#DealMonitor – Tiger Global investiert 75 Millionen in Moss – Daedalean sammelt 58 Millionen ein


Im #DealMonitor für den 19. Januar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Moss
+++ Tiger Global, A-Star und Valar Ventures investieren 75 Millionen Euro in Moss. Im Zuge der Investmentrunde wird das Unternehmen nun mit 500 Millionen Euro bewertet. Im August 2021 lag die Bewertung der Jungfirma noch bei 225 Millionen. Das Berliner FinTech, das 2019 von Ante Spittler, Anton Rummel, Ferdinand Meyer und Stephan Haslebacher gegründet wurde, setzt auf Firmenkreditkarten. Insgesamt konnte das Unternehmen bisher rund 130 Millionen Euro einsammeln. Die weiteren Investoren der Jungfirma sind unter anderem Cherry Ventures und Global Founders Capital (GFC). “Die Investition ermöglicht Moss weitere Expansion, Personalwachstum und Produktentwicklungen”, heißt es in der Presseaussendung. Zuletzt expandierte das FinTech in die Niederlande, bald soll der Start in Großbritannien folgen. Über 200 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Moss. Mehr über Moss

Daedalean
+++ Carthona Capital, Amino Capital, Redalpine Venture Partners und Honeywell Ventures investieren 58 Millionen US-Dollar in Daedalean. Das Startup aus Zürich, das 2016 von Anna Chernova und Luuk van Dijk gegründet wurde, entwickelt mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz flugfähige Autopiloten. “The raised capital provides the company with the runway to bring its Machine Learning based Visual Guidance, Navigation and Control suite to market over the next four years”, teilt das Unternehmen mit. Redalpine investierte bereits 2019 in Daedalean.

Easelink 
+++ SET Ventures, EnBW New Ventures, Smartworks und Altinverstor Hermann Hauser investieren 8,3 Millionen Euro in Easelink. Das Startup aus Graz, das 2015 von Hermann Stockinger gegründet wurde, entwickelt mit Matrix Charging eine Ladelösung für E-Autos, bei der das Anstecken des Ladekabels entfällt, an. “Mit der Finanzierung werden das Produktteam von Easelink weiter ausgebaut, die Kooperationen mit der Automobil- und Infrastrukturindustrie vertieft und die Umsetzung eines globalen Ladestandards fortgesetzt”, teilt das Unternehmen mit.

MetisMotion 
+++ Born2Grow, ein Tochterunternehmen des ZFHN Zukunftsfonds Heilbronn, der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und der Siemens Technology Accelerator (STA) investieren weitere 3 Millionen Euro. Das Unternehmen aus München, das 2018 von Wolfgang Zöls, Georg Bachmaier und Patrick Fröse gegründet wurde, entwickelt “hochdynamische und leichte, kraftvolle Aktoren für Automatisierungsanwendungen”. Born2Grow, der HTGF und STA investierten bereits im Mai 2021 rund 1,5 Millionen Euro in MetisMotion.

MERGERS & ACQUISITIONS

Klaiton
+++ Die Klaiton-Gründer Tina Deutsch und Nikolaus Schmidt haben sämtliche Anteile ihres Unternehmens, das zuletzt als Haufe Advisory firmierte, von der Haufe Group zurück erworben. Künftig firmiert Haufe Advisory wieder unter dem ursprünglichen Namen Klaiton. Die Haufe Group übernahm das Wiener Unternehmen 2018. Klaiton, 2015 gegründet, setzt auf die Vermittlung von “hochqualifizierten Consultants und Coaches an Organisationen”.

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#DealMonitor – Stenon sammelt 20 Millionen ein – eCapital investiert in Tenzir – Serpentine Ventures setzt auf Properti


Im #DealMonitor für den 21. Dezember werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Stenon
+++ Founders Fund, The Production Board und Altinvestoren wie Cherry Ventures und Atlantic Labs investieren 20 Millionen US-Dollar in Stenon – siehe TechCrunchDas Unternehmen aus Potsdam, das 2018 von Niels Grabbert und Dominic Roth geführt wird, kümmert sich mit Hilfe von Sensor-Technologie um laborunabhängige Bodenanalyse. Mit dem sogenannten FarmLab, einer Art mobilem Labor für Bodenanalysen, müssen Landwirte ihre Proben nicht mehr in ein Labor schicken, sondern können diese direkt vor Ort analysieren.

Tenzir
+++ Cyber Security-Investor eCapital investiert 2,5 Millionen Euro in Tenzir. Das Startup aus Hamburg, das 2017 von Matthias Vallentin und Dominik Charousset gegründet wurde, setzt auf eine “datengesteuerte Security Operations Plattform”. Tenzir ermöglicht seinen Nutzer:innen durch einen Big-Data-Ansatz “ein effizientes Identifizieren, Analysieren und Neutralisieren von Cyber-Attacken”.

Properti
+++ Der Schweizer Geldgeber Serpentine Ventures und “namhafte Business Angels” investieren 1,25 Millionen Schweizer Franken in Properti. Das PropTech aus Zürich, das 2019 von den Brüdern Levent Künzi und Adrian Künzi  gegründet wurde, stellt Maklern “alle Werkzeuge, die sie für ein erfolgreiches Geschäft benötigen, an einem Ort bereit”. 85 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für das Unternehmen.

Kidling
+++ Business Angels wie Florian Sieber, Chef der Simba Dickie Group, investieren 1 Millionen Euro in Kidling. Das Berliner Startup, das 2020 Eva Mencner und Adam M. Skafi gegründet wurde, entwickelt eine “All-In-One-Lösung” für Kitas. “Dabei geht es nicht nur darum, einzelne Kita-Prozesse zu digitalisieren, sondern vielmehr die Menschen und ihre wertvolle pädagogische Arbeit hinter all diesen Prozessen in den Fokus zu nehmen und das System, in dem sie arbeiten, nachhaltig zu entlasten”, teilt das Unternehmen mit.

ValueWorks
+++ Business Angels wie hotel.de-Gründer Heinz Raufer investieren 700.000 Euro in ValueWorks. Das Startup aus Karlsruhe, das 2020 von Wolfgang Faisst und Sebastian Walther gegründet wurde, beschreibt sich selbst als “intelligentes Betriebssystem für alle Managementaufgaben”. Das ValueWorks-Team verspricht dabei “Planung, Reporting und OKR aus einer Hand”.

MERGERS & ACQUISITIONS

finhome
+++ Der Open Banking-Anbieter Banksapi übernimmt finhome. “Durch die Übernahme wird das von der Banksapi angebotene Produktleistungsspektrum signifikant in der Tiefe ausgebaut, da zukünftig Open Banking Usecases optional direkt mit hochmodernen Frontends ausgeliefert werden können”, teilen die Unternehmen, die beide zu Finconomy gehören, mit. finhome positioniert sich als “B2B-Anbieter zur Bereitstellung eines digitalen Finanz-Ökosystems”.

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#DealMonitor – Vay sammelt 95 Millionen ein – Singular investiert in Formel Skin – Flash Ventures setzt auf Flash


Im #DealMonitor für den 14. Dezember werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Vay
+++ Der schwedische Geldgeber Kinnevik investiert gemeinsam mit Coatue, Eurazeo, Atomico, Creandum and La Famiglia 95 Millionen US-Dollar in Vay (früher als Ree Technology bekannt). Von Kinnevik stammen dabei 23 Millionen Dollar. Das junge Mobility-Startup Vay, das 2018 von Fabrizio Scelsi, Thomas von der Ohe und Bogdan Djukic gegründet wurde, setzt auf das Trendthema autonomes Fahren. “Vay will use the funding to launch its first commercial service in Hamburg, Germany in 2022, and to triple the size of its team. With a strong focus on growing its engineering team and capabilities, Vay will further develop its teledrive services as well as autonomous driving technology”, teilt das Unternehmen mit. Bis Ende 2019 flossen bereits rund 14 Millionen in das junge Unternehmen. Mehr über Vay

Formel Skin
+++ Der junge französische Geldgeber Singular investiert nach unseren Informationen gemeinsam mit heal capital, Vorwerk Ventures, Cherry Ventures und Heartcore Capital in Formel Skin. Das Berliner Unternehmen, das 2019 von Anton Kononov und Florian Semler gegründet wurde, beschreibt sich selbst als “dermatologisches Telemedizin-Unternehmen”. Ziel ist es, “Menschen mit Hautproblemen bis hin zu starker Akne” zu helfen – mit medizinischer Beratung und medizinischen bzw. kosmetischen Produkten. Vorwerk Ventures, Cherry Ventures und Heartcore Capital investierten zuletzt rund 5 Millionen Euro das Unternehmen. 60 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Formel Skin. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Flash / Datamin
+++ Flash Ventures, der Inkubator aus dem Hause Rocket Internet, investiert nach unseren Informationen in Flash und Datamin. Das Berliner Startup Flash , das von den GoTalent-Gründern Sascha Hagro, Maximilian Schulze Wenning und Jacob Tyree gegründet wurde, richtet sich an Direct-to-Consumer-Marken (B2B) aber auch an Käufer:innen (B2C). In der Selbstbeschreibung heißt es: “That’s why our mission is to create technology that can bridge the gap between the physical and digital worlds and, ultimately, revolutionise the way people shop and interact with their favourite brands. In essence, we are operating on the very edge of what’s possible in e-commerce and are inventing the future”. Das Berliner Startup Datamin wiederum wurde vom Billie-Gründer Artem Demchenkov und Julian Förster (zuletzt unter anderem bei Billie tätig, gegründet. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

tupu
+++ Der Berliner Geldgeber FoodLabs, früher als Atlantic Food Labs bekannt, investiert nach unseren Informationen in tupu. Das Berliner Startup, das vom ehemaligen Infarm- und Delivery Hero-Mitarbeitér Eldad Arnon gegründet wurde, kümmert sich um “Lebensmitteln auf der Basis von Pilzen”. Mit Pilzen kennt sich das FoodLabs-Team bereits aus, der Geldgeber ist bereits an Mushlabs beteiligt. Das Berliner Startup, das vom Mazen Rizk gegründet wurde, züchtet Fleischersatz aus fermentierten Pilzen. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

Discovergy
+++ Das Startup Comgy, ein “Anbieter digitaler Messdienstlösungen für die Wohnungs- und Energiewirtschaft” investiert gemeinsam mit anderen Geldgebern 15 Millionen Euro in Discovergy. Das Unternehmen aus Aachen, ein “Komplettanbieter von Smart Metering-Lösungen” wurde 2009 von Ralf Esser und Nikolaus Starzacher gegründet. Der Schweizer Investmentmanager Susi Partners investierte zuletzt rund 15 Millionen Euro in das Startup. Comgy, 2017 von Ruben Haas (früher mbrace und Hitfox), Lukas Krauter und Simon Stürtz gegründet,  sammelte zuletzt 25 Millionen Euro ein – unter anderem von Swiss Life Asset Managers, Rivus Capital, Bonventure, Signa, EWE, Momeni und Verve Ventures.

Mitigant
+++ Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), Brandenburg Kapital und die adesso-Tochter inQventures investieren eine siebenstellige Summe in Mitigant. Das Potsdamer Startup, das 2021 von Nils Karn und Kennedy Torkura gegründet wurde, unterstützt Unternehmen bei der Erkennung, Absicherung und Prüfung von Cloud-Infrastrukturen. “Ein Großteil der Mittel der drei beteiligten Investoren wird in die weitere Entwicklung der Cloud-Security-Lösung fließen”, teilt die Jungfirma mit.

Witty Works
+++ Nicht genannte Investor:innen – unter anderem aus dem Swiss ICT Investor Club (SICTIC) investieren 700.000 Euro in Witty Works. Das Startup aus Zürich, das von Nadia Fischer und Lukas Kahwe Smith gegründet wurde, setzt sich für gendergerechte und inklusive Sprache ein. Die Browsererweiterung der Jungfirma überprüft beim Schreiben, ob der Text stereotypische Begriffe enthält und schlägt passende Alternativen vor.

MERGERS & ACQUISITIONS

Tier
+++ Das Berliner Mobility-Unternehmen Tier übernimmt Vento Mobility, die italienische Tochter von Wind Mobility. “Dies markiert den Eintritt von Tier in den italienischen Markt. Ab sofort werden die ersten Tier E-Scooter auf den Straßen von Bari und Palermo verfügbar sein. In den nächsten Tagen und Wochen sollen dann weitere italienische Städte folgen, darunter auch die großen Metropolen”, teilt das Unternehmen mit. Nach der Übernahme von The Makery und nextbike ist der Vento Mobility-Kauf die dritte Übernahme in diesem Jahr für Tier. Das Unternehmen, 2018 von Lawrence Leuschner, Matthias Laug und Julian Blessin gegründet, setzt auf E-Scooter, E-Bikes und E-Mopeds zur Miete. Investoren wie  SoftBank, Mubadala Capital, M&G Investments und Mountain Partners sowie RTP Global, Novator, White Star Capital, Northzone und Speedinvest investierten bereits 660 Millionen US-Dollar in Tier. Mehr über Tier

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#DealMonitor – Brockhaus Technologies übernimmt Bikeleasing (Bewertung: 300 Millionen) – seed + speed Ventures investiert in Thermosphr


Im aktuellen #DealMonitor für den 2. Dezember werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

OQmented
+++ IT-Farm, Leblon Capital und Deeptech-A investieren 9,3 Millionen US-Dollar in OQmented. VSquared Ventures, Helmut Jeggle und Co. investieren zuvor bereits in das Unternehmen aus Itzehoe. OQmented, 2018 von Ulrich Hofmann und Thomas von Wantoch gegründet, positioniert sich als Mikrospiegel-Systemanbieter. Insgesamt flossen nun schon 20 Millionen Dollar in das Unternehmen. Das frische Kapital soll “in den Ausbau des Geschäfts, die Beschleunigung der F&E-Aktivitäten und den Aufbau von Kooperationen mit neuen Partnern investiert werden”.

Thermosphr
+++ Wi Ventures, seed + speed Ventures, der Frühphaseninvestor von TV-Löwe Carsten Maschmeyer, High Rise Ventures, Entrepreneur First und Business Angels “aus der Immobilienbranche” investieren in Thermosphr. Das Berliner PropTech, das 2021 von Nicolas Le Borgne und Mark Aaron Chan gegründet wurde, entwickelt SaaS-Lösungen für die Optimierung von Raumheizung- und Lüftungs- und Klimatechnik (HLK) in Gewerbeimmobilien.

Brickwise
+++ Der Münchner Geldgeber Yabeo, zwei Family Offices aus Deutschland sowie die österreichischen Unternehmen 42virtual und mantaray investieren 3,1 Millionen Euro in Brickwise. Das FinTech aus Wien und München, das 2019 von Michael Murg, Marco Neumayer, Klaus Pateter und Valentin Perkonigg gegründet wurde, setzt auf einen Marktplatz für Immobilienanteile. “Damit haben auch Kleinanleger die Chance, sich am prosperierenden Immobilienmarkt zu beteiligen”, heißt es in der Selbstbeschreibung.

Evrlearn 
+++ Das Buchhandelsunternehmen Orell Füssli Thalia investiert in Evrlearn. Das Startup aus Zürich, das 2019 von Felix Schmid und René Beeler gegründet wurde, betreibt eine “Community rund um das Thema lebenslanges Lernen in der neuen digitalen Welt”. Orell Füssli und Evrlearn wollen “in Zukunft auf verschiedenen Ebenen gemeinsame Projekte und Angebote für Endkunden, Weiterbildungsanbieter und Unternehmen” entwickeln.

