#Brandneu – 7 neue Startups, die extrem spannend sind


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

OpenDress
OpenDress aus Konstanz entwickelt einen Algorithmus für 3D-Schnittmuster. Zum Konzept teilt die Jungfirma mit: “The algorithmic customization of sewing patterns offers an alternative approach to sustainable and inclusive fashion production – without standardised rules, size ideologies and genderification”. Gegründet wurde das Startup von Frauke Link und Verena Ziegler.

Advanced Sponsorship Insights
Advanced Sponsorship Insights entwickelt ein datenbasiertes Ökosystem rund um das Thema Sponsoringanalyse. Damit möchte das Team den “wahren Wert von Sponsorship” ermitteln. Das Startup wurde von Paulo Pinto und Rainer Schuster gegründet, die beide jeweils über ein Jahrzehnt bei adidas gearbeitet haben.

Trackbar
Das junge Fitness-Startup Trackbar analysiert und digitalisiert mit einem Sensor Kraftübungen – und zwar “vom Home-Workout bis zum Fitnessstudio”. Neben Kunden und Kundinnen sind dabei auch Trainer*innen und Fitnessstudios Zielgruppe der Jungfirma aus Wien.

EasyOP
Das junge E-Health-Startup EasyOP verspricht seinen Nutzern im Vorfeld von Operationen bzw. medizinischen Eingriffen “umfassende Informationen, ärztliche Aufklärung und persönliche Beratung. Alles aus einer Hand. Ganz bequem von zu Hause”.

Mieterio
Über Mieterio können Immobilienbesitzer ihre Wohnung vermieten. Das Startup aus Karlsruhe kümmert sich dann um die Mietersuche, alle rechtlichen Themen und auch die Nebenkosten. “Wir kümmern uns als direkter Ansprechpartner um jegliche Belange des Mieters”, teilt die Jungfirma mit.

Floox
Das Stuttgarter Startup Floox bietet Online-Kurse zu unterschiedlichen Kunstrichtungen an. Auf der Website heißt es: “Weg vom Smartphone, ran an dein Kunstwerk! In unseren Online Kursen lernst du Schritt für Schritt, wie du coole Kunstwerke selbst erstellst”.

myuterus
Das junge Koblenzer FemTech myuterus bietet eine Online-Verhütungsberatung für Frauen an. “Ein Team von Expertinnen unterstützt Frauen per Video oder Telefon bei der Suche nach dem passenden Verhütungsmittel”, teilt Gründerin Leonie Fries zum Konzept mit.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Brandneu – 9 richtig spannende neue Startups aus München


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es jede Woche in unserem kostenpflichtigen Newsletter Startup-Radar.

hydesk
hydesk aus München entwickelt “nachhaltiges Möbeldesign für mobil und flexible arbeitende Kunden”. Das erste Produkt der Jungfirma, die von Finian Carey und Daniel Brunsteiner gegründet wurde, ist ein faltbarer, tragbarer und recycelbarer Stehtisch und passt somit gut in die derzeitigen HomeOffice-Zeiten.

Pina
Das Münchner Startup Pina setzt mit Hilfe künstlicher Intelligenz auf die Digitalisierung des Zertifizierungsprozesses. So sollen Waldbesitzern die Möglichkeit haben, am freiwilligen Emissionsmarkt teilzunehmen. ”So wird lokaler Klimaschutz im Wald Realität: digital, messbar, und transparent”, schreibt das Team.

exfinity
exfinity positioniert sich als B2B2C-Plattform für Aktivitäten. “We offer the world’s biggest diversified portfolio of attractions and experiences”, teilt das junge Münchner Startup mit. Das Startup wurde unter anderem von Christina Borensky und Georg Schiffmann gegründet, die vorher mit hip trips unterwegs waren.

Optiwiser
Das Münchner Startup Optiwiser kümmert sich um Operations- und Supply Chain-Management. Die Bajuwaren schreiben zu ihrem Konzept: “We help our clients to boost their supply chain performance through the power of Artificial Intelligence – optimize your data wiser”.

PetLeo
PetLeo aus München bringt sich als “digitale Plattform für moderne Tierbesitzer, innovative Tierärzte und glückliche Haustiere” in Stellung. Die App des Startups bietet Tierbesitzern Gassirouten und Giftköder-Alerts vor allem aber eine digitale Gesundheitsakte und Videosprechstunden mit Tierärzten.

Zenmieter
Das Team von Zenmieter möchte sich als die “Zukunft des Vermietens” einen Namen machen. Vermieter können ihre Wohnungen direkt an Zenmieter vermieten. Das Startup des Venture Builders Stryber übernimmt dann alle Aufgaben des Vermieters. Zum Team gehört unter anderem Maximilian Möhring (Keyp).

Melon
Mit Melon hievte Gründerin Cornelia Weinzierl einen Marktplatz für veganes Essen ins Netz. Die Münchnerin nennt es “das eBay und AirBnB für veganes Essen”. Über Melon kann jeder selbst gekochtes, veganes Essen mit Menschen aus der Umgebung teilen bzw. kaufen.

Organic Labs
Bei Organic Labs können Onliner Super Hafer, einen Haferdrink in Pulverform zum Selbermachen, bestellen. “Die Vorteile: Wir vermeiden CO2-Emissionen durch den überflüssig gewordenen Transport von Wasser und können auch noch Verpackungsmüll einsparen”, schreibt das Startup. 

Audicle
Das Münchner Unternehmen Audicle setzt auf das erfolgreiche Curio-Konzept. Das Startup, das von Wolf Weimer vorangetrieben wird, bietet somit quasi die Zeitung zum Hören. Alles gebündelt in einer kostenpflichtigen App. Im Angebot sind derzeit “hunderte Audio-Artikel deutscher Zeitungen und Magazine”.

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#DealMonitor – Elinvar bekommt 25 Millionen – Francisco übernimmt Native Instruments – APX wandelt sich zum Investor


Im aktuellen #DealMonitor für den 21. Januar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Elinvar 
+++  Die englische Investmentfirma Toscafund Asset Management sowie die Altinvestoren Ampega Asset Management, finleap und Goldman Sachs investieren 25 Millionen Euro in den Vermögensverwalter Elinvar. Das 2016 von Chris Bartz, Marco Neuhaus und Sebastian Böttner gegründete Berliner B2B2C-FinTech “ermöglicht seinen Partnern die Digitalisierung ihrer Geschäftsmodelle. Die Platform as a Service (PaaS) bietet eine multimandantenfähige Lösung mit dem Ziel, das gesamte Ökosystem in der Vermögensanlage zu vernetzen”. 100 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Elinvar. Goldman Sachs und die Altinvestoren Ampega Asset Management und Finleap investierten zuletzt 2019 in das FinTech. Damals gab das Unternehmen die Gesamtfinanzierung mit über 20 Millionen an. Somit flossen bisher rund 45 Millionen in Elinvar.

Motognosis
+++ IBB Ventures und Athenion investieren eine siebenstellige Summe in das E-Health-Startup Motognosis. Das Spin-Off des NeuroCure Clinical Research Centers der Charité Berlin  entwickelt Softwarelösungen zur eigenständigen Messung von Symptomen durch Patienten. “Fokus liegt dabei auf den motorischen Symptomen bei neurologischen Erkrankungen wie Morbus Parkinson oder multipler Sklerose”, teilt das Unternehmen mit. Die Telemedizin-Firma wird von Sebastian Mansow-Model geführt.

Comgy
+++ Momeni Digital Ventures investiert gemeinsam mit EWE und Signa eine “mittlere” siebenstellige Summe in Comgy. Das Berliner Startup positioniert sich als “Anbieter digitaler Messdienstlösungen für die Wohnungs- und Energiewirtschaft”. Comgy wurde 2017 von Ruben Haas (früher mbrace und Hitfox), Lukas Krauter und Simon Stürtz gegründet. 60 Mitarbeiter wirkten derzeit für das PropTech.

Twostay
+++ better ventures (Christoph Behn), wave ventures (Florian Herschke), Primazon (Ex-Amazon-Manager Heiko Hoess) sowie Jan Voß und Tobias Derndinger investieren eine mittlere sechsstellige Summe in das Münchner Startup Twostay. Das 2019 von Cecilia Chiolerio und Dorothea Haider gegründete Unternehmen setzt sich für “nachhaltige, flexible und bezahlbare Co-Working Spaces in Großstädten ein und schafft aus Räumlichkeiten, die tagsüber leer stehen Arbeitsräume”.

EXITS

Native Instruments
+++ Die Beteiligungsgesellschaft Francisco Partners übernimmt die Mehrheit an Native Instruments. EMH Partners und die Gründungsgesellschafter bleiben aber weiter “bedeutende Minderheitsaktionäre”. Ende 2017 investierte EMH Partners 50 Millionen Euro in Native Instruments. Das Berliner Unternehmen, 1996 gegründet, kümmert sich um Software und Hardware für digitale Musikproduktion. Der Kaufpreis ist nicht bekannt. EMH Partners teilt aber dies mit: “Der Kaufpreis spiegelt die signifikante Wertsteigerung während der Eigentümerschaft von EMH Partners wider”. Der Umsatz des Unternehmens stieg demnach seit dem Investment von EMH um 60 %. Zuletzt wirkten 400 Mitarbeiter für Native Instruments.

