#Zahlencheck – Clue-Aufbau kostete bereits 22 Millionen


Das junge Berliner Startup Clue, eine millionenschwere Zyklus- und Fruchtbarkeits-App, legt neue Unternehmenszahlen vor – und zwar den Jahresabschluss zum Geschäftsjahr 2018. Die kleine Kapitalgeber erwirtschaftete demnach vor zwei Jahren einen Jahresfehlbetrag in Höhe von rund 6,7 Millionen Euro. Im Vorjahr war der Verlust leicht höher und lag bei 6,8 Millionen. Seit dem Start im Jahre 2012 kostete der Aufbau von Clue nun bereits rund 22 Millionen.

Bis Ende 2017 flossen aber auch schon 28,7 Millionen Euro in die Jungfirma, die 2013 von Ida Tin und Hans Raffauf gegründet wurde. Zu den Investoren von Clue gehören große Namen wie NGP Capital, Union Square Ventures und Mosaic Ventures. Im Jahresabschluss finden sich auch Infos zum derzeitigen Stand der Dinge bei Clue: “Die Gesellschaft hat zur Sicherstellung der Liquidität im Geschäftsjahr 2019 vom Bestandsinvestor Union Square Ventures zwei Wandeldarlehen mit einem Betrag von insgesamt 2,5 Millionen Euro in Anspruch genommen. Mit dem Beschluss vom 17. Januar 2020 wurde die Series C Finanzierungsrunde beschlossen und am 24. Februar 2020 eingetragen. Im Rahmen der Series C wurden weitere Kapitaleinlagen von mehreren Bestandsinvestoren geleistet und des Weiteren die Wandeldarlehen gewandelt. Einschließlich neuer Investoren ermöglicht die Series C Finanzierungsrunde eine Erhöhung der Kapitaleinlagen um insgesamt 13,5 Millionen Euro. Bis einschließlich 31. März 2020 sind bereits 9,6 Millionen Euro investiert und eingegangen. Die verbleibenden 4,0 Millionen Euro sind noch keinem Investor fest zugeordnet und die Gesellschaft hat 90 Tage zur Auswahl dieses Investors / dieser Investoren”. Darüber hinaus braucht das Startup 2021 aber weiteres Geld.

Zu den anderen Fakten rund um das FemTech: Nach eigenen Angaben verfügt Clue bereits über mehr als 10 Millionen Nutzerinnen. 2018 wirkten durchschnittlich 50 Arbeitnehmer für Clue. Im Vorjahr waren es 48.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2018
* Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB auf.
* Ausweislich der Liquiditätsplanung der Geschäftsjahre 2019 – 2021 ist die Gesellschaft weiterhin auf die Bereitstellung neuer Liquidität durch bestehende und neue Kapitalgeber angewiesen, da das Dienstleistungsangebot sich weiter im Aufbau befindet.
* Die Gesellschaft hat zur Sicherstellung der Liquidität im Geschäftsjahr 2019 vom Bestandsinvestor Union Square Ventures zwei Wandeldarlehen mit einem Betrag von insgesamt 2,5 Millionen Euro in Anspruch genommen. Mit dem Beschluss vom 17. Januar 2020 wurde die Series C Finanzierungsrunde beschlossen und am 24. Februar 2020 eingetragen. Im Rahmen der Series C wurden weitere Kapitaleinlagen von mehreren Bestandsinvestoren geleistet und des Weiteren die Wandeldarlehen gewandelt. Einschließlich neuer Investoren ermöglicht die Series C Finanzierungsrunde eine Erhöhung der Kapitaleinlagen um insgesamt 13,5 Millionen Euro. Bis einschließlich 31. März 2020 sind bereits 9,6 Millionen Euro investiert und eingegangen. Die verbleibenden 4,0 Millionen Euro sind noch keinem Investor fest zugeordnet und die Gesellschaft hat 90 Tage zur Auswahl dieses Investors / dieser Investoren.
* Das Interesse am Markt ist groß, was dem zunehmenden Bewusstsein für Frauengesundheit geschuldet ist. Dennoch wird die Gesellschaft im ersten Quartal 2021 auf die Bereitstellung weiterer Liquidität durch Kapitalgeber angewiesen sein. Deshalb begann die Gesellschaft im August 2019 damit, sich bei Startup-erfahrenen Darlehensgebern wie der Europäischen Investitionsbank, der Silicon Valley Bank und bei Kreos Capital Angebote einzuholen, um weiteres Kapital für Wachstum zu sichern.

Clue im Zahlencheck

2018: 6,7 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2017
: 6,8 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2016: 4,7 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2015: 2,4 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)

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#Zahlencheck – Idagio-Verluste steigen auf 7,8 Millionen


Das Berliner Startup Idagio, ein kostenpflichtiger Streamingdienst für klassische Musik, legt neue Unternehmenszahlen vor – und zwar den Jahresabschluss zum Geschäftsjahr 2018. Der Jahresfehlbetrag stieg demnach auf 7,8 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es nur 3,7 Millionen und 2016 sogar nur 1,8 Millionen. Von 2017 auf 2018 stieg der Jahresfehlbetrag somit um 111,4 %. Insgesamt kostete der Aufbau von Idagio bereits 14,9 Millionen.

In den vergangenen Jahren wanderten mehr als 24 Millionen Euro in das Unternehmen. Zu den Investoren des musikalischen Startups gehören unter anderem Tengelmann Ventures (TEV), btov Partners und Macquarie. Seit Ende 2019 ist zudem das Klassik-Label Deutsche Grammophon am Unternehmen, das von  Till Janczukowicz und Christoph Lange gegründet wurde, beteiligt. 2018 wirkten durchschnittlich 64 Mitarbeiter für die Jungfirma. Im Jahr zuvor waren es nur 34.

Nach eigenen Angaben konnte Idagio bereits 1,9 Millionen App-Downloads generieren. Das Startup wächst somit weiter, zuletzt waren es 1,5 Millionen App-Downloads. Ein Jahr nach dem Start, der 2016 erfolgte, waren gerade einmal 25.000 registrierte Nutzer bei Idagio an Bord – siehe “Idagio – klassische Musik für die Generation Streaming“. Die Zahl der Abonnenten, die rund 10 Euro im Monat für Idagio zahlen, ist nicht leider bekannt.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2018

  • Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 i.V.m. § 267 Abs.4. HGB und hat von den Erleichterungsvorschriften gemäß § 288 Abs. 1 HGB in Bezug auf den Anhang teilweise Gebrauch gemacht.
  • Im Zusammenhang mit der Erhöhung des Stammkapitals der Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2018 eine Einzahlung in die Kapitalrücklage im Sinne des § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB in Höhe von T€ 11.509 durchgeführt.
  • Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 64.

Idagio im Zahlencheck

2018: 7,8 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2017: 3,7 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2016: 1,8 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)

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#Zahlencheck – Verlust bei orderbird sinkt um 51,3 %


Das Berliner Kassensystem orderbird, das 2011 von Jakob Schreyer, Bastian Schmidtke, Patrick Brienen und Artur Hasselbach gegründet wurde, legt neue Zahlen vor – und zwar den Jahresabschluss zum Geschäftsjahr 2018/2019 (Oktober 2018 bis September 2019). Demnach konnte das Unternehmen zuletzt ein Rohergebnis in Höhe von rund 9 Millionen Euro verbuchen. Im Vorjahreszeitraum waren es nur  7,3 Millionen.

“Dieser Anstieg von 23,5% ist vor allem auf den weiteren Ausbau der Kundenbasis zurückzuführen sowie des verstärkten Fokus auf die Kernprodukte Software-as-a-Service (SaaS) und weitere Dienstleistungen”, teilt das Unternehmen mit. Die Gesamtkundenzahl von orderbird stieg von 9.200 Anfang Oktober 2018 auf 10.200 Ende September 2019. Der Jahresfehlbetrag verringerte sich ebenfalls deutlich – um 51,3% – von 4,5 Millionen auf 2,3 Millionen.

Das FinTech bietet im Jahresabschluss einen guten Überblick über seine Umatzbringer: “Wiederkehrende Erträge aus Software und Service stiegen überproportional von TEUR 6.178 im Vorjahr um 29,9% auf TEUR 8.027. Der Software-Umsatz mit den Kernprodukten orderbird POS und orderbird PAY konnte von TEUR 5.976 im Vorjahr um 27,1% auf TEUR 7.594 gesteigert werden”. Das Unternehmen führt diesen Anstieg auf  “das kontinuierliche Kundenwachstum und die langfristigen Geschäftsbeziehungen” zurück. Aber auch auf “erfolgreiche Cross-Selling-Strategien mit weiteren selbstentwickelten Produkten, wie z. B. einem digitalen Kassenbuch”.

Zeitgleich konnte die orderbird-Mannschaft aber auch Kosten einsparen: “Personalaufwendungen konnten aufgrund umfassender Restrukturierungen im Vertrieb und der Produktentwicklung von TEUR 6.561 um 6,2% auf TEUR 6.153 gesenkt werden. Sowohl Löhne und Gehälter (TEUR 5.133; Vorjahr TEUR 5.510) als auch Aufwendungen für soziale Abgaben und Altersversorgung (TEUR 1.021; Vorjahr TEUR 1.052) sanken um 6,8% bzw. 2,9%”. Die Mitarbeiterzahl sank dabei von 110 auf 103.

Der Ausblick aus das kommende Geschäftsjahr fällt positiv aus: “Im Geschäftsjahr 2019/2020 wird ein Umsatzwachstum im Kernbereich Softwareumsatz von 29,8% erwartet. Das Wachstum des Annual Recurring Revenues (ARR) wird mit 31,3% gegenüber dem Geschäftsjahr 2018/2019 prognostiziert. Der Jahresfehlbetrag wurde für das Geschäftsjahr 2018/2019 mit TEUR -3.000 erwartet. Diese Erwartung konnte deutlich übertroffen werden, da der tatsächliche Fehlbetrag TEUR -2.181 beträgt. Für das Geschäftsjahr 2019/20 wird ein im Verhältnis zum Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2018/19 leicht niedrigerer Jahresfehlbetrag erwartet”.

In den vergangenen Jahren flossen rund 31 Millionen Euro in orderbird. Zuletzt investierten die Bestandsinvestoren Digital+ Partners und Carsten Maschmeyer sowie Makre, ein Family Office, und Dr. Max Iann Invest in das FinTech. Im Jahresabschluss heißt es dazu: “Im Geschäftsjahr 2018/2019 wurde eine Kapitalerhöhung durchgeführt, welche den erhöhten Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit begründet. Die aktuelle Liquiditätsausstattung reicht unter Berücksichtigung der zu erwartenden Zahlungsströme aus, um die Finanzierung der Gesellschaft bis zum Erreichen des ‘Break Even Points’ sicherzustellen”.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2018/2019
*  Im Geschäftsjahr 2019 konnte der Marktanteil in der DACH-Region sowie Frankreich weiter ausgebaut werden. Die Gesamtkundenzahl stieg von 9.200 Anfang Oktober 2018 auf 10.200 Ende September 2019. Der Jahresfehlbetrag konnte von TEUR -4.482 auf TEUR -2.281 verringert werden.
* Die orderbird AG verzeichnete im Geschäftsjahr 2018/2019 ein Rohergebnis von TEUR 9.043 im Vergleich zu TEUR 7.321 im Vorjahr. Dieser Anstieg von 23,5% ist vor allem auf den weiteren Ausbau der Kundenbasis zurückzuführen sowie des verstärkten Fokus auf die Kernprodukte Software-as-a-Service (SaaS) und weitere Dienstleistungen.
* Wiederkehrende Erträge aus Software und Service stiegen überproportional von TEUR 6.178 im Vorjahr um 29,9% auf TEUR 8.027. Der Software-Umsatz mit den Kernprodukten orderbird POS und orderbird PAY konnte von TEUR 5.976 im Vorjahr um 27,1% auf TEUR 7.594 gesteigert werden. Dies ist zum einen durch das kontinuierliche Kundenwachstum und die langfristigen Geschäftsbeziehungen zu den Kunden der orderbird AG begründet sowie auf erfolgreiche Cross-Selling-Strategien mit weiteren selbstentwickelten Produkten, wie z. B. einem digitalen Kassenbuch. Weitere wiederkehrende Software-Umsätze mit Industriekunden stiegen von TEUR 202 im Vorjahr um 114,5% auf TEUR 433.
* Die wichtigste umsatzbezogene Unternehmenskennzahl ist der Annual Recurring Revenue (ARR), welcher die wiederkehrenden Umsatzanteile eines Jahres abbildet. Dazu zählt die orderbird AG vor allem Umsätze der Software- und Payment-Produkte sowie Umsätze aus der anonymisierten Datenverarbeitung (Data Subscriptions). Der ARR konnte im Geschäftsjahr 2018/2019 um 29,9% gegenüber dem Geschäftsjahr 2017/2018 gesteigert werden.
*  Personalaufwendungen konnten aufgrund umfassender Restrukturierungen im Vertrieb und der Produktentwicklung von TEUR 6.561 um 6,2% auf TEUR 6.153 gesenkt werden. Sowohl Löhne und Gehälter (TEUR 5.133; Vorjahr TEUR 5.510) als auch Aufwendungen für soziale Abgaben und Altersversorgung (TEUR 1.021; Vorjahr TEUR 1.052) sanken um 6,8% bzw. 2,9%.
* Die Mitarbeiterzahl sank im Geschäftsjahr 2018/2019 von 110,3 FTE im September 2018 aufgrund von Effizienzgewinnen in den Bereichen Vertrieb, Marketing und Kundenservice auf 102,8 FTE im September 2019.
* Der Jahresfehlbetrag konnte im Vorjahresvergleich um 51,3% reduziert werden.
* Im Geschäftsjahr 2019/2020 wird ein Umsatzwachstum im Kernbereich Softwareumsatz von 29,8% erwartet. Das Wachstum des Annual Recurring Revenues (ARR) wird mit 31,3% gegenüber dem Geschäftsjahr 2018/2019 prognostiziert. Der Jahresfehlbetrag wurde für das Geschäftsjahr 2018/2019 mit TEUR -3.000 erwartet. Diese Erwartung konnte deutlich übertroffen werden, da der tatsächliche Fehlbetrag TEUR -2.181 beträgt. Für das Geschäftsjahr 2019/20 wird ein im Verhältnis zum Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2018/19 leicht niedrigerer Jahresfehlbetrag erwartet.

orderbird im Zahlencheck

2018/2019: 9,0 Millionen Euro (Rohergebnis); 2,3 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2017/2018
: 9,3 Millionen Euro (Umsatz); 7,3 Millionen Euro (Rohergebnis); 4,5 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2016/2017: 9,0 Millionen Euro (Umsatz); 8,8 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2015/2016: 5,6 Millionen Euro (Umsatz); 5,7 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2014/2015: 3,5 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)

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#Zahlencheck – Homeday-Verluste steigen auf 15,3 Millionen


Der digitale Immobilienmakler Homeday legt neue Unternehmenszahlen vor – und zwar den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2018. Das junge Startup musste demnach vor zwei Jahren einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 9,5 Millionen Euro verkraften. Im Jahr zuvor waren es nur 3,2 Millionen. Insgesamt kostete der Aufbau von Homeday, das 2015 von Steffen Wicker, Dmitri Uvarovski und Philipp Reichle gegründet wurde, bis Ende 2018 somit bereits rund 15,3 Millionen.

