#DealMonitor – Ecolytiq sammelt 13,5 Millionen ein – reCup bekommt 12 Millionen – PowerUs  sammelt 10 Millionen ein


Im #DealMonitor für den 31. Mai werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Vaeridion
+++ Vsquared Ventures, Project A Ventures und Finanzcheck.de-Gründer Andreas Kupke investieren nach unseren Informationen in Vaeridion. Das Startup aus München, das von den ehemaligen Airbus-Mitarbeitern Sebastian Seemann und Ivor van Dartel gegründet wurde, kümmert sich um “Green Air Mobility”. Zum Konzept heißt es auf der Website: “Our electric microliner can fly with the lowest energy consumption for up to 9 passengers plus crew, for distances up to 500 km”. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Ivy
+++ Ein bisher nicht bekannter Geldgeber und mehrere Angel-Investoren investieren 1,7 Millionen US-Dollar in Ivy. Das Münchner Startup, das von Ferdinand Dabitz, Joshua Becker, Simon Wimmer und Peter Mosebjane gegründwt wurde, möchte E-Commerce umweltfreundlicher machen. Zum Konzept schreibt das Team: “Ivy ist der einfachste Weg, nachhaltig online einzukaufen. Wenn du mit Ivy bezahlst, berechnen wir den CO2-Fußabdruck jedes Produkts in deinem Warenkorb (einschließlich Produktion, Versand und Verpackung) und kompensieren ihn zu 100 % ohne zusätzliche Kosten für dich”. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Ecolytiq
+++ Visa, PwC Germany (via Segenia Capital), VCM Global Asset Management und btov Partners investieren 13,5 Millionen Euro in Ecolytiq. Das Berliner FinTech, das 2020 von David Lais und Ulrich Pietsch gegründet wurde, setzt auf eine Technologie, die den CO2-Verbrauch von Bankenkundinnen und- kunden analysiert und diese zu Kompensation und nachhaltigen Investitionen berät. “The funds will be used to further develop our product and expand the markets we operate in”, teilt das Unternehmen mit.

reCup
+++ Das Nürnberger Unternehmen Müller Medien, instagrid-Investor blueworld.group (bwg), Summiteer, die Beteiligungsgesellschaft von Sven Schulz, und die GLS-Bank investieren 12 Millionen Euro in reCup. Das Münchzner Unternehmen, das 2016 von Fabian Eckert und Florian Pachaly gegründet wurde, bietet ein Mehrweg-Pfandsystem an. “reCup setzt bei der Finanzierung bewusst auf langfristig und nachhaltig orientierte Investoren, deren Fokus neben ökonomischen auf ökologischen und sozialen Aspekten liegt”, teilt das Unternehmen mit.

PowerUs 
+++ General Catalyst, HV Capital und Y Combinator sowie Angel-Investoren wie Mario Götze, Carsten Thoma, Mathis Büchi Ginzbourg, Philipp A. Pausder investieren 10 Millionen US-Dollar in PowerUs, früher als electry bekannt. Das Berliner Startup, das 2019 von Julian Lindinger und Konrad Geiger gegründet wurde, positioniert sich als Karrieredienst für technische Fachkräfte aus Ausbildungsberufen wie beispielsweise Elektroniker und Anlagenmechaniker. HV Capital und Y Combinator und Co. investierten zuvor bereits 1,7 Millionen Euro in PowerUs.

Alloy
+++ Headline, Seedcamp, 20VC, Cocoa, die Gründer von Sorare, Anagram Crypto und Zinal Growth und Hedosophia-Partner Philippe Teixeira da Mota investieren 2,6 Millionen Euro in Alloy – siehe FinanceFWD. Das Motto beim Berliner FinTech, das von Tim Wagner, Adrian Pirija und Paul Faecks gegründet wurde, lautet: “DeFi for Everyone”. Zum Konzept teilt das Jungunternehmen mit: “We give regular people and institutions the tools they need to benefit from DeFi and web3 to use it faster, cheaper and with bank-level confidence”.

Numarics
+++ Wingman Ventures und SeedX investieren 2,1 Millionen Schweizer Franken in Numarics. Das FinTech aus Schlieren (Schweiz), das von Dominique Rey, Kristian Kabashi und Volker Doberanzke gegründet wurde, bietet eine integrierte Geschäftslösung, mit denen Startups ihre Buchhaltung vom Handy aus navigieren können. Jungunternehmen können ihr Business auf der App freischalten lassen und Numarics übernimmt dann die Rolle eines digitalen Buchhalters bzw. Steuerberaters.

