#Interview – “Wir messen uns lieber an eingesparten Badewannen voll Wasser als am Umsatz”


Bei Tenetrio dreht sich alles um insektenbasiertes Hundefutter. “Wir führen inzwischen drei Sorten Alleinfutter und vier Sorten Leckerlis in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen und Varianten. Auch wenn wir uns noch in einem Nischenmarkt befinden, merken wir, dass das Interesse steigt”, sagt Sabrina Jaap, die das Startup gemeinsam mit Ina Henkel und Katrin Figueroa gegründet hat. Derzeit wirken vier Mitarbeiter:innen für Tenetrio.

Dennoch lief nicht alles rund bei der Jungfirma, die im brandenburgischen Teltow sitzt. “Nach einem guten Start mit einer Fremdfinanzierung ist uns im Jahr 2020 eine Finanzierungsrunde kurzfristig geplatzt. Das hat uns natürlich einige Sorgen bereitet. Dieser temporäre Tiefpunkt ist letztlich erfreulich gut ausgegangen durch einen anderen starken Partner”, berichtet Tenetrio-Macherin Jaap. Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Jaap zudem über Aufmerksamkeit, Badewannen und Einstellungsprozesse.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Tenetrio erklären?
Als meine Großmutter jung war, gab es einmal die Woche Sonntagsbraten. Das war meist die einzige Fleischmahlzeit der Woche. Heute ist Fleisch allerdings viel billiger und die Weltbevölkerung wächst gleichzeitig – es wird also auf der Welt viel mehr Fleisch gegessen als noch vor 50 Jahren. Außerdem gibt es immer mehr Hunde, die ebenfalls einen großen Anteil am Fleischkonsum haben. Nun macht uns dieser steigende Fleischkonsum einige Probleme: Ganz abgesehen von der ethischen Frage der Massentierhaltung bedeutet er einen enormen Verbrauch an Wasser, ist verantwortlich für einen Großteil schädlicher Treibhausgase und führt durch Inanspruchnahme von großen Flächen dazu, dass andere pflanzliche Produkte nicht angebaut werden können und somit Menschen auf der Erde hungern müssen. Es gibt zwei Wege aus diesem Dilemma: weniger Fleisch essen oder das Fleisch durch Alternativen ersetzen. Beides ist nicht nur gut für den Planeten, sondern auch gut für die Gesundheit. Tenetrio geht einen dieser Wege und zwar mit insektenbasiertem Hundefutter. Das ist nachhaltig, gut verträglich und versorgt den Hund obendrein mit allem, was er braucht.

Hat sich das Konzept, das Geschäftsmodell, in den vergangenen Jahren irgendwie verändert?
Anfangs haben wir die Mehlwurmlarven – Tenebrio molitor – selbst gezüchtet – das schaffen wir mittlerweile kapazitär nicht mehr, so dass wir künftig ausschließlich auf ausgewählte, möglichst regionale, Lieferanten setzen werden. Seit unserer Gründung haben wir unsere Produkte über unsere Webseite vertrieben, unterstützt durch lokale Partner, die unser Futter bei sich im Laden verkaufen. Dieses Netzwerk an Partnern möchten wir künftig gerne ausbauen. Diese Erweiterung war mit ein Grund für uns, einen größeren Fokus auf PR und Marketing zu legen, um uns und unsere Geschäftsidee bekannter zu machen. Insektenbasiertes Hundefutter verdient einfach mehr Aufmerksamkeit!

Wie genau funktioniert euer Geschäftsmodell?
Wir produzieren und vertreiben insektenbasiertes Hundefutter. Die Produktpalette reicht vom Nassfutter über Trockenfutter hin zu Leckerlis in verschiedenen Ausführungen und Geschmacksrichtungen für Junghunde und erwachsene Hunde. Bei uns wird jeder fündig, der nach einem nachhaltigen und gut verträglichen Hundefutter sucht, das seinen Hund mit allem versorgt, was dieser für ein vitales Leben braucht. Wir schauen nicht nur genau hin, was als Fleischersatz in unserem Futter landet, sondern auch auf die restlichen Zutaten. Wir verzichten auf Zucker, Gluten, Farbstoffe und Geschmacksverstärker in unserer Hundenahrung. Bei der Auswahl der Inhaltsstoffe sind wir deshalb sehr genau, ebenso bei der Auswahl der Lieferanten. Es ist uns außerdem wichtig, transparente Produktionsbedingungen und kurze Lieferketten zu fördern. Nachhaltigkeit wollen wir immer ganzheitlich denken – ökologisch, ökonomisch und sozial.

Die Corona-Krise traf die Startup-Szene zuletzt teilweise hart. Wie habt ihr die Auswirkungen gespürt?
Anfangs haben auch wir eine Zurückhaltung der Verbraucher gespürt, das hat sich aber erfreulich erholt und in der zweiten Jahreshälfte 2020 haben sich die Verkäufe dann auch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich gesteigert. Insofern sind wir gut durch die Corona-Krise gekommen und hoffen, dass es nun so positiv weitergehen kann.

Wie ist überhaupt die Idee zu Tenetrio entstanden?
Meine Mitgründerinnen, Ina Henkel und Katrin Figueroa, hatten auf einer ernährungswissenschaftlichen Forschungsreise nach Asien im September 2015 das erste Mal Kontakt zu essbaren Insekten. Dort sind Insekten fest auf dem Speiseplan etabliert und gehören zum gängigen Bild jedes Marktes. In Asien sind die gesundheitlichen Vorteile dieser Proteinquelle schon lange bekannt, so dass es es keine Vorbehalte oder Abneigungen gegenüber Insekten als Lebensmittel gibt. Meinen Kolleginnen wurde klar, dass Insekten eine Lösung für das Problem des wachsenden Fleischkonsums auf unserem Planeten sein können. Als sie mich mit ins Boot holten und mir von ihrer Idee erzählten, war ich ebenso überzeugt vom Potenzial dieser Idee – persönlich und als Wirtschaftswissenschaftlerin. Also haben wir Tenetrio gegründet und mit Tierärzten zusammen unsere ersten Produkte für Hunde entwickelt.

Wie hat sich Tenetrio seit der Gründung entwickelt?
Zunächst einmal hat sich unsere Produktpalette seit 2017 deutlich vergrößert. Wir führen inzwischen drei Sorten Alleinfutter und vier Sorten Leckerlis in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen und Varianten. Auch wenn wir uns noch in einem Nischenmarkt befinden, merken wir, dass das Interesse steigt: Wir waren in den letzten Monaten im Radio und in TV-Produktionen des RBB und bei n-tv zu Gast, durften Interviews mit deutschen und österreichischen Tageszeitungen geben. Die Bestellungen und Zugriffe auf der Webseite haben nicht zuletzt deshalb stetig zugenommen. Wir hoffen, so auch in Zukunft unseren Teil dazu beizutragen, dass das Potenzial von Insekten als Nahrungsmittel öffentlich wahrgenommen wird. Dass die EU nun den gelben Mehlwurm zum ersten Mal als Nahrungsmittel zugelassen hat, stimmt uns sehr optimistisch.

