#Brandneu – 9 neue Startups: Circulee, CibusCell, Unbound Nation, Conflee, Ivy, Goyaa, Repath, einwert, Aimino


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Circulee
Beim Berliner Unternehmen Circulee dreht sich alles um gebrauchte IT-Hardware. Das Sortiment der Jungfirma umfasst etwa Laptops, Smartphones, Monitoren und Tablets. “Alle Geräte waren zuvor in Konzernen im Einsatz und werden in einwandfreiem Zustand angeboten”, teilt das von Thomas Gros, Mathias Wagner und Ulrich Bergmann gegründete Startup mit. 

CibusCell 
CibusCell aus Speyer setzt auf eine Software, die Wasserstoffherstellern und -anbietern helfen soll, ihre Systeme zu managen. “CibusCell offers management dashboards to gain quick overviews on all devices and locations including financial reporting, market data and historical information”, teilt die von Marcus Rübsam, Armin Schwarz und David Schwarz gegründete Firma mit.

Unbound Nation
Unbound Nation aus Zug bezeichnet sich als “decentralized GameFi ecosystem and community”. In der Selbstbeschreibung des von Philipp Huebner und Steven Figura gegründeten Startups  heißt es: “Unbound Nation disrupts boundaries for a fair virtual world through NFT lending in the blockchain gaming industry that enables people globally to be onboarded to the metaverse economy.”

Conflee
Über die Jungfirma Conflee aus Stuttgart, die von Faraz Arshad und Nasir Saeed Khan vorangetrieben wird, können Onliner:innen ihre Fahrzeuge “einfach und ohne großen technischen Aufwand” als Car-Sharing-Fahrzeug nutzen. Zielgruppe sind dabei unter anderem Gemeinden mit ihrem Fuhrpark.

Ivy
Das Münchner Startup Ivy möchte E-Commerce umweltfreundlicher machen. In der selbstbeschreibung heißt es: “Ivy is building the one-stop-shop for sustainable consumption. We leverage one-click-checkout technology to offer a frictionless and 100% climate neutral shopping experience at no additional cost.”

Goyaa
Das Frankfurter LegalTech Goyaa, das von Heike Rehm und Lara Ludwig gegründet wurde, möchte Anwaltskanzleien und Rechtsabteilungen bei juristischer Dienstleistungen unterstützen. Zum Konzept schreiben die Hessinen: “We provide you with an all-in-one solution to realize, run and manage digital legal services.”

Repath
Das Hamburger ClimateTech Repath möchte Unternehmen helfen, mit Klimarisiken umzugehen. In eigener Sache schreibt die Jungfirma: “We use the results of the latest and high-resolution climate model calculations and provide you with analyses of terabytes of data processed in our platform.”

einwert
Das Münchner PropTech einwert, das von Christina Mauer und Maximilian Schlachter gegründet wurde, bringt sich als “Hybrid-Gutachter in der Immobilienbewertung” in Stellung. Die Jungfirma verbindet dabei “institutionelle Investoren mit geeigneten Gutachtern vor Ort.”

Aimino
Aimino aus Karlsruhe, von Duc Tam Nguyen und Thi Hoai Phuong Nguyen gegründet, möchte mit künstlichen Bilddaten KI-Systeme verbessern. “With Amelia, 95% fewer data points are required for AI applications, saving cost and time and ensuring your data privacy”, schreibt das Team. 

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – Resmed kauft Medifox Dan für 1 Milliarde – Beat81 schluckt Vation – Project A legt neuen Fonds auf


Im #DealMonitor für den 15. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Suns Care
+++ Der Hamburger Geldgeber Hanse Ventures investiert nach unserem Informationen in Suns Care. Das Hamburger Startup, das 2019 von Johannes Glass und Johannes Wolf gegründet wurde, setzt auf Sonnencreme. “Unsere Sonnencreme kommt ohne den altbekannten klebrigen und weißen Film aus, setzt auf ein nachhaltiges Packaging und saubere Inhaltsstoffe und ist dazu noch super stylisch”, teilt das D2C-Unternehmen mit. Hanse Ventures hält nun 13 % am Unternehmen. #EXKLUSIV

The Base Club
+++ True Growth, die Beteiligungsgesellschaft der audibene-Gründer Marco Vietor und Paul Crusius, investiert nach unseren Informationen in The Base Club. Das Berliner Startup, das 2022 von Astrid Jensch gegründet wurde, kündigt eine “Alkaline Revolution” an. In der Selbstbeschreibung heißt es: “Be part of the journey from the beginning and let yourself be inspired by our product that combines empowering functionality, quality and lifestyle to fuel your wellbeing”. #EXKLUSIV

amnis 
+++ Lansdowne Partners und Altinvestor Spicehaus Partners investieren 8,6 Millionen Schweizer Franken in amnis. Das FinTech aus Zürich, 2014 von Michael Wüst, Robert Bloch und Philippe Christen gegründet, bietet eine Banking-Lösung, um Geld ins Ausland zu senden, Währungen zu wechseln und Zahlungen zu empfangen. Zielgruppe sind kleine und mittlere Unternehmen. “Das zusätzliche Kapital wird in die weitere Produktentwicklung und Europa-Expansion investiert”, teilt das Unternehmen mit.

Prematch
+++  Gorillas-Gründer Jörg Kattner, Ralf Reichert (ESL Gaming), sowie Hannes Winzer, Thorsten Wirth und Daniel Delonga investieren 1,7 Millionen Euro in Prematch. Das Kölner Startup, das 2021 von Fiete Grünter, Lukas Röhle und Niklas Brackmann gegründet wurde, setzt auf Amateurfußball. Der Slogan dazu lautet: “Erhalte aktuelle News und Ergebnisse zu deinen Spielen –
von der Kreis- bis zur Regionalliga”. Das frische Kapital soll unter anderem in die “Weiterentwicklung, die Expansion und die Erweiterung des Teams” fließen. 

tubics
+++ Wayra Deutschland, der Investmentableger von Telefónica, Ralph Harreiter, Alexander Kirchgasser und weitere Investor:innen investieren 1.4 Millionen Euro in tubics. Das Wiener Startup, 2017 von Claudia Eder, Matthias Funk und Matthias Posch gegründet, entwickelt eine cloudbasierte Software-Plattform für Video-Marketing mit Fokus auf YouTube. “Ziel des Investments ist es, tubics dabei zu unterstützen, die eigene Lösung in kurzer Zeit zu skalieren und auszubauen”, teilt das Unternehmen mit.

Velvet 
+++ ICQ-Gründer Yair Goldfinger investiert gemeinsam mit anderen Investoren 1,3 Millionen US-Dollar in Velvet. “Neben dem Investment wurde Velvet in die Microsoft und Hubspot Accelerator-Programme aufgenommen, im Rahmen derer sich das Fintech ein weiteres sechsstelliges Funding sichern konnte”, teilt das Unternehmen mit. Das FinTech, das 2018 von Julius Franck-Oberaspach und Jonathan Hirsch in Stuttgart gegründet wurde, setzt auf “KI-basierte Geldanlage für Privatpersonen”.

MERGERS & ACQUISITIONS

Medifox Dan
+++ Das US-Unternehmen Resmed, das Medizinprodukte anbietet, übernimmt das Hildesheimer Unternehmen Medifox Dan. Der Kaufpreis beträgt 1 Milliarde US-Dollar (950 Millionen Euro). “Medifox Dan wird in ResMeds SaaS-Geschäftsbereich für den außerklinischen Bereich integriert und erweitert dessen Lösungsangebot in neue Bereiche des Gesundheitswesens, einschließlich ambulanter Therapiedienste”, teilt das Unternehmen mit. Medifox Dan, 1994 gegründet, bietet insbesondere Softwarelösungen für Pflege und Therapie an. 2018 übernahm der  britische Finanzinvestor Hg das Unternehmen, das in der jetzigen Form 2020 durch die Fusion von Medifox und Dan Produkte entstanden ist. Das Unternehmen beschäftigt rund 600 Mitarbeiter:innen. 2021 erwirtschaftete Medifox Dan einen Umsatz in Höhe von 79 Millionen Euro.

Vation
+++ Das Berliner Fitness-Startup Beat81 übernimmt nach unseren Informationen die Kölner Jungfirma Vation. Das Startup, das 2020 von den evopark-Gründer Marik Hermann und Tobias Weiper sowie Marius Klages gegründet wurde, setzt auf “digitales Personal Training”. “Auf Basis Deines Feedbacks und des Fachwissen unserer Trainer, erstellt Dir Dein Coach wöchentlich ein personalisiertes Trainingsprogramm”, heißt es in der Selbstbeschreibung. Beat81, 2017 von Tim Dettmann gegründet, unterstützt seine Nutzer:innen mit Gruppen-Workouts, motivierendem Coaching und Herzfrequenz-Monitoring darin, Trainingsziele schneller zu erreichen. EQT Ventures investierte zuletzt 6,4 Millionen Euro in das Unternehmen. Vation wurde in den vergangenen Jahren unter anderem von Discovery Ventures finanziell unterstützt. Mehr über Vation #EXKLUSIV

e-bot7
+++ Das amerikanische Unternehmen LivePerson, eine Cloud-basierte Plattform, die es Unternehmen ermöglicht, in Echtzeit mit ihren Kunden über Chat, Voice oder Content aktiv in Kontakt zu treten, übernahm im vergangenen Jahr das Unternehmen e-bot7. Nun gibt es Informationen zum Kaufpreis: LivePerson zahlte 53,1 Millionen US-Dollar für e-bot7 – siehe Startuprad.io. Das Münchner Startup, das 2016 von Fabian Beringer, Xaver Lehmann und Maximilian Gerer gegründet wurde, entwickelt und integriert künstliche Intelligenz und Deep Learning in bestehende CRM-Kundenservice-Systeme. RTP Global, 42CAP, main incubator und Co, investieren 2019 rund 5,5 Millionen Euro in e-bot7. Mehr über e-bot7

VENTURE CAPITAL

Project A Ventures
+++ Der Berliner Frühphasen-Geldgeber Project A Ventures schließt seinen vierten Fonds bei 375 Millionen US-Dollar (360 Millionen Euro). Es ist der bisher größte Fonds der Hauptstädter. Im dritten Fonds aus dem Jahre 2019 waren 180 Millionen Euro. “Die Limited Partners der neuen Fondsgeneration von Project A bestehen aus institutionellen Investoren in den USA und Europa, ausgewählten deutschen und europäischen Unternehmen und Family Offices sowie erfolgreichen Gründer:innen”, teilt der Investor mit. Project A verkündet zudem, verstärkt Private-Equity-Co-Investments zu stemmen und “bis zu 80 Millionen US-Dollar in Private-Equity-Deals zu investieren”. In den vergangenen Jahren investierte Project A Ventures, das 2012 an den Start ging, in Unternehmen wie Contorion, uberall, Spryker, Homeday, Kry, Voi und sennder. Mehr über Project A Ventures

3VC 
+++ Der Wiener Investor 3VC verkündet das First Closing seines zweiten Fonds (150 Millionen Euro). “The new fund reflects the matured need and ability to deploy capital by European Series A companies, as well as the determination of 3VC to support portfolio companies long-term”, teilt der Geldgeber mit. 3VC investierte in den vergangenen Jahren in Unternehmen wie Assaia, Kaia Health, Lokalise, PicsArt, Storyblok und Tatum. Im ersten Fonds von 3VC waren 2018 rund 50 Millionen US-Dollar. Mehr über 3VC

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#DealMonitor – CoachHub sammelt 200 Millionen ein – Airbank bekommt 20 Millionen – Grupa Pracuj übernimmt softgarden


Im #DealMonitor für den 14. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

CoachHub
+++ Die Late-Stage-Investoren Sofina und SoftBank sowie die Altinvestoren Molten Ventures, Silicon Valley Bank, HV Capital, RTP Global, Signals Venture Capital und Speedinvest investieren 200 Millionen US-Dollar in CoachHub. Das Berliner EdTech-Startup, 2018 von den Seriengründern Yannis und Matti Niebelschütz (MyParfüm) ins Leben gerufen, verbindet Führungskräfte und Mitarbeiter:innen von Unternehmen mit Coaches. “Die jüngste Finanzierungsrunde wird die weitere Expansion vorantreiben, wobei der Schwerpunkt auf den Vereinigten Staaten liegt. Das Unternehmen plant, seine Mitarbeiterzahl von 850 weltweit auf mehr als 1.000 bis zum Jahresende zu erhöhen”, heißt es in der Presseaussendung. Insgesamt flossen nun schon 330 Millionen Dollar in die Jungfirma. Zuletzt übernahm CoachHub die Coaching-Sparte des österreichischen Unternehmens Klaiton und den französischen Wettbewerber MoovOne. Über den geplanten Einstieg von Softbank haben wir bereits Ende März im Insider-Podcast berichet. Mehr über CoachHub

Distribusion 
+++ Das Private Equity-Unternehmen Lightrock sowie die Altinvestoren Creandum und Northzone investieren 30 Millionen Euro in Distribusion. Das Berliner Startup, 2013 von Julian Hauck, Johannes Thunert und Bastian Porzner als Fernbusssuche Fahrtenfuchs gegründet, positioniert sich inzwischen als “B2B ground transportation marketplace”. In der Selbstbeschreibung heißt es: “Distribusion connects hundreds of coach/bus, rail and public transport providers worldwide to a global network of travel retailers, including OTAs, mobility platforms, meta searches, GDSs, travel agency chains, and more”. Anfang 2019 übernahmen Creandum und Northzone im Rahmen einer Pay to play-Runde die Mehrheit (56 %) an Distribusion. Nun scheint das Unternehmen wieder auf Kurs. Lightrock hält nun knapp 22 % an Distribusion. Creandum und Northzone halten nun noch 45 % der Distribusion-Anteile. Mehr über Distribusion

Airbank 
+++ Molten Ventures und Speedinvest investieren 20 Millionen US-Dollar in Airbank. Das Berliner Startup, das 2021 von Christopher Zemina und Patrick de Castro Neuhaus gegründet wurde, kann man als eine Art CFO-Cockpit bezeichnen. “Mit dem frischen Kapital will das Startup sein Team von derzeit 40 Mitarbeitern vergrößern und das Geschäft in Europa ausbauen”, heißt es in der Presseaussendung. New Wave, Speedinvest, Calm/Storm Ventures, Tiny.VC und einige Angel-Investoren investierten zuvor bereits 2,5 Millionen Euro in Airbank. Mehr über Airbank

Laserhub
+++ Der finnische Geldgeber Evli Growth Partners, Fuse Venture Partners und FJ Labs, Schenker Ventures sowie Altinvestoren wie Project A Ventures, Point Nine Capital und Acton Capital investieren eine ungenannte Summe, sicherlich aber eine zweistellige Millionensumme, in Laserhub. Das Startup aus Stuttgart, das 2017 von Adrian Raidt, Christoph Rößner und Jonas Schweizer gegründet wurde, betreibt eine “Online-Plattform für die Beschaffung von maßgeschneiderten Blech- und Drehteilen”.  Mit dem frischen Kapital möchte das Unternehmen “seine führende Position im Bereich digitaler Plattformen in Europa massiv ausbauen”. Bis Ende 2020 flossen bereits rund 11 Millionen Euro in Laserhub. Mehr über Laserhub

Pile
+++ Anthemis, Ilavska Vuillermoz, Barclays Female Innovators Lab, Auxxo Female Catalyst Fund sowie Business Angels wie Carolin Gabor, Max Tayenthal, Jens Lapinski, Mario Götze, Niklas Jansen, Christian Reber, Maex Ament, Gloria Bäuerlein und Jenny Dreier investieren 2,8 Millionen Euro in Pile – siehe FinanceFWDDas Berliner FinTech, hinter dem insbesondere Penta-Gründerin Jessica Holzbach steckt, setzt auf Crypto-as-a-Service. Zielgruppe sind Startups, Neobanken und andere FinTech-Firmen. 

qbilon
+++ Bayern Kapital sowie die beiden Family Offices Vetos und DI Beteiligungs GmbH (Iglhaut) investieren eine “gut sechsstellige” Summe in qbilon. Das Startup aus Augsburg, das 2019 von Simon Lohmüller, Melanie Langermeier, Thomas Driessen und Julian Kienberger gegründet wurde, kümmert sich um die Erfassung und Optimierung hybrider IT-Landschaften. “Mit dem eingeworbenen Kapital soll das Produkt technisch weiterentwickelt werden, zusätzliche Analysefunktionen erhalten und für neue Einsatzbereiche erweitert werden”, teilt das Startup mit.

Eleet Games
+++ Blockchain Founders Group und Blockrocket sowie Gameforge-Gründer Alexander Rösner investieren in Eleet Games. Das Unternehmen aus Karlsruhe, vom ehemaligen Gameforge-Chef Carsten van Husen gegründet, positioniert sich als Spieleschmiede, die “sowohl traditionelle als auch Blockchain-Spiele anbietet”. “Im Mittelpunkt steht einzig das Spielerlebnis, die Crypto-Komponente bleibt optional”, teilt das Unternehmen mit.

