#DealMonitor – Pina sammelt 2,5 Millionen ein – Etvas bekommt 1 Million – Heilemanns starten ClimateTech-Geldgeber Aenu 


Im #DealMonitor für den 5. Juli werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Pina
+++ XAnge, Nordstar, Climate Capital sowie Angel-Investor:innen wie Gustaf Alstromer, Lea-Sophie Cramer und Anselm Bauer-Wohlleb investieren 2,4 Millionen Euro in Pina. Das Münchner Startup, das 2021 von Gesa Biermann, Jonas Kerber und Florian Fincke gegründet wurde, setzt mit Hilfe künstlicher Intelligenz auf die Digitalisierung des Zertifizierungsprozesses. So sollen Waldbesitzern die Möglichkeit haben, am freiwilligen Emissionsmarkt teilzunehmen. Mehr über Pina

Etvas
+++ Der amerikanische Geldgeber ff Venture Capital (ffVC) investiert 1 Million Euro in Etvas. Das Hamburger FinTech, 2019 von Sören Timm und Ilie Ghiciuc gegründet wurde, positioniert sich als “B2B2C-Marktplatz für Zusatz-Services verschiedener Anbieter, die Produkte und Dienstleistungen von Banken und Versicherungen aufwerten”. “Mit dem Investment aus der Finanzierungsrunde werden wir unser Team ausbauen und unsere intelligenten Konzepte und Produkte weiterentwickeln”, teilt die Jungfirma mit. Mehr über Etvas

UpNano 
+++ IGO Industries und Co. investieren in UpNano. Das Unternehmen aus Wien, das 2018 von Bernhard Küenburg, Peter Gruber und Denise Hirner gegründet wurde, kümmert sich um die “Entwicklung, Herstellung und Kommerzialisierung von hochauflösenden 3D-Drucksystemen”. Das frische Kapital soll unter anderem in die US-Expansion fließen.

VENTURE CAPITAL

Aenu 
+++ Der Berliner Investor Pirate Impact, hinter dem die Szeneköpfe Fabian und Ferry Heilemann stecken, wird zu Aenu, einem Evergreen-Fonds rund um das Thema ClimateTech. 100 Millionen sind bereits im Topf. “Bis 2026 soll er über 500 Millionen Euro an Kapital für die Investition in Impact Tech-Startups einwerben.” Zum Stand der Dinge teilt das Teami mit: “Das erste Closing des neuen Fonds von Aenu war zu 60 % überzeichnet. Die Geldgeberinnen und Geldgeber stammen zunächst ausschließlich aus dem Umfeld des Management-Teams.” Aenu investiert  zwischen 500.000 und 5 Millionen Euro in ClimateTech- und Social Impact-Startups. Mehr über Aenu

Climentum Capital
+++ Der deutsch-dänische Kapitalgeber Climentum Capital legt seinen ersten Fonds (150 Millionen Euro) auf. Climentum Capital investiert zwischen 1 und 5 Millionen in ClimateTech-Startups. Dabei interessiert sich das Team, zu dem unter anderem Dörte Hirschberg, Yoann Berno, Stefan Maard und Morten Halborg gehören, für Themen wie erneuerbare Energien, Ernährung, Landwirtschaft, Fertigung, Baugewerbe und Transport. Mehr über Climentum Capital

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

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#DealMonitor – Compredict sammelt 5,5 Millionen ein – Seatti bekommt 3 Millionen – Equivia Partners übernimmt Mycs


Im #DealMonitor für den 4. Juli werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Compredict
+++ Vektor Partners und BlackBerry investieren 5,5 Millionen Euro in Compredict. Hinter Compredict, 2016 von Rafael Fietzek und Stéphane Foulard in Darmstadt gergründet, verbirgt sich eine Softwarelösung, die die Belastung von Fahrzeugteile misst. Zuvor -im Frühjahr 2018 – investierten bereits die Flixbus-Gründer und THI Investments, das Family Office der Familie Hagenmeyer (Getrag), in das Unternehmen. Mehr über Compredict

Seatti 
+++ Acton Capital, Partech und die Altinvestoren Peak und HPI Seed Fund investieren 3 Millionen Euro in Seatti. Das Startup aus München, das 2020 von Christopher Bieri, Johannes Eppler und Dmytro Savin gegründet wurde, positioniert sich als “Shared-Desk-Management- und Kollaborations-Software, die hybriden Unternehmen ermöglicht, Büro- und Verwaltungskosten zu minimieren sowie gleichzeitig die Zusammenarbeit von remote Teams zu maximieren”. Mehr über Seatti

Brighter AI
+++ Armilar Venture Partners sowie die Altinvestoren eCapital und Giesecke+Devrient Ventures investieren in Brighter AI. Das DeepTech-Startup aus Berlin, 2017 von Marian Gläser, Patrick Kern und Asaf Birnhack gegründet, entwickelt ein Verfahren, das DSGVO-konforme personenbezogene Merkmale wie Gesichter zwar anonymisiert, die Kameradaten allerdings für Analytics-und Machine-Learning-Ansätze erhalten bleiben. Mehr über Brighter AI

Boomerang
+++ Five Investments sowie Business Angels wie Nikolaus Bayer, Mark Miller, Alf Arnold, Beate Rosenthal und Gregor Heinrich investieren eine sechsstellige Summe in Boomerang. Das Startup aus Hamburg, von Marc Engelmann, Christian Putz und Katharina Kreutzer gegründet, setzt auf Mehrweg-Versandtaschen mit Pfandsystem. Das Motto dabei lautet: “Nie wieder Einwegverpackungen aus Plastik, Pappe oder Papier: Das ist unsere Mission für einen grüneren Planeten.” Mehr über Boomerang

MERGERS & ACQUISITIONS

Mycs 
+++ Die Kölner Private-Equity-Firma Equivia Partners übernimmt das Berliner Unternehmen Mycs, dass Ess-, Schreib und Couchtische sowie Kleiderschränke, Regale, Sideboards und Kommoden anbietet, – siehe Exciting Commerce. Zu Equivia Partners gehört bereits das Unternehmen deinSchrank.de, 2010 in Frechen gegründet. Das gemeinsame Ziel sind weitere Übernahmen im Segment konfigurierbarer Möbel. Global Founders Capital (GFC), Beringea, Zimmerman Investments und Co. investierten in den vergangenen Jahren rund 30 Millionen Euro in Mycs. “Mycs lag zuletzt bei Umsätzen von 50 Mio. Euro. DeinSchrank ist in etwa halb so groß und ist zuletzt von 17,5 Mio. Euro (2019) auf 24,5 Mio. Euro (2020) gewachsen”, schreibt Exciting Commerce zur Übernahme. Mehr über Mycs

Conda
+++ Im Rahmen eines Management-Buyout übernehmen Gründer Daniel Horak, Conda-Deutschland-Chef Dirk Littig, CMO Karin Turki, CTO Michael Gartner und CFO Harald Weiss die Crowdinvesting-Plattform Conda – siehe Der Brutkasten. Zuletzt war das Unternehmen in Besitz von Startup300, das Conda 2018 und 2019 in mehreren Schritten übernommen hatte.

VENTURE CAPITAL

ROI Ventures
+++  Julian Sachs, Patrick Funke, Laura Egg und Marco Raggl starten die Wiener Angel Investor Group ROI Ventures. In der Selbstbeschreibung heißt es: “We are an angel investor group and provide hands-on support with our network and expertise. We invest in pre-seed and seed startups and focus on the areas FinTech & Crypto, EduTech, Lifestyle & Wellness and HrTech” . ROI investiert zwischen 50.000 und 100.000 Euro. ROI Ventures investierte bereits in das Berliner FinTech Tokenstreet.

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#DealMonitor – Dawn Capital investiert in Charles – Molecule bekommt 12,7 Millionen – team.blue kauft Raidboxes 


Im #DealMonitor für den 29. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Charles
+++ Dawn Capital und die Alt-Investoren investieren nach unseren Informationen 20 Millionen Euro in Charles. Hinter Charles verbirgt sich eine Conversational-Commerce-as-a-Service-Software für Händler und Konsumgütermarken. Das Unternehmen aus Berlin, das von Artjem Weissbeck (Kapten & Son) und Andreas Tussing (McKinsey) gegründet wurde, ermöglicht es Marken ihre Produkte über WhatsApp und andere Chat-Apps anzubieten. Accel und HV Capital investierten zuletzt 5 Millionen Euro in Charles. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Lora
+++ Angel-Investor:innen wie Clark-Günder Marco Adelt, Tierarzt Plus Partner-Gründer Damian Doberstein, doktor.de-Gründerin Susanne Kreimer, Getsafe-Gründer Christian Wiens, Mark de Lange (Gründer Ace & Tate), Christian Schröder, Nico und Sascha Weiler; Noor van Beuven, Anna Brandt, sowie Maxim Dick investieren 2,2 Millionen Euro in Lora. Hinter dem Heidelberger Startup, das 2020 von Philipp Harders und Daniel Wiens gegründet wurde, verbirgt sich eine “moderne Zahnarztkette”. Mehr über Lora #EXKLUSIV

Molecule
+++ Northpond Ventures, Shine Capital, 1kx, Fifty Years, KdT Ventures, Backed, Inflection, Chris Leiter, Balaji Srinivasan, Zee Prime Capital, The LAO, L1 Digital, Boom Capital, Compound VC, Koji Capital, Pillar VC, Seedclub Ventures, Speedinvest, Healthspan Capital, BoxGroup und Co. investieren 12,7 Millionen US-Dollar in Molecule. Das Berliner Startup, von Paul Kohlhaas, und Tyler Golato gegründet, positioniert sich als “software platform to accelerate innovation in the pharmaceutical industry”. Zum Konzept heißt es weiter: “Our platform and scalable framework for biotech DAOs connects academics and biotech companies with quick and easy funding, while enabling patient, researcher, and investor communities to directly govern and own research-related IP”.

Reverion
+++ Der Berliner ClimateTech-Investor Extantia, Landwärme, Doral Tech Ventures, Possible Ventures und “weitere namhafte Investoren, sowie fünf ausgewählte Business Angels” investieren in Reverion. “Durch die Seed-Runde, eine bereits zuvor erfolgreich eingeworbene Förderung durch das BMWK und den Europäischen Sozialfonds (ESF), sowie ein Preisgeld stehen Reverion insgesamt nun über 7 Millionen Euro für die Skalierung ihrer eigens entwickelten Technologie zur Verfügung”, teilt die Jungfirma mit. Das Startup aus München, von Luis Poblotzki, Maximilian Hauck und Stephan Herrmann gegründet, baut modulare Kleinkraftwerke aus Hochtemperaturbrennstoffzellen.

planqc
+++ UVC Partners und Speedinvest investieren 4,6 Millionen Euro in planqc. Das Münchner Unternehmen, 2022 von Alexander Glätzle, Sebastian Blatt, Johannes Zeiher und Lukas Reichsöllner gegründet, “baut Quantencomputer und speichert Quanteninformation in einzelnen Atomen”. Das Team schreibt zum Investment: “Mit dieser Finanzierung wird planqc hochskalierbare Raumtemperatur-Quantencomputer entwickeln, basierend auf Atomen in optischen Gittern”.

suena 
+++ EIT InnoEnergy, Vireo Ventures und Raakwark Kaptaal investieren 1,2 Millionen Euro in suena. Das Hamburger Startup, das 2021 von Lennard Wilkening, Miguel Wesselmann und Tom Witter gegründet wurde, entwickelt eine “cloudbasierte Optimierungssoftware, mit der der Betrieb des Speichers auf Basis von Prognosemodellen techno-ökonomisch optimiert wird”. “Mit dem frischen Kapital können wir die Produktentwicklung und die Umsetzung von Pilotprojekten beschleunigen”, teilt das Unternehmen mit.

Charly
+++ “Mehrere Angel-Investoren, Wagniskapitalgebern und Family Offices” investieren in das insolvente Berliner EdTech Charly. “Das Unternehmen ist damit erfolgreich saniert. Möglich gemacht hat das eine Gruppe von Investoren, zu denen auch ein Teil der Altgesellschafter gehört”, sagt Rechtsanwalt Christian Graf Brockdorff. Das junge Unternehmen konzentriert sich künftig ausschließlich auf den Geschäftsbereich StudyTogether und somit auf virtuellen Lernräume für Studierende. Das EdTech wurde 2016 von Cecil von Croÿ und Karl Bagusat, der 2019 gestorben ist, unter dem Namen PrintPeter gegründet. Mehr über Charly

Envoria
+++ Brandenburg Kapital, Bavarian Sustainable Capital und fino ventures investieren eine siebenstellige Summe in Envoria bzw. die Betreiberfirma Financial Software Architects (Fisa). Das Startup aus München, 2018 von Sven Schubert, Thimo Brinkmann und Stefan Siemers gegründet, entwickelt mit Envoria eine Software, die Unternehmen bei der Offenlegung ihrer Nachhaltigkeitskennzahlen helfen soll. In München und Potsdam arbeiten derzeit 20 Mitarbeiter:innen für das Unternehmen.

goUrban
+++ Elevator Ventures, UNIQA Ventures und der aws Gründerfonds investieren in goUrban. Das Wiener Unternehmen, 2016 von Bojan Juki? und Jonathan Gleixner gegründet, kümmert sich um “vernetzte Mobilität von Autos, Mopeds, Kick-Scootern und öffentlichen Verkehrsmitteln in Städten und Gemeinden”. In der Presseaussendung heißt es weiter: “Das achtstellige Budget nach dem Investment ermöglicht uns nun auch eine Verdreifachung des Teams von 50 auf 150 Mitarbeiter:innen bis Jahresende”.

Charge Construct
Das Solarunternehmen Seac Group investiert eine siebenstellige Summe in Charge Construct. Das E-Mobility Startup aus Ingolstadt, 2020 von Adrian Zierer und  Tim Schwenk gegründet, unterstützt “Kunden aus verschiedensten Branchen bei der Errichtung von Ladeinfrastruktur und bietet dabei ganzheitliche und steckerfertige Ladelösungen”. Im Zuge des Investments übernimmt die Seac Group die Anteile von bisherigen Anteilseignern.

Cabin One
+++ Novaco Invest, die Investmentgesellschaft der Warema Group, investiert in Cabin One. Das Berliner Unternehmen, 2018 von Simon Becker und Marcel Frank gegründet, entwirft minimalistische Häuser. “Basierend auf der signifikanten Entwicklung wird die Investition von Novaco zusätzliche Produktinnovationen beschleunigen”, teilt das Unternehmen mit.

