#Podcast – “Man möchte es nicht noch einmal erleben”


In unserem Interview-Podcast ist diesmal Moritz Kreppel, Gründer des Urban Sports Club, zu Gast. Das Unternehmen aus Berlin, das 2012 von Benjamin Roth und Moritz Kreppel gegründet wurde, positioniert sich als Anbieter für Sportflatrates. SevenGrowth, ein Investmentvehikel von ProSiebenSat.1, Claret Capital Partners und Altinvestoren wie HV Capital, Partech, RTP Global, Rocket Internet und Co. investierten zuletzt 80 Millionen Euro in das Unternehmen, das während der Corona-Krise arg gebeutelt wurde. 400 Mitarbeiter:innen wirken derzeit für das Unternehmen.

Im Gespräch mit Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, spricht Kreppel unter anderem über Hyper-Wachstum, die Corona-Krise, Entlassungen, Firmenkunden, Live-Kurse und Wachstum durch Übernahmen.

Unser Sponsor

Die heutige Ausgabe wird präsentiert von INTEL IGNITE. Arbeitet ihr an einem Tech-Startup und habt eure Seed-Runde erfolgreich hinter euch gebracht? Jetzt steht ihr vor der Problematik eure Firma auf die nächste Stufe zu heben. Die Erwartungshaltung ist hoch. Es gilt jetzt zahlende Kunden zu gewinnen, eure innovative Technologie zu optimieren, top Mitarbeiter zu finden und richtig zu managen und die passenden Investoren für eine große Runde zu gewinnen. Dann solltet ihr von INTEL IGNITE gehört haben. Ein exklusives Startup Growth-Programm aus Tel Aviv, das es jetzt auch in Deutschland gibt. INTEL IGNITE unterstützt euer Startup dabei zu einem globalen Champion zu werden. Pro Jahr durchlaufen zwei Kohorten von jeweils 10 Startups ein 12-wöchiges individuelles Mentoren-Programm. Ihr arbeitet dabei eng mit den besten INTEL-Experten weltweit zusammen, wie auch mit erfahrenen Gründern und Industriegrößen. Die Teilnahme ist kostenlos und Intel nimmt keine Equity dafür und versteht sich als Unterstützer des Startup Ökosystems, ganz nach dem Silicon Valley Motto „paying it forward“. Bewerbt euch jetzt unter intel.de/ignite

Interview #31 – Moritz Kreppel (Urban Sports Club)

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Foto (oben): Urban Sports Club

#aktuell, #berlin, #interview, #podcast, #urban-sports-club

#DealMonitor – Urban Sports Club bekommt 80 Millionen – Lukasz Gadowski startet Team Global


Im aktuellen #DealMonitor für den 29. Juni werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Urban Sports Club
+++ SevenGrowth, ein Investmentvehikel von ProSiebenSat.1, Claret Capital Partners und Altinvestoren wie HV Capital, Partech, RTP Global, Rocket Internet und INKEF Capital investieren 80 Millionen Euro in Urban Sports Club. “Urban Sports Club wird das neue Kapital in die strategische Weiterentwicklung des Produkts investieren. Zur Ergänzung des Teams von aktuell ca. 400 Mitarbeitenden werden insbesondere in den Bereichen Product und Tech neue Stellen geschaffen”, heißt es in der Presseaussendung. Der Urban Sports Club, der 2012 von Benjamin Roth und Moritz Kreppel gegründet wurde, sammelte bis Ende 2019 bereits rund 81 Millionen Euro ein. Zudem sicherte sich das Unternehmen – wie im aktuellen Jahresabschluss sichtbar ist – bereits 2020 ein Wandeldarlehen “im zweistelligen Millionenbereich”. Der Jahresfehlbetrag des Startups stieg 2019 auf 32,1 Millionen. Im Jahr zuvor waren es nur 6,7 Millionen. Das Startup führt diese Verluste auf “die Expansion und die Wachstumsstrategie zurück”. Insgesamt kostete der Aufbau des Urban Sports Club bereits rund 39,3 Millionen. Mehr über den Urban Sports Club

Waku Robotics
+++ Der englische PropTech-Geldgeber Pi Labs investiert in Waku Robotics. Mit Lots of Bots betreibt das Unternehmen unter anderem einen Marktplatz für Industrie- und Serviceroboter – insbesondere für Logistikanwendungen – etablieren. Das Berliner Startup wurde von Alexander Bresk, Sander Nijssen und Victor Splittgerber gegründet. Plug and Play, der Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS), Hans-Jürgen Cramer, früher Vattenfall Europe-Chef, und Co. investierten zuletzt rund 1 Millionen Euro in Waku Robotics.

