#Zahlencheck – Komoot schafft erstmals über 4 Millionen Euro Gewinn


Das Potsdamer Unternehmen Komoot, ein Routenplaner samt Navigations-App, legt neue Unternehmenszahlen vor – und zwar den Jahresabschluss zum Geschäftsjahr 2020. Der Hidden Champion, der 2010 unter anderem von Markus Hallermann gegründet wurde, erwirtschaftete im Corona-Jahr einen Jahresüberschuss in Höhe von rund 4,1 Millionen Euro (Vorjahr: 1,2 Millionen). 2020 beschäftigte das Unternehmen dabei durchschnittlich gerade einmal 57 Mitarbeiter:innen (Vorjahr: 44).

Schon seit 2016 schreibt das Komoot-Team nun schon schwarze Zahlen. 2020 dürfte das Unternehmen im besonderen Maße von der Corona-Pandemie und der Flucht vieler Menschen in die Natur profitiert haben. Der Aufbau von Komoot zuvor kostete weniger als 2,5 Millionen Euro. Dies verpulvern einige hoch finanzierte Startups in extrem kurzer Zeit. Das Unternehmen ist damit eine beeindruckende Erfolgsgeschichte, die weiter weit unter dem Szene-Radar fliegt.

In eigener Sache schreibt das Unternehmen zum Stand der Dinge: “Komoot is the largest and fastest-growing digital platform for adventurers and outdoor enthusiasts in the world – and it has a simple mission: to make outdoor adventures accessible to all. Komoot’s mobile app and digital platform provide advanced route planning and navigation tools. At the same time, a content-rich feed of unique stories inspires its community of 25 million users to explore and share their outdoor experiences and recommendations”.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2020

* Die Gesellschaft stellt den Jahresabschluss 2020 nach den Kriterien für kleine Kapitalgesellschaften gem. § 267 Abs. 1 i. V. m. Abs. 4 HGB auf.
* Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 57.

Komoot im Zahlencheck

2020: 4,1 Millionen Euro (Jahresüberschuss)
2019:  1,2 Millionen Euro (Jahresüberschuss)
2018: 1,5 Millionen Euro (Jahresüberschuss)
2017: 767.140 Euro (Jahresüberschuss)
2016: 161.452 (Jahresüberschuss)
2015: 385.696 (Jahresfehlbetrag)
2014: 919.730 (Jahresfehlbetrag)
2013: 259.338 (Jahresfehlbetrag)
2012: 213.284 (Jahresfehlbetrag)
2011: 525.446 (Jahresfehlbetrag)
2010: 119.610 (Jahresfehlbetrag)

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Foto (oben): komoot

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#DealMonitor – Great Hill investiert 180 Millionen in Echobot-Leadfeeder-Fusion – Unicorn Omio sammelt 80 Millionen ein


Im #DealMonitor für den 21. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Omio
+++ Die amerikanische Investmentbank Lazard Asset Management, Stack Capital Group, NEA, Temasek und Co. investieren 80 Millionen US-Dollar in Omio. Über das Berliner Unicorn, 2013 von Naren Shaar gegründet, können Nutzer Bahn-, Bus- sowie Flugtickets vergleichen und auch buchen. Temasek, Kinnevik, Goldman Sachs, NEA und Kleiner Perkins investierten im Sommer 2020 rund 100 Millionen Dollar in das Travel-Startup. Insgesamt flossen nun schon rund 380 Millionen Dollar in Omio. “Aus dem Unternehmensumfeld heißt es jedoch, es habe sich um eine Flat Round gehandelt – die Bewertung ist also im Vergleich zur Vorrunde gleich geblieben”, schreibt Gründerszene zum Investment. “Diese Finanzierung durch eine starke Investorengruppe nach mehr als zwei harten Jahren unterstreicht das enorme Potenzial unseres Geschäftsmodells sowie unsere Überzeugung, dass das menschliche Bedürfnis zu reisen ungebrochen ist. Das eingeworbene Kapital wird umsichtig eingesetzt, um die globalen Expansionsaktivitäten, einschließlich Unternehmenskäufe, wieder voranzutreiben”, teilt Omio mit. Mehr über Omio

Enpal
+++ Prime Capital stellt dem Berliner Unicorn Enpal im Rahmen eines nachrangigen Mezzanine-Darlehen 70 Millionen Euro zur Verfügung. “Diese Finanzierungszusage schließt sich der Finanzierung durch von BlackRock beratene Fonds vom September 2021 von 345 Millionen Euro an”, teilt das Unternehmen mit. Das 2017 von Mario Kohle (Käuferportal-Gründer), Viktor Wingert und Jochen Ziervogel gegründete Unternehmen, das Solaranlagen vermietet, sammelte nun schon 800 Millionen Euro ein – “davon 500 Millionen Refinanzierungskapital und 300 Millionen Wachstumskapital”. In der Presseaussendung heißt es weiter: “Zugleich arbeitet Enpal daran, mit bestehenden und neuen Geldgebern weitere Finanzierungslinien aufzunehmen, um damit die Fremdkapitalzusagen auf über 1 Milliarde Euro zu steigern”. Mehr über Enpal 

Wingcopter 
+++ Die Rewe Group, Salvia, XAI Techologies, der japanischen Handelskonzern Itochu sowie Altinvestoren wie Futury Capital und Xplorer Capital investieren 42 Millionen Euro in Wingcopter. Das Startup aus Weiterstadt, das Transportdrohnen für humanitäre und zivile Anwendungen entwickelt, wurde 2017 von Tom Plümmer, Jonathan Hesselbarth und Ansgar Kadur gegründet. “Die neue Finanzierung ermöglicht es Wingcopter, seine Drone-Delivery-Dienstleistungen rund um den Globus auszubauen”, teilt das Unternehmen mit. Xplorer Capital aus dem Silicon Valley und der hessische Geldgeber Futury Regio Growth Fund sowie Futury Ventures und Hessen Kapital investierten zuletzt 22 Millionen US-Dollar in Wingcopter. Mehr über Wingcopter

TradeLink
+++ Insight Partners und die Altinvestoren Point Nine Capital und Fly Ventures investieren 12 Millionen Euro in TradeLink. Das Münchner Startup, das Anfang 2020 von Frederic Krahforst, Tobias Nendel (Outfittery-Mitgründer) und Michael Bücker gegründet wurde, positioniert sich als “digitale Lösung für Liefer- und Transportabstimmung rund um das Lager”. Zielgruppe sind insbesondere Logistikleiter, Kontraktlogistiker und Lagerleiter. “The funding will be used to enhance the functionalities of the SaaS platform and scale marketing and sales activities to deliver the simplest and most effective platform to collaborate in logistics and supply chains. We are really excited about the future”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über TradeLink 

Kranus Health
+++ Der französische Investor Karista, Peak Pride, Altinvestoren wie High-Tech Gründerfonds (HTGF) und A Round Capital sowie mehrere Angel-Investoren investieren 6,5 Millionen US-Dollar in Kranus Health. Das Berliner Startup, von Thilo Kleinschmidt und Jens Nörtershäuser gegründet, möchte “Männern durch einen einfachen und unkomplizierten Zugang zu neuester medizinischer Versorgung ein gesünderes und längeres Leben ermöglichen”. “Das Geld investieren wir in den Ausbau des Vertriebs in Deutschland, um möglichst viele Patienten mit unserer Therapie zu erreichen”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über Kranus Health

Roq.ad
+++ DNX Ventures, AperiamVentures und OCA Ventures investieren 7 Millionen US-Dollar in Roq.ad. “Roq.ad will use the funding to expand commercial and technology teams, fuel growth in new segments and geographies, and accelerate the distance between its product and competitors”, teilt das Unternehmen mit. Das Berliner Unternehmen, 2015 vom Ex-madvertise-Macher Carsten Frien in Berlin gegründet, ermöglichte einst Werbetreibenden Storytelling über verschiedene Endgeräte zu betreiben. Inzwischen positioniert sich die Jungfirma als “GDPR/CCPA-compliant, probabilistic, multi-device identity resolution provider”. K – New Media, Astutia Ventures, pd ventures, NWZ Digital, media + more Venture und diverse weitere Investoren setzten in der Anfangszeit auf Roq.ad. Bis Ende 2017 flossen rund 1,7 Millionen in das Startup. Im Rahmen einer Planinsolvenz erfolgte 2019 der Neustart von Roq.ad. Mehr über Roq.ad

Vaeridion 
+++ Jetzt offiziell: Vsquared Ventures, Project A Ventures und Finanzcheck.de-Gründer Andreas Kupke investieren – wie Ende Mai im Insider-Podcast berichtet – in Vaeridion. Im Rahmen der Investmentrunde fließen 3,2 Millionen Euro. Das Startup aus München, das von den ehemaligen Airbus-Mitarbeitern Sebastian Seemann und Ivor van Dartel gegründet wurde, kümmert sich um “Green Air Mobility”. Das elektrische Flugzeug der Jungfirma soll neun Passagiere plus Crew bis zu 500 Kilometer transportieren können. Mehr über Vaeridion

Evy Solutions
+++ “Gesellschafter sowie Bestandsinvestoren” investieren 1,6 Millionen Euro in Evy Solutions. Das Kölner Startup, 2017 von Michael Vogel und Arian Storch gegründet, kümmert sich um KI-gestützte Dokumentenverarbeitung und Prozessautomatisierung. “Wir werden das Geld für den weiteren Ausbau unseres Geschäfts in der DACH-Region nutzen”, teilt die Jungfirma mit.  27 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Evy Solutions. Mehr über Evy Solutions

TextCortex
+++ btov Partners, Speedinvest, Entrepreneur First sowie Business Angels wie Amar Shah und Holger Hengstler investieren 1,2 Millionen US-Dollar in TextCortex. Das Startup aus Berlin, von Dominik Lambersy und Ceyhun Derinbogaz gegründet, generiert auf Knopfdruck kurze Social-Media-Texte. “Use our AI product description generator tool to create unique, captivating & SEO-optimized content for your Ecommerce store within seconds. Start creating product descriptions that convert”, heißt es auf der Website.

renovido
+++ Nicht genannte Geldgeber investieren eine siebenstellige Summe in renovido. Das Startup aus Mönchengladbach, 2020 von Julian Roth-Schmidt und Willi Rack gegründet, bietet Küchen-Abos an. “Um ein Küchen-Abo mit so niedrigen Preisen realisieren zu können, haben wir die Produktauswahl und den Prozess bis ins letzte Detail optimiert”, heißt es auf der Website. 8 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für renovido.

MERGERS & ACQUISITIONS

Echobot
+++ Das Karlsruher Sales-Intelligence-Unternehmen Echobot und das finnische Unternehmen Leadfeeder, das sich um Web-Visitor-Analyse kümmert, fusionieren. Das amerikanische Private-Equity-Unternehmen Great Hill Partners “setzt 180 Millionen Euro ein, um den Zusammenschluss zu unterstützen und dem neu gegründeten Unternehmen dabei zu helfen, seine Produktinnovationen voranzutreiben, seine Vertriebstrukturen zu erweitern und das internationale Wachstum zu beschleunigen”. Weitere 50 Millionen Euro stehen für weitere Übernahmen zur Verfügung. Das neue Unternehmenmit Hauptsitz in Karlsruhe beschäftigt 250 Mitarbeiter:innen. Echobot wurde 2011 von Bastian Karweg gegründet. Leadfeeder ging 2012 an den Start.

VENTURE CAPITAL

G+D Ventures
+++ Die Europäische Investitionsbank (EIB) und G+D Ventures, der Venture Capital-Ableger des Sicherheitsunternehmens Giesecke+Devrient (G+D), gründen eine “Co-Investment-Plattform zur Investition in europäische TrustTech-Startups”. Die beiden Partner stellen dafür jeweils 25 Millionen Euro zur Verfügung. “Ziel des Fonds ist es, in die Entwicklung innovativer Lösungen zu investieren, die dazu beitragen, das Vertrauen (Trust) in eine digitale (Tech) Gesellschaft zu stärken. Dazu zählen unter anderem Lösungen für Cybersecurity, Technologien zum Schutz der Privatsphäre, das Management digitaler Identitäten, sowie sichere Authentifizierungs- und Zahlungssysteme”, heißt es in der Presseaussendung.

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#DealMonitor – ecoworks sammelt 7,7 Millionen ein – Jentis bekommt 3 Millionen – Heylog sammelt 3 Millionen


Im #DealMonitor für den 2. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

ecoworks 
+++ Die Warema Gruppe, JLL Spark Global Venture, der Investmentarm von Jones Lang LaSalle (JLL), Zacua Ventures und Blackhorn Ventures sowie die Altinvestoren PropTech1, Motu Ventures und mehrere Business Angels investieren 7,7 Millionen Euro in ecoworks. Das PropTech aus Berlin, das 2018 von Emanuel Heisenberg gegründet wurde, setzt auf “modulare, klimaneutrale Sanierungslösungen für die Wohnungswirtschaft”. “Wir werden die Investition nutzen, um unser Produkt in den Bereichen der automatischen Planung, der Hardware und der Lieferkette zu stärken sowie um das Team auszubauen”, teilt das Unternehmen mit. Bis Ende 2020 flossen bereits rund 6 Millionen in das Unternehmen. Mehr über ecoworks

Jentis
+++ Der Frühphasen-Investor Pragmatech Ventures, Altinvestoren und  der AWS – Austria Wirtschaftsservice investieren 3 Millionen Euro in Jentis. Das Startup aus Wien, das von Klaus Müller und Thomas Tauchner gegründet wurde, ist im Segment “Server-Side Tracking” unterwegs. Anders als beim konventionellen Tracking kommt bei Jentis ein einziges First-Party-JavaScript zum Einsatz. “Fehlerhafte Daten durch kompromittierende Browser-Erweiterungen lassen sich so eliminieren”, verspricht die Jungfirma.

Heylog
+++ KUBIKx, der Venture Builder der Schmitz Cargobull Gruppe, und der belgischen Geldgeber Ninepointfive investieren 3 Millionen Euro in Heylog, Das Wiener Unternehmen, das von Bernhard Hauser gegründet wurde, bringt sich als “Kommunikations­dienst für die moderne Logistik” in Stellung. Dabei macht Heylog “WhatsApp, Facebook Messenger und Viber fit für die Logistik, damit Disponenten immer in bester Verbindung mit ihren Fahrern bleiben”.

