#DealMonitor – everdrop sammelt 80 Millionen ein – Blickfeld  bekommt 15 Millionen – Ride sammelt 3 Millionen ein


Im #DealMonitor für den 14. Juli werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

everdrop
+++ Der belgische Growth-Investor Sofina, der Impact Fund der Schweizer Bankengruppe Lombard Odier und TriplePoint Capital sowie die Altinvestoren Felix Capital, HV Capital und Vorwerk Ventures investieren 80 Millionen Euro (Equity und Venture Debt) in everdrop. Das Münchner Startup, das 2019 von Christian Becker, Daniel Schmitt-Haverkamp und David Löwe gegründet wurde, vertreibt nachhaltig produzierte und vegane Haushaltsprodukte. Derzeit bietet das Unternehmen rund 40 Haushaltsprodukte an. “Zu unseren Erfolgszahlen gehören Abonnements im sechsstelligen Bereich und im vergangenen Jahr ein Wachstum von 300 % im Vorjahresvergleich”, teilt das Unternehmen mit. Felix Capital, Vorwerk Ventures sowie Altinvestor HV Capital investierten zuletzt 18 Millionen Euro in das Unternehmen. “Die neue Finanzierungsrunde wird uns auch in den anderen europäischen Märkten einen starken Aufschlag im Retail ermöglichen”, teilt das Startup mit. Mehr über everdrop

Blickfeld 
+++ Die Europäische Investitionsbank (EIB) stellt Blickfeld 15 Millionen Euro zu Verfügung. “Die Finanzierung erfolgt im Rahmen des Venture-Debt-Programms der EIB”, teilt das Unternehmen mit. Das Münchner Unternehmen, 2017 von Mathias Müller, Florian Petit und Rolf Wojtech gegründet, entwickelt und produziert Light Detection and Ranging-Sensoren für die Umfelderfassung. New Future Capital (NFC) investierte zuletzt gemeinsam mit Bayern Kapital, Continental, Fluxunit – ams Osram Ventures, High-Tech Gründerfonds (HTGF), Tengelmann Ventures und UVC Partners 31 Millionen US-Dollar in Blickfeld. Mehr über Blickfeld

Ride 
+++ Angel-Investor:innen wie Lea-Sophie Cramer, Verena Pausder und Profifußballspieler Mario Götze investieren 3 Millionen Euro in Ride. Das Berliner FinTech, das 2018 von Christine Kiefer und Felix Schulte gegründet wurde, möchte “Finanzprodukte und die Vermögensstrukturierung demokratisieren” und sich als “digitale Privatbank” etablieren. Insgesamt sammelte das Unternehmen bereits 8 Millionen ein. “Seit dem Start betreut das Unternehmen mehr als 1.200 Kundinnen und Kunden”, heißt es in der Presseaussendung. Mehr über Ride

DriverHero
+++ Jetzt offiziell: 10x Founders, Bonsai Partners und mehrere Business Angels investieren 2,5 Millionen Euro in DriverHero bzw. die Betreiberfirma Simpmatch. Das Münchner Startup, das von Richard Fischer, Steven Miller, Michael König und Emanuel Wernitz gegründet wurde, möchte Fahrer:innen und Lieferunternehmen zusammenbringen. “Das erreichen wir durch unseren Marktplatz, der Jobsuchenden durch volle Transparenz und Vergleichsmöglichkeiten hilft, den idealen Job zu finden”, teilt das Unternehmen mit. Im Insider-Podcast haben wir bereits Mitte Juni über den Einstieg von 10x Founders und Co. berichtet. Mehr über DriverHero

recyclehero 
+++ Die Angel-Investoren Tilman Finlay-Freundlich und Wilfried Gillrath sowie eine nicht näher genannte Förderbank investieren eine siebenstellige Summe in recyclehero. Das Hamburger Startup, das 2018 von Nadine Herbrich und Alessandro Cocco gegründet wurde, positioniert sich als Abholservice (Abo oder per Einzelauftrag) für Altglas, Altpapier, Pfand und Altkleider. “In den kommenden Monaten wird recyclehero in den Ausbau der IT-Infrastruktur, die Expansion und den Ausbau des Teams investieren”, heißt das Unternehmen mit.

Benu
+++ Die Versicherungsgesellschaft Merkur Versicherung mit Sitz in Graz investiert eine siebenstellige Summe in Benu. Das Wiener Startup, 2017 von Alexander Burtscher, Stefan Atz und und Bruno Bonfim gegründet, nennt sich selbst “moderner Bestatter”. Mit dem frischen Kapital möchte das Unternehmen schneller wachsen und mehr Standorte eröffnen. 40 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Benu.

