#StartupTicker – +++ Rocket Internet – Gorillas – Jokr – Westwing


Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir einen kompakten Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Montag, 20. Juni).

#StartupTicker – Was wirklich wichtig ist!

Rocket Internet
+++ Rocket Internet entlässt Mitarbeiter:innen. Konkret geht es um Junior-Positionen beim Investmentarm Global Founders Capital (GFC) und dem Frühphasen-Investor Flash Ventures. FinanceFWD, Gründerszene

Gorillas
+++ Das Berliner Quick-Commerce-Unicorn Gorillas spricht erneut mit Wettbewerbern wie GoPuff und Jokr über eine Fusion bzw. einen Verkauf. Bloomberg

Jokr
+++ Gorillas-Konkurrent Jokr verlässt dagegen die USA. Grocery Dive

Westwing
+++ Westwing-Gründer Stefan Smalla tritt nach 11 Jahren “im gegenseitigen Einvernehmen” ab. Nachfolger wird Andreas Hoerning. Westwing

#LESENSWERT

Mambu
+++ 5 spannende Dinge über Mambu, die jeder wissen sollte. deutsche-startups.de

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Foto (oben): Shutterstock

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#DealMonitor – Instafreight sammelt 40 Millionen ein – Workwise erhält 12 Millionen – MediaShop kauft Geschenke24


Im #DealMonitor für den 9. März werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Instafreight
+++ Der Private-Equity-Geber Heliad und die Europäische Investitionsbank (EIB) sowie die Altinvestoren investieren 40 Millionen US-Dollar in das Logistik-Startup Instafreight. Das Berliner Startup, das 2016 von Philipp Ortwein und Gion-Otto Presser-Velder gegründet wurde, positioniert sich als digitale Spedition. Zielgruppe sind B2B-Kunden, die einzelne Palette oder komplette LKW-Ladung auf die Reise schicken wollen. Investoren wie Shell Ventures, 683 Capital und Rocket Internet investierten in den vergangenen Jahren bereits rund 25 Millionen Euro in das Unternehmen. “Mit den neuen Investitionen wird das Unternehmen die durch Pandemie und Ukraine-Krieg strapazierten Lieferketten resilienter machen, in dem dank des digitalen Geschäftsmodells noch mehr Kapazitäten für den europäischen Landtransport zur Verfügung gestellt und effizienter genutzt werden können”, teilt das Unternehmen mit. 200 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Instafreight. Mehr über Instafreight

Workwise
+++ Der Karlsruher Geldgeber Lea Partners und Armira Growth aus München investieren 12 Millionen Euro in Workwise. Das bisher gebootstrapptes Unternehmen, das 2013 von Jannik Keller und Martin Trenkle in Karlsruhe unter dem Namen Campusjäger gegründet wurde, positioniert sich als “umfassende Recruiting-Lösung”. bzw. Jobbörse. Rund 2.000 Unternehmen nutzen Workwise nach eigenen Angaben. Beim Start war das Unternehmen noch eine Jobbörse für Studierende und Berufsanfänger:innen. 140 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Workwise. “Die Geldmittel sollen jetzt vor allem die Produktentwicklung weiter vorantreiben, um KMUs noch besser im Recruiting unterstützen zu können”, teilt das Unternehmen mit.

2trde 
+++ Adevinta Ventures, der Investmentableger des norwegischen Marktplatzbetreibers Adevinta (eBay Kleinanzeigen und Co.), Aster Capital und Altinvestor Maniv Mobility investieren 7 Millionen Euro in 2trde. Das Münchner Startup, das 2017 von Johannes Stoffel und Marcus Lankenau gegründet wurde, nennt sich selbst “Automotive Sales Tech-Spezialist”. Mit der Technologie der Jungfirma können Autohäuser, Leasingfirmen und Automobilhersteller ihre Gebrauchtwagen vermarkten. “Mit dem frischen Kapital werden wir uns noch stärker auf unsere internationale Expansion konzentrieren”, teilt das Unternehmen mit. Maniv Mobility, Axel Springer Plug and Play und mehrere Business Angels investierten zuletzt 2,5 Millionen in 2trde.

Arkeon Biotechnologies
+++ Square One Foods, Synthesis Capital und ReGen Ventures investieren 7 Millionen US-Dollar in Arkeon Biotechnologies. Das Unternehmen aus Wien, das von Simon Rittmann, Günther Bochmann und Gregor Tegl gegründet wurde, nutzt “die Technologie der Gasfermentation, um CO2 in Lebensmittel umzuwandeln”. “Die gesicherte Finanzierung wird nun für die Ausweitung der Produktion, der Verfahrenstechnik und der Produktentwicklung eingesetzt”, teilt das Unternehmen mit.

Natif.ai
+++ Early-Stage Investor Redalpine, Logistik-Geldgeber F-Log Ventures und Business Angel Phillipp Rechberg sowie die Altinvestoren 468 Capital und High-Tech Gründerfonds (HTGF) investieren 5 Millionen Euro in Natif.ai. Das Startup aus Saarbrücken, das 2019 von Johannes Korves, Manuel Zapp, Berenger Laurent und Christophe Hocquet gegründet wurde, ist im Segment der intelligenten Dokumenten Prozessautomation (IDP) unterwegs. Mehr über Natif.ai

not less but better
+++ Mehrere Business Angels – darunter Sebastian Klein, Christian Rebernik, Frank Westermann und Ina Schlie investieren 940.00 Euro in not less but better. Das Berliner Startup, das 2020 von Selcuk Aciner, Christina Roitzheim und Marius Rackwitz gegründet wurde, möchte seinen Nutzern helfen, das eigene Nutzungsverhalten zu analysieren, und Strategien aufzeigen, wie man den Handykonsum reduziert. Bekannt wurde die Jungfirma durch einen Auftritt in der Vox-Show “Die Höhle der Löwen”.

MERGERS & ACQUISITIONS

Geschenke24
+++ Die österreichische MediaShop International Group, ein Omnichannel-Händler, übernimmt das Kieler Unternehmen Geschenke24. Der genaue Kaufpreis ist nicht bekannt, er liegt aber im “knapp zweistelligen Millionen Euro-Bereich”. “Durch den Zukauf von Geschenke24 kommt Mediashop International Group seinem strategischen Ziel, den E-Commerce am Konzernumsatz auf über 50 % zu steigern einen weiteren Schritt näher. Derzeit entfällt rund ein Drittel der Umsatzerlöse auf den elektronischen Handel”, heißt es in der Presseaussendung. Geschenke24, 2009 von Uwe Hamann gegründet, soll “im ersten Geschäftsjahr nach Übernahme rund 17 Millionen Euro zum MediaShop Gruppenumsatz beisteuern”.

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#DealMonitor – Vay sammelt 95 Millionen ein – Singular investiert in Formel Skin – Flash Ventures setzt auf Flash


Im #DealMonitor für den 14. Dezember werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Vay
+++ Der schwedische Geldgeber Kinnevik investiert gemeinsam mit Coatue, Eurazeo, Atomico, Creandum and La Famiglia 95 Millionen US-Dollar in Vay (früher als Ree Technology bekannt). Von Kinnevik stammen dabei 23 Millionen Dollar. Das junge Mobility-Startup Vay, das 2018 von Fabrizio Scelsi, Thomas von der Ohe und Bogdan Djukic gegründet wurde, setzt auf das Trendthema autonomes Fahren. “Vay will use the funding to launch its first commercial service in Hamburg, Germany in 2022, and to triple the size of its team. With a strong focus on growing its engineering team and capabilities, Vay will further develop its teledrive services as well as autonomous driving technology”, teilt das Unternehmen mit. Bis Ende 2019 flossen bereits rund 14 Millionen in das junge Unternehmen. Mehr über Vay

Formel Skin
+++ Der junge französische Geldgeber Singular investiert nach unseren Informationen gemeinsam mit heal capital, Vorwerk Ventures, Cherry Ventures und Heartcore Capital in Formel Skin. Das Berliner Unternehmen, das 2019 von Anton Kononov und Florian Semler gegründet wurde, beschreibt sich selbst als “dermatologisches Telemedizin-Unternehmen”. Ziel ist es, “Menschen mit Hautproblemen bis hin zu starker Akne” zu helfen – mit medizinischer Beratung und medizinischen bzw. kosmetischen Produkten. Vorwerk Ventures, Cherry Ventures und Heartcore Capital investierten zuletzt rund 5 Millionen Euro das Unternehmen. 60 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Formel Skin. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Flash / Datamin
+++ Flash Ventures, der Inkubator aus dem Hause Rocket Internet, investiert nach unseren Informationen in Flash und Datamin. Das Berliner Startup Flash , das von den GoTalent-Gründern Sascha Hagro, Maximilian Schulze Wenning und Jacob Tyree gegründet wurde, richtet sich an Direct-to-Consumer-Marken (B2B) aber auch an Käufer:innen (B2C). In der Selbstbeschreibung heißt es: “That’s why our mission is to create technology that can bridge the gap between the physical and digital worlds and, ultimately, revolutionise the way people shop and interact with their favourite brands. In essence, we are operating on the very edge of what’s possible in e-commerce and are inventing the future”. Das Berliner Startup Datamin wiederum wurde vom Billie-Gründer Artem Demchenkov und Julian Förster (zuletzt unter anderem bei Billie tätig, gegründet. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

tupu
+++ Der Berliner Geldgeber FoodLabs, früher als Atlantic Food Labs bekannt, investiert nach unseren Informationen in tupu. Das Berliner Startup, das vom ehemaligen Infarm- und Delivery Hero-Mitarbeitér Eldad Arnon gegründet wurde, kümmert sich um “Lebensmitteln auf der Basis von Pilzen”. Mit Pilzen kennt sich das FoodLabs-Team bereits aus, der Geldgeber ist bereits an Mushlabs beteiligt. Das Berliner Startup, das vom Mazen Rizk gegründet wurde, züchtet Fleischersatz aus fermentierten Pilzen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Discovergy
+++ Das Startup Comgy, ein “Anbieter digitaler Messdienstlösungen für die Wohnungs- und Energiewirtschaft” investiert gemeinsam mit anderen Geldgebern 15 Millionen Euro in Discovergy. Das Unternehmen aus Aachen, ein “Komplettanbieter von Smart Metering-Lösungen” wurde 2009 von Ralf Esser und Nikolaus Starzacher gegründet. Der Schweizer Investmentmanager Susi Partners investierte zuletzt rund 15 Millionen Euro in das Startup. Comgy, 2017 von Ruben Haas (früher mbrace und Hitfox), Lukas Krauter und Simon Stürtz gegründet,  sammelte zuletzt 25 Millionen Euro ein – unter anderem von Swiss Life Asset Managers, Rivus Capital, Bonventure, Signa, EWE, Momeni und Verve Ventures.

Mitigant
+++ Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), Brandenburg Kapital und die adesso-Tochter inQventures investieren eine siebenstellige Summe in Mitigant. Das Potsdamer Startup, das 2021 von Nils Karn und Kennedy Torkura gegründet wurde, unterstützt Unternehmen bei der Erkennung, Absicherung und Prüfung von Cloud-Infrastrukturen. “Ein Großteil der Mittel der drei beteiligten Investoren wird in die weitere Entwicklung der Cloud-Security-Lösung fließen”, teilt die Jungfirma mit.

Witty Works
+++ Nicht genannte Investor:innen – unter anderem aus dem Swiss ICT Investor Club (SICTIC) investieren 700.000 Euro in Witty Works. Das Startup aus Zürich, das von Nadia Fischer und Lukas Kahwe Smith gegründet wurde, setzt sich für gendergerechte und inklusive Sprache ein. Die Browsererweiterung der Jungfirma überprüft beim Schreiben, ob der Text stereotypische Begriffe enthält und schlägt passende Alternativen vor.

