Sony’s electric car plans become clearer as it shows off prototype at CES

The front half of an Afeela prototype at sunset

Enlarge / Sony’s automotive ambitions crystallized at CES 2023 with the debut of Afeela, a new mobility brand being developed together with Honda. (credit: Sony)

One of the more intriguing stories to have emerged from the annual Consumer Electronics Show in Las Vegas over the past few years has been Sony’s electric vehicle. The Japanese tech giant stunned people in 2020 when it debuted the Vision-S, a handsome EV designed to showcase Sony’s sensors and camera tech on the outside and its entertainment portfolio on the inside.

The following year brought more developed prototypes of the Vision-S into view; then, in 2022, it took an SUV version to CES as well. At that time Sony told the media it was exploring commercial possibilities for a Sony EV, and last March it announced a strategic alliance with Honda, with the latter providing vehicle body engineering and after-sales support, and Sony providing the electronics, sensors, networking, telecom, and infotainment.

For CES 2023, Sony’s automotive ambitions have become a lot clearer. Sony Honda Mobility, the joint venture, is launching a brand called Afeela, which it says is because “feel” is “at the center of the mobility experience,” as people feel “mobility as an intelligent entity” and mobility feels “people and society using sensing and network IT technologies.”

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#DealMonitor – bioniq kauft Vaha – Ono sammelt 6 Millionen ein – Saporo bekommt 4 Millionen


Im #DealMonitor für den 6. Dezember werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Ono
+++ Proeza Ventures, Zu na mi, der European Innovation Council (EIC) und die Altinvestoren investieren 6 Millionen Euro in Ono. Das Mobility-Startup aus Berlin, von Murat Günak Beres Seelbach und Philipp Kahle gegründet, setzt auf E-Cargobikes, also überdachte elektrische Lastenfahrräder. “Zusätzlich startet das Unternehmen zusammen mit der GLS Bank den Vertrieb einer Anleihe mit einem Gesamtvolumen von 15 Millionen Euro”, heißt es in der Presseaussendung. Mehr über Ono

Saporo
+++ Der Frühphaseninvestor XAnge sowie die Altinvestoren session.vc und Lightbird Ventures investieren 4 Millionen Euro in Saporo. Das Cyber Security-Startup aus Lausanne, das 2021 von den Brüdern Olivier Eyries und Guillaume Eyries sowie Eric Blavier gegründet wurde, hilft Unternehmen dabei, ihre System zu schützen – unter anderem durch die Reduzierung von Benutzer- und Systemzugangsrisiken. Zuvor flossen bereits 2,6 Millionen Euro in Saporo. Mehr über Saporo

Prodlane
+++ Ein Schweizer Family Office “mit industriellem Hintergrund”, S2S Ventures sowie mehrere Business Angels  investieren 760.000 Euro in Prodlane. Das Startup aus Leipzig, 2021 von Carolin Maier, Mathias Jakob und Moritz von Hammerstein gegründet, kümmert sich um industrielle Produktentwicklung. “It guides its users through the innovation process and creates an intelligent documentation that connects the created content directly with the underlying data”, heißt es in der Selbstbeschreibung der Software. Mehr über Prodlane

MERGERS & ACQUISITIONS

Vaha
+++ Das englische Health-Tech Unternehmen bioniq, das 2019 vom ehemaligen deutschen Basketball-Nationalspieler Vadim Fedotov und dem Arzt Constantin Karuzin gegründet wurde, übernimmt das Berliner Startup Vaha, das einen smarten Fitness-Spiegel anbietet. Das Unternehmen, 2019 von Mrs.Sporty-Gründerin Valerie Bures-Bönström als Klon der US-Firma Mirror ins Leben gerufen, konnte bis Ende 2020 rund 26 Millionen Euro Risikokapital einsammeln – unter anderem von HV Capital, Global Founders Capital (GFC), TQ Ventures RTP Global, Unbound,  Porsche Ventures und Fußball-Weltmeister Manuel Neuer. Im Geschäftsjahr 2020 erwirtschaftete das Unternehmen einen Verlust in Höhe von 9,9 Millionen Euro (Vorjahr: 2,4 Millionen). Insgesamt kostetet der Aufbau der Jungfirma bis Ende 2020 bereits rund 12,4 Millionen. “Einer der Gewinner des Deals ist Bayern-Star Manuel Neuer. Mit dem Erfolg dürfte die Neuer-Firma Branchenkennern zufolge ihren Wert vervielfacht haben! Aktueller Wert: 150 Millionen Euro!”, schreibt Bild zum Exit. Mehr über Vaha

Westphalia DataLab
+++ thyssenkrupp Materials Services übernimmt das Datenanalyse- und Data Science-Unternehmen Westphalia DataLab. “Mit dem Kauf verspricht sich der größte werksunabhängige Werkstoffhändler und -Dienstleister der westlichen Welt, die eigene Expertise im Bereich digitaler Supply Chain Services zu stärken sowie die Entwicklung konkreter Lösungen zu beschleunigen”, heißt es in der Presseaussendung. Das Unternehmen aus Münster, 2017 von Reiner Kurzhals gegründet bietet Data Science-Softwareprodukte für Unternehmen an, die die Kunden bei der Entwicklung datengetriebener Geschäftsmodelle helfen sollen. PwC Deutschland, Fiege Logistics und Remondis investierten in den vergangenen Jahren in das Unternehmen. Mehr über Westphalia DataLab

Soft & Cloud
+++ Die Beteiligungsgesellschaft Beyond Capital Partners übernimmt die Mehrheit an Soft & Cloud, einen Anbieter von gebrauchter Standard-Software. Das Unternehmen aus Greven , 2014 gegründet, “erwirbt und vertreibt im Geschäftskundenbereich Nutzungsrechte für Unternehmenssoftware und Betriebssysteme”. 30 Mitarbeiter:innen arbeiten für das Unternehmen.

VENTURE CAPITAL

SquareOne
+++  Der Berliner Frühphaseninvestor SquareOne (früher als Paua Ventures bekannt) legt seinen dritten Fonds in Höhe von 100 Millionen Euro auf.  “Investoren sind Fund of Funds und Family Offices, aber auch Mittelständler und Gründer, wie unter anderem von Instana, Signavio, Workday, Adyen oder Staffbase. Ziel war es, eine gute Mischung aus institutionellen und unternehmerischen Investoren aufzubauen”, teilt der Geldgeber mit. SquareOne investiert in Firmen aus den Segmenten Enterprise Software, Climate Tech, OpenSource und Supply Chain/Procurement. Mehr über SquareOne

TX Ventures 
+++ TX Ventures, der Investmentableger der TX Group aus Zürich, legt einen neuen FinTech-Fonds in Höhe von 100 Millionen Schweizer Franken auf. “TX Ventures’ mandate, to invest in financial technology start-ups (FinTech, InsurTech, Crypto) in Europe with preference for the DACH region, has its focus on early stage investments (Seed to Series A) with initial tickets ranging from CHF0.5m to CHF5m”, teilt der Geldgeber mit. Mehr über TX Ventures

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

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#DealMonitor – Volocopter bekommt 182 Millionen – Insight investiert in Software Defined Automation – Miles übernimmt WeShare


Im #DealMonitor für den 1. November werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Volocopter
+++ Neom, eine von der Regierung Saudi-Arabiens projektierte Planstadt samt Technologiepark, und GLy Capital Management aus Hong Kong investieren 182 Millionen Euro in Volocopter. “Das eingenommene Geld wird für Zertifizierung des elektrischen Flugtaxis, VoloCity, eingesetzt werden”, heißt es in der Presseaussendung. Volocopter, das 2011 von Stephan Wolf und Alexander Zosel gegründet wurde, entwickelt elektrisch angetriebenen senkrecht startenden Flugtaxis, um Passagiere zu transportieren. Insgesamt flossen bereits rund 680 Millionen in Volocopter. Über 500 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Volocopter. Der südkoreanische Investor WP Investment, Honeywell und Altinvestoren wie Atlantia, Whysol und btov Partners investierten zuletzt 153 Millionen Euro in das Flugtaxi-Startup. Mehr über Volocopter

Software Defined Automation
+++ Insight Partners, Baukunst VC, Fly Ventures und First Momentum investieren 10 Millionen US-Dollar in Software Defined Automation. Das IndustrialTech-Startup aus München, 2021 von Josef Waltl, Axel Scheurer gegründet, setzt auf Industrial-Control-as-a-Service. “We empower industrial automation professionals to maximize the efficiency of production processes and collaboration with next-generation git-based tools”, teilt das Unternehmen mit. “The funds will be used to scale customer adoption and extend its solution portfolio”, heißt es in der Presseaussendung.

Cloudbrixx 
+++ “Mehrere branchenerfahrene Privatinvestoren, ein Immobilienunternehmen sowie ein Family Office” investieren eine siebenstellige Summe in Cloudbrixx. Das Frankfurter PropTech, 2015 von Helge Winter gegründet, setzt auf “cloudbasierte Modulen für Bau- und Immobilienmanagement”. Das frische Kapital soll in die “Expansionsfinanzierung” fließen. “Den wachsenden Effizienzdruck bei Entwicklern und Bestandshaltern sieht Cloudbrixx als Innovationstreiber für die Digitalisierung in der Immobilienbranche”, heißt es in der Presseaussendung.

ImpactNexus
+++ Vireo Ventures, das Investorinnen-Netzwerk encourageventures sowie weitere Business Angels und Fördergeldgeber investieren 800.000 Euro in ImpactNexus. Das Berliner Startup, das von Jannic Horne, Constanze Trautwein, Marie-Sophie Litz und Alexander Schabel gegründet wurde, bietet Venture-Capital- und Private-Equity-Portfoliomanagern “Lösungen für effizientes Nachhaltigkeitsmanagement” an. “Das Kapital der Finanzierungsrunde wird nun zur weiteren Produktentwicklung eingesetzt”, teilt das Startup mit.

MERGERS & ACQUISITIONS

WeShare
+++ Der Berliner Carsharinganbieter Miles übernimmt WeShare (gehört zu Volkswagen). “Im Rahmen der neuen Partnerschaft hat Miles zudem mehr als 10.000 vollelektrische Fahrzeuge der Marken Audi, Seat/Cupra und Volkswagen Pkw bestellt, die ab 2023 ausgeliefert werden sollen. Wir freuen uns sehr, dass wir mit Miles einen perfekten Partner gefunden haben, dessen Angebot über die Mobilitätsplattform von Volkswagen buchbar sein wird”, heißt es in der Presseaussendung. Miles, 2016 von Alexander Eitner, Florian Haus und Timo Nührich gegründet, unterscheidet sich von der vielen Konkurrenz vor allem durch sein Abrechnungssystem. Abgerechnet werden beim Unternehmen, das von Oliver Mackprang und Eyvindur Kristjansson geführt wird, nur die tatsächlich gefahrenen Kilometer, nicht die Fahrtzeit. In den vergangenen Jahren flossen rund 14 Millionen Euro in Miles – unter anderem auch von Super-Angel Lukasz Gadowski, Abacon Capital (Büll Family Office), WestTech Ventures und Crosslantic Capital. Mehr über Miles

Tapkey
+++ Dom Security aus Frankreich übernimmt die Mehrheit am Wiener Startup Tapkey. “Diese Konstellation ist aus einer sehr vertrauensvollen Zusammenarbeit in den letzten Jahren entstanden und ermöglicht es Tapkey, die nächste Stufe des Wachstums sicherzustellen”, teilt das Unternehmen mit. Tapkey, 2014 von Jochen Schurich und Gregor Zehetner gegründet,  bietet eine Softwarelösung für Smartphone-basierten Zutritt, die sich in bestehende Management-Applikationen integrieren lässt. 10 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Tapkey.

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“Wir haben gelernt, dass sich manche Dinge erst ein bis zwei Jahre später auszahlen”


Das Kölner Unternehmen goFlux, 2019 von Wolfram Uerlich, Nils Kittel und Dennis Pütz gegründet, unterstützt unter anderem “Unternehmen und Kommunen dabei, Fahrgemeinschaften einzubinden und als relevante Mobilitäts-Methode im Pendelverkehr zu nutzen”. “Unser recht neuer Fokus sind definitiv die Pendelnden, da wir nach einiger Forschungszeit herausgefunden haben, dass hier der beste Anwendungsfall gegeben ist”, sagt Gründer Uerlich zum Konzept.

Gerade übernahm das französische Mobility-Unternehmen Karos die Jungfirma goFlux. “Mithilfe ihrer Plattform möchten goFlux und Karos bis Ende 2024 vier neue Länder einführen, um eine Lösung für die ineffizienten Leerfahrten zu liefern”, hieß es dazu in der Presseaussendung. “Durch den Zusammenschluss mit Karos arbeiten wir jetzt in einem Team von 70 Mitarbeitenden, 11 davon bei goFlux in Deutschland. Circa 30 Mitarbeitende beschäftigen sich dabei mit der täglichen Optimierung der Software, also der App”, erzählt Uerlich.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht der goFlux-Macher außerdem über Randgebiete, Subventionen und

Wie würdest Du Deiner Großmutter goFlux erklären?
goFlux ist eine Mitfahr-App, mit der Du Fahrgemeinschaften bilden kannst. Unser Fokus sind regionale Fahrten – also Kurz- und Pendelstrecken. Damit wollen wir Menschen unterstützen, einfacher zur Arbeit zu kommen: Denn in Zeiten von hohen Spritpreisen, einer Energie- und Klimakrise und Stau auf den Straßen, braucht es neue Mobilitätsmöglichkeiten! Die App funktioniert nach Eingabe von Wohn- und Arbeitsort automatisch. Sie schlägt passende Fahrgemeinschaften vor, berechnet einen Treffpunkt für Fahrer*in und Mitfahrer*in und navigiert Euch auf Basis von Googlemaps dorthin. Auch die Abrechnung und die faire Kostenteilung erfolgen digital per App. Personen, die eigentlich alleine im Auto fahren, können durch die Bildung von Fahrgemeinschaften durchschnittlich 97 Euro im Monat sparen.

War dies von Anfang an euer Konzept?
Unser Modell hat sich weiterentwickelt. Zunächst waren wir nur im B2B-Bereich tätig. Wir haben unsere App also per Lizenz Unternehmen zur Verfügung gestellt – was wir immer noch machen. Mittlerweile kooperieren wir aber auch mit Verkehrsverbünden und Verkehrsanbietenden und integrieren so unsere Mitfahr-App in den ÖPNV. Hier zwei Beispiele: Stadtwerke Bonn und Verkehrsverbund Rhein-Sieg. Unser recht neuer Fokus sind definitiv die Pendelnden, da wir nach einiger Forschungszeit herausgefunden haben, dass hier der beste Anwendungsfall gegeben ist.

