#DealMonitor – HiveMQ sammelt 40 Millionen ein – Deepset bekommt 14 Millionen – Accountable sammelt 10 Millionen ein


Im #DealMonitor für den 5. Mai werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

HiveMQ
+++ Molten Ventures, Mubadala Capital sowie die Altinvestoren Earlybird Venture Capital, Senovo und New Forge (Mirko Novakovic) investieren 40 Millionen Euro in HiveMQ. Das Unternehmen aus Landshut, das 2012 von Christian Götz, Dominik Obermaier und Christoph Schäbel, gegründet wurde, hilft Unternehmen dabei, ihre IoT-Geräte mit der Cloud zu verbinden. Earlybird, Senovo und Co. investierten im Mai 2021 bereits 9,3 Millionen Euro in das Unternehmen. “The investment will be used to further accelerate the development, growth and adoption of the company’s MQTT messaging platform which is used by Fortune 500 companies to power IoT data collection between IoT devices and enterprise IT services”, teilt die Jungfirma mit. Mehr über HiveMQ

Deepset
+++ Der amerikanische Geldgeber GV, Harpoon Ventures, System.One, Lunar Ventures und Acequia Capital investieren 14 Millionen US-Dollar in Deepset. Das Berliner Startup, das 2018 von Milos Rusic, Malte Pietsch und Timo Möller gegründet wurde, setzt auf Open-Source-Software rund um das Thema Natural Language Processing (NLP). “We are building the next enterprise search engine fueled by NLP and open-source. Building on top of latest NLP research we leverage question answering & transfer learning to provide granular, semantic search results tailored to your domain”, teilt das Unternehmen in eigener Sache mit. 

Accountable 
+++ Der Münchner Geldgeber 10x Founders, die Billie-Gründer Matthias Knecht und Christian Grobe sowie George Pallis, ehemaliger Marketingdirektor von Deliveroo und Transferwise, investieren 10 Millionen Euro in Accountable.  Das deutsch-belgische FinTech, das 2019 gegründet wurde, positioniert sich als Steuer-App für Selbstständige. Stride.VC, Connect Ventures und mehrere Business Angels investieren Ende 2021 bereits 6 Millionen Euro in Accountable, das in Deutschland vom Berliner Seriengründer Tino Keller aufgebaut wurde. “Mit dem Investment expandiert Accountable in Europa und launcht weitere Finanz- und Steuer-Services, um zur ersten europäischen Finanz-Plattform für Selbstständige zu werden”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über Accountable

goodbag
+++ Die ASP Group aus Österreich und die bulgarische Angel-Investorin Sasha Bezuhanova investieren eine sechsstellige Summe in goodbag. Das Unternehmen aus Wien, das 2015 von Christoph Hantschk und Todor Lazov gegründet wurde, setzt auf eine smarte Mehrwegtragetasche, die Nutzer:innen belohnt, wenn sie ihren Tasche verwenden.  “Mit dem Investment werden nun die nächste Wachstumsschritte vorbereitet und weitere Use-Cases direkt in der App integriert. Ziel ist es durch Gamification und Anreize möglichst viele Menschen für einen nachhaltigen Lebensstil zu motivieren”, teilt das Startup mit.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#DealMonitor – 1Komma5 sammelt 200 Millionen ein – Superlist bekommt 10 Millionen – Mubadala Capital investiert re:cap.


Im #DealMonitor für den 11. April werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