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist Tenetrio inzwischen?
Wir sind vier Mitarbeiter*innen und arbeiten im Bereich Logistik, Online-Marketing, Webseite und Kommunikation eng mit externen Partnern zusammen. Als nachhaltiges Unternehmen messen wir uns lieber an eingesparten Badewannen voll Wasser als am Umsatz. Davon haben wir in 2020 eine Million geschafft. Diesen Effekt wollen wir in den nächsten zwei Jahren um den Faktor 10 steigern. Unsere liebsten Kennzahlen sind die, die sich direkt positiv auf die Welt auswirken: Zusammengefasst wurden von der Markteinführung 2017 bis heute durch den Kauf unseres Futters 167 Millionen Liter Wasser, 30 Tonnen CO2 und 10 Tonnen Fleisch eingespart.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?
Nach einem guten Start mit einer Fremdfinanzierung ist uns im Jahr 2020 eine Finanzierungsrunde kurzfristig geplatzt. Das hat uns natürlich einige Sorgen bereitet. Dieser temporäre Tiefpunkt ist letztlich erfreulich gut ausgegangen durch einen anderen starken Partner. Ein weiteres Learning bezieht sich auf den Bereich der Zusammenarbeit im Unternehmen: Wir mussten anfangs erst lernen, worauf wir bei der Einstellung von Mitarbeiter*innen und beim Engagieren externer Berater wirklich achten müssen. Wenn da alles passt, ist nicht nur die Zusammenarbeit viel angenehmer, sondern auch die Ergebnisse sind um Längen besser.

Und wo hat Ihr bisher alles richtig gemacht?
Besonders stolz sind wir auf die Zusammenarbeit und den Zusammenhalt in unserem Team. Wir haben unseren Einstellungsprozess umgestellt sowie neue externe Partner gefunden und sind glücklich, so ein starkes Team gewonnen zu haben, das sich mit uns und unseren Produkten voll identifizieren kann. Außerdem sind wir alle gnadenlose Optimist*innen und haben immer fest an den Erfolg von Tenetrio geglaubt. Dass wir keine Kompromisse bei der Qualität machen und immer an unseren Wertvorstellungen festhalten, ist etwas, was unsere Kund*innen überzeugt. Für die Zukunft wollen wir diese beiden Aspekte gerne intensivieren und in größerem Maße aktiv in Organisationen tätig werden, die sich für Inspiration, Geschäftsentwicklung und Netzwerken rund um nachhaltiges Unternehmertum einsetzen.

Wo steht Tenetrio in einem Jahr?
Unser fest gestecktes Ziel für 2022 ist es, profitabel zu werden. Wir möchten unser Deutschland- und Europa-Geschäft weiter ausbauen und weitere motivierte Mitarbeiter im Bereich Online-Marketing und E-Commerce einstellen. Außerdem möchten wir die Kommunikations- und Marketingoffensive ausweiten, denn was wir uns zuallererst wünschen, ist es, einen Beitrag zum Umdenken zu leisten.

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#Brandneu – 5 neue Startups: Fyppit, My7steps, Pallyway, retamo, Marktkost


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Fyppit
Das Berliner Startup Fyppit, das von Harsha Jagasia, Tobias Lehmann und Andy Seto gegründet wurde, bietet einen Online-Marktplatz an, bei dem Kundinnen und Kunden “Waren direkt von ihren lokalen Geschäften mit Lieferung am selben Tag bestellen können”. Fyppit war zuletzt auch im unserem Pitch-Podcast zu Gast.

My7steps
Die Jungfirma My7steps bietet Kurzzeit-Therapien mit Psycholog:innen an. “Menschen mit leichten oder mittleren Depressionen sowie mit Anpassungsstörungen finden zielgerichtete Hilfe”, verspricht das Unternehmen aus Konstanz, das von Inge Missmahl und Ralph Grobecker gegründet wurde.

Pallyway
Pallyway möchte mit seiner App einen Guide bieten, der nachhaltige Unternehmen sichtbar macht. So sollen Nutzer:innen leicht Restaurants, Cafés, Märkte, Läden und Bildungsangebote finden, die sich besonders mit Nachhaltigkeit – und Themen wie Zero Waste befassen.

retamo
retamo aus Offenburg bietet eine Review Management-Software für Unternehmen an. Das Startup ermöglicht damit “die plattformübergreifende Überwachung, Generierung, Vermarktung und Auswertung von Online-Kundenbewertungen eines Unternehmens”.

Marktkost
Mit Marktkost will Gründerin Laura Maria Horn eine nachhaltige Lösung für Unternehmen schaffen, die keine Kantine haben. “Immer flexibel und ganz ohne Verpackungsmüll”, liefert das Potsdamer Startup bereits in Berlin und Brandenburg gesundes essen aus.

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#Brandneu – 6 neue Startups: Trana, Diametos, Type Studio, Homeworker, Peøple who Kær und carbmee


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Trana
Das Bielefelder Startup Trana, das von Felix Buschkotte gegründet wurde, bietet eine “Software zum Erstellen von digitalen Trainings für Unternehmenskunden” an. Die Jungfirma schreibt: “Create & publish trainings the easy way – Build powerful online academies for the web as easy as writing a Word-Doc”.

Diametos
Diametos aus Potsdam entwickelt Systeme zur Diagnose von Schnarch- und schlafbezogenen Atmungsstörungen. Das Startup analysiert dabei die “Schnarchgeräusche und erstellt einen Bericht für den/die Schlafmediziner/in”. Im Markt tritt die Jungfirma mit dem Produkt Somnofox an.

Type Studio
Type Studio aus Berlin positioniert sich als textbasiertes Videotool. “We transcribe your video so you can easily edit it by editing the text and add subtitles automatically”, teilt die Jungfirma in eigener Sache mit. Auch Untertitel und Übersetzungen sind mit Type Studio möglich.

Homeworker
Homeworker bringt sich als Kommunikationsplattform für Schulen ins Stellung. Und so beschreibt sich die Jungfirma: “Für Schüler sind wir das digitale Hausaufgabenheft und für Lehrer und Schulleitung ein verlässlicher Kommunikationskanal zu den Schülern”.