Famedly
+++ IBB Ventures, das österreichische Gesundheitsunternehmen x-tention und Altinvestor aQua healthcare Invest investieren 2,5 Millionen Euro in Famedly. Das Berliner Startup, das 2019 von Phillipp Kurtz und Niklas Zender gegründet wurde, entwickelt eine Kommunikations-App für Ärzte und Krankenhäuser. Zum Konzept schreiben die Jungunternehmer: “Für einen reibungslosen Einsatz im medizinischen Alltag ist die Software wie ein klassisches Chatprogramm gestaltet”.

PlanerAI
+++ Earlybird UNI-X, Delivery-Hero-CTO Christian von Hardenberg und innoWerft investieren eine siebenstellige Summe in PlanerAI. Das Startup aus Großrinderfeld, das von Franz Seubert, Jan Meller und Fabian Taigel gegründet wurde, setzt auf eine Planungssoftware für Lebensmittelproduzenten, die dafür sorgen soll, “das Lebensmittelabfälle gar nicht erst entstehen”. Mit BäckerAI bietet die Jungfirma bereits eine “Planungsplattform für Backwaren” an.

MERGERS & ACQUISITIONS

Secra
+++ Das Berliner Travel-Unternehmen HomeToGo, eine Suchmaschine für Ferienunterkünfte, übernimmt Secra, einen Online-Vermarkter von Regionen und Ferienunterkünften. 2021 hatte HomeToGo bereits 19 % der Secra-Anteile übernommen, nun kauft das Unternehmen die restlichen Anteile. “Die Büros, das Team mit mehr als 40 Mitarbeitern sowie das Gründungs- und Management-Team von Secra – mit Sitz in Sierksdorf in der Lübecker Bucht – bleiben weiter bestehen und werden in das Team der HomeToGo-Gruppe mit über 500 Mitarbeitern weltweit integriert, um neue Synergien zu schaffen und Innovationen voranzutreiben”, heißt es in der Presseaussendung. Mehr über HomeToGo

BuzzBird
+++ Die Münchner Seven.One Entertainment Group übernimmt das Berliner Unternehmen BuzzBird, eine Plattform zur Umsetzung von Influencer Marketing-Kampagnen, komplett. “Buzzbird ergänzt damit ab sofort das Influencer:innen-Geschäft der Seven.One Entertainment Group, die bereits seit Jahren mit Studio71 im Creator-Business tätig ist”, teilt das Unternehmen mit. Die Mediengruppe stieg bereits 2017 bei BuzzBird, das 2016 von dem ehemaligen ProSieben Moderator Andreas Türck sowie Felix Hummel, Klaus Beyer und Klaus Ahrens gegründet wurde, ein und sicherste sich dabei 43 %.

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#DealMonitor – Shoutout übernimmt Fandreams – Vice Golf bekommt 14 Millionen – 10x Founders setzt auf Tilta


Im #DealMonitor für den 6. Mai werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

MERGERS & ACQUISITIONS

Fandreams
+++ Das Berliner Unternehmen Shoutout, eine Plattform für personalisierte Promi-Videogrußbotschaften, übernimmt – wie wir vorab in Erfahrung bringen konnten – seinen Wettbewerber Fandreams. “Rund 50 weitere Celebrities befinden sich nun im Portfolio von Shoutout und Kundinnen sowie Kunden werden seit heute bereits online von fandreams.de auf shoutout.de weitergeleitet”, teilt das Unternehmen mit. Shoutout, von Constantin Sandritter und Noel Lorenz gegründet, sowie Fandreams, gegründet von Jens Scheidemann und Daniel Dreier, gingen beide 2020 an den Start. Personalisierte Promi-Videogrußbotschaften sind seit einiger Zeit ein kleiner Renner, zahlreiche junge Firmen setzen auf diesen Trend. #EXKLUSIV

INVESTMENTS

Vice Golf
+++ Der Private Equity-Investor Oakley Capital investiert 14 Millionen US-Dollar in Vice Golf. Das Münchner D2C-Unternehmen, das 2012 von Ingo Düllmann und Rainer Stöckl gegründet wurde, setzt auf “hochwertigste Golfprodukte”. “Oakley’s investment will help the business to accelerate its growth, product diversification strategy and internationalisation”, heißt es in der Presseaussendung. Das Unternehmen erwirtschaftete 2020 einen Umsatz in Höhe von 35 Millionen Euro (Vorjahr: 22 Millionen). Der Jahresüberschuss lag bei rund 3 Millionen (Vorjahr: 533.281 Euro). 22 Mitarbeiter:innen arbeiteten 2020 durchschnittlich für das Unternehmen.

Tilta
+++ Der noch junge Geldgeber 10x Founders und Solarisbank-Gründer Marko Wenthin investieren eine siebenstellige Summe in Tilta – siehe FinanceFWD. Das Berliner FinTech, das 2022 vom ehemaligen Finiata-Team Jan Enno Einfeld, Ingmar Stupp und Christoph Nicola gegründet wurde, positioniert sich als “The next-gen collateralised SME buy-now-pay-later solution for B2B platforms and marketplaces”. Der polnische Geldgeber Manta Ray Ventures übernahm das Kredit-Startup Finiata gerade. In den vergangenen Jahren wurde Finiata von Stupp und Einfeld geführt.

Lambus
+++ NBank Capital investiert eine sechsstellige Summe in das Reise-Startup Lambus – siehe VC Magazin. Das Unternehmen aus Osnabrück, das von Hans Knöchel und Anja Niehoff gegründet wurde, positioniert sich als “All-in-One Reise-App”. Die Anwendung bietet Buchungsbestätigungen, Routenhighlights, Fotos und Reisekosten. In der neunten Staffel der Gründershow “Die Höhle der Löwen” investierte Sales-Löwe Carsten Maschmeyer 500.000 Euro in Lambus und sicherte sich dabei 18 % am Unternehmen. Der Deal platzte aber nach der Show. Mehr über Lambus

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#DealMonitor – Kinexon sammelt 130 Millionen ein – Twaice bekommt 30 Millionen – eGym übernimmt Gymlib


Im #DealMonitor für den 26. April werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Kinexon
+++ Die Private-Equity-Firma Thomas H. Lee Partners (THL), BMW i Ventures und Telekom Innovation Pool (TIP) investieren 130 Millionen US-Dollar in Kinexon. Das Münchner Unternehmen, das 2012 von Alexander Hüttenbrink und Oliver Trinchera gegründet wurde, setzt auf eine Cloud-Software in Kombination mit Sensorik und vernetzten Geräten, die Prozesse erfassen, optimieren und automatisieren kann. Zielgruppe sind Firmen aus den Segmengten Produktion, Logistik und Sport. Unternehmen wie Continental, zalando und Intel setzen ebenso auf Kinexon wie die Sportvereine Bayer Leverkusen, RB Leipzig und Paris Saint-Germain. Das Unternehmen “wird die Mittel nutzen, um die Entwicklung seiner Automatisierungstechnologie zu beschleunigen und die Expansion in Nordamerika und Europa fortzusetzen”.

Twaice
+++ Der amerikanische Geldgeber Coatue, der Unternehmer Lip-Bu Tan und die Altinvestoren investieren 30 Millionen US-Dollar in Twaice. Das Münchner Startup, das 2018 von Stephan Rohr und Michael Baumann gegründet wurde, entwickelt eine Batterieanalysesoftware. Konkret ermöglicht die Jungfirma Batterie- und Elektrofahrzeugherstellern, Flottenbetreibern und Finanzdienstleistern Batterien hinsichtlich Effizienz, Sicherheit und Zuverlässigkeit zu optimieren. Insgesamt flossen nun schon 75 Millionen Dollar in Twaice. Zu den bisherigen Geldgebern zählen Energize Ventures, Creandum, Cherry Ventures, UVC Partners und Speedinvest. “Die Mittel werden für die weitere Optimierung der Cloud-Analytikplattform von Twaice und den Ausbau der Präsenz verschiedener Standorte in Europa und Nordamerika verwendet – einschließlich der Erweiterung des neuen Standorts in Chicago”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über Twaice

informed
+++ HV Capital und 468 Capital investieren 5 Millionen Euro in informed. Das Berliner Unternehmen, das von von Benjamin Mateev, Martin Kaelble und Axel Bard Bringéus gegründet wurde, setzt auf ein Meta-Abo für Print-Inhalte. Das Motto dabei lautet: “The informed app bundles and curates the best trusted news sources in the world. The curation is done by humans, not purely algorithm”. 468 Capital investierte zuvor bereits 1,5 Millionen Euro in das junge Unternehmen. “The funding will be utilized to further develop informed’s product and grow its team”, heißt es in der Presseaussendung. Mehr über informed

Raus
+++ NFQ Capital, Rivus Capital, Roadsurfer, Founderment A/S, Altinvestor Speedinvest und mehrere Business-Investor:innen eine siebenstellige Summe in Raus. Insgesamt flossen nun schon 3,2 Millionen Euro in das junge Unternehmen. Das Berliner Startup, das 2021 von den Schulfreunden Christopher Eilers, Johann Ahlers und Julian Trautwein gegründet wurde, entwickelt “zeitgemäße Rückzugsorte außerhalb der Stadt mit smarten, nachhaltigen Cabins”. “Das Unternehmen wird das zusätzliche Kapital zudem einsetzen, um das einzigartige Gästeerlebnis und die Entwicklung seines eigenen Tech-Stacks auszubauen”, heißt es in der Presseaussendung. Mehr übe Raus

Smedo
+++ APEX und Brandenburg Kapital investieren 1,66 Millionen Euro in Smedo. Das MedTech aus Hennigsdorf, das 2019 von Thomas Grellner gegründet wurde, kümmert sich um das berührungslose Messung von Vitaldaten. “Die Gelder werden verwendet, um die Entwicklung und Markteinführung eines medizinischen Systems zur berührungslosen Vitaldatenmessung in Krankenhäusern und Altenpflegeheimen voranzutreiben”, teilt das Unternehmen mit.

Grewp
+++ Hessen Kapital, das Unternehmen HRpepper sowie Angel-Investoren wie Martin Baart (ecoligo), Christoph Beuck (Newsletter2Go) und Vanessa Fischer (TransAgency.org) investieren eine sechsstellige Summe in Grewp. Das HR-Startup aus Frankfurt am Main, das 2021 von Angelika Birk und Frank Marschall gegründet wurde, setzt auf einen Marktplatz für Teambuilding. So sollen Unternehmen ihren Bedarf ermitteln und “passgenaue Teambuilding-Maßnahmen finden”.

Planetics
+++ Dietmar Kruse, Ex-Managing Principal von Ebiquity, und weitere Angel-Investoren investieren eine sechsstellige Summe in Planetics. Beim Startup aus München, das 2020 von Fabian Hörst, Raphael Breitner und Alexandros Taflanidis gegründet wurde, dreht sich alles um “nachhaltige und faire Sportartikel”. Gemeint sind damit Bekleidung, Equipment und Nutrition. Bernd Geilen, Andrea Lederer, Arno Gerken und Co. investierten zuvor bereits in das Unternehmen.

MERGERS & ACQUISITIONS

Gymlib
+++ Das Münchner Fitness-Unternehmen eGym übernimmt seinen französischen Konkurrenten Gymlib, der sich um Corporate-Fitness kümmert. Die Bajuwaren zahlen dafür “einen hohen zweistelligen Millionenbetrag”. Das Unternehmen, das 2010 von Florian Sauter und Philipp Rösch-Schlanderer gegründet wurde, digitalisiert die Fitnesswelt. Der englische Geldgeber Mayfair Equity Partners, NGP Capital, Highland Europe, HPE Growth Capital und Bayern Kapital investierten zuletzt rund 69 Millionen Euro in eGym. Mehr als 150 Millionen an Risikokapital müssten bisher in das Unternehmen geflossen sein. Die Bewertung der Jungfirma lag zuletzt im deutlich dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Im Corona-Jahr 2020 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 44,1 Millionen Euro (2019: 50,7 Millionen). Mehr über eGym

Druckerpatronen.de
+++ Die Tonerpartner Gruppe, die von Rivean Capital unterstützt wird, übernimmt Druckerpatronen.de, einen der Online-Shops für Druckerzubehör. “Nach der Stärkung der Marktpräsenz in Frankreich durch die Übernahme von SAS Rousselle.com im Jahr 2021 stellt die Übernahme von Druckerpatronen.de den nächsten wichtigen Meilenstein in der Buy-and-Build-Strategie von TonerPartner dar”, teilt das Unternehmen mit. Druckerpatronen.de mit Sitz in Iserlohn wurde 2010 gegründet. Tonerpartner mit Sitz in Hattingen wurde 1993 gegründet.

Pop-Up Camps
+++ Das niederländische Unternehmen Campspace, eine Plattform für kleine und ungewöhnliche Campingplätze, übernimmt den Hamburger Wettbewerber Pop-Up Camps. “Möglich wurde
dieser Schritt durch eine Finanzierungsrunde in Höhe von drei Millionen Euro unter der Leitung der schwedischen Investmentgesellschaft VNV Global sowie der Beteiligung vier namhafter Angel-Investoren, darunter die ehemaligen Booking.com-Führungskräfte David Vismans und Andrea Carini”, teilt das Unternehmen mit. Pop-Up Camps wurde 2020 von Jobst von Paepcke gegründet.

DIE HÖHLE DER LÖWEN

Le Gurque
+++ In der vierten Folge der elften Staffel investieren die Familien-Löwinnen Sarna Röser und Dagmar Wöhrl 100.000 Euro in Le Gurque und sichern sich dabei 20 % am Unternehmen. Das Hamburger Startup, das von Leonie Eißele und Niklas Heinzerling gegründet wurde, setzt auf nachhaltige Spülschwämme. Der Deal platzte nach der Show.

Read-O
+++ In der vierten Folge der elften Staffel investiert Sales-Löwe Carsten Maschmeyer 600.000 Euro in Read-O und sichert sich dabei 25,1 % am Kölner Unternehmen. Hinter Read-O verbirgt sich eine Buchfinder-App. Der Deal platzte nach der Show.

Lucky Plant
+++ In der vierten Folge der elften Staffel investiert Regal-Löwe Ralf Dümmel 100.000 Euro in Lucky Plant und sichert sich dabei 20 % am Unternehmen. Das Startup, das von Bernhard Unger, Thomas Hüster und dem ehemaligen Fußball-Star Michael Ballack gegründet wurde, setzt auf Pflanzenstärkungsmittel.