VENTURE CAPITAL

COI Partners
+++ Der deutsch-schweizerische Wachstumsinvestor COI Partners, bisher als Co-Investor Partners bekannt, legt einen neuen Fonds auf. Zielgröße sind 120 Millionen Euro. “Der Launch von COIP DACH Growth II baut auf der mehr als 20-jährigen Erfahrung von COI Partners im Bereich Unternehmertum und Investitionen sowie einem Netzwerk von 100 Unternehmern auf und wird durch das bewährte Deal-by-Deal-Investitionsmodell des Unternehmens ergänzt”, teilt der Geldgeber mit. COI Partners investiert in “wachstumsstarke Unternehmen, die über ein bewährtes Geschäftsmodell verfügen, positive Unit Economics aufweisen und die Skalierung anstreben”. COI Partners investiert üblicherweise zwischen 15 und 30 Millionen Euro in Erst- und Folgefinanzierungen.

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Foto (oben): azrael74

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#DealMonitor – #EXKLUSIV EQT investiert in Superlist – Cherry setzt auf Klar – 468 Capital investiert in True Beauty


Im #DealMonitor für den 22. März werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Dance
+++ TriplePoint Capital stellt dem Berliner Mobility-Startup Dance eine Kreditfinanzierung in Höhe von 20 Millionen bereit. Dance, das 2020 von Alexander Ljung und Eric Quidenus sowie Jimdo-Macher Christian Springub gegründet wurde, positioniert sich als Subscription-Service für E-Bikes. “Unsere Mitglieder profitieren von einem unvergleichlichen Fahrerlebnis und erhalten ihr persönliches E-Bike zur monatlichen Miete bis an die Tür geliefert”, heißt es zum Konzept. Eurazeo, HV Capital, BlueYard, Planet A Ventures und diverse Angel-Investor:innen investierten bereits mehr als 35 Millionen US-Dollar in Dance. Mehr über Dance

Superlist
+++ EQT Ventures und die Altinvestoren investieren nach unseren Informationen 10 Millionen Euro in Superlist. Die Post-Money-Bewertung liegt bei rund 60 Millionen Euro. 
Das Berliner Startup Superlist, das von Christian Reber, Steffen Kiedel, Marcel Käding und Ben Kubota gegründet wurde, ist quasi der offizielle Nachfolger der beliebten Wunderlist-App. In der Selbstbeschreibung heißt es zum Konzept: “Supercharged productivity for teams of the future”. Cherry Ventures, der Visionaries Club und Freigeist investierten bereits zuvor in der junge Unternehmen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Klar
+++ Der Berliner Frühphaseninevstor Cherry Ventures investiert nach unseren Informationen eine siebenstellige Summe in Klar. Hinter dem Münchner Startup Klar, das von Cillié Burger, Maximilian Rast und ottonova-Gründer Frank Birzle gegründet wurde, verbirgt sich eine BI-Lösung für E-Commerce-Marken. “We are building a data platform that is tailored to the needs of growing e-commerce brands. Fast to set-up and easy to maintain”, heißt es in Stellenanzeigen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

True Beauty
+++ Der Berliner Geldgeber 468 Capital investiert nach unseren Informationen in True Beauty, das neue Projekt von den beiden Seriengründern Charles von Abercron (Glossybox, Orange Brands) und Felix Lobkowicz (eve Sleep, The Good Us, Zesox). Das junge Unternehmen kümmert sich nach eigenen Angaben um “Beauty-, Wellness- und Personal-Care-Produkte”. Das Vorbild ist dabei wohl das amerikanische Unternehmen Beauty Pie (Slogan: “Luxury Makeup & Skincare Products Direct”. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Kertos
+++ Der Münchner Geldgeber 10x Founders investiert nach unseren Informationen gemeinsam mit wefox-Gründer Fabian Wesemann, Gorillas-Gründer Ronny Shibley und LionCorn Capital  eine siebenstellige in Kertos. Die Münchner Jungfirma Kertos kümmert sich um die Automatisierung von Prozessen rund um das Thema Datenschutz. “Die Kertos-Plattform ermöglicht es, Aufgaben abteilungsübergreifend einfach und effizient zu bearbeiten – transparent, automatisiert und sicher”, teilt das Startup mit. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Neural Concept
+++ Alven, Aster sowie die Altinvestoren High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Constantia New Business (CNB) investieren 9,1 Millionen US-Dollar in das Schweizer Software-Startup Neural Concept. Das Unternehmen, Entwickler eines Deep-Learning-Systems für computergestützte Konstruktion und Design (CAD), wurde 2018 von Pierre Baqué als Spin-off aus dem Computer Vision Labor der EPFL gegründet.

