#Hintergrund – Move it Mama, Vytal, Yammbits, Knetbeton, Solmove treten vor die Löwen #DHDL


Auch in der achten Staffel der erfolgreichen Vox-Erfolgsshow “Die Höhle der Löwen” (DHDL) wittert das Löwenrudel wieder Woche für Woche ganz fette Beute. Die Jury besteht in dieser Staffel aus dem Regal-Löwen Ralf Dümmel, dem Pharma-Löwen Nils Glagau, dem Influencer-Löwen Georg Kofler, dem Sales-Löwen Carsten Maschmeyer, der Beauty-Löwin Judith Williams, der Familien-Löwin Dagmar Wöhrl und erstmals dem GreenTech-Löwen Nico Rosberg. Nun aber wieder schnell rein in die Löwengrube: Hier die Startups der aktuellen Folge, die wieder um 20:15 Uhr bei Vox über den Bildschirm geht.

Tipp: Alles über die Vox-Gründer-Show gibt es in unserer DHDL-Rubrik. Die jeweiligen Deals und Nicht-Deals gibt es hier: “Die Höhle der Löwen (8. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (7. Staffel)Die Höhle der Löwen” – Deals (6. Staffel)Die Höhle der Löwen” – Deals (5. Staffel), “Die Höhle der Löwen – Deals (4. Staffel)“, Die Höhle der Löwen – Deals (3. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (2. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (1. Staffel)“.

Die DHDL-Startups der Woche

MOVE IT MAMA
Als Schauspielerin konnte Birte Glang (39) bereits in ihren Rollen (u.a. „Unter Uns“, „Alarm für Cobra 11“, „Alles was zählt“) überzeugen – vor drei Jahren ging sie außerdem unter die Gründer. „Es war mir immer wichtig, körperlich fit zu sein. Und das war auch nicht anders, als ich im Jahr 2017 schwanger war“, erklärt Birte den Ursprung ihrer Idee. „Ich war in der Schwangerschaft allerdings total unsicher, welche Fitnessübungen ich überhaupt machen dürfte.“ Gemeinsam mit Hebammen, Ärzten und Fitnesstrainern entwickelte Birte ein umfangreiches Fitnessprogramm für werdende und frischgebackene Mütter, welches genau an die einzelnen Schwangerschaftsphasen angepasst ist. Alle Workouts hat die Gründerin während ihrer eigenen Schwangerschaft und Zeit nach der Geburt in Los Angeles/Kalifornien gedreht. Immer an ihrer Seite: ihr Ehemann, Erfolgsproduzent und DJ André Tegeler, in der Musikszene besser bekannt als „Moguai“. Gemeinsam hat das Powerpaar bereits knapp 300.000 Euro in das Start-up investiert. Mit „MOVE IT MAMA“ bietet die Schauspielerin und Fitnessexpertin eine App mit persönlichem Trainingsplan und insgesamt über 720 Minuten Trainingsmaterial für Mütter ab dem ersten Tag der Schwangerschaft bis zu drei Jahre nach der Geburt an. Mit Hilfe der Expertise eines Löwen erhofft sich Birte den großen Durchbruch für ihr „Baby“ und ein Investment von 200.000 Euro. Dafür bietet sie 15 Prozent ihrer Firmenanteile.

VYTAL
„Wir wollen Plastik und Einwegverpackungsmüll aus dem ‚To Go‘-Bereich eliminieren“, erklären Sven Witthöft (31) und Tim Breker (33). Mit VYTAL haben die beiden Unternehmensberater ein digitales Mehrwegsystem mit eigenen Leihschalen für Take-Away- und Lieferessen entwickelt – ganz ohne Pfand! Damit sagen sie dem Verpackungsmüll den Kampf an, denn wie Sven erklärt: „Nimmt man alle Einwegverpackungen, die in Deutschland jährlich verbraucht werden, reichen diese sieben Mal um die Erde.“ Die VYTAL-Essensverpackungen sind 100 % auslaufsicher, BPA-frei (Bisphenol A), sollen nach zehn Benutzungen ökologischer als Einwegverpackungen sein und eine Lebensdauer von mindestens 200 Befüllungen haben. Um neue Verpackungen für weitere Gerichte zu entwickeln und ihr System deutschlandweit in Kantinen und Restaurants zu etablieren sowie international zu expandieren, benötigen die beiden Gründer einen Investor. Ihr Kapitalbedarf liegt bei 450.000 Euro, dafür bieten Sven und Tim 10 Prozent ihrer Anteile.

Yammbits
Snacken ohne schlechtes Gewissen: Diese Möglichkeit servieren Julian Berhang (40) und seine Frau Elena Sarri-Berhang (36) den Löwen mit ihren Yammbits Fruitballs, kleine Kugeln aus getrockneten Biofrüchten mit einer leckeren Hülle. Die Anfänge von Yammbits liegen in Elenas Heimat Griechenland. „Nach der Geburt unserer Zwillinge haben wir unsere Elternzeit dort verbracht“, erklärt die Gründerin. „Schlaf war Mangelware und auch die gesunde Ernährung blieb auf der Strecke“, erinnert sich Julian an diese Zeit. Obwohl sie von Obstplantagen umgeben waren, gesteht der Familienvater: „Eigentlich haben wir uns nur von Gyros mit Pommes und ungesunden Snacks ernährt.“ Die Lösung entwickelten sie gemeinsam mit einem Lebensmitteltechniker: einen transportablen und gesunden Fruchtsnack für alle Lebenslagen oder – wie Julian erklärt – „Obstessen in geil!“ Aktuell gibt es Yammbits in den drei Sorten „Aufregende Aprikose-Mango”, „Coole Cocos-Aronia” und „Galaktische Granatapfel-Cassis-Himbeere”. Sie alle sind vegan, laktosefrei, ohne Zucker und statt Palmöl wird Cashewmus verwendet. Damit ihr Unternehmen wächst, benötigt das Paar 100.000 Euro und bietet dafür 15 Prozent Firmenanteile.

Knetbeton
„Ich finde alles herrlich, was mit dem wichtigsten Werkzeug der Welt entsteht – und das sind unsere zehn Finger“, erklärt Miled Ben Dhiaf (42), der eigentlich beruflich in der Tourismusbranche beheimatet ist. Während eines Tunesienurlaubes 1999 hat Miled beobachtet, wie Bauarbeiter eine Fassade mit Beton besonders kunstvoll verkleidet haben. Er verliebte sich in die Materie und machte sich wenig wissend in Deutschland auf die experimentelle Suche nach modellierbarem Beton. Inzwischen hat Miled sein Hobby zum Beruf gemacht und im Jahr 2012 „Knetbeton“ auf den Markt gebracht: Eine Modelliermasse, die zwar wie Beton aussieht, sich aber wie Knete ein- und ausrollen lässt, kaum schmiert, keine Risse bei der Bearbeitung und Biegung hinterlässt und ohne Brennofen aushärtet. Die entstandenen Skulpturen und Kunstwerke sind witterungsfest und können im Garten aufgestellt werden. Seitdem hat Miled seine Erfindung konsequent weiterentwickelt: „Man kann kneten, modellieren, schnitzen. Von kleinen filigranen Rosen bis hin zu großen Gartenskulpturen kann man alles gestalten“, erklärt der 42-Jährige seinen elastischen „Knetbeton 2.0 Soft Art“. Für das Wachstum seines Unternehmens benötigt Miled 150.000 Euro und bietet dafür 25 Prozent Firmenanteile. Ob „Mr. Beton“ einen der Löwen für sein kreatives Unternehmen begeistern kann?

Solmove
„Ich träume von einer Welt, die vor allem nachhaltig ist. Ich stelle mir vor, dass wir saubere Luft haben und mit unseren elektrischen Autos über Solarstraßen fahren können“, so Donald Müller-Judex (57). Der Produkt- und Softwareentwickler wurde bereits mit mehreren Awards ausgezeichnet. Mit seiner aktuellen Erfindung sollen aus grauen Straßen grüne Straßen werden. Hinter Solmove steckt ein smarter Straßenbelag: ein flexibles Glasmodul mit Solarzellen, die Strom erzeugen, der sodann eingespeist werden kann. So können ganze Straßen, Parkplätze oder Gehwege zu Solaranlagen werden. „Die Straße, die normalerweise nur kostet, verdient auf einmal Geld“, verspricht Donald. Doch Solmove kann noch mehr: „Wir werden in den Modulen Sensorik integrieren. So können wir feststellen, ob ein Parkplatz freigeworden ist oder Autos zählen, um Ampelschaltungen zu optimieren. Wir werden außerdem Licht in die Module integrieren, um Flächen illuminieren zu können und z.B. auf einer Rennbahn zu zeigen, welches Auto am schnellsten um die Kurve gefahren ist“, erläutert der 57-Jährige. Um die Produktion vorzubereiten und Solmove auf den Markt zu bringen, benötigt Donald Müller-Judex ein Investment von 500.000 Euro und bietet dafür zehn Prozent der Firmenanteile. „Das ist kein Start-up, das ist ein Smart-up“, findet Carsten Maschmeyer. Ob sich die Löwen mit dem Gründer auf die Überholspur begeben?

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Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben):  TVNOW / Bernd-Michael Maurer

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#DealMonitor – Fly und Point Nine investieren in TradeLink – seed + speed investiert in presize.ai


Im aktuellen #DealMonitor für den 21. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

TradeLink
+++ Die Berliner Geldgeber Fly Ventures und Point Nine Capital investieren in TradeLink. Das Münchner Startup, das Anfang 2020 von Frederic Krahforst, Tobias Nendel (Outfittery-Mitgründer) und Michael Bücker gegründet wurde, positioniert sich als “digitale Lösung für Liefer- und Transportabstimmung rund um das Lager”. Zielgruppe sind insbesondere Logistikleiter, Kontraktlogistiker und Lagerleiter. Fly und Point Nine halten nun jeweils rund 12 % an TradeLink. Hintergründe gibt es im neuen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

zerolens
+++ Point Nine Capital investiert in Zerolens aus Wien, ein virtuelles Fotostudio. Über das Startup, das 2018 von Nik Redl, Mirko Vodegel und Lukas Fechtig gegründet wurde, ist es möglich ansehnliche Produktfotos ohne Fotograf zu erstellen. Konkret geht es dabei um Fotos in künstlich erzeugten dreidimensionalen Umgebungen. Zuvor investierte bereits Speedinvest in das junge Unternehmen. Hintergründe gibt es im neuen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

presize.ai
+++ Der Berliner Kapitalgeber seed + speed Ventures investiert gemeinsam mit Plug & Play, UnternehmerTUM und mehreren Angel-Investoren in presize.ai. Das Münchner Startup, das 2019 von Awais Shafique, Tomislav Tomov und Leon Szeli gegründet wurde, bietet seinen Nutzern mit einer mobilen Body-Scanning-Technologie die Möglichkeit, basierend auf einem Smartphone-Video ihres Körpers, die passende Größe bei Online-Bestellungen zu finden. Damit wollen sie unter anderem die hohe Retourenrate aufgrund von Bestellungen der falschen Größen durch Computer Vision und Deep Learning reduzieren. seed + speed hält nun rund 14 % an presize.ai. Hintergründe gibt es im neuen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

PeopleFlow
+++ Picus Capital investiert in PeopleFlow. Das junge Berliner Startup unterstützt Unternehmen beim HR-Management von Auslandsmitarbeitern. PeopleFlow managt dabei Dinge wie Gehaltsabrechnung, Sozialleistungen und Steuern. “Mit PeopleFlow sind Sie immer zu 100 % rechtskonform”, verspricht die Jungfirma, die von Carsten Lebtig, früher Uber Eats, TestCloud.de sowie McKinsey & Company, geführt wird. Picus hält rund 28 % an PeopleFlow. Hintergründe gibt es im neuen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Kianava
+++ Der österreichische Geldgeber Speedinvest investiert in Kianava. Das junge Berliner Health-Startup, das von Saman Hashemian (früher 8fit) gegründet wurde, entwickelt eine Telemedizin-Plattform über die Patienten aller Art über einen längeren Zeitraum – mehrere Monate – von Ärzten und Therapeuten betreut werden können. Speedinvest hält rund 29 % an Kianava. Hintergründe gibt es im neuen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

EXITS

Dr.Smile
+++ Anfang Juli übernahm der Schweizer Zahnimplantate-Hersteller Straumann das Aligner-Startup Dr.Smile. Laut Presseaussendung aus dem Sommer übernahm das Unternehmen “eine bedeutende Mehrheitsbeteiligung an Dr.Smile” und verpflichtete sich zu zusätzlichen Investitionen, um das Wachstum bis zu einer vollständigen Übernahme zu finanzieren. Jetzt ist klar: Straumann sicherte sich im ersten Schritt 74,9 % an Dr.Smile. Und zwar gegen eine Barzahlung von 35 Millionen Schweizer Franken. Die Gruppe sicherte sich zudem “das Recht, die restlichen Anteile nach dem 31. August 2021 jederzeit zu erwerben”. Zu guter Letzt gibt es noch eine Earn-Out-Klausel: “Die Vereinbarung über die bedingte Kaufpreiszahlung basiert auf der Erreichung von Umsatzzielen und verpflichtet die Gruppe, bis zum 30. Juni 2023 in drei Tranchen einen geschätzten Betrag von 75 Millionen Franken zu zahlen. Abhängig von der künftigen Umsatzentwicklung kann der Betrag höher oder niedriger sein”. Dr.Smile wurde 2017 von Jens Urbaniak und Christopher von Wedemeyer gegründet. Das Berliner Zahnschienen-Unternehmen beschäftigte zuletzt rund 200 Mitarbeiter. Hintergründe gibt es im neuen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

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#Hintergrund – Klang2, LetsAct, Forest Gum, FH2OCUS, Breakletics treten vor die Löwen #DHDL


Auch in der achten Staffel der erfolgreichen Vox-Erfolgsshow “Die Höhle der Löwen” (DHDL) wittert das Löwenrudel wieder Woche für Woche ganz fette Beute. Die Jury besteht in dieser Staffel aus dem Regal-Löwen Ralf Dümmel, dem Pharma-Löwen Nils Glagau, dem Influencer-Löwen Georg Kofler, dem Sales-Löwen Carsten Maschmeyer, der Beauty-Löwin Judith Williams, der Familien-Löwin Dagmar Wöhrl und erstmals dem GreenTech-Löwen Nico Rosberg. Nun aber wieder schnell rein in die Löwengrube: Hier die Startups der aktuellen Folge, die wieder um 20:15 Uhr bei Vox über den Bildschirm geht.

Tipp: Alles über die Vox-Gründer-Show gibt es in unserer DHDL-Rubrik. Die jeweiligen Deals und Nicht-Deals gibt es hier: “Die Höhle der Löwen (8. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (7. Staffel)Die Höhle der Löwen” – Deals (6. Staffel)Die Höhle der Löwen” – Deals (5. Staffel), “Die Höhle der Löwen – Deals (4. Staffel)“, Die Höhle der Löwen – Deals (3. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (2. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (1. Staffel)“.

Die DHDL-Startups der Woche

Forest Gum
Mit seinem biologisch abbaubaren Kaugummi Forest Gum will Thomas Krämer (40) aus Köln den Kaugummi-Markt revolutionieren. Der studierte Ressourcenmanager steht ganz am Anfang seines Unternehmens und erklärt: „Wir benötigen Unterstützer, die daran glauben, dass man auch mit Kaugummi die Welt ein bisschen besser machen kann.“ Ein herkömmliches Kaugummi besteht zum großen Teil aus Polyvinylacetaten: Synthetische Stoffe, aus denen auch Plastikflaschen oder Autoreifen hergestellt werden. „Wenn man auf Kaugummi kaut, kaut man auf Plastik“, erklärt der Gründer den Löwen. „580.000 Tonnen Kaugummi werden weltweit jedes Jahr gekauft, gekaut und wieder ausgespuckt. Bis zu 80 Kaugummis kleben in Deutschland an belebten Plätzen auf einem Quadratmeter Straße. Circa 900 Millionen Euro geben die Kommunen jedes Jahr aus, um Gehwege von Kaugummi zu reinigen.“ Um diese Umweltsünde aus der Welt zu schaffen, hat Thomas Forest Gum gegründet. Seine biologisch abbaubaren Kaugummis aus rein pflanzlichen Zutaten sind komplett plastikfrei, zuckerfrei, frei von künstlichen Aromen und zudem nachhaltig in Zentralamerika produziert. Für sein Unternehmen benötigt der Gründer ein Investment von 300.000 Euro und bietet dafür zehn Prozent Firmenanteile. Ob den Löwen dieser Pitch schmeckt?

