#DealMonitor – Personio sammelt weitere 200 Millionen ein – Planted bekommt Millionensumme – ProductsUp kauft World of Content


Im #DealMonitor für den 22. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Personio
+++ Greenoaks Capital Partners und Co. investieren 200 Millionen US-Dollar in Personio. Die Bewertung steigt von 6,3 auf 8,5 Milliarden Dollar. Das Münchner Unicorn, 2015 von Hanno Renner, Roman Schumacher, Arseniy Vershinin und Ignaz Forstmeier gegründet, positioniert sich als HR-Softwarelösung für kleine und mittelständische Unternehmen. Greenoaks Capital Partners, Altimeter und Alkeon Capital sowie die Altinvestoren Index Ventures, Accel, Meritech, Lightspeed, Northzone und Global Founders Capital investierten zuletzt 270 Millionen US-Dollar in Personio. Insgesamt flossen bisher rund 700 Millionen Dollar in Personio. Mehr über Personio

Planted
+++ neoteq ventures, Smart Infrastructure Ventures, Rivus Capital und Angel-Investoren wie Julius Göllner, Jochen Berger, Friedrich Neumann, Johannes Sass und Lucas von Fürstenberg investieren 1 Millionen Euro in Planted. Das Kölner Startup, das von Jan Borchert, Heinrich Rauh, Cindy Schüller und Wilhelm Hammes gegründet wurde, möchte seinen “Kund:innen die Möglichkeit geben, aktiv etwas gegen die globale Erwärmung zu unternehmen”. Dazu pflanzt das Unternehmen Mischwälder und kompensiert so CO2-Emissionen. Mehr über Planted

Eeden
+++ Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), der TechVision Fonds und ein nicht genannter Business Angel investieren eine siebenstellige Summe in Eeden. Das Startup aus Mönchengladbach, das von Steffen Gerlach und Reiner Mantsch gegründet wurde, kümmert sich um das “nachhaltige und umweltschonende Recycling von Kleidung und anderen textilen Produkten”. Das frische Kapital soll in den “weiteren Ausbau im Bereich Forschung und Entwicklung sowie den Aufbau von ersten Produktionskapazitäten” fließen.

foodforecast
+++ Angel-Investor:innen wie Claus J. Goldenstein, Tobias Hagemann, Yasmin Vadood und Milan Belojevic investieren 500.000 Euro in foodforecast. Das Kölner Startup, das von Justus Lauten unter dem Namen werksta.tt gegründet wurde, setzt Künstliche Intelligenz zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung einsetzt. Das frische Kapital möchte das Unternehmen dafür nutzen, “die KI-Software für den Einsatz in weiteren Branchen zu adaptieren und auszubauen, so zum Beispiel für die Systemgastronomie sowie den Einzelhandel”.

mTek
+++ Die afrikanische Finclusion Group investiert 3 Millionen US-Dollar in mTek. Das deutsch-kenianische InsurTech mit Sitz in Nairobi, das 2020 von der gebürtigen Schleswig-Holsteinerin Bente Krogmann gegründet wurde, positioniert sich als “digital Versicherungsplattform”. Das frische Kapital soll den “weiteren Ausbau der digital Plattform beschleunigen”. Dabei steht auch die Expansion in weitere “ostafrikanische Märkte” an.

MERGERS & ACQUISITIONS

World of Content
+++ Das Berliner Unternehmen ProductsUp, das sich um “Datenintegration im E-Commerce” kümmert, übernimmt den Product Experience Management-Anbieter World of Content. “Die gebündelten Fähigkeiten bieten Unternehmen die volle Kontrolle über ihre Produktinformationen innerhalb des Commerce-Ökosystems”, teilen die Unternehmen mit. Bregal Milestone und Nordwind Capital investierten zuletzt 70 Millionen US-Dollar in Productsup, das 2010 von Kai Seefeldt und Johannis Hatt gegründet wurde. Mehr über Productsup

VENTURE CAPITAL

Einstein Industries Ventures
+++ Mit Einstein Industries Ventures geht ein neuer Venture Capital-Geber an den Start. Das Team von  Einstein Industries Ventures tritt an, um die “Finanzierungslücke europäischer Raumfahrt-Startups zu bekämpfen”. Hinter dem neuen SpaceTech-Investor stecken Marco Fuchs, Hans Steininger, Ulrich Hermann, Arndt Geiwitz und Christoph Keese. Die Mannschaft möchte in Unternehmen investieren, “die im Downstream tätig sind, also Daten aus dem Weltraum für B2B-Kunden wie beispielsweise Versicherungen, Finanzmärkte, Rohstoffhändler, Agrarproduzenten oder Logistiker nutzbar machen”.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

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#DealMonitor #SPECIAL – Personio-Bewertung steigt auf 8,5 Milliarden Dollar


Greenoaks Capital Partners und Co. investieren 200 Millionen US-Dollar in Personio. Die Bewertung steigt von 6,3 auf 8,5 Milliarden Dollar. Das Münchner Unicorn, 2015 von Hanno Renner, Roman Schumacher, Arseniy Vershinin und Ignaz Forstmeier gegründet, positioniert sich als HR-Softwarelösung für kleine und mittelständische Unternehmen. Greenoaks Capital Partners, Altimeter und Alkeon Capital sowie die Altinvestoren investierten zuletzt 270 Millionen US-Dollar in Personio. Insgesamt flossen bisher rund 700 Millionen Dollar in das Unternehmen.

“Das Investment folgt auf eine sehr erfolgreiche Geschäftsentwicklung mit anhaltendem jährlichem Wachstum, großem Expansionspotential und einem resilienten Geschäftsmodell, von dem KMUs auch in wirtschaftlich unsicheren Zeiten profitieren”, teilt das Unternehmen zum Investment mit. Mehr als 6.000 Unternehmen nutzen Die Software von Personio bereits. Im Geschäftsjahr 2020 erwirtschaftete Personio einen Umsatz in Höhe von 21,4 Millionen Euro. Der Verlust lag bei rund 33 Millionen.

“Eigentlich haben wir gerade auch gar kein Geld gebraucht, aber wir hatten gute Konditionen, um welches einzusammeln”, sagt Personio-Gründer Renner im Interview mit der WiWo. Zur Zukunft sagt er: “Wir werden sicher die nächsten 18 bis 24 Monate kein Geld einsammeln, weil wir gar kein Geld mehr einsammeln müssen. Aber vielleicht gibt es zu einem späteren Zeitpunkt wieder Möglichkeiten, zusätzliches Kapital einzusetzen – zum Beispiel vor einem Börsengang”. Gegenüber dem Manager Magazin sagt Renner zu einem IPO: “Es ist überhaupt nicht illusorisch über einen Börsengang zu sprechen: Wir werden auf jeden Fall an die Börse gehen. Nicht nächstes Jahr, aber 2024 oder 2025 werden wir sicher in der Lage dazu sein, wenn das Umfeld passt”.

Mit der jetzigen Bewertung ist Personio  eines der wertvollsten Startups in Europa. In Deutschland sind nur Celonis (11 Milliarden) und N26 höher bewertet – siehe Deutschland, Deine Einhörner – Der Club der magischen Startup-Einhörner.

Tipp5 Dinge über Personio, die jeder wissen sollte

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Foto (oben): Personio

 

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#DealMonitor – #EXKLUSIV SumUp steht vor 400-Millionen-Investment – Greenoaks investiert erneut in Personio – Charles bekommt 20 Millionen


Im #DealMonitor für den 29. Mai werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

