#Brandneu – 5 neue Startups: finance, baby, LocateRisk, cornetum, Variand, cubemos


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

finance, baby
Das FinTech finance, baby aus Stuttgart positioniert sich als “Learningplattform für Frauen und Finanzen”. Die Gründerinnen Denise Haverkamp und Teresa Wirth schreiben dazu: “Wir ermutigen Frauen dazu, ihre finanzielle Zukunft selbst in die Hand zu nehmen”.

LocateRisk
LocateRisk aus Darmstadt untersucht die Netzwerk- und Anwendungssicherheit von Unternehmen. Dabei geht es darum, Infektionen, offene Ports, Konfigurationsfehler sowie Datenpannen aufzuspüren. “Wir bieten innerhalb von 48 Stunden eine für jeden verständlich aufbereitete IT-Risikosanalyse”, teilt das Startup mit.

cornetum
Das Münchner Jungunternehmen cornetum möchte eine digitale Private Banking Lösung schaffen, die einen besonderen Fokus auf Millennials haben soll. So sollen Nutzer*innen mit der App einfach in Assets wie Oldtimer, Kryptowährung und Kunstwerke investieren können.

Variand
Hinter Variand verbirgt sich ein variables Möbelsystem. “Unser Möbelsystem lässt sich spielerisch und einfach mit den Wünschen und Anforderungen seiner Nutzer:innen verändern und kann so flexibel an jede Lebenssituation, jeden Raum und jeden Geschmack angepasst werden”, teilt das Unternehmen zum Konzept mit.

cubemos
Mit cubemos werden Audits und Zertifizierungen digital. “Unsere Software bietet dabei einen zentralen Ort, an dem auditrelevante Daten automatisiert aggregiert und zugänglich gemacht werden”, teilt das Startup in eigener Sache mit. cubemos wurde von Andreas Franz, Patrick Bilic und Christopher Scheubel gegründet.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Interview – “Dadurch, dass wir alles selbst machen wollen, kommen wir oft an unsere Grenzen”


Wie starten ganz normale Gründerinnen und Gründer so in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag? Wie schalten junge Unternehmerinnen und Unternehmer nach der Arbeit mal so richtig ab und was hätten die aufstrebenden Firmenlenker gerne gewusst bevor sie ihr Startup gegründet haben? Wir haben genau diese Sachen abgefragt. Heute antwortet Johannes Lutz, Gründer von Duschbrocken, einer Art fester Seife, die Shampoo und Duschgel vereint.

Wie startest Du in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag?
Los geht es bei uns in der Schaumstation um acht Uhr. Schaumstation nennen wir unser Büro, von wo aus wir mit unserem Team aber auch den ganzen Versand leisten. Deshalb schaue ich als Erstes beim Versand vorbei. Erst dann geht es mit einem kleinen Umweg über die Kaffeemaschine an den Schreibtisch, wo meist schon Mails, Kalender sowie Asana auf mich warten – um im besten Fall auch mein Mitgründer Christoph Lung mir gegenüber.

Wie schaltest du nach der Arbeit ab?
Meine kleine Tochter und mein Baby-Junge machen es mir sehr leicht, nicht mehr an die Arbeit zu denken. Richtig abschalten hingegen kann ich kaum. Das finde ich sogar eher nervig, dafür bin ich nicht er Typ.

Was über das Gründer:innen-Dasein hättest du gerne vor der Gründung gewusst?
Dass die Realität und der Alltag eines Start-Ups meist nichts mit dem Medien- und Serien-Klischee eines Start-Ups zu tun haben. Und das ist auch sehr in Ordnung so.

Was waren die größten Hürden, die Du auf dem Weg zur Gründung überwinden musstet?
Kein echtes Problem, aber sicherlich bisher die größte Hürde: Skalierung. Dadurch, dass wir alles selbst machen wollen, bis es gar nicht mehr anders geht, kommen wir oft an unsere Grenzen. Aber auch das würden wir nicht ändern wollen.

Was waren die größten Fehler, die Du bisher gemacht hast – und was hast Du aus diesen gelernt?
Eine zu optimistische Zeitplanung. Zum Beispiel bringen wir mit einem festen Conditioner gerade unsere erste Produkterweiterung auf den Markt. Das Thema begleitet uns schon lange, ist uns gerade sehr wichtig und deshalb waren wir wohl schlicht zu voreilig. Eigentlich war der Launch schon vor drei Monaten geplant, auch in unserer Kunden-Community haben wir Conny schon angeteasert – aber es kommen immer wieder Dinge dazwischen, die wir nicht berücksichtigt hatten. Mein Learning daraus: Egal wie groß die Vorfreude ist, immer einen ordentlichen Puffer in die Timeline einbauen.

Wie findet man die passenden Mitarbeiter für sein Startup?
Passenden Mitarbeiter zu finden ist sicherlich eine der schwierigsten Aufgaben für ein Unternehmen und wir haben auch noch nicht die perfekte Methode gefunden. Praktikanten gewinnen wir hauptsächlich über die nahegelegenen Unis in und um Stuttgart. Inzwischen helfen auch unsere ehemaligen Praktikanten, bei der Akquise durch das Berichten ihrer Erfahrungen. Festangestellte bei Duschbrocken kommen meist aus dem Praktikum in die Festanstellung oder initiative über unsere Website. Ein Tipp vielleicht trotzdem: Unser Team ist sehr divers und jede*r Einzelne eine echte Bereicherung. Man sollte also Bewerber nie von vorherein kategorisch ausschließen.

Welchen Tipp hast Du für andere Gründer:innen?
Klingt platt, aber stimmt: Macht nur, was zu euch passt! Authentizität ist irre viel wert und wird meist unterschätzt – auch wenn es um die Kundenbindung geht. Anstatt also ein Vorbild zu suchen und dem nachzueifern oder immer neue Trends auszuprobieren, solltet ihr euch vorher schon genau überlegen, wofür ihr steht und dabei bleiben.

Ohne welches externe Tool würde dein Startup quasi nicht mehr existieren?
Shopify, Asana, Google (Cloud, Mail, Kalender).

Wie sorgt ihr bei eurem Team für gute Stimmung?
Dafür sorgt das Team ganz gut selbst. Aber durch regelmäßige Feierabendbiere, gemeinsames Paella-Kochen oder Frühstücken schaffen wir oft noch mal ganz bewusst einen Rahmen, um außerhalb der eigentlichen Arbeit zusammenzuwachsen. Und sobald eine Sonderedition an den Start geht, packt das ganze Team im Versand mit an – von den „Chefs“ bis zu den Praktikanten. Mit der richtigen Musik und Motivation entsteht da immer ein toller Spirit – und eine meiner persönlichen Lieblingsarbeiten bei Duschbrocken.

Was war Dein bisher wildestes Startup-Erlebnis?
Unser Crowdfunding Kampagne, mit der vor drei Jahren alles angefangen hat. Wir haben unser eigentliches Funding-Ziel von 5.000 Euro um ein zehnfaches übertroffen und standen plötzlich mit 50.000 Euro da. Das war völlig crazy für uns. Und heute haben wir 25 Mitarbeiter*innen und konnten mit dem Duschbrocken schon fast zwei Millionen Plastikflaschen einsparen.

Tipp: Wie sieht ein Startup-Arbeitsalltag? Noch mehr Interviews gibt es in unserem Themenschwerpunkt Gründeralltag.

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#Brandneu – 5 neue Startups: Grid, Raus, Klinikheld, Everyyin, SaySom


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Grid
Hinter Grid verbirgt sich eine “App für den Ticketverkauf, digitale Bestellungen und Payment”. Auf der Website heißt es: “Unser Ziel ist es, das Nachtleben und die Eventbranche zu digitalisieren und aufzuwerten”. Hinter dem Startup steckt insbesondere trivago-Gründer Rolf Schrömgens.

Raus
Das Berliner Startup Raus, das von Christopher Eilers, Johann Ahlers und Julian Trautwein gegründet wurde, entwickelt “zeitgemäße Rückzugsorte außerhalb der Stadt mit smarten, nachhaltigen Cabins”. “Die minimalistischen Rückzugsorte bieten eine stressfreie Pause vom Alltag”, versprechen die Gründer.

Klinikheld
Klinikheld möchte sich als Alternative zu Headhuntern und klassischen Jobbörsen in der Medizin etablieren. “Wir setzen dabei auf Technologien wie unseren KI-basierten Matching-Algorithmus, um die Jobsuche im Gesundheitswesen neu zu denken und die Ära von Post & Pray zu beenden”, so Gründer Daniel Huth.

Everyyin
Das junge Startup Everyyin, das von der Biotechnologin Nina Schmidt gegründet wurde, setzt auf “pflanzliche Nahrungsergänzunsmittel”. Zielgruppe sind “Frauen, die ihren Hormonhaushalt nach dem Absetzen synthetischer Verhütungsmittel, auf natürliche Weise wieder in Balance bringen möchten”

SaySom
SaySom möchte eine digitale und teilnehmerzentrierte Lösung bieten, um online Veranstaltungen realitätsnaher zu gestalten. “Aktuell wird SaySom hauptsächlich für Networking und für den Austausch nach großen Online-Events genutzt sowie für interne Mitarbeiter Events”, so die Macher des Stuttgarter Startups.

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#Brandneu – 5 neue Startups: Valyria, Field 33, Ritzi, PeekUp, Grundriss in Lebensgröße


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Valyria
Das Berliner PropTech Valyria, das insbesondere von Robin Behlau, Gründer von Käuferportal (inzwischen als Aroundhome bekannt) vorangetrieben wird, kümmert sich um den Kauf und Verkauf von Mehrfamilienhäusern. Valyria kombiniert dabei “die neueste Technologie mit Expertise”.

Field 33
Field 33, von Sebastian Wohlrapp gegründet wurde, möchte Unternehmen insbesondere dabei unterstützen, “die immer komplexer werdenden Wechselwirkungen von strategischen Zielen und externen Einflussfaktoren zu verbinden und so besser managen zu können”.

Ritzi
Ritzi aus Bad Honnef positioniert sich als “Live-Shopping-Marketplace für Jeden”. Mit dem jungen Startup, das vom Seriengründer Kai Stubbe gegründet wurde, können Händler und Marken ihren “ganz eigenen und professionellen Verkaufskanal kreieren”.

PeekUp
PeekUp hilft seinen Kunden beim Ausmisten und “holt alle überflüssig gewordenen Dinge ab”, alles mit Lastenrädern. Zudem betreibt PeekUp einen Shop für “gut erhaltene oder reparierte Gegenstände”. Das Startup wurde von Martin Rammensee, der schon busliniensuche.de aufgebaut hat, gegründet.

Grundriss in Lebensgröße
Das Unternehmen Grundriss in Lebensgröße bietet “maßstabsgetreue, virtuelle Grundrisse in Lebensgröße”. Mit Hilfe von echten Möbeln und Wänden auf Rollen entsteht so ein virtuelles Abbild der Traumimmobilie. Zielgruppe sind unter anderem private Bauherren, Bauträger und Immobilienmakler.

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#Brandneu – 5 neue Startups: Carrara, RümpelExperten, CreaCheck, Just Oyls, Hitcap


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Carrara
Das Startup Carrara Culture of Care möchte “Zahnpflege zu einem Wohlfühl-Ritual” machen. Das Gründerteam schreibt: “Mit hochwertigsten Inhaltsstoffen haben wir eine natürliche Whitening-Zahncreme entwickelt, die Marmor enthält und das natürliche Zahnweiß wieder zum Vorschein bringt – ohne zusätzliche Chemie”. Carrara war zuletzt auch in unserem Podcast zu Gast.

RümpelExperten
RümpelExperten aus Dresden kümmert sich um Entrümpelungen. “Über unsere Technologie können Kunden schnell einen passenden regionalen Dienstleister finden. Der Kunde kann somit direkt einen Besichtigungstermin vereinbaren und erhält vor Ort einen Kostenvoranschlag”, teilt das Startup mit.

CreaCheck
CreaCheck aus Kaiserslautern entwickelt eine cloudbasiertes Designplattform, mit der Nutzer:innen Marketingmaterialien gestalten können. Die Jungfirma verspricht dabei: “Fachpersonal wird überflüssig, da jeder User nach einer kurzen Einweisung das System bedienen kann”.

Just Oyls
Just Oyls, zum Start noch als TruePath unterwegs, setzt auf die Kraft von ätherischen Ölen. “Wir möchten mit unseren Produkten einen einzigartigen Moment bieten und streben deshalb auch sehr stark nach der Besten Qualitäten auf dem Markt”, teilen die Gründer Dominic Callaku und Alexander Thomalla mit.

Hitcap
Das Stuttgarter Startup Hitcap kümmert sich um die Vernetzung von E-Sportlern, Teams, Sponsoren und Affiliate Partnern. Zum Start fokussiert sich das Team auf League of Legends, weitere Games sollen folgen. Hitcap wurde von Phil Künstler, Mike Fischer und Ingo Weber gegründet.

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#Interview – “Als die Bundesregierung die Corona-Maßnahmen beschloss, schlug unsere Stunde”


Das Stuttgarter Startup sensalytics analysiert, visualisiert und prognostiziert Besucherströme – etwa für Aldi Süd, die Messe Frankfurt oder den Münchner Flughafen. “Wir betreuen inzwischen 360 Kunden. Denn speziell nach Corona müssen Konzepte im Handel neu überdacht werden. Die Digitalisierung hat in diesem Bereich einen enormen Schritt gemacht. Auch die Themen Raumgestaltung und Flächennutzung werden zunehmend wichtiger”, sagt Gründer Omar Tello. Das junge Unternehmen beschäftigt derzeit 15 Mitarbeiter:innen.

Am Anfang setzt das sensalytics-Team aber auf das falsche Pferd! “Zu Beginn haben wir uns zu sehr auf die reine Frequenzmessung, also das Zählen von Personen, fokussiert. Diese Fokussierung war in einem starken Wettbewerber-Markt nicht rentabel, weshalb wir uns breiter aufstellen mussten. Und wir haben mit der Zeit gemerkt, dass der Einzelhandel viel mehr braucht als nur Informationen über die Anzahl an Besucher:innen”, sagt Tello.

Im Interview im deutsche-startups.de spricht der sensalytics-Macher außerdem über Kundenerlebnisse, Gegenwartsanalysen und Bewegungen.