MERGERS & ACQUISITIONS

Tier
+++ Das Berliner Mobility-Unternehmen Tier übernimmt Vento Mobility, die italienische Tochter von Wind Mobility. “Dies markiert den Eintritt von Tier in den italienischen Markt. Ab sofort werden die ersten Tier E-Scooter auf den Straßen von Bari und Palermo verfügbar sein. In den nächsten Tagen und Wochen sollen dann weitere italienische Städte folgen, darunter auch die großen Metropolen”, teilt das Unternehmen mit. Nach der Übernahme von The Makery und nextbike ist der Vento Mobility-Kauf die dritte Übernahme in diesem Jahr für Tier. Das Unternehmen, 2018 von Lawrence Leuschner, Matthias Laug und Julian Blessin gegründet, setzt auf E-Scooter, E-Bikes und E-Mopeds zur Miete. Investoren wie  SoftBank, Mubadala Capital, M&G Investments und Mountain Partners sowie RTP Global, Novator, White Star Capital, Northzone und Speedinvest investierten bereits 660 Millionen US-Dollar in Tier. Mehr über Tier

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Secondary-Deal beim Unicorn SumUp geplant – Rocket Internet startet ClimateTech-Ableger Global Green Capital


Im aktuellen #DealMonitor für den 6. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

SumUp
+++ Das deutsch-britische Payment-Unternehmen SumUp, das Kartenterminals, mit denen man mit Kreditkarte bezahlen kann, vertreibt, steht nach unseren Informationen kurz vor einem großen, rein internen, Secondaries-Deal. Dabei wird das Unternehmen, das 2011 von Daniel Klein, Marc-Alexander Christ, Stefan Jeschonnek und Jan Deepen gegründet wurde, mit 4 bis 4,5 Milliarden Euro bewertet. Weitere Anteile möchte dabei unter anderem Gründer Klein, der schon Moneybookers gründete, kaufen. Zu den Investoren von SumUp gehören unter anderem btov Partners, Shortcut, Klaus Hommels, Groupon, BBVA Ventures,  American Express, Tengelmann Ventures und HV Capital. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Akioma
+++ Der Bonner Geldgeber Freigeist Capital, hinter dem unter anderem Ex-Vox-Löwe Frank Thelen steckt, steht nach unseren Informationen vor einem Investment in Akioma. Das Unternehmen aus Freiberg am Neckar, das 2013 gegründet wurde, positioniert sich als “No-Code-/Low-Code Cloud-Plattform zur Web-Applikationsentwicklung”. Freigeist plant dabei 1,5 Millionen Euro auf einer Pre-Money-Bewertung in Höhe von 5 Millionen zu investieren. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Upmin
+++ Die Apeiron Investment Group, das Family Office von  Christian Angermayer, BitStone Capital, Scout24 und Swiss Life sowie P3A Ventures, also Zenhomes-Gründer Jannes Fischer, Marc Stilke, Christian Gaiser und Jan Sprengnetter investieren 4 Millionen Euro in Upmin. Das Berliner PropTech, das 2020 von Henning Frank unter dem Namen Hausio im Hause Zenhomes (vermietet.de) gegründet wurde, positioniert sich als digitaler Immobilienverwalter. Nach der Übernahme von Zenhomes durch Scout24 wurde Hausio als Upmin ausgegründet.

vialytics
+++ Statkraft Ventures und EnBW New Ventures investieren erneut in das Stuttgarter GovTech vialytics. Das Unternehmen, das 2017 von Achim Hoth, Patrick Glaser und Danilo Jovicic ins Leben gerufen wurde, sorgt mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz für bessere Straßen. vialytics erfasst den Zustand der Straßeninfrastruktur und wertet diesen automatisiert aus.

VENTURE CAPITAL

Global Green Capital
+++ Der Berliner Internet-Investor Rocket Internet setzt nach unseren Informationen mit Global Green Capital (GGC) einen Investmentableger für das Boomsegment ClimateTech auf. Auf der Website heißt es: “We are shaping the Future of Sustainability. Als Founding Partner fungiert dabei Jan Ossenbrink, Partner Sustainability, ClimeTech bei Rockets Investmentarm Global Founders Capital (GFC). Im Portfolio von GGC befinden sich Startups wie Klarsolar, Atlas Metrics und exnaton. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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Jumia’s Q2 results show moderate growth, rising spend, and continued losses

African e-commerce giant Jumia today reported its second-quarter financial performance. In the wake of its earnings reports, Jumia’s shares climbed 3.38% to $21.99 per share with a market cap of $2.168 billion.

Before we get into the company’s results, Jumia historically reported in its financial data in Euros. This was the case until April 1, when the company swapped for the American dollar.  Jumia cites increases in cash balances from equity fundraising as the main reason backing this outcome. The company adds that although the Dollar will be used going forward, starting from Q2 2021, comparative numbers from previous quarters “have been modified to reflect the change in presentation currency.” That will help us keep all the math straight.

Now, back to business. In the second quarter of 2021, Jumia reported revenues of $40.2 million, up 4.6% on a year-over-year basis.

Wall Street was optimistic that Jumia would report revenue of $43.34 million, up from the $38.5 million recorded in Q2 2020. Although the company did not meet revenue expectations, it did surpass investor expectations of a loss worth $0.43 a share by reporting a more modest $0.41 per-share loss in the second quarter. For reference, Jumia lost $0.61 per share in the year-ago period.

While the African e-commerce company has shifted from first-party sales to a marketplace for third parties, its first-party revenue increased 7% year-over-year in the second quarter. Jumia’s marketplace revenue, on the other hand, grew a smaller 0.6% to $26.2 million.

The revenue mix-shift helped Jumia’s gross profit grow 4% to $26.8 million in the most recent quarter compared to its year-ago comparable. Gross profit after fulfillment expense also expanded 16.3% to $7.7 million.

Continued losses

While Jumia’s operating losses and adjusted EBITDA declined in Q1 2021, they increased this past quarter. Operating losses were $51.6 million in Q2 2021, up 24.7%, while adjusted EBITDA came in at -$41.6 million, worsening 15.1% compared to Q2 2020.

The sharp losses were driven in part by how the African e-commerce juggernaut spent in the quarter. Jumia’s sales and advertising expenses rose 115% to $17.1 million. In the year-ago quarter, the number was a far-smaller $7.9 million. The huge gain in sales and advertising spending may indicate that the company is back to its old method of executing aggressive advertising, which initially slowed during the pandemic. 

The company’s rising costs and declining profitability are not encouraging regarding its chances for near-term profitability. However, the company stressed long-term investments in its business in its earnings report that Jumia expects to leverage in the coming quarters and years. Given that Jumia’s shares rose following its earnings report, it appears that investors are at least amenable to the argument. Still, the company’s metrics paint a mixed picture of its efforts.

For instance, Jumia’s active customers only grew by 3.3% to 7 million in the second quarter, while orders grew by a stronger 12.8% to 7.6 million. In contrast, gross merchandise volume (GMV) fell 11% to $223.5 million in the second quarter.

Jumia’s falling GMV impacted the total payment volume (TPV) of its payment arm, JumiaPay, in the quarter. That figure fell 4% to $56.6 million, compared to the year-ago quarter.

That said, on other fronts, JumiaPay’s recent results are impressive. The payment service’s “on-platform penetration” as a portion of GMV grew to 23.5% in the second quarter. And transactions made on the platform grew 12.1% to 2.7 million — the fastest transaction growth rate Jumia has witnessed in the past four quarters, mostly supported by the company’s food delivery category.

In the space of five months, from October 2020 to February 2021, Jumia’s share price spiked over 700% to $65, mostly due to the pandemic increasing appetite for e-commerce stocks globally. But the company’s share price has dropped by more than 60% from those highs to a close at $21.27 last Friday.

Jumia closed its most recent quarter with $637.7 million in cash, which means that it has a good amount of runway ahead of itself to sort out growth and profitability.

#africa, #e-commerce, #earnings, #ecommerce, #finance, #food, #jumia, #retailers, #rocket-internet

Brazilian digital auto marketplace InstaCarro revs up with $23M in funding

InstaCarro, a digital marketplace that connects used car sellers to dealers in Brazil, has raised $23 million in a Series B round of funding.

Notably, U.S.-based firms co-led the investment, including J Ventures, FJ Labs and Rise Capital. Spain’s All Iron Ventures and Big Sur also participated in the financing, among others. With the latest round, São Paulo-based InstaCarro has now raised more than $56 million since its 2015 inception.

As we all know, the COVID-19 pandemic led to an increase in people all over the world buying and selling things online, with cars being no exception. InstaCarro plans to use its new capital in part to capitalize on the shift and “aggressively” expand its reach within Brazil.

Until this year, the startup operated only in São Paulo. In the first half of this year, it launched operations in eight new cities, and is now also live in Campinas, Curitiba, Joinville, Santos, Brasília, Goiânia, Rio de Janeiro and Belo Horizonte.

For context, the startup compares itself to Carvana in the U.S., Chehaoduo in India and Carro in Indonesia. 

CEO Luca Cafici started InstaCarro after having co-founded a car classified startup in Asia with Rocket Internet. That experience, according to Cafici, taught him that “car classifieds were not solving the problems people had when selling their own cars.”

Inspired by the early success of Auto1 in Europe, he decided to return to Latin America to build a similar model, with an exclusive initial focus on Brazil because it is the third largest car market in the world.

Today, InstaCarro is one of the largest used car buyers in Brazil, according to Cafici. Since its inception, the company has transacted more than R$1 billion, or US$193.2 million, working with over 35,000 people seeking to sell their cars to dealers. The startup has been growing 21% month over month since the start of COVID, and has been profitable since 2019. Profitability is up by nearly 10x compared to pre-pandemic levels, Cafici said.

Looking ahead, InstaCarro aims to become a “full-service” car trading platform after hearing from customers that they would be interested in buying a car directly through its platform as well.

Under its current model, the process seems straightforward. When a customer sells their car through InstaCarro, the company comes out to their home to inspect the car, taking more than 150 pictures, and then auctions the car through its network of over 4,000 dealers across Brazil. Customers receive a bid for their car in 24 hours, and InstaCarro pays out the customer the same day and handles all of the paperwork, according to Cafici.

“The auction is a key component to achieve a great price, as there is no agreement on what the true value of a used car is,” he added. “The more dealers you talk with, the higher price you get.” 

The startup also plans to use its new capital to “improve the coverage” of its home inspection model and improve the efficiency of its digital auction process, Cafici said. It, naturally, intends to also do some hiring. InstaCarro has 120 employees, and it plans to double that number by 2022.

Prior to the pandemic, the company had partnered with major supermarket chains to create inspection points. But with the onset of the pandemic, it began inspecting cars at the sellers’ homes, which has proven to help the company move and grow faster, Cafici said.

“The pandemic forced us to reinvent our business model. Before the lockdowns, most of our operations depended on central inspection sites, which we had to shut down overnight in March 2020,” he told TechCrunch. “For our customers, our dealers, and our team, last year was challenging and scary. Our team worked hard to reinvent our business model around home inspections, so that we could continue doing business in a safe way. We started going to our client’s driveway instead of having them come to an inspection site.”

Today, over 90% of the company’s customers choose to do everything online.

John Nordin of J Ventures said his firm was impressed by the way the company shifted its business model after COVID hit and is “now growing faster than ever.”

“We see digital car dealerships finding success in markets across the world, from the U.S. to the U.K., Indonesia and Mexico,” Nordin said. “The team or teams that build a digital car dealership in Brazil have a lot of work cut out for them, not only to figure out how to fit the model to Brazilian consumers, but also to handle the operational challenges of buying and selling a huge volume of cars every day. InstaCarro has the right team to tackle the challenges ahead.”

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#DealMonitor – Planted sammelt 19 Millionen ein – Ardian übernimmt YT Industries – Home kauft Zenmieter


Im aktuellen #DealMonitor für den 3. August werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Planted
+++ Vorwerk Ventures, Gullspang Re:food, Movendo Capital, Good Seed Ventures, Joyance, ACE & Company und Be8 Ventures investieren 19 Millionen Schweizer Franken in Planted. Das im Juli 2019 von Pascal Bieri, Lukas Böni, Christoph Jenny und Eric Stirnemann gegründete Spin-off der ETH Zürich vertreibt rein pflanzliche Fleischprodukte. Vorwerk Ventures und Blue Horizon Ventures, der Schweizer Fußball-Star Yann Sommer sowie die Altinvestoren Stephan Schmidheiny, Good Seed Ventures, die Gaydoul Group, die ETH Zürich Foundation und Joyance Partners investierten erst im März 2021 rund 17 Millionen Schweizer Franken in Planted.

expertlead
+++ Acton Capital Partners, Seek, Rocket Internet und Kreos Capital investieren 9,5 Millionen Euro in expertlead. Das Berliner HR-Startup, das 2018 von Alexander Schlomberg und Arne Hosemann gestartet wurde, positioniert sich als Vermittlungsplattform für Freiberufler aus der Tech-Branche. Alle Kandidaten werden dabei von Expertlead extrem auf Herz und Nieren, also ihre Fähigkeiten geprüft. “The raised money will be invested into the development and expansion of new and existing tools”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über expertlead

gitti
+++ Der deutsche-französische Geldgeber Xange, Martin Avetisyan und Alexander Frolov von Target Global investieren gemeinsam mit den Altinvestoren 6,9 Millionen Euro in gitti – siehe Gründerszene. Grazia Equity und btov Partners investierten Ende 2020 bereits 3 Millionen Euro in das Berliner Nagellack-Startup. Zuvor investierten Mirko Caspar, Christoph Honnefelder und Caren Genthner in die Jungfirma, die von Jennifer Baum-Minkus gegründet wurde. In der Gründer-Show “Die Höhle der Löwen” interessierten sich zuletzt Judith Williams und Dagmar Wöhrl für das Startup. Der Deal über 350.000 Euro platzte aber nach der Show. Mehr über gitti

VoteBase
+++ Fußball-Profi Manuel Neuer, Rose Bikes-Macher Marcus Diekmann und Shopware-Gründer Stefan Hammann investieren in VoteBase. Das Startup aus München entwickelt eine Wahl-App auf Blockchain-Technologie, die speziell für Wahlen mit extrem hohen Sicherheitsanforderungen, wie eine Bundestagswahl, gedacht ist. Das Unternehmen wurde von Payman Supervizer und Maximilian Pieters gegründet. Die Investoren sichern sich nun 10 % an der Jungfirma.