Bis Ende 2018 flossen laut Unternehmenszahlen rund 6,5 Millionen in die Jungfirma. Zur Erinnerung: Im Oktober 2018 verkündete das PropTech eine Investmentrunde mit Project A, Axel Springer und Purplebricks. Die Höhe wurde damals mit 20 Millionen angegeben. Das frische Geld (Eigen- und Fremdkapital) wollte das junge Unternehmen, dessen Wurzeln in Köln liegen, damals in die “weitere Skalierung des Geschäftsmodells investieren”. Die Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern stiegen in Folge der Kapitalrunde auf 6,7 Millionen.

Die Entwicklung nach dieser Finanzspritze muss den Investoren gefallen haben. Mitte Juni dieses Jahres konnte das Startup 40 Millionen Euro einsammeln –  insbesondere von Axel Springer und dem britischen Immobilienmakler Purplebricks, an den Springer beteiligt ist. Die Einhundertsiebte Media Vermögensverwaltungsgesellschaft, ein gemeinsames Unternehmen von Axel Springer und Purplebricks, hält nun die Mehrheit an Homeday. 2018 wirkten durchschnittlich 76 Arbeitnehmer bei Homeday. Im Vorjahr waren es 54.

Homeday im Zahlencheck

2018: 9,5 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2017
: 3,2 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2016: 2,0 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2015: 646.137 Euro (Jahresfehlbetrag)

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Foto (oben): Homeday

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#Zahlencheck – deineTorte.de backt nur ganz kleine Verluste


Das junge Kölner Unternehmen deineTorte.de, eine Plattform für individuelle Torten, legt neue Unternehmenszahlen vor – und zwar den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2018. Der Jahresfehlbetrag der Jungfirma stieg demnach ganz leicht von 225.647 Euro auf 307.989. Insgesamt kostete der Aufbau des Unternehmens, bei dem 2018 der Lebensmittelriese Dr. Oetker eingestiegen ist, steigt dem Start im Jahre 2006 nun gerade einmal knapp 1,3 Millionen Euro.

2016 markiert dabei weiter den Höchststand in Sachen Jahresfehlbetrag. Damals waren es 571.399 Euro. In den Vorjahren und den Jahren danach waren die Verluste immer jeweils deutlich kleiner. deineTorte.de, das von Alexander Weinzetl und Henrik Svensson geführt wird, beschäftigte zuletzt rund 56 Mitarbeiter. Im Jahre zuvor waren es gerade einmal 46. Die junge Tortenplattform ist somit weiter dabei ihren Weg zu machen. Rund 60 Mitarbeiter und ein vermuteter Umsatz im Millionenbereich sind auf jeden Fall eine gute Grundlage für weiteres Wachstum.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2018

  • Nach den in § 267 Abs. 1 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

* Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer betrug 56 i. Vj. 46.

deineTorte.de im Zahlencheck

2018: 307.989 Euro (Jahresfehlbetrag)
2017
: 225.647 Euro (Jahresfehlbetrag)
2016: 571.399 Euro (Jahresfehlbetrag)
2015: 137.286 Euro (Jahresfehlbetrag)
2014: 22.935 Euro (Jahresfehlbetrag)
2013: 31.497 Euro (Jahresfehlbetrag)

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Foto (oben): deinetorte.de

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#Zahlencheck – Zenjob: Rohergebnis steigt auf 11,8 Millionen


Das Berliner Startup Zenjob, ein digitaler Personaldienstleister, legt neue Unternehmenszahlen vor – und zwar den Jahresabschluss zum Geschäftsjahr 2018. Demnach konnte die Jungfirma, die 2015 von Fritz Trott, Cihan Aksakal und Frederik Fahning gegründet wurde, zuletzt ein Rohergebnis in Höhe von 11,8 Millionen Euro erwirtschaften – nach gerade einmal 3,4 Millionen im Vorjahr. Das Rohergebnis stieg demnach um beachtliche 247,8 %

“Die erzielten Umsatzerlöse wurden im Wesentlichen durch Tätigkeiten im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung für kurzfristige Arbeitseinsätze erzielt”, teilt das Unternehmen, mit. 49,1 % des Umsatzes entfallen dabei auf Berlin. Im Vorjahr waren es sogar noch 86,8 %. Der Jahresfehlbetrag der Jungfirma stieg 2018 auf 5,5 Millionen. Im Vorjahr waren es nur 2,2 Millionen. Insgesamt kostete der Aufbau von Zenjob seit dem Start bereits 8,6 Millionen.

Das Startup wurde aber auch schon üppig mit Kapital ausgestattet. Bis Ende 2018 flossen bereits rund 24,1 Millionen in Zenjob. “Gemeinsam mit den Investoren konnten so die Weichen für eine weiterhin positive Unternehmensentwicklung gestellt werden. Alle Rückstellungen und Verbindlichkeiten sind zum 31. Dezember 2018 durch liquide Mittel gedeckt”, heißt es dazu im Jahresabschluss. Im Mai 2020 konnte die Jungfirma dann sogar weitere Geld einsammeln: Forestay Capital, Redalpine, Acton Capital, Axa Venture Partners und Atlantic Labs investierten 27 Millionen Euro in das Berliner Startup.

Ein großer Kostenblock bei Zenjob ist das Personal. Nach eigenen Angaben beschäftigt das Unternehmen derzeit 250 Mitarbeiter. Laut Jahresabschluss waren 2018 durchschnittlich 330 Mitarbeiter bei Zenjob beschäftigt – 143 feste Mitarbeiter und 187 studentische Arbeitnehmer. Im Vorjahr waren es 51 feste Mitarbeiter und 72 studentische Arbeitnehmer. “Der Personalaufwand hat sich von 4.249.939,63 Euro auf 13.357.464,42 Euro erhöht. Der Personalaufwand übersteigt in 2018 den erwirtschafteten Umsatz”, teilt das Zenjob-Team mit.

Für das inzwischen abgelaufene Jahr 2019 plante das Unternehmen “die weitere Automatisierung von Kernprozessen und die stetige Verbesserung” seiner Produkte und Services. “Darüber hinaus planen wir für das Jahr 2019 die Eröffnung weiterer deutscher Standorte, die ebenfalls zum geplanten Umsatzwachstum beitragen sollen. In Summe erwarten wir eine deutliche Steigerung des Umsatzes gegenüber 2018”. Weiter heißt es dazu: “Gleichzeitig wird erwartet, dass die Kostensteigerungen in den operativen Unternehmensbereichen durch technologieseitige Effizienzgewinne deutlich unterproportional zur Umsatzentwicklung verlaufen werden. Aufgrund der erwarteten Effizienzgewinne und der Skaleneffekte durch das gesteigerte Geschäftsvolumen wird von einer deutlichen Verbesserung der EBITDA-Marge ausgegangen. Die EBITDA-Marge wird weiterhin negativ bleiben”.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2018

  • 2018 haben wir die Weichen für ein starkes und effizientes Unternehmenswachstum gestellt, unter anderem durch den Umzug des Firmensitzes innerhalb Berlins in ein neues Büro, das nun entsprechend der stark gewachsenen Mitarbeiteranzahl ausreichend Platz für die jetzige Unternehmensgröße sowie für zukünftiges Firmenwachstun bietet. Auch die weiteren Standorte in Deutschland wurden weiter ausgebaut.
  • Die Zenjob GmbH konnte 2018 eine wesentliche Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. Durch signifikante Investition in die Weiterentwicklung der Technologie sowie durch den gezielten Einsatz von Marketing- und Vertriebsmaßnahmen konnten zahlreiche Neukunden gewonnen, die Kundenbindung verbessert und das durchschnittliche Buchungsvolumen pro Kunde gesteigert werden.
  • Der Personalaufwand hat sich von 4.249.939,63 € auf 13.357.464,42 € erhöht, da sowohl die Zahl der fest angestellten Mitarbeiter, als auch die Zahl der studentischen Beschäftigten aufgrund der Ausweitung der Geschäftstätigkeit stark angestiegen ist. Der Personalaufwand übersteigt in 2018 den erwirtschafteten Umsatz.
  • Auch im Jahr 2019 werden wir den Fokus auf die weitere Automatisierung von Kernprozessen und die stetige Verbesserung unseres Produktes und Services legen, woraus in Verbindung mit den kontinuierlichen Marketing- und Vertriebsaktivitäten auch weiterhin ein deutlich positiver Einfluss auf die Entwicklung des Geschäftsvolumens erwartet wird. Darüber hinaus planen wir für das Jahr 2019 die Eröffnung weiterer deutscher Standorte, die ebenfalls zum geplanten Umsatzwachstum beitragen sollen. In Summe erwarten wir eine deutliche Steigerung des Umsatzes gegenüber 2018.
  • Gleichzeitig wird erwartet, dass die Kostensteigerungen in den operativen Unternehmensbereichen durch technologieseitige Effizienzgewinne deutlich unterproportional zur Umsatzentwicklung verlaufen werden. Aufgrund der erwarteten Effizienzgewinne und der Skaleneffekte durch das gesteigerte Geschäftsvolumen wird von einer deutlichen Verbesserung der EBITDA-Marge ausgegangen. Die EBITDA-Marge wird weiterhin negativ bleiben.

Zenjob im Zahlencheck

2018: 11,8 Millionen Euro (Rohergebnis); 5,5 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2017: 3,4 Millionen Euro (Rohergebnis); 2,2 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2016: 971.501 Euro (Jahresfehlbetrag)

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Foto (oben): Zenjob

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#Zahlencheck – Outfittery wächst vor Modomoto-Fusion auf 52,6 Millionen Umsatz


Der millionenschwere Berliner Personal-Shopping-Anbieter Outfittery legt neue Unternehmenszahlen vor – und zwar den Jahresabschluss zum Geschäftsjahr 2018, also das Geschäftsjahr vor Fusion mit dem Wettbewerber Modomoto. Im Berichtszeitraum konnte das Grownup seinen Umsatz von 44 auf 52,6 Millionen Euro steigern. Der Rohertrag (Nettoumsatz nach Retouren, Rabatten und Wareneinsatz) stieg von 26,3 auf 32,2 Millionen, also um 23 %.

“Der Rohertrag konnte von 2017 auf 2018 um 23% gesteigert werden, wobei der wesentliche Anteil der Umsätze aus der DACH-Region (91%) kommt. Der gesteigerte Rohertrag ist i.W. auf einen Anstieg der Orderzahlen zurückzuführen”, teilt das Unternehmen mit. Nach eigenen Angaben verfügt das Unternehmen über  660.000 Kunden. In den kommenden Jahren will Outfittery weiter wachsen: “Im Juni 2019 wurde die Verschmelzung der Gesellschaft mit der Curated Shopping GmbH durch Eintragung im Handelsregister abgeschlossen und die Gesellschaft firmiert nun weiter unter der Outfittery GmbH. Durch den Zusammenschluss wurde das Wachstum der Gesellschaft neben dem organischen Wachstum durch anorganisches Wachstum verstärkt. Die Outfittery GmbH plant für den Prognosezeitraum 2020 ein weiteres zweistelliges Umsatzwachstum”.

Der Jahresfehlbetrag lag 2018 bei 7,8 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es knapp 7 Millionen. “Hinsichtlich der wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren konnten für 2018 sowohl die Umsatzprognose, als auch der Ausbau des positiven Deckungsbeitrags III und der EBIT-Marge erfüllt werden, nur hinsichtlich des Cashflows lag die Gesellschaft leicht unter Plan, was auf einen leicht höheren Jahresfehlbetrag zurückzuführen ist”, heißt es dazu im Jahresabschluss. Insgesamt kostete der Aufbau von Outfittery bereits stattliche 61,5 Millionen.

