#Interview – “Die meisten Dinge lernt man nicht im Studium”


Wie starten ganz normale Gründerinnen und Gründer so in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag? Wie schalten junge Unternehmerinnen und Unternehmer nach der Arbeit mal so richtig ab und was hätten die aufstrebenden Firmenlenker gerne gewusst bevor sie ihr Startup gegründet haben? Wir haben genau diese Sachen abgefragt. Heute antwortet Alexander Knoll, Gründer von Condens, einem SaaS-Tool für UX-Researcher.

Wie startest Du in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag?
Ich stehe morgens früh auf, um Sport zu machen – zum Beispiel Laufen, Schwimmen oder Yoga. Das hilft mir, mich tagsüber besser zu konzentrieren. Abends kann immer etwas dazwischen kommen, deswegen ist der Morgen für mich ideal.

Wie schaltest du nach der Arbeit ab?
Mit meiner Frau Essen gehen oder Freunde treffen. Ansonsten auch einfach nur Musik hören oder Lesen. Zudem versuche ich Abends keine Zeit mehr am Bildschirm, also Handy oder TV, zu verbringen. Das klappt mal besser mal schlechter.

Was über das Gründer:innen-Dasein hättest du gerne vor der Gründung gewusst?
Wie hands-on die tägliche Arbeit ist. Die meisten Dinge lernt man nicht im Studium, zum Beispiel wie man einen guten Content-Artikel schreibt, eine Keyword-Analyse durchführt oder ein Video für die Webseite schneidet. Vermutlich wäre es hilfreich gewesen neben dem Studium mehr praktische Dinge zu lernen.

Was waren die größten Hürden, die Du auf dem Weg zur Gründung überwinden musstet?
Die erste Hürde war, mich selbst zu überzeugen den Schritt zu gehen und mir klarzumachen, dass das Risiko vergleichsweise gering ist. Ich hatte bereits ein paar Jahre gearbeitet und etwas Geld angespart. Als mir klar wurde, dass das größte Risiko der Einkommensrückgang in den ersten Jahren ist, war es viel einfacher mich für die Gründung zu entscheiden.

Was waren die größten Fehler, die Du bisher gemacht hast – und was hast Du aus diesen gelernt?
Beim Identifizieren von Gründungsideen würde ich heute viel früher und häufiger mit Menschen aus der entsprechenden Industrie sprechen. Wir hatten uns zunächst auf klassische Marktrecherche mit Industriereports und Wachstumszahlen fokussiert. Das kann evtl. helfen Märkte einzugrenzen, aber um auf konkrete Geschäftsideen zu kommen, hat es uns viel mehr geholfen, mit den Menschen zu sprechen, die dort täglich arbeiten. Denn so konnten wir direkt an ihren konkreten Problemen und Herausforderungen ansetzen.

Wie findet man die passenden Mitarbeiter für sein Startup?
Bei uns haben die persönlichen Netzwerke über Universität, ehemalige Kolleg:innen und Freund:innen gut funktioniert. Konkret war es dann LinkedIn.

Welchen Tipp hast Du für andere Gründer:innen?
Grundsätzlich bin ich mit Tipps vorsichtig, weil immer die spezielle Situation berücksichtigt werden muss.
Etwas, das aus meiner Sicht jedoch für alle Startups gilt, ist sich zu überlegen, welche Fähigkeiten für den Erfolg des Unternehmens elementar sind. Ich sehe immer wieder Gründerteams mit fehlenden Sales- oder UX-Kenntnissen, die sich dann fragen, wieso es nicht voran geht.

Ohne welches externe Tool würde dein Startup quasi nicht mehr existieren?
Calendly für die Terminbuchung spart uns eine Menge Zeit.

Wie sorgt ihr bei eurem Team für gute Stimmung?
Abschlüsse mit Kunden sind natürlich immer ein Stimmungs-Boost. Ansonsten freuen wir uns nach einer langen Zeit im Homeoffice jetzt darauf, wieder gemeinsam im Büro zu arbeiten und ein lange ersehntes Team-Event zu veranstalten.

Was war Dein bisher wildestes Startup-Erlebnis?
Wir sind mal mit dem gesamten dreiköpfigen Gründerteam für ein einstündiges Onboarding-Meeting zu einem Kunden nach Barcelona gereist. Das war natürlich völlig unwirtschaftlich bei 200€ monatlichem Umsatz von diesem Kunden, aber es war uns wichtig, eng mit ihnen zusammenzuarbeiten. Sowohl auf dem Hinweg als auch auf dem Rückweg hätten wir um ein Haar den Flug verpasst und mussten im Vollsprint durch den gesamten Flughafen bis zum Gate eilen, wobei wir unseren CTO fast zurückgelassen hätten.

Tipp: Wie sieht ein Startup-Arbeitsalltag? Noch mehr Interviews gibt es in unserem Themenschwerpunkt Gründeralltag.

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#Brandneu – 5 neue Startups: finance, baby, LocateRisk, cornetum, Variand, cubemos


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

finance, baby
Das FinTech finance, baby aus Stuttgart positioniert sich als “Learningplattform für Frauen und Finanzen”. Die Gründerinnen Denise Haverkamp und Teresa Wirth schreiben dazu: “Wir ermutigen Frauen dazu, ihre finanzielle Zukunft selbst in die Hand zu nehmen”.

LocateRisk
LocateRisk aus Darmstadt untersucht die Netzwerk- und Anwendungssicherheit von Unternehmen. Dabei geht es darum, Infektionen, offene Ports, Konfigurationsfehler sowie Datenpannen aufzuspüren. “Wir bieten innerhalb von 48 Stunden eine für jeden verständlich aufbereitete IT-Risikosanalyse”, teilt das Startup mit.

cornetum
Das Münchner Jungunternehmen cornetum möchte eine digitale Private Banking Lösung schaffen, die einen besonderen Fokus auf Millennials haben soll. So sollen Nutzer*innen mit der App einfach in Assets wie Oldtimer, Kryptowährung und Kunstwerke investieren können.

Variand
Hinter Variand verbirgt sich ein variables Möbelsystem. “Unser Möbelsystem lässt sich spielerisch und einfach mit den Wünschen und Anforderungen seiner Nutzer:innen verändern und kann so flexibel an jede Lebenssituation, jeden Raum und jeden Geschmack angepasst werden”, teilt das Unternehmen zum Konzept mit.

cubemos
Mit cubemos werden Audits und Zertifizierungen digital. “Unsere Software bietet dabei einen zentralen Ort, an dem auditrelevante Daten automatisiert aggregiert und zugänglich gemacht werden”, teilt das Startup in eigener Sache mit. cubemos wurde von Andreas Franz, Patrick Bilic und Christopher Scheubel gegründet.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – Sinch zahlt 48 Millionen für MessengerPeople – Babbel verschiebt IPO – Hanse Ventures investiert in clime


Im aktuellen #DealMonitor für den 22. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

clime
+++ Der Hamburger Investor Hanse Ventures, Invisible Hand Ventures und Sevenbee Ventures investieren eine ungenannte Summe in clime – siehe LinkedinDas junge Berliner ClimateTech, das 2021 von Lennart Pantlen, Jannis Possekel und Oktavio Port gegründet wurde, möchte Unternehmen helfen, den Co2-Abdruck seiner Mitarbeiter zu reduzieren. In der Selbstbeschreibung heißt es: “We help all employees reduce their CO2-footprint and offset the rest with individually selected climate projects”. Hanse Ventures investierte zudem kürzlich auch in So’Use, ein digitales Bestellsystem aus Leipzig. Das Startup wurde 2018 von Ben Kamran Wollscheid, Joachim Müller und Thomas Niermann gegründet. 

musicube
+++ Next Media Accelerator (NMA) und Wacken-Macher Holger Hübner investieren eine sechsstellige Summe in musicube. Das Hamburger Startup entwickelt mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz ein System, das das Finden von Musik einfacher machen soll. Zielgruppe sind dabei Streaming-Dienste, Labels und Musik-Profis. Sony Music Deutschland setzt bereits auf das junge Unternehmen, das von David Hoga gegründet wurde.

MERGERS & ACQUISITIONS

MessengerPeople
+++ Das schwedische Unternehmen Sinch, ein Anbieter von Cloud-Kommunikation für Mobile Customer Engagement, übernimmt MessengerPeople. Die Jungfirma aus München, die sich als Software-as-a-Service-Unternehmen für Conversational Messaging positioniert, wurde 2015 von Franz Buchenberger, Peter Pock, Kristof Nast-Kolb und Maximilian Tietz als WhatsBroadcast gegründet. Sinch lässt sich die Übernahme 48 Millionen Euro kosten – davon 33,6 Millionen Euro in bar und 14,4 Euro in Form von Sinch-Aktien. Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), Müller Medien, media + more venture, Wessel Management und “weitere namhafte Geldgeber” investierten 2019 rund 5 Millionen Euro in den damaligen Chatbotdienst. Mehr als 700 Kunden – darunter TUI Deutschland, Women’s Best und die Regierung des indischen Bundesstaates Telangana – nutzen MessengerPeople derzeit. Das Unternehmen beschäftigt über 40 Mitarbeiter:innen. “In the year ending December 2021, MessengerPeople is expected to generate revenues of EUR 5.1 million, Gross Profit of EUR 4.5 million, and Adjusted EBITDA of EUR 0.6 million. Underlying revenue growth compared to the previous year is expected to reach 35 percent”, teilt Sinch zur Übernahme mit.

Bugfoundation
+++ Das Familienunternehmens Kupfer, das unter anderem “Original Nürnberger Bratwürste” vertreibt, übernimmt Bugfoundation – siehe Linkedin. “Die Marke Bugfoundation gesellt sich damit in ein Portfolio aus veganen und fleischhaltigen Produkten und wird damit weiter in professionellen und hingebungsvollen Händen bleiben”, heißt es im Beitrag des Unternehmens. Das Osnabrücker Unternehmen Bugfoundation, das 2014 von Baris Özel und Max Krämer gegründet wurde, bietet einen Insektenburger, bestehend aus Buffalokäferlarven sowie vegetarischen Zutaten, an.

shopping24 
+++ Die YK Group, die bisher aus Yieldkit und digidip besteht, übernimmt shopping24. Der Hamburger Otto-Ableger kümmert sich seit 1997 um die Themen “Produktsuchmaschinen, Shopping-Portale und White-Label-Lösungen für Händler, Publisher und Advertiser”. “Die YK Group wird mit ihrer Buy-and-Build-Strategie von Waterland Private Equity finanziert, die sich im Februar als Mehrheitseigentümer an Yieldkit beteiligt hat”, teilt das Unternehmen mit.

STOCK MARKET

Babbel 
+++ Der Berliner Sprachlerndienst Babbel, der sich über den Verkauf von Abos finanziert, verschiebt überraschend seinen Börsengang. Man habe gemeinsam mit den Aktionären beschlossen, das Vorhaben aufgrund der derzeit ungünstigen Marktbedingungen zu verschieben, teilt das Unternehmen mit. Eigentlich wollte Babbel an der Börse zeitnah rund 180 Millionen Euro einsammeln. Die Zeichnungsfrist sollte bis zum 22. September laufen. Babbel wollte an der Börse eine Bewertung von bis zu 1,26 Milliarden Euro erzielen. Der Umsatz des Unternehmens stieg 2019 um 16 % von 106,4 Millionen Euro auf 123,9 Millionen. Der Konzernjahresfehlbetrag lag 2019 bei rund 3 Millionen. Im Vorjahr waren es noch 12,4 Millionen. 2020 erwirtschaftete Babbel einen Umsatz in Höhe von 147 Millionen Euro. Mehr über Babbel

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#Interview – “Von den Anfängen ist eigentlich nur der Name geblieben”


Das Münchner Startup Voltaro unterstützen Immobilienunternehmen dabei, “Gewerbegebäude nachhaltiger zu betreiben”. Gelingen soll dies durch Photovoltaikanlagen auf den Dächern der jeweiligen Immobilien. “Wir realisieren Photovoltaikanlagen auf Dachflächen gewerblicher Immobilien. Unsere Modelle erfüllen die hohen Anforderungen des Gewerbebereichs und können für den Eigentümer und Mieter völlig ohne Aufwand umgesetzt werden”, teilt die Jungfirma in eigener Sache mit.

Die Marke Voltaro dürften dem ein oder anderen dabei bekannt vorkommen. Schon vor einigen Jahren schob Picus Capital, also Alexander Samwer, Voltaro als Thermondo-Konzeopt für die Photovoltaik-Branche auf die Startbahn. Onliner konnten über die Plattform damals – ähnlich wie bei Enpal – Photovoltaikanlagen konfigurieren, planen und installieren lassen. “Voltaro revolutioniert die Energielandschaft in Deutschland. Mit unseren innovativen Lösungen bringen wir die wirtschaftliche Stromversorgung mit erneuerbaren Energien in den Massenmarkt”, hieß es damals Stellenanzeigen des Unternehmens. Der Neustart ist nun auf B2B-Kunden ausgerichtet und somit deutlich fokussierter als der erste Voltaro-Versuch.

“Bei unseren beruflichen Reisen haben wir oft die vielen leeren Gewerbedächer von oben gesehen. Dieses Potential wollten wir wirtschaftlich nutzbar machen und haben Voltaro dorthin entwickelt. Nachdem wir gezeigt haben, dass es einen riesigen Markt dafür gibt und wir die ersten Kunden überzeugen konnten, haben wir Voltaro neu gegründet, nur die Marke Voltaro ist geblieben”, teilen Jannik Bounin und Alessandro Mauri, die neuen Macher von Voltaro mit. Hinter Voltaro steckt ansonsten weiter Alexander Samwer – diesmal aber mit Pelion Green Future, seine grünen Investmentgesellschaft.

Im Interview mit deutsche-startups.de sprechen die beiden Voltaro-Macher Bounin und Mauri über Solarparks, Strombedarf und Gewerbedächer.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Voltaro erklären?
Bei Voltaro verwandeln wir Gebäude in grüne Solar-Kraftwerke, die Strom vom Dach direkt an die Verbraucher im Gebäude liefern. Damit unsere Kunden dafür keine Kraftwerksplaner, -betreiber und Energieversorger werden müssen, machen wir das alles für sie. So schützen wir die Umwelt und das Klima, damit unsere Kinder und Enkel eine gute Zukunft haben.

Voltaro gab es vor einigen Jahren schon einmal. Wie viel vom alten Konzept steckt noch hinter dem neuen Voltaro?
Von den Anfängen ist eigentlich nur der Name geblieben. Wir haben früher beide an erneuerbaren Energien im großen Kontext gearbeitet. Bei unseren beruflichen Reisen haben wir oft die vielen leeren Gewerbedächer von oben gesehen. Dieses Potential wollten wir wirtschaftlich nutzbar machen und haben Voltaro dorthin entwickelt. Nachdem wir gezeigt haben, dass es einen riesigen Markt dafür gibt und wir die ersten Kunden überzeugen konnten, haben wir Voltaro neu gegründet, nur die Marke Voltaro ist geblieben.

Wie ist die Idee für Voltaro 2.0 entstanden?
Wir haben in unseren vorherigen Jobs beide im Bereich Energie gearbeitet und beispielsweise große Solarparks projektiert und gemanagt. Dafür mussten wir häufig fliegen. Dabei sind uns eben die vielen leeren Dachflächen in deutschen Städten aufgefallen. Oft haben wir uns gedacht: “Es muss doch möglich sein, diese freien Flächen wirtschaftlich zu nutzen.” Hinzu kommt, dass derzeit circa 36 % der europäischen CO2-Emissionen auf den Gebäudesektor entfallen und dass deutsche Gewerbedächer mit Solar ungefähr ein Viertel des deutschen Strombedarfs decken könnten. Dieses ökologische und ökonomische Potenzial grüner Gebäude ist der Grund, warum wir uns entschieden haben, hier unternehmerisch tätig zu werden.

Wie genau funktioniert denn nun euer Geschäftsmodell?
Wir bieten Immobiliengesellschaften und Entwicklern eine Plattform, um Photovoltaik einfach und wirtschaftlich umzusetzen. Wir können in kürzester Zeit, mit ein paar einfachen Datenpunkten das Potential eines Gebäude-Portfolios ermitteln und gemeinsam mit geprüften Plattform-Partnern das beste Angebot für die Umsetzung liefern. Wenn die Anlagen stehen, übernehmen wir den Betrieb und die Stromlieferung im Gebäude, damit unsere Kunden kein großes spezialisiertes Energieteam aufbauen müssen und trotzdem die Vorteile grüner Gebäude genießen können.