MERGERS & ACQUISITIONS

Bring
+++ Die Berliner Jungfirma GoTiger, die von David Damjakob, Ex-Gorillas-Mitarbeiter Moritz Fritzen und Yang Zou gegründet wurde, steht vor der Übernahme des Berliner Quick-Commerce-Startups Bring. GoTiger setzt auf asiatische Lebensmittel und somit auf den derzeitigen Ethno-Trend bei Lieferdiensten. Über die App des Startups können Onliner:innen über 300 Produkte bestellen und sich noch am selben Tag liefern lassen. Der Wiener Early-Stage-Investor Speedinvest, Lieferando-Gründer Kai Hansen, Shio Capital und Adjacent investierten bereits in GoTiger. Hinter Bring steckt Orhan Mertyüz, Taxiunternehmer und Liefer24-Gründer. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Raidboxes 
+++Das belgische Unternehmen team.blue, ein sogenannter “Enabler für Entrepreneure und Unternehmen”, übernimmt den WordPress-Hosting-Anbieter Raidboxes, der 2014 von Torben Simon Meier, Johannes Benz und Marcel Gleis in Münster gegründet wurde. “Mit einem Team von 45 Expert:innen in Münster und ganz Europa betreut Raidboxes über 16.000 Kund:innen in mehr als 55 Ländern. Die Gründer werden das Unternehmen auch in Zukunft leiten”, heißt es in der Presseaussendung. In den vergangenen Jahren investierten Jan Beckers, Jens Schumann, Pascal Tilgner und der High-Tech Gründerfonds (HTGF) eine sechsstellige Summe in Raidboxes. Mehr über Raidboxes

VENTURE CAPITAL

Green Generation Fund
+++ Jetzt offiziell: Der Impact-Investor Green Generation Fund (GGF) legt – wie im Insider-Podcast berichtet – seinen ersten Fonds auf. Im Topf des Food- und GreenTech-Investors sind 100 Millionen Euro. Hinter GGF stecken Seriengründerin Janna Ensthaler (GlossyBox, Event Inc. und Kaiserwetter) und Manon Sarah Littek, vorher unter anderem Katjesgreenfood. Der junge Geldgeber investierte bereits in acht Unternehmen – darunter Neggst, The Rainforest Company und Klim. Insgesamt plant das Team Investments in 20 bis 25 europäische und amerikanischen Startups. Mehr über den Green Generation Fund

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#DealMonitor – solarisbank bekommt weitere 40 Millionen – thyssenkrupp setzt auf cap-on – Raisin kauft Payment-Sparte des Bankhauses Lenz


Im #DealMonitor für den 24. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

solarisbank 
+++ Altinvestoren investieren weitere 40 Millionen Euro in die Solarisbank – siehe FinanceFWD. “In Finanzkreisen heißt es, die Taxierung sei im Vergleich zu den 1,4 Milliarden Euro aus dem letzten Sommer eher gestiegen als gefallen”, heißt es im Bericht. Das Berliner Banking as a Service-FinTech sammelte im Juli 2021 rund 190 Millionen Euro und stieg zum Unicorn auf. Zudem sollen Private-Equity-Firmen an einer Übernahme der Solarisbank interessiert sein – siehe Manager Magazin. Mehr über Solarisbank

cap-on
+++ Der Karosserie- und Anlagenbauer thyssenkrupp Automotive Body Solutions und der Finanzdienstleister S.D.L. Süddeutsche Leasing investieren in cap-on. Das FinTech aus Elchingen, das 2021 von Fabian Lenz, Theo Schütz, Philipp Lenz und Andreas Müller (S.D.L. Süddeutsche Leasing) gegründet wurde, entwickelt “digitale Pay per Use und Asset as a Service Lösungen für Industriekunden”. Das frische Kapital soll unter anderem in”den Ausbau des interdisziplinären Teams” fließen.

Caeli Wind
+++ Der ehemaligen Lichtblick-Geschäftsführer Wilfried Gillrath und weitere Investoren investieren eine siebenstellige Summe in Caeli Wind. Das Berliner Startup, 2021 von Heiko Alexander Bartels gegründet, positioniert sich als Online-Marktplatz für Windkraftflächen. “Caeli prüft, ob Ihre Wald- oder Agrarfläche für Windkraft geeignet ist und wieviel Pacht Sie erlösen können”, heißt es in der Selbstbeschreibung der Jungfirma, die ein Spin-off der LBD-Beratungsgesellschaft ist.

puck
+++ Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner investiert eine sechsstellige Summe in puck. Das Wiener PropTech, das von Daniel Jelitzka gegründet wurde, entwickelt ein Kommunikationstool für Hausverwaltungen. Das Motto dabei lautet: “Mit puck hast du jederzeit den Überblick über alle Dinge, die deine vier Wände betreffen”.

sproof
+++ Der Wiener Linde Verlag investiert in sproof – siehe Brutkasten. Das Startup mit Sitz in Puch bei Hallein (Österreich), das von Clemens Brunner, Fabian Knirsch und Erich Höpoldseder gegründet wurde, entwickelt eine cloud-basierte Software zum elektronischen Signieren von Dokumenten.

MERGERS & ACQUISITIONS

Gorillas
+++ Der belgische Online-Lieferdienst eFarmz übernimmt die Überreste – vorrangig die Kundendaten – des Gorillas-Geschäfts in Belgien. “Die allermeisten der aktuell knapp 200 Angestellten von Gorillas in Belgien werden entlassen. Efarmz werde nur eine „Hand voll“ der Büroangestellten übernehmen, heißt es aus Unternehmenskreisen”, schreibt Gründerszene. Der Express-Lieferdienst Gorillas hatte Ende Mai bereits 300 Mitarbeiter:innen in der Berliner Zentrale entlassen. Mehr über Gorillas

Lenz
+++ Das Berliner FinTech Raisin, bekannt für Weltsparen und Zinspilot, übernimmt über seinen Ableger, die Raisin Bank, die Payment-Sparte des Bankhauses Lenz. “The new business division will enable Raisin Bank to offer its cooperation partners and their customers electronic payment transactions as well as cash solutions”, teilt das FinTech mit.

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#Brandneu – 7 neue Startups: Brainamics, People Skills Club, Stresscoach, Coachwhisperer, GerneOhne, PipePredict, Fynn Academy


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Brainamics
Brainamics aus München, das von Philipp Zent, Tim Meinhardt und Vladislav Samoilov gegründet wurde, entwickelt eine “objektive Methode um Videospiele zu testen und verbessern”. Das Brainamics-System liefert dabei “Spieleentwicklern tiefst mögliche Einblicke in die Emotionen und User Experience der Gamer”.

People Skills Club
Das Berliner Unternehmen People Skills Club, das von Samira Helbig, Niklas Prieß und Stephan Weber gegründet wurde, richtet sich an Menschen, die im HR-Segment durchstarten möchten. Our bootcamps provide the job readiness to kickstart your career in Recruiting and HR.

Stresscoach
Die Wiener Jungfirma Stresscoach kämpft gegen Stress. In kurzen Lerneinheiten vermittelt die App von den Gründern Manuel Kraus und Philipp Omenitsch in einem achtwöchigen Kurs (45 Minuten pro Woche) “fundiertes Wissen für ein Leben mit weniger Sorgen und Stress”. Das Ziel dabei lautet: Entspannung lernen.

Coachwhisperer
Das SportsTech-Unternehmen Coachwhisperer aus Jena, das von Philipp Zacher und Julien Then gegründet wurde, entwickelt ein “Live-Kommunikations- und Monitoring-System für Trainer und Athleten”. So sollen Trainer:innen in Echzeit mit Athlet:innen auf dem Feld kommunizieren können.

GerneOhne
Der Berliner Zero-Waste-Supermarkt GerneOhne, der von Sergey Gladyshev, Eduardo Castaneda und Michael Sixl gegründet wurde, verkauft Lebensmittel im Glas. Die Jungfirma liefert bundesweit klimaneutral in Mehrweggläsern und holt leere Gläser später auch wieder ab. Die Lieferung dauert ungefähr zwei bis drei Werktage.

PipePredict
PipePredict aus Darmstadt, das von Christoph Dörner, Valerie Fehst und Tri-Duc Nghiem gegründet wurde, kümmert sich darum, Wasserrohrbrüche zu verhindern. Dafür integriert das Unternehmen “bestehende Hardware in die Lösung und analysiert die Sensordaten mit einem Digitalen Zwilling und KI-Algorithmen”.

Fynn Academy
Fynn Academy aus Bielefeld, von Anne Spiering und Bernhard Eickenberg gegründet, bietet Lernangebote rund um das Thema Immobilien-Investments. “Ziel ist es, Nutzern ein grundlegendes und umfassendes Fachwissen rund um das Thema Immobilien zu vermitteln”, heißt es in der Selbstbeschreibung.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – Resmed kauft Medifox Dan für 1 Milliarde – Beat81 schluckt Vation – Project A legt neuen Fonds auf


Im #DealMonitor für den 15. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Suns Care
+++ Der Hamburger Geldgeber Hanse Ventures investiert nach unserem Informationen in Suns Care. Das Hamburger Startup, das 2019 von Johannes Glass und Johannes Wolf gegründet wurde, setzt auf Sonnencreme. “Unsere Sonnencreme kommt ohne den altbekannten klebrigen und weißen Film aus, setzt auf ein nachhaltiges Packaging und saubere Inhaltsstoffe und ist dazu noch super stylisch”, teilt das D2C-Unternehmen mit. Hanse Ventures hält nun 13 % am Unternehmen. #EXKLUSIV

The Base Club
+++ True Growth, die Beteiligungsgesellschaft der audibene-Gründer Marco Vietor und Paul Crusius, investiert nach unseren Informationen in The Base Club. Das Berliner Startup, das 2022 von Astrid Jensch gegründet wurde, kündigt eine “Alkaline Revolution” an. In der Selbstbeschreibung heißt es: “Be part of the journey from the beginning and let yourself be inspired by our product that combines empowering functionality, quality and lifestyle to fuel your wellbeing”. #EXKLUSIV

amnis 
+++ Lansdowne Partners und Altinvestor Spicehaus Partners investieren 8,6 Millionen Schweizer Franken in amnis. Das FinTech aus Zürich, 2014 von Michael Wüst, Robert Bloch und Philippe Christen gegründet, bietet eine Banking-Lösung, um Geld ins Ausland zu senden, Währungen zu wechseln und Zahlungen zu empfangen. Zielgruppe sind kleine und mittlere Unternehmen. “Das zusätzliche Kapital wird in die weitere Produktentwicklung und Europa-Expansion investiert”, teilt das Unternehmen mit.

Prematch
+++  Gorillas-Gründer Jörg Kattner, Ralf Reichert (ESL Gaming), sowie Hannes Winzer, Thorsten Wirth und Daniel Delonga investieren 1,7 Millionen Euro in Prematch. Das Kölner Startup, das 2021 von Fiete Grünter, Lukas Röhle und Niklas Brackmann gegründet wurde, setzt auf Amateurfußball. Der Slogan dazu lautet: “Erhalte aktuelle News und Ergebnisse zu deinen Spielen –
von der Kreis- bis zur Regionalliga”. Das frische Kapital soll unter anderem in die “Weiterentwicklung, die Expansion und die Erweiterung des Teams” fließen. 

tubics
+++ Wayra Deutschland, der Investmentableger von Telefónica, Ralph Harreiter, Alexander Kirchgasser und weitere Investor:innen investieren 1.4 Millionen Euro in tubics. Das Wiener Startup, 2017 von Claudia Eder, Matthias Funk und Matthias Posch gegründet, entwickelt eine cloudbasierte Software-Plattform für Video-Marketing mit Fokus auf YouTube. “Ziel des Investments ist es, tubics dabei zu unterstützen, die eigene Lösung in kurzer Zeit zu skalieren und auszubauen”, teilt das Unternehmen mit.

Velvet 
+++ ICQ-Gründer Yair Goldfinger investiert gemeinsam mit anderen Investoren 1,3 Millionen US-Dollar in Velvet. “Neben dem Investment wurde Velvet in die Microsoft und Hubspot Accelerator-Programme aufgenommen, im Rahmen derer sich das Fintech ein weiteres sechsstelliges Funding sichern konnte”, teilt das Unternehmen mit. Das FinTech, das 2018 von Julius Franck-Oberaspach und Jonathan Hirsch in Stuttgart gegründet wurde, setzt auf “KI-basierte Geldanlage für Privatpersonen”.

MERGERS & ACQUISITIONS

Medifox Dan
+++ Das US-Unternehmen Resmed, das Medizinprodukte anbietet, übernimmt das Hildesheimer Unternehmen Medifox Dan. Der Kaufpreis beträgt 1 Milliarde US-Dollar (950 Millionen Euro). “Medifox Dan wird in ResMeds SaaS-Geschäftsbereich für den außerklinischen Bereich integriert und erweitert dessen Lösungsangebot in neue Bereiche des Gesundheitswesens, einschließlich ambulanter Therapiedienste”, teilt das Unternehmen mit. Medifox Dan, 1994 gegründet, bietet insbesondere Softwarelösungen für Pflege und Therapie an. 2018 übernahm der  britische Finanzinvestor Hg das Unternehmen, das in der jetzigen Form 2020 durch die Fusion von Medifox und Dan Produkte entstanden ist. Das Unternehmen beschäftigt rund 600 Mitarbeiter:innen. 2021 erwirtschaftete Medifox Dan einen Umsatz in Höhe von 79 Millionen Euro.

Vation
+++ Das Berliner Fitness-Startup Beat81 übernimmt nach unseren Informationen die Kölner Jungfirma Vation. Das Startup, das 2020 von den evopark-Gründer Marik Hermann und Tobias Weiper sowie Marius Klages gegründet wurde, setzt auf “digitales Personal Training”. “Auf Basis Deines Feedbacks und des Fachwissen unserer Trainer, erstellt Dir Dein Coach wöchentlich ein personalisiertes Trainingsprogramm”, heißt es in der Selbstbeschreibung. Beat81, 2017 von Tim Dettmann gegründet, unterstützt seine Nutzer:innen mit Gruppen-Workouts, motivierendem Coaching und Herzfrequenz-Monitoring darin, Trainingsziele schneller zu erreichen. EQT Ventures investierte zuletzt 6,4 Millionen Euro in das Unternehmen. Vation wurde in den vergangenen Jahren unter anderem von Discovery Ventures finanziell unterstützt. Mehr über Vation #EXKLUSIV

e-bot7
+++ Das amerikanische Unternehmen LivePerson, eine Cloud-basierte Plattform, die es Unternehmen ermöglicht, in Echtzeit mit ihren Kunden über Chat, Voice oder Content aktiv in Kontakt zu treten, übernahm im vergangenen Jahr das Unternehmen e-bot7. Nun gibt es Informationen zum Kaufpreis: LivePerson zahlte 53,1 Millionen US-Dollar für e-bot7 – siehe Startuprad.io. Das Münchner Startup, das 2016 von Fabian Beringer, Xaver Lehmann und Maximilian Gerer gegründet wurde, entwickelt und integriert künstliche Intelligenz und Deep Learning in bestehende CRM-Kundenservice-Systeme. RTP Global, 42CAP, main incubator und Co, investieren 2019 rund 5,5 Millionen Euro in e-bot7. Mehr über e-bot7

VENTURE CAPITAL

Project A Ventures
+++ Der Berliner Frühphasen-Geldgeber Project A Ventures schließt seinen vierten Fonds bei 375 Millionen US-Dollar (360 Millionen Euro). Es ist der bisher größte Fonds der Hauptstädter. Im dritten Fonds aus dem Jahre 2019 waren 180 Millionen Euro. “Die Limited Partners der neuen Fondsgeneration von Project A bestehen aus institutionellen Investoren in den USA und Europa, ausgewählten deutschen und europäischen Unternehmen und Family Offices sowie erfolgreichen Gründer:innen”, teilt der Investor mit. Project A verkündet zudem, verstärkt Private-Equity-Co-Investments zu stemmen und “bis zu 80 Millionen US-Dollar in Private-Equity-Deals zu investieren”. In den vergangenen Jahren investierte Project A Ventures, das 2012 an den Start ging, in Unternehmen wie Contorion, uberall, Spryker, Homeday, Kry, Voi und sennder. Mehr über Project A Ventures

3VC 
+++ Der Wiener Investor 3VC verkündet das First Closing seines zweiten Fonds (150 Millionen Euro). “The new fund reflects the matured need and ability to deploy capital by European Series A companies, as well as the determination of 3VC to support portfolio companies long-term”, teilt der Geldgeber mit. 3VC investierte in den vergangenen Jahren in Unternehmen wie Assaia, Kaia Health, Lokalise, PicsArt, Storyblok und Tatum. Im ersten Fonds von 3VC waren 2018 rund 50 Millionen US-Dollar. Mehr über 3VC

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#DealMonitor – ecoworks sammelt 7,7 Millionen ein – Jentis bekommt 3 Millionen – Heylog sammelt 3 Millionen


Im #DealMonitor für den 2. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

ecoworks 
+++ Die Warema Gruppe, JLL Spark Global Venture, der Investmentarm von Jones Lang LaSalle (JLL), Zacua Ventures und Blackhorn Ventures sowie die Altinvestoren PropTech1, Motu Ventures und mehrere Business Angels investieren 7,7 Millionen Euro in ecoworks. Das PropTech aus Berlin, das 2018 von Emanuel Heisenberg gegründet wurde, setzt auf “modulare, klimaneutrale Sanierungslösungen für die Wohnungswirtschaft”. “Wir werden die Investition nutzen, um unser Produkt in den Bereichen der automatischen Planung, der Hardware und der Lieferkette zu stärken sowie um das Team auszubauen”, teilt das Unternehmen mit. Bis Ende 2020 flossen bereits rund 6 Millionen in das Unternehmen. Mehr über ecoworks

Jentis
+++ Der Frühphasen-Investor Pragmatech Ventures, Altinvestoren und  der AWS – Austria Wirtschaftsservice investieren 3 Millionen Euro in Jentis. Das Startup aus Wien, das von Klaus Müller und Thomas Tauchner gegründet wurde, ist im Segment “Server-Side Tracking” unterwegs. Anders als beim konventionellen Tracking kommt bei Jentis ein einziges First-Party-JavaScript zum Einsatz. “Fehlerhafte Daten durch kompromittierende Browser-Erweiterungen lassen sich so eliminieren”, verspricht die Jungfirma.

