#DealMonitor – Quantum-Systems bekommt 30 Millionen – CleverConnect und Talentry fusionieren – WorkGenius kauft JBC


Im #DealMonitor für den 8. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Quantum-Systems
+++ Bayern Kapital, Business Angels und Alt-Investoren sowie der Venture Debt-GeberEuropäische Investitionsbank EIB investieren rund 30 Millionen Eigenkapital und Venture Debt in Quantum-Systems. Das Unternehmen aus München, das 2015 von Florian Seibel, Michael Kriegel, Tobias Kloss und Armin Busse gegründet wurde, setz auf elektrisch angetriebene Drohnen. “Nach einer kurzen Phase der Transition schwenken die Motoren in eine Flugposition und die Drohne fliegt unter Nutzung der aerodynamsichen Effizienz wie ein Flugzeug”, heißt es zum Konzept. “Die Serie-A-Runde wird es uns ermöglichen, unsere Produktion weiter zu skalieren und uns als internationaler Standard für senkrecht startende und landende Drohnen zu etablieren, indem wir verstärkt in unsere Entwicklungskapazitäten und unser Vertriebsteam investieren”, heißt es in der Presseaussendung. Die Münchner 10x Group investierte bereits im Mai 2021 eine siebenstellige Summe in das Drohnen-Startup.

Certivity
+++ Earlybird UNI-X, High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Business Angels investieren 1,4 Millionen Euro in Certivity. Das Münchner RegTech, das 2021 von Nico Wägerle, Bogdan Bereczki, Jörg Ulmer und Sami Vaaraniemi gegründet wurde, entwickelt  eine Software, die “das Lesen und Verstehen von regulatorischen Dokumenten sowie die Zusammenarbeit und Interpretation von regulatorischen Anforderungen fördern” soll. Die Jungfirma “wird mit dem neuen Kapital sein Team vergrößern und seine Software- und Deep-Tech-Entwicklung vorantreiben”.

IO-Dynamics
+++ Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), Smart Infrastructure Ventures, be10x Capital und mehrere Business Angel investieren eine siebenstellige Summe in IO-Dynamics. Das Mobility Startup aus Flensburg,, das 2018 von Johann Olsen, Nabil Imran und Felix Kruse gegründet wurde, entwickelt ein Lade- und Fuhrparkmanagement-System für Elektroautos, das Daten wie den Ladestand erhebt und diese mit Infos wie Strompreisen und eigenerzeugtem Strom kombiniert, um automatisiert Ladevorgänge zu steuern.

greenAir
+++ Die Angel-Investoren Jan Kemper, Marc Kloepfel und Dr. Christoph Chomik investieren eine siebenstellige Summe in greenAir. Das Unternehmen aus Zossen betreibt Plattformen wie Klima-Quote.de., WirKaufenDeinZertifikat.de und 2OCean.de. “Mit dem zusätzlichen Kapital möchte greenAir die starke Marktposition im Handel mit THG-Quoten deutlich ausweiten. Bereits heute nutzen mehrere tausend Kunden monatlich die einfach zu bedienenden Online-Plattformen”, heißt es in der Presseaussendung.

Cyreen
+++ Die BMH, die Beteiligungsgesellschaft des Landes Hessen, und “mehrere branchenerfahrene Business Angels” investieren eine siebenstellige Summe in Cyreen. Das Wiesbadener Startup, das 2017 von Ciril Hofmann, Benedict Boos und Davide Scheidegger, zusammen mit dem Erfinder der Idee, Herbert Boos, gegründet wurde, entwickelt “intelligente Vermarktungstechnologien für den Einzelhandel”. Konkret geht es um “individuelle, audio-visuelle Informationen und Werbebotschaften”.

Enlyze 
+++ vent.io, ein Ableger von Deutsche Leasing, investiert in Enlyze. Das Unternehmen aus Aachen, 2017 von Julius Scheuber, Henning Wilms, Clemens Hensen und Deniz Saner gegründet, bietet Unternehmen eine Lösung, um eine Qualitätskontrolle schon während der Fertigung eines Produktes durchzuführen. 42Cap, Profounders Capital und System One sowie die Business Angels Charles Songhurst und Nicolas Mohr investierten beriets eine siebenstellige Summe in das Startup.

