#DealMonitor – Avi Medical bekommt 50 Millionen – ExpressSteuer sammelt 25 Millionen ein – Garden bekommt 16 Millionen


Im #DealMonitor für den 6. April werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Avi Medical
+++ Balderton Capital, Heal Capital, Addition, Picus Capital, Vorwerk Ventures, Eurazeo und 3VC sowie UiPath-Gründer Daniel Dines und Forward Health-Gründer Adrian Auon investieren 50 Millionen Euro in Avi Medical. Das Unternehmen aus München, das 2020 vom Konu-Gründer Vlad Lata, Christoph Baumeister und Julian Kley gegründet wurde, positioniert sich als eine Art moderne Hausarztpraxis. “Avi Medical spart Patienten und Ärzten wertvolle Zeit und Geld und reduziert Verwaltungsaufwände in der Praxis”, schreibt das Unternehmen zum Konzept. Insgesamt flossen bereits 80 Millionen Euro in das Unternehmen, das von Picus Capital angeschoben wurde. Heal Capital, Addition, Picus Capital, Vorwerk Ventures, ID Invest, 3VC und Claret Capital Partners investierten bereits im Sommer 2020 rund 30 Millionen in Avi Medical. Mehr über Avi Medical

ExpressSteuer
+++ Jetzt offiziell: Der amerikanische Geldgeber Insight Partners, Project A Ventures, Mountain Partners und zahlreiche Business Angels investieren – wie im Insider-Podcast berichtet – 25 Millionen Euro in ExpressSteuer bzw. die künftige ExpressGroup – siehe Linkedin. Die Bewertung liegt nach unseren Informationen bei rund 75 Millionen. Das Hamburger TaxTech, das 2019 von Maximilian Lambsdorff, Konstantin Loebner, Mehdi Afridi und Dennis Konrad gegründet wurde, hilft Onliner:innen bei der Steuererklärung. Im Zuge der Investmentrunde und der Umbenennung geht das Unternehmen nun andere FinTech-Themen abseits von Steuern an. Business Angels wie momox-Gründer Christian Wegner, Lieferando-Gründer Kai Hansen und Tim Stracke (Chrono24) investierten zuletzt rund 4,3 Millionen in das Unternehmen. Insight Partners hält nun rund 16 % am Unternehmen. Auf Project A entfallen rund 8 %. Mehr über ExpressSteuer

Garden
+++ 468 Capital, Sorenson Ventures, Crowberry Capital, Fly Ventures und Co. investieren 16 Millionen US-Dollar in Garden. Das Berliner Startup, das 2018 von Jon Edvald, Thorarinn Sigurdsson und Eythor Magnusson gegründet wurde, positioniert sich als “Development automation platform for Kubernetes and cloud native applications”. In der Presseaussendung heißt es weiter: “With this Series A investment, the team will broaden support to include serverless platforms, integrations with DevSecOps solutions and software supply chain management. Garden.io plans to triple in size by the end of 2022, both in the US and Europe”. Crowberry Capital und byFounders investierten 2020 bereits 3,1 Millionen Euro in Garden. Mehr über Garden

Kooky 
+++ Der Münchner Geldgeber UVC Partners, Delivery-Hero-CFO Emmanuel Thomassin, Ex-Gorillas-CCO Ronny Gottschlich,  der N26-Gründer Valentin Stalf und Alois Flatz investieren 6 Millionen Euro in Kooky – siehe Gründerszene. Das Unternehmen aus Zürich, das 2021 von Dymitro Boguslavskyy, Torge Barkholtz und Max Zott gegründet wurde, entwickelt ein “Becher-Mehrwegsystem mit digitaler Ru?ckgabe-Infrastruktur”. Zum System gehören Becker, ein Pfandsystem und Rückgabeboxen, die rund um die Uhr zuga?nglich sind. “Das Pfand wird nach der Ru?ckgabe in einer App den Verbraucher:innen gutgeschrieben”, teilt das Startup mit. Mit dem frischen Kapital möchte das Unternehmen nun nach Deutschland und O?sterreich expandieren.

igetnow
+++ Das Leipziger Unternehmen So’Use, ein digitales Bestellsystem, investiert eine sechsstellige Summe in igetnow. “Das Unternehmen mit Sitz in Kiel ist deutschlandweit eines der erfahrensten Unternehmen in der Bereitstellung von Self-Ordering-Plattformen für die Individual- und Systemgastronomie”, heißt es in der Pressemitteilung. So’Use, 2018 von Ben Kamran Wollscheid, Joachim Müller und Thomas Niermann gegründet, verfügt nach eigenen Angaben über mehr als 500 Kunden. Der Hamburger Geldgeber Hanse Ventures investierte bereits im Sommer 2021 in So’Use.

Eldertech
+++ Investoren wie Valentin Schmitt investieren eine sechsstellige Summe in Eldertech. Das Unternehmen aus Aachen, das von Andre Fiebig, Artur Janiszek, David Fiebig und Anna-Lisa Cramer gegründet wurde, setzt auf “digitale Lösungen für pflegende Angehörige. Wichtig ist dem Team dabei ein “ganzheitlich-vernetztes SmartHomeCare-Ökosystem”. In die herstellerübergreifende Plattform des Startups können bestehende Pflegehilfsmittel und Smart Home-Produkte integriert werden.

MERGERS & ACQUISITIONS

Bilthouse
+++ Der schwedische Private-Equity-Investor Nordic Capital schmiedet aus Baufi24, Hüttig & Rompf sowie Creditweb das Unternehmen Bilthouse und investiert zudem 30 Millionen Euro in den Zusammenschluss der Baufinanzierer. Insgesamt beschäftigt der Interhyp und Dr. Klein-Herausforderer  700 Mitarbeiter:innen und vermitteln nach eigenen Angaben derzeit ein Baufinanzierungsvolumen von rund 5 Milliarden Euro pro Jahr.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV EQT investiert in Superlist – Cherry setzt auf Klar – 468 Capital investiert in True Beauty


Im #DealMonitor für den 22. März werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Dance
+++ TriplePoint Capital stellt dem Berliner Mobility-Startup Dance eine Kreditfinanzierung in Höhe von 20 Millionen bereit. Dance, das 2020 von Alexander Ljung und Eric Quidenus sowie Jimdo-Macher Christian Springub gegründet wurde, positioniert sich als Subscription-Service für E-Bikes. “Unsere Mitglieder profitieren von einem unvergleichlichen Fahrerlebnis und erhalten ihr persönliches E-Bike zur monatlichen Miete bis an die Tür geliefert”, heißt es zum Konzept. Eurazeo, HV Capital, BlueYard, Planet A Ventures und diverse Angel-Investor:innen investierten bereits mehr als 35 Millionen US-Dollar in Dance. Mehr über Dance

Superlist
+++ EQT Ventures und die Altinvestoren investieren nach unseren Informationen 10 Millionen Euro in Superlist. Die Post-Money-Bewertung liegt bei rund 60 Millionen Euro. 
Das Berliner Startup Superlist, das von Christian Reber, Steffen Kiedel, Marcel Käding und Ben Kubota gegründet wurde, ist quasi der offizielle Nachfolger der beliebten Wunderlist-App. In der Selbstbeschreibung heißt es zum Konzept: “Supercharged productivity for teams of the future”. Cherry Ventures, der Visionaries Club und Freigeist investierten bereits zuvor in der junge Unternehmen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Klar
+++ Der Berliner Frühphaseninevstor Cherry Ventures investiert nach unseren Informationen eine siebenstellige Summe in Klar. Hinter dem Münchner Startup Klar, das von Cillié Burger, Maximilian Rast und ottonova-Gründer Frank Birzle gegründet wurde, verbirgt sich eine BI-Lösung für E-Commerce-Marken. “We are building a data platform that is tailored to the needs of growing e-commerce brands. Fast to set-up and easy to maintain”, heißt es in Stellenanzeigen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

True Beauty
+++ Der Berliner Geldgeber 468 Capital investiert nach unseren Informationen in True Beauty, das neue Projekt von den beiden Seriengründern Charles von Abercron (Glossybox, Orange Brands) und Felix Lobkowicz (eve Sleep, The Good Us, Zesox). Das junge Unternehmen kümmert sich nach eigenen Angaben um “Beauty-, Wellness- und Personal-Care-Produkte”. Das Vorbild ist dabei wohl das amerikanische Unternehmen Beauty Pie (Slogan: “Luxury Makeup & Skincare Products Direct”. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Kertos
+++ Der Münchner Geldgeber 10x Founders investiert nach unseren Informationen gemeinsam mit wefox-Gründer Fabian Wesemann, Gorillas-Gründer Ronny Shibley und LionCorn Capital  eine siebenstellige in Kertos. Die Münchner Jungfirma Kertos kümmert sich um die Automatisierung von Prozessen rund um das Thema Datenschutz. “Die Kertos-Plattform ermöglicht es, Aufgaben abteilungsübergreifend einfach und effizient zu bearbeiten – transparent, automatisiert und sicher”, teilt das Startup mit. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Neural Concept
+++ Alven, Aster sowie die Altinvestoren High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Constantia New Business (CNB) investieren 9,1 Millionen US-Dollar in das Schweizer Software-Startup Neural Concept. Das Unternehmen, Entwickler eines Deep-Learning-Systems für computergestützte Konstruktion und Design (CAD), wurde 2018 von Pierre Baqué als Spin-off aus dem Computer Vision Labor der EPFL gegründet.

Tacto
+++ Jetzt offiziell: Cherry Ventures, die Altinvestoren UVC Partners und Visionaries Club sowie Business Angels wie Hanno Renner (Personio), Michael Wax (Forto) und Johannes Reck (GetYourGuide) investieren – wie bereits Ende Februar im Insider-Podcast berichtet – in Tacto. Im Rahmen der Seed-Finanzierungsrunde fließen 5,3 Millionen Euro in das Startup. Beim Unternehmen aus München, das 2020 von André Petry, Nico Bentenrieder und Johannes Groll gegründet wurde, dreht sich alles um das ganz große Thema Beschaffungswesen.

Mistho
+++ Jetzt offiziell: Lightbird, Global Founders Capital (GFC), Fin Capital, Nauta Capital sowie Business Angels wie Kai Hansen, Stefan Tietze und Ante Spittler investieren – wie bereits Ende Februar im Insider-Podcast berichtet – in Mistho, ein Projekt von Flash Ventures. Im Rahmen der Seed-Finanzierungsrunde fließen 3 Millionen Euro in das FinTech. Das Unternehmen aus Berlin, das 2021 von Maximilian Czymoch, Paolo Antonio Rossi und Shervin Panahi gegründet wurde, positioniert sich als “Open Payroll API”.

Solandeo
+++ Brandenburg Kapital investiert in das Smart Services-Unternehmen Solandeo. Das Berliner Unternehmen, setzt seit 2013 auf Smart Metering Lösungen sowie intelligente Prognose- und Analytikprodukte. “In einem ersten Schritt hatte bereits die EWE AG im Juni 2021 in das Unternehmen investiert, ebenso wie die Bestandsgesellschafter. Der Gesamtumfang der Finanzierungsrunde beläuft sich auf rund 7  Millionen Euro”, teilt das Unternehmen mit.

Saturo
+++ Die Biogena Group, ein österreichischer Anbieter für Mikronährstoffe, investiert eine sechsstellige Summe in Saturo. Das Unternehmen, 2017 von Hannes Feistenauer und Joerg Hauke gegründet, setzt auf “vollwertige Komplettnahrung” in Form von Trinkmahlzeiten, Pulvern und Riegeln.

MERGERS & ACQUISITIONS

Billomat 
+++ Der Dresdener Finanzdienstleister aifinyo, früher als Elbe Finanzgruppe bekannt, übernimmt das FinTech Billomat. “Die Übernahme der Gesellschaftsanteile erfolgt zum Teil durch Kauf von Anteilen und zum Teil durch Einbringung der Anteile im Rahmen einer Sachkapitalerhöhung durch Ausgabe von neuen Aktien. Hierfür soll das Grundkapital der aifinyo AG durch Ausgabe von 155.417 neuen Aktien unter Ausschluss des Bezugsrechts für die Aktionäre auf insgesamt 4.048.670 Aktien erhöht werden”, teilt das Unternehmen mit.

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#DealMonitor – Tomorrow’s Education erhält 3,4 Millionen – Forget Finance sammelt 3,5 Millionen ein


Im #DealMonitor für den 23. Februar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv..

INVESTMENTS

Tomorrow’s Education
+++ Mediahuis Ventures, Emerge Education und Angel-Investoren wie Verena Pausder, Celine Flores Willers und Kai Roemmel investieren 3,4 Millionen Euro in Tomorrow’s Education. Das Berliner Unternehmen, das von Christian Rebernik und Thomas Funke gegründet wurde, bietet das berufsbegleitende Masterprogramm “Sustainability, Entrepreneurship and Technology (SET)” an. Lerninhalte können bei dabei auf die Bedürfnisse der Teilnehmer:innen zugeschnitten werden Emerge Education investierte zuvor bereits 1,1 Millionen Euro in das EdTech. Mehr über Tomorrow’s Education

Forget Finance
+++ btov Partners, UVC Partners, TA Ventures, Nino Ulsamer (Gründer von StashAway) und Zeitgeist Tech Ventures sowie Altinvestoren wie Interhyp-Gründer Marcus Wolsdorf und Florian Brokamp von Thinksurance investieren 3,5 Millionen Euro in das FinTech Forget Finance. Bei Forget Finance, 2020 von Konradin Breyer, früher Freeletics, und Jurek Herwig gegründet, handelt es sich um einen “digitalen Finanzcoach”. Das B2C-FinTech aus Berlin möchte seine Kunden beraten, wie sie gemäß “ihrer eigenen Werte mehr aus deinem Geld machen können”. Mehr über Forget Finance

Cashy
+++ eQventure und Philipp Kinsky sowie die Altinvestoren aws Gründerfonds und 2m-quadrat investieren 1,7 Millionen Euro in Cashy. Das Wiener Fintech, das 2019 von Patrick Scheucher und Florian Sulzer gegründet wurde, positionierte sich anfangs als Online-Pfandhaus. Inzwischen steht die Bewertung von Wertgegenständen im Vordergrund. “Für die Beleihung von Wertgegenständen mit einem Kurzkredit oder für einen Verkauf erfolgt die Wertermittlung mittels künstlicher Intelligenz direkt online – und das rund um die Uhr”, teilt das Unternehmen mit.