VENTURE CAPITAL

APX
+++ Das Medien- und Digitalhaus Axel Springer und der Autobauer Porsche bauen ihren Berliner Accelerator APX, der 2018 an den Start ging, zum Frühphaseninvestor aus. “Das Unternehmen wird zukünftig über Wagniskapital in Höhe von 55 Millionen Euro für Investments in neue und bestehende Portfoliounternehmen verfügen. Damit kann APX bereits vor der Series-A-Runde bis zu 500.000 Euro in Portfolio-Startups investieren”, teilt der Geldgeber mit. APX investierte seit dem Start bereits in mehr als 70 Startups. Bis 2022 sollen es rund 200 Investments werden. Auch in der neuen Ausrichtung bleiben Axel Springer und Porsche alleinige Anteilseigner von APX. “Das unbegrenzte Venture Development ersetzt das bisherige 100-tägige Accelerator-Programm von APX. Damit unterstreicht der Investor sein langfristiges Engagement für Startups, das nun auch das Versprechen beinhaltet, sich neben anderen Investoren an zukünftigen Folgefinanzierungsrunden zu beteiligen”, heißt es dazu.

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#Hintergrund – Millionenschwerer Exit-Rausch im Telemedizin-Segment


Hinter dem altmodischen Wort Telemedizin, also der medizinischen Versorgung von Patienten über das Internet, verbirgt sich einer der größten Wandel im Gesundheitswesen überhaupt. Nach einem Boom an Neugründungen in den vergangenen Jahren erlebt die E-Health-Szene derzeit einen millionenschweren Exit-Rausch. Gefühlt kommt dieser viel zu früh, denn noch ist Telemedizin längst kein Alltag. Online-Apotheken wie Zur Rose und Shop Apotheke bzw. Telemedizin-Firmen wie Zava stecken aber lieber zu früh, als zu spät ihre Wachstumsfelder ab.

Gerade erst übernahm das deutsch-britische Telemedizin-Unternehmen Zava (früher als DrEd bekannt) sprechstunde.online (gehörte zuvor zur Deutsche Arzt AG aus Essen) und das Berliner Startup Medlanes, das Hausbesuche von Kinderärzten, Internisten, Orthopäden und Allgemeinmedizinern organisiert übernommen.  sprechstunde.online zählt nach eigenen Angaben 12.000 registrierte Ärzten und Therapeuten. “Mit seiner KBV-zertifizierten Videosprechstunden-Software ist sprechstunde.online bundesweit Marktführer unter den Anbietern, die unabhängig vom Praxis-Verwaltungs-System (PVS) operieren”, teilte das Unternehmen zum Zukauf mit.

Medlanes wurde 2014 von Erik Stoffregen und Emil Kendziorra gegründet. 2018 investierte die Berliner E-Health-Schmiede Heartbeat Labs in den privatärztlichen Bereitschaftsdienst. Das Unternehmen ist derzeit in 14 deutschen Städten aktiv. “Die Übernahme von Medlanes ist ein bedeutender Schritt im Rahmen unserer Wachstumsstrategie. Mit Medlanes’ starkem Ärztenetzwerk können wir die Brücke zwischen telemedizinischer Behandlung und Vor-Ort-Strukturen schlagen. Wir bieten eine zeitgemäße Gesundheitsversorgung, die den selbstbewussten Patienten in den Mittelpunkt stellt”, sagte Zava-Chef David Meinertz zum Zukauf.

Was Zava für die beiden Übernahmen in die Hand genommen hat, ist leider nicht bekannt. Ebenfalls nicht bekannt ist, wie viel das britische Investmenthaus Marcol für die Übernahme von Fernarzt gezahlt hat. “Die strategische Übernahme ergänzt die hauseigene Digital-Health-Gruppe HealthHero und das schnell wachsende Portfolio im Bereich Healthcare des Londoner Private Equity Investors”, teilte das Unternehmen zur Übernahme mit. Fernarzt wurde 2017 von Heartbeat Labs gegründet.

Wie teuer Zukäufe im Segment derzeit sein können, zeigen dagegen die Übernahmen von TeleClinic und smartpatient. Die Online-Apotheke Shop Apotheke zahlte für smartpatient, das die App MyTherapy entwickelt und betreibt. einen Kaufpreis im “oberen zweistelligen Millionenbereich“. Aktuell wird die MyTherapy-App nach Firmenangaben von rund 1,4 Millionen Patienten aktiv genutzt. SmartPatient wurde Ende 2012 von Philipp Legge, Sebastian Gaede und Julian Weddige in München gegründet.

Die Versandapotheke DocMorris, gehört zur Zur Rose-Gruppe, zahlte für den Telemedizin-Anbieter TeleClinic stattliche 43,5 Millionen Euro. “Durch den Telemedizin-Service von TeleClinic können wir unseren rund 9 Millionen aktiven Kunden, einen niedrigschwelligen Zugang zur Gesundheitsversorgung bieten und schaffen attraktive Mehrwerte für unsere Partner auf dem DocMorris Marktplatz“, sagte Olaf Heinrich, Head Germany bei Zur Rose, zum Zukauf. Das Unternehmen erwartet, dass “für bis zu 50 % der über die Plattform durchgeführten Konsultationen elektronische Rezepte ausgestellt werden”. Ins Leben gerufen wurde das Startup TeleClinic 2015 von Katharina Jünger, Reinhard Meier und dem Wirtschaftsinformatiker Patrick Palacin.

Der Zukauf-Hunger von Zur Rose, Shop Apotheke und Zava dürfte mit diesen Übernahmen noch nicht gestillt sein. Weitere Zukäufe dürften in den kommenden Wochen und Monaten folgen. Es gilt offenbar schnell zuzuschlagen, bevor die Konkurrenz zuschlägt, oder die Unternehmen noch teurer werden. Wobei die viele Konkurrenz die Preise schon jetzt in die Höhe treiben dürfte.

TippEndlich fließen Millionen in spannende E-Health-Startups

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#aktuell, #telemedizin

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#DealMonitor – Sequoia steigt bei Auto1 ein – Exporo bekommt 16 Millionen – TeamViewer kauft Xaleon – Questel übernimmt innosabi


Im aktuellen #DealMonitor für den 19. Januar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Auto1
+++ Der amerikanische Top-Geldgeber Sequoia Capital und der amerikanische Hedgefonds Lone Pine Capital steigen kurz vor dem IPO, bei dem das Unternehmen 1 Milliarde einsammeln möchte, bei Auto1 ein – siehe Bloomberg. “The U.S. venture capital firm and rival fund Lone Pine Capital reached a preliminary deal to each buy about 50 million euros of Auto1stock from early investor DN Capital”, heißt es im Bericht. Die Bewertung soll bei 7,2 Milliarden US-Dollar (6 Milliarden Euro) liegen. DN Capital stieg 2013 bei Auto1 ein. Auto1, 2012 gegründet,  erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von rund 3,5 Milliarden Euro.

Exporo
+++ Die Alt-Investoren investieren weitere 16 Millionen Euro in Exporo. Zu den bisherigen Geldgebern der Hamburger Immobilien-Crowdfunding-Plattform gehören unter anderem Partech, HV Capital, e.ventures und Heartcore Capital. 2019 investierten die Geldgeber 43 Millionen in Exporo, das 2014 von Simon Brunke, Björn Maronde, Julian Oertzen und Tim Bütecke gegründet wurde. Die Bewertung von Exporo lag damals und wohl auch bei der jetzigen Investmentrunde bei rund 150 Millionen (Post-Money). Die Fusion mit Zinsland sorgte zuletzt für Probleme bei Exporo. Ende Oktober rückte wohl auch deswegen Herman Tange als Co-CEO bei Exporo an.

Superchat
+++ 468 Capital und Angel-Investoren wie Mato Peric, Matt Robinson, Rolf Schrömgens (Trivago) und Kai Hansen (Lieferando) investieren 2,8 Millionen in Superchat. Bei Superchat dreht sich alles um Kommunikation und Rezensionen. Zielgruppe dabei sind lokale Unternehmen. Die Jungfirma schreibt zum Konzept: “Sammeln Sie positive Online-Bewertungen, gewinnen Sie mehr Kunden und kommunizieren Sie mit Ihren Kunden per Text”. Gegründet wurde das Unternehmen 2020 von Yilmaz Köknar und Mika Hally. Bereits im vergangenen Jahr konnte die Jungfirma 500.000 Euro einsammeln – unter anderem von Feliks Eyser (RegioHelden) und Stefan Tietze (gebraucht.de).