Wie würdest Du Deiner Großmutter sensalytics erklären?
Wahrscheinlich würde ich sie fragen, ob sie in letzter Zeit unangenehme Einkaufserlebnisse hatte. Ob sie vielleicht irgendwo sehr lange anstehen musste, der Supermarkt einfach überfüllt war oder sie Hilfe vom Personal gebraucht hätte, aber weit und breit niemand zu finden war. Anschließend würde ich ihr erklären, dass wir mit sensalytics dem Handel dabei helfen, solche Probleme zu vermeiden. Die ganzen technischen Aspekte würde ich genauso vereinfacht darstellen, wie wir es für unsere Kunden tun: Wir zeichnen alle Bewegungen von Personen auf, visualisieren diese anschaulich und geben Händlern damit die Möglichkeit, Entscheidungen für Optimierungen abzuleiten und sogar mit Blick in die Zukunft zu optimieren.

Hat sich das Konzept, das Geschäftsmodell, in den vergangenen Jahren irgendwie verändert?
Ja, unser Konzept hat sich ein Stück weit verändert. Ganz am Anfang war sensalytics ausschließlich auf Frequenzmessung fokussiert. Mittlerweile sind die Anwendungsgebiete viel breiter gefächert. Durch moderne Messungen können Laufwege, Umsatz- und Besucherdaten sowie Besucherströme genau analysiert werden. Und: Wir setzen nicht mehr nur auf Gegenwartsanalyse, sondern prognostizieren Besucherströme. Das hätte es vor einigen Jahren noch nicht gegeben.

Wie genau funktioniert Euer Geschäftsmodell?
Wir bieten unseren Kunden sowohl Hardware in Form von Sensoren als auch die sensalytics-Software an, mit der sie die gesammelten Daten visualisieren können. Je nach Räumlichkeit müssen unterschiedliche Sensoren in unterschiedlicher Menge eingesetzt werden. Wir bieten ein breites Portfolio an, um immer das optimale Ergebnis zu erzielen. Die Sensoren werden für einen einmaligen Preis erworben und installiert. Die sensalytics-Software lizenzieren wir mit einer monatlichen Gebühr. Die Mindestlaufzeit beträgt je nach Aufwand zwei bis fünf Jahre.

Die Corona-Krise traf die Startup-Szene zuletzt teilweise hart. Wie habt Ihr die Auswirkungen gespürt?
Natürlich war vom ersten Tag der Pandemie unser wichtigster Markt, der Einzelhandel, betroffen. Doch spätestens als die Bundesregierung die Corona-Maßnahmen beschloss, dass im Einzelhandel eine maximale Personenanzahl auf der Fläche sein durfte, schlug unsere Stunde: Für Aldi Süd entwickelten wir ein digitales Ampelsystem, welches die Eingangs- und Ausgangstüren vollautomatisch öffnen und schließen konnte. Grundlage dafür war natürlich unsere People Counting Technologie. Neben Aldi Süd haben viele unserer Kunden die coronabedingten Schließungen dafür genutzt, noch mehr Tracking-Sensoren in ihren Stores zu verbauen.

Wie ist überhaupt die Idee zu sensalytics entstanden?
Mein Mitgründer Dominik Laubach und ich lernten uns 2014 im Rahmen eines gemeinsamen Projekts kennen. Wir beide teilten von Anfang an die Begeisterung für E-Commerce, waren aber auch immer von den Vorteilen des stationären Handels überzeugt. Deshalb suchten wir nach einer Möglichkeit, das Beste aus beiden Welten zu verbinden, um die USPs des stationären Handels – Kundenerlebnisse und qualitativen Service – zu stärken. Wir stellten fest, dass man mittels Besucherstromanalyse diese USPs optimieren kann, also ähnlich wie Google Analytics für den E-Commerce. 2015 gründeten wir dann sensalytics.

Wie hat sich sensalytics seit der Gründung entwickelt?
sensalytics hat sich seit der Gründung gut entwickelt. Wir betreuen inzwischen 360 Kunden, Tendenz steigend. Denn speziell nach Corona müssen Konzepte im Handel neu überdacht werden. Die Digitalisierung hat in diesem Bereich einen enormen Schritt gemacht. Auch die Themen Raumgestaltung und Flächennutzung werden zunehmend wichtiger. Mit all dem beschäftigen wir uns bei sensalytics und schaffen es mit unseren Technologien, die Herausforderungen und Probleme unserer Kunden zu lösen.

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist sensalytics inzwischen?
Neben mir und meinen Co-Founder sind derzeit 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, die sich um rund 360 Kunden kümmern. Etwa ein Drittel der Kunden stammen aus dem Retail-Bereich, wir bedienen aber auch rund 50 Kunden aus dem Public Sector – Bibliotheken, Museen etc. – und weitere Kunden aus diversen anderen Branchen. Die meisten Sensoren haben wir in der Outletcity Metzingen verbaut. Es gibt uns in jedem Bundesland, aber auch im Ausland bieten wir unseren Service an, etwa in Österreich, der Schweiz, Frankreich, Bulgarien oder den USA.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?
Zu Beginn haben wir uns zu sehr auf die reine Frequenzmessung, also das Zählen von Personen, fokussiert. Diese Fokussierung war in einem starken Wettbewerber-Markt nicht rentabel, weshalb wir uns breiter aufstellen mussten. Und wir haben mit der Zeit gemerkt, dass der Einzelhandel viel mehr braucht als nur Informationen über die Anzahl an Besucher:innen. Übergeordnete Lösungen mussten her, weshalb wir unser Portfolio an Dienstleistungen erweiterten. Inzwischen können wir nahezu alles abdecken, was gewünscht ist.

Und wo hat Ihr bisher alles richtig gemacht?
Wir haben rechtzeitig den Wechsel von reiner Frequenzmessung hin zu wirklich datenbasierter Analyse und Prognose von Besucherströmen geschafft. Wir konnten eine Lösung entwickeln, die einen wirklichen Mehrwert für unsere Kunden bringt und diese auch einfach vermittelbar an den Mann oder die Frau bringen. Auch in der Pandemie haben wir stets engen Kontakt zu unseren Kunden gepflegt und immer die Langfristigkeit der Partnerschaft im Auge behalten. Außerdem schauen wir stets darauf, dass es dem Team gut geht, denn wenn es intern nicht richtig läuft, läuft auch nach außen hin wenig richtig.

Wo steht dein sensalytics in einem Jahr?
Wir wollen weiterhin unseren Wachstumskurs fahren und unseren Kundenstamm ausbauen. Gerade jetzt ist es höchste Zeit, dass sich der stationäre Handel digitalisiert und sein volles Potential ausschöpft. Dabei wollen wir den Händlern und Händlerinnen partnerschaftlich zur Seite stehen. Wir arbeiten außerdem mit vollem Einsatz dafür, unsere Produkte und Dienstleistungen weiterhin zu optimieren, um das bestmögliche Angebot auf dem Markt zu haben. Langfristig möchten wir mit sensalytics die erste Adresse zur Messung und Vorhersage von Besucherströmen werden.”

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Foto (oben): sensalytics

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#Brandneu – 5 neue Startups: Dixxer, flint.gg, Syzygy Jewelry, Kaspar&, new normal


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Dixxer
Hinter Dixxer verbirgt sich ein “virales Netzwerk für Meinungen”. Das Startup wurde von Seriengründer Coskun Tuna und Nurhan Tuna gegründet. “User können auf Dixxer Umfragen erstellen und in andere Netzwerke und/oder mit ihren Kontakten teilen”, teilen die Macher zum Konzept mit. Dixxer war zuletzt auch in unserem Pitch-Podcast zu Gast.

flint.gg
Bei flint.gg handelt es sich um ein Netzwerk für Gamer. Hardcore-Daddler können auf der Plattform ihre Erfolge an einem Ort bündeln und präsentieren. Auf der Website heißt es: “Show who you are and what you have achieved. Gamecards enable you to individually represent yourself for every game you play”.

Syzygy Jewelry
Das Münchner Startup Syzygy Jewelry bietet 3D-gefertigte Accessoires und Design-Stücke an. Der Fokus der Jungfirma, die von Veselina Ashminova geführt wird, liegt dabei “auf der Nutzung von wiederverwendbaren Materialien und dem positiven Einfluss auf die Umwelt”.

Kaspar&
Das junge FinTech Kaspar& möchte sich um das Finanzleben seiner Nutzer:innen kümmern. Zum Konzept heißt es: “Darum machen wir professionellste Finanzdienstleistungen jeden Tag zugänglicher. Angefangen mit dem Anlegen und Investieren”.

new normal
Hinter new normal versteckt sich ein “Marktplatz für zeitgenössischen, nachhaltigen Lifestyle”. Das junge Startup aus Stuttgart, das von Michael Eichelberger und Philipp Groß gegründet wurde, möchte dabei “nachhaltigen Produkten und Marken eine Plattform und bewussten Konsumenten eine Anlaufstelle” bieten.

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#DealMonitor – GoStudent wird mit Millionen von DST Global zum Unicorn – Myos bekommt 25 Millionen – Tencent übernimmt Yager


Im aktuellen #DealMonitor für den 22. Juni werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

GoStudent
+++ DST Global, SoftBank, Tencent und Dragoneer sowie Altinvestoren wie Coatue, Left Lane Capital und DN Capital investieren 205 Millionen Euro in GoStudent. Das EdTech wird dabei mit 1,4 Milliarden Euro bewertet und steigt somit zum Unicorn auf. “Mit der neuen Finanzierung beläuft sich die Gesamtinvestition von GoStudent auf über 291 Millionen Euro”, teilt das Unternehmen mit. Erst im März dieses Jahres sammelte GoStudent 70 Millionen Euro ein. Das Wiener Startup, das sich als E-Learning-Dienst positioniert und auf kostenpflichtige Einzelkurse setzt, wurde 2017 von Gregor Müller, Felix Ohswald und seinem Bruder Moritz Ohswald gegründet. “Das Investment wird genutzt, um die globale Expansion weiter voranzutreiben”, schreibt das Unternehmen. Über 500 Mitarbeiter:innen wirken bereits für das junge Unternehmen. Mehr über GoStudent

Myos 
+++ Xploration Capital, Fasanara Capital und Tomahawk, also Cédric Waldburger, investieren 25 Millionen Euro in Myos – siehe FinanceFWD. Das Startup, das 2018 von Nikolaus Hilgenfeldt ins Leben gerufen wurde, versorgt Händler mit Betriebsmitteln (Working Capital). Das Unternehmen nutzt dabei “die Transparenz und Datenverfügbarkeit auf E-Commerce-Plattformen, um das Kreditrisiko auf Basis des Umsatzpotenzials von Handelsprodukten zu bewerten”. Die Deutsche Handelsbank, Mountain Partners, BTH, Avala Capital, die raisin-Gründer, Tim Marbach und Gerald Schönbucher investierten 2019 bereits 10 Millionen Euro in Myos.

Airbank 
+++ New Wave, Speedinvest, Calm/Storm Ventures, Tiny.VC und einige Angel-Investoren investieren 2,5 Millionen Euro in Airbank. Das Berliner Startup, das 2021 von Christopher Zemina, zuletzt Principal bei Speedinvest, und Patrick de Castro Neuhaus gegründet wurde, kann man als eine Art CFO-Cockpit bezeichnen. In der Selbstbeschreibung heißt es: “Cashflow Management Lösung für Startups und KMUs, die alle Geschäftskonten und Finanzdaten an einem Ort vereint, reibungslose Liquiditätskontrolle und -planung ermöglicht und den Zahlungsverkehr vereinfacht”. Über den Einstieg von Speedinvest hatten wir bereits Anfang April im Insider-Podcast berichtet.

MERGERS & ACQUISITIONS

Yager
+++ Der chinesische Internetriese Tencent übernimmt die Mehrheit am Berliner Gamesstudio Yager – siehe GamesWirtschaft. Yager, das 1999 von Timo Ullmann, Uwe Bennecke, Roman Golka, Philipp Schellbach und Mathias Wiese gegründet wurde, ist insbesondere für den Antikriegs-Ego-Shooter “Spec Ops: The Line” und das Weltraum-Action-Spiel “Dreadnought” bekannt. Tencent stieg bereits 2020 bei Yager und hielt zuletzt 25 % am Unternehmen. 140 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Yager.

Twist
+++ Der dänische GreenMobility übernimmt das Stuttgarter Startup Twist. “Damit wird das Unternehmen aus Kopenhagen erstmals auf dem deutschen Markt aktiv”, heißt es in der Presseaussendung.  Twist bietet seit 2020 elektrisches Car- und Roller-Sharing für kleinere Städte und Gemeinden an. Die Jungfirma wurde von EnBW und dem Company Builder Bridgemaker angeschoben.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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Foto (oben): azrael74

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#Brandneu – 5 leckere Startups: Steeped, Organic Labs, dunatura, Befoode und ZeroBullshit


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Steeped
Das Karlsruher Startup Steeped positioniert sich als “ultimativer Begleiter für jeden Tee-Liebhaber”. Ziel dabei ist es, den Nutzer:innen – basierend auf ihrem Geschmacksprofil – personalisierte Vorschläge zu liefern. Das Startup wurde von Janek Wunderlich, Marcel Bechler und Tristan Otto gegründet.

Organic Labs
Bei Organic Labs können Onliner Super Hafer, einen Haferdrink in Pulverform zum Selbermachen, bestellen. “Die Vorteile: Wir vermeiden CO2-Emissionen durch den überflüssig gewordenen Transport von Wasser und können auch noch Verpackungsmüll einsparen”, schreibt das Startup.

dunatura
Das Augsburger Startup dunatura setzt bei der Versorgung mit Vitaminen und Mikronährstoffen auf “individualisierte vorportionierte Tagesrationen”. Die jeweiligen Pillchen und Tabletten werden dabei für jeden Kunden “nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zusammengestellt”.

Befoode
Bei Befoode finden Onliner Essensangebote – etwa Mittagstisch-Specials – aus ihrer Umgebung. Das Startup verspricht dabei: “Du siehst auf einen Blick, welche Angebote wo verfügbar sind und verschwendest keine Zeit mehr mit endlosem suchen und vergleichen”.