Peøple who Kær
Das Hamburger Startup Peøple who Kær, das von Christina Biermann und Ellmar Jungschaffer gegründet wurde, bietet Nahrungsergänzungsmittel für Hunde an. Dazu schreiben die Hanseaten: “Zwei von drei Hunden leiden im Laufe ihres Lebens an Gelenkproblemen”.

carbmee
Das Berliner Startup carbmee, das von Christian Heinrich und Robin Spickers gegründet wurde, möchte Unternehmen bei der Dekarbonisierung helfen. “With carbmee the integration of decarbonization objectives in your company is effortless”, versprechen die Gründer dabei.

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#DealMonitor – Vivid Money bekommt 60 Millionen – Finoa sammelt 22 Millionen ein – Lime Technologies kauft Userlike


Im aktuellen #DealMonitor für den 29. April werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Vivid Money
+++ Der amerikanische Geldgeber Greenoaks Capital, der gerade erst in Gorillas investierte, und Altinvestor Ribbit Capital investieren 60 Millionen Euro in die Berliner Neobank Vivid Money. Die Bewertung des FinTechs liegt dabei nach Firmenangaben bei 360 Millionen Euro. Das frische Kapital “soll überwiegend für die weitere Expansion sowie Produktentwicklung verwendet werden”. Der amerikanische Risikokapitalgeber Ribbit Capital investierte zuletzt 15 Millionen Euro in Vivid Money, das 2019 von Alexander Emeshev und Artem Yamanov gegründet wurde. Insgesamt flossen bereits mehr als 100 Millionen Euro in Vivid Money. “Nur acht Monate nach dem Start im Juni 2020 nutzen bereits über 100.000 Kund:innen die Produkte von Vivid Money in Deutschland, Frankreich und Spanien”, teilt die Jungfirma mit. Mehr als 200 Mitarbeiter:innen wirken bereits für das Unternehmen. Mehr über Vivid Money

Finoa
+++ Jetzt offiziell: Balderton Capital investiert – wie bereits Anfang April im Insider-Podcast berichtet – in Finoa. Balderton Capital investiert gemeinsam mit Coparion, Venture Stars und Signature Ventures sowie einem weiteren, nicht genannten Investor 22 Millionen US-Dollar in das Unternehmen aus Potsdam. Das Blockchain-Startup, das 2018 von Henrik Gebbing und Christopher May gegründet wurde, verwahrt die Kryptoassets von Anlegern. Der Münchner Geldgeber Venture Stars, Signature und Coparion investierten zuvor bereits eine Millionensumme in Finoa, das Branchenkenner als “Coinbase für B2B” umschreiben. “Finoa wird die Finanzierung nutzen, um seine Produkte und Dienstleistungen auszubauen, das Team zu vergrößern, das schnell wachsende institutionelle Interesse an digitalen Vermögenswerten zu bedienen und die Teilnahme an innovativen Finanzdienstleistungen über die Verwahrung und das Staking hinaus zu ermöglichen”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über Spread

Bluecode
+++ Das Family Office Hopp, das von Daniel Hopp (Sohn von SAP-Mitgründer Dietmar Hopp) geleitet wird, investiert gemeinsam mit Altinvestoren 20 Millionen Euro in das österreichische FinTech Bluecode. Die Mobile-Payment-Lösung, die bargeldloses Bezahlen per Smartphone und Smartwatch ermöglicht, wurde von Michael Suitner und Christian Pirkner gegründet. Die Bewertung soll bei über 100 Millionen Euro liegen. In der Presseaussendung heißt es: “Das Wachstumskapital wird Bluecode vor allem für den Ausbau seines Ökosystems für mehrwertbasiertes mobiles Bezahlen in Österreich und Deutschland einsetzen und sich als Technologiepartner für Banken und Handel in Europa positionieren”. Zuvor flossen beriets mehr als 24 Millionen Euro in Bluecode. Mehr über Bluecode

Spread
+++ Unternehmer Till Reuter, früher Chef von KUKA, investiert in Spread. Das Berliner Startup, das 2019 von Daniel Halbig, Philipp Noll und Robert Göbel gegründet wurde, möchte Maschinen beibringen, komplexe Produkte zu verstehen. Cavalry Ventures, La Famiglia sowie Business Angels wie Sebastian Borek, Felix Jahn, Johannes Schaback und Just Beyer investierten bereits in das Unternehmen. 3 Millionen flossen bereits in Spread. Mehr über Spread

Aufzughelden
+++ Das familiengeführte Bau- und Immobilienunternehmen Goldbeck investiert in Aufzughelden. Das junge Berliner Startup, das 2020 von Simon Vestner gegründet wurde, kümmert sich um Aufzug- und Gebäudemanagement. “Mit der Finanzierungsrunde und strategischen Partnerschaft wird Aufzughelden sein Angebot weiterentwickeln und ausbauen”, teilt das PropTech mit.

EXITS

Userlike
+++ Die Lime Technologies Gruppe, ein CRM-Unternehmen aus Schweden, übernimmt Userlike. Lime lässt sich die Übernahme 19,8 Millionen Euro kosten. “Das operative Geschäft wird davon nicht beeinflusst: Userlike wird weiterhin als eigenständiges Unternehmen mit eigener Produktlinie innerhalb der börsennotierten Lime-Gruppe agieren”, teilt das Unternehmen mit. Das 2011 von von Timoor Taufig und David Voswinkel gegründete Kölner Startup entwickelte sich in den vergangenen Jahren vom Live-Chat-Dienst zum Unified Messaging-Anbieter. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 40 Mitarbeiter:innen. Für Lime bedeutet die Übernahme von Userlike “auch einen strategischen Eintritt in den deutschen Markt”. Gründer Voswinkel hielt zuletzt knapp 49 % an Userlike, auf seinen Mitstreiter Taufig entfielen knapp 44 %. Mehr über Userlike

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#DealMonitor – Berlin Brands Group bekommt 200 Millionen – Grover sammelt 60 Millionen – Grid bekommt 8,3 Millionen ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 13. April werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Berlin Brands Group
+++ Ein “europäisches Bankenkonsortium” stellt der Berlin Brands Group, einem erfolgreichen E-Commerce-Unternehmen, 200 Millionen Euro zur Verfügung. Mit dem Geld möchte das Unternehmen “die weltweite Akquisition von E-Commerce-Marken beschleunigen”. Die Berlin Brands Group verfügt somit nun auch über ausreichend Kapital, um weltweit Shop-Betreiber aufzukaufen. So wie derzeit einige andere Anbieter – allen voran Thrasio und seine vielen Klone. Die Berlin Brands Group, früher als Chal-Tec bekannt, peilt für dieses Jahr einen Umsatz in Höhe von rund 300 Millionen Euro an. Zuletzt übernahm die Berlin Brands Group Sleepwise, einen Online-Shop für “Extra-Kuschelige Bettwäsche”. Mehr über die Berlin Brands Group gibt es in unserer Startup-Übersicht