Die Corona-Krise traf die Startup-Szene zuletzt teilweise hart. Wie habt ihr die Auswirkungen gespürt?
Zu Beginn gab es natürlich eine gewisse Unsicherheit und viele unserer Kunden waren erst einmal mit sich selbst beschäftigt. Nach einer kurzen Orientierungsphase hat die Krise dann aber das Thema Nachhaltigkeit weiter in den Fokus gerückt und wir haben viele gute – virtuelle – Gespräche geführt, die sich jetzt auch in den Vertriebszahlen widerspiegeln.

Wie hat sich Voltaro seit dem Neustart entwickelt?
Wir haben früh den Kontakt zu Immobiliengesellschaften und Unternehmen gesucht, um deren Bedürfnisse besser zu verstehen und das richtige Angebot zu entwickeln. Die ersten Kunden haben wir dann zum Glück schnell überzeugen können. Das war wichtig und hat uns nochmal einen Schub gegeben. Mit dieser Erfahrung sind wir dann breiter in den Markt gegangen und haben weiteres positives Feedback bekommen und verschiedene Modelle entwickelt, um den unterschiedlichen Kundenbedürfnissen gerecht zu werden. Unter anderem haben wir Partnerschaften für die Finanzierung von Anlagen aufgebaut und unser Partner-Ökosystem erweitert. Zu unseren positiven Outbound-Kampagnen kamen dann auch immer öfter Inbound Leads, da der Trend zu nachhaltigen Immobilien durch Investoren und die Politik weiter zunimmt. Heute arbeiten wir schon mit einer Vielzahl von Immobiliengesellschaften daran, Solar im Portfolio auszurollen und haben erste Projekte live.

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist Voltaro derzeit?
Wir haben ein starkes Team mit knapp 10 Personen. Von Ex-Arbeitgebern wie McKinsey, E.ON oder Tesla, bis zu Werkstudenten und Praktikanten von Top-Unis wie der TU München oder der WHU. Aktuell betreuen wir über 10 Gewerbeimmobilien auf unserer Full-Service Plattform und haben mit unserem Auswertungstool bereits über 1.000 Gebäude für mehr als 50 Kunden analysiert.

Wo steht Voltaro in einem Jahr?
In einem Jahr werden wir mit einigen der größten deutschen Immobiliengesellschaften Photovoltaikanlagen umgesetzt haben und grünen Strom in den Gebäuden liefern. Geplant ist in der Zwischenzeit auch eine Finanzierungsrunde, die es uns ermöglicht, noch mehr Kunden von unserem Angebot zu überzeugen und schneller zu wachsen, um Solar auf jedes geeignete Gewerbedach in Deutschland zu bringen.

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Foto (oben): Voltaro

#aktuell, #energie, #interview, #munchen, #pelion-green-future, #pivot, #voltaro

#DealMonitor – air up sammelt 40 Millionen ein – Kollabo bekommt 2,2 Millionen – BBG übernimmt Orange Brands 


Im aktuellen #DealMonitor für den 21. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Kollabo
+++ PropTech1 Ventures, Altinvestor Wingman Ventures und Business Angels wie Roland Brack, Christian Wenger und Stéphane Pictet investieren – wie wir vorab in Erfahrungen bringen konnten – 2,2 Millionen Euro in Kollabo. Das HR-Startup aus Zürich, das 2018 von Manuel Inauen, Cédric Baumgartner und Andri Studer gegründet wurde, digitalisiert die Stellensuche für Handwerker. “Mit dieser Finanzierungsrunde werden wir unsere Plattform weiter ausbauen und zum dominanten digitalen Ökosystem für qualifizierte Handwerker in der DACH Region werden. Das ist ein wichtiger Schritt für uns auf dem Weg zur globalen Plattform für Talente, die manuelle Arbeiten ausüben”, teilt die Jungfirma mit. #EXKLUSIV

Enpal 
+++ Unicredit, BlackRock und Pricoa Private Capital stellen Enpal ein Darlehen in Höhe von 345 Millionen Euro zur Refinanzierung von Solaranlagen und Energiespeichern zur Verfügung. “Das Besondere: Erstmals unterstützen Enpal jetzt internationale Schwergewichte. BlackRock investiert zudem zum ersten Mal in private Solaranlagen – bisher haben sie nur große Solarparks finanziert”, teilt die Jungfirma mit. Das 2017 von Mario Kohle (Käuferportal-Gründer), Viktor Wingert und Jochen Ziervogel gegründete Unternehmen, das Solaranlagen vermietet, erwirtschaftete 2020 einen Umsatz in Höhe von 56 Millionen Euro. In den vergangenen Jahren investierten insbesondere  HV Capital, Picus Capital, Spreadshirt-, Circ- und Delivery Hero-Gründer Lukasz Gadowski sowie der amerikanische Investmentfonds Princeville Climate Technology in das Unternehmen. Mehr über Enpal 

air up
+++ Der französische Gelgeber Five Seasons Ventures, der amerikanische Getränkekonzern PepsiCo, das Medienhaus Ippen und Oyster Bay Venture Capital aus Hamburg investieren 40 Millionen Euro in das junge Trinksystem air up. Das Startup aus München aromatisiert Wasser über Duft. Ralf Dümmel, Christoph Miller und Frank Thelen investierten bereits vor einigen Jahren in die Jungfirma, die 2019 von Fabian Schlang, Tim Jäger, Lena Jüngst, Simon Nüesch und Jannis Koppitz gegründet wurde. Pepsico und Co. investierten zuletzt 18 Millionen Euro in das Unternehmen. “This investment is the proof that purposeful, healthy and sustainable ideas can be economically attractive. With the help of our customers and the dedicated work of our team we did not only achieve amazing sales numbers but also saved up to 85 million single-use plastic bottles and more than 2465 tons of sugar”, teilt das Unternehmen mit.

orderbird 
+++ Der dänische Zahlungsdienstleister Nets investiert im Rahmen eines Secondaries weiter in orderbird – siehe FinanceFWD. “Neben mehreren Gründern, die nicht mehr an Bord sind, und diversen Angels soll angeblich auch der Star-Investor Carsten Maschmeyer seinen Einsatz leicht zurückgefahren haben”, schreiben die Kollegen.  Das Berliner Kassensystem, das 2011 von Jakob Schreyer, Bastian Schmidtke, Patrick Brienen und Artur Hasselbach gegründet wurde, wurde dem Bericht zufolge dabei mit rund 100 Millionen Euro bewertet. Nets soll nun rund 40 % orderbird halten. Nets ist via Concardis schon seit etlichen Jahren bei orderbird investiert. Mehr über orderbird

9am.health
+++ Speedinvest, Define Ventures, Iseed Ventures und Founders Fund (Peter Thiel) investieren 3,7 Millionen US-Dollar in 9am.health. Das amerikanische Startup, das von den Wiener mySugr-Gründern Anton Kittelberger und Frank Westerman gegründet wurde, positioniert sich als “virtuelle Klinik für Menschen mit Prädiabetes oder Typ-2-Diabetes”. In der Selbstbeschreibung heißt es: “We are a virtual diabetes clinic providing people living with prediabetes and type 2 diabetes with affordable medications and personalized, compassionate care. We think that every day of our lives with diabetes is not only a challenge but also the chance for a fresh start. Let’s begin tomorrow at 9am”.

Platomics
+++ Der amerikanische MedTech-Investor GreyBird Ventures investiert 14 Millionen Euro in Platomics. Das Startup aus Wien positioniert sich als ein “Software-Ökosystem, das alle internen Qualitätsprozesse zur Erstellung, Durchführung und Auswertung von genetischen Tests für das Labor, den beauftragenden Arzt, sowie die Reagenzien-Hersteller verbindet”. “Internationale Investoren” investierten zuvor bereits eine siebenstellige Summe in Platomics.

fidentity 
+++ Spicehaus Swiss Venture Fund und mehrere Business Angels investieren in fidentity. Das FinTech aus Bern, das 2016 gegründet wurde, möchte die “automatisierte Online-Identifikation (KYC) via Ausweisdokument und Liveness-Check” vereinfachen. “Für 2022 plant fidentity die Expansion nach Europa. In einem ersten Schritt stehen dabei die an die Schweiz angrenzenden Länder im Fokus”, teilt das Unternehmen mit.

Realtydesk
+++ Das Hamburger Immobilienunternehmen Becken und Grossmann & Berger, ein Immobiliendienstleister, investieren in 202up. Insgesamt flossen nun schon 1,1 Millionen Euro in die Jungfirma.  Das Berliner Startup, das 2020 von Nina Binné, Justus Ettemeyer und Ivo Strugar gegründet wurde, entwickelt digitale Lösungen für Projektentwickler und Makler. Darunter Realtydesk, ein digitaler Verkaufsraum für Immobilien. Becken investierte bereits zum Start in das Unternehmen.

MERGERS & ACQUISITIONS

Orange Brands 
+++ Die Berlin Brands Group (BBG), ein D2C-Pionier aus Berlin, übernimmt den jungen FBA-Aufkäufer Orange Brands, der 2020 vom Glossybox-Macher Charles von Abercron und Marvin Amberg gegründet wurde. “Bisher konzentrierte sich BBG auf Deals, bei denen sie erworbene Unternehmen komplett in die BBG-Infrastruktur integriert. Mit Orange Brands kommt nun ein eigenes M&A-Segment dazu, in dem auch größere DTC-Unternehmen mit bestehenden Teams akquiriert, gehalten und entwickelt werden”, teilt das Unternehmen mit. Das Orange Brands-Team ergänzt nun das BBG-Team im Boom-Segment. BBG wurde kürzlich mit mehr als 1 Milliarde US-Dollar bewertet und erreicht damit Unicorn-Status. Mehr über die  Berlin Brands Group

DIE HÖHLE DER LÖWEN

Botanyia
+++ Regal-Löwe Ralf Dümmel investiert in der dritten Folge der zehnten Staffel 100.000 Euro in Botanyia und sichert sich dabei 30 % der Firmenanteile. Hinter dem Unternehmen, das von Jeffrey Javelona und Valentin Muckle gegründet wurde, verbirgt sich eine Blumenabdeckung in Steinoptik. Ursprünglich wollten die Botanyia-Gründer 100.000 Euro für 20 % Firmenanteile einsammeln.

independesk
+++ Sales-Löwe Carsten Maschmeyer und Social Media-Löwe Georg Kofler investieren in der dritten Folge der zehnten Staffel 200.000 Euro in independesk und sichern sich dabei 15 % der Firmenanteile. Mit der Berliner App independesk können Onliner “jederzeit und überall einen professionellen Arbeitsplatz in Laufweite finden und diesen unkompliziert für wenige Stunden oder ganze Tage mieten”. Ursprünglich wollte der independesk-Macher 150.000 Euro für 15 % Firmenanteile einsammeln.

Glossy Dreams
+++ Regal-Löwe Ralf Dümmel investiert in der dritten Folge der zehnten Staffel 75.000 Euro in Glossy Dreams (in der Show noch als Glossy Seams unterwegs) und sichert sich dabei 30 % der Firmenanteile. Hinter Glossy Dreams verbirgt sich ein Imprägnierstift für Sneaker-Schuhnähte. Ursprünglich wollte Glossy Dreams-Gründerin Lina Bouhmidi 75.000 Euro für 12 % Firmenanteile einsammeln.

JoyBräu
+++ Pharma-Löwe Nils Glagau investiert in der dritten Folge der zehnten Staffel 300.000 Euro in JoyBräu und sichert sich dabei 25 % der Firmenanteile. JoyBräu wurde 2016 von Erik Dimter und Tristan Brümmer in Hamburg gegründet. Das junge Unternehmen vertreibt alkoholfreies Bier, dem unter anderem Protein beigesetzt wurde. Ursprünglich wollten die JoyBräu-Gründer 300.000 Euro für 10 % Firmenanteile einsammeln. Der Deal platzte nach der Show.

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#Brandneu – 5 neue Startups: Atlas Metrics, Pectus Finance, Mivavo, VoiceLine, VoteBase


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Atlas Metrics
Das Berliner Startup Atlas Metrics, das von Wladimir Nikoluk, der in der Vergangenheit schon ImmerLearn ins Leben gerufen hat, gegründet wurde, setzt auf eine Software zur “Erfassung, Verwaltung und Berichterstattung von Umwelt-, Sozial- und Governance-Daten (ESG)”.

Pectus Finance
Das Unternehmen Pectus Finance, das von Peer Senghaas gegründet wurde, positioniert sich als Finanztool für Unternehmen. In der Selbstbeschreibung heißt es: “Collaborative financial planning and controlling in real-time empowering finance teams to drive business performance and make better decisions”. 

Mivavo
“Autist:innen, Menschen mit AD(H)S oder Intelligenzminderung brauchen eine starke Strukturierung, um im Alltag zurechtzukommen”, erklärt Gründer Michael Führmann. Mivavo bietet eine digitale Lösung für analoge Tagespläne und Anleitungen und möchte damit Nutzer:innen zu mehr Selbständigkeit verhelfen.

VoiceLine
Das Münchner Unternehmen VoiceLine, das von Nicolas Höflinger und Sebastian Maurischat gegründet wurde, entwickelt ein Voice-Messaging-System für Unternehmen. “Experience the speed and convenience of voice across your daily workflow and create messages that people enjoy receiving”, teilt die Jungfirma mit.

VoteBase
VoteBase aus München entwickelt eine Wahl-App auf Blockchain-Technologie, die speziell für Wahlen mit extrem hohen Sicherheitsanforderungen, wie eine Bundestagswahl, gedacht ist. Das Unternehmen wurde von Payman Supervizer und Maximilian Pieters gegründet. 

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#DealMonitor – eGym sammelt 41 Millionen ein – Elevat3 Capital investiert in Naga – Cherry Ventures setzt auf Numi


Im aktuellen #DealMonitor für den 17. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

eGym
+++ Der englische Geldgeber Mayfair Equity Partners investiert 41 Millionen Euro in eGym. NGP Capital, Highland Europe, HPE Growth Capital und Bayern Kapital investierten erst im Februar dieses Jahres 28 Millionen Euro in das Unternehmen. “Aktuell befindet sich eGym wieder auf klarem Wachstumskurs, da viele Betreiber von Fitness- und Gesundheitsanlagen nach Beendigung des Lockdowns massiv in Digitalisierungsmaßnahmen investieren. Darüber hinaus profitiert EGYM vom wieder rapide anziehenden Neukundengeschäft – national wie international”, heißt es in der Presseaussendung. Die Corona-Krise traf das Unternehmen im vergangenen Jahr hart, rund 20 % der Mitarbeiter mussten eGym verlassen.  2019 erwirtschaftete der Fitnessanbieter nach eigenen Angaben einen Umsatz in Höhe von 82 Millionen Euro. Im Jahresabschluss für 2019 sind – ohne Auslandsableger etc. – 50,7 Millionen verzeichnet. Der Jahresfehlbetrag lag bei 10,1 Millionen. “Während der letzten 18 Monate war es eGym gelungen, trotz mehrmonatiger Zwangsschließung nahezu aller seiner internationalen Kunden, seinen Umsatz stabil zu halten”, teilt das Unternehmen in eigener Sache mit. Die Gesamtverluste lagen Ende 2019 bei rund 45,2 Millionen. Mehr als 150 Millionen an Risikokapital müssten bisher in das Unternehmen geflossen sein. Die Bewertung der Jungfirma lag schon bei der letzten Investmentrunde im deutlich dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Mehr über eGym

Naga
+++ Der junge Kapitalgeber Elevat3 Capital, bei dem Christian Angermayer (Apeiron) und Peter Thiel engagiert sind, investiert in das börsennotierte Hamburger Fintech Naga. “Apeiron mit Elevat3-Venture-Strategie wird Aktien von Fosun und weiteren bestehenden Aktionären erwerben, um circa 22 % an Naga zu halten”, teilt das Fintech mit. Das Investitionsvolumen liegt bei rund 22,7 Millionen Euro. Angermayer nennt Naga “einen der am stärksten wachsenden Neo-Broker weltweit”. Naga wurde im August 2015 von Yasin Sebastian Qureshi, Benjamin Bilski und Christoph Brück gegründet. 2017 machte das Unternehmen mit einem merkwürdigen ICO auf sich aufmerksam. Der Konzernumsatz von Naga lag 2020 bei rund 26,3 Millionen Euro, das Ebitda bei 6,6 Millionen Euro. Mehr über Naga

Numi
+++ Der umtriebige Berliner Frühphasen-Geldgeber Cherry Ventures investiert gemeinsam mit einem noch nicht bekannten US-Kapitalgeber wohl rund 10 Millionen Euro in Numi – siehe FinanceFWD. Das Berliner FinTech, das von beiden Dafiti-Gründer Philipp Povel und Malte Huffmann gegründet wurde, setzt auf ein “Buy now, pay later”-Modell für Unternehmenskunden. Das Konzept richtet sich dabei an Marktplatzbetreiber – deren Geschäftskunden können dann via Numi in Raten bezahlen.  Cherry Ventures setzte zuletzt etwa auf das FinTech Moss, das Firmenkreditkarten anbietet.

paretos
+++ LEA Partners und weitere Investoren sowie Business Angels investieren 3,5 Millionen Euro in paretos. Das Heidelberger Startup, das 2020 von Fabian Rang und Thorsten Heilig, ehemals mooovel, gegründet wurde, möchte “Analyseprozesse für Unternehmen so leicht zugänglich und integrierbar wie ein E-Mail-Programm” machen. So sollen “umfangreiche Datenanalysen ohne Vorkenntnisse oder die Expertise von Data-Science-Spezialisten durchgeführt werden” können. Das KI-basierte Tools richtet sich an “innovative Mittelständler, dynamische Startups und Großkonzerne”.