ZeroBullshit
Das Stuttgarter Startup ZeroBullshit kämpft gegen Lebensmittelverschwendung und bringt deswegen gerettete Lebensmittel als Snack in den Supermarkt. Der sogenannte “Retter Kräcker” der Jungfirma besteht aus geretteten Rohstoffen wie Kürbiskernmehl, Sonnenblumenprotein und Apfelfasern. ZeroBullshit war kürzlich auch in unserem Pitch-Podcast zu Gast.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Vermietet.de-Exit: Scout24-Gruppe zahlte 50 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 3. Juni werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

MERGERS & ACQUISITIONS

Vermietet.de
+++ Das Münchner Unternehmen Scout24, zu dem auch ImmoScout24 gehört, übernahm im Mai Vermietet.de. Der Verkaufspreis war bisher nicht bekannt. Nach unserem Informationen lag der Verkaufspreis bei rund 50 Millionen Euro. Über Vermietet.de können Eigentümer ihre Immobilien verwalten, Kontakt mit Mieter:innen pflegen, Nebenkostenabrechnungen erstellen und Daten für Steuererklärungen erfassen. BitStone Capital, Company Builder, AXA, Berlin Technology Holding, Deutsche Bank, main incubator und Swiss Life investierten zuletzt einen mittleren einstelligen Millionenbetrag in das PropTech. Insgesamt flossen in den vergangenen Jahren rund 16 Millionen Euro in  Vermietet.de. Das PropTech wurde 2016 von Jannes Fischer gegründet. Auch nach der Übernahme bleibt Fischer als Geschäftsführer im Unternehmen tätig. “Die Dienstleistungen von Vermietet.de” sollen nun “mit der Produktpalette von ImmoScout24 kombiniert” werden. Der Kaufpreis ist bisher nicht bekannt. Mehr über Vermietet.de #EXKLUSIV

DaWanda
+++ Zwölf Jahre nach dem Start wurde DaWanda, ein Online-Marktplatz für Unikate und Selbstgemachte, im Sommer 2018 überraschend abgewickelt. Der Wettbewerber Etsy sicherte sich danach die Umleitung der bisherigen Nutzer:innen auf seine Plattform. Im Jahresabschluss für 2019, den auch Gründerszene entdeckt hat, gibt es nun erstmals Details zum Deal: “Dafür hat DaWanda eine Kompensationszahlung von Etsy von TEUR 30.000 erhalten. Im Geschäftsjahr 2019 hat DaWanda zusätzliche erfolgsabhängige Erlöse in Höhe von TEUR 1.606 von Etsy erhalten”. Investoren wie Insight Venture Partners, Rocket Internet, Piton Capital, Point Nine Capital, Team Europe, Holtzbrinck Ventures und Vorwerk Ventures investierten in der Vergangenheit rund 22 Millionen in das Unternehmen. Zudem erhielt das Startup Darlehen in Höhe von 7,5 Millionen. 2019 konnte das Unternehmen, das 2018 einen Umsatz in Höhe von 33,6 Millionen erwirtschaftete, nun knapp 10 Millionen an Kapitalgeber zurückzahlen, das Darlehen wurde bereits 2018 fast komplett getilgt. Mehr über DaWanda

Mapify
+++ Das Berliner Travel-Grownup HomeToGo übernimmt das insolvente Startup Mapify bzw. die Überreste des Unternehmens – siehe Gründerszene. Anfang Februar verkündete die Reise-App Mapify ihr Ende. Das “Social Travel Network” wurde Ende 2016 gegründet. Die bekannten Geldgeber Lakestar und Atlantic Labs sowie Mairdumont Ventures investierten in den vergangenen Jahren eine Millionensumme in die Berliner Jungfirma. Mehr über Mapify 

INVESTMENTS

Zage / Zavvy
+++ Der Berliner Geldgeber La Familiga, Emerge Venture Partners, Picus Capital und zahlreiche Angel-Investoren – darunter die Stylight-Gründer – investieren in Zage. Das Münchner Startup, das 2019 von den Freeletics-Gründern Joshua Cornelius und Mehmet Yilmaz gegründet wurde, positioniert sich als “Employee Development Platform”. Auf der Website heißt es: “Zage is the easiest, most intuitive way to onboard and develop your employees”. Das Unternehmen hinter Zage hieß zunächst The Life Company, inzwischen firmiert die Jungfirma als Zavvy. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Taledo
+++ “Bestands- und Neuinvestoren aus der Privatwirtschaft und IBB/IBB Capital” investieren 1,6 Millionen Euro in Taledo. Das Berliner Startup Taledo, das 2015 von Melikshah Ünver, Mengühan Ünver und Marcel Poelker gegründet wurde, positioniert sich als “All-in-One Suite für Talent Acquisition & Relations”. Das frische Kapital soll “in die Weiterentwicklung des Produkts und die Expansion der Kundenbasis, die das neue SaaS-Preismodells der KI-basierten All-in-One Suite nutzt”, fließen. 40 Mitarbeiter:innen wirken für Taledo. Mehr über Taledo

Field 33
+++ Der Berliner Seed-Kapitalgeber Atlantic Labs und Angel-Investor Marcus Rübsam investieren eine siebenstellige Summe in Field 33. Das Startup, das in Berlin und Stuttgart residiert, kümmert sich um Komplexitäts- und Transformationsmanagement in der Cloud. Die Jungfirma, die 2019 von Sebastian Wohlrapp gegründet wurde, möchte Unternehmen insbesondere dabei unterstützen, “die immer komplexer werdenden Wechselwirkungen von strategischen Zielen und externen Einflussfaktoren zu verbinden und so besser managen zu können”. Im Zuge der Finanzierungsrunde steigt Daniel Fiebig von TLGG als “Co-Founder und CTO” bei Field 33 ein.

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#Brandneu – 8 junge – und ziemlich coole – Startups aus Stuttgart


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Finbrand
Bei Finbrand aus Stuttgart dreht sich alles um Benefit-Management. “Finden Sie mit unserem Benefit-Check heraus, welche Benefits zu Ihrem Team und Ihren individuellen Rahmenbedingungen passen”, teilt die Jungfirma mit. Finbrand wurde von Anika Brunner und Lorin Nüßle gegründet.

Floox
Das Stuttgarter Startup Floox bietet Online-Kurse zu unterschiedlichen Kunstrichtungen an. Auf der Website heißt es: “Weg vom Smartphone, ran an dein Kunstwerk! In unseren Online Kursen lernst du Schritt für Schritt, wie du coole Kunstwerke selbst erstellst”.

Luggage Pool
Luggage Pool aus Stuttgart möchte Menschen, die Gegenstände von einem zu anderem Ort bewegen möchten und Menschen, die ein Auto oder gar einen Lieferwagen besitzen zusammenbringen. “Prinzipiell sind wir wie Airbnb oder Uber für Besitzer von Lieferwagen oder PKWs”, teilen die Gründer mit.

bikematch
Mit der App von bikematch können Onliner Wartungen und Reparaturen an ihrem Fahrrad oder E-Bike buchen, bezahlen und durchführen lassen. Zum Konzept schreibt das Startup: “m Zentrum stehen unsere mobilen bikematch Angels: Service-Spezialisten, die dorthin kommen, wo sie gebraucht werden”.

NichtraucherHelden
Das Stuttgarter Startup NichtraucherHelden entwickelt eine Rauchfrei-App für abhängige Raucherinnen und Raucher. “Unser Ziel ist es, dass unsere App künftig von Ärzten auf Rezept verschrieben werden kann – Stichwort: App auf Rezept”, heißt es vom Unternehmen.

ScaleNC
ScaleNC bereitet Konstruktionszeichnungen auf und nimmt Blechfertigern die NC-Programmierung ab. Das Angebot des Startups, das ein Ableger des Technologieunternehmen Trumpf ist, richtet sich insbesondere an kleine und mittelständische Unternehmen.

asvin
Das Stuttgarter Startup asvin kümmert sich um das ganz große Thema Cyber Security – und zwar im Zusammenhang mit den beiden Trends Internet of Things und
Smart Cities. Das Motto dabei lautet: “Distribute and track IoT Updates on product lifecycles”.

Knowunity
Bei Knowunity dreht sich alles um Schulwissen. Das Startup tritt an, um den Schulalltag durch Präsentationen, Karteikarten, Buchzusammenfassungen und Nachhilfe zu vereinfachen will. Den jungen Gründern schwebt eine “Art Spotify für den Schulalltag” vor.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Gorillas sucht nun 1 Milliarde Dollar (Bewertung: 6 Milliarden) – Avi Medical sammelt Millionen ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 4. Mai werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTSUCHE

Gorillas
+++ Das junge Berliner Unicorn Gorillas sucht wenige Wochen nach der Verkündung der letzten Investmentrunde nun 1 Milliarde US-Dollar frisches Kapital. Der Berliner Lieferdienst, 2020 von Kagan Sümer und Jörg Kattner gegründet, gehört knapp ein Jahr nach dem Start schon zu den heißesten Startups des Landes. In den vergangenen Monaten flossen bereits mehr als 280 Millionen Euro in den schnellen Supermarkt. Das Startup erreichte zudem bereits Unicorn-Status – und damit eine Bewertung von mindestens 1 Milliarde Dollar – so schnell wie nie zuvor ein Startup in Deutschland. Nun peilt das junge Unternehmen eine Pre-Money-Bewertung von 6 Milliarden Dollar an. Der türkische Wettbewerber Getit, der bald in Berlin starten möchte, sucht derweil 500 Millionen Dollar. Details gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. Mehr über Gorillas #EXKLUSIV

Hausgold
+++ Das Hamburger Startup Hausgold sucht derzeit bis zu 12 Millionen Euro. Das 2014 gegründete PropTech bringt Immobilienverkäufer und Makler zusammen. In der Vergangenheit investierten Hanse Ventures, Global Founders Capital und Co. bereits mehr als 11 Millionen Euro in das Unternehmen, das von Sebastian Wagner gegründet wurde. Details gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. Mehr über Hausgold #EXKLUSIV

Surve Mobility
++ Das Berliner Startup Surve Mobility, früher als Chargery bekannt, sucht derzeit 5 Millionen Euro. Das Unternehmen bietet einen mobilen Ladeservice für Elektrofahrzeuge an. Surve Mobility wurde 2017 von Philipp Anders, Christian Lang und Paul Stuke gegründet. Details gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

INVESTMENTS

Avi Medical
+++ Heal Capital, Vorwerk Ventures, Idinvest und Co. investieren bereits vor einigen Wochen rund 10 Millionen Euro in Avi Medical. Hinter dem jungen Startup, das von Picus Capital angeschoben wurde, verbirgt sich eine moderne Hausarztpraxis. Konkret möchte die Jungfirma “die ambulante Patientenbetreuung in das 21. Jahrhundert zu bringen”. Dazu entwickelt das Unternehmen “nutzerorientierte, digitale Anwendungen, die den Austausch zwischen Patienten und Praxen erleichtern, transparenter machen und administrative Arbeiten automatisieren”. Zudem gründet Avi Medical ” allgemeinärztliche Praxen um eine ganzheitliche Betreuung abzubilden”. Das Startup wurde von Vlad Lata (Mitgründer von Konux), Christoph Baumeister. (Mitgründer von nello) und Julian Kley, zuletzt BCG, gegründet. Derzeit sucht Avi Medical bereits erneut Kapital. Details gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. Mehr über Avi Medial #EXKLUSIV

traceless
+++ Der noch junge Impact-Investor Planet A Ventures, der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und der Dortmunder Biotech-Investor b.value investieren eine einstellige Millionensumme in traceless. Das Hamburger Startup, das von Anne Lamp und Johanna Baare gegründet wurde, entwickelt kompostierbare Verpackungen. “Zwar bestehen traceless materials aus biobasierten Rohstoffen, stehen jedoch nicht mit der Nahrungsmittelproduktion im Konflikt und trägt somit auch nicht zur Veränderung der Landnutzung bei”, teilt das junge Unternehmen mit.

Inwerk 
+++ Der Berliner Investor Project A Ventures investiert in Inwerk, einen “Online-Anbieter von professionellen Büromöbeln”. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Meerbusch bei Düsseldorf, das 2001 gegründet wurde, beschäftigt derzeit 80 Mitarbeiter:innen. Das Unternehmen verfügt nach eigenen Angaben “über 400.000 Kunden”. Ende des vergangenen Jahres übernahm der Private-Equity-Investor Triton die Mehrheit am Unternehmen.

Retromotion
+++ Der Logistikdienstleister Fiege und weitere “namhafte Zulieferer aus dem Automotive-Bereich” investieren in Retromotion. Das Stuttgarter Unternehmen vertreibt Ersatzteile und Zubehör für den Automotive-Bereich. “Selbst schwer beschaffbare Ersatzteile werden durch innovative Fertigungsansätze und Beschaffungslogiken wieder verfügbar gemacht”, teilt das Startup mit. Retromotion wurde 2018 von Artur Oswald und Philipp Seul gegründet.

PLAN4
+++ Caitano Capital und die Altinvestoren BitStone Capital, Sprengnetter und die Rudolf Müller Medienholding investieren eine “knapp siebenstellige” Summe in das 2018 gegründete Freiburger Startup PLAN4. Das PropTech bietet mit dem Produkt Gebäudecheck eine Software-as-a-Service-Lösung zur mobilen Zustandsbewertung von Bestandsimmobilien an. Das Unternehmen wurde 2018 von Bernhard Mering, Hendrik Seibel und Thorsten Harig gegründet.

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#DealMonitor – 3Yourmind sammelt weitere Millionen ein – Project A investiert in Knowunity – MeinAuto Group verkündet IPO


Im aktuellen #DealMonitor für den 22. April werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

3Yourmind
+++ LBBW Venture Capital, Verve Ventures investieren in 3Yourmind. Erst im September 2020 investierten EnBW New Ventures (ENV), UVC Partners, AM Ventures, TRUMPF Venture und coparion 4,7 Millionen Euro in das Unternehmen. “Durch die aktuelle Finanzierungsrunde erweitert sich das Series A+ Investitionsvolumen auf insgesamt 10,4 Millionen Euro. Die Bestandsinvestoren UVC Partners, TRUMPF Venture und AM Ventures beteiligten sich ebenfalls”, teilt 3Yourmind mit. Das Berliner Startup, das 2014 von Aleksander Ciszek und Stephan Kuehr gegründet wurde, positioniert sich als “Anbieter von Software-Lösungen für die Additive Fertigung (Industrieller 3D-Druck)”. 2017 konnte das Startup bereits 10 Millionen einsammeln. Mehr über 3Yourmind

Knowunity
+++ Project A Ventures, Discovery Ventures. Verena Pausder, Chris Hitchen, Mario Götze und Angel-Investoren aus dem Saarbrücker21-Verbund investieren 2 Millionen Euro in Knowunity. Beim Stuttgarter Startup, das 2019 von Benedict Kurz, Lucas Hild, Gregor Weber, Julian Prigl und Yannik Prigl gegründet wurde, dreht sich alles um Schulwissen. Die Idee zu Knowunity entstand noch während der Schulzeit der Gründer. Das Startup tritt an, um den Schulalltag durch Präsentationen, Karteikarten, Buchzusammenfassungen und Nachhilfe zu vereinfachen will. Den jungen Gründern schwebt eine “Art Spotify für den Schulalltag” vor. Knowunity war im Sommer 2020 in unserem Pitch-Podcast zu Gast. Mehr über Knowunity

Reactive Robotics
+++ Die Henrik Schunk Beteiligungs-GmbH sowie die Altinvestoren Bayern Kapital, der High-Tech Gründerfonds (THGF), Dr. Doll Holding und die TQ Group investieren eine mittlere siebenstellige Summe in Reactive Robotics. Das Münchner Unternehmen entwickelt ein “intelligentes Assistenzsystem, das die Frühmobilisierung von Intensivpatienten unterstützt”. Reactive Robotics wurde 2015 gegründet und beschäftigt aktuell rund 25 Mitarbeiter.

x-cardiac
+++ IBB Ventures und mehrere Business Angels investieren in  x-cardiac. Das Berliner Unternehmen setzt auf ein auf künstlicher Intelligenz (KI) basierendes System zur rechtzeitigen Vorhersage von Komplikationen nach Herzoperationen. “Die Systeme wurden in den Intensivstationen des DHZB seit April 2018 im realen Klinikbetrieb erprobt und werden nun in die zertifizierten Medizinprodukte x-c-bleeding und x-c-renal-injury überführt”, teilt das Unternehmen mit.