Tomorrow’s Education
+++ Der  englische Geldgeber Emerge Education investiert 1,1 Millionen Euro in das EdTech Tomorrow’s Education. Das junge Berliner Unternehmen, das 2020 von Christian Rebernik und Thomas Funke gegründet wurde, bietet das berufsbegleitende Masterprogramm “Sustainability, Entrepreneurship and Technology (SET)” an, das auf der eigens dafür entwickelten Plattform verfügbar ist. Lerninhalte können bei Tomorrow’s Education auf die Bedürfnisse der Teilnehmer:innen zugeschnitten werden.

Boost Thyroid
+++ IBB Ventures und einige nicht genannte Angel-Investoren investieren in Boost Thyroid, eine auf KI-basierte App gegen die Krankheit Hashimoto. Das 2016 von den Wissenschaftlern Vedrana und Mikael Högqvist Tabor gegründete und in Berlin ansässige Unternehmen ermöglicht es Menschen die an einer Schilddrüsen-Autoimmunerkrankung leiden, wissenschaftlich geprüfte Informationen zu erhalten.

emocean
+++ Die chinesische High-Tech-Firma Justech investiert eine sechsstellige Summe in das Middleware-Startup emocean. Das Münchner Startup entwickelt mit indigo eine Software, die Maschinen und Anwendungen miteinander kommunizieren lässt – und das in Echtzeit. “Gleichzeitig ist sie herstellerunabhängig einsetzbar und bis auf die kleinsten Ebenen im Fertigungsprozess skalierbar”, teilt die Jungfirma mit.

Nomoo
+++ Das Dr. Giesen Family Office und die Alt-Investoren, ein Verbund aus drei Risikokapitalgebern angeführt von Quest Solutions investieren eine ungenannte Summe in Nomoo, ein Kölner Startup, das seit 2016 veganes Eis produziert. Quest Solutions, Siltho Research und AM1 Ventures investierten zuletzt eine sechsstellige Summe in das Food-Startup. Nomoo wurde von Rebecca Göckel und Jan Grabow gegründet.

EXITS

Xaleon
+++ Der Fernwartungssoftware-Anbieter TeamViewer übernimmt Xaleon, ein Unternehmen rund um Customer Engagement. “Das Kernprodukt von Xaleon ist eine Co-Browsing-Technologie, die in Web Sessions eine besondere Form des Screensharings ermöglicht. Dies funktioniert ohne Installation und ohne Übertragung von Nutzerdaten, womit die Software vollkommen DSGVO-konform arbeitet”, teilt das Unternehmen mit. Xaleon – früher als Chatvisor bekannt – wurde 2018 von Horst-Georg Fuchs, Markus Wagner und Mathias Holzinger in Linz gegründet. Derzeit wirken 20 Mitarbeiter für die Jungfirma. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. TeamViewer teilt aber dies mit: “Neben einer fixen Komponente im niedrigen zweistelligen Millionenbereich, die sich aus einer Vorab-Barkomponente und zusätzlichen jährlichen Barzahlungen für vier Jahre zusammensetzt, wird der Gesamtkaufpreis durch eine variable Komponente erhöht. Dieser Earn-Out ist an bestimmte Unternehmensziele über einen Vierjahreszeitraum gekoppelt”. TeamViewer integrierte die Xaleon-Technologie bereits im vergangenen Jahr als Whitelabel-Lösung für seine TeamViewer Tensor-Nutzer.

weekend.com
+++ Der Reisegigant trivago übernimmt das Startup weekend.com, eine App speziell für Wochenendreisen. Die Düsseldorfer Jungfirma, die 2016 von Tobias Boese, Ralf Usbeck and Tom Hülser gegründet wurde,  ist derzeit in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Großbritannien und den USA verfügbar. Der börsennotierte Travel-Dienst Travelzoo und das Düsseldorfer Unternehmen Vilauma investierten 2018 beachtliche 5,25 Millionen Euro in die Jungfirma, die früher als weekenGO bekannt war. “The acquisition supports trivago and weekend.com’s shared mission to bring travelers inspirational content, helping turn travel intent into exciting getaways. The combination will allow trivago to apply its marketing and product expertise to the weekend.com brand while leveraging synergies with trivago’s existing products”, teilt trivago zur Übernahme mit. Der Kaufpreis ist nicht bekannt.

innosabi
+++ Das französische Unternehmen Questel, ein Anbieter von Lösungen für geistiges Eigentum und Innovationsmanagement, übernimmt die Mehrheit an innosabi – siehe Handelsblatt. innosabi, eineSoftware für agiles Ideen- und Innovationsmanagement wurde 2010 von Catharina van Delden, Jan Fischer, Hans-Peter Heid und Moritz S. Wurfbaum gegründet. Der Kaufpreis ist nicht bekannt. “Es dürfte sich aber um mehrere zehn Millionen Euro handeln”, heißt es im Bericht.

sprechstunde.online
+++ Das deutsch-britische Telemedizin-Unternehmen Zava (früher als DrEd bekannt) übernimmt sprechstunde.online (gehört zur Deutsche Arzt AG aus Essen). “Mit seiner KBV-zertifizierten Videosprechstunden-Software ist sprechstunde.online bundesweit Marktführer unter den Anbietern, die unabhängig vom Praxis-Verwaltungs-System (PVS) operieren”, teilt das Unternehmen mit. Europa. sprechstunde.online zählt nach eigenen Angaben 12.000 registrierte Ärzten und Therapeuten. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Zava hatte gerade erst das Berliner Startup Medlanes, das Hausbesuche von Kinderärzten, Internisten, Orthopäden und Allgemeinmedizinern organisiert übernommen.

Joonko
+++ DasBonitäts-Startup bonify übernimmt einige Überreste von Joonko, das derzeit abgewickelt wird – siehe FinanceFWD. Das Berliner Startup bonify, das 2015 von Gamal Moukabary und Andreas Bermig gegründet wurde, ermöglicht Nutzern die Onlineauskunft über die Kreditwürdigkeit und Bonität. Ende Oktober des vergangenen Jahres gab der Check24-Rivale Joonko überraschend auf. Raisin und der Ping An Global Voyager Fund investierten zuvor mehr als 10 Millionen Euro in das Finleap-Projekt Joonko, ein digitales Finanzportal, das es seinen Verbrauchern ermöglicht, die für sie passenden Finanz- und Versicherungsprodukte zu finden. Joonko wurde 2019 von Carolin Gabor, Andreas Schroeter und Eric Lange gegründet.

VENTURE CAPITAL

Ant Financial
+++ Das chinesische FinTech Ant Financial plant einen Fintech-Fonds mit Sitz in Berlin – siehe FinanceFWD. “Ant Financial will sich künftig verstärkt an hiesigen Finanz-Startups beteiligen. Die gut vernetzte Managerin ­Jasmine Zhang sucht in Berlin nach einem Führungsteam für den Fonds. 100 Millionen Dollar sollen laut Brancheninsidern zusammenkommen, einen Teil werde Ant Financial beisteuern, weitere Gelder sollen von anderen Investoren kommen”, heißt es im Artikel. Themen sind unter anderem Blockchain und Fintech.

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#DealMonitor – Personio bekommt 175 Millionen – Bewertung: 1,7 Milliarden – mydealz-Mutter Pepper übernimmt Savings United


Im aktuellen #DealMonitor für den 18. Januar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Personio
+++ Der amerikanische Geldgeber Meritech investiert gemeinsam mit Alt-Investoren wie Index Ventures 175 Millionen US-Dollar in Personio. Die Unternehmensbewertung der Münchner Jungfirma steigt dabei auf 1,7 Milliarden Dollar. Personio ist somit jetzt ein weiteres, seltenes deutsches Unicorn. Personio, 2015 von Hanno Renner, Roman Schumacher, Arseniy Vershinin und Ignaz Forstmeier gegründet, positioniert sich als HR-Softwarelösung für kleine und mittelständische Unternehmen. Accel, Lightspeed Venture Partners, Index Ventures, Northzone, Global Founders Capital und Picus Capital investierten zuletzt 75 Millionen Dollar in Personio. Insgesamt flossen nun schon 250 Millionen Dollar in Personio. Das frische Kapital soll die internationale Expansion der HR-Firma fließen. Geplant ist unter anderem die Expansion nach Frankreich und Italien. Derzeit wirken rund 500 Mitarbeiter für Personio. Spannend: Das Unternehmen schließt explizit weitere Übernahmen aus! 2019 hatte Personio Rollbox übernommen. “Der Fokus liegt weiterhin auf einem starken organischen Wachstum”, teilt das Unternehmen mit.

Numbrs
+++ Saidler & Co. Finance, also Firmengründer Martin Saidler, und weitere Geldgeber investieren weitere 7 Millionen Schweizer Franken in Numbrs. “The lead investor in the latest funding round in December 2020 is the Swiss investment firm Saidler & Co Finance AG, which contributed an additional CHF 7 million, bringing its total investment amount in 2020 to CHF 17.5 million”, teilt das Unternehmen mit.  In das 2014 gegründete Unternehmen flossen bereits mehr als 200 Millionen Franken. Numbers positioniert sich inzwischen als “paid software-as-a-service subscription model” und nicht mehr als “personal finance app”.

