#DealMonitor – Personio sammelt weitere 200 Millionen ein – Planted bekommt Millionensumme – ProductsUp kauft World of Content


Im #DealMonitor für den 22. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Personio
+++ Greenoaks Capital Partners und Co. investieren 200 Millionen US-Dollar in Personio. Die Bewertung steigt von 6,3 auf 8,5 Milliarden Dollar. Das Münchner Unicorn, 2015 von Hanno Renner, Roman Schumacher, Arseniy Vershinin und Ignaz Forstmeier gegründet, positioniert sich als HR-Softwarelösung für kleine und mittelständische Unternehmen. Greenoaks Capital Partners, Altimeter und Alkeon Capital sowie die Altinvestoren Index Ventures, Accel, Meritech, Lightspeed, Northzone und Global Founders Capital investierten zuletzt 270 Millionen US-Dollar in Personio. Insgesamt flossen bisher rund 700 Millionen Dollar in Personio. Mehr über Personio

Planted
+++ neoteq ventures, Smart Infrastructure Ventures, Rivus Capital und Angel-Investoren wie Julius Göllner, Jochen Berger, Friedrich Neumann, Johannes Sass und Lucas von Fürstenberg investieren 1 Millionen Euro in Planted. Das Kölner Startup, das von Jan Borchert, Heinrich Rauh, Cindy Schüller und Wilhelm Hammes gegründet wurde, möchte seinen “Kund:innen die Möglichkeit geben, aktiv etwas gegen die globale Erwärmung zu unternehmen”. Dazu pflanzt das Unternehmen Mischwälder und kompensiert so CO2-Emissionen. Mehr über Planted

Eeden
+++ Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), der TechVision Fonds und ein nicht genannter Business Angel investieren eine siebenstellige Summe in Eeden. Das Startup aus Mönchengladbach, das von Steffen Gerlach und Reiner Mantsch gegründet wurde, kümmert sich um das “nachhaltige und umweltschonende Recycling von Kleidung und anderen textilen Produkten”. Das frische Kapital soll in den “weiteren Ausbau im Bereich Forschung und Entwicklung sowie den Aufbau von ersten Produktionskapazitäten” fließen.

foodforecast
+++ Angel-Investor:innen wie Claus J. Goldenstein, Tobias Hagemann, Yasmin Vadood und Milan Belojevic investieren 500.000 Euro in foodforecast. Das Kölner Startup, das von Justus Lauten unter dem Namen werksta.tt gegründet wurde, setzt Künstliche Intelligenz zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung einsetzt. Das frische Kapital möchte das Unternehmen dafür nutzen, “die KI-Software für den Einsatz in weiteren Branchen zu adaptieren und auszubauen, so zum Beispiel für die Systemgastronomie sowie den Einzelhandel”.

mTek
+++ Die afrikanische Finclusion Group investiert 3 Millionen US-Dollar in mTek. Das deutsch-kenianische InsurTech mit Sitz in Nairobi, das 2020 von der gebürtigen Schleswig-Holsteinerin Bente Krogmann gegründet wurde, positioniert sich als “digital Versicherungsplattform”. Das frische Kapital soll den “weiteren Ausbau der digital Plattform beschleunigen”. Dabei steht auch die Expansion in weitere “ostafrikanische Märkte” an.

MERGERS & ACQUISITIONS

World of Content
+++ Das Berliner Unternehmen ProductsUp, das sich um “Datenintegration im E-Commerce” kümmert, übernimmt den Product Experience Management-Anbieter World of Content. “Die gebündelten Fähigkeiten bieten Unternehmen die volle Kontrolle über ihre Produktinformationen innerhalb des Commerce-Ökosystems”, teilen die Unternehmen mit. Bregal Milestone und Nordwind Capital investierten zuletzt 70 Millionen US-Dollar in Productsup, das 2010 von Kai Seefeldt und Johannis Hatt gegründet wurde. Mehr über Productsup

VENTURE CAPITAL

Einstein Industries Ventures
+++ Mit Einstein Industries Ventures geht ein neuer Venture Capital-Geber an den Start. Das Team von  Einstein Industries Ventures tritt an, um die “Finanzierungslücke europäischer Raumfahrt-Startups zu bekämpfen”. Hinter dem neuen SpaceTech-Investor stecken Marco Fuchs, Hans Steininger, Ulrich Hermann, Arndt Geiwitz und Christoph Keese. Die Mannschaft möchte in Unternehmen investieren, “die im Downstream tätig sind, also Daten aus dem Weltraum für B2B-Kunden wie beispielsweise Versicherungen, Finanzmärkte, Rohstoffhändler, Agrarproduzenten oder Logistiker nutzbar machen”.