Emmora
+++ “Family Offices, private Investment-Vehikel”, Business Angels wie Mathias Krahl, Ewald Walgenbach, Marc Sasserath, Kerstin Schiefelbein und Thomas Dadashi, der Hamburger Innovationsstarter Fonds sowie Altinvestor APX investieren eine siebenstellige Summe in Emmora. Beim Hamburger Startup, das von Victoria Dietrich und Evgeniya Polo gegründet wurde, geht es um das Lebensende. Die Jungfirma möchte  Menschen dabei unterstützen, “einen besseren letzten Abschied zu gestalten”.

Halm
+++ Angel Invest, Hardlymountain Capital, Louis Pfitzner, Fritz Trott, David Hanf und Artjem Weissbeck investieren eine sechsstellige Summe in Halm. Das Startup aus Berlin, das 2021 von Niko Andreewitch gegründet wurde, digitalisiert die private Gartenpflege. Das Team nutzt etwa Boden-, Klima- und Rasendaten, “um den perfekten Pflegeplan zu erstellen”. “Das frische Kapital nutzt Halm, um den Wachstumspfad weiter zu gehen und gleichzeitig in die Weiterentwicklung des Produktangebots zu investieren”, teilt das Unternehmen mit.

MERGERS & ACQUISITIONS

Haiilo 
+++ Die drei Unternehmen Coyo (Deutschland), Smarp (Finnland) und Jubiwee (Frankreich), die sich um Themen wie Social Intranet, Mitarbeiterkommunikation und -Engagement kümmern, schließen sich unter der neuen Marke Haiilo zusammen. “Haiilo verfügt über rund 300 Mitarbeiter:innen an den Standorten Hamburg (Unternehmenszentrale), London, Helsinki, Atlanta und Paris, die anderen Unternehmen gemeinsam zu mehr Wachstum, Produktivität und Purpose verhelfen wollen”, heißt es in der Presseaussendung. Das Hamburger Unternehmen Coyo wurde 2010 von Jan Marius Marquardt gegründet – zunächst als IT-Beratungsagentur (Mindmash). Seit 2012 bietet Coyo eine Social-Intranet-Software an. Bis zum Jahre 2020 setzte Gründer Marquardt komplett auf Bootstrapping. Dann investierte die amerikanische Investmentfirma Marlin Equity Partners eine zweistellige Millionensumme in das Unternehmen. Offiziell hatte Coyo Smarp bereits im September und Jubiwee im Juli 2021 übernommen

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Gorillas denkt über SPAC-IPO nach – Cherry Ventures investiert in Tacto – Lightbird setzt auf Mistho


Im #DealMonitor für den 21. Februar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

STOCK MARKET

+++ Der Berliner Quick-Commerce-Gigant Gorillas denkt nach unseren Informationen über einen SPAC-IPO (Special Purpose Acquisition Company) nach. Eine weitere Möglichkeit wäre eine weitere Investmentrunde, bei der das Unternehmen rund 500 Millionen Dollar einsammelt möchte. Der Berliner Lieferdienstvermittler und Food-Investor Delivery Hero investierte zuletzt gemeinsam mit den Altinvestoren rund 1 Milliarde Dollar in Gorillas. Die Pre-Money-Bewertung lag bei 2,1 US-Dollar. Die Post-Money-Bewertung der Jungfirma, die Lebensmittel in 10 Minuten liefert, lag somit bei rund 3 Milliarden. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

INVESTMENTS

Tacto
+++ Der Berliner Frühphaseninevstor Cherry Ventures investiert nach unseren Informationen gemeinsam mit den Altinvestoren 4,5 Millionen Euro in Tacto. Die Bewertung liegt bei rund 12 Millionen Euro (Pre-Money). Beim Startup aus München, das 2020 von André Petry, Nico Bentenrieder und Johannes Groll gegründet wurde, dreht sich alles um das ganz große Thema Beschaffungswesen. Das Unternehmen positioniert sich als “Einkaufsbetriebssystem für den Mittelstand”. Visionaries Club und UVC Partners investierten zuvor bereits in Tacto. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Mistho
+++ Lightbird Ventures, Global Founders Capital (GFC), Nauta Capital und Fin Capital investieren nach unseren Informationen eine siebenstellige Summe in Mistho, ein Projekt von Flash Ventures. Das Unternehmen aus Berlin, das 2021 von Maximilian Czymoch, Paolo Antonio Rossi und Shervin Panahi gegründet wurde, positioniert sich als “Open Payroll API”. Zum Konzept heißt es: “Easily access payroll records of UK consumers via a single API and make it easy for your customers to verify employment and income or switch direct deposits”. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Ekko
+++ 
Der Kölner Investor DVH Ventures, der Technologiefonds OWL und Business Angels aus dem Saarbrücker21-Bündnis investieren nach unseren Informationen 2 Millionen Euro in Ekko. Die Bewertung liegt bei 9 Millionen (Pre-Money). Das Startup aus Witten, das von Daniel Schütt (Masterplan, Employour) und Benny Philip Lehmann (Crosscan) gegründet wurde, kümmert sich um die Digitalisierung von Montage- und Logistikprozessen. Zum Konzept teilt das Unternehmen mit: “Durch die einfache Digitalisierung von Montage- und Logistikprozessen reduziert Ekko die Kosten in Ihren Werken dramatisch”. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Bedrop
+++ VOX-Löwin Judith Williams investiert gemeinsam mit den Bitterliebe-Gründern Andre Sierek und Jan Stratmann, Matthias Storch und Marc Langner von Good Brands und Maša Schmidt eine mittlere sechsstellige Summe in das Beauty-Startup Bedrop – siehe auch Gründerszene. Das Unternehmen aus  Landau in der Pfalz, das 2020 von Florian Bein und Betül Yönak-Bein gegründet wurde, setzt auf “natürliche Bienenprodukte wie Propolis, Gelee Royal und Manuka Honig”. “Das neue Kapital wird für den Ausbau des Teams, sowie neue Strukturen investiert. Außerdem werden wir den Handel für uns erobern”, schreibt Gründer Bein auf Linkedin.

Wairify 
+++ Das bekannte Reinigungsunternehmen Kärcher investiert in Wairify. Das 2021 gegründete Startup aus Frankfurt am Main, ein Tochterunternehmen der Woco Group, kümmert sich um Luftreinigung. “Die Wairify-Technologie hat ihren Ursprung in der Abscheidung von Ölgasen in Verbrennungsmotoren”, teilt das Unternehmen mit.

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#DealMonitor – CoachHub übernimmt Klaiton – Morpher bekommt  5,2 Millionen – DeepDrive sammelt 4,3 Millionen ein


Im #DealMonitor für den 14. Februar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Morpher
+++ Draper Associates, RTP Ventures und Apex Ventures investieren 5,2 Millionen Euro in Morpher – siehe TrendingTopics. Das junge FinTech aus Wien tritt an, um den “Börsenhandel und somit traditionelle Handelsplätze obsolet” zu machen. Morpher erschafft eine eigene Kryptowährung, die verwendet wird, um auf die Märkte zu wetten. Morpher finanziert sich durch eine laufende, geringfügige Token-Generierung”. Apex Ventures und Draper Associates investierten zuvor bereits 2,5 Millionen in das Unternehmen. Mehr über Morpher

DeepDrive
+++ UVC Partners, Bayern Kapital sowie Business Angels Peter Mertens, ehemals Entwicklungsvorstand von Audi, und Personio-COO Jonas Rieke investieren 4,3 Millionen Euro in DeepDrive. Das Münchner Startup, 2021 unter anderem von Stefan Ender und Felix Pörnbacher gegründet, entwickelt Antriebe für Elektrofahrzeuge. “Der neuartige Motor ist effizienter, kostengünstig produzierbar und ermöglicht die Integration des Antriebs ins Rad durch eine kompakte, leichte Bauweise”, teilt die Jungfirma mit.

Forget Finance
+++ btov Partner, UVC Partners und TA Ventures investieren eine siebenstellige Summe in Forget Finance – siehe FinanceFWD. Bei Forget Finance aus Berlin, das von Konradin Breyer, früher Freeletics, und Jurek Herwig gegründet wurde, handelt es sich um einen “digitalen Finanzcoach”. Das B2C-FinTech aus Berlin möchte seine Kunden beraten, wie sie gemäß “ihrer eigenen Werte mehr aus deinem Geld machen können”. Business Angels wie Finanztip-Gründer Marcus Wolsdorf und Personio-Gründer Hanno Renner investierten zuvor bereits 700.000 Euro in Forget Finance. Mehr über Forget Finance

GetHalal 
+++ Der Berliner Venture-Builder MVP Factory, Hof Capital, Food Angels und Gorillas-Investor Shio Capital sowie Karim Zaghloul, Mohannad Ali und Roger Hassan investieren in GetHalal. Das Berliner Startup, das 2020 von Ali Mahmoud und Osama Soady gegründet wurde, positioniert sich als “Lebensmittel-Lieferservice für Halal und orientalische Lebensmittel”. Die Lieferung erfolgt deutschlandweit per Paketdienst. In Berlin sind auch Lieferungen am selben oder am nächsten Tag möglich.

MERGERS & ACQUISITIONS

Klaiton
+++ Das Berliner Coaching-Startup CoachHub übernimmt die Coaching-Sparte des österreichischen Unternehmens Klaiton, der sich gerade erst von der Haufe Group getrennt hat. “Durch die Übernahme profitiert CoachHub insbesondere von Klaitons Pool aus über 500 hochqualifizierten Business-Coaches und seiner starken Marktposition in Österreich”, teilt das Unternehmen mit. CoachHub wurde 2018 von den Seriengründern Yannis und Matti Niebelschütz (MyParfüm) ins Leben gerufen. Führungskräfte und Mitarbeiter von Unternehmen können über die Coachhub-App mit Coaches sprechen, der Algorithmus schlägt jeweils passende vor. Draper Esprit, RTP Global, HV Capital, Signals Venture Capital, Partech und Speedinvest investierten zuletzt 80 Millionen US-Dollar in die Coaching-Plattform. Insgesamt flossen schon 130 Millionen in die Jungfirma. CoachHub übernahm zuletzt auch den französischen Wettbewerber MoovOne. Mehr über CoachHub

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#DealMonitor – Patient21 sammelt 142 Millionen ein – Wandelbots bekommt 84 Millionen – Gorillas kauft Frichti


Im #DealMonitor für den 25. Januar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Patient21
+++ Target Global, Eight Roads, Piton Capital und Pico Capital investieren 142 Millionen US-Dollar in das bisher sehr stille Berliner Unternehmen Patient21 – siehe Handelsblatt. Patient21 wurde 2019 von Christopher Muhr (Citydeal, Groupon, Auto1) ins Leben gerufen, inzwischen führt Nicolas Hantzsch das Unternehmen. Kingsway Capital, Target Global, Piton Capital investierten in der Vergangenheit bereits heimlich, still und leise in das Unternehmen zu dem auch Dental21, eine “Business Development Agentur mit einer Spezialisierung auf Zahnärzte” und das Dentallabor Dentalab21 gehören. Patient21 betreibt 25 Praxen und die Klinik Sankt Elisabeth. Patient21 übernahm die Heidelberger Klinik im Frühjahr 2021. Mehr über Patient21 

Wandelbots
+++ Der amerikanische Geldgeber Insight Partners und die Altinvestoren 83North, Microsoft, Next47, Paua Ventures, Atlantic Labs und EQT investieren 84 Millionen US-Dollar in Wandelbots. Zuletzt investierten 83North, M12 und Next47, Paua Ventures, EQT Ventures und Atlantic Labs 26 Millionen Euro in das Unternehmen. Insgesamt flossen nun schon 123 Millionen Dollar in Wandelbots. Das Unternehmen aus Dresden, das 2017 von Christian Piechnick, Georg Püschel, Maria Piechnick, Sebastian Werner, Jan Falkenberg, Giang Nguyen und Frank Fitzek gegründet wurde, entwickelt eine Methode zur Programmierung von Industrierobotern. 140 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für das Unternehmen. Mehr über Wandelbots

Raisin
+++ Altinvestoren wie Goldman Sachs und Hedosophia stellen dem Berliner Unicorn Raisin nach unseren Informationen im Rahmen eines Wandeldarlehens 30 Millionen Euro zur Verfügung. Zuvor hatte das Unternehmen seine geplante Investmentrunde verschoben. Das FinTech, in Deutschland als WeltSparen bekannt, wurde 2012 von Tamaz Georgadze, Frank Freund und Michael Stephan gegründet. 2021 fusionierte die Spareinlagen-Plattform mit dem Hamburger  Wettbewerber Deposit Solutions. Im Zuge der Investmentrunde stieg die Bewertung der Jungfirma auf über 1 Milliarde US-Dollar. Neben Goldman Sachs und Hedosophia investierten in den vergangenen Jahren auch Index Ventures, PayPal, Ribbit Capital, Thrive Capital und Orange Digital Ventures in das FinTech. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Ninetailed
+++ Der Berliner Frühphasen-Investor Cherry Ventures investiert nach unseren Informationen 800.000 Euro in Ninetailed. Das Berliner Startup, das 2021 von den Aiderly-Gründern Andreas Kaiser und Alexander Braunreuther gegründet wurde, kümmert sich um Personalisierung. “Enhance your visitors experience and grow your customers with personalization for headless CMS and modern Jamstack frameworks without performance trade-offs”, heißt es zum Konzept. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Ceezer
+++ Picus Capital investiert nach unseren Informationen in Ceezer. Das ClimateTech aus Berlin, das von Magnus Drewelies, zuletzt Park Now, und Jan Oltmanns, zuletzt BCG, gegründet wurde, positioniert sich als “digital-first carbon bank”. In der Selbstbeschreibung heißt es: “Ceezer uses external and proprietary data to help companies seamlessly offset and remove the footprint they cannot currently reduce”. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Grenion
+++ Bekannte Angel-Investoren wie Pascal Zuta, Ingo Weber, Andreas Burike und Timo Weltner investieren nach unseren Informationen in Grenion. Das Startup aus Mannheim, dass von Fjolla Myftari und Spotted-Macher Nik Myftari gegründet wurde, Beauty- Health- und Wellness-Marken auf. Zum Unternehmen gehören derzeit myRapunzel, Sophie Rosenburg, BitterLiebe, natuamo, Just Oyls and Rosental Organics. D2C-Auper Angel Zuta etwa investierte zuvor in Startups wie Fitvia, Invicible Brands und gitti. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

HQS Quantum Simulations
+++ Quantonation sowie die Altinvestoren UVC Partners, btov und der High-Tech Gründerfonds (HTGF) investieren 12 Millionen Euro in HQS Quantum Simulations, ein Spin-Off des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Das junge Unternehmen, das 2017 von Michael Marthaler, Jan Reiner, Iris Schwenk und Sebastian Zanker gegründet wurde, entwickelt eine Software zur Simulation von Quantensystemen.  UVC Partners, btov und der HTGF investierten zuvor 2,3 Millionen in das Unternehmen.