MedKitDoc
+++ Picus Capital, also Alexander Samwer, investiert in MedKitDoc (Hann. Münden). Mit MedKitDoc können Patienten sich nicht nur via Videokonferenz mit einem Arzt austauschen, sondern auch mittels ausgesuchter Geräte untersuchen lassen. “Ein durch uns geschulter Facharzt führt die Untersuchung durch. Dabei kann er zum Beispiel über das Bluetooth-Stethoskop live Ihre Herztöne abhören”. Gegründet wurde das Telemedizin-Startup von Dorian Koch, Siegfried Guterman und Benjamin Gutermann.

EXITS

Savings United
+++ Die Berliner Pepper Media Holding, das Unternehmen hinter mydealz, übernimmt Savings United. Das Savings United-Management bleibt auch nach der Übernahme weiter am Unternehmen, einem Gutscheinmarktplatz mit der Zielgruppe für Medienunternehmen, beteiligt. Hanse Ventures und Holtzbrinck Digital verkaufen ihre Anteile dagegen. Die Savings United ging 2016 aus der Fusion der Panna Cotta Group aus dem Hause Hanse Ventures und der zu Holtzbrinck Digital gehörenden Global Leads Group (GLG) hervor. Savings United erwirtschaftet nach eigenen Angaben “achtstellige Jahresumsätze, ist profitabel, und auf Wachstumskurs”. Das Unternehmen beschäftigt in Hamburg sowie in seinen Büros in London und New York mehr als 100 Mitarbeiter. Savings United ist derzeit in zwölf Ländern unterwegs. Im Gutschein-Segment gab es zuletzt mehrere Übernahmen zu beobachten – gerade erst etwa übernahm die Global Savings Group das Unternehmen shoop#EXKLUSIV

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, was wir im #DealMonitor aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren anonymen Briefkasten.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV smava und Finanzcheck planen Fusion – Gorillas-Klon Flink bekommt 10 Millionen – Berliner Thrasio-Klon bekommt 100 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 11. Januar werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Flink
+++ Der Berliner Geldgeber Cherry Ventures und Northzone investieren 10 Millionen Euro in den ganz neuen Berliner Gorillas-Klon Flink. Hinter dem brandneuen Unternehmen, einem mobilen Supermarkt, stecken Christoph Cordes (Fashion4Home, Home24) und Oliver Merkel (Bain & Company) sowie die Hamburger Pickery-Gründer Saad Saeed und Nikolas Bullwinkel. Die Bewertung von Flink liegt bei 20 Millionen Euro (Pre-Money). Der große Wettbewerber Gorillas konnte zuletzt 44 Millionen US-Dollar einsammeln. Mehr Infos gibt es im aktuellen ds-Insider-Podcast #EXKLUSIV 

Formel Skin
+++ Vorwerk Ventures investiert gemeinsam mit den Alt-Investoren Cherry Ventures und Heartcore Capital 5 Millionen Euro in Formel Skin. Formel Skin aus Berlin, früher als True Skin bekannt, bietet “individuelle Lösung gegen Hautunreinheiten”. Das Startup verspricht dabei: “Ein Dermatologe stellt eine Creme mit aktiven Wirkstoffen für Deine Haut zusammen”. Formel Skin wurde 2019 von Anton Kononov und Florian Semler gegründet. Mehr Infos gibt es im aktuellen ds-Insider-Podcast #EXKLUSIV 

mercanis
+++ Der österreichische Geldgeber Speedinvest investiert eine unbekannte Summe in mercanis, das neue Startup von scoutbee-Gründer Fabian Heinrich und Moritz Weiermann (Director Of Operations, scoutbee). Im Rahmen der Investmentrunde steigen auch Angel-Investoren wie Jonathan Teklu (Creandum), Lee Galbraith (scoutbee), Victor Jacobsson (Klarna), Jörg Gerbig (Lieferando) bei mercanis ein. So positioniert sich die noch sehr junge Firma: Mercanis is the leading service buying software. Our cutting-edge tool enables customers to source services in a smart, efficient, and compliant manner”. Mehr Infos gibt es im aktuellen ds-Insider-Podcast #EXKLUSIV 

Lemon Marktes
+++ Der schwedischen Wagniskapitalgeber Creandum und System.One investieren eine siebenstellige Summe in Lemon Marktes. Das Unternehmen aus Münster, das von Marcel Katenhusen und Maximilian Linden gegründet wurde, positioniert sich als Tech-Broker. In unserem Pitch-Podcast haben die Gründer ihr Konzept kürzlich schon einmal vorgestellt. “Über eine Schnittstelle/API ermöglichen wir das Streaming von Echtzeit-Marktdaten und die automatische Order Ausführung. “Entwickler können Trading-Algorithmen, Bots oder Applikationen programmieren, in einer Sandbox testen und dann live am Markt ausführen”. Mehr Infos gibt es im aktuellen ds-Insider-Podcast #EXKLUSIV 

Optidash
+++ Der Berliner Geldgeber Rheingau Founders investiert in Optidash. Das 2016 von Przemek Matylla in Berlin gegründete Startup bringt sich als “AI-Powered Image Optimization and Processing Platform” in Stellung. In der Selbstbeschreibung heißt es: “Founded in 2016 in Berlin and emerging from stealth in 2019 we have built probably the most complete solution for all image optimization and recompression tasks. Optidash abstracts away the complexities associated with implementing a modern image processing pipeline into a simple REST API”. Mehr Infos gibt es im aktuellen ds-Insider-Podcast #EXKLUSIV 

Thrasio-Klon
+++ Alstin, also Carsten Maschmeyer, Upper90 und eine deutsche Stiftung investieren bis zu 100 Millionen US-Dollar in einen Berliner Thrasio-Klon, der von mehreren WHUlern vorangetrieben wird. Thrasio-Klone sind eines der Trendthemen derzeit. Startups wie die Razor Group, SellerX und Brands United bringen sich derzeit in Stellung. Aber auch etablierte Händler wie Berlin Brands Group(ehemals Chal-Tec) und KW-Commerce bringen sich derzeit in diesem Hype-Segment in Stellung. Mehr Infos gibt es im aktuellen ds-Insider-Podcast #EXKLUSIV 

Clark
+++ Der chinesische Internetkonzern Tencent, Finleap, White Star Capital und Yabeo investieren 69 Millionen Euro in das Frankfurter InsurTech Clark – siehe Handelsblatt. In den vergangenen fünf Jahren flossen schon rund 36 Millionen Euro in den Versicherungsmanager Clark. Inzwischen beschäftigt das Unternehmen mehr als 200 Mitarbeiter. Seit dem Start der App haben die Clark-Kunden nach Firmenangaben eine Million Verträge digitalisiert.

Kenbi
+++ Der Schweizer Investor Redalpine sowie Altinvestoren wie e.ventures, Heartcore Capital und Partech investieren 7 Millionen Euro in Kenbi- siehe Handelsblatt. Das junge Pflege-Startup wurde 2019 von Clemens Raemy und Katrin Alberding gegründet. “Kenbi steht für eine Pflege zu Hause, die jedem wieder Selbstbestimmung im Alltag gibt – sowohl Kunden zu Hause als auch unseren Pflege-Teams in ihrer Arbeit. Wir mischen die Pflege neu auf indem wir wieder Zeit schaffen für das aller wichtigste in der Pflege: die Menschen”, heißt es in der Selbstbeschreibung der Jungfirma, die früher als Herzsache bekannt war.

air up
+++ Der amerikanische Getränkekonzern Pepsico und weitere nicht genannte Geldgeber investieren 18 Millionen Euro in das junge Trinksystem air up – siehe Handelsblatt. Das Startup aus München aromatisiert Wasser über Duft. Ralf Dümmel, Christoph Miller und Frank Thelen investierten bereits vor einigen Jahren in die Jungfirma, die 2019 von Fabian Schlang, Tim Jäger, Lena Jüngst, Simon Nüesch und Jannis Koppitz gegründet wurde. Auch Stephan Huber, Chef des Pharmaunternehmens Denk Pharma, der Navvis-Gründer Felix Reinshagen, Carl-Claudius Rosengarten sowie der Hamburger Food-Investor Oyster Bay investierten zuvor bereits in air up. Laut Bericht erwirtschaftete das Unternehmen zuletzt einen Umsatz in Höhe von rund 20 Millionen Euro.  air up derzeit derzeit rund 80 Mitarbeiter.

Ryte
+++ Der britische Investor Octopus Investments investiert 6,5 Millionen Euro in Ryte, früher als Onpage.org bekannt. Das Münchner Startup unterstützt Unternehmen und Agenturen dabei, “die Qualität ihrer Websites und den Erfolg in den Suchmaschinen auf Basis modernster Software nachhaltig zu optimieren”. Senovo, Surplus Invest und pd ventures investierten zuletzt 3,1 Millionen Euro in Ryte. Das Unternehmen, das 2012 von Andreas Bruckschlögl, Marcus Tandler und Niels Dörje gegründet wurde, beschäftigt derzeit über 100 Mitarbeiter.