Wie genau funktioniert denn nun euer Geschäftsmodell?
Im B2B-Bereich stellen wir unsere App Unternehmen zur Verfügung, die damit bestimmte Herausforderungen angehen oder Probleme lösen wollen: Eine bessere betriebliche Mobilität etablieren, die CO2-Bilanz reduzieren – mit der neuen CSR-Richtlinie und wegen der Energie- und Klimakrise herrscht ein deutlich größerer Nachhaltigkeitsdruck -, Parkplatzknappheit an den Standorten verbessern etc. Die zweite Säule ist die Ergänzung des öffentlichen Nahverkehrs. Wie in den Beispielen oben genannt, integrieren wir also tägliche (private) Fahrgemeinschaften in den ÖPNV. Damit wollen wir gemeinsam den motorisierten Individualverkehr (MIV) drastisch reduzieren – denn er macht noch immer mehr als 70% des täglichen Straßenverkehrs aus und belastet damit immens unser Klima. Außerdem fördern wir damit Intermodalität, also die Verknüpfung von Bussen, Bahnen und Fahrgemeinschaften und binden Randgebiete besser an – es gibt leider noch Bereiche, in denen die Mobilitätsversorgung noch nicht ausreichend gut ist.

Gerade übernahm Karos aus Frankreich goFlux. Wie geht es nun weiter?
Wir profitieren enorm von der leistungsstarken App und von den Erfahrungen aus dem französischen Mitfahr-Markt. In Frankreich werden Fahrgemeinschaften staatlich stark gefördert. In Paris werden jeden Monat weit über 100.000 Fahrgemeinschaften durchgeführt und erst gestern hat der nationale Energieminister angekündigt, bis zu 100 Euro für neu registrierte Carpooling-Nutzende bereitzustellen. Auf dieser sehr guten Basis ist unser Kernziel, goFLUX deutschlandweit und flächendeckend auszurollen. Dabei fokussieren wir uns auf bestimmte Regionen, in denen wir mit Partner*innen zusammenarbeiten, denn dadurch erreichen wir deutlich schneller ein dichtes Fahrtennetz. Neben der Region rund um Bonn, die wir seit Ende August bedienen, sind wir aktuell schon in Bereichen in Baden-Württemberg und Bayern tätig und führen bundesweit Gespräche für einen regionalen Start. Da in Deutschland noch keine staatlichen Subventionen verfügbar sind, verantworten wir diese aktuell noch selbst. In Bonn ermöglichen wir allen ÖPNV Abo-Ticket-Nutzenden “kostenloses mitfahren” – damit wollen wir nicht nur mehr Anreize setzen, Fahrgemeinschaften zu nutzen, sondern auch ein politisches Signal setzen: denn wir sehen ja, wie gut das alles in Frankreich funktioniert!

Wie genau hat sich goFlux denn seit der Gründung entwickelt?
Durch den Zusammenschluss mit Karos arbeiten wir jetzt in einem Team von 70 Mitarbeitenden, 11 davon bei goFlux in Deutschland. Circa 30 Mitarbeitende beschäftigen sich dabei mit der täglichen Optimierung der Software, also der App. Insgesamt sind mehr als 12 Millionen Euro Investment in die Karos-Gruppe geflossen.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?
Ich denke da zuerst an unseren B2C Start in Köln – mitten in der Pandemie. Wir haben gelernt, dass es ohne Partner*innen, also ohne Unternehmenskund*innen oder Rückhalt eines ÖPNVs, eine große Hürde ist, Fahrgemeinschaften erfolgreich in unser Verkehrssystem zu implementieren. Unsere Technologie ist innovativ und erfolgreich, jedoch braucht es hier Synergien, um Fahrgemeinschaften wirklich zu einer relevanten Mobilitätsmethode zu machen, so, wie schon beschrieben – es seit vielen Jahren auch in Frankreich ist.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht?
Sicherlich dadurch, dass wir auf unser Bauchgefühl hören und risikobereit sind. Außerdem sind wir sehr agil – merken wir, dass wir mit einer “Methode” keinen Erfolg haben, setzen wir schnellst möglich eine neue Lösung um. Außerdem sind wir geduldig und hartnäckig – wir haben gelernt, dass sich manche Dinge erst ein bis bis Jahre später auszahlen. Wenn wir sehen, was wir damit erreicht haben – hat sich all die Anstrengung und die Mühe gelohnt.

Reden wir zudem noch über Köln. Was spricht für Köln als Startup-Standort?
Die Förderung und Vernetzung von Startups funktioniert sehr gut. Viele Akteur*innen, bspw. die Uni oder KölnBusiness, machen einen sehr guten Job und haben uns bei unserem Weg sehr gut unterstützt! Dafür sind wir dankbar!

Und was macht den besonderen Reiz der Startup-Szene in Köln aus? 
Am häufigsten diskutiert, ist mit Sicherheit die im Vergleich zu Berlin eher familiäre Atmosphäre. Für uns entscheidend ist aber die industrielle Struktur sowie die hohe Einwohnerdichte vom Rheinland bis ins Ruhrgebiet. Hier gibt es genau die Probleme im Verkehr, die wir mit der goFlux-Mitfahr-App lösen (Düsseldorf und Köln führen die Liste der Staustädte in NRW an).

Was fehlt in Köln noch?
Köln kann im Bereich Startup-Förderung in allen Bereichen wachsen! Es ist ein sehr guter Grundstein gelegt, aber da geht noch viel mehr.

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln werfen wir einen Blick auf das Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind dort die Voraussetzungen für Gründer:innen, wie sieht es mit Investitionen aus und welche Startups machen von sich reden? Mehr als 550 Startups haben Köln mittlerweile zu ihrer Basis gemacht. Mit zahlreichen potenziellen Investoren, Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents bietet Köln ein spannendes Umfeld für junge Unternehmen. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderung. #Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

KoelnBusiness

Foto (oben): goFlux

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#Brandneu – 6 neue Startups: Medudy, promiseQ, ticketbro, InfectoTest, abenteuermarkt, Cargokite


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten, an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Medudy
Medudy aus Hamburg, das von Felix Leimer, Felix Stockmar und Lucas Amadeus Krauße gegründet wurde, bietet Ärzt:innen “Zugang zu medizinischen Wissen”. Zum Konzept heißt es: “Auf der Bildungsplattform können sich Ärzt:innen Fachwissen per Videostream, interaktiv und in über 50 verschiedenen Sprachen aneignen.”

promiseQ
promiseQ aus Berlin setzt auf Künstliche Intelligenz, um Sicherheitsunternehmen dabei zu unterstützen, die Effizienz des Alarmverifizierungsprozesses zu steigern. Zum Konzept heißt es: ” Wir liefern die einzigartige Symbiose von modernster KI & Crowdworkern über eine globale Plattform.”

ticketbro
Hinter ticketbro verbirgt sich ein “App-basiertes Online-Buchungssystem für die Freizeit- und Serviceindustrie”. “ticketbro bietet alles, was dein Geschäft braucht — egal ob Einzelunternehmer, Kleinunternehmer, Startup oder Mittelstand. ticketbro bietet eine Lösung für jedermann”, versprechen die Gründer.

InfectoTest
Das Berliner Unternehmen InfectoTest kümmert sich um die Früherkennung von Infektionskrankheiten. Auf der Website heißt es: “Our mission is to improve the diagnostic process, in order to bring the most appropriate therapy to patients as soon as possible.”

abenteuermarkt
Das junge Unternehmen abenteuermarkt setzt auf eine lehrreiche Online-Betreuung von Kindern. “Kinder sind dabei stundenweise mit pädagogischen Fachkräften aktiv. Das Startup schließt so Betreuungslücken und ergänzt die frühkindliche Bildung”, teilt dir Jungfirma aus Heidenheim mit.

Cargokite
Das Münchner Startup Cargokite kümmert sich um “flexible maritime Logistik durch 100 % emissionsfreie Mikrofrachtschiffe”. Zum Konzept heißt es weiter: “Der Hauptantrieb dieses Segelschiffs des 21. Jahrhunderts ist ein Airborne Wind Energy System, dessen Hauptbestandteil ein Kite ist.”

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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Foto (oben): Shutterstock

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#DealMonitor – Great Hill investiert 180 Millionen in Echobot-Leadfeeder-Fusion – Unicorn Omio sammelt 80 Millionen ein


Im #DealMonitor für den 21. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Omio
+++ Die amerikanische Investmentbank Lazard Asset Management, Stack Capital Group, NEA, Temasek und Co. investieren 80 Millionen US-Dollar in Omio. Über das Berliner Unicorn, 2013 von Naren Shaar gegründet, können Nutzer Bahn-, Bus- sowie Flugtickets vergleichen und auch buchen. Temasek, Kinnevik, Goldman Sachs, NEA und Kleiner Perkins investierten im Sommer 2020 rund 100 Millionen Dollar in das Travel-Startup. Insgesamt flossen nun schon rund 380 Millionen Dollar in Omio. “Aus dem Unternehmensumfeld heißt es jedoch, es habe sich um eine Flat Round gehandelt – die Bewertung ist also im Vergleich zur Vorrunde gleich geblieben”, schreibt Gründerszene zum Investment. “Diese Finanzierung durch eine starke Investorengruppe nach mehr als zwei harten Jahren unterstreicht das enorme Potenzial unseres Geschäftsmodells sowie unsere Überzeugung, dass das menschliche Bedürfnis zu reisen ungebrochen ist. Das eingeworbene Kapital wird umsichtig eingesetzt, um die globalen Expansionsaktivitäten, einschließlich Unternehmenskäufe, wieder voranzutreiben”, teilt Omio mit. Mehr über Omio

Enpal
+++ Prime Capital stellt dem Berliner Unicorn Enpal im Rahmen eines nachrangigen Mezzanine-Darlehen 70 Millionen Euro zur Verfügung. “Diese Finanzierungszusage schließt sich der Finanzierung durch von BlackRock beratene Fonds vom September 2021 von 345 Millionen Euro an”, teilt das Unternehmen mit. Das 2017 von Mario Kohle (Käuferportal-Gründer), Viktor Wingert und Jochen Ziervogel gegründete Unternehmen, das Solaranlagen vermietet, sammelte nun schon 800 Millionen Euro ein – “davon 500 Millionen Refinanzierungskapital und 300 Millionen Wachstumskapital”. In der Presseaussendung heißt es weiter: “Zugleich arbeitet Enpal daran, mit bestehenden und neuen Geldgebern weitere Finanzierungslinien aufzunehmen, um damit die Fremdkapitalzusagen auf über 1 Milliarde Euro zu steigern”. Mehr über Enpal 

Wingcopter 
+++ Die Rewe Group, Salvia, XAI Techologies, der japanischen Handelskonzern Itochu sowie Altinvestoren wie Futury Capital und Xplorer Capital investieren 42 Millionen Euro in Wingcopter. Das Startup aus Weiterstadt, das Transportdrohnen für humanitäre und zivile Anwendungen entwickelt, wurde 2017 von Tom Plümmer, Jonathan Hesselbarth und Ansgar Kadur gegründet. “Die neue Finanzierung ermöglicht es Wingcopter, seine Drone-Delivery-Dienstleistungen rund um den Globus auszubauen”, teilt das Unternehmen mit. Xplorer Capital aus dem Silicon Valley und der hessische Geldgeber Futury Regio Growth Fund sowie Futury Ventures und Hessen Kapital investierten zuletzt 22 Millionen US-Dollar in Wingcopter. Mehr über Wingcopter

TradeLink
+++ Insight Partners und die Altinvestoren Point Nine Capital und Fly Ventures investieren 12 Millionen Euro in TradeLink. Das Münchner Startup, das Anfang 2020 von Frederic Krahforst, Tobias Nendel (Outfittery-Mitgründer) und Michael Bücker gegründet wurde, positioniert sich als “digitale Lösung für Liefer- und Transportabstimmung rund um das Lager”. Zielgruppe sind insbesondere Logistikleiter, Kontraktlogistiker und Lagerleiter. “The funding will be used to enhance the functionalities of the SaaS platform and scale marketing and sales activities to deliver the simplest and most effective platform to collaborate in logistics and supply chains. We are really excited about the future”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über TradeLink 

Kranus Health
+++ Der französische Investor Karista, Peak Pride, Altinvestoren wie High-Tech Gründerfonds (HTGF) und A Round Capital sowie mehrere Angel-Investoren investieren 6,5 Millionen US-Dollar in Kranus Health. Das Berliner Startup, von Thilo Kleinschmidt und Jens Nörtershäuser gegründet, möchte “Männern durch einen einfachen und unkomplizierten Zugang zu neuester medizinischer Versorgung ein gesünderes und längeres Leben ermöglichen”. “Das Geld investieren wir in den Ausbau des Vertriebs in Deutschland, um möglichst viele Patienten mit unserer Therapie zu erreichen”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über Kranus Health

Roq.ad
+++ DNX Ventures, AperiamVentures und OCA Ventures investieren 7 Millionen US-Dollar in Roq.ad. “Roq.ad will use the funding to expand commercial and technology teams, fuel growth in new segments and geographies, and accelerate the distance between its product and competitors”, teilt das Unternehmen mit. Das Berliner Unternehmen, 2015 vom Ex-madvertise-Macher Carsten Frien in Berlin gegründet, ermöglichte einst Werbetreibenden Storytelling über verschiedene Endgeräte zu betreiben. Inzwischen positioniert sich die Jungfirma als “GDPR/CCPA-compliant, probabilistic, multi-device identity resolution provider”. K – New Media, Astutia Ventures, pd ventures, NWZ Digital, media + more Venture und diverse weitere Investoren setzten in der Anfangszeit auf Roq.ad. Bis Ende 2017 flossen rund 1,7 Millionen in das Startup. Im Rahmen einer Planinsolvenz erfolgte 2019 der Neustart von Roq.ad. Mehr über Roq.ad

Vaeridion 
+++ Jetzt offiziell: Vsquared Ventures, Project A Ventures und Finanzcheck.de-Gründer Andreas Kupke investieren – wie Ende Mai im Insider-Podcast berichtet – in Vaeridion. Im Rahmen der Investmentrunde fließen 3,2 Millionen Euro. Das Startup aus München, das von den ehemaligen Airbus-Mitarbeitern Sebastian Seemann und Ivor van Dartel gegründet wurde, kümmert sich um “Green Air Mobility”. Das elektrische Flugzeug der Jungfirma soll neun Passagiere plus Crew bis zu 500 Kilometer transportieren können. Mehr über Vaeridion

Evy Solutions
+++ “Gesellschafter sowie Bestandsinvestoren” investieren 1,6 Millionen Euro in Evy Solutions. Das Kölner Startup, 2017 von Michael Vogel und Arian Storch gegründet, kümmert sich um KI-gestützte Dokumentenverarbeitung und Prozessautomatisierung. “Wir werden das Geld für den weiteren Ausbau unseres Geschäfts in der DACH-Region nutzen”, teilt die Jungfirma mit.  27 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Evy Solutions. Mehr über Evy Solutions

TextCortex
+++ btov Partners, Speedinvest, Entrepreneur First sowie Business Angels wie Amar Shah und Holger Hengstler investieren 1,2 Millionen US-Dollar in TextCortex. Das Startup aus Berlin, von Dominik Lambersy und Ceyhun Derinbogaz gegründet, generiert auf Knopfdruck kurze Social-Media-Texte. “Use our AI product description generator tool to create unique, captivating & SEO-optimized content for your Ecommerce store within seconds. Start creating product descriptions that convert”, heißt es auf der Website.

renovido
+++ Nicht genannte Geldgeber investieren eine siebenstellige Summe in renovido. Das Startup aus Mönchengladbach, 2020 von Julian Roth-Schmidt und Willi Rack gegründet, bietet Küchen-Abos an. “Um ein Küchen-Abo mit so niedrigen Preisen realisieren zu können, haben wir die Produktauswahl und den Prozess bis ins letzte Detail optimiert”, heißt es auf der Website. 8 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für renovido.

