#StartupTicker – +++ Scalable Capital – OneFootball – SimScale – Avi Medical – Element – Incari – HoloBuilder – Segment of One


Im #StartupTicker geben wir einmal in der Woche einen schnellen Überblick darüber, was in der deutschsprachigen Startup-Szene zuletzt wirklich wichtig war!

#StartupTicker – Was zuletzt wirklich wichtig war!

STARTUP-RADAR

Planted
+++ Das Kölner Startup Planted möchten seinen “Kund:innen die Möglichkeit geben, aktiv etwas gegen die globale Erwärmung zu unternehmen”. Dazu pflanzt das Unternehmen, das von Jan Borchert, Heinrich Rauh, Cindy Schüller, Wilhelm Hammes gegründet wurde, Mischwälder und kompensiert so CO2-Emissionen.

Momo
+++ Das Berliner Startup Momo, das von Simplo-Gründer Marcel Meitza ins Leben gerufen wurde, positioniert sich als Kredit-Alternative zum “herkömmlichen Mietkautionskonto”.Die Berliner teilen dazu mit: “Wir bieten Mietern eine Fazilität in einer vorher vereinbarten Höhe, die maximal drei Monatsmieten entspricht”.

Steeped
+++ Das Karlsruher Startup Steeped positioniert sich als “ultimativer Begleiter für jeden Tee-Liebhaber”. Ziel dabei ist es, den Nutzer:innen – basierend auf ihrem Geschmacksprofil – personalisierte Vorschläge zu liefern. Das Startup wurde von Janek Wunderlich, Marcel Bechler und Tristan Otto gegründet.

Brandneu
+++ In den vergangenen Tagen haben wir zudem folgende Startups vorgestellt: Airbank, wellet, Wellfair, Cure, invest Wise, Divizend, Promisioo, Finmid, Boyoca, Braidys, Co-Leader, digiblue, Mindzeit, Naughty Nuts, Read-O, TwoReach, Unibridge, Wild Baboon, Steeped, Organic Labs, dunatura, Befoode und ZeroBullshit. Mehr im Startup-Radar

INVESTMENTS

Scalable Capital
+++ Der chinesische Techkonzern Tencent und Altinvestoren investieren – wie zuvor von uns berichtet – 180 Millionen US-Dollar in Scalable Capital. Der digitale Vermögensverwalter, der 2014 von Florian Prucker, Erik Podzuweit, Patrick Pöschl, Adam French und Stefan Mittnik gegründet wurde, sammelt nun schon 320 Millionen Dollar ein. Im Zuge der aktuellen Investmentrunde steigt das Unternehmen aus München zum Unicorn auf. Die Bewertung liegt bei 1,4 Milliarden Dollar (Post-Money). Mehr über Scalable Capital

OneFootball
+++ Mehrere namentlich nicht bekannte amerikanische Growth-Investoren investieren 50 Millionen Euro in OneFootball. Hinzu kommen weitere 50 Millionen in Form von Secondaries, bei denen Altinevstoren Anteile an die neuen Geldgeber verkaufen. Insgesamt bewegen die neuen Investoren somit in dieser Investmentrunden 100 Millionen. Die Bewertung liegt bei 450 Millionen Euro (Post-Money). Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

SimScale
+++ Alinvestor Insight Partners investiert weitere 25 Millionen Euro (Primary) in SimScale. Die Bewertung liegt bei 205 Millionen Euro (Post-Money). Das 2012 gegründete Unternehmen, ein Spin-off der Technischen Universität München (TUM), entwickelt und vertreibt eine web-basierte Plattform für ingenieurtechnische Simulationen. Insight Partners, Earlybird und weitere Bestandsinvestoren investierten zuletzt 27 Millionen Euro in das Münchner Startup. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Avi Medical 
+++ Der Berliner Investor Heal Capital und der New Yorker Geldgeber Addition sowie die Altinvestoren Picus Capital, Vorwerk Ventures, ID Invest, 3VC und Claret Capital Partners investieren 28,5 Millionen Euro in Avi Medical. Hinter dem jungen Startup, das von Picus Capital angeschoben wurde, verbirgt sich eine moderne Hausarztpraxis. Bereits Anfang Mai hatten wir im Insider-Podcast über ein Investment von Heal Capital, Vorwerk Ventures und Co. in Avi Medical berichtet. Mehr über Avi Medical

Element 
+++ Witan Group und der luxemburgische Fintech-Investor Ilavska Vuillermoz Capital sowie die Altinvestoren investieren 16 Millionen Euro in Element, einen Zulieferer von digitalen Versicherungsprodukten. Zielgruppe der Jungfirma, die 2017 von Finleap angeschoben wurde, sind andere Startups, etablierte Unternehmen, Händler und auch bestehende Versicherer. In den vergangenen Jahren flossen nun schon 66 Millionen Euro in das InsurTechMehr über Element