MERGERS & ACQUISITIONS

Crypto Finance
+++ Die Deutsche Börse übernimmt die Mehrheit an Crypto Finance. Die Deutsche Börse investiert dabei eine Summe im “moderaten dreistelligen CHF-Millionenbereich” und sichert sich eine  “zwei Drittel Mehrheit” am Unternehmen. “Das Angebot von der Crypto Finance Gruppe mit einem lizenzierten Wertpapierunternehmen umfasst Handel, Brokerage und die sichere Verwahrung von mehr als 200 digitalen Assets rund um die Uhr”, heißt es in der Presseaussendung. Crypto Finance mit Sitz in der Schweiz wurde 107 gegründet. Das Unternehmen beschäftigt rund 55 Mitarbeiter:innen. Gründer Jan Brzezek bleibt weiter Anteilseigner und auch weiter operativ an Bord.

Hotelhero
+++ Das Münchner Startup apaleo, eine cloudbasierte Software rund um das Thema Hotel-Management, übernimmt Hotelhero. Das 2017 in Berlin gegründete Unternehmen positioniert sich als “Bewertungs- und Empfehlungsplattform fu?r Hotelsoftware”. apaleo wurde 2017 von Ulrich Pillau, Martin Reichenbach, Philip von Ditfurth und Stephan Wiesener gegründet. Der englische Geldgeber Force over Mass, Redalpine und Bayern Kapital investierten zuletzt 4,5 Millionen Euro in apaleo.

VENTURE CAPITAL

Team Global
+++ Seriengründer und -Investor Lukasz Gadowski baut Team Europe zu Team Global aus und um. “Die Schwerpunkte des Engagements konzentrieren sich künftig auf digitale Plattformen, moderne Mobilität und saubere Energie”, teilt der Berliner Geldgeber und Inkubator mit. Team Global plant Investments zwischen 100.000 Euro und 100 Millionen Euro, zudem sich auch – wie früher zu den Hochzeiten von Team Europe – Eigengründungen geplant. Team Global setzt dabei nicht auf eine Fonds-Struktur, ist somit ein Evergreen Fonds. Der Team Global-Vorgänger Team Europe, der 2013 auf Eis gelegt wurde, investierte in der Vergangenheit in Startups wie Mister Spex, brands4friends, AroundHome, Delivery Hero und dutzende andere Unternehmen. Gadowski gründete zuletzt das E-Scooter-Startup Circ, das er später an Bird verkaufte. Team Global ist derzeit etwa an Volocopter, Archer, Zapata Racing, X Shore und  Miles Mobility beteiligt.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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Foto (oben): azrael74

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#Zahlencheck – Verlust beim Urban Sports Club steigt auf 32 Millionen


Das Berliner Startup Urban Sports Club, ein millionenschwerer Anbieter für Sportflatrates, legt neue Unternehmenszahlen vor – und zwar den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2019. Im Vor-Corona-Jahr erwirtschaftete das Unternehmen ein Rohergebnis in Höhe von 9,6 Millionen Euro, nach rund 3,9 Millionen im Jahr zuvor. “Dieses Wachstum resultiert zum einen aus dem Gewinn neuer Mitglieder und aus den im Geschäftsjahr 2019 erfolgten strategischen Fusionen.”, teilt die Jungfirma mit.

Der Urban Sports Club, der 2012 von Benjamin Roth und Moritz Kreppel gegründet wurde, hatte in den vergangenen Jahren gleich mehrere Wettbewerber übernommen – etwa 99Gyms, Fitengo, Somuchmore, FITrate und OneFit. Der Jahresfehlbetrag des Startups stieg 2019 auf 32,1 Millionen. Im Jahr zuvor waren es nur 6,7 Millionen. Das Startup führt diese Verluste auf “die Expansion und die Wachstumsstrategie zurück”. Insgesamt kostete der Aufbau des Urban Sports Club bereits rund 39,3 Millionen.

In den vergangenen Jahren wanderten bis Ende 2019 auch schon rund 81 Millionen in das Fitness-Unternehmen. Zudem floss bereits weiteres Kapital in die Jungfirma: “Zur Stärkung der Liquidität und zur Sicherstellung der Finanzierung weiterer Expansionen hat die Gesellschaft im März 2020 eine Finanzierungsrunde geschlossen. Diese wurde am 6. März 2020 beschlossen und am 18. März 2020 in das Handelsregister eingetragen. Des Weiteren wurde im Oktober 2020 ein Wandeldarlehen im zweistelligen Millionenbereich abgeschlossen”.

Unter den “Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern”, die sich auf 40 Millionen belaufen, findet man im Jahresabschluss einen weiteren Hinweis auf vorherige Wandeldarlehen. Diese “betreffen zwei Wandeldarlehen, die im Geschäftsjahr 2019 geschlossen wurden”.  Finanziell war der Urban Sports Club somit vor Corona gut aufgestellt.  Für das Corona-Jahr rechnete das Team der Jungfirma zuletzt beim Rohergebnis mit einer “kleinen Steigerung im niedrigen einstelligen Bereich”. Hinsichtlich des EBITDA 2020 erwartete das Unternehmen “eine leichte Verbesserung. Es wird aufgrund laufender Investitionen in die Expansion jedoch weiterhin negativ sein”.