Garentii 
+++ Greenlight Re, Elkstone Ventures und ein “deutscher Privatinvestor” investieren 1,9 Millionen Euro in Garentii. Das Münchner Unternehmen, das von Michael Hazoume, Dennis Stern und Vitaliy Zhovtyuk gegründet wurde, bezeichnet sich als “smarte Alternative zur Kaution”. Zum Konzept heißt es weiter: “Mit Garentii zahlen Mieter statt einer Kaution einen monatlichen Betrag ab 3,00 Euro. So haben Mieter mehr Geld auf dem Konto und Vermieter genießen volle Mietsicherheit ohne lästigen Papierkram”.

Synctive
+++ Jetzt offiziell: Der Kölner Geldgeber Capnamic Ventures und mehrere Business Angels als dem Saarbrücker 21-Umfeld investieren – wie im aktuellen Insider-Podcast beichtet – 1,5 Millionen Euro in Synctive. Das Unternehmen aus Bielefeld, 2021 von Manuel Rüsing, Albert Gorlick und Alexander Wunder gegründet, entwickelt Equipment-as-a-Service und Pay-per-Use Geschäftsmodelle für Maschinen- und Anlagenbauer. “Auf diese Weise wird eine deutliche Margensteigerung erreicht, und neue Märkte und Kundengruppen werden erschlossen”, verspricht das Unternehmen. 

MERGERS & ACQUISITIONS

Vonmählen
+++ Das Gründerteam des D2C-Marke Vonmählen verkündet den Rückkauf aller Firmenanteile. Das Berliner Unternehmen Social Chain, hinter dem Vox-Löwe Georg Kofler steckt, übernahm das Lüneburger Unternehmen, das Produkte wie Phone Accessories, Charging Cables etc, entwickelt, erst im Sommer 2021. Gleichzeitig wird Kai Mitterlechner, ehemaliger Chief Commercial Officer von Social Chain, neuer Anteilseigner des Unternehmen. Derzeit beschäftigt das Unternehmen 37 Mitarbeiter:innen.

DIE HÖHLE DER LÖWEN

Stallzauber
+++ In der neunten Folge der elften Staffel investiert Regal-Löwe Ralf Dümmel 50.000 Euro in Stallzauber und sichert sich dabei 33 % am Unternehmen. Die Jungfirma, die von Alexandra Knabbe gegründet wurde, setzt auf einen “Zauberstab”, der Reiter:innen “eine bessere Balance und Einfühlungsvermögen in die Bewegung des Pferdes” vermittelt.

Lampix
+++ In der neunten Folge der elften Staffel investiert Familien-Löwin Dagmar Wöhrl 250.000 Euro in Lampix und sichert sich dabei 25 % am Unternehmen. Die Jungfirma, die von Mihai Dumitrescu, Julian Meier und Siwanand Misara gegründet wurde, entwickelt eine Technologie, die jede Oberfläche in eine smarte Oberfläche umwandelt. Der Deal platzte nach der Show.

Rollyzberg
+++ In der neunten Folge der elften Staffel investiert Regal-Löwe Ralf Dümmel 125.000 Euro in Rollyzberg, in der Sendung noch als Rollyz Berlin, und sichert sich dabei 33 % am Unternehmen. Die Jungfirma, die von Geza Lakatos und Jan Nordhoff gegründet wurde, setzt auf ein Möbel-Rollensystem.

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Foto (oben): azrael74

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#DHDL – Everjump, Stallzauber, Lampix, Knights Fragrances, Rollyz Berlin treten vor die Löwen


In der elften Staffel der erfolgreichen Vox-Gründershow “Die Höhle der Löwen” (DHDL) wittert das Löwenrudel wieder fette Beute. Die Jury besteht in dieser Staffel erneut aus dem Regal-Löwen Ralf Dümmel, dem Pharma-Löwen Nils Glagau, dem Influencer-Löwen Georg Kofler, dem Sales-Löwen Carsten Maschmeyer, der Beauty-Löwin Judith Williams, der Familien-Löwin Dagmar Wöhrl und dem GreenTech-Löwen Nico Rosberg.

