#DealMonitor – Klang Games sammelt 41 Millionen ein – Stableton bekommt 15 Millionen – Oper sammelt 11 Millionen ein


Im #DealMonitor für den 13. Juli werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

 Klang Games
+++ Animoca Brands, Kingsway Capital, Anthos, Novator, Supercell, Roosh Ventures, Angelhub und NLV investieren 41 Millionen US-Dollar in Klang Games. “This successful round of funding also means that we now have the resources needed to continue to expand our amazing and dedicated team”, teilt das Games-Unternehmen mit. Das Berliner Startup, 2013 von Mundi Vondi, Oddur Magnússon und Ívar Emilsson gegründet, entwickelt das MMO-Spiel Seed, bei dem es darum geht, einen Alien-Planeten zu besiedeln. Northzone, Makers Fund, Neoteny, Lego Ventures und firstminute capital investierten zuvor bereits in die Gamesschmiede. Insgesamt flossen nun schon rund 77 Millionen in das Unternehmen. 70 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Klang. Mehr über Klang

Stableton 
+++ TX Ventures, der Venturearm der TX Group, C3 EOS VC Venture Fund und Altinvestor DEWB sowie Family Offices und Angel-Investor:innen investieren 15 Millionen Schweizer Franken in Stableton. Das FinTech aus Zug in der Schweiz, das 2018 von Andreas Bezner, Konstantin Heiermann gegründet wurde, positioniert sich als “Plattform für alternative Anlagen”. Zum Investment heißt es weiter: “Konkret wird Stableton die Mittel nutzen, um die bestehenden Aktivitäten in der Schweiz auszubauen, das technologische Angebot und die verfügbaren Anlagestrukturen zu erweitern sowie in den kommenden Monaten international zu expandieren”.

Oper 
+++ Bessemer Venture Partners und ABN AMRO Ventures sowie die Altinvestoren Techstars, Pitchdrive und Verve Ventures investieren 11 Millionen Euro in Oper Credits. Das FinTech aus Zürich, 2018 von Geert Van Kerckoven, Van Berckelaer und Wouter Lachat, gegründet, positioniert sich als Software-as-a-Service-Lösung, die Kreditgebern hilft, Hypothekenprozesse zu digitalisieren. “For us, France and Germany are the priority markets, as well as Austrian, Czech and Slovakian opportunities too”, teilt die Jungfirma mit. 45 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Oper.

Nowtilus
+++ Das Pariser AdTech-Unternehmen Equativ (bisher als Smart bekannt), investiert in Nowtilus. Das Berliner Unternehmen, 2007 von Leander Carell und Patrick Knippel in Berlin und Halle gegründet, kümmert sich mit  Serverside.aium Videopersonalisierung. “Nowtilus will continue to operate independently, with the Serverside.ai brand remaining unchanged to provide a standalone SSAI solution for OTT, HbbTV and Audio”, teilen die Unternehmen mit.

Reach
+++ Die Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen (BMH) sowie Business Angels wie Christian Duve und Jan Weber investiert in Reach. Das FinTech aus Frankfurt am Main, 2021 von Andreas von Hirschhausen, Daniel Hecker und Deyan Ivanov gegründet, setzt auf einen Finanzplanassistenten. Zielgruppe sind Young Professionals im Alter von 25 bis 35 Jahren.

MERGERS & ACQUISITIONS

Stresscoach 
+++ Das amerikanische Unternehmen KGA, das sich um gesunde Arbeitsumfelder kümmert, übernimmt die Wiener Jungfirma Stresscoach, die gegen Stress kämpft – siehe Brutkasten. In kurzen Lerneinheiten vermittelt die App, 2019 von Manuel Kraus und Philipp Omenitsch gegründet, in einem achtwöchigen Kurs (45 Minuten pro Woche) “fundiertes Wissen für ein Leben mit weniger Sorgen und Stress”.

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#DealMonitor – Resmed kauft Medifox Dan für 1 Milliarde – Beat81 schluckt Vation – Project A legt neuen Fonds auf


Im #DealMonitor für den 15. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Suns Care
+++ Der Hamburger Geldgeber Hanse Ventures investiert nach unserem Informationen in Suns Care. Das Hamburger Startup, das 2019 von Johannes Glass und Johannes Wolf gegründet wurde, setzt auf Sonnencreme. “Unsere Sonnencreme kommt ohne den altbekannten klebrigen und weißen Film aus, setzt auf ein nachhaltiges Packaging und saubere Inhaltsstoffe und ist dazu noch super stylisch”, teilt das D2C-Unternehmen mit. Hanse Ventures hält nun 13 % am Unternehmen. #EXKLUSIV

The Base Club
+++ True Growth, die Beteiligungsgesellschaft der audibene-Gründer Marco Vietor und Paul Crusius, investiert nach unseren Informationen in The Base Club. Das Berliner Startup, das 2022 von Astrid Jensch gegründet wurde, kündigt eine “Alkaline Revolution” an. In der Selbstbeschreibung heißt es: “Be part of the journey from the beginning and let yourself be inspired by our product that combines empowering functionality, quality and lifestyle to fuel your wellbeing”. #EXKLUSIV

amnis 
+++ Lansdowne Partners und Altinvestor Spicehaus Partners investieren 8,6 Millionen Schweizer Franken in amnis. Das FinTech aus Zürich, 2014 von Michael Wüst, Robert Bloch und Philippe Christen gegründet, bietet eine Banking-Lösung, um Geld ins Ausland zu senden, Währungen zu wechseln und Zahlungen zu empfangen. Zielgruppe sind kleine und mittlere Unternehmen. “Das zusätzliche Kapital wird in die weitere Produktentwicklung und Europa-Expansion investiert”, teilt das Unternehmen mit.

Prematch
+++  Gorillas-Gründer Jörg Kattner, Ralf Reichert (ESL Gaming), sowie Hannes Winzer, Thorsten Wirth und Daniel Delonga investieren 1,7 Millionen Euro in Prematch. Das Kölner Startup, das 2021 von Fiete Grünter, Lukas Röhle und Niklas Brackmann gegründet wurde, setzt auf Amateurfußball. Der Slogan dazu lautet: “Erhalte aktuelle News und Ergebnisse zu deinen Spielen –
von der Kreis- bis zur Regionalliga”. Das frische Kapital soll unter anderem in die “Weiterentwicklung, die Expansion und die Erweiterung des Teams” fließen. 

tubics
+++ Wayra Deutschland, der Investmentableger von Telefónica, Ralph Harreiter, Alexander Kirchgasser und weitere Investor:innen investieren 1.4 Millionen Euro in tubics. Das Wiener Startup, 2017 von Claudia Eder, Matthias Funk und Matthias Posch gegründet, entwickelt eine cloudbasierte Software-Plattform für Video-Marketing mit Fokus auf YouTube. “Ziel des Investments ist es, tubics dabei zu unterstützen, die eigene Lösung in kurzer Zeit zu skalieren und auszubauen”, teilt das Unternehmen mit.

Velvet 
+++ ICQ-Gründer Yair Goldfinger investiert gemeinsam mit anderen Investoren 1,3 Millionen US-Dollar in Velvet. “Neben dem Investment wurde Velvet in die Microsoft und Hubspot Accelerator-Programme aufgenommen, im Rahmen derer sich das Fintech ein weiteres sechsstelliges Funding sichern konnte”, teilt das Unternehmen mit. Das FinTech, das 2018 von Julius Franck-Oberaspach und Jonathan Hirsch in Stuttgart gegründet wurde, setzt auf “KI-basierte Geldanlage für Privatpersonen”.

MERGERS & ACQUISITIONS

Medifox Dan
+++ Das US-Unternehmen Resmed, das Medizinprodukte anbietet, übernimmt das Hildesheimer Unternehmen Medifox Dan. Der Kaufpreis beträgt 1 Milliarde US-Dollar (950 Millionen Euro). “Medifox Dan wird in ResMeds SaaS-Geschäftsbereich für den außerklinischen Bereich integriert und erweitert dessen Lösungsangebot in neue Bereiche des Gesundheitswesens, einschließlich ambulanter Therapiedienste”, teilt das Unternehmen mit. Medifox Dan, 1994 gegründet, bietet insbesondere Softwarelösungen für Pflege und Therapie an. 2018 übernahm der  britische Finanzinvestor Hg das Unternehmen, das in der jetzigen Form 2020 durch die Fusion von Medifox und Dan Produkte entstanden ist. Das Unternehmen beschäftigt rund 600 Mitarbeiter:innen. 2021 erwirtschaftete Medifox Dan einen Umsatz in Höhe von 79 Millionen Euro.

Vation
+++ Das Berliner Fitness-Startup Beat81 übernimmt nach unseren Informationen die Kölner Jungfirma Vation. Das Startup, das 2020 von den evopark-Gründer Marik Hermann und Tobias Weiper sowie Marius Klages gegründet wurde, setzt auf “digitales Personal Training”. “Auf Basis Deines Feedbacks und des Fachwissen unserer Trainer, erstellt Dir Dein Coach wöchentlich ein personalisiertes Trainingsprogramm”, heißt es in der Selbstbeschreibung. Beat81, 2017 von Tim Dettmann gegründet, unterstützt seine Nutzer:innen mit Gruppen-Workouts, motivierendem Coaching und Herzfrequenz-Monitoring darin, Trainingsziele schneller zu erreichen. EQT Ventures investierte zuletzt 6,4 Millionen Euro in das Unternehmen. Vation wurde in den vergangenen Jahren unter anderem von Discovery Ventures finanziell unterstützt. Mehr über Vation #EXKLUSIV

e-bot7
+++ Das amerikanische Unternehmen LivePerson, eine Cloud-basierte Plattform, die es Unternehmen ermöglicht, in Echtzeit mit ihren Kunden über Chat, Voice oder Content aktiv in Kontakt zu treten, übernahm im vergangenen Jahr das Unternehmen e-bot7. Nun gibt es Informationen zum Kaufpreis: LivePerson zahlte 53,1 Millionen US-Dollar für e-bot7 – siehe Startuprad.io. Das Münchner Startup, das 2016 von Fabian Beringer, Xaver Lehmann und Maximilian Gerer gegründet wurde, entwickelt und integriert künstliche Intelligenz und Deep Learning in bestehende CRM-Kundenservice-Systeme. RTP Global, 42CAP, main incubator und Co, investieren 2019 rund 5,5 Millionen Euro in e-bot7. Mehr über e-bot7

VENTURE CAPITAL

Project A Ventures
+++ Der Berliner Frühphasen-Geldgeber Project A Ventures schließt seinen vierten Fonds bei 375 Millionen US-Dollar (360 Millionen Euro). Es ist der bisher größte Fonds der Hauptstädter. Im dritten Fonds aus dem Jahre 2019 waren 180 Millionen Euro. “Die Limited Partners der neuen Fondsgeneration von Project A bestehen aus institutionellen Investoren in den USA und Europa, ausgewählten deutschen und europäischen Unternehmen und Family Offices sowie erfolgreichen Gründer:innen”, teilt der Investor mit. Project A verkündet zudem, verstärkt Private-Equity-Co-Investments zu stemmen und “bis zu 80 Millionen US-Dollar in Private-Equity-Deals zu investieren”. In den vergangenen Jahren investierte Project A Ventures, das 2012 an den Start ging, in Unternehmen wie Contorion, uberall, Spryker, Homeday, Kry, Voi und sennder. Mehr über Project A Ventures

3VC 
+++ Der Wiener Investor 3VC verkündet das First Closing seines zweiten Fonds (150 Millionen Euro). “The new fund reflects the matured need and ability to deploy capital by European Series A companies, as well as the determination of 3VC to support portfolio companies long-term”, teilt der Geldgeber mit. 3VC investierte in den vergangenen Jahren in Unternehmen wie Assaia, Kaia Health, Lokalise, PicsArt, Storyblok und Tatum. Im ersten Fonds von 3VC waren 2018 rund 50 Millionen US-Dollar. Mehr über 3VC

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#Interview – bluu macht die Waschmittelflasche und somit Plastikmüll überflüssig


Die Jungfirma bluu setzt auf Waschmittel in Streifenform. “Der Streifen wird einfach in die Trommel zur Wäsche gelegt und löst sich bei Kontakt mit Wasser innert Sekunden auf. Schweres Schleppen von Waschmittelflaschen und Überdosierung gehören ab sofort der Vergangenheit an”, sagt Marko Vidmar, der das Unternehmen 2020 gemeinsam mit Roman Stämpfli gegründet hat. Bisher konnte das Startup über 250.000 Boxen verkaufen uns einen sechsstelligen Jahresumsätze erwirtschaften.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht bluu-Gründer Vidmar über die Expansion nach Deutschland, Verpackungsgrößen und Fehler.

Wie würdest Du Deiner Großmutter bluu erklären?
Wir vertreiben ein neuartiges Waschmittel, komprimiert zu einem drei Gramm leichten Streifen. Der Streifen wird einfach in die Trommel zur Wäsche gelegt und löst sich bei Kontakt mit Wasser innert Sekunden auf. Schweres Schleppen von Waschmittelflaschen und Überdosierung gehören ab sofort der Vergangenheit an. Es ist für alle Textilien sowie Temperaturen geeignet, enthält keine Bleichmittel, Enzyme, Farb- sowie Konservierungsstoffe und ist biologisch abbaubar. Eine Box mit 60 Waschstreifen ist circa 20 mal leichter als herkömmliche Waschmittelbehälter und verursacht dadurch circa 95 % weniger CO2-Ausstoß beim Transport. Die kompakte Kartonbox spart zudem super viel Platz zu Hause und die Verpackung kann bequem recycelt werden. Mit jeder Packung wird auch etwas Gutes getan, denn 1% des Umsatzes spenden wir an Wasserprojekte von Viva con Agua.

Wie ist die Idee zu bluu entstanden?
Roman und ich sind langjährige Freunde und teilen die Leidenschaft für das Gründertum, coole Brands und die Nachhaltigkeit. Bei unseren regelmäßigen Treffen haben wir uns beim Abendessen immer um spannende Geschäftsideen unterhalten. So auch im Jahr 2020, als Roman mir Waschstreifen vorstellte, welche unser Berufsleben komplett auf den Kopf stellen sollten. Ein paar Monate davor entdeckte er die Innovation im Insta Feed seiner Freundin und war sofort extrem begeistert von diesem Produkt. Die Krux an der Geschichte war jedoch, dass er zu diesem Zeitpunkt eine angesagte Männermesse “Man’s World” leitete und gar keine Kapazität für die neue Entdeckung hatte. Dies änderte sich aber, als sie die Pandemie im März 2020 mit voller Wucht traf. Der Betrieb musste auf ein Minimum runtergefahren werden und er hatte von heute auf morgen mehr Zeit. Mir ging es ähnlich und ich war sowieso offen für ein neues Kapitel. Sechs Monate später war bluu geboren und wir gingen mit unserem Online-Shop live. Zwei Monate nach dem Launch kündigte ich meinen Job als Verkaufsleiter in der Medtech Branche und setzte voll auf die Karte bluu.

Wie hat sich bluu seit der Gründung entwickelt?
Seit der Gründung haben wir über 250.000 Boxen verkauft, erwirtschaften sechsstellige Jahresumsätze und haben ein Team von sieben Mitarbeitern aufgebaut.

Bisher seid ihr in der Schweiz unterwegs gewesen. Nun aber auch in Deutschland und Österreich unterwegs. Was sind eure Erwartungen an die neuen Märkte?
Wir hoffen, dass die Idee genau so gut ankommt wie in der Schweiz und möchten unsere Marke bluu nun in allen deutschsprachigen Ländern stärken.

Tickt Deutschland generell denn anders als die Schweiz?
Das wird sich zeigen, denn wir haben unseren EU-Shop erst gerade gelauncht. Jedes Land hat auf jeden Fall seine Eigenheiten und Deutschland ist sicher preissensitiver. Waschmittel werden auch in kleineren Verpackungsgrößen als in der Schweiz gekauft, wo wir mit 60 Waschstreifen gleich 60 Waschladungen am oberen Limit sind. Durch die vielen praktischen sowie nachhaltigen Vorteile, die kompakte Größe und dem fairen Preis, denken wir aber, dass wir sehr gute Chancen haben werden.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist seit dem Start so richtig schief gegangen?
Da wir nie überstürzt handeln und über die ganz wichtigen Entscheidungen nochmals “schlafen”, ist zum Glück noch nichts richtig schief gelaufen.

Und wo hat Ihr bisher alles richtig gemacht?
Marketing, Branding und Kundensupport.

Welchen generellen Tipp gibst Du anderen Gründer:innen mit auf den Weg?
Ideen so schnell und einfach wie möglich am Markt testen. Kundenfeedbacks ernst nehmen und das Produkt oder die Dienstleistung laufend optimieren. Keine Angst haben, Fehler zu machen!

Wo steht bluu in einem Jahr?
In einem Jahr sind wir nebst Deutschland und Österreich in weiteren europäischen Ländern vertreten, haben die Produktpalette sowie unser Team weiter ausgebaut.