Signature Products
+++ Im Rahmes des Förderprogramm BIPL-Innovation fließt eine sechsstellige Summe – rund 800.000 Euro – in das Cannabis-Startup Signature Products. Das 2019 von Florian Pichlmaier und Tobias Bühler in Pforzheim gegründete Unternehmen bietet unterschiedliche Hanfprodukte – vom Rohstoffhandel über die Extraktion bis hin zu Endkonsumentenprodukte. 20 Mitarbeiter:innen wirken derzeit für Signature Products.

MERGERS & ACQUISITIONS

Zenmieter
+++ Das Berliner PropTech Home, das Vermieter dabei unterstützt ihre Immobilien zu verwalten bzw zu vermieten, übernimmt das PropTech Zenmieter. “Zenmieters Wohnungsbestand wird von Home übernommen. Die Marke bleibt nicht bestehen”, teilt das Unternehmen mit. Zenmieter, ein Startup des Venture Builders Stryber, positioniert sich als “Zukunft des Vermietens”. Vermieter können ihre Wohnungen direkt an Zenmieter vermieten. Das Münchener Startup, 2020 gegründet, und war bisher in München, Augsburg, Nürnberg, Fürth und Erlangen aktiv. Home wurde 2016 von Moritz von Hase und Thilo Konzok gegründet. Kunden von Home vermieten die Wohnung an das Startup und bekommen dafür jeden Monate die Miete direkt von Home bezahlt. Capnamic Ventures, EQT Ventures. Redalpine Venture Partners und FJ Labs investierten zuletzt rund 11 Millionen Euro in Home. Mehr über Home

YT Industries
+++ Die Investmentgesellschaft Ardian übernimmt die Mehrheit am D2C-Unternehmen YT Industries. “The management team, led by former Amazon manager Sam Nicols who joined the company in 2020, and the founder and CVO Markus Flossmann, supported by Jacob Fatih’s business incubator Crealize, will focus on building out the company’s product portfolio, whilst simultaneously bringing YT’s brand and customer experience to the next level”, teilt das Unternehmen mit. Die Mountainbike-Kultmarke, 2008 von Markus Flossmann und Jacob Fatih gegründet,  bietet derzeit 40 verschiedene Modellen an sowie passende Bekleidung und Zubehör. Der Umsatz lag zuletzt bei rund 100 Millionen.

 TravelLocal.com / trip.me
+++ Die Travel-Startups TravelLocal.com aus Bristol und trip.me aus Berlin fusionieren. “Durch die Fusion entsteht einer der größten Online-Marktplätze für personalisierte Reisen im englisch- und deutschsprachigen Raum. Angesichts des erwarteten Nachfragebooms nach der Pandemie sehen die Managementteams und Investoren ein enormes Potential in der Zusammenlegung verbunden mit einer deutlichen Steigerung der Marktanteile”, teilen die Unternehmen mit. Im Zuge der Fusion investieren Active Partners und Gresham House Ventures 2,9 Millionen Euro in das Unternehmen. Insgesamt flossen bisher 15,2 Millionen in das Unternehmen. trip.me wurde 2013 von André Kiwitz, Matthias Woppmann, Stefan Richter und Yngrid Arnold gegründet. Die “Plattform für maßgeschneiderte Reisen im DACH-Markt” wurde unter anderem von der Recruit Group aus Japan unterstützt.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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Lollipop AI launches online grocery marketplace where you can build your own recipes

As I’ve taken to online grocery shopping over the pandemic, I’ve always wondered why supermarkets didn’t offer simple ‘recipe’ features that would have automatically collected items for a homemade meal. It seemed an opportunity missed. But it is missed no more.

Lollipop AI, the new British online grocery marketplace, is launching its public beta today to do that, and it’s been created by a serial UK entrepreneur who was there at the start of successful UK startups Osper, Monzo and Curve.

Founder and CEO Tom Foster-Carter has envisaged a platform allowing people to build meal plans from recipes, assembling the ingredients automatically into their shopping basket, and suggesting remaining household essentials. He says could well help with health goals, improve culinary skills and minimize food waste. Built as a marketplace, it will be partnering with Sainsbury’s and BBC Good Food with more partners and fulfillment will be completed by retail partners. The business model will be taking a small commission from retail partners, allowing selected advertising, e.g. from CPG brand owners, and a Paid Premium tier later this year.

The site will be free to use, while a premium tier is planned. The first ten thousand Beta testers to sign up to the waitlist will be offered access to premium features “for life”, says the startup, which will offer prices at the same rate as normal supermarkets.

Foster-Carter, who had the idea after having a baby and realizing he was spending hours trying to use a normal supermarket, says the approach will save several hours a week for the average household. (We will briefly overlook the fact that a man had to create a site like this after doing the weekly shop…). Lollipop claims 80% of households spend over an hour a week meal-planning and online grocery shopping.

Lollipop MealPlanner

Lollipop MealPlanner

The founding team includes former employees of Monzo, Farmdrop, Amazon, Sainsbury’s and HelloFresh, such as cofounders Chris Parsons and Ib Warnerbring.

Although Foster-Carter is coy about how much he has raised for this approach, he says he has raised a pre-seed round backed by JamJar Investments, Speedinvest, and a “raft of grocery/technology big hitters” including Ian Marsh (former UK GM of HelloFresh) and former leadership and founders of online grocers in the UK and abroad plus ‘super-angels’ Charles Songhurst and Ed Lando.

In particular, the site is likely to appeal to people looking to lose weight, as meal planning would be simpler, and may even have an impact on recipe-box startups.

Lollipop is not alone in its ambitions. Jupiter.co in the US bills itself as “groceries on autopilot”; Jow is recipe-led shopping, as is Side Chef; while Cooklist is a meal-planner + cooking support, also in the US.

Foster-Carter told me: “It’s a marketplace so we could partner with traditional supermarkets (Sainbury’s, Tescos, Waitrose etc) + online retailers (Ocado, Amazon), direct to farm / organic (Riverford, Farmdrop), mission-led single component (Oddbox, Milk & More, etc); recipe boxes (Gousto, Hello Fresh, Mindful Chef etc); and rapid delivery (Gorillas, Getir, Weezy, etc).”

He said: “This is just the start… The plan is to be the single place you go to for all your food needs – we’ll enable you to order your Deliveroo or restaurant kit (e.g. Dishpatch) from us. Groceries are delivered by our partners and then when it’s time to cook you’ll be able to use a cooking companion app (due out next month). In the future you’ll be able to improve your cooking skills through Lollipop.”

Few players have nailed the ability to buy a lot of items (50-100+) really fast, not even Amazon – this might be Lollipop’s USP, if it can crack it.

 

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Could Claap, an asynchronous video meetings platform, end the tyranny of Zoom calls?

Because of the pandemic, we’re all a lot more familiar with remote working than we used to be, whether we like it or not. But the remote tools of the pre-pandemic era – Slack, Trello, Zoom, Asana, etc, etc, etc – are, if we admit it to ourselves, barely scratching the surface of what we really need to be productive. Luckily a new era of remote-working tools is fast emerging. As I recently tweeted, we need to think far more in asynchronous terms if remote working is to be productive (and healthy!), long term.

Older tools can offer asynchronous collaboration, but a new wave of tools is coming. Loom, for instance, is one-way video for ’show and tell’. It’s raised $203.6M – however, it has a drawback: it doesn’t have many collaboration features.

Now a new European startup hopes to address this.

Claap, an asynchronous meeting platform with video and collaboration, thinks it might have part of the solution and a private beta launch is planned for this month.

It’s now raised $3 million in pre-seed funding from LocalGlobe, Headline, E.Ventures, Kima Ventures and angels including Front co-founder Mathilde Collin, Oyster co-founder Tony Jamous, Nest and GoCardless founder Matt Robinson and Automattic’s head of product Aadil Mamujee. It also includes a group of 30 angels such as Ian Hogarth (Songkick), Olivier Godement (Stripe), Roxanne Varza (Station F), Chris Herd (FirstBase), and Xavier Niel (Kima), Shane Mac (investor in Remote).

We all now know that what were previously small catch-ups are now 30-minute Zoom calls, which are pointless. ‘Asynchronous meetings’ could be the way forward.

Claap says its product allows employees to record a short video update on a topic, allow others to comment on the relevant part, and set a due date for team members to respond. Colleagues then view the video and respond in their own time. Claap bulls itself as the remote working equivalent of the ‘quick hallway catch-up’. It integrates with other workplace tools such as Trello or Jira so that when a decision is made on a project, it’s recorded for everyone on the team to see and refer back to. A subscription model is planned which will have a sliding scale depending on team size.

Because it doesn’t require real-time interaction, you don’t need t find a time that suits everyone for a meeting, so in fact the ‘meeting’ sort of disappears. . Instead, the platform creates a space for feedback and iterations.

Founders Robin Bonduelle and Pierre Touzeau looked at solutions already adopted by companies such as Automattic, and GitLab. Touzeau was previously at 360Learning which employed a strict limiting policy for meetings. Bonduelle has 10 years of product management experience, working at various startups and scaleups including Ogury where he was VP of Product, and Rocket Internet. He developed asynchronous communication habits while managing 50 people across 4 different countries and time zones. Touzeau has worked for businesses including L’Oreal and 360Learning, where he was most recently VP of Marketing.

However, asynchronous communication is not always perfect. As we know, Emails and Slack messages can go unread. Video MIGHT be the solution.

Robin Bonduelle, co-founder and CEO at Claap, said: “After a year of working remotely, people are realizing the benefits of not working in an office but at the same time grappling with one of its worst consequences: back-to-back video meetings. A query that in the office would take five minutes to solve now takes at least 30, leaving everyone more exhausted in the process. Claap is designed to solve this issue, allowing colleagues the tools to keep them engaged and connected but without taking up all their time. It’s a new meeting format that allows people to make quick decisions.”

Touzeau said: “Meetings are a necessary part of working, but it doesn’t need to be your entire day. Asynchronous meetings are the key to freeing up our calendars but making sure work still gets done and deadlines are met. We’re excited by the potential Claap has to empower people to work from anywhere.”

George Henry, General Partner at LocalGlobe, said: “We were impressed with Robin and Pierre’s vision and the potential for Claap to allow employees to connect on a project when they need to and facilitate the ability to work from anywhere.”

Jonathan Userovici, Partner at Headline, said: “Zoom may have been the go-to enterprise app over the past 12 months but for the thousands of businesses that are now going to be remote-first, video conferencing alone won’t be enough to keep teams connected and get work done. Claap is the challenger tool to end video-calling fatigue.”

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Jumia’s Q1 earnings report continues to show falling losses, slow growth

African e-commerce giant Jumia today shared its earnings for the first quarter of 2021 that ended in March. While its customer count grew, a drop in the company’s revenues spoke to the fact that it is still reeling from the effects of the COVID-19 pandemic.

Most areas in Africa where Jumia operates have lifted their lockdown restrictions, but some countries like Morocco and Kenya still have curfews. Jumia said while these measures didn’t lead to meaningful changes in consumer behavior, its supply and logistics chain — especially for its food delivery business JumiaFood — was disrupted.

Jumia, which raised more than $570 million over the past six months to strengthen its balance sheet, posted first-quarter revenues of €27.4 million. This is a 6% drop from the €29.3 million that it reported in Q1 2020. Its operating loss for Q1 2021 came to €33.7 million, while its more forgiving adjusted EBITDA loss stood at €27.0 million. The two numbers fell by 23% and 24%, respectively, on a year-over-year basis as the company continues its slow march toward profitability.

Jumia has never turned a profit, but its co-CEOs Jeremy Hodara and Sacha Poignonnec have made it clear in the past that the company wants that to change. It was also a point of reference in their investor comments today.

“Our first-quarter results reflect solid progress towards profitability. The drivers remain consistent: selective and disciplined usage growth, gradual monetization, and continued cost discipline. The first quarter of 2021 was the sixth consecutive quarter of positive gross profit after fulfillment expense, which reached €6.2 million, more than doubling year-over-year, while Adjusted EBITDA loss contracted by 24% year-over-year, reaching €27.0 million,” they said in a statement.

