#DHDL – Stur, Moovya, Holy Pit, Kleiderly, Veggie Crumbz treten vor die Löwen


Auch in der zehnten Staffel der Vox-Gründershow “Die Höhle der Löwen” (DHDL) wittert das Löwenrudel wieder fette Beute. Die Jury besteht in dieser Staffel wieder aus dem Regal-Löwen Ralf Dümmel, dem Pharma-Löwen Nils Glagau, dem Influencer-Löwen Georg Kofler, dem Sales-Löwen Carsten Maschmeyer, der Beauty-Löwin Judith Williams, der Familien-Löwin Dagmar Wöhrl und dem GreenTech-Löwen Nico Rosberg. Zudem sind Anne und Stefan Lemcke, die Gründer von Ankerkraut, als Gast-Löwen dabei.

Die DHDL-Startups der Woche

Stur 
Filip Mierzwa (29) und Simon Köstler (29) beschäftigen sich auf ihrem Blog pfannenhelden.de seit über sieben Jahren mit Bratpfannen. “Der Blog wurde schnell populär und wir zu echten Pfannenexperten”, so Filip. “Über all die Jahre haben wir so ziemlich jede Pfanne getestet, die es auf dem Markt gibt.” Ihre Lieblingspfanne ist die Gusseisen-Pfanne, denn sie ist ein echter Allrounder: Sie speichert Wärme, eignet sich perfekt zum Braten und Frittieren und hält hohe Temperaturen aus. “Sie ist sehr robust, aber hat auch einen Nachteil: Sie ist sehr schwer und liegt damit nicht gut in der Hand. Außerdem ist die Oberfläche extrem rau, wodurch Bratgut am Anfang anhaftet”, sagt Simon. Also haben sie der klassischen Gusseisen-Pfanne ein Make-over verpasst. “Mit über 12.000 Pfannenfans aus unserer Community entwickelten wir die STUR-Pfanne”, präsentiert Filip das Ergebnis. “Sie ist wesentlich dünner als herkömmliche Gusseisen-Pfannen und deshalb deutlich leichter. Durch ihre glatte Oberfläche bietet sie hervorragende Antihafteigenschaften.” Möglich macht das ihr Herstellungsverfahren: “Die Pfanne wird in einem Stück gegossen, anschließend die Innenseite und der Boden computergesteuert abgedreht, wodurch sie deutlich leichter wird. Zum Schluss wird die Pfanne mit Pflanzenöl eingerieben und im Ofen bei 230 Grad eingebrannt”, erklärt Simon die Vorteile. Die Pfannen sind für alle Herdarten, den Backofen oder den Grill geeignet. Um STUR auf dem Markt zu etablieren, benötigen die Gründer 380.000 Euro und bieten dafür zehn Prozent der Firmenanteile.

Moovya 
Das sportbegeisterte Gründer-Trio Etienne Petermann (27), Richard Schütze (26) und Jakob Wowy (36) motiviert mit ihrer smarten Fitness-Gaming-App Moovya zu mehr Bewegung. “Wir wissen, es ist nicht immer leicht, sich zum Sport zu motivieren. Ist man einmal zuhause auf dem Sofa gelandet, fällt es unglaublich schwer, sich aufzuraffen und sich zu bewegen”, so Richard. Jetzt soll mit den Ausreden Schluss sein. “Mit Moovya kann man sich spielerisch fit halten und das immer und überall. Alles, was man dafür braucht, ist das Handy und ein kleines bisschen Platz. Einfach die Moovya-App starten und eines der drei Spiele aussuchen”, erklärt Etienne ihre smarte Fitness-Gaming-App. Durch die Bewegungen des Users wie Kniebeuge, Sidestep und Sprung kann im Spiel die Spielfigur entsprechend gesteuert werden. “Möglich macht das unsere selbst entwickelte Bewegungserkennungstechnologie. Unsere künstliche Intelligenz erkennt ganz genau, welche Bewegung der Nutzer macht und wandelt diese in die Bewegung der Spielfigur um. Das Coole dabei ist, dass der Nutzer gar nicht merkt, dass er sich körperlich anstrengt”, so Jakob. Die Statistik zeigt in der App an, wie viele Kniebeugen oder Sprünge ausgeführt oder wie viele Kalorien bei dem Spiel verbrannt wurden. Aktuell können die Sensoren des Smartphones drei Bewegungen erkennen. “Aber in Zukunft haben wir noch viel vor: Mit nur einem zusätzlichen Sensor-Brustgurt schaffen wir es, 20 verschiedene Fitnessbewegungen zu tracken. Denn damit machen wir ein vollwertiges Workout zum Spiel”, stellt Etienne den Löwen ihren Zukunftsplan vor. Um ihr Ziel zu erreichen, benötigen die Gründer 200.000 Euro und bieten zehn Prozent ihrer Firmenanteile an.

Holy Pit 
Asmir Samardzic (29) und Branka Puljic (27) präsentieren den Löwen ihr Naturkosmetik-Deo HOLY PIT. Nach dem Fitnessstudio oder nach einem langen Arbeitstag kann sich übler Schweißgeruch breit machen. Die meisten Menschen greifen dann zu einem stark duftenden Deospray und übertünchen den Duft, der die Poren zusätzlich verstopfen kann. “Weil ich selbst wie ein Deo-Duftbaum durch die Gegend lief, dachte ich mir, das muss doch anders gehen”, so Asmir. “Schweiß ist eigentlich geruchlos. Bakterien zersetzen den Schweiß und so entsteht übelriechende Buttersäure. Also müssen wir die Bakterien stoppen und nicht den Schweiß.” Mit einem Labor aus Deutschland haben Asmir und Branka an einer Lösung gearbeitet: “Eine vegane Deocreme, die die Entstehung von Bakterien hemmt und so den Schweißgeruch erst gar nicht entstehen lässt”, erklärt Branka ihr erstes Produkt, die HOLY PIT – All natural Deocreme. Möglich macht das ihre Rezeptur: Natron soll eine basische Umgebung unter den Achseln schaffen, die die sauren Bakterien vertreiben. Zinkoxid hat eine wasserhemmende Eigenschaft und Babassuo¨l, Kakaobohnen und Sheabutter haben pflegende Eigenschaften. Eine erbsengroße Menge soll den ganzen Tag vor dem unangenehmen Schweißgeruch schützen und “das alles ohne Aluminium, Mikroplastik, ohne Silikone und Parabene”, so Branka. Bei der Herstellung der Tube verzichten die Gründer auf Erdöl undverwenden stattdessen Zuckerrohr, einen nachhaltigen, natürlichen Rohstoff. “Aber damit nicht genug: Wir wollen aus recyclebar wiederverwendbar machen. Deshalb haben wir ein Nachfüllsystem für Deos entwickelt”, zeigt Asmir ihre Erfindung. “Unseren Deostick kann man ganz einfach auseinanderbauen, eine unserer Refill-Kartuschen einsetzen und dann alles wieder zusammenstecken.” Der Stick besteht aus recyceltem Plastik und die Kartusche aus 100 Prozent Papier, die biologisch abbaubar ist. Wird ein Löwe für 100.000 Euro und 15 Prozent der Firmenanteile bei HOLY PIT einsteigen?

Kleiderly
Dave (34) und Alina (31) Bassi präsentieren mit Kleiderly ihre Lösung für eines der größten Umweltprobleme der Welt. 87 Prozent aller hergestellten Textilien landen in Deponien oder werden verbrannt. “Dadurch produziert die Modeindustrie fast zehn Prozent der weltweiten CO2-Emissionen”, berichtet Dave. “Ich interessiere mich seit meiner Kindheit für Nachhaltigkeit. Deshalb wurde ich schließlich auch Chemie-Ingenieurin und Verfahrenstechnikerin, um die Welt grüner zu machen”, so Alina, die sieben Jahre im Abfallmanagement in London gearbeitet hat. Schließlich stellte sie sich einer neuen Herausforderung: “Ich wollte einen Weg finden, Kleidungsreste sinnvoll zu recyceln.” Zweieinhalb Jahre entwickelte sie eine Technologie, die über mehrere Schritte und durch Zufügung von Bindemitteln aus vorsortierten Altkleidern ein Granulat produziert, welches dem herkömmlichen Kunststoff sehr nahekommt und auch so verarbeitet werden kann. “Das bedeutet, dass mit den richtigen Maschinen und der richtigen Temperatur diese Granulate zu vielen verschiedenen Produkten geformt werden können”, erklärt Dave. Neben dem Kleiderbügel und dem Anti-Diebstahl-Tag präsentieren die Gründer mit der Sonnenbrille ihr neustes Produkt. “Diese Sonnenbrille waren einmal T-Shirts. Jede Sekunde landet eine LKW-Ladung voller Textilien auf der Mülldeponie. Wir können ihnen ein neues Leben geben – gemeinsam mit Ihnen”, so Alina zu den Löwen. Ihr Angebot für ein Investment bei Kleiderly: 90.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile.

Veggie Crumbz
Großen Hunger bekommen die Löwen bei dem Start-up Veggie Crumbz – der ersten Gemüsepanade der Welt, das vom Gründer Marlon Harms (26) und seinem ehemaligen Kommilitonen Wayne Kock (29) vorgestellt wird. Für herkömmliche Panaden werden in den Küchen nach wie vor altes Brot und alte Brötchen verwendet. “Diese haben null Nährstoffe, dafür aber jede Menge Gluten”, erklärt Wayne (29) deren Nachteile. “Es hat sich in den letzten Jahren bei der Ernährung so viel getan, es gab so viele Entwicklungen, aber wir panieren immer noch mit altem Brot.” Marlon, der durch das Familienunternehmen seines Vaters schon von klein auf mit Gemüse, deren Verarbeitung sowie dessen Handel aufgewachsen ist, stellte sich schließlich die Frage: Warum soll es kein gesundes Paniermehl geben? “Doch Gemüse knuspriger als Semmelbrösel hinzubekommen, ist gar nicht so leicht. Wir mussten einen komplett neuen Weg der Verarbeitung von Gemüse erdenken und entwickeln, haben drei Jahre geforscht, eine eigene Produktionslinie gebaut und erst nach unzähligen Testessen waren wir restlos zufrieden”, so der 26-Jährige und Wayne ergänzt: “Unser Produkt besteht aus lediglich zwei natürlichen Zutaten: Kartoffel und dem jeweiligen Gemüse. Das Gemüse wird schonend bei 60 Grad gebacken und anschließend in eine paniermehlartige Konsistenz gebracht.” Aktuell gibt es drei Sorten der Veggie Crumbz: Red Beet, Orange Carrot und Cauliflower. Im Vergleich zu klassischem Paniermehl weist Veggie Crumbz den rund vierfach höheren Ballaststoffgehalt aus und nimmt beim Braten oder Frittieren rund 50 Prozent weniger Fett auf. Alle Produkte sind vegan, allergen- und glutenfrei. Bisher haben die Gründer ihre Produkte im B2B-Bereich vertrieben, in Zukunft soll aber auch der Endverbraucher Veggie Crumbz online und im Einzelhandel erwerben können. Um das zu erreichen, benötigen sie ein Investment von 200.000 Euro und bieten zehn Prozent ihrer Anteile an der kürzlich neu gegründeten Ebbe & Food GmbH.

Tipp: Alles über die Vox-Gründer-Show gibt es in unserer DHDL-Rubrik. Die jeweiligen Deals und Nicht-Deals gibt es hier: “Die Höhle der Löwen (10. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (9. Staffel)“,”Die Höhle der Löwen (8. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (7. Staffel)“,”Die Höhle der Löwen (6. Staffel)“,”Die Höhle der Löwen (5. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (4. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (3. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (2. Staffel)“, “Die Höhle der Löwen (1. Staffel)“.

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Foto (oben):  TVNOW / Bernd-Michael Maurer

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#DealMonitor – air up sammelt 40 Millionen ein – Kollabo bekommt 2,2 Millionen – BBG übernimmt Orange Brands 


Im aktuellen #DealMonitor für den 21. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Kollabo
+++ PropTech1 Ventures, Altinvestor Wingman Ventures und Business Angels wie Roland Brack, Christian Wenger und Stéphane Pictet investieren – wie wir vorab in Erfahrungen bringen konnten – 2,2 Millionen Euro in Kollabo. Das HR-Startup aus Zürich, das 2018 von Manuel Inauen, Cédric Baumgartner und Andri Studer gegründet wurde, digitalisiert die Stellensuche für Handwerker. “Mit dieser Finanzierungsrunde werden wir unsere Plattform weiter ausbauen und zum dominanten digitalen Ökosystem für qualifizierte Handwerker in der DACH Region werden. Das ist ein wichtiger Schritt für uns auf dem Weg zur globalen Plattform für Talente, die manuelle Arbeiten ausüben”, teilt die Jungfirma mit. #EXKLUSIV

Enpal 
+++ Unicredit, BlackRock und Pricoa Private Capital stellen Enpal ein Darlehen in Höhe von 345 Millionen Euro zur Refinanzierung von Solaranlagen und Energiespeichern zur Verfügung. “Das Besondere: Erstmals unterstützen Enpal jetzt internationale Schwergewichte. BlackRock investiert zudem zum ersten Mal in private Solaranlagen – bisher haben sie nur große Solarparks finanziert”, teilt die Jungfirma mit. Das 2017 von Mario Kohle (Käuferportal-Gründer), Viktor Wingert und Jochen Ziervogel gegründete Unternehmen, das Solaranlagen vermietet, erwirtschaftete 2020 einen Umsatz in Höhe von 56 Millionen Euro. In den vergangenen Jahren investierten insbesondere  HV Capital, Picus Capital, Spreadshirt-, Circ- und Delivery Hero-Gründer Lukasz Gadowski sowie der amerikanische Investmentfonds Princeville Climate Technology in das Unternehmen. Mehr über Enpal 

air up
+++ Der französische Gelgeber Five Seasons Ventures, der amerikanische Getränkekonzern PepsiCo, das Medienhaus Ippen und Oyster Bay Venture Capital aus Hamburg investieren 40 Millionen Euro in das junge Trinksystem air up. Das Startup aus München aromatisiert Wasser über Duft. Ralf Dümmel, Christoph Miller und Frank Thelen investierten bereits vor einigen Jahren in die Jungfirma, die 2019 von Fabian Schlang, Tim Jäger, Lena Jüngst, Simon Nüesch und Jannis Koppitz gegründet wurde. Pepsico und Co. investierten zuletzt 18 Millionen Euro in das Unternehmen. “This investment is the proof that purposeful, healthy and sustainable ideas can be economically attractive. With the help of our customers and the dedicated work of our team we did not only achieve amazing sales numbers but also saved up to 85 million single-use plastic bottles and more than 2465 tons of sugar”, teilt das Unternehmen mit.

orderbird 
+++ Der dänische Zahlungsdienstleister Nets investiert im Rahmen eines Secondaries weiter in orderbird – siehe FinanceFWD. “Neben mehreren Gründern, die nicht mehr an Bord sind, und diversen Angels soll angeblich auch der Star-Investor Carsten Maschmeyer seinen Einsatz leicht zurückgefahren haben”, schreiben die Kollegen.  Das Berliner Kassensystem, das 2011 von Jakob Schreyer, Bastian Schmidtke, Patrick Brienen und Artur Hasselbach gegründet wurde, wurde dem Bericht zufolge dabei mit rund 100 Millionen Euro bewertet. Nets soll nun rund 40 % orderbird halten. Nets ist via Concardis schon seit etlichen Jahren bei orderbird investiert. Mehr über orderbird

9am.health
+++ Speedinvest, Define Ventures, Iseed Ventures und Founders Fund (Peter Thiel) investieren 3,7 Millionen US-Dollar in 9am.health. Das amerikanische Startup, das von den Wiener mySugr-Gründern Anton Kittelberger und Frank Westerman gegründet wurde, positioniert sich als “virtuelle Klinik für Menschen mit Prädiabetes oder Typ-2-Diabetes”. In der Selbstbeschreibung heißt es: “We are a virtual diabetes clinic providing people living with prediabetes and type 2 diabetes with affordable medications and personalized, compassionate care. We think that every day of our lives with diabetes is not only a challenge but also the chance for a fresh start. Let’s begin tomorrow at 9am”.