Incari
+++ Seriengründer und Investor Lukasz Gadowski (Team Europe) investiert gemeinsam mit weiteren Investoren 15 Millionen Euro in Incari. Das Berliner Unternehmen, das von Osman Dumbuya gegründet wurde, ist im Segment Mensch-Maschine-Schnittstellen (HMI) unterwegs. Incari bietet seinen Nutzer:innen “eine komfortable Bedienoberfläche, um komplexe Interfaces ohne Programmierkenntnisse zu gestalten”. Incari ging 2021 aus dem Unternehmen CGI-Studio hervor. Mehr im Deal-Monitor

MERGERS & ACQUISITIONS

HoloBuilder
+++ Faro Technologies übernimmt das Startup HoloBuilder. Das Softwareunternehmen mit Wurzeln in Aachen, das 2015 von Mostafa Akbari, Simon Heinen und Kristina Tenhaft gegründet wurde, bietet eine KI-unterstützte 360°-Dokumentationssoftware für die Bauindustrie an. “Im Rahmen der Vereinbarung erhielten die Aktionäre von HoloBuilder eine Barzahlung in der Höhe von 34 Millionen US-Dollar”, teilt das Unternehmen mit. Mehr im Deal-Monitor

Segment of One
+++ Die Neckarsulmer Schwarz-Gruppe (Lidl, Kaufland) übernimmt das  Berliner Big-Data-Startup Segment of One (So1) – siehe Capital. Das junge Unternehmen, früher nur als So1 bekannt, hat bereits eine bewegte Geschichte hinter sich. Der tief gefallene Zahlungsdienstleister Wirecard übernahm den Berliner Big-Data-Dienst im Juni 2020 und zahlte einen zweistelligen Millionenbetrag für das Unternehmen. Im Zuge der Wirecard-Insolvent schlitterte dann auch So1 in die Insolvenz. Mehr im Deal-Monitor

STOCK MARKET

Mister Spex
+++ Der Berliner Brillen-Shop Mister Spex geht im Juli an die Börse – siehe WirtschaftsWoche. “Beim IPO sollen Aktien im Wert zwischen 300 und 400 Millionen Euro ausgegeben werden; die gesamte Unternehmensbewertung soll bei rund einer Milliarde Euro liegen”, heißt es im Bericht. Ende April hatte Reuters beriets ebenfalls über den Mister-Spex-IPO im Juli berichtet. 2019 erwirtschaftete Mister Spex einen Umsatz in Höhe von 139 Millionen Euro. Das bereinigte EBITDA lag bei 2 Millionen Euro (2018: 0,2 Millionen Euro). Mehr über Mister Spex

Bike24
+++ Das junge Dresdner Unternehmen Bike24, ein Online-Shop für Fahrräder, Laufsport, Schwimmen, Triathlon und Outdoor, plant einen IPO. “Vor dem Listing beabsichtigen BIKE24 und die Gesellschafter eine Privatplatzierung durchzuführen, die sowohl neu ausgegebene Aktien aus einer Kapitalerhöhung als auch Aktien aus dem Bestand des Großaktionärs, dem europäischen Riverside Fonds VI, umfasst”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über Bike24

VENTURE CAPITAL

Emerge Accelerator
+++ Die Investoren SoftBank und Speedinvest starten mit Emerge Accelerator ein Programm für “mehr Diversität in der europäischen Tech-Branche”. Der Emerge Accelerator richtet sich gezielt an “Startups, die mindestens eine/n Gründer*in haben, der oder die sich als People of Color, weiblich, LGBTQ+, Mensch mit Behinderung oder Geflüchtete*r identifiziert”. Zu den Unterstützer:innen des Emerge Accelerators gehören Cherry Ventures, Breega, firstminute Capital und Kindred. Mehr im Deal-Monitor

PODCAST

Insider #104
+++ In der aktuellen Insider-Ausgabe mit Sven Schmidt geht es um: Scalable Capital, Flink, OneFootball, SimScale und HomeToGo.

Interview #25
+++ In Interview-Podcast ist Investor Sascha van Holt von Crosslantic Capital zu Gast. Der Düsseldorfer Kapitalgeber investiert zwischen 10 und 50 Millionen Euro in Unternehmen, die mindestens 10 Millionen Umsatz machen.

Startup-Radar #13
+++ Im Startup-Radar-Podcast pitchen Dixxer, Hyrise Academy, WiseBuy, Carrara und Moonshot Mission. Die Gründer:innen haben jeweils 180 Sekunden Zeit, ihr Startup vorzustellen.