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Foto (oben): azrael74

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#Interview – “Die Resonanz war zunächst ernüchternd, aber im nächsten Moment euphorisierend”


Das Kölner Startup Werksta.tt kämpft gegen Lebensmittelverschwendung. “Wir haben ein System entwickelt, welches jeder Bäckereifiliale eine individuelle Bestellprognose für den nächsten Tag ausspuckt. So kann die Bäckerei jeden Kundenwunsch bedienen, ohne zu viel produzieren zu müssen. Das spart wertvolle Ressourcen”, sagt Gründer Justus Lauten. Bundesweit bekannt wurde die Jungfirma zuletzt durch einen Auftritt in der Vox-Show “Die Höhle der Löwen”. Der TV-Deal mit Löwe Carsten Maschmeyer platzte nach der Show aber leider.

“Die Resonanz nach Ausstrahlung der Sendung war überwältigend. Wir konnten zahlreiche neue Leads generieren und sind bekannter geworden. Auch für mich persönlich hat es sich sehr gelohnt, denn ich habe unser Geschäftsmodell mal ganz anders erklären müssen – nicht so technisch wie sonst, sondern eher auf eine einfache und gleichzeitig unterhaltsame Art. Das hilft mir auch jetzt noch in meinen Kundengesprächen”, lautet das Fazit von Lauten in Bezug auf “Die Höhle der Löwen”.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht der Werksta.tt-Gründer außerdem über Lebensmittelabfälle, Pilotkunden und Einsparpotentiale.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Werksta.tt erklären?
Oma, dir ist sicherlich schon aufgefallen, dass dein Bäcker morgens wie abends das nahezu volle Sortiment in der Ladentheke vorhält, um jeden Kunden optimal zu bedienen. Dies führt unweigerlich dazu, dass am Ende des Tages sehr viele Backwaren in der Tonne landen. Wir wollen das ändern. Wir haben ein System entwickelt, welches jeder Bäckereifiliale eine individuelle Bestellprognose für den nächsten Tag ausspuckt. So kann die Bäckerei jeden Kundenwunsch bedienen, ohne zu viel produzieren zu müssen. Das spart wertvolle Ressourcen.

Hat sich das Konzept, das Geschäftsmodell, in den vergangenen Jahren irgendwie verändert?
Ursprünglich sind wir als IoT-Startup gestartet. Wir haben Lösungen entwickelt, ohne dass ein konkretes Problem zu Grunde lag. Somit gab es auch kein konkretes Interesse an unseren Lösungen. Wir haben gemerkt, dass wir es anders angehen müssen. Wir müssen ein Problem identifizieren, welches wir mit Hilfe von unseren Entwicklungen lösen können. Da das globale Problem von Lebensmittelabfall mir persönlich schon länger sehr am Herzen lag, stand für mich schnell fest, dass ich hier ansetzen möchte. Lebensmittelabfall mit Hilfe von KI bekämpfen.

Wie genau funktioniert euer Geschäftsmodell?
Unser Geschäftsmodell nennt sich Software as a Service. Wir bieten dem Kunden ein monatliches Softwaremodell, das sich am Erfolg der Lösung bemisst. Dabei orientieren wir uns am Einsparpotential der Kunden. Dieses Einsparpotential wird dem Kunden in einer kostenlosen Analyse vorab dargestellt und anschließend wird der Preis abgeleitet.

Wie ist überhaupt die Idee zu Werksta.tt entstanden?
Meine Idee war zunächst, mittelständischen Unternehmen mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) zu mehr Nachhaltigkeit zu verhelfen. Ich erstellte eine Power Point Präsentation und verschickte sie über LinkedIn an zahlreiche Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU). Die Resonanz war zunächst ernüchternd, aber im nächsten Moment euphorisierend! Nur zwei Unternehmen meldeten sich zurück, doch beide schilderten mir exakt die gleiche Problemstellung und stammten aus der gleichen Branche! Es handelte sich um zwei Bäckereibetriebe, die sich über zu hohe Retouren beklagten. Damit war die Idee für Werksta.tt geboren.