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Foto (oben): bluu / Carlos Lindner

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#DealMonitor – Knowunity sammelt 10 Millionen ein – Personio übernimmt Back – Tvarit bekommt 2,8 Millionen


Im #DealMonitor für den 24. Mai werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Knowunity 
+++ Redalpine, und Stride investieren gemeinsam mit Altinvestoren 10 Millionen Euro in Knowunity. Beim Stuttgarter Knowunity EdTech-Startup, das 2019 von Benedict Kurz, Lucas Hild, Gregor Weber, Julian Prigl und Yannik Prigl gegründet wurde, dreht sich alles um Schulwissen. Das Startup tritt an, um den Schulalltag durch Präsentationen, Karteikarten, Buchzusammenfassungen und Nachhilfe zu vereinfachen will. Den Gründern schwebt eine “Art Spotify für den Schulalltag” vor. “Ziel für die kommenden Monate ist es, die Reichweite der Plattform durch den Start in neue Märkte zu erhöhen. Für den Herbst dieses Jahres sind weitere europäische Länder, wie beispielsweise Italien und Großbritannien, geplant. Mittelfristig steht auch die Expansion in die USA auf dem Plan”. teilt das Unternehmen mit. Project A Ventures, Discovery Ventures. Verena Pausder, Chris Hitchen, Mario Götze und Angel-Investoren aus dem Saarbrücker21-Verbund investierten bereits 2021 rund 2 Millionen Euro in Knowunity. Mehr über Knowunity

Tvarit
+++ Matterwave Ventures, Futury Capital und BMH investieren 2,8 Millionen Euro in Tvarit. Das Startup aus Frankfurt am Main, 2019 von Suhas Patel und Rahul Prajapat gegründet, entwickelt KI-Lösungen für die Fertigungsbranche. Das frische Kapital soll in die “Skalierung und den Ausbau des Entwicklungs- und Vertriebsteams” fließen. Futury Venture investierte bereits 2019 in das Unternehmen. 40 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Tvarit.

Rydes
+++ Arabella Venture Capital, Christoph Bornschein (TLGG), Johannes Reck (GetYourGuide) und Javier Suarez (TravelPerk, Olivia) sowie die Altinvestoren Lufthansa Group und Forward31, der Company Builder von Porsche Digital, investieren in Rydes. Das Berliner Startup, 2018 im Lufthansa Innovation Hub angeschoben und 2021 ausgegründet, war anfangs ein Loyalitätsprogramm, das die Nutzung unterschiedlicher Mobilitätsangebote belohnt. Inzwischen positioniert sich die Jungfirma als “ganzheitliche Plattform für betriebliche Mobilität”.

Pitcher
+++ Crest Rock Partners investiert in Pitcher. Das Unternehmen aus Zürich, das 2011 von Mert Yentur gegründet wurde, bietet eine “flexible, innovative Lösung” für den Vertrieb an. “Die Investition wird es Pitcher ermöglichen, die Produktinnovation zu beschleunigen und seinen Vorsprung vor den Mitbewerbern als differenzierter globaler Anbieter von Sales- und Revenue-Enablement-Lösungen auszubauen”, teilt das Unternehmen mit.

MERGERS & ACQUISITIONS

Back
+++ Das Münchner HR-Software-Unicorn Personio übernimmt Back – siehe etwa auch Handelsblatt. Das junge Unternehmen Back, das 2018 von Christian Eggert, ehemals Bonativo und Minodes, James Lafa, ehemals Minodes, und Janis Zech, ehemals Fyber, gegründet wurde, positioniert sich als Software für organisierte Arbeitsabläufe. La Famiglia, Gradient Ventures, ein Ableger von Google, Point Nine Capital und Seedcamp sowie mehrere Business Angels – darunter Personio-Gründer Hanno Renner – investierten in der Vergangenheit rund 3 Millionen in Back. “Die bestehenden Produkte von Back für Ticketing und Wissensmanagement werden vollständig in das Angebot von Personio integriert. Die Gründer werden bei Personio als Head of Product bzw. Head of Engineering die Workflow-, Ticketing- und Knowledge-Funktionalitäten innerhalb von Personio verantworten”, heißt es in der Presseaussendung. Mehr über Back

DIE HÖHLE DER LÖWEN

Konkrua
+++ In der achten Folge der elften Staffel investierte Social Media-Löwe Georg Kofler 250.000 Euro in Konkrua und sicherte sich dabei 23 % am Unternehmen. Das Food-Startup, das von Pim Ampikitpanich gegründet wurde, bietet eine Thai-Kochbox für traditionelle thailändischen Gerichte an. Der Deal platze nach der Show.

Imagine Playhouse
+++ In der achten Folge der elften Staffel investierte Regal-Löwe Ralf Dümmel 50.000 Euro in Imagine Playhouse und sicherte sich dabei 25 % am Unternehmen. Die Jungfirma, die von Roman Römmich gegründet wurde, bietet “erweiterbare Spielhäuser mit Türen und Fenstern” an.

Keego
+++ In der achten Folge der elften Staffel investierten Social Media-Löwe Georg Kofler und Sales-Löwe Carsten Maschmeyer 380.000 Euro in Keego und sicherten sich dabei 20 % am Unternehmen. Die Jungfirma, die von Lukas Angst und Bernd Deussen gegründet wurde, setzt auf eine “quetschbare Metall-Sportwasserflasche”. Der Deal platze nach der Show.

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#Interview – “Viele Startups messen ihrem Recruiting nicht genug Bedeutung bei”


Das junge FinTech Teylor, das 2018 von Patrick Stäuble in Zürich gegründet wurde, vermittelte zunächst Kredite an Mittelständler. Inzwischen bietet das Unternehmen seine Kredit-Technologie auch Banken an. Ilavska Vuillermoz, Weisshorn Asset und ehemalige Banker investierten zuletzt 6,5 Millionen Schweizer Franken in das Unternehmen. “Vor allem wollen wir das Geld nutzen, um in ganz Europa zu expandieren”, sagt Gründer Stäuble.

40 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Teylor. “2021 konnte Teylor den Umsatz pro Monat durchschnittlich um 30 % steigern und hat für das vierte Quartal 2021 den Break-Even erreicht. Wir haben Bankkunden aus der gesamten DACH-Region und erste Projekte außerhalb des DACH-Raumes. Über unsere Plattform haben wir 2021 ein Kreditvolumen von über zwei Milliarden Euro bearbeitet”, sagt Stäuble zum Stand der Dinge bei Teylor.

Im Interview mit deutsche-startups.de spricht der Teylor-Macher unter anderem über Technologien, Aufholbedarf und Feedback.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Teylor erklären?
Meine Großmutter kennt noch die Zeit, in der es weder Computer noch das Internet gab. Für einen Kreditantrag musste man zum Bankgespräch und stapelweise Papierkram ausfüllen. Trotz der Digitalisierung in vielen anderen Bereichen ist das im Firmenkundengeschäft heute in vielen Banken immer noch so. Deshalb haben wir eine Software entwickelt, die KMU-Kreditprozesse digitalisiert und automatisiert. Diese nutzen wir, um schnell und unkompliziert über eine digitale Plattform Kredite zu vergeben. Wir stellen die Software außerdem Banken zur Verfügung, um deren Kreditprozesse zu digitalisieren.

War dies von Anfang an euer Konzept, oder hat sich euer Modell seit dem Start irgendwie verändert?
2018 haben wir Teylor zunächst als reine Kreditplattform gegründet. Diese war schnell sehr erfolgreich und wir bekamen Anfragen von Banken, die an unserer Technologie interessiert waren. Anschließend haben wir unsere SaaS-Lösungen entwickelt und auf den Markt gebracht. Da wir über kostengünstige und effiziente digitale Kanäle Zugang zu einer umfangreichen Pipeline an qualitativ hochwertigen Kreditnehmern haben, konnten wir zudem das Interesse verschiedener Debt-Investoren wecken. Seit der Gründung hat sich die Teylor-Plattform somit zu einer ganzheitlichen Lösung für alle Stakeholder des KMU-Kreditmarktes entwickelt.

Ihr konntet kürzlich 6,5 Millionen Schweizer Franken einsammeln. Wofür braucht ihr das Geld?
Vor allem wollen wir das Geld nutzen, um in ganz Europa zu expandieren. Wir haben bereits mehrfache Anfragen von europäischen Banken und sind mit einigen davon schon in fortgeschrittenen Verhandlungen. Außerdem wollen wir einen Teil der Finanzierung in die Weiterentwicklung unserer Tech-Plattform investieren.

Wie ist ist denn die Schweizer Sicht auf die deutsche FinTech- und Startup-Welt?
Im Vergleich zur Schweiz ist die deutsche Szene viel größer. Derzeit tut sich viel im deutschen Markt, vor allem in der Berliner Start-up-Szene. Mit Blick auf die Finanzindustrie sehe ich nach wie vor einen hohen Aufholbedarf bei deutschen Banken, was Möglichkeiten für FinTechs schafft. Außerdem sind deutsche Finanzinstitute auch sehr offen für eine Zusammenarbeit.

Wie genau funktioniert denn euer Geschäftsmodell?
Die Teylor-Plattform ist das Bindeglied zwischen KMU, Banken und Debt-Investoren. Wir bieten KMU eine schnelle, unkomplizierte Online-Finanzierung während wir Banken Software-as-a-Service-Lösungen zur Digitalisierung ihrer Kreditprozesse zur Verfügung stellen. Zudem bekommen Debt-Investoren über unseren Kreditfonds einfachen Zugang zu unserer KMU-Kreditpipeline und profitieren von unseren digitalen Vertriebskanälen und Risiko-Tools. Mit diesem Ansatz lösen wir das strukturelle Ertragsproblem des KMU-Kreditmarkts nicht nur teilweise, sondern ganzheitlich für alle involvierten Stakeholder. Unser Vorteil dabei ist, dass wir drei unterschiedliche Ertragsquellen haben und Synergien im Finanzierungs- und Softwaregeschäft nutzen können. Wir haben somit einen enormen Wettbewerbsvorteil. Denn die meisten Fintechs machen nur Tech und die meisten Finanzierungsunternehmen nur Finanzierung. Wir machen beides.

Wie ist überhaupt die Idee zu Teylor entstanden?
Vor Teylor habe ich zunächst als Produktmanager und anschließend als Head of Business Development bei einem Zürcher Fintech gearbeitet. Während dieser Zeit stand ich im Austausch mit vielen Banken und mir fiel auf, dass es im Privatkundengeschäft vonseiten der Banken bereits umfangreiche digitale Angebote gibt. Der KMU-Markt wurde jedoch komplett vernachlässigt. Dieses Problem wollte ich mit Teylor lösen. Später wurde uns bewusst, dass die mangelnde Digitalisierung nicht nur ein Problem für KMU ist, sondern auch für Banken und Kapitalgeber. Deshalb sind nach dem Launch der Kreditplattform später die Softwaresparte und der Kreditfonds entstanden.

Wie hat sich Dein Teylor seit der Gründung entwickelt?
2018 habe ich Teylor alleine gestartet und dann die ersten zwei Mitarbeiter eingestellt. Inzwischen besteht das Team aus 40 Mitgliedern. Wir suchen auch weiterhin nach Verstärkung, denn wir verzeichnen starkes Wachstum. 2021 konnte Teylor den Umsatz pro Monat durchschnittlich um 30 % steigern und hat für das vierte Quartal 2021 den Break-Even erreicht. Wir haben Bankkunden aus der gesamten DACH-Region und erste Projekte außerhalb des DACH-Raumes. Über unsere Plattform haben wir 2021 ein Kreditvolumen von über zwei Milliarden Euro bearbeitet.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?
Bislang ist eigentlich nichts so richtig schief gelaufen. Natürlich hat COVID auch unser Kreditgeschäft eingetrübt – so wie bei allen anderen Kreditplattformen und Banken – aber das konnten wir durch das starke Wachstum im Softwaregeschäft mehr als ausgleichen. Was für uns, wie sicherlich auch für die meisten Startups, zeitweilig herausfordernd war, ist die richtigen Leute für das Team zu finden. Mittlerweile gelingt uns das ganz gut, da wir im Markt einen gewissen Bekanntheitsgrad haben und wir sowohl in den Junior-Positionen als auch für das Senior Management sehr gute Kandidaten finden.

Und wo hat Ihr bisher alles richtig gemacht?
Wir haben sehr gut und schnell auf die Anforderungen des Marktes reagiert. Wir haben von Anfang an den Ansatz verfolgt, unsere Lösungen schnell auf den Markt zu bringen, um schnell Feedback zu bekommen und dieses dann auch zügig umzusetzen. Daraus sind neue Produkte entstanden wie etwa unser SaaS-Geschäft und der Kreditfonds. Aber auch die bestehenden Lösungen entwickeln wir konstant weiter basierend auf dem Feedback unserer Kunden. Aufgrund dieses agilen Ansatzes ist es uns gelungen, das am Markt führende Angebot zu entwickeln und uns von der Konkurrenz abzusetzen.

Welchen generellen Tipp gibst Du anderen Gründern mit auf den Weg?
Hört auf eure Kunden! Statt de facto ein Produkt für sich selbst zu entwickeln, sollte man so schnell wie möglich an den Markt, um Feedback zu bekommen. Das ist entscheidend. Außerdem ist das Team enorm wichtig. Das klingt nach einer Binsenweisheit, aber ich sehe viele Startups, die ihrem Recruiting nicht genug Bedeutung beimessen. Dabei kann man mit dem richtigen Team jede Herausforderung meistern.

Wo steht Teylor in einem Jahr?
Wir wollen in diesem Jahr weiter aggressiv wachsen. Nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa. Unser Ziel ist es, die europaweit führende KMU-Kreditplattform zu werden. Außerdem wollen wir die Plattform weiter ausbauen und weitere Softwaremodule entwickeln. In einem Jahr wird keine Bank, keine KMU und kein Finanzierer mehr an Teylor vorbeikommen.

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Foto (oben): Teylor

 

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#DealMonitor – Nets kauft Orderbird – AMCS übernimmt Quentic – Magaloop sammelt 9 Millionen ein – Insight investiert in Sento


Im #DealMonitor für den 12. Mai werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

MERGERS & ACQUISITIONS

Orderbird
+++ Der Zahlungsdienstleister Nets, der zur Nexi Group gehört, übernimmt das Berliner Kassensystem Orderbird. “Ziel dieser Partnerschaft ist es, das Angebot von Orderbird an integrierten Zahlungsdiensten für Kunden aus dem Gastgewerbe zu stärken und das internationale Wachstum von Orderbird zu beschleunigen”, heißt es in der Presseaussendung. Nets war via Concardis schon etliche Jahren an Orderbird beteiligt. Seit Ende 2021 hielt Nets bereits rund 40 % der Orderbird-Anteile. Zum Kaufpreis teilen die Unternehmen mit: “Nach der Transaktion durch Nets wird Nexi 100 % der Anteile an orderbird halten. Damit erfolgt eine Barauszahlung von insgesamt ca. 100 Millionen Euro, die auch frühere Anteilserwerbe beinhaltet.” Die Bewertung von Orderbird soll bei rund 140 Millionen Euro liegen – siehe dazu auch Gründerszene. Das Berliner Kassensystem, das 2011 von Jakob Schreyer, Bastian Schmidtke, Patrick Brienen und Artur Hasselbach gegründet wurde, sammelte in den vergangenen Jahren rund 32 Millionen Euro ein – unter anderem von Digital+ Partners, Alstin (Carsten Maschmeyer) und dem Family Office Makre. Im Geschäftsjahr 2019/20 erwirtschaftete das Unternehmen ein Rohergebnis in Höhe von 11,1 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss lag bei 902.998 Euro. Mehr über Orderbird

Quentic 
+++ Das irische Unternehmen AMCS, das sich um Software und Fahrzeugtechnologie für die Umwelt-, Recycling- und Ressourcenindustrie kümmert, übernimmt die Berliner Jungfirma Quentic, einen Lösungsanbieter von Software as a Service (SaaS) für HSEQ- und ESG-Management. 250 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit an über 14 Standorten für Quentic, das 2007 von Markus Becker, Hardy Menzel und Sebastian Mönnich gegründet wurde. “Mit dieser Akquisition erweitert AMCS seine Expertise in der Umweltdienstleistungsbranche weltweit erheblich”, heißt es in der Presseaussendung. Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) investierte bereits 2008 in das Unternehmen. 2019 investierten der HTGF, One Peak Partners und Morgan Stanley Expansion Capital dann 15 Millionen Euro in Quentic, “Für den HTGF ist es eine der profitabelsten Investitionen. Der Seed-Investor wird durch die Transaktion den dritthöchsten Multiple seiner Fondsgeschichte erzielen”, teilt der Geldgeber zum Exit mit.

Realytics
+++ Das AdTech-Unternehmen smartclip (gehört zu RTL Deutschland) übernimmt das französische Unternehmen Realytics. “smartclip und Realytics bieten erstens leistungsstarke Attributionsfunktionen, damit Werbungtreibende TV-Zuschauer nach ihrem Online-Verhalten zuordnen können, und eine marktorientierte Datenanalyse”, teilen die Unternehmen mit.