Im Zuge der Corona-Pandemie setzte das Unternehmen massiv auf Online-Kurse. Inzwischen erweiterte die Jungfirma ihr Angebot auch um On-demand-Kurse: “Mitglieder können flexibel zwischen des Besuchs im Studio, der Teilnahme an Outdoor-Workouts, dem Trainieren zu Hause per Livestream und dem neuen Angebot aus On-demand-Kursen wählen”. Eine Entwicklung, die es ohne die Corona-Krise sicherlich so früh in der Expansionsphase nicht gegeben hätte.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2019

* USC konnte im Geschäftsjahr 2019 seine Umsätze signifikant steigern und die Kooperationen mit den Partnern weiter ausbauen. Das positive Rohergebnis konnte hierbei um 140 % gesteigert werden. Der Jahresfehlbetrag von TEUR 32.125 ist auf die Expansion und die Wachstumsstrategie des Urban Sport Clubs zurückzuführen.
* Das Rohergebnis ist um TEUR 5.565 gestiegen. Ursächlich hierfür ist vor allem das starke Wachstum der USC. Dieses Wachstum resultiert zum einen aus dem Gewinn neuer Mitglieder und aus den im Geschäftsjahr 2019 erfolgten strategischen Fusionen.
* Der Personalaufwand ist aufgrund des starken Mitarbeiterwachstums stark angestiegen. In 2019 waren durchschnittlich 217 Mitarbeiter beschäftigt, während in 2018 durchschnittlich 100 Mitarbeiter beschäftigt waren.
* Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 18.214 angestiegen. Ursächlich hierfür sind vor allem gestiegene Marketingkosten, Beratungskosten im Zusammenhang mit den in 2019 getätigten Akquisitionen und höhere Mietkosten, da wir aufgrund des rasanten Mitarbeiterwachstums mehr Platz benötigen.
* Das EBITDA ist somit aufgrund der hohen Investitionen in neue Mitarbeiter, Marketing, neue Büroräume, Beratungskosten etc. weiterhin negativ. Dies deckt sich mit der Geschäftsplanung und dient der Finanzierung unserer Expansionspläne.

  • Für das Geschäftsjahr 2020 erwarten wir die folgende Entwicklung für unsere wesentlichen finanziellen und nichtfinanziellen Leistungsindikatoren: Hinsichtlich des Rohergebnisses gehen wir trotz der Corona-Krise von einer kleinen Steigerung im niedrigen einstelligen Bereich aus. Hinsichtlich des EBITDA 2020 erwarten wir eine leichte Verbesserung. Es wird aufgrund laufender Investitionen in die Expansion jedoch weiterhin negativ sein.
  • Bezüglich der Mitarbeiterbindung erwarten wir einen weiteren Personalausbau in 2020 und wir werden weiter laufend überprüfen, welche Vorteile wir unseren Mitarbeitern bieten können, um die Mitarbeiterzufriedenheit und somit die Mitarbeiterbindung zu steigern.

* Zur Stärkung der Liquidität und zur Sicherstellung der Finanzierung weiterer Expansionen hat die Gesellschaft im März 2020 eine Finanzierungsrunde geschlossen. Diese wurde am 6. März 2020 beschlossen und am 18. März 2020 in das Handelsregister eingetragen. Des Weiteren wurde im Oktober 2020 ein Wandeldarlehen im zweistelligen Millionenbereich abgeschlossen.

Urban Sports Club im Zahlencheck

2019: 9,6 Millionen Euro (Rohergebnis); 32,1 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2018: 3,9 Millionen Euro (Rohergebnis); 6,7 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2017: 1,9 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2016: 309.572 Euro (Jahresfehlbetrag)
2015: 391.316 Euro (Jahresfehlbetrag)

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Foto (oben): Urban Sports Club/Klaus_Mellenthin

#aktuell, #berlin, #urban-sports-club, #zahlencheck

#DealMonitor – René Benko blitzt bei Komoot ab – Insight kauft weitere AnyDesk-Anteile – Warburg Pincus investiert in McMakler


Im aktuellen #DealMonitor für den 20. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Komoot
+++ Der Berliner Geldgeber June, hinter dem unter anderem Google-Vorstand Philipp Schindler steckt, nutzt seine Vorkaufsrechte beim Startup Komoot, einem Routenplaner samt Navigations-App. Der BFB Frühphasenfonds Brandenburg wollte beim Unternehmen aus Potsdam, das von Markus Hallermann gegründet wurde, aussteigen und seinen Anteil (15 %) verkaufen. Interesse an der Übernahme der Anteile hatte auch der bekannte österreichische Investor René Benko (unter anderem Galeria Karstadt Kaufhof). Hintergründe gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