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Tipp: Alle unsere Artikel der vergangenen Tage findet ihr in unser täglichen News-Übersicht

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Scalable Capital sammelt 180 Millionen ein (und wird zum Unicorn) – 100 Millionen-Investmentrunde bei OneFootball


Im aktuellen #DealMonitor für den 7. Juni werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Scalable Capital
+++ Ein bisher namentlich nicht bekannter Geldgeber aus dem asiatischen Raum und die Altinvestoren investieren 180 Millionen US-Dollar (Primary) in Scalable Capital. Der digitale Vermögensverwalter, der 2014 von Florian Prucker, Erik Podzuweit, Patrick Pöschl, Adam French und Stefan Mittnik gegründet wurde, sammelte zuletzt 50 Millionen Euro ein – unter anderem von Hedosophia, BlackRock, HV Capital und Tengelmann Ventures. Im Zuge der aktuellen Investmentrunde steigt das Unternehmen aus München zum Unicorn auf. Die Bewertung liegt bei 1,4 Milliarden Dollar (Post-Money). Wie aus dem Umfeld des FinTechs zu hören ist, verfügt Scalable Capital derzeit über 300.000 Kunden (Robo Advisor und Brokerage). Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

OneFootball
+++ Mehrere namentlich nicht bekannte amerikanische Growth-Investoren investieren 50 Millionen Euro in OneFootball. Hinzu kommen weitere 50 Millionen in Form von Secondaries, bei denen Altinevstoren Anteile an die neuen Geldgeber verkaufen. Insgesamt bewegen die neuen Investoren somit in dieser Investmentrunden 100 Millionen. Die Bewertung liegt bei 450 Millionen Euro (Post-Money). Das Grownup bzw. die gleichnamige App versorgt Fußballfans rund um den Globus seit 2008 mit Zahlen, Daten und Fakten sowie spannenden Inhalten. Zu den Investoren des Unternehmens, das von Lucas von Cranach gegründet wurde, gehören bisher Union Square Ventures, Lakestar, Earlybird und Daniel Hopp. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

SimScale
+++ Alinvestor Insight Partners investiert weitere 25 Millionen Euro (Primary) in SimScale. Die Bewertung liegt bei 205 Millionen Euro (Post-Money). Das 2012 gegründete Unternehmen, ein Spin-off der Technischen Universität München (TUM), entwickelt und vertreibt eine web-basierte Plattform für ingenieurtechnische Simulationen. Insight Partners, Earlybird und weitere Bestandsinvestoren investierten zuletzt 27 Millionen Euro in das Münchner Startup. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Avi Medical 
+++ Der Berliner Investor Heal Capital und der New Yorker Geldgeber Addition sowie die Altinvestoren Picus Capital, Vorwerk Ventures, ID Invest, 3VC und Claret Capital Partners investieren 28,5 Millionen Euro in Avi Medical. Hinter dem jungen Startup, das von Picus Capital angeschoben wurde, verbirgt sich eine moderne Hausarztpraxis. Das Startup wurde von Vlad Lata (Mitgründer von Konux), Christoph Baumeister. (Mitgründer von nello) und Julian Kley, zuletzt BCG, gegründet. Bereits Anfang Mai hatten wir im Insider-Podcast über ein Investment von Heal Capital, Vorwerk Ventures und Co. in Avi Medical berichtet. Mehr über Avi Medical

Element 
+++ Witan Group und der luxemburgische Fintech-Investor Ilavska Vuillermoz Capital sowie die Altinvestoren investieren 16 Millionen Euro in Element, einen Zulieferer von digitalen Versicherungsprodukten. Zielgruppe der Jungfirma, die 2017 von Finleap angeschoben wurde, sind andere Startups, etablierte Unternehmen, Händler und auch bestehende Versicherer. In den vergangenen Jahren flossen nun schon 66 Millionen Euro in das InsurTech. Mehr über Element

airfocus
+++ XAnge und Nauta Capital investieren 5 Millionen Dollar in  airfocus. Das Startup, das 2017 von Valentin Firak, Malte Scholz und Christian Hoffmeister gegründet wurde, entwickelt eine Software für Produktteams, die dabei unterstützt, Produkte strategisch und kundenzentriert zu entwickeln. Insgesamt flossen nun schon 8 Millionen Dollar in das Hamburger Startup. Mehr als 20 Mitarbeiter:innen wirken bereits für airfocus. Mehr über airfocus

MERGERS & ACQUISITIONS

letsact
+++ Die beiden Versicherungsfirmen Fonds Finanz und die Bayerische übernehmen die Mehrheit (80 %) an der Volunteering-Plattform letsact. Die Firmengründer Paul Bäumler und Ludwig Petersen bleiben auch nach der Übernahme weiter als Gesellschafter und Geschäftsführer an Bord. “Bei der Übernahme steht vor allem der Unternehmenskunden-Bereich des Startups im Vordergrund. In diesem werden Software-Lösungen im Rahmen von Mitarbeiter- und Unternehmensengagement (oder auch Corporate Volunteering und Corporate Citizenship) angeboten”, teilt das Startup, das im September 2020 in der VOX-Show “Die Höhle der Löwen” zu Gast war, mit.