MERGERS & ACQUISITIONS

softgarden
+++ Das polnische HR-Unternehmen Grupa Pracuj, das Arbeitgeber bei der Rekrutierung, Bindung und Entwicklung von Mitarbeitern unterstützt, übernimmt das Berliner HR-Unternehmen softgarden. “Es handelt sich um die größte internationale Übernahme der vergangenen Jahre durch ein polnisches Tech-Unternehmen in Deutschland sowie in der DACH-Region. Die Transaktion hat einen Wert von fast 118 Millionen Euro”, teilen die Unternehmen zur Übernahme mit. softgarden, 2005 von Dominik Faber und Stefan Schüffler gegründet, wird nach eigenen Angaben derzeit von 1.700 Arbeitgeber:innen eingesetzt. 140 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für das Unternehmen, das seit 2018 zu Investcorp Technology Partners gehört. 2020 erwirtschaftete softgarden einen Umsatz in Höhe von rund 22 Millionen Euro. Mehr über softgarden

Highsnobiety
+++ Der Berliner Modegigant Zalando übernimmt die Mehrheit an Highsnobiety. Das Berliner Unternehmen, das von David Fischer gegründet wurde, startete 2005 als Turnschuh-Blog. Seitdem entwickelte sich die Plattform vom privaten Blog zum weltweit bekannten Lifestyle-Magazin. “Highsnobiety wird als strategischer und kreativer Berater von Zalando fungieren und in den Bereichen inspirierendes Storytelling und Sortimentsgestaltung unterstützen”, heißt es in der Presseaussendung. Reimann Investors, Felix Capital und Co. investierten in den vergangenen Jahren rund 8 Millionen Euro in Highsnobiety. Das Unternehmen erwirtschaftete 2021 einen Umsatz in Höhe von rund 22 Millionen Euro. Mehr über Highsnobiety

Agon Digital
+++ Das Berliner Unternehmen ShowHeroes, ein Produzenten für Videos, die für mobile Einsätze und Social Media-Kanäle optimiert sind, übernimmt die italienische Performance-Marketing-Agentur Agon Digital. “Ziel dieses Zusammenschlusses ist es, das innovative ShowHeroes Group Angebot in Deutschland sowie in weiteren europäischen Märkten konsequent auszubauen”, teilt das Unternehmen mit. ShowHeroes wurde 2016 von Ilhan Zengin, Mario Tiedemann und Dennis Kirschner gegründet

VENTURE CAPITAL

High-Tech Gründerfonds
+++ Der Bonner Seed-Investor High-Tech Gründerfonds (HTGF) verkündet das First Closing seines vierten Fonds. 400 Millionen sind bereits im Topf.  “Das Second Closing erfolgt noch in diesem Jahr und damit deutlich schneller als noch beim Vorgängerfonds. 40 Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen beteiligen sich am HTGF IV, vor allem der Mittelstand ist stark vertreten, hinzu kommen zahlreiche Großunternehmen und Family Offices”, teilt der Geldgeber mit.

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#Brandneu – 9 neue Startups: Area Butler, Markt Pilot, WorkAlive, EduBites, Molab.ai, Junto, skailark, Lemontaps, Fides


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Area Butler
Das Hamburger PropTech Area Butler bietet digitale Maps für die Standortvermarktung an. So sollen Standorte von Kund:innen analysiert und in Szene gesetzt werden können. “Es braucht keinen Recherche und Maps-Marathon bei der Umfeldanalyse von Standorten”, so die Gründer Alexander Timper und Philipp Huhn.

Markt Pilot
Das junge Unternehmen Markt Pilot aus Esslingen, das von Tobias Rieker und Amin Oumhamdi gegründet wurde, setzt auf eine Software, die sich an große und kleine Maschinenunternehmen richtet und die Wettbewerbspreise und -lieferzeiten von Ersatzteilen automatisiert recherchiert. 

WorkAlive
WorkAlive aus Erkrath bringt sich als “Lösung für optimales Wohlbefinden und gestärkte Teamkultur” in Stellung. “Der Fokus auf softe Produktivitätsfaktoren wie Engagement, Teamkultur und Beziehungen stärkt nicht nur das Wohlbefinden des Einzelnen, sondern erhöht auch den Output”, verspricht das Unternehmen von Judith Wilke und Sebastian Schumacher.

EduBites
Das Berliner EdTech EduBites setzt auf mobiles Lernen. “We’re designing a learning experience from scratch to deliver the most recent, cutting edge educational content in bite-sized learning chunks directly to your mobile phone”, schreibt die von Marc Drüner und Carsten Rasner gegründete Jungfirma in eigener Sache. 

Molab.ai
Das Münchner Unternehmen Molab.ai, das von Thilo Bauer und Simon Tatomir gegründet wurde, setzt auf eine Software, die die Entwicklung von Molekülen ermöglicht. “The molab.ai suite benefits a comprehensive range of applications across drug discovery and chemistry”, teilt das Unternehmen mit.

Junto
Das Berliner EdTech Junto, das von Marius Hepp, Johannes Schnell-Kretschmer und Feliks Eyser gegründet wurde, setzt auf digitale Live-Trainings für Unternehmen. “Mit Junto ermöglichen wir Unternehmen und Talenten Zugang zu den praktischen Werkzeugen der erfolgreichsten Tech-Firmen”, teilt das Startup mit.

skailark
skailark aus München setzt auf eine Cloud-Software für die Luftfahrt. Die von Christian Soyk gegründete Firma schreibt dazu: “Our global commercial airline model provides unparalleled competitive insights, helping management to take best-informed decisions on strategy, transformation, M&A, fleet, and network.”

Lemontaps
Lemontaps aus Stuttgart, das von Anna Loerzer und Raji Sarhi gegründet wurde, setzt auf digitale Visitenkarten. Mit der Visitenkarte können Nutzer:innen “all Ihre Kontaktinformationen, Links und Dokumente an einem Ort verwalten, bearbeiten und mit Ihrem Gegenüber per NFC oder QR-Code sicher teilen.” 

Fides
Das Münchner LegalTech Fides positioniert sich als “one-stop-shop for c-level governance”. Das Team der Gründer:innen Lisa Gradow, Philippa Peters und Vincent Bobinski schreibt zum Konzept: “We are making it easier for managers to comply with, digitally execute and track their legal obligations across different companies in various jurisdictions.”

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#Brandneu – 9 neue Startups: ClientNode, Treesense, Hoftastisch, Re-Tire, Enzo, Emyze, Constellatio, Swan, Plato


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ClientNode
Das Unternehmen ClientNode aus Elmshorn bezeichnet sich als “unabhängige und individualisierbare Portallösung für Steuerkanzleien”. Das von Gründer Christian Mertgen ins Leben gerufene Startup setzt dabei auf eine “einfache, flexible und sichere Ergänzung gängiger Kanzleisoftware”, um die Zusammenarbeit mit Mandant:innen zu unterstützen.

Treesense
Das Münchner Unternehmen Treesense spricht mit Bäumen. Die von Semir Babajic und Giancarlo Foderà gegründete Jungfirma entwickelt dafür “Lösungen, einschließlich Sensortechnologie und Machine Learning-Modelle, die das Verständnis für unsere Bäume verbessern und zu einem bewussteren Umgang mit den Ressourcen unseres Planeten beitragen”.

Hoftastisch
Mit der Hoftastisch-App von Gründer Nico Feil aus Sandhausen können Onliner:innen Hofläden in der Nähe finden und so regional einzukaufen. Für die Nutzer ist die App kostenlos. Für die Hofläden wird ein Betrag von 7,99 Euro pro Monat und eine einmalige Einrichtungsgebühr von 29,99 Euro fällig.

Re-Tire
Hinter dem Münchner Startup Re-Tire verbirgt sich ein Marktplatz für “geprüfte Räder und Reifen”. Das Team bestehend aus Matthias Babsek, Robin Hamann, und Dennis Elflein schreibt zum Konzept: “Um die Verschwendung von Reifen und die damit einhergehenden Umweltprobleme zu vermeiden, ermöglichen wir unseren Kunden den Zugang zu sicheren, geprüften und günstigen Autoreifen.”

Enzo
Enzo aus Heidelberg, gegründet von Marvin Follmann und Sascha Wolf,  kümmert sich um Wohngebäudeversicherung. Zum Konzept heißt es: “Enzo is building Europe’s most advanced home insurance company, harnessing the capabilities of smart home and AI to detect damages faster or even prevent them from happening at all.”

Emyze
Das Berliner ClimateTech Emyze von Gründer Benjamin Gaertig möchte CO2-Emissionen sichtbar machen und Verbraucher:innen dabei einen Überblick über ihren CO2-Ausstoß ermöglichen. Das Ziel ist es, die Nutzer:innen “so zu nachhaltigem und klimabewusstem Handeln zu empowern”.

Constellatio
Constellatio aus Hamburg bzw. Stuttgart bringt sich als digitale Lernplattform für juristische Inhalte in Stellung. “Constellatio nimmt euch an die Hand, um euch die modernste Examensvorbereitung auf dem juristischen Ausbildungsmarkt zu ermöglichen”, heißt es auf der Website des von Sven Zimmermann und Simon Kuld gegründeten Startups.

Swan
Das Hamburger Startup Swan, das von Flemming Pinck und Juan Carlos Nevado gegründet wurde, setzt auf einen smarten Beauty-Spiegel. Auf der Website heißt es zum Konzept: “Imagine that everyone feels good in their skin and starts the day with a smile on their face.”

Plato
Das Startup Plato aus Blankenfelde-Mahlow möchte medizinische Einrichtungen und ihre Patient:innen miteinander verknüpfen. Die von Jonas Kuerbis und Niclas Aaron Borrmann gestartete Firma kümmert sich dabei unter anderem um die Neuaufnahme von Patient:innen und die “gesamte stationäre Dokumentation”.

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#DHDL – Konkrua, Imagine Playhouse, This Place, Keego, Grillaxed treten vor die Löwen


In der elften Staffel der erfolgreichen Vox-Gründershow “Die Höhle der Löwen” (DHDL) wittert das Löwenrudel wieder fette Beute. Die Jury besteht in dieser Staffel erneut aus dem Regal-Löwen Ralf Dümmel, dem Pharma-Löwen Nils Glagau, dem Influencer-Löwen Georg Kofler, dem Sales-Löwen Carsten Maschmeyer, der Beauty-Löwin Judith Williams, der Familien-Löwin Dagmar Wöhrl und dem GreenTech-Löwen Nico Rosberg.

Die DHDL-Startups der Woche

Konkrua
„Ich bringe den echten Geschmack Thailands nach Hause”, verspricht Pim Ampikitpanich (30). Rund 800.000 Deutsche reisen jährlich nach Thailand, denn „sie lieben das Wetter, die Menschen und das Essen. Dank meines Start-ups müssen sie jetzt nicht mehr so weit fliegen.” Vor neun Jahren kam die gebürtige Thailänderin nach Deutschland, um Werbung und Marketingkommunikation zu studieren. In dieser Zeit hat sie ihren Freundinnen beigebracht, wie sie authentische thailändische Gerichte zuhause selbst kochen können. Pims Gerichte kamen so gut an, dass sie die Idee hatte, allen Menschen ihre Koch-Geheimnisse zur Verfügung zu stellen. So entwickelte sie KONKRUA – eine Thai-Kochbox für die traditionellen thailändischen Gerichte, wie z. B. rotes und grünes Thai-Curry oder Pad Thai. Jede Box enthält neben den Rezeptkarten alle notwendigen Zutaten, die ohne Kühlung auskommen, wie z. B. Kokosmilch, Fischsaue, die Kräutermischung, Duftreis, echten Palmzucker und Currypaste ohne Glutamat. Frische Zutaten wie Gemüse oder Fleisch kauft der Kunde dann separat zu. Das Besondere: Alle Kochbox-Zutaten kommen direkt aus Thailand. „Um die qualitativ hochwertigsten Zutaten zu finden, reise ich oft durch Thailand, lerne die Bauern persönlich kennen und schaue mir die lokalen Produktionsstätten an. Mein Ziel ist, mit KONKRUA das Beste, was Thailand zu bieten hat, nach Deutschland zu bringen.” Verpackt sind die Zutaten, die für drei bis vier Portionen bestimmt sind, in Taschen aus Bambus: „Sie werden von älteren Damen handgefertigt. Dadurch haben sie eine sichere Einkommensquelle und müssen keine körperlich schwere Arbeit auf den Feldern verrichten.” Für eine neue Website, Marketingaktivitäten und Warenbeschaffung benötigt Pim 250.000 Euro und bietet 20 Prozent ihrer Firmenanteile an. Sind die Löwen hungrig auf thailändisches Essen und schmeckt ihnen das Angebot?

Imagine Playhouse / ImagiNew Playhome
Kreativität und Fantasie in deutschen Kinderzimmern auf ein neues Level bringen – das ist die Vision von Roman Römmich (35), der von 2018 bis 2021 mit seiner Familie in Kalifornien (USA) lebte. Der dreifache Familienvater findet, dass neue Spielzeuge oft zu schnell langweilig werden, häufig nur einseitig einsetzbar sind und schließlich im Regal landen. „Dabei habe ich immer wieder festgestellt, dass das eigentlich beste Spielzeug des Kindes die eigene Fantasie ist. Die Kids lieben es einfach, aus Kartons Häuser und Höhlen zu bauen.”  So ist dann die Idee zu seinem Start-up entstanden: Imagine Playhouse (Neu: ImagiNew Playhome) sind erweiterbare Spielhäuser mit Türen und Fenstern, die die Kinder zum kreativen Spielen einladen. Die einzelnen Bauelemente bestehen aus einem abwaschbaren Kunststoff, d.h. Kinder können die Häuser immer wieder neu nach Lust und Laune bemalen. Um die Kinder beim Spielen zu unterstützen, gibt es zusätzlich wiederverwendbare Stickersets, die den Kindern weitere Gestaltungsmöglichkeiten geben und zu Rollenspielen wie Prinzessin oder Polizist einladen. Ein zusätzlicher Vorteil ist die fast unbegrenzte Erweiterbarkeit. Dank der flexiblen Elemente können mehrere Spielhäuser einfach miteinander verbunden werden. „Der Aufbau ist kinderleicht. Man verbindet die einzelnen Bauelemente einfach mithilfe der Klettverschluss-Kanten und in fünf Minuten steht der Rohbau”, verspricht der Gründer. „Und wenn die Spielzeit vorüber ist, lässt sich alles schnell und unkompliziert wieder abbauen und platzsparend verstauen.” Dank Imagine Playhouse (Neu: ImagiNew Playhome) wird Judith Williams noch mal zum Kind. Die Löwin testet die bemalbaren Spielhäuser mit vollem Körpereinsatz und beweist beim Krabbeln durch ein Spielhaus eine Menge Fantasie. Aber wird aus dem Spiel auch ein Deal? Um Kindern eine neue Spielwiese zu geben sowie ihre Kreativität und Fantasie anzuregen, benötigt Roman ein Investment von 50.000 Euro und bietet dafür 20 Prozent seiner Firmenanteile an.

This Place
Laura Simonow (37), Gründerin von This Place, sowie Finn Hänsel (40) und Fabian Friede (36), Gründer der Sanity Group, zu der die Marke This Place gehört, „haben eine Innovation mitgebracht, die jede:r jeden Tag benutzen kann”, kündigt Laura an und Finn ergänzt: „Wir wollen euch an einen ganz besonderen Ort des Wohlbefindens entführen: This Place”. Ihre innovative Marke bietet funktionale Körper- und Gesichtskosmetik mit gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen an. Die Cremes und Öle beinhalten rein natürliche Inhaltsstoffe und jedes der Produkte, wie z. B. The Glow oder die Periodencreme The Hug, ist für einen bestimmten Anwendungsbereich entwickelt worden. Einer der Basisinhaltsstoffe bei allen Cremes ist ein organisches Hanfextrakt mit CBD (Cannabidiol) von Schweizer Bio-Bauern. „CBD ist ein Inhaltsstoff der Hanfpflanze, dem einige positive Eigenschaften nachgesagt werden, wie eine entkrampfende und entzündungshemmende Wirkung”, erklärt Fabian. Entwickelt wurden die Marke und Produkte von Laura, die mit ihrem wissenschaftlichen Hintergrund lange nach der perfekten Formulierung geforscht hat. „Meine Haut war früher blass und stark entzündet. Ich habe mich dann als Wissenschaftlerin intensiv mit innovativen Wirkstoffen beschäftigt.” Dabei stieß sie auch auf das immer noch sehr wenig erforschte CBD und dessen Wirkweise. Gemeinsam mit Finn und Fabian teilt sie die Vision, Cannabinoide als natürliche Wirkstoffe zu erforschen und weiter zu etablieren. Um This Place auf dem Markt national und international weiter etablieren zu können, ist das Trio auf der Suche nach einem strategischen Partner. Ihr Angebot an die Löwen: 200.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile an einem dann neu zu gründenden Unternehmen.

Keego
„Mit unserer Innovation lassen wir Plastik-Trinkflaschen ziemlich als aussehen”, ist Lukas Angst (39, M.SC in Microökonomie) überzeugt. „Egal in welcher Sportart – alle haben Top-Equipment, alles ist High Tech – alles bis auf die Flasche.” Bernd Deussen (52, Diplom-Kaufmann) ergänzt: „Selbst Spitzensportler benutzen die billigsten Plastikflaschen. Dabei wissen gerade sie, was die Probleme von Plastik sind. Plastik beeinträchtigt den Geschmack, neigt zur Schimmelbildung und fördert damit auch eine Wegwerfkultur. Auch gibt es bei Plastik immer wieder Gesundheitsdiskussionen, aktuell z.B. rund ums das Thema Mikroplastik.” Doch warum benutzen Sportler noch diese Flaschen? „Eine Sportflasche muss quetschbar sein, um schnell, in Bewegung, einhändig auf dem Fahrrad oder auch ganz wichtig hygienisch ohne Mundkontakt beim Teilen im Team zu trinken”, so Lukas, der zehn Jahre in der höchsten Schweizer-Floorball-Liga gespielt hat. Bei der Entwicklung ihrer neuen Sportflasche sind die beiden Gründer auf das Material Titan gestoßen, das auch in der der Luft- und Raumfahrttechnik oder in Medizin für Prothesen zum Einsatz kommt. „Titan ist absolut beständig und dauerhaft, es ist geschmacks- und geruchslos und hat anti-bakterielle sowie schmutzabweisende Eigenschaften”, erklärt Bernd. Um Titan elastisch zu machen, haben sie eine neuartige Materialkombination gefunden: KEEGO besteht aus mehreren Schichten. Auf der Innenseite schützt reines Titan vor Plastik und hält das Getränk sauber. Außen sorgt ein langlebiger Kunststoff für Robustheit und Leichtigkeit. Mit KEEGO möchten Lukas und Bernd das saubere und nachhaltige Trinken in den Sport bringen und sehen auch weitere Expansionsmöglichkeiten in andere Märkte, wie z. B. Kindertrinkflaschen. Werden die Löwen bei dem Angebot von 380.000 Euro für 12 Prozent der Firmenanteile zugreifen oder sich daran verschlucken?