AnyDesk
+++ Der amerikanische Wagniskapitalgeber Insight Partners nutzt seine Vorkaufsrechte bei AnyDesk. Das junge Unternehmen will quasi TeamViewer als erste Adresse für den Fernzugriff auf Rechner ablösen. EQT Ventures sowie Business Angels wie Chris Hitchen und Andreas Burike sowie Insight investierten in den vergangenen Jahren bereits rund 20 Millionen Dollar in AnyDesk. General Atlantic hatte sich zuletzt für einen Einstieg bei AnyDesk interessiert. Hintergründe gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Simplesurance
+++ Die Altinvestoren investierten erneut in Simplesurance. Das Berliner Startup in Deutschland als Schutzklick bekannt, gehört zu den ganz großen InsurTech-Pionieren. Mindestens 60 Millionen Dollar flossen bisher in das Unternehmen, das 2012 an den Start ging. Zuletzt investierten unter anderem die Tokio Marine Holdings (TMHD) und die deutsch-französische Finanzgruppe ODDO BHF Kapital in das Unternehmen. Hintergründe gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Urban Sports Club
+++ Die Altinvestoren investierten erneut in Urban Sports Club, einen millonenschweren Anbieter für Sportflatrates. Urban Sports Club wurde Ende 2012 von Benjamin Roth und Moritz Kreppel gegründet. Das Startup expandierte zuletzt vor allem durch Übernahmen (99Gyms, Fitengo, Somuchmore, FITrate). Investoren des Startups sind unter anderem HV Capital, Rocket Internet und Partech. Hintergründe gibt es nur im aktuellen Insider-Podcast. #EXKLUSIV

McMakler
+++ Der amerikanische Finanzinvestor Warburg Pincus investiert gemeinsam mit einigen Bestandsinvestoren in das Berliner Unternehmen McMakler. Das Handelsblatt berichtet von einem Investment in Höhe von 50 Millionen US-Dollar. “Die nächste Wachstumsphase von McMakler wird sich auf die Erweiterung der proprietären Technologie und der digitalen Tools konzentrieren, um einen transparenteren und schnelleren Marketingprozess für die Kunden zu gewährleisten”, teilt das Unternehmen mit . Target Global, Israel Growth Partners und einige Bestandsinvestoren investierten zuletzt 50 Millionen Euro in McMakler, ein Berliner Makler-Startup. Das Unternehmen, das in Deutschland, Österreich und Frankreich aktiv ist, wurde 2015 von Hanno Heintzenberg, Felix Jahn und Lukas Pieczonka gegründet. Das Grownup beschäftigt über 600 Mitarbeiter.

Sastrix
+++ TS Ventures, also Tim Schumacher, Discovery Ventures und Christian Gaiser investieren 1,3 Millionen US-Dollar in das Kölner Startup Sastrix. Die Jungfirma, die von Maximilian Messing und Sven Lackinger, beide früher evopark, gegründet wurde, unterstützt Unternehmen beim Kauf und der Verwaltung von Softwarelösungen. Die Rheinländer versprechen: “Wir bringen Transparenz in Ihr bestehendes Setup, befreien Sie von nicht ausgelasteten Lizenzen und verhandeln mit Ihren Anbietern, um die besten Angebote für Sie zu erhalten”.

deineStudienfinanzierung
+++ Der Berliner FinTech-Investor finleap investiert in das Berliner Startup deineStudienfinanzierung. “Der Eintritt ins Portfolio von finleap ist für das junge Unternehmen ein weiterer Schritt, ein verlässlicher Partner der Generation Z zu sein”, teilt der Investor vollmundig mit. deineStudienfinanzierung, das von Alexander Barge, David Meyer und Bastian Krautwald gegründet wurde, aggregiert die “größten Finanzierungsprodukte für das Studium in Deutschland”. Im vergangenen Jahr suchte die Jungfirma im Fernsehen, bei “Die Höhle der Löwen” Geldgeber. Der TV-Deal mit Frank Thelen platzte damals aber.

NXRT
+++ Das Bahntechnik-Unternehmen Rhomberg Sersa Rail Group (RSRG) investiert in den Simulationsanbieter NXRT. Das Unternehmen  mit Sitz in Wien “fokussiert sich auf schlüsselfertige Anwendungen für innovative Simulationen für Demonstrations-, Trainings- und Testzwecke”. Die Software vermittelt den Anwendern dabei “sämtliche sensorischen Reize, die sowohl im Bereich Showcasing als auch im Bereich Schulung zu einer bleibenden Erinnerung der Inhalte beitragen”.

easierLife
+++ Der Energiedienstleister ESWE Versorgung investiert einen “bedeutenden finanziellen Betrag” in das Karlsruher Startup easierLife, das einen intelligentem Hausnotruf anbietet. easierLife wurde 2014 von vier wissenschaftlichen Mitarbeitern des FZI Forschungszentrum Informatik gegründet. Im Rahmen von Studien wurden zunächst über 100 Seniorenhaushalte mit Sensoren ausgestattet.