Platomics
+++ Der amerikanische MedTech-Investor GreyBird Ventures investiert 14 Millionen Euro in Platomics. Das Startup aus Wien positioniert sich als ein “Software-Ökosystem, das alle internen Qualitätsprozesse zur Erstellung, Durchführung und Auswertung von genetischen Tests für das Labor, den beauftragenden Arzt, sowie die Reagenzien-Hersteller verbindet”. “Internationale Investoren” investierten zuvor bereits eine siebenstellige Summe in Platomics.

fidentity 
+++ Spicehaus Swiss Venture Fund und mehrere Business Angels investieren in fidentity. Das FinTech aus Bern, das 2016 gegründet wurde, möchte die “automatisierte Online-Identifikation (KYC) via Ausweisdokument und Liveness-Check” vereinfachen. “Für 2022 plant fidentity die Expansion nach Europa. In einem ersten Schritt stehen dabei die an die Schweiz angrenzenden Länder im Fokus”, teilt das Unternehmen mit.

Realtydesk
+++ Das Hamburger Immobilienunternehmen Becken und Grossmann & Berger, ein Immobiliendienstleister, investieren in 202up. Insgesamt flossen nun schon 1,1 Millionen Euro in die Jungfirma.  Das Berliner Startup, das 2020 von Nina Binné, Justus Ettemeyer und Ivo Strugar gegründet wurde, entwickelt digitale Lösungen für Projektentwickler und Makler. Darunter Realtydesk, ein digitaler Verkaufsraum für Immobilien. Becken investierte bereits zum Start in das Unternehmen.

MERGERS & ACQUISITIONS

Orange Brands 
+++ Die Berlin Brands Group (BBG), ein D2C-Pionier aus Berlin, übernimmt den jungen FBA-Aufkäufer Orange Brands, der 2020 vom Glossybox-Macher Charles von Abercron und Marvin Amberg gegründet wurde. “Bisher konzentrierte sich BBG auf Deals, bei denen sie erworbene Unternehmen komplett in die BBG-Infrastruktur integriert. Mit Orange Brands kommt nun ein eigenes M&A-Segment dazu, in dem auch größere DTC-Unternehmen mit bestehenden Teams akquiriert, gehalten und entwickelt werden”, teilt das Unternehmen mit. Das Orange Brands-Team ergänzt nun das BBG-Team im Boom-Segment. BBG wurde kürzlich mit mehr als 1 Milliarde US-Dollar bewertet und erreicht damit Unicorn-Status. Mehr über die  Berlin Brands Group

DIE HÖHLE DER LÖWEN

Botanyia
+++ Regal-Löwe Ralf Dümmel investiert in der dritten Folge der zehnten Staffel 100.000 Euro in Botanyia und sichert sich dabei 30 % der Firmenanteile. Hinter dem Unternehmen, das von Jeffrey Javelona und Valentin Muckle gegründet wurde, verbirgt sich eine Blumenabdeckung in Steinoptik. Ursprünglich wollten die Botanyia-Gründer 100.000 Euro für 20 % Firmenanteile einsammeln.

independesk
+++ Sales-Löwe Carsten Maschmeyer und Social Media-Löwe Georg Kofler investieren in der dritten Folge der zehnten Staffel 200.000 Euro in independesk und sichern sich dabei 15 % der Firmenanteile. Mit der Berliner App independesk können Onliner “jederzeit und überall einen professionellen Arbeitsplatz in Laufweite finden und diesen unkompliziert für wenige Stunden oder ganze Tage mieten”. Ursprünglich wollte der independesk-Macher 150.000 Euro für 15 % Firmenanteile einsammeln.

Glossy Dreams
+++ Regal-Löwe Ralf Dümmel investiert in der dritten Folge der zehnten Staffel 75.000 Euro in Glossy Dreams (in der Show noch als Glossy Seams unterwegs) und sichert sich dabei 30 % der Firmenanteile. Hinter Glossy Dreams verbirgt sich ein Imprägnierstift für Sneaker-Schuhnähte. Ursprünglich wollte Glossy Dreams-Gründerin Lina Bouhmidi 75.000 Euro für 12 % Firmenanteile einsammeln.

JoyBräu
+++ Pharma-Löwe Nils Glagau investiert in der dritten Folge der zehnten Staffel 300.000 Euro in JoyBräu und sichert sich dabei 25 % der Firmenanteile. JoyBräu wurde 2016 von Erik Dimter und Tristan Brümmer in Hamburg gegründet. Das junge Unternehmen vertreibt alkoholfreies Bier, dem unter anderem Protein beigesetzt wurde. Ursprünglich wollten die JoyBräu-Gründer 300.000 Euro für 10 % Firmenanteile einsammeln. Der Deal platzte nach der Show.

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#DealMonitor – Formo sammelt 50 Millionen ein – Lhotse bekommt 5 Millionen ein – Übernahmekampf um zooplus


Im aktuellen #DealMonitor für den 13. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Formo
+++ EQT Ventures, Elevat3 Capital und Lowercarbon Capital investieren 50 Millionen US-Dollar in Formo. Das Berliner Startup, das früher als Legendairy Foods bekannt war, wurde 2019 von Raffael Wohlgensinger und Britta Winterberg gegründet. Formo setzt dabei voll und ganz auf künstlichen Käse. “By making milk proteins using microorganisms instead of cows, we figured we could bust some of the most damaging elements of our relationship with food”, heißt es zum Konzept.  “This new funding will allow us to turbomegacharge our progress — pulling in more of the best brains around, move into a new Formo HQ, accelerate our research, get the world tasting our cheeses and build up capacity to produce proteins at serious scale. We are taking the dairy parlour of the future microscopic and then back up to a size that can get in the ring with industrial dairy, gloves off”, teilt das Unternehmen mit. Atlantic Food Labs investierte bereits 2019 in die Foodfirma.

Lhotse
+++ Cavalry Ventures und Altinvestor Paua Ventures sowie Angel-Investoren wie Patrick Andrae, Felix Jahn, Philipp Klöckner, Christopher Oster und Katharina Gehra investieren 5 Millionen Euro in Lhotse. Das Berliner Startup, das von 2020 Henning Hatje, Jan Berssenbruegge und Can Akin gegründet wurde, bringt sich als “Plug & Play-Cloud-Anwendung für den nicht-strategischen Einkauf” in Stellung. “Kollaborative Anforderungen, skalierbare Lieferantensuche sowie vereinfachte Angebotskonsolidierung helfen dem Kunden passende Lieferanten mit den besten Preisen zu finden”, heißt es zum Konzept.

Retamo 
+++ Das Unternehmen Conversion Maker, das sich um Conversion Optimierung kümmert, investiert in Retamo. Das Startups aus Offenburg, das 2020 von Nico Trittmacher, Konstantin Kopf, Raphael Kempf und Joe Krumhard gegründet wurde, bietet eine Review Management-Software für Unternehmen an. Das Startup ermöglicht damit “die plattformübergreifende Überwachung, Generierung, Vermarktung und Auswertung von Online-Kundenbewertungen eines Unternehmens”.

OceansApart 
+++ Auch die chinesische Private-Equity-Firma Auster Capital investiert in OceansApart. Die schwedische Private-Equity-Firma Altor übernahm gerade erst die Mehrheit an der Berliner D2C-Marke. “We are delighted to be partnering with our new shareholders Auster Capital and Altor as long-term partners and are excited to drive the internationalization of oceansapart”, teilt das Unternehmen mit. Das 2018 gegründete Unternehmen setzt voll und ganz auf Sportklamotten.

MERGERS & ACQUISITIONS

zooplus
+++ Der amerikanische Finanzinvestor Hellman & Friedman plant weiter die Übernahme des Online-Tiershops zooplus. Inzwischen ist der Finanzinvestor bereit, 3,3 Milliarden Euro für das Unternehmen zu zahlen. Beim ersten Gebot waren es nur rund 3 Milliarden. Das Unternehmen, 1999 gegründet, erwirtschaftete 2020 einen Umsatz in Höhe von 1,8 Milliarden Euro, das operative Ergebnis (EBITSA) stieg um rund 50 % auf 63,3 Millionen Euro. Hellman & Friedman beteiligte sich in der Vergangenheit bereits mehrmals an deutschen Unternehmen – darunter AutoScout24. Neben Hellman & Friedman interessieren sich auch EQT und KKR für zooplus.

Luke Roberts
+++ Der Münchner Designleuchtenhersteller Occhio übernimmt das Wiener Leuchten-Startup Luke Roberts. Das junge Unternehmen wurde 2014 von Robert Kopka und Lukas Pilat gegründet. “Ziel des Zusammenschlusses ist es, gemeinsam innovative Konzepte und Features zu entwickeln und dem Kunden neue Wege der Interaktion mit Licht zu ermöglichen”, teilen die Unternehmen mit. Zu den Investoren der Jungfirma gehörten unter anderem Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner, trivago-Gründer Rolf Schrömgens sowie Stefan Peukert und Daniel Schütt, die Gründer von Masterplan.com.

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#DealMonitor – CoachHub bekommt 80 Millionen – Oviva sammelt 80 Millionen ein – Frank Thelen startet 10XDNA


Im aktuellen #DealMonitor für den 1. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

CoachHub
+++ Die Altinvestoren Draper Esprit, RTP Global, HV Capital, Signals Venture Capital, Partech und Speedinvest investieren weitere 80 Millionen US-Dollar in die Berliner Coaching-Plattform CoachHub. Das Startup wurde 2018 von den Seriengründern Yannis und Matti Niebelschütz (MyParfüm) ins Leben gerufen. Führungskräfte und Mitarbeiter von Unternehmen können über die Coachhub-App mit Coaches sprechen, der Algorithmus schlägt jeweils passende vor. Insgesamt flossen nun schon 130 Millionen in die Jungfirma. “The money will continue to fund CoachHub’s meteoric expansion which started just three years ago. In just the first half of 2021, CoachHub has exceeded 2020’s new business generation, tripled its number of employees, and added some of the biggest, foremost global brands to its stable of clients including Fujitsu, Electrolux, Babbel, ViacomCBS and KPMG”, teilt das Unternehmen mit. 300 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für CoachHub. Mehr über CoachHub

Oviva 
+++ Sofina, Temasek und die Altinvestoren AlbionVC, Earlybird, Eight Roads Ventures, F-Prime Capital, MTIP und mehrere Angel-Investoren investieren 80 Millionen US-Dollar in Oviva. Das Potsdamer Unternehmen, 2014 von Kai Eberhardt, Manuel Baumann und Mark Jenkins gegründet, positioniert sich als Anbieter von digitalen Typ-2-Diabetes-Therapien. “Die Runde folgt auf ein Jahr, in dem Oviva sowohl die Zahl der behandelten Patienten als auch den Umsatz mehr als verdoppelt hat”, teilt das Unternehmen mit. MTIP, Earlybird, AlbionVC, F-Prime Capital, Eight Roads Ventures und Partech investierten Anfang 2020 rund 21 Millionen US-Dollar in E-Health-Startup. Insgesamt flossen bereits 115 Millionen in die Jungfirma. Mehr zu Oviva

Merantix
+++ Der bekannte Technologieinvestor Softbank investiert eine ungenannte Summe in das Berliner Unternehmen Merantix – siehe Gründerszene. Der junge Company Buider, der 2016 von Rasmus Rothe und Adrian Locher gegründet wurde, kümmert sich konkret um den Transfer von KI-Forschung in die Wirtschaft. “Die Partnerschaft umfasst die Zusammenarbeit in den Bereichen KI-Forschung, Talent- und Ökosystem-Entwicklung”, heißt es im Artikel. Merantix baute bereits Unternehmen wie SiaSearch, Kausa und Vara auf.

Planetics
+++ Bernd Geilen (früher ING Bank), Andrea Lederer (Ex-Amazon, DOUGLAS), Arno Gerken (McKinsey) sowie zwei weitere nicht genannte Kapitalgeber investieren eine sechsstellige Summe in Planetics. Beim Startup aus München, das 2020 von Fabian Hörst, Raphael Breitner und Alexandros Taflanidis gegründet wurde, dreht sich alles um “nachhaltige und faire Sportartikel”. Gemeint sind damit Bekleidung, Equipment und Nutrition. Planetics war bereits im Januar dieses Jahres in unserem Pitch-Podcast zu Gast.

Tradelite
+++ Seriengründer und Investor Heiko Hubertz (Bigpoint, Whow Games) investiert in Tradelite. Das Münchner Startup, das 2020 von Tracy Chang, Matthias Kröner und Uwe Franke gegründet wurde, möchte “komplexes Finanzwissen für Milliarden von Menschen leicht zugänglich machen”. Gelingen soll dies, “indem reale Finanzdaten und Interaktionen in Videospiele integriert werden. Das Schlagwort für dieses Konzept lautet Financial Entertainment.

Immomio
+++ W&W brandpool, der Digitalableger der W&W-Gruppe, investiert in Immomio. W&W brandpool übernimmt dabei auch Anteile vom Mainzer Immobiliensoftwareanbieter Aareon und hält nun 16 % an Immomio. Das Hamburger Startup veröffentlicht die Anzeigen seiner Kunden auf Immobilienportalen. Anschließend bewertet das Team um Nicolas Jacobi die Bewerber und sorgt für eine Auswahl. Aus diesen sucht der Vermieter seine Favoriten und lädt sie mithilfe der Terminplanung zu einem Besichtigungstermin ein.

MERGERS & ACQUISITIONS

Usercentrics / Cookiebot
+++ Das Münchner Startup Usercentrics fusioniert mit seinem Wettbewerber Cookiebot (gehört zu Cybot). Usercentrics, das andere Unternehmen dabei unterstützt, ihre Webseiten DSGVO-konform zu machen, wurde 2017 von Mischa Rürup, Vinzent Ellissen und Lisa Gradow gegründet. “Das 2012 gegründete Unternehmen Cybot betreibt mit der Cookiebot Consent-Management-Plattform ein Selfservice-Angebot, das es Websites ermöglicht, transparent über die Cookie-Nutzung auf der jeweiligen Domain zu informieren und entsprechende Einwilligungen einzuholen”, teilen die Unternehmen mit. Der amerikanische Geldgeber Full In Partners sowie die Altinvestoren Alstin Capital, Reimann Investors und Cavalry Ventures investierten zuletzt 17 Millionen Euro in Usercentrics. Mehr über Usercentrics

Playbrush
+++ Die Sunstar Group, die im Segment Mundgesundheit unetrwegs ist, übernimmt die Mehrheit an Playbrush. Das Wiener Startup, das 2015 von Matthäus Ittner, Tolulope Ogunsina und Paul Varga gegründet wurde, setzt im Zahnpflegesegment auf Künstliche Intelligenz, Connectivity und Gamification. “Gemeinsam mit Playbrush plant Sunstar umfangreiche smarte Innovationen, welche die Gesundheit im Sinne ihrer Mouth-and-Body-Strategy ergänzen und auch weiterhin neue Standards für die Zukunft der Mundpflege setzen”, teilt das Unternehmen mit. Speedinvest, Uniqa Ventures, SevenVentures, der bekannte Business Angel Hansi Hansmann und der ehemalige Rennfahrer Harold Primat investierten in den vergangenen Jahren mehrere Millionen in das Unternehmen. “Die Altgesellschafter verlassen das Unternehmen”, teilt der neue Mehrheitsgesellschafter mit. Mehr über Playbrush

STOCK MARKET

10XDNA
+++ Startup-Investor und Ex-Vox-Löwe Frank Thelen legt mit 10XDNA seinen Aktienfonds auf, mit dem er in börsennotierte Firmen investieren möchte – siehe FinanceFWD. “Der 10xDNA-Fonds soll vor allem auf Zukunftsthemen wie Blockchain oder Künstliche Intelligenz setzen”, heißt es im Artikel. Hinter dem Aktienfonds steckt 10xDNA Capital Partners, das von Jens Giersberg, zuletzt Partner bei McKinsey, geführt wird. “Durch unseren VC-Background heben wir uns von anderen Aktienfonds ab und genau das ist die Idee. Die meisten Fonds treffen Investmententscheidungen entlang fest definierter Value-Investing-Kriterien wie Umsatzprognosen und Bilanzen”, sagt Thelen im Interview mit CAPinside zum neuen Aktienfonds.

