#DealMonitor – Volocopter sammelt 200 Millionen ein – IDnow übernimmt Wettbewerber – 123fahrschule bekommt 5 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 3. März werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Volocopter
+++ Der Vermögensverwalter BlackRock, Avala Capital, Atlantia, Continental, Jericho Capital, der Investmentableger von NTT, und Tokyo Century sowie alle Alt-Investoren – darunter Geely, Daimler, DB Schenker, Intel Capital, btov Partners, Team Europe (Lukasz Gadowski) und Klocke Holding – investieren beachtliche 200 Millionen Euro in das Flugtaxi-Startup Volocopter, das 2011 von Stephan Wolf und Alexander Zosel gegründet wurde. Insgesamt flossen nun schon 322 Millionen in Volocopter. Zuletzt investiert die Deutsche Bahn über ihre Logistik-Tochter Schenker in das Flugtaxi-Startup. Das Unternehmen entwickelt elektrisch angetriebenen senkrecht startenden Flugtaxis, um Passagiere zu transportieren. Das viele Geld möchte das Unternehmen für den “Endspurt in Richtung Zertifizierung und Markteinführung in den nächsten zwei Jahren” nutzen. Volocopter beschäftigt derzeit in Bruchsal, München und Singapur über 300 Mitarbeiter.

Helvengo
+++ Das Unternehmen Hypoport, Seed X aus Lichtenstein, Cornelius Boersch (Conny & Co) und weitere Business Angels investieren in das Schweizer InsurTech Helvengo, einen KMU-Versicherer aus Zürich. “Die Kapitalerhöhung wird genutzt um das Produkt in der Schweiz weiter zu entwickeln und um den Markteintritt nach Deutschland und Österreich vorzubereiten”, teilt die Jungfirma mit. Helvengo wurde von Benedikt Andreas, Felix Huemer und Vedran Pranjic gegründet.

EXITS

identity Trust Management
+++  Münchner FinTech IDnow, ein Anbieter von Identity Verification-as-a-Service Lösungen, übernimmt den Düsseldorfer Wettbewerber identity Trust Management. “Der Zusammenschluss wird das Portfolio an Verifikationsmethoden, die über die IDnow-Plattform angeboten werden, weiter ausbauen und das kombinierte Produktportfolio wird eines der umfangreichsten Angebote an Identitätsüberprüfungsmethoden im europäischen Markt werden”, teilt das Unternehmen mit. IDnow übernahm zuletzt auch die Wirecard-Tochter Wirecard Communication Services.

STOCK MARKET

123fahrschule
+++ Die digitale Kölner Fahrschule 123fahrschule sammelt über eine Kapitalerhöhung weitere 5 Millionen Euro ein. “Die Erlöse sollen vornehmlich für das weitere Wachstum der 123fahrschule SE durch den Erwerb weiterer Fahrschulen eingesetzt werden”, teilt das Unternehmen mit. 123fahrschule hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Fahrschulwesen zu digitalisieren. Das Unternehmen wurde 2016 von Boris Polenske und Daniel Radziwon (nicht mehr im Unternehmen tätig) gegründet.

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#DealMonitor – Gorillas-Herausforderer Flink bekommt 52 Millionen – Instamotion sammelt 24 Millionen ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 2. März werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Flink
+++ Target Global und die Alt-Investoren Northzone, Cherry Ventures und TriplePoint Capital investieren beachtliche 52 Millionen US-Dollar in den Flash-Supermarkt Flink – siehe TechCrunch. TriplePoint Capital ist bei dieser stattlichen Investmentrunde, die tatsächlich als Seedrunde läuft, wohl als Kreditgeber mit an Bord. Hinter dem Unternehmen, einem mobilen Supermarkt, stecken Christoph Cordes (Fashion4Home, Home24) und Oliver Merkel (Bain & Company) sowie die Hamburger Pickery-Gründer Saad Saeed und Nikolas Bullwinkel. Als Geschäftsführer ist zudem Julian Dames (Ex-Foodora) mit an Bord. Cherry Ventures und Northzone investierten zum Start bereits 10 Millionen Euro in den neuen Berliner Gorillas-Klon Flink. Insgesamt flossen nun schon rund 64 Millionen Dollar in Flink. In Berlin, Hamburg, München, Nürnberg, Düsseldorf ist Flink bereits unterwegs. Bald geht der Flash-Supermarkt auch in Frankreich und den Niederlanden an den Start. Der große Wettbewerber Gorillas konnte zuletzt 44 Millionen US-Dollar einsammeln. Die Bewertung der Gorillas-Investmentrunde lag nach unseren Informationen bei 160 Millionen (Pre-Money). Gorillas plant derzeit 100 Millionen einzusammeln. Anfang Januar haben wir im Insider-Podcast intensiv über Flink gesprochen.

Instamotion
+++ Jetzt offiziell: G+J Digital Ventures, der Investmentableger des Medienhauses Gruner + Jahr, investiert – wie bereits letzte Woche berichtet – gemeinsam mit Act Venture Capital aus Irland und den Altinvestoren Earlybird und THI Investments 24 Millionen Euro in Instamotion, eine Gebrauchtwagenplattform. “Das zusätzliche Kapital wird Instamotion zur Beschleunigung seiner Expansion und zum Ausbau seines technologischen Vorsprungs nutzen: Das Unternehmen bietet derzeit als unabhängiger Anbieter einen einfachen, sicheren, sorglosen und volldigitalen Autokauf in Deutschland an”, teilen die Geldgeber mit.  InstaMotion wurde 2015 von Darius Ahrabian gegründet. “Wir wollen den B2C-Autohandel revolutionieren und auf eine rein elektronische Plattform bringen: wie bei Amazon wird der Autokauf per Mausklick möglich sein”, heißt es auf der Website. 2016 stieg der  Münchner Versicherungskonzern Allianz bei der Jungfirma ein. Bis Ende 2018 flossen bereits mehr als 12 Millionen Euro in InstaMotion. Die Allianz hält weiter rund 12,1 % an Instamotion. Auf G+J Digital Ventures entfallen 12,6 %,  Act Venture Capital hält 2,6 % #EXKLUSIV

Quality Match
+++ LEA Partners investiert 5 Millionen Euro in das KI-Startup Quality Match. Die Jungfirma, die 2019 von Daniel Kondermann, Mirko Schmidt, Jemima Hastings und Sascha Lange gegründet wurde, “optimiert Datensätze mit hoher statistischen Signifikanz- und Konfidenzniveaus”. So soll die Effektivität von künstlichen Intelligenzen (KIs) verbessert werden. “Zusätzlich sinken die Entwicklungskosten”, verspricht das Unternehmen aus Heidelberg.

Actyx 
+++ VDMA-Präsident Karl Haeusgen, Mirko Novakovic, Gründer von Instana, Markus Lorenz (Boston Consulting Group) und Kulpreet Singh, ehemals UiPath, investieren in das Münchner Startup Actyx. Die Jungfirma wurde 2016 von Oliver Stollmann, Maximilian Fischer und Roland Kuhn gegründet. Actyx entwickelt Lösungen für die digitale Industrie. Mit der Software des Startups können Entwickler “Fabrikprozesse einfach und schnell digitalisieren”. Paua Ventures investierte bereits in Actyx.

TutorSpace
+++ Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) investiert in TutorSpace. Das Unternehmen kümmert sich um die Digitalisierung von Nachhilfe. “Mit zwei Klicks können sich Schüler:innen kostenlos Nachhilfe-Tutoren in der Umgebung anzeigen und nach Bewertungen, Entfernungen, Fächern, Entfernung und Preisen filtern lassen”, teilt das Startup aus Heidelberg, das 2018 von Patrick Nadler gegründet wurde, mit.

PODCAST

Insider
+++ Schon die neue Insider-Ausgabe mit Sven Schmidt gehört? In der aktuellen Folge geht es um Gorillas, Charles, Jodel, Supercam, Gitpod, Careship, Capnamic Ventures, AdJust, LeanIX, staffbase und den Spac-Boom.

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#DealMonitor – Razor Group übernimmt HappyPo – Phenom kauft Talentcube – Carvolution bekommt 15 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 25. Februar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Carvolution
+++ Ringier Digital Ventures und Francisco Fernandez, Gründer von Avaloq, investieren gemeinsam mit den Altinvestoren Redalpine und Armada Investment 15 Millionen Franken in das Schweizer Startup Carvolution. Das Auto-Abo-Startup aus Bern wurde 2018 von Olivier Kofler, Luis Wittwer, Léa Miggiano, Bernhard Drüner und Adrian Boss gegründet. Redalpine, Armada Investment und Co. investierten bereits 11,25 Millionen Franken in das junge Startup. Die Schweizer Versicherungsgesellschaft Die Mobiliar gewährte Carvolution zudem bereits einen Kredit in Höhe von 50 Millionen Franken.

testxchange
+++ IBB Ventures und weitere Geldgeber wie Hans-Jürgen Meckelburg, Gründer des wireless-Prüfdienstleisters 7layers, investieren eine ungenannte Summe in testxchange. Das Berliner Startup bringt Prüflabore mit Auftraggebern zusammen und “ermöglicht beiden Seiten, ihre Projekte effizient digital zu organisieren”. testxchange wurde 2017 von Malte Zur gegründet. Das frische Kapital soll zur “weiteren Verbesserung der Software, der Vergrößerung des Teams und zur weiteren Expansion in Europa und China eingesetzt werden”.

Visplore
+++ btov Partners investiert 1 Million Euro in das Wiener Startup Visplore. Die Jungfirma, die 2020 als Spin-Off des Wiener Forschungszentrums VRVis gegründet wurde, bietet visuelle Analyse-Lösungen an, “die Citizen-Data-Scientists im Industrie- und Energiesektor neue Erkenntnisse aus großen Datenmengen aus Maschinen, Sensoren und Simulationen intuitiv ermöglichen” sollen. Geführt wird das Startup von Harald Piringer und Thomas Mühlbacher.

Sorare
+++ Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Oliver Bierhoff investiert gemeinsam mit anderen Promi-Investoren wie Fußball-Weltmeister Antoine Griezmann in die Fantasy-Fußball-Plattform Sorare. Fußball-Weltmeister André Schürrle und Christian Miele, Partner des Risikokapitalgebers e.ventures, gehörten zuvor schon zu den Investoren der Jungfirma. Das Unternehmen aus Paris bietet auf Blockchain-Basis ein digitales Pendant zu den Fußballsammelkarten von Panini, Topps und Co. – samt Fantasy Football Manager. Zu den Geldgeber von Sorare zählen darüber hinaus Top-Geldgeber wie Benchmark Capital, Accel Partners und e.ventures. In der aktuellen Investmentrunde fließen 40 Millionen Euro in Sorare.

EXITS

HappyPo
+++ Der noch junge Amazon-Shop-Aufkäufer Razor Group übernimmt das Berliner Startup HappyPo, das eine Podusche anbietet. Die Razor Group hält bereits alle Anteile an HappyPo, das 2017 von Frank Schmischke und Oliver Elsoud gegründet wurde. In der vierten Staffel der Vox-Gründershow “Die Höhle der Löwen” investierte Familien-Löwin Dagmar Wöhrl 125.000 Euro in HappyPo und sicherte sich dabei 25 % am Unternehmen. Wie Bild berichtet, lag der Kaufpreis von HappyPo “im siebenstelligen Bereich”. Die Razor Group, 2020 von Tushar Ahluwalia und Jonas Diezun gegründet, kauft – wie das große Vorbild Thrasio – profitable Amazon-Händler und führt deren Geschäfte weiter. Zu den Investoren der Jungfirma gehören Global Founders Capital (GFC), 468 Capital, Redalpine und Presight Capital.

Talentcube
+++ Das amerikanische Unternehmen Phenom, das auf Talent Experience Management (TXM) setzt, übernimmt Talentcube aus München. Bei Talentcube steht die Vorstellung des Bewerbers über Kurzvideos im Mittelpunkt, die komplett über die App des Startups erstellt und abgeschickt werden können. 2015 hievten Sebastian Hust, Sebastian Niewöhner und Hendrik Seiler das HR-Startup ins Netz. In der vierten Staffel der Vox-Gründershow “Die Höhle der Löwen” investierte Sales-Löwe Carsten Maschmeyer 400.000 Euro in die Jungfirma und sicherte sich 33,3 % am Unternehmen.

Unicoach
+++ Das Berliner Bewerbungs-Startup JobUFO übernimmt das Nürnberger Startup Unicoach, einem Tool für studentische Stundenpläne – siehe Gründerszene. Das junge Unternehmen beschriebt sich selbst als “Stundenplan-Creator und Wissensportal für Studierende” bzw. eine Art “Quora for Students”. Unicoach wurde 2014 von Benjamin Bauer, Andreas Wünsche und Jan Hohner gegründet.

Venture Capital

Futury Regio Growth Fonds
+++ Der Futury Regio Growth Fonds, der Hessen als Innovations- und Entwicklungsstandort fördern soll, geht offiziell an den Start. Im Topf des Geldgebers mit Sitz in Frankfurt am Main sind 60 Millionen Euro. Der Futury Regio Growth Fonds wird zur Hälfte vom Land Hessen finanziert, zudem und kooperiert der Geldgeber mit dem Berliner Investor e.ventures. Der Futury Regio Growth Fonds investiert zwischen 2 und 8 Millionen Euro in “technologieorientierte Unternehmen in späteren Phasen” und in Segmente wie Künstliche Intelligenz, FinTech, Internet, Software, Mobilität und Logistik. Der neue Geldgeber investierte bereits in Wingcopter und Apiax.

Beekeeper Accelerator
+++ Das Schweizer Grownup Beekeeper, ein Unternehmen, dass die Mitarbeiter-Kommunikation digitalisiert, legt ein Accelerator-Programm auf. Im Rahmen des Programmes sollen “Early-Stage Start-ups gefödert werden, die innovative Tools für gewerbliche Unternehmen entwickeln”. Das Unternehmen teilt dazu mit: “Gesucht werden Applikationen und Integrationen, die Frontline-Worker, also gewerbliche Mitarbeiter, in den folgenden Bereichen unterstützen: Upskilling & Training, Employee Lifecycle Management, Augmented Intelligence, Organizational Health und Automation & Workflows. Die Bewerbungsfrist endet am 31. März”.

PODCAST

Insider
+++ Schon die neue Insider-Ausgabe mit Sven Schmidt gehört? In der aktuellen Folge geht es um Gorillas, Charles, Jodel, Supercam, Gitpod, Careship, Capnamic Ventures, AdJust, LeanIX, staffbase und den Spac-Boom.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV better ventures investiert in Liefergrün – pregfit sammelt erstmals Geld ein – G+J Digital Ventures investiert in Instamotion


Im aktuellen #DealMonitor für den 24. Februar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENT

Liefergrün 
+++ better ventures, also Christoph Behn, Tina Dreimann, Cedric Duvinage, Sven Rittau (K5, zooplus), Philipp Petrescu (MVP Factory) und Julius Göllner (F&P Stock Solution) investieren nach Informationen, die uns vorab vorliegen, eine mittlere sechsstellige Summe in Liefergrün. Das junge Unternehmen aus Münster, das 2020 von Niklas Tauch, Max Schleper und Robin Wingenbach gegründet wurde, möchte “dem lokalen Einzelhandel ein nachhaltiges Lieferkonzept” anbieten. Das Startup liefert dabei “ausschließlich umweltfreundlich mit Lastenrädern oder E-Autos”. Ganz egal ob nun per Express- oder Zeitfensterlieferung. Derzeit ist Liefergrün in Berlin, Hamburg und Münster aktiv. Das frische Kapital soll “vor allem für die Expansion in weitere Sta?dte genutzt werden”. Das Startup beschäftigt aktuell 10 Mitarbeiter:innen. #EXKLUSIV

pregfit
+++ Michael Asshauer (Mitgründer von Familonet) und die Münsteraner Beteiligungsgesellschaft Schweizer Invest investieren nach Informationen, die uns vorab vorliegen, eine sechsstellige Summe in pregfit, ein Online-Fitnessstudio für Schwangere. Das Hamburger Startup wurde 2018 von Peter “Piet” König gegründet. Die Idee zu pregfit entstand, als Königs Frau Lena schwanger wurde. Der Bewegungs- und Sportwissenschaftler sowie Personal-Fitnesstrainer entwarf damals ein Fitness-Programm, das komplett den Bedürfnissen seiner schwangeren Frau entsprach. Nach diversen Tests und Studien entstand daraus letztendlich pregfit. “Mit den neuen Partnern an der Seite will pregfit der Marktführer im Bereich Online-Fitness für Schwangere werden, die Produktpalette erweitern und expandieren”, teilt das Startup mit. #EXKLUSIV

Instamotion
+++ G+J Digital Ventures, der Investmentableger des Medienhauses Gruner + Jahr, und Act Venture Capital aus Irland investieren nach unseren Informationen gemeinsam mit den Alt-Investoren Earlybird Venture Capital und THI Investments in Instamotion, eine Gebrauchtwagenplattform. InstaMotion wurde 2015 von Darius Ahrabian gegründet. “Wir wollen den B2C-Autohandel revolutionieren und auf eine rein elektronische Plattform bringen: wie bei Amazon wird der Autokauf per Mausklick möglich sein”, heißt es auf der Website. 2016 stieg der  Münchner Versicherungskonzern Allianz bei der Jungfirma ein. Bis Ende 2018 flossen bereits mehr als 12 Millionen Euro in InstaMotion. Die Allianz hält weiter rund 12,1 % an Instamotion. Auf G+J Digital Ventures entfallen nun 12,6 %,  Act Venture Capital hält 2,6 % #EXKLUSIV

Etvas
+++ Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), main incubator, der Frühphaseninvestor der Commerzbank-Gruppe, die Sparkasse Bremen und Plug and Play investieren eine siebenstellige Summe in das Hamburger Fintech Etvas. Die Jungfirma, die 2019 von Sören Timm und Ilie Ghiciuc gegründet wurde, positioniert sich als “B2B2C-Marktplatz für Zusatz-Services verschiedener Anbieter, die Produkte und Dienstleistungen von Banken und Versicherungen aufwerten”.

mymoria
+++ Der Unternehmer David Zimmer (inexio) investiert in mymoria, ein digitales Bestattungshaus. “Mit dem Investment von David Zimmer und seinem Familiy-Office Kalodion wollen die Gründer weiter in das Wachstum ihres Unternehmens investieren”, heißt es in der Presseaussendung. mymoria wurde 2015 von Felix Maßheimer und Björn Wolff gegründet. Bis Ende 2018 flossen bereits 4,5 Millionen Euro in die Jungfirma. Zu den Investoren von mymoria gehören unter andrem IBB Ventures, DvH Ventures und  btov Partners.