Tacto
+++ Jetzt offiziell: Cherry Ventures, die Altinvestoren UVC Partners und Visionaries Club sowie Business Angels wie Hanno Renner (Personio), Michael Wax (Forto) und Johannes Reck (GetYourGuide) investieren – wie bereits Ende Februar im Insider-Podcast berichtet – in Tacto. Im Rahmen der Seed-Finanzierungsrunde fließen 5,3 Millionen Euro in das Startup. Beim Unternehmen aus München, das 2020 von André Petry, Nico Bentenrieder und Johannes Groll gegründet wurde, dreht sich alles um das ganz große Thema Beschaffungswesen.

Mistho
+++ Jetzt offiziell: Lightbird, Global Founders Capital (GFC), Fin Capital, Nauta Capital sowie Business Angels wie Kai Hansen, Stefan Tietze und Ante Spittler investieren – wie bereits Ende Februar im Insider-Podcast berichtet – in Mistho, ein Projekt von Flash Ventures. Im Rahmen der Seed-Finanzierungsrunde fließen 3 Millionen Euro in das FinTech. Das Unternehmen aus Berlin, das 2021 von Maximilian Czymoch, Paolo Antonio Rossi und Shervin Panahi gegründet wurde, positioniert sich als “Open Payroll API”.

Solandeo
+++ Brandenburg Kapital investiert in das Smart Services-Unternehmen Solandeo. Das Berliner Unternehmen, setzt seit 2013 auf Smart Metering Lösungen sowie intelligente Prognose- und Analytikprodukte. “In einem ersten Schritt hatte bereits die EWE AG im Juni 2021 in das Unternehmen investiert, ebenso wie die Bestandsgesellschafter. Der Gesamtumfang der Finanzierungsrunde beläuft sich auf rund 7  Millionen Euro”, teilt das Unternehmen mit.

Saturo
+++ Die Biogena Group, ein österreichischer Anbieter für Mikronährstoffe, investiert eine sechsstellige Summe in Saturo. Das Unternehmen, 2017 von Hannes Feistenauer und Joerg Hauke gegründet, setzt auf “vollwertige Komplettnahrung” in Form von Trinkmahlzeiten, Pulvern und Riegeln.

MERGERS & ACQUISITIONS

Billomat 
+++ Der Dresdener Finanzdienstleister aifinyo, früher als Elbe Finanzgruppe bekannt, übernimmt das FinTech Billomat. “Die Übernahme der Gesellschaftsanteile erfolgt zum Teil durch Kauf von Anteilen und zum Teil durch Einbringung der Anteile im Rahmen einer Sachkapitalerhöhung durch Ausgabe von neuen Aktien. Hierfür soll das Grundkapital der aifinyo AG durch Ausgabe von 155.417 neuen Aktien unter Ausschluss des Bezugsrechts für die Aktionäre auf insgesamt 4.048.670 Aktien erhöht werden”, teilt das Unternehmen mit.

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Foto (oben): azrael74

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Armed with $160M in funding, LatAm’s Merama enters the e-commerce land grab

Merama, a five-month old e-commerce startup focused on Latin America, announced today that it has raised $60 million in seed and Series A funding and $100 million in debt.

The money was raised “at well over a $200 million valuation,” according to co-founder and CEO Sujay Tyle.  

“We are receiving significant inbound for a Series B already,” he said.

LatAm firms Valor Capital and Monashees Capital and U.K.-based Balderton Capital co-led the “massively oversubscribed” funding round, which also included participation from Silicon Valley-based TriplePoint Capital and the CEOs of four unicorns in Latin America, including Uala, Loggi, Rappi and Madeira Madeira. 

Tyle, Felipe Delgado, Olivier Scialom, Renato Andrade and Guilherme Nosralla started Merama in December 2020 with a vision to be the “largest and best-selling set of brands in Latin America.” The company has dual headquarters in Mexico City and São Paulo.

Merama partners with e-commerce product sellers in Latin America by purchasing a stake in the businesses and working with their teams to help them “exponentially” grow and boost their technology while providing them with nondilutive working capital. CEO Tyle describes the company’s model as “wildly different” from that of Thras.io, Perch and other similar companies such as Valoreo because it does not aggregate dozens of brands.

“We will work with very few brands over time, and only the best, and work with our entire team to scale and expand these few businesses,” Tyle told TechCrunch. “We’re more similar to The Hut Group in the EU.”