Die Corona-Krise traf die Startup-Szene zuletzt teilweise hart. Wie habt ihr die Auswirkungen gespürt?
Unser Geschäft ist nicht direkt von der Corona-Krise betroffen, aber das Geschäft unserer Kunden. Bäckereien haben häufig Cafés, die während der Lockdowns geschlossen waren. Touristen blieben aus, die sonst zum Beispiel in Touristenstädten für Umsätze sorgen. Das führte dazu, dass die Bereitschaft der Bäckereien, sich mit uns in ein neues Projekt zu stürzen, teilweise etwas gedämpft war.

Wie hat sich Werksta.tt seit der Gründung entwickelt?
Werksta.tt hat in erster Linie sehr viel gelernt und optimiert. Mit Hilfe unserer Pilotkunden konnten wir unser Produkt immer weiter perfektionieren und genau an den Bedarf der Bäckereien anpassen. Und wir sind bekannter geworden, es kommen regelmäßig neue Anfragen von potentiellen Kunden rein.

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist Werksta.tt inzwischen?
Wir sind mittlerweile ein heterogenes Team mit Know-how in den Bereichen Vertrieb, Data Science und Cloud Computing. Unser Team zählt mittlerweile sechs Mitarbeiter. Auch im Marketing haben wir uns Unterstützung ins Team geholt. Und wir wachsen! Wir sind aktuell zum Beispiel auf der Suche nach einem Junior Account Manager und einem Data Analyst. Auch das Geschäft läuft sehr gut an. Es sind bereits mehrere große Bäckereiketten angeschlossen.

Wie viele andere Startups habt ihr bereits an der Vox-Show “Die Höhle der Löwen” teilgenommen. Hat sich die Teilnahme an der Show – auch nach dem geplatzten Deal mit Carsten Maschmeyer – für euch gelohnt?
Ja, die Teilnahme hat sich auf jeden Fall gelohnt. Die Resonanz nach Ausstrahlung der Sendung war und ist überwältigend. Wir konnten zahlreiche neue Leads generieren und sind bekannter geworden. Die Sendung erzielt Einschaltquoten in Millionenhöhe, das ist eine super Werbung für ein junges Startup wie uns. Auch für mich persönlich hat es sich sehr gelohnt, denn ich habe unser Geschäftsmodell mal ganz anders erklären müssen – nicht so technisch wie sonst, sondern eher auf eine einfache und gleichzeitig unterhaltsame Art. Das hilft mir auch jetzt noch in meinen Kundengesprächen.

Warum habt ihr euch damals entschieden, bei “Die Höhle der Löwen” mitzumachen?
Wir haben uns gar nicht aktiv darum bemüht, sondern wurden von den Produzenten angeschrieben. Sie fanden unser Thema spannend. Das haben wir uns dann nicht nehmen lassen und dachten uns Jetzt oder nie.

Was rätst Du anderen Gründer, die bei der Gründershow mitmachen wollen?
Authentisch sein, keine überzogenen Bewertungen aufrufen, locker bleiben. Et kütt wie et kütt, sagt der Kölner.

Reden wir zudem noch über Köln. Wenn es um Startups in Deutschland geht, richtet sich der Blick sofort nach Berlin. Was macht den Reiz der Startup-Szene in Köln aus?
Köln und das Rheinland haben in den letzten Jahren sehr stark aufgeholt. Es gibt zahlreiche Programme und Veranstaltungen, um Startups bei der Investorensuche zu unterstützen und eine gute Vernetzung untereinander aufzubauen. Was die Kölner Startup-Szene ausmacht, ist die familiäre und herzliche Atmosphäre, die unter den Gründern und Investoren herrscht. Auch der berühmte Kölner Klüngel ist typisch für Köln und hat sicherlich auch seine Auswirkungen auf die Startup-Szene. Der eine kennt jemanden, der könnte interessant sein und der hat wieder den nächsten Kontakt-Tipp. So geht es immer weiter und es entsteht ein tolles Netzwerk.

Was ist in Köln einfacher als im Rest der Republik?
Kontakte knüpfen! Die Kölner sind sehr offen und locker in ihrer Art. Einfach anquatschen, am besten abends beim Kölsch in der Kneipe ?.

Zum Schluss hast Du drei Wünsche frei: Was wünscht Du Dir für den Startup-Standort Köln?
Ich wünsche mir mehr Berichterstattung über Startups in den Medien – WDR, Radio Köln, Zeitungen -, mehr finanzielle Unterstützung von der Stadt Köln für Startups und ganz viele Besucher für den Pirate Summit in Köln.