Hopper Mobility
+++ “Eine Gruppe von Investoren” investieren eine sechsstellige Summe in Hopper Mobility. Das Augsburger Startup, das von Martin Halama und Georg Schieren gegründet wurde, entwickelt eine “innovative Mobilitätslösung für die Stadt”. Der Hopper fährt dabei als Hybrid aus E-Bike und Auto um die Ecke. “Mit seiner Fahrradzulassung darf das innovative Fahrzeug überall dort gefahren werden, wo auch Bikes zulässig sind”, teilt das Unternehmen mit.

Liquiditeam
+++ Der Beckenbauer-Manager Marcus Höfl investiert in das Blockchain-Startup Liquiditeam. Das Unternehmen aus Braunschweig,  das von Jonas Rubel, Oliver Krause, Hendrik Hoppenworth und Thomas Euler gegründet wurde, arbeitet irgendwo an der “Schnittstelle zwischen Profisport und Blockchain”. Das Motto des Startup lautet “Tokenizing Professional Sports”. Liquiditeam verspricht dabei “innovative Fan-Engagement- und Finanzierungslösungen für professionelle Sportclubs und Sportler”.

Snackhelden
+++ Andreas Michael Belzek, Inhaber von Prior Design, und das Unternehmen Fensterbau Mai investieren in Snackhelden. Das Duisburger Startup möchte “Naschereien für Zwischendurch gesünder, ökologischer und vor allem leckerer gestalten”. Dafür setzen die Gründer David Herzmann und Kerstin Drazkiewicz auf sogenannte Snackballs, kleine Bällchen “voller Ballaststoffe und Nährstoffe”.

MERGERS & ACQUISITIONS

Bikeleasing
+++ Der Tech-Investor Brockhaus Technologies übernimmt die Mehrheit (52 %) an Bikeleasing. Das Unternehmen aus Vellmar, das 2015 gegründet wurde, setzt auf Dienstrad-Leasing. “Im Rahmen der Transaktion bleiben die Gründer und aktuellen Gesellschafter-Geschäftsführer Bastian Krause und Paul Sinizin weiterhin signifikant mit 40% an Bikeleasing beteiligt und werden das Unternehmen auch zukünftig operativ in der Geschäftsführung leiten”, teilen die Unternehmen mit. Im Zuge der Übernahme wird Bikeleasing mit seinen über 30.000 Unternehmenskunden mit 300 Millionen Euro bewertet. In den ersten neun Monaten dieses Jahres lag der Umsatz bei Bikeleasing, das von  Bastian Krause und Paul Sinizin geführt wird, bei 51,5 Millionen Euro.

Airgreets / keyone
+++ Die beiden Home-Sharing-Dienste Airgreets und keyone schließen sich unter dem Namen Airgreets zusammen.  “Möglich machten die Fusion die Leadinvestoren Falkensteiner Ventures und feratel. Robert Larcher, CEO, und Moritz Schröcksnadel, Gründer keyone und COO, leiten das Startup gemeinsam”, teilen die Unternehmen mit. Airgreets , das von Julian Ritter, Florian Bogenschütz und Sebastian Drescher gegründete wurde, kümmert sich seit 2016 um die Zwischenvermietung von Wohnungen. 2019 schlitterte das Unternehmen in die Insolvenz und startete danach neu durch. keyone wurde 2019 von Moritz Schröcksnadel als Ableger von feratel gegründet.

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#DealMonitor – Hausgold sammelt 10 Millionen ein – Staffbase übernimmt Valo – Speedinvest legt 80 Millionen Klima-Fonds auf


Im aktuellen #DealMonitor für den 30. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Hausgold
+++ Der frühere Commerzbank-Chef Martin Blessing investiert zusammen mit Partnern 10 Millionen Euro in Hausgold – siehe Handelsblatt. Das PropTech aus Hamburg, das 2014 von Sebastian Wagner gegründet wurde, bringt Immobilienverkäufer und Makler zusammen. In der Vergangenheit investierten Hanse Ventures, Global Founders Capital und Co. bereits rund 12 Millionen Euro in das Unternehmen. Im Insider-Podcast hatten wir bereits im Mai dieses Jahres berichtet, das das Hausgold-Team auf der Suche nach bis zu 12 Millionen Euro ist. Mehr über Hausgold

cirplus
+++ VNV & Pale Blue Dot, MyClimateJourney, Entrepreneur First, Nucleus Capital, First Momentum Ventures und mehrere Business Angels investieren 3,3 Millionen Euro in cirplus. Das Unternehmen aus Hamburg, das 2018 von Christian Schiller und Volkan Bilici gegründet wurde, positioniert sich als Marktplatz für Kunststoffabfälle und Rezyklate. cirplus fungiert dabei als Beschaffungsplattform für recycelte Kunststoffe und bringt Recycler mit Kunststoffverarbeitern zusammen. 18 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für cirplus.

Crowdfox
+++ Die Altinvestoren investieren 5 Millionen Euro in Crowdfox. Mit dem frischen Kapital soll “die Expansionsstrategie” des Unternehmens “weiter vorangetrieben” werden. Das Kölner Startup, das 2016 gegründet wurde, bezeichnet sich als “Software-Lösung für die Einkaufsoptimierung”. Mehrere Family Offices investierten zuletzt 5 Millionen Euro in Crowdfox. Insgesamt flossen bisher rund 16 Millionen in das junge Unternehmen, das von Dirk Schäfer geführt wird.

Alphabeet 
+++ Purpose Ventures, das Samenhaus Müller sowie “mehrere Impact-Family Offices und Business Angels” investieren 1,15 Millionen Euro in Alphabeet. Das Stuttgarter Startup, das 2019 von Steffen Abel, Jens Schmelzle und Florian Haßler gegründet wurde, hilft Menschen dabei, Gemüse anzubauen. Zum Konzept gehören dabei die Beetplanung, eine Pflanzdatenbank und eine Community. Mit Blick auf den internationalen Markt ändert die Jungfirma ihren Namen nun in Fryd.

Grover 
+++ Der englische Kapitalgeber Fasanara Capital stellt dem Berliner Unternehmen Grover im Rahmen einer sogenannten Asset-Backed-Finanzierung rund 250 Millionen US-Dollar zur Verfügung. “Die Finanzierung ist ein Vertrauensbeweis für Grover, das erst im September in den US-Markt expandiert ist und bereits die gesetzten Abonnenten-Ziele übertroffen hat. Mit dem frischen Kapital soll die Expansion in den US-Markt weiter beschleunigt werden”, teilt das Unternehmen mit. Fasanara Capital hatte Grover erst im Sommer dieses Jahres rund 1 Milliarde US-Dollar zur Verfügung gestellt. Das Berliner Startup, das insbesondere Unterhaltungselektronik vermietet, wurde 2015 von Michael Cassau gegründet. Bereits 2020 sicherte sich das Grownup, das 275 Mitarbeiter:innen beschäftigt, eine sogenannte Asset-Backed-Finanzierung in Höhe von 250 Millionen Euro. Mehr über Grover

MERGERS & ACQUISITIONS

Staffbase
+++ Das Scaleup Staffbase übernimmt Valo. Das Unternehmen, 2001 in Helsinki gegru?ndet, positioniert sich als Independent Software Vendor (ISV), der digitale Arbeitsplätze auf Basis von Microsoft 365-Diensten wie SharePoint und Microsoft Teams anbietet. “In Kombination stellen Staffbase und Valo eine erstklassige Plattform für die Mitarbeiterkommunikation und das Mitarbeiter-Engagement im Microsoft 365-Kosmos bereit. Dies bedeutet eine deutliche Erleichterung für Geschäftsführungen und ihre Kommunikationsabteilungen”, teilen die Unternehmen mit. Der Kaufpreis ist nicht bekannt. In der Szene kursiert eine niedrige zweistellige Millionensumme als Kaufpreis. Das Chemnitzer Startup Staffbase , die 2014 von  Frank Wolf, Lutz Gerlach und Martin Böhringer gegründet, entwickelt eine Plattform, mit der Unternehmen ohne großen Aufwand eigene Mitarbeiter-Apps für den internen Gebrauch erstellen können. Über diese können die Nutzer etwa Nachrichten verschicken oder Schulungsvideos abrufen. General Atlantic investierte zuletzt gemeinsam mit Insights Partners und Headline 145 Millionen US-Dollar in Staffbase. Mehr über Staffbase

Busuu
+++ Das amerikanische EdTech-Unternehmen Chegg übernimmt Busuu. Die Wurzeln des in London ansässigen Sprach-Scaleups, das 2008 von Bernhard Niesner und Adrian Hilti gegründet wurde, liegen in Österreich und der Schweiz. “Chegg expects to acquire Busuu for approximately $436 million (€385 million) in an all-cash transaction subject to the terms and conditions of the definitive agreement. The acquisition, which was approved by the boards of directors of Chegg and Busuu, is expected to close early in the first quarter of 2022, subject to customary closing conditions”, teilen die Unternehmen mit. Busuu erwirtschaftete zuletzt einen Umsatz in Höhe von 45 Millionen US-Dollar. Investoren wie PROfounders Capital, GP Bullhound, der Bildungsverlag McGraw-Hill und Super Angel Hansi Hansmann investierten in den vergangenen Jahren rund 16 Millionen Dollar in Busuu.

Video Intelligence
+++ Das  Native-Advertising-Unternehmen Outbrain übernimmt den Schweizer Contextual-Advertising-Spezialisten Video Intelligence, der 2017 an den Start ging. “Outbrain will acquire vi for an aggregate purchase price of approximately $55 million, funded by $46.75 million of balance sheet cash and 412,500 Outbrain shares. The transaction is expected to close in the first quarter of 2022 and is expected to be accretive in the first year. Progress Partners acted as exclusive M&A financial advisor to vi”, teilen die Unternehmen mit.

Vitamaze
+++ Vision Healthcare, ein sogenanntes Omnichannel-Gesundheitsunternehmen aus Belgien, übernimmt Vitamaze. Die Jungfirma aus Heidelberg, die 2015 von Andreas Dittmar gegründet wurde, positioniert sich als “Premium-Anbieter von VMS-Produkten (Vitamine, Mineralien und Nahrungsergänzungsmittel)”. Vision Healthcare hat das Ziel “Europas größter D2C-Player im Bereich VMS zu werden”. Dafür stemmte das Unternehmen zuletzt zahlreiche Übernahmen.

VENTURE CAPITAL

Speedinvest 
+++ Der Wiener Geldgeber Speedinvest legt mit dem Climate & Industry Opportunity-Fonds einen Fonds für Climate-Tech Startups auf. Im Topf sind 80 Millionen Euro. Der Climate & Industry Opportunity-Fonds soll “in Technologie-Unternehmen investieren, die sich der Bekämpfung der Klimakrise verschrieben haben. Zudem wird er Startups dabei unterstützen, die CO2-Emissionen der europäischen Industrie zu verringern und Industrie-Unternehmen zu digitalisieren”. Ziel des Fonds sei es aber vor allem, die Wachstumsfinanzierung der nachhaltigen Speedinvest-Portfolio-Startups zu sichern. Zu den Investoren des Climate & Industry Opportunity-Fonds gehören unter anderen der Kunst- und Schaumstoffhersteller Greiner, der Technologiekonzern Knapp, die Heinzel Group und New Enterprise Associates (NEA).

AG Capital
+++ Der österreichische Kapitalgeber AG Capital verkündet das First Closing des Austrian Growth Capital Fund (AGCF). “Mit Kapitalzusagen in Höhe von 140 Millionen Euro liegt man aktuell deutlich über dem ursprünglich für das First Closing angestrebten Schwellenwert von 75 Millionen Euro”, teilt der Geldgeber aus Wien mit. Hinter AG Capital stecken insbesondere Karl Lankmayr und Daniel Jennewein. Als “unternehmerischer Partner stellt AG Capital Buy-out- und Wachstumskapital von bis zu 20 Millionen Euro pro Investment zur Verfügung. Das Team sucht dabei Unternehmen mit Umsätzen ab etwa 10 Millionen Euro und einem profitablen Geschäftsmodell.

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#DealMonitor – Razor Group steigt zum Unicorn auf – Helsing bekommt 100 Millionen – Clark übernimmt finanzen Group (und wird zum Einhorn)


Im aktuellen #DealMonitor für den 9. November werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Razor Group
+++ Investoren wie Fortress Investment Group, 468 Capital, Victory Park Capital, Presight Capital, Blackrock, Jebsen Capital, Redalpine und Global Founders Capital (GFC) investieren 125 Millionen US-Dollar in die Berliner Razor Group. Im Zuge der Investmentunde erreicht das Unternehmen eine Bewertung von mehr als 1 Milliarde Dollar und somit Unicorn-Status – siehe TechCrunch. Die Razor Group, 2020 von Tushar Ahluwalia und Jonas Diezun gegründet, kauft – wie das große Vorbild Thrasio – profitable Amazon-Händler und führt deren Geschäfte weiter. BlackRock und Victory Park Capital (VPC) sowie die Altinvestoren investiert zuletzt en 400 Millionen US-Dollar – gemeint ist eine Fremd- und Eigenkapitalfinanzierung – in den Amazon-Shop-Aufkäufer Razor Group. “Which was $375 million of debt for acquisitions, and $25 million in equity”, heißt es im Artikel zur Investmentrunde. Zuvor flossen bereits 70 Millionen US-Dollar in die junge Razor Group, die derzeit rund 300 Mitarbeiter:innen beschäftigt. Mehr über die Razor Group

Helsing
+++ Spotify-Gründer Daniel Ek investiert via Prima Materia 100 Millionen US-Dollar in Helsing.   Das junge Münchner Unternehmen, das 2021 von Torsten Reil, Niklas Köhler und Gundbert Scherf gegründet wurde, setzt auf “Artificial Intelligence to serve our democracies”. Konkret soll das Unternehmen etwa Soldat:innen dabei zu helfen, Gefechtslagen einzuschätzen oder militärische Ziele auszuwählen – wie das Handelsblatt schreibt. Die Software soll etwa Muster hinter Daten aus Kameras, Wärmebildern, Radardaten und anderen Sensoren erkennen können. Die zalando Macher Robert Gentz und Rubin Ritter investieren gemeinsam mit Lansdowne Partners zuvor bereits in Helsing. “The new funding will be used to grow the team of over 70 (so far), and accelerate product and delivery. It also means Helsing is claiming a valuation north of €400 million”, berichtet TechCrunch zum Investment.

Comgy
+++ Swiss Life Asset Managers, Rivus Capital, Bonventure, SIGNA, EWE, Momeni und Verve Ventures investieren 25 Millionen Euro in Comgy, Das Berliner Startup positioniert sich als “Anbieter digitaler Messdienstlösungen für die Wohnungs- und Energiewirtschaft”.  “Dabei agiert das Unternehmen als eigener Full-Service Messdienst und bietet das Comgy OS als white-label SAAS Lösungen an. Letzteres ermöglicht Immobilienunternehmen und Energiewirtschaft, moderne Messdienstlösungen eigenständig anzubieten”, teilt das Unternehmen mit. Comgy, 2017 von Ruben Haas (früher mbrace und Hitfox), Lukas Krauter und Simon Stürtz gegründet, beschäftigt derzeit 60 Mitarbeiter:innen. Mehr über Comgy

Fairsenden 
+++ Die Logistik-Kenner Navid Thielemann und Christian Flick investieren gemeinsam mit weiteren Investoren 4 Millionen Euro in Fairsenden. Das Logistik-Startup, das 2019 von Markus Schwarz gegründet wurde, positioniert sich als emissionsfreier Zustelldienst für die letzte Meile. “Kunden können in Online-Shops bei der Versandart mit Fairsenden die Zustellzeit direkt frei wählen und kriegen ihre Bestellung pünktlich und klimaneutral biszur Haustüre oder Ort ihrer Wahl geliefert”, heißt es zum Konzept.

doQtor 
+++ Rose Bikes-Geschäftsführer Marcus Diekmann und BabyOne-Gesellschafter Jan Weischer investieren in doQtor. Das Startup aus Köln, das 2020 von Benjamin Schwarz gegründet wurde, möchte die “psychische Gesund­heit von Angestellten fördern”. Nach einer digitalen Erstberatung “erfolgt ein Vermittlungsvorschlag für eine Begleitung und Behandlung vor Ort”. Das junge Unternehmen möchte so “nicht nur Mitarbeiter:innen entlasten und Unternehmen stärken, sondern auch auf gesellschaftlicher Ebene die Enttabuisierung von psychischen Belastungen vorantreiben”.