1Komma5
+++ eCapital, btov Ventures, Porsche Ventures, Eurazeo, Blue Elephant Ventures, die Family Offices Haniel und Schürfeld sowie Jan Klatten investieren 200 Millionen Euro in 1Komma5 – siehe Handelsblatt. Das Hamburger Unternehmen, das 2021 von Phillipp Schröder, ehemals Tesla-Deutschlandchef und ehemals Geschäftsführer des Solar-Batterieherstellers Sonnen, Micha Grüber sowie Jannik Schall gegründet wurde, setzt auf einen “One-Stop-Shop” für Vertrieb, Installations- und Serviceleistungen rund um Solar, Stromspeicher und Ladeinfrastruktur. Das Startup möchte dabei Know How selbst einkaufen, indem es Mehrheitsbeteiligungen an Fachbetrieben erwirbt. Porsche Ventures und mehrere Family Offices investierten zuletzt bereits “bis zu 100 Millionen Euro” in 1Komma5. Insgesamt sammelte der Enpal-Wettbewerber somit bisher rund 300 Millionen ein. In diesem Jahr möchte das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von bis zu 200 Millionen Euro einfahren. 420 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für 1Komma5. Die Bewertung von 1Komma5 ist nicht bekannt, dürfte aber dreistelligen Millionenbereich liegen. Mehr über 1Komma5 

Superlist
+++ Jetzt offiziell: EQT Ventures und die Altinvestoren investieren – wie Ende März im Insider-Podcast berichtet –  10 Millionen Euro in Superlist – siehe Linkedin. Die Post-Money-Bewertung liegt nach unseren Informationen bei rund 60 Millionen Euro. Das Berliner Startup Superlist, das von Christian Reber, Steffen Kiedel, Marcel Käding und Ben Kubota gegründet wurde, ist quasi der offizielle Nachfolger der beliebten Wunderlist-App. In der Selbstbeschreibung heißt es zum Konzept: “Supercharged productivity for teams of the future”. Cherry Ventures, der Visionaries Club und Freigeist investierten bereits zuvor in der junge Unternehmen. Mehr über Superlist

re:cap
+++ Mubadala Capital investiert eine siebenstellige Summe in re:cap. “Das neue Kapital wird in den weiteren Ausbau des Teams und des Produktes sowie in die Erschließung neuer europäischer Märkte vom Startpunkt Deutschland aus investiert”, teilt das Unternehmen mit. Das Berliner Startup, das von Paul Becker und Jonas Tebbe, die zuvor den Vermögensverwalter Liqid aufgebaut haben, positioniert sich ähnlich wie das Vorbild Pipe als “digitale Marktplatzlösung zur Finanzierung von Unternehmen mit regelmäßigen, wiederkehrenden Einnahmeströmen (Recurring Revenues)”. Zuletzt sammelte das Unternehmen 100 Millionen Euro Eigen- und Fremdkapital ein. Mit dem Einstieg von Mubadala Capital steigt der Eigenkapitalanteil in dieser Investmentrunde auf 13,3 Millionen Euro. Mehr über re:cap

Lexital
+++  Der Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) und Business Angel Michael Atug investieren in Lexital. Das LegalTech aus Leipzig, das von Michael Opre und Tino Kroupa gegründet wurde, entwickelt eine Software, die es Online-Händlern erlaubt, “rechtzeitig zu erkennen und sicher zu bannen”. Zum Konzept heißt es weiter: “Auch bei der Fehlerbehebung lässt dich Lexi nicht allein: Neben juristisch fundierten Handlungsempfehlungen gibt sie dir gratis Rechtstexte mit an die Hand”.

MERGERS & ACQUISITIONS

Holmi
+++ Die Wien Taxivermittlung 31300 übernimmt die Mehrheit an Holmi, eine Alternative zu Uber – siehe Trending Topics. “Die beiden Gründer Gunz und Matthias Kalb bleiben mit den restlichen Anteilen an Bord und in der Geschäftsführung”, heißt es im Artikel.

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#DealMonitor – Kraft Heinz kauft Just Spices – Flink sammelt 750 Millionen ein – Greenforce bekommt 15 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 10. Dezember werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