Valuecase
+++ Picus Capital investiert eine unbekannte Summe in Valuecase. Das Hamburger Startup, das 2021 von Lennart Prange und Jan Niklas Wick gegründet wurde, setzt auf “End-to-end Customer engagement for B2B sales teams”. In der Selbstbeschreibung heißt es: “We rethink how B2B sellers engage with leads & customers, helping them to win more deals and build long-lasting relationships”. Picus hält nun 30 % am jungen Unternehmen.

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#DealMonitor – Tomorrow sammelt 14 Millionen ein – Schweizerische Post übernimmt Bring – Accountable bekommt 6 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 16. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Tomorrow
+++ Abacon Capital, das Family Office der Hamburger Familie Büll, investiert gemeinsam mit Signavio-Gründer Torben Schreiter und den Altinvestoren 14 Millionen Euro in Tomorrow. Die grüne Smartphone-Bank wurde 2017 von Michael Schweikart, Jakob Berndt und Inas Nureldin gegründet. “Im Rahmen der Finanzierungsrunde gibt Tomorrow über ein Crowdinvesting
erneut User*innen die Chance, virtuelle Anteile bis zu 5 Millionen Euro zu zeichnen und damit Teilhaber*innen von Tomorrow zu werden”, teilt das FinTech mit. Die Bewertung liegt bei rund 70 Millionen Euro- siehe FinanceFWD. Momentan verfügt die Neobank, eine Mischung aus N26 und GLS, über rund 90.000 Nutzer:innen. Der Londoner Environmental Technologies Fund und Matthias Willenbacher investierten zuletzt knapp 9 Millionen Euro in das Hamburger Fintech. Im April war zu hören, dass die Neobank versuchte bis zu 25 Millionen Euro einzusammeln – siehe Insider-Podcast. Mehr über Tomorrow

Accountable
+++ Stride.VC, Altinvestor Connect Ventures und mehrere Business Angels investieren 6 Millionen Euro in Accountable. Insgesamt flossen nun schon 8 Millionen in das Unternehmen. Das deutsch-belgische FinTech, das 2019 gegründet wurde, positioniert sich als Steuer-App für Selbstständige. “Die Lösung wird von bereits mehr als 10.000 für ihre Buchhaltung und Steuern genutzt”, teilt das TaxTech mit. “Seit dem Start 2019 erledigen über 10.000 Nutzer:innen in Deutschland und Belgien ihre Steuern mit der Lösung von Accountable”, heißt es in der Presseaussendung der Jungfirma, die in Deutschland vom Berliner Seriengründer Tino Keller aufgebaut wurde.

Kewazo
+++ True Ventures und Altinvestor MIG investieren 5 Millionen US-Dollar in Kewazo. Das Münchner Unternehmen, das 2018 von Artem Kuchukov gegründet wurde, digitalisiert mit Hilfe von Robotik und Datenanalyse die Bauindustrie. Bislang konzentriert sich die Jungfirma dabei mit dem robotischen Lastenaufzug Liftbot auf den Gerüstbau und automatisiert so den Materialtransport. “Zukünftig kann die Technologie auch auf weitere Anwendungsbereiche wie dem Transport von Isolier- oder allgemeinem Materialtransport vor Ortangepasst werden”, teilt das Kewazo-Team mit. Insgesamt flossen schon 9 Millionen in Kewazo.

Tanso 
+++ UVC Partners, Picus Capital, Possible Ventures – früher als Inventures bekannt – sowie mehrere Business Angels investieren 1,6 Millionen Euro in Tanso. Das Münchner ClimateTech, das 2021 von Lorenz Hetzel, Gyri Reiersen, Till Wiechmann und Fabian Sinn gegründet wurde, entwickelt eine “holistische Softwarelösung für das Management von Nachhaltigkeitsdaten bei Industrieunternehmen”. Mit der Software der Jungfirma können Nachhaltigkeitsdaten erhoben werden, “um daraus klare Maßnahmen abzuleiten”.

MERGERS & ACQUISITIONS

Smarp 
+++ Das Hamburger Unternehmen Coyo und die finnische Firma Smarp schließen sich zusammen. “Die Fusion führt das Leistungsspektrum für Employee Communications und Advocacy von Smarp mit dem Social Intranet und den Employee-Engagement-Lösungen von Coyo zusammen”, teilen die Unternehmen mit. Im Zuge der Fusion investieren das Management, die Gründer von Smarp und Cyoo sowie Smarp-Investor Nauta Capital in das gemeinsame Unternehmen. Bis auf Weiteres werden sowohl Smarp als auch Coyo als Marken weitergeführt. Das Hamburger Unternehmen Coyo wurde 2010 von Jan Marius Marquardt gegründet – zunächst als IT-Beratungsagentur (Mindmash). Seit 2012 bietet Coyo eine Social-Intranet-Software an. Bis zum vergangenen Jahr setzte Gründer Marquardt komplett auf Bootstrapping. Dann investierte die amerikanische Investmentfirma Marlin Equity Partners eine zweistellige Millionensumme in das Unternehmen. Coyo übernahm zuletzt bereits die französische People-Analytics-Plattform Jubiwee. Mehr über Coyo

Plotto 
+++ Das Hamburger Unternehmen quantilope übernimmt die englische Video Research-Firma Plotto. Mit der Übernahme expandiert quantilope in die “automatisierte, qualitative Marktforschung”. Das auf agile Marktforschung spezialisierte Hamburger Software-Unternehmen wurde 2014 von Wissenschaftlern aus Marktforschung, Marketing, Data Science und IT gegründet und ermöglicht seinen Kunden mit seiner Agile Insights-Technologie eine kundenzentrierte Unternehmensführung. Dawn Capital, Senovo und Surplus investierten zuletzt 8 Millionen US-Dollar in quantilope. Mehr über quantilope

Bring
+++ Die Einkaufslisten-App Bring und die Prospekte-App Profital schließen sich zusammen. Im Hintergrund übernimmt die Schweizerische Post, zu der Profital gehört, die Mehrheit an Bring. Via Swiss Post Ventures war das Unternehmen bereits seit längerem bei Bring investiert.  Swisscom Ventures, G+J Digital Ventures, Wingman Ventures, Swiss Founders Fund, Verve Ventures und Co. investierten in den vergangenen Jahren rund 7 Millionen Schweizer Franken in das Unternehmen aus Zürich. Bring, 2015 von Marco Cerqui und Sandro Strebel gegründet, positioniert sich als digitaler Einkaufshelfer für Alltagsartikel wie Lebensmittel und Drogeriewaren. “Die Bring! Labs AG wird als eigenständiges Unternehmen von den Bring!-Gründern Marco Cerqui und Sandro Strebel weitergeführt und um den Geschäftsführer von Profital, Raphael Thommen, ergänzt”, teilen die Unternehmen mit.

VENTURE CAPITAL

btov Partners
+++ Der Kapitalgeber btov Partners schließt seinen zweiten Early-Stage Fonds für digitale Technologien bei 135 Millionen US-Dollar. “Die Investitionen des neuen Fonds werden sich auf Themen wie KI, Digital Health, FinTech, Logistik, B2B SaaS und Marktplätze konzentrieren, und zwar europaweit und mit Fokus auf Seed- und Series-A-Phasen”, teilt der Geldgeber mit. In der Vergangenheit investierte btov Partners in Unternehmen wie DeepL, Raisin, SumUp, Seven Senders, Foodspring und Data Artisans.

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#Brandneu – 5 neue Startups: Swaarm, Kezzel, avy, beyond shades, urlaubsverwaltung


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Swaarm
Das Berliner Startup Swaarm, das von Yogeeta Chainani und Alexandru Dumitru gegründet wurde, positioniert sich als “Operating System of Performance Marketing”.  In der Selbstbeschreibung heißt es: “Swaarm is an affordable, easy-to-use platform for successfully measuring, optimizing, and automating your marketing efforts”.

Kezzel
Der Kezzel soll ein Wasserkocher für Induktionsherde mit automatischer Abschaltung werden. “Komplett ohne Elektronik und eigene Heizung schont Kezzel wertvolle Ressourcen durch die Vermeidung von Elektroschrott und die Nutzung energieeffizienter Induktionstechnologie”, so heißt es auf der Webseite des Startups.

avy
Hinter avy health verbirgt sich eine Online-Lernplattform für mentale Gesundheit. “Das Konzept ist simpel: Die besten Ihres Faches teilen ihr Wissen und bringen Abonnent:innen in Video-Kursen bei, wie man mit Krisen umgeht, stressfrei arbeitet, bessere Beziehungen führt und vieles mehr”, schreiben die Macher:innen.

beyond shades
Das junge Münchner Startup beyond shades setzt auf Sonnenbrillen und Nachhaltigkeit. “Alle Sonnenbrillen werden aus Celluloseacetat handgefertigt, einem Kunststoff, der auf natürlichen und nachwachsenden Rohstoffen basiert”, teilt das junge Unternehmen mit. 

urlaubsverwaltung.cloud
Mit urlaubsverwaltung.cloud entwickelt das Karlsruher Unternehmen Focus Shift Software ein digitales Tool, mit der Firmen ihre Urlaubsverwaltung digital abwickeln können. Ganz egal, “ob unterwegs am Smartphone, im Home Office am Laptop, oder am Desktop-Computer im Büro”.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – HV Capital investiert in packmatic – tediro bekommt Millionensumme – Sino investiert in Sub Capitals


Im aktuellen #DealMonitor für den 15. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

packmatic 
+++ HV Capital und mehrere Business Angels, darunter die zalando-Gründer, investieren eine mittlere siebenstellige Summe in packmatic – siehe Handelsblatt. Das Berliner Startup, das 2021 von Paul Schraven, Jonas Boland, Tobias Linnardi und Matthias Geiss gegründet wurde, positioniert sich als Marktplatz für Produktverpackungen. Auf der Website heißt es zum Konzept: “Finden Sie die besten Lieferanten und Preise und profitieren Sie von 100% unabhängiger Expertenberatung”. Derzeit arbeitet das Unternehmen mit 60 Verpackungslieferanten zusammen.

tediro
+++ bm|t, die Beteiligungsgesellschaft des Freistaats Thüringen, investiert gemeinsam mit BG Thüringen und Olaf Jedersberger eine siebenstellige Summe in tediro. Das Unternehmen, das von Anke Mayfarth und Christian Sternitzke gegründet wurde, entwickelt eine “mobile Robotik-Plattform für Therapie- und Diagnostik in medizinischen Einrichtungen”.

Heydrate
+++ Mehrere Business Angels aus dem Food-Segment investieren rund 700.000 US-Dollar in Heydrate – siehe RP Online. Das Startup aus Düsseldorf, das 2020 von Janik Nolden und Julian Dienst gegründet wurde, setzt auf kleine Tütchen mit Getränkepulver, mit denen man sein Wasser aufpeppen kann. “Unsere zuckerfreien Extracts verleihen Wasser einen erfrischenden Geschmack durch hochwertige Frucht- und Pflanzenextrakte”, heißt es auf der Website. Zuvor investierte bereits Increaze Venture in die Jungfirma.

nevernot
+++ Michala Rudorfer (Rose-Sky Investments), Emma-Gründer Manuel Müller, Schauspielerin Laura Karasek, Komikerin Carolin Kebekus, Unternehmerin Tijen Onaran und Influencerin Charlotte Weise investieren eine mittlere sechsstellige Summe in nevernot – siehe Gründerszene. Das Berliner D2C-Startup, das 2020 von Anna Kössel und Katharina Trebitsch gegründet wurde, setzt auf Softtampons und weitere “Intimate Wellness Brands”.

Sub Capitals
+++ Das Unternehmen Sino, ein börsennotierter Broker für professionelle Händler, investiert im Rahmes eines Wandeldarlehens eine sechsstellige Summe in Sub Capitals – siehe FinanceFWD. Das Münchner FinTech, das 2017 von Franz Liebermann, Marc Schmid und Marius Siegert gegründet wurde, möchte Privatanlegern mit Künstlicher Intelligenz helfen,  ihr Investment-Portfolio zu automatisieren.

XVA Blockchain
+++ Der Kryptoinvestor coinIX investiert gemeinsam mit der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) in XVA Blockchain. Das Startup aus Mainz bietet eine “Plattformlösung für automatisierte Transaktionsprozesse an”. Konkret geht es um Smart Contracts. XVA Blockchain, 2018 gegründet, wird von Thomas Anton Schwiertz geführt.

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#Brandneu – 6 neue Startups: Verbally, Wldoho, simercator, Wine Guys, popup living, Lylu


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Verbally
Das junge Startup Verbally, das von Adam Stanski und Robert Schütze, zuletzt Happycar, gegründet wurde, kümmert sich um die “Entwicklung und den Vertrieb von Software im Bereich der Kommunikationsanalyse”. Konkret geht es dabei darum, Meetings besser zu machen.

Wldoho
Wldoho hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine plastikfreie Rasur in jedes Badezimmer zu bringen. Der einst traditionellen Rasierhobel wurden von dem Startup neu interpretiert und soll so nach eigener Aussage nicht nur “Zero Waste” sein, sondern auch an eine breitere Zielgruppe ansprechen.

simercator
simercator bietet einen B2B-Marktplatz für Simulationsmodelle und möchte sich dabei speziell an Technologieunternehmen richten. So sollen verschiedene Branchen nutzungsfertige, digitale Originalbauteile für die Produktentwicklung sicher und standardisiert austauschen können.

Wine Guys
WorldWineWeb wurde von den Wine Guys Karl Gladeck, Marco Zanetti und Konstantin Trott gegründet. Mit einem Youtube-Format namens Wine Shool wurde der Grundstein gelegt und nun verkaufen sie Wein. Neben ausgewählten Weinen bietet das Startup auch Tastings rund um Wein, Sekt und Champagner an.

popup living
popup living möchte mithilfe eines digitalen Planungs Assistenten Mikroapartments mit smarten Möbeln ausstatten. Dafür werden Möbel verschiebbar oder klappbar gemacht Aktuell gibt es bereits ein Pop-up Studio und in Entwicklung sind gerade ein Pop-up Schreibtisch und Schrank. 