In addition to falling losses, Jumia had other positive metrics to share. The giant e-tailer saw its active customer base grow 7% year-over-year to 6.9 million. And orders also increased by 3% to 6.6 million, a reversal of the declining trend observed over the preceding two quarters. However, the total worth of goods sold via Jumia this quarter (GMV) was just €165.0 million, a 13% decrease from the €189.6 million it recorded in Q1 2020.

The company’s gross profit also reached €20.4 million in 2020, representing a year-over-year gain of 11% from €18.4 million in Q1 2020.

Jumia cited two reasons for this drop. One was currency devaluation of Nigeria’s naira, Egypt’s pound and Kenya’s shilling against the euro, the currency in which it reports. According to the company, the trio dropped 15%, 9% and 19%, respectively, against the euro in Q1 2021. And second, the company’s best-performing product category (phones and electronics) did poorly. In Q1 2020, those items accounted for 45% of its GMV volume, which fell to 37% this quarter.

JumiaPay, the payments arm of the company, continued to post modest growth. This time last year the product processed 2.3 million transactions worth €35.5 million. In Q1 2021, JumiaPay transactions rose 6.7%, to 2.4 million transactions on a year-on-year basis. The recent quarter’s total payment volume also grew 21% to €42.9 million.

Per the report, Jumia has broadened the capabilities of its payment product. It now offers SMEs on the continent access to short-term credit by leveraging business and transactional data of its sellers to pre-score credit on an anonymized basis. The company said it disbursed 380 loans in Q1 2021, up 90% from Q1 2020. These loans were given to 291 sellers across its platform, representing a 62% increase from the number of sellers that accessed last year’s loans.

Jumia reported €485.6 million of unrestricted cash at the end of the first quarter of 2021. This includes gross proceeds of about €205 million it secured from the offering completed on March 30, 2021, and €88 million cash booked in April 2021.

Before today’s earnings call, Jumia was trading at $21.60 per share. Since the market opened this morning and at the time of this writing, the company’s share price has increased by around 3.2% to just over $24.21. It seems investors remain optimistic about the company’s growth, especially its payments arm and its plans to achieve profitability, despite continued operating and adjusted EBITDA losses.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Ex-Tengelmann Ventures-Team startet Cusp Capital – L Catterton investiert in SellerX


Im aktuellen #DealMonitor für den 19. April werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

VENTURE CAPITAL

Cusp Capital
+++ Das ehemalige Team von Tengelmann Ventures startet mit Cusp Capital einen neuen Venture Capital-Geber. Das First Closing des neuen Geldgebers, der weiter unter anderem aus Christian Winter, Jan Sessenhausen und Wilken Engelbracht besteht, liegt nach unseren Informationen bei knapp 200 Millionen Euro. Zielgröße sind 300 Millionen und mehr. Damit gehört Cusp Capital aus Essen im Ruhrgebiet direkt zum Start zu den größten deutschen Startup-Investoren. Tengelmann Ventures investierte in den vergangenen Jahren in Startups und Grownup wie zalando, Delivery Hero, Uber, Klarna und Westwing. Details gibt es im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

INVESTMENTS

SellerX
+++L Catterton, ein amerikanisch-französisches Private-Equity-Unternehmen, steht vor einem Investment in den jungen Amazon-Shop-Aufkäufer SellerX. 83North und Alt-Investoren wie Cherry Ventures, Felix Capital, Zalando-Gründer David Schneider und der ehemalige Amazon-UK-Chef Christopher North investieren 26 Millionen Euro in die Jungfirma. Das Startup, das 2020 von Malte Horeyseck (Dafiti-Gründer) und Philipp Triebel gegründet wurde, kauft – wie dutzende andere Unternehmen – amazon-Shops an und versucht diese zu noch größerem Erfolg zu bringen. Details gibt es im aktuellen Insider-Podcast. Mehr über SellerX #EXKLUSIV 

InsureQ
+++ Nauta Capital und Global Founders Capital (GFC), der Investmentarm von Rocket Internet, und der noch junge Rocket-Inkubator Flash Ventures investieren 5 Millionen Euro in das Münchner Startup InsureQ. Das Unternehmen, das in der Testphade als Project Insurio bekannt war, richtet sich als digitale Versicherung an Selbständige und kleine Unternehmen. Das InsurTech aus dem Hause Rocket Internet wird von Alexander Le Prince, Johannes Breulmann, Iven Schorr, Laibing Yang vorangetrieben. Vorbild für InsureQ ist insbesondere das amerikanische Unternehmen Next Insurance. Mehr über InsureQ

happybrush
+++ Haniel und Bestandsinvestor BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft investieren gemeinsam mit den Altinvestoren 4 Millionen Euro in happybrush. Mit happybrush, einer elektrischen Zahnbürste, fordern Florian Kiener und Stefan Walter ihren alten Arbeitgeber Procter & Gamble heraus. Inzwischen ist aus dem Zahnbürsten-Startup, das 2016 gegründet wurde, ein Unternehmen rund um das Thema Mundpflege geworden.  Im Jahre 2017 waren die happybrush-Macher in der Vox-“Die Höhle der Löwen” zu Gast. Im TV konnten die Zahnbürsten-Gründer einen Deal mit Carsten Maschmeyer und Ralf Dümmel rausholen. Dieser platzte nach der Show aber. Mehr über happybrush

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Vantik
+++ Das österreichische Family Office Custos (Wolfgang Leitner – Andritz), Paypal-Manager Matthias Setzer, Atlantic Labs, STS Ventures, N26-Mitgründer Max Tayenthal und weitere Investoren investieren in Vantik – siehe Gründerszene. Das Unternehmen, das digitale Altersvorsorge per Smartphone anbietet, wurde 2017 von Til Klein und Lara Hämmerle (schon wieder ausgestiegen) gegründet. Nutzer können mit Hilfe ihres Smartphones ein Konto eröffnen und jederzeit Geld ein- und auszahlen. Im Zuge der erneuten Investmentsumme wurde das Stammkapital der Jungfirma mehr als verdoppelt. Damit kann man das Ganze getrost als Pay to play-Investmentrunde bezeichnen. Das Startup bezeichnet das Kapitalrunde als “Pre-Series-A-Finanzierung”. Custos hält nun knapp 28,9 % an Vantik. Mehr über Vantik

STOCK MARKET

Infarm
+++ Auch der Berliner Vertical Farming-Anbieter denkt über einen Börsengang via SPAC (Special Purpose Acquisition Company) nach. “German vertical farming start-up Infarm has hired Goldman Sachs to help with talks on the possibility of going public through a merger with a so-called blank check company as it seeks funds for expansion, people close to the matter said”, berichtet Reuters. Das Unternehmen wurde 2013 in Berlin von Osnat Michaeli und den Brüdern Erez und Guy Galonska gegründet. Die Jungfirma entwickelt ein “intelligentes modulares Farming-System”. Hanaco Ventures, Atomico und Co. investieren weitere 100 Millionen US-Dollar in in das junge Berliner Unternehmen Infarm, ein Vertical Farming-Anbieter – siehe Bloomberg. Zuletzt berichtete Sky News, dass Infarm plane weitere 250 Millionen US-Dollar aufzunehmen.

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#DealMonitor – tink bekommt 40 Millionen – Wire sammelt 17,4 Millionen ein – Studitemps bekommt 9,2 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 14. April werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

tink
+++ Cadence Growth Capital, Rocket Internet und SevenVentures investieren 40 Millionen Euro in tink. Das Unternehmen, das 2016 von Marius Lissautzki und Julian Hueck gegründet wurde, positioniert sich als Vergleichs- und Beratungsplattform für Smart Home-Produkte. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete die Jungfirma einen Umsatz in Höhe von 66 Millionen Euro. In diesem Jahr sind über 100 Millionen geplant. “Seit der Gründung im Jahr 2016 konnte sich tink als führende IoT-Commerce-Plattform mit jährlichen Wachstumsraten von über 100 % durchsetzen und betreut heute mehr als 700.000 Kunden”, teilt das Unternehmen mit. Bis Ende 2018 flossen schon rund 16 Millionen Euro in tink. Mehr über tink gibt es in unserer Startup-Übersicht

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Wire
+++ Der Münchner Frühphaseninvestor UVC Partners und Co. investieren 17,4 Millionen Euro in Wire. Das Startup mit Sitz in Berlin, Zug und San Francisco positioniert sich als “Kollaborations- und Kommunikationsplattform”. “Diese jüngste Finanzierungsrunde folgt auf eine dreijährige Periode konstanten Wachstums von Quartal zu Quartal und eine fast 50-prozentige Steigerung der Kundenbasis im vergangenen Jahr – derzeit sind es knapp 1.800 Regierungs- und Unternehmenskunden weltweit”, teilt das Unternehmen mit. Wire wurde 2012 von Alan Duric gegründet.

Studitemps
+++ Die Altinvestoren Iris Capital, HV Capital und Xange investieren 9,2 Millionen Euro in die Zeitarbeit-Jobbörse Studitemps. “Die Kapitalerhöhung soll in die weitere Digitalisierung des Unternehmens fließen – dazu gehören ein KI-gestütztes, automatisches Job-Matching”, teilt das Unternehmen aus Köln mit. Das Unternehmen, das 2008 von Benjamin Roos und Andreas Wels (beide 2020 ausgestiegen) gegründet wurde, erwirtschaftete 2020 nach eigenen Angaben einen Umsatz in Höhe von 94,7 Millionen Euro. In den vergangenen Jahren sammelte Studitemps bereits mehr als 24 Millionen Euro ein. Mehr über Studitemps gibt es in unserer Startup-Übersicht

Hive 
+++ Earlybird Venture Capital investiert – wie bereits im Insider-Podcast berichtet – in Hive. Konkret investieren Earlybird, Amplifier und Christopher North gemeinsam mit den Altinvestoren Picus Capital sowie den Flixbus- und Forto-Gründern 6,6 Millionen Euro in Hive. Die Berliner wollen Direct-to-Consumer-Marken (D2C) helfen, ihre Produkte schnell und unkompliziert zum Kunden zu bekommen. Das Berliner Unternehmen wurde von Oskar Ziegler, Franz Purucker und Leonard von Kleist gegründet. Picus Capital schob das Startup 2020 gemeinsam mit den Gründer an. Mehr über Hive gibt es in unserer Startup-Übersicht

FrontNow 
+++ Die Münchner Patentpool Group investiert im Rahmen einer Pre-Seed-Runde in FrontNow. Das Berliner Startup, das von Getnow-Gründer Marc Funk, FMCG-Unternehmer Bernhard Lihotzky und Cedric May, ehemals CTO von DailyDeal, gegründet wurde, positioniert sich als B2B-Plattform, “die nahtlos Lieferanten mit Einzelhändlern verbindet”. Das Unternehmen teilt weiter mit: “Der Einzelhändler kann durch FrontNow sein Produktportfolio im Regal frühzeitig an die Bedu?rfnisse seiner Kunden anpassen. Das erhöht die Attraktivität des Geschäfts für seine Kunden und steigere damit auch den Umsatz”.

Exponential Technologies
+++ Der Berliner Geldgeber APX investiert im Rahmen einer Pre-Seed-Runde in das deutsch-lettische Startup Exponential Technologies (xT). Die Jungfirma, die 2019 von Pavel Cacivkin, Matthias Kaiser und Girts Smelters gegründet wurde, positioniert sich als “Industrial-AI Startup”. Zum Konzept teilen die Gründer mit: “Our cloud solution xT smart_DoE enables rapid material innovation in industrial manufacturing. xT smart_DoE speeds up the search for process parameters and material recipes”.

EXITS

Flexperto 
+++ RGI, ein Unternehmen, das sich um die Transformation von Versicherern kümmert, übernimmt Flexperto. Die Unternehmen teilen zur Übernahme mit: “Flexperto wird auch dazu beitragen, das Ökosystem innovativer Lösungen von RGI – beginnend bei NOVUM-RGI – anzureichern, welche die anhaltende digitale Transformation der europäischen Versicherungsindustrie unterstützen”. Beim Berliner Startup Flexperto dreht sich alles um Kundenkommunikation. Das Unternehmen bietet eine Communication Cloud als SaaS Lösung an und stelle diese vor allem vertriebsintensiven Unternehmen aus der Finanz-, Energie oder Telekommunikationsbranche für ihren Vertriebsdialog zur Verfügung. Investoren wie hub:raum, IBB Ventures, Berliner Volksbank Ventures und Redstone investierten in den vergangenen Jahren rund 4 Millionen Euro in Flexperto, das 2015 an den Start ging. Mehr über Flexperto gibt es in unserer Startup-Übersicht

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#DealMonitor – Kontist sammelt 25 Millionen ein – LeanIX kauft Cleanshelf – Blacklane bekommt 22 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 24. März werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Kontist
+++ Der dänische Tech-Investor Founders und die Freiburger Haufe Group investieren 25 Millionen Euro in die Berliner Neobank Kontist. Mit dem frischen Kapital möchte das FinTech seinen “neuen Geschäftsbereich Steuerservice weiter ausbauen”. Kontist, 2016 von Christopher Plantener gegründet, positioniert sich als “Neo-Bank mit klarem Fokus auf Freelancern und Selbstständigen”. Derzeit wirken mehr als 110 Mitarbeiter:innen für die Jungfirma. Die Haufe Group investierte bereits 2018 in Kontist. Investor Founders begleitet das Unternehmen bereits seit dem Start. 2016 – noch vor dem Start – flossen 2 Millionen in das FinTech.