Grover
+++ Business Angel Jonathan Schneider (JMS Capital-Everglen), Viola Fintech und Assurant sowie Altinvestoren wie coparion, Augmentum Fintech, Circularity Capital, Seedcamp und Samsung Next investieren gemeinsam mit Kreos Capital 60 Millionen Euro in Grover. 15 Millionen Euro entfallen dabei auf eine Venture Debt-Finanzierung durch Kreos Capital. Das Berliner Startup Grover, das insbesondere Unterhaltungselektronik vermietet, wurde 2015 von Michael Cassau gegründet. Bereits 2020 sicherte sich das Grownup, das 160 Mitarbeiter beschäftigt, eine sogenannte Asset-Backed-Finanzierung in Höhe von 250 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 37 Millionen Euro – siehe Handelsblatt. In diesem Jahr ist die Expansion nach Spanien und in die USA geplant. Mittelfristiges sieht Gründer Cassau Grover auch an der Börse. Mehr über Grover gibt es in unserer Startup-Übersicht

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Grid
+++ Alinea Capital, Bumble Ventures, Tar Heel Capital Pathfinder, Agileo Ventures, und NFL Spieler JuJu Smith-Schuster investieren 8,3 Millionen Euro in Grid. Das Berliner Startup, das 2018 von Moritz Mauer, Tom Warburton, Chris King und Mikael Westerling gegründet wurde, positioniert sich als “Data Platform working with publishers, tournaments, and teams to leverage official data assets in esports”. Insgesamt flossen nun schon 9,7 Millionen Euro in das Unternehmen. Über 60 Mitarbeiter wirken bereits für das E-Sports-Unternehmen.

Ryte
+++ Bayern Kapital investiert in Ryte. “Die Investition erfolgt im Zuge des Second Closings einer bereits im Januar bekanntgegebenen Serie-A-Finanzierungsrunde, die mit der Beteiligung von Bayern Kapital nun abgeschlossen ist”, teilt das Unternehmen mit. Der britische Investor Octopus Investments investierte zuletzt 6,5 Millionen Euro in Ryte, früher als Onpage.org bekannt. Das Münchner Startup unterstützt Unternehmen und Agenturen dabei, “die Qualität ihrer Websites und den Erfolg in den Suchmaschinen auf Basis modernster Software nachhaltig zu optimieren”. Ryte teilt zur Aufstockung zudem mit: “Insgesamt beläuft sich das Volumen der Runde damit auf 8,5 Mio. Euro”. Mehr über Ryte gibt es in unserer Startup-Übersicht

Diametos
+++ Ein “ausgewählten Netzwerk von Business Angels aus der Medizintechnik- und Technologiebranche” investieren eine sechsstellige Summe in Diametos. Das E-Health-Startup aus Potsdam entwickelt Systeme zur Diagnose von Schnarch- und schlafbezogenen Atmungsstörungen. Im Markt tritt die Jungfirma mit dem Produkt Somnofox an. “Basierend auf einer künstlichen Intelligenz analysiert Somnofox die nächtlichen Schnarchgeräusche und erstellt einen Bericht für den/die Schlafmediziner/in für eine gezielte Diagnose und bessere Behandlungserfolge”. Das Startup wurde 2020 von Heiko Butz (koawach-Gründer), Christoph Janott und Wolfgang Houy gegründet.

SciFlow
++++ Das Self-Publishing-Unternehmen BoD und der Fachinformationshändler Lehmanns Media investieren in SciFlow. “Ziel der strategischen Partnerschaft und dem damit verbundenen Investment ist die Stärkung des Service-Portfolios von SciFlow und die Steigerung der Bekanntheit des Schreib- und Publikationstools für Forschende und Studierende”, teilt das Unternehmen mit. Hinter SciFlow verbirgt sich ein “Online-Texteditor für Forschende und Studierende, mit dem wissenschaftliche Texte erstellt, im Team bearbeitet und auf Knopfdruck formatiert werden können”. Das Berliner Startup wurde 2016 von Frederik Eichler und Carsten Borchert gegründet.

VENTURE CAPITAL

Founders in Europe
+++ Mit Founders in Europe starten WeAreDevelopers-Gründer Benjamin Ruschin und NoCode-Pionier Michael Ionita eine “Acceleration-Community für Startups in Europa”. Zum Konzept von Founders in Europe heißt es: “Startup-Gründerinnen die kurz vor oder nach der Gründung stehen erhalten in einem dreimonatigen Founders Education-Programm die Skills und das Wissen welches sie brauchen um ihr Startup bis zur ersten Million Umsatz zu führen. Auf die High-Potentials unter den Absolventinnen des Programms wartet außerdem ein Pre-Seed-Funding in sechsstelliger Höhe”.

DIE HÖHLE DER LÖWEN

Sause
+++ In der vierten Folge der neunten Staffel investierte Beauty-Löwin Judith Williams 200.000 Euro in Sause und sicherte sich dabei 25 % am Unternehmen. Das Startup, das von Moritz Simsch und Sebastian Jung gegründet wurde, bietet vegane und plastikfreie Seife an. Ursprünglich wollten die Sause-Gründer 200.000 Euro für 15 Prozent einsammeln.

Pinky
+++ In der vierten Folge der neunten Staffel investierte Regal-Löwe Ralf Dümmel 30.000 Euro in Pinky und sicherte sich dabei 20 % am Unternehmen. Mit Pinky haben Eugen Raimkulow und André Ritterswürden einen Handschuh entwickelt, der Frauen die Möglichkeit geben soll Tampons hygienisch zu entsorgen.

Werksta.tt
+++ In der vierten Folge der neunten Staffel investierte Carsten Maschmeyer 120.000 Euro in Werksta.tt und sicherte sich dabei 20 % am Unternehmen. Hinter Werksta.tt verbirgt sich eine Software, die unnötige Lebensmittelverschwendung reduzieren soll. Der Deal platzte nach der Show. “Der Deal wurde kurz vor Beginn der Pandemie geschlossen. Leider hat es bei der coronabedingten Neuausrichtung dann unterschiedliche Einschätzungen gegeben. Deswegen sind wir nicht zusammengekommen. Ich wünsche Justus aber weiterhin viel Erfolg, denn die Idee, durch KI, Nahrungsverschwendung nicht aufkommen zu lassen, ist gut. Dafür lohnt es sich weiter zu kämpfen”, sagt Löwe Maschmeyer zum geplatzten Deal.