FH2OCUS (heute FlowKiss)
Sonja Wüpping (28) und Jan Oostendorp (31) kennen sich aus Schulzeiten und wollen bald heiraten. Ihren Traum vom gemeinsamen Start-Up haben sich die Berufsberaterin und der Produktfotograf bereits verwirklicht. „Wir haben ein Getränk entwickelt, das zwar unscheinbar aussieht, Sie aber überraschen wird“, verspricht Jan den Löwen. Statt Kaffee schon morgens den ersten Energydrink: Das gehörte für Sonja lange Zeit zum Alltag. „Das fand keiner gut“, erinnert sich die 28-Jährige. So peinlich war ihr die Vorliebe für die süßen Koffein-Kicks, dass sie die leeren Pfanddosen vor ihrem damals neuen Freund Jan sogar im Küchenschrank versteckte. Doch der kam schnell dahinter und wunderte sich: „Denn eigentlich ernährt sich Sonja sehr gesund.“ Als die gemeinsame Suche nach erfrischenden Wachmachern ergebnislos blieb, entwickelten Sonja und Jan selbst eine gesündere Alternative. „FH2OCUS ist ein koffeinhaltiges Sprudelwasser. Es enthält keinen Zucker, keine künstlichen Geschmacksstoffe und auch keine Kalorien“, erklärt Jan. Das Power-Wasser besteht aus vier Zutaten (Wasser, Kohlensäure, Koffein und Zitrone für die Frische) und beinhaltet pro 100 ml 20 mg Koffein. „Damit macht eine 600 ml Flasche so wach wie eine große Tasse Kaffee, ist dabei aber so erfrischend wie ein Energydrink und so natürlich wie Wasser“, erklärt Sonja. Um ihr noch junges Unternehmen am Markt zu etablieren und neue Zielgruppen zu erobern, benötigt das Powerpärchen 90.000 Euro und bietet 25 Prozent Firmenanteile.

Breakletics
„Hit the Beat“: So lautet das Motto der passionierten Breakdancer Peter Sowinksi (34) und Samim Quraischi (32). „Ich habe für Breakdance alles vernachlässigt: Schule, Freunde, alles!“, erklärt Peter seine Leidenschaft. „Mein einziger Fokus war Breakdance. Ich liebe diese Kreativität und die Einzigartigkeit.“ Solo dreifacher Deutscher Meister im Breakdance holte sich Peter 2011 auch als Team mit Kumpel Samim 2011 die Deutsche Meisterschaft. Inzwischen haben die beiden den Sprung ins nächste Level geschafft und wollen mit dem speziellen Workout Breakletics die Fitness-Branche auf den Kopf stellen. „Wir haben die kreativen Elemente aus dem Breakdance genommen, sie runtergebrochen und mit normalen Fitnessübungen kombiniert“, erklärt Peter das High Intensity-Programm, das fit und vor allem Spaß machen soll. Die Trainings-Sessions lassen sich als digitales Workout per App oder Browser nach Länge und dem individuellem Fitness-Level abrufen. Zudem bieten die Gründer Trainer-Lizenzen für den Unterricht in Fitness-Studios an. Für ihr Unternehmen benötigen die Breakdancer Kapital in Höhe von 350.000 Euro und bieten dafür zehn Prozent ihres Unternehmens. Bevor es zu Verhandlungsgesprächen kommt, wagen sich Nico Rosberg und Dr. Georg Kofler allerdings erst einmal selbst auf die Trainings-Bühne.

Klang2
„Wir bringen Musik in Ihren nächsten Spieleabend“, versprechen Geigenbauer Sebastian Oberlin (39) und Musiker sowie hauptberuflicher Softwareentwickler Adrian Rennertz (33). Die beiden machen seit 2017 Musik zusammen und hatten 2018 gemeinsam die Idee zu „Klang2“: Kleine Holzquadrate, die über das Smartphone Sounds abspielen, wie z.B. Klassische Musik oder Tiergeräusche. Das Gedächtnisspiel für die Ohren soll musikalische sowie Allgemeinbildung mit Spaß verbinden: „Ich starte die App, wähle das Spiel ‚Klassische Musik‘ und muss dann zwei Hälften einer Melodie zusammenführen. Wie beim klassischen Memory, nur mit Tönen statt mit Bildern“, erklärt Adrian die Holzquadrate. Wenn die zwei richtigen Ton-Hölzer zusammengeführt wurden, erklingt als Belohnung die ganze Sinfonie. Um noch mehr Klangspiele anbieten zu können, suchen die Gründer ein Investment von 150.000 Euro für 10 Prozent Anteile. Treffen Adrian und Sebastian bei den Löwen den richtigen Ton?

Letsact
Ludwig Petersen (21) und Paul Bäumler (22) aus München engagieren sich bereits seit Jahren ehrenamtlich. Doch der Einstieg in ein solches Engagement ist gar nicht so einfach, wissen die beiden. „Jeder dritte Deutsche würde gerne ehrenamtlich etwas Gutes tun”, erklärt Ludwig. „Aber oft weiß man nicht, wie oder wo man anfangen soll.” Ihr Start-up Letsact soll dabei helfen. „Wir wollen es den Menschen leicht machen, einen Beitrag für eine bessere Welt zu leisten”, erklärt Paul. Ihre App bündelt unterschiedlichste soziale Organisationen und bietet einen guten Überblick über die breiten Möglichkeiten des Ehrenamts. So kann man einfach und unkompliziert soziale Projekte finden und sich engagieren. Die Plattform vermittelt somit zwischen Volunteers und Non Profit-Organisationen. Daneben bietet Letsact auch Möglichkeiten sich finanziell für den guten Zweck einzusetzen, um bspw. Klimaprojekte zu unterstützen. Letsact möchte weiterwachsen, unter anderem für ihre Expansion in Europa brauchen die zwei Gründer mehr Kapital. Für ein Investment von 300.000 Euro würden die Gründer zehn Prozent ihrer Unternehmensanteile abgeben. Mit ihrer Idee rühren die Jungunternehmer Nico Rosberg zu Tränen. Werden Sie auch die Unterstützung der Löwen erhalten?

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#DealMonitor – Optiopay bekommt 5 Millionen – Holidu sammelt weitere Millionen ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 18. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Optiopay
+++ LeadX Capital Partners, der Investmentableger des Handelskonzerns Metro investiert, und Avaloq, ein Software- und Finanzdienstleistungsunternehmen, investieren 5,25 Millionen Euro in das Berliner FinTech Optiopay – siehe FinanceFWD. Die Bewertung soll bei rund 26 Millionen Euro liegen. Zum Start von Optiopay konnten Kunden von Unternehmen, die ihre Auszahlungen über OptioPay abgewickelt haben, ihre Zahlung in höherwertige Einkaufsgutscheine umwandeln. Inzwischen ist das FinTech breiter aufgestellt und positioniert sich als “Open Banking spezialisierter Finanztechnologiedienstleister für kundenzentrierte Mehrwertlösungen und Bankdaten basierte Werbung”. Zahlreiche Firmen nutzen die White Label-Lösung von Optiopay bereits. Optiopay wurde 2014 von Marcus Börner und Oliver Oster gegründet.

Holidu
+++ Der ehemalige Booking.com-Chef Kees Koolen investiert “mehr als 4 Millionen Euro” in Holidu. “Die Finanzierung ist Teil einer 5 Millionen Euro umfassenden Erweiterung der Series-C Finanzierungsrunde, die Holidu im letzten Jahr über 40 Millionen abgeschlossen hat”, teilt das Unternehmen mit. Das Startup, das 2014 von den Brüdern Johannes und Michael Siebers gegründet wurde, sammelte bereits mehr als 60 Millionen ein – unter anderem von Prime Ventures, coparion, MairDuMont Ventures, EQT Ventures, Venture Stars und Senovo.

Stabl
+++ Energie360, der Smart Energy Innovation Fund, die Initiative for Industrial Innovators und weitere Business Angels investieren 1 Million Euro in Stabl. Das junge Unternehmen aus München, das von Arthur Singer, Christoph Dietrich, Martin Sprehe und Nam Truong gegründet wurde, entwickelt eine “neue Generation Wechselrichter, die die Leistung und Effizienz der Batteriespeicher auf eine höhere Stufe heben”. Die Wurzeln der Idee stammen aus Forschungsprojekten an der Technischen Universität München und der Universität der Bundeswehr München.

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#DealMonitor – sennder übernimmt Uber Freight – HTGF investiert in Betterfront


Im aktuellen #DealMonitor für den 16. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Headstart Studios
+++ Der Hamburger Investor Caldec Holding investiert eine einstellige Millionensumme in Headstart Studios, früher als Avado Learning bekannt. Das Unternehmen aus Hamburg ist unter anderem Partner von Google und verantwortet Squared Online, ein Weiterbildungsprogramm für Online-Marketing-Experten. Die deutsche Gesellschaft des Bildungsdienstleisters Avado Learning wurde im vergangenen Jahr im Rahmen eines MBO von Marc Johannsen übernommen. Seit April 2020 agiert das junge Unternehmen unter der Marke Headstart Studios.

Betterfront
+++ Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und mehrere Business Angels investieren in Betterfront. Das Münchner Fintech bietet Private-Equity-Fondsmanager eine datengesteuerte Fundraisingplattform, die durch Analysen Investitionsentscheidungen unterstützen soll. Zudem sollen Fondsmanager mit dem Fintech “institutionelle Anleger gewinnen, binden und halten können”. Betterfront wurde 2019 von Michel Geolier, Worathti Manosroi und Sergi Case gegründet.

Easy2Parts
+++ Bayern Kapital, mehrere niederbayerische Business Angels und ein Family Office aus Nürnberg investieren in Easy2Parts. Das Team von Easy2Parts tritt an, um die “Beschaffung von Fertigungsbauteilen und Baugruppen zu erleichtern”. Die Plattform aus Deggendorf vernetzt “einkaufende Unternehmen mit ihren Lieferanten und ermöglicht, automatisiert neue Lieferanten zu finden”. Das frische Kapital wollen die Gründer “vor allem für den Aufbau des Vertriebs und die Weiterentwicklung ihrer Plattform verwenden”.

EXITS

Uber Freight
+++ Das Berliner Logistik-Startup sennder, das 2015 von Julius Köhler, Nicolaus Schefenacker und David Nothacker gegründet wurde, übernimmt im einer Aktientransaktion das europäische Frachtgeschäft von Uber Freight. “Die Übernahme unterstreicht sennders kontinuierliche und erfolgreiche Konsolidierung des Lkw-Marktes und bedeutet die weitere geografische Expansion in die Niederlande mit lokaler Präsenz in Amsterdam”, teilt die Jungfirma mit. Uber Freight erhält im Zuge der Transaktion eine Minderheitsbeteiligung an sennder. Im Juni fusionierte sennder bereits mit dem französischen Wettbewerber Everoad.

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#Brandneu – 9 neue Startups, die wir sehr genau beobachten


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

Liquid Grape
Liquid Grape aus Hamburg bietet Privatpersonen Wein als alternatives Anlageprodukt an. Zum Konzept heißt es: ”Bei unserem Angebot orientieren wir uns an den britischen Handelshäusern, die Vorreiter auf dem Weininvestment Gebiet sind, und bieten unseren Kunden etwas, dass wir die Fine Wine Solution nennen”. Gründer sind Marianne Höger und Henrik Maaß.

Backpackertrail
Backpackertrail aus Heidelberg, das von Fabio Hildenbrand gegründet wurde, bietet eine App an, mit der potenzielle Kunden ihre Backpacking-Reise auf Basis von ihrer individuellen Präferenzen zusammenstellen können. Eine Matchmaking-Funktion soll dabei helfen Reisende mit ähnlichem Interesse zusammen zu führen.

kickdown
Das Hamburger Startup kickdown beschreibt sich selbst als “die beste Möglichkeit, klassische, Sammler- und Liebhaberfahrzeuge zu kaufen und zu verkaufen”. Dabei setzen die Hanseaten auf Auktionen. Die Einstellungsgebühr startet bereits ab 49 Euro. Die Provision beträgt 2,5 %. Gründer ist Moritz Helbich.

independesk
Mit der Berliner App independesk können Onliner “jederzeit und überall einen professionellen Arbeitsplatz in Laufweite finden und diesen unkompliziert für wenige Stunden oder ganze Tage mieten”. Die Gründer Karsten Kossatz und Erik Müller haben zuvor schon die Non-Profit-Plattform Helfen.Berlin ins Leben gerufen.

Hurrado
Das junge Unternehmen Hurrado kann man als das mymuesli der Hundefutterbranche bezeichnen. Das Berliner Startup, das von Tony Schumacher gegründet wurde, verspricht dabei eine “individuelle Futterberatung” für jedes Tier. Jedes Tier bekommt danach “sein eigenes Futter mit Namen und Foto auf dem Futtersack”.

Suvo
Bei Suvo dreht sich alles um sogenannte Vitalpilze. Das Startup aus München, das von Susanne Vogel gegründet wurde, will dabei “die aus der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) stammende Pilzheilkunde Mykotherapie mit der Naturheilkunde Phytotherapie” verbinden. Ziel ist es, die Abwehrkräfte zu stärken.

Workist
Das Berliner Startup Workist, bisher als outsmart.ai bekannt, bietet eine Plattformlösung für die Automatisierung von administrativen Büroarbeiten an. Die sogenannten “AI Worker” sollen Unternehmen helfen, in dem sie vom Feedback der echten Mitarbeiter lernen, Zielgruppe sind mittelständische Unternehmen. Gründer sind Tim Wegner, Alexander Müller und Fabian Brosig.

GErn
Bei GErn in Kassel dreht sich alles um den großen Trend “gesunde Ernährung und eine nachhaltige Ernährungsumstellung”. Das junge Food-Startup bietet zu diesen Themen “gesunde Fertiggerichte” an und liefert diese an seine Kunden in Kassel und Umgebung aus. Gründer sind: Tolganay Barwich und Ruslan Barwich.

ThankU
Über ThankU können sich Onliner bei anderen Menschen für einen Gefallen bedanken – und zwar in Form einer Spende. Dazu heißt es auf der Website: “ThankU-Nutzer können aus drei guten Zwecken auswählen: Bäume pflanzen, Plastik aus dem Ozean entfernen oder Tiere schützen”. Gründer des Berliner Social-Startups sind Lukasz Belza, Martin Belza und Martin Belza.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über junge, frische und brandneue Startups, die noch nicht jeder kennt. Alle diese Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der bundesweiten Startup-Szene und im besten Fall auf die Agenda von Investoren, Unternehmen und potenziellen Kooperationspartnern. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – Numbrs sammelt 17 Millionen ein – Cluno bekommt weitere Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 11. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Cluno
+++ Acton Capital, Atlantic Labs und Valar Ventures, also Paypal-Gründer Peter Thiel, investieren weitere 12,4 Millionen Euro in das Münchner Auto-Startup Cluno – siehe Gründerszene. “Bei dem Investment handelt es sich um eine Erweiterung der Series-B-Runde aus dem vergangenen Jahr (25 Millionen Euro)”, berichten die Kollegen. Cluno, ein sehr umtriebiger Flatrate-Anbieter für Fahrzeuge, sammelte in den vergangenen Monaten bereits mehr als 32 Millionen Euro ein. Zudem sicherte sich das Auto-Startup, das von Nico und Christina Poletti sowie Andreas Schuierer gegründet wurde, 140 Millionen Euro in Form von Krediten.

Numbrs
+++ Saidler & Co. Finance, also Firmengründer Martin Saidler, und weitere Geldgeber investieren 17 Millionen Schweizer Franken in die Konto-App Numbrs. “The lead investor is the Swiss investment firm Saidler & Co. Finance AG, which contributed CHF 11 million to the round”, teilt das Unternehmen mit. In der Presseaussendung heißt es weiter: “The new capital will enable Numbrs to accelerate its growth in Germany, the UK and beyond. Key initiatives for 2020 include the market entry into the UK and the development of new key functionalities of Numbrs’ cutting-edge technology”. In das 2014 gegründet Unternehmen flossen nun schon mehr als 200 Millionen Franken.

EXITS

nFrames
+++ Das Unternehmen Esri, ein Anbieter für Standortintelligenz-Lösungen, übernimmt die Stuttgarter Firma nFrames. Mit SURE bietet das Unternehmen eine Software, die aus Luftbildern und Lidar-Daten Oberflächen rekonstruiert und in 3D Modelle übersetzt. “Durch die Akquisition werden Anwender künftig befähigt, Bilder mit detaillierten Geoinformationen anzureichen, so dass 3D-Daten von luft-, drohnen- und bodengestützten Sensoren in einem automatisierten, nahtlosen Prozess erfasst und analysiert werden können”, teilt das Unternehmen mit. nFrames wurde 2014 als Spin-Off der Universität Stuttgart von Konrad Wenzel und Mathias Rothermel gegründet.