NeoTaste
+++ Die Crash Unternehmensgruppe, hinter der Rolf Hilchner und Heinz-Wilhelm Bogena stecken, investiert eine Millionensumme in NeoTaste. Das Startup aus Osnabrück, das 2019 von Hendrik Sander gegründet wurde, lässt sich am besten als Restaurant-Entdecker-App samt Deal-Komponente beschreiben. “Die ausgegebenen Voucher können auch jederzeit an veränderte Kapazitäten oder gestiegene Gastzahlen angepasst werden, um flexibel in jeder Situation einsetzbar zu sein”, teilt das Unternehmen mit.

BenFit 
+++ Namentlich nicht genannte Geldgeber investieren eine mittlere siebenstellige Summe in BenFit. Das Düsseldorfer Food-Startup, das 2018 von Benjamin Jakob gegründet wurde, setzt auf proteinreiche Backwaren. Michael Kern,  ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Kamps, sowie Angelika Schöchlin, Partner und Antin Infrastructure Partners investierten in der Vergangenheit bereits in das Unternehmen.

MERGERS & ACQUISITIONS

Frichti
+++ Das Berliner Quick Commerce-Unternehmen Gorillas steht vor der Übernahme von Frichti. Die Jungfirma aus Frankreich liefert Lebensmittel und Fertiggerichte. “Frichti’s expertise around private label, ready to eat segments and profitable operations (wow) will reach Europe and beyond through Gorillas’ global community”, schreibt Gorillas Kagan Sümer zur geplanten Übernahme bei Linkedin. “Over the years, Frichti had raised around €100 million in total ($114 million at today’s exchange rate)”, schreibt TechCrunch zum Deal. Frichti kann man definitiv als Ergänzung zum derzeitigen Gorillas-Konzept sehen. Fertiggerichte oder besser Mittagsmenüs konnten auch Gorillas aus der margenschwachen Lebensmittel-Nische bringen.

Firstbird
+++ Das amerikanische Unternehmen Radancy, ein Anbieter von Recruiting-Technologie, übernimmt das österreichische Startup Firstbird. “Das Unternehmen wird fortan unter dem Namen Firstbird, a Radancy Company, firmieren und wie bisher von den beiden Geschäftsführern Arnim Wahls und Matthias Wolf geleitet. Radancy übernimmt zu 100 % alle Anteile von Investoren und Gesellschaftern. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart”, teilen die Unternehmen mit. Firstbird, 2013 von Arnim Wahls, Matthias Wolf und Daniel Winter in Wien gegründet, positioniert sich als Anbieter von SaaS-basierten Mitarbeiterempfehlungsprogrammen. Das Unternehmen wurde in der Vergangenheit unter anderem von Verve Ventures, dem European Super Angels Club und Jobcloud finanziell unterstützt.

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#DealMonitor – OneTrust kauft Planetly – simpleclub bekommt Millionensumme – Blickfeld sammelt 31 Millionen ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 8. Dezember werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

MERGERS & ACQUISITIONS

Planetly
+++ Das US-Unternehmen OneTrust, das sich um Datenschutz-, Sicherheits-, Ethik- und ESG-Technologien kümmert, übernimmt das junge Berliner ClimateTech Planetly. “OneTrust wird seine Ressourcen und Netzwerk einsetzen, um stark in Planetlys exzellente Technologie und Team zu investieren, weitere Services rund um ESG- & Carbon-Management für bestehende und neue Kunden zu ermöglichen und Planetly global zu skalieren”, teilen die Unternehmen mit. Das Klima-Startup Planetly, das 2020 von Anna Alex (Outfittery) und Benedikt Franke (Helpling) gegründet wurde, entwickelt eine Software, mit der Unternehmen ihren CO2-Fußabdruck ermitteln können. Nach eigenen Angaben nutzen bisher 200 Kunden Planetly – darunter BMW, HelloFresh und The Economist Group. Speedinvest, 468 Capital, Cavalry Ventures und diverse Business Angels investierten in den vergangenen Monaten rund 7,8 Millionen Euro in das junge Unternehmen. “OneTrust gibt uns die Möglichkeit, unser Ziel, Unternehmen bei der Reduzierung ihrer Emissionen zu helfen, über Nacht auf eine globale Ebene zu heben”, teilt das Planetly-Team zum schnellen Exit mit. Zuletzt plante das Unternehmen noch weitere Investmentrunden, dem Planetly-Team lagen wohl auch schon weitere Termsheets, also Absichtserklärungen, für weitere Investments vor.

INVESTMENTS

simpleclub
+++ Bekannte Startup-Unternehmer wie Daniel Krauss (FlixBus), Christian Hülsewig (Schüttflix), David Nothacker, Julius Kurt Köhler, Nicolaus Schefenacker (alle sennder), Matti Niebelschütz (CoachHub) sowie Altinvestor HV Capital investieren 1,25 Millionen in simpleclub – wie wir vorab in Erfahrung bringen konnten. “Die eingesammelte Summe wird eingesetzt, um das aktuell starke Wachstum von simpleclub noch weiter voranzutreiben und neue Technologien wie Augmented-Reality in die Lernapp zu integrieren”, teilt das Unternehmen mit. Das Startup aus München, das 2015 von Alexander Giesecke und Nicolai Schork gegründet wurde, positioniert sich als Lern-App für Schüler.  Die Gründer haben schon 2011, als Elftklässler mit ihrem Projekt angefangen – mit Mathematik-Erklärvideos auf YouTube. HV Capital investierte im Oktober 2020 bereits 2 Millionen Euro in Simpleclub. #EXKLUSIV

Blickfeld
+++ Die Private-Equity-Gesellschaft New Future Capital (NFC) investiert gemeinsam mit Bayern Kapital, Continental, Fluxunit – ams Osram Ventures, High-Tech Gründerfonds (HTGF), Tengelmann Ventures und UVC Partners 31 Millionen US-Dollar in Blickfeld. Das Lidar-Unternehmen spricht dabei von einer “Erweiterung der Serie A-Finanzierung”. Das 2017 von Mathias Müller, Florian Petit und Rolf Wojtech in München gegründete Startup entwickelt und produziert Light Detection and Ranging-Sensoren für die Umfelderfassung. “Die Finanzierungserweiterung fällt in eine Zeit, in der Blickfeld deutlich wächst und in neue Märkte expandiert. Das Unternehmen plant die Weiterentwicklung von Sensoren und Software, die die zuverlässige Erfassung und Nutzung von 3D-Daten weiter vorantreiben werden”, heißt es in der Presseaussendung.

Holo-Light
+++ EnBW New Ventures, Future Energy Ventures und Bayern Kapital investieren 5,3 Millionen Euro in Holo-Light. Das deutsch-österreichische Unternehmen, das 2015 von Florian und Susanne Haspinger, Alexander Werlberger und Luis Bollinger gegründet wurde, entwickelt eine “universale Streaming-as-a-Service-Plattform für Augmented- und Virtual Reality-Applikationen”. Mit Holo-Light können etwa Ingenieure industrielle 3D-Inhalte entwerfen, erstellen, bearbeiten, optimieren und teilen. EnBW New Ventures, Bayern Kapital, Toprope Ventures und innogy Innovation Hub investierten zuletzt bereits 4 Millionen Euro in das Startup, das in Ismaning bei München und Innsbruck residiert.

Receeve
+++ ABN AMRO Ventures, der Investmentableger der niederländischen Bank ABN AMRO, investiert 4 Millionen Euro in Receeve – siehe TechCrunch. Das Hamburger FinTech, das 2019 von Paul Jozefak und Michael Backes (beide zuvor Liquid Labs) gegründet wurde, positioniert sich als “digital debt servicing platform”. Seaya Ventures und 14W, Mangrove, Speedinvest und Seedcamp investierten zuletzt 13,5 Millionen US-Dollar in Startup.

Bunch
+++ Embedded Capital, der noch junge FinTech-Fonds von Finleap-Macher Ramin Niroumand, investiert in Bunch – siehe FinanceFWD. Das Berliner Startup, das von Enrico Ohnemüller, zuletzt Innovationschef bei Finleap, und Levent Altunel, zuvor Paua Ventures, gegründet wurde, möchte Privat-Investments digitalisieren. “Over the last years, the push for democratisation in the public market has resulted in unprecedented growth in retail investors, stocks, and venture valuations – however little has happened on the private side. And technology investors still use phone calls and print outs to get their deals done. We will change this landscape for all investors in Europe”, heißt es in der Selbstbeschreibung. Embedded Capital investierte zuvor bereits in Nelly.

beatvest
+++ Der Berliner Geldgeber APX, hinter dem Porsche und Springer stecken, sowie N26-Mitgründer Max Tayenthal investieren eine sechsstellige Summe in beatvest – siehe Gründerszene. Das FinTech, das von Sophie Thurner und Julia Kruslin gegründet wurde, positioniert sich als anfängerfreundliche Investmentplattform. In der Selbstbeschreibung heißt es: “beatvest connects education with tools in order to provide a personalised, do-it-yourself investment experience that supports investment beginners in building long-term wealth”.

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#DealMonitor – pockid sammelt 4 Millionen ein – Omnia Retail kauft Patagona – UVC Partners füllt dritten Fonds mit 255 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 18. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

pockid
+++ Der Berliner Frühphasen-Investor Cavalry Ventures und Vorwerk Ventures investieren 4 Millionen Euro in pockid. Das Hamburger Fintech, das 2020 von Jes Hennig, Max Schwarz, Timo Steffens und Deepankar Jha gegründet wurde, positioniert sich als Neobank für die Gen Z.  “Mit dem frischen Kapital werden neue Zielgruppen relevante Features umgesetzt. Ziel ist es,
das Bankkonto mit Mastercard zu einem alltäglichen ‘digitalen Enabler’ zu entwickeln und besonders im Bereich Social Commerce und Gaming Mehrwerte zu schaffen”, teilt das junge Unternehmen mit.

Operaize 
+++ Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), der Fraunhofer Technologie-Transfer Fonds (FTTF) und die NRW.BANK investieren 1,5 Millionen Euro in Operaize. Das Kölner Startup, 2020 von Franz Felsmann, Christoph Lieth und Alexander Kouril gegründet, setzt auf eine “KI-basierte Produktionsplanung, die es Herstellern ermöglicht, die zunehmende Komplexität in ihrer Produktion besser zu bewältigen und ihre Planungsqualität insgesamt deutlich zu verbessern”.

MERGERS & ACQUISITIONS

Patagona
+++ Das niederländische Unternehmen Omnia Retail übernimmt Patagona. “Beide Unternehmen sind auf die Entwicklung von Software für dynamische Preisgestaltung spezialisiert. Mit dem Zusammenschluss beider Unternehmen wird Omnia zu Europas führendem Anbieter von Pricing Software im Enterprise Segment”, heißt es in der Presseaussendung. Patagona aus Darmstadt wurde 2013 von Maximilian Bank und Andreas Frankenberger gegründet.

VENTURE CAPITAL

UVC Partners 
+++ Der Münchener Risikokapitalgeber UVC Partners sammelte für seinen dritten Fonds insgesamt 255 Millionen Euro ein. Ursprünglich peilte UVC Partners 150 Millionen an. “Zu den Investoren geho?ren neben den Top-Gru?ndern auch etablierte Family Offices, etwa die der Familien Stru?ngmann, Klatten und Scho?rghuber. Mit seinem einzigartigen O?kosystem will UVC Partners der na?chsten Generation europa?ischer Unicorns den Weg ebnen”, teilt der Geldgeber mit. UVC Partner investiert initial zwischen 0,5 Millionen und 5 Millionen und bis zu 20 Millionen insgesamt pro Unternehmen. Der Fokus liegt in den Segmenten Enterprise-Software, industrielle Technologien und Mobilität.

