#DealMonitor – #EXKLUSIV Picus investiert in Avi Medical – Atlantic setzt auf Audry – Benner Holding investiert in Gindumac


Im aktuellen #DealMonitor für den 5. Oktober werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Avi Medical
+++ Picus Capital und die UiPath-Gründer investieren in Avi Medical. Hinter dem jungen Startup stecken Vlad Lata (Mitgründer von Konux), Christoph Baumeister. (Mitgründer von nello) und Julian Kley, zuletzt BCG. “We are on a mission to elevate the patient experience and provide the best possible primary care by combining technology with a human touch”, heißt es auf der Website. Konkret möchte die Jungfirma “die ambulante Patientenbetreuung in das 21. Jahrhundert zu bringen”. Dazu entwickelt das Unternehmen  “nutzerorientierte, digitale Anwendungen, die den Austausch zwischen Patienten und Praxen erleichtern, transparenter machen und administrative Arbeiten automatisieren”. Zudem gründet Avi Medical ” allgemeinärztliche Praxen um eine ganzheitliche Betreuung abzubilden”. Hintergründe gibt es nur im ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Audry

  • Atlantic Labs investiert in Audry. Das Berliner Startup, das von Niklas Hildebrand und Eugenio Warglien geführt wird, möchte Podcastern zu mehr Reichweite verhelfen. Hinzu kommt eine AdTech-Komponente: “At Audry we enable brands to scale podcast advertising through programmatic buying”. Das Audry-Team baute vorher Boutiq, einen Influencer-Dienst auf. Hintergründe gibt es nur im ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Gindumac

  • Die Schuhe24-Macher, also die Benner Holding, investiert in Gindumac. Der Marktplatz rund mm Gebrauchtmaschinen der Metallbearbeitung und Kunststoffverarbeitung ging 2016 an den Start. Zuletzt investierte der Münchner Anlagenhersteller Krauss Maffei in das Unternehmen aus Kaiserslautern. Die Benner Holding betreibt neben Schuhe24 auch Outfits24 und WeWantShoes. Hintergründe gibt es nur im ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

heartbeat medical
+++ btov Partners, Holtzbrinck Ventures und der High-Tech Gründerfonds (HTGF) investieren 5 Millionen Euro in heartbeat medical. Das E-Health-Startup, das eine Software anbietet, mit der der Erfolg medizinischer Behandlungen vor, während und nach der Behandlung gemessen werden kann, wurde 2014 von Yannik Schreckenberger, Sebastian Tilch, Marc Tiedemann und Yunus Uyargil gegründet. Holtzbrinck Ventures investierte 2017 bereits 3 Millionen Euro in das Startup.

trackle 
Die SchneiderGolling & Cie. Beteiligungsgesellschaft und die Pro Invest TechTalys Beteiligungsgesellschaft sowie die Altinvestoren investieren einen hohen sechsstelligen Betrag in trackle. Das junge Unternehmen entwickelt und vertreibt ein Wearable Device, das Frauen im Zyklustracking unterstützt. Mehrere Investoren und die NRW.BANK investieren bereits einen sechsstelligen Betrag in das Bonner Startup.

Pydro
+++ gigahertz.ventures investiert gemeinsam mit den Altinvestoren Genius Venture Capital und Thomas Clemens eine siebenstellige Summe in Pydro. Das Startup aus Hamburg, das 2016 gegründet wurde, hilft Wasserversorgern, ihre Wasserverluste zu minimieren. “Das Ziel der Finanzierung ist die Weiterentwicklung des energieautarken und smarten Sensors für Wasserrohrleitungen hin zur Serienreife”, teilt das Unternehmen mit.

EXITS

Emarsys
+++ Der Walldorfer Software-Konzern SAP übernimmt den österreichischen Marketing-Technlogie-Anbieter Emarsys. Das 2000 gegründete österreichische Unternehmen, das keine Umsatz- oder Gewinnzahlen veröffentlicht, beschäftigte zuletzt 800 Mitarbeiter an 13 Standorten. Zu den Kunden des Unternehmen zählen Firmen wie Puma, Sky und Bugatti. Die Private-Equity-Gesellschaft Vector Capital investierte vor fünf Jahren 33 Millionen US-Dollar in Emarsys.