Labforward
+++ Die Laborgerätehersteller Tecan und 2mag sowie der Alt-Investor Peppermint Venture Partners investieren mehr als 5 Millionen Euro in die Berliner Laborsoftware-Firma Labforward. Mit dem neuen Kapital möchte “das Unternehmen seine Software-Suite als Konnektivitätsplattform ausbauen und international expandieren”. Labforward entstand 2019 durch die Fusion von labfolder und cubuslab. labfolder wurde 2013 von Simon Bungers und dem Biophysiker Florian Hauer gegründet. 35 Mitarbeiter wirken für Labforward.

FUSION

smava / Finanzcheck.de
+++ Das Berliner FinTech smava, ein Kreditvergleich, und Finanzcheck.de, ein Vergleichsdienst für Verbraucherkredite, verhandeln über eine Fusion. Das junge Hamburger FinTech Finanzcheck.de wanderte 2018 unter das Dach von Scout24. Der Kleinanzeigendienst zahlte damals 285 Millionen Euro für Finanzcheck.de und ordnete das Startup seiner Tochter AutoScout24 zu. Seit der Übernahme von AutoScout24 durch Hellman & Friedman steht Finanzcheck.de zum Verkauf. Durch die Fusion mit smava soll Finanzcheck.de nun zum Check24-Konkurrenten aufsteigen. Mehr Infos gibt es im aktuellen ds-Insider-Podcast #EXKLUSIV 

EXITS

Medlanes
+++ Das deutsche-britische TelemedizinUnternehmen Zava (früher als DrEd bekannt) übernimmt Medlanes. Das Berliner Startup organisiert Hausbesuche von Kinderärzten, Internisten, Orthopäden und Allgemeinmedizinern. Medlanes wurde 2014 von Erik Stoffregen und Emil Kendziorra gegründet Stoffregen bleibt auch nach der Übernahme als Geschäftsführer von Medlanes an Bord. 2018 investierte die Berliner E-Health-Schmiede Heartbeat Labs in den privatärztlichen Bereitschaftsdienst. Das Unternehmen ist derzeit in 14 deutschen Städten aktiv.

VENTURE CAPITAL

Faster Future
+++ Laura Grimmelmann, zuletzt Accel, startet mit dem Geldgeber Faster Future einen sogenannten “Single-GP-VC”. Auf der Website positioniert sich Faster Future als “european micro vc”. Ansonsten ist dort noch der Satz: “investing in the teams of tomorrow” zu lesen. Zuletzt wirkte Grimmelmann als Entrepreneur In Residence bei Entrepreneur First. Nach unserem Verständnis arbeitet Grimmelmann bei Faster Future insbesondere mit Lukasz Gadowski (Spreadshirt, Delivery Hero und Co.) zusammen. Mehr Infos gibt es im aktuellen ds-Insider-Podcast #EXKLUSIV 

Monrepos Advisers
+++ Der ehemalige Metro-Chef Olaf Koch investiert nun via Monrepos Advisers in Startups – siehe WiWo. “Das wird sicher nicht meine Hauptbetätigung werden, aber die Zusammenarbeit mit Gründern fand ich schon bei Metro extrem spannend”, sagt in dem Bericht zufolge. Auf der Website von Monrepos Advisers heißt es:  “We are a network of exprienced executives, investment professionals and advisers that gives you access to knowledge and expertise. We help early stage companies to set the right preconditions for future success. We bring complementary capabilities to the table that help you to enhance the business modell, develop a proper operating model and define an attractive investment case. Our aim is to contribute to business transformation, growth and value creation”.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, was wir im #DealMonitor aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren anonymen Briefkasten.

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#Hintergrund – Ein Startup, das Schwangeren hilft


Eines der vielen Kölner Startups, das mehr Aufmerksamkeit verdient hat, ist UmaHinter Uma verbirgt sich eine App für die Schwangerschaft. “Mit uma sollen Frauen ihre körperlichen Veränderungen in der Schwangerschaft tracken können und so Analysen und Hilfestellungen erhalten”, teilen die Kölner Gründerinnen – Mirjam Peters und Elena Kirchner – mit. Uma wird an der Hochschule für Gesundheit in Bochum entwickelt.

“Uma wird die erste App für Schwangere, die die Anforderungen an eine hochwertige Digitale Gesundheitsanwendung erfüllt. Durch individuelles Tracking und Telemedizin begleitet uma Schwangere mit einer modernen-weiblichen Perspektive und mit wissenschaftlichem Background einfühlsam durch die Schwangerschaft. Wir streben eine Vergütung nach dem neuen Gesetz zur App auf Rezept (DVG) an, das Schwangeren eine kostenfreie Nutzung ermöglicht und uns eine Vergütung durch die Krankenkassen als Teil einer besseren Versorgung sichert”, berichten die Gründerinnen im Rahmen des NUK-Businessplan-Wettbewerb.

Die Idee zu Uma entstand aus der täglichen Arbeit. Mitgründerin Peters war jahrelang freiberufliche Hebamme. Mitsteiterin Kirchner wiederum “kommt aus einem Startup, das Soft Goods für Schwangere hergestellt hat. Dabei wurde deutlich, wie viele Frauen von einem Mangel an Hebammen betroffen sind und wie verunsichert viele Schwanger in dieser Zeit verständlicherweise sind”. Uma soll im Januar an den Start gehen.

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln berichten wir gezielt über die Digitalaktivitäten in der Rheinmetropole. Mit circa 400 Startups, über 60 Coworking Spaces, Acceleratoren und Inkubatoren sowie attraktiven Investoren, zahlreichen Veranstaltungen und Netzwerken bieten Köln und das Umland ein spannendes Ökosystem für Gründerinnen und Gründer. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH#Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

KoelnBusiness

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#Brandneu – 5 neue Startups, die ihr euch sofort ansehen solltet


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

MedKitDoc
Mit MedKitDoc können Patienten sich nicht nur via Videokonferenz mit einem Arzt austauschen, sondern auch mittels ausgesuchter Geräte untersuchen lassen. “Ein durch uns geschulter Facharzt führt die Untersuchung durch. Dabei kann er zum Beispiel über das Bluetooth-Stethoskop live Ihre Herztöne abhören”. Gegründet wurde das Telemedizin-Startup von Siegfried Guterman und Benjamin Gutermann.

Audry
Audry, das von Niklas Hildebrand und Eugenio Warglien geführt wird, möchte Podcastern zu mehr Reichweite verhelfen. Hinzu kommt eine AdTech-Komponente: “At Audry we enable brands to scale podcast advertising through programmatic buying”. Das Audry-Team baute vorher Boutiq, einen Influencer-Dienst, auf.

hivr.ai
Das junge Startup hivr.ai entwickelt eine Lösung für Tagungshotels und Locations. Mit der Software werden überall dort automatisiert, wo eine manuelle Bearbeitung ineffizient ist. hivr.ai sammelt etwa Meeting-Anfragen über zahlreiche Vertriebskanäle hinweg. Gründer sind Ferdi Güllübag, Christian Graf von Kanitz-Kopsch und Michael Liebscher.

Brands United
Brands United aus Berlin und ist auf den Kauf und den Zusammenschluss von erfolgreichen Amazon-FBA-Unternehmen bzw. deren Marken spezialisiert. Ein Konzept, das Thrasio weltweit etabliert hat. In Deutschland bearbeitet die Razor Group dieses Segment ebenfalls. Gegründet wurde das Startup von Dieter Pfeffer und Marc Nußbaumer.