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Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

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#DealMonitor – the nu company sammelt 14 Millionen ein – Boxine geht per SPAC-IPO an die Börse – Carbonfuture bekommt 2,8 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 31. August werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

the nu company
+++ DLF Venture, Five Seasons Ventures und DX Ventures, der Inevstmentableger von Delivery Hero, investieren gemeinsam mit Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg, BackBone Ventures sowie Square One Foods 14 Millionen Euro in the nu company. Das Food-Startup aus Leipzig, das 2016 gegründet wurde, bietet unter der Marke nucao vegane und zuckerreduzierte Schokoriegel an. “Die Series A hilft uns dabei weitere Produkte auf den Markt zu bringen, die eine echte positive Veränderung im Massenmarkt herbeiführen können”, teilt das Unternehmen mit. ForestFinance, Formel-1-Weltmeister Rosberg, Develey-Geschäftsführer Michael Durach und Square One Foods investierten zuletzt rund 3,7 Millionen Euro in the nu company.

Carbonfuture
+++ Der Zürcher ClimateTech-Investor Übermorgen Ventures, Wi Venture und seed + speed Ventures, der Frühphaseninvestor von Carsten Maschmeyer, investieren 2,8 Millionen Dollar in Carbonfuture – siehe Gründerszene. Das Freiburger Startup positioniert sich als “Marktplatz und Plattform für hochwertige und wirkungsvolle Kohlenstoffsenken-Credits”. Es geht somit um den Handel mit Emissionsrechten. “Wir unterstützen Unternehmen und Organisationen weltweit auf ihrem Weg zu echter Klimaneutralität”, teilt die Jungfirma mit. Carbonfuture wurde 2020 von Matthias Ansorge, Marcel Eichler, Natasha Schaufler, Hannes Junginger und Andreas Hölzl gegründet.

Coinpanion
+++
Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), Patrick Pöschl (Scalable Capital), Christopher Oster (Clark), Florian Gschwandtner (Runtastic), Johann “Hans” Hansmann und Frank Westermann (mySugr) investieren 1,8 Millionen Euro in Coinpanion. Das Startup, das 2019 von Alexander Valtingojer, Matthias Zandanel, Saad J. Wohlgenannt und Aaron Penn in Wien gegründet, ermöglicht seinen Nutzer:innen Krypto-Investments. “Die 1,8 Millionen Euro Kapital sollen vor allem in das weitere Wachstum fließen. Wir wollen unser starkes Nutzer*innen-Wachstum weiter ausbauen. Außerdem planen wir, innerhalb eines Jahres von 18 auf 50 Mitarbeiter zu wachsen”, teilt das FinTech mit.

PlusDental 
+++ Germany’s Next Topmodel-Star Bruce Darnell investiert in PlusDental. Der Einstieg erfolgt im Rahmen einer Werbekooperation. Der TV-Star wird “Brand-Ambassador von PlusDental in TV-Spots sowie einer Out-of-Home-Kampagne”. Das Berliner Startup, das 2017 von Constantin Bisanz, David Khalil, Peter Baumgart und Lukas Brosseder ins Leben gerufen wurde, positioniert sich im Bereich “digitale Zahnmedizin und ästhetische kieferorthopädische Korrekturen mit transparenten Zahnschienen”. Insgesamt flossen in den vergangenen Jahren schon knapp 100 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr über PlusDental

STOCK MARKET

Boxine
+++ Das Düsseldorfer Unternehmens Boxine, bekannt für die Toniebox und die Tonies, geht – wie erwartet – via 468 SPAC I an die Börse.  “Im Rahmen des Unternehmenszusammenschlusses wird Boxine mit einem pro-forma Unternehmenswert von 870 Millionen Euro und einem pro-forma Eigenkapitalwert von 990 Millionen Euro bewertet”, teilen die Unternehmen mit. Mit der Toniebox und den dazugehörigen Tonies haben die Gründer Patric Faßbender und Marcus Stahl 2014 ein Audiosystem für Kinder erschaffen. In diesem Jahr peilt das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 170 Millionen Euro an. Im Vorjahr waren es 137 Millionen. Der SPAC-IPO wird Boxine “voraussichtlich einen Bruttoerlös von 400 Millionen Euro einbringen”. Hinter 468 SPAC I verbirgt sich der noch junge Geldgeber 468 Capital (unter anderem Ex-Rocket Internet-Macher Alexander Kudlich). Die Münchner Industrieholding Armira, der Movinga-Investor Santo Venture Capital und Zalando-Gründer Robert Gentz kauften das Düsseldorfer Unternehmen Boxine 2019, wohl für rund 300 Millionen Euro. Mehr über Boxine

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#DealMonitor – Bitpanda bekommt 263 Millionen – Adverity sammelt 120 Millionen in – Tiger Global investiert 75 Millionen in xentral


Im aktuellen #DealMonitor für den 17. August werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Bitpanda
+++ Valar Ventures (Peter Thiel), LeadBlock Partners, Jump Capital, Alan Howard und Redo Ventures investieren 263 Millionen US-Dollar in Bitpanda. Die Bewertung steigt auf 4,1 Milliarden Dollar. Im März dieses Jahres wurde Bitpanda noch mit 1,2 Milliarden bewertet. Über die Plattform des Wiener Startups können Nutzer insbesondere Bitcoins und Gold handeln. Das FinTech wurde 2014 von Eric Demuth, Paul Klanschek und Christian Trummer gegründet und zählt nach eigenen Angaben mehr als 3 Millionen Nutzer. Rund 500 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für das FinTech. Zuletzt investierten Valar Ventures, DST Global und Co. 170 Millionen US-Dollar in Bitpanda. Davor pumpten Valar Ventures, Speedinvest und Hedosophia 52 Millionen Dollar in das junge Unternehmen. “The company will use the proceeds to strengthen its team and design the organisation for scale, while doubling down on state-of-the-art technology, international expansion and growth”, heißt es in der Presseaussendung. Mehr über Bitpanda

Adverity 
+++ SoftBank und der Altinvestor Sapphire Ventures investieren 120 Millionen US-Dollar in Adverity. Der amerikanische Geldgeber Sapphire Venturess, aws Gründerfonds, Felix Capital, Mangrove Capital Partners und SAP.iO investierten zuletzt 30 Millionen US-Dollar in die Jungfirma. Insgesamt flossen nun schon 165 Millionen US-Dollar in Adverity. Das Wiener Startup, das 2015 von Alexander Igelsböck, Martin Brunthaler und Andreas Glänzer gegründet wurde positioniert sich als Marketing-Analyseplattform. “Adverity erzielte zuletzt das beste Quartal seiner Unternehmensgeschichte und in den letzten vier Jahren eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 105 %. Das weltweit wachsende Team wurde seit 2019 um 300 % vergrößert”, teilt das Unternehmen mit. Das frische Kapital soll insbesondere in die “Weiterentwicklung der Plattform, vor allem in den Ausbau und die Erweiterung der verfügbaren Konnektoren sowie in die künstliche Intelligenz, die proaktiv Antworten und Insights rund um Trends, Budgetverteilung und Marketingeffizienz” fließen. Mehr über Adverity

xentral
+++ Tiger Global und Meritech sowie die Altinvestoren Sequoia Capital, Visionaries Club und Freigeist (Frank Thelen) investieren – wie bereits im Insider-Podcast angedeutet – 75 Millionen US- Dollar in xentral. Der amerikanische Geldgeber Sequoia Capital und Visionaries Club investierten erst Anfang dieses Jahres 20 Millionen US-Dollar in das Unternehmen. Das von Benedikt und Claudia Sauter in Augsburg gegründete Unternehmen ist ein flexibles ERP-/CRM-System mit eigenem App-Store und bietet Schnittstellen zu allen gängigen Online-Shop-Systemen, Marktplätzen und Zahlungsanbietern. “Mit der Investition wird xentral seine Produktentwicklung vorantreiben und das Team erweitern”, heißt es in der Presseaussendung. 120 Mitarbeiter:innen wirken derzeit für xentral. Im Januar waren es gerade einmal 65. Mehr über xentral

Penta 
+++ Die Altinvestoren investieren weiter 15 Millionen Euro in Penta – siehe Finanz-Szene.de. “Der Unternehmenswert liege jetzt bei weit über 100 Millionen Euro, sagt ein Kenner der Vorgänge. Ein Sprecher bestätigte auf Anfrage die Höhe des Fundings”, heißt es im Artikel. ABN AMRO Ventures, finleap, HV Capital, RTP Global, Presight Capital, S7V und VR Ventures investierten zuletzt 7,5 Millionen in das Berliner FinTech. Über das Startup, das 2014 von Luka Ivicevic und Lav Odorovic gegründet wurde, können  Unternehmen über Penta ein Geschäftskonto beantragen. Insgesamt flossen nun schon rund 60 Millionen Euro in Penta. Mehr über Penta

FarmInsect
+++ Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Bayern Kapital, 5x Ventures, Genea Invest, die Initiative für Industrial Innovators und einige Business Angels investieren eine siebenstellige Summe in FarmInsect. Das junge AgriTech-Startup aus Bergkirchen, das 2020 von Thomas Kuehn, Wolfgang Westermeier und Andre Klöckner gegründet wurde, bietet eine Lösung für Landwirte an, um Insektenlarven aus Ernteresten herzustellen – samt lückenloser Rückverfolgung der Erntereste über eine IT-Plattform. Mehrere Business Angels investierten zuvor bereits eine sechsstellige Summe in FarmInsect. Mehr über FarmInsect

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Mait bekommt 60 Millionen – Deel übernimmt Zeitgold – smapOne sammelt 20 Millionen ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 4. August werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Mait
+++ Die britische Beteiligungsgesellschaft 3i Group investiert rund 60 Millionen Euro in die Mait, gegründet 1984. Das Unternehmen aus Rottweil, früher als ComputerKomplett bekannt, bietet digitale Lösungen in den Bereichen Product Lifecycle Management (PLM), Enterprise Resource Planning (ERP) und IT-Services an. Mehr als 550 Mitarbeiter:innen an 21 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz arbeiten derzeit für Mait, das zuletzt 120 Millionen Euro im Jahr erwirtschaftete. “Der exzellente Service zeigt sich darin, dass ca. 60% der Kundenbeziehungen seit über 10 Jahren bestehen. Das Unternehmen verfügt über einen hohen Anteil an wiederkehrenden Einnahmen, die durch mehrjährige Wartungs- und IT-Infrastrukturverträge erzielt werden”, heißt es in der Presseaussendung.

smapOne
+++ Über Nordwind Capital investieren Paul Achleitner, Achim Berg, Olaf Berlien, Jan Klatten, Peter Löscher, Andreas Obereder und Fußball-Nationalspieler Thomas Müller 20 Millionen Euro in smapOne. Die Jungfirma aus Hannover, die 2014 von Sven Zuschlag und Thomas Schwarz (CTO) gegründet wurde, positioniert sich als “SaaS no-code Plattform mit vordefinierten Bausteinen, um Unternehmensprozesse zu digitalisieren”. smapOne beschäftigt derzeit 65 Mitarbeiter:innen. Zu den Kunden von smapOne gehören Unternehmen wie wie Vonovia, E.ON, Rhenus, Clariant, TÜV Austria Schweiz und Dachser. “Durch das jetzt bereitgestellte Wachstumskapital soll u.a. die Plattform weltweit verfügbar gemacht werden, wodurch sich kurzfristig die Zahl der Mitarbeiter mehr als verdoppeln wird”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über smapOne

felmo
+++  Burda Principal Investments (BPI) und die Altinvestoren HV Capital, Redalpine und 468 Capital investieren 15 Millionen Euro in felmo. Das 2019 von Lars Giere und Philip Trockels gegründete Unternehmen positioniert sich als mobile Tierarztpraxis. Nutzer können über die Website den Hausbesuchen von einem Tierarzt buchen. “Mit dem neuen Kapital sollen nach den ersten deutschen Metropolen weitere Städte und Regionen folgen und die Internationalisierung vorangetrieben werden. Auch eine Erweiterung der E-Commerce-Angebote sowie ein signifikanter Ausbau des Teams sind geplant”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über felmo

bao
+++ Der niederländische Geldgeber Peak, die Bayerische Beteiligungsgesellschaft (BayBG) und Business Angels investieren 2,5 Millionen Euro in bao. Das Münchner Startup, das 2017 von Benedikt Raschberger und Patrick Strunkmann-Meister gegründet wurde, kümmert sich um Conversation Intelligence. “Die Software führt Vertriebsmitarbeiter*innen geordnet durch ihre Gespräche, passt sich in Echtzeit dem bisherigen Verlauf sowie Inhalten an und gibt Handlungsanweisungen für die weitere Entwicklung des Gesprächs”, heißt es zum Konzept.

Kopernikus Automotive
+++ Continental, der Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS), das Unternehmen AMAG und die Golzern Holding investieren eine nicht genannte Summe in das Leipziger Startup Kopernikus Automotive. Das Startup, das von Stefan Jenzowsky und Tim von Toerne gegründet wurde, entwickelt ein System, das es ermöglicht, autonome Fahrfunktionen hardwareseitig in Autos nachzurüsten und per Software-Update stets auf dem neuesten Stand zu halten.

Scoobe3D
+++ Bayern Kapital investiert gemeinsam mit Rolf Pfeiffer und weitere Angel-Investoren eine mittlere sechsstellige Summe in Scoobe3D. Das Startup aus Augsburg  entwickelt “einen hochpräzisen 3D-Scanner im handlichen und einfach zu bedienenden Format eines Smartphones”. Der Scoobe3D-Scanner erstellt dabei 3D-Scans von Gegenständen, selbst wenn deren Oberflächen reflektieren. Scoobe3D soll vor allem im Maschinenbau und Konstruktionswesen zum Einsatz kommen.

MERGERS & ACQUISITIONS

Zeitgold
Das amerikanische Unternehmen Deel, das sich seit 2918 um die Lohnbuchhaltung für Firmen kümmern, übernimmt Zeitgold. “We will integrate the entire Zeitgold team into the Deel organization, with all offices remaining open as usual. Since Deel is growing very fast on both the customer and team fronts, there are ample opportunities for growth and impact within the new organization”, teilt das Unternehmen in eigener Sache mit. Zeitgold wurde 2015 von Stefan Jeschonnek, Jan Deepen und Kobi Eldar gegründet. Das Startup trat an, um “kleine Unternehmen von Papierkram zu befreien und ihre Buchhaltung komplett zu digitalisieren”. Vintage Investment Partners, Battery Ventures, HV Capital, Saban Ventures, btov Partners und der Versicherungskonzern AXA Deutschland investierten in den vergangenen Jahren rund 50 Millionen Euro in Zeitgold. Das Unternehmen beschäftigte zu Hochzeiten in Berlin und Tel Aviv 120 Mitarbeiter:innen. Im Sommer 2020 gab das Zeitgold-Team dann überraschend auf, verkündete den geplanten Neustart als Sorted, eine Software für Freelancer. Heimlich, still und leise baute die Jungfirma Zeitgold zudem zur Software für Steuerberatungen um. “With the acquisition of Zeitgold, Deel is gaining the expertise of our team in global payroll, automation, and AI. The deal also provides them with valuable IP in global payroll processing based on a powerful workflow engine and document understanding AI stack, which Deel will leverage to scale up and serve hundreds of thousands of clients”, teilen die Haupstädter mit. Deel sammelte zuletzt 156 Millionen US-Dollar ein – unter anderem von Andreessen Horowitz, Spark Capital, La Famiglia und Global Founders Capital (GFC). Mehr über Zeitgold

Pamono
+++ Das amerikanische Unternehmen Chairish, ein Verkaufsservice für Vintage-Möbel, Kunst und Wohnaccessoires, übernimmt Pamono, einen Marktplatz für Vintage-Produkte. Pamono ging 2012 an den Start. Das Unternehmen wurde von Letizia Luperini und Christian Ahrendt gegründet. 2014 fusionierte das Startup mit up L’ArcoBaleno (von Oliver Weyergraf gegründet). Investoren wie Bonnier Ventures, die Investmentsparte der skandinavischen Mediengruppe, DN Capital, HV Capital und Atlantic Labs investierten in den vergangenen Jahren rund 15 Millionen Euro in die Jungfirma. Im Geschäftsjahr 2019 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 19,3 Millionen (+ 36,2 %), der Jahresfehlbetrag lag bei 4,7 Millionen.