EXITS

cleverbridge 
+++ Die Beteiligungsgesellschaft EMH Partners übernimmt die 2005 gegründete Firma cleverbridge und hält nun 65 % am Unternehmen. “Das Managementteam und die Gründer bleiben beteiligt”, heißt es in der Presseaussendung. cleverbridge aus Köln bietet E-Commerce- und Subsription-Management-Lösungen für die Abrechnung von digitalen Gütern, Online-Diensten und SaaS-Lösungen. 300 Mitarbeiter:innen wirken derzeit für cleverbridge.

bewegewas
+++ Der Elektronik-Versandhändler Conrad Electronic übernimmt bewegewas. Das Unternehmen aus Amberg beschreibt sich selbst als “Open Innovation Partner und Company Builder”. Conrad Electronic möchte mit der Übernahme insbesondere in Bezug auf die Conrad Sourcing Platform “die Customer Journeys für verschiedene Kundengruppen noch weiter optimieren und individualisieren”.

Studystuff 
+++ Das Berliner Startup charly übernimmt seinen Wettbewerber Studystuff. Die Münchner Lernplattform bündelt Skripte, Zusammenfassungen, Lerntipps und Altklausuren. Das EdTech-Startup charly wurde 2016 von Cecil von Croÿ und Karl Bagusat, der 2019 gestorben ist, unter dem Namen PrintPeter gegründet. Investoren wie Core Ventures, der Gelbe-Seiten-Verlag Müller Medien, sowie Angel-Investoren wie Daniel Schütt, Stefan Peukert, Dieter Dahlhoff, Michael Brehm und Thomas Baum investierten bereits 7 Millionen Euro in charly, eine Lern- und Marketingplattform für Studierende und Unternehmen.

STOCK MARKET

MeinAuto Group
+++ Der Online-Autohändler MeinAuto Group strebt in den nächsten Wochen an die Frankfurter Börse.  “Abhängig von den Marktbedingungensoll der Börsengang und der erste Handelstag im zweiten Quartal 2021 stattfinden”, teilt das Unternehmen mit. Das Unternehmen beabsichtigt, im Rahmen des geplanten Angebots einen Bruttoerlös von mindestens 150 Millionen Euro zu erzielen. Die Bewertung soll bei rund 2 Milliarden Euro liegen. Der Finanzinvestor Hg baute die MeinAuto Group 2018 aus dem Kölner Startup MeinAuto.de, Mobility Concept, der Flottenleasing-Tochter der Hypovereinsbank (HVB) und Athletic Sport Sponsoring zusammen. Das Unternehmen erwirtschaftete 2020 einen bereinigten Umsatz in Höhe von 212 Millionen Euro und ein bereinigtes EBITDA von 38 Millionen Euro.

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#Brandneu – 7 neue Startups, die ihr kennen solltet


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

RideLink
RideLink ist eine Art digitaler Beifahrer für Motorradfahrer:innen. RideLink besteht aus einem Telematikmodul, dem WingMan, und einer App. “Der RideLink WingMan erkennt Unfälle sowie Diebstahlversuche, des Weiteren bietet er dem Fahrer Echtzeitauswertungen von Fahrdaten”, teilt die Jungfirma aus Frankfurt am Main mit. Gegründet wurde das Startup von Stephan Kaufmann.

Elexir
Elexir entwickelt ein Hardware- und Software-System, mit dem sich jedes Auto in das Fahrzeug mit entsprechender Ausstattung verwandelt, dass der Fahrer, die Fahrerin gewohnt ist. “Hinzu kommt ein Ökosystem, das Autos auf Knopfdruck mit Funktionalitäten ausstatten kann, wie es bisher nur Apps tun”, scheiben die Gründer Stefan Nürnberger und Sebastian Leber.

Paperless
Paperless kümmert sich um das große Thema Dokumentenmanagement: “Paperless helps you to create, customize and send documents to get them filled and signed in no time”. Das Startup aus Frankfurt am Main wurde von Jan Scheurenbrand und Sebastian Herd gegründet, die auch Mankido (Kundenbindungstool) ins Leben gerufen haben.

Footprint
Footprint setzt auf künstliche Intelligenz, um Kunden beim Online-Shopping von Schuhen immer die richtige Größe zu empfehlen. Die Berliner teilen dazu mit: “Our mission is to provide online retailers with a solution to reduce the high number of returned products, and thus saving CO2 and costs”. Gegründet wurde das Unternehmen von Matthias Brendel, Carolin Kleinert und Muhammad Ali Kezze.

ContainerGrid
ContainerGrid aus München entwickelt modulare Cloud-Services für Entsorger und Recyclingunternehmen. “Wir vereinfachen die Arbeit von Entsorgungsunternehmen und helfen bei der Digitalisierung. Durch unsere Software machen wir die Betriebsabläufe effizienter und damit erfolgreicher”, teilt das Startup mit. Gegründet wurde die Logistik-Jungfirma von Aron Handreke, Nikolaus Landgraf und Johannes Vitt.

Finbrand
Bei Finbrand aus Stuttgart dreht sich alles um Benefit-Management. “Finden Sie mit unserem Benefit-Check heraus, welche Benefits zu Ihrem Team und Ihren individuellen Rahmenbedingungen passen”, teilt die Jungfirma mit. Finbrand wurde von Anika Brunner und Lorin Nüßle gegründet.

Braidys
Das Kölner Startup Braidys, ein Projekt aus dem Hause myDaylivery, liefert über seine App Alltagsprodukte (Supermarkt, Apotheke, Kiosk) und auch leckeres Essen in 90 Minuten in die gute Stube seiner Kunden. “Wir verbinden Ship from Store mit On-Demand Delivery”, teilt die Jungfirma, hinter der Michael Wilmes und Andreas Moos stecken, mit.

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#Brandneu – 7 neue Startups, die extrem spannend sind


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OpenDress
OpenDress aus Konstanz entwickelt einen Algorithmus für 3D-Schnittmuster. Zum Konzept teilt die Jungfirma mit: “The algorithmic customization of sewing patterns offers an alternative approach to sustainable and inclusive fashion production – without standardised rules, size ideologies and genderification”. Gegründet wurde das Startup von Frauke Link und Verena Ziegler.

Advanced Sponsorship Insights
Advanced Sponsorship Insights entwickelt ein datenbasiertes Ökosystem rund um das Thema Sponsoringanalyse. Damit möchte das Team den “wahren Wert von Sponsorship” ermitteln. Das Startup wurde von Paulo Pinto und Rainer Schuster gegründet, die beide jeweils über ein Jahrzehnt bei adidas gearbeitet haben.

Trackbar
Das junge Fitness-Startup Trackbar analysiert und digitalisiert mit einem Sensor Kraftübungen – und zwar “vom Home-Workout bis zum Fitnessstudio”. Neben Kunden und Kundinnen sind dabei auch Trainer*innen und Fitnessstudios Zielgruppe der Jungfirma aus Wien.

EasyOP
Das junge E-Health-Startup EasyOP verspricht seinen Nutzern im Vorfeld von Operationen bzw. medizinischen Eingriffen “umfassende Informationen, ärztliche Aufklärung und persönliche Beratung. Alles aus einer Hand. Ganz bequem von zu Hause”.

Mieterio
Über Mieterio können Immobilienbesitzer ihre Wohnung vermieten. Das Startup aus Karlsruhe kümmert sich dann um die Mietersuche, alle rechtlichen Themen und auch die Nebenkosten. “Wir kümmern uns als direkter Ansprechpartner um jegliche Belange des Mieters”, teilt die Jungfirma mit.

Floox
Das Stuttgarter Startup Floox bietet Online-Kurse zu unterschiedlichen Kunstrichtungen an. Auf der Website heißt es: “Weg vom Smartphone, ran an dein Kunstwerk! In unseren Online Kursen lernst du Schritt für Schritt, wie du coole Kunstwerke selbst erstellst”.

myuterus
Das junge Koblenzer FemTech myuterus bietet eine Online-Verhütungsberatung für Frauen an. “Ein Team von Expertinnen unterstützt Frauen per Video oder Telefon bei der Suche nach dem passenden Verhütungsmittel”, teilt Gründerin Leonie Fries zum Konzept mit.

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#DealMonitor – Plan A sammelt 3 Millionen ein – Ardian Growth investiert in Kapten & Son – Rockaway Capital übernimmt Bringmeister


Im aktuellen #DealMonitor für den 10. März werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Plan A
+++ Der französische Geldgeber Demeter, coparion und SoftBank investieren 3 Millionen US-Dollar in Plan A – siehe TechCrunch. Berliner ClimateTech, das von Lubomila Jordanova und Nathan Bonnisseau gegründet wurde, möchte Unternehmen und Mitarbeiter beim Thema Nachhaltigkeit unterstützen. “Our software allows your company to measure, monitor, reduce and offset its environmental impact seemlessly. Create change with your business and improve from it!”, teilt das Startup mit.

Kapten & Son
+++ Ardian Growth, ein Investmentbereich der Investmentgesellschaft Ardian, steigt bei Kapten & Son ein. Mit dem neuen Gesellschafter möchte das Kölner D2C-Unternehmen sein”Wachstum vorantreiben”. Kapten & Son, wurde 2014 von den Studenten Fabian Deventer, Johannes Theobald und Artjem Weissbeck am Campus der Universität Münster gegründet. Derzeit verkauft Kapten & Son neben Uhren auch Rucksäcke, Brillen, Sonnenbrillen und Koffer. Der Umsatz lag 2020 bei rund 50 Millionen Euro. Geführt wird die Jungfirma von Alexander Glörfeld und Marian Paul . Mitgründer Weissbeck etwa betreibt derzeit Charles. Hinter Charles verbirgt sich eine Conversational-Commerce-as-a-Service-Software für Händler und Konsumgütermarken. Das Unternehmen aus Berlin ermöglicht es Marken ihre Produkte über WhatsApp und andere Chat-Apps anzubieten. Accel und HV Capital investierten kürzlich in Charles.

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Kloster Kitchen
+++ Der bekannte Fruchtsaft-Hersteller Eckes-Granini steigt bei Kloster Kitchen ein und sichert sich 49 % am Unternehmen aus der Nähe von Nürnberg. Das junge Food-Startup, das von Mario Fürst gegründet wurde, bringt seit 2015 frischen Ingwer in die Flasche. “Die bisherigen Gesellschafter, bestehend aus den Gründern und der Intro Gruppe um den Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl bleiben beteiligt”, teilen die Unternehmen mit.

Comeco
+++ Die DEVK Versicherungen und die Süddeutschen Krankenversicherung steigen bei Comeco ein. Das Unternehmen lässt sich am besten mit dem Schlagwort Lifestyle-Banking beschreiben. Das Bankkonto der Kunden ist dabei der Ausgangspunkt für weitere Produkte. Wichtig: Es geht um mehr als wieder nur eine simple Multibanking-App. Die Palette von Teo, so der Name der App, soll von Gutscheinangeboten bis zur Vermittlung von Reisen gehen.

EXITS

Bringmeister
+++ Der tschechische Investor Rockaway Capital, die hierzulande vor allem durch den Aufkauf von Unister bekannt geworden ist, übernimmt den Lebensmittel-Lieferdienst Bringmeister, der zuletzt zu Edeka gehörte. “Alle rund 260 Arbeits­plätze in Logistik, Einkauf, IT und Verwaltung bleiben erhalten und gehen 1:1 auf den neuen Eigentümer über”, teilen die Unternehmen mit. Bringmeister landete 2017 im Zuge der Übernahme von Kaiser’s Tengelmann bei Edeka. Mit der Übernahme möchte die Private-Equity- und Venture-Capital-Gruppe Rockaway Capital nun den deutschen Markt erobern. Über Erfahrungen im Segment verfügen die Rockaway-Macher: Zur Investmentgruppe gehört auch die Online-Supermarktkette Kosik.cz. In den Markt der Lebensmittel-Lieferdienste kommt somit weiter Bewegung. Aus Tschechien drängt derzeit auch der Online-Supermarkt Rohlik auf den deutschen Markt. Hierzulande tritt das Unternehmen als Knuspr auf. Edeka wiederum ist seit einiger Zeit am deutschen Picnic-Ableger beteiligt. Bereits Anfang 2018 sicherte sich Edeka 20 % am Online-Supermarkt, der ursprünglich aus den Niederlanden kommt.

PODCAST

Insider #97
+++ Schon die neue Insider-Ausgabe mit Sven Schmidt gehört? In der aktuellen Folge geht es um Ralf Wenzel, Gorillas, Elmar Broscheit, Flink, Grovy, Project A Ventures, MeetButter, Finway, mim Technologies, Lottie und den  Spac-Boom.

Abonnieren: Die Podcasts von deutsche-startups.de könnt ihr bei Amazon Music – Apple Podcasts – Castbox – Deezer – Google Podcasts – iHeartRadio – Overcast – PlayerFM – Podimo – Spotify – SoundCloud oder per RSS-Feed abonnieren.

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#Interview – “Sobald ich am Schreibtisch sitze, geben Slack und Asana den Takt an”


Wie starten ganz normale Gründerinnen und Gründer so in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag? Wie schalten junge Unternehmerinnen und Unternehmer nach der Arbeit mal so richtig ab und was hätten die aufstrebenden Firmenlenker gerne gewusst bevor sie ihr Startup gegründet haben? Wir haben genau diese Sachen abgefragt. Heute antwortet Maria Spilka, Mit-Gründerin von Mädchenflohmarkt, einem Marktplatz für Second Hand-Klamotten.