Grillaxed
Grillen und Chillen! Das ist das Motto der drei Gründer Jonas Bräuer (34), Jonas Möslein (39) und Erik Lachmann (38) von Grillaxed. Mit Freunden im Park grillen ist immer ein schönes Erlebnis, wenn da nicht der Aufwand wäre. Neben einem funktionierenden Grill, müssen zeitaufwendig Kohle und Lebensmittel besorgt und zum gewünschten Ort transportiert werden. Am Ende steht dann noch das Aufräumen des Platzes und die Reinigung des Grills an. „Das hat mit Leichtigkeit und Spontanität nichts mehr zu tun”, so Jonas Bräuer. „Dabei gibt es doch heute für jede Situation perfektive Services. Ob Fahrrad, Tretroller oder Auto, per Smartphone ist schnell reserviert oder die Pizza bestellt. Spontan Grillen? Für das Problem hat das Internet noch keine Lösung”, ergänzt Jonas Möslein. Das möchte das Trio mit Grillaxed ändern – ein Lieferservice für das Grillerlebnis. Alles was für „die fröhliche Brutzelei nötig ist, wird schnell und relaxed geliefert.” Einfach über die Website einloggen, Lieferort und -zeit auswählen, Personenanzahl angeben und das Grillmenü inkl. Getränke zusammenstellen. Per Lastenfahrrad werden die Grillboxen samt Grill, Anzünder, Grillzange, Geschirr und Bestecke angeliefert. „Das Herzstück unserer Box ist der Holzkohlegrill. Dank neuster Technik ist es sowohl raucharm als auch funkenflugfrei sowie innerhalb von fünf Minuten auf Betriebstemperatur”, erklärt Erik Lachmann. „Nach dem Grillen holen wir alles wieder ab, inklusive des Mülls. So bleiben die Parks schön sauber und die Kunden können ganz relaxed bleiben.” Bisher ist Grillaxed in Leipzig vertreten, jetzt möchten die Gründer ihr Start-up auf die nächste Stufe heben und ihren Service in mehreren Städten an den Start bringen. Um ihr Zeil zu erreichen, benötigen sie ein Investment von 75.000 Euro und würden im Gegenzug 20 Prozent ihre Firmenanteile abgeben.

Tipp: Alles über die Vox-Gründershow gibt es in unserer großen DHDL-Rubrik.

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Foto (oben):  TVNOW / Bernd-Michael Maurer

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#Interview – “Überlegt Euch, ob und wenn ja welchen Investor ihr an Eurer Seite seht”


Auch in der elften Staffel der Vox-Gründer-Show “Die Höhle der Löwen” treten wieder etliche Gründerinnen und Gründer vor die Jury. In der siebten Folge der aktuellen Staffel sind unter anderem Claudia und Leslie Eckert, die Gründerinnen von VapoWesp, dabei. Im Interview mit deutsche-startups.de stellen die Jungunternehmerinnen ihr Unternehmen einmal ganz kurz vor.

Welches Problem möchtet Ihr mit VapoWesp lösen?
Wir ermöglichen, Wespen auf natürliche Weise zu vertreiben und bieten Menschen damit ungestörte wespenfreie Momente im Freien. Wir möchten eine umwelt- und insektenfreundliche Alternative zu den bisher am Markt erhältlichen Produkten bieten.

Warum habt Ihr Euch entschieden, bei “Die Höhle der Löwen” mitzumachen?
Wir wollten einen starken Partner als Investor gewinnen, der mit uns das Produkt verbessert und am Markt platzieren kann.

Wie nervös wart Ihr kurz vor Eurem TV-Pitch?
Nervös waren wir nicht, aber uns war klar, dass wir „abliefern“ müssen. Es war eine positive Anspannung und wir wollten unser Produkt und uns als Gründer:innen gut präsentieren. Fokussiert zu sein hilft dabei, alles andere auszublenden und es war für uns beide schön, dass wir das gemeinsam erleben durften.

Euer Tipp an andere Gründer:innen, die mit einem Auftritt bei “Die Höhle der Löwen” liebäugeln?
Überlegt Euch, ob und wenn ja welchen Investor ihr an Eurer Seite seht. Legt Euch nicht zu fest – seid offen für alle Möglichkeiten. Lasst einen Deal nicht an der Vergabe von Prozenten scheitern – ein Löwe kann Eurem Unternehmen einen sehr großen Mehrwert schenken. Glaubt an Euch, habt Spaß und bleibt authentisch.

Wo steht VapoWesp in einem Jahr?
Unternehmerisch auf stabilen Beinen mit der Möglichkeit, weitere nachhaltige Produkte für Haus & Garten zu entwickeln.

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#DHDL – NiceTarts, Mijasi, Nivilli, Aivy, VapoWesp treten vor die Löwen


In der elften Staffel der erfolgreichen Vox-Gründershow “Die Höhle der Löwen” (DHDL) wittert das Löwenrudel wieder fette Beute. Die Jury besteht in dieser Staffel erneut aus dem Regal-Löwen Ralf Dümmel, dem Pharma-Löwen Nils Glagau, dem Influencer-Löwen Georg Kofler, dem Sales-Löwen Carsten Maschmeyer, der Beauty-Löwin Judith Williams, der Familien-Löwin Dagmar Wöhrl und dem GreenTech-Löwen Nico Rosberg.

Die DHDL-Startups der Woche

NiceTarts
„Wir haben heute was ganz Besonderes für alle Naschkatzen dabei”, versprechen Markus Smarzoch (32) und Andrea Schlumpp (31). Die Idee zu den NiceTarts entstand, als sich das Paar kennenlernte. Andrea befand sich im Lehramts-Referendariat und war regelrecht zuckersüchtig. Markus trainierte für sein Comeback im Profi-Fußball und ernährte sich hingegen komplett clean und nährstoffreich. „Damit die Beziehung nicht zum Scheitern verurteilt war, fingen wir an, unser eigenes Naschzeug zu entwickeln, das uns beide glücklich macht”, blickt Andrea zurück. So entstanden NiceTarts – Mini-Tartes aus dem Tiefkühlfach. „Sie schmecken wie Süßigkeiten, sind aber gesünder und kommen ohne zugesetzten Zucker aus”, erklärt Markus. „Das Geheimnis liegt in ihren Zutaten. Sie bestehen aus einem Mandel-Dattel-Boden mit einer Cremefüllung aus natürlichen Zutaten wie Obst, Nüssen und Superfoods wie Kakao oder Datteln. Da die Cremes nicht gebacken werden, bleiben alle Vitamine und Nährstoffe erhalten.” Die Gründerin ist überzeugt: „Wir haben eine Nährstoffbombe erfunden, die auch noch bombig schmeckt!” NiceTarts gibt es in vier verschiedenen Geschmackssorten, sie sind alle ohne zugesetzten Zucker, vegan sowie plastikneutral verpackt. Um expandieren zu können, benötigen Andrea und Markus 150.000 Euro und bieten 20 Prozent an ihrer Firma NaschNatur an. Geschmacklich sind die Löwen schnell überzeugt – doch werden sie auch die Hürde Tiefkühl nehmen und investieren?

Mijasi
Blaulicht spielt im Leben von Isabel Bäring (44) eine große Rolle: „Damit bin ich früher durch die Straßen geeilt. Heute habe ich ein Produkt, das das Blaulicht filtert.” In ihrem ersten Traumberuf als Polizistin arbeitete die Berlinerin nach ihrer Ausbildung im mittleren Dienst bei der Schutzpolizei und einer Hundertschaft, wechselte anschließend in den gehobenen Dienst, wurde Kommissarin und war zuletzt für das LKA tätig. Doch ihre Karriere beendet sie nach einem Dienstunfall: „Ich wurde angeschossen. Mich traf ein Projektil an der Hand und am Arm, ich hatte Splitterverletzungen im Gesicht.” Mit Anfang 30 wurde Isabel frühzeitig pensioniert und stand plötzlich vor einem Neuanfang. Seit über zehn Jahren beschäftigt sie sich mit den Themen Dermatologie/Anti-Aging-Behandlungen und leitet am Berliner Kudamm ihre eigene Praxis für ästhetische Medizin. „Wer hätte gedacht, dass das Thema Blaulicht auch in meiner zweiten Karriere noch mal eine große Rolle spielen würde. Dieses Mal nicht das Martinshorn, sondern das Blaulicht digitaler Bildschirme.” Ob Tablet, PC, Smartphone oder Fernseher – der intensive bläuliche Schein über Stunden soll die Zellen schwächen, die Haut stressen und kann so zu frühzeitiger Hautalterung und Faltenbildung führen. Um dem entgegenzuwirken, hat die gelernte Heilpraktikerin ihr Produkt Mijasi Beautyflash entwickelt – bestehend aus der Wirkstoffkombination Tara-Tanninen und Bio-Sonnenblumensprossen sowie Hyaluronsa?ure als Feuchtigkeitsspender. Das Fluid ist zu 100 Prozent vegan, frei von Silikonen, Parabenen und künstlichen Farbstoffen. Neben einem Investment ist die Gründerin vor allem auch auf der Suche nach Unterstützung im Bereich Marketing und Vertrieb. Wird eine Löwin oder ein Löwe bei dem Angebot von 50.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile bei Mijasi einsteigen?

Nivilli
Wilhelm „Willi” Frank (40) präsentiert den Löwen die Nagelschuh-Clogs Nivilli. Der Gründer und Erfinder ist gelernter Fliesenleger und führt seit über 15 Jahren einen eigenen Meisterbetrieb mit mehreren Mitarbeitern – ein Handwerker mit Leib und Seele. Doch etwas war ihm bei seiner Arbeit ein Dorn im Auge: das richtige Schuhwerk beim Nivellieren. Bei dem Aufschütten von flüssigen Spachtel- und Nivelliermassen auf dem Boden müssen Handwerker Schuhe tragen, die den Boden nicht direkt berühren – sogenannte Nagelschuhe. „Die herkömmlichen Tragesohlen werden per Klettverschluss am eigenen Arbeitsschuh angebracht. Sie sind aber schwer anzuziehen, wir knicken darin um und verletzen uns”, beschreibt Willi die Problematik. „Das hat mich so geärgert, dass ich den Nivilli erschaffen habe.” Der Kunststoff-Clog ist mit Nägeln an der Sohle ausgestattet, die je nach Bedarf durch verschiedene Nägel ausgetauscht werden können. So können die Handwerker schnell in die Schuhe schlüpfen, sie geben ihnen einen sicheren Halt und das Umknicken soll so vermindert werden. Er besteht aus veganem PU-Material und kann nach getaner Arbeit einfach mit Wasser abgewaschen werden. Neben dem Nivilli WORK bietet Wilhelm auch den NivilliAIR an, einen Nagelschuh für den Garten, mit dem sich der Rasen ohne große körperliche Anstrengung belüften lässt, indem man einfach über das Gras spaziert – dem sogenannten Aerifizieren. Judith Williams möchte es ganz genau wissen und testet den Nivilli – also raus aus den High Heels und rein in die Nagelschuhe. Kann sich die Investorin als Bauarbeiterin beweisen? Und wird ein Löwe einsteigen? Willis Angebot: 300.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile.

Aivy
„Spielend leicht Talente erkennen” – das ermöglichen die Aivy-Gründer Florian Dyballa (31, Wirtschaftspsychologe), Boas Bamberger (30, Psychologe), David Biller (34, Medieninformatiker) und Arbnor Raci (29, Informatiker) aus Berlin. Mit der spielebasierten Karriere-App soll jeder auf individuelle Weise seine Fähigkeiten und Talente entdecken können. Die Nutzer:innen erkunden durch das Spielen von wissenschaftlich fundierten, psychologischen „Challenges“ ihre Potenziale und bekommen anschließend ein individuelles Stärkenprofil vorgelegt. Die Spiele sind unterteilt in die Bereiche Interessen, Persönlichkeit und Fähigkeiten. Ein Minispiel dauert jeweils zwei bis drei Minuten und ist deutlich zeitsparender als herkömmliche Testverfahren wie zum Beispiel langwierige Fragebögen. Aivy erstellt nach der Auswertung ein wissenschaftliches Dokument, das den Bewerbungsunterlagen beigelegt werden kann. Die Unternehmen können wiederum Aivy innerhalb weniger Minuten auf ihrer Karrierewebsite und im Auswahlprozess integrieren, sodass sie bereits mit der Bewerbung objektive Informationen über die Stärken potenzieller Mitarbeiter:innen gewinnen. So soll auch die Chancengleichheit gefördert werden, denn Angaben wie Alter, Geschlecht oder Herkunft rücken damit in den Hintergrund. Eine Reihe namhafter Unternehmen konnten die Gründer schon für Aivy gewinnen. Werden sie auch die Löwen überzeugen? Um weiter wachsen zu können, wird ein Investment von 450.000 Euro benötigt. Im Gegenzug bieten die vier Berliner zehn Prozent ihrer Firmenanteile an.

VapoWesp
Wespen auf natürlichem Weg zu vertreiben – das ist das Ziel von Claudia (49) und Leslie (17) Eckert. Jeder vierte Mensch in Deutschland reagiert mit Allergien oder Unverträglichkeiten auf Wespenstiche. So ergeht es auch Claudia – ein entspanntes Essen im Freien war für die 48-Jährige nicht möglich. Chemische Mittel kommen für das Mutter-Tochter-Gespann nicht in Frage und Hausmittel wie das Abbrennen von Kaffeepulver ist oft unpraktisch. „Wir haben nie das passende Gefäß gefunden. Das verbrannte Kaffeepulver wird sehr heiß und hat alle unsere Gefäße durchgeschmort oder zersprengt. Außerdem hatten wir nie die Möglichkeit, den aufsteigenden Rauch zu regulieren”, erklärt Leslie das Problem. Also entwickelten sie mit VaposWesp ihre eigene Lösung. „Eine Räucherbox aus Bambus mit einem innenliegenden Gefäß aus Edelstahl, in der Kaffeepulver ganz sicher verglimmen kann und man sich nicht die Hände verbrennt”, so Claudia. Mit Hilfe eines Drehschiebers soll der aufsteigende Rauch einfach reguliert werden können. Um den unangenehmen Geruch des verbrannten Kaffeepulvers zu verhindern, kann zusätzlich das VapoPulver, das es in drei verschiedenen Sorten gibt, hinzugefügt werden. Claudia und Leslie stehen mit ihrem Unternehmen VapoWesp noch ganz am Anfang und bieten den Löwen für 75.000 Euro 35 Prozent an ihrer neu zu gründenden GmbH. Georg Kofler ist begeistert. Ohne jegliche Nachfrage macht er den Gründerinnen das schnellste Angebot in der Geschichte von „Die Höhle der Löwen”: „Das ist schwäbischer Erfindergeist vom Feinsten. Das ist so überzeugend, ihr beide seid so überzeugend. Ich gebe euch die 75.000 Euro für 35 Prozent.” Doch auch die anderen Löwen möchten ein Wörtchen mitreden. Es folgen weitere Angebote und plötzlich sticht auch noch Nico Rosberg mitten ins Wespennest – während sich Mutter und Tochter beraten, geht er zu den Gründerinnen. Das sorgt für ordentlich Ärger bei den Löwen, sodass sogar Georg Kofler wutentbrannt die Höhle verlässt.

Tipp: Alles über die Vox-Gründershow gibt es in unserer großen DHDL-Rubrik.

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#Brandneu – 8 neue Startups: TelemetryDeck, MyGutachter, GoodBytz, Synthavo, HuForce, Lyntics, Feniska, Holocene


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

TelemetryDeck
TelemetryDeck aus Augsburg analysiert das Nutzungsverhalten in Apps. Zum Konzept des von Lisa Figas und Daniel Jilg gegründeten Startups heißt es: “TelemetryDeck hebt sich von bestehenden Anbietern dadurch ab, dass die Daten vollkommen anonym bleiben. Die Identifikation einzelner Nutzer ist mathematisch unmöglich.”

MyGutachter
Die Herforder Jungfirma MyGutachter kümmert sich um Kfz-Unfallschadenregulierung. “Im Rahmen der Digitalisierung hat es MyGutachter sich zur Aufgabe gemacht, alle Dienstleistungen und Services von der Erstellung eines Gutachtens bis hin zur Schadenregulierung gebündelt anzubieten”, teilt das von Leonard Scheidt und Burhan Epaydin gegründete LegalTech mit.