MERGERS & ACQUISITIONS

Echobot
+++ Das Karlsruher Sales-Intelligence-Unternehmen Echobot und das finnische Unternehmen Leadfeeder, das sich um Web-Visitor-Analyse kümmert, fusionieren. Das amerikanische Private-Equity-Unternehmen Great Hill Partners “setzt 180 Millionen Euro ein, um den Zusammenschluss zu unterstützen und dem neu gegründeten Unternehmen dabei zu helfen, seine Produktinnovationen voranzutreiben, seine Vertriebstrukturen zu erweitern und das internationale Wachstum zu beschleunigen”. Weitere 50 Millionen Euro stehen für weitere Übernahmen zur Verfügung. Das neue Unternehmenmit Hauptsitz in Karlsruhe beschäftigt 250 Mitarbeiter:innen. Echobot wurde 2011 von Bastian Karweg gegründet. Leadfeeder ging 2012 an den Start.

VENTURE CAPITAL

G+D Ventures
+++ Die Europäische Investitionsbank (EIB) und G+D Ventures, der Venture Capital-Ableger des Sicherheitsunternehmens Giesecke+Devrient (G+D), gründen eine “Co-Investment-Plattform zur Investition in europäische TrustTech-Startups”. Die beiden Partner stellen dafür jeweils 25 Millionen Euro zur Verfügung. “Ziel des Fonds ist es, in die Entwicklung innovativer Lösungen zu investieren, die dazu beitragen, das Vertrauen (Trust) in eine digitale (Tech) Gesellschaft zu stärken. Dazu zählen unter anderem Lösungen für Cybersecurity, Technologien zum Schutz der Privatsphäre, das Management digitaler Identitäten, sowie sichere Authentifizierungs- und Zahlungssysteme”, heißt es in der Presseaussendung.

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Foto (oben): azrael74

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#Podcast – Interview #45 – Christian Springub (Dance)


In unserem Interview-Podcast ist diesmal Dance- und-Jimdo-Gründer Christian Springub zu Gast. Das Berliner Unternehmen Dance, das 2020 von Alexander Ljung und Eric Quidenus sowie Jimdo-Macher Christian Springub gegründet wurde, positioniert sich als Subscription-Service für E-Bikes. HV Capital, BlueYard, Planet A Ventures und diverse Angel-Investor:innen investierten bereits mehr als 35 Millionen US-Dollar in Dance.

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Die heutige Ausgabe wird präsentiert von der Commerzbank. Das Unternehmen Zimtstern Europe, 2019 gegründet, setzt bereits auf die Commerzbank. Die Macher von Zimtstern, Hans Allmendinger und Sönke Voss entdeckten in hochwertiger und nachhaltiger Mountainbike-Fashion eine Marktlücke. Zur Realisierung Ihres Konzepts kauften sie die existierende Marke Zimtstern, die ihre Wurzeln im Snowboarding hatte, und bauten darauf das Angebot für Mountainbike-Bekleidung aus. Neben Mut, einem guten Businessplan und einem strengen Kostenmanagement braucht man als Startup dafür eine Bank an der Seite, die das mitgeht. Die Commerzbank ist diesen Weg mit den Gründern gegangen. Wollt Ihr mehr über Zimtstern und weitere spannende Unternehmen wissen, dann schaut rein unter www.commerzbank.de/kundengeschichten.

Interview #45 – Christian Springub (Dance)

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Foto (oben): Dance

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#DealMonitor – GetHenry sammelt 16,5 Millionen ein – Footprint.Club übernimmt Frischepost – Unbound Nation bekommt 3 Millionen


Im #DealMonitor für den 11. Mai werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

GetHenry
+++ Der Londoner Geldgeber LocalGlobe, GreenPoint Partners, EnBW New Ventures, Founder Collective, Third Sphere, Visionaries Club und mehrere Angel-Investoren investieren 16,5 Millionen Euro in GetHenry. “Die Investitionssumme setzt sich aus 10 Millionen Eigenkapital und 6,5 Millionen Fremdkapital zusammen”, teilt die Jungfirma mit. Das Berliner Startup, das 2018 von Luis Orsini-Rosenberg und Nikodemus Seilern gegründet wurde, positioniert sich als B2B-Abodienst für E-Bikes. Zielgruppe sind dabei Kuriere, Lebensmittelhändler und Logistikunternehmen. “Wir bieten Lieferdiensten maßgeschneiderte Mobilitätslösungen an, die von der Beschaffung der Fahrzeuge bis hin zu Software und Service reichen”, teilt die Jungfirma mit. Rund 100 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für das Unternehmen. Mehr über GetHenry

Unbound Nation
+++ Greenfield One, BlackPool, BLN Capital (Kolibri-Gründer) und Daedalus investieren 3 Millionen US-Dollar in Unbound Nation. Das Startup mit Sitz in Zug, das von Philipp Huebner und Steven Figura gegründet wurde, bezeichnet sich selbst als “decentralized GameFi ecosystem and community”. In der Selbstbeschreibung heißt es weiter: “Unbound Nation disrupts boundaries for a fair virtual world through NFT lending in the blockchain gaming industry that enables people globally to be onboarded to the metaverse economy”.

unown
+++ Der Schweizer Impact-Investor Übermorgen Ventures, Nicolas & Loïc Brunschwig (Bongenie-Grieder), Maximilian Böck (Marc O’Polo), Vealo Ventures und Altinvestor APX investieren 2 Millionen Euro in unown. Das Hamburger Unternehmen, das 2019 von  Linda Ahrens und Tina Spießmacher gegründet wurde, entwickelt einen Fashion-Leasing-Service. “Neben dem bestehenden B2C-Angebot auf der Website und in der UNOWN-App wird die Software in den kommenden Monaten auch bei Herstellermarken und Händlern implementiert”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über unown

Eloop
+++ Der European Super Angels Club, C&P Ventures und Bitpanda-Gru?nder Christian Trummer investieren “rund eine weitere Million Euro” in Eloop. Der Wiener Carsharing-Anbieter, 2017 von Frederic Nachbauer, Nico Prugger und Leroy Hofer gegründet, setzt auf “leise und emissionsfreie Fahrzeuge”. “Mit dem siebenstelligen Investment sollen die Expansion nach Deutschland sowie der weitere Ausbau der Wiener E-Flotte als auch des eigenen Krypto-Tokens Eloop One forciert werden”, teilt das Unternehmen mit.

GovRadar 
+++ Business Angels wie Wolfgang Reitzle (Continental) und Andreas Kupke (Finanzcheck) investieren eine sechsstellige Summe in GovRadar. Das Münchner Startup, das 2020 von Sascha Soyk gegründet wurde, entwickelt eine Software für Behörden, um die Beschaffung im öffentlichen Sektor zu beschleunigen. “Die Finanzierung wird eingesetzt, um die Präsenz bei deutschen Kommunen auszubauen, eine Integration von Lieferanten in die Plattform zu entwickeln und um die Software-as-a-Service-Lösung für die Verteidigungsbeschaffung anzupassen”, teilt das Startup mit.

MERGERS & ACQUISITIONS

Frischepost 
+++ Das Berliner Unternehmen Footprint.Club übernimmt das Hamburger Startup Frischepost, einen Lieferdienst für regionale Lebensmittelhersteller, der 2015 von Eva Neugebauer und Juliane Willing gegründet wurde. Hinter dem Footprint.Club, einer Art Holding für E-Food-Themen, stecken Jens Gützkow, Michel Stumpe und Jens-Uwe Heinrich. Zum jungen Konglomerat im Thrasio-Stil gehört bereits Alles vom Land, ein Shop rund um regionale Produkte. Der Lieferdienst Frischepost ist derzeit in Hamburg, im Rhein-Main-Gebiet, Berlin und Köln unterwegs. 130 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für das Unternehmen. Investoren wie BonVenture, Sunrise Capital und der Haferflockenhersteller Peter Kölln investierten in den vergangenen Jahren rund 4 Millionen Euro in Frischepost. Die beiden Gründerinnen hielten zuletzt noch jeweils rund 21 % an Frischepost. “Mit der Transaktion übernimmt Gründerin Eva Neugebauer die alleinige Geschäftsführung der Frischepost GmbH. Mitgründerin Juliane Willing und Interim CEO Tom Mayer werden weiterhin beratend für das Unternehmen und die neuen Eigentümer tätig sein”, heißt es in der Presseaussendung zur Übernahme.

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#DealMonitor – byrd sammelt 50 Millionen ein – 10x Founders investiert in Kertos – Yapily übernimmt FinAPI


Im #DealMonitor für den 10. Mai werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

byrd
+++ Cambridge Capital, Speedinvest, Mouro Capital, Elevator Ventures, KK Incube und weitere Altinvestoren investieren 50 Millionen Euro in byrd. Erst im Juli 2021 sammelte das Unternehmen von Mouro Capital, Speedinvest, Verve Ventures, Rider Global und VentureFriends 16 Millionen ein. Insgesamt flossen nun schon rund 70 Millionen Euro das Unternehmen. Das  Wiener Startup, das 2016 von Alexander Leichter, Sebastian Mach und Petra Dobrocka gegründet wurde, positioniert sich als E-Commerce Fulfillment-Plattform. byrd bietet seinen Kunden Fulfillment-Dienstleistungen wie Lagerung, Verpackung, Versand und Retourenabwicklung an. “Das frische Kapital wird für die geografische Expansion, die Einstellung von Schlüsselpositionen und die Entwicklung neuer Funktionalitäten verwendet, um das Serviceangebot von byrd zu erweitern”, teilt die Jungfirma mit. 200 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für das Unternehmen. Mehr über byrd

Meisterwerk
+++ Jetzt offiziell: Der schwedische Investor Marcus Krüger, seed + speed Ventures, Wecken & Cie., Speedinvest, Innovation Nest und Kauri Tech Investment investieren – wie bereits im Insider-Podcast berichtet – 2 Millionen Euro in Meisterwerk – siehe Linkedin. Das Berliner Startup, das 2018 von Bertram Wildenauer und Nick Sonnenberg gegründet wurde, unterstützt Handwerker:innen bei “bei der Organisation zwischen Büro und Belegschaft”. Die Jungfirma verspricht dabei: “Einfache Einsatzplanung und strukturierter Informationsaustausch angepasst an die Prozesse in Ihrem Betrieb.”

Kertos
+++ Jetzt offiziell: Der Münchner Geldgeber 10x Founders investiert – wie bereits Ende März im Insider-Podcast berichtet – gemeinsam mit wefox-Gründer Fabian Wesemann, Gorillas-Gründer Ronny Shibley und LionCorn Capital eine siebenstellige Summe in Kertos. Die Münchner Jungfirma, die 2021 von Kilian Schmidt, Johannes Hussak und Alexander Prams gegründet wurde, kümmert sich um die Automatisierung von Prozessen rund um das Thema Datenschutz. “Die Kertos-Plattform ermöglicht es, Aufgaben abteilungsübergreifend einfach und effizient zu bearbeiten – transparent, automatisiert und sicher”, teilt das Startup mit. Mehr über Kertos

Emplu 
+++ Business Angels wie Ingo Weber, Andreas Schranzhofer, Jan Dzulko, Marc Müller, Sophie Glusac, Thomas Perlitz und Carsten Thies investieren eine sechsstellige Summe in Emplu, früher als Finbrand bekannt. Beim Startup aus Stuttgart, das von Anika Brunner und Lorin Nüßle gegründet wurde, dreht sich alles um Benefit-Management. “Finden Sie mit unserem Benefit-Check heraus, welche Benefits zu Ihrem Team und Ihren individuellen Rahmenbedingungen passen”, teilt die Jungfirma mit. Der HR-Investor Allygatr unterstützt Emplu bereits seit 2021.

Citkar
+++ Bloomit Ventures, ein niederländischer Accelerator für Elektroleichtfahrzeuge, investiert in Citkar. Der Berlinerer Hersteller von E-Cargobikes, der von Jonas Kremer gegründet wurde, setzt auf “vierrädrige Pedelecs, die die besten Aspekte eines Lieferwagens mit den Vorteilen eines E-Bikes verbinden”. TEC Ventures, die Beteiligungsfirma von Michael Göde, investierte bereits 2018 in das Unternehmen.

MERGERS & ACQUISITIONS

FinAPI
+++ Das britische FinTech Yapily übernimmt von der Schufa das Münchner Unternehmen FinAPI – siehe FinanceFWD. “Zum Kaufpreis machten die Beteiligten gestern zwar keine Angaben. In Finanzkreisen war allerdings übereinstimmend von einem hohen zweistelligen Millionenbetrag die Rede”, heißt es im Artikel. Das FinTech, das 2008 von Martin Lacher und Florian Haagen gegründet wurde, positioniert sich als “Provider von Open Banking und Open Finance Lösungen”. Bereits 2018 übernahm die Schufa die Mehrheit an FinAPI.