Daraus ergab sich Ende 2018 ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von 6,8 Millionen. “Das negative Eigenkapital ist in voller Höhe durch ein in 2018 gewährtes Wandeldarlehen von den beteiligten Gesellschaftern in Höhe von 6,8 Mio. gedeckt. Das Darlehen ist mit einem qualifizierten Rangrücktritt versehen und deckt das negative Eigenkapital in voller Höhe ab. Aus der bestehenden Fremdkapitallinie wurden in 2018 weitere EUR 4 Mio. gezogen. Der Finanzmittelbestand zum Jahresende betrug EUR 8,8 Mio. (Vorjahr: EUR 7,4 Mio.). Die Gesellschaft hat zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses weitere Finanzierungsmaßnahmen abgeschlossen. Die Gesellschaft erwirtschaftet noch keine nachhaltigen Gewinne. Es handelt sich um planmäßige Verluste, die sich durch das Wachstum des jungen Unternehmens ergeben. Der Bestand der Gesellschaft ist daher mittelfristig von der Zuführung von liquiden Mitteln von Investoren bzw. der Aufnahme weiteren Fremdkapitals sowie von der erfolgreichen Umsetzung des Unternehmenskonzepts und der Generierung entsprechender Umsatzerlöse abhängig. Für den Fall, dass diese Ereignisse nicht eintreten sollten, ist der Bestand des Unternehmens, respektive die Fortführung der Unternehmenstätigkeit in dem geplanten Umfang, gefährdet”, teilt das Outfittery-Team dazu mit.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2018
* Die Geschäftsführung der Outfittery GmbH blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 zurück und konnte die Umsätze und den Rohertrag entgegen dem Trend in der Textilbranche weiter deutlich ausbauen.

  • Der Rohertrag 2018 (Nettoumsatz nach Retouren, Rabatten und Wareneinsatz) konnte auf EUR 32,4 Mio. gesteigert werden. Dies entspricht einem Zuwachs von 23% gegenüber dem Vorjahr (Vorjahr: EUR 26,3 Mio.).

* Die OUTFITTERY GmbH wurde im April 2012 gegründet und ist mit ca. 660.000 Kunden mittlerweile europäischer Marktführer im “Curated Shopping” für Herrenmode.
* Im Juni 2019 wurde die Verschmelzung der Gesellschaft mit der Curated Shopping GmbH durch Eintragung im Handelsregister abgeschlossen und die Gesellschaft firmiert nun weiter unter der Outfittery GmbH. Durch den Zusammenschluss wurde das Wachstum der Gesellschaft neben dem organischen Wachstum durch anorganisches Wachstum verstärkt. Die Outfittery GmbH plant für den Prognosezeitraum 2020 ein weiteres zweistelliges Umsatzwachstum.
* Im Juni 2019 wurde die Curated Shopping GmbH im Wege der Aufnahme durch Übertragung des Vermögens als Ganzes mit der Outfittery GmbH unter der zukünftigen Firma Outfittery GmbH verschmolzen. Die Verschmelzung fand rückwirkend auf den 01.01.2019 statt. Das gezeichnete Kapital wurde dazu mit Gesellschafterbeschluss vom 17.06.2019 von 121.916 EUR auf 144.529 EUR erhöht. Die neuen Anteile wurden als Gegenleistung für die Übertragung des Vermögens des Curated Shopping GmbH im Wege der Verschmelzung ausgegeben.
* Das Eigenkapital lag zum Jahresende 2018 bei minus EUR 6,8 Mio. (Vgl. 1,0 Mio. € in 2017). Das negative Eigenkapital ist in voller Höhe durch ein in 2018 gewährtes Wandeldarlehen von den beteiligten Gesellschaftern in Höhe von 6,8 Mio. gedeckt. Das Darlehen ist mit einem qualifizierten Rangrücktritt versehen und deckt das negative Eigenkapital in voller Höhe ab. Aus der bestehenden Fremdkapitallinie wurde in 2018 weitere EUR 4 Mio. gezogen. Der Finanzmittelbestand zum Jahresende betrug EUR 8,8 Mio. (Vorjahr: EUR 7,4 Mio.).

Outfittery im Zahlencheck

2018: 52,6 Millionen Euro (Umsatz); 32,2 Millionen Euro (Rohertrag); 7,8 Millionen (Jahresfehlbetrag)
2017
: 44,0 Millionen Euro (Umsatz); 26,3 Millionen Euro (Rohertrag); 7,0 Millionen (Jahresfehlbetrag)
2016: 42,6 Millionen Euro (Umsatz); 22,6 Millionen Euro (Rohertrag); 14,6 Millionen (Jahresfehlbetrag)
2015: 36 Millionen Euro (Umsatz); 18,8 Millionen Euro (Rohertrag); 17,1 Millionen (Jahresfehlbetrag)
2014: 18,7 Millionen Euro (Umsatz); 8 Millionen Euro (Rohertrag); 10,8 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2013: 3,6 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2012: 620.000 Euro (Jahresfehlbetrag)

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#Zahlencheck – HomeToGo wächst auf 52,7 Millionen Umsatz – Verlust: 17,8 Millionen


In den vergangenen Jahren flossen 150 Millionen US-Dollar in HomeToGo – unter anderem von Insight Venture Partners, Lakestar, Acton Capital Partners und DN Capital. Die Bewertung der Suchmaschine für Ferienunterkünfte, die 2014 von Wolfgang Heigl, Patrick Andrä und Nils Regge gegründet wurde, soll zuletzt bei 400 Millionen Euro gelegen haben (Post-Money). Der brandneue Jahresabschluss ermöglicht nun wieder einen Blick auf die Zahlen der Jungfirma. 2018 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 52,7 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies ein Plus von 44 %. “Maßgeblich getrieben wird der Umsatz durch die Expansion in neue Absatzmärkte (Länder) und die Ausweitung der Werbemaßnahmen”, teilt das Unternehmen mit.

Der Jahresfehlbetrag von HomeToGo stieg gleichzeitig auf 17,8 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es nur 13,4 Millionen. Insgesamt kostete der Aufbau von HomeToGo bereits 39,5 Millionen. Auch für das inzwischen abgelaufene Jahr 2019 rechnete das Unternehmen weitere mit Verlusten: “Die weiterhin steigende Popularität des Ferienhausurlaubs als relativ kostengünstige Urlaubsart sollte unser Geschäft zusätzlich positiv beeinflussen. Nichtsdestotrotz erwarten wir aufgrund der Investitionen auch in 2019 einen moderaten Jahresfehlbetrag auf HomeToGo Ebene und eine leichte Steigerung auf Konzernebene, der im Vergleich zu 2018 aufgrund einer angestrebten höheren Marketingeffizienz voraussichtlich unterproportional zu den Umsatzzuwächsen ansteigen wird”.

2018 wirkten durchschnittliche rund 95 Mitarbeiter für HomeToGo. Im Vorjahr waren es 91. “Der Personalaufwand ist um T€ 1.553 auf T€ 5.004 angestiegen. Grund für den gestiegenen Personalaufwand sind u. a. seit Q3/2017 kontinuierlich erfolgte Neueinstellungen von Vollzeit-Mitarbeitern (bei gleichzeitigem Rückgang der als “Werkstudenten” angestellten Mitarbeiter), die aufgrund der höheren Stundenanzahl einen höheren Personalaufwand erzeugen. Viele der neueingestellten Mitarbeiter haben aufgrund ihrer Erfahrung zudem ein höheres Gehaltsniveau. Daneben gab es übliche Gehaltserhöhungen für bestehende Mitarbeiter”, teilt das Unternehmen dazu mit.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2018
* Im Geschäftsjahr 2018 konnte der Umsatz von T€ 36.561 im Vorjahr auf T€ 52.714 und damit um 44 % gesteigert werden. Maßgeblich getrieben wird der Umsatz durch die Expansion in neue Absatzmärkte (Länder) und die Ausweitung der Werbemaßnahmen.

  • Der Personalaufwand ist um T€ 1.553 auf T€ 5.004 angestiegen. Grund für den gestiegenen Personalaufwand sind u. a. seit Q3/2017 kontinuierlich erfolgte Neueinstellungen von Vollzeit-Mitarbeitern (bei gleichzeitigem Rückgang der als “Werkstudenten” angestellten Mitarbeiter), die aufgrund der höheren Stundenanzahl einen höheren Personalaufwand erzeugen. Viele der neueingestellten Mitarbeiter haben aufgrund ihrer Erfahrung zudem ein höheres Gehaltsniveau. Daneben gab es übliche Gehaltserhöhungen für bestehende Mitarbeiter.

* Zum 31. Dezember 2018 verfügte die Gesellschaft über liquide Mittel in Höhe von T€ 40.431 gegenüber T€ 13.826 im Vorjahr. Grund für den Anstieg ist v. a. eine in 2018 erfolgte Finanzierungsrunde der Altgesellschafter und neuer Gesellschafter.

  • Zusammenfassend ist für 2018 festzustellen, dass das Ergebnis innerhalb der Erwartung lag und die Gesamtlage des Unternehmens positiv einzustufen ist. Auch lassen bereits in 2018 eingeleitete Maßnahmen einen positiven Geschäftsverlauf für 2019 erwarten.

* Zum 31.12.2019 wird die Gesellschaft zum ersten Mal einen Konzernabschluss aufstellen. Für den Konzern gehen wir in 2019 von einem deutlichen Umsatzwachstum im zweistelligen Prozentbereich auf Konzernebene aus. Grund hierfür sind die liquiden Mittel aus der in 2018 abgeschlossenen Finanzierungsrunde, die es uns erlauben, weiterhin in unsere Technologie, in Personal und v. a. in Werbung zu investieren und damit neue Nutzer für unsere Plattform zu gewinnen und bestehende Nutzer weiter zu binden.
* Nichtsdestotrotz erwarten wir aufgrund der Investitionen auch in 2019 einen moderaten Jahresfehlbetrag auf HomeToGo Ebene und eine leichte Steigerung auf Konzernebene, der im Vergleich zu 2018 aufgrund einer angestrebten höheren Marketingeffizienz voraussichtlich unterproportional zu den Umsatzzuwächsen ansteigen wird.

HomeToGo im Zahlencheck

2018: 52,7 Millionen Euro (Umsatz); 17,8 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2017
: 36,6 Millionen Euro (Umsatz); 13,4 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2016: 11,9 Millionen Euro (Umsatz); 8,2 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2015: 4,2 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)

Im Geschäftsjahr 2018 konnte der Umsatz von T€ 36.561 im Vorjahr auf T€14 und damit um 44 % gesteigert werden. Maßgeblich getrieben wird der Umsatz durch die Expansion in neue Absatzmärkte (Länder) und die Ausweitung der Werbemaßnahmen.

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#Zahlencheck – Adblock Plus-Mutter eyeo macht 35 Millionen Gewinn


Das Kölner Unternehmen eyeo, das den Werbeblocker Adblock Plus betreibt, legt – wie schon kurz im ds-Insider-Podcast besprochen – neue Unternehmenszahlen vor – und zwar den Jahresabschluss zum Geschäftsjahr 2018. Der Umsatz der Jungfirma verringerte sich demnach um rund 2 % auf rund 36 Millionen Euro. “Die im Vorjahr getroffene Prognose einer leichten Umsatzsteigerung ist somit nicht eingetreten”, teilt das eyeo dazu mit.

Die Begründung für die verpassten Ziele liefert das Unternehmen auch gleich mit: “Im ersten Halbjahr 2018 war die Einführung der neuen Datenschutzrichtlinien auf EU-Ebene das bestimmende Thema der meisten Publisher. Entsprechend langsam und langwierig waren Verhandlungen mit neuen potentiellen Partnern und Abschlüsse neuer Partnerschaften verlagerten sich vor allem in die zweite Hälfte des Jahres. Somit konnten die neuen Partnerschaften nicht über die erwartete Dauer hinweg monetarisiert werden, was den Umsatzrückgang verantwortete”.

Trotz des Mini-Umsatzrückgangs kann sich das Ergebnis bei eyeo aber sehen lassen: “Unser operatives Ergebnis ist aufgrund gestiegener Investitionen, insbesondere im Bereich Personal gegenüber dem Vorjahr gefallen. Allerdings konnten wir aufgrund sonstiger betrieblicher Erträge das Ergebnis nach Steuern signifikant um EUR 13.042.929,95 steigern und erzielten im Jahre 2018 einen Jahresüberschuss von EUR 35.474.565,16. Die im Vorjahr getroffene Prognose einer signifikanten Steigerung des nachsteuerlichen Ergebnisses wurde somit getroffen”.

35,5 Millionen Euro Jahresüberschuss sind mal eine Ansage! Das Unternehmen verdient bekanntlich Geld, indem es Werbekunden durch seinen AdBlocker durch lässt. In den vergangenen vier Jahren lag der Gewinn bei mehr als 90 Millionen Euro. Ein Megaerfolg für das Unternehmen, das 2011 an den Start ging, und die Macher im Hintergrund – etwa die Gründer Wladimir Palant und Till Faida sowie Tim Schumacher. Zuletzt wirkten rund 78 Mitarbeiter für eyeo. Im Vorjahr waren es 70.

