#DealMonitor – Infarm sammelt 170 Millionen ein – Bayes bekommt 6 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 17. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Infarm
+++ Jetzt offiziell: LGT Lighthouse, der Beteiligungsarm des Prinzenhauses Liechtenstein, Hanaco, Bonnier, Haniel und Latitude sowie die bestehenden Investoren Atomico, TriplePoint Capital, Mons Capital und Astanor Ventures investieren 170 Millionen US-Dollar in das Berliner Unternehmen Infarm, einen Vertical Farming-Anbieter. “Das finale Closing der Runde soll sich auf 200 Millionen US-Dollar belaufen”, teilt das Unternehmen mit. Die Financial Times hatte bereits Ende Juni über das Investment berichtet. “Das frische Kapital – eine Mischung aus Eigen- und Fremdkapital – erhöht die Gesamtfinanzierung von Infarm auf mehr als 300 Millionen US-Dollar”, teilt Infarm weiter mit. Infarm wurde 2013 in Berlin von Osnat Michaeli und den Brüdern Erez und Guy Galonska gegründet. Die Jungfirma entwickelt ein “intelligentes modulares Farming-System”. Edeka, Aldi Süd und Kaufland nutzen Infarm bereits.

Bayes
+++ Die Familie Pohlad, Fertitta Capital und der Sony Innovation Fund investieren 6 Millionen UD-Dollar in Bayes, früher als Dojo Madness bekannt. Das Berliner Startup ist auf die Entwicklung von Software für den E-Sports-Bereich spezialisiert. “Den Kern der Unternehmensaktivitäten bilden Shadow.GG, Marktführer im Professional Esports Analytics Bereich, und Bayes Esports, 2019 gemeinsam mit Sportradar gegründet”, heißt es in der Presseaussendung. Gegründet wurde Dojo Madness von Christian Gruber, Mathias Kutzner, Markus Fuhrmann und Jens Hilgers.

corefihub
+++ Mehrere Business Angels und ein “Institutioneller Investor”, die allerdings alle namentlich nicht genannt werden, investieren eine sechsstellige Summe in corefihub. Das Unternehmen aus Bruchsal kümmert sich um die “Digitalisierung der gewerblichen Immobilienfinanzierung”. corefihub möchte Banken, Vermittler, Immobilienunternehmen, Investoren und Projektentwickler unterstützen, ihre Finanzierungen schneller, einfacher und günstiger zu bearbeiten”. corefihub wurde von Daniel Rodriguez, Oliver Klemm und Sebastian Schefzcyk gegründet.

MiFIDRecorder
+++ Der Münchner B2B-Company Builder Finconomy steigt bei MiFIDRecorder ein und sichert sich dabei 25,1 % am Unternehmen. Die Jungfirma bietet “Taping-Lösungen für Banken, Haftungsdächer, Maklerpools, Vermögensverwalter und Finanzvermittler” an. Zudem stellt MiFIDRecorder seit einigen Monaten auch eine Aufzeichnungssoftware für Video-Konferenzen bereit.

EXITS

So1
+++ Die So1-Gründer Raimund Bau und Sebastian Gabel kaufen die Überreste ihres insolventen Unternehmens – siehe FinanceFWD. Der tief gefallene Zahlungsdienstleister Wirecard übernahm den Berliner Big-Data-Dienst im Juni dieses Jahres. Der Kaufpreis soll im hohen einstelligen oder niedrigen zweistelligen Millionenbereich gelegen haben. Im Zuge der Wirecard-Insolvent schlitterte auch So1 in die Insolvenz. “Der Kaufpreis liegt im fünfstelligen Euro-Bereich und damit deutlich unter der Summe, die Wirecard im Frühjahr für die Firma überwiesen hat”, heißt es im Artikel.