Trackbar
+++ Reflex Capital, AISI und aaia Vorstandsmitglied Gernot Singer investieren 450.000 Euro in Trackbar. Das junge Fitness-Startup, das von Stefan Schade, Lukas Butt und Stephan Glauninger gegründet wurde, analysiert und digitalisiert mit einem Sensor Kraftübungen – und zwar “vom Home-Workout bis zum Fitnessstudio”. Neben Kunden und Kundinnen sind dabei auch Trainer*innen und Fitnessstudios Zielgruppe der Jungfirma aus Wien.

Timly
+++ Mehrere Business Angels investieren eine sechsstellige Summe in Timly. Das Startup aus Zürich, das 2020 von Philipp Baumann und Fitim Mehmeti gegründet wurde, setzt auf eine Cloud-basierte Software, “die es Unternehmen erlaubt, ihr Inventar zentral und effizient zu verwalten”. Unternehmen wie Siemens, Sodastream und Westenergie setzen bereits auf Timly.

MERGERS & ACQUISITIONS

finanzen Group
+++ Der 2015 gegründete Versicherungsmanager Clark übernimmt die finanzen Group, die mit finanzen einen Versicherungsvergleich, der seit 2014 am Start ist. “Clark erwirbt die finanzen Group über einen Anteilstausch mit Allianz X, die dadurch zum größten Minderheitsgesellschafter von Clark wird. Die Transaktion macht Clark gleichzeitig zum Unicorn und einem der größten Insurtechs der Welt.”, teilt das Unternehmen mit. Eldridge and Kreos sowie Altinvestoren wie White Star Capital, Tencent und Yabeo “stellten das Kapital für den Kaufpreis, der zusätzlich zum Anteilstausch gezahlt wurde”. Details nennt das Unternehmen leider nicht. Clark sammelte in den vergangenen Jahren mehr als 100 Millionen Euro ein – unter anderem von Tencent, Finleap, White Star Capital und Yabeo. Bei der letzten Investmentrunde soll Clark mit 290 bis 400 Millionen US-Dollar bewertet worden sein – siehe FinanceFWD. Über  350 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Clark. Im Frühjahr hatten wir Clark-Gründer Christopher Oster im Podcast zu Gast. Mehr über Clark

appful
+++ Das Content-Unternehmen Wakeup Media und die  Wiener Marketingagentur Wordsmattr übernehmen appful. Das Unternehmen, das 2015 von den damals 18-Jährigen Oskar Neumann und Jürgen Ulbrich gegründet wurde, hilft Content-Publishern und Unternehmen ihre Inhalte “in Form von einer modernen und schnellen mobilen App in den App Store zu bringen”. Zu den Kunden der jungen Firma gehörte in der Vergangenheit unter anderem auch der jetzige Käufer Wakeup Media. Der Kaufpreis ist nicht bekannt.

Outbank
+++ Das Unternehmen FP Finanzpartner, ein Finanzberatungsunternehmen, übernimmt die Banking-App Outbank. “Das gesamte Outbank-Team hat sich entschieden, geschlossen zur Outbank GmbH zu wechseln. Das Kernteam hat über 10 Jahre Outbank-Erfahrung und tiefe technische Entwicklungskompetenz in diesem spezifischen APP-Bereich”, heißt es in der Presseaussendung. Outbank rutschte Ende September 2017 in die Insolvenz. Outbank scheiterte zuvor mit dem Versuch, kostenpflichtige Abonnements zu verkaufen. Danach wanderte das Finanz-Startup unter das Dach von aboalarm bzw. Verivox.

Newsletter: Über neue Startups berichten wir zuerst in unserem Startup-Radar-Newsletter. Der Newsletter erscheint einmal pro Woche und stellt junge Startups vor, die noch nicht jeder kennt. Den Newsletter gibt es aber nur im kostenpflichtigen Abo. Jetzt 30 Tage kostenlos testen.

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#DealMonitor – Multiple Capital legt zweiten Fonds auf – Urbyo sammelt 5 Millionen ein – Sparetech bekommt 5 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 28. Oktober werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Urbyo 
+++ Jetzt offiziell: Der Berliner Kapitalgeber June, hinter dem unter anderem Google-Vorstand Philipp Schindler steckt, investiert – wie bereits im Mai im Insider-Podcast berichtet – in Urbyo. “We have just raised a 5+ mn USD Series Seed led by Zigg Capital with participation by June Fund, Entrée Capital, and an all-star team of angels and entrepreneurs”, schreibt Gründer Philipp Schormann bei Linkedin. Das Berliner Startup kümmert sich “um den Betrieb von Internetportalen und Dienstleistungen für im Internet aktive Kunden”. Urbyo wird von Philipp Schormann, Markus Fasselt sowie und Oliver Wulf vorangetrieben. Das Team baute zuvor bereits das Unternehmen Deutsche Auftragsagentur auf und verkaufte es an Bosch.

Sparetech
+++ Jetzt offiziell: Der Berliner Geldgeber Headline (früher als e.ventures bekannt), der ehemalige Klöckner-Chef Gisbert Rühl, Pitch-Gründer Christian Reber, BCG Digital Ventures-Macher Stefan Gross-Selbeck und Staffbase-Gründer Martin Böhringer investieren – wie bereits Anfang Oktober im Insider-Podcast berichtet – 5 Millionen Euro in Sparetech. Das Unternehmen aus Stuttgart entwickelt “eine Kollaborations-Plattform auf der produzierende Unternehmen ihren Bestand an Ersatzteilen digitalisieren, den Bedarf verwalten, Ersatzteile verschiedener Anbieter vergleichen und passende Teile bestellen können”. Das Unternehmen wurde 2018 von Martin Weber und Lukas Biedermann gegründet.

iDWELL
+++ Der Londoner Geldgeber Flashpoint und das Schweizer Family Office Wecken & Cie. sowie die Altinvestoren investieren eine mittlere siebenstellige Summe in iDWELL. Das 2017 von  Alexander Roth gegründete Wiener Startup positioniert sich als digitale Plattform für Hausverwaltungen. “In 2022 soll das Team von iDWELL von derzeit 25 auf 80 Mitarbeiter wachsen. Dabei wird der Schwerpunkt auf der Weiterentwicklung des integrierten Marktplatzes liegen”, teilt das PropTech mit.

Fixposition
+++ Cultivation Capital, G&M Capital, Hasler Stiftung, MiraclePlus, Momenta und True Ventures investieren 5,95 Millionen US-Dollar in Fixposition. Das Spin-off der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich, das von Zhenzhong Su, Lukas Meier, Tonio Gsell und Lorenz Meier gegründet wurde, stellt Echtzeit-Navigationssysteme – für selbst fahrende Autos, Roboter oder industrielle Drohnen – her.

Blue Farm
+++ Übermorgen Ventures, Saxovent Smart Eco Investments, die Stiftung Clima Now und Angel-Investoren investieren eine siebenstellige Summe in Blue Farm. Das Food-Startup aus Berlin setzt auf Haferdrink zum Selbermixen. Das Startup bietet “nur die Oat Base an, den löslichen Haferextrakt. Erst in den Händen der Verbraucher und gemischt mit schlichtem Leitungswasser entsteht binnen 10 Sekunden der begehrte Haferdrink”. Blue Farm wurde von Philip von Have und Katia Helf gegründet. Blue Farm war bereits im Mai in unserem Pitch-Podcast zu Gast.

Energiekoppler 
+++ Der Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) und der Energieversorger LEAG investieren in Energiekoppler. Das Dresdner Startup, das 2018 von Irina Weiß, Tobias Heß und Jens Werner gegründet wurde, setzt auf “mit dem Flexibilitätswerk eine neue Form des Virtuellen Kraftwerks, die die wirtschaftliche Einbindung und den Betrieb insbesondere von kleinen Energieanlagen ermöglicht”. Im Rahmen der Investmentrunde sichern sich die beiden Investoren 15 % am Unternehmen.

MERGERS & ACQUISITIONS

Sparheld.de
+++ Die österreichische Webgears Group, zu der etwa Gutscheinsammler gehört, übernimmt das Berliner Unternehmen Sparheld.de. “Die Akquisition erlaubt es uns, zu wachsen, uns in unseren Zielmärkten weiterzuentwickeln und weiter in den französischen Markt vorzudringen”, teilt das Unternehmen mit. Sparheld.de wurde 2009 von Henning Kruthaup als MeinGutscheincode.de gegründet wurde, betreibt derzeit Gutscheindienste in fünf Ländern – etwa in Deutschland und Frankreich. Bereits 2011 stieg die Springer-Tochter idealo bei Sparheld.de ein.

Symfact
+++ Das dänische Softwareunternehmen Scanmarket, das Beschaffungslösungen anbietet, übernimmt Symfact, einen Anbieter von Vertrags- und Compliance-Management-Software. “Scanmarket wird seine Präsenz in der DACH-Region mit Hilfe der Niederlassungen und Vertriebsmitarbeiter von Symfact in der Schweiz ausbauen und dadurch die Märkte in Deutschland, Österreich und der Schweiz stärken”, teilt das Unternehmen mit. Symfact residiert in Sugiez-Bern in der Schweiz und beschäftigt 22 Mitarbeiter.

VENTURE CAPITAL

Multiple Capital
+++ Der Fond of Fonds-Kapitalgeber Multiple Capital, der 2018 von Ertan Can gegründet wurde, legt seinen zweiten Fonds, in dem 20 Millionen Euro sind, auf. “Since launching its first fund Multiple Capital’s funds have performed top decile in the fund of funds and Venture Capital industry benchmarks and hold an indirect portfolio that includes 1 decacorn, 10 unicorns, and over 50 outliers valued at more than $100 million. The first generation achieved this result by placing capital commitments into 10 European rising seed investors who now mostly have become household names in the industry”, teilt der Geldgeber, der in andere Venture Capitalists investiert, mit. Mit Verkündung des zweiten Fonds steigt Michael Jackson als Venture Partner bei Multiple Capital ein. “Jackson spent over a decade immersed in the European VC ecosystem, bringing his entrepreneurial experience and American mindset to the industry”, schreibt das Multiple Capital-Team zur Personalie. Fond of Fonds-Kapitalgeber erleben gerade einen kleinen Boom – zuletzt gingen etwa AlphaQ Venture Capital und Equaition an den Start.

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#DealMonitor – Yokoy sammelt 24 Millionen ein – Cobrainer bekommt 11 Millionen – HelloBetter sammelt 6 Millionen ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 27. Oktober werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Yokoy 
+++ Left Lane Capital, Balderton Capital sowie die Altinvestoren SIX Group und Swisscom investieren 24 Millionen Euro in Yokoy. Das FinTech aus Zürich, das 2019 von Philippe Sahli, Devis Lussi, Lars Mangelsdorf, Melanie Gabriel und Thomas Inhelder als Expense Robot gegründet wurde, kümmert sich um Ausgaben- und Spesenmanagement. “Yokoy wird das frische Kapital dazu nutzen, die Expansion in den USA, Europa und weiteren Regionen weltweit voranzutreiben, die Technologien der Plattform weiter zu verbessern und in den Bereichen KI, Automatisierung und Sicherheitssysteme neue Maßstäbe zu setzen”, heißt es in der Presseaussendung.

Cobrainer
+++ Die Altinvestoren Linden Capital, Vogel Ventures, Wayra, der Innovationsableger von Telefónica, Michael Brehm und Gregor Bieler investieren 11 Millionen Euro in Cobrainer. Die Bewertung liegt bei rund 100 Millionen Euro. Das HR-Unternehmen aus München, das sich 2013 aus einem universitären Forschungsprojekt der TU München entwickelte, kümmert sich um Expertiseanalyse, -management und -visualisierung.

HelloBetter
+++ Expon Capital, Sparrow Ventures, der Kapitalableger der Schweizer Migros-Gruppe, und Altinvestor Hevella Capital investieren 6 Millionen Euro in HelloBetterDas Hamburger Startup, das 2015 als Get.on an den Start ging, bietet psychologische Online-Trainings zur Prävention und Behandlung psychischer Erkrankungen an. “HelloBetter wird die frisch eingeworbenen Finanzmittel für die Skalierung seiner Lösung als verschreibungspflichtiges Medizinprodukt in der Regelversorgung im Rahmen des Digitale-Versorgung-Gesetzes (DVG) nutzen”, teilt das Unternehmen mit.

Qoa
+++ Cherry Ventures, der neue ClimateTech-Investor World Fund, 50years, Nucleus Capital, Trellis Road, Pioneer Fund und Tet Ventures 
investieren 6 Millionen US-Dollar in Qoa. Das Münchner Unternehmen, das 2021 von den Geschwistern Sara und Maximilian Marquardt gegründet wurde, setzt auf Kakao-freie Schokolade. “Instead of cocoa, Qoa uses byproducts of the food industry (e.g. from oat or cereal production) that are fermented with special microorganisms and are then carefully roasted”, teilt das Satrtup mit.

atwork
+++ Ein nicht genannter “Schweizer Unternehmer und Tech-Investor” und Marco Gadola, ehemals Straumann Group, investieren 3,3 Millionen Schweizer Franken in das Zürcher HR-Tech-Startup atwork. Das junge Unternehmen, das von Marco Meister gegründet wurde, möchte “Unternehmenserfolg durch gezielte HR-Massnahmen planbar machen, datengetrieben, wissenschaftlich fundiert und praxiserprobt”

ContractHero
+++ VR Ventures und Coparion investieren 1,7 Millionen US-Dollar in ContractHero. Das Berliner ContractHero-Team bietet eine Vertragsmanagement-Lösung für Geschäftskunden an. “Wichtige Unternehmensverträge werden immer noch analog, an vielen Orten und von unterschiedlichen Mitarbeitern organisiert”, teilen die Gründer Gerry-Constantin Koch und Sebastian Wengryn mit.

anybill
+++ Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), Ilavska Vuillermoz Capital und Business Angels wie Payone-Gründer Jan Kanieß und Carl Frederic Zitscher investieren 1,9 Millionen Euro in anybill. Das Unternehmen mit Sitz in Regensburg und München, das 2019 von Lea Frank, Tobias Gubo und Patrick Göttler gegründet wurde, möchte zu jeder Zahlung einen digitalen Kassenbon liefern – “in Händler-Apps, Banking- und Payment-Apps oder ohne Applikation – dort wo Verbraucher:innen Belege erwarten”. Derzeit beschäftigt anybill 25 Mitarbeiter:innen.

Polyteia
+++ Dieter von Holtzbrinck Ventures (DvH Ventures) und Bool Capital investiereen eine siebenstelligen Summe in das Berliner GovTech Polyteia. Das SaaS- und Data-Startup, das von Faruk Tuncer in Zusammenarbeit mit Bonum Ventures gegründet wurde, möchte “den Entscheidungsprozess in der öffentlichen Verwaltung auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene vereinfachen und beschleunigen.

future demand
+++ IBB Ventures, die Strategieberatung actori, mehrere Family Offices und Angel-Investoren, darunter 360T-Gründer Carlo Kölzer, investieren in future demand. Das Berliner Startup, 2018 von Hannes Tronsberg gegründet wurde,  positioniert sich als “Marketing- und KYC-Plattform für Live-Entertainment- und Sport-Veranstalter”. Zur Höhe des Investments heißt es: “Mit dem erfolgreichen Abschluss der dritten Finanzierungsrunde erhöht future demand das Kapital auf mehrere Millionen Euro”.