Tippeyeo-Gründer halten weiter 52 % an ihrem Startup

Fakten aus dem Jahresabschluss 2018
* In 2018 verzeichneten wir einen leichten Umsatzrückgang gegenüber 2017 von rund 2% auf EUR 36.1 m. Die im Vorjahr getroffene Prognose einer leichten Umsatzsteigerung ist somit nicht eingetreten. Im ersten Halbjahr 2018 war die Einführung der neuen Datenschutzrichtlinien auf EU-Ebene das bestimmende Thema der meisten Publisher. Entsprechend langsam und langwierig waren Verhandlungen mit neuen potentiellen Partnern und Abschlüsse neuer Partnerschaften verlagerten sich vor allem in die zweite Hälfte des Jahres. Somit konnten die neuen Partnerschaften nicht über die erwartete Dauer hinweg monetarisiert werden, was den Umsatzrückgang verantwortete.
* Unser operatives Ergebnis ist aufgrund gestiegener Investitionen, insbesondere im Bereich Personal gegenüber dem Vorjahr gefallen. Allerdings konnten wir aufgrund sonstiger betrieblicher Erträge das Ergebnis nach Steuern signifikant um EUR 13.042.929,95 steigern und erzielten im Jahre 2018 einen Jahresüberschuss von EUR 35.474.565,16. Die im Vorjahr getroffene Prognose einer signifikanten Steigerung des nachsteuerlichen Ergebnisses wurde somit getroffen.
* Dem Jahr 2019 sehen wir positiv entgegen. Durch Partnerschaften mit Herstellern mobiler Browser erwarten wir ein Wachstum unserer (Acceptable Ads) Nutzer. Dies wird unmittelbar zu einer leichten Steigerung des Umsatzes führen.
* Aufgrund außerordentlich hoher sonstiger betrieblicher Erträge, die wir in 2018 verbuchen konnten, wird das Ergebnis 2019 ggü. 2018 deutlich geringer ausfallen. Abgesehen von den außerordentlichen Erträgen erwarten wir jedoch, dass die Umsatzsteigerung die gesteigerten Kosten übertrifft und wir somit das rein operative Ergebnis 2019 ggü. 2018 leicht höher ausfallen wird.
* Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags in Höhe von EUR 29.116.577,12 der Vorabgewinnausschüttung in Höhe von EUR 10.000.000,00 sowie des Jahresüberschusses in Höhe von EUR 35.474.289,16 beträgt der Bilanzgewinn EUR 54.590.866,28

eyeo im Zahlencheck

2018: 36,1 Millionen Euro (Umsatz); 36,0 Millionen Euro (Rohergebnis);  35,5 Millionen Euro (Jahresüberschuss)
2017:
 37,0 Millionen Euro (Umsatz); 38,6 Millionen Euro (Rohergebnis);  22,4 Millionen Euro (Jahresüberschuss)
2016
: 36,2 Millionen Euro (Umsatz); 34,9 Millionen Euro (Rohergebnis); 17,1 Millionen Euro (Jahresüberschuss)
2015: 31,5 Millionen Euro (Umsatz); 31,2 Millionen Euro (Rohergebnis); 17,0 Millionen Euro (Jahresüberschuss)
2014: 4,1 Millionen Euro (Bilanzgewinn)
2013: 9.228 Euro (Bilanzgewinn)

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#Zahlencheck – Heftig-Mutter Media Partisans fährt weiter Gewinne ein


Das Potsdamer Startup Media Partisans, das weltweit Plattformen in Stil von Heftig betreibt, legt neue Zahlen vor. Im Jahresabschluss 2018 weist das Unternehmen, das mehrheitlich zur Funke Mediengruppe gehört, einen Jahresüberschuss in Höhe von rund 754.407 Euro aus. Damit sank der Jahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr abermals. 2017 erwirtschaftete das Unternehmen einen Jahresüberschuss in Höhe von 770.215 Euro. 2016 waren es sogar 1,1 Millionen. Zahlen zum Umsatz  der kleinen Kapitalgesellschaft gibt es weiter keine.

2018 beschäftigte Media Partisans durchschnittlich 94 Mitarbeiter. Damit ist das Unternehmen personell weiter (leicht) gewachsen. Im Vorjahr wirkten durchschnittlich 82 Mitarbeiter für die Heftig-Mutter. Im Vorjahr waren es nur 77 Arbeitnehmer. Auf der Media Partisans-Website sind derzeit weiter 94 Mitarbeiter angegeben. Dort finden sich auch weitere Infos zum aktuellen Stand der Dinge in der Digitalfirma. Weltweit betreibt Media Partisans derzeit 43 Marken – darunter auch Gut für Dich, Scrumdiddlyumptious und La minute bien-être. Nach eigenen Angaben kommt der weltweite Media Partisans-Verbund derzeit auf rund 74 Millionen Facebook-Fans und  1,4 Milliarden Video views per quarter.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2018
* Die Gesellschaft mit Sitz in Potsdam (Berliner Straße 89, 14467 Potsdam), eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Potsdam, Nr. HRB 21647, weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf.
* Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 94 (Vorjahr: 82) Arbeitnehmer beschäftigt.

Media Partisans im Zahlencheck

2018: 754.407 Euro (Jahresüberschuss)
2017
: 770.215 Euro (Jahresüberschuss)
2016: 1,1 Millionen Euro (Jahresüberschuss)
2015: 631.497 Euro (Jahresüberschuss)

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#Zahlencheck – Blacklane-Umsatz wächst auf 72 Millionen – Verlust steigt auf 15,4 Millionen


Der Limousinenservice Blacklane legt neue Zahlen vor. Im brandneuen Jahresabschluss für 2018 verkündet das 2011 von Frank Steuer und Jens Wohltorf gegründete Unternehmen einen Umsatz in Höhe von knapp 72 Millionen Euro. Im Jahr zuvor lag der Umsatz noch bei rund 44 Millionen. 2016 erwirtschaftete das Berliner Grownup gerade einmal einen Umsatz in Höhe von 29,3 Millionen Euro. Der Großteil des Umsatzes entfällt weiter auf die Regionen Europa und Nordamerika.

“Andere Weltregionen, insbesondere der Asien-Pazifikraum, befinden sich auf noch stärkerem Wachstumskurs, auch bedingt durch die dortige Erweiterung des Angebotes. Auch die Optimierung von Vertriebs- und Marketingaktivitäten trug dem Umsatzwachstum bei”, teilt das Unternehmen mit. Besonders in Asien sieht die Jungfirma in den kommenden Jahren große Wachstumschancen. Ob dies in Folge der Corona-Krise so bleiben wird, wird sich erst noch zeigen.

In Sachen Jahresfehlbetrag verkündet die Jungfirma ein “unterproportionales” Wachstum.  Ganz konkret stieg der Jahresfehlbetrag auf 15,4 Millionen. In den Vorjahren waren es 10,5 Millionen bzw. 8,9 Millionen. Insgesamt häufte das Unternehmen seit dem Start bereits Verluste in Höhe von rund 60 Millionen an. In den vergangenen Jahren flossen aber bereits rund 65 Millionen in den Limousinenservice. Das Startup teilt dazu mit: “”Blacklane konnte Ende 2017 eine weitere Finanzierungsrunde erfolgreich abschließen. Ein Teil des Mittelzuflusses erfolgte im Januar 2018 und ein weiterer Teil im Frühjahr 2019, wodurch die Liquidität der Firma gesichert war und ist”.

Ein großer Batzen im Blacklane-Jahresabschluss entfällt auf die Personalkosten. Der Personalaufwand belief sich 2018 auf üppige 15,7 Millionen, nach 11,8 Millionen im Jahr zuvor und 8,7 Millionen im Jahr 2016.  Die Anzahl der Mitarbeiter gibt Blacklane nicht mehr an. 2017 wirkten durchschnittlich 223 Mitarbeiter für das Unternehmen, im Vorjahr waren es 179. Auf der Website nennt das Grownup derzeit 400 Mitarbeiter.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2018
Als Resultat der Ausrichtung auf Wachstum wurden die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2018 weiter stark gesteigert. Die Prognose aus dem Vorjahr, das starke Umsatzwachstum fortzusetzen, wurde erreicht. Gleichzeitig erhöhte sich der Jahresfehlbetrag unterproportional gegenüber 2017.
* Die Umsatzerlöse stiegen im Jahr 2018 auf gut 72 Millionen EUR an, wobei der Großteil des Umsatzes auf die Regionen Europa und Nordamerika entfällt. Andere Weltregionen, insbesondere der Asien-Pazifikraum, befinden sich auf noch stärkerem Wachstumskurs, auch bedingt durch die dortige Erweiterung des Angebotes. Auch die Optimierung von Vertriebs- und Marketingaktivitäten trug dem Umsatzwachstum bei.
* Die Umsatzerlöse stiegen im Jahr 2018 auf gut 72 Millionen EUR an, gegenüber knappen 44 Millionen EUR in 2017. Bedingt durch die gesteigerten geschäftlichen Aktivitäten ist der Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit und Investitionstätigkeiten auf -17,6 Millionen EUR angestiegen, gegenüber -9,5 Millionen EUR im Vorjahr.
* Der Personalaufwand belief sich 2018 auf 15,7 Millionen EUR und stieg somit wieder deutlich unterproportional zum Umsatz.
* Insgesamt betrug das Jahresergebnis -15,4 Millionen EUR.
* Blacklane konnte Ende 2017 eine weitere Finanzierungsrunde erfolgreich abschließen. Ein Teil des Mittelzuflusses erfolgte im Januar 2018 und ein weiterer Teil im Frühjahr 2019, wodurch die Liquidität der Firma gesichert war und ist.
* In 2019 soll der Umsatz gegenüber 2018 deutlich übertroffen werden. Gleichzeitig wird der Fokus auf eine höhere Kosteneffizienz gelegt, sodass mit einem deutlich positiveren Cashflow gegenüber 2018 gerechnet wird.

Blacklane im Zahlencheck

2018: 72 Millionen Euro (Umsatz); 12,3 Millionen Euro (Rohergebnis); 15,4 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2017
: 44 Millionen Euro (Umsatz); 9,1 Millionen Euro (Rohergebnis); 10,5 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2016: 29,3 Millionen Euro (Umsatz); 5,7 Millionen Euro (Rohergebnis); 8,9 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2015: 19,9 Millionen Euro (Umsatz); 3,7 Millionen Euro (Rohergebnis); 11,5 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2014: 9,5 Millionen Euro (Umsatz); 1,5 Millionen Euro (Rohergebnis); 7,4 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2013: 5,2 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2012: 921.186 Euro (Jahresfehlbetrag)
2011: 9.986 Euro (Jahresfehlbetrag)

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#Zahlencheck – Caroobi: Jahresfehlbetrag steigt auf 8,5 Millionen


Das Berliner Startup Caroobi, ein digitaler KfZ-Meisterbetrieb, legt neue Unternehmenszahlen vor – und zwar den Jahresabschluss zum Geschäftsjahr 2018. “Die Caroobi GmbH hat ihren Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr auf TEUR 14.604 mehr als verdoppelt”, teilt die Jungfirma, die 2015 von Nico Weiler und Mark Michl gegründet wurde, mit. Das Rohergebnis stieg von 1,1 Millionen auf 1,9 Millionen. Die Materialaufwendungen erhöhten sich dabei um 7,1 Millionen. Das Jahresfehlbetrag stieg von 3,7 Millionen auf 8,5 Millionen. Insgesamt kostete der Aufbau von Caroobi somit bereits 14,7 Millionen.

“Das Geschäftsjahr 2018 sowie dessen Ergebnisentwicklung ist durch den Aufbau der Geschäftstätigkeit und damit zusammenhängender Wachstumsinvestitionen und -aufwendungen gekennzeichnet”, heißt es im Jahresabschluss. 2018 kümmerte sich die Jungfirma vor allem um den “Ausbau der Teileplattform, den Ausbau des Softwaretools, sowie die Neukundenakquise von Autofahrern”. Außerdem seien das Management Team erweitert sowie die Mitarbeiterzahlen in nicht-operativen Rollen deutlich erweitert worden. 2018 beschäftigte das Unternehmen durchschnittlich 103 Mitarbeiter. Im Vorjahr waren es nur 77. Die Personalkosten von Caroobi sind dabei von 2,7 Millionen auf 4,7 Millionen gestiegen.

Im neuen Jahresabschluss findet sich auch ein Ausblick auf 2019: “Der Fokus für das Geschäftsjahr 2019 liegt auf einer Verbesserung des operativen Ergebnisses und Reduzierung des Kapitalabflusses. Das Umsatzwachstum soll durch eine steigende Kundennachfrage, Erweiterung des Produktportfolios und bessere Conversion Rates erzielt werden, wird aber nicht durch Erhöhung der Werbekosten forciert. Die Werbekosten werden im Vergleich zum Vorjahr planmäßig reduziert. Die geplante Effizienzsteigerung der Prozesse ermöglicht auch die Reduktion von Personalkosten um den geringeren Aufwand an manueller Arbeit pro Auftrag zu reflektieren. Die Gesellschaft plant im Jahr 2020 im Kerngeschäft profitabel und im Jahr 2021 unternehmensweit profitabel zu wirtschaften”.