MERGERS & ACQUISITIONS

Just Spices
+++ Der Lebensmittelgigant Kraft Heinz übernimmt die Mehrheit an Just Spices. Kraft Heinz übernimmt alle Anteile der bisherigen Investoren und hält nun 85 %  der Anteile an Just Spices. “Die drei Gründer Florian Falk, Ole Strohschnieder und Béla Seebach, die Just Spices auch weiterhin als eigenständiges Unternehmen führen werden, behalten die übrigen 15 %”, teilt das Unternehmen aus Düsseldorf mit. Die D2C-Jungfirma, die Gewürze verkauft, wurde 2014 gegründet. Five Seasons Ventures aus Paris, Coefficient Capital aus New York und Bitburger Ventures investieren zuletzt 13 Millionen Euro in das Startup. Zudem waren Döhler Ventures und Howzat Partners am Unternehmen beteiligt. Döhler Ventures hielt zuletzt 19,1 % an der Jungfirma. Coefficient Capital hielt 14 % und Five Seasons Ventures 12,5 %. Die Gründer hielten vor dem Exit noch 37,1 % an ihrem Unternehmen. “Just Spices is an innovative start-up, trailblazing the high-growth taste elevation category with annual sales of approximately €60 million”, teilt Kraft Heinz zum Deal mit. Im Jahr 2019 erwirtschaftete Just Spices einen Umsatz in Höhe von 17,3 Millionen Euro. Der Jahresfehlbetrag lag bei 2,5 Millionen Euro. 150 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für das Unternehmen. Mehr über Just Spices

tech11 / Adcubum
+++ Das Private-Equity-Unternehmen TA Associates investiert in tech11 und Adcubum. “Durch das Investment von TA Associates ergeben sich vielfältige Synergien, die eine schnellere Expansion in neue Länder und Versicherungssegmente ermöglichen. Das Ziel ist der Aufbau eines europäischen Insurance Powerhouse”, teilt der Geldgeber mit. Das, Unternehmen tech11, das 2018 von Pierre Dubosq und Matthias Reining gegründet wurde, entwickelt eine digitale Plattform für die Policen- und Schadenverwaltung. Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), der nun aussteigt, investierte zuletzt eine siebenstellige Summe in das Würzburger InsurTech. Adcubum positioniert sich als “Standardsoftware-Hersteller für die internationale Versicherungswirtschaft. Kernprodukt ist ein “flexibles, modular aufgebautes und Cloud-fähiges System für Kranken- und Schaden-/Unfallversicherer”.

INVESTMENTS

Flink
+++ Jetzt endlich final offiziell: Der US-Lieferdienst DoorDash, Mubadala Capital und weitere neue und alte Investoren (darunter der Einzelhändler Rewe) investieren – wie bereits mehrfach durchgesickert ist – 750 Millionen US-Dollar in Flink (und damit noch mehr als zuletzt berichtet). Die Pre-Money-Bewertung liegt nun bei 2,1 Milliarden Dollar. Das Berliner Startup Flink, das Lebensmittel in bis zu 10 Minuten liefert, wurde im Dezember 2020 von Oliver Merkel, Julian Dames und Christoph Cordes gegründet. Wie bereits berichtet, hält nun knapp 15 % an Flink, Rewe ist mit 5 % an Bord. Flink sieht sich derzeit als “Marktführer im neuen Quick-Commerce in Deutschland und den Niederlanden”. Derzeit ist das junge Unternehmen nach eigenen Angaben in vier Ländern in über 60 Städten mit rund 140 Standorten unterwegs. Wettbewerber Gorillas wurde zuletzt mit rund 3 Milliarden Dollar bewertet. Delivery Hero investierte kürzlich gemeinsam mit den Altinvestoren rund 1 Milliarde Dollar in den Quick Commerce-Dienst Gorillas. Mehr über Flink

Greenforce
+++ Institutionelle Investoren, deren Namen das Startup nicht nennt, sowie Moderator Joko Winterscheidt und Feinkost-Macher Michael Käfer investieren 15 Millionen Euro in Greenforce. Das Münchner Food-Unternehmen, das 2020 von Thomas Isermann gegründet wurde, setzt auf Fleisch- und Milch-Alternativen. “Die generierten Mittel werden maßgeblich zur Beschleunigung des Wachstums, zur internationalen Expansion und zum kontinuierlichen Ausbau des Forschungs- und Entwicklungszentrums in München verwendet”, teilt das Unternehmen mit.