VENTURE CAPITAL

Archimedes New Ventures
+++ Die familiengeführte Böllhoff Gruppe aus Bielefeld, ein Hersteller und Händler für Verbindungselemente und Montagesysteme, gründet mit Archimedes New Ventures einen Corporate-
Venture-Ableger. “Verantwortlich für eine neue digitale Innovationskultur liegt der Schwerpunkt der Gesellschaft auf der Entwicklung und Förderung neuer digitaler Geschäftsmodelle für die Böllhoff-Gruppe”, teilt das Unternehmen mit. Mit Joinect, einer KI-basierten Cloud-Software, die Ingenieuren die Suche nach Verbindungslösungen erleichtert, schob Archimedes bereits das erste Startup an.

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#DealMonitor – Auxmoney bekommt 150 Millionen – Battery Ventures investiert in Easy Software


Im aktuellen #DealMonitor für den 2. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Auxmoney
+++ Die New Yorker Beteiligungsgesellschaft Centerbridge und weitere Geldgeber wie Foundation Capital investieren 150 Millionen Euro in den Düsseldorfer Kreditmarktplatz Auxmoney. Durch die Übernahme von Anteilen einiger Frühinvestoren wird Centerbridge dadurch zum Mehrheitseigner des Grownups – siehe FAZ. “Die bestehenden VC-Investoren wie Index Ventures, Union Square Ventures und Foundation Capital bleiben vollständig an Bord”, teilt das Unternehmen weiter mit. In den vergangenen Jahren pumpten Geldgeber wie Partech Venture, Index Ventures und Union Square Ventures bereits mehr als 55 Millionen Euro in Auxmoney, das 2007 von Raffael Johnen, Philip Kamp und Philipp Kriependorf gegründet wurde. “Mit dem frischen Kapital werden wir unsere führende Marktposition weiter ausbauen und Chancen im derzeitigen Umfeld nutzen”, sagt Mitgründer Johnen. Was wohl auf geplante Übernahmen hindeutet. 2018 liebäugelte das FinTech zudem bereits mit einem IPO. Mal sehen, ob dies nun wieder ein Thema ist. Das 150 Millionen-Investment – auch wenn Secondaries eingerechnet sind – sind auf jeden Fall eine Ansage! Und eine der größten Finanierungsrunde in diesem Jahr.

Easy Software
+++ Der amerikanische Kapitalgeber Battery Ventures steht vor einem “mit­tel­ba­ren An­teils- und Kon­trol­l­er­werb” über Easy Software – dies geht aus einer Anmeldung beim Bundeskartellamt hervor. Das Unternehmen aus Mülheim an der Ruhr, das 1990 gegründet wurde, entwickelt Software für die elektronische Beleg- und Datenarchivierung sowie das Management von Dokumenten und Inhalten. 2019 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von rund 50 Millionen Euro. Die Umsatzerlöse im ersten Halbjahres 2020 blieben mit 24,3 Millionen leicht unterhalb des Vorjahres  (24,8 Millionen). Rund 400 Mitabeiter arbeiten für Easy Software. Battery Ventures stieg zudem kürzlich – ziemlich unbemerkt – bei WinWorker (Goch), einer Software fürs Handwerker, ein. Mit WinWorker, 1997 gegründet, können Handwerksbetriebe ihren Alltag organisieren.

linx4
+++ Die Angel-Investoren Rolf Steffens, Peter Oser und Markus Buncsak sowie “ein bekannter US-FinTech-Investor”, der aber nicht genannt wird, investieren eine Millionensumme in linx4. Das Startup aus Wien, das Ende 2018 vom Vater-Sohn-Team Paul und Michael Bruckberger gegründet wurde, bietet Maschinennutzern die Möglichkeit, Produktionsmaschinen auf Pay-per-Use Basis zu finanzieren bzw. zu mieten.

EXITS

Wirecard
+++ Das Münchner FinTech IDnow, ein Anbieter von Identity Verification-as-a-Service Lösungen, übernimmt die Wirecard-Tochter Wirecard Communication Services. “IDnow wird Wirecard Communication Services auf die Erbringung von Ident-Services fokussieren”, teilt das Unternehmen mit. IDnow verspricht “sowohl den Standort in Leipzig sowie den Großteil der Arbeitsplätze zu erhalten”. Wirecard Communication Services und IDnow arbeiteten bereits vor der Wirecard-Insolvenz zusammen.