Weitere “Kapitalzuführungen” plante das Unternehmen laut Jahresabschluss 2018 nicht, zumindest nicht in den “nächsten 18 Monaten”. Investoren wie BMW i Ventures, DN Capital, Cherry Ventures, NGP und Target Global finanziell investierten in den vergangenen Jahren bereits mehr als 27,3 Millionen in das Unternehmen. “Die Geschäftsführung geht auf Basis des Business Plans für die Jahre 2019 und 2020 davon aus, dass Caroobi im Prognosezeitraum jederzeit in der Lage ist, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen und bei Umsetzung des Business Plans keine bestandsgefährdenden Risiken vorliegen”.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2018

  • Die Bilanzsumme hat sich zum 31. Dezember 2018 gegenüber dem Vorjahr von TEUR 6.526 auf TEUR 15.221 erhöht. Dies resultiert vor allem aus dem Anstieg der flüssigen Mittel im Zusammenhang mit der erfolgten Kapitalerhöhung im Jahr 2018.
  • Das Rohergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich von TEUR 1.085 auf TEUR 1.859 erhöht. Diese Steigerung ist wesentlich durch das Umsatzwachstum um TEUR 7.788 gekennzeichnet. Die Materialaufwendungen haben sich in diesem Zusammenhang um TEUR 7.130 erhöht.
  • Die Personalkosten sind aufgrund des weiteren Mitarbeiteraufbaus von TEUR 2.703 auf TEUR 4.651 gestiegen.
  • Das Jahresergebnis hat sich aufgrund der notwendigen Wachstumsinvestitionen und -aufwendungen deutlich von TEUR -3.638 im Vorjahr auf TEUR -8.521 verschlechtert.
  • Das Geschäftsjahr 2018 sowie dessen Ergebnisentwicklung ist durch den Aufbau der Geschäftstätigkeit und damit zusammenhängender Wachstumsinvestitionen und -aufwendungen gekennzeichnet. Insgesamt entspricht die Entwicklung bis auf die im Geschäftsjahr vorliegenden periodenfremden Aufwendungen im Zusammenhang mit der Wertberichtigung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 742, wovon TEUR 384 auf den Forderungsbestand zum 31. Dezember 2017 und damit das Geschäftsjahr 2017 entfallen, den Erwartungen der Geschäftsführung.
  • Die Gesellschaft plant für das Geschäftsjahr 2019 das operative Ergebnis zu verbessern. Insgesamt rechnet Caroobi mit einer weiter steigenden Kundennachfrage und plant daher eine Erweiterung des Produktportfolios für Kunden und auch Werkstätten um das Umsatzwachstum zu stärken ohne die Marketingausgaben zu erhöhen und sogar zu reduzieren. Gestärkt wird das Vorhaben durch die wirtschaftliche Entwicklung. Der Anteil an jungen Automobilen ist weiter gesunken.
  • Der Fokus für das Geschäftsjahr 2019 liegt auf einer Verbesserung des operativen Ergebnisses und Reduzierung des Kapitalabflusses. Das Umsatzwachstum soll durch eine steigende Kundennachfrage, Erweiterung des Produktportfolios und bessere Conversion Rates erzielt werden, wird aber nicht durch Erhöhung der Werbekosten forciert. Die Werbekosten werden im Vergleich zum Vorjahr planmäßig reduziert. Die geplante Effizienzsteigerung der Prozesse ermöglicht auch die Reduktion von Personalkosten um den geringeren Aufwand an manueller Arbeit pro Auftrag zu reflektieren. Die Gesellschaft plant im Jahr 2020 im Kerngeschäft profitabel und im Jahr 2021 unternehmensweit profitabel zu wirtschaften.
  • Insgesamt sind in den nächsten 18 Monaten dadurch keine neuen Kapitalzuführungen geplant. Die Geschäftsführung geht auf Basis des Business Plans für die Jahre 2019 und 2020 davon aus, dass Caroobi im Prognosezeitraum jederzeit in der Lage ist, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen und bei Umsetzung des Business Plans keine bestandsgefährdenden Risiken vorliege
  • Die Caroobi GmbH hat ihren Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr auf TEUR 14.604 mehr als verdoppelt. Der Ausbau der Teileplattform, der Ausbau des Softwaretools, sowie die Neukundenakquise von Autofahrern wurden hoch priorisiert. Außerdem wurde das Management Team erweitert sowie die Mitarbeiterzahlen in nicht-operativen Rollen deutlich erweitert. Die gesamte durchschnittliche Mitarbeiteranzahl auf Vollzeit ist auf 103 angestiegen. Die Caroobi GmbH hat außerdem im Geschäftsjahr 2018 eine Kapitalerhöhung von existierenden sowie neuen Kapitalgebern unternommen.

Caroobi im Zahlencheck

2018: 14,6 Millionen Euro (Umsatz); 1,9 Millionen Euro (Rohergebnis); 8,5 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2017: 6,8 MIllionen Euro (Umsatz); 1,1 Millionen Euro (Rohergebnis); 3,7 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2016: 2,5 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2015: 34.265 Euro (Jahresfehlbetrag)

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#aktuell, #berlin, #caroobi, #reloaded, #zahlencheck

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#Zahlencheck – Der Aufbau von HeavenHR kostete bereits 10,2 Millionen


Das Berliner Startup HeavenHR, eine cloudbasierte Personalverwaltung, die 2015 von Johannes Roggendorf – der inzwischen Medwing führt – gegründet wurde, legt neue Unternehmenszahlen vor – und zwar den Jahresabschluss zum Geschäftsjahr 2018. Demnach erwirtschaftete die kleine Kapitalgesellschaft damals einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 2,1 Millionen Euro. Im Jahr zuvor waren es noch 3,1 Millionen. Insgesamt kostete der Aufbau von HeavenHR bereits rund 10,2 Millionen.

Bis Ende 2018 flossen bereits 16,4 Millionen in HeavenHR, das von Alexander Bertermann geführt wird. Zu den Investoren der Jungfirma gehören unter anderem Target Global, OpenOcean, Piton Capital und Mutschler Ventures. Zudem investierte zuletzt auch der Versicherer Allianz in HeavenHR. Die Allianz hält inzwischen rund 16,6 am HR-Dienst. Umsatzzahlen zu HeavenHR sind leider keine bekannt.

Dafür aber gibt es Zahlen zu den Mitarbeitern: 2018 beschäftigte HeavenHR durchschnittlich 32 Arbeitnehmer. Im Jahr zuvor waren es noch 40. 2016 waren es 35. Nur 2015 waren es weniger – damals wirkten durchschnittlich 20 Mitarbeiter bei HeavenHR. Entweder brauchte das Startup in der Anfangszeit mehr Mitarbeiter, oder aber das Konzept ging bisher nicht so auf, wir erhofft. Mit der Allianz im Gesellschafterkreis dürfte HeavenHR aber gut für die Zukunft planen können. Die Corona-Krise dürfte HeavenHR aber wohl eher schaden, als nützen. Wenn weniger Unternehmen auf Mitarbeitersuche sind, dürfte es die cloudbasierte Personalverwaltung – von Recruiting bis zur Lohnabrechnungschwerer – haben, neue Kunden zu finden.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2018

  • Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für kleine Kapitalgesellschaften aufgestellt.
  • Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 32.
  • Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 348.736,24 (Vorjahr: EUR 1.853.069,90).

HeavenHRim Zahlencheck

2018: 2,1 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2017: 3,1 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)

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#aktuell, #berlin, #heavenhr, #hr, #reloaded, #zahlencheck

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#Zahlencheck – Verluste bei tado steigen auf 13,8 Millionen 


In den vergangenen Jahren flossen bereits rund 100 Millionen Euro in den Münchner IoT-Star tado, der 2011 an den Start ging. Bei der letzten Investmentrunde investierten amazon, E.ON, Total Energy Ventures und die Europäische Investitionsbank beachtliche 50 Millionen Dollar in das Startup. Die Bajuwaren machen mit ihrer Technologie sowohl alte, als auch neue Heizungssysteme fit für das Internet-Zeitalter.

Im Jahre 2018 erwirtschaftete das Unternehmen ein Rohergebnis in Höhe von 10,9 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es nur 6,1 Millionen. Den erzielten Umsatz gibt das Unternehmen nicht im Detail an. “Die Geschäftsentwicklung hat sich 2018 gegenüber 2017 positiv dargestellt. Die zentralen Erfolgsindikatoren Umsatz und Gross Profit haben sich im aktuellen Jahr positiv entwickelt”, teilt das Unternehmen im aktuellen Jahresabschluss mit. Das Grund für das Wachstum führt das tado-Team  vor allem erfolgreiche Marketing- und Vertriebsaktivitäten sowie eine verstärkte Kundenachfrage” an. Einen Großteil der Umsätze macht tado weiter in den Wintermonaten.

Der Jahresfehlbetrag der Jungfirma stieg gleichzeitig gegenüber dem Vorjahr allerdings auf 13,8 Millionen. Insgesamt kostete der Aufbau von tado bereits 46,7 Millionen. Das Unternehmen investierte 2018 insbesondere in das Team. Das Unternehmen beschäftigte 2018 im Durchschnitt 151 Mitarbeiter (Vorjahr: 137 Mitarbeiter). Die Personalkosten stiegen deswegen von rund 7,7 Millionen auf zuletzt knapp 11 Millionen.

Auch für das inzwischen abgelaufene Jahr 2019 rechnete das Unternehmen mit steigenden Umsätzen: “Wir erwarten, dass die Umsatzerlöse in 2019 erneut deutlich gesteigert werden können, operative Maßnahmen Wirkung zeigen, der Gross Margin ebenfalls deutlich gesteigert werden kann und die Gesellschaft auf dem Wachstumspfad weiter voranschreitet”. Auch 2019 dürfte tado aber noch lange keine schwarzen Zahlen schreiben. Noch haben die Bajuwaren aber genug Geld auf der hohen Kante, um ihren Wachstumskurs fortzusetzen.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2018
* Die Geschäftsentwicklung hat sich 2018 gegenüber 2017 positiv dargestellt. Die zentralen Erfolgsindikatoren Umsatz und Gross Profit haben sich im aktuellen Jahr positiv entwickelt. Die Ertragslage wurde positiv unterstützt von einer Vielzahl an Produktinnovationen sowie Produktneuentwicklungen. Gleichzeitig wurden strukturelle Veränderungen im Rahmen der strategischen Planung weiter vorangetrieben, die ein nachhaltiges Wachstum sicherstellen werden.
* Die dargestellte Entwicklung führte dazu, dass die Umsatzerlöse in 2018 gegenüber dem Vorjahr gestiegen sind. Grund für diese Entwicklung waren vor allem erfolgreiche Marketing- und Vertriebsaktivitäten sowie eine verstärkte Kundenachfrage.

  • Der Rohertrag stieg deutlich gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 10.873.
  • Der Jahresfehlbetrag ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.556 auf TEUR 13.780 gestiegen. Damit bleibt das Jahresergebnis auch in 2018 negativ.

* Wir erwarten, dass die Umsatzerlöse in 2019 erneut deutlich gesteigert werden können, operative Maßnahmen Wirkung zeigen, der Gross Margin ebenfalls deutlich gesteigert werden kann und die Gesellschaft auf dem Wachstumspfad weiter voranschreitet.
* Die Gesellschaft hatte im Wirtschaftsjahr 2018 im Durchschnitt 151 Mitarbeiter (Vorjahr 137 Mitarbeiter). Die Anzahl der Mitarbeiter wurde gem. § 267 Abs. 5 HGB “nach Köpfen” ermittelt.

tado im Zahlencheck

2018: 10,9 Millionen Euro (Rohergebnis); 13,8 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2017
: 6,1 Millionen Euro (Rohergebnis); 11,2 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2016: 2,7 Millionen Euro (Rohergebnis); 11,3 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2015: 3,7 Millionen Euro (Rohergebnis); 6,3 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): tado

#aktuell, #handwerk, #munchen, #reloaded, #tado, #zahlencheck

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#Zahlencheck – Thermondo: Verlust sinkt auf 9,6 Millionen


Das Berliner Startup Thermondo digitalisiert seit 2012 die Welt der Heizungsbauer. Der brandneue Jahresabschluss des Unternehmens bietet nun wieder einen detaillierten Blick auf die Zahlen der Jungfirma, die von Philipp Pausder, Florian Tetzlaff und Kristofer Fichtner gegründet wurde. Laut Jahresabschluss für das Jahr 2018 erwirtschaftete die Jungfirma zuletzt ein Rohergebnis in Höhe von 13,2 Millionen Euro – nach 11,8 Millionen im Jahr zuvor.

“Im Jahr 2018 wurden durch Thermondo circa 4.000 (i. Vj. circa 3700) Heizsysteme installiert. Thermondo hatte sich für 2018 ein moderates Wachstum von 20% vorgenommen um den Fokus mehr auf Effizienz und Prozesse legen zu können. Die Umsatzerlöse stiegen tatsächlich um circa 15% und lagen leicht unter dem budgetierten Bereich, v.a. bedingt durch nicht ganz erreichtes Wachstum auf der Verkaufsseite sowie länger benötigte Zeiten als erwartet beim Einstellen neuer Mitarbeiter im Verkaufs- und Installationsbereich. Das Umsatzwachstum wurde mit einer nur leicht gestiegenen Mitarbeiterzahl bewerkstelligt”, teilt das Handwerker-Startup mit. Thermondo beschäftigte im Jahr 2018 durchschnittlich 287 Mitarbeiter. Im Vorjahr waren 271 Mitarbeiter. Mehr als die Hälfte der Thermondo-Mitarbeiter sind Installateure, Außendienstmitarbeiter und Servicetechniker. Der Personalaufwand bei Thermondo ist somit sehr hoch. 2018 lagen die Kosten bei 16,7 Millionen – nach 15,7 Millionen im Jahr zuvor.

Seit einiger Zeit versucht das Thermondo-Team sich nicht nur als Installationsfirma zu positionieren, sondern auch als Dienstleister rund um das Thema “Wartung und den Service von installierten Heizsystemen”. Dazu heißt es im Geschäftsbericht: “Kunden haben nach Abschluss der Installation die Möglichkeit direkt oder zeitversetzt einen Wartungsvertrag abzuschließen. Ziel von Thermondo ist es auf nahezu 100% Abdeckung zu kommen innerhalb von 2 Jahren nach Installation. Von 2017 Installationen haben bis Ende 2018 nahezu 80 % T365 oder einen Wartungsvertrag abgeschlossen”. Die Strategie dahinter ist klar: Wartungsverträge sichern langfristige Einnahmen. Weitere Einnahmen sollen die Lieferung von Wärme, Gas und Strom bringen. Damit wird Thermondo dann immer mehr zum Dienstleister und klassischem Versorger.