Bergfex
+++ Russmedia Equity Partners übernimmt 60 % der Anteile an Bergfex, einer Tourismusplattform im Alpenraum. Die drei Gründer Markus Kümmel, Oliver Jusinger und Andreas Koßmeier bleiben auch nach der Übernahme operativ und als Gesellschafter im Unternehmen tätig. Bergfex mit Sitz in Graz gong bereits 1999 an den Start. Zu Russmedia Equity Partners gehören Investments wie erento, PaulCamper und eversports.

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#DealMonitor – Fly und Point Nine investieren in TradeLink – seed + speed investiert in presize.ai


Im aktuellen #DealMonitor für den 21. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

TradeLink
+++ Die Berliner Geldgeber Fly Ventures und Point Nine Capital investieren in TradeLink. Das Münchner Startup, das Anfang 2020 von Frederic Krahforst, Tobias Nendel (Outfittery-Mitgründer) und Michael Bücker gegründet wurde, positioniert sich als “digitale Lösung für Liefer- und Transportabstimmung rund um das Lager”. Zielgruppe sind insbesondere Logistikleiter, Kontraktlogistiker und Lagerleiter. Fly und Point Nine halten nun jeweils rund 12 % an TradeLink. Hintergründe gibt es im neuen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

zerolens
+++ Point Nine Capital investiert in Zerolens aus Wien, ein virtuelles Fotostudio. Über das Startup, das 2018 von Nik Redl, Mirko Vodegel und Lukas Fechtig gegründet wurde, ist es möglich ansehnliche Produktfotos ohne Fotograf zu erstellen. Konkret geht es dabei um Fotos in künstlich erzeugten dreidimensionalen Umgebungen. Zuvor investierte bereits Speedinvest in das junge Unternehmen. Hintergründe gibt es im neuen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

presize.ai
+++ Der Berliner Kapitalgeber seed + speed Ventures investiert gemeinsam mit Plug & Play, UnternehmerTUM und mehreren Angel-Investoren in presize.ai. Das Münchner Startup, das 2019 von Awais Shafique, Tomislav Tomov und Leon Szeli gegründet wurde, bietet seinen Nutzern mit einer mobilen Body-Scanning-Technologie die Möglichkeit, basierend auf einem Smartphone-Video ihres Körpers, die passende Größe bei Online-Bestellungen zu finden. Damit wollen sie unter anderem die hohe Retourenrate aufgrund von Bestellungen der falschen Größen durch Computer Vision und Deep Learning reduzieren. seed + speed hält nun rund 14 % an presize.ai. Hintergründe gibt es im neuen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

PeopleFlow
+++ Picus Capital investiert in PeopleFlow. Das junge Berliner Startup unterstützt Unternehmen beim HR-Management von Auslandsmitarbeitern. PeopleFlow managt dabei Dinge wie Gehaltsabrechnung, Sozialleistungen und Steuern. “Mit PeopleFlow sind Sie immer zu 100 % rechtskonform”, verspricht die Jungfirma, die von Carsten Lebtig, früher Uber Eats, TestCloud.de sowie McKinsey & Company, geführt wird. Picus hält rund 28 % an PeopleFlow. Hintergründe gibt es im neuen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Kianava
+++ Der österreichische Geldgeber Speedinvest investiert in Kianava. Das junge Berliner Health-Startup, das von Saman Hashemian (früher 8fit) gegründet wurde, entwickelt eine Telemedizin-Plattform über die Patienten aller Art über einen längeren Zeitraum – mehrere Monate – von Ärzten und Therapeuten betreut werden können. Speedinvest hält rund 29 % an Kianava. Hintergründe gibt es im neuen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