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#DealMonitor – Ardian investiert in Berlin Brands Group – AnyDesk bekommt 70 Millionen – Tesvolt sammelt 40 Millionen ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 17. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Berlin Brands Group
+++ Die Privat-Equity-Firma Ardian investiert 100 Millionen US-Dollar in die Berlin Brands Group (BBG) – siehe Handelsblatt. “Die Investmentgesellschaft erhält dafür eine Minderheitsbeteiligung. Mehrheitsgesellschafter bleibt Peter Chaljawski mit seinem Gründerteam. Zweitgrößter Gesellschafter ist Bain Capital”, teilt BBG zum Investment mit. Spannend dabei: Ardian ist gerade erst bei BBG ausgestiegen.  Das Privat-Equity-Unternehmen Bain Capital investierte im September 700 Millionen US-Dollar Eigen- und Fremdkapital in BBG und kaufte dabei auch den 40-Prozent-Anteil des vorherigen Investors Ardian auf. Im Zuge der Transaktion wurde der D2C-Pionier, zu dem Marken wie Klarstein, auna und gehören, mit mehr als 1 Milliarde US-Dollar bewertet und erreichte damit Unicorn-Status. BBG erwirtschaftete 2020 einen Umsatz in Höhe von 334 Millionen Euro. Über 900 Mitarbeiter:innen wirkten derzeit für das Unternehmen. Als Ardian 2015 zum ersten Mal bei BBG eingestiegen ist, lag der Umsatz gerade einmal bei 70 Millionen Euro. Mehr über die Berlin Brands Group

AnyDesk
+++ Jetzt offiziell: General Atlantic, Insight Partners, EQT Ventures und Possible Ventures investieren 70 Millionen US-Dollar in AnyDesk. Das junge Unternehmen aus Stuttgart möchte quasi TeamViewer als erste Adresse für den Fernzugriff auf Rechner ablösen. Insight Partners, EQT Ventures sowie Business Angels wie Chris Hitchen und Andreas Burike investierten in den vergangenen Jahren bereits in AnyDesk. Die Bewertung liegt bei rund 600 Millionen Dollar – siehe TechCrunch. Bereits Ende September hatten wir im Insider-Podcast über den geplanten Einstieg von General Atlantic bei AnyDesk berichtet. Mehr über Anydesk

Hakuna
+++ Der Berliner Geldgeber Visionaries Club und Discovery Ventures investieren nach unseren Informationen in Hakuna. Das Startup, das von den beiden abracar-Gründern Sebastian Jost und Orhan Köroglu gegründet wurde, kümmert sich um die Vermittlung von Versicherungen. Das Unternehmen hört auf den Namen Product Protection JKM. Die Hauptstädter sicherten sich aber bereits die Marken Hakuna und hellohakuna. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Patronus
+++ Cavalry Ventures, UVC Partners und DN Capital investieren nach unseren Informationen in Patronus. Das Berliner Startup, das 2020 von Ben Staudt und Tim Wagner gegründet wurde, setzt auf einen digitalen Hausnotruf in Form einer Uhr. In der Selbstbeschreibung heißt es: “Die Patronus-Uhr hat alles, was Sie von einem Hausnotruf erwarten. Immer zur Stelle, wenn Hilfe gebraucht wird”. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Tesvolt 
+++ Ein Investorenkonsortium unter Führung der Liechtenstein Gruppe – eine Unternehmensgruppe im Besitz der Fürstenfamilie Liechtenstein – investiert 40 Millionen Euro in Tesvolt. Das Unternehmen aus Wittenberg, das von Simon Schandert und Daniel Hannemann gegründet wurde, kümmert sich um Energiespeicherung im gewerblichen und industriellen Bereich. “Mit den finanziellen Mitteln wird Tesvolt seine internationalen Aktivitäten forcieren und seinen Fokus auf innovative Produkte konsequent weiterverfolgen”, heißt es in der Presseaussendung.

Daedalus
+++ Addition und Altinvestor Khosla Ventures investieren 11,5 Millionen US-Dollar in das deutsch-amerikanische KI-Startup Daedalus. Das Unternehmen mit Sitz in Karlsruhe und San Francisco, das von Jonas Schneider gegründet wurde, baut “autonome und sofort rekonfigurierbare Fabriken mit softwaregesteuerter Fertigung und KI-gestützten Robotern”. In der Presseaussendung zum Investment heißt es: “The investment will support the company on its mission to revolutionize manufacturing by making automation economically feasible for companies of all sizes and independent of manufacturing technologies”.

unea 
+++ Nach Philipp Westermeyer (OMR), Marcus Börner (OptioPay, reBuy), Daniel Khachab (choco), Benita Krahforst (Ex-Partner Burda Ventures), Moritz Kreppel (Urban Sports Club) und Torben Schreiter (Signavio) investiert nun auch Jérôme Cochet in unea. Das Berliner AdTech-Startup, das 2021 vom Roq.ad-Gründer Richy Ugwu gegründet wurde, entwickelt eine Software, “die es jedem Business ermöglicht, die eigenen Werbeflächen selbstständig und skalierbar zu monetarisieren”.

ContentBay
+++ Ex-Sky-Vorstand Holger Enßlin investiert in ContentBay. Das Startup aus München, das von Oliver Skelton gegründet wurde, positioniert sich als Marktplatz für Programminhalte. “Ziel ist es, den Handel von audiovisuellen Inhalten aller Art auf Basis einer umfassenden Datenbank mit intelligenten Such- und Analyse-Funktionen effizienter und zielgenauer zu gestalten”, teilt die Jungfirma mit.

Digitalstage.io
+++ Flori Ventures investiert eine sechsstellige Summe in Digitalstage.io. Das Startup aus Berlin, das 2020 von Richard Harless, dem ehemaligen Deutschland-Chef von Shazam, gegründet wurde, möchte digitale Fan-Erlebnisse schaffen. Die “Fan Experience” von Live-Konzerten, Meet-and-Greets, Schallplattenläden und Merchandise-Ständen soll dabei in einen gemeinsamen digitalen Raum übertragen werden.

MERGERS & ACQUISITIONS

Sanubi
+++ Das Unternehmen Schülke & Mayr, das im Segment Infektionsprävention und Hygienelösungen unterwegs ist, übernimmt Sanubi, ein junger Online-Anbieter für erstattungsfähige Produkte im Pflegesektor. “Eigentümer von Schülke ist EQT Partners, ein führender europäischer Private-Equity-Fonds. Der Erwerb der Sanubi-Anteile ist eine strategische Investition für Schülke/EQT”, heißt es in der Presseaussendung. Schülke + Mayr übernahm zuletzt auch proSenio. Zur Jungfirma gehören Pflegebox, ein Versand von Pflegehilfsmitteln sowie Marken wie hoerhelfer, aktivwelt und sehhelfer. Sanubi, 2014 von Carsten Lebtig und Fabian Lemke gegründet, wurde unter anderem von DvH Ventures finanziell unterstützt.

VENTURE CAPITAL

SmartCityHouse
+++ In Osnabrück geht mit SmartCityHouse ein neuer Accelerator und Company Builder an den Start. “Ziel unseres Programmes ist es, euch Raum für ihre Geschäftsmodelle zu geben und euch auf dem Weg zu einem erfolgreichen Unternehmen zu begleiten. So möchten wir Innovationen voranbringen, die das Zusammenleben der Menschen in der Stadt von Morgen smarter und lebenswerter machen sowie die Lebensqualität und Nachhaltigkeit in der Stadt und Region Osnabrück fördern”, teilt der Startup-Förderer mit.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Insight und Atomico investieren in Y42 – Headline investiert in Sparetech – Sequoia investiert in Clarisights


Im aktuellen #DealMonitor für den 4. Oktober werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Y42
+++ Insight Partners und Atomico investieren nach unseren Informationen zwischen 25 und 30 Millionen US-Dollar in Y42. Die Bewertung soll bei rund 150 Millionen (Pre-Money) liegen.La Famiglia sowie die Gründer von Foodspring, Personio, AeroMobil und Petlab investierten erst im März dieses Jahres 2,9 Millionen US-Dollar in das Unternehmen, das früher als Datos Intelligence bekannt war.  Die Jungfirma beschreibt sich so: “y42 is a no-code business intelligence platform for loading, cleaning, connecting, visualizing and sharing data”. y42 wurde 2020 von Hung Dang gegründet. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Sparetech
+++ Der Berliner Geldgeber Headline (früher als e.ventures bekannt), der ehemalige Klöckner-Chef Gisbert Rühl, Pitch-Gründer Christian Reber, BCG Digital Ventures-Macher Stefan Gross-Selbeck und Staffbase-Gründer Martin Böhringer investieren nach unseren Informationen eine Millionensumme in Sparetech. Das Unternehmen aus Stuttgart entwickelt “eine Kollaborations-Plattform auf der produzierende Unternehmen ihren Bestand an Ersatzteilen digitalisieren, den Bedarf verwalten, Ersatzteile verschiedener Anbieter vergleichen und passende Teile bestellen können”. Das Unternehmen wurde 2018 von Martin Weber und Lukas Biedermann gegründet. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Clarisights
+++ Der amerikanische Top-Geldgeber Sequoia Capital investiert nach unseren Informationen in Clarisights. Das Startup, das 2018 von Arun Srinivasan gegründet wurde, positioniert sich als Marketing-Tool. “Clarisights streamlines reporting for sophisticated performance marketing teams. It automatically integrates, processes and visualises all your data from all of your marketing, analytical and attribution sources”, heißt es auf der Website. Clarisights hat starke Wurzeln in Berlin, auch wenn der Firmensitz inzwischen Palo Alto ist. Cavalry Ventures und signals Venture Capital unterstützen das Unternehmen schon länger. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

PSPDFkit 
+++ Insight Partners investiert 100 Millionen Euro in PSPDFkit. Das Wiener Startup, das 2013 von Peter Steinberger gegründet wurde und bisher komplett gebootstrappt war, kümmert sich darum, dass verschiedene Dokumenten-Formate, allen voran PDFs und Bilder überall richtig und nutzerfreundlich angezeigt werden. “PSPDFKit develops software development toolkits and related frameworks which enable document creation, manipulation, collaboration, and innovation within its customers’ applications”, teilt das Unternehmen in eigener Sache mit. Unternehmen wie Dropbox, DocuSign, SAP, IBM, Volkswagen und Fabasoft nutzen PSPDFkit bereits. 60 MItarbeiter:innen arbeiten derzeit für das Unternehmen.

fruitcore robotics
+++ UVC Partners, btov Partners und CNB Capital investieren 17 Millionen Euro in fruitcore robotics. Das Konstanzer Startup entwickelt mit Horst (Highly Optimized Robotic Systems Technology) ein Robotersystem, um “die Automatisierung mit Industrierobotern für die breite Masse zu ermöglichen”. fruitcore robotics wurde 2017 gegründet und beschäftigt mehr als 80 Mitarbeiter:innen.

MERGERS & ACQUISITIONS

svarmony
+++ Die beiden AR-Firmen innovation.rocks und Augmentaio fusionieren zum Unternehmen svarmony. “Als einzigartiger Dienstleister am Markt bildet svarmony die gesamte Leistungskette im Bereich AR ab: von Consulting über Konzeption und Kreation bis hin zur technischen Implementierung und dem Roll-Out”, teilen die Jungunternehmen mit. Das neue Unternehmen wird von Arne Schönleben, bislang innovation.rocks, und Sascha Kiener, Gründer von Augmentaio geführt.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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#DealMonitor – Tomorrow sammelt 14 Millionen ein – Schweizerische Post übernimmt Bring – Accountable bekommt 6 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 16. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Tomorrow
+++ Abacon Capital, das Family Office der Hamburger Familie Büll, investiert gemeinsam mit Signavio-Gründer Torben Schreiter und den Altinvestoren 14 Millionen Euro in Tomorrow. Die grüne Smartphone-Bank wurde 2017 von Michael Schweikart, Jakob Berndt und Inas Nureldin gegründet. “Im Rahmen der Finanzierungsrunde gibt Tomorrow über ein Crowdinvesting
erneut User*innen die Chance, virtuelle Anteile bis zu 5 Millionen Euro zu zeichnen und damit Teilhaber*innen von Tomorrow zu werden”, teilt das FinTech mit. Die Bewertung liegt bei rund 70 Millionen Euro- siehe FinanceFWD. Momentan verfügt die Neobank, eine Mischung aus N26 und GLS, über rund 90.000 Nutzer:innen. Der Londoner Environmental Technologies Fund und Matthias Willenbacher investierten zuletzt knapp 9 Millionen Euro in das Hamburger Fintech. Im April war zu hören, dass die Neobank versuchte bis zu 25 Millionen Euro einzusammeln – siehe Insider-Podcast. Mehr über Tomorrow

Accountable
+++ Stride.VC, Altinvestor Connect Ventures und mehrere Business Angels investieren 6 Millionen Euro in Accountable. Insgesamt flossen nun schon 8 Millionen in das Unternehmen. Das deutsch-belgische FinTech, das 2019 gegründet wurde, positioniert sich als Steuer-App für Selbstständige. “Die Lösung wird von bereits mehr als 10.000 für ihre Buchhaltung und Steuern genutzt”, teilt das TaxTech mit. “Seit dem Start 2019 erledigen über 10.000 Nutzer:innen in Deutschland und Belgien ihre Steuern mit der Lösung von Accountable”, heißt es in der Presseaussendung der Jungfirma, die in Deutschland vom Berliner Seriengründer Tino Keller aufgebaut wurde.

Kewazo
+++ True Ventures und Altinvestor MIG investieren 5 Millionen US-Dollar in Kewazo. Das Münchner Unternehmen, das 2018 von Artem Kuchukov gegründet wurde, digitalisiert mit Hilfe von Robotik und Datenanalyse die Bauindustrie. Bislang konzentriert sich die Jungfirma dabei mit dem robotischen Lastenaufzug Liftbot auf den Gerüstbau und automatisiert so den Materialtransport. “Zukünftig kann die Technologie auch auf weitere Anwendungsbereiche wie dem Transport von Isolier- oder allgemeinem Materialtransport vor Ortangepasst werden”, teilt das Kewazo-Team mit. Insgesamt flossen schon 9 Millionen in Kewazo.

Tanso 
+++ UVC Partners, Picus Capital, Possible Ventures – früher als Inventures bekannt – sowie mehrere Business Angels investieren 1,6 Millionen Euro in Tanso. Das Münchner ClimateTech, das 2021 von Lorenz Hetzel, Gyri Reiersen, Till Wiechmann und Fabian Sinn gegründet wurde, entwickelt eine “holistische Softwarelösung für das Management von Nachhaltigkeitsdaten bei Industrieunternehmen”. Mit der Software der Jungfirma können Nachhaltigkeitsdaten erhoben werden, “um daraus klare Maßnahmen abzuleiten”.