Wie startest Du in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag?
Ich starte jeden Tag auf dieselbe Art: Kaffeetrinken im Wohnzimmer mit der Familie, für meinen zweijährigen Sohn gibt es einen Babyccino – heiße aufgeschäumte Milch. Das ist unser achtsamer Moment, bevor der Tages-Trubel losgeht. Mein Mann kümmert sich anschließend um unser Frühstück. Sobald ich am Schreibtisch sitze, geben Slack und Asana den Takt an. Da ich in Teilzeit arbeite und die meiste Kommunikation mit meinem Team asynchron stattfindet, gehe ich als erstes alle ungelesenen Slack-Threads und Mails durch, die dringend eine Antwort benötigen. Dann werfe ich einen Blick auf Asana und entscheide, worauf an diesem Tag mein Fokus liegen soll, um den größtmöglichen Impact zu erzeugen.

Wie schaltest du nach der Arbeit ab?
Mein Arbeitstag endet meist mit dem Kochen des Abendessens, am liebsten bei Musik und während mein Sohn fröhlich mithilft. Bewusst abzuschalten kommt bei mir leider manchmal zu kurz – aber ich arbeite daran. Wenn ich die nötige Zeit und Ruhe finde, nehme ich ein Bad, höre Gute-Laune-Podcasts wie „Happy, holy and confident“ oder lese ein Buch.

Was über das Gründer:innen-Dasein hättest du gerne vor der Gründung gewusst?
Ich habe in meiner Kindheit und Jugendzeit zwar beobachtet, wie mein Vater sein Unternehmen gegründet und aufgebaut hat – aber „nur“ dabei zu sein oder selbst zu gründen, sind einfach zwei völlig unterschiedliche Dinge. Das habe ich recht schnell festgestellt und musste dann lernen damit umzugehen, meine eigenen Erfahrungen sammeln und Rückschläge und Erfolge selbst durchleben. Aber auch, wenn die Zeiten der schlaflosen Nächte schon eine Weile hinter mir liegen, habe ich den existenziellen Druck, den man bei einer Gründung erfährt, tatsächlich unterschätzt.

Was waren die größten Hürden, die Du auf dem Weg zur Gründung überwinden musstet?
Die Gründung an sich war tatsächlich der einfachere Part. Schwieriger war es, die richtigen Leute ins Team zu holen, aus einem Produkt ein Unternehmen aufzubauen, das Führen der Mitarbeiter:innen zu lernen und natürlich auch neue Investor:innen zu begeistern.

Was waren die größten Fehler, die Du bisher gemacht hast – und was hast Du aus diesen gelernt?
Als Fehler würde ich es nicht bezeichnen, aber ich habe definitiv unterschätzt beziehungsweise nicht ausreichend bedacht, dass die allerersten Mitarbeiter:innen quasi wie Mitgründer:innen sind und den Maßstab für jede:n weitere:n Mitarbeiter:in setzen. Das hat die Talentsuche in den ersten Jahren nicht unbedingt einfacher gemacht.

Wie findet man die passenden Mitarbeiter:innen für sein Startup?
Wir haben unseren Recruiting-Prozess viele Male umgestellt. Seit einigen Jahren nun nutzen wir einen von Google inspirierten Prozess – näher beschrieben im Buch „How Google Works“ -: Nach einem ersten virtuellen Intro-Call durch unsere HR-Abteilung, gibt es ein bis zwei strukturierte und intensive Interviews mit zwei bis vier potenziellen, direkten Kolleg:innen anhand eines Fragebogens. Darin liegt der Schwerpunkt auf fachlichen Kompetenzen, Werten und bisherigen Erfahrungen sowie im zwischenmenschlichen Umgang und deren Reflektion. Eine der Fragen beispielsweise lautet: „Beschreibe bitte eine Situation, in der du verantwortlich warst, andere zu einer Veränderung zu bewegen. Wenn du es noch einmal tun müsstest, würdest du etwas anders machen?“ Anschließend wird das Gesagte in einem Debriefing nochmals diskutiert. Und da wir noch ein kleines Team sind, hat jede:r am Prozess beteiligte Kolleg:in ein Veto-Recht, ob die:der Kandidat:in eine Zusage bekommt. Wir haben zwar schon einige Aufsteiger:innen im Unternehmen, die wir in den vergangenen Jahren gezielt aufgebaut haben – wir sehen aber noch Entwicklungspotenzial, wenn es darum geht, Frauen in Führungspositionen einzustellen. Hier wollen und müssen wir besser werden.

Welchen Tipp hast Du für andere Gründer:innen?
Im Einzelnen kommt es natürlich darauf an, in welchem Stadium ihrer Gründung sie sich befinden. Zu Beginn lautet mein Rat immer „Einfach machen!“, später muss man lernen zu delegieren und „am“ Unternehmen und weniger „im“ Unternehmen zu arbeiten. Genauso wichtig ist es, zu lernen, sich auch Auszeiten zu gönnen, um nicht auszubrennen. Aber am Ende geht es als Gründer:in auch um den Fokus auf den größtmöglichen Impact: Erzähle und verbreite unentwegt deine Vision und dein „Why“ – was treibt dich an? Finde und halte die besten Talente. Stelle die Liquidität deines Unternehmens sicher.

Ohne welches externes Tool würde dein Startup quasi nicht mehr existieren?
Für das kollaborative und oftmals asynchrone Arbeiten sind bei uns Google Workspace, Slack und Asana unerlässlich.

Wie sorgt ihr bei eurem Team für gute Stimmung?
Im Grunde verbreiten meine Mitgründer Peter und Thorsten und viele andere Kolleg:innen immer gute Laune. Vor Ausbruch der Pandemie haben wir jeden Monat an den jeweiligen Standorten gemeinsam gefrühstückt. Ich bin eine totale Frühstücks-Liebhaberin und unsere Pancake-Towers haben nicht nur mich, sondern auch das Team, glücklich gemacht. Bis wir uns alle wieder im Büro wiedersehen können, machen wir regelmäßig eine virtuelle Tea-Time oder ein Zoom-Mittagessen. Jedes Quartal gibt es ein Team-Event, wenn wir unsere Ziele erreicht haben – zuletzt fand dieses digital statt, zuvor aber waren wir beispielsweise Gokart fahren oder Lasertag spielen.

Was war Dein bisher wildestes Startup-Erlebnis?
Wirklich wild wird es eigentlich immer, wenn man mit meinem Mitgründer Thorsten auf Reisen ist. Er hat nicht umsonst den Spitznamen “Reisemonster”, da wirklich immer etwas schief geht, wenn man mit ihm unterwegs ist. Von gecanceltem Flieger bis hin zu gebuchten Hotels im falschen Bundesstaat mitten im Nirgendwo in Arkansas. Da war schon alles dabei. Nur gut, dass wir ohnehin kaum noch reisen.

Tipp: Wie sieht ein Startup-Arbeitsalltag? Noch mehr Interviews gibt es in unserem Themenschwerpunkt Gründeralltag.

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#Brandneu – 5 neue Startups, die bald bestimmt abheben


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

talkindly
Mit talkindly kann jeder in wenigen Minuten – ohne weitere Software oder App – persönliche Videobotschaften erstellen und verschicken. Zielgruppe sind dabei unter anderem Unternehmer, die ihre Mitarbeiter einmal auf andere Art und Weise motivieren bzw. informieren möchten.

limbiq.com
limbiq.com aus Duisburg entwickelt eine KI-gestützte Supply Chain-Lösungen für Industrie, Handel und Logistikdienstleister. Die Plattform des jungen Startups verbindet dabei “sämtliche Akteure und ermöglicht eine erhebliche Reduzierung des Kommunikationsaufwands”.

peaq
peaq aus Berlin möchte Unternehmen dabei helfen, Prozesse zu automatisieren und Kosten einzusparen. Dafür setzt das peaq-Team auf sogenannte Distributed Ledger Technology. “Unsere dezentrale Infrastruktur transformiert das Internet der Dinge in die hyper-vernetzte Economy of Things”, verspricht das Startup.

Luggage Pool
Luggage Pool aus Stuttgart möchte Menschen, die Gegenstände von einem zu anderem Ort bewegen möchten und Menschen, die ein Auto oder gar einen Lieferwagen besitzen zusammenbringen. “Prinzipiell sind wir wie Airbnb oder Uber für Besitzer von Lieferwagen oder PKWs”, teilen die Gründer mit.

Domi
Das Berliner Startup Domi tritt an, um Vermieter zu unterstützen. “Bei Domi glauben wir daran, dass wir mithilfe neuer Technologien große Herausforderungen in der Immobilienbranche meistern können. Wir möchten eine inklusives und einheitliches Mieterlebnis für alle erschaffen”, teilt das Startup mit.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – Global Brain investiert in Cognigy – autoRetouch bekommt 3,2 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 29. Januar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Cognigy
+++ Der japanische Geldgeber Global Brain investiert eine ungenannte Summe in Cognigy. Der britische Geldgeber DN Capital, der dänische Venture Capatalist Nordic Makers und Inventures aus München investieren bereits in das KI-Startup. Das Düsseldorfer Unternehmen, das 2016 von Philipp Heltewig und Sascha Poggemann gegründet wurde, entwickelt einen Künstliche Intelligenz-Service, Kundenanfragen zu managen. Zu den Kunden zählen Bosch, Daimler und Henkel.

autoRetouch
+++ Der traditionsreiche Modehändler Breuninger investiert 3,2 Millionen Euro in das Stuttgarter Startup autoRetouch. Bei autoRetouch dreht sich alles um Bildbearbeitung. Das Startup, das von Alex Ciorapciu und Julian Eckerle gegründet wurde, nennt sich selbst: ”The first end-to-end, automated image processing platform”. Schwerpunkt ist dabei die Modewelt. Mit wenigen Klicks man über autoRetouch jeder Bilder freistellen und an seinen eigenen Stil anpassen.

Boomerank
+++ tecnet equity, Pioneers Ventures, das Investment-Vehikel von startup300 und Unternehmer Patrick Pöschl investieren eine sechsstellige Summe in das niederösterreichische Startup Boomerank – siehe der brutkasten. Hinter Boomerank verbirgt sich eine Software as a Service-Lösung, die als “intelligenter Assistent für E-Commerce Anbieter” dienen soll. Das junge Wiener Unternehmen wird von Sebastian Schwelle, Robert Böhm, Walter Sagmeister und Benjamin Pazdernik geführt.

FUSION

Horn & Cosifan / PK Office
+++ Die beiden Systemhäuser Horn & Cosifan (1993  gegründet) sowie PK Office (2007 gegründet) schließen sich unter der Mehrheitsbeteiligung von Harald Quandt Industriebeteiligungen (HQIB) und durch Beteiligung von Cadence Growth Capital (CGC) zusammen. “Die neue Gruppe positioniert sich damit als ein führender überregionaler Full-Service-Anbieter und strategischer Partner für passgenaue und komplexe IT-Lösungen aus einer Hand. Im Fokus stehen unter anderem Managed-IT- und Managed-Print-Services, sowie Cloud und IT-Security”, teilt das Unternehmen mit. Die Firmen agieren künftig gemeinsam am Markt. Marken und Standorte bleiben eigenständig, die Geschäftsführungen unverändert.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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#Interview – Ein Startup, das autonome Service-Roboter in den Massenmarkt bringt


Das junge Startup Varomo, das von Fabian Aichele, Marco Dittmann und Thomas Link vorangetrieben wird, entwickelt selbstfahrende und autonome Transportroboter, die verschiedene Aufgaben übernehmen können. “Unser Fokus liegt auf der Software für den Roboter und seiner Intelligenz. Als ersten Anwendungsfall wird das Basismodul mit einem Aufsatz für Oberflächendesinfektion ausgestattet. Der Roboter fährt dann alleine durch Räume und beseitigt mittels UV-C Licht alle Viren und andere Erreger. Ist er in einem Raum fertig, dann fährt er in den nächsten und führt sein Werk fort”, erklärt Gründer Thomas Link das Konzept. Im Interview mit deutsche-startups.de stellt der Varomo-Macher die Idee hinter seinem Startup einmal ganz ausführlich vor.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Varomo erklären?
Im alltäglichen Leben – in der Arbeit oder zuhause – müssen sehr oft Dinge geholt, weggebracht oder transportiert werden. Dafür wird Zeit und Mobilität benötigt. Hier geht es zum Beispiel um das Essen im Speisesaal von Seniorenheimen oder Reha-Einrichtungen, Verbrauchsartikel, Pflegewagen auf Krankenhausstationen, Werkzeuge in der Fertigung oder Essen, Tabletten, Zeitungen zuhause. Das ist besonders herausfordernd, wenn man eingeschränkt ist. Wir sorgen dafür, dass sich viele dieser Dinge in Zukunft von alleine bewegen und der Mensch sich auf wichtigere Aufgaben konzentrieren kann. Varomo entwickelt einen selbstfahrenden und autonomen Transportroboter, welcher als Basismodul für verschiedene Aufsätze, für verschiedene Anwendungen fungiert. Der Roboter fährt dann selbständig von A nach B, folgt festgelegten Routen oder fährt dem Menschen bei seiner Arbeit hinterher. Unser Fokus liegt auf der Software für den Roboter und seiner Intelligenz. Als ersten Anwendungsfall wird das Basismodul mit einem Aufsatz für Oberflächendesinfektion ausgestattet. Der Roboter fährt dann alleine durch Räume und beseitigt mittels UV-C Licht alle Viren und andere Erreger. Ist er in einem Raum fertig, dann fährt er in den nächsten und führt sein Werk fort.

Welches Problem genau wollt Ihr mit Varomo lösen?
Wir bringen autonome Servicerobotik in die Massenanwendung. Autonome Robotik-Systeme haben das Problem, dass sie zu teuer und zu komplex sind, um im großen Maßstab außerhalb von Industrieanwendungen eingesetzt zu werden. Jedoch können viele Branchen, wie zum Beispiel das Gesundheitswesen und öffentliche Einrichtungen, von dieser Technologie profitieren. Daher haben wir eine autonome Transportplattform entwickelt, die kinderleicht zu nutzen ist, ohne Einrichtungsaufwand auskommt, mit Aufsätzen für verschiedene Anwendungen ausgestattet werden kann und einen substanziellen Preisvorteil gegenüber dem Wettbewerb bietet.

Jede Woche entstehen dutzende neue Startups, warum wird ausgerechnet Varomo ein Erfolg?
Wir sind ein interdisziplinäres Team mit viel Erfahrung im Bereich Robotik, Software und Elektronik. Fabian Aichele kümmert sich als promovierter Informatiker um die Entwicklung der High-Level Software, Marco Dittmann als Mechatroniker bearbeitet die Bereiche Elektronik, Hardware und Low-Level Software und ich als BWLer kümmere mich um den meisten Rest. Durch ein starkes Partnernetzwerk haben wir einen breiten Marktzugang und Zugang zu verschiedenen Technologien, um bestmöglich für die unterschiedlichsten Anwendungen ausgestattet und vorbereitet zu sein. Dank unseres modularen Ansatzes ist unser Roboter für viele verschiedene Bereiche und Zielgruppen interessant und bietet variable Lösungen für unterschiedlichste Problemstellungen. Zu guter Letzt, weil wir von Beginn an den Anwender im Fokus unserer Entwicklung hatten.“

Wie genau funktioniert eigentlich euer Geschäftsmodell?
Unser Geschäftsmodell für das Basismodul und die Basis-Software ist ein Robotic-as-a-Service (RaaS) Modell. Unseren Robotik-Software-Stack vertreiben wir auch separat in einem Software-as-a-Service (SaaS) Modell. Des Weiteren gibt es verschiedene Soft- und Hardware Erweiterungen für das Basismodul bzw. Aufsätze. Für die Aufsätze haben wir Partner, die in den verschiedenen Branchen auch den Vertrieb und Service übernehmen.