Heylog
+++ KUBIKx, der Venture Builder der Schmitz Cargobull Gruppe, und der belgischen Geldgeber Ninepointfive investieren 3 Millionen Euro in Heylog, Das Wiener Unternehmen, das von Bernhard Hauser gegründet wurde, bringt sich als “Kommunikations­dienst für die moderne Logistik” in Stellung. Dabei macht Heylog “WhatsApp, Facebook Messenger und Viber fit für die Logistik, damit Disponenten immer in bester Verbindung mit ihren Fahrern bleiben”.

Famedly
+++ IBB Ventures, das österreichische Gesundheitsunternehmen x-tention und Altinvestor aQua healthcare Invest investieren 2,5 Millionen Euro in Famedly. Das Berliner Startup, das 2019 von Phillipp Kurtz und Niklas Zender gegründet wurde, entwickelt eine Kommunikations-App für Ärzte und Krankenhäuser. Zum Konzept schreiben die Jungunternehmer: “Für einen reibungslosen Einsatz im medizinischen Alltag ist die Software wie ein klassisches Chatprogramm gestaltet”.

PlanerAI
+++ Earlybird UNI-X, Delivery-Hero-CTO Christian von Hardenberg und innoWerft investieren eine siebenstellige Summe in PlanerAI. Das Startup aus Großrinderfeld, das von Franz Seubert, Jan Meller und Fabian Taigel gegründet wurde, setzt auf eine Planungssoftware für Lebensmittelproduzenten, die dafür sorgen soll, “das Lebensmittelabfälle gar nicht erst entstehen”. Mit BäckerAI bietet die Jungfirma bereits eine “Planungsplattform für Backwaren” an.

MERGERS & ACQUISITIONS

Secra
+++ Das Berliner Travel-Unternehmen HomeToGo, eine Suchmaschine für Ferienunterkünfte, übernimmt Secra, einen Online-Vermarkter von Regionen und Ferienunterkünften. 2021 hatte HomeToGo bereits 19 % der Secra-Anteile übernommen, nun kauft das Unternehmen die restlichen Anteile. “Die Büros, das Team mit mehr als 40 Mitarbeitern sowie das Gründungs- und Management-Team von Secra – mit Sitz in Sierksdorf in der Lübecker Bucht – bleiben weiter bestehen und werden in das Team der HomeToGo-Gruppe mit über 500 Mitarbeitern weltweit integriert, um neue Synergien zu schaffen und Innovationen voranzutreiben”, heißt es in der Presseaussendung. Mehr über HomeToGo

BuzzBird
+++ Die Münchner Seven.One Entertainment Group übernimmt das Berliner Unternehmen BuzzBird, eine Plattform zur Umsetzung von Influencer Marketing-Kampagnen, komplett. “Buzzbird ergänzt damit ab sofort das Influencer:innen-Geschäft der Seven.One Entertainment Group, die bereits seit Jahren mit Studio71 im Creator-Business tätig ist”, teilt das Unternehmen mit. Die Mediengruppe stieg bereits 2017 bei BuzzBird, das 2016 von dem ehemaligen ProSieben Moderator Andreas Türck sowie Felix Hummel, Klaus Beyer und Klaus Ahrens gegründet wurde, ein und sicherste sich dabei 43 %.

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#DealMonitor – Getquin sammelt 15 Millionen ein – Code Intelligence bekommt 12 Millionen – Staffbase übernimmt dirico


Im #DealMonitor für den 1. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Getquin
+++ Clark-Investor Portage Ventures und Horizons Ventures, auch bei N26 und Wefox investiert, investieren 15 Millionen US-Dollar in Getquin – siehe FinanceFWD. Die Investment-App, die 2020 von Raphael Steil und Christian Rokitta gegründet wurde, richtet sich insbesondere an Millennials. “Getquin ist eine Software für Anleger, die ihr Portfolio selber verwalten möchten oder bereits Wertpapiere gekauft haben, die sie optimieren möchten”, teilt das junge Berliner Unternehmen mit.  Zu den weiteren Investoren von Getquin gehören APX, Trade-Republic-Investor Sino, Embedded Capita, N26-Gründer Max Tayenthal und Scalable-Capital-Gründer Erik Podzuweit. Mehr über Getquin

Code Intelligence
+++ Tola Capital und Altinvestoren wie LBBW Venture Capital, Occident, Verve Ventures, High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Github-Macher Thomas Dohmke investieren 12 Millionen US-Dollar in Code Intelligence. Das Startup aus Bonn, das von Khaled Yakdan, Henning Perl, Sergej Dechand und Matthew Smith gegründet wurde, überprüft Software auf Sicherheitslücken – unter zwar “während des gesamten Softwareentwicklungs-Lebenszykluses”.  “With the new capital, Code Intelligence will invest heavily in product development to create a unified workflow to set up, debug and manage testing pipelines straight from the codebase, command-line or any integrated development environment (IDE)”, schreibt das Unternehmen zur Investmentrunde. Mehr über Code Intelligence

1Komma5
+++ Klarna-Gründer Niklas Adalberth investiert via Norrsken Foundation in 1Komma5 – siehe Gründerszene. Das Hamburger Unternehmen, das 2021 von Phillipp Schröder, ehemals Tesla-Deutschlandchef, Micha Grüber sowie Jannik Schall gegründet wurde, setzt auf einen “One-Stop-Shop” für Vertrieb, Installations- und Serviceleistungen rund um Solar, Stromspeicher und Ladeinfrastruktur. eCapital, btov Ventures, Porsche Ventures, Eurazeo, Blue Elephant Ventures, die Family Offices Haniel und Schürfeld sowie Jan Klatten investierten kürzlich 200 Millionen Euro in 1Komma5. Mehr über 1Komma5 

Avea
+++ Der Company Builder Maximon und sein Longevity Co-Investment Fund investieren 2,5 Millionen Schweizer Franken in Avea. Das Startup aus Zug, das 2021 von Sophie Chabloz, Pascal Rode und Teresa Budetta gegründet wurde, setzt rund um das Wellness Thema Langlebigkeit auf “evidenzbasierte Nahrungsergänzungsmittel”. “Diese erste Finanzierung wird das schnelle Wachstum des Unternehmens unterstützen, die wissenschaftliche Forschung vorantreiben und dazu beitragen, die Marke als Marktführer in Europa zu etablieren”, teilt das Startup mit.

Froots
+++ Greyhound Capital und Angel-Investor:innen wie Georg Kapsch, Gina Goess, Adam Lessing, Kiril Klaturov, und Alan Morgan investieren 2,5 Millionen Euro in Froots. Das FinTech aus Wien, das von David Mayer-Heinisch und Dirk van Wassenaer gegründet wurde, nennt sich selbst eine “schlaue Alternative zum Sparbuch”. Das Unternehmen möchte seine Nutzer:innen dazu animieren “langfristig und diversifiziert in ETFs zu investieren”.

MERGERS & ACQUISITIONS

reInvent
+++ Die GC-Gruppe, ein Großhandelsunternehmen für Haustechnik aus Bremen, übernimmt die Mehrheit am Münchner PropTech reInvent – siehe Gründerszene. Das Münchner Unternehmen, das 2017 von Julian Stieghorst, David Uhde, Christian Brachert und Valentin Rüchardt gegründet wurde, bietet eine Cloud-Software zur Steuerung von Bau- und Immobilienprojekten, die alle Beteiligten verbinden soll, an. Der Münchner Geldgeber Alstin Capital (Carsten Maschmeyer), Bayern Kapital, High-Tech Gründerfonds (HTGF), Foundamental und Astutia Ventures investierten in der Vergangenheit rund 2,5 Millionen Euro in das Unternehmen. Als Kaufpreis soll nun eine “zweistelliger Millionenbetrag” geflossen sein. Mehr über reInvent

dirico
+++ Das Chemnitzer Unicorn Staffbase übernimmt das Koblenzer Unternehmen dirico, eine Content-Collaboration-Plattform, die 2012 von Sascha Böhr gegründet wurde. “dirico soll schrittweise in die Staffbase-Plattform integriert werden, kann aber weiterhin auch als eigenständiges Produkt erworben werden. Die rund 60 Beschäftigten von dirico werden von Staffbase übernommen, dessen Team damit auf über 700 Menschen wächst”, heißt es in der Presseaussendung. Staffbase entwickelt eine Plattform, mit der Unternehmen ohne großen Aufwand eigene Mitarbeiter-Apps für den internen Gebrauch erstellen können. Mehr über Staffbase 

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#DealMonitor – #EXKLUSIV SumUp steht vor 400-Millionen-Investment – Greenoaks investiert erneut in Personio – Charles bekommt 20 Millionen


Im #DealMonitor für den 29. Mai werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

SumUp
+++ Ein bisher nicht bekannter Geldgeber und die Alt-Investoren stehen nach unseren Informationen kurz vor einem 400-Millionen-Euro-Investment in SumUp. Das deutsche-britische FinTech, das 2011 von Daniel Klein, Marc-Alexander Christ, Stefan Jeschonnek und Jan Deepen gegründet wurde, positioniert sich als Mobile-Point-of-Sale-Zahlungsdienstleister. Zuletzt wurde das Unternehmen, das Kartenterminals, mit denen man mit Kreditkarte bezahlen kann, vertreibt, mit 4 bis 4,5 Milliarden Euro bewertet. Im Zuge der neuen Investmentrunde wird SumUp nun mit 6,5 Milliarden Euro bewertet. Zu den bisherigen Investoren von SumUp gehören unter anderem btov Partners, Shortcut, Klaus Hommels, Groupon, BBVA Ventures,  American Express, Tengelmann Ventures und HV Capital. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Personio
+++ Greenoaks Capital Partners investiert nach unseren Informationen weitere 45 Millionen Euro in Personio. Das Unicorn, 2015 von Hanno Renner, Roman Schumacher, Arseniy Vershinin und Ignaz Forstmeier gegründet, positioniert sich als HR-Softwarelösung für kleine und mittelständische Unternehmen. Greenoaks Capital Partners, Altimeter und Alkeon Capital sowie die Altinvestoren Index Ventures, Accel, Meritech, Lightspeed, Northzone und Global Founders Capital investierten zuletzt 270 Millionen US-Dollar in Personio. Insgesamt flossen bisher rund 500 Millionen Dollar in Personio. Im Zuge des erweiterten Greenoaks-Investments wird das Unternehmen nun mit 6,5 Milliarden Euro bewertet. Zuvor lag die Bewertung bei 5,5 Milliarden Euro. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Charles
+++ Ein bisher nicht bekannter Geldgeber und die Alt-Investoren stehen nach unseren Informationen kurz vor einem 20-Millionen-Euro-Investment in Charles. Hinter Charles verbirgt sich eine Conversational-Commerce-as-a-Service-Software für Händler und Konsumgütermarken. Das Unternehmen aus Berlin, das von Artjem Weissbeck (Kapten & Son) und Andreas Tussing (McKinsey) gegründet wurde, ermöglicht es Marken ihre Produkte über WhatsApp und andere Chat-Apps anzubieten. Accel und HV Capital investierten zuletzt 5 Millionen Euro in Charles. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Mondu
+++ Jetzt offiziell: Valar Ventures sowie Altinvestoren wie Cherry Ventures und FinTech Collective investieren – wie Ende April im Insider-Podcast berichtet – rund 40 Millionen Euro in Mondu. Die Bewertung (Pre Money) liegt nach unseren Informationen bei rund 145 Millionen Euro. Das Berliner FinTech, das 2021 von Dafiti-Gründer Philipp Povel und Malte Huffmann gegründet wurde, setzt auf ein “Buy now, pay later”-Modell für Unternehmenskunden. Das Konzept der Jungfirma richtet sich dabei an Marktplatzbetreiber – deren Geschäftskunden können dann via Mondu in Raten bezahlen. Cherry Ventures investierte gemeinsam mit FinTech Collective bereits 14 Millionen US-Dollar in das Unternehmen Zudem sind bereits Discovery Ventures sowie bekannte Angel-Investoren wie Forto-Gründer Michael Wax, zalando-Gründer Robert Gentz und SellerX-Gründer Malte Horeyseck bei Mondu an Bord. Mehr über Mondu

how.fm
+++ Join Capital und Altinvestoren wie Kindred Capital und Capnamic Ventures investieren gemeinsam mit einigen Angel-Investoren 5 Millionen US-Dollar in how.fm – siehe EU-Startups. Das Kölner Unternehmen,  2018 von Andreas Kwiatkowski gegründet, positioniert sich als digitaler Trainer für manuelle und handwerkliche Arbeitsabläufe. Capnamic Ventures, Kindred Capital und mehrere Angel-Investoren investierten im Sommer 2020 bereits 2,8 Millionen US-Dollar in das Startup. Mehr über how.fm

NXRT 
+++ eQventure investiert 2,1 Millionen Euro in NXRT. Der Simulationsanbieter mit Sitz in Wien, der 2019 gegründet wurde, “fokussiert sich auf schlüsselfertige Anwendungen für innovative Simulationen für Demonstrations-, Trainings- und Testzwecke”. Die Software vermittelt den Anwendern dabei “sämtliche sensorischen Reize, die sowohl im Bereich Showcasing als auch im Bereich Schulung zu einer bleibenden Erinnerung der Inhalte beitragen”.

einwert
+++ 468 Capital, Wecken & Cie., Auxxo Female Catalyst Fund und infinitas capital investieren 2 Millionen Euro in einwert. Das Münchner PropTech, das von Christina Mauer und Maximilian Schlachter gegründet wurde, bringt sich als “Hybrid-Gutachter in der Immobilienbewertung” in Stellung. Die Jungfirma verbindet dabei “institutionelle Investoren mit geeigneten Gutachtern vor Ort.” “Die finanziellen Mittel sollen in den Ausbau des Teams und der Bewertungsplattform fließen”, teilt das Unternehmen mit.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#StartupsToWatch – Jetzt wird byrd zur echten Amazon-Alternative


Zu den vielen Startups, die man unbedingt im Blick behalten sollte, gehört das Unternehmen byrd. Das Wiener Startup, das 2016 von Alexander Leichter, Sebastian Mach und Petra Dobrocka gegründet wurde, positioniert sich als E-Commerce Fulfillment-Plattform. byrd bietet seinen Kunden Fulfillment-Dienstleistungen wie Lagerung, Verpackung, Versand und Retourenabwicklung an. Insgesamt flossen bereits rund 70 Millionen Euro das Unternehmen – unter anderem von Cambridge Capital, Speedinvest, Mouro Capital und Elevator Ventures.