2017 verkündete Thermondo seine letzte große Finanzierunsgrunde. Vorwerk Ventures, der niederländische Energieversorger Eneco, Holtzbrinck Ventures und die Investitionsbank Berlin (IBB) investieren damals rund 20 Millionen in das Unternehmen. Insgesamt flossen schon über 51 Millionen in das Unternehmen. Im April des vergangenen Jahres wurde bekannt, dass der digitale Heizungsbauer auf der Suche nach weiteren Kapital war. Im Jahresabschluss ist nun zu lesen: “Im Juli 2019 hat die Gesellschaft ein Wandeldarlehen in Höhe von 7.550 TEUR von bestehenden Gesellschaftern und neuen Investoren zur Absicherung der Liquidität und des Wachstums sowie zum Ausbau des Produktportfolios aufgenommen”.

Der Jahresfehlbetrag lag 2018 bei rund 9,6 Millionen – nach 11,8 Millionen im Jahr zuvor. “Geplant war ein geringerer Jahresfehlbetrag von circa 6.000 TEUR”, teilt das Unternehmen mit. Insgesamt kostete der Aufbau von Thermondo nun bereits über 40 Millionen. Auch für 2019 plante das Unternehmen Verluste ein. “Die Geschäftsleitung hat sich zum Ziel gesetzt, das Unternehmen in den nächsten zwei Jahren nah an die Profitabilität zu führen bei gleichzeitigem Halten des starken Wachstumskurses. Dennoch plant Thermondo auch 2019 noch nicht mit einem Gewinn und auch 2020 noch mit einem leichten Verlust. Daher bleibt dies ein hoher Risikofaktor für die Liquidität der Gesellschaft”. In der Post-Corona-Welt wird dieses Risiko sicherlich noch einmal höher ausfallen.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2018

  • Thermondo konnte auch 2018 seinen Wachstumskurs fortsetzen. Im Jahr 2018 wurden durch Thermondo circa 4.000 (i. Vj. circa 3700) Heizsysteme installiert. Thermondo hatte sich für 2018 ein moderates Wachstum von 20% vorgenommen um den Fokus mehr auf Effizienz und Prozesse legen zu können. Die Umsatzerlöse stiegen tatsächlich um circa 15% und lagen leicht unter dem budgetierten Bereich, v.a. bedingt durch nicht ganz erreichtes Wachstum auf der Verkaufsseite sowie länger benötigte Zeiten als erwartet beim Einstellen neuer Mitarbeiter im Verkaufs- und Installationsbereich. Das Umsatzwachstum wurde mit einer nur leicht gestiegenen Mitarbeiterzahl bewerkstelligt.
  • Thermondo ist insgesamt zwar noch nicht profitabel, jedoch ist die Gesellschaft diesem Ziel 2018 wieder ein deutliches Stück näher gekommen. Das EBITDA(11) (TEUR -9.044) hat sich gegenüber dem Vorjahr (TEUR -11.349) verbessert. Die Stückmargenprofitabilität(12) hat sich vor allem im letzten Quartal deutlich und im gesamten Jahr 2018 erwartungsgemäß verbessert. Dies gelang durch verschiedene Maßnahmen wie Preiserhöhungen, bessere Auslastung der Handwerker, bessere Prozesse, den erhöhten Anteil an Kunden, die sich für 10-Jahres-Contracting “T365” entschieden sowie geringere Materialkosten.
  • Der Jahresfehlbetrag über 9.559 TEUR hat sich zum Vorjahr (11.754 TEUR) stark verbessert. Geplant war ein geringerer Jahresfehlbetrag von circa 6.000 TEUR. Die Eigenkapitalquote beträgt 77% (Vorjahr 87,9%). Der Rückgang resultiert aus dem Jahresfehlbetrag in Verbindung mit einem nicht gleichermaßen gesunkenen Gesamtkapital.
  • Im Juli 2017 fand eine Finanzierungsrunde in Höhe von 19.500 TEUR statt. 2018 gab es keine Finanzierungsvorgänge. Im Juli 2019 hat die Gesellschaft ein Wandeldarlehen in Höhe von 7.550 TEUR von bestehenden Gesellschaftern und neuen Investoren zur Absicherung der Liquidität und des Wachstums sowie zum Ausbau des Produktportfolios aufgenommen. Es bestehen keine weiteren wesentlichen Finanzierungsverträge, welche für die Liquidität von erheblicher Bedeutung sind. Es bestehen Leasingverträge für den Fuhrpark, bei denen im Schadensfall eine vorzeitige Rückzahlung der Ablösesumme in Frage käme. Weiterhin können Zahlungen für den Rückbau oder den Schadensersatz für verbaute Brennstoffzellen auf Thermondo zukommen. Kostenseitig hat Thermondo Gewährleistungsrückstellungen für diesen Fall gebildet.
  • Die Zahlen des ersten Halbjahres 2019 zeigen eine Verbesserung gegenüber dem Vorhalbjahr. Verkaufsvolumen und Rohergebnis sind jeweils um knapp 10% gestiegen. Die Stückmargenprofitabilität hat sich bereits stark verbessert.
  • Für das Geschäftsjahr 2020 prognostiziert die Geschäftsleitung der Thermondo GmbH weiterhin steigende Umsatzerlöse im mittleren zweistelligen Prozentbereich sowie eine steigende Stückmargenprofitabilität. Bedingt durch die fortgesetzte Wachstumsstrategie, die weitere Steigerung der Margen sowie die weitere Professionalisierung und Optimierung der Organisation als auch der Geschäftsprozesse wird erwartet, dass die Gesamtaufwendungen zwar absolut steigen, aber im Vergleich zum Umsatz deutlich sinken werden und somit das negative EBITDA 2019 nochmals deutlich reduziert wird. Es wird ein leicht negatives EBITDA für das Geschäftsjahr 2020 erwartet. Einen Jahresgewinn plant die Geschäftsleitung dann im Kerngeschäft im Jahr 2021.

Thermondo im Zahlencheck

2018: 13,2 Millionen Euro (Rohergebnis); 9,6 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2017: 11,8 Millionen Euro (Rohergebnis); 11,8 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2016: 7,9 Millionen Euro (Rohergebnis); 10,7 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2015: 6,4 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2014: 1,8 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2013: 303.970 Euro (Jahresfehlbetrag)
2012: 11.263 Euro (Jahresfehlbetrag)

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Foto (oben): Shutterstock

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#Zahlencheck – Gesamtverluste bei koawach steigen auf 7,4 Millionen


Das Berliner Startup koawach, das 2014 von Heiko Butz und Daniel Duarte gegründet wurde, ist weiter im Expansionsmodus. Wie schon 2017 lag auch 2018 der Jahresfehlbetrag wieder bei knapp 3,5 Millionen Euro. Umsatzzahlen von koawach, einer kleinen Kapitalgesellschaft gibt es leider keine. Wie viele andere Food-Startups auch, setzt das koawach-Team, das Kakao-Produkte mit Guarana verkauft, auf den Einzelhandel als Vertriebspartner. Über die eigene Website bietet das Startup aber auch ein Abo mit seinen Produkten an.

Bis Ende 2018 flossen rund 8,6 Millionen Euro in das Startup. Die Jungfirma, die 2015 bei der Vox-Show “Die Höhle der Löwen mitmachte, wird unter anderem von der ProSiebenSat1.-Tochter SevenVentures unterstützt.  Weitere Investoren des Unternehmen sind unter anderem Linden Capital, also Thomas Andrae, und Laurus Capital, also Carsten Schröder. SevenVentures  hält weiter rund 33 % an koawach.

2018 wirkten durchschnittlich rund 33 Arbeitnehmer für koawach. Im Vorjahr waren es durchschnittlich 26 Arbeitnehmer. 2016 hatte das junge Food-Unternehmen nur 20 Angestellte. Somit stiegen die Personalkosten von koawach in den vergangenen Jahren deutlich. Insgesamt kostete der Aufbau des Startups bereits rund 7,4 Millionen Euro. Der Hauptteil dieser Summe entfiel dabei auf die Jahre 2017 und 2018.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2018
* Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft. Die größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 HGB wurden in Anspruch genommen.
* Der Posten Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthält Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 5.950,00 EUR (Vorjahr: 1.163.661,46 EUR). Es handelt sich dabei um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.
* Der Posten Sonstige Verbindlichkeiten enthält Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 267.508,69 EUR (Vorjahr: 291.249,17 EUR), die in voller Höhe mit einem Rangrücktritt versehen sind. Darüber hinaus sind weitere Sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 39.900,82 EUR mit einem Rangrücktritt versehen.

  • Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 33 Arbeitnehmer beschäftigt.

koawach im Zahlencheck

2018:3,5 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2017
: 3,5 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2016: 221.853 Euro (Jahresfehlbetrag)
2015: 141.288 Euro (Jahresfehlbetrag)

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Foto (oben): VOX

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#Zahlencheck – Lillydoo wächst 2018 um 251,5 % – 2020: “Positives Jahresergebnis” geplant


Das junge Frankfurter Startup Lillydoo, eine Jungfirma, die Windeln und Feuchttücher verkauft, ist weiter rasant unterwegs. “Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2018 das Rohergebnis um 251,5 % bzw. TEUR 13.628 auf TEUR 19.046 deutlich steigern”, heißt es im aktuellen Jahresabschluss für 2018. Der Jahresfehlbetrag verringerte sich gleichzeitig um 16,9 % – auf jetzt 4,8 Millionen Euro. Umsatzzahlen nennt das Lillydoo-Team im Jahresabschluss dagegen nicht mehr.

Zur Erinnerung: 2017 lag der Umsatz bei 12,1 Millionen, im Jahr zuvor waren es nur 1,6 Millionen Euro. Wie aber bereits im vergangenen Jahr im ds-Insider-Podcast enthüllt, lag der Umsatz von Lillydoo 2018 bei rund 40 Millionen. 2019 wollte das Unternehmen bei rund 80 Millionen landen. Die Gründe für das zuletzt rasante Wachstum nennt das Startup dagegen im Jahresabschluss: “Ursächlich ist im Wesentlichen das Wachstum im B2C- sowie B2B-Geschäftsbereich. Im Geschäftsjahr 2018 wurden über die unternehmenseigene E-Commerce-Seite 111.014 Abos (Vorjahr: 63.761) abgeschlossen. Zum 31. Dezember 2018 bestanden insgesamt 91.985 aktive Abos (Vorjahr: 46.466). Nach durchschnittlich 28.300 aktiven Windel-Abos pro Monat im Geschäftsjahr 2017 konnte die Abo-Anzahl auf durchschnittliche 77.189 Abos im Geschäftsjahr 2018 gesteigert werden”. Zudem konnte Lillydoo weitere Umsätze “durch die Einführung von saisonalen Windeldesigns, wie das Soccer Design zur Weltmeisterschaft und die Aufnahme von Höschenwindeln in das Sortiment” erzielen.

Investoren wie Vorwerk Ventures und Sunstone Capital sowie gefühlt die gesamte Berliner Angel-Szene investierten in den vergangenen Jahren bereits über 14 Millionen in Lillydoo, das von Gerald Kullack und Sven Bauer geführt wird. Ende November des vergangenen Jahres investierte dann zudem noch Sofina Capital in Lillydoo. Die Belgier sind auch an Drylock, dem Hersteller der Lillydoo-Windeln, beteiligt. Das Investment ist deswegen nicht nur von Seiten Sofina Capital als strategisch zu bezeichnen. Bei Satz im letzten Geschäftsbericht verdeutlicht dies noch einmal: “Auf die Aufnahme weiterer Finanzierungsmittel ist Lillydoo grundsätzlich nicht angewiesen. Auf Basis des hinreichend konkretisierten und geplanten Wachstums der B2C- und B2B-Geschäftsbereiche im In und Ausland planen wir mit einem nur noch leicht negativen Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit sowie einem positiven Finanzmittelfonds zum Geschäftsjahresende 2019”.

Kurzum: Lillydoo konnte in den vergangenen Jahren seinen Umsatz massiv steigern und den Verlust drücken – und dies obwohl das Unternehmen 2018 deutlich mehr Mitarbeiter beschäftigte als noch im Jahr zuvor. “Um das Wachstum 2018 zu realisieren, wurde gezielt in Personalressourcen investiert. Dies spiegelt sich in einer Erhöhung der Personalaufwendungen um TEUR 2.421 auf TEUR 3.943 wider. Im Dezember 2018 beschäftigte Lillydoo 105 Mitarbeiter (Full-Time-Equivalents “FTE”). Im gleichen Vorjahreszeitraum waren es noch 40 FTE. Die Personalaufwandsquote hat sich um 2,5 %-Punkte gegenüber dem Vorjahr verbessert”.

Auch für das inzwischen abgelaufene Jahr 2019 zeigte sich das Lillydoo-Team sehr optmistisch: “Wir erwarten im Geschäftsjahr 2019 einen weiteren deutlichen Anstieg des Rohergebnisses im unteren zweistelligen Millionen Euro Bereich”. Das Wachstum werde durch verschiedene Projekte begünstigt, die die Kundengenerierung sowie Kundenzufriedenheit steigern sollen. Hierzu gehöre unter anerem die Implementierung eines flexibleren Abonnements, das den Kunden erlaube, ihren Warenkorb noch variabler zu gestalten. “Die Anzahl der durchschnittlich aktiven Abo-Kunden wird von 77.189 in 2018 auf ca. 108.000 in 2019 wachsen (+ 39 %)”. Zu guter Letzt investierte das Startup “umfangreich in den weiteren Ausbau des Offline-Vertriebskanals (B2B) im In- und Ausland”. Bis in Sachen Umsatz bei Lillydoo die 100 Millionen-Marke fällt, dürfte nicht deswegen wohl nicht mehr so lange dauern.