Die DHDL-Startups der Woche

Everjump
Zum Staffelfinale beweist Nico Rosberg seine Fitness und testet Everjump, das innovative Springseil von Moritz Lienert (29) und Julian Fuchs (31). Seit über 300 Jahren gibt es das klassische Springseil und das zu Recht, wie Moritz erklärt: „Seilspringen macht nicht nur auf dem Schulhof Spaß. Wer schon mal einem Boxer bei seinem Training zugeschaut hat, der weiß, dass es dazu Kraft, Koordination und Ausdauer benötigt.” Julian ergänzt: „Seilspringen ist eines der effektivsten Workouts überhaupt. Eine kurze Seilspring-Session ist deutlich intensiver als Fahrradfahren, Schwimmen oder Joggen. Außerdem ist man unabhängig von einem Fitnessstudio, viel Equipment oder der aktuellen Wetterlage.” Aber was ist das Besondere an Everjump? Das Springseil-System ist eine Kombination aus Hardware und Software. Es gibt sechs verschiedene Seile mit unterschiedlichen Gewichten von 65 bis 810 Gramm. Je nach Trainingsziel, z.B. Kraft oder Ausdauer, wählt der Nutzer das Seil aus, das durch ein Clip-System einfach ausgetauscht werden kann. Herzstück ihrer Innovation sind die Griffe: Der integrierte Sensor erfasst Daten wie die Anzahl der Seilumdrehungen, Herzfrequenz oder horizontale und vertikale Bewegungen und überträgt sie in Echtzeit in die dazugehörige App. So kann ein personalisierter Trainingsplan für den Nutzer oder die Nutzerin entwickelt werden und die Workouts in der App werden dadurch dynamisch an den Trainingsfortschritt angepasst. Für 200.000 Euro bieten die zwei sportbegeisterten Unternehmer zehn Prozent ihrer Firmenanteile an. Springen die Löwen auf das Angebot an?

Stallzauber
Die Liebe zu den Pferden wurde Alexandra Knabbe (53) schon in die Wiege gelegt: „Den Moment, das erste Mal bewusst auf einem Pferd zu sitzen, habe ich nie vergessen, das hat mich einfach in den Bann gezogen.” Mit Pferden aufgewachsen, arbeitet die Norddeutsche seit vielen Jahren als Ausbilderin von Reiter:innen und Pferden auf dem Gestüt ihrer Familie: „Es liegt mir besonders am Herzen, dass wir die Pferde schonend behandeln. Sie auch so ausbilden, dass das Pferd in die Balance kommt und der Körper des Reiters sich in die Bewegung des Pferdes einfühlt. Denn nur so ist garantiert, dass das Pferd keinen Schaden nimmt und entspannt unter einem gehen kann.” Einer der Kommunikationswege zwischen Reiter und Pferd sind die Zügel, doch durch falsche oder zerrende Bewegungen können dem Tier unbedacht Schmerzen zugefügt werden. Um das zu verhindern, hat Alexandra an einem Hilfsmittel getüftelt und herausgekommen ist Stallzaubers Zauberstab. Der Zauberstab vermittelt dem Reitenden eine bessere Balance und Einfühlungsvermögen in die Bewegung des Pferdes. Der Reiter/Die Reiterin hält den Zauberstab bei aufgenommen Zügeln zwischen den Händen und dank des in der Mitte liegenden Herzens wird angezeigt, ob die Zügelführung mittig über dem Pferd stattfindet oder ob er diese korrigieren muss. Der Zauberstab wiegt nur 14 Gramm und für eine gute Handhabung findet der Daumen der Reiter:innen in den Vertiefungen links und rechts seinen Platz. Für Vertriebs- und Marketingmaßnahmen benötigt Alexandra 50.000 Euro und bietet 25 Prozent ihrer Firmenanteile.

Lampix 
„Wir machen den Restaurantbesuch unvergesslich”, kündigen Mihai Dumitrescu (40), Julian Meier (32) und Dr. Siwanand Misara (40) an. Das Gründerteam von Lampix hat eine Technologie entwickelt, die jede beliebige Oberfläche in eine smarte, interaktive Oberfläche umwandelt. Bestehend aus einem Projektor, einer Kamera und einem Computermodul erkennt das „erste intelligente Self-Ordering-System”, wenn sich Restaurantbesucher:innen an den Tisch setzen. Der Projektor projiziert nun eine virtuelle Speisekarte auf den Tisch, über die die Gäste per Touch direkt und kontaktlos bestellen können. Lampix erkennt sogar, ob Gläser oder Teller leer sind und bietet automatisiert Nachbestellungen an. „Neben dem besonderen Erlebnis bietet Lampix viele weitere Vorteile”, erklärt Julian. „Eine Tischoberfläche ist wesentlich leichter zu desinfizieren als eine Speisekarte. Da nichts gedruckt oder gebunden ist, kann das Menü jederzeit angepasst werden. Lampix verhält sich wie ein aufmerksamer Kellner und nimmt sich so viel Zeit wie der Gast benötigt.” Für die Weiterentwicklung ihres Produkts sowie Vertriebs- und Marketingaktivitäten benötigt das Gründer-Trio 250.000 Euro und bietet dafür zehn Prozent ihrer Firmenanteile an.