Xeem
+++ In der vierten Folge der elften Staffel investieren die Familien-Löwinnen Sarna Röser und Dagmar Wöhrl sowie Sales-Löwe Carsten Maschmeyer 300.000 Euro in Xeem und sichern sich dabei 25,1 % am Unternehmen. Hinter xeem aus Darmstadt, gegründet von Geraldine Ulrichs und Janine Weirich, verbirgt sich eine Art digitales Assessment-Center.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV OneFootball steigt zum Unicorn auf – Valar investiert in Mondu – Razor Group übernimmt Factory14


Im #DealMonitor für den 20. April werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

OneFootball
+++ Der amerikanische Liberty City Ventures, der auf Themen wie Web 3.0, Gaming, Metaverse und NFT setzt, sowie Altinvestoren investieren nach unseren Informationen rund 150 Millionen Euro in OneFootball. Die Bewertung des Unternehmens steigt dabei auf rund 1 Milliarde Euro – und somit erstmals auf Unicorn-Niveau. Das Berliner Grownup bzw. die gleichnamige App, die 2008 von Lucas von Cranach gegründet wurde, versorgt Fußballfans rund um den Globus mit Zahlen, Daten und Fakten sowie spannenden Inhalten. Zu den Investoren des Unternehmens gehören bisher Geldgeber wie Union Square Ventures, Lakestar, Earlybird und Daniel Hopp. Im Geschäftsjahr 2020 erwirtschaftete OneFootball einen Umsatz in Höhe von 14,5 Millionen Euro. Der Verlust lag bei 14,2 Millionen. Das Unternehmen erzielt insbesondere durch Werbung Einnahmen. Nun steht der Einstieg in das Boomthema NFT bevor. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Mondu
+++ Valar Ventures und Co. investieren nach unseren Informationen rund 40 Millionen Euro in Mondu. Die Bewertung (Pre Money) liegt bei rund 145 Millionen Euro. Das Berliner FinTech, das 2021 von Dafiti-Gründer Philipp Povel und Malte Huffmann gegründet wurde, setzt auf ein “Buy now, pay later”-Modell für Unternehmenskunden. Das Konzept der Jungfirma richtet sich dabei an Marktplatzbetreiber – deren Geschäftskunden können dann via Mondu in Raten bezahlen. Cherry Ventures investierte gemeinsam mit FinTech Collective bereits 14 Millionen US-Dollar in das Unternehmen Zudem sind bereits Discovery Ventures sowie bekannte Angel-Investoren wie Forto-Gründer Michael Wax, zalando-Gründer Robert Gentz und SellerX-Gründer Malte Horeyseck bei Mondu an Bord. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Vaayu
+++ Atomico, CapitalT, Seven Seven Six sowie Angel-Investor:innen wie Cristina Stenbeck und Bryant Chou investieren 11,5 Millionen US-Dollar in Vaayu. Das Berliner Startup, das 2020 von Anita Daminov, Luca Schmid und Namrata Sandhu gegründet wurde, bietet eine CO2-Tracking-Plattform an, die sich speziell an Einzelhändler richtet. CapitalT, Atomico’s Angel Program, NP-Hard Ventures und Co. investierten zuletzt bereits 1,6 Millionen US-Dollar in das Unternehmen. “Mit Hilfe der Finanzierungsgelder will Vaayu die Benchmarking-Fähigkeiten der Software ausbauen, damit Händler ihre Emissionen auch im Vergleich mit ihren Mitbewerbern messen können”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über Vaayu

planetary 
+++ Astanor Ventures, Blue Horizon Ventures, Xange und Nucleus Capital investieren 7,5 Millionen Schweizer Franken in planetary. Das Startup aus Genf, das 2022 vom Peace of Meat-Macher David Brandes gegründet wurde, setzt auf die Herstellung von Lebensmitteln durch mikrobielle Fermentation. “Diese Technologie erlaubt die nachhaltige Herstellung einer Reihe von Produkten zu Preis Punkten die gegenüber der Tier-basierten Herstellung kompetitiv sind, wie beispielsweise Fleischprodukte, Molkeprodukte, Käsesorten und Eier”, teilt das Unternehmen mit.

Tangany
+++ Nauta Capital, Creator Collective Capital (C3 VC) und der High-Tech-Gründerfonds (HTGF) investieren 7 Millionen Euro in Tangany – siehe FinanceFWD. Das Startup aus München, das 2019 von Martin Kreitmair, Christopher Zapf und Alexey Utin gegründet wurde, bietet eine Blockchain Kryptoverwahrlösung für Unternehmen an. “Nun wollen die Münchner mithilfe der Fremdmittel ihr Team deutlich ausbauen – bis Ende des Jahres auf 50 Personen”, heißt es im Artikel.

Greenforce
+++ Fußball-Weltmeister Thomas Müller investiert in Greenforce. Das Münchner Food-Unternehmen, das 2020 von Thomas Isermann gegründet wurde, setzt auf Fleisch- und Milch-Alternativen. “Müllers Investition soll vorwiegend dazu dienen, das Wachstum des klimaneutralen Unternehmens zu fördern sowie das zukunftsorientierte Forschungs- und Entwicklungszentrum in München zu stärken”, teilt das Unternehmen mit. Institutionelle Investoren, deren Namen das Startup nicht nennt, sowie Moderator Joko Winterscheidt und Feinkost-Macher Michael Käfer investierten zuletzt bereits 15 Millionen Euro in Greenforce. Mehr über Greenforce

Heimladen
+++ Business Angels – darunter die gridX-Gründer David Balensiefen und Andreas Booke – investieren eine sechsstellige Summe in Heimladen. Das Startup aus Randersacker, das 2020 von Max Wojtynia, Niklas Slatin, Christian Arians und Philip Haverkamp gegründet wurde, setzt auf “Ladeinfrastruktur für Immobilien” und das Laden am eigenen Stellplatz. “Nutzer:innen wird der Ladepunkt am eigenen Stellplatz mit rundum-sorglos-Service ab 35 Euro pro Monat zur Verfügung gestellt”, teilt das Unternehmen mit.

Synsor
+++ Der Frühphasengeldgeber APX investiert 400.00 Euro in Synsor. Das Startup aus München, das 2021 von Nico Engelmann und Benjamin Gosse gegründet wurde, kümmert sich um die optische Qualitätskontrolle in der Produktionslinie. Das System des Startups kann dabei “innerhalb kürzester Zeit” ein individuelles Produkt erlernen und “verlässliche Aussagen über das Vorkommen von Anomalien jeglicher Art treffen”.

Straffr
+++ Hessen Kapital investiert gemeinsam mit Business Angels und dem Investoren-Club Nordhessen erneut in Straffr. Die Jungfirma aus Kassel, die 2020 auch in der Vox-Show “Die Höhle der Löwen” Investoren suchte, bietet ein elastisches Trainingsband mit integrierten Sensoren an. Das soll Nutzern ein Echtzeit-Feedback und genaue Trainingsanalysen ermöglichen. Das Startup wurde von Stefan Weiß, Torben Hellmuth und Hanno Storz gegründet.

Faircations
+++ Das Software-Entwicklungs- und Beratungsunternehmen Prodyna investiert 100.000 Euro in Faircations. Das Unternehmen aus München, das von Sonja Karl und Stefan Seibel gegründet wurde, kümmert sich um “nachhaltige und faire Reisen”. Zum Konzept schreibt das Team: “Ziel ist es, dass jede faircations-Reise so wenig wie möglich auf die Natur, Tier- und Pflanzenwelt einwirkt”.

MERGERS & ACQUISITIONS

Factory14
+++ Der Berliner Amazon-Shop-Aufkäufer Razor Group, der 2020 von Tushar Ahluwalia und Jonas Diezun gegründet wurde, übernimmt seinen Wettbewerber Factory14. Das Startup mit Sitz in Luxemburg, das Büros in Madrid, London, Shanghai und Taipei unterhält, wurde 2021 von Guilherme Steinbruch, Marcos Ramírez und Gianluca Cocco gegründet. Dmg Ventures, DN Capital, VentureFriends und Victory Park Capital (VPC) investierten im Mai 2021 rund 200 Millionen US-Dollar in das Unternehmen. Victory Park Capital (VPC) ist auch Kreditgeber der Razor Group. Gemeinsam mit BlackRock und Altinvestoren investierte VPC im Mai 2021 rund 400 Millionen US-Dollar in die junge Razor Group. Im November 2021 stieg die Razor Group zum Unicorn auf. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

DIE HÖHLE DER LÖWEN

The Plant Box
+++ In der dritten Folge der elften Staffel investierten Sales-Löwe Carsten Maschmeyer und Beauty-Löwin Judith Williams 150.000 Euro in The Plant Box und sichern sich dabei 20 % am Unternehmen. Das Berliner Startup, das 2020 von Anne Baltes-Schlüter und Alice Sare Özserin gegründet wurde, vertreibt “kreative und bereits fertig arrangierte Pflanzenkreationen” als sogenannte Refills für die Blumenkastenbepflanzung auf dem urbanen Balkon. Zudem investierte inzwischen auch Hanse Ventures in das junge Unternehmen.

BBQ Rescher
+++ In der dritten Folge der elften Staffel investiert Regel-Löwe Ralf Dümmel 50.000 Euro in BBQ Rescher (in der Show noch als Bavarian Rescher unterwegs) und sichert sich dabei 25 % am Unternehmen. Mit der Jungfirma, das von Alexander Feilen und Tobias Daniel gegründet wurde, “gehört verkohltes Fleisch oder verkohlter Fisch der Vergangenheit an”.

WireStyle
+++ In der dritten Folge der elften Staffel investiert Pharma-Löwe Nils Glagau 200.000 Euro und sichert sich dabei 17,5 % am Unternehmen. Das Startup aus Karlsruhe, das 2020 von Thomas Willberger und Andre Gall gegründet wurde, setzt auf Bilder aus tausenden Nägeln und einem einzigen kilometerlangen Faden. Der Deal platzte nach der Show.

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“Wearing a mask cleans nothing:” Florida judge vacates CDC travel mask mandate

A sign advises people to wear a mask and stand six feet apart as travelers make their way through Miami International Airport on December 28, 2021.

Enlarge / A sign advises people to wear a mask and stand six feet apart as travelers make their way through Miami International Airport on December 28, 2021. (credit: Getty | Joe Raedle)

A federal judge in Florida on Monday struck down the Biden administration’s mask mandate for public transit and travel hubs.

The abrupt ruling throws passenger requirements into tumult when Americans are resuming pre-pandemic travel levels and while cases of the omicron subvariant BA.2 have begun ticking upward.

It’s unclear if or when the Department of Justice will appeal the judge’s order and seek a stay to reinstate the mandate until the matter is litigated further. According to the latest reports, administration officials confirmed that the mandate is no longer in place, though the Centers for Disease Control and Prevention still recommends the use of masks on public transit. The administration is said to be reviewing the next steps.

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#DealMonitor – Xempus bekommt 70 Millionen – Dixa kauft Solvemate – Swobbee erhält 6 Millionen


Im #DealMonitor für den 10. März werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Xempus
+++ Goldman Sachs Asset Management (GSAM) und die Altinvestoren HPE Growth und Cinco Capital investieren 70 Millionen US-Dollar in das Münchner InsurTech Xempus, früher als xbAV bekannt. Hinter dem Unternehmen, das 2007 von Martin Bockelmann gegründet wurde, verbirgt sich eine Software-as-a-Service (SaaS)-Plattform, die “alle Akteure der Pensions- und Lebensversicherungsbranche zusammenbringt”. Insgesamt flossen nun schon 125 Millionen in das Unternehmen. “Mit dem frischen Kapital zielt Xempus darauf ab, seine Marktposition in Deutschland weiter auszubauen, neue Produktkategorien wie beispielsweise die betriebliche Krankenversicherung auf seiner Plattform zu integrieren und außerdem die eigenen Software-as-a-Service-Lösungen in weiteren europäischen Ländern zu etablieren”, heißt es in der Presseaussendung. Über 170 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit bei Xempus in München, Berlin und Saarbrücken.

Swobbee 
+++ EIT InnoEnergy und ein nicht genannter Altinvestor investieren rund 6 Millionen Euro in das GreenTech Swobbee. Das Berliner Startup, 2017 von Thomas Duscha und Tobias Breyer als Greenpack gegründet, positioniert sich als Battery-as-a-Service (BaaS)-Provider bzw.  Akku-Wechselnetzwerk für E-Cargobikes, Elektro-Roller und E-Kickscooter. “Mit dem frischen Kapital plant Swobbee die Weiterentwicklung seiner Batterieplattform und den massiven Ausbau seines Akku-Wechselstationsnetzes für elektrische Mikromobilität in Deutschland und seinen europäischen Nachbarstaaten”, heißt es in der Presseaussendung.

HelloBetter 
+++ MassMutual Ventures (MMV) und die Altinvestoren HealthCap, Expon Capital und Sparrow Ventures investieren 4 Millionen Euro in HelloBetter. Das Hamburger Startup, das 2015 als Get.on an den Start ging, bietet psychologische Online-Trainings zur Prävention und Behandlung psychischer Erkrankungen an. Expon Capital, Sparrow Ventures und Hevella Capital investierten zuletzt 6 Millionen Euro in HelloBetter. “Mit den zusätzlichen Mitteln aus der Erweiterung der Finanzierungsrunde wird HelloBetter den Vertrieb seiner Produkte auf dem deutschen Markt vorantreiben”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über HelloBetter

Konvi
+++ Der Berliner Frühphasengeldgeber APX und mehrere Angel-Investoren – darunter Claire Valoti – investieren 900.000 US-Dollar in Konvi. Das Berliner FinTech, das 2020 von Lena Sonnen, Ioana Surdu-Bob und Eran Peer gegründet wurde, nennt sich selbst “Crowdinvestment Plattform für alternative Anlageklassen”. Konkret möchte die Jungfirma Kleinanleger:innen es ermöglichen in “Vermögenswerten wie seltenen Uhren, edle Weinen oder Whisky” zu investieren.

heynannyly
+++ Der HR-Company Builder allygatr investiert in heynannyly. Das Startup aus Höchstadt, das 2021 von Anna Schneider und Julia Kahle gegründet wurde, setzt auf “geprüfte und versicherte” Kinderbetreuung. Über die heynannyly-App können berufstätige Eltern “kurzfristig einen Babysitter buchen, auch speziell für die Hausaufgabenbetreuung sowie für Transportdienste”.

MERGERS & ACQUISITIONS

Solvemate
+++ Das dänische Kundenservice-Unternehmen Dixa übernimmt den Automatisierungspionier Solvemate und das Analyseunternehmen Miuros. Der Kaupfreis beträgt 43 Millionen US-Dollar. “Die Übernahmen sind ein zentraler Meilenstein in der Vision von Dixa von einem neuen Standard für Customer Experience und datenbasierten sowie dialogorientierten Kundenservice: Marken sollen Lösungen an die Hand bekommen, um Daten in einem neuen Umfang für Automatisierung und zur Analyse zu nutzen”, teilt das Unternehmen mit. Solvemate, 2015 von Erik Pfannmöller gegründet, ermöglicht durch den virtuellen Assistenten den Kundenservice von Unternehmen zu automatisieren. In der Vergangenheit investierten Picea Capital und Venture Stars rund 6 Millionen Euro in das Unternehmen aus Berlin. Venture Stars hielt zuletzt 42,4 % an Solvemate. Miuros aus Lyon ging 2016 an den Start.