EXITS

Bonstato
+++ Der amerikanische Amazon-Shop-Aufkäufer Thrasio übernimmt das Münchner Unternehmen Bonstato, das mit den Marken bonmedico (orthopädische HilfsprodukteI), bonVIVO (Möbel- und Wohnaccessoires) und bonAMICO (Zubehör für Haustiere) unterwegs ist. Bonstato wurde 2015 von Max Winkler und Frank Petri gegründet. “Bonstato co-owner Max Winkler, who recently became a father and wanted to slow down the pace of his professional life, says that he and co-owner Frank Petri were thrilled to find Thrasio and secure a lucrative exit”, teilt Thrasio zur Übernahme mit. Thrasio hatte zuletzt seinen deutschen Klon Thirstii übernommen und das Team des Startups zu seiner deutschen Mannschaft gemacht. Um die deutschen Klone ein wenig zu verschrecken verkündete der Shop-Aufkäufer “für die Übernahme deutscher Amazon-Händler” zuletzt ein “Investitionsvolumen von 200 Million Euro”. Nun erhöht Thrasio diese Summe auf 500 Million Euro. Zu den wichtigsten jungen Shop-Aufkäufern in Deutschland gehören Branded, The Stryze Group, Seller X und die Razor Group.

Modifi
+++ Das Berliner FinTech Modifi, das 2018 von Nelson Holzner, Sven Brauer und Jan Wehrs gegründet wurde, übernimmt das Export-Finanzierungsgeschäft von PrimaDollar. “Die Transaktion bezieht sich ausschließlich auf zukünftiges Geschäft. PrimaDollar behält seinen derzeitigen Bestand an Handelsfinanzierungen”, teilen die Unternehmen mit. Modifi finanziert weltweit den  Handel zwischen Unternehmen. Das FinTech PrimaDollar aus Großbritannien kümmert sich künftig auf seine “branchenführende Plattform für Supply Chain Trade Finance”.

VENTURE CAPITAL

2150
+++ Der noch junge Risikokapitalgeber 2150 verkündet das First Closing seines ersten Fonds. “Nachdem bisher mit 130 Millionen Euro knapp zwei Drittel der Zielsumme von 200 Millionen Euro eingeworben wurden, wird der endgültige Zeichnungsschluss bis Mitte 2021 erwartet. Der heute bekanntgegebene erste Abschluss wurde in weniger als einem halben Jahr erreicht”, teilt der Geldgeber mit Sitz in Berlin, London und Kopenhagen mit. 2150 investiert in Unternehmen, “die den urbanen Raum neu denken”. Der Fokus liegt dabei “auf der nachhaltigen Umgestaltung und Erneuerung der bebauten Umwelt: Vom Ansatz, wie unsere Städte entworfen, gebaut und mit Energie beliefert werden, bis hin zur Art und Weise, wie Menschen leben, arbeiten und versorgt werden”.

PODCAST

Insider
+++ Schon die neue Insider-Ausgabe mit Sven Schmidt gehört? In der aktuellen Folge geht es um Gorillas, Charles, Jodel, Supercam, Gitpod, Careship, Capnamic Ventures, AdJust, LeanIX, staffbase und den Spac-Boom.

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Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

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#Interview – Ein Startup, das immer die passende Größe findet


Das Münchner Startup presize.ai, das 2019 von Awais Shafique, Tomislav Tomov und Leon Szeli gegründet wurde, bietet seinen Nutzern mit einer mobilen Body-Scanning-Technologie die Möglichkeit, basierend auf einem Smartphone-Video ihres Körpers, die passende Größe bei Online-Bestellungen zu finden. In der achten Staffel der Vox-Show “Die Höhle der Löwen” investierte Carsten Maschmeyer 650.000 Euro in das junge Unternehmen. Später investierten dann auch Plug & Play, UnternehmerTUM und mehrere Angel-Investoren in presize.ai.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht presize.ai-Gründer Szeli über Digitalisierungsdruck , Größenempfehlungen und CO2-Emissionen.

Wie würdest Du Deiner Großmutter presize.ai erklären?
Eigentlich ist es ganz einfach: Presize hilft Dir dabei, beim Online-Shopping Deine perfekte Kleidergröße zu finden. Alles, was wir dafür benötigen, ist ein sieben-sekündiges Smartphone-Video von Dir, in dem Du Dich einmal vor der Kamera drehst.

Welches Problem genau wollt Ihr mit presize.ai lösen?
Wir möchten das größte Problem im Fashion-E-Commerce lösen: 50 % aller Bekleidung, die online bestellt wird, wird retourniert – 50 % davon wegen falscher Größe oder schlechter Passform. Jede Rücksendung verursacht Kosten in Höhe von 20 Euro und 849 Gramm CO2-Emissionen. Retouren führen also zu großen finanziellen Verlusten für Einzelhändler, vermeidbaren Umweltschäden und frustrierten Online-Kunden. Durch unsere Größenempfehlung reduzieren wir aber nicht nur Retouren, sondern erhöhen auch die Conversion-Rate von Fashion-Online-Shops und ermöglichen es Einzelhändlern, ihre User Experience auf den einzelnen Nutzer abzustimmen.

Die Corona-Krise traf die Startup-Szene zuletzt hart. Wie habt ihr die Auswirkungen gespürt?
Glücklicherweise haben wir die Auswirkungen der Corona-Krise kaum gespürt. Der durch die Corona-Krise verstärkte Digitalisierungsdruck in der Modebranche spielt uns eher in die Karten. Wir können Unternehmen dabei helfen ihre Conversion-Rate zu erhöhen und Retouren von Kunden zu reduzieren – was für Einzelhändler in diesen schwierigen Zeiten besonders wichtig ist.

Wie ist überhaupt die Idee zu eurem Startup entstanden?
Das Gründungsteam von Presize – Awais, Tomi und ich – haben uns am CDTM, einem gemeinsamen interdisziplinären Honors Degree von TUM & LMU in München, kennengelernt. Ein Höhepunkt für jeden CDTM-Kurs ist das MPD (Managing Product Development Project), bei dem die Studenten neue digitale Produkte entwickeln. Die Gruppe um Awais hat an einem ersten Entwurf für eine mobile Body-Scanning-Lösung für die Bekleidungsindustrie gearbeitet. Nach der erfolgreichen Entwicklung eines Prototyps beschlossen Awais, Tomi und ich die Idee im Bereich E-Commerce weiterzuentwickeln. Daraus entstand kurze Zeit später dann Presize.

Hat sich das Konzept seit der Idee irgendwie verändert?
Der Prototyp von Awais’ Projekt zielte auf Größenempfehlungen für Arbeitsbekleidung ab. Wir haben dann bemerkt, dass das Problem im E-Commerce noch größer ist und unser AI-Algorithmus auf das Feedback von Online-Shoppern angewiesen ist. Da der Prototyp perfekt in Online-Shops integrierbar ist, haben wir uns dann auf E-Commerce fokussiert.

Wie genau funktioniert eigentlich euer Geschäftsmodell?
Es ist im Prinzip ganz einfach: Unsere Kunden zahlen eine einmalige Integrationsgebühr und danach eine monatliche Gebühr – je nach Mehrwert, der durch Presize generiert wird. Dieses einfache Modell hat sich sowohl für unsere Kunden als auch für uns bewährt.

Wer sind eure Konkurrenten?
Wir haben Mitbewerber, wie etwa Fit Analytics und 3D Look, deren Größenempfehlungen jedoch hauptsächlich auf Fotos der Endnutzer oder Fragen nach Körpermaßen, Gewicht und Geschlecht basieren – also ein anderes Modell als das, was wir anbieten. Unsere Lösung kombiniert Fragen und Video-Scans und verbessert sich kontinuierlich weiter, da sie auf künstlicher Intelligenz basiert. Wir ermitteln die im Vergleich zu unseren Wettbewerbern präzisesten Körpermaße mit einem MAE (Mean Absolute Error) von 1,2 Zentimeter. Somit bieten wir die genauesten Größenempfehlungen am Markt.

Wo steht presize.ai in einem Jahr?
Wir haben uns zum Ziel gesetzt, im Jahr 2021 in die größten europäischen Online-Shops der deutschen und europäischen Fashion-Industrie integriert zu werden. Das ist ein durchaus ehrgeiziges Ziel, das wir aber schaffen können und wollen.

Start-ups mit Impact powered by Samsung

In unserem Themenschwerpunkt “Start-ups mit Impact” berichten wir regelmäßig über die Zebras unter den Start-ups. Wir begleiten die Geschichten von Gründungsteams mit innovativen technischen Lösungen, die nachhaltige und wirtschaftliche Ziele gleichermaßen verfolgen. Die Rubrik wird gefördert von Samsung in Partnerschaft mit dem Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland und dem Impact Hub Berlin, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, an besseren Rahmenbedingungen für soziale Innovationen mitzuwirken. In der Artikelreihe beleuchten wir das Potenzial der Zebra-Szene. Weitere Infos bei: Samsung for Impact.

Foto (oben): presize

#aktuell, #interview, #munchen, #presize-ai, #reloaded, #samsung-for-impact

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#DealMonitor – Cazoo übernimmt Cluno – Canva kauft Kaleido – Rows sammelt 16 Millionen ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 23. Februar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

EXITS

Cluno
+++ Der britische Online-Autohändler Cazoo, seit Sommer 2020 mit mehr als 1 Milliarde (Unicorn-Status) bewertet, übernimmt das junge Münchner Auto- und Fintech-Startup Cluno. “Nach erfolgter Integration wird Cazoo sein Angebot in Deutschland und Europa lancieren und damit Kunden die Möglichkeit bieten, Tausende Autos auf der unternehmenseigenen Plattform zu kaufen, zu finanzieren oder zu abonnieren”, teilt das Unternehmen mit. Cluno, das von Nico und Christina Poletti sowie Andreas Schuierer gegründet wurde, sammelt in den vergangenen Jahren über 44 Millionen Euro ein – unter anderem von Acton Capital (23,8 %), Atlantic Labs (17,1 %) und Valar Ventures (18,4 %), also Paypal-Gründer Peter Thiel. Zudem sicherte sich das Auto-Startup 140 Millionen Euro in Form von Krediten. 100 Mitarbeiter wirken bereits für Cluno. Zuletzt hatte Cazoo, 2018 gegründet, bereits das britische Auto-Startup Drover, das unter anderem von Cherry Ventures unterstützt wurde, übernommen. Cazoo ist somit derzeit in Übernahmelaune. Finanzielle Details des Deals sind bisher nicht bekannt.

Kaleido
+++ Das australische Unternehmen Canva übernimmt das österreichische Unternehmen Kaleido. Mit dem Startup aus Wien, zu dem die Dienste remove.bg und Unscreen gehören, kann jeder die Hintergründe von Bildern und Videos mit einem Klick entfernen. “Kaleido wurde erst vor gut zwei Jahren gegründet, ist allein im vergangenen Jahr um 600+ % von von drei auf über 20 Millionen User in 180 Ländern gewachsen und war von Tag eins weg profitabel. Mittlerweile werden mit Kaleido pro Monat mehr als 100 Millionen Hintergründe von Fotos und Videos freigestellt”, heißt es in der Presseaussendung. Die Unternehmen bezeichnen den Verkauf zudem als “einen der größten Exits in der österreichischen Startup-Geschichte”. Damit müsste sich der Verkaufspreis in Dimensionen von Runtastic (220 Millionen Euro) und  MySugr (200 Millionen Euro) bewegen. Die Kaleido-Gründer Benjamin Groessing und David Fankhauser bauten ihr Startup ohne Investoren auf.

INVESTMENTS

Rows
+++ Lakestar, der Visionaries Club und Pitch-Gründer Christian Reber sowie die Altinvestoren Accel und Cherry Ventures investieren 16 Millionen US-Dollar in das Berliner Startup Rows, bisher als DashDash bekannt. Wobei wir den Einstieg von Lakestar schon im März des vergangenen Jahres im Insider-Podcast verkündet hatten. Accel, Cherry Ventures und Atlantic Labs investierten zuvor bereits 8 Millionen US-Dollar in das Startup. Die Jungfirma, die 2016 von  Humberto Ayres Pereira und Torben Schulz (früher Eatfirst) gegründet wurde, entwickelt ein “moderne Spreadsheet zur Entwicklung von Business-Tools”. Das Buzzword dabei lautet No Code-Prinzip! Über 50 Mitarbeiter wirken bereits für das Startup. Mit der Verkündung der Investmentrunde startet die Public Beta beo Rows.

Penta
+++ ABN AMRO Ventures, finleap, HV Capital, RTP Global, Presight Capital, S7V und VR Ventures investieren weitere 7,5 Millionen in das Berliner FinTech Penta. “Das Gesamtinvestment beläuft sich nun auf 30 Millionen Euro”, teilt die Jungfirma mit. S7V und Presight Capital, der Geldgeber von Christian Angermayer, sowie zwei nicht genannte Family Offices investierten zuletzt 4 Millionen Euro in Penta. HV Capital, finleap, RTP Global, ABN Amro Ventures und VR Ventures investierten davor 18,5 Millionen in Penta. Über das Startup, das 2014 von Luka Ivicevic und Lav Odorovic gegründet wurde, können  Unternehmen über Penta ein Geschäftskonto beantragen. Insgesamt flossen nun schon 47 Millionen Euro in Penta.

Neural Concept
+++ Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Constantia New Business investieren weiter in das Schweizer Software-Startup Neural Concept. Das Unternehmen, Entwickler eines Deep-Learning-Systems für computergestützte Konstruktion und Design (CAD), wurde 2018 von Pierre Baqué als Spin-off aus dem Computer Vision Labor der EPFL gegründet. Der HTGF und Constantia New Business investierten zuvor bereits eine siebenstellige Summe in Neural Concept.

deepc
+++ Ein “bekannte Healthcare-Investor” investiert eine mittlere siebenstellige Summe in das das MedTech-Startup deepc, das 2019 von Franz Pfister, Julia Moosbauer, Michael Meyerhoff und Paul Mayer gegründet wurde. Das junge Münchner Unternehmen entwickelt Software-Medizinprodukte für die bildgebende Diagnostik.