Knights Fragrances
Heavy-Metal in der Höhle! Hardrock-Star Axel Rudi Pell (60) ist zu Gast und hat für einen spektakulären Auftritt seine E-Gitarre dabei. Doch es gibt nicht nur was für die Ohren, sondern auch für die Nase. Den Löwen präsentiert der Profi-Musiker, der seit über 30 Jahren auf den internationalen Musikbühnen zuhause ist, seine eigene kreierte Parfüm-Linie Knights Fragrances. Viele Stars wie Celine Dion, Justin Bieber, Lady Gaga und auch Rammstein bringen ihre eigenen Düfte auf den Markt, „es gibt aber keine richtige Rock’n’Roll-Linie”, so Axel. Doch statt mit einem Parfümeur zusammenzuarbeiten, hat ihn der Ehrgeiz gepackt: „Ich habe monatelang recherchiert, die verschiedenen Duft-Ingredienzien kennengelernt, in meinem Arbeitszimmer zuhause die Prototypen entwickelt und so meine eigenen Parfüms komponiert.” Sowohl das Branding als auch die Düfte sind an der Fantasy/Mittelalter-Thematik angelehnt. „Die Themen Knights und die mittelalterliche Mystik ziehen sich wie ein roter Faden durch meine musikalische Karriere – sowohl textlich als auch musikalisch”, erklärt der Bochumer. „Perfumes with a Rock’n’Roll Attitude – dafür steht Knights Fragrances.” Die Linie umfasst aktuell die sieben Düfte „Noble Forest“, „Shine”, „Castle Haze”, „Vanoir”, „Mirage”, Earth Woods” und „Lady D’ARC“. Um diese auf den Markt zu bringen, benötigt Axel 50.000 Euro und bietet 35 Prozent seiner Firmenanteile an. Trifft er mit dem Angebot den richtigen Ton und kann er die Löwen überzeugen?

Rollyz Berlin (Rollyzberg)
Geza Lakatos (43) und Jan Nordhoff (43) präsentieren mit Rollyz Berlin den Löwen eine neue Mobilitäts- und Transportlösung. Als Designer ist Geza beruflich viel unterwegs und musste dadurch oft umziehen. Da er aber kein Auto besitzt, musste vieles mit der Bahn transportiert werden. Herkömmliche Transportmittel wie Rollbretter, Rollwägen oder Sackkarren nehmen viel Platz weg, den viele Haushalte nicht haben. Da kam ihm die Vision: „Ich werde die Sackkarre für die Hosentasche entwerfen.” Die Idee für Rollyz Berlin war geboren und gemeinsam mit Jan, Geschäftsführer einer 3D-Druckerei, entwickelte er mittels eines 3D-Druckers die Rollyz: Ein handliches Notfall-Paket- und Mo?bel-Rollensystem, welches mobil und universell einsetzbar ist. „Wir bringen Ihre Welt zum Rollen und machen sie mobil”, so Jan zu den Löwen. Die Transportrollen lassen sich auf verschiedene Weise befestigen: durch Klebepads, die rückstandfrei wieder ablösbar sind, mit Spanngurten oder sie lassen sich anschrauben. Die Rollyz sind vorerst in einer Ausführung in zwei Farben erhältlich. Sie bestehen größtenteils aus biobasiertem Kunststoff aus nachwachsenden Rohstoffen wie Maisstärke und Essig. Noch werden die Rollyz aufwendig mit einem 3D-Drucker produziert. Mit einem Investment könnten die Gründer auf Massenproduktion umstellen. Werden die Löwen 125.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile in das Berliner Start-up investieren?

Tipp: Alles über die Vox-Gründershow gibt es in unserer großen DHDL-Rubrik.

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Foto (oben):  TVNOW / Bernd-Michael Maurer

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