bei sich aufzunehmen. Fahrten zum Paketshop kosten Zeit und kurz vor Ladenschluss des Paketshops plagen sich viele Menschen mit der Parkplatzsuche und dem Anstellen in der Warteschlange. Wir schenken unseren Kunden vor allem eins: Zeit. Wir bringen und holen Pakete dort, wo unsere Kunden gerade sind und zu der Zeit, die ihnen gerade passt. Zweitens: Auch dem stationären Einzelhandel wollen wir im Kampf gegen das Aussterben der Innenstädten helfen: Wir glauben, dass wir den Händlern mit unserem Kurierservice einen Mehrwert bieten, um auch mit dem Online-Handel konkurrieren zu können. Drittens: Da es sich bei unserem Lieferdienst um einen nachbarschaftlichen Service handelt, versuchen wir unseren Teil zur Minderung des innerstädtischen Verkehrs und der CO2-Emissionen beizutragen.Unsere Fahrerinnen und Fahrer sollen die Touren in ihren Alltag integrieren, damitVerteilung der Pakete auf Fahrten erfolgt, die ohnehin gemacht werden. Gleichzeitig sind unsere Kuriere nicht auf das Auto angewiesen – unseren „Postman“ ist ihre Arbeit per Rad, zu Fuß oder per Roller ausdrücklich erlaubt.

Jede Woche entstehen dutzende neue Startups, warum wird ausgerechnet Mister Postman ein Erfolg?
Der Online-Handel boomt und jedes Jahr werden dort mehr Pakete an die Menschen versendet. Auch die Corona Krise hat ihren Teil dazu beigetragen. Zeitgleich arbeiten aber immer mehr Städte an Projekten, die den CO2-Ausstoß vor allem im Stadtzentrum zu reduzieren sollten. Diese Projekte behindern aber oftmals die Paketdienstleister bei der Auslieferung der so begehrten Pakete. In der Branche werden Alternativen und neue Lösungsmodelle gesucht, wie etwa Microdepots und Droppoints. Aber auch neue Paketshops werden eröffnet und das Netz der Paketboxen wird von unterschiedlichen Anbietern ausgebaut. Man sieht also wo die Reise hingeht. Der Platzmangel sorgt bei all diesen Lösungen aber für den Bedarf alternativer Zustellungen. Der nette Nachbar von nebenan könnte dabei einer dieser Lösungsansätze sein.

Die Corona-Krise traf die Startup-Szene zuletzt hart. Wie habt ihr die Auswirkungen gespürt?
Nach der Testphase unserer Plattform in Mülheim an der Ruhr, sind wir am 2. März in Düsseldorf gestartet und waren positiv gestimmt. Gerade den Einwohnern einer so großen Stadt wollten wir mit unserer Lösung einen wirklichen Mehrwert bieten. Mit dem Lockdown Mitte März hat sich aber in der Branche und bei der Zustellung einiges geändert. Bekannte Anbieter boten plötzlich die “kontaktlose Zustellung” bei der die Pakete einfach am Lieferort abgestellt werden, ob der Empfänger nun da ist oder nicht, das spielt hierbei keine Rolle. Durch die erhöhte Zustellquote an der Haustüre, ist die Nachfrage für eine Zustellung aus Paketshops dementsprechend gesunken. Das war für uns ein großes Pech! In Absprache mit unserem Accelerator startport im Duisburger Innenhafen haben wir uns aber schnell auf das wesentliche konzentrieren können und haben durch weitere Produktentwicklungen unsere Plattform ausbauen können. Deshalb können unsere Kunden schon heute den Retourenservice nutzen, den hatten wir eigentlich für einen späteren Zeitpunkt eingeplant. Auch die Entwicklung des Kurierservices wird jetzt schnell ergänzt. Das alles konnten wir während des Lockdowns angehen. Aber auch für die Zukunft haben wir noch weitere Ausbaumöglichkeiten in der Schublade.

Wo steht Mister Postman in einem Jahr?
In einem Jahr wollen wir unseren Service in fast allen Städten des Ruhrgebiets anbieten. Ein weiteres größeres Ziel ist die Stadt Köln Mitte nächsten Jahres. Neben dem Ausbau erhoffen wir uns natürlich einen guten Partner gewonnen zu haben, der bereit ist mit uns den Weg in Zukunft zu gehen und den Markt in den deutschen Metropolen zu erschließen. Ein kleiner Abstecher in benachbarte Länder wäre aber auch gut denkbar.

Reden wir über das Ruhrgebiet. Wenn es um Startups in Deutschland geht, richtet sich der Blick sofort nach Berlin. Was spricht für das Ruhrgebiet als Startup-Standort?
Nicht nur ich, sondern auch meine Eltern und Großeltern sind im Ruhrgebiet aufgewachsen. Das Ruhrgebiet besteht zwar aus mehreren großen und mittelgroßen Städten, für mich ist es aber eine riesige Stadt. Die Geschichte des Ruhrgebiets ist sagenhaft und kein anderer Teil Deutschlands kann mit unserer historischen Entwicklung mithalten. Heute treffen hier alteingesessene und junge Unternehmen aufeinander, darunter auch viele Startups. Langsam aber sicher entdecken unsere alten Hasen diese innovativen Startups und sind immer mehr daran interessiert diese auch zu fördern. Wir alle können uns also gemeinsam auf die nächsten Jahre freuen.

Was genau macht den Reiz der Startup-Szene in Mülheim an der Ruhr aus?
Wie bereits erwähnt: meine Stadt ist das Ruhrgebiet und wir bekommen Unterstützung aus allen Richtungen: auf der Suche nach einem guten Partner für unsere Entwicklung hat uns der Weg nach Duisburg geführt und haben mit startport einen exzellenten Accelerator gefunden. Auch im benachbarten Essen haben wir mit dem RuhrHub einen starken Supporter gefunden, der uns vor allem in Hinblick auf das Gründerstipendium bestens beraten hat.

Was ist in Mülheim an der Ruhr einfacher als im Rest der Republik?
Ganz konkret ist Mülheim an der Ruhr ist die ideale Stadt für ruhiges und kreatives Arbeiten. Hier kann man auch mal die Seele baumeln lassen und sich auf die wesentliche Dinge fokussieren. Alles was es hier nicht gibt, findet man in unmittelbarer Nähe. Mülheim an der Ruhr ist zudem Geburtsort vieler großer Unternehmen. Tengelmann und ALDI sind die bekanntesten Weltkonzerne aus unserer schönen Stadt an der Ruhr, aber schaut man auf das gesamte Ruhrgebiet, so lassen sich einige Riesen finden. Alles perfekt vernetzt und in einer optimalen räumlichen Nähe zueinander – das macht uns hier keiner so schnell nach.

Was fehlt in Mülheim an der Ruhr bzw. im Ruhrgebiet noch?
Ganz klar: Investoren! Aktuell mahlen die Mühlen im Ruhrgebiet in Hinblick auf die Finanzierung von Startups noch etwas langsamer als in den Startup Hochburgen in Deutschland. Allerdings liegen auch diese auch im Vergleich zu anderen Ländern noch etwas zurück. Ich denke aber, dass wir müssen uns einfach noch ein wenig Zeit geben müssen. Das Potenzial hat das Ruhrgebiet allemal.

Zum Schluss hast Du drei Wünsche frei: Was wünscht Du Dir für den Startup-Standort Ruhrgebiet?
Wie viele andere Startups wünsche ich mir mehr Mut von finanzkräftigen Investoren und dass nicht nur im Ruhrgebiet, sondern in ganz Deutschland. Selbstverständlich ist nicht jedes Startup ein Unicorn, aber durch kleine finanzielle Unterstützungen könnten auch aus vermeintlich weniger umsatzstarken Ideen tolle Unternehmen mit Arbeitsplätzen für die Region entstehen. Auch von den Anwohnern des Ruhrgebiets würde ich mir mehr Offenheit für innovative Ideen wünschen. Die traditionsbewussten Einwohner und Unternehmer, welche ich persönlich sehr schätze, lassen den ein oder anderen Gründer manchmal verzweifeln. Als letztes wünsche ich allen Startups aus dem Pott viel Erfolg, Durchhaltevermögen und dass die Gründer nie den Glauben am eigenen Produkt verlieren. Wir schaffen das!

Themenschwerpunkt Ruhrgebiet

#Ruhrgebiet: Gemeinsam mit dem ruhr:HUB berichtet deutsche-startups.de regelmäßig über die Startup-Szene im Ruhrgebiet. Mit hunderten Startups, zahlreichen Gründerzentren und -initativen, diversen Investoren sowie dutzenden Startup-Events bietet das Ruhrgebiet ein spannendes Ökosystem für Digital-Gründer – mehr im Startup Guide Ruhrgebiet. Das Buch “Wann endlich grasen Einhörner an der Emscher” wiederum erzählt die spannendsten Startup- und Grown-Geschichten aus dem Ruhrgebiet.

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#DealMonitor – Magazino sammelt 21 Millionen ein – Evum Motors bekommt 12 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 24. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Magazino 
+++ Das Hamburger Unternehmen Jungheinrich, ein Intralogistikanbieter, und die Europäische Investitionsbank (EIB) investieren 21 Millionen Euro in das Münchner Robotik-Startup Magazino. “Zusätzlich zu den Investitionen der Bestandsgesellschafter sowie der Jungheinrich AG, gewährt die Europäische Investitionsbank (EIB) der Magazino GmbH eine Finanzierung von bis zu 12 Millionen Euro”, teilt das Unternehmen mit. Das Startup wurde 2014 von Nikolas Engelhard, Lukas Zanger und Frederik Brantner gegründet. Über 110 Mitarbeiter wirken derzeit für Magazino, einen Hersteller von Regal- und Kommissionierungsrobotern.

Evum Motors
+++ Bayern Kapital und ein mittelständisches Familienunternehmen aus Baden-Württemberg investieren 12 Millionen Euro in das Münchner Startup Evum Motors. Investoren wie Otto Spanner, die Glatthaar-Gruppe und die Franz Schabmüller Firmengruppe sind schon seit 2018 am Unternehmen beteiligt. “Die stolze Investitionssumme wird das Münchner Unternehmen dazu nutzen, den Serienanlauf, Markteinstieg und Aufbau des Händler- und Servicenetzes in Deutschland voranzutreiben”, heißt es in der Presseaussendung.