IPO

Tio Tech A
+++ Unter dem Namen Tio Tech A treiben HelloFresh-Chef Dominik Richter sowie Seriengründer und Business Angel Roman Kirsch den Börsengang ihrer Special Purpose Acquisition Company (Spac) in New York voran. Bei einem Spac-Prozess geht es darum, eine Firmenhülle an die Börse zu bringen und dann Unternehmen aufzukaufen und mit dieser Firmenhülle zu verschmelzen. Bei ihrem Spac-IPO wollen Richter und Co. 300 Millionen US-Dollar einsammeln. Zum Führungsteam der Firmenhülle gehört außerdem Ex-Rocket-Manager Spyro Korsanos. Unter “Investment Advisory Board” werden zudem Jan Beckers (BIT Capital), Victor Jacobsson (Klarna) und HelloFresh-Mitgründer Thomas Griesel genannt. Der bekannte Geldgeber Lakestar, hinter dem maßgeblich Klaus Hommels steckt, brachte seine Special Purpose Acquisition Company (Spac) am 22. Februar an die Frankfurter Börse. Der Berliner Startup-Investor Rocket Internet bereitet derzeit ebenfalls einen Spac-IPO vor.

PODCAST

Insider
+++ Schon die neue Insider-Ausgabe mit Sven Schmidt gehört? In der aktuellen Folge geht es um Gorillas, Charles, Jodel, Supercam, Gitpod, Careship, Capnamic Ventures, AdJust, LeanIX, staffbase und den Spac-Boom.

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#DealMonitor – Lakestar plant 275 Millionen-Spac-IPO – Semalytix bekommt 2 Millionen – Qunomedical übernimmt Medical One


Im aktuellen #DealMonitor für den 18. Februar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Semalytix
+++ Die NRW.BANK investiert 2 Millionen Euro in Semalytix. btov Partners, Fly Ventures und einige Angel-Investoren investierten Ende des vergangenen Jahres bereits 4,3 Millionen Euro in Semalytix. Das junge Startup aus Bielefeld liefert Unternehmen zu konkreten Fragestellungen Auswertungen quasi aller verfügbaren Daten. Das Startup sammelt etwa Stimmen aus Patientenforen, Social Media und anderen Online-Quellen zu Alltagserfahrungen mit Medikamenten und strukturiert die Daten, um sie für die Pharmaindustrie nutzbar zu machen. Die Jungfirma wurde 2015 von Philipp Cimiano, Roman Klinger, Matthias Hartung und Janik Jaskolski gegründet. “Mit dem Investment will das Unternehmen seine Software und Leistung erweitern und seine Marktposition weiter ausbauen”, teilt das Unternehmen mit.

NautilusLog
+++ NBank Capital und mehrere Business Angels investieren 1,1 Millionen Euro in das Hamburger Startup NautilusLog, ein digitales Logbuch investiert. “Mit der App werden zuvor nicht verwendbare Daten in nutzbares Fachwissen, Stakeholder in Partner und Hindernisse in Wachstumschancen verwandelt”, teilt das Unternehmen zum Konzept mit. TecPier investierte im Sommer 2019 bereits einen mittleren sechsstelligen Betrag in NautilusLog, NautilusLog wurde 2012 von Moritz Klemke, Sven Hamer, Otto Klemke und Ingo Klemke gegründet.

Luminovo
+++ Daniel Dines (Gründer von UiPath), Charles Songhurst (ehemaliger Head of Strategy bei Microsoft), Carsten Thoma (Mitgründer von Hybris), Jan Stumpf (Gründer von Ascending Technologies), Jack Fuchs (Dozent an der Stanford University), Michael Wax (Gründer von Forto,), Norman Weiss (Gründer von MittelstandsCampus) und Hamed El-Abd (Vorstandsmitglied bei WKK Technology) investieren Luminovo. Das Münchner KI-Startup, das 2017 von Timon Ruban und Sebastian Schaal gegründet wurde, tritt an, um “die Elektronikindustrie neu zu definieren”. Cherry Ventures und La Famiglia investierten bereits über 2 Millionen Euro in Luminovo. Ingesamt flossen nun rund 2,5 Millionen Euro in das Startup.

EXITS

Medical One
+++ Das Berliner Startup Qunomedical, eine digitale Plattform für die Arztsuche im In- und Ausland, übernimmt gemeinsam mit dem niederländischen Klinikverbund Bergman Clinics das Unternehmen Medical One. “Während sich Bergman Clinics insbesondere auf den klinischen Betrieb der ehemaligen Schönheitskliniken von Medical One fokussieren wird, übernimmt Qunomedical das digitale Management der Patient:innen entlang der gesamten Patient Journey”, teilt das Unternehmen mit. Der Berliner Geldgeber Earlybird und STS Ventures, also Stephan Schubert, investierten noch vor wenigen Wochen weitere Millionen in Medical One (zuvor als Medidate bekannt). Davor hatte es Ende Dezember des vergangenen Jahres bei Medidate eine sogenannte Pay to play-Investmentrunde gegeben. Das Berliner Health-Startup Medidate, das 2014 von Eiko Gerten und Nico Kutschenko gegründete wurde, vermittelt Patienten an Schönheitschirurgen. Im Sommer 2018 übernahm das Startup die Münchner Klinikgruppe Medical One.

Sync
+++ madvertise, eine mobile AdTech-Firma, übernimmt das französische DeepTech-Unternehmen Sync. madvertise erwirbt zunächst “strategische Anteile”. Ziel seit aber die 100-prozentige Übernahme noch in 2021. “Mit der Übernahme integriert das Unternehmen eine Plattform, auf der Advertiser in Echtzeit skalierbare und flexible Synchronisationen von Anzeigen zwischen Streaming-Kanälen und digitalen Kanälen durchführen”, teilt das Unternehmen mit.

IPO

Lakestar Spac
+++ Der bekannte Geldgeber Lakestar, hinter dem maßgeblich Klaus Hommels steckt, bringt seine Special Purpose Acquisition Company (Spac) voraussichtlich am 22. Februar an die Frankfurter Börse. Hommels und Co. wollen dabei bis zu 275 Millionen Euro einsammeln. Zum Lakestar Spac-Team gehören noch Stefan Winners, früher unter anderem Burda Digital,  und Inga Schwarting, Gründerin von Key Partners Capital. Das Thema Spacs ist gerade insbesondere in den USA ein Mega-Thema. Bei einem Spac-Prozess geht es darum, eine Firmenhülle an die Börse zu bringen und dann Unternehmen aufzukaufen und mit dieser Firmenhülle zu verschmelzen. Die Lakestar Spac-Mannschaft möchte nach dem IPO in “ein börsenreifes Late-Stage Tech-Unternehmen mit Hauptgeschäftsaktivitäten in Europa, im Vereinigten Königreich oder in der Schweiz investieren, das sich auf die Bereiche SaaS, FinTech, Transport und Logistik, HealthTech oder DeepTech konzentriert”. Der Berliner Startup-Investor Rocket Internet bereitet derzeit ebenfalls einen Spac-IPO vor. Und auch HelloFresh-Chef Dominik Richter bereitet gemeinsam mit Seriengründer und Business Angel Roman Kirsch und dem Investor Jan Beckers einen Spac-Börsengang vor.

PODCAST

Insider
+++ Schon die neue Insider-Ausgabe mit Sven Schmidt gehört? In der aktuellen Folge geht es um 10x Group, Glore/Fure, Vytal, Outfittery, Dental21, Gorillas, Bring und Adjust.

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#Brandneu – 6 neue Startups, die uns zuletzt begeistert haben


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

hearo
Das Unternehmen hearo versucht sich als “Softwarelösung für interne Unternehmens Podcasts” zu etablieren. Mit hearo, das von Dan Freisem, Leo Antunes und Flo De Felice gegründet wurde, haben Unternehmen die Möglichkeit Podcasts aufzunehmen, zu hosten und intern zu veröffentlichen.

Abcalis
Das Unternehmen Abcalis entwickelt und produziert DNA-sequenzdefinierte Antikörper für die Diagnostik. Diese sollen als “hochqualitative Alternative zu Tierblutprodukten” dienen und so Tierversuche unnötig machen. Das Startup verspricht, dass alles im Reagenzglas in gleicher Qualität reproduzierbar ist”.

Superwave
Das Nürnberger Startup Superwave setzt – wie einige andere junge deutsche Firmen auch – auf den neuen Getränketrend Hard Selzer (Sprudelwasser mit Alkohol).Derzeit gibt es Superwave, das von Fabian Raum geführt wird in den Sorten Passion Fruit und Green Lime.

Furnable
Bei Furnable können sich Unternehmen Möbel mieten. “Das Startup wurde mit dem Ziel gegründet, Organisationen bei der Transformation ihrer Arbeitswelten zu unterstützen. Mit Hilfe von Mietmöbeln kann agil, flexibel und schnell auf Veränderungen reagiert werden”. Hinter Furnable steckt die designfunktion Gruppe.

The Big Grin
Das Düsseldorfer Food-Startup The Big Grin liefert seinen Kunden 3-Gänge-Menüs nach Hause. Die Rheinländer versprechen dabei: “Es spielt absolut keine Rolle, wie begabt Du normalerweise am Herd bist. Denn mit der innovativen ‘Ready-to-Finish’ Idee ist ein Menü mit 3 Gängen im Handumdrehen fertig”.

Cuppa
Mit Cuppa haben Robin Bulz, Guntram Göres und Sabrina Münter eine App bzw. ein digitales Schwarzes Brett geschaffen, mit dem man sich mit anderen Menschen aus der Umgebung treffen kann. “Spontan und unkompliziert hat man so die Möglichkeit, die neue Umgebung zu erkunden”, teilen die Macher mit.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – Hyperganic bekommt 7,8 Millionen – IBB Ventures investiert in Yptokey – Dennis Aogo investiert in Sharpist


Im aktuellen #DealMonitor für den 17. Februar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Hyperganic
+++ HV Capital, Vsquared Ventures, Converge, der Schmuckfabrikant Swarovksi und Hermann Hauser investieren 7,8 Millionen US-Dollar in das  3D-Druck-Unternehmen Hyperganic. Das Münchner Startup, das 2017 von Lin Kayser, Michael Gallo und Duy-Anh Pham gegründet wurde, konstruiert mit einer Software Plattform, die auf künstlicher Intelligenz setzt, physische Objekte, letztlich ganze Maschinen. Die resultierenden Objekte werden dann in digitalen Fabriken hergestellt, in deren Zentrum ein industrieller 3D Drucker steht.

Yptokey
+++ Der Totara Investment Club und IBB Ventures investieren in Yptokey. Das Unternehmen, das 2018 als Spin-Off aus dem Automobilzulieferer Hella ausgegründet wurde, bietet eine Softwarelösung für digitalen Zutritt an. Mit dieser können Nutzer mit ihren Smartphones Zugang zu Gebäuden erhalten oder sich für die Nutzung von Gegenständen oder Services autorisieren. Das Startup wird von Tobias Rasche und Nikolay Manchovski geführt.

Sharpist
+++ Der ehemalige Fußballnationalspieler Dennis Aogo investiert in Sharpist. Vorwerk Ventures, btov Partners und APX investierten zuletzt 5 Millionen US-Dollar in das Unternehmen, das 2018 von Dominik Lahmann, Fabian Niedballa und Hendrik Schriefer in Berlin gegründet wurde. Sharpist kümmert sich um das mobile Coaching von Führungskräften. Insgesamt flossen nun schon mehr als 10 Millionen  Euro in Sharpist. 50 Mitarbeiter wirken derzeit für die Jungfirma.

Softr
+++ Atlantic Labs, Discovery Ventures, SCNE Amplifier, Philipp Moehring, Florian Meissner, Ramzi Rizk und Torben Schulz investieren beriets Ende Januar 2,2 Millionen US-Dollar in Softr – siehe TechCrunch. Das Berliner Startup, das von Mariam Hakobyan und Artur Mkrtchyan gegründet wurde, entwickelt eine No-Code-Plattform, mit der Nutzer auf Airtable Websites, Apps und Co. bauen können.

VENTURE CAPITAL

Revent 
+++ Jetzt offiziell! Otto Birnbaum, der sich zuletzt bei Partech um Frühphasen-Investments gekümmert hat, startet – wie bereits im Insider-Podcast berichtet – gemeinsam mit Lauren Harrison Lentz, zuletzt BPO Capital (Benjamin Otto), Emily Brooke, Gründerin von Beryl, und Henrik Grosse Hokamp, zuletzt auch Partech den Kapitalgeber Revent. Der neue Geldgeber (50 Millionen schwer) richtet sich vor allem an ganz junge Startups aus den Segmenten ClimateTech, EdTech und E-Health. Das Geld stammt unter anderem von Benjamin Otto aus der bekannten Otto-Familie. An Tomorrow, Sylvera, Tmrow und net purpose ist Revent bereits beteiligt.

IPO

Spac-IPO
+++ HelloFresh-Chef Dominik Richter bereitet gemeinsam mit Seriengründer und Business Angel Roman Kirsch und dem Investor Jan Beckers den Börsengang einer sogenannten Special Purpose Acquisition Company, kurz Spac, in New York vor – siehe WiWo. Das Thema Spacs ist gerade insbesondere in den USA ein Mega-Thema. Bei einem Spac-Prozess geht es darum, eine Firmenhülle an die Börse zu bringen und dann Unternehmen aufzukaufen und mit dieser Firmenhülle zu verschmelzen. Der Berliner Startup-Investor Rocket Internet bereitet derzeit ebenfalls einen Spac-IPO vor. Und auch der bekannte Investor Klaus Hommels arbeitet mit seinem Kapitalgeber Lakestar an einem Spac-IPO – allerdings in Frankfurt am Main.

PODCAST

Insider
+++ Schon die neue Insider-Ausgabe mit Sven Schmidt gehört? In der aktuellen Folge geht es um 10x Group, Glore/Fure, Vytal, Outfittery, Dental21, Gorillas, Bring und Adjust.

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#DealMonitor – zalando prüft Flaconi-Kauf – Everdrop bekommt Millionen – Habyt übernimmt Erasmo’s Room


Im aktuellen #DealMonitor für den 15. Februar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

EXITS

Flaconi
+++ Der Berliner Mode-Gigant Zalando steht vor einer Übernahme der Online-Parfümerie Flaconi – siehe manager magazin. Neben Zalando interessieren sich aber auch Douglas und die zum französischen Luxuskonglomerat LVMH gehörende Kosmetikkette Sephora für Flaconi. Ende des vergangenen Jahres hatten wir im Insider-Podcast bereits für einen geplanten Verkauf von Flaconi berichtetIm vergangenen Jahr erwirtschaftete Flaconi dem Bericht zufolge einen Umsatz in Höhe von 300 Millionen Euro. “ProSiebenSat.1-Chef Rainer Beaujean (52) könnte bei einem Verkauf mit rund 800 Millionen Euro rechnen”, schreibt das manager magazin. Die Sendergruppe hatte Flaconi  in mehreren Schritten übernommen. Flaconi wurde 2011 von Paul Schwarzenholz und Björn Kolbmüller gegründet. 2012 stieg der ProSiebenSat.1-Investmentarm SevenVentures bei Flaconi ein.

INVESTMENTS

Everdrop
+++ Der englische Geldgeber Felix Capital, Vorwerk Ventures sowie Altinvestor HV Capital investieren eine niedrige zweistellige Millionensumme in Everdrop – siehe WirtschaftsWoche. Das 2019 von Christian Becker, Daniel Schmitt-Haverkamp und David Löwe gegründete Unternehmen vertreibt nachhaltig produzierte und vegane Haushaltsprodukte. HV Capital, Lesara-Gründer Roman Kirsch und Chris Wichert, Gründer von Koio, investieren erst im Herbst des vergangenen Jahres eine siebenstellige Summe in das Münchner Startup.

Habyt
+++ Der spanische Geldgeber Inveready investiert 2 Millionen Euro in den Berliner Co-Living-Anbieter Habyt. Mit dem frischen Kapital stemmt Habyt die Übernahme des Madrider Unternehmen Erasmo’s Room. “Habyt wird damit zum größten Coliving Anbieter in Spanien mit einem Portfolio von über 500 Einheiten vor Ort und von über 1000 Einheiten in ganz Europa”, teilt das Unternehmen mit. Habyt, 2017 von Luca Bovone gegründet, fusionierte im Sommer des vergangenen Jahres mit seinem Wettbewerber GoLiving.

Spread
+++ Seriengründer und der Founders Foundation-Macher Sebastian Borek investiert in Spread. Das Berliner Startup, das 2019 von Daniel Halbig, Philipp Noll und Robert Göbel gegründet wurde, will Maschinen beibringen, komplexe Produkte zu verstehen. Cavalry Ventures, La Famiglia sowie Business Angels wie Felix Jahn, Johannes Schaback und Just Beyer investierten bereits in das Unternehmen.