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#Hintergrund – Ein Tarifwechsel-Startup, auf das Geizhals total steht


Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das junge Unternehmen compera. Der Preisvergleich Geizhals, gehört zum Heise Verlag, investierte kürzlich in den Vergleichsdienst, der sich seit 2018 in Österreich um die Themen Strom, Gas und Internet kümmert. Nach Informationen von deutsche-startups.de ließ sich Geizhals den Einstieg bei der Jungfirma, die in München und Regensburg residiert, einen niedrigen einstelligen Millionenbetrag kosten.

“Generell positionieren wir unser Vergleichsprodukt zwischen den herkömmlichen Vergleichsportalen wie Check24 oder Verivox und den sogenannten Vertragsmanagern wie Volders. Mit unserem Tarif-Assistenten schicken wir unsere Kunden durch einen kurzen digitalen Prozess und zeigen Ihnen im Anschluss den, individuell passendsten Tarif. Dies muss beispielsweise nicht immer der billigste Tarif sein. Im Anschluss wollen wir dem Kunden ermöglichen, innerhalb weniger Minuten zu wechseln und kümmern uns im Nachgang um die komplette Abwicklung des Wechsels”, erklärt Marc Schuler, der das Startup zusammen mit Michael Zuber gegründet hat.

Zuber gründete zuvor die Software-Schmiede eins+null. Das Unternehmen ist schon länger mir Joules unterwegs, einer Art SAP für die Energiebranche. Nachdem Zuber die Montana Gruppe als Investoren gewinnen konnte, tat er sich mit Schuler zusammen, der damals bei Check24 tätig war. “Für Österreich haben wir uns entschieden, da der Wettbewerb im deutschen Markt sehr intensiv ist und der österreichische Markt in diesem Bereich noch stark wachsen wird”, erzählt Mitgründer Schuler.

Wie bei anderen Vergleichsdiensten verdienst compera Geld über Provisionen bei Vertragsabschlüssen. Für Endkunden ist der Service kostenlos. Die Pläne für die kommenden Monaten sind klar definiert: “Aktuell setzen wir den vollen Fokus auf den Ausbau des Online Tarif-Assistenten und auf den Aufbau neuer Vergleichsprodukte. Gegen Ende des Jahres werden unsere Kunden die ersten Versicherungsprodukte wechseln können. Nächstes Jahr wollen wir weitere Versicherungs- und FInanzprodukte an unsere Plattform anbinden. Gleichzeitig wollen wir nächstes Jahr die Umsatz-Millionen knacken und unser Team auf circa 15 Leute ausbauen”.

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#DealMonitor – Holtzbrinck Ventures plant neuen Fonds (500 Millionen)


Im aktuellen #DealMonitor für den 8. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Carvolution
+++ Die Schweizer Versicherungsgesellschaft Die Mobiliar investiert 50 Millionen Franken in Carvolution. Das Auto-Abo-Startup aus Bern wurde 2018 von Olivier Kofler, Luis Wittwer, Léa Miggiano, Bernhard Drüner und Adrian Boss gegründet. Redalpine, Armada Investment und Die Mobiliar investierten zuvor bereits 11,25 Millionen Franken in das junge Startup. “Mit dem Aufbau der eigenen Finanzierungslösung für die Fahrzeugflotte kann das Startup aus dem bernischen Bannwil den Ausbau des Angebots weiter vorantreiben und vielseitiger gestalten. Der Aufschwung der Auto-Abos in Folge der Corona-Pandemie hält an und die Nachfrage steigt täglich.Angebots weiter vorantreiben und vielseitiger gestalten”, teilt das Unternehmen mit.

DIE HÖHLE DER LÖWEN

Schreibpilot
+++ In der zweiten Folge der achten Staffel investierte Regal-Löwe Ralf Dümmel 50.000 Euro in Schreibpilot (25 %). Der Schreibpilot, ein Schreiblernheft, soll durch eingestanzte Buchstaben das schriftliche Erlernen des ABC vereinfachen. Das junge Unternehmen wurde von Kai Döringer und Hasan Saygili ins Leben gerufen.

not less but better
+++ In der zweiten Folge der achten Staffel investierten Sales-Löwe Carsten Maschmeyer und GreenTech-Löwe Nico Rosberg 150.000 Euro in not less but better (25 %). Das Berliner Startup, das von Selcuk Aciner, Christina Roitzheim und Marius Rackwitz gegründet wurde, möchte seinen Nutzern helfen, das eigene Nutzungsverhalten zu analysieren, und Strategien aufzeigen, wie man den Handykonsum reduziert. Der Deal platzte nach der Show.

bruXane
+++ In der zweiten Folge der achten Staffel investierten Sales-Löwe Carsten Maschmeyer, Regal-Löwe Ralf Dümmel und Familien-Löwin Dagmar Wöhrl 600.000 Euro in bruXane (36 %). das Unternehmen, das von Bianca Berk und Jörg Köhler gegründet wurde, bietet eine Zahnschiene an. Fängt der Betroffene in der Nacht an zu knirschen, löst bruXane eine Vibration im Mund aus und gibt einen leisen Summton von sich.

EXITS

fos4X
+++ Das dänische Unternehmen PolyTech, ein Lösungsanbieter für die Windkraftindustrie, übernimmt fos4X. Investoren wie Bayern Kapital, High-Tech-Gründerfonds (HTGF) und UVC Partners finanzierten den Aufbau des Münchners Unternehmens in den vergangenen Jahren. Das 2010 gegründete Münchener Unternehmen fördert durch den Einsatz innovativer Sensoren-Technologie die Optimierung und Effizienz in der Erzeugung von Windenergie. Rund 100 Mitarbeiter arbeiten in Deutschland und China für das Unternehmen.

CryptoTax
+++ Blockpit aus Österreich übernimmt das Münchner Unternehmen 21 Consulting und damit CryptoTax. Blockpit wurde 2017 von Florian Wimmer, Mathias Maier, Gerd Karlhuber, Patric Stadlbauer und Gert Weidinger in Linz gegründet. Die Jungfirma beschreibt sich als “Entwickler von Online-Finanz-Lösungen für das Portfolio-Management und Steuerreporting von auf Blockchain Technologien basierenden digitalen Assets.

VENTURE CAPITAL

Holtzbrinck Ventures
+++ Der Münchner Kapitalgeber Holtzbrinck Ventures legt – wie bereits berichtet – einen neuen Fonds auf. Zielgröße sind aber anders als bisher berichtet nicht 300 Millionen, sondern 500 Millionen Euro. Das weitere Geld soll vor allem in Growth-Investments fließen. Holtzbrinck Ventures investierte kürzlich bereits gemeinsam mit yabeo, Vulcan Capital, Samsung Catalyst Fund und Storm Ventures 60 Millionen Euro in solarisBank. Der letzte Fonds von Holtzbrinck Ventures war 306 Millionen schwer. Hintergründe gibt es nur im aktuellen ds-Insider-Podcast. Update zum Podcast: Inzwischen konnten wir den neuen Partner, der Holtzbrinck Ventures unterstützen soll, identifizieren! Es ist Alexander Joel-Carbonell von Delivery Hero. #EXKLUSIV

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Swiss Re investiert in Getsafe – bookingkit bekommt Millionen – Visionaries Club investiert in Tacto


Im aktuellen #DealMonitor für den 7. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

GetSafe
+++ Der Versicherungsriese Swiss Re investiert in Getsafe.  Seit 2015 digitalisiert das InsurTech die Versicherungswelt. Earlybird, CommerzVentures und weitere Bestandsinvestoren investierten zuletzt 15 Millionen Euro in die Heidelberger Jungfirma, die sich anfangs als “Versicherungsmanager für die Hosentasche” positionierte. Inzwischen ist Getsafe ein Vollversicherer, ein “digitaler Versicherungsanbieter”. Zielgruppe: Millennials. Der Einstieg von Swiss Re ist der erste Teil einer größeren Investmentrunde, die rund 50 Millionen US-Dollar umfassen soll. Hintergründe gibt es nur im aktuellen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

bookingkit
+++ Das Medienunternehmen Müller Medien, der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Business Angel wie Robert Kabs investieren eine unbekannte Summe in bookingkit. Das Berliner Startup, das 2014 von Christoph Kruse und Lukas Hempel gegründet wurde, positioniert sich als Software-as-a-Service-Lösung für Touren-, Attraktionen- und Aktivitätenanbieter. Wie aus dem Umfeld der Geldgeber zu hören ist, liegt die Investitionssumme bei rund 5 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr investierten Intermedia, das Medienunternehmen Müller Medien und der High-Tech Gründerfonds bereits einen mittleren einstelligen Millionenbetrag in das inzwischen profitable Unternehmen. Hintergründe gibt es im aktuellen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Tacto
+++ Der junge Geldgeber Visionaries Club und UVC Partners investieren in Tacto. Beim Münchner Startup dreht sich alles um das ganz große Thema Beschaffungswesen. “We believe that modern procurement deserves a modern solution to focus on strategic efforts instead of transactional activities”, heißt es auf der Website des jungen Unternehmens, das von André Petry, Nico Bentenrieder und Johannes Groll gegründet wurde. Hintergründe gibt es im aktuellen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Keller Sports
+++ Die Co-Investor Gruppe und Reimann Investors investieren 10 Millionen Euro in die KELLER Group bzw. Keller Sports. “Die Mittel fließen unter anderem in den Ausbau der Premium-Mitgliedschaft, in das weitere starke Wachstum der Keller sMiles App und ihrer Community sowie in die visionäre Weiterentwicklung der Consumer Experience in den international agierenden Onlineshops von Keller Sports und Keller x”, teilt das Unternehmen mit.

3YOURMIND
+++ EnBW New Ventures (ENV), der Risikokapital-Tochter von EnBW, UVC Partners, AM Ventures, TRUMPF Venture und coparion investieren 4,7 Millionen Euro in 3YOURMIND. Das Berliner Startup, das 2014 von Aleksander Ciszek und Stephan Kuehr gegründet wurde, positioniert sich als “Anbieter von Software-Lösungen für die Additive Fertigung (Industrieller 3D-Druck)”. 2017 konnte das Startup bereits 10 Millionen einsammeln.

Morpheus Space
+++ In-Q-Tel, der Investmentarm des US-Geheimdienstes CIA, investiert in das Dresdner Startup Morpheus Space – siehe WiWo. An der Investmentrunde beteiligen sich auch der US-Investor Pallas Ventures, Airbus Ventures und Vsquared Ventures. Das 2018 gegründete Unternehmen entwickelt einen Ionenantrieb für Satelliten.

Everdrop
+++ Holtzbrinck Ventures, Lesara-Gründer Roman Kirsch und Chris Wichert, Gründer von Koio, investieren eine siebenstellige Summe in das Münchner Startup everdrop. Das 2019 von Christian Becker, Daniel Schmitt-Haverkamp und David Löwe gegründete Unternehmen vertreibt nachhaltig produzierte und vegane Haushaltsprodukte.  Better Ventures, also Christoph Behn, Sven Bauer, Gerald Kullack, Björn Kolbmüller und Fitvia-Gründer Sebastian Merkhoffer investierten zuvor bereits eine sechsstellige Summe in das Startup.

gitti 
+++ Grazia Equity und btov Partners investieren 3 Millionen Euro in das Berliner Nagellack-Startup gitti – siehe Gründerszene. Zuvor investierten bereits Mirko Caspar, Christoph Honnefelder und Caren Genthner in die Jungfirma, die von Jennifer Baum-Minkus gegründet wurde. In der Gründer-Show “Die Höhle der Löwen” interessierten sich Judith Williams und Dagmar Wöhrl für das Startup. Der Deal über 350.000 Euro platzte aber nach der Show.

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#DealMonitor – Balderton Capital investiert in Demodesk – Urbanara kauft Til Schweigers Barefoot Living


Im aktuellen #DealMonitor für den 3. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

VENTURE CAPITAL

Demodesk
+++ Balderton Capital und Target Global investieren 8 Millionen US-Dollar in Demodesk. Das Münchner Startup Demodesk positioniert sich als “online meeting tool for sales & success teams”. Global Founders Capital (GFC), FundersClub, Y Combinator, Kleiner Perkins und eine Reihe von Angel-Investoren pumpten zuletzt 2,3 Millionen US-Dollar in die Jungfirma. Über den Einstieg von Target Global hatten wir bereits exklusiv im Juli berichtet. Demodesk wurde 2017 von Alex Popp und Veronika Riederle gegründet.

Phantasma Labs
+++ APEX Ventures, signals VC, die IBB Beteiligungsgesellschaft, Wi Ventures und der Bestandsinvestor Entrepreneur First investieren in das Berliner DeepTech-Startup Phantasma Labs. Das Unternehmen, das von Ramakrishna Nanjundaiah und Maria Meier gegründet wurde, entwickelt eine Plattform, die das “komplexe menschliche Verhalten für das Training autonomer Fahrzeuge” simuliert. Das frische Kapital soll in den “Ausbau des Teams sowie die Produktentwicklung” fließen.

CereGate 
+++ Heal Capital investiert gemeinsam mit dem High-Tech-Gründerfonds (HTGF) und TruVenturo in CereGate. Das Unternehmen, das 2019 von Balint Varkuti gegründet wurde, entwickelt software-basierte Lösungen für den Bereich Computer-Gehirn-Schnittstellen.  “Die neue Finanzierung ermöglicht es CereGate, die Ansätze weiterzuentwickeln und klinische Studien zur Kommerzialisierung der ersten Produkte durchzuführen”, teilt das Satrtup mit.

EXITS

Barefoot Living
+++ Die Social-Chain-Tochter Urbanara übernimmt Barefoot Living, eine Plattform für  Wohnaccessoires und andere Lifestyle-Produkte, die vom bekannten Schauspieler Til Schweiger gegründet wurde. “Schweiger bleibt in der neuen Aufstellung als Strategic Brand Lead an Bord und wird die Weiterentwicklung des Produktportfolios maßgeblich begleiten”, teilt das Unternehmen ziemlich überschwänglich mit. Geführt wird Barefoot Living derzeit von Florian Schweiger. Urbanara ist seit etlichen Jahren im Segment für Wohnaccessoires unterwegs. Die Social Chain-Gruppe rund um TV-Löwe Georg Kofler übernahm das Unternehmen im Dezember 2019.

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#DealMonitor – Auxmoney bekommt 150 Millionen – Battery Ventures investiert in Easy Software


Im aktuellen #DealMonitor für den 2. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Auxmoney
+++ Die New Yorker Beteiligungsgesellschaft Centerbridge und weitere Geldgeber wie Foundation Capital investieren 150 Millionen Euro in den Düsseldorfer Kreditmarktplatz Auxmoney. Durch die Übernahme von Anteilen einiger Frühinvestoren wird Centerbridge dadurch zum Mehrheitseigner des Grownups – siehe FAZ. “Die bestehenden VC-Investoren wie Index Ventures, Union Square Ventures und Foundation Capital bleiben vollständig an Bord”, teilt das Unternehmen weiter mit. In den vergangenen Jahren pumpten Geldgeber wie Partech Venture, Index Ventures und Union Square Ventures bereits mehr als 55 Millionen Euro in Auxmoney, das 2007 von Raffael Johnen, Philip Kamp und Philipp Kriependorf gegründet wurde. “Mit dem frischen Kapital werden wir unsere führende Marktposition weiter ausbauen und Chancen im derzeitigen Umfeld nutzen”, sagt Mitgründer Johnen. Was wohl auf geplante Übernahmen hindeutet. 2018 liebäugelte das FinTech zudem bereits mit einem IPO. Mal sehen, ob dies nun wieder ein Thema ist. Das 150 Millionen-Investment – auch wenn Secondaries eingerechnet sind – sind auf jeden Fall eine Ansage! Und eine der größten Finanierungsrunde in diesem Jahr.