“E-Commerce-Händler stehen unter dem zunehmenden Druck der Konsumenten, so schnell wie möglich zu liefern, ohne Versandkosten zu verlangen. Gleichzeitig übt die globale Supply Chain-Krise zunehmenden Druck auf Margen aus und führt zu erheblichen Lieferproblemen. Das bedeutet, dass Online-Händler nach skalierbaren Fulfillment-Services suchen müssen, die ihre Kernmärkte effizient abdecken”, sagt byrd-Gründer Leichter zur Marktsituation im Logistik-Segment.

Derzeit ist byrd in Österreich, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden, Italien und Spanien unterwegs. Schweden, Dänemark und Polen stehen bereits auf der Expansionsliste. “Damit entsteht das größte vernetzte und unabhängige E-Commerce Logistik Netzwerk in Europa mit über 30 Lagerstandorten in 10 europäischen Ländern”, schreibt das junge Unternehmen zu seinen Expansionsplänen. 200 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für das Unternehmen. Bis Ende 2022 sollen es 400 werden.

Als weiteres Wachstumspotenzial hat das Unternehmen Amazon-Seller im Visier: “byrd wird zukünftig auch das Seller Fulfilled Prime-Programm von Amazon unterstützen und
damit den großen Markt erfolgreicher Amazon-Seller erschließen, die nach einer Alternative zu FBA suchen”. Zu guter Letzt hat das Unternehmen die Integrationen von weiteren Shopsystemen, ERP-Systemen und anderen E-Commerce-Plattformen auf der Agenda. Alles in allem möchte das byrd-Team sich so zum “europaweiten E-Commerce Standard für ‘next day’ Lieferung etablieren”. Wenn dies gelingt, ist byrd auf jeden Fall eine echte Alternative zu Amazon.

“byrd ist eines der am schnellsten wachsenden Unternehmen, das wir in dieser Industrie gesehen haben, und weist unserer Meinung nach die besten Kennzahlen in der Branche auf”, sagte Matt Smalley von Cambridge Capital zum Stand der Dinge beim jungen Fulfillment-Dienst. Wobei Logistik im Allgemeinen derzeit ein Riesenthema ist. Wie auch die großen Investments in Unternehmen wie Warehousing1, Instafreight, Forto, Alaiko, sennder, Liefergrün und everstox zeigen.

Tipp: Mehr aufstrebende Startups gibt es in unserer Startups To Watch-Rubrik.

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Foto (oben): byrd

 

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#DHDL – Konkrua, Imagine Playhouse, This Place, Keego, Grillaxed treten vor die Löwen


In der elften Staffel der erfolgreichen Vox-Gründershow “Die Höhle der Löwen” (DHDL) wittert das Löwenrudel wieder fette Beute. Die Jury besteht in dieser Staffel erneut aus dem Regal-Löwen Ralf Dümmel, dem Pharma-Löwen Nils Glagau, dem Influencer-Löwen Georg Kofler, dem Sales-Löwen Carsten Maschmeyer, der Beauty-Löwin Judith Williams, der Familien-Löwin Dagmar Wöhrl und dem GreenTech-Löwen Nico Rosberg.

Die DHDL-Startups der Woche

Konkrua
„Ich bringe den echten Geschmack Thailands nach Hause”, verspricht Pim Ampikitpanich (30). Rund 800.000 Deutsche reisen jährlich nach Thailand, denn „sie lieben das Wetter, die Menschen und das Essen. Dank meines Start-ups müssen sie jetzt nicht mehr so weit fliegen.” Vor neun Jahren kam die gebürtige Thailänderin nach Deutschland, um Werbung und Marketingkommunikation zu studieren. In dieser Zeit hat sie ihren Freundinnen beigebracht, wie sie authentische thailändische Gerichte zuhause selbst kochen können. Pims Gerichte kamen so gut an, dass sie die Idee hatte, allen Menschen ihre Koch-Geheimnisse zur Verfügung zu stellen. So entwickelte sie KONKRUA – eine Thai-Kochbox für die traditionellen thailändischen Gerichte, wie z. B. rotes und grünes Thai-Curry oder Pad Thai. Jede Box enthält neben den Rezeptkarten alle notwendigen Zutaten, die ohne Kühlung auskommen, wie z. B. Kokosmilch, Fischsaue, die Kräutermischung, Duftreis, echten Palmzucker und Currypaste ohne Glutamat. Frische Zutaten wie Gemüse oder Fleisch kauft der Kunde dann separat zu. Das Besondere: Alle Kochbox-Zutaten kommen direkt aus Thailand. „Um die qualitativ hochwertigsten Zutaten zu finden, reise ich oft durch Thailand, lerne die Bauern persönlich kennen und schaue mir die lokalen Produktionsstätten an. Mein Ziel ist, mit KONKRUA das Beste, was Thailand zu bieten hat, nach Deutschland zu bringen.” Verpackt sind die Zutaten, die für drei bis vier Portionen bestimmt sind, in Taschen aus Bambus: „Sie werden von älteren Damen handgefertigt. Dadurch haben sie eine sichere Einkommensquelle und müssen keine körperlich schwere Arbeit auf den Feldern verrichten.” Für eine neue Website, Marketingaktivitäten und Warenbeschaffung benötigt Pim 250.000 Euro und bietet 20 Prozent ihrer Firmenanteile an. Sind die Löwen hungrig auf thailändisches Essen und schmeckt ihnen das Angebot?

Imagine Playhouse / ImagiNew Playhome
Kreativität und Fantasie in deutschen Kinderzimmern auf ein neues Level bringen – das ist die Vision von Roman Römmich (35), der von 2018 bis 2021 mit seiner Familie in Kalifornien (USA) lebte. Der dreifache Familienvater findet, dass neue Spielzeuge oft zu schnell langweilig werden, häufig nur einseitig einsetzbar sind und schließlich im Regal landen. „Dabei habe ich immer wieder festgestellt, dass das eigentlich beste Spielzeug des Kindes die eigene Fantasie ist. Die Kids lieben es einfach, aus Kartons Häuser und Höhlen zu bauen.”  So ist dann die Idee zu seinem Start-up entstanden: Imagine Playhouse (Neu: ImagiNew Playhome) sind erweiterbare Spielhäuser mit Türen und Fenstern, die die Kinder zum kreativen Spielen einladen. Die einzelnen Bauelemente bestehen aus einem abwaschbaren Kunststoff, d.h. Kinder können die Häuser immer wieder neu nach Lust und Laune bemalen. Um die Kinder beim Spielen zu unterstützen, gibt es zusätzlich wiederverwendbare Stickersets, die den Kindern weitere Gestaltungsmöglichkeiten geben und zu Rollenspielen wie Prinzessin oder Polizist einladen. Ein zusätzlicher Vorteil ist die fast unbegrenzte Erweiterbarkeit. Dank der flexiblen Elemente können mehrere Spielhäuser einfach miteinander verbunden werden. „Der Aufbau ist kinderleicht. Man verbindet die einzelnen Bauelemente einfach mithilfe der Klettverschluss-Kanten und in fünf Minuten steht der Rohbau”, verspricht der Gründer. „Und wenn die Spielzeit vorüber ist, lässt sich alles schnell und unkompliziert wieder abbauen und platzsparend verstauen.” Dank Imagine Playhouse (Neu: ImagiNew Playhome) wird Judith Williams noch mal zum Kind. Die Löwin testet die bemalbaren Spielhäuser mit vollem Körpereinsatz und beweist beim Krabbeln durch ein Spielhaus eine Menge Fantasie. Aber wird aus dem Spiel auch ein Deal? Um Kindern eine neue Spielwiese zu geben sowie ihre Kreativität und Fantasie anzuregen, benötigt Roman ein Investment von 50.000 Euro und bietet dafür 20 Prozent seiner Firmenanteile an.

This Place
Laura Simonow (37), Gründerin von This Place, sowie Finn Hänsel (40) und Fabian Friede (36), Gründer der Sanity Group, zu der die Marke This Place gehört, „haben eine Innovation mitgebracht, die jede:r jeden Tag benutzen kann”, kündigt Laura an und Finn ergänzt: „Wir wollen euch an einen ganz besonderen Ort des Wohlbefindens entführen: This Place”. Ihre innovative Marke bietet funktionale Körper- und Gesichtskosmetik mit gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen an. Die Cremes und Öle beinhalten rein natürliche Inhaltsstoffe und jedes der Produkte, wie z. B. The Glow oder die Periodencreme The Hug, ist für einen bestimmten Anwendungsbereich entwickelt worden. Einer der Basisinhaltsstoffe bei allen Cremes ist ein organisches Hanfextrakt mit CBD (Cannabidiol) von Schweizer Bio-Bauern. „CBD ist ein Inhaltsstoff der Hanfpflanze, dem einige positive Eigenschaften nachgesagt werden, wie eine entkrampfende und entzündungshemmende Wirkung”, erklärt Fabian. Entwickelt wurden die Marke und Produkte von Laura, die mit ihrem wissenschaftlichen Hintergrund lange nach der perfekten Formulierung geforscht hat. „Meine Haut war früher blass und stark entzündet. Ich habe mich dann als Wissenschaftlerin intensiv mit innovativen Wirkstoffen beschäftigt.” Dabei stieß sie auch auf das immer noch sehr wenig erforschte CBD und dessen Wirkweise. Gemeinsam mit Finn und Fabian teilt sie die Vision, Cannabinoide als natürliche Wirkstoffe zu erforschen und weiter zu etablieren. Um This Place auf dem Markt national und international weiter etablieren zu können, ist das Trio auf der Suche nach einem strategischen Partner. Ihr Angebot an die Löwen: 200.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile an einem dann neu zu gründenden Unternehmen.

Keego
„Mit unserer Innovation lassen wir Plastik-Trinkflaschen ziemlich als aussehen”, ist Lukas Angst (39, M.SC in Microökonomie) überzeugt. „Egal in welcher Sportart – alle haben Top-Equipment, alles ist High Tech – alles bis auf die Flasche.” Bernd Deussen (52, Diplom-Kaufmann) ergänzt: „Selbst Spitzensportler benutzen die billigsten Plastikflaschen. Dabei wissen gerade sie, was die Probleme von Plastik sind. Plastik beeinträchtigt den Geschmack, neigt zur Schimmelbildung und fördert damit auch eine Wegwerfkultur. Auch gibt es bei Plastik immer wieder Gesundheitsdiskussionen, aktuell z.B. rund ums das Thema Mikroplastik.” Doch warum benutzen Sportler noch diese Flaschen? „Eine Sportflasche muss quetschbar sein, um schnell, in Bewegung, einhändig auf dem Fahrrad oder auch ganz wichtig hygienisch ohne Mundkontakt beim Teilen im Team zu trinken”, so Lukas, der zehn Jahre in der höchsten Schweizer-Floorball-Liga gespielt hat. Bei der Entwicklung ihrer neuen Sportflasche sind die beiden Gründer auf das Material Titan gestoßen, das auch in der der Luft- und Raumfahrttechnik oder in Medizin für Prothesen zum Einsatz kommt. „Titan ist absolut beständig und dauerhaft, es ist geschmacks- und geruchslos und hat anti-bakterielle sowie schmutzabweisende Eigenschaften”, erklärt Bernd. Um Titan elastisch zu machen, haben sie eine neuartige Materialkombination gefunden: KEEGO besteht aus mehreren Schichten. Auf der Innenseite schützt reines Titan vor Plastik und hält das Getränk sauber. Außen sorgt ein langlebiger Kunststoff für Robustheit und Leichtigkeit. Mit KEEGO möchten Lukas und Bernd das saubere und nachhaltige Trinken in den Sport bringen und sehen auch weitere Expansionsmöglichkeiten in andere Märkte, wie z. B. Kindertrinkflaschen. Werden die Löwen bei dem Angebot von 380.000 Euro für 12 Prozent der Firmenanteile zugreifen oder sich daran verschlucken?

Grillaxed
Grillen und Chillen! Das ist das Motto der drei Gründer Jonas Bräuer (34), Jonas Möslein (39) und Erik Lachmann (38) von Grillaxed. Mit Freunden im Park grillen ist immer ein schönes Erlebnis, wenn da nicht der Aufwand wäre. Neben einem funktionierenden Grill, müssen zeitaufwendig Kohle und Lebensmittel besorgt und zum gewünschten Ort transportiert werden. Am Ende steht dann noch das Aufräumen des Platzes und die Reinigung des Grills an. „Das hat mit Leichtigkeit und Spontanität nichts mehr zu tun”, so Jonas Bräuer. „Dabei gibt es doch heute für jede Situation perfektive Services. Ob Fahrrad, Tretroller oder Auto, per Smartphone ist schnell reserviert oder die Pizza bestellt. Spontan Grillen? Für das Problem hat das Internet noch keine Lösung”, ergänzt Jonas Möslein. Das möchte das Trio mit Grillaxed ändern – ein Lieferservice für das Grillerlebnis. Alles was für „die fröhliche Brutzelei nötig ist, wird schnell und relaxed geliefert.” Einfach über die Website einloggen, Lieferort und -zeit auswählen, Personenanzahl angeben und das Grillmenü inkl. Getränke zusammenstellen. Per Lastenfahrrad werden die Grillboxen samt Grill, Anzünder, Grillzange, Geschirr und Bestecke angeliefert. „Das Herzstück unserer Box ist der Holzkohlegrill. Dank neuster Technik ist es sowohl raucharm als auch funkenflugfrei sowie innerhalb von fünf Minuten auf Betriebstemperatur”, erklärt Erik Lachmann. „Nach dem Grillen holen wir alles wieder ab, inklusive des Mülls. So bleiben die Parks schön sauber und die Kunden können ganz relaxed bleiben.” Bisher ist Grillaxed in Leipzig vertreten, jetzt möchten die Gründer ihr Start-up auf die nächste Stufe heben und ihren Service in mehreren Städten an den Start bringen. Um ihr Zeil zu erreichen, benötigen sie ein Investment von 75.000 Euro und würden im Gegenzug 20 Prozent ihre Firmenanteile abgeben.