INVESTMENTS

Magaloop
+++ Fuse Venture Partners, Créateurs de Convivialité Ventures und Hesta Investments sowie die Altinvestoren Market One Capital, FoodLabs, Redalpine Capital und Bitburger Ventures investieren 9 Millionen Euro in Magaloop. Das Berliner Startup, das 2018 vom DaWanda-Gründer Michael Högemann und dem Handelsmanager Uwe Hölzer gegründet wurde, positioniert sich als “Marktplatz für unabhängige Einzelhändler””. Späti-, Büdchen- und Kioskbetreiber können über Magaloop, das man auch als transaktionalen Messengerdienst beschreiben kann, direkt bei Lieferanten bestellen. Redalpine, Atlantic Food Labs, Piton Capital, Market One Capital, Bitburger Ventures und FJ Labs investierten zuvor bereits 5,9 Millionen Euro in Magaloop. Mehr über Magaloop

Sento
+++ Insight Partners, Discovery Ventures (Jan Deepen und Stefan Jeschonnek) sowie Altinvestoren wie Picus Capital investieren 9 Millionen Euro in Sento. Die Jungfirma aus München, die 2021 von Lucian Riediger, Felix Krauth und Nimar Blume gegründet wurde, positioniert sich als “cloudbasierte EDI Plattform für die Supply Chain”. Erst Ende des vergangenen Jahres sammelte das Unternehmen 2 Millionen ein. “Nur sechs Monate nach der letzten Investition soll das neue Kapital es erlauben Wachstum und Produktentwicklung massiv zu beschleunigen”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über Sento

Parloa
+++ Newion, Senovo, Michael Wax und Erik Muttersbach (beide Forto), Nicolas Peters (Signavio) und weitere renommierte Business Angels investieren 4 Millionen Euro in Parloa. Das Berliner Unternehmen, das 2017 als Future of Voice von Malte Kosub und Stefan Ostwald gegründet wurde, kümmert sich als “Conversational AI-Plattform” um die Automatisierung des Omni-Channel-Kundenservices. “Mit der jüngsten Finanzierungsrunde plant Parloa seinen Betrieb sowie seine internationale Präsenz weiter auszubauen, um Unternehmen weltweit dabei zu helfen, ihre Call Center kosteneffizienter zu gestalten und gleichzeitig die Kundenbindung zu erhöhen”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über Parloa

Lightly 
+++ Wingman Ventures und Co. investieren 3 Millionen US-Dollar in Lightly. Das Unternehmen aus Zürich, das 2020 von Matthias Heller und Igor Susmelj gegründet wurde, automatisiert die Datenaufbereitung für Anwendungen des Maschinellen Lernens.  “Lightly’s data curation tool enables machine learning teams to save time and money on data selection and labelling, whilst at the same time improving the performance of models”, teilt die Jungfirma zum Konzept mit. Y Combinator setzte bereits 2021 auf das Unternehmen.

AG5
+++ Der niederländische Frühphasen-Investor Peak investiert 1,2 Millionen Euro in AG5. Das Unternehmen aus Berlin, das 2019 von Mathieu van Echtelt gegründet wurde, setzt auf eine Software rund um das Thema Qualifikationsmanagement. “Die Software macht die Fähigkeiten und die zugehörige Skills gap der Arbeitnehmer(innen) sichtbar, sodass sie effizient angewandt werden können und im Rahmen ihrer Kompetenzen und ihres Wissens anerkannt werden”, heißt es in der Selbstbeschreibung. 21 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für AG5. Das frische Kapital soll unter anderem in die Internationalisierung fließen.

Fuel
+++ Die Rapper Cro und Bausa sowie das Plattenlabel Two Sides investieren in Fuel. Das Berliner Startup, das von Csongor Barabasi, Thanh Binh Tran, Stefan Tietze und Patrice Deckert gegründet wurde, bringt sich als “Shopify for NFTs” in Stellung. Auf der Website heißt es: “Maintain full control over your branding, form deeper connections with your fans and add real value to your NFTs. Everything via one platform”. FintechCollective, Seedcamp, Notion Capital, David Osojnik, Michael Pennington und Paul Forster investierten im März bereits 1,5 Millionen Euro in Fuel. Mehr über Fuel

Organic Garden
+++ Der ehemalige Fußballprofi Mario Gomez investiert in Organic Garden. Das Food-Startup aus Ingolstadt, das 2019 von Holger Stromberg, dem ehemaligen Koch der Deutschen Fußballnationalmannschaft, Martin Wild und Martin Seitle gegründet wurde, bezieht bei seinen Produkten – etwa Hotdogs und Bowls – den “gesamten Lebensmittelkreislauf mit ein: Von der Erzeugung bis zum fertigen Gericht”. 80 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für das Unternehmen.

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#Brandneu – 9 neue Startups: Cabin Experience, Mentessa, Sweetspot, AreaOne, Secret Finds, True Beauty, corbado, Vays, Fuel


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Cabin Experience
Cabin Experience aus Berlin, das von Javier Sanjurjo und Charles-Louis Melchior gegründet wurde, bietet einen Marktplatz, auf dem Nutzer:innen sich Tiny Houses kaufen und auch direkt Grundstücke für diese erwerben können. Mithilfe eines Sharing-Systems, sollen auch Mitkäufer für einen geteilten Erwerb gefunden werden können.

Mentessa
Mentessa, das von Tina Ruseva und Andrey Andreev gegründet wurde, setzt sich “für mehr Wissensaustausch und menschliche Verbindungen” ein. “Unsere Plattform vernetzt das Schwarmwissen der Mitglieder durch KI-Algorithmen, Rituale und Gamifizierung auf Basis von Skills”, teilt das Münchner Unternehmen mit.

Sweetspot
Bei Sweetspot bekommen Onliner:innen individuelle Marketingvideos für Social Media. Dabei bietet die Zürcher Plattform ein Netzwerk aus verschiedensten Content-Produzenten:innen. So sollen Unternehmen Videos ihrer Produkte von den Creators direkt bestellen und Individualisieren können. 

AreaOne
Das Berliner PropTech AreaOne, das von Julian Müller, Johannes Hassler gegründet wurde, bringt sich als “Immobilien-Suchmaschine mit personalisierter Lagebewertung” in Stellung. Onliner:innen können bei AreaOne eine durch Angabe ihrer persönlichen Lagepräferenzen eine Immobilie suchen und finden.

Secret Finds
Die Mannheimer Shopping-App Secret Finds möchte seinen User:innen täglich ein neues Gadget für den täglichen Gebrauch präsentieren. Darüber hinaus ist die von Finn Prietzel ins Leben gerufene App wie ein soziales Netzwerk aufgebaut und soll so die direkte Kommunikation mit anderen Shopping-Begeisterten in den Vordergrund stellen.

True Beauty
Hinter dem Berliner Startup True Beauty stecken die Seriengründer Charles von Abercron (Glossybox) und Felix Lobkowicz (eve Sleep). Das junge Unternehmen kümmert sich um “Beauty-, Wellness- und Personal-Care-Produkte”. Vorbild ist dabei das amerikanische Unternehmen Beauty Pie.

corbado
Das Münchner Startup corbado möchte Passwörter abschaffen. “We believe that by providing organizations with passwordless authentication tools, they can create better customer experiences and increase their IT security”, schreibt das von Vincent Delitz gegründete Unternehmen in eigener Sache. 

Vays
Vays aus Hannover, das 2021 vom Pre-Seed-Investor und Inkubator Breakeven, Joshua Helmchen und Mustafa Azim gegründet wurde, bietet seinen Nutzer:innen “herstellerunabhängige Smart Home-Komplettpakete inklusive Installation zum Festpreis an”.

Fuel
Das Berliner Startup Fuel, das von Csongor Barabasi, Thanh Binh Tran, Stefan Tietze und Patrice Deckert gegründet wurde, bringt sich als “Shopify for NFTs” in Stellung. Auf der Website heißt es: “Maintain full control over your branding, form deeper connections with your fans and add real value to your NFTs”.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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äDHDL – The Plant Box, Bavarian Rescher, Res-T, WireStyle, Smartbraille treten vor die Löwen


In der elften Staffel der erfolgreichen Vox-Gründershow “Die Höhle der Löwen” (DHDL) wittert das Löwenrudel wieder fette Beute. Die Jury besteht in dieser Staffel erneut aus dem Regal-Löwen Ralf Dümmel, dem Pharma-Löwen Nils Glagau, dem Influencer-Löwen Georg Kofler, dem Sales-Löwen Carsten Maschmeyer, der Beauty-Löwin Judith Williams, der Familien-Löwin Dagmar Wöhrl und dem GreenTech-Löwen Nico Rosberg.

Die DHDL-Startups der Woche

The Plant Box
Die große Osterfolge startet tierisch gut! Denn das Gründer-Duo Alice Özserin und Anne Baltes-Schlüter betritt die Höhle mit zwei Schafen: Heidi und Peter. Und das hat einen guten Grund, denn The Plant Box bietet Balkonkastenbepflanzungen in einer Socke aus Schafwolle an. Auch als Stadtpflanze ist Betriebswirtin Anne ein grüner Balkon immer wichtig: „Ich habe aber schnell festgestellt, wie schmutzig es wird, wenn man einen Balkonkasten bepflanzt. Wenn man dann noch ohne Auto zum Baumarkt und Erde und Pflanzen schleppen muss, im worst case sogar bis in den vierten Stock – dann hat man den Kaffee auf“, erinnert sich die 41-Jährige. „Kein Wunder, dass es so viele triste und kahle Balkone in Deutschland gibt.“ Damit soll dank The Plant Box Schluss sein! Das Start-up bietet fertig arrangierte Pflanzenkreationen, die nur noch in den Balkonkasten eingelegt werden müssen. Und das in einer ganz besonderen Verpackung: In einer Socke aus Schafwolle. „Schafwolle hat ganz viele tolle Eigenschaften“, erklärt Gartenbauwissenschaftlerin Alice Özserin. „Sie ist biologisch abbaubar und wasserregulierend.“ Dazu kommen Inhaltsstoffe wie Kalium, Phosphor, Stickstoff oder Schwefel: „Unglaublich gute Nährstoffe für die Pflanzen und ein idealer Langzeitdünger“, wie Alice ausführt. Die Kund:innen können aktuell unter einer Auswahl von bis zu 25 Pflanzenkreationen wählen, die entweder nur in der Schafwolle oder optional in der Schafwolle und der eigens entwickelten PLANT BOX (hergestellt aus 100 Prozent recycelten Pflanzenöl) geliefert wird. „Wir wollen expandieren, am liebsten in ganz Europa“, erklärt Anne Baltes-Schlüter. Damit ihr Unternehmen wachsen kann, hoffen die Gründerinnen auf ein Investment von 150.000 Euro und bieten dafür 10 Prozent ihrer Firmenanteile. Das Herz des Pflanzenliebhabers Carsten Maschmeyer schlägt sofort höher und auch Judith Williams blüht richtig auf. Doch wird es auch zu einem Deal kommen?

Bavarian Rescher (jetzt BBQ Rescher)
Vor sechs Jahren haben sich Alexander Feilen und Tobias Daniel über ihre Partnerinnen kennengelernt und entdeckten schnell ihre gemeinsame Leidenschaft: Das Grillen. Damit sind sie in Deutschland nicht alleine: „97 Prozent der Deutschen grillen gerne, 90 Prozent haben sogar einen eigenen Grill“, erklärt Alexander Feilen. Damit das Grillgut in Zukunft perfekt gelingt, haben die beiden Bayern den Bavarian Rescher entwickelt, den sie den Löwen schmackhaft machen wollen. “Rescher”? Da tappen vor allem die Nordlichter unter den Löwen im Dunkeln. „Erklär das mal einem Hamburger“, fordert Ralf Dümmel. Von den bayerischen Gründern gibt’s vor der Produktpräsentation darum zunächst einen Vokabel-Crashkurs: „Knusprig heißt bei uns resch. Bauchfleisch heißt bei uns Wammerl. Und statt Guten Appetit sagen wir An Guadn“, erklärt Tobias Daniel. Ihr Bavarian Rescher soll dementsprechend für ein resches Wammerl sowie für den perfekten Garpunkt und die perfekte Kruste bei Fisch und Fleisch sorgen. Hergestellt ist ihr Produkt aus einem Stück Edelstahl, mit Haltegriffen sowie Einkerbungen für das Grillgut und ist spülmaschinengeeignet. Für ihr Grill-„Must Have“ erhoffen sich die beiden Bayern ein Investment von 50.000 Euro und bieten dafür 20 Prozent Firmenanteile. Läuft einem der Löwen bereits das Wasser im Mund zusammen?

Res-T
„Unsere Erfindung ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Lebensretter!“ Die drei leidenschaftlichen Wassersportler Marco Colombo (34), Gian-Luca Menn (29) und Nadine Zdych (34) genießen ihren Sport, wissen aber auch um die Gefahren. Der ehemalige italienische Profi-Zehnkämpfer Marco Colombo erzählt vom schweren Unfall seiner Freundin mit dem Stand-up-Paddelboard – mitten im Zürichsee: „Sie ist auf dem Board ausgerutscht und gefallen, hat sich die Schulter dabei ausgekugelt und konnte den Arm nicht mehr bewegen.“ Mit letzter Kraft konnte sie sich ans Ufer retten, doch das hätte auch ganz anders ausgehen können, wie der 34-Jährige berichtet: „Weltweit ertrinken jedes Jahr 37.000 Menschen.“ Schwimmwesten sind also ein Muss, die klassischen Westen seien für den küstennahen Wassersport aber einfach nicht mehr zeitgemäß, erklärt Gian-Luca Menn: „Je nach Wassersportart ist es wichtig, dass man eine gewisse Bewegungsfreiheit hat, gerade im Schulter- und Oberarmbereich. Wenn man da eingeschränkt ist, ist es nicht nur unbequem, sondern es reduziert auch den Spaß.“ Viele Wassersportler:innen verzichten deswegen auf eine Weste. Und genau hier kommt Res-T ins Spiel: Ein bequemes, stylishes Wassersport-Shirt mit UV-Schutz, das Bewegungsfreiheit garantiert. Der Clou: „Innerhalb von zwei Sekunden wird aus unserem T-Shirt eine richtige Rettungsweste“, erklärt Nadine Zdych. Möglich ist das durch eine kleine im Brustbereich eingearbeitete CO2-Kartusche und eine Kordel, an der der Träger ziehen muss, um den Aufblasmechanismus auszulösen. Für ihr Start-up benötigen die drei Wassersport-Fans 80.000 Euro und bieten dafür 15 Prozent Firmenanteile.

WireStyle
Nicht den Faden zu verlieren, ist vor allem den Gründern Thomas Willberger und André Gall zu wünschen. Denn mit WireStyle präsentieren sie jedem Löwen sein ganz persönliches Portrait – und das aus tausenden Nägeln und einem einzigen kilometerlangen Faden. „Angefangen hat alles an Weihnachten 2018“, erinnert sich Thomas Willberger. „Damals wollte ich meiner Freundin ein unvergessliches Weihnachtsgeschenk machen und ein Fadenbild herstellen.“ Dafür verbindet man viele Nägel in einem Brett mit einem Faden, bis ein Kunstwerk entsteht. Thomas erster Versuch kostete ihn 400 Nägel, 50 Meter Faden und 16 Stunden seiner Zeit. „Es war ganz schön viel Arbeit! Aber wir haben kurze Zeit später geheiratet, also glaube ich, dass das Geschenk gut angekommen ist“, lacht der 31-Jährige. André Gall erklärt weiter: „Wir haben uns überlegt, wie so ein Bild aussehen würde, wenn man statt einiger hundert mehrere tausend Nägel und statt einigen Metern mehrere Kilometer Faden verwendet.“ Der Diplom-Physiker und Fotograf baute einen Roboter, der die Nägel vollautomatisch mit einer Geschwindigkeit von zehn Nägeln pro Sekunde in die Platte schlägt und danach den Faden an den Nägeln entlang zieht. Aber woher weiß der Roboter, wo er die Nägel einhämmern und in welcher Reihenfolge er den Faden durchlegen muss, damit ein Bild entsteht? „Dafür habe ich eine Software geschrieben, die aus einem beliebigen Bild ein fotorealistisches Fadenbild berechnet“, erklärt Thomas, der einen Bachelor in Mechanical Engineering hat und darüber hinaus leidenschaftlicher Programmierer ist. Im Online-Shop können Kund:innen fertige Motive bestellen oder eigene Bilder hochladen. Damit ihr Unternehmen wachsen kann, benötigen die beiden Gründer ein Investment von 200.000 Euro und bieten dafür 15 Prozent Firmenanteile.

Smartbraille
Nebenberuflich ist Handelsunternehmer Ralph Brey leidenschaftlicher Thriller-Autor. 2013 veröffentlichte er seinen ersten Roman, den er voller Stolz auch im Büro präsentierte. Doch nicht alle kamen in diesen Lesegenuss: „Einer meiner Arbeitskollegen erblindet gerade“, erklärt Ralph damit auch gleich die Motivation für seine Erfindung. „Normalerweise liest ein blinder Mensch mit seinem Zeigefinger. Das Problem dabei ist: Ein Blindenbuchstabe ist einhundertmal größer als ein gedruckter Buchstabe für Sehende. 50 Kilo Papier sind gerade mal 300 Seiten.“ Aus diesem Grund steht blinden Menschen nur sehr wenig Literatur zur Verfügung. „Digital sieht das nicht viel besser aus“, erklärt Ralph. Denn die bisherige – zudem teure – Technologie nutzt mehrere elektronische Braille-Zeichen nebeneinander, um einen Lesefluss zu ermöglichen. Das muss doch besser, einfacher und günstiger gehen, fand der Vater eines Sohnes. Mit Smartbraille hat Ralph einen E-Book-Reader für Blinde entwickelt, bei dem die Elektronik auf ein Minimum reduziert ist und lediglich ein elektronisches Braille-Zeichen genutzt wird. Mit einem Sensor – ähnlich wie bei einer PC-Maus – liest der Blinde auf einer virtuellen Seite und spürt am Zeigefinger die Veränderung des Braille-Buchstabens. „Wir haben eine Software geschrieben, die ein E-Book in ein virtuelles Braille-Buch konvertiert, das wiederum auf einen E-Reader geladen werden kann“, erklärt Ralph und ist sicher: „Smartbraille bedeutet für blinde Menschen Zugang zur Literatur, zu Bildung, zu Inklusion und Selbstbestimmung.“ Mit Hilfe der Löwen will er mit seinem Prototyp in Serie gehen. Dafür benötigt der 40-Jährige 300.000 Euro und bietet dafür 20 Prozent seiner Firmenanteile.

Tipp: Alles über die Vox-Gründershow gibt es in unserer großen DHDL-Rubrik.

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Foto (oben):  TVNOW / Bernd-Michael Maurer

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#Brandneu – 8 neue Startups: unea, Synctive, DeepDrive, What a Location, DasLab, Jupus, Snipd, schnaq


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

unea
Das Berliner Unternehmen unea, das vom Roq.ad-Gründer Richy Ugwu gegründet wurde, entwickelt eine Software, “die es jedem Business ermöglicht, die eigenen Werbeflächen selbstständig zu monetarisieren”. Im Grunde geht es um eine “Komplettlösung für Kampagnenmanagement und Werbeflächenmonetarisierung”.