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln werfen wir einen genaueren Blick auf das Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind dort die Voraussetzungen für Gründerinnen und Gründer, wie sieht es mit Investitionen aus und welche Startups machen gerade von sich reden? Mehr als 550 Startups haben Köln mittlerweile zu ihrer Basis gemacht. Mit zahlreichen potenziellen Investoren, Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents bietet Köln ein spannendes Umfeld für junge Unternehmen. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderung. #Koelnbusiness auf LinkedIn, Facebook und Instagram.

KoelnBusiness

Foto (oben): Vox

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#DealMonitor – Berlin Brands Group bekommt 200 Millionen – Grover sammelt 60 Millionen – Grid bekommt 8,3 Millionen ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 13. April werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Berlin Brands Group
+++ Ein “europäisches Bankenkonsortium” stellt der Berlin Brands Group, einem erfolgreichen E-Commerce-Unternehmen, 200 Millionen Euro zur Verfügung. Mit dem Geld möchte das Unternehmen “die weltweite Akquisition von E-Commerce-Marken beschleunigen”. Die Berlin Brands Group verfügt somit nun auch über ausreichend Kapital, um weltweit Shop-Betreiber aufzukaufen. So wie derzeit einige andere Anbieter – allen voran Thrasio und seine vielen Klone. Die Berlin Brands Group, früher als Chal-Tec bekannt, peilt für dieses Jahr einen Umsatz in Höhe von rund 300 Millionen Euro an. Zuletzt übernahm die Berlin Brands Group Sleepwise, einen Online-Shop für “Extra-Kuschelige Bettwäsche”. Mehr über die Berlin Brands Group gibt es in unserer Startup-Übersicht

Grover
+++ Business Angel Jonathan Schneider (JMS Capital-Everglen), Viola Fintech und Assurant sowie Altinvestoren wie coparion, Augmentum Fintech, Circularity Capital, Seedcamp und Samsung Next investieren gemeinsam mit Kreos Capital 60 Millionen Euro in Grover. 15 Millionen Euro entfallen dabei auf eine Venture Debt-Finanzierung durch Kreos Capital. Das Berliner Startup Grover, das insbesondere Unterhaltungselektronik vermietet, wurde 2015 von Michael Cassau gegründet. Bereits 2020 sicherte sich das Grownup, das 160 Mitarbeiter beschäftigt, eine sogenannte Asset-Backed-Finanzierung in Höhe von 250 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 37 Millionen Euro – siehe Handelsblatt. In diesem Jahr ist die Expansion nach Spanien und in die USA geplant. Mittelfristiges sieht Gründer Cassau Grover auch an der Börse. Mehr über Grover gibt es in unserer Startup-Übersicht

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+++ In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar abonnieren und 30 Tage kostenlos testen!

Grid
+++ Alinea Capital, Bumble Ventures, Tar Heel Capital Pathfinder, Agileo Ventures, und NFL Spieler JuJu Smith-Schuster investieren 8,3 Millionen Euro in Grid. Das Berliner Startup, das 2018 von Moritz Mauer, Tom Warburton, Chris King und Mikael Westerling gegründet wurde, positioniert sich als “Data Platform working with publishers, tournaments, and teams to leverage official data assets in esports”. Insgesamt flossen nun schon 9,7 Millionen Euro in das Unternehmen. Über 60 Mitarbeiter wirken bereits für das E-Sports-Unternehmen.

Ryte
+++ Bayern Kapital investiert in Ryte. “Die Investition erfolgt im Zuge des Second Closings einer bereits im Januar bekanntgegebenen Serie-A-Finanzierungsrunde, die mit der Beteiligung von Bayern Kapital nun abgeschlossen ist”, teilt das Unternehmen mit. Der britische Investor Octopus Investments investierte zuletzt 6,5 Millionen Euro in Ryte, früher als Onpage.org bekannt. Das Münchner Startup unterstützt Unternehmen und Agenturen dabei, “die Qualität ihrer Websites und den Erfolg in den Suchmaschinen auf Basis modernster Software nachhaltig zu optimieren”. Ryte teilt zur Aufstockung zudem mit: “Insgesamt beläuft sich das Volumen der Runde damit auf 8,5 Mio. Euro”. Mehr über Ryte gibt es in unserer Startup-Übersicht

Diametos
+++ Ein “ausgewählten Netzwerk von Business Angels aus der Medizintechnik- und Technologiebranche” investieren eine sechsstellige Summe in Diametos. Das E-Health-Startup aus Potsdam entwickelt Systeme zur Diagnose von Schnarch- und schlafbezogenen Atmungsstörungen. Im Markt tritt die Jungfirma mit dem Produkt Somnofox an. “Basierend auf einer künstlichen Intelligenz analysiert Somnofox die nächtlichen Schnarchgeräusche und erstellt einen Bericht für den/die Schlafmediziner/in für eine gezielte Diagnose und bessere Behandlungserfolge”. Das Startup wurde 2020 von Heiko Butz (koawach-Gründer), Christoph Janott und Wolfgang Houy gegründet.