Tipp: Alles über die Vox-Gründershow gibt es in unserer großen DHDL-Rubrik.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben):  TVNOW / Bernd-Michael Maurer

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Ventech investiert in 7Learnings – 468 investiert in Xeotek – Picus investiert in Molab.ai


Im #DealMonitor für den 16. Mai werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

7Learnings
+++ Der französische Geldgeber Ventech investiert gemeinsam mit Altinvestor High-Tech Gründerfonds (HTGF) in 7Learnings. Das Berliner Startup, das 2019 von Martin Nowak, Eiko van Hettinga und Felix Hoffmann gegründet wurde, bietet Onlinehändlern eine SaaS-Lösung zur Machine Learning-basierten Preissetzung. Der HTGF und mehrere Business Angels investierten 2020 in das junge Unternehmen. Wettbewerber Priceloop, 2020 vom Contorion-Gründer Richard Schwenke und Dat Tran gegründet, wird bereits von Accel, Project A Ventures und den Flixbus-Gründern finanziell unterstützt. Das Berliner Startup positioniert sich als KI-gestützte Software zur Optimierung von Verkaufspreisen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Xeotek
+++ 468 Capital investiert nach unseren Informationen eine niedrige siebenstellige Summe in Xeotek. Das Startup aus Frankfurt am Main, 2019 von Benjamin Buick gegründet, ermöglicht Programmier:innen die “einfache Entwicklung, Analyse und den Betrieb von datengetriebenen Big-Data-Anwendungen mit Apache Kafka und ist damit die Datenzentrale für Apache Kafka”. 468 Capital hält nun rund 22 % am jungen Unternehmen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Molab.ai
+++ Picus Capital investiert nach unseren Informationen eine niedrige siebenstellige Summe in Molab.ai. Das Münchner BioTech-Unternehmen, das von Thilo Bauer und Simon Tatomir gegründet wurde, setzt auf eine Software, die die Entwicklung von Molekülen ermöglicht. “The molab.ai suite benefits a comprehensive range of applications across drug discovery and chemistry”, teilt das Unternehmen mit. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Junto
+++ Zahlreiche Angel-Investor:innen – darunter Christian Reber (Pitch), Felix Ohswald und Gregor Müller (GoStudent), Stephen Weich (Flaschenpost), Fußball-Profi Mario Götze sowie die Business-Influencerinnen Diana zur Löwen und Céline Flores Willers investieren nach unseren Informationen im Rahmen eines Wandeldarlehens rund 1,2 Millionen Euro in Junto. Das Berliner EdTech, das von Marius Hepp, Johannes Schnell-Kretschmer und Feliks Eyser gegründet wurde, setzt auf digitale Live-Trainings für Unternehmen. Zielgruppe sind dabei Führungskräfte. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Cinference
+++ Picus Capital und Entrepreneur First investieren nach unseren Informationen eine niedrige siebenstellige Summe in Cinference. Das Unternehmen aus Berlin, das von Cuong To und Christian Wirsching gegründet wurde, nutzt Künstliche Intelligenz, um Proteintherapien zu entwickeln. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

F&B Software
+++ 468 Capital und Lea Partners investieren nach unseren Informationen eine niedrige siebenstellige Summe in F&B Software. Das Unternehmen aus Mannheim, das von Jannik Fritz, zuletzt unter anderem im Investment-Team von Lea Partners gegründet wurde, befindet sich derzeit noch im Stealth-Modus. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Bayes Esports
+++ Das amerikanische Unternehmen Las Vegas Sands, ein Resort-Betreiber, investiert gemeinsam mit Bitkraft Ventures 6 Millionen Euro in Bayes Esports. Das Berliner Unternehmen, 2018 gegründet, sieht sich als “weltweit führender Anbieter für Esports-Daten und -Services”. Die Familie Pohlad, Fertitta Capital und der Sony Innovation Fund investierten zuletzt 6 Millionen UD-Dollar in die Bayes Esports-Mutter Bayes, früher als Dojo Madness bekannt. Zum Unternehmen, von Christian Gruber, Mathias Kutzner, Markus Fuhrmann und Jens Hilgers gegründet. gehört auch Shadow Esports.

Noscendo
+++ Ein nicht genanntes Familiy Office, Revent und Altinvestoren wie Earlybird, Wieland Capital, Paua Ventures und High-Tech Gründerfonds (HTGF) investieren in Noscendo. Das Unternehmen aus Duisburg, das 2018 gegründet wurde, entwickelt softwaregestützte Lösungen zur Identifizierung und Bewertung von Krankheitserregern. “With the fresh capital, Noscendo will scale up its operations, invest in the further roll out of its CE-marked IVD software based DISQVER-test, further expand its management team, and speed up the development of its product platform in a strive to release further products this year”, teilt das Unternehmen mit.

Neoh
+++ Der Wiener Geldgeber Tauros Capital, der auf umsatzbasierte Finanzierunen setzt. investiert 5 Millionen Euro in Neoh – siehe Trending Topics.  Das Unternehmen aus Wien, das 2016 von Adel Hafizovic, Manuel Zeller, Patrick Kolomaznik und Alexander Gänsdorfer gegründet wurde, setzt auf kalorienarme Schokoriegel. “Mit ZERO sugar added & 3g NetCarbs ist NEOH der perfekte Snack, wenn du zwischendurch mal Bock auf Süßes hast”, teilt das Food-Startup mit.

UniApp
+++ Ein nicht genanntes Family Office aus Nordrhein-Westfalen investiert 1 Million Euro in UniApp. Das EdTech aus Frankfurt am Main, das 2020 von Fahed Jaarah gegründet wurde, positioniert sich als “zentralisierte Plattform in Europa, die Studierende, Universitäten und Vermittlungsagenturen zusammenbringt”. Das frische Kapital soll “in den Ausbau der KI-Technologie und in die Sales Expansion” fließen. 

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#DealMonitor – GetHenry sammelt 16,5 Millionen ein – Footprint.Club übernimmt Frischepost – Unbound Nation bekommt 3 Millionen


Im #DealMonitor für den 11. Mai werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

GetHenry
+++ Der Londoner Geldgeber LocalGlobe, GreenPoint Partners, EnBW New Ventures, Founder Collective, Third Sphere, Visionaries Club und mehrere Angel-Investoren investieren 16,5 Millionen Euro in GetHenry. “Die Investitionssumme setzt sich aus 10 Millionen Eigenkapital und 6,5 Millionen Fremdkapital zusammen”, teilt die Jungfirma mit. Das Berliner Startup, das 2018 von Luis Orsini-Rosenberg und Nikodemus Seilern gegründet wurde, positioniert sich als B2B-Abodienst für E-Bikes. Zielgruppe sind dabei Kuriere, Lebensmittelhändler und Logistikunternehmen. “Wir bieten Lieferdiensten maßgeschneiderte Mobilitätslösungen an, die von der Beschaffung der Fahrzeuge bis hin zu Software und Service reichen”, teilt die Jungfirma mit. Rund 100 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für das Unternehmen. Mehr über GetHenry

Unbound Nation
+++ Greenfield One, BlackPool, BLN Capital (Kolibri-Gründer) und Daedalus investieren 3 Millionen US-Dollar in Unbound Nation. Das Startup mit Sitz in Zug, das von Philipp Huebner und Steven Figura gegründet wurde, bezeichnet sich selbst als “decentralized GameFi ecosystem and community”. In der Selbstbeschreibung heißt es weiter: “Unbound Nation disrupts boundaries for a fair virtual world through NFT lending in the blockchain gaming industry that enables people globally to be onboarded to the metaverse economy”.

unown
+++ Der Schweizer Impact-Investor Übermorgen Ventures, Nicolas & Loïc Brunschwig (Bongenie-Grieder), Maximilian Böck (Marc O’Polo), Vealo Ventures und Altinvestor APX investieren 2 Millionen Euro in unown. Das Hamburger Unternehmen, das 2019 von  Linda Ahrens und Tina Spießmacher gegründet wurde, entwickelt einen Fashion-Leasing-Service. “Neben dem bestehenden B2C-Angebot auf der Website und in der UNOWN-App wird die Software in den kommenden Monaten auch bei Herstellermarken und Händlern implementiert”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über unown

Eloop
+++ Der European Super Angels Club, C&P Ventures und Bitpanda-Gru?nder Christian Trummer investieren “rund eine weitere Million Euro” in Eloop. Der Wiener Carsharing-Anbieter, 2017 von Frederic Nachbauer, Nico Prugger und Leroy Hofer gegründet, setzt auf “leise und emissionsfreie Fahrzeuge”. “Mit dem siebenstelligen Investment sollen die Expansion nach Deutschland sowie der weitere Ausbau der Wiener E-Flotte als auch des eigenen Krypto-Tokens Eloop One forciert werden”, teilt das Unternehmen mit.

GovRadar 
+++ Business Angels wie Wolfgang Reitzle (Continental) und Andreas Kupke (Finanzcheck) investieren eine sechsstellige Summe in GovRadar. Das Münchner Startup, das 2020 von Sascha Soyk gegründet wurde, entwickelt eine Software für Behörden, um die Beschaffung im öffentlichen Sektor zu beschleunigen. “Die Finanzierung wird eingesetzt, um die Präsenz bei deutschen Kommunen auszubauen, eine Integration von Lieferanten in die Plattform zu entwickeln und um die Software-as-a-Service-Lösung für die Verteidigungsbeschaffung anzupassen”, teilt das Startup mit.

MERGERS & ACQUISITIONS

Frischepost 
+++ Das Berliner Unternehmen Footprint.Club übernimmt das Hamburger Startup Frischepost, einen Lieferdienst für regionale Lebensmittelhersteller, der 2015 von Eva Neugebauer und Juliane Willing gegründet wurde. Hinter dem Footprint.Club, einer Art Holding für E-Food-Themen, stecken Jens Gützkow, Michel Stumpe und Jens-Uwe Heinrich. Zum jungen Konglomerat im Thrasio-Stil gehört bereits Alles vom Land, ein Shop rund um regionale Produkte. Der Lieferdienst Frischepost ist derzeit in Hamburg, im Rhein-Main-Gebiet, Berlin und Köln unterwegs. 130 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für das Unternehmen. Investoren wie BonVenture, Sunrise Capital und der Haferflockenhersteller Peter Kölln investierten in den vergangenen Jahren rund 4 Millionen Euro in Frischepost. Die beiden Gründerinnen hielten zuletzt noch jeweils rund 21 % an Frischepost. “Mit der Transaktion übernimmt Gründerin Eva Neugebauer die alleinige Geschäftsführung der Frischepost GmbH. Mitgründerin Juliane Willing und Interim CEO Tom Mayer werden weiterhin beratend für das Unternehmen und die neuen Eigentümer tätig sein”, heißt es in der Presseaussendung zur Übernahme.

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#DealMonitor – byrd sammelt 50 Millionen ein – 10x Founders investiert in Kertos – Yapily übernimmt FinAPI


Im #DealMonitor für den 10. Mai werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

byrd
+++ Cambridge Capital, Speedinvest, Mouro Capital, Elevator Ventures, KK Incube und weitere Altinvestoren investieren 50 Millionen Euro in byrd. Erst im Juli 2021 sammelte das Unternehmen von Mouro Capital, Speedinvest, Verve Ventures, Rider Global und VentureFriends 16 Millionen ein. Insgesamt flossen nun schon rund 70 Millionen Euro das Unternehmen. Das  Wiener Startup, das 2016 von Alexander Leichter, Sebastian Mach und Petra Dobrocka gegründet wurde, positioniert sich als E-Commerce Fulfillment-Plattform. byrd bietet seinen Kunden Fulfillment-Dienstleistungen wie Lagerung, Verpackung, Versand und Retourenabwicklung an. “Das frische Kapital wird für die geografische Expansion, die Einstellung von Schlüsselpositionen und die Entwicklung neuer Funktionalitäten verwendet, um das Serviceangebot von byrd zu erweitern”, teilt die Jungfirma mit. 200 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für das Unternehmen. Mehr über byrd

Meisterwerk
+++ Jetzt offiziell: Der schwedische Investor Marcus Krüger, seed + speed Ventures, Wecken & Cie., Speedinvest, Innovation Nest und Kauri Tech Investment investieren – wie bereits im Insider-Podcast berichtet – 2 Millionen Euro in Meisterwerk – siehe Linkedin. Das Berliner Startup, das 2018 von Bertram Wildenauer und Nick Sonnenberg gegründet wurde, unterstützt Handwerker:innen bei “bei der Organisation zwischen Büro und Belegschaft”. Die Jungfirma verspricht dabei: “Einfache Einsatzplanung und strukturierter Informationsaustausch angepasst an die Prozesse in Ihrem Betrieb.”

Kertos
+++ Jetzt offiziell: Der Münchner Geldgeber 10x Founders investiert – wie bereits Ende März im Insider-Podcast berichtet – gemeinsam mit wefox-Gründer Fabian Wesemann, Gorillas-Gründer Ronny Shibley und LionCorn Capital eine siebenstellige Summe in Kertos. Die Münchner Jungfirma, die 2021 von Kilian Schmidt, Johannes Hussak und Alexander Prams gegründet wurde, kümmert sich um die Automatisierung von Prozessen rund um das Thema Datenschutz. “Die Kertos-Plattform ermöglicht es, Aufgaben abteilungsübergreifend einfach und effizient zu bearbeiten – transparent, automatisiert und sicher”, teilt das Startup mit. Mehr über Kertos

Emplu 
+++ Business Angels wie Ingo Weber, Andreas Schranzhofer, Jan Dzulko, Marc Müller, Sophie Glusac, Thomas Perlitz und Carsten Thies investieren eine sechsstellige Summe in Emplu, früher als Finbrand bekannt. Beim Startup aus Stuttgart, das von Anika Brunner und Lorin Nüßle gegründet wurde, dreht sich alles um Benefit-Management. “Finden Sie mit unserem Benefit-Check heraus, welche Benefits zu Ihrem Team und Ihren individuellen Rahmenbedingungen passen”, teilt die Jungfirma mit. Der HR-Investor Allygatr unterstützt Emplu bereits seit 2021.

Citkar
+++ Bloomit Ventures, ein niederländischer Accelerator für Elektroleichtfahrzeuge, investiert in Citkar. Der Berlinerer Hersteller von E-Cargobikes, der von Jonas Kremer gegründet wurde, setzt auf “vierrädrige Pedelecs, die die besten Aspekte eines Lieferwagens mit den Vorteilen eines E-Bikes verbinden”. TEC Ventures, die Beteiligungsfirma von Michael Göde, investierte bereits 2018 in das Unternehmen.

MERGERS & ACQUISITIONS

FinAPI
+++ Das britische FinTech Yapily übernimmt von der Schufa das Münchner Unternehmen FinAPI – siehe FinanceFWD. “Zum Kaufpreis machten die Beteiligten gestern zwar keine Angaben. In Finanzkreisen war allerdings übereinstimmend von einem hohen zweistelligen Millionenbetrag die Rede”, heißt es im Artikel. Das FinTech, das 2008 von Martin Lacher und Florian Haagen gegründet wurde, positioniert sich als “Provider von Open Banking und Open Finance Lösungen”. Bereits 2018 übernahm die Schufa die Mehrheit an FinAPI.

DIE HÖHLE DER LÖWEN

deep.one
In der sechsten Folge der elften Staffel investiert Georg Kofler 200.000 Euro in deep.one und sichert sich dabei 25 % am Unternehmen. Das Startup aus München, das von Frederik Podzuweit , Stefan Mittnik und Stefan Stube gegründet wurde, setzt auf Kopfhörer, die Musik, Filme und Spiele fühlbar machen sollen. Der Deal platzte nach der Show.

NetzBeweis
In der sechsten Folge der elften Staffel investieren Sales-Löwe Carsten Maschmeyer und Pharma-Löwe Nils Glagau 90.000 Euro in NetzBeweis und sichern sich dabei 15 % am Unternehmen. Das Startup, das von Katharina Bisset, Michael Lanzinger, Philipp Omenitsch und Thomas Schreiber gegründet wurde, kämpft gegen Hass im Netz.

Hans Ranke
In der sechsten Folge der elften Staffel investiert Refal-Löwe Rald Dümmel 75.000 Euro in Hans Ranke und sichert sich dabei 20 % am Unternehmen. Bei Hans Ranke aus Siegen, das von Torsten Schuh gegründet wurde, dreht sich alles um “einfache, schnelle, leckere und vegane” Gerichte.

