#DealMonitor – Nuri bekommt weitere 9 Millionen – McMakler plant SPAC_IPO


Im aktuellen #DealMonitor für den 28. Juni werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Nuri
+++ DIP Capital, ein nicht genannter Geldgeber und Coparion investieren 9 Millionen Euro in die Neobank Nuri. Earlybird, Coparion und Global Brain investierten zuletzt 15 Millionen Euro in das FinTech, das früher als Bitwala bekannt war. Das Unternehmen, das 2015 von Benjamin Jones, Jan Goslicki und Jörg von Minckwitz gegründet wurde, verfügt nach eigenen Angaben über 250.000 Kunden in 32 Ländern. Über 100 Mitarbeiter:innen wirken bereits für Nuri.

STOCK MARKET

McMakler 
+++ Das Berliner PropTech McMakler plant einen IPO via SPAC  (Special Purpose Acquisition Company) – siehe Gründerszene. “Eine Absichtserklärung, ein sogenannter Letter of Intent (LOI), soll nach Informationen von Gründerszene bereits zwischen McMakler und dem US-Spac unterzeichnet worden sein. Um welche Firmenhülle es sich dabei handelt, ist unklar”, heißt es im Bericht. McMakler peilt für 2020 einen Umsatz von bis zu 54 Millionen Euro an. 2019 waren es “nur” 31,5 Millionen und 2018 sogar nur 14 Millionen. Der Weg zu diesen Zahlen war aber teuer. Im schlimmsten Fall kostete der Aufbau bis Ende dieses Jahres knapp 65 Millionen. McMakler wurde 2015 von Felix Jahn (Gründungsinvestor), Hanno Heintzenberg und Lukas Pieczonka gegründet. Die letztgenannten sind nicht mehr bei McMakler an Bord.

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#aktuell, #berlin, #coparion, #dip-capital, #fintech, #mcmakler, #neobank, #nuri, #spac, #venture-capital

#Zahlencheck – McMakler kommt nach vier Jahren auf über 31 Millionen Euro Verlust


Das junge Berliner Startup McMakler , das gerade Warburg Pincus als neuen Investor gewinnen konnte, legt neue Unternehmenszahlen vor – und zwar den Jahresabschluss zum Geschäftsjahr 2018. Das Makler-Startup erwirtschaftete demnach einen Umsatz in Höhe von knapp 14 Millionen Euro aus. Im Jahr zuvor waren es gerade einmal 5,3 Millionen. “Zu dieser erfreulichen Entwicklung haben hauptsächlich folgende Faktoren beigetragen: weiterhin positive makroökonomische Faktoren, stetige Weiterentwicklung der intern genutzten Technologie, sorgfältigster Einstellung von Immobilienmaklern sowie einer umfassenden Fort- und Weiterbildung des Vertriebspersonals”, teilt das Unternehmen mit.

Im Jahresabschluss gibt es zudem einen Ausblick auf 2019 und 2020. Nach vorläufigen Zahlen stieg der Umsatz 2019 auf 31,5 Millionen. “Für das Jahr 2020 liegt der Zielkorridor pandemiebedingt beim 1,4 bis 1,7-fachen (EUR 44-54 Mio.)”, heißt es weiter. McMakler ist somit deutlich auf Wachstumskurs! Die Verluste sind aber auch weiter extrem. 2018 lag der Jahresfehlbetrag bei 19,6 Millionen. Im Vorjahr waren es gerade einmal 6,7 Millionen. Für 2019 und 2020 sind Verluste in Höhe von zusammen rund 33 Millionen geplant.

Insgesamt kommt das Unternehmen so bis Ende 2020 im schlimmsten Fall auf einen Verlust in Höhe von knapp 65 Millionen. 2021 plant das McMakler-Team dann aber die komplette Kehrtwende: “Ausweislich der Planungsrechnungen geht die Gesellschaft davon aus ab dem Jahr 2021 mit positiven Jahresergebnissen. Es bestehen stille Reserven in Form von Maklerverträge mit einem voraussichtlichen Gesamtvolumen von 60 Mio Euro”.