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#DealMonitor – smava und Finanzcheck fusionieren – EMZ Partners steigt bei kartenmacherei ein – Genui investiert in FACT-Finder


Im aktuellen #DealMonitor für den 12. Februar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

EXIT/FUSION

Finanzcheck.de
+++ Jetzt offiziell! Der Berliner Kreditvergleich smava und der Hamburger Wettbewerber Finanzcheck.de schließen sich – wie bereits Mitte Januar im Insider-Podcast berichtet – zusammen.  smava übernimmt nun 100 % am Unternehmen. Seit der Übernahme von AutoScout24 durch Hellman & Friedman stand Finanzcheck.de zum Verkauf. Das Hamburger FinTech Finanzcheck.de wanderte erst 2018 unter das Dach von Scout24. Der Kleinanzeigendienst zahlte damals beachtliche 285 Millionen Euro für Finanzcheck.de und ordnete das Startup seiner Tochter AutoScout24 zu. “Finanziert wird die Transaktion von Bestandsinvestoren von smava, darunter Earlybird Venture Capital, Kreos Capital, Runa Capital, Verdane Capital und Vitruvian Partners sowie dem neuen Investor Proventus Capital Partners. Als Teil der Transaktion wird die Speedster Bidco GmbH, ein von Hellman & Friedman kontrolliertes Unternehmen, Minderheitsinvestor von smava”, teilt das Unternehmen mit. smama sieht sich nun als “die führende auf Konsumentenkredite spezialisierte Plattform in Deutschland”. Wie das Handelsblatt berichtet, zahlt smava knapp 200 Millionen Euro für Finanzcheck.de. Speedster Bidco hält nun wohl rund 10 % an smava.

INVESTMENTS

kartenmacherei
+++ Die Private-Equity-Gesellschaft EMZ Partners, die kürzlich bei Ankerkraut eingestiegen ist, setzt nun auf die kartenmacherei, eine Plattform, über die Onliner Karten individuell gestalten können. Das Unternehmen, das bisher komplett ohne Investoren ausgekommen ist, erwirtschaftete zuletzt einen Umsatz von knapp 50 Millionen Euro. EMZ Partners kaufte Mitgründer Christoph Behn zufolge zunächst einmal 34 % der kartenmacherei-Anteile ab. Die Bewertung soll im dreistelligen Millionenbereich gelegen haben. Rund 300 Mitarbeiter wirkten zuletzt für die kartenmacherei. Startpunkt des Unternehmens war vor rund zehn Jahren Behns Dachboden. Seine Frau Jennifer und er waren nach der Geburt ihres Sohns auf der Suche nach schicken Karten, fanden aber keine. Unter dem Namen Better Ventures investiert der Kartenmacher-Gründer, der längst aus der operativen Führung des Unternehmens ausgestiegen ist, inzwischen in Startups. Mehr über die Geschichte der kartenmacherei gibt es in unserem Interview-Podcast mit Christoph Behn.

FACT-Finder
+++ Die Beteiligungsgesellschaft Genui, die etwa auch bei mymuesli an Bord ist, steigt bei FACT-Finder aus Pforzheim ein. Das Unternehmen sieht sich als “europäischen Marktführer für Suche, Navigation und Merchandising im E-Commerce”. Die KI-basierte Software von FACT-Finder hilft Online-Shoppern beim Finden der richtigen Produkte. Nach eigenen Angaben “kommt die Technologie in mehr als 1.800 Shops zum Einsatz”. Das Unternehmen wird von Carsten Kraus und Andreas Drechsler geführt.

Vytal
+++ Lieferando-Mitgründer Kai Hansen, Nixdorf Kapital Impact Fund, SICAV-RAIF – Burning Issues Impact Fund, HW Capital, Caesar Business Angels sowie weitere Investoren, darunter – bereits berichtet – E-Commerce-Guru Jochen Krisch (Exciting Commerce) und Sven Rittau (Zooplus, K5) investieren 2 Millionen Euro in  Vytal. Die im Juni 2019 von Tim Breker und Sven Witthöft gegründete Kölner Jungfirma will durch “elektronisch smarte Leihschüsseln für Take-away- und Delivery-Angebote” mithelfen, den allgegenwärtigen Verpackungsmüll zu reduzieren.

Retorio
+++ Der Londoner Geldgeber Basinghall Partners, die Altinvestoren und ein neuer privater Geldgeber, der nicht genannt wird, investieren eine siebenstellige Summe in Retorio. Das Münchner Startup, das 2018 von Christoph Hohenberger, Patrick Oehler und Abdurrahman Namli gegründet wurde, entwickelt eine Software für die Bewerberauswahl. Mit dieser KI-basierten Video-Recruiting Software sollen Firmen einen besseren Eindruck über den Charakter der Bewerber bekommen können. Das Startup, ein Spin-off der Technischen Universität München, wurde zuvor bereits von Ulrich Holdenried und Wolfgang Kemna finanziell unterstützt.

Selma
+++ Sparrow Ventures, der Venture-Ableger der Migros-Gruppe, investiert gemeinsam mit der TX Group 3,5 Millionen Schweizer Franken in Selma, einen digitalen Vermögensverwalter. Das frische Kapital soll “für den Ausbau der digitalen Beratung, weiteres Wachstum und Lancierung weiterer innovativer Produkte im Schweizer Markt genutzt” werden. Die Beteiligung an Selma ist für Sparrow Ventures das erste Investment im FinTech-Segment. Selma wurde 2016 gegründet.

PODCAST

Insider
+++ Schon die neue Insider-Ausgabe mit Sven Schmidt gehört? in der aktuellen Folge geht es um 10x Group, Glore/Fure, Vytal, Outfittery, Dental21, Gorillas, Bring und Adjust.

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#DealMonitor – Branded sammelt 150 Millionen ein – Rocket Internet plant Spac-IPO – Blacklane übernimmt Havn


Im aktuellen #DealMonitor für den 9. Februar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Branded
+++ Target Global, Declaration Partners, Tiger Global, Kreos Capital, Lurra Capital, Regah Ventures, Kima Ventures und Vine Ventures investieren 150 Millionen US-Dollar in den Berliner Thasio-Klon Branded. Kreos Capital dürfte in dieser Konstellation für die notwendigen (millionenschweren) Kreditfinanzierungen sorgen. Im Insider-Podcast und in unseren Thrasio-Klon-Übersichten haben wir in den vergangenen Monaten bereits mehrmals ganz kurz über Branded, das maßgeblich von Target Global vorangetrieben und sogar mitgegründet wurde, gesprochen und geschrieben. Der Berliner Amazon-Shop-Aufkäufer wird von Pierre Poignant, früher Lazada, und Michael Ronen, zuletzt SoftBank, geführt. Nach eigenen Angaben übernahm Branded in den vergangenen sechs Monaten bereits 20 verschiedene Shops, die zusammen auf einen Bruttoumsatz in Höhe von 150 Millionen Dollar kommen. Rund 100 Mitarbeiter wirken bereits für Branded. In Deutschland setzen unter anderem die Razor Group, SellerX und The Stryze Group auf das Thrasio-Konzept. The Stryze Group aka ManuCo sammelte zuletzt rund 100 Millionen Dollar ein

AutLay
+++ Venture Creator investiert eine siebenstellige Summe in AutLay. Mit AutLay bekommen Onliner eine Software as a Service-Anwendung für automatisches Dokumenten-Layout an die Hand. “Wir überführen Ihre Inhalte vollautomatisch in ein druckfertiges Dokument”, versprechen David Schölgens und Sven Müller, die Macher hinter AutLay.com. Crew Ventures investierte 2019 bereits einen mittleren sechsstelligen Betrag in die Kölner Jungfirma, das 2017 gegründet wurde. Das Investment soll “vor allem in die weitere Produkt- und KI-Entwicklung sowie in Marketingaktivitäten” fließen.

Famedly
+++ aQua, ein Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen, investiert eine hohe sechsstellige Summe in Famedly. Das Berliner Startup, das von Phillipp Kurtz und Niklas Zender gegründet wurde, entwickelt eine Kommunikations-App für Ärzte und Krankenhäuser. Zum Konzept schreiben die Jungunternehmer: “Für einen reibungslosen Einsatz im medizinischen Alltag ist die Software wie ein klassisches Chatprogramm gestaltet”.

ReAct
+++ Die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Schleswig-Holstein und “Privatinvestoren” investieren in das junge Hamburger Software-Unternehmen ReAct. Mit der IoT-Kommunikationsplattform “Call to Action” unterstützt ReAct den Einzelhandel dabei, “eine effiziente, prozessorientierte Kommunikation zwischen Menschen und Maschinen zu etablieren”. Das frische Kapital soll in das “weitere Wachstum, insbesondere die Internationalisierung des Vertriebs und die Erschließung neuer Marktsegmente” fließen. ReAct wurde 2015 gegründet.

Werbezeichen
+++ Donatus Albrecht, Mitinitiator der Aurelius Gruppe, investiert in Münchner B2B-Startup Werbezeichen. Das Unternehmen bietet Kunden “auf seiner digitalen Werbemittel-Plattform die gesamte Palette an Produkten und Merchandise für Unternehmen jeglicher Größe” an. Mehr als 1.200 Unternehmen zählen nach eigenen Angaben zu den Kunden von Werbezeichen. Werbezeichen wird von Florian Ganss, Felix Bumm und Julian Mayer geführt.

IPO

Rocket Internet
+++ Der Berliner Startup-Investor Rocket Internet bereitet den Börsengang einer sogenannten Special Purpose Acquisition Company, kurz Spac, in New York vor. Dabei plant das Unternehmen bei dem IPO einen dreistelligen Millionen-Betrag einzusammeln- siehe FinanceFWD. Die Citibank soll damit beauftragt sein, den Spac-Prozess zu begleiten. Das Thema Spacs ist gerade insbesondere in den USA ein Mega-Thema. Bei einem Spac-Prozess geht es darum, eine Firmenhülle an die Börse zu bringen und dann Unternehmen aufzukaufen und mit dieser Firmenhülle zu verschmelzen. Auch der bekannte Investor Klaus Hommels arbeitet mit seinem Kapitalgeber Lakestar an einem Spac-IPO – allerdings in Frankfurt am Main.

EXITS

Havn
+++ Der Berliner Limousinendienst Blacklane übernimmt die Mehrheit am Londoner Unternehmen Havn, einem elektrischen Taxiservice. “Havn and Blacklane will continue operating separately, learning from one another, and cooperating on sustainability. Your top-quality Havn experience, in-app, online and on the ground, stays the same”, heißt es in der Presseaussendung. InMotion Ventures – also Jaguar Land Rover – bleibt weiter als Anteilseigner an Bord. InMotion Ventures investierte 2019 in Havn. Seit dem Start im Jahre 2011 sammelte der Limousinenservice Blacklane Verluste in Höhe von 60 Millionen Euro ein. 2018 etwa lag der Jahresfehlbetrag bei üppigen 15,4 Millionen.

KptnCook
+++ Miele übernimmt die Mehrheit an der Berliner Rezepte-App KptnCook. Der Hausgerätehersteller war bereits seit 2018 an KptnCook beteiligt, jetzt weitet das Unternehmen seine Beteiligung auf über 50 % aus. “Gemeinsames Ziel ist die Forcierung des Wachstumskurses der mehrfach preisgekrönten App in Deutschland, Österreich, der Schweiz und auch darüber hinaus. Außerdem ist ein stärker personalisiertes Angebot geplant”, teilt das Unternehmen mit. KptnCook wurde 2014 von Eva Hoefer und Alex Reeg gegründet. Das Unternehmen beschäftigt 37 Mitarbeiter:innen.

PODCAST

Insider
+++ Schon die neue Insider-Ausgabe mit Sven Schmidt gehört? in der aktuellen Folge geht es um 10x Group, Glore/Fure, Vytal, Outfittery, Dental21, Gorillas, Bring und Adjust.

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#Brandneu – 5 neue Startups, die bald bestimmt abheben


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

talkindly
Mit talkindly kann jeder in wenigen Minuten – ohne weitere Software oder App – persönliche Videobotschaften erstellen und verschicken. Zielgruppe sind dabei unter anderem Unternehmer, die ihre Mitarbeiter einmal auf andere Art und Weise motivieren bzw. informieren möchten.

limbiq.com
limbiq.com aus Duisburg entwickelt eine KI-gestützte Supply Chain-Lösungen für Industrie, Handel und Logistikdienstleister. Die Plattform des jungen Startups verbindet dabei “sämtliche Akteure und ermöglicht eine erhebliche Reduzierung des Kommunikationsaufwands”.

peaq
peaq aus Berlin möchte Unternehmen dabei helfen, Prozesse zu automatisieren und Kosten einzusparen. Dafür setzt das peaq-Team auf sogenannte Distributed Ledger Technology. “Unsere dezentrale Infrastruktur transformiert das Internet der Dinge in die hyper-vernetzte Economy of Things”, verspricht das Startup.

Luggage Pool
Luggage Pool aus Stuttgart möchte Menschen, die Gegenstände von einem zu anderem Ort bewegen möchten und Menschen, die ein Auto oder gar einen Lieferwagen besitzen zusammenbringen. “Prinzipiell sind wir wie Airbnb oder Uber für Besitzer von Lieferwagen oder PKWs”, teilen die Gründer mit.

Domi
Das Berliner Startup Domi tritt an, um Vermieter zu unterstützen. “Bei Domi glauben wir daran, dass wir mithilfe neuer Technologien große Herausforderungen in der Immobilienbranche meistern können. Wir möchten eine inklusives und einheitliches Mieterlebnis für alle erschaffen”, teilt das Startup mit.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Interview – “Ein diverses Team mit unterschiedlichen Erfahrungen ist sehr wichtig”


Der Münchner Kapitalgeber Cadence Growth Capital (CGC) positioniert sich als Growth-Private-Equity Fonds. Das Team rund um Leonard Clemens, Sebastian Eiseler und Co. konzentriert sich dabei auf Investments in “Later Stage-Scaleups während späteren Entwicklungs-Phasen”. Cadence Growth Capital bietet neben Geld auch “operatives Fachwissen und Zugang zu seinem umfangreichen Unternehmernetzwerk”.

Im Interview mit deustche-startups.de spricht CGC-Macher Clemens über Freude, Rendite und Vertriebsstrukturen.

Reden wir über Geld. Was genau reizt Dich daran, Geld in Unternehmen zu investieren?
Uns reizt es vor allem stark wachsenden Firmen zusätzliches Kapital, Know-How und Netzwerk zur Verfügung zu stellen. Wir haben in den letzten 15 Jahren in über 25 Firmen insgesamt über 1,3 Milliarden Euro investiert und haben viel Freude dabei Firmen über fünf bis sieben Jahre zu begleiten und die Umsätze, Anzahl der Mitarbeiter und Gewinne zu vervielfachen.

Wie wird man eigentlich Private Equity Capital-Geber – wie bist Du Growth Private Equity Capital-Geber geworden?
Ich bin Dipl. Ing und habe an der ETH in Zürich studiert. Schon zu dieser Zeit habe ich eine große Faszination an Technologie-getriebenen Unternehmen entwickelt und war drei Jahre Präsident der der studentischen Unternehmensberatung ETH Juniors. Der Start bei Bain & Company in der strategischen Unternehmensberatung war der nächste logische Schritt. In dieser Zeit habe ich viele Commercial Due Diligence Projekte für große Private Equity Funds gemacht. Dadurch bin ich in 2006 zu BC Partners gestoßen und habe dort gleich in meiner ersten Transaktion als Team 500 Millionen Euro in Brenntag investiert, die heute im MDAX gelistet sind. Danach bin ich als Mitgründer zu Vitruvian Partner nach London gewechselt und habe dort über elf Jahre das DACH-Geschäft aufgebaut. Nach 13 lehrreichen Jahren habe ich dann mit meinem Partner Sebastian Eiseler, den ich aus Studienzeiten kenne, unseren eigenen Cadence Growth Capital (CGC) Fund aufgesetzt. Wir investieren jetzt 10 bis 50 Millionen pro Transaktion in stark wachsende und technologie-getriebene Unternehmen mit einem Fokus auf die DACH Region. In 2020 haben wir schon in drei Unternehmen investiert: sherpany, everphone und PlusDental.