Und auch schwarze Zahlen haben die Hessen schon im Visier: “Für das Geschäftsjahr 2020 planen wir mit einem erstmals in der Unternehmenshistorie positiven Jahresergebnis sowie einer positiven EBITDA-Marge”. Spannend ist dabei, dass die Jungunternehmer trotz ihres massiven Expansionsdrangs sogar noch Zeit haben, “Kosteneinsparungsmaßnahmen” umzusetzen!. Hier nennt das Unternehmen den “Umstieg auf günstigere Kartonage und den weiteren Ausbau der Logistikaktivitäten über die eigene Tochtergesellschaft”. Lillydoo dürfte damit eines der spannendsten E-Commerce-Neugründungen der vergangenen Jahre sein.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2018

  • Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2018 das Rohergebnis um 251,5 % bzw. TEUR 13.628 auf TEUR 19.046 deutlich steigern.
  • Ursächlich ist im Wesentlichen das Wachstum im B2C- sowie B2B-Geschäftsbereich. Im Geschäftsjahr 2018 wurden über die unternehmenseigene E-Commerce-Seite WWW.LILLYDOO.COM (B2C) 111.014 Abos (Vorjahr: 63.761) abgeschlossen. Zum 31. Dezember 2018 bestanden insgesamt 91.985 aktive Abos (Vorjahr: 46.466). Nach durchschnittlich 28.300 aktiven Windel-Abos pro Monat im Geschäftsjahr 2017 konnte die Abo-Anzahl auf durchschnittliche 77.189 Abos im Geschäftsjahr 2018 gesteigert werden.
  • Um das Wachstum 2018 zu realisieren, wurde gezielt in Personalressourcen investiert. Dies spiegelt sich in einer Erhöhung der Personalaufwendungen um TEUR 2.421 auf TEUR 3.943 wider. Im Dezember 2018 beschäftigte LILLYDOO 105 Mitarbeiter (Full-Time-Equivalents “FTE”). Im gleichen Vorjahreszeitraum waren es noch 40 FTE. Die Personalaufwandsquote hat sich um 2,5 %-Punkte gegenüber dem Vorjahr verbessert.
  • Der Jahresfehlbetrag hat sich gegenüber dem Vorjahr um 16,9 % bzw. TEUR 984 auf TEUR 4.831 verringert.
  • Die Finanzierung der Gesellschaft wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr durch die Gewährung eines Wandeldarlehens von Gesellschaftern (Nennwert TEUR 6.000) gesichert. Zum Stichtag weist die Gesellschaft Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von TEUR 6.058 (Vorjahr: 0) aus.
  • Das abgelaufene Geschäftsjahr war hinsichtlich der Umsatz- und EBITDA-Entwicklung das erfolgreichste Geschäftsjahr seit Beginn der operativen Tätigkeit des Unternehmens im Jahr 2016. Die wirtschaftliche Lage der LILLYDOO GmbH ist insgesamt von dem starken Wachstum der Gesellschaft geprägt. Das Jahresergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 17 % verbessert. Die Gesamtentwicklung des Geschäftsjahres 2018 kann als zufriedenstellend bezeichnet werden und hat die Erwartungen der Geschäftsführer und Gesellschafter getroffen.
  • Wir erwarten im Geschäftsjahr 2019 einen weiteren deutlichen Anstieg des Rohergebnisses im unteren zweistelligen Millionen Euro Bereich. Das Wachstum wird durch verschiedene Projekte begünstigt, die die Kundengenerierung sowie Kundenzufriedenheit steigern sollen. Hierzu gehört u.a. die Implementierung eines flexibleren Abonnements, das den Kunden erlaubt, ihren Warenkorb noch variabler zu gestalten. Die Anzahl der durchschnittlich aktiven Abo-Kunden wird von 77.189 in 2018 auf ca. 108.000 in 2019 wachsen (+ 39 %) (B2C). Zudem wird umfangreich in den weiteren Ausbau des Offline-Vertriebskanals (B2B) im In- und Ausland investiert.
  • Auf die Aufnahme weiterer Finanzierungsmittel ist LILLYDOO grundsätzlich nicht angewiesen. Auf Basis des hinreichend konkretisierten und geplanten Wachstums der B2C- und B2B-Geschäftsbereiche im In und Ausland planen wir mit einem nur noch leicht negativen Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit sowie einem positiven Finanzmittelfonds zum Geschäftsjahresende 2019. Ausgehend von unserer Unternehmensplanung erwarten wir jederzeit in der Lage zu sein unsere kurzfristig fällig werdenden Verbindlichkeiten bedienen zu können.

Lillydoo im Zahlencheck

2018: 19,1 Millionen Euro (Rohergebnis); 4,8 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2017: 12,1 Millionen Euro (Umsatz); 5,4 Millionen Euro (Rohergebnis); 5,8 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2016: 1,6 Millionen Euro (Umsatz); 1,6 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)

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Foto (oben): Lillydoo

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#Zahlencheck – sofatutor wächst auf 11,3 Millionen Umsatz – Verlust: 1,7 Millionen


Der 2008 gestartete Berliner Lerndienst sofatutor, der zuletzt 3 Millionen Euro eingesammelt hat, konnte seinen Umsatz 2018 auf rund 11,3 Millionen Euro steigern. Das erzielte Rohergebnis gibt das Unternehmen mit 11,4 Millionen an. Im Vorjahr waren es 9,3 Millionen. Der Jahresfehlbetrag sank gleichzeig ganz leicht auf 1,7 Millionen. “Gleichzeitig sind die Gesamtaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr um 18,7 % angestiegen. Der Großteil des Kostenanstiegs ist auf die erhöhten Marketingkosten sowie die Vergrößerung des Teams zurückzuführen. Die vorgenannten Aufwendungen für Marketing und Personal sind jedoch notwendig, um das von der Geschäftsführung und den Gesellschaftern angestrebte Wachstum zu gewährleisten”, heißt es im neuen Jahresabschluss für 2018.

2018 beschäftigte sofatutor durchschnittlich 84 Arbeitnehmer. Die Peronalkosten lagen dabei bei 4,3 Millionen. Für das Vorjahr nennt das Unternehmen die Anzahl der Arbeitnehmer nicht. Die Personalkosten lagen 2017 aber gerade einmal bei 3,9 Millionen. Nach eigenen Angaben verfügt sofatutor über rund 429.000 Nutzer.  Die Lernplattform, die sich an Schüler richtet, finanziert sich über kostenpflichtige Abos. Das Basis-Abo etwa kostet 14,95 Euro pro Monat.

Der Aufbau von sofatutor kostete nun schon rund 13,7 Millionen Euro. Eine Ende der verlustreichen Zeit scheint nun in Sicht: “Die Gesellschaft geht davon aus, in 2019 erstmalig einen positiven Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaften zu können. Des Weiteren strebt man an, in 2020 ein positives Jahresergebnis zu erreichen und das Unternehmen dabei in den nächsten Jahren weiterhin stark zu skalieren”.

Derzeit profitiert das Unternehmen von der Corona-Krise. “Vor Beginn der Corona-Krise nutzten jeden Monat etwa 1,5 Millionen Schüler mehr oder weniger regelmäßig die Lernhilfen von Sofatutor, jetzt seien es laut Bayer eine Million pro Woche – und damit so viele wie nie zuvor” – berichtet die Berliner Morgenpost. Hoffentlich bleibt dies auch nach der Krise so.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2018
* Die gesetzten nicht-finanziellen Ziele, weiterhin Neukunden zu gewinnen, stabil hohe Verlängerungsraten bei Bestandskunden zu erzielen sowie die Weiterentwicklung der Inhalte und des Produkts, konnten vollkommen erreicht werden. Dies führte zu Umsatzerlösen in Höhe von TEUR 11.245; einem Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr um 23,2% (Vorjahr: 33,2%). Gleichzeitig sind die Gesamtaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr um 18,7% (Vorjahr: 24,1%) angestiegen. Der Großteil des Kostenanstiegs ist auf die erhöhten Marketingkosten sowie die Vergrößerung des Teams zurückzuführen. Die vorgenannten Aufwendungen für Marketing und Personal sind jedoch notwendig, um das von der Geschäftsführung und den Gesellschaftern angestrebte Wachstum zu gewährleisten.

  • Der Jahresfehlbetrag in diesem Geschäftsjahr fiel mit TEUR 1.738 um TEUR 31 geringer als im Vorjahr aus.

*  Die Gesellschaft geht davon aus, in 2019 erstmalig einen positiven Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaften zu können. Des Weiteren strebt man an, in 2020 ein positives Jahresergebnis zu erreichen und das Unternehmen dabei in den nächsten Jahren weiterhin stark zu skalieren.
* Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 84 Arbeitnehmer beschäftigt.

sofatutor im Zahlencheck

2018: 11,4 Millionen Euro (Rohergebnis); 1,7 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2017
: 9,3 Millionen Euro (Rohergebnis); 1,8 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2016: 1,5 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2015: 951.030 Euro (Jahresfehlbetrag)
2014: 2,5 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2013: 3,1 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2012: 1,5 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2011: 305.722 Euro (Jahresfehlbetrag)
2010: 372.436 Euro (Jahresfehlbetrag)
2009: 44.340 Euro (Jahresfehlbetrag)
2008: 22.929 Euro (Jahresfehlbetrag)

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Foto (oben): sofatutor

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#Zahlencheck – Wine in Black kostete bis zum Exit 14,1 Millionen


Seit Januar 2019 gehört der Berliner Weinshop Wine in Black zur Viva Group, einem Weinimporteur mit Sitz in Stockholm. Rund 15 Millionen Euro wanderten zuvor in die Jungfirma. Der Kaufpreis soll im zweistelligen Millionenbereich gelegen haben. Sehr wahrscheinlich war es aber eine recht niedrige zweistellige Millionensumme, gerade so auf Investmentniveau. 2017 präsentierte sich Wine in Black noch als sehr verlustreiches Unternehmen (Jahresfehlbetrag: 3,2 Millionen Euro).

2018 – also kurz vor dem Exit – wirkte dagegen der verordnete Sparkurs. Der Jahresfehlbetrag auf 918.653 Euro. Insgesamt kostete der Aufbau des Weinshops somit bis Ende 2017 aber beachtliche 14,1 Millionen. Die Investoren mussten dem Startup deswegen 2018 auch weitere 2,5 Millionen zukommen lassen (Kapitalrücklage). Gleichzeitig ging die Zahl der Mitarbeiter auf 30 zurück. 2017 betrug die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer noch 38. Im Jahr zuvor waren es sogar noch 47.

Das verheißungsvoll gestartete Wine in Black konnte somit den milliardenschweren Weinmarkt – trotz mehrerer Millionenspritzen – nicht erobern. Am Ende blieb ein Exit, beim die bekannten und prominenten Investoren sehr wahrscheinlich zumindest erhobenen Hauptes das verlustreiche Feld verlassen konnten. Man darf gespannt sein, wie sich das Unternehmen unter dem neuen Besitzer langfristig schlägt. Zumindest ist das Startup, das von Christian Fricke geführt wird, seitdem sehr leise.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2018
* Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

  • Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 844.660,15 (Vorjahr: EUR 2.959.474,29). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten  aus Lieferungen und Leistungen.

* Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 30.

Wine in Black im Zahlencheck

2018: 918.653 Euro (Jahresfehlbetrag)
2017
: 3,2 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2016: 2,0 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2015: 2,8 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2014: 1,8 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2013: 1,7 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2012: 1,3 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2011: 419.680 Euro (Jahresfehlbetrag)

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#Zahlencheck – Jimdo wächst auf 39,1 Millionen Umsatz (und fährt wieder Gewinne ein)


Die Krisenzeiten beim Hamburger Grownup Jimdo sind definitiv vorbei!  2018 stieg der Umsatz des Unternehmens, das weltweit einen einfach zu bedienenden Webbaukasten vertreibt, um 9,4 % auf 39,1 Millionen Euro. “Dabei betrug der Inlandsanteil 40,6 %, der Auslandsanteil lag bei 59,4 %”, heißt es im brandneuen Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2018. Das Wachstum gelang der Digitalfirma unter anderem durch “erhöhte Ausgaben sowohl für Online-Marketing als auch für TV-Werbung”.

Nach drei Jahren mit Verlusten, insgesamt rund 17,6 Millionen Euro, kann das 2007 gegründete Unternehmen nun einen Jahresüberschuss in Höhe von 988.627 Euro verkünden: “Jimdo hat ein Jahresergebnis vor sonstigen Steuern und Steuern vom Einkommen und vom Ertrag von TEUR 1.011 erzielt. Positiver Einflussfaktor waren die gesteigerten Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr von TEUR 3.371, gesunkene Personalaufwendungen von TEUR 1.857, gesunkene Materialaufwendungen von TEUR 323 sowie gesunkene Abschreibungen auf selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände von TEUR 1.676”.

Ende 2018 beschäftigte das Unternehmen 196 Mitarbeiter. “Im Geschäftsjahr wurden im Durchschnitt 195,25 (Vorjahr: 190,5) Angestellte beschäftigt. Davon sind 153,5 (Vorjahr: 165) vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter und 41,75 (Vorjahr: 25,5) teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter”, teilt Jimdo mit. Zur Erinnerung: 2016 waren es im Durchschnitt noch 247,50 Angestellte. Die Hanseaten planten zuletzt aber weitere Einstellungen: “Bis Ende dieses Jahres ist ein moderates und im Verhältnis zum Umsatz unterproportionales Wachstum von circa 10 bis 30 Mitarbeitern geplant”.