Easy Software
+++ Der amerikanische Kapitalgeber Battery Ventures steht vor einem “mit­tel­ba­ren An­teils- und Kon­trol­l­er­werb” über Easy Software – dies geht aus einer Anmeldung beim Bundeskartellamt hervor. Das Unternehmen aus Mülheim an der Ruhr, das 1990 gegründet wurde, entwickelt Software für die elektronische Beleg- und Datenarchivierung sowie das Management von Dokumenten und Inhalten. 2019 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von rund 50 Millionen Euro. Die Umsatzerlöse im ersten Halbjahres 2020 blieben mit 24,3 Millionen leicht unterhalb des Vorjahres  (24,8 Millionen). Rund 400 Mitabeiter arbeiten für Easy Software. Battery Ventures stieg zudem kürzlich – ziemlich unbemerkt – bei WinWorker (Goch), einer Software fürs Handwerker, ein. Mit WinWorker, 1997 gegründet, können Handwerksbetriebe ihren Alltag organisieren.

linx4
+++ Die Angel-Investoren Rolf Steffens, Peter Oser und Markus Buncsak sowie “ein bekannter US-FinTech-Investor”, der aber nicht genannt wird, investieren eine Millionensumme in linx4. Das Startup aus Wien, das Ende 2018 vom Vater-Sohn-Team Paul und Michael Bruckberger gegründet wurde, bietet Maschinennutzern die Möglichkeit, Produktionsmaschinen auf Pay-per-Use Basis zu finanzieren bzw. zu mieten.

EXITS

Wirecard
+++ Das Münchner FinTech IDnow, ein Anbieter von Identity Verification-as-a-Service Lösungen, übernimmt die Wirecard-Tochter Wirecard Communication Services. “IDnow wird Wirecard Communication Services auf die Erbringung von Ident-Services fokussieren”, teilt das Unternehmen mit. IDnow verspricht “sowohl den Standort in Leipzig sowie den Großteil der Arbeitsplätze zu erhalten”. Wirecard Communication Services und IDnow arbeiteten bereits vor der Wirecard-Insolvenz zusammen.

RetroStar
+++ Das  junge Hamburger Fashionlabel Bolzplatzkind übernimmt RetroStar, einen Anbieter von Lederfußballschuhen. “Bolzplatzkind wird die Geschäfte ab dem 1. November 2020 übernehmen und den besonderen Fußballschuh somit in den bestehenden Vertrieb integrieren. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart”, teilt das Unternehmen mit. Für Bolzplatzkind ist es der erste Sportartikel, den das Unternehmen ins Sortiment aufnimmt.

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#Interview – “Selbst wenn man in den Urlaub fährt, hört die Arbeit nicht auf”


Wie starten ganz normale Gründerinnen und Gründer so in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag? Wie schalten junge Unternehmerinnen und Unternehmer nach der Arbeit mal so richtig ab und was hätten die aufstrebenden Firmenlenker gerne gewusst bevor sie ihr Startup gegründet haben? Wir haben genau diese Sachen abgefragt. Heute antworten Tessa Zaune-Figlar und Valerie Henssen, die Gründerinnen von Vegdog, einem Shop für veganes Hundefutter.

Wie startest Du in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag?
Henssen: Seit circa einem Jahr verfolge ich die Miracle Morning Routine von Hal Elrod und kann sie definitiv empfehlen. Diese sieht folgendermaßen aus: Ich stehe sehr früh auf, um erst einmal Zeit für mich zu haben, denn das kommt im Rest des Tages zu kurz und abends ist man sehr müde durch den Tag. Also nehme ich mir früh morgens Zeit für verschiedene Aktivitäten wie Yoga, Joggen, Schwimmen, Lesen, Nachrichten schauen. Anschließend beginne ich beim Kaffee mit der Arbeit an: Ich checke Emails sowie Vegdogs Social Media-Kanäle und schaue Nachrichten. Dann geht es direkt ins Büro, wo ich den aktuellen Status mit Tessa bespreche und im Startup-Dschungel loslege.

Wie schaltest du nach der Arbeit ab?
Henssen: Ich lasse grundsätzlich meinen Laptop und Notizen im Büro, um eine klare Trennung zu haben und nicht wie früher meine Arbeit neben dem Bett vorzufinden. Außerdem versuche ich pünktlich Feierabend zu machen und laufe zu Fuß nach Hause. Das gibt mir dann genug Zeit, um den Tag Review passieren zu lassen und den Feierabend zu genießen.

Was über das Gründer-Dasein hättest du gerne vor der Gründung gewusst?
Zaune-Figlar: Dass man 24/7 die Arbeit im Kopf hat und nie abschaltet. Selbst wenn man in den Urlaub fährt, hört die Arbeit nicht auf, weil man weiter plant und überlegt. Das hat gute wie auch anstrengende Seiten. Das Gute überwiegt zum Glück, denn man hat ein Thema gefunden, mit dem man sich immer beschäftigen möchte. Ebenfalls ist das Thema Bürokratie zu erwähnen: Es ist alles nicht so kompliziert und schwer, wie es die Behörden etc. darstellen. Ein Unternehmen aufzubauen ist ein Marathon und kein Sprint. Man muss wirklich lernen mit seinen eigenen Ressourcen gut umzugehen. Häufig ist man ungeduldig und hat lauter Themen auf dem Tisch, so dass man ins Rennen gerät und lossprintet. In solchen Momenten muss man sich immer etwas zurücknehmen, weil man sonst schnell erschöpft ist. Einen dauerhaften Sprint kann nämlich auch der beste Sportler nicht hinlegen.

Was waren die größten Hürden, die Du auf dem Weg zur Gründung überwinden musstet?
Henssen: Ich habe mein zweites Studium unterbrochen, weil die Arbeit an Vegdog nicht mehr neben dem Studium zu bewältigen war. Das war sehr schwer nach vier Jahren harter Studiumsarbeit. Aber zum Glück kann ich es zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal aufnehmen, sodass es kein finaler Abschied sein musste. Es war aber bis heute die beste Entscheidung, die ich fällen konnte! Man muss sich jeden Tag in neue Themenfelder einarbeiten. Als ich die Themen wie zum Beispiel Finanzplanung, Businessplan etc. zum ersten Mal angegangen bin, habe ich gedacht, dass wir das nicht zu zweit schaffen würden. Gerade am Anfang hat man fast täglich Momente, in denen man denkt „wie soll man das jemals schaffen“ – zum Glück wechselte dieses Gefühl zwischen Tessa und mir ab, sodass wir uns gegenseitig mitziehen konnten. Ein weiterer Punkt ist Mitarbeiterführung – man kann nie allen gleichzeitig gerecht werden. Als Geschäftsführer muss man lernen, einen guten Mittelweg zu finden.

Was waren die größten Fehler, die Du bisher gemacht hast – und was hast Du aus diesen gelernt?
Henssen: Zu denken, dass ich alles aus einem Buch lernen kann, bevor ich es mache. Das hat mich häufig ausgebremst. Aber aus der Uni kommend, in der man alles aus Büchern lernt, kannte ich es nicht anders. Im Start-Up gilt allerdings die Regel: Learning by Doing. Man muss einfach ins kalte Wasser springen, denn man merkt schnell, dass man hier auch gut schwimmen kann.

Wie findet man die passenden Mitarbeiter für sein Startup?
Zaune-Figlar:  Das ist sehr schwierig! Tatsächlich sind es diejenigen, die sich initiativ bewerben: sie kommen hochmotiviert und möchten unbedingt genau für dein Unternehmen arbeiten. Das ist gerade in der anfänglichen Wachstumsphase Gold wert. Das Schwierige daran: man hat klare Planungen, in denen diese Mitarbeiter nicht jedes Mal eingeplant sind. Wir versuchen hier allerdings immer so umzustrukturieren, dass wir sie aufnehmen können, weil es diejenigen sind, die eine intrinsische Motivation mitbringen, die unbezahlbar ist.

Welchen Tipp hast Du für andere Gründer?
Zaune-Figlar:  Trau dich! Du lernst alles nur, indem du es machst und es gibt für alles eine Lösung!

Ohne welches externes Tool würde dein Startup quasi nicht mehr existieren?
Zaune-Figlar: Definitiv E-Commerce: Onlineshop und Warenwirtschaft.

Wie sorgt ihr bei eurem Team für gute Stimmung?
Henssen: Dafür sorgen vor allem die Hunde.

Was war Dein bisher wildestes Startup-Erlebnis?
Zaune-Figlar:  Die Aufnahmen für das TV-Format “Die Höhle der Löwen”. Es war sehr surreal, plötzlich in einer Kulisse zu stehen, die man jahrelang nur aus dem Fernsehen kannte.

Tipp: Wie sieht ein Startup-Arbeitsalltag? Noch mehr Interviews gibt es in unserem Themenschwerpunkt Gründeralltag.

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Foto (oben): Vegdog

#aktuell, #femalefounders, #grunderalltag, #interview, #munchen, #vegdog

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#DealMonitor – #EXKLUSIV 468 Capital investiert Millionen in Workist


Im aktuellen #DealMonitor für den 17. August werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Workist
+++ Der noch junge Geldgeber 468 Capital, LEA Partners und Angel-Investor Marc Schauenburg investieren – wie wir vorab erfahren haben – 2,3 Millionen Euro in das Berliner KI-Startup Workist, das bisher als outsmart.ai bekannt war. Das junge Unternehmen, das 2019 von Tim Wegner, Alexander Müller und Fabian Brosig gegründet wurde, bietet eine Plattformlösung für die Automatisierung von administrativen Büroarbeiten an. Das Gründerteam wirkte zuvor beim Big Data Analytics-Startup Minodes, das 2017 von Telefónica übernommen wurde. Die sogenannten “AI Worker” von Workist sollen Unternehmen helfen, in dem sie vom Feedback der echten Mitarbeiter lernen, “Daten treffsicher zu sortieren, zu verstehen und die nachgelagerten Prozesse Ende-zu-Ende zu automatisieren”. Zielgruppe sind insbesondere mittelständische Unternehmen. Das frische Kapital soll in Markteinführung der Plattform, den weiteren Aufbau des Teams, sowie Investitionen in Kundenakquise und Marketing fließen. 468 Capital, der neue Fonds von Alexander Kudlich, Ludwig Ensthaler und Florian Leibert investierte zuletzt in mehrere KI-Startups – siehe: “Der neue Mega-VC 468 Capital unterstützt bereits ein Dutzend Startups“. #EXKLUSIV

Xpoli
+++ Der Fraunhofer Technologie-Transfer Fonds (FTTF) investiert eine unbekannte Summe in Xpoli, ein Unternehmen, das sich um das Messen von Kundenbewegungen kümmert. Das Startup aus Heroldsberg misst dabei unter anderem, welche Teile eines Geschäfts bei Kunden am besten ankommen. “Das können wir, ohne deren Privatsphäre zu verletzen. Zur gleichen Zeit sehen sie, wo optimiert werden kann”, teilt das junge Unternehmen, das von Thomas Pellkofer, Stefan Zeh, Thomas Reinhardt, Gunnar Payer gegründet wurde, mit. Das Xpoli-Team verspricht dabei einen “schlüsselfertigen Service”. #EXKLUSIV – entdeckt über Startupdetector

icho systems
+++ Mehrere Business Angel – darunter Simon Krivec (Sportler, Sportfunktionär, Apotheker und Dopingexperte) und Joachim Vollenschier (Fernsehjournalist, Filmautor und Regisseur) investieren eine unbekannte Summme in das Duisburger Startup ichó system. Das junge Unternehmen, das von Steffen Preuß gegründet wurde, widmet sich mit einem technikgestützen Therapieball dem Thema Demenz. #EXKLUSIV – entdeckt über Startupdetector

Amagno
+++ “Banken und Gesellschafter” investieren knapp 1 Million Euro in Amagno, eine Enterprise Content Management Lösung aus Oldenburg, die 2011 gegründet wurde. “Die Wachstumsfinanzierung setzt Amagno in einem mehrstufigen Wachstumsplan um. Das Unternehmen investiert primär in die technologische und organisatorische Skalierung des Unternehmens für das Cloud Business sowie in die Umsetzung eines neuen Partnerkonzepts und Multiplikatorengewinnung”, teilt das Unternehmen mit.

Morpher
+++ Apex Ventures und Draper Associates investieren 1,25 Millionen Dollar in das Wiener Startup Morpher – siehe TrendingTopics. Das junge FinTach tritt an, um den “Börsenhandel und somit traditionelle Handelsplätze obsolet” zu machen. Morpher erschafft eine eigene Kryptowährung, die verwendet wird, um auf die Märkte zu wetten. Morpher finanziert sich durch eine laufende, geringfügige Token-Generierung”. Draper Associates, der Investmentfonds des bekannten US-Milliardärs Tim Draper, investierte zuvor bereits 1,25 Millionen US-Dollar in Morpher.

Vegdog
+++ Katjesgreenfood, ein Investmentableger der Süßwarenfirma Katjes, investiert eine unbekannte Summe in Vegdog, einem Shop für veganes Hundefutter. Das junge Unternehmen aus München wurde 2015 von Tessa Zaune-Figlar und Valerie Henssen ins Leben gerufen. 2018 war die Jungfirma in der Vox-Show “Die Höhle der Löwen” vertreten. Damals investierte Familienlöwin Dagmar Wöhrl 150.000 Euro in Vegdog.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#DealMonitor – Schüttflix bekommt weitere Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 11. August werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Schüttflix
+++ Holtzbrinck Ventures und Speedinvest investieren weitere Millionen Euro in Schüttflix. Über das Unternehmen können Kunden via App das Baumaterial, das sie wirklich brauchen aussuchen. Anschließend bekommen sie eine Liste inklusive Preisen aller Lieferanten aufgelistet. Speedinvest investierte erst im Frühjahr 8 Millionen in die Jungfirma, die 2018 von Christian Hülsewig und Thomas Hagedorn in Gütersloh gegründet wurde. Insgesamt flossen nun schon 14 Millionen in Schüttflix. Für Schlagzeilen sorgte das Startup zuletzt als Schauspielerin und Moderatorin Sophia Thomalla in das Unternehmen investierte.

Inreal Technologies
+++ Die private Beteiligungsgesellschaft Hettich Beteiligungen, Michael Spies, der ehemalige Europachef von TishmanSpeyer sowie die Altinvestoren BitStone Capital und SIGNA Innovations investieren 3 Millionen US-Dollar in Inreal Technologies, ein PropTechs mit Sitz in Karlsruhe und New York. Das Startup unterstützt Projektentwickler, Bauträger und Asset Manager bei der Digitalisierung von Präsentations- und Vermarktungsprozessen für Büro- und Wohnimmobilien sowie ganzen Arealen.

Rocket Solution
Die Schweizer Lagerlogistikfirma Kardex steigt bei Rocket Solution ein. Das Münchner Unternehmen entwickelt automatische Lager- und Bereitstellsysteme, die über offene Internet-Schnittstellen verfügen. Durch die Beteiligung erwartet Kardex “neue Impulse” für die Umsetzung seiner IoT-Strategie.

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#DealMonitor – EMZ investiert zweistellige Millionensumme in Ankerkraut – Teil-Exit für Löwe Frank Thelen #DHDL


Im aktuellen #DealMonitor für den 7. August werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Ankerkraut
+++ Die Beteiligungsgesellschaft EMZ Partners steigt beim jungen Hamburger Gewürz-Startup Ankerkraut ein. Bundesweit bekannt wurde das junge Unternehmen, das 2013 von Stefan und Anne Lemcke gegründet wurde, durch die Teilnahme an der Vox-Show “Die Höhle der Löwen”. In der dritten Staffel, im Jahre 2016, investierte Löwe Frank Thelen 300.000 in den Gewürzanbieter und sicherte sich dabei 20 % am Unternehmen. Neben Thelen ist auch Matthias Knälmann an Ankerkraut beteiligt (10 %). Die restlichen Anteile entfallen auf die Gründer. Im Jahresabschluss 2018 weist Ankerkraut einen Gewinnvortrag in Höhe von 1,3 Millionen Euro aus. Der Umsatz soll zuletzt im “mittleren zweistelligen Millionenbereich” gelegen haben. EMZ Partners tätig in der Regel Investments ab 10 Millionen Euro. Im Zuge des Einstiegs verkaufen die Gründer und die Bestandsinvestoren auch Anteile an EMZ Partners. Deswegen darf man die EMZ-Beteiligung gerne auch als “Multi-Millionen-Exit” im Umfeld der Vox-Gründershow bezeichnen. Im Grunde ist der Deal aber ein Investment mit Secondaries-Komponente. Thelen und Knälmann bleiben auch nach dem Deal aber weiter als Mini-Anteilseigner an Bord. Und auch die Ankerkraut-Manager Timo Haas und Alexander Schwoch sind jetzt Anteilseigner von Ankerkraut. EMZ Partners hält nun rund 20 % an der Jungfirma, die 120 Mitarbeiter beschäftigt. Die genaue Summe des Investments und auch der Preis den EMZ Partners für die Anteile der bisherigen Gesellschafter zahlt ist nicht bekannt. Alles in allem wurde hier aber ein zweistelliger Millionenbetrag bewegt. Und auch TV-Invegtor Thelen, der inzwischen kein Löwe mehr ist, dürfte bei Ankerkraut gutes Geld mitgenommen haben. Zumindest mehr als beim Lizza-Exit.