In der Private Equity-Welt wird mit Millionenbeträgen hantiert, wird Dir da nicht manchmal mulmig zumute – bei diesen Summen?
Wir haben gegenüber unseren Investoren eine sehr große Verantwortung und investieren auch immer eigenes Geld in die Transaktionen. Über den CGC Fund investieren über 50 namhafte Investoren, Gründer und Unternehmer, Führungspersönlichkeiten M&A, PE und Corporate Community gemeinsam mit institutionellen Investoren in unsere Deals. Unsere Investoren vertrauen uns Kapital für fünf bis zehn Jahre an und wollen nachhaltig eine gute Rendite erzielen. Wir sind auch noch offen für neue Investoren.

Was sollte jeder Gründer über Euch – wissen – wie etwa grenzt Ihr Euch von anderen Investoren ab?
Wir haben als CGC Team extrem viel Erfahrung und sind seit 15 Jahren in der Private Equity Industrie tätig. Uns macht die Zusammenarbeit mit Gründer- und Management Team viel Spass und wir gehen immer eine langfristige Partnerschaft mit der Firma und dem Gründer und Management Team ein. Wir bringen durch unsere Investoren ein extrem breites und diverses Netzwerk mit und sehen uns als Sparring Partner für die Firmen. Wir bringen uns über den Beirat aktiv ein, sind aber keine operativen Manager und lassen den Teams viel Spielraum, da diese ja die Experten im Aufbau und Wachstum von Firmen sind. Im Unterschied zu VC – Fonds fokussieren wir uns auf Unternehmen, die einen gewissen Reifegrad haben und wir kein Geschäftsmodellrisiko mehr sehen. Wir unterstützen nicht nur bei organischem Wachstum, sondern auch bei Themen wie Finanzierung, Management und Organisation sowie bei dem Aufbau von Vertriebsstrukturen und der Umsetzung von Buy-and-Build und Internationalisierungsstrategien.

Welche Unterstützung bietet Ihr – neben Geld?
Wie gesagt bringen wir uns aktiv über den Beirat zu spezifischen Themen wie Internationalisierung, Pricing, M&A, Debt, Product Expansion, etc. ein. Zudem haben wir ein extrem breites und internationales Netzwerk, dass wir auf Projekt-Basis einbringen können.

Wie organisiert Ihr den Austausch mit Euren Portfolio-Firmen, welche Tools nutzt Ihr?
Wir sind in aktivem Dialog mit unseren Portfolio-Firmen. Da wir nur zehn bis zwölf Firmen im Portfolio haben – im Gegensatz zu VC Funds, die meist in deutlich mehr Firmen investieren -, sind wir sehr eng dran und in konstantem Dialog mit unseren Gründern und Management Teams. Zudem haben wir auch mehr formelle Beiratsmeetings alle sechs bis acht Wochen. Wir machen zudem Knowledge Sharing und bringen die CTOs, CMOs, CEOs regelmäßig zusammen, um sich auszutauschen.

Was ist wichtiger: Das Team oder die Idee?
Für uns ist das Team wichtiger, da wir erst ab 10 Millionen Euro Umsatz investieren und die Business Modelle zu diesem Zeitpunkt auch schon gut funktionieren müssen. Da wir in stark wachsende Firmen investieren ist das Management und Gründer Team sehr wichtig, da diese die Firma ja operativ führen und vorantreiben.

Wie sieht das ideale Gründer/Management-Team aus bzw. gibt es überhaupt das ideale Gründer/Management-Team?
Für uns ist die persönliche Chemie sehr wichtig, da wir ja eine langfristige Partnerschaft über fünf bis sieben Jahre mit dem Team eingehen. Aus unserer Erfahrung ist ein diverses Team mit unterschiedlichen Erfahrungen sehr wichtig.

Wie entscheidet Ihr, ob Ihr in ein Unternehmen investiert: Bauchgefühl, Daten, Beides oder was ganz anderes?
Zuerst natürlich das Bauchgefühl, da wir ja mit dem Team über eine lange Zeit arbeiten wollen. Wir sind als Later Stage Growth Private Equity Investor auch sehr fokussiert auf historische Daten, Marktgröße, Wachstum und den Business Plan. Wir machen vor jedem Erwerb eine ausführliche Due Diligence.

Nicht jedes Startup läuft rund, nicht jedes wird ein Erfolg. Was macht Ihr, wenn eine Eurer Beteiligungen in Schieflage gerät?
Da wir Later Stage erst ab einem Umsatz von 10 Millionen Euro investieren, passiert es selten, dass unsere Partner Firmen in Schieflage geraten. Falls wir sehen, dass es Probleme gibt, adressieren wir das sehr aktiv mit dem Management Team und versuchen gemeinsam eine Lösung zu finden, um wieder auf die Wachstumsschiene zurück zu kehren. Wir sehen hier eine klare Partnerschaft mit dem Team und sitzen alles im gleichen Speed-Boot.

Und woran merkt Ihr, dass Ihr bei einem Start-up die endgültige Reißleine ziehen müsst?
Wir haben bisher einen guten Track Record und konnten in den über 15 Jahren PE Erfahrung es weitestgehend vermeiden, Geld zu verlieren. Wie besprochen gehen wir Probleme aktiv an und versuchen diese in einem partnerschaftlichen Ansatz zu lösen. Häufig sind unsere Deals auch vorteilhaft strukturiert.

Wie wichtig und bindend ist ein Businessplan?
Der Business Plan ist sehr wichtig für uns und das Management- und Gründer Team wird daran gemessen. Wir wissen, aber dass sich das Umfeld und der Markt über fünf bis sieben Jahre ändern können. Wir machen deshalb jedes Jahr ein Budget und das ist sehr wichtig für uns.

Wie spricht man Euch als Gründer oder Manager am besten an?
Wir sind sehr offen für Ansprachen von Gründern und Management Teams. Oft passiert es auch, dass Gründer und Teams sich austauschen und so aktiv auf Cadence Growth Capital zukommen. Bitte meldet Euch bei uns!

Was sollten Gründer vor Investoren niemals sagen oder machen?
Es gibt aus unserer Sicht keine No-Gos, aber zu ambitionierte und unrealistische Business Pläne und eine zu hohe Bewertungsvorstellung holen das Team sehr schnell ein. Eine realistische Sicht auf den Markt, den Wettbewerb, das Produktportfolio und den Business Plan ist sicher ein guter Start. Wenn eine Transaktion gut funktioniert, dann sind wir auch bereit das Team entsprechend zu honorieren.

Gibst Du uns noch einen Einblick in euer Anti-Portfolio – bei welchen, jetzt erfolgreichen, Firmen seid Ihr leider nicht eingestiegen?
Es gibt immer Firmen, in die man gerne investiert hätte, aber aus verschiedenen Gründen keine Partnerschaft eingegangen sind. Schlussendlich ist der persönliche Fit sehr wichtig und der passt nicht mit allen Gründer- und Management Teams. Wir sind bisher mit unseren 25 Transaktionen sehr zufrieden und haben keine großen Regrets.

Tipp: Noch mehr Interviews mit Venture Capital-Gebern aus Deutschland gibt es in unserem Themenschwerpunkt VC-Interview.

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#Interview – “Wir machen Bahnfahren zuverlässiger und pünktlicher”


In den vergangenen Jahren wanderten über 130 Millionen US-Dollar in Konux. Zuletzt investierten Sanno Capital, Athos und Co, 80 Millionen Dollar in das Münchner Unternehmen. Das 2014 gegründete Grownup baut intelligente Sensorsysteme für Industrie 4.0-Anwendungen, insbesondere SaaS-Lösungen, die Kapazität, Zuverlässigkeit und Kosteneffizienz von Bahnnetzen verbessern. “Wir machen Bahnfahren zuverlässiger und pünktlicher und nutzen dazu neueste Technologien”, fasst Gründer Andreas Kunze das Konzept von Konux zusammen.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht der Konux-Macher außerdem über Schienennetze, das Silicon Valley und Perspektiven.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Konux erklären?
Wir machen Bahnfahren zuverlässiger und pünktlicher und nutzen dazu neueste Technologien, wie etwa Künstliche Intelligenz.

Hat sich das Konzept seit dem Start irgendwie verändert?
Ganz am Anfang, vor fast sieben Jahren, war Industrie 4.0 das Thema schlechthin. Damals hatten wir die Idee, eine Kombination aus Sensortechnologie und ausgeklügelter Software zu entwickeln, um den Zustand von Anlagen zu bestimmen. Allerdings waren wir uns nicht sicher, wo wir sie einsetzen sollten – mögliche Bereiche waren zum Beispiel Energieerzeugung, Fabriken oder das Transportwesen im Allgemeinen. Auf die Eisenbahn kamen wir etwas später, nachdem wir erkannt hatten, dass die Bedingungen in der Bahnindustrie ideal für unsere IIoT-Lösung sind: Schienennetze sind physisch sehr ähnlich, egal in welchem Land sie liegen. Das macht es einfacher, generische KI-Modelle zu bauen, was jetzt unser Produkte qualitativ hochwertiger und skalierbarer macht. Inzwischen sind wir ganz klar mehr eine Daten- als eine Sensor Firma.

Die Corona-Krise traf die Startup-Szene zuletzt hart. Wie habt ihr die Auswirkungen gespürt?
Zum Glück deutlich weniger intensiv als viele andere junge Unternehmen. Es gab wegen Corona Verzögerungen bei einigen Kunden, aber das hielt sich schon in Grenzen. Natürlich ist die Pandemie noch lange nicht vorbei, aber wir sind wirklich sehr solide aufgestellt und sehen auf Kundenseite eine weiter steigende Nachfrage.

Wie ist überhaupt die Idee zu Konux entstanden?
Im vierten Semester habe ich am Manage&More-Programm der UnternehmerTUM teilgenommen, dem Zentrum für Innovation und Gründung an der TUM. An der TUM habe ich auch meine Mitgründer Max, Dennis und Vlad kennengelernt. Nach dem Bachelor schloss ich den Master an der TUM an, und kurz darauf hatten wir schon gemeinsam die Idee für das Unternehmen. Nachdem ich ein Stipendium für ein Research Scholarship an der Stanford University erhalten hatte, gingen Vlad und ich ins Silicon Valley, wo wir bereits viel Zeit mit Investorensuche verbrachten, statt zu studieren. Dabei sehr geholfen hat uns einer unserer späteren Investoren, Sun-Mitgründer Andy von Bechtolsheim, den ich in Deutschland kennengelernt hatte. Bei Andy sind wir in ein Zimmer über der Garage eingezogen. Das war ein Jackpot aus zwei Gründen: Erstens mussten wir keine Miete zahlen, und zweitens wohnten wir bei jemandem, von dem wir unendlich viel lernen konnten.

Wie genau funktioniert eigentlich euer Geschäftsmodell?
Wir bieten ein SaaS-Geschäftsmodell an. Unsere Kunden wählen ihre gewünschte Predictive-Maintenance-Lösung und bezahlen dafür eine monatliche Abonnementgebühr pro installierter IIoT-Einheit. Wir berechnen den Geschäftswert auf der Grundlage der jeweiligen CAPEX- und OPEX-Einsparungen sowie der Verfügbarkeitsverbesserung, die wir unseren Kunden bringen.

Kürzlich investierten Sanno Capital, Athos und Co. 80 Millionen Dollar in Konux. Wofür braucht ihr dieses Geld?
Wir schaffen mit dem Geld über 100 neue, super spannende Arbeitsplätze, vor allem in den Bereichen Data Science und Software Engineering. Denn wir wollen unser Produktportfolio rasch erweitern und so unsere KI-Technologieführerschaft deutlich ausbauen. Außerdem beschleunigen wir unsere internationale Expansion.

Wie genau hat sich Konux denn seit der Gründung entwickelt?
Dazu gäbe es natürlich viel zu sagen. Lass‘ es mich kurz und bündig so zusammenfassen: Innerhalb von sieben Jahren haben wir mit einem großartigen Team eines der größten KI-Scale-ups in Europa im Bereich nachhaltige Mobilität aufgebaut.

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist Konux inzwischen?
Wir steuern aktuell auf 100 Mitarbeiter zu und arbeiten für Kunden in zehn Ländern – in Europa und in den drei wichtigsten asiatischen Eisenbahnmärkten China, Japan und Indien. Seit unserer Gründung haben wir über 130 Millionen US-Dollar von international führenden Investoren eingesammelt.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?
Ich glaube, da gab es so einiges. Wir haben zu Beginn sicherlich den Fehler gemacht, dass wir vorwiegend Leute eingestellt haben, die uns sehr ähnlich waren – ähnlich alt, ähnliche fachliche Hintergründen. Das fühlte sich zwar gut an, denn man ist sich sehr schnell einig in allem und versteht sich wunderbar. Aber das Problem ist, dass die eigene Perspektive, die am Beginn der Unternehmensgründung bei uns als jungen Gründern noch nicht besonders groß war, sich dadurch nicht erweitern konnte. Mittlerweile haben wir über 20 Nationalitäten in unserem Team. Unsere Leute kommen mit ganz unterschiedlichen Erfahrungen und einem unterschiedlichen Alter zu uns. Wir diskutieren mehr, und das bringt eine positive Dynamik und ein holistisches Bild auf Entscheidungen.

Und wo hat Ihr bisher alles richtig gemacht?
Wir haben mit der Fokussierung auf das Thema Digitalisierung von Eisenbahninfrastrukturen eine absolut richtige Grundsatzentscheidung getroffen! Die Bahn ist der nachhaltigste Verkehrsträger, alle wichtigen Industriestaaten investieren massiv in den Ausbau der Infrastrukturen, die EU-Kommission hat 2021 zum Jahr der Eisenbahn ausgerufen. Der Klimawandel lässt sich nicht wirklich bewältigen, wenn es uns nicht gelingt, viel mehr Leute und Güter von der Straße und der Luft auf die Schiene zu bringen.

Wo steht Konux in einem Jahr?
Mehr als 100 neue großartige Teammitglieder sind dann bei Konux mit dabei, und wir werden unsere Technologieführerschaft noch weiter ausgebaut haben. Im kommenden Jahr werden wir in 13 Ländern tätig sein und damit noch mehr Leute für die Schiene begeistern.

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#DealMonitor – eGym sammelt 28 Millionen ein – Peregrine bekommt Millionensumme – seedtag kauft recognified


Im aktuellen #DealMonitor für den 2. Februar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

eGym 
+++ Die Altinvestoren NGP Capital, Highland Europe, HPE Growth Capital und Bayern Kapital investieren weitere 28 Millionen Euro in eGym – siehe Handelsblatt. Die Bewertung der Jungfirma, die digitale Trainingsgeräte für Fitnessstudios entwickelt soll bei einem “deutlich dreistelligen Millionen-Euro-Betrag” liegen. NGP Capital, Highland Europe, HPE Growth Capital und Bayern Kapital investierten zuletzt 20 Millionen Dollar in das Unternehmen. Die Corona-Krise trat das Unternehmen im vergangenen Jahr hart, rund 20 % der Mitarbeiter mussten eGym zuletzt verlassen. Wenn Fitnessstudios geschlossen sind, kann das eGym-Team einfach keine Kunden gewinnen. 2019 erwirtschaftete der Fitnessanbieter einen Umsatz in Höhe von rund 50,7 Millionen Euro. Der Jahresfehlbetrag lag bei 10,1 Millionen. Über 111 Millionen wanderten in den vergangenen Jahren bereits in eGym. Die Gesamtverluste lagen Ende 2019 bei rund 45,2 Millionen.

Peregrine Technologies
+++ Vektor Partners und Brandenburg Kapital investieren eine siebenstellige Summe in Peregrine Technologies. Das Startup, das von Naja von Schmude, Jorit Schmelzle und Steffen Heinrich gegründet wurde, bietet eine KI-basierte Software für Verkehrsvideoanalysen an. “Unsere DSGVO-konformen Videoanalyselösungen helfen Maschinen dabei, die Welt wie Menschen wahrzunehmen”, heißt es in der Selbstbeschreibung der Berliner Jungfirma.

Delicious Data
+++ Übermorgen Ventures und Business Angel Gian Reto à Porta sowie die Alt-Investoren investieren in Delicious Data. Bayern Kapital und Co. investieren 2019 in das Startup, ehemals als FoodOracle/noyanum bekannt. Das Münchner Unternehmen, das 2017 von Valentin Belser und Jakob Breuninger gegründet wurde, unterstützt mit seiner KI-Lösung Kunden dabei, vermeidbare Lebensmittelverluste zu reduzieren, Betriebskosten zu senken und mittels datengetriebener Analysen neue Erkenntnisse über ihre Betriebe zu gewinnen.