Purgaty
+++ Waterdrop übernimmt Mehrheit am Wiener Wasserflaschen-Startup Purgaty – siehe Trending Topics. Das 2019 gegründete Startup entwickelt Wasserflaschen mit integrierter Desinfektionsmöglichkeit. Mit den kleinen zuckerfreien Brausewürfel von Waterdrop kann jeder einfaches Wasser mit natürlichen Aromen, echten Frucht- und Pflanzenextrakten und wertvollen Vitaminen anreichern. Die Österreicher sind seit 2017 auf dem Markt und vertreiben ihren sogenannten Microdrink über ihre Website und den klassischen Handel.

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#DealMonitor – Storebox sammelt 52 Millionen ein – Doctari übernimmt Planerio


Im aktuellen #DealMonitor für den 29. Juli werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Storebox 
+++ Activum SG, APIC Investments, Attila Balogh, Kineo Finance, n3K Holding, Romulus (Hansi Hansmann), Senger-Weiss, Wicklow Capital und Wille Finance investieren 52 Millionen Euro in Storebox. Das 2016 gegründete Wiener Startup, früher als store.me bekannt, wandelte sich in den vergangenen Jahren von einer Lagerplatzbörse zum Selfstorage-Anbieter. Storebox wandelt zum einen “ebenerdige Geschäftslokale und ungenutzte Flächen in urbane Multifunktions-Lager um”. Zum anderen setzt das Unternehmen weiter auf sein Franchise-Modell. Das Unternehmen, das von Ferdinand Dietrich, Johannes Braith und Christoph Sandraschitz gegründet wurde, plant “in den nächsten Jahren tausende Standorte in Europa zu eröffnen”. Dabei setzt das Unternehmen auch auf den Quck Commerce-Boom (Gorillas, Flink und Co.). Storebox soll “zum Marktführer für Mikro-Logistik-Hubs werden, um unter anderem die notwendige Infrastruktur für Q Commerce – also die minutenschnelle Zustellung von Online-Bestellungen – bereitzustellen”. Derzeit ist Storebox an 120 Standorten in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Luxemburg aktiv. Mehr über storebox

So’Use
+++ Der Hamburger Geldgeber Hanse Ventures, FACT-Finder-Gründer, ein institutioneller sächsischer Investor sowie mehrere Business Angels wie Stephan Mahlow und Carsten Kraus investieren 700.000 Euro in So’Use. Das Leipziger Startup, das 2018 von Ben Kamran Wollscheid, Thomas Niermann, Joachim Müller und Benedikt Pilz gegründet wurde, digitalisiert Bestell- und Bezahlprozesse in der Gastronomie. Mit dem frischen Kapital soll unter anderem “die Expansion in der DACH-Region zügig vorangetrieben werden”.

roadIA 
+++ GovTech Ventures, der Investmentarm der GovTech-Gruppe, investiert in roadIA. Das in Berlin gegründete Unternehmen verbindet “optische Methoden mit künstlicher Intelligenz zu multifunktionalen Datensensoren”. Konkret geht es dabei um Smart City-Anwendungen, die das Unternehmen öffentlichen Verwaltungen anbieten möchte.

MERGERS & ACQUISITIONS

Planerio
+++ Das Berliner Pflegeunternehmen Doctari übernimmt Planerio und legt dafür einen zweistelligen Millionenbetrag auf den Tisch – siehe Gründerszene. Das Münchner Unternehmen, das 2016 mit Stefan Klußmann und Robert Grüter gegründet wurde, möchte das “Personalmanagement in Praxen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen revolutionieren”. Die Software der Jungfirma wird nach Firmenangaben derzeit in 600 Praxis-, Klinik- und Pflegestandorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz eingesetzt.

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#DealMonitor – Enpal sammelt 100 Millionen ein – Anyline bekommt 20 Millionen – helu sammelt 5 Millionen ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 8. Juli werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Enpal
Jetzt offiziell: HV Capital und die Privatbank Berenberg investieren – wie bereits im Mai im Insider-Podcast berichtet – gemeinsam mit E.R. Capital, FRIBA Investment, Heliad Equity
Partners, Peter Rive, Mitgründer von SolarCity, HelloFresh-Mitgründer Thomas Griesel, und Ex-Auto1-COO Christopher Muhr 100 Millionen Euro in Enpal. Das 2017 von Mario Kohle (Käuferportal-Gründer), Viktor Wingert und Jochen Ziervogel gegründete Unternehmen, das Solaranlagen vermietet, erwirtschaftete 2020 einen Umsatz in Höhe von 56 Millionen Euro. In den vergangenen Jahren investierten insbesondere Picus Capital, Spreadshirt-, Circ- und Delivery Hero-Gründer Lukasz Gadowski sowie der amerikanische Investmentfonds Princeville Climate Technology in das Unternehmen, das langfristig einen IPO plant. Enpal-Gründer Kohle sprich in unserem Interview-Podcast zuletzt über den Klimawandel, Promi-Investor Leonardo DiCaprio, Fehler, die Börsenpläne von Enpal, große bzw. ambitionierte Ziele, offene Kommunikation und Technologien aus dem 19.Jahrhundert. Mehr über Enpal 

Anyline 
+++ Digital+ Partners und die Altinvestoren Project A, Senovo, Hansi Hansmann und Push Venture investieren 20 Millionen UD-Dollar in das Wiener Unternehmen Anyline, einen Anbieter für Bilderkennungssoftware mit einer KI basierten Optical Character Recognition–Technologie (OCR). Das Startup, das 2013 von Lukas Kinigadner gegründet wurde, sammelte zuletzt 12 Millionen Dollar ein. Insgesamt flossen nun schon 37 Millionen Dollar in Anyline. Derzeit arbeiten rund 100 Mitarbeiter:innen für das Unternehmen. Zu den Kunden von Anyline gehören Firmen wie Discount Tire, PepsiCo und E.ON.

helu
+++ Der Berliner Geldgeber Atlantic Labs, wefox-Gründer Fabian Wesemann, Bitpanda-Gründer Eric Demuth, der ehemalige Lakestar-Partner Gilad Novik, Marco Rodzynek (Noah Conference), und Oliver Manojlovic investieren 5 Millionen Euro in helu. Das Wiener FinTech verspricht seinen Nutzern einen “einfachen Zugang” zu ihren Finanzdaten. Die Jungfirma schreibt dazu: “Helu hilft dir mit Deinen Ad-hoc Suchen rund um Kosten oder Umsätzen. Ohne lange auf das Feedback vom Steuerberater zu warten, hast Du alle Daten selbst im Griff”. Helu wurde 2020 von Franz Salzmann gegründet.

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#DealMonitor – byrd sammelt 16 Millionen ein – Fernride bekommt 7,1 Millionen – adesso übernimmt Reachbird


Im aktuellen #DealMonitor für den 6. Juli werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

byrd
+++ Mouro Capital sowie Altinvestoren wie Speedinvest, Verve Ventures, Rider Global und VentureFriends investieren 16 Millionen Euro in byrd, eine E-Commerce-Lösung in Sachen Logistik. Insgesamt flossen nun schon 26 Millionen Euro in die 2016 gegründete Fulfillment-Plattform mit Sitz in Wien und Berlin. “Das Investment wird auch genutzt, um die Büros in bereits bestehenden Märkten in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Österreich zu vergrößern. Mit dem Investment soll noch dieses Jahr das Team auf 200 Mitarbeiter aufgestockt und in 2022 fünf weitere Kernmärkte in Europa erschlossen werden.”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über byrd

Fernride
+++ Der Münchner Geldgeber 10x und Altinvestoren wie Speedinvest, Fly Ventures und UnternehmerTUM investieren 7,1 Millionen Euro in Fernride. “Ferner sind als Co-Investor bzw. Business Angel der US-amerikanische Deep-Tech-VC Promus Ventures und Olivier Bonnet, CTO von BlaBlaCar, beteiligt”, teilt die Jungfirma mit. Fernride, zum Start als Pylot bekannt, kümmert sich um das Trendthema autonomes Fahren. Das Schlagwort dabei lautet: “Transportation-as-a-Service-Lösungen für fahrerlose Logistig”. Das junge Unternehmen wurde von Hendrik Kramer, Maximilian Fisser und Jean-Michael Georg gegründet. Insgesamt flossen nun schon “mehr als 10 Millionen Euro” in das Startup. Mehr über Fernride

AskBrian 
+++ Fostec Ventures, Carcharodon Capital, COREventures und Whistler sowie mehrere Angel-Investoren investieren in AskBrian. Das Münchner Startup, das 2018 von Pavol Sikula gegründet wurde, “nutzt KI-Technologien zur Gestaltung von Lösungen, die den Menschen mit modernsten Dienstleistungen und Informationen über natürliche Sprache verbinden”. Kernprodukt des jungen Unternehmens ist Brian, ein KI-gestützter digitaler Assistent für “Managementberater und Business Professionals”.

MetShape
+++ AM Ventures investiert in MetShape. Das Startup aus Pforzheim, 2019 aus der Hochschule Pforzheim ausgegründet, “bietet Dienstleistungen im Bereich der Entwicklung und Herstellung von Klein-und Mikro-Präzisionsteilen mit der indirekten, additiven Lithography-based Metal Manufacturing (LMM) – 3D-Drucktechnologie an”. In der Presseaussendung heißt es weiter: “Mit der Finanzierungsrunde werden Investitionen in neue Anlagen, Ausweitung der Marketing- und Vertriebsmaßnahmen und weiterer Personalzuwachs ermöglicht”.

MERGERS & ACQUISITIONS

Reachbird
+++ Das Dortmunder Unternehmen adesso übernimmt Reachbird. Die Influencer-Marketing-Agentur wurde 2015 von Benedikt Ess, Julian Freese und Philipp Martin in Ruggell gegründet. “Dies ist der Beginn eines neuen Kapitels und wir freuen uns, dass durch diesen Schritt viele Vorteile für unsere Mitarbeiter und Kunden entstehen werden. Gemeinsam mit dem Team der adesso SE sind wir für die künftigen Entwicklungen im digitalen Marketing bestens aufgestellt und freuen uns über jegliche Herausforderungen, die wir gemeinsam mit unseren Kunden angehen werden”, teilt das Unternehmen mit.

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Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

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#Interview – “Es ist wir eine Sucht – man möchte nicht damit aufhören”


In unserem Interview-Podcast ist diesmal Felix Ohswald, Gründer des neuen Unicorns GoStudent, zu Gast. DST Global, SoftBank, Tencent und Dragoneer sowie Altinvestoren wie Coatue, Left Lane Capital und DN Capital investierten gerade erst 205 Millionen Euro in GoStudent. Das EdTech, 2017 gegründet, wurde dabei mit 1,4 Milliarden Euro bewertet und stieg somit zum Unicorn auf. Insgesamt flossen nun schon 291 Millionen Euro in das Wiener Startup, das sich als E-Learning-Dienst positioniert und auf kostenpflichtige Einzelkurse setzt.

Im Gespräch mit Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, spricht Ohswald über das Unicorn-Investment, ganz schnelles Wachstum, schnelle Investoren Wien als Standort, Schulschließungen und Dinosaurier im EdTech-Segment.

Unser Sponsor

Die heutige Ausgabe wird präsentiert von IKEA. Wusstest du schon, dass IKEA auch Produkte und Services speziell für Unternehmen bietet? IKEA für Unternehmen macht den IKEA-Einkauf für Geschäftskunden aller Unternehmensgrößen – vom Soloselbständigen bis zum Konzern – so bequem wie möglich. IKEA bietet dabei Produkte, Lösungen und Services, die speziell für die gewerbliche Nutzung entwickelt wurden. Beim gesamten Bestellprozess hilft ein persönlicher Ansprechpartner. Bestellung sind per E-Mail oder Telefon möglich. Auf Wunsch bietet IKEA zudem auch einen Liefer- oder Montageservice an. Und wer Hilfe bei der Planung seines Büros braucht, findet beim Interior Design Service von Ikea Hilfe. Mit dem Stichwort “deutsche Startups” zahlst du nur 3 Euro anstatt 5 Euro (netto) pro Quadratmeter für deine Planung. Das Angebot gilt nur für Unternehmen und bis zum 31.08.2021. Weitere Informationen findest du unter: www.IKEA.de/IDS

Interview #27 – Felix Ohswald (GoStudent)

Abonnieren: Die Podcasts von deutsche-startups.de könnt ihr bei Amazon Music – Apple Podcasts – Castbox – Deezer – Google Podcasts – iHeartRadio – Overcast – PlayerFM – Podimo – Spotify – SoundCloud oder per RSS-Feed abonnieren.

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Foto (oben):  GoStudent

#aktuell, #edtech, #gostudent, #interview, #podcast, #unicorn, #wien

#DealMonitor – GoStudent wird mit Millionen von DST Global zum Unicorn – Myos bekommt 25 Millionen – Tencent übernimmt Yager


Im aktuellen #DealMonitor für den 22. Juni werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

GoStudent
+++ DST Global, SoftBank, Tencent und Dragoneer sowie Altinvestoren wie Coatue, Left Lane Capital und DN Capital investieren 205 Millionen Euro in GoStudent. Das EdTech wird dabei mit 1,4 Milliarden Euro bewertet und steigt somit zum Unicorn auf. “Mit der neuen Finanzierung beläuft sich die Gesamtinvestition von GoStudent auf über 291 Millionen Euro”, teilt das Unternehmen mit. Erst im März dieses Jahres sammelte GoStudent 70 Millionen Euro ein. Das Wiener Startup, das sich als E-Learning-Dienst positioniert und auf kostenpflichtige Einzelkurse setzt, wurde 2017 von Gregor Müller, Felix Ohswald und seinem Bruder Moritz Ohswald gegründet. “Das Investment wird genutzt, um die globale Expansion weiter voranzutreiben”, schreibt das Unternehmen. Über 500 Mitarbeiter:innen wirken bereits für das junge Unternehmen. Mehr über GoStudent

Myos 
+++ Xploration Capital, Fasanara Capital und Tomahawk, also Cédric Waldburger, investieren 25 Millionen Euro in Myos – siehe FinanceFWD. Das Startup, das 2018 von Nikolaus Hilgenfeldt ins Leben gerufen wurde, versorgt Händler mit Betriebsmitteln (Working Capital). Das Unternehmen nutzt dabei “die Transparenz und Datenverfügbarkeit auf E-Commerce-Plattformen, um das Kreditrisiko auf Basis des Umsatzpotenzials von Handelsprodukten zu bewerten”. Die Deutsche Handelsbank, Mountain Partners, BTH, Avala Capital, die raisin-Gründer, Tim Marbach und Gerald Schönbucher investierten 2019 bereits 10 Millionen Euro in Myos.

Airbank 
+++ New Wave, Speedinvest, Calm/Storm Ventures, Tiny.VC und einige Angel-Investoren investieren 2,5 Millionen Euro in Airbank. Das Berliner Startup, das 2021 von Christopher Zemina, zuletzt Principal bei Speedinvest, und Patrick de Castro Neuhaus gegründet wurde, kann man als eine Art CFO-Cockpit bezeichnen. In der Selbstbeschreibung heißt es: “Cashflow Management Lösung für Startups und KMUs, die alle Geschäftskonten und Finanzdaten an einem Ort vereint, reibungslose Liquiditätskontrolle und -planung ermöglicht und den Zahlungsverkehr vereinfacht”. Über den Einstieg von Speedinvest hatten wir bereits Anfang April im Insider-Podcast berichtet.

MERGERS & ACQUISITIONS

Yager
+++ Der chinesische Internetriese Tencent übernimmt die Mehrheit am Berliner Gamesstudio Yager – siehe GamesWirtschaft. Yager, das 1999 von Timo Ullmann, Uwe Bennecke, Roman Golka, Philipp Schellbach und Mathias Wiese gegründet wurde, ist insbesondere für den Antikriegs-Ego-Shooter “Spec Ops: The Line” und das Weltraum-Action-Spiel “Dreadnought” bekannt. Tencent stieg bereits 2020 bei Yager und hielt zuletzt 25 % am Unternehmen. 140 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Yager.