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Blacklane 
+++ Die Altinvestoren investieren 22 Millionen Euro in den Limousinenservice Blacklane – siehe Reuters. Insgesamt flossen nun schon 100 Millionen in das Berliner Grownup. Zu den Investoren von Blacklane gehören unter anderem der arabische Mischkonzern AlFahim, der Automobilkonzern Daimler, Alstin Capital, btov Partners und Rl Digital Ventures. Alleine der Autogigant Daimler hielt zuletzt 29,4 % am Unternehmen, das 2011 von Frank Steuer und Jens Wohltorf gegründet wurde.  2018 erwirtschaftete Blacklane einen Umsatz in Höhe von knapp 72 Millionen Euro. Insgesamt häufte das Unternehmen seit dem Start Verluste in Höhe von rund 60 Millionen an. Im Corona-Jahr 2020 dürfte es nicht gut für Blacklane gelaufen sein.

Dracoon
+++ Der österreichische  Revenue-Based-Geldgeber Round2 Capital und Experium investieren gemeinsam mit den Altinvestoren High-Tech Gründerfonds (HTGF), WENVEST Capital, der AVG Vermögensverwaltung, der Bayerische Beteiligungsgesellschaft (BayBG), P+W Media sowie Teilen der Management-Ebene 5 Millionen Euro in Dracoon. Das Unternehmen aus Regensburg, das 2017 gegründet wurde, ist im Segment Enterprise File Services unterwegs.

Onefootball
+++ Bundesligist Borussia Dortmund und die englische Mannschaft Tottenham Hotspurs sowie der Deutsche Fußballbund (DFB) steigen bei Onefootball ein. “The newly announced shareholders will also enter strategic content partnershipsto bring football fans around the world closer to the likes of Harry Kane, Marco Reus and Manuel Neuer, through greater levels of original and exclusive editorial news, personalised and curated, made available frictionless and in real-time via OneFootball”, schreibt das Unternehmen. Bayern München, FC Barcelona, Real Madrid, Liverpool FC, Juventus Turin, Paris Saint-Germain, Arsenal FC, Chelsea, Manchester City und Olympique Marseille sind bereits bei Onefootball als Anteilseigner an Bord.

Mateo
+++ Styx Urban Investments, “ein Business Angel und Mitarbeiter von Stripe” investieren 240.000 Euro in Mateo. Das Berliner PropTech wurde von Domenik Fox, Sebastian Frederik Jacobsen, Philipp Steinrötter, Christian Strauch und Timo Strauch gegründet. Mateo kümmert sich um die Kommunikation zwischen Mietern und Vermietern. “Die Mission ist es, ein einzigartiges Vermietungserlebnis zu schaffen – vom Einzug bis hin zu Fragen des täglichen Lebens”, teilt die Jungfirma mit. 

Ava
+++ Die Privatbank M.M.Warburg & CO investiert in Ava. Zudem möchte die Hamburger Privatbank der Jungfirma bei der “Durchführung weiterer Finanzierungsrunden” helfen. Das Berliner Startup aggregiert mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz “Informationen auf deren Basis sicherheitsrelevante Entscheidungen getroffen werden können”. Das Unternehmen wurde 2014 von Sascha Martin und Tobias Knopp gegründet.

EXITS

Cleanshelf
+++ LeanIX übernimmt das amerikanische Unternehmen Cleanshelf, einen Anbieter für das Management von Software-as-a-Services-Angeboten. “Das Angebot ist eine perfekte Ergänzung zum Application Portfolio Management von LeanIX und löst das Problem von CIOs und CFOs, die zunehmend dezentral eingekaufte Software in Unternehmen zu überblicken”, teilt die Jungfirma mit. LeanIX, 2012 von Jörg Beyer und André Christ gegründet, bietet Unternehmen eine Software-Lösung, mit der diese ihre IT-Strukturen optimieren und managen können. Goldman Sachs, Insight Partners, DTCP, Capnamic Ventures und Iris Capital investierten zuletzt 80 Millionen US-Dollar in LeanIX. Insgesamt flossen bereits 120 Millionen in das junge Unternehmen, das mehr als 300 Mitarbeiter:innen beschäftigt. Cleanshelf wurde 2017 von Dusan Omercevic gegründet. Dawn Capital undLAUNCHub Ventures investierten bisher 8 Millionen US-Dollar in Cleanshelf. Cleanshelf-Investor Dawn Capital wird nun Gesellschafter bei LeanIX. Ab Mai soll die Technologie von Cleanshelf als “LeanIX SaaS Intelligence”
verfügbar sein.

Lua
+++ Das Schweizer Grownup Beekeeper, ein Unternehmen, dass die Mitarbeiter-Kommunikation digitalisiert, übernimmt die Workflow-Plattform Lua. “Mit der Übernahme möchte Beekeeper gewerblichen Teams eine voll integrierte mobile Plattform bieten, mit der sie effektiver und effizienter arbeiten können”, teilt das Unternehmen mit. Energize Ventures aus Chicago investierte zuletzt 10 Millionen US-Dollar in 10 Beekeeper – davon flossen 45 Millionen in die Jungfirma.

STOCK MARKET

Rocket Internet Growth Opportunies
+++ Der Berliner Internet-Investor Rocket Internet brachte am Dienstag mit Rocket Internet Growth Opportunies (RKTAU) seine Special Purpose Acquisition Company (Spac) an die New Yorker Börse. Beim Börsengang wurden 25 Millionen Aktien zu je 10 Dollar angeboten, insgesamt war der IPO somit 250 Millionen schwer. Sitz des Unternehmens sind die Cayman Islands. Bei einem Spac-IPO geht es darum, eine leere Firmenhülle an die Börse zu bringen und dann Unternehmen aufzukaufen und mit dieser Firmenhülle zu verschmelzen. Der bekannte Geldgeber Lakestar, hinter dem maßgeblich Klaus Hommels steckt, brachte seine Special Purpose Acquisition Company am 22. Februar an die Frankfurter Börse.

PODCAST

Insider #98
+++ Schon die neue Insider-Ausgabe mit Sven Schmidt gehört? In der aktuellen Folge geht es um: Amazd, Pitch, Planet A Ventures, Dance, Blok, likeminded, GraphCMS, Klaus Hommels, Fit Analytics, Patient 21, Enpal, Babbel, Volocopter, Lampenwelt, About You und Mister Spex.

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#Podcast – News #37: smava – Finanzcheck – Branded – Nexthink – kartenmacherei – mymuesli – Mister Spex


Im News-Podcast von deutsche-startups.de spricht Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, alle vierzehn Tage über die wirklich wichtigen Neuigkeiten aus der deutschen Startup-Szene. Also über wichtige Deals, große Exits und spannende Startup-News, die jeder unbedingt mitbekommen haben sollte. Viel Spaß beim Zuhören.

News #37 – Die Themen

+++ smava und Finanzcheck fusionieren
+++ Branded bekommt 150 Millionen Dollar
+++ AppLovin übernimmt Adjust
+++ Nexthink sammelt 180 Millionen Dollar ein
+++ EMZ Partners steigt bei kartenmacherei ein
+++ IPO-Time: Auto1, Rocket Internet, Mobly
+++ mymuesli schließt fast alle Filialen
+++ Mister Spex eröffnet weitere Filialen

News #37 – Der Podcast

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Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#StartupTicker – +++ Finanzcheck – Branded – Nexthink – Lengoo – Outfittery – Medwing – xChange – kartenmacherei – FACT-Finder – KptnCook – mymuesli


Im #StartupTicker geben wir einmal in der Woche einen schnellen Überblick darüber, was in der deutschsprachigen Startup-Szene zuletzt wirklich wichtig war!

#StartupTicker – Was zuletzt wirklich wichtig war!

INVESTMENTS

Branded
+++ Target Global, Declaration Partners, Tiger Global, Kreos Capital, Lurra Capital, Regah Ventures, Kima Ventures und Vine Ventures investieren 150 Millionen US-Dollar in den Berliner Thrasio-Klon Branded. Der Berliner Amazon-Shop-Aufkäufer wird von Pierre Poignant, früher Lazada, und Michael Ronen, zuletzt SoftBank, geführt. Nach eigenen Angaben übernahm Branded in den vergangenen sechs Monaten bereits 20 verschiedene Shops, die zusammen auf einen Bruttoumsatz in Höhe von 150 Millionen Dollar kommen. Rund 100 Mitarbeiter wirken bereits für Branded. Mehr im Deal-Monitor

Nexthink
+++ Permira sowie Alt-Investoren wie Highland Europe und Index Ventures investieren 180 Millionen US-Dollar in Nexthink. Die Bewertung liegt bei 1,1 Milliarden Dollar – damit ist das Unternehmen aus Lausanne nun ein Unicorn. Das 2004 von Pedro Bados gegründete EPFL-Spinoff-Unternehmen bietet eine Digital-Employee-Experience-Management-Software an. “Damit können digitale Leistungen für Mitarbeiter modernisiert, zuverlässig bereitgestellt und proaktiv verbessert werden”, teilt Nexthink mit. Mehr im Deal-Monitor

Lengoo
+++ Der niederländische Geldgeber Inkef Capital, Polipo Ventures und Volker Pyrtek (ehemaliger CPO der Deutschen Telekom) sowie die Alt-Investoren Redalpine, Creathor Ventures, Techstars, Matthias Hilpert und Michael Schmitt investieren 20 Millionen US-Dollar in Lengoo. Insgesamt flossen nun schon 34 Millionen in Lengoo. Mit dem frischen Kapital möchte “das Unternehmen die globale Expansion beschleunigen und das firmeneigene NMT-Framework für kundenspezifische, professionelle Übersetzungen weiterentwickeln”. Mehr im Deal-Monitor

Outfittery
+++ Highland Europe, HV Capital, Northzone, Octopus, High-Tech Gründerfonds (HTGF), IBB Ventures und einige weitere Alt-Investoren investieren im Rahmen einer sogenannten Pay to play-Runde in Outfittery. Das Stammkapital des Unternehmens, das modische Aboboxen für Männer versendet, wird dabei um beachtliche 222.826 Euro erhöht. Zur Erinnerung: Der Aufbau von Outfittery, das 2019 mit seinem Wettbewerber Modomoto fusionierte, kostete bis Ende 2018 bereits stattliche 61,5 Millionen. Mehr im aktuellen Insider-Podcast (weiter unten) und im Deal-Monitor#EXKLUSIV

Medwing
+++ Der französische Geldgeber Quadrille Capital investiert in Medwing. Das Berliner Startup, 2017 von Johannes Roggendorf, Alana Tung und Timo Fischer gegründet, positioniert sich als Jobdienst rund um das Gesundheitswesen. Cathay Innovation sowie die Altinvestoren Northzone, Atlantic Labs und Cherry Ventures investierten zuletzt 28 Millionen Euro in Medwing. Mehr im Deal-Monitor #EXKLUSIV 

xChange
+++ Point Nine Capital, Piton Capital und Omers Ventures investieren abermals in das Hamburger Logsitik-Startup xChange. Die Jungfirma, die 2015 von Johannes Schlingmeier und Christian Roeloffs gegründet wurde, positioniert sich als Marktplatz zum Austausch von Seecontainern und hilft den Kunden ihre Logistikprozesse zu automatisieren. Am Unternehmen ist auch BCG, wo die Gründer vorher tätig waren, beteiligt. Mehr im Deal-Monitor #EXKLUSIV 

kartenmacherei
+++ Die Private-Equity-Gesellschaft EMZ Partners, die kürzlich bei Ankerkraut eingestiegen ist, setzt nun auf die kartenmacherei, eine Plattform, über die Onliner Karten individuell gestalten können. Das Unternehmen, das bisher komplett ohne Investoren ausgekommen ist, erwirtschaftete zuletzt einen Umsatz von knapp 50 Millionen Euro. EMZ Partners kaufte Mitgründer Christoph Behn zufolge zunächst einmal 34 % der kartenmacherei-Anteile ab. Mehr im Deal-Monitor

FACT-Finder
+++ Die Beteiligungsgesellschaft Genui, die etwa auch bei mymuesli an Bord ist, steigt bei FACT-Finder aus Pforzheim ein. Das Unternehmen sieht sich als “europäischen Marktführer für Suche, Navigation und Merchandising im E-Commerce”. Die KI-basierte Software von FACT-Finder hilft Online-Shoppern beim Finden der richtigen Produkte. Mehr im Deal-Monitor