MERGERS & ACQUISITIONS

Talentry
+++ Das französische HR-Unternehmen CleverConnect fusioniert mit Talentry. “Nach dem Merger zählt CleverConnect 270 Mitarbeitende. Seine ausgeprägten französischen und deutschen Wurzeln bringen das Scale-up in einer optimalen Ausgangsposition, um ein echter europäischer Champion zu werden”, teilt das Unternehmen mit. Das Münchner Startup, das 2013 von  Lionel von Dobeneck, Carl Hoffmann und Michael Blazek gegründet wurde, positioniert sich als “Anbieter für cloudbasierte Recruiting-Lösungen”. Zum Angebot der Jungfirma gehören etwa Mitarbeiterempfehlungen. 50 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Talentry. Picus Capital, Nauta Capital, Global Founders Capital (GFC), Allgeier und Business Angels wie Hybris-Gründer Carsten Thoma investierten in den vergangenen Jahren rund 9 Millionen Euro in Talentry.

JBC
+++ Das Hamburger Freelancer-Unternehmen WorkGenius übernimmt den amerikanischen Personaldienstleister JBC. “Somit umfasst das Technologieunternehmen ab sofort mehr als 250 Mitarbeitende, die insgesamt einen Jahresumsatz von knapp 100 Millionen US-Dollar und einen zweistelligen Ebitda-Betrag erwirtschaften”, teilen die Hanseaten mit. Das 2012 von Daniel Barke und Marlon Litz-Rosenzweig gegründete Unternehmen WorkGenius, früher als Mylittlejob bekannt, positioniert sich als Plattform zum Finden, Managen und Bezahlen von Freelancern. Axel Sven Springer, John Jahr und Oliver Heine investierten zuletzt 7 Millionen US-Dollar in WorkGenius.

musicube
+++ Das amerikanische B2B-Musikunternehmen Songtradr übernimmt das Hamburger musicube. “The transaction expands the company’s portfolio of tech-enabled music solutions designed to license the right music for any content, driving higher ROI and enabling brands to measurably engage their target audience”, teilt das Unternehmen mit. Das Musik-Startup, das von David Hoga gegründet wurde, entwickelt mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz ein System, das das Finden von Musik einfacher machen soll. Next Media Accelerator (NMA) und Wacken-Macher Holger Hübner investierten 2021 eine sechsstellige Summe in musicube.

SHI Scalable Kft
+++ Das Unternehmen Twinner, eine Plattform für die Digitalisierung von Fahrzeugen, übernimmt den ungarischen Hardware-Produzenten SHI Scalable Kft. “Mit der Übernahme sichert sich die Twinner Group eine planbare Lieferkette in Zeiten globaler Rohstoffengpässe, um auch zukünftig die Digitalisierung des Gebrauchtwagenhandels weiter voranzutreiben”, heißt es in der Presseaussendung. Twinner, das digitale Zwillinge von Autos erzeugt, wurde 2017 von Jozsef Bugovics in Halle gegründet.

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#Brandneu – 8 neue Startups: Pronary, Goldfinch, tagtu, CryptoSpaceFleet, askui, Summ, Pionix, dstack.ai


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Pronary
Hinter Pronary aus Darmstadt, von Artur Propp, Veysel Didier Kocamer und Seifeldin Elbarbary gegründet, verbirgt sich eine No-Code-Analysesoftware für Produktionsdaten. Das Unternehmen schreibt dazu: “Die Software ermöglicht es Unternehmen Ihre Produktion unkompliziert und intuitiv zu analysieren und somit Ihre Produktion kontinuierlich zu optimieren”.

Goldfinch
Das junge Unternehmen Goldfinch, das von Nil Basdas, Natalia Sastoque, Marvin Kröhl und Anurag Gupta in Frankfurt am Main gegründet wurde, setzt auf eine Software, die Lieferanten dabei unterstützt, Drohnen in ihre Flotte zu integrieren. Logistikfirmen sollen so die Chance haben, ein CO2-neutrales Transportmittel anbieten zu können. 

tagtu
tagtu aus Berlin, das von Michael Friedrich und Maxim Kahlert gegründet wurde, möchte Geschäftsreisen optimieren. “We build a SaaS platform helping companies and business travellers to better evaluate, plan and optimize business trips to travel wisely, deliver more on your trips”, heißt es in der Selbstbeschreibung.