Weißhaus
Mit Weißhaus baut Finleap ein Startup rund um das Thema Immobilieninvestitionen auf. Zum Konzept heißt es auf der Website: “Weißhaus bietet eine Plattform, die vermögenden Privatpersonen erstklassige Anlagen von führenden Unternehmen in der Immobilienbranche und im Anlagebereich einfach zugänglich macht”. Geführt wird das FinTech von Kyros Khadjavi.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über junge, frische und brandneue Startups, die noch nicht jeder kennt. Alle diese Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der bundesweiten Startup-Szene und im besten Fall auf die Agenda von Investoren, Unternehmen und potenziellen Kooperationspartnern. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Picus investiert in Avi Medical – Atlantic setzt auf Audry – Benner Holding investiert in Gindumac


Im aktuellen #DealMonitor für den 5. Oktober werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Avi Medical
+++ Picus Capital und die UiPath-Gründer investieren in Avi Medical. Hinter dem jungen Startup stecken Vlad Lata (Mitgründer von Konux), Christoph Baumeister. (Mitgründer von nello) und Julian Kley, zuletzt BCG. “We are on a mission to elevate the patient experience and provide the best possible primary care by combining technology with a human touch”, heißt es auf der Website. Konkret möchte die Jungfirma “die ambulante Patientenbetreuung in das 21. Jahrhundert zu bringen”. Dazu entwickelt das Unternehmen  “nutzerorientierte, digitale Anwendungen, die den Austausch zwischen Patienten und Praxen erleichtern, transparenter machen und administrative Arbeiten automatisieren”. Zudem gründet Avi Medical ” allgemeinärztliche Praxen um eine ganzheitliche Betreuung abzubilden”. Hintergründe gibt es nur im ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Audry

  • Atlantic Labs investiert in Audry. Das Berliner Startup, das von Niklas Hildebrand und Eugenio Warglien geführt wird, möchte Podcastern zu mehr Reichweite verhelfen. Hinzu kommt eine AdTech-Komponente: “At Audry we enable brands to scale podcast advertising through programmatic buying”. Das Audry-Team baute vorher Boutiq, einen Influencer-Dienst auf. Hintergründe gibt es nur im ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Gindumac

  • Die Schuhe24-Macher, also die Benner Holding, investiert in Gindumac. Der Marktplatz rund mm Gebrauchtmaschinen der Metallbearbeitung und Kunststoffverarbeitung ging 2016 an den Start. Zuletzt investierte der Münchner Anlagenhersteller Krauss Maffei in das Unternehmen aus Kaiserslautern. Die Benner Holding betreibt neben Schuhe24 auch Outfits24 und WeWantShoes. Hintergründe gibt es nur im ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

heartbeat medical
+++ btov Partners, Holtzbrinck Ventures und der High-Tech Gründerfonds (HTGF) investieren 5 Millionen Euro in heartbeat medical. Das E-Health-Startup, das eine Software anbietet, mit der der Erfolg medizinischer Behandlungen vor, während und nach der Behandlung gemessen werden kann, wurde 2014 von Yannik Schreckenberger, Sebastian Tilch, Marc Tiedemann und Yunus Uyargil gegründet. Holtzbrinck Ventures investierte 2017 bereits 3 Millionen Euro in das Startup.

trackle 
Die SchneiderGolling & Cie. Beteiligungsgesellschaft und die Pro Invest TechTalys Beteiligungsgesellschaft sowie die Altinvestoren investieren einen hohen sechsstelligen Betrag in trackle. Das junge Unternehmen entwickelt und vertreibt ein Wearable Device, das Frauen im Zyklustracking unterstützt. Mehrere Investoren und die NRW.BANK investieren bereits einen sechsstelligen Betrag in das Bonner Startup.

Pydro
+++ gigahertz.ventures investiert gemeinsam mit den Altinvestoren Genius Venture Capital und Thomas Clemens eine siebenstellige Summe in Pydro. Das Startup aus Hamburg, das 2016 gegründet wurde, hilft Wasserversorgern, ihre Wasserverluste zu minimieren. “Das Ziel der Finanzierung ist die Weiterentwicklung des energieautarken und smarten Sensors für Wasserrohrleitungen hin zur Serienreife”, teilt das Unternehmen mit.

EXITS

Emarsys
+++ Der Walldorfer Software-Konzern SAP übernimmt den österreichischen Marketing-Technlogie-Anbieter Emarsys. Das 2000 gegründete österreichische Unternehmen, das keine Umsatz- oder Gewinnzahlen veröffentlicht, beschäftigte zuletzt 800 Mitarbeiter an 13 Standorten. Zu den Kunden des Unternehmen zählen Firmen wie Puma, Sky und Bugatti. Die Private-Equity-Gesellschaft Vector Capital investierte vor fünf Jahren 33 Millionen US-Dollar in Emarsys.

Bergfex
+++ Russmedia Equity Partners übernimmt 60 % der Anteile an Bergfex, einer Tourismusplattform im Alpenraum. Die drei Gründer Markus Kümmel, Oliver Jusinger und Andreas Koßmeier bleiben auch nach der Übernahme operativ und als Gesellschafter im Unternehmen tätig. Bergfex mit Sitz in Graz gong bereits 1999 an den Start. Zu Russmedia Equity Partners gehören Investments wie erento, PaulCamper und eversports.

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#DealMonitor – Fly und Point Nine investieren in TradeLink – seed + speed investiert in presize.ai


Im aktuellen #DealMonitor für den 21. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

TradeLink
+++ Die Berliner Geldgeber Fly Ventures und Point Nine Capital investieren in TradeLink. Das Münchner Startup, das Anfang 2020 von Frederic Krahforst, Tobias Nendel (Outfittery-Mitgründer) und Michael Bücker gegründet wurde, positioniert sich als “digitale Lösung für Liefer- und Transportabstimmung rund um das Lager”. Zielgruppe sind insbesondere Logistikleiter, Kontraktlogistiker und Lagerleiter. Fly und Point Nine halten nun jeweils rund 12 % an TradeLink. Hintergründe gibt es im neuen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

zerolens
+++ Point Nine Capital investiert in Zerolens aus Wien, ein virtuelles Fotostudio. Über das Startup, das 2018 von Nik Redl, Mirko Vodegel und Lukas Fechtig gegründet wurde, ist es möglich ansehnliche Produktfotos ohne Fotograf zu erstellen. Konkret geht es dabei um Fotos in künstlich erzeugten dreidimensionalen Umgebungen. Zuvor investierte bereits Speedinvest in das junge Unternehmen. Hintergründe gibt es im neuen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

presize.ai
+++ Der Berliner Kapitalgeber seed + speed Ventures investiert gemeinsam mit Plug & Play, UnternehmerTUM und mehreren Angel-Investoren in presize.ai. Das Münchner Startup, das 2019 von Awais Shafique, Tomislav Tomov und Leon Szeli gegründet wurde, bietet seinen Nutzern mit einer mobilen Body-Scanning-Technologie die Möglichkeit, basierend auf einem Smartphone-Video ihres Körpers, die passende Größe bei Online-Bestellungen zu finden. Damit wollen sie unter anderem die hohe Retourenrate aufgrund von Bestellungen der falschen Größen durch Computer Vision und Deep Learning reduzieren. seed + speed hält nun rund 14 % an presize.ai. Hintergründe gibt es im neuen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

PeopleFlow
+++ Picus Capital investiert in PeopleFlow. Das junge Berliner Startup unterstützt Unternehmen beim HR-Management von Auslandsmitarbeitern. PeopleFlow managt dabei Dinge wie Gehaltsabrechnung, Sozialleistungen und Steuern. “Mit PeopleFlow sind Sie immer zu 100 % rechtskonform”, verspricht die Jungfirma, die von Carsten Lebtig, früher Uber Eats, TestCloud.de sowie McKinsey & Company, geführt wird. Picus hält rund 28 % an PeopleFlow. Hintergründe gibt es im neuen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Kianava
+++ Der österreichische Geldgeber Speedinvest investiert in Kianava. Das junge Berliner Health-Startup, das von Saman Hashemian (früher 8fit) gegründet wurde, entwickelt eine Telemedizin-Plattform über die Patienten aller Art über einen längeren Zeitraum – mehrere Monate – von Ärzten und Therapeuten betreut werden können. Speedinvest hält rund 29 % an Kianava. Hintergründe gibt es im neuen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

EXITS

Dr.Smile
+++ Anfang Juli übernahm der Schweizer Zahnimplantate-Hersteller Straumann das Aligner-Startup Dr.Smile. Laut Presseaussendung aus dem Sommer übernahm das Unternehmen “eine bedeutende Mehrheitsbeteiligung an Dr.Smile” und verpflichtete sich zu zusätzlichen Investitionen, um das Wachstum bis zu einer vollständigen Übernahme zu finanzieren. Jetzt ist klar: Straumann sicherte sich im ersten Schritt 74,9 % an Dr.Smile. Und zwar gegen eine Barzahlung von 35 Millionen Schweizer Franken. Die Gruppe sicherte sich zudem “das Recht, die restlichen Anteile nach dem 31. August 2021 jederzeit zu erwerben”. Zu guter Letzt gibt es noch eine Earn-Out-Klausel: “Die Vereinbarung über die bedingte Kaufpreiszahlung basiert auf der Erreichung von Umsatzzielen und verpflichtet die Gruppe, bis zum 30. Juni 2023 in drei Tranchen einen geschätzten Betrag von 75 Millionen Franken zu zahlen. Abhängig von der künftigen Umsatzentwicklung kann der Betrag höher oder niedriger sein”. Dr.Smile wurde 2017 von Jens Urbaniak und Christopher von Wedemeyer gegründet. Das Berliner Zahnschienen-Unternehmen beschäftigte zuletzt rund 200 Mitarbeiter. Hintergründe gibt es im neuen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

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#Interview – “Baut etwas auf, dass euch Spaß macht und tut es mit Menschen, die ihr mögt”


Wie starten ganz normale Gründerinnen und Gründer so in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag? Wie schalten junge Unternehmerinnen und Unternehmer nach der Arbeit mal so richtig ab und was hätten die aufstrebenden Firmenlenker gerne gewusst bevor sie ihr Startup gegründet haben? Wir haben genau diese Sachen abgefragt. Heute antwortet David Prien, Gründer von FirstVet, eine schwedische Plattform für Tier-Telemedizin.