SumUp
+++ Ein bisher nicht bekannter Geldgeber und die Alt-Investoren stehen nach unseren Informationen kurz vor einem 400-Millionen-Euro-Investment in SumUp. Das deutsche-britische FinTech, das 2011 von Daniel Klein, Marc-Alexander Christ, Stefan Jeschonnek und Jan Deepen gegründet wurde, positioniert sich als Mobile-Point-of-Sale-Zahlungsdienstleister. Zuletzt wurde das Unternehmen, das Kartenterminals, mit denen man mit Kreditkarte bezahlen kann, vertreibt, mit 4 bis 4,5 Milliarden Euro bewertet. Im Zuge der neuen Investmentrunde wird SumUp nun mit 6,5 Milliarden Euro bewertet. Zu den bisherigen Investoren von SumUp gehören unter anderem btov Partners, Shortcut, Klaus Hommels, Groupon, BBVA Ventures,  American Express, Tengelmann Ventures und HV Capital. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Personio
+++ Greenoaks Capital Partners investiert nach unseren Informationen weitere 45 Millionen Euro in Personio. Das Unicorn, 2015 von Hanno Renner, Roman Schumacher, Arseniy Vershinin und Ignaz Forstmeier gegründet, positioniert sich als HR-Softwarelösung für kleine und mittelständische Unternehmen. Greenoaks Capital Partners, Altimeter und Alkeon Capital sowie die Altinvestoren Index Ventures, Accel, Meritech, Lightspeed, Northzone und Global Founders Capital investierten zuletzt 270 Millionen US-Dollar in Personio. Insgesamt flossen bisher rund 500 Millionen Dollar in Personio. Im Zuge des erweiterten Greenoaks-Investments wird das Unternehmen nun mit 6,5 Milliarden Euro bewertet. Zuvor lag die Bewertung bei 5,5 Milliarden Euro. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Charles
+++ Ein bisher nicht bekannter Geldgeber und die Alt-Investoren stehen nach unseren Informationen kurz vor einem 20-Millionen-Euro-Investment in Charles. Hinter Charles verbirgt sich eine Conversational-Commerce-as-a-Service-Software für Händler und Konsumgütermarken. Das Unternehmen aus Berlin, das von Artjem Weissbeck (Kapten & Son) und Andreas Tussing (McKinsey) gegründet wurde, ermöglicht es Marken ihre Produkte über WhatsApp und andere Chat-Apps anzubieten. Accel und HV Capital investierten zuletzt 5 Millionen Euro in Charles. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Mondu
+++ Jetzt offiziell: Valar Ventures sowie Altinvestoren wie Cherry Ventures und FinTech Collective investieren – wie Ende April im Insider-Podcast berichtet – rund 40 Millionen Euro in Mondu. Die Bewertung (Pre Money) liegt nach unseren Informationen bei rund 145 Millionen Euro. Das Berliner FinTech, das 2021 von Dafiti-Gründer Philipp Povel und Malte Huffmann gegründet wurde, setzt auf ein “Buy now, pay later”-Modell für Unternehmenskunden. Das Konzept der Jungfirma richtet sich dabei an Marktplatzbetreiber – deren Geschäftskunden können dann via Mondu in Raten bezahlen. Cherry Ventures investierte gemeinsam mit FinTech Collective bereits 14 Millionen US-Dollar in das Unternehmen Zudem sind bereits Discovery Ventures sowie bekannte Angel-Investoren wie Forto-Gründer Michael Wax, zalando-Gründer Robert Gentz und SellerX-Gründer Malte Horeyseck bei Mondu an Bord. Mehr über Mondu

how.fm
+++ Join Capital und Altinvestoren wie Kindred Capital und Capnamic Ventures investieren gemeinsam mit einigen Angel-Investoren 5 Millionen US-Dollar in how.fm – siehe EU-Startups. Das Kölner Unternehmen,  2018 von Andreas Kwiatkowski gegründet, positioniert sich als digitaler Trainer für manuelle und handwerkliche Arbeitsabläufe. Capnamic Ventures, Kindred Capital und mehrere Angel-Investoren investierten im Sommer 2020 bereits 2,8 Millionen US-Dollar in das Startup. Mehr über how.fm

NXRT 
+++ eQventure investiert 2,1 Millionen Euro in NXRT. Der Simulationsanbieter mit Sitz in Wien, der 2019 gegründet wurde, “fokussiert sich auf schlüsselfertige Anwendungen für innovative Simulationen für Demonstrations-, Trainings- und Testzwecke”. Die Software vermittelt den Anwendern dabei “sämtliche sensorischen Reize, die sowohl im Bereich Showcasing als auch im Bereich Schulung zu einer bleibenden Erinnerung der Inhalte beitragen”.

einwert
+++ 468 Capital, Wecken & Cie., Auxxo Female Catalyst Fund und infinitas capital investieren 2 Millionen Euro in einwert. Das Münchner PropTech, das von Christina Mauer und Maximilian Schlachter gegründet wurde, bringt sich als “Hybrid-Gutachter in der Immobilienbewertung” in Stellung. Die Jungfirma verbindet dabei “institutionelle Investoren mit geeigneten Gutachtern vor Ort.” “Die finanziellen Mittel sollen in den Ausbau des Teams und der Bewertungsplattform fließen”, teilt das Unternehmen mit.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#Podcast – Insider #129: SumUp – Personio – Gorillas – Charles – Laserhub – Vorwerk Ventures – Vaeridion – Ivy – Synctive


In unserem Insider-Podcast liefern OMR-Podcast-Legende Sven Schmidt und Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, alle vierzehn Tage spannende und vor allem aber exklusive Insider-Infos aus der deutschen Startup-Szene.

Insider #129 – Die Themen

+++ SumUp steht vor 400-Millionen-Investment (Pre-Money-Bewertung: 6,5 Milliarden) #EXKLUSIV
+++ Greenoaks investiert weitere 45 Millionen in Personio. Bewertung steigt auf 6,5 Milliarden Euro #EXKLUSIV
+++ Gorillas: Aktuelles Kapital reicht noch rund 10 Monate #EXKLUSIV
+++ Charles steht vor 20-Millionen-Investment #EXKLUSIV
+++ Laserhub sammelt Millionen ein #EXKLUSIV
+++ Sequoia Arc: 1 Millionen für 10 % #EXKLUSIV
+++ Vorwerk Ventures legt neuen Fonds auf #EXKLUSIV
+++ Project A investiert in Vaeridion #EXKLUSIV
+++ Ivy sammelt 1,7 Millionen ein #EXKLUSIV
+++ Capnamic investiert in Synctive #EXKLUSIV

Unser Sponsor

Die heutige Ausgabe wird präsentiert von CAYA. Mit dem digitalen Posteingang von CAYA könnt ihr eure Post online empfangen. Dafür leitet CAYA eure Post um – bevor diese überhaupt bei euch im Unternehmen eintrifft – und scannt sie tagesaktuell ein. In der CAYA Document Cloud könnt ihr dann alle eure Dokumente online organisieren und bearbeiten. So könnt ihr zum Beispiel eingehende Dokumente ganz einfach im Unternehmen verteilen, Rechnungen bezahlen oder Formulare ausfüllen und unterschreiben. Der Grund, warum ich euch das erzähle? CAYA bietet mit “CAYA für Start-ups” jetzt ein Programm für Startups an. Als Startup erhaltet ihr so bis zu 50 % Rabatt auf alle Tarife bei CAYA. Damit gibt’s jetzt wirklich keine Ausreden mehr, schaut euch das Ganze mal genauer an! Alle Infos findet ihr unter www.getcaya.com/startups. Oder ihr googelt einfach mal nach “CAYA für Start-ups”.

Insider #129 – Der Podcast

Abonnieren: Die Podcasts von deutsche-startups.de könnt ihr bei Amazon Music – Apple Podcasts – Castbox – Deezer – Google Podcasts – iHeartRadio – Overcast – PlayerFM – Podimo – Spotify – SoundCloud oder per RSS-Feed abonnieren.

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#DealMonitor – Knowunity sammelt 10 Millionen ein – Personio übernimmt Back – Tvarit bekommt 2,8 Millionen


Im #DealMonitor für den 24. Mai werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Knowunity 
+++ Redalpine, und Stride investieren gemeinsam mit Altinvestoren 10 Millionen Euro in Knowunity. Beim Stuttgarter Knowunity EdTech-Startup, das 2019 von Benedict Kurz, Lucas Hild, Gregor Weber, Julian Prigl und Yannik Prigl gegründet wurde, dreht sich alles um Schulwissen. Das Startup tritt an, um den Schulalltag durch Präsentationen, Karteikarten, Buchzusammenfassungen und Nachhilfe zu vereinfachen will. Den Gründern schwebt eine “Art Spotify für den Schulalltag” vor. “Ziel für die kommenden Monate ist es, die Reichweite der Plattform durch den Start in neue Märkte zu erhöhen. Für den Herbst dieses Jahres sind weitere europäische Länder, wie beispielsweise Italien und Großbritannien, geplant. Mittelfristig steht auch die Expansion in die USA auf dem Plan”. teilt das Unternehmen mit. Project A Ventures, Discovery Ventures. Verena Pausder, Chris Hitchen, Mario Götze und Angel-Investoren aus dem Saarbrücker21-Verbund investierten bereits 2021 rund 2 Millionen Euro in Knowunity. Mehr über Knowunity

Tvarit
+++ Matterwave Ventures, Futury Capital und BMH investieren 2,8 Millionen Euro in Tvarit. Das Startup aus Frankfurt am Main, 2019 von Suhas Patel und Rahul Prajapat gegründet, entwickelt KI-Lösungen für die Fertigungsbranche. Das frische Kapital soll in die “Skalierung und den Ausbau des Entwicklungs- und Vertriebsteams” fließen. Futury Venture investierte bereits 2019 in das Unternehmen. 40 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Tvarit.

Rydes
+++ Arabella Venture Capital, Christoph Bornschein (TLGG), Johannes Reck (GetYourGuide) und Javier Suarez (TravelPerk, Olivia) sowie die Altinvestoren Lufthansa Group und Forward31, der Company Builder von Porsche Digital, investieren in Rydes. Das Berliner Startup, 2018 im Lufthansa Innovation Hub angeschoben und 2021 ausgegründet, war anfangs ein Loyalitätsprogramm, das die Nutzung unterschiedlicher Mobilitätsangebote belohnt. Inzwischen positioniert sich die Jungfirma als “ganzheitliche Plattform für betriebliche Mobilität”.