DIE HÖHLE DER LÖWEN

deep.one
In der sechsten Folge der elften Staffel investiert Georg Kofler 200.000 Euro in deep.one und sichert sich dabei 25 % am Unternehmen. Das Startup aus München, das von Frederik Podzuweit , Stefan Mittnik und Stefan Stube gegründet wurde, setzt auf Kopfhörer, die Musik, Filme und Spiele fühlbar machen sollen. Der Deal platzte nach der Show.

NetzBeweis
In der sechsten Folge der elften Staffel investieren Sales-Löwe Carsten Maschmeyer und Pharma-Löwe Nils Glagau 90.000 Euro in NetzBeweis und sichern sich dabei 15 % am Unternehmen. Das Startup, das von Katharina Bisset, Michael Lanzinger, Philipp Omenitsch und Thomas Schreiber gegründet wurde, kämpft gegen Hass im Netz.

Hans Ranke
In der sechsten Folge der elften Staffel investiert Refal-Löwe Rald Dümmel 75.000 Euro in Hans Ranke und sichert sich dabei 20 % am Unternehmen. Bei Hans Ranke aus Siegen, das von Torsten Schuh gegründet wurde, dreht sich alles um “einfache, schnelle, leckere und vegane” Gerichte.

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#Brandneu – 8 neue Startups: unea, Synctive, DeepDrive, What a Location, DasLab, Jupus, Snipd, schnaq


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

unea
Das Berliner Unternehmen unea, das vom Roq.ad-Gründer Richy Ugwu gegründet wurde, entwickelt eine Software, “die es jedem Business ermöglicht, die eigenen Werbeflächen selbstständig zu monetarisieren”. Im Grunde geht es um eine “Komplettlösung für Kampagnenmanagement und Werbeflächenmonetarisierung”.

Synctive
Synctive aus Bielefeld entwickelt Equipment-as-a-Service und Pay-per-Use Geschäftsmodelle für Maschinen- und Anlagenbauer. “Auf diese Weise wird eine deutliche Margensteigerung erreicht, und neue Märkte und Kundengruppen werden erschlossen”, verspricht das Unternehmen. 

DeepDrive
Das Münchner Startup DeepDrive, unter anderem von Stefan Ender und Felix Pörnbacher gegründet, entwickelt Antriebe für Elektrofahrzeuge. “Der neuartige Motor ist effizienter, kostengünstig produzierbar und ermöglicht die Integration des Antriebs ins Rad durch eine kompakte, leichte Bauweise”, teilt die Jungfirma mit.

What a Location
Das Berliner Startup What a Location, das von Henning R. Haltinner und Stefan Georg gegründet wurde,  liefert mit Hilfe anonymisierter Mobilfunkdaten Passantenfrequenzen – etwa für den Handel, Stadtplanung und Real Estate. Die Infos sollen Unternehmen, Organisationen und öffentlichen Trägern helfen “einen Standort hinsichtlich ihrer Zielgruppen präzise einzuschätzen”.

DasLab
Das junge Unternehmen DasLab, von Daniel Fallscheer, Etienne Adriaenssen und Jeremy Langworthy gegründet, bietet eine digitale Infrastruktur für medizinische Diagnostik an. Dafür vernetzt das Unternehmen “ alle Akteure des Gesundheitsökosystems, die medizinische Tests nachfragen oder anbieten”. 

Jupus
Das Unternehmen Jupus, das von René Fergen, Tarek Stolz und Ralf Riesen gegründet wurde. möchte die Mandatsaufnahme bei Rechtsanwälten automatisieren – “vom ersten Kontakt bis zur vollständigen Akte, ohne dabei die persönliche Betreuung durch den Rechtsanwalt zu ersetzen”. Das Ziel dabei ist es, Rechtsanwälten und Mandanten, “Zeit und Kosten zu sparen”.

Snipd
Hinter Snipd aus Zürich, das von Kevin Smith, Ferdinand Langnickel und Mikel Corcuera gegründet wurde, verbirgt sich ein “AI-getriebener Podcast-Player, der es Hörern erlaubt die besten Momente in Episoden zu speichern, zu entdecken und mit anderen zu teilen”. 

schnaq
Hinter schnaq aus Düsseldorf, das von Alexander Schneider und Christian Meter, Michael Birkhoff gegründet wurde, verbirgt sich ein “Schweizer Taschenmesser für Veranstaltungen”. Das Startup sorgt dabei dafür, dass etwa Fragen der Teilnehmer:innen interaktiv beantwortet werden. 

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – Swvl übernimmt door2door – StuDocu kauft Studybees – Celebrate Company übernimmt Atelier Rosemood


Im #DealMonitor für den 25. März werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

TieTalent
+++ Spicehaus Partners, der Innovationsfonds der Schwyzer Kantonalbank und mehrere Business Angels investieren 1,2 Millionen Schweizer Franken in TieTalent. Das HR-Startup aus Renens in der Schweiz, das 2018 von Marc Trillou und Jovana Rotula gegründet wurde, positioniert sich als “Tech-Job-Marktplatz, welcher IT- und Digital-Marketing-Fachleuten hilft, ihre Karriere voranzutreiben”.

MERGERS & ACQUISITIONS

door2door
+++ Das Unternehmen Swvl aus Dubai, das sich um Transportation-as-a-Service kümmert, übernimmt das Berliner Mobility-Startup door2door, das 2012 von Tom Kirschbaum und Maxim Nohroud gegründet wurde. Das Unternehmen – früher als Waymate (Allryder, Ally) bekannt – setzt auf die Themen On-Demand Mobilität und Mobility-as-a-Service. door2door lizenziert seine Technologie etwa an Städte, Verkehrsunternehmen und private Anbieter. “Zusammen sind beide Unternehmen in 20 Ländern auf vier Kontinenten tätig. Aktuell laufen die gemeinsamen Vorbereitungen für den Börsengang an der NASDAQ”, teilen die Unternehmen zur Übernahme mit. 2020 erwirtschaftete das Unternehmen einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 5,9 Millionen Euro. Insgesamt kostete der Aufbau der Jungfirma bis Ende 2020 bereits rund 30 Millionen. Mehr über door2door

Studybees
+++ Das niederländische EdTech-Unternehmen StuDocu übernimmt das Mannheimer Startup Studybees. “Die Übernahme von Studybees, mit durchschnittlich 100.000 monatlichen Nutzern, wird StuDocu bei der Beschleunigung ihres Wachstums auf dem deutschen Markt helfen, wo sie derzeit 750.000 Nutzer pro Monat unterstützen”, teilt das Unternehmen mit. Studybees, 2013 von Julia Koper, Fabian Klein und Johannes Saal gegründet, unterstützt Studierende in den Bereichen Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und Jura bei der Vorbereitung auf ihre Prüfungen. Vor einigen Jahren war das Startup in der Vox-Show “Die Höhle der Löwen”, einen Deal konnte die Jungfirma aber nicht einheimsen. Mehr über Studybees

Atelier Rosemood
+++ Die Kartenmacherei-Mutter Celebrate Company übernimmt den französischen Wettbewerber Atelier Rosemood. Die 2021 gegründete Celebrate Company legt für das Unternehmen einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag auf den Tisch.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV EQT investiert in Superlist – Cherry setzt auf Klar – 468 Capital investiert in True Beauty


Im #DealMonitor für den 22. März werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Dance
+++ TriplePoint Capital stellt dem Berliner Mobility-Startup Dance eine Kreditfinanzierung in Höhe von 20 Millionen bereit. Dance, das 2020 von Alexander Ljung und Eric Quidenus sowie Jimdo-Macher Christian Springub gegründet wurde, positioniert sich als Subscription-Service für E-Bikes. “Unsere Mitglieder profitieren von einem unvergleichlichen Fahrerlebnis und erhalten ihr persönliches E-Bike zur monatlichen Miete bis an die Tür geliefert”, heißt es zum Konzept. Eurazeo, HV Capital, BlueYard, Planet A Ventures und diverse Angel-Investor:innen investierten bereits mehr als 35 Millionen US-Dollar in Dance. Mehr über Dance

Superlist
+++ EQT Ventures und die Altinvestoren investieren nach unseren Informationen 10 Millionen Euro in Superlist. Die Post-Money-Bewertung liegt bei rund 60 Millionen Euro. 
Das Berliner Startup Superlist, das von Christian Reber, Steffen Kiedel, Marcel Käding und Ben Kubota gegründet wurde, ist quasi der offizielle Nachfolger der beliebten Wunderlist-App. In der Selbstbeschreibung heißt es zum Konzept: “Supercharged productivity for teams of the future”. Cherry Ventures, der Visionaries Club und Freigeist investierten bereits zuvor in der junge Unternehmen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Klar
+++ Der Berliner Frühphaseninevstor Cherry Ventures investiert nach unseren Informationen eine siebenstellige Summe in Klar. Hinter dem Münchner Startup Klar, das von Cillié Burger, Maximilian Rast und ottonova-Gründer Frank Birzle gegründet wurde, verbirgt sich eine BI-Lösung für E-Commerce-Marken. “We are building a data platform that is tailored to the needs of growing e-commerce brands. Fast to set-up and easy to maintain”, heißt es in Stellenanzeigen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

True Beauty
+++ Der Berliner Geldgeber 468 Capital investiert nach unseren Informationen in True Beauty, das neue Projekt von den beiden Seriengründern Charles von Abercron (Glossybox, Orange Brands) und Felix Lobkowicz (eve Sleep, The Good Us, Zesox). Das junge Unternehmen kümmert sich nach eigenen Angaben um “Beauty-, Wellness- und Personal-Care-Produkte”. Das Vorbild ist dabei wohl das amerikanische Unternehmen Beauty Pie (Slogan: “Luxury Makeup & Skincare Products Direct”. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Kertos
+++ Der Münchner Geldgeber 10x Founders investiert nach unseren Informationen gemeinsam mit wefox-Gründer Fabian Wesemann, Gorillas-Gründer Ronny Shibley und LionCorn Capital  eine siebenstellige in Kertos. Die Münchner Jungfirma Kertos kümmert sich um die Automatisierung von Prozessen rund um das Thema Datenschutz. “Die Kertos-Plattform ermöglicht es, Aufgaben abteilungsübergreifend einfach und effizient zu bearbeiten – transparent, automatisiert und sicher”, teilt das Startup mit. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Neural Concept
+++ Alven, Aster sowie die Altinvestoren High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Constantia New Business (CNB) investieren 9,1 Millionen US-Dollar in das Schweizer Software-Startup Neural Concept. Das Unternehmen, Entwickler eines Deep-Learning-Systems für computergestützte Konstruktion und Design (CAD), wurde 2018 von Pierre Baqué als Spin-off aus dem Computer Vision Labor der EPFL gegründet.

Tacto
+++ Jetzt offiziell: Cherry Ventures, die Altinvestoren UVC Partners und Visionaries Club sowie Business Angels wie Hanno Renner (Personio), Michael Wax (Forto) und Johannes Reck (GetYourGuide) investieren – wie bereits Ende Februar im Insider-Podcast berichtet – in Tacto. Im Rahmen der Seed-Finanzierungsrunde fließen 5,3 Millionen Euro in das Startup. Beim Unternehmen aus München, das 2020 von André Petry, Nico Bentenrieder und Johannes Groll gegründet wurde, dreht sich alles um das ganz große Thema Beschaffungswesen.

Mistho
+++ Jetzt offiziell: Lightbird, Global Founders Capital (GFC), Fin Capital, Nauta Capital sowie Business Angels wie Kai Hansen, Stefan Tietze und Ante Spittler investieren – wie bereits Ende Februar im Insider-Podcast berichtet – in Mistho, ein Projekt von Flash Ventures. Im Rahmen der Seed-Finanzierungsrunde fließen 3 Millionen Euro in das FinTech. Das Unternehmen aus Berlin, das 2021 von Maximilian Czymoch, Paolo Antonio Rossi und Shervin Panahi gegründet wurde, positioniert sich als “Open Payroll API”.

Solandeo
+++ Brandenburg Kapital investiert in das Smart Services-Unternehmen Solandeo. Das Berliner Unternehmen, setzt seit 2013 auf Smart Metering Lösungen sowie intelligente Prognose- und Analytikprodukte. “In einem ersten Schritt hatte bereits die EWE AG im Juni 2021 in das Unternehmen investiert, ebenso wie die Bestandsgesellschafter. Der Gesamtumfang der Finanzierungsrunde beläuft sich auf rund 7  Millionen Euro”, teilt das Unternehmen mit.

Saturo
+++ Die Biogena Group, ein österreichischer Anbieter für Mikronährstoffe, investiert eine sechsstellige Summe in Saturo. Das Unternehmen, 2017 von Hannes Feistenauer und Joerg Hauke gegründet, setzt auf “vollwertige Komplettnahrung” in Form von Trinkmahlzeiten, Pulvern und Riegeln.

MERGERS & ACQUISITIONS

Billomat 
+++ Der Dresdener Finanzdienstleister aifinyo, früher als Elbe Finanzgruppe bekannt, übernimmt das FinTech Billomat. “Die Übernahme der Gesellschaftsanteile erfolgt zum Teil durch Kauf von Anteilen und zum Teil durch Einbringung der Anteile im Rahmen einer Sachkapitalerhöhung durch Ausgabe von neuen Aktien. Hierfür soll das Grundkapital der aifinyo AG durch Ausgabe von 155.417 neuen Aktien unter Ausschluss des Bezugsrechts für die Aktionäre auf insgesamt 4.048.670 Aktien erhöht werden”, teilt das Unternehmen mit.