Merama expects to sell $100 million across the region this year, more than two times the year before. It is currently focused on Mexico, Brazil, Argentina and Chile. Already, the company operates “very profitably,” according to Tyle. So the cash raised will go primarily toward partnering with more brands, investing in building its technology platform “to aid in the automation of several facets” of its partners’ brands and in working capital for product innovation and inventory purchases. 

The 42-person team is made up of e-commerce leaders from companies such as Amazon, Mercado Libre and Facebook, among others. Tyle knows a thing or two about growing and building new startups, having co-founded Frontier Car Group, which sold to OLX/Naspers for about $700 million in 2019. He is also currently a venture partner at Balderton. 

It’s a fact that Latin American e-commerce has boomed, particularly during the pandemic. Mexico was the fastest-growing e-commerce market in 2020 worldwide, yet is still in its infancy, Tyle said. Overall, the $85 billion e-commerce market in Latin America is growing rapidly, with projections of it reaching $116.2 billion in 2023.

“Merchants are seeing hypergrowth but still struggle with fundamental problems, which creates a ceiling in their potential,” Tyle told TechCrunch. “For example, they are unable to expand internationally, get reliable and cost-effective working capital and build technology tools to support their own online presence. This is where Merama comes in. We seek to give our partners an unfair advantage. When we decide to work with a team, it is because we believe they will be the de facto category leader and can become a $1 billion business on their own.”

Merama collaborates with e-commerce giants such as Amazon and Mercado Libre, and several executives from both companies have invested in the startup, as well.

Daniel Waterhouse, partner at Balderton Capital, says his firm sees “huge potential” in Merama.

“In our two decades scaling businesses in Europe, we have seen firsthand what defines eCommerce category leaders,” he said in a written statement. “What they have already achieved is breathtaking, and it is just the tip of the iceberg.”

Valor Capital founding partner Scott Sobel believes that creating superior products that connect with consumers is the first key challenge D2C companies face.

“That is why we like Merama’s approach to partnering with these established brands and provide them unparalleled support to scale their operations in an efficient way,” he added.

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Merging Airbnb and the traditional hotel model, Mexico City’s Casai raises $23 million to grow in Latin America

With travel and tourism rising across Latin America, Casai, a startup combining Airbnb single unit rentals with hotel room amenities, has raised $23 million to expand its business across Latin America.

The company, which initially was as hit hard by regional responses to the COVID-19 pandemic as other businesses in the hospitality industry has recovered to reach nearly 90 percent of total capacity on the 200 units it manages around Mexico City.

The company was co-founded by chief executive Nico Barawid, a former head of international expansion at Nova Credit and consultant with BCG, and chief operating officer María del Carmen Herrerías Salazar, who previously worked at one of Mexico’s largest hotel operators, Grupo Presidente.

The two met two years ago at a barbecue in Mexico City and began speaking about ways to update the hospitality industry taking the best of Airbnb’s short term rental model of individual units and pairing it with the quality control and standards that guests expect from a hotel chain.

“I wanted to define a product from a consumer angle,” said Barawid. “I wanted this to exist.”

Before the SARS-Cov-2 outbreak Casai’s units were primarily booked through travel partners like HotelTonight or Expedia. Now the company has a direct brisk direct booking business thanks to the work of its chief technology officer, a former engineer at Google named Andres Martinez.

The company’s new financing was led by Andreessen Horowitz and included additional commitments from the firm’s Cultural Leadership Fund, Kaszek Ventures, Monashees Capital, Global Founders Capital, Liquid 2 Ventures, and individual investors including the founders of Nova Credit, Loft, Kavak and Runa.

Casai also managed to nab a debt facility of up to $25 million from TriplePoint Capital, bringing its total cash haul to $48 million in equity and debt.

Image Credit: Casai

The big round is in part thanks to the company’s compelling value proposition, which offers guest not only places to stay equipped with a proprietary smart hardware hub and the Casai app, but also a Google Home, smart lights, and Chromecast-kitted televisions, but also a lounge where guests can stay ahead of their check-in or after check-out.

And while the company’s vision is focused on Latin America now, its management team definitely sees the opportunity to create a global brand and business.

The founding team also includes a chief revenue officer, Alberto Ramos, who worked at McKinsey and a chief growth officer, Daniel Hermann, who previously worked at the travel and lifestyle company, Selina. The head of design, Alexa Backal, used to work at GAIA Design, and its vice president of experience, Cristina Crespo, formerly ran WeWork’s international design studio.

“To successfully execute on this opportunity, a team needs to bring together expertise from consumer technology, design, hospitality, real estate and financial services to develop world-class operations needed to deliver on a first-class experience,” said Angela Strange, a general partner at Andreessen Horowitz, who’s taking a seat on the Casai board. “It was obvious when I met Nico and Maricarmen that they are operationally laser-focused and have uniquely blended expertise across verticals, with unique views on the consumer experience.”