CryptoSpaceFleet
Hinter CryptoSpaceFleet verbirgt sich ein Investoren-Club rund um das Thema Cryptowährungen und NFT. “Jeder Besitzer des NFTs bekommt Zugang zum Club und das eingenommene Geld wird in frische Projekte investiert. Von diesen Investitionen geht das meiste zurück an die Besitzer unserer NFTs”. 

askui
askui aus Karlsruhe, das von Jonas Menesklou und Dominik Klotz gegründet wurde, kümmert sich um die Automatisierung von UI-Tests. Auf der Website heißt es: “Bring vision to your code and automate any technology and any use case by automating operating systems instead of applications”.

Summ
Summ bringt sich als eine Art “Google Translate für Leichte Sprache”. Über die Plattform kann man jeden Text eingeben und erhält eine Übersetzung in einfacher Sprache. “So helfen wir Unternehmen und dem öffentlichen Sektor, Informationen leicht verständlich und inklusiv zu kommunizieren – schnell, günstig und skalierbar”. 

Pionix
Das junge Unternehmen Pionix kümmert sich um E-Auto-Ladeinfrastruktur und das lokale Energiemanagement. “Mit unserer Open Source Software EVerest wollen wir eine ganze Industrie zum Besseren verändern”, schreibt das Unternehmen aus Bad Schönborn.

dstack.ai
Das junge Unternehmen dstack.ai aus München, das von Andrey Cheptsov gegründet wurde setzt auf eine Entwicklerplattform, die es Unternehmen ermöglichen soll, “Deep-Learning-Modelle auf agile, kollaborative und reproduzierbare Weise zu trainieren”.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Podcast – “Die Grundlage für ein gutes Plattform-Business ist immer eine gute Software”


In unserem Interview-Podcast ist diesmal Dominik Benner, Gründer von The Platform Group, zu Gast. Das Unternehmen, das 300 Mitarbeiter:innen beschäftigt, ist mit seinen derzeit 14 B2C- und B2B-Plattformen – darunter etwa Schuhe24.de – unter anderen in den Branchen Mode, Sport, Schuhe, Taschen, Maschinen, Fahrräder, Möbel und Bildung aktiv.

Im Gespräch mit Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, spricht der The Platform Group-Macher unter anderem über Schuhe, stationäre Läden, Übernahmen von Startups, Konzerne, Software und B2B.

Unser Sponsor

Die heutige Ausgabe wird präsentiert von AMZSCALE. Das Unternehmen baut bereits seit 2016 Amazon FBA Brands in eigener Sache und für Dritte auf. Nun bietet AMZSCALE auch eine “Selling as a Service“-Lösung an. Mit dieser können bestehende E-Commerce-Brands ohne eigenen Seller Account auf Amazon verkaufen. Ganz wichtig: Ihr bleibt dabei natürlich zu 100 % Inhaber der Marke und des Inventars, könnt aber Internationalisierung und Skalierung mit weniger Kosten und Aufwand realisieren. AMZSCALE bietet euch die Chance, eure Produkte sofort in ganz Europa zu verkaufen – und zwar ohne aufwändige und kostspielige Umsatzsteuer-Registrierung. Zudem bietet AMZSCALE euch eine massive zeitliche und finanzielle Erleichterung des buchhalterischen Aufwandes. Anstatt tausende von Endkundenrechnungen verbuchen zu müssen, bekommt ihr eine monatliche Gutschrift. Zu guter Letzt werden alle Endkundenanfragen von AMZSCALE beantwortet. Hörer:innen dieses Podcasts bekommen nun die Setup-Gebühr in Höhe von 250 Euro erlassen. Nutzt diese Chance: www.amzscale.net/saas

Interview #34 – Dominik Benner (The Platform Group)

Abonnieren: Die Podcasts von deutsche-startups.de könnt ihr bei Amazon Music – Apple Podcasts – Castbox – Deezer – Google Podcasts – iHeartRadio – Overcast – PlayerFM – Podimo – Spotify – SoundCloud oder per RSS-Feed abonnieren.