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#DealMonitor – HiveMQ sammelt 40 Millionen ein – Deepset bekommt 14 Millionen – Accountable sammelt 10 Millionen ein


Im #DealMonitor für den 5. Mai werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

HiveMQ
+++ Molten Ventures, Mubadala Capital sowie die Altinvestoren Earlybird Venture Capital, Senovo und New Forge (Mirko Novakovic) investieren 40 Millionen Euro in HiveMQ. Das Unternehmen aus Landshut, das 2012 von Christian Götz, Dominik Obermaier und Christoph Schäbel, gegründet wurde, hilft Unternehmen dabei, ihre IoT-Geräte mit der Cloud zu verbinden. Earlybird, Senovo und Co. investierten im Mai 2021 bereits 9,3 Millionen Euro in das Unternehmen. “The investment will be used to further accelerate the development, growth and adoption of the company’s MQTT messaging platform which is used by Fortune 500 companies to power IoT data collection between IoT devices and enterprise IT services”, teilt die Jungfirma mit. Mehr über HiveMQ

Deepset
+++ Der amerikanische Geldgeber GV, Harpoon Ventures, System.One, Lunar Ventures und Acequia Capital investieren 14 Millionen US-Dollar in Deepset. Das Berliner Startup, das 2018 von Milos Rusic, Malte Pietsch und Timo Möller gegründet wurde, setzt auf Open-Source-Software rund um das Thema Natural Language Processing (NLP). “We are building the next enterprise search engine fueled by NLP and open-source. Building on top of latest NLP research we leverage question answering & transfer learning to provide granular, semantic search results tailored to your domain”, teilt das Unternehmen in eigener Sache mit. 

Accountable 
+++ Der Münchner Geldgeber 10x Founders, die Billie-Gründer Matthias Knecht und Christian Grobe sowie George Pallis, ehemaliger Marketingdirektor von Deliveroo und Transferwise, investieren 10 Millionen Euro in Accountable.  Das deutsch-belgische FinTech, das 2019 gegründet wurde, positioniert sich als Steuer-App für Selbstständige. Stride.VC, Connect Ventures und mehrere Business Angels investieren Ende 2021 bereits 6 Millionen Euro in Accountable, das in Deutschland vom Berliner Seriengründer Tino Keller aufgebaut wurde. “Mit dem Investment expandiert Accountable in Europa und launcht weitere Finanz- und Steuer-Services, um zur ersten europäischen Finanz-Plattform für Selbstständige zu werden”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über Accountable

goodbag
+++ Die ASP Group aus Österreich und die bulgarische Angel-Investorin Sasha Bezuhanova investieren eine sechsstellige Summe in goodbag. Das Unternehmen aus Wien, das 2015 von Christoph Hantschk und Todor Lazov gegründet wurde, setzt auf eine smarte Mehrwegtragetasche, die Nutzer:innen belohnt, wenn sie ihren Tasche verwenden.  “Mit dem Investment werden nun die nächste Wachstumsschritte vorbereitet und weitere Use-Cases direkt in der App integriert. Ziel ist es durch Gamification und Anreize möglichst viele Menschen für einen nachhaltigen Lebensstil zu motivieren”, teilt das Startup mit.

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#DealMonitor – Ninox bekommt 8 Millionen – DFKP sammelt 5 Millionen ein – Fretello bekommt 3 Millionen


Im #DealMonitor für den 27. April werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Ninox 
+++ Der französische Geldgeber Hi Inov, VI Partners aus der Schweiz sowie die Altinvestoren btov Partners, IBB Ventures investieren 8 Millionen Euro in Ninox. Das Berliner Startup, das 2013 von Frank Böhmer gegründet wurde, setzt auf eine No-Code-Plattform, mit der Unternehmen die Möglichkeit haben, Geschäftsprozesse zu digitalisieren und Workflows zu automatisieren. Ende 2018 sammelte das Startup via Seedmatch bereits 500.000 Euro ein. 2019 schließlich investierten btov Partners und Co. 3 Millionen US-Dollar in das Startup. Mehr über Ninox

Deutsche Firmenkredit Partner
+++ HW Capital, die Beteiligungsgesellschaft der Interhyp-Gründer Robert Haselsteiner und Marcus Wolsdorf, investiert rund 5 Millionen Euro in Deutsche Firmenkredit Partner (DFKP). Das Berliner FinTech, das 2019 von Paul Weber gegründet wurde, positioniert sich als Vermittler von Betriebsmittelkrediten, Investitionsdarlehen, Leasing, und Mietkauf- sowie Einkaufsfinanzierungslösungen.

Fretello
+++ Der European Super Angels Club, der finnische Geldgeber Sparkmind, die Tractive-Mitgründer Michael Tschernuth und Michael Lettner sowie der OÖ HightechFonds investieren 3 Millionen Euro in Fretello. Das Wiener EdTech, das von Florian Lettner und Wolfgang Damm gegründet wurde, entwickelt “mobile Apps, um Musiker beim Erlernen von Musikinstrumenten mithilfe von interaktiven Lerninhalten zu unterstützen”. Mehr über Fretello

Cinector 
+++ Der Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) investiert 2,5 Millionen Euro in Cinector. Das Startup aus Mittweida, das 2015 von Thomas Schmieder, Tobias Tauscher und Enrico Pisko gegründet wurde, kümmert sich um “virtuelle Kommunikation”. Mit der Cinector-Software lassen sich Inhalte für die Unternehmenskommunikation erstellen. “Dabei benötigt der Anwender keine professionellen Vorkenntnisse – der vorlagenbasierte Workflow macht die Videoproduktion einfach und routiniert”, teilt die Jungfirma mit.

Packwise
+++ Der Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) sowie die Family Offices Hüttenes hoch drei und Golzern Holding investieren eine siebenstellige Summe in Packwise. Das IndustrialTech-Unternehmen aus Dresden, das 2017 von Gesche Weger, Felix Weger und René Bernhardt gegründet wurde, ermöglicht Unternehmen der “Chemie- Pharma- und Lebensmittelbranche  Transparenz entlang der Supply Chain zu gewinnen”.

HeyPractice
+++ Gunter Dueck (Ex-CTO von IBM), Michal Jarocki (Director Sales Commerzbank), Markus Eisel (Syrocon) und Joachim Pawlik (Pawlik Consultants) investieren eine sechsstellige Summe in HeyPractice. Das EdTech aus Wuppertal, das von David Neuendorf und Christian Panne gegründet wurde, positioniert sich als “adaptive und KI-unterstützte Lernumgebung, die es Unternehmen ermöglicht, Schulung- und Weiterbildungsformate gezielt mit praxisnahen Übungen zu verknüpfen”.

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#Brandneu – 8 neue Startups: Layzr, driveblocks, Palabra, brightensport, pektogram, Selfmade Energy, PetAid, Salesy


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Layzr
Layzr aus München, das von Peter Krysta, Tom Lamsfuß und Tom Segbers gegründet wurde, setzt auf “NFTs in Form von Sammelkarten”. Zielgruppe sind dabei Streamer. “Fans haben so die Möglichkeit ihre eigenen Stars auf unterschiedlichen Plattformen zu unterstützen”, schreibt das Team. 

driveblocks
driveblocks setzt auf eine Plattformlösung zum autonomen Fahren von. Zum Konzept heißt es: “For the first commercial milestone on the roadmap, the company applies the modular driving platform to the European logistics sector. Our autonomous driving platform enables efficient safe and reliable freight transport”.

Palabra Praxisgruppe
Die Palabra Praxisgruppe aus Berlin, die von Clemens Graf Finckenstein und Malte Schulze gegründet wurde, setzt auf “moderne Logopädie für Kinder und Erwachsene”. Die Hauptstädter schreiben: “Unsere Logopäd:innen haben mehr Zeit für Patient:innen, weil wir ihnen den ganzen Bürokram abnehmen. Zusätzlich entwickeln wir Software für die digitale Logopädie”.

brightensport
brightensport aus München, das von Sebastian Feldmann, Iurie Tap und Louis-Vincent Albrecht gegründet wurde, setzt auf eine Plattform, auf der Nutzer:innen “die besten Spitzensportler:innen persönlich um Rat fragen” können. So sollen “Sportler:innen unabhängig von Sportart und Level” alle Fragen rund um ihren Sport echten Expert:innen stellen können.

pektogram
pektogram aus Lübeck und Bielefeld, das von Oliver Nosker und Jasper Steinlechner gegründet wurde, digitalisiert die Rohstoffbranche. “Die Rohstoffindustrie bildet den Ausgangspunkt multipler Wertschöpfungsketten – für uns der perfekte Hebel für echten Wandel in Punkten wie beispielsweise Nachhaltigkeit”, teilt die Jungfirma in eigener Sache mit. 

Selfmade Energy
Bei Selfmade Energy aus Berlin, von Tim Rosengart gegründet, handelt es sich um einen Preisvergleich für Solaranlagen-Installationen. “Mit minimalem Aufwand können Sie mehrere Angebote gleichzeitig anfragen und diese entlang der wichtigsten Kriterien miteinander vergleichen”, schreibt das Unternehmen.

PetAid
Das junge Unternehmen PetAid, das von Christoph Rainer Härtel und, Jennifer Gradwohl gegründet wurde, bietet eine Art digitale Akte für Haustiere an.Nutzer:innen können dabei Arzttermine, Infos zu Allergien, Unverträglichkeiten oder Pflegepläne speichern und jederzeit abrufen.

Salesy
Das Wiener Jungunternehmen Salesy bietet ein Tool für Sales-Optimierung. Dabei wird im Web der Zielmarkt des Anwenders nach B2B-Kunden gescannt, die relevante Ereignisse auf Unternehmensebene aufweisen. Salesy soll Ereignisse aufspüren, die einen Vertriebsabschluss besonders wahrscheinlich machen.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – G Squared investiert 102 Millionen in Choco – Procuros bekommt 9 Millionen – Habyt fusioniert mit Hmlet


Im #DealMonitor für den 12. April werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Choco
+++ Der amerikanische Growth-Investor G Squared und Insight Partners investieren weitere 102 Millionen Euro in Choco. Die Bewertung des Unternehmens steigt im Rahmen dieser Investmentrunde auf 1,12 Milliarden Euro und somit erstmals auf Unicorn-Niveau. Das Berliner Startup, das 2018 von Julian Hammer und Rogério da Silva Yokomizo und Daniel Khachab gegründet wurde, bietet Gastronomen eine App an, mit der diese Waren bei Großhändlern bestellen können. Left Lane Capital, Insight Partners sowie die Altgesellschafter Coatue und Bessemer Venture Partners investieren im Sommer 2021 bereits rund 100 Millionen Dollar in Choco. Die Bewertung lag damals bei rund 500 Millionen Euro. G Squared, das zuletzt in Jokr, Gorillas und Forto investierte, stieg Ende 2021 bei Choco ein und übernahm – wie im Janaur im Insider-Podcast berichtet – Anteile von Super Angel Lukasz Gadowski. Insgesamt flossen nun schon rund 275 Millionen Euro in das Unternehmen. 400 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Choco. Mehr über Choco

Procuros 
Jetzt offiziell: Point Nine Capital und Creandum sowie mehrere Business Angels investieren – wie bereits im Insider-Podcast berichtet – 9 Millionen US-Dollar in Procuros. Das Hamburger Startup, das 2021 von Patrick Thelen und Benjamin Wulff gegründet wurde, setzt auf eine “schnelle und kostensparende digitale Vernetzung von Industrie-Zulieferern und ihren Handelspartnern”. Konkret verbindet Procuros dabei insbesondere “die ERP-Systeme der Zulieferer mit den Systemen ihrer Handelspartner”. Die Zielgruppe sind mittelständische Zulieferer in der Maschinenbaubranche sowie dem Lebensmitteleinzelhandel. Anfang September 2021 verkündete das Unternehmen bereits den Einstieg von btov Partners und mehreren Business Angels. Mehr über Procuros

Coinpanion
+++ Der amerikanische Investor Wicklow Capital, Michael Pötscher sowie die Finanzcheck.de-Gründer Andreas Kupke und Moritz Thiele investieren eine siebenstellige Summe in Coinpanion. Das Startup, das 2019 von Alexander Valtingojer, Matthias Zandanel, Saad J. Wohlgenannt und Aaron Penn in Wien gegründet, ermöglicht seinen Nutzer:innen Krypto-Investments. Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), Patrick Pöschl, Christopher Oster, Florian Gschwandtner Johann “Hans” Hansmann und Frank Westermann investierten zuletzt bereits 1,8 Millionen Euro in Coinpanion. Insgesamt flossen in dieser Investmentrunde nun 5,5 Millionen in Coinpanion.

Utry.me
+++ Nicht genannte Investoren investieren 1 Million Euro in Utry.me. Beim Münchner Startup  das 2018 an den Start ging, können Onliner wie in einem ganz normalem Supermarkt einkaufen gehen. Mit einem Unterschied: Es gibt bei Utry.me keine Preise. Ein kleiner Ladebalken, der sich füllt, wenn man etwas in den Warenkorb packt, bestimmt, wie viele Produkte jeder Nutzer kaufen kann. 40 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für das profitable Unternehmen.

MERGERS & ACQUISITIONS

Habyt
+++ Der Berliner Co-Living-Anbieter Habyt schließt sich mit Hmlet aus dem asiatisch-pazifischen Raum zusammen. “Der heute bekanntgegebene Zusammenschluss mit Hmlet knüpft an die Übernahme des führenden italienischen Co-Living Anbieters, Roomie, im März 2022 an. Die Fusion unterstützt Habyts Ziel, bis Ende 2022 auf 10.000 Einheiten zu wachsen, bis Ende 2023 sollen 30.000 Einheiten erreicht werden”, teilt das Unternehmen mit. Vorwerk Ventures, HV Capital, P101 und Picus Capital investierten zuletzt 20 Millionen Euro in Habyt. Das verwaltet nach eigenen Angaben momentan mehr als 8.000 Wohneinheiten und betreut jährlich 15.000 Kunden. Mehr über Habyt

Ciara
+++ Das Schweizer Startup Unique, eine AI-driven sales platform” übernimmt das Startup Ciara. Das Münchner Unternehmen, das von Martin Heibel und Konstantin Krauss gegründet wurde, positioniert sich als Anbieter einer Vertriebsassistenten-Software für Inside-Sales-Mitarbeiter. UVC Partners, die Gründer Marcus Wolsdorf und Robert Haselsteiner (Interhyp) sowie die Unternehmer Christian Mangstl und Felix Haas investierten in der Vergangenheit einen Millionenbetrag in das Startup. “Ciara’s IP, including deal assistance, will be integrated into the Unique platform, which includes real-time capabilities for Microsoft Teams, Google Meet and Zoom ecosystems”, teilen die Unternehmen mit.

LucaNet 
+++ Hg Capital investiert in LucaNet, einen Berliner Anbieter von Software für Finanzkonsolidierung und -planung. “Hg wird neben den Hauptaktionären Rolf-Jürgen Moll, Oliver Schmitz und Dominik Duchon, die einen wesentlichen Minderheitsanteil halten werden und das Unternehmen auch in der nächsten Wachstumsphase weiterhin unterstützen wollen, mit einer Mehrheitsbeteiligung einsteigen. Dominik Duchon wird künftig die Funktion des CEO ausüben”, teilen die Unternehmen mit.