Lylu
Lylu möchte mithilfe einer App älteren Menschen den Weg in die digitale Welt zugänglicher machen. Die App verspricht unter anderem große Texte, einfache Symbole und klare Farben. Gerade entwickelt das EXIST geförderte Startup auch ein Tablet, das auf die Bedürfnisse von Senioren zugeschnitten sein soll.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – Workpath sammelt 10,5 Millionen ein – Tola Capital investiert in kyp.ai – btov Partners steigt bei Procuros ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 9. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Workpath
+++ Capnamic Ventures und Iris Capital sowie die Altinvestoren signals Venture Capital und der High-Tech Gründerfonds (HTGF) investieren 10,5 Millionen Euro in Workpath. Das Münchner Startup, 2017 von Johannes Müller, Thomas Obermüller und Pascal Fritzen gegründet, hilft Unternehmen dabei, ihre Strategien durch OKRs erfolgreich umzusetzen. “Mithilfe der neuen Wachstumsfinanzierung plant Workpath nun, zum industrieübergreifenden Betriebssystem für agile, ergebnisorientierte Unternehmenssteuerung werden”, heißt es in der Presseaussendung.  signals Venture Capital investierte zuletzt eine siebenstellige Summe in das Unternehmen. Mehr über Workpath

kyp.ai
+++ Der amerikanische Geldgeber Tola Capital, der auch Snapsheet, Embroker und Assignar unterstützt, investiert nach unseren Informationen gemeinsam mit den Altinvestoren 42CAP und 10x (Felix Haas und Co.) in kyp.ai. Die Jungfirma aus Köln, die 2020 von Miroslaw Bartecki, Adam Bujak und Frank Scheuble in Hamburg gegründet wurde, kümmert sich um Prozessverbesserung. In der Selbstbeschreibung heißt es: “Our plug-and-play cloud SaaS solution serves as a data ?backbone producing insights for unique process automation opportunities and their successful execution.? We recommend what is realistic and prove the value by measuring it”. Tola Capital hält nun rund 16 % am Unternehmen. #EXKLUSIV

Procuros 
+++ btov Partners und mehrere Business Angels investieren 1 Million Euro in Procuros. Das Hamburger Startup, das 2021 von Patrick Thelen und Benjamin Wulff gegründet wurde, setzt auf eine “schnelle und kostensparende digitale Vernetzung von Industrie-Zulieferern und ihren Handelspartnern”. Konkret verbindet Procuros dabei insbesondere “die ERP-Systeme der Zulieferer mit den Systemen ihrer Handelspartner”. Die Zielgruppe sind mittelständische Zulieferer in der Maschinenbaubranche sowie dem Lebensmitteleinzelhandel.

VENTURE CAPITAL

BonVenture
+++  Der Münchner Impact-Investor BonVenture verkündet das Second Closing seines neuen Fonds. “Zum Zeitpunkt des First Closing haben institutionelle und private Investor*innen knapp 20 Millionen Euro gezeichnet. Weitere Investor*innen können noch bis voraussichtlich Mitte 2021 einsteigen. Zielvolumen des Fonds sind 40 Millionen Euro”, teilt der Kapitalgeber mit. BonVenture investiert auch mit seinem vierten Fonds ausschließlich in Unternehmen mit sozialem oder ökologischem Geschäftsmodellen. “Zum Zeitpunkt des Second Closing haben institutionelle und private Investor*innen 35 Millionen Euro gezeichnet. Weitere Investments sind noch bis Herbst 2021 möglich. Zielvolumen des Fonds sind 40 Millionen Euro”, teilt der Investor mit. BonVenture investiert auch mit seinem vierten Fonds ausschließlich in Unternehmen mit sozialem oder ökologischem Geschäftsmodellen.

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#DealMonitor – Zeotap sammelt 11 Millionen ein – Accure bekommt 8 Millionen – Explosion sammelt 6 Millionen ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 8. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Zeotap
+++ Liberty Global Ventures, der Investmentableger des britischen Medienkonzerns Liberty Global, investiert im Rahmen einer erneut erweiterten Serie-C-Finanzierungsrunde 11 Millionen US-Dollar in Zeotap. Das Berliner Unternehmen, das 2014 von Daniel Heer und Co. gegründet wurde, betreibt eine sogenannte Customer Intelligence Platform (CIP). Damit ist es möglich Vorhersagen im Hinblick auf das Verhalten von Kunden zu treffen. SignalFire, Neue Capital, coparion, MathCapital und TTCER Partners sowie die Altinvestoren investierten zuletzt rund 60 Millionen in das Unternehmen. Insgesamt flossen nun schon rund 90 Millionen in Zeotap. Mehr über Zeotap  

Accure
+++ Der amerikanische Geldgeber Blue Bear Capital und die Altinvestoren Capnamic Ventures investierte kürzlich gemeinsam mit 42CAP investieren 8 Millionen US-Dollar in Accure. Mit Accure ist es möglich, die Performance von Batterien zu tracken und zu prognostizieren. Das Batterie-Startup aus Aachen wurde 2020 von den Wissenschaftlern Kai-Philipp Kairies, Georg Angenendt und Johannes Palmer gegründet. Capnamic Ventures und 42Cap investierten zuletzt 2,3 Millionen Euro in das junge UnternehmenMehr über Accure

Explosion
+++ Der amerikanische Geldgeber SignalFire, der auch bei Zeotap an Bord ist, investiert 6 Millionen US-Dollar in Explosion. “SignalFire have made an investment of $6 million into ExplosionAI GmbH, in return for 5% of the company and warrants that will allow them to invest a further $12 million at the same price”, teilt die Berliner Jungfirma mit. Explosion, 2016 von Matthew Honnibal und Ines Montani gegründet, positioniert sich als “software company specializing in developer tools for AI and Natural Language Processing”. Explosion ist insbesondere für spaCy bekannt.

Wisefood
+++ better ventures (Christoph Behn), trivago-Gründer Rolf Schrömgens und die Flaconi-Gründer Björn Kolbmüller und Paul Schwarzenholz investieren eine siebenstellige Summe in Wisefood. Das 2017 gegründete Münchner Unternehmen – früher als Eatapple bekannt – verkauft essbare Trinkhalme, die aus Apfelresten und Getreide bestehen. 2018 waren Gründer Philipp Silbernagel und Co. in der Vox-Show “Die Höhle der Löwen” zu Gast, bekamen damals aber kein Investment. Der Essenslieferdienst Delivery Hero investierte 2020 in das Unternehmen.

MERGERS & ACQUISITIONS

zooplus
+++ Der Finanzinvestor EQT plant die Übernahme des Online-Tiershops zooplus. “Der Ausgang der Gespräche ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt offen. Es ist derzeit noch nicht abzusehen, ob sie letztendlich zu einem öffentlichen Übernahmeangebot führen werden”, teilt das Unternehmen mit. Und auch der Finanzinvestor KKR zeigt Interesse an zooplus. Zuletzt hatte auch der amerikanische Finanzinvestor Hellman & Friedman Interesse an zooplus. Das Unternehmen, 1999 gegründet, erwirtschaftete 2020 einen Umsatz in Höhe von 1,8 Milliarden Euro, das operative Ergebnis (EBITSA) stieg um rund 50 % auf 63,3 Millionen Euro. Hellman & Friedman beteiligte sich in der Vergangenheit bereits mehrmals an deutschen Unternehmen- darunter AutoScout24.

Wohnklamotte
+++ Das Medienhaus Gruner + Jahr übernimmt über seinen Ableger G+J Living Digital Wohnklamotte. “Als Teil des shopping24 commerce network, einer Tochtergesellschaft der Otto Group, entwickelte sich Wohnklamotte in den vergangenen zehn Jahren zu einem reichweitenstarken Angebot mit monatlich mehr als zehn Millionen Kontakten”, teilen die Unternehmen mit. Hinter Wohnklamotte verbirgt sich eine “Einrichtungsplattform mit Onlinemagazin, Shoppingangeboten, starken Social-Media-Accounts und einer B2B-Sparte”.

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Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

#aachen, #accure, #aktuell, #berlin, #better-ventures, #explosion, #gj-living-digital, #gruner-jahr, #liberty-global-ventures, #munchen, #signalfire, #spacy, #venture-capital, #wisefood, #wohnklamotte, #zeotap

#DealMonitor – ryd sammelt 10 Millionen ein – Ledgy bekommt 10 Millionen – AnaCap übernimmt WebID – Babbel geht an die Börse


Im aktuellen #DealMonitor für den 7. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

ryd
+++ bp ventures, der Investmentableger von bp, investiert 10 Millionen Euro in ryd. Das Münchner Startup, ehemals TankTaler, bietet mit ryd pay eine bargeldlose Bezahlfunktion direkt an der Zapfsäule an. ryd box, ein OBD2-Stecker, wiederum verwandelt jedes Auto in ein Smartcar. “Die Investition von bp wird ryd helfen, seine marktführende Position zu stärken, in neue internationale Märkte zu wachsen und sein Angebot weiter auszubauen”, teilt die Jungfirma mit. Mastercard und ein süddeutscher Automobilhersteller investieren zuletzt bereits einen zweistelligen Millionenbetrag in das Startup. Mehr über ryd

Ledgy 
+++ Der amerikanische Geldgeber Sequoia, der Visionaries Club aus Berlin, btov Partners, Creathor Ventures, VI Partners und diverse Business Angels investieren 10 Millionen US-Dollar in Ledgy. Das Startup, 2017 von Yoko Spirig, Ben Brandt und Timo Horstschaefer in Zürich gegründet, entwickelt eine Software, die Unternehmen bei der Verwaltung von Vermögenswerten helfen soll, indem es etwa Eigenkapitalpläne und Mitarbeiterbeteiligungspläne bündelt. Die Jungfirma schreibt zum Investment: “On our way to fulfil our mission and vision, our next step is to strengthen our presence in the rest of continental Europe as well as in the UK to finally establish a standard way for companies to manage ownership. Second, we will increase our feature set to better support public companies as well – a number of them are on Ledgy already”. Mehr über Ledgy 

NeuroNation
+++ Der Impact Investing-Pionier Impact Partners investiert 6 Millionen Euro in NeuroNation. Das Berliner Health-Startup, das 2011 von Ilya Shabanov und Rojahn Ahmadi gegründet wurde, setzt auf “hocheffektives Gedächtnistraining mit über 30 zielgerichteten Übungen”. In der Presseaussendung heißt es zum Investment: “Das gemeinsame Ziel von Impact Partners und NeuroNation: die Forschung stärken und das digitale Gesundheitsangebot für  möglichst viele Menschen zugänglich machen”.

contextflow
+++ Peak Pride Management, die HPH Start-Up Unit und APEX Ventures investieren 2 Millionen Euro in contextflow. Das Spin-Off der Medizinischen Universität Wien unterstützt Nutzer:innen “mit dem Einsatz von Deep Learning Radiologen bei der Bildinterpretation und verkürzt die Zeit für eine genaue Diagnose”. B&C Innovation Investments, TTIP Beteiligungs GmbH und APEX Ventures, Crista Galli Ventures, IST cube, Nina Capital und Novacapital investierten zuletzt 4,7 Millionen Euro in die Jungfirma.

MERGERS & ACQUISITIONS

WebID
+++ Der britische Finanzinvestor AnaCap Financial Partners übernimmt die Mehrheit am Identitätsdienst WebID. “Das Unternehmen mit Sitz in London wird erhebliches Wachstumskapital bereitstellen und mit CEO und Gründer Frank S. Jorga sowie dem bestehenden Managementteam zusammenarbeiten, um das Produktangebot von WebID auf neue Branchen weltweit auszuweiten und das Wachstum weiter zu beschleunigen”, heißt es in der Presseaussendung. WebID, gegründet 2012, ermöglicht die staatlich anerkannte Identifikation per Videochat. 2019 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 13 Millonen Euro, 2020 waren es 20 Millionen. In diesem Jahr peilt WebID 30 Millionen Euro Umsatz an. Die Höhe des Investments oder gar die Bewertung sind nicht bekannt. Eine Bewertung bei rund 100 Millionen Euro sollte aber im Bereich des Möglichen liegen. Mehr über WebID

SchoolFox
+++ Das Wiener Unicorn GoStudent übernimmt Fox Education, das Unternehmen hinter SchoolFox, KidsFox und TeamFox. “Das Unternehmen, die Marken, die Produkte, das Team und das Management von FoxEducation bleiben bestehen und werden durch den starken Rückenwind des EdTech-Unicorns GoStudent international ausgebaut”, teilen die Unternehmen mit. Fox Education, wurrde 2016 von Stefan Siegl, David Schalkhammer und Julian Breitenecker in Wien gegründet. Die Jungfirma, die rund 30 Mitarbeiter:innen beschäftigt, zählt nach eigenen Angaben knapp 6.000 Schulen und Kitas mit insgesamt 1.3 Millionen Nutzer:innen zu seinen Kunden. GoStudent , das sich als E-Learning-Dienst positioniert und auf kostenpflichtige Einzelkurse setzt, wurde 2017 von Gregor Müller, Felix Ohswald und seinem Bruder Moritz Ohswald gegründet. Mehr über GoStudent

VENTURE CAPITAL

Equaition
+++ Der langjährige Lakestar-Macher Mark Schmitz startet nach unseren Informationen mit Equaition einen Fond of Fonds-Anbieter, der sich gezielt an First Time-Fonds richtet. Zur Seite steht Schmitz dabei TUM-Professor Reiner Braun. In der Eigenbeschreibung des Münchner Unternehmen heißt es: “Technology Asset Management. Rooted in Science. Driven by Data”. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

STOCK MARKET

Babbel 
+++ Der Berliner Sprachlerndienst Babbel, der sich über den Verkauf von Abos finanziert, geht – wie erwartet – an die Börse. Der Börsengang an der Frankfurter Wertpapierbörse soll noch in diesem Jahr Jahr erfolgen, teilt das Unternehmen, das 2007 gegründet wurde, mit. Das Angebot umfasse “voraussichtlich” neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung mit einem angestrebten Bruttoemissionserlös von rund 180 Millionen Euro. “?Babbel beabsichtigt, den Bruttoerlös aus dem Verkauf der neu ausgegebenen Aktien für die Ausweitung seines B2B-Geschäfts, die Einführung neuer Lernerfahrungen und/oder den Zugang zu neuen geografischen Märkten sowie für die Abgeltung bestimmter Ansprüche aus bestehenden Mitarbeiter-Beteiligungsprogrammen zu verwenden”, teilt das Unternehmen mit. Der Umsatz des Unternehmens stieg 2019 um 16 % von 106,4 Millionen Euro auf 123,9 Millionen. Der Konzernjahresfehlbetrag lag 2019 bei rund 3 Millionen. Im Vorjahr waren es noch 12,4 Millionen. 2020 erwirtschaftete Babbel laut Presseaussendung einen Umsatz in Höhe von 147 Millionen Euro. Mehr über Babbel

DIE HÖHLE DER LÖWEN

Osmans Töchter
+++ In der ersten Folge der zehnten Staffel investierte Familien-Löwin Dagmar Wöhrl 170.000 Euro in Osmans Töchter und sicherte sich dabei 25 % am Unternehmen. Die junge Food-Firma setzt auf türkische Meze im Glas. Ursprünglich wollten die Berliner 170.000 Euro für 20 % einsammeln.

Astalea
+++ In der ersten Folge der zehnten Staffel investierte Regal-Löwe Ralf Dümmel 70.000 in Astalea und sicherte sich dabei 20 % am Unternehmen. Das Unternehmen, in der Sendung noch als Asalea bekannt, entwickelt einen Aroma-Duftstein für das Armaturenbrett.

Laufmaus
+++ In der ersten Folge der zehnten Staffel investierten Pharma-Löwe Nils Glagau und Sales-Löwe Carsten Maschmeyer  280.000 Euro in Laufmaus und sicherten sich dabei 25,1 % am Unternehmen. Das Unternehmen bietet ein Griffelement an, dessen Handhabung automatisch für eine entspannte und gesündere Körperhaltung sorgt. Ursprünglich wollte das Team 280.000 Euro für 17,5 % einsammeln.

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#Brandneu – 6 neue Startups: Mistho, Bonfire, Testatio, ECOrex, edupression, Davea


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Mistho
Mistho aus Berlin, das von Maximilian Czymoch, Paolo Antonio Rossi und Shervin Panahi gegründet wurde, kümmert sich um den “Aufbau und den Vertrieb von Technologie, die den Zugriff auf und die Nutzung von Gehaltsdaten sowie anderer persönlicher Daten ermöglicht”.