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#DealMonitor – Volocopter sammelt 150 Millionen ein – Bewertung: 1,5 Milliarden


Im #DealMonitor für den 4. März werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Volocopter
+++ Der südkoreanische Investor WP Investment, Honeywell und Altinvestoren wie Atlantia, Whysol und btov Partners investieren 153 Millionen Euro in das Flugtaxi-Startup Volocopter. Die Pre-Money-Bewertung liegt bei 1,5 Milliarden Euro und somit erstmals auf Unicorn-Niveau. “Das neue Kapital soll die Zertifizierung des elektrischen Passagierflugtaxis von Volocopter und die Markteinführung in ersten Städten beschleunigen”, teilt das Unternehmen aus Bruchsal mit. Volocopter, das 2011 von Stephan Wolf und Alexander Zosel gegründet wurde, entwickelt elektrisch angetriebenen senkrecht startenden Flugtaxis, um Passagiere zu transportieren. Insgesamt flossen bereits rund 500 Millionen in Volocopter. Über 500 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Volocopter. Zuletzt plante das Unternehmen einen SPAC-IPO, sagte diesen dann aber Ende November ab. Mehr über Volocopter

TippDer Club der magischen Startup-Einhörner

Cruisewatch
+++ Die NBank Capital Beteiligungsgesellschaft, der Hannoversche Beteiligungsfonds (HBF) und mehrere Angel-Investoren investieren in Cruisewatch. Zudem sichert sich das Unternehmen Forschungsgelder aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Insgesamt fließen “mehr als 1 Million Euro” in Cruisewatch. Das Unternehmen aus Hannover, das 2016 von Markus Stumpe, Titus Leander Keuler und Lena Meii Hua Ross gegründet wurde, kümmert sich um die Belange von Kreuzfahrt-Kund:innen.

top.legal
+++ “Namhafte Investoren” investieren eine siebenstellige Summe in top.legal. Das Unternehmen aus München, das 2020 von Alexander Baron und Bernhard Stippig gegründet wurde, ermöglicht es “dem Vertrieb und der Rechtsabteilung, Verträge bis zu neunmal schneller zu erstellen und wertvollere Vereinbarungen auszuhandeln”. “Mit den eingenommenen Geldern möchte top.legal in die weitere Entwicklung seiner KI investieren”, heißt es in der Presseaussendung.

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#DealMonitor – Tier übernimmt Spin – Exakt Health sammelt 1,5 Millionen ein – Capnamic legt dritten Fonds auf (190 Millionen)


Im #DealMonitor für den 3. März werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Exakt Health
+++ Backbone Ventures und Auxxo sowie Altinvestoren wie N26-Gründer Maximilian Tayenthal investieren 1,5 Millionen Dollar in Exakt Health. Das Berliner Startup, das 2021 von den beiden ehemaligen N26-Mitarbeitern Lucia Payo und Philip Billaudelle gegründet wurde, bietet Nutzer:innen eine Selbst-Diagnose für Sportverletzungen an und erstellt zudem einen individualisierten Rehabilitationsplan. Possible Ventures, früher Inventures, und mehrere Angel-Investoren investierten zuvor bereits 500.000 Euro in die Physio-App. Mehr über Exakt Health

Snipd
+++ Wingman Ventures, Acequia Capital und Contovista-Gründer Gian Reto à Porta investieren 700.000 US-Dollar in Snipd. Hinter dem Startup aus Zürich, das 2021 von Kevin Smith, Ferdinand Langnickel und Mikel Corcuera gegründet wurde, verbirgt sich ein “AI-getriebener Podcast-Player, der es Hörern erlaubt die besten Momente in Episoden zu speichern, zu entdecken und mit anderen zu teilen”.

MERGERS & ACQUISITIONS

Spin
+++ Das Berliner Mobility-Unternehmen Tier übernimmt den amerikanischen Wettbewerber Spin. “Mit der Akquisition steigt Europas führender Anbieter von gemeinsam genutzter Mikromobilität in den nordamerikanischen Markt für Mikromobilität ein”, heißt es in der Presseaussendung. Spin bietet derzeit Elektroräder und Elektroscooter in den USA, Kanada und Großbritannien an. Tier übernahm zuletzt bereits Wind Mobility und nextbike. Mehr über Tier

VENTURE CAPITAL

Capnamic Ventures
+++ Der Kölner Geldgeber Capnamic Ventures, der 2013 an den Start gegangen ist, legt seinen dritten Fonds auf. Im Topf sind diesmal 190 Millionen Euro, nach 115 Millionen im zweiten Fonds und 40 Millionen im ersten Fonds. Zu den Geldgebern zählen  Unternehmen wie Evonik, Neue Zürcher Zeitung, Fressnapf, Rheinische Post oder CEWE und Startup-Unternehmer wie Lieferando-Gründer Jörg Gerbig, Mister Spex-Gründer Dirk Graber oder Fox & Sheep-Gründerin Verena Pausder. Capnamic Ventures rund um Jörg Binnenbrücker investiert insbesondere “in Seed- und Series-A-Runden in B2B-Startups, die einen Fokus auf digitale Transformation und digitale Infrastruktur haben”.  Im Portfolio des Geldgebers befinden sich Unternehmen wie LeanIX, staffbase und Home.

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#DealMonitor – Cansativa sammelt 13 Millionen ein – rightmart bekommt 6,5 Millionen – Climedo erhält 5 Millionen


Im #DealMonitor für den 16. Februar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Cansativa
+++ Der amerikanische Cannabis-Investor Casa Verde Capital, der vom Rapper Snoop Dogg initiiert wurde, Argonautic Ventures und das  Münchner Family Office Alluti investieren knapp 13 Millionen Euro in Cansativa. “Die Cansativa Group wird die Ressourcen der Finanzierungsrunde nutzen, um die eigene Cannabis-Plattform weiter auszubauen. Die Gruppe wird sich neben dem integrierten Produkt- und Serviceportfolio rund um Medizinalcannabis auch im Genusscannabis-Bereich breit aufstellen und erwartet starkes Wachstum im eigenen B2B-Cannabis-Marketplace”, teilt das Unternehmen mit. Das Unternehmen aus Mörfelden-Walldorf in Hessen, das Benedikt Sons und Jakob Sons gegründet wurde, positioniert sich als “One-Stop-Shop für Medizinalcannabis”. Mehr über Cansativa

Scrona 
+++ AM Ventures, Trumpf Venture, Verve Ventures und Dieter Manz sowie das Schweizer Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SERI) investieren 9,6 Millionen US-Dollar in Scrona. Das Startup aus Zürich, das 2014 von Patrick Galliker, Martin Schmid und Julian Schneider gegründet wurde, setzt auf eine  3D-Drucktechnologie, die Drucke mit “ultrahoher Auflösung und hoher Geschwindigkeit” ermöglicht. “The new capital will allow Scrona to accelerate the industrialization and commercialization of this novel printing technology and develop new applications across multiple industries including semiconductor manufacturing, high-end displays, electronics, and PCB”, teilt das Unternehmen mit.

rightmart 
+++ Die Münchner Auxilia Rechtsschutz-Versicherungs-Aktiengesellschaft investiert gemeinsam mit den Firmengründern 6,5 Millionen Euro in rightmart. Das LegalTech aus Bremen, das 2015 von Marco Klock und Philipp Harslebe gegründet wurde, setzt auf digitale Rechtsdienstleistunge. Zum Unternehmen gehören die Plattformen hartz4widerspruch.de und dieselskandal-helfer.de. Über die beiden Plattformen können sich “Verbraucher:innen eine automatisierte Ersteinschätzung ihres Falls einholen”.

Certifaction 
+++ Der amerkanische Geldgeber Expa und HV Capital investieren 5 Millionen Euro in Certifaction. Das Startup aus Zürich, das von Benoit Henry, Emeka Mosanya, Fabian Mösli, Lukas Karth und Manuel Gall gegründet wurde, entwickelt eine Lösung für elektronische Signaturen. “Die Certifaction-Plattform unterstützt sowohl einfache elektronische Unterschriftsprozesse als auch komplexere Anwendungsfälle wie das digitale Onboarding von Neukunden oder das Lebenszyklus-Management von Dokumenten”, teilt das Unternehmen mit. Wingman Ventures, Seedcamp und Angel Invest Ventures investierten zuvor bereits 1,1 Millionen Schweizer Franken in Certifaction.

Climedo
+++ Nauta Capital, WestTech Ventures und Business Angels wie Christian Wallwiener (WMC Healthcare) investieren 5 Millionen Euro in Climedo. Das Münchner Startup, das 2017 von Sascha Ritz, Dragan Mileski und Veronika Schweighart gegründet wurde, kümmert sich um die digitale Datenerhebung im Rahmen von klinischen Studien. “Das neue Kapital wird Climedo für die Expansion innerhalb Europas und für die Weiterentwicklung der Software einsetzen: Diese soll noch patientenorientierter werden und in Zukunft die komplette Kommunikation zwischen Studienkoordinator:innen, Ärzt:innen und Patient:innen ermöglichen”, teilt das Unternehmen mit. Die Jungfirma beschäftigt derzeit rund 50 Mitarbeiter:innen. Mehr über Climedo

Edurino
+++ btov Partners, Emerge Education, Pirate Impact (Fabian und Ferry Heilemann) und Business Angels wie Jens Begemann, Verena Pausder, Ben Drury sowie Christian Felgenhauer und Maurice Khudhir investieren 3,35 Millionen Euro in Edurino. Das Münchner EdTech, das von Franziska Steiner und Irene Klemm gegründet wurde, möchte Kinder ab vier acht Jahren “spielerisch und verantwortungsbewusst an digitales Lernen heranzuführen”. Mehr über Edurino

XO Life 
+++ SeedLink, MediVentures, der Venture-Ableger des Pharmaunternehmens Medice, Aescuvest und “andere Gesundheitstechnologie-Dienstleister” investieren mehr als 2 Millionen Euro in XO Life. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin und München, das 2018 von Friderike Bruchmann und Johannes Bachhuber gegründet wurde, setzt auf eine Patienten Insights-Plattform für Medikamente und Therapien. “Das Geld fließt vor allem in den Ausbau der Produkt- und Entwicklungskapazitäten für die Plattform”, teilt das Unternehmen mit.

Alpakas
+++ Vorwerk Ventures, FoodLabs, MVPF Factory und Angel Investoren wie Lawrence Leuschner, Tim Marbach, Julian Kley und Verena Pausder investieren eine unbekannte Summe in Alpakas – siehe auch Gründerszene. Das Startup aus Berlin, das von Antony Roczek, Simon Chorzelski und Tomy Eitner gegründet wurde, bringt sich als “Zero-Waste Online Supermarkt” in Stellung. Das Startup liefert seinen Kundinnen und Kunden Bio-Lebensmittel im Pfandsystem nach Hause. Das Motto dabei lautet: “Dein Wocheneinkauf ohne Verpackungsmüll”. Alpakas setzt dabei auf Same-Day Delivery.

independesk 
+++ Der Immobilienentwickler Glockenweiß investiert in independesk. Mit der Berliner App, die von Karsten Kossatz und Erik Müllergeründet können Onliner “jederzeit und überall einen professionellen Arbeitsplatz in Laufweite finden und diesen unkompliziert für wenige Stunden oder ganze Tage mieten”. Sales-Löwe Carsten Maschmeyer und Social Media-Löwe Georg Kofler investieren in der Vox-Show “Die Höhle der Löwen” zuletzt 200.000 Euro in independesk.

PaketConcierge 
+++ Der Berliner Company Builder Xpress Ventures investiert gemeinsam mit Angel-Investoren in PaketConcierge. Insgesamt flossen nun schon mehr als 1 Million Euro in das junge Unternehmen. Das Berliner Startup, das 2020 von Gregor Herdmann und Michael Debuschewitz gegründet wurde, kümmert sich um “universellen Paketempfang”. Die Jungfirma setzt dabei auf “universelle Pick-Up-Points, die von allen Versanddienstleistern und Onlineshops Sendungen annehmen”.

Nexxiot
+++ Arvato Financial Solutions investiert in Nexxiot. Das Unternehmen aus Zürich, das 2015 gegründet wurde, unterstützt seine Kunden dabei, ihre Transportdaten effektiv zu nutzen. “Dafür bietet Nexxiot eine integrierte Lösung zum Verfolgen, Finden und Schützen von Fracht an”, teilt das Unternehmen mit.

Urwahn
+++ Andreas Berkau, Arne Briest und Co. investieren eine siebenstellige Summe in Urwahn. Das Unternehmen aus Magdeburg, das 2017 von Sebastian Meinecke und Ramon Thomas gegründet wurde, setzt auf Fahrräder, die aus dem 3D-Drucker kommen.

VENTURE CAPITAL

HV Capital
+++ Der Münchner Geldgeber HV Capital legt einen sogenannten Continuation Fonds, der 430 Millionen Euro schwer ist, auf. Continuation Fonds sammeln in der Regel Kapital ein, um Startups mehr Zeit für einen Exit oder IPO einzuräumen. HV Capital wiederum kann mit dem neuen Fonds, Anteile an Unternehmen wie Flixbus länger halten als die Laufzeit der Fonds, mit denen der Geldgeber investiert hat, es zugelassen hätten. Das Geld für den Continuation Fonds stammt unter anderem von HarbourVest, LGT Capital Partners, Pathway Capital, Family Offices und Finanzinstituten. Der neue HV Capital-Fonds investiert in Wachstumsunternehmen aus dem Portfolio des Kapitalegebers “und wird alle bestehenden Beteiligungen der HV Capital-Fonds aus den Jahren 2010 bis 2015 übernehmen”.  HV Capital möchte mit dem Start des  Continuation Fonds “auf die sich verändernde europäische Startup-Landschaft reagieren”.

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#Brandneu – 5 neue Startups: byder.io, emiwa, ConBotics, flowplace, Fraankly


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

byder.io
Das HR-Startup byder.io möchte die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Personaldienstleistern vereinfachen. Das Unternehmen zentralisiert dafür Angebot und Nachfrage sowie “den gesamten externen Personalbeschaffungsprozess digital, transparent und standardisiert”.

emiwa
emiwa bietet eine Vergleichsplattform für E-Mietwagen. Dabei sind alle Autos 100 % elektrisch, Hybridfahrzeuge und Verbrenner sind explizit von der Listung ausgeschlossen. Aktuell kann man den Service bereits in einigen Metropolregionen nutzen. Zur Flotte gehören unter anderem der Tesla Model S.

ConBotics
ConBotics aus Berlin entwickelt Robotiklösungen für die Baubranche, insbesondere einen “Maler-Roboter, der eine automatisierte Oberflächenbeschichtung in Innenräumen vornehmen kann”. Anfallende Aufträge sollen so “deutlich schneller und mit weniger Personalaufwand zu bewältigen” sein.

flowplace
Das Leipziger Startup flowplace positioniert sich als Talentmatching-Plattform. “flowplace ist der Ort, an dem Talente sichtbar werden und Menschen produktiv zusammen kommen. Daraus entsteht eine Win-Win Situation, die deine Organisation zum natürlichen Wachstum führt”, teilt das Unternehmen in eigener Sache mit.