EXITS

Dr.Smile
+++ Anfang Juli übernahm der Schweizer Zahnimplantate-Hersteller Straumann das Aligner-Startup Dr.Smile. Laut Presseaussendung aus dem Sommer übernahm das Unternehmen “eine bedeutende Mehrheitsbeteiligung an Dr.Smile” und verpflichtete sich zu zusätzlichen Investitionen, um das Wachstum bis zu einer vollständigen Übernahme zu finanzieren. Jetzt ist klar: Straumann sicherte sich im ersten Schritt 74,9 % an Dr.Smile. Und zwar gegen eine Barzahlung von 35 Millionen Schweizer Franken. Die Gruppe sicherte sich zudem “das Recht, die restlichen Anteile nach dem 31. August 2021 jederzeit zu erwerben”. Zu guter Letzt gibt es noch eine Earn-Out-Klausel: “Die Vereinbarung über die bedingte Kaufpreiszahlung basiert auf der Erreichung von Umsatzzielen und verpflichtet die Gruppe, bis zum 30. Juni 2023 in drei Tranchen einen geschätzten Betrag von 75 Millionen Franken zu zahlen. Abhängig von der künftigen Umsatzentwicklung kann der Betrag höher oder niedriger sein”. Dr.Smile wurde 2017 von Jens Urbaniak und Christopher von Wedemeyer gegründet. Das Berliner Zahnschienen-Unternehmen beschäftigte zuletzt rund 200 Mitarbeiter. Hintergründe gibt es im neuen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

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#Interview – “Baut etwas auf, dass euch Spaß macht und tut es mit Menschen, die ihr mögt”


Wie starten ganz normale Gründerinnen und Gründer so in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag? Wie schalten junge Unternehmerinnen und Unternehmer nach der Arbeit mal so richtig ab und was hätten die aufstrebenden Firmenlenker gerne gewusst bevor sie ihr Startup gegründet haben? Wir haben genau diese Sachen abgefragt. Heute antwortet David Prien, Gründer von FirstVet, eine schwedische Plattform für Tier-Telemedizin.

Wie startest Du in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag?
Ich versuche immer mit mindestens einem meiner beiden Hunde ins Büro zu gehen. Wenn es zu viel regnet, nehme ich den, der schlechtes Wetter nicht mag, denn dann kommen wir schneller im Büro an. Da ich keinen eigenen Schreibtisch habe, beginne ich meinen Bürotag damit, einen guten Platz zum Sitzen zu finden. Dann schreibe ich mir eine Aufgabenliste. Damit höre ich dann spätestens auf, wenn die Liste zu lang wird oder wenn ich mittendrin schon mit den ersten Aufgaben anfange.

Wie schaltest du nach der Arbeit ab?
Da musst du meine Ehefrau fragen (lacht) – sie wird dir wahrscheinlich sagen, dass Abschalten eine meiner größten Schwächen ist. Ich muss mich wirklich darauf konzentrieren und habe damit leider nicht immer Erfolg. Allerdings bin ich schon viel besser darin geworden, was wahrscheinlich an dem tollen Team um mich herum liegt, auf das ich mich verlassen kann.

Was über das Gründer-Dasein hättest du gerne vor der Gründung gewusst?
Es ist sehr leicht, sich auf die falschen Dinge zu konzentrieren und viel Zeit auf Aspekte des Unternehmens zu verwenden, die nicht unbedingt das Unternehmen als Ganzes entwickeln. Das ist insbesondere zu Beginn der Reise eines Unternehmens oft der Fall. Man kann viel Zeit damit verplempern Strategien zu besprechen, Methoden zu optimieren oder sich auf interne Fragen konzentrieren. Am Ende geht es jedoch viel um die Umsetzung. Manchmal muss man einfach etwas ausprobieren und im Zweifel damit leben können, dass man sich zu 100 Prozent geirrt hat.