Wie startest Du in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag?
Ich versuche immer mit mindestens einem meiner beiden Hunde ins Büro zu gehen. Wenn es zu viel regnet, nehme ich den, der schlechtes Wetter nicht mag, denn dann kommen wir schneller im Büro an. Da ich keinen eigenen Schreibtisch habe, beginne ich meinen Bürotag damit, einen guten Platz zum Sitzen zu finden. Dann schreibe ich mir eine Aufgabenliste. Damit höre ich dann spätestens auf, wenn die Liste zu lang wird oder wenn ich mittendrin schon mit den ersten Aufgaben anfange.

Wie schaltest du nach der Arbeit ab?
Da musst du meine Ehefrau fragen (lacht) – sie wird dir wahrscheinlich sagen, dass Abschalten eine meiner größten Schwächen ist. Ich muss mich wirklich darauf konzentrieren und habe damit leider nicht immer Erfolg. Allerdings bin ich schon viel besser darin geworden, was wahrscheinlich an dem tollen Team um mich herum liegt, auf das ich mich verlassen kann.

Was über das Gründer-Dasein hättest du gerne vor der Gründung gewusst?
Es ist sehr leicht, sich auf die falschen Dinge zu konzentrieren und viel Zeit auf Aspekte des Unternehmens zu verwenden, die nicht unbedingt das Unternehmen als Ganzes entwickeln. Das ist insbesondere zu Beginn der Reise eines Unternehmens oft der Fall. Man kann viel Zeit damit verplempern Strategien zu besprechen, Methoden zu optimieren oder sich auf interne Fragen konzentrieren. Am Ende geht es jedoch viel um die Umsetzung. Manchmal muss man einfach etwas ausprobieren und im Zweifel damit leben können, dass man sich zu 100 Prozent geirrt hat.

Was waren die größten Hürden, die Du auf dem Weg zur Gründung überwinden musstest?
Gründen ist eine ständige Achterbahnfahrt und es gibt viele Hürden. Aus meiner persönlichen Perspektive finde ich es interessant, wie sich die Rolle eines Gründers im Laufe der Zeit entwickelt und welche Herausforderungen mit Führung und Kultur verbunden sind. Es ist wichtig in Bezug auf diese Aspekte einen Schritt weiter zu denken, damit sich die Dinge nicht in die falsche Richtung entwickeln.

Was waren die größten Fehler, die Du bisher gemacht hast – und was hast Du aus diesen gelernt?
Ich und mein Team haben schon viele Fehler gemacht – einfach weil wir oft eifrig verschiedene Initiativen gleichzeitig in Angriff genommen, sie aber nicht ausreichend durchdacht haben und teilweise die Bedeutung für alle Beteiligten unterschätzt haben. Das wird natürlich umso wichtiger, je größer unser Unternehmen wird. Wir haben gelernt, dass es wichtig ist eine gute Balance zwischen Umsetzung und Planung zu halten.

Wie findet man die passenden Mitarbeiter für sein Startup?
In der Vergangenheit haben wir uns auf unser persönliche Kontakte und die Rekrutierung über unsere starken Netzwerke konzentriert. Ich finde, dass die Start-Up-Szene in Sachen Recruiting sehr speziell tickt. Viele Unternehmen werden von außen als sehr attraktiv wahrgenommen und ziehen Mitarbeiter an, einfach nur weil ihre Gründer eine sehr präsente Außenwirkung haben. Das sagt jedoch nicht viel darüber aus, ob das Unternehmen ein guter Arbeitsplatz ist. Ich denke, dass die beste langfristige Strategie, um Talente anzuziehen darin besteht, eine starke positive Unternehmenskultur zu entwickeln und nachweisliche Erfolge zu erzielen. Das wird vom Markt und von Bewerbern wertgeschätzt, so dass man auf lange Sicht kompetente Mitarbeiter gewinnt.

Welchen Tipp hast Du für andere Gründer?
Da fallen mir spontan zwei Tipps ein. Erstens: Baut etwas auf, dass euch wirklich Spaß macht und tut es mit Menschen, die ihr wirklich mögt. Zweitens: macht euch stark für eure Idee und das, was ihr tut aber habt auch die nötige Demut, um zu erkennen, wenn Ihr falsch liegt.

Ohne welches externe Tool würde dein Startup quasi nicht mehr existieren?
In diesen besonderen Zeiten sind es vor allem digitale Kommunikationsmittel, ohne die wir nicht arbeiten könnten. Und hätten diese, wie zum Beispiel Video-Calls sich nicht generell etabliert, dann wären wir als Unternehmen natürlich auch nicht in der Lage, unsere Dienstleistungen anzubieten.

Wie sorgt ihr bei eurem Team für gute Stimmung?
Mit einer Mischung aus gesundem Pragmatismus und Bescheidenheit! Und es ist wichtig, einerseits mit Ernst bei der Sache zu sein und sich andererseits auch mal zurücklehnen zu können. Bei letzterem helfen uns unsere Bürohunde sehr. Von denen haben wir eigentlich viel zu viele im Büro. Aber ich mag es, von so vielen Tieren umgeben zu sein.

Was war Dein bisher wildestes Startup-Erlebnis?
Das war der Abend, an denen uns ein sehr wichtiger Geschäftsabschluss gelungen ist. Da haben wir die ganze Nacht durchgefeiert. Das war in der Tat sehr wild.

Tipp: Wie sieht ein Startup-Arbeitsalltag? Noch mehr Interviews gibt es in unserem Themenschwerpunkt Gründeralltag.

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Foto (oben): FirstVet

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#DealMonitor – Mario Götze investiert in Qualifyze – Henkel kauft HelloBody und Co.


Im aktuellen #DealMonitor für den 3. August werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

LivEye
+++ Die Sparkasse Trier und Volksbank Trier investieren 3,5 Millionen Euro in LivEye. Das 2019 gegründete Startup LivEye aus Föhren (bei Trier) kümmert sich um die Bewachung von temporären Risikozonen mit mobilen Videosystemen. Zielgruppe sind insbesondere die Baubranche, Infrastrukturprojekte und Verwalter von Leerständen. Zuvor investierte bereits die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz in das junge Unternehmen.

Qualifyze
+++ Rheingau Founders, Coparion und Fußballstar Mario Götze sowie die Altinvestoren Cherry Ventures, Auxxo, APX, Udo Jung und Bernhard Düttmann investieren 3,2 Millionen Euro in Qualifyze, früher als ChemSquare bekannt. Das Startup aus Frankfurt am Main entstand 2017 im Rahmen einer wissenschaftlichen Promotion an der Technischen Universität Darmstadt. Die Jungfirma positioniert sich als “digitale Plattform, die es Firmen ermöglicht Daten zu Lieferanten und Produktionsstätten in Form von Auditberichten auszutauschen”.

Mirrads
+++ Ventis, die Investmentgesellschaft der Franz Schabmüller Firmengruppe (Automobilzulieferer), investiert eine mittlere sechsstellige Summe in Mirrads. Das AdTech aus Ingolstadt “entwickelt maßgeschneiderte, digitale Spiegel als innovatives Medium, um mit Kunden, Besuchern und Mitarbeitern effizient zu kommunizieren”. Mirrads wurde von Peter Stahr, Markus Seitle und Andreas Kerscher gegründet.

Beams
+++ Redalpine Capital investiert gemeinsam mit N26-Gründer Maximilian Tayenthal, den beiden Tourlane-Gründer, dem Helpling-Gründer Benedikt Frank und Altinvestor Mangrove Capital Partners in das junge Berliner Startup Beams, bisher als  TravelPlaylist bekannt – siehe FinanceFWD. Über das Startup, das von Robert Kilian, früher N26, gegründet wurde, können Nutzer ihre Lieblingsorte mit Freunden teilen.

Cobrainer
+++ Wayra Deutschland, der Innovationsableger von Telefónica, investiert in das Münchner HR-Tech Cobrainer. Zuvor investierten bereits Bayern Kapital und Vogel Ventures in Cobrainer. Das Unternehmen, das sich 2013 aus einem universitären Forschungsprojekt der TU München entwickelte, kümmert sich um Expertiseanalyse, -management und -visualisierung.

EXITS

Invincible Brands
+++ Der Düsseldorfer Konsumgüterkonzern Henkel übernimmt von Invicible Brands 75 % an den drei Marken HelloBody, Banana Beauty sowie Mermaid+Me. “Mit dieser Akquisition wird Henkel seine D2C-Aktivitäten im Bereich Beauty Care deutlich ausbauen und um starke digitale Fähigkeiten bei Themen wie Performance Marketing, Analytics und schneller Innovation ergänzen”, teilt das Unternehmen mit. In den vergangenen zwölf Monaten erwirtschafteten die Marken einen Umsatz in Höhe von 100 Millionen Euro erwirtschaftet. Invincible Brands, das vor allem über Instagram nach Kunden Ausschau hält, wurde 2015 von Gennadi Tschernow und Björn Keune gegründet. Der englische Private-Equity-Fonds Capital D übernahm Anfang 2018 die Mehrheit an der jungen und kaum sichtbaren Berliner E-Commerce-Schmiede. Der Kaufpreis ist nicht bekannt.