SciFlow
++++ Das Self-Publishing-Unternehmen BoD und der Fachinformationshändler Lehmanns Media investieren in SciFlow. “Ziel der strategischen Partnerschaft und dem damit verbundenen Investment ist die Stärkung des Service-Portfolios von SciFlow und die Steigerung der Bekanntheit des Schreib- und Publikationstools für Forschende und Studierende”, teilt das Unternehmen mit. Hinter SciFlow verbirgt sich ein “Online-Texteditor für Forschende und Studierende, mit dem wissenschaftliche Texte erstellt, im Team bearbeitet und auf Knopfdruck formatiert werden können”. Das Berliner Startup wurde 2016 von Frederik Eichler und Carsten Borchert gegründet.

VENTURE CAPITAL

Founders in Europe
+++ Mit Founders in Europe starten WeAreDevelopers-Gründer Benjamin Ruschin und NoCode-Pionier Michael Ionita eine “Acceleration-Community für Startups in Europa”. Zum Konzept von Founders in Europe heißt es: “Startup-Gründerinnen die kurz vor oder nach der Gründung stehen erhalten in einem dreimonatigen Founders Education-Programm die Skills und das Wissen welches sie brauchen um ihr Startup bis zur ersten Million Umsatz zu führen. Auf die High-Potentials unter den Absolventinnen des Programms wartet außerdem ein Pre-Seed-Funding in sechsstelliger Höhe”.

DIE HÖHLE DER LÖWEN

Sause
+++ In der vierten Folge der neunten Staffel investierte Beauty-Löwin Judith Williams 200.000 Euro in Sause und sicherte sich dabei 25 % am Unternehmen. Das Startup, das von Moritz Simsch und Sebastian Jung gegründet wurde, bietet vegane und plastikfreie Seife an. Ursprünglich wollten die Sause-Gründer 200.000 Euro für 15 Prozent einsammeln.

Pinky
+++ In der vierten Folge der neunten Staffel investierte Regal-Löwe Ralf Dümmel 30.000 Euro in Pinky und sicherte sich dabei 20 % am Unternehmen. Mit Pinky haben Eugen Raimkulow und André Ritterswürden einen Handschuh entwickelt, der Frauen die Möglichkeit geben soll Tampons hygienisch zu entsorgen.

Werksta.tt
+++ In der vierten Folge der neunten Staffel investierte Carsten Maschmeyer 120.000 Euro in Werksta.tt und sicherte sich dabei 20 % am Unternehmen. Hinter Werksta.tt verbirgt sich eine Software, die unnötige Lebensmittelverschwendung reduzieren soll. Der Deal platzte nach der Show. “Der Deal wurde kurz vor Beginn der Pandemie geschlossen. Leider hat es bei der coronabedingten Neuausrichtung dann unterschiedliche Einschätzungen gegeben. Deswegen sind wir nicht zusammengekommen. Ich wünsche Justus aber weiterhin viel Erfolg, denn die Idee, durch KI, Nahrungsverschwendung nicht aufkommen zu lassen, ist gut. Dafür lohnt es sich weiter zu kämpfen”, sagt Löwe Maschmeyer zum geplatzten Deal.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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#DHDL – Werksta.tt: Ein “Traum-Gründer” – auch ohne  Maschmeyer-Investment


Es lief rund für den jungen Informatiker, praktisch von Anfang an. Die Löwen hörten gebannt beim Pitch zu, denn jede/r von Ihnen investiert gerne in Nachhaltigkeitsthemen. Als er dann noch künstliche Intelligenz als Kern seiner Software zur Vermeidung von Überproduktion von Bäckereiwaren nannte, griff Carsten Maschmeyer direkt zu seinem Notizbuch. Denn, wie wir später erfuhren, hatte er auf ein solches Thema gewartet. “Ich hab immer gehofft, dass echte künstliche Intelligenz in die Höhle kommt.” sagte der Löwe mit dem wohl technologiereichsten Startup-Portfolio. Doch er setzte noch etwas hinterher, was das Feedback aller Löwen sehr gut zusammenfasste: “Und heute haben wir einen Traum-Gründer.”