Bonfire
Bonfire aus München möchte Remote Teams das Gefühl geben, sich tatsächlich einen Raum zu teilen. “Wir erreichen das, indem wir unseren Kunden ein avatarbasiertes virtuelles Büro zur Verfügung stellen, das von Onlinespielen inspiriert ist”, so die Macher von Bonfire.

Testatio
Hinter Testatio verbirgt sich eine Vokabeltestapp für Lehrkräfte. In der Selbstbeschreibung heißt es: “Testatio korrigiert einfache Fehler automatisch und du die komplexeren Fehlern. Dadurch fallen nach dem Test nur noch wenige Korrekturen an”.

ECOrex
Das junge Unternehmen ECOrex kümmert sich um den “ökologischen Versand und Transport von Paketen im innerstädtischen und regionalen Bereich”. Nachhaltiogkeit ist dabei ein wichtiges Thema: “Mit ECOrex werden Sendungen gezielt abgeholt und ohne zusätzliche Verpackung und auf ökologische Art und Weise ausgeliefert”.

edupression
edupression aus Klosterneuburg unterstützt Menschen mit Depressionen. “Im Zentrum steht ein Activity Feed – bekannt aus sozialen Netzwerken. Über den Feed werden die personalisierten, intelligenten Therapieeinheiten ausgespielt”, teilt das junge Unternehmen mit.

Davea
Bei Davea aus Mönchengladbach dreht sich alles “um die Zukunft des Einrichtens mit 3D-Technologie”. Das Gründerteam, das aus David Hussey, Peter Godulla und Derek Caroll besteht, schreibt dazu: “Wir inspirieren und unterstützen Menschen, ihre Traumräume einzurichten”.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – Bain Capital investiert 700 Millionen in BBG – Vectornator sammelt 20 Millionen ein – Arive bekommt 6 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 2. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Berlin Brands Group
+++ Das Privat-Equity-Unternehmen Bain Capital setzt voll und ganz auf die Berlin Brands Group (BBG). Zunächst einmal übernimmt Bain Capital den 40-Prozent-Anteil des bisherigen Investors Ardian. Im Zuge der Transaktion wird D2C-Pionier BBG mit mehr als 1 Milliarde US-Dollar bewertet und erreicht damit Unicorn-Status. Details nennt das erfolgreiche E-Commerce-Unternehmen, zudem Marken wie Klarstein, auna und gehören, nicht. Mehrere Quellen – unter anderem manager magazin und Bloomberg – nennen 1,2 Milliarden Dollar als Bewertung. Doch damit nicht genug! “Darüber hinaus hat sich BBG eine Eigen- und Fremdkapitalfinanzierung in Höhe von 700 Millionen US-Dollar gesichert, um Wachstum zu finanzieren”, heißt es in der Presseaussendung. Mehr im ausführlichen Artikel zum Unicorn-Investment

Vectornator
+++ EQT Ventures, 468 Capital und Business Angels wie Bradley Horowitz, Jonathan Rochelle, Charles Songhurst und Lutz Finger investieren – wie im Juli im Insider-Podcast berichtet – 20 Millionen US-Dollar in Vectornator. Die Post-Money-Bewertung liegt nach unseren Infos bei rund 100 Millionen Dollar. Das Berliner Unternehmen wurde 2017 von Vladimir Danila und Marc Zacherl gegründet. Mit Hilfe von Vectornator können Designer Logos, Kunstwerke, Flyer, Webseiten und vieles mehr erstellen. “With this investment, we’ll be able to take Vectornator to the next level and invest in Vectornator’s future”, teilt das Startup mit. HV Capital, Mirko Novakovic (Instana), Martin Sinner (Idealo) und Philip Magoulas investierten zuletzt rund 5 Millionen Euro in das Startup. Mehr über Vectornator

Arive
+++ Jetzt offiziell: Balderton Capital, La Famiglia und 468 Capital investieren – wie Anfang August im Insider-Podcast berichtet – 6 Millionen Euro in Arive. Die Bewertung liegt nach unseren Informationen bei rund 25 Millionen Euro (Post-Money). Das Startup aus München bringt das FastAF-Konzept nach Deutschland. Die Jungfirma, die von Linus Fries und Maximilian Reeker gegründet wurde, möchte Händlern mit Hilfe von Micro Fulfilment Centern und einer Marktplatz-App eine günstige Option für Lieferungen unter 60 Minuten anbieten. Dabei geht es gezielt nicht um Lebensmittel, sondern andere E-Commerce-Produkte. Mehr über Arive

UnitPlus
+++ Mehrere Business Angel – darunter Christian Rebernik, Katrin Stark und Lothar Eckstein investieren “einen Betrag von etwas unter 1 Million Euro” in UnitPlus – siehe FinanceFWDDas Berliner FinTech UnitPlus, das von Sebastien Segue, Fabian Mohr und Kerstin Schneider gegründet wurde, setzt auf ein Bankkonto, bei dem das vorhandene Geld in ETFs angelegt wird. Über die dazugehörige Mastercard können die Nutzer:innen dabei quasi mit ihrem angelegten Geld Shoppen gehen.

MERGERS & ACQUISITIONS

Secra
+++ Das Berliner Grownup HomeToGo, eine Suchmaschine für Ferienunterkünfte, steigt bei Secra, einem Softwareanbieter in der Unterkunftsvermarktungsbranche, ein. Zunächst sichert sich das Travel-Satrtup 19 % am Unternehmen aus Sierksdorf . “Based in the Bay of Lübeck, Germany, Secra’s shareholders and managing directors, Christoph Rakel and Sebastian Krüger, lead a team of 37 developers, designers, copywriters, and marketing/communication specialists. The parties involved have agreed not to disclose the purchase price for the acquisition”, teilen die Unternehmen mit. Mehr über HomeToGo

VENTURE CAPITAL

Innovis VC
+++ In München geht die studentischen Gründer-Initiative Innovis VC an den Start. Das Motto dabei lautet: “The intersection of start-ups, students and investors is our area of impact – and where we connect, empower, and educate”. Innovis VC ist aus dem Munich Student Venture Club hervorgegangen.  “Mit ausgebildeten Analysten und starkem Netzwerk aus Universitätsnähe, arbeitet Innovis mit Partnern schon heute bei Leadsharing über eine eigens entwickelte Plattform zusammen und unterstützt bei Due Diligence sowie Market Research-Projekten”, teilen die Macher mit.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#DealMonitor – CoachHub bekommt 80 Millionen – Oviva sammelt 80 Millionen ein – Frank Thelen startet 10XDNA


Im aktuellen #DealMonitor für den 1. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

CoachHub
+++ Die Altinvestoren Draper Esprit, RTP Global, HV Capital, Signals Venture Capital, Partech und Speedinvest investieren weitere 80 Millionen US-Dollar in die Berliner Coaching-Plattform CoachHub. Das Startup wurde 2018 von den Seriengründern Yannis und Matti Niebelschütz (MyParfüm) ins Leben gerufen. Führungskräfte und Mitarbeiter von Unternehmen können über die Coachhub-App mit Coaches sprechen, der Algorithmus schlägt jeweils passende vor. Insgesamt flossen nun schon 130 Millionen in die Jungfirma. “The money will continue to fund CoachHub’s meteoric expansion which started just three years ago. In just the first half of 2021, CoachHub has exceeded 2020’s new business generation, tripled its number of employees, and added some of the biggest, foremost global brands to its stable of clients including Fujitsu, Electrolux, Babbel, ViacomCBS and KPMG”, teilt das Unternehmen mit. 300 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für CoachHub. Mehr über CoachHub

Oviva 
+++ Sofina, Temasek und die Altinvestoren AlbionVC, Earlybird, Eight Roads Ventures, F-Prime Capital, MTIP und mehrere Angel-Investoren investieren 80 Millionen US-Dollar in Oviva. Das Potsdamer Unternehmen, 2014 von Kai Eberhardt, Manuel Baumann und Mark Jenkins gegründet, positioniert sich als Anbieter von digitalen Typ-2-Diabetes-Therapien. “Die Runde folgt auf ein Jahr, in dem Oviva sowohl die Zahl der behandelten Patienten als auch den Umsatz mehr als verdoppelt hat”, teilt das Unternehmen mit. MTIP, Earlybird, AlbionVC, F-Prime Capital, Eight Roads Ventures und Partech investierten Anfang 2020 rund 21 Millionen US-Dollar in E-Health-Startup. Insgesamt flossen bereits 115 Millionen in die Jungfirma. Mehr zu Oviva

Merantix
+++ Der bekannte Technologieinvestor Softbank investiert eine ungenannte Summe in das Berliner Unternehmen Merantix – siehe Gründerszene. Der junge Company Buider, der 2016 von Rasmus Rothe und Adrian Locher gegründet wurde, kümmert sich konkret um den Transfer von KI-Forschung in die Wirtschaft. “Die Partnerschaft umfasst die Zusammenarbeit in den Bereichen KI-Forschung, Talent- und Ökosystem-Entwicklung”, heißt es im Artikel. Merantix baute bereits Unternehmen wie SiaSearch, Kausa und Vara auf.

Planetics
+++ Bernd Geilen (früher ING Bank), Andrea Lederer (Ex-Amazon, DOUGLAS), Arno Gerken (McKinsey) sowie zwei weitere nicht genannte Kapitalgeber investieren eine sechsstellige Summe in Planetics. Beim Startup aus München, das 2020 von Fabian Hörst, Raphael Breitner und Alexandros Taflanidis gegründet wurde, dreht sich alles um “nachhaltige und faire Sportartikel”. Gemeint sind damit Bekleidung, Equipment und Nutrition. Planetics war bereits im Januar dieses Jahres in unserem Pitch-Podcast zu Gast.

Tradelite
+++ Seriengründer und Investor Heiko Hubertz (Bigpoint, Whow Games) investiert in Tradelite. Das Münchner Startup, das 2020 von Tracy Chang, Matthias Kröner und Uwe Franke gegründet wurde, möchte “komplexes Finanzwissen für Milliarden von Menschen leicht zugänglich machen”. Gelingen soll dies, “indem reale Finanzdaten und Interaktionen in Videospiele integriert werden. Das Schlagwort für dieses Konzept lautet Financial Entertainment.

Immomio
+++ W&W brandpool, der Digitalableger der W&W-Gruppe, investiert in Immomio. W&W brandpool übernimmt dabei auch Anteile vom Mainzer Immobiliensoftwareanbieter Aareon und hält nun 16 % an Immomio. Das Hamburger Startup veröffentlicht die Anzeigen seiner Kunden auf Immobilienportalen. Anschließend bewertet das Team um Nicolas Jacobi die Bewerber und sorgt für eine Auswahl. Aus diesen sucht der Vermieter seine Favoriten und lädt sie mithilfe der Terminplanung zu einem Besichtigungstermin ein.

MERGERS & ACQUISITIONS

Usercentrics / Cookiebot
+++ Das Münchner Startup Usercentrics fusioniert mit seinem Wettbewerber Cookiebot (gehört zu Cybot). Usercentrics, das andere Unternehmen dabei unterstützt, ihre Webseiten DSGVO-konform zu machen, wurde 2017 von Mischa Rürup, Vinzent Ellissen und Lisa Gradow gegründet. “Das 2012 gegründete Unternehmen Cybot betreibt mit der Cookiebot Consent-Management-Plattform ein Selfservice-Angebot, das es Websites ermöglicht, transparent über die Cookie-Nutzung auf der jeweiligen Domain zu informieren und entsprechende Einwilligungen einzuholen”, teilen die Unternehmen mit. Der amerikanische Geldgeber Full In Partners sowie die Altinvestoren Alstin Capital, Reimann Investors und Cavalry Ventures investierten zuletzt 17 Millionen Euro in Usercentrics. Mehr über Usercentrics

Playbrush
+++ Die Sunstar Group, die im Segment Mundgesundheit unetrwegs ist, übernimmt die Mehrheit an Playbrush. Das Wiener Startup, das 2015 von Matthäus Ittner, Tolulope Ogunsina und Paul Varga gegründet wurde, setzt im Zahnpflegesegment auf Künstliche Intelligenz, Connectivity und Gamification. “Gemeinsam mit Playbrush plant Sunstar umfangreiche smarte Innovationen, welche die Gesundheit im Sinne ihrer Mouth-and-Body-Strategy ergänzen und auch weiterhin neue Standards für die Zukunft der Mundpflege setzen”, teilt das Unternehmen mit. Speedinvest, Uniqa Ventures, SevenVentures, der bekannte Business Angel Hansi Hansmann und der ehemalige Rennfahrer Harold Primat investierten in den vergangenen Jahren mehrere Millionen in das Unternehmen. “Die Altgesellschafter verlassen das Unternehmen”, teilt der neue Mehrheitsgesellschafter mit. Mehr über Playbrush

STOCK MARKET

10XDNA
+++ Startup-Investor und Ex-Vox-Löwe Frank Thelen legt mit 10XDNA seinen Aktienfonds auf, mit dem er in börsennotierte Firmen investieren möchte – siehe FinanceFWD. “Der 10xDNA-Fonds soll vor allem auf Zukunftsthemen wie Blockchain oder Künstliche Intelligenz setzen”, heißt es im Artikel. Hinter dem Aktienfonds steckt 10xDNA Capital Partners, das von Jens Giersberg, zuletzt Partner bei McKinsey, geführt wird. “Durch unseren VC-Background heben wir uns von anderen Aktienfonds ab und genau das ist die Idee. Die meisten Fonds treffen Investmententscheidungen entlang fest definierter Value-Investing-Kriterien wie Umsatzprognosen und Bilanzen”, sagt Thelen im Interview mit CAPinside zum neuen Aktienfonds.

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#Brandneu – 5 neue Startups: Claym+, delisch food, Digilo, Flixmow, Zero Percent


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Claym+
Über das Hamburger LegalTech Claym+ können Nutzer:innen die “komplette Schadensregulierung nach einem Verkehrsunfall digital durch nur einen Ansprechpartner schnell und umfassend abwickeln lassen”. Das Unternehmen wurde von Gordian Madsen gegründet. Claym+ war zuletzt auch in unserem Pitch-Podcast zu Gast.

delisch food
Das junge Unternehmen delisch food aus Berlin liefert “100% biozertifizierte Gerichte direkt an die Haustür”. Hinter dem Startup, das auf das Ghost Kitchen-Prinzip setzt, stecken insbesondere Greentech Festival-Initiator Marco Voigt und PIN-Gründer Bernhard Klapproth.

Digilo
Das Digilo-Team bietet mehrere smarte Lager-Lösungen an – darunter Digiload. “Dank Digiload gibt es kein Risiko mehr, eine Palette in den falschen LKW zu laden”, verspricht das junge Logistikunternehmen aus München, das von Nicolas Lassal gegründet wurde.

Flixmow
Das junge Unternehmen Flixmow aus Karlsruhe vermietet Mähroboter. Das Konzept der Jungfirma, die von Etienne Seitz gegründet wurde, ist simpel: “Wir bieten unseren Kunden einen Mäh-Service durch vollautonome Mähroboter zu einem fixen, monatlichen Preis an”.

Zero Percent
Das Jungunternehmen Zero Percent aus München bündelt in aktuell sieben Kategorien Produkte mit jeweils 0%-Alkohol, 0%-Milchprodukten, 0%-Gluten, 0%-Pestiziden, 0%-Zucker, 0%-Fleisch bis hin zu 0%-Mikroplastik. Gegründet wurde der Online-Shop von Aman Gupta.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Interview – “Wir hätten schneller agieren und ausprobieren können”


Acht Jahre nach dem Start steht das Münchner Startup Mileways, über das Nutzer:innen bisher unabhängig von Airlines Meilen sammeln konnten, vor einem Neustart. “Meilen werden hauptsächlich gesammelt, um einen Status bei einer Airline zu erreichen und wenn, dann nur für Flüge oder Flug-Upgrades genutzt. Die Meilen im Miles-Shop einzulösen ist wirtschaftlich nicht interessant. Das mussten wir auf die harte Tour lernen”, sagt Gründer Alexander Lueck.