RetroStar
+++ Das  junge Hamburger Fashionlabel Bolzplatzkind übernimmt RetroStar, einen Anbieter von Lederfußballschuhen. “Bolzplatzkind wird die Geschäfte ab dem 1. November 2020 übernehmen und den besonderen Fußballschuh somit in den bestehenden Vertrieb integrieren. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart”, teilt das Unternehmen mit. Für Bolzplatzkind ist es der erste Sportartikel, den das Unternehmen ins Sortiment aufnimmt.

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Railsbank is buying Wirecard Card Solutions, the UK arm of the disgraced fintech

Looks like another chapter is opening up for Wirecard, the disgraced fintech out of Germany that collapsed into insolvency earlier this year after facing a huge accounting scandal and subsequently failing to make payments on $1.5 billion in loans coming due.

Railsbank, the UK startup backed by Visa and others that offers a range of financial and banking services by way of a set of APIs, has agreed to purchase Wirecard Card Solutions, the UK business that includes card technology and associated assets, including existing client business and some employees.

Terms of the deal are not being disclosed, but a spokesperson for Wirecard said that the deal is expected to be completed in November and represents a significant part of the bigger Wirecard business.

That business, which was publicly traded in Germany, was valued at as much as $19 billion after funding rounds led by the likes of Softbank, and the story of its downfall had been marked out in lots of detail both as it played out and in the months since.

Wirecard Card Solutions is a huge operation in and of itself, with strong links into the wider fintech landscape in Europe. Its services include customised card products as well as debit, prepaid and credit cards, and it’s one of the largest prepaid issuers in Europe that also provides services to Monzo, FairFX, Revolut, Transferwise, Uaccount, Soldo, and Pockit.

Interestingly, Railsbank on paper seems to be a much smaller business. Co-founded by Nigel Verdon and Clive Mitchell, it has raised around $17 million and carries and equally modest valuation, per PitchBook data. (This could imply that the business is being picked up possibly more for shares than cash?)

Of note, Wirecard Acquiring & Issuing GmbH and part of the Wirecard AG group, the parent company in Germany, will continue to hold some shares in Wirecard Card Solutions, the company said.

“In planning the future of the company, one of our key priorities continues to be that our valued customers get the best possible outcome. We believe that our solvent wind-down proposal, including the proposed sale of assets to Railsbank, will achieve that key priority,” said Tom Jennings, MD, Wirecard Card Solutions, in a statement.

“Our hope is that our programme managers will support our proposal and we can move forward in a positive way for all parties. I would like to thank our customers for their ongoing support as well as Mastercard and Visa for their help in making this transition as seamless as possible.”

“We are delighted to have come to this agreement with Wirecard Card Solutions and thank its team for working positively with us during the process,” said Verdon, Railsbank CEO, in a statement. “At the end of the day, customer and team needs are our priority. The Railsbank team will conscientiously work on ensuring customers, programme managers and team members have a seamless transfer to their new home.”

Railsbank’s initial interest in acquiring the distressed assets was first reported last week. In the interim, the startup had emerged as a key benefactor of Wirecard’s downfall: Wirex, a “crypto-friendly” currency account that offers users payment cards that let them pay in local currencies without fees, earlier this week confirmed that it would be switching from Wirecard to Railsbank for card issuing services.

Railsbank said that it already runs some 50 card programs in the UK, EU, US and Singapore and so has the infrastructure in place to take on Wirecard’s business.

No surprise that Railsbank is highlighting this: the migration timing is a critical part of the deal. The development caps off months of speculation around what would happen to Wirecard, which — in addition to its fintech customers and partners — had enterprise customers that included Olympus, Getty Images, Orange and KLM before it hit the rocks.

But given that there are a number of other strong competitors in the same area of enabling business payments, card issuing and related banking and financial services — they include Adyen, FirstData, WorldPay, Stripe, Railscard and more — the big issue was always going to be how quickly the troubled Wirecard business could be acquired and migrated to a potential buyer, before those customers fled.