Synctive
Synctive aus Bielefeld entwickelt Equipment-as-a-Service und Pay-per-Use Geschäftsmodelle für Maschinen- und Anlagenbauer. “Auf diese Weise wird eine deutliche Margensteigerung erreicht, und neue Märkte und Kundengruppen werden erschlossen”, verspricht das Unternehmen. 

DeepDrive
Das Münchner Startup DeepDrive, unter anderem von Stefan Ender und Felix Pörnbacher gegründet, entwickelt Antriebe für Elektrofahrzeuge. “Der neuartige Motor ist effizienter, kostengünstig produzierbar und ermöglicht die Integration des Antriebs ins Rad durch eine kompakte, leichte Bauweise”, teilt die Jungfirma mit.

What a Location
Das Berliner Startup What a Location, das von Henning R. Haltinner und Stefan Georg gegründet wurde,  liefert mit Hilfe anonymisierter Mobilfunkdaten Passantenfrequenzen – etwa für den Handel, Stadtplanung und Real Estate. Die Infos sollen Unternehmen, Organisationen und öffentlichen Trägern helfen “einen Standort hinsichtlich ihrer Zielgruppen präzise einzuschätzen”.

DasLab
Das junge Unternehmen DasLab, von Daniel Fallscheer, Etienne Adriaenssen und Jeremy Langworthy gegründet, bietet eine digitale Infrastruktur für medizinische Diagnostik an. Dafür vernetzt das Unternehmen “ alle Akteure des Gesundheitsökosystems, die medizinische Tests nachfragen oder anbieten”. 

Jupus
Das Unternehmen Jupus, das von René Fergen, Tarek Stolz und Ralf Riesen gegründet wurde. möchte die Mandatsaufnahme bei Rechtsanwälten automatisieren – “vom ersten Kontakt bis zur vollständigen Akte, ohne dabei die persönliche Betreuung durch den Rechtsanwalt zu ersetzen”. Das Ziel dabei ist es, Rechtsanwälten und Mandanten, “Zeit und Kosten zu sparen”.

Snipd
Hinter Snipd aus Zürich, das von Kevin Smith, Ferdinand Langnickel und Mikel Corcuera gegründet wurde, verbirgt sich ein “AI-getriebener Podcast-Player, der es Hörern erlaubt die besten Momente in Episoden zu speichern, zu entdecken und mit anderen zu teilen”. 

schnaq
Hinter schnaq aus Düsseldorf, das von Alexander Schneider und Christian Meter, Michael Birkhoff gegründet wurde, verbirgt sich ein “Schweizer Taschenmesser für Veranstaltungen”. Das Startup sorgt dabei dafür, dass etwa Fragen der Teilnehmer:innen interaktiv beantwortet werden. 

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#DHDL – Silverton, Shea Yeah, audory, toolbot, laxplum treten vor die Löwen


In der elften Staffel der erfolgreichen Vox-Gründershow “Die Höhle der Löwen” (DHDL) wittert das Löwenrudel wieder fette Beute. Die Jury besteht in dieser Staffel erneut aus dem Regal-Löwen Ralf Dümmel, dem Pharma-Löwen Nils Glagau, dem Influencer-Löwen Georg Kofler, dem Sales-Löwen Carsten Maschmeyer, der Beauty-Löwin Judith Williams, der Familien-Löwin Dagmar Wöhrl und dem GreenTech-Löwen Nico Rosberg.

Die DHDL-Startups der Woche

Silverton
Hosen runter! In der zweiten Folge stellen Richard Getz (28) und Constantin Ricken (23) ihre Unterhose Silverton vor, die den Intimbereich vor Strahlungen schützen soll. „Heute sind wir durch Smartphones, Laptops, WiFi-Router und viele andere elektronische Geräte praktisch rund um die Uhr von elektromagnetischen Strahlungen umgeben”, so Constantin Ricken. „In den letzten Jahren zeigen immer mehr Studien, dass sich das negativ auf unsere Gesundheit auswirken kann. Angefangen bei der Libido, Erektionsstörungen, Energielosigkeit bis hin zum Kraftverlust beim Training durch zu wenig Testosteron. Immer mehr Paare haben auch Schwierigkeiten, Kinder zu bekommen, da sich die durchschnittliche Spermienanzahl des Mannes in den letzten vier Jahrzehnten nahezu halbiert hat.” Richard Getz ergänzt: „Wir als gesundheitsbewusste Menschen, die die Familienplanung noch vor sich haben, haben daher nach einer Lösung gesucht, die genauso simpel wie funktional ist.” Da sie nicht fündig wurden, haben die Gründer mit Silverton ihre eigene Lösung entwickelt. Constantin Ricken erklärt: „Auf der Innenseite befindet sich ein Material aus positiv geladenen Silberfäden. Diese erzeugen ein leitfähiges Feld, welches nachgewiesenermaßen 99,9 Prozent der elektromagnetischen Strahlung abhält.” Um diese auf Herz und Nieren zu testen, prüft Nico Rosberg die Boxershort am eigenen Leib. Wird Silverton den Test des Formel-1-Weltmeisters bestehen? Und können sich die restlichen Löwen für das Produkt begeistern? Das Angebot der Gründer: 120.000 Euro und 15 Prozent der Firmenanteile.

Shea Yeah
Mit 35 Jahren kann Sandra Fischer einen vielseitigen Lebenslauf vorweisen: nach ihrer dreijährigen kaufmännischen Ausbildung hat sie in verschiedenen Jobs in Hotels, auf dem Bauernhof, bis hin zur Webdesign-Agentur und NGO gearbeitet, hat als Varietékünstlerin und Kinder-Trainerin in einem Zirkus gelebt, eine Ausbildung zur Bäuerin in einem Kloster absolviert und schließlich Wirtschaft studiert. Zu ihrer eigenen Marke Shea Yeah ist die 35-jährige Schweizerin durch einen heftigen Sonnenbrand im Urlaub in Ghana gekommen: „Zur Linderung haben mir die Frauen vor Ort unraffinierte Sheabutter gegeben. Für mich und meinen Sonnenbrand bescherte diese Pflanzenbutter Wunder. Ich war so begeistert, dass ich einen riesigen Klumpen Sheabutter im Koffer mit nach Hause nahm, begann damit zu experimentieren und meine bestehenden Naturkosmetik-Rezepturen damit ergänzte.” So mischte Sandra Fischer Schweizer Kräuter und kaltgepresste Öle mit der Sheabutter und aus dieser Kombination entstand Shea Yeah. Aktuell umfasst das Sortiment zehn Produkte – von Balsamen, Bodybutter bis hin zu Body Scrubs. „Sie sind multifunktional und für alle Hauttypen geeignet. Das Besondere an den Produkten ist, dass sie komplett ohne Wasser hergestellt sind. Dadurch hochkonzentriert und sehr ergiebig, frei von Emulgatoren und Konservierungsstoffen”, so die Gründerin. „Shea Yeah steht für wasserfreie Naturkosmetik, die altbewährte Traditionen neu denkt.” Um ihr Produkt auch außerhalb der Schweiz zu vertreiben und weiter wachsen zu können, benötigt Sandra Fischer 110.000 Euro und bietet dafür 15 Prozent ihrer Firmenanteile.

audory
„Ich möchte Autoren in das 21. Jahrhundert bringen”, lautet das Ziel von audory-Gründer Max Rose (23, aus Berlin, studierte angewandte Informatik mit Fokus auf Künstliche Intelligenz) und präsentiert seine Plattform für interaktive Hörbücher. „Bei unseren Hörbüchern entscheidet der Nutzer, wie die Geschichte weitergeht. Er kann aktiv ins das Spielgeschehen eingreifen und so den Verlauf der Handlung ändern.” Bereits nach wenigen Minuten der Geschichte bekommen die Nutzer:innen eine erste Frage gestellt und je nachdem, für welche Antwort sie sich entscheiden, geht es entsprechend weiter. Dafür braucht es lediglich die audory-App, in der den Hörer:innen eine Auswahl von interaktiven Hörbüchern aus den Genres wie Krimi, Thriller, Fantasy oder Liebe bereitsteht. Neben den Standardinformationen für Hörbücher (Titel, Länge des Hörbuchs und eine kurze Inhaltsangabe) sind eine Altersempfehlung sowie die Anzahl der Entscheidungen, die im Verlauf der Geschichte getroffen werden können, zu finden. „Das Besondere an audory: Nachdem ich ein Hörbuch zu Ende gehört habe, kann ich es mit verschiedensten Handlungssträngen immer wieder neu anhören”, so Max Rose. Den Autor:innen stellt der Gründer seine eigens geschriebene Software kostenlos zur Verfügung, mit der sie ihren Entscheidungsbaum entwickeln und die einzelnen Handlungsstränge eintragen können. Zudem können professionelle Sprecher:innen aus der audory-Datenbank gebucht werden oder die Autor:innen vertonen ihre Hörbücher selbst. Besonders im Bereich Marketing und Vertrieb sucht Max Rose Unterstützung. Für ein Investment von 120.000 Euro bietet der 23-Jährige 15 Prozent seiner Firmenanteile an.

toolbot 
Sharing is caring. Unter diesem Motto haben Jan Gerlach (39, Industriedesigner), Dr. Christian Lehmann (36, Robotik Ingenieur), Mario Drelas (33, Mikroelektronik) und Krispin Schulz (40, IT-Entwickler) gemeinsam toolbot entwickelt – eine automatisierte Verleihstation für Elektrowerkzeuge für Alle und rund um die Uhr. Die Idee dazu hatte der Industriedesigner Jan Gerlach. Für den Ausbau seines Berliner Studios benötigte er kurzfristig eine Stichsäge. Doch das Ausleihen des Werkzeugs zeigte sich aufwändiger sowie zeit- und kostenintensiver als gedacht und schließlich entschied sich der 39-Jährige zum Kauf eines Billigprodukts. „Dabei ist es viel besser, Werkzeug zu leihen als es zu besitzen. Dann hätte man eine größere Auswahl und eine bessere Qualität, als man sich allein leisten könnte zu kaufen oder zu verstauen. Viel nachhaltiger ist es außerdem auch, denn teilen sich 100 Menschen ein Werkzeug, lassen sich 99% der Emissionen und der Ressourcen sparen. Aber Leihen ist heute noch teuer, denn für eine Tagesleihgebühr bei den konventionellen Verleihern kann man ein Billigwerkzeug kaufen, das aber oft nichts taugt und schnell kaputt ist. Die Verleihstationen sind meist weit entfernt am Stadtrand, Öffnungszeiten sind beschränkt und es ist alles sehr umständlich”, beschreibt der Gründer das Problem. Mit der Verleihstation toolbot präsentiert das Gründerteam den Löwen die Lösung: Über die toolboot-Website können die registrierten Nutzer sich das gewünschte Werkzeug reservieren und an der gewünschten toolbot-Station abholen. Neben dem Werkzeug sind in dem Koffer auch Akkus und Ladegeräte enthalten. Damit bei der Rückgabe des Koffers auch die Vollständigkeit schnell und einfach gecheckt werden kann, haben die Gründer einen elektronischen Kofferdeckel entwickelt, der durch einen Scan erkennt, ob alle Teile im Koffer komplett sind. Der Leihbetrag wird als Stunden- oder Tagestarif berechnet. Um den Werkzeugverleihroboter toolbot in ganz Deutschland aufzustellen, benötigen die vier Cottbuser 500.000 Euro und bieten dafür zehn Prozent ihrer Firmenanteile ihres Unternehmens thingk.systems.

laxplum
Das Mutter-Sohn-Gespann Kerstin Hansen (54) und Louis Lowe (26) hat den Investor:innen ihr Produkt laxplum mitgebracht – eine fermentierte grüne Pflaume, die beim Abführen helfen soll. Als passionierte Fastenwanderer wissen sie um die Wichtigkeit der Darmentleerung vor der anstehenden Tour. Die bekannten, eher unangenehmen Methoden sind die Einnahme von Glaubersalz oder Einläufe. „Wir haben uns auf die Suche nach einer Alternative gemacht und haben in Südostasien eine Pflaumensorte gefunden, die, wenn sie fermentiert ist, auf natürliche Weise abführend wirken soll”, so Kerstin Hansen. „Nebenbei ist die Pflaumensorte bekannt dafür, dort seit Jahrhunderten bei Darmproblemen zu helfen.” Louis Lowe erklärt: „Nach der Ernte wird diese bestimmte Pflaume sofort nach jahrhunderteralter chinesischer Tradition fünf Monate lange mit Milchsäurebakterien fermentiert und anschließend getrocknet. Dabei entstehen Enzyme und Mikroorganismen, die eine positive Wirkung auf die Darmflora haben können. Zusätzlich erhält unsere Pflaume eine Ummantelung aus bestimmten Kräutern und Tees, die ihr eine anti-oxidative und Darm-stimulierende Wirkung verleihen.” Doch nicht nur für Fasten-Fans soll laxplum geeignet sein. „Allein in Deutschland leiden ca. 20 Prozent der Menschen unter Verstopfung, und wir entdeckten, dass gerade für diese Menschen unsere Pflaumen fantastisch sind”, sagt der Gründer. „Wir waren von unserer Entdeckung so begeistert, dass wir beide eine Weiterbildung zum Fachberater für Darmgesundheit gemacht haben.” In Hamburg führt das Duo ein Einzelhandels-Fachgeschäft, in dem sie verschiedene fermentierte Produkte sowie Kurse und Seminare zu dem Thema anbieten. Die Löwen probieren noch zaghaft von laxplum, doch können die Hamburger die Löwen auf den Geschmack bringen? Für 75.000 Euro bieten Kerstin Hansen und Louis Lowe zehn Prozent ihrer Firmenanteile an.

Tipp: Alles über die Vox-Gründershow gibt es in unserer großen DHDL-Rubrik.

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Foto (oben):  TVNOW / Bernd-Michael Maurer

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#DealMonitor – Avi Medical bekommt 50 Millionen – ExpressSteuer sammelt 25 Millionen ein – Garden bekommt 16 Millionen


Im #DealMonitor für den 6. April werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Avi Medical
+++ Balderton Capital, Heal Capital, Addition, Picus Capital, Vorwerk Ventures, Eurazeo und 3VC sowie UiPath-Gründer Daniel Dines und Forward Health-Gründer Adrian Auon investieren 50 Millionen Euro in Avi Medical. Das Unternehmen aus München, das 2020 vom Konu-Gründer Vlad Lata, Christoph Baumeister und Julian Kley gegründet wurde, positioniert sich als eine Art moderne Hausarztpraxis. “Avi Medical spart Patienten und Ärzten wertvolle Zeit und Geld und reduziert Verwaltungsaufwände in der Praxis”, schreibt das Unternehmen zum Konzept. Insgesamt flossen bereits 80 Millionen Euro in das Unternehmen, das von Picus Capital angeschoben wurde. Heal Capital, Addition, Picus Capital, Vorwerk Ventures, ID Invest, 3VC und Claret Capital Partners investierten bereits im Sommer 2020 rund 30 Millionen in Avi Medical. Mehr über Avi Medical

ExpressSteuer
+++ Jetzt offiziell: Der amerikanische Geldgeber Insight Partners, Project A Ventures, Mountain Partners und zahlreiche Business Angels investieren – wie im Insider-Podcast berichtet – 25 Millionen Euro in ExpressSteuer bzw. die künftige ExpressGroup – siehe Linkedin. Die Bewertung liegt nach unseren Informationen bei rund 75 Millionen. Das Hamburger TaxTech, das 2019 von Maximilian Lambsdorff, Konstantin Loebner, Mehdi Afridi und Dennis Konrad gegründet wurde, hilft Onliner:innen bei der Steuererklärung. Im Zuge der Investmentrunde und der Umbenennung geht das Unternehmen nun andere FinTech-Themen abseits von Steuern an. Business Angels wie momox-Gründer Christian Wegner, Lieferando-Gründer Kai Hansen und Tim Stracke (Chrono24) investierten zuletzt rund 4,3 Millionen in das Unternehmen. Insight Partners hält nun rund 16 % am Unternehmen. Auf Project A entfallen rund 8 %. Mehr über ExpressSteuer

Garden
+++ 468 Capital, Sorenson Ventures, Crowberry Capital, Fly Ventures und Co. investieren 16 Millionen US-Dollar in Garden. Das Berliner Startup, das 2018 von Jon Edvald, Thorarinn Sigurdsson und Eythor Magnusson gegründet wurde, positioniert sich als “Development automation platform for Kubernetes and cloud native applications”. In der Presseaussendung heißt es weiter: “With this Series A investment, the team will broaden support to include serverless platforms, integrations with DevSecOps solutions and software supply chain management. Garden.io plans to triple in size by the end of 2022, both in the US and Europe”. Crowberry Capital und byFounders investierten 2020 bereits 3,1 Millionen Euro in Garden. Mehr über Garden

Kooky 
+++ Der Münchner Geldgeber UVC Partners, Delivery-Hero-CFO Emmanuel Thomassin, Ex-Gorillas-CCO Ronny Gottschlich,  der N26-Gründer Valentin Stalf und Alois Flatz investieren 6 Millionen Euro in Kooky – siehe Gründerszene. Das Unternehmen aus Zürich, das 2021 von Dymitro Boguslavskyy, Torge Barkholtz und Max Zott gegründet wurde, entwickelt ein “Becher-Mehrwegsystem mit digitaler Ru?ckgabe-Infrastruktur”. Zum System gehören Becker, ein Pfandsystem und Rückgabeboxen, die rund um die Uhr zuga?nglich sind. “Das Pfand wird nach der Ru?ckgabe in einer App den Verbraucher:innen gutgeschrieben”, teilt das Startup mit. Mit dem frischen Kapital möchte das Unternehmen nun nach Deutschland und O?sterreich expandieren.

igetnow
+++ Das Leipziger Unternehmen So’Use, ein digitales Bestellsystem, investiert eine sechsstellige Summe in igetnow. “Das Unternehmen mit Sitz in Kiel ist deutschlandweit eines der erfahrensten Unternehmen in der Bereitstellung von Self-Ordering-Plattformen für die Individual- und Systemgastronomie”, heißt es in der Pressemitteilung. So’Use, 2018 von Ben Kamran Wollscheid, Joachim Müller und Thomas Niermann gegründet, verfügt nach eigenen Angaben über mehr als 500 Kunden. Der Hamburger Geldgeber Hanse Ventures investierte bereits im Sommer 2021 in So’Use.