E-Farm.com
+++ Der schwedische Geldgeber WiT Ventures und ein nicht genannter deutscher AgTech-Investor sowie Bestandinvestor Claas, ein bekannter Landmaschinenkonzern, investieren 4,5 Millionen Euro in E-Farm.com, eine noch junge Handelsplattform für gebrauchte Landmaschinen. Das 2015 gegründete AgTech-Unternehmen wird von Nicolas Lohr, Franz von Consbruch und Kaspar Sternberg geführt. Das Hamburger Startup beschäftigt derzeit 30 Mitarbeiter.

Accure
+++ Der Frühphasen-Investor Capnamic Ventures und 42CAP investieren 2,3 Millionen Euro in das Batterie-Startup Accure. Das Unternehmen aus Aachen wurde 2020 von den Wissenschaftlern Kai-Philipp Kairies, Georg Angenendt und Johannes Palmer, die an der RWTH Aachen zu Batteriesystemen promoviert haben, gegründet. Accure bietet Unternehmen eine “Plattform, die durch APIs Zugang zu Batteriedaten ermöglicht, um diese verwalten, analysieren und schließlich die Entwicklung des Gesundheitszustands von Batterien vorhersagen zu können”.

Luckabox
+++ Die Altinvestoren Alpana Ventures, SICTIC und DAA Capital sowie neue Investoren wie Bettina Hein, Unternehmerin und Löwin in der TV24-Show “Die Höhle der Löwen Schweiz”, investieren eine siebenstellige Summe in das Schweizer Logistik-Startup LuckaBox. Das Unternehmen, ein “cloud-basierter Multi-Carrier Last-Mile-Forwarder für Einzelhändler” aus Winterthur wurde 2017 von Maite Mihm und Aike Festini gegründet.

FUSIONEN

CrossEngage
+++ Der Customer-Data-Plattform-Anbieter CrossEngage und GPredictive, Anbieter einer Customer Prediction Plattform, schließen sich zusammen. Project A Ventures, Vorwerk Ventures, Earlybird, Target Partners, IBB Ventures sowie die Facelift-Gründer Benjamin Schroeter und Teja Töpfer investieren 6,5 Millionen Euro in das fusionierte Unternehmen, das künftig auf den Namen CrossEngage setzt. CrossEngage wurde 2015 von Manuel Hinz und Markus Wübben gegründet. CrossEngage ermöglicht es Werbetreibenden, ihre Zielgruppen durch individualisierte Botschaften sowie durch die automatisierte Auswahl und Kombination der Marketing-Kanäle zu erreichen. Über 10 Millionen flossen bisher in das Unternehmen, das zuletzt beinahe noch von Wirecard übernommen worden wäre. GPredictive bietet seinen Kunden “komplexe ‘Big-Data-Analysen’ für Marketing und Vertrieb als Full-Service-Dienstleistung”. Target Partners investierte bereits 2015 2,5 Millionen Euro in GPredictive. Insgesamt flossen rund 5 Millionen in das Hamburger Unternehmen.

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#DealMonitor – Point Nine legt fünften Fonds auf (99,9 Millionen) – Forto bekommt 25 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 22. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Authada 
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InfoCert, eine Tochtergesellschaft der Tinexta-Gruppe, steigt bei Authada ein und sichert sich dabei 16,7 % der Anteile. “Unter bestimmten Bedingungen” kann  InfoCert in den kommenden Jahren die weiteren Anteile erwerben. InfoCert investiert zunächst einmal einen “mittleren siebenstelligen Betrag” in Authada. main incubator, eine Tochtergesellschaft der Commerzbank, investierte 2018 einen siebenstelligen Betrag in das Cybersecurity-Startup. Das 2015 gegründete Darmstädter Technologie-Startup bietet seinen Kunden BSI zertifizierte Produkte zur sicheren und nutzerfreundlichen Identitätsprüfung an.

Forto
+++ Der tschechische Investor Inven Capital, Cherry Ventures, Northzone, Cavalry Ventures und Maersk Growth, der Investmentarm des dänischen Logistikkonzerns, investieren in das Logistik-Startup Forto, früher als FreightHub bekannt. “Laut Insidern, die an dem Deal beteiligt waren, liegt die Höhe des Investments bei mindestens 25 Millionen Euro” – schreibt Gründerszene. Forto wurde 2016 von Ferry Heilemann, Erik Muttersbach, Michael Wax und Fabian Heilemann gegründet. Die Jungfirma vermittelt Aufträge zur Container-Beförderung an Transportunternehmen. Derzeit beschäftigt die Firma rund 300 Mitarbeiter. Knapp 50 Millionen dürften schon in Forto geflossen sein.

LawStar
+++ Der 1925 gegründete Linde Verlag investiert in das Wiener LegalTech-Startup LawStar – siehe Der Brutkasten. Die Lernplattform für Jusstudierende und Juristen in Österreich wurde von Georg Steiner und Christoph Angel gegründet.

EXITS

ioxp
+++ Das amerikanische Technologieunternehmen PTC übernimmt ioxp, ein Spin-off des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI). ioxp gilt als Pionier auf dem Gebiet der videobasierten Augmented Reality, Das Unternehmen bietet kognitive AR- und KI-Lösungen für Wissenstransfer, Schulung und Qualitätssicherung an. “In einem ersten Schritt plant PTC die Integration der ioxp-Technologie zur Validierung und Verifizierung von Verfahrensanweisungen in seine Enterprise AR-Lösungssuite”, teilt das Unternehmen mit.

BioCBD
+++ Die Münchner Unternehmensgruppe SynBiotic übernimmt die europäische Marke BioCBD. “Die Marke ist bereits etabliert: Stand heute erwirtschaftet BioCBD über zwei Millionen Euro profitablen Nettoumsatz pro Jahr und ist aktuell in Deutschland, Italien, Spanien, Polen und Ungarn aktiv”, heißt es in der Presseaussendung. Nach Hempamed ist BioCBD bereits die zweite Akquisition von SynBiotic in diesem Jahr.  Kaufpreis ist ein niedriger einstelliger Millionenbetrag.

Much-Net
+++ Der Treasury-Management-System-Anbieter Bellin, der zum amerikanische Softwareunternehmen Coupa gehört, übernimmt Much-Net, einen Anbieter von Software und Services für die Bewertung von Finanzinstrumenten. “Die Software von Much-Net wird entsprechend in das bestehende Treasury-Angebot integriert. Zu den Instrumenten, die analysiert und bewertet werden können, zählen u.a. sämtliche Plain-Vanilla-Instrumente, strukturierte Anleihen, Rohstoffderivate, Sicherheiten und strukturierte Derivate, Hedge Accounting (IAS39 und IFRS9)”, teilt das Unternehmen mit.

DIE HÖHLE DER LÖWEN

FlowKiss
+++ In der vierten Folge der achten Staffel investierten Regal-Löwe Ralf Dümmel und Sales-Löwe Carsten Maschmeyer 90.000 Euro in FlowKiss (25 %), früher als FH2OCUS bekannt. Das Startup, das von Sonja Wüpping und Jan Oostendorp gegründet wurde, bietet ein koffeinhaltiges Sprudelwasser an.

Klang2
In der vierten Folge der achten Staffel investierte Pharma-Löwe Nils Glagau 150.000 Euro in Klang2 (33,3 %). Das Startup von Sebastian Oberlin und Adrian Rennertz bietet lleine Holzquadrate an, die über das Smartphone Sounds abspielen, wie Klassische Musik oder Tiergeräusche. Das Gedächtnisspiel für die Ohren soll musikalische sowie Allgemeinbildung mit Spaß verbinden. Die wollten ursprünglich 150.000 Euro für 10 % einsammeln.

VENTURE CAPITAL

Point Nine Capital
+++ Der Berliner Frühphasen Geldgeber Point Nine Capital legt seinen fünften Fonds auf. Im Topf sind diesmal symbolträchtige 99.999.999 Euro. “The new fund will invest between €0.5 to €2.5 million per company initially and commits to participating in the Series As of all companies”, teilen die Hauptstädter mit. Zuletzt legte Point Nine 2019 einen Fonds auf (75 Millionen). In den vergangenen Jahren investierte der der Geldgeber, der seit 2008 unterwegs ist, in Startups wie Algolia, Brainly, Chainalysis, Contentful, Delivery Hero, DocPlanner, Loom, Mambu, Revolut und Typeform. Point Nine interessiert sich insbesondere für Themen wie B2B-SaaS and B2B-Marketplace. Im Zuge des neuen Fonds steigen Louis Coppey und Ricardo Sequerra Amram bei Point Nine zu Partnern auf.

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#DealMonitor – Fly und Point Nine investieren in TradeLink – seed + speed investiert in presize.ai


Im aktuellen #DealMonitor für den 21. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

TradeLink
+++ Die Berliner Geldgeber Fly Ventures und Point Nine Capital investieren in TradeLink. Das Münchner Startup, das Anfang 2020 von Frederic Krahforst, Tobias Nendel (Outfittery-Mitgründer) und Michael Bücker gegründet wurde, positioniert sich als “digitale Lösung für Liefer- und Transportabstimmung rund um das Lager”. Zielgruppe sind insbesondere Logistikleiter, Kontraktlogistiker und Lagerleiter. Fly und Point Nine halten nun jeweils rund 12 % an TradeLink. Hintergründe gibt es im neuen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

zerolens
+++ Point Nine Capital investiert in Zerolens aus Wien, ein virtuelles Fotostudio. Über das Startup, das 2018 von Nik Redl, Mirko Vodegel und Lukas Fechtig gegründet wurde, ist es möglich ansehnliche Produktfotos ohne Fotograf zu erstellen. Konkret geht es dabei um Fotos in künstlich erzeugten dreidimensionalen Umgebungen. Zuvor investierte bereits Speedinvest in das junge Unternehmen. Hintergründe gibt es im neuen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

presize.ai
+++ Der Berliner Kapitalgeber seed + speed Ventures investiert gemeinsam mit Plug & Play, UnternehmerTUM und mehreren Angel-Investoren in presize.ai. Das Münchner Startup, das 2019 von Awais Shafique, Tomislav Tomov und Leon Szeli gegründet wurde, bietet seinen Nutzern mit einer mobilen Body-Scanning-Technologie die Möglichkeit, basierend auf einem Smartphone-Video ihres Körpers, die passende Größe bei Online-Bestellungen zu finden. Damit wollen sie unter anderem die hohe Retourenrate aufgrund von Bestellungen der falschen Größen durch Computer Vision und Deep Learning reduzieren. seed + speed hält nun rund 14 % an presize.ai. Hintergründe gibt es im neuen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