Um auch 2019 und 2020 weiter wachsen zu können, setzt das Jimdo-Team weiter massiv auf Werbung und plante deswegen zuletzt eine “deutliche Erhöhung der Marketingaufwendungen”. Für das inzwischen abgelaufene Jahr 2019 plante Jimdo eine “Umsatzsteigerung von 15 bis 20 %”. Im Jahresabschluss heißt es zudem: “Die Ergebnisentwicklung wird im Wesentlichen durch einen stark wachsenden Umsatz bei sowohl überproportional steigenden Marketing- als auch überproportional steigenden Personalausgaben sowie unterproportional steigenden Materialaufwendungen geprägt sein. Das Wachstum des Geschäftes steht im Vordergrund. Geplant ist ein leicht positives Ergebnis mit einem Ergebniskorridor zwischen EUR 0 und TEUR 2.000”.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2018
Mit einem Betriebsergebnis (EBIT, definiert als Ergebnis vor Steuern und Zinsen) von TEUR 1.013 lag das Ergebnis 2018 erwartungsgemäß im geplanten Zielkorridor von EUR 0 und TEUR 2.000.

  • Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres betragen TEUR 39.136. Der Anstieg des Umsatzes gegenüber dem Vorjahr betrug 9,4 %. Dabei betrug der Inlandsanteil 40,6 %, der Auslandsanteil lag bei 59,4 %. Die Aktivierung von Eigenleistungen hat sich gegenüber dem Vorjahr reduziert, sodass die Gesamtleistung, die sich aus den Umsatzerlösen und anderen aktivierten Eigenleistungen zusammensetzt, um 8,4 % gestiegen ist.

* Das Umsatzerlöswachstum liegt mit 9,4% nahezu im Rahmen des im Lagebericht des Vorjahres prognostizierten Zielkorridors für das Geschäftsjahr 2018 von 10-12%.
* In 2018 haben wir es mit erhöhten Ausgaben sowohl für Online Marketing als auch für TV-Werbung geschafft, unseren Umsatz trotz eines immer stärker gewordenen kompetitiven Umfeldes um 9,4 % zu steigern.
* In 2018 haben wir es mit erhöhten Ausgaben sowohl für Online Marketing als auch für TV-Werbung geschafft, unseren Umsatz trotz eines immer stärker gewordenen kompetitiven Umfeldes um 9,4 % zu steigern.* Gefallen sind die Personalaufwendungen. So betrugen sie im Vorjahr TEUR 11.876 und im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR 10.019 – das entspricht einer Abnahme von -15,6%. Diese Abnahme resultiert daraus, dass in 2017 noch einmalige Sonderkosten aus der in 2016 stattgefundenen Umstrukturierung angefallen waren und solche Sondereffekte in 2018 ausblieben.
* Mit 196 Mitarbeitern per Stichtag 31.12.2018 waren 4,4% weniger Mitarbeiter als zum vergleichbaren Vorjahreszeitpunkt beschäftigt. Bis Ende dieses Jahres ist ein moderates und im Verhältnis zum Umsatz unterproportionales Wachstum von ca. 10-30 Mitarbeitern geplant.
* Für das Geschäftsjahr 2019 sind weiterhin steigende Umsatzerlöse zu verzeichnen. Bezugnehmend auf die Daten der Wirtschaftsinstitute ist davon auszugehen, dass auf Grund aller Risiken die Weltwirtschaft in 2019 nur noch mit 3,25 % wachsen wird. Ein weitaus positiverer und größerer Einfluss wird jedoch durch die Marktdurchdringung des Al-basierten Baukastens Dolphin erwartet, sowie die Einführung entsprechender Produkterweiterungen wie zum Beispiel dem Dolphin Store.
* Für das Gesamtjahr 2019 ist eine Umsatzsteigerung von 15-20% gegenüber dem Vorjahr zu erwarten. Grundlage für diese Berechnung sind die prognostizierten Bestands- und Neukunden.
* Das Wachstum des Geschäftes steht im Vordergrund. Geplant ist ein leicht positives Ergebnis mit einem Ergebniskorridor zwischen EUR 0 und TEUR 2.000.
* Um das weitere Wachstum zu forcieren, ist eine deutliche Erhöhung der Marketingaufwendungen geplant. Die geplanten Investitionen werden vollständig aus Eigenmitteln finanziert.

Jimdo im Zahlencheck

2018: 39,1 Millionen Euro (Umsatz); 988.627 Euro (Jahresüberschuss)
2017
: 35,8 Millionen Euro (Umsatz); 2,5 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2016: 29,4 Millionen Euro (Umsatz); 9,3 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2015: 21,8 Millionen Euro (Umsatz); 3,3 Millionen Euro (Jahresfehlbetrag)
2014: 17,6 Millionen Euro (Umsatz); 694.224 Euro (Jahresüberschuss)
2013: 15,2 Millionen Euro (Umsatz); 411.191 Euro (Jahresüberschuss)
2012: 11,6 Millionen Euro (Umsatz); 724.293 Euro (Jahresüberschuss)
2011: 668.514 Euro (Jahresfehlbetrag)
2010: 280.148 Euro (Jahresfehlbetrag)

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Foto (oben): Jimdo

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#Zahlencheck – Stylight-Umsatz geht weiter zurück – Geplant war ein Zuwachs um 4 %


Auch 2018 sank der Umsatz bei Stylight weiter – von 28,5 Millionen Euro auf 26,4 Millionen. Dennoch zeigt sich das Müchner Unternehmen , das seit 2016 zu ProSiebenSat.1 gehört, mit den Zahlen zufrieden. “Insgesamt musste im Geschäftsjahr 2018 ein Umsatzrückgang in Höhe von 7,3 % verzeichnet werden und die erwartete Wachstumsrate von 4 % wurde verfehlt. Die Entwicklung der Seitenzugriffe war hingegen deutlich positiv und so konnte die Wachstumserwartung von 4 % mit einem tatsächlichen Wachstum von 18,1 % deutlich übertroffen werden”, teilt das Unternehmen, ein Mode-Aggregator, in brandneuen Jahresabschluss für 2018 mit. Zur Erinnerung: Noch 2016 fuhr das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 33,1 Millionen ein.

Den Jahresüberschuss konnte das Unternehmen 2018 aber wieder steigern – von rund 1 Millionen im Vorjahr auf nun 1,4 Millionen. “Dem negativen Effekt aus dem Umsatzrückgang standen insbesondere die Kosteneinsparungen aus der Reorganisation gegenüber, die zum Teil bereits im Jahr 2017 realisiert werden konnten. In Prozent des Umsatzes gemessen beträgt der Jahresüberschuss 5,2 %”, teilt das Stylight-Team mit. Ende 2018 beschäftigte das Unternehmen 89 festangestellte Mitarbeiter. “Seit den Tiefständen im Verlauf 2018 wurde wieder Personal aufgebaut. Viele erfolgsrelevante Positionen konnten mit Speziallisten aus dem In- und Ausland besetzt werden”, heißt es dazu im Jahresabschluss. Ende 2017 beschäftigte Stylight noch 75 festangestellte Mitarbeiter. Ende 2016 wirkten noch 104 Festangestellte bei Stylight. Am Jahresende zuvor waren es sogar noch 177 Mitarbeiter.

Für das inzwischen abgelaufene Jahr 2019 plante Stylight “seinen Umsatz im Kerngeschäft im In- und Ausland auszubauen”. Angedacht ist/war ein “Umsatzwachstum von ca. 11,1 %”. Weiter heißt es dazu: “Für die durchschnittliche Anzahl an monatlichen Seitenaufrufen wird derzeit ein jährliches Wachstum von ca. 2,4 % erwartet”. Vor allen in den USA und mit weiteren Ablegern will das Stylight-Team künftig weiter wachsen: “Neben der Ausweitung des Beauty Verticals in die USA und der Schaffung einer integrierten Plattform für Luxury Goods konnte im Geschäftsjahr auch eine klar abgegrenzte Shopping Plattform für Sneaker implementiert werden (HouseofSneakers). Dabei war sowohl die Übertragung erfolgreich getesteter Geschäftsmodelle in andere Märkte als auch die Skalierbarkeit der Projekte bei der Entscheidungsfindung extrem relevant”.

Beim Umsatz ist Stylight weiter voll vom Fashion-Segment abhängig: “Der Jahresumsatz verteilte sich auf die Geschäftsfelder Fashion (88 %), Home&Living (9 %), Advertising (2 %) sowie auf den neu gegründeten Bereich Beauty (1%). Probleme bereitet Stylight – wie vergleichen Modellen – weiter der mobile Traffic: “Mit einem Umsatzrückgang von 7,3 % wurde die Top-Line im Geschäftsjahr 2018 durch einen Rückgang im Revenue per Visit negativ belastet. Dies ist im Wesentlichen auf einen deutlichen Anstieg des Mobile-Traffics zurückzuführen, der üblicherweise schlechter monetarisiert werden kann”. Deswegen setzte das Unternehmen auch 2019 weiter massiv auf TV-Werbung. “Auch vor dem Hintergrund vermehrt sogenannte ‘direct user’ zu gewinnen ist eine Stärkung der Markenpräsenz zentral”.

Fakten aus dem Jahresabschluss 2017
Der Geschäftsverlauf von Stylight im Geschäftsjahr 2018 war von einer umsatzseitigen Stabilisierung bei deutlicher Rentabilitätssteigerung geprägt. Die Reorganisation in 2017 bereitete die solide Basis für eine wirtschaftliche Erholung. Deutlich schlankere Strukturen, der Fokus auf das Kerngeschäft und das Verfolgen klar definierter Geschäftsideen waren die entscheidenden Erfolgsfaktoren. So konnten auch Umsatzrückgänge während der in 2018 extrem langen Sommerperiode gut überstanden werden. Neben der Ausweitung des Beauty Verticals in die USA und der Schaffung einer integrierten Plattform für Luxury Goods konnte im Geschäftsjahr auch eine klar abgegrenzte Shopping Plattform für Sneaker implementiert werden (HouseofSneakers). Dabei war sowohl die Übertragung erfolgreich getesteter Geschäftsmodelle in andere Märkte als auch die Skalierbarkeit der Projekte bei der Entscheidungsfindung extrem relevant.
* Insgesamt musste im Geschäftsjahr 2018 ein Umsatzrückgang in Höhe von 7,3% verzeichnet werden und die erwartete Wachstumsrate von 4% wurde verfehlt. Die Entwicklung der Seitenzugriffe war hingegen deutlich positiv und so konnte die Wachstumserwartung von 4% mit einem tatsächlichen Wachstum von 18,1% deutlich übertroffen werden.
* Der Umsatzrückgang konnte im Geschäftsjahr 2018 gebremst werden. Der Jahresumsatz Mio€ 26,4 (Vorjahr Mio€ 28,5) verteilte sich auf die Geschäftsfelder “Fashion” (88%), “Home&Living” (9%), Advertising (2%) sowie auf den neu gegründeten Bereich “Beauty” (1%). Stylight erwirtschaftete im Berichtszeitraum einen Jahresüberschuss von EUR 1,4 Mio. (Vorjahr EUR 1,0 Mio). Dem negativen Effekt aus dem Umsatzrückgang standen insbesondere die Kosteneinsparungen aus der Reorganisation gegenüber, die zum Teil bereits im Jahr 2017 realisiert werden konnten. In Prozent des Umsatzes gemessen beträgt der Jahresüberschuss 5,2%.
*  Zum Ende des Geschäftsjahres 2018 beschäftigte Stylight 89 festangestellte Mitarbeiter. Seit den Tiefständen im Verlauf 2018 wurde wieder Personal aufgebaut. Viele erfolgsrelevante Positionen konnten mit Speziallisten aus dem In- und Ausland besetzt werden.
* Stylight plant für das Jahr 2019 seinen Umsatz im Kerngeschäft im In- und Ausland auszubauen. Dabei geht Stylight von einem prozentualen jährlichen Umsatzwachstum von ca. 11,1% aus. Für die durchschnittliche Anzahl an monatlichen Seitenaufrufen wird derzeit ein jährliches Wachstum von ca. 2,4% erwartet. Es wird ferner erwartet, dass die Personalkosten im Verhältnis zum Umsatz mit einem Wert von 21,7% stabil bleiben.

Stylight im Zahlencheck

2018: 26,4 Millionen Euro (Umsatz); 1,4 Millionen Euro (Jahresüberschuss)
2017
: 28,5 Millionen Euro (Umsatz); 1,0 Millionen Euro (Jahresüberschuss)
2016: 33,1 Millionen Euro (Umsatz); 215.629 Euro (Jahresüberschuss)
2015: 31,3 Millionen Euro (Umsatz); 433.500 Euro (Jahresfehlbetrag)
2014: 17,8 Millionen Euro (Umsatz); 1,2 Millionen Euro (Jahresüberschuss)
2013: 11,6 Millionen Euro (Umsatz): 2.311 Euro (Jahresüberschuss)
2012: 802.085 Euro (Jahresüberschuss)
2011: 647.428 Euro (Jahresfehlbetrag)
2010: 516.367 Euro (Jahresfehlbetrag)
2009: 379.597 Euro (Jahresfehlbetrag)
2008: 29.016 Euro (Jahresfehlbetrag)

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Foto (oben): Stylight

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