Was waren die größten Hürden, die Du auf dem Weg zur Gründung überwinden musstest?
Gründen ist eine ständige Achterbahnfahrt und es gibt viele Hürden. Aus meiner persönlichen Perspektive finde ich es interessant, wie sich die Rolle eines Gründers im Laufe der Zeit entwickelt und welche Herausforderungen mit Führung und Kultur verbunden sind. Es ist wichtig in Bezug auf diese Aspekte einen Schritt weiter zu denken, damit sich die Dinge nicht in die falsche Richtung entwickeln.

Was waren die größten Fehler, die Du bisher gemacht hast – und was hast Du aus diesen gelernt?
Ich und mein Team haben schon viele Fehler gemacht – einfach weil wir oft eifrig verschiedene Initiativen gleichzeitig in Angriff genommen, sie aber nicht ausreichend durchdacht haben und teilweise die Bedeutung für alle Beteiligten unterschätzt haben. Das wird natürlich umso wichtiger, je größer unser Unternehmen wird. Wir haben gelernt, dass es wichtig ist eine gute Balance zwischen Umsetzung und Planung zu halten.

Wie findet man die passenden Mitarbeiter für sein Startup?
In der Vergangenheit haben wir uns auf unser persönliche Kontakte und die Rekrutierung über unsere starken Netzwerke konzentriert. Ich finde, dass die Start-Up-Szene in Sachen Recruiting sehr speziell tickt. Viele Unternehmen werden von außen als sehr attraktiv wahrgenommen und ziehen Mitarbeiter an, einfach nur weil ihre Gründer eine sehr präsente Außenwirkung haben. Das sagt jedoch nicht viel darüber aus, ob das Unternehmen ein guter Arbeitsplatz ist. Ich denke, dass die beste langfristige Strategie, um Talente anzuziehen darin besteht, eine starke positive Unternehmenskultur zu entwickeln und nachweisliche Erfolge zu erzielen. Das wird vom Markt und von Bewerbern wertgeschätzt, so dass man auf lange Sicht kompetente Mitarbeiter gewinnt.

Welchen Tipp hast Du für andere Gründer?
Da fallen mir spontan zwei Tipps ein. Erstens: Baut etwas auf, dass euch wirklich Spaß macht und tut es mit Menschen, die ihr wirklich mögt. Zweitens: macht euch stark für eure Idee und das, was ihr tut aber habt auch die nötige Demut, um zu erkennen, wenn Ihr falsch liegt.

Ohne welches externe Tool würde dein Startup quasi nicht mehr existieren?
In diesen besonderen Zeiten sind es vor allem digitale Kommunikationsmittel, ohne die wir nicht arbeiten könnten. Und hätten diese, wie zum Beispiel Video-Calls sich nicht generell etabliert, dann wären wir als Unternehmen natürlich auch nicht in der Lage, unsere Dienstleistungen anzubieten.

Wie sorgt ihr bei eurem Team für gute Stimmung?
Mit einer Mischung aus gesundem Pragmatismus und Bescheidenheit! Und es ist wichtig, einerseits mit Ernst bei der Sache zu sein und sich andererseits auch mal zurücklehnen zu können. Bei letzterem helfen uns unsere Bürohunde sehr. Von denen haben wir eigentlich viel zu viele im Büro. Aber ich mag es, von so vielen Tieren umgeben zu sein.

Was war Dein bisher wildestes Startup-Erlebnis?
Das war der Abend, an denen uns ein sehr wichtiger Geschäftsabschluss gelungen ist. Da haben wir die ganze Nacht durchgefeiert. Das war in der Tat sehr wild.

Tipp: Wie sieht ein Startup-Arbeitsalltag? Noch mehr Interviews gibt es in unserem Themenschwerpunkt Gründeralltag.

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Foto (oben): FirstVet

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#DealMonitor – Mario Götze investiert in Qualifyze – Henkel kauft HelloBody und Co.