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#Podcast – Insider #90 – Gorillas – Saleor – Taxdoo – AnyDesk – Komoot – Loopline Systems – Simplesurance – Urban Sports Club – Orange Brands – KW Commerce


Im ds-Insider-Podcast liefern OMR-Podcast-Legende Sven Schmidt und ds-Chefredakteur Alexander Hüsing regelmäßig spannende Insider-Infos aus der deutschen Startup-Szene. In jeder Ausgabe gibt es exklusive Neuigkeiten, die bisher zuvor nirgendwo zu lesen oder hören waren. Zu guter Letzt kommentiert das dynamische Duo der deutschen Startup-Szene in jeder Ausgabe offen, schonungslos und ungefiltert die wichtigsten Startup- und Digital-News aus Deutschland.

Insider #90 – Unsere Themen

+++ Choco-Investor Coatue investiert 40 Millionen in Gorillas #EXKLUSIV
+++ Cherry Ventures investiert in Saleor aus Polen #EXKLUSIV
+++ Accel investiert in Taxdoo #EXKLUSIV
+++ Insight nutzt Vorkaufsrechte bei AnyDesk #EXKLUSIV
+++ June nutzt Vorkaufsrechte bei Komoot #EXKLUSIV
+++ Neustart für Loopline Systems #EXKLUSIV
+++ Altinvestoren investierten erneut in Simplesurance #EXKLUSIV
+++ Altinvestoren investierten erneut in Urban Sports Club #EXKLUSIV
+++ Glossybox-Gründer Charles von Abercron startet Thrasio-Klon Orange Brands #EXKLUSIV
+++ JKC Holding hält knapp 25 % an KW Commerce #EXKLUSIV

Insider #90 – Unser Sponsor

Die heutige Ausgabe wird gesponsert von start2grow. Habt ihr eine technologische oder digitale Geschäftsidee? Braucht ihr noch Unterstützung bei der Umsetzung? Fehlt eurem Businessplan noch der letzte Schliff? In jedem Fall seid ihr bei start2grow richtig! start2grow begleitet euren Weg zum erfolgreichen Unternehmen – und bietet optimales Coaching, interessante Events, beste Kontakte zu Wirtschaft, Wissenschaft und Kapital sowie die Chance auf hohe Geldpreise. Also einen optimalen Start in die Selbstständigkeit. Der nächste Gründungswettbewerb startet am 22. Januar 2021. Meldet euch direkt an unter www.start2grow.de. Die Teilnahme ist kostenfrei!

Insider #90 – Unser Podcast

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#Interview – So trainiert sich der Urban Sports Club durch die Corona-Krise


Beim Berliner Startup Urban Sports Club, einem millonenschwerer Anbieter für Sportflatrates, legte die Corona-Krise das gesamte bisherige Geschäftsmodell auf Eis. “Alle unsere Partner-Standorte in unseren zehn europäischen Ländern sind vorübergehend geschlossen. Von Fitness- und Yogastudios über Spas, Kletterhallen bis hin zu Surfschulen”, sagt Mitgründer Moritz Kreppel. Stattdessen setzt das Startup, das gerade noch einmal Geld einsammeln konnte, nun auf Online-Kurse. “Wir bekommen von Partnern als auch von den Mitgliedern sehr positives Feedback. Es gibt sogar Einzelfälle von Studios, die recht neu bei uns im Netzwerk sind und ihre Umsätze mit dem Online-Kursen per Livestream jetzt schon um 30 % steigern konnten. Denn dadurch bieten wir unseren Partnern eine weitere Plattform und erschließen für sie eine noch größere Zielgruppe”, führt Kreppel weiter aus. Im Interview mit deutsche-startups.de spricht der Urban Sports Club-Macher außerdem über Leidenschaft, Verkehrsanbindungen und Solidarität.

Die Corona-Krise trifft die Startup-Szene derzeit hart. Wie und in welcher Form spürt ihr beim Urban Sports Club die Auswirkungen?
Alle unsere Partner-Standorte in unseren zehn europäischen Ländern sind vorübergehend geschlossen. Von Fitness- und Yogastudios über Spas, Kletterhallen bis hin zu Surfschulen. Es geht jetzt darum, die Verbreitung von COVID-19 zu verlangsamen: Das hat natürlich Auswirkungen für uns und die gesamte Sport-, Fitness- und Wellness-Branche.