STOCK MARKET

SynBiotic 
+++ Das Cannabis-Unternehmen SynBiotic schließt eine weitere Barkapitalerhöhung ab. 334.000 neue Aktien wurden dabei zu einem Ausgabepreis von 21 Euro je Aktie bei institutionellen Investoren platziert. “Mit dem Erlös von circa 7 Millionen Euro will die börsengelistete Gesellschaft den weiteren Wachstumskurs und die Expansion finanzieren. Ein guter Teil des Emissionserlöses soll – gegebenenfalls zusammen mit eigenen Aktien – für strategische Akquisitionen verwendet werden”, teilt das Unternehmen mit.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

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#DealMonitor – ArangoDB sammelt 27,8 Millionen ein – Chronext verschiebt IPO – Goto Global übernimmt emmy


Im aktuellen #DealMonitor für den 6. Oktober werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

ArangoDB
+++ Iris Capital und New Forge, also Instana-Gründer Mirko Novakovic, investieren gemeinsam mit den Altinvestoren Bow Capital und Target Partners 27,8 Millionen US-Dollar in ArangoDB. Das 2014 von Claudius Weinberger und Frank Celler in Köln gegründete Unternehmen bietet eine als Open Source verfügbare NoSQL-Datenbank an. Bow Capital und Target Partners investierten 2019 bereits 10 Millionen US-Dollar in das Startup. Insgesamt flossen nun schon 47 Millionen US-Dollar in ArangoDB. “Durch diese Finanzierungsrunde erhält ArangoDBs ‘Graph and Beyond’-Datenbank Technologie weiter an Zugkraft. Die neue Finanzierung hat außerdem das Ziel die Entwicklung skalierbarer Graph-Analysen und KI-Funktionen weiter zu beschleunigen”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über ArangoDB

bobbie 
+++ Bamaka, eine Einkaufsgesellschaft der Bauwirtschaft, BRZ Deutschland, ein Unternehmen für Organisation und Bauinformatik, sowie die Genossenschaft HG Commerciale investieren eine siebenstellige Summe in bobbie. Der digitale Baustoffhändler, der in München und Aachen residiert, bietet Baufirmen über seine Plattform die Möglichkeit in kürzester Zeit einen Überblick über alle Baustoffhersteller und -produkte zu bekommen. bobbie wurde 2017 von Alexander Gran und Tim Kuhlmann gegründet.

coachbetter
+++ Swiss Founders Fund (SFF), TheVentureCity (TVC) und der ehemalige Fussballprofi Remo Staubli investieren 1 Million US-Dollar in coachbetter. “The capital will go toward developing new features, expanding the coachbetter team, and actioning the company’s international strategy”, schreibt das Unternehmen. Das Startup aus Zürich, das 2018 von Patrick Patzig, Thomas Grimm, Simon Arpagaus und Stefan Steuble gegründet wurde, bezeichnet sich als “nutzerfreundlichste Planungs- und Team-Management App für Fussballtrainer”.

MERGERS & ACQUISITIONS

emmy
+++ Das israelische Mobility-Unternehmen Goto Global übernimmt emmy – siehe Handelsblatt. Das Berliner Roller-Sharing-Startup wurde 2015 von Valerian Seither und Alexander Meiritz  gegründet.  BonVenture, IBB Ventures und Co. investierten im vergangenen Jahr noch eine zweistellige Millionensumme (Eigenkapitaltranche und Fremdkapital) in das Unternehmen. Bis Ende 2019 sammelte das emmy-Team zuvor rund 11 Millionen Euro ein. Der Jahresfehlbetrag lag 2019 bei 9,5 Millionen. “Acquiring emmy, which has a fleet of over 3,000 shared electric step-through scooters (not kick scooters) across Berlin, Hamburg and Munich, gives GoTo a direct path to the German market. The company’s current footprint includes Spain, Malta and Israel”, schreibt TechCrunch zur Übernahme. GoTo Global bezeichnet sind als “der weltweit führende Anbieter von multimodalen Mobilitätsdiensten”. In der Eigenbeschreibung heißt es: “Durch eine proprietäre, technologiebasierte App ermöglicht GoTo Global die Buchung von Autos, Lieferwagen, Mopeds, Rollern und Fahrrädern”. Das Unternehmen wurde 2008 gegründet. Vor der emmy-Übernahme sicherte sich GoTo Global in den “jüngsten Finanzierungsrunden 22,5 Millionen Dollar”. Mehr über emmy

STOCK MARKET

Chronext 
+++ Das junge Uhren-Startup Chronext verschiebt den geplanten Börsengang an der SIX Swiss Exchange, der für den 8. Oktober geplant war. Das Unternehmen habe “gemeinsam mit ihren Aktionären beschlossen, den geplanten Börsengang aufgrund der derzeit ungünstigen Marktbedingungen für Wachstumsunternehmen zu verschieben”. Chronext und seine Aktionäre seien weiterhin entschlossen, einen Börsengang durchzuführen, sobald sich die Marktbedingungen stabilisieren, teilt das Unternehmen weiter mit. Zu den Investoren von Chronext, 2013 von Philipp Man und Ludwig Wurlitzer in der Schweiz gegründet gegründet, gehören Slingshot Ventures, Endeit Capital, Tengelmann Ventures, Partech Ventures, Capnamic Ventures, NRW.BANK, InVenture Partners und Octopus Ventures. Mehr als 100 Millionen Eigen- und Fremdkapital flossen in den vergangenen Jahren in die Jungfirma., die auch in Köln residiert. Im Insider-Podcast äußerte Szener-Kenner Sven Schmidt mehrmals laufstark Kritik am Chronext-IPO. Mehr über Chronext 

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#DealMonitor – Draper Esprit investiert 50 Millionen in Schüttflix – contentbird übernimmt Contilla – Archlet bekommt 10 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 30. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Schüttflix
+++ Der englische Geldgeber Draper Esprit und die Altinvestoren Speedinvest, HV Capital und Strabag investieren 50 Millionen US-Dollar in Schüttflix. Über das Unternehmen aus Gütersloh, das 2018 von Christian Hülsewig und Thomas Hagedorn gegründet wurde, können sich Kunden via App das Baumaterial, das sie wirklich brauchen aussuchen. Anschließend bekommen sie eine Liste inklusive Preisen aller Lieferanten aufgelistet. “Schüttflix wird das zusätzliche Kapital für die 2022 geplanten Markteintritte in Österreich, Polen und Tschechien einsetzen”, heißt es in der Presseaussendung. Insgesamt flossen nun schon mehr als 65 Millionen Dollar in Schüttflix. Für Schlagzeilen sorgte das Startup in der Vergangenheit als Schauspielerin und Moderatorin Sophia Thomalla in das Unternehmen investierte. Mehr über Schüttflix

Archlet 
Jetzt offiziell: HV Capital investiert – wie im Insider-Podcast berichtet – in das Schweizer Startup Archlet. HV Capital investiert gemeinsam mit den Altinvestoren Wingman Ventures, Senovo, La Famiglia und dem Business Angels Matthias Hilpert 10 Millionen US-Dollar in Archlet. Das Startup mit Sitz in Zürich, das 2019 von Lukas Wawrla, Jakob Manz und Tim Grunow gegründet wurde, entwickelt eine Software, die “Unternehmen den Prozess des Einkaufs von Commodities automatisiert, vereinfacht und abgleicht”. 30 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für die Junfirma.

heyflow
+++ Project A Ventures, Atlantic Labs, Possible Venture und mehrere Angel-Investoren – darunter Philipp Westermeyer (OMR) – investieren 6 Millionen US-Dollar in heyflow. Beim No Code-Startup aus Hamburg, zuvor als Niro bekannt, dreht sich alles ums Marketing. Die Hanseaten schreiben in eigener Sache: “Du hast schon zu viel für Marketingkampagnen ausgegeben die nicht konvertieren. Heyflow hilft dir, interaktive Flows zu erstellen, designen und zu integrieren”. heyflow wurde 2020 von Amir Bohnenkamp und Dustin Jaack gegründet.

smino
+++ Der PropTech-Geldgeber BitStone Capital  EquityPitcher Ventures, Swiss Startup Capital, Session VC, Swiss Immo Lab, AXEPT Business Software und Conreal investieren 3,1 Millionen Schweizer Franken in smino. Das Unternehmen aus Rapperswil-Jona, 2016 von Sandor Balogh und Silvio Beer gegründet wurde, positioniert sich als  “zentrale Drehscheibe” für Bauprojekte. “smino unterstützt die Projektteams massgeblich in der Zusammenarbeit, stellt eine Datendrehscheibe und Funktionen für die Effizienzsteigerung von Bauprojektabläufen bereit”, teilt das Unternehmen mit.

Filics
+++Der Münchner Geldgeber 10x, Elokon Ventures, Robotics Ventures, die Initiative for Industrial Innovators und der frühere Jungheinrich-CTO Klaus Dieter Rosenbach investieren in Filics. Das Unternehmen aus München, das 2019 von Johannes Lutzer und Gregor Kolls gegründet wurde, entwickelt ein fahrerloses Transportsystem für den Logistikbereich. “Zwei mechanisch nicht verbundene Kufen fahren unabhängig voneinander in Euro-Paletten ein, heben diese an und verfahren die Ladung auf direktem Wege personensicher und digital steuerbar”, teilt das Startup mit.

orangery
+++ Instana-Gründer Mirko Novakovic investiert gemeinsam mit Markus Dolatka in den Coworking-Anbieter orangery, der 2018 von den Bründern Dominik und Sebastian Groenen in Hildesheim gegründet wurde. “Wir bieten eine moderne Arbeitslandschaft fernab der Großstädte. Ob in einem offenen Besprechungszimmer oder in einem privaten Büro: Bei uns gibt es für jede Idee den passenden Raum”, teilen die Gründer zum Konzept von orangery mit.

MERGERS & ACQUISITIONS

Contilla
+++ Das Berliner  Content Marketing-Unternehmen contentbird übernimmt Contilla. Die Kölner Jungfirma, die 2009 von Christoph Teubert und René Kühn gegründet wurde, setzt mit dem Contilla Creator auf “interaktive Content-Formate”. Zu den Kunden des Unternehmen gehören toom Baumarkt, AO Deutschland, Vaillant, Fressnapf und Siemens. contentbird, früher als linkbird bekannt, integriert den Contilla Creator nun “als neues Modul ‘contentbird Convert’ in die bestehende Suite”. contentbird wurde 2012 von Bastian Bickelhaupt und Nicolai Kuban
gegründet. Zu den Investoren von contentbird gehörten in der Vergangenheit unter anderem der High-Tech Gründerfonds (HTGF), Alstin und idealo.de-Gründer Martin Sinner. Rund 2 Millionen Euro flossen wieder in das Unternehmen. Mehr über contentbird

Crossware
+++ Das Berliner Unternehmen eKomi, das sich um Kunden- und Produktbewertungen kümmert, übernimmt Crossware, einen E-Mail-Signaturanbieter aus Neuseeland. Die eKomi-Gründer Michael Ambros und Gunther Schmidt hatten zuletzt mit Hilfe von HVB Tech und Pride Capital Partners die vorherigen Investoren Goldman Sachs und Tengelmann Ventures rausgekauft. Gemeinsam mit den neuen Unterstützern setzt das eKomi-Team nun auf gezielte Übernahmen, um seine Marktstellung zu verbessern. Zuletzt übernahm eKomi bereits die niederländischen Marken Klantenvertellen.nl und Kiyo. eKomi beschäftigt rund 250 Mitarbeiter:innen. Mehr über eKomi

Gryps 
+++ Das Medienhaus Ringier Axel Springer Schweiz übernimmt Gryps. “Das auf die Vermittlung von Produkten und Dienstleistungen für KMU spezialisierte Unternehmen aus Rapperswil wurde 2010 gegründet und hat sich mit mittlerweile mehr als 45’000 Kunden erfolgreich am Markt etabliert”, teilen die Unternehmen mit. 20 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für Gryps.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

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#DealMonitor – Dance sammelt 16,5 Millionen ein – Locatee bekommt 71, Millionen – Ananda peilt 100 Millionen-Fonds an


Im aktuellen #DealMonitor für den 28. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Dance
+++ Die französische Investmentgesellschaft Eurazeo und Business Angels wie Verena Pausder, Roxanne Varza, Nicolas Berggruen sowie Dave Morin und James Higa investieren 16,5 Millionen Euro in Dance. Hinter dem Startup aus Berlin verbirgt sich ein Subscription-Service für E-Bikes, der 2020 von Alexander Ljung und Eric Quidenus sowie Jimdo-Macher Christian Springub gegründet wurde. “Die neuen Finanzmittel werden für die weitere Skalierung des Unternehmens verwendet, einschließlich der Verdopplung des Teams durch MitarbeiterInnen mit Expertise in den Bereichen Operations, Engineering und Nachhaltigkeit”, teilt die Jungfirma mit. HV Capital, BlueYard, Planet A Ventures und diverse Angel:Investor:innen investierten zuvor bereits mehr als 15 Millionen in Dance. Insgesamt flossen nun schon mehr als 35 Millionen in Dance. Mehr über Dance

Locatee
+++ SmartFin, die Zürcher Kantonalbank, Swiss Immo Lab, Verve Ventures, FYRFLY Venture Partners und Tomahawk investieren 7,1 Millionen Euro in Locatee. Das Unternehmen aus Zürich, das von Thomas Kessler und Benedikt Köppel gegründet wurde, bietet eine Lösung für Workplace Analytics an, mit deren Hilfe Nutzer:innen Investitionen in Büroflächen optimieren können. Durch bestehende Daten über die Nutzung ermittelt das Startup etwa, wie viel Fläche die Firmen wirklich brauchen. “Die Wachstumsrunde versetzt Locatee in die Lage, seine führende Position in dem wachsenden Markt der Belegungsanalysen zu festigen, den Kundenstamm auszubauen und den Wert der Locatee-Plattform weiter zu steigern”, heißt es in der Presseaussendung.

Optalio
+++Die “Beteiligungsgesellschaft eines inhabergeführten mittelständischen Unternehmens” investiert 175.000 Euro in Optalio. Das Startup aus Eschborn, das 2020 von Alexander Brehm, Julian Höser, Jan Lauer und Benedikt Sturm gegründet wurde, kümmert sich um datenbasierte Prozess- und Produktionsoptimierung. “Mit den KI-gestützten Lösungen von Optalio können unter anderem Engpässe in der Produktion behoben und Lieferabläufe verbessert werden”, teilt die Jungfirma mit.

DIE HÖHLE DER LÖWEN

Holy Pit
+++ Die Gründer-Löwen Anne und Stefan Lemcke, die Macher von Ankerkraut, investieren in der vierten Folge der zehnten Staffel 100.000 Euro in Holy Pit und sichern sich dabei 20 % der Firmenanteile. Das Startup aus Graz, das von Asmir Samardzic und Branka Puljic gegründet wurde, setzt auf ein Naturkosmetik-Deo. Ursprünglich wollte Holy Pit-team 100.000 Euro für 15 % einsammeln.

Veggie Crumbz
+++ Die Gründer-Löwen Anne und Stefan Lemcke, die Macher von Ankerkraut, investieren in der vierten Folge der zehnten Staffel 200.000 Euro in Veggie Crumbz und sichern sich dabei 10 % am Unternehmen. Das Startup aus Hamburg, das von Marlon Harms und Wayne Kock gegründet wurde, setzt auf vegane Gemüsepanade.