Pacemakers Digital Ventures
+++ Die Digitalberatung Etribes übernimmt Pacemakers Digital Ventures (PMDV). “Für Etribes ist die Übernahme zu einem siebenstelligen Betrag bereits die zweite in diesem Jahr, weitere Zukäufe sind geplant. Die Gründer von PMDV, Peter Henssen, Julius Hansen und Robin Rohrmann, werden fortan bei Etribes in Führungsrollen die Fähigkeiten des gesamten Teams in Sachen Corporate Venture Building noch weiter ausbauen”, heißt es in der Presseaussendung. PMDV, 2019 gegründet, arbeitete bisher unter anderem für Henkel und Coca-Cola.

STOCK MARKET

Bike24
+++ Das junge Dresdner Unternehmen Bike24, ein Online-Shop für Fahrräder, Laufsport, Schwimmen, Triathlon und Outdoor, plant einen IPO. “Vor dem Listing beabsichtigen BIKE24 und die Gesellschafter eine Privatplatzierung durchzuführen, die sowohl neu ausgegebene Aktien aus einer Kapitalerhöhung als auch Aktien aus dem Bestand des Großaktionärs, dem europäischen Riverside Fonds VI, umfasst”, teilt das Unternehmen mit. Die Privatplatzierung soll ein Volumen von 100 Millionen Euro umfassen.  Im Geschäftsjahr 2020 erwirtschaftete Bike24 einen Umsatz von 199,2 Millionen Euro, ein Plus von rund 45 % gegenüber 2019, das bereinigte EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation) stieg um mehr als 70 % auf 26,7 Euro Millionen. Mehr über Bike24

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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#Podcast – Insider #104: Scalable Capital – Flink – OneFootball – SimScale – HomeToGo


In unserem Insider-Podcast liefern OMR-Podcast-Legende Sven Schmidt und Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, in der Regel alle vierzehn Tage spannende und vor allem aber exklusive Insider-Infos aus der deutschen Startup-Szene.

Insider #104 – Die Themen

+++ Scalable Capital steigt zum Unicorn auf #EXKLUSIV
+++ Flink-Bewertung liegt bei rund 900 Millionen Dollar #EXKLUSIV
+++ 100-Millionen-Runde bei OneFootball #EXKLUSIV
+++ Insight investiert weitere 25 Millionen in SimScale #EXKLUSIV
+++ Lakestar SPAC bringt HomeToGo an die Börse #ANALYSE

Insider #104 – Der Sponsor

Der heutige Podcast wird gesponsert von AMZSCALE. Das Unternehmen baut bereits seit 2016 Amazon FBA Brands auf. Seit 2019 bietet AMZSCALE diesen Service auch für Dritte an. AMZSCALE übernimmt dabei die notwendigen operativen Aufgaben im Bereich Product Development, Analyse, Sourcing, Launch und Markeitng. Dadurch ist der Aufbau für die Kooperationspartner ohne große Zeitaufwendungen und ohne benötigtes Experten Know How möglich. Mit AMZSCALE kann somit jeder mir einer Investition ab 50.000 Euro ins Segment Amazon FBA und E-Commerce einsteigen und vom E-Commerce Boom profitieren. Hörer:innen unseres Podcasts können sich nun 10 % Rabatt sichern, wenn sie über die folgende Landigpage gehen und im Erstgespräch angeben, dass sich AMZSCALE über deutsche-startups.de entdeckt haben. Ales weitere unter www.amzscale.net/ds

Insider #104 – Der Podcast

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#Zahlencheck – Onefootball: Umsatz steigt auf 11,5 Millionen; Verlust auf 13,3 Millionen


Der junge Berliner Fußballinfodienst Onefootball legt neue Unternehmenszahlen vor – und zwar den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2019. Das Grownup bzw. die gleichnamige App versorgt Fußballfans rund um den Globus seit 2008 mit Zahlen, Daten und Fakten sowie spannenden Inhalten. Zu den Investoren des Unternehmens, das von Lucas von Cranach gegründet wurde, gehören Union Square Ventures, Lakestar, Earlybird und Daniel Hopp, der Sohn des SAP-Gründers Dietmar Hopp.