Monkee
+++ Der European Super Angels Club (ESAC) und Bestandsinvestor V/G Ventures investieren eine hohe sechsstellige Summe in Monkee. Das Tiroler FinTech “kombiniert Sparen und Cashback, um dabei zu helfen, individuelle Sparziele zu erreichen und die eigenen finanziellen Gewohnheiten zu verbessern”. Monkee wurde 2018 von Martin Granig und Christian Schneider gegründet.

recognified
+++ Das Unternehmen recognifiedma seedtag, 2014 in Madrid gegründet, übernimmt das Münchner Digital-Advertising-Unternehmen recognified. “Durch die Übernahme erweitert seedtag seine Präsenz auf weltweit neun Märkte, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien, Benelux, Mexiko, Brasilien und Kolumbien. Nach der Übernahme wird der kumulierte Umsatz des Unternehmens bei 40 Millionen Euro liegen”, teilt das Unternehmen mit. recognified, 2016 von Jan-Philipp Kröll, Matthias Hahn und Stoyan Georgiev gegründet kümmert sich um “digitale kontextsensitive Werbung”. Der kumulierte Umsatz des Unternehmens soll bei 40 Millionen Euro liegen.

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#DealMonitor – Compeon bekommt 15 Millionen – Landis+Gyr kauft Rhebo (>10 Millionen)


Im aktuellen #DealMonitor für den 28. Januar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Compeon
+++ Der französische Geldgeber Iris Capital, die NRW.BANK, die Qatar Development Bank und Alt-Investoren wie Tengelmann Ventures, btov Partners und DvH Ventures investieren 15 Millionen Euro in Compeon, eine Plattformen für gewerbliche Finanzierungen (Firmenkredite, Leasing oder auch alternative Finanzierungsprodukte). Der B2B-Finanzmarktplatz wurde 2012 von Nico Peters, Frank Wüller und Kai Böringschulte ins Leben gerufen. Den Einstieg von  Iris Capital hatten wir bereits im April des vergangenen Jahres im Insider-Podcast enthüllt. Tengelmann Ventures, btov Partners und DvH Ventures investierten zuvor bereits  12 Millionen Euro in das Düsseldorfer FinTech. Insgesamt flossen nun schon 35 Millionen in Compeon. Nach Firmenangaben bieten derzeit “rund 300 Banken, Sparkassen und andere Finanzdienstleister Finanzierungslösungen über die Plattform an”. 

Inzmo
+++ Change Ventures und der Schweizer Versicherer Helvetia investieren 3,1 Millionen Euro in das Berliner Insurtech Inzmo. Insgesamt flossen nun schon 5,2 Millionen Euro in das junge Unternehmen, das 2015 von Meeri Rebane gegründet wurde. Zum Start positioniert sich Inzmo als App, bei der Nutzer ihren Drahtesel gegen Diebstahl registrieren konnten, inzwischen können Nutzer über Inzmo ihre Fahrräder auch versichern. “The startup focuses on B2B2C solutions across multiple verticals from consumer electronics and bike insurance to rental deposit insurance”, heißt es in der Selbstbeschreibung.

Megadev
+++ Engelhardt Kaupp Kiefer & Co. aus Stuttgart investiert “zusammen mit privaten Investoren” 1,6 Millionen Euro in Megadev. Das junge Unternehmen baut mit Plitch einen “All-In-One-PC-Spiele-Assistenten”. Bereits seit 2016 versorgt das Münchner Unternehmen MegaDev Gamer mit seinem MegaTrainer mit Cheats und Trainingcodes. “Mit diesem Investment soll Plitch als globaler Standard für die Anpassung des Spielerlebnisses etabliert werden und die Nutzung von Trainern und Mods für Einzelspieler-Spiele weiter verbreiten, um deren Langlebigkeit zu erhöhen und das Spielerlebnis der Gamer zu optimieren”, teilt Megadev mit.

Berlin Organics
+++ Nicht genannte Angel-Investoren und “Unternehmern aus dem Food-Bereich, private Angel aus Investment Capital, der Medienindustrie sowie eine Berliner Werbeagentur” investieren eine sechsstellige Summe in  Berlin Organics. Das 2015 gegründete Unternehmen setzt auf “pflanzliche Bio-Nahrungsmittel mit einer hohen Nährstoffdichte und auf Fitness-Ernährung”. Das frische Kapital soll “dem Ausbau des Vertriebs und des Marketings sowie zur Erweiterung der Produktpalette” dienen.

EXIT

Rhebo
+++ Landis+Gyr, ein Schweizer Unternehmen rund um Energiemanagement-Lösungen, übernimmt Rhebo. Das 2014 von Klaus Mochalski, Martin Menschner und Frank Stummer in Leipzig gegründete Startup bietet eine “Lösung zur vollständig automatisierten Echtzeit-Überwachung des Datenverkehrs in Industriesteuernetzen” an. eCapital, der Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS), VNG Innovation und SHS Ventures Steel investierten in den vergangenen Jahren rund 5 Millionen in Rhebo. Der Kaufpreis liegt im zweistelligen Millionenbereich.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#DealMonitor – wealthpilot sammelt 8 Millionen ein – HiPeople bekommt 3 Millionen – Memsource übernimmt Phrase


Im aktuellen #DealMonitor für den 20. Januar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

wealthpilot
+++ Seventure, die Altinvestoren Bayern Kapital und MIG Fonds sowie ein Konsortium von Business Angels investieren 8 Millionen Euro in wealthpilot. 3,4 Millionen Euro stammen dabeim vom neuen Investor Seventure. Das Münchner Fintech-Startup wealthpilot, das 2017 von Daniel Juppe und Stephan Schug gegründet wurde, positioniert sich als Anbieter einer Software-as-a-Service (SaaS) Plattform im Bereich Vermögensmanagement. Bayern Kapital und Co. investierten zuletzt 2,6 Millionen Euro in das FinTech.

1plusx
+++ Swisscanto Invest, die Marketingfirma Bi.Garage und DG Daiwa Ventures aus Japan investieren 7,8 Millionen US-Dollar in das Züricher Startup 1plusx. Das Unternehmen wurde 2019 von Jürgen Galler, Thomas Hofmann und Scout24-Gründer Joachim Schoss gegründet. In den vergangenen Jahren sammelte das Unternehmen bereits 17,3 Millionen Dollar ein. ZUm Konzept heißt es: “1plusX has a proprietary predictive analytics platform powered by advanced AI technology to help media companies and marketers turn every data point into accurate and actionable predictions, enabling companies to make better data-driven decisions and optimize their business”.

HiPeople
+++ Moonfire, Capnamic Ventures und Cherry Ventures investieren 3 Millionen in HiPeople. Das Berliner Startup, das von Jakob Gillmann und Sebastian Schüller gegründet wurde, möchte seinen Kunden bei der Auswahl von Bewerbern helfen. In der Selbstbeschreibung heißt es: “Learn about your top talent from who knows them the best: their former managers, peers, and reports. HiPeople enables you to collect in-depth candidate reference checks, easily”.

Build38
+++ G+D Ventures, Caixa Capital Risc und eCAPITAL investieren 3 Millionen Euro in Build38, einen Anbieter von Mobile App Security-Lösungen. “Mit dem erhaltenen Kapital sollen vor allem die Expansion in weitere Märkte vorangetrieben und das mehrschichtige Security-Framework um KI-Funktionen weiterentwickelt werden”, teilt das Unternehmen mit. Die Jungfirma wird von Christian Schlaeger geführt.

Archlet
+++ Senovo, La Famiglia sowie Wingman Ventures und Angel-Investoren wie Nicolaus Schefenacker, David Nothacker und Julius Köhler, Flavio Pfaffhauser und Karin Hagen-Gierer investieren 2,8 Millionen US-Dollar in das Schweizer Startup Archlet. Das Startup mit Sitz in Zürich, das von Lukas Wawrla, Jakob Manz und Tim Grunow gegründet wurde, entwickelt eine Software, die “Unternehmen den Prozess des Einkaufs von Commodities automatisiert, vereinfacht und abgleicht”.

LatticeFlow
+++ btov und Global Founders Capital (GFC) investieren 2,8 Millionen US-Dollar in das ETH-Spin-off LatticeFlow. Das junge Unternehmen möchte “anderen Organisationen die Entwicklung und den Einsatz vertrauenswürdiger KI-Systeme ermöglichen”. Das frische Kapital soll dazu dienen, “die Entwicklung eines LatticeFlow-Produkts beschleunigen, das Unternehmen in die Lage versetzt, ihre KI-Modelle und Datensätze zu bewerten und zu verbessern, kritische Fehlermodi zu identifizieren und KI-Modelle, die in der Produktion eingesetzt werden, zu schützen”.

Mr Beam
+++ Das Family Office Extorel von Falk Strascheg, die BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft sowie private Investoren aus dem BayStartUP Investoren-Netzwerk investieren eine siebenstellige Summe in Mr Beam. Das Münchener Hard- und Software-Startup entwickelt Desktop-Lasercutter, die privaten und gewerblichen Anwendern den Einstieg in die digitale Fertigung von individualisierten Serienprodukten ermöglichen sollen.

Oculid
+++ IBB Ventures und weitere Investoren investieren in Oculid. “Die neuen Mittel werden verwendet, um die Präsenz von Oculid auf dem europäischen Markt zu stärken und die Funktionen der Plattform zu erweitern, einschließlich der Einführung einer iOS Test App”, teilt das Unternehmen mit. Das Startup, das ein biometrisches Authentifizierungsverfahren entwickelt, welches NutzerInnen über individuelle Eigenschaften ihrer Augenbewegungen erkennt, wurde 2018 von Antje Venjakob, Klaas Filler und Stefan Ruff gegründet.

EXITS

Phrase
+++ Das Unternehmen Memsource, das ein Übersetzungsmanagement-System anbietet, übernimmt das Hamburger Unternehmen Phrase. Das Startup bietet cloud-basierte Lokalisierung für Software, Websites und mobile Anwendungen an. “The combination of Phrase and Memsource creates the industry’s leading translation management company, significantly expanding the product portfolio, geographic footprint, and customer base”, teilen die Unternehmen mit. Phrase wurde 2012 von Wolfram Grätz gegründet.

apilayer
+++ Das amerikanische Unternehmen Idera übernimmt das Wiener Startup apilayer. Das von den Brüdern Paul Zehetmayr und Julian Zehetmayr 2015 gegründete Unternehmen ist im Cloud API unterwegs. “Durch die Übernahme von apilayer bietet sich für Idera, Inc. nun die Möglichkeit, einen Marktführer in der API-Branche zu übernehmen, weltweit weiter zu skalieren und in neue Märkte vorzudringen”, heißt es in der Presseaussendung. Der Kaufpreis ist nicht bekannt.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, was wir im #DealMonitor aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren anonymen Briefkasten.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#DealMonitor – Sequoia steigt bei Auto1 ein – Exporo bekommt 16 Millionen – TeamViewer kauft Xaleon – Questel übernimmt innosabi


Im aktuellen #DealMonitor für den 19. Januar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Auto1
+++ Der amerikanische Top-Geldgeber Sequoia Capital und der amerikanische Hedgefonds Lone Pine Capital steigen kurz vor dem IPO, bei dem das Unternehmen 1 Milliarde einsammeln möchte, bei Auto1 ein – siehe Bloomberg. “The U.S. venture capital firm and rival fund Lone Pine Capital reached a preliminary deal to each buy about 50 million euros of Auto1stock from early investor DN Capital”, heißt es im Bericht. Die Bewertung soll bei 7,2 Milliarden US-Dollar (6 Milliarden Euro) liegen. DN Capital stieg 2013 bei Auto1 ein. Auto1, 2012 gegründet,  erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von rund 3,5 Milliarden Euro.

Exporo
+++ Die Alt-Investoren investieren weitere 16 Millionen Euro in Exporo. Zu den bisherigen Geldgebern der Hamburger Immobilien-Crowdfunding-Plattform gehören unter anderem Partech, HV Capital, e.ventures und Heartcore Capital. 2019 investierten die Geldgeber 43 Millionen in Exporo, das 2014 von Simon Brunke, Björn Maronde, Julian Oertzen und Tim Bütecke gegründet wurde. Die Bewertung von Exporo lag damals und wohl auch bei der jetzigen Investmentrunde bei rund 150 Millionen (Post-Money). Die Fusion mit Zinsland sorgte zuletzt für Probleme bei Exporo. Ende Oktober rückte wohl auch deswegen Herman Tange als Co-CEO bei Exporo an.

Superchat
+++ 468 Capital und Angel-Investoren wie Mato Peric, Matt Robinson, Rolf Schrömgens (Trivago) und Kai Hansen (Lieferando) investieren 2,8 Millionen in Superchat. Bei Superchat dreht sich alles um Kommunikation und Rezensionen. Zielgruppe dabei sind lokale Unternehmen. Die Jungfirma schreibt zum Konzept: “Sammeln Sie positive Online-Bewertungen, gewinnen Sie mehr Kunden und kommunizieren Sie mit Ihren Kunden per Text”. Gegründet wurde das Unternehmen 2020 von Yilmaz Köknar und Mika Hally. Bereits im vergangenen Jahr konnte die Jungfirma 500.000 Euro einsammeln – unter anderem von Feliks Eyser (RegioHelden) und Stefan Tietze (gebraucht.de).

Tomorrow’s Education
+++ Der  englische Geldgeber Emerge Education investiert 1,1 Millionen Euro in das EdTech Tomorrow’s Education. Das junge Berliner Unternehmen, das 2020 von Christian Rebernik und Thomas Funke gegründet wurde, bietet das berufsbegleitende Masterprogramm “Sustainability, Entrepreneurship and Technology (SET)” an, das auf der eigens dafür entwickelten Plattform verfügbar ist. Lerninhalte können bei Tomorrow’s Education auf die Bedürfnisse der Teilnehmer:innen zugeschnitten werden.

Boost Thyroid
+++ IBB Ventures und einige nicht genannte Angel-Investoren investieren in Boost Thyroid, eine auf KI-basierte App gegen die Krankheit Hashimoto. Das 2016 von den Wissenschaftlern Vedrana und Mikael Högqvist Tabor gegründete und in Berlin ansässige Unternehmen ermöglicht es Menschen die an einer Schilddrüsen-Autoimmunerkrankung leiden, wissenschaftlich geprüfte Informationen zu erhalten.

emocean
+++ Die chinesische High-Tech-Firma Justech investiert eine sechsstellige Summe in das Middleware-Startup emocean. Das Münchner Startup entwickelt mit indigo eine Software, die Maschinen und Anwendungen miteinander kommunizieren lässt – und das in Echtzeit. “Gleichzeitig ist sie herstellerunabhängig einsetzbar und bis auf die kleinsten Ebenen im Fertigungsprozess skalierbar”, teilt die Jungfirma mit.

Nomoo
+++ Das Dr. Giesen Family Office und die Alt-Investoren, ein Verbund aus drei Risikokapitalgebern angeführt von Quest Solutions investieren eine ungenannte Summe in Nomoo, ein Kölner Startup, das seit 2016 veganes Eis produziert. Quest Solutions, Siltho Research und AM1 Ventures investierten zuletzt eine sechsstellige Summe in das Food-Startup. Nomoo wurde von Rebecca Göckel und Jan Grabow gegründet.