VENTURE CAPITAL

Ananda Impact Ventures
+++ Der Impact-Investor Ananda Impact Ventures verkündet das First Closing seines vierten Fonds. Im Topf sind bereits 60 Millionen Euro – und damit 25 Millionen mehr als zunächst geplant. Die Zielgröße wurde nun von von 75 Millionen auf 90 bis 100 Millionen angehoben. “Der Erfolg von Ananda unterstreicht das Interesse des Marktes, Startups zu unterstützen, die nicht nur über Impact sprechen, sondern diesen fest in ihre Geschäftsmodelle integriert haben”, teilt der Geldgeber mit. Ananda, 2009 von Johannes Weber und Florian Erber gegründet, investierte in den vergangenen Jahren in Unternehmen wie Arbor, Careship, Klim, Mika, OroraTech und voiio.

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#DealMonitor – air up sammelt 40 Millionen ein – Kollabo bekommt 2,2 Millionen – BBG übernimmt Orange Brands 


Im aktuellen #DealMonitor für den 21. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Kollabo
+++ PropTech1 Ventures, Altinvestor Wingman Ventures und Business Angels wie Roland Brack, Christian Wenger und Stéphane Pictet investieren – wie wir vorab in Erfahrungen bringen konnten – 2,2 Millionen Euro in Kollabo. Das HR-Startup aus Zürich, das 2018 von Manuel Inauen, Cédric Baumgartner und Andri Studer gegründet wurde, digitalisiert die Stellensuche für Handwerker. “Mit dieser Finanzierungsrunde werden wir unsere Plattform weiter ausbauen und zum dominanten digitalen Ökosystem für qualifizierte Handwerker in der DACH Region werden. Das ist ein wichtiger Schritt für uns auf dem Weg zur globalen Plattform für Talente, die manuelle Arbeiten ausüben”, teilt die Jungfirma mit. #EXKLUSIV

Enpal 
+++ Unicredit, BlackRock und Pricoa Private Capital stellen Enpal ein Darlehen in Höhe von 345 Millionen Euro zur Refinanzierung von Solaranlagen und Energiespeichern zur Verfügung. “Das Besondere: Erstmals unterstützen Enpal jetzt internationale Schwergewichte. BlackRock investiert zudem zum ersten Mal in private Solaranlagen – bisher haben sie nur große Solarparks finanziert”, teilt die Jungfirma mit. Das 2017 von Mario Kohle (Käuferportal-Gründer), Viktor Wingert und Jochen Ziervogel gegründete Unternehmen, das Solaranlagen vermietet, erwirtschaftete 2020 einen Umsatz in Höhe von 56 Millionen Euro. In den vergangenen Jahren investierten insbesondere  HV Capital, Picus Capital, Spreadshirt-, Circ- und Delivery Hero-Gründer Lukasz Gadowski sowie der amerikanische Investmentfonds Princeville Climate Technology in das Unternehmen. Mehr über Enpal 

air up
+++ Der französische Gelgeber Five Seasons Ventures, der amerikanische Getränkekonzern PepsiCo, das Medienhaus Ippen und Oyster Bay Venture Capital aus Hamburg investieren 40 Millionen Euro in das junge Trinksystem air up. Das Startup aus München aromatisiert Wasser über Duft. Ralf Dümmel, Christoph Miller und Frank Thelen investierten bereits vor einigen Jahren in die Jungfirma, die 2019 von Fabian Schlang, Tim Jäger, Lena Jüngst, Simon Nüesch und Jannis Koppitz gegründet wurde. Pepsico und Co. investierten zuletzt 18 Millionen Euro in das Unternehmen. “This investment is the proof that purposeful, healthy and sustainable ideas can be economically attractive. With the help of our customers and the dedicated work of our team we did not only achieve amazing sales numbers but also saved up to 85 million single-use plastic bottles and more than 2465 tons of sugar”, teilt das Unternehmen mit.

orderbird 
+++ Der dänische Zahlungsdienstleister Nets investiert im Rahmen eines Secondaries weiter in orderbird – siehe FinanceFWD. “Neben mehreren Gründern, die nicht mehr an Bord sind, und diversen Angels soll angeblich auch der Star-Investor Carsten Maschmeyer seinen Einsatz leicht zurückgefahren haben”, schreiben die Kollegen.  Das Berliner Kassensystem, das 2011 von Jakob Schreyer, Bastian Schmidtke, Patrick Brienen und Artur Hasselbach gegründet wurde, wurde dem Bericht zufolge dabei mit rund 100 Millionen Euro bewertet. Nets soll nun rund 40 % orderbird halten. Nets ist via Concardis schon seit etlichen Jahren bei orderbird investiert. Mehr über orderbird

9am.health
+++ Speedinvest, Define Ventures, Iseed Ventures und Founders Fund (Peter Thiel) investieren 3,7 Millionen US-Dollar in 9am.health. Das amerikanische Startup, das von den Wiener mySugr-Gründern Anton Kittelberger und Frank Westerman gegründet wurde, positioniert sich als “virtuelle Klinik für Menschen mit Prädiabetes oder Typ-2-Diabetes”. In der Selbstbeschreibung heißt es: “We are a virtual diabetes clinic providing people living with prediabetes and type 2 diabetes with affordable medications and personalized, compassionate care. We think that every day of our lives with diabetes is not only a challenge but also the chance for a fresh start. Let’s begin tomorrow at 9am”.

Platomics
+++ Der amerikanische MedTech-Investor GreyBird Ventures investiert 14 Millionen Euro in Platomics. Das Startup aus Wien positioniert sich als ein “Software-Ökosystem, das alle internen Qualitätsprozesse zur Erstellung, Durchführung und Auswertung von genetischen Tests für das Labor, den beauftragenden Arzt, sowie die Reagenzien-Hersteller verbindet”. “Internationale Investoren” investierten zuvor bereits eine siebenstellige Summe in Platomics.

fidentity 
+++ Spicehaus Swiss Venture Fund und mehrere Business Angels investieren in fidentity. Das FinTech aus Bern, das 2016 gegründet wurde, möchte die “automatisierte Online-Identifikation (KYC) via Ausweisdokument und Liveness-Check” vereinfachen. “Für 2022 plant fidentity die Expansion nach Europa. In einem ersten Schritt stehen dabei die an die Schweiz angrenzenden Länder im Fokus”, teilt das Unternehmen mit.

Realtydesk
+++ Das Hamburger Immobilienunternehmen Becken und Grossmann & Berger, ein Immobiliendienstleister, investieren in 202up. Insgesamt flossen nun schon 1,1 Millionen Euro in die Jungfirma.  Das Berliner Startup, das 2020 von Nina Binné, Justus Ettemeyer und Ivo Strugar gegründet wurde, entwickelt digitale Lösungen für Projektentwickler und Makler. Darunter Realtydesk, ein digitaler Verkaufsraum für Immobilien. Becken investierte bereits zum Start in das Unternehmen.

MERGERS & ACQUISITIONS

Orange Brands 
+++ Die Berlin Brands Group (BBG), ein D2C-Pionier aus Berlin, übernimmt den jungen FBA-Aufkäufer Orange Brands, der 2020 vom Glossybox-Macher Charles von Abercron und Marvin Amberg gegründet wurde. “Bisher konzentrierte sich BBG auf Deals, bei denen sie erworbene Unternehmen komplett in die BBG-Infrastruktur integriert. Mit Orange Brands kommt nun ein eigenes M&A-Segment dazu, in dem auch größere DTC-Unternehmen mit bestehenden Teams akquiriert, gehalten und entwickelt werden”, teilt das Unternehmen mit. Das Orange Brands-Team ergänzt nun das BBG-Team im Boom-Segment. BBG wurde kürzlich mit mehr als 1 Milliarde US-Dollar bewertet und erreicht damit Unicorn-Status. Mehr über die  Berlin Brands Group

DIE HÖHLE DER LÖWEN

Botanyia
+++ Regal-Löwe Ralf Dümmel investiert in der dritten Folge der zehnten Staffel 100.000 Euro in Botanyia und sichert sich dabei 30 % der Firmenanteile. Hinter dem Unternehmen, das von Jeffrey Javelona und Valentin Muckle gegründet wurde, verbirgt sich eine Blumenabdeckung in Steinoptik. Ursprünglich wollten die Botanyia-Gründer 100.000 Euro für 20 % Firmenanteile einsammeln.

independesk
+++ Sales-Löwe Carsten Maschmeyer und Social Media-Löwe Georg Kofler investieren in der dritten Folge der zehnten Staffel 200.000 Euro in independesk und sichern sich dabei 15 % der Firmenanteile. Mit der Berliner App independesk können Onliner “jederzeit und überall einen professionellen Arbeitsplatz in Laufweite finden und diesen unkompliziert für wenige Stunden oder ganze Tage mieten”. Ursprünglich wollte der independesk-Macher 150.000 Euro für 15 % Firmenanteile einsammeln.

Glossy Dreams
+++ Regal-Löwe Ralf Dümmel investiert in der dritten Folge der zehnten Staffel 75.000 Euro in Glossy Dreams (in der Show noch als Glossy Seams unterwegs) und sichert sich dabei 30 % der Firmenanteile. Hinter Glossy Dreams verbirgt sich ein Imprägnierstift für Sneaker-Schuhnähte. Ursprünglich wollte Glossy Dreams-Gründerin Lina Bouhmidi 75.000 Euro für 12 % Firmenanteile einsammeln.

JoyBräu
+++ Pharma-Löwe Nils Glagau investiert in der dritten Folge der zehnten Staffel 300.000 Euro in JoyBräu und sichert sich dabei 25 % der Firmenanteile. JoyBräu wurde 2016 von Erik Dimter und Tristan Brümmer in Hamburg gegründet. Das junge Unternehmen vertreibt alkoholfreies Bier, dem unter anderem Protein beigesetzt wurde. Ursprünglich wollten die JoyBräu-Gründer 300.000 Euro für 10 % Firmenanteile einsammeln. Der Deal platzte nach der Show.

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#DealMonitor – Tomorrow sammelt 14 Millionen ein – Schweizerische Post übernimmt Bring – Accountable bekommt 6 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 16. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Tomorrow
+++ Abacon Capital, das Family Office der Hamburger Familie Büll, investiert gemeinsam mit Signavio-Gründer Torben Schreiter und den Altinvestoren 14 Millionen Euro in Tomorrow. Die grüne Smartphone-Bank wurde 2017 von Michael Schweikart, Jakob Berndt und Inas Nureldin gegründet. “Im Rahmen der Finanzierungsrunde gibt Tomorrow über ein Crowdinvesting
erneut User*innen die Chance, virtuelle Anteile bis zu 5 Millionen Euro zu zeichnen und damit Teilhaber*innen von Tomorrow zu werden”, teilt das FinTech mit. Die Bewertung liegt bei rund 70 Millionen Euro- siehe FinanceFWD. Momentan verfügt die Neobank, eine Mischung aus N26 und GLS, über rund 90.000 Nutzer:innen. Der Londoner Environmental Technologies Fund und Matthias Willenbacher investierten zuletzt knapp 9 Millionen Euro in das Hamburger Fintech. Im April war zu hören, dass die Neobank versuchte bis zu 25 Millionen Euro einzusammeln – siehe Insider-Podcast. Mehr über Tomorrow

Accountable
+++ Stride.VC, Altinvestor Connect Ventures und mehrere Business Angels investieren 6 Millionen Euro in Accountable. Insgesamt flossen nun schon 8 Millionen in das Unternehmen. Das deutsch-belgische FinTech, das 2019 gegründet wurde, positioniert sich als Steuer-App für Selbstständige. “Die Lösung wird von bereits mehr als 10.000 für ihre Buchhaltung und Steuern genutzt”, teilt das TaxTech mit. “Seit dem Start 2019 erledigen über 10.000 Nutzer:innen in Deutschland und Belgien ihre Steuern mit der Lösung von Accountable”, heißt es in der Presseaussendung der Jungfirma, die in Deutschland vom Berliner Seriengründer Tino Keller aufgebaut wurde.

Kewazo
+++ True Ventures und Altinvestor MIG investieren 5 Millionen US-Dollar in Kewazo. Das Münchner Unternehmen, das 2018 von Artem Kuchukov gegründet wurde, digitalisiert mit Hilfe von Robotik und Datenanalyse die Bauindustrie. Bislang konzentriert sich die Jungfirma dabei mit dem robotischen Lastenaufzug Liftbot auf den Gerüstbau und automatisiert so den Materialtransport. “Zukünftig kann die Technologie auch auf weitere Anwendungsbereiche wie dem Transport von Isolier- oder allgemeinem Materialtransport vor Ortangepasst werden”, teilt das Kewazo-Team mit. Insgesamt flossen schon 9 Millionen in Kewazo.

Tanso 
+++ UVC Partners, Picus Capital, Possible Ventures – früher als Inventures bekannt – sowie mehrere Business Angels investieren 1,6 Millionen Euro in Tanso. Das Münchner ClimateTech, das 2021 von Lorenz Hetzel, Gyri Reiersen, Till Wiechmann und Fabian Sinn gegründet wurde, entwickelt eine “holistische Softwarelösung für das Management von Nachhaltigkeitsdaten bei Industrieunternehmen”. Mit der Software der Jungfirma können Nachhaltigkeitsdaten erhoben werden, “um daraus klare Maßnahmen abzuleiten”.

MERGERS & ACQUISITIONS

Smarp 
+++ Das Hamburger Unternehmen Coyo und die finnische Firma Smarp schließen sich zusammen. “Die Fusion führt das Leistungsspektrum für Employee Communications und Advocacy von Smarp mit dem Social Intranet und den Employee-Engagement-Lösungen von Coyo zusammen”, teilen die Unternehmen mit. Im Zuge der Fusion investieren das Management, die Gründer von Smarp und Cyoo sowie Smarp-Investor Nauta Capital in das gemeinsame Unternehmen. Bis auf Weiteres werden sowohl Smarp als auch Coyo als Marken weitergeführt. Das Hamburger Unternehmen Coyo wurde 2010 von Jan Marius Marquardt gegründet – zunächst als IT-Beratungsagentur (Mindmash). Seit 2012 bietet Coyo eine Social-Intranet-Software an. Bis zum vergangenen Jahr setzte Gründer Marquardt komplett auf Bootstrapping. Dann investierte die amerikanische Investmentfirma Marlin Equity Partners eine zweistellige Millionensumme in das Unternehmen. Coyo übernahm zuletzt bereits die französische People-Analytics-Plattform Jubiwee. Mehr über Coyo

Plotto 
+++ Das Hamburger Unternehmen quantilope übernimmt die englische Video Research-Firma Plotto. Mit der Übernahme expandiert quantilope in die “automatisierte, qualitative Marktforschung”. Das auf agile Marktforschung spezialisierte Hamburger Software-Unternehmen wurde 2014 von Wissenschaftlern aus Marktforschung, Marketing, Data Science und IT gegründet und ermöglicht seinen Kunden mit seiner Agile Insights-Technologie eine kundenzentrierte Unternehmensführung. Dawn Capital, Senovo und Surplus investierten zuletzt 8 Millionen US-Dollar in quantilope. Mehr über quantilope

Bring
+++ Die Einkaufslisten-App Bring und die Prospekte-App Profital schließen sich zusammen. Im Hintergrund übernimmt die Schweizerische Post, zu der Profital gehört, die Mehrheit an Bring. Via Swiss Post Ventures war das Unternehmen bereits seit längerem bei Bring investiert.  Swisscom Ventures, G+J Digital Ventures, Wingman Ventures, Swiss Founders Fund, Verve Ventures und Co. investierten in den vergangenen Jahren rund 7 Millionen Schweizer Franken in das Unternehmen aus Zürich. Bring, 2015 von Marco Cerqui und Sandro Strebel gegründet, positioniert sich als digitaler Einkaufshelfer für Alltagsartikel wie Lebensmittel und Drogeriewaren. “Die Bring! Labs AG wird als eigenständiges Unternehmen von den Bring!-Gründern Marco Cerqui und Sandro Strebel weitergeführt und um den Geschäftsführer von Profital, Raphael Thommen, ergänzt”, teilen die Unternehmen mit.