Im aktuellen #DealMonitor für den 3. August werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

LivEye
+++ Die Sparkasse Trier und Volksbank Trier investieren 3,5 Millionen Euro in LivEye. Das 2019 gegründete Startup LivEye aus Föhren (bei Trier) kümmert sich um die Bewachung von temporären Risikozonen mit mobilen Videosystemen. Zielgruppe sind insbesondere die Baubranche, Infrastrukturprojekte und Verwalter von Leerständen. Zuvor investierte bereits die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz in das junge Unternehmen.

Qualifyze
+++ Rheingau Founders, Coparion und Fußballstar Mario Götze sowie die Altinvestoren Cherry Ventures, Auxxo, APX, Udo Jung und Bernhard Düttmann investieren 3,2 Millionen Euro in Qualifyze, früher als ChemSquare bekannt. Das Startup aus Frankfurt am Main entstand 2017 im Rahmen einer wissenschaftlichen Promotion an der Technischen Universität Darmstadt. Die Jungfirma positioniert sich als “digitale Plattform, die es Firmen ermöglicht Daten zu Lieferanten und Produktionsstätten in Form von Auditberichten auszutauschen”.

Mirrads
+++ Ventis, die Investmentgesellschaft der Franz Schabmüller Firmengruppe (Automobilzulieferer), investiert eine mittlere sechsstellige Summe in Mirrads. Das AdTech aus Ingolstadt “entwickelt maßgeschneiderte, digitale Spiegel als innovatives Medium, um mit Kunden, Besuchern und Mitarbeitern effizient zu kommunizieren”. Mirrads wurde von Peter Stahr, Markus Seitle und Andreas Kerscher gegründet.

Beams
+++ Redalpine Capital investiert gemeinsam mit N26-Gründer Maximilian Tayenthal, den beiden Tourlane-Gründer, dem Helpling-Gründer Benedikt Frank und Altinvestor Mangrove Capital Partners in das junge Berliner Startup Beams, bisher als  TravelPlaylist bekannt – siehe FinanceFWD. Über das Startup, das von Robert Kilian, früher N26, gegründet wurde, können Nutzer ihre Lieblingsorte mit Freunden teilen.

Cobrainer
+++ Wayra Deutschland, der Innovationsableger von Telefónica, investiert in das Münchner HR-Tech Cobrainer. Zuvor investierten bereits Bayern Kapital und Vogel Ventures in Cobrainer. Das Unternehmen, das sich 2013 aus einem universitären Forschungsprojekt der TU München entwickelte, kümmert sich um Expertiseanalyse, -management und -visualisierung.

EXITS

Invincible Brands
+++ Der Düsseldorfer Konsumgüterkonzern Henkel übernimmt von Invicible Brands 75 % an den drei Marken HelloBody, Banana Beauty sowie Mermaid+Me. “Mit dieser Akquisition wird Henkel seine D2C-Aktivitäten im Bereich Beauty Care deutlich ausbauen und um starke digitale Fähigkeiten bei Themen wie Performance Marketing, Analytics und schneller Innovation ergänzen”, teilt das Unternehmen mit. In den vergangenen zwölf Monaten erwirtschafteten die Marken einen Umsatz in Höhe von 100 Millionen Euro erwirtschaftet. Invincible Brands, das vor allem über Instagram nach Kunden Ausschau hält, wurde 2015 von Gennadi Tschernow und Björn Keune gegründet. Der englische Private-Equity-Fonds Capital D übernahm Anfang 2018 die Mehrheit an der jungen und kaum sichtbaren Berliner E-Commerce-Schmiede. Der Kaufpreis ist nicht bekannt.

Fernarzt
+++ Das britische Investmenthaus Marcol übernimmt die Telemedizin-Plattform Fernarzt. “Die strategische Übernahme ergänzt die hauseigene Digital-Health-Gruppe HealthHero und das schnell wachsende Portfolio im Bereich Healthcare des Londoner Private Equity Investors”, teilt das Unternehmen mit. Fernarzt wurde 2017 von Heartbeat Labs gegründet. Der Verkauf ist der erste Exit im Build-Portfolio von Heartbeat Labs.