Doch was genau ist ein Traum-Gründer für Investoren und kann man vielleicht lernen, einer zu werden?

Bei Maschmeyer war natürlich schon das Thema künstliche Intelligenz ein großer Türöffner. Dafür bringt der Gründer als studierter Informatiker – und das auch noch an einer sehr angesehenen technischen Universität – aber auch die nötige Qualifikation mit. Zudem besteht sein Team aus weiteren drei fast fertig studierten Informatikern. Um diese in Vollzeit ins Team zu übernehmen zu können, sucht er vor allem auch das Investment. Eine hohe Qualifikation im relevanten Thema ist bei Investoren aber immer sehr gefragt.

Dass er die ganze Zeit von “wir” statt von “ich” geredet hat, wie es Ralf Dümmel aufgefallen war, lässt ihn dazu auch als Team-Player erscheinen.

Doch an seiner professionellen Präsentationen und den sicheren Antworten konnte man schon erahnen, dass er so etwas wahrscheinlich nicht zum ersten Mal macht. Justus punktete hier mit klaren Planungen und Vorstellungen. Egal, ob es darum ging, wie viele Einnahmen man sich trotz gestaffelter Preise im Durchschnitt von einer Bäckereifiliale erwartete oder wie lange und für was die angefragten 120.000 € reichen würden: Der Wahl-Kölner hatte einen Plan. Auch als Unternehmer machte er also einen tollen Eindruck.

Und tatsächlich: Mit Tamyca war er vor vielen Jahren schon einmal Mitgründer eines Aachener Startups, dass damals als eines der ersten die Aachener Gründerszene buchstäblich mit prägte.

Nun hat er also den 1,7 Millionen Tonnen Bäckereiwaren, die jedes Jahr in Deutschland nicht verkauft werden können und daher weggeschmissen werden, den Kampf angesagt. Mit einem Pilotkunden und 4 Filialen konnte der von ihm entwickelte Algorithmus die Retourenquote bereits um 50% senken und dabei sogar 400 € mehr Gewinn für die Bäckereien herausholen. Die Software rechnet sich also auch noch unmittelbar für die Kunden.

Zwar soll das auch bald für andere Branchen möglich sein, allerdings muss und will der passende Investor natürlich von vorneherein helfen können. Judith Williams, Ralf Dümmel und Nils Glagau mussten daher leider aussteigen, da die Bäckereibranche nicht ihr Gebiet ist.

Doch Dr. Georg Kofler machte ein Angebot – und legte sich fast untypisch für ihn richtig ins Zeug. Er sagte selbst, dass er normalerweise mehr Anteile haben wolle, in diesem Fall ihm aber alles so gut gefiele, dass er nicht einmal verhandeln wollte.

Auch Maschmeyer verzichtete auf jedwede Verhandlung “Ich gebe Ihnen natürlich die 120.000 Euro, ich will auch nicht verhandeln.” Auf ihn hatte der Gründer wohl auch von Anfang an spekuliert, daher bekam er schließlich den Deal.

Doch das hatte Justus bestimmt nicht nur seinen fachlichen und unternehmerischen Qualitäten zu verdanken, das alleine reicht einem so erfahrenen Investor wie Maschmeyer bestimmt nicht, um das Prädikat “Traum-Gründer” zu verleihen.

Denn mehrfach wurde von fast allen Löwen Justus’ bescheidene und bodenständige Art gelobt. Eine solche Haltung ist bei Investoren besonders deshalb so beliebt, weil solche Menschen Probleme nicht klein reden, sie aber anpacken, nicht beratungsresistent sind und allgemein man einfach super mit ihnen arbeiten kann. So sagte dann auch Judith Williams am Ende: “Einer der sympathischsten Gründer, die wir je hatten.”

Und auch, wenn der Deal nach der Ausstrahlung der Show nicht zu Stande gekommen ist: Dieser “Traum-Gründer” wird sicherlich seinen Weg gehen und hoffentlich noch vielen Branchen helfen, mit intelligenter Produktionsplanung das Wegwerfen von Lebensmitteln zu bekämpfen.

Zum geplatzten Investment sagt Maschmeyer: “Der Deal wurde kurz vor Beginn der Pandemie geschlossen. Leider haben es bei der coronabedingten Neuausrichtung dann unterschiedliche Einschätzungen gegeben. Deswegen sind wir nicht zusammengekommen. Ich wünsche Justus aber weiterhin viel Erfolg, denn die Idee, durch KI, Nahrungsverschwendung nicht aufkommen zu lassen, ist gut. Dafür lohnt es sich weiter zu kämpfen”.