Fraankly
Fraankly aus Wien setzt auf “ehrliches und offenes Feedback”. Das Startup stellt seinen Kunden dafür einen sicheren Raum zum Austausch zur Verfügung. “This is crucial if you want really honest feedback to improve your outputs”, schreiben die Gründer.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – Tiger Global investiert 75 Millionen in Moss – Daedalean sammelt 58 Millionen ein


Im #DealMonitor für den 19. Januar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Moss
+++ Tiger Global, A-Star und Valar Ventures investieren 75 Millionen Euro in Moss. Im Zuge der Investmentrunde wird das Unternehmen nun mit 500 Millionen Euro bewertet. Im August 2021 lag die Bewertung der Jungfirma noch bei 225 Millionen. Das Berliner FinTech, das 2019 von Ante Spittler, Anton Rummel, Ferdinand Meyer und Stephan Haslebacher gegründet wurde, setzt auf Firmenkreditkarten. Insgesamt konnte das Unternehmen bisher rund 130 Millionen Euro einsammeln. Die weiteren Investoren der Jungfirma sind unter anderem Cherry Ventures und Global Founders Capital (GFC). “Die Investition ermöglicht Moss weitere Expansion, Personalwachstum und Produktentwicklungen”, heißt es in der Presseaussendung. Zuletzt expandierte das FinTech in die Niederlande, bald soll der Start in Großbritannien folgen. Über 200 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Moss. Mehr über Moss

Daedalean
+++ Carthona Capital, Amino Capital, Redalpine Venture Partners und Honeywell Ventures investieren 58 Millionen US-Dollar in Daedalean. Das Startup aus Zürich, das 2016 von Anna Chernova und Luuk van Dijk gegründet wurde, entwickelt mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz flugfähige Autopiloten. “The raised capital provides the company with the runway to bring its Machine Learning based Visual Guidance, Navigation and Control suite to market over the next four years”, teilt das Unternehmen mit. Redalpine investierte bereits 2019 in Daedalean.

Easelink 
+++ SET Ventures, EnBW New Ventures, Smartworks und Altinverstor Hermann Hauser investieren 8,3 Millionen Euro in Easelink. Das Startup aus Graz, das 2015 von Hermann Stockinger gegründet wurde, entwickelt mit Matrix Charging eine Ladelösung für E-Autos, bei der das Anstecken des Ladekabels entfällt, an. “Mit der Finanzierung werden das Produktteam von Easelink weiter ausgebaut, die Kooperationen mit der Automobil- und Infrastrukturindustrie vertieft und die Umsetzung eines globalen Ladestandards fortgesetzt”, teilt das Unternehmen mit.

MetisMotion 
+++ Born2Grow, ein Tochterunternehmen des ZFHN Zukunftsfonds Heilbronn, der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und der Siemens Technology Accelerator (STA) investieren weitere 3 Millionen Euro. Das Unternehmen aus München, das 2018 von Wolfgang Zöls, Georg Bachmaier und Patrick Fröse gegründet wurde, entwickelt “hochdynamische und leichte, kraftvolle Aktoren für Automatisierungsanwendungen”. Born2Grow, der HTGF und STA investierten bereits im Mai 2021 rund 1,5 Millionen Euro in MetisMotion.

MERGERS & ACQUISITIONS

Klaiton
+++ Die Klaiton-Gründer Tina Deutsch und Nikolaus Schmidt haben sämtliche Anteile ihres Unternehmens, das zuletzt als Haufe Advisory firmierte, von der Haufe Group zurück erworben. Künftig firmiert Haufe Advisory wieder unter dem ursprünglichen Namen Klaiton. Die Haufe Group übernahm das Wiener Unternehmen 2018. Klaiton, 2015 gegründet, setzt auf die Vermittlung von “hochqualifizierten Consultants und Coaches an Organisationen”.

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#DealMonitor – Crosslantic Capital investiert in Miles – Sastrify bekommt 15 Millionen – Superchat sammelt 15,6 Millionen ein


Im #DealMonitor für den 13. Januar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Miles
+++ Der Düsseldorfer Geldgeber Crosslantic Capital investiert nach unseren Informationen gemeinsam mit einigen Altinvestoren – darunter selbstverständlich Mehrheitsgesellschafter und Super-Angel Lukasz Gadowski – eine Millionensumme in Miles. Der Carsharinganbieter, der 2016 von Alexander Eitner, Florian Haus und Timo Nührich gegründet wurde, unterscheidet sich von der vielen Konkurrenz vor allem durch sein Abrechnungssystem. Abgerechnet werden Beim Unternehmen, das von Oliver Mackprang und Eyvindur Kristjansson geführt wird, nur die tatsächlich gefahrenen Kilometer, nicht die Fahrtzeit. In den vergangenen Jahren flossen rund 10 Millionen Euro in Miles – unter anderem auch von Abacon Capital (Büll Family Office) und WestTech Ventures. Crosslantic Capital, das im Rahmen des Investments auch Anteile bestehender Investoren übernimmt, hält nun rund 16 % am Unternehmen. Auf Seriengründer und -investor Gadowski, der derzeit weltweilt gezielt in Mobility-Firmen investiert, entfällt weiter die Mehrheit. Mehr über Miles #EXKLUSIV

Sastrify 
+++ Der amerikanische Geldgeber FirstMark Capital, der auch Shopify unterstützte, investiert gemeinsam mit Altinvestoren 15 Millionen US-Dollar in Sastrify. Die Kölner Jungfirma, die 2020 von Maximilian Messing und Sven Lackinger, beide früher evopark, gegründet wurde, unterstützt Unternehmen beim Kauf und der Verwaltung von Softwarelösungen. HV Capital und mehrere Business Angels investierten im Sommer des vergangenen Jahres erst 7 Millionen in das Unternehmen. Insgesamt flossen bereits 22 Millionen in Sastrify. Das frische Kapital soll insbesondere in “die internationale Expansion in den USA, Asien und Europa” fließen. 60 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Sastrify. Mehr über Sastrify

Superchat
+++ Blossom Capital und Altinvestor 468 Capital investieren 15,6 Millionen US-Dollar in Superchat – siehe auch TechCrunch. Beim Berliner Startup Superchat, das 2020 von Yilmaz Köknar und Mika Hally gegründet wurde, dreht sich alles um Kommunikation und Rezensionen. Zielgruppe dabei sind lokale Unternehmen. 468 Capital und mehrere Angel-Investoren investierten zuletzt bereits 2,8 Millionen Euro in Superchat. Insgesamt flossen nun schon 18,8 Millionen Dollar in das Unternehmen. Mehr über Superchat

HeyCharge
+++ 
BMW i Ventures, der Venture-Capital-Geber des Autobauers, investiert 4,7 Millionen US-Dollar in HeyCharge. Das Startup aus München, das 2020 von Chris Carde und Robert Lasowski gegründet wurde, möchte das Aufladen von Elektrofahrzeugen in Mehrfamilienhäusern alltagstauglich machen. Zielgruppe sind “Verbraucher:innen, die Ladeinfrastruktur in Tiefgaragen von Wohnanlagen, Bürogebäuden und Hotels nutzen” möchten. HeyCharge war zuvor beim amerikanischen Startup-Accelerators Y Combinator an Bord.  

Reverse Retail
+++ momox-Gründer Christian Wegner investiert eine siebenstellige Summe in das Re-Commerce-Unternehmen Reverse Retail, zu dem die Marken Buddy & Selly sowie Vite EnVogue gehören. Das Hamburger Unternehmen, das 2012 gegründet wurde, beschreibt Vite EnVogue als “Europas führender Online-Shop für den Verkauf von preloved Designermode sowie Schuhen, Handtaschen und Accessoires für High Fashion Fans”. Buddy & Selly positioniert sich als “Direkt-Ankäufer für getragene Designermode”. Wegner investierte zuletzt auch in Mädchenflohmarkt.

gnista.io
+++ Katharo Ventures und IST cube investieren eine siebenstellige Summe in gnista.io. Das Spin-off der TU Wien, das von Benjamin Mörzinger, Markus Hoffmann und Anna Maria Pölzl gegründet wurde, positioniert sich als “No Code-Datenverrechnungstool für Energiemanager:innen”. Dazu teilt das Team mit: “By enabling domain experts directly, the young company aims to make energy and CO2 management a daily routine. Companies can finally take back control over their data, share insights and improvements, and leverage the full potential of IoT Data”.

Findustrial
+++ Das Paymentunternehmen Bamberger investiert eine siebenstellige Summe in Findustrial – siehe Brutkasten. Das FinTech aus Schörfling, das 2020 von Günter Hehenfelder und Martin Gruber gegründet wurde, entwickelt Finanzierungslösungen für die Industrie. “Wir vernetzen Unternehmen mit der Finanzwelt, um auf Basis sicherer IoT-Daten, industrielle Maschinen und Anlagen zu finanzieren”, teilt das Unternehmen mit.

Dance Masterclass
+++ Johannes Braith (HardlyMountain Capital), Lukas Zinnagl, Christoph Kanneberger, Martin Krieger, Fiona Badian, Thomas und Hansi Figlmueller investieren 400.000 Euro in Dance Masterclass. Das Startup aus Berlin, das 2021 vom Profi-Ballettänzer Caspar Hees gegründet wurde, positioniert sich als Streaming-Plattform für Tanzkurse. “Dance Masterclass is an online dance training platform that allows anyone to learn from the best dancers and choreographers in the world”, teilt das Startup mit.

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#DealMonitor – Vay sammelt 95 Millionen ein – Singular investiert in Formel Skin – Flash Ventures setzt auf Flash


Im #DealMonitor für den 14. Dezember werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Vay
+++ Der schwedische Geldgeber Kinnevik investiert gemeinsam mit Coatue, Eurazeo, Atomico, Creandum and La Famiglia 95 Millionen US-Dollar in Vay (früher als Ree Technology bekannt). Von Kinnevik stammen dabei 23 Millionen Dollar. Das junge Mobility-Startup Vay, das 2018 von Fabrizio Scelsi, Thomas von der Ohe und Bogdan Djukic gegründet wurde, setzt auf das Trendthema autonomes Fahren. “Vay will use the funding to launch its first commercial service in Hamburg, Germany in 2022, and to triple the size of its team. With a strong focus on growing its engineering team and capabilities, Vay will further develop its teledrive services as well as autonomous driving technology”, teilt das Unternehmen mit. Bis Ende 2019 flossen bereits rund 14 Millionen in das junge Unternehmen. Mehr über Vay

Formel Skin
+++ Der junge französische Geldgeber Singular investiert nach unseren Informationen gemeinsam mit heal capital, Vorwerk Ventures, Cherry Ventures und Heartcore Capital in Formel Skin. Das Berliner Unternehmen, das 2019 von Anton Kononov und Florian Semler gegründet wurde, beschreibt sich selbst als “dermatologisches Telemedizin-Unternehmen”. Ziel ist es, “Menschen mit Hautproblemen bis hin zu starker Akne” zu helfen – mit medizinischer Beratung und medizinischen bzw. kosmetischen Produkten. Vorwerk Ventures, Cherry Ventures und Heartcore Capital investierten zuletzt rund 5 Millionen Euro das Unternehmen. 60 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Formel Skin. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Flash / Datamin
+++ Flash Ventures, der Inkubator aus dem Hause Rocket Internet, investiert nach unseren Informationen in Flash und Datamin. Das Berliner Startup Flash , das von den GoTalent-Gründern Sascha Hagro, Maximilian Schulze Wenning und Jacob Tyree gegründet wurde, richtet sich an Direct-to-Consumer-Marken (B2B) aber auch an Käufer:innen (B2C). In der Selbstbeschreibung heißt es: “That’s why our mission is to create technology that can bridge the gap between the physical and digital worlds and, ultimately, revolutionise the way people shop and interact with their favourite brands. In essence, we are operating on the very edge of what’s possible in e-commerce and are inventing the future”. Das Berliner Startup Datamin wiederum wurde vom Billie-Gründer Artem Demchenkov und Julian Förster (zuletzt unter anderem bei Billie tätig, gegründet. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

tupu
+++ Der Berliner Geldgeber FoodLabs, früher als Atlantic Food Labs bekannt, investiert nach unseren Informationen in tupu. Das Berliner Startup, das vom ehemaligen Infarm- und Delivery Hero-Mitarbeitér Eldad Arnon gegründet wurde, kümmert sich um “Lebensmitteln auf der Basis von Pilzen”. Mit Pilzen kennt sich das FoodLabs-Team bereits aus, der Geldgeber ist bereits an Mushlabs beteiligt. Das Berliner Startup, das vom Mazen Rizk gegründet wurde, züchtet Fleischersatz aus fermentierten Pilzen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Discovergy
+++ Das Startup Comgy, ein “Anbieter digitaler Messdienstlösungen für die Wohnungs- und Energiewirtschaft” investiert gemeinsam mit anderen Geldgebern 15 Millionen Euro in Discovergy. Das Unternehmen aus Aachen, ein “Komplettanbieter von Smart Metering-Lösungen” wurde 2009 von Ralf Esser und Nikolaus Starzacher gegründet. Der Schweizer Investmentmanager Susi Partners investierte zuletzt rund 15 Millionen Euro in das Startup. Comgy, 2017 von Ruben Haas (früher mbrace und Hitfox), Lukas Krauter und Simon Stürtz gegründet,  sammelte zuletzt 25 Millionen Euro ein – unter anderem von Swiss Life Asset Managers, Rivus Capital, Bonventure, Signa, EWE, Momeni und Verve Ventures.

Mitigant
+++ Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), Brandenburg Kapital und die adesso-Tochter inQventures investieren eine siebenstellige Summe in Mitigant. Das Potsdamer Startup, das 2021 von Nils Karn und Kennedy Torkura gegründet wurde, unterstützt Unternehmen bei der Erkennung, Absicherung und Prüfung von Cloud-Infrastrukturen. “Ein Großteil der Mittel der drei beteiligten Investoren wird in die weitere Entwicklung der Cloud-Security-Lösung fließen”, teilt die Jungfirma mit.

Witty Works
+++ Nicht genannte Investor:innen – unter anderem aus dem Swiss ICT Investor Club (SICTIC) investieren 700.000 Euro in Witty Works. Das Startup aus Zürich, das von Nadia Fischer und Lukas Kahwe Smith gegründet wurde, setzt sich für gendergerechte und inklusive Sprache ein. Die Browsererweiterung der Jungfirma überprüft beim Schreiben, ob der Text stereotypische Begriffe enthält und schlägt passende Alternativen vor.