PeopleFlow
+++ Picus Capital investiert in PeopleFlow. Das junge Berliner Startup unterstützt Unternehmen beim HR-Management von Auslandsmitarbeitern. PeopleFlow managt dabei Dinge wie Gehaltsabrechnung, Sozialleistungen und Steuern. “Mit PeopleFlow sind Sie immer zu 100 % rechtskonform”, verspricht die Jungfirma, die von Carsten Lebtig, früher Uber Eats, TestCloud.de sowie McKinsey & Company, geführt wird. Picus hält rund 28 % an PeopleFlow. Hintergründe gibt es im neuen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Kianava
+++ Der österreichische Geldgeber Speedinvest investiert in Kianava. Das junge Berliner Health-Startup, das von Saman Hashemian (früher 8fit) gegründet wurde, entwickelt eine Telemedizin-Plattform über die Patienten aller Art über einen längeren Zeitraum – mehrere Monate – von Ärzten und Therapeuten betreut werden können. Speedinvest hält rund 29 % an Kianava. Hintergründe gibt es im neuen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

EXITS

Dr.Smile
+++ Anfang Juli übernahm der Schweizer Zahnimplantate-Hersteller Straumann das Aligner-Startup Dr.Smile. Laut Presseaussendung aus dem Sommer übernahm das Unternehmen “eine bedeutende Mehrheitsbeteiligung an Dr.Smile” und verpflichtete sich zu zusätzlichen Investitionen, um das Wachstum bis zu einer vollständigen Übernahme zu finanzieren. Jetzt ist klar: Straumann sicherte sich im ersten Schritt 74,9 % an Dr.Smile. Und zwar gegen eine Barzahlung von 35 Millionen Schweizer Franken. Die Gruppe sicherte sich zudem “das Recht, die restlichen Anteile nach dem 31. August 2021 jederzeit zu erwerben”. Zu guter Letzt gibt es noch eine Earn-Out-Klausel: “Die Vereinbarung über die bedingte Kaufpreiszahlung basiert auf der Erreichung von Umsatzzielen und verpflichtet die Gruppe, bis zum 30. Juni 2023 in drei Tranchen einen geschätzten Betrag von 75 Millionen Franken zu zahlen. Abhängig von der künftigen Umsatzentwicklung kann der Betrag höher oder niedriger sein”. Dr.Smile wurde 2017 von Jens Urbaniak und Christopher von Wedemeyer gegründet. Das Berliner Zahnschienen-Unternehmen beschäftigte zuletzt rund 200 Mitarbeiter. Hintergründe gibt es im neuen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

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#DealMonitor – sennder übernimmt Uber Freight – HTGF investiert in Betterfront


Im aktuellen #DealMonitor für den 16. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Headstart Studios
+++ Der Hamburger Investor Caldec Holding investiert eine einstellige Millionensumme in Headstart Studios, früher als Avado Learning bekannt. Das Unternehmen aus Hamburg ist unter anderem Partner von Google und verantwortet Squared Online, ein Weiterbildungsprogramm für Online-Marketing-Experten. Die deutsche Gesellschaft des Bildungsdienstleisters Avado Learning wurde im vergangenen Jahr im Rahmen eines MBO von Marc Johannsen übernommen. Seit April 2020 agiert das junge Unternehmen unter der Marke Headstart Studios.

Betterfront
+++ Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und mehrere Business Angels investieren in Betterfront. Das Münchner Fintech bietet Private-Equity-Fondsmanager eine datengesteuerte Fundraisingplattform, die durch Analysen Investitionsentscheidungen unterstützen soll. Zudem sollen Fondsmanager mit dem Fintech “institutionelle Anleger gewinnen, binden und halten können”. Betterfront wurde 2019 von Michel Geolier, Worathti Manosroi und Sergi Case gegründet.

Easy2Parts
+++ Bayern Kapital, mehrere niederbayerische Business Angels und ein Family Office aus Nürnberg investieren in Easy2Parts. Das Team von Easy2Parts tritt an, um die “Beschaffung von Fertigungsbauteilen und Baugruppen zu erleichtern”. Die Plattform aus Deggendorf vernetzt “einkaufende Unternehmen mit ihren Lieferanten und ermöglicht, automatisiert neue Lieferanten zu finden”. Das frische Kapital wollen die Gründer “vor allem für den Aufbau des Vertriebs und die Weiterentwicklung ihrer Plattform verwenden”.

EXITS

Uber Freight
+++ Das Berliner Logistik-Startup sennder, das 2015 von Julius Köhler, Nicolaus Schefenacker und David Nothacker gegründet wurde, übernimmt im einer Aktientransaktion das europäische Frachtgeschäft von Uber Freight. “Die Übernahme unterstreicht sennders kontinuierliche und erfolgreiche Konsolidierung des Lkw-Marktes und bedeutet die weitere geografische Expansion in die Niederlande mit lokaler Präsenz in Amsterdam”, teilt die Jungfirma mit. Uber Freight erhält im Zuge der Transaktion eine Minderheitsbeteiligung an sennder. Im Juni fusionierte sennder bereits mit dem französischen Wettbewerber Everoad.

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#Brandneu – 6 neue Startups, die Aufmerksamkeit verdient haben


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

Awake Mobility
Das Münchner Startup Awake Mobility möchte den ÖPNV digitalisieren. Konkret geht es unter anderem darum, Bus-Ausfälle zu verhindern und Instandhaltungskosten zu reduzieren. Gelingen soll dies mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz und ganz ganz vielen Daten.

URL: www.awakemobility.de
Hashtags: #Mobility
Ort: München
Gründer: Houssem Braham, Daniel Sattel, Daniel Tyoschitz

DocEstate
Bei DocEstate aus Aschaffenburg dreht sich alles um “Immobilienbezogene Behördenauskünfte”. Das Startup tritt an, um diese Dokumente – darunter Grundbuchauszüge – online zu bringen. Das Team verspricht dabei “durchschnittlich zwei Wochen schneller” zu sein, als der klassische Weg.

URL: www.docestate.com
Hashtags: #PropTech
Ort: Aschaffenburg
Gründer: Christoph Schmidt, Jerome Sprinkmeier

Beams
Über das Berliner Startup Beams, bisher als TravelPlaylist bekannt, können Nutzer ihre Lieblingsorte mit Freunden teilen.Gegründet wurde das Travel-Unternehmen von Robert Kilian und Alan Sternberg, früher N26. Auf der Website heißt es: “Helping each other have a good time through step-by-step storytelling”.

URL: www.onbeams.com
Hashtags: #Travel
Ort: Berlin
Gründer: Robert Kilian, Alan Sternberg

AliudQ
Das junge Unternehmen AliudQ kämpft gegen Warteschlangen – etwa als Lösung für den Freizeitsektor. “Von Sensortechnik, Zutrittskontrolle bei Attraktionen oder Events, Ampelsystemen, Drehkreuzsystemen und Scannern bieten wir das passende Equipment”, teilt das Startup mit. 

URL: www.aliudq.de
Hashtags: #Tool #Software
Ort: Hepberg
Gründer: Florian Strecker, Virginia Howington

Tracks
Das junge Berliner Startup Tracks positioniert sich als digitale Emissionsmanagement-Plattform. “Mithilfe künstlicher Intelligenz erstellen wir Handlungsempfehlungen für Logistiker, die dadurch ihre LKW-Flotte besser managen und den Benzinverbrauch reduzieren können”, sagt Gründer Jakob Muus.

URL: www.tracksfortrucks.com
Hashtags: #Logistik #ClimateTech
Ort: Berlin
Gründer: Jakob Muus, Igor Nikolaev 

Yepoda
Bei Yepoda finden schönheitsbewusste Onliner koreanische Hautpflege, also sogenannte K-Beauty-Produkte. “Bei Yepoda glauben wir fest an die koreanische Expertise, die jahrhundertealten Traditionen, sowie die Beauty-Innovationen des Landes”, teilt das Startup mit. 

URL: www.yepoda.de
Hashtags: #eCommerce #Beauty
Ort: Berlin
Gründer: Sander van Bladel, Veronika Strotmann

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über junge, frische und brandneue Startups, die noch nicht jeder kennt. Alle diese Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der bundesweiten Startup-Szene und im besten Fall auf die Agenda von Investoren, Unternehmen und potenziellen Kooperationspartnern. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Brandneu – 6 neue Startups, die einen Blick wert sind


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

FrischesZeug
Bei FrischesZeug finden Onliner frische Produkte – direkt vom Landwirt. “Außerdem kannst du dich mit Landwirten vernetzen, nachschauen, was auf den Höfen so passiert und erfahren, wie die Lebensmittel eigentlich angebaut werden”, teilt die Jungfirma mit.

URL: www.frischeszeug.de
Hashtags: #eCommerce #Food
Ort: München
Gründer: Sophie von See, Gregor Friedrich- Baasner

Mosquilla
Hinter Mosquilla verbirgt sich eine eine elektrische Insektenklatsche, die angeblich immer trifft.”Der zum Patent angemeldete, aerodynamische Rahmen kann durch sein abgewinkeltes Profil mit der Klatschfläche glatt auf der Wandaufliegen und verschließt somit jeden Fluchtweg”, teilt der Gründer Blochin Cuius mit 

URL: www.mosquilla.de
Hashtags: #Tool #eCommerce
Ort: Kornwestheim
Gründer: Blochin Cuius

brainjo
Das Regensburger Startup brainjo bringt sich als “Fitness-Studio fürs Gehirn” in Stellung. Auf der Website heißt es zum Konzept: “Brainjo bietet Anwendern ein neuartiges Gehirntrainingskonzept, welches basierend auf KI ein individuelles Training ermöglicht, um damit den Fitnessmarkt zu revolutionieren”.

URL: www.brainjo.de
Hashtags: #eLearning
Ort: Regensburg
Gründer: Tadeu Haferbier, Christian Gnerlich, Constantin Demigha

TalentMonkey
Das HR-Startup TalentMonkey fokussiert sich im großen Job-Markt auf die Vermittlung von “internationalen, digitalen Talenten” in Remote-Jobs. “Unsere Vision bei TalentMonkey ist es, die weltweite remote Zusammenarbeit in Festanstellung zu ermöglichen und zu fördern”, teilen die Gründer mit.