GoodBytz
Das Hamburger FoodTech GoodBytz, das von Hendrik Susemihl, Kevin Deutmarg und Philipp von Stürmer gegründet wurde, setzt auf einen Roboter-Küchenassistenten. “Die Roboter sollen gesundes, nachhaltiges und leckeres Essen für jeden verfügbar machen”, teilt das Unternehmen mit. 

Synthavo
Hinter Synthavo aus Stuttgart verbirgt sich eine “visuelle Ersatzteilsuche für den Maschinenbau”. Auf der Website heißt es: “Vereinfachen Sie die digitale Bestellung von Maschinenbauteilen und steigern Sie Ihre After-Sales-Marge mit dem Einsatz von Synthavo.”

HuForce
Das junge Unternehmen HuForce, das von Jan Schweiger und Timo Luick gegründet wurde, kümmert sich um Wissensmanagement. Die Jungfirma aus Wartberg an der Krems nennt sich selbst ein “Microsoft Teams Add-On, mit dem Mitarbeiter schnell an die richtige Information kommen”.

Feniska
Feniska aus Berlin, das von Sonita Soth und Ropafadzo Murombo gegründet wurde, kümmert sich um “digitale Gesundheitsförderung für Haustiere”. Die Feniska Base, eine Art Untersteller für die Katzentoilette oder das Hundebett erfasst dabei etwa Gewichtsveränderungen und Schlafzeiten.

Lyntics
Das Münchner Unternehmen Lyntics kümmert sich um Data Knowledge. “We offer a software solution that enables companies to democratize data knowledge by making the expertise of a few specialists instantly accessible and searchable to everyone in the organization”, teilt das von  Thomas Kerschbaumer und Andreas Klötzel gegründete Unternehmen mit.

Holocene
Die von Navneet Lekshminarayanan und Romain Fayolle gegründete Firma Holocene aus Berlin setzt auf eine KI für den weltweiten Handel. Das Team schreibt dazu: Holocene’s vision is to enable everyone to do business in a borderless world. Thus, our first challenge is to bring stability and predictability in cross-border Supply Chain for prosperous business”.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DHDL – Le Gurque, Read-O, Lucky Plant, Retter Kräcker, Xeem treten vor die Löwen


In der elften Staffel der erfolgreichen Vox-Gründershow “Die Höhle der Löwen” (DHDL) wittert das Löwenrudel wieder fette Beute. Die Jury besteht in dieser Staffel erneut aus dem Regal-Löwen Ralf Dümmel, dem Pharma-Löwen Nils Glagau, dem Influencer-Löwen Georg Kofler, dem Sales-Löwen Carsten Maschmeyer, der Beauty-Löwin Judith Williams, der Familien-Löwin Dagmar Wöhrl und dem GreenTech-Löwen Nico Rosberg. In der vierten Folge ist zudem Sarna Röser als Gast-Löwin dabei.

Die DHDL-Startups der Woche

Le Gurque
Nicht nur als Gründer, sondern auch in der Liebe ein Team: Leonie „Leo“ Eißele (31) aus Hamburg und Niklas Heinzerling (31) aus Neuss kennen sich seit dem Studium und sind seit fünf Jahren ein Paar. „Wir haben in unserem Haushalt immer wieder probiert, Sachen gegen nachhaltige Produkte auszutauschen“, erklärt Niklas Heinzerling die Idee hinter Le Gurque. Bei einer Sache wollte ihnen das aber einfach nicht gelingen: Dem Spülschwamm. Dieser besteht aus nicht recyclebaren Kunststoff und landet am Ende auf der Mülldeponie: „Fünf Millionen Kilogramm Plastikmüll werden jährlich durch Spülschwämme erzeugt“, erklärt Leonie Eißele. „Und das allein in Deutschland!“ Mit Le Gurque will das Gründer-Duo für mehr Nachhaltigkeit und weniger Plastik in deutschen Küchen sorgen – oder wie die Hamburgerin es ausdrückt: „Dank uns spülen Sie in Zukunft mit Gemüse!“ Le Gurque besteht zu 100 Prozent aus Luffa-Gurke, einem Kürbisgewächs, das natürlich wächst und eine andere besondere Eigenschaft hat, wie Niklas Heinzerling den Löwen erläutert: „Wenn sie reif wird, bildet sie im Inneren eine schwammartige Faserstruktur. Und genau diese Faserstruktur verwenden wir, um unser Produkt herzustellen.“ Le Gurque ist waschmaschinenfest, sehr viel langlebiger als ein herkömmlicher Spülschwamm und kann auf dem Kompost entsorgt werden. Ursprünglich in Asien beheimatet, haben die Jungunternehmer dem Gemüse in Deutschland ein neues Zuhause gegeben: „Wir sind die ersten und die einzigen, die die Luffa-Gurke in Deutschland in größerem Stil kultivieren. In unserem Gewächshaus in Süddeutschland wächst sie genauso gut wie in ihrer Heimat“, berichtet der Gründer. Die erste Ernte und 2.500 Schwämme waren innerhalb weniger Wochen ausverkauft. Um ihr Produkt konkurrenzfähig am Markt zu platzieren, benötigt das Paar ein Investment von 100.000 Euro und bietet dafür 15 Prozent am gemeinsam gegründeten Unternehmen „The Closest Loop“. Werden sich die Löwen für diesen Spüldienst begeistern?

Read-O
Jonathan Mondorf (26), Ben Kohz (26), Andreas Weiser (30), Michael Pomogajko (28) und Simon Farshid (25) gründeten ihr Start-up vor zwei Jahren und betreten „Die Höhle der Löwen“ gemeinsam als Team: „Es ist ein sehr technisches, komplexes Thema, und jeder hat sein ganz spezielles Fach“, erklärt Jonathan Mondorf die geballte Gründer-Power und verspricht den Löwen: „Mit unserer App finden Sie nur noch Bücher, die wie für Sie geschrieben sind.“ Die Idee zu der emotionsbasierten Buchfinder-App kam Jonathan vor drei Jahren: „Mein Vater hat aus Passion angefangen, Romane zu schreiben. Nach Fertigstellung des Buches haben wir festgestellt, wie schwierig es ist, an die passende Leserschaft zu kommen.“ Kein Wunder, denn die Buchauswahl ist gigantisch, wie Simon erklärt: „In Deutschland gibt es jeden Tag 200 neue Bücher. Das sind 70.000 Bücher im Jahr.“ Immer mehr Leser:innen verlassen sich deswegen auf Bestseller-Empfehlungen, treffen ihre Lese-Entscheidung also rein nach Verkaufszahlen. „Wir haben uns gefragt: Was macht einen Stapel Papier zu unserem Lieblingsbuch?“, so Ben Kohz. „Und im Endeffekt ist es ganz einfach: Wir wollen lachen, weinen, wir wollen inspiriert oder unterhalten werden: Wir wollen Emotionen spüren.“ Genau dort setzt die Bücher-App an: Hier können die User:innen im ersten Schritt unter verschiedenen Emotions-Parametern auswählen und bekommen – basierend auf Rezensionen – ein auf sie zugeschnittene Buchempfehlungen. „Dafür haben wir eine künstliche Intelligenz entwickelt, die Buchrezensionen von Leserinnen und Lesern analysiert“, erklärt Andreas Weiser. „Bereits jetzt haben wir mit unserer KI 1,6 Millionen Buchrezensionen analysiert und konnten so über 300.000 Buchtiteln ein emotionales Profil zuweisen.“ Um mit Read-O den weltweiten Büchermarkt zu revolutionieren, benötigen die Gründer ein Investment von 600.000 Euro und bieten dafür 15 Prozent Unternehmensanteile. Sehen Bücherwurm Carsten Maschmeyer („Ich lese im Schnitt zwei Fachbücher und einen Roman pro Woche.“) oder einer der anderen Löwen hier ein Investment-Case?

Lucky Plant
„Mit Lucky Plant bringen wir Ihre Pflanzen auf Champions League-Niveau“, so das Motto des Start-ups. Und bei einem der drei Gründer staunen die Löwen nicht schlecht, denn mit Michael Ballack (44) betritt ein waschechter Fußball-Star „Die Höhle der Löwen“. Gemeinsam mit Bernhard Unger (54) und Dr. Thomas Hüster (56) will der ehemalige Nationalelf-Kicker die Löwen von ihrem hochwirksamen und biologischen Pflanzenstärkungsmittel überzeugen. „Ich habe ein gutes Netzwerk im Fußball, aber wenn man so ein Produkt an den Markt bringen will, ist das nicht so einfach“, erklärt der Ex-Nationalmannschaftskapitän die Motivation für seinen Besuch. „Dafür braucht man einen professionellen Partner, der über das nötige Know-how und Netzwerk verfügt, und dafür ist ‚Die Höhle der Löwen‘ eine tolle Plattform.“ In der Vergangenheit beschäftigte sich Michael Ballack intensiv mit den Produkten, die auf Rasenplätzen zum Einsatz kommen. „Schnell bemerkte ich, dass diese hohe chemische Anteile haben“, erklärt Ballack. „Zusammen mit meinem Freund Bernhard, der seit vielen Jahren einen Blumen- und Pflanzenhandel betreibt, suchten wir nach einer Alternative – und zum Glück lernten wir Thomas kennen.“ Agrarwissenschaftler Dr. Thomas Hüster befasst sich seit über 20 Jahren mit der Pflanzenforschung und stieß dabei auf die Pechnelke, „die eigentlich Glücksnelke heißen müsste, denn sie ist eine fantastische Pflanze. Sie produziert besondere sekundäre Pflanzenstoffe, die das Wachstum und die Entwicklung von Pflanzen und die Aufnahme von Nährstoffen fördern. Das Besondere an ihr ist: Das macht sie nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere Pflanzen, die in ihrer Nähe wachsen. Dieses Wissen wollten wir für unser Produkt nutzen.“ Das Ergebnis ist Lucky Plant: Das 100 Prozent biologische Pflanzenstärkungsmittel aus sechs Wildkräutern gibt es als Brausetablette oder Pulver fürs Gießwasser. Den Wirkmechanismus haben die Gründer bereits patentieren lassen. „Der Einsatz von Lucky Plant führt zu mehr Blütenbildung und einer längeren Blühphase. Rasenflächen werden robuster, Ernteergebnisse höher“, berichtet Thomas Hüster und Michael Ballack fasst zusammen: „Lucky Plant ist der Energy Drink für Pflanzen.“ Für ihr Unternehmen wünschen sich die Gründer einen starken Partner und ein Investment von 100.000 Euro. Dafür bieten sie 20 Prozent Firmenanteile. Wird das Trio damit bei den Löwen punkten können?

Retter Kräcker
„Wir finden, dass Lebensmittelverschwendung absoluter Bullshit ist“, so Lisa Berger (27), Sandra Ebert (29) und Pascal Moll (28). Die Doktoranden im Bereich Lebensmitteltechnologie von der Uni Hohenheim im Bereich Lebensmitteltechnologie wollen mit dem Retter Kräcker genau dieser Verschwendung den Kampf ansagen. Dabei findet Lebensmittelverschwendung nicht ausschließlich im Haushalt statt, sondern auch bei ihrer Produktion: „Die Industrie nimmt Sonnenblumen- oder Kürbiskerne, um daraus Öl zu pressen“, erklärt Pascal Moll. „Dabei entsteht nicht nur ein Drittel Öl, sondern auch zwei Drittel Trester. Der landet meistens in der Biogasanlage oder im Futtertrog.“ Dabei ist der Trester reich an Proteinen und Ballaststoffen. Der Retter Kräcker enthält mit Kürbiskern, Sonnenblumen und Apfeltrester gleich drei davon. Lisa Berger erklärt: „Aufgrund der super Nährwertzusammensetzung hat der Kräcker 30 Prozent Protein und über zehn Prozent Ballaststoffe.“ Die Retter Kräcker gibt es derzeit in drei Geschmacksrichtungen, sie sind biozertifiziert, vegan, glutenfrei und enthalten keinerlei künstliche Zusätze oder Aromen. „Alles in allem gut für dich und für die Umwelt“, argumentiert Sandra Ebert. Die drei Foodies benötigen ein Investment von 100.000 Euro und bieten dafür neben dreimal Know-how, Leidenschaft und Wissen im Bereich Lebensmittel auch zehn Prozent Firmenanteile an ihrem Start-up „Zero Bullshit Company“. Schmeckt einem der Löwen dieser Pitch?

Xeem
„In Deutschland gibt es weniger als 15 Prozent weibliche Start-ups“, wissen Janine Weirich (27) und Géraldine Ulrichs (25, Mutter einer sechs Monate alten Tochter). Frauen in der Start-up Welt sind selten, vor allem im Tech-Bereich. Mit Xeem wollen die beiden Gründerinnen zeigen, dass es auch anders geht! Die Idee zu der digitalen Plattform stammt aus ihrer gemeinsame Bachelor-Arbeit (Studiengang „Interacitve Media Design“), die Janine Weirich und Géraldine Ulrichs während ihres Master-Studiums Schritt für Schritt weiterentwickelt haben. „Stellen Sie sich vor, Sie als Unternehmen möchten ein neues Produkt auf den Markt bringen, und brauchen dafür eine Marketingstrategie“, erklärt Géraldine die Motivation hinter der Website. Aber wie kommt man an externe Ideen und junge Talente? Die Antwort liegt auf der Hand, erklärt Janine: „Die Talente sitzen häufig noch in den Unis. Als wir noch studiert haben, waren wir schon hungrig nach Praxiserfahrung, um Kontakte zur Wirtschaft zu sammeln.“ Mit ihrer digitalen Plattform bringt das Gründer-Duo Unternehmen und junge Talente durch sogenannte Challenges zusammen. „Eine Challenge ist eine Aufgabenstellung, die von einem Unternehmen gestellt wird. Z.B Wie vermarkte ich ein neues Produkt?“, erklärt Géraldine. „Hier haben die jungen Talente die Möglichkeit, gemeinsam in einem Team Ihre Ideen vorzustellen.“ Auf der Website können die Unternehmen spannende Challenges hochladen. „Das Team wird dann in einem virtuellen Raum bei Xeem zusammengebracht und arbeitet in einem integrierten Videocall an der Challenge“, erklärt Janine. Für eine bessere Visualisierung können zudem Bilder und Skizzen hochgeladen werden. Nach der Challenge werden die Ergebnisse gespeichert und mit den Team-Daten an das Unternehmen übermittelt. Neben der Möglichkeit, in verschiedene Bereiche reinzuschnuppern und direkte Kontakte in die Wirtschaft zu knüpfen, gibt es dabei für die jungen Talente, meist Studierende, einen weiteren wichtigen Punkt: Das Preisgeld! Und auch die Unternehmen profitieren, wie Géraldine erläutert: „Sie können neue Mitarbeiter scouten und bekommen innovative Ideen. Deutsche Top-Unternehmen nutzen die Challenge-Plattform bereits, um junge Talente von sich zu begeistern und mit ihnen gemeinsam Zukunft zu gestalten.” Um die Plattform auszubauen, benötigen die beiden Gründerinnen ein Investment von 250.000 Euro und bieten dafür zehn Prozent Firmenanteile. Die Löwen wissen um die Relevanz der Themen Recruiting und Fachkräftemangel. Wird einer von ihnen in Xeem investieren?

Tipp: Alles über die Vox-Gründershow gibt es in unserer großen DHDL-Rubrik.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben):  TVNOW / Bernd-Michael Maurer

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#DealMonitor – Unicorn Grover sammelt 330 Millionen ein – Productsup bekommt 70 Millionen – Warehousing1 sammelt 10 Millionen ein


Im #DealMonitor für den 7. April werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Grover 
+++ Jetzt offiziell: Der Climate-Tech-Fonds Energy Impact Partner und Fasanara Capital investieren 110 Millionen Eigenkapital bzw. 220 Millionen Fremdkapital in Grover. “Mit der Eigenkapitalfinanzierung überschreitet Grover erstmals die Milliardenbewertung”, teilt das Unternehmen mit. Grover ist damit – wie bereits im aktuellen Insider-Podcast berichtet – ein Unicorn. Im Zuge der investmentrunden investieren auch Co-Investor Partners, Korelya Capital, Mirae Asset-LG Electronics New Growth Fund, Viola Fintech, Assurant, coperion, Media-Fonds German Media Pool und SevenVentures in das Unternehmen. Das Berliner Startup, das insbesondere Unterhaltungselektronik vermietet, wurde 2015 von Michael Cassau gegründet. Der englische Kapitalgeber Fasanara Capital stellte Grover im Rahmen einer sogenannten Asset-Backed-Finanzierung bereits mehr als 1 Milliarde US-Dollar zur Verfügung. “Mit dem frisch eingesammelten Kapital will Grover sein unternehmerisches Ziel, den Zugang zu Technik-Produkten zu revolutionieren, weiter vorantreiben. Zudem plant das Berliner Start-Up-Unternehmen die Expansion in weitere Länder, sowie den massiven Ausbau seiner Abonnentenzahlen in bestehenden Märkten wie Deutschland, Österreich, Spanien, den Niederlanden sowie den USA, beschleunigen”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über Grover

Productsup 
+++ Bregal Milestone und Nordwind Capital investieren 70 Millionen US-Dollar in Productsup. “Die Investition wird es Productsup ermöglichen, seine Produktentwicklung weiter voranzutreiben, Fusions- und Akquisitionsmöglichkeiten zu nutzen, sein Partnernetzwerk zu stärken und in neue Märkte zu expandieren, um seine Position als führende globale Lösung für den Erfolg im Handel zu festigen.”, teilt das Unternehmen mit. Das Berliner Unternehmen, das 2010 von Kai Seefeldt und Johannis Hatt gegründet wurde, kümmert sich um “Datenintegration im E-Commerce”. Nordwind Capital und die Deutsche Handelsbank investieren zuletzt 20 Millionen Dollar in das Unternehmen, das von Vincent Peters und Stefan Sonntag geführt wird. Insgesamt flossen nun schon mehr als 115 Millionen Dollar in Productsup. 250 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Productsup. Mehr über Productsup

Warehousing1
+++ Schenker Ventures, die Logistiktochter Bahn-Tochter DB Schenker, Aster Capital, Wille Finance, HV Capital und Base10 Partners investieren 10 Millionen Euro in Warehousing1 – siehe Handelsblatt. Das Berliner Startup, das 2018 von Nico Szeli, Nils Aschmann und Fabian Sedlmayr in München gegründet wurde, positioniert sich als “Fulfillment-Service für schnell wachsende E-Commerce-Unternehmen”. HV Capital, Base10 Partners, Discovery Ventures sowie die sennder-Gründer David Nothacker, Nicolaus Schefenacker und Julius Köhler investierten zuvor bereits eine siebenstellige Summe in das Logistik-Unternehmen. Warehousing1 ist das erste Investment von Schenker Ventures. Mehr über Warehousing1

Markt Pilot
+++ Der Kölner Frühphasen-Investor Capnamic Ventures investiert 6,2 Millionen Euro in Markt Pilot. Das junge Unternehmen aus Esslingen, das 2020 von Tobias Rieker und Amin Oumhamdi gegründet wurde, setzt auf eine Software für Maschinenunternehmen, die Wettbewerbspreise und -lieferzeiten von Ersatzteilen automatisiert recherchiert. Mehr als 70 Unternehmen aus dem Segment Maschinen- und Anlagenbau setzen bereits auf die Jungfirma. 58 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Markt Pilot. 