Twist
+++ Der dänische GreenMobility übernimmt das Stuttgarter Startup Twist. “Damit wird das Unternehmen aus Kopenhagen erstmals auf dem deutschen Markt aktiv”, heißt es in der Presseaussendung.  Twist bietet seit 2020 elektrisches Car- und Roller-Sharing für kleinere Städte und Gemeinden an. Die Jungfirma wurde von EnBW und dem Company Builder Bridgemaker angeschoben.

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#DealMonitor – Celonis sammelt 1 Milliarde ein – Tier Mobility bekommt 60 Millionen – Cognigy sammelt 44 Millionen ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 2. Juni werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Celonis
+++ Durable Capital Partners, T. Rowe Price Associates, Franklin Templeton, Splunk Ventures und “eine Gruppe weiterer Investoren” sowie Altinvestoren wie Arena Holdings investieren 1 Milliarde US-Dollar in das Process Mining-Grownup Celonis. Eine solche Summe sammelte bisher noch kein Startup auf seinen Schlag ein. Die Bewertung liegt bei 11 Milliarden Dollar. Damit ist Celonis das erste deutsche Decacorn. Mit dem Begriff werden Unternehmen beschrieben, die mindestens mit 10 Milliarden US-Dollar bewertet werden. Mehr im ausführlichen Artikel zum Decacorn-Investment

Tier Mobility
+++ Goldman Sachs stellt dem millionenschweren Berliner Mobility-Startup Tier, das E-Scooter und Roller anbietet, eine sogenannte Asset-Backed-Finanzierung in Höhe von 60 Millionen US-Dollar zur Verfügung. “The debt facility from the leading investment banking, securities and investment management firm is the first of such scale in micro-mobility and will fuel TIER’s e-scooter fleet expansion for 2021”, heißt es in der Presseaussendung. Investoren wie SoftBank, Mubadala Capital, Northzone, Goodwater Capital und White Star Capital investierten bereits in Tier. Das Unternehmen wurde 2018 von Lawrence Leuschner, Matthias Laug und Julian Blessin gegründet. Mehr über Tier Mobility

Cognigy
+++ Insight Partners. DN Capital, Global Brain, Nordic Makers, Inventures und Digital Innovation and Growth investieren 44 Millionen US-Dollar in Cognigy. Das Düsseldorfer Unternehmen, das 2016 von Philipp Heltewig und Sascha Poggemann gegründet wurde, entwickelt einen Künstliche Intelligenz-Service, Kundenanfragen zu managen. Zu den Kunden des Unternehmens gehören unter anderem Lufthansa, BioNTech und Daimler. Bis Ende 2019 flossen bereits rund 6,5 Millionen Euro in Cognigy. Mit dem frischen Kapital möchte das Unternehmen “sein weltweites Kundenwachstum fördern, neue Partnerschaften vorantreiben und die marktführenden Funktionen seiner Plattform kontinuierlich weiterentwickeln, um die Einführung von Künstlicher Intelligenz auf Unternehmensebene zu beschleunigen”. Mehr über Cognigy

OroraTech
+++ Bayern Kapital, Ananda Impact Ventures, Findus Ventures, APEX Ventures und “ein Konsortium erfahrener Business Angels” investieren 5,8 Millionen Euro in OroraTech.Das Münchner Unternehmen positioniert sich als “kommerzieller Anbieter von Satelliten, die – mit Infrarot-Kameras ausgestattet – Buschfeuer überall auf der Welt frühzeitig entdecken und überwachen können”. Das junge Startup entstand als Spin-off des Raumfahrtlehrstuhls der TUM. Mehr über OroraTech

Evana
+++ Wecken & Cie., AC+X und das Schweizer Family Office Arventus sowie die Altinvestoren Patrizia und AM Alpha investieren 10 Millionen Euro in das PropTech Evana. “Das Unternehmen nutzt die Finanzierung, um Evana als führende Plattform für das digitale Daten- und Dokumenten-Management in Europa und Technologieführer für Künstliche Intelligenz in der Immobilienwirtschaft zu etablieren”, heißt es in der Presseaussendung. Das 2015 gegründete PropTech (Frankfurt am Main und Saarbrücken) beschäftigt mehr als 100 Mitarbeiter:innen.

Bikemap
+++ Der niederländische Investors Ponooc, der auch bei Swapfiets und Unu an Bord ist, investiert eine siebenstellige Summe in das Wiener Startup Bikemap. Die Jungfirma bezeichnet sich selbst als “bisher größte nutzer:innengenerierte Fahrradroutensammlung der Welt”. Die Bikemap-App, die 2014 gegründet wurde, bietet nach eigenen Angaben “mehr als sieben Millionen Routen in über 100 Ländern” an. 30 Mitarbeiter:innen arbeiten für das Unternehmen.

WeProfit
+++ Angel-Investoren wie Clemens Bollinger, Vahe Andonians, Armen Kocharyan, Ara Abrahamyan und Jörg-Matthias Butzlaff investieren 330.000 US-Dollar in WeProfit. Das Startup aus Frankfurt am Main bringt sich als “Software Development-Marktplatz” in Stellung. Über die Plattform können Unternehmen “passende und gescreente Geschäftspartner für Software Development-Projekte finden”. WeProfit wurde von Sahak Artazyan, Matteo Emmanuello und Arsen Abrahamyan gegründet.

Fyppit
+++ Der Berliner Geldgeber APX, hinter dem Axel Springer und Porsche stecken, investiert in Fyppit. Das Berliner Startup, das 2020 von Harsha Jagasia, Tobias Lehmann und Andy Seto gegründet wurde, bietet einen Online-Marktplatz an, bei dem Kundinnen und Kunden “Waren direkt von ihren lokalen Geschäften mit Lieferung am selben Tag bestellen können”.

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#DealMonitor – wefox sammelt 650 Millionen ein (Bewertung: 3 Milliarden) – sennder bekommt weitere 80 Millionen – Cinven kauft Think-Cell


Im aktuellen #DealMonitor für den 1. Juni werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

wefox
+++ Target Global, FinTLV, Ace & Co, LGT und die zugehörige “Impact-Investing-Plattform” Lightrock, Partners Group, EDBI, Jupiter und Decisive sowie die Altinvestoren investieren 650 Millionen US-Dollar in wefox. Die Post-Money-Bewertung des Unicorns liegt nun bei 3 Milliarden Dollar. Bereits in der vergangenen Woche gab es erste Berichte über eine größere Investmentrunde bei wefox. Insgesamt flossen nun schon 918 Millionen Dollar in das InsurTech, das 2014 in der Schweiz an den Start ging. Mit dem frischen Kapital möchte das Unternehmen “die Expansion in weitere Länder sowie den Ausbau seines Produktportfolios in bestehenden Märkten” vorantreiben. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete das InsurTech einen Umsatz in Höhe von 143 Millionen Dollar. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz von über 350 Millionen Dollar. wefox ist derzeit in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Polen aktiv. das Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 600 Mitarbeiter:innen. Zu wefox verkauft zum einen Versicherungsprodukte über Vermittler, zudem betreibt das InsurTech eine “offene Versicherungs-API”, die es  Versicherern digitale Vertriebskanäle ermöglicht. Zu guter Letzt gehört wefox Insurance (ehemals One) zum junge Unternehmen. Der Ableger bietet etwa Versicherungen im Bereich Haftpflicht, Haushalt und KfZ an. Zu den weiteren Investoren von wefox gehören Omers Ventures, G Squared, Mountain Partners, Merian, Horizons Ventures, Eurazeo, Mubadala Capital, Salesforce Ventures, Speedinvest, CE Innovation Capital (vormals als CreditEase Fintech Investment Fund bekannt), GR Capital und Seedcamp. Mehr über wefox

sennder
+++ Baillie Gifford und alle Altinvestoren investieren 80 Millionen US-Dollar in sennder. Das Berliner Logistik-Startup, das 2015 von Julius Köhler, Nicolaus Schefenacker und David Nothacker gegründet wurde, sammelte gerade erst 160 Millionen Dollar ein – unter anderem von Hedosophia, Accel, Lakestar, HV Capital, Project A und Scania. Insgesamt flossen nun schon 350 Millionen in die Jungfirma. Die Bewertung von sennder liegt bei 1,1 Milliarden Dollar.  “Das frische Kapital wird sennders Wachstumskurs in Europa weiter beschleunigen, die Marktposition in sennders Kernmärkten wird dadurch gestärkt und die Expansion in neue Märkte vorangetrieben. sennder wird auch weiterhin strategische Wachstumsmöglichkeiten, organisch und über Akquisitionen, nutzen”, teilt das Unternehmen mit. Das junge Unternehmen kümmert sich in der großen und wilden Logistikwelt um sogenannte Komplettladungen. Konkret verbindet das Logistikstartup aus Berlin über seine Softwareplattform Händler und Transportunternehmen. Mehr über sennder

Noyes Technologies
+++ VSquared Ventures und 468 Capital investieren in Noyes Technologies. Das Startup aus München, das von Marco Prüglmeier und Aaron Spiegelburg gegründet wurde, arbeitet an einer automatisierten Picking-Lösung. Zum Konzept schreiben die Bajuwaren: “We are going to revolutionize the automation of urban storage areas with a unique robot-operated, ultra-dense and highly flexible micro warehouse”. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

FQX
+++ Earlybird Venture Capital sowie Beteiligung von SIX Fintech Ventures und Hybris-Gründer Carsten Thoma investieren 4,7 Millionen US-Dollar in das FinTech FQX. Das Startup aus Zürich, das 2019 von Frank Wendt, Benedikt Schuppli, Stephan D. Meyer und Philipp von Randow gegründet wurde, kümmert sich so genannte eNotes. Dazu teilt das Fintech mit: “eNotes basieren auf den weltweit bewährten, ehemals papierbasierten ‘Promissory Notes’ und werden zur kurzfristigen Finanzierung sowie als Zahlungsinstrument verwendet. Die eNote basiert auf der Blockchain- Technologie und kann flexibel an eine beliebige dritte Partei auf der Infrastruktur übertragen werden. Im Vergleich zu anderen Finanzierungsoptionen zeichnen sich eNotes durch ihre finanziellen Steuerungsmöglichkeiten und globale Übertragbarkeit aus”.

contextflow
+++ B&C Innovation Investments, TTIP Beteiligungs GmbH und die Altinvestoren APEX Ventures, Crista Galli Ventures, IST cube, Nina Capital und Novacapital investieren eine mittlere siebenstellige Summe in contextflow. Das Spin-Off der Medizinischen Universität Wien unterstützt Nutzer:innen “mit dem Einsatz von Deep Learning Radiologen bei der Bildinterpretation und verkürzt die Zeit für eine genaue Diagnose”.

MERGERS & ACQUISITIONS

Think-Cell
+++ Der englische Finanzinvestor Cinven übernimmt die Mehrheit an der Berliner Softwarefirma Think-Cell. Das 2001 gegründete Unternehmen, das von Markus Hannebauer und Arno Schoedl gegründet wurde, bezeichnet sich als “führende PowerPoint-Software für Unternehmensberatungen”. Think Cell erwirtschaftete 2019 einen Umsatz in Höhe von 216 Millionen Euro und einen Konzernjahresüberschuss in Höhe von 96 Millionen. Auf den Software-Arm der Firmengruppe, die auch im Immobilien-Segment aktiv ist, entfielen dabei 88 Millionen Umsatz und ein EBIT in Höhe von 79 Millionen. “As part of the transaction, think-cell’s founders Markus Hannebauer and Arno Schoedl will continue to be active members of the management team and will both remain minority investors in the business alongside Cinven”, schreibt Bloomberg zur Übernahme. Das Corona-Jahr lief ebenfalls gut für das Unternehmen. Die Corona-Pandemie hat auf die Entwicklung der Einkünfte aus dem Softwarelizenzgeschäft wenig Einfluss. Nach einem kurzen Umsatztief im Frühjahr, hat sich der Umsatz bereits im Frühsommer erholt und sich seitdem wieder auf einem Steigerungsniveau stabilisiert, dass den Vorjahren gleicht”, heißt es es im Jahresabschluss für 2019. Bei vorsichtigen Schätzungen dürfte der Kaufpreis locker bei mehr als 1 Milliarde Euro liegen. Bei der aktuellen Marktdynamik und den hohen Multiples, die derzeit gezahlt werden, sind aber auch locker rund 2 Milliarden drin.

DIE HÖHLE DER LÖWEN

Lambus
+++ In der elften Folge der neunten Staffel investierte Sales-Löwe Carsten Maschmeyer 500.000 Euro in Lambus und sicherte sich dabei 18 % am Unternehmen. Das Startup, das von Hans Knöchel und Anja Niehoff gegründet wurde, positioniert sich als “All-in-One Reise-App”. Die Anwendung bietet Buchungsbestätigungen, Routenhighlights, Fotos und Reisekosten. Ursprünglich wollen das Lambus-Team  500.000 Euro für 15 % Firmenanteile einsammeln. Der Deal platzte nach der Show.

WowWow
+++ In der elften Folge der neunten Staffel investierten Pharma-Löwe Nils Glagau und Familien-Löwin Dagmar Wöhrl 150.000 Euro in und sicherten sich dabei  30 % am Unternehmen. Hinter WowWow, das von Walburga und Reto Falkenberg gegründet wurde, verbirgt sich ein “Halsband für Hunde, in dem eine Leine integriert ist”. Ursprünglich wollen das WowWow-Team 120.000 Euro für 25 % Firmenanteile einsammeln.

Hilli Fruits
+++ In der elften Folge der neunten Staffel investierte Regal-Löwe Ralf Dümmel 150.000 Euro in Hilli Fruits und sicherte sich dabei 25 % am Unternehmen. Die Jungfirma von Paulina Carrera setzt auf abgepacktes Püree aus reifen Früchte – ohne Konservierungsstoffe und Zusätze. Ursprünglich wolle die Gründerin 150.000 Euro für 20 % Firmenanteile einsammeln.

sked
+++ In der elften Folge der neunten Staffel investierte Regal-Löwe  Ralf Dümmel 100.000 Euro in sked und sicherte sich dabei 30 % am Unternehmen. Hinter sked verbirgt sich ein ein elektronisches Messerschärfgerät in Form eines Messerblocks. Ursprünglich wollen die sked-Macher Horst Paetzel und Jürgen Dangel 100.000 Euro für 20 % Firmenanteile einsammeln.

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#DealMonitor – sevDesk sammelt 50 Millionen ein – The Platform Group übernimmt MöbelFirst – mymuesli plant IPO


Im aktuellen #DealMonitor für den 25. Mai werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

sevDesk
+++ Der amerikanische Celonis-Investor Arena Holdings und Hybris-Gründer Carsten Thoma investieren gemeinsam mit den Altinvestoren LEA Partners, dem Family-Office Wecken & Cie. und Global Founders Capital (GFC) 50 Millionen Euro in sevDesk. “Das neu gewonnene Kapital wird in die Weiterentwicklung des Produktportfolios und Serviceangebots sowie den Ausbau von Personal fließen”, teilt das Unternehmen mit. sevDesk, eine cloudbasierte Buchhaltungslösung für Selbständige, Freiberufler und kleine Unternehmen mit bis zu 10 Mitarbeitern, wurde 2014 von Fabian Silberer und Marco Reinbold in Offenburg gegründet. Los ging es damals im heimischen Keller bzw. in der Garage. 165 Mitarbeiter:innen wirkten für das Unternehmen. Bis Ende 2019 flossen bereits rund 12 Millionen Euro in die Jungfirma. Zuletzt interessierten sich nach unseren Informationen mehrere Kapitalgeber für das Unternehmen. Das sevDesk-Team entschied sich für Arena Holdings, da der Geldgeber das Segment gut kennt. Mehr über sevDesk

Propster
+++ Der aws Gründerfonds, Axeleo aus Frankreich und PI-Labs aus Großbritannien investieren gemeinsam mit den Altinvestoren Allinvest Unternehmensbeteiligung und Ertler Holding 3 Millionen Euro in das Wiener PropTech Propster. “Mit dem frischen Kapital soll der Wachstumskurs fortgesetzt und vorangetrieben werden”, teilt das Unternehmen mit. Das junge Unternehmen, das 2017 von Milan Zahradnik gegründet wurde, “ermöglicht es Käufern, Mietern und Investoren Immobilien online zu erwerben, zu konfigurieren und abzuwickeln”.