MERGERS & ACQUISITIONS

Smarp 
+++ Das Hamburger Unternehmen Coyo und die finnische Firma Smarp schließen sich zusammen. “Die Fusion führt das Leistungsspektrum für Employee Communications und Advocacy von Smarp mit dem Social Intranet und den Employee-Engagement-Lösungen von Coyo zusammen”, teilen die Unternehmen mit. Im Zuge der Fusion investieren das Management, die Gründer von Smarp und Cyoo sowie Smarp-Investor Nauta Capital in das gemeinsame Unternehmen. Bis auf Weiteres werden sowohl Smarp als auch Coyo als Marken weitergeführt. Das Hamburger Unternehmen Coyo wurde 2010 von Jan Marius Marquardt gegründet – zunächst als IT-Beratungsagentur (Mindmash). Seit 2012 bietet Coyo eine Social-Intranet-Software an. Bis zum vergangenen Jahr setzte Gründer Marquardt komplett auf Bootstrapping. Dann investierte die amerikanische Investmentfirma Marlin Equity Partners eine zweistellige Millionensumme in das Unternehmen. Coyo übernahm zuletzt bereits die französische People-Analytics-Plattform Jubiwee. Mehr über Coyo

Plotto 
+++ Das Hamburger Unternehmen quantilope übernimmt die englische Video Research-Firma Plotto. Mit der Übernahme expandiert quantilope in die “automatisierte, qualitative Marktforschung”. Das auf agile Marktforschung spezialisierte Hamburger Software-Unternehmen wurde 2014 von Wissenschaftlern aus Marktforschung, Marketing, Data Science und IT gegründet und ermöglicht seinen Kunden mit seiner Agile Insights-Technologie eine kundenzentrierte Unternehmensführung. Dawn Capital, Senovo und Surplus investierten zuletzt 8 Millionen US-Dollar in quantilope. Mehr über quantilope

Bring
+++ Die Einkaufslisten-App Bring und die Prospekte-App Profital schließen sich zusammen. Im Hintergrund übernimmt die Schweizerische Post, zu der Profital gehört, die Mehrheit an Bring. Via Swiss Post Ventures war das Unternehmen bereits seit längerem bei Bring investiert.  Swisscom Ventures, G+J Digital Ventures, Wingman Ventures, Swiss Founders Fund, Verve Ventures und Co. investierten in den vergangenen Jahren rund 7 Millionen Schweizer Franken in das Unternehmen aus Zürich. Bring, 2015 von Marco Cerqui und Sandro Strebel gegründet, positioniert sich als digitaler Einkaufshelfer für Alltagsartikel wie Lebensmittel und Drogeriewaren. “Die Bring! Labs AG wird als eigenständiges Unternehmen von den Bring!-Gründern Marco Cerqui und Sandro Strebel weitergeführt und um den Geschäftsführer von Profital, Raphael Thommen, ergänzt”, teilen die Unternehmen mit.

VENTURE CAPITAL

btov Partners
+++ Der Kapitalgeber btov Partners schließt seinen zweiten Early-Stage Fonds für digitale Technologien bei 135 Millionen US-Dollar. “Die Investitionen des neuen Fonds werden sich auf Themen wie KI, Digital Health, FinTech, Logistik, B2B SaaS und Marktplätze konzentrieren, und zwar europaweit und mit Fokus auf Seed- und Series-A-Phasen”, teilt der Geldgeber mit. In der Vergangenheit investierte btov Partners in Unternehmen wie DeepL, Raisin, SumUp, Seven Senders, Foodspring und Data Artisans.

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Tanso nabs $1.9M pre-seed to help industrial manufacturers do sustainability reporting

The climate crisis is creating massive demand for data capture as industries grapple with how to decarbonize. Put simply, you can’t cut your carbon emissions if don’t know what they are in the first place.

This need to gather data is a big opportunity for startups — and a wave of early companies have already been founded to try to plug the sustainability data gap, through things like APIs to assess emissions for carbon offsetting (which in turn has led to other startups trying to tackle the data gap around offsetting projects…).

One thing is clear: Requirements for sustainability reporting are only going to get broader and deeper from here on in.

Munich-based Tanso is an early stage startup (founded this year) that’s building software to support sustainability reporting for a particular sector (industrial manufacturers) — with the goal of creating a data management system that can automate data capture and sustainability reporting geared towards the specific needs of the sector.

The startup says it decided to focus on industrial manufacturing because it’s both an emissions-heavy sector and underserved with supportive digital tech vs many other industries.

The founders met during their studies at universities in Munich and Zurich — where they’d been researching the assessment of organizational climate impact. Their collective expertise crystalized into the realization of a business opportunity to build a data management system for a notoriously polluting sector that’s facing a mandate to change.

In the coming years, European regulations will expand sustainability reporting requirements — with the EU’s ‘Green Deal’ plan setting an overarching goal of Europe becoming the first “climate-neutral” continent by 2050.

Specific (existing) reporting requirements within the bloc include the EU Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), which will apply to more than 50,000 companies — requiring they report on their sustainability metrics, starting in 2023.

The UK (now outside the EU) already introduced some reporting requirements for domestic companies, under the Streamlined Energy and Carbon Reporting (SECR) regulation, which has applied since 2019 and applies to over 12,000 businesses in the UK in varying degrees of detail depending on the size of the company.

So there is a clear direction of travel in the region requiring businesses to gather and report sustainability data.

Tanso has just closed a $1.9 million pre-seed raise with the aim of getting its data management support software to market in time for an expected surge in demand as sustainability regulations like CSRD start to bite.

The raise is led by German early stage b2b fund UVC Partners, with participation from Picus Capital, Possible Ventures, and a number of business angels.

Tanso is still in the R&D/product development phase, with co-founder Gyri Reiersen telling TechCrunch it’s currently working with a number of manufacturers to “figure out the sweet spot” for automating data gathering so it can come to market with a scalable product offering. She says the team raised a relatively large pre-seed exactly to see it through until it’s got something fit to launch (it’s hoping to have something “solid, verified and scalable” by the end of 2022, per Reiersen).

The goal for the product is a single platform that gathers and holds all the customer’s sustainability data and can automate the generation of reports to meet regulatory requirements — including auditing.

From 2025, Reiersen points out that CSRD reporting needs to be “auditable”, meaning that you have to have “some form of transparency and traceability”; and also that the “correctness” of sustainability reporting will be a C-Suite responsibility. So that must concentrate boardroom minds.

“Going beyond that it’s all about how can you use this data and the insights that the data gives you to make predictions and models going forward for how should we develop our products? What makes sense to do going forward to make?” she adds.

“What we’re prototyping currently is to streamline the workflow of information gathering,” Reiersen also tells us, discussing the product dev process. “Also to have really good, fundamental user-flow for the users to use our product. And then doing the deep dives on integrations over time.”

She says the challenge is finding the trade-off between usability and “digging into the data”. “For us it’s very important to have a scalable product, especially having it fully scalable from 2023 when the CSRD are started because then there will be desperation on the market. Companies will need to have something,” she adds.

“We need to have these solutions… that take one step in the right direction for all companies and not just have a couple of carbon neutral companies… So for us it’s more about finding the productizable use-cases in the beginning to make this a scalable product.”

But she also warns over a proliferation of overly “shallow” offerings in the space — driven by marketing-led ‘greenwashing’ (and bogus carbon offsetting) rather than a genuine desire to correctly identify the problem and course-correct which is what’s actually needed for humanity to avert climate disaster.

Reiersen adds that she got really interested in this space through her university work researching the overestimation of carbon offsets through deep learning.

“There is such a need for accountability and making sure that the product that is being developed actually do their job correctly. Because it’s so easy to just have a black box and trust it. We can’t afford having systems that overestimate or underestimate. It needs to be accurate and it needs to be validated,” she says.

“Going forward accuracy will mean more and more and then you need to access the ‘real data’ and not just ‘guestimations’,” she predicts. “And that’s where we see that of course we need to be very front-end/UX-friendly, and making it easy for people to enter the right data and have a very user-friendly, usable product and that people are guided through the process of gathering the right data… but also over time really focusing on how do you integrate and get access to the data at the data-base level?”

 

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#DealMonitor – solarisBank bekommt 190 Millionen – Aleph Alpha sammelt 23 Millionen ein – Tim Schumacher legt World Fund auf


Im aktuellen #DealMonitor für den 27. Juli werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

solarisBank
Jetzt offiziell: Decisive Capital Management, Pathway Capital Management, CNP (Groupe Frère) und Ilavska Vuillermoz Capital investieren gemeinsam mit Altinvestoren wie yabeo Capital, BBVA, Vulcan Capital und HV Capital 190 Millionen Euro in die solarisBank. Das junge Banking as a Service-FinTech steigt dabei – wie mehrfach erwartet – zum Unicorn auf. Im Insider-Podcast hatten wir Mitte Juli über den Einstieg von Decisive Capital Management und deren 160 Millionen Investment berichtet. Alles in allem beläuft sich das Investment nun auf 190 Millionen. Die Bewertung liegt bei 1,4 Milliarden Euro. Wie bereits vor zwei Wochen berichtet, wird die solarisbank, die neue Finanzspritze nutzen, um einen britischen Wettbewerber zu übernehmen. Mit der offiziellen Presseaussendung ist nun auch der Name des Unternehmens bekannt, es handelt sich um Contis. Mehr im ausführlichen Artikel zum Unicorn-Investment

Aleph Alpha
+++ Earlybird, Lakestar, UVC Partners und die Altinvestoren LEA Partners, 468 Capital und Cavalry Ventures investieren 23 Millionen Euro in Aleph Alpha. Insgesamt flossen nun schon 28,3 Millionen Euro in die Jungfirma. Das Heidelberger Startup, das 2019 von Jonas Andrulis (zuletzt in der KI-Forschung bei Apple tätig) gegründet wurde, entwickelt KI-Systeme. In der der Eigenbeschreibung des Startups heißt es: “Die Technologie ist in der Lage, komplexe Texte auf Basis minimaler menschlicher Eingaben zu verstehen und zu generieren und fungiert als virtueller Assistent in einer neuen Generation der Mensch-Maschine-Interaktion”. Mit dem frischen Kapital möchte das Unternehmen nun die “unabhängige Entwicklung von hochmodernen KI-Systemen weiter beschleunigen und sein Team aus erstklassigen KI-Forschern, Ingenieuren und Delivery Professionals weiter ausbauen”.

Quantum-Systems
+++ Die Europäische Investitionsbank stellt dem das Drohnen-Startup Quantum-Systems, das 2015 gegründet wurde, einen Kredit in Höhe von 10 Millionen Euro bereit. “Das Geld ist für den weiteren Ausbau der Unternehmenskapazitäten in den Bereichen autonomes Fliegen und künstliche Intelligenz bestimmt”, teilt das Unternehmen mit. Quantum-Systems aus Oberpfaffenhofen  entwickelt und produziert Drohnen für Vermessungszwecke sowie den Verteidigungs- und Sicherheitssektor .

VENTURE CAPITAL

World Fund
+++ Der Kölner Investor und Seriengründer Tim Schumacher (sedo, eyeo und Saas.group) sowie die Venture Capitalistin Daria Saharova, zuletzt Vito One, legen nach unseren Informationen den World Fund auf. Gemeinsam möchte das Duo rund 300 Millionen Euro einsammeln und in junge Startups, insbesondere aus dem ClimateTech-Segment investieren. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

468 Capital
+++ Der junge Early Stage-Investor 468 Capital, der von Alexander Kudlich, Ludwig Ensthaler und Florian Leibert gestartet wurde, plant nach unseren Informationen bereits seinen zweiten Fonds. Zielgröße sind rund 200 Millionen Euro. 468 Capital, offiziell im Juni 2020 an den Start gegangen, investiert insbesondere in DeepTech-Startups. Im ersten Topf von 468 Capital sind rund 183 Millionen Euro. 468 Capital investierte zuletzt etwa in Mayd, Customcells, Noyes Technologies, Ostrom, wajve und Arive. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Discovery Ventures
+++ Discovery Ventures, das von Jan Deepen und Stefan Jeschonnek, den Gründern von Zeitgold und SumUp, geführt wird, legt derzeit nach unseren Informationen einen Growth-Fonds in Höhe von rund 15 Millionen Euro auf. Seit Ende 2015 investiert Discovery Ventures in junge Unternehmen. Zum Portfolio der Berliner gehören Unternehmen wie Gorillas, Choco und Trade Republic. Vor allem beim flaschenpost.de-Exit konnte Discovery Ventures zuletzt ordentlich Geld vom Tisch nehmen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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German startup Aleph Alpha raises $27M Series A round to build ‘Europe’s OpenAI’

With Microsoft now being an investor in OpenAI the field now more open for new insurgents into the open-source AI arena. Now a German company hopes to take on the next AI mantle and produce something akin to the success of the GPT-3 AI model.

German AI startup Aleph Alpha has now raised €23 million / $27 million in a Series A funding co-led by Earlybird VC, Lakestar, and UVC Partners. Following a seed round of €5.3 million from LEA Partners, 468 Capital, and Cavalry Ventures in November 2020, Aleph Alpha has now raised a total of €28.3 million (people in $33.3 million).

Headquartered in Heidelberg, Germany, Aleph Alpha was founded in 2019 by Jonas Andrulis and co-founder Samuel Weinbach.

The idea behind Aleph Alpha is that it researches, develops, and “operationalizes” large AI systems towards generalizable AI, offering GPT-3-like text, vision and strategy AI models. The platform will run a public API enabling public and private sectors to run their own AI experiments and develop new business models.

The team says it will have a strong commitment to open-source communities (such as Eleuther.AI), academic partnerships, and will be pushing “European values and ethical standards,” it says, “supporting fairer access to modern AI research – aimed at counteracting ongoing ‘de-democratization’, monopolization, and loss of control or transparency.” The move is clearly meant to be a stake in the ground in the international world of AI development.

It’s also quite clear that there is a “European Union” angle going on here.

One of Aleph Alpha’s key messages is that it will aim to be a “sovereign EU-based compute infrastructure” for Europe’s private and public sectors. In other words, they want to firmly center themselves in the EU under EU law, GDPR and regulation. They may well prove a useful “Fortress Europe” for the company.

Jonas Andrulis, CEO and founder of Aleph Alpha said: “Aleph Alpha’s mission is to enable the accessibility, usability and integration of large, European multilanguage and multimodal AI models following the likes of GPT-3 and DALL-E, driving innovation for the explainability, alignment and integration. The funds significantly accelerate the process of bringing the latest generation of AI technology into application and secure the digital sovereignty for public and private sector partners in Europe and beyond”.

Dr. Hendrik Brandis, Co-Founder, and Partner at Earlybird: “We’re excited to partner with the exceptional team around Jonas and Samuel on their vision to develop one of the most transformative platform technologies of our time and bring Artificial General Intelligence into reality – made in Europe. They are uniquely positioned to bridge the gap between cutting-edge research and real-world applications, unlocking incredible potential across industries.”

Dr. Klaus Hommels from Lakestar commented: “The latest advances towards artificial general intelligence – non-domain specific autonomous systems delivering task performance beyond human capabilities – especially in the domain of large language models, provides us with glimpses of AI’s tremendous promise for the future. We believe Europe has to step up its game to secure access to technologies with such vast and profound transformational potential. We are impressed by the results Aleph Alpha has delivered to date. We believe Aleph Alpha has the right people and ambition to deliver generalizing AI models that are as innovative as their US and Chinese counterparts.”