VENTURE CAPITAL

btov Partners
+++ Der Kapitalgeber btov Partners schließt seinen zweiten Early-Stage Fonds für digitale Technologien bei 135 Millionen US-Dollar. “Die Investitionen des neuen Fonds werden sich auf Themen wie KI, Digital Health, FinTech, Logistik, B2B SaaS und Marktplätze konzentrieren, und zwar europaweit und mit Fokus auf Seed- und Series-A-Phasen”, teilt der Geldgeber mit. In der Vergangenheit investierte btov Partners in Unternehmen wie DeepL, Raisin, SumUp, Seven Senders, Foodspring und Data Artisans.

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#DealMonitor – Modifi sammelt 20 Millionen ein – Backbone bekommt 5,5 Millionen – coboworx sammelt 4,5 Millionen ein


Im aktuellen #DealMonitor für den 14. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Modifi 
+++ Heliad Equity Partners und Neva SGR, der Investmentableger der italienischen Bankengruppe Intesa San Paolo, und die Altinvestoren investieren 20 Millionen Euro in Modifi. Das Berliner Startup, das 2018 von Nelson Holzner, Sven Brauer und Jan Wehrs gegründet wurde, finanziert weltweit den Handel zwischen Unternehmen.  “Die neue Finanzierungsrunde wird umfangreiche Erweiterungen der Plattform ermöglichen, sodass MODIFI-Kunden hier alle handelsbezogenen Aktivitäten erledigen können. Dazu gehören unter anderem die Suche nach neuen Handelspartnern und das Management von Fremdwährungsrisiken”, teilt die Jungfirma mit. Die Silicon Valley Bank gewährte dem FinTech zuletzt eine Kreditlinie in Höhe von 60 Millionen US-Dollar. Zu den weiteren Investoren gehören Global Founders Capital (GFC), Maersk Growth und Picus Capital. Mehr über Modifi 

Backbone 
+++ VR Ventures, EquityPitcher Ventures, TX Markets, Wingman Ventures und ACE & Company investieren 5,5 Millionen US-Dollar in Backbone. Das Startup aus Genf, das 2018 von Dorian de Vinck, Federico Leis und Antoine Tomasini gegründet wurde, positioniert sich als “On-Demand Service für Immobilien-Visuals”. Konkret bietet die Jungfirma eine SaaS-Plattforem, an die Immobilienunternehmen bei der Beschaffung von Bildmaterial unterstützen soll. Im vergangenen Jahr sammelte Backbone bereits 1,9 Millionen US-Dollar ein – unter anderem von Wingman Ventures.

coboworx
+++ Picus Capital, Team Global, Paua Ventures und Business Angels wie Rubin Ritter und Florian Huber investieren 4,5 Millionen Euro in coboworx. Das Startup aus Osann-Monzel, das 2019 von Ralf Zeisberger, Olaf Gehrels, Klaus Wagner und Georg Matheus gegründet wurde, entwickelt prozessfertige Roboterzellen, die besonders einfach installiert werden können. “Unser Serviceangebot reicht von der Beratung und Installation bis zur Risikobeurteilung und Schulung – immer aus nächster Nähe”, teilt die Jungfirma in eigener Sache mit.

evismo 
+++ Zühlke Ventures investiert gemeinsam mit mehreren Business Angels 1 Million Schweizer Franken in evismo. Das E-Health-Startup aus Zürich, das von Alexander Panos und Willemien van den Toorn gegründet wurde, setzt auf Diagnostics as a service. “Das zusätzliche Kapital wird für die Skalierung ihres innovativen Geschäftsmodells, ‘Diagnostics-as-a-Service’ für Patienten und Ärzte, eingesetzt”, teilt das Unternehmen mit.

MERGERS & ACQUISITIONS

Babyartikel.de 
+++ Die niederländische Beteiligungsgesellschaft Avedon Capital Partners meldete beim Bundeskartellamt den “mittelbaren Erwerb” von KP Family International und somit von Babyartikel.de an. Das Unternehmen zählt nach nach eigenen Angaben “zu den größten Anbietern im Bereich Baby und Kleinkind in Deutschland”. Bei Babyartikel.de, seit 2007 aktiv, arbeiten derzeit rund 90 Mitarbeiter:innen. 2019 erwirtschaftete das Unternehmen aus Aschheim, das von Klaus Preuss geführt wird, einen Umsatz in Höhe von 29 Millionen Euro. Avedon steht zudem vor dem “mit­telba­ren Er­werb” von Euret, das Unternehmen entwickelt und produziert Artikel für den Baby- und Kleinkindbedarf, sowie “von Anteilen” an Hauck (Kinderwagen, Autositze und Co.).

Carployee
+++ Das amerikanische Unternehmen RideAmigos übernimmt das Linzer Mobility-Startup Carployee, eine Mitfahr-App für Unternehmen. Das Startup, das für Mitarbeiter:innen von Unternehmen Fahrer:innen mit Mitfahrer:innen zusammenbringt, wurde 2018 von Albert Vogl-Bader, Gernot Panholzer, Moritz Wenko und Kambis Kohansal Vajargah gegründet. “Das Linzer Startup wird zu 100 % in den amerikanischen Player integriert, der bereits Größen wie LinkedIn unter Vertrag hat”, heißt es in der Presseaussendung.

VENTURE CAPITAL

leapX Partners
+++ Finleap-Chef Ramin Niroumand verlässt den Company Builder und legt einen Wagniskapitalgeber mit dem Fokus auf junge FinTech-Firmen auf – siehe FinanceFwd. “Ein hoher zweistelliger Millionen-Betrag soll zusammenkommen, um in einer frühen Phase in Finanz-Startups zu investieren. Mit einem Betrag von einer halben Million bis zu fünf Millionen Euro wolle sich sein Fonds beteiligen”, heißt es im Artikel. Als Name war leapX Partners vorgesehen. Gegen die Marke gab es aber Widersprüche. 

DIE HÖHLE DER LÖWEN

Frau Poppes
+++ In der zweiten Folge der zehnten Staffel investiert Regal-Löwe Ralf Dümmel investiert 150.000 Euro in Frau Poppes und sichert sich dabei 20 % der Firmenanteile. Das Food-Unternehmen, hinter dem Angelika Poppe und Thomas Leiendecker stecken, setzt unter anderem auf Würzmischungen für Fikadellen.

Kohpa
+++ In der zweiten Folge der zehnten Staffel investieren Sales-Löwe Carsten Maschmeyer, GreenTech-Löwe Nico Rosberg und Familien-Löwin Dagmar Wöhrl 200.000 Euro in Kohpa und sichern sich dabei 33 % der Firmenanteile. Das Unternehmen, das Walter Reichel und Peter Helfer gegründet wurde, entwickelt ein nachhaltiges Papier mit recycelten Kohlenstofffasern. Ursprünglich wollten die Kohpa-Macher 200.000 für 15 % Firmenanteile einsammeln.

Tape Art
+++ In der zweiten Folge der zehnten Staffel investieren Beauty-Löwin Judith Williams und Social-Media-Löwe Georg Kofler 150.000 Euro in Tape Art und sichern sich 20 % der Firmenanteile. Das Unternehmen positioniert sich als “moderne Kunstform, bei der aus verschiedenfarbigen und unterschiedlich breiten Klebebändern Bilder oder Kunstwerke entstehen” können. Ursprünglich wollten die Tape Art-Macher 100.000 für 12,5 % Firmenanteile einsammeln. Der Deal platzte nach der Show.

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#DealMonitor – BHG zahlt 48 Millionen für Gartenmöbel.de – GFC investiert in exnaton – Hommels plant Milliardenfonds


Im aktuellen #DealMonitor für den 3. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

MERGERS & ACQUISITIONS

Gartenmöbel.de
+++ Die schwedische Bygghemma Group (BHG) übernimmt 80 % am Unternehmen AH-Trading, das insbesondere Gartenmöbel.de betreibt. “BHG wird für 80% der Anteile rund 36 Millionen Euro cash by signing zahlen und zusätzlich eine erfolgsabhängige Barvergütung (Earn-out) auf der Grundlage des EBITDA für die Jahre 2021 und 2022 in Höhe von bis zu 12 Millionen Euro erhalten”, heißt es in der Presseinfo. AH-Trading aus Xanten wurde 2004 gegründet. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete das Unternehmen, das Eigen- und Fremdmarken verkauft, einen Umsatz in Höhe von 45 Millionen Euro. In diesem Jahr peilt die E-Commerce-Firma, die von Aron Holtermann und Birgit Holtermann geführt wird, 66 Millionen an. 120 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für AH-Trading. Am Unternehmen war zuletzt neben den Gründern auch Fabian Simon, unter anderem Synatix, beteiligt.

INVESTMENTS

exnaton 
+++ Global Founders Capital (GFC), der Investmentarm von Rocket Internet, investiert eine ungenannte Summe in exnaton. Das Startup aus Zürich, das 2020 von Liliane Ableitner, Arne Meeuw und Anselma Wörner gegründet wurde, positioniert sich als “Software für Energiegemeinschaften”. “Unsere Software schafft smarte lokale Energiegemeinschaften, in denen Nachbarn untereinander ganz einfach grünen Strom handeln können”, teilt das Unternehmen in eigener Sache mit.

Sharely 
+++ Business Angels wie Pascal Meyer, Dominique Locher, Andreas Buhl, Raoul Stöckle investieren  660.000 Schweizer Franken in Sharely – siehe startupticker.ch. Das Unternehmen aus Zürich nennt sich selnst die “größte Schweizer Miet- und Vermietplattform für Alltagsgegenstände und Ausgefallenes”. Das frische Geld soll in die Weiterentwicklung der Plattform fließen.

VENTURE CAPITAL

Lakestar
+++ Lakestar-Macher Klaus Hommels sucht schon wieder Kapital für einen neuen Fonds. “Das geht aus Unterlagen hervor, welche die Vertriebsgesellschaft Brightpoint den bestehenden Investoren zugeschickt hat” – berichtet die schweizerische Handelszeitung. Zielgröße ist dabei 1 Milliarde Euro. Das Closing  soll im ersten Quartal 2022 stattfinden. Der Schweizer Venture Capitalgeber Lakestar investiert seit 2012 in Startups und Grownups. Im Portfolio von Lakestar befinden sich Startups und Grownups wie GetYourGuide, HomeToGo, Sennder, Spotify, Scoutbee und Glovo. Zuletzt legte Lakestar einen Startup- und einen Growth-Fonds auf (zusammen rund 680 Millionen). “Die Nettorendite (IRR) des letzten Fonds liegt bei 27 (Early Stage) bzw. 32??Prozent (Wachstum)”, heißt es im Artikel.

Achtung! Wir freuen uns über Tipps, Infos und Hinweise, was wir in unserem #DealMonitor alles so aufgreifen sollten. Schreibt uns eure Vorschläge entweder ganz klassisch per E-Mail oder nutzt unsere “Stille Post“, unseren Briefkasten für Insider-Infos.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74

#aktuell, #exnaton, #gartenmobel-de, #global-founders-capital, #lakestar, #sharely, #venture-capital, #xanten, #zurich

#DealMonitor – CoachHub bekommt 80 Millionen – Oviva sammelt 80 Millionen ein – Frank Thelen startet 10XDNA


Im aktuellen #DealMonitor für den 1. September werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

CoachHub
+++ Die Altinvestoren Draper Esprit, RTP Global, HV Capital, Signals Venture Capital, Partech und Speedinvest investieren weitere 80 Millionen US-Dollar in die Berliner Coaching-Plattform CoachHub. Das Startup wurde 2018 von den Seriengründern Yannis und Matti Niebelschütz (MyParfüm) ins Leben gerufen. Führungskräfte und Mitarbeiter von Unternehmen können über die Coachhub-App mit Coaches sprechen, der Algorithmus schlägt jeweils passende vor. Insgesamt flossen nun schon 130 Millionen in die Jungfirma. “The money will continue to fund CoachHub’s meteoric expansion which started just three years ago. In just the first half of 2021, CoachHub has exceeded 2020’s new business generation, tripled its number of employees, and added some of the biggest, foremost global brands to its stable of clients including Fujitsu, Electrolux, Babbel, ViacomCBS and KPMG”, teilt das Unternehmen mit. 300 Mitarbeiter:innen arbeiten derzeit für CoachHub. Mehr über CoachHub

Oviva 
+++ Sofina, Temasek und die Altinvestoren AlbionVC, Earlybird, Eight Roads Ventures, F-Prime Capital, MTIP und mehrere Angel-Investoren investieren 80 Millionen US-Dollar in Oviva. Das Potsdamer Unternehmen, 2014 von Kai Eberhardt, Manuel Baumann und Mark Jenkins gegründet, positioniert sich als Anbieter von digitalen Typ-2-Diabetes-Therapien. “Die Runde folgt auf ein Jahr, in dem Oviva sowohl die Zahl der behandelten Patienten als auch den Umsatz mehr als verdoppelt hat”, teilt das Unternehmen mit. MTIP, Earlybird, AlbionVC, F-Prime Capital, Eight Roads Ventures und Partech investierten Anfang 2020 rund 21 Millionen US-Dollar in E-Health-Startup. Insgesamt flossen bereits 115 Millionen in die Jungfirma. Mehr zu Oviva

Merantix
+++ Der bekannte Technologieinvestor Softbank investiert eine ungenannte Summe in das Berliner Unternehmen Merantix – siehe Gründerszene. Der junge Company Buider, der 2016 von Rasmus Rothe und Adrian Locher gegründet wurde, kümmert sich konkret um den Transfer von KI-Forschung in die Wirtschaft. “Die Partnerschaft umfasst die Zusammenarbeit in den Bereichen KI-Forschung, Talent- und Ökosystem-Entwicklung”, heißt es im Artikel. Merantix baute bereits Unternehmen wie SiaSearch, Kausa und Vara auf.

Planetics
+++ Bernd Geilen (früher ING Bank), Andrea Lederer (Ex-Amazon, DOUGLAS), Arno Gerken (McKinsey) sowie zwei weitere nicht genannte Kapitalgeber investieren eine sechsstellige Summe in Planetics. Beim Startup aus München, das 2020 von Fabian Hörst, Raphael Breitner und Alexandros Taflanidis gegründet wurde, dreht sich alles um “nachhaltige und faire Sportartikel”. Gemeint sind damit Bekleidung, Equipment und Nutrition. Planetics war bereits im Januar dieses Jahres in unserem Pitch-Podcast zu Gast.

Tradelite
+++ Seriengründer und Investor Heiko Hubertz (Bigpoint, Whow Games) investiert in Tradelite. Das Münchner Startup, das 2020 von Tracy Chang, Matthias Kröner und Uwe Franke gegründet wurde, möchte “komplexes Finanzwissen für Milliarden von Menschen leicht zugänglich machen”. Gelingen soll dies, “indem reale Finanzdaten und Interaktionen in Videospiele integriert werden. Das Schlagwort für dieses Konzept lautet Financial Entertainment.

Immomio
+++ W&W brandpool, der Digitalableger der W&W-Gruppe, investiert in Immomio. W&W brandpool übernimmt dabei auch Anteile vom Mainzer Immobiliensoftwareanbieter Aareon und hält nun 16 % an Immomio. Das Hamburger Startup veröffentlicht die Anzeigen seiner Kunden auf Immobilienportalen. Anschließend bewertet das Team um Nicolas Jacobi die Bewerber und sorgt für eine Auswahl. Aus diesen sucht der Vermieter seine Favoriten und lädt sie mithilfe der Terminplanung zu einem Besichtigungstermin ein.