Legendary Play
+++ Bitkraft Ventures, MTG, 1Up Ventures und Level Up investieren 4 Millionen US-Dollar in Legendary Play. Das Unternehmen aus Berlin, das 2017 von Roman Frank, Philipp Karstaedt und Arvid Hahn als Meta Games gegründet wurde, entwickelt Mobile Games für mobile E-Sports-Fans. “The funding will enable Legendary Play to develop new mobile games designed for the esports audience”, teilt das Unternehmen mit.

Optimate 
+++ Das Technologieunternehmen Trumpf investiert 3,2 Millionen Euro in sein Spin-off Optimate. Das Unternehmen aus Stuttgart, das 2020 von Jonas Steiling und Martina Trinczek gegründet wurde, entwickelt eine KI-basierte Softwarelösung, mit der Blechbearbeiter ihre Bauteile verbessern können. Das Ziel dabei ist es, dadurch die Herstellkosten in der Blechbearbeitung zu senken. 7 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Optimate.

livil
+++ bmp Ventures investiert 1,2 Millionen in livil. Das Startup aus Moers, das 2020 von Nils Frers gegründet wurde, gibt Autofahr:innen die Möglichkeit, E-Mails, Instant Messages und Co. während der Fahrt via Spracheingabe zu nutzen. ??”Man kann sich das modulare Software-System wie einen Adapter vorstellen, der diverse Office-Tools standardisiert und miteinander im Fahrzeug nutzbar macht”, teilt die Jungfirma mit. Zielgruppe sind Privatpersonen als auch Geschäftskunden.

Ceezer
+++ Jetzt offiziell: Picus Capital investiert – wie Ende Januar im Insider-Podcast berichtet – 1 Million Euro in Ceezer. Das ClimateTech aus Berlin, das von Magnus Drewelies, zuletzt Park Now, und Jan Oltmanns, zuletzt BCG, gegründet wurde, positioniert sich als “digital-first carbon bank”. Auf der Website heißt es: “Ceezer uses external and proprietary data to help companies seamlessly offset and remove the footprint they cannot currently reduce.”

Goodly Innovations
+++ Bayern Kapital, BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft, ein “Family Office sowie Business Angels” investieren eine siebenstellige Summe in Goodly Innovations. Das Unternehmen aus München, das 2016 von Robert Hoffmeister gegründet wurde, entwickelt eine Augmented-Reality-Systems namens OptiworX, das die Effizienz in der Produktion der Pharma- und Biotech-Industrie verbessern und Kosteneinsparungen ermöglichen soll.

Bling 
+++ Der Berliner Geldgeber La Famiglia, Fußballweltmeister André Schürrle und Unternehmerin Verena Pausder investieren in Bling. Das Berliner FinTech, das 2021 von Nils Feigenwinter gegründet wurde, setzt auf eine Konto-Lösung mit Pre-Paid-Karte und App, die sich an Jugendliche und Familien richtet. “Mit Bling bezahlen Kinder & Jugendliche selbständig. Und mit der dazugehörigen App lernen sie den Umgang mit Geld”, teilt das Satrtup zum Konzept mit.

MERGERS & ACQUISITIONS

Cylindo 
+++ Das Unternehmen Chaos, das kürzlich aus der Fusion von Enscape und der Chaos Group entstanden ist, übernimmt Cylindo, das auf 3D-Produktvisualisierungen setzt. “Der Zusammenschluss, den die bestehenden Investoren LEA Partners und TA Associates unterstützen, ermöglicht Chaos das umfassende Ökosystem für 3D-Visualisierung weiter auszubauen. Gemeinsam wollen Cylindo und Chaos den Bereich 3D-Visualisierung weiter demokratisieren, indem sie 3D-, Augmented-Reality- und Virtual-Reality-Technologien und -Inhalte leichter zugänglich machen”, teilt das Unternehmen mit.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#Brandneu – 7 neue Startups: Restack, Qdrant, up.lftd, Studicon, scio.zone, reel, Cito


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Restack
Das Berliner Startup Restack, das von Philippe Brule und Andres Tapia gegründet wurde, positioniert sich als “sicherer Ort, um Open-Source-Anwendungen auszuprobieren” Das Team schreibt zum Konzept: “Our mission is to unlock the full potential of open source products, for both their creators and users”.

Qdrant
Qdrant, das von Andre Zayarni und Andrey Vasnetsov gegründet wurde, entwickelt Open-Source-Technologien, um KI-Lösungen samt Metric Learning voranzutreiben. Mit einer neuronalen Suchmaschine bietet das Berliner Unternehmen bereits einen Service zum Speichern, Suchen und Verwalten von Vektoren. 

up.lftd
Das Berliner Startup up.lftd, das von Antonia Wälzholz und Klaus Großmann gegründet wurde, positioniert sich als Performance-Management- und Personalentwicklungs-Tool. Die HR-Software setzt dabei auf die “automatischen Erkennung der passendsten Feedback-Momente”.

Studicon
Studicon möchte Unternehmen und Studierende zusammenbringen. Studenten:innen geben ihre Qualifikationen auf der Plattform an und Unternehmen Projekte, die sie extern gelöst haben wollen. Studicon vermittelt dann die passenden Studierenden für das Projekt und übernimmt das Projektmanagement.

scio.zone
Hinter scio.zone verbirgt sich ein Marktplatz für Trainer und Akademien. Dabei übernimmt die Jungfirma aus Karlsruhe “alle Schritte der ‘Trainingskette’ – vom Onboarding der Netzwerkpartner über die Buchungsplattform bis hin zur Durchführung der Seminare auf einer eigenen Lernumgebung”.

reel
Das Berliner Dating-Startup reel, das von Valentin Rentzsch, Julia Enderle und Clara Undine Sawall gegründet wurde, beschreibt sich selbst als “intelligente Kreuzung aus Tiktok und Tinder. Das Ziel des Team ist es “echte, authentische Begegnungen und wirklich nice Dates” zu ermöglichen.

Cito
Mit Cito können Nutzer:innen einen Kurierdienst anfordern. So sollen zeitkritische Lieferungen und der Transport von Waren – innerstädtisch, national sowie international über die Plattform abgewickelt werden können. Das Jungunternehmen ist eine Tochtergesellschaft von Volkswagen bzw. Volkswagen Nutzfahrzeuge. 

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#StartupsToWatch – Flip – eine Mitarbeiter-App für die ganze Arbeitswelt


Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das junge Unternehmen Flip. Das Stuttgarter Startup, das 2018 von Benedikt Ilg und Giacomo Kenner gegründet wurde, bietet Unternehmen eine Plattform, ihre Mitarbeiter über alle Ebenen hinweg zu vernetzen und informieren. Flip ist somit eine Art WhatsApp für Firmen, ein Slack für Mitarbeiter:innen, die nicht alle nur im Büro hocken. Rund 100 Mitarbeiter:innen wirken derzeit für das Startup, das aus der Agentur Pikandpeople hervorgegangen ist.

Zum Konzept schreibt das junge Unternehmen: “Die App verfügt über einen personalisierten Newsfeed, Einzel- und Gruppenchats sowie zusätzliche Funktionalitäten wie ein Aufgabenmanagement oder die Urlaubsplanung. Sie ist vollständig in die bestehende IT-Infrastruktur integrierbar und passt sich dem Corporate Design an”. Kunden wie Porsche, Rossmann und McDonald’s setzen bereits auf Flip.

Der Münchner Geldgeber HV Capital, Notion Capital aus London und die Altinvestoren Cavalry Ventures und LEA Partners investierten zuletzt gemeinsam mit Angel-Investopren wie Matthias Müller, Roland Berger, Kurt Lauk und Jürgen Hambrecht 30 Millionen US-Dollar in Flip. “Mit der Finanzierungsrunde soll das Wachstum des Unternehmens beschleunigt und die geografische Expansion in neue Märkte forciert werden”, teilte das Unternehmen dabei mit. LEA Partners und Cavalry Ventures investierten 2020 bereits 4 Millionen Dollar in Flip.

Die Stimmung bei Flip ist derzeit euphorisch! “Wir haben uns zu einem der am schnellsten wachsenden Unternehmen am Markt entwickelt. Unseren Umsatz konnten wir versechsfachen und unsere Mitarbeiteranzahl vervierfachen. Das ist uns vor allem aufgrund unseres starken Fokus auf operative Beschäftigte gelungen. Die Finanzierungsrunde wollen wir daher vor allem dazu nutzen, den Wachstumsprozess des Produktes und des Unternehmens zu beschleunigen sowie um unser Team weiter auszubauen”, sagt Gründer Ilg.

Tipp: Mehr aufstrebende Startups gibt es in unserer Startups To Watch-Rubrik.

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#DealMonitor – DasLab sammelt 6,2 Millionen ein – bex bekommt 5,6 Millionen – Mentessa bekommt 1 Million


Im #DealMonitor für den 28. Februar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

DasLab
+++ Speedinvest, Kaya Ventures, All Iron, Plug and Play sowie mehrere Angel-Investore die Gründer  investieren 6,2 Millionen Euro in DasLab. Das junge Unternehmen aus Berlin, das von Daniel Fallscheer, Etienne Adriaenssen und Jeremy Langworthy gegründet wurde, bietet eine digitale Infrastruktur für medizinische Diagnostik an. Dafür vernetzt das Unternehmen “ alle Akteure des Gesundheitsökosystems, die medizinische Tests nachfragen oder anbieten”. Das frische Kapital wird das Unternehmen “zur Weiterentwicklung der Plattform, zum Ausbau des Partnernetzwerks sowie zur weiteren Expansion des Teams einsetzen”. 

bex
+++ Scania Growth Capital investiert gemeinsam mit Transporeon-Gründer Peter Förster 5,6 Millionen Euro in bex. Das Startup aus Stuttgart, das 2019 von den Ex-Würth-Mitarbeitern Lennart A. Paul und Johannes Keller gegründet wurde, positioniert sich als “Lieferservice für Baumaterial in Bau und Handwerk”. Zuvor investierte das Münchner Family Office Gemelo bereits “mehr als 1 Million Euro” in die Jungfirma. “Wir werden unseren Expansionskurs in die großen Ballungsräume Deutschlands und Europas fortsetzen”, teilt das Unternehmen mit.

Mentessa
+++ Eleven Ventures investiert 1 Million Euro in Mentessa – siehe Tech.eu. Das Startup aus München, das 2019 von Tina Ruseva und Andrey Andreev gegründet wurde, setzt sich mit seiner Software-Lösung, “für mehr Wissensaustausch und menschliche Verbindungen” ein. “Unsere Plattform vernetzt das Schwarmwissen der Mitglieder durch KI-Algorithmen, Rituale und Gamifizierung auf Basis von Skills”, teilt das Unternehmen mit.

talking hands
+++ Dennis Schmoltzi und Manuel Müller von Emma Matratzen, Bitpanda-Gründer Eric Demuth, Christoph Keese und Ilknur Gur (Tiana) investieren in talking hands – siehe Station. Das Unternehmen aus Frankfurt am Main, das von Maria Möller und Laura Mohn gegründet wurde, führt Kinder mit Daumenkinos an Gebärden heran. “Durch die farbenfrohen Daumenkinos lernen Kinder spielerisch und interaktiv Gebärden”, teilt die Jungfirma, die auch schon bei “Die Höhle der Löwen” war, mit.

Vergleich.org
+++ Die britische CentralNic Group investiert in Vergleich.org bzw. den Betreiber VGL Verlagsgesellschaft. Das Berliner Unternehmen, das 2014 von Alexander Schneider, Valentin Dushe und Leonard Quack gegründet wurde, “hilft Konsumenten online die beste Kaufentscheidung in über 10.000 Produktkategorien und für mehr als 150.000 Produkte zu treffen”.

Digando
+++ Das Unternehmen Kuhn Baumaschinen investiert in Digando – siehe Trending Topics. Die Jungfirma aus Dornbirn in Österreich, die 2019 gegründet wurde, positioniert sich als “Marktplatz, auf dem sich Vermieter und Mieter von Baumaschinen begegnen”. Digando wurde vom Unternehmen Huppenkothen, das Baumaschinen verkauft oder vermietet, angeschoben.

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#StartupsToWatch – Mit Sparetech liegen Ersatzteile nicht mehr sinnlos im Lager rum


Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das junge Unternehmen Sparetech. Das Unternehmen aus Stuttgart, das 2018 von den Ex-Porsche-Ingenieuren Martin Weber und Lukas Biedermann gegründet wurde, entwickelt “eine Kollaborations-Plattform auf der produzierende Unternehmen ihren Bestand an Ersatzteilen digitalisieren, den Bedarf verwalten, Ersatzteile verschiedener Anbieter vergleichen und passende Teile bestellen können”.

Am Ende des Tages geht es dabei vor allem darum, die Lagerbestände klein zu halten und so “totes Kapital” zu verhindern. Das Startup selbst rechnet vor, dass 58 Milliarden Euro an Ersatzteilbeständen für Produktionsanlagen als totes Kapital in deutschen Fabriken lagern. “Wir sehen uns als technologischen Enabler der Smart Factory, in der Ersatzteile zum Zeitpunkt des tatsächlichen Bedarfs eingekauft werden. Unsere Vision ist es, Deutschland und Europa auf den globalen Logistikmärkten wettbewerbsfähiger zu machen, indem wir die weltweit führende Verfügbarkeitsplattform für Industrielle Ersatzteile erschaffen. Unseren Automobilkunden hilft das beispielsweise dabei, den Anschluss gegenüber Tesla nicht zu verlieren”, erklärt Gründer Weber das Konzept von Sparetech.

Zu den Kunden von Sparetech gehören bisher Porsche, Volkswagen, Airbus, Wepa Hygieneprodukte und Speira. “Der Weltkonzern Bosch meldet, mit der innovativen Sparetech-Software einen Effizienzgewinn von 50 % im Bereich des Ersatzteilmanagements erzielt zu haben”, teilt das junge Unternehmen mit.

Mit dem Berliner Geldgeber Headline und Business Angels wie dem ehemaligen Klöckner-Chef Gisbert Rühl, Pitch-Gründer Christian Reber, BCG Digital Ventures-Macher Stefan Gross-Selbeck und Staffbase-Gründer Martin Böhringer setzen zudem bereits einige erfahrene Investoren auf Sparetech. Zuletzt flossen 5 Millionen Euro in das Unternehmen. Für Christian Miele, Partner bei Headline, ist “Sparetech ein Paradebeispiel für erfolgreiche Pionierarbeit aus der Praxis für die Praxis”.

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#DealMonitor – Hausgold sammelt 10 Millionen ein – Staffbase übernimmt Valo – Speedinvest legt 80 Millionen Klima-Fonds auf


Im aktuellen #DealMonitor für den 30. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Hausgold
+++ Der frühere Commerzbank-Chef Martin Blessing investiert zusammen mit Partnern 10 Millionen Euro in Hausgold – siehe Handelsblatt. Das PropTech aus Hamburg, das 2014 von Sebastian Wagner gegründet wurde, bringt Immobilienverkäufer und Makler zusammen. In der Vergangenheit investierten Hanse Ventures, Global Founders Capital und Co. bereits rund 12 Millionen Euro in das Unternehmen. Im Insider-Podcast hatten wir bereits im Mai dieses Jahres berichtet, das das Hausgold-Team auf der Suche nach bis zu 12 Millionen Euro ist. Mehr über Hausgold

cirplus
+++ VNV & Pale Blue Dot, MyClimateJourney, Entrepreneur First, Nucleus Capital, First Momentum Ventures und mehrere Business Angels investieren 3,3 Millionen Euro in cirplus. Das Unternehmen aus Hamburg, das 2018 von Christian Schiller und Volkan Bilici gegründet wurde, positioniert sich als Marktplatz für Kunststoffabfälle und Rezyklate. cirplus fungiert dabei als Beschaffungsplattform für recycelte Kunststoffe und bringt Recycler mit Kunststoffverarbeitern zusammen. 18 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für cirplus.