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#DealMonitor – tink bekommt 40 Millionen – Wire sammelt 17,4 Millionen ein – Studitemps bekommt 9,2 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 14. April werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

tink
+++ Cadence Growth Capital, Rocket Internet und SevenVentures investieren 40 Millionen Euro in tink. Das Unternehmen, das 2016 von Marius Lissautzki und Julian Hueck gegründet wurde, positioniert sich als Vergleichs- und Beratungsplattform für Smart Home-Produkte. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete die Jungfirma einen Umsatz in Höhe von 66 Millionen Euro. In diesem Jahr sind über 100 Millionen geplant. “Seit der Gründung im Jahr 2016 konnte sich tink als führende IoT-Commerce-Plattform mit jährlichen Wachstumsraten von über 100 % durchsetzen und betreut heute mehr als 700.000 Kunden”, teilt das Unternehmen mit. Bis Ende 2018 flossen schon rund 16 Millionen Euro in tink. Mehr über tink gibt es in unserer Startup-Übersicht

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+++ In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar abonnieren und 30 Tage kostenlos testen!

Wire
+++ Der Münchner Frühphaseninvestor UVC Partners und Co. investieren 17,4 Millionen Euro in Wire. Das Startup mit Sitz in Berlin, Zug und San Francisco positioniert sich als “Kollaborations- und Kommunikationsplattform”. “Diese jüngste Finanzierungsrunde folgt auf eine dreijährige Periode konstanten Wachstums von Quartal zu Quartal und eine fast 50-prozentige Steigerung der Kundenbasis im vergangenen Jahr – derzeit sind es knapp 1.800 Regierungs- und Unternehmenskunden weltweit”, teilt das Unternehmen mit. Wire wurde 2012 von Alan Duric gegründet.

Studitemps
+++ Die Altinvestoren Iris Capital, HV Capital und Xange investieren 9,2 Millionen Euro in die Zeitarbeit-Jobbörse Studitemps. “Die Kapitalerhöhung soll in die weitere Digitalisierung des Unternehmens fließen – dazu gehören ein KI-gestütztes, automatisches Job-Matching”, teilt das Unternehmen aus Köln mit. Das Unternehmen, das 2008 von Benjamin Roos und Andreas Wels (beide 2020 ausgestiegen) gegründet wurde, erwirtschaftete 2020 nach eigenen Angaben einen Umsatz in Höhe von 94,7 Millionen Euro. In den vergangenen Jahren sammelte Studitemps bereits mehr als 24 Millionen Euro ein. Mehr über Studitemps gibt es in unserer Startup-Übersicht

Hive 
+++ Earlybird Venture Capital investiert – wie bereits im Insider-Podcast berichtet – in Hive. Konkret investieren Earlybird, Amplifier und Christopher North gemeinsam mit den Altinvestoren Picus Capital sowie den Flixbus- und Forto-Gründern 6,6 Millionen Euro in Hive. Die Berliner wollen Direct-to-Consumer-Marken (D2C) helfen, ihre Produkte schnell und unkompliziert zum Kunden zu bekommen. Das Berliner Unternehmen wurde von Oskar Ziegler, Franz Purucker und Leonard von Kleist gegründet. Picus Capital schob das Startup 2020 gemeinsam mit den Gründer an. Mehr über Hive gibt es in unserer Startup-Übersicht

FrontNow 
+++ Die Münchner Patentpool Group investiert im Rahmen einer Pre-Seed-Runde in FrontNow. Das Berliner Startup, das von Getnow-Gründer Marc Funk, FMCG-Unternehmer Bernhard Lihotzky und Cedric May, ehemals CTO von DailyDeal, gegründet wurde, positioniert sich als B2B-Plattform, “die nahtlos Lieferanten mit Einzelhändlern verbindet”. Das Unternehmen teilt weiter mit: “Der Einzelhändler kann durch FrontNow sein Produktportfolio im Regal frühzeitig an die Bedu?rfnisse seiner Kunden anpassen. Das erhöht die Attraktivität des Geschäfts für seine Kunden und steigere damit auch den Umsatz”.

Exponential Technologies
+++ Der Berliner Geldgeber APX investiert im Rahmen einer Pre-Seed-Runde in das deutsch-lettische Startup Exponential Technologies (xT). Die Jungfirma, die 2019 von Pavel Cacivkin, Matthias Kaiser und Girts Smelters gegründet wurde, positioniert sich als “Industrial-AI Startup”. Zum Konzept teilen die Gründer mit: “Our cloud solution xT smart_DoE enables rapid material innovation in industrial manufacturing. xT smart_DoE speeds up the search for process parameters and material recipes”.

EXITS

Flexperto 
+++ RGI, ein Unternehmen, das sich um die Transformation von Versicherern kümmert, übernimmt Flexperto. Die Unternehmen teilen zur Übernahme mit: “Flexperto wird auch dazu beitragen, das Ökosystem innovativer Lösungen von RGI – beginnend bei NOVUM-RGI – anzureichern, welche die anhaltende digitale Transformation der europäischen Versicherungsindustrie unterstützen”. Beim Berliner Startup Flexperto dreht sich alles um Kundenkommunikation. Das Unternehmen bietet eine Communication Cloud als SaaS Lösung an und stelle diese vor allem vertriebsintensiven Unternehmen aus der Finanz-, Energie oder Telekommunikationsbranche für ihren Vertriebsdialog zur Verfügung. Investoren wie hub:raum, IBB Ventures, Berliner Volksbank Ventures und Redstone investierten in den vergangenen Jahren rund 4 Millionen Euro in Flexperto, das 2015 an den Start ging. Mehr über Flexperto gibt es in unserer Startup-Übersicht

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#DealMonitor – Gorillas sammelt 44 Millionen ein – Valuedesk sammelt 3,2 Millionen ein – Verdane steigt bei asgoodasnew ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 11. Dezember werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Gorillas
+++ Jetzt offiziell: Der New Yorker Hedgefonds Coatue, der zuletzt in Choco investierte, investiert – wie bereits Mitte November im Insider-Podcast berichtet – in  das Berliner Hype-Startup Gorillas. Das Startup, das man als rollenden Supermarkt beschreiben kann, verkündet zudem den “anderer bekannter europäischer Investoren”. Insgesamt fließen 44 Millionen US-Dollar in Gorillas. Die Bewertung der aktuellen Investmentrunde liegt bei 160 Millionen (Pre-Money). Der Berliner Leckerschmecker-Geldgeber Atlantic Food Labs investierte bereits in Gorillas. Das Startup wurde von Kagan Sümer und Jörg Kattner gegründet. “Mit dem frischen Kapital soll die schnelle Expansion von Gorillas in ganz Deutschland und Europa vorangetrieben werden. Darüber hinaus wird das Unternehmen die Mittel nutzen, um sein Team in Berlin weiter auszubauen”, teilt die Jungfirma mit.

Berlin, 11. Dezember 2020 – Gorillas, der innovative Lebensmittel-Lieferservice aus Berlin, hat nur sieben Monate nach seinem Start eine Serie-A-Finanzierungsrunde über 44 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Die Runde wurde von Coatue unter Beteiligung anderer bekannter europäischer Investoren angeführt. Daniel Senft und Bennett Siegel von Coatue werden im Rahmen der neuen Investition Mitglieder des Board of Directors von Gorillas. Mit dem frischen Kapital soll die schnelle Expansion von Gorillas in ganz Deutschland und Europa vorangetrieben werden. Darüber hinaus wird das Unternehmen die Mittel nutzen, um sein Team in Berlin weiter auszubauen.

Valuedesk
+++ UVC Partners und mehrere Business Angels investieren 3,2 Millionen Euro in Valuedesk. Das 2017 von Torsten Bendlin, Ingo Roßdeutscher und Dennis Curtrao in Bielefeld gegründete Unternehmen ermo?glicht es Unternehmen und ihren Mitarbeitern, versteckte Einspar- und Optimierungspotenziale zu erkennen. Das junge Unternehmen beschäftigt bereits 17 Mitarbeiter. Mit dem frischen Kapital “will Valuedesk das Wachstum weiter beschleunigen und in die Technologie investieren”.

ICO-LUX
+++ Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) investiert in ICO-LUX aus Jena. Das InsurTech Startup kümmert sich um die Aufdeckung von Versicherungsbetrug. “Mit ICO.Fraud für Private Krankenversicherungen ist das Start-Up der bislang einzige Anbieter einer Softwarelösung zur vollautomatischen Erkennung von Dokumentfälschungen. Kunden sind momentan überwiegend Private Krankenversicherungen”, teilt das Unternehmen, 2018 als Ausgründung der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der TU Ilmenau gegründet, mit.

asgoodasnew
+++ Jetzt offiziell! Der skandinavische Finanzinvestor Verdane, der bereits mehrheitlich an Momox beteiligt ist, steigt – wie bereits berichtet – beim Re-Commerce-Anbieter asgoodasnew, zu dem neben asgoodasnew auch WirKaufens gehört, ein. “Neben Verdane haben auch die bereits bestehenden Investoren Brandenburg Capital, Munich Venture Partners und PDV an der Finanzierungsrunde teilgenommen”, teilt das Unternehmen mit. MVP Munich Venture Partners, MCI.PrivateVentures, Ventech, PDV, BFB Wachstumsfonds Brandenburg und SevenVentures investieren 2015 beachtliche 11 Millionen Euro in das Unternehmen, das 2008 von Christian Wolf gegründet wurde. 2018 erwirtschaftete asgoodasnew , das “generalüberholte und geprüfte Gebraucht-Elektronik” kauft und verkauft, einen Umsatz in Höhe von 52,4 Millionen Euro.

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#DealMonitor – finn.auto bekommt 20 Millionen – Wonder sammelt 11 Millionen ein – Simplesurance bekommt 15 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 7. Dezember werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

finn.auto
+++ White Star Capital, Rubin Ritter, David Schneider und Robert Gentz (alle zalando) sowie die Altinvestoren HV Capital, Picus Capital, Heartcore und UVC Partners investieren 20 Millionen Euro in finn.auto. Die Bewertung soll bei rund 100 Millionen Euro liegen – wie in unserem Insider-Pocast berichtet. Wie andere Anbieter auch bietet das junge Unternehmen, das von Max-Josef Meier (früher Stylight) gegründet wurde, Autos im Abo an – siehe: “Immer mehr Startups setzen auf Auto-Abos“. Ende Dezember des vergangenen Jahres investierten Geldgeber wie HV Capital, Heartcore Capital, UVC Partners und Picus Capital bereits 8,8 Millionen Euro in das Münchner Startup finn.auto.

Wonder
+++ EQT Ventures und Alt-Investor BlueYard Capital investieren 11 Millionen Euro in das Video-Meeting-Startup Wonder. Das Startup, bisher unter dem Projektnamen Yotribe unterwegs, entwickelt eine Plattform, mit der sich Nutzer in virtuellen Räumen miteinander austauschen können. Anders als beim großen Vorbild Zoom ist es dabei aber jederzeit möglich, sich in Kleingruppen aufzuteilen und untereinander miteinander zu reden. Wonder wurde 2020 von Leonard Witteler, Stephane Roux und Pascal Steck gegründet.

Simplesurance
+++ Altgesellschafter Allianz X investiert – wie sich bereits Ende November andeutete – im Rahmen eines Wandeldarlehens 15 Millionen Euro in simplesurance. Das Berliner Startup in Deutschland als Schutzklick bekannt, gehört zu den ganz großen InsurTech-Pionieren. Mindestens 60 Millionen Dollar flossen zuvor in das Unternehmen, das 2012 an den Start ging. Zuletzt investierten unter anderem die Tokio Marine Holdings (TMHD) und die deutsch-französische Finanzgruppe ODDO BHF Kapital in das Unternehmen. In unserem Insider-Podcast hatten wir beriets Ende November über die Investmentrunde bei Simplesurance berichtet.

asgoodasnew
+++ Der skandinavische Finanzinvestor Verdane, der bereits mehrheitlich an Momox beteiligt ist, plant einen “mit­tel­ba­rern An­teil­s­er­werb” beim Re-Commerce-Anbieter asgoodasnew, zu dem neben asgoodasnew auch WirKaufens gehört. Das entsprechende Vorhaben wurde bereits beim Kartellamt angemeldet. MVP Munich Venture Partners, MCI.PrivateVentures, Ventech, PDV, BFB Wachstumsfonds Brandenburg und SevenVentures investieren 2015 beachtliche 11 Millionen Euro in das Unternehmen, das 2008 von Christian Wolf gegründet wurde. 2018 erwirtschaftete asgoodasnew , das “generalüberholte und geprüfte Gebraucht-Elektronik” kauft und verkauft, einen Umsatz in Höhe von 52,4 Millionen Euro.

WindStar Medical
+++ Der Berliner Kapitalgeber Project A investiert in WindStar Medical. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt Medizinprodukte und freiverkäufliche Arzneimittel. Zum Portfolio des Unternehmens zählen erfolgreiche Gesundheitsmarken wie SOS, GreenDoc oder BodyMedica. Oakley Capital übernahm das Unternehmen vor wenigen Wochen (Bewertung: 280 Millionen Euro). “Der Einstieg bei der WindStar Medical Group ist ein Co-Investment, das Project A gemeinsam mit dem Finanzinvestor Oakley Capital durchführt. Oakley Capital unterzeichnete im Oktober eine Vereinbarung zum Erwerb der Mehrheit von WindStar Medical, die zuvor bei der ProSiebenSat1. Tochter NuCom Group lag”, teilt der Geldgeber mit. Seit 2016 gehörte WindStar Medical zu ProSiebenSat. 2018 wurde das Unternehmen unter das Dach der NuCom Group, die mehrheitlich ProSiebenSat1 sowie General Atlantic als Minderheitsinvestor gehört, umgegliedert.

EXITS

InnoGames
+++ Die Modern Times Group (MTG) übernimmt weitere 17 % an der Spieleschmiede InnoGames. Das schwedische Medienhaus hält nun 68 % an InnoGames. “Der Preis für die zusätzlichen Anteile beträgt 106 Millionen Euro. Bestandteil dieser Transaktion ist die Gründung einer neuen Unternehmensgruppe für MTGs gesamtes Gaming-Portfolio, zu dem auch Kongregate zählt”, teilt das Unternehmen mit. MTG stieg 2016 beim Hamburger Unternehmen Innogames ein. Die Bewertung lag damals bei 260 Millionen Euro.