EXITS/FUSIONEN

Finanzcheck
+++ Der Berliner Kreditvergleich smava und der Hamburger Wettbewerber Finanzcheck.de schließen sich – wie bereits Mitte Januar im Insider-Podcast berichtet – zusammen.  smava übernimmt nun 100 % am Unternehmen. Seit der Übernahme von AutoScout24 durch Hellman & Friedman stand Finanzcheck.de zum Verkauf. Das Hamburger FinTech Finanzcheck.de wanderte erst 2018 unter das Dach von Scout24. Der Kleinanzeigendienst zahlte damals beachtliche 285 Millionen Euro für Finanzcheck.de und ordnete das Startup seiner Tochter AutoScout24 zu. Mehr im Deal-Monitor

KptnCook
+++ Miele übernimmt die Mehrheit an der Berliner Rezepte-App KptnCook. Der Hausgerätehersteller war bereits seit 2018 an KptnCook beteiligt, jetzt weitet das Unternehmen seine Beteiligung auf über 50 % aus. KptnCook wurde 2014 von Eva Hoefer und Alex Reeg gegründet. Das Unternehmen beschäftigt 37 Mitarbeiter:innen. Mehr im Deal-Monitor

VENTURE CAPITAL

10x Group
+++ Der Münchner Angel-Verbund 10x Group, hinter dem Andreas Etten, Felix Haas, Jan Becker und Robert Wuttke stecken, plant nach unseren Informationen einen eigenen Fonds. Der Pre-Seed-Geldgeber ist bereits im Gespräch mit potentiellen Geldgebern. Zielgröße sind mindestens 100 Millionen Euro, wahrscheinlich aber eher mehr als 200 Millionen. Mehr im aktuellen Insider-Podcast (weiter unten) und im Deal-Monitor#EXKLUSIV

Fure Capital
+++ E-Commerce-Guru Jochen Krisch (Exciting Commerce) und Sven Rittau (Zooplus, K5) planen nach Glore, einem E-Commerce Aktienfonds, nun Fure Capital, einen Fonds für Investments in Startups. Los geht es zunächst auf Deal-by-Deal-Basis – später soll dann ein eigener Fonds folgen. Das erste Investment ist Vytal. Mehr im aktuellen Insider-Podcast (weiter unten) und im Deal-Monitor#EXKLUSIV

Beyond Black
+++ Mit Beyond Black geht ein Risikokapitalgeber an den Start, der Startups gezielt bei der Entwicklung CO2-reduzierender Technologien unterstützt. Beyond Black wurde von Sebastian Heitmann, Joern-Carlos Kuntze, Yair Reem und Oliver Schwarzer gegründet. Beyond Black ist bereits am Geothermie-Unternehmen GA Drilling beteiligt. Mehr im Deal-Monitor

IPO

Rocket Internet
+++ Der Berliner Startup-Investor Rocket Internet bereitet den Börsengang einer sogenannten Special Purpose Acquisition Company, kurz Spac, in New York vor. Dabei plant das Unternehmen bei dem IPO einen dreistelligen Millionen-Betrag einzusammeln- siehe FinanceFWD. Das Thema Spacs ist gerade insbesondere in den USA ein Mega-Thema. Bei einem Spac-Prozess geht es darum, eine Firmenhülle an die Börse zu bringen und dann Unternehmen aufzukaufen und mit dieser Firmenhülle zu verschmelzen. Mehr im Deal-Monitor

STARTUP-RADAR

Es ist mal wieder Zeit für neue Startups! In den vergangenen Tagen haben wir folgende Startups vorgestellt: talkindly, limbiq.com, peaq, Luggage Pool, Domi, Freelance Junior, TrostHelden, Lots to Drive, Neonlab und test.box. Mehr im Startup-Radar

LESENSWERT

mymuesli
Corona-bedingt muss sich mymuesli aus dem eigenen Filialgeschäft zurückziehen. Von den derzeit 23 Stores werden die Ladengeschäfte in Passau, München und Geislingen weitergeführt. Alle anderen Standorte werden im Laufe der nächsten 12 bis 24 Monate schließen. Internet World

PODCAST

Insider
+++ Schon die neue Insider-Ausgabe mit Sven Schmidt gehört? in der aktuellen Folge geht es um 10x Group, Glore/Fure, Vytal, Outfittery, Dental21, Gorillas, Bring und Adjust.

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Tipp: Alle unsere Artikel der vergangenen Tage findet ihr in unser täglichen News-Übersicht

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#DealMonitor – Branded sammelt 150 Millionen ein – Rocket Internet plant Spac-IPO – Blacklane übernimmt Havn


Im aktuellen #DealMonitor für den 9. Februar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Branded
+++ Target Global, Declaration Partners, Tiger Global, Kreos Capital, Lurra Capital, Regah Ventures, Kima Ventures und Vine Ventures investieren 150 Millionen US-Dollar in den Berliner Thasio-Klon Branded. Kreos Capital dürfte in dieser Konstellation für die notwendigen (millionenschweren) Kreditfinanzierungen sorgen. Im Insider-Podcast und in unseren Thrasio-Klon-Übersichten haben wir in den vergangenen Monaten bereits mehrmals ganz kurz über Branded, das maßgeblich von Target Global vorangetrieben und sogar mitgegründet wurde, gesprochen und geschrieben. Der Berliner Amazon-Shop-Aufkäufer wird von Pierre Poignant, früher Lazada, und Michael Ronen, zuletzt SoftBank, geführt. Nach eigenen Angaben übernahm Branded in den vergangenen sechs Monaten bereits 20 verschiedene Shops, die zusammen auf einen Bruttoumsatz in Höhe von 150 Millionen Dollar kommen. Rund 100 Mitarbeiter wirken bereits für Branded. In Deutschland setzen unter anderem die Razor Group, SellerX und The Stryze Group auf das Thrasio-Konzept. The Stryze Group aka ManuCo sammelte zuletzt rund 100 Millionen Dollar ein

AutLay
+++ Venture Creator investiert eine siebenstellige Summe in AutLay. Mit AutLay bekommen Onliner eine Software as a Service-Anwendung für automatisches Dokumenten-Layout an die Hand. “Wir überführen Ihre Inhalte vollautomatisch in ein druckfertiges Dokument”, versprechen David Schölgens und Sven Müller, die Macher hinter AutLay.com. Crew Ventures investierte 2019 bereits einen mittleren sechsstelligen Betrag in die Kölner Jungfirma, das 2017 gegründet wurde. Das Investment soll “vor allem in die weitere Produkt- und KI-Entwicklung sowie in Marketingaktivitäten” fließen.

Famedly
+++ aQua, ein Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen, investiert eine hohe sechsstellige Summe in Famedly. Das Berliner Startup, das von Phillipp Kurtz und Niklas Zender gegründet wurde, entwickelt eine Kommunikations-App für Ärzte und Krankenhäuser. Zum Konzept schreiben die Jungunternehmer: “Für einen reibungslosen Einsatz im medizinischen Alltag ist die Software wie ein klassisches Chatprogramm gestaltet”.

ReAct
+++ Die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Schleswig-Holstein und “Privatinvestoren” investieren in das junge Hamburger Software-Unternehmen ReAct. Mit der IoT-Kommunikationsplattform “Call to Action” unterstützt ReAct den Einzelhandel dabei, “eine effiziente, prozessorientierte Kommunikation zwischen Menschen und Maschinen zu etablieren”. Das frische Kapital soll in das “weitere Wachstum, insbesondere die Internationalisierung des Vertriebs und die Erschließung neuer Marktsegmente” fließen. ReAct wurde 2015 gegründet.

Werbezeichen
+++ Donatus Albrecht, Mitinitiator der Aurelius Gruppe, investiert in Münchner B2B-Startup Werbezeichen. Das Unternehmen bietet Kunden “auf seiner digitalen Werbemittel-Plattform die gesamte Palette an Produkten und Merchandise für Unternehmen jeglicher Größe” an. Mehr als 1.200 Unternehmen zählen nach eigenen Angaben zu den Kunden von Werbezeichen. Werbezeichen wird von Florian Ganss, Felix Bumm und Julian Mayer geführt.

IPO

Rocket Internet
+++ Der Berliner Startup-Investor Rocket Internet bereitet den Börsengang einer sogenannten Special Purpose Acquisition Company, kurz Spac, in New York vor. Dabei plant das Unternehmen bei dem IPO einen dreistelligen Millionen-Betrag einzusammeln- siehe FinanceFWD. Die Citibank soll damit beauftragt sein, den Spac-Prozess zu begleiten. Das Thema Spacs ist gerade insbesondere in den USA ein Mega-Thema. Bei einem Spac-Prozess geht es darum, eine Firmenhülle an die Börse zu bringen und dann Unternehmen aufzukaufen und mit dieser Firmenhülle zu verschmelzen. Auch der bekannte Investor Klaus Hommels arbeitet mit seinem Kapitalgeber Lakestar an einem Spac-IPO – allerdings in Frankfurt am Main.

EXITS

Havn
+++ Der Berliner Limousinendienst Blacklane übernimmt die Mehrheit am Londoner Unternehmen Havn, einem elektrischen Taxiservice. “Havn and Blacklane will continue operating separately, learning from one another, and cooperating on sustainability. Your top-quality Havn experience, in-app, online and on the ground, stays the same”, heißt es in der Presseaussendung. InMotion Ventures – also Jaguar Land Rover – bleibt weiter als Anteilseigner an Bord. InMotion Ventures investierte 2019 in Havn. Seit dem Start im Jahre 2011 sammelte der Limousinenservice Blacklane Verluste in Höhe von 60 Millionen Euro ein. 2018 etwa lag der Jahresfehlbetrag bei üppigen 15,4 Millionen.

KptnCook
+++ Miele übernimmt die Mehrheit an der Berliner Rezepte-App KptnCook. Der Hausgerätehersteller war bereits seit 2018 an KptnCook beteiligt, jetzt weitet das Unternehmen seine Beteiligung auf über 50 % aus. “Gemeinsames Ziel ist die Forcierung des Wachstumskurses der mehrfach preisgekrönten App in Deutschland, Österreich, der Schweiz und auch darüber hinaus. Außerdem ist ein stärker personalisiertes Angebot geplant”, teilt das Unternehmen mit. KptnCook wurde 2014 von Eva Hoefer und Alex Reeg gegründet. Das Unternehmen beschäftigt 37 Mitarbeiter:innen.

PODCAST

Insider
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#Podcast – Insider #94: Gorillas – Razor – Moonfare – Compa – Aleph-Alpha – Ahead – Clue – Archlet


In unserem Insider-Podcast liefern OMR-Podcast-Legende Sven Schmidt und Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, alle vierzehn Tage spannende und vor allem aber exklusive Insider-Infos aus der deutschen Startup-Szene.

Insider #94 – Unsere Themen

+++ Gorillas plant 100 Millionen-Investmentrunde #EXKLUSIV
+++ Razor Group sammelt weitere 10 Millionen ein #EXKLUSIV
+++ Hedosophia investiert in Moonfare #EXKLUSIV
+++ LocalGlobe investiert in Compa #EXKLUSIV
+++ 468 Capital und LEA Partners investieren in Aleph Alpha #EXKLUSIV
+++ Seedinvest investiert in Ahead #EXKLUSIV
+++ Adjacent investiert in Clue #EXKLUSIV
+++ Archlet: Wettkampf ums Investment #EXKLUSIV
+++ Meritech investiert in Personio #ANALYSE
+++ Sequoia steigt bei Auto1 ein #ANALYSE
+++ Rocket Internet & Elliot & Wirecard #ANALYSE
+++ Der Startup-Verband und ESOP #ANALYSE

Insider #94 – Unser Sponsor

Die heutige Ausgabe wird gesponsert von CAYA. Seid ihr auch gerade im Home Office? Dann kennt ihr das: Die Post kommt weiterhin ins Büro, da ist aber gar keiner. Wichtige Unterlagen stehen im Aktenordner im Büro, von zuhause habt ihr aber keinen Zugriff. Das Unternehmen CAYA kann euch hier helfen. Mit dem digitalen Briefkasten von CAYA könnt ihr eure Post digital empfangen. Dafür leitet CAYA eure Post um und scannt diese tagesaktuell ein. Das ist aber noch nicht alles: In der CAYA Document Cloud könnt ihr alle eure Dokumente – inklusive eurer Post – online an einem Ort verwalten und bearbeiten. So könnt ihr zum Beispiel eingehende Dokumente ganz einfach im Unternehmen verteilen, Rechnungen bezahlen oder Formulare ausfüllen und unterschreiben. Alles direkt aus der CAYA Plattform heraus. Das funktioniert einfach, verlässlich und ist super effizient. Übrigens: CAYA schreibt sich C A Y A. Mit über 10.000 Kunden und einer Bewertung von 4,7 / 5 Sternen ist CAYA der führende Anbieter in Deutschland. Mit dem Gutscheincode ds15 erhaltet ihr 15 % Rabatt. Geht jetzt auf www.getcaya.com/deutschestartups.