MERGERS & ACQUISITIONS

Usercentrics / Cookiebot
+++ Das Münchner Startup Usercentrics fusioniert mit seinem Wettbewerber Cookiebot (gehört zu Cybot). Usercentrics, das andere Unternehmen dabei unterstützt, ihre Webseiten DSGVO-konform zu machen, wurde 2017 von Mischa Rürup, Vinzent Ellissen und Lisa Gradow gegründet. “Das 2012 gegründete Unternehmen Cybot betreibt mit der Cookiebot Consent-Management-Plattform ein Selfservice-Angebot, das es Websites ermöglicht, transparent über die Cookie-Nutzung auf der jeweiligen Domain zu informieren und entsprechende Einwilligungen einzuholen”, teilen die Unternehmen mit. Der amerikanische Geldgeber Full In Partners sowie die Altinvestoren Alstin Capital, Reimann Investors und Cavalry Ventures investierten zuletzt 17 Millionen Euro in Usercentrics. Mehr über Usercentrics

Playbrush
+++ Die Sunstar Group, die im Segment Mundgesundheit unetrwegs ist, übernimmt die Mehrheit an Playbrush. Das Wiener Startup, das 2015 von Matthäus Ittner, Tolulope Ogunsina und Paul Varga gegründet wurde, setzt im Zahnpflegesegment auf Künstliche Intelligenz, Connectivity und Gamification. “Gemeinsam mit Playbrush plant Sunstar umfangreiche smarte Innovationen, welche die Gesundheit im Sinne ihrer Mouth-and-Body-Strategy ergänzen und auch weiterhin neue Standards für die Zukunft der Mundpflege setzen”, teilt das Unternehmen mit. Speedinvest, Uniqa Ventures, SevenVentures, der bekannte Business Angel Hansi Hansmann und der ehemalige Rennfahrer Harold Primat investierten in den vergangenen Jahren mehrere Millionen in das Unternehmen. “Die Altgesellschafter verlassen das Unternehmen”, teilt der neue Mehrheitsgesellschafter mit. Mehr über Playbrush

STOCK MARKET

10XDNA
+++ Startup-Investor und Ex-Vox-Löwe Frank Thelen legt mit 10XDNA seinen Aktienfonds auf, mit dem er in börsennotierte Firmen investieren möchte – siehe FinanceFWD. “Der 10xDNA-Fonds soll vor allem auf Zukunftsthemen wie Blockchain oder Künstliche Intelligenz setzen”, heißt es im Artikel. Hinter dem Aktienfonds steckt 10xDNA Capital Partners, das von Jens Giersberg, zuletzt Partner bei McKinsey, geführt wird. “Durch unseren VC-Background heben wir uns von anderen Aktienfonds ab und genau das ist die Idee. Die meisten Fonds treffen Investmententscheidungen entlang fest definierter Value-Investing-Kriterien wie Umsatzprognosen und Bilanzen”, sagt Thelen im Interview mit CAPinside zum neuen Aktienfonds.

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#DealMonitor – Planted sammelt 19 Millionen ein – Ardian übernimmt YT Industries – Home kauft Zenmieter


Im aktuellen #DealMonitor für den 3. August werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Planted
+++ Vorwerk Ventures, Gullspang Re:food, Movendo Capital, Good Seed Ventures, Joyance, ACE & Company und Be8 Ventures investieren 19 Millionen Schweizer Franken in Planted. Das im Juli 2019 von Pascal Bieri, Lukas Böni, Christoph Jenny und Eric Stirnemann gegründete Spin-off der ETH Zürich vertreibt rein pflanzliche Fleischprodukte. Vorwerk Ventures und Blue Horizon Ventures, der Schweizer Fußball-Star Yann Sommer sowie die Altinvestoren Stephan Schmidheiny, Good Seed Ventures, die Gaydoul Group, die ETH Zürich Foundation und Joyance Partners investierten erst im März 2021 rund 17 Millionen Schweizer Franken in Planted.

expertlead
+++ Acton Capital Partners, Seek, Rocket Internet und Kreos Capital investieren 9,5 Millionen Euro in expertlead. Das Berliner HR-Startup, das 2018 von Alexander Schlomberg und Arne Hosemann gestartet wurde, positioniert sich als Vermittlungsplattform für Freiberufler aus der Tech-Branche. Alle Kandidaten werden dabei von Expertlead extrem auf Herz und Nieren, also ihre Fähigkeiten geprüft. “The raised money will be invested into the development and expansion of new and existing tools”, teilt das Unternehmen mit. Mehr über expertlead

gitti
+++ Der deutsche-französische Geldgeber Xange, Martin Avetisyan und Alexander Frolov von Target Global investieren gemeinsam mit den Altinvestoren 6,9 Millionen Euro in gitti – siehe Gründerszene. Grazia Equity und btov Partners investierten Ende 2020 bereits 3 Millionen Euro in das Berliner Nagellack-Startup. Zuvor investierten Mirko Caspar, Christoph Honnefelder und Caren Genthner in die Jungfirma, die von Jennifer Baum-Minkus gegründet wurde. In der Gründer-Show “Die Höhle der Löwen” interessierten sich zuletzt Judith Williams und Dagmar Wöhrl für das Startup. Der Deal über 350.000 Euro platzte aber nach der Show. Mehr über gitti

VoteBase
+++ Fußball-Profi Manuel Neuer, Rose Bikes-Macher Marcus Diekmann und Shopware-Gründer Stefan Hammann investieren in VoteBase. Das Startup aus München entwickelt eine Wahl-App auf Blockchain-Technologie, die speziell für Wahlen mit extrem hohen Sicherheitsanforderungen, wie eine Bundestagswahl, gedacht ist. Das Unternehmen wurde von Payman Supervizer und Maximilian Pieters gegründet. Die Investoren sichern sich nun 10 % an der Jungfirma.

Signature Products
+++ Im Rahmes des Förderprogramm BIPL-Innovation fließt eine sechsstellige Summe – rund 800.000 Euro – in das Cannabis-Startup Signature Products. Das 2019 von Florian Pichlmaier und Tobias Bühler in Pforzheim gegründete Unternehmen bietet unterschiedliche Hanfprodukte – vom Rohstoffhandel über die Extraktion bis hin zu Endkonsumentenprodukte. 20 Mitarbeiter:innen wirken derzeit für Signature Products.

MERGERS & ACQUISITIONS

Zenmieter
+++ Das Berliner PropTech Home, das Vermieter dabei unterstützt ihre Immobilien zu verwalten bzw zu vermieten, übernimmt das PropTech Zenmieter. “Zenmieters Wohnungsbestand wird von Home übernommen. Die Marke bleibt nicht bestehen”, teilt das Unternehmen mit. Zenmieter, ein Startup des Venture Builders Stryber, positioniert sich als “Zukunft des Vermietens”. Vermieter können ihre Wohnungen direkt an Zenmieter vermieten. Das Münchener Startup, 2020 gegründet, und war bisher in München, Augsburg, Nürnberg, Fürth und Erlangen aktiv. Home wurde 2016 von Moritz von Hase und Thilo Konzok gegründet. Kunden von Home vermieten die Wohnung an das Startup und bekommen dafür jeden Monate die Miete direkt von Home bezahlt. Capnamic Ventures, EQT Ventures. Redalpine Venture Partners und FJ Labs investierten zuletzt rund 11 Millionen Euro in Home. Mehr über Home

YT Industries
+++ Die Investmentgesellschaft Ardian übernimmt die Mehrheit am D2C-Unternehmen YT Industries. “The management team, led by former Amazon manager Sam Nicols who joined the company in 2020, and the founder and CVO Markus Flossmann, supported by Jacob Fatih’s business incubator Crealize, will focus on building out the company’s product portfolio, whilst simultaneously bringing YT’s brand and customer experience to the next level”, teilt das Unternehmen mit. Die Mountainbike-Kultmarke, 2008 von Markus Flossmann und Jacob Fatih gegründet,  bietet derzeit 40 verschiedene Modellen an sowie passende Bekleidung und Zubehör. Der Umsatz lag zuletzt bei rund 100 Millionen.

 TravelLocal.com / trip.me
+++ Die Travel-Startups TravelLocal.com aus Bristol und trip.me aus Berlin fusionieren. “Durch die Fusion entsteht einer der größten Online-Marktplätze für personalisierte Reisen im englisch- und deutschsprachigen Raum. Angesichts des erwarteten Nachfragebooms nach der Pandemie sehen die Managementteams und Investoren ein enormes Potential in der Zusammenlegung verbunden mit einer deutlichen Steigerung der Marktanteile”, teilen die Unternehmen mit. Im Zuge der Fusion investieren Active Partners und Gresham House Ventures 2,9 Millionen Euro in das Unternehmen. Insgesamt flossen bisher 15,2 Millionen in das Unternehmen. trip.me wurde 2013 von André Kiwitz, Matthias Woppmann, Stefan Richter und Yngrid Arnold gegründet. Die “Plattform für maßgeschneiderte Reisen im DACH-Markt” wurde unter anderem von der Recruit Group aus Japan unterstützt.

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#DealMonitor – #EXKLUSIV Lumaly sammelt Millionensumme ein + Wunderflats bekommt 22 Millionen


Im aktuellen #DealMonitor für den 19. Juli werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

Lumaly
+++ Dutch Founders Fund, FJ Lab und Angel-Investoren wie Alexander Hars (Alva), Moritz Thiele (Finanzcheck.de) sowie Seriengründer Roman Kirsch investieren eine siebenstellige Summe in Lumaly. Das Berliner Startup, das von Noah Fischer und Marcel Schwarz, die vorher schon Testerheld aufgebaut haben, gegründet wurde, bietet eine kostenlose Browser-Extension an, die Online-Shopper:innen hilft, Coupons mit den höchsten Ersparnissen zu finden. Als Vorbild diente dabei das US-Unternehmen Honey. Seriengründer Kirsch investierte gemeinsam mit weiteren Angel-Investoren zuvor bereits eine sechsstellige Summe in Lumaly. “Mit dem frischen Geld steht die Fortsetzung des aktuellen Wachstumskurses im Fokus. Dazu zählen neben dem Ausbau des Teams mit aktuell 15 Mitarbeiter:innen die Gewinnung neuer Shops und Affiliate Partner”, teilt das Unternehmen mit. Derzeit sind nach Unternehmensangaben 2.000 Shops bei Lumaly an Bord. #EXKLUSIV

Wunderflats
+++ Verdane und die Altinvestoren PropTech1, Creathor, IBB Ventures und Axel Springer Digital Ventures investieren 22 Millionen US-Dollar in Wunderflats. Das Berliner Startup, das 2015 von Jan Hase und Arkadi Jampolski gegründet wurde, bietet möblierte Wohnungen zu Miete an. Zielgruppe sind insbesondere Unternehmen, die für einige Wochen oder Monate Wohnungen für ihre Mitarbeiter suchen. Das Berliner Startup, das 2015 von Jan Hase und Arkadi Jampolski gegründet wurde, bietet möblierte Wohnungen zu Miete an. Zielgruppe sind insbesondere Unternehmen, die für einige Wochen oder Monate Wohnungen für ihre Mitarbeiter suchen. Rund 100 Mitarbeiter:innen wirken bereits für Wunderflats

PriceHubble
+++ Digital+ Partners, Latitude Ventures, TX Ventures und Business Angels wie Martin Enderle sowie Altinvestoren wie Swiss Life und btov/Helvetia Venture Fund investieren 34 Millionen US-Dollar in PriceHubble. Das Startup, das 2016 von Markus Stadler und Stefan Heitmann in Zürich gegründet wurde, ermöglicht “Akteuren im Immobiliensektor fundierte Immobilien- und Investitionsentscheidungen auf Basis datengetriebener Erkenntnisse”. Das Unternehmen teilt zum Investment mit: “Der schnell wachsende Kundenstamm in Europa und Asien besteht aus mehr als 800 Unternehmen und hat sich in den letzten zwölf Monaten verdreifacht. PriceHubble beschäftigt derzeit über 130 Mitarbeitende”.

GetSteps
+++ Der Kölner Frühphasen-Investor STS Ventures, also Onvista-Gründer Stephan Schubert, investiert gemeinsam mit  Business Angels McMakler-Gründer Felix Jahn, Helpling-Mitgründer Benedikt Franke und dem  ehemalige DriveNow-Manager Philip Stangner 2,5 Millionen Euro in GetSteps – siehe Gründerszene. Die Jungfirma, das von Vincent Hoursch und Annik Wolf gegründet wurde, will in den kommenden Jahren zum Online-Marktführer für Fußgesundheit aufsteigen. GetSteps funktioniert mit einem Abdruckset, das die Nutzer nach ihrer ersten Bestellung nach Hause geschickt bekommen. GetSteps war bereits in unseren Pitch-Podcast zu Gast.

Merula
+++ SevenAccelerator, ein Ableger des Medienunternehmens ProSiebenSat.1, investiert im Rahmen eines Media-Deal in Merula. Das Startup aus Gau-Odernheim, das von Merle-Marie Forstmann und André Eichhorn gegründet wurde, bietet seit 2017 nachhaltige Menstruationstassen an. “Bereits 2019 ermöglichte ein Medieninvestment im niedrigen, einstelligen Millionenbereich Merula die Platzierung von Werbespots über den Merula Cup im Senderumfeld von ProSieben, SAT.1, Kabel Eins und sixx”, teilt das Unternehmen mit. Das Unternehmen erwirtschaftete damals erstmals einen siebenstelligen Umsatz.

Kulero
+++ Die Jungfirma soulbottles, die nachhaltige Trinkflaschen aus Glas und Edelstahl herstellt, investiert in Kulero. Das Startup, das von Hemant Chawla und Kruvil Patel gegründet wurde, setzt auf essbare Löffel. “Die Kooperation baut zusätzlich zu dem Investment auf Wissensaustausch. soulbottles wird Kulero in der anstehenden Wachstumsphase unterstützen und Input zu den Themen Teamführung, Marketing und Impact geben”, heißt es in der Presseaussendung. Kulero war zuletzt in der VOX-Show “Die Höhle der Löwen”. Das Investment von Familien-Löwin Dagmar Wöhrl platzte nach der Show aber.

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#DealMonitor – solarisBank steht vor 100 Millionen Investment


Im aktuellen #DealMonitor für den 24. Juni werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

solarisBank
+++ Internationale Geldgeber investieren wohl mehr als 100 Millionen Euro in die Berliner solarisBank – siehe FinanceFWD. “Die Gespräche sind weit fortgeschritten, schon in wenigen Tagen soll das sogenannte Closing stattfinden, damit wäre der Deal besiegelt”, heißt es im Bericht. Im Zuge der Inevstmentrunde steigt das FinTech dann zum Unicorn (Bewertung: 1 Milliarde) auf. Die solarisBank, die von Marko Wenthin, Andreas Bittner und Peter Grosskopf gegründet wurde, verfügt über eine Vollbanklizenz und ist deswegen ein wichtiger Partner zahlreicher Unternehmen. HV Capital, yabeo, Vulcan Capital, Samsung Catalyst Fund und Storm Ventures investierten zuletzt 60 Millionen Euro in die solarisBank. Insgesamt flossen schon mehr als 160 Millionen in das FinTech. Mehr über die solarisBank

MERGERS & ACQUISITIONS

Realtify
+++ Das Schweizer PropTech PriceHubble über nimmt Realtify. Das Startup aus Prag, das im 2019 von Vladislav Kochetov gegründet wurde, bietet Analyse- und Recherche-Lösungen für Wohnimmobilien-Fachleute an. PriceHubble, das 2016 von Markus Stadler und Stefan Heitmann in Zürich gegründet wurde, ermöglicht “Akteuren im Immobiliensektor fundierte Immobilien- und Investitionsentscheidungen auf Basis datengetriebener Erkenntnisse”.