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#Brandneu – 8 neue Startups, die eine große Zukunft vor sich haben


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Leaders21
Das Leaders21-Team möchte Führungskräften moderne Methoden beibringen. Hinter dem Startup stecken Runtastic-Macher Florian Gschwandtner und Thomas Kleindessner. Zum Start geht es um Trainings, 1-zu-1-Coaching und Beratung – später folgt dann eine digitale Lern- und Community-Plattform.

Ghostifyed
Bei Ghostifyed können Musiker Songs kaufen. “Sobald ein Song verkauft wird, werden alle Urheberrechte an den Käufer abgetreten. Dieser hat somit freie Handhabe über den gekauften Titel, ohne dass der eigentliche Produzent mit Namen genannt wird”, teilt das Startup aus Kiel, das von Dennis Zolk gegründet wurde, mit.

SeaTable
Bei SeaTable, hinter dem die Brüder Christoph und Ralf Dyllick-Brenzinger stecken, dreht sich alles um die Verarbeitung von Informationen. “SeaTable ist die neue flexible Art im Team an Aufgaben, Projekten oder Ideen zu arbeiten. Es sieht aus wie Excel, hat aber so viel mehr zu bieten”, schreiben die Gründer.

myFoodDoctor
Das Team von myFoodDoctor setzt auf Ernährungstherapie per App. Das Startup fragt zunächst die Ernährungsgewohnheiten ab und schlägt dann eine Auswahl an gesunden und leckeren Ernährungsalternativen vor. Mitgründer und Initiator von myFoodDoctor ist Ernährungsdoc Matthias Riedl.

Gouna
Gouna aus Potsdam entwickelt ein System, um die Gesundheitsdaten von landwirtschaftlichen Nutztieren zu messen und zu analysieren. Die Nutzer können die Gesundheitswerte Ihrer Tiere jederzeit abrufen. Ein Warnsystem informiert zudem frühzeitig über krankhafte Veränderungen. Die Gründer sind: Saskia Strutzke, Daniel Fiske und Lucas Schnackenberg.

Poacher
Das junge Startup Poacher kümmert sich um das Scouting im Amateurfußball. Über die App des Startups sollen Vereine und Spieler zueinander finden. Die Gründer Marcel Andrijanic, Noel Below, Oliver Ioannou und Yannik Jaeschke schreiben dazu: “Endlich gibt es den digitalen Fußball-Transfermarkt auch von der Regionalliga bis zur Kreisklasse”.

bygg.AI
Das junge Unternehmen bygg.AI entwickelt ein System, mit dem Hausbesitzer Schäden an der Gebäudehülle und anderer “schadensanfälliger Bereiche rechtzeitig ermitteln und lokalisieren können”. Zudem sorgt das Startup für die Vernetzung mit Handwerksbetrieben, die die Schäden beheben können.

Flatify
Die App Flatify richtet sich an alle, die in einer WG leben. Und darum geht es: “In jedem Haushalt gibt es immer die gleichen Probleme: Wird der Reinigungsplan eingehalten? Was sind die kommenden Termine? Wer hat was bezahlt? Mit Flatify wollten wir einen Überblick über all diese Themen schaffen”.

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#Brandneu – 7 neue Startups, die wir extrem genau beobachten


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BlinkIn
BlinkIn setzt bei der technischen Fehlersuche auf ein KI-basiertes visuelles Supportsystem. Die Jungfirma schreibt dazu: “Help anyone. With anything. Anywhere! With one single click and no app download! Discover The all-in-one solution for better customer support”.

Unleash Future Boats
Unleash Future Boats entwickelt autonom fahrende und umweltfreundliche Schiffe. “Sie verfügen über einen elektrischen Antrieb mit Brennstoffzelle und grünem Wasserstoff. Dadurch sind sie vollständig emissionsfrei – für die Luft, für das Wasser und hinsichtlich Lärmbelastungen”, teilen die Gründer mit.

elektra.energy
Das Startup elektra.energy ermögicht die gemeinsamene Nutzung privater und betrieblicher Ladestationen von Elektrofahrzeugen. “Wir glauben, dass Ladestationen für E-Autos überall verfügbar sein, und durch grünen Strom gespeist werden sollten”, heißt es in der Selbstbeschreibung der Jungfirma.

Bodybase
Bodybase bietet Frauen, die trainieren möchten, einen digitalen Personaltrainer, mit dem diese überall und jederzeit trainieren können. “Unsere Workouts und Übungen helfen dir deine Gewohnheiten positiv zu verändern und zu hause abzunehmen”, teilen die Gründer Melike Mesin und Kadir Su mit.

4Gene
Das Münchner Startup 4Gene bietet programmierbare Aromastoffe für verschiedenste Anwendungen an. “Mit der Technologie können nahezu alle Aromen so aufbereitet werden, dass eine molekulare Bindung möglich ist. Für die Kosmetikindustrie bedeutet das eine Revolution”, verkündet das Startup.

neopolis
neopolis möchte die kollaborative Bearbeitung von Textdokumente verbessern. Das neopolis Plug-in ist dabei direkt in Word integriert. Zum Konzept heißt es: “Unser Word Plug-in ermöglicht parallele und kontrollierte Zusammenarbeit, ohne dass bestehende Prozesse oder Software umgestellt werden müssen”.

koppla
Das Team von koppla entwickelt eine Kommunikationsplattform für Bau und Handwerk. “Lieferscheine, Zeiterfassung, Mängel, Baustellenchat, Wetter – dokumentiere die Baustelle digital über koppla. So einfach wie Pizza bestellen nach Feierabend”, versprechen die Gründer.

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#Brandneu – 7 brandneue Startups, die man kennen muss


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

talaa
Auf talaa können Privat- und Geschäftskunden Dinge miteinander teilen. In der Selbstbeschreibung heißt es: “talaa wird zwei Möglichkeiten bieten. Man kann Dinge mieten, die man nur selten braucht und nicht besitzt. Man kann Dinge vermieten, die man besitzt und öfters selber braucht”.

Niqa Cosmetics
Bei Niqa Cosmetics aus Schwelm gibt es Halal-Kosmetik. “Unsere innovativen Produkte sind zu 100 % Halal zertifiziert, Vegan, Tierversuchsfrei und frei von toxischen Inhaltsstoffen und entsprechen so den islamischen Halal Regularien”, teilt das junge Unternehmen mit.

Impargo
Das junge Unternehmen Impargo positioniert sich als “Logistiksoftware für kleine und mittelständische Transportunternehmen”. Dabei setzt Impargo aus Potsdam unter anderem auf die Themen LKW-Routenplanung samt Mautkalkulation, Auftragsverwaltung und Tracking.