Wie erwähnt, investierte Warburg Pincus gerade in McMakler. Dabei sollen rund 50 Millionen US-Dollar (42 Millionen Euro) geflossen sein. Zuvor investierten Target Global, Israel Growth Partners und weitere Bestandsinvestoren – darunter Frog Capital – rund 50 Millionen Euro in McMakler. Im Jahresabschluss heißt es dazu: “Am 31. Mai 2019 hat die McMakler GmbH eine Finanzierungsrunde (Series C) abgeschlossen. Im Zuge dessen wurde das gezeichnete Kapital um € 52.045.629,50 in die Kapitalrücklage eingezahlt, von denen € 15.459.001,00 bereits im Jahr 2018 im Rahmen von Wandeldarlehen ausgezahlt wurden. Eine bilanzielle Überschuldung liegt zum Zeitpunkt der Aufstellung nicht mehr vor. Die Gesellschaft hat sich im Oktober 2020 eine Kreditlinie über bis zu € 10.000.000,00 gesichert”. Zuvor flossen rund 25 Millionen in das Unternehmen. Die letzte Bewertung soll bei rund 400 Millionen gelegen haben.

Ein enormer Kostenfaktor bei McMakler ist das Personal. 2018 “wurden durchschnittlich 261 Mitarbeiter (Vorjahr: 119) beschäftigt, davon 209 in Vollzeit und 70 in Teilzeit”. Im Jahresabschluss für 2017 sind lediglich 119 aufgeführt. 2016 waren es sogar nur 66 Mitarbeiter. McMakler ist somit mitarbeiterseitig seit dem Start massiv gewachsen. Der Personalaufwand lag 2018 bei rund 11,2 Millionen. Vorjahr waren es gerade einmal 4,1 Millionen. Inzwischen wirken übrigens rund 300 Immobilienmakler und weiter rund 300 Mitarbeiter für McMakler.

McMakler wurde 2015 von Felix Jahn (Gründungsinvestor), Hanno Heintzenberg und Lukas Pieczonka gegründet. Die letztgenannten sind nicht mehr bei McMakler an Bord. Auf dem Faktenblatt des Unternehmens werden die Gründer nicht einmal mehr erwähnt. Dort heißt es: “Felix Jahn gründete 2009 das Unternehmen Home24 und führte es bis 2014 als Co-CEO. Nebenbei ist er seit mehr als 10 Jahren aktiver Business Angel und investierte unter anderem in Zalando, Auto1 und HomeToGo. Bei McMakler ist er als Gründungsinvestor und Beiratsvorsitzender von Anfang dabei, 2018 übernahm er zusätzlich die Rolle als Geschäftsführer”.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2018

* Im Jahr 2018 konnte McMakler am Wachstumserfolg der Vorjahre anknüpfen: So konnten aus der Immobilienvermittlung in Deutschland EUR 14,0 Mio. erlöst werden, was einem Anstieg um mehr als das 2,5-fache (Vorjahr: EUR 5,3 Mio.) entspricht.