Insider #94 – Unser Podcast

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4 keys to international expansion

During my five years with Global Founders Capital, Rocket Internet’s $1 billion VC arm, I saw more than a hundred of Rocket’s incubated companies attempt to internationalize. For background, Rocket Internet has helped launch some very successful businesses internationally, including HelloFresh ($12.9 billion market cap), Lazada ($1 billion exit to Alibaba), Jumia ($3.2 billion market cap), Zalando ($21.2 billion market cap) and many others. Rocket often followed the Blitzscaling model popularized by Reid Hoffman — earning them an appearance in his book of the same name.

After an initial success helping Groupon scale internationally via a merger with Rocket’s incubation firm CityDeal, Rocket’s team have aggressively scaled businesses from Algeria to Zimbabwe — sometimes in a matter of weeks. No surprise, Rocket also has a graveyard of failed companies that were victims of bad internationalization efforts.

Many companies make the costly mistake of launching abroad too soon.

My personal observations on Rocket’s successes and failures start with this crucial point: These learnings might not apply to your unique combination business model, market and timing. No matter how well you prepare and plan your internationalization, in the end you need to be agile, alert and smart as you dip your toes into your first foreign market.

Fail fast and cheaply

Internationalization can be a big driver of growth and consequently enterprise value, which is why investors always push for it. But going abroad can also destroy value just as quickly. As a founder, it’s your job to manage financial and operational risks. Finding the right balance between keeping costs in check and not underinvesting can mean doing things more slowly than your board would like. For example, you might launch new markets sequentially instead of rolling 10 out at the same time.

Adopt a “hire slow, fire fast” mentality for your expansion strategy. Don’t be afraid to pull the plug if things don’t work out.

Our team at Heartcore Capital use the following framework and learnings to guide internationalization strategies for our portfolio companies. A successful internationalization strategy needs to answer and address the “Four Ws”: When, Where, Which and With whom to internationalize. (Regarding the fifth W from journalism, you should not need to ask the “Why” question if you want to build a large business!)

1. When is the right time to start?

Many companies make the costly mistake of launching abroad too soon. They look at internationalization as a detached function, isolated from the rest of the business and then launch their second market prematurely. Follow this simple rule: Wait to internationalize until you hit product/market fit.

How do you know exactly when you’ve reached product/market fit? According to Marc Andreessen, “Product/market fit means being in a good market with a product that can satisfy that market.” He adds that experienced entrepreneurs can usually feel if they’ve reached this point.

Let’s take the man for his word and move on to the actual argument: Until you have product/market fit, you will not be able to distinguish between what you’ve learned from your business model and what you’ve learned from your in-country experience. Mistakes will compound. Complexities and costs will multiply. I contend that insufficient understanding of their business and operating model is the main reason why companies fail with their expansion strategies.

Founders should also consider the underlying costs of internationalizing before they decide to expand (more about this in the “What” section below). Some companies are global by default — think mobile gaming companies — or simply require language localization. Others need to build new warehouses, hire local teams or build entirely new products. The costs and respective risks of expanding prematurely depend heavily on the business model.

There are edge cases where companies need to move quickly to internationalize for strategic reasons — despite uncertainty about their market fit. For instance, companies like Groupon or those engaged in food delivery face winner-takes-most markets, where opportunities for product differentiation are limited. “Blitzscaling” makes sense in cases like these.

However, you should tread carefully if your only reason to start scaling abroad is a large fundraise or to match a competitor’s internationalization efforts. Scaling prematurely for the wrong reasons might just cost you your entire company.

When Rocket Internet announced it would launch the Homejoy model into European markets with Helpling, the American “original” company launched quickly in Germany in an effort to squash their new competitor. In the early days of “on-demand everything,” a managed marketplace for cleaning services sounded like the next unicorn in the making.

In 2013, Homejoy had a fresh $24 million Series A from Google Ventures and First Round — considered a huge round at a time when Instacart had just raised an $8 million Series A and Snapchat had done a $13 million Series A round. It must have seemed like a good idea to squash the German competition early.

As it turned out, Homejoy’s product was not yet ready to scale internationally. Just 13 months after launching in Germany, Homejoy had to cease operations globally, while Rocket’s Helpling is still alive and kicking. Helpling focused carefully on product, automation and making their unit economics work. A rush to crush an international competitor caused the demise of a would-be unicorn.

Homejoy expanded internationally in 2014 in a rush to squash a new German competitor Helpling. Their websites in 2020 show starkly different outcomes.

Homejoy expanded internationally in 2014 in a rush to squash a new German competitor Helpling. Their websites in 2020 show starkly different outcomes. Image Credits: Homejoy/Helpling

2. Where should you internationalize?

When deciding which new international market to tackle, it is vital to do your homework. Analyze the competitive environment, partner availability, infrastructure, culture, regulation and synergies with your home market.

In the early days of e-commerce, it was rather easy to analyze if a market was an expansion target. In the absence of professional competition, Rocket chose new countries based solely on GDP and internet penetration.

#column, #ec-entrepreneurship, #entrepreneurship, #global-founders-capital, #hellofresh, #helpling, #internationalization, #rocket-internet, #startups, #venture-capital

#DealMonitor – Global Savings Group bekommt 12 Millionen – RightNow sammelt 8,5 Millionen ein – Springer übernimmt Framen


Im aktuellen #DealMonitor für den 16. Dezember werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Global Savings Group 
+++ Rocket Internet, HV Capital, DTCP, RTP Global und M6 investieren weitere 12 Millionen Euro in die Münchner Jungfirma Global Savings Group, die früher als Cuponation bekannt war. “Following the acquisition of iGraal in March 2020, the new funding will support one of the company’s growth pillars to consolidate through M&A”, teilt das Unternehmen mit. Rocket Internet, Holtzbrinck Ventures, DTCP und RTP Global investieren zuletzt ebenfalls 12 Millionen Euro in die Global Savings Group. In den vergangenen Jahren flossen bereits über 50 Millionen Euro in den Schäppchendienstleister. Weltweit arbeiten rund 500 Mitarbeiter für die Global Savings Group, die Niederlassungen in mehreren Ländern unterhält und Plattformen in über 20 Märkten betreibt.

emmy
+++ BonVenture sowie Altinvestoren wie IBB Ventures investieren eine zweistellige Millionensumme in das Roller-Sharing-Startup emmy. “Die Finanzierungsrunde über einen zweistelligen Millionenbetrag setzt sich aus einer Eigenkapitaltranche und einer Fremdkapitalfinanzierung für die neuen Roller zusammen”, teilt das Unternehmen mit. Das frische Kapital soll inbesondere in das “weitere Wachstum sowie für Verbesserungen des emmy-Angebots” fließen. “Darüber hinaus kann die Flotte um 1.500 Roller erweitert und somit annähernd verdoppelt werden.” Der Anbieter für Elektroroller-Sharing wurde 2015 von Valerian Seither und Alexander Meiritz  gegründet.

RightNow
+++ VR Ventures und das Family Office des Schwarzwälder Boten investieren 8,5 Millionen Euro in das Düsseldorfer LegalTech RightNow. Mit dem frischen Kapital möchte das Unternehmen “seine Produktentwicklung weiter vorantreiben und das führende Unternehmen für den Ankauf von Konsumentenforderungen aufbauen”. RightNow wurde 2017 von Torben Antretter, Phillip Eischet und Benedikt Quarch gegründet. Die Jungfirma setzt auf sogenanntes Consumer Claims Purchasing und kauft Kunden Rechtsansprüche vollumfänglich ab. Zum Unternehmen gehört unter anderem Unfallzahlung24. seed + speed, also Carsten Maschmeyer, der luxemburgische Fonds EPI und ein Schweizer Private-Equity-Fonds investieren zuletzt 25 Millionen Euro in RightNow.

mediaire
+++ Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), primeCROWD und LIFFT investieren rund 2 Millionen Euro in mediaire. Das Team hinter mediaire möchte Radiologen unter die Arme greifen. Die Software der mediaire-Macher soll sich über ein Software as a Service-Modell refinanzieren. “Die Kapitalerhöhung wird die Ausweitung der Vertriebs- und Marketingaktivitäten über die Schaffung eines kommerziellen Netzwerks in mehreren Ländern, die Weiterentwicklung der Produktpalette und das Upselling unterstützen”, teilt das Startup mit. Das Startup wurde 2018 von Andreas Lemke und Jörg Döpfert gegründet.

Doozer
+++ BitStone Capital und FMC investieren eine hohe siebenstellige Summe in das Berliner PropTech Doozer. Das Startup, das 2014 von Nicholas Neerpasch gegründet wurde, positioniert sich als “Online-Softwareplattform, die die Sanierung und Modernisierung im Innenausbaubereich von Wohnungen für Kapitalanleger, Verwalter und Wohnungsunternehmen zeit- und kostenminimal möglich macht”. Derzeit beschäftigt das Unternehmen 38 Mitarbeiter. Bereits 2017 investierten innogy Ventures sowie mehre Business Angels in die Jungfirma.

heyData
+++ Business Angels wie Benjamin Bauer, Felix Plog, Roman Rittweger, Tom Frank, Jan Sroka und Koko Sorger investieren eine mittlere sechsstellige Summe in das Münchner LegalTech-Startup heyData. Das frische Kapital soll “in die Weiterentwicklung der SaaS-Plattform und den Vertrieb” fließen. Das Jungunternehmen bietet einen digitalisierten Datenschutzbeauftragten für Unternehmen. “Wir helfen Unternehmen dabei schnell und einfach DSGVO konform zu werden”, versprechen die beiden Gründer Daniel Deutsch und Milos Djurdjevic.

Aucta
+++ APX und IBB Ventures investieren 510.00 Euro in das Berliner Startup Aucta. IBB Ventures investierte dabei Mittel aus dem staatlichen Coronahilfen-Paket. Das Startup, das 2019 von Elías Alonso, Daniel Seiler und Henri Huselstein gegründet wurde, entwickelt eine Software für “immersive Mitarbeitertrainings und 3D-Anleitungen für Industrieunternehmen”. Das frische Kapital soll insbesonder “in den Ausbau des Teams und die Produktentwicklung fließen”.

INVESTMENTS

Framen
+++ Das Medienhaus Axel Springer übernimmt die Mehrheit am Frankfurter Startup Framen. Das 2018 von Dimitri Gärtner gegründete Unternehmen bietet eine technologische Plattform an, die Werbung auf digitalen Außenflächen zum Beispiel in Fitness-Studios, Hotels und Einkaufszentren ermöglicht. APX, der Frühphaseninvestor von Axel Springer und Porsche investierte bereits Ende 2019 in die Jungfirma. “Axel Springer erwirbt nun die Anteile von APX und anderen Investoren und wird weiteres Wachstum von Framen über eine Kapitalerhöhung finanzieren”, teilt das AdTech-Unternehmen mit.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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#Podcast – Insider #85 – Rocket Internet – GetSafe – Tacto – Scoutbee – Nebenan.de – bookingkit – Holtzbrinck Ventures – Lakestar


Im ds-Insider-Podcast liefern OMR-Podcast-Legende Sven Schmidt und ds-Chefredakteur Alexander Hüsing regelmäßig spannende Insider-Infos aus der deutschen Startup-Szene. In jeder Ausgabe gibt es exklusive Neuigkeiten, die bisher zuvor nirgendwo zu lesen oder hören waren. Zu guter Letzt kommentiert das dynamische Duo der deutschen Startup-Szene in jeder Ausgabe offen, schonungslos und ungefiltert die wichtigsten Startup- und Digital-News aus Deutschland.