enspired
+++ Emerald Technology Ventures, 360 Capital, EnBW New Ventures, Helen Ventures und i5invest investieren 7,5 Millionen Euro in enspired. Das Unternehmen aus Wien, das von Jürgen Mayerhofer, Wolfgang Eichberger und Mario Schmoltzi gegründet wurde, kümmert sich um die Flexibilisierung der Stromnetze. “Wir treiben die Energiewende voran, indem wir die flexiblen Anlagen unserer Kunden am kurzfristigen Strommarkt kommerziell optimieren und deren maximalen Wert durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz und modernster Technologie realisieren”, teilt das Startup mit.

Wirelane
+++ Momeni Digital Ventures investiert eine siebenstellige Summe in Wirelane. Das Münchner Unternehmen, das 2016 von Constantin Schwaab gegründet wurde, bietet kostenlose Ladesäulen an. Abacon Capital, gehört zum Büll Family Office, und Co. investierten gerade erst 18 Millionen Euro in Wirelane. Das Münchner Unternehmen, das 2016 von Constantin Schwaab gegründet wurde, bietet kostenlose Ladesäulen an. Vito Ventures, Coparion, High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Ritter Starkstromtechnik investierten zuvor zudem bereits 4 Millionen Euro in das Startup. 2019 übernahm Wirelane das gescheiterte E-Mobilität-Startup Eluminocity.

Hakuna
+++ Jetzt offiziell: Der Berliner Geldgeber Visionaries Club und Discovery Ventures investieren – wie bereits Ende November im Insider-Podcast berichtet – in Hakuna. In der Investmentrunde, in der auch SumUp-Gründer Marc Christ und Klarna-Gründer Victor Jacobsson in Hakuna investieren, fließen 1,5 Millionen Euro in das junge Unternehmen – siehe Linkedin und Gründerszene. Das Startup, das von den beiden abracar-Gründern Sebastian Jost und Orhan Köroglu sowie Rupert Mayer gegründet wurde, kümmert sich um die Vermittlung von Versicherungen. “Wir bieten Händler jeder Größe und Branche die Möglichkeit, ihren Kunden den perfekten Produktschutz direkt in seinem E-Commerce-Shop anzubieten”, teilt das Unternehmen mit.

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#DealMonitor – Unicorn Tier sammelt 200 Millionen ein (Bewertung: 2 Milliarden) – Billie bekommt 100 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 25. Oktober werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Tier
+++ SoftBank, Mubadala Capital, M&G Investments und Mountain Partners sowie RTP Global, Novator, White Star Capital, Northzone und Speedinvest investieren 200 Millionen US-Dollar (Eigenkapital- und Fremdkapital) in Tier. “Bei einer Bewertung von 2 Milliarden US-Dollar hat Tier bisher insgesamt 660 Millionen US-Dollar an Eigen- und Fremdkapitalfinanzierungen erhalten”, teilt das Unternehmen mit. Mit der jetzigen Investmentrunde ist Tier somit nun auch offiziell ein Unicorn, bisher hatte das Unternehmen seine bereits zuvor erreichte Milliardenbewertung niemals bestätigt. Tier, 2018 von Lawrence Leuschner, Matthias Laug und Julian Blessin gegründet, setzt auf  E-Scooter, E-Bikes und E-Mopeds zur Miete. Derzeit ist das Mobility-Unternehmen in 150 Städten in 16 Ländern unterwegs. “Tier plant, die Mittel für Akquisitionen und strategische Investitionen zu verwenden und gleichzeitig seine internationale Präsenz in strategischen Wachstumsmärkten auszubauen”, heißt es in der Presseaussendung. Mehr über Tier