Das Unternehmen, dessen Geschäftsmodell insbesondere aus der Vermarktung von Werbeflächen in der eigenen App besteht, präsentiert sich auch Jahre nach dem Start weiter im Wachstumsmodus. Ziel zuletzt war weiter die “internationale Expansion” von Onefootball. Der Jahresfehlbetrag lag 2019 bei 13,3 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es knapp 10 Millionen und 2017 gerade einmal 5,3 Millionen. Insgesamt kostete der Aufbau von Onefootball bereits mehr als 48,3 Millionen. Das Startup konnte aber auch schon mehr als 67 Millionen einsammeln.

Beim Umsatz kommt Onefootball inzwischen gut voran. 2019 erwirtschaftete das Grownup einen Umsatz in Höhe von 11,5 Millionen Euro. “Neben der Fortführung von strategischen saisonalen Mediapartnerschaften setzte OneFootball in 2019 intensiv auf den weiteren Ausbau des Kunden- und Agenturportfolios insbesondere im Kernmarkt Deutschland”, teilt das Unternehmen dazu mit.

Das Corona-Jahr 2020 war hart für das Onefootball-Team. Im Jahresabschluss heißt es dazu: “Die Auswirkungen lassen sich wie folgt zusammenfassen: kein Spielbetrieb, mangelnde redaktionelle Inhalte, weniger Nutzer, deutliche Umsatzeinbußen im Vergleich zum Plan. Auf Basis einer Risikoanalyse hat die Geschäftsführung im März 2020 frühzeitig auf die Coronakrise reagiert und ein Kostensenkungsprogramm verabschiedet mit der Zielsetzung, die Auswirkungen auf Profitabilität und Cash-Flow bestmöglich abzufedern”.

Ab dem Sommer 2020 ging es aber schon wieder aufwärts: “Mit Lockerung der örtlichen Lockdowns und Wiederaufnahme des Spielbetriebs in fast allen wesentlichen Fußball-Ligen ab Mai-Juni 2020 ist auch das allgemeine Interesse für den Fußball zurückgekehrt. Mehr als je zuvor verlangen Fans in dieser Situation nach digitalen Angeboten, was zur Erholung der OneFootball-Nutzerzahlen auf ein vergleichbares Niveau wie vor Ausbruch der Coronakrise geführt hat. Auch Werbekunden haben ihre Marketingbudgets wieder gelockert und die Umsatzentwicklung hat seitdem wieder spürbar angezogen”.

Deswegen zieht das Unternehmen unter dem Strich auch ein positives Fazit: “Die Coronapandemie hat den schon länger anhaltenden Wandel in der Fußball-Medienlandschaft weiter beschleunigt. OneFootball ist als weltweit führende digitale Fußball-Plattform bestens aufgestellt, um als einer der Gewinner aus der Coronakrise hervorzugehen”. Ende 2019 war die Onefootball in 14 Sprachenverfügbar und bot seinen Nutzer:innen Infos zu 200 Fußball-Ligen.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2019

* Im Geschäftsjahr 2019 erzielte die Gesellschaft Umsätze von EUR 11,5 Mio. Dies entspricht einer Umsatzsteigerung von EUR 0,8 Mio. im Vergleich zum Vorjahr.
* Wie in den Vorjahren, bildete auch in 2019 Influencer Marketing eine wichtige strategische Wachstumsinitiative. Influencer Marketing ist ein für OneFootball inzwischen etablierter Kanal zur Gewinnung von Kunden, der im Unternehmen seit 2016 organisatorisch aufgebaut wurde. Dabei werden Marketingvereinbarungen mit Social Media Produzenten geschlossen, die in ihren Videos ihren Zuschauern die OneFootball App präsentieren und empfehlen.
* Auf diesem Wege hat OneFootball bereits in den Jahren 2016 bis 2018 ein außergewöhnliches Nutzerwachstum in der für Werbekunden sehr attraktiven Zielgruppe der unter 35-jährigen Nutzer erzielt. Auch in 2019 wurde dieser Kanal zur Gewinnung von Nutzern genutzt und in den Sprachen Englisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch und Französisch umgesetzt.
* Im Rahmen der geplanten Expansion der Gesellschaft wurde die Entwicklung des Personals weitergeführt. Gleichzeitig folgte OneFootball der Strategie, das Kompetenzniveau zu erhöhen. Erreicht wurde dies durch interne Weiterentwicklung und durch die Rekrutierung von Talenten, die bereits relevante Praxiserfahrung in ihrem Feld vorweisen können. Zum Bilanzstichtag zählte das internationale Team 202 Mitarbeiter.
* Die Auswirkungen auf die OneFootball GmbH lassen sich wie folgt zusammenfassen: kein Spielbetrieb, mangelnde redaktionelle Inhalte, weniger Nutzer, deutliche Umsatzeinbußen im Vergleich zum Plan. Auf Basis einer Risikoanalyse hat die Geschäftsführung im März 2020 frühzeitig auf die Coronakrise reagiert und ein Kostensenkungsprogramm verabschiedet mit der Zielsetzung, die Auswirkungen auf Profitabilität und Cash-Flow bestmöglich abzufedern.
* Aus aktueller Sicht sieht die Geschäftsführung keine Veranlassung für eine Anpassung der Geschäftsstrategie. Die Coronapandemie hat den schon länger anhaltenden Wandel in der Fußball-Medienlandschaft weiter beschleunigt. OneFootball ist als weltweit führende digitale Fußball-Plattform bestens aufgestellt, um als einer der Gewinner aus der Coronakrise hervorzugehen. Die Geschäftsführung zeigt sich überzeugt, dass die zukünftige Gewinnung neuer Investoren und Gesellschafter unter diesen Voraussetzungen keine besondere Hürde darstellen wird.
* Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 185 Mitarbeiter (im Vorjahr: 154 Mitarbeiter).