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#DealMonitor – sevDesk sammelt 50 Millionen ein – The Platform Group übernimmt MöbelFirst – mymuesli plant IPO


Im aktuellen #DealMonitor für den 25. Mai werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

sevDesk
+++ Der amerikanische Celonis-Investor Arena Holdings und Hybris-Gründer Carsten Thoma investieren gemeinsam mit den Altinvestoren LEA Partners, dem Family-Office Wecken & Cie. und Global Founders Capital (GFC) 50 Millionen Euro in sevDesk. “Das neu gewonnene Kapital wird in die Weiterentwicklung des Produktportfolios und Serviceangebots sowie den Ausbau von Personal fließen”, teilt das Unternehmen mit. sevDesk, eine cloudbasierte Buchhaltungslösung für Selbständige, Freiberufler und kleine Unternehmen mit bis zu 10 Mitarbeitern, wurde 2014 von Fabian Silberer und Marco Reinbold in Offenburg gegründet. Los ging es damals im heimischen Keller bzw. in der Garage. 165 Mitarbeiter:innen wirkten für das Unternehmen. Bis Ende 2019 flossen bereits rund 12 Millionen Euro in die Jungfirma. Zuletzt interessierten sich nach unseren Informationen mehrere Kapitalgeber für das Unternehmen. Das sevDesk-Team entschied sich für Arena Holdings, da der Geldgeber das Segment gut kennt. Mehr über sevDesk

Propster
+++ Der aws Gründerfonds, Axeleo aus Frankreich und PI-Labs aus Großbritannien investieren gemeinsam mit den Altinvestoren Allinvest Unternehmensbeteiligung und Ertler Holding 3 Millionen Euro in das Wiener PropTech Propster. “Mit dem frischen Kapital soll der Wachstumskurs fortgesetzt und vorangetrieben werden”, teilt das Unternehmen mit. Das junge Unternehmen, das 2017 von Milan Zahradnik gegründet wurde, “ermöglicht es Käufern, Mietern und Investoren Immobilien online zu erwerben, zu konfigurieren und abzuwickeln”.

Duschkraft
+++ High Rise Ventures und die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft investieren “mehr als eine Million” in Duschkraft. Das Rostocker Startup entwickelt einen Luftentfeuchter für die Dusche, der die Schimmelbildung nach einer heißen Dusche vermeiden soll. Der Entfeuchter nutzt das Prinzip der Kondensation, verringert so die Luftfeuchtigkeit und soll so nicht nur Schimmel vermeiden, sondern auch die Nebenkosten senken.

Makersite
+++ Der Impact-Investor Planet A Ventures investiert in Makersite. Das 2018 von Neil d`Souza gegründete Münchner Startup positioniert sich als “cloud-based platform combining data aggregation and live applications for agile product life cycle management”.  Planet A Ventures investierte zuletzt auch in auch traceless. Das Hamburger Startup entwickelt kompostierbare Verpackungen.

MERGERS & ACQUISITIONS

MöbelFirst
+++ The Platform Group, gehört zur Benner Holding übernimmt MöbelFirst. Das junge Startup aus Bonn, das von Christoph Ritschel und Dennis Franken gegründet wurde, kümmert sich seit 2016 um den Abverkauf von Ausstellungsstücken. Ende 2017 investierte die Familie Höner, Inhaber der Marke Musterring International, in das Unternehmen. “In zwei Finanzierungsrunden investierten Investoren insgesamt 1 Millionen Euro Wagniskapital”, teilt das Startup mit. Seit 2019 schreibt das Unternehmen, das 11 Mitarbeiter:innen beschäftigt, nach eigenen Angaben schwarze Zahlen. Auch nach der Übernahme durch The Platform Group bleiben die Gründer und die Familie Höner als “strategische Gesellschafter” an Bord. Zur The Platform Group aus Wiesbaden gehören Marken wie Schuhe24, bike-angebot, Gindumac und teech. Das Unternehmen erwirtschaftete 2020 einen Umsatz in Höhe von  120 Millionen Euro. In diesem Jahr sind 200 Millionen geplant. Mehr über MöbelFirst