Crowdfox
+++ Die Altinvestoren investieren 5 Millionen Euro in Crowdfox. Mit dem frischen Kapital soll “die Expansionsstrategie” des Unternehmens “weiter vorangetrieben” werden. Das Kölner Startup, das 2016 gegründet wurde, bezeichnet sich als “Software-Lösung für die Einkaufsoptimierung”. Mehrere Family Offices investierten zuletzt 5 Millionen Euro in Crowdfox. Insgesamt flossen bisher rund 16 Millionen in das junge Unternehmen, das von Dirk Schäfer geführt wird.

Alphabeet 
+++ Purpose Ventures, das Samenhaus Müller sowie “mehrere Impact-Family Offices und Business Angels” investieren 1,15 Millionen Euro in Alphabeet. Das Stuttgarter Startup, das 2019 von Steffen Abel, Jens Schmelzle und Florian Haßler gegründet wurde, hilft Menschen dabei, Gemüse anzubauen. Zum Konzept gehören dabei die Beetplanung, eine Pflanzdatenbank und eine Community. Mit Blick auf den internationalen Markt ändert die Jungfirma ihren Namen nun in Fryd.

Grover 
+++ Der englische Kapitalgeber Fasanara Capital stellt dem Berliner Unternehmen Grover im Rahmen einer sogenannten Asset-Backed-Finanzierung rund 250 Millionen US-Dollar zur Verfügung. “Die Finanzierung ist ein Vertrauensbeweis für Grover, das erst im September in den US-Markt expandiert ist und bereits die gesetzten Abonnenten-Ziele übertroffen hat. Mit dem frischen Kapital soll die Expansion in den US-Markt weiter beschleunigt werden”, teilt das Unternehmen mit. Fasanara Capital hatte Grover erst im Sommer dieses Jahres rund 1 Milliarde US-Dollar zur Verfügung gestellt. Das Berliner Startup, das insbesondere Unterhaltungselektronik vermietet, wurde 2015 von Michael Cassau gegründet. Bereits 2020 sicherte sich das Grownup, das 275 Mitarbeiter:innen beschäftigt, eine sogenannte Asset-Backed-Finanzierung in Höhe von 250 Millionen Euro. Mehr über Grover

MERGERS & ACQUISITIONS

Staffbase
+++ Das Scaleup Staffbase übernimmt Valo. Das Unternehmen, 2001 in Helsinki gegru?ndet, positioniert sich als Independent Software Vendor (ISV), der digitale Arbeitsplätze auf Basis von Microsoft 365-Diensten wie SharePoint und Microsoft Teams anbietet. “In Kombination stellen Staffbase und Valo eine erstklassige Plattform für die Mitarbeiterkommunikation und das Mitarbeiter-Engagement im Microsoft 365-Kosmos bereit. Dies bedeutet eine deutliche Erleichterung für Geschäftsführungen und ihre Kommunikationsabteilungen”, teilen die Unternehmen mit. Der Kaufpreis ist nicht bekannt. In der Szene kursiert eine niedrige zweistellige Millionensumme als Kaufpreis. Das Chemnitzer Startup Staffbase , die 2014 von  Frank Wolf, Lutz Gerlach und Martin Böhringer gegründet, entwickelt eine Plattform, mit der Unternehmen ohne großen Aufwand eigene Mitarbeiter-Apps für den internen Gebrauch erstellen können. Über diese können die Nutzer etwa Nachrichten verschicken oder Schulungsvideos abrufen. General Atlantic investierte zuletzt gemeinsam mit Insights Partners und Headline 145 Millionen US-Dollar in Staffbase. Mehr über Staffbase

Busuu
+++ Das amerikanische EdTech-Unternehmen Chegg übernimmt Busuu. Die Wurzeln des in London ansässigen Sprach-Scaleups, das 2008 von Bernhard Niesner und Adrian Hilti gegründet wurde, liegen in Österreich und der Schweiz. “Chegg expects to acquire Busuu for approximately $436 million (€385 million) in an all-cash transaction subject to the terms and conditions of the definitive agreement. The acquisition, which was approved by the boards of directors of Chegg and Busuu, is expected to close early in the first quarter of 2022, subject to customary closing conditions”, teilen die Unternehmen mit. Busuu erwirtschaftete zuletzt einen Umsatz in Höhe von 45 Millionen US-Dollar. Investoren wie PROfounders Capital, GP Bullhound, der Bildungsverlag McGraw-Hill und Super Angel Hansi Hansmann investierten in den vergangenen Jahren rund 16 Millionen Dollar in Busuu.

Video Intelligence
+++ Das  Native-Advertising-Unternehmen Outbrain übernimmt den Schweizer Contextual-Advertising-Spezialisten Video Intelligence, der 2017 an den Start ging. “Outbrain will acquire vi for an aggregate purchase price of approximately $55 million, funded by $46.75 million of balance sheet cash and 412,500 Outbrain shares. The transaction is expected to close in the first quarter of 2022 and is expected to be accretive in the first year. Progress Partners acted as exclusive M&A financial advisor to vi”, teilen die Unternehmen mit.

Vitamaze
+++ Vision Healthcare, ein sogenanntes Omnichannel-Gesundheitsunternehmen aus Belgien, übernimmt Vitamaze. Die Jungfirma aus Heidelberg, die 2015 von Andreas Dittmar gegründet wurde, positioniert sich als “Premium-Anbieter von VMS-Produkten (Vitamine, Mineralien und Nahrungsergänzungsmittel)”. Vision Healthcare hat das Ziel “Europas größter D2C-Player im Bereich VMS zu werden”. Dafür stemmte das Unternehmen zuletzt zahlreiche Übernahmen.

VENTURE CAPITAL

Speedinvest 
+++ Der Wiener Geldgeber Speedinvest legt mit dem Climate & Industry Opportunity-Fonds einen Fonds für Climate-Tech Startups auf. Im Topf sind 80 Millionen Euro. Der Climate & Industry Opportunity-Fonds soll “in Technologie-Unternehmen investieren, die sich der Bekämpfung der Klimakrise verschrieben haben. Zudem wird er Startups dabei unterstützen, die CO2-Emissionen der europäischen Industrie zu verringern und Industrie-Unternehmen zu digitalisieren”. Ziel des Fonds sei es aber vor allem, die Wachstumsfinanzierung der nachhaltigen Speedinvest-Portfolio-Startups zu sichern. Zu den Investoren des Climate & Industry Opportunity-Fonds gehören unter anderen der Kunst- und Schaumstoffhersteller Greiner, der Technologiekonzern Knapp, die Heinzel Group und New Enterprise Associates (NEA).

AG Capital
+++ Der österreichische Kapitalgeber AG Capital verkündet das First Closing des Austrian Growth Capital Fund (AGCF). “Mit Kapitalzusagen in Höhe von 140 Millionen Euro liegt man aktuell deutlich über dem ursprünglich für das First Closing angestrebten Schwellenwert von 75 Millionen Euro”, teilt der Geldgeber aus Wien mit. Hinter AG Capital stecken insbesondere Karl Lankmayr und Daniel Jennewein. Als “unternehmerischer Partner stellt AG Capital Buy-out- und Wachstumskapital von bis zu 20 Millionen Euro pro Investment zur Verfügung. Das Team sucht dabei Unternehmen mit Umsätzen ab etwa 10 Millionen Euro und einem profitablen Geschäftsmodell.

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#Brandneu – 7 neue ClimateTech-Startups: Solarize, Plan3t, Recyda, tanso, Sustayn, AllocNow, Coko


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Solarize
Das Startup Solarize aus Stuttgart, das von Andi Weiß, Florian Feigenbutz und Mambu-Gründer Frederik Pfisterer gegründet wurde, entwickelt “ein Photovoltaik Portfolio für Immobilien und organisiert den Betrieb der Anlagen, ganz ohne Aufwand für Eigentümer”.

Plan3t
Hinter Plan3t verbirgt sich ein “Belohnungssystem für nachhaltigen Konsum und Klimaschutz”. Mit der Plan3t-App können Nutzer:innen ihren ökologischen Fußabdruck “berechnen, reduzieren und mit Kompensationsprojekten ausgleichen”. Als Belohnung winken Planet Coins, die in Gutscheine eingetauscht werden können.

Recyda
Das Startup Recyda aus Freiburg, das von Anna Zießow, Vivian Loftin und Christian Knobloch gegründet wurde, entwickelt eine Software “zur internationalen Bewertung der Recyclingfähigkeit von Verpackungen”. Die Gründer fanden bei der Startup-Initiative “The Mission” zueinander.

tanso
Das Münchner Startup tanso entwickelt eine “holistische Softwarelösung für das Management von Nachhaltigkeitsdaten bei Industrieunternehmen”. Mit der Software der Jungfirma können Nachhaltigkeitsdaten erhoben werden, “um daraus klare Maßnahmen abzuleiten”.

Sustayn
Sustayn aus Essen im Ruhrgebiet positioniert sich als “App für mehr Nachhaltigkeit im Unternehmen”. Über die Mitarbeiter-App, die von Victoria Jagalski, Janik Seitzer gegründet wurde, können Unternehmen “eigene nachhaltige Aktionen nach dem Crowdfunding-Prinzip anstoßen und umsetzen”.

AllocNow
Das Team von AllocNow setzt auf eine Carbon-Management-Suite für die chemische Industrie. “Our software helps companies to calculate the carbon footprint of their products in an automated way, to communicate it in an understandable way and to reduce it in a targeted way”, schreiben die Bonner.

Coko
Coko tritt an, um die Fashionindustrie ins 21. Jahrhundert zu bringen. “Wir analysieren und berechnen den emittierten CO2-Wert bei Modeartikeln, für jedes Produkt und jede Größe einzeln. Das bedeutet, wir durchleuchten die Wertschöpfungskette eines Artikels, also etwa eines T-Shirts”, schreibt das Team

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – Ardian investiert in Berlin Brands Group – AnyDesk bekommt 70 Millionen – Tesvolt sammelt 40 Millionen ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 17. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Berlin Brands Group
+++ Die Privat-Equity-Firma Ardian investiert 100 Millionen US-Dollar in die Berlin Brands Group (BBG) – siehe Handelsblatt. “Die Investmentgesellschaft erhält dafür eine Minderheitsbeteiligung. Mehrheitsgesellschafter bleibt Peter Chaljawski mit seinem Gründerteam. Zweitgrößter Gesellschafter ist Bain Capital”, teilt BBG zum Investment mit. Spannend dabei: Ardian ist gerade erst bei BBG ausgestiegen.  Das Privat-Equity-Unternehmen Bain Capital investierte im September 700 Millionen US-Dollar Eigen- und Fremdkapital in BBG und kaufte dabei auch den 40-Prozent-Anteil des vorherigen Investors Ardian auf. Im Zuge der Transaktion wurde der D2C-Pionier, zu dem Marken wie Klarstein, auna und gehören, mit mehr als 1 Milliarde US-Dollar bewertet und erreichte damit Unicorn-Status. BBG erwirtschaftete 2020 einen Umsatz in Höhe von 334 Millionen Euro. Über 900 Mitarbeiter:innen wirkten derzeit für das Unternehmen. Als Ardian 2015 zum ersten Mal bei BBG eingestiegen ist, lag der Umsatz gerade einmal bei 70 Millionen Euro. Mehr über die Berlin Brands Group

AnyDesk
+++ Jetzt offiziell: General Atlantic, Insight Partners, EQT Ventures und Possible Ventures investieren 70 Millionen US-Dollar in AnyDesk. Das junge Unternehmen aus Stuttgart möchte quasi TeamViewer als erste Adresse für den Fernzugriff auf Rechner ablösen. Insight Partners, EQT Ventures sowie Business Angels wie Chris Hitchen und Andreas Burike investierten in den vergangenen Jahren bereits in AnyDesk. Die Bewertung liegt bei rund 600 Millionen Dollar – siehe TechCrunch. Bereits Ende September hatten wir im Insider-Podcast über den geplanten Einstieg von General Atlantic bei AnyDesk berichtet. Mehr über Anydesk

Hakuna
+++ Der Berliner Geldgeber Visionaries Club und Discovery Ventures investieren nach unseren Informationen in Hakuna. Das Startup, das von den beiden abracar-Gründern Sebastian Jost und Orhan Köroglu gegründet wurde, kümmert sich um die Vermittlung von Versicherungen. Das Unternehmen hört auf den Namen Product Protection JKM. Die Hauptstädter sicherten sich aber bereits die Marken Hakuna und hellohakuna. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Patronus
+++ Cavalry Ventures, UVC Partners und DN Capital investieren nach unseren Informationen in Patronus. Das Berliner Startup, das 2020 von Ben Staudt und Tim Wagner gegründet wurde, setzt auf einen digitalen Hausnotruf in Form einer Uhr. In der Selbstbeschreibung heißt es: “Die Patronus-Uhr hat alles, was Sie von einem Hausnotruf erwarten. Immer zur Stelle, wenn Hilfe gebraucht wird”. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Tesvolt 
+++ Ein Investorenkonsortium unter Führung der Liechtenstein Gruppe – eine Unternehmensgruppe im Besitz der Fürstenfamilie Liechtenstein – investiert 40 Millionen Euro in Tesvolt. Das Unternehmen aus Wittenberg, das von Simon Schandert und Daniel Hannemann gegründet wurde, kümmert sich um Energiespeicherung im gewerblichen und industriellen Bereich. “Mit den finanziellen Mitteln wird Tesvolt seine internationalen Aktivitäten forcieren und seinen Fokus auf innovative Produkte konsequent weiterverfolgen”, heißt es in der Presseaussendung.

Daedalus
+++ Addition und Altinvestor Khosla Ventures investieren 11,5 Millionen US-Dollar in das deutsch-amerikanische KI-Startup Daedalus. Das Unternehmen mit Sitz in Karlsruhe und San Francisco, das von Jonas Schneider gegründet wurde, baut “autonome und sofort rekonfigurierbare Fabriken mit softwaregesteuerter Fertigung und KI-gestützten Robotern”. In der Presseaussendung zum Investment heißt es: “The investment will support the company on its mission to revolutionize manufacturing by making automation economically feasible for companies of all sizes and independent of manufacturing technologies”.

unea 
+++ Nach Philipp Westermeyer (OMR), Marcus Börner (OptioPay, reBuy), Daniel Khachab (choco), Benita Krahforst (Ex-Partner Burda Ventures), Moritz Kreppel (Urban Sports Club) und Torben Schreiter (Signavio) investiert nun auch Jérôme Cochet in unea. Das Berliner AdTech-Startup, das 2021 vom Roq.ad-Gründer Richy Ugwu gegründet wurde, entwickelt eine Software, “die es jedem Business ermöglicht, die eigenen Werbeflächen selbstständig und skalierbar zu monetarisieren”.

ContentBay
+++ Ex-Sky-Vorstand Holger Enßlin investiert in ContentBay. Das Startup aus München, das von Oliver Skelton gegründet wurde, positioniert sich als Marktplatz für Programminhalte. “Ziel ist es, den Handel von audiovisuellen Inhalten aller Art auf Basis einer umfassenden Datenbank mit intelligenten Such- und Analyse-Funktionen effizienter und zielgenauer zu gestalten”, teilt die Jungfirma mit.

Digitalstage.io
+++ Flori Ventures investiert eine sechsstellige Summe in Digitalstage.io. Das Startup aus Berlin, das 2020 von Richard Harless, dem ehemaligen Deutschland-Chef von Shazam, gegründet wurde, möchte digitale Fan-Erlebnisse schaffen. Die “Fan Experience” von Live-Konzerten, Meet-and-Greets, Schallplattenläden und Merchandise-Ständen soll dabei in einen gemeinsamen digitalen Raum übertragen werden.

MERGERS & ACQUISITIONS

Sanubi
+++ Das Unternehmen Schülke & Mayr, das im Segment Infektionsprävention und Hygienelösungen unterwegs ist, übernimmt Sanubi, ein junger Online-Anbieter für erstattungsfähige Produkte im Pflegesektor. “Eigentümer von Schülke ist EQT Partners, ein führender europäischer Private-Equity-Fonds. Der Erwerb der Sanubi-Anteile ist eine strategische Investition für Schülke/EQT”, heißt es in der Presseaussendung. Schülke + Mayr übernahm zuletzt auch proSenio. Zur Jungfirma gehören Pflegebox, ein Versand von Pflegehilfsmitteln sowie Marken wie hoerhelfer, aktivwelt und sehhelfer. Sanubi, 2014 von Carsten Lebtig und Fabian Lemke gegründet, wurde unter anderem von DvH Ventures finanziell unterstützt.

VENTURE CAPITAL

SmartCityHouse
+++ In Osnabrück geht mit SmartCityHouse ein neuer Accelerator und Company Builder an den Start. “Ziel unseres Programmes ist es, euch Raum für ihre Geschäftsmodelle zu geben und euch auf dem Weg zu einem erfolgreichen Unternehmen zu begleiten. So möchten wir Innovationen voranbringen, die das Zusammenleben der Menschen in der Stadt von Morgen smarter und lebenswerter machen sowie die Lebensqualität und Nachhaltigkeit in der Stadt und Region Osnabrück fördern”, teilt der Startup-Förderer mit.

Newsletter: Über neue Startups berichten wir zuerst in unserem Startup-Radar-Newsletter. Der Newsletter erscheint einmal pro Woche und stellt junge Startups vor, die noch nicht jeder kennt. Den Newsletter gibt es aber nur im kostenpflichtigen Abo. Jetzt 30 Tage kostenlos testen.