Onefootball im Zahlencheck

2019: 13,0 Millionen Euro (Rohergebnis); 11,5 Millionen Euro (Umsatz); 13,3 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2018
: 11,6 Millionen Euro (Rohergebnis); 10,7 Millionen Euro (Umsatz); 9,9 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2017
: 8,0 Millionen Euro (Rohergebnis); 7,1 Millionen Euro (Umsatz); 5,3 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2016: 5,6 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2015: 5,3 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2014: 5,5 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2013: 3,0 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2012: 2.396 Euro (Jahresfehlbetrag)

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Foto (oben): Onefootball

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#DealMonitor – Kontist sammelt 25 Millionen ein – LeanIX kauft Cleanshelf – Blacklane bekommt 22 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 24. März werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Kontist
+++ Der dänische Tech-Investor Founders und die Freiburger Haufe Group investieren 25 Millionen Euro in die Berliner Neobank Kontist. Mit dem frischen Kapital möchte das FinTech seinen “neuen Geschäftsbereich Steuerservice weiter ausbauen”. Kontist, 2016 von Christopher Plantener gegründet, positioniert sich als “Neo-Bank mit klarem Fokus auf Freelancern und Selbstständigen”. Derzeit wirken mehr als 110 Mitarbeiter:innen für die Jungfirma. Die Haufe Group investierte bereits 2018 in Kontist. Investor Founders begleitet das Unternehmen bereits seit dem Start. 2016 – noch vor dem Start – flossen 2 Millionen in das FinTech.

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Blacklane 
+++ Die Altinvestoren investieren 22 Millionen Euro in den Limousinenservice Blacklane – siehe Reuters. Insgesamt flossen nun schon 100 Millionen in das Berliner Grownup. Zu den Investoren von Blacklane gehören unter anderem der arabische Mischkonzern AlFahim, der Automobilkonzern Daimler, Alstin Capital, btov Partners und Rl Digital Ventures. Alleine der Autogigant Daimler hielt zuletzt 29,4 % am Unternehmen, das 2011 von Frank Steuer und Jens Wohltorf gegründet wurde.  2018 erwirtschaftete Blacklane einen Umsatz in Höhe von knapp 72 Millionen Euro. Insgesamt häufte das Unternehmen seit dem Start Verluste in Höhe von rund 60 Millionen an. Im Corona-Jahr 2020 dürfte es nicht gut für Blacklane gelaufen sein.

Dracoon
+++ Der österreichische  Revenue-Based-Geldgeber Round2 Capital und Experium investieren gemeinsam mit den Altinvestoren High-Tech Gründerfonds (HTGF), WENVEST Capital, der AVG Vermögensverwaltung, der Bayerische Beteiligungsgesellschaft (BayBG), P+W Media sowie Teilen der Management-Ebene 5 Millionen Euro in Dracoon. Das Unternehmen aus Regensburg, das 2017 gegründet wurde, ist im Segment Enterprise File Services unterwegs.

Onefootball
+++ Bundesligist Borussia Dortmund und die englische Mannschaft Tottenham Hotspurs sowie der Deutsche Fußballbund (DFB) steigen bei Onefootball ein. “The newly announced shareholders will also enter strategic content partnershipsto bring football fans around the world closer to the likes of Harry Kane, Marco Reus and Manuel Neuer, through greater levels of original and exclusive editorial news, personalised and curated, made available frictionless and in real-time via OneFootball”, schreibt das Unternehmen. Bayern München, FC Barcelona, Real Madrid, Liverpool FC, Juventus Turin, Paris Saint-Germain, Arsenal FC, Chelsea, Manchester City und Olympique Marseille sind bereits bei Onefootball als Anteilseigner an Bord.