Pitcher
+++ Crest Rock Partners investiert in Pitcher. Das Unternehmen aus Zürich, das 2011 von Mert Yentur gegründet wurde, bietet eine “flexible, innovative Lösung” für den Vertrieb an. “Die Investition wird es Pitcher ermöglichen, die Produktinnovation zu beschleunigen und seinen Vorsprung vor den Mitbewerbern als differenzierter globaler Anbieter von Sales- und Revenue-Enablement-Lösungen auszubauen”, teilt das Unternehmen mit.

MERGERS & ACQUISITIONS

Back
+++ Das Münchner HR-Software-Unicorn Personio übernimmt Back – siehe etwa auch Handelsblatt. Das junge Unternehmen Back, das 2018 von Christian Eggert, ehemals Bonativo und Minodes, James Lafa, ehemals Minodes, und Janis Zech, ehemals Fyber, gegründet wurde, positioniert sich als Software für organisierte Arbeitsabläufe. La Famiglia, Gradient Ventures, ein Ableger von Google, Point Nine Capital und Seedcamp sowie mehrere Business Angels – darunter Personio-Gründer Hanno Renner – investierten in der Vergangenheit rund 3 Millionen in Back. “Die bestehenden Produkte von Back für Ticketing und Wissensmanagement werden vollständig in das Angebot von Personio integriert. Die Gründer werden bei Personio als Head of Product bzw. Head of Engineering die Workflow-, Ticketing- und Knowledge-Funktionalitäten innerhalb von Personio verantworten”, heißt es in der Presseaussendung. Mehr über Back

DIE HÖHLE DER LÖWEN

Konkrua
+++ In der achten Folge der elften Staffel investierte Social Media-Löwe Georg Kofler 250.000 Euro in Konkrua und sicherte sich dabei 23 % am Unternehmen. Das Food-Startup, das von Pim Ampikitpanich gegründet wurde, bietet eine Thai-Kochbox für traditionelle thailändischen Gerichte an. Der Deal platze nach der Show.

Imagine Playhouse
+++ In der achten Folge der elften Staffel investierte Regal-Löwe Ralf Dümmel 50.000 Euro in Imagine Playhouse und sicherte sich dabei 25 % am Unternehmen. Die Jungfirma, die von Roman Römmich gegründet wurde, bietet “erweiterbare Spielhäuser mit Türen und Fenstern” an.

Keego
+++ In der achten Folge der elften Staffel investierten Social Media-Löwe Georg Kofler und Sales-Löwe Carsten Maschmeyer 380.000 Euro in Keego und sicherten sich dabei 20 % am Unternehmen. Die Jungfirma, die von Lukas Angst und Bernd Deussen gegründet wurde, setzt auf eine “quetschbare Metall-Sportwasserflasche”. Der Deal platze nach der Show.

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#GrownupsToWatch – 5 Dinge über Personio, die jeder wissen sollte


Das Münchner Unicorn Personio, eine HR-Softwarelösung für kleine und mittelständische Unternehmen, ist eines der heißesten deutschen Startups überhaupt. Greenoaks Capital Partners, Altimeter und Alkeon Capital sowie die Altinvestoren investierten zuletzt 270 Millionen US-Dollar in das Unternehmen. Die Bewertung lag bei 6,3 Milliarden. Bei der Investmentrunde zuvor wurde das Unicorn noch mit 1,7 Milliarden bewertet. Hier 5 megaspannende Fakten über Personio.

Ursprung

Personio wurde 2015 von Hanno Renner, Roman Schumacher, Arseniy Vershinin und Ignaz Forstmeier gegründet. Kurz nach dem Start stellten wir das Unternehmen so vor: Das Startup bietet eine SaaS-Lösung an, mit der Kunden ‘sämtliche Aufgaben im Personalwesen’ erledigen können. Es geht dabei unter anderem um die Verwaltung von Stammdaten, Dokumenten, Anwesenheiten, Fehlzeiten und Gehältern. Außerdem bietet Personio eine Recruitinglösung – inklusive der Organisation von On- und Offboarding Prozessen. Klingt nach eierlegender Wollmilchsau, scheint aber gut anzukommen. Wie andere SaaS-Modell auch, finanziert sich Personio über eine Abogebühr. “Wir haben eine ganzheitliche HR Management und Recruiting-Lösung für kleine und mittelständische Unternehmen entwickelt. Damit erleichtern wir den HRlern die alltägliche Arbeit in dem viele Prozesse automatisiert werden und gleichzeitig auch die Mitarbeiter mit einbezogen werden – etwa bei Urlaubsgenehmigungen, Feedback zu Bewerbungen, Stammdatenänderungen oder Vertragserstellungen”, erklärte Mitgründer Renner damals das Konzept von Personio.

Status quo

Aktuell positioniert sich Personio als “ganzheitliche HR-Plattform für Unternehmen mit 10 bis 2.000 Mitarbeitenden”.  Mehr als 5.000 Kunden setzen Personio nach Firmenanhaben derzeit ein. Das Unternehmen bezeichnet sich deswegen als “Europas führender Anbieter von HR-Software für kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs)”. Rund 1.ooo Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für das Unternehmen. Im Januar 2021 waren es noch 500.

Investoren

Greenoaks Capital Partners, Altimeter und Alkeon Capital sowie die Altinvestoren Index Ventures, Accel, Meritech, Lightspeed, Northzone und Global Founders Capital investierten zuletzt 270 Millionen US-Dollar in Personio. Meritech investierte zuvor gemeinsam mit Alt-Investoren wie Index Ventures 175 Millionen US-Dollar in Personio. Accel, Lightspeed Venture Partners, Index Ventures, Northzone, Global Founders Capital und Picus Capital investierten davor 75 Millionen Dollar in Personio. Die erste, größere Investmentrunde gab es 2016 – damals investierten der samwersche Geldgeber Global Founders Capital (GFC) gemeinsam mit Picus Capital, eGym-Macher Philipp Roesch-Schlanderer sowie den Stylight-Gründern Anselm Bauer, Benjamin Guenther, Max-Josef Meier und Sebastian Schuon 2,1 Millionen Euro in das HR-Startup. Insgesamt flossen nun schon rund 500 Millionen Dollar in Personio.

Bewertung

Die Unternehmensbewertung der Münchner Jungfirma stieg im Rahmen der letzten Investmentrunde im Oktober 2021 auf 6,3 Milliarden Dollar. Bei der Investmentrunde zuvor – im Januar 2021 – wurde das Unicorn noch mit 1,7 Milliarden bewertet. Damit ist Personio eines der höchstbewerten deutschen Startups überhaupt.

Zahlen

Der letzte Jahresabschluss von Personio stammt aus dem Jahren 2019. In diesem Geschäftsjahr erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von rund 9,3 Millionen Euro. 2018 lag der Umsatz gerade einmal bei 4,6 Millionen. Der Jahresfehlbetrag stieg gleichzeitig von rund 5,1 Millionen auf knapp 18 Millionen Euro. Insgesamt kostete der Aufbau von Personio bis Ende 2019 rund 26,8 Millionen.

“Es gab in der Seedrunde Investoren, die uns abgesagt haben” – Interview #21 – Hanno Renner (Personio)

Tipp: Noch mehr Grownups to watch findet ihr hier

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#Podcast – Insider #114: Enpal – Solarize – Klima – vivenu – Hypatos – Billie – Fit Analytics – Cherry Ventures – HV Capital – Iconiq Capital


In unserem Insider-Podcast liefern OMR-Podcast-Legende Sven Schmidt und Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, alle vierzehn Tage spannende und vor allem aber exklusive Insider-Infos aus der deutschen Startup-Szene.