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#Brandneu – 6 neue Startups: Arive, Tornado, Field, FutureBens, Vamos, MinQi


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Arive
Arive aus München bringt das FastAF-Konzept nach Deutschland. Das Startup möchte Retailern mit Hilfe von Micro Fulfilment Centern und einer Marktplatz-App eine günstige Option für Lieferungen unter 60 Minuten anbieten. Dabei geht es gezielt nicht um Lebensmittel, sondern andere E-Commerce-Produkte.

Tornado
Hinter Tornado verbirgt sich eine lokal-basierte Kommunikations-App. “Ein bisschen wie Twitter, ein wenig wie Instagram, mit dem Unterschied, dass die Posts von Usern aus deiner Umgebung sind”, schreibt Gründer Gabriele Negro, der zuvor schon kietsy, ein soziales Netzwerk für die Nachbarschaft, gegründet hat.

Field
Die Jungfirma Field “hilft Unternehmen, die Komplexität digitaler Produktentwicklung und strategisches Alignment zu managen”. Das Motto dabei lautet: “Smart Maps für Produkt­teams”. Das Hamburger Startup wurde von Michael Schieben, Klaus-Peter Frahm und Marius Wilms gegründet.

FutureBens
Das Berliner Startup FutureBens, das von Jasper Huesgen gegründet wurde positioniert sich als “digitale Plattform für nachhaltige und zukunftsorientierte Mitarbeiterangebote zu reduzierten Preisen”. Die Jungfirma verspricht dabei “nachhaltige, gesunde Produkte zu attraktiven Preisen”.

Vamos
Vamos, ein Projekt des Company Builders DDG, setzt auf ki-basierte Lösungen für die Medienbranche. Die Hessen schreiben zum Konzept: “Unser leistungsstarkes Framework aus KI-zentrierten Geschäftsanwendungen ermöglicht es Vamos.ai, Ihre Daten zu minen, zu analysieren und zu optimieren”.

MinQi
MinQi aus München kümmert sich um das “Wohlbefinden am Arbeitsplatz”. Kurze Sessions und Trainings sollen dabei Helfen, die mentale und körperliche Gesundheit von Mitarbeiter:innen zu stärken. Die kurzen Einheiten sind dabei auf die Bedürfnisse des heutigen Berufsalltages abgestimmt.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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#Brandneu – 6 neue Startups: Yababa, Angle Audio, Boyoca, pryntad, Earnest, Unchained Robotics


deutsche-startups.de präsentiert heute wieder einmal einige junge Startups, die zuletzt, also in den vergangenen Wochen und Monaten an den Start gegangen sind, sowie Firmen, die zuletzt aus dem Stealth-Mode erwacht sind. Übrigens: Noch mehr neue Startups gibt es in unserem Newsletter Startup-Radar.

Yababa
Hinter Yababa verbirgt sich ein Lieferservice für orientalische Lebensmittel und Gerichte. Das Berliner Startup von Atlantic Labs angeschoben, verspricht seinen Kundinnen und Kunden “niedrige Preise” und eine “Lieferung am gleichen Tag”. Geführt wird der orientalische Supermarkt von Ralph Hage.

Angle Audio
Das Startup Angle Audio, das von Matthias D. Strodtkoetter, Valerius Huonder und Matthias Karg gegründet wurde, positioniert sich als Clubhouse-Alternative. Die Jungfirma aus Zürich bietet zudem aber auch Funktionen wie eine Bildschirmfreigabe und eine Text-Chat Funktion an.

Boyoca
Über Boyoca kann jeder Campingplätze online buchen. Die Betreiber von Campingplätzen möchte das Kölner Team “mit kuratierten Services unterstützen, die ihnen dabei helfen, ihre alltäglichen Herausforderungen in einer dynamischen, digitalen Welt erfolgreich zu meistern”.

pryntad
Hinter pryntad verbirgt sich ein Marktplatz für Printanzeigen. Das Hamburger Startup, das von Anja Visscher, Martin Kaltwasser und Philipp Wolde gegründet wurde, verspricht dabei eine “unkomplizierte Buchung – ganz ohne Preisliste”. Über 300 Zeitungen mit mehr als 1.700 Ausgaben bietet die Jungfirma derzeit an.

Earnest
Earnest bietet Nutzer:innen Tipps und Tricks sowie, Analysen rund um nachhaltiges Leben. Dabei setzt das Projekt aus dem Hause uptodate Ventures auf Edutainment. “Die App sensibilisiert, inspiriert und motiviert zur Eigeninitiative – nicht mit erhobenem Zeigefinger und Informationsüberfluss”, lautet dabei die Vorgabe.

Unchained Robotics
Das Paderborner Startup Unchained Robotics entwickelt eine auf künstlicher Intelligenz basierte Steuerung von Robotern für die Elektronik-Fertigung. “Somit eröffnet man den Weg zur kostspieligen Automatisierung für jede Fabrik in Deutschland und Europa”, teilt das Unternehmen zum Konzept mit. Unchained Robotics war zuletzt auch in unserem Pitch-Podcast zu Gast.

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#DealMonitor – wefox sammelt 650 Millionen ein (Bewertung: 3 Milliarden) – sennder bekommt weitere 80 Millionen – Cinven kauft Think-Cell


Im aktuellen #DealMonitor für den 1. Juni werfen wir wieder einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

INVESTMENTS

wefox
+++ Target Global, FinTLV, Ace & Co, LGT und die zugehörige “Impact-Investing-Plattform” Lightrock, Partners Group, EDBI, Jupiter und Decisive sowie die Altinvestoren investieren 650 Millionen US-Dollar in wefox. Die Post-Money-Bewertung des Unicorns liegt nun bei 3 Milliarden Dollar. Bereits in der vergangenen Woche gab es erste Berichte über eine größere Investmentrunde bei wefox. Insgesamt flossen nun schon 918 Millionen Dollar in das InsurTech, das 2014 in der Schweiz an den Start ging. Mit dem frischen Kapital möchte das Unternehmen “die Expansion in weitere Länder sowie den Ausbau seines Produktportfolios in bestehenden Märkten” vorantreiben. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete das InsurTech einen Umsatz in Höhe von 143 Millionen Dollar. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz von über 350 Millionen Dollar. wefox ist derzeit in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Polen aktiv. das Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 600 Mitarbeiter:innen. Zu wefox verkauft zum einen Versicherungsprodukte über Vermittler, zudem betreibt das InsurTech eine “offene Versicherungs-API”, die es  Versicherern digitale Vertriebskanäle ermöglicht. Zu guter Letzt gehört wefox Insurance (ehemals One) zum junge Unternehmen. Der Ableger bietet etwa Versicherungen im Bereich Haftpflicht, Haushalt und KfZ an. Zu den weiteren Investoren von wefox gehören Omers Ventures, G Squared, Mountain Partners, Merian, Horizons Ventures, Eurazeo, Mubadala Capital, Salesforce Ventures, Speedinvest, CE Innovation Capital (vormals als CreditEase Fintech Investment Fund bekannt), GR Capital und Seedcamp. Mehr über wefox

sennder
+++ Baillie Gifford und alle Altinvestoren investieren 80 Millionen US-Dollar in sennder. Das Berliner Logistik-Startup, das 2015 von Julius Köhler, Nicolaus Schefenacker und David Nothacker gegründet wurde, sammelte gerade erst 160 Millionen Dollar ein – unter anderem von Hedosophia, Accel, Lakestar, HV Capital, Project A und Scania. Insgesamt flossen nun schon 350 Millionen in die Jungfirma. Die Bewertung von sennder liegt bei 1,1 Milliarden Dollar.  “Das frische Kapital wird sennders Wachstumskurs in Europa weiter beschleunigen, die Marktposition in sennders Kernmärkten wird dadurch gestärkt und die Expansion in neue Märkte vorangetrieben. sennder wird auch weiterhin strategische Wachstumsmöglichkeiten, organisch und über Akquisitionen, nutzen”, teilt das Unternehmen mit. Das junge Unternehmen kümmert sich in der großen und wilden Logistikwelt um sogenannte Komplettladungen. Konkret verbindet das Logistikstartup aus Berlin über seine Softwareplattform Händler und Transportunternehmen. Mehr über sennder

Noyes Technologies
+++ VSquared Ventures und 468 Capital investieren in Noyes Technologies. Das Startup aus München, das von Marco Prüglmeier und Aaron Spiegelburg gegründet wurde, arbeitet an einer automatisierten Picking-Lösung. Zum Konzept schreiben die Bajuwaren: “We are going to revolutionize the automation of urban storage areas with a unique robot-operated, ultra-dense and highly flexible micro warehouse”. Mehr im Insider-Podcast #EXKLUSIV

FQX
+++ Earlybird Venture Capital sowie Beteiligung von SIX Fintech Ventures und Hybris-Gründer Carsten Thoma investieren 4,7 Millionen US-Dollar in das FinTech FQX. Das Startup aus Zürich, das 2019 von Frank Wendt, Benedikt Schuppli, Stephan D. Meyer und Philipp von Randow gegründet wurde, kümmert sich so genannte eNotes. Dazu teilt das Fintech mit: “eNotes basieren auf den weltweit bewährten, ehemals papierbasierten ‘Promissory Notes’ und werden zur kurzfristigen Finanzierung sowie als Zahlungsinstrument verwendet. Die eNote basiert auf der Blockchain- Technologie und kann flexibel an eine beliebige dritte Partei auf der Infrastruktur übertragen werden. Im Vergleich zu anderen Finanzierungsoptionen zeichnen sich eNotes durch ihre finanziellen Steuerungsmöglichkeiten und globale Übertragbarkeit aus”.

contextflow
+++ B&C Innovation Investments, TTIP Beteiligungs GmbH und die Altinvestoren APEX Ventures, Crista Galli Ventures, IST cube, Nina Capital und Novacapital investieren eine mittlere siebenstellige Summe in contextflow. Das Spin-Off der Medizinischen Universität Wien unterstützt Nutzer:innen “mit dem Einsatz von Deep Learning Radiologen bei der Bildinterpretation und verkürzt die Zeit für eine genaue Diagnose”.

MERGERS & ACQUISITIONS

Think-Cell
+++ Der englische Finanzinvestor Cinven übernimmt die Mehrheit an der Berliner Softwarefirma Think-Cell. Das 2001 gegründete Unternehmen, das von Markus Hannebauer und Arno Schoedl gegründet wurde, bezeichnet sich als “führende PowerPoint-Software für Unternehmensberatungen”. Think Cell erwirtschaftete 2019 einen Umsatz in Höhe von 216 Millionen Euro und einen Konzernjahresüberschuss in Höhe von 96 Millionen. Auf den Software-Arm der Firmengruppe, die auch im Immobilien-Segment aktiv ist, entfielen dabei 88 Millionen Umsatz und ein EBIT in Höhe von 79 Millionen. “As part of the transaction, think-cell’s founders Markus Hannebauer and Arno Schoedl will continue to be active members of the management team and will both remain minority investors in the business alongside Cinven”, schreibt Bloomberg zur Übernahme. Das Corona-Jahr lief ebenfalls gut für das Unternehmen. Die Corona-Pandemie hat auf die Entwicklung der Einkünfte aus dem Softwarelizenzgeschäft wenig Einfluss. Nach einem kurzen Umsatztief im Frühjahr, hat sich der Umsatz bereits im Frühsommer erholt und sich seitdem wieder auf einem Steigerungsniveau stabilisiert, dass den Vorjahren gleicht”, heißt es es im Jahresabschluss für 2019. Bei vorsichtigen Schätzungen dürfte der Kaufpreis locker bei mehr als 1 Milliarde Euro liegen. Bei der aktuellen Marktdynamik und den hohen Multiples, die derzeit gezahlt werden, sind aber auch locker rund 2 Milliarden drin.

DIE HÖHLE DER LÖWEN

Lambus
+++ In der elften Folge der neunten Staffel investierte Sales-Löwe Carsten Maschmeyer 500.000 Euro in Lambus und sicherte sich dabei 18 % am Unternehmen. Das Startup, das von Hans Knöchel und Anja Niehoff gegründet wurde, positioniert sich als “All-in-One Reise-App”. Die Anwendung bietet Buchungsbestätigungen, Routenhighlights, Fotos und Reisekosten. Ursprünglich wollen das Lambus-Team  500.000 Euro für 15 % Firmenanteile einsammeln. Der Deal platzte nach der Show.

WowWow
+++ In der elften Folge der neunten Staffel investierten Pharma-Löwe Nils Glagau und Familien-Löwin Dagmar Wöhrl 150.000 Euro in und sicherten sich dabei  30 % am Unternehmen. Hinter WowWow, das von Walburga und Reto Falkenberg gegründet wurde, verbirgt sich ein “Halsband für Hunde, in dem eine Leine integriert ist”. Ursprünglich wollen das WowWow-Team 120.000 Euro für 25 % Firmenanteile einsammeln.

Hilli Fruits
+++ In der elften Folge der neunten Staffel investierte Regal-Löwe Ralf Dümmel 150.000 Euro in Hilli Fruits und sicherte sich dabei 25 % am Unternehmen. Die Jungfirma von Paulina Carrera setzt auf abgepacktes Püree aus reifen Früchte – ohne Konservierungsstoffe und Zusätze. Ursprünglich wolle die Gründerin 150.000 Euro für 20 % Firmenanteile einsammeln.

sked
+++ In der elften Folge der neunten Staffel investierte Regal-Löwe  Ralf Dümmel 100.000 Euro in sked und sicherte sich dabei 30 % am Unternehmen. Hinter sked verbirgt sich ein ein elektronisches Messerschärfgerät in Form eines Messerblocks. Ursprünglich wollen die sked-Macher Horst Paetzel und Jürgen Dangel 100.000 Euro für 20 % Firmenanteile einsammeln.

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Sprout.ai raises $11m Series A led by Octopus Ventures to apply AI to insurance claims

It was way back in 2018 that Omni:us appeared to disrupt the insurance market by applying AI to this most legacy of all industries. It has now gone on to raise $44.1 million. In a similar vein, Shift Technology in France has raised $100 million.

Now a UK startup aims to do something similar, but this time it will be coming out of the key market of the UK, where the insurance industry is enormous.

Sprout.ai is an insurtech startup that use AI to help instance companies to settle claims within 24 hours. It’s now raised £8m/$11m Series A round led by Octopus Ventures. The round was joined by existing investors, Amadeus Capital Partners, Playfair Capital and Techstars. It was Seed funded buy Amadeus in 2020.

Sprout.ai supplies global insurers, such as Zurich, with a product that applies NLP and OCR to insurance claims (which might involve such as handwritten doctors’ notes for instance) to enable them to be resolved faster, in not a dissimilar fashion to Omni:us and SHift. Sprout.ai says it now has deployments in Europe, South America and APAC.

Niels Thoné, CEO of Sprout.ai, said in a statement: “Sprout.ai’s mission is to revolutionize customer service within global claims automation. Our innovative and industry-leading AI claims engine is poised to solve the current market inefficiencies, allowing insurers to focus on customers in their moments of need.”

Nick Sando, early-stage fintech investor at Octopus Ventures, said: “We are often at our most vulnerable when we submit insurance claims, and it doesn’t help when we then have to wait another month for it to be processed. Sprout.ai empowers insurers to process claims in a fraction of the time, creating much better outcomes for customers when they need it most.”

As we can see, the market is hotting up for this kind of service, so it will be interesting see if these startups end up ‘land-locked’ to their language markets or not. Certainly, I can see M&A opportunities for whoever starts to lead the pack.

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