Mateo
+++ Styx Urban Investments, “ein Business Angel und Mitarbeiter von Stripe” investieren 240.000 Euro in Mateo. Das Berliner PropTech wurde von Domenik Fox, Sebastian Frederik Jacobsen, Philipp Steinrötter, Christian Strauch und Timo Strauch gegründet. Mateo kümmert sich um die Kommunikation zwischen Mietern und Vermietern. “Die Mission ist es, ein einzigartiges Vermietungserlebnis zu schaffen – vom Einzug bis hin zu Fragen des täglichen Lebens”, teilt die Jungfirma mit. 

Ava
+++ Die Privatbank M.M.Warburg & CO investiert in Ava. Zudem möchte die Hamburger Privatbank der Jungfirma bei der “Durchführung weiterer Finanzierungsrunden” helfen. Das Berliner Startup aggregiert mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz “Informationen auf deren Basis sicherheitsrelevante Entscheidungen getroffen werden können”. Das Unternehmen wurde 2014 von Sascha Martin und Tobias Knopp gegründet.

EXITS

Cleanshelf
+++ LeanIX übernimmt das amerikanische Unternehmen Cleanshelf, einen Anbieter für das Management von Software-as-a-Services-Angeboten. “Das Angebot ist eine perfekte Ergänzung zum Application Portfolio Management von LeanIX und löst das Problem von CIOs und CFOs, die zunehmend dezentral eingekaufte Software in Unternehmen zu überblicken”, teilt die Jungfirma mit. LeanIX, 2012 von Jörg Beyer und André Christ gegründet, bietet Unternehmen eine Software-Lösung, mit der diese ihre IT-Strukturen optimieren und managen können. Goldman Sachs, Insight Partners, DTCP, Capnamic Ventures und Iris Capital investierten zuletzt 80 Millionen US-Dollar in LeanIX. Insgesamt flossen bereits 120 Millionen in das junge Unternehmen, das mehr als 300 Mitarbeiter:innen beschäftigt. Cleanshelf wurde 2017 von Dusan Omercevic gegründet. Dawn Capital undLAUNCHub Ventures investierten bisher 8 Millionen US-Dollar in Cleanshelf. Cleanshelf-Investor Dawn Capital wird nun Gesellschafter bei LeanIX. Ab Mai soll die Technologie von Cleanshelf als “LeanIX SaaS Intelligence”
verfügbar sein.

Lua
+++ Das Schweizer Grownup Beekeeper, ein Unternehmen, dass die Mitarbeiter-Kommunikation digitalisiert, übernimmt die Workflow-Plattform Lua. “Mit der Übernahme möchte Beekeeper gewerblichen Teams eine voll integrierte mobile Plattform bieten, mit der sie effektiver und effizienter arbeiten können”, teilt das Unternehmen mit. Energize Ventures aus Chicago investierte zuletzt 10 Millionen US-Dollar in 10 Beekeeper – davon flossen 45 Millionen in die Jungfirma.

STOCK MARKET

Rocket Internet Growth Opportunies
+++ Der Berliner Internet-Investor Rocket Internet brachte am Dienstag mit Rocket Internet Growth Opportunies (RKTAU) seine Special Purpose Acquisition Company (Spac) an die New Yorker Börse. Beim Börsengang wurden 25 Millionen Aktien zu je 10 Dollar angeboten, insgesamt war der IPO somit 250 Millionen schwer. Sitz des Unternehmens sind die Cayman Islands. Bei einem Spac-IPO geht es darum, eine leere Firmenhülle an die Börse zu bringen und dann Unternehmen aufzukaufen und mit dieser Firmenhülle zu verschmelzen. Der bekannte Geldgeber Lakestar, hinter dem maßgeblich Klaus Hommels steckt, brachte seine Special Purpose Acquisition Company am 22. Februar an die Frankfurter Börse.

PODCAST

Insider #98
+++ Schon die neue Insider-Ausgabe mit Sven Schmidt gehört? In der aktuellen Folge geht es um: Amazd, Pitch, Planet A Ventures, Dance, Blok, likeminded, GraphCMS, Klaus Hommels, Fit Analytics, Patient 21, Enpal, Babbel, Volocopter, Lampenwelt, About You und Mister Spex.