Duschkraft
+++ High Rise Ventures und die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft investieren “mehr als eine Million” in Duschkraft. Das Rostocker Startup entwickelt einen Luftentfeuchter für die Dusche, der die Schimmelbildung nach einer heißen Dusche vermeiden soll. Der Entfeuchter nutzt das Prinzip der Kondensation, verringert so die Luftfeuchtigkeit und soll so nicht nur Schimmel vermeiden, sondern auch die Nebenkosten senken.

Makersite
+++ Der Impact-Investor Planet A Ventures investiert in Makersite. Das 2018 von Neil d`Souza gegründete Münchner Startup positioniert sich als “cloud-based platform combining data aggregation and live applications for agile product life cycle management”.  Planet A Ventures investierte zuletzt auch in auch traceless. Das Hamburger Startup entwickelt kompostierbare Verpackungen.

MERGERS & ACQUISITIONS

MöbelFirst
+++ The Platform Group, gehört zur Benner Holding übernimmt MöbelFirst. Das junge Startup aus Bonn, das von Christoph Ritschel und Dennis Franken gegründet wurde, kümmert sich seit 2016 um den Abverkauf von Ausstellungsstücken. Ende 2017 investierte die Familie Höner, Inhaber der Marke Musterring International, in das Unternehmen. “In zwei Finanzierungsrunden investierten Investoren insgesamt 1 Millionen Euro Wagniskapital”, teilt das Startup mit. Seit 2019 schreibt das Unternehmen, das 11 Mitarbeiter:innen beschäftigt, nach eigenen Angaben schwarze Zahlen. Auch nach der Übernahme durch The Platform Group bleiben die Gründer und die Familie Höner als “strategische Gesellschafter” an Bord. Zur The Platform Group aus Wiesbaden gehören Marken wie Schuhe24, bike-angebot, Gindumac und teech. Das Unternehmen erwirtschaftete 2020 einen Umsatz in Höhe von  120 Millionen Euro. In diesem Jahr sind 200 Millionen geplant. Mehr über MöbelFirst

billwerk
+++ Das Growth-Equity-Unternehme PSG erwirbt eine Mehrheitsbeteiligung an billwerk. “Nach der Transaktion wird das Unternehmen weiterhin von seinem Mitgründer Ricco Deutscher geführt, der seine Rolle als CEO beibehält. PSG beabsichtigt, den internationalen Wachstumsplan von billwerk sowohl organisch als auch durch strategische M&A-Aktivitäten zu unterstützen”, heißt es in der Presseaussendung. Die Subscription-Management-Plattform billwerk wurde 2015 von Ricco Deutscher, Steffen Mey, Thomas Tauber und Christian Winnerlein gegründet. 40 Mitarbeiter:innen wirken für das das Unternehmen mit Hauptsitz in Frankfurt am Main.

STOCK MARKET

mymuesli
+++ Der MüsliShop mymuesli plant spätestens im Herbst einen IPO. “Das 2007 gegründete Unternehmen könnte bei dem Börsengang mit rund 250 Millionen Euro bewertet werden und Aktien im Wert von 100 Millionen Euro verkaufen, sagten mehrere mit den Plänen vertraute Personen” – berichtet Reuters. 2016 stieg die Beteiligungsgesellschaft Genui bei mymuesli ein. Aus dem Genui-Portfolio ging zuletzt auch Fashionette an die Börse. mymuesli erwirtschaftete zuletzt einen Umsatz in Höhe von rund 100 Millionen Euro. Zuletzt machte das Unternehmen fast alle seiner Filialen dicht.

DIE HÖHLE DER LÖWEN

The Makery
+++ In der zehnten Folge der neunten Staffel investierte Social-Media-Löwe Georg Kofler 250.000 Euro in The Makery und sicherte sich dabei 21 % am Unternehmen. Die digitale Plattform vermittelt zahlreiche handwerkliche und kreative Workshops. Ursprünglich wollte Gründer Jasper Kolb 250.000 Euro für 15 % einsammeln. Der Deal platzte nach der Show leider.

Summersaver
+++ In der zehnten Folge der neunten Staffel investierte Regal-Löwe Ralf Dümmel 250.000 Euro in Summersaver. Hinter dem Summersaver verbirgt sich Anti-Wundreib-Stick, der Hautirritationen und Wundreibungen verhindern soll.Ursprünglich wollte Gründerin Denise Hahn 250.000 Euro für 20 % einsammeln.

Evertree 
+++ In der zehnten Folge der neunten Staffel investierte Pharma-Löwe Nils Glagau 75.000 in Evertree und sicherte sich dabei 33 % am Unternehmen. Hinter Evertree verbirgt sich eine Urne, bei der aus der Asche eines verstorbenen Menschen oder Tieres ein Baum wächst.

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Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

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#Interview – “Rasantes Wachstum lässt sich leider oft nicht mit Qualität vereinbaren”


Das junge Unternehmen waterdrop setzt auf “kleine, kompakte Würfel, die pures Wasser im Handumdrehen in ein erfrischendes Getränk verwandeln”. Drei Jahre nach der Gründung erwirtschaftete das Wiener Unternehmen bereits einen Umsatz von 22 Millionen Euro. “2020 konnten wir über 40 Millionen Euro Umsatz erwirtschaften und für 2021 erwarten wir eine Verdopplung. Der Umsatz für 2021 setzt sich umgerechnet aus 200 Millionen Drops zusammen”, sagt Gründer Martin Murray.

Vor drei Jahren war das waterdrop-Team in der Vox-Show “Die Höhle der Löwen” zu Gast. “Wir waren 2018, also ein Jahr nach Launch, in der Show. Die mediale Aufmerksamkeit, die wir durch die Ausstrahlung erhalten haben, war natürlich enorm und ein echter push der Bekanntheit von waterdrop. Die Server liefen nach dem TV-Auftritt heiß und uns kannten auf einmal Millionen Menschen in Deutschland. Wir hatten alleine in den ersten 24 Stunden nach Ausstrahlung 30.000 neue Kunden”, blickt Murray zurück.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht der waterdrop-Gründer außerdem über Plastikflaschen, den Massenmarkt und Strohhalme.

Wie würdest Du Deiner Großmutter waterdrop erklären?
waterdrops sind kleine, kompakte Würfel, die pures Wasser im Handumdrehen in ein erfrischendes Getränk verwandeln. Sie enthalten keinen Zucker, dafür natürliche und wertvolle Inhaltsstoffe und helfen dabei, die empfohlenen zwei bis drei Liter Wasser am Tag zu trinken. Somit muss man nichts mehr in Plastikflaschen packen und durch die Gegend fahren, sondern macht sich selbst mit Leitungswasser bequem sein eigenes Getränk.

Hat sich das Konzept, das Geschäftsmodell, in den vergangenen Jahren irgendwie verändert?
Unsere Mission, es den Leuten möglichst einfach zu machen, ausreichend Wasser zu trinken, ist geblieben. Zentraler Bestandteil dabei sind auch immer noch unsere Microdrinks. Mittlerweile bieten wir zehn unterschiedliches Sorten, darunter fruchtige, Kräuternoten oder mit Koffein an. Im Herbst 2020 haben wir unser Angebot um die Microteas, die heiß getrunken werden, ergänzt. Eine Vielzahl von Accessoires, wie Flaschen, Tumbler, Strohhalme oder die Signature Gläser runden unser Angebot ab und machen täglich Lust, mehr Wasser zu trinken. Für 2021 wollen wir neben heißen und kalten Drinks noch eine dritte Säule, die wir Drink-Tech nennen, aufbauen. Unser Ziel ist es, die Getränkeindustrie smart zu machen und zu revolutionieren. Mehr kann ich noch nicht verraten, aber da wird dieses Jahr noch einiges kommen.

Die Corona-Krise traf die Startup-Szene zuletzt teilweise hart. Wie habt ihr die Auswirkungen gespürt?
Wir gehören zu denen, die die Krise nicht getroffen hat – ganz im Gegenteil sogar. Dank unseres digitalen Geschäftsmodells haben wir auch in der Krise viele Chancen nutzen können. Natürlich sind unsere 15 stationären Läden stark betroffen gewesen, andererseits konnten wir vor allem Online ein enormes Wachstum verbuchen. Insgesamt konnten wir durch unsere Kundennähe, dem verstärkten Bewusstsein für Gesundheit und Nachhaltigkeit sowie unserem E-Commerce Geschäft unseren Umsatz auf über 40 Millionen Euro steigern. Auch in 2021 sehen wir keinen Einbruch und erwarten sogar eine weitere Umsatzverdopplung.

Wie ist überhaupt die Idee zu waterdrop entstanden?
Ich hatte schon immer eine Passion zur Getränkeindustrie, da ich leidenschaftlicher Wassertrinker bin und ich immer fasziniert davon war, wie sich so eine große Industrie über Dekaden nicht verändert hat. Ich war immer schon überzeugt, dass ich mal selbst gründen werde. Die Idee hatte ich 2015 im Flieger von Singapore nach Hongkong während meines MBAs. Ich wurde wie immer gefragt “Was wollen Sie trinken?” – Wie immer trank ich nur Wasser, nur ich habe mir gedacht “Es wäre doch spannend, wenn ich jetzt was dabei hätte, das ich bequem ins Wasser geben kann, um ihm etwas mehr “Pepp” zu geben.” Ich war so verliebt in die Idee, dass ich überzeugt war, dass ich den Getränkemarkt mit meiner Idee nachhaltig verändern kann. Unsere Microdrinks lösen fast alle Probleme, die die Getränkeindustrie hat! Zum Beispiel Verpacken in PET-Flaschen, lange Transportwege, keine wirkliche Möglichkeit des Online Vertriebs – um nur drei Aspekte zu nennen. Also habe ich mich “literally” ins kalte Wasser gestürzt und angefangen an waterdrop zu arbeiten.

Wie hat sich waterdrop seit der Gründung entwickelt?
Waterdrop ist mittlerweile eines der am schnellsten wachsenden E-Commerce Unternehmen Europas. Die Mission von waterdrop besteht weiterhin darin, Menschen zu helfen, mehr Wasser zu trinken, dabei gleichzeitig den Verbrauch von Plastik und CO2 zu reduzieren.

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist waterdrop inzwischen?
Seit der Gründung ist der Umsatz von waterdrop rapide gewachsen: Im ersten Jahr – 2017 – erreichten wir 700.000 Euro Umsatz, in Jahr zwei standen wir bei 5 Millionen Euro, in Jahr drei dann sogar bei 22 Millionen Euro. Ein Team von über 200 Menschen mit Headquarter in Wien sorgt dafür, dass es waterdrop in über 10 Ländern online und in insgesamt 15 Stores gibt. So hat das Team bereits über 1.000.000 Kunden zu waterdrop Fans gemacht – und es werden täglich mehr! Außerdem konnten wir als eins der wenigen europäischen Startups erfolgreich in den USA launchen. 2020 konnten wir über 40 Millionen Euro Umsatz erwirtschaften und für 2021 erwarten wir eine Verdopplung. Der Umsatz für 2021 setzt sich umgerechnet aus 200 Millionen Drops zusammen. Also eine ganze Menge Würfel! Mit diesen 200 Millionen Drops können 100 Millionen Liter Wasser befruchtet werden, was dem 14-fachen Volumen des gesamten Bierkonsums (7 Mio. Liter) am Münchner Oktoberfest entspricht. Nicht nur das Volumen ist erstaunlich, auch die Anzahl der eingesparten Plastikflaschen. 100 Millionen 0.5l Plastikwasserflaschen können somit eingespart werden. Als kleiner Vergleich: Würde man diese 100 Millionen Plastikflaschen aufeinanderstapeln, würde man auf eine Distanz von 20.000 km kommen – die Strecke von Berlin bis nach Los Angeles und zurück!

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?
Wir hatten durch unser Wachstum oft mit Qualitäts- und Lieferproblemen zu kämpfen. Wir verkaufen mittlerweile Millionen von Drops und abertausende von Flaschen im Monat und das war für unser kleines Team oft zu viel. Leider lässt sich rasantes Wachstum oft nicht mit kontinuierlicher Qualität vereinbaren – da haben wir viel gelernt.

Und wo hat Ihr bisher alles richtig gemacht?
Um die geringe Wahrscheinlichkeit zu nutzen, eine erfolgreiche Firma zu gründen, muss schon vieles richtig laufen, man braucht aber auch gehörig viel Glück da auch das Timing essentiell ist. Die wichtigsten Themen aus meiner Sicht waren das komplementäre Gründerteam, der extrem starke Focus auf unsere Community von Tag 1 an und die kontinuierliche Weiterentwicklung von Produkt und Design, weil es immer etwas gab, womit wir nicht 100 % zufrieden waren. Außerdem hatten wir immer große Pläne und auch keine Scheu Fehler zu machen: Nicht umsonst hängt bei uns ganz groß im Büro: “If everything is under control, you are just not going fast enough”

Wie viele andere Startups habt ihr bereits an der Vox-Show “Die Höhle der Löwen” teilgenommen. Hat sich die Teilnahme an der Show für euch gelohnt?
Ja, auf jeden Fall hat es sich gelohnt. Alleine die TV Erfahrung mitzuerleben ist klasse und die Reichweite in Deutschland ist sehr stark. Mit der Familie Wöhrl haben wir einen weiteren langfristigen Partner gewinnen können, mit dem wir sehr gut zusammenarbeiten.

Welchen Einfluss genau hatte die Vox-Show auf eure Entwicklung?
Wir waren 2018, also ein Jahr nach Launch, in der Show. Die mediale Aufmerksamkeit, die wir durch die Ausstrahlung erhalten haben, war natürlich enorm und ein echter push der Bekanntheit von waterdrop. Die Server liefen nach dem TV-Auftritt heiß und uns kannten auf einmal Millionen Menschen in Deutschland. Wir hatten alleine in den ersten 24 Stunden nach Ausstrahlung 30.000 neue Kunden!

Was rätst Du anderen Gründern, die bei der Gründershow mitmachen wollen?
Solltest du eine Einladung für die Show bekommen und dein Produkt eignet sich für den Massenmarkt, dann “go for it!”! Die Teilnahme bei der “Höhle der Löwen” allein ist allerdings keine Erfolgsgarantie. Als Tipp kann ich noch jedem Empfehlen, vor der Show ein Medientraining zu machen. Es ist schon sehr eigenartig sich selbst im Fernsehen zu sehen und durch das Training hat man ein bisschen Übung. Außerdem sollte man genau abwägen welches “Angebot” man am Ausstrahlungstag macht.

Wo steht waterdrop in einem Jahr?
Wir werden unsere Produktpalette weiter um sehr spannende neue Produkte erweitern. Außerdem werden wir einen Fokus auf die Skalierung in den USA legen. Ich kann noch nicht all zu viel verraten, aber die Themen “Drink-Tech” und auch Lösungen für verunreinigtes Leitungswasser stehen auf der Agenda. Die Mission wird aber immer die gleiche bleiben: Alles, was wir tun, zahlt darauf ein, dass wir unseren Kunden helfen, mehr Wasser zu trinken und somit mehr für die Umwelt sowie auch für die individuelle Gesundheit zu tun.

Tipp: Waterdrop: Wie die große Vision den Deal klar macht

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#Brandneu – 6 junge Startups, die wir ganz genau im Blick behalten


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

craftsoles
Bei craftsoles finden Onliner:innen handgefertigte orthopädische Einlagen. Das Startup, ein Ableger von meevo, einem Online-Sanitätshaus, schickt die benötigten Sets zur Vermessung dabei zu den Kunden. Danach fertigt das craftsoles-Team die Einlagen und schickt diese zum Kunden.

DeepScenario
DeepScenario aus München, das von Florian Hirschmann gegründet wurde, möchte Unternehmen durch die intelligente Analyse von Luftbilddaten und der Erstellung von Verkehrsszenarien helfen, das Trendthema autonomes Fahren zu meistern. Dabei setzt die Jungfirma auf “real-world traffic data”, die verschiedene Szenarien abbilden.