Insider #114 – Die Themen

+++ Softbank macht Enpal zum Unicorn #ANALYSE
+++ Picus Capital investiert in Solarize #EXKLUSIV
+++ Keen Venture investiert in Klima #EXKLUSIV
+++ Hedosophia investiert in vivenu #EXKLUSIV
+++ Personio sammelt noch mehr Geld ein #ANALYSE
+++ Hypatos steht vor neuer Investmentrunde #EXKLUSIV
+++ Billie steht kurz vor der Series C #EXKLUSIV
+++ Snap zahlte 124,5 Millionen für Fit Analytics #EXKLUSIV
+++ Cherry Ventures plant vierten Fonds #EXKLUSIV
+++ Nawid Ali-Abbassi verlässt HV Capital #EXKLUSIV
+++ Iconiq Capital macht sich an deutsche Startups ran #EXKLUSIV

Insider #114 – Der Sponsor

Die heutige Ausgabe wird präsentiert von BV4. Hört ihr als Gründer regelmässig von den erfolgreichen Finanzierungsrunden anderer Startups in diesem Podcast und fragt euch was benötigt wird, um ebenfalls eine Finanzierungsrunde von mehreren Millionen erfolgreich zu meistern. Macht Ihr euch Gedanken, was die beste Finanzierungsstrategie ist und welche Investoren am besten dazu passen? Oder wie euer Unternehmen bewertet werden kann, ohne schon signifikanten Umsatz erzielt zu haben. Dann solltet ihr unbedingt das Fundraising Bootcamp von BV4 besuchen. Als unabhängiger Bewertungs und Analyse-Spezialist von Startups kennen sich die Experten von BV4 aus in den Bereichen Bewertung und Fundraising und haben einen intensiven einwöchigen Kurs mit individuellem Coach zusammengestellt, der Euch als Gründer alles über das Thema Fundraising erlernt von der richtigen Strategie, den passenden Dokumenten und der angepassten Bewertung bis hin zu den passenden Investoren. Melde Dich jetzt an für das nächste Bootcamp vom 22. bis 26. November und erhalte 20 % Rabatt mit dem Kennwort “Insider” unter bv4.ch/bootcamp

Insider #114 – Der Podcast

Abonnieren: Die Podcasts von deutsche-startups.de könnt ihr bei Amazon Music – Apple Podcasts – Castbox – Deezer – Google Podcasts – iHeartRadio – Overcast – PlayerFM – Podimo – Spotify – SoundCloud oder per RSS-Feed abonnieren.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#aktuell, #billie, #cherry-ventures, #enpal, #fit-analytics, #hv-capital, #hypatos, #iconiq-capital, #insider, #klima, #personio, #podcast, #solarize, #vivenu, #voltaro

#DealMonitor – Personio sammelt 270 Millionen ein. Bewertung: 6,3 Milliarden


Im aktuellen #DealMonitor für den 12. Oktober werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Personio
+++ Greenoaks Capital Partners, Altimeter und Alkeon Capital sowie die Altinvestoren Index Ventures, Accel, Meritech, Lightspeed, Northzone und Global Founders Capital 270 Millionen US-Dollar in Personio. Die Bewertung steigt auf 6,3 Milliarden. “Die erneute Finanzspritze folgt auf die Series D, in deren Zuge Personio erst Anfang des Jahres 125 Millionen Dollar Kapital einsammelte, von welchem der Großteil nach wie vor vorhanden ist. Seit der Gründung vor sechs Jahren hat Personio damit insgesamt mehr als $500 Millionen an Kapital erhalten”, teilt das Unicorn mit. Bei der letzten Investmentrunde im Januar dieses Jahres wurde Personio noch mit 1,7 Milliarden bewertet. Personio, 2015 von Hanno Renner, Roman Schumacher, Arseniy Vershinin und Ignaz Forstmeier gegründet, positioniert sich als HR-Softwarelösung für kleine und mittelständische Unternehmen. “Mit dem zusätzlichen Funding will das Unternehmen seine HR-Software weiterentwickeln und Marktführer für People Workflow Automation werden, um so den Bedürfnissen seiner Kunden auch künftig gerecht zu werden”, heißt es in der Presseaussendung. Mit der jetzigen Bewertung ist Personio eines der wertvollsten Startups des Landes. Zuletzt hatten wir Personio-Gründer Renner im Podcast zu Gast (siehe unten). Mehr über Personio

Cure Finance
+++  VR Ventures und “zwei Family Offices aus der Schweiz und Österreich sowie diverse Ärzte und Zahnärzte” investieren 1,4 Millionen Euro in Cure Finance. Das Startup aus Berlin, das 2020 von Cassie Ku?bitz-Whiteley, Martin Buhl, Stefan Weiß und Wolfgang Strobel gegründet wurde, positioniert sich als Finanzmanagementtool für Heilberufe. “Kernstu?ck ist ein smarter Finanzlayer zwischen Hausbank und Praxis”, teilt die Jungfirma mit.

VENTURE CAPITAL

FoodLabs 
+++ Der Berliner Food-Investor FoodLabs, bisher als Atlantic Food Labs bekannt, verkündet den Start eines 100 Millionen schweren Fonds für leckere Food-Startups. “With the new fund, FoodLabs is doubling down on its growth-through-purpose approach, backing entrepreneurs that are solving key generational challenges while building global high-growth businesses. Founded in 2016 by entrepreneur Christophe F. Maire, FoodLabs has backed more than 20 ventures in the FoodTech space. With the new fund, the FoodLabs team continues to invest in companies with strong IP as well as scalable digital business models, empowering the shift toward a more efficient and sustainable food industry”, teilt der Geldgeber mit.

2150 
+++ Der noch junge Risikokapitalgeber 2150 verkündet das Final Closing seines ersten Fonds. “Der finale Zeichnungsschluss erfolgt sechs Monate nach dem ersten Abschluss des Fonds, wobei die gesamte Kapitalbeschaffung in etwas mehr als zwölf Monaten erfolgte”, teilt der Geldgeber mit Sitz in Berlin, London und Kopenhagen mit. Im Topf sind nun 268 Millionen Euro – und somit deutlich mehr als angepeilt (200 Millionen). 2150 investiert in Unternehmen, “die den urbanen Raum neu denken”. Der Fokus liegt dabei “auf der nachhaltigen Umgestaltung und Erneuerung der bebauten Umwelt: Vom Ansatz, wie unsere Städte entworfen, gebaut und mit Energie beliefert werden, bis hin zur Art und Weise, wie Menschen leben, arbeiten und versorgt werden”.

DIE HÖHLE DER LÖWEN

Catlabs
+++ Regal-Löwe Ralf Dümmel und Social Media-Löwe Georg Kofler investieren in der sechsten Folge der zehnten Staffel 75.000 Euro in Catlabs und sichern sich dabei 30 % der Firmenanteile. Das Startup, das von Katharina Bickel gegründet wurde, setzt auf “nachhaltiges und modernes Katzenzubehör”. Ursprünglich wollte die Gründerin 75.000 Euro für 15 % der Firmenanteile einsammeln.

Iss doch Wurscht
+++ Regal-Löwe Ralf Dümmel investiert in der sechsten Folge der zehnten Staffel 49.000 Euro in Iss doch Wurscht und sichert sich dabei 49% der Firmenanteile. Das Startup aus Duisburg, das von Marco Peters gegründet wurde, setzt auf Currywurst im Glas.

HealthMe
+++ Pharma-Löwe Nils Glagau und  Sales-Löwe Carsten Maschmeyer investieren  in der sechsten Folge der zehnten Staffel 250.000 Euro in HealthMe und sichern sich dabei 26 % der Firmenanteile. Das Startup, das von Victoria Noack gegründet wurde, setzt auf eine App, die Nutzer:innen über ihre persönlichen Unverträglichkeiten in Sachen Lebensmittel informiert. Ursprünglich wollte die Gründerin 250.000 Euro für 17,5 % der Firmenanteile einsammeln.

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Localyze raises $12M for a SaaS that supports cross-border hiring and relocation

Y-Combinator-backed Localyze has nabbed $12 million in Series A funding led by Blossom Capital for a SaaS that supports staff relocations and hiring across borders.

Previous investor Frontline Ventures also participated,with a number of angel investors joining the round — including Andrew Robb (ex-Farfetch); Des Traynor, co-founder and CSO at Intercom; Hanno Renner, co-founder and CEO at Personio; David Clarke, former CTO at Workday; and Michael Wax, CEO of Forto.

In the first quarter of 2021, the Hamburg, Germany-based startup — which was founded in 2018 by a trio of women: CEO Hanna Asmussen, COO Lisa Dahlke, and CTO Franzi Löw — saw a record 300% revenue bump.

Localyze’s current roster of customers include the likes of Free Now, Trade Republic, Babbel, Thoughtworks, Tier Mobility, DeepL, Forto and Personio.

The startup suggests the pandemic-triggered rise in remote working is helping to drive demand for relocations as employees reassess where they want to be physically based. Its SaaS aims to streamline immigration-related admin tasks like visa applications; work and residence permits and registration; as well as providing help with housing and banking in the destination country.

“It was very interesting, we did of course see a negative impact from COVID-19 in 2020 but the main reason why we never worried about our business model is that we knew the businesses have never been the only driver of relocations,” Asmussen tells TechCrunch.

“We did a survey among the internationals we relocated and 98% stated that they wanted to relocate, and weren’t forced by the company. I of course believe that some people will choose not to relocate but at the same time, the increased flexibility [of remote working] opens many more doors for other people to relocate — and also for different time frames.”

To date, Localyze says it’s helped more than 2,000 people from over 100 countries relocate internationally. But it reckons that’s just the start.

“Relocation is becoming a benefit at some companies, and the overall number of people moving across borders during their working life is increasing drastically,” argues Asmussen.