Voya
+++ Die VW-Software-Tochter Cariad übernimmt das insolvente Unternehmen Voya – siehe fvw. Das Hamburger Travel-Startup schlitterte im November 2021 in die Insolvenz. Über Voya, das 2015 von Florian Stege, Maximilian Lober und Pepijn Schoen gegründet wurde, können Geschäftsreisende ihre Dienstreisen innerhalb von wenigen Minuten über einen Chat planen und buchen. Motu Ventures, 500 Startups und Global Founders Capital (GFC) investierten bereits früh in das Unternehmen. 2018 stieg dann der tschechische Internetriese Rockaway Capital beim Unternehmen ein. Mehrere Millionen Euro wanderten in den vergangenen Jahren insgesamt in die Jungfirma. 2020 übernahm die VW-Tochter Volkswagen Financial Services Voya.

Meetfox
+++ Der französische E-Mail-Marketing-Anbieter SendinBlue übernimmt das in Wien gestartete Startup Meetfox – siehe Trending Topics. Das 2017 von Susanne Klepsch unter dem Namen Coachfox gegründete Unternehmen kümmert sich um die Terminabwicklung von Kund:innengesprächen – etwa für Berater, Coaches oder Anwälte. Meetfox residiert inzwischen in New York. Das Unternehmen erhielt 2020 ein Investment von Techstars.

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#DealMonitor – Volocopter sammelt 150 Millionen ein – Bewertung: 1,5 Milliarden


Im #DealMonitor für den 4. März werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Volocopter
+++ Der südkoreanische Investor WP Investment, Honeywell und Altinvestoren wie Atlantia, Whysol und btov Partners investieren 153 Millionen Euro in das Flugtaxi-Startup Volocopter. Die Pre-Money-Bewertung liegt bei 1,5 Milliarden Euro und somit erstmals auf Unicorn-Niveau. “Das neue Kapital soll die Zertifizierung des elektrischen Passagierflugtaxis von Volocopter und die Markteinführung in ersten Städten beschleunigen”, teilt das Unternehmen aus Bruchsal mit. Volocopter, das 2011 von Stephan Wolf und Alexander Zosel gegründet wurde, entwickelt elektrisch angetriebenen senkrecht startenden Flugtaxis, um Passagiere zu transportieren. Insgesamt flossen bereits rund 500 Millionen in Volocopter. Über 500 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Volocopter. Zuletzt plante das Unternehmen einen SPAC-IPO, sagte diesen dann aber Ende November ab. Mehr über Volocopter

TippDer Club der magischen Startup-Einhörner

Cruisewatch
+++ Die NBank Capital Beteiligungsgesellschaft, der Hannoversche Beteiligungsfonds (HBF) und mehrere Angel-Investoren investieren in Cruisewatch. Zudem sichert sich das Unternehmen Forschungsgelder aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Insgesamt fließen “mehr als 1 Million Euro” in Cruisewatch. Das Unternehmen aus Hannover, das 2016 von Markus Stumpe, Titus Leander Keuler und Lena Meii Hua Ross gegründet wurde, kümmert sich um die Belange von Kreuzfahrt-Kund:innen.

top.legal
+++ “Namhafte Investoren” investieren eine siebenstellige Summe in top.legal. Das Unternehmen aus München, das 2020 von Alexander Baron und Bernhard Stippig gegründet wurde, ermöglicht es “dem Vertrieb und der Rechtsabteilung, Verträge bis zu neunmal schneller zu erstellen und wertvollere Vereinbarungen auszuhandeln”. “Mit den eingenommenen Geldern möchte top.legal in die weitere Entwicklung seiner KI investieren”, heißt es in der Presseaussendung.

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#DealMonitor – Turbopass legt Exit hin – Sdui übernimmt Pupil und Konecto – Rebelle geht an die Börse


Im #DealMonitor für den 25. Februar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

MERGERS & ACQUISITIONS

Turbopass
+++ Die beiden Investmentunternehmen SIG und RiKa, hinter denen unter anderem Paul von Schubert (Gundlach-Gruppe) steckt, übernehmen die Mehrheit an Turbopass. Das 2013 von Martin Bleich und Hinnerk Rott gegründete Hamburger Unternehmen bietet sogenannte “City Pässe und Cards an, mit denen Touristen ein all-inclusive Gesamtpaket für Sightseeing erhalten”. Die Gründer behalten weiter einen Minderheitsanteil an Turbopass, das komplett gebootstrappt war, scheiden aber aus der Geschäftsführung aus. “Die neuen Gesellschafter werden die Expansion in neue touristische Märkte und die Ausweitung der Produktvarianten für ein starkes Wachstum vorantreiben”, heißt es in der Presseaussendung.

PupilKonecto
+++ Das junge EdTech-Unternehmen Sdui, eine Messenger-App für Schulen, die die Kommunikation zwischen Eltern, Schülern und Lehrern verbessert, übernimmt die Schweizer Firma Pupil und das  belgische Unternehmen Konecto. “Durch Integrationen und Kooperationen könne man Ressourcen nun besser bündeln und voneinander profitieren”, heißt es in der Presseaussendung. HV Capital, Franz Haniel & Cie. sowie David Nothacker, Julius Köhler und Nicolaus Schefenacker investierten zuletzt 7 Millionen Euro in Sdui. Das 2018 aus dem Projekt Jugend forscht entstandene und von Daniel Zacharias und Jan Micha Kroll gegründete Koblenzer Startup beschäftigt derzeit 150 Mitarbeiter:innen. Mehr über Sdui

Infrasolid
+++ Das Schweizer Unternehmen Innovative Sensor Technology IST, ein Sensorspezialist, übernimmt die Mehrheit an Infrasolid. Das Dresdener Unternehmen, das 2017 als Spin-off des Instituts für Festkörperelektronik der TU Dresden gegründet wurde, “entwickelt, produziert und vermarktet thermische IR-Strahlungsquellen, die im Bereich der Infrarot-Analytik ebenso wie im Nahinfrarot-Bereich zum Einsatz kommen”.

INVESTMENTS

Jupus
+++ Carcharodon Capital investiert im Rahmen einer Pre-Seed-Runde in Jupus. Das junge Unternehmen aus Steffeln möchte die Mandatsaufnahme bei Rechtsanwälten automatisieren – “vom ersten Kontakt bis zur vollständigen Akte, ohne dabei die persönliche Betreuung durch den Rechtsanwalt zu ersetzen”. Das Ziel dabei ist es, Rechtsanwälten und Mandanten, “Zeit und Kosten zu sparen”

STOCK MARKET

Rebelle
+++ Das Hamburger Unternehmen Rebelle, ein Marktplatz für Secondhand Designermode, geht wie geplant in Schweden an die Börse. “Der Notierung am Nasdaq First North Growth Market ging eine Neuemission von Aktien voraus, deren Zeichnungsfrist vom 15. Februar bis zum 22. Februar 2022 lief. Die Neuemission wurde vollständig gezeichnet und erbrachte einen Gesamtbetrag von ca. 200 Mio. SEK”, teilt das Unternehmen mit. Der IPO brachte somit rund 19 Millionen Euro in die Kasse von Rebelle. Zu den Investoren des Unternehmens, das 2013 von Cécile Wickmann und Max Schönemann gegründet wurde, gehören die HCS Beteiligungsgesellschaft, Friheden Invest, North-East Venture, Mediaset und der High-Tech Gründerfonds (HTGF). In den vergangenen Jahren flossen rund 25 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr über Rebelle

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#Brandneu – 6 neue Startups: DeinePflege, Straiqr, Cityscaper, coella, FairWeg, Biga


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

DeinePflege
DeinePflege aus Konstanz, das von Armando Statti, Markus Wild und Michael Maurer-Pühringer gegründet wurde, unterstützt Pflegebedürftige und Angehörige bei der Pflegeorganisation. “Mit Hilfe von digitalen Services wollen wir den Betroffenen die Last der komplizierten Pflegeorganisation abnehmen”, teilt die Jungfirma mit.

Straiqr
Straiqr möchte die Fashionindustrie mit digitaler NFT-Kleidung und einer interaktiven Modeplattform begeistern. In der App sollen User digitale NFT-Kleidungsstücke kaufen, tragen und auf Social Media posten können. Mittels KI-Algorithmen haben User die Möglichkeit, sich virtuell einzukleiden. 

Cityscaper
Das Aachener Jungunternehmen Cityscaper möchte Visionen und Projekte mithilfe von Augmented Reality dreidimensional in die Umgebung projizieren. So sollen Zukunftsprojekte wie Immobilien in der Wirklichkeit vor Ort erlebt werden können. Das soll dann vor allem für die Stadtplanung eine Unterstützung sein, so die Macher.

coella
coella, das von Julia Brüggemann und Vanessa Mels gegründet wurde, positioniert sich als “Freundinnen-finden-App”. Zum Konzept heißt es: “Unser Ziel ist es, coella zu einem Ort zu machen, an dem sich Mädels online finden, um sich im realen Leben gegenseitig gut zu tun. Ganz ohne Datingcharakter und ohne Männer”.

FairWeg
Das junge Travel-Startup FairWeg setzt auf nachhaltiges Reisen. Zum Konzept heißt es: “Mit viel Einsatz und Energie recherchieren wir faire, nachhaltige Reisealternativen weltweit. Anhand von nachvollziehbaren Kriterien ermöglichen wir es euch, diese zu vergleichen und direkt zu buchen”.

Biga
Mit Biga soll das Finden von neuen Freunden künftig einfach werden, das verspricht das Hamburger Jungunternehmen. In der App sollen einem potenzielle Freunde vorgeschlagen werden, die beispielsweise gleichen Interessen verfolgen wie man selbst. Nutzer;innen werden mithilfe eines Matching-Algorithmus zusammengeführt.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#Interview – “Der Herdentrieb hat auch einige ungesunde Auswüchse”


Das Münchner Startup limehome, das 2018 von Lars Stäbe und Josef Vollmayr gegründet wurde, mietet Wohnungen an und richtet diese als Apartments zur kurz- und langfristigen Miete ein. Bauwens, Momeni, Althoff Hotels, HV Capital, Lakestar und Picus Capital investierten in den vergangenen Jahren bereits mehr als 30 Millionen Euro in die Jungfirma.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht limehome-Macher Vollmayr einmal ausführlich über das fast abgelaufene Jahr.

2021 ist fast rum. Was war das Highlight in diesem Jahr bei limehome?
Als Technologieunternehmen haben wir von Beginn an auf ein eigens entwickeltes Betriebssystem gesetzt, das wir immer in den Fokus unserer Arbeit gestellt haben. Das hat sich in diesem Jahr besonders bezahlt gemacht. Wir konnten mit der Expansion in die Niederlande sowie weiteren Standorten in Deutschland, Österreich und Spanien zeigen, dass sich unser Konzept über den Heimatmarkt hinaus an zahlreichen Standorten, in Business- und Leisure-Destinationen, in kleineren und größeren Städten und Properties erfolgreich und effizient umsetzen lässt.
Trotz eines Marktumfeldes, das für unsere Industrie mit ständig wechselnden Regularien und Marktschwankungen bis hin zu kompletten Beherbergungsverboten alles andere als einfach war, konnten wir in diesem Jahr stark expandieren. So war es natürlich ein besonderes Highlight, den Beweis für ein krisenresistentes, funktionierendes Konzept erbringen zu können.

Wie lief 2021 wirtschaftlich für Euch – habt ihr alle eure Ziele erreicht?
Wir waren davon ausgegangen, dass wir mit dem Impffortschritt zu Beginn des Jahres weniger Auswirkungen durch die Pandemie spüren würden. Trotz dessen haben wir tatsächlich alle unseren wirtschaftlichen Ziele, die wir im Herbst letzten Jahres definiert hatten, erreicht. Seit Ausbruch der Pandemie im Februar 2020 konnten wir unseren Umsatz trotz schwieriger Marktlage versiebenfachen. Außerdem haben wir in die Niederlande expandiert sowie unsere Präsenz in Spanien, Deutschland und Österreich ausgebaut. Wir wachsen also weiterhin planmäßig stark und haben weitere Fortschritte in unserem digitalen und physischen Produkt gemacht.

Was lief 2021 bei Euch nicht rund?
Ich würde eher sagen, vieles lief nicht so wie geplant. Durch die sich ständig wechselnden Gegebenheiten mussten wir uns natürlich durchgehend anpassen, ohne unsere langfristigen Ziele aus den Augen zu verlieren. Das hat unseren Mitarbeitenden sehr viel abverlangt. Es war unglaublich wichtig, sich trotz der beschlossenen Pläne ein gutes Maß an Flexibilität zu bewahren, denn nur so konnten wir sie in dieser dynamischen Zeit umsetzen. Deswegen geht ein großer Dank an unser Team, ohne das es nicht möglich gewesen wäre, die Herausforderungen der letzten zwei Jahre zu bewältigen.

Welches Projekt steht bei Euch für 2022 ganz oben auf der Agenda?
Neben dem weiteren Wachstum in unseren Kernmärkten werden wir die Expansion in weiteren europäischen Ländern vorantreiben. insofern ist es eines der zentralen Vorhaben,, unsere eigenen Standorte auszuweiten. Das zweite wichtige Vorhaben für 2022 ist, unser eigens entwickeltes Betriebssystem „limehome connect” flächendeckend umzusetzen. Mit dem Launch unseres digitalen Hotel-Franchisings haben wir in diesem Jahr bereits einen wichtigen Grundstein für die Digitalisierung des Gastgewerbes gelegt. Nun können auch andere Hotelanbieter, vom kleinen Boutique-Hotel bis hin zur Hotelkette, unsere Technologie nutzen. Durch die Digitalisierung von Front- sowie Backend-Prozessen können Betreiber von Hotels und Serviced-Apartments operativen Aufwand um bis zu 80 Prozent reduzieren und über eine AI-basierte Distribution deutlich höhere Umsätze generieren. Das ist besonders spannend für Hoteliers, da in der Implementierung keinerlei IT-Know-How erforderlich ist. Auch unsere Dienstleister wie beispielsweise für den Room Service arbeiten mit unserer Lösung. Gerade in Zeiten, in denen es immer schwieriger wird, geschultes Personal zu finden, Kundinnen und Kunden sich auf eine digitale Journey eingestellt haben und Hoteliers den Veränderungsdruck spüren, freuen wir uns besonders, dass unser Konzept nun skalierbar am Markt ist.