URL: www.talentmonkey.io
Hashtags: #Tool #HR
Ort: Hannover
Gründer: Sandra Thomas, Marcel Rödiger

InsureQ
InsureQ, das bisher als Project Insurio bekannt war, richtet sich als digitale Versicherung an Selbständige und kleine Unternehmen. Das InsurTech aus dem Hause Rocket Internet wird von Alexander Le Prince, Johannes Breulmann, Iven Schorr, Laibing Yang vorangetrieben.

URL: www.insureq.de
Hashtags: #InsurTech
Ort: Berlin
Gründer: Alexander Le Prince, Johannes Breulmann, Iven Schorr, Laibing Yang

Lieferlotse
Das Kölner Startup Lieferlotse versucht sich – wie schon etliche andere Startups als “Mitfahrzentrale der Dinge” zu etablieren. Personen können bei Lieferlotse Sendungen einstellen, die sie versenden oder geliefert bekommen möchten und Menschen finden, die diese Dinge für sie transportieren können.

URL: www.lieferlotse.de
Hashtags: #eCommerce #Logistik
Ort: Köln
Gründer: Felix Hartmann, Stefan Oertel, Christoph von Krüchten, Philipp Schilling, Marcel Schmidt

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#Brandneu – 6 neue Startups, die jetzt einen Klick wert sind


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

Niro
Bei Niro handelt es sich um eine “no-code Software zur Erstellung, dem Design und der Integration von Clickflows – der nächsten Generation von Webformularen”. Das Startup will seinen Kunden dabei helfen, seine “digitale Kundeninteraktion” und somit die Kundeninteraktion zu verbessern.

URL: www.niro.co
Hashtags: #Tool #Software
Ort: Hamburg
Gründer: Amir Bohnenkamp, Dustin Jaack

MyAutoData
Mit der Software des Münchner Startups MyAutoData können Autofahrer ihre Daten selbstbestimmt verwalten und damit Geld verdienen. “Oder durch vergünstigte Angebote, etwa von Versicherungen, sparen”, teilt das Unternehmen mit. Zudem funktioniert MyAutoData auch als Fahrtenbuch.

URL: www.myautodata.com
Hashtags: #BigData #Mobility
Ort: München
Gründer: Manfred Heiss

driveMybox
driveMybox positioniert sich als “digitale All-in-One Plattform für den Containertransport im Straßenverkehr”. Dabei geht es darum, eine Plattform für Auftraggeber und Dienstleister zu etablieren, die den gesamten Transportprozess von der Preisanfrage über die Disposition bis hin zur Abrechnung abbildet.

URL: www.drivemybox.de
Hashtags: #Logistik
Ort: Hamburg
Gründer: Patrick Jandt

foodable
foodable aus Berlin bringt sich als Ernährungsberater und Einkaufsassistent in Stellung. Das Startup empfiehlt seinen Nutzern leckere Rezepte und stellt diese dabei so zusammen, dass die Produkte “möglichst vollständig verbraucht” werden. Für die Lieferung der Waren sorgt foodable dann auch noch.

URL: www.foodable.de
Hashtags: #App #eCommerce
Ort: Berlin
Gründer: Silas Kneussel, Sarah Pohle, Daniel Sennewald

Helpmade
Das junge Kölner Startup Helpmade positioniert sich als “Online-Marktplatz für private Dienstleistungsaufträge”. Über die App sollen Nutzer “spontane Helfer nach individuellen Kriterien zur Hilfe bei Tätigkeiten im Alltag, rund ums Haus und den Garten uvm.” finden können.

URL: www.helpmade.de
Hashtags: #Marktplatz
Ort: Köln
Gründer: Joel Urban, Daniel Götting

HealthMe
Über HealthMe können Menschen, die unter Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Allergien leiden, herausfinden, was genau in Lebensmitteln steckt. Dazu teilt die Jungfirma mit: “Einfach mit dem Handy den Barcode scannen und sehen, was in einem Produkt drin ist. Individuell, schnell und einfach”.

URL: www.healthmeapp.de
Hashtags: #App #Food
Ort: Heidelberg
Gründer: Victoria Noack

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#Brandneu – 7 neue Startups, die einen genauen Blick wert sind


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

Dispatchy
Das Berliner Startup Dispatchy will die Zusammenarbeit zwischen Verladern, Spediteuren, Frachtführern und Empfängern erleichtern. Zum Konzept: “Verbinden Sie alles in nur einem Tool, kein Hin-und Her zwischen Softwaretools und unnötige Anrufe mehr. So haben Sie mehr Zeit für die wichtigen Dinge”.

URL: www.dispatchy.me
Hashtags: #Logistik
Ort: Berlin
Gründer: Karl-Heinz Neu

Amie
Das Berliner Startup Amie, von Dennis Müller (früher N26) gegründet, entwickelt eine Produktivitätssoftware, die auf verschiedenen Geräten funktioniert. Nutzer können über die App ihren Tag planen. Amie ist dabei auf “die Bedürfnissen von Einzelpersonen ausgerichtet”. Amie war zuvor als Coco bekannt.

URL: www.amie.so
Hashtags: #App
Ort: Berlin
Gründer: Dennis Müller

Fave Labs
Mit Fave Labs kümmert sich Familonet-Gründer Hauke Windmüller nun um Kosmetik. Konkret geht es um “die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von Konsumgüterprodukten, insbesondere von Kosmetikartikeln”. Zielgruppe des Hamburger Startups sind Männer.

URL: www.favelabs.io
Hashtags: #eCommerce #Beauty
Ort: Hamburg
Gründer: Hauke Windmüller, Benjamin Reiss

Yotribe
Das junge Berliner Startup Yotribe entwickelt eine Plattform, mit der sich Nutzer in virtuellen Räumen austauschen können. Anders als bei Zoom und Co. ist es dabei jederzeit möglich, sich in Kleingruppen aufzuteilen und miteinander zu reden. Yotribe ist damit quasi die Hipster-Variante von Zoom.

URL: www.yotribe.com
Hashtags: #Tool #Meeting
Ort: Berlin
Gründer: Leonard Witteler, Stephane Roux, Pascal Steck

Alaiko
Das Münchner Startup Alaiko positioniert sich als “sorgenfreies Fulfillment” in Sachen E-Commerce. “Durch umfangreiche Digitalisierung können wir alle Fulfillmentprozesse schnell, fehlerfrei und günstig abzuwickeln”, teilt die technologiegetriebene Jungfirma mit.

URL: www.alaiko.com
Hashtags: #eCommerce #Fulfillment
Ort: München
Gründer: Moritz Weisbrodt, Gabriel Thomalla

Voltfang
Das Startup Voltfang entwickelt Hausspeicher für Privathaushalte – und zwar aus gebrauchten Elektroauto-Batterien. “Durch die Transformation bestehender Speichermodule ermöglichen wir eine umweltfreundliche Hausspeicher-Lösung für die Langzeit-Verwendung”, teilen die Jungunternehmer mit.

URL: www.voltfang.de
Hashtags: #Energie #GreenTech
Ort: Aachen
Gründer: Roman Alberti, Afshin Doostdar, David Oudsandji

fandreams
Die Berliner Jungfirma fandreams macht – wie es der Name verspricht – Fanträume wahr. Fans können über das Startups personalisierte Videobotschaften ihrer Lieblingsstars kaufen. Fokus sind dabei Promis wie Bert Wollersheim, Rene Weller und Jenny-Fleur Kuiper.

URL: wwwfandreams.de
Hashtags: #eCommerce
Ort: Berlin
Gründer: Daniel Dreier, Jens Scheidemann

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#Brandneu – 7 neue Startups, die wirklich jeder kennen sollte


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

Centrifuge
Bei Centrifuge dreht sich alles um das Trendthema Decentralized Finance (DeFi). Über das Startup können Unternehmen Rechnungen oder Lieferscheine  tokenisieren lassen. Mit dem Produkt Tinlake bietet Centrifuge zudem eine Smart-Contract-Anwendung an.

URL: www.centrifuge.io
Hashtags: #FinTech #Blockchain
Ort: Berlin
Gründer: Martin Quensel, Lucas Vogelsang

FarmInsect
Das junge AgriTech-Startup FarmInsect arbeitet an einer Lösung für Landwirte, um Insektenlarven aus Ernteresten herzustellen – samt lückenloser Rückverfolgung der Erntereste über eine IT-Plattform. Gerade die Rückverfolgung ist ansonsten für Landwirte eine große Herausforderung.

URL: www.farminsect.eu
Hashtags: #AgriTech #Insekten
Ort:Bergkirchen
Gründer: Wolfgang Westermeier, Thomas Kühn, Andre Klöckner

Cleanhub
Mit Cleanhub kämpfen Bosse Rothe, Joel Tasche und Florin Dinga gegen Plastikmüll. Auf der Website heißt es: “Compensate your plastic packaging emissions to lead the systemic change against plastic pollution”. Die Jungfirma wird bereits von 468 Capital unterstützt.

URL: www.cleanhub.io
Hashtags: #ClimateTech
Ort: Berlin
Gründer: Bosse Rothe, Joel Tasche, Florin Dinga

SalsUp
Mit SalsUp bringt sich eine “digitale Sales Matching-Plattform” in Stellung. “Auf der Plattform werden im virtuellen Showroom die lukrativsten Business Ventures von Morgen geschmiedet”, verspricht das junge Unternehmen. Zielgruppe sind insbesondere Startups, die Vertriebspower brauchen.

URL: www.salsup.de
Hashtags: #Sales #Tool #B2B
Ort:Ergolding
Gründer: Bernhard Schindler

Packlogx
Das Essener Startup Packlogx positioniert sich als Beschaffungsplattform für Ladehilfsmittel. “B2B-Einkäufer können schnell, digital und transparent Preise vergleichen, verhandeln und diese in Auftrag geben”, teilt das Startup mit. Auch
“komplette Ausschreibungen” sind dabei möglich.

URL: www.packlogx.com
Hashtags: #Logistik #B2B
Ort:Essen
Gründer: Dennis Maschmeyer, Hakeem Moruf, Max Raschke

e-guest
Die neue App e-guest kümmert sich um die Erfassung von Gästedaten. Zielgruppe sind etwa Restaurants. “Denkbar einfach können beide Seiten sich registrieren. Gäste hinterlegen dort verschlüsselt und nicht einsehbar für Dritte ihre Daten”, teilt das Startup mit.