Eldertech
+++ Investoren wie Valentin Schmitt investieren eine sechsstellige Summe in Eldertech. Das Unternehmen aus Aachen, das von Andre Fiebig, Artur Janiszek, David Fiebig und Anna-Lisa Cramer gegründet wurde, setzt auf “digitale Lösungen für pflegende Angehörige. Wichtig ist dem Team dabei ein “ganzheitlich-vernetztes SmartHomeCare-Ökosystem”. In die herstellerübergreifende Plattform des Startups können bestehende Pflegehilfsmittel und Smart Home-Produkte integriert werden.

MERGERS & ACQUISITIONS

Bilthouse
+++ Der schwedische Private-Equity-Investor Nordic Capital schmiedet aus Baufi24, Hüttig & Rompf sowie Creditweb das Unternehmen Bilthouse und investiert zudem 30 Millionen Euro in den Zusammenschluss der Baufinanzierer. Insgesamt beschäftigt der Interhyp und Dr. Klein-Herausforderer  700 Mitarbeiter:innen und vermitteln nach eigenen Angaben derzeit ein Baufinanzierungsvolumen von rund 5 Milliarden Euro pro Jahr.

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#DealMonitor – Celonis zahlt 100 Millionen für PAFnow – Yokoy bekommt 80 Millionen – Vitruvian investiert in Moonfare


Im #DealMonitor für den 29. März werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

MERGERS & ACQUISITIONS

PAFnow
+++ Celonis übernimmt das Darmstädter Unternehmen Process Analytics Factory (PAF), das die Software PAFnow anbietet. Der Kaufpreis beträgt 100 Millionen Dollar – siehe Handelsblatt “Diese Übernahme wird Millionen Anwendern der Microsoft Power Platform den Zugang zum Execution Management System (EMS) von Celonis erleichtern”, heißt es in der Pressemitteilung. Das 2014 von Tobias Rother gegründete Unternehmen positioniert sich als “global agierender Lösungsanbieter, der das Process Mining demokratisiert und revolutioniert”. Unternehmer Volker Straub investierte 2020 in das Unternehmen. 40 Mitarbeiter:innen wirken derzeit für PAFnow. Das Decacorn Celonis, 2011 von Bastian Nominacher, Martin Klenk und Alexander Rinke gegründet wurde, unterstützt Unternehmen dabei, Prozessabläufe zu verstehen und zu verbessern. Mehr über Celonis

4Players
+++ Die Funke Mediengruppe übernimmt den Gaming-News-Dienst 4Players. “Die Plattform wird Teil des Digital Brands Network (DBN), das von Jens Doka und Malte Peters geleitet wird. Zum Digital Brands Network gehören auch schon Futurezone.de, WerStreamt.es aber auch das Lifestyle-Magazin gofeminin.de gehören”, teilt das Unternehmen mit. 4Players hatte seinen redaktionellen Betrieb zum Oktober Jahres 2021 eingestellt.

INVESTMENTS

Yokoy 
+++ Sequoia Capital, Speedinvest, Visionaries Club, Zinal Growth und alle Altinvestoren investieren 80 Millionen US-Dollar in Yokoy. Das FinTech aus Zürich, das 2019 von Philippe Sahli, Devis Lussi, Lars Mangelsdorf, Melanie Gabriel und Thomas Inhelder als Expense Robot gegründet wurde, kümmert sich um Ausgaben- und Spesenmanagement. Left Lane Capital, Balderton Capital sowie die Altinvestoren SIX Group und Swisscom investierten erst im Oktober 2021 rund 24 Millionen Euro in Yokoy. Insgesamt flossen nun schon rund 107 Millionen US-Dollar in das FinTech. Mehr über Yokoy

Moonfare 
+++ Der Londoner Geldgeber Vitruvian Partners investiert 35 Millionen US-Dollar in Moonfare. Das Berliner FinTech, das 2015 von Alexander Argyros und Steffen Pauls gegründet wurde, ermöglicht es Privatanlegern direkt in Private-Equity-Fonds zu investieren. Insight Partners investierte zuletzt gemeinsam mit Altinvestoren 125 Millionen US-Dollar in Moonfare. Zu den weiteren Investoren der Jungfirma gehören der Vermögensverwalter Fidelity, Thomas Ebeling und Henrik Kraft. Mehr über Moonfare

Finvia 
+++ Hannover Finanz, “die Mitarbeiter von Fivia und weitere Family & Friends Investoren” investieren mehr als 20 Millionen Euro in Fivia. Das FinTech aus Frankfurt am Main, das 2020 von Torsten Murke, Hanna Cimen, Reinhard Panse, Christian Neuhaus, Marc Sonnleitner und Valentin Bohländer gegründet wurde, positioniert sich als digitales Family Office. “Durch den Einstieg dieser professionellen Investoren sollen der bisherige Wachstumstrend des Unternehmens und der weitere Ausbau der digitalen Plattform vorangetrieben werden”, teilt das FinTech mit.

Fuel
+++ FintechCollective, Seedcamp, Notion Capital, David Osojnik, Michael Pennington und Paul Forster investieren 1,5 Millionen Euro in Fuel – siehe tech.eu. Das Berliner Startup, das von Csongor Barabasi, Thanh Binh Tran, Stefan Tietze und Patrice Deckert gegründet wurde, bringt sich als “Shopify for NFTs” in Stellung. Auf der Website heißt es: “Maintain full control over your branding, form deeper connections with your fans and add real value to your NFTs. Everything via one platform”.

Pixel Photonics
+++ Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), Quantonation aus Frankreich und  Hendrik Sabert investieren 1,45 Millionen Euro in Pixel Photonics, einem Spin-off des Fachbereichs Physik der WWU Münster. Das Unternehmen, das 2020 von Christoph Seidenstücker, Fabian Beutel, Nicolai Walter, Martin Wolff und Wladick Hartmann gegründet wurde, entwickelt “hochskalierbare Einzelphotonen-Detektoren mit integrierter Photonik, die eine Skalierung von Lösungen u.a. in den Bereichen Quantencomputing, QKD und Bildgebung ermöglicht”.

TCG Vault
+++ STS Ventures, also Stephan Schubert, und weitere Investoren investieren in TCG Vault – siehe Linkedin. Das Startup aus Berlin, das 2021 vom Productsup-Macher Johannis Hatt, brytes-Gründer Hendryk Hosemann und Patrick Tiedtke gegründet wurde, digitalisiert Magic: The Gathering-Sammelkarten. “Wir lagern deine Karten sicher in unserem Full-Service Tresor und zeigen dir jede einzelne Karte in deinem persönlichen Online Dashboard”, heißt es in der Selbstbeschreibung.

Gorillas
+++ Mississippi Ventures, also die Eigentümerfamilie hinter der niederländischen Supermarktkette Jumbo investiert in das Berliner Quick Commerce-Unternehme Gorillas. Der Flash-Supermarkt, der im März 2020 von Kagan Sümer und Jörg Kattner (nicht mehr an Bord) gegründet wurde, sammelte zuletzt zwischen 900 Millionen und 1 Milliarde US-Dollar ein.

Klar
+++ Jetzt offiziell: Der Berliner Frühphaseninevstor Cherry Ventures investiert – wie bereits im Insider-Podcast berichtet – 2,3 Millionen Euro in Klar – siehe Gründerszene. Hinter dem Münchner Startup Klar, das von Cillié Burger, Maximilian Rast und ottonova-Gründer Frank Birzle gegründet wurde, verbirgt sich eine BI-Lösung für E-Commerce-Marken. “We are building a data platform that is tailored to the needs of growing e-commerce brands. Fast to set-up and easy to maintain”, heißt es in Stellenanzeigen.

Wingcopter 
+++ Das japanische Unternehmen Itochu Corporation, ein Grosshandelsunternehmen, investiert in Wingcopter. Das Startup aus Weiterstadt, das Transportdrohnen für humanitäre und zivile Anwendungen entwickelt, wurde 2017 von Tom Plümmer, Jonathan Hesselbarth und Ansgar Kadur gegründet. Xplorer Capital aus dem Silicon Valley und der hessische Geldgeber Futury Regio Growth Fund sowie Futury Ventures und Hessen Kapital investierten zuletzt 22 Millionen US-Dollar in Wingcopter. Mehr über Wingcopter

eyeson 
+++ Der ehemalige Telekom Austria-Chef Boris Nemsic investiert in das Grazer Startup eyeson. Business Angels wie Michael Kübeck (i4g), Sandeep Johri (Tricentis), Hermann Hauser (IECT, Amadeus Capital), Herbert Gartner (eQventure), Christian Pegritz (Pass, Frequentis) und Michael Altrichter investierten zuvor bereits in das Unternehmen. eyeson ermöglicht es Unternehmen “ihre bestehenden Software-Anwendungen und Web-Plattformen um den Faktor Videokonferenz zu erweitern”.

VENTURE CAPITAL

AlphaQ Venture Capital
+++ AlphaQ Venture Capital (AQVC), geht offiziell an den Start. Hinter dem Geldgeber, der in andere Geldgeber investiert (Fund of Funds), stecken – wie schon im September im Insider-Podcast berichtet – Marcus Börner (reBuy, Optiopay), Oliver Oster (Optiopay), Stephan Heller (Watchmaster, FinCompare) und Marius Weber (Partner bei Rheingau Founders). “Der Fonds hat zunächst ein angestrebtes Fondsvolumen von einer halben Milliarde Euro. Initiiert und geleitet von einem Team erfahrener europäischer Startup-Gründer und VC-Investoren, soll der Fonds das Risikokapital-Ökosystem durch die Unterstützung von etablierten Tier-1 Fonds und aufstrebenden Breakout Managern stärken”, teilen die AQVC-Macher mit. AQVC plant in 50 bis 60 Wagniskapitalfonds zu investieren. “Das Team screent jährlich über 2.000 VC-Fonds und hat sich Allokationen in 50 erstklassige VC-Fonds, wie Northzone, Partech, Speedinvest, Headline, Nucleus Capital, White Star Capital und viele mehr, gesichert”, heißt es in der Presseaussendung.

Venionaire Capital
+++ Venionaire Capital aus Wien legt mit Tigris Web3 einen Kryptofonds auf. “Der Fonds wird in den revolutionärsten, technologischen, Paradigmenwechsel des 21. Jahrhunderts investieren, in sogenannte Web3-Protokolle, die das Fundament eines dezentralen Internets der Zukunft, frei von heutigen Tech-Giganten, bilden”, teilt der Geldgeber mit.

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#DealMonitor – Softbank setzt auf CoachHub – Decentriq sammelt 15 Millionen ein – JCMB investiert in dunatura


Im #DealMonitor für den 23. März werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

CoachHub
+++ Softbank steht nach unseren Informationen vor einem Investment in CoachHub. Das Startup wurde 2018 von den Seriengründern Yannis und Matti Niebelschütz (MyParfüm) ins Leben gerufen. Führungskräfte und Mitarbeiter von Unternehmen können über die Coachhub-App mit Coaches sprechen, der Algorithmus schlägt jeweils passende vor. Insgesamt flossen nun schon 130 Millionen in die Jungfirma. Zu den Investoren des Startups gehören unter anderem Draper Esprit, RTP Global, HV Capital, Signals Venture Capital, Partech und Speedinvest. Zuletzt übernahm CoachHub die Coaching-Sparte des österreichischen Unternehmens Klaiton und den französischen Wettbewerber MoovOne. Mehr über CoachHub

Decentriq 
+++ Eclipse Ventures, Atlantic Labs, btov Partners und die Paladin Capital Group investieren 15 Millionen US-Dollar in Decentriq. Das Schweizer Unternehmen möchte “sichere Datenökosysteme für Unternehmen zu ermöglichen”. “Decentriq will use the investment to further accelerate the development and commercialization of its data clean rooms based on AI, state-of-the-art encryption and privacy-enhancing technologies (PET)”, teilt das Unternehmen mit. btov Partners, Paladin Capital Group und Atlantic Labs investierten 2020 bereits 3,8 Millionen US-Dollar in Decentriq aus Zürich.

dunatura 
+++ JCMB aus Hamburg, Snowflake Ventures, der Schweizer “Die Höhle der Löwen”-Investor Lukas Speiser sowie die Tomahawk, also Cédric Waldburger und Massimo Schäppi, investieren in dunatura. “Mit diesem Investment will dunatura insbesondere die eigenen Technologien weiterentwickeln und den bestehenden Vertrieb expandieren”, heißt es in der Presseaussendung. Das Augsburger Startup, das von Tobias Steinbrecher, Tina Uzunali? und Alex Lueck gegründet wurde, setzt bei der Versorgung mit Vitaminen und Mikronährstoffen auf “individualisierte vorportionierte Tagesrationen”. Die jeweiligen Pillchen und Tabletten werden dabei für jeden Kunden “nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zusammengestellt”.

GoodBytz
+++  Oyster Bay Venture Capital investiert 2,5 Millionen Euro in das FoodTech-Startup GoodBytz. Das Hamburger Unternehmen, das 2021 von Hendrik Susemihl, Kevin Deutmarg und Philipp von Stürmer gegründet wurde, setzt auf einen Roboter-Küchenassistenten. “Die Küchenassistenz-Roboter sollen uns in die Lage versetzen, gesundes, nachhaltiges und leckeres Essen für jeden, überall und jederzeit verfügbar zu machen”, teilt das Unternehmen mit.

straede 
+++ Business Angels wie Sebastian Siebert (policendirekt), Björn Korbmüller (Zenloop), Simon Staib (Eqolot), Sven Lackinger und Maximilian Messing (Sastrify) sowie Tobias Weiper und Marik Herrmann (Vation) investieren eine sechsstellige Summe in straede. Das Kölner Fashion-Startup, das von Caroline Päffgen und Lukas Viehof gegründet wurde, setzt auf “minimalistische Radbekleidung”.

Vays
+++ Plimo Ventures investiert eine sechsstellige Summe in Vays, ein Projekt des Pre-Seed-Investors und Inkubators Breakeven. Die Bewertung liegt bei 4 Millionen Euro. Das Startup aus Hannover, das 2021 von Breakeven, Joshua Helmchen und Mustafa Azim gegründet wurde, bietet seinen Nutzer:innen “herstellerunabhängige Smart Home-Komplettpakete inklusive Installation zum Festpreis an”.

MERGERS & ACQUISITIONS

bauingenieur24
+++ Das Unternehmen Ernst & Sohn, ein Fachverlag für Bauingenieure, übernimmt bauingenieur24. “Die Rekrutierung von Fach- und Führungskräften ist ein entscheidender Faktor geworden, um sich erfolgreich und zukunftsorientiert im Markt zu positionieren. bauingenieur24 ergänzt das Verlagsprogramm von Ernst & Sohn und stärkt damit dessen Online-Sparte”, teilt das Unternehmen mit. bauingenieur24 ging 2001 an den Start.