  • Die Belegschaft hat im Jahr 2018 einen deutlichen Anstieg erlebt. Dieser Anstieg machte sich hauptsächlich im Vertrieb bemerkbar, wo insbesondere im Außendienst eine Vielzahl neuer Mitarbeiter gewonnen werden konnten. Dieser Effekt wurde zudem dadurch verstärkt, dass es im Vertriebsansatz einen strategischen Umbau gab: Erwiesenermaßen leisten bei McMakler festangestellte Makler durch den Fokus auf das Unternehmensgeschäft i.d.R. bessere Ergebnisse für sich und das Unternehmen
  • Die Kapitalstruktur ergibt sich zum Bilanzstichtag aus der durch Investoren aufgenommene Kapitalrücklage, welche durch den Jahresfehlbetrag sowie den Verlustvortrag gemindert wird. Auch im Jahr 2018 konnte McMakler neues Kapital in Form eines Wandeldarlehens aufnehmen, welches dem fortdauernden Umsatzwachstum dient. Die hierfür notwendigen Investitionen machen sich zuvorderst im Jahresfehlbetrag bemerkbar. Die Kapitalrücklage ist zum Bilanzstichtag allerdings ausreichend, um den im Jahr 2018 eingeschlagenen Kurs vorerst fortzusetzen.
  • Am 31. Mai 2019 hat die McMakler GmbH eine Finanzierungsrunde (Series C) abgeschlossen. Die Finanzierung hatte ein Gesamtvolumen iHv. EUR 50 Mio., von der EUR 15 Mio. bereits im Jahr 2018 im Rahmen eines Wandeldarlehens der bisherigen Kapitalgeber ausbezahlt wurden. Mit dem neuen Kapital soll der bisherige Wachstumskurs fortgesetzt werden. Dies äußert sich einerseits im Ausbau der Marketing-Präsenz, wie z.B. Pop-Up Stores in Einkaufshäusern in Großstädten Deutschlands sowie mehr TV-Spots über alle Kanäle. Andererseits wurde eine deutlich höhere Anzahl von Neueinstellungen, v. A. Immobilienmakler verbucht. Ergänzend hat sich die Gesellschaft im Oktober 2020 eine Kreditlinie von bis zu EUR 10 Mio. gesichert.
  • Der Umsatz wird weiterhin wachsen, allerdings nicht in dem rasanten Ausmaß wie in den Vorjahren. Ist der Umsatz im Jahr 2018 noch um das 2,5-fache ggü. dem Vorjahr gewachsen, konnte auch im Jahr 2019 eine deutliche Umsatzsteigerung auf EUR 31,5 Mio. (Ergebnis vorläufig) erzielt werden. Für das Jahr 2020 liegt der Zielkorridor pandemiebedingt beim 1,4-1,7-fachen (EUR 44-54 Mio.).
  • Da die Kosten kurzfristig noch den Umsatz überwiegen werden, wird auch im Jahr 2020 noch ein vergleichbarer Fehlbetrag erwirtschaftet (2019 vorläufig: EUR -19,0 Mio.).
  • Die Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2018 bilanziell überschuldet. Am 31. Mai 2019 hat die McMakler GmbH eine Finanzierungsrunde (Series C) abgeschlossen. Im Zuge dessen wurde das gezeichnete Kapital um € 52.045.629,50 in die Kapitalrücklage eingezahlt, von denen € 15.459.001,00 bereits im Jahr 2018 im Rahmen von Wandeldarlehen ausgezahlt wurden. Eine bilanzielle Überschuldung liegt zum Zeitpunkt der Aufstellung nicht mehr vor. Die Gesellschaft hat sich im Oktober 2020 eine Kreditlinie über bis zu € 10.000.000,00 gesichert.
  • Die Bilanzierung erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung. Das voraussichtliche Ergebnis des Geschäftsjahres 2019 beträgt -19.340.994,45 €. Die Gesellschaft rechnet für das Jahr 2020 mit einem operativen Jahresergebnis von -14.198.825,00 €. Ausweislich der Planungsrechnungen geht die Gesellschaft davon aus ab dem Jahr 2021 mit positiven Jahresergebnissen. Es bestehen stille Reserven in Form von Maklerverträge mit einem voraussichtlichen Gesamtvolumen von 60 Mio €.

McMakler im Zahlencheck

2020: 44 – 54 Millionen Euro (Umsatz); 14,2 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag) *
2019: 31,5 Millionen Euro (Umsatz); 19,3 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag) *
2018: 14,0 Millionen Euro (Umsatz); 19,6 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2017: 5,3 Millionen Euro; 6,7 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2016: 3,7 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2015: 1,2 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)

* Zahlen für 2019/2020 sind vorläufig

#aktuell, #mcmakler, #reloaded, #zahlencheck

#StartupTicker – +++ PlusDental – McMakler – Kianava – HelloFresh – Factor75 – Lios Ventures – 50 Startups


Im #StartupTicker geben wir euch einen schnellen Überblick darüber, was in der deutschsprachigen Startup-Szene zuletzt wirklich wichtig war!

#StartupTicker – Was wirklich wichtig war!

INVESTMENTS

PlusDental
+++ Der  Münchner Private-Equity-Fonds Cadence Growth Capital investiert eine achtstellige Summe in das junge Berliner Startup PlusDental – siehe Gründerszene. Das Startup, das unter dem Namen SunshineSmile von Constantin Bisanz, David Khalil, Peter Baumgart und Lukas Brosseder ins Leben gerufen wurde, positioniert sich im Bereich “digitale Zahnmedizin und ästhetische kieferorthopädische Korrekturen mit transparenten Zahnschienen”. Der Health-Investor Ping An Global Voyager Fund investierte erst imMai gemeinsam mit den Holtzbrinck Ventures und Lakestar 32 Millionen Euro in PlusDental.

McMakler
+++ Der amerikanische Finanzinvestor Warburg Pincus investiert gemeinsam mit einigen Bestandsinvestoren in das Berliner Unternehmen McMakler. Das Handelsblatt berichtet von einem Investment in Höhe von 50 Millionen US-Dollar. Target Global, Israel Growth Partners und einige Bestandsinvestoren investierten zuletzt 50 Millionen Euro in McMakler, ein Berliner Makler-Startup. Die Bewertung soll laut FinanceFWD bei rund 400 Millionen liegen.