Nun positioniert sich die Jungfirma als eine Fluginfodienst. “Flying can and should be comfortable. Instead, in times like these, we travel with uncertainty and anxiety. We think we can do better. We have identified the problems faced by many air travelers and translated them into a modern, contemporary user experience, finally creating the a flight tracker that will meet all your needs”, heißt es auf der Website.  Vom ursprünglichen Mileways-Team ist nur noch Lueck an Bord. Zum neuen Gründerteam gehören nun aber noch Gernot Poetsch, Marton Salomvary und Yannick Lung.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Mileways-Macher Lueck über alten Code, Flugdaten und Szenarien.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Mileways erklären?
Oma, Mileways hilft dir zu sehen, wann ich wo hinfliege und liefert mir alle relevanten Informationen zu meinen Flügen am schnellsten und übersichtlichsten.

Beim Start vor einigen Jahren lag der Fokus noch auf dem Sammeln von Meilen. Wie kam es zu dieser Veränderung?
Leider hat es nicht so viele Leute interessiert Meilen unabhängig der Airlines zu sammeln und diese bei unseren Partner einzulösen. Obwohl wir mit Airbnb, Uber, damals noch DriveNow, Sixt, Amazon usw. recht coole Partner für uns begeistern und akquirieren konnten. Meilen werden nämlich hauptsächlich gesammelt, um einen Status bei einer Airline zu erreichen und wenn, dann nur für Flüge oder Flug-Upgrades genutzt. Die Meilen im Miles-Shop einzulösen ist wirtschaftlich nicht interessant. Das mussten wir auf die harte Tour lernen.

Was war die größte Herausforderung, was die größte Schwierigkeit, beim Wandel zum jetzigen Konzept?
Die Motivation und Ausdauer über so eine lange Zeit zu behalten. Aber auch den Schritt zu gehen und das Produkt noch einmal von Null zu entwickeln, da wir vom alten Code nur noch wenig bis gar nichts verwenden konnten.

Der erste Start von Mileways ist jetzt acht Jahre her. Was habt ihr in dieser langen Zeit sonst so gemacht?
In den acht Jahren ist tatsächlich sehr viel passiert. Aus dem ehemaligen Gründerteam hat sich, klassisch, jeder für sich selbst neu orientiert und beispielsweise neue Unternehmungen gestartet oder ist zu anderen Unternehmen als Mitarbeiter gewechselt. Mileways haben wir aber gemeinsam tatsächlich nie abgeschaltet, da wir immer noch organisches Wachstum hatten und die Burn-Rate überschaubar war. Als dann Flighttrack 5 von Expedia übernommen wurde und sich viele User beschwert halten, dass es keinen vernünftigen Flighttracker mehr auf dem Markt gibt, kam die Idee zum Pivot. Interessanterweise hat die Zeit uns eher geholfen, da die Flugdaten mittlerweile sehr viel besser geworden sind. Damals war man noch happy, wenn man eine Flugverspätung korrekt angezeigt hat, heute kann man eigentlich immer sehr genau sagen wo sich das Flugzeug befindet vom Taxiing bis hin zur exakten Flugroute. Und auch die Verfügbarkeit des mobilen Internets in Europa begünstigt unser Produkt. Denn so können wir nach einer Landung nützliche Informationen wie zum Bespiel das Anschluss-Gate oder das Baggage Belt mühelos zur Verfügung stellen.

Welchen Tipp gibst du anderen Gründern, die vor einem Pivot stehen?
Es gibt drei Szenarien, die einem als Gründer widerfahren können. Das beste Szenario: Schneller Erfolg. Das zweitbeste Szenario: Schneller Misserfolg. Das schlimmste Szenario: Langsamer Misserfolg. Leider haben auch wir viel zu lange mit der Entscheidung des Pivots gewartet. Ich kann daher jedem Gründer raten, die relevanten KPIs immer im Blick zu haben und sehr kritisch und ehrlich mit sich selbst zu sein. Wenn etwas nicht läuft, nicht all zu lange warten und die Strategie anpassen. Auch wenn es bedeutet sich um 180 Grad zu drehen oder den Laden komplett zu schließen.

Blicke bitte noch einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren sonst noch so richtig schief gegangen?
Ganz klar, das wir die Entscheidung betreffend Pivot und neuem Fokus der App viel zu lange herausgezögert haben. Wir hätten schneller agieren und ausprobieren können.

Und wo hat Ihr bisher alles richtig gemacht?
Ich würde sagen, dass wir den Customer Support immer ganz gut bewältigt haben. Wir haben uns stets gut um das Bugfixing und die Anliegen und Wünsche unsere User gekümmert. Glückliche User, die unsere App nutzen, machen auch uns als Team glücklich. Deshalb haben wir auch mit der alten Version eigentlich eine recht gute Bewertung im deutschsprachigen App-Store. Auch das neue Team haben wir zusammen ganz gut auf die Beine gestellt. Wir ergänzen uns alle in unseren Fähigkeiten und haben die nötigen Skills um ein erstklassiges Produkt auf dem Markt zu etablieren. Mittlerweile haben wir auch viel Erfahrung im Flight-Tracking Bereich sammeln können, was enorm wichtig ist. Einer der Team-Mitglieder hat sogar seine Bachelorarbeit über Mileways geschrieben, so sehr brennen wir für unser Produkt.

Die Corona-Krise traf die Startup-Szene zuletzt teilweise hart. Wie habt ihr die Auswirkungen gespürt?
Wir hatten Glück im Unglück. Tatsächlich war die Flugindustrie ja mit am härtesten betroffen. Die Airlines sind als erste in die Krise rein und kommen als letzte wieder raus. Wir haben jedoch genau in dieser Zeit die neue Version entwickelt und hoffen jetzt mit unserem Launch ein gutes Timing zu erwischen, um mit dem steigenden Flugaufkommen zu wachsen.

Wo steht Mileways in einem Jahr?
Als Travel-Startup während der Corona-Pandemie ist es natürlich sehr schwer bis gar unmöglich eine Prognose abzugeben. Unser Ziel ist es, uns als App langfristig im Travel-Bereich unter den top Travel-Apps zu etablieren. Wir haben spannende Features in der Pipeline und hoffen das es diesmal um einiges besser läuft als beim ersten Anlauf.

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Foto (oben): Mileways

#aktuell, #interview, #mileways, #munchen, #pivot, #travel

#DealMonitor – Paysafe übernimmt Barzahlen – Aareon kauft wohnungshelden – TechVision Fonds investiert in Dr. Sam


Im aktuellen #DealMonitor für den 23. August werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

MERGERS & ACQUISITIONS

viafintech
+++ Der Bezahldienstleister Paysafe übernimmt das FinTech viafintech, zudem die Marken Barzahlen und viacash gehören. Über Barzahlen können Onliner ihre Einkäufe mit Bargeld im stationären Einzelhandel bezahlen. Das Fintech wurde 2011 von Achim Bönsch, Florian Swoboda und Sebastian Seifert gegründet. “Für Paysafe bedeutet diese jüngste Investition größere Wachstumschancen in Deutschland, einem wichtigen Markt für internationale Händler, sowie die Möglichkeit Umsätze zu steigern, indem sie viafintechs alternative Bank- und Zahlungslösungen an bestehende Kooperationspartner auf der ganzen Welt vermitteln”, teilt das Unternehmen mit. Erst 2019 übernahm das japanische Unternehmen Glory die Mehrheit am Berliner FinTech Barzahlen. Die Grenke Bank und die Firmenmacher blieben auch danach weiter an Barzahlen beteiligt. Die Grenke Bank, erlöste für ihren Anteil, 25 %, nach eigenen Angaben “einem Preis im unteren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich”. Was auf eine Bewertung zwischen 40 und 60 Millionen hindeuten könnte. Beim Mehrheitsverkauf an Glory wurde das FinTech mit 42,5 Millionen Euro bewertet.

wohnungshelden
+++ Das Unternehmen Aareon, das auf Immobiliensoftware setzt, übernimmt das Münchner Startup wohnungshelden. “Mit dieser Akquisition setzt Aareon ihren Wachstumskurs fort und ergänzt mit der digitalen Lösung für die Wohnungsvermittlung ihr Produktportfolio in Deutschland”, teilen die Firmen mit. wohnungshelden, eine Lösung für digitale Vermietungsprozesse, wurde 2016 von Martin Staudacher und Daniel Vallés Valls gegründet. Mehrere Business Angels mit Bezug zur Immobilienwirtschaft – darunter Lars Grosenick und Marc Stilke – investierten zuletzt einen mittleren sechsstelligen Betrag in das Münchner PropTech.

INVESTMENTS

Dr. Sam
+++ Der TechVision Fonds investiert in Dr. Sam. Das Düsseldorfer Startup, das 2018 von Jan Holzapfel und David Richter gegründet wurde, bringt sich als Online-Tierarzt in Stellung. “Mit der Eigenkapitalaufstockung plant das Unternehmen, seinen Marktanteil als First Mover auszubauen, die zugrundeliegenden IT-Lösungen weiterzuentwickeln und weitere Angebote zu schaffen”, heißt es in der Pressemitteilung.

EarlyGame
+++ Ein nicht genannter Investor aus Singapore und die Familie Winterling investieren in EarlyGame. Zudem sammelt das Unternehmen via Seedmatch Kapital ein. “Im Rahmen der gesamten Finanzierungsrunde wurden so 850.000 EUR eingesammelt und damit insgesamt seit Start über 2 Millionen Euro”, teilt das Unternehmen mit. Das junge Startup positioniert sich als “zentrale Anlaufstelle für E-Sports und Gaming”. Das Startup, das von Leopold Ingelheim und Fabian Furch gegründet wurde, bietet nach eigenen Angaben “eine umfassende Berichterstattung zu den wichtigsten E-Sport-Spielen”. Der Olympia-Verlag, bekannt für den kicker, investierte zuvor bereits in EarlyGame.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#aareon, #aktuell, #dr-sam, #earlygame, #fintech, #munchen, #paysafe, #proptech, #seedmatch, #techvision-fonds, #telemedizin, #venture-capital, #viacash, #viafintech, #wohnungshelden

#Interview – Ein Startup, das gegen Geldwäsche kämpft


Das Münchner FinTech Hawk AI, das 2018 von Wolfgang Berner und Tobias Schweiger (beide früher bei PAY.ON aktiv) gegründet wurde, bietet eine “Softwarelösung zur automatisierten Erkennung von Verdachtsfällen von Finanzkriminalität” an. Das Team schreibt dazu: “Die Lösung reduziert die Fehlalarmquote im Vergleich zu herkömmlichen AML-Lösungen drastisch”. BlackFin Capital Partners und Altinvestor Picus Capital investierten kürzlich 10 Millionen US-Dollar in die Jungfirma.

Im Interview mit deutsche-startups.de stellt Gründer Schweiger das Konzept hinter Hawk AI einmal ausführlich vor.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Hawk AI erklären?
Mit Hawk AI wollen wir Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung wirksam bekämpfen. Weil sich Kriminelle immer ausgeklügelterer Methoden bedienen, um die Herkunft illegaler Gelder zu verschleiern, braucht es eine automatisierte Überwachung des weltweiten Zahlungsverkehrs, die dem einen Riegel vorschiebt. Die technische Lösung dafür bauen und betreiben wir.

Welches Problem genau wollt Ihr mit Hawk AI lösen?
Die Bekämpfung von Finanzkriminalität wird ständig aufwändiger und teurer, weil die europäischen und globalen Regulierungsbehörden auf mehr Durchschlagskraft pochen – und das zurecht! Finanzinstituten blieb mit ihren herkömmlichen, rein regelbasierten Systemen aber nicht viel mehr übrig als das Problem mit mehr Personal anzugehen. Zugleich schlafen die Kriminellen ja auch nicht und umgehen schärfere Regeln schneller als uns allen lieb sein kann. Wir gehen das Problem mit den Mitteln der Digitalisierung an und bieten eine offene, modulare und Cloud-basierte Lösung für Transaktionsmonitoring und -überwachung an. Die können Banken und Zahlungsdienstleister schnell an ihre bestehenden Kernbanksysteme andocken und in sehr kurzer Zeit erheblich effizientere Prozesse zur Geldwäschebekämpfung etablieren.  Kern unserer Software ist Künstliche Intelligenz, die regelbasierte Überwachung leistungsfähiger macht und bislang unbekannte Muster schneller erkennt. Das ist der Hebel, um den Kriminellen schneller auf die Spur zu kommen

Wie ist die Idee zu Hawk AI entstanden?
Mein Mitgründer Wolfgang Berner und ich waren viele Jahre bei einem Zahlungsdienstleister federführend aktiv. Von dort wissen wir, wie hochsichere, skalierbare Systeme für die Finanzbranche gebaut werden. Auf der Suche nach einer neuen Geschäftsidee sind wir darauf gestoßen, dass etwa 95 Prozent aller Alarmmeldungen in der Geldwäscheprävention falsch positiv sind und Finanzhäuser große Schwierigkeiten haben, die tatsächlichen Verdachtsfälle zu identifizieren. Dieses Defizit der Altlösungen, die teils über 15 Jahre alt sind, lässt sich mit KI- und Cloud-Technologie perfekt adressieren. Das war der Startpunkt für Hawk AI.

Wie wollt Ihr Geld verdienen, also wie genau funktioniert euer Geschäftsmodell?
Wir bieten unsere Lösung als Software as a Service an. Vereinfacht gesprochen, je mehr Transaktionen wir überwachen, desto höher unser Umsatz. Das ist der Charme von SaaS.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerade habt ihr 10 Millionen eingesammelt. Wofür braucht ihr so früh schon so viel Geld?
Die Investitionen nutzen wir in erster Linie für die Weiterentwicklung unseres Produkts, aber auch für den Ausbau unseres Vertriebs und die Expansion auf internationale Märkte.

 

 

Wo steht Hawk AI in einem Jahr?
In einem Jahr sind wir unserem Ziel, Hawk AI auch international als führenden Experten auf dem Gebiet der Geldwäscheprävention zu etablieren, einen großen Schritt nähergekommen. Bis Ende 2022 wollen wir unser Team verdoppeln, dafür suchen wir für unsere Zentrale in München Softwareentwickler, Data Scientists und Vertriebsexpert:innen mit Erfahrung im Finanzsektor.

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#DealMonitor – Elevat3 Capital investiert zweistellige Millionensumme in Amzscale – The Platform Group kauft ApoNow


Im aktuellen #DealMonitor für den 18 August werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Amzscale
+++ Der junge Kapitalgeber Elevat3 Capital, also Christian Angermayer, investiert eine zweistellige Millionensumme in Amzscale. Das Unternehmen aus Osnabrück, das von Daniel Vogler und Maurice Glißmann gegründet wurde, baut bereits seit 2016 Amazon FBA Brands auf. Seit 2019 bietet die Jungfirma ihre Dienstleistung (Product Development, Analyse, Sourcing, Launch und Marketing) auch für Dritte an. Amzscale beschäftigt derzeit rund 100 Mitarbeiter:innen – darunter auch ein Team, das sich in China ums Sourcing kümmert. Das frische Kapital möchte die Amzscale-Mannschaft unter anderem in den Auf- und Ausbau einer Sales-Infrastruktur investierten. Zudem kann Amzscale seinen Kunden nun auch beim Thema Warenfinanzierung unterstützen. Zu guter Letzt stecht die Internationalisierung an. Das Unternehmen schaut dabei nach Großbritannien und die USA.

phelas
+++ 
Business Angels aus dem BayStartUP-Investorennetzwerk investieren 600.000 Euro in phelas. Das Münchner Startup setzt auf Luftverflüssigung zur Energiespeicherung. Das Schlagwort dabei lautet Liquid Air Energy Storage (LAES). “Mit dem eingesammelten Kapital will das Gründerteam nun die Technologie weiterentwickeln, den Bau des Proof-of-Concept vorantreiben und erste Kunden als Partner gewinnen”, teilt das Unternehmen mit.

Seatti
+++ Peak, der Berliner Hasso-Plattner-Institut Seed Fund und Business Angel Ralph Müller investieren 500.000 Euro in Seatti. Das Startup, das 2020 von Christopher Bieri, Johannes Eppler und Dmytro Savin gegründet wurde, positioniert sich als “Shared-Desk-Management- und Kollaborations-Software, die hybriden Unternehmen ermöglicht, Büro- und Verwaltungskosten zu minimieren sowie gleichzeitig die Zusammenarbeit von remote Teams zu maximieren”. Seatti residiert in Berlin und München.