DIE HÖHLE DER LÖWEN

Shea Yeah
In der zweiten Folge der elften Staffel investiert Regal-Löwe Ralf Dümmel 110.000 Euro in Shea Yeah und sichert sich dabei 25 % am Unternehmen. Das Beauty-Startup aus Zürich, das von Sandra Fischer gegründet wurde, setzt auf Produkte aus “kaltgepressten Bio-Ölen, unraffinierter Bio-Sheabutter und Schweizer Kräutern”.

audory
In der zweiten Folge der elften Staffel investieren Carsten Maschmeyer und Georg Kofler 200.000 Euro in audory und sichern sich dabei 20 % am Unternehmen. Beim Startup aus Chemnitz, das von Max Rose gegründet wurde, dreht sich alles um interaktive Hörbücher. Der Deal platzte nach der Show.

laxplum
In der zweiten Folge der elften Staffel investieren Nils Glagau und Judith Willimas 100.000 Euro in Louie’s Grünepflaume bzw. laxplum und sichern sich dabei 30 am Unternehmen. Die Jungfirma, die vom Mutter-Sohn-Gespann Kerstin Hansen und Louis Lowe gegründet wurde, setzt auf fermentierte grüne Pflaume, die beim Abführen helfen soll.

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#DealMonitor – 1Komma5 sammelt 200 Millionen ein – Superlist bekommt 10 Millionen – Mubadala Capital investiert re:cap.


Im #DealMonitor für den 11. April werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

1Komma5
+++ eCapital, btov Ventures, Porsche Ventures, Eurazeo, Blue Elephant Ventures, die Family Offices Haniel und Schürfeld sowie Jan Klatten investieren 200 Millionen Euro in 1Komma5 – siehe Handelsblatt. Das Hamburger Unternehmen, das 2021 von Phillipp Schröder, ehemals Tesla-Deutschlandchef und ehemals Geschäftsführer des Solar-Batterieherstellers Sonnen, Micha Grüber sowie Jannik Schall gegründet wurde, setzt auf einen “One-Stop-Shop” für Vertrieb, Installations- und Serviceleistungen rund um Solar, Stromspeicher und Ladeinfrastruktur. Das Startup möchte dabei Know How selbst einkaufen, indem es Mehrheitsbeteiligungen an Fachbetrieben erwirbt. Porsche Ventures und mehrere Family Offices investierten zuletzt bereits “bis zu 100 Millionen Euro” in 1Komma5. Insgesamt sammelte der Enpal-Wettbewerber somit bisher rund 300 Millionen ein. In diesem Jahr möchte das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von bis zu 200 Millionen Euro einfahren. 420 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für 1Komma5. Die Bewertung von 1Komma5 ist nicht bekannt, dürfte aber dreistelligen Millionenbereich liegen. Mehr über 1Komma5 

Superlist
+++ Jetzt offiziell: EQT Ventures und die Altinvestoren investieren – wie Ende März im Insider-Podcast berichtet –  10 Millionen Euro in Superlist – siehe Linkedin. Die Post-Money-Bewertung liegt nach unseren Informationen bei rund 60 Millionen Euro. Das Berliner Startup Superlist, das von Christian Reber, Steffen Kiedel, Marcel Käding und Ben Kubota gegründet wurde, ist quasi der offizielle Nachfolger der beliebten Wunderlist-App. In der Selbstbeschreibung heißt es zum Konzept: “Supercharged productivity for teams of the future”. Cherry Ventures, der Visionaries Club und Freigeist investierten bereits zuvor in der junge Unternehmen. Mehr über Superlist

re:cap
+++ Mubadala Capital investiert eine siebenstellige Summe in re:cap. “Das neue Kapital wird in den weiteren Ausbau des Teams und des Produktes sowie in die Erschließung neuer europäischer Märkte vom Startpunkt Deutschland aus investiert”, teilt das Unternehmen mit. Das Berliner Startup, das von Paul Becker und Jonas Tebbe, die zuvor den Vermögensverwalter Liqid aufgebaut haben, positioniert sich ähnlich wie das Vorbild Pipe als “digitale Marktplatzlösung zur Finanzierung von Unternehmen mit regelmäßigen, wiederkehrenden Einnahmeströmen (Recurring Revenues)”. Zuletzt sammelte das Unternehmen 100 Millionen Euro Eigen- und Fremdkapital ein. Mit dem Einstieg von Mubadala Capital steigt der Eigenkapitalanteil in dieser Investmentrunde auf 13,3 Millionen Euro. Mehr über re:cap

Lexital
+++  Der Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) und Business Angel Michael Atug investieren in Lexital. Das LegalTech aus Leipzig, das von Michael Opre und Tino Kroupa gegründet wurde, entwickelt eine Software, die es Online-Händlern erlaubt, “rechtzeitig zu erkennen und sicher zu bannen”. Zum Konzept heißt es weiter: “Auch bei der Fehlerbehebung lässt dich Lexi nicht allein: Neben juristisch fundierten Handlungsempfehlungen gibt sie dir gratis Rechtstexte mit an die Hand”.

MERGERS & ACQUISITIONS

Holmi
+++ Die Wien Taxivermittlung 31300 übernimmt die Mehrheit an Holmi, eine Alternative zu Uber – siehe Trending Topics. “Die beiden Gründer Gunz und Matthias Kalb bleiben mit den restlichen Anteilen an Bord und in der Geschäftsführung”, heißt es im Artikel.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#Brandneu – 7 neue Startups: shadowmap, Liv, Fein, ViertelCheck, clare&me, SureIn, Ryta


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

shadowmap
Die Wiener Jungfirma shadowmap, die von kiweno-Gründer Georg Molzer und Simon Mulser gegründet wurde, simuliert in Echtzeit Sonne und Schatten – und zwat an jedem Ort auf der Welt. Zielgruppe der Software ist unter anderem die Immobilienbranche.

Liv
Hinter LIv aus Darmstadt, das vom Software Developer Bekir Melih Bayrak gegründet wurde,  verbirgt sich ein “digitaler Lebensassistent”. Das junge Startup hilft seinen Nutzer:innen unter anderem beim Verwalten von Dokumenten, den eigenen Finanzen und von Verträgen.

Fein
Das Berliner Startup Fein, das von Lea Schönfelder und Franziska Zeiner gegründet wurde, setzt auf Casual Games für Frauen. “Free-to-play allows us to reach a mainstream audience that we believe is ready for stories about authentic women”, teilt das junge Unternehmen mit

ViertelCheck
Das Hamburger PropTech ViertelCheck bietet seiner Kundschaft Standortanalysen mithilfe von Big Data an. Die Bandbreite reicht von demografischen Daten einer Nachbarschaft über Kriminalitätsstatistiken, Nahversorgung und Verkehrsanbindung bis hin zu Lärmkarten.

clare&me
Das Berliner Startup clare&me, das von Emilia Theye und Celina Messner gegründet wurde, setzt auf das Thema mentale Gesundheit. “Mit sprachbasierter Künstlicher Intelligenz entwickelt clare&me einen innovativen Ansatz für virtuelle Selbsthilfe”, heißt es zum Konzept.

SureIn
Das InsurTech SureIn kümmert sich als digitaler Unternehmens- Versicherungsmakler um kleinere Firmen – etwa Gastrobetriebe. Die Berliner versprechen dabei: “Als unabhängiger Versicherungsmakler handelt SureIn in Deinem Interesse und wählt die am besten geeigneten Produkte aus”.

Ryta
Das Aachener Startup Ryta möchte Onliner:innen helfen, ihren Ziele zu erreichen: “Mit Ryta kannst du alle deine Ziele verwirklichen. Egal ob Lebensziel, kurzfristiges Ziel oder eine Gewohnheit. Basierend auf aktueller Motivationspsychologie bieten wir einen einheitlichen Ansatz, um deiner Prokrastination keinen Platz zu geben”.

 

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7 neue Startups: Essence, CS Blocks, Truckhell, senvo, Laboraid, Immoz, notarity 


Hier wieder einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Essence
Hinter Essence verbirgt sich eine Plattform zur “gezielten Reflexion alltäglicher psychischer Belastungen”. Zum Konzept schreiben die Gründer: “Bei Essence treffen sich Menschen in kleinen und geschützten Gesprächsgruppen, um sich dort auszutauschen – zu persönlichen Problemen und belastenden Themen”.

CS Blocks
Bauherren und Bauherrinnen sollen mit CS Blocks ihr Haus betreten können, bevor es gebaut wird. Das Startup erbaut den geplanten Grundriss mit Hilfe von Kunststoffsteinen. So soll ein echtes Raumgefühl zum Anfassen entstehen. Eine Begehung vor Ort soll Planungssicherheit bieten und helfen, Kosten zu sparen.

Truckhell
Hinter Truckhell aus Damme verbirgt sich eine App für den Trucker-Alltag. Auf der Website heißt es: “Truckhell soll dir ganz einfach und unkompliziert die Möglichkeit geben, dich mit deinen Kollegen/Freunden zu verbinden. Und natürlich auch neue Freundschaften zu schließen und zu pflegen”.

senvo
Hinter dem jungen Unternehmen senvo, das von Marie Kober und Julie Rosenfeld gegründet wurde, verbirgt sich eine Softwarelösungen für Fracht- und Logistikthemen. Im Fokus stehen dabei insbesondere die Prüfung von Frachtrechnungen und Forderungsmanagement

Laboraid
Das Berliner Unternehmen Laboraid, das vom Rechtsanwalt Raphael Kneer gegründet wurde, setzt auf eine “virtuelle Plattform für Betriebsräte und Arbeitnehmer:innen”. Das Startup hilft seinen Nutzer:innen unter anderem dabei einen Betriebsrat zu gründen.

Immozy
Immozy aus Hamburg, das von Ralf Baumann gegründet wurde, setzt auf einen Matching-Algorithmus, um passende Immobilien zu finden. “Das Angebot richtet sich primär an Privatpersonen, die eine Immobilie kaufen möchten und im aktuell schwierigen Marktumfeld kaum zum Zuge kommen”, teilt das Unternehmen mit.

notarity
Mit dem Wiener LegalTech notarity ist die “schnelle und einfache Umsetzung notariatspflichtiger Geschäfte” vom Sofa aus möglich. Das Startup richtet sich an Firmen und “Gründer:innen, die ihre notariatspflichtigen Geschäfte – beispielsweise Finanzierungsrunden oder Kapitalerhöhungen – abwickeln möchten.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – Instafreight sammelt 40 Millionen ein – Workwise erhält 12 Millionen – MediaShop kauft Geschenke24


Im #DealMonitor für den 9. März werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Instafreight
+++ Der Private-Equity-Geber Heliad und die Europäische Investitionsbank (EIB) sowie die Altinvestoren investieren 40 Millionen US-Dollar in das Logistik-Startup Instafreight. Das Berliner Startup, das 2016 von Philipp Ortwein und Gion-Otto Presser-Velder gegründet wurde, positioniert sich als digitale Spedition. Zielgruppe sind B2B-Kunden, die einzelne Palette oder komplette LKW-Ladung auf die Reise schicken wollen. Investoren wie Shell Ventures, 683 Capital und Rocket Internet investierten in den vergangenen Jahren bereits rund 25 Millionen Euro in das Unternehmen. “Mit den neuen Investitionen wird das Unternehmen die durch Pandemie und Ukraine-Krieg strapazierten Lieferketten resilienter machen, in dem dank des digitalen Geschäftsmodells noch mehr Kapazitäten für den europäischen Landtransport zur Verfügung gestellt und effizienter genutzt werden können”, teilt das Unternehmen mit. 200 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Instafreight. Mehr über Instafreight

Workwise
+++ Der Karlsruher Geldgeber Lea Partners und Armira Growth aus München investieren 12 Millionen Euro in Workwise. Das bisher gebootstrapptes Unternehmen, das 2013 von Jannik Keller und Martin Trenkle in Karlsruhe unter dem Namen Campusjäger gegründet wurde, positioniert sich als “umfassende Recruiting-Lösung”. bzw. Jobbörse. Rund 2.000 Unternehmen nutzen Workwise nach eigenen Angaben. Beim Start war das Unternehmen noch eine Jobbörse für Studierende und Berufsanfänger:innen. 140 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Workwise. “Die Geldmittel sollen jetzt vor allem die Produktentwicklung weiter vorantreiben, um KMUs noch besser im Recruiting unterstützen zu können”, teilt das Unternehmen mit.

2trde 
+++ Adevinta Ventures, der Investmentableger des norwegischen Marktplatzbetreibers Adevinta (eBay Kleinanzeigen und Co.), Aster Capital und Altinvestor Maniv Mobility investieren 7 Millionen Euro in 2trde. Das Münchner Startup, das 2017 von Johannes Stoffel und Marcus Lankenau gegründet wurde, nennt sich selbst “Automotive Sales Tech-Spezialist”. Mit der Technologie der Jungfirma können Autohäuser, Leasingfirmen und Automobilhersteller ihre Gebrauchtwagen vermarkten. “Mit dem frischen Kapital werden wir uns noch stärker auf unsere internationale Expansion konzentrieren”, teilt das Unternehmen mit. Maniv Mobility, Axel Springer Plug and Play und mehrere Business Angels investierten zuletzt 2,5 Millionen in 2trde.

Arkeon Biotechnologies
+++ Square One Foods, Synthesis Capital und ReGen Ventures investieren 7 Millionen US-Dollar in Arkeon Biotechnologies. Das Unternehmen aus Wien, das von Simon Rittmann, Günther Bochmann und Gregor Tegl gegründet wurde, nutzt “die Technologie der Gasfermentation, um CO2 in Lebensmittel umzuwandeln”. “Die gesicherte Finanzierung wird nun für die Ausweitung der Produktion, der Verfahrenstechnik und der Produktentwicklung eingesetzt”, teilt das Unternehmen mit.

Natif.ai
+++ Early-Stage Investor Redalpine, Logistik-Geldgeber F-Log Ventures und Business Angel Phillipp Rechberg sowie die Altinvestoren 468 Capital und High-Tech Gründerfonds (HTGF) investieren 5 Millionen Euro in Natif.ai. Das Startup aus Saarbrücken, das 2019 von Johannes Korves, Manuel Zapp, Berenger Laurent und Christophe Hocquet gegründet wurde, ist im Segment der intelligenten Dokumenten Prozessautomation (IDP) unterwegs. Mehr über Natif.ai

not less but better
+++ Mehrere Business Angels – darunter Sebastian Klein, Christian Rebernik, Frank Westermann und Ina Schlie investieren 940.00 Euro in not less but better. Das Berliner Startup, das 2020 von Selcuk Aciner, Christina Roitzheim und Marius Rackwitz gegründet wurde, möchte seinen Nutzern helfen, das eigene Nutzungsverhalten zu analysieren, und Strategien aufzeigen, wie man den Handykonsum reduziert. Bekannt wurde die Jungfirma durch einen Auftritt in der Vox-Show “Die Höhle der Löwen”.

MERGERS & ACQUISITIONS

Geschenke24
+++ Die österreichische MediaShop International Group, ein Omnichannel-Händler, übernimmt das Kieler Unternehmen Geschenke24. Der genaue Kaufpreis ist nicht bekannt, er liegt aber im “knapp zweistelligen Millionen Euro-Bereich”. “Durch den Zukauf von Geschenke24 kommt Mediashop International Group seinem strategischen Ziel, den E-Commerce am Konzernumsatz auf über 50 % zu steigern einen weiteren Schritt näher. Derzeit entfällt rund ein Drittel der Umsatzerlöse auf den elektronischen Handel”, heißt es in der Presseaussendung. Geschenke24, 2009 von Uwe Hamann gegründet, soll “im ersten Geschäftsjahr nach Übernahme rund 17 Millionen Euro zum MediaShop Gruppenumsatz beisteuern”.