Billie
+++ Dawn Capital, der chinesische Internetkonzern Tencent, der schwedische Fintech-­Gigant Klarna und Altinvestoren wie Rocket Internet investieren 100 Millionen US-Dollar in Billie – siehe Der Spiegel. Die Bewertung liegt bei rund 640 Millionen Dollar. Bei der letzten Investmentrunden waren es noch rund 230 Millionen. Billie, 2016 von den Zencap-Gründern Christian Grobe und Matthias Knecht gegründet, positioniert sich als Factoring-Startup. “Ob groß oder klein, klassisches Business oder E-Commerce – wir ermöglichen schnelle Liquidität, automatisierte Prozesse und fairen Zugang zu den besten Zahlungslösungen”, teilt das Unternehmen in eigener Sache mit. Hedosophia, Creandum, Rocket Internet, Speedinvest, Avala Capital und Picus Capital statteten das FinTech in den vergangenen Jahren bereits mit rund 43 Millionen Euro aus. “Als Teil der Finanzierungsrunde hat sich Billie eine neue Kreditlinie gesichert, rund 171 Millionen Euro (200 Millionen Dollar laut Billie) stellen die Magerkurth-Volksbank, Raisin und Varengold bereit”, berichtet zudem FinanceFWDMehr über Billie

Build.One
+++ Freigeist Capital, also Frank Thelen und Co., Pitch-Gründer Christian Reber, Xentral-Gründer Benedikt Sauter und Koen Bok, Gründer von Framer, investieren “mehrere Millionen Euro” in Build.One (früher als Akioma bekannt). Mit dem Unternehmen aus Freiberg am Neckar, das 2014 von Mike Liewehr gegründet wurde, “können Unternehmen auch sehr komplexe Business Applikationen wie eigenständige ERP- und CRM-Systeme und viele weitere Anwendungen in deutlich kürzerer Zeit und zu erheblich geringeren Kosten erstellen als mit klassischer Software-Entwicklung”. Über das Interesse von Freigeist Capital an Build.One haben wir bereits Anfang September im Insider-Podcast berichtet.

MERGERS & ACQUISITIONS

Designenlassen.de
+++ Freelancermap, eine Projektplattformen für Freiberufler und Unternehmen, übernimmt Designenlassen.de, einen Online-Marktplatz für Designprojekte “Mit dem strategischen Kauf von Designenlassen.de erweitert Freelancermap sein Portfolio im Bereich Kreativität und Design”, teilen die beiden Unternehmen aus Nürnberg mit. designenlassen.de ging bereits 2008 an den Start. Freelancermap gehört zur mittelständischen Unternehmensfamilie Müller Medien.

ProSaldo.net
+++ Die norwegische Softwarefirma Visma übernimmt die Wiener Buchhaltungssoftware-Firma ProSaldo.net. “Die Übernahme durch die Visma-Gruppe nur drei Jahre nach Gründung des Unternehmens ist ein deutliches Zeichen für den Erfolg und Pioniergeist von ProSaldo.net. Die Services sollen nun gemeinsam mit Know-how aus dem internationalen Visma-Netzwerk weiterentwickelt und die Vorreiterrolle ausgebaut werden”, teilen die Unternehmen mit.

STOCK MARKET

Sono Motors
+++ Der Münchner Solarauto-Entwickler Sono Motors plant einen Börsengang in den USA. “Das 2016 in einer Garage in München gegründete Unternehmen könnte dabei mit deutlich mehr als einer Milliarde Dollar bewertet werden, hatten mehrere mit den Plänen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters im März gesagt”, schreibt das Handelsblatt. Sono Motors wurde 2016 gegründet.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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SoftBank bets big on a ‘digital Ellis Island’

Welcome Tech, which has built a digital platform aimed at immigrants and their families, has raised $35 million in a Series B funding round co-led by TTV Capital, Owl Ventures and SoftBank Group Corp.’s SB Opportunity Fund.

Crosscut Ventures, Mubadala Capital, Next Play Capital and Owl Capital also participated in the financing, which brings the Los Angeles-based company’s total raised to $50 million since its 2010 inception. Welcome Tech, which has an office in San Antonio, Texas, raised an $8 million Series A in March of 2020.

Built by immigrants for immigrants, Welcome Tech aims to do just what its name indicates — help immigrants feel more welcome, have an easier transition and achieve greater success when moving to the United States.