Wer sind eure Konkurrenten?
Im Bereich massenmarkttaugliche Servicerobotik gibt es eine Handvoll internationale Wettbewerber – anders als in der Industrie sind wir hier noch in einem unbesetzten Markt mit sehr hohem Potenzial unterwegs. Wir denken, dass der Markt groß genug für verschiedene Player ist. Am Ende ist es so, dass außerhalb der Industrie noch viel Aufklärungsarbeit und Awareness-Bildung stattfinden muss – da helfen viele Player.

Wie ist überhaupt die Idee zu Varomo entstanden?
Wir haben einem B2C-Anwendungsfall im Gesundheitswesen begonnen: Transport von Alltagsgegenständen im häuslichen Umfeld. Ein Bekannter hatte einen Kreuzbandriss und sein Arzt machte ihn darauf aufmerksam, dass er durch die benötigten Krücken ein Transportproblem im Alltag zuhause bekommen werde. Daraus entstand die Idee eines Transportroboters, der günstig in der Beschaffung und einfach in der Bedienung sein muss. Aus dieser Anwendung hat sich mit der Zeit eine Transportlösung für verschiedene Anwendungen in Einrichtungen des Gesundheitswesens entwickelt – Transport von Essen im Speisesaal oder ein autonomer Pflegewagen beispielsweise. Dann kam die Corona-Pandemie und im Gesundheitswesen gab es andere Prioritäten. Gleichzeitig kam Aufmerksamkeit für das Thema Hygiene und Reinigung auf. Durch viele Gespräche mit Partnern, Investoren und Kunden wurde die Idee der modularen, autonomen Servicerobotik gefestigt und es hat sich eine klare Go-to-market Strategie für die Entwicklung und den ersten Business Case herauskristallisiert.

Die Corona-Krise traf die Startup-Szene zuletzt hart. Wie habt ihr die Auswirkungen gespürt?
Natürlich hatte die Corona Pandemie auch für uns große Auswirkungen – wir konnten unter anderem keine Testphasen mehr bei unseren Pilotkunden im Gesundheitswesen durchführen. Daraus hat sich jedoch ergeben, dass wir uns auf die Entwicklung konzentrieren konnten und einen kleinen Schubs in Richtung eines klar definierten Use-Cases für den Markteintritt bekommen haben.

Wo steht Varomo in einem Jahr?
Unser erstes Produkt ist in Serienproduktion, wir sind in mehreren europäischen Ländern am Markt, bauen unseren Software-Stack aus und integrieren weitere Partner für neue Anwendungsfälle.

Start-ups mit Impact powered by Samsung

In unserem Themenschwerpunkt “Start-ups mit Impact” berichten wir regelmäßig über die Zebras unter den Start-ups. Wir begleiten die Geschichten von Gründungsteams mit innovativen technischen Lösungen, die nachhaltige und wirtschaftliche Ziele gleichermaßen verfolgen. Die Rubrik wird gefördert von Samsung in Partnerschaft mit dem Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland und dem Impact Hub Berlin, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, an besseren Rahmenbedingungen für soziale Innovationen mitzuwirken. In der Artikelreihe beleuchten wir das Potenzial der Zebra-Szene. Weitere Infos bei: Samsung for Impact.

Foto (oben): Varomo

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#DealMonitor – Jedox bekommt 100 Millionen – Delivery Hero legt DX Ventures (50 Millionen) auf – Waterland übernimmt YieldKit


Im aktuellen #DealMonitor für den 12. Januar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Jedox
+++ Insight Partners und Alt-Investoren wie Iris Capital, eCAPITAL und Wecken & Cie. investieren 100 Millionen US-Dollar in Jedox. Das 2002 in Freiburg gegründete Unternehmen bietet Enterprise-Performance-Management-Lösungen für Unternehmensplanung und -analyse an. Iris Capital, eCAPITAL und Wecken & Cie. investierten zuletzt 20 Millionen Euro in Jedox. “Die neue Finanzierungsrunde wird Jedox helfen, sein Kundenwachstum und seine globale Expansion zu beschleunigen und gleichzeitig seine robuste Plattform für abteilungsübergreifende integrierte Geschäftsplanung, Berichterstattung und Analyse zu verbessern”, teilt das Unternehmen mit. Über 2.500 Unternehmen nutzen Jedox nach Firmenangaben. 2018 erwirtschaftete Jedox einen Konzern-Umsatz in Höhe von von 23,1 Millionen Euro (Vorjahr: 19,9 Millionen Euro).

Filestage
+++ Der niederländische Geldgeber Newion, Alt-Investor High-Tech Gründerfonds (HTGF) und seed + speed Ventures, der Seed-Investor von TV-Löwe Carsten Maschmeyer, investieren 2,8 Millionen Euro in das Stuttgarter Software-Startup Filestage. Das 2015 von Niklas Dorn, Maël Frize und Simon Kontschak gegründete Unternehmen positioniert sich als “Asset Review Plattform für Unternehmen und Agenturen”.

Energy Robotics
+++ Earlybird Venture Capital und einige Business Angels wie Paul Achleitner, Gerhard Roiss, Martin Klässner und Andrej Henkler investieren 2 Millionen Euro in Energy Robotics, einen Entwickler von Softwarelösungen für mobile Inspektionsroboter. Energy Robotics wurde 2019 als  Spin-off der Technischen Universität Darmstadt gegründet. Das Unternehmen wird von Dorian Scholz und Stefan Kohlbrecher geführt.

Recare 
+++ Der Berliner Geldgeber Die BrückenKöpfe und Altgesellschafter Altgesellschafter wie der Thieme Verlag, Petra Becker, TECH Beteiligungen Niklas Östberg und Oliver Pabst investieren 2 Millionen Euro in Recare. Das junge Unternehmen, 2017 in Berlin gegründet, betreibt einen B2B-Marktplatz für medizinische Versorgungseinrichtungen und Krankenhäuser in verschiedenen Versorgungsbereichen. Insgesamt flossen bereits rund 6 Millionen Euro in Recare.

Taxy.io
+++ 42CAP aus München und einige Business Angels sowie Alt-Investor TechVision Fonds (TVF)  investieren eine siebenstellige Summe in das Aachener Startup Taxy.io. Das junge Unternehmen bietet eine B2B-Software-Lösung für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Mitarbeiter in Finanzabteilungen an. Das Unternehmen wurde 2018 von Daniel Kirch, Sven Peper, Steffen Kirchhoff und Sven Weber gegründet. Mit dem frischen Kapital “will das Startup seine Geschäftstätigkeiten auf den gesamten DACH-Raum ausweiten”.

INVESTMENTS

Yorxs
+++ Der Münchener Juwelier Ralf Nutt übernimmt den insolventen Online-Diamanthändler Yorxs – siehe Handelsblatt. “Das Start-up hatte jahrelang in der Diamantbranche für Aufsehen gesorgt, weil es eine breitere Palette an Diamanten zu niedrigeren Preisen als die gesamte Konkurrenz in Deutschland bot”, heißt es im Artikel. Yorxs, 2012 von Joachim Giehl und Casimir Graf zu Maltzahn gegründet, sammelte in den vergangenen Jahren mehrere Millionen von Risikokapitalgebern ein – unter anderem vonmHightech-Gründerfonds (HTGF), K5 Ventures und der KfW. Im September 2019 schlitterte das Unternehmen dann in die Insolvenz.

EXITS

YieldKit
+++ Jetzt offiziell! Die niederländische Private Equity-Gesellschaft Waterland übernimmt – wie bereits Anfang Januar berichtet – die Mehrheit an YieldKit, einem “Performance Marketing Aggregator for Publishers”. In der Presseaussendung heißt es: “Zusammen mit Gründer Oliver Krohne, CEO Daniel Neuhaus, sowie Tech-Unternehmer und YieldKit-Investor Lars Hinrichs plant Waterland das organische Wachstum von YieldKit zusätzlich zu beschleunigen und die Software-Plattform mittels Buy-&-Build-Strategie zur Marktführerschaft auszubauen. YieldKit erwirtschaftete nach eigenen Angaben 2020 einen Usmatz in Höhe von 33 Millionen Euro. YieldKit beschäftigte zuletzt 30 Mitarbeiter.

VENTURE CAPITAL

DX Ventures
+++ Der börsennotierte Lieferdienstvermittler Delivery Hero legt sich mit DX Ventures einen Investmentableger zu. “Die Investmentstrategie konzentriert sich darauf, gründergeführte Unternehmen mit Kapital zur Erfüllung ihrer Visionen auszustatten, um eine große Bandbreite traditioneller Industrien zu revolutionieren”, teilt das Unternehmen zum offiziellen Start mit. Der Corporate-Venture-Ableger ist zunächst mit 50 Millionen Euro ausgestattet. Fokus von DX Ventures sind Themen wie On-Demand Service, Lebensmitteltechnologie, nachhaltige Innovation, künstliche Intelligenz, FinTech und Logistik. DX Ventures wird von Duncan McIntyre geführt. Zum Portfolio von DX Ventures gehören unter anderem bereits Rappi, Ritual und wisefood.

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#Brandneu – 7 neue Startups, die ganz frisch unterwegs sind


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

onetask.ai
onetask.ai aus Siegburg entwickelt eine Software, mit der Kunden “ohne KI-Expertise eigenständig KI-Modelle umsetzen können”. Die Bandbreite soll dabei von “der Validierung potenzieller Use Cases über die Erstellung von Trainingsdaten bis hin zum automatisierten KI-Modell” reichen.

Raketenstart
Bei Raketenstart, das von Madeleine Heuts gegründet wurde, handelt es sich um eine “digitale Rechtsabteilung für Startups, Gründer und Selbständige”. Das Legaltech soll dabei den “gesamten Rechtsberatungsbedarf” für Existenzgründer abdecken.

medicalvalues
medicalvalues aus Karlsruhe stattet Labore mit Künstlicher Intelligenz aus und gibt so Diagosevorschläge. Das Startup liefert Ärzten dabei “Vorschläge und Hinweise basierend auf komplexen, mathematischen Modellen und medizinisch validierten Diagnosepfaden”. So soll die Früherkennung von Krankheiten gelingen.

Fernride
Fernride, bisher als Pylot bekannt, kümmert sich um das Trendthema autonomes Fahren. “Fernride offers Logistics customers the end to end integration of driverless vehicles into their processes”, teilt das Unternehmen aus München mit. Hinter Fernride stecken Hendrik Kramer, Maximilian Fisser und Jean-Michael Georg.

LucRen Family
Der junge Online-Shop LucRen Family aus Schaafheim bietet seinen Kunden “leckere Soßen nach traditionellen Rezepten der mediterranen Küche”. Neben Soßen gibt es bei LucRen Family aber auch leckere Pasta, Wein und Presecco sowie “eigens hergestelltes scharfes Olivenöl”.

aboDeinauto
aboDeinauto kümmert sich um die Vermittlung von Gebrauchtwagen-Abos. “Mit aboDeinauto findet jeder die passende Kombination aus Fahrzeug, Laufzeit und Kilometerpaket” – verspricht das Unternehmen dabei. Hinter aboDeinauto stecken unter anderem der Versicherer Baloise und der Venture Builder Bridgemaker.

bikematch
Mit der App von bikematch können Onliner Wartungen und Reparaturen an ihrem Fahrrad oder E-Bike buchen, bezahlen und durchführen lassen. Zum Konzept schreibt das Startup: “m Zentrum stehen unsere mobilen bikematch Angels: Service-Spezialisten, die dorthin kommen, wo sie gebraucht werden”.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über junge, frische und brandneue Startups, die noch nicht jeder kennt. Alle diese Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der bundesweiten Startup-Szene und im besten Fall auf die Agenda von Investoren, Unternehmen und potenziellen Kooperationspartnern. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Bessemer investiert in cargo.one – 468 Capital investiert in Natif.ai – JuwelKerze-Gründer investiert in truemorrow


Im aktuellen #DealMonitor für den 14. Dezember werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

cargo.one
+++ Der amerikanische Geldgeber Bessemer Venture Partners investiert 40 Millionen in cargo.one, ein noch junges Logistik-Startup. Index Ventures investierte zuletzt gemeinsam mit Next47, Creandum, Lufthansa Cargo und Point Nine Capital 18,6 Millionen US-Dollar in die Jungfirma. Creandum, Point Nine Capital und Lufthansa Cargo investieren zuvor bereits rund 3 Millionen US-Dollar in das Berliner Unternehmen, das sich um die digitale Distribution und Buchung von Luftfracht kümmert. cargo.ono wurde 2017 von Moritz Claussen, Oliver T. Neumann und Mike Rötgers gegründet. Hintergründe gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Natif.ai
+++ 468 Capital investiert in Natif.ai. Das Startup, ein Spin-off des Deutschen Forschungsinstituts für Künstliche Intelligenz (DFKI), ist im Segment der intelligenten Dokumenten Prozessautomation (IDP) unterwegs. “Dank einer Deep-OCR können Dokumente extrem schnell und genau analysiert sowie relevante Daten extrahiert werden”, teilt das Startup mit. Natif.ai wurde 2019 von Christophe Hocquet, Johannes Korves und Manuel Zapp gegründet. Zuvor investierte bereits der High-Tech Gründerfonds (HTGF) investiert eine siebenstellige Summe in Natif.ai. Hintergründe gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

truemorrow
+++ Werle Ventures, also Martin Werle (Gründer von JuwelKerze), Burckhardt Bonello und Felix Schneider, Mitgründer von Dreamlines, investieren in truemorrow. Bei truemorrow finden Onliner nachhaltige Körperpflegeprodukte. “Damit du dich im Badezimmer nicht mehr zwischen deinem Wohlbefinden und der Umwelt entscheiden musst”, teilt das Startup mit. Gründer sind Simon Prinz und Matthias Vosen, beide zuletzt bei Dreamlines tätig. Hintergründe gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Polarglow / Brands United
+++ JuwelKerze-Gründer Martin Werle investiert außerdem noch in Polarglow. Hinter Polarglow verbirgt sich eine Art stylischer Mini-Kühlschrank für Kosmetik – samt passender Kosmetiklinie. Am Unternehmen ist außerdem Liberty Ventures (Felix Swoboda, zuletzt Homebell, und Florian Swoboda, Barzahlen) beteiligt. Geführt wird Polarglow von Alexander Brenske. Hintergründe gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. Zudem investiert Werle in den jungen Thrasio-Klon Brands United. #EXKLUSIV

Sorare
+++ Der amerikanische Geldgeber Benchmark Capital investiert in das französische Startup Sorare. e.ventures, Partech, Fabric Ventures, Semantic Ventures, Cygni Capital und Fußball-Weltmeister André Schürrle investierten zuvor bereits 4 Millionen US-Dollar in das junge Unternehmen. Sorare bietet auf Blockchain-Basis ein digitales Pendant zu den Fußballsammelkarten von Panini, Topps und Co. – samt Fantasy Football Manager. Hintergründe gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Weezy
+++ Der amerikanische Geldgeber Insight Partners investiert in den britischen goPuff-Klon Weezy. Zuvor investierte bereits Heartcore Capital in den rollenden Supermarkt. Der deutsche goPuff-Klon Gorillas sammelt gerade erst 44 Millionen US-Dollar ein – unter anderem von Coatue. Hintergründe gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

German Bionic
+++ Samsung Catalyst, MIG AG, Storm Ventures, Benhamou Global Ventures und IT Farm investieren 20 Million US-Dollar in German Bionic, ein Unternehmen für robotische Exoskelette. “Das Cray X von German Bionic ist das weltweit erste vernetzte Exoskelett, das, verbunden mit der Smart-Factory, selbstlernend Hebebewegungen verstärkt und Fehlhaltungen vorbeugt, und somit zum intelligenten Bindeglied zwischen Mensch und Maschine in Logistik- und Intralogistik-Prozessen wird”, teilt das Unternehmen aus Augsburg mit.