Before COVID-19 hit and reconfigured so much of how we live, almost two million people relocated for work within Europe each year. But Localyze cites a PwC study on mobility in the global skilled workforce that suggests employee relocation is set to increase by 50% as we emerge from the pandemic.

“While the percentage of the global skilled workforce that is mobile — meaning that they work or worked abroad — is currently still very low, around 20% I think, it is expected to grow to up to 80% in the next decade,” she suggests. 

Localyze’s SaaS is designed to simplify and support staff relocations or cross-border hiring, offering digital tools to automate admin and case tracking, helping companies and employees navigate what can be complex, bureaucratic and even stressful immigration requirements.

“We developed a software that automates large parts of the relevant processes around global mobility,” explains Asmussen. “The core of our technology is a pipeline system that maps out all possibilities of how the employee can enter a country and matches the pipeline with the characteristics of that employee (e.g. nationality, family status or education). This guarantees that the employee gets all the relevant information throughout his/her process and that our case managers can focus on more individual questions.

“One big advantage of this pipeline system is that we built a no-code solution to manage it. Together with our CMS to edit the content of the steps, we are able to quickly expand the usability of our software to new countries and use cases.

“On the HR side our software helps to manage and track the process of all employees with the ease of mind that we notify them about changes or required actions. The HR manager can simply add a case, or transfer information over through our integration with their HRIS and we take it from there.”

Asmussen says the core of the platform is the automation of the paperwork with the startup supplementing that by providing a level of (human) support — in the form of case workers, who can field users’ questions and/or troubleshoot issues.

Case types its platform handles — such as obtaining a new visa, getting an extension etc — get broken down into a series of individual tasks that need to be carried out (and checked off), with the individual set of ‘dos’ determined by the characteristics of the person (origin, family, salary, etc.).

So essentially it’s built a decision tree with 30-50 variations per country, based on the specificity of each set of rules.

“The employee is seeing this as a personalized set of to do’s in her/his dashboard and can then go through them,” notes Asmussen, adding: “The case managers are there for questions and to give additional guidance when problems occur.

“Thanks to the automation engine, we can operate at 80% gross margin today.”

Localyze also offers a “pre-check” feature that give companies the opportunity to get information on a case that’s being considered — such as showing information on applicable conditions like the salary limits associated with a role when it comes to the visa of a new hire and the timeline that may be involved — to  make it easier for them to understand the complexity of a case. (Which may in turn help them make an informed decision on a start date for a particular hire.)

The startup says it’s been seeing growth rates hitting, on average, more than 30% month-on-month, as employer demand for its services accelerates.

The Series A funding will be used to capitalize on growing demand by expanding into new regions — with Localyze saying it will start by focusing on “major hubs” for international talent, in Ireland, Spain, Portugal, the Netherlands and the UK, so it can target more high-growth companies with offices across Europe.

Currently it has over 120 customers — and it’s expecting that to double by the end of the year.

It also predicts existing accounts will expand in value — with Asmussen saying it’s closing larger ACVs (annual contract value), and seeing existing accounts “grow strongly” over time. (It offers tiered pricing for the SaaS, based on usage.)

Europe remains the primary focus for its business currently — with all cases it supports entailing helping customers relocate staff to the region (“from all over the world”) and within Europe itself. 

“The predominant destinations are Germany, Ireland, Spain and the UK,” says Asmussen. “With the funding, we want to accelerate our expansion in the UK, Ireland, Netherlands, Portugal & Spain, besides our core market Germany. We’ve been operating in these markets for a while and now look at strengthening our go to market across Europe.”

She says Localyze’s 25-strong team will at least double by the end of the year, with the startup planning to hire across all teams — with a particular focus on expanding engineering and product to keep pace with the scaling business; and beefing up sales and customer support capacity to support its continued growth.  

On the competitor front, Asmussen names Estonia-headquartered Jobbatical as its closest rival for relocation support with the same digital focus.

She also points to Topia as providing some competing services — but says it has more of a focus on software for HR professionals and integrating partners vs Localyze providing both a HR and an employee portal plus the ‘glue’ of its “automation engine”.

Localyze also argues it differentiates vs “more traditional” relocation agencies (e.g. Cartus and Graebel), per Asmussen, because it offers “end-to-end support” in a fully digital form — giving users “full visibility and transparency at all times”, as she tells it, and helping to streamline and simplify processes in “what has previously been a complex and confusing space”.

Increased flexibility of work and and mobility of the global workforce looks set to be one firm (and typically welcome) legacy of the pandemic — one which Localyze already had a handle on supporting, putting it in a strong position to scale its SaaS as demand steps up in the coming years.

Rising levels of employee mobility may, in turn, make subscribing to a software service that assists relocations and cross-border hiring more of a ‘must have’ than a ‘nice to have’ for more types of businesses — especially as competition for talent heats up given the rising opportunities of remote work.

“In 2021, companies will need to define how they are going to operate post-COVID-19, and many companies keep locations as part of their people strategy. Yet they try to offer more flexibility in terms of location choices, which in many cases results in the creation of different talent hubs and a mix of remote with in-person hubs/offices. This means increased operations across borders and more employee mobility, both long and short-term, because people will make use of these options,” Asmussen predicts. 

Commenting on the Series A in a statement, Blossom Capital’s Ophelia Brown added: “Access to the very best talent is a huge consideration for businesses of all sizes, but for high-growth enterprises, it’s absolutely crucial that nothing gets in the way of being able to tap into the skills and abilities of staff anywhere in Europe. Localyze removes all of these barriers. Instead of being bogged down by the costly and lengthy relocation processes, enterprises can concentrate on the job at hand and their employees can feel confident and secure that their relocation – often one of the biggest decisions they’ll have to make in their career – is dealt with efficiently and without a hitch.”

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#Interview – “Es gab in der Seedrunde Investoren, die uns abgesagt haben”


In unserem Interview-Podcast ist diesmal Hanno Renner, Gründer von Personio, zu Gast. Insgesamt flossen bereits 250 Millionen Dollar in das HR-Startup. Die Unternehmensbewertung der Münchner Jungfirma stieg zuletzt auf beachtliche 1,7 Milliarden Dollar. Aktuell positioniert sich Personio als “ganzheitliche HR-Software für kleine und mittelständische Unternehmen mit bis zu 2.000 Mitarbeitern”. Das Grownup verfügt nach eigenen Angaben bereits über 3.500 Kunden. 700 Mitarbeiter:innen wirken derzeit für Personio.

#aktuell, #hr, #interview, #munchen, #personio, #podcast, #unicorn

#Zahlencheck – Umsatz bei Personio steigt auf knapp 9 Millionen – Verlust steigt auf rund 18 Millionen


Das Münchner HR-Startup Personio, eine 2015 gegründete HR-Softwarelösung für kleine und mittelständische Unternehmen, legt neue Unternehmenszahlen vor – und zwar den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2019. Der amerikanische Geldgeber Meritech investierte kürzlich gemeinsam mit Alt-Investoren wie Index Ventures 175 Millionen US-Dollar in die Jungfirma. Die Unternehmensbewertung der Bajuwaren stieg dabei auf 1,7 Milliarden Dollar. Personio ist somit ein seltenes, deutsches Unicorn.

Im Geschäftsjahr 2019 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von rund 9,3 Millionen Euro. 2018 lag der Umsatz gerade einmal bei 4,6 Millionen. “Personio konnte durch die Weiterentwicklung ihrer Produkte, die Pflege und Ausbau bestehender Kundenbeziehungen sowie die Skalierung bestehender und den Aufbau neuer Marketing- und Vertriebskanäle den Umsatz in Deutschland und europäischen Ländern signifikant steigern und ein Umsatzwachstum von 104 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnen. Diese Kennzahl ist eine wesentliche Steuerungsgröße für die Geschäftsführung. Das Unternehmen konnte damit die Erwartung einer Umsatzsteigerung in dreistelliger prozentualer Höhe im Vergleich zum Vorjahr voll erfüllen”, teilt das Unternehmen mit.