EXITS

Xaleon
+++ Der Fernwartungssoftware-Anbieter TeamViewer übernimmt Xaleon, ein Unternehmen rund um Customer Engagement. “Das Kernprodukt von Xaleon ist eine Co-Browsing-Technologie, die in Web Sessions eine besondere Form des Screensharings ermöglicht. Dies funktioniert ohne Installation und ohne Übertragung von Nutzerdaten, womit die Software vollkommen DSGVO-konform arbeitet”, teilt das Unternehmen mit. Xaleon – früher als Chatvisor bekannt – wurde 2018 von Horst-Georg Fuchs, Markus Wagner und Mathias Holzinger in Linz gegründet. Derzeit wirken 20 Mitarbeiter für die Jungfirma. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. TeamViewer teilt aber dies mit: “Neben einer fixen Komponente im niedrigen zweistelligen Millionenbereich, die sich aus einer Vorab-Barkomponente und zusätzlichen jährlichen Barzahlungen für vier Jahre zusammensetzt, wird der Gesamtkaufpreis durch eine variable Komponente erhöht. Dieser Earn-Out ist an bestimmte Unternehmensziele über einen Vierjahreszeitraum gekoppelt”. TeamViewer integrierte die Xaleon-Technologie bereits im vergangenen Jahr als Whitelabel-Lösung für seine TeamViewer Tensor-Nutzer.

weekend.com
+++ Der Reisegigant trivago übernimmt das Startup weekend.com, eine App speziell für Wochenendreisen. Die Düsseldorfer Jungfirma, die 2016 von Tobias Boese, Ralf Usbeck and Tom Hülser gegründet wurde,  ist derzeit in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Großbritannien und den USA verfügbar. Der börsennotierte Travel-Dienst Travelzoo und das Düsseldorfer Unternehmen Vilauma investierten 2018 beachtliche 5,25 Millionen Euro in die Jungfirma, die früher als weekenGO bekannt war. “The acquisition supports trivago and weekend.com’s shared mission to bring travelers inspirational content, helping turn travel intent into exciting getaways. The combination will allow trivago to apply its marketing and product expertise to the weekend.com brand while leveraging synergies with trivago’s existing products”, teilt trivago zur Übernahme mit. Der Kaufpreis ist nicht bekannt.

innosabi
+++ Das französische Unternehmen Questel, ein Anbieter von Lösungen für geistiges Eigentum und Innovationsmanagement, übernimmt die Mehrheit an innosabi – siehe Handelsblatt. innosabi, eineSoftware für agiles Ideen- und Innovationsmanagement wurde 2010 von Catharina van Delden, Jan Fischer, Hans-Peter Heid und Moritz S. Wurfbaum gegründet. Der Kaufpreis ist nicht bekannt. “Es dürfte sich aber um mehrere zehn Millionen Euro handeln”, heißt es im Bericht.

sprechstunde.online
+++ Das deutsch-britische Telemedizin-Unternehmen Zava (früher als DrEd bekannt) übernimmt sprechstunde.online (gehört zur Deutsche Arzt AG aus Essen). “Mit seiner KBV-zertifizierten Videosprechstunden-Software ist sprechstunde.online bundesweit Marktführer unter den Anbietern, die unabhängig vom Praxis-Verwaltungs-System (PVS) operieren”, teilt das Unternehmen mit. Europa. sprechstunde.online zählt nach eigenen Angaben 12.000 registrierte Ärzten und Therapeuten. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Zava hatte gerade erst das Berliner Startup Medlanes, das Hausbesuche von Kinderärzten, Internisten, Orthopäden und Allgemeinmedizinern organisiert übernommen.

Joonko
+++ DasBonitäts-Startup bonify übernimmt einige Überreste von Joonko, das derzeit abgewickelt wird – siehe FinanceFWD. Das Berliner Startup bonify, das 2015 von Gamal Moukabary und Andreas Bermig gegründet wurde, ermöglicht Nutzern die Onlineauskunft über die Kreditwürdigkeit und Bonität. Ende Oktober des vergangenen Jahres gab der Check24-Rivale Joonko überraschend auf. Raisin und der Ping An Global Voyager Fund investierten zuvor mehr als 10 Millionen Euro in das Finleap-Projekt Joonko, ein digitales Finanzportal, das es seinen Verbrauchern ermöglicht, die für sie passenden Finanz- und Versicherungsprodukte zu finden. Joonko wurde 2019 von Carolin Gabor, Andreas Schroeter und Eric Lange gegründet.

VENTURE CAPITAL

Ant Financial
+++ Das chinesische FinTech Ant Financial plant einen Fintech-Fonds mit Sitz in Berlin – siehe FinanceFWD. “Ant Financial will sich künftig verstärkt an hiesigen Finanz-Startups beteiligen. Die gut vernetzte Managerin ­Jasmine Zhang sucht in Berlin nach einem Führungsteam für den Fonds. 100 Millionen Dollar sollen laut Brancheninsidern zusammenkommen, einen Teil werde Ant Financial beisteuern, weitere Gelder sollen von anderen Investoren kommen”, heißt es im Artikel. Themen sind unter anderem Blockchain und Fintech.

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#Hintergrund – 5 Dinge, die jeder über das neue Unicorn Personio wissen sollte


Das Münchner HR-Startup Personio, eine HR-Softwarelösung für kleine und mittelständische Unternehmen, ist eines der heißesten deutschen Startups überhaupt. Der amerikanische Geldgeber Meritech investierte gerade gemeinsam mit Alt-Investoren wie Index Ventures 175 Millionen US-Dollar in die Jungfirma. Die Unternehmensbewertung der Münchner stieg dabei auf 1,7 Milliarden Dollar. Personio ist somit ein seltenes, deutsches Unicorn. Hier 5 megaspannende Fakten über das HR-Startup.

Ursprung

Personio wurde 2015 von Hanno Renner, Roman Schumacher, Arseniy Vershinin und Ignaz Forstmeier gegründet. Kurz nach dem Start stellten wir das Unternehmen so vor: “Das Startup bietet eine SaaS-Lösung an, mit der Kunden ‘sämtliche Aufgaben im Personalwesen’ erledigen können. Es geht dabei unter anderem um die Verwaltung von Stammdaten, Dokumenten, Anwesenheiten, Fehlzeiten und Gehältern. Außerdem bietet Personio eine Recruitinglösung – inklusive der Organisation von On- und Offboarding Prozessen. Klingt nach eierlegender Wollmilchsau, scheint aber gut anzukommen. Wie andere SaaS-Modell auch, finanziert sich Personio über eine Abogebühr. “Wir haben eine ganzheitliche HR Management und Recruiting-Lösung für kleine und mittelständische Unternehmen entwickelt. Damit erleichtern wir den HRlern die alltägliche Arbeit in dem viele Prozesse automatisiert werden und gleichzeitig auch die Mitarbeiter mit einbezogen werden – etwa bei Urlaubsgenehmigungen, Feedback zu Bewerbungen, Stammdatenänderungen oder Vertragserstellungen”, erklärte Mitgründer Renner damals das Konzept von Personio.

Status quo

Aktuell positioniert sich Personio als “ganzheitliche HR-Software für kleine und mittelständische Unternehmen mit bis zu 2.000 Mitarbeitern”. Rund 3.000 Kunden in über 80 Ländern setzen Personio nach Firmenanhaben derzeit ein. Personio beschäftigt derzeit 500 Mitarbeiter. “Die Investitionsrunde besiegelt ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2020, in dem das Unternehmen seinen Umsatz trotz schwieriger Marktbedingungen verdoppeln konnte”, teilt die Jungfirma mit.

Investoren

Der amerikanische Geldgeber Meritech investierte gerade gemeinsam mit Alt-Investoren wie Index Ventures 175 Millionen US-Dollar in Personio.  Accel, Lightspeed Venture Partners, Index Ventures, Northzone, Global Founders Capital und Picus Capital investierten in der letzten Investmentrunde 75 Millionen Dollar in Personio. Insgesamt flossen nun schon 250 Millionen Dollar in Personio. Die erste, größere Investmentrunde gab es 2016 – damals investierten der samwersche Geldgeber Global Founders Capital gemeinsam mit Picus Capital (Alexander Samwer), eGym-Macher Philipp Roesch-Schlanderer sowie den Stylight-Gründern Anselm Bauer, Benjamin Guenther, Max-Josef Meier und Sebastian Schuon 2,1 Millionen Euro in das HR-Startup.

Bewertung

Die Unternehmensbewertung der Münchner Jungfirma stieg im Rahmen des Meritech-Investments auf beachtliche 1,7 Milliarden Dollar. Personio ist somit inzwischen ein weiteres, seltenes deutsches Unicorn.

Zahlen

Der Jahresfehlbetrag des Unternehmens, das damals durchschnittliche 98 Mitarbeiter beschäftigte, lag 2018 bei rund 5,1 Millionen Euro. Im Jahr zuvor waren es sogar nur 2,7 Millionen. Insgesamt kostete der Aufbau der Jungfirma bis Ende 2018 gerade einmal 8,9 Millionen. Der Umsatz lag 2018 bei 4,5 Millionen (Vorjahr: 1,8 Millionen). “Personio konnte aufgrund der Innovationskraft und stetigen Weiterentwicklung des Produkts, der Weiterempfehlung der Services durch zufriedene Kunden sowie die Skalierung bestehender und den Aufbau neuer Marketing- und Vertriebskanäle ihren Umsatz in Deutschland und umliegenden europäischen Ländern signifikant steigern und konnte ein Umsatzwachstum von 154 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnen”, teilt das Unternehmen dazu mit. Für 2019, die Zahlen wurden noch nicht veröffentlicht, rechnete das Personio-Team damals mit einer “deutlichen Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr in dreistelliger prozentualer Höhe”

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#DealMonitor – Personio bekommt 175 Millionen – Bewertung: 1,7 Milliarden – mydealz-Mutter Pepper übernimmt Savings United


Im aktuellen #DealMonitor für den 18. Januar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Personio
+++ Der amerikanische Geldgeber Meritech investiert gemeinsam mit Alt-Investoren wie Index Ventures 175 Millionen US-Dollar in Personio. Die Unternehmensbewertung der Münchner Jungfirma steigt dabei auf 1,7 Milliarden Dollar. Personio ist somit jetzt ein weiteres, seltenes deutsches Unicorn. Personio, 2015 von Hanno Renner, Roman Schumacher, Arseniy Vershinin und Ignaz Forstmeier gegründet, positioniert sich als HR-Softwarelösung für kleine und mittelständische Unternehmen. Accel, Lightspeed Venture Partners, Index Ventures, Northzone, Global Founders Capital und Picus Capital investierten zuletzt 75 Millionen Dollar in Personio. Insgesamt flossen nun schon 250 Millionen Dollar in Personio. Das frische Kapital soll die internationale Expansion der HR-Firma fließen. Geplant ist unter anderem die Expansion nach Frankreich und Italien. Derzeit wirken rund 500 Mitarbeiter für Personio. Spannend: Das Unternehmen schließt explizit weitere Übernahmen aus! 2019 hatte Personio Rollbox übernommen. “Der Fokus liegt weiterhin auf einem starken organischen Wachstum”, teilt das Unternehmen mit.

Numbrs
+++ Saidler & Co. Finance, also Firmengründer Martin Saidler, und weitere Geldgeber investieren weitere 7 Millionen Schweizer Franken in Numbrs. “The lead investor in the latest funding round in December 2020 is the Swiss investment firm Saidler & Co Finance AG, which contributed an additional CHF 7 million, bringing its total investment amount in 2020 to CHF 17.5 million”, teilt das Unternehmen mit.  In das 2014 gegründete Unternehmen flossen bereits mehr als 200 Millionen Franken. Numbers positioniert sich inzwischen als “paid software-as-a-service subscription model” und nicht mehr als “personal finance app”.

MedKitDoc
+++ Picus Capital, also Alexander Samwer, investiert in MedKitDoc (Hann. Münden). Mit MedKitDoc können Patienten sich nicht nur via Videokonferenz mit einem Arzt austauschen, sondern auch mittels ausgesuchter Geräte untersuchen lassen. “Ein durch uns geschulter Facharzt führt die Untersuchung durch. Dabei kann er zum Beispiel über das Bluetooth-Stethoskop live Ihre Herztöne abhören”. Gegründet wurde das Telemedizin-Startup von Dorian Koch, Siegfried Guterman und Benjamin Gutermann.

EXITS

Savings United
+++ Die Berliner Pepper Media Holding, das Unternehmen hinter mydealz, übernimmt Savings United. Das Savings United-Management bleibt auch nach der Übernahme weiter am Unternehmen, einem Gutscheinmarktplatz mit der Zielgruppe für Medienunternehmen, beteiligt. Hanse Ventures und Holtzbrinck Digital verkaufen ihre Anteile dagegen. Die Savings United ging 2016 aus der Fusion der Panna Cotta Group aus dem Hause Hanse Ventures und der zu Holtzbrinck Digital gehörenden Global Leads Group (GLG) hervor. Savings United erwirtschaftet nach eigenen Angaben “achtstellige Jahresumsätze, ist profitabel, und auf Wachstumskurs”. Das Unternehmen beschäftigt in Hamburg sowie in seinen Büros in London und New York mehr als 100 Mitarbeiter. Savings United ist derzeit in zwölf Ländern unterwegs. Im Gutschein-Segment gab es zuletzt mehrere Übernahmen zu beobachten – gerade erst etwa übernahm die Global Savings Group das Unternehmen shoop#EXKLUSIV

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#DealMonitor – Konux bekommt 80 Millionen – felmo sammelt Millionen ein – Unicepta übernimmt uberMetrics


Im aktuellen #DealMonitor für den 15. Januar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Konux
+++ Der Impact Investor Sanno Capital und Athos, das Family Office der Strüngmanns (Hexal), sowie die Altinvestoren DIVC und New Enterprise Associates (NEA) investieren 80 Millionen US-Dollar in Konux. NEA-Mitgründer Dick Kramlich investiert zusätzlich persönlich in das Grownup. Zuletzt investierten Alibaba und Co. 13 Millionen Dollar in Konux. Das 2014 gegründete Unternehmen sammelte bisher mehr als 130 Millionen Dollar ein. Derzeit beschäftigt Konux rund 50 Mitarbeiter. Das Münchner Unternehmen baut intelligente Sensorsysteme für Industrie 4.0-Anwendungen, insbesondere SaaS-Lösungen, die Kapazität, Zuverlässigkeit und Kosteneffizienz von Bahnnetzen verbessern.

felmo
+++ Redalpine Capital investiert gemeinsam mit den Alt-Investoren HV Capital und 468 Capital mehrere Millionen in felmo. Über die Kapitalsuche hatten wir Mitte Dezember bereits im Insider-Podcast berichtet. “The investment comes just months after the Seed round and is a result of felmo’s stellar growth trajectory since its market launch just a year ago. The Round will help fuel the company’s continued expansion into new regions, and help scale the team”, teilt der neue Geldgeber mit. Das 2019 von Lars Giere und Philip Trockels gegründete Unternehmen positioniert sich als mobile Tierarztpraxis. Nutzer können über die Website den Hausbesuchen von einem Tierarzt buchen.

Bird Eats Bug
+++ Nauta Capital investiert 1,5 Millionen Euro in Bird Eats Bug. Das SaaS-Tool des Startup soll Unternehmen helfen, Zeit bei der Behebung von technischen Problemen zu sparen. “Dank einer No-Code-Lösung und Integrationen mitbeliebten Issue-Trackern kann mit Bird Eats Bug jeder Mitarbeiter auch ohne technischen Hintergrund interaktive und mit Metadaten angereicherte Fehlerberichte erstellen, mit denen Entwickler schneller bessere Software bereitstellen können”, teilt das Berliner Startup mit. Bird Eats Bug wurde 2020 von Francisco Lourenço, Jacky Chung und Dan Makarov gegründet.

Tandemploy
+++ Angelika Gifford, Vizepräsidentin für das Europageschäft von Facebook, Elke Eller, Personalvorständin bei TUI, SAP-Managerin Ina Schlie, Finanzexpertin Martina Pfeifer und Stephanie Bschorr, geschäftsführende Gesellschafterin der Wirtschaftsprüfung HTG, investieren eine siebenstellige Summe in Tandemploy – siehe Handelsblatt. Das Berliner Jobsharing-Startup wurde 2013 gegründet von Jana Tepe und Anna Kaiser gegründet.

BenFit
+++ Nicht genannte Geldgeber investieren eine “hohe sechsstellige” Summe in BenFit. Die Unternehmensbewertung liegt nach Firmenangaben im “oberen einstelligen Millionenbereich”. Das Düsseldorfer Food-Startup, das 2018 von Benjamin Jakob gegründet wurde, setzt auf proteinreiche Backwaren. Michael Kern,  ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Kamps, sowie Angelika Schöchlin, Partner und Antin Infrastructure Partners investierten in der Vergangenheit in das Unternehmen.

RideBee
+++ Business Angels wie Andreas Burike (AnyDesk), Gunter Dueck (Sharpist), Michael Hetzer (Tomorrow Bank) und Michael Schnickmann (Rebike1) investieren eine mittlere sechsstellige Summe in das Münchner Startup RideBee. Das Unternehmen, das 2018 Lukas Mohs und Fabian Seitz gegründet wurde, setzt auf Carpooling for Companies. RideBee bietet eine App zur Bildung von Fahrgemeinschaften, explizit für Fahrten zur Arbeit und zurück. APX investierte bereits in die Jungfirma.

EXITS

Ubermetrics
+++ Die Monitoring-Agentur Unicepta übernimmt das Berliner Social-Intelligence-Unternehmen uberMetrics. Das Unternehmen wurde 2011 aus der Humboldt-Universität zu Berlin ausgegründet. Die Gründer Patrick Bunk und Daniel Siewert werden laut Firmenagaben “am neuen Gesamtunternehmen beteiligt sein”. Die Klingel Versandhandels-Gruppe und der High-Tech Gründerfonds (HTGF) investieren 2013 in uberMetrics. “Dieser Exit ist für alle Parteien eine Gewinn”, teilt der Geldgeber zum Exit mit.