FUSIONEN

Checkyn / recover 
+++ Checkyn aus Hildesheim und recover aus Köln, zwei Startups zur digitalen Kontaktdatenerfassung schließen sich zusammen. recover wurde von Railslove-Macher  Jan Kus ins Leben gerufen. Dietmar Meister gründete Checkyn gemeinsam mit Henning Thöle, Robin König und Dominik Groenen. “Die nächsten Schritte: Zusammenarbeit mit der Corona-Warn-App, Städten und Kommunen”, teilen die Checkyn- und recover-Macher mit. Was man noch wissen muss: “Weder Checkyn noch recover waren und sind darauf ausgelegt sein, besonders profitabel zu sein”.

IPO

Home24 
+++ Der Berliner Möbel-Shop Home24 plant, seinen brasilianischen Ableger Mobly an die Börse zu bringen. “Um eine mögliche, zukünftige Börsennotierung vorzubereiten, reicht Mobly heute erste erforderliche Unterlagen ein. Aufgrund der brasilianischen Kapitalmarktvorschriften wäre Februar 2021 das früheste Zeitraum für einen möglichen IPO. Die finanziellen Mittel aus einem potentiellen brasilianischen Börsengang würden in erster Linie dazu verwendet, die Wachstumsstrategie in Lateinamerika unabhängig von der Finanzierung durch die home24 SE zu beschleunigen”, teilt das Unternehmen mit. Home24 ging 2018 an die Börse.

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#Podcast – News #32: Sanity Group – Homebell – Dance – Limehome, GartenHaus – UVC Partners – neoteq ventures


Im News-Podcast von deutsche-startups.de spricht ds-Chefredakteur Alexander Hüsing über die wirklich wichtigen Neuigkeiten aus der deutschen Startup-Szene. Also über wichtige Deals, große Exits und spannende Startup-News, die jeder unbedingt mitbekommen haben sollte. Viel Spaß beim Zuhören.

News #32 – Die Themen

+++ Bitburger Ventures investiert in Sanity Group #EXKLUSIV
+++ Portal United übernimmt Homebell #EXKLUSIV
+++ Investments: Dance, Limehome, GartenHaus
+++ Venture Capital: UVC Partners, neoteq ventures
+++ About You und Fashionette bereiten IPO vor

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News #32 – Unser Podcast

Abonnieren: Die Podcasts von deutsche-startups.de könnt ihr bei Amazon Music – Apple Podcasts – Castbox – Deezer – Google Podcasts – iHeartRadio – Overcast – PlayerFM – Podimo – Spotify – SoundCloud oder per RSS-Feed abonnieren.

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#DealMonitor – Dance bekommt 15 Millionen – About You plant IPO – UVC Partners legt 150 Millionen-Fonds auf


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INVESTMENTS

Dance
+++ Holtzbrinck Ventures investiert 15 Millionen Euro in das junge Berliner Mobility-Startup Dance, das von den Soundcloud-Gründern Alexander Ljung und Eric Quidenus sowie Jimdo-Macher Christian Springub gegründet wurde. Hinter Dance verbirgt sich ein Subscription-Service für E-Bikes. Schon vor dem Start investierte der Berliner Kapitalgeber BlueYard in Dance.  Zudem investierten auch Szeneköpfe wie Ilkka Paananen (Supercell), Jeannette zu Fürstenberg (La Famiglia), Kevin Ryan (Alleycorp, Doubleclick und MongoDB), Neil Parikh (Casper) und Bjarke Ingels (BIG Architects) in das sehr junge Unternehmen. Das Unternehmen ging im Juli mit einem Invite-only-Programm in Berlin an den Start.

Limehome
+++ Holtzbrinck Ventures, Lakestar und Picus Capital investieren weitere 10 Millionen Euro in das Münchner Startup Limehome. Das junge Unternehmen, das 2018 von Lars Stäbe und Josef Vollmayr gegründet wurde, mietet Wohnungen an und richtet diese als Apartments zur kurz- und langfristigen Miete ein. Lakestar, Holtzbrinck Ventures, Picus Capital und Global Growth Capital investierten erst Anfang dieses Jahres 21 Millionen Euro in Limehome.

Schrott24
+++ Statkraft Ventures, der Wagniskapitalableger des norwegischen Energiekonzerns, investiert gemeinsam mit FJ Labs sowie Gisbert Rühl, Vorstandschef des Duisburger Stahlhändlers Klöckner, 2,8 Millionen Euro in Schrott24 – siehe WiWo Gründer.  Der Altmetall-Marktplatz wurde 2016 von Alexander Schlick und Jan Pannenbäcker gegründet. Das Grazer Unternehmen sicherte sich zuletzt auch eine EU-Förderung in Höhe von 1,2 Millionen Euro.

breathe ilo
+++ Der aws Gründerfonds investiert 3 Millionen Euro in das österreichische Femtech Carbomed Medical Solutions, das den Fruchtbarkeitstracker breathe ilo anbietet. Entwickelt wurde das Gerät von dem Reproduktionsmediziner Ludwig Wildt und Medizintechniker Horst Rüther. “Nur ein Jahr nach dem Marktstart liegt der Exportanteil bei bereits 80 Prozent – mit 75 Prozent davon ist Deutschland der Hauptabsatzmarkt, wo breathe ilo seit Januar diesen Jahres verfügbar ist”, teilt das Startup mit.

Acapela
+++ Visionaries Club, Entrepreneur First und Business Angels wie Christian Reber (Pitch und Wunderlist) sowie Taavet Hinrikus (Transferwise) investieren 2,5 Millionen US-Dollar in das Berliner Startup Acapela. Das Berliner Unternehmen, das von Dubsmash-Gründer Roland Grenke und Heiki Riesenkampf, zuletzt Google, gegründet wurde entwickelt eine asynchrone Meeting-Plattform. Über die Plattform sollen Unternehmen flexibler als per Videobotschaft und persönlicher als per Slack kommunizieren können.

Peter Park
+++ Ein deutsches Family-Office investiert eine siebenstellige Summe in das Münchner IoT-Startup Peter Park. Das 2019 von Maximilian Schlereth, Florian Schaule, Patrick Bartler und Stefan Schenk gegründete Unternehmen entwickelt ein modulares Betriebssystem für Parkflächen. “Mit der neuen Finanzierung wird der Fokus auf das konsequente Wachstum des Teams gelegt, was als Fundament für die anstehende Internationalisierung dient”, teilt die Jungfirma mit.

Novum
Dr. Hettich Beteiligungen und der High-Tech Gründerfonds (HTGF) investieren eine siebenstellige Summe in Novum. Das 2014 in Dresden gegründete Startup entwickelt eine Technologie, die das Großspeichermonitoring von Batterien auch offline möglich macht. “Mit dem frischen Kapital soll das Produktportfolio im Bereich Großspeicher und 2nd life Schnelltests für die Automobilindustrie erweitert werden”, teilt das Unternehmen mit.

EXIT

OOTP Developments
+++ Der südkoreanische Spiele-Entwickler Com2Us, bekannt für Summoners War, übernimmt das deutsche Studio OOTP Developments. Seit 1999 setzt OOTP mit Sitz in Hollern-Twielenfleth auf PC-Sportsimulationen wie Out of the Park Baseball und Franchise Hockey Manager. OOTP stieg erst im Januar beim The Walking Dead-Studio Skybound Entertainment. Weitee Zukäufe sind geplant.

Grapevine
+++ Das Wiener Startup Orderlion, eine Bestell-App für Gastronomen und Lieferanten, übernimmt das Wein-Startup Grapevine. “Mit Grapevine kommt nun ein Startup dazu, dass bisher (der Name verrät es bereits) im Weinsegment unterwegs war und etwa 200 Winzer als Kunden aufgebaut hat” – berichtet Trending Topics. Orderlion wurde 2017 von Stefan Strohmer und Patrick Schubert gegründet. Die Jungfirma konkurriert mit Startups wie Choco, Rekki und Co.

IPO

About You
+++ Der Modeversender About You bereitet seinen Börsengang vor – siehe manager magazin. “About You, bei der letzten Finanzierungsrunde 2018 mit knapp einer Milliarde Euro bewertet, soll beim Börsengang einen Marktwert von mindestens drei Milliarden Euro anstreben. Wächst man weiter wie bisher, hoffen manche gar auf fünf Milliarden Euro”, heißt es im Bericht. Als Termin ist März 2021 anvisiert.

VENTURE CAPITAL

UVC Partners
+++ Der Münchner Kapitalgeber UVC Partners legt seinen dritten Fonds (150 Millionen Euro) auf. “Die Investorenbasis des neuen Fonds ist breit gestreut und reicht von erfolgreichen Startup-Unternehmern wie den FlixBus-Gründern über institutionelle Investoren und Family Offices bis zu Familienunternehmen und Corporates”, teilt der Geldgeber mit. UVC Partners investiert vorrangig in “herausragende europäische B2B-Startups”. Im zweiten UVC-Fonds waren 82 Millionen.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Swiss Re investiert in Getsafe – bookingkit bekommt Millionen – Visionaries Club investiert in Tacto


Im aktuellen #DealMonitor für den 7. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

GetSafe
+++ Der Versicherungsriese Swiss Re investiert in Getsafe.  Seit 2015 digitalisiert das InsurTech die Versicherungswelt. Earlybird, CommerzVentures und weitere Bestandsinvestoren investierten zuletzt 15 Millionen Euro in die Heidelberger Jungfirma, die sich anfangs als “Versicherungsmanager für die Hosentasche” positionierte. Inzwischen ist Getsafe ein Vollversicherer, ein “digitaler Versicherungsanbieter”. Zielgruppe: Millennials. Der Einstieg von Swiss Re ist der erste Teil einer größeren Investmentrunde, die rund 50 Millionen US-Dollar umfassen soll. Hintergründe gibt es nur im aktuellen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

bookingkit
+++ Das Medienunternehmen Müller Medien, der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Business Angel wie Robert Kabs investieren eine unbekannte Summe in bookingkit. Das Berliner Startup, das 2014 von Christoph Kruse und Lukas Hempel gegründet wurde, positioniert sich als Software-as-a-Service-Lösung für Touren-, Attraktionen- und Aktivitätenanbieter. Wie aus dem Umfeld der Geldgeber zu hören ist, liegt die Investitionssumme bei rund 5 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr investierten Intermedia, das Medienunternehmen Müller Medien und der High-Tech Gründerfonds bereits einen mittleren einstelligen Millionenbetrag in das inzwischen profitable Unternehmen. Hintergründe gibt es im aktuellen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Tacto
+++ Der junge Geldgeber Visionaries Club und UVC Partners investieren in Tacto. Beim Münchner Startup dreht sich alles um das ganz große Thema Beschaffungswesen. “We believe that modern procurement deserves a modern solution to focus on strategic efforts instead of transactional activities”, heißt es auf der Website des jungen Unternehmens, das von André Petry, Nico Bentenrieder und Johannes Groll gegründet wurde. Hintergründe gibt es im aktuellen ds-Insider-Podcast. #EXKLUSIV

Keller Sports
+++ Die Co-Investor Gruppe und Reimann Investors investieren 10 Millionen Euro in die KELLER Group bzw. Keller Sports. “Die Mittel fließen unter anderem in den Ausbau der Premium-Mitgliedschaft, in das weitere starke Wachstum der Keller sMiles App und ihrer Community sowie in die visionäre Weiterentwicklung der Consumer Experience in den international agierenden Onlineshops von Keller Sports und Keller x”, teilt das Unternehmen mit.

3YOURMIND
+++ EnBW New Ventures (ENV), der Risikokapital-Tochter von EnBW, UVC Partners, AM Ventures, TRUMPF Venture und coparion investieren 4,7 Millionen Euro in 3YOURMIND. Das Berliner Startup, das 2014 von Aleksander Ciszek und Stephan Kuehr gegründet wurde, positioniert sich als “Anbieter von Software-Lösungen für die Additive Fertigung (Industrieller 3D-Druck)”. 2017 konnte das Startup bereits 10 Millionen einsammeln.

Morpheus Space
+++ In-Q-Tel, der Investmentarm des US-Geheimdienstes CIA, investiert in das Dresdner Startup Morpheus Space – siehe WiWo. An der Investmentrunde beteiligen sich auch der US-Investor Pallas Ventures, Airbus Ventures und Vsquared Ventures. Das 2018 gegründete Unternehmen entwickelt einen Ionenantrieb für Satelliten.

Everdrop
+++ Holtzbrinck Ventures, Lesara-Gründer Roman Kirsch und Chris Wichert, Gründer von Koio, investieren eine siebenstellige Summe in das Münchner Startup everdrop. Das 2019 von Christian Becker, Daniel Schmitt-Haverkamp und David Löwe gegründete Unternehmen vertreibt nachhaltig produzierte und vegane Haushaltsprodukte.  Better Ventures, also Christoph Behn, Sven Bauer, Gerald Kullack, Björn Kolbmüller und Fitvia-Gründer Sebastian Merkhoffer investierten zuvor bereits eine sechsstellige Summe in das Startup.

gitti 
+++ Grazia Equity und btov Partners investieren 3 Millionen Euro in das Berliner Nagellack-Startup gitti – siehe Gründerszene. Zuvor investierten bereits Mirko Caspar, Christoph Honnefelder und Caren Genthner in die Jungfirma, die von Jennifer Baum-Minkus gegründet wurde. In der Gründer-Show “Die Höhle der Löwen” interessierten sich Judith Williams und Dagmar Wöhrl für das Startup. Der Deal über 350.000 Euro platzte aber nach der Show.

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Hypatos gets $11.8M for a deep learning approach to document processing

Process automation startup Hypatos has raised a €10 million (~$11.8M) seed round of funding from investors including Blackfin Tech, Grazia Equity, UVC Partners and Plug & Play Ventures.

The Germany- and Poland-based company was spun out of AI for accounting startup, Smacc, at the back end of 2018 to apply deep learning tech to power a wider range of back-office automation, with a focus on industries with heavy financial document processing needs, such as the financial and insurance sectors.

Hypatos is applying language processing AI and computer vision tech to speed up financial document processing for business use-cases such as invoices, travel and expense management, loan application validation and insurance claims handling via — touting a training dataset of more than 10M annotated data entities.