Segmentive
+++ Der Technologiegruenderfonds Sachsen (TGFS) investiert 2 Millionen Euro in das junge Computer-Vison-Startup Segmentive. “We know that video segmentation is a highly complex and challenging problem that is yet to be fully solved and this is exactly what drives our passion”, teilt die Jungfirma mit. Segmentive wurde 2015 von Lutz Röllig, Thomas Schmieder und Tobias Tauscher in Mittweida gegründet.

everdrop
+++ Better Ventures, also Christoph Behn (siehe auch unten), Sven Bauer, Gerald Kullack (beide Lillydoo), Flaconi-Gründer Björn Kolbmüller und Fitvia-Gründer Sebastian Merkhoffer investieren eine hohe sechsstellige Summe in das Münchner Startup everdrop, das nachhaltig produzierte und vegane Haushaltsprodukte vertreibt. everdrop wurde 2019 von Christian Becker, Daniel Schmitt-Haverkamp und David Löwe gegründet.

VENTURE CAPITAL

DvH Ventures
+++ Der Kölner Geldgeber Dieter von Holtzbrinck Ventures (DvH Ventures) legt einen neuen Digital Health Fonds auf. Im Top sind beim sogenannten First Closing 60 Millionen Euro. Zu den Investoren gehören unter anderem die Noventi Group,das Family Office des Pharmaherstellers Ursapharm sowie der Wort und Bild Verlag, Herausgeber der bekannten “Apotheken Umschau”. Der Fru?hphasen-Fonds plant das Kapital “in Technologien, die aktuelle und zukünftige Herausforderungen im Gesundheitsbereich lösen” zu investieren.

Better Ventures
+++ Unter dem Namen Better Ventures investiert Kartenmacher-Gründer Christoph Behn nun in Startups. Zuvor hatte der Unternehmer es mit Company Building versucht. “Wir probieren es nun nicht mehr mit Eigengewächsen, sondern helfen anderen Gründern“, sagte Behn im Gespräch mit WiWo Gründer. Das Better Ventures-Team sucht nun sehr junge Unternehmen, in die es niedrige sechsstellige Summen investieren kann.

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#DealMonitor – remind.me sammelt Millionen ein – DyeMansion bekommt 12 Millionen – Elevat3 geht an den Start (125 Millionen)


Im aktuellen #DealMonitor für den 5. August werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

remind.me
+++ SeedX und FuturyVC sowie die Altinvestoren Berliner Volksbank Ventures und IBB Beteiligungsgesellschaft investieren eine unbekannte Summe – sicherlich aber mehrere Millionen – in das junge Berliner Startup remind.me, einen Erinnerungs- und Optimierungsservice für Verträge und Versicherungen (Schwerpunkt: Strom- und Gaswechselservice). Der Tarifaufpasser wurde 2018 von Daniel Engelbarts und Christian Lang gegründet, die früher Sparwelt.de aufgebaut haben. Von der Corona-Krise profitierte die Jungfirma zuletzt – wohl auch, weil einige Menschen mehr Zeit hatten bzw. einige auch genauer auf die Ausgaben schauen mussten. #EXKLUSIV

DyeMansion 
+++ Der dänische Geldgeber Nordic Alpha Partners und die Altinvestoren UVC Partners, btov Partners, KGAL und AM Ventures investieren 12 Millionen Euro in DyeMansion- Das Münchner Startup kümmert sich um 3D-Druck – und zwar im industriellen Sektor.” Von der perfekt sitzenden Brille bis hin zum personalisierten Automobil-Interieur macht unsere Technologie 3D-gedruckte Produkte zu einem Teil unseres Alltags”, teilt das IndustrialTech mit.  DyeMansion wurde 2015 von Felix Ewald und Philipp Kramer gegründet.

Kompany
+++ Fairway Global Investment, Global Brain sowie weitere nicht genannte Investoren investieren 6 Millionen Euro in das Wiener RegTech Kompany. Das Unternehmen, das 2012 von Russell Perry gegründet wurde, analysiert unter anderem Handelsregister, ob Firmenpartner vertrauenswürdig sind. UNIQA Ventures und Elevator Ventures, eine Tochtergesellschaft der Raiffeisen Bank International, investieren bereits 2019 in die Jungfirma.

Scio Technology
+++ Mehrere nicht genannte Business Angel investieren in Scio Technology aus Aschaffenburg. Das 2017 gegründete Unternehmen entwickelt und produziert “kundenspezifische” Batteriesysteme für die Elektromobilität. “Mit dem Investment beginnt am Unternehmenssitz der Aufbau der Pilot-Produktionsanlagen und die Weiterentwicklung des Batterie-Baukastens”, teilt das Unternehmen mit.

Venture Capital

Elevat3
+++ Mit Elevat3 legen Ribopharma-MacherChristian Angermayer, store2be-Gründer Marlon Braumann und Thomas Hanke einen Kapitalgeber auf. Zielgröße des Fonds sind 125 Millionen Euro. 100 Millionen hat das Trio schon zusammen – unter anderem von Peter Thiel, dem Ex-Hedgefondsmanager Michael Novogratz, der Privatbank Hauck & Aufhäuser und Martin Chavez, dem ehemalige Finanzvorstand von Goldman Sachs – siehe Handelsblatt. Das Elevat3-Team plant das Geld in Startups aus den Segmenten Blockchain, Fintech, Künstliche Intelligenz, Cyber Security und SpaceTech zu investieren. Angedacht sind niedrige zweistellige Millionenbeträge in einzelne Unternehmen.

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#Übersicht – 25 junge Münchner Startups, die jeder kennen sollte


Neben Berlin, Hamburg und Köln ist die bayerische Hauptstadt München einer der Standorte für ganz große Startup-Geschichten. Nirgendwo im Lande – also abgesehen von Berlin – geht gerade mehr ab in Sachen Startup-Kultur als in der schönen Isar-Metropole. Auch in den vergangenen Wochen und Monaten sind uns wieder einige junge, frische und neue Münchner Startups aufgefallen. Hier einmal einige spannende sehr junge Münchner Startups, die wirklich jeder kennen sollte.

Avi Medical
In München entsteht derzeit Avi Medical. “We are on a mission to elevate the patient experience and provide the best possible primary care by combining technology with a human touch”, heißt es auf der Website. Hinter dem jungen Startup stecken Vlad Lata und Christoph Baumeister.

Circly
Circly nutzt “wertvolle Reststoffe, die sonst weggeworfen werden, um daraus hochwertige Naturkosmetik herzustellen”.Das Ziel der Jungunternehmer ist es, eine “ganzheitliche Hautpflege” auf den Markt zu bringen, die “so umweltfreundlich wie irgend möglich ist”. Gründer sind Oliver Kremer und Maximilian Munz.

Clouberry
Bei Clouberry dreht sich alles um “nachhaltige und innovative Corporate Gifts. “Wir kreieren Corporate Gifts & Concepts mit Sinn und Verstand. Nachhaltige Geschenke mit Herzblut, hinter denen eine Vision steht – gemacht für Unternehmen von heute”, teilt die Jungfirma mit.Hinter Clouberry steckt unter anderem DerGugl-Macherin Chalwa Heigl.

EarlyGame
Das recht junge Unternehmen EarlyGame positioniert sich als “zentrale Anlaufstelle für E-Sports und Gaming”. Das Startup, das von Leopold Ingelheim und Fabian Furch gegründet wurde, bietet nach eigenen Angaben “eine umfassende Berichterstattung zu den wichtigsten E-Sport-Spielen”. Der Olympia-Verlag investierte bereits in EarlyGame 

everstox
Das junge Startup everstox war zum Start unter dem Artikeltitel Project District unterwegs. Jetzt startet die Jungfirma, die von Flash Ventures, unterstützt wird, richtig durch. everstox positioniert sich als “Netzwerk europäischer Logistikdienstleister für eine datengesteuerte Lagerverwaltungslösung”. Gründer sind  Boris Bösch, Johannes Tress.

foldAI
foldAI entwickelt eine Industrie-4.0-Plattform für das Management klimawichtiger Ökosysteme. Sensoren überwachen dabei die Gesundheit und Resilienz von Wäldern. “Förster, Waldmanager und andere Akteure erhalten so ein klares Bild über den Zustand und mögliche Entwicklungen”, teilt die Jungfirma mit. Gründer sind Friedrich Förstner und Giovanni Carmantini.

Faktual
Faktual bietet “Recherche mit einem Klick” an und verspricht, das Leben von Journalisten leichter zu machen. Dabei sammelt Faktual Informationen aus einem Pool verifizierter Quellen, Daten und Zitate. Zu Themen können gezielt Alerts gesetzt werden. KI unterstützt so einen „Qualitätsjournalismus“, so die Gründer Abraham Duplaa und  Moritz Beutter.

Gusteco
Violetta Meier, Christina Wimmer und Carolina Meier haben mit Gusteco einen Shop für nachhaltige Produkte ins Netz gehievt. “Unsere Produkte sind alle umweltfreundlich, nachhaltig und auch fair gehandelt”, teilen die Gründerinnen zu ihrem Konzept mit.

Ind.Academy
Die Jungfirma Ind.Academy bündelt digitale Lerninhalte von Industrieunternehmen, Verbänden, Instituten und Weiterbildungsanbietern auf einer Plattform. Der Fokus liegt dabei ganz klar auf “technischen Lerninhalten speziell für Berufe der Industrie” Hinter dem Startup stecken mantro und Phoenix Contact. 

iAtros
Das Startup iAtros entwickelt eine Telemedizinlösung, “die eine datengetriebene Behandlung von Kardiologiepatienten ermöglicht”. Das Startup richtet sich an Kliniken, aber auch direkt an Patienten. iAtros wurde 2019 von den beiden Herzspezialisten Alexander Leber und Georges von Degenfeld sowie von Patrick Palacin, Wolfram Winter und Jens Schäfer gegründet.

Ladenglück
Die Jungfirma Ladenglück positioniert sich als “Plattform für sicheres und rücksichtsvolleres Einkaufen”. Gemeint ist damit die Reservierung von Einkaufszeiten. “Ladenglück richtet sich dabei sowohl an Geschäfte als auch an ihre Kunden”, teilen die Macher Claudio Bierbrauer und Jimmy Weber mit. 

Manyfolds
Manyfolds entwickelt derzeit ein System, “mit dem größenoptimierte und umweltfreundliche Versandverpackungen erstellt werden” können. Über die App des Startups wird dabei zunächst die Größe der jeweiligen Versandwaren ermittelt. Danach erstellt Manyfolds, das von Frank Thomsen und Sebastian Gutmann geführt wird, die Schnittmuster der Versandverpackung.

Meddane
Das junge Unternehmen Meddane – steht für MEDical DAta NEtwork – integrierte Künstliche Intelligenz in die “diagnostische Befundung”. Die Software ist somit quasi ein “zusätzliches Augenpaar”, das Mediziner sofort einsetzen können. Dies soll auch helfen, Pandemien “effizienter zu bekämpfen”. Gründer sind Peter Goldbach und Michael Peck.

Meet Your Master
Schauspieler Heiner Lauterbach setzt zusammen mit seiner Frau Viktoria Lauterbach auf das Trendthema E-Learning. Auf Meet Your Master erzählen Prominente wie Filmacher Nico Hofmann über ihren Werdegang und ihr Business. Das Motto dabei lautet: “Lerne von den Besten der Besten”.

olmogo
olmogo managt Daten in einer einfachen z.B. Arzt-Patient-Beziehung bis hin zu einer komplexen Zugriffs- und Rechtsbeziehung, wie zum Beispiel IoT-Daten eines Automobilherstellers”, heißt es auf der Webseite des Jungunternehmens. Neben der DSGVO-Konformität soll der Admin-Aufwand auch gering sein. Gründer ist Aly Sabri.

OroraTech
Das Unternehmen OroraTech positioniert sich als “kommerzieller Anbieter von Satelliten, die – mit Infrarot-Kameras ausgestattet – Buschfeuer überall auf der Welt frühzeitig entdecken und überwachen können”. Das junge Startup entstand als Spin-off des Raumfahrtlehrstuhls der TUM. Gründer sind Thomas Grübler, Björn Stoffers, Florian Mauracher und Rupert Amann.

papayacity
papayacity tritt an, um “DIE Plattform für Transaktionen von Immobilien zu werden”. Über das Startup soll es so “einfach wie nie zuvor”, seín, eine Immobilie zu kaufen oder zu verkaufen. Das Motto dabei: ”Alles passiert an einem Ort, Du musst keine Makler bezahlen und keine wahnwitzigen Gebühren”. Gründer ist Anamaria Gavril.

Pazz
Die Online-Plattform Pazz will Schauspieler, Filmtechniker, Regisseure und viele andere Filmschaffende in einer Datenbank versammeln. “Ob Profi oder Amateur – während der Initiator einer Filmidee nach Personal sucht, stöbern Interessierte in den dargestellten Projekten und bewerben sich auf spannende Inserate”, sagt Gründer  Oliver Schiessl 

Relevo
Das Startup Relevo bietet  Mehrwegverpackungen für To-Go Essen an. Neben unseren nachhaltigen Verpackungen bieten wir ein bequemes Netzwerk an Rückgabe-Stationen inklusive hygienischer Spüllogistik an”, teilt die Jungfirma it. So soll Müll vermieden werden, bevor er überhaupt entsteht. Gründer sind Gregor Kolb, Aaron Sperl und Matthias Potthast. 

ShareYourSpace
ShareYourSpace möchte das Problem des großen Raumbedarfs in der Gewerbebranche lösen. Die Plattform ist für alle, die Räume haben, welche sie nicht benötigen, als auch für diejenigen, die Räume suchen. Aktuell werden Schreibtische im Coworking, Einzelbüros und Meeting-/Konferenzräume angeboten. Gründer sind Susanne Bonfig-Engelschalk und Tobias Wagner.

Shavent
Das Team hinter Shavent möchte den Plastikmüll beim Dauerthema Rasierer abschaffen. Dazu haben die Münchner “einen komfortablen Schwingkopf mit der Einfachheit klassischer Rasierklingen vereint”. Plastikmüll fehlt dabei dann nicht mehr an. Der Rasierer soll für Männer und Frauen funktionieren. Gründer sind Romy Lindenberg und Armin Lutz Seidel.

shyopa
Das Startup shyopa positioniert sich als Karrierecoach. “Unsere Mission ist es, durch digitales Karrierecoaching ambitionierten Menschen in Ihren beruflichen Veränderungsprozessen kompetente Unterstützung bereitstellen zu können”, teilt das Unternehmen mit. Das Startup wurde von Alexander Jäger gegründet. 

Subs
Das Unternehmen Subs positioniert sich als “Spagat zwischen Youtube und Instagram”. Vor allem über das Geschäftsmodell soll sich Subs von anderen Social Media-Apps unterscheiden. “Niemand geht auf soziale Netzwerke um Werbung zu sehen”, sagt Gründer Kevin Gallas Mayer. 

truckoo
truckoo bietet einen deutschlandweiten Verbund an Werkstätten und Partnern für die Verwertung neuwertiger und gebrauchter Nutzfahrzeuge jeder Art – vom Transporter bis zur Schwerlast. “Wir standardisieren Inspektionen und analysieren Preise anhand aktueller internationaler Marktresonanzen”, versprechen Julia Unützer und Maximilian Füchsl, die Macher der Plattform.

WYE Design
WYE Design kreiert nachhaltige Möbel. Die Möbel bestehen aus dem eigens dafür entwickelten Holzwerkstoff Neolign. Dies besteht zu 85 % aus Holzfasern, die wiederum als Abfallprodukte in der Holzindustrie anfallen. Unter Zugabe von Farbpasten und Polymeren entsteht ein Werkstoff, der sich wie Holz anfühlt und sogar wie Holz riecht. Gründer sind Franziskus Wozniak und Ferdinand Krämer.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über junge, frische und brandneue Startups, die noch nicht jeder kennt. Alle diese Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der bundesweiten Startup-Szene und im besten Fall auf die Agenda von Investoren, Unternehmen und potenziellen Kooperationspartnern. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Brandneu – 5 neue Startups, die gerade so richtig losrocken


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

Knowunity
Bei Knowunity dreht sich alles um Schulwissen. Das Startup tritt an, um den Schulalltag durch Präsentationen, Karteikarten, Buchzusammenfassungen und Nachhilfe zu vereinfachen will. Den jungen Gründern schwebt eine “Art Spotify für den Schulalltag” vor.