URL: www.e-guest.de
Hashtags: #App #Tool
Ort: Mönchengladbach
Gründer: Oliver Diederichs, Igor Boguslavsk

Equior
Die Jungfirma Equior möchte die Online-Suche nach freien Stallplätzen und Dienstleistern im Reitsport verbessern. Über die Plattform können Dienstleister und Reiterhöfe ihre Leistungen anbieten “und mit Bildern, Preislisten und Kontaktinformationen vervollständigen”.

URL: www.equior.de
Hashtags: #Marktplatz
Ort:Twedt
Gründer: Lara Rossi

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#Brandneu – 5 neue Startups, die sich jeder jetzt ansehen sollte


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

mooveo
Das Team von mooveo “möchte Menschen auf das lokale Angebot und die Vielfalt in ihrer direkten Umgebung aufmerksam machen”. Gemeint ist damit unter anderem der lokale Einzelhandel. Konsumenten sollen mit mooveo “einen Anreiz” bekommen “wieder vermehrt lokal einzukaufen”.

URL: www.mooveo.app
Hashtags: #Shopping
Ort: Frankfurt am Main
Gründer: Carlos Gienow, Maximilian Pfestorf

everstox
Das junge Startup everstox war bisher unter dem Artikeltitel Project District unterwegs. Jetzt startet die Jungfirma, die von Flash Ventures, unterstützt wird, richtig durch. everstox positioniert sich als “Netzwerk europäischer Logistikdienstleister für eine datengesteuerte Lagerverwaltungslösung”.

URL: www.everstox.com
Hashtags: #Logistik #B2B
Ort:München
Gründer: Boris Bösch, Johannes Tress

antsy
Die junge Plattform antsy tritt an, um die Jobsuche im Startup-Ökosystem “einfacher und transparenter” zu gestalten. Auf der kostenlosen Website, die die Jobs übersichtlich bündelt, sind kurz nach dem Start schon 8.000 Jobs von mehr als 500 Startups verzeichnet.

URL: www.antsy.eu
Hashtags: #HR
Ort:Pforzheim
Gründer: Axel Metzger, Julia Zhang

whatsin
Mit whatsin gibt es nun eine “Suchmaschine für Medikamente”. Ziel des jungen Berliner Startups ist es Menschen, die an Allergien oder Unverträglichkeiten leiden zu helfen, das passende Medikamente zu finden.Hinter dem Projekt steckt Maximilian Wilke, der auch Apotheker ist.

URL: www.whatsinmymeds.de
Hashtags: #App #eHealth
Ort:Berlin
Gründer: Maximilian Wilke

papayacity
papayacity tritt an, um “DIE Plattform für Transaktionen von Immobilien zu werden”. Über das Startup soll es so “einfach wie nie zuvor”, seín, eine Immobilie zu kaufen oder zu verkaufen. Das Motto dabei: ”Alles passiert an einem Ort, Du musst keine Makler bezahlen und keine wahnwitzigen Gebühren”.

URL: www.papayacity.com
Hashtags: #PropTech
Ort: München
Gründer: Anamaria Gavril?

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#Hintergrund – 11 junge Startups aus dem Ruhrgebiet, die jeder kennen sollte


Auch im Ruhrgebiet entstehen immer mehr Startups. Trotz Corona-Krise herrscht weiter digitale Aufbruchstimmung an Lippe, Ruhr und Emscher. Kein Wunder: Auch im Ruhrgebiet lässt es sich gut leben, feiern und gründen. Immer mehr jungen Firmen aus dem Revier gelingt es inzwischen auch größere Investmentsummen einzusammeln. Hier einige spannende – meist sehr – junge Startups aus dem Ruhrgebiet, die jeder kennen sollte.

Datatrustee
Das Bochumer Cyber Security-Startup Datatrustee kümmert sich um eine “rechtssichere und DSGVO-konforme Dokumentation von Werbeeinwilligungen”. Das System von Alexander Cernov, Daniel Simon, Martin Glück und Oliver Straubel lässt sich per API und ein paar Zeilen Code in jede Website und somit jeden Datenerhebungsvorgang einbauen. 

Dgree
Das junge Essener E-Learning -Startup Dgree positioniert sich als “Corporate Education Plattform für Unternehmen, Angestellte und Weiterbildungsanbieter”. Über die B2B-Plattform, die von Lasse Kroll und Jan Benjamin Fischer gegründet wurde, können Unternehmen dabei “die Prozesse der betrieblichen Weiterbildung vereinfachen und automatisieren”.

foxwork
Das Essener HR-Startup foxwork kümmert sich im Auftrag seiner Kunden um Freelancer. Die Jungfirma, die von Stefan Kessels und Vivien Koch gegründet wurde, nennt ihr Konzept etwas umständlich Freelancer-Shoring. Dabei übernimmt foxwork die Organisation und Bezahlung der Freelancer. Der Auftraggeber kann sich so um sein Kerngeschäft kümmern.

implacheck
Das Herner E-Health-Startup implacheck versucht, Kostentransparenz in den Implantatmarkt zu bringen. “Bisher erschwert es ein undurchsichtiger Markt Patienten und Interessenten, korrekte Informationen zu einer implantologischen Behandlung zu erhalten”, sagt Gründer Stefan Helka, der auch als Leiter  des Implantatzentrums Herne wirkt.

mellon
Mit mellon haben Abzockversuche in Sachen Schlüsseldienst ein Ende! Momentan ist der Service, der von Philip Schur gegründet wurde, in mehreren Städten verfügbar. Schon bald aber soll mellon deutschlandweit zum Einsatz kommen. Auch weitere “Notfalldienste rund ums Haus” sind geplant.

objego
Bei objego aus Essen geht es um Nebenkostenabrechnungen. “Die Software des jungen PropTechs unterstützt nicht nur bei der richtigen Umlage Ihrer Kosten, sondern erstellt auch die Kostenübersicht und die Anschreiben für Mieter”, teilen die Gründer Jörn Reckeweg und Philip Rodowski mit.

Packlogx
Das Essener Logistik-Startup Packlogx, das von Dennis Maschmeyer, Hakeem Moruf, Max Raschke gegründet wurde, positioniert sich als Beschaffungsplattform für Ladehilfsmittel. “B2B-Einkäufer können schnell, digital und transparent Preise vergleichen, verhandeln und diese in Auftrag geben”, teilt das Startup mit.

Parklab
Parklab aus Duisburg positioniert sich als “intelligente Parklösung”. Im Grunde geht es darum, die Parkplatzsuche zu digitalisieren. Das Team teilt dazu  mit: “Auf diese Weise sind wir für Städte, Unternehmen und Verkehrsverwaltungen die Anlaufstelle zu einer intelligenten Stadt”. Gründer sind: Kadir Oluz, Luthan Magat und Maximilian Knöfel.

securious
Das junge Bochumer Cyber Security-Unternehmen securious will kleinen und mittelständischen Unternehmen bei der automatisierten Ermittlung der IT-Sicherheit helfen. Dafür ermittelt das Startup, das von Alexandros Zinelis gegründet wurde, zunächst einmal das Niveau der IT-Sicherheit jedes jeweiligen Kunden bzw. Unternehmen. 

Semasquare
Semasquare aus Bochum, das von Sebastian Grüter, Marius Meisenzahl und Sebastian Weigel gegründet wurde, möchte Unternehmen bei der Digitalisierung unterstützen. Dabei sollen Systeme, Maschinen und Prozesse nicht ersetzt, sondern durch Semasquare miteinander vernetzt werden und so auf einen gemeinsamen Standard gebracht werden. 

Trustcerts
Bei Trustcerts aus Gelsenkirchen dreht sich alles um das wichtige Thema Sicherheit. “Durch uns wird es möglich, dass man Dokumenten wirklich vertrauen kann. Damit wären Betrugsmaschen wie der Enkeltrick nicht mehr realisierbar”, sagt Gründer Mirko Mollik.

Themenschwerpunkt Ruhrgebiet

#Ruhrgebiet: Gemeinsam mit dem ruhr:HUB berichtet deutsche-startups.de regelmäßig über die Startup-Szene im Ruhrgebiet. Mit hunderten Startups, zahlreichen Gründerzentren und -initativen, diversen Investoren sowie dutzenden Startup-Events bietet das Ruhrgebiet ein spannendes Ökosystem für Digital-Gründer – mehr im Startup Guide Ruhrgebiet. Das Buch “Wann endlich grasen Einhörner an der Emscher” wiederum erzählt die spannendsten Startup- und Grown-Geschichten aus dem Ruhrgebiet.

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#aktuell, #b2b, #bochum, #cyber-security, #datatrustee, #dgree, #duisburg, #e-health, #e-learning, #essen, #foxwork, #gelsenkirchen, #herne, #hr, #implacheck, #logistik, #objego, #packlogx, #parklab, #reloaded, #securious, #semasquare, #trustcerts

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#DealMonitor – sennder und Everoad fusionieren – Lilium bekommt weitere 35 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 9. Juni werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Lilium
+++ Der Tesla-Investor Baillie Gifford investiert 35 Millionen US-Dollar in den Münchner Flugtaxi-Entwickler Lilium. Zuletzt investierte der chinesische Internet-Konzern Tencent, Atomico, Freigeist und LGT 240 Millionen US-Dollar in das Unternehmen. Insgesamt flossen somit in der aktuellen Investmentrunde 275 Millionen in Lilium. Der Lufttaxi-Hersteller wurde 2015 von den vier Ingenieuren Daniel Wiegand, Sebastian Born, Patrick Nathen und Matthias Meiner gegründet.

Teylor
+++ “Bestehende und neue Investoren” – darunter Wenvest und der Technologiedienstleister Steinbeis investieren 8 Millionen Schweizer Franken in der Zürcher Fintech Teylor. Das Startup wurde 2018 von Patrick Stäuble gegründet. Das Unternehmen entwickelt “sowohl komplett digital abgewickelte Kreditprodukte für kleine und mittlere Unternehmen als auch Softwarelösungen für Banken”. Derzeit beschäftigt Teylor 20 Mitarbeiter.