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#DealMonitor – Forto sammelt 250 Millionen ein – Insight investiert in Leapsome und xChange – Point Nine setzt auf Procuros


Im #DealMonitor für den 7. März werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Forto
+++ Der amerikanische Geldgeber Disruptive und Altinvestoren wie Softbank, G Squared, Northzone, Unbound und die A.P. Moeller Holding investieren 250 Millionen US-Dollar in Forto. Die Bewertung steigt von 1,2 Milliarden auf 2,1 Milliarden Dollar. Forto früher als FreightHub bekannt, wurde 2016 von Ferry Heilemann, Fabian Heilemann, Erik Muttersbach und Michael Wax gegründet. Die Jungfirma vermittelt Aufträge zur Container-Beförderung an Transportunternehmen. In den vergangenen Jahren investierten Geldgeber wie Inven Capital, Iris Capital, Rider Global, Northzone, Cherry Ventures und der italienische Risikofonds H14 bereits rund 600 Millionen Dollar in das junge Logistik-Startup. Erst im Juni 2021 sammelte das Unternehmen 240 Millionen ein. Forto beschäftigt derzeit mehr als 750 Mitarbeiter:innen an 16 Standorten in Europa und Asien, darunter Büros in Berlin, Kopenhagen, Hamburg, Ho-Chi-Minh-Stadt, Singapur, Hongkong und Shanghai. Mehr über Forto

Leapsome
+++ Der amerikanische Geldgeber Insight Partners investiert nach unseren Informationen in Leapsome. Im Rahmen der Investmentsumme bewegen die beteiligten Investoren rund 100 Millionen US-Dollar (Primary, Secondary). Die Pre-Money-Bewertung soll bei 600 bis 700 Millionen liegen. Das Berliner Unternehmen, das 2016 von Kajetan von Armansperg und Jenny von Podewils gegründet wurde, positioniert sich als “Software für Performance Management und Engagement”. Konkret ermöglicht das Unternehmen es Mitarbeiter:innen sich gegenseitig – und nur für den Empfänger sichtbar – Feedback zu geben. Zuletzt hatte das Unternehmen einen guten Lauf: “A lot changed at Leapsome in 2021, as we more than doubled our team and tripled our revenue”. Laut Linkedin wirken derzeit rund 75 Mitarbeiter:innen für das Unternehmen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

xChange
+++ Insight Partners, Omers Ventures und Point Nine Capital investieren nach unseren Informationen eine Millionensumme in das Hamburger Logistik-Startup xChange. Die Jungfirma, die 2015 von Johannes Schlingmeier und Christian Roeloffs gegründet wurde, positioniert sich als Marktplatz zum Austausch von Seecontainern und hilft seinen rund 800 Kunden – darunter große Namen wie Kuehne+Nagel, Seaco und Transinsular – ihre Logistikprozesse zu automatisieren. Am Unternehmen ist auch BCG, wo die Gründer vorher tätig waren, beteiligt. Insight hält nun rund 14 % am Unternehmen. In der Vergangenheit investierte zudem Piton Capital in xChange. Über 200 Mitarbeiter:innen wirken derzeit für das Unternehmen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Procuros
+++ Point Nine Capital und Creandum investieren nach unseren Informationen eine Millionensumme in Procuros. Das Hamburger Startup, das 2021 von Patrick Thelen und Benjamin Wulff gegründet wurde, setzt auf eine “schnelle und kostensparende digitale Vernetzung von Industrie-Zulieferern und ihren Handelspartnern”. Konkret verbindet Procuros dabei insbesondere “die ERP-Systeme der Zulieferer mit den Systemen ihrer Handelspartner”. Die Zielgruppe sind mittelständische Zulieferer in der Maschinenbaubranche sowie dem Lebensmitteleinzelhandel. Anfang September 2021 verkündete das Unternehmen bereits den Einstieg von btov Partners und mehreren Business Angels. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Sleepiz
+++ Verve Ventures, die ZKB, eine US-Krankenversicherung,  die Juroren der Schweizer Version von “Die Höhle der Löwen” und Co. investieren 6,2 Millionen Schweizer Franken in Sleepiz. Das MedTech aus Zürich, das 2018 als Spin-off der ETH Zürich von Marc Rullan, Max Sieghold und Soumya Sunder Dash gegründet wurde, entwickelt eine “Methode zum Schlafscreening und zur Diagnose von Schlafstörungen wie Schlafapnoe. “Das frische Kapital soll primär genutzt werden, um den Schlafapnoe-Monitor in ausländischen Märkten zu lancieren”, teilt das Unternehmen mit.

MERGERS & ACQUISITIONS

PDF Tools
+++ Der gebootstrappte PDF-Dienst Smallpdf übernimmt PDF Tools, einen Anbieter von Technologie zur Dokumentenverarbeitung. Kaufpreis: 30 Millionen US-Dollar. “Diese Akquisition erfolgt zu einem Zeitpunkt, in dem Smallpdf ein starkes Wachstum verzeichnet und seine Position als führende Kraft im weltweiten Dokumentenmanagement-Markt mit einem Volumen von 22 Milliarden Dollar festigt”, heißt es in der Presseaussendung. Smallpdf, 2013 von Mathis Büchi, Manuel Stofer und Lino Teuteberg in Zürich gegründet, positioniert sich als “Anbieter von Lösungen für das Dokumenten- und Vertragsmanagement”. 90 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Smallpdf. PDF Tools, 2002 von Hans Bärfuss gegründet, verfügt nach eigenen Angaben über “5.000 Kunden in 60 Ländern”. Mehr über Smalpdf

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#DealMonitor – Nomitri bekommt 2,5 Millionen – 3D Systems übernimmt Kumovis


Im #DealMonitor für den 2. März werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Nomitri
+++ Der Berliner Frühphasen-Geldgeber FoodLabs und “prominente Business Angels aus der Tech-Retail-Branche” investieren 2,5 Millionen US-Dollar in Nomitri. Das Startup aus Berlin, das von  Trinh Le-Fiedler, Max Fiedler und Moritz August gegründet wurde, entwickelt sogenannte “Edge- und Embedded Visual AI-Lösungen für den Einzelhandel”.  Das erste Produkt der Jungfirma ist ein “autonomes, kontaktloses Self-Check-out-System für Supermärkte”. Das Tool, das alle Artikel im Warenkorb erkennt, läuft dabei über das Smartphone der Kunden.

Snipd
+++ Wingman Ventures, Acequia Capital und Contovista-Gründer Gian Reto à Porta investieren 700.000 US-Dollar in Snipd. Hinter dem Startup aus Zürich, das 2021 von Kevin Smith, Ferdinand Langnickel und Mikel Corcuera gegründet wurde, verbirgt sich ein “AI-getriebener Podcast-Player, der es Hörern erlaubt die besten Momente in Episoden zu speichern, zu entdecken und mit anderen zu teilen”.

MERGERS & ACQUISITIONS

Kumovis
+++ Das amerikanische Unternehmen 3D Systems, das implantierbare 3D-gedruckte Medizinprodukte vertreibt, übernimmt das Münchner Medizin-Startup Kumovis – siehe Medtech Two. Das 2017 als Spin-Off der TU München von Miriam Haerst, Stefan Fischer Maschinenbau, Alexander Henhammer, Stefan Leonhardt und Sebastian Pammer gegründete Unternehmen kümmert sich um die Entwicklung von 3D-Druckern in der Medizintechnik. Renolit, Solvay Ventures, High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Ffilipa Venture Capital investierten zuletzt 3,6 Millionen Euro in Kumovis. Mehr über Kumovis

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#DealMonitor – Cansativa sammelt 13 Millionen ein – rightmart bekommt 6,5 Millionen – Climedo erhält 5 Millionen


Im #DealMonitor für den 16. Februar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Cansativa
+++ Der amerikanische Cannabis-Investor Casa Verde Capital, der vom Rapper Snoop Dogg initiiert wurde, Argonautic Ventures und das  Münchner Family Office Alluti investieren knapp 13 Millionen Euro in Cansativa. “Die Cansativa Group wird die Ressourcen der Finanzierungsrunde nutzen, um die eigene Cannabis-Plattform weiter auszubauen. Die Gruppe wird sich neben dem integrierten Produkt- und Serviceportfolio rund um Medizinalcannabis auch im Genusscannabis-Bereich breit aufstellen und erwartet starkes Wachstum im eigenen B2B-Cannabis-Marketplace”, teilt das Unternehmen mit. Das Unternehmen aus Mörfelden-Walldorf in Hessen, das Benedikt Sons und Jakob Sons gegründet wurde, positioniert sich als “One-Stop-Shop für Medizinalcannabis”. Mehr über Cansativa

Scrona 
+++ AM Ventures, Trumpf Venture, Verve Ventures und Dieter Manz sowie das Schweizer Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SERI) investieren 9,6 Millionen US-Dollar in Scrona. Das Startup aus Zürich, das 2014 von Patrick Galliker, Martin Schmid und Julian Schneider gegründet wurde, setzt auf eine  3D-Drucktechnologie, die Drucke mit “ultrahoher Auflösung und hoher Geschwindigkeit” ermöglicht. “The new capital will allow Scrona to accelerate the industrialization and commercialization of this novel printing technology and develop new applications across multiple industries including semiconductor manufacturing, high-end displays, electronics, and PCB”, teilt das Unternehmen mit.

rightmart 
+++ Die Münchner Auxilia Rechtsschutz-Versicherungs-Aktiengesellschaft investiert gemeinsam mit den Firmengründern 6,5 Millionen Euro in rightmart. Das LegalTech aus Bremen, das 2015 von Marco Klock und Philipp Harslebe gegründet wurde, setzt auf digitale Rechtsdienstleistunge. Zum Unternehmen gehören die Plattformen hartz4widerspruch.de und dieselskandal-helfer.de. Über die beiden Plattformen können sich “Verbraucher:innen eine automatisierte Ersteinschätzung ihres Falls einholen”.

Certifaction 
+++ Der amerkanische Geldgeber Expa und HV Capital investieren 5 Millionen Euro in Certifaction. Das Startup aus Zürich, das von Benoit Henry, Emeka Mosanya, Fabian Mösli, Lukas Karth und Manuel Gall gegründet wurde, entwickelt eine Lösung für elektronische Signaturen. “Die Certifaction-Plattform unterstützt sowohl einfache elektronische Unterschriftsprozesse als auch komplexere Anwendungsfälle wie das digitale Onboarding von Neukunden oder das Lebenszyklus-Management von Dokumenten”, teilt das Unternehmen mit. Wingman Ventures, Seedcamp und Angel Invest Ventures investierten zuvor bereits 1,1 Millionen Schweizer Franken in Certifaction.

Climedo
+++ Nauta Capital, WestTech Ventures und Business Angels wie Christian Wallwiener (WMC Healthcare) investieren 5 Millionen Euro in Climedo. Das Münchner Startup, das 2017 von Sascha Ritz, Dragan Mileski und Veronika Schweighart gegründet wurde, kümmert sich um die digitale Datenerhebung im Rahmen von klinischen Studien. “Das neue Kapital wird Climedo für die Expansion innerhalb Europas und für die Weiterentwicklung der Software einsetzen: Diese soll noch patientenorientierter werden und in Zukunft die komplette Kommunikation zwischen Studienkoordinator:innen, Ärzt:innen und Patient:innen ermöglichen”, teilt das Unternehmen mit. Die Jungfirma beschäftigt derzeit rund 50 Mitarbeiter:innen. Mehr über Climedo

Edurino
+++ btov Partners, Emerge Education, Pirate Impact (Fabian und Ferry Heilemann) und Business Angels wie Jens Begemann, Verena Pausder, Ben Drury sowie Christian Felgenhauer und Maurice Khudhir investieren 3,35 Millionen Euro in Edurino. Das Münchner EdTech, das von Franziska Steiner und Irene Klemm gegründet wurde, möchte Kinder ab vier acht Jahren “spielerisch und verantwortungsbewusst an digitales Lernen heranzuführen”. Mehr über Edurino

XO Life 
+++ SeedLink, MediVentures, der Venture-Ableger des Pharmaunternehmens Medice, Aescuvest und “andere Gesundheitstechnologie-Dienstleister” investieren mehr als 2 Millionen Euro in XO Life. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin und München, das 2018 von Friderike Bruchmann und Johannes Bachhuber gegründet wurde, setzt auf eine Patienten Insights-Plattform für Medikamente und Therapien. “Das Geld fließt vor allem in den Ausbau der Produkt- und Entwicklungskapazitäten für die Plattform”, teilt das Unternehmen mit.

Alpakas
+++ Vorwerk Ventures, FoodLabs, MVPF Factory und Angel Investoren wie Lawrence Leuschner, Tim Marbach, Julian Kley und Verena Pausder investieren eine unbekannte Summe in Alpakas – siehe auch Gründerszene. Das Startup aus Berlin, das von Antony Roczek, Simon Chorzelski und Tomy Eitner gegründet wurde, bringt sich als “Zero-Waste Online Supermarkt” in Stellung. Das Startup liefert seinen Kundinnen und Kunden Bio-Lebensmittel im Pfandsystem nach Hause. Das Motto dabei lautet: “Dein Wocheneinkauf ohne Verpackungsmüll”. Alpakas setzt dabei auf Same-Day Delivery.

independesk 
+++ Der Immobilienentwickler Glockenweiß investiert in independesk. Mit der Berliner App, die von Karsten Kossatz und Erik Müllergeründet können Onliner “jederzeit und überall einen professionellen Arbeitsplatz in Laufweite finden und diesen unkompliziert für wenige Stunden oder ganze Tage mieten”. Sales-Löwe Carsten Maschmeyer und Social Media-Löwe Georg Kofler investieren in der Vox-Show “Die Höhle der Löwen” zuletzt 200.000 Euro in independesk.

PaketConcierge 
+++ Der Berliner Company Builder Xpress Ventures investiert gemeinsam mit Angel-Investoren in PaketConcierge. Insgesamt flossen nun schon mehr als 1 Million Euro in das junge Unternehmen. Das Berliner Startup, das 2020 von Gregor Herdmann und Michael Debuschewitz gegründet wurde, kümmert sich um “universellen Paketempfang”. Die Jungfirma setzt dabei auf “universelle Pick-Up-Points, die von allen Versanddienstleistern und Onlineshops Sendungen annehmen”.

Nexxiot
+++ Arvato Financial Solutions investiert in Nexxiot. Das Unternehmen aus Zürich, das 2015 gegründet wurde, unterstützt seine Kunden dabei, ihre Transportdaten effektiv zu nutzen. “Dafür bietet Nexxiot eine integrierte Lösung zum Verfolgen, Finden und Schützen von Fracht an”, teilt das Unternehmen mit.

Urwahn
+++ Andreas Berkau, Arne Briest und Co. investieren eine siebenstellige Summe in Urwahn. Das Unternehmen aus Magdeburg, das 2017 von Sebastian Meinecke und Ramon Thomas gegründet wurde, setzt auf Fahrräder, die aus dem 3D-Drucker kommen.

VENTURE CAPITAL

HV Capital
+++ Der Münchner Geldgeber HV Capital legt einen sogenannten Continuation Fonds, der 430 Millionen Euro schwer ist, auf. Continuation Fonds sammeln in der Regel Kapital ein, um Startups mehr Zeit für einen Exit oder IPO einzuräumen. HV Capital wiederum kann mit dem neuen Fonds, Anteile an Unternehmen wie Flixbus länger halten als die Laufzeit der Fonds, mit denen der Geldgeber investiert hat, es zugelassen hätten. Das Geld für den Continuation Fonds stammt unter anderem von HarbourVest, LGT Capital Partners, Pathway Capital, Family Offices und Finanzinstituten. Der neue HV Capital-Fonds investiert in Wachstumsunternehmen aus dem Portfolio des Kapitalegebers “und wird alle bestehenden Beteiligungen der HV Capital-Fonds aus den Jahren 2010 bis 2015 übernehmen”.  HV Capital möchte mit dem Start des  Continuation Fonds “auf die sich verändernde europäische Startup-Landschaft reagieren”.

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#DealMonitor – Sharpist sammelt 23 Millionen ein – Voila bekommt 10 Millionen – Rebelle geht an die Börse


Im #DealMonitor für den 15. Februar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Sharpist
+++ Endeit Capital, Capnamic Ventures, Founders Future, Porsche Ventures, Business Angels wie Julien Codorniou, sowie die Altinvestoren Vorwerk Ventures und btov Partners investieren 23 Millionen US-Dollar in Sharpist. “Das frische Kapital wird in das Produkterlebnis und die europäische Expansion fließen”, teilt das Unternehmen mit.  Das Berliner Startup, das 2018 von Dominik Lahmann, Fabian Niedballa und Hendrik Schriefer gegründet wurde, kümmert sich um das mobile Coaching von Führungskräften. In den vergangenen Jahren flossen bereits mehr als 10 Millionen Euro in Sharpist – unter anderem von Vorwerk Ventures, btov Partners und APX . 100 Mitarbeiter:innen wirken derzeit für die Jungfirma. Tipp: Die Sharpist-Gründer waren zuletzt auch in unserem Interview-Podcast zu Gast. Hört mal rein! Mehr über Sharpist

Voila
+++ EQT Ventures, FoodLabs, Shio Capital und Business Angels wie Roger Hassan investieren 10 Millionen US-Dollar in Voila. Das Berliner Startup, das 2021 von Julius Wiesenhütter, Florian Berg, und Mostafa Nageeb gegründet wurde, bringt seinen Nutzer:innen Restaurants nach Hause – bundesweit. Das Motto dabei lautet “Home Fine Dining”. In der Eigenbeschreibung heißt es: “Wir verbinden die besten Köche und Food Lover, um eine gehobene kulinarische Inhouse-Erfahrung zu Hause zu ermöglichen”. Mehr über Voila

Einhundert Energie 
+++ Das Telekommunikationsunternehmen EWE, die NWR Bank, der Schweizer Impact-Investor Übermorgen Ventures und Clima Now investieren 6,5 Millionen Euro in Einhundert Energie. Das Unternehmen aus Köln, das 2017 von Markus Reinhold und Ernesto Garnier gegründet wurde, kümmert sich um “softwarebasierte Anwendungen für skalierbare, digitale Mieterstromlösungen”. “Diese Finanzierungsrunde ermöglicht es Einhundert, das enorme Wachstumspotenzial zu heben und somit die Dekarbonisierung des Immobiliensektors voranzutreiben”, heißt es in der Presseaussendung. Mehr über Einhundert Energie 

AlgoTrader
+++ SBI Investment, Fenbushi Capital, Credit Suisse Entrepreneur Capital und C3 EOS VC Fund  investierten 4,9 Millionen US-Dollar in Algotrader- Das FinTech mit Sitz in Zürich, das 2014 von vom IT-Spezialisten und Ex-Banker Andy Flury gegründet wurde, kümmert sich um den Handel von Wertschriften und Krypto-Assets. Insgesamt flossen nun schon 12 Millionen Dollar in die Jungfirma, deren Wurzeln bis ins Jahre 2009 zurückreichen. Algotrader wurde ursprünglich für den Handel mit Optionen entwickelt.

Hydrogrid
+++ Der niederländische Geldgeber SET Ventures und Altinvestor CNB Capital investieren in Hydrogrid. Die Jungfirma aus Wien bietet eine Steuerungssoftware für Wasserkraftwerke an. “With the current investment round the company now aims to further strengthen its leading position in Europe”, teilt das Unternehmen mit.