Der Jahresfehlbetrag stieg gleichzeitig von rund 5,1 Millionen auf knapp 18 Millionen Euro. Insgesamt kostete der Aufbau von Personio bisher rund 26,8 Millionen. Insbesondere die stark gestiegenen Personalkosten machen sich zuletzt deutlich bemerkbar. “Die Personalkosten haben sich um 150 % auf T€ 15.224 erhöht. Dies resultiert vorwiegend aus dem Anstieg der durchschnittlichen Anzahl an Mitarbeitern von 98 auf 226 im Vergleich zum Vorjahr”, heißt es dazu im Jahresabschluss. Das Unternehmen rechnet zudem damit, das die Peronsonalkosten weiter steigen werden: “Die Personalkosten werden sich insbesondere durch die weitere Skalierung der Produktentwicklung, des internationalen Vertriebs und sonstiger kundennaher Teams, welche aufgrund des geplanten internationalen und generellen Wachstums weiterhin stark aufgebaut werden müssen, weiterhin überproportional erhöhen”. Der Umsatz soll zudem auch 2020 um 100 bis 150 % steigen.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2019

* Personio konnte durch die Weiterentwicklung ihrer Produkte, die Pflege und Ausbau bestehender Kundenbeziehungen sowie die Skalierung bestehender und den Aufbau neuer Marketing- und Vertriebskanäle den Umsatz in Deutschland und europäischen Ländern signifikant steigern und ein Umsatzwachstum von 104 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnen. Diese Kennzahl ist eine wesentliche Steuerungsgröße für die Geschäftsführung. Das Unternehmen konnte damit die Erwartung einer Umsatzsteigerung in dreistelliger prozentualer Höhe im Vergleich zum Vorjahr voll erfüllen.
* Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Umsatzerlöse in Höhe von T€ 9.340 (Vorjahr: T€ 4.576) erreicht, die damit den Vorjahreswert um 104 % übertrafen und folglich den positiven Trend der Vorjahre fortsetzen. Das Umsatzwachstum ist auf eine gewachsene Kundenanzahl zurückzuführen.
* Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl (inkl. Teilzeitmitarbeitern, Werkstudenten und Praktikanten) stieg von 98 Mitarbeitern in 2018 auf 226 Mitarbeiter in 2019. Die wesentlichen Bereiche, in denen Mitarbeiter hinzugewonnen wurden, sind Product & Engineering, Customer Success und Sales.
* Die Personalkosten haben sich um 150 % auf T€ 15.224 erhöht. Dies resultiert vorwiegend aus dem Anstieg der durchschnittlichen Anzahl an Mitarbeitern von 98 auf 226 im Vergleich zum Vorjahr.
* Aufgrund der zunehmenden Gewinnung von Kunden mit Interesse an einer langfristigen vertraglichen Bindung an Personio konnte ein signifikanter Anteil des geplanten Umsatzes bereits für das Folgejahr gebunden werden.

Personio im Zahlencheck

2019: 9,3 Millionen Euro (Umsatz); 18,0 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2018
: 4,6 Millionen Euro (Umsatz); 5,1 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2017
: 1,8 Millionen Euro (Umsatz); 2,7 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2016: 1,1 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)

Tipp5 Dinge, die jeder über das neue Unicorn Personio wissen sollte

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#Podcast – Insider #94: Gorillas – Razor – Moonfare – Compa – Aleph-Alpha – Ahead – Clue – Archlet


In unserem Insider-Podcast liefern OMR-Podcast-Legende Sven Schmidt und Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, alle vierzehn Tage spannende und vor allem aber exklusive Insider-Infos aus der deutschen Startup-Szene.

Insider #94 – Unsere Themen

+++ Gorillas plant 100 Millionen-Investmentrunde #EXKLUSIV
+++ Razor Group sammelt weitere 10 Millionen ein #EXKLUSIV
+++ Hedosophia investiert in Moonfare #EXKLUSIV
+++ LocalGlobe investiert in Compa #EXKLUSIV
+++ 468 Capital und LEA Partners investieren in Aleph Alpha #EXKLUSIV
+++ Seedinvest investiert in Ahead #EXKLUSIV
+++ Adjacent investiert in Clue #EXKLUSIV
+++ Archlet: Wettkampf ums Investment #EXKLUSIV
+++ Meritech investiert in Personio #ANALYSE
+++ Sequoia steigt bei Auto1 ein #ANALYSE
+++ Rocket Internet & Elliot & Wirecard #ANALYSE
+++ Der Startup-Verband und ESOP #ANALYSE

Insider #94 – Unser Sponsor

Die heutige Ausgabe wird gesponsert von CAYA. Seid ihr auch gerade im Home Office? Dann kennt ihr das: Die Post kommt weiterhin ins Büro, da ist aber gar keiner. Wichtige Unterlagen stehen im Aktenordner im Büro, von zuhause habt ihr aber keinen Zugriff. Das Unternehmen CAYA kann euch hier helfen. Mit dem digitalen Briefkasten von CAYA könnt ihr eure Post digital empfangen. Dafür leitet CAYA eure Post um und scannt diese tagesaktuell ein. Das ist aber noch nicht alles: In der CAYA Document Cloud könnt ihr alle eure Dokumente – inklusive eurer Post – online an einem Ort verwalten und bearbeiten. So könnt ihr zum Beispiel eingehende Dokumente ganz einfach im Unternehmen verteilen, Rechnungen bezahlen oder Formulare ausfüllen und unterschreiben. Alles direkt aus der CAYA Plattform heraus. Das funktioniert einfach, verlässlich und ist super effizient. Übrigens: CAYA schreibt sich C A Y A. Mit über 10.000 Kunden und einer Bewertung von 4,7 / 5 Sternen ist CAYA der führende Anbieter in Deutschland. Mit dem Gutscheincode ds15 erhaltet ihr 15 % Rabatt. Geht jetzt auf www.getcaya.com/deutschestartups.

Insider #94 – Unser Podcast

Abonnieren: Die Podcasts von deutsche-startups.de könnt ihr bei Amazon Music – Apple Podcasts – Castbox – Deezer – Google Podcasts – iHeartRadio – Overcast – PlayerFM – Podimo – Spotify – SoundCloud oder per RSS-Feed abonnieren.

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#Hintergrund – Mit 690 Millionen Investment zum Einhorn-Status: Mambu, sennder und Personio


Mit Mambu, sennder und Personio gibt es gleich drei neue Einhörner, also Unternehmen mit einer Bewertung von 1 Milliarde US-Dollar in Deutschland. Das FinTech Mambu kommt nach dem Einstieg von TCV sogar auf eine Bewertung von rund 2,1 Milliarden Dollar. Bei sennder liegt die aktuelle Bewertung bei 1,06 Milliarden Dollar. Personio wiederum liegt bei 1,7 Milliarden Dollar. Die drei neuen Einhörner kommen somit zusammen auf eine Bewertung von knapp 5 Milliarden Dollar.

In die drei Unternehmen flossen dabei bisher rund 690 Millionen Dollar. In den USA müssen Investoren oftmals ein Vielfaches investieren, um Startups bzw. Grownup zum Unicorn werden zu lassen. Spannend auch: Zusammen beschäftigen die drei Unternehmen derzeit rund 1.800 Mitarbeiter. Hier einige Zahlen, Daten und Fakten zu den drei neuen Einhörnern.

Mambu

Zum Start fokussierte sich das Mambu, das 2011 von Frederik Pfisterer und Eugene Danilkis gegründet wurde, auf Mikrofinanzinstitute in Lateinamerika und Afrika. Inzwischen positioniert sich Mambu als “SaaS-Banking-Plattform, die Finanzdienstleistungen verändert” und verfügt über 160 Kunden in mehr als 50 Ländern

Der bekannte Investor TCV investierte kürzlich gemeinsam mit Tiger Global und Arena Holdings sowie den Altinvestoren stattliche 110 Millionen Euro in Mambu. Der US-Investor Bessemer Venture Partners, Acton Capital, CommerzVentures, Point Nine Capital und Runa Capital investieren zuvor bereits 30 Millionen Euro in die SaaS-Banking-Plattform. Schon ganz früh – im Jahre 2011 – stieg Kizoo bei Mambu ein. Insgesamt flossen in den vergangenen Jahren mehr als 150 Millionen Euro in Mambu. Mit der letzten Finanzierungsrunde stieg die Unternehmensbewertung dann auf über 1,7 Milliarden Euro.

Kompakt: Gegründet 2011; Sitz: Berlin; Segment: FinTech; Mitarbeiter: 500; Investment; 180 Millionen Dollar; Bewertung: 2,1 Milliarden Dollar.

sennder

sennder wurde 2015 von Julius Köhler, Nicolaus Schefenacker und David Nothacker gegründet. Damals beschrieben wir das Startup als “Mitfahrgelegenheit für Gegenstände. Inzwischen verbindet sennder gewerbliche Verlader mit Spediteuren. sennder erbringt dabei Transportdienstleistungen für zahlreiche DAX30-Unternehmen.

Zu den Investoren von sennder gehören bekannte Geldgeber wie Accel, Lakestar, HV Capital, Project A Ventures, Next47, Scania Growth Capital, Earlybird Venture Capital und Perpetual sowie die Flixbus-Gründer. 2017 stieg Scania Growth Capital, der Corporate-Fund des bekannten schwedischen Nutzfahrzeugherstellers, bei sennder ein. 2019 pumpten Lakestar, Accel, Next47, H14, HV Capital, Project A Ventures und Scania Growth Capital dann imposante 70 Millionen Dollar in das Unternehmen. Zuletzt gab es dann von Hedosophia, Accel, Lakestar, HV Capital, Project A und Scania weitere 160 Millionen US-Dollar. Insgesamt flossen somit bereits 260 Millionen Dollar in sennder. Mit der letzten Investmentrunde stieg sennder zum Unicorn auf. Die Pre-Money-Bewertung liegt nach unseren Informationen bei 900 Millionen, die Post-Money-Bewertung somit bei 1,06 Milliarden.