Fernarzt
+++ Das britische Investmenthaus Marcol übernimmt die Telemedizin-Plattform Fernarzt. “Die strategische Übernahme ergänzt die hauseigene Digital-Health-Gruppe HealthHero und das schnell wachsende Portfolio im Bereich Healthcare des Londoner Private Equity Investors”, teilt das Unternehmen mit. Fernarzt wurde 2017 von Heartbeat Labs gegründet. Der Verkauf ist der erste Exit im Build-Portfolio von Heartbeat Labs.

Altruja
+++ Das Münchner Spenden-Startup Altruja fusioniert mit RaiseNow. “Der Schweizer Marktführer mit Büros in Zürich und Berlin ist seit 2013 tätig und zählt über 1.200 Kunden – darunter führende internationale Organisationen wie Amnesty International, Rotary International, Save the Children, WWF und UNICEF”, teilt das Unternehmen mit. Zunächst bleiben beide Marken bestehen. Altruja wurde 2010 von Nicolas Reis und Co. gegründet.

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Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Acton Capital investiert in SoSafe – DocMorris kauft TeleClinic


Im aktuellen #DealMonitor für den 17. Juli werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

SoSafe
+++ Der Münchner Kapitalgeber Acton Capital investiert eine siebenstellige Summe in das Kölner Startup SoSafe. Die Jungfirma, die 2018 von Niklas Hellemann, Lukas Schaefer und Felix Schürholz gegründet wurde “testet, sensibilisiert und schult Mitarbeiter im richtigen Umgang mit Cyber-Attacken”. In der Vergangenheit investierte Global Founders Capital (GFC) bereits in das Unternehmen, das 55 Mitarbeiter beschäftigt. Das frische Kapital soll unter anderem in die Internationalisierung und die “Erweiterung der Cybersecurity-Trainingsplattform fließen. Auch eine “Produkterweiterungen mit Fokus auf Remote-Work” ist geplant. “Der Wechsel ins Home-Office, die wachsende Verbreitung von Cloud-Software und das dramatisch gestiegene Angriffsvolumen im Kontext von COVID19 macht unsere Lösungen umso relevanter.“, sagt Mitgründer Hellemann. Über 200 Unternehmenskunden – darunter Rossmann, Vattenfall und Avira setzen nach Firmenangaben bereits auf SoSafe #EXKLUSIV

EXITS

TeleClinic
+++ Die Versandapotheke DocMorris, gehört zur Zur Rose-Gruppe, übernimmt den Telemedizin-Anbieter TeleClinic. “Durch den Telemedizin-Service von TeleClinic können wir unseren rund 9 Millionen aktiven Kunden, einen niedrigschwelligen Zugang zur Gesundheitsversorgung bieten und schaffen attraktive Mehrwerte für unsere Partner auf dem DocMorris Marktplatz“, sagt Olaf Heinrich, Head Germany bei Zur Rose. Das Unternehmen erwartet, dass “für bis zu 50 % der über die Plattform durchgeführten Konsultationen elektronische Rezepte ausgestellt werden”. Mit TeleClinic wird das Smartphone zur Arztpraxis. Ins Leben gerufen wurde das Startup 2015 von Katharina Jünger, Reinhard Meier und dem Wirtschaftsinformatiker Patrick Palacin. Idinvest Partners investierte zuletzt 7 Millionen Euro in das Münchner Startup. Zuvor investierte Digital Health Ventures (DHV) 2 Millionen in das junge Telemedizin-Unternehmen. Der Kaufpreis liegt im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Die Zur Rose-Gruppe hatte zulezt auch apotal.de bzw. die Versand- und Diabetes-Aktivitäten der deutschen Apotal-Gruppe, Eurapon, Vitalsana, Apo-Rot und Medpex übernommen.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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Foto (oben): azrael74

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#Brandneu – 5 neue Startups, die wir im Blick behalten


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

ZenOwn
Das Schweizer Startup ZenOwn will Nutzern helfen, ihren gesamten Besitz digital zu verwalten. Über die App – bisher nur iOS – der Jungfirma können Onliner all ihre Rechnungen und Garantieleistungen an einem Ort sammeln und auch den Verkauf von Produkten, die man nicht mehr braucht, anschieben.

URL: www.zenown.com
Hashtags: #Tool #eCommerce
Ort: Zug
Gründer: Blaz Bevc, Ladislav Klinc

Dermanostic
Das Düsseldorfer Startup Dermanostic drängt in den boomenden Telemedizin-Markt. Das junge Startup fokussiert sich dabei auf Hautärzte. Nutzer der App erhalten “örtlich flexibel und ohne Wartezeit eine anonyme Beurteilung Ihrer Hautveränderung durch erfahrene Fachärzte”.

URL: www.dermanostic.com
Hashtags: #eHealth #Telemedizin #App
Ort: Düsseldorf
Gründer: Ole Martin, Estefanía Lang, Patrick Lang, Alice Martin

pockid
Das FinTech pockid nennt sich selbst “digitale Finanzlösung für junge Leute und Eltern”. Konkret will die Jungfirma mit einer Finanzapp Jugendlichen den Umgang mit Geld beibringen. Zielgruppe sind damit aber eher Eltern, die sich einen Überblick über die Einnahmen und Ausgaben ihrer Kinder verschaffen möchten.

URL: www.pockid.de
Hashtags: FinTech
Ort: Hamburg
Gründer: Max Schwarz, Jes Henning

foxwork
Das Essener Startup foxwork kümmert sich im Auftrag seiner Kunden um Freelancer. Die Jungfirma nennt ihr Konzept etwas umständlich Freelancer-Shoring. Dabei übernimmt foxwork die Organisation und Bezahlung der Freelancer. Der Auftraggeber kann sich so um sein Kerngeschäft kümmern.

URL: www.foxwork.it
Hashtags: #HR #Freelancer
Ort: Essen
Gründer:Stefan Kessels, Vivien Koch

recover
recover, ein Projekt aus dem Hause Railslove positioniert sich als “mobile Web App, die einen ‘Checkin am Tisch’ mittels Smartphone-Kameras ermöglicht”. ” recover vereinfacht als passgenaue digitale Lösung Gastronom*Innen die Erfüllung der aktuellen Corona-Verordnungen erheblich”, heißt auf der Website.

URL: www.recoverapp.de
Hashtags: #Software #App
Ort: Köln
Gründer: Jan Kus, Tim Schneider

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über junge, frische und brandneue Startups, die noch nicht jeder kennt. Alle diese Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der bundesweiten Startup-Szene und im besten Fall auf die Agenda von Investoren, Unternehmen und potenziellen Kooperationspartnern. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#aktuell, #brandneu, #dermanostic, #foxwork, #pockid, #recover, #startup-radar, #zenown

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#Hintergrund – Ein Startup, das Hautkrankheiten per Foto beurteilt


Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das junge Unternehmen OnlineDoctor. Das Schweizer Telemedizin-Startup, das 2016 von Paul Scheidegger, Tobias Wolf und Philipp Wustrow gegründet wurde, sieht sich bereits heute als “Europas führender Anbieter für Teledermatologie”. Bisher war das Unternehmen jedoch nur in der Schweiz aktiv, nun wollen die Jungunternehmer aus St. Gallen auch den deutschen Markt erobern.

Zum Konzept: Nutzer müssen bei OnlineDoctor zunächst einmal ihren Wunsch-DermatologenIn auswählen. “Mithilfe eines eigens entwickelten Chatbots werden im nächsten Schritt Informationen zum Hautproblem abgefragt. Nachdem der Nutzer drei Bilder vom Hautproblem hochgeladen und die Gebühr von 39 Euro bezahlt hat, wird die Anfrage abgeschickt. Innerhalb von 48 Stunden kommt eine erste Einschätzung samt Handlungsempfehlung. Die erhobenen Daten werden verschlüsselt und ausschließlich auf Deutschen Servern gespeichert”, verspricht das Startup.

“Es ist viel empfehlenswerter, über OnlineDoctor eine erste fachärztliche Einschätzung einzuholen, als pflegebedürftige oder schwer kranke Menschen den Anstrengungen eines Praxisbesuchs auszusetzen“, sagt Deutschland-Geschäftsführerin Leonie Sommer. “Wir sehen hier großes Wachstumspotential für OnlineDoctor.” In Deutschland arbeiten bereits 150 DermatologenInnen mit dem Startup zusammen, das von Investoren bereits 2,5 Millionen Schweizer Franken einsammeln konnte.

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Foto (oben): OnlineDoctor

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