Visense
Mit Visense, das von Marvin Thiele, Pia Spori von Christian Reich gegründet wurde, wird die Ferndiagnose von Maschinen möglich – und zwar in Echtzeit. Die Gründer teilen dazu mit: ”Our mission is to enable manufacturers to start seeing machine errors as a chance to improve production performance”.

Knowbody
Das Bochumer Startup Knowbody, das von Carolin Strehmel und Vanessa Meyer gegründet wurde, entwickelt eine Sexualkunde-App für den Schulunterricht. Dazu teilen die Gründerinnen mit: “Die App soll Schüler:innen verlässliche Informationen zu Sexualität und allen zugehörigen Themenbereichen bereitstellen”.

foodtrack
foodtrack aus Nürnberg möchte “den bewussten Konsum von Lebensmitteln fördern”. Gelingen soll dies über eine App, die alle Lebensmittel, die man eingekauft hat, samt Mindesthaltbarkeits-, Bildern, und Inhaltsangaben in einen virtuellen Kühlschrank stellt. Dazu gibt es Rezepte und Verbrauchstipps.

Milchmann & Co
Milchmann & Co aus Münster liefert Lebensmittel aus – und zwar ohne Liefergebühren. Die Bestellung läuft über die App der Jungfirma. “Mit Frischegarantie werden deine Lieblingsprodukte bei einem traditionsreichen Großhändler aus der Region zusammengestellt”, teilen die Gründer mit.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über junge, frische und brandneue Startups, die noch nicht jeder kennt. Alle diese Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der bundesweiten Startup-Szene und im besten Fall auf die Agenda von Investoren, Unternehmen und potenziellen Kooperationspartnern. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – René Benko blitzt bei Komoot ab – Insight kauft weitere AnyDesk-Anteile – Warburg Pincus investiert in McMakler


Im aktuellen #DealMonitor für den 20. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Komoot
+++ Der Berliner Geldgeber June, hinter dem unter anderem Google-Vorstand Philipp Schindler steckt, nutzt seine Vorkaufsrechte beim Startup Komoot, einem Routenplaner samt Navigations-App. Der BFB Frühphasenfonds Brandenburg wollte beim Unternehmen aus Potsdam, das von Markus Hallermann gegründet wurde, aussteigen und seinen Anteil (15 %) verkaufen. Interesse an der Übernahme der Anteile hatte auch der bekannte österreichische Investor René Benko (unter anderem Galeria Karstadt Kaufhof). Hintergründe gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

AnyDesk
+++ Der amerikanische Wagniskapitalgeber Insight Partners nutzt seine Vorkaufsrechte bei AnyDesk. Das junge Unternehmen will quasi TeamViewer als erste Adresse für den Fernzugriff auf Rechner ablösen. EQT Ventures sowie Business Angels wie Chris Hitchen und Andreas Burike sowie Insight investierten in den vergangenen Jahren bereits rund 20 Millionen Dollar in AnyDesk. General Atlantic hatte sich zuletzt für einen Einstieg bei AnyDesk interessiert. Hintergründe gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Simplesurance
+++ Die Altinvestoren investierten erneut in Simplesurance. Das Berliner Startup in Deutschland als Schutzklick bekannt, gehört zu den ganz großen InsurTech-Pionieren. Mindestens 60 Millionen Dollar flossen bisher in das Unternehmen, das 2012 an den Start ging. Zuletzt investierten unter anderem die Tokio Marine Holdings (TMHD) und die deutsch-französische Finanzgruppe ODDO BHF Kapital in das Unternehmen. Hintergründe gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Urban Sports Club
+++ Die Altinvestoren investierten erneut in Urban Sports Club, einen millonenschweren Anbieter für Sportflatrates. Urban Sports Club wurde Ende 2012 von Benjamin Roth und Moritz Kreppel gegründet. Das Startup expandierte zuletzt vor allem durch Übernahmen (99Gyms, Fitengo, Somuchmore, FITrate). Investoren des Startups sind unter anderem HV Capital, Rocket Internet und Partech. Hintergründe gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

McMakler
+++ Der amerikanische Finanzinvestor Warburg Pincus investiert gemeinsam mit einigen Bestandsinvestoren in das Berliner Unternehmen McMakler. Das Handelsblatt berichtet von einem Investment in Höhe von 50 Millionen US-Dollar. “Die nächste Wachstumsphase von McMakler wird sich auf die Erweiterung der proprietären Technologie und der digitalen Tools konzentrieren, um einen transparenteren und schnelleren Marketingprozess für die Kunden zu gewährleisten”, teilt das Unternehmen mit . Target Global, Israel Growth Partners und einige Bestandsinvestoren investierten zuletzt 50 Millionen Euro in McMakler, ein Berliner Makler-Startup. Das Unternehmen, das in Deutschland, Österreich und Frankreich aktiv ist, wurde 2015 von Hanno Heintzenberg, Felix Jahn und Lukas Pieczonka gegründet. Das Grownup beschäftigt über 600 Mitarbeiter.

Sastrix
+++ TS Ventures, also Tim Schumacher, Discovery Ventures und Christian Gaiser investieren 1,3 Millionen US-Dollar in das Kölner Startup Sastrix. Die Jungfirma, die von Maximilian Messing und Sven Lackinger, beide früher evopark, gegründet wurde, unterstützt Unternehmen beim Kauf und der Verwaltung von Softwarelösungen. Die Rheinländer versprechen: “Wir bringen Transparenz in Ihr bestehendes Setup, befreien Sie von nicht ausgelasteten Lizenzen und verhandeln mit Ihren Anbietern, um die besten Angebote für Sie zu erhalten”.

deineStudienfinanzierung
+++ Der Berliner FinTech-Investor finleap investiert in das Berliner Startup deineStudienfinanzierung. “Der Eintritt ins Portfolio von finleap ist für das junge Unternehmen ein weiterer Schritt, ein verlässlicher Partner der Generation Z zu sein”, teilt der Investor vollmundig mit. deineStudienfinanzierung, das von Alexander Barge, David Meyer und Bastian Krautwald gegründet wurde, aggregiert die “größten Finanzierungsprodukte für das Studium in Deutschland”. Im vergangenen Jahr suchte die Jungfirma im Fernsehen, bei “Die Höhle der Löwen” Geldgeber. Der TV-Deal mit Frank Thelen platzte damals aber.