Kompakt: Gegründet 2015; Sitz: Berlin; Segment: Logistik; Mitarbeiter: 800; Investment; 260 Millionen Dollar; Bewertung: 1,06 Milliarden Dollar.

Personio

Personio wurde 2015 von Hanno Renner, Roman Schumacher, Arseniy Vershinin und Ignaz Forstmeier gegründet. Kurz nach dem Start stellten wir das Unternehmen so vor: “Das Startup bietet eine SaaS-Lösung an, mit der Kunden ‘sämtliche Aufgaben im Personalwesen’ erledigen können”. Aktuell positioniert sich Personio als “ganzheitliche HR-Software für kleine und mittelständische Unternehmen”. Rund 3.000 Kunden in über 80 Ländern setzen Personio nach Firmenanhaben derzeit ein. Personio beschäftigt derzeit 500 Mitarbeiter.

Der amerikanische Geldgeber Meritech investierte gerade gemeinsam mit Alt-Investoren wie Index Ventures 175 Millionen US-Dollar in Personio.  Accel, Lightspeed Venture Partners, Index Ventures, Northzone, Global Founders Capital und Picus Capital investierten in der letzten Investmentrunde 75 Millionen Dollar in Personio. Insgesamt flossen nun schon 250 Millionen Dollar in Personio. Die erste, größere Investmentrunde gab es 2016 – damals investierten der samwersche Geldgeber Global Founders Capital gemeinsam mit Picus Capital (Alexander Samwer), eGym-Macher Philipp Roesch-Schlanderer sowie den Stylight-Gründern Anselm Bauer, Benjamin Guenther, Max-Josef Meier und Sebastian Schuon 2,1 Millionen Euro in das HR-Startup. Die Unternehmensbewertung der Münchner Jungfirma stieg im Rahmen des Meritech-Investments auf beachtliche 1,7 Milliarden Dollar.

Kompakt: Gegründet 2015; Sitz: München; Segment: HR; Mitarbeiter: 500; Investment; 250 Millionen Dollar; Bewertung: 1,7 Milliarden Dollar.

TippDeutschland, deine Einhörner! Der Club der magischen Startups!

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Equity Tuesday: Everyone’s raising money, and Wrike exits yet again

Hello and welcome back to Equity, TechCrunch’s venture capital-focused podcast where we unpack the numbers behind the headlines.

This is Equity Monday Tuesday, our weekly kickoff that tracks the latest private market news, talks about the coming week, digs into some recent funding rounds and mulls over a larger theme or narrative from the private markets. You can follow the show on Twitter here and myself here — and make sure to check out last week’s two episodes, covering all the news sans ecommerce, and then all the ecommerce news.

We’re here on a Tuesday due to an American holiday, but that short break did not mean that the world’s news volume slowed down in the slightest. Here’s the rundown:

And that’s that for today, we are back in short order on Thursday afternoon!

Equity drops every Monday at 7:00 a.m. PST and Thursday afternoon as fast as we can get it out, so subscribe to us on Apple PodcastsOvercastSpotify and all the casts.

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#Hintergrund – 5 Dinge, die jeder über das neue Unicorn Personio wissen sollte


Das Münchner HR-Startup Personio, eine HR-Softwarelösung für kleine und mittelständische Unternehmen, ist eines der heißesten deutschen Startups überhaupt. Der amerikanische Geldgeber Meritech investierte gerade gemeinsam mit Alt-Investoren wie Index Ventures 175 Millionen US-Dollar in die Jungfirma. Die Unternehmensbewertung der Münchner stieg dabei auf 1,7 Milliarden Dollar. Personio ist somit ein seltenes, deutsches Unicorn. Hier 5 megaspannende Fakten über das HR-Startup.

Ursprung

Personio wurde 2015 von Hanno Renner, Roman Schumacher, Arseniy Vershinin und Ignaz Forstmeier gegründet. Kurz nach dem Start stellten wir das Unternehmen so vor: “Das Startup bietet eine SaaS-Lösung an, mit der Kunden ‘sämtliche Aufgaben im Personalwesen’ erledigen können. Es geht dabei unter anderem um die Verwaltung von Stammdaten, Dokumenten, Anwesenheiten, Fehlzeiten und Gehältern. Außerdem bietet Personio eine Recruitinglösung – inklusive der Organisation von On- und Offboarding Prozessen. Klingt nach eierlegender Wollmilchsau, scheint aber gut anzukommen. Wie andere SaaS-Modell auch, finanziert sich Personio über eine Abogebühr. “Wir haben eine ganzheitliche HR Management und Recruiting-Lösung für kleine und mittelständische Unternehmen entwickelt. Damit erleichtern wir den HRlern die alltägliche Arbeit in dem viele Prozesse automatisiert werden und gleichzeitig auch die Mitarbeiter mit einbezogen werden – etwa bei Urlaubsgenehmigungen, Feedback zu Bewerbungen, Stammdatenänderungen oder Vertragserstellungen”, erklärte Mitgründer Renner damals das Konzept von Personio.

Status quo

Aktuell positioniert sich Personio als “ganzheitliche HR-Software für kleine und mittelständische Unternehmen mit bis zu 2.000 Mitarbeitern”. Rund 3.000 Kunden in über 80 Ländern setzen Personio nach Firmenanhaben derzeit ein. Personio beschäftigt derzeit 500 Mitarbeiter. “Die Investitionsrunde besiegelt ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2020, in dem das Unternehmen seinen Umsatz trotz schwieriger Marktbedingungen verdoppeln konnte”, teilt die Jungfirma mit.

Investoren

Der amerikanische Geldgeber Meritech investierte gerade gemeinsam mit Alt-Investoren wie Index Ventures 175 Millionen US-Dollar in Personio.  Accel, Lightspeed Venture Partners, Index Ventures, Northzone, Global Founders Capital und Picus Capital investierten in der letzten Investmentrunde 75 Millionen Dollar in Personio. Insgesamt flossen nun schon 250 Millionen Dollar in Personio. Die erste, größere Investmentrunde gab es 2016 – damals investierten der samwersche Geldgeber Global Founders Capital gemeinsam mit Picus Capital (Alexander Samwer), eGym-Macher Philipp Roesch-Schlanderer sowie den Stylight-Gründern Anselm Bauer, Benjamin Guenther, Max-Josef Meier und Sebastian Schuon 2,1 Millionen Euro in das HR-Startup.

Bewertung

Die Unternehmensbewertung der Münchner Jungfirma stieg im Rahmen des Meritech-Investments auf beachtliche 1,7 Milliarden Dollar. Personio ist somit inzwischen ein weiteres, seltenes deutsches Unicorn.

Zahlen

Der Jahresfehlbetrag des Unternehmens, das damals durchschnittliche 98 Mitarbeiter beschäftigte, lag 2018 bei rund 5,1 Millionen Euro. Im Jahr zuvor waren es sogar nur 2,7 Millionen. Insgesamt kostete der Aufbau der Jungfirma bis Ende 2018 gerade einmal 8,9 Millionen. Der Umsatz lag 2018 bei 4,5 Millionen (Vorjahr: 1,8 Millionen). “Personio konnte aufgrund der Innovationskraft und stetigen Weiterentwicklung des Produkts, der Weiterempfehlung der Services durch zufriedene Kunden sowie die Skalierung bestehender und den Aufbau neuer Marketing- und Vertriebskanäle ihren Umsatz in Deutschland und umliegenden europäischen Ländern signifikant steigern und konnte ein Umsatzwachstum von 154 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnen”, teilt das Unternehmen dazu mit. Für 2019, die Zahlen wurden noch nicht veröffentlicht, rechnete das Personio-Team damals mit einer “deutlichen Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr in dreistelliger prozentualer Höhe”

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#5fakten, #aktuell, #hr, #munchen, #personio, #reloaded, #unicorn

#Podcast – News #35: Personio – sennder – Mambu – Konux – Jedox – Spryker – BodyChange – Thermondo – smartpatient – Auto1 – Mister Spex – DX Ventures


Im News-Podcast von deutsche-startups.de spricht Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, alle vierzehn Tage über die wirklich wichtigen Neuigkeiten aus der deutschen Startup-Szene. Also über wichtige Deals, große Exits und spannende Startup-News, die jeder unbedingt mitbekommen haben sollte. Viel Spaß beim Zuhören.