Die deutsche Startup-Szene erlebt gerade einen ganz großen Boom. Was ist Deine Sicht auf diese absolute Hochphase?
Die mehr als 12 Milliarden US-Dollar an Wagniskapital, die dieses Jahr bereits in die deutsche Startup-Szene geflossen sind, sind natürlich ein starkes Zeichen für den Standort. Im Schatten der großen Vorbilder hat sich nun endlich auch eine breite und starke Basis entwickelt. Das kann Deutschland langfristig nur gut tun und ich hoffe, dass die neue Bundesregierung auch hier langfristig einen größeren Beitrag leistet. Man muss allerdings dazu sagen, dass sich das Kapital auf wenige gehypte Segmente wie (Enterprise-) Software, FinTech, Direct-To-Consumer oder Logistik konzentriert. Hier benötigen die meisten Unternehmen noch einige Zeit, um tatsächlich in die derzeitigen Bewertungen zu wachsen oder sich die Profitabilität des Geschäftsmodells sehr langfristig und hart zu erarbeiten. Der Herdentrieb hat hier auch einige ungesunde Auswüchse. Jedoch sorgen die hohen Bewertungen für Early-Stage-Startups auch dafür, dass viele Talente unternehmerisch tätig werden, was für den deutsche Markt sicherlich von Vorteil ist.

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#Interview – “Im internationalen Vergleich gibt es noch Luft nach oben”


In die Münchner Ferienhausplattform Holidu flossen bisher schon rund 100 Millionen Euro Investorengelder- unter anderem von 83North, Prime Ventures und EQT Ventures. Das Startup, das 2014 von den Brüdern Johannes und Michael Siebers gegründet wurde, konnte in diesem Jahr, mitten in einer der größten Reisekrisen der vergangenen Jahren, zuletzt 37 Millionen Euro einsammeln.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Holidu -Macher Johannes Siebers einmal ausführlich über das fast abgelaufene Jahr.

2021 ist fast rum. Was war das Highlight in diesem Jahr bei Holidu?
Wir blicken sehr zufrieden auf 2021 zurück. Ein Highlight war sicherlich der immense Zusammenhalt unseres Teams. Gemeinsam haben wir einen weiteren Rekordsommer gestemmt und Millionen Urlaubern einen schönen Ferienhausurlaub ermöglicht. Mit der Tochtergesellschaft Bookiply haben wir tausenden Gastgebern geholfen, mit weniger Aufwand mehr Buchungen zu generieren. Wir sind in 2021 auf über 300 Mitarbeiter gewachsen und haben neue Standorte eröffnet. Im Frühjahr konnten wir uns in einer Series-D-Finanzierungsrunde mit 83North einen super neuen Investor mit an Bord bringen. Mit den Mitteln bauen wir unser Wachstum der Ferienhaus-Suchmaschine Holidu und unserer Vermieterlösung Bookiply weiter aus.

Wie lief 2021 wirtschaftlich für Euch – habt ihr alle eure Ziele erreicht?
Aufgrund der Corona-Situation war das Jahr schwierig zu planen. Umso glücklicher sind wir, dass wir unsere Ziele übertreffen konnten. In den ersten neun Monaten 2021 konnten wir unseren Umsatz um das 2,6-fache gegenüber demselben Zeitraum im coronafreien Jahr 2019 steigern. Damit sind wir eines der schnellst wachsenden Unternehmen im Ferienhausmarkt. Mit unserer Tochtergesellschaft Bookiply sind wir Marktführer in touristisch wichtigen Destinationen wie in Spanien, auf Sardinien und am Bodensee. In Summe konnten wir 2021 mit Bookiply unsere Buchungen und den Umsatz um das 5-fache gegenüber 2019 erhöhen. Mit mehr als 30 Millionen Nutzern pro Monat ist Holidu eine der meistbesuchten Webseiten für Ferienunterkünfte weltweit. Mit der Finanzierungsrunde im Frühjahr konnten wir unsere Tech-Organisation vergrößern und stark in die Produktentwicklung investieren. Seit Ausbruch der Pandemie haben wir auf die veränderten Bedürfnisse von Reisenden reagiert und zahlreiche neue Funktionen entwickelt, wie beispielsweise flexible Storno- und Bezahlmodelle sowie direkte Buchungsmöglichkeiten auf unserer Website. Die Übernahme von Spain-Holiday, dem in Spanien führenden Ferienhausportal, wird unserer Wachstumsstrategie 2022 einen weiteren Schub verleihen.

Was lief 2021 bei Euch nicht rund?
Der lange Lockdown zu Beginn des Jahres, der sich bis in den April gezogen hat, nagte an uns allen, sowohl emotional und persönlich als auch beruflich. Das Team hat jedoch mit Hochdruck daran gearbeitet, für den Neustart der Urlaubssaison bereit zu sein. Auf Kurzarbeit konnten wir 2021 komplett verzichten. Schweren Herzens haben wir vor kurzem unsere Weihnachtsfeier abgesagt, die wir im Münchner Headquarter geplant hatten und weichen jetzt auf eine virtuelle Variante aus.

Welches Projekt steht bei Euch für 2022 ganz oben auf der Agenda?
Bookiply wird alleine im ersten Halbjahr in elf neue Märkte expandieren und weitere Standorte in den schönsten Urlaubsdestinationen Europas eröffnen. Mit Bookiply helfen wir Ferienhausvermietern, mit weniger Aufwand mehr Buchungen zu bekommen. Dazu bieten wir eine innovative Software an, setzen aber auch stark auf persönlichen Service und direkten Kontakt zu den Ferienhausvermietern vor Ort.

Die deutsche Startup-Szene erlebt gerade einen ganz großen Boom. Was ist Deine Sicht auf diese absolute Hochphase?
Große Veränderungen bringen große Chancen. Wir freuen uns, dass die deutsche Startup-Szene diese Chancen nutzt. Es ist ein unglaublicher Hub an Know-how, Kapital und Talenten entstanden und damit ein ganzer Industriezweig mit vielen spannenden Arbeitsplätzen. Dennoch, im internationalen Vergleich zu Schweden oder den USA gibt es noch Luft nach oben. Die kulturellen, infrastrukturellen, sozialen und wirtschaftlichen Voraussetzungen könnten hierzulande noch “gründungsfreundlicher” sein. Doch auch im deutschen Startup-Ökosystem greifen mittlerweile selbstverstärkende Effekte: internationale Top-Talente werden angezogen, die Digitalwirtschaft wächst stark, inländisches Kapital wird investiert und Wissen aufgebaut und genutzt. Daher bin ich zuversichtlich, dass Deutschland aufholen und weitere Global Winners hervorbringen wird.

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Foto (oben): Holidu

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#Zahlencheck – Verlust bei Holidu sinkt auf 4,8 Millionen


Die Münchner Ferienhausplattform Holidu legt neue Unternehmenszahlen vor – und zwar den Jahresabschluss zum Geschäftsjahr 2019. 83North, Prime Ventures, EQT Ventures, Coparion, Senovo, Kees Koolen, Lios Ventures sowie Chris Hitchen investierten zuletzt 37 Millionen Euro in Holidu. Das Startup, das 2014 von den Brüdern Johannes und Michael Siebers gegründet wurde, sammelte zuvor bereits 40 Millionen ein. Insgesamt flossen nun somit schon mehr als 100 Millionen Euro in die Ferienhausplattform.

2019 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 24,7 Millionen Euro – nach 14,9 Millionen im Jahr zuvor. “Der buchungsbezogene Umsatz stieg von 13,1 Millionen Euro auf 20,7 Millionen Euro was in etwa der Jahresprognose entspricht. Dies wurde primär durch Produktverbesserungen erreicht, die selbst bei gleich bleibender Nutzerzahl zu einer Umsatzerhöhung führen würden. Zusätzlich konnte jedoch auch die Nutzerzahl selbst durch höhere Werbeausgaben bei gleichzeitig gestiegener Marketingrendite signifikant gesteigert werden. Neben diesen beiden Faktoren wurden auch kontinuierlich neue Partnerkooperationen mit externen Buchungsportalen geschlossen, die das Wachstum weiter vorantrieben und das Kundenportfolio diversifizieren”, teilt die Travel-Firma mit.

Der Jahresfehlbetrag lag 2019 bei 4,8 Millionen. Im Jahr zuvor waren es noch 6,9 Millionen. Insgesamt kostete der Aufbau von Holidu inzwischen rund 26,9 Millionen. Mit einem Investment von insgesamt rund 100 Millionen ist das Unternehmen somit weiter finanziell gut ausgestattet. Zumal das Team für 2020 einen “ähnlichen oder sogar geringeren Fehlbetrag als in 2019 erwartet”.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2019

* Die Holidu GmbH ist in 2019 erneut rasant und deutlich über dem Markttrend gewachsen. Das über die Webseite generierte Buchungsvolumen ist um eine hohe zweistellige Prozentrate angewachsen. Damit erreichte die Gesellschaft in etwa ihre für das Jahr 2019 gesteckten Wachstumsziele. Zusätzlich hat die Gesellschaft eine gleichmäßigere Umsatzverteilung zwischen den angeschlossenen Buchungsportalen bzw. Geschäftspartnern erreicht als noch im Vorjahr. Gleichzeitig konnte die Profitabilität deutlich gesteigert werden, indem der mit jedem Webseiten-Besucher verknüpfte Durchschnittsumsatz (sog. Value per User) deutlich stärker stieg als die mit jedem Besucher verbundenen durchschnittlichen Kosten (sog. Cost per User). Insgesamt nimmt die Rate an wiederkehrenden Webseiten-Besuchern auf Holidu weiter zu.
* Der Gesamtumsatz des Unternehmens ist im Jahr 2019 im Vergleich zu 2018 von EUR 14,9 Mio. auf EUR 24,7 Mio. gestiegen. Der buchungsbezogene Umsatz stieg von EUR 13,1 Mio, auf EUR 20,7 Mio. was in etwa der Jahresprognose entspricht. Dies wurde primär durch Produktverbesserungen erreicht, die selbst bei gleich bleibender Nutzerzahl zu einer Umsatzerhöhung führen würden. Zusätzlich konnte jedoch auch die Nutzerzahl selbst durch höhere Werbeausgaben bei gleichzeitig gestiegener Marketingrendite signifikant gesteigert werden. Neben diesen beiden Faktoren wurden auch kontinuierlich neue Partnerkooperationen mit externen Buchungsportalen geschlossen, die das Wachstum weiter vorantrieben und das Kundenportfolio diversifizieren.
* Zusammenfassend kann für 2019 festgestellt werden, dass das Umsatzwachstum sich gemäß der internen Prognose sehr positiv entwickelt hat und die starke Wachstumsphase des jungen Unternehmens widerspiegelt.
* Die Umsatzerlöse (€ 24.719.927,25) werden im Wesentlichen durch die Vermittlung von Buchungen sowie durch die Generierung von Anfragen erzielt.
* Im Geschäftsjahr 2019 waren durchschnittlich 125 Arbeitnehmer beschäftigt, welche sich auf 69 weibliche und 56 männliche Mitarbeiter verteilten.
* Ab Februar 2020 kam es durch die Ausbreitung des neuartigen COVID-19 Virus zu diversen Einschränkungen im öffentlichen Leben und insbesondere zu Reisebeschränkungen. Dieses Ereignis birgt insbesondere für die Reisebranche und somit für Holidu künftige finanzielle Risiken in sich. Hinsichtlich der hieraus resultierenden geschätzten Auswirkungen auf das neue Geschäftsjahr 2020 wird an dieser Stelle auf die Einschätzungen im Prognose- Risiko- und Chancenbericht des Lageberichts verwiesen.

Holidu im Zahlencheck

2019: 24,7 Millionen Euro (Umsatz); 4,8 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2018
: 14,9 Millionen Euro (Umsatz); 6,9 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2017
: 7,4 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2016: 6,7 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2015: 1,0 Million Euro (Jahresfehlbetrag)

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#aktuell, #holidu, #munchen, #travel, #zahlencheck

COVID surge underway with daily cases already above 93K ahead of holiday

Masked travelers move through crowded airport.

Enlarge / LOS ANGELES, CA – NOVEMBER 19: Travelers at the United Terminal 7 at LAX airport as people prepare to travel over the Thanksgiving holiday. (credit: Getty | Al Seib)

Cases of COVID-19 are high and getting higher in the US as Americans head into a holiday week, marked by nationwide travel and jam-packed family gatherings

The country’s daily average of new cases has jumped 29 percent over the last two weeks, and the current average for daily new cases is nearing 94,000, according to data tracking by The New York Times. Previously, national cases were this high at the beginning of November last year and at the beginning of this past August—as the country headed into two of the largest surges in the pandemic so far.

While cases are largely holding steady at high levels in the South and West, the Northeast and Midwest are seeing rapid surges. In the Northeast, Connecticut is seeing the fastest rise in cases nationwide, with a 117 percent jump in new daily cases over the last two weeks. New Hampshire, Rhode Island, and Massachusetts rank after Connecticut for the country’s sharpest case increases. Maine, meanwhile, is seeing its highest levels of cases and hospitalizations yet in the pandemic.

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#cases, #covid-19, #holiday, #hospitalization, #infections, #public-health, #science, #surge, #thanksgiving, #travel, #vaccines

#DealMonitor – Gründerinnen-Fonds Auxxo Female Catalyst Fund geht an den Start – itravel sammelt 12,3 Millionen ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 22. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

VENTURE CAPITAL

Auxxo Female Catalyst Fund
+++ Mit dem Auxxo Female Catalyst Fund legen Bettine Schmitz und Gesa Miczaika einen Venture Capitalist für Gründerinnen auf, der 15 Millionen US-Dollar schwer ist – siehe Sifted. Der Berliner Auxxo Female Catalyst Fund investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase in Unternehmen, bei denen Gründerinnen mindestens 20 % der Firmenanteile halten. Das Motto dabei lautet: “no window dressing!” Auf Linkedin schreibt das Team weiter: “We build a bridge between female founders and VCs through our co-investment approach. Our very special network of predominantly female Limited Partners (LPs) support us and especially the founding teams. These LPs include established venture capitalists, successful founders and powerful women from the economy. – We implement a new culture for investing by applying very feminine principles such as empathy, intuition and impact orientation in the male-dominated venture capital world as a value-add for the founding teams”. Neben bekannten Unternehmerinnen und Grünerinnen wie Verena Pausder, Tina Müller, Emma Tracey und Simone Menne investierten auch “VCs from HV Capital and Cherry Ventures, and Union Square Ventures’ Albert Wenger and his wife, US entrepreneur Susan Danziger” in den ersten deutschen Gründerinnen-Fonds.