Wie habt ihr darauf reagiert?
Als klar wurde, was die Ausbreitung des Corona-Virus bedeutet und die Regierungen in Europa nach und nach die temporäre Schließung der Partnerstandorte bekannt gaben, haben wir unseren Mitgliedern die Möglichkeit gegeben, sofort zu pausieren. So ein proaktives Angebot haben nicht viele gemacht und wir hatten sehr viele dankbare Rückmeldungen. Gleichzeitig mussten wir sehr schnell sein und haben innerhalb von zwei Tagen die ersten Online-Kurse per Livestream aus den Studios für unsere Mitglieder bereitgestellt. Etwa die Hälfte unserer Mitglieder – vor allem in Deutschland und insbesondere in Berlin – ist noch aktiv und trainiert jetzt zu Hause. Wir rufen unsere Mitgliedern zu Solidarität mit den Studios, Trainern und Trainerinnen auf. Denn wenn sie ihre Mitgliedschaft aktiv halten oder wieder aktivieren, unterstützen sie mit ihren Beiträgen die Partner, die jetzt geschlossen sind. Die Studios haben über die Check-ins unserer Mitglieder jetzt direkt wieder Einkünfte. 20 % der Mitgliedsbeiträge, die wir noch bekommen, nutzen wir für den Ausbau des Online-Produkts, für laufende Kosten und unser Team. Die restlichen 80 % der Mitgliedsbeiträge gehen an unsere Partner. Wir zahlen zuerst die Checkins, d. h. die Besuche der neuen Live-Kurse aus. Die Summe, die dann noch übrig ist, zahlen wir an alle Partner aus. Hier ist die Check-in-Historie der letzten sechs Monate die Grundlage für die Anteile und Verteilung. Damit unterstützen wir auch Partner, die keine Livestreaming-Kurse durchführen können, z.B. Kletterhallen und Massagestudios.

Euer Konzept fand bisher komplett in der Offline-Welt statt. Können da Online-Kurse überhaupt funktionieren?
Um die Frage direkt zu beantworten, beginne ich mit ein paar Zahlen. Stand heute und täglich wachsend. Zwischen der Einführung am 17. März und dem 7. April, d h. in drei Wochen, haben wir über unser Online-Angebot über 18.150 Online-Kurse per Livestream von den Partnern angeboten. Die meisten dafür bisher in Deutschland und vor allem Berlin, da die Mitglieder einerseits ihren Studios vor Ort sehr treu sind und andererseits auch sehr testfreudig sind. Sie haben sich schnell an die neue Situation angepasst und das das neue Online-Angebot direkt angenommen.

Was genau bietet ihr euren Mitgliedern denn derzeit an?
Momentan gibt es tausende von Livestream-Kurse mit ca. 25 verschiedenen Sportarten. Die Zahl wächst täglich. Es machen europaweit über 880 verschiedene Partnerstandorte mit und täglich kommen neue Partner mit weiteren Livestream-Kurse dazu. Die Zahlen werden in wenigen Tagen schon veraltet und wesentlich höher sein. Natürlich handelt es sich um ein anderes Produkt als unser bisheriges. Ein Online-Kurs wird die direkte Betreuung vor Ort, die Energie und die Community, die bei einem gemeinsamen Training entstehen, nie ganz ersetzen. Gleichzeitig bietet das Produkt auch viele Vorteile: Ich kann ein Workout oder eine Yoga-Session bei kompetenten Trainerinnen und Trainern machen, die ich schon kenne und denen ich vertraue. Ich kann mich fit halten, ohne meine Wohnung zu verlassen. Ich finde aber auch zu jeder Zeit einen Kurs und kann jeden Tag etwas anderes ausprobieren – auch in anderen Städten in Deutschland oder Europa. Das spricht auch außerhalb von Krisenzeiten eine Zielgruppe an, der manchmal die Zeit für einen Studiobesuch fehlt oder die aufgrund von räumlichen Distanzen oder schlechten Verkehrsanbindungen nicht an einem Workout teilnehmen kann. Das neue digitale Angebot wurde innerhalb der letzten drei Wochen ständig weiterentwickelt und wächst.

Wollt ihr dieses Konzept auch weiterverfolgen, wenn die Corona-Krise vorbei ist?
Sobald die Partnerstandorte wieder öffnen dürfen, wird es beides geben: Das Training vor Ort und Online-Kurse. Wir bekommen von Partnern als auch von den Mitgliedern sehr positives Feedback. Es gibt sogar Einzelfälle von Studios, die recht neu bei uns im Netzwerk sind und ihre Umsätze mit dem Online-Kursen per Livestream jetzt schon um 30 % steigern konnten. Denn dadurch bieten wir unseren Partnern eine weitere Plattform und erschließen für sie eine noch größere Zielgruppe. Mitgliedern ermöglichen wir noch mehr Flexibilität und ein breiteres Angebot. Wir lernen alle gemeinsam und machen ganz neue Erfahrungen: Die Mitglieder haben jetzt mehr Zeit, checken insgesamt zu mehr Kursen ein haben weniger Hemmungen, zu Hause ohne Beobachtung etwas Neues auszuprobieren. Vielleicht entdeckt jetzt gerade jemand im Schutz seiner vier Wände die ungeahnte Leidenschaft für Pilates oder HIIT.

Welche langfristigen Auswirkungen erwartest du für den Urban Sports Club?
Momentan lassen sich die Auswirkungen nicht klar definieren, da wir noch nicht wissen, wie lange die Schließung der Sport- und Fitnessstudios andauert und welche Folgen uns als Gesellschaft erwarten. Wir können nur sagen, dass wir 95 % unseres Teams halten konnten und dass wir alles daran setzen, um unsere Live-Kurse mit Yoga, Meditation und Fitness etc. für unsere Mitglieder und Partner zu erweitern. Wir sehen es als Chance, das Online-Produkt aufzubauen, das wir vorher schon so lange umsetzen wollten. Und jetzt ist der Zeitpunkt da. Wir passen uns an und machen etwas daraus.