VMRay
Digital+ Partners und eCAPITAL investieren 15 Millionen US-Dollar in VMRay. Das Bochum Startup, 2013 von den Informatikern Carsten Willems und Ralf Hund gegründet, analysiert Malware wie Computerviren oder -würmer, Trojaner, Spyware, Kernelrootkits und -bootkits auf ihr Verhalten. In der Series B sammelte das Unternehmen damit rund rund 25 Millionen Dollar in. Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) investierte bereits 2014 in VMRay.

vialytics
+++ Statkraft Ventures und EnBW New Ventures investieren in das Stuttgarter GovTech vialytics. Das Unternehmen, das 2017 von Achim Hoth, Patrick Glaser und Danilo Jovicic ins Leben gerufen wurde, sorgt mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz für bessere Straßen. vialytics erfasst den Zustand der Straßeninfrastruktur und wertet diesen automatisiert aus. Das frische Kapital “ermöglicht es vialytics den erfolgreichen Wachstumskurs als zuverlässiger Partner für Städte und Gemeinden noch stärker auszubauen”.

Isar Aerospace
+++ Lakestar, Earlybird, Vsquared Ventures, Airbus Ventures, Apeiron und HV Capital sowie Bulent Altan, Ann-Kristin und Paul Achleitner investierten gerade 75 Millionen Euro in Isar Aerospace. Jetzt ist die Bewertung klar – sie liegt nach unseren Informationen bei 300 Millionen. Das 2018 von Daniel Metzler, Josef Fleischmann und Markus Brandl gegründete Unternehmen will kleinere Satelliten kostengünstiger in den Orbit befördern und entwickelt deswegen unter anderem an alternativen Antrieben für Trägerraketen. Earlybird und Airbus Ventures investierten zuletzt gemeinsam mit den Altinvestoren beachtliche 17 Millionen US-Dollar in das Raketen-Startup. Insgesamt flossen nun schon knapp 100 Millionen Euro in Isar Aerospace. Hintergründe gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

EXITS

Dubsmash
+++ Der amerikanische Social-News-Aggregator Reddit übernimmt den TikTok-Herausforderer Dubsmash, der einst in Berlin als simpler Lip-Syncing-Dienst an den Start ging. “Dubsmash’s mission is to elevate under-represented creators. They have built a beautiful and fun product that enables their users to create unique, dynamic, interactive content. While Dubsmash will maintain its own platform and brand, we also look forward to bringing our teams together to combine the unique creator experience of Dubsmash with the community growth engine of Reddit”, teilt das Unternehmen mit. Investoren wie Index Ventures, Lowercase Capital, ENIAC Ventures, Sunstone Capital und Raine Ventures investierten in den vergangenen Jahren einen zweistelligen Millionenbetrag in Dubsmash, das von Jonas Drüppel, Roland Grenke und Daniel Taschik gegründet wurde. Dubsmash war vor einigen Monaten fast am Ende, dann folgte der Umzug nach New York, fast alle der 50 Mitarbeiter wurden entlassen und ein kompletter Neustart als Video-Dienst.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#Brandneu – 7 neue Startups, die sich jeder unbedingt merken sollte


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

unda
Hinter unda verbirgt sich ein 3-in-1-Behälter. “unda ist die einzige Flasche, die in einen großen Becher umwandelbar ist, ohne dass ein Teil übrig bleibt und hat einen praktischen Behälter”, heißt es auf der Website. Das Projekt aus dem Hause Meerflasche soll helfen, Müll zu vermeiden.

SPRK
Das junge Berliner Startup SPRK tritt an, “die Lebensmittelverschwendung zusammen mit allen Teilnehmern der Lieferkette signifikant zu reduzieren und langfristig zu vermeiden”. Das Unternehmen wurde von Alexander Piutti, Mario Steinbuch und Marcel Riemer gegründet.

Toolbot
Das junge Unternehmen Toolbot kümmert sich um “nachhaltige Werkzeugnutzung”. Dazu entwickelt das Startup Verleihautomaten für Elektrowerkzeuge. “Statt Schrott zu kaufen und zu lagern, können die Nutzer bei Toolbot hochwertige Geräte einfach und schnell leihen”, teilt das Startup mit.

NichtraucherHelden
Das Stuttgarter Startup NichtraucherHelden entwickelt eine Rauchfrei-App für abhängige Raucherinnen und Raucher. “Unser Ziel ist es, dass unsere App künftig von Ärzten auf Rezept verschrieben werden kann – Stichwort: App auf Rezept”, heißt es vom Unternehmen.

Zag.City
Das Berliner Unternehmen Zag.City kümmert sich um Untervermietung. Die Hauptstädter bezeichnen sich dabei als “die nächste Generation der kurzzeitigen Untervermietung”. Die Vermieter holt die Jungfirma dabei an Bord und verspricht so einen “gesetzeskonforme” Untervermietung.

Hasty
Bei Hasty aus Berlin dreht sich alles um künstliche Intelligenz. Das Startup lässt sich dabei am besten als Bildbeschriftungswerkzeug bezeichnen. Hasty setzt auf “aktives Lernen”, um die zum Erstellen und Verbessern der Trainingsdaten für eine “Vision-KI erforderliche Arbeit zu automatisieren”.

Plyce
Hinter Plyce verbirgt sich eine sogenannte “Agile Project Funding Platform”. Mit der sollen Unternehmen ihre Projekte “effizienter und mit starkem unternehmerischem Mind-Set managen” können. Grundgedanke dabei ist, dass Firmen Projekte wie Startups führen sollten.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über junge, frische und brandneue Startups, die noch nicht jeder kennt. Alle diese Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der bundesweiten Startup-Szene und im besten Fall auf die Agenda von Investoren, Unternehmen und potenziellen Kooperationspartnern. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – Softbank investiert 250 Millionen in Tier


Im aktuellen #DealMonitor für den 10. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Tier
+++ Der japanische Kapitalgeber Softbank investiert – wie bereits im aktuellen Insider-Podcast berichtet – in den Berliner E-Scooter-Anbieter Tier. Im Rahmen der Investmentrunde fließen 250 Millionen US-Dollar in das Unternehmen. Neben Softbank investieren auch Mubadala Investment Company, Northzone, Goodwater Capital, White Star Capital, Novator und RTP Global erneut in Tier. Die Bewertung soll bei 700 Millionen Euro liegen. “Die Finanzierung wird hauptsächlich eingesetzt zum Ausbau der führenden Abdeckung an Städten in Europa sowie der Beschleunigung der Expansion in strategische Wachstumsmärkte”, teilt das Grownup mit. Tier wurde 2018 von Lawrence Leuschner, Matthias Laug und Julian Blessin gegründet. Das Unternehmen aus Berlin beschäftigt derzeit 900 Mitarbeiter. Derzeit ist Tier in rund 80 Städten in 10 Ländern unterwegs.

the nu company
+++ ForestFinance, Formel-1-Weltmeister und TV-Löwe Nico Rosberg, Develey-Geschäftsführer Michael Durach und Square One Foods investieren 3,7 Millionen Euro in the nu company. Das Food-Startup, das 2016 gegründet wurde, verkauft “gesunde, plastikfreie und klimapositive Snacks”. “Anfang nächsten Jahres peilt das Leipziger Jungunternehmen die Series-A Runde mit weiteren Investoren an”, heißt es in der Presseaussendung.

All3DP
+++ High-Tech Gründerfonds (HTGF), Bayern Kapital und Deutsche Balaton investieren weitere 2 Millionen Euro in All3DP.  Das Münchner Startup, das 2014 gegründet wurde, positioniert sich als “Marktplatzangebot für professionelle 3D-Druck-Dienstleister”. “Die aktuelle Finanzierungsrunde ermöglicht es dem Unternehmen, mit dem starken Marktwachstum mitzugehen, seine führende Position auszubauen, sowie weitere Schritte im internationalen Markt vorzubereiten”, teilen die Investoren mit.

Rendity
+++ Der aws Gründerfonds sowie “international tätige Immobilien-Größen wie Daniel Jelitzka und Ivan Holler” investieren 1,8 Millionen Euro in das Wiener Startup Rendity. Das Unternehmen, das von Lukas Müller, Tobias Leodolter und Paul Brezina gegründet wurde,  ermöglicht Online Immobilien-Investments ab 500 Euro. Mit der Kapitalspritze soll “das internationale Wachstum des fünf Jahre alten Unternehmens deutlich beschleunigt werden”.

sensalytics
+++ AC+X Strategic Investments investiert erneut in sensalytics, eine digitale Einzelhandelslösungen. Das Stuttgarter Startup setzt auf Real-Word-Tracking. “Von Online Tracking-Experten im Jahr 2014 gegründet, überträgt sensalytics die Analysewerkzeuge der Onlinewelt in die analoge Realität: Mittels 3D-Sensoren werden die Laufwege von Kunden in Echtzeit erfasst und kategorisiert, anschließend können die anonymen Trackingdaten nach verschiedensten Kennzahlen ausgewertet werden”, teilt das Unternehmen mit.

twinwin
+++ Der wefox-Gründer Florian Eismann, Charlie Songhurst, Andy Chung, Philipp Moehring und Patrick Andrä (HomeToGo) investieren 285.000 Euro in twinwin. Hinter twinwin verbirgt sich eine Plattform, mit der sich Unternehmen “fair und sicher von Mitarbeitern trennen” können. Gelingen soll dies über “tech-unterstützte Rechtsexpertise”. Das Berliner Startup, das von Max Bauermeister und Eleni Arvaniti gegründet wurde, verspricht dabei eine “Win-win für Arbeitgeber & Arbeitnehmer”.

VENTURE CAPITAL

PropTech1 Ventures
+++ Die Brunata-Metrona-Gruppe beteiligt sich an PropTech1 Ventures. “Das Investment ist Teil der Innovationsstrategie von Brunata-Metrona, im Zuge der Digitalisierung der Immobilienwirtschaft aussichtsreiche, neue Geschäftsfelder aufzuspüren und sich an jungen Unternehmen zu beteiligen”, teilt das Unternehmen, das sich unter anderem um die Abrechnung von Energie- und Wasserkosten kümmert, mit.

Next Logistics Accelerator
+++ Fiege übernimmt Mehrheit an der Next Logistics Accelerator Beteiligungsgesellschaft und “und in diesem Zusammenhang auch das Portfoliomanagement”. Tanja Rosendahl und Tim Gudelj, Partner von F-Log Ventures, werden als Geschäftsführer und Fondsmanager künftig auch die Startups des NLA-Portfolios begleiten. “Die Venture-Capital-Experten Tanja Rosendahl und Tim Gudelj werden, neben ihrer Tätigkeit als Partner der F-Log Ventures, als Geschäftsführer und Fondsmanager künftig die Start-ups des NLA Portfolios begleiten”, teilt das Unternehmen mit.

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#Brandneu – 7 junge Startups, die wir ganz genau beobachten


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

emocean
Das Münchner Startup emocean entwickelt mit indigo eine Software, die Maschinen und Anwendungen miteinander kommunizieren lässt – und das in Echtzeit. “Gleichzeitig ist sie herstellerunabhängig einsetzbar und bis auf die kleinsten Ebenen im Fertigungsprozess skalierbar”, teilt die Jungfirma mit. Gründer sind Philipp Karl Kirschenhofer und Michael Maximilian Schwarz.

PeopleFlow
Das Berliner Startup PeopleFlow unterstützt Unternehmen beim HR-Management von Auslandsmitarbeitern. PeopleFlow managt dabei Dinge wie Gehaltsabrechnung, Sozialleistungen und Steuern. “Mit PeopleFlow sind Sie immer zu 100% rechtskonform”, verspricht die Jungfirma, die von Carsten Lebtig geführt wird.

asvin
Das Stuttgarter Startup asvin kümmert sich um das ganz große Thema Cyber Security – und zwar im Zusammenhang mit den beiden Trends Internet of Things und Smart Cities. Das Motto dabei lautet: “Distribute and track IoT Updates on product lifecycles”. Gründer sind Sven Rahlfs und Mirko Ross.

Beyond Saving
Beyond Saving aus Frankfurt am Main tritt an, um die Finanzbildung im Lande zu verbessern. “Wir verstehen uns als Informations- und Bildungsplattform für finanzielle Selbstentscheider und diejenigen, die es noch werden möchten”, versprechen die Gründer (Carlos Link-Arad und Martin Klatt) dabei.

Sidequest?
Das Münchner Startup Sidequest ermöglicht Teams den Betrieb von sogenannten Helpdesks direkt im gewohnten Slack-Interface. So will die Jungfirma aus dem Hause mantro “die große Lücke zwischen klassischen Ticketsystemen und modernen Aufgabenverwaltungen” schließen. Gegründet wurde die Jungfirma von Benjamin Schüdzig und Manfred Tropper.