News #35 – Die Themen

+++ Personio sammelt 175 Millionen ein (Unicorn)
+++ sennder sammelt 160 Millionen ein (Unicorn)
+++ Mambu sammelt 110 Millionen ein (Unicorn)
+++ Spryker sammelt 130 Millionen ein
+++ Jedox sammelt 100 Millionen ein
+++ Konux sammelt 80 Millionen ein
+++ iQ Pharma übernimmt BodyChange
+++ Brookfield übernimmt Thermondo
+++ Shop Apotheke übernimmt smartpatient
+++ Auto1 plant Milliarden-IPO
+++ Mister Spex ist jetzt eine AG
+++ Delivery Hero startet DX Ventures

Unser Sponsor

Der Sponsor der heutigen Ausgabe ist CyberDirekt. Wer das Unternehmen noch nicht kennt: CyberDirekt ist ein InsurTech aus Berlin, dass unter anderem eine Vergleichsplattform für Cyber-Versicherungen betreibt. Hier die Botschaft: “Eine Cyber-Versicherung übernimmt die Kosten für IT-Forensik, Ertragsausfall und sogar das Lösegeld, wenn Euer Unternehmen von einem Hacker-Angriff betroffen ist. Darüber hinaus deckt der Versicherungsschutz auch die Haftung für Datenschutzverletzungen sowie Kosten für Rechtsberatung, um z.B. ein DSGVO-Bußgeld abzuwehren. Ihr habt außerdem 24h Zugang zu IT-Spezialisten, welche den CTO im Notfall sofort beraten und bei der Abwehr und Aufarbeitung eines Cyber-Angriffs unterstützen können. Jetzt ist der beste Zeitpunkt, Euch Gedanken über die Absicherung Eures Unternehmens gegen Cyber-Angriffe zu machen. Auf www.cyberdirekt.de erhaltet Ihr einen transparenten Überblick über die Angebote aller namhaften Versicherer. Oder schreibt einfach eine Email an info@cyberdirekt.de”.

News #35 – Unser Podcast

Abonnieren: Die Podcasts von deutsche-startups.de könnt ihr bei Amazon Music – Apple Podcasts – Castbox – Deezer – Google Podcasts – iHeartRadio – Overcast – PlayerFM – Podimo – Spotify – SoundCloud oder per RSS-Feed abonnieren.

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#DealMonitor – Personio bekommt 175 Millionen – Bewertung: 1,7 Milliarden – mydealz-Mutter Pepper übernimmt Savings United


Im aktuellen #DealMonitor für den 18. Januar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Personio
+++ Der amerikanische Geldgeber Meritech investiert gemeinsam mit Alt-Investoren wie Index Ventures 175 Millionen US-Dollar in Personio. Die Unternehmensbewertung der Münchner Jungfirma steigt dabei auf 1,7 Milliarden Dollar. Personio ist somit jetzt ein weiteres, seltenes deutsches Unicorn. Personio, 2015 von Hanno Renner, Roman Schumacher, Arseniy Vershinin und Ignaz Forstmeier gegründet, positioniert sich als HR-Softwarelösung für kleine und mittelständische Unternehmen. Accel, Lightspeed Venture Partners, Index Ventures, Northzone, Global Founders Capital und Picus Capital investierten zuletzt 75 Millionen Dollar in Personio. Insgesamt flossen nun schon 250 Millionen Dollar in Personio. Das frische Kapital soll die internationale Expansion der HR-Firma fließen. Geplant ist unter anderem die Expansion nach Frankreich und Italien. Derzeit wirken rund 500 Mitarbeiter für Personio. Spannend: Das Unternehmen schließt explizit weitere Übernahmen aus! 2019 hatte Personio Rollbox übernommen. “Der Fokus liegt weiterhin auf einem starken organischen Wachstum”, teilt das Unternehmen mit.

Numbrs
+++ Saidler & Co. Finance, also Firmengründer Martin Saidler, und weitere Geldgeber investieren weitere 7 Millionen Schweizer Franken in Numbrs. “The lead investor in the latest funding round in December 2020 is the Swiss investment firm Saidler & Co Finance AG, which contributed an additional CHF 7 million, bringing its total investment amount in 2020 to CHF 17.5 million”, teilt das Unternehmen mit.  In das 2014 gegründete Unternehmen flossen bereits mehr als 200 Millionen Franken. Numbers positioniert sich inzwischen als “paid software-as-a-service subscription model” und nicht mehr als “personal finance app”.

MedKitDoc
+++ Picus Capital, also Alexander Samwer, investiert in MedKitDoc (Hann. Münden). Mit MedKitDoc können Patienten sich nicht nur via Videokonferenz mit einem Arzt austauschen, sondern auch mittels ausgesuchter Geräte untersuchen lassen. “Ein durch uns geschulter Facharzt führt die Untersuchung durch. Dabei kann er zum Beispiel über das Bluetooth-Stethoskop live Ihre Herztöne abhören”. Gegründet wurde das Telemedizin-Startup von Dorian Koch, Siegfried Guterman und Benjamin Gutermann.

EXITS

Savings United
+++ Die Berliner Pepper Media Holding, das Unternehmen hinter mydealz, übernimmt Savings United. Das Savings United-Management bleibt auch nach der Übernahme weiter am Unternehmen, einem Gutscheinmarktplatz mit der Zielgruppe für Medienunternehmen, beteiligt. Hanse Ventures und Holtzbrinck Digital verkaufen ihre Anteile dagegen. Die Savings United ging 2016 aus der Fusion der Panna Cotta Group aus dem Hause Hanse Ventures und der zu Holtzbrinck Digital gehörenden Global Leads Group (GLG) hervor. Savings United erwirtschaftet nach eigenen Angaben “achtstellige Jahresumsätze, ist profitabel, und auf Wachstumskurs”. Das Unternehmen beschäftigt in Hamburg sowie in seinen Büros in London und New York mehr als 100 Mitarbeiter. Savings United ist derzeit in zwölf Ländern unterwegs. Im Gutschein-Segment gab es zuletzt mehrere Übernahmen zu beobachten – gerade erst etwa übernahm die Global Savings Group das Unternehmen shoop#EXKLUSIV

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Foto (oben): azrael74

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Personio raises $125M on a $1.7B valuation for an HR platform targeting SMEs

With the last year changing how (and where) many of us work, organizations have started to rethink how well they manage their employees, and what tools they use to do that. Today, one of the startups that is building technology to address this challenge is announcing a major round of funding that underscores its traction to date.

Personio — the German startup that targets small and medium-sized businesses (10-2,000 employees) with an all-in-one HR platform covering recruiting and onboarding, payroll, absence tracking and other major HR functions — has picked up $125 million in funding at a $1.7 billion post-money valuation.

The Series D is being co-led by Index Ventures and Meritech, with previous backers Accel, Lightspeed Venture Partners, Northzone, Global Founders Capital and Picus all participating.

The $1.7 billion valuation is a big jump on the company’s $500 million valuation a year ago, and it comes after a year where the startup has doubled its revenues, and was not on the hunt to raise, with much of its previous fundraising still in the bank.

Personio currently counts some 3,000 SMEs in Europe as customers.

In an interview, Hanno Renner, the co-founder and CEO of Personio, said that the startup would be using the funding to continue building out the product — which operates a little like Workday, but built for much smaller organizations — as well as expanding its presence in Europe.

Although SMEs can be a notoriously challenging customer segment, Renner said that a new opportunity has emerged: a new wave of people in the SME sector have started to realise the value of having a modern and integrated HR platform.

“We started Personio in 2016 wanting to become the leading HR platform for mid-market companies, and we knew it could be a great company, but we realize it can be hard to grasp what HR really means,” he said. “But I think what has driven our business in the past year has been the realization that HR is not just an important part, but maybe the most important part, of any business.”

It may take one magic turn to convert users, he said, by providing (as one example) tools to recruit, sign contracts and onboard new employees remotely. Still, he acknowledges that the mid-market — especially those companies not built around technology — has been “lagging for years,” with many still working off Excel spreadsheets, or even more surprisingly, pen and paper. “Supporting them by helping them to digitize in a more efficient way has been driving our business.”

Personio is not the only startup hopeful that the shift in how we work will bring a new appreciation (and appetite) for purchasing HR tools. Others like Hibob have also seen a big boost in their business, and have also been raising money to tap into the opportunity more aggressively.

Hibob is looking to build in more training tools, underscoring the feature race that Personio will also have to run to keep up.

But given the sheer numbers of SMBs in the European market — more than 25 million, and accounting for more than 99% of all enterprises, according to research from the European Union — the fact that many of them have yet to adopt any kind of HR platform at all, there remains a lot of growth for a number of players.

“SMEs are the backbone of the European economy, employing 100 million people across the continent, but it is also a sector that has been neglected by software companies focused predominantly on large enterprises,” Martin Mingot, a partner at Index who sits on Personio’s board, said in a statement. “Personio changes that, having created a set of powerful tools tailored to address the needs of small businesses.”

“We have had the pleasure of working with some of the most successful SaaS companies in the world, and given Personio’s success over the past five years and the immense market potential, we strongly believe in Personio’s ability to build an equally successful and impactful business,” added Alex Clayton, general partner at Meritech Capital, in his own statement. “After many great discussions with Hanno over recent years, we are now excited to be joining the journey.” Clayton is also joining the board with this round.

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