Utopia
+++ Die Nürnberger Umweltbank investiert in Utopia, die zur SPD-Medienholding DDVG gehört. Das Münchner Online-Magazin, das von Meike Gebhard und Christian Riedel geführt wird, positioniert sich als “Website für einen nachhaltigen Lebensstil”. Die Plattform ging bereits 2007 an den Start. Gegründet wurde Utopia einst von Claudia Langer.

MERGERS & ACQUISITIONS

Doc.Green / ApoNow
+++ The Platform Group, das Unternehmen hinter Schuhe24, MyStationary und Greenlocal, übernimmt die Mehrheit an der Apotheken-Plattform Doc.Green und dem Pharmaservice ApoNow. “Derzeit erhalten über 18.500 Apotheken in Deutschland Bestellungen von den Plattformen Doc.Green und dem Pharmaservice ApoNow”, teilt das Unternehmen mit. ApoNow mit Sitz in Wetter (Ruhr) wurde 2014 gegründet. The Platform Group investierte zuletzt unter anderem in MöbelFirst, Stylefy und Bike-Angebot.

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#Brandneu – 5 neue Startups: dentifico, FiveTeams, Unvergessen, Lodgea, Buuk


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

dentifico
Das junge Unternehmen dentifico kümmert sich um Zahnpflege. “Uns geht es darum, dass unsere Mitmenschen ein Gefühl für richtiges Zähneputzen bekommen und sich aktiv mit ihrer täglichen Zahnpflege auseinandersetzen”, schreiben die Gründer Felix Wimmeroth und Leon Buchholz. dentifico war zuletzt auch in unserem Pitch-Podcast zu Gast.

FiveTeams
Das Berliner Jungunternehmen FiveTeams bietet einen anonymen Marktplatz für die passive Jobsuche. So soll es Fachkräften möglich sein, anonym Job-Angebote zu erhalten, wahrend sie in ihrem aktuellen Job bleiben. Unternehmen hingegen sollen so einfach Fachkräfte abwerben können.

Unvergessen
Hinter Unvergessen aus Saarbrücken verbirgt sich eine “zentrale Plattform, um sich über jeden Trauerfall zu informieren, sich an verstorbene Personen zu erinnern und gemeinsam zu trauern”. Das Startup wurde von Henrik Bergmann, Max Jakob, Philip Pelgen und Felix Wenzel gegründet.

Lodgea
Lodgea aus München bietet die Software-Lösung für die Online-Vermarktung von Unterkünften an. “Die kommerzielle Standard-Shop-Software-Lösung gibt jedem Vermarkter ein Werkzeug an die Hand, das ohne Entwicklungsaufwand eingesetzt werden kann”, teilt das Unternehmen mit.

Buuk
Mit Buuk soll es Verlagen möglich sein, die Auffindbarkeit von Buchtiteln zu messen.
Die Anwendung kann die Bücher im Buchhandel sowie im Online-Shop messen. Als weiteres Feature können Selfpublisher ihr Buch direkt via Buuk vermarkten. Das Startup arbeitet aktuell mit Vertriebskanälen wie Amazon, Thalia oder Hugendubel.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – Nuki sammelt 20 Millionen ein – Sony investiert in tigermedia – Urban Ground bekommt Millionensumme


Im aktuellen #DealMonitor für den 10. August werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENT

Nuki 
+++ Cipio Partners und die Altinvestoren Up to Eleven, Fortuna und Venta investieren 20 Millionen Euro in Nuki. Das Grazer Unternehmen, das 2014 von Martin Pansy gegründet, kümmert sich um smarte Zutrittslösungen. Das Kernprodukt der Jungfirma ist das elektronische Türschloss Nuki Smart Lock. “Um die ambitionierten Ziele zu erreichen, möchte Nuki in den kommenden Jahren das knapp 100 Mann und Frau starke Team mehr als verdoppeln”, heißt es in der Presseaussendung. Im Zuge der Investmentrunde scheidet der US-Konzern Allegion, ein Anbieter von Sicherheitslösungen im Zutrittsbereich, bei Nuki aus.

tigermedia
+++ Sony Music Entertainment Germany und SevenAccelerator investieren in tigermedia. Das Hamburger Startup bietet mit der tigerbox Touch eine kindgerechten Streamingbox für Hörspiele an. Die Jungfirma beschäftigt derzeit 14 Mitarbeiter:innen. Im Zuge des Investments bringt Sony seine Hörspiele bei tigermedia ein. “Die Investition und das Contentpaket von Sony Music ermöglichen es uns nun, dieses Geschäft weiter stark auszubauen und allen Branchenteilnehmern, die bereits mit lizensiertem Content angebunden sind, am wachsenden Erfolg teilhaben zu lassen”, teilt das Unternehmen mit.

Urban Ground
+++ Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und weitere nicht genannte Geldgeber investieren eine siebenstellige Summe in Urban Ground. Das junge Berliner Unternehmen, das 2017 von Oliver Diethert und Praneel Redlapalle gegründet wurde, “betreibt einen kuratierten Marktplatz für den gesamten Prozess der Vermietung und Anmietung von Wohnungen”.  Nach eigenen Angaben setzen derzeit “Mieter aus 83 Ländern und mehrere hundert Vermieter, sowohl private als auch institutionelle” auf Urban Ground.

AppNavi
+++ Bayern Kapital und ein “Konsortium branchenerfahrener Privatinvestoren” aus dem BayStartUP-Investorennetzwerk investieren in AppNavi. Das Münchner Startup entwickelt eine KI-basierte “Digital-Adoption-Plattform“. Mit der Software von AppNavi, 2017 gegründet, sollen Unternehmen in der Lage sein, “Software-Einführungen und -Updates deutlich schneller und effizienter umzusetzen”.

VENTURE CAPITAL

Capnamic Ventures
+++ Der Kölner Geldgeber Capnamic Ventures, der 2013 an den Start gegangen ist, sammelte nach unseren Informationen bereits 90 Millionen Euro (First Closing) für seinen dritten Fonds ein. Auch das gesteckte Ziel, 150 Millionen, sind schon gesichert. Capnamic Ventures rund um Jörg Binnenbrücker investiert insbesondere “in Seed- und Series-A-Runden in B2B-Startups, die einen Fokus auf digitale Transformation und digitale Infrastruktur haben”.  Im Portfolio des Geldgebers befinden sich Unternehmen wie LeanIX, staffbase und Home. Zu den großen Erfolgen von Capnamic zählte zuletzt vor allem AdJust (Milliardenexit). Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

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#Interview – “Natürlich gab es Zeiten, in denen wir hart kämpfen mussten”


Das junge Unternehmen EarlyGame positioniert sich als “zentrale Anlaufstelle für E-Sports und Gaming”. Das Startup, das von Leopold Ingelheim und Fabian Furch gegründet wurde, bietet nach eigenen Angaben “eine umfassende Berichterstattung zu den wichtigsten E-Sport-Spielen”. Der Olympia-Verlag, bekannt für den kicker, investierte bereits in EarlyGame. “Wir haben innerhalb eines Jahres eine der führenden Plattformen im deutschsprachigen Raum aufgebaut”, sagt Gründer Furch.

Derzeit wirken 10 Mitarbeiter:innen für das Unternehmen. “Zudem arbeiten wir mit einem größeren Freelance-Pool zusammen, um Lücken hier und da zu füllen. Umsatztechnisch geht es von Monat zu Monat aufwärts – vor allem durch die vielen neuen Partnerschaften”, sagt Furch. Im Interview mit deutsche-startups.de spricht der EarlyGame-Macher zudem über Entwicklungsprozesse, Marketingbudgets und Userkennzahlen.

Wie würdest Du Deiner Großmutter EarlyGame erklären?
Ganz einfach. Es gab schon immer Medien und Entertainment-Firmen, die über Sport berichten wie zum Beispiel in Deutschland die Bild oder der kicker. Wir machen genau dasselbe nur eben statt über Fußball zu berichten, heißen bei uns die Sportarten League of Legends, Fortnite oder FIFA – das digitale Fußball. Diese Sportarten finden nicht auf dem Rasen, sondern am PC oder auf der Konsole statt. Bei uns geht es hierbei aber nicht nur um die reine Berichterstattung, sondern vor allem auch um den Aufbau einer Community und das Interagieren der Spieler und Fans über unsere Plattform.

Hat sich das Konzept, das Geschäftsmodell, in den vergangenen Jahren irgendwie verändert?
Wir sind ja erst knapp über 1 Jahr alt und dabei ist das Geschäftsmodell natürlich in einem konstanten Entwicklungsprozess. So haben wir zum Beispiel unsere Content Strategie angepasst. Komplett pivotiert haben wir aber nicht. Unsere Hypothese bzw. Strategie bestätigt sich im von Monat zu Monat – vor allem gemessen an unserem User Wachstum. Zuletzt haben wir die Schallmauer von 2 Million Unique Users auf EarlyGame.com geknackt, deutlich früher als ursprünglich geplant. Auch ist es eine schöne Bestätigung der eigenen Ideen, wenn der ein oder andere – größere – Wettbewerber sich Ideen bei uns abschaut.

Wie genau funktioniert euer Geschäftsmodell?
Unsere Vision ist es, die Nr. 1 Community Plattform und Marke an der Schnittstelle zwischen Esports, Gaming und Pop Culture zu werden. Hierbei sind wir bereits marktführend in Deutschland. Das heißt, wir produzieren zielgruppengerechten Content für den Mainstream und agieren dabei als Marke sowohl auf unserer eigenen Website als auch über unsere Social-Media-Kanäle. Gerade der Mainstream-Fan vermisst im Esports und Gaming Segment eine Anlaufstelle, die sich nicht auf den Hardcore Fan oder nur auf ein Spiel fokussiert. EarlyGame ist diese Anlaufstelle.

Die Corona-Krise traf die Startup-Szene zuletzt teilweise hart. Wie habt ihr die Auswirkungen gespürt?
Für uns als Startup hat das Thema Corona zwei Seiten. Zum einen gab es natürlich einen extra Schub des Mainstreams in den Esports. Somit ist der Markt schneller gewachsen. Auf der anderen Seite aber, wurde teilweise Budgets – vor allem Marketingbudgets – eingefroren. So haben wir in 2020 im Bereich Sponsoring etwas weniger umsetzen können als ursprünglich geplant. Zum Glück aber konnten wir diese Lücke durch andere Umsatzfelder mehr als schließen, sodass wir mit dem Jahr 2020 und dem Start ins Jahr 2021 sehr, sehr happy sind.

Wie ist überhaupt die Idee zu EarlyGame entstanden?
Ich bin als Gamer aufgewachsen. Sei es als Kind mit dem Gameboy in der Hand oder zu Abiturzeiten täglich am PC um mit meinem Clan CounterStrike zu spielen. Ebenso hatte ich schon immer die Lust Projekte neben dem Studium oder auch in meiner Zeit als Berater voranzutreiben, wie zum Beispiel die Gründung einer Fußballakademie in China. Nach meiner Zeit als CEO bei esports.com und Geschäftsführer von esports.com GSA GmbH, einem Joint Venture mit ProSiebenSat.1, hat sich glücklicherweise auch Leopold – mein Co-Founder bei EarlyGame – dazu entschieden in die Selbständigkeit zu wechseln. Da wir uns sehr gut ergänzen und der Gaming Markt ein riesen Potential hat, war EarlyGame die logische Konsequenz.

Wie hat sich EarlyGame seit der Gründung entwickelt?
Super. Wir haben innerhalb eines Jahres eine der führenden Plattformen im deutschsprachigen Raum aufgebaut. Natürlich gab es auch Zeiten, in denen wir hart kämpfen mussten – zum Beispiel als durch das Google Core Update im Dezember 2020 20 % unseres Traffics über die Nacht weggebrochen ist. Zum Glück konnten wir dies vor allem durch unsere Social Media-Präsenz in Regionen wie USA, Südamerika aber UK abfangen. Auch sind wir sehr happy, dass unser Team kontinuierlich an unserer gemeinsamen Vision arbeitet. Die Motivation des Teams ist mit der Hauptgrund, wieso wir bisher so erfolgreich waren.

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist EarlyGame inzwischen?
Aktuell sind wir knapp über 10 Kolleginnen und Kollegen. Zudem arbeiten wir mit einem größeren Freelance-Pool zusammen, um Lücken hier und da zu füllen. Umsatztechnisch geht es von Monat zu Monat aufwärts – vor allem durch die vielen neuen Partnerschaften.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?
Leider haben wir das Google Update im Dezember nicht kommen sehen, welches uns wie angesprochen 20 % unseres Traffics gekostet hat. Hier waren wir nicht wachsam genug, da wir uns hierauf vermutlich etwas besser hätten vorbereiten können.

Und wo hat Ihr bisher alles richtig gemacht?
Alles richtig gemacht, haben wir sicher nirgends. In den Monaten seit Gründung haben wir viele Learnings gemacht und manche auch, wo wir davor gesagt hätten, dass wird garantiert funktionieren. Sicherlich aber gibt es zwei Aspekte die seit Gründung sehr gut liefen. Erstens: Unser Team, welches nicht nur inhaltlich stark ist, sondern auch kontinuierlich die berühmte extra Meile geht. Zweitens: Mit unserem Investor, dem kicker, haben wir einen super Partner gewonnen, der uns sowohl strategisch als auch operativ beim Wachstum hilft.

Wo steht EarlyGame in einem Jahr?
Wir haben uns entschlossen, unsere Firma über Seedmatch der Crowd als Investoren zu öffnen. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand. Wir glauben, dass die Crowd aktiv als Brand Ambassadors die Marke EarlyGame fördern kann. Zudem erreichen wir pro Monat über unsere Kanäle mehr als 15 Millionen Gaming- & Esports-Fans. Mit diesen gemeinsam als Co-Investoren die Firma weiterzuentwickeln, und zwar genauso wie es sich die Fans wünschen, ergibt nicht nur Sinn, sondern bedeutet, dass wir das Produkt nicht am User vorbei aufbauen. In Zahlen gesprochen: In 12 Monaten, wollen wir unsere aktuellen Userkennzahlen verdoppeln, unseren Umsatz verfünffachen und weiterhin hoffentlich mindestens genauso viele motivierte Kollegen und Partner für die Vision EarlyGame begeistern wie heute.

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Foto (oben): EarlyGame

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Activant investiert in Workmotion – Balderton und La Famiglia setzen auf Arive – Picus investiert in Pectus Finance


Im aktuellen #DealMonitor für den 9. August werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENT

Workmotion
+++ Der amerikanische Geldgeber Activant Capital investiert nach unseren Informationen rund 20 Millionen Euro in Workmotion, das 2020 von Carsten Lebtig gegründet wurde. Die Bewertung liegt bei rund 100 Millionen (Post-Money). Das Berliner Startup, früher als PeopleFlow bekannt, unterstützt Unternehmen beim HR-Management von Auslandsmitarbeitern. Workmotion managt dabei Dinge wie Gehaltsabrechnung, Sozialleistungen und Steuern. Picus Capital investierte bereits in der Unternehmen. Zudem verkündete die Jungfirma bereits den Einstieg von Business Angels wie Delivery Hero-Chef Niklas Östberg, Klarna-Gründer Victor Jacobsson, Personio-Gründer Hanno Renner und FlixMobility-Gründer Jochen Engert sowie Unternehmer Carsten Maschmeyer. 2,2 Millionen Euro sammelte Workmotion dabei zuletzt ein. International setzen etwa Omnipresent und Deel, das gerade Zeitgold übernommen hat, auf das Workmotion-Konzept. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Arive
+++ Der englische Investor Balderton Capital und der Berliner Geldgeber La Famiglia investieren nach unseren Informationen rund 5 Millionen Euro in Arive. Die Bewertung liegt bei rund 25 Millionen Euro )Post-Money). Das Startup aus München bringt das FastAF-Konzept nach Deutschland. Die Jungfirma, die von Linus Fries, Maximilian Reeker gegründet wurde, möchte Retailern mit Hilfe von Micro Fulfilment Centern und einer Marktplatz-App eine günstige Option für Lieferungen unter 60 Minuten anbieten. Dabei geht es gezielt nicht um Lebensmittel, sondern andere E-Commerce-Produkte. Der Venture Capitalist 468 Capital, hinter dem unter anderm Ex-Rocket-Macher Alexander Kudlich steckt, investierte bereits eine sechsstellige Summe in Arive. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Pectus Finance
+++ Der Münchner Geldgeber Picus Capital investiert nach unseren Informationen in Pectus Finance. Das Unternehmen, das von Peer Senghaas gegründet wurde, positioniert sich als Finanztool für Unternehmen. In der Selbstbeschreibung heißt es zum Konzept: “Collaborative financial planning and controlling in real-time empowering finance teams to drive business performance and make better decisions”. Picus hält nun rund 30 % am Unternehmen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Xayn 
+++ Die japanischen Investoren Global Brain und KDDI investiereren gemeinsam mit den Altinvestoren – darunter Earlybird Venture Capital – 10 Millionen Euro in Xayn. Insgesamt flossen nun schon 19,5 Millionen in die Jungfirma. “Das Unternehmen plant, die Series-A-Finanzierung für die Weiterentwicklung seiner App einzusetzen, die eine Suchmaschine, einen Discovery Feed und mobilen Browser in sich vereint. Das KI-Unternehmen expandiert außerdem zukünftig in den asiatischen Markt mit besonderem Fokus auf Japan”, teilt das Startup mit. Das KI-Unternehmen startete als Forschungsprojekt an der University of Oxford und dem Imperial College London. Xayn wurde 2017 von Leif-Nissen Lundbæk, Michael Huth und Felix Hahmann gegründet.