The company’s approach was different in that rather than launch a banking product and then set out to earn the trust of the community it aims to serve, it first worked hard to earn that trust and understand the community’s needs. 

So in its first years of existence, Welcome Tech has focused on building out a platform that provides educational resources, information and services that “they need to thrive in a  new country.” Its efforts are initially primarily focused on the Hispanic community in the U.S.

The goal of its platform, dubbed SABEResPODER (meaning Knowledge is Power in Spanish), is to serve as “a widely recognized and trusted resource” to members of the Hispanic community in the U.S., the company says.

Armed with knowledge and data that it has gathered over the years, Welcome Tech six months ago launched a banking service, including a debit card and bilingual mobile app. And in January, it launched a monthly subscription offering that gives users access to discounted resources such as medical and dental professionals.

Gardiner Garrard, co-founder and partner, TTV Capital, points out that the Hispanic market represents the largest minority cohort in the U.S., with a population of 62.8 million. 

“That said, less than half of Hispanic households are ‘fully banked’, meaning they cannot open an account, which then negatively impacts their ability to secure other products or services,” Garrard said. “To not serve this community is a major failure. Welcome Tech is addressing this issue head on.”

Today, Welcome’s platform is approaching 3 million active users, according to co-founder and CEO Amir Hemmat. Its ultimate goal, he said, is to serve as “digital Ellis Island.” 

“The way we leave immigrants’ success to chance is pretty crazy,” he told TechCrunch. “If you think of countries the way you think of companies and the way they want to attract and retain…here, we almost do the opposite.”

Image Credits: Welcome Tech

In particular, Hemmat and co-founder Raul Lomeli-Azoubel recognized that access to financial services was crucial to immigrants’ success.

“Although we ultimately see ourselves building towards a better future for immigration and a broader platform, the foundation and beachhead for that is definitely in financial services,” Hemmat said.  

Welcome offers a free banking account that is fully bilingual for English and Spanish speaking communities with “key features that are very tailor made for this community.”

A number of new digital banks targeting Latino and immigrant communities in general have emerged in recent years, including TomoCredit and Greenwood. Welcome aims to differentiate itself from competitors in being a more broad-based platform. Its subscription offering — at $10 a month — does things like offer discounts to healthcare professionals and free televisits, for example.

“When we dug in, we realized that immigrants are not being provided data-driven recommendations,” Hemmat said. “It’s very much a word of mouth and trial of error, and in some cases highly predatory, experience. We’re working to aggregate a historically fragmented audience and that gives us massive leverage to source better offerings, pricing and experiences for consumers across multiple categories.”

The company plans to use its new capital to build more partnerships so that it can do the above, as well as spread awareness about its services.

Gosia Karas, vice president and head of growth-stage investments at SoftBank’s Opportunity Fund, told TechCrunch that the fact that the immigrant population in the U.S. is “growing really fast and underserved creates an opportunity for someone to come in and serve them well with a financial services offering.”

In particular, SoftBank was attracted to Welcome Tech’s approach to truly understand, and gather data around, its target market.

“Before even jumping head first into building a fintech company, they did a lot of work prior,” Karas said. “They spent years building an understanding of this audience of the immigrant population, including building trust within that demographic. And at the same time, they have been building targeted content. This serves as a really great backbone to build a company that is very well-suited to serve that audience and to roll out things like the debit card and other financial services offerings.”

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The Station: Bird and Lime layoffs, pivots in a COVID-19 era and a $2.2 trillion deal

Hello folks, welcome back (or hi for the first time) to The Station, a weekly newsletter dedicated to the all the ways people and packages move around this world. I’m your host, Kirsten Korosec, senior transportation reporter at TechCrunch.

I also have started to publish a shorter version of the newsletter on TechCrunch . That’s what you’re reading now. For the whole enchilada — which comes out every Saturday — you can subscribe to the newsletter by heading over here, and clicking “The Station.” It’s free!