NXRT
+++ Das Bahntechnik-Unternehmen Rhomberg Sersa Rail Group (RSRG) investiert in den Simulationsanbieter NXRT. Das Unternehmen  mit Sitz in Wien “fokussiert sich auf schlüsselfertige Anwendungen für innovative Simulationen für Demonstrations-, Trainings- und Testzwecke”. Die Software vermittelt den Anwendern dabei “sämtliche sensorischen Reize, die sowohl im Bereich Showcasing als auch im Bereich Schulung zu einer bleibenden Erinnerung der Inhalte beitragen”.

easierLife
+++ Der Energiedienstleister ESWE Versorgung investiert einen “bedeutenden finanziellen Betrag” in das Karlsruher Startup easierLife, das einen intelligentem Hausnotruf anbietet. easierLife wurde 2014 von vier wissenschaftlichen Mitarbeitern des FZI Forschungszentrum Informatik gegründet. Im Rahmen von Studien wurden zunächst über 100 Seniorenhaushalte mit Sensoren ausgestattet.

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#DealMonitor – Burda übernimmt Mehrheit an nebenan.de – Hypatos bekommt 10 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 1. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

nebenan.de
+++ Das Medienhaus Hubert Burda Media investiert einen zweistelligen Millionenbetrag in das Nachbarschaftsnetzwerk nebenan.de. Burda übernimmt dabei die Mehrheit (61 %) am jungen Unternehmen. “Burda löst an dieser Stelle mehrere Finanzinvestoren ab und ermöglicht somit dem Team von nebenan.de, den bisher erfolgreich bestrittenen, gemeinwohlorientierten Weg weiterzugehen”, teilt das Startup mit. Neben Burda – seit 2018 bei nebenan.de an Bord – bleiben die Deutsche Tele Medien, die Nordwest-Zeitung Verlagsgesellschaft und pd ventures, der Venture-Arm der Mediengruppe Pressedruck Augsburg, weiterhin am Unternehmen beteiligt. Im Rahmen der Mehrheitsübernahme steigen Lakestar sowie Angel-Investoren wie Philipp Kreibohm, Felix Haas, Johannes Schaback, David Khalil und Lukas Brosseder aus. Die nebenan.de-Macher Ina Remmers, Till Behnke und Christian Vollmann bleiben weiter beteiligt. Mitgründer Vollmann steigt aber aus dem operativen Geschäft aus. nebenan.de verfügt nach eigenen Angaben über 1,6 Millionen Nutzer. Der Umsatz der Jungfirma soll im einstelligen Millionenbereich liegen. Bis Ende 2018 flossen bereits knapp 25 Millionen in das Unternehmen, das 2015 gegründet wurde. Der Verlust summiert sich auf 12,6 Millionen Euro. International konkurriert nebenan.de mit Dickschiffen wie nextdoor. In Deutschland konnte das Unternehmen bisher nicht landen, nimmt aber derzeit wohl wieder einen neuen Anlauf.

Hypatos
+++ Blackfin Tech, Grazia Equity, UVC Partners und Plug and Play Ventures investieren 10 Millionen Euro in Hypatos. Das Unternehmen aus Potsdam, das 2018 von Uli Erxleben und Janosch Novak als Spin-Off von Smacc gegründet wurde, entwickelt ein System, um Backoffice-Prozesse mit Hilfe von Deep Learning-Technologie zu automatisieren. Das junge “Unternehmen wird die Finanzierungsmittel in die Erweiterung seines Portfolios von Machine Learning Modellen fließen lassen, um weitere Anwendungsgebiete und Geschäftsprozesse zu erschließen”. Hypatos beschäftigt derzeit 40 Mitarbeiter.

farmy.ch
+++ Triodos Organic Growth Fund und weitere Investoren investieren 10 Millionen Schweizer Franken in den Online-Supermarkt farmy.ch. “Insbesondere wird Farmy die Neuinvestition dazu nutzen, die eigene E-Mobil-Flotte sowie die Liefergebiete und die Fulfillment-Kapazitäten auszubauen”, teilt das Unternehmen mit. Im ersten Halbjahr steigerte farmy.ch seinen Umsatz  im Vergleich zum Vorjahr um 160 %. “Mit einem Umsatz von 11,5 Millionen Franken in diesem Zeitraum konnte das junge Unternehmen seine Position als drittgrösster Online-Lebensmittelhandel der Schweiz weiter stärken”, heißt es aus dem Unternehmen.

Semalytix
+++ btov Partners, Fly Ventures und einige Angel-Investoren investieren 4,3 Millionen Euro in Semalytix – siehe TechCrunch. Das junge Startup aus Bielefeld liefert Unternehmen zu konkreten Fragestellungen Auswertungen quasi aller verfügbaren Daten. “Wir erschließen vormals unstrukturierte Daten – digitale Texte -, strukturieren und analysieren die Inhalte, und lassen sie Zusammenhänge interaktiv erklären. Die Jungfirma wurde 2015 von Philipp Cimiano, Roman Klinger, Matthias Hartung und Janik Jaskolski gegründet.

Clinaris
+++ Mehrere Family Offices – darunter  Tertium und Kalodion –  investieren 2,6 Millionen Euro in Clinaris. Beim Münchner Startup, das 2014 gegründet wurde, geht es um Krankenhaus-Hygiene durch Echtzeit-Tracking von Medizinprodukten. “Das Kapital aus der Finanzierungsrunde werde genutzt, um die Expansion voranzutreiben und die nationalen und internationalen Vertriebsteams weiter zu stärken”, teilt das Unternehmen mit.

PriceHubble
+++ Helvetia Venture Fund und Swiss Life sowie SORAVIA und Frank Strauss investieren in das Schweizer Proptech PriceHubble. In der Presseaussendung ist von einer “Multi-Millionen-Finanzierungsrunde” die Rede. PriceHubble, das 2016 von Markus Stadler und Stefan Heitmann gegründet wurde, ermöglicht “Akteuren im Immobiliensektor fundierte Immobilien- und Investitionsentscheidungen auf Basis datengetriebener Erkenntnisse”.

Pace 
+++ Der Mobilitätsdienstleister DKV Mobility steigt bei Pace ein. Das 2015 gegründete Karlsruher Startup bietet mit der Connected Car Nachrüstlösung Pace Link eine Vielzahl sogenannter Microservices rund um das vernetzte Fahrzeug an. Im vergangenen Jahr stieg bereits der Esslinger Automobilzulieferer Eberspächer bei Pace Telematics ein. “DKV und Pace haben sich auf eine strategische Partnerschaft verständigt und der DKV übernimmt in diesem Zuge heute eine Minderheitsbeteiligung an Pace”, teilen die Unternehmen mit.

Travizory
+++ Atlantic Labs investiert 2 Millionen US-Dollar in das junge Schweizer Startup Travizory – siehe startupticker.ch. Das Unternehmen aus Neuchatel entwickelt ein System, um Grenzübertritte sicherer zu machen. Über Travizory können Grenzbeamte auf Informationen von Reisenden zugreifen, beispielsweise auf Personaldaten, vergangene Reiserouten und Gesundheitsdaten wie Covid19-Testergebnisse und Impfpässe.