Wie genau bereitet ihr euch sonst auf die Zeit nach der Corona-Pandemie vor?
Wir haben immer Pläne. Wir freuen uns vor allem auf die Wiedereröffnung der Standorte und darauf, mit unseren Partnern unser klassisches Offline-Produkt in Kombination mit den neuen Online-Kursen weiter zu entwickeln. Wir sind sehr agil und passen uns der Situation an. Momentan stehen für uns drei Dinge im Vordergrund: Die Solidarität mit unseren Partnern, unser Team und dass unsere Mitglieder mit ihrem Training aktiv und glücklich sind. Es geht uns darum, dass sich alle fit und gesund halten können, bis wir uns wieder überall unbeschwert und frei bewegen können.

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Foto (oben): Shutterstock

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#DealMonitor – Sequoia investiert in n8n – Rocket startet Flash Ventures – Haniel übernimmt Emma


Im aktuellen #DealMonitor für den 6. April werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

n8n
+++ Der amerikanische Geldgeber Sequoia Capital investiert gemeinsam mit firstminute, Philipp Moehring und System.One, also Maximilian Claussen, in n8n. Das 2019 gegründete Berliner Startup, das von Jan Oberhauser geführt wird, bezeichnet sich selbst als “Free and Open Workflow Automation Tool”. Mit der Software des Startups können Nutzer verschiedenste Webanwendungrn ohne Programmierkenntnisse miteinander verbinden bzw. synchronisieren. Details gibt es nur im aktullen ds-Podcast. #EXKLUSIV

Urban Sports Club
+++ Partech, Holtzbrinck Ventures, Rocket Internet, ru-Net und Co. investieren erneut in den Berliner Sportflatrate-Anbieter Urban Sports Club. DIe Investmentrunde wurde dabei noch vor der Corona-Krise durchgezogen. Urban Sports Club wurde Ende 2012 von Benjamin Roth und Moritz Kreppel gegründet. Das Startup expandierte in den vergangenen Jahren vor allem durch Übernahmen (99Gyms, Fitengo, Somuchmore, FITrate). Zuletzt flossen rund 20 Millionen in die Jungfirma. Details gibt es nur im aktullen ds-Podcast. #EXKLUSIV

Xpension
+++ HPE Growth, Cinco Capital und Armada Investment investieren 25 Millionen Euro in Xpension, Online-Plattform für Renten- und Lebensversicherungen – siehe TechCrunch. Insgesamt konnte das InsurTech somit bereits 50 Millionen einsammeln.

Agile Robots
+++ C-Ventures, GL Ventures, Sequoia Capital China und Linear Venture Capital investieren eine achtstellige Summe in das Münchner Robotik-Startup Agile Robots. Die Ausgründung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) plant, das frische Kapital “für die künftige Entwicklung von Roboterprodukten, den weiteren Ausbau des schnell wachsenden Teams und das Wachstum des Unternehmens auf dem Weltmarkt einzusetzen”.

Robotise
+++ Bayern Kapital investiert gemeisam mit “mehreren Privatpersonen sowie dem Family Office eines mittelständischen Unternehmens” in Robotise. Das Münchener Unternehmen entwickelt einen Serviceroboter, der “autonom und mobil verschiedene repetitive Tätigkeiten im Bereich der Intralogistik innerhalb von Gebäuden übernimmt”. “Mit den Mitteln aus der Finanzierungsrunde soll die Robotise-Flotte im Rahmen einer Plattformstrategie kontinuierlich weiterentwickelt und ausgebaut werden”, teilt das Unternehmen mit.

Starberry Games
Play Ventures und Gameanalytics-Gründer Morten Wulff investieren 1,1 Millionen Euro in das Berliner Spiele-Startup Starberry Games. Das Startup, das bisher mit dem Spiel Idle Coffee Corp unterwegs ist, wurde 2017 unter anderem vom ehemaligen Wooga-Entwickler Antti Hattara gegründet. Idle Coffee Corp wurde nach Firmenagbane bereits mehr als sieben Millionen Mal heruntergeladen.

Yapily
+++ Lakestar, Holtzbrinck Ventures und LocalGlobe investieren 13 Millionen US-Dollar in das Londoner FinTech Yapily, eine Open-Banking-Lösung. “The new funding comes during a highly successful period for the London-based fintech, in the last six months its monthly recurring revenue has grown by over 500%; quadrupled its headcount in London to 45; and expanded into Italy, Ireland and France, as it works towards total market coverage in Europe, with new territories added regularly”, teilt das Startup mit.