Insider #85 – Unsere Themen

Rocket Internet und das Delisting #ANALYSE

  • Swiss Re investiert in GetSafe #EXKLUSIV
  • Visionaries Club investiert in Tacto #EXKLUSIV
  • Scoutbee: 3 von 4 Gründer sind weg #EXKLUSIV
  • nebenan.de: Nur einer kleiner Exit! #EXKLUSIV
  • bookingkit sammelt 5 Millionen ein #EXKLUSIV
  • Holtzbrinck Ventures plant 500 Millionen Fonds #EXKLUSIV
  • Manu Gupta verlässt Lakestar #ANALYSE

Insider #85 – Unser Sponsor

Der Sponsor der heutigen Ausgabe ist der ruhrHUB, der digitale Knotenpunkt für Unternehmen und Startups im Ruhrgebiet. Vom 21. bis 25. September veranstaltet der ruhrHUB gemeinsam mit Partnern die ruhrSTARTUPWEEK. Insgesamt sind über 70 Events on- und offline geplant. Das Angebot reicht von Workshops, Impulsvorträgen und Meetups bis hin zu Start-up Pitches, Messen und Networking-Veranstaltungen. Infos zu Events findet ihr unter: www.ruhrhub.de/ruhrstartupweek. Zudem findet am 27./28. Oktober wieder der ruhrSUMMIT statt. Beim ruhrSUMMIT 2020 versammeln sich wieder Start-ups, Unternehmen und Investoren auf einer interaktiven, digitalen Plattform, um Wissen in breiter Form zu transferieren und um das eigene Netzwerk auszubauen, ohne räumliche Barrieren überwinden zu müssen. Zahlreiche Match Making Formate sorgen für einen regen Austausch untereinander und begünstigen diesen durch einen aktiven Zugriff auf die Online-Plattform (Zugang für weitere 365 Tage)! Infos unter: www.ruhrsummit.de

Insider #85 – Unser Podcast

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Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#StartupTicker – Was wirklich wichtig war: Bat­te­ry Ven­tu­res – Auxmoney – nebenan.de – Hypatos – Rocket Internet – Auto1


Was wirklich wichtig war (W4): Heute geben wir euch wieder einen Überblick darüber, was in den vergangenen Tagen in der Startup-Szene wichtig war! Alles kurz und knapp in einer knackigen und kompakten Liste zusammengefasst. Passend dazu findet ihr weiter unten auch unseren News-Podcast, der in gesprochener Form zusammenfasst, was in den vergangenen Tagen so wirklich wichtig war. Zudem haben wir wieder unser Startup der Woche für euch. Viel beim Lesen und Hören!

#StartupTicker – Was zuletzt wirklich wichtig war

+++ Bat­te­ry Ven­tu­res investiert in Easy Software (und in WinWorker#EXKLUISV

+++ Auxmoney sammelt 150 Millionen Euro ein

+++ Burda übernimmt Mehrheit an nebenan.de

+++ Hypatos bekommt 10 Millionen

+++ Delisting! Rocket Internet geht von der Börse

+++ Bitkraft Ventures verkündet Fonds (165 Millionen)

+++ Apollo Health Ventures legt zweiten Fonds auf (100 Millionen)

+++ Gebrauchtwagen-Grownup Auto1 plant IPO

News-Podcast #27

Im News-Podcast von deutsche-startups.de spricht ds-Chefredakteur Alexander Hüsing einmal in der Woche über die wirklich wichtigen Neuigkeiten aus der deutschen Startup-Szene. Also über wichtige Deals, große Exits und spannende Startup-News, die jeder unbedingt mitbekommen haben sollte.

Startup der Woche: musicube

Das Hamburger Startup musicube entwickelt mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz ein System, das das Finden von Musik einfacher machen soll. Zielgruppe sind dabei Streaming-Dienste, Labels und Musik-Profis. Sony Music Deutschland setzt bereits auf das junge Unternehmen, das von David Hoga gegründet wurde.

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As it delists, Rocket Internet’s ill-fated experiment with public markets is over

It was all supposed to be so different. When Rocket Internet IPO’d in 2014 it was the largest tech company floatation in Europe for 7 years. A year later it had lost $46m and it’s valuation had dropped by 30%. Since then the German start-up factory behind internet companies such as Delivery Hero, Zalando and Jumia has languished, in part because the reason for it’s existence – to provide growth capital for ‘rocket-fuelled’ startups – has ebbed away, as the tech market was flooded with capital in recent years. Today the company said it was delisting its shares from the Frankfurt and Luxembourg Stock Exchanges for just that reason.

Rocket’s market value has fallen from its high of 6.7 billion euros ($8 billion) on the day of its IPO on the Frankfurt Stock Exchange to just 2.6 billion euros and is now offering investors 18.57 euros ($22.23) for each of their shares, lower than Monday’s closing price of 18.95 euros.

The company said it was “better positioned as a company not listed on a stock exchange” as this would allow it to focus on long-term bets.

In a statement, the company said: “The use of public capital markets as a financing source as essential [sic.] parameter for maintaining a stock exchange listing is no longer required and adequate access to capital is secured outside the stock exchange. Outside a capital markets environment, the Company will be able to focus on a long-term development irrespective of temporary circumstances capital markets tend to put emphasis on.”

Delisting, it said, will also reduce operational complexity when setting up new companies, “freeing up administrative and management capacity and reducing costs”.

Its investment division, Global Founders Capital, and CEO Oliver Samwer, will retain their stakes of 45.11% and 4.53% respectively, meaning the virtual shareholder meeting on Sept. 24 ask for shareholder approval to delist will be largely a formality. It has also launched a separate buyback program to secure 8.84% of its shares from the stock market. Although the decision to de-list makes sense, smaller shareholders will be burned, especially as Rocket is using its own cash for the buy-back.

The bets Rocket took, however, have of course paid off. For some. According to Forbes, Samwer and his brothers and co-founders Alexander and Marc are worth at least $1.2 billion each.

The Berlin -based firm became quickly known as a “clone factory” after Samwer famously conceded during his PHD that Silicon Valley had got innovation wrong by comping up with new ideas, and the ‘innovation’ would simply be to make existing models more efficient. The fact those existing models were usually dreamt up by other people never seemed to phase him.

Almost like clockwork Rocket produce clones of various guess for Amazon, Uber, Uber Eats and Airbnb. Its defence for this rapacious strategy was that it was simply adapting proven models for other markets.

Rocket would say it was merely adapting proven models for untapped local markets. Of course, the kicker was usually that the company would either scale faster globally than the original US-based startup, thus forcing some kind of acquisition, or that it would have its clones IPO faster. It did however produce some big, global, companies, even if they were not particularly original, including e-commerce firm Zalando, food delivery service Delivery Hero and meal-kit provider HelloFresh .

There have been successes. Jumia, the African e-commerce company, listed in April last year and when Rocket sold its stake earlier this year, it contributed tp Rocket’s net cash position of €1.9bn at the end of April.

But it has not benefitted from the recent stock market rally for tech companies, as it is overly exposed to e-commerce rather than pandemic-proof companies like Zoom .

For nostalgia sakes, here’s that interview I did with Oliver Samwer in 2015, just one more time.

#airbnb, #alexander, #amazon, #berlin, #ceo, #companies, #delivery-hero, #e-commerce, #europe, #food, #forbes, #frankfurt, #global-founders-capital, #hellofresh, #internet, #jumia, #kicker, #listing, #marc, #oliver-samwer, #retailers, #rocket-internet, #tc, #uber, #zalando, #zoom

#StartupTicker – Delisting! Rocket Internet geht von der Börse


+++ Jetzt also doch! Rocket Internet will die Börse verlassen. In den vergangenen Monaten kamen immer wieder Gerüchte zu dem Thema auf. Der Berliner Internet-Investor dementierte solche Pläne immer sehr hartnäckig. Noch im Mai hieß es laut Dow Jones Newswires zu einem möglichen Delisting: “Rocket Internet hat aktuell keine Pläne für einen Rückzug von der Börse. Das sagte der CEO der Startup-Inkubators den Aktionären auf der online übertragenen Hauptversammlung.  ‘Es gibt derzeit keinen Beschluss für ein Delisting des Unternehmens’, so Samwer”.

+++ Jetzt ist der Beschluss da! “Der Vorstand der Rocket Internet SE  hat heute mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, den Aktionären der Gesellschaft anzubieten, sämtliche auf den Inhaber lautende Stückaktien der Gesellschaft, die nicht bereits unmittelbar von der Gesellschaft gehalten werden, im Wege eines öffentlichen Delisting-Rückerwerbsangebots zurück zu erwerben”, teilt das Unternehmen mit.

+++ In der Presseaussendung heißt es: “Das Delisting erfolgt vor dem Hintergrund, dass nach Überzeugung von Vorstand und Aufsichtsrat der Gesellschaft Rocket Internet als nicht börsennotiertes Unternehmen besser positioniert ist. Die Nutzung des öffentlichen Kapitalmarkts als Finanzierungsmöglichkeit als wesentlicher Grund einer Börsennotierung ist nicht mehr erforderlich und ein hinreichender Zugang zu Kapital ist auch außerhalb der Börse gesichert. Außerhalb der Börse wird es der Gesellschaft außerdem möglich, sich unabhängig von temporären Umständen, auf denen der Fokus des Kapitalmarkts liegt, besser auf eine langfristige Entwicklung zu konzentrieren.”

+++ Rocket Internet ging 2014 mit einem Ausgabepreis von 42,50 Euro je Aktie an die Börse. Derzeit dümpelt der Kurs bei rund 19 Euro. Gründer und Konzernchef Oliver Samwer sowie Global Founders, die zusammen knapp 50 % der Rocket-Anteile halten, wollen an ihren Aktien festhalten, wie der Konzern weiter mitteilte. Alles andere wäre auch eine echte Überraschung. Der IPO von Rocket Internet war auf jeden Fall der größte Fehler, den Oliver Samwer gemacht hat.

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Foto (oben): Rocket Internet

#aktuell, #berlin, #kapital, #rocket-internet, #startupticker

Berlin’s Cavalry Ventures closes €80M, backed by DACH founders and EIF

Cavalry Ventures, the Berlin-based early-stage venture fund which was the lead inceptor into BRYTER, has closed its second fund of €80M, more than 3.5x the size of its maiden fund.

Geared somewhat like a large Angel syndicate, Cavalry’s LPs tend to be active founders and other LPs in early-stage funds in the DACH region, and the fund is best known for its focus on key SaaS and B2B infrastructure startups such as those in HR, sales, PR, fundraising, legal and internationalization.

In a statement Stefan Walter, managing partner at Cavalry, said: “Our mantra has always been ‘what’s best for the startup?’. If that is staying on the sidelines and letting you as a founder do your job, that’s what we’re going to do. But if you request our support, you can count on us to be there – any time of the day.”

Typically, Cavalry invests alongside angels, both external and from within its network.

Among these angels are Martin Henk (Pipedrive), Nico Rosberg (former F1 World Champion), Viktoriya Tigipko (TA Ventures), Myke Naef (Doodle), Emmanuel Thomassin (Delivery Hero), Gero Decker (Signavio), Joshua Cornelius & Mehmet Yilmaz (Freeletics), Tobias Balling (Blinkist) and Felix Jahn (Rocket Internet, McMakler).

The Cavalry II fund is the partnership’s first vintage with institutional funds including the European Investment Fund .

Cavalry was launched by Rouven Dresselhaus, Claude Ritter and Stefan Walter in 2016 and has since invested in McMakler, Rekki and PlanRadar among others.

#berlin, #delivery-hero, #europe, #european-investment-fund, #managing-partner, #pipedrive, #rocket-internet, #signavio, #software, #ta-ventures, #tc

#DealMonitor – #EXKLUSIV Tar Heel Capital Pathfinder investiert in Sentryc


Im aktuellen #DealMonitor für den 19. Juni werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Sentryc
+++ Der polnische Kapitalgeber Tar Heel Capital Pathfinder investiert eine unbekannte Summe in Sentryc. Beim Startup aus Berlin, das von Nicole Jasmin Hofmann gegründet wurde, dreht sich alles um automatisierten Produkt- und Markenschutz. “Dazu durchsucht die Software Online-Marktplätze und das Social Web nach potentiellen Fälschungen, meldet Vorfälle und unterstützt IT-basiert beim Entfernen aus dem Netz”, heißt es zum Konzept der Jungfirma. #EXKLUSIV – entdeckt über Startupdetector

Deutsche Konsum REIT
+++ Der Berliner Internet-Investor Rocket Internet hält inzwischen rund 1,18 Millionen Aktien an Deutsche Konsum REIT, einem  börsennotierten deutschen Immobilienunternehmen mit Sitz in Potsdam. Das Aktienpaket hat einen Wert von rund 20,5 Millionen Euro. Rocket Internet investiert seine Milliarden seit längerer Zeit nicht mehr nur in Startups und Grownups, sondern auch in Immobilien und größere Unternehmen. Zuletzt etwa in den Kabelanbieter Tele Columbus.

Midnightdeal
+++ Ein “renommierter Tourismus-VC aus dem DACH-Bereich” und die bisherigen Business Angel investieren eine sechsstellige Summe in das Das Wiener Travel-Startup Midnightdeal – siehe der brutkasten. Das junge Unternehmen ermöglichst seinen Nutzern Hotelaufenthalte zum Wunschpreis zu buchen. Das frische Kapital soll unter anderem in den Aufbau der Aktivitäten in Deutschland fließen.

OE Service
+++ Die Diamir Holding, also Lorenz Edtmayer und Maximilian Nimmervoll, investieren eine sechsstellige Summe in das Startup OE Service, eine noch junge Online-Plattform, die Werkstätten beim Zugang zum digitalen Servicebuch unterstützt. Das Startup aus Klagenfurt, das im März 2019 an den Start ging, wird von Janos Juvan geführt.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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