EXITS

scoyo
+++ Das niederländische Unternehmen Futurewhiz, das die Online-Lernplattform Squla betreibt, kauft dem TV-Sender Super RTL die Lernplattform scoyo ab. “Über die Höhe der Investitionssumme haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart”, teilen die Unternehmen mit. scoyo richtet sich an Schüler der Klassen 1 bis 7. Für die Nutzung  zahlen Eltern einen festen Betrag ab 9,99 Euro monatlich. Das Unternehmen ging 2008 als Projekt des Medienhauses Bertelsmann an den Start. 2009 wanderte das Startup unter das Dach von Super RTL.

DIE HÖHLE DER LÖWEN

GRPSTAR
+++ In der ersten Folge der achten Staffel investierte Pharma-Löwe Nils Glagau 85.000 Euro in GRPSTAR (19 %), einem neuen Stollensystem für Fußballschuhe. Zielgruppe der Jungfirma sind Profis sowie Wald- und Wiesenfußballer. Das Unternehmen wurde von Manuel Kössl und David Krusch gegründet. Das junge Team kam in die Vox-Show, um 85.000 Euro einzusammeln. Dafür wollten sie allerdings nur 10 % der Firmenanteile abgeben.

flapgrip
+++ In der ersten Folge der achten Staffel investierte Regal-Löwe Ralf Dümmel 125.000 Euro in flapgrip (25 %), eine Smartphone-Halterung. Das Startup, das von Philip Deml und Cem Dogan ins Leben gerufen wurde, dient als Navi-Halterung im Auto und als Media-Ständer, soll optimal in der Hand liegen und kann am Laptop für freihändige Video-Calls befestigt werden. Das Team kam in die Vox-Show, um 125.000 Euro (15 %) einzusammeln.

gitti
+++ In der ersten Folge investierten Beauty-Löwin Judith Williams und Familien-Löwin Dagmar Wöhrl 350.000 Euro in gitti (9,3 %), einem Startup für veganen Nagellack. Wobei Wöhrl bei diesem Doppel-Löwinnen-Deal nur 50.000 Euro übernahm. Gründerin Jennifer Baum-Minkus kam in die Show, um 300.000 (8 %) einzusammeln. Der Deal platzte nach der Show leider. Offenbar konnten sich das gitti-Team und die Löwinnen nach der Show nicht auf die Bewertung einigen.

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#Zahlencheck – Heftig-Mutter Media Partisans fährt weiter Gewinne ein


Das Potsdamer Startup Media Partisans, das weltweit Plattformen in Stil von Heftig betreibt, legt neue Zahlen vor. Im Jahresabschluss 2018 weist das Unternehmen, das mehrheitlich zur Funke Mediengruppe gehört, einen Jahresüberschuss in Höhe von rund 754.407 Euro aus. Damit sank der Jahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr abermals. 2017 erwirtschaftete das Unternehmen einen Jahresüberschuss in Höhe von 770.215 Euro. 2016 waren es sogar 1,1 Millionen. Zahlen zum Umsatz  der kleinen Kapitalgesellschaft gibt es weiter keine.

2018 beschäftigte Media Partisans durchschnittlich 94 Mitarbeiter. Damit ist das Unternehmen personell weiter (leicht) gewachsen. Im Vorjahr wirkten durchschnittlich 82 Mitarbeiter für die Heftig-Mutter. Im Vorjahr waren es nur 77 Arbeitnehmer. Auf der Media Partisans-Website sind derzeit weiter 94 Mitarbeiter angegeben. Dort finden sich auch weitere Infos zum aktuellen Stand der Dinge in der Digitalfirma. Weltweit betreibt Media Partisans derzeit 43 Marken – darunter auch Gut für Dich, Scrumdiddlyumptious und La minute bien-être. Nach eigenen Angaben kommt der weltweite Media Partisans-Verbund derzeit auf rund 74 Millionen Facebook-Fans und  1,4 Milliarden Video views per quarter.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2018
* Die Gesellschaft mit Sitz in Potsdam (Berliner Straße 89, 14467 Potsdam), eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Potsdam, Nr. HRB 21647, weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf.
* Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 94 (Vorjahr: 82) Arbeitnehmer beschäftigt.

Media Partisans im Zahlencheck

2018: 754.407 Euro (Jahresüberschuss)
2017
: 770.215 Euro (Jahresüberschuss)
2016: 1,1 Millionen Euro (Jahresüberschuss)
2015: 631.497 Euro (Jahresüberschuss)

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Foto (oben): Media Partisans

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#Hintergrund – Ein Startup, das Musik spürbar macht


Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das junge Unternehmen Feelbelt. Das Potsdamer Startup, das 2019 von Benjamin Heese und Felix Weiß gegründet wurde, will “die Wahrnehmung von Sound und Audiosignalen komplett revolutionieren”. Das Wearable des Startups kann jeder direkt auf der Kleidung tragen. Der Gürtel überträgt dann Impulse synchron zur Musik auf den Körper.

“Wir alle lieben Musik, Filme und Computerspiele und sind gleichzeitig überzeugt, dass die Weiterentwicklung von Audiosystemen wie Boxen oder Kopfhörern vom Zielpublikum kaum noch wahrgenommen wird. Mit der Einführung des MP3-Formats werden sogar hohe und tiefe Frequenzen aus Audiodateien ‘abgeschnitten’, um Speicherplatz zu sparen und die breite Masse merkt keinen Unterschied. Daher kamen wir zu dem Entschluss, dass wir der Audiowelt eine neue Dimension hinzufügen müssen, um die Wirkung dauerhaft und nachhaltig zu steigern – jederzeit und überall. Das war die Geburtsstunde von Feelbelt”, sagt Mitgründer Heese.

Der noch junge Kapitalgeber JJE Invest, hinter dem unter anderem Julian Sixtus steckt, glaubt bereits an das Konzept und investierte kürzlich in das junge MediaTech-Unternehmen, das derzeit im  Filmpark Babelsberg im MediaTechHub Lab residiert. Ab Mai wird der Feelbelt über Kickstarter – mit der Zielgruppe Gamer und Musikliebhaber – verkauft. Die Brandenburger setzen aber auch auf B2B. Hierbei will das Unternehmen seine “patentierte Technik der Automobilindustrie, der Filmindustrie sowie der VR-Industrie zur Verfügung” stellen. Zu guter Letzt sehen die Feelbelt-Macher noch Chancen im E-Health-Markt. “Dort fokussieren wir vor allem den Musiktherapie- und Meditationssektor. Hier wollen wir jedoch noch mehr wissenschaftlichen Kontext liefern und arbeiten derzeit das Thema neurowissenschaftlich auf”, sagt Heese.

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