STOCK MARKET

Rebelle
+++ Das Hamburger Unternehmen Rebelle, ein Marktplatz für Secondhand Designermode, plant einen IPO am Nasdaq First North Growth Market in Stockholm. “Das IPO-Angebot richtet sich ausschließlich an Privatanleger in Schweden und Dänemark sowie an qualifizierte Investoren in Schweden und in anderen europäischen Staaten. Das Angebot besteht aus neu ausgegebenen Aktien. Das Unternehmen plant die Erlöse in erster Linie für weiteres Wachstum einzusetzen”, heißt es in der Presseaussendung. Zu den Investoren des Unternehmens, das 2013 von Cécile Wickmann und Max Schönemann gegründet wurde, gehören die HCS Beteiligungsgesellschaft, Friheden Invest, North-East Venture, Mediaset und der High-Tech Gründerfonds (HTGF). In den vergangenen Jahren flossen rund 25 Millionen Euro in das Unternehmen. 2021 erwirtschaftete Rebelle netto einen “Marktplatzumsatz von rund 26 Millionen Euro” – siehe Handelsblatt. Bis 2025 möchte das Unternehmen, das weiter rote Zahlen schreibt, 100 Millionen Euro Umsatz erwirtschaften. Der IPO soll rund 19 Millionen Euro in die Kasse von Rebelle bringen. Mehr über Rebelle

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#DealMonitor – Unicorn Scandit sammelt 150 Millionen ein – instagrid bekommt 33 Millionen – Cosuno sammelt 30 Millionen ein


Im #DealMonitor für den 9. Februar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Scandit
+++ Der Wachstumsfinanzierer Warburg Pincus investiert gemeinsam mit Altinvestoren 150 Millionen Dollar in Scandit. Im Zuge der Investmentrunde wird das Unternehmen mit mehr als 1 Milliarde Dollar bewertet und erreicht somit Unicorn-Status. Das Unternehmen aus Zürich, das 2009 von Christof Roduner, Christian Floerkemeier und Samuel Müller gegründet wurde, ermöglicht Unternehmen Augmented Reality, Barcode-Scanning, Text- und Objekterkennung in ihre Apps zu integrieren. “Mit der neuen Investition wird Scandit Innovationen im Bereich KI/ML und der autonomen Datenerfassung weiter vorantreiben. Außerdem soll die globale Präsenz weiter ausgebaut werden”, teilt das Unternehmen mit. G2VP, Atomico, GV, Kreos, NGP Capital, Salesforce Ventures und Swisscom Ventures investierten zuletzt 80 Millionen Dollar in Scandit. Insgesamt flossen nun schon 300 Millionen Dollar in das Unternehmen.

instagrid
+++ Der amerikanische Energie-Geldgeber Energy Impact Partners (EIP) und Co. investieren 33 Millionen US-Dollar in instagrid. Das Ludwigsburger Startups, das 2018 von Sebastian Berning und Andreas Sedlmayr gegründet wurde, kümmert sich um die “Entwicklung von tragbaren Batteriespeichern und bietet eine mobile Stromversorgung für Menschen, die an temporären Standorten arbeiten”. SET Ventures, der High-Tech Gründerfonds (HTGF), Segnalita Ventures und Co. investieren zuletzt 8,5 Millionen Euro in das Batterie-Startup. Insgesamt flossen nun bereits 45 Millionen Dollar in instagrid. “Das frische Kapital verwendet instagrid, um die Internationalisierung in Europa und den USA voranzutreiben. Zudem wird die Batterieplattform um smarte digitale Services erweitert, um zukünftig maßgeschneiderte, ganzheitliche Energielösungen anbieten zu können”, heißt es in der Presseaussendung.

Cosuno
+++ Der amerikanische Growth-Investor Avenir Growth und die Altinvestoren Spark Capital und Cherry Ventures investieren 30 Millionen US-Dollar in Cosuno. Die Bewertung liegt bei 150 Millionen Dollar. Das junge Unternehmen, das 2019 von Christoph Berner, Fritz Cramer und Maximilian Seifert gegründet wurde, möchte Bauunternehmen helfen, sogenannte Nachunternehmer zu finden. Spark Capital, Cherry Ventures und Co. investierten zuletzt 12,5 Millionen Euro in das ConTech Cosuno. “The new capital will flow into the development of further features and international expansion, beginning first on the European continent”, teilt das Unternehmen mit.

South Pole
+++ Temasek aus Singapur und Salesforce Ventures aus San Francisco investieren in South Pole. Das ClimateTech Unternehmen aus Zürich, das 2006 von Renat Heuberger und Christoph Sutter gegründet wurde, setzt auf Klimaschutzlösungen. Die Jungfirma unterstützt “öffentliche und private Akteure dabei, ihre Geschäftsmodelle zu dekarbonisieren und sich wirksam für Klimaschutz zu engagieren”. Die neuen Investoren sollen “South Poles Engagement für den Klimaschutz in Asien bzw. Nordamerika verstärken”.

Mobiko
+++ Der Schweizer Versicherungskonzern Baloise investiert zusammen mit dem Startup Family Office eine siebenstellige Summe in Mobiko. Das Startup, das 2018 von Audi Business Innovation und dem Company Builder mantro gegründet wurde, bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihren Mitarbeiter:innen ein Mobilitätsbudget für den Arbeitsweg zur Verfügung zu stellen. Umweltfreundliches Mobilitätsverhalten wird dabei belohnt.

Installion
+++ Der Energiedienstleister enercity investiert in Installion und sichert sich dabei 30 % am Unternehmen. Bei Installion aus Köln, das von Till Pirnay und Florian Meyer-Delpho gegründet wurde, handelt es sich um einen Marktplatz für Installateure. Der Fokus liegt dabei auf der boomenden Energiebranche (Photovoltaik, Energiespeicher etc). Eneco Ventures, der Venture Capital-Ableger des niederländischen Energieversorgers Eneco, investierte zuletzt rund 3,2 Millionen Euro in Installion.

MERGERS & ACQUISITIONS

Klara
+++ Jetzt offiziell: Das amerikanische Software-Unternehmen ModMed übernimmt – wie bereits im Insider-Podcast berichtet – Klara. “Klara’s platform is designed to enable collaboration and communication between practice and patient, including how patients discover, select and engage with a provider. The capability for practices and patients to collaborate digitally has never been more important”, teilt das Unternehmen mit. Das 2013 von Simon Bolz und Simon Lorenz in Berlin gegründete Startup entwickelt einen Kommunikationsdienst für das Gesundheitswesen, das Arztpraxen mit Patienten und anderen medizinischen Anbietern verknüpft. Seit einigen Jahren bearbeitet die Jungfirma von New York aus den amerikanischen Markt. Gradient Ventures, der Investmentableger von Google, Frist Cressey, FirstMark Capital, Lerer Hippeau und Stage 2 Capital, Project A Ventures, Atlantic Labs und Creathor Ventures investierten in den vergangenen Jahren mehr als 30 Millionen Dollar in Klara. Nach unseren Informationen legt ModMed rund 100 Millionen US-Dollar für Klara auf den Tisch.

HQLabs
+++ Der Hamburger Private Equity-Investor BID Equity übernimmt HQLabs. Das Hamburger Startup, das 2012 von Tobias Hagenau, Nils Czernig und Lucas Bauche gegründet wurde, bietet eine Projektmanagement-Software an. Nach eigenen Angaben verfügt die Jungfirma über 700 Kunden. “Das Unternehmen soll als führender Software-Anbieter für Agenturen, digitale Dienstleister, und Beratungen in Europa ausgebaut werden”, heißt es in der Presseaussendung. Zu den Investoren von HQLabs gehörte in der Vergangenheit insbesondere der Innovationsstarter Fond Hamburg. Die HQLabs-Gründer steigen im Zuge des Exits auf und starten nun mit awork, ursprünglich innerhalb von HQLabs entstanden, durch.

Lomado
+++ Das Unternehmen PremiumXL, ein Online-Händler rund um die Themen Home und Living, übernimmt Lomado, einen Online-Händler mit Fokus auf Badezimmermöbel.  “Mit der Übernahme erweitert PremiumXL sein Angebot an qualitativ hochwertigen Möbeln. Das kombinierte Unternehmen wird die Marke Lomado fortführen und die Möbel der Marke auch in Zukunft über den eigenen Online-Shop sowie verschiedene Online-Markplätze verkaufen”, teilen die Unternehmen mit. Lomado aus Bünde, 2018 gegründet, erwirtschaftete 2021 einen Umsatz “im gut zweistelligen Millionenbereich”. PremiumXL wird von Verdane finanziell unterstützt.

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#DealMonitor – Tiger Global investiert 75 Millionen in Moss – Daedalean sammelt 58 Millionen ein


Im #DealMonitor für den 19. Januar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Moss
+++ Tiger Global, A-Star und Valar Ventures investieren 75 Millionen Euro in Moss. Im Zuge der Investmentrunde wird das Unternehmen nun mit 500 Millionen Euro bewertet. Im August 2021 lag die Bewertung der Jungfirma noch bei 225 Millionen. Das Berliner FinTech, das 2019 von Ante Spittler, Anton Rummel, Ferdinand Meyer und Stephan Haslebacher gegründet wurde, setzt auf Firmenkreditkarten. Insgesamt konnte das Unternehmen bisher rund 130 Millionen Euro einsammeln. Die weiteren Investoren der Jungfirma sind unter anderem Cherry Ventures und Global Founders Capital (GFC). “Die Investition ermöglicht Moss weitere Expansion, Personalwachstum und Produktentwicklungen”, heißt es in der Presseaussendung. Zuletzt expandierte das FinTech in die Niederlande, bald soll der Start in Großbritannien folgen. Über 200 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Moss. Mehr über Moss

Daedalean
+++ Carthona Capital, Amino Capital, Redalpine Venture Partners und Honeywell Ventures investieren 58 Millionen US-Dollar in Daedalean. Das Startup aus Zürich, das 2016 von Anna Chernova und Luuk van Dijk gegründet wurde, entwickelt mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz flugfähige Autopiloten. “The raised capital provides the company with the runway to bring its Machine Learning based Visual Guidance, Navigation and Control suite to market over the next four years”, teilt das Unternehmen mit. Redalpine investierte bereits 2019 in Daedalean.

Easelink 
+++ SET Ventures, EnBW New Ventures, Smartworks und Altinverstor Hermann Hauser investieren 8,3 Millionen Euro in Easelink. Das Startup aus Graz, das 2015 von Hermann Stockinger gegründet wurde, entwickelt mit Matrix Charging eine Ladelösung für E-Autos, bei der das Anstecken des Ladekabels entfällt, an. “Mit der Finanzierung werden das Produktteam von Easelink weiter ausgebaut, die Kooperationen mit der Automobil- und Infrastrukturindustrie vertieft und die Umsetzung eines globalen Ladestandards fortgesetzt”, teilt das Unternehmen mit.

MetisMotion 
+++ Born2Grow, ein Tochterunternehmen des ZFHN Zukunftsfonds Heilbronn, der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und der Siemens Technology Accelerator (STA) investieren weitere 3 Millionen Euro. Das Unternehmen aus München, das 2018 von Wolfgang Zöls, Georg Bachmaier und Patrick Fröse gegründet wurde, entwickelt “hochdynamische und leichte, kraftvolle Aktoren für Automatisierungsanwendungen”. Born2Grow, der HTGF und STA investierten bereits im Mai 2021 rund 1,5 Millionen Euro in MetisMotion.

MERGERS & ACQUISITIONS

Klaiton
+++ Die Klaiton-Gründer Tina Deutsch und Nikolaus Schmidt haben sämtliche Anteile ihres Unternehmens, das zuletzt als Haufe Advisory firmierte, von der Haufe Group zurück erworben. Künftig firmiert Haufe Advisory wieder unter dem ursprünglichen Namen Klaiton. Die Haufe Group übernahm das Wiener Unternehmen 2018. Klaiton, 2015 gegründet, setzt auf die Vermittlung von “hochqualifizierten Consultants und Coaches an Organisationen”.

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#DealMonitor – Stenon sammelt 20 Millionen ein – eCapital investiert in Tenzir – Serpentine Ventures setzt auf Properti


Im #DealMonitor für den 21. Dezember werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Stenon
+++ Founders Fund, The Production Board und Altinvestoren wie Cherry Ventures und Atlantic Labs investieren 20 Millionen US-Dollar in Stenon – siehe TechCrunchDas Unternehmen aus Potsdam, das 2018 von Niels Grabbert und Dominic Roth geführt wird, kümmert sich mit Hilfe von Sensor-Technologie um laborunabhängige Bodenanalyse. Mit dem sogenannten FarmLab, einer Art mobilem Labor für Bodenanalysen, müssen Landwirte ihre Proben nicht mehr in ein Labor schicken, sondern können diese direkt vor Ort analysieren.

Tenzir
+++ Cyber Security-Investor eCapital investiert 2,5 Millionen Euro in Tenzir. Das Startup aus Hamburg, das 2017 von Matthias Vallentin und Dominik Charousset gegründet wurde, setzt auf eine “datengesteuerte Security Operations Plattform”. Tenzir ermöglicht seinen Nutzer:innen durch einen Big-Data-Ansatz “ein effizientes Identifizieren, Analysieren und Neutralisieren von Cyber-Attacken”.

Properti
+++ Der Schweizer Geldgeber Serpentine Ventures und “namhafte Business Angels” investieren 1,25 Millionen Schweizer Franken in Properti. Das PropTech aus Zürich, das 2019 von den Brüdern Levent Künzi und Adrian Künzi  gegründet wurde, stellt Maklern “alle Werkzeuge, die sie für ein erfolgreiches Geschäft benötigen, an einem Ort bereit”. 85 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für das Unternehmen.

Kidling
+++ Business Angels wie Florian Sieber, Chef der Simba Dickie Group, investieren 1 Millionen Euro in Kidling. Das Berliner Startup, das 2020 Eva Mencner und Adam M. Skafi gegründet wurde, entwickelt eine “All-In-One-Lösung” für Kitas. “Dabei geht es nicht nur darum, einzelne Kita-Prozesse zu digitalisieren, sondern vielmehr die Menschen und ihre wertvolle pädagogische Arbeit hinter all diesen Prozessen in den Fokus zu nehmen und das System, in dem sie arbeiten, nachhaltig zu entlasten”, teilt das Unternehmen mit.

ValueWorks
+++ Business Angels wie hotel.de-Gründer Heinz Raufer investieren 700.000 Euro in ValueWorks. Das Startup aus Karlsruhe, das 2020 von Wolfgang Faisst und Sebastian Walther gegründet wurde, beschreibt sich selbst als “intelligentes Betriebssystem für alle Managementaufgaben”. Das ValueWorks-Team verspricht dabei “Planung, Reporting und OKR aus einer Hand”.

MERGERS & ACQUISITIONS

finhome
+++ Der Open Banking-Anbieter Banksapi übernimmt finhome. “Durch die Übernahme wird das von der Banksapi angebotene Produktleistungsspektrum signifikant in der Tiefe ausgebaut, da zukünftig Open Banking Usecases optional direkt mit hochmodernen Frontends ausgeliefert werden können”, teilen die Unternehmen, die beide zu Finconomy gehören, mit. finhome positioniert sich als “B2B-Anbieter zur Bereitstellung eines digitalen Finanz-Ökosystems”.

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#DealMonitor – Vay sammelt 95 Millionen ein – Singular investiert in Formel Skin – Flash Ventures setzt auf Flash


Im #DealMonitor für den 14. Dezember werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Vay
+++ Der schwedische Geldgeber Kinnevik investiert gemeinsam mit Coatue, Eurazeo, Atomico, Creandum and La Famiglia 95 Millionen US-Dollar in Vay (früher als Ree Technology bekannt). Von Kinnevik stammen dabei 23 Millionen Dollar. Das junge Mobility-Startup Vay, das 2018 von Fabrizio Scelsi, Thomas von der Ohe und Bogdan Djukic gegründet wurde, setzt auf das Trendthema autonomes Fahren. “Vay will use the funding to launch its first commercial service in Hamburg, Germany in 2022, and to triple the size of its team. With a strong focus on growing its engineering team and capabilities, Vay will further develop its teledrive services as well as autonomous driving technology”, teilt das Unternehmen mit. Bis Ende 2019 flossen bereits rund 14 Millionen in das junge Unternehmen. Mehr über Vay

Formel Skin
+++ Der junge französische Geldgeber Singular investiert nach unseren Informationen gemeinsam mit heal capital, Vorwerk Ventures, Cherry Ventures und Heartcore Capital in Formel Skin. Das Berliner Unternehmen, das 2019 von Anton Kononov und Florian Semler gegründet wurde, beschreibt sich selbst als “dermatologisches Telemedizin-Unternehmen”. Ziel ist es, “Menschen mit Hautproblemen bis hin zu starker Akne” zu helfen – mit medizinischer Beratung und medizinischen bzw. kosmetischen Produkten. Vorwerk Ventures, Cherry Ventures und Heartcore Capital investierten zuletzt rund 5 Millionen Euro das Unternehmen. 60 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Formel Skin. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Flash / Datamin
+++ Flash Ventures, der Inkubator aus dem Hause Rocket Internet, investiert nach unseren Informationen in Flash und Datamin. Das Berliner Startup Flash , das von den GoTalent-Gründern Sascha Hagro, Maximilian Schulze Wenning und Jacob Tyree gegründet wurde, richtet sich an Direct-to-Consumer-Marken (B2B) aber auch an Käufer:innen (B2C). In der Selbstbeschreibung heißt es: “That’s why our mission is to create technology that can bridge the gap between the physical and digital worlds and, ultimately, revolutionise the way people shop and interact with their favourite brands. In essence, we are operating on the very edge of what’s possible in e-commerce and are inventing the future”. Das Berliner Startup Datamin wiederum wurde vom Billie-Gründer Artem Demchenkov und Julian Förster (zuletzt unter anderem bei Billie tätig, gegründet. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

tupu
+++ Der Berliner Geldgeber FoodLabs, früher als Atlantic Food Labs bekannt, investiert nach unseren Informationen in tupu. Das Berliner Startup, das vom ehemaligen Infarm- und Delivery Hero-Mitarbeitér Eldad Arnon gegründet wurde, kümmert sich um “Lebensmitteln auf der Basis von Pilzen”. Mit Pilzen kennt sich das FoodLabs-Team bereits aus, der Geldgeber ist bereits an Mushlabs beteiligt. Das Berliner Startup, das vom Mazen Rizk gegründet wurde, züchtet Fleischersatz aus fermentierten Pilzen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Discovergy
+++ Das Startup Comgy, ein “Anbieter digitaler Messdienstlösungen für die Wohnungs- und Energiewirtschaft” investiert gemeinsam mit anderen Geldgebern 15 Millionen Euro in Discovergy. Das Unternehmen aus Aachen, ein “Komplettanbieter von Smart Metering-Lösungen” wurde 2009 von Ralf Esser und Nikolaus Starzacher gegründet. Der Schweizer Investmentmanager Susi Partners investierte zuletzt rund 15 Millionen Euro in das Startup. Comgy, 2017 von Ruben Haas (früher mbrace und Hitfox), Lukas Krauter und Simon Stürtz gegründet,  sammelte zuletzt 25 Millionen Euro ein – unter anderem von Swiss Life Asset Managers, Rivus Capital, Bonventure, Signa, EWE, Momeni und Verve Ventures.