Kianava
+++ Jetzt offiziell: Der österreichische Geldgeber Speedinvest investiert – wie bereits im September berichtet – in Kianava. Nun ist auch die Summe bekannt: Speedinvest investiert 1,25 Millionen Euro. Das junge Berliner Health-Startup, das von Saman Hashemian (früher 8fit) gegründet wurde, entwickelt eine Telemedizin-Plattform über die Patienten aller Art über einen längeren Zeitraum – mehrere Monate – von Ärzten und Therapeuten betreut werden können.

EXITS

Factor75
+++ Der börsennotierte Kochboxen-Anbieter HelloFresh übernimmt den Fertiggerichte-Anbieter Factor75. “Der Gesamtkaufpreis beläuft sich auf bis zu USD 277 Millionen”, teilt das Unternehmen mit. Factor75 peilt 2020 einen Umsatz in Höhe von rund 100 Millionen US-Dollar an. Factor wurde 2013 gegründet und gilt als “führender Anbieter für ready-to-eat Gerichte mit dem Fokus auf Gesundheit und Wellness”.

VENTURE CAPITAL

Lios Ventures
+++ Der neue Münchner Kapitalgeber Lios Ventures, hinter dem vor allem Frank Mair (Verlagsgruppe MairDuMont) steckt, investiert insbesondere in Travel-Startups. Lios Ventures tritt im Grunde die Nachfolge von MairDuMont Ventures, das weiter existiert, an. Mit Lios Ventures möchte Reise-Experte Mair die Venture-Aktivitäten nun unabhängiger von der eigenen Verlagsgruppe aufstellen.

LESENSWERT

50 innovative Startups
+++ Derzeit boomen Themen wie E-Commerce, FinTech und fast täglich entstehen neue Thrasio-Klone. In den vergangenen Wochen sind aber auch wieder viele neue Software-Firmen, Hardware-Unternehmen, Tool-Firmen, DeepTech-Firmen sowie Sales- und Vertriebs-Tools entstanden.

PODCAST

News #33 –  McMakler – SellerX – Razor Group – Forto – Tourlane – Tier – Instana

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Tipp: Alle unsere Artikel der vergangenen Tage findet ihr in unser täglichen News-Übersicht

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#Podcast – News #33 – McMakler – SellerX – Forto – Tourlane – Tier – Instana


Im News-Podcast von deutsche-startups.de spricht ds-Chefredakteur Alexander Hüsing über die wirklich wichtigen Neuigkeiten aus der deutschen Startup-Szene. Also über wichtige Deals, große Exits und spannende Startup-News, die jeder unbedingt mitbekommen haben sollte. Viel Spaß beim Zuhören.

News #33 – Die Themen

+++ Warburg Pincus investiert 50 Millionen US-Dollar in McMakler
+++ SellerX verkündet 100-Millionen-Euro-Investment
+++ Razor Group bekommt 25 Millionen Euro
+++ Forto sammelt 50 Millionen US-Dollar ein
+++ Tourlane sammelt 20 Millionen US-Dollar ein
+++ Softbank investiert 250 Millionen US-Dollar in Tier
+++ IBM übernimmt Instana

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News #33 – Unser Podcast

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#DealMonitor – René Benko blitzt bei Komoot ab – Insight kauft weitere AnyDesk-Anteile – Warburg Pincus investiert in McMakler


Im aktuellen #DealMonitor für den 20. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Komoot
+++ Der Berliner Geldgeber June, hinter dem unter anderem Google-Vorstand Philipp Schindler steckt, nutzt seine Vorkaufsrechte beim Startup Komoot, einem Routenplaner samt Navigations-App. Der BFB Frühphasenfonds Brandenburg wollte beim Unternehmen aus Potsdam, das von Markus Hallermann gegründet wurde, aussteigen und seinen Anteil (15 %) verkaufen. Interesse an der Übernahme der Anteile hatte auch der bekannte österreichische Investor René Benko (unter anderem Galeria Karstadt Kaufhof). Hintergründe gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