MERGERS & ACQUISITIONS

Tier
+++ Das Berliner Mobility-Unternehmen Tier übernimmt Vento Mobility, die italienische Tochter von Wind Mobility. “Dies markiert den Eintritt von Tier in den italienischen Markt. Ab sofort werden die ersten Tier E-Scooter auf den Straßen von Bari und Palermo verfügbar sein. In den nächsten Tagen und Wochen sollen dann weitere italienische Städte folgen, darunter auch die großen Metropolen”, teilt das Unternehmen mit. Nach der Übernahme von The Makery und nextbike ist der Vento Mobility-Kauf die dritte Übernahme in diesem Jahr für Tier. Das Unternehmen, 2018 von Lawrence Leuschner, Matthias Laug und Julian Blessin gegründet, setzt auf E-Scooter, E-Bikes und E-Mopeds zur Miete. Investoren wie  SoftBank, Mubadala Capital, M&G Investments und Mountain Partners sowie RTP Global, Novator, White Star Capital, Northzone und Speedinvest investierten bereits 660 Millionen US-Dollar in Tier. Mehr über Tier

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#DealMonitor – Pflegeplatzmanager sammelt Millionen ein – Earlybird investiert in Ducktrain – Jumio übernimmt 4stop


Im aktuellen #DealMonitor für den 7. Dezember werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Pflegeplatzmanager 
+++ Die Beteiligungsgesellschaft Deutsche Balaton, Stefan Hoops, Treuenburg Venture Partners sowie weitere Altinvestoren investieren eine niedrige zweistellige Millionensumme in Pflegeplatzmanager. Das Startup mit Sitz in Greiz, das 2018 von Alexander Bauch und Chris Schiller gegründet wurde, setzt auf eine webbasierte Lösung, die pflegebedürftige Patienten nach einem Krankenhausaufenthalt an freie Pflegeheime vermitteln soll. “Der Pflegeplatzmanager wird aktuell mit seiner B2B-Plattform von über 500 Akut- und Rehakliniken in ganz Deutschland genutzt. Dazu zählen unter anderem viele Universitätskliniken und Maximalversorger im gesamten Bundesgebiet”, teilt das Unternehmen mit.

Ducktrain 
+++ Earlybird UNI-X, ein Ableger von Earlybird, der sich an Uni-Ausgründungen richtet, be10x, NRW.Bank sowie die Altinvestoren EIT InnoEnergy und Wi Venture investieren in Ducktrain. Das junge Aachener Unternehmen, das 2018 von Kai D. Kreisköther, Markus Werle und Fabian Kober gegründet wurde, entwickelt automatisierte Lasten-Anhänger für Lieferdienste. Insgesamt konnte das Unternehmen, eine Ausgründung der RWTH Aachen, bereits “mehr als 4 Millionen Euro” Investorengelder einsammeln. Neben den genannten Geldgebern investierten auch Plug and Play Techcenter, 5P Capital sowie der RWTH Aachen-Professor und StreetScooter-Gründer Achim Kampker (seit diesem Jahr Venture Partner bei Earlybird) bereits in Ducktrain.

MERGERS & ACQUISITIONS

4stop 
+++ Das amerikanische Unternehmen Jumio übernimmt 4stop. “The addition of 4Stop’s data sources to the Jumio KYX Platform realizes Jumio’s strategic vision of redefining the end-to-end identity industry”, teilt das Unternehmen mit. Das Kölner Unternehmen, das 2016 von Ingo Ernst, Alvaro Kurth, Nolan Bolusan und Daniel Alvarado gegründet wurde entwickelt und vertreibt eine Anti-Fraud-Software. Der französische Kapitalgeber Ventech investierte2019 rund 2,5 Millionen Euro in das Kölner Startup.

Boxplot
+++ Das amerikanische Automatisierungsunternehmen Hyperscience übernimmt Boxplot. Das Startup aus Berlin, das 2020 von Fabian Schmidt-Jakobi gegründet wurde, setzt auf ein Tool zur grafischen Datenmodellierung. “Hyperscience verarbeitet Daten und Boxplot speichert Daten. Beides passt harmonisch zusammen, denn die Art und Weise, wie Daten gespeichert werden, bestimmt, wie sie verarbeitet werden können, und andersherum”, teilt das Unternehmen mit. Hyperscience aus New York wurde 2014 gegründet.

Hyperscience kauft Berliner Start-up Boxplot.io

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#DealMonitor – Gründerinnen-Fonds Auxxo Female Catalyst Fund geht an den Start – itravel sammelt 12,3 Millionen ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 22. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

VENTURE CAPITAL

Auxxo Female Catalyst Fund
+++ Mit dem Auxxo Female Catalyst Fund legen Bettine Schmitz und Gesa Miczaika einen Venture Capitalist für Gründerinnen auf, der 15 Millionen US-Dollar schwer ist – siehe Sifted. Der Berliner Auxxo Female Catalyst Fund investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase in Unternehmen, bei denen Gründerinnen mindestens 20 % der Firmenanteile halten. Das Motto dabei lautet: “no window dressing!” Auf Linkedin schreibt das Team weiter: “We build a bridge between female founders and VCs through our co-investment approach. Our very special network of predominantly female Limited Partners (LPs) support us and especially the founding teams. These LPs include established venture capitalists, successful founders and powerful women from the economy. – We implement a new culture for investing by applying very feminine principles such as empathy, intuition and impact orientation in the male-dominated venture capital world as a value-add for the founding teams”. Neben bekannten Unternehmerinnen und Grünerinnen wie Verena Pausder, Tina Müller, Emma Tracey und Simone Menne investierten auch “VCs from HV Capital and Cherry Ventures, and Union Square Ventures’ Albert Wenger and his wife, US entrepreneur Susan Danziger” in den ersten deutschen Gründerinnen-Fonds.

INVESTMENTS

itravel
+++ Grazia Equity, Ex-Thomas-Cook-Chef Peter Fankhauser, Carsten Seeliger, zuletzt Karstadt Reisen, Mister-Spex-Macher Mirko Caspar und Project A-Macher Florian Heinemann investieren eine zweistellige Millionensumme in itravel. “Die 12,3 Millionen Euro betragende Finanzierungsrunde setzt sich aus der Umsetzung eines Convertible Note, mit dem in den letzten zwei Jahren die Technologieentwicklung finanziert wurde, und der Durchführung einer neuen Kapitalerhöhung in einer jetzt gegründeten Aktiengesellschaft zur Finanzierung weiteren internationalen Wachstums zusammen”, teilt das Kölner Unternehmen mit. itravel, 2014 von Axel Schmiegelow gegründet, setzt auf “online konfigurierbare Erlebnnisreise”. Die Rheinländer teilen weiter mit: “Seit dem Beginn des Jahres 2021 liegen die Buchungen konsistent über den Werten aus 2019. Unsere eigene Technologie zur vollen Flexibilisierung der Reisebausteine und der Ausbau unseres Geschäfts in fünf europäischen Quellmärkten sowie mehr als 90 Reisedestinationen legen den Grundstein für unsere weitere Expansion”.

GetFaster
+++ AngelsDeck, AltaIR, St.Nicolas Trust, Raison Asset Management, Fores Ventures und Co. investieren 7,5 Millionen Euro in GetFaster. Das Unternehmen aus Düsseldorf, das von Kirill Solonitsyn geführt wird, liefert Lebensmittel innerhalb von 120 Minuten aus. “Der Lieferbote ruft euch vorab an, bringt die Waren bis an die Wohnung und stellt die Tüten da ab, wo man ihm sagt”, teilt die Jungfirma mit. GetFaster wandelt somit auf den Spuren von Gorillas und Flink bzw. goPuff. In der Presseaussendung heißt es: “GetFaster has increased its coverage to 43 cities in ten months of operation while maintaining a weekly growth rate of over 10%. The company’s goal is to become the national leader in rapid food delivery in Germany by covering all cities with a population of 25,000 or more and smaller cities in the immediate vicinity”.

Avocargo 
+++ EIT InnoEnergy, das Unternehmen Exxeta, WestTech Ventures und Starthub Ventures sowie Business Angels wie die Miles-Gründer Alexander Eitner und Florian Haus sowie Jerrit
Siegmund, David Shakory, Martin Johann Fröhlich, Bartosz Reinhold, Kenan Tur und Tobias Wittich investieren eine siebenstellige Summe in Avocargo. Das Berliner Startup, das 2021 von Matti Schurr, Marc Shakory-Tabrizi und Loic Pinel gegründet wurde, setzt auf E-Cargobike-Sharing. Der Slogan dabei lautet: “Buch´ dir lieber ein Avocargo-Bike und bring´ deine Kinder dank der Sitzgurte ebenso sicher zur Kita und zum Spielplatz”.

Genius Yield
+++ Master Ventures, Genblock Capital, CSP DAO, Sneaky Ventures, Cardano Syndicate, Darren Camas, Bloctech Investment Group, Kernel Ventures, Blue Node Capital, Valhalla Capital und Oracles Investments Group investieren 4,2 Millionen US-Dollar in Genius Yield. Das Unternehmen aus Zug (Schweiz) positioniert sich als “Automated Yield optimizer”. In eigener Sache schreibt das Team: “Genius Yield is powered by the Cardano blockchain, with the aim to optimize its users’ Annual Percentage Yield (APY) and enhance the efficiency of asset allocation, and offers smart liquidity management that further enables users to generate better yields within the decentralized digital ecosystem”.

Newsletter: Über neue Startups berichten wir zuerst in unserem Startup-Radar-Newsletter. Der Newsletter erscheint einmal pro Woche und stellt junge Startups vor, die noch nicht jeder kennt. Den Newsletter gibt es aber nur im kostenpflichtigen Abo. Jetzt 30 Tage kostenlos testen.

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#Brandneu – 5 neue Startups: Recunited, Vay, Hydraid, Confdnt, Wuplo


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Recunited
Die wertebasierte Jobplattform Recunited möchte es Bewerber:innen ermöglichen, einen Arbeitgeber passend zu den individuellen Werten zu finden. “Wir wollen Menschen verbinden. Damit du nicht nur den einen Job findest, sondern auch das Team, mit dem du gerne zusammen arbeitest”, heißt es auf der Website.

Vay
Das junge Mobility-Startup Vay, bisher nur unter dem Firmennamen Ree Technology bekannt, setzt auf das Trendthema autonomes Fahren. Die Berliner, die bereits Atomico an Bord haben, schreiben dazu: “Unique about Vay is its teledrive-first approach to autonomous driving”. 

Hydraid
Das Münchner Startup Hydraid, gegründet von den Brüdern Fabian und Dominik Winter, hat in Zusammenarbeit mit Ärzten und Profisportlern den “Hydration Helper” entwickelt. Das Kohlenhydrat-Elektrolyt-Pulver soll die Wasseraufnahme nach dem Sport verbessern und den Körper mit wichtigen Vitaminen und Mineralien versorgen. 

Confdnt
Das Münchner Startup Confdnt setzt auf eine “schnelle, einfache und sichere Lösung um Whistelblowing im Unternehmen zu etablieren”. Neben der technischen Komponente bietet die Jungfirma auch “alle rechtlich relevanten Dokumente und Vereinbarungen”.

Wuplo
Das Berliner Startup Wuplo liefert in 10 bis 60 Minuten – je nach Stadtbezirk -“frische Lebensmittel” aus. Hinter dem Lieferdienst im Stil von Gorillas stecken Sergey Schetinin, Ivan Vorontsov, Evgeny Rogover und Maxim Rogover, die in Moskau bereits FamilyFriend betreiben.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – Unicorn Tier sammelt 200 Millionen ein (Bewertung: 2 Milliarden) – Billie bekommt 100 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 25. Oktober werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Tier
+++ SoftBank, Mubadala Capital, M&G Investments und Mountain Partners sowie RTP Global, Novator, White Star Capital, Northzone und Speedinvest investieren 200 Millionen US-Dollar (Eigenkapital- und Fremdkapital) in Tier. “Bei einer Bewertung von 2 Milliarden US-Dollar hat Tier bisher insgesamt 660 Millionen US-Dollar an Eigen- und Fremdkapitalfinanzierungen erhalten”, teilt das Unternehmen mit. Mit der jetzigen Investmentrunde ist Tier somit nun auch offiziell ein Unicorn, bisher hatte das Unternehmen seine bereits zuvor erreichte Milliardenbewertung niemals bestätigt. Tier, 2018 von Lawrence Leuschner, Matthias Laug und Julian Blessin gegründet, setzt auf  E-Scooter, E-Bikes und E-Mopeds zur Miete. Derzeit ist das Mobility-Unternehmen in 150 Städten in 16 Ländern unterwegs. “Tier plant, die Mittel für Akquisitionen und strategische Investitionen zu verwenden und gleichzeitig seine internationale Präsenz in strategischen Wachstumsmärkten auszubauen”, heißt es in der Presseaussendung. Mehr über Tier

Billie
+++ Dawn Capital, der chinesische Internetkonzern Tencent, der schwedische Fintech-­Gigant Klarna und Altinvestoren wie Rocket Internet investieren 100 Millionen US-Dollar in Billie – siehe Der Spiegel. Die Bewertung liegt bei rund 640 Millionen Dollar. Bei der letzten Investmentrunden waren es noch rund 230 Millionen. Billie, 2016 von den Zencap-Gründern Christian Grobe und Matthias Knecht gegründet, positioniert sich als Factoring-Startup. “Ob groß oder klein, klassisches Business oder E-Commerce – wir ermöglichen schnelle Liquidität, automatisierte Prozesse und fairen Zugang zu den besten Zahlungslösungen”, teilt das Unternehmen in eigener Sache mit. Hedosophia, Creandum, Rocket Internet, Speedinvest, Avala Capital und Picus Capital statteten das FinTech in den vergangenen Jahren bereits mit rund 43 Millionen Euro aus. “Als Teil der Finanzierungsrunde hat sich Billie eine neue Kreditlinie gesichert, rund 171 Millionen Euro (200 Millionen Dollar laut Billie) stellen die Magerkurth-Volksbank, Raisin und Varengold bereit”, berichtet zudem FinanceFWDMehr über Billie

Build.One
+++ Freigeist Capital, also Frank Thelen und Co., Pitch-Gründer Christian Reber, Xentral-Gründer Benedikt Sauter und Koen Bok, Gründer von Framer, investieren “mehrere Millionen Euro” in Build.One (früher als Akioma bekannt). Mit dem Unternehmen aus Freiberg am Neckar, das 2014 von Mike Liewehr gegründet wurde, “können Unternehmen auch sehr komplexe Business Applikationen wie eigenständige ERP- und CRM-Systeme und viele weitere Anwendungen in deutlich kürzerer Zeit und zu erheblich geringeren Kosten erstellen als mit klassischer Software-Entwicklung”. Über das Interesse von Freigeist Capital an Build.One haben wir bereits Anfang September im Insider-Podcast berichtet.