INVESTMENTS

itravel
+++ Grazia Equity, Ex-Thomas-Cook-Chef Peter Fankhauser, Carsten Seeliger, zuletzt Karstadt Reisen, Mister-Spex-Macher Mirko Caspar und Project A-Macher Florian Heinemann investieren eine zweistellige Millionensumme in itravel. “Die 12,3 Millionen Euro betragende Finanzierungsrunde setzt sich aus der Umsetzung eines Convertible Note, mit dem in den letzten zwei Jahren die Technologieentwicklung finanziert wurde, und der Durchführung einer neuen Kapitalerhöhung in einer jetzt gegründeten Aktiengesellschaft zur Finanzierung weiteren internationalen Wachstums zusammen”, teilt das Kölner Unternehmen mit. itravel, 2014 von Axel Schmiegelow gegründet, setzt auf “online konfigurierbare Erlebnnisreise”. Die Rheinländer teilen weiter mit: “Seit dem Beginn des Jahres 2021 liegen die Buchungen konsistent über den Werten aus 2019. Unsere eigene Technologie zur vollen Flexibilisierung der Reisebausteine und der Ausbau unseres Geschäfts in fünf europäischen Quellmärkten sowie mehr als 90 Reisedestinationen legen den Grundstein für unsere weitere Expansion”.

GetFaster
+++ AngelsDeck, AltaIR, St.Nicolas Trust, Raison Asset Management, Fores Ventures und Co. investieren 7,5 Millionen Euro in GetFaster. Das Unternehmen aus Düsseldorf, das von Kirill Solonitsyn geführt wird, liefert Lebensmittel innerhalb von 120 Minuten aus. “Der Lieferbote ruft euch vorab an, bringt die Waren bis an die Wohnung und stellt die Tüten da ab, wo man ihm sagt”, teilt die Jungfirma mit. GetFaster wandelt somit auf den Spuren von Gorillas und Flink bzw. goPuff. In der Presseaussendung heißt es: “GetFaster has increased its coverage to 43 cities in ten months of operation while maintaining a weekly growth rate of over 10%. The company’s goal is to become the national leader in rapid food delivery in Germany by covering all cities with a population of 25,000 or more and smaller cities in the immediate vicinity”.

Avocargo 
+++ EIT InnoEnergy, das Unternehmen Exxeta, WestTech Ventures und Starthub Ventures sowie Business Angels wie die Miles-Gründer Alexander Eitner und Florian Haus sowie Jerrit
Siegmund, David Shakory, Martin Johann Fröhlich, Bartosz Reinhold, Kenan Tur und Tobias Wittich investieren eine siebenstellige Summe in Avocargo. Das Berliner Startup, das 2021 von Matti Schurr, Marc Shakory-Tabrizi und Loic Pinel gegründet wurde, setzt auf E-Cargobike-Sharing. Der Slogan dabei lautet: “Buch´ dir lieber ein Avocargo-Bike und bring´ deine Kinder dank der Sitzgurte ebenso sicher zur Kita und zum Spielplatz”.

Genius Yield
+++ Master Ventures, Genblock Capital, CSP DAO, Sneaky Ventures, Cardano Syndicate, Darren Camas, Bloctech Investment Group, Kernel Ventures, Blue Node Capital, Valhalla Capital und Oracles Investments Group investieren 4,2 Millionen US-Dollar in Genius Yield. Das Unternehmen aus Zug (Schweiz) positioniert sich als “Automated Yield optimizer”. In eigener Sache schreibt das Team: “Genius Yield is powered by the Cardano blockchain, with the aim to optimize its users’ Annual Percentage Yield (APY) and enhance the efficiency of asset allocation, and offers smart liquidity management that further enables users to generate better yields within the decentralized digital ecosystem”.

Newsletter: Über neue Startups berichten wir zuerst in unserem Startup-Radar-Newsletter. Der Newsletter erscheint einmal pro Woche und stellt junge Startups vor, die noch nicht jeder kennt. Den Newsletter gibt es aber nur im kostenpflichtigen Abo. Jetzt 30 Tage kostenlos testen.

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#Offline – Geschäftsreise-Startup Voya steht vor dem Aus


Das Hamburger Travel-Startup Voya ist insolvent. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Gideon Böhm bestellt. Über Voya, das 2015 von Florian Stege, Maximilian Lober und Pepijn Schoen gegründet wurde, können Geschäftsreisende ihre Dienstreisen innerhalb von wenigen Minuten über einen Chat planen und buchen. Motu Ventures, 500 Startups und Global Founders Capital (GFC) investierten bereits früh in das Unternehmen. 2018 stieg dann der tschechische Internetriese Rockaway Capital beim Unternehmen ein. Mehrere Millionen Euro wanderten in den vergangenen Jahren insgesamt in die Jungfirma.

2020 übernahm die VW-Tochter Volkswagen Financial Services Voya. Im Jahresabschluss für 2019 teilt das Unternehmen dazu mit: “Die durch Covid-19 verursachten Unsicherheiten besonders im Hinblick auf die weitere Finanzierung des Unternehmens haben zu einem Gesellschafterwechsel im Juni 2020 geführt. Mit der neuen Gesellschafterstruktur hat die Gesellschaft bereits eine Kapitalerhöhung im Juni 2020 durchgeführt um kurzfristigen Kapitalbedarf zu decken, und wird eine weitere Kapitalerhöhung im August/September 2020 vornehmen um den weiteren Kapitalbedarf für das Jahr 2020 zu decken”.

Durch den Jahresabschluss wird aber noch eine andere Änderung deutlich: Ende 2019 änderte das Unternehmen sein Geschäftsmodell massiv und gab “das operative Geschäft (Fulfillment und Kundenservice für Endkunden) bestehend aus Endkunden-Verträgen und Mitarbeitern an die LCC Reisebüro AG” ab. “Voya generiert deshalb keine neuen Umsätze mehr über das Endkundengeschäft. Im Rahmen eines Lizenzvertrages mit der Lufthansa City Center Reisebüropartner GmbH (LCR) werden LCR-Partnerbüros zukünftig Produkte der Voya GmbH an eigene Kunden vertreiben. Dabei generiert Voya zukünftig Umsätze sowohl über Aufträge zur Anpassung und Weiterentwicklung der Software als auch über fixe und variable Lizenzgebühren. Voya bietet seine Plattform auch anderen Resellern und auch als White Label Produkt an”.

Die Vermittlung von Geschäftsreisen war in den vergangenen fast zwei Jahren sicherlich nicht einfach, vor allem, weil wegen der Corona-Pandemie deutlich weniger Geschäftsreisen möglich waren. Der Exit, wohl eher ein FireSale, an Volkswagen Financial Services zeugt davon. Letztendlich konnte dies Voya aber auch nicht vor der Insolvenz retten. Neben Voya sind noch eine ganze Reihe anderer Startups im B2B-Travel-Segment unterwegs – etwa Comtravo. Das Berliner Travel-Startup übernahm zuletzt das Unternehmen BTO24, ein Geschäftsreisebüro mit Standorten in Hamburg und Berlin. Zu den Geldgebern der Jungfirma, die 2015 von Michael Riegel, Jannik Wässa und Marko Schilde gegründet wurde, gehören bekannte Namen wie M12, Endeit Capital, Creandum, Project A und btov Partners. Rund 35 Millionen wanderten in den vergangenen Jahren in comtravo.

TippStartups, die 2021 (bisher) leider gescheitert sind

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#aktuell, #b2b, #hamburg, #insolvenz, #offline, #reloaded, #travel, #voya

#Brandneu – 10 spannende Startups aus dem Ruhrgebiet, die man kennen sollte


Im Ruhrgebiet – also zwischen Duisburg, Bottrop, Essen, Gelsenkirchen, Bochum und Dortmund – entstehen immer mehr Startups. Kein Wunder: Auch an Lippe, Emscher und Ruhr lässt es sich gut leben, feiern und gründen. Hier einige spannende – meist sehr – junge Startups aus dem Ruhrgebiet, die jeder kennen sollte.

BioCv
BioCv bietet eine Komplettlösung zur Überwachung von Schweinen an. Mit einer smarten Ohrmarke können dabei Körpertemperatur und Bewegungsdaten gewonnen werden. Die Software erkennt unter anderem ungewöhnliche Verhaltensweisen und Gesundheitsveränderungen der Tiere und warnt bei kritischen Ereignissen. 

Iss doch Wurscht
Iss doch Wurscht, ein Food-Startup aus Duisburg, das von Marco Peters gegründet wurde, setzt auf Currywurst im Glas. Regal-Löwe Ralf Dümmel investierte in der zehnten Staffel der Vox-Gründershow “Die Höhle der Löwen” in Iss doch Wurscht.

Kezzel
Der Kezzel soll ein Wasserkocher für Induktionsherde mit automatischer Abschaltung werden. “Komplett ohne Elektronik und eigene Heizung schont Kezzel wertvolle Ressourcen durch die Vermeidung von Elektroschrott und die Nutzung energieeffizienter Induktionstechnologie”, so heißt es auf der Webseite des Startups.

Dormciety
Dormciety verspricht das Wohnheimleben aller Studierenden auf ein neues Level zu heben. Dafür entwickelt das Team aus dem Ruhrgebiet eine App, die Studierenden innerhalb ihres Wohnheims vernetzt. Damit möchte das Startup auch eine Brücke zu lokalen Kooperationspartner*innen und dem jeweiligen Studierendenwerk schlagen.

solasolution
Mit solasolution startet Seriengründer Sascha Nitsche ein weiteres Unternehmen. Die Jungfirma aus Essen positioniert sich als “Supply Side Service Provider für touristische Leistungsträger” solasolution bietet unter anderem ein “multioptionales Dialog Center” und einen Concierge-Service für mobile Reiseberater an.

Asphaltkind
Asphaltkind aus Dortmund, das von Nils Freyberg gegründet wurde, setzt auf eine selbst entwickelte Dachbox fürs Auto. Carsten Maschmeyer und Nico Rosberg investierten in der zehnten Staffel der Vox-Gründershow “Die Höhle der Löwen” in Asphaltkind. Der Deal platzte jedoch nach der Show.

Sustayn
Sustayn aus Essen im Ruhrgebiet positioniert sich als “App für mehr Nachhaltigkeit im Unternehmen”. Über die Mitarbeiter-App, die von Victoria Jagalski, Janik Seitzer gegründet wurde, können Unternehmen “eigene nachhaltige Aktionen nach dem Crowdfunding-Prinzip anstoßen und umsetzen”.

Beautinda
Das Startup Beautinda bietet eine Plattform für Beauty-Dienstleistungen. Nutzer:innen können via App oder Webseite Termine bei Hairstylisten, Visagisten oder anderen Beauty-Dienstleistern buchen. Zudem wird ein professioneller Internet-Auftritt ohne eigene Webseite angeboten.

Vreeda
Vreeda tritt an, um “smarte Technologien mit innovativen neuen Services” zu verbinden. Die Jungfirma schreibt dazu weiter: “Wir schaffen neue, branchenübergreifende Wertschöpfungsketten, die das Leben für Verbraucher angenehmer, lebenswerter und attraktiver machen”.

soapflaker
soapflaker aus Essen, das von Stefan Hinüber gegründet wurde, setzt auf einen nachhaltigen Trockenseifenspender. Regal-Löwe Ralf Dümmel investierte in der zehnten Staffel der Vox-Gründershow “Die Höhle der Löwen” in soapflaker.

Themenschwerpunkt Ruhrgebiet

#Ruhrgebiet: Gemeinsam mit dem ruhrHUB berichtet deutsche-startups.de regelmäßig über die Startup-Szene im Ruhrgebiet. Mit hunderten Startups, zahlreichen Gründerzentren und -initativen, diversen Investoren sowie dutzenden Startup-Events bietet das Ruhrgebiet ein spannendes Ökosystem für Digital-Gründer – mehr im Startup Guide Ruhrgebiet. Das Buch “Wann endlich grasen Einhörner an der Emscher” wiederum erzählt die spannendsten Startup- und Grown-Geschichten aus dem Ruhrgebiet.

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You only live once: Epidemiologists analyze health risks in all the James Bond films

Epidemiologists analyzed all 25 James Bond films to assess 007's health risks while traveling around the world.

Enlarge / Epidemiologists analyzed all 25 James Bond films to assess 007’s health risks while traveling around the world. (credit: Aurich Lawson | Getty Images)

A graduate student in epidemiology working in the field leads a perilous life, as Wouter Graumans discovered when he came down with a serious case of food poisoning while visiting Burkina Faso to study infectious diseases. He may have also had a touch of delirium, as his experience prompted him to wonder how James Bond, Britain’s most famous secret agent, managed to travel all around the world without picking up so much as a case of the sniffles.

Graumans, who is working on his PhD at Radboud University Medical Center in the Netherlands, decided to undertake an epidemiological analysis of all 25 Bond films between 1962 and 2021. He found willing accomplices in Teun Bousema, an epidemiologist, and Will Stone, who studies malaria, both affiliated with the London School of Hygiene and Tropical Medicine in England.

The result is a highly entertaining, tongue-in-cheek short paper in the journal Travel Medicine and Infectious Disease. The paper details 007’s exposure risk to infectious agents during his global travels, covering everything from foodborne pathogens to ticks and mites, hangovers and dehydration from all those martinis, parasites, and unsafe sex. (The authors’ emails requesting funding from EON Productions sadly went unanswered.)

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#cdc, #epidemiology, #film, #gaming-culture, #health, #ig-nobel-prize-contenders, #james-bond, #science, #travel, #travel-health-risks

#DealMonitor – Snap zahlte 124,5 Millionen für Fit Analytics – Cherry plant vierten Fonds – Unstoppable Finance sammelt 4,5 Millionen ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 20. Oktober werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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SmarterTravel sheds HopJump name, begins a new journey with $9.5M round

Travel startups continue to rake in venture capital dollars as more people become comfortable traveling amid the global pandemic. The latest is SmarterTravel, which brought in $9.5 million in Series B funding co-led by Link Ventures and Second Alpha, with existing investors also participating.

In addition to the fundraise, the company, a provider of personalized travel recommendations and targeted travel content, announced its name change from HopJump, which reflects the company’s renewed vision of providing an informative online travel experience, CEO Jordan Staab told TechCrunch.