StudySmarter
+++ Dieter von Holtzbrinck Ventures (DvH Ventures) investiert im Rahmen einer Seed-Finanzierungsrunde einen siebenstelligen Betrag in die Münchner EdTech StudySmarter. Das Spin-Off der TU München & LMU München, das 2017 von Simon Hohentanner, Maurice Kudhir, Christian Felgenhauer und Till Söhlemann gegründet wurde, positioniert sich als “intelligente Lern-App für das lebenslange Lernen, mit der individuelle Lernpläne, Karteikarten, Zusammenfassungen und Mindmaps schnell und einfach aus Lern-Skripten und Vorlesungsfolien erstellt werden können”. Nikolaus Bayer, Philip Ginthoer, Sven Plundrich, 71Circles und Christian Dereser investierten Ende 2018 bereits eine mittlere sechsstellige Summe in StudySmarter,

FUSION

sennder
+++ Das Berliner Logistik-Startup sennder, das 2015 von Julius Köhler, Nicolaus Schefenacker und David Nothacker gegründet wurde, fusioniert mit der französischen Tech-Frachtfirma Everoad. “Die strategische Übernahme zwischen Europas zwei größten Digitalspeditionen bildet die Grundlage für den Aufbau der wichtigsten und umfassendsten digitalen Transportdienstleistungsplattform in Europa”, teilen die Unternehmen mit. Everoad agiert künftig als “Everoad by sennder”. In das fusionierte Unternehmen flossen zusammen bereits über 120 Millionen Euro. Zu den Investoren von sennder gehören unter anderem Accel, Holtzbrinck Ventures, Lakestar, Scania und Project A. Everoad wurde seit 2017 von Earlybird unterstützt. Im Rahmen der Fusion brachte der Berliner Risikokapitalgeber seine Beteiligung in das fusionierte Unternehmen ein und beteiligte “darüber hinaus mit weiterem Kapital an sennder”.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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#aktuell, #baillie-gifford, #dvh-ventures, #edtech, #everoad, #fintech, #lilium, #logistik, #munchen, #schweiz, #sennder, #studysmarter, #teylor, #venture-capital, #zurich

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#Hintergrund – Ein Startup, das Einzelhändlern den mühsamen Versand abnimmt


Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das junge Unternehmen charry. Das Münchner Startup, das 2015 von Benjamin Keller und Maximilian Forstner gegründet wurde, positioniert sich als Anbieter von Ship-from-Store Lösungen. Zielgruppe sind Einzelhändler, Filialisten und Marktplätze, die mit der Fahrerflotte von Charry auf Wunsch täglich ihre Waren abholen, verpacken und versenden lassen können. Zuvor war das Team mit einem Privatkundenfokus unterwegs, schwenkte dann aber auf B2B um.

“Gemeinsam mit meinem Mitgründer, kamen wir auf die Idee, als ich damals noch im Studium parallel einen kleinen Online-Shop für Trachtenmode betrieb. Die Verpackung und der Versand, zudem noch größtenteils ins Ausland, war für mich sehr kompliziert und hat mir die Lust an der eigentlichen Sache genommen”, erzählt Mitgründer Forstner über die Entstehung von charry. “Lokale Einzelhändler, Filialisten und an Online-Marktplätze wie Zalando und Amazon angebundene Stores können ab sofort über charry ihre online verkaufte Ware nach Bedarf abholen, verpacken und versenden lassen. Personal, das täglich mit dem Verpacken und Versenden betreut war, kann sich wieder seinem Kerngeschäft, dem Verkauf und der Beratung von Kunden, widmen”, sagt Forstner zum Konzept des Startups.

Die Bandbreite, die das Unternehmen dabei anbietet ist enorm: “Zum einen sind da die Dienstleistungen an der Ware: Die Abholung beim Kunden, die Wareneingangskontrolle und Kommissionierung im Nachgang sowie das Verpacken der Ware und die Übergabe an DHL & Co. Hinzukommt der Retourservice, den wir für unsere in Zusammenarbeit mit unserem Partner PVS anbieten. Hier wird von der Annahme der Retouren bis hin zur vollständigen Aufbereitung der zurückgesendeten Ware alles angeboten. Darüber hinaus bieten wir eine Vielzahl von Schnittstellen an, mit der wir alle notwendigen Daten zwischen den Marktplätzen, Warenwirtschaftssystem, Live-Beständen in den Filialen etc. austauschen und übermitteln können”.

brands4friends-Gründer Nicolas Speeck, Andreas Jahnke, Chef von Lufthansa Consulting, die Amber-Invest Gruppe und PVS Fulfillment Service investierten bereits in das Startup. In einem jahr will Forstner “eine Vielzahl von Online-Marktplätzen, Filialisten und kleinere lokale Stores angebunden haben und aus mehreren Städten den Ship-from-Store Service für die Kunden abwickeln”. Die Bajuwaren haben somit eine Menge zu tun.

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#aktuell, #b2b, #charry, #logistik, #munchen, #reloaded

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Logistik-Konzern in der Corona-Krise – HHLA-Bilanz 2019: Umschlag rauf, Gewinn runter

Logistik-Konzern: HHLA-Bilanz 2019: Umschlag rauf, Gewinn runter Die HHLA legte die Bilanz 2019 vor – Umsatz rauf um 7,1 % auf 1,4 Mrd. Euro, Gewinn runter um 8 % auf 103 Mio. Euro.
Foto: Markus Scholz / dpa

#china, #containerschiff, #coronavirus, #hamburg-regional-news, #logistik

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#Interview – “Wir vermitteln inzwischen mehr als 400.000 Transportaufträge pro Jahr”


Das junge Hamburger Unternehmen Onlogist positionierte sich in den vergangenen Jahren als Vermittlungsbörse für Fahrer. “Fahrzeugüberführungen sind keine kleine Nische, wie vielleicht viele denken. Jeden Tag müssen Autohäuser, Fahrzeugverleiher, Hersteller und Co Fahrzeuge von einem Standort zu einem anderen überführen. Das größte Problem daran ist für viele der logistische Aufwand. Oft wird die Abstimmung zwischen Unternehmen und Dienstleistern noch mithilfe einfacher Exceltabellen durchgeführt”, sagt Gründer Felix Müller.

Inzwischen arbeiten 14 Mitarbeiter für Onlogist. “Auf dem wachsenden Markt vermitteln wir inzwischen europaweit mehr als 400.000 Transportaufträge pro Jahr und arbeiten mit nahezu allen namhaften Autoverleihern, Herstellern, Autohäusern und anderen Unternehmen mit Überführungsbedarf zusammen”, führt Müller weiter aus. Vor Onlogist bauten Müller und sein Mitstreiter Moritz Pagendarm bereits Freiminuten.de, eine Mischung aus Cashback- und Loyaltyprogramm, auf. Das Konzept konnte sich aber nicht durchsetzen.

Bei Onlogist achtete das Duo immer extrem auf die Kosten. “Schon als wir die ersten Umsätze machten, hatte das Unternehmen noch keinerlei Kosten, denn dank unserer Software-Agentur superdigital hatten wir bereits alle nötigen IT-Ressourcen. Wir haben nach Möglichkeit immer kostendeckend gearbeitet, von einer kurzen Investitionsphase abgesehen”, erzählt Müller. Im Interview mit deutsche-startups.de spricht der außerdem über Transportpreise, Fahrzeugpflege und die geplante Internationalisierung.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Onlogist erklären?
Verschiedenste Unternehmen müssen tagtäglich Fahrzeugüberführungen abwickeln, das heißt sie müssen Fahrzeuge von Punkt A nach Punkt B bringen – und das möglichst ohne hohen logistischen Aufwand. Mit Onlogist führen wir diese Unternehmen direkt mit Dienstleistern zusammen. Auf unserem Online-Marktplatz können sie Aufträge einstellen und transparent, simpel und schnell, rund um die Uhr einen passenden Fahrdienst dafür finden.

Hat sich euer Konzept seit dem Start irgendwie verändert?
Wir haben mit unserem Start in 2015 ein gutes Timing gehabt. Die Offenheit für digitale Produkte und die Bereitschaft Prozesse zu digitalisieren hat stark zugenommen. Der Kern unseres Produkts ist immer gleich geblieben, allerdings haben wir es stark weiterentwickelt. Heute können wir bspw. dank der langjährigen Erfahrung und den gesammelten Nutzer-Daten mithilfe von KI Preise und Vergabewahrscheinlichkeit vorhersagen. Vergabewahrscheinlichkeit vorhersagen. Wir können deshalb Auftraggebern ab diesem Jahr ein noch individuelleres Preis-Leistungs-Verhältnis bieten: für jede Fahrt berechnet unsere Software automatisch einen voraussichtlichen Transportpreis, basierend auf der Höhe der Entfernung – hierzu erzielen wir mittlerweile eine 98% genaue Prognose! Zusätzlich kann der Preis dann vom Auftraggeber je nach Priorität, wie zum Beispiel eine voraussichtlich schnellere Annahme, angepasst werden.” Wir können deshalb Auftraggebern ab diesem Jahr ein noch individuelleres Preis-Leistungs-Verhältnis bieten: für jede Fahrt berechnet unsere Software einen automatischen Transportpreis, basierend auf der Höhe der Entfernung. Zusätzlich kann der Preis dann vom Auftraggeber je nach Priorität, wie zum Beispiel eine voraussichtlich schnellere Annahme, angepasst werden.

Wie ist überhaupt die Idee zu Onlogist entstanden?
Fahrzeugüberführungen sind keine kleine Nische, wie vielleicht viele denken. Jeden Tag müssen Autohäuser, Fahrzeugverleiher, Hersteller und Co Fahrzeuge von einem Standort zu einem anderen überführen. Das größte Problem daran ist für viele der logistische Aufwand. Oft wird die Abstimmung zwischen Unternehmen und Dienstleistern noch mithilfe einfacher Exceltabellen durchgeführt, was natürlich nicht nur kompliziert, sondern auch sehr fehleranfällig ist. Für uns war klar: eine digitale Lösung muss her, die nicht nur schneller und effizienter, sondern auch transparenter und sicherer ist. Mit unserer Smart-Solution-Plattform bleiben keine Fragen offen. Dank völliger Transparenz können Kunden ihre Aufträge wesentlich konkreter nachvollziehen und besser planen.