Altruja
+++ Das Münchner Spenden-Startup Altruja fusioniert mit RaiseNow. “Der Schweizer Marktführer mit Büros in Zürich und Berlin ist seit 2013 tätig und zählt über 1.200 Kunden – darunter führende internationale Organisationen wie Amnesty International, Rotary International, Save the Children, WWF und UNICEF”, teilt das Unternehmen mit. Zunächst bleiben beide Marken bestehen. Altruja wurde 2010 von Nicolas Reis und Co. gegründet.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Acton Capital investiert in SoSafe – DocMorris kauft TeleClinic


Im aktuellen #DealMonitor für den 17. Juli werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

SoSafe
+++ Der Münchner Kapitalgeber Acton Capital investiert eine siebenstellige Summe in das Kölner Startup SoSafe. Die Jungfirma, die 2018 von Niklas Hellemann, Lukas Schaefer und Felix Schürholz gegründet wurde “testet, sensibilisiert und schult Mitarbeiter im richtigen Umgang mit Cyber-Attacken”. In der Vergangenheit investierte Global Founders Capital (GFC) bereits in das Unternehmen, das 55 Mitarbeiter beschäftigt. Das frische Kapital soll unter anderem in die Internationalisierung und die “Erweiterung der Cybersecurity-Trainingsplattform fließen. Auch eine “Produkterweiterungen mit Fokus auf Remote-Work” ist geplant. “Der Wechsel ins Home-Office, die wachsende Verbreitung von Cloud-Software und das dramatisch gestiegene Angriffsvolumen im Kontext von COVID19 macht unsere Lösungen umso relevanter.“, sagt Mitgründer Hellemann. Über 200 Unternehmenskunden – darunter Rossmann, Vattenfall und Avira setzen nach Firmenangaben bereits auf SoSafe #EXKLUSIV

EXITS

TeleClinic
+++ Die Versandapotheke DocMorris, gehört zur Zur Rose-Gruppe, übernimmt den Telemedizin-Anbieter TeleClinic. “Durch den Telemedizin-Service von TeleClinic können wir unseren rund 9 Millionen aktiven Kunden, einen niedrigschwelligen Zugang zur Gesundheitsversorgung bieten und schaffen attraktive Mehrwerte für unsere Partner auf dem DocMorris Marktplatz“, sagt Olaf Heinrich, Head Germany bei Zur Rose. Das Unternehmen erwartet, dass “für bis zu 50 % der über die Plattform durchgeführten Konsultationen elektronische Rezepte ausgestellt werden”. Mit TeleClinic wird das Smartphone zur Arztpraxis. Ins Leben gerufen wurde das Startup 2015 von Katharina Jünger, Reinhard Meier und dem Wirtschaftsinformatiker Patrick Palacin. Idinvest Partners investierte zuletzt 7 Millionen Euro in das Münchner Startup. Zuvor investierte Digital Health Ventures (DHV) 2 Millionen in das junge Telemedizin-Unternehmen. Der Kaufpreis liegt im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Die Zur Rose-Gruppe hatte zulezt auch apotal.de bzw. die Versand- und Diabetes-Aktivitäten der deutschen Apotal-Gruppe, Eurapon, Vitalsana, Apo-Rot und Medpex übernommen.

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Foto (oben): azrael74

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#Brandneu – 5 neue Startups, die wir im Blick behalten


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

ZenOwn
Das Schweizer Startup ZenOwn will Nutzern helfen, ihren gesamten Besitz digital zu verwalten. Über die App – bisher nur iOS – der Jungfirma können Onliner all ihre Rechnungen und Garantieleistungen an einem Ort sammeln und auch den Verkauf von Produkten, die man nicht mehr braucht, anschieben.

URL: www.zenown.com
Hashtags: #Tool #eCommerce
Ort: Zug
Gründer: Blaz Bevc, Ladislav Klinc

Dermanostic
Das Düsseldorfer Startup Dermanostic drängt in den boomenden Telemedizin-Markt. Das junge Startup fokussiert sich dabei auf Hautärzte. Nutzer der App erhalten “örtlich flexibel und ohne Wartezeit eine anonyme Beurteilung Ihrer Hautveränderung durch erfahrene Fachärzte”.