URL: www.knowunity.de
Hashtags: #App #EdTech #eLearning
Ort: Stuttgart
Gründer: Lars Lins, Benedict Kurz, Julian Prigl

Tough Design
Bei Tough Design finden Onliner Rucksäcke, Aktentaschen und Accessoires aus sogenanntem Vollnarbenleder. Das junge Unternehmen, das von Yusuf Zorlu geführt wird, möchte sich vor allem als Anlaufstelle “für deutsche Qualität und die stilsichere Mode aus Düsseldorf” etablieren.

URL: www.tough-design.com
Hashtags:#eCommerce
Ort: Düsseldorf
Gründer: Yusuf Zorlu

CNC One
Bei CNC One wird gefräst – und zwar ordentlich. Das Startup bietet eine CNC-Fräsmaschine für den Hausgebrauch an. “Automated workflows and free video tutorials empower even beginners to machine beautiful products from Day One”, teilt die Jungfirma aus München mit.

URL: www.cncone.de
Hashtags: #Hardware
Ort: München
Gründer: Sven Rittberger, Filip Simic

Advise Media Consulting
Das Hamburger Startup Advise Media Consulting verspricht eine “neue Ära im Media Auditing”. Die Jungfirma bietet ihren Kunden eine Plattform, mit der “sowohl lokale als auch internationale Pitch-, Tracking- und Monitoringprojekte zentral gesteuert, neutral analysiert und optimiert werden können”..

URL: www.advise-mc.com
Hashtags: #AdTech
Ort: Hamburg
Gründer: Marino Vukovic, Rolf-Dieter Wulf

Kimoknow
Das junge Unternehmen Kimoknow, eine Ausgründung des KIT, entwickelt digitale Montageassistenten. In der Selbstbeschreibung heißt es: “Ohne spezielle Kenntnisse können Objekte antrainiert werden. Dies wird automatisch von unserem Algorithmen übernommen”.

URL: www.kimoknow.de
Hashtags: #IndustrialTech #B2B
Ort: Karlsruhe
Gründer: Lukas Kriete, Roman Wiegand, Aaron Boll, Michael Grethler, Vesa Klumpp

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#DealMonitor – 50 Millionen für Scalable Capital – Fondsgesellschaft kauft CAPinside


Im aktuellen #DealMonitor für den 22. Juli werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Scalable Capital
+++ Alle Alt-Investoren – darunter BlackRock, Holtzbrinck Ventures und Tengelmann Ventures – und ein nicht genannter neuer Geldgeber – vielleicht wieder einmal der scheue Investor Hedosophia – investieren 50 Millionen Euro in Scalable Capital. Insgesamt flossen nun schon 116 Millionen in das Münchner FinTech. Der digitale Vermögensverwalter wurde im Dezember 2014 von Florian Prucker, Erik Podzuweit, Patrick Pöschl, Adam French und Stefan Mittnik gegründet. Scalable Capital beschäftigt an seinen Standorten München und London mehr als 130 Mitarbeiter.

VoltStorage
+++ Korys aus Belgien, Bayern Kapital und EIT InnoEnergy investieren 6 Millionen Euro in VoltStorage. Das Münchner Startup entwickelt und produziert Solarstromspeicher auf Basis der “umwelt- und ressourcenschonenden Vanadium-Redox-Flow (VRF) Technologie”. Das frische Das Kapital soll in den “Ausbau der Serienproduktion, die Entwicklung neuer Speicherlösungen sowie die technologische Weiterentwicklung” fließen. VoltStorage wurde 2016 von Jakob Bitner, Michael Peither und Felix Kiefl gegründet.

EXITS

CAPinside
+++ Die Fondsgesellschaft Universal Investment übernimmt die Mehrheit am Hamburger Fintech CAPinside. Das Unternehmen, ein B2B-Online-Investment-Plattform für den Investmentmarkt mit Fokus auf Fondsvermarktung und Vertriebsanbahnung, wurde 2017 von Achim Denkel und Philipp Schröder gegründet. Thomas Pütter, Andreas Kupke, Christoph Ostermann und Alexander Holtappels investierten Anfang 2019 rund 3,3 Millionen Euro in das Fintech. Das Startup beschäftigt derzeit 40 Mitarbeiter.

FUSION

GoLiving
+++ Der Berliner Co-Living-Anbieter Habyt fusioniert mit seinem Wettbewerber GoLiving. Das 2017 von Luca Bovone gegründete Habyt, verfügt aktuell über mehr als 500 komplett
eingerichtete Zimmer in Berlin, Madrid, Mailand und Lissabon. Die GoLiving-Gründer Tobias Brühne und Hasib Samad, die das Startup 2019 gegründet haben, bleiben auch nach dem Zusammenschluss an Bord. Im Zuge der Fusion investieren Picus Capital, P101 und der neue Investor Italia500 weiteres Geld in die Jungfirma. Insgesamt flossen nun schon rund 6 Millionen in das Unternehmen.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Venista Ventures investiert in circuly


Im aktuellen #DealMonitor für den 21. Juli werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

circuly
+++ Der Kölner Seed-Geldgeber Venista Ventures und die Angel-Investoren Sebastian Kotzwander (Grünspar) und Jakob Rehermann (datapine) investieren in circuly. Das Startup aus Bielefeld, das von Victoria Erdbrügger und Nick Huijs gegründet wurde, entwickelt ein SaaS-Tool für Unternehmen, die ihr Geschäftsmodell auf sogenannte Renting Operations aufbauen möchten. “Wir setzen mit circuly direkt auf dem CMS oder Shopsystem des Kunden auf und können so innerhalb kürzester Zeit Legacy Systeme ersetzen und Mehrwerte generieren“, sagt Gründerin Erdbrügger.  circuly ging aus dem Founders Foundation Accelerator hervor. #EXKLUSIV

Headmade Materials
+++ btov Partners investiert – wie bereits Ende März berichtet – in das Würzburger Technologie-Startup Headmade Materials. Nun ist es auch Höhe des Investments bekannt: Es fließen 1,9 Millionen Euro. Das Unternehmen, das 2019 von Christian Staudigel und Christian Fischer als eine Ausgründung des Kunststoff-Zentrums SKZ an den Start ging, entwickelt eine Materialien und Prozesse für den Metall-3D-Druck von Serienbauteilen.

LemonSwan
+++ BPO Capital und weitere Altinvestoren sowie das Management des Startups investieren eine siebenstellige Summe in LemonSwan. “Das frische Kapital soll dabei helfen, bis Anfang 2021 die Profitabilität zu erreichen – nach nur zweieinhalb Jahren am Markt”, teilt das Hamburger Unternehmen mit. Das junge Startup, das von Arne Kahlke und Paul Uhlig gegründet wurde, richtet sich an Singles ab 18 Jahren. Die Plattform soll sich über kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaften refinanzieren.

reInvent
+++  Der Münchner Geldgeber Alstin Capital investiert eine siebenstellige Summe in reInvent – siehe WiWo Gründer. Das Münchner Unternehmen, das 2017 von Julian Stieghorst, David Uhde, Christian Brachert und Valentin Rüchardt gegründet wurde, bietet eine Cloud-Software zur Steuerung von Bau- und Immobilienprojekten, die alle Beteiligten verbinden soll, an. Bayern Kapital, High-Tech Gründerfonds (HTGF), Foundamental und Astutia Ventures investierten zuvor schon in das Startup.

VENTURE CAPITAL

Davidson Technology Growth Debt
+++ Der Berliner Venture Debt-Geber Davidson Technology Growth Debt legt seinen zweiten Fonds auf. Drin sind 50 Millionen Euro – siehe FinanceFWD. Zielmarke sind 100 Millionen. Mit seinem ersten Fonds investierte Davidson in Unternehmen wie Book A Tiger, Soundcloud, Monoqi, Move24, tausendkind oder Wefox. 2Am Laufzeitende soll ein Cash-on-Cash-Return von 1,5x stehen. Ein Ergebnis ungefähr in der Höhe verspricht Davidson auch den Geldgebern seines zweiten Fonds”, heißt es im Artikel.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Acton Capital investiert in SoSafe – DocMorris kauft TeleClinic


Im aktuellen #DealMonitor für den 17. Juli werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

SoSafe
+++ Der Münchner Kapitalgeber Acton Capital investiert eine siebenstellige Summe in das Kölner Startup SoSafe. Die Jungfirma, die 2018 von Niklas Hellemann, Lukas Schaefer und Felix Schürholz gegründet wurde “testet, sensibilisiert und schult Mitarbeiter im richtigen Umgang mit Cyber-Attacken”. In der Vergangenheit investierte Global Founders Capital (GFC) bereits in das Unternehmen, das 55 Mitarbeiter beschäftigt. Das frische Kapital soll unter anderem in die Internationalisierung und die “Erweiterung der Cybersecurity-Trainingsplattform fließen. Auch eine “Produkterweiterungen mit Fokus auf Remote-Work” ist geplant. “Der Wechsel ins Home-Office, die wachsende Verbreitung von Cloud-Software und das dramatisch gestiegene Angriffsvolumen im Kontext von COVID19 macht unsere Lösungen umso relevanter.“, sagt Mitgründer Hellemann. Über 200 Unternehmenskunden – darunter Rossmann, Vattenfall und Avira setzen nach Firmenangaben bereits auf SoSafe #EXKLUSIV

EXITS

TeleClinic
+++ Die Versandapotheke DocMorris, gehört zur Zur Rose-Gruppe, übernimmt den Telemedizin-Anbieter TeleClinic. “Durch den Telemedizin-Service von TeleClinic können wir unseren rund 9 Millionen aktiven Kunden, einen niedrigschwelligen Zugang zur Gesundheitsversorgung bieten und schaffen attraktive Mehrwerte für unsere Partner auf dem DocMorris Marktplatz“, sagt Olaf Heinrich, Head Germany bei Zur Rose. Das Unternehmen erwartet, dass “für bis zu 50 % der über die Plattform durchgeführten Konsultationen elektronische Rezepte ausgestellt werden”. Mit TeleClinic wird das Smartphone zur Arztpraxis. Ins Leben gerufen wurde das Startup 2015 von Katharina Jünger, Reinhard Meier und dem Wirtschaftsinformatiker Patrick Palacin. Idinvest Partners investierte zuletzt 7 Millionen Euro in das Münchner Startup. Zuvor investierte Digital Health Ventures (DHV) 2 Millionen in das junge Telemedizin-Unternehmen. Der Kaufpreis liegt im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Die Zur Rose-Gruppe hatte zulezt auch apotal.de bzw. die Versand- und Diabetes-Aktivitäten der deutschen Apotal-Gruppe, Eurapon, Vitalsana, Apo-Rot und Medpex übernommen.

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#Hintergrund – Ein Startup, das Headhunting digitalisiert


Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das junge Unternehmen Hire Digital Talent. Die Personalberatung und -vermittlung, die von Robin Brohl und Ana Vilhete gegründet wurde, will auch in der Pre-Corona-Welt Unternehmen helfen, digitale Talente zu finden. “Die meisten denken dabei, dass es an passenden Kandidatinnen und Kandidaten mangelt. Das stimmt aber nicht. Das Problem ist die Art der Suche. Denn klassische Headhunter und Recruiter arbeiten sehr ‘händisch’. Sie können nur rund 10 Kandidaten pro Tag anrufen, also melden sie sich bei denen, die offensichtlich passen – die aber auch von allen anderen angesprochen werden”, sagt Gründer Brohl.

Hire Digital Talent digitalisiert somit das klassische Headhunting. “Unsere AI macht ähnlich des Google Keyword-Tools aus Stellenanzeigen Suchstrings. Mit denen suchen wir dann unter Millionen von Kandidaten in den sozialen Netzwerken. Persönlich kontaktiert werden dann nur noch die, die geeignet sind und zuvor bereits Interesse signalisiert haben. Wir finden deshalb mehr Talente als andere – und das schneller. Deshalb bieten wir unseren Service für nur 7999 Euro pro eingestelltem Mitarbeiter an”, führt der Digital-Headhunter weiter aus.

Die Idee zu Hire Digital Talent entstand bei Home24. “Ich hatte in meinem vorherigen Job großen Personalbedarf, denn ich hab in Rekordzeit für Home24 das Customer Service Center mit 200 Mitarbeitern aus dem Boden gestampft. Da blieb mir gar nichts anderen übrig als Prozessschritte zu digitalisieren. Am Ende funktionierte es so gut, dass mir die Idee kam, daraus eine eigene Company zu machen”, erinnert sich der Hire Digital Talent-Macher.

Brohl schwebt vor, aus seinem Startup eine “Art ElitePartner für das Recruiting” zu machen. In Bezug auf die Corona-Krise und immer mehr Unternehmen, die immer weniger Mitarbeiter suchen, könnte dieser Welt nun etwas länger dauern, als geplant.

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#DealMonitor – 65 Millionen für Pricefx – Userlane bekommt 10 Millionen – how.fm sammelt 2,8 Millionen ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 13. Juli werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Pricefx
+++ Apax Digital und Altgesellschafter Digital+ Partners investieren 65 Millionen US-Dollar in das Münchner Münchner Startup Pricefx. Insgesamt flossen nun schon 130 Millionen Dollar in das Unternehmen.  Das 2011 von Marcin Cichon, Martin Wricke und Christian Tratz gegründete Unternehmen bietet im B2B- und B2C-Bereich Preismanagement- und CPQ-SaaS-Lösungen an.  “Pricing is one of the most important value creation levers for businesses, and we share Pricefx’s passion for making pricing software easier, faster and more accessible”, sagt Mark Beith, Partner of Apax Digital. “Companies are abandoning inefficient manual processes, disparate spreadsheets, and sub-optimal prices, and embracing Pricefx’s next-gen software, which dynamically manages, optimizes and updates prices across all channels.”

Userlane
+++ Five Elms Capital sowie die Altinvestoren Capnamic Ventures, High-Tech Gründerfonds (HTGF) und main incubator, der Frühphaseninvestor der Commerzbank-Gruppe, investieren 10 Millionen Euro in Userlane. Das von Felix Eichler, Kajetan Uhlig und Hartmut Hahn gegründete Münchner Unternehmen stellt seinen Nutzern ein Navigationssystem für Software zur Verfügung, das erlaubt, jede Software ohne Einarbeitungszeit zu bedienen. Vor zwei Jahren investierten Capnamic, HTGF und Co. 4 Millionen in Userlane.

Beekeeper
+++ Energize Ventures aus Chicago investiert 10 Millionen US-Dollar in 10 Beekeeper. Thayer Ventures, Swisscanto Invest von der Zürcher Kantonalbank sowie die Altinvestoren Schweizerische Post, Swisscom, Hammer Team, Atomico, Alpana Ventures, Edenred Capital Partners, Fyrfly, investiere, High Sage Ventures, Keen Venture Partners und Samsung NEXT investierten zuletzt 45 Millionen US-Dollar in Beekeeper, Anbieter einer mobilen Mitarbeiter-Plattform zur Digitalisierung der internen und operativen Kommunikation.

how.fm
+++ Der englische Kapitalgeber Kindred Capital, Capnamic Ventures und mehrere Angel-Investoren investieren – wie bereits im Januar berichtet – in das junge Kölner Startup how.fm, einen digitalen Trainer für manuelle und handwerkliche Arbeitsabläufe. Nun ist auch die Summe bekannt, es sind 2,8 Millionen US-Dollar. Das junge Unternehmen, das Training und Selbsthilfe für Arbeiter und Angestellte anbietet, wurde 2018 von Andreas Kwiatkowski gegründet. Zum Start hörte das Startup noch auf den Namen SoundReply.

eCovery 
+++ Der Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) und zwei Business Angels investieren seine sechsstellige Summe in eCovery. Mit eCovery, das von Marcus Rehwald, Benedict Rehbein und Alexander Georgi gegründet wurde, kommt der “Physiotherapeute für die Hosentasche” um die Ecke. Das Leipziger Startup tritt an, um die Reha komplett zu digitalisieren und auch zu modernisieren. eCovery will “mittels KI, mitlernendem System und bald auch Bewegungssensoren den Patienten bei seiner Reha begleiten und anleiten”.