billwerk
+++ Das Growth-Equity-Unternehme PSG erwirbt eine Mehrheitsbeteiligung an billwerk. “Nach der Transaktion wird das Unternehmen weiterhin von seinem Mitgründer Ricco Deutscher geführt, der seine Rolle als CEO beibehält. PSG beabsichtigt, den internationalen Wachstumsplan von billwerk sowohl organisch als auch durch strategische M&A-Aktivitäten zu unterstützen”, heißt es in der Presseaussendung. Die Subscription-Management-Plattform billwerk wurde 2015 von Ricco Deutscher, Steffen Mey, Thomas Tauber und Christian Winnerlein gegründet. 40 Mitarbeiter:innen wirken für das das Unternehmen mit Hauptsitz in Frankfurt am Main.

STOCK MARKET

mymuesli
+++ Der MüsliShop mymuesli plant spätestens im Herbst einen IPO. “Das 2007 gegründete Unternehmen könnte bei dem Börsengang mit rund 250 Millionen Euro bewertet werden und Aktien im Wert von 100 Millionen Euro verkaufen, sagten mehrere mit den Plänen vertraute Personen” – berichtet Reuters. 2016 stieg die Beteiligungsgesellschaft Genui bei mymuesli ein. Aus dem Genui-Portfolio ging zuletzt auch Fashionette an die Börse. mymuesli erwirtschaftete zuletzt einen Umsatz in Höhe von rund 100 Millionen Euro. Zuletzt machte das Unternehmen fast alle seiner Filialen dicht.

DIE HÖHLE DER LÖWEN

The Makery
+++ In der zehnten Folge der neunten Staffel investierte Social-Media-Löwe Georg Kofler 250.000 Euro in The Makery und sicherte sich dabei 21 % am Unternehmen. Die digitale Plattform vermittelt zahlreiche handwerkliche und kreative Workshops. Ursprünglich wollte Gründer Jasper Kolb 250.000 Euro für 15 % einsammeln. Der Deal platzte nach der Show leider.

Summersaver
+++ In der zehnten Folge der neunten Staffel investierte Regal-Löwe Ralf Dümmel 250.000 Euro in Summersaver. Hinter dem Summersaver verbirgt sich Anti-Wundreib-Stick, der Hautirritationen und Wundreibungen verhindern soll.Ursprünglich wollte Gründerin Denise Hahn 250.000 Euro für 20 % einsammeln.

Evertree 
+++ In der zehnten Folge der neunten Staffel investierte Pharma-Löwe Nils Glagau 75.000 in Evertree und sicherte sich dabei 33 % am Unternehmen. Hinter Evertree verbirgt sich eine Urne, bei der aus der Asche eines verstorbenen Menschen oder Tieres ein Baum wächst.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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#Brandneu – 7 neue Startups, die wir ganz gezielt beobachten


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

Brickbuy
Das Kölner Startup Brickbuy bietet seinen Kunden die Möglichkeit in Beton-Gold, also Immobilien zu investieren oder diese anteilig zu verkaufen. Eigentümer können über die Plattform des jungen Startups, das von  Fausto Lorfeo gegründet wurde, bis zu 49 % der Quadratmeter einer Immobilie verkaufen.

Island Labs
Die Jungfirma Island Labs entwickelt mit .rooms ein “kollaboratives Planungstool und eine Mixed-Reality Beratungsanwendung”. Das Startup, eine Ausgründung aus der Kiveda Group, möchte sich vor allem als Planungstools für Anwendungen in Interior Design, Raumplanung, Konstruktion, Immobilien und Architektur etablieren.

cheaboo
Mit der Plattform cheaboo haben die Gründer Metin Kaptan und Sebastian Kohlist einen Online-Shop für Bücher zu reduzierten Preisen ins Netz gehievt. Durch Kooperationen mit “über 100 Verlagen” bietet die Plattform eine große Auswahl an Büchern, die “nicht mehr der Ladenpreisbindung unterliegen”.

ScaleNC
ScaleNC bereitet Konstruktionszeichnungen auf und nimmt Blechfertigern die NC-Programmierung ab. Das Angebot des Startups, das ein Ableger des Technologieunternehmen Trumpf ist, richtet sich insbesondere an kleine und mittelständische Unternehmen.