Tipp: Alles über die Vox-Gründer-Show gibt es in unserer DHDL-Rubrik. Die jeweiligen Deals und Nicht-Deals gibt es hier: “Die Höhle der Löwen (9. Staffel)“,”Die Höhle der Löwen (8. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (7. Staffel)“,”Die Höhle der Löwen” (6. Staffel)“,“Die Höhle der Löwen” (5. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (4. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (3. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (2. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (1. Staffel)“.

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Foto (oben):  TVNOW / Bernd-Michael Maurer

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#DHDL – Sause, Bierkruste, Pinky, lucky loop und Werksta.tt treten vor die Löwen


Auch in der neunten Staffel der erfolgreichen Vox-Gründershow “Die Höhle der Löwen” (DHDL) wittert das große Löwenrudel wieder fette Beute. Die Jury besteht in dieser Staffel wieder aus dem Regal-Löwen Ralf Dümmel, dem Pharma-Löwen Nils Glagau, dem Influencer-Löwen Georg Kofler, dem Sales-Löwen Carsten Maschmeyer, der Beauty-Löwin Judith Williams, der Familien-Löwin Dagmar Wöhrl und dem GreenTech-Löwen Nico Rosberg.

Hier die Startups der aktuellen Folge, die um 20:15 Uhr bei Vox über den Bildschirm geht.

Die DHDL-Startups der Woche

Sause
Aufgewachsen an der Nordsee, haben sich Moritz Simsch (33, aus München) und Sebastian Jung (32, aus Lambrecht) schon vor 20 Jahren gemeinsam für den Umweltschutz engagiert. Ein Thema, was die beiden Gründer von Sause bis heute nachhaltig beschäftigt. Mit ihrer Erfindung möchten sie ihren Teil zur Vermeidung von Plastikmüll beitragen und das Konzept Seife nachhaltiger denken. Den Löwen präsentieren sie ihre entwickelten Brausetabletten für den Seifenspender. Die Handhabung ist kinderleicht: Den Seifenspender mit 100 Milliliter Wasser befüllen, Tablette rein, auflösen und fertig ist der Seifenschaum. Sause ist vegan, plastikfrei und eine Packung wiegt nur 44 Gramm – dadurch kann zusätzlich beim Transport CO2 eingespart werden. Flüssigseife, Plastikseifenspender und Nachfüllpacks sollen somit der Vergangenheit angehören. Um Sause auf dem Markt schnell etablieren zu können, benötigen sie 200.000 Euro und bieten dafür 15 Prozent ihrer Firmenanteile.

Bierkruste
Ines Pfisterer liebt es zu backen – schon als Fünfjährige hat sie beim Plätzchenbacken geholfen und als Teenager jobbte sie in einer Bäckerei. Heute gibt die 29-jährige Sales-Managerin in ihrer Freizeit Backkurse oder veranstaltet Cake-Partys. Doch der Wunsch nach einem eigenen Produkt wurde immer größer. „Ich bringe mit meinem Start-up die beliebtesten Lebensmittel der Deutschen zusammen: Brot und Bier”, so die Gründerin von Bierkruste. Ihre Brotbackmischung ist auch für Nicht-Bäcker einfach zuzubreiten: Den Inhalt der Backmischung in eine große Schüssel geben, mit 250 Milliliter des eigenen Lieblingsbiers verrühren, auf ein Backblech und direkt in den Ofen geben. Auch das übliche lange Kneten und die langen Ruhezeiten werden durch die Bierhefe überflüssig. „So einfach war Brotbacken noch nie”, verspricht Ines Pfisterer. Ihre Brotbackmischung besteht aus Dinkelmehl, Dinkelvollkornmehl, Röstzwiebeln, Leinsamen, Salz und ein bisschen Backpulver. Ihr Ziel ist es, mit der Bierkruste in den Handel zu kommen. Dafür benötigt sie das Netzwerk eines Löwen sowie 80.000 Euro und bietet dafür 25 Prozent ihrer Firmenanteile an.