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#Hintergrund – Die mächtigsten Startups, die nicht aus Berlin sind


Die allermeisten der zuletzt millionenfinanzierten Startups und Grownups haben ihren Sitz in der deutschen Startup-Hauptstadt Berlin. Es gibt aber – zum Glück – auch Ausnahmen, die zeigen, dass man auch abseits von Berlin große Millionenbeträge – gemeint sind hiermit zwei- und dreistellige Millionensummen – einsammeln kann. In den vergangenen Monaten gelang dies unter anderem jungen Unternehmen wie Arculus (Stuttgart), Cannamedical (Köln) und Wandelbots (Dresden). Die allermeisten der millonenschweren Startups kommen aber aus München.

Arculus
Der Londoner Geldgeber Atomico investierte zuletzt gemeinsam mit dem Visionaries Club und La Famiglia 16 Millionen Euro in Arculus. Das Unternehmen aus Ingolstadt, das 2016 von Fabian Rusitschka gegründet wurde, ist im Segment modulare Produktion unterwegs. Im Grunde geht es darum, die Fließbandfertigung zu verbessern – etwa durch Software, aber auch Hardware.

Cannamedical
Der US-Healthcare Unternehmer Steve Wiggins, der seit über 30 Jahren in der Gesundheitsbranche unterwegs ist, investierte zuletzt 12 Millionen Euro in Cannamedical, ein junges Startup für medizinisches Cannabis. Das Kölner Unternehmen, das 2016 von David Henn gegründet wurde, ist 2017 an den Start gegangen. Der amerikanische Geldgeber Orkila Capital investierte im vergangenen Jahr bereits 15 Millionen Euro in Cannamedical.

DataGuard
Der Londoner Wachstumsinvestor One Peak investierte zuletzt 20 Millionen US-Dollar in DataGuard. Die 2017 gegründete Münchner Jungfirma, das über 100 Mitarbeiter beschäftigt, positioniert sich als “Datenschutz- und Compliance-Unternehmen”. Das Startup “analysiert über seine proprietäre Softwareplattform die Datenverarbeitung seiner Kunden, dokumentiert Kern- und Standardprozesse, schult Mitarbeiter und unterstützt bei der Abwicklung von Datenschutzverstößen, Datenschutzprüfungen und Betroffenenanfragen”.

Lilium
Der chinesische Internet-Konzern Tencent, Atomico, Freigeist und LGT investierten zuletzt 240 Millionen US-Dollar in den Münchner Flugtaxi-Entwickler Lilium. Der junge Lufttaxi-Hersteller wurde 2015 von den vier Ingenieuren Daniel Wiegand, Sebastian Born, Patrick Nathen und Matthias Meiner gegründet.

Just Spices
Five Seasons Ventures aus Paris, Coefficient Capital aus New York und Bitburger Ventures investierten zuletzt beachtliche 13 Millionen Euro in das junge Düsseldorfer Startup Just Spices. Die Jungfirma, die Gewürze verkauft, wurde 2014 von Florian Falk, Ole Strohschnieder und Bela Seebach gegründet. Bis Ende 2017 flossen bereits 2,3 Millionen in Just Spices. Zuletzt investierten Döhler Ventures und Howzat Partners in das Startup, das laut Jahresabschluss im Jahre 2017 profitabel arbeitete.

Kaia
Optum Ventures, Idinvest und capital300 sowie die Altinvestoren Balderton Capital, Heartcore Capital und Symphony Ventures investierten zuletzt 26 Millionen US-Dollar in Kaia. Insgesamt flossen nun schon 50 Millionen in das E-Health-Startup aus München, das 2016 von Konstantin Mehl, Gründer von Foodora, und Manuel Thurner gegründet wurde. Kaia tritt an, um mit seiner App chronische Rückenschmerzen zu bekämpfen.

Limehome
Lakestar, Holtzbrinck Ventures, Picus Capital und Global Growth Capital investierten zuletzt 21 Millionen Euro in Limehome. Das Münchner Startup mietet Wohnungen an und richtet diese als Apartments zur kurz- und langfristigen Miete ein. Anfang des vergangenen Jahres flossen bereits 5 Millionen Euro in das Startup, das 2018 von Lars Stäbe und Josef Vollmayr gegründet wurde.

nexmed
Der Berliner Kapitalgeber Econa übernahm zuletzt die Mehrheit – rund 70 % – an nexmed. Das Dortmunder Unternehmen, das von Stephan Essmeyer und Patrick Zinn gegründet wurde, positioniert sich als “Premium-Anbieter für MRT-Diagnostik”. Die Jungfirma bietet “bildgebende Diagnostik für Ärzte und Krankenhäuser als Dienstleistung an” Auf der Website heißt es: “nexmed steht für: schnelle Termine, beste Bildqualität und maximale Servicequalität”. Econa investiert einen zweistelligen Millionenbetrag in nexmed.

Personio
Der amerikanische Top-Investor Accel investierte zuletzt in das Münchner Unternehmen Personio. In der Investmentrunde investierten zudem Lightspeed Venture Partners und Lars Dalgaard, der Gründer von SuccessFactors, in das Startup. Zu guter Letzt sind auch die Altinvestoren Index Ventures, Northzone, Global Founders Capital und Picus Capital wieder dabei. Insgesamt flossen 75 Millionen US-Dollar in die Jungfirma.

Prolupin
Capricorn Partners und Novax, ein Wachstumsinvestor aus Stockholm, sowie Munich Venture Partners und eCapital Entrepreneurial Partners investierten zuletzt einen zweistelligen Millionenbetrag in Prolupin. Das Unternehmen bietet Lebensmittel aus Lupinen-Eiweiß an – etwa Joghurt, Desserts, Frischkäse, Milch und Eis. Prolupin ging 2010 als Fraunhofer Spin-off an den Start.

ryd
Mastercard und ein süddeutscher Automobilhersteller investierten zuletzt einen zweistelligen Millionenbetrag in das Münchner Startup ryd (ehemals TankTaler). Das 2014 gegründete FinTech bietet mit ryd pay eine bargeldlose Bezahlfunktion direkt an der Zapfsäule an. ryd box, ein OBD2-Stecker, wiederum verwandelt jedes Auto in ein Smartcar.

SimScale
Insight Partners, Earlybird und weitere Bestandsinvestoren investierten zuletzt 27 Millionen Euro in das Münchner Startup SimScale, ein Spin-off der Technischen Universität München (TUM). Das 2012 gegründete Unternehmen entwickelt und vertreibt eine web-basierte Plattform für ingenieurtechnische Simulationen.

Temedica
MIG, Santo Venture Capital, G+J Digital Ventures und Salvia sowie dem Business Angel Bernd Wendeln investierten zuletzt 17 Millionen Euro in Temedica. Das Münchner E-Health-Startup, das von Gloria Seibert und Clemens Kofler gegründet wurde, entwickelt digitale Lösungen für die Begleitung medizinischer Therapien sowie für die Gesundheitsvorsorge. Mit pelvina.de bietet die Jungfirma unter anderem eine App für Beckenbodenübungen an.

TIS
Aquiline Capital Partners investierte zuetzt gemeinsam mit 83North 20 Millionen US-Dollar in TIS, auch als Treasury Intelligence Solutions bekannt. Das 2010 von Jörg Wiemer und Erol Bozak in Walldorf gegründete Unternehmen positioniert sich als SaaS-B2B-Zahlungsplattform. 83North, Target Partners und Zobito investierten zuvor bereits 12 Millionen Dollar in die Jungfirma. Mit dem frischen kapital will das Unternehmen “die Vertriebsaktivitäten in Europa und den Vereinigten Staaten ausweiten”

Twaice
Der Frühphasen-Investor Creandum sowie die Bestandsinvestoren Cherry Ventures, UVC Partners und Speedinvest investierten zuletzt 11 Millionen Euro in Twaice, das 2018 gegründet wurde. Das Münchner Startup entwickelt eine Batterieanalysesoftware. Konkret ermöglicht die Jungfirma Batterie- und Elektrofahrzeugherstellern, Flottenbetreibern und Finanzdienstleistern Batterien hinsichtlich Effizienz, Sicherheit und Zuverlässigkeit zu optimieren.

Volocopter
Die Deutsche Bahn investierte kürzlich über ihre Logistik-Tochter Schenker in das Flugtaxi-Startup Volocopter, das 2011 von Stephan Wolf und Alexander Zosel gegründet wurde. Neben DB Schenker beteiligten sich auch Mitsui Sumitomo Insurance Group, MS&AD Ventures und TransLink Capital sowie Lukasz Gadowski und btov Partners als bestehende Investoren an der Runde. “Volocopter erweiterte seine Series C Runde damit auf 87 Millionen Euro”, teilt das Unternehmen mit.

Wandelbots
83North, Microsofts Investitionsfond M12 und Next47 sowie Paua Ventures, EQT Ventures und Atlantic Labs investierten zuletzt 26 Millionen Euro in Wandelbots. Das 2017 gegründete Unternehmen, das aus der Fakultät für Informatik der TU Dresden hervorging, entwickelt eine Methode zur Programmierung von Industrierobotern. Gründer von Wandelbots sind Christian Piechnick, Georg Püschel, Maria Piechnick, Sebastian Werner, Jan Falkenberg, Giang Nguyen und Frank Fitzek. Paua Ventures und Co. investieren bereits 6 Millionen in das Dresdener Startup.

YFood
Deliveroo-Investor Felix Capital, der ehemalige Foodspring-Anteilseigner Fonterra sowie die Altgesellschafter Five Seasons Ventures und New Ground Ventures investierten zuletzt 15 Millionen Euro in YFood. Das Startup, das von Benjamin Kremer und Noel Bollmann gegründet wurde, ist im sogenannten Complete Meal Market-Segment unterwegs. Die Jungfirma bietet eine Trinkmahlzeit an. In der fünften Staffel der Vox-Show “Die Höhle der Löwen” investierte Dauer-Löwe Frank Thelen 200.000 Euro in YFood. Zuletzt flossen 4,2 Millionen in YFood.

Und auch 2019 konnten einige Startups – abseits von Berlin – große Investments einsammeln. Allen voran Flixbus, Celonis, commercetools, powercloud, ottonova, Wunder, flaschenpost, Exporo, Chrono24, ProGlove, Holidu, IDnow, Chrono24, Cluno, Scalable Capital, In Mind Cloud, Getsafe, Joblift, Klarx, Helpcheck, konux, Staffbase und navabi.

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#DealMonitor – LeanIX sammelt 80 Millionen ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 8. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

LeanIX
+++ Goldman Sachs, Insight Partners, DTCP, Capnamic Ventures und Iris Capital investieren 80 Millionen US-Dollar in LeanIX. Insgesamt flossen nun schon 120 Millionen in das junge Unternehmen, das 2012 von Jörg Beyer und André Christ gegründet wurde. LeanIX bietet Unternehmen eine Software-Lösung, mit der diese ihre IT-Strukturen optimieren und managen können. “Mit dem frischen Kapital soll das globale Geschäft weiter ausgebaut werden und in zukunftsweisende Cloud Governance Lösungen investiert werden”, teilt das Unternehmen, das 230 Mitarbeiter beschäftigt, mit. Vor allem international will das Unternehmen weiter wachsen. Schon heute erwirtschaftet LeanIX 39 % des Gesamtumsatzes im US-Markt.

XU Group
+++ Erin Bargeld-Zhu, Daniel Wall und Co. investieren in die Berliner XU Group, eine digitale Lernplattform, die von Nicole Gaiziunas und Christopher Jahns gegründet wurde. Die Post-Money-Bewertung soll “deutlich im zweistelligen Millionenbereich” liegen. Mit dem XU Online Campus entwickelte die Jungfirma gerade eine “Bildungslösung, mit dem deutsche Unternehmen und ihre
Beschäftigten die Corona-Krise nutzen können”. Zum XU Online Campus gehören unter anderem diverse Online-Kurse – etwa zum Thema Digital Fitness.

2trde
+++ Der israelische Risikokapitalgeber Maniv Mobility, Axel Springer Plug and Play und Business Angels wie Michael Bergmann, ehemaliger Geschäftsführer von Mazda Motors Deutschland und Schwacke sowie Michael Viertler investieren 2,5 Millionen Euro in 2trde. Das Münchner Startup, das 2017 von Johannes Stoffel und Marcus Lankenau gegründet wurde, nennt sich selbst “Automotive Sales Tech-Spezialist”. Mit der Technologie der Jungfirma können Autohäuser, Leasingfirmen und Automobilhersteller ihre Gebrauchtwagen vermarkten.

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#DealMonitor – Shore kauft Inventorum – Caru bekommt 3 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 1. Juli werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Caru
+++ “Private Investoren” – darunter Erich Mosset – investieren 3 Millionen Schweiter Franken in Caru. Das junge Unternehmen, das von Susanne Dröscher und Thomas Helbling gegründet wurde, entwickelt eine Art modernen Notrufknopf. Diesr lässt sich über Sprachbefehle oder Berührung bedienen. “Im Notfall genügt ein “Hilfe – Hilfe!”, um über Lautsprecher telefonisch mit der Familie verbunden zu sein”, teilt das Startup aus Zürich mit.

DeepSpin
+++ APEX Digital Health und Entrepreneur First und SOSV investieren eine ungenannte Summe in DeepSpin. Hinter dem Berliner DeepTech-Startup verbirgt sich ein Unternehmen, das MRT-Geräte der nächsten Generation entwickelt. Dabei setzt das Health-Startup auf Machine Learning. “DeepSpin is developing a next-gen, AI-powered MRI imaging machine at a fraction of the cost, size and weight of standard systems”, heißt es auf der Website. Die Gründer sind Clemens Tepel, Pedro Freire Silva und Erinc Merdivan.

ForTunes
+++ PhonoNet Austria investiert eine sechsstellige Summe in das Wiener Musikdaten-Startup ForTunes – siehe Trending Topics. Hinter ForTunes verbirgt sich eeine App für Produzenten, Manager und Ku?nstler. Mit der Anwendung können diese unter anderem nachvollziehen, in welchen Spotify-Playlists ihre Songs gelandet sind.

EXITS

Inventorum
+++ Das Münchner Startup Shore, eine Software-as-a-Service-Lösung zur digitalen Termin- und Kundenverwaltung (Zielgruppe: Friseure, Sportanbieter und Ärzte), übernimmt das Berliner Kassensystem Inventorum. Durch die Übernahme will sich Shore künftig als All-in-One-Software-Lösung im Markt etablieren. Mit Inventorum, das seit 2013 unterwegs ist, verfügt die Jungfirma nun auch über ein Kassensystem samt Buchhaltungs-, Warenwirtschafts-, Kundenverwaltungs- und Onlineshop-Software. Im Zuge der Übernahme konnte sich Shore zudem “eine weitere Finanzierung von internen Geldgebern sichern”. Insgesamt flossen in den vergangenen Jahren bereits mehr als 35 Millionen Euro in die Jungfirma – unter anderem auch von Funke Digital, Metro, Paua Ventures und den zalando-Gründern. In Inventorum wiederum flossen über die Jahre schon mehr als 8 Millionen Euro – unter anderem vom High-Tech Gründerfonds, Vogel Ventures, Berliner Volksbank Ventures und Funke Digital. Bei Shore, 2012 gegründet, lief es im Jahre 2017 nicht besonders gut – damals verkündete das Startup eine “wesentliche Unsicherheit in der Fortführung”. Das Startup kriegte dann aber die Kurve. Der Aufbau von Shore kostete bis Ende 2017 bereits rund 30,6 Millionen Euro. Der Aufbau von Inventorum kostete bis Ende 2018 rund 8,4 Millionen Euro. Somit dürften beide Unternehmen zusammen bisher mehr als 40 Millionen verschlungen haben.

Werktuigen.nl
+++ Das Essener Unternehmen Maschinensucher, bei dem ds-Insider-Podcast-Stammgast Sven Schmidt an Bord ist, übernimmt seinen niederländischen Wettbewerber Werktuigen.nl, der auch in Belgien unterwegs ist. Maschinensucher ging bereits 1999 ins Netz. Bis 2008 betrieb Sologründer Thorsten Muschler den B2B-Marktplatz komplett alleine. Muschler baute das Unternehmen zudem ohne fremdes Kapital auf. Im vergangenen Jahr übernahm Maschinensucher bereits TruckScout24.