URL: www.dermanostic.com
Hashtags: #eHealth #Telemedizin #App
Ort: Düsseldorf
Gründer: Ole Martin, Estefanía Lang, Patrick Lang, Alice Martin

pockid
Das FinTech pockid nennt sich selbst “digitale Finanzlösung für junge Leute und Eltern”. Konkret will die Jungfirma mit einer Finanzapp Jugendlichen den Umgang mit Geld beibringen. Zielgruppe sind damit aber eher Eltern, die sich einen Überblick über die Einnahmen und Ausgaben ihrer Kinder verschaffen möchten.

URL: www.pockid.de
Hashtags: FinTech
Ort: Hamburg
Gründer: Max Schwarz, Jes Henning

foxwork
Das Essener Startup foxwork kümmert sich im Auftrag seiner Kunden um Freelancer. Die Jungfirma nennt ihr Konzept etwas umständlich Freelancer-Shoring. Dabei übernimmt foxwork die Organisation und Bezahlung der Freelancer. Der Auftraggeber kann sich so um sein Kerngeschäft kümmern.

URL: www.foxwork.it
Hashtags: #HR #Freelancer
Ort: Essen
Gründer:Stefan Kessels, Vivien Koch

recover
recover, ein Projekt aus dem Hause Railslove positioniert sich als “mobile Web App, die einen ‘Checkin am Tisch’ mittels Smartphone-Kameras ermöglicht”. ” recover vereinfacht als passgenaue digitale Lösung Gastronom*Innen die Erfüllung der aktuellen Corona-Verordnungen erheblich”, heißt auf der Website.

URL: www.recoverapp.de
Hashtags: #Software #App
Ort: Köln
Gründer: Jan Kus, Tim Schneider

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über junge, frische und brandneue Startups, die noch nicht jeder kennt. Alle diese Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der bundesweiten Startup-Szene und im besten Fall auf die Agenda von Investoren, Unternehmen und potenziellen Kooperationspartnern. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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Foto (oben): Shutterstock

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#Hintergrund – Ein Startup, das Hautkrankheiten per Foto beurteilt


Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das junge Unternehmen OnlineDoctor. Das Schweizer Telemedizin-Startup, das 2016 von Paul Scheidegger, Tobias Wolf und Philipp Wustrow gegründet wurde, sieht sich bereits heute als “Europas führender Anbieter für Teledermatologie”. Bisher war das Unternehmen jedoch nur in der Schweiz aktiv, nun wollen die Jungunternehmer aus St. Gallen auch den deutschen Markt erobern.

Zum Konzept: Nutzer müssen bei OnlineDoctor zunächst einmal ihren Wunsch-DermatologenIn auswählen. “Mithilfe eines eigens entwickelten Chatbots werden im nächsten Schritt Informationen zum Hautproblem abgefragt. Nachdem der Nutzer drei Bilder vom Hautproblem hochgeladen und die Gebühr von 39 Euro bezahlt hat, wird die Anfrage abgeschickt. Innerhalb von 48 Stunden kommt eine erste Einschätzung samt Handlungsempfehlung. Die erhobenen Daten werden verschlüsselt und ausschließlich auf Deutschen Servern gespeichert”, verspricht das Startup.

“Es ist viel empfehlenswerter, über OnlineDoctor eine erste fachärztliche Einschätzung einzuholen, als pflegebedürftige oder schwer kranke Menschen den Anstrengungen eines Praxisbesuchs auszusetzen“, sagt Deutschland-Geschäftsführerin Leonie Sommer. “Wir sehen hier großes Wachstumspotential für OnlineDoctor.” In Deutschland arbeiten bereits 150 DermatologenInnen mit dem Startup zusammen, das von Investoren bereits 2,5 Millionen Schweizer Franken einsammeln konnte.

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Foto (oben): OnlineDoctor

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