Deliveroo
+++ Der Berliner Lieferdienstvermittler Delivery Hero steigt beim britischen Wettbewerber Deliveroo ein und sichert sich 5 % am Unternehmen. Der Dax-Konzern müsste für den Deal mehr als 300 Millionen Euro auf den Tisch gelegt haben. “Deliveroo konkurriert in Großbritannien unter anderem mit Just Eat Takeaway.com aus den Niederlanden. Delivery Hero ist seit dem Verkauf von Hungryhouse an Just Eat nicht mehr in Großbritannien tätig, hält aber einen Anteil von mehr als sieben Prozent an Just Eat”, schreibt die WirtschaftsWoche.

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#DealMonitor – Exit Games bekommt 50 Millionen – refurbed sammelt 54 Millionen ein – ottonova bekommt 40 Millionen ein


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INVESTMENTS

Exit Games 
+++ Die amerikanische Spielefirma Skillz investiert 50 Millionen Euro in das Hamburger Gamesunternehmen Exit Games, das 2004 gegründet wurde. “Das Unternehmen war zuvor im alleinigen Besitz des Managements. Exit Games entwickelt die weltweit eingesetzte Photon Engine, die es Entwicklern ermöglicht, synchrone Multiplayer-Spiele in Echtzeit zu erstellen und zu hosten. Zu den fast 600.000 vertrauenswürdigen Partnern von Exit Games gehören einige der renommiertesten Spieleverlage und -entwickler der Welt wie EA, Square Enix und Ubisoft, die das Gameplay in über 700.000 Anwendungen unterstützen”, heißt es in der Presseaussendung.

refurbed
+++ Das finnische Unternehmen Evli Growth Partners, das kalifornische Unternehmen Almaz Capital, Hermes GPE, C4 Ventures, SevenVentures, Alpha Associates, Monkfish Equity, Kreos Capital, Isomer Capital und Creas Impact Fund investierern 54 Millionen US-Dollar in das Wiener Startuü refurbed. Das 2017 von Peter Windischhofer, Kilian Kaminski und Jürgen Riedl gegründete Unternehmen kümmert sich um “refurbished Electronics”. Erst im März dieses Jahres sammelte die Jungfirma 15,6 Millionen Euro ein.

ottonova
+++ Earlybird Venture Capital und die Altinvestoren investieren 40 Millionen Euro in ottonova – siehe FinanceFWD. “Darin enthalten ist die Wandlung eines Darlehens, ungefähr die Hälfte der Summe fließt allerdings tatsächlich frisch in die Firma”, heißt es im Artikel. Die digitale private Krankenversicherung aus München, die 2017 an den Start ging, war die erste Neugründung einer Krankenversicherung in Deutschland seit fast zwei Jahrzehnten. Zuletzt investierten Debeka, HV Capital, Vorwerk Ventures, btov und SevenVentures 60 Millionen Euro in das InsurTech, das von Roman Rittweger gegründet wurde. Mehr über ottonova

Wirelane
+++ Abacon Capital, gehört zum Büll Family Office, und Co. investieren 18 Millionen Euro in Wirelane – siehe Gründerszene. Das Münchner Unternehmen, das 2016 von Constantin Schwaab gegründet wurde, bietet kostenlose Ladesäulen an. Vito Ventures, Coparion, High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Ritter Starkstromtechnik investierten zuletzt 4 Millionen Euro in das Startup. 2019 übernahm Wirelane das gescheiterte E-Mobilität-Startup Eluminocity.

Wonderz 
+++ IBB Ventures, J.C.M.B., Scope Hanson und Janosch film & medien investieren eine siebenstellige Summe in Wonderz. Das Berliner Startup, das 2017 gegründet wurde, bitete mit der B2C WunderBox ein Toll an, um Inhalte auf mobilen Geräten zu veröffentlichen. “So können Buchverlage, Fernsehsender, Influencer, Film-, Spiele-, und TV-Produzenten ihr Angebot mit geringem finanziellen Risiko diversifizieren und erreichen ein größeres Publikum weltweit”, teilt das Unternehmen mit.

_blaenk
+++  Der Mannheimer Geldgeber Styx Urban Investments investiert eine sechsstelligen Summe _blaenk. Das Kölner RetailTech- und E-Commerce-Startup pisitioniert sich als hybrider B2B2C-Marktplatz für Lifestyle Produkte – online und offline. “Marken können sich in dem _blaenk-Marktplatz via ‘Retail as a Service’ flexibel einbuchen. Von Ladenbau über Personal, bis hin zu der Online-Shop Integration, Payment-Abwicklung und Fulfillment übernimmt _blaenk alle Prozesse”, heißt es in der Selbstbeschreibung der Jungfirma. _blaenk wurde 2020 von Martin Bressem gegründet.

MERGERS & ACQUISITIONS

Viantro
+++ Das Berliner Gesundheitsunternehmen Doctari übernimmt Viantro, eine Karriere-Plattform von Ärzten für Ärzte. Viantro mit Sitz in Heidelberg wuerde 2012 von Kim Kernbichler gegründet. Doctari hatte zuletzt auch Planerio übernommen. Das Münchner Unternehmen, das 2016 mit Stefan Klußmann und Robert Grüter gegründet wurde, möchte das “Personalmanagement in Praxen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen revolutionieren”.

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#Brandneu – 5 neue Startups: voilà, Circly, The Muse Club, stadtfix, Deutsch Express


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voilà
Das Berliner Startup voilà bringt seinen Nutzer:innen Restaurants nach Hause – bundesweit. Das Motto dabei lautet “Home Fine Dining”. In der Eigenbeschreibung heißt es: “Wir verbinden die besten Köche und Food Lover, um eine gehobene kulinarische Inhouse-Erfahrung zu Hause zu ermöglichen”

Circly
Das junge Unternehmen Circly, das von Eric Weisz, Armin Kirchknopf und Bernhard Lutzer gegründet wurde, entwickelt einen simplen KI-Baukasten für die Absatzplanung, der es auch kleinen Unternehmen ermöglicht, individuelle KI-Algorithmen ohne Programmierungskenntnisse selbst zu erstellen.

The Muse Club
Mit The Muse Club haben Larissa Schmid und Sophia Wittrock, die zuvor schon jesango gegründet haben, eine “nachhaltige D2C-Fashion-Brand” ins Leben gerufen. “Die Marke steht für Female Empowerment, nachhaltige und faire Produktion”, teilen die Gründerinnen mit.

stadtfix
Das Bonner Startup stadtfix kümmert sich um “eine taggleiche Lieferung jeglicher Produkte aus dem stationären Einzelhandel” direkt vor die Haus seiner Kunden. Ins Leben gerufen wurde die Jungfirma von Louis Deffor und Puya Heidarian, die mit.circollo schon eine Plattform für Gründer gestartet haben.

Deutsch Express
Das Team hinter Deutsch Express möchte “Zuwandernde, Behörden sowie staatliche Institutionen und Dienstleistende durch eine Plattform miteinander vernetzen” und so Migration und Integration erleichtern. Das Startup aus Hannover wurde von Irfan Malik, Mariyam Malik und Zulqarnain Sheikh gegründet.

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Mait bekommt 60 Millionen – Deel übernimmt Zeitgold – smapOne sammelt 20 Millionen ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 4. August werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Mait
+++ Die britische Beteiligungsgesellschaft 3i Group investiert rund 60 Millionen Euro in die Mait, gegründet 1984. Das Unternehmen aus Rottweil, früher als ComputerKomplett bekannt, bietet digitale Lösungen in den Bereichen Product Lifecycle Management (PLM), Enterprise Resource Planning (ERP) und IT-Services an. Mehr als 550 Mitarbeiter:innen an 21 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz arbeiten derzeit für Mait, das zuletzt 120 Millionen Euro im Jahr erwirtschaftete. “Der exzellente Service zeigt sich darin, dass ca. 60% der Kundenbeziehungen seit über 10 Jahren bestehen. Das Unternehmen verfügt über einen hohen Anteil an wiederkehrenden Einnahmen, die durch mehrjährige Wartungs- und IT-Infrastrukturverträge erzielt werden”, heißt es in der Presseaussendung.

smapOne
+++ Über Nordwind Capital investieren Paul Achleitner, Achim Berg, Olaf Berlien, Jan Klatten, Peter Löscher, Andreas Obereder und Fußball-Nationalspieler Thomas Müller 20 Millionen Euro in smapOne. Die Jungfirma aus Hannover, die 2014 von Sven Zuschlag und Thomas Schwarz (CTO) gegründet wurde, positioniert sich als “SaaS no-code Plattform mit vordefinierten Bausteinen, um Unternehmensprozesse zu digitalisieren”. smapOne beschäftigt derzeit 65 Mitarbeiter:innen. Zu den Kunden von smapOne gehören Unternehmen wie wie Vonovia, E.ON, Rhenus, Clariant, TÜV Austria Schweiz und Dachser. “Durch das jetzt bereitgestellte Wachstumskapital soll u.a. die Plattform weltweit verfügbar gemacht werden, wodurch sich kurzfristig die Zahl der Mitarbeiter mehr als verdoppeln wird”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über smapOne

felmo
+++  Burda Principal Investments (BPI) und die Altinvestoren HV Capital, Redalpine und 468 Capital investieren 15 Millionen Euro in felmo. Das 2019 von Lars Giere und Philip Trockels gegründete Unternehmen positioniert sich als mobile Tierarztpraxis. Nutzer können über die Website den Hausbesuchen von einem Tierarzt buchen. “Mit dem neuen Kapital sollen nach den ersten deutschen Metropolen weitere Städte und Regionen folgen und die Internationalisierung vorangetrieben werden. Auch eine Erweiterung der E-Commerce-Angebote sowie ein signifikanter Ausbau des Teams sind geplant”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über felmo

bao
+++ Der niederländische Geldgeber Peak, die Bayerische Beteiligungsgesellschaft (BayBG) und Business Angels investieren 2,5 Millionen Euro in bao. Das Münchner Startup, das 2017 von Benedikt Raschberger und Patrick Strunkmann-Meister gegründet wurde, kümmert sich um Conversation Intelligence. “Die Software führt Vertriebsmitarbeiter*innen geordnet durch ihre Gespräche, passt sich in Echtzeit dem bisherigen Verlauf sowie Inhalten an und gibt Handlungsanweisungen für die weitere Entwicklung des Gesprächs”, heißt es zum Konzept.

Kopernikus Automotive
+++ Continental, der Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS), das Unternehmen AMAG und die Golzern Holding investieren eine nicht genannte Summe in das Leipziger Startup Kopernikus Automotive. Das Startup, das von Stefan Jenzowsky und Tim von Toerne gegründet wurde, entwickelt ein System, das es ermöglicht, autonome Fahrfunktionen hardwareseitig in Autos nachzurüsten und per Software-Update stets auf dem neuesten Stand zu halten.

Scoobe3D
+++ Bayern Kapital investiert gemeinsam mit Rolf Pfeiffer und weitere Angel-Investoren eine mittlere sechsstellige Summe in Scoobe3D. Das Startup aus Augsburg  entwickelt “einen hochpräzisen 3D-Scanner im handlichen und einfach zu bedienenden Format eines Smartphones”. Der Scoobe3D-Scanner erstellt dabei 3D-Scans von Gegenständen, selbst wenn deren Oberflächen reflektieren. Scoobe3D soll vor allem im Maschinenbau und Konstruktionswesen zum Einsatz kommen.

MERGERS & ACQUISITIONS

Zeitgold
Das amerikanische Unternehmen Deel, das sich seit 2918 um die Lohnbuchhaltung für Firmen kümmern, übernimmt Zeitgold. “We will integrate the entire Zeitgold team into the Deel organization, with all offices remaining open as usual. Since Deel is growing very fast on both the customer and team fronts, there are ample opportunities for growth and impact within the new organization”, teilt das Unternehmen in eigener Sache mit. Zeitgold wurde 2015 von Stefan Jeschonnek, Jan Deepen und Kobi Eldar gegründet. Das Startup trat an, um “kleine Unternehmen von Papierkram zu befreien und ihre Buchhaltung komplett zu digitalisieren”. Vintage Investment Partners, Battery Ventures, HV Capital, Saban Ventures, btov Partners und der Versicherungskonzern AXA Deutschland investierten in den vergangenen Jahren rund 50 Millionen Euro in Zeitgold. Das Unternehmen beschäftigte zu Hochzeiten in Berlin und Tel Aviv 120 Mitarbeiter:innen. Im Sommer 2020 gab das Zeitgold-Team dann überraschend auf, verkündete den geplanten Neustart als Sorted, eine Software für Freelancer. Heimlich, still und leise baute die Jungfirma Zeitgold zudem zur Software für Steuerberatungen um. “With the acquisition of Zeitgold, Deel is gaining the expertise of our team in global payroll, automation, and AI. The deal also provides them with valuable IP in global payroll processing based on a powerful workflow engine and document understanding AI stack, which Deel will leverage to scale up and serve hundreds of thousands of clients”, teilen die Haupstädter mit. Deel sammelte zuletzt 156 Millionen US-Dollar ein – unter anderem von Andreessen Horowitz, Spark Capital, La Famiglia und Global Founders Capital (GFC). Mehr über Zeitgold

Pamono
+++ Das amerikanische Unternehmen Chairish, ein Verkaufsservice für Vintage-Möbel, Kunst und Wohnaccessoires, übernimmt Pamono, einen Marktplatz für Vintage-Produkte. Pamono ging 2012 an den Start. Das Unternehmen wurde von Letizia Luperini und Christian Ahrendt gegründet. 2014 fusionierte das Startup mit up L’ArcoBaleno (von Oliver Weyergraf gegründet). Investoren wie Bonnier Ventures, die Investmentsparte der skandinavischen Mediengruppe, DN Capital, HV Capital und Atlantic Labs investierten in den vergangenen Jahren rund 15 Millionen Euro in die Jungfirma. Im Geschäftsjahr 2019 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 19,3 Millionen (+ 36,2 %), der Jahresfehlbetrag lag bei 4,7 Millionen.

Purgaty
+++ Waterdrop übernimmt Mehrheit am Wiener Wasserflaschen-Startup Purgaty – siehe Trending Topics. Das 2019 gegründete Startup entwickelt Wasserflaschen mit integrierter Desinfektionsmöglichkeit. Mit den kleinen zuckerfreien Brausewürfel von Waterdrop kann jeder einfaches Wasser mit natürlichen Aromen, echten Frucht- und Pflanzenextrakten und wertvollen Vitaminen anreichern. Die Österreicher sind seit 2017 auf dem Markt und vertreiben ihren sogenannten Microdrink über ihre Website und den klassischen Handel.

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Foto (oben): azrael74

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