BetterStream
Das junge Startup BetterStream positioniert sich als “Streaming-Plattform fu?r ein nachhaltiges Mindset”. Die App der Jungfirma bietet “frei zugänglichen, grünen und nachhaltigen Content“. Die Berliner schreiben: “BetterStream ist ein Gegenentwurf zum Binge-Watching der Ablenkungskultur”. Gründer sind Donald Houwer und Henning Krosigk.

schubwerk
schubwerk aus Wiesbaden entwickelt ein Tool zur “intelligenten Marketing- und Business-Steuerung”. Die Zielgruppe der Software sind Geschäftsführer, Manager und Online-Marketeers, “die ihre Marketing- und Vertriebsperformance einfach steuern und verbessern wollen”. Gründer sind Steffen Behler und Stefan Mahendiran.

Kraftvoll
Der Münchner Frank Matthiesen hat mit Kraftvoll ein “nachhaltiges Food-Startup” ins Leben gerufen. Auf der Plattform wird “Bio-Superfoods aus Deutschland” in Form von Aroniabeeren, Quinoa oder Gojibeeren angeboten. Laut Gründer sind alle Produkte vegan, plastikfrei und nachhaltig.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über junge, frische und brandneue Startups, die noch nicht jeder kennt. Alle diese Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der bundesweiten Startup-Szene und im besten Fall auf die Agenda von Investoren, Unternehmen und potenziellen Kooperationspartnern. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Brandneu – 5 junge Startups, die wir sehr genau im Blick behalten


Jeden Tag entstehen überall in Deutschland, Österreich und der Schweiz neue Startups. deutsche-startups.de präsentiert an dieser Stelle wieder einmal einige ganz junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten an den Start gegangen sind sowie einige junge Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind und erstmals für Schlagzeilen gesorgt haben.

PhantomStack
PhantomStack aus München kümmert sich um das große Thema “Multi-Cloud Infrastructure Orchestration and Security”. In eigener Sache schreiben die Bajuwaren: “We act as a business enabler and solutions integrator through a Code-NoCode experience for Compliant Multi-Cloud Infrastructure Orchestration thus democratizing IT”. Das Unternehmen wurde von Akshat Tandon und Arian Saliu gegründet.

IO-Dynamics
Das Flensburger Startup IO-Dynamics entwickelt ein Lade- und Fuhrparkmanagement-System für Elektroautos, das Daten wie den Ladestand erhebt und diese mit Infos wie Strompreisen und eigenerzeugtem Strom kombiniert, um automatisiert Ladevorgänge zu steuern. Gründer sind Johann Olsen, Nabil Imran und Felix Kruse.

Apheris
Das von Robin Röhm und Michael Höh gegründete DeepTech-Startup Apheris ermöglicht eine “konzernübergreifende Zusammenarbeit und sichere Datenanalyse ohne Gefährdung der Privatsphäre”. Dafür setzt die Jungfirma aus Berlin unter anderem auf  dezentrale Datenverarbeitun und verteiltes Maschinelles Lernen.

Wimroo
Hinter Wimroo aus Frankfurt am Main steckt eine Selbstvermarktungs- und Coaching-Plattform. Der Online-Marktplatz für exklusive Livestreams richtet sich unter anderem an Künstler, Kulturschaffende und Reiseveranstalter. Gründer Frank Kübler coacht ansonsten Führungskräfte via App.

asEasyasThat
Das junge Startup asEasyasThat setzt auf Kosmetik- und Haushaltsprodukte mit einem möglichst geringen CO2-Fußabdruck. Gelingen soll dies “durch den Einsatz von Inhaltsstoffen aus Upcycling und umweltschonender, biotechnologischer Herstellung bis hin zum Zero-Waste Etikett”. Gründerin der Firma aus Wiesbaden ist Katrin Steinbach.

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Zu viele Zuschauer – Wiesbadener Balkon-Musiker machen Pause

Zu viele Zuschauer: Wiesbadener Balkon-Musiker machen Pause Seit Montag begeisterten Sängerin Coco Safir und ihr Mann Roland Vanecek die Nachbarschaft mit Balkonkonzerten. Jetzt ist Schluss!
Foto: Joerg Halisch

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