AnyDesk
+++ Der amerikanische Wagniskapitalgeber Insight Partners nutzt seine Vorkaufsrechte bei AnyDesk. Das junge Unternehmen will quasi TeamViewer als erste Adresse für den Fernzugriff auf Rechner ablösen. EQT Ventures sowie Business Angels wie Chris Hitchen und Andreas Burike sowie Insight investierten in den vergangenen Jahren bereits rund 20 Millionen Dollar in AnyDesk. General Atlantic hatte sich zuletzt für einen Einstieg bei AnyDesk interessiert. Hintergründe gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Simplesurance
+++ Die Altinvestoren investierten erneut in Simplesurance. Das Berliner Startup in Deutschland als Schutzklick bekannt, gehört zu den ganz großen InsurTech-Pionieren. Mindestens 60 Millionen Dollar flossen bisher in das Unternehmen, das 2012 an den Start ging. Zuletzt investierten unter anderem die Tokio Marine Holdings (TMHD) und die deutsch-französische Finanzgruppe ODDO BHF Kapital in das Unternehmen. Hintergründe gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Urban Sports Club
+++ Die Altinvestoren investierten erneut in Urban Sports Club, einen millonenschweren Anbieter für Sportflatrates. Urban Sports Club wurde Ende 2012 von Benjamin Roth und Moritz Kreppel gegründet. Das Startup expandierte zuletzt vor allem durch Übernahmen (99Gyms, Fitengo, Somuchmore, FITrate). Investoren des Startups sind unter anderem HV Capital, Rocket Internet und Partech. Hintergründe gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

McMakler
+++ Der amerikanische Finanzinvestor Warburg Pincus investiert gemeinsam mit einigen Bestandsinvestoren in das Berliner Unternehmen McMakler. Das Handelsblatt berichtet von einem Investment in Höhe von 50 Millionen US-Dollar. “Die nächste Wachstumsphase von McMakler wird sich auf die Erweiterung der proprietären Technologie und der digitalen Tools konzentrieren, um einen transparenteren und schnelleren Marketingprozess für die Kunden zu gewährleisten”, teilt das Unternehmen mit . Target Global, Israel Growth Partners und einige Bestandsinvestoren investierten zuletzt 50 Millionen Euro in McMakler, ein Berliner Makler-Startup. Das Unternehmen, das in Deutschland, Österreich und Frankreich aktiv ist, wurde 2015 von Hanno Heintzenberg, Felix Jahn und Lukas Pieczonka gegründet. Das Grownup beschäftigt über 600 Mitarbeiter.

Sastrix
+++ TS Ventures, also Tim Schumacher, Discovery Ventures und Christian Gaiser investieren 1,3 Millionen US-Dollar in das Kölner Startup Sastrix. Die Jungfirma, die von Maximilian Messing und Sven Lackinger, beide früher evopark, gegründet wurde, unterstützt Unternehmen beim Kauf und der Verwaltung von Softwarelösungen. Die Rheinländer versprechen: “Wir bringen Transparenz in Ihr bestehendes Setup, befreien Sie von nicht ausgelasteten Lizenzen und verhandeln mit Ihren Anbietern, um die besten Angebote für Sie zu erhalten”.

deineStudienfinanzierung
+++ Der Berliner FinTech-Investor finleap investiert in das Berliner Startup deineStudienfinanzierung. “Der Eintritt ins Portfolio von finleap ist für das junge Unternehmen ein weiterer Schritt, ein verlässlicher Partner der Generation Z zu sein”, teilt der Investor vollmundig mit. deineStudienfinanzierung, das von Alexander Barge, David Meyer und Bastian Krautwald gegründet wurde, aggregiert die “größten Finanzierungsprodukte für das Studium in Deutschland”. Im vergangenen Jahr suchte die Jungfirma im Fernsehen, bei “Die Höhle der Löwen” Geldgeber. Der TV-Deal mit Frank Thelen platzte damals aber.

NXRT
+++ Das Bahntechnik-Unternehmen Rhomberg Sersa Rail Group (RSRG) investiert in den Simulationsanbieter NXRT. Das Unternehmen  mit Sitz in Wien “fokussiert sich auf schlüsselfertige Anwendungen für innovative Simulationen für Demonstrations-, Trainings- und Testzwecke”. Die Software vermittelt den Anwendern dabei “sämtliche sensorischen Reize, die sowohl im Bereich Showcasing als auch im Bereich Schulung zu einer bleibenden Erinnerung der Inhalte beitragen”.

easierLife
+++ Der Energiedienstleister ESWE Versorgung investiert einen “bedeutenden finanziellen Betrag” in das Karlsruher Startup easierLife, das einen intelligentem Hausnotruf anbietet. easierLife wurde 2014 von vier wissenschaftlichen Mitarbeitern des FZI Forschungszentrum Informatik gegründet. Im Rahmen von Studien wurden zunächst über 100 Seniorenhaushalte mit Sensoren ausgestattet.

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Foto (oben): azrael74

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