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#DealMonitor – Multiple Capital legt zweiten Fonds auf – Urbyo sammelt 5 Millionen ein – Sparetech bekommt 5 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 28. Oktober werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Urbyo 
+++ Jetzt offiziell: Der Berliner Kapitalgeber June, hinter dem unter anderem Google-Vorstand Philipp Schindler steckt, investiert – wie bereits im Mai im Insider-Podcast berichtet – in Urbyo. “We have just raised a 5+ mn USD Series Seed led by Zigg Capital with participation by June Fund, Entrée Capital, and an all-star team of angels and entrepreneurs”, schreibt Gründer Philipp Schormann bei Linkedin. Das Berliner Startup kümmert sich “um den Betrieb von Internetportalen und Dienstleistungen für im Internet aktive Kunden”. Urbyo wird von Philipp Schormann, Markus Fasselt sowie und Oliver Wulf vorangetrieben. Das Team baute zuvor bereits das Unternehmen Deutsche Auftragsagentur auf und verkaufte es an Bosch.

Sparetech
+++ Jetzt offiziell: Der Berliner Geldgeber Headline (früher als e.ventures bekannt), der ehemalige Klöckner-Chef Gisbert Rühl, Pitch-Gründer Christian Reber, BCG Digital Ventures-Macher Stefan Gross-Selbeck und Staffbase-Gründer Martin Böhringer investieren – wie bereits Anfang Oktober im Insider-Podcast berichtet – 5 Millionen Euro in Sparetech. Das Unternehmen aus Stuttgart entwickelt “eine Kollaborations-Plattform auf der produzierende Unternehmen ihren Bestand an Ersatzteilen digitalisieren, den Bedarf verwalten, Ersatzteile verschiedener Anbieter vergleichen und passende Teile bestellen können”. Das Unternehmen wurde 2018 von Martin Weber und Lukas Biedermann gegründet.

iDWELL
+++ Der Londoner Geldgeber Flashpoint und das Schweizer Family Office Wecken & Cie. sowie die Altinvestoren investieren eine mittlere siebenstellige Summe in iDWELL. Das 2017 von  Alexander Roth gegründete Wiener Startup positioniert sich als digitale Plattform für Hausverwaltungen. “In 2022 soll das Team von iDWELL von derzeit 25 auf 80 Mitarbeiter wachsen. Dabei wird der Schwerpunkt auf der Weiterentwicklung des integrierten Marktplatzes liegen”, teilt das PropTech mit.

Fixposition
+++ Cultivation Capital, G&M Capital, Hasler Stiftung, MiraclePlus, Momenta und True Ventures investieren 5,95 Millionen US-Dollar in Fixposition. Das Spin-off der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich, das von Zhenzhong Su, Lukas Meier, Tonio Gsell und Lorenz Meier gegründet wurde, stellt Echtzeit-Navigationssysteme – für selbst fahrende Autos, Roboter oder industrielle Drohnen – her.

Blue Farm
+++ Übermorgen Ventures, Saxovent Smart Eco Investments, die Stiftung Clima Now und Angel-Investoren investieren eine siebenstellige Summe in Blue Farm. Das Food-Startup aus Berlin setzt auf Haferdrink zum Selbermixen. Das Startup bietet “nur die Oat Base an, den löslichen Haferextrakt. Erst in den Händen der Verbraucher und gemischt mit schlichtem Leitungswasser entsteht binnen 10 Sekunden der begehrte Haferdrink”. Blue Farm wurde von Philip von Have und Katia Helf gegründet. Blue Farm war bereits im Mai in unserem Pitch-Podcast zu Gast.

Energiekoppler 
+++ Der Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) und der Energieversorger LEAG investieren in Energiekoppler. Das Dresdner Startup, das 2018 von Irina Weiß, Tobias Heß und Jens Werner gegründet wurde, setzt auf “mit dem Flexibilitätswerk eine neue Form des Virtuellen Kraftwerks, die die wirtschaftliche Einbindung und den Betrieb insbesondere von kleinen Energieanlagen ermöglicht”. Im Rahmen der Investmentrunde sichern sich die beiden Investoren 15 % am Unternehmen.

MERGERS & ACQUISITIONS

Sparheld.de
+++ Die österreichische Webgears Group, zu der etwa Gutscheinsammler gehört, übernimmt das Berliner Unternehmen Sparheld.de. “Die Akquisition erlaubt es uns, zu wachsen, uns in unseren Zielmärkten weiterzuentwickeln und weiter in den französischen Markt vorzudringen”, teilt das Unternehmen mit. Sparheld.de wurde 2009 von Henning Kruthaup als MeinGutscheincode.de gegründet wurde, betreibt derzeit Gutscheindienste in fünf Ländern – etwa in Deutschland und Frankreich. Bereits 2011 stieg die Springer-Tochter idealo bei Sparheld.de ein.

Symfact
+++ Das dänische Softwareunternehmen Scanmarket, das Beschaffungslösungen anbietet, übernimmt Symfact, einen Anbieter von Vertrags- und Compliance-Management-Software. “Scanmarket wird seine Präsenz in der DACH-Region mit Hilfe der Niederlassungen und Vertriebsmitarbeiter von Symfact in der Schweiz ausbauen und dadurch die Märkte in Deutschland, Österreich und der Schweiz stärken”, teilt das Unternehmen mit. Symfact residiert in Sugiez-Bern in der Schweiz und beschäftigt 22 Mitarbeiter.

VENTURE CAPITAL

Multiple Capital
+++ Der Fond of Fonds-Kapitalgeber Multiple Capital, der 2018 von Ertan Can gegründet wurde, legt seinen zweiten Fonds, in dem 20 Millionen Euro sind, auf. “Since launching its first fund Multiple Capital’s funds have performed top decile in the fund of funds and Venture Capital industry benchmarks and hold an indirect portfolio that includes 1 decacorn, 10 unicorns, and over 50 outliers valued at more than $100 million. The first generation achieved this result by placing capital commitments into 10 European rising seed investors who now mostly have become household names in the industry”, teilt der Geldgeber, der in andere Venture Capitalists investiert, mit. Mit Verkündung des zweiten Fonds steigt Michael Jackson als Venture Partner bei Multiple Capital ein. “Jackson spent over a decade immersed in the European VC ecosystem, bringing his entrepreneurial experience and American mindset to the industry”, schreibt das Multiple Capital-Team zur Personalie. Fond of Fonds-Kapitalgeber erleben gerade einen kleinen Boom – zuletzt gingen etwa AlphaQ Venture Capital und Equaition an den Start.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Hedosophia investiert in vivenu – Keen investiert in Klima – Picus investiert in Solarize


Im aktuellen #DealMonitor für den 18. Oktober werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Enpal
+++ Softbank investiert über den SoftBank Vision Fund 2 beachtliche 150 Millionen Euro in Enpal. Die Bewertung steigt auf 950 Millionen Euro oder 1,1 Milliarden Dollar – damit ist Enpal nun ein Unicorn. Das 2017 von Mario Kohle (Käuferportal-Gründer), Viktor Wingert und Jochen Ziervogel gegründete Unternehmen, das Solaranlagen vermietet, erwirtschaftete 2020 einen Umsatz in Höhe von 56 Millionen Euro. In den vergangenen Jahren investierten insbesondere HV Capital, E.R. Capital, FRIBA Investment, Heliad Equity Partners, Peter Rive, Mitgründer von SolarCity, HelloFresh-Mitgründer Thomas Griesel, Ex-Auto1-COO Christopher Muhr, Picus Capital, Spreadshirt-, Circ- und Delivery Hero-Gründer Lukasz Gadowski sowie der amerikanische Investmentfonds Princeville Climate Technology in das Unternehmen. Erst im Juli dieses Jahres wanderten 100 Millionen Euro in Enpal. “Die heutige Ankündigung ist ein weiteres starkes Zeichen dafür, dass sich Investoren dem Kampf gegen die Klimakrise anschließen”, teilt das Grownup mit. Enpal-Gründer Kohle sprach in unserem Interview-Podcast zuletzt über den Klimawandel, Promi-Investor Leonardo DiCaprio, Fehler, die Börsenpläne von Enpal, große bzw. ambitionierte Ziele, offene Kommunikation und Technologien aus dem 19. Jahrhundert. Mehr über Enpal 

N26
+++ Third Point Ventures, Coatue Management, Dragoneer Investment Group und Altinvestoren investieren 900 Millionen US-Dollar in N26. “Mit dieser Finanzierungsrunde ist N26 jetzt mit über $9 Milliarden bewertet und damit das wertvollste FinTech in Deutschland und unter den Top 20 weltweit”, teilt das FinTech mit. Damit ist N26 nun doch unter der Decacorn-Bewertung geblieben – siehe Insider-Podcast von Anfang Oktober. “Um das zukünftige Wachstum mit entsprechend hohem N26 Standard und Qualität weiterhin fortzusetzen, hat sich N26 mit dem deutschen Regulator zudem darauf verständigt, über die nächsten Monate in Europa mit maximal 50.000 bis 70.000 Neukunden pro Monat zu wachsen”, heißt es in der Presseaussendung. Valar Ventures, der singapurische Staatsfonds GIC und der New Yorker Risikokapitalgeber Insight Venture Partners – investierten zuletzt 100 Millionen US-Dollar in das Grownup. Die Bewertung lag im Mai des vergangenen Jahres bei 3,5 Milliarden Dollar. Insgesamt flossen bisher 1,8 Milliarden US-Dollar in das FinTech. Seit 2013 arbeiten Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal, die Köpfe hinter N26, daran, die Bankenwelt zu verändern. Zunächst wollte das Duo eine Prepaidkarten-Lösung für Jugendliche etablieren. Aus dem Konzept wurde dann N26, eine kostenloses Girokonto. Daraus wurde dann N26, die Bank. Mehr über N26

vivenu
+++ Der stille Geldgeber Hedosophia investiert nach unseren Informationen in vivenu. Wie bereits im August berichtet, suchte die Jungfirma zuletzt 50 Millionen.  Das Düsseldorfer Startup wurde von Simon Hennes, Jens Teichert und Simon Weber gegründet. Das Startup positioniert sich als “API-first and fully-featured ticketing platform”. Balderton Capital, Redalpine und der American-Football-Verein San Francisco 49ers investierten zuletzt 12,6 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Klima
+++ Keen Venture Partners investiert nach unseren Informationen in Klima. Wie bereits im August berichtet, fließen in der aktuellen Investmentrunde 10 Millionen in Klima. Die Bewertung soll bei 40 Millionen Euro liegen (Pre-Money). Das Startup, das von Jonas Brandau und Markus Gilles gegründet wurde, kümmert sich um die “Bereitstellung von CO2-Offsetting-Diensten sowie die Erbringung weiterer, damit verbundener Dienstleistungen”. Keen Venture Partners hält nun 10,2 % am Unternehmen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Solarize
+++ Picus Capital investiert nach unseren Informationen eine mittlere siebenstellige Summe in Solarize. Das Startup aus Stuttgart, das von Andi Weiß, Florian Feigenbutz und Mambu-Gründer Frederik Pfisterer gegründet wurde, entwickelt “ein Photovoltaik Portfolio für Immobilien und organisiert den Betrieb der Anlagen, ganz ohne Aufwand für Eigentümer”.  Enpal-Investor Picus Capital hält nun 13 % am jungen Unternehmen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

FTAPI Software
+++ Digital+ Partners investiert 15 Millionen Euro mit einer Option auf weitere 5 Millionen in FTAPI Software. Das Unternehmen aus München positioniert sich als “Softwareanbieter für den sicheren Datentransfer und sicherer Workflow Automation”. In der Presseaussendung heißt es: “Mit dem zusätzlichen Kapital will FTAPI verstärkt den Zukunftsmarkt der sicheren und einfachen Workflow Automation erschließen. Ziel ist es, die Marktführerschaft als die sichere und einfach zu bedienende Daten- und Automatisierungsplattform auszubauen”.

StudySmarter 
+++ Goodwater Capital investiert 16 Millionen US-Dollar in StudySmarter. “Ziel ist es, mit der Erweiterung der Investition das internationale Wachstum zu beschleunigen”, teilt das Unternehmen aus München mit. Owl Ventures, Left Lane Capital, Business Angel wie Lars Fjeldsoe-Nielsen und Altinvestoren wie Dieter von Holtzbrinck Ventures (DvH Ventures) investierten erst im Mai dieses Jahres 15 Millionen US-Dollar in StudySmarter. Das Spin-Off der TU München und LMU München, das 2017 von Simon Hohentanner, Maurice Kudhir, Christian Felgenhauer und Till Söhlemann gegründet wurde, positioniert sich als “intelligente Lern-App für das lebenslange Lernen, mit der individuelle Lernpläne, Karteikarten, Zusammenfassungen und Mindmaps schnell und einfach aus Lern-Skripten und Vorlesungsfolien erstellt werden können”. Mehr über StudySmarter

Bloomwell Group
+++ Der amerikanische Kapitalgeber Measure 8 Venture Partners und M4 Capital. investieren 10 Millionen US-Dollar in die Bloomwell Group. Das Unternehmen aus Frankfurt am Main, das vom Farmako-Macher Niklas Kouparanis und Anna-Sophia Kouparanis gegründet wurde, positioniert sich “als Holding-Gesellschaft für medizinische Cannabis-Unternehmen sowie potenziell für Unternehmen in zukünftig womöglich legalen Cannabis-Märkten”.

Stabl
+++ Der Smart Energy Innovationsfonds von Energie 360°, UVC Partners und Altinvestoren wie die Initiative for Industrial Innovators investieren 4,5 Millionen Euro in Stabl. Das junge Münchner Unternehmen, das von Arthur Singer, Christoph Dietrich, Martin Sprehe und Nam Truong gegründet wurde, entwickelt eine “neue Generation Wechselrichter, die die Leistung und Effizienz der Batteriespeicher auf eine höhere Stufe heben”.

dropz
+++ Der Food-Investor Oyster Bay investiert gemeinsam mit Altinvestoren wie Backbone Ventures 2,5 Millionen Franken in das Schweizer Startup dropz. Das Startup aus Mägenwil, das von Zafar Hasher gegründet wurde, “stellt kleine Aroma-Perlen aus gepressten Früchten und Kräutern her, die aus normalem Wasser ein geschmacksintensives Getränk machen”.

nyris
+++ Das European Innovation Council (EIC) investiert “sowohl mit Fördermitteln als auch mit einem Investment” 5 Millionen Euro in nyris. Das Berliner Unternehmen, das von den Geschwistern Anna Lukasson-Herzig und Markus Lukasson gegründet wurde, bietet eine Software, die mithilfe künstlicher Intelligenz Objekte auf Bildern aller Art erkennt. Zuletzt investierten der schwedische Einrichtungsgigant IKEA, der Münsteraner Geldgeber eCapital, SEK Ventures, also den Flixbus-Gründern, und der Axel Springer Plug & Play Accelerator in die Jungfirma.

koppla
+++ Earlybird Venture Capital und coparion investieren 1,6 Millionen Euro in koppla. Das Startup aus Potsdam, das von Jerome Lange, Marco Trippler und Lasse Steffen gegründet wurde, entwickelt ein “LEAN-Produktionssystem für Großbaustellen”. Die Gründer schreiben dazu: “Dabei werden sowohl General- und Nachunternehmen vollständig einbezogen. Beginnend mit einer flexiblen Taktplanung und -steuerung lässt sich die Baustelle technisch modellieren”.

MERGERS & ACQUISITIONS

b+m Gruppe
+++ LEA Partners übernimmt die Mehrheit an der b+m Gruppe, einem Anbieter von Softwarelösungen für Banken und Versicherungen. “Die b+m Gruppe mit ihren ca. 150 Mitarbeitern und Hauptsitz in Melsdorf nahe Kiel steht für Digitalisierung von Geschäftsprozessen für Finanzdienstleister – von der Realisierung und Integration komplexer Back-End-Prozesse bis hin zu innovativen Front-End-Lösungen”, teilen die Unternehmen mit.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Insight und Atomico investieren in Y42 – Headline investiert in Sparetech – Sequoia investiert in Clarisights


Im aktuellen #DealMonitor für den 4. Oktober werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Y42
+++ Insight Partners und Atomico investieren nach unseren Informationen zwischen 25 und 30 Millionen US-Dollar in Y42. Die Bewertung soll bei rund 150 Millionen (Pre-Money) liegen.La Famiglia sowie die Gründer von Foodspring, Personio, AeroMobil und Petlab investierten erst im März dieses Jahres 2,9 Millionen US-Dollar in das Unternehmen, das früher als Datos Intelligence bekannt war.  Die Jungfirma beschreibt sich so: “y42 is a no-code business intelligence platform for loading, cleaning, connecting, visualizing and sharing data”. y42 wurde 2020 von Hung Dang gegründet. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Sparetech
+++ Der Berliner Geldgeber Headline (früher als e.ventures bekannt), der ehemalige Klöckner-Chef Gisbert Rühl, Pitch-Gründer Christian Reber, BCG Digital Ventures-Macher Stefan Gross-Selbeck und Staffbase-Gründer Martin Böhringer investieren nach unseren Informationen eine Millionensumme in Sparetech. Das Unternehmen aus Stuttgart entwickelt “eine Kollaborations-Plattform auf der produzierende Unternehmen ihren Bestand an Ersatzteilen digitalisieren, den Bedarf verwalten, Ersatzteile verschiedener Anbieter vergleichen und passende Teile bestellen können”. Das Unternehmen wurde 2018 von Martin Weber und Lukas Biedermann gegründet. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Clarisights
+++ Der amerikanische Top-Geldgeber Sequoia Capital investiert nach unseren Informationen in Clarisights. Das Startup, das 2018 von Arun Srinivasan gegründet wurde, positioniert sich als Marketing-Tool. “Clarisights streamlines reporting for sophisticated performance marketing teams. It automatically integrates, processes and visualises all your data from all of your marketing, analytical and attribution sources”, heißt es auf der Website. Clarisights hat starke Wurzeln in Berlin, auch wenn der Firmensitz inzwischen Palo Alto ist. Cavalry Ventures und signals Venture Capital unterstützen das Unternehmen schon länger. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

PSPDFkit 
+++ Insight Partners investiert 100 Millionen Euro in PSPDFkit. Das Wiener Startup, das 2013 von Peter Steinberger gegründet wurde und bisher komplett gebootstrappt war, kümmert sich darum, dass verschiedene Dokumenten-Formate, allen voran PDFs und Bilder überall richtig und nutzerfreundlich angezeigt werden. “PSPDFKit develops software development toolkits and related frameworks which enable document creation, manipulation, collaboration, and innovation within its customers’ applications”, teilt das Unternehmen in eigener Sache mit. Unternehmen wie Dropbox, DocuSign, SAP, IBM, Volkswagen und Fabasoft nutzen PSPDFkit bereits. 60 MItarbeiter:innen arbeiten derzeit für das Unternehmen.

fruitcore robotics
+++ UVC Partners, btov Partners und CNB Capital investieren 17 Millionen Euro in fruitcore robotics. Das Konstanzer Startup entwickelt mit Horst (Highly Optimized Robotic Systems Technology) ein Robotersystem, um “die Automatisierung mit Industrierobotern für die breite Masse zu ermöglichen”. fruitcore robotics wurde 2017 gegründet und beschäftigt mehr als 80 Mitarbeiter:innen.