MERGERS & ACQUISITIONS

Designenlassen.de
+++ Freelancermap, eine Projektplattformen für Freiberufler und Unternehmen, übernimmt Designenlassen.de, einen Online-Marktplatz für Designprojekte “Mit dem strategischen Kauf von Designenlassen.de erweitert Freelancermap sein Portfolio im Bereich Kreativität und Design”, teilen die beiden Unternehmen aus Nürnberg mit. designenlassen.de ging bereits 2008 an den Start. Freelancermap gehört zur mittelständischen Unternehmensfamilie Müller Medien.

ProSaldo.net
+++ Die norwegische Softwarefirma Visma übernimmt die Wiener Buchhaltungssoftware-Firma ProSaldo.net. “Die Übernahme durch die Visma-Gruppe nur drei Jahre nach Gründung des Unternehmens ist ein deutliches Zeichen für den Erfolg und Pioniergeist von ProSaldo.net. Die Services sollen nun gemeinsam mit Know-how aus dem internationalen Visma-Netzwerk weiterentwickelt und die Vorreiterrolle ausgebaut werden”, teilen die Unternehmen mit.

STOCK MARKET

Sono Motors
+++ Der Münchner Solarauto-Entwickler Sono Motors plant einen Börsengang in den USA. “Das 2016 in einer Garage in München gegründete Unternehmen könnte dabei mit deutlich mehr als einer Milliarde Dollar bewertet werden, hatten mehrere mit den Plänen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters im März gesagt”, schreibt das Handelsblatt. Sono Motors wurde 2016 gegründet.

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#DealMonitor – ArangoDB sammelt 27,8 Millionen ein – Chronext verschiebt IPO – Goto Global übernimmt emmy


Im aktuellen #DealMonitor für den 6. Oktober werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

ArangoDB
+++ Iris Capital und New Forge, also Instana-Gründer Mirko Novakovic, investieren gemeinsam mit den Altinvestoren Bow Capital und Target Partners 27,8 Millionen US-Dollar in ArangoDB. Das 2014 von Claudius Weinberger und Frank Celler in Köln gegründete Unternehmen bietet eine als Open Source verfügbare NoSQL-Datenbank an. Bow Capital und Target Partners investierten 2019 bereits 10 Millionen US-Dollar in das Startup. Insgesamt flossen nun schon 47 Millionen US-Dollar in ArangoDB. “Durch diese Finanzierungsrunde erhält ArangoDBs ‘Graph and Beyond’-Datenbank Technologie weiter an Zugkraft. Die neue Finanzierung hat außerdem das Ziel die Entwicklung skalierbarer Graph-Analysen und KI-Funktionen weiter zu beschleunigen”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über ArangoDB

bobbie 
+++ Bamaka, eine Einkaufsgesellschaft der Bauwirtschaft, BRZ Deutschland, ein Unternehmen für Organisation und Bauinformatik, sowie die Genossenschaft HG Commerciale investieren eine siebenstellige Summe in bobbie. Der digitale Baustoffhändler, der in München und Aachen residiert, bietet Baufirmen über seine Plattform die Möglichkeit in kürzester Zeit einen Überblick über alle Baustoffhersteller und -produkte zu bekommen. bobbie wurde 2017 von Alexander Gran und Tim Kuhlmann gegründet.

coachbetter
+++ Swiss Founders Fund (SFF), TheVentureCity (TVC) und der ehemalige Fussballprofi Remo Staubli investieren 1 Million US-Dollar in coachbetter. “The capital will go toward developing new features, expanding the coachbetter team, and actioning the company’s international strategy”, schreibt das Unternehmen. Das Startup aus Zürich, das 2018 von Patrick Patzig, Thomas Grimm, Simon Arpagaus und Stefan Steuble gegründet wurde, bezeichnet sich als “nutzerfreundlichste Planungs- und Team-Management App für Fussballtrainer”.

MERGERS & ACQUISITIONS

emmy
+++ Das israelische Mobility-Unternehmen Goto Global übernimmt emmy – siehe Handelsblatt. Das Berliner Roller-Sharing-Startup wurde 2015 von Valerian Seither und Alexander Meiritz  gegründet.  BonVenture, IBB Ventures und Co. investierten im vergangenen Jahr noch eine zweistellige Millionensumme (Eigenkapitaltranche und Fremdkapital) in das Unternehmen. Bis Ende 2019 sammelte das emmy-Team zuvor rund 11 Millionen Euro ein. Der Jahresfehlbetrag lag 2019 bei 9,5 Millionen. “Acquiring emmy, which has a fleet of over 3,000 shared electric step-through scooters (not kick scooters) across Berlin, Hamburg and Munich, gives GoTo a direct path to the German market. The company’s current footprint includes Spain, Malta and Israel”, schreibt TechCrunch zur Übernahme. GoTo Global bezeichnet sind als “der weltweit führende Anbieter von multimodalen Mobilitätsdiensten”. In der Eigenbeschreibung heißt es: “Durch eine proprietäre, technologiebasierte App ermöglicht GoTo Global die Buchung von Autos, Lieferwagen, Mopeds, Rollern und Fahrrädern”. Das Unternehmen wurde 2008 gegründet. Vor der emmy-Übernahme sicherte sich GoTo Global in den “jüngsten Finanzierungsrunden 22,5 Millionen Dollar”. Mehr über emmy

STOCK MARKET

Chronext 
+++ Das junge Uhren-Startup Chronext verschiebt den geplanten Börsengang an der SIX Swiss Exchange, der für den 8. Oktober geplant war. Das Unternehmen habe “gemeinsam mit ihren Aktionären beschlossen, den geplanten Börsengang aufgrund der derzeit ungünstigen Marktbedingungen für Wachstumsunternehmen zu verschieben”. Chronext und seine Aktionäre seien weiterhin entschlossen, einen Börsengang durchzuführen, sobald sich die Marktbedingungen stabilisieren, teilt das Unternehmen weiter mit. Zu den Investoren von Chronext, 2013 von Philipp Man und Ludwig Wurlitzer in der Schweiz gegründet gegründet, gehören Slingshot Ventures, Endeit Capital, Tengelmann Ventures, Partech Ventures, Capnamic Ventures, NRW.BANK, InVenture Partners und Octopus Ventures. Mehr als 100 Millionen Eigen- und Fremdkapital flossen in den vergangenen Jahren in die Jungfirma., die auch in Köln residiert. Im Insider-Podcast äußerte Szener-Kenner Sven Schmidt mehrmals laufstark Kritik am Chronext-IPO. Mehr über Chronext 

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#DealMonitor – Dance sammelt 16,5 Millionen ein – Locatee bekommt 71, Millionen – Ananda peilt 100 Millionen-Fonds an


Im aktuellen #DealMonitor für den 28. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Dance
+++ Die französische Investmentgesellschaft Eurazeo und Business Angels wie Verena Pausder, Roxanne Varza, Nicolas Berggruen sowie Dave Morin und James Higa investieren 16,5 Millionen Euro in Dance. Hinter dem Startup aus Berlin verbirgt sich ein Subscription-Service für E-Bikes, der 2020 von Alexander Ljung und Eric Quidenus sowie Jimdo-Macher Christian Springub gegründet wurde. “Die neuen Finanzmittel werden für die weitere Skalierung des Unternehmens verwendet, einschließlich der Verdopplung des Teams durch MitarbeiterInnen mit Expertise in den Bereichen Operations, Engineering und Nachhaltigkeit”, teilt die Jungfirma mit. HV Capital, BlueYard, Planet A Ventures und diverse Angel:Investor:innen investierten zuvor bereits mehr als 15 Millionen in Dance. Insgesamt flossen nun schon mehr als 35 Millionen in Dance. Mehr über Dance

Locatee
+++ SmartFin, die Zürcher Kantonalbank, Swiss Immo Lab, Verve Ventures, FYRFLY Venture Partners und Tomahawk investieren 7,1 Millionen Euro in Locatee. Das Unternehmen aus Zürich, das von Thomas Kessler und Benedikt Köppel gegründet wurde, bietet eine Lösung für Workplace Analytics an, mit deren Hilfe Nutzer:innen Investitionen in Büroflächen optimieren können. Durch bestehende Daten über die Nutzung ermittelt das Startup etwa, wie viel Fläche die Firmen wirklich brauchen. “Die Wachstumsrunde versetzt Locatee in die Lage, seine führende Position in dem wachsenden Markt der Belegungsanalysen zu festigen, den Kundenstamm auszubauen und den Wert der Locatee-Plattform weiter zu steigern”, heißt es in der Presseaussendung.

Optalio
+++Die “Beteiligungsgesellschaft eines inhabergeführten mittelständischen Unternehmens” investiert 175.000 Euro in Optalio. Das Startup aus Eschborn, das 2020 von Alexander Brehm, Julian Höser, Jan Lauer und Benedikt Sturm gegründet wurde, kümmert sich um datenbasierte Prozess- und Produktionsoptimierung. “Mit den KI-gestützten Lösungen von Optalio können unter anderem Engpässe in der Produktion behoben und Lieferabläufe verbessert werden”, teilt die Jungfirma mit.

DIE HÖHLE DER LÖWEN

Holy Pit
+++ Die Gründer-Löwen Anne und Stefan Lemcke, die Macher von Ankerkraut, investieren in der vierten Folge der zehnten Staffel 100.000 Euro in Holy Pit und sichern sich dabei 20 % der Firmenanteile. Das Startup aus Graz, das von Asmir Samardzic und Branka Puljic gegründet wurde, setzt auf ein Naturkosmetik-Deo. Ursprünglich wollte Holy Pit-team 100.000 Euro für 15 % einsammeln.

Veggie Crumbz
+++ Die Gründer-Löwen Anne und Stefan Lemcke, die Macher von Ankerkraut, investieren in der vierten Folge der zehnten Staffel 200.000 Euro in Veggie Crumbz und sichern sich dabei 10 % am Unternehmen. Das Startup aus Hamburg, das von Marlon Harms und Wayne Kock gegründet wurde, setzt auf vegane Gemüsepanade.

VENTURE CAPITAL

Ananda Impact Ventures
+++ Der Impact-Investor Ananda Impact Ventures verkündet das First Closing seines vierten Fonds. Im Topf sind bereits 60 Millionen Euro – und damit 25 Millionen mehr als zunächst geplant. Die Zielgröße wurde nun von von 75 Millionen auf 90 bis 100 Millionen angehoben. “Der Erfolg von Ananda unterstreicht das Interesse des Marktes, Startups zu unterstützen, die nicht nur über Impact sprechen, sondern diesen fest in ihre Geschäftsmodelle integriert haben”, teilt der Geldgeber mit. Ananda, 2009 von Johannes Weber und Florian Erber gegründet, investierte in den vergangenen Jahren in Unternehmen wie Arbor, Careship, Klim, Mika, OroraTech und voiio.

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Gogoro will go public on Nasdaq after $2.35B SPAC deal

Gogoro is going public. The company, which is best known for its electric Smartscooters and swappable battery infrastructure, announced today it will list on Nasdaq through a merger with Poema Global, a SPAC affiliated with Princeville Capital. The deal sets Gogoro’s enterprise valuation at $2.35 billion and is targeted to close in the first quarter of 2022. The combined company will be known as Gogoro Inc and trade under the symbol GGR.

Assuming no redemptions, Gogoro anticipates making $550 million in proceeds, including an oversubscribed PIPE (private investment in public equity) of over $250 million and $345 million held in trust by Poema Global. Investors in the PIPE include strategic partners like Hon Hai (Foxconn) Technology Group and GoTo, the Indonesian tech giant created through the merger of Gojek and Tokopedia, and new and existing investors like Generation Investment Management, Taiwan’s National Development Fund, Temasek and Dr. Samuel Yin of Ruentex Group, Gogoro’s founding investor.

The capital will be used on Gogoro’s expansion in China, India and Southeast Asia and further development of its tech ecosystem.

Founded ten years ago in Taiwan, Gogoro’s technology includes smart swappable batteries and their charging infrastructure and cloud software that monitors the condition and performance of vehicles and batteries. Apart from its own brands, including Smartscooters and Eeyo electric bikes, Gogoro also makes its platform available through its Powered by Gogoro Network (PBGN) program, which enables partners to create vehicles that use Gogoro’s batteries and swapping stations.

Gogoro’s SPAC deal comes a few months after it announced major partnerships in China and India. In China, it is working with Yadea and DCJ to build a battery-swapping network, and in India, Hero MotoCorp, one of the world’s largest two-wheel vehicle makers, will launch scooters based on Gogoro’s tech. It also has deals with manufacturers like Yamaha, Suzuki, AeonMotor, PGO and CMC eMOVING.

With these partnerships in place, “we really now need to take our company to the next level,” founder and chief executive officer Horace Luke told TechCrunch. Gogoro decided to go the SPAC route because “you can talk a lot deeper about what the business opportunity is, what the structure is, what the partnerships are, so you can properly value a company rather than a quick roadshow. Given our business plans, it gives us a great opportunity to focus on the expansion,” he said.

One of the reasons Gogoro decided to work with Poema is because “their thesis is quite aligned with ours,” said Bruce Aitken, Gogoro’s chief financial officer. “They have, for example, a sustainability fund, so our passion for green and sustainability merges well with that.”

Gogoro says that in less than five years, it has accumulated more than $1 billion in revenue and more than 400,000 subscribers for its battery swapping infrastructure. The company will launch its China pilot program in Hangzhou in the fourth-quarter of this year, followed by about six more cities next year. In India, Hero MotoCorp is currently developing its first Gogoro-powered vehicle and will begin deploying its battery-swapping infrastructure in New Delhi in 2022.

“We see the demand in China as a lot bigger than we first anticipated, so that’s all good news for us, and that’s one of the fundamental reasons why we need to go public because we need to raise the capital and resources needed for us to actually contribute in a big way to these markets,” said Luke.

When asked if Gogoro is planning to strike a similar partnership with GoTo to expand into Southeast Asia, Luke said the “important thing is to recognize that Southeast Asia is the third-largest market outside of China and India for two-wheelers. Gogoro has always had the vision to go after these big markets. GoTo, being a great success in Indonesia, their investment in Gogoro will start conversations, but there isn’t anything to announce at this point other than that they’re joining the PIPE.”

In a press statement, Poema Global CEO Homer Sun said, “We believe the technology differentiation Gogoro has developed in combination with the world-class partnerships it has forged will drive significant growth opportunities in the two largest two-wheeler markets in the world. We are committed with working alongside Gogoro’s outstanding management team to support its geographic expansion plans and its transition to a Nasdaq-listed company.”

 

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