Before I get into the thick of things, how is everyone doing? This isn’t a rhetorical question; I’m being earnest. I want to hear from you (note my email below). Maybe you’re a startup founder, a safety driver at an autonomous vehicle developer, a venture capitalist, engineer or gig economy worker. I’m interested in how you are doing, what you’re doing to cope and how you’re getting around in your respective cities.

Please reach out and email me at kirsten.korosec@techcrunch.com to share thoughts, opinions or tips or send a direct message to @kirstenkorosec.

Micromobbin’

the station scooter1a

It was a rough week for micromobility amid the COVID-19 pandemic. Bird laid off about 30% of its employees due to the uncertainty caused by the coronavirus.

In a memo obtained by TechCrunch, Bird CEO Travis VanderZanden said:

The unprecedented COVID-19 crisis has forced our leadership team and the board of directors to make many extremely difficult and painful decisions relating to some of your teammates. As you know, we’ve had to pause many markets around the world and drastically cut spending. Due to the financial and operational impact of the ongoing COVID-19 crisis, we are saying goodbye to about 30% of our team.

The fallout from COVID-19 isn’t limited to Bird. Lime is also reportedly considering laying off up to 70 people in the San Francisco Bay Area.

Meanwhile, Wheels deployed e-bikes with self-cleaning handlebars and brake levers to help reduce the risk of spreading the virus. NanoSeptic’s technology, which is powered by light, uses mineral nano-crystals to create an oxidation reaction that is stronger than bleach, according to the company’s website. NanoSeptic then implements that technology into skins and mats to turn anything from a mousepad to door handles to handlebars into self-cleaning surfaces.

The upshot to all of this: COVID-19 is turning shared mobility on its head. That means lay offs will continue. It also means companies like Wheels will try to innovate or pivot in hopes of staying alive.

While some companies pulled scooters off city streets, others changed how they marketed services. Some turned efforts to gig economy workers delivering food. Others, like shared electric moped service Revel, are focusing on healthcare workers.

Revel is now letting healthcare workers in New York rent its mopeds for free. To qualify, they just need to upload their employee ID. For now, the free rides for healthcare workers is limited to Brooklyn, Queens and a new service area from upper Manhattan down to 65th street. Revel expanded the area to include hospitals in one of the epicenters of the disease.

Revel is still renting its mopeds to the rest of us out there, although they encourage people to only use them for essential trips. As you might guess, ridership is down significantly. The company says it has stepped up efforts of disinfecting and cleaning the mopeds and helmets. Revel also operates in Austin, New York City, Oakland, and Washington. It has suspended service in Miami per local regulations.

Megan Rose Dickey (with a cameo from Kirsten Korosec)

Deal of the week

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Typically, I would highlight a large funding round for a startup in the “deal of the week” section. This week, I have broadened my definition.

On Friday, the House of Representatives passed a historic stimulus package known as the Coronavirus Aid, Relief, and Economic Security or “CARES” act. President Donald Trump signed it hours later. The CARES act contains an unprecedented $2.2 trillion in total financial relief for businesses, public institutions and individuals hit hard by the COVID-19 pandemic.

TechCrunch has just started what will be a multi-day dive into the 880-page document. And in the coming weeks, I will highlight anything related or relevant to the transportation industry or startups here.

I’ll focus today on three items: airlines, public transit and small business loans.

U.S. airlines are receiving $58 billion. It breaks down to about $25 billion in loans for commercial carriers, $25 billion in payroll grants to cover the 750,000 employees who work in the industry.  Cargo carriers will receive $4 billion in loans and $4 billion in grants. These loans come with some strings attached. Airlines will have to agree not to lay off workers through the end of September. The package forbids stock buybacks and issuing dividends to shareholders for a year after paying off one of the loans.

Public transit has been allocated $24.9 billion. The CARES Act provides almost three times the FY 2020 appropriations for this category, according to the American Public Transportation Association. The funds are distributed through a formula that puts $13.79 billion to urban, $2 billion to rural, $7.51 billion towards state of good repair and $1.71 billion for high-density state transit. APTA notes that these funds are for operating expenses to prevent, prepare for, and respond to COVID-19 beginning on January 20, 2020.