MERGERS & ACQUISITIONS

svarmony
+++ Die beiden AR-Firmen innovation.rocks und Augmentaio fusionieren zum Unternehmen svarmony. “Als einzigartiger Dienstleister am Markt bildet svarmony die gesamte Leistungskette im Bereich AR ab: von Consulting über Konzeption und Kreation bis hin zur technischen Implementierung und dem Roll-Out”, teilen die Jungunternehmen mit. Das neue Unternehmen wird von Arne Schönleben, bislang innovation.rocks, und Sascha Kiener, Gründer von Augmentaio geführt.

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#DealMonitor – Digital Science investiert in OntoChem –  1NCE sammelt 50 Millionen ein – cleverly bekommt 3 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 29. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

OntoChem
+++ Digital Science, der Wissenschaftsbereich von Holtzbrinck Digital, steigt bei OntoChem aus Halle (Saale) ein und sichert sich dabei 26 % am Unternehmen – wie wir vorab in Erfahrung bringen konnten. OntoChem, 2015 von Lutz Weber gegründet, entwickelt Software für die personalisierbare Textanalyse und Datenauswertung. “Als Teil der Digital Science-Familie freuen wir uns, dass jetzt noch mehr Kunden unsere hoch entwickelte semantische Suchfunktionalität nutzen können, um bessere, relevante Suchergebnisse zu erhalten und daraus gänzlich neue Erkenntnisse zu gewinnen”, teilt das junge Unternehmen mit.

1NCE
+++  Die Deutsche Telekom, SoftBank und Co. investieren 50 Millionen US-Dollar in 1NCE. Das Kölner Unternehmen, das 2017 gegründet wurde, vernetzt Fabriken, Aufzüge und Thermostate per Mobilfunk zum Festpreis. Die Deutsche Telekom ist seit der Gründung des Unternehmens bei 1NCE an Bord. “Die Investition von SoftBank erweitert die kürzlich geschlossene strategische Partnerschaft zwischen SoftBank und der Deutschen Telekom und bietet die Möglichkeit, gemeinsam in globale Konnektivitätsplattformen mit Fokus auf Unternehmenskunden zu investieren”, teilen die Unternehmen mit.

One Logic
+++ Salvia, die Investmentgesellschaft von Helmut Jeggle, investiert eine zweistellige Millionensumme in One Logic. Das Unternehmen aus München, das 2013 von Andi Böhm gegründet wurde, setzt auf AI-Software- und Data-Science-Lösungen. “Mit dem neuen Kapital wird One Logic seine Plattform um zusätzliche Datenprodukte erweitern, seine Marktposition als einer der international führenden Anbieter AI-basierter Datenprodukte ausbauen und sein Team an AI-Experten und Softwareentwicklern erweitern”, heißt es in der Presseaussendung. Über 200 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für One Logic.

cleverly
+++ Capnamic Ventures sowie Investor:innen wie Verena Pausder, Daniel Sobhani und die Flixbus-Gründer investieren 3 Millionen Euro in cleverly, Das Berliner Startup kümmert sich um Online-Nachhilfe. Bei Cleverly werden Schüler:innen dabei “nicht nur von den besten Tutoren, sondern auch von Cleverly-Mentoren ganzheitlich unterstützt”. Hinter der Jungfirma, die 2020 gegründet wurde, stecken unter anderem Investor Björn Jopen und Bodychange-Gründer Fredrik Harkort. “Mit dem frischen Kapital planen die cleverly-Gründer ihre Position im EdTech-Markt weiter auszubauen und sich mit ihrem ganzheitlichen Lernansatz von der Konkurrenz abzuheben”, teilt das Startup mit.

elvah
+++ Angel-Investoren wie Friedrich Neuman, Rolf Hansen und Fabian Paul investieren 3,2 Millionen Euro in elvah. Das Startup aus Grafschaft bietet eine Ladeflatrate für Elektroautos an. “Für unsere Flatrate bezahlst du einen fixen, monatlichen Beitrag – egal wo und wann du lädst”, schreibt die Jungfirma, die von Gowrynath Sivaganeshamoorthy, Wilfried Röper, Sören Ziems gegründet wurde. “Mit dem Funding wird das Startup nicht nur seine Plattform weiter verbessern und ausbauen, sondern auch das für die Mobilitätswende entscheidende Angebot für Geschäftskunden erweitern”, heißt es in der Presseaussendung.

digitty.io
+++ Die Schweizer Jungle Group und mehrere Business Angels investieren 2,2 Millionen Euro  in digitty.io. Das Startup, 2019 von Sebastian Britz und Stephan Wirsich gegründet wurde, automatisieren mit Hilfe von Künstler Intelligenz das Projektmanagement. “Dabei tritt die KI wie ein Robo Advisor auf, der den Nutzer durch konkrete Vorschläge bei der Projektplanung unterstützt und zusätzliche Fehlerquellen minimiert, schreiben die Berliner.

Mädchenflohmarkt
+++ Vorwerk Ventures und Catalpa sowie Momox-Gründer Christian Wegner investieren eine ungenannte Summe in Mädchenflohmarkt. Der Secondhand-Marktplatz aus Stuttgart, der 2012 von Maria Spilka, Peter Ambrozy und Thorsten Lückemeier gegründet wurde, erwirtschaftet inzwischen einen “zweistelligen Millionen-Umsatz, verzeichnet ein Gesamtwachstum von 50 % und beschäftigt europaweit rund 150 Mitarbeiter:innen”. Im laufenden Geschäftsjahr schreibt das Unternehmen erstmals schwarze Zahlen.

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Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#Brandneu – 5 neue Startups: HR Tech, Antsworker, Hyre, Carve8, heyflow


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

HR Tech
Das Jungunternehmen HR Tech hat sich auf Unternehmens- und Managementberatung für den HR-Bereich und HR-Themen rund um Technologien, Analytics und Digitalisierung spezialisiert. Dabei will sich das Startup aus Mettmann besonders auf digitale Transformation konzentrieren.

Antsworker
Von der nebenberuflichen Gartenarbeit bis hin zu professionellen Angeboten, soll die Plattform Antsworker Dienstleister:innen eine Plattform geben, in denen diese ihre Angebote zum Festpreis kostenlos platzieren können. Nutzer:innen können die Dienstleistungen dann direkt wie in einem “Onlineshop” bestellen und bezahlen.

Hyre
Bei Hyre handelt es sich um eine “Matching-Plattform für Junior Sales Talente”. Die Gründer schreiben zum Konzept: Wir schauen über den Lebenslauf hinaus, um eine Auswahl der besten Kandidaten zu erstellen, so sparst du Zeit und vermeidest unbewusste Voreingenommenheiten”.

Carve8
Das junge Unternehmen Carve8 versteht sich als Auto-Abo-Plattform im Premium Segment. Zielgruppe sind Automobil-Händler. Die Plattform wurde gemeinsam mit Automobil-Vertriebsexperten bei Mercedes-Benz entwickelt, als Pilot getestet und kontinuierlich weiterentwickelt. 

heyflow
Beim No Code-Startup heyflow aus Hamburg, bisher als Niro bekannt, dreht sich alles ums Marketing. Die Hanseaten schreiben in eigener Sache: “Du hast schon zu viel für Marketingkampagnen ausgegeben die nicht konvertieren. Heyflow hilft dir, interaktive Flows zu erstellen, designen und zu integrieren”.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Brandneu – 5 neue Startups: finance, baby, LocateRisk, cornetum, Variand, cubemos


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

finance, baby
Das FinTech finance, baby aus Stuttgart positioniert sich als “Learningplattform für Frauen und Finanzen”. Die Gründerinnen Denise Haverkamp und Teresa Wirth schreiben dazu: “Wir ermutigen Frauen dazu, ihre finanzielle Zukunft selbst in die Hand zu nehmen”.

LocateRisk
LocateRisk aus Darmstadt untersucht die Netzwerk- und Anwendungssicherheit von Unternehmen. Dabei geht es darum, Infektionen, offene Ports, Konfigurationsfehler sowie Datenpannen aufzuspüren. “Wir bieten innerhalb von 48 Stunden eine für jeden verständlich aufbereitete IT-Risikosanalyse”, teilt das Startup mit.

cornetum
Das Münchner Jungunternehmen cornetum möchte eine digitale Private Banking Lösung schaffen, die einen besonderen Fokus auf Millennials haben soll. So sollen Nutzer*innen mit der App einfach in Assets wie Oldtimer, Kryptowährung und Kunstwerke investieren können.

Variand
Hinter Variand verbirgt sich ein variables Möbelsystem. “Unser Möbelsystem lässt sich spielerisch und einfach mit den Wünschen und Anforderungen seiner Nutzer:innen verändern und kann so flexibel an jede Lebenssituation, jeden Raum und jeden Geschmack angepasst werden”, teilt das Unternehmen zum Konzept mit.

cubemos
Mit cubemos werden Audits und Zertifizierungen digital. “Unsere Software bietet dabei einen zentralen Ort, an dem auditrelevante Daten automatisiert aggregiert und zugänglich gemacht werden”, teilt das Startup in eigener Sache mit. cubemos wurde von Andreas Franz, Patrick Bilic und Christopher Scheubel gegründet.

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#Interview – “Dadurch, dass wir alles selbst machen wollen, kommen wir oft an unsere Grenzen”


Wie starten ganz normale Gründerinnen und Gründer so in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag? Wie schalten junge Unternehmerinnen und Unternehmer nach der Arbeit mal so richtig ab und was hätten die aufstrebenden Firmenlenker gerne gewusst bevor sie ihr Startup gegründet haben? Wir haben genau diese Sachen abgefragt. Heute antwortet Johannes Lutz, Gründer von Duschbrocken, einer Art fester Seife, die Shampoo und Duschgel vereint.

Wie startest Du in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag?
Los geht es bei uns in der Schaumstation um acht Uhr. Schaumstation nennen wir unser Büro, von wo aus wir mit unserem Team aber auch den ganzen Versand leisten. Deshalb schaue ich als Erstes beim Versand vorbei. Erst dann geht es mit einem kleinen Umweg über die Kaffeemaschine an den Schreibtisch, wo meist schon Mails, Kalender sowie Asana auf mich warten – um im besten Fall auch mein Mitgründer Christoph Lung mir gegenüber.

Wie schaltest du nach der Arbeit ab?
Meine kleine Tochter und mein Baby-Junge machen es mir sehr leicht, nicht mehr an die Arbeit zu denken. Richtig abschalten hingegen kann ich kaum. Das finde ich sogar eher nervig, dafür bin ich nicht er Typ.

Was über das Gründer:innen-Dasein hättest du gerne vor der Gründung gewusst?
Dass die Realität und der Alltag eines Start-Ups meist nichts mit dem Medien- und Serien-Klischee eines Start-Ups zu tun haben. Und das ist auch sehr in Ordnung so.

Was waren die größten Hürden, die Du auf dem Weg zur Gründung überwinden musstet?
Kein echtes Problem, aber sicherlich bisher die größte Hürde: Skalierung. Dadurch, dass wir alles selbst machen wollen, bis es gar nicht mehr anders geht, kommen wir oft an unsere Grenzen. Aber auch das würden wir nicht ändern wollen.

Was waren die größten Fehler, die Du bisher gemacht hast – und was hast Du aus diesen gelernt?
Eine zu optimistische Zeitplanung. Zum Beispiel bringen wir mit einem festen Conditioner gerade unsere erste Produkterweiterung auf den Markt. Das Thema begleitet uns schon lange, ist uns gerade sehr wichtig und deshalb waren wir wohl schlicht zu voreilig. Eigentlich war der Launch schon vor drei Monaten geplant, auch in unserer Kunden-Community haben wir Conny schon angeteasert – aber es kommen immer wieder Dinge dazwischen, die wir nicht berücksichtigt hatten. Mein Learning daraus: Egal wie groß die Vorfreude ist, immer einen ordentlichen Puffer in die Timeline einbauen.

Wie findet man die passenden Mitarbeiter für sein Startup?
Passenden Mitarbeiter zu finden ist sicherlich eine der schwierigsten Aufgaben für ein Unternehmen und wir haben auch noch nicht die perfekte Methode gefunden. Praktikanten gewinnen wir hauptsächlich über die nahegelegenen Unis in und um Stuttgart. Inzwischen helfen auch unsere ehemaligen Praktikanten, bei der Akquise durch das Berichten ihrer Erfahrungen. Festangestellte bei Duschbrocken kommen meist aus dem Praktikum in die Festanstellung oder initiative über unsere Website. Ein Tipp vielleicht trotzdem: Unser Team ist sehr divers und jede*r Einzelne eine echte Bereicherung. Man sollte also Bewerber nie von vorherein kategorisch ausschließen.

Welchen Tipp hast Du für andere Gründer:innen?
Klingt platt, aber stimmt: Macht nur, was zu euch passt! Authentizität ist irre viel wert und wird meist unterschätzt – auch wenn es um die Kundenbindung geht. Anstatt also ein Vorbild zu suchen und dem nachzueifern oder immer neue Trends auszuprobieren, solltet ihr euch vorher schon genau überlegen, wofür ihr steht und dabei bleiben.

Ohne welches externe Tool würde dein Startup quasi nicht mehr existieren?
Shopify, Asana, Google (Cloud, Mail, Kalender).

Wie sorgt ihr bei eurem Team für gute Stimmung?
Dafür sorgt das Team ganz gut selbst. Aber durch regelmäßige Feierabendbiere, gemeinsames Paella-Kochen oder Frühstücken schaffen wir oft noch mal ganz bewusst einen Rahmen, um außerhalb der eigentlichen Arbeit zusammenzuwachsen. Und sobald eine Sonderedition an den Start geht, packt das ganze Team im Versand mit an – von den „Chefs“ bis zu den Praktikanten. Mit der richtigen Musik und Motivation entsteht da immer ein toller Spirit – und eine meiner persönlichen Lieblingsarbeiten bei Duschbrocken.

Was war Dein bisher wildestes Startup-Erlebnis?
Unser Crowdfunding Kampagne, mit der vor drei Jahren alles angefangen hat. Wir haben unser eigentliches Funding-Ziel von 5.000 Euro um ein zehnfaches übertroffen und standen plötzlich mit 50.000 Euro da. Das war völlig crazy für uns. Und heute haben wir 25 Mitarbeiter*innen und konnten mit dem Duschbrocken schon fast zwei Millionen Plastikflaschen einsparen.

Tipp: Wie sieht ein Startup-Arbeitsalltag? Noch mehr Interviews gibt es in unserem Themenschwerpunkt Gründeralltag.

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Foto (oben): Duschbrocken

#aktuell, #die-hohle-der-lowen, #duschbrocken, #grunderalltag, #interview, #stuttgart

#Brandneu – 5 neue Startups: Grid, Raus, Klinikheld, Everyyin, SaySom


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Grid
Hinter Grid verbirgt sich eine “App für den Ticketverkauf, digitale Bestellungen und Payment”. Auf der Website heißt es: “Unser Ziel ist es, das Nachtleben und die Eventbranche zu digitalisieren und aufzuwerten”. Hinter dem Startup steckt insbesondere trivago-Gründer Rolf Schrömgens.

Raus
Das Berliner Startup Raus, das von Christopher Eilers, Johann Ahlers und Julian Trautwein gegründet wurde, entwickelt “zeitgemäße Rückzugsorte außerhalb der Stadt mit smarten, nachhaltigen Cabins”. “Die minimalistischen Rückzugsorte bieten eine stressfreie Pause vom Alltag”, versprechen die Gründer.

Klinikheld
Klinikheld möchte sich als Alternative zu Headhuntern und klassischen Jobbörsen in der Medizin etablieren. “Wir setzen dabei auf Technologien wie unseren KI-basierten Matching-Algorithmus, um die Jobsuche im Gesundheitswesen neu zu denken und die Ära von Post & Pray zu beenden”, s