Planted
Das Kölner Startup Planted möchten seinen “Kund:innen die Möglichkeit geben, aktiv etwas gegen die globale Erwärmung zu unternehmen”. Dazu pflanzt das Unternehmen, das von Jan Borchert, Heinrich Rauh, Cindy Schüller, Wilhelm Hammes gegründet wurde, Mischwälder und kompensiert so CO2-Emissionen.

Mocica
Bei Mocica handelt es sich um ein Online-Kurs gegen Verspannungen, die durch das Arbeiten im Home Office entstanden sind. “Das Programm ist auf allen mobilen Endgeräten durchführbar und erfordert keine zeitliche Bindung”, teilt das Startup mit. Mocica wurde von Triggerdinger-Macher Maurice Calmano gegründet.

inoqo
Das in Wien gegründete ClimateTech inoqo entwickelt eine App, die es Onliner:innen ermöglicht, die verursachten CO2-Emissionen von Produkten zu ermitteln. Das Startup wurde von Markus Linder, Doris Wimmer, Hélène Saurais, Simon Haberfellner, Bernhard Schandl und Elisa Gramlich gegründet.

Shöpy
Die Jungfirma Shöpy positioniert sich als “Marketplace für innovative Startup-Produkte im deutschsprachigen Raum”: Ins Leben gerufen wurde der Marktplatz von Christian Pittner. Der Jungunternehmer sieht sein Projekt als “direkten Angriff auf Amazon”.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DealMonitor – Kaia Health sammelt 65 Millionen ein – Geizhals übernimmt tarife.at – Endeit Capital legt neuen Fonds auf


Im aktuellen #DealMonitor für den 28. April werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Kaia Health
+++ Ein nicht genannter “führender Wachstumsfonds” sowie die Altinvestoren Optum Ventures, IdInvest, 3VC, Balderton Capital, Heartcore Capital, A Round Capital und Symphony Ventures, das Investment-Vehikel des US Profi-Golfers Rory McIlroy, investieren 65 Millionen Euro in das Münchner Health-Startup Kaia Health. Das Unternehmen, das 2016 von Konstantin Mehl, Gründer von Foodora, und Manuel Thurner gegründet wurde, entwickelt digitale Therapien für chronische Erkrankungen. “Die Mittel werden verwendet, um die Behandlung von muskuloskelettalen Beschwerden (MSK) und der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) mit digitalen Produkten zu verbessern und einen breiteren Zugang zu wirksamen Therapien für eine Vielzahl von Personen zu ermöglichen”, teilt das Unternehmen mit. Insgesamt flossen nun schon 110 Millionen Euro in Kaia Health. Nach eigenen Angaben nutzen bereits “mehr als 500.000 Anwender die digitalen Therapieprogramme von Kaia Health”. Mehr über Kaia Health

Baufi24
+++ btov und der Helvetia Venture Fund investieren 6,7 Millionen Euro in Baufi24. Das Hamburger Fintech, ein Immobilienfinanzierungsvermittler für Baufinanzierung, Bausparen und Kredite, plant “das frische Kapital zum Ausbau der Marktposition als einer der führenden digitalen Immobilienfinanzierer einsetzen”. Baufi24 startete 2006 als Suchmaschine für Baufinanzierungen, seit 2017 positioniert sich das Unternehmen “als ganzheitlicher, unabhängiger Immobilienfinanzierungsvermittler”. Zur Baufi24-Gruppe gehören die Konsumentenangebote Baufi24, Kredit24, LoanLink24 und FinLink. Das Unternehmen beschäftigt über 100 Mitarbeiter:innen. Mehr über Baufi24

Seniovo
+++ Villeroy & Boch investiert in das PropTech Seniovo. Das Berliner Startup, das 2015 von Jonathan Kohl gegründet wurde, ermöglicht das pflegebedürftige Personen durch den barrierefreien Umbau ihrer Wohnung, weiter zuhause wohnen bleiben können. PropTech1 Ventures, IBB Ventures und Co. investierten zuletzt 2,5 Millionen Euro in das PropTech. Mehr über Seniovo

EXITS

tarife.at
+++ Der Preisvergleich Geizhals übernimmt tarife.at. “Gegen einen mittleren Millionenbetrag gliedert sich Österreichs größtes Mobilfunk-Vergleichsportal in den führenden heimischen Preisvergleich-Konzern ein”, teilt das Unternehmen mit. tarife.at aus Wien soll weiterhin als unabhängige Marke, unter der Geschäftsführung von Maximilian Schirmer, bestehen bleiben. Die Wurzeln von tarife.at gehen zurück bis in Jahre 2010, als Grüner  Schirmer unmittelbar mit Erreichen der Volljährigkeit sein erstes Gewerbe anmeldete. “Schirmer finanzierte das Ein-Personen-Unternehmen (EPU), das seit 2017 als GmbH firmiert, rein aus Erspartem und Taschengeld. Der spätere Informatiker programmierte sämtliche Algorithmen in Eigenregie und etablierte das junge Unternehmen erfolgreich als ernstzunehmenden Player in der Telekom-Branche”, heißt es in der Firmenhistorie weiter.

VENTURE CAPITAL

Endeit Capital
+++ Der niederländisch-deutsche Kapitalgeber Endeit Capital legt seinen dritten Fonds (250 Millionen Euro) auf. In der Presseaussendung heißt es dazu: “Mit dem Fonds wird Endeit Capital in europäische Wachstumsunternehmen investieren, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen die digitale Transformation der europäischen Gesellschaft und Wirtschaft beschleunigen und somit langfristig den europäischen Wirtschaftsraum stärken”. Zu den aktuellen und früheren Portfoliounternehmen von Endeit gehören: Bux, Gastrofix, Comtravo, Contorion, Chronext und Tourradar.

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#Brandneu – 6 neue FinTech-Startups, die jeder im Auge behalten sollte


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

MyHomely
Das Münchner PropTech MyHomely, ein Projekt aus dem Hause Stryber, möchte “Menschen den Zugang zu Wohneigentum ermöglichen”. MyHomely hilft konkret bei der Anzahlung zur Finanzierung einer Immobilie. Im Gegenzug sichert sich das Startup “einen Teil der Wertsteigerung beim Verkauf”.

NumberX
Das Wiener FinTech NumberX , das von Claudio Wilhelmer und Matthias Seiderer gegründet wurde, bietet eine appbasierte Mastercard an. Kunden können diese über die NumberX-App in einem “monatlichen Flatrate-Modell” nutzen. “Bezahle ohne Gebühren und hebe kostenlos Bargeld ab”, teilt das Startup mit.

Monite
Monite aus Berlin bietet eine “All-in-one Software für Buchhaltungsaufgaben und Aufgaben des Rechnungswesens in KMUs” an. Das Startup schreibt zu seinem Tool: “It lets you do banking, invoice clients, receive & pay incoming bills, log expenses and pay reimbursements – all in one interface”. Gegründet wurde das Startup von Ivan Maryasin und Andrey Korchak.

Trace
Hinter Trace verbirgt sich eine App rund um das Thema Reisekostenabrechnung. Zielgruppe sind Freelancer. Das Startup teilt dazu mit: “Mit Trace sollen sich Freelancer 100% auf ihre Arbeit während Dienstreisen konzentrieren können und die App übernimmt die Reisekostenabrechnung so automatisiert wie nur möglich”.

Goldmarie Finanzen
Das junge FinTech Goldmarie Finanzen möchte sich als “Geldanlage mit gutem Gewissen” etablieren. “Alle Aktien in den Goldmarie Portfolios erfüllen die strengen Nachhaltigkeitskriterien renommierter Ökofonds”, versprechen Caroline Löbhard und Jennifer Rasch, die Gründerinnen des Startups.

wellet
Mit wellet aus Düsseldorf, das von Sergei Tokmakov gegründet wurde, kann jeder sein Smartphone zum Kartenlesegerät machen und so bargeldloses Zahlen ermöglichen. “Es sind keine extra Terminals mehr nötig, um VISA, Mastercard oder andere Kreditkarten zu akzeptieren”, teilt das FinTech mit.

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#DealMonitor – holoride sammelt 10 Millionen ein – Paragon übernimmt Sovendus – MedKitDoc bekommt 1,7 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 23. April werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

holoride
+++ Das schwedische Unternehmen Terranet, eine “Gruppe chinesischer Finanz- und Automobiltechnologieinvestoren”, Aston Martin-Anteilseigner Multi-Dimensional Connectivity (MDC) Limited, Schell Games, und Altinvestor Audi investieren 10 Millionen Euro in holoride. Die Bewertung liegt bei 30 Millionen Euro. “Mit dem eingesammelten Kapital wird holoride vor allem den weiteren Aufbau seines Teams vorantreiben, das Angebot für die Content Creator Community erweitern und seine internationale Ausrichtung mit Blick auf die Markteinführung im kommenden Jahr vorantreiben”, heißt es in der Presseaussendung. Das Münchner Startup holoride “widmet sich der Etablierung einer neuen Media-Kategorie, speziell entwickelt für die Nutzung unterwegs”. Gemeint ist damit eine Verbindung von der Inhalte von VR/XR-Brillen mit externen Einflüssen wie Beschleunigung, Lenkbewegungen und Navigationsdaten. holoride wurde 2018 von Nils Wollny, Marcus Kühne und Daniel Profendiner gegründet. Mehr über holoride

MedKitDoc 
+++ Die Flixbus-Gründer Jochen Engert und Daniel Krauss, die McMakler-Gründer Hanno Heintzenberg und Lukas Pieczonka, Florian Huber und Altinvestor Picus Capital investieren 1,7 Millionen Euro in MedKitDoc. Mit MedKitDoc aus Hann. Mu?nden können Patienten sich nicht nur via Videokonferenz mit einem Arzt austauschen, sondern auch mittels ausgesuchter Geräte untersuchen lassen. Gegründet wurde das Telemedizin-Startup von Dorian Koch, Siegfried Guterman und Benjamin Gutermann. “Mit der Finanzierung sollen in den nächsten Monaten die Skalierung vor allem in den Hausarztpraxen, sowie den Pflegeeinrichtungen und Apotheken unterstützt werden”, teilt das Unternehmen mit.

EXITS

Sovendus
+++ Die Beteiligungsgesellschaft Paragon übernimmt die Mehrheit am Karlsruher Online-Marketing-Unternehmen Sovendus. “Bregal Unternehmerkapital veräußert seine Beteiligung – der Sovendus-Gründer Oliver Stoll und Michael Kofluk bleiben signifikant beteiligt und dem Unternehmen langfristig verbunden”, teilen die Unternehmen mit. Bregal Unternehmerkapital stieg 2915 bei Sovendus ein. Sovendus bezeichnet sich als der “führende Anbieter von Tools zur Online-Vermarktung von Checkout-Seiten in Europa mit über 1.200 Partnern”. Sovendus wurde 2008 gegründet und beschäftigt rund 120 Mitarbeiter:innen.

Evolaris
+++ Das Wiener Startup Workheld übernimmt von Evolaris die digitalen Assistenzsysteme EvoCall und EvoAssist. Evolaris-Eigner Kapsch BusinessCom, der das Unternehmen Ende 2019 übernommen hatte, wird nun Anteilseigner an Workheld, das 2015 gegründet wurde. Workheld bietet eine Plattform für die Planung, Ausführung und Dokumentation von industriellen Prozessen an.

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#DealMonitor – Lingoda bekommt 68 Millionen – Seven Senders sammelt 32 Millionen ein – solarisBank plant SPAC-IPO


Im aktuellen #DealMonitor für den 15. April werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Lingoda
+++ Der amerikanische Kapitalgeber Summit Partners investiert gemeinsam mit Conny Boersch, Gründer von Mountain Partners, 68 Millionen US-Dollar in die Online-Sprachschule Lingoda. Das Unternehmen, das 2013 von den Brüdern Fabian und Felix Wunderlich gegründet wurde, sammelte zuvor rund 15 Millionen Dollar ein – unter anderem von Grazia Equity, Mountain Partners, PDV Inter-Media Ventures und Global Founders Capital (GFC). Insgesamt flossen somit bisher rund 83 Millionen Dollar in Lingoda. Das Unternehmen bietet seinen Sprachkurse (Kleingruppen- oder Einzelunterricht) derzeit in Englisch, Deutsch, Spanisch und Französisch an. Über 150 Mitarbeiter:innen wirken derzeit für Lingoda. Im Corona-Jahr 2020 konnte Lingoda seinen Kundenstamm nach eigenen Angaben “beinahe um 200 % vergrößern”. Das frische Kapital soll “Lingodas Erschließung neuer Märkte unterstützen, den Ausbau des Online-Unterrichts ermöglichen und das bereits stabile Wachstum der Firma noch weiter beschleunigen”. Mehr über Lingoda

Seven Senders
+++ Die Altinvestoren Digital+ Partners und btov Partners investieren weitere 32 Millionen Euro in Seven Senders. Das Berliner Startup, das 2015 von Johannes Plehn und Thomas Hagemann gegründet wurde, positioniert sich als “Delivery-Plattform für den Paketversand”. Seven Senders bietet seinen Kunden durch eine Tracking- und Monitoringlösung Transparenz im Versandprozess. Digital+ Partners und btov Partners investierten im Sommer 2019 bereits 16 Millionen Euro in die Jungfirma. “Den Kapitalzufluss wird Seven Senders für den weiteren technischen Ausbau sowie die Fortführung der Internationalisierungsstrategie nutzen. Unter anderem ist geplant, mit zentralen Service-Hubs das Europageschäft chinesischer und US-amerikanischer Online-Händler zu unterstützen”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über Seven Senders

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Virtonomy
+++ Dieter von Holtzbrinck Ventures (DvH Ventures), Initiative for Industrial Innovators, Bayern Kapital und Plug & Play Ventures investieren eine siebenstellige Summe in das Münchner Startup Virtonomy. Das SaaS-Unternehmen, das 2019 von Simon Sonntag und Wen-Yang Chu (CTO) gegründet wurde, “virtualisiert Entwicklungsprozesse in der Medizintechnik”. Die Bajuwaren teilen dazu mit: “Durch die Software werden entscheidende Schritte bei der Entwicklung und Zulassung von Medizingeräten und -produkten digital abgebildet. So werden Studien schneller durchführbar und erheblich günstiger”.

Demecan
+++ Futury Fonds und Altinvestor btov Private Investor Network investieren eine siebenstellige Summe in das Berliner Pharma-Unternehmen Demecan, das sich um medizinisches Cannabis kümmert. “Die Finanzierung dient dem weiteren Wachstum und dem Ausbau der Produktionsstätte bei Dresden zur europaweit modernsten Anlage für den Anbau und die Weiterverarbeitung von medizinischem Cannabis”, teilt das Unternehmen mit. Demecan wurde 2017 von Adrian Fischer, Cornelius Maurer und Constantin von der Groeben gegründet. Mehr über Demecan

Unicorn Workspaces
Das schwedische Private-Equity-Unternehmen Knutsson Holdings und Altinvestor WestTech Ventures sowie Jens Hilgers, Torsten Oelke, Alexander Kölpin und Florian Heinemann investieren 7 Millionen Euro in den jungen Co-Working- und Arbeitsplatzvermieter Unicorn Workspaces, früher als Unicorn.Berlin bekannt. “Das Kerngeschäft von Unicorn war im vergangenen Jahr stark von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen. Inzwischen nimmt die Nachfrage nach Büro-Lösungen wieder zu”, teilt das Unternehmen mit.

Dizzbo
+++ Die Altinvestoren investieren eine siebenstellige Summe in das Berliner Logistik-Startup Dizzbo. Der Marktplatz für LKW-Teilladungen wurde 2018 von Robert Köbrunner und Peter Baumgartlinger gegründet.  Ende 2020 investierten der Berliner Company-Builder Rain sowie die Business Angels Christian Fürstaller und Rodolphe Schoettel bereits 1,5 Millionen Euro in die Jungfirma.