#apis, #banking-services, #cards, #europe, #finance, #fintech, #ma, #railsbank, #wirecard

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#Podcast – Insider #80 – Neufund – Wirecard – Medidate – cargo.one – Homelike – bike24 – eKomi – ESOP – Kolibri – eyeo


Im ds-Insider-Podcast liefern OMR-Podcast-Legende Sven Schmidt und ds-Chefredakteur Alexander Hüsing regelmäßig spannende Insider-Infos aus der deutschen Startup-Szene. In jeder Ausgabe gibt es exklusive Neuigkeiten, die bisher zuvor nirgendwo zu lesen oder hören waren. Zu guter Letzt kommentiert das dynamische Duo der deutschen Startup-Szene in jeder Ausgabe offen, schonungslos und ungefiltert die wichtigsten Startup- und Digital-News aus Deutschland. Pro Ausgabe erreicht der unser Insider-Podcast derzeit über alle Plattformen hinweg mehr als 8.000 Hörer. Hier die neueste Ausgabe.

Insider #80 – Unsere Themen

* Neufund beerdigt sein Konzept #ANALYSE

  • Wirecard: Auch So1 ist insolvent #EXKLUSIV
  • Medidate ist insolvent #EXKLUSIV
  • Index vor Einstieg bei cargo.one #EXKLUSIV
  • Vonovia vor Einstieg bei Homelike #EXKLUSIV
  • Rocket Internet – GFC – investiert in bike24 #EXKLUSIV
  • eKomi-Gründer kaufen Investoren raus #EXKLUSIV
  • Der Startup-Verband und ESOP #ANALYSE
  • Kolibri-Exit: Ubisoft zahlte 120 Millionen #EXKLUSIV
  • eyeo macht 35 Millionen Gewinn #EXKLUSIV

Insider #80 – Unser Podcast

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Wirecard, the disgraced German payments firm backed by Softbank, files for insolvency over €1.3B in loans coming due

The house of cards has well and truly collapsed for Wirecard, the German payments company that has been accused of accounting fraud. Today it announced that its German operation Wirecard AG was applying for insolvency proceedings in a Munich court, the Amtsgericht München, due to “impending insolvency and over-indebtedness.” It also issued a separate statement that elaborated to note that “the company’s ability to continue as a going concern is not assured” after it was unable to reach a deal with lenders over loans coming due on June 30 and July 1, respectively for €800 million ($896 million) and €500 million ($560 million).

It also said it hopes to restructure under temporary bankruptcy measures, and in the meantime Wirecard Bank AG would not be part of proceedings. “BaFin [the financial services watchdog] has already appointed a special representative for Wirecard Bank AG. In future, the release processes for all payments of the bank will be located exclusively within the bank and no longer at Group level.”

The collapse comes not just at a time when Wirecard’s own loans are falling due, but we have been facing a global recession due to the global health pandemic: that has had a knock-on effect for a number of industries, and so while some businesses are thriving, others have halted altogether, or slowed down considerably, which will have a direct impact on a company whose business model is set up to make incremental commissions on payments.

The Softbank-backed, publicly-traded business is still determining whether insolvency applications will also need to be filed for subsidiaries of the Wirecard Group: the company provides online and in-person payment services to merchants in other countries — most recently opening a subsidiary in Mexico — with offices in some 28 other locations.

Wirecard’s stock, traded in Germany on the Deutsche Borse Xetra exchange, has today plummeted nearly 77% (after drops in previous days), giving it a market cap of $350 million, an Enron-style collapse. As a point of contrast, when SoftBank invested $1 billion last year, it was worth around $19 billion.

The news brings a sad, but unsurprising, development to an especially rough week for the company, after its auditors Ernst & Young discovered a $2.1 billion accounting hole in its books, and then the former CEO, Markus Braun, was arrested on charges of fraud.

Those who have been watching the company for longer than the past week might also recall that all of this has been going on for months, although a separate investigation led by KPMG and published in April determined that “no incriminating evidence was found for the publicly raised accusations of balance sheet manipulation.”