Amtrak received an additional $1 billion in grants, that directs $492 million of those funds towards the northeast corridor. The remaining goes to the national network.

Small business loans are a critical piece of the bill, and an area where many startups may be focused. There is a lot to unpack here, but in basic terms the act provides $350 billion in loans that will be administered by the Small Business Administration to businesses with 500 or fewer employees. These loans are meant to cover an eligible borrower’s payroll, rent, utilities expenses and mortgage interest for up to eight weeks. If the borrower maintains its workforce, some of the loan may be forgiven.

Venture-backed startups seeking relief may run into problems qualifying. It all comes down to how employees are counted. Normally, SBA looks at a company’s affiliates to determine if they qualify. So, a startup owned by a private equity firm is considered affiliated with the other companies in that firm’s portfolio, which could push employment numbers far beyond 500. That rule also seems to apply to venture-backed startups, in which more than 50% of voting stock is held by the VC.

The guidance on this is still spotty. But Fenwick & West, a Silicon Valley law firm, said in recent explainer that the rule has the “potential to be problematic for startups because the SBA affiliation rules are highly complex and could cause lenders to group together several otherwise unaffiliated portfolio companies of a single venture capital firm in determining whether a borrower has no more than 500 employees.”

One final note: The SBA has waived these affiliation rules for borrowers in the food services and food supply chain industry. It’s unclear what that might mean for those food automation startups or companies building autonomous vehicles for food delivery.

More deal$

COVID-19 has taken over, but deals are still happening. Here’s a rundown of some of partnerships, acquisitions and fundraising round that got our attention.

  • Lilium, the Munich-based startup that is designing and building vertical take-off and landing (VTOL) aircraft and aspires to run in its own taxi fleet, has raised $240 million in a funding round led by Tencent. This is being couched as an inside round with only existing investors, a list that included participation from previous backers such as Atomico, Freigeist and LGT. The valuation is not being disclosed. But sources tell us that it’s between $750 million and $1 billion.
  • Wunder Mobility acquired Australia-based car rental technology provider KEAZ. (Financial terms weren’t disclosed, but as part of the deal KEAZ founder and CTO Tim Bos is joining Wunder Mobility) KEAZ developed a mobile app and back-end management tool that lets rental agencies, car dealerships, and corporations provide shared access to vehicles.
  • Cazoo, a startup that buys used cars and then sells them online and delivers to them your door, raised $116 million funding. The round was led by DMG Ventures with General Catalyst, CNP (Groupe Frère), Mubadala Capital, Octopus Ventures, Eight Roads Ventures and Stride.VC also participating.
  • Helm.ai came out of stealth with an announcement that it has raised $13 million in a seed round that includes investment from A.Capital Ventures, Amplo, Binnacle Partners, Sound Ventures, Fontinalis Partners and SV Angel. Helm.ai says it developed software for autonomous vehicles that can skip traditional steps of simulation, on-road testing and annotated data set — all tools that are used to train and improve the so-called “brain” of the self-driving vehicle.
  • RoadSync, a digital payment platform for the transportation industry, raised a $5.7 million in a Series A led by Base10 Partners with participation from repeat investor Hyde Park Venture Partners and Companyon Ventures. The company developed cloud-based software that lets businesses invoice and accept payments from truck drivers, carriers and brokers. Their platform is in use at over 400 locations nationwide with over 50,000 unique transactions monthly, according to RoadSync.
  • Self-driving truck startup TuSimple is partnering with automotive supplier ZF to develop and produce autonomous vehicle technology, such as sensors, on a commercial scale. The partnership, slated to begin in April, will cover China, Europe and North America.

A final word

Remember, the weekly newsletter features even more mobility news and insights. I’ll leave ya’ll with this one chart from Inrix. The company has launched a U.S. traffic synopsis that it plans to publish every Monday. The chart shows traffic from the week of March 14 to March 20. The upshot: COVID-19 reduced traffic by 30% nationwide.

inrix traffic drop from covid

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