ChefsList
Bei ChefsList handelt es sich um “eine App für alle Großhändler”. Zielgruppe sind Gastronomen. Das Unternehmen aus Frankfurt am Main verspricht dabei: “Mit ChefsList behalten Sie auf Knopfdruck alles im Überblick. Und das komplett kostenlos”. Gründer sind Andre Klein, William Harris und Michel Seguin.

Lumiform
Das Startup Lumiform, bisher unter dem Namen Zyp.One bekannt, digitalisiert Sicherheitsprüfungen. Auf der Website heißt es: “Mit der Lumiform App führst du Prüfungen kinderleicht durch, löst Vorfälle schnell im Team und steigerst damit die Qualität und Sicherheit”. Gründer sind Lukas Roelen-Blasberg und Philip Roelen-Blasberg.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Atlantic Food Labs investiert in Gorillas – Nico Rosberg investiert in Planetly


Im aktuellen #DealMonitor für den 12. August werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Gorillas
+++ Der Berliner Leckerschmecker Geldgeber Atlantic Food Labs investiert einen unbekannte Summe in Gorillas. Das junge Berliner Hype-Startup, das man als rollenden Supermarkt beschreiben kann, verspricht teilweise eine Lebensmittel-Lieferungen innerhalb von 10 Minuten. Und das alles angeblich zu “Supermarktpreisen”. Damit setzt das Startup auf das Konzept von goPuff, das in den USA schon länger unterwegs ist. Atlantic Food Labs hält nun 14,5 % an Gorillas. Das Startup wurde von Kagan Sümer und Jörg Kattner gegründet. Weitere Infos gibt es im aktuellen ds-Insider-Podcast #EXKLUSIV

Planetly
+++ Neu-Löwe und Formel 1-Weltmeister Nico Rosberg investiert eine unbekannte Summe in Planetly. Das Klima-Startup Planetly, das von Anna Alex (Outfittery) und Benedikt Franke (Helpling) gegründet wurde, entwickelt eine Software, mit der Unternehmen ihren CO2-Fußabdruck ermitteln können. Zuvor investierten bereits 469 Capital, Speedinvest, Cavalry Ventures und einige Business Angels in das Unternehmen. Rosberg hält nun 0,4 % an Planetly. #EXKLUSIV

foodcircle
+++ btov Partners, Discovery Ventures, coparion, Christian Gaiser, Gerald Schönbucher und weitere Angel-Investoren investieren eine unbekannte Summe in foodcircle, einen Online-Großhandel für Bio-Lebensmittel. “It has never been easier to buy organic ingredients in bulk online, directly from the suppliers”, teilt die Jungfirma in eigener Sache mit. Das Berliner B2B-Startup wurde 2018 von Alessandro Petrucciani, Flavio Bezzeccheri und Dario Maritano gegründet. #EXKLUSIV

Upper
+++ Der Berliner Geldgeber Cavalry Ventures investiert eine unbekannte Summe in Upper. Das Jungunternehmen, das von Victor Cazacu und Gregor Friedrich gegründet wurde, bietet eine Plattform für Freelancer, die auf Produktentwicklung und Technologien spezialisiert sind. Unternehmen sollen so schnell und transparent an einen passenden Freelancer kommen. Die Berliner Plattform wirbt mit Freelancern die unter anderem schon für Spotify, Uber oder eBay gearbeitet haben. #EXKLUSIV

Flexcavo
+++ Picus Capital investiert eine unbekannte Summe in Flexcavo. Beim Startup aus Rosenheim dreht sich alles um das Mieten von Baumaschinen. “Wir kombinieren unsere Mietflotte mit innovativer Technologie, um gemeinsam mit Ihnen den Einsatz von Baumaschinen zu optimieren”, teilen die Jungunternehmer mit. Gründer sind Leonhard Fricke, Benedict Aicher. Picus Capital hält 35 % an Flexcavo.  #EXKLUSIV

Hive Logistics
+++ Picus Capital investiert zudem eine unbekannte Summe in Hive Logistics. Hinter Hive Logistics verbirgt sich ein junges Logistik-Startup. Das Unternehmen sieht sich als “Drittanbieter für Logistikdienstleistungen”. Die Berliner wollen Händlern helfen, “ihren Kunden einen schnellen Versand zu ermöglichen”. So soll der Versand schneller gehen. Auch um Retouren kümmert sich Hive. Gründer: Oskar Ziegler, Franz Purucker. Picus Capital hält 30 % am Unternehmen. #EXKLUSIV

1inch
+++ Greenfield One, Galaxy Digital, Libertus Capital, Dragonfly Capital, FTX, IOSG und Launchub Ventures investieren 2,8 Millionen US-Dollar in das Stuttgarter Krypto-Startup 1inch – siehe FinanceFWD. Mit 1inch können Nutzer Kryptowährungen zum bestmöglichen Kurs tauschen. Die Jungfirma wurde von Anton Bukov und Sergej Kunz gegründet. Das frische Kapital soll in “das weitere Wachstum des Teams, die Weiterentwicklung des Algorithmus und Marketing” fließen.

wirbauen.digital
+++ BPC, ein Ableger der Büdenbender Dachtechnik Unternehmensgruppe, und Ambient Innovation  investieren eine mittlere sechsstellige Summe in das Kölner PropTech wirbauen.digital. Die Jungfirma, die 2020 gegründet wurde, positioniert sich als “praxisnahe Online-Plattform, um Architekten, Handwerkern und Bauherren lästige Verwaltungsarbeit abzunehmen”. Ins Leben gerufen wurde wirbauen.digital von Daniel Grube.

Venture Capital

La Famiglia
+++ Der Berliner Kapitalgeber La Famiglia legt seinen zweiten Fonds auf. Im Topf sind diesmal 50 Millionen Euro. Der junge Geldgeber investiert jeweils bis zu 1,5 Millionen Euro in junge Gründungen. Fokus: B2B. Im ersten Fonds von La Famiglia, das von Jeannette zu Fürstenberg geführt wird, waren 35 Millionen Euro. Über 30 Investments tätigte der Geldgeber damit – unter anderem in Spread, Luminovo und Back.

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#Übersicht – 9 junge Stuttgarter Startups, die jeder kennen sollte


Nicht nur in Berlin, Hamburg, Köln und München gibt es eine lebhafte Startup-Szene, nein, auch in Stuttgart ist in den vergangenen Jahren eine spannende digitale Gründerszene entstanden. Und auch in den vergangenen Wochen und Monaten sind uns wieder einige junge, frische und neue Stuttgarter Startups aufgefallen. Hier einmal einige spannende sehr junge Stuttgarter Startups, die wirklich jeder kennen sollte.

and Charge
and Charge ist eine Plattform, die sich an Nutzer richtet, die Elektromobilität nutzen wie zum Beispiel Moia oder E Scooter von Tier. So kann man in “Partnershops” bei seinem Einkauf sparen, denn jeder gefahrene Kilometer mit einem elektrischen Fahrzeug wird von der Plattform mit 8 Cent vergütet. Zu den Partnershops gehört unter anderem About You.

Artist
Artist ermöglicht mit seiner App AR.fx das Erstellen von eigenen Augmented Reality-Inhalten. Die Vision von Somakanthan Somilingam ist es, die Kreativität der User zu wecken indem sie mit einer App ohne Fachwissen individuelle AR-Inhalte erstellen. Zudem soll es als soziales Netzwerk dienen und kollaboratives arbeiten ermöglichen. 

autoRetouch
Bei autoRetouch dreht sich alles um Bildbearbeitung. Das Stuttgarter Startup nennt sich selbst: ”The first end-to-end, automated image processing platform”. Schwerpunkt ist dabei die Modewelt. Mit wenigen Klicks man über autoRetouch jeder Bilder freistellen und an seinen eigenen Stil anpassen. Gründer ist Alex Ciorapciu.

GreenBill
GreenBill ermöglicht ohne App oder Registrierung das Versenden und erfassen digitaler Bons. Das Stuttgarter Startup wurde vom Gastronom Ludwig Heer, dem Technologie-Experten Tobias Kiessling und Fernsehmoderatorin Giulia Siegel gegründet. Die papierfreie Lösung kann für 49 Euro im Monat von Unternehmen gemietet werden.

Lumis.ai
Mit Hilfe von Lumis.ai können Veranstalter von Events sich einen eigenen Ticket-Shop und eine Art Marketing-Tool und Analyse-System für ihre Veranstaltungen zulegen. “We have a decade of experience in the event industry. Lumis.ai is the answer to everything we learned so far”, teilen die Stuttgarter rund um Erich Lehmann mit. 

Midiaid
Mit Midiaid bietet Jörg Ulmer eine App an, mit der werdende Eltern einfacher eine Hebamme mit freien Kapazitäten finden können. Selbstständige Hebammen wiederum können mit der App Anfragen und Buchungen verwalten. Eine Kalenderfunktion sowie ein Routenplaner zu den diversen Terminmümncen ist ebenfalls für die Hebammen integriert.

MyDate
Daffee von MyDate bietet ein Pulver aus gerösteten Dattelkernen, das man mit Milch oder Wasser, kalt oder warm zu einem Getränk zubereitet. Geschmacklich soll Daffee hauptsächlich wie Schwarztee und Karamell schmecken, dabei ist Getränk von Haus aus vollständig zucker- und koffeinfrei. 

NatuRise
In Stuttgart werkeln Tam Nguyen und Pascal Pilz derzeit an NatuRise, einem Shop für Nahrungsergänzungsmittel. “Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, ausschließlich pflanzliche Zutaten aus der Natur zu verarbeiten.So kann jeder bei einem Blick auf die Inhaltsstoffe selbst feststellen, dass es sich um keinen Hokuspokus handelt.”, teilen die Gründer mit.

twist
Das junge Startup twist, hinter dem der Company Builder Bridgemaker und EnBW stecken, tritt an, um CarSharing in den ländlichen Raum zu bringen. Kommunen sollen “so ihre Mobilitätswende aktiv mitgestalten und beispielsweise den öffentlichen Personennahverkehr vor Ort durch gemeinsam genutzte Elektrofahrzeuge sinnvoll ergänzen” können.

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#Brandneu – 5 neue Startups, die gerade so richtig losrocken


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Knowunity
Bei Knowunity dreht sich alles um Schulwissen. Das Startup tritt an, um den Schulalltag durch Präsentationen, Karteikarten, Buchzusammenfassungen und Nachhilfe zu vereinfachen will. Den jungen Gründern schwebt eine “Art Spotify für den Schulalltag” vor.

URL: www.knowunity.de
Hashtags: #App #EdTech #eLearning
Ort: Stuttgart
Gründer: Lars Lins, Benedict Kurz, Julian Prigl

Tough Design
Bei Tough Design finden Onliner Rucksäcke, Aktentaschen und Accessoires aus sogenanntem Vollnarbenleder. Das junge Unternehmen, das von Yusuf Zorlu geführt wird, möchte sich vor allem als Anlaufstelle “für deutsche Qualität und die stilsichere Mode aus Düsseldorf” etablieren.

URL: www.tough-design.com
Hashtags:#eCommerce
Ort: Düsseldorf
Gründer: Yusuf Zorlu

CNC One
Bei CNC One wird gefräst – und zwar ordentlich. Das Startup bietet eine CNC-Fräsmaschine für den Hausgebrauch an. “Automated workflows and free video tutorials empower even beginners to machine beautiful products from Day One”, teilt die Jungfirma aus München mit.

URL: www.cncone.de
Hashtags: #Hardware
Ort: München
Gründer: Sven Rittberger, Filip Simic

Advise Media Consulting
Das Hamburger Startup Advise Media Consulting verspricht eine “neue Ära im Media Auditing”. Die Jungfirma bietet ihren Kunden eine Plattform, mit der “sowohl lokale als auch internationale Pitch-, Tracking- und Monitoringprojekte zentral gesteuert, neutral analysiert und optimiert werden können”..

URL: www.advise-mc.com
Hashtags: #AdTech
Ort: Hamburg
Gründer: Marino Vukovic, Rolf-Dieter Wulf

Kimoknow
Das junge Unternehmen Kimoknow, eine Ausgründung des KIT, entwickelt digitale Montageassistenten. In der Selbstbeschreibung heißt es: “Ohne spezielle Kenntnisse können Objekte antrainiert werden. Dies wird automatisch von unserem Algorithmen übernommen”.

URL: www.kimoknow.de
Hashtags: #IndustrialTech #B2B
Ort: Karlsruhe
Gründer: Lukas Kriete, Roman Wiegand, Aaron Boll, Michael Grethler, Vesa Klumpp

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#DealMonitor – quantilope bekommt 28 Millionen – Holtzbrinck Ventures investiert in Cyber-Tierarzt


Im aktuellen #DealMonitor für den 24. Juli werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

quantilope
+++ Digital+ Partners investiert gemeinsam mit Dawn Capital, Senovo und Surplus sowie der Silicon Valley Bank (Debt-Finanzierung) 28 Millionen US-Dollar in den Marktfoscher quantilope. Dawn Capital, Senovo und Surplus investierten zuletzt 8 Millionen US-Dollar in das Hamburger Startup. Das 2014 von  Lucas Bremer, Thomas Fandrich und Mark Heitmann gegründete Unternehmen bietet eine Software an, mit der Unternehmen Kundenumfragen erstellen, durchführen und analysieren können.

felmo
+++ Holtzbrinck Ventures investiert – wie erwartet mehrere Millionen Euro – in felmo. Das 2019 von Lars Giere und Philip Trockels gegründete Unternehmen positioniert sich als mobile Tierarztpraxis. Nutzer können über die Website den Hausbesuchen von einem Tierarzt buchen. Zuvor investierten bereits 468Capital, der neue Geldgeber von Alexander Kudlich und Florian Leibert, Mato Peric, sowie Makers-Macher Friedrich A. Neuman in das Berliner Startup.

EXITS

smoope
+++ Das börsennotierte IT-Unternehmen Serviceware, das sich um die Digitalisierung von Automatisierung von Service-Prozessen spezialisiert, übernimmt smoope. “Die Technologie um die Messaging- und Chatfunktionen von smoope sowie das Know-how des Unternehmens werden zukünftig in den Serviceware-Konzern integriert”, teilt das Unternehmen mit.  Smoope ging im Oktober 2013 an den Start. 2014 investierte der High-Tech Gründerfonds (HTGF) in das Stuttgarter Startup.

ReachHero
+++ Media and Games Invest (MGI) übernimmt die restlichen Anteile an ReachHero, einer Influencer-Plattform. Bereits Anfang 2019 übernahm MGI – damals noch unter dem Namen Blockescence aktiv –  die Mehrheit – 67,4 % – an ReachHero. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. ReachHero wurde 2014 von Christian Chyzyk, Philipp John und Aaron Troschke in Berlin gegründet.

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Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

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