Wie genau funktioniert eigentlich euer Geschäftsmodell?
Onlogist bietet Unternehmen die Möglichkeit innerhalb kürzester Zeit einen passenden Fahrdienst für alle Aufträge zu finden. Dabei treffen Auftraggeber und Dienstleister direkt aufeinander und können sich so ohne Umwege abstimmen. Fahrdienste aber auch selbständige Einzelunternehmer können sich auf unserer Plattform registrieren und Aufträge übernehmen. Für uns ist gerade Sicherheit und Qualität sehr wichtig, deshalb werden die Fahrdienste und Fahrer bei der Registrierung sehr genau geprüft. Das bietet Auftraggebern zusätzlich auch die Option nach bestimmten Kriterien, etwa Führerscheinklassen, zu filtern. In der Regel berechnet Onlogist von allen durchgeführten und abgerechneten Aufträgen 15 % Provision der Dienstleister. Diese Provision kann sich allerdings auf bis zu 5 % reduzieren. Je mehr Aufträge ein Dienstleister durchführt, desto günstiger wird es letztendlich.

Wie genau hat sich Onlogist seit der Gründung entwickelt?
Seit 2015 erleben wir eine sehr positive sowie rasante Entwicklung auf dem Markt, denn die Logistikbranche ist aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht und endlich bereit für digitale Lösungen. Unser Produkt findet großen Absatz und sehr positives Feedback bei den Kunden. Mittlerweile sind wir 14 Mitarbeiter und bringen 40 Auftraggeber und mehr als 500 Fahrdienstunternehmen sowie 9.000 Einzelunternehmer zusammen. Auf dem wachsenden Markt vermitteln wir inzwischen europaweit mehr als 400.000 Transportaufträge pro Jahr und arbeiten mit nahezu allen namhaften Autoverleihern, Herstellern, Autohäusern und anderen Unternehmen mit Überführungsbedarf zusammen.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?
Tatsächlich konnten wir bisher größere Katastrophen abwenden, denn seit der Entwicklung von Onlogist haben wir viel Wert auf das Kostenmanagement gelegt. Schon als wir die ersten Umsätze machten, hatte das Unternehmen noch keinerlei Kosten, denn dank unserer Software-Agentur superdigital hatten wir bereits alle nötigen IT-Ressourcen. Wir haben nach Möglichkeit immer kostendeckend gearbeitet, von einer kurzen Investitionsphase abgesehen.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht?
Definitiv bei den Mitarbeitern. Sie sind der Schlüssel unseres Erfolgs. Wir haben ein ganz tolles Team und sind unglaublich stolz aus das, was wir gemeinsam durch Onlogist geschaffen haben.

Wo steht Onlogist in einem Jahr?
Wir planen für 2020 die weitere Internationalisierung in andere europäische Städte wie Italien und Spanien. Ich denke, dass wir 2020 schon mindestens in einem weiteren Land tätig sein können und ein flächendeckendes Netz an Auftraggebern und Dienstleistern innerhalb eines Lands bilden konnten. Wenn wir allerdings noch weiter in die Zukunft blicken, dann sehen wir uns nicht nur in der Branche der Fahrzeugüberführungen, sondern auch als Marktplatz für viele weitere Dienstleistungen. Dazu könnten zum Beispiel die Wartung oder Fahrzeugpflege gehören, auch etwa für E-Scooter. Das heißt grundsätzlich alle Services rund ums Flottenmanagement, denn eine höhere Flexibilität ist in allen Dienstleistungen der Mobilität gefragt.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Onlogist

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#DealMonitor – Continental setzt auf Blickfeld – finleap steht auf myEGO2GO


Im aktuellen #DealMonitor für den 20. März werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Blickfeld
+++ Continental, Bayern Kapital sowie Fluxunit – OSRAM Ventures, High-Tech Gründerfonds, Tengelmann Ventures und UVC Partners investieren eine ungenannte Summe in das Lidar-Start-up Blickfeld. Das 2017 von Mathias Müller, Florian Petit und Rolf Wojtech in München gegründete Startup entwickelt und produziert Light Detection and Ranging-Sensoren für die Umfelderfassung. Das Startup plant, “die neuen finanziellen Mittel für das Hochfahren der Serienproduktion, die Qualifizierung ihrer LiDAR-Sensoren für den Automobilmarkt sowie die Stärkung der Anwendungsentwicklung und des Vertriebs für industrielle Märkte einzusetzen”.

jumingo
+++ Tim Schumacher, Ryan Hood und Arno Nonnen investieren eine siebenstellige Summe in jumingo, eine digitale Versandplattform. Das Unternehmen aus Bergisch Gladbach, das 2017 von Sascha Goldstein und Kai Kleuser gegründet wurde, will mit dem frischen Geld sein “das Wachstum beschleunigen und die Plattform weiter ausbauen”.  “Bereits im dritten operativen Jahr generierte jumingo einen hohen siebenstelligen Euro-Umsatz”, teilt das profitable Startup mit.

myEGO2GO
+++ Der Fintech-Investor finleap investiert in myEGO2GO, eine mobile App- und Plattformlösung zur Erfassung und Verwaltung der digitalen Identität auf Basis von Blockchain-Technologie. Das Startup wurde 2019 von Tanja Ludwig gegründet. “Geplant ist unter anderem, dass myEGO2GO ein integraler Teil eines neuen und sicheren Datenspeichers wird, den finleap Partner in ihre jeweiligen Geschäftsmodelle integrieren können”, teilt der Geldgeber mit.

Trade Republic
+++ Die Zalando-Aufsichtsrätin Cristina Stenbeck, der Hellofresh-Chef Dominik Richter und weitere Angel-Investoren investieren eine siebenstellige Summe in das Berliner Fintech-Startup Trade Republic – siehe FinanceFWD. Im vergangenen Jahr investierte der schwedische Investor Creandum, der auch den Kontakt zu Stenbeck vermittelte, zusammen mit Project A bereits insgesamt 10 Millionen in Trade Republic.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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#Interview – “Innovation muss zur DNA der Unternehmen werden”


Immer mehr Menschen im Ruhrgebiet machen ihr eigenes Ding, verfolgen ihren ganz eigenen Traum, gründen Startups und schaffen so die in der Region dringend benötigten Arbeitsplätze. Diese Unternehmen sind die Zukunft des Ruhrgebiets, diese Jungfirmen beweisen, dass das Revier mehr zu bieten hat als seine dreckige Vergangenheit. “Man merkt im Ruhrgebiet deutlich, dass die Aufbruchsstimmung zu einem richtigen Aufbruch geworden ist”, sagt Peter Trapp, Geschäftsführer des startport. Mit dem Startup-Programm startport will das Unternehmen duisport, der Betreiber des Duisburger Hafens, insbesondere Startups aus der Welt der Logistik anlocken. Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Trapp unter anderem über Cluster, Herausforderungen und die neue Seidenstraße.

Im Ruhrgebiet entstehen seit einigen Jahren immer mehr Startups. Wie nimmst Du die Startup-Szene vor Ort derzeit wahr?
Wir sind im Ruhrgebiet nun an einem Punkt, wo wir in der Startup-Szene die ersten „Früchte“ ernten können. Relevante Akteure hier sind gut vernetzt, immer mehr Menschen in der Region kennen Programme und Personen, die ihnen bei ihrer Gründung weiterhelfen. Das merken wir auch bei startport – die Bewerbungen von Startups aus der Region nehmen spürbar zu! Das ist ein echter Schritt nach vorne für das Ruhrgebiet. Im Ruhrgebiet haben sich darüber hinaus thematische Cluster gebildet, bspw. für Cyber Security in Bochum oder Logistik in Duisburg. Die Bildung von Clustern hilft, Startups individuell zu fördern und mit den richtigen Branchenexperten zusammenzubringen. 

Was genau zeichnet denn überhaupt die Startup-Szene im Ruhrgebiet aus?
Gemünzt auf die Startups würde ich den Fokus auf das B2B-Modell nennen und eine gute Qualität der Startups. Im Ruhrgebiet wird noch vorsichtig gegründet – die Gründungen, die wir aber haben sind gut durchdacht und entlang eines ganz konkreten Problems von Unternehmen entwickelt. Das erhöht auf jeden Fall die Chance, dass die Startups erfolgreich sind. Viele Gründer haben vorher in einem Unternehmen gearbeitet und in diesem Kontext ihre Idee zur Gründung generiert. Hier zeigt sich: Das ist eine gute Voraussetzung für ein erfolgreiches Geschäftsmodell. Die Unternehmen im Ruhrgebiet zeichnet ihr Engagement aus. Viele Unternehmen wollen sich weiterentwickeln und dafür wollen sie auch mit Startups zusammenarbeiten. 

In der deutschen Startup-Hauptstadt Berlin gibt es mehr als 3.000 Startups, die rund 80.000 Menschen beschäftigen. Ist dies auf lange Sicht auch im Ruhrgebiet möglich?
Definitiv ja! Dafür müssen wir aber noch viel tun. Gerade im Ruhrgebiet sind vor allem B2B-Startups aktiv. Einerseits müssen die Lösungen der Startups so gut und passend sein, dass Unternehmen sie einsetzen wollen. Andererseits müssen die Unternehmen hier sehr offen dafür sein, sich mit diesen neuen Lösungen zu beschäftigen. Innovation muss zur DNA der Unternehmen im Ruhrgebiet werden. Das ist eine Herausforderung, die wir meistern müssen.

Das Ruhrgebiet ist generell wirtschaftlich gesehen eher ein Sorgenkind. Ist das jetzt ein guter oder ein schlechter Nährboden für Startups?
Man sagt ja so schön: Die Not macht erfinderisch. Durch den hier stattfindenden Strukturwandel ist eigentlich allen klar, dass wir Innovation, gute Ideen und neue Geschäftsmodelle benötigen. Für manche geht es um das wirtschaftliche Überleben. Da kommen Startups mit frischen Lösungen gerade zur rechten Zeit. 

Im Ruhrgebiet gibt es viele große Unternehmen und Konzerne. Ist das ein Vor- oder ein Nachteil für junge Unternehmen?
Es kann beides sein, ich würde es aber vor allem als Chance begreifen. Große Unternehmen und Konzerne haben schon viele Strukturen und Erfahrungen, von denen junge Unternehmer lernen und sich etwas abschauen können. Gleichzeitig haben diese Unternehmen und Konzerne auch das notwendige Innovationsbudget, um auch einfach mal etwas Neues auszuprobieren. Das kann aber mitunter ein bisschen länger dauern und da wären wir beim Nachteil. Ich denke aber, dass das von Unternehmen zu Unternehmen ganz unterschiedlich ist.