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#DealMonitor – solarisbank bekommt 60 Millionen – Certifaction sammelt 1,1 Millionen ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 8. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

solarisbank
+++ Holtzbrinck Ventures, yabeo, Vulcan Capital, Samsung Catalyst Fund und Storm Ventures investieren 60 Millionen euro in solarisBank. Insgesamt flossen nun schon mehr als 160 Millionen in das Berliner FinTech, das sich als Banking-Plattform positioniert. Die solarisBank, die von Marko Wenthin, Andreas Bittner und Peter Grosskopf gegründet wurde, verfügt über eine Vollbanklizenz und ist deswegen ein wichtiger Partner zahlreicher Unternehmen. “Die Post-Money-Bewertung steigt durch die Kapitalerhöhung auf 320 Millionen Euro” – berichtet Finanz-Szene.de.

Certifaction
+++ Wingman Ventures, Seedcamp und Angel Invest Ventures investieren 1,1 Millionen Schweizer Franken in Certifaction aus Zürich. Die Jungfiram kämpf mittels Blockchain gegen die Fälschung von Dokumenten und Unterschriften. “Das neue Kapital soll vor allem für den Ausbau der Marketing- und Vertriebsaktivitäten des Unternehmens verwendet werden”, teilt die Jungfirma mit.

AskBrian
+++ Björn Kolbmüller und Paul Schwarzenholz, die Gründer von Zenloop und Flaconi, investieren gemeinsam mit anderen Business Angels in AskBrian. Das Münchner Startup, das 2018 von Pavol Sikula gegründet wurde, “nutzt KI-Technologien zur Gestaltung von Lösungen, die den Menschen mit modernsten Dienstleistungen und Informationen über natürliche Sprache verbinden”. Kernprodukt des jungen Unternehmens ist Brian, ein KI-gestützter digitaler Assistent für Business-Angelegenheiten.

FlexHero
+++ Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) investiert in FlexHero aus Worms. Das junge Unternehmen bietet “gemeinnützigen Organisationen eine benutzerfreundliche digitale Plattform für die Rekrutierung und Koordinierung ehrenamtlicher Mitarbeitender. Diese erhalten via App Angebote für kurz- oder langfristige Engagements, die zu ihren mit wenigen Klicks eingestellten Interessensprofil passen, und können sich direkt über die App bewerben”.

EXITS

Commerce Connector
+++ Das amerikanische Unternehmen PriceSpider, das sich um Data- und Consumer-Analytics kümmert, übernimmt Commerce Connector, eine Software-as-a-Service-Firma aus Stuttgart. “Commerce Connector hilft Marken dabei, ihre Umsätze zu steigern, indem Konsumenten weltweit einfach und bequem zu Händlern geführt werden. Hierfür arbeitet Commerce Connector mit Tausenden von Online-Shops und Händlern zusammen”, teilt das Unternehmen mit.

Hochzeitslocations-Berlin.com
+++ Das Berliner Unternehmen eventano, ein Location-Plattform, übernimmt das Eventlocation-Suchportal Hochzeitslocations-Berlin.com., das 2014 an den Start ging. “Mit der Übernahme des auf Hochzeiten in Berlin und Brandenburg spezialisierten Portals erweitert eventano sein bundesweites Angebot um eine regionale Sparte, die als eigenständige Marke weitergeführt wird”. teilt die Jungfirma mit. Hinter eventano steckt unter anderem Felix Kosel.

VENTURE CAPITAL

+++ Bayern Kapital kann mit dem Wachstumsfonds Bayern 2, der vom Bayerischen Wirtschaftsministerium initiiert wurde, weitere 115 Millionen Euro in “innovative und technologieorientierte Startups” investieren. “Die mit 115 Millionen Euro noch einmal um 15 Millionen Euro kapitalstärkere zweite Auflage des Wachstumsfonds Bayern kann situationsgerecht Investmentvolumina zwischen 2 und im Einzelfall auch bis zu 10 Millionen Euro je Beteiligungsnehmer bereitstellen”, teilt der Geldgeber mit.

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#Portfolio – 10 junge Startups, die Fly Ventures zuletzt finanzierte


Der Berliner Seed-Kapitalgeber Fly Ventures legte gerade seinen zweiten Fonds auf. Im neuen Geldtopf der Hauptstädter sind 53 Millionen Euro. Der erste Fly Ventures-Fonds war gerade einmal 35 Millionen schwer. In der Regel investiert Fly Ventures rund um Gabriel Matuschka zwischen 500.000 und 1,3 Millionen Euro in junge Unternehmen. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf DeepTech-Themen. In diesem und im vergangenen Jahr investierte das Team von Fly Ventures bereits in zehn Startups. In Deutschland stattete der junge Geldgeber dabei zuletzt pylot, remberg und Semalytix mit Kapital aus. Hier eine kurze Übersicht über die letzten Investments von Fly Ventures.

Die letzten Investments von Fly Ventures

pylot
Das von Hendrik Kramer, Maximilian Fisser und Jean-Michael Georg gegründete Unternehmen Münchner pylot, kümmert sich um das Trendthema autonomes Fahren. “pylotmakes level 5 autonomy a reality with teleoperation and enables mobility providers to manage their autonomous vehicle fleet in the future”, teilt das Startup mit. Neben Fly Ventures sind bei pylot auch Speedinvest und UnternehmerTUM bereits investiert.

remberg
Das Münchner Unternehmen remberg, das von von David Hahn, Julian Madrzak, Hagen Schmidtchen und Cecil Wöbker geführt wird, digitalisiert “Serviceprozesse von industriellen Maschinen”. remberg ermöglicht es konkret, “alle wichtigen Serviceprozesse wie Wartung- und Instandhaltung rund um die Maschine zu digitalisieren und dem Hersteller so die Möglichkeit zu geben, seinen Kunden Dokumentation, Serviceanfragen und Ersatzteilbestellungen digital anzubieten”.

Semalytix 
Das junge Startup Semalytix liefert Unternehmen zu konkreten Fragestellungen Auswertungen quasi aller verfügbaren Daten. “Wir erschließen vormals unstrukturierte Daten – digitale Texte -, strukturieren und analysieren die Inhalte, und lassen sie Zusammenhänge interaktiv erklären. Das ist Machine Reading in Kombination mit Data Story Telling”, sagt Janik Jaskolski, Mitgründer von Semalytix aus Bielefeld.

International setzt Fly Ventures auf Startup wie 9fin (London), GenLots (Lausanne). Harold (Paris), ImVitro (Paris), Insify (Amsterdam), Mutable (Amsterdam), Salv (Tallinn). Darum geht es: “9fin finds and extracts key data from corporate bond offerings and its issuers”, “GenLots is automating procurement of direct goods in large enterprises”, “Harold is developing an end-to-end solution for recycling companies, linking stakeholders among the value chain and automating processes”, “ImVitro is building the future software stack for the in vitro fertilization (IVF) process and clinics, starting with applying deep learning to embryo analysis and selection”, “Insify is building a commercial insurance provider for freelancers and small businesses, without having to deal with the typical cumbersome process with a human broker”, “Mutable helps ISPs (Internet Service Providers) take advantage of their data center locations and compute power by providing an infrastructure as code solution” und “Salv is a software solution automating and managing AML (anti-money laundering) processes for financial institutions”.

Zu den älteren Beteiligungen von Fly Ventures in Deutschland gehören außerdem: Candisclaimsforce, Finiata, garden und RiseML.

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#DealMonitor – Mia & Ben bekommt 2,8 Millionen – Schwarz-Gruppe kauft real.de


Im aktuellen #DealMonitor für den 22. Juni werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Mia & Ben
+++ Der Schweizer Food-Investor Blue Horizon Ventures investiert 2,8 Millionen Euro in Mia & Ben. Das Berliner Startup, das 2016 von Daniel Auner und Karina Gentgen gegründet wurde, bietet sogenannte “Super Snacks für Babys und Kleinkinder” an. Die Jungfirma verkauft ihre Quetschbeutel bisher in Großbritannien. Der Start in Deutschland ist Ende 2020 geplant. Mia & Ben nimmt aktuell am “German Accelerator Programme – South East Asia” teil.

Laterpay
+++ Flaregames-Gründer Klaas Kersting, Swisscom-Mobile-Chef Adrian Bult, die Unternehmerfamilie Schoeller und weitere nicht genannte Geldgeber investieren weitere 10 Millionen US-Dollar in das Münchner Bezahlsystem-Startup Laterpay. Das Unternehmen, das die Bezahlung digitaler Inhalte für Kunden unter Vorleistung anbietet, wurde 2010 von Cosmin Ene und Jonas Maurus gegründet. Die Jungfirma, die Büros in München und New York unterhält, beschäftigt rund 50 Mitarbeiter.

Homefully
+++ Die bekannten Geldgeber Holtzbrinck Ventures und RTP Global investieren erneut in den Frankfurter Co-Living-Anbieter Homefully siehe Gründerszene. Die Höhe des Investments ist nicht bekannt. Das 2015 gegründete Unternehmen wird von Bastian Schätzle und Sebastian Würz geführt. Die Jungfirma vermietet möblierte Zimmer in WGs.

Friendsurance
+++ creditshelf gewährt dem Berliner InsurTech Friendsurance einen Unternehmenskredit in Höhe von 1,5 Millionen. “Diese Finanzierung ist eine der ersten, die creditshelf erfolgreich für den kürzlich gestarteten Kreditfonds arrangieren konnte, in dem der Europäische Investitionsfonds als Ankerinvestor fungiert”, teilt das Unternehmen mit.

EXITS

real.de
+++ Die Schwarz-Gruppe, zu der die beiden Einzelhandelsketten Lidl und Kaufland, übernimmt den Online-Marktplatz real.de, der einst aus dem Kölner Startup Hitmeister hervorging. “Perspektivisch ist die Weiterführung des Online-Marktplatzes unter dem Namen Kaufland als Teil des Digitalgeschäfts der Schwarz Gruppe geplant. Die Online-Plattform soll das stationäre Geschäft ergänzen und das Angebot für Kunden und Handelspartner ausweiten”, teilt das Unternehmen mit. Bereits im Frühjahr hatte die real-Mutter Metro den Verkauf der Tochter samt des Digitalgeschäfts an den russischen Finanzinvestor SCP angekündigt. Seitdem war klar, das real.de einen neuen Besitzer bekommt. Der Kaufpreis ist nicht bekannt.

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#Interview – “Für mich ist ein klarer Rhythmus sehr wichtig”


Wie starten ganz normale Gründerinnen und Gründer so in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag? Wie schalten junge Unternehmerinnen und Unternehmer nach der Arbeit mal so richtig ab und was hätten die aufstrebenden Firmenlenker gerne gewusst bevor sie ihr Startup gegründet haben? Wir haben genau diese Sachen abgefragt. Heute antwortet Marc Nicolas Polleti, Mitgründer von Cluno.

Wie startest Du in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag?
Mit einem wunderbaren Cappuccino aus meiner Rocket-Siebträgermaschine! Meine Frau Christina und ich sind Kaffeeliebhaber und haben sowohl unser Office für unsere Mitarbeiter als auch unsere eigene Küche mit einer guten italienischen Kaffeemaschine ausgestattet.

Wie schaltest du nach der Arbeit ab?
Da geht es mir wie allen anderen: Ich bin gedanklich nicht automatisch im Feierabend, sobald ich nach Hause komme. Ich habe mich auch von der Vorstellung verabschiedet, dass die Firma nur funktioniert, wenn ich täglich 14 Stunden im Büro bin. Wenn das so wäre, hätte Cluno ein Problem – außerdem hält das niemand auf Dauer durch. Für mich ist ein klarer Rhythmus sehr wichtig – der bringt Struktur und macht auf lange Sicht produktiver. Was ich außerdem gelernt habe: Kreativität funktioniert nicht auf Knopfdruck: Die besten Einfälle habe ich erstaunlicherweise bei meiner abendlichen Sport-Session, wenn ich am Grill stehe, im Camping-Urlaub. Also dann, wenn ich nicht arbeite.

Was über das Gründer-Dasein hättest du gerne vor der Gründung gewusst?
Die initiale Geschäftsidee ist nur 10% vom Erfolg eines Startups. Der weitaus größere Teil ist harte Arbeit und Disziplin. Immer und immer wieder müssen Lösungen für Probleme gefunden werden, die nun mal auftauchen. Je früher man das lernt, desto besser. Die aktuelle Lage ist da übrigens ein gutes Beispiel: Egal wie gut deine Geschäftsidee ist, du wirst dein Business durch eine wirklich herausfordernde Phase führen müssen.

Was waren die größten Hürden, die Du auf dem Weg zur Gründung überwinden musstet?
Das Thema der Refinanzierung hat mir ganz am Anfang von Cluno am meisten schlaflose Nächte bereitet. Als Startup von den Banken das Kapital für Autos zu bekommen, war eine Herausforderung – selbst mit unserem Background im Automotive Bereich. Am Ende waren wir aber auch damit sehr erfolgreich und haben bisher in Summe etwa €150 Millionen Fremdkapital eingesammelt.

Was waren die größten Fehler, die Du bisher gemacht hast – und was hast Du aus diesen gelernt?
Bei Cluno sind die ganz großen Fehler bisher ausgeblieben, sonst wären wir nicht so schnell so weit gekommen. Mein größtes Learning aus meinen beiden eigenen Startups ist: Konzentriere dich als CEO auf 1. Hiring, 2. Fundraising, 3. Company Vision und das Mitnehmen aller Stakeholder auf dieser Reise. Und wenn, wie aktuell, die See rauer wird, halte das Steuer fest in der Hand.

Wie findet man die passenden Mitarbeiter für sein Startup?
Cluno und auch das Cluno Team ist in den letzten zweieinhalb Jahren stark gewachsen. Für uns ist ein Mix aus jungen Leuten mit wahnsinnig viel Motivation und Ehrgeiz sowie Mitarbeitern, die als Experten in ihrem Gebiet viel wertvolle Erfahrung mitbringen, wichtig. Social Media ist auch im Recruiting nicht mehr wegzudenken: Wir betreiben viel Employer Branding auf LinkedIn, sind aber auch auf relevanten Fachveranstaltungen unterwegs. Komplementär dazu informiert unsere neue Karriere-Website interessierte Bewerber über unsere Unternehmenskultur. Das ist meiner Meinung nach entscheidend, wenn es darum geht, die richtigen Leute zu überzeugen.

Welchen Tipp hast Du für andere Gründer?
So unspektakulär es klingt: Setzt euch sehr intensiv mit den Mechaniken eurer Geschäftsidee und denen von erfolgreichen Startups auseinander. In der Regel steckt hinter der „Ideen-Fassade“ ein komplexes Konstrukt. Bildlich gesprochen: Das Fundament, das Mauerwerk und die Statik zu verstehen, ist elementar, wenn die Fassade dauerhaft stehen bleiben soll.

Ohne welches externe Tool würde dein Startup quasi nicht mehr existieren?
Clunos Existenz hängt glücklicherweise nicht von externen Tools ab. Sie sind Mittel zum Zweck, nicht mehr und nicht weniger: Ohne ein funktionierendes Geschäftsmodell ist auch das beste Tool nutzlos. Systemlösungen wie AWS, Salesforce, Tableau und Co. sind für den täglichen, reibungslosen Geschäftsablauf aber natürlich wahnsinnig hilfreich.

Wie sorgt ihr bei eurem Team für gute Stimmung?
Vertrauen ist die wichtigste Grundlage. Ich weiß, dass ich mich zu 100 % auf meine Mitarbeiter verlassen kann – und gebe deshalb gerne Verantwortung ab. Das wirkt sich positiv auf die Motivation und den Ehrgeiz eines jeden aus. Zusammenhalt ist auch sehr wichtig: Wir haben gemeinsame Events und veranstalten Company Days, bei denen der Austausch zwischen den Teams gefördert wird. Das ist umso wichtiger, je größer das Unternehmen wird.

Was war Dein bisher wildestes Startup-Erlebnis?
Ehrlich gesagt, war das meine Kündigung vor 10 Jahren. Das hat sich echt krass angefühlt: Ich war Geschäftsführer eines Porsche Zentrums, habe gut verdient, hatte einen Firmenwagen und war sozial angesehen. Das alles hinzuwerfen, das Leben zu resetten und das erste Startup zu gründen, war wirklich wild. Im Nachhinein war das die wichtigste und beste Entscheidung meines Lebens. Startup fühlt sich immer wieder mal wild an, aber ich mag das! Es gibt Momente, in denen du dir einfach nur denkst: „Verdammte Axt, wie lösen wir das denn jetzt?!“ Aber mit der Zeit gewöhnst du dich an vieles, bleibst ruhig und findest Lösungen.

Tipp: Wie sieht ein Startup-Arbeitsalltag? Noch mehr Interviews gibt es in unserem Themenschwerpunkt Gründeralltag.

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Foto (oben): Cluno

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