It says the new seed funding will go on R&D to expand its portfolio of AI models so it can automate business processing for more types of documents, as well as for fuelling growth in Europe, North American and Asia. Its customer base at this point includes Fortune 500 companies, major accounting firms and more than 300 software companies.

While there are plenty of business process automation plays, Hypatos says its use of deep learning tech supports an “in-depth understanding” of document content — which in turn allows it to offer customers a ‘soup to nuts’ automation menu that covers document classification, information capturing, content validation, and data enrichment.

It dubs its approach “cognitive process automation” (CPA) vs more basic applications of business process automation with software robots (RPA) which it argues aren’t so contextually savvy — thereby claiming an edge.

As well as document processing solutions, it has developed machine learning modules for enhancing customers’ existing systems (e.g. ECM, ERP, CRM, RPA); and offers APIs for software providers to draw on its machine learning tech for their own applications.

“All offerings include machine learning pipeline software for continuous model training in the cloud or in on-premise deployments,” it notes in a press release.

“We have deep knowledge of how financial documents are processed and millions of data entities in our training data,” says chief commercial officer, Cem Dilmegani, discussing where Hypatos fits in the business process automation landscape. “We get compared to RPA companies like UiPath, enterprise content management (ECM) companies like Kofax Readsoft as well as generalist ML document automation companies like Hyperscience. However, we are quite different.

“We focus on end-to-end automation, we don’t only help companies capture data, we help them process it using our deep domain understanding, enabling higher rates of automation. For example, to automate incoming invoice processing (A/P automation) we apply our document understanding AI to capture all data, classify the document, identify the specific goods and services, validate for internal/external compliance and assign financial accounts, cost centers, cost categories etc. to automate all processing tasks.”

“Finally, we offer this technology as components easily accessible via APIs. This allows RPA or ECM users to leverage our technology and increase their level of automation,” he adds.

Hypatos claims it’s seeing uplift as a result of the coronavirus pandemic — noting it’s providing a service to more than a dozen Fortune 500 companies to help with in-shoring efforts which it says are accelerating as a result of COVID-19 putting pressure on the traditional business process outsourcing model as offshore workforce productivity in lower wage regions is affected by coronavirus lockdowns.

“We believe that we are in a pivotal moment of machine learning adoption in large organizations,” adds Andreas Unseld, partner at UVC Partners, in a supporting statement. “Hypatos’ technology provides ample opportunity to transform many core business processes. We’re impressed by the Hypatos machine learning technology and see the team in a perfect position to take a leading role in the machine learning revolution to come.”

#ai, #artificial-intelligence, #blackfin-tech, #business-process-automation, #deep-learning, #enterprise, #europe, #fundings-exits, #grazia-equity, #hypatos, #plug-play-ventures, #uvc-partners

#DealMonitor – Burda übernimmt Mehrheit an nebenan.de – Hypatos bekommt 10 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 1. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

nebenan.de
+++ Das Medienhaus Hubert Burda Media investiert einen zweistelligen Millionenbetrag in das Nachbarschaftsnetzwerk nebenan.de. Burda übernimmt dabei die Mehrheit (61 %) am jungen Unternehmen. “Burda löst an dieser Stelle mehrere Finanzinvestoren ab und ermöglicht somit dem Team von nebenan.de, den bisher erfolgreich bestrittenen, gemeinwohlorientierten Weg weiterzugehen”, teilt das Startup mit. Neben Burda – seit 2018 bei nebenan.de an Bord – bleiben die Deutsche Tele Medien, die Nordwest-Zeitung Verlagsgesellschaft und pd ventures, der Venture-Arm der Mediengruppe Pressedruck Augsburg, weiterhin am Unternehmen beteiligt. Im Rahmen der Mehrheitsübernahme steigen Lakestar sowie Angel-Investoren wie Philipp Kreibohm, Felix Haas, Johannes Schaback, David Khalil und Lukas Brosseder aus. Die nebenan.de-Macher Ina Remmers, Till Behnke und Christian Vollmann bleiben weiter beteiligt. Mitgründer Vollmann steigt aber aus dem operativen Geschäft aus. nebenan.de verfügt nach eigenen Angaben über 1,6 Millionen Nutzer. Der Umsatz der Jungfirma soll im einstelligen Millionenbereich liegen. Bis Ende 2018 flossen bereits knapp 25 Millionen in das Unternehmen, das 2015 gegründet wurde. Der Verlust summiert sich auf 12,6 Millionen Euro. International konkurriert nebenan.de mit Dickschiffen wie nextdoor. In Deutschland konnte das Unternehmen bisher nicht landen, nimmt aber derzeit wohl wieder einen neuen Anlauf.

Hypatos
+++ Blackfin Tech, Grazia Equity, UVC Partners und Plug and Play Ventures investieren 10 Millionen Euro in Hypatos. Das Unternehmen aus Potsdam, das 2018 von Uli Erxleben und Janosch Novak als Spin-Off von Smacc gegründet wurde, entwickelt ein System, um Backoffice-Prozesse mit Hilfe von Deep Learning-Technologie zu automatisieren. Das junge “Unternehmen wird die Finanzierungsmittel in die Erweiterung seines Portfolios von Machine Learning Modellen fließen lassen, um weitere Anwendungsgebiete und Geschäftsprozesse zu erschließen”. Hypatos beschäftigt derzeit 40 Mitarbeiter.

farmy.ch
+++ Triodos Organic Growth Fund und weitere Investoren investieren 10 Millionen Schweizer Franken in den Online-Supermarkt farmy.ch. “Insbesondere wird Farmy die Neuinvestition dazu nutzen, die eigene E-Mobil-Flotte sowie die Liefergebiete und die Fulfillment-Kapazitäten auszubauen”, teilt das Unternehmen mit. Im ersten Halbjahr steigerte farmy.ch seinen Umsatz  im Vergleich zum Vorjahr um 160 %. “Mit einem Umsatz von 11,5 Millionen Franken in diesem Zeitraum konnte das junge Unternehmen seine Position als drittgrösster Online-Lebensmittelhandel der Schweiz weiter stärken”, heißt es aus dem Unternehmen.

Semalytix
+++ btov Partners, Fly Ventures und einige Angel-Investoren investieren 4,3 Millionen Euro in Semalytix – siehe TechCrunch. Das junge Startup aus Bielefeld liefert Unternehmen zu konkreten Fragestellungen Auswertungen quasi aller verfügbaren Daten. “Wir erschließen vormals unstrukturierte Daten – digitale Texte -, strukturieren und analysieren die Inhalte, und lassen sie Zusammenhänge interaktiv erklären. Die Jungfirma wurde 2015 von Philipp Cimiano, Roman Klinger, Matthias Hartung und Janik Jaskolski gegründet.

Clinaris
+++ Mehrere Family Offices – darunter  Tertium und Kalodion –  investieren 2,6 Millionen Euro in Clinaris. Beim Münchner Startup, das 2014 gegründet wurde, geht es um Krankenhaus-Hygiene durch Echtzeit-Tracking von Medizinprodukten. “Das Kapital aus der Finanzierungsrunde werde genutzt, um die Expansion voranzutreiben und die nationalen und internationalen Vertriebsteams weiter zu stärken”, teilt das Unternehmen mit.

PriceHubble
+++ Helvetia Venture Fund und Swiss Life sowie SORAVIA und Frank Strauss investieren in das Schweizer Proptech PriceHubble. In der Presseaussendung ist von einer “Multi-Millionen-Finanzierungsrunde” die Rede. PriceHubble, das 2016 von Markus Stadler und Stefan Heitmann gegründet wurde, ermöglicht “Akteuren im Immobiliensektor fundierte Immobilien- und Investitionsentscheidungen auf Basis datengetriebener Erkenntnisse”.

Pace 
+++ Der Mobilitätsdienstleister DKV Mobility steigt bei Pace ein. Das 2015 gegründete Karlsruher Startup bietet mit der Connected Car Nachrüstlösung Pace Link eine Vielzahl sogenannter Microservices rund um das vernetzte Fahrzeug an. Im vergangenen Jahr stieg bereits der Esslinger Automobilzulieferer Eberspächer bei Pace Telematics ein. “DKV und Pace haben sich auf eine strategische Partnerschaft verständigt und der DKV übernimmt in diesem Zuge heute eine Minderheitsbeteiligung an Pace”, teilen die Unternehmen mit.

Travizory
+++ Atlantic Labs investiert 2 Millionen US-Dollar in das junge Schweizer Startup Travizory – siehe startupticker.ch. Das Unternehmen aus Neuchatel entwickelt ein System, um Grenzübertritte sicherer zu machen. Über Travizory können Grenzbeamte auf Informationen von Reisenden zugreifen, beispielsweise auf Personaldaten, vergangene Reiserouten und Gesundheitsdaten wie Covid19-Testergebnisse und Impfpässe.

EXITS

scoyo
+++ Das niederländische Unternehmen Futurewhiz, das die Online-Lernplattform Squla betreibt, kauft dem TV-Sender Super RTL die Lernplattform scoyo ab. “Über die Höhe der Investitionssumme haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart”, teilen die Unternehmen mit. scoyo richtet sich an Schüler der Klassen 1 bis 7. Für die Nutzung  zahlen Eltern einen festen Betrag ab 9,99 Euro monatlich. Das Unternehmen ging 2008 als Projekt des Medienhauses Bertelsmann an den Start. 2009 wanderte das Startup unter das Dach von Super RTL.

DIE HÖHLE DER LÖWEN

GRPSTAR
+++ In der ersten Folge der achten Staffel investierte Pharma-Löwe Nils Glagau 85.000 Euro in GRPSTAR (19 %), einem neuen Stollensystem für Fußballschuhe. Zielgruppe der Jungfirma sind Profis sowie Wald- und Wiesenfußballer. Das Unternehmen wurde von Manuel Kössl und David Krusch gegründet. Das junge Team kam in die Vox-Show, um 85.000 Euro einzusammeln. Dafür wollten sie allerdings nur 10 % der Firmenanteile abgeben.

flapgrip
+++ In der ersten Folge der achten Staffel investierte Regal-Löwe Ralf Dümmel 125.000 Euro in flapgrip (25 %), eine Smartphone-Halterung. Das Startup, das von Philip Deml und Cem Dogan ins Leben gerufen wurde, dient als Navi-Halterung im Auto und als Media-Ständer, soll optimal in der Hand liegen und kann am Laptop für freihändige Video-Calls befestigt werden. Das Team kam in die Vox-Show, um 125.000 Euro (15 %) einzusammeln.

gitti
+++ In der ersten Folge investierten Beauty-Löwin Judith Williams und Familien-Löwin Dagmar Wöhrl 350.000 Euro in gitti (9,3 %), einem Startup für veganen Nagellack. Wobei Wöhrl bei diesem Doppel-Löwinnen-Deal nur 50.000 Euro übernahm. Gründerin Jennifer Baum-Minkus kam in die Show, um 300.000 (8 %) einzusammeln. Der Deal platzte nach der Show leider. Offenbar konnten sich das gitti-Team und die Löwinnen nach der Show nicht auf die Bewertung einigen.

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#DealMonitor – remind.me sammelt Millionen ein – DyeMansion bekommt 12 Millionen – Elevat3 geht an den Start (125 Millionen)


Im aktuellen #DealMonitor für den 5. August werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

remind.me
+++ SeedX und FuturyVC sowie die Altinvestoren Berliner Volksbank Ventures und IBB Beteiligungsgesellschaft investieren eine unbekannte Summe – sicherlich aber mehrere Millionen – in das junge Berliner Startup remind.me, einen Erinnerungs- und Optimierungsservice für Verträge und Versicherungen (Schwerpunkt: Strom- und Gaswechselservice). Der Tarifaufpasser wurde 2018 von Daniel Engelbarts und Christian Lang gegründet, die früher Sparwelt.de aufgebaut haben. Von der Corona-Krise profitierte die Jungfirma zuletzt – wohl auch, weil einige Menschen mehr Zeit hatten bzw. einige auch genauer auf die Ausgaben schauen mussten. #EXKLUSIV

DyeMansion 
+++ Der dänische Geldgeber Nordic Alpha Partners und die Altinvestoren UVC Partners, btov Partners, KGAL und AM Ventures investieren 12 Millionen Euro in DyeMansion- Das Münchner Startup kümmert sich um 3D-Druck – und zwar im industriellen Sektor.” Von der perfekt sitzenden Brille bis hin zum personalisierten Automobil-Interieur macht unsere Technologie 3D-gedruckte Produkte zu einem Teil unseres Alltags”, teilt das IndustrialTech mit.  DyeMansion wurde 2015 von Felix Ewald und Philipp Kramer gegründet.

Kompany
+++ Fairway Global Investment, Global Brain sowie weitere nicht genannte Investoren investieren 6 Millionen Euro in das Wiener RegTech Kompany. Das Unternehmen, das 2012 von Russell Perry gegründet wurde, analysiert unter anderem Handelsregister, ob Firmenpartner vertrauenswürdig sind. UNIQA Ventures und Elevator Ventures, eine Tochtergesellschaft der Raiffeisen Bank International, investieren bereits 2019 in die Jungfirma.

Scio Technology
+++ Mehrere nicht genannte Business Angel investieren in Scio Technology aus Aschaffenburg. Das 2017 gegründete Unternehmen entwickelt und produziert “kundenspezifische” Batteriesysteme für die Elektromobilität. “Mit dem Investment beginnt am Unternehmenssitz der Aufbau der Pilot-Produktionsanlagen und die Weiterentwicklung des Batterie-Baukastens”, teilt das Unternehmen mit.

Venture Capital

Elevat3
+++ Mit Elevat3 legen Ribopharma-MacherChristian Angermayer, store2be-Gründer Marlon Braumann und Thomas Hanke einen Kapitalgeber auf. Zielgröße des Fonds sind 125 Millionen Euro. 100 Millionen hat das Trio schon zusammen – unter anderem von Peter Thiel, dem Ex-Hedgefondsmanager Michael Novogratz, der Privatbank Hauck & Aufhäuser und Martin Chavez, dem ehemalige Finanzvorstand von Goldman Sachs – siehe Handelsblatt. Das Elevat3-Team plant das Geld in Startups aus den Segmenten Blockchain, Fintech, Künstliche Intelligenz, Cyber Security und SpaceTech zu investieren. Angedacht sind niedrige zweistellige Millionenbeträge in einzelne Unternehmen.

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