Was läuft insgesamt gesehen im Ruhrgebiet in Sachen Startups und Gründertum schon gut?
Man merkt im Ruhrgebiet deutlich, dass die Aufbruchsstimmung zu einem richtigen Aufbruch geworden ist. Bei startport sind wir zum Beispiel nun nach zwei Jahren an einen Punkt gekommen, an dem wir uns die Frage gestellt haben: Wie können wir mit den Erfahrungen, die wir gemacht haben, noch besser werden? Unsere Antwort darauf ist eine große Partneroffensive, eine Neustrukturierung unseres Programms in einen Inkubator und einen Accelerator und noch mehr (Wo)Man-Power für unser Team. Mit diesen Schritten in Richtung Professionalisierung sind wir natürlich nicht alleine. Das machen auch andere Programme und ich glaube, dass wir angehenden Gründern nun im Ruhrgebiet vielfältigste Unterstützung bei ihren Visionen bieten können.

Was dagegen läuft noch nicht optimal?
Im Ruhrgebiet waren wir mit dem Thema „Gründungsförderung“ etwas später dran als andere Städte und sind über unsere Region hinaus noch nicht so bekannt für unsere Arbeit – aber das ist eher ein Image-Problem. Das ändert sich gerade, aber nun einmal noch nicht von heute auf morgen. Wir müssen noch besser darin werden bundesweit und international zu zeigen, was alles schon im Ruhrgebiet vorhanden ist. Entgegen unserer Mentalität der Bodenständigkeit benötigen wir eine große Portion Selbstbewusstsein! Ein weiteres Manko ist: Es gibt hier in der Region wenige Kapitalgeber, die „in der Champions League spielen“. Hier hat die Region noch einen großen Aufholbedarf gegenüber Berlin. Wir haben die Problematik erkannt und werden von unserer Seite das Thema adressieren. 

Wo siehst Du die Startup- und Digital-Szene im Ruhrgebiet in fünf Jahren oder gar in zehn Jahren?
Das Ruhrgebiet und die gesamte Rhein-Ruhr-Region wird der Hotspot für B2B-Startups werden. Optimistisch stimmen mich verschiedene Faktoren: der Innovationsdruck der Unternehmen, die große Hochschuldichte und der Mentalitätswandel hier im Ruhrgebiet zu einer positiven Besetzung des Berufsbildes „Gründer“. Es gibt einige sehr spannende Entwicklungen: Duisburg ist das Ende der neuen Seidenstraße aus China und wird mit dem Duisburger Hafen als führende Logistikdrehscheibe in Europa immer attraktiver für internationale Investoren und Unternehmen. Das wird auch die Startup- und Digital-Szene beflügeln.

Themenschwerpunkt Ruhrgebiet

#Ruhrgebiet: Gemeinsam mit dem ruhr:HUB berichtet deutsche-startups.de regelmäßig über die Startup-Szene im Ruhrgebiet. Mit hunderten Startups, zahlreichen Gründerzentren und -initativen, diversen Investoren sowie dutzenden Startup-Events bietet das Ruhrgebiet ein spannendes Ökosystem für Digital-Gründer – mehr im Startup Guide Ruhrgebiet. Das Buch “Wann endlich grasen Einhörner an der Emscher” wiederum erzählt die spannendsten Startup- und Grown-Geschichten aus dem Ruhrgebiet.

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#Interview – So bauten zwei Berliner ein Logistik-Startup in Singapur auf


in den vergangenen Jahren bauten Dana von der Heide und Arne Jeroschewski mit Parcel Perform in Singapur einen Logistik-Dienstleister auf. “Ich war selbst seit 2012 immer wieder in Asien und Singapur und war einfach fasziniert wie schnell sich der Markt dort entwickelt, da wollten wir dabei sein. Singapur ist ein fantastischer Hub, selbst die Regierung arbeitet aktiv mit Startups wie uns zusammen. Das macht natürlich Spaß”, sagt Gründerin von der Heide.

Inzwischen nimmt das Logistik-Duo aber auch den deutschen Markt in Angriff. “Nach unserem Erfolg in Asien nun das Geschäft auch immer mehr auf Europa auszuweiten, freut uns ganz besonders. Auch hier verstehen die Händler immer mehr, dass es wichtig für ihren langfristigen Erfolg ist, dem Kunden auch nach dem Einkauf eine gute Erfahrung zu bieten und sie die letzte Meile als wichtigen Touchpoint für sich nutzen können”, erzählt von der Heide.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht die Parcel Perform-Macherin zudem über Logistikdaten, Kundenkommunikation und Logistikprozesse.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Parcel Perform erklären?
Wenn du in der Stadt einkaufen gehst, bekommst du ja immer persönlich deinen Einkauf überreicht und trägst ihn selbst nach Hause. Im Online-Handel geht man erstmal wieder aus dem Laden und wartet dann, bis der Einkauf einem geliefert wird. Allerdings kann das manchmal lange dauern und da wird man als Kunde natürlich unruhig und ruft beim Laden an. Das Problem ist, dass viele Läden in der Onlinewelt dann den Kunden zum Logistiker verweisen und den Kunden wieder unzufrieden weg aus ihrem Laden schicken. Das schafft natürlich kein Vertrauen beim Kunden und kostet alle viel Mühe und Geld – deswegen helfen wir dem Laden der Onlinewelt, ihren Kunden immer selbst auf dem Laufenden zu halten, wann der Einkauf ankommt und auch zu verstehen, wie gut die Logistiker in der Auslieferung sind.

Hat sich euer Konzept seit dem Start irgendwie verändert?
Klar, das ist in Startups wahrscheinlich auch gut so. Wir haben gelernt, dass neben den Whitelabel Services unseren Kunden auch sehr an detaillierten Logistik Reports interessiert sind – gerade haben wir unser SLA Compliance Feature gelauncht. Das Potential von Logistikdaten ist echt riesig, da wird uns immer noch mehr einfallen!

Wie ist überhaupt die Idee zu Parcel Perform entstanden?
Mein Mitgründer und ich waren selbst jahrelang in der E-Commerce- und Logistikindustrie. Ich selbst war recht lange bei DHL und wir haben vor allem in Asien mit vielen Online Händlern gesprochen, die zwar mit vielen Logistikern zusammen arbeiten wollten, aber immer ein Problem mit der Kundenerfahrung nach dem Einkauf hatten. Das wollten und konnten wir jetzt mit der Hilfe von Logistikdaten lösen.

Ihr habt Parcel Perform zunächst in Singapur gegründet. Wie hat es euch dahin verschlagen?
Gerade in Asien, wo der Logistikmarkt noch deutlich fragmentierter ist, aber E-Commerce unglaublich schnell wächst und die Kunden hohe Erwartungen an den Service der Händler haben, war eine Lösung die unabhängig von den Logistikern ist und den Händlern mehr Kontrolle gibt wichtig. Ich war selbst seit 2012 immer wieder in Asien und Singapur und war einfach fasziniert wie schnell sich der Markt dort entwickelt, da wollten wir dabei sein. Singapur ist ein fantastischer Hub, selbst die Regierung arbeitet aktiv mit Startups wie uns zusammen. Das macht natürlich Spaß.

Inzwischen seid ihr auch in Berlin unterwegs. Was treibt euch zurück nach Deutschland?
Nach unserem Erfolg in Asien nun das Geschäft auch immer mehr auf Europa auszuweiten, freut uns ganz besonders. Auch hier verstehen die Händler immer mehr, dass es wichtig für ihren langfristigen Erfolg ist, dem Kunden auch nach dem Einkauf eine gute Erfahrung zu bieten und sie die letzte Meile als wichtigen Touchpoint für sich nutzen können. Jetzt wo das Thema GDPR immer wichtiger wird und Webshops die Kundenkommunikation nicht mehr den Logistikern überlassen sollten, ist unser Service umso relevanter und wichtiger. Wir arbeiten bereits mit großen Kunden wie Zalando, Wayfair und Nespresso und freuen uns noch viel mehr Händler, gerade hier in Deutschland zu unterstützen.

Wie genau funktioniert eigentlich euer Geschäftsmodell?
Wir aggregieren und standardisieren Sendungsverfolgung Daten von über 600 verschiedenen Logistikern und stellen diese Daten den Händlern mit Standardschnittstellen – zum Beispiel via API – zur Verfügung. Neben den Daten haben wir Whitelabel Services entwickelt, mit dem sie dem Kunden E-Mails und SMS in seinem eigenen Branding verschicken können. Vor allem auch investieren wir immer mehr in Machine Learning um den Händlern volle Visibilität über ihre Logistikprozesse zurückzugeben – ähnlich wie Amazon das auch macht. Wir sind eine Standard SaaS-Lösung und man kann einfach und unkompliziert ohne Lizenzkosten, Onboarding Fees oder viel IT-Aufwand direkt mit uns loslegen.

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist Parcel Perform inzwischen?
Wir haben mit einem kleinen Team in Singapur angefangen und haben inzwischen mehr als 60 Mitarbeiter in Singapur, Vietnam und Berlin. Seit unserer Gründung ist viel passiert – wir erweitern ständig unsere Produktpalette aber bieten auch immer mehr Enterprise Services für größere Kunden. Mit unserer globalen Abdeckung tracken wir jeden Monat Millionen von Pakete für Kunden aus dem E-Commerce aber auch im B2B-Bereich.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?
Wir haben beim Fundraising wahrscheinlich wie alle immer mal die Dauer des Prozesses unterschätzt, haben jetzt aber wirklich tolle Investoren an unserer Seite. Sonst ist natürlich auf das Thema HR immer wieder eine Herausforderung – wir sind immer auf der Suche nach guten Leuten, vor allem im Sales Bereich für unser Berliner Büro.

Wo steht Parcel Perform in einem Jahr?
Wir arbeiten an immer mehr Produkten rund um das Thema Logistikmanagement und bauen hier in Deutschland gerade unser Team auf. In einem Jahr sind wir sicher noch globaler aufgestellt und freuen uns, mit weiteren führenden Online-Händlern und Kunden im B2B-Bereich arbeiten zu dürfen.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Parcel Perform

#aktuell, #b2b, #interview, #logistik, #parcel-perform

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