Wirecard is one of the many disastrous investments made by SoftBank in recent times: the Japanese technology and investment giant put $1 billion into the company in April 2019.

Unlike many of its other bad deals — which have included troubled WeWork and Uber, which has failed to live up as a public company to the valuation expectations made by SoftBank and others when it was still private — this one did not come out of its Vision Fund, but was made directly by the SoftBank Group.

With the downfall coming as it has to a company that is publicly traded, Wirecard has been unable to offset its losses and its financial situation as they have played out on an open forum. The company counts Olympus, Getty Images, Orange, KLM among its customers.

#bankruptcy, #europe, #finance, #insolvency, #payments, #softbank, #wirecard

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#DealMonitor – Bryter bekommt 16 Millionen – Wirecard kauft So1


Im aktuellen #DealMonitor für den 4. Juni werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Bryter
+++ Dawn Capital und Accel investieren 16 Millionen US-Dollar in das Berliner Startup Bryter, eine No-Code-Automatisierungsplattform. Das Berliner Unternehmen, das von Michael Grupp, Micha-Manuel Bues und Michael Hübl geführt wird, positioniert sich als sogenannte “No-Code-Automatisierungsplattform”. Das Startup ermöglicht seinen Kunden ohne Programmierkenntnisse Applikationen und Bots zu betreiben. Thematisch geht es dabei um die Segmente Recht, HR, Einkauf, Finanzen, Steuern und Compliance. Zuvor flossen bereits 9 Millionen Dollar in die Jungfirma. Zu den weiteren Investoren gehören Notion Capital, Cavalry Ventures und die SaaS-Investoren Mike Chalfen und Charles Songhurst. Das frische Kapital soll unter anderem in die Expansion fließen.

Infinite Devices
+++ bmp Ventures investiert mit den IBG-Fonds in das IoT-Startup Infinite Devices. Das Unternehmen aus Magdeburg entwickelt mit infinimesh “das Rückgrat für die Kommunikation von Millionen von IoT-Geräten”. Infinite Devices so “die Steuerung, Verwaltung und Auswertung von IoT-Geräten und Sensoren”. Das Startup wurde von Alexander Alten-Lorenz, Bruno Kramm und Marko Sarstedt gegründet.

Truck Norris
+++ bmp Ventures investiert mit den IBG-Fonds in das Enterprise-Hardware-Startup Truck Norris. Das Startup baut akustische Sicherheitssysteme auf Basis einer Schallwellen-Technologie. “Kleine Alarm-Einheiten können selbst minimale Störgeräusche in der Umgebung eines LKWs erkennen und die Gefahr sofort über ein Auswertungsmodul interpretieren und weiterleiten”, teilt das Unternehmen mit.

Julep
+++ Die Defacto X sowie die Angel-Investoren Andreas Wiele (Ex-Springer-Vorstand), Feliks Eyser, Birger Veit und Marcus Prosch investieren in Julep, einen Marktplatz für Podcaster und Werbungtreibende. Insgesamt floss nun schon ein siebenstelliger Betrag in das Unternehmen. Initiatoren sind Marcus Englert, ehemaliger ProSiebenSat.1-Vorstand, und Sebastian Weil, Gründer von Studio71. Zum Gründungsteam gehören außerdem Björn Jopen und Manfred Neumann.

EXITS

So1
+++ Der Zahlungsdienstleister Wirecard übernimmt den Berliner Big-Data-Dienst So1 – wie FinanceFWD berichtet. So1 wurde 2012 von Raimund Bau und Sebastian Gabel gegründet. Das Unternehmen kümmert sich um “optimale, individuelle Preispromotions” und sich sich als “Pionier bei personalisierten Preisrabatten”. Target Partners investierte in der Vergangenheit einen siebenstelligen Eurobetrag in So1. “Der Kaufpreis dürfte im hohen einstelligen oder niedrigen zweistelligen Millionenbereich liegen”, berichten die Kollegen.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

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