Mitigant
+++ Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), Brandenburg Kapital und die adesso-Tochter inQventures investieren eine siebenstellige Summe in Mitigant. Das Potsdamer Startup, das 2021 von Nils Karn und Kennedy Torkura gegründet wurde, unterstützt Unternehmen bei der Erkennung, Absicherung und Prüfung von Cloud-Infrastrukturen. “Ein Großteil der Mittel der drei beteiligten Investoren wird in die weitere Entwicklung der Cloud-Security-Lösung fließen”, teilt die Jungfirma mit.

Witty Works
+++ Nicht genannte Investor:innen – unter anderem aus dem Swiss ICT Investor Club (SICTIC) investieren 700.000 Euro in Witty Works. Das Startup aus Zürich, das von Nadia Fischer und Lukas Kahwe Smith gegründet wurde, setzt sich für gendergerechte und inklusive Sprache ein. Die Browsererweiterung der Jungfirma überprüft beim Schreiben, ob der Text stereotypische Begriffe enthält und schlägt passende Alternativen vor.

MERGERS & ACQUISITIONS

Tier
+++ Das Berliner Mobility-Unternehmen Tier übernimmt Vento Mobility, die italienische Tochter von Wind Mobility. “Dies markiert den Eintritt von Tier in den italienischen Markt. Ab sofort werden die ersten Tier E-Scooter auf den Straßen von Bari und Palermo verfügbar sein. In den nächsten Tagen und Wochen sollen dann weitere italienische Städte folgen, darunter auch die großen Metropolen”, teilt das Unternehmen mit. Nach der Übernahme von The Makery und nextbike ist der Vento Mobility-Kauf die dritte Übernahme in diesem Jahr für Tier. Das Unternehmen, 2018 von Lawrence Leuschner, Matthias Laug und Julian Blessin gegründet, setzt auf E-Scooter, E-Bikes und E-Mopeds zur Miete. Investoren wie  SoftBank, Mubadala Capital, M&G Investments und Mountain Partners sowie RTP Global, Novator, White Star Capital, Northzone und Speedinvest investierten bereits 660 Millionen US-Dollar in Tier. Mehr über Tier

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#DealMonitor – Brockhaus Technologies übernimmt Bikeleasing (Bewertung: 300 Millionen) – seed + speed Ventures investiert in Thermosphr


Im aktuellen #DealMonitor für den 2. Dezember werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

OQmented
+++ IT-Farm, Leblon Capital und Deeptech-A investieren 9,3 Millionen US-Dollar in OQmented. VSquared Ventures, Helmut Jeggle und Co. investieren zuvor bereits in das Unternehmen aus Itzehoe. OQmented, 2018 von Ulrich Hofmann und Thomas von Wantoch gegründet, positioniert sich als Mikrospiegel-Systemanbieter. Insgesamt flossen nun schon 20 Millionen Dollar in das Unternehmen. Das frische Kapital soll “in den Ausbau des Geschäfts, die Beschleunigung der F&E-Aktivitäten und den Aufbau von Kooperationen mit neuen Partnern investiert werden”.

Thermosphr
+++ Wi Ventures, seed + speed Ventures, der Frühphaseninvestor von TV-Löwe Carsten Maschmeyer, High Rise Ventures, Entrepreneur First und Business Angels “aus der Immobilienbranche” investieren in Thermosphr. Das Berliner PropTech, das 2021 von Nicolas Le Borgne und Mark Aaron Chan gegründet wurde, entwickelt SaaS-Lösungen für die Optimierung von Raumheizung- und Lüftungs- und Klimatechnik (HLK) in Gewerbeimmobilien.

Brickwise
+++ Der Münchner Geldgeber Yabeo, zwei Family Offices aus Deutschland sowie die österreichischen Unternehmen 42virtual und mantaray investieren 3,1 Millionen Euro in Brickwise. Das FinTech aus Wien und München, das 2019 von Michael Murg, Marco Neumayer, Klaus Pateter und Valentin Perkonigg gegründet wurde, setzt auf einen Marktplatz für Immobilienanteile. “Damit haben auch Kleinanleger die Chance, sich am prosperierenden Immobilienmarkt zu beteiligen”, heißt es in der Selbstbeschreibung.

Evrlearn 
+++ Das Buchhandelsunternehmen Orell Füssli Thalia investiert in Evrlearn. Das Startup aus Zürich, das 2019 von Felix Schmid und René Beeler gegründet wurde, betreibt eine “Community rund um das Thema lebenslanges Lernen in der neuen digitalen Welt”. Orell Füssli und Evrlearn wollen “in Zukunft auf verschiedenen Ebenen gemeinsame Projekte und Angebote für Endkunden, Weiterbildungsanbieter und Unternehmen” entwickeln.

Hopper Mobility
+++ “Eine Gruppe von Investoren” investieren eine sechsstellige Summe in Hopper Mobility. Das Augsburger Startup, das von Martin Halama und Georg Schieren gegründet wurde, entwickelt eine “innovative Mobilitätslösung für die Stadt”. Der Hopper fährt dabei als Hybrid aus E-Bike und Auto um die Ecke. “Mit seiner Fahrradzulassung darf das innovative Fahrzeug überall dort gefahren werden, wo auch Bikes zulässig sind”, teilt das Unternehmen mit.

Liquiditeam
+++ Der Beckenbauer-Manager Marcus Höfl investiert in das Blockchain-Startup Liquiditeam. Das Unternehmen aus Braunschweig,  das von Jonas Rubel, Oliver Krause, Hendrik Hoppenworth und Thomas Euler gegründet wurde, arbeitet irgendwo an der “Schnittstelle zwischen Profisport und Blockchain”. Das Motto des Startup lautet “Tokenizing Professional Sports”. Liquiditeam verspricht dabei “innovative Fan-Engagement- und Finanzierungslösungen für professionelle Sportclubs und Sportler”.

Snackhelden
+++ Andreas Michael Belzek, Inhaber von Prior Design, und das Unternehmen Fensterbau Mai investieren in Snackhelden. Das Duisburger Startup möchte “Naschereien für Zwischendurch gesünder, ökologischer und vor allem leckerer gestalten”. Dafür setzen die Gründer David Herzmann und Kerstin Drazkiewicz auf sogenannte Snackballs, kleine Bällchen “voller Ballaststoffe und Nährstoffe”.

MERGERS & ACQUISITIONS

Bikeleasing
+++ Der Tech-Investor Brockhaus Technologies übernimmt die Mehrheit (52 %) an Bikeleasing. Das Unternehmen aus Vellmar, das 2015 gegründet wurde, setzt auf Dienstrad-Leasing. “Im Rahmen der Transaktion bleiben die Gründer und aktuellen Gesellschafter-Geschäftsführer Bastian Krause und Paul Sinizin weiterhin signifikant mit 40% an Bikeleasing beteiligt und werden das Unternehmen auch zukünftig operativ in der Geschäftsführung leiten”, teilen die Unternehmen mit. Im Zuge der Übernahme wird Bikeleasing mit seinen über 30.000 Unternehmenskunden mit 300 Millionen Euro bewertet. In den ersten neun Monaten dieses Jahres lag der Umsatz bei Bikeleasing, das von  Bastian Krause und Paul Sinizin geführt wird, bei 51,5 Millionen Euro.

Airgreets / keyone
+++ Die beiden Home-Sharing-Dienste Airgreets und keyone schließen sich unter dem Namen Airgreets zusammen.  “Möglich machten die Fusion die Leadinvestoren Falkensteiner Ventures und feratel. Robert Larcher, CEO, und Moritz Schröcksnadel, Gründer keyone und COO, leiten das Startup gemeinsam”, teilen die Unternehmen mit. Airgreets , das von Julian Ritter, Florian Bogenschütz und Sebastian Drescher gegründete wurde, kümmert sich seit 2016 um die Zwischenvermietung von Wohnungen. 2019 schlitterte das Unternehmen in die Insolvenz und startete danach neu durch. keyone wurde 2019 von Moritz Schröcksnadel als Ableger von feratel gegründet.

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#DealMonitor – Hausgold sammelt 10 Millionen ein – Staffbase übernimmt Valo – Speedinvest legt 80 Millionen Klima-Fonds auf


Im aktuellen #DealMonitor für den 30. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Hausgold
+++ Der frühere Commerzbank-Chef Martin Blessing investiert zusammen mit Partnern 10 Millionen Euro in Hausgold – siehe Handelsblatt. Das PropTech aus Hamburg, das 2014 von Sebastian Wagner gegründet wurde, bringt Immobilienverkäufer und Makler zusammen. In der Vergangenheit investierten Hanse Ventures, Global Founders Capital und Co. bereits rund 12 Millionen Euro in das Unternehmen. Im Insider-Podcast hatten wir bereits im Mai dieses Jahres berichtet, das das Hausgold-Team auf der Suche nach bis zu 12 Millionen Euro ist. Mehr über Hausgold

cirplus
+++ VNV & Pale Blue Dot, MyClimateJourney, Entrepreneur First, Nucleus Capital, First Momentum Ventures und mehrere Business Angels investieren 3,3 Millionen Euro in cirplus. Das Unternehmen aus Hamburg, das 2018 von Christian Schiller und Volkan Bilici gegründet wurde, positioniert sich als Marktplatz für Kunststoffabfälle und Rezyklate. cirplus fungiert dabei als Beschaffungsplattform für recycelte Kunststoffe und bringt Recycler mit Kunststoffverarbeitern zusammen. 18 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für cirplus.

Crowdfox
+++ Die Altinvestoren investieren 5 Millionen Euro in Crowdfox. Mit dem frischen Kapital soll “die Expansionsstrategie” des Unternehmens “weiter vorangetrieben” werden. Das Kölner Startup, das 2016 gegründet wurde, bezeichnet sich als “Software-Lösung für die Einkaufsoptimierung”. Mehrere Family Offices investierten zuletzt 5 Millionen Euro in Crowdfox. Insgesamt flossen bisher rund 16 Millionen in das junge Unternehmen, das von Dirk Schäfer geführt wird.

Alphabeet 
+++ Purpose Ventures, das Samenhaus Müller sowie “mehrere Impact-Family Offices und Business Angels” investieren 1,15 Millionen Euro in Alphabeet. Das Stuttgarter Startup, das 2019 von Steffen Abel, Jens Schmelzle und Florian Haßler gegründet wurde, hilft Menschen dabei, Gemüse anzubauen. Zum Konzept gehören dabei die Beetplanung, eine Pflanzdatenbank und eine Community. Mit Blick auf den internationalen Markt ändert die Jungfirma ihren Namen nun in Fryd.

Grover 
+++ Der englische Kapitalgeber Fasanara Capital stellt dem Berliner Unternehmen Grover im Rahmen einer sogenannten Asset-Backed-Finanzierung rund 250 Millionen US-Dollar zur Verfügung. “Die Finanzierung ist ein Vertrauensbeweis für Grover, das erst im September in den US-Markt expandiert ist und bereits die gesetzten Abonnenten-Ziele übertroffen hat. Mit dem frischen Kapital soll die Expansion in den US-Markt weiter beschleunigt werden”, teilt das Unternehmen mit. Fasanara Capital hatte Grover erst im Sommer dieses Jahres rund 1 Milliarde US-Dollar zur Verfügung gestellt. Das Berliner Startup, das insbesondere Unterhaltungselektronik vermietet, wurde 2015 von Michael Cassau gegründet. Bereits 2020 sicherte sich das Grownup, das 275 Mitarbeiter:innen beschäftigt, eine sogenannte Asset-Backed-Finanzierung in Höhe von 250 Millionen Euro. Mehr über Grover

MERGERS & ACQUISITIONS

Staffbase
+++ Das Scaleup Staffbase übernimmt Valo. Das Unternehmen, 2001 in Helsinki gegru?ndet, positioniert sich als Independent Software Vendor (ISV), der digitale Arbeitsplätze auf Basis von Microsoft 365-Diensten wie SharePoint und Microsoft Teams anbietet. “In Kombination stellen Staffbase und Valo eine erstklassige Plattform für die Mitarbeiterkommunikation und das Mitarbeiter-Engagement im Microsoft 365-Kosmos bereit. Dies bedeutet eine deutliche Erleichterung für Geschäftsführungen und ihre Kommunikationsabteilungen”, teilen die Unternehmen mit. Der Kaufpreis ist nicht bekannt. In der Szene kursiert eine niedrige zweistellige Millionensumme als Kaufpreis. Das Chemnitzer Startup Staffbase , die 2014 von  Frank Wolf, Lutz Gerlach und Martin Böhringer gegründet, entwickelt eine Plattform, mit der Unternehmen ohne großen Aufwand eigene Mitarbeiter-Apps für den internen Gebrauch erstellen können. Über diese können die Nutzer etwa Nachrichten verschicken oder Schulungsvideos abrufen. General Atlantic investierte zuletzt gemeinsam mit Insights Partners und Headline 145 Millionen US-Dollar in Staffbase. Mehr über Staffbase

Busuu
+++ Das amerikanische EdTech-Unternehmen Chegg übernimmt Busuu. Die Wurzeln des in London ansässigen Sprach-Scaleups, das 2008 von Bernhard Niesner und Adrian Hilti gegründet wurde, liegen in Österreich und der Schweiz. “Chegg expects to acquire Busuu for approximately $436 million (€385 million) in an all-cash transaction subject to the terms and conditions of the definitive agreement. The acquisition, which was approved by the boards of directors of Chegg and Busuu, is expected to close early in the first quarter of 2022, subject to customary closing conditions”, teilen die Unternehmen mit. Busuu erwirtschaftete zuletzt einen Umsatz in Höhe von 45 Millionen US-Dollar. Investoren wie PROfounders Capital, GP Bullhound, der Bildungsverlag McGraw-Hill und Super Angel Hansi Hansmann investierten in den vergangenen Jahren rund 16 Millionen Dollar in Busuu.

Video Intelligence
+++ Das  Native-Advertising-Unternehmen Outbrain übernimmt den Schweizer Contextual-Advertising-Spezialisten Video Intelligence, der 2017 an den Start ging. “Outbrain will acquire vi for an aggregate purchase price of approximately $55 million, funded by $46.75 million of balance sheet cash and 412,500 Outbrain shares. The transaction is expected to close in the first quarter of 2022 and is expected to be accretive in the first year. Progress Partners acted as exclusive M&A financial advisor to vi”, teilen die Unternehmen mit.

Vitamaze
+++ Vision Healthcare, ein sogenanntes Omnichannel-Gesundheitsunternehmen aus Belgien, übernimmt Vitamaze. Die Jungfirma aus Heidelberg, die 2015 von Andreas Dittmar gegründet wurde, positioniert sich als “Premium-Anbieter von VMS-Produkten (Vitamine, Mineralien und Nahrungsergänzungsmittel)”. Vision Healthcare hat das Ziel “Europas größter D2C-Player im Bereich VMS zu werden”. Dafür stemmte das Unternehmen zuletzt zahlreiche Übernahmen.

VENTURE CAPITAL

Speedinvest 
+++ Der Wiener Geldgeber Speedinvest legt mit dem Climate & Industry Opportunity-Fonds einen Fonds für Climate-Tech Startups auf. Im Topf sind 80 Millionen Euro. Der Climate & Industry Opportunity-Fonds soll “in Technologie-Unternehmen investieren, die sich der Bekämpfung der Klimakrise verschrieben haben. Zudem wird er Startups dabei unterstützen, die CO2-Emissionen der europäischen Industrie zu verringern und Industrie-Unternehmen zu digitalisieren”. Ziel des Fonds sei es aber vor allem, die Wachstumsfinanzierung der nachhaltigen Speedinvest-Portfolio-Startups zu sichern. Zu den Investoren des Climate & Industry Opportunity-Fonds gehören unter anderen der Kunst- und Schaumstoffhersteller Greiner, der Technologiekonzern Knapp, die Heinzel Group und New Enterprise Associates (NEA).

AG Capital
+++ Der österreichische Kapitalgeber AG Capital verkündet das First Closing des Austrian Growth Capital Fund (AGCF). “Mit Kapitalzusagen in Höhe von 140 Millionen Euro liegt man aktuell deutlich über dem ursprünglich für das First Closing angestrebten Schwellenwert von 75 Millionen Euro”, teilt der Geldgeber aus Wien mit. Hinter AG Capital stecken insbesondere Karl Lankmayr und Daniel Jennewein. Als “unternehmerischer Partner stellt AG Capital Buy-out- und Wachstumskapital von bis zu 20 Millionen Euro pro Investment zur Verfügung. Das Team sucht dabei Unternehmen mit Umsätzen ab etwa 10 Millionen Euro und einem profitablen Geschäftsmodell.

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