Jordan Staab, CEO of SmarterTravel. Image Credits: SmarterTravel

SmarterTravel has 7 million email newsletter subscribers and uses proprietary artificial intelligence fixes to give customers travel information and discounts. The company writes articles on every facet of travel to inform customers, especially now with airlines, hotels and countries placing certain restrictions on travel.

“The travel consumer is changing how they absorb information,” Staab said. “The consumer is coming to us instead of visiting 20 websites before they book. Before, you might have combed through reviews, but now you just want an expert to tell you, and that is what we are.”

HopJump was started in 2018 by Staab as a digital marketing agency helping big brands with user acquisition campaigns. As it was building up to an initial public offering, Staab said the company wanted to move into building its own brand and saw an opportunity in travel, which accounts for a big market — 10% of global gross domestic product, he added.

The company went on to provide hotel discount travel prices to consumers but found it to be challenging. There are a lot of nuances and different approaches for offering four-star hotel rooms for two-star prices and bundling tactics, Staab explained.

“We fell in love with uncomplicating the process,” he said. “Consumers just want a good price from a company they trust, and that is what we set out to solve.”

In January 2020, the company launched its first product and had 60 members join in the first few months, but then the global pandemic hit. Suddenly, HopJump went from managing rapid growth to managing how the company might shut down.

Still eager to stay in travel, the company pivoted back to marketing so it could continue examining the travel industry, he said. While the company was figuring out its next move, Staab said folks at SmarterTravel were helpful to them, and when he heard that its parent company, TripAdvisor, was needing to make layoffs, and that division was going to be let go, he decided to purchase that asset along with seven others, including Airfarewatchdog, Family Vacation Critic and Oyster. The deal closed in 2020.

Lisa Dolan, managing director at Link Ventures, said that SmarterTravel’s growth was one of the drivers of her firm’s investment. When no one was traveling due to COVID, the company acquired travel companies and made it through the pandemic while other startups in the space were struggling.

She also cited its strong revenue-generating business on the email side and that it capitalized on the fact that even in the pandemic, people were conducting web searches for car rentals, things to do in certain cities and looking for vacation inspiration.

SmarterTravel is going after a U.S. travel and tourism industry valued at $580.7 billion in 2019. It is also not the only one to gain investor attention recently. For example, just over the past month companies like Thatch raised $3 million for its platform aimed at travel creators, travel tech company Hopper brought in $175 million, Wheel the World grabbed $2 million for its disability-friendly vacation planner and Elude raised $2.1 million to bring spontaneous travel back to a hard-hit industry.

Meanwhile, the funding will drive SmarterTravel’s aim to grow rapidly in terms of getting its name out there, building new travel products and hiring key staff. The company already has 50 people, but needs more, Staab said.

“Travel has had a tough couple of years, but some pockets of it are back, and we are seeing that,” he added. “In a year that should have been a bad year, our growth has been good. We were up eight times in revenue in the past 12 months. We are growing, profitable and have extra funding to lean into the growth. It is not going to be easy growth, but we are well-positioned to understand how to do it.”

 

#advertising-tech, #artificial-intelligence, #digital-marketing, #ecommerce, #funding, #hopjump, #jordan-staab, #link-ventures, #lisa-dolan, #recent-funding, #second-alpha, #smartertravel, #startups, #tc, #tourism, #travel, #travel-industry, #travel-startups, #travel-tech, #tripadvisor

#Brandneu – 5 neue Startups: Grid, Raus, Klinikheld, Everyyin, SaySom


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Grid
Hinter Grid verbirgt sich eine “App für den Ticketverkauf, digitale Bestellungen und Payment”. Auf der Website heißt es: “Unser Ziel ist es, das Nachtleben und die Eventbranche zu digitalisieren und aufzuwerten”. Hinter dem Startup steckt insbesondere trivago-Gründer Rolf Schrömgens.

Raus
Das Berliner Startup Raus, das von Christopher Eilers, Johann Ahlers und Julian Trautwein gegründet wurde, entwickelt “zeitgemäße Rückzugsorte außerhalb der Stadt mit smarten, nachhaltigen Cabins”. “Die minimalistischen Rückzugsorte bieten eine stressfreie Pause vom Alltag”, versprechen die Gründer.

Klinikheld
Klinikheld möchte sich als Alternative zu Headhuntern und klassischen Jobbörsen in der Medizin etablieren. “Wir setzen dabei auf Technologien wie unseren KI-basierten Matching-Algorithmus, um die Jobsuche im Gesundheitswesen neu zu denken und die Ära von Post & Pray zu beenden”, so Gründer Daniel Huth.

Everyyin
Das junge Startup Everyyin, das von der Biotechnologin Nina Schmidt gegründet wurde, setzt auf “pflanzliche Nahrungsergänzunsmittel”. Zielgruppe sind “Frauen, die ihren Hormonhaushalt nach dem Absetzen synthetischer Verhütungsmittel, auf natürliche Weise wieder in Balance bringen möchten”

SaySom
SaySom möchte eine digitale und teilnehmerzentrierte Lösung bieten, um online Veranstaltungen realitätsnaher zu gestalten. “Aktuell wird SaySom hauptsächlich für Networking und für den Austausch nach großen Online-Events genutzt sowie für interne Mitarbeiter Events”, so die Macher des Stuttgarter Startups.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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Headout raises $12M, plans to hire 150+ people as domestic travel rebounds

The travel industry was one of the hardest hit by the pandemic, and startup Headout was no exception. A marketplace that let tourists make same-day bookings for tours, events and activities, the app expanded around the world after launching in 2015. Then COVID-19 hit.

But business is growing again thanks to rebounds in domestic travel and Headout claims it has grown 800% since January 2021. The company announced today it has raised $12 million led by Glade Brook Capital, which has also invested in marketplaces like Airbnb, Meituan, Uber and Instacart. The round included participation from returning investors Version One Ventures, Nexus Venture Partners, FJ Labs, 500 Startups, Haystack and Ludlow Ventures, and new investors Espresso Capital and Practical VC. 

Headout says it reached profitable EBITDA (earnings before interest, taxes, depreciation and amortization) in July. The new funding will be used to expand into 300 cities, product development and its product, business, marketing and operations teams. Headout plans to hire more than 150 employees around the world and is also looking for opportunities to acqui-hire travel and entertainment startups. 

This represents a massive turnaround from the beginning of the pandemic. In an email, co-founder and chief executive officer Varun Khona told TechCrunch “the pandemic was devastating as you’d imagine. Our business went from doing $250M+ to negligible scale in a matter of weeks.” 

But as travel gradually resumes, Headout identified “two massive tailwinds.” The first is an unprecedented demand for domestic travel. The second are travel experience providers who are digitizing for the first time. The company began focusing on domestic tourism in the last quarter of 2020. It’s seeing the highest demand in places with relatively high vaccination rates, like the United States, the United Kingdom, the European Union and the United Arab Emirates. 

“To win this space, we prioritized onboarding new experiences that are more diverse, local and niche to attract domestic travelers. We standardized these room and pop experience providers, upgraded their services and brought them online,” said Khona. “In conjunction, we worked hard on making Headout available in local languages—not just with machine translation but by actually ensuring we create content that is compelling and inspiring.” For example, 85% of bookings in Spain are sold in Spanish. 

When asked how Headout differentiates from other on-demand booking marketplaces, Khona said in 2018 it evolved from a traditional listings oriented marketplace, like Booking.com, to a “more managed marketplace” by standardizing, upgrading and branding experiences to ensure consistent quality. This increased conversion rates, which in turn “helped us provide more sales to our partners and hence command a higher take rate,” leading to profitable unit economics. 

 

#domestic-travel, #fundings-exits, #headout, #startups, #tc, #travel

YouTravel.Me packs up $1M to match travelers with curated small group adventures

YouTravel.Me is the latest startup to grab some venture capital dollars as the travel industry gets back on its feet amid the global pandemic.

Over the past month, we’ve seen companies like Thatch raise $3 million for its platform aimed at travel creators, travel tech company Hopper bring in $175 million, Wheel the World grab $2 million for its disability-friendly vacation planner, Elude raise $2.1 million to bring spontaneous travel back to a hard-hit industry and Wanderlog bag $1.5 million for its free travel itinerary platform.

Today YouTravel.Me joins them after raising $1 million to continue developing its online platform designed for matching like-minded travelers to small-group adventures organized by travel experts. Starta VC led the round and was joined by Liqvest.com, Mission Gate and a group of individual investors like Bas Godska, general partner at Acrobator Ventures.

Olga Bortnikova, her husband Ivan Bortnikov and Evan Mikheev founded the company in Europe three years ago. The idea for the company came to Bortnikova and Bortnikov when a trip to China went awry after a tour operator sold them a package where excursions turned out to be trips to souvenir shops. One delayed flight and other mishaps along the way, and the pair went looking for better travel experiences and a way to share them with others. When they couldn’t find what they were looking for, they decided to create it themselves.

“It’s hard for adults to make friends, but when you are on a two-week trip with just 15 people in a group, you form a deep connection, share the same language and experiences,” Bortnikova told TechCrunch. “That’s our secret sauce — we want to make a connection.”

Much like a dating app, the YouTravel.Me’s algorithms connect travelers to trips and getaways based on their interests, values and past experiences. Matched individuals can connect with each via chat or voice, work with a travel expert and complete their reservations. They also have a BeGuide offering for travel experts to do research and create itineraries.

Since 2018, CEO Bortnikova said that YouTravel.Me has become the top travel marketplace in Eastern Europe, amassing over 15,900 tours in 130 countries and attracting over 10,000 travelers and 4,200 travel experts to the platform. It was starting to branch out to international sales in 2020 when the global pandemic hit.

“Sales and tourism crashed down, and we didn’t know what to do,” she said. “We found that we have more than 4,000 travel experts on our site and they feel lonely because the pandemic was a test of the industry. We understood that and built a community and educational product for them on how to build and scale their business.”

After a McKinsey study showed that adventure travel was recovering faster than other sectors of the industry, the founders decided to go after that market, becoming part of 500 Startups at the end of 2020. As a result, YouTravel.Me doubled its revenue while still a bootstrapped company, but wanted to enter the North American market.

The new funding will be deployed into marketing in the U.S., hiring and attracting more travel experts, technology and product development and increasing gross merchandise value to $2.7 million per month by the end of 2021, Bortnikov said. The goal is to grow the number of trips to 20,000 and its travel experts to 6,000 by the beginning of next year.

Godska, also an angel investor, learned about YouTravel.Me from a mutual friend. It happened that it was the same time that he was vacationing in Sri Lanka where he was one of very few tourists. Godska was previously involved in online travel before as part of Orbitz in Europe and in Russia selling tour packages before setting up a venture capital fund.

“I was sitting there in the jungle with a bad internet connection, and it sparked my interest,” he said. “When I spoke with them, I felt the innovation and this bright vibe of how they are doing this. It instantly attracted me to help support them. The whole curated thing is a very interesting move. Independent travelers that want to travel in groups are not touched much by the traditional sector.”

 

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#DealMonitor – Bain Capital investiert 700 Millionen in BBG – Vectornator sammelt 20 Millionen ein – Arive bekommt 6 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 2. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Berlin Brands Group
+++ Das Privat-Equity-Unternehmen Bain Capital setzt voll und ganz auf die Berlin Brands Group (BBG). Zunächst einmal übernimmt Bain Capital den 40-Prozent-Anteil des bisherigen Investors Ardian. Im Zuge der Transaktion wird D2C-Pionier BBG mit mehr als 1 Milliarde US-Dollar bewertet und erreicht damit Unicorn-Status. Details nennt das erfolgreiche E-Commerce-Unternehmen, zudem Marken wie Klarstein, auna und gehören, nicht. Mehrere Quellen – unter anderem manager magazin und Bloomberg – nennen 1,2 Milliarden Dollar als Bewertung. Doch damit nicht genug! “Darüber hinaus hat sich BBG eine Eigen- und Fremdkapitalfinanzierung in Höhe von 700 Millionen US-Dollar gesichert, um Wachstum zu finanzieren”, heißt es in der Presseaussendung. Mehr im ausführlichen Artikel zum Unicorn-Investment

Vectornator
+++ EQT Ventures, 468 Capital und Business Angels wie Bradley Horowitz, Jonathan Rochelle, Charles Songhurst und Lutz Finger investieren – wie im Juli im Insider-Podcast berichtet – 20 Millionen US-Dollar in Vectornator. Die Post-Money-Bewertung liegt nach unseren Infos bei rund 100 Millionen Dollar. Das Berliner Unternehmen wurde 2017 von Vladimir Danila und Marc Zacherl gegründet. Mit Hilfe von Vectornator können Designer Logos, Kunstwerke, Flyer, Webseiten und vieles mehr erstellen. “With this investment, we’ll be able to take Vectornator to the next level and invest in Vectornator’s future”, teilt das Startup mit. HV Capital, Mirko Novakovic (Instana), Martin Sinner (Idealo) und Philip Magoulas investierten zuletzt rund 5 Millionen Euro in das Startup. Mehr über Vectornator

Arive
+++ Jetzt offiziell: Balderton Capital, La Famiglia und 468 Capital investieren – wie Anfang August im Insider-Podcast berichtet – 6 Millionen Euro in Arive. Die Bewertung liegt nach unseren Informationen bei rund 25 Millionen Euro (Post-Money). Das Startup aus München bringt das FastAF-Konzept nach Deutschland. Die Jungfirma, die von Linus Fries und Maximilian Reeker gegründet wurde, möchte Händlern mit Hilfe von Micro Fulfilment Centern und einer Marktplatz-App eine günstige Option für Lieferungen unter 60 Minuten anbieten. Dabei geht es gezielt nicht um Lebensmittel, sondern andere E-Commerce-Produkte. Mehr über Arive

UnitPlus
+++ Mehrere Business Angel – darunter Christian Rebernik, Katrin Stark und Lothar Eckstein investieren “einen Betrag von etwas unter 1 Million Euro” in UnitPlus – siehe FinanceFWDDas Berliner FinTech UnitPlus, das von Sebastien Segue, Fabian Mohr und Kerstin Schneider gegründet wurde, setzt auf ein Bankkonto, bei dem das vorhandene Geld in ETFs angelegt wird. Über die dazugehörige Mastercard können die Nutzer:innen dabei quasi mit ihrem angelegten Geld Shoppen gehen.