Pinky
Die selbsternannten Frauenversteher Eugen Raimkulow (32) und André Ritterswürden (32) möchten „den Alltag der Frauen erleichtern. Vor allem an den Tagen, an denen der Alltag besonders nervt”. Die zwei Freunde lernten sich während ihrer Bundeswehrzeit kennen und als sie in eine Frauen-WG zogen, kamen sie mit ganz neuen Frauen-Themen in Berührung. Dazu gehörte auch das Problem, dass gerade auf öffentlichen Toiletten oder Festivals Damen-Hygieneartikel nur schlecht fachgerecht entsorgt werden können. Mit Pinky haben Eugen und André einen blickdichten und geruchsneutralisierenden Handschuh entwickelt, der Frauen die Möglichkeit geben soll, egal wo sie sind, Tampons oder Binden hygienisch zu entsorgen. Einfach einen der einzeln verpackten Einmal-Handschuhe anziehen, ihn mit dem Hygieneartikel auf links ziehen, einrollen, mit dem Klebstreifen verschließen und so auslaufsicher im nächsten Mülleimer diskret entsorgen. Noch stehen die Gründer mit ihrem Unternehmen ganz am Anfang, aber mit der Unterstützung eines Löwen wollen sie den Markt erobern. Ihr Angebot: 30.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile.

lucky loop
„Mit uns setzen Sie aufs richtige Pferd“, verspricht Mariam Vollmar (53). „Wir haben eine super Technologie, mit der wir nicht nur den medizinischen Markt, sondern auch den Automobil-, den Kinderprodukt- und den Sitzmöbelmarkt erobern werden!“ Denn lucky loop soll Schluss mit langem und ungesundem Sitzen machen. Die Idee dazu kam der gelernten Werbetexterin auf einer Reitwanderung mit ihren Zwillingen: „Nach acht Stunden Sitzen auf dem Pferd waren meine Kinder topfit“, stellte die Zweifachmutter fest. „Wenn sie ansonsten stillsitzen sollen, ist nach einer halben Stunde Schluss mit lustig.“ Für einen gesunden Bewegungsapparat wird Reitsport in der Sportmedizin und im Reha-Bereich bereits angewandt: „Aber nicht jeder hat ein Pferd. Ich habe mich gefragt, wie ich diese Form des Sitzens mit der gleichen Wirkung in unseren Alltag übertragen kann“, erklärt Mariam Vollmar. Das Ergebnis ist lucky loop, eine Sitzfläche, die die exakten Bewegungen eines schreitenden Pferdes simuliert. In die Technologie für den gesunden „Sitz“ hat die 53-Jährige ihr gesamtes Erbe in Höhe von 1,7 Millionen Euro investiert und bereits einen Kinderbuggy und einen Therapiestuhl entwickelt. „Mir war einfach klar, dass das eine Megaidee ist“, weiß Mariam. Um die Technologie in sämtliche mögliche Sitzmöbel zu verbauen, benötigt die Unternehmerin ein Investment von 650.000 Euro und bietet dafür 15 Prozent ihres Unternehmens.

Werksta.tt
In Deutschland landen jährlich allein 1,7 Millionen Tonnen Backwaren im Müll. Dagegen möchte er was tun: Justus Lauten (31) hat in Aachen Informatik studiert, lebt derzeit in Köln und hat eine Software entwickelt, die unnötige Lebensmittelverschwendung reduzieren soll. „Das Thema Nachhaltigkeit ist in den letzten Jahren immer wichtiger geworden und auch ich habe mir persönlich die Frage gestellt, was ich eigentlich machen kann?“ Seine „Werksta.tt“ ist eine App, die mit Hilfe künstlicher Intelligenz eine Verkaufsprognose erstellt. Unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren, wie z.B. Wetter, Schulferien oder Feiertage, soll so die Überproduktion verringert werden und der Umsatz steigen. Mit seinem Start-up will der 31-Jährige aber alles andere als kleine Brötchen backen und plant bereits seine Zukunft, denn: „Was für Bäckereien funktioniert, funktioniert auch für viele weitere Branchen“, erklärt Justus den Löwen. Er bietet 20 Prozent seiner Anteile für 120.000 Euro – steigt ein Löwe ein?

Tipp: Alles über die Vox-Gründer-Show gibt es in unserer DHDL-Rubrik. Die jeweiligen Deals und Nicht-Deals gibt es hier: “Die Höhle der Löwen (9. Staffel)“,”Die Höhle der Löwen (8. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (7. Staffel)“,”Die Höhle der Löwen” (6. Staffel)“,“Die Höhle der Löwen” (5. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (4. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (3. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (2. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (1. Staffel)“.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben):  TVNOW / Bernd-Michael Maurer

#aktuell, #bad-wunnenberg, #bierkruste, #die-hohle-der-lowen, #lambrecht, #lucky-loop, #munchen, #olfen, #pinky, #sause, #seybothenreuth, #werksta-tt