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#DealMonitor – Jedox bekommt 100 Millionen – Delivery Hero legt DX Ventures (50 Millionen) auf – Waterland übernimmt YieldKit


Im aktuellen #DealMonitor für den 12. Januar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Jedox
+++ Insight Partners und Alt-Investoren wie Iris Capital, eCAPITAL und Wecken & Cie. investieren 100 Millionen US-Dollar in Jedox. Das 2002 in Freiburg gegründete Unternehmen bietet Enterprise-Performance-Management-Lösungen für Unternehmensplanung und -analyse an. Iris Capital, eCAPITAL und Wecken & Cie. investierten zuletzt 20 Millionen Euro in Jedox. “Die neue Finanzierungsrunde wird Jedox helfen, sein Kundenwachstum und seine globale Expansion zu beschleunigen und gleichzeitig seine robuste Plattform für abteilungsübergreifende integrierte Geschäftsplanung, Berichterstattung und Analyse zu verbessern”, teilt das Unternehmen mit. Über 2.500 Unternehmen nutzen Jedox nach Firmenangaben. 2018 erwirtschaftete Jedox einen Konzern-Umsatz in Höhe von von 23,1 Millionen Euro (Vorjahr: 19,9 Millionen Euro).

Filestage
+++ Der niederländische Geldgeber Newion, Alt-Investor High-Tech Gründerfonds (HTGF) und seed + speed Ventures, der Seed-Investor von TV-Löwe Carsten Maschmeyer, investieren 2,8 Millionen Euro in das Stuttgarter Software-Startup Filestage. Das 2015 von Niklas Dorn, Maël Frize und Simon Kontschak gegründete Unternehmen positioniert sich als “Asset Review Plattform für Unternehmen und Agenturen”.

Energy Robotics
+++ Earlybird Venture Capital und einige Business Angels wie Paul Achleitner, Gerhard Roiss, Martin Klässner und Andrej Henkler investieren 2 Millionen Euro in Energy Robotics, einen Entwickler von Softwarelösungen für mobile Inspektionsroboter. Energy Robotics wurde 2019 als  Spin-off der Technischen Universität Darmstadt gegründet. Das Unternehmen wird von Dorian Scholz und Stefan Kohlbrecher geführt.

Recare 
+++ Der Berliner Geldgeber Die BrückenKöpfe und Altgesellschafter Altgesellschafter wie der Thieme Verlag, Petra Becker, TECH Beteiligungen Niklas Östberg und Oliver Pabst investieren 2 Millionen Euro in Recare. Das junge Unternehmen, 2017 in Berlin gegründet, betreibt einen B2B-Marktplatz für medizinische Versorgungseinrichtungen und Krankenhäuser in verschiedenen Versorgungsbereichen. Insgesamt flossen bereits rund 6 Millionen Euro in Recare.

Taxy.io
+++ 42CAP aus München und einige Business Angels sowie Alt-Investor TechVision Fonds (TVF)  investieren eine siebenstellige Summe in das Aachener Startup Taxy.io. Das junge Unternehmen bietet eine B2B-Software-Lösung für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Mitarbeiter in Finanzabteilungen an. Das Unternehmen wurde 2018 von Daniel Kirch, Sven Peper, Steffen Kirchhoff und Sven Weber gegründet. Mit dem frischen Kapital “will das Startup seine Geschäftstätigkeiten auf den gesamten DACH-Raum ausweiten”.

INVESTMENTS

Yorxs
+++ Der Münchener Juwelier Ralf Nutt übernimmt den insolventen Online-Diamanthändler Yorxs – siehe Handelsblatt. “Das Start-up hatte jahrelang in der Diamantbranche für Aufsehen gesorgt, weil es eine breitere Palette an Diamanten zu niedrigeren Preisen als die gesamte Konkurrenz in Deutschland bot”, heißt es im Artikel. Yorxs, 2012 von Joachim Giehl und Casimir Graf zu Maltzahn gegründet, sammelte in den vergangenen Jahren mehrere Millionen von Risikokapitalgebern ein – unter anderem vonmHightech-Gründerfonds (HTGF), K5 Ventures und der KfW. Im September 2019 schlitterte das Unternehmen dann in die Insolvenz.

EXITS

YieldKit
+++ Jetzt offiziell! Die niederländische Private Equity-Gesellschaft Waterland übernimmt – wie bereits Anfang Januar berichtet – die Mehrheit an YieldKit, einem “Performance Marketing Aggregator for Publishers”. In der Presseaussendung heißt es: “Zusammen mit Gründer Oliver Krohne, CEO Daniel Neuhaus, sowie Tech-Unternehmer und YieldKit-Investor Lars Hinrichs plant Waterland das organische Wachstum von YieldKit zusätzlich zu beschleunigen und die Software-Plattform mittels Buy-&-Build-Strategie zur Marktführerschaft auszubauen. YieldKit erwirtschaftete nach eigenen Angaben 2020 einen Usmatz in Höhe von 33 Millionen Euro. YieldKit beschäftigte zuletzt 30 Mitarbeiter.

VENTURE CAPITAL

DX Ventures
+++ Der börsennotierte Lieferdienstvermittler Delivery Hero legt sich mit DX Ventures einen Investmentableger zu. “Die Investmentstrategie konzentriert sich darauf, gründergeführte Unternehmen mit Kapital zur Erfüllung ihrer Visionen auszustatten, um eine große Bandbreite traditioneller Industrien zu revolutionieren”, teilt das Unternehmen zum offiziellen Start mit. Der Corporate-Venture-Ableger ist zunächst mit 50 Millionen Euro ausgestattet. Fokus von DX Ventures sind Themen wie On-Demand Service, Lebensmitteltechnologie, nachhaltige Innovation, künstliche Intelligenz, FinTech und Logistik. DX Ventures wird von Duncan McIntyre geführt. Zum Portfolio von DX Ventures gehören unter anderem bereits Rappi, Ritual und wisefood.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV smava und Finanzcheck planen Fusion – Gorillas-Klon Flink bekommt 10 Millionen – Berliner Thrasio-Klon bekommt 100 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 11. Januar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Flink
+++ Der Berliner Geldgeber Cherry Ventures und Northzone investieren 10 Millionen Euro in den ganz neuen Berliner Gorillas-Klon Flink. Hinter dem brandneuen Unternehmen, einem mobilen Supermarkt, stecken Christoph Cordes (Fashion4Home, Home24) und Oliver Merkel (Bain & Company) sowie die Hamburger Pickery-Gründer Saad Saeed und Nikolas Bullwinkel. Die Bewertung von Flink liegt bei 20 Millionen Euro (Pre-Money). Der große Wettbewerber Gorillas konnte zuletzt 44 Millionen US-Dollar einsammeln. Mehr Infos gibt es im aktuellen ds-Insider-Podcast #EXKLUSIV 

Formel Skin
+++ Vorwerk Ventures investiert gemeinsam mit den Alt-Investoren Cherry Ventures und Heartcore Capital 5 Millionen Euro in Formel Skin. Formel Skin aus Berlin, früher als True Skin bekannt, bietet “individuelle Lösung gegen Hautunreinheiten”. Das Startup verspricht dabei: “Ein Dermatologe stellt eine Creme mit aktiven Wirkstoffen für Deine Haut zusammen”. Formel Skin wurde 2019 von Anton Kononov und Florian Semler gegründet. Mehr Infos gibt es im aktuellen ds-Insider-Podcast #EXKLUSIV 

mercanis
+++ Der österreichische Geldgeber Speedinvest investiert eine unbekannte Summe in mercanis, das neue Startup von scoutbee-Gründer Fabian Heinrich und Moritz Weiermann (Director Of Operations, scoutbee). Im Rahmen der Investmentrunde steigen auch Angel-Investoren wie Jonathan Teklu (Creandum), Lee Galbraith (scoutbee), Victor Jacobsson (Klarna), Jörg Gerbig (Lieferando) bei mercanis ein. So positioniert sich die noch sehr junge Firma: Mercanis is the leading service buying software. Our cutting-edge tool enables customers to source services in a smart, efficient, and compliant manner”. Mehr Infos gibt es im aktuellen ds-Insider-Podcast #EXKLUSIV 

Lemon Marktes
+++ Der schwedischen Wagniskapitalgeber Creandum und System.One investieren eine siebenstellige Summe in Lemon Marktes. Das Unternehmen aus Münster, das von Marcel Katenhusen und Maximilian Linden gegründet wurde, positioniert sich als Tech-Broker. In unserem Pitch-Podcast haben die Gründer ihr Konzept kürzlich schon einmal vorgestellt. “Über eine Schnittstelle/API ermöglichen wir das Streaming von Echtzeit-Marktdaten und die automatische Order Ausführung. “Entwickler können Trading-Algorithmen, Bots oder Applikationen programmieren, in einer Sandbox testen und dann live am Markt ausführen”. Mehr Infos gibt es im aktuellen ds-Insider-Podcast #EXKLUSIV 

Optidash
+++ Der Berliner Geldgeber Rheingau Founders investiert in Optidash. Das 2016 von Przemek Matylla in Berlin gegründete Startup bringt sich als “AI-Powered Image Optimization and Processing Platform” in Stellung. In der Selbstbeschreibung heißt es: “Founded in 2016 in Berlin and emerging from stealth in 2019 we have built probably the most complete solution for all image optimization and recompression tasks. Optidash abstracts away the complexities associated with implementing a modern image processing pipeline into a simple REST API”. Mehr Infos gibt es im aktuellen ds-Insider-Podcast #EXKLUSIV 

Thrasio-Klon
+++ Alstin, also Carsten Maschmeyer, Upper90 und eine deutsche Stiftung investieren bis zu 100 Millionen US-Dollar in einen Berliner Thrasio-Klon, der von mehreren WHUlern vorangetrieben wird. Thrasio-Klone sind eines der Trendthemen derzeit. Startups wie die Razor Group, SellerX und Brands United bringen sich derzeit in Stellung. Aber auch etablierte Händler wie Berlin Brands Group(ehemals Chal-Tec) und KW-Commerce bringen sich derzeit in diesem Hype-Segment in Stellung. Mehr Infos gibt es im aktuellen ds-Insider-Podcast #EXKLUSIV 

Clark
+++ Der chinesische Internetkonzern Tencent, Finleap, White Star Capital und Yabeo investieren 69 Millionen Euro in das Frankfurter InsurTech Clark – siehe Handelsblatt. In den vergangenen fünf Jahren flossen schon rund 36 Millionen Euro in den Versicherungsmanager Clark. Inzwischen beschäftigt das Unternehmen mehr als 200 Mitarbeiter. Seit dem Start der App haben die Clark-Kunden nach Firmenangaben eine Million Verträge digitalisiert.

Kenbi
+++ Der Schweizer Investor Redalpine sowie Altinvestoren wie e.ventures, Heartcore Capital und Partech investieren 7 Millionen Euro in Kenbi- siehe Handelsblatt. Das junge Pflege-Startup wurde 2019 von Clemens Raemy und Katrin Alberding gegründet. “Kenbi steht für eine Pflege zu Hause, die jedem wieder Selbstbestimmung im Alltag gibt – sowohl Kunden zu Hause als auch unseren Pflege-Teams in ihrer Arbeit. Wir mischen die Pflege neu auf indem wir wieder Zeit schaffen für das aller wichtigste in der Pflege: die Menschen”, heißt es in der Selbstbeschreibung der Jungfirma, die früher als Herzsache bekannt war.

air up
+++ Der amerikanische Getränkekonzern Pepsico und weitere nicht genannte Geldgeber investieren 18 Millionen Euro in das junge Trinksystem air up – siehe Handelsblatt. Das Startup aus München aromatisiert Wasser über Duft. Ralf Dümmel, Christoph Miller und Frank Thelen investierten bereits vor einigen Jahren in die Jungfirma, die 2019 von Fabian Schlang, Tim Jäger, Lena Jüngst, Simon Nüesch und Jannis Koppitz gegründet wurde. Auch Stephan Huber, Chef des Pharmaunternehmens Denk Pharma, der Navvis-Gründer Felix Reinshagen, Carl-Claudius Rosengarten sowie der Hamburger Food-Investor Oyster Bay investierten zuvor bereits in air up. Laut Bericht erwirtschaftete das Unternehmen zuletzt einen Umsatz in Höhe von rund 20 Millionen Euro.  air up derzeit derzeit rund 80 Mitarbeiter.

Ryte
+++ Der britische Investor Octopus Investments investiert 6,5 Millionen Euro in Ryte, früher als Onpage.org bekannt. Das Münchner Startup unterstützt Unternehmen und Agenturen dabei, “die Qualität ihrer Websites und den Erfolg in den Suchmaschinen auf Basis modernster Software nachhaltig zu optimieren”. Senovo, Surplus Invest und pd ventures investierten zuletzt 3,1 Millionen Euro in Ryte. Das Unternehmen, das 2012 von Andreas Bruckschlögl, Marcus Tandler und Niels Dörje gegründet wurde, beschäftigt derzeit über 100 Mitarbeiter.

Labforward
+++ Die Laborgerätehersteller Tecan und 2mag sowie der Alt-Investor Peppermint Venture Partners investieren mehr als 5 Millionen Euro in die Berliner Laborsoftware-Firma Labforward. Mit dem neuen Kapital möchte “das Unternehmen seine Software-Suite als Konnektivitätsplattform ausbauen und international expandieren”. Labforward entstand 2019 durch die Fusion von labfolder und cubuslab. labfolder wurde 2013 von Simon Bungers und dem Biophysiker Florian Hauer gegründet. 35 Mitarbeiter wirken für Labforward.

FUSION

smava / Finanzcheck.de
+++ Das Berliner FinTech smava, ein Kreditvergleich, und Finanzcheck.de, ein Vergleichsdienst für Verbraucherkredite, verhandeln über eine Fusion. Das junge Hamburger FinTech Finanzcheck.de wanderte 2018 unter das Dach von Scout24. Der Kleinanzeigendienst zahlte damals 285 Millionen Euro für Finanzcheck.de und ordnete das Startup seiner Tochter AutoScout24 zu. Seit der Übernahme von AutoScout24 durch Hellman & Friedman steht Finanzcheck.de zum Verkauf. Durch die Fusion mit smava soll Finanzcheck.de nun zum Check24-Konkurrenten aufsteigen. Mehr Infos gibt es im aktuellen ds-Insider-Podcast #EXKLUSIV 

EXITS

Medlanes
+++ Das deutsche-britische TelemedizinUnternehmen Zava (früher als DrEd bekannt) übernimmt Medlanes. Das Berliner Startup organisiert Hausbesuche von Kinderärzten, Internisten, Orthopäden und Allgemeinmedizinern. Medlanes wurde 2014 von Erik Stoffregen und Emil Kendziorra gegründet Stoffregen bleibt auch nach der Übernahme als Geschäftsführer von Medlanes an Bord. 2018 investierte die Berliner E-Health-Schmiede Heartbeat Labs in den privatärztlichen Bereitschaftsdienst. Das Unternehmen ist derzeit in 14 deutschen Städten aktiv.

VENTURE CAPITAL

Faster Future
+++ Laura Grimmelmann, zuletzt Accel, startet mit dem Geldgeber Faster Future einen sogenannten “Single-GP-VC”. Auf der Website positioniert sich Faster Future als “european micro vc”. Ansonsten ist dort noch der Satz: “investing in the teams of tomorrow” zu lesen. Zuletzt wirkte Grimmelmann als Entrepreneur In Residence bei Entrepreneur First. Nach unserem Verständnis arbeitet Grimmelmann bei Faster Future insbesondere mit Lukasz Gadowski (Spreadshirt, Delivery Hero und Co.) zusammen. Mehr Infos gibt es im aktuellen ds-Insider-Podcast #EXKLUSIV 

Monrepos Advisers
+++ Der ehemalige Metro-Chef Olaf Koch investiert nun via Monrepos Advisers in Startups – siehe WiWo. “Das wird sicher nicht meine Hauptbetätigung werden, aber die Zusammenarbeit mit Gründern fand ich schon bei Metro extrem spannend”, sagt in dem Bericht zufolge. Auf der Website von Monrepos Advisers heißt es:  “We are a network of exprienced executives, investment professionals and advisers that gives you access to knowledge and expertise. We help early stage companies to set the right preconditions for future success. We bring complementary capabilities to the table that help you to enhance the business modell, develop a proper operating model and define an attractive investment case. Our aim is to contribute to business transformation, growth and value creation”.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, was wir im #DealMonitor aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren anonymen Briefkasten.

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Foto (oben): azrael74

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