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#DealMonitor – Gorillas sucht 700 Millionen – CommerzVentures legt 300 Millionen Fonds auf


Im #DealMonitor für den 1. März werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Gorillas
+++ Der Berliner Quick-Commerce-Gigant Gorillas sucht erneut Kapital – so weit bekannt. Gegenüber Bloomberg verkündete Gorillas-Gründer Kagan Sümer nun, dass er plane weitere 700 Millionen US-Dollar einzusammeln. Also noch mehr, als wir zuletzt im Insider-Podcast berichtet hatten. Eine weitere Möglichkeit soll zudem weiter ein SPAC-IPO sein. Der Berliner Lieferdienstvermittler und Food-Investor Delivery Hero investierte zuletzt gemeinsam mit den Altinvestoren rund 1 Milliarde Dollar in Gorillas. Die Pre-Money-Bewertung lag bei 2,1 US-Dollar. Die Post-Money-Bewertung der Jungfirma, die Lebensmittel in 10 Minuten liefert, lag somit bei rund 3 Milliarden. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

MERGERS & ACQUISITIONS

Vamida 
+++ Der Pharmagroßhandel Pharmosan, der von Thomas Mittelbach geführt wird, übernimmt die Versandapotheke Vamida, die 2012 von Marco Vitula in Wien gegründet wurde. “Gleichzeitig gibt der Serienunternehmer Vitula, der auch Diagnosia mitgegründet hat, seine Geschäftsführung und Unternehmensanteile an den Käufer Thomas Mittelbach ab”, teilen die Unternehmen mit. Vamida zählt nach eigenen Angaben rund  250.000 Kund:innen.

VENTURE CAPITAL

CommerzVentures 
+++ Der Early Stage und Growth-Investor CommerzVentures, ein Ableger der Commerzbank, legt seinen dritten Fonds auf – im Topf sind 300 Millionen Euro. CommerzVentures ging 2014 an den Start. Im ersten Fonds waren 100 Millionen Euro, im zweiten Fonds (2019) 150 Millionen. CommerzVentures investiert initial zwischen 2,5 und 10 Millionen Euro. Das Team rund um Patrick Meisberger, Stefan Tirtey und Co. investiert insbesondere in Themen wie FinTech und InsurTech. Im Portfolio von CommerzVentures befinden sich Unternehmen wie eToro, GetSafe und Mambu.

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#DealMonitor – Tomorrow’s Education erhält 3,4 Millionen – Forget Finance sammelt 3,5 Millionen ein


Im #DealMonitor für den 23. Februar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv..

INVESTMENTS

Tomorrow’s Education
+++ Mediahuis Ventures, Emerge Education und Angel-Investoren wie Verena Pausder, Celine Flores Willers und Kai Roemmel investieren 3,4 Millionen Euro in Tomorrow’s Education. Das Berliner Unternehmen, das von Christian Rebernik und Thomas Funke gegründet wurde, bietet das berufsbegleitende Masterprogramm “Sustainability, Entrepreneurship and Technology (SET)” an. Lerninhalte können bei dabei auf die Bedürfnisse der Teilnehmer:innen zugeschnitten werden Emerge Education investierte zuvor bereits 1,1 Millionen Euro in das EdTech. Mehr über Tomorrow’s Education

Forget Finance
+++ btov Partners, UVC Partners, TA Ventures, Nino Ulsamer (Gründer von StashAway) und Zeitgeist Tech Ventures sowie Altinvestoren wie Interhyp-Gründer Marcus Wolsdorf und Florian Brokamp von Thinksurance investieren 3,5 Millionen Euro in das FinTech Forget Finance. Bei Forget Finance, 2020 von Konradin Breyer, früher Freeletics, und Jurek Herwig gegründet, handelt es sich um einen “digitalen Finanzcoach”. Das B2C-FinTech aus Berlin möchte seine Kunden beraten, wie sie gemäß “ihrer eigenen Werte mehr aus deinem Geld machen können”. Mehr über Forget Finance

Cashy
+++ eQventure und Philipp Kinsky sowie die Altinvestoren aws Gründerfonds und 2m-quadrat investieren 1,7 Millionen Euro in Cashy. Das Wiener Fintech, das 2019 von Patrick Scheucher und Florian Sulzer gegründet wurde, positionierte sich anfangs als Online-Pfandhaus. Inzwischen steht die Bewertung von Wertgegenständen im Vordergrund. “Für die Beleihung von Wertgegenständen mit einem Kurzkredit oder für einen Verkauf erfolgt die Wertermittlung mittels künstlicher Intelligenz direkt online – und das rund um die Uhr”, teilt das Unternehmen mit.

Emmora
+++ “Family Offices, private Investment-Vehikel”, Business Angels wie Mathias Krahl, Ewald Walgenbach, Marc Sasserath, Kerstin Schiefelbein und Thomas Dadashi, der Hamburger Innovationsstarter Fonds sowie Altinvestor APX investieren eine siebenstellige Summe in Emmora. Beim Hamburger Startup, das von Victoria Dietrich und Evgeniya Polo gegründet wurde, geht es um das Lebensende. Die Jungfirma möchte  Menschen dabei unterstützen, “einen besseren letzten Abschied zu gestalten”.

Halm
+++ Angel Invest, Hardlymountain Capital, Louis Pfitzner, Fritz Trott, David Hanf und Artjem Weissbeck investieren eine sechsstellige Summe in Halm. Das Startup aus Berlin, das 2021 von Niko Andreewitch gegründet wurde, digitalisiert die private Gartenpflege. Das Team nutzt etwa Boden-, Klima- und Rasendaten, “um den perfekten Pflegeplan zu erstellen”. “Das frische Kapital nutzt Halm, um den Wachstumspfad weiter zu gehen und gleichzeitig in die Weiterentwicklung des Produktangebots zu investieren”, teilt das Unternehmen mit.

MERGERS & ACQUISITIONS

Haiilo 
+++ Die drei Unternehmen Coyo (Deutschland), Smarp (Finnland) und Jubiwee (Frankreich), die sich um Themen wie Social Intranet, Mitarbeiterkommunikation und -Engagement kümmern, schließen sich unter der neuen Marke Haiilo zusammen. “Haiilo verfügt über rund 300 Mitarbeiter:innen an den Standorten Hamburg (Unternehmenszentrale), London, Helsinki, Atlanta und Paris, die anderen Unternehmen gemeinsam zu mehr Wachstum, Produktivität und Purpose verhelfen wollen”, heißt es in der Presseaussendung. Das Hamburger Unternehmen Coyo wurde 2010 von Jan Marius Marquardt gegründet – zunächst als IT-Beratungsagentur (Mindmash). Seit 2012 bietet Coyo eine Social-Intranet-Software an. Bis zum Jahre 2020 setzte Gründer Marquardt komplett auf Bootstrapping. Dann investierte die amerikanische Investmentfirma Marlin Equity Partners eine zweistellige Millionensumme in das Unternehmen. Offiziell hatte Coyo Smarp bereits im September und Jubiwee im Juli 2021 übernommen

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#Interview – “Ich habe vieles intuitiv aus dem Bauch heraus gemacht und entschieden”


Wie starten ganz normale Gründerinnen und Gründer so in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag? Wie schalten junge Unternehmerinnen und Unternehmer nach der Arbeit mal so richtig ab und was hätten die aufstrebenden Firmenlenker gerne gewusst bevor sie ihr Startup gegründet haben? Wir haben genau diese Sachen abgefragt. Heute antwortet Raphael Reifeltshammer, Gründer von ElephantSkin. Die Jungfirma aus Wien setzt auf eine “nachhaltige, antivirale Alternative zum Plastikhandschuh”.

Wie startest Du in einen ganz normalen Startup-Arbeitsalltag?
Der Wecker klingelt um 05:15 Uhr und dann habe ich die ersten 60 Minuten erst einmal Zeit für mich. Ich mache mir einen frischen Kaffee, schneide mir eine frische Orange auf und lese die Zeitung. Das ist natürlich auch wichtig für mich, um zu sehen, welche Informationen unser Business betreffen. Ab 06:25 Uhr fange ich dann an meine Mails zu bearbeiten – ab diesen Zeitpunkt bin ich mittendrin in den Aufgaben des Tages.

Wie schaltest du nach der Arbeit ab?
Ich mache jeden Tag Sport – idealerweise zusammen mit meiner Frau Christina. Das ist wie ein Business Termin, der fix stattfindet, aber immer flexibel an das Tagesgeschehen angepasst wird. Das kann um 6:00 Uhr in der Früh sein, um 12:00 Uhr in der Mittagspause oder auch spät abends um 23:00 Uhr. Aber auf jeden Fall findet die Einheit statt, da man seine Termine ja einhalten muss. Gerade wenn ich ziemlich geschlaucht von der Arbeit bin, kann mich das Training sehr viel Überwindung kosten, aber das Gefühl bei und nach der Sporteinheit ist einfach so stark, dass ich mich danach wieder topfit fühle. Daher kann ich es jedem nur empfehlen – denn so ein Training ist sicherlich auch leistungsfördernd für das Daily Business.

Was über das Gründer:innen-Dasein hättest du gerne vor der Gründung gewusst?
Gar nichts. Warum auch? Ich habe so vieles intuitiv aus dem sogenannten Bauch heraus gemacht und entschieden. Das hängt sicherlich auch damit zusammen, dass ich, immer wenn ich etwas mache, “All out” gehe – und es keinen Plan B gibt.

Was waren die größten Hürden, die Du auf dem Weg zur Gründung überwinden musstet?
Da ich eigentlich nie gesagt habe “Ich will Unternehmer werden”, sondern da irgendwie “reingestolpert” bin, hatte ich keinen vorgezeichneten Weg und habe alle Hürden – wahrscheinlich ohne diese bewusst als solche wahrgenommen zu haben – mit vollem Einsatz und Arbeitswillen genommen. Ich habe es als normal und einfach als „part of the game“ angesehen.

Was waren die größten Fehler, die Du bisher gemacht hast – und was hast Du aus diesen gelernt?
Ich bin der vollen Überzeugung, dass alles, was passiert, einen Grund hat – auch Fehler. Daher muss man diese annehmen und einfach immer weiter machen. Nur harte Arbeit lohnt sich, wie man sagt, und keine Erfolge passieren, ohne auf dem Weg dorthin Fehler zu machen.

Wie findet man die passenden Mitarbeiter für sein Startup?
Ich versuche immer Menschen um mich zu versammeln, die in ihren Bereichen besser sind als ich. So lassen sich sehr erfolgreich Ideen umzusetzen, wir lernen voneinander und unser gemeinsames Unternehmen wird dadurch erfolgreich. Und mit wachsendem Erfolg kommt dann auch viel Spaß ins Unternehmen.

Welchen Tipp hast Du für andere Gründer:innen?
Sei dir bewusst, dass die Umsetzung und das Verwirklichen einer Vision mit verdammt harter Arbeit verbunden ist. Die Schmerzen werden brutal sein und du darfst niemals einen Plan B haben. Wenn du dich entscheidest, zu starten, dann geh’ all out! Drehe jedes Nein für dich in ein Ja um und entwickle dich so weiter – never listen to the Naysayers! Es werden besonders zu Beginn viele Bedenken kommen, auch aus dem engsten Freundeskreis und dem familiären Umfeld. Feiere jeden der Erfolge auf dem Weg zum großen Ziel mit derselben Intensität wie die tägliche harte Arbeit!

Ohne welches externes Tool würde dein Startup quasi nicht mehr existieren?
WhatsApp.

Wie sorgt ihr bei eurem Team für gute Stimmung?
Orders! Nichts wird mehr gefeiert und erhöht die Stimmung wie Bestellungen unserer Kunden. Darauf arbeitet doch jede(r) Unternehmer:in hin: dass die eigenen Ideen / Produkte gekauft werden.

Was war Dein bisher wildestes Startup-Erlebnis?
Meine allererste Reise in die USA – gleich nach Los Angeles und mit dem Vorhaben im Gepäck, Arnold Schwarzenegger zu treffen und ihm von meiner Business Idee zu erzählen. Das habe ich dann tatsächlich auch geschafft.

Tipp: Wie sieht ein Startup-Arbeitsalltag? Noch mehr Interviews gibt es in unserem Themenschwerpunkt Gründeralltag.

Foto (oben): ElephantSkin

#aktuell, #elephantskin, #grunderalltag, #interview, #wien

#Podcast – Pitch it! askui – brightensport – Less Waste Box – Snack That – Fraankly


Im Startup-Radar-Podcast, unserem Pitch-Podcast, stellen in jeder Ausgabe fünf Gründer:innen ihre Ideen vor. Die Gründer:innen haben jeweils 180 Sekunden Zeit, ihr Startup vorzustellen. Auf die virtuelle Pitch-Bühne treten diesmal askui, brightensport, Less Waste Box, Snack That und Fraankly. Und jetzt geht es auch schon los!

Startup-Radar #30– Der Podcast

Unser Sponsor

Die heutige Ausgabe wird präsentiert von Dell Technologies. Mit Dell Technologies findet ihr passende IT-Infrastruktur-Lösungen, die eurem Unternehmen helfen, erfolgreich zu sein. Dabei bekommt ihr die Unterstützung von Dell Technologies ExpertInnen, die die geschäftlichen IT-Herausforderungen und -Bedürfnisse von Unternehmen kennen sowie verstehen, und euch helfen, die richtigen Produkte und Dienstleistungen, die zu euch passen, zu finden. Die Dell Technologies ExpertInnen empfehlen Unternehmen beispielsweise Dell Latitude Laptops und 2-in-1-Systeme, da sie zu den sichersten Business PCs mit eingebauten intelligenten Funktionen gehören. Ruft jetzt unter 0800-724 48 69 an und sprecht direkt mit Dell Technologies ExpertInnen. Alle Infos findet ihr auch unter www.dell.de/KMU-Beratung

Startup-Radar #30 – Die Startups

askui
askui aus Karlsruhe, das von Jonas Menesklou und Dominik Klotz gegründet wurde, kümmert sich um die Automatisierung von UI-Tests. Auf der Website heißt es: “Bring vision to your code and automate any technology and any use case by automating operating systems instead of applications”.

brightensport
brightensport aus München setzt auf eine Plattform, auf der Nutzer:innen “die besten Spitzensportler:innen persönlich um Rat fragen” können. So sollen “Sportler:innen unabhängig von Sportart und Level” alle Fragen rund um ihren Sport echten Expert:innen stellen können.

Less Waste Box
Das Kölner Startup Less Waste Box bietet einen Lieferdienst für nachhaltigen Bürobedarf. Die Bestellungen werden aktuell innerhalb von Köln mit dem Fahrrad geliefert. Das Sortiment umfasst etwa umweltfreundliche Schreibwaren, recyceltes Druckerpapier, plastikfreie Handseife sowie Fair Trade-Kaffee.

Snack That
Snack That aus Henstedt-Ulzburg bietet eine schnelle Frühstücksmahlzeit aus pflanzenbasierten Inhaltsstoffen. “Alles was du brauchst, um mit Leichtigkeit und viel Energie deinen Tag zu rocken”, schreibt das Team zum Konzept. Die Mahlzeit lässt sich in drei Minuten zubereiten.

Fraankly
Fraankly (inzwischen als Trune unterwegs) aus Wien setzt auf “ehrliches und offenes Feedback”. Das Startup stellt seinen Kunden dafür einen sicheren Raum zum Austausch zur Verfügung. “This is crucial if you want really honest feedback to improve your outputs”, schreiben die Gründer.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): ds

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