MERGERS & ACQUISITIONS

Secra
+++ Das Berliner Grownup HomeToGo, eine Suchmaschine für Ferienunterkünfte, steigt bei Secra, einem Softwareanbieter in der Unterkunftsvermarktungsbranche, ein. Zunächst sichert sich das Travel-Satrtup 19 % am Unternehmen aus Sierksdorf . “Based in the Bay of Lübeck, Germany, Secra’s shareholders and managing directors, Christoph Rakel and Sebastian Krüger, lead a team of 37 developers, designers, copywriters, and marketing/communication specialists. The parties involved have agreed not to disclose the purchase price for the acquisition”, teilen die Unternehmen mit. Mehr über HomeToGo

VENTURE CAPITAL

Innovis VC
+++ In München geht die studentischen Gründer-Initiative Innovis VC an den Start. Das Motto dabei lautet: “The intersection of start-ups, students and investors is our area of impact – and where we connect, empower, and educate”. Innovis VC ist aus dem Munich Student Venture Club hervorgegangen.  “Mit ausgebildeten Analysten und starkem Netzwerk aus Universitätsnähe, arbeitet Innovis mit Partnern schon heute bei Leadsharing über eine eigens entwickelte Plattform zusammen und unterstützt bei Due Diligence sowie Market Research-Projekten”, teilen die Macher mit.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

 

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Thatch using $3M round to put travel creators on the map

After a difficult year, the travel industry is gaining steam again this summer and Thatch is carving out a space for itself in the sector by enabling travel creators to monetize their recommendations.

Today the company announced a $3 million Seed II round led by Wave Capital. They were joined by Freestyle VC’s Jenny Lefcourt, Netflix co-founder Marc Randolph and Airbnb’s head of data science for user trust, Kapil Gupta. It brings Thatch’s total investment to $5.2 million since the company was founded by West Askew, Abby West and Shane Farmer in 2018.

Prior to the global pandemic, the company was a subscription-based consumer travel service that matched travelers with someone who would essentially plan their trips from top to bottom. Then the industry came to a grinding halt in 2020, and the co-founders saw a bigger need to help travel creators — those who share their experiences on social media — better connect to their followers and capture value for the travel recommendations, tips and perspectives they create.

“We noticed consumers were willing to pay individuals for their time and expertise,” Abby West told TechCrunch. “Increasingly, instead of going to travel agencies, they are going to Instagram or YouTube and then DM’ing them for information. We are formalizing that relationship so that the travel creator can get paid and can then provide a better experience for the end user.”

Askew and West say travel creators drive billions of dollars of consumer travel spending. Thatch’s free mobile app provides tools for them to build their own travel-based businesses in order to curate, share and will soon be able to sell interactive travel guides and planning services. Thatch makes money when the creators do, taking a small percentage of the transactions.

While the pandemic was detrimental to the travel industry, it gave the Thatch team time to build out its app, and now it is focused on building the creator side and marketing to attract creators to the app. This is where the new funding will come in: The company intends to hire additional engineers, build out new content and launch new features for selling or earning tips on interactive guides that creators produce in the app.

Thatch app. Image Credits: Thatch

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Among the travel creators already using the app, their audience reach is over 12 million, and the company saw a bump in usage in July, a sign that the travel industry is improving, Askew said.

Following the seed, the company will go live with the monetization and booking features so the creators can get paid, and it is looking at a strong first quarter in terms of potential bookings. The founders also want to attract larger creators and build a network for them, with Askew saying they need to be considered like the small businesses that they are and wants to help them grow.

“There is unfortunately a graveyard full of travel companies, but we are doing things differently,” West said. “We are unique with our people-to-people angle, and in this case, with people who have a built-in audience and who are trusted by that audience. That is something we don’t see in this space today.”

Wave Capital’s general partner Riley Newman said he and his other general partner, Sara Adler, both former Airbnb executives, were introduced to the company through one of Thatch’s existing investors.

His firm typically invests in marketplaces at the seed stage and the investment in Thatch marks the first into the travel sector, saying, “It is one we know well from Airbnb and a good moment to dive back into the industry.”

The travel market is poised for growth in the years ahead, especially with the pent-up demand for travel post-pandemic, Newman said. At the same time, the creator economy is on the same trajectory to democratize travel planning similar to the way he said Airbnb did, and that was a compelling vision for Wave Capital.

“Travel planning has been around for a long time, but this is an interesting new angle,” Newman added. “We look at the founding team and see Abby and West having complementary backgrounds and energy. This is a good moment for travel given their approach, and their concept for attacking the market is right and needed.”

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#Interview – “Wir hätten schneller agieren und ausprobieren können”


Acht Jahre nach dem Start steht das Münchner Startup Mileways, über das Nutzer:innen bisher unabhängig von Airlines Meilen sammeln konnten, vor einem Neustart. “Meilen werden hauptsächlich gesammelt, um einen Status bei einer Airline zu erreichen und wenn, dann nur für Flüge oder Flug-Upgrades genutzt. Die Meilen im Miles-Shop einzulösen ist wirtschaftlich nicht interessant. Das mussten wir auf die harte Tour lernen”, sagt Gründer Alexander Lueck.

Nun positioniert sich die Jungfirma als eine Fluginfodienst. “Flying can and should be comfortable. Instead, in times like these, we travel with uncertainty and anxiety. We think we can do better. We have identified the problems faced by many air travelers and translated them into a modern, contemporary user experience, finally creating the a flight tracker that will meet all your needs”, heißt es auf der Website.  Vom ursprünglichen Mileways-Team ist nur noch Lueck an Bord. Zum neuen Gründerteam gehören nun aber noch Gernot Poetsch, Marton Salomvary und Yannick Lung.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht Mileways-Macher Lueck über alten Code, Flugdaten und Szenarien.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Mileways erklären?
Oma, Mileways hilft dir zu sehen, wann ich wo hinfliege und liefert mir alle relevanten Informationen zu meinen Flügen am schnellsten und übersichtlichsten.

Beim Start vor einigen Jahren lag der Fokus noch auf dem Sammeln von Meilen. Wie kam es zu dieser Veränderung?
Leider hat es nicht so viele Leute interessiert Meilen unabhängig der Airlines zu sammeln und diese bei unseren Partner einzulösen. Obwohl wir mit Airbnb, Uber, damals noch DriveNow, Sixt, Amazon usw. recht coole Partner für uns begeistern und akquirieren konnten. Meilen werden nämlich hauptsächlich gesammelt, um einen Status bei einer Airline zu erreichen und wenn, dann nur für Flüge oder Flug-Upgrades genutzt. Die Meilen im Miles-Shop einzulösen ist wirtschaftlich nicht interessant. Das mussten wir auf die harte Tour lernen.

Was war die größte Herausforderung, was die größte Schwierigkeit, beim Wandel zum jetzigen Konzept?
Die Motivation und Ausdauer über so eine lange Zeit zu behalten. Aber auch den Schritt zu gehen und das Produkt noch einmal von Null zu entwickeln, da wir vom alten Code nur noch wenig bis gar nichts verwenden konnten.

Der erste Start von Mileways ist jetzt acht Jahre her. Was habt ihr in dieser langen Zeit sonst so gemacht?
In den acht Jahren ist tatsächlich sehr viel passiert. Aus dem ehemaligen Gründerteam hat sich, klassisch, jeder für sich selbst neu orientiert und beispielsweise neue Unternehmungen gestartet oder ist zu anderen Unternehmen als Mitarbeiter gewechselt. Mileways haben wir aber gemeinsam tatsächlich nie abgeschaltet, da wir immer noch organisches Wachstum hatten und die Burn-Rate überschaubar war. Als dann Flighttrack 5 von Expedia übernommen wurde und sich viele User beschwert halten, dass es keinen vernünftigen Flighttracker mehr auf dem Markt gibt, kam die Idee zum Pivot. Interessanterweise hat die Zeit uns eher geholfen, da die Flugdaten mittlerweile sehr viel besser geworden sind. Damals war man noch happy, wenn man eine Flugverspätung korrekt angezeigt hat, heute kann man eigentlich immer sehr genau sagen wo sich das Flugzeug befindet vom Taxiing bis hin zur exakten Flugroute. Und auch die Verfügbarkeit des mobilen Internets in Europa begünstigt unser Produkt. Denn so können wir nach einer Landung nützliche Informationen wie zum Bespiel das Anschluss-Gate oder das Baggage Belt mühelos zur Verfügung stellen.

Welchen Tipp gibst du anderen Gründern, die vor einem Pivot stehen?
Es gibt drei Szenarien, die einem als Gründer widerfahren können. Das beste Szenario: Schneller Erfolg. Das zweitbeste Szenario: Schneller Misserfolg. Das schlimmste Szenario: Langsamer Misserfolg. Leider haben auch wir viel zu lange mit der Entscheidung des Pivots gewartet. Ich kann daher jedem Gründer raten, die relevanten KPIs immer im Blick zu haben und sehr kritisch und ehrlich mit sich selbst zu sein. Wenn etwas nicht läuft, nicht all zu lange warten und die Strategie anpassen. Auch wenn es bedeutet sich um 180 Grad zu drehen oder den Laden komplett zu schließen.

Blicke bitte noch einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren sonst noch so richtig schief gegangen?
Ganz klar, das wir die Entscheidung betreffend Pivot und neuem Fokus der App viel zu lange herausgezögert haben. Wir hätten schneller agieren und ausprobieren können.

Und wo hat Ihr bisher alles richtig gemacht?
Ich würde sagen, dass wir den Customer Support immer ganz gut bewältigt haben. Wir haben uns stets gut um das Bugfixing und die Anliegen und Wünsche unsere User gekümmert. Glückliche User, die unsere App nutzen, machen auch uns als Team glücklich. Deshalb haben wir auch mit der alten Version eigentlich eine recht gute Bewertung im deutschsprachigen App-Store. Auch das neue Team haben wir zusammen ganz gut auf die Beine gestellt. Wir ergänzen uns alle in unseren Fähigkeiten und haben die nötigen Skills um ein erstklassiges Produkt auf dem Markt zu etablieren. Mittlerweile haben wir auch viel Erfahrung im Flight-Tracking Bereich sammeln können, was enorm wichtig ist. Einer der Team-Mitglieder hat sogar seine Bachelorarbeit über Mileways geschrieben, so sehr brennen wir für unser Produkt.

Die Corona-Krise traf die Startup-Szene zuletzt teilweise hart. Wie habt ihr die Auswirkungen gespürt?
Wir hatten Glück im Unglück. Tatsächlich war die Flugindustrie ja mit am härtesten betroffen. Die Airlines sind als erste in die Krise rein und kommen als letzte wieder raus. Wir haben jedoch genau in dieser Zeit die neue Version entwickelt und hoffen jetzt mit unserem Launch ein gutes Timing zu erwischen, um mit dem steigenden Flugaufkommen zu wachsen.

Wo steht Mileways in einem Jahr?
Als Travel-Startup während der Corona-Pandemie ist es natürlich sehr schwer bis gar unmöglich eine Prognose abzugeben. Unser Ziel ist es, uns als App langfristig im Travel-Bereich unter den top Travel-Apps zu etablieren. Wir haben spannende Features in der Pipeline und hoffen das es diesmal um einiges besser läuft als beim ersten Anlauf.

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Foto (oben): Mileways

#aktuell, #interview, #mileways, #munchen, #pivot, #travel

Hopper raises $170M at $3.5B+ valuation as travel surges and its fintech tools help offset variant concerns

Travel tech company Hopper has raised a $170 million Series G, the company said today. Astute observers may recognize the number — that’s the same amount it raised in a Series F round that closed earlier this year. These are indeed new funds, however, bringing its total raised to date to nearly $600 million, with the company now valued at over $3.5 billion. This latest round arrives as Hopper is seeing impressive growth as travel starts to surge on the recent downswings in cases in North America following large-scale Covid-19 vaccination campaigns.

Hopper says that its revenue is on track to surge 330% vs. last year, which is hardly surprising given that 2020 saw the depths of the pandemic and a widespread screeching halt to the bustling global travel industry. The more impressive stat is that Hopper’s revenue is already up 100% vs. its last pre-pandemic quarter, indicating the tough choices and aggressive re-prioritization of its products and business it underwent as a result of the pandemic are working well.

Of course, there’s a looming spectre threatening the overall narrative of a travel industry bounce-back: Delta and other Covid-19 variants, which are currently driving another wave of resurgence of the disease in North America. I asked Hopper CEO and co-founder Fred Lalonde about Delta’s impact on Hopper’s business so far.

“Currently, we have not seen an incremental impact of the Delta variant on Hopper’s domestic bookings,” he said. “In recent weeks, we have seen higher domestic bookings and lower international bookings on Hopper, as travelers look to stay closer to home. Since Hopper’s customer base is predominantly younger, leisure travelers and the majority of our bookings have been domestic throughout the pandemic, our domestic bookings still remain stable. ”

Regardless of the impact on the nature of bookings, though, Lalonde notes that Hopper’s line of fintech products (something the company increasingly sees as its key differentiation) are in increasing demand as elements of uncertainty like the impact of the Delta variant enter into customer travel planning considerations.

We are, however, seeing increased demand for our flexible booking products in recent weeks,” Lalonde said. “In fact, purchases of Hopper’s Cancel for Any Reason are up 33% from early July, Change for Any Reason is up 9.3% from early July, and Rebooking Guarantee is up 12% in the past month, as travelers look for more flexibility and protection over their trips.”

These AI-powered tools offer protections against pricing fluctuations and volatility, no hassle rebooking even up to the day prior to your trip, cross-airline rebooking for missed connections and more.

Image Credits: Hopper

Hopper is also looking to use these newly-raised funds to further reinforce its business through increased customer support hiring (it’s already scaled the team by 200% and rolled out a suit of new automated tools that Lalonde says resolves 60% of its inbound requests “instantly”). The company intends to bring on 500 new employees in the near future, with 300 of those dedicated to customer service roles.

Another area of interest for Hopper with this funding is acqui-hiring: Lalonde says specific targets include teams focused on “travel, data science or engineering-heavy startups to help introduce new product offerings and fuel its international expansion.” The company’s product expansion goals include opening up home rentals on the platform, and its global ambitions include expanding to Europe and Asia.

When it raised its Series F in March, Hopper also announced that it would be white labeling its booking products through Hopper Cloud, and partnering first with Capital One to launch a travel booking portal for its cardholders, which is on track to debut later this year. Since then, Hopper has also revealed that it will be working with Amadeus to roll out its fintech products to any travel provider that wants to use them, including airlines, online travel agencies and more.

Covid-19 was obviously a shock to the system across all industries and almost every aspect of daily life, but the travel industry likely experienced some of the most dramatic upheaval. Hopper’s ability to attract significant pools of new funding in the wake of the pandemic, including this new round led by GPI Capital, reflect the impressive flexibility and speed with which it’s been able to shape an entirely new kind of digital travel company that anticipates and even thrives on volatility.

#funding, #hopper, #tc, #travel