EXITS

Emma
+++ Die Duisburger Investmentholding Haniel übernimmt 50,1 % an Bettzeit, dem Unternehmen hinter dem Matratzen-Startup Emma und der Traditionsmarke Dunlopillo. Die beiden Gründer, Manuel Müller und Dennis Schmoltzi, bleiben mit jeweils 24,95 % am Unternehmen beteiligt. “Mit dem Erwerb von Emma setzt Haniel seine Transformation entschlossen fort und ergänzt sein Portfolio um einen neuen Baustein”, teilt das Unternehmen mit. Im vergangenen Jahr erzielten Emma und Co. einen Umsatz von 150 Millionen Euro. Die Bewertung der Bettzeit-Gruppe soll nach unseren Informationen bei rund 200 Million Euro gelegen haben. Das Unternehmen dementiert diese Bewertung.

bearch
+++ Die Schober Information Group Deutschland übernimmt die Business-Suchmaschine bearch. Die vom Mainzer Startup Datalovers und Peter Gentsch entwickelte Suchmaschine erfasst und analysiert mittels Künstlicher Intelligenz (KI) Online-Datenmengen für die Gewinnung von B2B-Neukunden. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. “Im Rahmen der Roadmap wird die bearch-Technologie weiterentwickelt und in das Schober-Portfolio integriert”, teilt das Unternehmen mit.

VENTURE CAPITAL

Flash Ventures
+++ Der Berliner Internet-Investor Rocket Internet legt mit Flash Ventures einen Pre-Seed Ableger zu. Seit einigen Monaten brütet Rocket Internet wieder verstärkt neue Startups aus. Seit 2018 waren es nach Unternehmensangaben 20 Jungfirmen. Flash Ventures soll laut Firmen-Insidern nun ein weiterer Baustein in dieser Strategie werden. Details gibt es nur im aktullen ds-Podcast. #EXKLUSIV

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Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Shutterstock

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#Podcast – Insider #74 – Corona-Krise – eGym – Casamundo – n8n – Bryter – Rocket – Flaschenpost


Im ds-Insider-Podcast liefern OMR-Podcast-Legende Sven Schmidt und ds-Chefredakteur Alexander Hüsing regelmäßig spannende Insider-Infos aus der deutschen Startup-Szene. In jeder Ausgabe gibt es exklusive Neuigkeiten, die bisher zuvor nirgendwo zu lesen oder hören waren. Zu guter Letzt kommentiert das dynamische Duo der deutschen Startup-Szene in jeder Ausgabe offen, schonungslos und ungefiltert die wichtigsten Startup- und Digital-News aus Deutschland. Pro Ausgabe erreicht der unser Insider-Podcast derzeit über alle Plattformen hinweg mehr als 8.000 Hörer. Hier die die neueste Ausgabe.

Insider #74 – Unsere Themen

* Der Startup-Verband und die Corona-Krise #ANALYSE

  • tausendkind, Vitraum, Sitzfeldt sind insolvent #ANALYSE
  • Horizn Studios & LemonSwan in der Krise #ANALYSE
  • Entlassungen bei eGym und Casamundo #EXKLUSIV
  • Sequoia investiert in n8n #EXKLUSIV
  • Urban Sports Club bekommt wieder Geld #EXKLUSIV
  • Bryter plant neue Investmentrunde #EXKLUSIV
  • Rocket Internet startet Flash Ventures #EXKLUSIV
  • Flaschenpost plant neue Investmentrunde #EXKLUSIV

Insider #74 – Unser Sponsor

Die heutige Ausgabe wird gesponsert von Ebner Stolz. Ebner Stolz ist ein Full-Service-Mittelstandspartner, der Euch gerade in der aktuell schwierigen Krisensituation hilft, Euer Unternehmen sicher durch die Liquiditätskrise zu steuern. Teams aus Rechtsanwälten, Steuer- und Unternehmensberatern sowie Wirtschaftsprüfern begleiten normalerweise Start-ups bei Gründung und Wachstum bis zum Exit. Dabei verfügt Ebner Stolz über einzigartige Branchenkenntnisse und Erfahrungen im Begleiten von nationalen Weltmarktführern. Aktuell helfen sie Ihren Mandanten allerdings vorwiegend Rund um die Uhr bei der Inanspruchnahme von Corona-Hilfsprogrammen, der Einführung von Kurzarbeit und der Anmeldung von Steuerstundungen. In den vergangenen Wochen hat Ebner Stolz so schon unzähligen Unternehmen helfen können. Auch ansonsten hält Euch Ebner Stolz den Rücken frei, wenn es etwa darum geht, einen Business Plan zu entwickeln, die richtige Rechtsform zu wählen, IP zu sichern oder neue Finanzierungsrunden zu stemmen. Natürlich regelt Ebner Stolz auch alles, was es mit dem Finanzamt zu regeln gibt und erstellt auch Euren Jahresabschluss. Ansprechpartner findet Ihr unter www.ebnerstolz.de.

Insider #74 – Unser Podcast

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Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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