Eloop 
+++ Ein Tochterunternehmen von Grazer C&P Immobilien investiert gemeinsam mit dem European Super Angels Club (ESAC),  der von Venionaire Capital betrieben wird, eine siebenstellige Summe in das Wiener Startup Eloop (vormals Caroo Mobility). Das Carsharing-Unternehmen, 2017 gegründet wurde, vermietet nur “reine Elektroautos”.

Speedinvest Heroes
+++ “Zwei internationale Strategen aus der Branche” und einige Altinvestoren investieren 1,5 Millionen Euro in den Wiener Startup-HR-Dienstleister Speedinvest Heroes – siehe Trending Topics. In der Investmentsumme sind auch Fördermittel von FFG enthalten. Das Unternehmen wurde von Maria Baumgartner und Lukas Rippitsch gegründet.

ImmoCheckout
+++ Bachmaier Invest investiert in das Tiroler Startup ImmoCheckout – siehe Der Brutkasten. Das 2018 gegründete Unternehmen aus Wattens positioniert sich als “Echtzeit-Software für Immobilienvertrieb”. Das Startup wurde von Benjamin Speckbacher und Stefan Schiessl gegründet.

EXITS

nona.care
+++ Das französische Unternehmen worklife übernimmt nona.care. Das Berliner Startup, das von Kirill Tifuanov gegründet wurde, positioniert sich als Dienst rund um das Thema “Kinderbetreuung für Unternehmen, die soziale Verantwortung zeigen”. Hinter worklife verbirgt sich eine Corporate-Benefit-Plattform. “Das Herz des Services war seit jeher die Kinderbetreuung, bei der worklife zudem auf das breite Netzwerk der von ihnen betriebenen Plattform für private Kinderbetreuung, Yoopies, zurückgreifen kann”, teilen die Unternehmen mit.

STOCK MARKET

solarisBank
+++ Das Berliner FinTech solarisBank denkt über einen Börsengang via SPAC (Special Purpose Acquisition Company) nach – siehe Finanz-Szene.de. “Übereinstimmenden Angaben von Insidern zufolge will die Solarisbank bereits in Kürze eine der großen Investmentbanken beauftragen, den entsprechenden Prozess einzuleiten”, heißt es im Artikel. Dabei solle auch die Option eines klassischen Börsengangs geprüft werden – wobei dem Vernehmen nach die Spac-Lösung favorisiert werde. Die solarisBank, die von Marko Wenthin, Andreas Bittner und Peter Grosskopf gegründet wurde, verfügt über eine Vollbanklizenz und ist deswegen ein wichtiger Partner zahlreicher Unternehmen. HV Capital, yabeo, Vulcan Capital, Samsung Catalyst Fund und Storm Ventures investierten zuletzt 60 Millionen Euro in die solarisBank. Insgesamt flossen schon mehr als 160 Millionen in das FinTech. Mehr über die solarisBank 

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#Brandneu – 7 neue Startups, die extrem spannend sind


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OpenDress
OpenDress aus Konstanz entwickelt einen Algorithmus für 3D-Schnittmuster. Zum Konzept teilt die Jungfirma mit: “The algorithmic customization of sewing patterns offers an alternative approach to sustainable and inclusive fashion production – without standardised rules, size ideologies and genderification”. Gegründet wurde das Startup von Frauke Link und Verena Ziegler.

Advanced Sponsorship Insights
Advanced Sponsorship Insights entwickelt ein datenbasiertes Ökosystem rund um das Thema Sponsoringanalyse. Damit möchte das Team den “wahren Wert von Sponsorship” ermitteln. Das Startup wurde von Paulo Pinto und Rainer Schuster gegründet, die beide jeweils über ein Jahrzehnt bei adidas gearbeitet haben.

Trackbar
Das junge Fitness-Startup Trackbar analysiert und digitalisiert mit einem Sensor Kraftübungen – und zwar “vom Home-Workout bis zum Fitnessstudio”. Neben Kunden und Kundinnen sind dabei auch Trainer*innen und Fitnessstudios Zielgruppe der Jungfirma aus Wien.

EasyOP
Das junge E-Health-Startup EasyOP verspricht seinen Nutzern im Vorfeld von Operationen bzw. medizinischen Eingriffen “umfassende Informationen, ärztliche Aufklärung und persönliche Beratung. Alles aus einer Hand. Ganz bequem von zu Hause”.

Mieterio
Über Mieterio können Immobilienbesitzer ihre Wohnung vermieten. Das Startup aus Karlsruhe kümmert sich dann um die Mietersuche, alle rechtlichen Themen und auch die Nebenkosten. “Wir kümmern uns als direkter Ansprechpartner um jegliche Belange des Mieters”, teilt die Jungfirma mit.

Floox
Das Stuttgarter Startup Floox bietet Online-Kurse zu unterschiedlichen Kunstrichtungen an. Auf der Website heißt es: “Weg vom Smartphone, ran an dein Kunstwerk! In unseren Online Kursen lernst du Schritt für Schritt, wie du coole Kunstwerke selbst erstellst”.

myuterus
Das junge Koblenzer FemTech myuterus bietet eine Online-Verhütungsberatung für Frauen an. “Ein Team von Expertinnen unterstützt Frauen per Video oder Telefon bei der Suche nach dem passenden Verhütungsmittel”, teilt Gründerin Leonie Fries zum Konzept mit.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Hanse Ventures investiert StrollMe + Pottsalat sammelt 2 Millionen ein – Revo Foods bekommt 1,5 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 12. April werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

StrollMe
+++ Der Hamburger Geldgeber Hanse Ventures investiert gemeinsam mit Edition.VC, also Lovoo-Gründer Björn Bak, in StrollMe. Das Münchner Startup, das 2020 von Timon Beutel und Sebastian Reichelt gegründet wurde, bietet Kinderwagen und Kinderfahrräder im Abo. an. “Das Abo wächst mit deinem Kind mit und du bist immer mit der passenden Größe unterwegs. Es ist Zeit, Besitz neu zu denken und unsere Ressourcen zu schützen”, heißt es auf der Website. Hanse Ventures hält nun 16,7 % an StrollMe. Auf Edition.VC entfallen 9,3 %. Auf die Gründer entfallen jeweils 36 %. Zudem gibt es mit dem ClimateTech tree-for-good und Peøple who Kær, einem Startup rund um Nahrungsergänzungsmittel für Hunde anbietet, zwei weitere Neuzugänge im Portfolio von Hanse Ventures. Zu guter Letzt gehört neuerdings auch pryntad, ein Marktplatz für Printanzeigen, zum Portfolio von Hanse Ventures. Das AdTech, 2019 gegründet, ist aber auch schon auf der Website des Investors gelistet. Mehr auch im aktuellen News-Podcast #EXKLUSIV

Pottsalat
+++ Die beiden BackWerk-Macher sowie Hans im Glück-Gesellschafter Hans Christian Limmer und Dirk Schneider und die Altinvestoren investieren 2 Millionen Euro in das Food-Startup Pottsalat. Das Unternehmen aus Essen, das 2016 von Ben Küstner, Pia Gerigk und Alexandra Künne gegründet wurde, beliefert derzeit den Großteil Essens sowie Teile von Mülheim an der Ruhr, Oberhausen, Gelsenkirchen und Dortmund mit Salaten. “In 2019 erreichte das Unternehmen erstmals einen Jahresumsatz von über einer Million Euro. Diese Marke knackte Pottsalat in 2021 bereits im ersten Quartal”, teilt die Food-Firma mit. Mit dem frischen Kapital möchte das Pottsalat-Team im “Ruhrgebiet und darüber hinaus im Westen wachsen”. In der Vergangenheit investieren bereits die Business Angels Johannis Hatt, Kai Seefeldt, Oliver Weimann und Matthias Willenbacher in Pottsalat. Mehr über Pottsalat: “Hier kommt das Essen mit dem Fahrrad zum Kunden“.

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Revo Foods
+++ Hazelpond Capital, friends2grow, die MKO Holding aus Österreich und eine Reihe Business Angels investieren 1,5 Millionen Euro in das Wiener Food-Startup Revo Foods, früher als Legendary Vish bekannt. Das Unternehmen entwickelt pflanzliche Fischalternativen aus dem 3D-Drucker. Das Startup wurde 2020 von Robin Simsa und Theresa Rothenbücher gegründet.

tech11 
+++ Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) investiert eine siebenstellige Summe in das Würzburger InsurTech-Startup tech11.  Das, Unternehmen, das 2018 von Pierre Dubosq und Matthias Reining gegründet wurde, entwickelt eine digitale Plattform für die Policen- und Schadenverwaltung. “tech11 hat unter Verwendung modernster Technologie- und Industriestandards eine vollumfängliche End-to-End-Plattform für die Vertrags- und Schadenverwaltung auf der grünen Wiese gebaut”, teilt der Geldgeber mit.

Awake Mobility
+++ Synapse Partners aus dem Silicon Valley, der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Vireo Ventures investieren in Awake Mobility. Das Münchner Startup möchte den ÖPNV digitalisieren. Konkret geht es unter anderem darum, Bus-Ausfälle zu verhindern und Instandhaltungskosten zu reduzieren. Gelingen soll dies mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz und ganz ganz vielen Daten. Das Startup wurde 2020 von Houssem Braham, Daniel Sattel und Daniel Tyoschitz gegründet.

Immutable Insight
+++ Daniel Hopp, der Sohn von Dietmar Hopp, und andere Familienunternehmer investieren in Immutable Insight – siehe FinanceFWD. Das Blockchain-Startup wurde 2019 von Katharina Gehra, Volker Winterer und Giyun Jeong gegründet, arbeitet dem Bericht zufolge “zusammen mit Familienunternehmen an konkreten Blockchain-Projekten”. Darunter ein 100-Millionen-Fonds.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Adtriba sammelt rund 4 Millionen ein – Cleverly bekommt knapp 1 Million + LiveEO sammelt 5,25 Millionen ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 6. April werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Adtriba
+++ seed + speed Ventures, der Frühphasen-Investor von Carsten Maschmeyer, und Aschendorff Next investieren gemeinsam mit den Alt-Investoren Lightfield Equity, Jens Schumann, dem Lead-Investor High-Tech Gründerfonds (HTGF) und dem Innovationsstarter Fonds Hamburg (IFH)) nach unseren Informationen rund 4 Millionen Euro in Adtriba. Das Hamburger Startup, das 2015 von János Moldvay und Ludwig Ostrowski gegründet wurde, möchte die Online-Marketing-Kampagnen von kleinen und mittelständischen Unternehmen verbessern. Mit dem Adtriba-Dashboard lassen sich dann alle Aktivitäten auf einen Blick erfassen. Kunden von Adtriba sind unter anderem Montblanc, Gerry Weber und Flixbus. #EXKLUSIV

Cleverly
+++ Mehrere Business Angels – darunter die Flixbus-Gründer, Investorin Verena Pausder und Lea-Sophie Cramer investieren nach unseren Informationen knapp 1 Million Euro in Cleverly. Das sehr junge Berliner Startup kümmert sich um Online-Nachhilfe. Bei Cleverly werden Schüler:innen dabei “nicht nur von den besten Tutoren, sondern auch von Cleverly-Mentoren ganzheitlich unterstützt”. Hinter der Jungfirma stecken unter anderem Investor Björn Jopen und Bodychange-Gründer Fredrik Harkort. Zum Team gehören außerdem Mike Gehrhardt und  Philipp Grassinger. #EXKLUSIV

Charles
+++ Jetzt offiziell: Accel und HV Capital investieren – wie bereits Ende Februar im Insider-Podcast berichtet – in Charles. In der Investmentrunde fließen 6,4 Millionen Euro. Hinter Charles verbirgt sich eine Conversational-Commerce-as-a-Service-Software für Händler und Konsumgütermarken. Das Unternehmen aus Berlin, das von Artjem Weissbeck (Kapten & Son) und Andreas Tussing (McKinsey) gegründet wurde, ermöglicht es Marken ihre Produkte über WhatsApp und andere Chat-Apps anzubieten. Tarek Müller (AboutYou), Alexander Graf (Spryker Systems, Kassenzone) und Nils Seebach (Etribes) investieren zuvor bereits 1 Million in Charles.

LiveEO
+++ btov Partners, Helen Ventures, Motu Ventures, Dieter von Holtzbrinck Ventures (DvH Ventures), Andreas Kupke und “einer der renommiertesten Investoren aus dem Silicon Valley” investieren 5,25 Millionen Euro in LiveEO. Das Ende 2017 von Sven Przywarra und Daniel Seidel in Berlin gegründete Startup analysiert durch Künstliche Intelligenz die Aufnahmen von Satellitenaufnahmen seiner Kunden und bietet auf dieser Grundlage eine Lösung zur Überwachung der Infrastruktur, wie zum Beispiel Bahntrassen und Hochspannungsleitungen, an. DvH Ventures und Finanzcheck-Gründer Kupke investieren zuvor bereits in LiveEO.

inoqo
+++ “Führende Angel-Investoren und öffentliche Fördereinrichtungen” – darunter die Runtastic-Gründer Alfred Luger und Christian Kaar – investieren “knapp 2 Millionen Euro” in inoqo. Das 2020 in Wien gegründete ClimateTech entwickelt eine App, die es Onliner:innen ermöglicht, die verursachten CO2-Emissionen von Produkten zu ermitteln. Das Startup wurde von Markus Linder, Doris Wimmer, Hélène Saurais, Simon Haberfellner, Bernhard Schandl und Elisa Gramlich gegründet.

Monday.Rocks
+++Der langjährige SAP-Vorstand Stefan Ries und HR Pioneers-Geschäftsführer André Häusling investieren gemeinsam mit den Alt-Investoren eine siebenstellige Summe in Monday.Rocks. Das HR-Startup aus Düsseldorf, das von Tobias Liedtke, Mario Reis, Luisa Bunzel und Christoph Schönfelder gegründet wurde, kümmert sich um “digitale Team-Optimierung”. In eigener Sache teilt die Jungfirma mit: “Dies gelingt durch ein digitales Team-Instrument, das intrinsische Motivation analysiert, die Teamdynamiken versteht und das gesamte Unternehmen auf ein neues Leistungsniveau hebt”.

Seasy
+++ Der Salzburger Risikokapitalgeber Next Floor und Business Angel Oliver Sikora investieren eine sechsstellige Summe in Seasy – siehe Der Brutkasten. Das Startup aus Graz, das von Niklas Baumgartner, Martin Olsansky und Ivana Zemanovicova gegründet wurde, verbindet Segler und Marinas miteinander. In der Selbstbeschreibung heißt es: “Seasy offers a total solution that eases the everyday life of sailors, as well as marinas and yachting harbours”.

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DIE HÖHLE DER LÖWEN

easyBeeBox
+++ In der dritten Folge der neunten Staffel investierte Pharma-Löwe Nils Glagau 150.000 Euro in easyBeeBox und sicherte sich 25 % am Unternehmen. Die Jungfirma, die von Jan Meyer und Nick Peters gegründet wurde, bietet Bienenkästen für den heimischen Garten an. Ursprünglich wollte das easyBeeBox-Team 150.000 Euro für 15 % einsammeln.

Flüwa
+++ In der dritten Folge der neunten Staffel investierte Regal-Löwe Ralf Dümmel 60.000 Euro in Flüwa und sicherte sich 30 % am Unternehmen. Hinter Flüwa, das von Karheinz Voll ins Leben gerufen wurde, verbirgt sich eine Wasserwaage, die über einen Flügel verfügt. Ursprünglich wollte der Flüwa-Macher 60.000 Euro für 20 % einsammeln.

Kulero
+++ In der dritten Folge der neunten Staffel investierte Familien-Löwin Dagmar Wöhrl 200.000 in Kulero und sicherte sich 10 % am Unternehmen. Das Food-Startup, das von Juliane Schöning und Hemant Chawla gegründet wurde, setzt auf essbare Löffel. Der Deal platzte nach der Show aber.

PODCAST

Insider #99
+++ Schon die neue Insider-Ausgabe mit Sven Schmidt gehört?  In der aktuellen Folge geht es um Taktile, Finoa, Wisemarkt, Hive, Alexander Samwer, den VC-Markt, Iconi, den Spac-Boom, WeFox, Lilium, Airbank, Trana, Fanzone, Roadsurfer, Deliveroo, Gorillas, Flink und den Thrasio-Hype.

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Foto (oben): azrael74

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