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#DealMonitor – Infarm sammelt 170 Millionen ein – Bayes bekommt 6 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 17. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Infarm
+++ Jetzt offiziell: LGT Lighthouse, der Beteiligungsarm des Prinzenhauses Liechtenstein, Hanaco, Bonnier, Haniel und Latitude sowie die bestehenden Investoren Atomico, TriplePoint Capital, Mons Capital und Astanor Ventures investieren 170 Millionen US-Dollar in das Berliner Unternehmen Infarm, einen Vertical Farming-Anbieter. “Das finale Closing der Runde soll sich auf 200 Millionen US-Dollar belaufen”, teilt das Unternehmen mit. Die Financial Times hatte bereits Ende Juni über das Investment berichtet. “Das frische Kapital – eine Mischung aus Eigen- und Fremdkapital – erhöht die Gesamtfinanzierung von Infarm auf mehr als 300 Millionen US-Dollar”, teilt Infarm weiter mit. Infarm wurde 2013 in Berlin von Osnat Michaeli und den Brüdern Erez und Guy Galonska gegründet. Die Jungfirma entwickelt ein “intelligentes modulares Farming-System”. Edeka, Aldi Süd und Kaufland nutzen Infarm bereits.

Bayes
+++ Die Familie Pohlad, Fertitta Capital und der Sony Innovation Fund investieren 6 Millionen UD-Dollar in Bayes, früher als Dojo Madness bekannt. Das Berliner Startup ist auf die Entwicklung von Software für den E-Sports-Bereich spezialisiert. “Den Kern der Unternehmensaktivitäten bilden Shadow.GG, Marktführer im Professional Esports Analytics Bereich, und Bayes Esports, 2019 gemeinsam mit Sportradar gegründet”, heißt es in der Presseaussendung. Gegründet wurde Dojo Madness von Christian Gruber, Mathias Kutzner, Markus Fuhrmann und Jens Hilgers.

corefihub
+++ Mehrere Business Angels und ein “Institutioneller Investor”, die allerdings alle namentlich nicht genannt werden, investieren eine sechsstellige Summe in corefihub. Das Unternehmen aus Bruchsal kümmert sich um die “Digitalisierung der gewerblichen Immobilienfinanzierung”. corefihub möchte Banken, Vermittler, Immobilienunternehmen, Investoren und Projektentwickler unterstützen, ihre Finanzierungen schneller, einfacher und günstiger zu bearbeiten”. corefihub wurde von Daniel Rodriguez, Oliver Klemm und Sebastian Schefzcyk gegründet.

MiFIDRecorder
+++ Der Münchner B2B-Company Builder Finconomy steigt bei MiFIDRecorder ein und sichert sich dabei 25,1 % am Unternehmen. Die Jungfirma bietet “Taping-Lösungen für Banken, Haftungsdächer, Maklerpools, Vermögensverwalter und Finanzvermittler” an. Zudem stellt MiFIDRecorder seit einigen Monaten auch eine Aufzeichnungssoftware für Video-Konferenzen bereit.

EXITS

So1
+++ Die So1-Gründer Raimund Bau und Sebastian Gabel kaufen die Überreste ihres insolventen Unternehmens – siehe FinanceFWD. Der tief gefallene Zahlungsdienstleister Wirecard übernahm den Berliner Big-Data-Dienst im Juni dieses Jahres. Der Kaufpreis soll im hohen einstelligen oder niedrigen zweistelligen Millionenbereich gelegen haben. Im Zuge der Wirecard-Insolvent schlitterte auch So1 in die Insolvenz. “Der Kaufpreis liegt im fünfstelligen Euro-Bereich und damit deutlich unter der Summe, die Wirecard im Frühjahr für die Firma überwiesen hat”, heißt es im Artikel.

VENTURE CAPITAL

Archimedes New Ventures
+++ Die familiengeführte Böllhoff Gruppe aus Bielefeld, ein Hersteller und Händler für Verbindungselemente und Montagesysteme, gründet mit Archimedes New Ventures einen Corporate-
Venture-Ableger. “Verantwortlich für eine neue digitale Innovationskultur liegt der Schwerpunkt der Gesellschaft auf der Entwicklung und Förderung neuer digitaler Geschäftsmodelle für die Böllhoff-Gruppe”, teilt das Unternehmen mit. Mit Joinect, einer KI-basierten Cloud-Software, die Ingenieuren die Suche nach Verbindungslösungen erleichtert, schob Archimedes bereits das erste Startup an.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Shutterstock

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