Abonnieren: Die Podcasts von deutsche-startups.de könnt ihr bei Amazon Music – Apple Podcasts – Castbox – Deezer – Google Podcasts – iHeartRadio – Overcast – PlayerFM – Podimo – Spotify – SoundCloud oder per RSS-Feed abonnieren.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#DealMonitor – Taxdoo sammelt 17 Millionen ein – iQ Pharma kauft BodyChange – OneFootball übernimmt Dugout


Im aktuellen #DealMonitor für den 15. Dezember werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Taxdoo
Jetzt offiziell: Der amerikanische Geldgeber Accel Partners investiert – wie bereits Mitte November in unserem Insider-Podcast berichtet –  in Taxdoo. Neben Accel  investieren auch der Visionaries Club, 20VC und der High-Tech Gründerfonds (HTGF) in das Startup. Insgesamt fließen 17 Millionen Euro in Taxdoo. Das Hamburger Startup wurde 2016 von Matthias Allmendinger, Roger Gothmann und Christian Königsheim gegründet. Das junge Unternehmen ermöglicht Onlinehändlern es, ihre internationalen Umsatzsteuer-Verpflichtungen zu automatisieren. Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) investierte bereits 2017 in das Steuer-Startup.

Neufund
+++ Atlantic Labs, Factory Berlin-Macher Udo Schloemer, Freigeist Capital (Frank Thelen) und Dario Suter investieren 4 Millionen Euro in Neufund. “The funding will be used for obtaining a financial license, accelerating the development of new products and notable hiring”, heißt es im Bericht. Neufund scheiterte zuletzt mit seinem Konzept Kleinanleger über seine Blockchain-Plattform an Startups zu beteiligen. Derzeit positioniert sich das Fintech, das 2016 von Zoe Adamovicz gegründet wurde so: “Neufund, a fintech startup that connects innovative companies seeking capital with progressive investors”. Im kommenden Jaht will das Startup wieder durchstarten: “Earlier this year, Neufund paused all upcoming fundraising campaigns to find a way to restructure the business to fit the ever-evolving fintech regulations, and plans to re-open the platform for entrepreneurs at the start of 2021”.

AlgoTrader 
+++ Finab EOS VC Fund investiert eine siebenstellige Summe in AlgoTrader, eine Plattform für Handel mit Wertschriften und Krypto-Assets. Das Fintech mit Sitz in Zürich wurde 2014 von vom IT-Spezialisten und Ex-Banker Andy Flury gegründet. “Mit dieser Investition erhöht sich die Series A Finanzierungsrunde des Unternehmens auf CHF 5,2 Mio. Die Serie-A-Runde wird von der Credit Suisse Entrepreneur Capital Ltd. angeführt, der sich investiere.ch, Blockchain Valley Ventures und NeueCapital angeschlossen haben”, teilt das Unternehmen mit.

EXITS

BodyChange
+++ Das Unternehmen iQ Pharma, Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln, übernimmt nach unseren Informatonen den Online-Coaching-Dienst BodyChange bzw. imakeyousexyiQ Pharma.com. “Wir haben unsere Firma verkauft, zum zweiten Mal”, schreibt Gründer Fredrik Harkort zu einem Video, in dem er über den Exit berichtet. Den Namen des Käufers nennt er dabei nicht. Midas Private Equity, die man iQ Pharma zurechnen kann, hält aber inzwischen alle Anteile am BodyChange-Betreiber Social Media Interactive. Für Harkort ist es der zweite Verkauf von BodyChange, das er 2011 gegründet hat. Der Kölner Außenwerber hatte das Unternehmen im Frühjahr 2016 übernommen und zahlte für 52,6 % der Firmenanteile stolze 12,7 Millionen Euro. Die Bewertung der Jungfirma lag damals somit bei rund 24 Millionen Euro. 2018 kaufte der BodyChange dann alle Anteile am Unternehmen zurück. BodyChange bietet seinen Kunden neben Fitness- und Ernährungsvideos auch sogenannte funktionale Lebensmittel an. Genau an diesem Punkt ergibt die Übernahme durch iQ Pharma dann Sinn. #EXKLUSIV

Dugout
+++ Der Berliner Fußballinfodienst OneFootball übernimmt Dugout, ein Fußball-Medienunternehmen hinter dem Top-Vereine wie Bayern München, FC Barcelona, Real Madrid, Liverpool FC, Juventus Turin, Paris Saint-Germain, Arsenal FC, Chelsea, Manchester City und Olympique Marseille stecken. “Durch den Verbund der beiden Firmen werden die Interessen der Fußballfans noch weiter in den Mittelpunkt der Fußballwelt gerückt. Mit diesem Schritt erweitert OneFootball seine Ressourcen um die umfassende Expertise von Dugout im Bereich Videoproduktion und kann gleichzeitig auf ein etabliertes Partnernetzwerk zur Content-Distribution zurückgreifen”, teilt das Unternehmen mit. Bayern München und Co. werden durch die Übernahme nun Gesellschafter von OneFootball.

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Foto (oben): azrael74

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